Ukraine-Wahlkampf

Westen macht Kriegs-Reklame

Autor: U. Gellermann
Datum: 29. November 2018

Noch kein Krieg mit internationaler Beteiligung in der Ukraine. Noch keine NATO-Waffenhilfe für den Wahlkämpfer Poroschenko, den Noch-Präsidenten der Ukraine. Aber es steht schlecht um den Kiewer Oligarchen. Wenn Wahlen wären, sagen die Umfragen, wäre der Mann nicht mehr Präsident. Und pünktlich zu Beginn des Wahlkampfes sendet Poroschenko seine Marine zur Kampftour durch die Meerenge von Kertsch, und die russische Marine reagiert prompt: Denn die Kriegsmarine der Ukraine hatte nicht die Güte, ihre Flotille so anzumelden, wie es im 2003 abgeschlossenen Vertrag zwischen der Ukraine und Russland zur Nutzung des Asowschen Meeres und der Straße von Kertsch vorgesehen ist. Ein schöner Krieg könnte Stimmen gewinnen. Und da der militärische Zwerg Poroschenko nur geringe Chancen gegen den militärischen Riesen Russland hat, versucht der Ukrainer auf die Schultern der NATO zu klettern und aus dieser scheinbar sicheren Position in den Kampf zu ziehen. Dass es da eine Weltkriegsschwelle gibt, bei ihrer Überschreitung gar ein atomares Risiko? Kümmert doch den Gefährder aus Kiew nicht.

Leider ist der größenwahnsinnige Präsident nicht allein. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat der Ukraine schon mal die Unterstützung der Militärallianz im jüngsten Konflikt mit Russland zugesagt. Der deutsche Draussen-Minister, Heiko Maas, twittert lauthals: "Eine russische Blockade der Durchfahrt ins Asowsche Meer ist nicht akzeptabel". Von der deutschen Verantwortung für den wildgewordenen Zwerg aus dem Oblast Odessa kein Wort. Denn nur mit deutscher Hilfe wurde der installiert und nur mit deutscher Hilfe hält er sich im Amt. Auf seinen Zehenspitzen steht auch Omid Nouripour, Außenpolitiker der Grünen – aus dieser kühnen Höhe kann er weit gucken und erkennt, dass es sich im vorliegenden Fall um einen „eindeutigen Rechtsbruch Russlands“ handelt. Über so viel Fernsicht verfügt auch die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, die "illegale Handlungen" Russlands behauptet. Und wenn die USA was behaupten, dann behaupten deutsche Medien tapfer mit. Zwar gibt es noch keinen Krieg mit Russland, aber sicherheitshalber bereiten die vorauseilenden deutschen Redakteure ihn schon mal vor.

Eilfertig meldet sich die "Tagesschau" mit ihrem Redakteur Kai Küstner zur Stelle und schreibt mit einer "Chronik der Krimkrise - Die Wurzel des Schwarzmeer-Konflikts" schnell mal die Geschichte neu. Begonnen habe alles, als "Präsident Viktor Janukowitsch es im November 2013 auf russischen Druck hin ablehnte, seine Unterschrift unter ein Partnerschaftsabkommen mit der EU zu setzen". Vergessen, verschwiegen, weggelogen: Die Ausdehnung der NATO-Grenzen bis kurz vor Moskau. Verschwunden der Versuch, die Ukraine auch militärisch in die EU einzugliedern. Als Ersatz für die historische Wahrheit eine Tagesschau-Weisheit: Russland habe die Krim-Halbinsel unter seine Kontrolle gebracht und verleibte sie sich schließlich endgültig ein. Kein Wort dazu, dass die Krim nur in einer Wodka-Laune von Nikita Chruschtschow zur Ukraine verschoben wurde. Kein Satz über die Unterdrückung der russischen Sprache, die immerhin von einer erheblichen Minderheit in der Ukraine gesprochen wurde. Keine Erinnerung an die Wiederbelebung des faschistischen Bandera-Kultes in der altem sowjetischen Teilrepublik. Statt dessen ein Satz wie aus dem Handbuch des Schreibtisch-Kriegers kopiert: Die Nato sei "weg von der Konzentration auf überschaubar erfolgreiche Auslandseinsätze wie dem in Afghanistan und hin zur Verteidigung des eigenen Bündnisgebiets“. Hin zu einer sogenannten "superschnellen Eingreiftruppe " für den Ukraine-Ernstfall. Klar, der Afghanistan-Krieg war und ist total erfolgreich, schöne Grüße von den Taliban. Und dieser "Erfolg" soll jetzt wohl den nächsten "Erfolg" in der Ukraine vorbereiten.

Sie laufen frei rum, Redakteure wie Kai Küstner vom NDR. Und weil sie noch nicht sitzen – Artikel 26 Grundgesetz hält Handlungen, die einen Angriffskrieg vorbereiten immer noch für strafbar – bereiten sie schon mal propagandistisch einen Kriegsausbruch vor. Die WELT zitiert ohne Hemmungen und Relativierung den gefährlichen Poroschenko : „Entsendung der deutschen Marine vor die Krim könnte Russlands Brutalität stoppen“. Die SÜDDEUTSCHE schreibt im Chor der deutschen Medien von einer "Annexion" der Krim und der Ostukraine, ein prima Kriegsgrund. Dass die Mehrheit der Krim-Bevölkerung zurück nach Russland wollte, wird vorsätzlich ignoriert. Und das halbamtliche DEUTSCHLANDRADIO zitiert ohne Vorbehalt den ukrainischen Botschafter in Berlin, der tatsächlich behauptet, eine Entsendung deutscher Marineschiffe ins Schwarze Meer könne „zu einer Deeskalation beitragen“. Bei solchen Sätzen fragt man sich, wer verrückter ist: Der Botschafter oder der Redakteur, der diese tolle Idee unkommentiert weitergibt.

Über das Minsker Abkommen, das den Krieg in der Ukraine beenden sollte und zu dessen Signatarmächten auch Deutschland gehört, wird nur noch als Restposten geredet. Schreibt oder sendet mal einer der oberschlauen deutschen Medien-Macher darüber, dass damals in Minsk, am 14. Februar 2015, zum Beispiel gefordert wurde "Innerhalb von 30 Tagen soll das ukrainische Parlament in Kiew eine Autonomie bestimmter Regionen der Gebiete Lugansk und Donezk beschließen“. Verdrängt auch, dass eine "Verfassungsreform zur Dezentralisierung der Ukraine verwirklicht" werden sollte. Hat einer der Propaganda-Journalisten mal im Kanzleramt oder dem Außenministerium nachgefragt, warum Poroschenko nicht nachdrücklich an seine Versäumnisse erinnert wird? – Nein, noch gibt es keinen Krieg. Aber der Vor-Krieg schwelt. Und statt den Brand auszutreten, wird medial nachgelegt: "Krim-Konflikt ist Putins Droge“, kotzt der FOCUS auf den Tisch seiner Leser und verwarnt Berliner Stimmen, die zur Mäßigung aufrufen: "De facto ruft Berlin damit das Opfer einer Aggression zur Entspannung auf – eine zynische Politik des Wegsehens." So richtet die Droge des Schreibtisch-Krieges im Gehirn des deutschen Mehrheitsjournalisten schwere Schäden an. Er hält sich für bedeutend, wenn er, scheinbar sicher hinter seinem PC, der Poroschenko-Aggression Beifall spendet. Wenn derselbe Schreiber, der Putin-Hasser Boris Reitschuster, in seinem Text richtig erkennt "Es ist schwer, sich der Stimmungsmache in den Propaganda-Sendern zu entziehen“, fällt dem Opfer der Auto-Agitation schon nicht mehr auf, dass dieser Satz, den er auf die russische Öffentlichkeit formuliert, nur ihn und seinesgleichen trifft.

Das Video zum Text:
https://youtu.be/gcZyqRV9Es0


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 06. Dezember 2018 schrieb Albrecht Storz:

02. Dezember 2018 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

Beck, Harms, Fücks, Göring-Eckhardt, Böll-Stiftungspersonal, ... was treibt solche Leute an?

Hat Tschernobyl damit zu tun? (Antiatomkraft - Grüne - Radioaktivität - ???)

Ich würde andere Lehren daraus zu ziehen anstatt die politische Situation mutwillig zu destabilisieren indem Hass gegen Russland geschürt wird (und in Russland Hass gegen EU-Bürger provoziert wird) und mit der NATO einhellig und gemeinsam der Öffentlichkeit Feindbilder präsentiert werden.




Am 05. Dezember 2018 schrieb Klaus Bloemker:

@Carola Schröder

"kirchliche (russisch orthodoxe) Prozessionen sind auf dem Weg nach Kiew."

Was mir aufgefallen ist, als ich nach der Wende in Russland war (in Petersburg und Moskau) - das war, wie liebevoll Frauen in den Kirchen die Heiligenbilder geputzt haben. - Alles in den Straßen war Schrott, aber die Kirchen wurden wieder gepflegt.

Offensichtich war die orthodoxe Kirche auch die wiedergewonnene russische Identität. Kann ein Marxist das begreifen?

Antwort von U. Gellermann:

Da Marxisten mit der Wirklichkeit umgehen, können sie natürlich auch die Rolle der Kirchen begreifen. Aber da der Artikel sich nicht mit diesem Thema beschäftigt, wird es zu diesem Aspekt der Ideologie-Geschichte kein Seminar geben.


Am 05. Dezember 2018 schrieb Carola Schröder:

@Gellermann
Die Kurve von der Kertsch-Brücke zur Geschichte der der DDR ist wirr: Ist Russland sozialistisch? Nein. Gibt es in Russland eine kirchliche Friedensbewegung? Kaum.

Ukraine: Jetzt läuft die "Russische Welt
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Zehntausende orthodoxe Christen pilgern auf Friedensmärschen nach Kiew. Ukrainische Regierung und Rechter Sektor sehen Kreml am Werk. Erstmals gibt es in der Ukraine einen nationalen Friedensmarsch der orthodoxen Kirche. In drei Teil-Prozessionen bewegt sich der "gesamtukrainische Kreuz-Marsch für Frieden, Liebe und Gebet" mit mehreren zehntausend Teilnehmern auf Kiew zu.

https://www.heise.de/tp/features/Ukraine-Jetzt-laeuft-die-Russische-Welt-3270469.html

Nazis in Kiew sehen Friedensmarsch in Ukraine als höchste Gefahr für sich an und unterstellen Moskau, ihn als Destabilisierungsversuch zu nutzen
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Zwei kirchliche Prozessionen sind auf dem Weg nach Kiew. Am 27. Juli werden 20.000 Menschen zum Friedensgebet erwartet. Erklärtes Ziel der Prozession ist "die Hoffnung, den langersehnten Frieden in der Ukraine zu erreichen.? Doch ukrainische Nationalisten - vom Rechten Sektors bis hin zu Parlamentspräsident Andrej Parubi und Geheimdienst-Chef Wasili Grizak, sehen höchste Gefahr im Anmarsch. Hinter den Prozessionen stehe Moskau, dass die Absicht habe die Ukraine zu destabilisieren.
https://de.sott.net/article/25101-Nazis-in-Kiew-sehen-Friedensmarsch-in-Ukraine-als-hochste-Gefahr-fur-sich-an-und-unterstellen-Moskau-ihn-als-Destabilisierungsversuch-zu-nutzen


Am 05. Dezember 2018 schrieb Thomas Fricke:

Poroschenko: "Wie bleibe ich Präsident?"

"Ich hab mein Volk zu sehr gequält,
Weshalb es mich nicht wieder wählt."

"Es sei denn, ich ärgre den Bären,
Um Folgen muss ich mich nicht scheren,
Denn die Hyänen und Schakale,
Die helfen mir noch allemale,
Die hab'n mich an die Macht geputscht
Und mir gar oft den Schwanz gelutscht."

"Noch keiner hat mich um's Amt gebracht,
Ich bleib der Chef, wär' ja gelacht."

http://www.fricke-th.de


Am 05. Dezember 2018 schrieb altes Fachbuch:

das rätsel um die idiotische attacke auf die kertsch'er brücke ist gelüftet: bei der ganzen aufregung um schlauchboot gegen zerstörer ging es nur um die revitalisierung der russland-phobie, um den inf-vertrag zu canceln! 60 tage hat nun ein "angeklagter" zeit, etwas zu erklären oder zu ändern, was nicht wahr ist bzw. dessen reaktion an der schon gefällten entscheidung der werte-nato nichts mehr ändern wird!!!
man beachte, dass der inf-vertrag ein bilateraler vertrag ist, also die europäischen atomwaffen ausschliesst:)

da haben wir, lieber galerist, 1976 zurück.
1. these:
die verpflechtung der letzten horte dt. industrie ist sowas von mit der rüstung verknüpft, das "schwerter zu pflugscharen" im "friedliebendsten land" nicht stattfinden wird?? die medien werden es schon richten.
und iiiggiitttt: gelbe westen stehen uns nicht, weil wir keine frösche grillen?
2. these:
ab welchem level würden sie einem solcher art bedrohten staat zubilligen, dass er seine jugend in ein strategisches system einer landesverteidigung einbindet?? wo sind also die "dissidenten" und "kommunistenverfolgten" der ex-ddr jetzt!
und machte, wenn man was zu verteidigen hat, der wehrkundeunterricht in dieser zeit in der ddr keinen sinn!?
tausende minderjährige beim bund und das stört die kirche nicht nicht??

deutschland hat kein medienproblem, es hat ein systemproblem!!!

Antwort von U. Gellermann:

Die Kurve von der Kertsch-Brücke zur Geschichte der der DDR ist wirr: Ist Russland sozialistisch? Nein. Gibt es in Russland eine kirchliche Friedensbewegung? Kaum.


Am 05. Dezember 2018 schrieb Max L.:

Weiter dreht sich die Spirale: Die Tagesschau gibt NATO-Propaganda 1:1 wieder, in allen Sendungen und im Internet:

https://www.tagesschau.de/ausland/russland-nato-103.html

Die Zwischenüberschriften lauten:

"Forderung nach Raketenzerstörung"
"USA fordern Konsequenzen"

Wie gehabt wird das, was die NATO behauptet, als bereits bewiesen dargestellt, es geht nur noch um die Konsequenzen. Die Gegenseite hat auch eine Meinung dazu? Vermutlich ja, aber das interessiert die Gniffkes doch nicht. Und sollten die Russen sich noch nicht geäußert haben - klug, wie sie meistens agieren, warten sie womöglich erstmal ab, bis sie alle Äußerungen gesichtet haben, um dann eine angemessene Antwort zu geben -, dann wäre es die Aufgabe des selbsternannten Qualitätsmediums, die Hintergründe zu liefern. Diese besagen zum Beispiel, dass Russland die USA schon seit Längerem bezichtigt, sich ihrerseits nicht an die Verträge zu halten und Raketen, die natürlich offensiv eingesetzt werden können, als rein defensiv zu bezeichnen. Alleine dieser eine Punkt würde dem Leser ermöglichen, die Sache etwas differenzierter zu betrachten. Womöglich ruft hier ein Dieb: "Haltet den Dieb".

Es folgt dann noch ein Anhang: "Entspannung in der Schwarzmeerkrise"

Klingt erstmal gut, aber darin heißt es dann: "So begrüßte es der SPD-Politiker (AM Maas), dass Russland wieder Schiffe durch die Meerenge von Kertsch, zu ukrainischen Häfen im Asowschen Meer fahren lasse. Dies sei ein "guter Schritt", aber noch nicht genug."

Hier wird suggeriert, Russland hätte je geplant, die Meerenge komplett abzuriegeln, für alle Schiffe. Das ist natürlich Blödsinn und Herr Maas weiß das natürlich. Es haben sich schon Leute zu Wort gemeldet, die auf den entsprechenden Schiff-Tracking-Seiten bereits am Tag nach dem Vorfall ganz normalen Schiffsverkehr beobachteten. Die Gniffkes wissen es auch, aber sie verkaufen die paar Leute, die ihnen noch alles glauben, erneut für dumm. Die Besonderheit dieser 3 Schiffe, die da gestoppt wurden, wird einfach komplett ignoriert. Wer sich nicht alternativ informiert, muss (nicht nur) diesbezüglich dumm sterben...


Am 04. Dezember 2018 schrieb Karola Schramm:

Presseclub. Habe ich letztes Jahr zum letzten Mal gesehen, nach vielen Jahren zuvor.

Er ist einseitig, platt und selbstherrlich geworden. Wer es in diesen Club geschafft hat, gehört zur journalistischen Elite. Und da Stolz wahrscheinlich auch dumm macht, ist er zu meiden. Denn Dummheit steckt auch an, was in der richtigen "gleich und gleich gesellt sich gern" Umgebung zwar nicht so auffällt, aber anstrengend ist für Zuschauer, die Informationen wünschen und kein elitäres Scheinwissen-gequatsche.

Dann lieber Gellermann einmal in der Woche. "Ehrlich währt am Längsten."


Am 04. Dezember 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Klaus Bloemker, soll ich lachen oder heulen ?
Für das erste (nicht mit der ARD zu verwecheln) hab ich mich entschieden.


Am 04. Dezember 2018 schrieb Klaus Bloemker:

Alle schimpfen auf Russland. Auch Omid Nouripour (Grüne) ... "eindeutiger Rechtsbruch Russlands? hat er gesagt.

Und was sagt Alexander Gauland heute in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung?

"Wir haben zwei (außenpolitische) Pfeiler. Wir setzen uns dafür ein, dass sich die Bundeswehr nicht irgendwo in Afrika herumtreibt und dass wir vernünftige Beziehungen zu Russland haben."

Klingt das nicht verdächtig nach einem Hitler-Stalin Pakt? (Des Faschisten Gauland mit dem Stalinisten Putin.)

Antwort von U. Gellermann:

Gaulands Partei AfD erzählt, dass „ die Mitgliedschaft in der Nato . . . den außen- und sicherheitspolitischen Interessen Deutschlands“ entspricht. So einer will sich den US-Interessen unterordnen. Gauland lässt rechte Rülpser ab wie diesen: „haben wir das Recht, stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen“. Solche Verbrecher sind stolz auf Mord und Totschlag. Wer wie Gauland die NS-Zeit als „Vogelschiss in der Geschichte“ verharmlost, dem hat er Reichsadler in das Gehirn geschissen. Nichts vom dem was der Mann sagt darf geglaubt werden, nichts davon ist für eine ernsthafte Diskussion verwertbar.


Am 03. Dezember 2018 schrieb Ernst Blutig:

Kleines Bonmot zur Sache
Da macht also der Tagesspiegel-Schreiber und Adelsspross Von Marschall schlecht Wetter gegen Russlandim Berliner Blatt für Rentner und Hinterbliebene der Aufklärung und darf aus reiner Dankbarkeit zur Belohnung Tage später bei Anne Will seine Senf nochmal unters Volk bringen.

Was man leider nicht erwähnte ist der Fakt, daß dieses halbverarmte Adelssöhnchen nicht nur eine alte breite Verwandtschaft hat in der, na ich sach ma, mittleren konservatiefen Führungselite Schlands, sodnern auch noch handfeste Interessen und evtl. sogar alte Rechnungen offen gegenüber dem "Bolschewik", dem Russ, dem "slawischen Untermensch", dem "Zarendreck Barbarendreck".
Es sind dies wohl Ländereien und Besitz in Ostpreussen und Russland. Die der Bolschewik geraubt und neu verteilt.

Wen wunderts also, wenn so jemand in Printmedien und TV zur Aggression gegen den Russen blasen darf. Er dürfte nicht der einzige sein, der solch urdeutsche Interessen am Raum fürs eigene Familien-Volk hat.


Am 03. Dezember 2018 schrieb altes Fachbuch:

"...worum es bei der per Koalitionsvertrag verordneten Aufrüstungsverpflichtung wirklich geht."

es braucht nicht den koalitionsvertrag, die spd(führung) ist von allein auf linie.
beim debattencamp wurde nicht mehr diskutiert, wieso das verhältnis zu russland so schwierig sei, sondern wie man damit umgehen müsse und was man bei den osteuropäern lernen könne!!
die mär von der furchtbaren besatzung durch das böse sowjetische regime ist faktum, und putin dessen fortsetzung.

also (sozial)demokraten: jeder schuss, ein russ!
1914 lässt grüssen.

weiwei ist klug:) "jeder nach seinen fähigkeiten! jedem nach seinen bedürfnissen!" woher kenne ich das bloss;)


Am 03. Dezember 2018 schrieb Heinz Schneider:

"Wir dürfen uns durch die Ukraine auf keinen Fall in einen Krieg mit Russland hereinziehen lassen" stellte Sigmar Gabriel am Wochenende fest. "Ich teile diese Einschätzung nicht", entgegnete Nils Schmid, SPD-Obmann im auswärtigen Ausschuss.

Ja, etwas verkürzt, zugegeben. Zugespitzt, eben. So wird unter Kaskaden von nichtssagendem Wortmüll aber erkennbar, worum es bei der per Koalitionsvertrag verordneten Aufrüstungsverpflichtung wirklich geht.

Interessant die folgende Einschätzung von Zhang Weiwei: "Das westliche Propagieren einer alles überragenden Demokratisierung hat in vielen nicht-westlichen Ländern zu Chaos geführt, weil es den Regierungen ohne wirtschaftliche Erfolge an Durchsetzungsmacht und Effektivität fehlt. Wenn solche Prozesse in Kirgistan und der Mongolei keinen Erfolg haben, wie soll es dann im viel größeren China gehen?" (Duihua - mit China im Dialog,April 2014).

Leider sind die westlichen Ratgeber erst über Russland und dann über die Ukraine hergefallen. Doppeltes Chaos also. Und obendrauf der Versuch, die Reparatur zu unterbinden.

Die Voraussetzung für Frieden findest man im zitierten Artikel Zhang Weiweis so beschrieben: "Wir streben heute nach einer Gesellschaft mäßigen Wohlstands und dem Decken der Grundbedürfnisse für alle."


Am 03. Dezember 2018 schrieb Harald Pfleger:

Gleich zwei Sendungen mit Kriegstreiberei gegen Russland. Der Presseclub kannte nur einen Schuldigen bei dem Schiffszusammenstoß im Assowschen Meer und die Talkshow Anne Will war zunächst auch nur auf den ersten Blick einseitig besetzt. Bei Dietmar Bartsch wusste man ja auch nicht im voraus, wie er reagiert. Den Vogel schoss mit seiner Hetze natürlich einmal wieder Christoph von Marschall ab. Selbst Herwig Münkler schloss sich diesem Vorgehen nicht unbedingt an. Frau Barley ließ da sogar einmal die Hoffnung aufkommen, dass man sich irgendwie in der SPD noch an die Entspannungspolitik von Willy Brandt erinnert. Den Vogel schoss natürlich Annegret Kamp-Karrenbauer ab mit ihrer einseitigen und aggressiven Stellungnahme zu diesem Konflikt. Von dem sogenannten Normandieformat halte ich sowieso nichts, da hier ja die angeblich neutralen Vertreter Frankreich und Deutschland NATO-Mitglieder sind und es somit nicht paaritätisch zugehen kann. Das Verhältnis ist also drei zu eins. Leider wird und wurde das nie von Politik und Medien angesprochen. Ich nenne das Volksverdummung.


Am 03. Dezember 2018 schrieb altes Fachbuch:

der werte-westen spielt beim skat einen grand ohne vier:
- die buben sind bei mischa und kolja (atomwaffen, rohstoffe, der binnen- wie euroasiatischer markt, nordpassage)
- die asse der "demokratie - erweiterungs-AG" (wirtschaftliche peitsche - sanktionen oder besser marktverdrängung, politische peitsche-außenpolitische isolation, gesellschaftliche peitsche - "zivilgesellschaftliches engagement -zwecks einmischung in die innenpolitik zwecks regimechanges, kulturelle peitsche - vernichtung aller kontakte siehe doping-seppelt oder ESC
...

man stelle sich vor, der werte-westen reizt auf "grand hand ohne vieren" und der kreuz-bube (atommacht russland) liegt im skat!!??
ich würde den tisch fressen, und so sieht sie die welt heute aus:)


Am 02. Dezember 2018 schrieb Michael Riecke:

Sehr geehrter Herr Gellermann,

Putin weiß doch genau wo er die WWG treffen kann. Bei der persönlichen Freiheit der Menschen. Er hat den ukrainischen Marinesoldaten die Freiheit genommen.
Obwohl sie nur ihre Pflicht taten und die Freiheit der Ukraine verteidigten. Er hat sie in das berüchtigte KGB Foltergefängnis Lefortowo gesteckt.
Wie zu Stalins Zeiten. Und was tut der Westen. Anstatt seinem loyalsten Verbündeten, Herrn Poroschenko vorbehaltslos zu unterstützen, kommen nur Verbalnoten. Jetzt ist doch an der Zeit unsere Verbundenheit mit der Ukraine zu beweisen. Gerade Herr Poroschenko der doch in einem steten Kampf gegen die Korruption und die russische Sprache steht. Der die von den Russen besetzte Ost-Ukraine demokratisch befreien will. Jetzt ist es doch an der Zeit, einen Nato- Flottenverband zu entsenden um den freien Welthandel wieder zu ermöglichen. Wenn wir Putin nicht stoppen, steht er in ein oder zwei Jahren vor dem Brandenburger Tor. Das beste Beispiel für einen erfolgreichen Kampf ist und bleibt unser selbstloser Einsatz am Hindukusch, wo seit 17 Jahren unsere Sicherheit verteidigt wird (Peter Struck). So wie wir vor 2001 immer wieder von den Taliban
durch Bombenangriffe terrorisiert wurden, werden wir jetzt von Putin terrorisiert.


P.S: Den Presseklub habe ich mir noch nicht zugemutet. Mir reicht schon das Geschwätz im DLF und WDR. Wer aber mal richtig abkotzen möchte, dem empfehle ich die Seite „Libmod", liberale Moderne, von den "Grünen" Marie Luise Beck und Ralf Fücks (ex KBW). Das ist der Mainstream in Reinkultur. Da muss noch der Presseklub noch eine Schippe drauflegen um da mithalten zu können.

Antwort von U. Gellermann:

Achtung: Ironie.


Am 02. Dezember 2018 schrieb Lothar Meyer:

Nach den ganzen Fakenews die der Presseclub heute mal wieder verbreitet hat, sah ich mich genötigt folgenden Kommentar ins Gästebuch einzutragen.

Sieht so die Entschärfung der Konflikte aus ?
Die NATO-nahe Denkfabrik& Atlantic Council in Washington hat in einem Papier die Ukraine zu einem Spezialeinsatz gegen die Krim-Brücke über die Straße von Kertsch aufgefordert:
O-Ton:
Die Ukraine sollte sorgfältig die Durchführung einer Spezialoperation prüfen, die die von Moskau gebaute Brücke über die Straße von Kertsch unterbrechen könnte, die die Krim mit Russland verbindet.
Die Ukraine sollte die USA und die NATO dazu einladen, eine Flotte bewaffneter Schiffe zu einem Besuch von Mariupol am Asowschen Meer zu entsenden und Russland aufzufordern, auf die NATO zu schießen oder sie an der Ausübung ihres Rechts auf den Besuch ukrainischer Häfen zu hindern.

Quelle: http://www.atlanticcouncil.org/blogs/ukrainealert/russia-s-provocations-in-the-sea-of-azov-what-should-be-done

Veröffenlicht wurde dieser nicht mit folgender Begründung:

"Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion) "


Am 02. Dezember 2018 schrieb Max L. :

Heute Abend bei Anne Will:

"Eskalation im Ukraine-Konflikt - wie umgehen mit Präsident Putin?"

Kommentar erübrigt sich. Ebenso der Blick auf die Gästeliste.


Am 02. Dezember 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

Den Presseclub will ich nachschieben:
Eine illustre Runde. Die Russenhasserin Atai schwingt große Töne,andere ziehen mit. Zeitverschwendung, die namentlich aufzuführen, denn sie blasen alle ins gleiche Horn, schwätzen, reden unglaublichen Stuss und aus jeder Futterluke der Anwesenden trieft der Hass auf Russland. Sie personalisieren mehr oder weniger auf Präsident Putin und das ist brandgefährlich.

Der Versuch einer etwas realistischeren Bewertung eines Journalisten wird überheblich und arrogant vom Tisch gewischt. Atai ist bösartig und kämpft für die Ukraine und der Marshall Plan wird mal wieder bemüht. Na denn. Der Marshall Plan, war nichts anderes als die amerikanischen Konzerne zu unterstützen und Deutschland in Geiselhaft für alle Zeiten zu nehmen.

Dafür Gebühren zu bezahlen ist eine Zumutung. Sie unterstellen, dass Putin noch weiter gehen wird in Richtung Polen usw.
Russland hat Interessen und das ist sein gutes Recht und da kann "Rumpelstilzchen" USA, Deutschland usw. machen, was sie wollen, zumal niemand brutaler, kriegerischer, teuflischer seine Interessen durchsetzt, wie die USA. Russland darf nichts außer acht lassen, Land und Leute zu schützen.


Am 02. Dezember 2018 schrieb Lothar Meyer:

Gefährliche Eskalation ? Wie entschärfen wir den Ukraine-Konflikt mit Russland?
Ihre Nachricht: So lautet das Thema des heutigen WDR Presseclubs.
Mit dabei, die beiden Journalistinnen Dornblüth und Atai, die für eine verfestigte haßerfüllte Haltung zu Russland stehen. Man muss sich die Sendung also erst gar nicht antun, das Ergebnis ist jetzt schon klar. Russland ist der gefährliche Agressor u. die Ukraine bzw. wir sind die Guten, denen es nur um demokratisch freiheitliche Werte geht.
Na dann, schönen 1. Advent


Am 01. Dezember 2018 schrieb SIERA:

Viele sind "aus schlechtem Grund" besorgt, wie auch aus den Kommentaren abzulesen. Am Montag dieser Woche gab es eine Kundgebung zum Thema - zudem wurde Solidarität mit Julian Assange ausgedrückt-s. Video.
Es sprachen u.a. Thilo Haase, Ken Jebsen,Uli Gellermann; der Tenor bei allen Rednern : vernetzt euch, werdet mehr, geht auf die Straße, ES IST HÖCHSTE ZEIT!

https://www.youtube.com/watch?v=O4aBqoyojjY&t=1s [15]


Am 01. Dezember 2018 schrieb Des Illusionierter:

Solche Seismografen wie der Herr Bauer zeigen sofort ein Beben an, wenn jemand auf den Russen (stv. Putin) nicht genug einprügelt.
Weniger sensibel ist man da, dass die USA (die Guten) unmittelbar an der Grenze zur Krim (der Annektierten!) einen Luftwaffenstützpunkt ausbauen.

Na gut: unsere Q-Medien berichten darüber auch nicht.

https://www.infosperber.ch/Politik/Ukraine-USNavy--Navy-Basis-Ochakiv


Am 30. November 2018 schrieb Uschi Peter:

Mit dem Popanz Feind Russland kann man so schön von allen Problemen im eigenen Lande ablenken. An allem ist Putin schuld. Und wenn er mal nicht mehr schuld ist, dann ein anderer Russe. Der Russe ist der neue Jude. Und wie Uli Gelermann richtig bemerkt, wer hat seine Truppen bis an die russischen Grenzen vorgeschoben? Nato/USA! Stehen Russlands Truppen an der US-Grenze? Als die SU ihre Raketen auf Kuba stationierte, wurden die USA hysterisch und drohten mit Atomwaffen und III.Weltkrieg. Wenigstens als "Gegenleistung" holte Kennedy dann seine Atomraketen aus der Türkei zurück, wegen denen die SU ihre auf Kuba platzieren wollte. Wo man auch hinschaut, der Aggressor ist immer der Westen. Oder wie wäre das wenn Sie, lieber Herr Bauer, ständig an ihrer Tür randalierende Horden hätten die schreien: "Du Mieter willst mich angreifen. Ich stehe doch ganz friedlich vor Deiner Tür. Wehe Du bewaffnest Dich gegen mich hinter Deiner Wohnungstür!" Ziemlich blöd und schizophren!


Am 30. November 2018 schrieb Matthias Brendel:

Dieses Spiel, wir wissen es alle, läuft planmässig, seit den Schüssen von den Snipern auf den Dächern am Maidan, wir alle wissen Bescheid über das berühmte Telefonat, wo Frau Nuland die 5 Milliarden erwähnt und den Mann, den es zu pushen gilt.
Wir alle wissen genau, wie damals die Berichterstattung im deutschen Staatsfernsehen war, da tauchten fast täglich russische Panzer auf, die angeblich innerhalb der Ukraine operierten, später stellte sich heraus, dass die Aufnahmen aus dem Archiv auf gänzlich amnderem Terrain stattgefunden hatten, dann kam der Abschuss von MA 17, der natürlich Putin unterstellt wurde, alle Medien machten kräftig mit.
Danach dann die Nato Friedentänze an der russischen Grenze, es gab ein Abkommen in Minsk, aber die ganze Zeit wurde weiter Kriegsmaterial an die russische Grenze transportiert, man kann das jeden Tag auf den Autobahnen beobachten.
Allein: Grosse Teile der abgestumpften, politikverdrossenen Bevölkerung nehmen anscheinend nicht mehr wahr, dass wir uns in der grössten Kriegsvorbereitung auf europäischem Boden befinden, seit Barbarossa.
Ich bin wirklich gespannt, wie der Frieden aussehen soll, der aus dieser durchgängig agressiven Politik erwächst.
Wir erleben live und in Farbe, wie hier ein neuer Weltkrieg gebastelt wird.
Einen Vorteil hat man als Berliner:
Die Stadt bewirbt sich beim geplanten atomaren Waffengang als prominentestes Ziel und man stirbt dann schnell im Lichtblitz, ohne langes Leiden.
Schliesslich sind wir die Speerspitze.


Am 30. November 2018 schrieb Max L.:

Man könnte noch vieles anfügen. Zum Beispiel, dass anlässlich des Verscherbelns der Krim durch (den Ukrainer) Chruschtschow weder eine Volksbefragung durchgeführt wurde, noch der Westen damals irgendwelche Bedenken anmeldete. Da waren diesem Westen mit all seinen "Werten" die Menschen egal. Erst 2014 hat man diese entdeckt, aber nicht etwa so, dass man ihren Willen ernstnimmt, sondern im Gegenteil.

Oder das Abkommen, das Janukowitsch nicht unterzeichnen wollte. Warum wollte er, warum KONNTE er es nicht unterzeichnen? Bei Kai Küster werden wir die Antwort vergeblich suchen. Er müsste sich dann ja sofort fragen, was unter dem nachfolgenden willigen Poroschenko eigentlich besser geworden ist für die Ukrainer, abgesehen von dessen Seilschaften, denn Poroschenko verkörpert all das, was man Janukowitsch vorgeworfen hatte, abgesehen von seiner prowestlichen - und damit "richtigen", "guten", genehmen und von einem Mann in seiner Position erwarteten - Ausrichtung. Erwartet von jenen, die sich selber alles Positive auf die Fahnen schreiben, in Wirklichkeit aber nur einen "Wert" wirklich glaubhaft verkörpern: Die Doppelmoral.

Oder der Putsch in Kiew - für die ARD und all die anderen spielt der überhaupt keine Rolle. Bei Küster heißt es lapidar: "Schließlich floh Janukowitsch nach Russland." Kein Witz! Warum er fliehen musste, darüber keine Silbe.

In jedem Artikel, der auch nur am Rande mit der Krim zu tun hat, fällt der Begriff "Annexion mehrfach bis vielfach, gerade so, als müsste man eine Quote erfüllen. Der (dem Ganzen ja ursächlich zugrunde liegende) Putsch, vom Westen nicht verhindert, sondern durchgewunken, wird hingegen grundsätzlich nicht erwähnt. Und was z.B. die Tagesschau nicht erwähnt, das hat es nie gegeben.

Wir sollten uns keinerlei Illusionen hingeben, dass dies nicht sehr viele Menschen auch genau so sehen. Sie vertrauen den Medien zwar in aller Regel nicht mehr völlig blind, aber eine große Mehrheit glaubt dann doch das, was man ihr immer und immer wieder eingetrichtert hat.


Am 30. November 2018 schrieb Gerhard Bauer:

Lieber Uli Gellermann,
Das “audiatur et alterea pars” haben Sie mustergültig absolviert.
Nur: Müssen Sie deshalb dem anderen Teil auch aufs Wort glauben?
Wird der Mr. Putin ein Friedensengel, wenn er eine ganze früher mal blühende Küste vom “freien” Meer absperren lässt?
Wär es Ihnen im Sinne des lieben Friedens recht, wenn er auch im Hafen von Teltow mal probeballern ließe?
Also bei allem Verständnis für die Anforderungen an sorgfältigen Journalismus: Gekocht wird hier wie dort mit Wasser. Und das hat die verflixte Tendenz, bis auf 100 Grad hochzuschnellen.
In der Hoffnung auf irdischere Texte ein andermal.

Antwort von U. Gellermann:

Vom Glauben aller Art bin ich weit entfernt. Was ich aber weiß: Nicht die Russen kreisen den Westen militärisch ein sondern die NATO die Russen. Weder in Libyen noch in Saudi-Arabien, Bündnispartner des Westens, wird probegeballert. Dort schießt man scharf. Wenn die russischen Medien Frau Merkel zur bösen Erz-Feindin stilisieren würden, wüssten wir das. Dass Putin, ein braver Vertreter des russischen Kapitalismus, bei uns zu Karikatur des ewigen Feindes geronnen ist, das ist bekannt.


Am 30. November 2018 schrieb Ronald Wolf:

Halbamtliches Deutschlandradio? Ich dachte, dass es ein 100 %iger Staatssender ist und ein offizielles Sprachorgan der Regierung. Habe ich mich wohl getäuscht. Die Ausgewogenheit im D.Radio sieht so aus, dass die ukrainischen Darstellungen kritiklos propagiert werden, der Botschafter der Ukraine wie im Beitrag beschrieben hetzen kann und keine russische Sichtweisen zur Sprache kommen, und wenn, dann mit Ekel.
Stoltenberg ist eine üble Figur und wahrscheinlich einer der größten Kriegshetzer zur Zeit. Seine ständige Forderung nach Erhöhung der Militärausgaben ist ätzend, da ahnt man welche Lobbygruppen ihn beeinflussen.
Andreas Schell hat absolut Recht, wir müssen uns die Kriegstreiber genau ansehen, weil sie irgendwann (hoffentlich) zur Rechenschaft gezogen werden . Wie singt Reinhard May gleich…“merkt Euch die Gesichter gut".


Am 30. November 2018 schrieb Johannes M. Becker, Privatdozent Dr., Friedensforscher:

Ich beglückwünsche Dich, lieber Uli, heute nicht nur zu Deiner blendenden Schreibe, sondern auch zu Deinen LeserInnen-Briefen! Eine Qualität!


Am 30. November 2018 schrieb Lutz Jahoda:

WIE WÄRE ES, STATT RUSSLAND DIE UKRAINE WEGZUNEHMEN,
KALIFORNIEN UND TEXAS DEN MEXIKANERN ZURÜCKZUGEBEN?
NACHDENKEN SCHMERZT, ICH WEIß!

Wenn Zwerge auf willige Schultern klettern,
Muss das nicht unbedingt negativ sein;
Denn stürmisch hinauf, hoch über den Wettern,
Verhallt jeder Ruf nach helfenden Rettern,
Wird Atemluft dünn, und die Kriegslust wird klein.

Der zornige Zwerg auf Schokostelzen
Hat völlig vergessen, worauf er steht.
Kriege sind heiß, Schokolade zergeht,
PORO wird weg sein, auch SCHENKO wird schmelzen.
Vertragt euch mit Russland! Die Chance besteht!


Am 30. November 2018 schrieb Des Illusionierter:

In dem Unisono der Vor-Kriegs-Verbrecher werden Stimmen der Vernunft fast unhörbar. Und doch kann ich mir nicht vorstellen, dass Amtsverweser vom Schlage eines Jens Stolperzwerg tatsächlich einen Weltkrieg provozieren wollen, nur um dem Brandstifter Poroschenko von Washingtons Gnaden und seinen Nazibanden noch ein paar Monate Herrschaftszeit zu erkaufen.
Und auch den geistig verkrüppelten Herrenmenschen in den Klubsesseln ihrer obszön-teuren Country-Clubs der USA sollte eigentlich dämmern, dass ein Krieg gegen Russland ein Krieg gegen die Welt sein wird, den niemand gewinnen kann. Da können diese Psychopathen noch so viele Resorts auf der neuseeländischen Südinsel einrichten: Auch sie könnten nur noch dahinvegetieren, nachdem der Großteil der ?vernunftbegabten Säugetiere? zusammen mit dem Rest der jetzigen Biosphäre verstrahlt, verbrannt und vergiftet sein würde.
Meine Sorge geht nur dahin, dass unsere führenden Einäugigen zwar diese Gefahr kennen, sich aber die Dimension einer nuklearen Katastrophe nicht vorstellen können. Ihnen fehlt womöglich die Phantasie.


Am 30. November 2018 schrieb Stephan Korth:

Der Artikel trifft es präzise. Die Kommentare goutieren das. Viele Menschen sind besorgt. Aber damit ist es nicht getan. Niemand hindert Heiko Maas, den drohenden Finger in Richtung Moskau zu richten. Oder Merkel, über das hingehaltene ukrainische Stöckchen zu springen. Auch nicht, dass die Mainstreammedien die eigentlich kriegsunwillig gestimmte Bevölkerung ganz allmählich doch einer Erhöhung des Militäretats zugeneigt stimmt. Die Politik übergeht geflissentlich den Wunsch der Bevölkerung, keine, auch nicht amerkanische, Atomwaffen in Deutschland haben zu wollen. Trotzdem werden sie modernisiert. Das Volk kann was auch immer wollen. Es ist irrelevant. Die Entwicklung hin zu dieser ansteigenden Eskalationen gegen Russland ist gewollt. Nur Zerstörung kann sicherstellen, dass bevor die Welt durch menschengemachte Zerstörung vollends in die Knie geht, noch Kapitalerträge abgeschöpft werden. Wir lassen es geschehen, wie paralysiert. Erst wenn wir den Blitz und den Pilz gesehen haben und die Ascheflocken niederschweben, können wir uns sicher sein: Sie haben es getan. Wenn meine Großeltern genau so in die Katastrophe manipuliert wurden wie wir jetzt, kann ich ihnen eigentlich keinen Vorwurf machen. Was habe ich gerade gelesen: Helene Fischer überrascht mit natürlichen Look. Ich befürchte, die ehrenwerte Galerie und ihre klugen Kommentatoren werden sich damit begnügen müssen, es kommen gesehen zu haben. Wenn es dazu kommt, dass die Nato, respektive deutsche Marine in das Geschehen involviert wird, ist es hohe Zeit sich über den gepflegten Suizid Gedanken zu machen. Einer Dystopie mit umherirrenden Strahlenopfern will ich nicht beiwohnen!


Am 30. November 2018 schrieb Alexandder Kocks:

Ohne die Unterstützung aus Washington, Brüssel,
London, Paris und Berlin hätte es diese Aktion von Poroshenko m.E. niemals gegeben. Das erste Ziel ist erreicht, nämlich die Absage des Trump/Putin Treffens in Argentinien. Dahinter vermute ich die
Lobby der Rüstungsindustrie aus den Think Tanks und Transatlantikern die generell auf Konfrontation gebürstet sind. Diese auch in Deutschland stark vertretene Gruppe aus Humanisten, Menschenrechtlern und mit einer fast göttlichen Moral gesegneten Prediger, die in jedem Menschen der nicht ihrer Meinung ist einen ewig Gestrigen erkennen, kann ohne Spannungen nicht leben, denn friedliche Kooperation entzieht denen die Grundlage für ihr parasitäres Leben. Solange Russland sich nicht komplett unterwirft und den westlichen Konzernen die Plünderung des Landes erlaubt wird das Spiel so weitergehen. Der Kern des Westen ist m.E. unverändert Imperial und Kolonial.


Am 30. November 2018 schrieb Der Linke :

Am 03.11.2018 rief die Bundeskanzlerin der ukrainischen „Ehren-Soldateska“ in Kiew zu „Ich grüße Euch Krieger“, die haben dann auch 3 Wochen später Krieg im Schwarzen Meer „gespielt. Und wenn der deutsche Außenminister von einer russischen Eskalation im Asowschen Meer spricht, aber die Festsetzung der ukrainischen Schiffe im Schwarzen Meer auf russischem Staatsgebiet meint, ist das alles einfach nur zum Fremdschämen. Möglicherweise ist der deutsche Außenzwerg ein geographische Idiot und Phrasendrescher. Aber das „Wording“ des Außenzwerges ist tatsächlich kein Zufall oder Versehen, sondern vorgegebenes „NATO-und EU-Sprech“. Der WDR 2 vermeldet sofort am 28.11.2018 in den Nachrichten: "Die russische Regierung setzt in der Krise mit der Ukraine offenbar auf weitere Eskalation. Nach Angaben der Agentur Interfax sollen auf der annektierten Halbinsel Krim weitere Flugabwehrraketen stationiert werden. …“ Das ist eine sogenannte "Nachricht" des öffentlich rechtlichen Senders WDR. Aber es ist tatsächlich nur die Propagandameldung des Nachrichtensprechers Christoph Hoffmann. Denn Quellen und Recherchenachweise werden nicht benannt. Wenn ich in einer Nachrichtenreihe mitteile: „Der Nachrichtensprecher Christoph Hoffmann setzt in der Krise zu seiner Frau offenbar weiter auf Gewalt“ habe ich dem Nachrichtensprecher eine Krise mit seiner Frau unterstellt, gleichsam auch früherer und künftige Gewalt…natürlich nur im Konjunktiv. So einfach geht Verleumdung. Für diesen politischen, gequirlten Propagandamist über die Russische Föderation muss ich Gebühren zahlen. Es ist übelste, kriegsvorbereitende Propaganda mit einer wahren Information als Köder. Die angeblich „annektierte Krim“ muss herhalten. Liebe Krim-Bewohner, Ihr habt klug gewählt, andernfalls würden Euch die faschistoiden ukrainischen Söldnerbanden und eine wütende NATO-hörige Armee aus Kiew zusammenschießen. Der WDR hat fast immer hetzend und verleumderisch über die Russische Föderation berichtet, schon immer blendet er die Faschisten in der Ukraine aus. Diese NATO hörigen Redaktionen glauben wirklich, dass alle Zuhörer zu blöd sind zwischen einer neutralen Nachricht und politischer Hetze zu unterscheiden. Die NATO versucht seit 2016 in Bulgarien einen Flottenstützpunkt aufzubauen. Ich nehme an, die wollen im Flottenstützpunkt keine Traktoren und Mähdrescher reparieren, sondern Kriegsschiffe auftanken und munitionieren, oder? Das nenn ich mal Eskalation, denn laut der Montreux-Konvention dürfen Staaten, die keine Schwarzmeer-Anrainer sind, mit ihren Kriegsschiffen nur für 21 Tage im Meer operieren. Für was dann ein Stützpunkt der NATO? In der nun zu erwartenden Vertragskündigung, auch dieses Vertrages, kennt sich das US-Regime bestens aus. Die NATO mit Herrn Stoltenberg steht „Gewehr bei Fuß“ und könnte wie dereinst in Jugoslawien mit Uranmunition das Völkerrecht auch auf der Krim zusammenschießen. Die Ukraine will zudem bis zum Jahresende auch noch einen Marinestützpunkt im Asowschen Meer errichten. Auch der Vertrag zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine über dieses Binnengewässer aus dem Jahr 2003 wird von den USA und der NATO schon länger propagandistisch benörgelt. Mir scheint, wenn überhaupt eine Eskalation stattfindet, so wurde diese von den NATO-Vasallen in Bulgarien, Rumänien und der Ukraine begonnen und von der NATO-Trompete WDR bewusst verschwiegen. Der WDR behauptet die “hochmodernen Flugabwehrsysteme“ sind eine angebliche Eskalation der Russen in der Krise mit der Ukraine. Unabhängig davon, dass die bereits aufgestellten Systeme S 400 eine Defensivwaffe sind, steht die Frage: Wie eskaliert ein Verteidigungssystem die Lage? Gut ein Angreifer hat es schwerer und muss vorsichtiger sein…aber ist das nicht zumindest eine Beruhigung für diese Nato- und US Generäle, ganz zu schweigen von den „Heil Ukraine“ Generälen und natürlich auch für die „Ich grüße Euch Krieger“ - brüllende Frau Merkel. Am 01.06.2018 meldet die Agentur Reuters, dass die USA ihr Raketenabwehrsystem THAAD in der BRD (Ramstein) stationieren wollen. Ich habe vom WDR nichts wegen einer offenbaren Eskalation gehört. Aber auch die bereits aufgestellten Raketen-Abwehrsysteme in Rumänien und Polen (angeblich wegen der Raketen des Irans und Nordkoreas) können nicht nur abwehren, sondern im Gegensatz zu den russischen S 400 – Systemen, auch angreifen. Bisher konnte ich beim WDR noch nichts lesen und hören, dass die amerikanische Regierung eine weitere Eskalation betreibt. Aber wenigstens der MDR hat über die Raketenabwehr in Rumänien und Polen am 10.03.2017 berichtet: „Im rumänischen Dorf Deveselu ist seit vorigem Jahr ein US-Raketenabwehrsystem betriebsbereit, im polnischen Redzikowo soll es bis 2018 stationiert werden. Nun wollen beide Dörfer bei ihren Erfahrungen voneinander lernen.“ Die Raketen seien ein Geldsegen für das rumänische Dorf, es gibt jetzt Englischkurse für die Bauersleute und die Dorfschule wurde mit amerikanischen Dollars saniert, die USA sind der beste Sicherheitsgarant, sagt der Dorfbürgermeister…dazu ein Foto von 10 grinsenden Bauersleuten vor dem Tor der Raketenbasis. In den Redaktionsstuben der Öffentlichen Rechtlichen Rundfunkanstalten muss es wohl ein gemeinsames Narrativ geben, das da heißt: Kriege können so schön sein.


Am 30. November 2018 schrieb Maik Hamburger:

Durchaus informativ! Es ist unfassbar, wie in den Medien unisono vertuscht und gelogen wird. Auch die Politiker, die (dankenswerterweise) zur Mäßigung aufrufen, schweigen über die politischen Hintergründe.


Am 30. November 2018 schrieb Ullrike Spurgat:

Eine besorgniserregende Lage, auf die aufschlussreich und tiefergehend in dem Artikel zur Ukraine eingegangen wird. Geändert hat sich in den vergangenen Jahren nur soviel, dass die kriegslüsternen, besitzergreifenden Parteien, wo der Wendehals Bundesregierung, wie der Wolf im Schafspelz finster mit mischt und wieder was neues konstruiert hat.
Trump steht mit dem Rücken politisch an der Wand, Der "Schoki König" sowieso, die Bundesregierung hopst von einem ungelösten gesamtgesellschaftlichen Probleme zum nächsten, die EU schwankt, wie ein Kutter, der kurz davor ist unterzugehen, so kommt ihnen allen gut zu pass, dass es nur einen Schuldigen geben kann, der es immer ist, wenn es um eigenes politisches Versagen auf ganzer Linie geht. Der Russe kommt, schreit es von allen Kanälen und alle schreien mit. Es schmerzt, wenn ich wieder einmal erkennen muss, dass sich nichts, aber auch gar nichts geändert hat und Russland mit seinen vielen Völkern, mit seinen schmerzlichen, menschlichen Verlusten eines Vernichtungskrieges, von Deutschland angezettelt, dreimal am Boden lag und wieder aufgestanden ist und uns immer und wieder die Hand zur Völkerfreundschaft reicht als "Monster," als "Dämon," somit bewusst entmenschlicht wird, weil es einfacher sein wird, Krieg gegen einen "Dämon" zu führen. Der Faschismus, der unter einer Deutschen Eiche, auf Rosen gebettet liegt, lässt grüßen.
Die Rechtsnachfolge des Faschismus wir diese Niederlage niemals verzeihen, dass die Sowjetunion die Menschheit von Faschismus und Krieg befreit haben mit dem größten Blutzoll und einem unermesslich menschlichen Leid und die größten Kriegstreiber aller Zeiten, die USA brauchen Deutschland, den nützlichen Idioten.
Zum Thema:
Das Jahr 2014
Deutschland spielt die braune Gefahr herunter, als der braune Mob marschiert. Warnungen vor den Faschisten werden nicht ernst genommen und Steinmeier vereint mit den Faschisten.
Sicherlich sind nicht alles Faschisten, aber es reicht, wenn Mitläufer und Anstifter dabei sind.
Der Galerist nennt den Omnipur, den Moralapostel der kleinbürgerlichen Grünen.
Ein Zitat von Göring, am 20.2.2014 im Deutschen Bundestag:
".......Diese Opposition auf Twitter zu diffamieren mit den Worten, Faschos in Militärkleidung,...das geht nicht,....Das sind Leute . die für die Freiheit kämpfen und alles riskieren dafür." (Verkürzt).
Heinrich Böll Stiftung der Grünen: "Der Kiewer Euromaidan ist keine extremistische, sondern eine freiheitliche Massenbewegung zivilen Ungehorsams."
Özdemir: "Lasst uns dieses einzigartige Friedensprojekt mit mehr Demokratie aus der Krise führen." (Amen)
Genüßlich zeigt die ARD, die noch tiefer sinken werden, was die darauffolgenden Jahre bis jetzt zeigen, mit ihrer verwahrlosten Berichterstattung. Ohne die Einmischung des Galeristen, der klarstellt, der aufklärt, der hinterfragt, der zwingt, dass hingeschaut wird, der mit den Co Autoren, 2017, DIE MACHT UM ACHT herausgegeben hat wären die alternativen Medien um einiges ärmer und die SÜDDEUTSCHE hätte eine Blamage weniger.
Lenin Denkmäler fallen, wie in Stry bei Lwow von den "friedlichen, demokratischen Demonstranten" geschändet und gestürzt.-
Zur aktuellen Lage:
Armer, kleiner Poroschenko, flugs an den Rockzipfel der Amis und der NATO. Cain, der Russlandhasser schmort in der Hölle und das ist gut so. seit wann ist es eigentlich üblich, dass Botschafter der Regierung sagen, wie sie sich verhalten sollen in einem Konflikt ?
Die Fakten bietet der Artikel, nur noch soviel, dass der Beitrag nicht zu lang wird:
Kiew verlangt, dass Druck auf Russland verstärkt wird: "Wir fordern......die Bundesregierung auf, spricht der ukrainische Botschafter in der BRD ohne Verzögerungen noch schärferer Sanktionen gegen Russland, vor allem gegen das Militär zu verhängen. Es ist an der Zeit, Russland auf der internationalen Arena zu isolieren und als PARIASTAAT zu behandeln."
Ein Drecksack mehr.
Vor kurzem hat die Deutsche Marine im Schwarzen Meer ihr Unwesen getrieben. "Im Juli/August hielt sich ein Minenabwehrverband des westlichen Kriegsbündnisses in Odessa auf, die Standing
MATO Mine Counter Measures Group Two (SNMCMG2). Es handelte sich um mehrere Kriegsübungen, die angeführt von dem deutschen Fregattenkapitän Frank Maginsky der den dienenden Tender Rhein kommandiert. Beteiligt waren nach Angaben der NATO neun ukrainische Schiffe."
Den Völkern Russlands und ihrem Präsidenten wünsche ich weiterhin den Mut und die Kraft die Nerven zu behalten, denn Putin sehe ich als Garant, der aktiv den letzten aller Kriege verhindern will. Nie wieder Faschismus und Krieg ! RAUS AUS DER NATO !


Am 30. November 2018 schrieb Marc Britz:

Hier mal was zum heiser mitlachen:

„Nichts ist wahr, alles ist gelogen oder zumindest alles bloß eine Meinung", schreibt der Lobo-Sascha auf seiner SPON-Seite, denn "Medien wie RT oder Sputnik News appellieren dabei strategisch gegen vorgebliche Einseitigkeit. RT erklärt: 'Unser Leitbild lautet: Wir zeigen den fehlenden Teil zum Gesamtbild. Also genau jenen Part, der sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird.“ Daraus folgt, dass es eine Art westliche Medienverschwörung gäbe, die absichtlich stets einen Teil weglässt. Diese Weltsicht erlaubt nur mithilfe der Vermutung, ganz ohne Beweis an wirklich allem zu Zweifeln. Mit diesem Ansatz hören sich auf einmal auch Zweifel an der Existenz des Mondes möglich an: Warum haben alle westlichen Medien eine so verdächtig ähnliche Meinung zum Mond? Was wird uns verschwiegen? Wo bleibt die andere Seite?“

"Eigentlich ist nichts wahr,? - so der Lobo - "alles gelogen oder zumindest alles bloß eine Meinung - das ist die Essenz russischer Propaganda. Sie erfüllt drei Funktionen: Realität und Meinung verschwimmen zu lassen, Verwirrung zu stiften und zugleich die eigenen Lügen akzeptabel erscheinen zu lassen. Weil ja alle immer lügen. Niemand ist leichter manipulierbar als der, der glaubt, dass eh alle lügen. Und zwar genau von demjenigen, der ihm diese schlimme Botschaft überbringt und deshalb als einzig verlässliche Instanz betrachtet wird.“
„Wir“ sind Opfer von Putins Social-Media-Krieg, denn so Lobo, "Das geneigte Publikum fällt damit auf den wirkungsvollsten Trick der Propagandageschichte herein: Wer fordert: "Zweifeln Sie an allem!", der ignoriert nicht nur en passant die messbare Realität - er verhindert vor allem Zweifel am Absender dieser Botschaft selbst. Weil liberale Demokratien aber eine gewisse politische Einigkeit brauchen, um Kompromisse über das weitere Vorgehen zu erzielen, können weitverbreitete Verwirrung, falsche Zweifel und antidemokratisches Ressentiment gewählte Regierungen lähmen. Was wiederum die Skepsis an der repräsentativen Demokratie schürt: ein Teufelskreis der Propaganda. Die liberalen Demokratien samt der klassischen Medienlandschaft haben bisher kein gesellschaftlich wirksames Antidot gegen Putins digitale Manipulationsmaschinerie gefunden. MIT DEM KOMMENDEN UKRAINEKONFLIKT WERDEN WIR EIN WEITERES MEISTERSTÜCK DES PUTINSCHEN SOCIAL-MEDIA-KRIEGES SERVIERT BEKOMMEN. Wahrscheinlich sogar hier in den Kommentaren. Danke, Putin.“

"De omnibus dubitandum [An allem ist zu zweifeln]," schrieb Karl Marx seiner Tochter Jenny ins Poesiealbum. Wes Geistes Kind diejenigen sind, die solches Zweifeln verbieten wollen, zeigt Uli oben mit einer ganz und gar messbaren realitätsbezogenen Rationalität. Lobo und Konsorten sind Kinder jenes Geistes, dessen Hand die Märkte angeblich so bewegt, dass für alle genug da ist. Den fehlenden Part dieser Ideologie, dass nämlich Krieg und Ausbeutung nötig sind, um den ganz Wenigen das Allermeiste zu sichern, hat Lobo erfolgreich verdrängt. Uli zeigt ihn uns. Ich freue mich schon - wie immer ? auf die anderen Kommentare. Danke, Uli.


Am 30. November 2018 schrieb Christine Full:

Ich weiß, man sollte sich über die wachsende Kriegsgefahr nicht lustig machen, aber Zitat: " ...Entsendung deutscher Marineschiffe ins Schwarze Meer könne ?zu einer Deeskalation beitragen?. Das sehe ich genauso, denn wenn diese Kriegsschiffe so gut funktionieren wie der teure Flieger der BK, dann werden sie schon beim Auslaufen aus ihrem Heimathafen untergehen.
Ansonsten hat der poroschenko doch schon ein Ziel erreicht, nämlich die Absage per twitter des Treffens Putin - trump in Buenos Aires. Mir wird Angst, was diesem Herren bis zum Termin der ukrainischen Wahl noch alles an Eskalationsmaßnahmen einfällt. Die deutsche Presse wähnt sich offenbar sicher in ihren Atombunkern ??


Am 30. November 2018 schrieb Karola Schramm:

Ja! Auf so einen Artikel habe ich gewartet. Danke Uli Gellermann für diese hervorragende Arbeit.
Hinzufügen möchte ich noch, dass ich mich die ganze Zeit gewundert habe, dass es so still um Kiew war. Poroschenko war kürzlich in den USA und ich gehe davon aus, dass dieser miese Trick, einfach mal ohne Erlaubnis ins russische Gewässer zu schippern, ein klarer Plan war. Denn die russische Marine musste daraufhin ja selbstverständlich "Njet" sagen. Alles also eine abgekartete Sache und keinem soll das hier auffallen?

Die ganzen Aggressionen und Anschuldigungen gegen Russland in der letzten Zeit, sie waren nur das Vorspiel zu diesem schauerlichen Schmierentheater, was die USA und der Westen jetzt wieder abziehen.

Es ist einfach nur noch erschütternd zu sehen, wie tief gesunken und heruntergekommen die westliche Politik und Medienwelt derzeit ist. Diese Kriegstreiber und das auch noch mit Deutschland, lassen wirklich keinen Nachbarn in Frieden leben, weil ihnen der Frieden nicht gefällt und sie neidisch sind auf das, was diese sich erarbeiten.

Was haben wir nur für eine Regierung!! Unfassbar nach zwei Weltkriegen sich auf so was einzulassen.


Am 30. November 2018 schrieb Gerd Wirth:

In transatlantischer Treue wird das Märchen einer russischen Annektion der Krim verbreitet, obwohl die Krim früher sowieso russisch war. Erst 1964 wies der damalige Politbüro Chef der UDSSR Chruschtschow die Krim der Ukraine zu, weil er selbst Ukrainer war. Zu Zeiten der Sowjetunion war es auch vollkommen egal zu welchen Satellitenstaat ein Staatsteil gehörte. Doch heute würden die USA und NATO die russische Schwarzmeerflotte von der Krim verbannen und mit US Atomraketen Russland unmittelbar bedrohen. Die Krim wieder zu Russland einzugliedern ist reiner russischer Selbsterhaltungstrieb und schon gar nicht eine Annektion. Die Krim Bewohner wollten wieder zu Russland, so wie sie es in freier Wahl entschieden. Deutschland wäre gut beraten die Krim als einen Teil Russlands anzuerkennen, die Sanktionen endlich aufzuheben und gute Wirtschaftsbeziehungen zu dem rohstoffreichen Russland zu pflegen. Nur mit einer Einbindung Russlands zu Europa ist Wohlstand und Frieden zu sichern. Das wollen aber Politiker und Medien nicht einsehen, weil sie in treuen Diensten der US Eliten stehen. Die NATO hat schon lange nichts mehr in Osteuropa zu suchen, spätestens nach Auflösung des Warschauer Paktes hätte sich die NATO endgültig auflösen müssen. Ohne den gewollten Einfluss von USA und EU wäre die Ukraine schon längst befriedet und der normalen Bevölkerung würde es wesentlich besser ergehen. Das Ziel der USA bleibt die gemeinsame Kriegsführung mit Japan gegen China und Europa soll den Krieg gegen Russland führen. Die Pläne dazu liegen schon lange in den Schubladen und die Welt hat anschließend kein Bevölkerungsproblem mehr.


Am 30. November 2018 schrieb Andreas Schell:

Stoltenberg hat der Ukraine so eben wortwörtlich, live und in Farbe die volle Unterstützung der NATO, also de facto einen Krieg der NATO gegen die Russische Föderation zugesagt.

Das ist ein Kampfeinsatz außerhalb NATO Gebiet, denn die Ukraine ist noch nicht einmal Mitglied.

Ungestraft hat er das getan. Der ultra-peinliche deutsche Außenminister war kaum weniger deutlich zu vernehmen.

Damit ist doch klar, worum es geht? Es geht nicht um Verteidigung, sondern um einen Angriffskrieg. Auf Russland. Hat das Ganze irgendjemand zu Ende gedacht? Wie sieht denn der Sieg aus?

Es läuft also die Vorbereitung eines Angriffskriegs der NATO auf die Russische Föderation. Live und in Farbe. Im deutschen Bezahlfernsehen. Ich wollte es erst nicht glauben. 27 Millionen tote Russen im zweiten Weltkrieg sind endgültig vergessen. Von allen bis Maas - der wusste erst gar nichts von ihnen.

Das, was da läuft, ist ein Straftatbestand. Darauf steht Lebenslänglich.

Eine Liste mit Propagandisten und Mittäter, die gerade in den letzten Tagen mit ihrem Kriegsgeheul aufgefallen sind, steuere ich, wenn es zum Prozess kommt, gerne bei.

Ich will, dass die korrupte Brut, die sich da gerade am Frieden in Europa vergreift, in den Knast geht.

Mein voller Ernst.


Am 29. November 2018 schrieb Otto Bismark:

Es brennt! Der Irre in Kiew versucht, unser Land in einen militärischen Koflikt mit Rußland hineinzuziehen! Nachdem er offensichtlich nach verschiedenen Provokationen das Kriegsrecht verhängt hat, was auf eine vollständige Militarisierung der Ukraine hindeutet, verlangt er jetzt deutsche Kriegsschiffe im Schwarzen Meer. Dem muß unser Volk sofort und entschieden entgegentreten! Im Moment finden sich noch Reste von Zurückhaltung in der deutschen Politik. Aber wie lange noch? Wie lange werden Merkel und Co. dem Druck aus Kiew und Washington noch standhalten.

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