Ehe für alle

Geld nur für den Trauschein

Autor: U. Gellermann
Datum: 28. Juni 2017

Nun hat sie wieder zugeschlagen: Angela Merkel, die Kämpferin für die Freiheit! Immer schon war sie für die Freiheit der Märkte, auch der grenzenlose Warenverkehr ist ihr eine Herzensangelegenheit. Doch lange hatte sich die Chefin einer konservativen Partei geweigert, den Schwulen und Lesben das Recht auf einen ordentlichen bürgerlichen Trauschein zu geben. Jetzt aber, nicht lange vor den nächsten Wahlen – und die Umfragen sagen, dass um die 80 Prozent der Deutschen eine völlige Gleichstellung von lesbischen und schwulen Paaren im Eherecht befürworten – erklärt sie die Entscheidung wer nun gerade wen offiziell heiratet zur „Gewissensfrage“. Jetzt kann jeder Abgeordnete ohne Fraktionszwang entscheiden wie er lustig ist.

Endlich können Schwule und Lesben auch in der hohen deutschen Scheidungsrate auftauchen. Denn darum geht es. Auch wenn prächtige Hochzeiten vor schlichten Standesämtern im Vordergrund stehen: Es geht um den amtlichen Besitzschein: Dein Auto, mein Auto, Deine Rente, meine Rente, und wer kriegt den Hund? Denn kaum eine deutsche Ehe hält durchscnittlich länger als 13 Jahre. Und wenn die gesetzlich verordnete Zugewinngemeinschaft – so definiert der Paragraph 1363 des Bürgerlichen Gesetzbuches die Ehe – an ihr Ende gekommen ist, dann weiß ein jeder: Dass mit der Liebe war nicht so gemeint. Spätestens dann wird klar: Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung (Artikel 6 des Grundgesetzes). Und die staatliche Ordnung regelt im Zweifelsfall immer Vermögensfragen.

Doch noch ein anderer Genuss wird den gleichgeschlechtlichen Heirats-Paaren zuteil: Das Ehegattensplitting, die steuerliche Trauschein-Prämie. Denn wer den Schein hat, kann sich steuerlich gemeinsam veranlagen lassen. Das bringt im schönsten Fall eine monatliche Steuerminderung von etwa 15.00 Euro. Wer nun auf den Gedanken kommt, der „Schutz der Familie“ würde vorrangig den Kindern zuteil, den Schwächsten in der Gesellschaft, der irrt sich. Wer seine Kinder allein erzieht ist häufiger arm: Rund 40 Prozent der Alleinerziehenden in Deutschland leben von Hartz IV.

Nun geht es so kurz vor den Wahlen natürlich nicht um sozialen Klimbim, es geht um die Freiheit: Wer kann wen wann heiraten?! Das ist auch daran zu erkennen, dass Parteien wie die SPD oder die Linke, die eher als sozial gelten, die Dame Merkel und ihren Eheschwenk heftig begrüßen ohne zugleich die Ehe-Splittingfrage aufzuwerfen. Obwohl die Gelegenheit, wenn die Ehemodalitäten ohnehin debattiert werden, wirklich günstig wäre. So wird eine erstaunte Öffentlichkeit erleben, dass der Bundestag in der allgemeinen Ehefrage bald nur seinem Gewissen folgen wird. Ob die alleinerziehende Mutter mit ihrem Geld auskommt ist ihr Problem und hat augenscheinlich mit dem Gewissen nichts zu tun. In Deutschland wird weiter der Schein prämiert und nicht das Kind. Aber sicher wird die Frage ernsthaft aufgeworfen werden, wenn die Kinder aus In-Vitro-Schwangerschaften alimentiert werden müssen. Denn das Kind aus dem Reagenzglas ist ein Fall der individuellen Freiheit. Das Kind, das von Hartz Vier lebt, ist nur ein Sozialfall. So bekommt die Gewissensfrage ein gewisses Gschmäckle. Und Angela Merkel die Aureole einer Vorkämpferin für Freiheit und Fortschritt.

Der Text der Startseite wurde von Angelika Kettelhack lektoriert.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 04. Juli 2017 schrieb Otto Bismark:

Ich muß Albrecht Storz die Hoffnung ein wenig nehmen. Es sieht derzeit ganz so aus, als ob die Masche der Frau M. erneut (wie in der Vergangenheit doch schon so oft) verfängt. Ich erlebe in Diskussionen mit jungen Menschen schon, daß für diese gerade die Fragen, die mit Homosexualität und dergleichen verbunden sind und letztlich geht es bei der sogenannten Ehe für alle ja darum eine eminent wichtige Rolle spielen. Auch wenn sie überhaupt nicht derart veranlagt sind, halten die das m.E. derzeit für einen enormen, wenn nicht den wichtigsten Freiheitsgewinn. Soziale Probleme kommen nach meinem Eindruck in der Wertung erst viel später! Und wenn wir Alte (66) wie in dem Beitrag von Storz auch angedeutet auf Probleme von seinerzeit hinweisen, wobei ich als damaliger DDR-Bürger bspw. den Kuppelparagraph überhaupt nicht kenne, dann wird das als Haltung Ewiggestriger abgetan.


Am 03. Juli 2017 schrieb Albrecht Storz:

Es ist wirklich nur noch lächerlich, was man uns heutzutage auf der politischen Bühne präsentiert. Die "Ehe für alle" wird uns als durch die Parteien mutig erkämpftes Freiheitsrecht verkauft. Diese Leute haben überhaupt keine Vorstellung davon, wie es in den Sechziger- und Siebziger-Jahren war, wenn man mit langen Haaren an die falschen Leute geraten ist. Auf offener Strasse wurde man angepöbelt, beleidigt oder musste gar mit Prügel rechnen. Damals wurde der Kuppel-Paragraph abgeschafft auf Grund dessen sich Eltern strafbar machen konnten, wenn sie erlaubten, dass ein Freund bei der Tochter übernachtete. Dann die Abschaffung des Paragraphen, der Homosexualität unter Strafe stellte.
Damals wurde für eine freie Entfaltung mit Idealen, Mut und Herz gekämpft - heute sitzen irgend welche Partei-Strategen da, und heroisieren banale Verwaltungsakte.
Ich kann nur hoffen, dass die Jugend nicht so dämlich ist, und diese aufgeführte Farce für Ernst nimmt.


Am 01. Juli 2017 schrieb Michael Kohle:

Wir sollten den Herren Beck, Kahrs, Spahn und den anderen für ihre Penetranz und dem Martin Schulz für seine Sekunden-Helle dankbar sein, sonst hätte uns dieses Thema bis zum 23. September mindestens komplett den Nachtschlaf geraubt.

Jetzt sollte - m.u.M.n. - für dieses Thema gänzlich der Gellermann'sche Imperativ gelten:
DEHALB IST DIE DEBATTE AN DIESEM PUNKT BEENDET.
Bitte, Bitte, das Maß ist voll! Schließlich ist auch der übliche Schlusspunkt einer Debatte längst erreicht. Wie der lautet? Und Marx hat doch recht!

Übrigens!

Vom wem und für wen dieses ganze Spektakel angezettelt wurde und wem es helfen sollte, wird uns spätestens mit dem nächsten Politbarometer mitgeteilt. Wir dürfen gespannt sein!


Am 01. Juli 2017 schrieb Klaus Bloemker:

@Reinhard Lerche
"stimme ich Ulli G. vorbehaltlos zu: Es geht wie immer um Cash"

Nein, darum geht es hier nicht! - Im Erb- und Steuerrecht (Ehegattensplitting) sind homosexuelle 'eingetragene Partnerschaften' seit 2013 Ehepaaren gleichgestellt. - Siehe mein Kommentar.
unten. (Urteil Bundesverfassungsgericht.)

Ulis Ansatz ist in diesem Fall falsch. Die ganze Geschichte eignet sich nicht für eine maxistisch-materialistische Analyse.

Antwort von U. Gellermann:

Der Artikel negiert an keiner Selle die 2013er Regelung.


Am 01. Juli 2017 schrieb Reinhard Lerche:

Ja und Nein!
Ja, es ist gut, dass er ENDLICH eine Regelung für Beziehungen gibt!
Nein, es wird eine Reaktion geben, die uns zwei Schritt oder sogar drei Schritt zurück treibt!
Sorry, ich selber bin seit 30 Jahren nicht involvert, weil hetero!
Ich glaube allerdings, dass die "sexuelle" Mehrheit "zurückschlagen" wird.
Wenn es um Rechte von "echten" Minderheiten geht sind "Deutsche" konsequent !! : Männlich, dominant, klassenbewusst!
Daher stimme ich Ulli G. vorbehaltlos zu: Es geht wie immer um Cash: Wie schaffe ich das Erbrecht mit meinem "faux pax" zu vereinigen?
Geht nicht: >< Also?


Am 30. Juni 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

"Ehe für alle" stellt den Neoliberalismus kein bisschen in Frage, denn wenn dem so wäre, gäb es keine "Ehe für alle." Frau Merkel mag sich verzockt haben. Sie war nicht mal in der Lage, nach der Abstimmung im Bundestag am Morgen im Parlament, Stellung zu beziehen.
Mich stört,dass die gesellschaftlichen Veränderungen seit vielen Jahren möglich gewesen wären, mit den Stimmen von sPD, der PdL, und den Grünen. Nix ist passiert. Und nun, weil es in der Gesellschaft die Stimmung gibt, wurde die Gunst der Stunde genutzt, und Merkel ist sich treu geblieben im Pudding kochen.
Als Afghanistan, und sämtliche Kriegseinsätze durchs Parlament gepeitscht wurden, hatten die Umfragen ähnlich hohe Zahlen zu bieten, wie jetzt, und die Frage von Krieg und Frieden haben die Damen und Herren, die das entschieden haben einen Dreck interessiert, denn der überwiegende Teil der Bevölkerung war gegen jegliche Kriegseinsätze. Noch bezeichnender sind die Hunderttausende in den achziger Jahren, gegen den Nato Doppelbeschluss auf die Straße gegangen sind. --


Am 30. Juni 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel:

Nun bin ich in Sachen Ehe ja nicht ganz so erfahren, da ich seit über 30 Jahren in erster Ehe lebe. Daher hat mich das Thema nie tangiert. Dasselbe betrifft die verschiedenen sexuellen Orientierungen. Leben und leben lassen, war da mein Motto. Suche jeder sein Glück, solange er keinen damit belästigt.

Überhaupt finde ich, dass vieles in der ganzen Sexualdiskussion verlogen ist. Es geht doch gar nicht um die Emanzipation "der" Homosexuellen usw. Es geht um die Emanzipation der Homosexuelle mit kleinbürgerlicher Herkunft. Hartz-IV-Empfänger und ?Aufstocker sind da schon vor langer Zeit durch die Erfindung der Bedarfsgemeinschaft "emanzipiert" worden. Die hat sich noch nie an der geschlechtlichen Orientierung der Teilnehmer gestoßen. Und Ehegattensplitting, Erbrecht, Ehegattenunterhalte, Ehevertrag usw. hat die Armen des Volkes inklusive derer in prekären Arbeitsverhältnissen bisher kaum berührt. Auch ist mir unbekannt, dass eine Putzfrau, ein Toilettenmann, ein Gärtner oder ein Bauarbeiter je wegen ihrer sexuellen Orientierung Probleme hatten.
Auch Gewalt in der Ehe scheint mir im kleinbürgerlichen Milieu ein deutlich größeres Problem als anderswo zu sein. Meine Großmütter und auch deren Mütter waren in ihrer Jugend oft lebenslustige Dinger gewesen. Aber ungebeten zu nahe zu kommen wäre niemand angeraten gewesen. Als Bäuerinnen bzw. Fabrikarbeiterinnen wussten sie schon, dass Bratpfanne bzw. Nudelholz multifunktionale Instrumente sind.

Und so hat Uli Gellermann sehr recht, wenn er zeigt: bei der ganzen Debatte geht es ums Geld. Und es betrifft also auch nur die, wo genügend Geld da ist, wobei die wirklich Reichen die Probleme auch wieder anders lösen.

Und noch zum Abschluss: wer nicht glaubt, dass die Ehefrage auch eine Klassenfrage ist, vergleiche mal das Familien- und Eherecht der DDR mit dem der BRD. Die Unterschiede sind schon beachtlich. Übrigens wurde auch die strafrechtliche Verfolgung Homosexuelle in der DDR bereits 1968 beendet. Die BRD schaffte das erst 1994. Richtig gelesen: Nachdem die DDR beigetreten worden war, verschlechterte sich die Lage der Homosexuellen erst mal wieder.




Am 30. Juni 2017 schrieb marie becker:

"Das ist ein Offenbarungseid der Politiker: Nur wer ein Gewissen hat, kann diesem auch folgen. Und was machen alle die ohne Gewissen?"

die folgen wie schon immer unter Merkels Regierung deren Alternativlosigkeit -

unglaublich, welchen Machtanspruch die Dame hat...
die Parlamentarier müssen offenbar beim Eintritt ins Parlament ihr Gewissen ablegen ...so ein Verfahren gibt's sonst nur beim Militär in den unteren Chargen...

na, gebe der Himmel, dass die Parlamentarier bei den Neuwahlen im Herbst ihr Gewissen auch wiederfinden......


Am 30. Juni 2017 schrieb Uschi Peter:

@Klaus Bloemker:
der Stellenwert der Homoehe ergibt sich aus deren Quantität. 94 000 (vierundneunzigtausend) schwul- / lesbische Paare 2016 in Deutschland (ZIB 2 / 3sat heute) sind schon eine gesellschaftliche Kraft, die es zu respektieren gilt!


Am 30. Juni 2017 schrieb Kurt Wolfgang Ringel:

Offenbarung

Am 29. Juni 2017 schrieb Ute Plass:
"So wird eine erstaunte Öffentlichkeit erleben, dass der Bundestag in der allgemeinen Ehefrage bald nur seinem Gewissen folgen wird."
Das kann ja heiter werden:
"Fraktionszwang aufgehoben: Hunderte Unionsabgeordnete suchen verzweifelt ihr Gewissen"
http://www.der-postillon.com/2017/
06/gewissensentscheidung.html

Das ist ein Offenbarungseid der Politiker: Nur wer ein Gewissen hat, kann diesem auch folgen. Und was machen alle die ohne Gewissen?


Am 29. Juni 2017 schrieb manfred caesar:

Auf einen kurzen Nenner gebracht :
"Spätrömische Dekadenz !" Und so wird es auch enden.

Antwort von U. Gellermann:

DIE DISKUSSION BEWEGT SICH ZUNEHMEND WEITER VOM EIGENTLICHEN THEMA WEG.
DEHALB IST DIESER STRANG DER DEBATTE AN DIESEM PUNKT BEENDET.


Am 29. Juni 2017 schrieb Dieter Porth:

Wenn Politiker wie Merkel emotionale Themen lostreten, dass wollen sie im Fahrwasser oft häßliche politische Kröten durchwinken.
Zum Beispiel: Der NSA-Bericht legt den Verdacht nahe, dass ....
Ich denke, die "Ehe für Alle"-Aktion ist eine politische Blendgranate.
Linke - ob nun Intellektuelle oder in den Redaktionen - sind so berechenbar ....


Am 29. Juni 2017 schrieb Ute Plass:

"So wird eine erstaunte Öffentlichkeit erleben, dass der Bundestag in der allgemeinen Ehefrage bald nur seinem Gewissen folgen wird."
Das kann ja heiter werden:
"Fraktionszwang aufgehoben: Hunderte Unionsabgeordnete suchen verzweifelt ihr Gewissen"
http://www.der-postillon.com/2017/06/gewissensentscheidung.html


Am 29. Juni 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Uli Gellermann,
......es liegt auf gar keinen Fall am Start Artikel, der wichtig und richtig ist.
Sicherlich spiegeln die Kommentare, auf verschiedene Art und Weise ein Teil des Denkens zu dem Thema, wider.
Die Gedanken sind frei, und ich denke, dass ohne Zensor, innen als auch von außen, laut gedacht und nachgedacht werden können muss, mit Widerspruch und Kritikfähigkeit. Dass das ohne Konflikte geschehen kann ist nahezu unmöglich, und warum denn auch ?
Es ist wichtig Kritik, Meinung, Haltung und Auseinandersetzung und Ringen um eine Position, oder eine zu finden oder auch zu verändern die Lebendigkeit des Lebens darstellt mit all den Fehlern und Widersprüchen Moralische Keulen sind verständlich, aber letztendlich ohne Bedeutung. Moralische Werte, die die Gesellschaft bestimmt sind nicht nur ständig zu überprüfen, sondern auch als Frage zu stellen: WEm nutzt das ? Ethik, darüber sollte mehr und inhaltlich gesprochen werden.
Sicherlich ist er mehr als gelungen; dein Artikel, weil viel Bewegung zustande gekommen ist, und dass die soziale Frage ein elementarer Bestandteil bei allem was die Gesellschaft angeht ist, möchte ich hier sehr mit unterstützen.


Am 29. Juni 2017 schrieb Karola Schramm:

Viel Lärm um - was denn eigentlich ?
Merkel sagt lange Nein. Immerhin muss sie Charakter zeigen (nicht haben) und drei Monate vor der Wahl sagt die strenge Mutter endlich ja. Alle jubeln und sind froh. Doch wie nennt man sowas in der Erziehung ? Wie nennt man sowas überhaupt ?
Autoritär-repressiv, was andere immer wieder zwingt, sich frustriert und brav in die Warteschlange bei Muttern einzuordnen?
Sie bestimmt und gibt die Gangart vor, frei nach Schnauze und zu ihrem Vorteil. Wäre es anders, hätten wir diese gleichgestellte gleichgeschlechtliche Ehe schon lange.
Trotzdem verstehe ich diese Hysterie um die gleichgestellte Partnerschaft nicht. Ehe hin oder her. Sollen sie doch heiraten dürfen vor dem Standesamt, oder zusätzlich noch in der Kirche.
Ehe und Familie stehen unter dem Schutz das Staates. Was ist dabei, wenn gleichgeschlechtliche Paare heiraten wollen ? Der Ärger tauchte doch dann auf, als man bemerkte, dass es auch um die Familie geht - nämlich in Verbindung mit Kind oder Kindern.

Warum nennen Frauen nicht den Namen des Erzeuger-Vaters ?
Weil er dann Rechte haben könnte ?
Die Frauen vergessen leicht, dass auch Kinder Rechte haben, nämlich zu wissen, wer der Vater ist - auch In-Vitro-Kinder werden irgendwann wissen wollen, wo ihre Wurzeln sind.

Dieses kleine Lock-geschenk vor der Wahl soll entsprechende Wähler animieren, dass sie ihr Kreuzchen natürlich bei Merkel machen und damit Danke sagen, der Retterin der Homo-Ehe.
Doch Achtung: Mit Merkel wählen sie auch Kriege, in die die Kinder später ziehen müssen, sie wählen soziale Ungerechtigkeiten, Ungleichheiten, Armut, Dünkelhaftigkeit und ein Schulsystem, dass sich schon freut auf noch mehr Unterprivilegierte, unter denen die Kinder am meisten leiden. Schon jetzt.
Merkels neoliberales Regierungskonzept ist hammerhart und schafft den Sozialstaat ab.

Besuche im Krankenhaus und Rechte, hätten sich Homosexuelle auch bei einem Anwalt über eine Verfügung oder ähnliches Dokument holen können. Jetzt dafür Merkel danke sagen müssen , halte ich für sehr peinlich.


Am 29. Juni 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Benny Thomas Olieni
herrlich unideologisch.
Zum Kringeln !!
@ J. Bildstein, U. Peter und altes Fachbuch.
Nicht jeder kann den tieferen Sinn verstehen: Gerne wird, was man selber denkt, anderen an die "Backe," geklebt: Die A....backe ist nicht gemeint. Nehmt es nicht persönlich, denn Witz, Humor und Sarkasmus muss sein und ausgehalten werden, denn keinem von euch würde ich wissentlich unterstellen, die Menschenrechte nicht zu achten, und deswegen beziehe ich hier Stellung.


Am 29. Juni 2017 schrieb Benny Thomas Olieni:


"Ehe für alle".

Das erinnert mich an die Erdnuß-Werbung "ültjes sind für alle da".

Ehe für alle - aber natürlich nicht für jede(n).
Eine Voraussetzung bliebe bestimmt ein Mindestalter, vielleicht sogar Mündigkeit, nehme ich an?

Und in einer geistigen Atmosphäre, in der man allen Ernstes vom Ziel einer
"unipolaren Welt" spricht, warte ich
auf die Forderung nach der "Single-Ehe". Sozusagen "monobinär".
Die Benachteiligung von Singles muß ein Ende finden. Wir werden schließlich alle ursprünglich unverheiratet geboren!
; - )


Am 29. Juni 2017 schrieb Klaus Bloemker:

Ich finde, Karl Marx sollte hier das letzte Wort haben:

"Das unmittelbare, natürliche, notwendige Verhältnis des Menschen zum Menschen, ist das Verhältnis des Mannes zum Weibe."

(Ökonomisch-philosophische Manuskripte 1844)

Antwort von U. Gellermann:

Erst wenn man das Zitat fortsetzt "In diesem Verhältnis zeigt sich auch, in[wie]weit das Bedürfnis des Menschen zum menschlichen Bedürfnis, inwieweit ihm also der andre Mensch als Mensch zum Bedürfnis geworden ist, inwieweit er in seinem individuellsten Dasein zugleich Gemeinwesen ist" wird deutlich worum es geht: Um das gesellschaftliche Wesen des Menschen. Im Kontext argumentiert Marx zum Thema „Privateigentum und Kommunismus“. Aus dem Zusammenhang gerissen kann auch ein Marx-Zitat zum Kalenderspruch verkommen.


Am 29. Juni 2017 schrieb Marc Britz:

@Ulrike Spurgat

Mal unabhängig vom tagespolitischen Wahlkampf-Geplänkel: Es macht mich ungemein wütend wenn die Emanzipation von Homosexuellen nicht als gesamtgesellschaftlich relevante Frage bezeichnet wird. Besonders nicht in einer Gesellschaft die diese vor noch gar nicht allzu langer Zeit gesetzlich als Perverse bezeichnen durfte und noch kurz davor ins KZ steckte.

Zur Erinnerung: Sozialismus bedeutet für Verhältnisse einzutreten in denen die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist


Antwort von U. Gellermann:

Wenn sich die Miss- und Unverständnisse häufen, kann es auch am Startartikel liegen. Mir war und ist daran gelegen den Wahlkampftrick von Frau Merkel zu beleuchten, die es tatsächlich schafft, nachdem ihr konservatives Lager Jahrzehnte die Homosexuellen aller Art unterdrückt hat, sich als Emanzipatorin darzustellen. Auf diesen Fälscher-Zug springt Martin Schulz auf und – ohne die jüngere Geschichte zu beleuchten – überdeckt zugleich, dass Ehefragen auch soziale Fragen sind. Dass diese Gelegenheit, wenn schon der Trauschein unverhofft ins Parlament und damit in eine gewisse Öffentlichkeit kommt, weder von SPD, noch Linkspartei noch den GRÜNEN genutzt wird, um das Ehegattensplitting auch nur anzusprechen ist beschämend.


Am 29. Juni 2017 schrieb Rolf Ehlers:

Ehe für alle heißt nicht mehr als die Anerkennung der partnerschaftlichen Liebe, die im nächsten Schritt auch .mehr als zwei Partner zulässt. Mit dieser Bewegung wird - junge Männer werden sagen: endlich auch der Sexus frei. Die jahrtausendealte Unterdrückung und Gängelung der Geschlechtlichkeit durch die Religionen hatte die moralische Fesselung der Bürger zur Folge. Indem diese Fesseln ganz gelöst werden, kommen wir zu einer neuen Freiheit des Einzelnen. Müßig zu sagen, dass damit der Unterdrückung und der Gewalt unter den Geschlechtern weitgehend der Boden entzogen wird. Die freie Liebe für alle, wenn sie kommt, wird Zeit brauchen bis sie akzeptiert wird. Der amerikanische Schriftsteller Theodore Sturgeon (1918-1985) hat eine solche Zukunft in seinen Romanen sehr feinfühlig beschrieben.

Antwort von U. Gellermann:

Gewalt zwischen den Geschlechtern bedingt sich auch aus den Besitzverhältnissen.


Am 29. Juni 2017 schrieb Marc Britz:

@ Joe Bildstein
@ Uschi Peter
@ Altes Fachbuch

So,so wenn Homosexuelle einander heiraten wollen ist das also so wie wenn Menschen Tiere heiraten wollen. Und das ganze ist dann auch noch ein köstlicher Treppenwitz. Um mal bei den von Ihnen gewählten tierischen Vergleichen zu bleiben und um ein Mindestmaß an Höflichkeit angesichts Ihrer primitiven Homophonie zu wahren: bei Ihnen piept's wohl!


Am 29. Juni 2017 schrieb Aleksander von Korty:

Die gesamte Diskussion zum Thema bürgerlicher Ehevertrag auch für sexuell anders orientierte Partner läuft seit Jahren in die falsche Richtung. Es ist nicht fortschrittlich und zukunftsweisend, die reaktionäre bürgerliche Ehe auch auf anders geschlechtliche Beziehungen ausdehnen zu wollen.
Richtig kann nur die politische Forderung und Zielsetzung sein, die überholte Ehe abzuschaffen. Ersetzt werden sollte das Ehegesetz durch ein Rahmengesetz über frei vereinbare notarielle Verträge, die in unterschiedlicher Weise und für unterschiedliche Partner die gegenseitigen Verpflichtungen regeln, die von den Vertragspartner freiwillig übernommen werden wollen. Und je nach Verpflichtungsgrad sollten diese Verträge auch vom Staat gesetzlich und finanziell unterstützt und begünstigt werden, unabhängig von wem sie geschlossen wurden. Das Gesetz sollte lediglich sittenwidrige Verträge ausschließen.


Am 29. Juni 2017 schrieb marie becker:

"Jetzt kann jeder Abgeordnete ohne Fraktionszwang entscheiden wie er lustig ist."

wenn er denn auch hätte frei entscheiden können , als es militärisch nach Afghanistan oder sonst wohin ging um unser aller Freiheit zu verteidigen....und Humanitas zu üben.........

aber die aktuelle Entscheidung ist ja wirklich viiiiiel wichtiger.

faktisch wars doch immer schon so: Ehe geschlossen und mit viel Glitzer gefeiert .

Besitzverhältnisse (einschließlich Partner ) geklärt...und nun langweilt man sich miteinander im gemeinsamen Kämmerlein.

ob sich darin Homos oder Lesben unterscheiden??
na jedenfalls sind die rechtlichen Verhältnisse auch für sie geordnet und der Staat behält die Übersicht.........


Am 28. Juni 2017 schrieb Uschi Peter:

@Joe Bildstein köstlich! Gab es nicht einen römischen Kaiser, der seinen Hund heiratete? Vielleicht weiß einer mehr über dieses weltbewegende Ereignis.


Am 28. Juni 2017 schrieb Bernd Weber:

@ Grit Wegener
Aber die Schwulen- und Lesben-Szene ist längst verspießert.


Am 28. Juni 2017 schrieb Uschi Peter:

Das geht doch allein um Stimmenfang. Die starke und reiche Lobby der Schwulen und Lesben und. und ... verspricht offenbar viele Wählerstimmen.


Am 28. Juni 2017 schrieb Klaus Bloemker:

@Gerd Schweikert
Nein, keine Homophobie. Der Unterschied zwischen der 'eingetragenen (Homo-) Partnerschaft' und der (Hetero-) Ehe ist minimal. - Warum machen die Grünen das zur Koalitionsbedingung?

Der viel größere kulturelle Unterschied im Verständnis von Ehe, Mann - Frau etc. zwichen muslimischen Einwanderen und Deutschland (westlichen Vorstellungen) wird aber von Grün als irrelevant behandelt.

Wer diese Unterschiede anspricht, ist ein 'Rechter' (AfD).

Es gibt ökonomische und kulturelle Probleme - die Homoehe ('Geld nur für den Trauschein' :-) gehört aber nicht dazu.


Am 28. Juni 2017 schrieb Grit Wegener:

Eine brillante Skizze der bürgerlichen Ehe. Danke!


Am 28. Juni 2017 schrieb ltes Fachbuch:

@ lieber herr bildstein;)
lassen sie das mit der kuh!!
stellen sie sich vor, das kalb will dann bürgerliche rechte und wird plötzlich gewählt!!??


Am 28. Juni 2017 schrieb Gerd Schweikert:

Das ist doch ein primitiver Versuch die soziale Frage gegen die Geschlechterfrage auszuspielen. Dahinter verbirgt sich doch nur Homophobie.

Antwort von U. Gellermann:

Dahinter verbirgt sich nix: Es gilt das geschrieben Wort.


Am 28. Juni 2017 schrieb Klaus Bloemker:

Das Ehegattensplitting für homosexuelle 'eingetragene Partnerschaften'.
Wikipedia:

"Am 6. Juni 2013 veröffentlichte das Bundesverfassungsgericht seinen Beschluss zum Ehegattensplitting für eingetragene Lebenspartner ... Somit besteht jetzt ein Rechtsanspruch auf Steuerklassenänderung und Splittingverfahren. ... Die Gleichstellung erfolgt rückwirkend zum 1. August 2001 "
________

Mir ist schleierhaft, warum die Homoehe plötzlich so einen politischen Stellenwert bekommen hat. - Es muss ein Versuch der bürgerlichen Ideologen sein, die Klassenfrage in den Hintergrund zu drängen. So müsste man das doch als Marxist sehen.

Antwort von U. Gellermann:

Da gilt natürlich nur wenn alle Geschlechter in der selben Klasse sind und der Lehrer alle MEW-Bände auswendig kann.


Am 28. Juni 2017 schrieb Andreas Schell:

Und schon sind alle wieder mit einer verdammt wichtigen Frage beschäftigt. Habe mangels Kenntnis gestern ein seit langem verheiratetes Homo-Paar gefragt, was da eigentlich los ist. Die kurze Antwort: keine Ahnung. Der staatliche Sanctus für ein Bekenntnis, das mit oder ohne Staat gemacht worden wäre? Als hätte irgend jemand zwecks Eheschließung je eine Regierung gefragt? Wie viele Bundesbürger sehnen sich dieses Gesetz denn eigentlich herbei? Also diesen Unrat besser einfach vorbei schwimmen lassen?

Eine kritische Anmerkung sei gemacht: über die umfassende Grundgesetzänderung, die gerade eben durch den Bundestag gepeitscht wurde, um volkseigenes Tafelsilber an profitgeile Heuschrecken verkaufen zu können, war in unseren Leitmedien kein so großes Thema. Syrien, wo die Lage gerade mal wieder gefährlich eskaliert, ist gerade auch keines. Aha.

Antwort von U. Gellermann:

Die gleichgeschlechtlichen Paare hätten z. B. gern die selben Besuchsrechte in Krankenhäusern sie die Heteros. Nur zu verständlich.


Am 28. Juni 2017 schrieb Alexander Kocks:

Wenn man sich so die vielen Entscheidungen der Abgeordneten des Bundestags über die Jahre ansieht, kommt man überhaupt nicht auf
die Idee anzunehmen, dass die Damen und Herren ein Gewissen haben.


Am 28. Juni 2017 schrieb Gert Flegelskamp:

Im Prinzip ist mir die Sache völlig gleichgültig. Mir ist es egal, ob Paare zusammen wohnen, ob diese Paare Männlein oder Weiblein, gemischt oder wie auch immer sind.
Interessant ist für lediglich die Aussage der Frau Merkel, die für eine entsprechende Abstimmung sogar einen permanenten Grundgesetzverstoß aussetzen will, indem sie die Abstimmung über diese Frage zur "Gewissensentscheidung" macht. Damit sagt sie uns Wählern, dass sie in dieser Frage ihren Parteimitgliedern erlaubt, in der Abstimmung ihrem Gewissen zu folgen, was vom Grundgesetz eigentlich als grundsätzliche Forderung für JEDE Abstimmung gelten müsste (Artikel 38/1).
Gegen dieses Grundrecht verstößt der Fraktionszwang, mitunter auch Partei-Disziplin genannt, seit Beginn dieser Republik anno 1949.
Lese ich dann die Leserbeiträge in der Presse, finde ich nirgend eine Entsprechung.
Die Frage, ob für dieses Vorhaben eine Verfassungsänderung erforderlich ist, ist eigentlich eine rhetorische Frage, denn Art. 6/1 GG besagt eindeutig, dass die Familie unter dem Schutz des Staates steht und der Tagesspiegel weist z. B. auch darauf hin, dass zum Zeitpunkt der Definition dieses GG-Artikels, der zu den Grundrechten gehört, homosexuelle Partnerschaften strafbar waren. Außerdem gibt es Urteile des BVerfG, in denen das Verständnis von Familie betont wird und es ist fraglich, ob das BVerfG nun von seiner früheren Rechtsprechung abweichen würde.
Ich bin allerdings ein wenig altmodisch, denn in meinen Augen kann ein Kind nicht zwei Väter oder zwei Mütter haben, wie die Presse gerne schreibt. Für mich ist der Terminus "Vater" identisch mit dem Erzeuger und "Mutter" ist immer die, die ein Kind geboren hat. Hat jemand ein Kind adoptiert, ist er stets nur ein Ersatz für den leiblichen Vater oder die leibliche Mutter. Das hat nichts damit zu tun, dass Adoptiv-Väter oder -Mütter u. U. für das Wohl eines Kindes die bessere Alternative sein können. Aber man sollte nicht vergessen, die Gene erbt jedes Kind nur von den leiblichen Eltern, nicht von Adoptiv-Eltern, egal ob schwul oder lesbisch, nicht einmal von heterogenen Adoptiv-Eltern.

Das mit den "Alleinerziehenden" klingt immer so mitleid heischend. Mir stellt sich hingegen die Frage, warum sie alleinerziehend sind. Nach deutschem Recht sollten sie zumindest Unterhalt einfordern können, wenn der Erzeuger sie nicht heiraten will. Doch ich kenne durchaus Fälle, in denen die Frauen sich weigerten, den Erzeuger auch zu ehelichen. Oder Frauen, die geschieden sind. Statistische gesehen kommt das Scheidungsbegehren mehrheitlich von der Frau bei weitem nicht allen Alleinerziehenden wird eine Unterhaltszahlung vorenthalten.

Antwort von U. Gellermann:

Zum einen: Mit fast 850 Millionen Euro an Unterhaltsvorschuss unterstützen Bund, Länder und Kommunen pro Jahr etwa 450.000 Alleinerziehende, deren ehemalige Partner keine Alimente für die Kinder zahlen. Zum anderen geht es nicht um Mitleid, sonern um Tatsachen.


Am 28. Juni 2017 schrieb joe bildstein:

Endlich kann ich als Landwirt meine Kuh heiraten.
Wenn unser Land sonst keine Probleme hat dann wird alles gut. Unser erstes Kalb werden wir Martin taufen.


Am 28. Juni 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Vielen Dank, dass du wieder "zugeschlagen" hast.
Das Frau Merkel in der Lage ist, sich ohne Rückgrat bewegen zu können, grenzt an ein neoliberales "Wunder," allerdings war es zu erwarten.
Für jemanden, der weder Haltung, Charakter oder gar einen Standpunkt hat, den es zu verteidigen gilt, ist es einfach mal eben diese Frage zur Gewissensfrage zu machen. Sie wird wieder im roten Siegerjäckchen weiter ihr politisches Unwesen, nicht nur im Land, sondern in der Welt treiben.Nichts gegen die Ehe für Alle, doch für mich stellt sich mehr die Frage nach Krieg und Frieden, nach gesamtgesellschaftlichen Problemen, die einer Lösung bedürfen, und da hat die Ehe für Alle eine untergeordnete Rolle. Das Thema lenkt eher von den wirklichen Probleme, die es in der Gesellschaft gibt ab. Um eines vorab ganz klar zu stellen: Jeder soll heiraten, mit den Konsequenzen, die in diesem Artikel sehr eindeutig aufgezeigt werden, wen er will. Als gesellschaftlich relevante Frage sehe ich es allerdings nicht an, und als Gewissensfrage schon gar nicht. Diese verflixte Rumeierei, und die Linken fallen auch drauf rein. Von den Grünen erwarte ich diesbezüglich nichts anderes, als das was sie tun, von den Linken aber schon. Es wird wieder aufgeblasen, gedampfplaudert, als Thema so positioniert, dass es an Wichtigkeit kaum zu übertreffen scheint.
Wo ist der Aufschrei in der Republik, über die Altersarmut, über Krieg und Frieden, über Kinderarmut, über den Pflegenotstand, über die Folgen der verbrecherischen Hartz Gesetze, über die Tausenden unbegleiteten Kinder- und Jugendlichen in Deutschland. Der Aufschrei, dass das Grundgesetz, mit jeder Änderung uns mehr Rechte nimmt,dass Deutschland als Waffenhändler in Krisengebieten munter mit macht, und die Politik uns scheinheilig was von Werten, die sie meinen, erzählt. Das an den Börsen mit Lebensmitteln spekuliert werden darf, und Menschen das Geld nicht reicht, zum Sattessen. Mittlerweile bekommen Themen eine Bedeutung, die wichtig sind in einer Gesellschaft, allerdings gibt es wichtigere, nämlich die Lösung

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