Der Sohn des letzten Schah (Reza Pahlavi) will König des Iran werden. Und die USA wollen ihm mit einem völkerrechtswidrigen Angriff auf den Iran bei der Thronbesteigung helfen. Falls es dem Sohn des letzten Schah gelingen sollte, sich mit Hilfe der US-Armee zu inthronisieren, will er als erstes den Rassisten-Staat Israel anerkennen.

US-Marionette

Der Vater des „Kronprinzen“ hatte ein System der Folter im Iran installiert. Mit diesem System wurde die komplette Pahlavi-Sippe reich: Ihr Vermögen wird auf 20 Milliarden Dollar geschätzt. Von diesem Vermögen lebt auch der „Kronprinz“. Sein Taschengeld verdiente er als Kampf-Jet-Pilot an der Reese Air Force Base in Lubbock (Texas). Dass so eine Existenz von den USA als Marionette eingesetzt wird, versteht sich.

Zusammenarbeit mit Russland

Aber zwischen dem Thron und dem Söhnchen steht die iranische Armee: Die hat ein paar US-Kampfflugzeuge über Kuwait abgeschossen. Das beweist nachdrücklich, dass die US-Armee nicht unbesiegbar und dass der Iran nicht Venezuela ist. Zudem ist die geostrategische Lage des Iran so bedeutend, dass es eine militärische Zusammenarbeit mit Russland gibt: Der Iran und Russland führen gemeinsame Marineübungen durch, wie zuletzt im Juli 2025.

Beschränkte Weltsicht

Auch wenn die Landkarte von Donald Trump keine Grenzen kennt: Es gibt Völker, die ihm immer wieder seine Grenzen aufzeigen. Wer sich, wie Kanzler Merz, mit ihm verbündet, ist langfristig auf der Verliererstraße. Da wird es Merz eher schaden, wenn er sein untertänigstes Verhältnis zu Israel noch mit der Anmerkung stützt, dass die Israelis die Drecksarbeit machen würden. Und auch wenn er den US-Überfall als „komplex“ bezeichnet, wird seine beschränkte Weltsicht deutlich.

Straße von Hormus gesperrt

Wie zu erwarten war, hat der Iran die Straße von Hormus gesperrt. Für den Welthandel wird diese Sperrung schwerste Folgen haben. Die Geschädigten sollten den USA die Rechnung schicken. Eine globale Welt kann auch über scheinbar lokale Konflikte erschüttert werden. Aber die USA fahren weiter auf ihrer imperialistischen Einbahnstraße. Doch auch sie werden den Gegenverkehr spüren.