Doktor Gniffke bitte klagen

Tagesschau prostituiert sich schon wieder

Autor: U. Gellermann
Datum: 19. Februar 2018

Ganz langsam, für die Rechtsabteilung der „TAGESSCHAU" zum mitschreiben: Der Begriff „prostituieren“ kommt aus dem Lateinischen und meint dort „sich vorne hinstellen, sich öffentlich preisgeben“. Natürlich steht die „Tagesschau“ mit ihren zehn Millionen Zuschauern täglich ganz weit vorne. Und mit ihrer jüngsten Markschreierei „Moskau nach Cyberattacke am Pranger“ gibt sie sich mal wieder in aller Öffentlichkeit als journalistisch unqualifiziert und schwer russophob preis. Doch es gibt noch eine zweite Bedeutung des P-Wortes, die hier gemeint ist: „Sein Talent in den Dienst einer unwürdigen Sache stellen“. Fraglos gibt es auch in der Mannschaft der Tagesschau talentierte Leute. Solche, die mal Ideale hatten und sie heute besser gut verbergen. Solche, die gerade mit ihrer Arbeit beginnen und noch wissen, was das ist: Journalistischer Ethos. Sie wissen vielleicht noch nicht, dass sie den besser schnell vergessen. Und stellen ihre Talente doch in den Dienst einer unwürdigen Verbreitung von Schein-Nachrichten.

Wäre die tägliche Macht um Acht, das Leitmedium der Leitmedien, allein beim Verkauf von Standpunkten, Haltung und Gewissen am Bordstein der Informations-Verbreitung, dann gäbe es ein Korrektiv, eine Alternative im eklen Einheitsbrei täglicher Desinformation. Doch alle, alle geben Dr. Gniffkes dummes, ungeprüftes Zeug ungeprüft weiter: ZDFheute weiß „USA beschuldigen Russland“, wahrscheinlich war mal wieder die komplette Bevölkerung der USA zum Beschuldigen in Mainz. Die hochtrabende ZEIT nennt im Gefolge der TAGESSCHAU „Washington und London“ als trübe Quelle für einen „Virusangriff aus Russland“. Und die angeblich seriöse FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG lässt das US-Präsidialamt erklären, die Russen seien für einen „brisanten Cyberangriff“ verantwortlich. Doch während zur Zeit kein deutsches Medium bei Nachrichten aus dem Hause Trump ohne Grinsen oder gar Gelächter auskommt, wird diese Meldung so ernsthaft vorgetragen, als sei sie gewiss und wahr. Und das ist der erste Trick: Keiner der konkurrenzlos einheitlichen Medien sagt, wir wissen, dass es der Russe war. Nö. Sie sagen alle: Wir kennen einen, der angibt, es zu wissen.

Der zweite Trick liegt in einem schlüpfrigen Konjunktiv, den bereits die TAGESSCHAU zum Schlussverkauf der Wahrheit einsetzt: „Man könne fast sicher sein, dass Russland hinter dem groß angelegten Hackerangriff stecke." Oder auch "Der Angriff sei Teil der russischen Bemühungen gewesen, die Ukraine zu destabilisieren." Es wimmelt nur so von juristischen Versicherungsworten wie "sei" oder "könnte". Doch die altbackene WELT verlässt sich lieber auf das bewährte Zitat-Versteck: "Im Juni 2017 startete das russische Militär die zerstörerischste und kostspieligste Cyber-Attacke in der Geschichte" zitiert sie das Weiße Haus und gibt so Unbewiesenem einen Schein von Wahrheit. Doch all die Verkäufer journalistischer Dutzendware können am Ende sicher sein, das was hängen bleibt: Der Russe wars.

Kam der Befehl zur Verbreitung von Halbwahrheiten – denn den Computer-Virus gab es wirklich, der Rest ist journalistische Akrobatik – direkt aus dem Herzen der TAGESSCHAU zu ihren Followern in den deutschen Redaktionen vom FOCUS bis zum WESER-KURIER? Quatsch. Aber wage doch mal als fest angestellter Redakteur im Allgäuer Käseblatt eine Meldung aus der gestrigen TAGESSCHAU nicht in deiner heutigen Zeitung zu erwähnen. Da fragt dich dein Chefredakteur sofort, ob du denn nicht mal fernsehen kannst. Mit diesem Unterton, der nach Personalchef und Rauswurf klingt. Und das ist im ZDF-Käsefernsehen nicht anders als im Allgäu.

Einzig die Nachrichtenseite von "t-online" gibt eine echte Quelle für die Schlagzeile'NotPetya"-Virus war ein Angriff aus Russland' preis: Diese Information habe dem Online Portal die Nachrichten-Agentur "dpa" zur Verfügung gestellt. Und natürlich allen anderen auch, denn ihre Redaktionen bezahlen ja für die Dienste von "dpa", und was was kostet, muss verbraucht werden und wie stünde man da, wenn alle anderen diese dpa-Weisheit brächten, nur man selbst nicht und überhaupt. Gigantisch: "dpa" meldet irgendwas völlig Unbewiesenes – oder hält jemand, der bei Verstand ist, das US-Präsidialamt und den CIA für beweiskräftig – und so wird im Schnellwaschgang von der ARD bis zum STERN aus einem Fake eine echte, total weiße Wahrheit.

Die "dpa", die Deutsche Presse-Agentur hat 185 Gesellschafter, und die sind ausschließlich Medienunternehmen wie Verlage und Rundfunkanstalten. Damit sind Gesellschafter und Kunden der Agentur identisch. Das ist doch super: Ein Journalist einer privaten Agentur kritzelt was auf sein Kassiber-Zettelchen, reicht es an andere Journalisten weiter, die reichen es an ihre Leser und Zuschauer weiter, und auf diesem Weg macht dann die "dpa" rund 70 Millionen Umsatz, während Sender und Verlage ihren Profit aus der Werbung privater Unternehmen beziehen, und nur der Verbraucher dieser kontaminierten Nachrichtenkost verdient dabei nichts. Er zahlt sogar. Gut bezahlt wird auch der Chefredakteur der Deutschen Presse-Agentur: Sven Gösmann. Der war mal Politikchef der Welt am Sonntag und stellvertretender Chefredakteur der Bildzeitung. Da er das nicht mehr ist, kann man nicht sagen, dass die öffentlich-rechtliche TAGESSCHAU ihre Nachrichten vom Springer-Konzern herstellen lassen.

Und wenn jetzt die Rechtsabteilung des NDR ein paar Anwälte beauftragt, um gegen den zusammenhänglichen Begriff 'prostituieren' zu klagen, dann verdienen die auch noch ein paar Euros. Macht nichts. Zahlt ja der Gebührenzahler, der heißt doch schon so. – Wetten, dass Doktor Gniffke nicht klagen lässt?

Haben Ihre Freunde alle schon die "Macht um Acht"? Nein? Das lässt sich ändern:

http://shop.papyrossa.de/Gellermann-Uli-Klinkhammer-Friedhelm-Braeutigam-Volker-Die-Macht-um-acht


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 25. Februar 2018 schrieb altes Fachbuch:

@u.gellermann

"UNSER" öffentlich-rechtlicher rundfunk??
ich beziehe mich auf folgendes interview:
https://youtu.be/kogQyL_TPC8

lernfragen für mich:
- wie kommen sie darauf, dass der rundfunk als anstalten des öffentlichen rechtes jemals den nutzern/bürgern GEHÖRTE?? das sind juristische konstrukte/personen, die lediglich einen grundversorgungsauftrag zu erledigen haben, aber doch nicht dem empfänger gehören!?
- wenn ich eine fahrkarte für den bus (öpnv) kaufe, gehört mir doch auch nicht das halbe lenkrad!?
- die beziehung zwischen diesen anstalten und dem konsumenten ist durch gesetz und eine anstaltsordnung geregelt. und diese ist nicht bidirektional vorgesehen.
zahlen (übrigens beiträge, nicht gebühren) und konsumieren lautet der grundversorgungsauftrag;)
- und gehören im sinne von besitz ist grundgesetzlich als höchstes gut geregelt. der versorgungsauftrag hat nachgeordneten rang;)

meinten sie "gehören" im ideellen sinne, mit einflussnahme auf die programmgestaltung etc.. habe ich andere fragen:
- 2/3tel der wählerschaft wählt genau die menschen, die den öffnt.-rechtl. rundfunk verwalten! sie bekommen also, was sie verdienen. wollen sie gegen die mehrheit dieser "mitte" ein programm anbieten, dass denen einen spiegel vor hält?? quasi einen "schwarzen kanal" installieren mit gleicher resonanz??
- glauben sie, dass sich jetzige verantwortliche kurieren oder umpolen lassen, ihrem job gerecht zu werden?
- woher wollen sie diese ehrlichen medienleute hernehmen, die dann in "unserem" rundfunk dem sendeauftrag gerecht werden?? meinen sie, dass die jetzigen tatsächlich nur lügen, oder glauben die aufgrund ihrer bildung und erziehung, was sie sagen?? es gibt nicht nur dieses institutionelle medienproblem - es ist eine widerspiegelung eines gesamtgesellschaftlichen problems!!

im interview fiel oft das wort "realistisch" und "alt".
wie realistisch ist es, dass sich das medienproblem losgelöst von der gesamtgesellschaftlichen situation ändern wird?
werden sich diese fragen noch stellen wenn es sie, mich und wenige andere nicht mehr gibt?

so richtig und wichtig es per kritik ist, das system zu enttarnen, helfen werden nur der boykott des jetzigen systems, und das angebot eines kollektiven parallel/alternativsystems der anständigen - die unseren!!

ich bitte sie, dies als gedanken oder monolog zu interpretieren, nicht als geringschätzigkeit ihrer arbeit gegenüber!

Antwort von U. Gellermann:

Das alte Fachbuch bezieht sich auf dieses Interview:
https://www.youtube.com/watch?v=kogQyL_TPC8&feature=youtu.be

Da wir, die Bürger, den materiellen Aufbau der Rundfunkanstalten über Steuergeld finanziert haben und den laufenden Betrieb über die Gebühren aller bezahlt wird, müssten die Anstalten auch uns, den Bürgern gehören. Aber längst wurden wir durch die Eliten enteignet: Normale Bürgern, das ist auch an den Programmbeschwerden sichtbar, haben inhaltlich nichts zu melden.

Die Lösung des „Medienproblems“ ist die Voraussetzung zur Änderung der gesamtgesellschaftlichen Situation.


Am 25. Februar 2018 schrieb Heinz Schneider:

"Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten", schrieb Paul Sethe 1965.

Für öffentlich rechtliches Fernsehen sollte das eigentlich nicht gelten. Für dessen Unabhängigkeit zahlen wir schließlich. Also wäre es denkbar, es aus Parteienherrschaft und finanzieller Abhängigkeit von Werbung und "Product-Placement" zu befreien und zu demokratisieren. Dann blieben uns die massenhaften Schrottkrimis, in denen unterbezahlte Kriminalisten und ihre Kunden nur noch mit nagelneuen Luxuskarossen durch die Gegend fahren, erspart. Oder?

Unabhängige Medien sind aber leider nicht besser als die Gesellschaft, in der sie entstehen. Seit praktisch jeder seine Meinung im Netz verbreiten kann, dürften Optimisten, die wenigstens auf die Emanzipation der Information vom nackten Interesse gehoffte hatten, eines Besseren belehrt sein. In den digitalen Filterblasen der reichen Weltregionen jedenfalls vereinen sich völlige Orientierungslosigkeit und Egoismus zu mit steigender Geschwindigkeit ins Bräunliche changierenden Soße. Ohne jeden Befehl.

Kapitalismus + Informationsfreiheit + Konsumismus + Individualismus + Wohlstandschauvinismus - Kollektiv = 3. Weltkrieg?

Positive Ausnahmen gibt es, hier wie dort. Sie machen Hoffnung.


Am 22. Februar 2018 schrieb Michael Kohle:

@Der vom Helmholtzplatz

Nur zum Hinweis: auf dem Lerchenberg hat man sich mittenmang von Olympia auch daran erinnert. Mittels einer Präsenz von irgendwelchen Nasen an irgendeiner Kranzabwurfstelle.


Am 22. Februar 2018 schrieb Der vom Helmholtzplatz:

"So ein herrlicher Tag, und ich soll gehen. Aber was liegt an unserem Leben, wenn wir es !amit schaffen, Tausende von Menschen aufzurütteln und wachzurütteln." (Sophie Scholl vor ihrer Hinrichtung). Heute, am 22. Februar vor 75 Jahren wurden Sophie und Hans Scholl geköpft.
Früher wurde in der Tagesschau daran erinnert.




Am 21. Februar 2018 schrieb Hans Tigertaler:

"Ich bin es, der diesen Fleischerhund immer erst antreiben muß." (Adolf Hitler über den Krieg)

Was ist aber das Gefährlichste an der so vulgär gleichgeschaltet klingenden bürgerlichen Öffentlichkeit, deren Journalisten sogar das bürgerliche Debunking verlernt haben?

Nun, es werden heute von den Bundespolitikern die nächsten Kriege "angedacht", also vorbereitet: Die Camouflage von der unversorgten Bundeswehr und der abgesprochene Scheinangriff auf die Verteidigungsministerin sind Nebelkerzen der beabsichtigten großen Aufrüstung, deren sich bei klarer Sicht zu erwehren, die Bevölkerung zurecht verdächtigt wird. Eine Verschwörung bürgerlicher Herrschaft mit sich selbst.

Denn unsere Bourgeoisie trappelt regelrecht mit den Hufen, um die deutsche Jugend endlich wieder in neokolonialen Kriegen morden und sterben zu lassen. Maßlose Übertreibung? Nein, schon der Sozialdemokrat Struck, noch vor wenigen Jahren Bundesverteidigungsminister, äußerte wörtlich: “Einsatzgebiet der Bundeswehr ist die ganze Welt!“ (2005) (Die noch bis vor kurzem geltende Wehrpflicht hatte ihre bürgerlich-revolutionäre Begründung in einem einzigen Satz, und der lautete: Mitbürger, ein Feind überschreitet unsere Grenzen, zu den Waffen!)

Um Kriege führen zu können, müssen aber die materiellen Mittel, eine mittelfristige Aufgabe, zuerst der Bevölkerung entsteißt werden. Dieser Verpflichtung unterzog sich die Regierung Schröder & Fischer.

Innerhalb weniger folgender Jahre hat die um die Jahrtausendwende nach fünfzig Jahren Sozialstaat von Rot-Grün erzeugte Bestialisierung der Politik mit der Auslöschung des erreichten Standes gesellschaftswissenschaftlicher, insonderheit ökonomischer Einsichten und mit dem abstoßenden Umschalten vom Kampf gegen die Arbeitslosigkeit auf Kampf gegen Arbeitslose eine ungeahnte Ära der Beklommenheit und des depressiven Lebens für Millionen Menschen eingeleitet. Die asoziale, weil produktivitätsunterschreitende deutsche Sozial- und Finanzpolitik schuf die Werkzeuge zur Verwandlung des europäischen Wirtschaftsraumes in einen riesigen Finanz-Tatort, der, käme man nicht auf Kriegsorientierung, doch eigentlich die ökonomische Hauptbedrohung des selbst ausgerufenen europäischen Projekts darstellt und deren Akteure, weil politikbewehrt, mit betrügerischer Frechheit auftreten. Deutschland ist erst durch die rotgrüne Politik vollends in die rezidive Phase imperialer Politik eingetreten, in der die bornierteste Konkurrenz zu anderen Nationen - lohndumpende Exportweltmeisterei statt Bilanzausgleich - als moralische Erniedrigung anderer Völker triumphiert.

Denn die politischen »Leistungsträger« wollten sich in die Lage versetzen, wie in den angelsächsischen Ländern mit der materiellen Herabwürdigung erheblicher Teile der Bevölkerung, ihrer systematischen geistigen Unterversorgung und privatmedialen Berieselung mit Dreck endlich wieder jenen in Deutschland kaum mehr bekannten wehrlosen Pöbel zu erzeugen, dessen der feinere Abschaum bedarf, um weltweit andere Völker, die noch nicht einmal genau wissen, wo unser Land liegt, mit blutiger Gewalt zu überziehen.

Gegen diese unsere Oberen schrieb Bertolt Brecht seinerseits im Namen der Unterklasse: Denn wir und sie, wir sind Feinde in einem Krieg, den nur einer gewinnt, denn sie leben von uns und verrecken, wenn wir nicht die Kulis sind.

Wer hat uns verraten.


Am 20. Februar 2018 schrieb altes Fachbuch:

"Tagesschau prostituiert sich.."

das geschäft scheint zu brummen. ich habe mal bei der arbeitsagentur einen suchlauf mit der bkz 9139101 prostituierte/r laufen lassen, aber die sind alle in lohn und brot:)

und feiern sich:
siehe da, es gibt journalisten des jahres in 1000en kategorien, und gellermann ist nicht dabei:
http://www.mediummagazin.de/meldung-jdj2017-gewinner/

was bedeutet, er hat eine andere berufskennzahl;)

Antwort von U. Gellermann:

Gellermann schreibt nicht als Lohnknecht. Solche sind nicht zu erfassen, zu fassen?


Am 20. Februar 2018 schrieb Melanie Gatzke:

Herr Gellermann, dieser Artikel war wieder mal einfach genial. Weiter so. Sie bringen alles so köstlich auf den Punkt.


Am 20. Februar 2018 schrieb Heinz Schneider:

"Wo ist die Weisheit, die wir im Wissen verloren?
Wo ist das Wissen, das wir in der Information verloren?"

T.S. Elliot


Am 20. Februar 2018 schrieb Anke Zimmermann:

Fake Virus on the run, jetzt in HD für lau und eine halbe Milliarde Gebührenüberschuss!Einnahme für massig Kakao durch den sie uns ziehen wollen.


Am 20. Februar 2018 schrieb Karola Schramm:


ARD, ZDF und andere Medien haben scheinbar nichts Besseres zu tun und sind auch nicht bereit, sich selber anzustrengen um dahinter zu kommen, wie wahr eine Nachricht ist.
Nachplappern und nachschreiben ist wesentlich einfacher, kostet keine Auseinandersetzungen mit dem Chef und abends ist man noch fit für Familie und Hobbys. Ein gutes Ansehen hat man sowieso.

Woher ein Virus kommt kann nur der wissen, der es in die Welt gehustet hat.
Dass die Russen bis nach Amerika husten können... wer hätte das gedacht ? Näher lägen da die diversen Mitregierer in den USA wie CIA, FBI und andere, die Lust am Versteckspielen haben, an Konfrontationen, an theoretischen Kriegstreibereien und Sticheleien.
Spiele der Erwachsenen, die als Kinder nie im Sandkasten spielen durften. Die toben sich jetzt aus. Hier wie da.

Gniffke und sein Team - leben ganz gut mit unserem Ärger und dem freundlichen Lächeln der Kanzlerin: "Gut gemacht." Die Medien sind gleichgeschaltet, das ist die halbe Miete. Fehlt nur noch, das blöde Volk zu überzeugen, sich keinesfalls mit Opponenten einzulassen. Darum auch die weitere verbittert erkämpfte 14. Amtszeit mit der ähnlich verbittert kämpfenden Neu-SPD um Anerkennung.

Merkel hat noch Großes vor: 1. Erste Frau als Bundeskanzlerin.
2. Sie kann jetzt die längste Amtszeit aller Bundeskanzler der BRD erringen.
3.Hat sie schon die längste Amtszeit als Parteivorsitzende der CDU.
4. Strebt sie das Amt des Präsidenten der EU an, die jedoch noch so umgebaut werden muss, dass die "Vereinigten Staaten" von Europa wahr werden können. Und dazu braucht sie noch die nächsen vier Jahre. Erst die gesamte EU durcheinander - was heißt - ins Chaos bringen und dann, aus dem Chaos heraus, neu ordnen. Da sie dann die Dienstälteste ist, hat sie Rechte, denkt sie. Sie wollte auch schon als Kind in der Schule immer die Erste sein. Nur beim Sport, in dem Fair play benötigt wird, war sie die letzte.

Als v.d.L. zu Beginn ihrer Amtszeit als Verteidigungsminsterein einmal zu viel von den "Vereinigten Staaten von Europa" sprach, wurde sie von Merkel zurückgepfiffen. Bloß keine schlafenden Hunde wecken. Hört jetzt jemand haarscharf und genau diese Aussage von den "Vereinigten Staaten von Europa ? Nein. Es wird Vieles gemacht in Sachen Militär etc. aber niemals fällt diese Bezeichnung.

CDU und Medien. "Ein Arsch und eine Backe" mit Merkel würde es freuen. Sie sind dann per Identifizierung die längste Kanzlerin und dafür kämpfen sie - Merkel - die erste Präsidentin der "Vereinigten Staaten von Europa."

Dieses ganze Possenspiel muss doch einen Sinn haben. Und wie ich in einem Interviewbuch über Merkel las, ist dieser Posten noch der einzige, den sie anstreben würde, wenn sie in der Politik nach ihrer Kanzlerinnenschaft bleiben würde.

Ist doch alles ganz, gaaaaaaaaaaaanz einfach, lieber Herr Gellermann.


Am 20. Februar 2018 schrieb Uschi Peter:

Kann sein, dass ich mit meiner leisen Neigung zuTrump falsch liege, nichtsdestotrotz - dieses ganze Russland-Bashing dient nach m.M. nur dem einen Zweck , ein mögliches Arrangement Trumps mit Putin mit allenMitteln zu hintertreiben. Es wäre ein Drama für den militärisch-industriellen Finanzkomplex, wenn die Profite aus Rüstung und dem Ausrauben der Ressourcen der überfallenen Länder verringert würden. Je mehr man Russland verunglimpft, desto weniger kann Trump eine Nähe zu Putin verwirklichen. Er kann es auch nicht wagen, die Kriege einzudämmen. Alles Wahlkampfthemen zum Entsetzen des Tiefen Staates.
Herr Hollmann und Herr Wassoc sollten mal die Bücher des US-Amerikaners William Engdahl lesen, falls sie noch wissen, wie das geht. Besonders die "Geheimakte NGOs" ist informativ.


Am 20. Februar 2018 schrieb Hans Informat-Ion:

So wie die Amis den Russen alles "Böse" zutrauen, so tun(!) seit Anbeginn der Annexion des Indianerlandes die Amis alles Böse unter dem Motto "AMERICA FIRST"!
Ich traue den Amis sogar die "kontrollierte Sprengung der WTC-Türme" zu um in der kriegsmüden Bevölkerung einen Grund für ihren "KAMPF GEGEN DEN TERROR" zu haben! - also um das arabische ÖL zu bekommen!!!


Am 20. Februar 2018 schrieb Benny Thomas Olieni:

Schlichte 'Frage eines arbeitenden Lesers':

Wofür bekommt Herr Gniffke
in Wirklichkeit
sein total überhöhtes Gehalt?

"Follow the money!"


Am 20. Februar 2018 schrieb Michael Kohle:

Viel Zeit bleibt mir nicht, wenn ich das Sonntagsblättchen - den Mantelbogen für die Aldi-Beilage - aus dem Briefkastenschlitz bis zur Papiertonne verbringe. Gestern war es mal wieder so weit. Eine ganze Links-Außen-Kolonne - der Aufreißer des Tages - vermeldete Erschreckendes in Tagesaktualität zur US-PRÄSIDENTENWAHL (wohl die von vor 15 Monaten). Darunter und auch noch in doppelter Schriftgröße: Lawrov streitet ab. Unter „abstreiten“ verstehe ich zwar etwas anderes, aber immerhin da stand tatsächlich genau das was dieser böse Russe wenige Stunden vorher am imperialen Stammtisch zum Besten gegeben hatte: Alles nur Geschwätz, hatte er so von sich gegeben und angefügt: solange wir keine Fakten haben …

München liegt ja nicht allzu weit von Nürnberg entfernt. Da ist es kein Wunder, dass bei dem Kasperle-Theater, dass da unter dem Titel Sicherheitskonferenz am Wochenende so ablief, man sich an Eppelein von Gailingen erinnerte. Der gab einst von sich: die Nürnberger hängen keinen, es sei denn sie hätten ihn. Auch der aktuelle Dirty Harry, ein Mann namens Mueller (imperial ausgesprochen als Maller geläufig) hatte satte dreizehn Russen aus dem Zylinder oder aus dem Ärmel gezaubert, die allerdings allesamt wohl hinter den Ural geflohen und somit für den investigativen Scharfrichter leider nicht im Zugriff.

Die Anklage gegen die flüchtigen Barbaren: mutmaßliche Einmischung in die letzte Präsidentschaftswahl. Eine eindeutige Verschwörung, so heißt es! Nein, von Theorie war nicht die Rede. Die Beschuldigten hätten laut Anklageschrift in Politik und ‚Wahlprozesse‘ eingegriffen. Als wenn das Ganze nicht schon lachhaft genug wäre, zum Abschluss dieser breaking news steht dann doch tätsachlich auch noch: Mit der Anklage gegen die 13 Russen seien die Beweise jetzt wirklich unbestreitbar. Na, wenn die das sagen wird es wohl stimmen. Ganz sicher.

Wenn das Beweise sein sollen, dann wäre dem Berliner Außenamt wohl dringend angeraten, eine Reisewarnung über das Homeland der Freiheit, der Demokratie und des Menschenrechts auszusprechen. Das wäre doch wohl das Mindeste! Aber nein, nicht der geringste Zweifel ist bei den Gniffkes&Co zu vernehmen und was noch bedenklicher stimmt: nicht eine einzige süffisante Auslassung zum Thema selbst bei den alternativen Regierungssprechern , den Welkes und Konserven. Verständlicherweise, Satire, Sarkasmus und Zynismus sind nicht mehr angebracht, auch wenn das einige - wie bespielsweise so mancher Galerie-Kommentator - immer noch nicht begriffen haben. Die Lage war noch nie so ernst wie aktuell. Ich wollte es wäre Nacht oder die Sozen würden sich doch noch verweigern. Ohne die krauts, schon gar nicht ohne eine mehr als nur geschäftsführende Regierung, scheint noch keine ausreichende Traute im Brüsseler Kompass vorhanden zu sein. Zahlemann&Söhne, ohne die geht es nämlich gar nicht.


Am 20. Februar 2018 schrieb Helmut Ische:

Wer das Buch "Die Macht um Acht" gelesen hat wird in dieser satirisch anmutenden Glosse nichts wesentlich Neues über ARD/ZDF - Tagesschau/Heute Informationen und Arbeitsweise erfahren. Der altbekannte Goebbels-Spruch "eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden, dann glauben sie die Menschen", ist in den Formaten der ARD/ZDF Nachrichten zur höchsten Vollendung ausgereift. Mich treibt aber etwas anderes um: der Herr Hollmann wird auf Grund seiner Mail - zugegebener Maßen inhaltlich eine völlig beknackte - von vielen auf dieser Seite zurechtgewiesen. Nur zur Erinnerung: so wie der Herr Hollmann politisch zu ticken scheint, so ticken in der BRD rund 90/95% der Bürgerinnen und Bürger. Da sollten wir uns keine falschen Vorstellungen machen. Diese Seite wird - grob geschätzt - täglich von 1000 Lesern besucht. Eher weniger. An der Diskussion zu einzelnen Artikeln beteiligen sich vielleicht 50-60 Interessierte - und das sind fast immer dieselben. Also sind wir doch froh, dass auch Leute wie der Herr Hollmann sich mal auf diese Seite verirren. Sonst glauben hier noch einige morgen rufen wir die Revolution aus. Sollte die "Rationalgalerie" und somit ihr Betreiber irgendwann einmal zur Gefahr für die in diesem Land herrschenden Kapitalkreise werden, dann werden wir uns hier nicht mehr austauschen können und dürfen. Aber so........? Schön das sich Herr Hollmann geäußert hat.


Am 19. Februar 2018 schrieb Josef Wassoc:

Eine etwas bösartige Satire mit einigen bekannten Wahrheiten und einigen schlecht nachzuvollziehenden Spitzen aber amüsant zu lesen. Das FBI hat gerade eine ganze Latte von aus Russland gesteuerten "Fake News" Emittenten ermittelt und eingesperrt. Wie sieht es damit aus, alles gelogen a la ARD?

Antwort von U. Gellermann:

Die FBI ist eine US-Behörde. Wahrheiten sind von der nur bedingt zu erwarten, sagt die Erfahrung.


Am 19. Februar 2018 schrieb Lutz Jahoda:

NACHBETRACHTUNG
ZUR MÜNCHNER SICHERHEITSKONFERENZ (SIKO):

PISCHINGER-TORTEN SIND HÜFTERWEITERND -
ISCHINGER-TORTEN GEWINNERHEITERND.
ERSTERE SCHMECKT EINWANDFREI -
LETZTERE NACH PULVER UND BLEI.

Propaganda, pointilistisch zerpflückt.
Seurat und Nipkow bekämen das Grausen.
Beiden war punktmäßig Großes geglückt.
Wir sehen mit Staunen, wie wahrheitsentrückt
versucht wird, uns zu verlausen.

Dass Frau Merkel die SIKO in München mied,
würde ich gerne als Pluspunkt vermerken,
wüsste ich nicht, dass sie hinterrücks zieht,
an Fäden, die Waffenkonflikte verstärken.

Die zwei Gesichter des Monsieur Macron,
passen sehr gut zur Double-Face-Dame,
wie auch zur Zweitaufguss-Adaption
der GROKO im Unredlichkeitssalon
für innen- und außenpolitisch Lahme.

Merkel-Macron im Zirkus Europa
als Luftnummer, die nur Stickstoff verspricht.
Da gähnen gelangweilt selbst Oma und Opa,
denken an Kaffee aus der Mitropa
und wissen: Verbessrung gibts für sie nicht.

Vorstandschef Kaeser vom Siemens-Konzern
berät Gekündigte jederzeit gern.
Erst kürzlich hörte die Welt seinen Rat:
Arbeitslose, schreitet zur Tat,
bevor ihr euch jammernd die Haare rauft:
Helft euch mit Aktien, indem ihr sie kauft!

Da kann ich nur sagen: Wer hätte gedacht,
wie schwer uns das Leben Empfohlenes macht,
besonders wenn uns Joe Kaeser berät
und Dummen erklärt, wie Marktwirtschaft geht:
Kurz, klipp und klar, ohne schmückende Faxen:
Nur so könne Großes gedeihen und wachsen!



Am 19. Februar 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Hollmann
Da war doch mal was ? Hollmann ?
Die hochqualifizierten Äußerungen, inhaltlich, als auch argumentativ sind sowas von umwerfend, dass es mich aus den Stöckelschuhen hat, allerdings ohne "Speichel," dafür aber 10cm Höhe.
Selbst geistige Tiefflieger dürfen in der Galerie ihren Kappes vertälle, und das spricht doch einmal mehr für die Qualität der Galerie, und ihren Herausgeber.


Am 19. Februar 2018 schrieb Christoph Simon:

@ Claus Hollmann

Herr Hollmann, Sie begreifen offensichtlich nicht, dass es um die Kontinuität der gefärbten Berichterstattung geht.

Kontinuität kann nur durch die Dokumentation der Einzelfälle aufgezeigt werden. (Sonst wäre es lächerlich, so jedoch nicht.)


Am 19. Februar 2018 schrieb Claus Hollmann:

Bei jeder noch so leisen Kritik am Putinregime heulen die Putinschen Speichellecker auf. Lächerlich.

Antwort von U. Gellermann:

Ein Klassiker: Kein Argument, nur Beschimpfungen. Sie könnten sofort bei den Mehrheits-Medien anfangen.


Am 19. Februar 2018 schrieb Edgar Schneider:

Die Manipulationsmaschine läuft wie geschmiert. Der Hinweis auf den dpa-Chef Gösmann kommt in diesem Zusammenhang etwas zu kurz. Er ist die wichtigste Person bei der Manipulation und Verhetzung der Massen in Deutschland. Überzeugter Transatlantiker und Mitglied in diversen Vereinigungen wie der Atlantikbrücke- ist er der perfekte Mann an der wichtigsten Schaltstelle, um jedem Medium von Flensburg bis Garmisch das korrekte Wording und die vorgegebene Stoßrichtung vorzugeben. Wer die Guten (USA, Israel, z.Z. Ukraine, Ägypten,) und wer die Bösen (Russland, China, Syrien, Iran, z.Zt. Venezuela) sind. Dank Gösmann heißt die blutige islamistische Diktatur Saudi Arabien auch in allen von dpa-belieferten deutschen Medien (das sind alle) „Königshaus" und deshalb heißen kopfabschneidende Terroristen in Syrien „Rebellen" oder "Aktivisten gegen das Assad-Regine". Der Hetzer und Schreibtischtäter Gösmann mittels "seriöser" dpa als indirekter Entscheider, über was wie mit welchem Wording von Flensburg bis Garmisch in die "seriösen" Heimatzeitungen kommt. Absolut. Genial. Und zeigen Sie mir einen einzigen Zeitungsredakteur, der innerhalb seines Hauses ernsthaft die Seriosität einer dpa anzweifeln würde! So geht Meinungsmache, so geht Propaganda, so gehen Manipulation und Kriegsvorbereitung.


Am 19. Februar 2018 schrieb Andreas Schell:

Das waren doch gaaaanz bestimmt die Russen, oder die Taiwanesen, oder die Koreaner, Inder, Chinesen oder ... (war das schon die halbe Menschheit?) ... Jedenfalls war's keiner hier oder in den USA. Wir leben auf einer Scheibe, Display genannt, Diagonale im veralteten Längenmaß Zoll (engl. Inch) gemessen und stets ziemlich klein im Vergleich zur großen, weiten Welt.

Aus der Tagesschau spricht eine Mischung aus ganz offensichtlichem Fachkräftemangel und der Angst vor dem Verlust des 1000-Euro-Telefons mit einem Materialwert von 30. Auch ist es uns doch völlig zu recht unheimlich, was *in* dem schicken Laptop mit dem Apfel hinten drauf vor sich geht - das Wissen offenbart sich ja nicht von selbst, sondern wird, ganz im Gegenteil, sehr gut versteckt.

Es geht um die Statussymbole, von denen man, speziell in den Redaktionen, nichts versteht. Das Schlimmste dabei: unsere Jugend kann's uns nicht erklären - die bilden wir ja zu Konsumenten aus. In anderen Nationen wachsen Macher heran.

So weit meine Erklärung für das Phänomen "russische Hacker": Angst, Neid und Missgunst.


Am 19. Februar 2018 schrieb Der vom Helmholtzplatz:

Irgendwie ist es nur noch lustig zu beobachten wie die Mainstreammedien versuchen eine Wahrheit, ein Narativ zu konstruieren und im Umlauf zu halten (der Russe war's). Die Drehungen und Wendungen, das Verbiegen und Verschweigen von Fakten, oder das Erfinden von eben... Ja von was, Fakten sind's ja nicht, allenfalls FakeNews from the Shithole-Studio aus Hamburg. Zu Beginn war es eine Mücke am Ende ein Elefant oder vice versa und zu guter Letzt will es keiner gewesen sein. Haltet den Dieb! Wen? Na den mit den neuen Kleidern. Apropos Kleider. Wie Scheisshausparolen a la Tagesschau z. B. Entstehen können dazu Wolfgang Neuss passend zur sog. Sicherheitskonferenz:

Innere Führungs-Kettenreaktion!

Der Oberst sagt zum Adjudanten:
" Morgen früh, neun Uhr ist eine Sonnenfinsternis. Etwas, was nicht alle Tage passiert! Die Männer sollen im Drillich auf dem Kasernenhof stehen und sich das seltene Schauspiel ansehen! Ich werde es ihnen erklären. Falls es regnet werden wir nichts sehen, dann sollen sie in die Sporthalle gehen!

Adjudant zum Hauptmann:" Befehl vom Oberst: Morgen früh um neun ist eine Sonnenfinsternis. Wenn es regnet, kann man sie vom Kasernenhof aus nicht sehen, dann findet sie im Drillich in der Sporthalle statt. Etwas, was nicht alle Tage passiert. Der Oberst wird's erklären, weil das Schauspiel selten ist!

Hauptmann zum Leutnant:
"Schauspiel vom Oberst: Morgen früh neun Uhr im Drillich, Einweihung der Sonnenfinsternis in der Sporthalle! Der Oberst wird's erklären, warum es regnet! Sehr selten so was!

Leutnant zum Feldwebel:
? Seltener Schauspielbefehl! Morgen um neun wird der Oberst im Drillich die Sonne verfinstern, wie es alle Tage passiert in der Sporthalle, wenn ein schöner Tag ist. Wenn's regnet: Kasernenhof!

Feldwebel zum Unteroffizier:
"Morgen! Um neun! Verfinsterung des Obersten im Drillich wegen der Sonne! Wenn es in der Sporthalle regnet, was nicht alle Tage passiert, antreten auf'm Kasernenhof. Sollten Schauspieler dabei sein, soll'n sich selten machen!

Gespräch unter den Soldaten:
"Haste schon gehört, wenn's morgen regnet?
"Ja, ik weeß ? der Oberst will unser'n Drillich vafinstan!
"Dat dollste Ding: Wenn die Sonne keinen Hof hat, will er ihr einen machen“

Schauspieler soll'n Selter bekommen, typisch

" Dann will er erklären, warum er aus rein sportlichen Gründen die Kaserne nicht mehr sehen kann
" Schade, dass das nich alle Tage passiert!

Wundern Sie sich jetzt noch, warum auf den Truppenübungsplätzen die Manöverbeobachter nie voll getroffen werden?


Am 19. Februar 2018 schrieb Marie Wenger:

Das werden Sie nicht machen, die Herren der Manipulation: Klagen. Und das nicht nur weil sie wahrscheinlich verlieren würden. Auch weil sie kein öffentliches Aufsehen erregen wollen. Denn über einen Prozess rund um die Wahrheitsfindung gäbe es ordentliches Aufsehen. Das scheuen auch und gerade die Öffentlich-Rechtlichen.


Am 19. Februar 2018 schrieb Klaus Madersbacher:

In einer der letzten Entenlesungen ("Ente gut, alles gut") zu Innsbruck im katholischen Gebirge kam irgendwie die Rede auf Dr. Kai Gniffke, was zu großer Heiterkeit führte, da das sehr nach "Piefke" klingt und die Bergbewohner noch immer nicht den Sinn für solche lustigen Assoziationen verloren haben. Offenbar bietet sich der arme Dr.Kai Gniffke als Zielscheibe von Format an - auch im deutschen Reich. Ginge es nur um die Tagesschau, die alte Propagandaschleuder, dann, ja dann könnte das als Tupfen auf dem i hingenommen werden, so quasi Gniffke, der Piefke, der uns mal wieder ordentlich an der Nase herumführt oder so ...
Leider ist der Arme nur einer von den vielen, die dafür sorgen, dass die Propaganda auf Linie bleibt und uns die Feindbilder in die Hirne drückt. Ob die verkündeten Werte es wert sind, unser und das Leben unserer Kinder dafür aufs Spiel zu setzen? Darum geht´s ja eigentlich. Vielleicht hat der Gniffke gar keine Kinder? Und die anderen Piefkes in den anderen Sudelmedien auch nicht?
Immerhin ist Deutschland ein kriegsführendes Land, das irgendwelche Dinge am Hindukusch, in Afrika usw. "verteidigt"- so ein Land muss Kriegspropaganda betreiben, um der eigenen Bevölkerung Sand in die Augen zu streuen und sie bei der Stange zu halten.
Was die ösistanischen Gniffkes dazu bewegt, uns katholischen Alpenbewohnern den gleichen Scheiss um die Nase zu schmieren, das ist eine Frage. Jedenfalls sind unter dem neulichen Rechzregime keine Änderungen eingetreten - vielleicht handelt es sich um ein überparteiliches Phänomen?
Hauptsache wir fallen nicht den Islamisten/Negern/Russen usw. zum Opfer?
Herr Dr. Kai Gniffke steh(t) uns bei!


Am 18. Februar 2018 schrieb Heinz Schneider:

@altes Fachbuch
Gern reiche ich die Quelle nach. Ihre Frage bezog sich allerdings nur auf die Person des Berliner Bürgermeisters:
Müllers Aufsatz "Herausforderung Anthropzän" in Gerhard Wegner u.a., Wohlstand, Wachstum, Gutes Leben, Metropolis Verlag Marburg, S. 49 ff., Zitat auf S. 68.

Ansonsten bleibe ich dabei und fordere zum Lesen des Koalitionsvertrags auf.

Zum Beispiel:

"Deutschland wird verbindlich dem Zielkorridor der Vereinbarungen der NATO folgen" (Z. 6869).

Das ist das 2%-Ziel.

Im Bundestagswahlprogramm der SPD: hieß es dazu noch:

Wir wenden uns allerdings entschieden gegen völlig unnötige und unrealistische Steigerungsraten des deutschen Verteidigungshaushaltes. Eine apodiktische Festlegung auf einen Anteil der jährlichen Ausgaben für die Bundeswehr auf zwei Prozent des
Bruttoinlandsprodukts käme einer Verdoppelung unserer derzeitigen Ausgaben gleich und würde mehr als 70 Milliarden Euro pro Jahr für die deutsche Rüstungs- und Verteidigungspolitik bedeuten. Das wird es mit der SPD nicht geben. Nicht nur, weil dies eine völlige Überdimensionierung der Ausgaben wäre, sondern vor allem auch, weil
Sicherheit und Stabilität gerade nicht ausschließlich durch Militärausgaben gewährleistet werden können"

Wer dennoch mit Ja stimmt, den über zeugen Sie ganz sicher nicht. Wer das nicht liest, der glaubt es ihnen nicht!

"Nur eigene Weisheit macht den Weisen, Ratgeber können mal verreisen, der kluge Freund lässt dich im Stich. Dann fragst du wen: dann fragst du dich:"

So endet Peter Hacks Kinderbuch "Jules Ratte".

Dran bleiben...

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