Die unheilige Familie Trump

Geschenke von Mördern und Mordgehilfen

Autor: U. Gellermann
Datum: 17. Dezember 2018

Unerbittlich kommt Weihnachten näher. Während die Christenheit Geschenke verpackt, rüsten sich in den Straßen Jerusalems palästinensische Marschkapellen: Sie werden bald wieder mit Trommeln und Dudelsäcken die Weihnachtsprozession in Jerusalem begleiten. Wer Zimtsterne oder Spekulatius erwartet, der kann sich in den nächsten Tagen auf dem Weihnachtsbasar in der deutsch-lutherischen Erlöserkirche in Jerusalems Altstadt bedienen. „Heilig Abend“ wird im Heiligen Land gleich drei Mal gefeiert, am 24. Dezember, am 6. Januar bei den orthodoxen Christen und dann am 18. Januar schließlich bei den Armeniern.

Australiens Premier Morrison knallt in diesen Tagen ein besonderes Geschenk auf den Gabentisch: Australien erkennt West-Jerusalem als Hauptstadt Israels an. Seit Präsident Donald Trump die Verlegung der US-Vertretung in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem im vergangenen Dezember beschlossen hat, mehrt sich die Zahl der Follower. Jede weitere internationale Anerkennung des israelischen Anspruchs auf Jerusalem verschärft die ohnehin angespannte Konfliktlage zwischen Israel und den Palästinensern.

Seit 1947 sollte die UN-Resolution 181 gelten, die Jerusalem unter internationale Treuhandschaft stellen wollte. Als Hauptstadt für jeweils einen jüdischen und einen arabischen Staat auf dem britischen Mandatsgebiet Palästina. Bis heute beanspruchen Israel und die Palästinenser den historischen Ort als ihre Hauptstadt. Wer hier einseitig eine der streitenden Parteien begünstigt, der legt einen Brandsatz auf den Gabentisch. Einer der wichtigsten Attentäter auf das bisschen Frieden, das in dieser Gegend nur in den Atempausen der Kämpfe existiert, ist Jared Kushner. Der Trump-Schwiegersohn ist der Sonderbeauftragte des Präsidenten für den Nahen Osten. Der junge, schwer reiche Immobilien-Dealer gilt als treibende Kraft bei den Israel-First-Plänen Trumps.

Kurz bevor Kushner seinen Schwiegervater bei dessen ersten Präsidentenbesuch in Israel begleitete, konnte seine Immobilienfirma eine 30-Millionen-Dollar-Investition von "Menora Mivtachim" verzeichnen – einem Versicherer und eine der größten Finanzinstitutionen Israels. Über die Kushner-Familienstiftung, die Charles und Seryl Kushner Foundation, fließen seit Jahren Zehntausende Dollar an Organisationen und Institutionen in jüdischen Siedlungen im Westjordanland. An jene Siedler, die sich als aggressive Kämpfer gegen die palästinensische Bevölkerung hervortun. Zwischen 2011 und 2013 spendete die Familienstiftung auch noch insgesamt 315.000 Dollar an die Friends of the IDF – eine US-amerikanische Organisation, die Geldmittel für die israelische Armee sammelt.

Geld fließt in viele Richtungen. Wohl deshalb hatten die Saudis einen dicken roten Teppich ausgerollt, als Jared Kushner mit Ehefrau Ivanka im Mai 2017 seinen guten Freund Mohammed bin Salman, den künftigen König von Saudi-Arabien, in Riad besuchte. Es war der Monat, in dem Washington und Riad einen lukrativen Waffendeal unterzeichnet hatten, der auf 110 Milliarden Dollar geschätzt wird. Klar, die Saudis brauchen neues Gerät, um die Hungerblockade gegen den Jemen abzusichern. "We need to sell them as much as possible," erzählte Kushner seinen Kollegen auf einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats über den Waffendeal mit den Saudis. Und in der "New York Times" war zu lesen, dass Kushner dem saudischen Kronprinz angeboten hat, ihn in der Khashoggi-Affäre zu beraten. Ermordete Kinder im Jemen, zersägte Journalisten in der Botschaft: Es gibt immer wieder Gemetzel an denen die Saudis und die Trump-Familie munter gemeinsam beteiligt sind.

Es gab Zeiten, in denen die Israelis und die Saudis als Erzfeinde galten. Aber seit beide mit dem Iran einen neuen Hauptfeind gefunden haben, bildet sich eine ziemlich widerliche Allianz heraus, die selbstverständlich ihren Segen aus Washington bekommen hat. Dort wird auf eine Schwächung des Irans als Regionalmacht und auf einen Regime-Change hingearbeitet. Dann müssten nicht mal die geschenkten deutschen U-Boote aus ihren israelischen Häfen auslaufen, um ihre Atomraketen gegen Teheran einzusetzen. Das alte Ziel der USA – seit das 1953 vom CIA an die Macht geputschte Schah-Regime gestürzt wurde – mit dem Iran wieder einen Verbündeten gegen Russland zu rekrutieren, könnte so Wirklichkeit werden. Zugleich würde auch die immer noch offene Frage nach einem Staat für die Palästinenser beantwortet: Letal.

Es ist ein Tödliches Machtspiel, das zur Zeit von einem Trio Infernal gespielt wird. Aber Israelis, Saudis und die USA hoffen, dass die Kämpfe im Ergebnis eines Regime-Changes im Iran sie nicht in Mitleidenschaft ziehen würde. Das ist zumindest für das dem Iran geografisch nahe Israel ein leicht erkennbarer Irrtum.

Die Trump-Family tritt offenkundig das Erbe der Bush-Family an: Man will zugunsten der US-Dominanz im Nahen Osten jede Menge Krieg riskieren. Der Irak liegt im Ergebnis des letzten US-Kriegs noch heute sterbend am Boden. Ein sterbender Iran würde in seinem Todeskampf allerdings einen Weltenbrand auslösen. Welch ein mörderisches Geschenk für die Region und die Welt.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 22. Dezember 2018 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh:

Voll BEEINDRUCKEND -
und mir voll aus dem Herzen gesprochen:
DANKE 1000 mal an ULRIKE SPURGAT!!!
Hoffen wir halt weiter, daß sich irgendwas tut,
was in dem "Heiligen Land"
unerwartet für Gerechtigkeit sorgen könnte!

Viel kreative Schaffenskraft weiterhin
auch für 2019
an LUTZ JAHODA!!!
und ...ganz ganz vor allem ...
an ULI GELLERMANN!!!


Am 18. Dezember 2018 schrieb R. R.:

Das Palästinamandat hatte nie die Bestimmung eines Friedensvertrages. Und so führten die Briten, als sie es 1920 bekamen, den Krieg in Palästina munter weiter in Form eines Terrorkrieges gegen die Palästinenser.

Adolf schrieb 1923: "Denn indem der Zionismus der anderen Welt weiszumachen versucht, daß die völkische Selbstbesinnung des Juden in der Schaffung eines palästinensischen Staates seine Befriedigung fände..."

Logisch: Niemand hat die Absicht einen palästinensischen Staat zu errichten. Und wessen Ziele die UNO unterstützt dürfte auch klar sein. Nirgenwo und nirgendwann hat sich UNO überhaupt schon einmal für einen Friedensvertrag eingesetzt!!

Geschweige denn dafür daß Reparationsleistungen erbracht werden.

Antwort von U. Gellermann:

Da Sie den Verbrecher A. Hitler Duzen, kennen Sie ihn womöglich. Dessen hinterlassenes Geschwätz taugt zu gar nix, außer als Beispiel für schlechtes Deutsch und eine schlechte Gesinnung.


Am 18. Dezember 2018 schrieb Karola Schramm:

Ein trauriger Artikel, der wenig Hoffnung auf bessere Zeiten macht. Und dennoch glaube ich an sie.

Auch "Trumpel" wird irgendwann ein "Fliegenschiss" in der amerikanischen Geschiche sein. Er steht geradezu symbolisch spiegelbildlich für die westlich orientierten dekadenten Führungsschichten.

Dagegen helfen nicht mehr, wie man sieht, die alten Einteilungen von links und rechts, Kommuninismus, Sozialismus, Kapitalismus, Neoliberalismus - alle auch noch mit verschiedenen Schweregraden versehen, die sich gegenseitig bekriegen und schwächen und somit keine ernst zu nehmenden Gegner für Trumps große ausbeuterische Weltfamilie und Freunde im Geiste sind.

Also machte es doch Sinn, im Sinne des New Age, dass sich alle Trump- und Kapitalismus-Gegner zusammenschlössen und gemeinsam gegen diese "Trios Infernale", egal wo sie sitzen, vorgehen würden.

Rechte und Linke könnten eine gemeinsame Allianz bilden, wenn es um das Leben auf diesem Planeten geht.
Es geht jetzt nicht mehr um rechts oder links, sondern um OBEN und UNTEN.

Die von UNTEN sind in der Mehrheit und die Dringlichkeit zeigt, wie wichtig es ist, wenn sie gemeinsam gegen die Machenschaften von OBEN vorgehen.

So könnte dann wirklich ein neues Zeitalter entstehen im Geiste von Frieden und Gerechtigkeit von freien Bürgern in allen Ländern der Erde. Die Diktatoren der Finanzindustrie, die sich die Masken der Demokratie aufgesetzt haben und wie Fettaugen auf einer guten Suppe schwimmen und sich die Herrschaft der Welt unter die Nägel gerissen haben, können enttarnt und verjagd werden.
Das "Teile und Herrsche" kann überwunden werden in "Gemeinsam sind wir stark" zum Wohle des gesamten Planeten und allem, was darauf kräucht, fleucht, läuft und schwimmt.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich Ihnen, lieber Uli Gellermann, ihrer Familie und allen hier im Forum.

Antwort von U. Gellermann:

Nach wir vor gibt es UNTEN und OBEN. Und wer für UNTEN ist, der ist LINKS. Wer aber für OBEN ist, der ist RECHTS.


Am 18. Dezember 2018 schrieb Michael Kohle:

@altes Fachbuch

„...um ihnen recht zu geben...“
Muß das sein? Wo mir doch Rechthaberei absolut zuwider ist. Ihrer Ergänzung meines - zugegeben dürftigen — Silberstreifens am Horizont durch zwei dräuende Gewitterfronten kann ich nur zustimmen. Ob da allerdings noch etwas fürs Restjahr 2018 im Teilprojekt-Script der NWO vermerkt und zur Umsetzung vorgesehen ist, wage ich zu bezweifeln. Zum Thema Ukraine ist vorerst genug gesagt und mit einem bonfortionösen Blanko-Weihnachtsgutschein für Produkte aus deutscher Premiumsrüstungsindustrie dürfte die Coachin zu Berlin sich wohl ins neue Jahr rüber retten. Mehr Sorge sollte den Interessierten an kurz bevorstehenden Feuersbrünsten die Gemengelage im Kosovo bereiten. Aber selbst da dürfte noch vor Jahreswechsel nichts Großes mehr anbrennen, auch wenn dort schon immer gottbegnadete Brandbeschleuniger ihren Beitrag zu des Teufels und des Weltenherrschers Plan geleistet haben.

Muß jetzt doch gestehen, dass ich das mit dem Silberstreif im Postscriptum vornehmlich deswegen angefügt habe, um dem Trugschluss, der Weltenherrscher sei nur deswegen so gefährlich, weil er Trump heißt, vorzubeugen und entgegenzutreten. Sind denn die Demokraten hoch bis Hillary bzw. demnächst Michelle und bis runter zu Bernie besser? Wer hat denn den Kosovo verbrochen? Genau, die von eben und Billy hat genickt! Wer hat denn die NATO ein paar wenn nicht arg viele Inch an die Russengrenze verschoben, die Ukraine gepampert? Genau, der Göttergatte von der Zweitgenannten, Mr. Hope! Dass der Kotzbrocken Trump vielleicht auch nur ein roter Hering sein könnte, nur um von der ganzen anderen Mischpoke abzulenken, die sich hinter der Bühne die Hände zu reiben pflegt, treibt mich schon lange um. Muss wohl was Größeres anstehen im „Regelbuch“ (so heißt das neuerdings, hörte sich ja auch toll an, gerade in Kattowitz), dem von der ehrenwerten Gesellschaft, der (Sach-)Wertegemeinschaft, demnächst in diesem Theater.

Offen gesagt, den Herrschaften ganz oben fällt anscheinend nichts Neues mehr ein. Immer nur das gleiche Spiel. Wenn es darum geht, Drecksarbeiten zu erledigen oder nur selbst saubere Pfoten zu behalten, wird gerne mal irgendein Hanswurst aufgeboten, von dem sich trefflich distanziert werden kann. Und kaum ist die Schmutzarbeit verrichtet, heißt es meist: „rumpeldipump, weg ist der Lump“ (Dank für den Hinweis an die 1.Allgemeine Verunsicherung!) Das Verfahren passt auch prima hierzulande. Sage nur mal Gerd&Joschka, auch bei Willy passts, bei Buchhändlern aus Würselen sogar parteiintern. Und bei den Blauen wohl auch. Da hat’s allerdings gedauert bis man für das Konstrukt die richtigen Pappnasen als Vortänzer gefunden hatte. Oder wurde nur solange gewartet, bis ein adäquater Hundeknochen zum Bekauen für das Anlocken von Dumpfbeuteln präsentiert werden konnte? Aber die Prophezeihung trat immerhin ein: Wir schaffen das!
Ein Blick in den Terminkalender sei zum Abschluss noch gestattet. Gleich Mitte Januar, genau sogar am 10., findet ein Ereignis statt, das bestimmt bei jedem Transatlantiker und deren Zuarbeitenden in den Propagandastuben unserer Medienkonzerne die Magensäure nebst Galle aus allen Kopföffnungen wird spritzen lassen. Versprochen! An diesem Tage wird nämlich ein erkorener roter Teufel mit langem Schwanz und Pferdehufen erneut ins Amt eingeführt, dass er sich vor ein paar Monaten per Mißbrauchs demokratischer Wahlen ergaunern konnte. Der Schurke heißt Maduro und bleibt wohl Präsident von Venezuela. Ein Land aus der „Troika der Tyrannei“, wie ein gewisser John Bolton einst bejammerte. Einer bösen Troika, so der Ausbund an Menschenliebe, neben dem Genannten sind das noch Kuba und Nicaragua. Alles drei wohlbekannte Bedrohungen für den Hort für Frieden, Freiheit, Demokratie, Menschenrechte nebenan.

Und als ob das alles nicht reichen würde, ist dieser Hundsfott - der Maduro, nicht der Bolton - auch noch so unverschämt, dem hl. Orden aus Langley zuvor zu kommen. Verkündet er doch rotzfrech, soeben habe Russland - genau: dieser Putin - ein paar seiner Premiumsvögel vorbeigeschickt. Dieser Sauhund, das geht doch wohl gar nicht, einem friedliebenden Nachbarn so auf die Pelle zu rücken. Da ist doch putative Notwehr per finalem Erstschlag fällig, oder vielleicht nicht? Konstatiere: Es bleibt jedenfalls spannend. Und wenn wir Glück haben, dürfen wir noch für eine Weile fiebernd zugucken. Muss nur jemand dafür sorgen, das Rös’chen und den Jens von Utoya im Zaum zu halten. Da hoffen wir mal auf A.K.K.! Die wird doch hoffentlich nicht den Rolladen endgültig runter lassen wollen, solange es noch die Homoehe gibt. Auch das - ginge natürlich gar nicht!

Antwort von U. Gellermann:

Fraglos spricht es für die Artikel der Galerie, dass Leser zum Thema dialogisieren. Leider geht dabei das Thema zuweilen verloren.


Am 18. Dezember 2018 schrieb Otto Bismark:

Also, Andreas Schell, den Beginn des Dritten Weltkriegs werden wir sicher nicht versäumen. Unser Problem dürfte vielmehr umgekehrt darin bestehen, davon überrollt und letztlich erschlagen zu werden. Und nicht zu wissen, wann das Ende endlich eintreten wird. Aber es wird weh tun und alles was die Menschheit bisher einschlägig erlebt hat wird uns als Kindergeburtstag erscheinen. Nur dann wird es zu spät sein für alles was wir bis dahin nicht getan haben, insbesondere nicht mehr auf den ewig gleichen Leim zu kriechen. Hier ist es offensichtlich wiedermal der des Antisemitismus, der uns allerorten ausgelegt wird. Und es ist im wirklichen Leben ja nicht wie hier, wo sich der klare Verstand rasch durchsetzt. Im Gegenteil verfangen solche Vorwürfe recht schnell, wie man allein daran sieht, dass es in Deutschland eben sogar einen solchen "Extra"Beauftragten gibt, der natürlich dafür sorgt sorgt, dass er Arbeit hat.


Am 18. Dezember 2018 schrieb Lutz Jahoda:

MERRY CHRISTMAS
AND A HAPPY NEW YEAR

Ein Lob der Rationalgalerie!
Mein Dank auch den vielen klugen Autoren!
Der Mensch steckt im Übel bis an die Knie.
Uran zum Schutz der Geldhierarchie?
Dann ist die Menschheit so gut wie verloren.

Traurig, dass ich dies so sagen muss:
Weihnacht und Wahrheit sind Feinde.
Die Causa Trump: eine bittere Nuss.
Vergiftet war der Freundschaftskuss
Von Beginn an der Friendship-Gemeinde.

Mein Wunsch zur Weihnacht an Santa Claus:
Pack den Atommüll und scher dich nach Haus!

ERINNERNDE ERKLÄRUNG:
DIE HALBWERTZEIT WÄHRT
VIERUNDZWANZIGTAUSEND JAHRE.
ERST DANN IST DAS HOCHGIFTIGE PLUTONIUM, DAS IM ATOMMÜLL ENTHALTEN IST, ZUR HÄLFTE RADIOAKTIV ZERFALLEN.
NACH WEITEREN 24.000 JAHREN IST NOCH EIN VIERTEL VORHANDEN ... AND SO FAR AND SO ON ... UND NOCH LANGE NICHT FERTIG:

Halbwertzeit
Und Endlichkeit
Die Welt muss damit leben.
Plutonium
Bringt Menschen um,
Dank Wissenschaft und Streben.

Kann sein, dass Geist
Der Faden reißt
Und Geist die Welt ins Jenseits schmeißt?
Es gibt bereits Belege:
Wir sind auf bestem ...
leider nein:
Wir sind auf üblem Wege!


Am 17. Dezember 2018 schrieb altes Fachbuch:

ach, manno;)
kohle!!
jaaa, wir haben münchen am wochenende zur kenntnis genommen, und jaaa - wir sind ungeduldig, mehr von #aufstehen zu sehen! wenn dahinter ein funktionierender plan mit französischen dimensionen steht, dann haben unsere arsc*tritte beim aufstehen nicht geschadet;)
und jaaa,
beim extrapolieren hat der galerist sich zurückgehalten! ABER interpolieren beherrscht der;)
ick lass mir seit ostern nen rauschebart wachsen, züchte nen biotop unter roter mütze mit weisser bommel - und da ist da nun jetzt auch harmonie angesagt;)
AUSSER;
der artikel (rekapitulation des status quo's) und ihr beitrag (visionäre konsequenzen?) machten nicht sorge, vor der nächsten zukunft! himmlischer frieden "als botschaft;)" oder drohender krieg als "spekulation"??
ps: ergänzen sie ihren silberstreif um die härteste strafe ever: 24h wurde der fratzebook-account von bibi's sohn gesperrt, weil der semit antisemiten mit der vertreibung gedroht hat!!??

um ihnen recht zu geben, verlege ich den schauplatz ihres gedanken nach europa: das serbische kosovo oder die ukraine bereiten just zum (welcher auch immer) kirchenfest den besten schauplatz für eine antirussische provokation!!
2018 ist noch nicht vorbei!!


Am 17. Dezember 2018 schrieb Michael Kohle:

Donnerwetter, endlich mal ein Thema, bei dem wohl kaum ein pränatales Versagen von #Aufstehen nebst Frau Wagenknecht in den Kontext zu stellen ist. #Aufatmen ist dennoch nicht erlaubt. Mit dem uns vom Galeristen ins vorweihnachtliche Spot(t)light gestellten „Trio Infernale“ schafft er es tatsächlich, die anno 2018 wohl besonders auffällig gewordenen drei widerlichsten Erzschurken von Welt zu benennen. Weihnachtsgeschichte einmal anders! Der Galerist belässt es allerdings dabei, Aktuelles aufzulisten und in die nahe Zukunft zu extrapolieren. Dabei hätte es sich doch angeboten, Offensichtliches herauszuarbeiten, auch noch mit geschichtlichem, meist sogar biblischem Bezug. Mit dem Vorteil auch noch, jeglichem antisemitischen Bannstrahl vorzubeugen. Wikipedia lügt schließlich nicht! Das Jahr 2018 geht wohl geradenoch ohne Weltkrieg zu Ende. Gemessen am Jahr 1913 - gibt es übrigens als lesenswertes Buch - dem Jahr dass dem ersten Großen Krieg vorausgegangen sein sollte, wurde für das Jahr 2018 schon mal der Turbo angestellt. Was ist nicht alles gar Schlimmes geschehen in diesem Jahr des Herrn. Und die drei vom Trio waren maßgeblich beteiligt.

Bibi, Donald & Salman! Was sollen sie denn angestellt haben, war doch nichts? Nun, so ganz davon überzeugt sind nicht mal mehr unsere Premiumsmedien. Beim transatlantisch-arabischen Gemeinschaftsprojekt im Jemen läuft dann doch der Werteabgleich etwas aus dem Ruder. Zwar konnten der Wertegemeinschaft größtenteils vorenthalten werden, was die Präzisionswaffen von Rheinmetall u.a. so anzurichten vermögen. Für die vielen putzigen Schrumpfköpfe jemenitischer Kleinkinder, die dann doch gelegentlich von bösen Menschen - sogar von der UN - ins Rampenlicht gezerrt werden, konnte leider noch keine geeignete Marketingidee beigesteuert werden. Und der dagegen angesetzte rote-Hering-Effekt mit Salmans Kettensägen-oneman-show fiel eher kontrapunktiv aus. König Bibi hingegen hat es geschafft. Dank des allgegenwärtigen und globalen Faradayschen Käfigs des Antisemitismusvorwurfes, unter dem er sich häuslich eingerichtet hat, kann sich dieser Menschenfreund von jeglicher Unbill entsagen. Gaza, gibt es das überhaupt? Das Schützenkönigfest vom Mai? Unter den Opfern übrigens auch Frauen und Kinder, nur für den ansonsten üblichen Aufschrei war nicht mal das ein Anlass! Von Kindern - von den ebenfalls präsenten Frauen keine Rede - könnte auch Donald berichten. In God’s own land, im Land der Freien und der Tapferen werden - Donald sei dank - seit diesem Jahr , Kinder die tapfer über den Zaun klettern um auch frei sein zu können in eigens vorgehaltenen Käfigen weggesperrt - bis auf Weiteres, sagt Godot. Ein Mädchen gar, dass es nicht ganz über den Zaun schaffte, da leicht dehydriert, musste nach Stunden der Ansicht nur noch tot geborgen werden
Ihr Völker der Welt, schaut auf diese Drei! Geradezu eine Sammlungsbewegung, bereit zum allfälligen #Abschlachten! Ob die zur Beratung beigezogenen think-tanks sich mal wieder des Buches der Bücher bedient haben? Gibt es doch zu biblischen Zeiten sehr wohl reichlich Vorkommnisse, die den Aktivitäten der oben genannten unheiligen drei Königen sehr nahe kommen. Damals gab es zwar noch keine Kettensägen, das Schlachten war allerdings schon damals gang und gäbe. So weit her geholt ist das Abenteuer von Isaak nicht, allerdings scheint es bei ihm damals noch einen milderen Gott gegeben zu haben. Geschichtsnotorisch wiederum auch das Tun des Herodes kurz vor dem Jahre Null. Diesem König Hotzplotz war zu Ohren gekommen, dass sein potentieller Nachfolger gerade geboren worden sei. Da lag der weise Schluß natürlich nahe, allen gerade Beschnittenen aber auch den Unbeschnittenen zu Betlehem vorsorglich doch erst einmal die Gurgel durchzuschneiden. Übrigens: Wer weiß nicht, dass diesem notwendigen Gemetzel das „Fahndungsobjekt“ nachweislich entgehen konnte? Erst drei Jahrzehnte später sollte dem ganzen Spuk dann ein Ende bereitet werden. Ein Trugschluss, ein kapitaler, der Spuk fing damit nämlich erst so richtig an. Sowas wie einen Kashoggi gab es damals auch. Johannes hieß er, hatte den Beinamen „Täufer“, sein Kopf wurde deswegen schön separat auf einem Silbertablett dargereicht. Dieser Johann war - so scheint es - so unwichtig nicht. Bei den Top-Ten der Propheten im Koran steht er hinter Mohammed und Jesus auf Platz 3.

Dass es also schon vor über zweitausend Jahren da unten drunter und drüber ging und wir heute kaum einen Schritt weiter sind mit den üblichen verdächtigen Rabauken und ihrem schädelspaltenden Streitereien, da wäre es doch mal angezeigt, ein für allemal Basta zu sagen. Aber nein, der einzige der sich das leisten dürfte, heute wie damals auch - der Imperator - der hält sich nicht nur nicht zurück, der mischt und mauschelt auch noch kräftig mit. So wie gerade dieser Tage. Anlässlich obiger Recherchen ergab es sich , dass seinerzeit nicht nur von drei Herzbuben die Rede war sondern sogar von vier, also es statt einem Trio eine Viererbande gegeben haben soll. Das muß man wohl jetzt auch dem heutigen Imperator - der mit dem Meerschwein auf dem Kopf - berichtet worden sein. Woher nehmen und nicht stehlen, den vierten Kumpan? Den braucht es nämlich, um den Saustall da unten und noch weit darüber hinaus endgültig aufzumischen. Da gäbe es doch diesen Derwisch, oder ist es der Sultan, der würde doch ganz gut passen.
Und wie schafft man es, diese ewig beleidigte Leberwurst vom Bosporus aus seiner Ecke zu locken? Nichts leichter als das. Da gibt es ja noch einen von der Sorte derer, der man wie eben Kashoggi habhaft werden sollte und wollte. Gülen sein Name. Und so flüsterte anlässlich G20 der Donald seinem derzeit eigentlich gar nicht „very best friend“ Recep E., dass er ihm diese abscheuliche Brut, die angeblich für den Putsch vor zwei Jahren verantwortlich gewesen sei, gerne überstellen würde. Win-Win? Nicht weil der freundliche Spender einen Migranten weniger im Lande hätte. Sondern? Natürlich nur unter der Voraussetzung manus manum lavat - oder war es doch „do ut des“, oder gar „quid pro quo“. Das ist lateinisch und bedeutet dreimal das Gleiche: Wie ich dir, so du mir! Etwas Gutes angedeihen lassen! Und wie soll das gehen? Da wäre einmal der Stinkstiefel Assad, dem könnte er doch noch mal aufs Dach steigen. Wichtiger jedoch: das Stichwort Kertsch! Was dort funktioniert - beim armen Petro, dem Schokomohren - kann auch am Bosporus helfen, dem Krim-Halunken heimzuleuchten. Einfach auflaufen lassen, am Bosporus oder in den Dardanellen, dann ist es aus mit der Russenflotte auf den Weltmeeren. Irgendwie muß ja der WW III angeleiert werden, oder?

P.S.
Kein einziger Silberstreif am Horizont also? Doch, da soll dem Donald T. der Senat gerade zwei Resolutionen vor den Latz geknallt haben. In der einen wird vom republikanisch beherrschten Senat doch tatsächlich der Kronprinz für das Ableben von seinem Landsmann Kashoggi verantwortlich gemacht. Ja und? Die zweite hört sich noch besser an. Ein Ende der US- Unterstützung für den saudischen Militäreinsatz im Bürgerkrieg im Jemen wird da rüde gefordert. Dazu ein Zitat aus ntv.de von heute: „Der symbolischen Jemen-Resolution werden kaum Chancen ausgerechnet, wirksam zu werden. Dazu müsste das Abgeordnetenhaus ebenfalls zustimmen. Dort aber gibt es Vorbehalte, die noch immer vergleichsweise tolerante Haltung von Präsident Trump gegenüber der saudischen Führung zu konterkarieren.“ Na, Gott sei dank, dass die Demokraten im Abgeordnetenhaus jetzt die Mehrheit haben. Sonst müßte ja der Umsatz der Rüstungsindustrie darben, und das geht gar nicht.


Am 17. Dezember 2018 schrieb Klaus Bloemker:

@Reuben Berner

Stimmt das etwas nicht, was Gellermann schreibt?:

"Über die Kushner-Familienstiftung, die Charles und Seryl Kushner Foundation, fließen seit Jahren Zehntausende Dollar an Organisationen und Institutionen in jüdischen Siedlungen im Westjordanland."

Und:

"Zwischen 2011 und 2013 spendete die Familienstiftung auch noch insgesamt 315.000 Dollar an die Friends of the IDF (Israel Defense Force)."

Es stimmt! - Da hilft auch kein 'Antisemitismus'-Geschrei.


Am 17. Dezember 2018 schrieb Ronald Wolf:

Religionen werden im Prinzip nur genutzt um irgendwelche Interressen durchzusetzen. Sei es Profit zu erzielen, Land/Rohstoffe zu gewinnen oder Einflusssphären zu installieren. Traurig,dass sich die ?Gläubigen? immer wieder benutzen lassen. Die Millionärs-und Milliardärselite kennt nur den Gott Profit und nutzt die Unwissenheit breiter Bevölkerungsteile geschickt aus. Trump ist nicht nur unberechenbar, er ist ein rücksichtsloser schizophrener Geldverdiener, von denen gibt es allerdings sehr viele im Kapitalismus. In Ulis Artikel sehe ich keinen Antisemitismus. Das wird doch immer nur hervorgeholt um Kritik an Israel zu denunzieren. Meine inneren Alarmglocken sind sehr sensibel für jede Art von Antsemitismus, aber hier läuten sie nicht.


Am 17. Dezember 2018 schrieb Klaus Bloemker:

@ Des Illusionierter

Ich würde auf den Antisemitismusvorwurf bei Israelkritik sagen:

Spielt doch überhaupt keine Rolle ob jemand mehr oder weniger anti-jüdisch ist (waren Kant, Hegel und Marx auch).

Israels Besatzungs- und Siedlungspolititik spielen eine Rolle. Und die Kriegsgefahr die von Israels Politik ausgeht. DIE spielen eine Rolle.

Antwort von U. Gellermann:

Marx war nicht antijüdisch.


Am 17. Dezember 2018 schrieb Marc Britz:

Ich lebe in einem Land, dass durch die Geldpolitik der EZB quasi den Status einer Kolonie hat. Das griechische Volk lebt in finanzieller Sklaverei dank dieser Politik.
Und was schreibt eine Frankfurter Rabbinerin in der jüdischen Allgemeinen zur EZB?

"In den Anfängen der jüdischen Tradition hat man geglaubt, die Seele sei im Blut. Aber nicht das Blut selbst, jener schnell trocknende Körpersaft, galt als heilig. Nie ging es um einen Götzendienst des Blutes. Es ging um die Zirkulation! Das Blut im Fluss. Auch andere Flüssigkeiten, vor allem das majim chajim (»lebendiges Wasser« für das rituelle Tauchbad), sind nur dann heilig, wenn sie Teil des Kreislaufes sind.“

Dass die Heiligkeit des Kreislaufes auch auf das Geld bezogen werden kann, war den Rabbinen im Talmud bewusst. Der Tempel hatte schon in der Tora die Funktion einer Bank: Am »heiligen Schekel« wurden alle anderen Werte gemessen. Aufgrund des Silbermangels herrschte jedoch Geldknappheit. Bedrohlich wurde es für die Wirtschaft, wenn Waren zwar vorhanden waren, aber wegen Mangel an Münzen nicht gekauft werden konnten. Das wurde auch im Talmud diskutiert. Mit der Erfindung des Papiergelds war dieses Problem behoben.

Inzwischen gehört es zur Konjunkturpolitik einer Europäischen Zentralbank (EZB), die Gelddruckmaschine anzuwerfen und Geld in die Märkte zu pumpen. Solche Geldvermehrung muss natürlich von der Wirtschaftsleistung in spe gedeckt sein. Aber mit dem messianischen Denken des Judentums kam auch das Wissen um die machbare bessere Zukunft in die Welt - und damit die Investition in die Zukunft.

Offenbar befähigt die jüdische Tradition mit solchen religiösen Motiven zu einem wohlfahrtsfördernden Wirtschaftsdenken. Als Frankfurter Jüdin erfüllt mich der Anblick des neuen EZB?Gebäudes mit einem gewissen Stolz ? nicht zuletzt, weil die EZB Lehren beherzigt, die auch in der jüdischen Auseinandersetzung mit den Gesetzen der Märkte verstanden wurden.
Dem gegenüber stand unlängst ein mobartiger »Schwarzer Block«, der durch die Straßen Frankfurts zog und um das neue EZB?Gebäude herum eine pogromähnliche Stimmung verbreitete. Dass sich die anderen Globalisierungsgegner nur halbherzig von solcher Gewalt, nicht aber inhaltlich distanzierten, beweist ein moralisch nebulöses Weltbild. Ihre Demonstrationen gegen das neue EZB-Gebäude richteten sich symbolisch gegen das »Herz« des Euro-Systems.

Damit bewiesen sie, dass sie nicht verstehen, wogegen sie demonstrieren. Ohne es zu ahnen, reden sie einem Rückfall in eine nationalistische Geldpolitik das Wort, der zu einer Reduzierung der Märkte und der sozialen Wohlfahrt führen würde. Genau dagegen richteten sich bereits die Rabbinen im Talmud.“


Sehr geehrter Herr Berner, wenn Sie das gleiche unter jüdischer Orthodoxie verstehen wie diese Dame, und wie ich glaube Herr Kushner auch, dann können sie mich gerne einen Antisemiten nennen. Ich weiss, was die wahren Orthodoxen vom weltlichen Israel halten: Sie nennen es eine Sünde vor dem Herrn. Diesen gilt meine Sympathie!


Am 17. Dezember 2018 schrieb Ute Plass:

Danke, lieber Uli Gellermann, für diesen 'weihnachtlichen Augenöffner', der
den ' oh Fröhliche, oh Selige, gnadenbringende Weihnachtszeit-Gesang ' doch sehr anders hören und sehen läßt.
Vielleicht sieht @Reuben Berner den Beitrag hier als sog. "verkürzte Kapitalismuskritik", die ja auch als 'antisemitisch' definiert wird.
Mehr über diese Absurditäten hier: https://www.nachdenkseiten.de/?p=47830


Am 17. Dezember 2018 schrieb Klaus-Jürgen Schmidt:

Man kann den Galerie-Autoren nur nachdrücklich danken: Beständig werden hier politische Verbindungen und wirtschaftliche Zusammenhänge aufgezeigt, die in der Nachrichtengebung der öffentlich-rechtlichen wie privaten Medien mangels Recherchefleißes oder/und absichtsvoll verborgen bleiben, aber für das Verständnis komplizierter politischer Sachverhalte unabdingbar scheinen. Das ist Volksbildung im besten Sinne des Wortes.

Zur Jerusalem-Thematik eine Ergänzung: Die Australier haben durchaus differenziert gehandelt, es wurde medial nur wieder israelfreundlich verkürzt dargestellt: Den Umzug ihrer Botschaft aus Tel-Aviv haben die Aussis für die Zeit nach einer vertraglich basierten Konfliktkösung angekündigt - an der Israel bekanntlich keinerlei Interesse zeigt. Sie haben zudem nur den WEST-Teil Jerusalems als israelische Hauptstadt anerkannt. Den Ostteil dagegen betrachtet die australische Regierung als künftige Haupstadt eines zu gründenden palästinensischen Staates. Soweit ist die Bundesrepublik m.W. nie gegangen. Die hat statt dessen vor einiger Zeit die vormalige Palästinensische Botschaft in Berlin formal zu einer "Mission" herabgestuft...


Am 17. Dezember 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

Ein Kriegstreiber, wie all seine Vorgänger. Einige waren weniger deutlich und ohne den offensichtlichen Familien Clan, die ihren Patriarchen umsorgen, ummänteln um ihn so bei Laune zu halten, diesen brutalen und abgestumpften Kerl. Wahrscheinlich wird ihm noch der Klodeckel angewärmt, damit die Semmel keinen Schaden nimmt. ER will der Herrscher der Welt werden, dass allerdings wollten andere vor ihm auch.
Ohne den Blick in die Geschichte geht es nicht aus meiner Sicht. An einiges scheinen sich die kriechenden, oftmals nutzlosen Politiker, die ohne ihre hochbezahlen nutzlosen Berater genauso schlau wären, oder so doof, wie vorher gewöhnt haben, könnte man annehmen.
Es geht einzig und allein der verotteten und verkommenen Trump Familie um eines, nämlich um ihre persönliche Bereicherung. Mit den Saudis klappt es hervorragend, die mischen fleißig mit in den Firman, Unternehmen der Trumps. Ob da jemandem der Kopf verlorengeht, ob Frauen gesteinigt werden, immerhin dürfen sie nun Fahrrad fahren, ob alles menschenfeindliche durchgesetzt wird, dass interssiert Trump einen feuchten Kehricht. Menschenrechte ? Was ist das denn, fragt er seinen dämlichen Berater. Man stelle sich einen Moment vor, dass alles hätte sich Präsident Putin geleistet ? Na dann, Prost Mahlzeit, der MMS würde Gift und Galle spucken.
Von wegen, Amerika zuerst, zuerst Mister Präsidents Interessen und die seiner Wasserträger.
Was riskiert der immer eine dicke Lippe.
Mangelndes Mitgefühl, mangelnder Respekt vor den Menschen und dem Leben an sich.

Die Wunden, die die Kriege der USA verursacht haben und weiterhin verursachen, mit ihrer vom Blut der Völker besudelten CIA treibt, die in die Geschichte eingehen, als Organisation, die für Terror, Mord und Krieg steht.
"Es gibt eine Sache, die von den Amerikanern sogar noch höher, als der Frieden bewertet wird. Das ist Freiheit, Glaubensfreiheit, Redefreiheit - unternehmerische Freiheit." (Harry S. Truman, 6. März, 1947)
"Die erste und wichtigste Aufgabe der künftigen Strategie Amerikas im weiten Sinne des Wortes ist die Erhaltung und Festigung unseres politischen Systems und diese Aufgabe ich wichtiger, als die Erhaltung des Friedens.........Wir können nicht zulassen, dass das dem unseren entgegengesetztem System am Leben bliebt." (R.Strausz-Hupe/W.Kintner/St.T. Possony, "A Forward Strategy for America", New York, 1961, S. 402)

"Es gibt bedeutendere Dinge, als im Frieden zu sein." (US Außenminister Haig vor dem amerikanischen Senat, 9.1.1981) Dieser Mistkerl !
Das palästinensische, gequälte und erniedrigte Volk liegt lange Zeit am Boden und wer hilft diesem Volk, wer reicht ihm die Hand, dass es wieder aufstehen kann um menschenwürdig zu leben? Mich beschämt, dass Deutschland eine Regierung hat, die mit Trump kungelt, obwohl es offensichtlich ist, dass die USA, die Macht- und Kräfteverhältnisse in der Welt zu ihren Gunsten verändern wollen. Sie werden aus jedem Vertrag aussteigen, ohne zu fragen, ohne über die Konsequenzen nachzudenken, weil sie es eben können. Die Kriegstreiber brauchen sich an keine Regeln zu halten. Für sie gilt: "Friß oder stirb !" Und Merkel steht zu Israels reaktionärer Politik und dackelt Trump hinterher mit ihrem unterwürfigen Getue, was die Amis angeht. Ihr größter Wunsch war zu DDR Zeiten, endlich einen Pass in Händen zu halten, der den Weg in die USA möglich macht. Von mir aus hätte sie doch besser die Gelegenheit beim Schopfe gepackt um dahin auszuwandern, dann wäre sie uns erspart geblieben, die hohle Nuss.

Dank dem Galeristen, der eine leuchtende Kerze für den Frieden anzündet und dem MMS einmal mehr, mit diesem Artikel zeigt, wie echter humaner Journalismus geht und Carl von Ossietzky und Tucholsky weit weg und doch so nah sind immer eine Erinnerung wert.


Am 17. Dezember 2018 schrieb Klaus Bloemker:

Ich war Weihnachten 2002 in Jerusalem und ich kann Euch sagen: Die Israelis haben für den Irakkrieg gebetet, der dann im März begann.

Und wer waren in Amerika die Cheerleader der US Invasion? Die Israel Lobby.

Und der größte dieser Cheerleader - John Bolten - ist nun Trumps Sicherheitsberater, der die Bombardierung des Iran fordert.

Und was Deutschland anbetrifft, werden israelkritische Gruppen wie BDS in ihrer Meinungs- und Versammlungsfreiheit beschnitten. (Sie werden noch mehr diskriminiert als die AfD :-)

Antwort von U. Gellermann:

NATO-Unterstützer wie die Vogelschiss-AfD sollten diskriminiert werden wo man sie trifft. Auch weil sie im Bundestag der Installation des Antisemitismus-Beauftragte zugestimmt hat.


Am 17. Dezember 2018 schrieb Paulo H. Bruder:

... und unsere Regierung aus Firmenschild-Christlichen und absaufenden Spezialdemokraten macht sich auf den unter den Nazis erworbenen Lorbeeren der deutschen Holocaust-Schuld breit, liefert kostenfrei U-Boote, kooft Drohnen, kooperiert an der Waffe und betrachtet staatsräsonal hinter dem Paravant der brav beschlossenen IHRA-Definition das mörderische Treiben der US-Israel-Saudi-Connection. Alles den Unfrieden Störende bekommt den Antisemitismusschein ausgestellt, als hätten wir aus der Geschichte gelernt. Man kann zu Weihnachten gar nicht so viel Spekulatius fressen, wie man kotzen möchte. Frohes Fest!


Am 17. Dezember 2018 schrieb Des Illusionierter:

- Das nenne ich Antisemitismus: Den orthodox-jüdisch lebende Kushner als Agenten Israels zu denunzieren. Das ist ekelhaft! -

Oh je!

Solche Geschäftemacher wie der Trump-Clan: die sind ekelhaft!

Man muss schon völlig verbrodert sein, um nicht zu merken, wie dreckig die Antisemitismus-Keule mittlerweile geworden ist, die man da anfasst.


Am 17. Dezember 2018 schrieb Andreas Schell:

Uli Gellermann ruft in einen mit Styroporflocken weihnachtlich dekorierten Wald hinein. Keinen am Wühltisch kümmert's. Häufigstes Wort aus der Beschallung ist "Christmas", stets gefolgt von einer infantilen Durtonleiter Glocken-Dingdong. Das ist es, was wir hören *wollen*.

Als heuer Duma von Amis, Franzosen und Briten bombardiert wurde, gab es in Deutschland Empörung über die absolut! total! skandalöse! Echo-Verleihung.

Während Israel unter amerikanischer Schirmherrschaft die, im Gegensatz zur Krim tatsächlich völkerrechtswidrig annektierten Golan-Höhen gegen die bösen Iraner verteidigte, erging sich hier bei uns Lindner in Rechtspopulismus, Stichwort Bäckerei-Warteschlange.

Israel gewann dann noch ganz zufällig mit einer verhaltensauffälligen und übergewichtigen Interpretin den Chanson-Contest - ohne dass jemand ein Transparent hoch gehalten hätte.

Als medial die bemerkenswerte Einigkeit darüber hergestellt war, dass ein 20jähriger Vollidiot mit einem Messer ein ganz gefährlicher Terrorist vom IS ist, dessen Tat jedes militärische Vorgehen im nahen Osten bis zum Einmarsch ins Öl-Paradies rechtfertigt, alle seine nicht kriminellen Landsleute hier weiterhin willkommen sind, lief anschließend Bachelor in Paradise.

Wir sind dabei, den Beginn des dritten Weltkriegs zu versäumen. Der wird irgendwo zwischen schwarzem Meer und Golanhöhen vom Zaun gebrochen. Von denen, die nun einmal einen eigenen, kostengünstigen Transportweg für Öl und Gas brauchen.


Am 17. Dezember 2018 schrieb Reuben Berner:

Das nenne ich Antisemitismus: Den orthodox-jüdisch lebende Kushner als Agenten Israels zu denunzieren. Das ist ekelhaft!

Antwort von U. Gellermann:

Das nenne ich antisemitisch: An den Lebens-Gewohnheiten eines Menschen zu schnüffeln und ihn als Juden zu definieren.


Am 17. Dezember 2018 schrieb Claus Beckenbach:

Lieber Uli, Dein Artikel "die unheilige Familie Trump ist wieder einmal first class. Wobei die anderen natürlich nicht weniger gut sind. Du kannst es halt und als Kollege, ich gebe es ja zu, bin ich schon ein wenig neidisch über Dein umfangreiches Wissen resp. Deine Superrecherchen! Da gehört schon etwas dazu.
Wenn ich mir den Rest der Presse anschaue, gibt es nur einen Begriff: Armes Deutschland! Ich denke grad mal an die "Klimakatastrophe" -mehr als lächerlich. Dafür aber Milliardenschwer. Vor einigen Tausend Jahren gab es halt noch keine Zeitungen etc.
Mach weiter so, lass' Dich nicht entmutigen! In der Hoffnung, dass Du wieder ganz genesen bist - herzlich aus Heidelberg, Claus Beckenbach

Antwort von U. Gellermann:

Herzlichen Dank für das freundliche Lob.

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