Das Wahlkampf-Kettensägen-Massaker

Untergang Deutschlands: Burka überholt Dirndl

Autor: U. Gellermann
Datum: 01. September 2016

In Ergolding, Niederbayern, haben sie jüngst einen Mann notschießen müssen. Nicht tot, nein, not wie Notwehr. Weil: Der Mann ist mit einer laufenden Motorsäge auf einen Polizisten losgegangen. Ob er „Allahu akbar“ gerufen hat? Warum? Es täte in den Wahlkampf passen. Denn Wahlkampf ist. Woran man das merkt? Alle Welt fragt Frau Merkel, ob sie wieder Kanzler werden wolle. Es müsste Kanzlerin heißen? Aber nicht im Falle Merkel. Und außerdem sind schon am 4. September Landtagswahlen in Mecklenburg. Da könnte die AfD mehr Stimmen bekommen als die CDU. Und wenn der Mann in Niederbayern, der mit der Motorsäge in der Hand, jetzt „Allahu akbar“ gerufen hätte, und die CDU ihn hätte totschießen lassen können, dann hätte auch die Frau Merkel der Frau von dem Mann aus Niederbayern das Burka-Tragen verbieten können. Denn die Burka ist undeutsch. Und wenn jetzt die Burka das Dirndl rechts überholt, dann ist Deutschland am Ende.

Was die Burka mit der Kanzlerwahl im nächsten Herbst zu tun hätte haben sollen? So viel wie das Riesenfoto von Nina Queer, einer bekannten Dragqueen aus der Hauptstadt auf dem Wahlplakat der Berliner SPD. Die sieht zwar aus wie eine fett gewordene Nina Hagen, ist aber trotzdem ein Mann, oder so ähnlich. Oder so ähnlich wie Politik lautet auch der Slogan der SPD in Berlin, wo am 18. September Wahlen sind: „Berlin bleibt frei“ steht auf dem Plakat. Ja, ist denn der Russe schon wieder ante portas, also kurz vor Spandau? Muß die Freiheit gegen Panzer verteidigt werden? Nein, die Dragqueen - Schaut auf diese Stadt! - steht einfach für die sexuelle Freiheit. Und weil die Berliner Sozialdemokraten keinen echten Schwulen mehr an der Spitze haben und ihr aktueller Spitzen-Kandidat den abenteuerlich Namen Michael Müller trägt und das coole Image einer Büroklammer hat, also da muss die Berliner SPD einfach zum Äußersten greifen: Zu Nina Queer, um nur ja nichts Inhaltliches erzählen zu müssen.

In Berlin stehen in der offiziellen Statistik 9,5 Prozent Arbeitslose, in Mecklenburg-Vorpommern sind es nur 9 Prozent. Arbeitslose, die es in eine offizielle Statistik schaffen, sind die, die man beim besten Willen nicht mehr verstecken kann. Wie zum Beispiel jene Million Rentner, die, nicht selten 70 Jahre und älter, mit Minijobs ihre Rente aufbessern müssen. Die sind geradezu zweimal nicht in der Statistik: Einmal, weil sie Rentner sind, also nicht als erwerbsfähig gezählt werden. Und ein andermal, weil sie ja einen Job haben, also einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Wahnsinn. In Berlin zum Beispiel darf deshalb der Chef der örtlichen Linkspartei laut und deutlich im Radio von einer rot-rot-grünen Koalition träumen. Die wolle er aber jetzt mal in Berlin hinkriegen und die sei dann ein Modell für die Bundestagswahlen. Was das mit den Arbeitslosen und der Altersarmut zu tun hat? Nichts. Aber mit Wahlen. Erst neulich, in Sachsen-Anhalt, hat sich die Linkspartei mit dem laut verkündeten Vorsatz, dort Regierungsverantwortung zu übernehmen, selbst aus dem Rennen geworfen.

In Mecklenburg-Vorpommern steht bei der Linkspartei, anders als bei der Berliner SPD, nichts von sexueller Freiheit. Aber immerhin was von Liebe: "Aus Liebe zu MV“, was eine Beziehung zum Land meint. Auch in MV streben die LINKEN eine rot-rot-grüne Regierung an, haben aber die Rentner noch nicht dafür erwärmen können. Die Rentner wählen lieber oppositionell, also AfD. Die nämlich ist dagegen, zumindest gegen die Burkas, von denen Mecklenburg-Vorpommern zur Zeit gerade überrollt wird, und auch sonst kommt ihnen die AfD eher dagegen vor, während ihnen die Linkspartei doch sehr dafür zu sein scheint: Nicht für die Burka, aber für eine schöne Regierungsbeteiligung. Da ist die CDU in diesem Bundesland schon schlauer: Ihr Spitzenkandidat Lorenz Caffier weiß: Das „Burka-Verbot ist auch eine Sicherheitsfrage“. Wenn jetzt noch einer mit einer Motorsäge daherkäme, dann hätte vielleicht sogar Lorenz Caffier seine Chance.

Zwischenzeitlich füllen die Rentner die Supermarkt-Regale auf, jobben als Briefträger oder arbeiten in Kneipen: Da denken die Tag und Nacht daran, wie unter den Burkas die Bomben versteckt sind und so eine Burka-Trägerin den Supermarkt stürmt, den üblichen arabischen Spruch auf den Lippen und jede Konservendose, die der fleißige deutsche Rentner gerade ins Regal gepackt hat, wieder raussprengt – und sich selbst. Und die ganze Rentnerei und die schöne Perspektive auch am 80sten Geburtstag noch mit Dosen in der Hand fotografiert zu werden. Auch und gerade in Berlin, denn da geht es nach der Linkspartei zum Beispiel darum, dass man „Gemeinsam bunt“ sein möchte. Nicht, dass es den Rentnern jetzt zu bunt wird, ach nee. Mehr so kunterbunt, wie bei Pippi Langstrumpf. Und der Berliner SPD geht es ja auch nicht um Konserven, sondern um die Freiheit.

Um die Freiheit geht es auch der SPD-Bundespartei: Immer noch lässt sie unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen, wie ein großer SPD-Verteidigungsminister mal gesagt hat. Und hat er nicht Recht behalten? Seit rund 15 Jahren sind wir in Afghanistan und wir sind so frei wie nur irgend möglich: In unseren Supermärkten kann man alles aus aller Welt kaufen, sowohl weil unsere Rentner so frei sind, ein paar Jährchen dazu zu legen, als auch, weil wir in immer mehr Ländern überall auf der Welt unsere Freiheit verteidigen! Das ist auch ablesbar an der Zahl der Nichtwähler: Bei Landtagswahlen sind inzwischen rund 50 Prozent der Wähler so frei, zu Hause zu bleiben. Bei Bundestagswahlen liegt die Nichtwählerquote bei 30 Prozent, steigend, als wäre sie irgendwie an die Zahl der Auslandseinsätze gebunden. Aber die AfD mobilisiert, sagt man, die Nichtwähler. In Berlin versteckt die rein deutsche Alternative deshalb ihre Landesvorsitzende: Beatrix von Storch und ihre Grenzschutzanlagen sollen niemanden abschrecken: Die kommt nicht auf´s Plakat. Auch deshalb steht auf den AfD-Wahlplakaten: „Berlin wählt blau“. Heute blau, und morgen blau, und übermorgen wieder. Also doch wieder wählen? Geht nur noch alkoholisiert.

„Allahu akbar“ hätte der Mann aus Ergolding mit der Kettensäge schon rufen sollen. Das hätte unsere Auslandseinsätze in diesen islamischen Ländern legitimiert und vielleicht auch mehr Stimmen für Frau Merkel gebracht. Denn wie jeder weiß, droht mit jeder weiteren Burka der Untergang Deutschlands. Und mit dem Untergang des Abendlandes haben schon ganz andere mal Wahlen gewonnen. Zwar dümpelt die CDU zur Zeit in der Prognose für die Bundestagswahlen bei etwa 34 Prozent, kann also vielleicht, wenn die SPD noch 20 Prozent erzielt, mal so gerade nach den nächsten Wahlen einen Kanzler stellen. Aber was bekommt dann bloß die AfD? Deren voraussichtliche zehn Prozent steigen ja auch mit jedem „Allahu akbar“. Und noch traut sich die CDU nicht mit ihrem Wurmfortsatz zu koalieren. – Alkoholisiert sei der Mann mit der Säge gewesen, sagt die niederbayerische Polizei. Das spricht nicht für einen echten Islamisten. Aber weiß man es? Immerhin gibt der Mann einen sachdienlichen Hinweis für die Rentner: Wenn die jetzt die Kettensägen in die Hand nähmen und mit einem fröhlichen „Allahu akbar“ begönnen, die Regale in den Supermärkten zu zersägen, dann könnten sie glatt zu einem Wahlkampfthema werden.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 05. September 2016 schrieb Wera Blanke:

Ah! Endlich mal wieder so eine echte saftig-knallige Satire! Ich habe laut geschrien vor wütender Freude, dass es sowas noch gibt. Danke! Danke!! Danke!!!


Am 03. September 2016 schrieb Herr Wurzelzwerg:

Herrlich, dieser Sarkasmus. Aber Sarkasmus ist kein Humor, eher das Gegenteil. Trotzdem, das Schmunzeln konnte ich nicht unterdrücken. Übrigens, auch in Sachsen-Anhalt hat die Linkspartei einen unverwüstlichen Slogan: "Geiler Wahlkampf!". Die Linken haben es nun mal mit dem Unterleib.


Am 03. September 2016 schrieb Reyes Carrillo:

@Hans Tigertaler
Mit Ihrer wohlwollenden Nachsicht: Was soll an Ihrem islamophoben Geschwätz „fortschrittlich“, vor allem „links“ sein? Die brechreizende Dogmatik? Uli Gellermann hat hier an anderer Stelle das einzig Adäquate gesagt, für das ich ihm nachträglich danke!


Am 03. September 2016 schrieb Hans Tigertaler:

@Uli Gellermann

"... sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden (Koran 33:59)."

"über den Kopf" heißt es in der Übersetzung von Rudi Paret.

Meine Güte, der Sinn erschließt sich doch jedem, Moslem oder nicht, unabhängig von den Zeitläuften jeder Kultur: Verdecke dich so absolut, daß jeder das öffentlich einzig Relevante in dir erkennen kann: nämlich die Gläubige, also eine Unantastbare - anders als die nicht Verhüllten.

Insofern finden wir die präzise Umsetzung dieses Gebots eben in den vorhandenen moslemischen Kleidervorschriften.

Aber bitte, Herr Gellermann, wenn Sie ein noch besserer Moslem sein wollen ....

Was ist das bloß, dieser unablässige Versuch, eine uns gegenüber prinzipiell (weil -zigfach schriftlich verbrieft) sogar todfeindliche religiöse Kultur mit den laienhaftesten Verrenkungen gesundbeten zu wollen? Von kurdischen Bekannten weiß ich, daß die Moslems unsere schmierige bürgerliche Scheinlinke nur distanziert kalkulierend betrachten.

Die wissenschaftlichen Klassiker der Linken übrigens haben für den Islam in ihren spärlichen Äußerungen noch weniger übrig als etwa die AFD-Rechten - die Verachtung für diese assassine Religion ist nämlich noch gespeist aus dem Wissen, es mit der unkorrigierbar und abstoßend schwärzesten Reaktion zu tun zu haben.

Die bürgerliche Linke leidet wohl unter einer Krankheit zum Tode. Wie eben am Ende das Bürgertum überhaupt.

Sollten Sie diese Linke nur nicht so abschreckend plötzlich dem lauen Baden entzogen wissen wollen? Dann müssen wir wohl hoffen, daß das andere auch nicht tun.

Antwort von U. Gellermann:

Ein neues Argument kann ich nicht entdecken. Interessiert hätte mich, mit welchen Zwangsmitteln der Aufklärung deren Polizei der Mutter Theresa das Tuch vom Kopf hätte reissen sollen.


Am 03. September 2016 schrieb Der Linksliberale:

Der Uli Gellermann hat mit mir „geschimpft" oder besser gesagt, er hat mich stilvoll kritisiert, weil meine Beiträge sind zu lang und manchmal am Thema vorbei - jetzt gebe ich mir Mühe!
Wen wählen in der Demokratie des republikanischen deutschen Bundes? Der Kommentar vom U. Gellermann hilft mir hier nicht weiter - er sagt mir nur, was ich ohnehin schon wusste und fühlte.
Also erst mal wähle ich keine Dragon - Queen, auch keinen Foto- Hinterkopf und schon gar nicht „Freiheit" ohne zu sagen wessen Freiheit gemeint ist?auch nicht mehr Verantwortung für Deutschland in der Welt, auch „Bündnistreue" wähle ich nicht.
Was würde ich wählen:
Freiheit der Meinung, welche auch den Atheisten nicht beschimpft?
bürgerliche Werte wie Freiheit des Menschen, ohne einschränkende Erläuterungen des Herrn Gauck,
Gleichheit, ohne den Hinweis der westlichen Wertegemeinschaft, dass wir im Westen „gleicher! seien und Brüderlichkeit ohne Charity, würde ich wählen, Hilfe für die Schwachen käme dazu,
eine Polizei die Ihre Bürger schützt und berät, auch einen Unternehmer der sich dazu bekennt und auch handelt, das Eigentum verpflichtet; ich würde nur den wählen der andere Kulturen und Völker schätzt und achtet,eine Friedenspolitik die den Frieden in den Alpen verteidigt und nicht am Hindukusch, und meinen Nachbarn Jürgen mit seiner Frau würde ich wählen, wir sind zwar nicht immer einer Meinung, aber er ist Humanist.
Wen oder was würde ich nicht wählen:
Suppenküchen (Tafeln), Militärhaushalt, Frau Merkel, Steuerungerechtigkeit, HARTZ IV, Brunnenbohren in Afghanistan, Bündnistreue, Hilfe für Nazis in der Ukraine, Hetze gegen Flüchtlinge und Russland / Putin und solche Vögel die Kinder, Rentner und Kranke unter Renditekriterien stellen will ich nicht wählen , auch die ?schwarze Null im Rollstuhl? ist mir suspekt und eine Kanzlerin die keine Antworten gibt und keinerlei Visionen hat.

Bitte lieber Gallerist und Foristen, wen soll ich wählen? Die Linken sind zu wenig links, die Rechten zu viel rechts und die Mitte macht gerade Shopping und jammert weil das ?GALAXY NOTE S 7? explodiert beim Aufladen.

Den Uli Gellerman und die Ulrike Spurgat tät ich wählen...aber wo ist der Wahlzettel - ach und mich würde ich wählen?
Hinweis:
Wenn Wahlen was verändern würden, wären sie längst verboten!...


Am 02. September 2016 schrieb Andreas Buntrock:

"Und die ganze Rentnerei und die schöne Perspektive auch am 80sten Geburtstag noch mit Dosen in der Hand fotografiert zu werden"
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BITTE NICHT VERGESSEN -
immerhin gibt's zum 90ten Geburtstag dann ja eine echt vergoldete Taschenuhr für 25 Jahre treue Betriebszugehörigkeit.
Der Kaufpreis dieser Uhr( 12Euro und 50 Cent) wird natürlich auf das zu versteuernde Renten-Zusatzeinkommen angerechnet.


Am 02. September 2016 schrieb Hans Rebell-Ion:

Solange die EU-NATO unter unheimlicher und heimlicher(!) USA-VORMUNDSCHAFT "betreut" wird, solange wird leider auch die berechtigte Losung "Die Waffen nieder! Kooperation statt NATO-Konfrontation - Abrüstung statt Sozialabbau" eine Illusion sein!
"Mitgegangen -- mitgefangen -- mitgehangen" ist das Motto der unheiligen Allianz USA-EU-NATO seit dem II. Weltkrieg!


Am 02. September 2016 schrieb Manfred Ebel:

hallo Alles nur Satire und Foristi,
wir stimmen schon weitgehend überein. Ich möchte damit aber doch unterstreichen und deutlich machen, wie und dass sich Patriotismus der Werktätigen von dem verbreitet aufoktroyierten Schein-Patriotismus der Ausbeuter unterscheidet. Mehr noch: Diese "Herrschaften" haben gar keinen Patriotismus. Wahrhaftig haben nur die Massen einen wahren Patriotismus und dessen Inhalt ist m.E. der beschriebene und benannte. Der ist sogar völkerverbindend.


Am 02. September 2016 schrieb Jürgen Heiducoff:

Ich kann nur unterstreichen, was Frau Hella-Maria Schier schreibt. Womit wir wieder einmal bei Marx sind.
Es geht um die Erhaltung der Besitz- und Verteilungsregeln!
Die, die bereits im materiellen Überfluss leben, bekommen immer mehr dazu. Und eben dies wird der Masse der bescheiden Lebenden genommen. Man sollte es als das bezeichnen, was es ist: die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.
Reformen oder gar Wahlen ändern nichts wirklich an den fest gefügten Machtstrukturen. Der Schutz des Eigentums ist im BGB fest geschrieben. Wer da wirklich etwas ändern möchte wird kriminalisiert und aus der Gesellschaft ausgeschlossen.
Der ganze Rummel um die bevorstehenden Wahlen ist eines der vielen Ablenkungsmanöver von den wirklichen machtstabilisierenden Prozessen. Als könnten die Wahlen in MV oder Berlin auch nur einen Hauch von Erneuerung in die Politik der Bundesregierung bringen.
Die soziale Polarisierung wird weiter zunehmen und auch die Mittelschicht wird den Gürtel enger schnallen müssen. Der bereits spürbar eingeleitete soziale Abwärtstrend wird beschleunigt werden. Da helfen zweifelhafte „Erfolgsmeldungen" über Rekordsteuereinnahmen des Bundes gar nichts.
Die Mehrzahl der Bürger, deren fleißige Arbeit nicht mehr ein würdiges Leben garantiert, bezahlen für ihr jahrelanges zweifelhaftes Vertrauen in die etablierten Parteien. Und meine Überzeugung ist stark, dass auch ein extremes Wahlverhalten zugunsten rechter Kräfte um AfD und NPD keine wesentlichen Veränderungen der Besitzverhältnisse bringen wird. Das hatten wir in der deutschen Geschichte bereits. Die Eliten haben auch extreme politische und ideologische Veränderungen unbeschadet hingenommen. Beim heutigen Grad der globalen Verflechtung von Macht und Kapital ist dies garantiert.
Unser Land hat sich verändert und es wird sich weiter verändern - zuungunsten der Mehrheit der Bürger. Daran sind nicht die Flüchtlinge schuld, sondern die gleichen Kräfte, die den Flüchtlingsstrom und die Fluchtursachen geschaffen haben: die Eliten des neoliberalen Systems.
Es lohnt nicht, sich an der Vorwahleuphorie zu beteiligen. Die Mittel, die im Wahlkampf verschleudert werden, sind verloren. Die Nerven, die im Wahlkampf aufgerieben werden - umsonst. Auch diese Wahlen werden NICHTS am Wesen des neoliberalen Kapitalismus ändern! LEIDER.
Viel wichtiger als sich vom Wahlkampf ablenken zu lassen, ist die Bündelung der Kräfte und ein sichtbares Engagement in parteiübergreifenden, außerparlamentarischen sozialen Bewegungen wie z.B. der Friedensbewegung. Diese braucht einen frischen Wind durch ihre verkrusteten Strukturen. Ihr Geist muss durch zehn- und hunderttausende Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft auf unseren Straßen sichtbar werden. Statt Wahlen für Kriegsparteien braucht unser Land Aktionen für den Frieden.
Eine Möglichkeit, den Volkswillen sichtbar zu machen ist die am 8. Oktober in Berlin geplante Großdemonstration unter dem Motto: "Die Waffen nieder! Kooperation statt NATO-Konfrontation - Abrüstung statt Sozialabbau"


Am 02. September 2016 schrieb Alles nur Satire:

Hallo Herr Ebel,
ich denke, ich kann ihre Gedanken richtig einordnen.

Ich verstehhe das, was sie umschreiben, eher als eine Art von gemäßigter Heimatverbundenheit an.

Die Art von Patriotismus, die ich grundsätzlich verabscheue und überall auf der Welt begegnet bin, ist die komplette Überbewertung von eigenen nationalen Eigenschaften, die andere Nationen und Kulturen, oft sogar bewusst, abwertet.

Wo Patriotismus eben von jenen >>Halunken<< genutzt wird, weil ihnen keine andere Ablenkung mehr einfällt, bzw. deren eigene begrenzte Denkweise keine andere >>Argumentation<< erlaubt..


Am 02. September 2016 schrieb Hella-Maria Schier:

Die einen geben sich betont national und spießig, die anderen überdreht pflicht-multikulti und multisexuell.
Den Eliten kann beides recht sein. Solange keiner an Besitzverhältnissen und Verteilung rüttelt, können sie gut schlafen.
Schon ihre Taktik gegen die Anti-Vietnam-Bewegung in den USA bestand darin , das Bedürfnis nach politischen und sozialen Umwälzungen möglichst vollständig in Richtung kultureller Tabubrüche umzuleiten.
Sollen sich die Leute ruhig auf ihren Individualismus, Internationalismus und lifestyle konzentrieren und da ihre Revolution machen, damit können die Eliten leben und es auch noch gut vermarkten.
Revolution überall - nur nicht in den Besitzverhältnissen. Deshalb wird sie auch so moralisierend penetrant und weltweit gefordert. Soros Open Society - damit die Fortschrittlichen ein Feld zum Austoben haben.
Was mich oft nervt, ist nur, dass so viele diese Haltung automatisch für links halten und für ein absolutes alternativloses Gebot.. Bald gilt wahrscheinlich der internationale Kapitalismus selbst als links - und jeder, der ihn kritisiert als rechts. Hat bestimmt mit dem nahenden Polsprung zu tun.


Am 01. September 2016 schrieb Reyes Carrillo:

Was für ein köstlich-bitterer 360°-„Ballhaus-Kreisel“ um die gegenwärtigen Wahlkämpfchen in einem Land am Scheitel des neoliberalen Wahns. Jedes einzelne Detail deines witzigen, wie immer gleichzeitig schrecklich niederschmetternden hier: Kameradrehs ist ein klassisches Identitätsmerkmal aus der Kapitalismus-"Veredelungsschmiede" dieser wahrscheinlich gefährlichsten ideologischen Verseuchung der Menschheit.
Unter allen diesen vorbeiziehenden Figuren, Parteien und Imaginationen deines Rundblicks ist mir der Rentner, der „80-jährige Regalauffüller“ die Figur, die meine interne Wut-Maschine sofort auf höchste Drehzahlen angeworfen hat. Auf nahezu gleichem Wut-Druck stehen diese notgeil an der Macht leckenden Linken, diese Stricher und Bordsteinschwalben, diese Verräter! Einfach unerträglich.

Prof. Mausfeld wissenschaftlich dazu:
„Parteien im linken Teil des politischen Spektrums erfüllen für die herrschenden Eliten eine wichtige Stabilisierungsfunktion. Nur sie können die Verlierer der herrschenden Wirtschaftsordnung, deren Interessen sie ja zu vertreten vorgeben, in einen politischen Konsens einbinden, wodurch der Status der herrschenden Eliten stabilisiert wird. Dafür werden ihre Vertreter dann mit geeigneten Privilegien und mit einem Platz an den Katzentischen im Palais der Machteliten belohnt. Damit die Parteien diese Pazifizierungsfunktion für die Klasse, deren Interessen zu vertreten sie vorgibt, erfüllen können, muss natürlich sichergestellt werden, dass in ihnen nicht Kräfte Einfluss gewinnen, die sich tatsächlich für die Interessen der Bevölkerung einsetzen – also für eine gerechtere und wirklich demokratische Gesellschaft.“
Dem ist natürlich nichts hinzuzufügen. Doch: Danke, Uli!


Am 01. September 2016 schrieb altes Fachbuch:


@Hans Tigertaler und den Galeristen

"Für Jahrzehnte und mehr kann sich ein historisch überholter religiöser Überbau auf eine moderne Basis wälzen, die ihn eigentlich abstößt"

wenn ich all das verklärende gerede um die aufklärung mal wegnehme, und zur marxistischen betrachtung mich mal äußern möchte, dann wohl, dass ich das ganz anders sehe, oder keine ahnung habe:(
und dann bleiben für mich nur die 3 zeilen übrig, und die reichen schon!

- der forist kennt oder entscheidet schon mal, wer oder was historisch überholt ist! respekt, ein marxist der andere perspektiven ausschließt.
- dann stülpt sich dieser überbau auf eine .....??? vom thema burka oder wie der forist es eher in richtung kleiderordnung abdriften lässt, auf ein über"wälzen" eines überbaus zu erweitern, ist so was von kühn, dass mich zweifel plagen, ob ich mir über den "rest" eines überbaus einer gesellschaft noch gedanken machen muss??!! die kleiderordnung ist es wohl?? auf deutschen schulhöfen entspricht diese übrigens einer klassenordnung, was ich als nicht-marxist nie würde so einschätzen wollen!
- der forist spricht von einer modernen basis! also wenn er das marxistisch meint, dann vielleicht den entwicklungsstand der produktivkräfte (vornehmlich produktionsinstrumente oder -mittel, also sachliches) alleinig!!! ob der rest der basisverhältnisse "modern" ist, wage ich auf grund gerade des zustandes des deutschen überbaus und der stimmung in der bevölkerung zu bezweifeln!!
- und stößt nicht eigentlich die reale basis nach marxistischer definition ihren eigenen überbau in seiner gänze ab?? die produktionsverhältnisse und vornehmlich die eigentumsverhältnisse schreien nach globalisierung und abschaffung des nationalen überbaus!!??
und dann habe ich mal die sichtweise der menschlichen produktivkräfte ausgeblendet;)
- ist ein zulassen und steuern dieser belanglosen burkadebatte nicht ein beleg und ein angedeuteter ausweg der eigenen basis-überbau-"disharmonie"?? an zufälle glaube ich nicht;) der nationalismus, der militarismus nach außen wie innen, das trommelfeuer der MSM, die zuwanderung und die angebliche islamisierung sind zufälle, oder DAS ventil unseres überbaus, der bereitwillig für nebenkriegsschauplätze luft lässt, damit der hauptwiderspruch nicht sichtbar wird??

ich wurde nie aufgeklärt, und bin auch wenig marxist - aber die glaube ich, sehen die aufklärer auch auf halben weg stehen geblieben, unabhängig ihres verdientes für die entwicklung von sozial- und geisteswissenschaften!!


Am 01. September 2016 schrieb Helmut Schnug, Kritisches Netzwerk:

Danke für Deine erkenntnisreichen Zeilen, deren Inhalt mir in seit Jahren liebgewonnener Weise die Montage und Donnerstage versüßen - zumindest stundenweise. Möge Dir die Schaffenskraft noch lange erhalten bleiben.

Die Wahlaussage der Berliner Linken "Aus Liebe zu MV" habe ich bisher allerdings anders interpretiert. Als Kenner und kritischer Beobachter der Linkspartei (war immerhin von 7/2009 - 01/2010 Mitglied = 7 Monate Schnuppermonate, danacht Flucht aus dem Wahnsinn bevor mich selbiger auch erfasst hätte) war ich mir sicher, daß sie damit ihre Liebe zum Märkischen Viertel (kurz MV, berolinistisch Merkwürdiges Viertel) in Berlin bekunden wollen. In der Urlaubs- und Reisezeit dann ihre Liebe zu den Malediven, deren Autokennzeichen ja bekannterweise MV ist. Und träumen dürfen sie ja.

Deine Theorie, es sei "Aus Liebe zu Mecklenburg-Vorpommern" gemeint, halte ich anhand des permanentem Mitgliederschwundes in diesem Bundesland für sehr gewagt: Hier die Zahlen von 2007 - 2015 (jeweils zum 31.12.): 6.042 - 5.833 - 5.684 -5.417 - 5.123 - 4.719 - 4.522 - 4.275 - 4.034. Es bleibt abzuwarten, wann der letzte Parteilinke in MV das Licht ausmacht. Und nicht nur in MV.


Am 01. September 2016 schrieb Michael Kohle:

@ randy andy

Annektion, Sezession? Da geht es um mehr als Rechthaberei! Viel mehr um die hohe Schule der Propaganda! Begriffe besetzen, auf Deibel komm raus, in den gewünschten Bezug bringen und dann gebetsmühlenhaft dem primitiven Zuschauer, Hörer oder Leser übergebretzelt - einfach wunderbar. Da muss doch was hängen bleiben. Die gute alte deutsche Schreibweise des Lehnswortes mit dem ?kt? längst auch der lingua franca geopfert und jetzt überall devot durch Annexion ersetzt. Wenn?s der Lehnherr so will! A propos Lehnsherr! Der will ntürlich nur eine annektierte Krim,
keine sezessierte (gibt es das Verb überhaupt?). Aber warum? Darum!

Sezession, darauf haben die Vereinigten Staaten einen absoluten Alleinbesitzanspruch, allein aus historischen Gründen heraus. Sezession ist zwar auch mit einem üblen Geschmäckle versehen, aber Gott sei?s gedankt oder geklagt (man ist sich da bis heute noch nicht einig zwischen dem Norden und dem Süden!), konnte vor 150 Jahren eine solche - auch als Abspaltung, Separation, Loslösung bekannt - dann doch verhindert werden. Hat dieser Streit um Lincolns Bart - stopp, es ging doch angeblich um die Sklavenbefreiung - doch glatt mehr als eine halbe Million Blau- und Grünberockter gekostet. Mehr Tote, als in jedem anderen Krieg, und das waren wie wir alle wissen nicht gerade wenige. So ist der Begriff Sezession eben heutzutage sakrosankt, auch wenn er wohl zu der heutigen Intention der NATO-Kreise besser passen würde. Denn schließlich ist es genau das, was auch jetzt wieder erreicht werden soll, reconstrucion nämlich. Wie sonst soll Fort Sumter zum Paten für Sewastopol auf der Krim werden können, muss vorher doch der Heimathafen der ruhmreichen russischen Flotte ins Reich der US-Marine überführt werden.

Alleinbesitzanspruch, eher wohl Alleinverwertungsanspruch - er lässt sich trefflich mit einem anderen Begriff mit historischem Bezug erläutern. Der Genozid, zu deutsch eigentlich Völkermord, ist derzeit auch wieder häüfiger vorzufinden.. Zwar stünden - rein mengenmäßig betrachtet - einige andere Kandidaten als Opfer eines solchen bereit, die dürften jedoch dem Täter und zufälligerweise Weltenrherrscher kaum opportun zu sein.

Ab welcher Zahl ist überhaupt ein Massenmord ein Völkermord, ab wann darf von einem solchen gesprochen werden? Nun, wenn es nach den wie immer präsenten Experten geht, gibt es sowieso nur einen einzigen Genozid. So sagt jedenfalls ein gewisser Günter Lewy. Zieht man sich das allein per Google zur Verfügung gestellte Material rein, das der zwischenzeitlich emerierte US-Geschichtsprofessor mit deutsch-jüdischer Abstammung zu diesem kontroversen Thema so angehäuft hat - inkl. seiner und des türkichen Staates Kreuzzüge vor den Kadi - so begreift man, das ist ein verdammt heißes Eisen. Auch und gerade deswegen, weil aus diesem einzig als Völkermord zu benennenden Vorkommnissen sich - wie wie immer gut unterrichtete Kreise argumentieren - die Existenzberechtigung des Staates ableitet. Ausgerechnet von einem Volk eines gerade entstandenen Staates, das sich zum Zeitpunkt seines Mordes nicht als Volk geoutet hatte, etwa zweitausend Jahre lang. Sei?s drum. Wir wissen jetzt jedenfalls den Begriff Genozid einzunorden. Wenn da nicht noch eine Frage offen wäre!

Die Armenienresolution des deutschen Hohen Hauses - verabschiedet von der ganz großen Koalition inkl. - natürlich - den Wie-auch-immer-Grünen. Ausgerechnet die Nachfahren der Verursacher des wie belegt einzig als zulässig zu bennenden Völkermordes also vermeinen, einen anderen strittigen Völkermord, der von vor hundert Jahren an den Armeniern, zum Zeitpunkt wo auch Kaiser Wilhelm und seine Reichswehr alles andere als friedliebend unterwegs war (sage nur Herrero!), als Gegenstand für die per Resolution dargebotene Entrüstung über das ruhmreihe, längst verloschene Osmanische Reich aufarbeiten zu müssen. Welcher Teufel mag die Nachfahren der Endlöser und heutigen Hüter der daraus resultierenden auf ewig zu büßenden Erbsünde wohl geritten haben? Zu fragen auch: Wurde in der Resolution nur deswegen allein von Völkermord gesprochen, die deswegen auftretenden Pusteln auf dem Gesicht des neuen Osmanenherrschers mutwillig ignorierend, den Begriff Genozid tunlichst meidend um der Gefahr von Pusteln bei Freund Bibi zu entgehen? Ergibt das alles Sinn? Muss das verstanden werden?


Am 01. September 2016 schrieb Gideon Rugai:

"Cooles Image einer Büroklammer"

Ja, über die coolen Büroklammern mit Hornbrille oder auch mal mit gewagt neoliberal-randlosem Design, die irgendwie allesamt wirken, als entspringen sie einer Masssenfabrikation für Polit-Klone (oder Clowns), habe ich mich seinerzeit in meinem kleinen Privat-Blog zum Dampf ablassen auch schon köstlich amüsiert.
Beim aktuellen Wahlurnen-Begräbnis in Berlin fällt mir allerdings ein deutlich höherer Anteil weiblicher Konterfeits auf : Grün angestrichene Öko-Tanten der Kriegstreiber mit Sonnenblume, etwas solider wirkende Damen der christlich-Geschwärzten, muntere Doppelnamen-Diven mit sozialdemokratischem Rouge auf den Wangen - ein bisschen Rouge muss sein.
Und alle lächeln so herzerwärmend und vertrauenserweckend.
Mit Mutti (egal welcher) geht's halt lockerer auf zum Endgame !

27 Jahre nach "Der Wende" fällt mir als Resümée nur eines dazu ein :

Die Generation Doof ist angekommen und sitzt neuerlich fest im Damensattel.
Das wäre noch erträglich, wenn man nicht davon ausgehen müsste, dass die tatsächlich glaubt, für große Aufgaben in diesem, unserem Lande bestimmt zu sein.

Gute Nacht & süße Träume ;)


Am 01. September 2016 schrieb Claire Lalune:

Das ist ja ganz großes Wahlkampfkino. Aber auch ziemlich antiparlamentarisch.

Antwort von U. Gellermann:

Nichts gegen Parlamente.Wenn sie was taugen oder in ihnen Taugliches unternommen wird.


Am 01. September 2016 schrieb Peter Lind:

Dieses eine Wahlplakat der LINKEN in Mäc-Pomm ist noch garnichts gegen eine weitere inhaltliche Leere und Blödheit der Partei. Auf einem anderen Plakat sieht man einen Hinterkopf (und weiter nichts), der der vom Spitzenkandidaten Helmut Holter sein soll. Was will uns die LINKE damit sagen? Daß man alle Hoffnung hat fahren lassen und sich "vom Hof macht"? Oder daß man den Holter lieber von hinten sieht? Wer sagts mir?


Am 01. September 2016 schrieb Uli Gellermann:

@ Hans Tigertaler

Die Verschleierungen der muslimische Art haben nur sehr wenig mit Religion zu tun:

„O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden. Und Gott ist Allverzeihend, Barmherzig“ (Koran 33:59)“ Wer daraus Kopftuch oder gar Burka destilliert, der verfolgt andere Ziele. Primär sind es m. E. patriarchalische Herrschaftsgesten.

Kleiderordnungen aller Art sind Ergebnis gesellschaftlicher Bedingungen. Zu denen zählt auch ein Konformität-Druck an westlichen Stränden - an denen vor ein paar Jahrzehnten das Baden nur mit Ganzkörper-Kondomen erlaubt war - der heute eine höchstmögliche Entblößung vorsieht.

Frauen, die sich dem vermeintlichen Religionsdiktat oder dem Konformitätsdruck nicht beugen wollen, sollten unterstützt werden. Aber den Aufstand gegen die Verhältnisse müssen sie selbst wollen. Ihnen von außen zu erklären, dass sie gefälligst eine andere Textilordnung zu befolgen hätten, erinnert mich fatal an die „Demokratisierung“ dieser oder jener Länder durch die USA. Nicht nur geht es um etwas ganz anderes, es ist selbst im Sinne einer bürgerlichen Demokratie kontraproduktiv.

Ein Ausfluss dieser kontraproduktiven Zwänge ist zur Zeit in der Burka-Debatte zu erleben. Niemand bei Verstand mag glauben, dass die CDU-CSU-AfD-Sonstwer-Vögel, ihre Anti-Burka-Kampagne der Befreiung der Frau oder gar dem antireligiösen Kampf gewidmet haben. Sie haben hier einen Hebel für ihre Xenophobie gefunden und nutzen ihn als Wahlkampfknüppel. Das macht die antireligiöse Argumentation, die fraglos bei diesem und anderen Themen not täte, nicht einfacher.


Am 01. September 2016 schrieb Hans Tigertaler:

Kleider machen Leute

Eine marxistische Betrachtung

Einst wollten die Feudalherrn schon von weitem erkennen, wes Standes jemand war, um etwa zu entscheiden, ob sie huldvoll, freundlich oder herablassend der Person zu begegnen Lust verspürten. So gab es über lange Zeiten hinweg repressive Kleiderordnungen, an die sich Bürger zu halten hatten. Die Franzosen haben in ihrer Revolution diesen Bekleidungszwang als erste beseitigt, und zwar gegebenenfalls und sehr häufig mit äußerst brutaler Gewalt; die unterwürfigen Gewohnheiten erschienen ihnen zurecht als viel zu gefährlich, weil eben hundsföttisch nachhaltig, um ihnen gegenüber Toleranz zu üben. Daß aufgezwungene Kleiderordnungen auch aus eigenem Entschluß getragen werden können, hat die Ziele zum Glück nicht irritieren können. Die Sonne der Aufklärung war bewaffnet und sie war blutrot.

Doch die verkommene Bildungsbourgeoisie der Gegenwart und unsere kranke Antifa pflegen Religionskritik, das ausschlaggebende Grundmotiv der Aufklärung, als Rassismus zu denunzieren. Antimuslimischer Rassismus, welch Oxymoron!

Dem Kopftuch, der berüchtigsten repressiven Kleiderordnung des Erdballs, sowie weiteren gewalttätig aufgeherrschten Zwirnzwängen solle man Respekt entgegenbringen, denn darunter fände man auch gebildete, aufgeklärte Trägerinnen. Einzelne Identifikationen der Opfer mit dem Aggressor sollen also die permanente unterlassene Hilfeleistung gegenüber allen anderen von unserer Seite rechtfertigen. Es ist dies die skandalöse Duldung rechtloser Frauen mitten unter uns.

Denn seit der Aufklärung haben wir einen festen Grundsatz: Repressive zivile Kleiderordnungen, vor allem auch anderswo blutig durchgesetzte, sind bei uns prinzipiell und ohne Ausnahme aufgehoben. Wahre Demokraten schlagen, sowie er sich wieder regt, dem verlogenen Schmus der überwundenen Niedertracht in die Flucht. Alles, was wir sind, brüllt danach, es gehört zu unserem unveräußerlichen Ein und Alles. Für die proletarische Linke könnte es also bald Zeit werden, sich von ihren jesuitischen Bauchrednern zu trennen, die das schlechte Gewissen ihres undurchsichtigen Lebenswandels mit wetteifernden Klimmzügen auf eine immer noch weitere höhere Moralwarte, bis hin zur Absurdität, verbergen wollen.

Es ist der hypnotisierende Religionsbutton, dem sogar unsere schlafwandelnden Enragés der Antifa zum Opfer gefallen sind. Die Aufklärung ist beendet. Winselnd ziehen sich die scheinlinken europäischen Eunuchen vor einem grausamen religiösen Hochmut zurück, der gegebenenfalls im schriftgemäßen Genuss der Todesqualen der Ungläubigen unverhüllt noch die Nazis zu übertreffen verspricht, denn primär die Bestialität, nicht bloß die Effektivität, ist als Schreckenstarre auslösende Lähmung der Ungläubigen das in den heiligen Schriften verbriefte Ziel moslemischer Sadisten: Man zerhacke einen Menschen auf offener Straße bei lebendigem Leib mit der Axt wie in England, und den Menschen frieren alle Ganglien ein. Die Wirkungen sind durchschlagend: Kein einziger europäischer Monarch hat je in der europäischen Geschichte eine solche komplette Abwesenheit jeder Despektierlichkeit durchsetzen können, wie der erst vor einigen Jahrzehnten eingewanderte Islam. Kein Witz mehr - in Europa herrscht Totenstille.

Marxistisch gesprochen: Für Jahrzehnte und mehr kann sich ein historisch überholter religiöser Überbau auf eine moderne Basis wälzen, die ihn eigentlich abstößt. Nämlich durch unaufhörliche Anwendung bestialischer Gewalt. Nicht nur die Saudis sind der kontemporäre Beweis.

Sollten also bereits am Beispiel der eingewanderten repressiven Kleiderordnung des Islam Leute meiner Provenienz jene Prinzipien der Aufklärung aufzugeben bereit sein, die wir sogar mit der Bourgeoisie gemeinsam haben, also uns den Boden unter den Füßen wegzuziehen beginnen, auf dem erst die Klassenkämpfe rational stattfinden können, dann wären sie meine Todfeinde geworden.


Am 01. September 2016 schrieb randy andy:

Dem Herrn Marmor sollte man einen Duden schenken und Lehrbücher zur Definitionslehre ! Ich schreibe und sage es seit 2 Jahren, der korrekte Begriff für den "reinen Vorgang" auf der Krim ist und bleibt Sezession. Bei der Bestimmung des richtigen Begriffs (Definitionslehre), geht es in keinster weise um "beeinflußt, gesteuert, mit oder ohne grüne Männchen usw", sondern nur um den Vorgang bzw die gesetzte Handlung .....und das ist und bleibt eine Sezession.

p.s: mir ist natürlich klar weshalb hier versucht wird eine Annektion zu konstruieren, weil es somit automatisch gegen des Völkerrecht wäre und im Gegensatz dazu die Sezession im Völkerrecht vorgesehen ist. Erst deren Beeinflussung von außen macht es zu einer Völkerrechtsverletzung aber WER aus dem Westen sollte dies anklagen USA? lol / Deutschland? lol / Frankreich? muhaha / England? EU ? der war gut, denn all diese Sanktionsmanager (mit den widerrechtlichen Sanktion Aufgrund der falschen Definition gleich wieder in einen Bruch des Völkerrechts involviert) sind allesamt auch andernorts an zig. Verbrechen am Menschen-u.Völkerrecht schuldig !

p.p.s.: Noch einen an den Herrn Marmor; lesen Sie einmal nach, was da im Strafrecht zum Thema Unterstützung einer Straftat steht, weil seit Nürnberg gilt der Spruch "wir haben ja von nichts gewußt" nicht mehr !


Am 01. September 2016 schrieb La Gioconda:

"Eine Analyse kann man das wirklich nicht nennen. Der Artikel ist eine ungeordnete Aneinanderreihung von Anekdoten. Ich kann daraus nichts entnehmen."

Stimmt, @Werner Zimmermann, eine Analyse ist das nicht. Man kann es auch nicht Kochrezept oder Wetterbericht nennen.

Es ist vielmehr die zum Schreien komische Darstellung des bundesrepublikanischen Polit- Wahnsinns, den Uli Gellermann so herrlich „ungeordnet" - form follows content - aneinanderreiht.

Dass man sowas auch noch erklären muss, macht Sie, @Werner Zimmermann, als Leser zu einer tragischen Figur.


Am 01. September 2016 schrieb Lutz Jahoda:

DANK FÜR WECKRUF
AN ULRIKE SPURGAT

Fest in der Spur und verdient vergattert
Zur richtigen Zeit am Weltfriedenstag!
Es quietscht und knirscht, es rumpelt und rattert.
Linke und Grüne schauen verdattert,
Fragen, was wohl auf sie zukommen mag.

Bitter schmeckt zwischen Zunge und Gaumen
Beim Nachdenken, was Ihr schon falsch gemacht.
Ich drücke Euch Linken dennoch die Daumen,
Stellt Euch nicht in die Reihe der Pflaumen.
Geht gefasst in Euch! Gebt gut auf Euch acht!


Am 01. September 2016 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Werner Zimmermann,
schade, den tieferen Sinn, und spürbaren Schmerz des Galeristen, genau über diese Auswirkungen der Politik, die, die Entfremdung des Menschen mit verursacht, und dort sehr deutlich wird, wo der Kuchen wieder verteil werden soll. Wahlen, egal ob Landtagswahlen, Bundestagswahlen; sie sind immer Mittel zum Zweck, und weit ab von dem, was diese Gesellschaft wirklich braucht. Und dass klappern zum Handwerk gehört, steht doch außer Frage.


Am 01. September 2016 schrieb Alfred Matejka:

Schön dass wir mal wieder herzlich lachen konnten.Passend zum 1.September. Da war doch was? Und nun???? Merkel.Nehmt das M und das r aus dem Namen. Was bleibt ist ekel.Und den bekomme ich schon wenn ich ihr Bild irgendwo sehe. Hören muss ich sie ja nicht. Siegmar Gabriel,Dick und doof-früher waren es zwei. Die waren aber lustiger.Wenn Siggi den Stinkefinger zeigt,dann zeigen gleichzeitig 3 Finger auf ihn selbst. Die stehen für TTIP,Ceta und Hartz 4. "Die"Linken gibt es nicht,"die "Rentner gibt es auch nicht. Ich gehe davon aus,das etliche Kommentatoren/innen des Galeristen im Rentenalter sind. Ich werde dem seniorenaufstand(www.rentenpolitikwatch.de) den Vorschlag machen, die Kettensäge in die Hand zu nehmen. Wäre doch auch ein Kurzfilm sinnvoll ,für den Wahlkrampf.Ich bin dabei. Wer macht mit. Wer Rentner quält,wird nicht gewählt!


Am 01. September 2016 schrieb Michael Kohle:

Mir ist schindlig, unsäglich schwindlig. Da suchen ein Paar offenkundig schwachsinnige Jawereigentlich jedes Jahr ein Wort des Jahres, ein Unwort des Jahres noch dazu. Dabei sollten sie die beiden besser zusammenlegen - noch besser: integrieren - zum Missbrauchwort des Jahres, zum "most violated word of the whole wide world". Und das steht seit Jahren, Jahrzehnten, Jahrhunderten fest, alternativlos. Stopp, das stimmt nicht. Haben wir doch die Wahl - unfasslich - zu entscheiden zwischen „frei" und „Freiheit"!

Dabei sind beide doch längst mit dem Kuckuck (oder ist es doch eine Weißkopfadlerbüste) beklebt und keiner dürfte sie jemals wieder für eigene Zwecke verwenden. Denn schließlich behaupten die Freunde aus god?s own country barsch es sei auch das land of the free. Und freedom wird als der allerhöchste Wert von allen gepriesen, die von dem Land der Freien angeführten transatlantischen oder eher behaupteten globalen Wertegemeinschaft so beansprucht oder besser annektiert (?) werden. Freedom - der gute deutsche Elitär subsummiert darunter geich noch den Frieden, auch wieder den höchst Wünschenswerten, schließlich beherrscht er die ihm eigene lingua franca perfekt - friiiiidm. Und für globalen Frieden weiß sie doch zu sorgen, die mehr als friedliebende Wertegemeinschaft, kaum ein Land mehr in wert- bzw. rohstofftragenden Regionen, dass für den Frieden befreit wurde, gerade wird oder wenigstens demnächst werden sollte.

Nun also heißt es: Berlin bleibt frei! Potzblitz, da sind die Sozen wohl auf die eierlegende Wollmilchssau gestoßen. So geht Schwurbel! Könnten auch behaupten "Mit uns geht morgens die Sonne auf!" Dabei sollten sie doch eher sagen "Mit uns wird bald die Sonne untergehen!". Aber lassen wir das. Was mir gerade so einfällt, wenn ich Gellermanns Auslassungen über Arbeitslose im Allgemeinen und Besonderen so lese und bedenke, tja, dann ist es ihm wohl nicht ein- oder aufgefallen: Arbeitslose sind grundsätzlich unfrei! Denn schließlich hieß es auch mal "Arbeit macht frei!“ Und wo jemand davon lose ist, ist befreit und unfrei. Und die, die diesen Spruch über fast jedes der vielen Arbeitsläger nagelten, haben sich dabei was gedacht. Unfreie können nämlich keinesfalls die gleichen Privilegien beanspruchen wie Freie. Hart(z) und unfair!

Wo wir schon dabei sind: Freie Fahrt für freie Bürger! So polterten mal die Unionschristen gegen das schändliche Tempolimit der angeblich roten Socken. Heute gewinnt der Spruch wieder höchste Beachtung, allerdings in anderem Kontext. Wo keine freie Sicht, so wie bei der Burka, sollte auch keine freie Fahrt erlaubt sein, ergo steht der Status "freier Bürger" auch wieder nur Ausgewählten zu. Klaro! Und das sollte sogar der potentielle AfD-Wähler begreifen. Anderswo ist er besser aufgehoben, auch wenn er in seiner Wahl frei sein sollte. Soll sie sich nicht nur geheim sondern auch frei sein.

Der letzte Schwindel resultiert bei mir aus der Erinnerung, dass ich etliche Jahre meines Lebens unter einem Portal durchgeschritten bin, über dem geschrieben stand: die Wahrheit wird euch frei machen! Schon damals, vor gut einem halben Jahrhundert, habe ich mich gelegentlich darüber gewundert. Dann bin ich noch gar nicht frei, ich muß erst frei gemacht werden, kann mich gar nicht selbst frei machen, frei sein. Ich benötige da was dazu, das ich hier finden soll? Was wenn es „die" Wahrheit gar nicht gibt? Nie wieder frei sein? Und heute wird es mir dank den Gniffkes, den Joffes und den ganzen Heerscharen sonstiger Wohlmeinender klar: ihre Wahrheit sichert ihre Freiheit, ihre Ware Wahrheit nur ein Dummy.

Freiheit bedarf auch der Mitwirkungsmöglichkeit. Aber die Zeiten sind lange her. Wie sagte neulich einer, der es immer pointiert zu treffen vermag: Früher wurden wir noch gefragt!
Heute interessiert es einen feuchten Kehrricht, wenn wir etwas gegen den Krieg, den totalen möglicherweise, haben.

Die Gedanken sind frei? Da wäre ich mir gar nicht mehr so sicher. Da sollten wir erst einmal den Minister Maas fragen.
Und wenigstens noch singen? Vorsicht, Minister Miserabile könnte was dagegen haben. Wo die erste Zeile der ersten Strophe doch demnächst das Allahu akhbar ersetzen soll. Frei heraus singen, weder der Mueezin noch der Bürger, ob frei oder nicht, wo kämen wir da hin?


Am 01. September 2016 schrieb Manfred Ebel:

Bei the Weh: Weil ja doch deutsches Militär "in immer mehr Ländern überall auf der Welt unsere Freiheit" verteidigt, allen Besuchern und dem Galeristen beste Grüße zum Weltfriedenstag. (Als Wahlkrampfthema nicht mehr gebräuchlich.)


Am 01. September 2016 schrieb Werner Zimmermann:

Eine Analyse kann man das wirklich nicht nennen. Der Artikel ist eine ungeordnete Aneinanderreihung von Anekdoten. Ich kann daraus nichts entnehmen.


Am 01. September 2016 schrieb Ulrike Spurgat:


Humor ist, wenn man trotzdem lacht, wie bei deinem, wieder einmal gelungenem Artikel.
Offensichtlich ist Wahlkampf.
Eine Frau, die immer nur auf etwas reagiert, statt agiert soll wieder Kanzler werden. Entscheidungen hat sie ja eigentlich nie getroffen, vielleicht bis auf zwei. Fukushima und die "wir schaffen das" Geflüchteten Entscheidung. Beide, ohne Sinn und Verstand. Einfach so. Ohne Vision, ohne Konzept. Von hinten gedacht, mal wieder, und das heißt ohne Konsequenzen. Doch die sind nach einer getroffenen Entscheidung das entscheidende. Und wenn jemandem immer gesagt wird, wie toll er/sie ist, kann es nur zu Fehleinschätzungen, kommen. Diese Menschen sind gestört, empathielos, emotional verarmt, und erbarmungs- und gnadenlos. Auch die Geflüchteten Entscheidung war keine Herzensangelegenheit von Merkel. Sie ist nur zustandegekommen, weil Merkel und Co. Griechenland, bewusst und sehenden Auges in den Abgrund haben stürzen lassen. Das griechische Volk leidet nach wie vor unter den Knebelverträgen, und Schäuble kann die Kassen auffüllen mit blutigen Zinsen.. Das Image sollte verbessert werden, darum ging es.
Die Altersarmut, das war bereits, beschlossene Sache, mit der AGENDA 2010. Um jeden Preis sollte sich die Privatisierung in allen gesellschaftlichen Bereichen durchsetzen. Immer mehr gelingt dieses, und die Menschen, egal wo, werden zur Kasse gebeten. Besonders aber die, wos mal gerade zum Überleben, reicht. Oft wird nur das nötigste eingekauft. Viele wissen noch, wie es war in den "schlechten Zeiten."
Sie befinden sich in einer ähnlichen Situation, und leiden leise, schränken sich ein, wo fast nichts mehr möglich ist, und schämen sich für etwas, was sie nicht zu verantworten haben. Gesellschaftliche Teilhabe sieht anders aus. Die "Vergessenen" in den Pflegeheimen will ich auch erwähnen, weil deren Situation oftmals so schlimm ist, dass es eines eigenen Artikels, bedarf.--
"ohne revolutionäre Theorie............"
Eine LINKE kann sich nur links nennen, wenn die Macht- und Kräfteverhältnisse mit der sozialen Frage konsequent gestellt wird. Sicherlich wird es LINKE geben, die diese Frage stellen, doch der überwiegende Teil, in der Linkspartei dienen sich einem Regierungsbündnis an, was sie nur schwächen wird, sollte es denn jemals zustande kommen.
Kein Regierungsbündnis mit denen, die eine Politik verursachen, die ganze Völker in den Abgrund stürzen, die für Altersarmut, für Pflegenotstand, für TTIP, CETA, steht, für Kriegseinsätze, für Waffenlieferungen in Krisengebiete, für Waffenlieferungen an Diktatoren usw.
Eine LINKE hat da klare Positionen zu haben, die da sind: Für Menschenrechte,für die Verteidigung des Grundgestzes, weil dieses wirklich als Folge von Faschismus, Völkermord und Krieg, geschrieben wurde.Raus aus der NATO. Die NATO hätte bereits nach 1989 aufgelöst werden müssen, weil ihre weitere Bedeutung, hinfällig wurde. Gleiche Arbeit, gleicher Lohn. Gleichberechtigung, Bildung für Alle.
Konzerne müssen endlich ihre Steuern zahlen. Sie müssen zum reinvestieren, von mir aus, auch gesetzlich gezwungen werden können. Denn deren Freiheit hört da auf, wo die Freiheit des Volkes beginnt. Das sind die natürlichen Bestimmungen einer LINKEN. Nur deswegen konnte sie entstehen, weil eine gesellschaftliche Notwendigkeit, nach wie vor gegeben ist. Nur, diese LINKE würde all denen, die für Demokratie. gesellschaftlichen Fortschritt, für Menschenrechte, für die Freundschaft mit Russland und den Völkern der Welt eingestanden sind, die Tränen in die Augen treiben.
Sie machen keine Ursachenforschung, keine wirkliche Analyse. Sie verkennen Wesen und Erscheinung, und wollen sich letztendlich am Honigtopf bedienen, von denen, gefüllt, die gesetzlich, verankert, von wirklicher Teilhabe weit entfernt sind. Schmarotzer. Eine LINKE muss es besser wissen, sonst kann sie von der Bildfläche verschwinden.
Sie muss für die arbeitende Bevölkerung, für die Armen, Schwachen und Abgehängten, eintreten und dafür sorgen, dass für diese Menschen auch Platz am Honigtopf ist. Die arbeitende Bevölkerung erwirtschaftet den gesellschaftlichen Reichtum, und kann letztendlich in die Röhre schauen.


Am 01. September 2016 schrieb Rena Berger:

Erbarmen Herr Gellermann! Mein Zwerchfell platzt!


Am 01. September 2016 schrieb Andreas Wagner:

Mann, Sie sind Spitze!
That made my day...


Am 01. September 2016 schrieb Aleksander von Korty:

Eine wirklich köstliche Satire auf den Unsinn bürgerlicher Wahlkämpfer (einschließlich DER LINKEN). Waschmittel-Werbung hat mehr politische Inhalte als diese Slogans der Bananen Republikanischen-Parteien. Da hat die deutsche Politiker-Kaste auch fleißig in den vergangenen Jahrzehnten beim großen imperialen Bruder überm Großen Teich gelernt.
Dass dadurch die Wahlbeteiligungen immer weiter sinken bringt mich auf eine Idee, die Kosten einsparen würde, was ja eine Lieblingsbeschäftigung der Politiker ist. Die Wahlen werden abgeschafft und durch einen demografischen Mikrozensus ersetzt. Das spart die Kosten der Wahl selbst und auch die politischen Parteien kämen viel preiswerter davon mit ihrer Werbung. Sie bräuchten nur noch Werbemittel für etwa 3.000 repräsentativ ausgewählte Personen zur Verfügung stellen. Nach der Repräsentativumfrage unter diesen Repräsentativ-Bürgern könnte dann das Parlament nach diesem Umfrage-Ergebnis besetzt werden. Ändern würde sich dadurch nichts.
Ansonsten gefällt mir heute an dem Artikel ganz besonders der letzte Satz. Endlich mal ein konstruktiver Vorschlag für eine wirksame politische Aktion ! ! !
Nochmals Dank Herr Galerist

Dran bleiben...

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