Die Herrschaft des Matriarchats

Angela Merkel dreht noch eine Runde

Autor: U. Gellermann
Datum: 22. Juli 2019

Einem Glauben der Frauenbewegung entsprechend sollten HERRSCHAFT und Matriarchat eigentlich nicht zusammengehen. Aber dürfte man jetzt DAMSCHAFT schreiben? Wo das doch so nahe an Dämlichkeit läge. Und dämlich ist es keinesfalls, wenn die männlich dominierte Rüstungsindustrie sich mit den Damen Merkel, von der Leyen und Kramp-Karrenbauer ein feminines Tarn-Netz für die Schlacht um Steuergelder überwirft. Noch weniger dämlich ist es, wenn die seit 13 Jahren amtierende Bundeskanzlerin mit überraschenden Haken, Finten und Rochaden nun ein weiteres, scheinbar neues Karnickel aus dem Hut zaubert und temporär vergessen macht, dass sie eigentlich total angeschlagen ist, aber immer weiter und weiter und weiter regiert. Schon wachsen die ersten Kinder in Deutschland heran, die nur die Merkel als Kanzler kennengelernt haben.

Zwar hat die ewige Angela angekündigt, mit der nächsten Bundestagswahl sei ihre Kanzlerschaft beendet. Aber die Wahl soll erst im Herbst 2021 stattfinden. Bis dahin ist viel Zeit. Und Merkel ist für Überraschungen immer gut. Auch für einen zähen Willen zur Macht. Auch dafür, dass politische Leichen ihren Weg pflastern. Wo sind Karl-Theodor zu Guttenberg oder Thomas de Maizière geblieben? Beide saßen im Kabinett Merkel I (November 2005 bis zum Oktober 2009). Wer kann sich noch an Ilse Aigner, Kristina Schröder, Peter Ramsauer oder Ronald Pofalla erinnern? Sie bevölkerten einst das Kabinett Merkel II (Oktober 2009 bis Oktober 2013). Auch von Hans-Peter Friedrich, Hermann Gröhe und Johanna Wanka (Kabinett Merkel III, Dezember 2013 bis Oktober 2017) hat man kaum mehr gehört. Und wer ihr so richtig im Weg war – Friedrich Merz, Roland Koch, Christian Wulff oder Günther Oettinger – spielt entweder keine Rolle mehr oder nur noch in der zweiten Liga.

Wo Frau von der Leyen ihr Altenteil verdämmert, weiß nach der letzten EU-Inszenierung jeder, der Tagesschau sieht. Was macht eigentlich Julia Klöckner? Einst als Merkel-Nachfolgerin gehandelt, ist sie nun als Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft ebenso ruhig wie kalt gestellt. Jens Spahn? Wer ist eigentlich Jens Spahn? Annegret Kramp-Karrenbauer ist noch nicht im erträumten Amt und schon verschlissen. Markus Söder kann seiner ständig gärenden CSU nicht den Rücken zuwenden. Armin Laschet? Damit der Normalwähler überhaupt weiß, wer das ist, muss immer seine Funktion plakatiert werden: NRW-Ministerpräsident. Ein Nachfolger für Merkel drängt sich aus der CDU-CSU nicht auf. Auch ist kein zweiter Schröder in der SPD zu sehen, ein Sozialdemokrat, der nicht nur verlässlich die Interessen der eigentlichen Herren des Landes vertritt und außerdem Chancen hätte, zum Kanzler gewählt zu werden.

Das demokratische Schauspiel, die Vortäuschung von Demokratie, wird für die eigentlichen Regisseure in den kommenden Jahren nicht einfacher. Zwar bieten sich die scheinbar oppositionellen Grünen als neue SPD an und deren Robert Habeck verfügt auch über den Charme des jungen Gerhard Schröder, aber noch ist die grüne Mitgliedschaft nicht so gefügig wie die Sozialdemokratie. Auch wenn die AfD, die Nachgeburt der CDU, in Wirtschafts- und NATO-Fragen unbedingt zuverlässig ist, kann man ihr nicht jene Ruhe zutrauen, die für das Geschäft notwendig ist: Für einen AfD-Kanzler ist das Land noch nicht reif, das würde Unruhe provozieren. Die AfD muss erst noch durch einen öffentlichen Läuterungsprozess in einer Koalition mit der CDU respektabel gemacht werden.

Aber einen Kanzler braucht die große Bühne der parlamentarischen Demokratie. Und dem wiederum müßten Neuwahlen vorausgehen. Am besten vorfristig. Wenn Angela Merkel die Vertrauensfrage stellen würde. So etwa wie "Ich oder das Chaos?!“

Dann könnte sie als Chefin einer möglichen Koalitionsregierung in einen Wahlkampf ziehen. Gleich, ob als Kanzlerin einer grün-schwarzen oder einer braun-schwarzen Koalition: Merkel würde von den Marketing-Leuten als Retterin der Nation verkauft werden. Und wer so lange im hohen Amt die einfache Hausfrau gespielt hat – obwohl ihre Doktorarbeit zur "Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden“ mit magna cum laude benotet wurde – der wird doch wohl glaubhaft die Rolle der Frau spielen können, die ihren gemütlichen Lebensabend dem Wohl des Landes opfert.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 24. Juli 2019 schrieb Ulrike Spurgat:

@ H Koba,

".......das deutsche Volk war immer stramm antikommunistisch,"

stimmt für die überwiegende Mehrzahl zu, jedoch nicht für das ganze Volk !
Kommunisten und Andersdenkende, Antifaschisten, Anarchisten, Antimilitaristen und fortschrittliche Christen, sowie aufrechte Sozialdemokraten sind nach 1933 in die faschistischen Lager verschleppt worden, meist ohne ein gültiges Gerichtsurteil. Gefoltert, erdrosselt, erniedrigt, bespuckt von den Schergen des Faschismus. Hunderttausende haben diese Qualen nicht überlebt.
Die, die überlebten haben den Kampf nach 1945 wieder aufgenommen. Die ermordeten Toten haben ihre Spuren bei den überlebenden Kämpfern hinterlassen. Eingebrannt, als eine Verpflichtung die erst dann beendet ist, wie der Schwur von Buchenwald nach der Selbstbefreiung des Lagers vom 11.4.1945 geschworen hat , "wenn auch der Letzte vor den Richtern der Völker stehen wird und verurteilt ist."

Trotz alledem hat die KPD bei den Wahlen zum Deutschen Bundestag 1949 einen beachtlichen Stimmenanteil von 1.361.706 erziehlt. 5,7%, dass waren 15 Sitze von 402.

Bereits im Vorfeld wurde an Wahlgesetzen rum gemurkst, die es den kleineren Parteien schwer machen sollte.

Alles wurde getan, wie heute wieder, dass echte fortschrittliche Bewegungen unterdrückt werden und es gipfelte darin, dass Adenauer bereits im Jahr 1951 im Hintergrund daran arbeitete, dass die KPD verboten werden sollte. 1951 gab es "Berufsverbote." Kommunisten wurden aus dem ÖD entfernt, was dann unter Bandt mit dem "Radikalenerlaß" weitergeführt wurde, Im August 1956 wurde die KPD mit allen ihr nahe stehenden Organisationen, auch für Vereine traf das zu verboten. In den Gewerkschaften wurden Kommunisten herausgedrängt, es gab Beschlüsse, die die Zusammenarbeit mit ihnen verboten haben. Wir wären heute weiter, wenn es nicht diese permanenten Attacken, Erniedrigungen, Lügen und Einschränkungen gegeben hätte, die im Verbot der KPD ihren Höhepunkt an Verleundung finden konnte. Das wußten die Herrschenden sehr genau. Lese ich einiges nach, welche Begründungen in den Gerichtsurteilen zu finden sind, welchen Hetzreden, welchem Hass und menschenunwürdigem Verhalten die KPD Abgeordneten, wie Max Reimann und andere ausgesetzt gewesen sind ist der "braune Geist" erkennbar. Nicht verwunderlich, da Adenauers Gruselkabinett mit Faschisten aus der ersten Reihe besetzt war. Der Bock wurde zum Gärtner gemacht denn die faschistischen Juristen haben die Kommunisten wieder verurteilt, nur diesesmal ohne die Todesstrafe.
Weit über 600 000 Strafverfahren wurden nach 1945 gegen Kommunisten und ihnen nahestehenden Personen eingeleitet. Sie landeten in Adenauers Knast, wieder unter unsäglichen Haftbedingungen, die schlimme Erinnerungen wach riefen ließen.
Fortschrittliche Frauen und Männer hat es zu Hunderttausenden und mehr gegeben, die gegen alle Widerstände, gegen Unterdrückung niemals aufgegeben haben für eine andere Gesellschaft einzutreten und das gehört zur historischen Wahrheit dazu, denn nichts ist vergessen und niemand ist vergessen.

In Bayern gab es vor ca. 2 Jahren ein Berufsverbot für ein Mitglied der DKP........, ein Mitarbeiter an einer Universität war betroffen.
Bis auf einige Änderungen im Gesetz gibt es den "Radikalenerlaß" immer noch.


Am 24. Juli 2019 schrieb Krysztof Daletski:

@Heinz Schneider: "Alsbald wird der deutsche Rüstungsetat die öffentlichen und privaten Nettoinvestitionen, die bei kaum noch 2 % des BIP liegen, übersteigen."

Für diese Politik gibt es sogar in den USA einen Namen: "military Keneysianism". Kürzlich habe ich im Radio Prof. Burda für diese Politik werben hören in einem Streitgesrpäch mit Heiner Flassbeck (leider ist Flassbeck nicht darauf eingegangen). Ein -je nach Standpunkt erwünschter oder unerwünschter- Nebeneffekt des "military Keneysianism" ist, dass zunehmende Teile der Wirtschaft vom Militär leben und folglich militärische Aktivitäten wohlwollend betrachten.

Eine Frage: könnten Sie mir die Quelle nennen, in der der Umfang der privaten Nettoinvestitionen berechnet (und definiert) ist? Danke!


Am 23. Juli 2019 schrieb H Koba:

frank zappa hat in einer seinersongs folgende textzeile: "politik ist die unterhaltungsabteilung der wirtschaft."...

wirtschaft, so interpretiere ich das, heißt militär/industrie/finanzen.

sie aber sprechen von matriachart.?? frauen stehen "oben", aber nicht an der macht.... o.k. an der regierung, aber nicht an der macht.
egal in welchen Staat sie schauen.
sie erwähnen typen, die frau merkel angeblich - vielleicht sogar mit Zustimmung der wirklich herrschenden - "entsorgt" haben soll. na, da kann doch das wählende volk froh sein. vollpfosten wie pofalla, gröhe, klöckner, merz, usw. braucht kein mensch. dann doch wohl eher merkel, krampe-karrenklauer und die siebenfache mutterkreuzträgerin.
krampe karrenklauer wird nicht schlechter sein als scharping oder struck, oder andere spezialdemokraten je gewesen wären. nur die kapitalistischen Zeiten sind andere. jeder sozi würde/müsste heute handeln wie diese katholik. sonst wäre das monatliche gehalt von mehr als 12.000 euro -netto - schwierig zu generieren. das deutsche volk war immer stramm antikommunistisch und wird es in naher zukunft auch bleiben.
was will ich damit sagen: wenn im kapitalismus menschen - egal ob weiblich/männlich - in Führungspositionen geschoben werden, dann werden sich die wirklich herrschenden schon etwas dabei gedacht haben. also locker bleiben. bald ist die ära merkel "gechichte" und dann geht's aber richtig in Richtung Faschismus.

Antwort von U. Gellermann:

Mit Faschismus-Prognosen spielt man nicht.


Am 23. Juli 2019 schrieb Ralph Höpfner :

Sehr geehrter Herr Gellermann,

genau diese Überlegungen fielen mir auch gleich ein, als ich von dieser ‚Frauenbewegung‘ hörte und las. Staatslenkerinnen und Kriegsgöttinnen machen sich doch prima vista vertrauenserweckender als ihre männlichen Pendants. Und, nun ja, meist sehen sie ja etwas lieblicher in ihrer skulpturelleren Darstellung und auf den Kriegsflaggen aus.- Zu was Quoten und Gendergleichheit doch nützlich sein können, gell?

Dabei muss betont werden - beim Marx noch einmal! - dass dieser ganze Komplex nicht nach ihren Personen bewertet werden sollte, sondern nach den grundlegenden Strukturen. ‚Frank Zappa zaid: Die Politik ist nur die Unterhaltungsabteilung des militärisch-industriellen Komplexes.‘

Die ‚private Aneignung‘ von Gewinn , die Gier nach noch mehr Profit bei den einen bedeutet gleichzeitig die Verarmung bei anderen. Das treibt diese Gierigen immer weiter, zur Expansion, zu Imperien, die dann wiederum nur mit militärischer Macht zusammengehalten werden können. Von der ‚Pax Romana‘, über die ‚Pax Christiana‘ bis zur ‚Pax Angloamericana‘ heute. Und wenn’s hilft, werden Frauen zu Kaiserinnen (vgl. Cleopatra), zu Päpstinnen, zu Staatslenkerinnen, zu Kriegslenkerinnen – bar jeden angeblichen Mutterinstinktes (vgl. Maggie ‚The Iron Lady‘ Thatcher). Gelegentlich treten selbst Pferde und Clowns und Wahnsinnige in höchsten Staatsämtern auf. (vgl.: Joseph Conrad ‚Herzen der Finsternis‘/Coppola ‚Apocalypse Now‘) - Wie bekannt, hat es zum ‚Systemerhalt‘ letztlich nicht immer geholfen. O contrario!!

Was also tun? – Stopp mit der Gier! Es gibt kein Naturrecht auf Luxuseigentum! Vergesellschaftung und Rückverstaatlichung. Basta! Kühlschränke in der Arktis sind ebenso verrückt wie überdachte und klimatisierte Skipisten in arabischen Wüsten.
Und auch das ganz persönliche Wohlstandsempfinden hängt nicht vom ‚virtuellen Fortkommen‘ und der digitalen Ausrüstung unserer ‚Fortbewegungsmittel‘ ab.
‚Ich baue Autos und keine mobilen Bestell- und Servicecenter für Amazon und andere…‘ (vgl: der jüngst verstorbene FIAT-Chef Sergio Marchionne)

Es geht nicht um ‚Erbswurstsuppenküchen‘ als wiederkehrende Social Events,
auch nicht direkt um eine Verringerung der über einhundert täglich wählbaren TV-Kanäle – Erwachsenes Verhalten aber wäre, wenn man erkennt, sich so zu verhalten, wie es dem ‚Fortbestand‘ dieser Spezies und des Globus überhaupt entspricht.
Dass das so nicht weitergeht wie bisher, wissen die ‚da oben‘ längst. Nicht erst seit gestern, sondern hier und jetzt. (vgl. Bontrup, Vortrag zu seiner Emeritierung). Deshalb ja ihre politischen Charaden
Dass das ‚sozialistische/kommunistische Experiment‘ erfolgreich hätte sein können, fürchtete der ‚Westen‘ wie der Teufel das Weihwasser. (vgl. Anwar al-Sadat)
Obwohl doch auch der ‚Wunsch nach Gleichheit‘ die Basis des westlichen Wertekanons war und nach wie vor ist. Denn sie wissen, was sie tun.
Es geht nur über die ‚Multiplikation der Idee‘, die öffentliche Stellungnahme, den lauten Protest – wie üblich bei ‚Bewegungen von unten‘.
Erdreisten Sie sich doch einmal und rufen den samstäglich in den Strassencafes Sitzenden zu: „Da sehen Sie mal, wohin uns Merkels erfolgreiche Wirtschaftspolitik gebracht hat. Sie haben samstags frei und sitzen hier in Strassencafes. – Warum laden Sie nicht die SPD-Abgeordneten dazu?“


Am 23. Juli 2019 schrieb Heinz Schneider:

Der marktradikale Hayek wollte die Demokratie auf die Auswahl des Personals beschränken und ansonsten das Kapital entscheiden lassen. Aus Politkern werden Schauspieler.
Die EU geht noch darüber hinaus. Nach einer Wahl mit allem Tamtam darf die Rüstungsindustrie ihre Kandidatinnen selbst bestimmen.
In aller Klarheit gibt es nur noch drei Prioritäten: Rüstung, Rüstung und Rüstung. Lindner fordert noch mehr davon, also wird der nächste Bundeskanzler, die Bundestagswahl wird abgesagt.

Deutschland ist ein merkwürdiges Land. Kluge Papiere liegen in den Minsiterien bereit, haarklein ist ausgearbeitet, wie man dem ökologischen Desaster beikommen kann. Im Koalitionsvertrag hat aber die Erhöhung des Rüstungsetats Priorität. VdL, AKK,Lindner wollen noch mehr,, Höcke wohl sowieso. Alsbald wird der deutsche Rüstungsetat die öffentlichen und privaten Nettoinvestitionen, die bei kaum noch 2 % des BIP liegen, übersteigen.

Bleiben SPD und Grüne, die die Wende zum Neoliberalismus erst vollzogen haben und ein kleines Wunder der Ökonomie herbeiführten: historisch einmalige Exportüberschüsse bei Prekarisierung großer Teile der Bevölkerung, ebenso einmalige Steuersenkungen für Unternehmen, die zum Dank und ohne jede Gegenreaktionen die Investitionen herunterfuhren. Nix Innovation, sondern Auto, Auto, Auto als Grundlage des Exportbooms. Wenig nachhaltig.
Deutschland boomt: Aktien- und Immobilienblasen blubbern immer kräftiger, die Rüstungsmaschine läuft heiß. Merkel bitte hilf uns, Zerfallsreaktionen auch bei multiplem Bindungsbruch weg zu lächeln.


Am 23. Juli 2019 schrieb Karola Schramm:

Aber nicht doch, lieber Uli Gellermann, das ist doch kein Matriarchat!
Das ist ein Hühnerstall, in der alle herum gackern und sich gegenseitig die Federn ausrupfen! Und der Hahn, der sitzt in Amerika und die anderen Hähne in den großen Wirschaftskanzleien und der Bertelsmann-Stiftung mit den Hennen Liz Mohn und Friede Springer, die diesen Hühnern sagen, wann und wo sie ihre Eier hinzulegen haben.

Merkel, das Oberhuhn, hat ihren Zenit seit 2015 überschritten und die Zitterpartie fängt für sie jetzt erst richtig an, weil sie weiß, dass sie dieses Land gründlich ruiniert hat - jedoch nicht allein. Sie hatte immer Wählerinnen und Wähler und das Parlament könnte ihr ja den Gehorsam verweigern. Tut es aber nicht..

Die Vertrauensfrage wird sie nicht stellen, obwohl Sie das so schön schreiben: "Ich oder das Chaos." Merkel IST das Chaos - Die Chaos Queen. Also bleibt erst mal alles wie es ist, denn zu viele profitieren von dieser politischen Agonie, die über DE schon vor Merkel durch Schröder/Fischer hereingebrochen ist. Merkel ist nur noch der letzte Schritt.


Am 23. Juli 2019 schrieb Hella-Maria Schier:

Königin Angela soll eigenlich nicht mehr ganz gesund sein, Zittern und so.
Aber sie soll ja einige Doppelgängerinnen haben und die kriegen dann schon gesagt, was sie tun sollen ;-)
Was die parteipolitische Zukunftsvision betrifft, legt man sich vielleicht nicht fest, wer da die Bürger vor welcher gemachten Chaos-Szenerie kraft Machtübernahme retten soll.
Das System will das wohl flexibel handhaben, aber auf jeden Fall zieht es die Strippen und bewegt die Marionettenfäden.

Soll die AfD eine drohende Migrantenflut und Islamherrschaft verhindern?
Oder die Olivgrünen und Kipping-Linken die nationalistische Gefahr von Rechts? Diese beiden Szenarien haben schon mal den Vorteil, dass die eine die Begründung für die andere schaffen kann. Am besten jongliert man erstmal mit beiden herum und beobachtet die Reaktionen.

Oder wie wäre die Idee einer grünen Machtergreifung gegen den Klimacrash - und gegen alle EU-Gegner und Globalisierungskritiker gleichzeitig?

Das Thema lenkt zumindest, ebenso wie die vorherigen Szenarien, perfekt von Kriegsgefahr und Verteilungsfragen ab. Die AfD muss allerdings einige tiefgreifende Metamorphosen über sich ergehen lassen, ehe sie für das System offen einsetzbar würde.
Deswegen scheint sie mir nicht der passende Machtergreifer für unsere gegenwärtigen Eliten zu sein: Was sollen die hier herrschenden international orientierten Open Boarders Globalisten, die sich aus Profitgründen viel Migration wünschen, mit einer migrationsfeindlichen und EU-skeptischen AfD anfangen, welche die alten nationalstaatlichen Grenzen hochhält?

Die Agenda der Grünen käme ihren Interessen doch viel mehr entgegen!
Sogar die des Kipping-Flügels der Linken, der kann Rest seines Linksseins unauffälliger ablegen als die AfD ihren Nationalismus. Daher halte ich eine Machtübernahme von (namentlich) rechts eigentlich für unwahrscheinlich, passt von den Interessen her nicht.
Die AfD dient wohl eher als Antithese, als verkürztes Feindbild, als Auffänger und Verhinderer linker Entwicklungen und rechtsradikaler Strömungen, welche das System nicht kontrollieren könnte.


Am 22. Juli 2019 schrieb Uschi Peter:

Gut gebrüllt. Löwe! Uns` Angela wird uns ihren Becher bis zur Neige austrinken lassen. Ich denke, sie hat mit sich gewettet, dass sie den Kohl übertrumpfen wird - die ewige Kanzlerin.


Am 22. Juli 2019 schrieb Olaf Teßmann:

Besonders nett, daß das kleene Annegretle,
kaum im neuen Amte, schon das Trump- Zäpchen gibt.


Am 22. Juli 2019 schrieb Barbara Horst:

Was zahlen Sie eigentlich dem Herrn Jahoda? Für die Dauerleistung muss
es ein Spitzen-Honorar sein: Immer frisch, frech und auf den Punkt gereimt.
Respekt!


Am 22. Juli 2019 schrieb Cornelia Praetorius:

Ich sehe Fr. Merz nicht so chancenlos, es sei denn Frau Kanzlerin hat so viel gegen ihn, dass er auf keinen Fall in die 1. Reihe rückt. Er ist doch ein Favorit von Schäuble ...


Am 22. Juli 2019 schrieb Hans Informat-Ion:

Wahrhaftig durchschaut diese sog. Republik samt ihrer Kanzlerin! Das heisst in der Medizin DIAGNOSE (Durchschau), die vor jeder Therapie steht, aber womit therapieren, denn von allein ist diese Republik unheilbar!


Am 22. Juli 2019 schrieb Gerhard Bauer:

Lieber Herr Gellermann,

Die Invektive sitzt wieder mal - aber gegen derlei Geschütz ist die Genannte ja gepanzert, wie Sie auch selbst ausführen.

Auch die aufgebotenen Namen: Bei 12 der 13 Genannten, die in irgendwelche Wüsten geschickt wurden, haben Sie Recht oder sollen Sie Recht haben. Beim lieben jungen Guttenberg möchte ich Zweifel anmelden - auch wenn ich mich bloß auf gängige Nachrichten stützen kann, und was von denen zu halten ist, deckt ja nicht zuletzt Ihre Rationalgalerie auf. Von von G. hat die Kanzlerin bis zu seinem Ende viel gehalten und hätte ihn am liebsten noch gehalten. Doch sein Schmuh in seiner Diss. wurde als zu gravierend betrachtet, so musste er gehen, und dann gleich über den großen Ozean. Oder ist mir da was entgangen?
Sonst orientier ich mich immer gern bei Ihnen und fühle mich auch zu Dank verpflichtet,

Antwort von U. Gellermann:

Wenn die Dame den Herrn Baron hätte halten wollen, hätte er bleiben dürfen.


Am 22. Juli 2019 schrieb Michael Kohle:

Konstatiere: Gellermann springt und - sorry - landet meiner zugegeben unmaßgeblichen Meinung nach „etwas arg“ kurz. Klar, so manche Formulierung hält fürwahr zum Schenkelklopfen an. Und immerhin, der Verzicht unserer Landesmutter - der Sr. Oberin Sancta Immacolata - auf ihren redlich verdienten gemütlichen Lebensabend, „etwas arg“ spärlich moniert der Galerist zum Ende. Für uns hier auf der Galerie der Vernunft, die wir uns doch wenigstens danach sehnen, dass die Hoffnung zuletzt sterben möge, dann doch „etwas arg“ wenig Salbung für unsere darbende politische Seele.

Sicherlich, beeindruckend ist sie schon und nachdenklich stimmend auch, die „Strecke“ erlegter Langohren, etlicher Wildsäue, diverser Goldfasane und B-Hörnchen. Aber nur wenig Feldhühner. Wobei die Aigner-Ilse wohl von einer anderen Jagd beigesteuert wurde, quasi ein Kollateral-Schaden beim Abschuss von Horstwild, Die zügige Verklappung der Kristina S. hat diese selbst zu verantworten. Mit ihrem Outing, als Fünfzehnjährige über dem Bett ein Kohl-Poster angehimmelt zu haben, konnte sie bei „Kohls Mädchen“ bestimmt keine Punkte sammeln. Dann soll es zwar noch die Wanka gegeben haben, die sagt mir jetzt aber gar nichts, in etwa so wie heute die Kawliczek auch. Ministerinnen für überflüssige Portefeuilles eben, allenfalls Quotenfüller. Und das Rebhuhn, die Weinkönigin, die Julia? Die darf ja noch bis auf Weiteres, Dilettieren nämlich. Nachsitzen muss sein, wo sie doch als Einzige es verbockt hat, den Sozen die Ohren lang zu ziehen im Saumagen-Land. Das war überhaupt nicht zielführend, den Sozen auch noch mit einer „Landesmutter“ zu versorgen. Man bzw. frau konnte ja nicht wissen, dass die deutsche Sozialdemokratie - in immer enger werdenden konzentrischen Kreisen fliegend - bald dem eigenen Darmtrakt der finalen Verdauung anheim fallen wird.

Ansonsten fällt die Aufstellung der Leistungsnachweise für das wandelnde Matriarchat ziemlich mager bis dürftig aus. Also ehrlich, mehr als das „Wir schaffen das!“ will mir nicht einfallen, allenfalls noch das daraus Folgende. Und selbst das ist nicht bei Allen gut angekommen. Im Gegenteil, darauf folgte bekanntlich das, was Gellermann die Nachgeburt nennt. Wenn demnächst die Hoeckes und andere Führer der Demokratie zu Hilfe eilen dürfen und ihr Überleben sicherstellen, dann kann sich das die Uckermärckerin als besondere Leistung ans Portepée heften. Da hierzulande alles per Staatspropaganda gesteuert und geregelt wird, müssen wohl schon vor langer Zeit die Sitzungen des Triumvirats im Kaffeekränzchen-Format die Pharisäer-Runden ziemlich alk- und/oder drogenhaltig ausgefallen sein. Dass das dabei kichernd Ausgeheckte ein ganz anderes Ergebnis hätte zeitigen sollen? So sicher wäre ich mir dessen auch wieder nicht.

Beim Fussball soll die Leistung des Schiedsrichters besonders positiv aufgenommen werden, wenn seine Präsenz überhaupt nicht auffällt. Die Phasen, in denen sich das herrschende Matriarchat dieses Prinzips bemächtigt hat, wurden von Jahr zu Jahr länger. Das war eigentlich immer so, ein „besonders erfolgreicher Kanzler“ - nein, nicht der Einheitskanzler - tauchte in seinen letzten Monaten nur noch einmal kurz und zwar kurz vor dem Ende beim Verleihen von Orden an Pimpfe auf, wobei er dabei das Zittern der Hand nicht verheimlichen konnte. Nicht nur das Zittern von Heute gibt deshalb zu denken. Auch das total überraschende, fast panische Bestellen ihres Erbes sollte uns dazu anhalten, uns Gedanken zu machen.Schließlich ist uns gerade die teure, ebenso beratungsintensive wie -resistente Inkompetenz im Ministerium zur Verteidigung des Rechts auf Angriffskriege abhanden gekommen. Die Freude währte allerdings nur kurz, Kontinuität konnte umgehend gewahrt werden.
Wobei dieser Akt uns daran erinnern sollte, dass die erste angeblich so wahre Demokratie in Deutschland doch nichts weiter ist als ein Reichsprotektorat von Imperators Gnaden. Wie konnte eine Angela Merkel sich nur die Freiheit nehmen und den ungeliebten Imperator-Darsteller mal so richtig in den Senkel stellen ob seiner Behandlung der Viererbande aus heimatvertriebenen Widerborstinnen. Das geht gar nicht! Es sei denn, man hat nichts mehr zu befürchten. Dürfen wir also doch hoffen?


Am 22. Juli 2019 schrieb Ulrike Spurgat:

Was mich wirklich auf die Palme bringt ist, dass Millionen von Frauen die im Niedriglohnsektor meist zwei, drei Jobs, neben Familie und Kindern zu wuppen haben, Töchter die ihre Angehörigen pflegen, Schwestern die da sind, wenn man sie braucht, noch nicht einmal mehr zur Kenntnis genommen werden. Sie holen den Karren aus dem Dreck, sind häufig alleinerziehend, sie helfen und unterstützen Freunde und vieles mehr.
Sie arbeiten in der Altenpflege unter katastrophalen Arbeitsbedingungen mit einem Hungerlohn, in der Krankenpflege, als Verkäuferin, als Putzfrau, als Tagesmutter.
Diese Frauen haben es wirklich verdient, dass man sie achtet und wertschätzt und das ist Teil der großen, sozialen Frage und ich hoffe, dass es viele Männer gibt die solidarisch mit den Frauen sind, denn aus meiner Sicht geht es um gemeinsamen Interessen, die wir haben und nicht um Geschlechterkampf und Konkurrenz, denn dafür steht Merkel, die ich noch gut mit Playmobil Männchen Frisur erinnere und von der Leichen mit Pickelhaube und die wendige Knarrenbauer: Für eine Gesellschaft, die die Reichen pudert und die Armen im Regen stehen lässt, ohne Schirm.

Merkel wird aller Wahrscheinlichkeit mit den Füßen zuerst aus dem Kanzleramt getragen werden.
Das Land hat sich mit ihrer Hilfe entsolidarisiert. Sie hat dazu beigetragen, dass sich die Lebenswirklichkeit großer Teile des Volkes massiv verschlechtert hat. Gesamtgesellschaftlich hat sie komplett versagt, dass kalte Herz, die Ellenbogen Gesellschaft. Sie schaut zu, dass der Jemen im Blut ertrinkt, dass mit deutschen Waffen die Kriege der Welt am Leben bleiben können...sie ist eine Waffenhändlerin, sie ist eine Kriegstreiberin, sie ist ein Feind aller Völker der Welt.
Als Protestantin wird sie irgendwann oben anklopfen......,in der Hölle soll sie schmoren, die Knarrenbauer und von der Leichen gleich mit, bis zum Sankt Nimmerleinstag.

Es sind nicht die Burdas und wie sie alle heißen, die sich nach oben gevögelt haben, die im Rampenlicht stehen, mit der gestörten Merkel an ihrer Seite, mit der Knarrenbauer daneben und die widerliche von der Leichen darf in dieser illustren Runde auch nicht fehlen.
Es sind die mutigen Frauen, die ihr Leben meist unter schwierigen Verhältnissen zu meistern haben und diese Frauen bleiben eine schweigende Mehrheit im Land. Sie haben keine Lobby, Gesichter von Müdigkeit, von Stress und dem Kampf ums Überleben gezeichnet. Sie stecken in der Falle, als Aufstocker, als Teilzeit Angestellte, als Mini Jobber und oft fehlt ihnen die Luft zum Atmen, denn der Strick um ihren Hals wird enger.
Merkel und Konsorten werfen ein ganz schlechtes Licht auf die Frauen die täglich ums Überleben kämpfen, wie viele ihrer männlichen Kollegen und man sollte aufpassen, dass sich kein Spaltpilz breit machen kann, weil diese korrupten charakterlosen Politiker es vormachen, was es bedeutet sich vom Mensch sein an sich zu verabschieden. Es ist die Fähigkeit zum Lieben und zum Mitgefühl, was den Menschen zum Menschen macht.

Kohls Spendenaffäre hat Merkel hochgespült. Die Gunst der Stunde hat sie genutzt; die CDU hatte eine faustdicke Krise und das kam Merkel gut zu pass. Und da sie nie mit revolutionärem Gedankengut bestückt war, sondern eine Opportonistin, die wie ein Chamäleon geschmeidig und sekündlich die Farbe ändern kann war sie der berühmte "Arsch auf Eimer." Perfekt angepasst.
Diese Frauen haben gelernt, haben abgeguckt von ihren männlichen Kollegen und setzen noch einen drauf: Kalt, herzlos, korrupt, hinterhältig, bösartig und skrupellos und viele werden sich die Augen reiben, wie sich seit Merkel die Republik verändert und es geht weiter und keiner kann irgednwann eimal sagen, dass man es nicht gemerkt hat, wie sich das Kapital Land und Leute zur Beute gemacht hat. Merkel ist ihr bester Vertreter und das Volk schaut zu.


Am 22. Juli 2019 schrieb Lutz Jahoda:

LET´S DANCE
oder
NUN AUCH DIE HOLDE WEIBLICHKEIT
IM SCHWUNG DER KREISELPEITSCHE

Links und rechts im Straßengraben
An der christlichen Chaussee
Liegen abservierte Raben,
Die nichts mehr zu melden haben:
Opfer der Merkelomé.

Sieben Schleier, sieben Sünden.
Paraffingebremster Tanz.
Die Physik wird´s uns verkünden:
Schlussgesang aus Leichtsinnsgründen
In atomarem Höllenglanz.


Am 22. Juli 2019 schrieb Alexander Kocks:

Die 3 genannten Damen wirken auf mich wie politische Kleingeister mit einem massiven transatlantischen Brett vorm Kopf , die ihre politische Agenda vom Council Of Foreign Affairs in Washington erhalten und brav umsetzen. Deren politischer Horizont reicht von Berlin über Brüssel bis Washington, eine andere Denkrichtung ist denen unbekannt.
Es war glaube ich ein Mitglied der CDU welches
das politische Programm von Frau Merkel mit
einem einzigen Wort beschrieben hat: RODEO.
Also oben bleiben und nicht runterfallen.

Gestern habe ich mal aus Interesse die Übertragung vom CHIO Reitturnier in Aachen angesehen. Ich habe während der langen Übertragung ab und zu auch ein Pferd über Hindernisse springen sehen, aber meist gab es
Frau v.d.Leyen im Bild, die interviewt wurde und anscheinend noch als Co-Moderatorin tätig war. Man kann bei der ARD also auch während einer reinen Sportsendung die politische Botschaft der CDU empfangen.

In den USA gibt es eine neue Wissenschaft namens Socionomics, die das Herdenverhalten der Menschen hervorgerufen durch soziale Gefühle/Stimmung untersucht. Dort ist man zu der Erkenntnis gekommen, dass in wirtschaftlich schlechten Zeiten Frauen an die Macht gewählt werden. Dieses Phänomen ist in ganz Europa zu beobachten und wenn die Jungs von den Sociomonics recht haben, bedeutet das nichts Gutes für die wirtschaftliche Zukunft. Ich hoffe
dass wenn eine wirtschaftliche Depression kommen sollte, Frau Merkel und ihre Mitstreiter noch im Amt sind um politisch die Suppe auszulöffeln die sie angerichtet haben.


Am 22. Juli 2019 schrieb Matthias Brtendel:

Man könnte die endgültige Merkel Intronisation auch wie eine Pabst Wahl gestalten:
Der Reichsstag wird tagelang komplett abgeriegelt, bis weisser Rauch aufsteigt und Frau Merkel zur Kanzlerin auf Lebenszeit ausgerufen wird.

Dann gleitet sie auf einer geleasten Drohne rittlings sitzend, mit Raute gen Himmel.
In den sehr guten Medien wird Merkel fortan der Beiname "heilige Angela ehrenhalber" verliehen, sie erhält eine eigene wöchentlich ausgestrahlte Personality Show, die von Klaus Kleber und Carsten Maschmeier moderiert wird und regiert das Land noch bis zu ihrem 105ten Geburtstag, das wäre dann 2059, sie könnte dann selbst noch das Klima retten und Russland "demokratisieren" helfen.
Das wäre doch schön!


Am 22. Juli 2019 schrieb Marc Britz:

Als AKK Oberkommandierende wurde, dachte ich auch gleich, dass nach der Mutti jetzt wieder vor der Mutti ist. Und auch was das am Ende sein des promovierten Heimchens vom Herd betrifft, lieber Uli, gebe ich Dir Recht. Erinnern ihre Zitterauftritte doch einfach zu sehr an des Groefaz' letzte Amtshandlungen mit HJ vor Fuehrerbunker. Dumm nur, dass es den laut Merkel-Medien mit Sicherheit bald angreifenden Russen nicht gibt. Wer sonst, fragt man sich, soll uns von diesem schlechten Fortsetzungs-Theater erloesen?


Am 22. Juli 2019 schrieb Guenther Mann:

es ist schon auffällig, wie viele weibliche beamte in unserer post-post-post-kapitalistischen gesellschaft nach oben vorne gehievt werden. mag auch daran liegen, dass die wirklich mächtigen in unserem land weiblich sind, ältere und mittelältere damen, die direkt einen großteil des deutschen volksvermögens besitzen, indirekt aber alles und noch etwas europa-vermögen als zugabe.
all diese weiblichen wesen habe ihr vermögen durch ihr geschlecht erworben.
eigene leistungen null. jetzt kommt die fabel vom fische und siner fruu zum tragen: jetzt spielen die (ich würde sie mal mit den 3 wesen vergleichen, die den anfang von shakepeares macbeth sprechen) (hexen ist nich schönsprech)
kanzlermacher. was wenn sie gott werden wollen? bmw-werbung: fahren sie mit gottIn. bertelsmann-werbung: gottes stimme. springer werbung: bild dir gottes meinung.
wer braucht da einen anderen kanzlerIn? Wenn die puppe schon so deutliche lustzittern in der öffentlichkeit nicht unterdrücken kann, wie müssen sich die reichen alten frauen im hintergnrund wohl gefreut haben.
was traurig ist, genau wie zu zeiten des (un)seligen kanzlers der das zittern auch nicht unterdrücken konnte. gibt es lebende mitbürger sie der meineung sind: ja wer solle s denn sonst machen? ein mieser prozentsatz bei 80 millionen!


Am 22. Juli 2019 schrieb Bengt Breemer:

Aber, aber, so viel Wut auf Frau Merkel. Das ist sie nicht wert.


Am 22. Juli 2019 schrieb Petra Westling:

Mal wieder ein echtes Lesevergnügen, danke.


Am 22. Juli 2019 schrieb Ingrid Böhm-Duwe:

Wie lautet das erste christliche Gebot? Du sollst keine falschen Götter neben mir haben....
Es zeigt sich, dass Frau Merkel eine gute Christin ist, die "aufräumt". Ironie off.
Der Titel einer "eisernen Lady" wurde ja bereits anderweitig vergeben.

Dran bleiben...

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