Eigentum ist Heimat

Der Heimat-Horst und andere Eigentümlichkeiten

Autor: U. Gellermann
Datum: 12. Februar 2018

Nun soll er also Heimat-Minister werden, der Seehofer Horst. Und ganz Deutschland soll dann die von ihm verwaltete Heimat sein. Das macht Sinn. Denn zugleich wird der oberste aller Bayern auch Innenminister. Fraglos steht das klassische Polizei-Ressort einem Mann blendend, der die Innere Sicherheit so dauerhaft im Munde führt wie andere das Kaugummi. Schon jüngst hatte Bundespräsident Steinmeier in seiner Rede zum Tag der deutschen Einheit eine Heimat angemahnt, von der er uns nicht sagen konnte, wie die aussehen soll. Heimat für alle? Für Unten und Oben gleichermassen? Ziemlich durchsichtig ist der neue Heimat-Trend zur Abwehr der AfD und deren nationaler Phrase erfunden worden. Abwehr durch Kopieren? Eine seltsame Heimatschutz-Maßnahme.

Die AfD weiß in Ihrem Grundsatz-Programm viel von Heimat zu faseln. Zumeist geht es um den “Verlust der Heimat von Bevölkerungsgruppen zu vermeiden, auch um unkontrollierte Wanderungsbewegungen in Richtung Europa entgegenzuwirken." Hilfe, die Fremden kommen, behauptet die AfD, und dann wäre die Heimat weg. Dieser Heimatbegriff erzählt nicht positiv von der Heimat, sondern von der Abgrenzung gegen andere. Nur einmal erwähnt das Programm die Heimat als erstrebenswerten Zustand - „Wohneigentum schafft Heimatbindung und fördert den Wunsch, das eigene Umfeld zu bewahren und zu erhalten." Eine Eigentumswohnung in Berlin kostet im Schnitt 3.513 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Offenkundig hat die AfD den lyrischen Begriff von der 'teuren Heimat' falsch verstanden.

Ein ähnlich eigentümliches Verständnis von Heimat herrscht auch im nordrhein-westfälischen Heimat-Ministerium vor: "Die Landesregierung unterstützt junge Familien mit Kindern, die ihren Traum von der eigenen Immobilie verwirklichen wollen. Der beste Schutz gegen steigende Mieten ist das selbstgenutzte Wohneigentum." Im alten sozialdemokratischen Kernland ist der Schutz vor Mietwucher nicht mehr der Bau von Sozialwohnungen. Oder gar eine mieterfreundliche Gesetzgebung. Sondern das Eigentum. Jenes Wohneigentum, das sich wie die Lepra der Gentrifizierung in gewachsene Viertel frisst und die alten Bewohner aus ihren gewohnten Vierteln wirft. Auf der Website des bayerische Heimatministeriums ist dies nicht zu lesen: "Die Münchener Wohnungspreise steigen in astronomische Höhen. Bis zu 20.000 Euro kostet mittlerweile der Quadratmeter".

Als Mieter aus Nürnberg und Erlangen im Dezember 2012 vor dem behaglichen Privathaus von Markus Söder gegen den Verkauf der einst staatlichen GBW-Wohnungen demonstrierten, konnten sie den Verkauf der GBW an die Patrizia AG, ein Konsortium, das überwiegend im Steuerparadies Luxemburg und den Niederlanden angesiedelt ist, nicht verhindern. Längst sind die mehr als 30 000 Mietwohnungen in Eigentum umgewandelt, der Spekulation preisgegeben und als Instrument sozialer Mietenpolitik zerstört. Heimat? Aber nur für Eigentümer, folgt man den Söders, Seehofers oder Gauweilers.

Was mag das sein, eine Heimat? Manchem ist der Fußballverein eine Heimat. Anderen die Kneipe um die Ecke. Eine Stadtlandschaft kann Heimat sein, auch ein Stück Natur, Berge und Täler, Seen und Wälder, werden nicht selten als Heimat begriffen. Und nicht zuletzt findet Heimat in Sprachlandschaften statt. Heimat, sagt das Lexikon, sei der Ort, "in den der Mensch hineingeboren wird, wo die frühen Sozialisationserfahrungen stattfinden, die weithin Identität, Charakter, Mentalität, Einstellungen und auch Weltauffassungen prägen (Brockhaus-Enzyklopädie 1989)". Heimat muss begriffen und beschrieben werden, damit sie fassbar wird. Sie findet also in der Sprache statt, die man sich aneignet.

In seinem Text "Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen" hält Friedrich Engels fest, dass die Menschen in ihrer Organisation der Arbeit die Sprache als wesentliches Handwerkzeug entdeckten: "Kurz, die werdenden Menschen kamen dahin, daß sie einander etwas zu sagen hatten." Mit Hölderlin, Heine oder Tucholsky haben die Deutschen einen großartigen Werkzeugkasten zur poetischen Aneignung von Wirklichkeit geerbt. Auch der Duden darf als praktischer Schraubenzieher zum Basteln ganzer Sätze gelten. Gerade die knappen, saftigen Sätze der Straßen und Betriebe erklären die Gesellschaft in ihrer groben Wirklichkeit. Sprache ist erlernbar und Heimat ist kein Eigentum, man muss sie erwerben, um sie zu besitzen.

Folgt man der Ministerial-Bürokratie und der AfD kann man Heimat kaufen. So sollen die Deutschen zum Horst gemacht werden, zu jenem peinlichen Wesen aus der Redewendung, das zwar wenig fundiertes Wissen hat, aber auf dem Weg zum Vollhorst, über alles redet.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 27. März 2018 schrieb Hella-Maria Schier:

Im neoliberalen System ist eben alles neoliberal verseucht, auch der Begriff von Heimat. Im Prinzip finde ich es allerdings richtig, dass man ihn nicht den Rechten überlassen darf, ein Fehler, den viele Linke in ihrer antideutschen und allgemein antitraditionellen Haltung begehen. Denn dann geraten diese Werte in die Position des Angegriffenen und radikalisieren sich als Gegenreaktion. Und den Menschen das Recht auf eine Heimat und eine Familie grundsätzlich abzusprechen ist natürlich nicht legitim! Obwohl das globalisierte Kapital das bestimmt vorteilhaft fände. Oft steckt einfach nur Imperialismus hinter dieser scheinbar so menschenfreundlichen Haltung, denn der Imperialist, auch der rein wirtschaftliche, ist natürlich gerne überall zuhause und macht sich breit, auch da, wo er nichts zu suchen hat. Dein Land ist mein Land und was dir gehört ist mein...." Dies bewegt die betroffenen Länder nicht eben zu Willkommensgesten und moderner Weltoffenheit. Was die Demokratiebeglücker der Welt dann immer zutiefst enttäuscht. Sie haben ja auch schon den Indianern ihre Heimat weggenommen und nicht nur physisch, sondern auch mental. Der Kapitalismus will die Welt in einen einzigen großen Markt verwandeln, genormt, vereinheitlicht, materialistisch. Er hat die Tendenz gewachsene Kulturen zu vernichten und so die Menschen zu entwurzeln um sie ganz zu besitzen und zu verwerten. Kultur ist eben nicht nur Überbau und der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Er muss auch Sinn darin erkennen, das Brot zu essen. Ich finde es daher gerade heute sehr wichtig, Kulturen zu schützen und dafür zu sorgen, dass sie sich, jede auf ihre Weise, in Ruhe weiter entwickeln können, damit sie sich schließlich miteinander verbinden und trotzdem sie selbst sein können. So funktionieren schließlich auch gute zwischenmenschliche Beziehungen. Niemals aber durch Selbstaufgabe eines oder beider Partner. Eine Kultur die sich selbst positiv annimmt ohne äußere oder innere Bedrohung - das war ursprünglich auch die lebensfeindliche Natur - wird auch in sich humaner. Der Kapitalismus mit seinem Wachstumszwang ist dafür sehr kontraproduktiv. Auf einem Flyer in einem Hotel an der Costa Brava stand mal zu lesen, jede Kultur sei eine andere Antwort auf das Leben und daher wichtig zu bewahren. Es war natürlich von den katalanischen Seperatisten. Die geben große Stücke auf ihre kulturelle Identität - sind die eigentlich auch eine Identitäre Bewegung? - und natürlich auch auf ihr wunderschönes Land. Ein Heimatminister hätte dort sicher nichts Anrüchiges, man könnte ja Puidgedemont mal fragen, was er vom deutschen Heimatkomplex so hält, wir haben ihn ja jetzt hier. Es kommt immer auf den Kontext an und bei uns wird nach wie vor der Kontext Heimat-Hitler, kulturelle Identität- Hitler genährt und so ewig reproduziert. Interessanterweise vor allem in der gegenwärtigen Phase. Frühere Linke, wie etwa die Naturfreunde, haben das mühelos trennen können und deutsche Volkslieder z.B. ganz ungehemmt mit linker Gesinnung geschmettert. Auch die deutsche Liedermacherszene der 70er konnte differenzieren und kannte die heutige Heimat-Phobie nicht. Warum es gerade heute so anders ist, hat nichts mit links zu tun, sondern mit dem Druck der Globalisierung (hier auch Deutschlands Exportabhängigkeit), aber viele Linke erkennen das nicht. Und diesen Druck des Kapitals spüren nicht wenige Menschen und wehren sich innerlich und dann auch äußerlich, weil sie spüren dass es nicht richtig ist, die eigene Kultur abzuwerten oder zu leugnen, das aber nicht sagen dürfen. Haben sie unrecht? Und ist das reaktionär? Im Grunde wehren sie sich ja gegen Imperialismus. Wie auch viele andere Kulturen dieser Erde. Hat das nicht erst dann etwas mit Hitler zu tun, wenn es bei uns automatisch immer wieder in diesen Zusammenhang gerückt wird? So werden auch Menschen, die mit Rassismus und kultureller Überheblichkeit gar nichts zu tun haben, sondern nur die eigene Kultur bewahren wollen wie die Katalanen, wie die Indianer, wie die Kurden auch, in diese Ecke gedrängt. Wenn sie sich dann diskriminiert fühlen und wütend auf die Gesellschaft werden, sind sie automatisch böse Rechte, da können sie machen was sie wollen - und einige werden es dann tatsächlich. Man sagt ihnen, die Frage einer deutschen, kulturellen Identität überhaupt zu thematisieren sei schon rechts. Man sagt ihnen aber auch, dass sie die kulturelle Identität von Flüchtlingen und Zuwandern möglichst uneingeschränkt zu akzeptieren und zu schätzen haben, als Bereicherung. Schön, aber das Gleiche muss doch für alle gelten und wenn nicht, schafft das Empörung. Es werden uns ja noch viele Millionen von Flüchtlingen in Aussicht gestellt. Ab einem gewissen Punkt würde, wenn es so kommt, deren Kultur (Religion) dann natürlich dominieren und unsere Lebensweise ändern. Das festzustellen ist nicht rassistisch, das sagt nun mal die Logik, ich hab sie nicht gemacht und bin nicht dafür verantwortlich, ob sie rechts oder links oder blau oder grün ist . Und angesichts dessen soll die "abendländische" hiesige Kultur also alles bisherige eigene verleugnen? Aber wozu denn?Wie kommt die Politik nur zu dem verdrehten Schluss, dass man offener für das Andere wäre, wenn man das Eigene geringschätze oder verleugne?
Von psychologischen Grundkenntnissen noch nie gehört? Austausch geht anders. Wahrscheinlich gäbe es ohne die einseitige Verdammung einer deutschen bzw. europäischen Identität durch leider vor allem sich links nennende Kreise überhaupt keine Identitäre Bewegung. Es gäbe keinen Nährboden dafür.Man muss sich entscheiden, ob man allgemein und weltweit für die Erhaltung einzelner Kulturen ist - oder eben nicht. Eine friedlich vereinte menschlich lebendige Welt wird aber nicht aus Negierung ihrer diversen einzelnen kulturellen Reichtümer entstehen, sondern aus deren Dialog und dafür müssen alle existieren! Und tatsächlich auch die deutsche, die ihren unreifen Selbsthass langsam mal überwinden könnte. Und das bedeutet eben nicht Größenwahn, nur dann, wenn man es den Falschen überlässt..


Am 18. Februar 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

@ H. Schneider
"Brecht hatte es mit Liedern und Geschichten"
Dann will ich gerne einige Ergänzungen zu den "Liedern und Geschichten" machen.
"so haben sie einen Steckbrief hinter mir hergesandt der mich niedriger gesinnung beschuldigt, das ist der gesinnung der niedrigen.
wo ich herkomme bin ich gebranntmarkt vor allen besitzenden, aber die besitzlosen lesen den steckbrief und gewähren mir unterschlupf, dich, höre ich da, haben sie verfolgt mit gutem grund." B. Brecht 1939, Verjagt mit gutem Grund
1939 verfasste Brecht im dänischen Exil folgendes über seine Verfolgung:

"und ihre angeber berichten ihnen, daß ich mit den bestohlenen sitze, wenn sie/den aufstand beraten.
Sie haben mich gewarnt, und mir weggenommen, was ich durch meine Arbeit verdiente.
Und als ich mich nicht besserte, haben sie jagd auf mich gemacht, aber/da waren nur noch schriften in meinem Haus, die ihre anschläge gegen das volk aufdeckten."

1931 kritisierte er offen die nationalistische Bewegung mit dem veröffentlichtem Lied vom SA Mann.
Seine Theateraufführungen wurden massiv von den Schergen der Nazis gestört.
Brecht wurde 1932 als "überzeugter Kommunist" von der Berliner Polizei an die NSDAP Partei Zentrale gemeldet, und somit als Gefahr für die Nazis eingestuft.
Gefährlich blieb er auch im Exil, wo er u.a. das 1941 antifaschistische Theaterstücke schrieb, wie: Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui, veröffentlicht 1941 und 1943 Furcht und Elend des Dritten Reiches.
Brechts Klassenstandpunkt bedarf keiner weiteren Worte.


Am 18. Februar 2018 schrieb altes Fachbuch:

Eigentum ist Heimat

"Die Landesregierung unterstützt junge Familien mit Kindern, die ihren Traum von der eigenen Immobilie verwirklichen wollen. Der beste Schutz gegen steigende Mieten ist das selbst genutzte Wohneigentum."

wie nahe liegen eigentlich "my home is my castle" und "stand your ground" beisammen??
wird hier, wie bei diesel-umweltprämienempfängern, eine "mitte" korrumpiert, damit ohne nachdenken alles bleibt, wie es ist? apropos denken: ist das noch was für die "hart arbeitende" mitte!?
und weil es eine spd-these ist: "...selbstgenutzte(s) Wohneigentum.." würde für eine soziale partei bedeuten, krieg den miethaien!! inhalt im koalitionsvertrag??? sicha digga;)
anderer seits:
die bösen kommunisten in der diktatorischen sed-ddr haben in 15 jahren wohnungsbauprogramm 3 millionen wohnungen hingeklotzt incl. sozialer infrastruktur und verkehrsanbindung, bei 16,5 millionen einwohner. genutzt hat es nichts, deshalb wird seit 1989 schnell wieder alles abgerissen, damit die rendite/miete stimmt:)
heimat scheint also eine sehnsucht zu sein, um die man sich erst kümmert, wenn man sie nicht mehr hat!!
und ist sie erst mal atomar pulverisiert, gibt es auch auch keine sehnsüchtigen mehr!
@u.gellermann
söder quatschte am aschermittwoch von "christlich-jüdischer prägung und werte" und dass dieses ministerium das in gesetze gießen würde!? ist der karneval nun vorbei oder sind wir diesmal auf dem kreuzzug im abendland??

@h.schneider
ich las und lese noch, und finde keinen quellvermerk ihrer zitate. ABER ich gab mir mühe und wurde nicht dümmer, andere wurden bildungs- oder verteidigungsminister! diese "freiheit" macht es möglich.
schöne grüße an ihren herrn müller (ist k.mustermann auch spd'ler?):
die sozialistengesetze sind seit 1890 aufgehoben. die genossen müssen nicht mehr singen, häkeln, wandern, skat spielen - die partei kann zum eigentlichen anliegen zurück kehren, und das heisst klassenkampf!!

"..was aber wollen Sie mir damit sagen?"
ihnen NIX, aber liebe mitleser: wer immer einen ehrlichen spd'ler kennt, fordern sie ihn zu einem NEIN auf!!


Am 17. Februar 2018 schrieb Heinz Schneider:

@altes Fachbuch
Der zitierte Michael Müller ist zwar auch in der SPD, aber nicht Bürgermeister in Berlin, sondern Bundesvorsitzender der Naturfreunde Deutschland.

Lesen ist besser als glauben. Als die Regierung in Frankreich die EU - Verfassung, über die das Volk abstimmen sollte, an alle Haushalte verteilte, schlug die bis dahin überwiegende Zustimmung innerhalb weniger Tage um. Ein wesentlicher Grund war die im Vertrag enthaltende Verpflichtung zur stetigen Steigerung der Rüstungsausgaben.

Brecht hatte es mit Liedern, und Geschichten. Seine Mutter Courage kann lesen, wer Uschi gehört hat und verstehen möchte, warum sie trotzdem gewählt wird.

Ja, der Neoliberalismus ist eine Betriebsform des Kapitalismus...was aber wollen Sie mir damit sagen?


Am 17. Februar 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

Danke Fachbuch,
dem schließe ich mich sehr gerne, und mit "Brechts KInderhymne" auf den Lippen an.


Am 17. Februar 2018 schrieb altes Fachbuch:

@ h.schneider
ist es richtig, dass sie jenen m.müller zitieren, der "ein.. Jahrhundert der Nachhaltigkeit, durch ökonomischen Umbau, soziale Gerechtigkeit und ökologischer Verträglichkeit" verspricht und just mit amtsantritt den gentrifizierungsexperten a.holm abschießen ließ??
wer mit der heutigen spd zu tun hat, MUSS von ersterem szenario ausgehen: "...ein... Jahrhundert erbitterter Verteilungskämpfe und neue.. Gewalt"
neben dem koalitionsvertrag sollte doch heute jeder den auftritt von flinten-uschi gesehen haben: germans to the front!!!
nach glyphosat macht die nächste amtierende funktionspuppe, was ihr parlamentarisch nicht zu steht, die zukunft versauen und/aber dem finanzadel rendite sichern!!
und in diesen zirkus will/wird die spd einsteigen, um was zu tun???? in regierungsverantwortung den widerstand wagen??

sie haben es mit liedern? von Dohnanyi auch: dem ist das "seit an seit schreiten" zuwider!!! das deutschlandlied und die (noch) schwarz-rot-goldene flagge soll es wieder werden, dass der spd stolz und selbstbewusstsein einhaucht!!
(http://www.deutschlandfunk.de/spd-martin-schulz-war-ein-historischer-irrtum.694.de.html?dram:article_id=410797)
spd-mitglieder sollten also nicht nur den koalitionsvertrag lesen, sondern ihn auch ABLEHNEN!!

und NEIN!!
der neoliberalismus kann gesellschaft zerstören, die VORHER schon keine menschliche war!! lesen sie die naturalisten (balzac, hugo..) und abstrahieren sie den "neo"liberalismus auf eine spielart des kapital/imperialismus runter!! und damit sind auch die gebete der frau schier hinfällig!!
es gibt keine "..Herrschaftsansprüche, Hierarchien und ...Gier der Mächtigen", die man per appelation kurieren kann. die basis ihrer gier ist ihr besitz und der ÖKONOMISCHE ZWANG, zum besitzerhalt/erweiterung ideelle stör/kostenfaktoren zu beseitigen!!

das EIGENTUM ist tatsächlich das, was heimat als begriff im osten und westen geschichtlich eine andere bedeutung gibt!
ich schließe mich denjenigen an, die eine heimat verloren haben, und denen die gegenwart und zukunft trotz "heimatministerium" keine heimat mehr bieten wird.
mit glück haben wir nach der münchener SiKo noch ein zuhause


Am 16. Februar 2018 schrieb Heinz Schneider:

Ich stimme Hella Maria Schier im Wesentlichen zu. Erklärtermaßen ist die Zerstörung der menschlichen Gesellschaft (en) der Kern des Neoliberalismus.

Auf nationalstaatlicher Ebene manifestiert sich das in der Verantwortunglosigkeit der Politik unter Verweis auf ökonomische Zwänge und ihre angeblich daraus resultierende, tatsächlich aber politisch mit Absicht herbeigeführte Handlungsunfähigkeit.

Es wäre aber sinnlos, die Nationalstaaten wieder politisch zu stärken, gleichzeitig aber die Verwüstung des Planeten fortzusetzen.

Michael Müller hat für dieses Jahrhundert 2 Alternativen ausgemacht:"Entweder kommt es zu einem Jahrhundert erbitterter Verteilungskämpfe und neuer Gewalt, oder zu einem Jahrhundert der Nachhaltigkeit, durch ökonomischen Umbau, soziale Gerechtigkeit und ökologischer Verträglichkeit."

Deshalb ist nicht aktueller als das Lied: "Und nicht über, und nicht unter anderen Völkern wollen wir stehen..."

Es sollte nun endlich zu unserer Landeshymne werden. Den das Lied ist unter dem Eindruck geschichtlicher Ereignisse entstanden, die sich nun zu wiederholen drohen.

Seid wachsam!

Variante für SPD-Mitglieder: Lest ! Den Koalitionsvertrag!!!

Antwort von U. Gellermann:

Heinz Schneider zitiert Bert Brechts Kinderhymne:

Anmut sparet nicht noch Mühe
Leidenschaft nicht noch Verstand
Daß ein gutes Deutschland blühe
Wie ein andres gutes Land


Am 16. Februar 2018 schrieb Hella-Maria Schier:

Heimat bedeutet, ebenso wie Familie und Religion oder Ideologie , Bindung, Zugehörigkeitsgefühl, Wurzeln - ursprüngliche oder/und neu entstandene. Menschen brauchen Flügel u n d Wurzeln. Dazu stelle ich zunächst fest: Alle Bindungen dieser Art stören den heutigen Globalkapitalismus, weil sie die Verfügbarkeit des Individuums einschränken und es für die Märkte schwerer bzw. schwerfälliger kontrollierbar machen. Denn letztlich duldet der Markt naturgemäß keine profitbremsenden anderen Götter neben sich. Aus diesem Grund hat er in der Vergangenheit und zum Teil noch heute immer angestrebt, diese Kräfte unter Kontrolle zu bekommen und Heimat, Familie, Religion etc. für seine eigenen Zwecke und den Machterhalt des Systems zu instrumentalisieren. So wurden sie pervertiert, denn weder Heimat, Religion noch Familie sind aus sich heraus etwas Negatives! Hier irren sich viele Linke.
Heute nun ist der Kapitalismus soweit, dass er auch seine linke Antithese weitgehend in sein System integriert und als ideologischen Überbau für seine global imperiale Ausrichtung benutzt, was aber leider von den Linken, die "No Borders. No Nations" proklamieren, anscheinend zu wenig erkannt wird. Der ideale Mensch der neoliberalen Zukunft ist an nichts und niemanden gebunden, außer an den Markt. Er ist frei verfügbar und treibt sozusagen als Wanderarbeiter über den Globus, seine Beziehungen sind beliebig und austauschbar, immaterielle Werte gibt es nicht. Überall wo der westliche Kapitalismus sich ausbreitet, sorgt er für Auflösungserscheinungen. Da die Linke aus ideologischen Gründen ebenfalls die Auflösung und Abschaffung traditioneller Strukturen begrüßt (andere Querfront) , tut sie sich schwer damit, dieser Dynamik, die eben n i c h t Befreiung bedeutet, den nötigen Widerstand entgegenzusetzen, denn das hieße ja (vermeintlich) , konservativ zu sein, eine "Schnittmenge mit rechts" zu haben etc.
Und so bleibt die Verteidigung eines Rechtes auf Heimat, Familie, eigene Kultur etc. dann auch bei den Rechten hängen, was ihr nicht gut tut - aber selffulfilling prophesy.
Was war zuerst da? Der (auch Kultur-) Imperialismus einer jeweiligen größeren Macht oder die Besinnung der von ihm beherrschten Regionen und Gruppen auf ihre typischen Eigenheiten und deren reaktive Überbetonung? Imperialismus als eine der wichtigsten Ursachen für Nationalismus (als Gegenreaktion) wird selten erwähnt, dabei verhalten sich Individuen ja nach dem gleichen Muster. Grössenwahn entsteht aus Selbstsunsicherheit, nicht aus einem gesunden Selbstwertgefühl! Diese Erkenntnis macht deutlich, wie politisch und psychologisch falsch und gefährlich der Umgang sog. fortschrittlicher Deutscher mit dem Eigenen ist! Wie kann jemand, der die eigene Kultur ablehnt, eine "kulturelle Identität" ablehnt, denn anderen Kulturen eben diese zugestehen?? Er würde deren Wertschätzung des Eigenen ja gar nicht verstehen oder sie heimlich beneiden. Man kann das Konzept kultureller Identität nicht für die einen bejahen und Respekt dafür einfordern, für die anderen, bzw. sich selbst aber kategorisch ablehnen. Entweder so oder so, und dann für alle. Wie soll man einer jungen Generation sonst eine so offensichtliche Ungerechtigkeit erklären, d a s wäre Zündstoff für Nationalisten! Der aufgeweckte Schüler wird auch fragen, ob der Dakota-Indianer, der das heilige Land seiner Väter nicht durch Fracking
zerstört sehen will, also einer rechts-nationalistischen Blut und Boden- Unkultur huldigt und verurteilt werden müsste. Oder ob Waldindianer, Pygmäen oder Bhutaner sich nicht dem modernen Multikulturalismus (und den Märkten) öffnen müssten, ... no borders, wie war das noch?
Meine Heimat ist deine Heimat und Heimat ist ja eh so eine rechte Idee? Dann marschiere ich als Pharma- oder Holzkonzern doch mal eben rein ins Indianergebiet und hol mir was ich will ...no Borders no Nations, haha! Diese "linke" Multikulti-Ideologie ist einfach unübertrefflich praktisch fürs Geschäft ... anpassen an diese anderen Kulturen bräuchten wir uns da auch nicht, denn sonst wären das ja "Leitkulturen" und wir sind doch alle kosmokulturell modern und alle Kulturen müssen überall die gleichen Rechte und Normen haben!. Oder? Im ihrem eigenen Land dürfen sie dominieren? Ne ne, das wäre dann ja Nationalismus und gar Rassismus ... obwohl doch dann jede eine Region hätte, wo sie dominieren darf und so gewährleistet wäre, das es nicht nur eine "alternativlose" weltweite Open Society - Kultur gibt - die natürlich die international besonders präsenten und gewieften Kartelle und Konzerne beherrschen ... mittels modernster Überwachungs- und Kontrolltechnik und sehr viel Geld und Macht ist das schon möglich und auch in Huxleys Brave New World sind ja alle
gewachsenen Bindungen und Beziehungen beseitigt. Da scheint es hinzugehen. Erst beseitigt man mit Hilfe der Alternativen das Traditionelle, dann, oder parallel sind die alternativen Beziehungen auch dran. Mir scheint, dass die dogmatisch kosmopolitische, antitraditionelle Neulinke mit Ungeduld und Eifer genau in diese Richtung drängt und dabei die Kleinigkeit, dass sie dem Weltkapitalismus und nicht dem Weltkommunismus zum Sieg hilft, locker mal eben übersieht.
Angesichts so viel aufdringlich jedem verordneten "Fortschritt", ist es da wirklich verwunderlich, wenn aus dem Unbehagen an dieser Richtung und dem Bedürfnis sich davon abzugrenzen, alle möglichen Gebilde entstehen, die sehr rückschrittlich anmuten?
Könnte die Linke sich nicht mal hinsetzen, ihre Konzepte auf Widersprüche logisch durchforsten und in eine einigermaßen schlüssige und überzeugende Ordnung bringen? Und das den Bürgern dann auch bitte erklären, ihre Fragen beantworten und mit ihnen diskutieren? Weder Heimat noch Familie noch Religion (Spiritualität) an sich waren jemals die Wurzeln des Bösen, sondern die Herrschaftsansprüche, Hierarchien und die Gier der Mächtigen, die sie dazu gemacht haben!


Am 15. Februar 2018 schrieb Klaus Bloemker:

@Uschi Peter

Dass die jungen DDR Pioniere die Heimat hochgehalten haben, passt doch gut dazu, dass die AfD in dieser Heimat die meisten Stimmen bekommt.

Antwort von U. Gellermann:

Ein alter, ziemlich dummer Versuch, die AfD der DDR anzukleben. Die wesentlichen Kader der AfD kommen aus der der West-CDU, die Ideologie der AfD ist kapitalistisch, die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion zum Beispiel, Alice Weidel, kommt aus Gütersloh, sie hat bei Goldman Sachs gearbeitet und wurde von der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert. Diese AfD auch nur in die Nähe der schon länger verblichenen DDR zu bringen ist so verdreht, dass die Diskussion darüber an diesem Punkt beendet ist.


Am 14. Februar 2018 schrieb Uschi Peter:

Der Text des Pionierliedes der DDR stammt von Herbert Keller und die Komposition von Hans Naumilkat. Das Lied entstand 1951 und gibt das Verständnis des Begriffes ?Heimat? der Freien Deutschen Jugend wieder.

Liedtext
Unsre Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer,
unsre Heimat sind auch all die Bäume im Wald.
Unsre Heimat ist das Gras auf der Wiese,
das Korn auf dem Feld und die Vögel in der Luft
und die Tiere der Erde
und die Fische im Fluß sind die Heimat.
Und wir lieben die Heimat, die schöne
und wir schützen sie,
weil sie dem Volke gehört,
weil sie unserem Volke gehört.

Was ist dagegen zu sagen?
Aber welches Volk ist gemeint?


Am 14. Februar 2018 schrieb Marc Britz:

Der französische Philosoph Gilles Deleuze machte in einem Interview einmal die Unterscheidung der politischen Linken von der politisch Rechten an der Wahrnehmung der eigenen Adresse fest und sagte:

"Was würde es bedeuten, nicht auf der Linken zu stehen? Es hat etwas von einer Adresse, die sich von einer Person aus nach außen fortsetzt: Die Straße, in der du lebst, die Stadt, das Land, andere Länder, weiter und weiter weg. Es beginnt mit dem Selbst und dem Ausmaß der eigenen Privilegien entsprechend, in einem reichen Land lebend, mag man fragen: Was kann man tun, damit dies so bleibt? Man spürt eine bestehende Gefahr, daß es nicht so bleiben könnte, den ganzen Wahnsinn, was bleibt also zu tun, damit Europa bestehen bleibt?"

Links sein bedeutet nach Deleuze aber gerade das Gegenteil, Linke stellen zuerst die Ränder, die Peripherie der Wahrnehmung her, sie würden sagen: "Die Welt, der Kontinent - mitunter Europa -, Frankreich, etc., etc., die rue de Bizerte, ich: Es ist ein Phänomen der Wahrnehmung, den Horizont wahrzunehmen, auf einer Horizontlinie wahr zunehmen." Und weiter:

"Zuerst, sieht man den Horizont. Und man weiß, daß die Millionen an Hungernden nicht bestehen werden, was kein Spaß ist, sondern ein abgehalftertes Justizsystem, keine Frage der Moral, sondern ein Problem der Wahrnehmung. Zu sagen, die Geburtenrate muß reduziert werden, ist ein weiterer hübscher Weg, die Privilegien in Europa zu halten. Vielmehr gilt es, wahre Gefüge und Ensemble zu errichten, weltweite Gefüge. Oft sind einem auf der Linken, die Probleme der Dritten Welt näher als die der unmittelbaren Nachbarschaft. Eine Frage der Wahrnehmung, nicht der Schöngeister und Moralisten - das macht die Linke aus."

Es geht also nicht darum ob man einen Heimatbegriff hat oder nicht, sondern darum wie man ihn anwendet. Die richtige Anwendung dieses Begriffs wird das Schicksal der politischen Linken in der nahen Zukunft nicht unmaßgeblich bestimmen.

Antwort von U. Gellermann:

Linke müssen die Leute der sozialen Peripherie bewegen ihre eigenen Interessen zu vertreten. Dann begreifen sie auch, dass internationale Solidarität zur Eroberung und Verteidigung der Heimat gehört.


Am 14. Februar 2018 schrieb Marita Wendt:

Wie nebenbei wird in diesem Artikel das Heimat-Thema mit dem Wohneigentum verknüpft. Diese nüchterne Analyse des emotional besetzten Begriffs führt die Heimat auf das zurück, was sie im Kapitalismus ist: Eine Schimäre. Besonders verdienstvoll ist das AfD-Fundstück „Wohneigentum schafft Heimatbindung". So reisst der Autor der AfD die nationale Maske vom Gesicht. Und darunter kommt der gewöhnliche Immobilienmakler zum Vorschein. Kein Wunder bei einer Partei-Chefin, die ihre Steuern in der Schweiz zahlt. Soweit zum nationalen Dekorum.


Am 14. Februar 2018 schrieb Heinz Schneider:

Heimat beschreibt eine Beziehung zwischen Mensch und Raum und nicht zwischen Mensch und Eigentum.

Heimat Heimat also, Ulis Analyse trifft es perfekt, zuerst die Wohnung, dann der Kiez, das Dorf, die Region, das Land, die Erde.

Die Heimatvertriebenen in unsrem Land sind Opfer des Eigentumskults, sie werden entwurzelt, weil der "Markt" eben gerade die Investitionen der Reichen aller Länder mangels Alternativen in die Wohnungswirtschaft lenkt, die Preise in astronomische Höhen treibt, besonders städtische Heimat brutal zerstört und die Stadtgesellschften spaltet.

Paradox.. Die Gewinner der neoliberalen Umverteilung gewinnen ein zweites Mal und nehmen den Opfern der gleichen Umverteilung neben dem Einkommen auch noch die Heimat. Zugleich belegen Sie damit die ökonomische Sinnlosigkeit der Umverteilung, die ja mittels imaginärer unsichtbarer Hände die produktiven Investitionen steigern sollte.

Es ist also das private Eigentum eher heimatzerstörend. Sozialeigentum wäre eher geeignet, Heimat zu erhalten. Das gilt erst recht, wenn man Heimat nicht nur räumlich, sondern sozial versteht. Heimat ist, wo der Mensch eingebunden ist, Wertschätzung erfährt und Sicherheit geniest. Auch diese Heimat wird systematisch zerstört. In diesem Prozess führt die Erfahrung, dass der globalisierte Mensch ein Sklave ist, derzeit zur falschen Schlussfolgerun, dass Nationalismus heilen könnte, was Kapitalismus bzw. Eigentum vernichten.

Ebenso kurzsichtig ist Annahme, Heimat müsse gegen diejenigen geschützt werden, die ihre Heimat verloren haben. Mancher wird diesen Irrtum wohl erst erkennen, wenn er dereinst auf der Pflegestation vom Roboter abgefüttert wird, weil die Menschen, die ihm Zuwendung, also Heimat geben könnten, im Mittelmeer
ertrunken sind.


Am 14. Februar 2018 schrieb K. Gutplatz:

Die Anmerkungen von dem vom Helmholtzplatz werfen ein Licht auf eine Zukunft der Möglichkeiten wie sie sich nicht nur der Herr Seehofer erträumt, sondern die wir, wenn nicht in Sachen Regierungsbildung doch noch irgendetwas dazwischen kommt, wahrscheinlich allzubald auf Bundesebene rechtlich untermauert, in unserem öffentlichen Leben wiederfinden werden.

Es wird kaum damit zu rechnen sein, dass ein nur latent wahrgenommener Wundschmerz in allzu lauter Weise von der nicht besonders kritischen Masse hörbar wird.
Kann ich mir so richtig bildhaft vorstellen den Ablauf, hurtig vorbereitete Gesetzesvorlagen, (wie lange so was wohl in mancher Schublade liegen mag), von ministeriellen Mitarbeitern auf Wunsch von Wir-können-uns-denken-welchen-Interressengruppen vorbereitet und eingehaucht in Windeseile, oder zumindest doch recht hurtig im Bundestag verabschiedet. Der wird wahrscheinlich an dem Tag nicht mal substantiell beschlußfähig sein, sich aber angesichts des Ernstes der Lage, (welcher sehen wir dann, da wird man ein Narrartiv finden) für Beschlußfähig erklärt. Vielleicht am Gründonnerstag, oder ganz kurz vor Weihnachten, wenn wir alle viel zu beschäftigt sind, um irgendwas mitzuschneiden. Die Zuckungen die es immer ein Bisschen gibt haben genug Think Tanks bereits analysiert und Wege zur Gewinnung der Deutungshoheit für die Mainstream Medien ausfromuliert, sicherlich auch schon ein paar kritische Sendungskonzepte und hilfreiche Zusammensetzungen für die opportunen Talk Runden erstellt.
Und dann wacht der Urnenpöbel am anderen Tag in einer ganz andreren Heimat auf und darf ganz vieles nicht mehr, was er gestern noch durfte. Aber andere dürfen plötzlich viel mehr, als sie gestern noch durften. Ein Traum. Regelmäßig Berichterstattungen über Hausdurchsuchungen wegen Terrorismusverdacht... Nur ein Bild, die üblichen Bildberichterstattungen aus der Mach vor Acht sind uns wohl geläufig.

So zerlegt sich dann eine Gesellschaft. Mir steht es gerade so richtig bildhaft vor Augen wie Menschen in ihrem Umfeld diskreditiert werden, nachdem die Beamten abgerückt sind, die soziale Decke immer dünner wird. Denke nicht, dass dann noch viele Menschen zu einander stehen werden, man will ja auch nichts riskieren.
Ein hervorragenes Instrument, wenn ein Mitlaufen und eine alles überdeckende Konformität nicht mehr nur mit der Angst um dem Arbeitslohn und Arbeitsplatz erzwunden werden müssen. Verlust des Ansehens im direkten Umfeld der Nachbarn und Kollegen, in einer von Misstrauen und Denunziation geprägten Gesellschaft. Was für ein Traum. Hatten wir schon mal, hört eigentlich irgend jemand die Glocke schlagen? Da kann man dann eigentlich alles durchsetzen. Wenn die innere Sicherheit alles rechtfertigt, unbegrenzt. Einer Bevölkerung die dahingehend betrachtet wird, ob der/die Einzelne überhaupt intelligent genug ist, so etwas verantwortungbeladenes wie eine Stimmabgabe in einer Wahl leisten zu können, kann man ja kaum trauen. Die kann dann mit Bürgerrechten auch nicht richtig umgehen.
Die Überflüssigen, die Verlierer werden es zu spüren bekommen, noch mehr als ohnehin schon.
In ihrer neuen Heimat, wenn sie dahin umgezogen worden sind, wo sie das öffenliche Bild nicht stören. Dahin gezogen sind, wo niemand hinsehen will. Wo nur die Ordnungskräfte mal vorbeisehen. Wo die Planer der neuen Heimaten dafür vorgesorgt haben, dass die Überflüssigen sich auch ja nicht solidarisieren, sondern unter sich auch noch schön für sich bleiben und sich ja nicht solidarisieren und organisieren. Städtplanung kann viel. Oder doch besser Heimatplanung?.
Und wenn schon, da gibt es im Gruselgesetzescocktail vom Herrn Seehofer sicherlich auch was zünftiges zwecks Punishment of the poor.


Am 14. Februar 2018 schrieb Pat Hall:

Heimat in Deutschland bedeutet für mich nur noch das dunkele Schwarzbrot oder auch ein süffiges Bier das es nur in Deutschland geben mag und mein gesicherter Rentenanspruch neben der ärztlichen Versorgung.
Als peinlich bezeichne ich es wenn Politker der Ansicht sind das Volk möge sich ein Eigenheim erwerben wo der Quadmeterpreis bei 3000-4000 EU. liegen dürfte.
Welch ein Blödsinn.
Kein Wort ist seit den Verhandlungen über den Ausverkauf Städtischen Eigentum gefallen,wie Feige ?
Der Ausverkauf dieses Landes lässt nur noch Erinnerungen zu, an ein wunderschönes Land und ein Leben in Hoffnung und Familie


Am 13. Februar 2018 schrieb altes Fachbuch:

wessen idee war das mit dieser inthronisierung eines heimatministeriums und seehofers als dessen chef?

man munkelt, 70% des koalitionsvertrages stammen aus dem spd-wahlprogramm! da bejubeln die die 12.000 familiennachzügler und damit es klappt, macht man den bock zum gärtner? horst wird den 12.001. abweisen. schließlich müssen die ja auch irgendwo eine (ihre) heimat haben. und dann macht das ministerium schon sinn:)
wäre ja doof, ein reiches land wird plötzlich heimat für alle armen schlucker!
auch einheimischen armen schluckern wird das bürgerrecht auf freie wohnsitzwahl (trotz grundgesetz) verwehrt, da kann man die grenze auch zum filter umbauen! unsere eigentümliche heimat reicht schlecht für hiesige beheimatete.

obwohl:
globalisierung, eu, urbanisierung, landflucht, arbeitsmigration auf allen territorialen ebenen ....... sind doch schon lange unsere begleiter. seit die balten 1991 ihre länder wieder in besitz nahmen, hat sich deren einwohnerzahl halbiert!! wahrscheinlich können die sich ihre heimat auch nicht mehr leisten.
heimat ist nur lästig, eine emotionale bremse für den american dream.
bananen für 16,5 millionen bewohner und du kannst ein ganzes land kaufen!
die sprache ein bindeglied, der duden ein schraubenzieher?? kanak und die rechtschreibreform machen mich heimatlos. ich freue mich auf horst;)


Am 13. Februar 2018 schrieb Jürgen Heiducoff:

Was der Galerist treffend beschreibt ist die Materialisierung der Heimat in der Phase des neoliberalen Kapitalismus - Bindung an eine Region durch Besitz.
Aber Heimat ist nicht zwingend an Eigentum geknüpft. Heimat kann auch „nur" Erinnerung sein.

Meine Mutter musste als Sudetendeutsche ihre Heimat verlassen. Bis zum Lebensende hing in ihrer Küche ein Heimatbild mit der Aufschrift:
"Erst wenn du in der Fremde bist
weißt du wie schön die Heimat ist!"
Sie hatte ihre Heimat verloren, obwohl sie jederzeit das Egerland besuchen konnte.
Sie empfand es nicht mehr als ihre Heimat wie sie sie in ihrer Erinnerung hatte. Da war ein anderer Staat, andere Menschen mit einer anderen Sprache und Kultur.
Und dennoch war da eine sehr enge emotionale Bindung an die Region, obwohl sie dort nie nennenswertes Eigentum hatte.
Viel komplizierter ist es für mich persönlich, die Bindung zu meiner Heimat zu beschreiben. Ich bin geboren und aufgewachsen im ländlichen Raum des Leipziger Braunkohlenreviers. Da war die dörfliche Idylle, die mehr und mehr durch die Braunkohlentagebaue zerfurcht und von den Dreckschleudern der Kohle- und Chemieindustrie verschmutzt wurde.
Und dennoch in Gedächtnis und Gefühl gespeichert blieb ein harmonisches Bild von grünen Auen, Wäldern und Bächen und von einfachen, fleißigen und zufriedenen Menschen. Verwandte und Freunde waren Bergarbeiter ohne nennenswertes Eigentum. Und da war kein Trieb und kein Wettbewerb nach mehr materiellem Besitz zu spüren. Einer konnte sich auf den anderen verlassen und man half sich gegenseitig. In der Schule und Pionierorganisation herrschten Disziplin und Ordnung. Ältere Menschen wurden geachtet und unterstützt. An Feiertagen marschierten wir gemeinsam nach dem Takt der Trommeln und Fanfaren durch die Dörfer.
Obwohl ich heute noch Zugang zu dieser meiner Heimat habe, ist jeder Besuch da enttäuschend.
Die Dörfer und Siedlungen sind, sofern sie nicht den Tagebauen weichen mussten, noch erhalten.
Aber vieles ist nicht wieder zu erkennen. Selbst viele Straßen und Plätze sind umbenannt worden. So auch die August-Bebel-Straße, in der ich das Licht der Welt erblickte. Als habe August Bebel, einer der Väter der Sozialdemokratie, Schuld an den heutigen politischen Zuständen.
Die Menschen haben sich verändert. Der gewohnte Zusammenhalt ist verschwunden. Begegnungen mit dem Nachbarn sind auf das Notwendigste beschränkt. Jeder kocht seine eigene Suppe und manche gönnen dem Nachbar nichts Gutes.
Und das Schlimmste: viele Leute sind Anhänger neonazistischen Geistes, rennen AfD und PEGIDA nach und sind fremdenfeindlich eingestellt.
Nein - das ist nicht meine Heimat. Das ist eine andere (Un)Kultur.
Ich meinte, meine Heimat existiere nur noch in meiner Erinnerung - bis ich auf Reisen ging - in ferne Welten und Kulturen.
In China fand ich in Teilen wieder was ich für verloren hielt:
den Zusammenhalt unter den Menschen,
die gegenseitige und Nachbarschaftshilfe,
die Achtung vor den Alten,
neugierige und dankbare Augen der Schüler, die den Lehrer achten,
die Disziplin auf den Schulhöfen,
die Pionierorganisation.
In Deutschland hingegen bleibt mir nur die Erinnerung an meine Heimat.
Und die letzten Flächen meiner naturbelassenen Heimat, die Wiesen, Auen, Wälder und Bäche müssen Stück für Stück den Flächen für Baugrundstücke weichen. Die Zersiedlung der Heimat vieler Menschen geht weiter. Und die neuen Bewohner sind ein Leben lang an die Banken und das Stück Bauland gebunden. Das ist so etwas wie eine Zwangsheimat. Es bleibt abzuwarten, ob der Standort um ihr Baugrundstück ihnen einmal so richtig Heimat bedeutet.

Antwort von U. Gellermann:

Lieber Herr Heiducoff, sie malen ein Bild Ihrer Heimat mit Worten. Sie teilen es anderen sprachlich mit. So wird ihre Vorstellung von Heimat Teil der Vorstellung anderer. Gemeinsam mit anderen sind Sie in der deutschen Sprache zu Haus. Das ist ein Heim, in das man einladen kann ohne sich zu schämen.


Am 13. Februar 2018 schrieb Hans Tigertaler:

Ohne Heimat sein heißt leiden (Feodor Michailowotsch Dostojewski)

Da sind wir weiter und handfester. Heimat ist in Deutschland für die meisten Menschen etwas, was sie nur gemietet haben. Um Heimat zu haben, bedarf es also steter Zahlungsfähigkeit hinsichtlich der Miete, der Grund- und Bodenrente.

Woanders bezahlt der Käufer im Kauf jeder Ware dem Unternehmer den Wert des darin liegenden Kapitals plus einen Profit als "Belohnung". Dafür geht natürlich der in der Ware repräsentierte Wert des Kapitals vollständig in das Eigentum des Käufers über.

In der Grundrente dagegen bezieht der Grundbesitzer durch Miete oder Pacht, also ohne Übereignung des Bodens, ein ewiges leistungsloses Einkommen: Der Mieter oder Pächter bezahlt die Nutzung des Bodens, und selbst wenn er seinen beliebigsten Wert zu beliebigster Zeit beliebig häufig vollständig entrichtet hat, ist dieser Boden nicht in sein Eigentum übergegangen, nimmt seine Zahlungsverpflichtung kein Ende.

Hat also der Mieter den Wert seiner Räume plus einen ordentlichen Profit auch noch so häufig entrichtet, er kann stets schutz- d.h. auch heimatlos gemacht und unter die Brücken gejagt werden.

Daß der Begriff der Grund-, der Bodenrente in der Neoklassik keine distinkte Rolle mehr spielt, sondern als Produktionsfaktor wie jeder andere gilt, ist das besondere Gaunerstück dieser Scheinwissenschaft.

Die Reinform von Miete und Pacht ist die Fron. Es ist das Fortleben des Feudalismus.

Wie lange es gelingt, seine Heimat zu bewahren, hängt aber von der Umschlagsgeschwindigkeit des Kapitals ab. Mit ihr wächst die Bodenrente, damit am Ende auch die Entmietung, also die Enteignung.

Und so sagte Schiller, die Stärkeren ankündigend, die da einziehen werden: "Der wackre Mann findet überall seine Heimat".


Am 12. Februar 2018 schrieb antares56:

Das dumme ist, wir dummen Deutschen nehmen einen Horst und eine Angela wohl weiterhin in unsere Arme. Obwohl sie, wie auch eine Nahles, niemand vermissen würde und sie nicht wiedersehen wollte! Aber die Leute krallen sich fest an ihren Posten - ohne Nutzen für den Bürger!
Unsere Politlandschaft ist zur Zeit wirklich nur ein Müllhaufen von sich selbst weit überschätzenden Politikern!
In einem weiterem Merkel-Regime werden wir weiter zurückfallen in Punkto Ehrlichkeit und Demokratie (soweit unter dem Merkel-Regime überhaupt noch zugelassen. Korruption und Lobbyismus wird vom Merkel-Regime natürlich nicht angegangen!


Am 12. Februar 2018 schrieb Der Linksliberale:

Dieses Deutschland bekommt nun auch noch ein Heimatministerium. Die Heimat eines Menschen ist für mich nie etwas „Staatliches“ gewesen. Aber nun kommt auf Wunsch einer möglichen GroKo der Heimat-Horst, (grandioser Name, danke Uli Gellermann) und sagt wer oder was Heimat ist. Er wird wohl die BRD meinen. Frühere ausführende Organe bürgerlicher Heimatkonzeptionen waren die deutschen Heimat(schutz)vereine. Die Heimat(schutz)vereine waren während der Weimarer Republik überwiegend ein Hort des Nationalismus und während der Naziherrschaft zu oft glühende Anhänger der Faschisten. Die Faschisten haben den stramm nationalen Heimatbegriff um die Kategorien „Blut und Boden“ erweitert. Sie behaupteten die germanische Rasse (arisch?) hätte schon lange vor jeglicher fremdrassiger, jüdischer Zuwanderung den Boden bewirtschaftet. Es war für die Nazis nur ein kleiner Sprung vom Heimatbegriff zur Rassenideologie. Dass das Jüdische keine Rasse ist, sondern eine Religion, wurde verschwiegen. Der Begriff „Heimat“ wird von den neuzeitlichen „Heimatvertriebenen“ wieder anders interpretiert, sie artikulieren ein ominöses „Recht auf Heimat“ in den ehemals deutschen Gebieten und fordern zudem die Staatsbürgerschaft von den jetzigen Staaten. Der Heimat-Horst wird es schwer haben oder besitzen die Vertriebenen zwei „Heimaten“? Wenn Heimat an den Staat gebunden ist, so habe ich sogar 3 „Heimaten“: DDR, BRD alt, BRD neu. Ich habe für mich eine Lösung gefunden, meine Heimat ist hier, wo ich lebe, liebe und arbeite. Der Staat BRD ist nicht meine Heimat, denn wenn Frau Merkel aufgibt und die BRD an die USA verschenkt, habe ich wieder eine Heimat verloren. Außerdem befürchte ich den Schritt von der „Heimat“ zum „Vaterland“, welches meine Kinder oder vielleicht auch ich dann gegen „böse Russen“ oder den Putin oder gegen Chinesen oder Ausländer verteidigen sollen…da will ich doch lieber „vaterlandsloser Geselle“ oder heimatlos sein. Übrigens die Rationalgalerie ist für mich so etwas wie eine politische Heimat, die würde ich auch verteidigen.


Am 12. Februar 2018 schrieb Karola Schramm:

Wieder einmal was zum Nachdenken: "Was ist Heimat" ? "Da, wo meine Wiege stand, da ist mein Heimatland ?" kann man schön und laut singen oder, so um 1930 von der Diakonisse Eva v.Tiele-Winkler gedichtet:"Dir bleib ich treu bis zum letzten Hauch, Volk meiner Heimat in Nebel und Rauch ?" Oder ganz anders, als "Vaterlandslose Gesellen" die diese Volkstümelei ohne eine "Hand voll Heimaterde" nie mitmachen wollten und jetzt auch nicht wollen.

Wie also kommt die Regierung jetzt auf die Idee, dem Innenministerium mit seinen gut 18 Unterabteilungen ein Heimatministerium anzugliedern ? Das - so wird ihm die Schärfe fürs Puplikum genommen - für den Aufbau des ländlichen Bereichs zuständig sein soll wie Seehofer sagte, er mit diesem Ministerium was für die "kleinen Leute tun könne ?" Er und die Regierung kennen scheinbar nicht die vielen Aufgaben, die dem Innenministerium inne wohnen. Bürokratieabbau gehört auch dazu. Mit dem neuen Ministerium käme jedoch noch mehr Bürokratie hinzu. Merken die das nicht ?

Meine Heimat und Geburtsland ist Deutschland. Allerdings schämte und schäme ich mich immer noch, eine Deutsche zu sein, erst recht, wenn ich im Ausland bin. Mir ist dieses Land peinlich und ich kann nicht stolz auf es sein. Es gab eine kleine Auszeit zu Willi Brandts Zeiten - dann war meine Begeisterung für DE wieder erloschen.

Immer wieder die alte Leier - ein Obrigkeitsstaat mit elitärem Denken: "Haste was, biste was. Haste nichts, biste nichts und sollst auch nichts werden." Kennzeichen: Die Hartz 4 Gesetze und die vielen falschen Doktorarbeiten beim politischen Personal.

Dann die Aufarbeitung der Nazizeit. Ich hatte erwartet, was nur recht und billig ist, dass DE sich NIE wieder an Unterdrückung, Ausbeutung und Kriegen beteiligen wird. Dass DE ein Vorbildstaat in Sachen Demokratie, sozialem Engagement, guten Löhnen, besten kostenlosen Schulen und Universitäten für alle, die begabt und ineressiert sind, sein würde und DE sich grundsätzlich für friedliche Lösungen weltweit einsetzen und diese auch einfordern würde. Auch in der sog. Globalisierung ist das möglich.
Nichts davon ist als Lehre aus dem 2. WK gezogen worden. Nichts davon haben die politisch Verantwortlichen umgesetzt.

Rechte und ultra Rechte hat es immer gegeben. Sie werden gefährlich, wenn sie die Mehrheit bekommen. Und die bekommen sie nur, wenn die Politik weiter so arrogant und hochmütig auf die arbeitenden Menschen blickt und sie mutwillig in Armut, prekärer Beschäftigung, Lohn-und Gehaltsdumping und Obdachlosigkeit erstickt.
Eine kluge, ausgewogene Einwanderungspolitik ohne Vernachlässigung der einheimischen Bevölkerung hätte auch positiv verlaufen können.
Nichts davon hat stattgefunden.

Stattdessen befindet sich mein Heimatland mit seinen Soldaten seit gut 28 Jahren in diverersen Kriegen.

Auch die willkürliche Öffnung der Grenzen für überwiegend junge, männliche Flüchtlinge - deren Heimat mit deutscher Hilfe zerstört wird - trägt dazu bei, dass sich große Teile der Bevölkerung sich bedroht, eingeengt und vernächlässigt fühlen mit dem fatalen Ergebnis der "Blut - und Boden- Ideologie." Meine Heimat - mein Blut."

So hat Deutschland als friedliches Land den Rest an Glaubwürdigkeit für mich verloren. Diese Vermischung von Flüchtling und Zuwanderer, getarnte militärische Einsätze als Friedensmissionen, Finanzkriege im Schatten der Austeritätspolitik mit Knebelverträgen durch EU-und Deutschland, Schuldenbremsen und schwarze Null, blockiert das Land zusätzlich um innenpolitisch eine funktionierende, friedliche, konkurrenzfreie Heimat zu sein.

Diese deutsche Heimat, dieses deutsche Land, gehört gar nicht den Deutschen. Die dürfen als Hurra-Patrioten für Kanzler, Kabinett und Parlament und eine gierige Wirtschaft und deren Aktionäre, dem Raubtierkapitalismus in Kriege ziehen wie eh und je.

Heimat und Heimatgefühle sind per se ja nicht schlecht. Aber wenn ich jetzt junge Soldaten höre, die für "ihre Heimat" in den Krieg ziehen, ohne dass ein einziges Land, in dem oder gegen das sie kämpfen, mein Land kriegerisch angegriffen hat, dann gerate ich doch ins Grübeln, was hier - in meiner Heimat - in Deutschland so schrecklich schief läuft.


Am 12. Februar 2018 schrieb Hans Informat-Ion:

Dem neuen "Heimat-Minister" gewidmet:
https://www.golyr.de/volkslieder/songtext-unsere-heimat-482763.html
Lied der Pionierorganisation Ernst Thälmann: Der Text rechtfertigt dessen Bedeutung innerhalb des Kommunismus und des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus.


Am 12. Februar 2018 schrieb Bernd Kulawik:

Den treffendsten Kommentar hat m.E. Fefe dazu verfasst: "Bei 'Heimat' und 'Horst' muss ich an 'Wessel' denken." Das sagt eigentlich alles über eine Politmarionetten-"Elite", in der ein Horst Seehofer "Minister für Heimat" werden kann.


Am 12. Februar 2018 schrieb Otto Bismark:

Wenn ich alles so bedenke, was seit 1989 über uns hinweggerollt ist, dann muß ich zu dem Schluß kommen, daß ich meine Heimat wie diese in dem hier verlinkten Kinderlied besungen wird https://www.youtube.com/watch?v=_Msflj8IksI wohl endgültig verloren habe. Selber schuld allerdings!


Am 12. Februar 2018 schrieb Peter Stribl:

Mein Vater wurde im Ersten Weltkrieg in der Steiermark geboren von einer Slowenin, die nach der Entbindung in ihre „Heimat" zurückkehrte. Es ist zu vermuten, daß sie ihrem Kind ein besseres Leben ermöglichen wollte als ihr eigenes Dasein. Mein Vater wurde danach von einem Ehepaar adoptiert und erlag als junger Mann den Versprechungen der Nazis. Für den Eintritt in die Wehrmacht würde er die deutsche Staatsbürgerschaft erlangen. Außer dem Berufsrisiko, verletzt zu werden, blieb davon nichts übrig. Im Gegenteil hatte meine Mutter Mühe, die Staatsbürgerschaft für mich zu erhalten. Um meinen Beruf zu erlernen, mußte ich bereits 30 km von meinem Geburtsort ein Zimmer beziehen. Nach der Lehre zwang mich der ?Arbeitsmarkt? noch weiter weg, anfangs auf Montage, kreuz und quer durch ganz Westdeutschland, zum Schluß in eine damals nicht unangenehme Stadt. Seit hier eine Autobahn gebaut wird, wird diese Stadt jedoch von Woche zu Woche unerträglicher. Was aber noch mehr ins Auge springt, ist die Austauschbarkeit dieser Städte. Überall Filialen von Handelskonzernen, nirgendwo ein Ankerpunkt für den sogenannt kleinen Mann. Im Zug meiner politischen Bildung bekam ich in einem Schnellkurs die Differentialrente von Marx und weiteren Ökonomen vermittelt. Und das Wissen um die Enteignung der Großgrundbesitzer durch die Bolschewiken in Russland. (Welche Stellen wohl diese Theorien bzw. Fakten weiterhin vermitteln, wenn Unis von Soros & Co. "Schule machen"?)

Nach meinem Wissen und Gefühl kann es nur eine Lösung für die erwähnten Dilemmata geben. Grund und Boden müssen dem Gemeineigentum übereignet werden, z. B. durch Kommunalisierung. Die Menschen, die in diesen Kommunen geboren werden, haben Anrecht auf Erbpacht einer angemessenen Wohnung. Mit den Produktionsstätten wird in vergleichbarer Weise verfahren. Darüber hinaus muß zumindest verwirklicht werden, was Lafontaine gefordert hat: Daß eine Fabrik, die auf unternehmerische Initiative zustandekommt, dem Gründer gehört. Was darüber hinaus an Expansion solcher Unternehmen entsteht, muß den Arbeitern überschrieben werden. Damit wäre dem Kapitalismus ein Giftzahn gezogen. Und der Begriff Heimat, ohne Besitz-Bindung, bekäme auch für Arbeiter eine positive Bedeutung.


Am 12. Februar 2018 schrieb Der vom Helmholtzplatz:

"Ziemlich durchsichtig ist der neue Heimat-Trend zur Abwehr der AfD und deren nationaler Phrase erfunden worden. Abwehr durch Kopieren? Eine seltsame Heimatschutz-Maßnahme."
Kopieren? Nein, Vorgaben aus Übersee abarbeiten. Dort hat ja schon G.W. Bush das Heimatschutzministerium vor mehr als 15 Jahren installiert. Und was die dort und anderswo, also auch hier, so treiben hat ja u. a. der Hr. Snowden aufgedeckt. Und was einem Krieg führenden Land so alles an Ungemach an der Heimatfront drohen kann? Da braucht es Schutz, Heimatschutz. Und der sieht, erst einmal in Bayern, wenn der Horscht es denn macht vermutlich auch in der gesamten Heimat so aus:
Neues Polizeiaufgabengesetz in Bayern.

Die Polizei kann

Aufenthaltsgebote und Aufenthaltsverbote aussprechen, das heißt die Bürger zwingen, ihren Wohnort nicht zu verlassen oder, ihren Wohnort zu wechseln und ohne Rücksicht auf Familie und Arbeit an einen vorgegebenen Ort zu ziehen. Hier ist nicht einmal ein Richtervorbehalt gegeben. Der Betroffene muss erst klagen.
sogenannte Gefährder zunächst auf drei Monate, mit weiterer richterlicher Genehmigung unbegrenzt in Vorbeugegewahrsam nehmen. Der Betroffene wird zwar vom Richter angehört, es gibt aber keinen Pflichtverteidiger. Er muss ggf. aus der Haft heraus ?beweisen?, dass er keine Gefahr (mehr) ist. Grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien wie rechtliches Gehör, das Recht auf einen Rechtsbeistand, Akteneinsicht, wie sie in der Bayerischen Verfassung, dem Grundgesetz und der EU-Grundrechtecharta garantiert sind, bleiben ungeregelt.
auf öffentlichen Versammlungen unbegrenzt ?Übersichtsaufnahmen? des Versammlungsgeschehens anfertigen, ebenso darf offen gefilmt und das gesprochene Wort mitgeschnitten werden, ein computergestützter Abgleich mit vorliegendem Bildmaterial ist möglich.
die Polizei darf die Post beschlagnahmen und öffnen.
sie darf verdeckte Ermittler unter falschem Namen und mit einer Legende auch in Wohnungen einsetzen, ebenso im Internet, ob als Partner bei Whatsapp oder einem anderen sozialen Medium. Ein Richter wird nur eingeschaltet, wenn sich der Einsatz gegen eine bestimmte Person richtet.
sie darf private Personen als Spitzel (V-Mann) einsetzen. Der Richter muss nur zustimmen, wenn sich der Einsatz gegen bestimmte Personen richtet oder in Wohnungen stattfindet. Zwar darf der Spitzel keine Straftat provozieren, aber ? wie mir Juristen sagen ? sind im Bereich der Drogenkriminalität in großer Zahl entsprechende Fälle durch die Rechtsprechung dokumentiert ist. Dieser Vorbehalt ist also das Papier nicht wert, auf dem er steht.
sie kann in der Wohnung lauschen und verdeckt filmen.
Auch Gespräche mit Familienangehörigen und Anwälten sind nicht wirklich geschützt, trotz der Zeugnisverweigerungsrechte. Um abzuhören und heimlich zu filmen darf die Polizei auch in Wohnungen einbrechen.
sie darf Telefone abhören und in Informationssysteme eindringen, darf Kommunikationsverbindungen unterbrechen oder den User abschalten. Sie darf auf Speichermedien zugreifen und dazu in Wohnungen einbrechen, auch Daten löschen oder verändern. Diese Zugriffsmöglichkeit wird dazu führen, dass auch im Netz nicht mehr zwischen fake und Wahrheit, Kunstprodukt der Polizei und Originaläußerung einer Person unterschieden werden kann. Die Zuverlässigkeit der Protokollierung der Vorgänge ist im Nachhinein nicht mehr überprüfbar.
Google, Apple und Co. können verpflichtet werden, ihre Daten zum Zweck der Rasterfahndung zur Verfügung zu stellen, riesige Datenmengen aus dem höchst privaten Bereich gelangen damit in die unmittelbare Verfügungsmacht der Polizei.
die Polizei kann Drohnen einsetzen, die offen oder verdeckt filmen und lauschen, auch in Wohnungen auf Telekommunikation und IT-Systeme zugreifen.
(Die Aufstellung stammt von der Homepage der parteilosen bayrischen Landtagsabgeordneten C. Stamm)
Bei so viel Heimatschutz lassen sich andere Bundesländer nicht lumpen und Niedersachsens neue Rot-Schwarze Landesregierung bereitet ebenfalls ein neues Polizeigesetz vor. Präventivhaft ist mit dem Grundgesetz vereinbar sagt die ehemalige Richterin und heutige niedersächsische Justizministerin Barbara Havliza. Na, wenn die das sagt?!
(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/niedersachsen-justizministerin-barbara-havliza-verteidigt-praeventivhaft-a-1192027.html)
Hach, Heimat, wie werd' ick dir vermissen.


Am 12. Februar 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

Ein heißes Eisen hat der Galerist in seiner unnachahmlichen Weise angepackt, und dadurch Möglichkeiten eröffnet zu hinterfragen, was denn Heimat für den Leser und Schreiber bedeutet, um dann Heimat einordnen zu können, denn der Heimat Begriff ist so widersprüchlich, wie die Verhältnisse selbst. Und von welcher Erkenntnis, Einstellung und Haltung ich ausgehe, nähert man sich dem, um es sich anzueignen, in den gesellschaftlichen Verhältnissen, vom Stand der Produktionsmittel ausgehend. Vielen Dank !
Im Althochdeutschen bedeutet "heimöti" oder "heimödeli" soviel wie Armut und Kleinod (Grimm 10,864).
Nach festen Definitionen zu suchen ist nicht zielführend,
Es sind die Verhältnisse, wie Zugehörigkeit erkannt wird. Gehöre ich zu einer Klasse in einer Klassengesellschaft, und wenn ja, zu welcher.
Die Losung von den "Arbeitern ohne Vaterland" spielte in der Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts eine ganz wesentliche Rolle.
Johann Jacobi, 1870 als Stimmführer der internationalen Demokraten gegen den Krieg verhaftet, bindet den Begriff Vaterland kritisch an die Aneignung von Heimat zurück: "die Welt: ubi bene, ibi patria- wo es uns wohlgeht, das heißt, wo wir Menschen sein können, ist unser Vaterland; Euer Vaterland ist für uns nur eine Stätte des Elends" ( Bausinger 1986,98).
Die Anti Kriegsstimmung gegen die Opferung fürs Vaterland in der Arbeiterbewegung wurde von den Herrschenden in das Schimpfwort "vaterlandslose Gesellen" (Kaiser Wilhelm) verfälscht.
Tucholsky bringt Heimat (1929) sowohl gegen den Staat, der sich fortscheren solle, "wenn wir unsere Heimat lieben" (GW 7, 312), als auch gegen vaterländische und nationalistische Vereinnahmung in Stellung: " Es ist unser Land. Wir haben das Recht, Deutschland zu hassen-weil wir es lieben. Man hat uns zu berücksichtigen, wenn man von Deutschland spricht: Kommunisten, junge Sozialisten, Pazifisten, Freiheitsliebende aller Grade" (314).
Heimat bietet sich als Inbegriff nach der Suche nach einem besseren Leben an, aber auch als stützende und fesselnde Vergangenheit an, ein Grund auf dem man geht, wie auch ein Ort, von dem man vertrieben werden kann.
Das Motiv eines sehnsüchtig besetzten Ortes, um den es zu kämpfen ist, klingt in den Liedern der Internationalen Brigaden im Spanien Krieg, ebenso bei den Katalanen, in der Poesie der zärtlichen Sprache, des Ausdrucks, der Hingabe ans Volk von Pablo Neruda, der die Sprache der Menschen, des Volkes, der Liebe zur Heimat, so ohne falsches Pathos einen bin ins innerste berührt, und Verstehen lässt, was Heimat im Leben und für das Leben der Menschen bedeuten kann.
Mein kommunistischer Vater, der Internationalist war, hat bis zu seinem Tod unter dem Verlust seiner Heimat, (Masuren) gelitten, und der Schmerz hat nie nachgelassen, und so ist die Erkenntnis, dass es die Zeiten, die Umstände, die Erlebnisse, die Erfahrungen, und nicht zuletzt, dass Wissen und Begreifen der Interessen des Volkes geschuldet ist,sich in den politischen Verhältnisse widerspiegelt, in denen wir Hier und Heute leben allerdings sich Türen öffnen können, dass Bewusstsein zu verändern, und den Konditionierungen den Kampf anzusagen.


Am 12. Februar 2018 schrieb Marc Britz:

Lieber Uli,
könnte was die Sprache betrifft nicht besser ausdrücken. Chapeau! Und weil Du gerade Hölderlin erwähnst, erlaube ich mir ein Zitat anzufügen in dem er den fiktiven Griechen Hyperion den eigenen Heimatbegriff ausprechen lässt:

"So kam ich unter die Deutschen. Ich foderte nicht viel und war gefaßt, noch weniger zu finden. Demütig kam ich, wie der heimatlose blinde Oedipus zum Tore von Athen, wo ihn der Götterhain empfing; und schöne Seelen ihm begegneten ? Wie anders ging es mir!
Barbaren von alters her, durch Fleiß und Wissenschaft und selbst durch Religion barbarischer geworden, tiefunfähig jedes göttlichen Gefühls, verdorben bis ins Mark zum Glück der heiligen Grazien, in jedem Grad der Übertreibung und der Ärmlichkeit beleidigend für jede gutgeartete Seele, dumpf und harmonielos, wie die Scherben eines weggeworfenen Gefäßes ? das, mein Bellarmin! waren meine Tröster.

Es ist ein hartes Wort und dennoch sag ichs, weil es Wahrheit ist: ich kann kein Volk mir denken, das zerrißner wäre, wie die Deutschen. Handwerker siehst du, aber keine Menschen, Denker, aber keine Menschen, Priester, aber keine Menschen, Herrn und Knechte, Jungen und gesetzte Leute, aber keine Menschen ? ist das nicht, wie ein Schlachtfeld, wo Hände und Arme und alle Glieder zerstückelt untereinander liegen, indessen das vergoßne Lebensblut im Sande zerrinnt?"

Heimatliebe als unbarmherzige Kritik der Heimat. So kann ich mir das auch gefallen lassen.


Am 12. Februar 2018 schrieb Des Illusionierter:

@Alles nur Satire:
>>Aber ich sehe viel zu wenig Menschen, die die bestehenden Verhältnisse ändern wollen<<

Wenn nur wollen und können Hand in Hand gingen! Ich kann noch so sehr mein Bewusstsein für Fehlentwicklungen schärfen: Meine Reichweite und Wirkungsmöglichkeit ist mikroskopisch. Schon bei den Nächsten ist Schluss. Und wenn ich mich bei den alternativen Medien umsehe stelle ich fest, dass fast überall Meinungsführer jenseits der 60 auftreten, während die jüngere Generation kaum präsent ist.


Am 12. Februar 2018 schrieb Lutz Jahoda:

HEIMAT
ANSICHT EINER AUSSICHT

Basis gegen Führungsspitzen.
Selbstzerfleischung, Schlangengrube.
Weiter geht das große Schwitzen.
Alter Schmand aus neuer Tube.

Lange Personaldebatten
warfen kurze Zwergenschatten,
ganz im Sinn der Superreichen.
Auch Frau Merkel wird nicht weichen.
Was wird sie der Welt wohl geben?
Sauren Saft aus deutschen Reben!

Und so sehen wir verdattert:
Stahlgewitter! Eisenbesen!
Während der Kopierer rattert:
Alles schon mal dagewesen!


Am 12. Februar 2018 schrieb Des Illusionierter:

Mag Heimat doch sein, was sie will - ich habe sie nie anders denn als geistige Heimat erlebt - so bleibt doch festzustellen, dass es kaum einen Begriff gibt, der vergifteter ist! Wo Heimat als Eigentum behandelt wird, ist sie als Heimat für Alle schon verloren.


Am 12. Februar 2018 schrieb Alles nur Satire:

Ich weiß nicht, wie es anderen Lesern geht, aber meine ehemalige Heimat hat bislang 1,2 Mio. Wohnungslose geschaffen, betreibt eine brutale Zuhälterorganisation, die Jobcenter heißt. In der Altersarmut mit TINA erklärt wird. Weil die Heimat einigen zu klein wurde, die Bundeswehr immer mehr bewaffnete Besuche weltweit organisiert.

Ich erkenne meine Heimat nicht mehr.

Rechtes Heimatgeschwafel geht mir auf die Nerven, es läßt mich mittlerweile aggresiv werden.

Aber ich sehe viel zu wenig Menschen, die die bestehenden Verhältnisse ändern wollen.

Die die Absichten verstehen, wenn niederträchtige Politiker Heimat ins Volk blasen.

Das dabei nie etwas Gutes in Deutschland heraus kam, werden die Beheimateten dann noch lernen müssen.

Erst recht nicht bei den Empfängern der Heimatpropaganda.

Und all das nennt sich Entwicklung?


Am 12. Februar 2018 schrieb Peter Cyslyak:

Da kann Gellermann über Heimat säuseln wie er will, Karl Marx hat das so gesehen: "Die Arbeiter haben kein Vaterland. Man kann ihnen nicht nehmen, was sie nicht haben."


Am 12. Februar 2018 schrieb Klaus Madersbacher:

Ist das der Vollhorst, der die Heimat verkauft, die man dann in Luxemburg kaufen kann?
Siehe das christliche Alpenland, wo das Milleniums-Rechzregime noch wegen Heimatverkaufs vor Gericht steht, während das neue schon in den Startlöchern scharrt:-)
Heimat, teure Heimat! Dagegen ist Fussball ja heilig ...

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