„God bless America and Germany“. Diese frommen Segenswünsche hatten Frauke Petry und Jörg Meuthen dem neuen US-Präsidenten zur Amtsübernahme gesendet. Denn Trump, das hatte die Männerversteherin Petry schon früh erkannt, sei nun mal eine "erfrischend andere Erscheinung" und stehe – ebenso wie die AfD – für einen "neuen Stil“. Ob Gott die Sache von Trump und der AfD nun in die Hand nimmt weiß man nicht. Sicher ist, dass der Sicherheitsexperte und AfD-Vorstand Georg Pazderski dem Chef der Münchner Sicherheitskonferenz Ischinger schon mal zugerufen hat: „Nehmen Sie die amerikanischen Forderungen ernst!“ Gemeint war „Trumps Forderung nach mehr Eigenleistung der Europäer innerhalb der NATO. Dieser Forderung sollten wir Deutschen und auch die europäischen NATO-Partner nachkommen, denn es ist klug und in unserem ureigenen Interesse, wenn wir durch die deutliche Stärkung des europäischen Pfeilers innerhalb der NATO mehr Verantwortung für die Sicherheit Europas und seiner Peripherie übernehmen.“

Hatte der Mann mit dem „neuen Stil“ die AfD gehört? Ergebenheitsadressen nimmt er gern entgegen. Schon Frau von der Leyens "Wir Europäer, wir Deutsche, wir müssen mehr tun für die eigene Sicherheit, wir müssen da mehr investieren", wird der Mann mit dem Haar mit einem „good girl“ quittiert haben. Denn nur so macht man Germany great again, wenn die vorgetäuschte Opposition (AfD) der Regierung in ihren Rüstungsanstrengungen beisteht. Für den amerikanischen Pfeiler sorgt der neue US-Präsident schon selbst. Hatte der doch gefordert: „Wir müssen wieder Kriege gewinnen“. Und im Vorfeld seiner Rede an die Nation eine "historische Steigerung" des Militärbudget angekündigt. Zwar haben die USA bereits das größte Kriegs-Budget der Welt, aber es soll noch um 54 Milliarden Dollar wachsen.

Doch es geht noch greater: Machte sich doch der Freund der AfD und der Kriegsministerin große Sorgen darüber, dass Amerika in seinen nuklearen Kapazitäten hinter die Russen zurückgefallen sei: "Aber solange Staaten Atomwaffen haben, werden wir im Rudel ganz oben stehen." Macht Euch keine Gedanken, Frauleins, ob Petry oder von der Leyen, Euer Leitwolf Donald wird sich darum kümmern, dass das US-Atomwaffenarsenal das "beste von allen" ist. Nach all den vielen Wochen des Trump-Bashings hätten jetzt die vereinigten deutschen Leitmedien aber ein harsches „postfaktisch!“ in den öffentlichen Raum rufen müssen, denn die USA haben natürlich mit 1.900 einsatzbereiten Atomsprengköpfen rund 300 mehr als die konkurrierenden Russen. Aber eine andächtige Stille hatte die deutschen Redaktionen ob dieser Fälschung befallen: Es ist doch einfach great, wenn der atomare Overkill noch greater werden wird. God bless you, Wahnsinn, wo auch immer Du gerade weilst, im Pentagon, den deutsche Redaktionen oder der Parteizentrale der AfD. Hauptsache „Trump gibt Bekenntnis zur NATO ab“ wie uns der „Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) freudig erregt nach der Rede des Präsidenten mitteilt. Da kann Martin Ganslmeier, unser ARD-Mann in Washington, der Trump-Rede nur noch die Note „staatsmännisch“ verleihen.

Lange hatte es gedauert, dass die deutschen Medien die Worte des 1000-jährigen AfD-Propheten Bernd Höcke missachtet hatten: “Die Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten ist eine gute Wahl. Eine gute Wahl für alle Patrioten in Deutschland, in Europa und natürlich auch in den USA. Die Wahl von Donald Trump macht Hoffnung!” Aber langsam begreifen es sogar die öffentlich-rechtlichen Meinungs-Maschinen: Zurückrudern soll gut für die Muskeln sein. Doch niemand hat den Zug der Zeit schöner in den Bahnhof der Geschichte einfahren lassen als Hans Mohrmann, der Oberbürgermeisterkandidat der AfD in Darmstadt. Der hat den Slogan des neuen US-Präsidenten für sich adaptiert und wirbt mit: „Make Darmstadt great again.“ Again, sagt das Englisch-Lexikon, bedeutet „wieder“ in jenem Sinn, dass in diesem Fall vorher was Größeres da gewesen sein sollte. Ob Mohrmann die herrlichen Zeiten nach der Reichstagswahl am 5. März 1933 meint, bei der 50 % der Darmstädter für die NSDAP stimmten? Damals jedenfalls haben die Deutschen jede Menge „Eigenleistung“ auf dem Feld der Rüstung erbracht. Das hatte in Darmstadt dann zu einer 99-prozentigen Zerstörung der Innenstadt durch Luftangriffe geführt. So richtig great sollen die Überlebenden das nicht gefunden haben.

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Ziemlich pünktlich zum Besuch der Kanzlerin hat die RATIONALGALERIE in der Rubrik „Gelesen“ unter der Überschrift ÄGYPTEN 2016 eine Analyse der Lage in Ägypten veröffentlicht. Im Vorfeld der Reise hat Frau Merkel ihr Gastland als ein „stabilisierendes Element“ genannt. Wer den Artikel von Mamdouh Habashi, Mitglied des Polit-Büro der Sozialistischen Volksallianz SPA in Ägypten, gelesen hat, der weiß: Merkel hat eine Neigung zu Diktaturen, ob in der Türkei oder in Ägypten.

http://www.rationalgalerie.de/kritik/aegypten-2016.html

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Was außer Dummheit und Geschwätz kann man von der AfD, dem Alptraum für Deutschland – oder anders: Alternative für Demente, also Geschichtsvergessene, denn erwarten? Allerdings eine gefährliche Dummheit, die gar nicht groß als ansteckend erkannt...

Was außer Dummheit und Geschwätz kann man von der AfD, dem Alptraum für Deutschland – oder anders: Alternative für Demente, also Geschichtsvergessene, denn erwarten? Allerdings eine gefährliche Dummheit, die gar nicht groß als ansteckend erkannt werden muss. Denn „gleich und gleich“ gesellt sich gerne. Und auch wenn die Typen der „Leyen-Art“ erst einmal aus der Ferne betrachtet einen anderen Anstrich besitzen mögen als die „Petry-Heils“ und „Höckes stramm gestanden“, so zeigt sich bei näherem Hinsehen auf, dass es nicht verkehrt sein kann, alle in den sprichwörtlichen Sack zu stecken mit anschließendem Draufhauen. Denn es wird nie einen verkehrten treffen können.
Tempora mutantur nos et mutamur in illis…. Ja, schon, irgendwie. Bis auf einen kleinen, aber nicht unwesentlichen Punkt: Die Dummheit als die Mutter von Machtgier ist unvergänglich. Oder anders herum? auf jeden Fall statisch.
„Es gibt keine Sünde außer der Dummheit“. Oscar Wilde
Danke, lieber Uli, für den wieder wie immer hervorragenden Artikel.

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Ingrid Böhm-Duwe
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Sehr geschätzter rationaler Galerist, Ihr Artikel ist gewohnt informativ und brillant formuliert. Besonders der letzte Satz gefällt mir sehr. Aber heute habe ich, was selten nötig ist, auch eine Kritik zu äußern und zwar an der Überschrift. Mit...

Sehr geschätzter rationaler Galerist, Ihr Artikel ist gewohnt informativ und brillant formuliert. Besonders der letzte Satz gefällt mir sehr. Aber heute habe ich, was selten nötig ist, auch eine Kritik zu äußern und zwar an der Überschrift. Mit gefällt das Wort "Amerikanisch" nicht. Das ist purer Unsinn. Ich kann zwar nachvollziehen, wie Sie zu dieser Überschrift gekommen sind, aber es ist dennoch falsch! Die Sprache, die die Gringos sprechen, trägt den schönen Namen Englisch. Nun gebe ich zu, dass sie nicht der Erste sind, bei dem ich diesen Unsinn gelesen habe. Schon vor vielen Jahren hatte ich in einer Buchhandlung den Roman eines Gringo-Autoren in die Hände bekommen und als ich das Buch aufschlug, musste ich da zu meinem Entsetzen lesen: "Übersetzt aus dem Amerikanischen" Wenn da wenigstens gestanden hätte: "Übersetzt aus dem amerikanischen Englisch" hätte ich das, wenn auch mit Bauchschmerzen, gerade noch so ertragen können. Amerikanisch als Sprache gibt es genauso wenig wie Österreichisch. Auch wenn mensch es kaum glauben kann, die 7 Millionen Österreicher sprechen DEUTSCH! Zugegeben sprechen die meisten Gringos ein sehr schlechtes Englisch, aber das ist bei uns auch nicht anders. Sie kennen den Hellweg im Stadtteil Flingern im DORF an der DÜSSEL. Wenn Sie dort mit dem Bus fahren und Leute steigen ein, dann können Sie auch Gespräche verfolgen, von denen sie nur schwerlich ertragen können, besonders als Mann des Wortes, was sie dort zu hören bekommen. Ignatz Wrobel hat mal den schönen Spruch abgelassen: "Sprache ist eine Waffe. Haltet sie scharf!" Ich weiß zwar, dass sich die bürgerlichen Journalisten darum einen Scheißdreck kümmern. Aber von Ihnen erwarte ich Besseres.

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Aleksander Korty
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Der Artikel hat sogar einen weiteren Fehler: Es gibt mehrere Amerikas! Nord, Süd und Mittel. Aber dem Autor ging es um die USA. Und wäre denn „AfD kann U-es-a-isch“ verständlich gewesen? Zum besseren Verständnis: Semantik ist kein Tic.

Uli Gellermann
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Trump ist als Tiger abgesprungen und als Bettvorleger gelandet. Innenpolitisch hatten die Amerikaner bei der Wahl zwischen Clinton und Trump die Wahl zwischen Pest und Cholera. Außenpolitisch gab es bei Trump den ganz kleinen Hoffnungsschimmer,...

Trump ist als Tiger abgesprungen und als Bettvorleger gelandet. Innenpolitisch hatten die Amerikaner bei der Wahl zwischen Clinton und Trump die Wahl zwischen Pest und Cholera. Außenpolitisch gab es bei Trump den ganz kleinen Hoffnungsschimmer, dass sich das Verhältnis zu Russland etwas entspannen könnte und damit etwas mehr Sicherheit einziehen und die Kriegsgefahr vermindern könnte. Das ist nun vorbei. Man hat Trump zurück in die Spur gebracht. Man, das sind die amerikanischen Globalplayer mit Weltherrschaftsanspruch und ihre westeuropäischen Handlanger. Letztere hatten gleich nach der Wahl ihr Gezeter über den vermuteten Kurswechsel in der Aggressionsfrage angestimmt. Sie sind nun befriedigt. Geholfen dabei haben auch jene, die uns glauben machen wollen, Clinton und die westliche Welt seien linksliberal. Das sind sie mitnichten. Nationalchauvinistische Kreise sind schlimm. Aus ihnen erwuchs der deutsche Faschismus, der sich als Nationalsozialismus bezeichnete. Die sich heute linksliberal bezeichneten amerikanischen Globalplayer und ihre Verbündeten aber sind schlimmer. Sie sind dabei den deutschen Faschismus in den Schatten zu stellen. Man sehe sich an, was sie in den zwei Jahrzehnten nur an Kriegen und Länderzerstörungen angerichtet haben: Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Ukraine. Dazu kommen noch diverse Putsche, Regierungsstürze und weitere Verheerungen.
Man kann nur sagen: Leute kauft euch scharfe Kämme, die Zeiten werden lausig.

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Peter Andreas Schöbel
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Ich freue nich immer auf die Tage an denen die Rationalgalerie in den Computer zischt. Neben den klaren Inhalten ist es die scharfe, unverwechselbare Sprache, die mir gut gefällt. Und die eleganten Beleidigungen haben es mir auch angetan: Die...

Ich freue nich immer auf die Tage an denen die Rationalgalerie in den Computer zischt. Neben den klaren Inhalten ist es die scharfe, unverwechselbare Sprache, die mir gut gefällt. Und die eleganten Beleidigungen haben es mir auch angetan: Die Petry als "Männerversteherin" zu outen, weil sie ausgerechnet einem dummen Anmacher wie Trump Segenswünsche sendet, das hat was.

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Irene Weber
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Ihr Amerikanisch - Kortys Deutsch

"Schon vor vielen Jahren hatte ich in einer Buchhandlung den Roman eines Gringo-Autoren in die Hände bekommen " schreibt A. Korty in seiner Kritik an Ihrem Deutsch. Jedoch macht er einen Fehler, der mich immer...

Ihr Amerikanisch - Kortys Deutsch

"Schon vor vielen Jahren hatte ich in einer Buchhandlung den Roman eines Gringo-Autoren in die Hände bekommen " schreibt A. Korty in seiner Kritik an Ihrem Deutsch. Jedoch macht er einen Fehler, der mich immer wieder ärgert.
Es heißt: der Autor, des Autors, dem Autor, den Autor - erst im Plural taucht die Endung en auf, und zwar in allen vier Fällen. Duden, RN 398

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Antonie Brinkmann
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Es ist billig, den Darmstädtern die Nazi-Wahlentscheidung vorzuwerfen. Schließlich waren das alles Einheitswahlen, da konnte man gar nicht anders!

Hinz Kunz
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Die 38er Wahl war die letzte Reichstagswahl, an der mehr als eine Partei teilnahm. Zwar gab es bereits Repressionen, aber man konnte noch anders.

Uli Gellermann
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Die Schelte, die der Galerist des öfteren hat Einstecken müssen, wenn er Trumps Präferenzen aus der Distanz heraus, emotionsloser und im Gesamtzusammenhang erklärt hat,zeigt sich immer mehr als völlig ungerechtgertigt. Alter Wein in neuen...

Die Schelte, die der Galerist des öfteren hat Einstecken müssen, wenn er Trumps Präferenzen aus der Distanz heraus, emotionsloser und im Gesamtzusammenhang erklärt hat,zeigt sich immer mehr als völlig ungerechtgertigt. Alter Wein in neuen Schläuchen; der Herr Trump.
Gut, dass der Galerist den "Qualitätsjournalisten" nicht auf den Leim gegangen ist, allerdings war das vorauszusehen.
Danke, für deine klare, verlässliche Haltung, in diesen verwirrend, politischen Zeiten.
Nun, dass sich das so oder so ähnlich entwickeln konnte, liegt in der Natur des Kapitalismus, deren Vertreter Trump nun einmal ist. Seine Ambitionen, was Russland angeht, wollte ich auch gerne glauben können, doch glauben kann man in der Kirche, habe ich vor langer Zeit gelernt. Das die AfD auf diesen Zug aufspringt, eben auf Deutschland bezogen, passt ins politische Geschehen dieser Zeit. Bestrebungen nach Größe, nach Vergrößerung, nach Erweitern, nach Nr. 1 sein zu wollen, sind und bleiben sehr gefährlich, weil sich darin kein natürliches Ende beinhaltet.. Sollte in den vielen Widersprüchen, die Trump verkörpert, besonders die Außenpolitik betreffend Russland als Partner angesehen werden, würde sich einiges erledigen können. Man wird sehen. Tendenz wohl eher auf, wie gehabt. Trump setzt auf die nationale Karte, und das macht ihn zum dicken Freund der Rechten, in unterschiedlichen Farbnuancen, in den bürgerlichen Parteien, aber im besonderen bei der AfD, die nun keinen Hehl daraus machen, wo sie Deutschland wieder sehen wollen, und da kommt so ein, noch irgendwie, unklarer, politisch nicht gefestigter Mann daher, und erzählt das Blaue vom Himmel, und in den Ländern, die in besonderer Weise vom Neoloberalismus gebeutelt sind werden Hoffnungen geweckt, Wünsche als gegeben gesehen werden, und da ist Deutschland doch sehr gerne, dabei. Dieser kleine Ausrutscher, angebliche Position zu beziehen; nämlich genau an der falschen Stelle, als Trump die Unverschämtheit besaß die Wahl, die doch schon unter den Herrschenden ausgemacht war, zu gewinnen. Doch das ist Schnee von Gestern, und der Sturm, war nichts anderes, als der Sturm im Wasserglas.
Nun hängt Merkels Regierung wie immer und weiterhin, unselbständig bleibend, entscheidungsunfähig am Rockzipfel von Donald, nein von Dagobert (Duck).
Die AfD wirds freuen, zwar irgendwie im Sinkflug begriffen, doch Deutschland will wieder wer sein, und die AfD traut sich, dass zu vertreten, und macht es nicht hintenrum, still und heimlich, wie nicht kleine Teile in der CDU/CSU; und einigen im Land wirds gefällts, und der AfD passt es in den Kram, weil sie doch ähnliches vertreten, wie Herr Trump, was seine Innenpoltik angeht: Keine Erhöhung des MIndestlohnes; runter mit den Unternehmenssteuern und den Steuern für Reiche; runter mit den Gewerkschaftsrechten; Privatisierung, wo immer, möglich. Klimawandel ? Fossile Energien werden favorisiert, aber vor allem das Lieblingsthema der AfD: Keine Ausländer und keine Fremden im Land. Hat es den Beigeschmack von etwas stinkendem, aus der Tiefe, wieder nach oben kriechenden Müll, Unrat und Dreck. Faschistische Tendenzen, aus meiner Sicht, die mich mehr als beängstigen; und die entsetzliche Lähmung in unserem Land macht es nicht einfacher.Diese völlig überflüssige NATO, die Deutschland zum Handlanger der Kriege in der Welt macht, und unser Land den NATO Verbündeten für angebliche Grenzsicherungen zur Verfügung stellt, macht Deutschland zu Mittätern und die Bundesregierung zu Unterstützern möglicher, kriegerischer Handlungen.
Aufrüsten bedeutet Krieg, und dass Panzer wieder über Deutschlands Strassen in Richtung russische Grenzen fahren besorgt eine alte Frau in meinem Freundeskreis sehr; sie ist 93 Jahre alt, und genau das, was nun wieder geschieht, war für sie völlig unvorstellbar

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Ulrike Spurgat
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Richtig Frau Antonie Brinkmann, ich habe eine Fehler gemacht: Plural statt singular verwendet. Aber der Galerist hat einen inhaltlichen Fehler gemacht. Eine Sprache erfunden, die es NICHT gibt. Das war meine Kritik. Ich halte auch die...

Richtig Frau Antonie Brinkmann, ich habe eine Fehler gemacht: Plural statt singular verwendet. Aber der Galerist hat einen inhaltlichen Fehler gemacht. Eine Sprache erfunden, die es NICHT gibt. Das war meine Kritik. Ich halte auch die Selbstbezeichnung der sogenannten US-Amerikaner für eine ungeheure Anmaßung. Herr Galerist, so dass ich sie konsequent nur Gringos nenne und ihr, von den Ureinwohnern okkupiertes Land, als Gringolandia bezeichne. Denn es sind NICHT die "Vereinigten Staaten von Amerika", das wären sie nur, wenn sie alle Staaten des amerikanischen Kontinentes umfassen würden. Selbst die Sprache die wir verwenden ist nicht ideologiefrei!

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Aleksander Korty
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@ Aleksander Korty
Nun sind sie mal nicht päpstlicher als der Papst.
Das Sprache immer mit Bedeutung und Inhalten zu tuen hat, steht doch außer Frage. Ich habe verstehen können, was der Galerist sagen will, und viele, die eine andere Bildung...

@ Aleksander Korty
Nun sind sie mal nicht päpstlicher als der Papst.
Das Sprache immer mit Bedeutung und Inhalten zu tuen hat, steht doch außer Frage. Ich habe verstehen können, was der Galerist sagen will, und viele, die eine andere Bildung genossen haben, als sie, auch. Und das zählt für mich, dass auch Arbeiter verstehen, was der Galerist inhaltlich sagen will, ist sein großes Verdienst, weil er nicht abgehoben, daherredet, und andere damit verschreckt. Es mag richtig sein, was sie kritisieren, doch mir ist das zu hoch, und zu intellektuell. Nix für ungut.
Allerdings gebe ich sehr gerne zu, dass Autodidakten, wie ich einer bin selbstverständlich anders, als im herkömmlichen Sinne gelernt haben und Lernen.

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Ulrike Spurgat
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@ Alexander Korty

Man kann Anglistik oder Amerikanistik studieren. (Das ist nicht dasselbe.) - Die AfD studiert jetzt Amerikanistik. Und Amerikanistik zu studieren ist mehr als das American English zu lernen. - Got it?

Klaus Bloemker
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