Der wirre Donald Trump will mit seinen hohen Zöllen gegen die Europäische Union die Steuern in den USA senken. Er braucht 150 Milliarden Euro von den Europäern, um die US-Kassen zu füllen. Im November sind die nächsten Wahlen in den USA. Die Zolleinnahmen sollen Trumps schlechte Umfragewerte bessern.

Kampfansage der USA

Trump hatte am 20. 01. diesen Jahres einen weltweiten Zollsatz auf Importe in die USA von zehn Prozent angekündigt; am Samstag erhöhte er diesen noch einmal auf 15 Prozent. Die EU-Regierungen überlegen zur Zeit, wie sie diese Kampfansage der USA im Handelskrieg beantworten sollen. Auf die einfachste Lösung wollen die EU-Oberen nicht kommen: Sie müßten nur die Stationierungsabkommen für die USA-Truppen in den EU-Gebieten kündigen und würden so einerseits Milliarden Euros sparen und andererseits den Knüppel zur Durchsetzung von US-Interessen zurückschicken.

Schritt der Autonomie

Sobald das US-Drohpotential aus der EU verschwindet, würden die Staaten der EU eine angstfreie Selbstständigkeit gewinnen, die ihnen jene Freiheit näher bringt, die den Nationalstaaten angemessen ist. Zudem würden sie erhebliche Stationierungskosten einsparen. Zur Zeit gibt es keine Regierung in der EU, die diesen Schritt der Autonomie gehen will. Um mit dieser Form der Befreiung zu beginnen, wäre eine Bewegung zur Neutralität in den EU-Staaten sinnvoll.

Staatlich verordnete Russophobie

In Deutschland hat eine Bewegung zur Neutralität begonnen. Ein Schritt ist das Buch „Deutschland Neutral“, in dem mehr als 30 Autoren versammelt sind, die für eine neutrales Deutschland plädieren. Die Autoren kommen zumeist aus dem linken politischen Spektrum. Viele waren im Widerstand gegen das Corona-Regime, nicht wenige von ihnen mussten Repressionen erdulden. Sie alle waren und sind Kritiker der staatlich verordneten Russophobie. Diese Phobie ist einer Propaganda geschuldet, die mit einer unbegründeten Angst vor den Russen grundiert ist und eine milliardenschwere Aufrüstung plausibel machen soll.

Du hast die Wahl: Neutral!

In dieser Situation wäre eine deutsche Neutralität ein Ausweg: Nur Staaten, die keinem Militärbündnis verpflichtet sind, können frei über ihre Außenpolitik entscheiden. Die Zwangshilfe, wie sie zum Bespiel der NATO-Pakt vorsieht, kann den jeweiligen Bündnispartner in ein mörderisches Chaos stürzen. Wie der Afghanistankrieg, an dem Deutschland gegen den Willen der Mehrheit der Deutschen beteiligt war, nachdrücklich beweist.

Der Weg zum Buch: 

https://www.buchkomplizen.de/deutschland-neutral.html