Das Meinungsforschungsinstitut Forsa meldet verängstigt: „Nur 16 Prozent würden auf jeden Fall für Deutschland kämpfen. Weniger als die Hälfte der wehrfähigen Deutschen würde sicher oder wahrscheinlich kämpfen wollen. Dabei rechnen 27 Prozent in den nächsten fünf Jahren mit einem Krieg“. Mit einer solch schlappen Haltung kann kein ordentlicher Krieg geführt werden. Deshalb muß die Propagandamaschine auf Touren gebracht werden.
Wann und wo bleibt im Dunklen
Begonnen hatte es mit dem Staatsfunk DEUTSCHE WELLE im
Dezember 2025: „Immer häufiger werden in Deutschland Drohnen über militärischen Anlagen, Flughäfen und anderen sicherheitsrelevanten Einrichtungen gesichtet. Das zeigen Daten des Bundeskriminalamtes.“ Wer „immer häufiger“ sagt, der kennt keine Fakten und wer „gesichtet“ sagt, dessen „wann und wo“ bleibt im Dunklen.
Wer “mutmaßlich“ sagt, hat keinen Beweis
Um das Dunkel noch düsterer zu gestalten, hat die Bundesregierung im März 2026 nachgelegt: „Illegale Drohnenflüge über kritischer Infrastruktur in Deutschland sind seit Beginn des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine deutlich angestiegen. Diese werden mutmaßlich auch von ausländischen staatlichen Akteuren zu Spionage- und Sabotagezwecken in Deutschland gesteuert.“ Wer mutmaßlich sagt, hat keine Beweise.
Warum verdächtig?
Das läßt der TAGESSCHAU, der staatlichen Meinungs-Maschine, keine Ruhe; sie findet einen „Verdächtigen Drohnenflug über "Patriot-Werft““. Warum „verdächtig“? Das weiß die TAGESSCHAU auch nicht, aber sie nennt immerhin eine Quelle für ihre verdächtige Nachricht: „Nach Informationen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung (SZ) alarmieren die jüngsten Drohnenüberflüge über dem Standort die Sicherheitsbehörden in ganz besonderem Maße“
Wie blöde ist das denn?
WDR und NDR gehören zum staatlichen Meinugsverbreitungs-Konglomerat; die SÜDDEUTSCHE läßt sich als Garnierung benutzen. Die angebliche Nachricht findet im Konjunktiv statt: Viermal ist von einem schwammigen „sollen“ die Rede, die anonymen Täter „sollen“ sogar russisch gesprochen haben - wie blöde ist das denn?
Pensionsanspruch wird nicht viel nützen
Der Meinungskrieg findet im Konjunktiv, der Möglichkeitsform, statt. Das ist jener Konjunktiv, der einen wirklichen Krieg vorbereitet. In diesem Indikativ werden Blut und Tränen fließen. In der Nähe der Bomben und Granaten wird ein öffentlich-rechtlicher Pensionsanspruch nicht viel nützen.