Am Rande der UN-Generaldebatte traf der deutsche Außenminister Wadephul den russischen Außenminister Sergej Lawrow. Eigentlich hätte Kanzler Merz zur Debatte kommen wollen, aber der war zu sehr mit den CDU-Wahl-Verlusten beschäftigt und blieb lieber zu Hause.

Ohne jeden Beweis: Russland war es!

Mitten in einer Vorkriegssituation hätte ein deutsch-russisches Treffen entspannend wirken müssen, aber Wadephul mußte unbedingt den „Drohnenvorfall“ am Leipziger Flughafen zur Sprache bringen. Deutschland hatte ohne jeden Beweis Russland für die Leipziger Drohne verantwortlich gemacht und behauptet, "dass Russland nur eine Sprache versteht. Und das ist eine Sprache der kraftvollen Verteidigung der europäischen Interessen und der Interessen der Freiheit.“ Er drohte: „Russland muss wissen, wir, die NATO, sind jederzeit zu einer flexiblen Antwort in der Lage.“

140 Milliarden Euro für Rüstung

Die Fake-Drohne von Leipzig passt in die Vorkriegspolitik, die von interessierten Kräften aus Deutschland seit langem betrieben wird. Der sogenannte „Verteidigungsetat“ und das Sondervermögen treiben die Mittel für das Ministerium von Boris Pistorius auf ein Volumen von fast 140 Milliarden Euro im Jahr 2026; angestrebt wird eine Steigerung der Verteidigungsausgaben auf bis zu 3,5 % des BIP bis 2029.

Drohnen-Herkunft unbekannt

In dieser angespannten Situation, die zum Krieg treibt, fällt Wadephul nichts anderes ein, als den russischen Außenminister wegen einer Drohne anzulabern, deren Herkunft unbewiesen ist und am ehesten ein Produkt des deutschen Geheimdienstes sein dürfte, von dem man seit dem NSU-Terror weiß, dass er den Terror gerne selbst inszeniert.

Deutscher Selbstmord

Statt das deutsch-russische Verhältnis zu entspannen, vergiften Wadephul & Co. die internationale Atmosphäre weiterhin. Sie verbreiten jenes Gift, das prima zu jenem deutschen Selbstmord führen kann, den ein deutscher Angriff auf Russland bedeuten würde.