Die Alliierte Merkel

D-Day ohne Rüstungsindustrie unhistorisch

Autor: U. Gellermann
Datum: 10. Juni 2019

Da waren sie, die tapferen Menschen, die damals, vor 75 Jahren von Portsmouth, von der englischen Südküste ablegten, um in der Normandie den Kampf gegen Hitler-Deutschland aufzunehmen. Und mitten in den Alliierten die deutsche Kanzlerin. Eine Alliierte ehrenhalber, die sich von der Queen hat bitten lassen. Wer erinnert, dass Merkels Vor-Väter und -Mütter doch mehrheitlich auf der Naziseite gewesen sind, der ist vielleicht auch so verstiegen, die Russen auf dem Gruppenbild der Anti-Hitler-Koalition rund um die englische Königin zu vermissen. Doch längst sind die Alliierten im Medien-Jargon auf drei zusammengeschrumpft: Die USA, Frankreich und England. Zwar waren die Russen auch irgendwie am Krieg gegen Nazi-Deutschland beteiligt, aber zur Feier des "Geschenk der Geschichte", wie Angela Merkel die Invasion der West-Alliierten nannte, waren sie schon mal gar nicht eingeladen.

Natürlich begann die Niederlage der Nazis an der Ostfront: Erst Anfang Dezember 1941, als Hitlers Blitzkriegsstrategie durch eine Gegenoffensive der Roten Armee vor Moskau gestoppt wurde, erst als die Wehrmacht ohne das Öl aus dem Kaukasus und die vielen anderen schönen Raub-Ressourcen auskommen musste, erst dann eröffneten die USA und ihre Verbündeten die "Zweite Front“. Jene militärische Offensive, der die im Osten, in Stalingrad und im Kursker Bogen schwer angeschlagene deutsche Armee nicht mehr die alte Kraft entgegenzusetzen hatte. Nun also statt Putin Merkel beim D-Day. – Fraglos haben die Deutschen sich nicht selbst vom Nazi-Regime befreit, dieses Geschenk musste man ihnen schon aufzwingen. Aber es gab Deutsche, die in der Emigration, in den Gefängnissen und Konzentrationslagern der Nazis an der Niederlage Hitlers arbeiteten. Nicht sehr wirksam, aber gefahrvoll und ehrenhaft. Sie waren die wenigen Alliierten der Alliierten in Deutschland. Ihrer wurde in Portsmouth mit keinem Wort gedacht. Statt dessen war jene Kanzlerin eigeladen, die Jahr für Jahr ihre Verteidigungsminister zur Münchner Rüstungsmesse, der sogenannten "Sicherheitskonferenz" delegiert. Dort, wo die Erben der Nazi-Industrie sich die Hände reichen und auf die nächsten Auslandseinsätze wetten.

Beinahe hätten die Nazis ihren Krieg gewonnen. Mit der legendären 8,8-cm Flugabwehrkanone von Rheinmetall. Mit dem bewährten Granatwerfer 34 aus demselben Rüstungsbetrieb in Düsseldorf. Mit dem höchst zuverlässigen Standardgewehr 41, entwickelt und hergestellt von der Walther GmbH, die auch heute noch im Geschäft ist und auf die Kolben ihrer Gewehre jede Menge Kerben schnitzen könnte: So viele böse Feinde konnten mit dem Produkt ins Jenseits befördert werden. Nicht zu vergessen der Panzerkampfwagen VI „Tiger“ von Henschel in Kassel , der an fast allen Fronten die Gegner nur so abräumte, bis die Hitlerei endlich abgeräumt wurde. Macht nichts, sagten die Rüstungs-Erben, neuer Staat, neues Glück. Selbst die U-Bootbauer von der Howaldtswerke-Werft sind immer noch an der Front: Damals belieferte sie den Nazikrieg, heutet Israel mit den Booten der Dolphin-Klasse. Ohne diese Betriebe der deutschen Kriegsindustrie waren die Feiern zum D-Day geradezu unhistorisch. So gesehen war die Merkel als nationale Vertreterin der Kriegsgewinnler bei den Festlichkeiten doch richtig, sie mochte aber die Rolle der deutschen Wirtschaft bei der Überführung der Industrie von der Diktatur in die Demokratie nicht herausstreichen. Obwohl der prima Schützenpanzer Marder, ein Produkt der bekannten Firma Rheinmetall, heute in Afghanistan im Einsatz ist. Mit dem Panzergrenadierbataillon 212 zum Beispiel, das historisch korrekt in der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne Augustdorf zu Hause ist.

Tatsächlich ist Deutschland zum Alliierten der USA und ihrer Verbündeten geworden: Schon die alte Bundesrepublik hatte sich als NATO-Sprungbrett nach Osten ausbauen lassen. Als das gegnerische System ausfiel, kamen neue Feinde ins Visier der alten Macht-Schemata: Jugoslawien wurde gründlich zerstückelt und gebombt, im strategisch wichtigen Afghanistan macht man bis heute den Junior-Partner der USA, für den Irak-Krieg übernahmen die deutschen Medien brav die Reklame, und in Libyen wäre man gern dabei gewesen. Für Syrien wurde in Berlin der Regime-Wechsel geplant. Und man würde zwar gern weiter Geschäfte mit dem Iran machen, aber dem drohenden Krieg der USA tritt die Regierung nicht ernsthaft entgegen. – Nach dem ersten Weltkrieg war Deutschland immer noch mächtig. Nach dem zweiten Weltkrieg war es noch irgendwie bewohnbar. Nach dem dritten, dem atomaren Krieg wird es nicht mehr zu finden sein. Es wird keinen D-Day geben.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 15. Juni 2019 schrieb Klaus Bloemker:

@Iwan Besdomny

Ich kann leider nicht mehr finden, von wem und wie die Befragung zu den 4 Besatzungszonen durchgeführt wurde. Aber ich habe die Rangfolge genau so in Erinnerung, weil das Überraschende für mich war, dass die amerikanische Zone nicht am positivsten empfunden wurde.

Man darf nicht vergessen, dass die Sowjets Industrieanlangen in der SBZ abgebaut haben. Das hat sie ja nicht gerade beliebt gemacht.

Und der "Tag der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus" als offizieller Feiertag ist in der Tat eine DDR Erfindung, passend zur ihrer Ideologie der 'antifaschistische deutsche Staat' zu sein.


Am 15. Juni 2019 schrieb Hella-Maria Schier:

Um etwas aus einem vorherigen Kommentar richtig zu stellen, man kann der AfD vieles vorwerfen, aber die derzeitige Russophobie geht nicht primär von ihr aus, auch wenn einzelne dort ihr anhängen mögen, im Gegenteil warfen die Mainstream- Medien ihr ja bislang Russenaffinität vor, und umgekehrt. Nur weil man die AfD ablehnt muss sie jetzt nicht bei jedem Ungemach die Nase vorn haben. Diese Sichtweise wäre unsachlich und würde die tatsächlichen Kriegstreiber von Grünen und SPDCDU in Schutz nehmen.

Generell bin ich skeptisch gegenüber jeder überzogenen Schwarzweißmalerei, da sie selten der Realität entspricht.

Menschen neigen aus emotionalen Gründen zu der automatischen. Annahme, dass bei internationalen Konflikten, wenn die eine Seite schwarz war, die andere strahlend weiß gewesen sein müsse. Dieses Szenario ist aber sehr unwahrscheinlich - ob einem das nun gefällt oder nicht, es ist viel wahrscheinlicher, dass die sich als mittelgrau bis anthrazit erweist, sobald man wirklich alle Fakten kennt.
Die Allierten- ihre Machthaber- haben Deutschland nicht aus edlen Motiven vom Faschismus befreit, genausowenig wie sie heute einen Diktator aus Idealismus beseitigen. Staaten handeln aus eigenen Interessen heraus, wie Bahr ganz richtig bemerkte. Wie wir ja auch Saudi-Arabien unterstützen, Assad aber schmähen.

Der Umgang mit der deutschen Vergangenheit erscheint mir immer noch ziemlich irrational und vom Denken unfrei, heute sogar mehr als vor Jahrzehnten.
Ich will diverse krasse Zitate von Churchill hier garnicht anführen, die wohl kaum alle gefälscht sind.

Auch das Milgram Experiment in den USA zeigte, dass das Potenzial zu faschistischem Verhalten und Grausamkeit auf Befehl nicht spezifisch deutsch ist. Dann bräuchte man um Faschismus zu bekämpfen wirklich immer nur die Deutschen unten zu halten, wie die Antideutschen es vorziehen zu sehen. Viel nachdenken muss man da nicht. Aber die Alleinschuld des Deutschen a l s s o l c h e m passt sehr gut zum - laut Neocons - ursprünglichen Konzept der Nato, Deutschland unten zu halten, welches eigentlich schon älter ist als die Nato. Deutschland und Russland sollten keine bedrohlichen wirtschaftlichen Konkurrenzmächte für GB und die USA werden, vor allem nicht gemeinsam.

Die antideutsche Position ist eigentlich nicht links, da völlig unanalytisch, sondern übernommene Politik der Sieger. Größenwahn ist nicht mit Selbsterniedrigung zu überwinden, weder bei Personen noch bei Nationen. Diese Extreme stimulieren sich vielmehr gegenseitig.

Die Linken tragen durch ihr antideutsches Element, das ja rassistisch ist, bis heute dümmlich und heuchlerisch zum Wachsen der Rechten bei. Sie sprechen den Deutschen eine eigene Kultur ab - und glauben, dadurch würden sie den Zuwanderern deren Kulturen eher gönnen?

Sie schmähen den Begriff Heimat, und wer ihn hier thematisiert ist "rechts" und für Kontakt tabu. Und wie ist es mit den Heimaten und kulturellen Identitäten der anderen? Denn die finden diese ganz selbstverständlich und garnicht unmoralisch.
Aber bei uns ist da wieder diese Asymmetrie in der Behandlung, die zu nichts Gutem führen kann.
Für Portugals Linke scheint Patriotismus hingegen nichts Verwerfliches zu sein. Und stärkt das dort etwa die Rechten?

Wann werden die Linken bei uns merken, dass der ganze gegenwärtige Hype "gegen Nationalismus" ganz andere Hintergründe hat als linke und dem tatsächlichen Nationalismus eher Vorschub leistet?

Antwort von U. Gellermann:

Die AfD ist ein rassistischer der NATO-Liebhaber. Da bedarf es keiner besonderen Russophobie. Die stellt sich dann ganz von selbst ein. Per NATO-Doktrin. Oder auch wen der AfD die Untermenschen in Form von Flüchtlingen ausgehen sollten.


Am 15. Juni 2019 schrieb Karola Schramm:

Man kann die Tagesschau und auch die ZDF-Nachrichten nicht mal mehr als Trauerspiel betrachten, sondern nur noch entsetzt feststellen, dass es sich bei beiden um dicke die Wirklichkeit verzerrende vom Staat organisierte Nachrichtensendungen sind wie es in jeder Diktatur üblich ist.

Das Zwitschern, lieber Uli Gellermann ist ein vergiftetes, getäuschtes, das einlullen soll, wobei im Hintergrund schon die Säbel rasseln und das Militär auf Krieg gebürstet wird.

Wir befinden uns, ohne es richtig zu merken, mitten in einer Diktatur, die danach ringt, die Menschen über die Medien gleichzuschalten und mundtot zu machen.

Das konnte man sehr deutlich an dem Affen-Aufstand sehen, den die Parteien, insbesondere CDU und AKK, sowie die Leitmedien über das Youtube Video von Rezo, veranstaltet haben. Sofort wurde nach Kontrollen und Gesetzen gerufen, die die freie Meinungsäußerung im Netz verbieten sollen.

Wir und die EU befinden uns in einer Wirtschaftsdikatur, die sich immer stärker milirarisiert. Und die Wahlen sind nur ein Feigenblatt, das diesen Zustand schamhaft verdecken soll.

Darum ist Putin auch nicht eingeladen worden, denn der Krieg der EU ist gegen ihn und sein Land gerichtet. Er erinnert doch alle, die an diesen Feierlichkeiten teilnahmen, an die Stärke Russlands, das ganz allein von Osten her diesem hinterhältigen Krieg den Nazi- Deutschland begonnen hat, zu beenden. Einen Präsidenten eines solchen tapferen, heldenhaften Landes wie Russland, kann man einfach nicht dabei haben, zumal bei der Schlacht gegen Nazi-Deutschland in der Normandie drei große Länder beteiligt waren, um Nazi-Deutschland den Rest zu geben.

Diese EU ist schmutzig und dreckig geworden und kennt weder Moral noch Anstand. Ehrlich war sie jedoch, Putin nicht einzuladen. Das hätte ja den ganzen medialen Feindbildaufbau und militärischen Aufwand unglaubwürdig gemacht. Putin weiß nun, woran er ist und wir wissen, dass die Hatz und der Hass von unserer Regierung und den Medien gegen Russland weitergehen wird.


Am 15. Juni 2019 schrieb Iwan Besdomny:

Klaus Bloemker schrieb:
"Der '8. Mai, Tag der Befreiung vom Faschismus' ist ja eine DDR Erfindung. Die Leute da hatten aber am wenigsten Grund, die Besatzung als 'Befreiung' zu sehen."

In der sowjetischen Besatzungszone wurde 1946 unter der Losung "Junkerland in Bauernhand" eine Bodenreform durchgeführt. 560.000 Landlose bzw. eben Neubauern erhielten auf diese Weise Land, darunter viele Umsiedler.

Was werden wohl diese Menschen von der sowjetischen Besatzungsmacht gehalten haben? Und was die Enteigneten?

Von welchen "Menschen" sprechen Sie also, wenn Sie uns hier die angebliche Meinung "der Ostdeutschen" zur Besatzungsmacht auftischen?

Dieselben Fragen könnten wir anhand des sächsischen Volksentscheids (1946) über die Enteignung der Nazi- und Kriegsverbrecher durchgehen.

Übrigens: Auch in den Westzonen drängten die Reste der Arbeiterbewegung auf eine solche Enteignung, aber dort war sie natürlich nicht möglich.

Im übrigen wüsste ich zu gern, welchem westdeutschen Meinungsforschungsinstitut es in den 50-er Jahren gestattet wurde, auf dem Gebiet der DDR Umfragen zum Verhältnis der Bevölkerung zur Besatzungsmacht durchzuführen.


Am 15. Juni 2019 schrieb Klaus Bloemker:

Uli Gellermann:
"längst sind die Alliierten im Medien-Jargon auf drei zusammengeschrumpft: Die USA, Frankreich und England."

Sogar fast nur noch auf einen zusammengeschrupft, wie Mark Britz schreibt: "wer sich da am D-day Jubiläum so selbst als freie Welt feiert: Trump-USA"

Dazu passend habe ich eine Karrikatur gesehen. Ein englisches Ehepaar sitzt vor dem Fernseher, einer Sendung zur D-Day Feier. Da sagt der Mann:
- Trump probably thinks the "D" is for Donald.


Am 13. Juni 2019 schrieb Lutz Jahoda:

PFINGSTNACHLESE
IM ZWITSCHERMODUS
oder
NACHGESÄUSEL
ZUR ENTSCHWUNDENEN
FRIEDENSTAUBE

(der "Tagesschau" zugeeignet)

Tschiep, tschiep, tschiep!
Atlantikhörig willig.
Cheap, cheap, cheap!
Dollarfürchtig billig.

Ratschen, ratschen, ratschen!
Sinnverwirrend tratschen.
Sanftes Säuseln? Eher dreist.
Das Gegenteil vom Heil´gen Geist.


Am 13. Juni 2019 schrieb Klaus Bloemker:

Es gab in den 1950er Jahren eine Befragung der Bevölkerung, wie sie die Besatzung erlebt haben. Die Rangfolge von 'eher positiv / weniger negativ' zu 'negativ' war folgende:

1. Britische Zone
2. Amerikanische Zone
3. Französische Zone
4. Sowjetische Zone

Der '8. Mai, Tag der Befreiung vom Faschismus' ist ja eine DDR Erfindung. Die Leute da hatten aber am wenigsten Grund, die Besatzung als 'Befreiung' zu sehen.

Und die Amerikaner waren auch nicht so toll, wie das immer erzählt wird - mit Kaugummi und Schokolade und den deutschen Fräuleins. Sie hatten anfangs ein striktes Fraternisierungsverbot mit Deutschen.

Antwort von U. Gellermann:

Wer hat da wen befragt? Zumindest das muss man wissen wenn man eine Befragung beurteilen will. Zudem gehört das nicht zum Thema.

Die Befreiung vom Faschismus ist eindeutig keine Erfindung. Wenn Sie das nicht merken mangelt es an Einsicht in die objektive Realität.


Am 13. Juni 2019 schrieb Ulrike Spurgat:

an folgendem Satz bin ich beim öfter Lesen deines Artikels hängen geblieben:

"Aber es gab Deutsche, die in der Emigration, in den Gefängnissen und Konzentrationslagern der Nazis an der Niederlage arbeiteten. Nicht sehr wirksam......."

Den beispiellosesten Kampf gegen den Faschismus haben die Kommunisten geführt.
Im Zeichen des faschistischen Terrors der zunehmenden Hetze gegen Andersdenkende fanden am 5.März die Reichtagswahlen statt. Trotz Verfolgung und Unterdrückung im Vorfeld bekam die KPD 4,85 Millionen Stimmen, 81 Sitze für die Kommunisten im Reichstag. "Teddy" Ernst Thälmann, Clara Zetkin, Wilhelm Pieck, Hans Beimler um nur einige zu nennen zogen für die KPD in den Reichstag ein.
Die SPD erhielt 7,18 Millionen Stimmen.
Die Nazis konnten ihren Stimmenanteil im Vergleich zu den Novemberwahlen von 1932 die Zahl ihrer Wählerstimmen und Reichstagsabgeordneten erheblich vergrößern, für die absolute Mehrheit reicht es jedoch nicht, damit erledigte sich auch die angestrebte Zweidrittelmehrheit die Hitler brauchte für die Annahme des Ermächtigungsgesetzes. Deshalb ließ Hitler am 9. März und darüber hinaus die Reichstagsmandate der KPD, ebenso die kommunistischen Mandate in den Land- und Kreistagen annulieren und ließ die Angeordneten verhaften um den Weg für die Annahme des Ermächtigungsgesetzes freizumachen.
In der Illegalität führten die Kommunisten die nicht erschlagen, ermordet oder in Konzentrationslagern waren ihren Kampf unter unfassbar schweren Bedingungen fort, denn sie waren "vogelfrei" und das war ihnen bewußt. Die KPD war eine Massenpartei mit 300 000 Mitgliedern und es war eine Herkulesaufgabe dann in die Illegalität gezwungen zu werden und den Kontakt zu den Massen nicht zu verlieren. Es gab eine beispiellose Welle der Solidarität z. B. in Italien mit der KPD.
Niemand anderes war so hervorragend organisiert wie der kommunistische Widerstand der politisch Andersdenkenden vorbehaltlos obwohl selber in einer auf den ersten Blick aussichtslosen Lage wo immer möglich Schutz und Hilfe gegeben hat. Über vieles ist nicht berichtet worden, gewollt, so dass der Eindruck entstehen konnte, dass der Kampf mit dem Verbot der KPD der Verfolgung und des Abschlachtens der Kommunisten beendet wurde. Niemals, denn der Kampf ging weiter, in den Konzentrationslagern, in den Zuchthäusern, in den Gefängnissen. Es war kein aussichtsloser Kampf. Jedem Mitmenschen dem man Zuflucht gab, ein freundliches Wort, ihn mit Nahrung und Kleidung versorgt hat, der Unterstützung und Hilfe in den schrecklich unfassbaren und unsicheren Zeiten, immer mit der Angst im Nacken, dass der Klang der grausamen Stiefel, egal wohin der Weg sie führte mit lief war und ist ein Wert an sich.
Was tuen die Herrschenden nicht alles den Widerstand im Faschismus, die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, die Geschichte der internationalen Solidaritat, den Internationalismus vergessen zu machen. Milliarden Steuergelder werden locker gemacht um die Geschichte zu Gunsten der Rechtsnachfolge des Faschismus umzuschreiben. "Experten" kommen zu Wort. Die ÖR sind ein schleimiger Abklatsch des untersten Niveaus in ihrer Hofberichterstattung und der deutsche Michel schweigt mal wieder. Wie lange noch möchte man fragen angesichts der fragilen Zeit in der wir leben.
Hannes Wader: "Es ist an der Zeit" YouToube. Da bleibt kein Auge trocken.


Am 13. Juni 2019 schrieb Petra Ugrinsky:

Gegen Ende des Krieges saß mein Großvater in Petershagen in seiner Laube an seinem selbstgebastelten Transistor Radio und hörte BBC. Täglich verfolgt er den Verlauf der Frontlinie und als der Aufruf zum Volkssturm kam, da wusste er bereits, dass der Krieg schon verloren war. Er konnte seine Söhne warnen und mein Vater und sein älterer Bruder tauchten unter. Das ist vielleicht keine große Heldentat, aber sein widerständiger Geist rettete seinen Söhnen vielleicht das Leben.


Am 13. Juni 2019 schrieb Klaus Bloemker:

Liebe Ullrike Spurgat,

ich bin ganz Gellermanns Meinung. Es gab genügend Leute, die die deutsche Kapitulation lieber morgen als übermorgen gewünscht haben und sie als Befreiung sahen. Das war aber nicht die Mehrheit der deutschen Volks-und Zeitgenossen damals.

Sehen Sie, was Saul Padover schreibt, er sah in Mainz, als sie den Rhein überquerten, nur "trübsinnige, schweigsame Deutsche."

Anders in Frankreich: "Die Kirchenglocken läuteten, überall fröhliche, ausgelassene Menschen ... "

Komisch, dass die Deutschen nicht auch die Kirchenglocken läuten liessen, fröhlich und ausgelassen waren. Es war doch die Befreiung vom Faschismus.

Wie wir das heute sehen, steht auf einem etwas anderen Blatt als wie die Leute das damals sahen. - Verstehen Sie das?


Am 12. Juni 2019 schrieb Klaus Bloemker:

@ Karola Schramm
'Die Landung in der Normandie habe Deutschland letztendlich die Befreiung vom Nationalsozialismus gebracht ...'

Ja, letztendlich. Aber sind die Amerikaner in der Normandie gelandet und ist die Rote Armee marschiert, um den Deutschen die Befreiung vom Nationalsozialismus bringen?

Es ging um die Befreiung Europas von der deutschen Besatzung ! - Nicht um die Befreiung Deutschlands von der NS-Herrschaft.

Bei den Amerikanern läuft der 2. Weltkrieg unter dem Begriff 'Liberation of Europe', nicht 'Liberation of Germany'.

Antwort von U. Gellermann:

Die erstrangigen Gründe für den Kampf der Alliierten lag natürlich in der Verteidigung ihrer Länder. Aber dieser Kampf hatte einen prima Nebeneffekt: Die Chance auf ein anderes Deutschland.


Am 12. Juni 2019 schrieb Guenther Mann:

@Uli Gelermann,
dreimal rieb ich mir die augen, von Uli Gellermann Feder folgendes zu lesen, mir ich nie getraut zu träumen ich hätte:....objektive Tatsache, dass Deutschland damals von den Nazis befreit worden war?
Möglicherweise gibt es nich ein drittes D , von dem ich nichts mitbekommen habe.
Wer mir eine einzige deutsche zeitung (keine Siegepublikationen) vom Mai+ff 1945 (als D angeblich von den Nazis frei war) zeigen kann, wo der Begriff "Befereiung" im beschrieben kontext auftaucht, würde mich schon happy machen.
Das innerdeutsche wort für die vorgänge im April und Mai hiess: Zusammenbruch. Schon vergessen?
Im privaten Gespräch wurde argumentiert, der feinde wären es wohl doch zu viele gewesen, und die russen überhaupt, hätten sich heimtückischerweise gegen die befreiung (sic) vom bolschwismus gewehrt und ähnliches zeugs...
Wie kann man von befreiung Deutschlandsa von den Nazis sprechen, wenn mit überwiegender mehrheit dieselben, bürgermeister, kommunalbeamten, Verwaltungbeamten, polizeibeamten weiter am leiten und lenken des trümmerstaates waren wie vordem? Ok, hitlerposter war mangels refenzperson aus den amtsstuben verschwunden, zwastika auch, aber die hirne waren dieselben.
Uli, es tut sehr leid, für mich ist D bis heute von den nazis nicht befreit worden.
anmekung: es ist ja modern heute in drittes geschlecht, neben männlich, weiblich, d zu verwenden.
Wäre es Ihnen bitte möglich, statt anrede herr eine alternativ "keine" zu bieten. Mit wird immer ganz übel wenn ich mich als herr bezeichnen soll, meine Vorfahren waren mindestens seit 1602 eben keine herren sondern Sklaven.

Antwort von U. Gellermann:

Fraglos war mit der Kapitulation die Macht der Nazis gebrochen. Was die Deutschen dann daraus gemacht haben war dann deren Sache und die ihrer jeweiligen Besatzungsmacht.


Am 12. Juni 2019 schrieb Klaus Bloemker:

Günter Grass schrieb, allerdings etwas spät - 4. Mai 2005 in der ZEIT :

"In Marienbad erlebte ich den 8. Mai als siebzehnjähriger Dummkopf, der bis zum Schluss an den Endsieg geglaubt hatte. Also schlug mir nicht die Stunde der Befreiung; vielmehr beschlich mich das dumpfe Gefühl, nach totaler Niederlage ein Besiegter zu sein.

Wenn sich also Mal um Mal der 8. Mai jährt und in wohlgesetzten Reden als Tag der Befreiung gefeiert wird, kann nur eine nachträgliche Einsicht (!) gemeint sein, zumal wir Deutsche wenig bis nichts für unsere Befreiung getan haben."

Ehrlicherweise weist er auf den Unterschied zwischen zeitgenössischer Sicht (der Besiegten) und "nachträglicher Einsicht" hin.

Für mich hat es auch etwas falsches, wenn die Deutschen vom 'Tag der Befreiung' reden. Wer wurde denn da befreit? Europa von der deutschen Besatzung! Die Allierten haben den Krieg doch nicht geführt, um die armen Deutschen von der Nazi-Herrschaft zu befreien. - So, so, sagen die Franzosen etc.: Ihr Deutschen behauptet jetzt, IHR seid befreit worden.

Antwort von U. Gellermann:

Grass hatte ein Gefühl, das darf man „Software“ nennen. Die Hardware war z. B. im antinazistischen Grundgesetz und im antikapitalistischen Ahlener Programm der CDU zu finden. In beiden programmatischen Erklärungen drückte sich die Befreiung aus.


Am 12. Juni 2019 schrieb Karola Schramm:

U.Gellermann hat viel zu diesem denkwürdigen 6. Juni im Jahr 1944 und den Feierlichkeiten heute gesagt.

Dass dies auch ein Tag des großen Sterbens war, denn ein 2.685 km langer "Gürtel aus Bollwerken" so von Hitler bezeichnet, und 8.119 Bunkern, mussten mit den dazu gehörenden etwa 50.000 deutschen Soldaten von 150.000 Soldaten aus den USA, GB und Kanda bekämpft werden, wurde dann doch vor lauter Trubel vergessen zu sagen.

Immerhin kamen auf beiden Seiten schon am Abend des D-Days bei den Alliierten Verluste von 12.000 Soldaten und 4.400 Toten. Die Zahl der Verwundeten, Vermissten und Gefallenen auf deutscher Seite wird auf 4.000 bis 9.000 geschätzt. Wobei im weiteren Verlauf dieses Krieges bis zur (Rück)-Eroberung von Paris im August 200.000 Deutsche und 70.000 Verbündete ums Leben gekommen sein sollen. In der verwüsteten Normandie, in der an diesem Tag so kräftig gedacht und gefeiert wurde. starben bis zu 20.000 Zivilisten. (Quelle.welt.de. Die Landung in der Normandie)

Dass bei dieser Bilanz der vielen toten Soldaten, Männer, Frauen und Kinder das Mea Culpa, Mea maxima Culpa durch unsere BK Merkel ausblieb, ist ein schlechtes Zeichen und zeugt von keiner Gewissensbildung, Empathie oder Betroffenheit. Es zeigt, wie blind, stumpf und unsensibel die deutsche Bundeskanzlerin ist, was Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit angeht und das Eingestehen von großen Fehlern aus der Vergangenheit, für die es sich lohnt, sich immer wieder zu entschuldigen.

Das passt dann auch zu ihren vagen Sätzen, hier ist einer davon:' Die Landung in der Normandie habe Deutschland letztendlich die Befreiung vom Nationalsozialismus gebracht und die Grundlage für die Nachkriegsordnung gelegt.' (Wobei ich mich frage, was das "letztendlich" heißen soll. "Gott sei Dank" wäre besser gewesen).

Offiziell ist DE sicher von der Nazidiktatur befreit worden, doch wie viele alte und neue Nazis in DE noch oder wieder herumlaufen und wie unser Grundgesetz eben nicht von vielen Nazi-gesetzen gesäubert wurde und heute noch Gültigkeit haben, fällt gar nicht auf, weil das nicht öffentlich diskutiert wird.

Es fehlt in der derzeitgen Politik einfach an Geschichtsbewussten, das Sehen der Zusammenhänge von damals und heute und entsprechendes auf Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit beruhendes Handeln. Man macht weiter und führt Kriege, jetzt nur unter einem anderen Namen. NATO.


Am 12. Juni 2019 schrieb Ullrike Spurgat:

Lieber Uli Gellermann,

Hut ab und herzlichen Dank im Namen all derer die einen heldenhaften Kampf gegen den Faschismus gekämpft haben.
Was für eine passende Antwort auf den Kommentar von Klaus Blömker.


Am 12. Juni 2019 schrieb Klaus Bloemker:

"Fraglos haben die Deutschen sich nicht selbst vom Nazi-Regime befreit ..."

Befreiung?

Hier ist, was der amerikanische Intelligence Officer Saul K. Padover über den 8. Mai 1945 schreibt:

"Wir erreichten Bad Nauheim, unser Hauptquatier ... In der Nacht kam die Meldung von der Kapitulation ...

(Nächster Tag) Mittags überquerten wir bei Mainz den Rhein. Überall sahen wir trübsinnige, schweigsame Deutsche ...

Wir fuhren durch ein jubelndes Frankreich. Im Elsaß und in den Argonnen, überall sangen die Leute, Kirchenglocken läuteten ...

Gegen Mitternacht erreichten wir Paris. Die Stadt war ein Lichtwunder, überall fröhliche, ausgelassene Menschen ... "
_____________________

Dass die Deutschen diesen 'Tag der Befreiung' feiern, davon schreibt er nichts.

Was ich mit dem Zitat sagen will ist:

Die meisten deutschen Volks- und Zeitgenossen sahen den 8. Mai 1945 nicht als 'Tag der Befreiung'. Das ist eine ex-post Interpretation, weil die Sache - für die westlichen Besatzungszonen - gut ausgegangen ist. Und zwar aufgrund des Kalten Krieges.

Für die SBZler ging diese 'Befreiung vom Faschismus' nicht so gut aus.

Antwort von U. Gellermann:

Die Deutschen, die schon am 8. Mai 1945 den Tag als Befreiung begriffen, waren nicht selten gerade erst aus den Gefängnissen und Lagern der Nazis gekommen oder sogar noch in ihre Exil-Ländern, von Frankreich bis Mexico. Wer von denen nicht zerbrochen war, die packten als wahre Patrioten mit an, um das Land vom ideologischen Dreck der Nazis und dem Schutt der Bomben-Nächten zu befreien. Zum Feiern blieb da nicht viel Zeit. Vielen Zonen-Bewohnern war bewusst, dass sie – sei es als Profiteure des Systems, als Wegschauer oder als gezwungene Mitmacher – ein Quantum Schuld auf sich geladen hatten. Auch diejenigen, die aktiv im Widerstand gearbeitet hatten wussten, dass die Jahre des Neubeginns nicht einfach sein würden. Das alles ändert nichts an der objektiven Tatsache, dass Deutschland damals von den Nazis befreit worden war.

Wer das „expost“ nicht sehen will, ist noch immer im Kriegsmodus. Ein Modus, der gerade durch den Kalten Krieg künstlich am Leben gehalten wurde und bis heute mit der Russophobie deutscher Medien in ebenso grausiger wie komischer Art verlängert wird. Diese ideologische Befreiung steht tatsächlich bis heute aus.


Am 12. Juni 2019 schrieb Thomas Pelte:

Gellermann sitzt unfreiwillig dem Mythos von der Überlegenheit deutscher Waffen sowie ihrer Rüstungsproduzenten im Wk. II auf:
"Beinahe hätten die Nazis ihren Krieg gewonnen. (...) Nicht zu vergessen der
Panzerkampfwagen VI "Tiger" (...), der an fast allen Fronten die Gegner nur so abräumte (...)"

Der Nimbus des "Tiger" quasi als Krönung des Panzerbaus soll hiermit "abgeräumt" werden. Schon der diletantische Ersteinsatz (September 42) dieses 56 t schweren Panzers (Landserjargon: "Möbelwagen") im sumpfigen (!) Gelände vor Leningrad geriet den dt. Militärs zum Menetekel. Die wenigen eingesetzten, liegen-gebliebenen Kampffahrzeuge gerieten in die Hände der Roten Armee, die da-mit frühzeitig wesentliche Informationen zur Bekämpfung der neuen dt. Panzertypen gewann. Als der "Tiger" 1943 in "größerer" Stückzahl an die Ostfront gelangte (nur ca. 1300 wurden produziert) war der Krieg längst verloren und es gab nichts "abzuräumen".

Bei der letzten deutschen Großoffensive ("Zitadelle", Juli 43)) erlitten die neuen immer noch nicht frontreifen Panzertypen "Panther", (Porsche) "Ferdinand" und "Tiger" ihr totales Desaster; viele blieben mit technischen Mängeln (Motorbrände, techn. Mängel (Antrieb, Laufwerk)) einfach auf der Strecke.

Auch die Mär von der Unverwundbarkeit des "Tiger" wurde durch die sowj. Sturmgeschütze SU 152 im Kursker Bogen jäh beendet. Beurteilung des "Tiger" durch dt. Militärs: "stark gepanzertes Fahrzeug, veraltete, ungeschickte Formgebung, technische Mängel beim Antrieb, geringe Beweglichkeit, für Bahntransport schmale Verladeketten notwendig." Dieser untermotorisierte Panzer mit hoher Feuerkraft war also nur für die Defensive geeignet.

Auch für die Rüstungsproduktion war der "Tiger" ein Fiasko: Für einen "Tiger" konnte man zwei "Panther" (in allen Bereichen überlegen) bauen. Profitgier der Rüstungskonzerne verdrängte Standardisierung.

Die Waffen der Roten Armee waren qualitativ denen der Wehrmacht z. T.
weit überlegen - vor allem die Panzerwaffe. Auch quantitativ stellte die sowj. Rüstungsindustrie ab Anfang 1943 die faschistische weit in den Schatten. Während die Faschisten sich im Bau überschwerer, taktisch unsinniger Monstren verirrten (Porsche - Maus, E 100, Jagdtiger usw. ), schickten die Sowjets von 41-45 hervorragende Panzertypen (T34/76, KW1, JS I, T34/85, SU 122 usw.) an die Front.
Diese Tatsachen wurden in den 70er und 80er Jahren von allen Militärhistorikern und Spezialisten in Ost und West gewürdigt. Heute - passend zum 75. Jubiläum des D-Day, wird auch in diesem Bereich Geschichte umgeschrieben: Da wird wieder von der Überlegenheit der deutschen Panzer, dem Tiger-Nimbus sowie von Porsche (hat im Panzerbau ausschließlich Fehlkonstruktionen fabriziert) als genialen Panzerkonstrukteur fabuliert.

Antwort von U. Gellermann:

Gellermann sitz nicht, er steht drüber: Die deutschen Waffen werden nur zitiert, um die Kontinuität der Waffenindustrie zu belegen.


Am 12. Juni 2019 schrieb Ernst Blutig:

So geht Geschichtsklitterung a la Nachkriegsdeutschland (oder isses schon wieder Vorkriegsdeutschland?)
Dazu noch eine Portion Herfried (oder wars Herkrieg?) Münkler im TV, der noch schnell brav die Russen erwähnt, während er davon schwadroniert, daß der Sudeldetendeutsche ja derartig grob und gernelasstabmässig staatlichkommunistisch (sowie, subtextlich einmassiert, unrechtsmässig) von den Tschechoslowaken malträtiert und "ausgeschafft" (Schweizer Nazidetusch fürs Abschieben) wurde. Und das nachdem der Nazi ja schon besiegt und weg war, denn wie wir vom deutschen Jungvolk wissen, waren 50% aller Deutschen beim Widerstand, mindestens.
Wem dies und das Paket dann nicht reicht, für den gibts ja immer noch Baberowski.


Am 11. Juni 2019 schrieb antares56:

Das Merkel vor Ort war ist schon richtig. Immerhin unterstützt sie gnadenlos den Kampf gegen die Sowjetunion/Russland, der schon seit den 30er Jahren des vorherigen Jahrhunderts geführt wird - ua von den Nazis Grossdeutschlands! Merkel liegt mit ihrem Russland-Hass genau auf der Linie der alten Nazis in Grossdeutschland - das heutige Volk der BRD vertritt sie allerdings nicht!
Die Frage ist jetzt: wie schnell bereitet unsere Kriegskanzlerin mit ihren Freunden aus der Industrie und den USA ein erneuten Überfall auf Russland vor? Natürlich gegen jedes Völkerrecht!


Am 11. Juni 2019 schrieb rudolph bauer:

75 JAHRE D-DAY

ohne rot-armee
das "geschenk der geschichte"
feiert frau merkel


Am 11. Juni 2019 schrieb Petra Weingart:

Dass Frau Merkel in Portsmouth Ehrengast war entbehrt nicht der Komik. Danke dass Sie den Zusammenhang aufzeichnen..


Am 11. Juni 2019 schrieb Paulo H. Bruder:

Beim Löschen geschichtlicher Wahrheiten wartet die SPD-gestützte Merkel-Regierung (in Bunde mit den "Alliierten" USA, GB und F) nicht erst ab, bis die AfD dies zur Koalitionsfrage macht. Das Bett für die Rechten ist gemacht. Auch wenn sie heute offiziell noch als Konkurrenz und böse gelten. Die ewig Gestrigen regieren bereits.


Am 10. Juni 2019 schrieb Uschi Peter:

Besser kann man das nicht sagen, lieber Uli Gellermann. Die "Alliierten´", zu denen damals nicht Frankreich gehörte, das war von Deutschland besetzt und sein Vichy - Regime unterstützte die Nazis, stürzten also die Nazis? Diese "Alliierten" wollten / mussten verhindern, dass die Sowjets durch ganz Europa bis zum Atlantik durchmarschierten.. Ihr eigentlicher Gegner war die kommunistische Sowjetunion. Hat nicht Churchill bedauert, man habe das "falsche Schwein geschlachtet"? Also flugs ohne nennenswerte Gefahr den Sowjets die Beute abjagen. Die Amis und Briten mochten sich sowieso keinem offenen Kampf stellen. Viel lieber überfielen sie ihre Gegner von oben und in der Nacht (bis heute). Die Hauptarbeit im Kampf gegen Nazideutschland leistete die UdSSR. Später dann wurde die Nato gegründet, um wie Lord Hastings sagte: "Die NATO wurde geschaffen um die Russen draußen, die Amerikaner drin und die Deutschen unten zu halten." So hatten die USA einen Fuß in Europa und bald waren sie gänzlich präsent und konnten von hier aus die Welt erobern. Die sozusagen Ausladung des Hauptbeteiligten am Kampf gegen Hitler ist nur ein weiterer Affront gegen Putin im Anspruch der USA auf die Weltherrschaft. Merkel wurde hofiert, weil die BRD schon seit 1945 ein Bundesstaat der USA ist. Warum sonst haben die USA ein neutrales vereinigtes Deutschland Stalin gegenüber abgelehnt?
Hat man nicht seinerzeit auch bei der Feier zur Befreiung von Ausschwitz die Russen nicht eingeladen? Es gibt zur Zeit eine maßlose Geschichtsklitterung. Und das hier ist nicht die einzige.

Bei Ulrike Spurgat möchte ich mich bedanken für das mir unbekannte Zitat von Churchill. Aber vor dem Untergang unserer Zivilisation sind wir nicht gefeit. Man schaue sich nur einmal die vom Westen überfallenen Staaten im Nahen Osten und Afrika an. Vielleicht sieht es bei uns auch bald so aus, wenn wir den USA gegenüber nicht kuschen.


Am 10. Juni 2019 schrieb Otto Bismark:

Für Ulrike Spurgat: Im Zusammenhang mit dem Merkel-Abgang ist Hoffnung fehl am Platz. Schlimmer geht immer!


Am 10. Juni 2019 schrieb Sosso Koba:

Putin hat m.E. staatsmännisch auf die Nichteinladung reagiert - locker und leicht. Zitat: "Wir laden auch nicht alle zu jeder Veranstaltung ein. Es ist niemand verpflichtet mich überall hin einzuladen, aber wenn wir uns mit Verschwörungstheorien befassen wollen, dann könnten wir uns vorstellen, dass die westlichen Anführer erst ein bisschen untereinander tuscheln wollen, bevor sie anfangen. mit uns Kontakt aufzunehmen." Er weiß, wie Politik "geht".
Natürlich ist die fehlende Einladung ein Affront, aber den "Deutschen" über gewisse Verhaltensweisen des sog. freien Westens aufklären zu wollen, ist verlorene Liebesmühe. Jedem halbwegs intelligenten Menschen ist doch völlig klar.....Gellermann trifft den Nagel auf Kopf und trotzdem ist die Reaktion Putins genial.


Am 10. Juni 2019 schrieb Lutz Jahoda:

VOM VERGEBLICHEN KÄMMEN,
WO KEIN HAAR IST

Wir erleben das alte Ganovenspiel.
Wen überrascht es? Es war zu erwarten.
Hier praktiziert in gigantischem Stil.
Verdummung der Massen, das uralte Ziel,
Mit immer denselben schäbigen Karten.

Auch wenn es derzeit nicht mehr gut funktioniert,
Versucht wird es weiter, auf Teufel komm raus!
Wer mit Bosheit und Ausgrenzung manipuliert,
Hat sich das Siechtum selbst einoperiert.
Verbeugt euch schon heute! Wir spenden Applaus!


Am 10. Juni 2019 schrieb Marc Britz:

Wer ob der nicht ausgesprochenen Einladung Russlands zur Feier schmollt, sollte sich noch einmal kurz vergegenwärtigen, wer sich da am D-day Jubiläum so selbst als freie Welt feiert: Trump-USA, in dem laut Washington Post im Jahr 2019 allein bis zum 6. März mehr Menschen durch Handfeuerwaffen ums Leben kamen als Amerikaner bei der Invasion in der Normandie; May-Grossbritannien, das durch den EU-Austritt in alter imperialer Verblendung lieber gleich ganz Teil der USA werden möchte; Frankreich, das von US-Grossbankmarionette Macron regierte Ausnahmezustandsland; und das von Pentagons Gnaden immer noch unbefreite Merkel-Deutschland, grösster EU-Billiglohnsektor und dadurch ökonomischer Zuchtmeister der Union. Alle geeint in Aggression gegen die eigene Bevölkerung und in der Aggression gegen die anderer europäischer Länder, siehe zeitgleiche NATO-Manöver im Baltikum und auf der Ostsee. Mal so gesagt: Wer was auf sich hält, braucht da nicht mitfeiern.


Am 10. Juni 2019 schrieb Ulrike Spurgat:

Ersteinmal will ich DANKE sagen, dass ich hier einen Artikel lesen darf der unaufgeregt und glasklar in bestechender Weise der Republik den historischen Spiegel vorhält. Ein wertvoller Artikel. Gellermann legt den Finger tief in die Wunde, in die Wunde des unvorstellbaren Grauen von Faschismus und Krieg, in die Wunde der alten und neuen Kriegsgewinnler. In die Wunde der Geschichte, die von Tod, Trauer und Verlusten erzählt und sie wird wieder und wieder erzählt werden müssen eingebrannt im kollektiven Bewusstsein. Die Geschichte hat gesprochen und ihr Urteil gefällt. Von einigen Dünnbrettbohner in der Politik hört man gelegentlich die inhaltsschwere Aussage: "Wir gehen nicht den historischen Weg." Was für ein Armutszeugnis !
Seit Jahr und Tag wird am Umschreiben der grauenvollen Geschichte von Faschismus und Krieg gearbeitet. Systematisch, davon verstehen die Göbbels Nachfolger bei den ÖR und nicht nur da eine ganze Menge: Bisalke, mit ihrem schmutzigen Artikel in der SÜDDEUTSCHEN, der an Niedertracht und Löchern im Gehirn von Bisalke die Geschichte Leningrads ignoriert und mal auf die Schnelle das ehrenvolle Gedenken all der menschlichen Verluste in den Dreck zieht. Schreiberlinge der übelsten Art. Das Bildungsniveau was die Aufklärung und die Aufarbeitung dem dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte ist auf einem historischen Nullpunkt gelandet. Wem das wohl nutzt muß die Frage sein.

Geschichtsklitterung wird wie ein Geschäftsmodell betrieben: Opfer sei gleich Opfer.
Suggeriert seit 2004 in besonderer Weise, alles von langer Hand geplant, denn nichts in der Politik geschieht einfach so.

Die Befreiuung der Völker Westeuropas sein einzig und allein der Landung in der Nomandie den Westallieerten zu verdanken. Die Rote Armee stand zu diesem Zeitpunkt an der Weichsel. Churchill hat Stalin im Januar 1945 in einem Telegramm ersucht, die für Anfang Februar vorgesehene Offensive der Roten Armee vorzuziehen , um die Westalliierten in den Ardennen von der Offensive der Wehrmacht zu entlasten. Das geschah. Am 5. April 1945 stellte Churchill im Zusammenhang mit der Niederlage der deutschen Armeen an der Westfront fest. "Die Tatsache, daß sie, (die Wehrmacht) im Westen an Landtruppen zahlenmäßig unterlegen war, ist den glänzenden Angriffen und der Wucht den sowjetischen Armeen zu verdanken." Zitat Ende

Eine Tatsache, daß der Sieg der Alliierten über den Faschismus die Völker Europas vor dem Absturz der menchlichen Zivilisation in die Barberei gerettet haben. Den höchsten Blutzoll hat die Sowjetunion mit ihren unvorstellbaren menschlichen Verlusten, der verbrannten Erde, der brutalen Zerstörung von Dörfern und Städten. Alles sollte dem Erdboden gleich gemacht werden. Am 9. Mai 2019 an dem Gedenktag der Befreiung wurde nicht nur das Ehrenmal der "trauernden Mutter" in Berlin in schändlicher Weise entwürdigt, sondern auch in Wien und anderswo gab es Angriffe auf den Mut der Roten Armee und deren Sieg über den Faschismus.
Keiner spricht darüber, dass nicht der Hass auf Deutschlands Vernichtungskrieg in der Sowjetunion die Oberhand hatte, denn wenn dem so gewesen wäre, wäre die Sowjetische Besatzungszone dem Erdboden gleich gemacht worden.
Dem Geschichtsrevisionismus muss man sich mit ganzer Kraft entgegenstellen und Präsident Putin nicht einzuladen zeigt eigentlich nur, dass wir von politischen, geschichtsvergessenen Idioten um zingelt sind und Merkel hat dabei den Joker gezogen. Was für eine erbärmliche Verzerrung der Geschichte und man kann ihr nicht mehr aufs Fell gucken, der vor den Amis kriechenden, kontur- und gesichtslosen Tante, die hoffentlich bald verschwindet und die Waage der Geschichte wird sie als zu leicht befinden.

"Nichts ist vergessen und Niemand." (Leningrad)


Am 10. Juni 2019 schrieb Jürgen Bruhn:

Man muß auch immer bedenken das die Amerikaner den kalten Krieg begonnen haben.
Als die Amerikaner aus den 4 Besatzungszonen 2 gemacht haben.
So haben sie dann auch die Teilung Deutschlands vorbereitet um es später den Russen anzulasten.


Am 10. Juni 2019 schrieb Alexander Kocks:

Es ist einfach logisch dass Frau Merkel zum
Gedenktag des D-Day geladen war, denn ohne
Deutschland hätte es den D-Day überhaupt nicht gegeben. Ich verstehe die Einladung von Frau Merkel zu dieser Feier als Dank der internationalen Rüstungs- und Finanzindustrie an Deutschland, denn mit diesem Krieg begann ein ungeahnter Höhenflug dieser Industrien der bis heute anhält. Eine Einladung an Herrn Putin wäre ein vollkommen falsches Signal gewesen, da Russland nach wie vor als Feind der "freien Welt" gebraucht wird und für weitere Rüstung herhalten muss.
Es sollte aber festgehalten werden, dass der 2. Weltkrieg weder von den USA noch von Großbritannien gewonnen wurde und schon gar nicht von Frankreich, sondern von der Roten Armee. Die Rote Armee hat der deutschen Wehrmacht durch die zähe Gegenwehr und dann letztlich in den Schlachten von Stalingrad und Kursk den Rücken gebrochen. Von dem Zeitpunkt war den USA und Großbritannien klar, dass die Wehrmacht praktisch geschlagen war. Man hat die Westfront eröffnet um sich von dem Kuchen ein Stück zu sichern. Man kann dies auch an der Anzahl der deutschen Divisionen sehen, die zum Zeitpunkt des D-Day und danach an der Ostfront und an der Westfront kämpften und beim Vergleich der gefallenen Soldaten der Roten Armee sowie der
britischen und Amerikanischen Streitkräfte.
Nach Ende des Krieges hat Hollywood dann die
Geschichte des 2. Weltkriegs neu geschrieben.


Am 10. Juni 2019 schrieb Harry Popow:

Bürger ohne Aufschrei?
Russlands Repräsentanten nicht einzuladen bedeutet erwartungsgemäß knallhart die Fortsetzung des zweiten Kalten Krieges. Wer jetzt nicht schnell genug die Augen öffnet und Konsequenzen zieht vor diesen westlichen ?Werte-Eliten?, der bleibt auf der Strecke. Besonders jene Wähler, die ihr Ja zur Eurowahl gegeben haben. Schlimm genug, dass diese politische Ausgrenzung des unumstrittenen ersten großen Befreiers des deutschen Volkes vom Faschismus einigen Leuten nicht einmal aufgefallen sei. Eigentlich hätte ein enormer Aufschrei des Protestes durch alle ehrlichen und verantwortungsbewussten Bürger gehen müssen. Wer solch einer enormen geistigen und politischen Verdummung nicht Paroli bietet, macht sich ? sicherlich ungewollt ? mitschuldig. Herzlichen Dank für diesen Beitrag.


Am 10. Juni 2019 schrieb Hanna Fleiss:

Sie fälschen die Geschichte, wie sie gerade lustig sind. Dass ausgerechnet Putin als der Nachfolge-Repräsentant des sowjetischen Volkes, das die unvorstellbarsten Opfer bringen musste im zweiten Weltkrieg, nicht zur Festveranstaltung zum D-Day eingeladen wurde, eine solche Ungeheuerlichkeit hätte ich dem schlimmsten kalten Krieger nicht zugetraut. Gesteigert wurde die Ungeheuerlichkeit noch dadurch, dass ausgerechnet Merkel dabei war, Merkel, die Repräsentantin des dem faschistischen Deutschland nachfolgenden Staates BRD, der sich wiederum rüstet, um Russland zu erobern, getreu der US-Vasallenfunktion der BRD. Für diese Ungeheuerlichkeit findet man keine Worte. Aber da sind sie wieder, die "gemeinsamen Werte". Was wir von diesen "gemeinsamen Werten" zu halten haben, wissen wir. Mehr Beweis brauchten wir nicht.


Am 10. Juni 2019 schrieb Sylvia Dengler:

Beinnahe wäre es mir nicht aufgefallen, dass die Russen am D-Day fehlten. Danke für die Nachhilfe.


Am 10. Juni 2019 schrieb Matthias Brendel:

Danke lieber Uli.

Der andauernde Versuch die Geschichte umzulügen ist sinnlos und lächerlich und mehr und mehr Leute scheinen das zu begreifen.
Es waren die Russen, die den Nazis zuerst das Genick brachen.
Die USA machen sich grundsätzlich immer erst über Länder her, die chancenlos sind, um dann die wichtigsten Dinge, die noch von Interesse sind, abzutransportieren.
Bei den Nazis waren es später die "Wunderwaffen" und natürlich die Devisen und geraubte Kunstschätze, sowie die klugen Köpfe, völlig egal ob Nazi oder nicht.
Miss Merkel musste diesmal fast am Katzentisch sitzen, war doch dieser neuerliche Versuch Russland auszugrenzen einfach nur noch grotesk.
Währenddessen wird weiter Kriegsgerät nach Osten transportiert, frohe Pfingsten.


Am 10. Juni 2019 schrieb Ronald Wolf:

Ich dachte ich wäre der Einzige dem das Fehlen der Russen aufgefallen wäre. Vielleicht ist das weil ich ein Ossi bin und die Indoktrination durch die schlimme DDR-Geschichtssicht mich so verblendet hat, dachte ich mir. Jetzt fällt es aber zum Glück und natürlich gerade dem klugen Uli Gellermann auf. Das wundert mich nicht.
Die Feiern zum D-Day zeigen den gegenwärtigen Zeitgeist. Russland wird als Feind wieder aufgebaut und die Rüstungsindustrie feiert Milliardengewinne. Putins Aufforderung an die europäischen Länder sich für den Atomwaffensperrvertrag einzusetzen wird doch tatsächlich durch die Medien als bösartige russische Masche und Erpressung hingestellt. Entschuldigung an alle ehrlichen Journalisten, aber die deutschen Medien sind faschistoid. Was hier abgeht ist fern von Neutralität und Dialektik. Die Propagandamaschinerie läuft auf Hochtouren. Beruhigend ist, dass der große Blitz auch diese Kriegswahnsinnigen entsorgen wird, aber leider auch die vielen Milliarden unschuldige Menschen. Traurige Grüße aus dem Vogtland.

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