Seit der Gefreite Adolf Hitler die deutschen Soldaten tapfer an der Ostfront verbluten ließ, als er selbst warm im Bunker saß, könnten die Deutschen wissen, dass den Gefreiten-Rängen nicht zu trauen ist. Und doch ist es dem Obergefreiten Pistorius irgendwie gelungen, sogar Verteidigungsminister zu werden. Auch „Verteidigungsminister“ ist ein Dienstgrad, der lieber Im Bunker sitzt, als selbst an die Front zu marschieren.

Waffenhilfe für die Ukraine

Deshalb ist es nur logisch, dass der Obergefreite jetzt laut beimTreffen der Unterstützerstaaten für die Ukraine tönt, man dürfe trotz des US-Angriffskriegs gegen den Iran in der Waffenhilfe für die Ukraine nicht nachlassen. Da schwingt schon Verständnis für die USA mit, völkerrechtswidrig hin oder her und würzt sein Schwanken mit diesem Satz: „Wir müssen ehrlich zu uns selbst sein: Eben diese Regeln hat gerade der Iran jahrzehntelang ignoriert, hintertrieben, bekämpft“. Gemeint sind die Regeln des Völkerrechts, die die USA mal wider ignorieren.

Pistorius zieht Russland verbal in den Iran-Krieg

Damit nicht genug, zieht Pistorius Russland verbal in den Iran-Krieg: „Eines ist sicher und offensichtlich: Russland profitiert von den gegenwärtigen Entwicklungen im Mittleren Osten. Die steigenden Ölpreise spülen Geld in die für den Krieg bestimmten Geldkoffer von Putin, mindestens für den Moment", sagte Pistorius.“ Mit der „gegenwärtigen Entwicklung“ umschreibt der Obergefreite vornehm den US-Angriffskrieg und dessen Verantwortung für die Gefährdung der Welt und die inflationäre Entwicklung der Spritpreise.

Meinung wird zum Delikt

Seit dem 24. Februar 2022 hat Deutschland für die Ukraine 55 Milliarden Euro dafür geleistet, dass an der Ostfront jede Menge Blut fließt. Gestalten wie Pistorius reicht das noch nicht. Deshalb hatten Gegner der fortschreitenden Militarisierung des VW-Konzerns eine Skulptur im Fluss Hase (Landkreis Osnabrück) treiben lassen, die mit einem Dildo sowie einer Maske versehen, die das Gesicht von Verteidigungsminister Boris Pistorius zeigte. Die Justiz bewertet dies als strafbare Beleidigung und ermittelt nach dem Paragrafen 188 Strafgesetzbuch, der die Beleidigung von Politikern und Amtspersonen besonders bestraft. Zu den Vorwürfen zählen außerdem üble Nachrede und Verleumdung. So macht die Justiz eine Meinungsäußerung zu einen strafbaren Delikt.

Deutscher Untergang,

Der Ober-Gefeite steht in der düsteren Tradition des Gefreiten, der den deutschen Krieg gegen den Osten favorisierte, um genau dort den Deutschen Untergang einzuleiten.