Eine Zensur findet nicht statt?

Verantwortung und Journalismus

Autor: U. Gellermann
Datum: 25. Oktober 2018

In dieser Folge der MACHT UM ACHT erinnert Uli Gellermann an den Artikel 5 des Grundgesetzes zur Pressefreiheit in Deutschland. Dort, so Gellermann, birgt der Zusatz „Eine Zensur findet nicht statt“ eine besondere Verantwortung für die Journalisten. Denn wer so frei, ohne Zensur und staatliche Bevormundung schreiben kann, der sollte auch wahrheitsgetreu schreiben: Sauber recherchieren und Zusammenhänge aufzeigen, damit der Zuschauer der „Tagesschau“ die Nachrichten einordnen kann.

Gellermann weist bei einer Reihe von Nachrichten der ARD-aktuell-Redaktion nach, dass die zum Verständnis nötigen Fakten den Zuschauern verschwiegen werden. Ein typisches Beispiel ist eine Meldung über Waffenlieferungen an das im Jemen Krieg führende Saudi Arabien: Von der Tagesschau kein Wort über die Lieferanten der Waffen, kein Wort über deren Gewinne. Statt dessen der lapidare Satz „Den Wert der Exporte gibt das Wirtschaftsministerium in dem Schreiben an die (Bundestags-) Abgeordneten nicht an.“ Keine eigene Recherche der Redaktion, statt dessen eine schlichte Weitergabe einer Agentur-Meldung. Gellermann nennt das „verantwortungslos“.

Völlig aus heiterem Himmel referiert die Redaktion eine Meldung über einen CDU-Mann, der verbreitet, dass ausgerechnet Generalfeldmarschall Erwin Rommel im Widerstand gegen Hitler gewesen sein könnte. Hitlers Lieblings-General im Widerstand? Quatsch. Warum dann diese Meldung? Gellermann sieht hier einen Zusammenhang zwischen den Waffenexporten und einer sonderbaren Sorte von Marketing: Rommel als Export-Pate. Noch deutlicher sieht der Medien-Kritiker einen Zusammenhang zur nächsten Meldung: „Bundeswehr in Afghanistan - Mit dem Hubschrauber zur Arbeit“, erzählt uns die Tagesschau, als sei der Weg zum Krieg ein normaler Weg zu normaler Beschäftigung. Daher fragt Gellermann logisch, ob denn dem Bundeswehr-Soldaten auch Butterbrote für die „Arbeit“ in den Hubschrauber gelegt wurden.

Schließlich wendet sich der Medien-Kritiker der Meldung zum Steuer-Betrug über „CumEx-Files“ zu. Dieser Betrug und ähnliche Steuerbetrügereien sind nicht neu. Gellermann erinnert an die „Panama Papers“ zum Beispiel. Da fragt die Tagesschau-Redaktion keineswegs nach, welche strafrechtlichen Konsequenzen solche Enthüllungen bisher hatten. Auch hier stellt Gellermann fest: Oberflächlich gesehen handelt es sich um eine echte Nachricht. Wer aber nicht nachfasst, der tut nur so, als verbreite er Nachrichten. Das nennt Uli Gellermann eine subtile Form von Zensur und eben VERANTWORTUNGSLOS!

Hier geht es zum Video:
https://kenfm.de/die-macht-um-acht-12/


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 29. Oktober 2018 schrieb Hella-Maria Schier:

Ich sehe seit ein paar Jahren kaum noch fern, bin dafür sehr viel im Internet unterwegs, wo ich mir n o c h aussuchen kann, was mich interessiert. Auch zur Unterhaltung. Da sah ich vorhin gerade zum Abendessen das neueste Video vom Mythen Metzger, einem Kölner Mystery-Kanal, der für angenehme Gruselabende im Herbst ganz besonders geeignet ist. Mythen Metzger, der als Person anonym bleibt, macht vor allem Videos über Erzählungen, alte Überlieferungen und auch dokumentierte Ereignisse, die sich auf herkömmlich wissenschaftliche Weise nicht, oder bislang nicht, erklären lassen.

Thema sind verschiedenste paranormale Phänomene in allen Lebensbereichen, rätselhafte undstücke, die die Geschichte infrage stellen, das ein oder andere UO und auch das ungeklärte Verschwinden von Personen. MM recherchiert gut, schildert mit sphärischer Musik untermalt das vorhandene Infomaterial, beleuchtet verschiedene Perspektiven der Betrachtungsweise und überlässt das Urteil dem Publikum. Aber man ahnt schon, welchem höchst suspekten Bereich man sich da nähert, genau: dem der Verschwörungstheorien.
Mir diesen haben es die öffentlich Rechtlichen bekanntlich nicht so, wobei ich immer erlebe, dass solche Empfindlichkeit und der Eifer, einen vom Spekulieren abzubringen, mich erst recht in wilde Spekulationen darüber stürzt, von welchen Leichen im Keller, man mich denn wohl so engagiert fernhalten will.
Heute berichtete MM aber mal in eigener Sache von einem aktuellen Podcast des Senders SWR2 namens Akte 88. Dort will man angeblich auf satirisch-unterhaltsame Weise über Verschwörungstheorien aufklären. dabei stoßen die beiden Redakteure plötzlich auch auf den ''geheimnisvollen Mythen Metzger'', schreiben ihm dabei u.a. allerdings einen bürgerlichen Namen, eine website und eine Reihe von Videos zu, die gar nicht seine sind. Andeuten wollen sie damit, dass MM höchstwahrscheinlich ein ''antisemitischer Rechtsradikaler'' sei. Dabei erwähnen sie auch ein Video, dass tatsächlich von MM stammt und sich ganz nach üblicher Manier des beliebten Mystery-Kanals mit der mysteriösen Geschichte des Otto Rahn beschäftigt - von Antisemitismus allerdings keine Spur. Nun macht MM hin und wieder schon mal eine Bemerkung zu seinen Fans, wenn ihm etwas politisch besonders missfällt, vor allem wenn es mit Einschränkungen der Meinungfreiheit und des freien Internets zu tun hat und der Political Correctness - Manie. Das NetzwerkDG des Heiko Maas z.B. hatte er ausgesprochen missbilligt. Diese Einstellungen teile ich allerdings hundertprozentig und vermisse sie bei vielen sog. Linken. MM ist kein Linker, aber schon gar nicht rechtsradikal.
Jedoch scheint man heute automatisch dort einsortiert zu werden, wenn man den linksliberalen Mainstream nicht teilt.
Z. B. bräuchte ich das jetzt nur ''Gesinnungsdiktatur'' zu nennen, schon fände ich mich in dieser Kategorie wieder, denn das darf man nicht ungestraft sagen. Hallo??? Ich darf etwas nicht sagen?
Das sehe ich aber gar nicht ein. Mal schauen, wer es mir denn verbietet, das sind doch bestimmt die Rechten, die unsere Demokratie bedrohen. Aber huch, das sind die ja gar nicht, das sind ja Linke, zumindest nennen sie sich so oder eben linksliberal, ohje wer blickt denn da noch durch? Und das tun sie erklärtermaßen um mich vor der 'rechten Gefahr'
zu schützen.
Moment mal, wie war das, um zu verhindern, das die Rechten mir, wenn sie einmal an der Macht sind, meine demokratischen Rechte nehmen, tun diese Linkskorrekten es schon mal vorweg. Und die dürfen das, weil das Etikett stimmt? Woran erinnert mich diese besondere Art von Logik nur...? Um der islamistischen Tyrannei und Kontrolle zu entkommen, brauchen wir strengere Überwachungsgesetze? Ach ja, und vor nicht allzu langer Zeit war es noch die ''kommunistische Bedrohung''. Die beiden letztgenannten Horrorszenarien, immer noch gut geeignet für das konservative Spektrum , haben nur den Nachteil, dass sie bei eher linken bzw. kosmopolitischen Bürgern nicht fruchten, die man aber unbedingt auch unter Kontrolle halten will. Sie könnten sonst wieder zu sehr dem Antikapitalismus verfallen, den kritischen Blick nach oben richten und die Pläne der Mächtigen stören. So kriegen sie ihren maßgeschneiderten Kampf gegen Rechts, zu dem sie nicht Nein sagen können. Dieser konzentriert sich vor allem auf einen einzigen Aspekt: Rassismus. So ist sein Gegner eher das ''völkische Volk'' da unten, während er den derzeitigen Groß- Projekten des Kapitals nützt, vor allem dem Migrationspakt. Ähnlich wie schon lange beim Elitenprojekt EU ist es auch hier Strategie, dass jede Opposition dagegen als rechts und somit unanständig erscheinen soll, womit sie aber auch den Rechten zugeschoben wird und diese davon profitieren. Zudem wäre auch bei rechtem Terror eine zusätzliche Inszenierungs - Strategie von Geheimdiensten denk- und leicht machbar, einfach um Animositäten auf das ''rechte Volk'' da unten zu schüren und die Bevölkerung zu spalten. Aber sowas darf man als Linker anscheinend nicht denken und schon gar nicht sagen, das ist eine Verschwöörungstheorie. Die wollen partout die Dinge simpel sehen und in ihrem einfachen Weltbild der Verteilung von Gut und Böse nicht gestört werden. Wie diejenigen, die sie eigentlich angeblich bekämpfen.
Nun bin ich vermutlich wieder zu weit vom Thema abgekommen. Nicht wirklich allerdings, meine ich.


Am 28. Oktober 2018 schrieb altes Fachbuch:

lieber galerist;)
setzt ein appell an eine verantwortung nicht ein gefühl oder ein bewusstsein dafür voraus??
wenn mein gut dotierter arbeitsvertrag mir garantiert, dass es mir besser geht, wenn ich lediglich merkels hintern pudern muss, dann pudere ich!! vielleicht sind redakteure auch nur besonders harmoniebedürftig oder die weichgespülten konsumenten von der wirklichkeit so angewidert, dass sie kino in der presse brauchen;) die zeitung ein accessoires??
GLAUBEN sie noch an den hippokratischen eid, freie entscheidungen nach dem gewissen bei abgeordenten, unabhängigkeit bei dt. juristen, albträumen bei waffenexport- und automobilbeschäftigten ......???
ich WEIß, dass all deren bewusstsein von ihren materiellen lebensverhältnissen determiniert werden!!
losung eines humanistisch geprägten abiturienten: besser man hat, als man bräuchte!! so hört sich zukunft an;)

natürlich findet keine zensur statt: die medien sind nicht verpflichtet die wahrheit zu sagen und die wahrheit hat kein automatisches recht, gehört oder gesprochen zu werden. jeder kann machen, was er will. speakers corner in der wüste ist das beispiel, wie FREIHEIT funzt:)
deshalb gibts auch keine berufsverbote mehr. eine kleine indiskretion und schon droht der öffentliche pranger, auch wenn der anlass unwahr ist. wer will sich dem schon aussetzen!

Antwort von U. Gellermann:

Die Verantwortung - hier nur eine Denkfigur mit appellarischem Charakter - müsste aus dem Staatsvertrag des Senders resultieren. Aber die Verhältnisse sind nicht so (Brecht). Es gibt fraglos ein Berufs-GEBOT: Wer seinen Job im Sender behalten und Karriere machen will, der passt sich an.


Am 26. Oktober 2018 schrieb Otto Bismark:

"Kapital, ..., flieht Tumult und Streit und ist ängstlicher Natur. Das ist sehr wahr, aber doch nicht die ganze Wahrheit. Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens." Mit diesen Sätzen hat bereits Karl Marx auf das Wesen des Kapitals hingewiesen und bis heute hat sich daran nichts geändert. Und wenn wir gerade jetzt daran denken, daß vor 100 Jahren der mörderische 1. Weltkrieg endete, in welchem das technisierte Abschlachten von Menschen erstmals in großen Umfange stattfand, dann müssen wir sogar sagen, daß auch die Formen dieser Kapitalverwertung seit 100 Jahren dieselben sind. Und was das Schlimme ist, von der Mehrheit der Menschen ohne nennenswerten Widerstand hingenommen wird. Eben weil es das Kapital trefflich vermag, diejenigen, die ihm gefährlich werden könnten und deren Beruf es eigentlich ist, hier für Aufklärung zu sorgen ganz einfach zu kaufen. Soviel Geld ist immer da, denn nahezu ein Jeder hat seinen Preis.


Am 25. Oktober 2018 schrieb Ernst Blutig:

Was da täglich über den Sendern in die Haushalte gekippt wird ist, mit wenigen wissenschaftlichen Sendungen als Ausnahme (falls die korrekt recherchiert wurden) einfach nur MÜLL. Gedankenmüll an dem sich orientiert werden soll, eine große Show mit zig grotesk verzwergten Ausgaben von Kulenkampffs, egal ob in Talkshows, Nachrichtensendungen, Unterhaltungsshows oder Seifenopern, es ist kaum noch ein Unterschied zu ziehen. Es ist eine GOSSIPrepublik. Ich sehe da auch kaum noch einen Unterschied zum nordkoreanischen Staatsfunk, der lediglich noch das melodramatische Moment vorraus hat. Heulende schluchzende ModeratorInnen und NachrichtensprecherInnen.

Da kann man Abhilfe schaffen.
Man könnte ja ein paar melodramatische Richard Wagner Themen in die Nachrichten verbauen, wenn die Anchormenschen sich abends pädagogisch auf das Sofa setzen, um den Gaffern die halbe(immer öfters auch gar keine) Wahrheit als Ganze zu verhökern. MEHR SCHMALZ BITTE.
Oder wie bei QVC.
Nur daß man beim ÖR gar nichts zu bestellen hat. Zu melden auch nicht. Es wird auch nichts ausgeliefert. Empfänger sind auch nicht mehr wirklich nötig, was zählt ist der Sender. Das Dreieck ist zum Strich geworden.

Das ist die Reinform der Warenästhetik. Das große Nichts als Ware. Die Kapitalismusmaschine hat sich abgeschaltet, sie wird nur noch simuliert.

Antwort von U. Gellermann:

"Das große Nichts als Ware" - ein wirklich guter Satz.


Am 25. Oktober 2018 schrieb Lutz Jahoda:

WAHRNEHMUNGSDEFIZITE
BEDROHEN JOURNALISMUS
IN DEUTSCHLAND
"SICHER, SAUBER,
GESUND, GESÄTTIGT"

Markus Lanz stellte in seiner Gesprächsrunde am 24. Oktober 2018 unter anderen Gästen auch den Journalisten Walter Wüllenweber vor und dessen neuestes Buch DIE FROHE BOTSCHAFT und damit die folgende Erkenntnis seiner investigativen Studie zum Wohlstand unserer Welt, gipfelnd in folgender Zeile: " ... dass die Menschheit noch nie in einer so sicheren, gesunden und gesättigten Welt wie heute leben durfte."
Frau Melanie Amann; Finalistin beim Deutschen Journalistenpreis, tätig im Hauptstadtstudio des Wochenmagazins DER SPIEGEL, saß neben Herrn Wüllenweber und schwieg.
Markus Lanz, sonst erfreulich unnachgiebig innerhalb seiner Befragungstaktik, wollte die Heiterkeit rund um den angeschlagenen CSU-Gast Edmund Stoiber nicht zusätzlich belasten und ging zügig zum nächsten Gast über.
Sebastian Vollmer, erfolgreicher deutscher Footballspieler in den USA, brachte die Gäste mit seiner Schilderung dieser rabiaten Knochenbrechersportart des SUPER-BOWL der "gesunden Welt" wieder kritisch näher.


Am 25. Oktober 2018 schrieb R. R.:

Sehr geehrter Herr Gellermann,

was Sie im Video präsentieren ist absolut korrekt. Sie sollten mehr Gewicht darauf legen, dem Leser und Zuschauer auch das WARUM nahezubringen, WARUM nämlich findet im Deutschen Fernsehen diese Art von Propaganda statt die das Ziel hat den Kapitalismus zu verleumden!

Wobei die Verleumdung des Kapitalismus nur eines der Ziele ist. Gerne unterstütze ich Sie in meiner Eigenschaft als Hobby Historiker, der bis in die 80er Jahre hinein noch persönliche Kontakte zu ehemaligen NKFD Mitgliedern pflegte.

Machen wir Deutsche Geschichte interessant anstatt sie zu verschleiern!

Antwort von U. Gellermann:

Der Kapitalismus „verleumdet“ sich schon selbst.


Am 25. Oktober 2018 schrieb Ullrike Spurgat:

Ganz herzlichen Dank für Dein unermüdliches Schaffen in diesem irren Wirrwar den klaren Blick noch zu behalten und uns wieder einmal mehr zum Erkennen, Nachdenken, Reflektieren um dann zu einer Einordnung dessen zu kommen, was uns die Lügenbolde, die braven Moderatoren, schick, sauber und adrett täglich ohne Skrupel präsentieren.
Erschütternd, der Jemen: Alle sprechen mittlerweile von eine humanitären Katastrophe, weil sie nicht mehr den Mantel des Schweigens darüber legen können, um den Waffenhändler Deutschland, der eng mit dem Massenmörder Saudi Arabien kungelt zu schützen. Das "Königs Haus, die Königs Familie" werden sie bei den ÖR genannt. Eine Familie, die mit Staat, Demokratie, mit Frauenrechten oder überhaupt mit Menschenrechten, nichts aber auch gar nix am Hut haben werden mit "Samthandschuhen" von unserer seichten, weichgespülten und unterwürfigen Politik der Bundesregierung hofiert, dass einem nur noch übel werden kann.
Kapital, Politik, reaktionäres Gesindel passen gut zusammen.
Werte ????? Ich lach mit tot mit tränenerstickter Stimme angesichts dessen, was seit Jahren im Jemen passiert. Es passiert mit deren Wissen und Schweigen, die hier von "Werten," von "Freiheit und Demokratie" schwafeln; diese elenden Kriegstreiber und Kriegsverbrecher, die Deutschland gerade eben mit 10 000 Soldaten die NATO unterstützend, um es mal wieder "dem Russen zu zeigen." Wenn Dummheit weh täte, wurde die Pickelhaube der Nation nur noch schreien.
Die Warnung der UN, dass es im Jemen eine Hungersnot geben könnte verhallt bei all denen, die mir hier in den Ohren liegen, mit ihrer Doppelmoral, ihrer Heuchelei, ihrem mit zweierlei Maß messen und wenn beide das gleiche tun ist immer einer gleicher.
Vor den Internationalen Strafegerichtshof gehören sie, aufgestellt, wie die Orgelpfeifen, angeklagt und verurteilt: Lebenslang, bei Wasser und Brot.
Eine Gruppe unanbhängiger UN Mitarbeiter hat folgendes festgestellt: Die von den USA faktisch "unterstützte Blockade" der jemetischen Grenzen, wie auch der See- und Flughäfen wird in dem Bericht als "Verstoß gegen internationale Menschenrechte und das internationale humanitäre Recht," also als Kriegsverbrechen, bezeichnet.
Im April 2018 lebten fast 17,8 Millionen Menschen in Ernährungsunsicherheit, 8,4 Millionen Menschen standen am Rande einer Hungersnot, kein sauberes Wasser, zerstörte medizinische Einrichtungen und der Jemen litt immer noch unter dem größten Choleraausbruch in der jüngeren Geschichte.
18 000 Luftangriffe innerhalb der letzten drei jahre auf den Jemen zeigt exemplarisch, welches Blutbad dort stattfindet.
Vergewaltigungen, Folter sind an der Tagesordnung.
Den Bus voller Kinder, der von einer amerikanischen Bombe in Stücke gerissen wurde, bezeichnete Mattis als "dynamisches Ziel," denn sie würden mit den Saudis zusammenarbeiten, um zivile Opfer zu verringern, aber "wir sind nicht perfekt," gibt er zu.
Ein Widerling.
Dass die UN keinen Anspruch erhebt, Washington für die Kriegs Verbrechen im Jemen zur Verantwortung zu ziehen, lässt tief blicken und zeigt mehr, wer denn in der UN das Sagen hat.
Die USA, die sich an keine Regeln halten, die sich aufführen, als wenn ihnen die Welt gehört und die verantwortlich sind für sämtliche Kriege und für Millionen von Toten.
Das alles wird uns von den ÖR verschwiegen und deswegen sind sie mitschuldig.


Am 25. Oktober 2018 schrieb Gert Wegener:

Der Zusammenhang zwischen dem Grundgesetz und der "Tagesschau" war mit neu, leichtet aber ein. Danke für diese Form der Aufklärung.


Am 25. Oktober 2018 schrieb Petra Geiger:

Das ist die bisher beste Folge von "Die Macht um Acht". Weiter so im Kampf gegen Meinungsmanipulation!

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