Was macht eigentlich der TÜV, der Technische Überwachungs Verein? Er macht Geld. Viel Geld. Zum Beispiel hat der TÜV SÜD 2014 zwei Milliarden Euro Umsatz eingefahren. Die anderen regionalen TÜVS haben ähnliche Ergebnisse erzielt. Der TÜV untersucht alle zwei Jahre die Abgaswerte zugelassener Kraftfahrzeuge. Und was kommt raus? Genau das, was die Auto-Industrie sich wünscht.

Was macht eigentlich die Kanzlerin? Die Kanzlerin spricht alle vier Jahre einen Amtseid: "Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe." Und was kommt raus? Natürlich nicht nur das, was die Auto-Industrie sich wünscht. Branchen wie Banken oder die Chemie-Industrie haben ja auch Wünsche. Aber die Auto-Industrie hat schon einen speziellen Zugang zum jeweiligen Kanzler. Die Deutschen hatten sogar mal einen Auto-Kanzler. Die jetzige Amtsverweserin ließ sich lange "Klima-Kanzlerin" nennen. Dem Klima ist das Lachen schon seit Jahren vergangen.

Motoren laufen nur, wenn sie ständig geschmiert werden. Das weiß die Auto-Industrie. Und so füllt sie Jahr für Jahr die Wanne, in die Politiker ihre Kolben tauchen, mit einem Schmierstoff, der abgasfrei verbrennt: Geld. Die Daimler AG überwies 2012 zum Beispiel jeweils 150.000 Euro an CDU und SPD. BMW leistet sich traditionell eine Sachspende. Der Wert dieser offiziell als “kostenlose Fahrzeugnutzungsüberlassung” bezeichneten Zuwendungen an CDU, CSU, SPD und FDP wird auf der Webseite des deutschen Bundestages mit einem Betrag von insgesamt 367.045 Euro beziffert. Hinzu kommen Spenden der Arbeitgeberverbände der Metallindustrie, allein aus Bayern, Baden-Württemberg und NRW wurde der Tank für die Koalitionsparteien mit 2,67 Millionen Euro gefüllt.

Einmal, als die arme Autoindustrie wirklich dringend Hilfe brauchte, weil die Europäische Union eine schärfere Abgas-Norm forderte, da griff die Familie Quandt-Klatten – die Sippe der BMW gehört – mal eben in die Portokasse und ließ 600.000 Euro Parteispenden für Angela Merkels CDU rüberwachsen. Und was kam dabei heraus? Die Abgasnorm war vom Tisch. Der VW-Konzern erledigt so etwas mal eben mit einer prima Software. Hinzu kommt, dass der Staat über das Land Niedersachsen eine Sperrminorität an den Kapitalanteilen der VW-AG hält. Da ist eine Parteispende geradezu rausgeworfenes Geld. Offenkundig hat Volkswagen aber zu wenig Geld in US-Wahlkämpfe investiert. Das rächt sich jetzt.

Wenn demnächst allüberall Monster-Laster die deutschen Straßen verstopfen, sollten die neuen 25-Meter-LKW´s Aufschriften tragen wie "Danke CSU" oder "Ich bremse nur für Kanzler". Denn die CSU setzt sich für die hirnrissige Idee, noch mehr Fracht von der Schiene auf die Straße zu verlegen, ganz besonders ein. Und der Chef des Auto-Lobby-Verbandes Wissmann, der mal CDU-Verkehrsminister war, will diese verkehrspolitische Idiotie unbedingt durchsetzen. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) behauptet, zwei Riesenlaster könnten drei herkömmliche LKW ersetzen und so den Verkehr reduzieren. Doch eine Studie des Bündnisses "Allianz pro Schiene" warnt: Wenn sich die Monster durchsetzten, könnten rund acht Prozent des Frachtverkehrs von der Schiene auf die Straße verlegt werden und so der Umwelt und dem Straßen-Netz schaden. Die GRÜN-dominierte Landesregierung in Stuttgart will sich da nicht querstellen. Sie hat den Giga-Lastern eine Ausnahmegenehmigung für drei Autobahnabschnitte erteilt. Die Verbindungen führen vor allem zu Werken des Autokonzerns Daimler, der die Sondererlaubnis auch beantragt hat. So geht GRÜNE Software.

Spätestens seit Auto-Kanzler Schröder wird das Wort "Freiheit" mit "Vorfahrt für Privat" übersetzt. Auf dieser Spur fährt längst auch Angela Merkel, deren Koalition vor zwei Jahren privaten Busanbietern jede Menge Linienverbindungen zwischen den Städten genehmigt hat. Die Bahn rechnet mit 40 Millionen Euro weniger Einnahmen wegen der Konkurrenz durch Fernbusse. Seit 2013 ist der Bus-Verkehr freigegeben. Acht Millionen Menschen nutzten das Angebot. Während die Bahn jede Menge Geld für ihre Trassen aufwenden muss, werden die Autobahnen für die Busse vom Steuerzahler finanziert. So bremst die Regierung Merkel die Bahn aus, die noch dem Staat gehört und bei weitem umweltfreundlicher ist als der Bus-Betrieb.

Was ist eigentlich der TÜV? Ein Verein, der mit hoheitlichen Aufgaben betraut ist und, im Fall des TÜV SÜD, weitgehend den Energiekonzernen E.ON, Vattenfall und EnBW gehört. Der Chef der TÜV Rheinland AG war vorher Chief Executive Officer der RWE Technology. So ein schöner Kreislauf: Konzerne prüfen Konzern-Produkte, der Steuerzahler blecht beim Kauf, bei der Produktprüfung und für die genutzten Straßen. Und mit diesem Geld kaufen die Inhaber der Deutschland AG jene Parteien, die vorgeben Interessen der Wähler zu vertreten. Der nächste Wahlkampf-Slogan für die CDU kann deshalb nur lauten "Gib Abgas, Merkel!" Ganz sicher wird der TÜV ihr dann, nach gründlicher Prüfung versteht sich, ein Ehrlichkeits-Zertifikat verleihen.

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Blendend formuliert und genau getroffen!

Rena Brackmann
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Endlich die verantwortliche Politik und ihre primitive Verbindung zur Wirtschaft auf´s Korn genommen. Danke!

Werner Pastoor
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Die Einen fälschen die Klima-Daten, die Anderen fälschen die Abgas-Daten.

Suum cuique.

Wir kommen aus dem Stau-nen nicht mehr raus!

Auch, da wir fast alle an "Autosmus" leiden.

"Wir stehen nicht im Stau - wir SIND der Stau!"

Benny Thomas Olieni:
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Was wir da erleben und hier verdichtet lesen, ist der typische, theoretisch kapitalistische und praktisch auch kapitalistische Weg. Ganz im Sinne der Industrie ( ... des Kapitals) und fundamentiert in z.B. Abgasnormen oder TTIP. Denn da wird...

Was wir da erleben und hier verdichtet lesen, ist der typische, theoretisch kapitalistische und praktisch auch kapitalistische Weg. Ganz im Sinne der Industrie ( ... des Kapitals) und fundamentiert in z.B. Abgasnormen oder TTIP. Denn da wird zementiert, was die privaten Besitzer am PM sich wünschen. Nur ist nicht das Private das Vordergründige, sondern der Besitz an PM und somit das Kapital.
Das "Private" suggeriert dennoch Lieschen und Fritz Müller, dass es um private Leute wie sie selbst geht und somit ja doch der Kapitalismus die gerechteste Gesellschaftsordnung ist.
In der Tat braucht es Abstraktion zu erkennen, dass die moderne Industrie de facto vergesellschaftet ist und nachgerade die privaten Menschen in Besitzende und nicht Besitzende teilt. "Bis dass der TÜV uns scheidet" schreibt Fritzchen Müller sich gern an sein Auto, dass er sich als freier Bürger erspart hat oder meist doch mit Kredit sich doppelt hat übers Ohr hauen lassen. Aber in der gerechtesten Gesellschaftsordnung kann ja jeder ... - Nee, kann nicht jeder! Hau doch mal Winterkorn übers Ohr! Der haut Fritzchen nochmal übers Ohr, wenn er mit 28,6 Mio Euro in Rente geht. Und er wird Fritzchen zeigen lassen, wer hier wen haut.
Und auch das Kraftfahrtbundesamt wird einsehen müssen, wer hier wen ... von wegen! `betreffende Autos dürfen nicht mehr bewegt werden´. Ach nein, denn wer sitzt ím Kraftfahrtbundesamt? Das hatten wir ja schon bei Uli gelernt.
Strafe blechen müssen nur Lieschen und Fritzchen, wenn sie mit einem Auto in die "Grüne Umweltzone" fahren, das die Abgasnormen nicht erfüllt.
Wer haut wen? Wann endlich?!

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Manfred Ebel
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BALLADE ZUR DEUTSCHEN REDLICHKEIT

Lug und Trug
Der große Betrug
Die deutschen Werte
Die der Westen
Mit all seinen schäbigen Resten
Leider auch dem Osten bescherte
Inzwischen seit einem Vierteljahrhundert
So dass es selbst die Einfalt nicht wundert
Waren...

BALLADE ZUR DEUTSCHEN REDLICHKEIT

Lug und Trug
Der große Betrug
Die deutschen Werte
Die der Westen
Mit all seinen schäbigen Resten
Leider auch dem Osten bescherte
Inzwischen seit einem Vierteljahrhundert
So dass es selbst die Einfalt nicht wundert
Waren uns, liberal verschwommen,
Mit all den super-freundlich-frommen
Sprüchen - wer konnte das erahnen -
Geschickt verborgen zwischen Bananen
Nicht nur nach dem Freistaat Sachsen
Kriminelle Praktiken herübergewachsen
Nun auch im Osten systemrelevant
Nennen wir es pseudo-redlich
Sozusagen nur semi-schädlich
Denn auch im Zuschmiern mit Neuwortkleister
Sind die regierenden Rosstäuscher Meister
Und stehen deshalb, nicht grad elegant,
Verdientermaßen mit dem Rücken zur Wand.

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Lutz Jahoda
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Winterkorns Credo

Eine Software, die Schaltfunktionen eines Automotors in Gang setzt, kann nicht geplant, produziert und in Millionen Fahrzeuge eingebaut werden, ohne dass dazu mindestens zwei Dutzend wichtige Leute mit dem Kopf nicken und...

Winterkorns Credo

Eine Software, die Schaltfunktionen eines Automotors in Gang setzt, kann nicht geplant, produziert und in Millionen Fahrzeuge eingebaut werden, ohne dass dazu mindestens zwei Dutzend wichtige Leute mit dem Kopf nicken und tausend andere das Maul halten: Eine Verkettung misslicher Umstände? Ich bitte Sie! Glauben Sie an Zufälle in der Gestaltung eines Weltkonzerns?? 



Es wurden Entwicklungsaufträge in Gang gesetzt, es wurde konzipiert, es wurde getestet, es wurde das OK zum Einbau gegeben, dann wurde produziert. Es handelt sich um nichts weiter als hohe Programmierungskunst, erzwungen durch die Bedingungen des hard-sellings in der Autoindustrie. Die kleine Gruppe der Ingenieure, Programmierer und Manager, die das entwickelte, wurde natürlich von uns gelobt. Für Lob haben wir ein Extrakonto.



Und alle meine Freunde und ich, die wir ihre Ideen aufgenommen hatten und sie deckten, wissen: Wir tun es für das Wohl des Konzerns, der in diesen Zeiten überleben muss, für die Stabilität der Arbeitsplätze, für die Nation, den Weltfrieden, egal, jedenfalls für irgendetwas, was größer und wichtiger ist als wir selbst. Gegen große Argumente war noch nie Kraut gewachsen.



Wenn die große Sache gelingt, sagte ich mir, ginge ich als der Messias in die Konzerngeschichte ein. Geht es schief, ist Verantwortung immer teilbar in lauter kleine Verantwortungsfetzchen. An meiner Zukunft brauche ich nicht zu zweifeln, denn 68 Jahre sind ein gutes Alter für Rente, die bei uns Abfindung in Millionenhöhe genannt wird. Im worst case wird mich das Justizreferat raushauen.



Ich gehe, halte meinen Kopf hin, damit das Problem erst einmal vom Tisch ist, vor allem auch, damit viele Kollegen bleiben können. Die paar aufjaulenden Zeitungsartikel? Lasst sie lamentieren! Sie treffen niemanden. Denn `das wahre Große´ dahinter können sie nicht treffen. `Das wahre Große´ ist die Luftblase, das Ideal, das uns alle vereint: Wir müssen schneller, effizienter, besser, härter und gerissener sein als die Anderen.


Dieses Prinzip führt uns die Natur seit Millionen Jahren vor. Das Futter wird knapp. Das heißt bei uns: Die Märkte sind gesättigt. Das bedeutet Überproduktion, Engpässe, Halden, Kurzarbeit, Stillstand, und das könnte letztlich zu jenen politischen Änderungen führen, die wir alle nicht wollen. Krieg wie bisher? Nein: hard selling! Mütterchen Natur ist es doch selbst, die uns das Recht zu unserer Idee gibt. 

Ethik im Wirtschaftsleben ist nun einmal kein ursprünglicher Bestandteil der Natur, sondern nur das künstliche Produkt der verquasten Gefühle einiger humaner Kreaturen.


Wir werden die verbleibenden Diesel von Halde nach kleiner Softwarekorrektur als herabgesetzte Sonderangebote anbieten, und man wird sie uns aus den Händen reißen! Und wenn das nicht hilft ? dann heißt das Mittel Verschlankung der Produktion, also staatliche Arbeitslosen-Finanzierung, oder auch Vergrößerung der industriellen Reservearmee.

Daß unsere technische Manipulation bald entdeckt werden musste ? das war natürlich jedem von uns klar. Wir sind doch nicht blöde. Wir haben für solche `noch nie dagewesenen Herausforderungen´ einige Erklärungsformeln und ein paar gute Leute, die sie verbreiten, und Erfahrungen besitzen, wie man so etwas über Jahrzehnte dezent abwickelt. Schon haben wir das Signal der Regierung, dass wir noch bis 2021 Zeit haben, die derzeitigen Abgastests zu korrigieren.



Die Sache war nicht anders durchzuziehen. Das muss man verstehen. Unser Credo ist der Glaube an das Machbare. Und was machbar ist, wird gemacht. Auch Breuer, Fitschen und Jain haben sich in ihrem Bereich an das Machbare gehalten. Blatter und Platini sowieso. Wichtig ist nur, alle diese davor `nie dagewesenen Herausforderungen´ voneinander zu trennen. Denn die eine Herausforderung hat natürlich mit der anderen Herausforderung nichts zu tun. Alles einzelne Verirrungen - und nicht zwei Dutzend wichtige Leute, die mit dem Kopf nicken und tausend andere, die das Maul halten.



Wenn also dieser Gedanke erst einmal Boden gewonnen hat, kann man, um dieses `Prinzip der Machbarkeit´ weltweit am Leben zu erhalten, auch einhundertzehn Stockwerke dreimal hintereinander tadellos senkrecht in sich zusammenkrachen lassen und erzählen, dies sei eine noch nie dagewesene Verkettung unglücklicher Zufälle, eine `noch nie dagewesene Herausforderung´ - und nicht Weltpolitik im hard- selling-modus und hohe Programmierkunst einiger begabter Sprengmeister.

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sven severin
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Wer die Zeit sich "nimmt", der sollte sich die tief erschütternden WAHRHEITEN von HAGEN RETHER über den Zustand DEUTSCHLANDS und der "ZIVILISATION"anhören/ansehen:
http:s//videogold.de/hagen-rether-liebe-update-2015-27-09-2015-3satfestival-2015-ban...

Wer die Zeit sich "nimmt", der sollte sich die tief erschütternden WAHRHEITEN von HAGEN RETHER über den Zustand DEUTSCHLANDS und der "ZIVILISATION"anhören/ansehen:
http:s//videogold.de/hagen-rether-liebe-update-2015-27-09-2015-3satfestival-2015-bananenrepublik/

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Hans Rebell-Ion
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Das ist Gellermanns Geschick: Wie man aus einem Bubenstück ein Lehrstück macht.

Claudia Kwiatowski
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Hans Rebell-Ion:

Wer die Zeit sich "nimmt", der sollte sich die tief erschütternden WAHRHEITEN von HAGEN RETHER über den Zustand DEUTSCHLANDS und der "ZIVILISATION"anhören/ansehen:

Wenn man das denn wirklich mal täte und verinnerlichen würde...

Hans Rebell-Ion:

Wer die Zeit sich "nimmt", der sollte sich die tief erschütternden WAHRHEITEN von HAGEN RETHER über den Zustand DEUTSCHLANDS und der "ZIVILISATION"anhören/ansehen:

Wenn man das denn wirklich mal täte und verinnerlichen würde (Rether spricht ja auch davon sich selbst den Spiegel vorzuhalten, anstatt ausschliesslich "denen da oben"), dann sollte man sich dringend die in Wolfgang Blaschkas Beitrag hochzurechnende Zahl von rund 50 Millionen PKWs in D vor Augen führen. 50 MILLIONEN ! Von denen der größte Anteil nur innerstädtischen Parkraum besetzt und (ich behaupte mal) im Schnitt 1-2 Std pro Tag effektiv genutzt wird. Was für ein Wahnsinn !
Und der Durchschnittsmichel quält sich dann alleine in seiner fahrbaren Blechhütte die ihm angeblich soviel Freiheit und Mobilität beschert durch den Berufsverkehr, bezahlt freimütig Steuern und Versicherung, für Wartung/Reparatur und Falschpark-Tickets die ihm die Haare vom Kopf fressen. Fahrgemeinschaften sind immer noch die Ausnahme - Carsharing nimmt vielleicht zu, aber letztlich will jeder so ein Blechdingens sein eigen nennen und möglichst auch ganz allein für sich besitzen - ob das nun wirklich notwendig ist bleibt zweitrangig. Wie gekonnt die Autolobby ihren Gehirnwäsche-Auftrag erledigt hat, dass das Auto unabdingbar zum achso freien und mobilen (und prestigebewussten) Menschen der Moderne gehöre, bleibt zweitrangig. Dass die gleiche Lobby (und der Rattenschwanz drumherum ) mit Sicherheit ihren Beitrag dazu geleistet hat, dass modernste, gut ausgebaute, (und sozialverträgliche) Schienen-/Nah-/Fernverkehrsverkehrsnetze, niemals Realität werden - kein Thema.
Und konfrontiert man den Durchschnittsbürger mit diesem alltäglichen Wahnsinn, wird er all das sicher eilfertig bejahen, aber die Idee zu propagieren die "Heillige Kuh" dann konsequent abzugeben/zu verkaufen (vorausgesetzt sie steht tatsächlich rund 22 Std am Tag nur rum) würde hierzulande eher zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führen, statt Einsicht zu bescheren, da man ein weiteres Stück individuell-illusionärer "Freiheit" bedroht sähe - mit Argumenten verbissen und ahnungslos verteidigt die man auch von TV-Süchtigen kennt.
Ich war übrigens jahrelang Berufskraftfahrer- nur mal so am Rande bemerkt und habe mich dementsprechend mit dem alltäglichen Verkehrs-Wahnsinn berufsbedingt auseinandersetzen müsse...

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Gideon Rugay
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Und wieder....

fehlt der ostdeutsche Blickwinkel. Während Ex-Volksgenossen West immerhin eine Anzahlung auf den Erwerb eines Neuwagens erhielten, gingen die vormaligen Sparer Ost gänzlich leer aus - nach der Wende mochte der stolze Weltkonzern...

Und wieder....

fehlt der ostdeutsche Blickwinkel. Während Ex-Volksgenossen West immerhin eine Anzahlung auf den Erwerb eines Neuwagens erhielten, gingen die vormaligen Sparer Ost gänzlich leer aus - nach der Wende mochte der stolze Weltkonzern von deren offenen Ansprüchen nichts mehr wissen. Zum Wohle der Aktionäre, versteht sich. In sofern: bei mir klammheimliche Schadenfreude!

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Rudi Radlos
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