Merkels Drang nach Osten

Türken an die Litauen-Front

Autor: U. Gellermann
Datum: 02. Mai 2016

Ein Satz wie in Pudding gegossen: "Hier sind einige Verstärkungen möglich, die werden wir im Augenblick auch prüfen“. So schwiemelt die Bundeskanzlerin über die neue deutsche Führungsrolle im Kampf gegen Russland. Die Bundeswehr soll die Führung eines neuen NATO-Bataillons in Litauen übernehmen, das „den Russen“ abschrecken soll – zwei Steinwürfe vom russischen Kaliningrad entfernt. „Möglich prüfen“: Das ist im Merkel-Deutsch so gut wie beschlossen. Auch die verdrehte NATO-Logik klingt nach Merkel: Weil die NATO mehr Truppen ins Baltikum verlegt, bedroht „uns“ der Russe.

„Mutti“ soll der kleine Fritz jüngst gesagt haben, „Mutti“, wenn ich mal groß bin, mache ich Außenpolitik. Da kann man so viel lügen wie man will!“ Denn nachdem die Merkel den Russen die Peitsche der Aufrüstung gezeigt hat, schiebt sie gleich Zuckerbrot hinterher: „Wir müssen immer wieder die Gesprächsfähigkeit (mit Russland) auch herstellen und ermöglichen. Das halte ich für sehr wichtig“. Es ist das seltsame Deutsch der Kanzlerin, das den Russen abschrecken könnte: Die Fähigkeit zu Gesprächen hängt offenkundig von der Zahl der Panzer ab, die den Russen als Gesprächsangebot vor die Haustür gestellt werden.

Schon einmal gab es eine enge Waffenbrüderschaft zwischen deutschen und litauischen Einheiten. Gleich zu Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion war es das „Pagelbinės Policijos Tarnybos Batalionas“, das Seite an Seite mit einem SS-Rollkommando, unter Führung des Obersturmbannführer Joachim Hamann, rund 200.000 Menschen in Litauen ermordete. Vorzugsweise Juden, aber gern auch solche, die man der Sympathie mit der Sowjetunion verdächtigte. Etwa 90 Prozent der jüdischen Bevölkerung Litauens überlebte die damalige deutsch-litauische Partnerschaft nicht. Aber die Merkel hat nun mal Physik studiert und nicht Geschichte.

Die Präsidentin Litauens, Dalia Grybauskaitė, die lange Zeit ein braves Mitglied der Kommunistischen Partei der Sowjetunion war, ist nicht nur eine gute Freundin von Angela Merkel, sie fällt auch unter den Paragraphen 103 des Strafgesetzbuches (Beleidigung von Organen und Vertretern ausländischer Staaten). Denn spätestens seit sie im Rahmen von Waffenlieferungen an die Ukraine die Moskauer Regierung zu den „terroristischen Elementen“ zählte und ganz Russland als „terroristischen Staat" bezeichnete, ist um den Geisteszustand der Dame zu fürchten.

Aber wer sich, wie Angela Merkel, mit politisch schwer Gestörten wie Recep Tayyip Erdoğan verbündet, dem graust vor nichts. Vor allem dann, wenn die Anweisungen aus den USA unmissverständlich sind. Immerhin hatte US-Präsident Barack Obama für die verstärkte NATO-Präsenz am Ostrand des Bündnisses vor allem von Deutschland und Großbritannien einen Beitrag verlangt. Und prompt sagte Merkel diesen deutschen Beitrag zu, als sie sich jüngst in Hannover mit Obama und den Staats- und Regierungschefs aus Frankreich, Großbritannien und Italien getroffen hatte.

Doch seit der Merkel-Lösung der Flüchtlingsfrage ist es nicht auszuschließen, dass die Kanzlerin auch in der NATO-Ost-Frage die türkische Karte zieht. Immerhin verfügt die türkische Armee über fast tausend deutsche Leopard-Panzer. Und wo Deutschland draufsteht, da ist auch Deutschland drin. Zudem zählt die Türk Silahlı Kuvvetleri mehr als 700.000 Soldaten. Für eine Handvoll Euro sollte sich da was machen lassen. Und NATO-Partner ist die Türkei schon seit Februar 1952.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 05. Mai 2016 schrieb Paolo H. Bruder:

Ist es "Merkels Drang nach Osten" oder sind es der bezweifelbare "Geisteszustand" der Präsidentin Litauens bzw. die Gestörtheit eines Erdogan, über die wir uns erregen sollen oder müssen? Oder sind diese Personalmasken nicht vielmehr die Verkörperung von geopolitischen und ökonomischen Interessen, die es zu benennen (und zu bekämpfen) gilt? Merkel als "Mutti" ist nicht minder verharmlosend als die "Birne Kohl".


Am 05. Mai 2016 schrieb Simone Birgersson:

@ andrew farkas
Quallen erfüllen ? wie alle anderen nichtmenschlichen Tierarten im gesamten Ökosystem - ihren sinnvollen Job in allen Weltmeeren. Von Quallen wurde bislang nicht bekannt, dass sie ihren Lebensbereich verlassen und Bewohner an Land attackieren, auch von denen nicht, die in den Gewässern der ehemaligen Sowjetunion zuhause waren.
Von den Qualen jedoch, welche die jüdischen Bewohner und andere dem Faschismus nicht kompatible Menschen in der Okkupationszeit des Baltikums durch die Deutschen und deren (frei)willige litauische, estnische und lettische Helfer erfahren haben, will dort heute kaum jemand etwas hören. Im Gegenteil, ehemalige SS-Schergen und Polizeiangehörige werden dort Jahr für Jahr gefeiert und erhalten für ihre 3 ? 4-jährige Drecksarbeit im Dienste der Deutschen noch Renten vom deutschen Staat.
Dass die USA und mit ihnen der gesamte sogenannte Westen mit Faschisten eigentlich keine Probleme haben, ausser sie ermorden die Falschen, kann, wer ausser seinen Augen und Ohren auch noch seinen Verstand benutzt, spätestens seit den Ereignissen in der Ukraine erkennen: vor 2 Tagen jährte sich das Massaker im Gewerkschaftshaus in Odessa. War hier übrigens den gesamten Mainstreammedien nicht eine Zeile wert daran zu erinnern.

Apropos Trolle: die sind ja bekannt dafür, dass sie einfach nur inhaltsleere Attacken fahren, um zu stören. Wie man an ihren Beiträgen sehen kann, kennen Sie sich bestens damit aus.


Am 05. Mai 2016 schrieb Ulrike Spurgat:

Herr Farkas
Ist es wohl möglich Inhalte zu bringen?
War das wirklich ernst gemeint, eher ein Scherz sollte es doch sein ?----------
Die "liebe Mutti", die Völker z. B. Griechenland aus Kalkül ausbluten lässt um den Ländern, wie Portugal, Spanien "liebevoll" zu vermitteln: "Austerität zu wählen, und bloß nicht links. Wenn links gewählt wird, dann wird es euch so gehen, wie dem geschundenen Griechenland.
Das ist wahre Liebe.


Am 05. Mai 2016 schrieb Achim Kessel:

Nun, Herr Heiducoff, Geschichtsfälscher haben durch die Momentane geopolitische Lage Hochkonjunktur.
Und es gibt immer weniger Zeitzeugen,die anlässlich einer Gedenkveranstaltung im ehemaligen KZ Buchenwald einem Ministerpräsidenten in´s Wort fiel, als dieser die US Army als Befreier darstellte und damit die Selbstbefreiung, angeführt durch Kommunisten und Sozialdemokraten leugnete.
Es ist meiner Meinung nach müßig, wer in wessen Auftrag sich mit oder ohne wissenschaftlichen Anstrich an diesem Thema abarbeitet. Fakt ist, die Geschichte soll in jeder Hinsicht umgeschrieben werden, um historische Tatsachen aus dem Gedächtnis der Menschen aus zu löschen, einzig und allein um die Notwendigkeit dieser Maßnahmen plausibel zu Begründen. Dazu empfehle ich Ihnen folgende Lektüre; Kurt Gossweiler, Die Taubenfuß Chronik oder die Chruschtschowiade in zwei Bänden.
Das durch die heutige, politische Elite solche Publikationen förmlich aufsaugt wird, ist durch die Titel und durch den Werdegang dieses Generalmajors für diesen Personenkreis interessant. Damit ist jedoch nicht unbedingt der absolute Wahrheitsgehalt der Aussagen bewiesen.
Wenn man heute einige Politiker, Gesellschaftsträger ( oder wie man die auch nennt ) die sich Bürgerrechtler, Kämpfer für einen demokratischen Sozialismus nach ihrer Herkunft, ihrer Bildung betrachtet, natürlich die in der DDR sozialisiert geworden sind, dann stellt man fest, dass fast alle die renommiertesten Hochschulen besucht haben und entsprechende, international anerkannte Grade erreicht haben. Es beweist wiederum, Intelligenz hat nicht unbedingt etwas mit Charakterfestigkeit zu tun.


Am 04. Mai 2016 schrieb Ulrike Spurgat:


Frauen können es besser..........war eine beliebte Aussage, die doch eher misstrauisch machte. Spätesten jetzt durfte doch klar sein, dass Wunschdenken und idealisieren keine guten Ratgeber sein können.
Die Macht- und Kräfteverhältnisse bestimmen die Politik, egal wer an den schmutzigen Hebeln der Macht sitzt.
Und die Merkels und von der Leyens wollen doch in der Liga der Kerle mitspielen; also akzeptieren sie die Spielregeln derer, weil selber unfähig sich klar zu positionieren
Sie sind käuflich, diese Damen.
Somit kann Brecht mal wieder bemüht werden: "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing:"
Und letztendlich sind und bleiben sie Anhängsel von denen, die im Hintergrund die Strippen ziehen. Am Ende oder am Anfang muss von Zeit zu Zeit die Systemfrage gestellt werden, sonst hält das kein Mensch aus, diese menschen verachtende Politik. Die Damen wollen beweisen, dass sie es nun auch mit den Russen aufnehmen können. Bewusst wird die historische Verantwortung Deutschlands Russland gegenüber mal wieder, wie so oft außer acht gelassen.
Eine Situation wie 1989/90 unter Gorbatschow wird sich nicht wiederholen; dass wird Putin zu verhindern wissen, denn von der Nato Osterweiterung war keine Rede.
Und nochmals wird es ein "über den Tisch ziehen nicht geben." Das bringt die gesamte westliche Welt auf die Palme, weil Russland sich nicht unterordnen wird.


Am 04. Mai 2016 schrieb Andrew Farkas:

Diejenigen, die fleißig das Brot vom Kreml futtern, müssen auch russlandfreundliche Beiträge bringen, ansonsten würden sie verhungern.

Noch ein Paradebespiel für ein populistisches Stück Arbeit im Auftrag von Wladi!

Die armen Litauer, Lette oder auch Polen sind froh, dass unsere Mutti sie nicht im Stich lässt. Sie haben nämlich die vierzigjährige Okkupation der UdSSR vergessen und die damit verbundenen Quallen.

Schreiben Sie weiter Ihre gekauften Pamphlets, russische Trolle werden Ihnen reichlich Beifall klatschen!

Antwort von U. Gellermann:

Ich bin Ihnen durchaus dankbar, sind Sie doch die lebende Illustration dafür, dass Vorurteile ohne jedes Argument auskommen. Wahrscheinlich sogar ohne Verstand.


Am 04. Mai 2016 schrieb Jürgen Heiducoff:

Im Zusammenhang mit dem Aufbau einer Drohkulisse der NATO gegen Russland gibt es ein starkes Interesse, auch an anhand geschichtlicher Dokumente und Beispiele die Moskau unterstellte Aggressivität nachzuweisen. Dazu gibt es eine Reihe von Veröffentlichungen.
Auch das Buch "Deutschland im Visier Stalins - Der Weg der Roten Armee in den europäischen Krieg und der Aufmarsch der Wehrmacht 1941 - Eine vergleichende Studie anhand russischer Dokumente" vom Verlag Trüffel & Vowinckel 1) gehört dazu.
Bemerkenswert ist, dass der Autor Dr. Bernd Schwipper Generalmajor der Nationalen Volksarmee, Kommandeur der 3. Luftverteidigungsdivision war und Absolvent der Akademie des Generalstabes der UdSSR ist. 1)
Ob dem Autor klar ist, dass sein Buch zum Ausbau des Feindbildes gegen Moskau missbraucht wird ?

1) https://www.buchweb.de/s/details.php?isbn=9783806112498



Am 03. Mai 2016 schrieb Michael Kohle:

Voll auf den Leim gegangen? Deutschland muss mehr Verantwortung übernehmen, so tönte das Gummisprechpuppen-Triumvirat letztes Jahr mit vollen Backen auf der Hausmesse des Imperiums, auch als Münchner Sicherheitskonferenz geadelt. Voll auf den Leim, wirklich? Wer denn? Wir alle anscheinend, die stolzen Bürger des souveränen, längst wieder aufgerüsteten, startbereiten Großdeutschlands.

Allein die Krönungsmesse letzte Woche zu Hannover hätte so manchen hier in diesem unseren Lande mehr als nachdenklich werden lassen, wenn er es nicht vorher schon war. Die erstaunliche Reisetätigkeit eines bald aus dem Amte Scheidenden, bis dahin Lehnsherr aller NATO-Fruchtzwerge und commander-in-chief aller Drohnen und des überwiegenden Teils der real existierenden Massenvernichtungswaffen hätte ein Weckruf auch für die seligst Schlummernden sein müssen. Insbesondere bei Jenen, die sehr wohl wissen, dass der als Friedensnobelpreisträger Vagabundierende selbst nur der gerade noch gelittene Hampelmann der im Weltenherrscher-Olymp dilettierenden gelangweilten Dagoberts darstellt.

Über den grünen Klee gelobt und geherzt wurde sie, unsere Reichsprotektorin. Und wie hat sie gelächelt und voller Ehrfurcht anhimmelnd nach oben geschaut. So schlimm, dass der gesamte Staatsfunk nur noch in eine einzige Sondersendung ausartete. Wer zuviel gelobt wird, von dem will man was haben. Dumm nur, dass sich da weder die Gesalbte noch irgend ein Anderer an Goethes Erlkönig erinnert.

"Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt."

Wahrlich, beileibe nicht! Nicht bei unserer Edlen aus der Uckermarck, da braucht es keine Gewalt. Wann wäre sie denn je unwillig gewesen.

Sie "tut" einfach, was man sie geheißen. Und dieser "man" spricht alles andere als deutsch. Und ohne Rücksprache, ohne nach oben gezückten Daumen von overseas, "tut" sich schon mal gar nichts. Ihr Verhalten ist zwar auffällig, wird jedoch immer noch falsch eingeschätzt. Mit einem Zitat von heute möchte ich es belegen. "Erdogan already has the German superpower at his feet in the shape of a groveling, begging Chancellor Merkel. Were Turkey on its way to become an energy power, Merkel would prostrate herself on that Ankara palace golden ground non-stop." Bewußt nicht übersetzt, stammt es doch aus einem Artikel mit der Überschrift "The Calm Before the Coming Global Storm". (Pepe Escobar)

Womit wir wieder beim Thema wären. Egal, wer oder was die Dame so umtreibt, eines ist sicher, sie ist nicht Herr ihrer selbst, war es wohl auch noch nie. Warum dann überhaupt die dringende Aufwartung nebst überbordender Nettigkeiten? Das muss Gründe haben, mindestens einen. Könnte es sein, dass ...

Gehen wir mal davon aus, dass die finale "lame duck" keinesfalls - ausgerechnet zu Wahlkampfzeiten für die nächste Frühstücksdirektorin - Interesse hat am desastruösen "status quo" durch allzu heftige kriegsgeile Bewegungen allzu viel zu verändern. Was er sehr wohl versuchen kann - aus welchem Grunde auch immer - ist, die Startbedingungen für seine auserkorene Nachfolgerin zu optimieren. Und da stellt sich doch die Frage aller Fragen: Sollte das Alpha-Mannweib Hillary von dem Alpha-Mannweib Angela - auch wenn letzteres sich nachweislich als unübertroffen handzahm bewährt haben mag - sich befreit, entlastet werden. Das übliche Verfahren in solchen Situationen - regime-change by hybrid-war - empfiehlt sich wohl kaum im hörigen, im devoten Reichsprotektarat. Da muss man schon mit Wegloben agieren.

Vielleicht versteht man jetzt mein Ansinnen besser. Eine Nabelschau - Deutschland, Deutschland über alles - nur mit Merkel und/oder Flüchtlinge und/oder AfD und/oder TTIP und/oder Barbarossa 2.0 im Fokus, hilft wenig, um sich über die derzeitige beschissene Lage klar zu werden. Wenn es dann demnächst mal heißen wird: die Situation ist da, könnte dem ein oder anderen auffallen, mit was für Nebenkriegsschauplätzen wir abgelenkt und ferngehalten wurden vom "Masterplan", Stufe 1.


Am 03. Mai 2016 schrieb Ulrike Spurgat:

Herr Hollmann....."ist das Kunst, oder kann das weg?"
Dass kann weg, weil ohne Inhalt, ohne Sinn und ohne Verstand. Muss ja, wenn Denke da wäre, zwangsläufig ein Ergebnis sich einstellen könnte. Doch wie immer: Außer Spesen nichts gewesen.
Schade, die Chance auf einen Lernprozess.......,
wieder mal vertan.


Am 03. Mai 2016 schrieb Günther Lachmann:

Stürmisch drängt sie nach Osten, die deutsche Vergangenheit; dorthin, wo in weit entfernten Plätzen schon immer ungeahnte Reichtümer liegen.
Nun scheint es, ist die Zeit wieder gekommen, diesen östlichen Merkel erneut austoben zu dürfen. „Der Antagonist westlicher Hegemonialbestrebens, liegt gleich östlich von Berlin.“ Diese debile Glaubenstendenz, in den westlichen Machttöpfen ist für die Primitiv-Primaten der NATO Mitglieder, nur die Folge politökonomischen Wahnsinns und Machtbestrebens. Mit Kaliningrad im Hinterkopf, sind die Drohungen gegen Russland, die Tremors der Krim-Befreiung, aus den faschistoiden NATO-Gelüsten. (Wobei auch Polens dienerisch gekrümmter Rücken zu sehen ist [Drohung: Sperren an den Grenzen zu Kaliningrad])
Das Litauen die Historie vergessen hat, unter Führung der Präsidentin Litauens, Dalia Grybauskaitė ist der Hinweis, dass dieser Staat den Russen weit voraus ist; Litauen beherrscht die Zeitverdrängung! - Oder war es doch der Litas, aus der Portokasse der Ostwärts-Strategen. (Der Litas war bis zum 31. Dezember 2014 die litauische Währung. Er wurde am 1. Januar 2015 durch den Euro ersetzt. Mit „pragmatischen“ Erwägungen der »European Commissioner for Financial Programming and the Budget«, Namens Dalia Grybauskaitė).
Das die Russophobie der Merkel beim türkischen Sodomisten–Pascha auf fruchtbaren Boden fällt, ist kein Wunder (Aufbau eines Neo-Osmanischen-Grossreiches). Zwischen Russland und der Türkei gab es unzählige Auseinandersetzungen.
Auch das sich US-Washington für Kaliningrad interessiert, beruht auf geo-politischen und wirtschaftlichen Ansprüchen Washingtons, den Globus zu besitzen.
Bei etwaigen Auseinandersetzungen wäre Kaliningrad eingeschlossen. Kaliningrad ist Russlands eisfreier Zugang in die Ostsee. Und neben große Funde von Erdöl und Gas, ist dort Russlands größte Fischereiflotte aktiv. Ein weiterer Dorn im Auge der Westmächte ist, dass Russland in dem Gebiet sein Verteidigungsschild gegen die Nato aufgebaut hat, welches eine Radarlücke in der russischen Verteidigung und Aufklärung schließt
Merkel im Frontalangriff gegen Russland? Solch eine Peanuts-Denke waere selbst ihr, und dem Abschaum dieser Regierung, nicht zuzutrauen.


Wer sich das Wüten des J. Hamanns geographisch ansehen will, findet dies unter:
http://www.holocaustatlas.lt/EN/#a_atlas/search/bendri=kaliningrad.vietove=.aukos=.from_year=0.from_month=0.from_day=.to_year=0.to_month=0.to_day=.killers=/


Am 03. Mai 2016 schrieb Aleksander von Korty:

Herr Galerist, ich wäre sehr froh wenn Viele ihres Berufszweiges sich, wie Sie, bei einer sorgfältigen Recherche viel Zeit nehmen würden, um die von Ihnen aufgezeigte Kontinuität der deutschen Geschichte aufzuzeigen, mit der guten Absicht, einen weiteren erneuten furchtbaren Verlauf aufzuhalten.


Am 03. Mai 2016 schrieb Karl Heinz Bernhart:

@A.Kocks

Was uns der gute alte pietistisch erzogene Hesse sagen will, ist doch dies: "Kümmert euch, jeder für sich, um die eigene Vervollkommnung. Punkt."
Ich sehe nicht, wie uns diese Maxime aus der Umschlingung einer Hydra heraus helfen soll. Viel eher fällt mir dazu die Thatcher-Offenbarung ein: "There is no such thing as Society!" Was wollt ihr also verbessern außer euch selbst? ? setze ich dazu, und ich höre die Profiteure der gegenwärtigen Verhältnisse mühsam ihr Lachen unterdrücken und sehe, wie sie ihre Hände reiben.


Am 03. Mai 2016 schrieb Claus Hollmann:

Wenn sowas jemand über Gellermanns Idol Putin schreiben würde, wäre er ein antirussischer Hetzer und ein Putin-Basher.....

Selten so einen dämlichen Schwachsinn gelesen. War ja klar, dass die Verbindung der SS mit Litauen damals auch noch kommt. Na ja, wer diesen Quatsch braucht...
Dass Litauen völlig freiwillig NATO- und EU- Mitglied wurde und das Recht hat, um Truppen zu bitten, was solls. Merkel will wahrscheinlich Russland angreifen. Ach so. Selten so jelacht....


Am 02. Mai 2016 schrieb Simone Birgersson:

@ Jan Schneidereit

Billig macht es die Bundeskanzel derzeit nur für den Herrn Erdogan. Für alle anderen wird?s teuer, was dräut, wenn die derzeitige Kriegsrhetorik im Neusprechformat sich weiter ihren Raum ‚ `gen Osten pflastert. Nicht billig sondern höchst notwendig ist es somit, Kontinuitäten aufzuzeigen, wo sie sich Bahn brechen. Und wer Geschichte nicht nur als eine verbindungslose Aneinanderreihung von Ereignissen und Jahreszahlen wahrnimmt, dem muß bei den aktuellen Maßnahmen deutlich werden, dass sich hier ein schon recht altes strategisches Denken in Marsch gesetzt hat, das nie richtig verschwunden war, aber für eine begrenzte Phase sich nicht so deutlich zeigen konnte. In diesen großen Zusammenhang reiht sich letztlich auch der Zeitabschnitt ein, den Sie als `unselig´ charakterisiert haben. Er hatte seine spezifische Ausprägung, die heutige ist eine andere. Und das muß erkannt werden. Anders besteht keine wirkliche Möglichkeit, den Lauf der Dinge zu unterbrechen.


Am 02. Mai 2016 schrieb Jan Schneidereit:

Ihr Versuch, die Frau Merkel mit der unseligen deutschen Geschichte zu identifizieren, ist doch wirklich billig.

Antwort von U. Gellermann:

Falsch. Kein Versuch, sondern gelungen, und es hat mich kostbare Recherche-Zeit gekostet.


Am 02. Mai 2016 schrieb Burkhard Ohligs:

Und wieder zeigt Ihr Artikel, welch menschliche Erbärmlichkeit destabilisierende Politik betreibt. Unerträglich, und genauso erbärmlich ist das politische Vasallenvolk.


Am 02. Mai 2016 schrieb Lutz Jahoda:

SIEBEN FRAGE- UND EIN AUSRUFEZEICHEN

Von allen guten Geistern verlassen?
Oder vom Höllenhund Dummbatz getrieben?
Das Denken der Rede nachzuschieben?
Je nach Bedarf, je nach Belieben
Das Böse zu mögen, das Gute zu hassen?
Schon mal versucht, in Grießbrei zu fassen?
Merkelsätze in Pudding zu gießen?
Das Zielen vergessen und dennoch zu schießen?
Die Ergebnisse könnten wahrlich verdrießen!


Am 02. Mai 2016 schrieb Benny Thomas Olieni:

"...so schwiemelt die Bundeskanzlerin..."

Diese Formulierung trifft den Quisling auf den Kopf! Wie in Pudding gegossen.

Widerlich, diese Dame mit dem Rückgrat aus Dr. Oetkers Wackelpeter beim sprachlich-mimischen Schwiemeln, beim Nebelausstoß zu erleben, intrigant und verlogen bis ins Pudding-Mark.


Am 02. Mai 2016 schrieb Alexander Kocks:

Zu diesem Artikel und den großen Aufgaben die nach Meinung unserer Partien und Regierungen vor uns stehen möchte ich den
Artikel "Weltverbesserung" aus Zarathustras Wiederkehr von Herrmann Hesse zitieren:

Weltverbesserung

Ein Wort gibt es, ihr Jünglinge, das in eurem Munde mich leicht verdrießlich macht ? wenn es mich nicht eher lachen macht! Es ist das Wort von der Weltverbesserung. Ihr sanget dieses Lied in euren Vereinen und Herden gerne, euer Kaiser und alle eure Propheten sangen dieses Lied mit besonderer Liebe, und der Kehrreim des Liedes war der Vers vom deutschen Wesen und vom Genesen. Freunde, wir sollten uns des Urteils darüber enthalten lernen, ob die Welt gut oder schlecht sei, und wir sollten auf diesen seltsamen Anspruch, sie zu verbessern, verzichten. Oft ist die Welt schlecht gescholten worden, weil der, der sie schalt, schlecht geschlafen oder zuviel gegessen hatte. Oft ist die Welt selig gepriesen worden, weil der, der sie pries, eben ein Mädchen geküßt hatte. Die Welt ist nicht da, um verbessert zu werden. Auch ihr seid nicht da, um verbessert zu werden. Ihr seid aber da, um ihr selbst zu sein. Ihr seid da, damit die Welt um diesen Klang, um diesen Ton, um diesen Schatten reicher sei. Sei du selbst, so ist die Welt reich und schön! Sei nicht du selbst, sei Lügner und Feigling, so ist die Welt arm und scheint dir der Verbesserung bedürftig. Gerade jetzt, in dieser wunderlichen Zeit, wird das Lied von der Weltverbesserung wieder so heftig gesungen, so heftig gebrüllt. Wie übel und trunken es doch klingt, hört ihr?s nicht? Wie wenig zart, wie wenig glücklich, wie so wenig klug und weise es klingt! Und dies Lied ist wie ein Rahmen, den man um jedes Bild passen kann. Es paßte um den Kaiser und um den Schutzmann, es paßte um eure berühmten deutschen Professoren, um Zarathustras alte Freunde! Dies geschmacklose Lied paßt auf Demokratie und Sozialismus, auf Völkerbund und Weltfrieden, auf Abschaffung des Nationalismus und auf neuen Nationalismus. Es wird euch von euren Feinden gesungen, in einem Chor, wo einer wieder den andern singt, einer den anderen totsingen möchte. Merket ihr nicht: Überall, wo dies Lied angestimmt wird, da sind Fäuste in der Tasche geballt, da geht es um Eigennutz und um Selbstsucht ? ach, nicht um jene Selbstsucht des Edlen, der sein Selbst zu erhöhen und zu stählen denkt, sondern um Geld und Geldbeutel, um Eitelkeiten und Einbildungen. Da, wo der Mensch sich seiner Selbstsucht zu schämen beginnt, da fängt er an, von Weltverbesserung zu reden, sich hinter solche Worte zu verstecken. Ich weiß nicht, ihr Freunde, ob die Welt je verbessert worden ist, ob sie nicht immer und ewig gleich gut und gleich schlecht gewesen ist. Ich weiß es nicht, ich bin kein Philosoph, ich habe nach dieser Seite hin zu wenig Neugierde. Dies aber weiß ich: Wenn jemals die Welt durch Menschen verbessert, durch Menschen reicher geworden, lebendiger, froher, gefährlicher, lustiger geworden ist, so ist sie es nicht durch Verbesserer geworden, sondern durch jene wahrhaft Selbstsüchtigen, zu welchen ich auch euch so gerne zählen möchte. Jene ernstlich und wahrhaft Selbstsüchtigen, welche kein Ziel kennen, welche keine Zwecke haben, denen es genügt, zu leben und sie selbst zu sein. Sie leiden viel, aber sie leiden gerne. Sie sind gerne krank, wenn es ihre Krankheit ist, die sie leiden sollen, ihre wohlerworbene, eigene, eigenste. Sie sterben gerne, wenn es ihr Tod ist, den sie sterben dürfen, ihr wohlerworbener, eigener Tod! Durch diese ist vielleicht die Welt zuzeiten verbessert worden ? so wie ein Herbsttag verbessert wird durch eine kleine Wolke, durch einen kleinen braunen Schatten, durch einen kleinen raschen Vogelflug. Glaubet nicht, daß die Welt mehr Verbesserung nötig habe, als daß je und je einige Menschen auf ihr wandeln ? nicht Vieh, nicht Herde, sondern einige Menschen, einige von den Seltenen, die uns beglücken, so wie ein Vogelflug und ein Baum am Meere uns beglückt ? einfach dadurch, daß sie da sind, daß es solche gibt. Wenn ihr ehrgeizig sein wollt, Jünglinge, so geizet nach dieser Ehre! Aber sie ist gefährlich, sie führt durch Einsamkeit, und sie kann leicht das Leben kosten.


Am 02. Mai 2016 schrieb Margot Brender:

Herzlichen Dank für die knappe aber überzeugende Skizze der Merkel-Militärpolitk.


Am 02. Mai 2016 schrieb Jochen Scholz:

Vor einigen Jahren sagte Oberstleutnant Sanftleben (Georg Schramm): "Wissen Sie, der Russe braucht ab und zu eine vor den Latz.... " Im Kanzleramt muss das einen derartigen Eindruck gemacht haben, dass man die Fortsetzung glatt überhört hat: " gut, beim letztenmal hat es nicht so ganz geklappt, aber...."

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