#unteilbar-Demonstration

Die Verwechslung von Moral und Politik

Autor: U. Gellermann
Datum: 26. August 2019

„Für ein offenes Land mit freien Menschen - unter diesem Banner gingen 1989 Menschen in Sachsen auf die Straße." So formulierte der Aufruf zu einer Großdemonstration mit bundesweiter Mobilisierung am 24. August 2019 in Dresden. Die Erinnerung an das Ende der DDR, das 1989 mit einer Vielzahl von Aktionen eingeläutet wurde, ist kein Zufall: Nicht wenige politische Beobachter sehen das Ende der bisherigen parlamentarisch-politischen Konstellation. Die scheinbar immer währende Wiederkehr der bekannten Regierungskoalitionen – mal CDU mit SPD, auch mal umgekehrt oder mit der FDP oder den GRÜNEN geht, glaubt man den Umfragen vor den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen, seinem Ende zu. Und in beiden Ländern sehen die Institute die AfD auf dem Vormarsch. Mit den üblichen Koalitionen ist sie kaum von den Regierungsrängen abzuhalten. Kern dieser parlamentarischen Veränderung ist der Verfall der SPD. Ausgangspunkt des Wählersinneswandels war und ist das, was man "Flüchtlingspolitik" nennt. Jene weitgehend hilflose Reaktion darauf, dass immer mehr Menschen vor den Kriegen in ihren Ländern und der profitablen Ausplünderung ihrer Heimat dahin fliehen, woher die Waffen kommen und wo die Profite aus den Exportgewinnen einer Mehrheit ein Leben ohne Hunger und Krieg garantiert.

Eine beträchtliche Zahl von Wählern reagiert mit Angst auf Flüchtlinge: Das Umfrage-Institut "infratest dimap" stellte im September 2015 fest, dass 38 Prozent der befragten Deutschen Angst vor Flüchtlingen hätten. Diese Angst traf auf soziale Ängste, die von der Agenda 2010 ausgelöst worden waren: Unsichere Beschäftigungsverhältnisse und Arbeitslosigkeit schufen ein Klima der Furcht vor Rationalisierung und Entlassungen. Diese Sorge um die soziale Zukunft wurde begleitet von der Auflösung sozialer Milieus. Waren bis 1990 rund ein Drittel der (west-)deutschen Arbeitnehmer Mitglied in einer Gewerkschaft, so gilt dies derzeit nicht einmal mehr für jeden fünften Arbeitnehmer in Deutschland. Die Zahl der Betriebsräte geht zurück: Genau dort, wo soziale Sorgen in Gegenwehr umgewandelt werden können oder zumindest von Rechtsberatung begleitet, schwindet der organisierte Zusammenhalt. Mit dem ideologischen Sieg der Agenda 2010 – "Privat ist besser als Staat" - die "Ich-AG" als Alternative zum sozialen WIR – zerbröselten Arbeitnehmerorganisationen und die SPD. Das Verschwinden mehr oder weniger bewährter Arbeiterorganisationen verstärkte die Ängste und die Vereinzelung.

Mit den Zahlen der Flüchtlinge, die nach Deutschland kamen, wuchs auch die Zustimmung zur AfD. Bei den Bundestagswahlen 2017 gingen 500.000 Wähler von der SPD zur Wählerschaft der AfD über. Etwa 400.000 Bürger, die 2013 noch für die Linke stimmten, wechselten diesmal komplett das politische Spektrum und gingen mit ihrem Kreuz zur AfD über. Die Verluste linker Parteien an die AfD führten weder in der SPD noch in der LINKEN zu einer offenen Diskussion über die Migration, die fraglos ein wesentlicher Auslöser des Wählerverhaltens war. Wenn einzelne linke Politiker versuchten, das Thema anzusprechen, wie zum Beispiel Sahra Wagenknecht, wurden sie des Nationalismus verdächtigt und ihr Einfluss auf das Auftreten der Partei schwand. Auch die GRÜNEN werden zum linken Parteienspektrum gezählt. Sie hatten die geringsten Verluste in Richtung AfD: Nur 40.000 grüne Wähler wanderten zur AfD, gleichzeitig durften sich die GRÜNEN über 400.000 Stimmen von der SPD freuen. Dass ausgerechnet die GRÜNEN, mit deren freundlicher Zustimmung zu den Kriegen gegen Jugoslawien und in Afghanistan die neue Völkerwanderung an Beschleunigung gewann, von der neuen Stimmung im Land ähnlich profitierten wie die AfD, wenn auch mit umgekehrten politischen Positionen, ist ein bitterer Witz.

What's left? Was bleibt von der deutschen Linken, was ist in dieser schwierigen ideologischen Gemengelage links? Es gibt einen groß angelegten Versuch der allgemeinen deutschen Linken, eine Antwort auf den wachsenden Einfluss der AfD zu finden: Der Aufruf des #unteilbar-Bündnisses zur Demonstration "Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung" vereint 283 linke und demokratische Organisationen und prominente Personen gegen das Wachstum der AfD und fordert: "Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden". Üblicherweise mobilisiert die LINKE die von Unten gegen die Mächtigen da oben. Ist die AfD schon oben? Sind die AfD-Wähler nicht auch mehrheitlich unten? Die Organisation "Campact", auch ein Unterzeichner des #unteilbar-Aufrufs, weist den Weg zur Antwort und schreibt in Vorbereitung der Dresdner Aktion "Die aktuellen Wahlumfragen zeigen: Die Regierungsbildung in Sachsen wird kompliziert. Koalitionen ohne die AfD sind jedoch möglich – wenn diesmal alle zur Wahl gehen. Denn sonst haben die Stimmen der Populist*innen deutlich mehr Gewicht. Erteilen Sie mit uns Hetze und Rassismus eine Absage: Bitte seien Sie auf der #unteilbar-Demo in Dresden". Erneut, wie schon vor den EU-Wahlen, soll eine außerparlamentarische Aktion jenen Parlamentsparteien zum Sieg verhelfen, die versprechen, die AfD klein zu halten.

Aber die CDU, die auch von einem Anti-AfD-Wahlverhalten profitieren würde, ist der parlamentarische Schoß, aus dem die AfD kroch, und sie ist auch der wahrscheinlichste Koalitionspartner der AfD im Falle neuer parlamentarischer Mehrheiten. Die SPD ist der wesentliche politische Verursacher der neuen sozialen Unsicherheit, die der AfD besonders nützlich ist. Die GRÜNEN haben mit ihrer moralisierenden Kriegs-Politik Auslandseinsätze wieder gesellschaftsfähig gemacht. Und die LINKE weigert sich, das Wort "Nation" in den Mund zu nehmen und verhindert mit dieser Ignoranz eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Nationalismus. Dass auch viele der Linkspartei-Wähler eine Heimat haben, die ihnen das Gefühl von Sicherheit in unsicheren Zeiten gibt und dass sie diese Heimat Deutschland nennen, damit will die LINKE nicht umgehen. Auch einen Ersatz für diese Heimat, den Deutsche traditionell in Milieus, im Verein oder in einer Partei finden, kann die deutsche Linke seit Ende der SPD nicht anbieten. Noch ärgerlicher ist diese Absage an die Nation, wenn man an deren kulturelles Erbe in Sprache und Musik denkt, und wenn man mit der Ausblendung der Nation der AfD diesen Begriff allein überlässt und so seiner Verfälschung Tür und Tor öffnet.

Sie werden am 24. August nach Dresden gehen, die Anständigen und irgendwie linken, und sie werden sich gut fühlen: Moralisch überlegen. Denen, die selten eine zweite Sprache neben Deutsch sprechen, denen, die AfD wählen und Angst vor Ausländern haben. Es sind zugleich die, die ihre Kinder in die besseren Schulen schicken und sorgsam darauf achten, dass dort der Ausländeranteil nicht zu hoch ist, damit die Kinder ordentliches Deutsch lernen. Die mit großer Weltläufigkeit von ihrem philippinischen AuPair-Mädchen reden, das so prima auf die Kinder aufpasst. Die ihre polnische Putzfrau zumeist schwarz beschäftigen und ihr vielleicht zehn Euro in der Stunde zahlen. Falls die einen AfD-Wähler kennen sollten, werden sie eher nicht mit ihm reden. Und sie, die Guten, werden auf der Demonstration in Dresden Moral predigen. Aber jene, die sie angeblich missionieren wollen, werden ihnen nicht zuhören. Tatsächlich ist die deutsche Gesellschaft längst mehrfach geteilt: Grundsätzlich in unten und oben, aber auch in besser und weniger gebildet.

Moral soll das zwischenmenschliche Verhalten einer Gesellschaft regulieren. In einer Gesellschaft, in der Konkurrenz und Profit längst die sittlichen Normen bestimmen, ist die öffentliche Moral nicht selten die Camouflage der Wohlhabenden, derer, die auf dem Trittbrett der Herrschenden mitfahren dürfen. Zwar sagen die Autoren des Aufrufes #unteilbar, dass sie ein "neues Narrativ schreiben" wollen. Aber sie erzählen nichts von den Fluchtursachen und davon, dass auch die Flucht Auslöser der neuen Rechtsentwicklung ist. Die wirklich neue Erzählung wäre eine ehrliche Sprache, jener Klartext zur Nation, der die Ängste nicht verächtlich macht, sondern ihre Ursachen analysiert. Da beginnt Politik, jene öffentliche Einflussnahme, die aus der Aufklärung kommt und der in diesen Tagen ein Forum, eine Organisation fehlt.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 02. September 2019 schrieb altes Fachbuch:

herr schneider, herr schneider;)
das säuselnde liedchen von der besseren welt, wenn doch nur deren bewohner ein wenig mehr nächsten- und fernstenliebe entwickeln würden:)
aristoteles und die scholastiker lassen grüßen. mehr lassen thema und zeit nicht zu!!
real erlebt habe ich, dass mehr "nächstenliebe" existiert, wenn der arbeits"markt" NICHT das verhältnis überleben des einen, gegen die gewinnmaximierung des anderen widerspiegelt!! erlebt habe ich auch eine verfassung, in der als ziel des wirtschaftens aller eine sozialpolitik für alle festgeschrieben war. daher gab es gar eine pflicht zur arbeit!! was wir nicht hatten, waren vermögende!
aber mit empirie haben es die transzendentalen nicht so;)
vermögenssteuer?? enteignungsphantasien?? soziale hängematten??
davor schützt uns ihr grundgesetz und die marktkonforme demokratie;)
viel glück mit ihrer verfassung

Antwort von U. Gellermann:

Das Thema hieß #untelibar, der Dialog wird deshalb an dieser Stelle nicht weitergeführt.


Am 31. August 2019 schrieb Heinz Schneider:

Vittorio Hösle hat sich 1990 in den Moskauer Vorlesungen mit dem Zerfall der UdSSR auseinandergesetzt: " Sosehr der Nationalismus, das Absolutsetzen der Interessen der eigenen Nation auf Kosten der legitimen Interessen anderer Nationen, moralisch verwerflich und politisch gefährlich ist, so unbestreitbar ist, dass nur der Patriotismus zu jener kollektiven Transzendierung der eigenen Partikularinteressen motivieren kann, ohne die die ernsten Gefahren der Gegenwart nicht bewältigt werden können" (Philosophie der ökologischen Krise, 23'24j.

"Unsere Technik hat heute Fernstenwirkungen, aber die Menschen, die sie bedienen, haben noch nicht gelernt, die traditionelle Nächstenliebe zu einer Fernstenliebe zu erweitern" (82).

Klare Antwort von Links: Fernstenliebe? Hoch die internationale Solidarität!
Was ist aber geblieben von Vietnamdemos im Westen und alltäglichen Soli-Aktionen im Osten unseres Landes?

Der Versuch, daran anzuknüpfen ist ehrenwert und im Prinzip auch richtig, aber zum Scheitern verurteilt, solange Solidarität im nationalen Rahmen nicht organisiert werden kann. Internationale Solidarität von jemanden einzufordern, dem ich nationale Solidarität verweigere, ist heuchlerisch. Und gefährlich, weil
Rechts gesucht, was "links" verweigert wird.

Wir haben es also mit Suchbewegungen zu tun, als Reaktion auf verweigerte Solidarität und verweigerte Anerkennung, vor allem der eigenen und der kollektiven Arbeit, der Lebensleistung, eigentlich aller relevante Werte jenseits des Konsums. Die Unterschiede zwischen Ost und West erklären sich aus dem Umfang, dem Grad dieser Verweigerung.
What, s left? Solidarität herstellen! Arbeit nicht nach Marktwert, sondern nach eigener Anstrengung und gesellschaftlicher Nützlichkeit bezahlen. Recht auf Arbeit. Die Bewältigung der bevorstehenden Umbrüche benötigt einen leistungsfähigen öffentlichen Dienst, wegen völligen Marktversagens. Arbeitsplatz und Lohngarantie statt von oben verordnete Alibistrukturanpassungsprogramme, Arbeit können wir uns in den betroffenen Regionen selbst organisieren, wenn wir das dürfen und nicht um Investoren betteln müssen. Vermögensabgaben, wenn die Vermögenden die Investition des von allen erarbeiteten Vermögens verweigern. Demokratische Investitionslenkung. Überlassen wir unser Land weder den Invetoren noch den Rattenfängern, erobern wir es uns zurück. Bestehen wir auf unserer Verfassung. Punkt!


Am 30. August 2019 schrieb Ullrike Spurgat:


"Noch ärgerlicher ist diese Absage an die Nation, wenn man an deren kulturelles Erbe in Sprache und Musik denkt," denke ich an: Ernst Busch, der u.a. den Revoluzzer von Erich Mühsam vertont hat, an Kurt Tucholsky, an Carl von Ossietzky, an Eisler, an Georg Büchner, an Freiligrath, an Anna Seghers, an Heinrich Mann, an Arnold Zweig, an Dean Reed, an Marx, an Gossweiler, an Konstantin Wecker, der den Willy in unruhigen politischen Zeiten geschrieben hat, Weckers Vaterland und seine zärtlichen, berührenden Liebeslieder, die unvergessen sind. Ulla Meinecke, Ina Deters, Inga Rumpf, Dieter Süverkrüpp, Hans Dieter Hüsch, Der Mann mit der Pauke: Wolfgang Neuss. Leider können nicht alle, die ich noch gerne nennen wurde genannt werden.
Hannes Wader: Es ist an der Zeit, er ein Antikriegslied singt, dass dem Grauen des Krieges näher kommt und sprachlos macht. Der Vater der Liedermacher aber bleibt: Väterchen Franz: Franz Josef Degenhardt dessen Lyrik man verfallen kann. Wölfe mitten im Mai passt erschreckend in die Zeit, denn es ist die Warnung vor dem Erstarken des Faschismus. Die Lieder der Gruppen aus der DDR: Karat, Über sieben Brücken, City, Am Fenster und die Puhdys gehörten wie auch wissenschaftliche Literatur z.B. zur Pädagogik/Psychologie und die Biografien von Widerstandkämpfer ohne wenn und aber dazu.
Ton Steine Scherben, Rio Reiser, barfuß auf der Bühne: Für immer und dich bleibt zum Heulen schön.

Um wieviel ärmer wäre die Lebenswirklichkeit im politischen Deutschland gewesen in jener Zeit gewesen.


Am 30. August 2019 schrieb Dian C.:

"Teile und herrsche" Lehrbuch reif und prägnant dekliniert. Der Applaus eint die Leser - mehrheitlich.

Natürlich kann das Volk als "Lümmel" verächtlich gemacht werden. Dies leugnete aber auch, dass der Kapitalist seinen Totengräber selbst erschaffen hat. Die regierende Angst - auf beiden Seiten - gebiert mehr und mehr die Aggression - auch - auf beiden Seiten.

Vor der Einigkeit der Mehrheit hat der Kapitalist deshalb so viel Angst, weil er durch das Wolfsgesetz vom Gegenteil leben und nicht selten dadurch untergehen muss. Ob er will oder nicht.

Und #unteilbar hat Potenzen, dies und mehr - den Teilnehmern - bewusst zu machen. Überhaupt sind Wahrhaftigkeit und Aufklärung die schärfsten Waffen derer sich die "Totengräber" bedienen können.

Danke, lieber Galerist, nicht nachlassen!


Am 30. August 2019 schrieb altes Fachbuch:

ich meine,
- dass weder die afd, noch andere parteien oder bewegungen sich geschichte (wende-losungen) zu wahlkampfzwecke aneignen dürfen! geschichte gehört vernünftig und wissenschaftlich aufgearbeitet, was im deut. fall nie passieren wird!
- und wenn schon ein gleichnis zum untergang des staates ddr geschaffen wird, sollte beim "Ende der bisherigen parlamentarisch-politischen Konstellation" nicht eingehalten werden! der verfall der brd geht darüber hinaus!
- dass #unteilbar und deren "follower" ihr eigenes motto (offenes land, freie menschen) verfehlen und ihre eigenen aussagen zu den ursachen des afd-erfolges konterkarieren! "Die Vernachlässigung auf Regierungsseite eine Kultur des politischen Diskurses zu etablieren und die fehlenden Investitionen in Infrastruktur, soziokulturelle Einrichtungen, den Bildungssektor sowie die Kriminalisierung von antirassistischen und antifaschistischen Gruppen und Menschen, haben den Nährboden für diese Entwicklung gelegt." die auseinandersetzung mit der afd sollte daher unbedingt die auseinandersetzung mit dem system beinhalten!!
- dass sehr großzügig mit dem attribut "links" umgegangen wird. ist zivilgesell. oder gewerk. engagement schon LINKS?? die unterstützerliste wird auch von vielen kita's gefüllt.
- dass doch wählen und marschieren kann und darf, wer will!! man kann sich doch nicht auf das ende der ddr beziehen, und dann heutige "demokratische" prozesse oder ergebnisse unterbinden oder ignorieren wollen! im übrigen kann man jenseits des blockflötenspektrums oder der afd wählen
- dass zunehmend man sich auf das DAGEGEN SEIN reduzieren lässt!! mobile protestmasse ohne jeglichen gestaltungsanspruch?
- dass sich die "anständigen" und die afd-wähler bezüglich der milieustudie (privatschule, au-pairmädchen, poln. putzfrau..) nichts nehmen

in sachsen kann man auch eine partei wählen, die behauptet, mit "kapitalismus ist das klima nicht zu retten"!! die haben auch einen aufruf "nie wieder krieg" mit anderen initiiert. "https://nie-wieder-krieg.org/"
ich weiß nicht, ob die mit diesen ansätzen bei #unteilbar mitlaufen dürften, obwohl die auch deren gründungsväter sind;)
es ist unredlich bis irrational, bei der PdL nur auf deren position zur migration rumzuhacken, aber deren gedanken und forderungen zur friedens-, sicherheits- und verteidigungspolitik, der entwicklungshilfe und dem handels- bzw. außenpolitik auszublenden!!
"refugees are welcome" ist nicht deren ultimatives ziel, aber wenn die flüchtlinge denn schon mal als solche unterwegs sind, weil der staat brd versagt, dann sind sie MENSCHEN!!


Am 29. August 2019 schrieb Reinhard Sichert:

Lieber Uli Gellermann,

mit dem vorgenannten Artikel ist Ihnen mal wieder ein journalistisches Meisterstück gelungen, das mein Empfinden 1:1 widerspiegelt!
Ich hoffe, dass Sie damit möglichst viele erreichen, die gleicher Meinung sind.


Am 28. August 2019 schrieb Ernst Blutig:

postfaktotisch neolinkeral

""Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden""

so nichtssagend wie das motto "unteilbar" ist auch dieses zitat. im endeffekt versucht es zu vertuschen, daß man mit dem status quo zufrieden sei, der da heisst "sozialstaat, flucht und migration müssen wieder reibungslos ineinander passen und zusammenspielen".

man hätte auch schreiben können "heute hier morgen dort" oder janz keck "mal so, mal so" oder, jetzt wirds ganz schräg neolinkeral, "jeder das seine", da weiss man was gemeint ist und trotzdem ist es kein zitat!

bloss kein originär linken forderungen, sonst wird dich der jäger holen mit dem scheissgewehr


Am 28. August 2019 schrieb Albrecht Storz:

"Erneut, wie schon vor den EU-Wahlen, soll eine außerparlamentarische Aktion jenen Parlamentsparteien zum Sieg verhelfen, die versprechen, die AfD klein zu halten."

... und erinnert diese Taktik nicht auch sehr an die, wie Macron in Frankreich an die Macht gebracht wurde: "Gegen Le Pen" wurde umgemünzt in "Für den neoliberalen Macron".

Teile und Herrsche. Gäbe es die "Rechten" nicht, das neoliberale System müsste sie erfinden um vorerst noch einigermaßen stabil zu bleiben.

Und wie es so ist beim Neoliberalismus: das Hohe Ziel ist nicht etwa einen Rechtsruck zu verhindern, sondern effektive linke Politik zu verunmöglichen.

Der Neoliberalismus ist flexibel. Und dessen höchstes Ziel ist nicht, Faschismus zu verhindern. Sondern die Privilegien der Reichen zu befördern. Wenn es nicht anders geht auch gerne mittels Faschismus. Da gab es noch nie Berührungsängste (siehe Pinochet, ...).

Die naiven Moral-Linken, die diesen Strategien auf den Leim gehen, wollen nichts anderes, als mit dem vermeintlichen Zeitgeist mitzuschwimmen und sonst ihre Gutes Gewissen pflegen. Während tagtäglich von den durch diese Moral-Linken letztlich getragenen und perpetuierten Kräften Bürgerrechte abgebaut, Unsicherheit erzeugt und geschürt, Militarisierung und Feindbilddenken (Russland, China, Iran, Assad, ...) vorangetrieben, Entrechtlichung in Gesetze und "Recht" gegossen wird, "Globalisierung" und "Frei"-Handel durchgeboxt wird.

Ziel ist die vollständige Zersplitterung der Gesellschaften in organisationslose, zusammenhanglose, leicht manipulierbare Einzel-Individuen bar jeglicher gesellschaftlicher, demokratischer Wirksamkeit.


Am 28. August 2019 schrieb Eckehard Irkens:

Guten Tag,

ich möchte auf die Dokumentation: Hamburger Gitter- Der G20 Gipfel als "Schaufenster moderner Polizeiarbeit" bei Youtube hinweisen.
Sie kann zum direkten Vergleich von "erwünschten" und "unerwünschten" Demonstrationen dienen.
Es wird das Vorgehen der Polizeikräfte und die "Duldung" dieser Vorgänge durch den Senat der Hamburgs behandelt.
Regierender Bürgermeister war Hr. Scholz/ SPD.
Desweiteren kommen auch die neuen Poliziegesetzte zur Sprache, die völllig neue Vorgehensweisen gegenüber unerwünschten Personen und ihrer Meinungsäußerung zulassen.

Diese Gesetzte werden von Politikern veranlasst und mitgetragen, die nun als Teilnehmer von "Unteilbar" in Dresden mitliefen.
Es ergibt sich ein monströser Werkzeugkasten zur Unterdrückung jeglicher abweichender Meinung der nun, da bereits erschaffen, nur noch auf die richtigen Mechaniker wartet.
Unteilbar, wirklich?


Am 27. August 2019 schrieb Hans Informat-Ion:

Der langen Rede kurzer Sinn: Es ist nicht allein die >Flüchtlingswelle<, die den >Zeitgeist< verunsichert hat! Es ist die Krise der >Christlich-abendländischen Kultur< die zum 2. Mal den >Tanz auf dem Vulkan< verursacht ? und wer offene Augen hat kann diesen irren Tanz in USA und in der EU seit längerem deutlich erkennen! Noch gibts >Brot und Spiele< für's Volk zur Ablenkung von den Machenschaften der Politiker, Kapitalisten, Militärs und anderer >Herrscher im Namen des VolkesRetter, einem Starken Mann


Am 27. August 2019 schrieb Ulrich Wünsch:

für den wieder wohltuend treffend formulierten Artikel ein großes Lob!
Genau so ist es. Alle fühlten sich wohl, die dabei .Aber Klartext - Fehlanzeige. Keiner spricht von den Ursachen der Massenflucht, von den vielen Kriegen die angezettelt wurden oder von der sich vertiefenden Teilung der Gesellschaft.


Am 27. August 2019 schrieb Heinz Schneider:

Die Würde des Menschen ist unantastbar, heißt es im Grundgesetz, sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. "Des Menschen" und ALLER" sind Lehren aus dem Faschismus.

Der Mensch bezieht aber seine Würde daraus, dass er moralisch handeln kann.
In Auschwitz und auf den Schlachtfeldern hat nicht nur der Kapitalismus seine Legitimation verloren, sondern auch der Mensch seine Würde. Er hat sich erniedrigt.

Wer sich moralisch überlegen fühlt, wäre nicht moralisch, er hätte weder verstanden, was Moral, noch, was Menschenwürde ist.

Wenn Moral nicht das menschliche Verhalten in einer Gesellschaft regelt, dann begeben sich die Menschen in eine Diktatur. Dies tun sie in der Regel freiwillig, die Unterwerfung unter die Diktatur der Märkte befreit die Einzelnen von ihrer Verantwortung für das Ganze, ohne die moralisches Vehalten undenkbar ist. So kann man sogar ohne Gewissensbisse vom Kreuzfahrtschiff aus den Opfern der eigenen Lebensweise beim Ertrinken zusehen.
Während die für das weitere Überleben der Menscheit unabdingbaren Ökosystem in zunehmender Geschwindigkeit unwiderruflich kollabieren, fühlt sich kaum jemand dafür verantwortlich, sieht sich also nicht in der Pflicht, daraus Konsequenzen zu ziehen.

Wobei persönliche wie gesellschaftliche Konsequenzen gemeint sind, letztere unterschieden nach dem Grad der persönlichen Möglichkeiten von Einflussnahme. Den Kapitalismus und die industrielle Naturzerstörung zu beseitigen, ist moralisch ebenso geboten wie dem besinnungslosen Konsumismus entgegen zu treten.
Moralisch wäre zum Beispiel, Achille Mbembes Imperativ zu folgen und in einer großen Geste der Gegenseitigkeit die Erde zwischen all ihren menschlichen und nichtmenschlichen Bewohnern neu zu teilen. Weil die Würde des Menschen unteilbar ist.


Am 27. August 2019 schrieb Hanna Fleiss:

Gingen die Menschen in Dresden 1989 wirklich für "ein offenes Land mit freien Menschen" auf die Straße? Schon das sagt doch alles. Nun wohne ich nicht in Dresden, aber mehr hätte ich nicht gebraucht, um dort nicht mitzudemonstrieren. Und zur SPD: Die SPD hat sich mit der Agenda 2010 so gründlich selbst entlarvt, was sie ist: der Bettvorleger der Herren Kapitalisten. Und das seit mehr als 100 Jahren. Und wenn hier einer schreibt, nur Willy Brandt hätte in der SPD noch linke Politik gemacht, dann fällt mir sofort das Wort von der Konterrevolution auf Filzlatschen ein.
Diese SPD hat ihren Auftrag erfüllt, und nun ist sie am Ende, und wer ihre Geschichte kennt, hat es erwartet. Übrigens schon viel früher. Leider krepelt sie immer noch in der Politik herum und will und will nicht abtreten.
Obwohl der Nachfolger schon da ist: die Linkspartei. Die für mich immer der Totengräber der DDR war. Das war sie von Anfang an, es wurde nur nicht bemerkt von allen in den Wirren von 1989. Sie hat den linken Gedanken, die Sehnsucht der Menschen nach einem Leben in Frieden und menschlicher Sauberkeit zur Farce gemacht, indem sie sich als die "Partei alles Linken" ausgibt! Und dann fällt ihr ein: Auch wenn wir uns in diesem Kapitalistenpfuhl schon ganz gut eingerichtet haben - gegen Rechts müssen wir sein! Die sind schließlich unsere Gegner, und wie! Ist doch praktisch, unsere Partner von der Regierungspartei sind doch auch dafür.
Alles Boni fürs Mitregieren. Übrigens eines imperialistischen Staates, nebenbei bemerkt. Und ich muss Ulli Gellermann widersprechen: Es ist nicht die SPD, die eine gehörige Portion Schuld am Entstehen der AfD trägt, dazu war sie in ihrem Zustand schon gar nicht mehr in der Lage, sie konnte nur noch wenige täuschen - es ist die Linkspartei, die alles, was sich links regt, unter ihre biederen Fittiche genommen und mundtot gemacht hat. Es ist doch ganz klar, dass die Linkspartei sich in keine Diskussion zum Nationalismus einlässt, wenn man weiß, dass sich in dieser Partei glühende Anhänger des "geeinten Europa" befinden. Mir dreht es immer den Magen um, wenn Bartsch am Rednerpult den Mund aufmacht.

Meiner Ansicht nach aber wäre die AfD sowieso in diesem Staat entstanden, das ist die Konsequenz seiner Geburt. Die AfD war unter anderen Namen in diesem Deutschland immer anwesend.
Jetzt aber hat sie Wählerpotential, nicht nur in Ostdeutschland. Und wie Ulli Gellermann schreibt, hat sie sich zum respektablen Koalitionspartner in spe entwickelt.


Am 26. August 2019 schrieb Uschi Peter:

Ein guter Artikel! Aber was erhielten wir für die Freiheit und Weltläufigkeit? Unsicherheit, Zukunftsangst, harte Teilung der Gesellschaft in reich und arm. Die "Bessergestellten" suchten sich Villen und wollten nicht mehr mit dem Pöbel in einem Haus wohnen. Kranke müssen teuer zuzahlen, höhere Ausbildung kostet soviel, dass sie sich die "Armen" oft nicht leisten können. Auslandsreisen nur für die Besserverdiener, aber jeden Tag Bananen. In den Medien wurden die Geflüchteten gelobt und bewundert, ihre Fehler und Verbrechen verschwiegen. Über die Ostdeutschen werden Tonnen von Hass, Lügen und Häme ausgegossen. Und dann wundern sich die Herrschenden, dass die Ostdeutschen eine Partei wählen, die ihnen Heimatgefühl verspricht?


Am 26. August 2019 schrieb Heinrich Strewe:

sehr geehrter Herr Gellermann

bin seit geraumer Zeit Leser + Seher (Macht ...) Ihres Blogs und zu 90% stimmen Ihre + meine Meinung + Einschätzungen überein. Aber mit diesem Artikel...haben Sie eine Ihrer besten Arbeiten abgeliefert.
Mit wenigen Sätzen die Situation genau auf den Punkt gebracht. Chapeau!
Und bei der Macht... immer schön drastisch bleiben. Leute wie Stöber und Konsorten haben nichts Anderes verdient.


Am 26. August 2019 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Uli Gellermann

vielen Dank, dass du den wichtigen Satz des Kommentares von A. Kocks, der überwiegend in englisch geschrieben wurde übersetzt hast.
So habe auch ich den Inhalt verstehen können.
Natürlich ist es nicht so, wie A. Kocks annimmt, dass die englische Sprache so selbstverständlich beherrscht wird, diese auch speziellen Texte inhaltlich so zu erfassen, die eine Einordnung möglich machen.


Am 26. August 2019 schrieb Hella-Maria Schier:

Die antideutsche Strömung ist in Linken und Grünen so deutlich wahrnehmbar, dass sie damit alle Bürger, denen der Begriff Heimat irgend etwas bedeutet nach rechts schieben - obwohl sie sich gelegentlich für die Heimaten anderer Völker, z.B. der Kurden, einsetzen.
Deutsche aber können mit einem Heimatanspruch überhaupt nirgendwo anders hingehen als nach rechts. Der Demo-Slogan "Solidarität statt Heimat" ist perfide und gefährlich und ist im Dienste derjenigen, die die Heimaten der Flüchtlinge weg bombardieren und den hiesigen Einheimischen die ihre absprechen - Imperialisten.
Zudem gilt die Behauptung Deutscher, Anspruch auf eine eigene Kultur zu haben, als "identitär".
Aber was soll Deutschland dann bitte zum beschworenen kulturellen Austausch beitragen, wenn es angeblich gar keine eigene Kultur bzw. Lebensweise h a t??
Gleichzeitig soll es die kulturellen Identitäten und Eigenheiten der Zuwanderer aber möglichst uneingeschränkt wertschätzen, nicht ein Gefühlchen darf da andeutungsweise irritiert werden, sonst schreitet die Inquisition der Amadeu Antonio Stiftung ein, die z-B. verbieten will, das man sagen darf, man fühle sich fremd im eigenen Land, obwohl dieser Effekt bei kommenden Massenzuwanderungen vor allem in der Provinz ja unmöglich ausbleiben könnte und als Ausgangssituation ganz natürlich wäre. Aber man darf es nicht sagen.
Über seine gegenseitigen Gefühle offen zureden, wäre aber die Vorraussetzung für jede tatsächliche Verständigung unter den Kulturen und auch unter den politischen Richtungen!
Wer das verbieten will, dem geht es um Macht, und er muss ins Visier genommen werden!
Die sich links nennenden "Querfront"jäger sind für die Demokratie nicht weniger gefährlich als die AfD.
Das System greift die Demokratie von beiden Seiten an, das haben, mir unverständlicherweise, sehr viele Linke anscheinend nicht erkannt.
Dieser sog. Kampf vieler wohlmeinender Linker gegen Rechts, wie oben beschrieben, ist in meinen Augen als Täuschung konzipiert, denn er stärkt die Rechten indem er wichtige Themen und Mitglieder nach rechts schiebt, und schwächt bzw. vernichtet so die Linken.
Eigentlich deutlich zusehen, auch an den Folgen.
Dieses Gefühl mit den Guten gegen die bösen Bürger zu marschieren und einfach nur zu fühlen, statt zu denken , muss für heutige Linke einfach zu verführerisch sein.
An hässliche Intrigen und PR-Manöver des einstigen Klassengegners da oben will man da garnicht denken. Und auch nicht an die vielen Widersprüchlichkeiten der eigenen Grundsätze.


Am 26. August 2019 schrieb Karola Schramm:

"So ihr lieben Kinder, dann geht jetzt mal fein gegen die Afd demonstrieren und passt auf euch auf und viel Spaß" sagen Vater Staat und Mutter Kirche, glücklich, dass die Kinder beschäftigt sind und nicht merken, dass sie was ganz Anderes im Hinterkopf haben.

Denn was bedeutet es, für eine "offene und freie Gesellschaft" und "für Solidarität statt Ausgrenzung" zu demonstrieren? Es sind Igel-Wörter, die ohne Inhalt sind. Ausgelutscht und leer.

Einer "offenen Gesellschaft" steht die "geschlossene" gegenüber. Beide müssen sich an Gesetze halten, doch in dieser offenen, angeblich demokratischen Gesellschaft, wird seit Jahren durch unsere Regierung frech gegen Gesetze verstoßen und keine Massenveranstaltung prangert diese Gesetzlosigkeit an und fordert sie ein.

"Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden."
Aber liebe Leute, das wird doch auch schon lange gemacht, nur sind jetzt noch andere dazu gekommen. Und der Sozialstaat steht nur noch auf dem Papier - in Wahrheit haben ihn Konzerne und Banken gekapert, so lautlos und leise wie Verbrecher in der Nacht. Und CDU-CSU-SPD-Grüne-FDP, Linke und die Gewerkschaften haben Schmiere gestanden und bekommen jetzt auch den Beifall der AfD.

Die "offene und freie Gesellschaft" ist nach Oben geschlossen wie Fort Knox und nach Unten offen wie ein Scheunentor. Da können sich dann die Prolls und Proleten, Wörter erfunden extra für die ganz unten, in der Gosse um die Brosamen streiten, wie die Spatzen am Pferdehaufen.

Diese hyperventiliernde Angst vor der AfD macht diese jedenfalls mit jedem Angstanfall der große öffentliche Anteilnahme hat, immer stärker.

Diese komische, irrationale Angst freut die Politik, denn sie ist wiedermal aus dem Schneider. Hat den Zorn, der ihr gelten sollte, umgelenkt auf diese mickerige AfD.

Hätten diese 35000 Menschen mal lieber Transparente getragen mit den Aufschriften: Raus aus der NAHTOD- NATO! keine Waffen in Krisengebiete!
Abrüstung statt Aufrüstung! Keine Militarisierung der EU! Frieden mit Russland! Keine Kriege in Afrika! oder besser noch: Soldaten raus auf Afrika!
Oder: Lobbyisten raus aus der Regierung!
Dann hätten Vater Staat und Mutter Kirche euch die Teilnahme an so einer Demonstration mit Sicherheit verboten, da sie keine Erwachsenenspiele zum Zeitvertreib gewesen wäre wie die, die jetzt, in meiner Glosse, so großzügig erlaubt haben.


Am 26. August 2019 schrieb Marc Britz:

Hinter den Phrasen von Weltoffenheit und Vielfalt, die von den zur Demonstration aufrufenden Organisationen gedroschen werden, verbirgt sich im Grunde nur die Fratze des von Kapital und Medienmacht auf „Instant Gratification" getrimmten egoistischen Liberalismus: Manche fragen sich immer noch, wie man bloß auf die Idee kommen konnte, dass eine Gesellschaft starker Einzelner prinzipiell eine gute Gesellschaft ist. Dabei war genau dies der Grundgedanke der Politik von Thatcher und Reagan bis zu Tony Blair, Bill Clinton, Gerhard Schröder und der in Ewigkeit verlängerten Merkel: There is no society. Wenn jeder für sich selbst sorgt, ist für alle gesorgt. Dabei sehnen sich die von diesen Politikern absichtlich ent-zivilisierten Menschen nach einer sie tragenden Solidarität. Und diese unbefriedigte Sehnsucht kostet dem Establishment aller Vorraussicht nach das Genick: Denn nicht nur in Deutschland wird diese Sehnsucht nach Solidarität vor allem von rechts durchdekliniert und nicht von links. Die Rechte ist sich in einem einig: Sie stellen das Wir gegen das Ich. Die Linke hat dem nichts Positives entgegenzusetzen. Sie bietet nur noch was der Soziologe Heinz Bude einen „Liberalismus des schlechten Gewissens" nennt. Traurig.


Am 26. August 2019 schrieb Otto Bismark:

Zunächst muß man Lutz Jahoda zustimmen, der Geist ist aus der Flasche. Dann aber wirds problematisch, wie kommt der wieder rein, wer bringt das Kunststück fertig? Denn auch die Linke ist bereits oben angekommen, die AfD war schon immer oben. Und auch Ulrike Spurgat muß man beipflichten, denn bei unteilbar handelt es sich in der Tat um betreutes Demonstrieren. Man schaue sich beispielsweise die Ziele der Bewegung an: (Zitate)

"Für ein Europa der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit!
Für ein solidarisches und soziales Miteinander statt Ausgrenzung und Rassismus!
Für das Recht auf Schutz und Asyl - Gegen die Abschottung Europas!
Für eine freie und vielfältige Gesellschaft!
Solidarität kennt keine Grenzen!"

Das kann natürlich jeder unterschreiben, aber bei genauerem Hinsehen handelt es sich doch nur um Worthülsen, von denen für die Mächtigen keinerlei Gefahren ausgehen. Kein Ansatz, nach den Ursachen der Mißstände zu fragen, nach den Ursachen von Kriegen, Menschenrechtsverletzungen und Flucht, von ständig zunehmenden sozialen Unterschieden auch in der westlichen Welt. Alles schön eiapopeia, wir sind ja die Guten und gegen das Schlechte, aber wo es herkommt und wer dafür verantwortlich ist, danach fragt uns nicht! Letztendlich nur eine Ersatzhandlung, mit der das eigene Gewissen beruhigt wird, ich war ja auf der Straße! Und keinem fällt auf, daß das gesamte Establishment auch dabei war. Also auf diese Weise geht der Geist nicht wieder in die Flasche, da muß schon etwas mehr Druck aufgebracht werden. Und zu Hein Letter "..Linke Einheits(r)ont..." - da schmeißen Sie gleich mal als erstes den Galeristen raus? Bitte?


Am 26. August 2019 schrieb Gideon Rugai:

Meine Generation wurde bis Unterkante Oberlippe mit antifaschistischen Mahnungen a la "Wehret den Anfängen" vollgestopft. Dokus bzw. entsprechende Kriegs-Aufarbeitungen ohne Ende , Wiedergabe der damaligen Wochenschauen ("Vor vierzig Jahren") und und und. Kürzlich stieß ich nochmal auf die Doku "Hitler - eine Karriere" und war überrascht über die sachliche, fokussierte Art und Weise wie in den Siebzigern noch dokumentarisch gearbeitet wurde. Schaut man sich den mit (manipulativen) "emotional content" vollgestopften Infotainment-Müll a la Knopps "History" dazu an, merkt man schnell, das was nicht stimmt im Ländle.
Wesentlich früher habe ich aber schon darüber sinniert, ob man uns nicht vorsätzlich auf den "Tyrannen- Archetyp des 20. Jahrhunderts mit Oberlippenbärtchen“ gezielt konditioniert hat - sozusagen als Bohrschablone, die für alle als totalitär/faschistoid herangezogen werden kann, die sich ähnlich gebärden- Wo immer sich heute noch despotisches in klassischer Reinform finden lässt, ist der Hitler-Vergleich nicht weit.
In mir wuchs über die letzten Jahre allerdings erhebliche Skepsis gegenüber diesem "einkonditionierten " Antifaschismus, die sich auch in dem bekannten Spruch wiederfindet, laut dem sich der "neue" Faschist als Antifaschist ausgeben und anpreisen wird - in feinem Zwirm, mit feinen Manieren und "besten" Absichten. Keinen bellenden Köter der zu totalen Kriegen und Völkermord aufruft.
Interessant auch, dass die damalige inflationäre Aufarbeitungswelle über WWII /NS Diktatur bei mir zumindest als Junge auch eine gewisse Kriegsfaszination ausgelöst hat : Die Nazis waren zwar scheiße, der Wehrmachtssoldat (von der SS abgesehen) aber galt allgemein als besonders tapfer und edelmütig, der Blitzkrieg als ehrfurchtgebietende Innovation.
Kriegsverbrechen wurden überwiegend den Nazis angelastet und vielleicht noch den Russen (passt ja auch nahtlos ins aktuelle Narrativ). Und Krieg ist (bzw. war) allgemein eben notwendig wenn man ?das Böse? besiegen will.

Und heute, wo ich mich zumindest schriftlich und mündlich mal zu Wort melde und „wehret den Anfängen" sage, aber dabei in eine ganz andere Richtung zeige (in die auch in der Vergangenheit immer schon gezeigt wurde), nämlich in die Richtung grauer Eminenzen hinter der offiziellen Weltbühne, die u.a. gern Monopoly auf globalem, antisozial-vernetzten Niveau spielen und auch damals schon spielten:
Da bin ich auf einmal struktureller Antisemit, Verschwörungsspinner, Nestbeschmutzer, kleinlicher Wutbürger, Aluhut-Träger, undeutscher Untermensch, der nicht differenzieren kann oder ähnliches...je nach pol. Ausrichtung der jeweiligen Anfeindung.
Und da frage ich mich, ob es mir damit genauso geht wie den Generationen von Mahnern und Warnern vor mir, auf die niemand vor der Gleichschaltung hören wollte. Bis hin zu jenen (Deutsche wie Nicht-Deutsche), die schon nach Versailles erkannt haben, was für ein gewaltiges Konfliktpotential damit heraufbeschworen wird.
Aber nein, besonders von intellektueller Seite wird da sofort und gerne beschwichtigt, abgewiegelt, differenziert und verifiziert bis sich alles gnädig in Wohlgefallen auflösen kann, weil nicht sein kann was nicht sein darf.

Wer möchte sich auch schon eingestehen, dass er möglicherweise auf ein kunstvoll inszeniertes Trugbild (mit leider historisch-realem, tödlichen Hintergrund) hereingefallen ist: Auf die Karotte vor des Esels Nase, die die ganze Zeit von den eigentlichen Drahtziehern eines wiedererstarkenden Faschismus mit Hilfe von kooperierenden Medien, pervertierter Werbepsychologie, geschicktem „Social-Engineering“ und Angstmacherei vor Krieg, sozialen oder sonstigen Abstiegen abgelenkt hat und dafür nur ausreichend (Elektro-)Tand vom Grabbeltsich der Weltmärkte bereitstellen musste, der als "lebensnotwendig" über uns nicht nur ausgeschüttet, sondern geradezu gierig aufgesogen wird ?
Das Ergebnis dieser „politischen Bildung" kann man mittlerweile an den jüngeren Generation ablesen. Die brüllt im bedingten Reflex auch dann „Nazi", wenn weit und breit keiner zu sehen ist - oder noch schlimmer ? wenn dieser , moderat getarnt oder seiner selbst vielleicht nicht mal wirklich bewusst, sondern „nur" vergiftet, direkt neben ihnen steht.


Am 26. August 2019 schrieb Anke Zimmermann:

@Hein Letter

"Offensichtlich wollen sie die Linke Bewegung spalten. Ich werde nach Dresden fahren und de AfD zeugen wo es runter geht. Wir bauche eine linke Einheitsfont die geht auch ohne Sie."

Ja, Trotz ist die angemesse Reaktion, wenn das Kleinkind seinen Willen nicht bekommt, nämlich die Illusion auf der Seite des Guten zu stehen, bestätigt zu sehen. Sie befinden sich noch immer in der magischen Phase und fürchten sich vor dem Monster im Schrank. Polarisierung führt immer zu Gewalt. Sie sind der Spalter, nicht Herr Gellermann.

Bei allem Verständnis, aber Sie sind dem Regierungsaufruf zum Aufmarsch gegen den politischen Gegner gefolgt, der noch immer nicht argumentativ und faktisch, von dieser (wie versprochen) gestellt wurde.

Eine linke Einheitsfront? So wie ich die Linke kenne, zwei Köpfe, drei Meinungen. Und irgendwie ist das auch gut so, diese verkrampfte und verkopfte Gleichmacherei ala Gender und-wir-machen-uns-die-Wissenschaft leicht, wird auf Dauer von erwachsenen Menschen, egal aus welcher politischen Richtung, nicht umgesetzt werden.

Darum: Keine Kinder an die Macht.


Am 26. August 2019 schrieb H. Koba:

Verständlich und gut geschrieben. Trotzdem ziemlich harter Tobak: wenn der Galerist schreibt: "Sie werden am 24. August nach Dresden gehen, die Anständigen und irgendwie linken, und sie werden sich gut fühlen: Moralisch überlegen."
Ich kann mich als Teilnehmer an den großen Friedensdemonstrationen der 1980er Jahre gegen die "Pershing II Raketen gut erinnern: in der BRD gingen damals mehr als eine Million Menschen für den Frieden - gegen Raketen - auf die Straße. Ich vermute, mehr als 98% der Teilnehmer wären niemals für eine weitergehende Losung - z.B. überwindet den Kapitalismus, für Sozialismus - zu mobilisieren gewesen. Sieht heute nun wirklich nicht anders aus. Diejenigen, die heute gegen "Rechts" auf die Straße gehen - um Herrn Gellermann zu zitieren: "Die Anständigen" - fühlen sich doch - wie mehr als 65% (lt. Umfrage) - im Kapitalismus wohl. So wie die SPD: kleine Reförmchen, hier und da eine Beruhigungspille fürs einfache Volk, aber ansonsten alles so lassen. Der Kapitalismus ist die beste aller Ökonomien.
Trotzdem müssen wir mit diesen Menschen ins Gespräch kommen. Versuchen wir sie zu überzeugen. Das sind z.Zt. die Menschen, die am einfachsten zu erreichen sind. Auf DEMOS. Wo sonst?

Ich lasse kurz Herrn Gellermann noch einmal zu Wort kommen:"

Der Aufruf des #unteilbar-Bündnisses zur Demonstration "Für eine offene und freie Gesellschaft ? Solidarität statt Ausgrenzung" vereint 283 linke und demokratische Organisationen und prominente Personen gegen das Wachstum der AfD."
Können 283 linke/demokratische Organisationen irren? Und erst die prominenten Einzelpersonen. Ich will gar nicht wissen wer diese Herrschaften sind. Und trotz alledem und alledem... Überzeugungsarbeit ist schwierig/langwierig und vielleicht sogar völlig umsonst. Wir wissen doch alle, das rausposaunen von populistischen Parolen ist allemal einfacher und verfängt. Das die "Linke" (nebenbei bemerkt nicht meine Partei) Fehler gemacht hat, immer noch macht, und das ich mit sehr, sehr vielen dieser Damen und Herren absolut nichts anfangen kann, bedeutet doch nicht, das ich die Partei in Gänze verurteile.

Wir können natürlich - wie hier auf dieser Seite - uns beklagen, die "Linken" fertig machen, von Querfront faseln, usw., aber bewegen können alle SchreiberInnen nichts. Absolut nichts.
Ich lasse - für alle anderen - kurz Frau Spurgat zu Wort kommen:

"Für Solidarität, für höhere Löhne, für eine menschenwürdige Pflege, für Bildung für alle, für ein raus aus der NATO, für gute Beziehungen mit Russland, gegen den Kapitalismus, gegen Faschismus, gegen Ausgrenzung, da wäre ich dabei."
Tja, Frau Spurgat, da wären Sie dabei. Also. Nicht reden. Machen. Organisieren Sie doch Menschen, verteilen Sie Flyer mit dem Slogan "gegen den Kapitalismus". Sie werden ziemlich einsam auf dieser "Großveranstaltung" sein. Aber mit mir wären wir schon zu zweit.


Am 26. August 2019 schrieb Alexander Kocks:

Capital must protect itself in every possible way, both by combination and legislation. Debts must be collected, mortgages foreclosed as rapidly as possible. When, through process of law, the common people lose their homes, they will become more docile and more easily governed through the strong arm of the government applied by a central power of wealth under leading financiers. These trusts are well known among our principle men, who are now engaged in forming an imperialism to govern the world. By dividing the voters
through the political party system, we can get them to expend their energies in fighting for questions of no importance. It is thus, by discrete action, we can ensure for ourselves that which has been so well planned and so successfully accomplished.

MONTAGU NORMAN
Governor of the Bank of England,addressing the United States
Bankers' Association, New York, Idaho, 26th August, 1924

Diese 1924 gehaltene Rede des Direktors der
Bank von England bestätigt die folgende Aussage von Herrn Gellermann:

"In einer Gesellschaft, in der Konkurrenz und Profit längst die sittlichen Normen bestimmen, ist die öffentliche Moral nicht selten die Camouflage der Wohlhabenden, derer, die auf dem Trittbrett der Herrschenden mitfahren dürfen."
Ich gehe davon aus, dass die Mehrzahl der hier
kommentierenden die englische Sprache verstehen.
Der interessanteste Teil dieser Rede drückt sich
in folgendem Satz aus:
By dividing the voters through the political party system, we can get them to expend their energies in fighting for questions of no importance.

Es sollte daher keine Überraschung sein, dass die Zahl der politischen Parteien ständig wächst.

Antwort von U. Gellermann:

Das ist die Übersetzung des Satzes: „Indem wir die Wähler durch das Parteiensystem aufteilen, können wir sie dazu bringen, ihre Energie in den Kampf für Fragen zu stecken, die keine Bedeutung haben."


Am 26. August 2019 schrieb Der vom Helmholtzplatz:

Wieder einmal einer dieser notwendigen Aufklärungstexte des Galeristen. Eine Abgrenzung nach rechts wäre für die Partei DIE LINKE in jedem Fall geboten, allerdings nicht nur zur AfD sondern auch zu den anderen Parteien im Bundestag.
Werden diese doch ab und an mit dem Label links versehen, was nichts anderes bedeutet als das das politisch linke Spectrum usurpiert ist. Etwas linke Politik hat in der Bundesrepublik bisher nur Willi Brandt zustande gebracht.

Völkerrechtswidrige Angriffs- und Atomkriege geführt. Die Verwendung von abgereichertem Uran in Munition betrachte ich als einen Genozid der eigentlich nur durch die Shoa übertroffen wird. Verdeckte und offene Unterstützung der Asownazis in der Ukraine. Cumex, CumCum, Cumdingsbums, staatlich tolleriertes Betrügen und Abgreifen der Staatskohle bei gleichzeitigem drangsalieren und schickanieren von Erwerbslosen durch Hartz4. Lohndrückerei, Rentendrückerei, Abbau von Gesundheitsleistungen und immer weitere Zuzahlungen für Medikamente und andere Leistungen. Wohnungsnot, es reicht. DIE LINKE hätte also mehr als genug Gründe sich nach rechts abzugrenzen, die AfD ist da noch nicht einmal nötig, macht DIE LINKE aber nicht.
Das die Menschen sich vor Fremdem ängstigen ist nichts neues. Das diese Menschen deshalb in Scharen zur AfD wechseln halte ich für ein Gerücht, es kann ja auch so sein, das der mündige Bürger einfach nicht mehr möchte das das sauer erarbeitete Steuergeld in z.B. die o.g. Regierungsaktivitäten fließt. Im übrigen stagniert die AfD in den Umfragen bei 13%. Das ist so in etwa der Wert auf den die Rechten in fast allen wertewestlichen Ländern kommen, traurig, nicht akzeptabel aber leider hinzunehmen, so ist Demokratie.

Antwort von U. Gellermann:

Die neue Wahl-Qualität der AfD liegt bei den kommenden Landtagswahlen einerseits darin, dass die bisherigen 2er-Koalitionen zur Regierungsbildung nicht mehr möglich sind und andererseits CDU-AfD.Koalitionen nicht ausgeschlossen werden können.


Am 26. August 2019 schrieb Guenther Mann:

Es gibt keine Quelle die Ihre krude Flüchtlingsthese belegt.

sorry Uli ich wußte gar nicht, daß du GDH (Gott der HERR) bist und alles weisst was es gibt und was es nicht gibt.

also wenn du sagst es gibt keine quelle, dann gibt es halt keine quelle.

Antwort von U. Gellermann:

Statt eines flauen Witzes wäre die Angabe einer Quelle nützlich gewesen.


Am 26. August 2019 schrieb Des Illusionierter:

Hat sich eigentlich Ha-Ha-Ha-Schröder schon mal zu der von ihm losgetretenen De-Sozialisierung Deutschlands geäußert? Mich würde sehr interessieren, was er als Executor der ersten Axthiebe gegen das Deutsche Gemeinwesen mittlerweile zu den von ihm wesentlich verschuldeten Verheerungen zu sagen hat.

Antwort von U. Gellermann:

Schröder findet auch mit Abstand, dass sein Agenda prima war.


Am 26. August 2019 schrieb Lutz Jahoda:

DER GEIST IST AUS DER FLASCHE,
SPERRT IHN WIEDER EIN!
MIT ATOMAREM ELEND
WIRD´S NICHT MEHR MÖGLICH SEIN..
DOCH STOPPT DIE FISSION DER LINKEN,
WEIL SONST BRAUNER STRAHLTOD DROHT.
HELFT ZUR WAHL MIT ROT ZU BLINKEN.
SOLL DIE WELT NOCH TIEFER SINKEN?
SCHLUSS MIT KAPITALVERROHT!

Als Otto Hahn, assistiert von Fritz Straßmann, am 17. Dezember 1938 auf rein chemischem Wege ein physikalisches Geschehen in Gang setzte und das Ergebnis "zerplatzen" nannte, befand sich seine einstige Mitarbeiterin Lise Meitner, bereits im schwedischen Exil.
In einem Brief, fachlich geschickt verschlüsselt, bat Hahn sie um Bestimmung des physikalischen Vorgangs.
Als der Brief in Schweden ankam, war gerade Meitners Neffe, der Atomphysiker Otto Robert Frisch, aus London zu Besuch angereist. Für Tante Lise und Neffe Otto ein vorweihnachtliches Nachdenkgeschenk, dessen Auflösung der Neffe mit der korrekten Bezeichnung "fission" (Spaltung) krönte.
Unter Zuhilfenahme von Einsteins Formel E=mc² war beiden sofort klar, welch ungeheure Sprengkraft in dieser Teilung steckte.
Das nicht mehr Umkehrbare sollten wir nicht auf die politische Ebene heben und menschliche Träume von Frieden, Freiheit und Glück zerplatzen lassen, nur weil dies einer Großfinanzkaste so willkommen ist.
So werde ich der Partei DIE LINKE weiterhin meine Stimme geben. Wehren gegen Rechts - und Bewähren, um der Menschlichkeit willen dem Weltfrieden zu dienen und dieser schönen Welt Ruhe zur Erholung zu gönnen und der grausamen Ausbeutung von Mensch und Natur entgegenzuwirken, und wenn dies für mich auch nur noch auf schmalem Wege möglich ist.

Antwort von U. Gellermann:

Ich fürchte, dass es beim Blinken bleibt.


Am 26. August 2019 schrieb Eckehard Irkens:

Brecht schrieb: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral"
Vermutlich das bekannteste Wort von Ihm.
Aber was will er eigentlich damit sagen?

Nun, es geht nur um das Fressen.

Und dieser aus ganz Deutschland zusammen gezogene Haufen hat für sich auch nichts anderes auf der Agenda.
Die Moral benötigen Sie nur für das Ambiente, sie ist so brüchig, sie taugt nicht mal als Serviette.


Am 26. August 2019 schrieb Heinrich Triebstein:

Ferdinand Lassalle schrieb 1844 in einem Brief an seinen Vater: "Die Idee der absoluten Freiheit, proklamiert von der Französischen Revolution, hat sich am Ende nur in der schrankenlosen Freiheit von Besitz, Eigentum, Geld materialisiert, im Kampf aller gegen alle Im System der freien Konkurrenz, im Sieg der Dingheit über die subjektive, bearbeitende Tätigkeit, über die Persönlichkeit." Was Lassalle "Dingheit" nennt, heißt heute "Humankapital". Damit dies die Zumutungen am Arbeitsplatz hinnimmt, kann es den Ausgegrenzten gar nicht dreckig genug gehen. Ein Arbeitgeberfunktionär hat dies schon im Jahr 1987 in diese Worte gefasst: "Wir haben uns von dem (unqualifizierten) Schrott befreit und haben jetzt nur noch erstklassiges Menschenmaterial."
Was aus dieser Lage herausführt? Langer Atem, der heute schon in Betracht zieht, dass Menschen in Afrika, Südamerika, Asien und auch Europa an den Alternativen arbeiten: Ubuntu, Buen Vivir, Sangsaeng, Schalom, Humanitas.
Das gute Leben für alle im Rahmen einer Gemeinwohlökonomie das wäre die VISION einer SPD, die ihre sieben Sinne wieder beieinander hätte.


Am 26. August 2019 schrieb Matthias Brendel:

Danke für diesen wunderbaren Text, der unsere Situation messerscharf analysiert.
Die "prostitutionelle Demokratie" lebt ungeniert und mit stets gutem Gewissen weiter und betreibt so lange ihre moralisierenden Kriege, bis sie damit untergeht.


Am 26. August 2019 schrieb Max L.:

Zitat: "Üblicherweise mobilisiert die LINKE die von Unten gegen die Mächtigen da oben. Ist die AfD schon oben?"

Vielen Dank! Das kann man gar nicht oft genug wiederholen. Obama und Hillary Clinton, nur als besonders krasses Beispiel, durften ungeniert bombardieren, mittels Drohnen morden und Regierungen stürzen, um ganze Länder ins Chaos zu stürzen (mit u.a. dem Effekt, dass von dort jetzt Abertausende von Menschen zu uns kommen wollen). Wo waren da die linken Demonstranten? Unteilbar war alleine die Bewunderung für einen US-Präsidenten, der charmant und galant und eloquent war und sich mit ein paar unausgegorenen Ideen bereits angenehm von seinem Vorgänger George W. Bush abhob. Das genügte, um gar nicht mehr genau hinzuschauen, wie die reale Politik dann aussah. Eine Politik, der wir letztlich Phänomene wie die AfD überhaupt zu verdanken haben. Wo ist die Auflehnung gegen die von der Leyens, gegen die NATO, gegen die verheerende Politik der Bundesregierung oder die miserable Arbeit der sogenannten Opposition, die sich in den entscheidenden Punkten immer seltsam einig mit der Regierung ist?

Die AfD wiederum ist doch vor allem eins: Es sind die Vorvorgestrigen, die bei den Vorgestrigen in der CDU keinen Platz mehr haben, weil vorgestern im Vergleich zu vorvorgestern bereits morgen ist. Es gibt fraglos einige Gestalten in der AfD, vor denen man warnen muss und denen man besser keine Luft zum (politischen) Atmen gibt. Und es gibt fraglos Anhänger solcher Leute - die hat es aber immer gegeben und wird es immer geben, es sei denn, wir bekommen irgendwann mal ein Bildungssystem, das diesen Namen überhaupt verdient hat.

Aber die AfD hat a) noch keine Sekunde in Deutschland regiert und ist b) vielleicht vor allem deshalb so relativ stark bei Wahlen und Umfragen, weil sie so viel Aufmerksamkeit bekommt und weil die realen Probleme vieler Menschen, die zweifellos grundlos, aber hoffnungsvoll, auf eine "Alternative" setzen, damit immer wieder der Lächerlichkeit preisgegeben werden.Statt sich dieser Probleme anzunehmen, bekämpft man das Symptom AfD - und hält sich damit auch noch für "links", weil es anscheinend ein ausreichender Selbstzweck für Linke geworden ist, gegen Rechts zu sein.

Und dann demonstriert man also in einer ganz großen Koalition, und als jemand, der sich selbst für wirklich links hält, beobachtet man das mit einer gewissen Faszination, denn es scheint nur noch darum zu gehen, dass die Wähler unbedingt zum Wählen gehen und unbedingt irgendwas ankreuzen, was nicht AfD heißt. Dann wird alles gut. Und gleichzeitig wird aufgerüstet, werden Feindbilder bedient, geht der soziale Abbau weiter, werden die Menschen immer dreister belogen, und die Reichen werden immer noch und immer schneller immer reicher.


Am 26. August 2019 schrieb Harry Popow:

Ohne den Eigentumsacker umzupflügen?

Die AFD betreffend: Kürzlich fand ich im Briefkasten ein von mir nicht ?bestelltes Werbematerial?: "Vollende die Wende!" Der Absender: Die AFD, Landesverband Brandenburg. Die Schlagzeilen u.a.: ?Wir wollten die Freiheit. Sei dabei!? Man muss es Ihnen lassen, geschickt gemacht, dieser Text. Und: Man muss Ihnen gratulieren, es fällt kaum auf, dass Sie den politischen Eigentumsacker, der die von Ihnen kritisierten kritikwürdigen Unwägbarkeiten als Giftblüten hervorsprießen lässt, unangetastet lassen wollen. Soll dies zukunftsträchtig sein? Und dann vielleicht noch unter dem Motto ?so wahr mir Gott helfe?? Die Verblendung und Verdummung geht weiter, auch was Dresden betraf. Danke für diese Aufklärung, lieber U. Gellermann.


Am 26. August 2019 schrieb Guenther Mann:

Zitat Uli: "Eine beträchtliche Zahl von Wählern reagiert mit Angst auf Flüchtlinge: " und das mit recht.
Bob Dylan (Nobelpreisträger wider willen für literatur) wußte es: I pitty the poor immigrant.
wer sich die mühe antut, wird erschreckendes feststellen: die 12 millionen flüchtlinge die ab 1944 nach restdeutschland strömten waren zwar einerseits verlässliche cdu-csu wähler, andererseits traten aus ihren reihen unverhältnismäßig viele kreative köpfe hervor, sowohl in kunst, literatur, als auch im kriminellen bereich: steuerhinterzieheung, rechtsradikalismus, waffenhandel, management in industrie und bankenunwesen, volksverhetzung.
wer aufmerkasam gelesen hat, wird mich des ethnischen rassismus freisprecehn müssen, ich sprach ausschliesslich von germanisch-arisch-weiss-christlichen Volksgenossen.

Antwort von U. Gellermann:

Es gibt keine Quelle die Ihre krude Flüchtlingsthese belegt.


Am 26. August 2019 schrieb Paulo H. Bruder:

Es bewahrheitet sich: Angst fressen Seelen auf. Das gilt für beide Seiten: für die Wähler/innen der Retrofaschisten mit ihrer Angst vor den Fremden ebenso wie für die #unteilbar-Demonstranten, die blinde Angst vor der Naziwiederkehr haben, ohne die Ursachen erkennen zu wollen. Sie verwechseln nicht Moral und Politik, sondern moralisieren Politik und politisieren Moral. Die Linke? Sie droht in diesem Strudel der Irrationalität mit unterzugehen.


Am 26. August 2019 schrieb Ulrike Spurgat:

Wie schön: betreutes demonstrieren. Die alte Leier, dass wir Alle in einem Boot sitzen, den Rechten zeigen, wo der Hammer hängt. Na ja. Tausende von Individualisten sind auf dem Weg. Das Ergebnis neoliberaler, gehirnamputierter Politik. Immer wollen sie ein Zeichen setzen........
Bei den Linken wird die noch so kleinste Minderheit dahingehend bearbeitet, dass es zum gesamtgesellschaftlichen Problem werden soll. Wie durchgedreht und wieweit ab vom patt muss man eigentlich sein eine politische Richtung einzuschlagen, die wenn man es genau nimmt nur mit der "großen, sozialen Frage" beantwortet werden kann.
Wo ist die Solidaritat mit den Alten, mit den Kranken, mit den Pflegekräften, die am Limit arbeiten, mit den Kindern, wo jedes fünfte, (Armutsbericht, paritätischer) in Armut lebt, mit denen, die zwei und mehr Jobs haben um zu überleben, mit den Alleinerziehenden, die vom Job Center noch zusätzlich tyrannisiert werden, mit pflegenden Angehörigen denen meist dicke Steine in den Weg gelegt werden, wenn sie ihre Arbeitszeiten verändern müssen, mit den Obdachlosen, die verachtet sind. Es ist die soziale Verzweiflung, die einige und nicht wenige die AfD wählen lässt. Die LINKE hat den Platz geräumt und bläst mit in das elende Horn und vertuscht und vernebelt die Lebenswirklichkeit von Millionen von Menschen in unserem Land. Man kann nicht das Eine tun und das andere unterlassen. Das sind Taschenspielertricks.
Welchen "Sozialstaat" meinen diese Leute, die die Gemeinschaft beschwören ? Wobei es doch die sind die für eine nie dagewesene Individualisierung in der Gesellschaft stehen. Wenn es mich alleine trifft schmeißt mich eine Veränderung in der Lebenswirklichkeit möglicherweise nicht so aus der Bahn. Vielleicht geht es einigen auch so, dass es als persönlichen Freiheit gesehen wird, wie ein Nomade von einem Ort zum nächsten zu wandern, dahin wo es Arbeit gibt. (Degenhardt: Umdenken, Mister)
Sie sind Befürworter der Globalisierung, sie haben allerdings mit denen überhaupt nichts an ihrem flotten Hütchen, die in den Ländern, weit über Europa hinaus üms tägliche Überleben kämpfen.
Die muntere Schar hat Angst, dass sie was abgeben sollen, dass die Erniedrigten und Geknechteten ihnen was wegnehmen wollen. Und ganz wichtig ist: Dass man nie dahin will, wo Hartz 4, wo die soziale Verlendung sich verfestigt hat. Mir ist niemand bekannt, den das interessiert, was so medienwirksam in Scene gesetzt wird. Die Themen sind: Krieg und Frieden, die langen Monate, wo das Geld nicht reicht, der Verlust von Solidarität, von Miteinander trägt schwer bei den Menschen.
Die Vereinsamung, die Verelendung, die Herabsetzung bei den Behörden, die Ausgrenzung, die Angst vor Krankheiten, dass die fünf Euro zuviel sind, bei Medikamenten. Die Not, dass altbewährte Strukturen vollends verloren gehen, dass der Boden unter den Füßen schwankt nimmt einen wichtigen Platz in den Gesprächen ein. Der Mensch ist analog und die Verknüfung von Maschinen ist eine Bedrohung, vor allem, wenn man weiß, wer diese in der Hand hat und steuert. Sie reden von Rechtsstaat, es ist der Staat der Rechten. Die amerikanischen KOnzerne als Beispiel würden hier ohne wenn und aber ihre Steuern bezahlen, wenn dem so wäre. Dieser ganze liberale Quark passt zu den GRÜNEN und zu Teilen der LINKEN sowieso, deswegen stiefeln sie da auch mit.
Da hat man erfolgreich die Wirklichkeit verschoben in diesem Land.
Engels hat im Anti Dühring interessantes zur Moral geschrieben, was allerdings mit kleinbürgerlicher Moral nichts zu tun hat.
Armut hat kein Gesicht. Unsichtbar, Übersehen und Vergessen. Allein gelassen in ihrem verbleibenden Leben, wo z. B. alte Menschen nicht mehr weiter leben wollen und können, sich damit gedanklich beschäftigen ihrem Leben ein freiwilliges Ende zu machen. Nicht immer kann man das aushalten, diesen Schmerz, die soziale Verzweiflung der Mitmenschen, dass allerdings mach den Menchen zum Menschen, dass Mitgefühl.
Für Solidarität, für höhere Löhne, für eine menschenwürdige Pflege, für Bildung für alle, für ein raus aus der NATO, für gute Beziehungen mit Rußland, gegen den Kapitalismus, gegen Faschismus, gegen Ausgrenzung, da wäre ich dabei.

Denn "erst kommt das Fressen dann die Moral."


Am 26. August 2019 schrieb Joachim Granitza:

Die Situation ist hochgradig verfahren. Zum Nutzen der Mächtigen und der Volksverführer. Die dumme Haltung der Linkspartei zur nationalen Frage ist dafür einer der Hauptgründe. Sie versteht es nicht, die so age auf einen Nenner zu bringen. Sie beißt sich am Nationalismus fest. Sie versteht nicht, dass die gesellschaftliche Entwicklung erst über ein Aufblühen der Nationen und Nationalstaaten den notwendigen positiven Drall erhält, wahre Demokratie zu leben beginnt.


Am 26. August 2019 schrieb Hella-Maria Schier:

Danke für diesen Artikel. Ich werde ihn einigen meiner Freunde schicken, die auf dieser Demo waren. Ich wollte nicht mit.
Das ist für mich nicht die richtige Art die wachsende Macht der Rechten zu verhindern. Wo ist da ein Dialogangebot mit den Bürgern, die sich verunsichert fühlen? Immer geht es nur darum, sich von ihnen abzugrenzen - wozu, damit sie alle nach rechts gehen??

Und warum um Himmels willen sollten die Bürger sich eigentlich nicht verunsichert fühlen, wenn einige Linke sogar schon den Wunsch nach Erhaltung des Sozialstaats, den sie - wie auch ich z.B. später als Rentnerin - brauchen, als "nationalistisch" brandmarken, weil er zu Lasten der Flüchtlingsaufnahmekapazität ginge?
Sie erleben doch, wie das soziale Netz immer mehr abgebaut wird und sie nicht mehr auffangen will.
Wenn dann dazukommt, dass die Medien immer wieder das Bild von anflutenden Völkerscharen bis zu Milliardenstärke in ihre Köpfe malen, was völlig durchgeknallt nach unkontrolliertem Chaos klingt, was soll all das bei den Bürgern auslösen?
Ist dieser Mix etwa kein Grund zur Beunruhigung?
Nebenbei wird auch noch zum Krieg gerüstet - aber nein, ein guter Bürger ist nicht besorgt, man ist doch nicht so ein "besorgter Bürger" ("Concerned Citizen" - PR Masche!), denn die sind ja alle irgendwie rechts... oder gar "Wutbürger" mit "hate speech"!

Nun gut, wenn meine Sorgen und meine Wut angeblich "rechts" sind, dann geh ich halt zu den Rechten, sagt sich mancher Betroffene konsequenterweise: "Und danke für den Orientierungshinweis, liebe Linke, da weiß ich ja gleich, dass ich mich an euch garnicht erst zu wenden brauche. Und natürlich wähle ich euch dann auch nicht, denn ich sehe nicht, wie ihr mir nützen könntet. Ihr mögt mich ja noch nicht mal, weil ich deutsch bin."

Den einheimischen Bürgern wird leider gerade von Linken unsanft vermittelt, sie hätten was die Zuwanderungsfrage betrifft bedingungslos und grenzenlos zu kooperieren, egal, was es auch koste,
und egal was sie bewältigen können.
Jeglicher Einwand sei rechts und fast "nazi", sogar jegliche Gefühlsäußerung außer einem freudigen Willkommen. Das ist üble emotionale Erpressung - und die soll zu etwas Gutem führen?
Außerdem ist diese Umgangsweise mit Bürgern ganz offenkundig autoritär und antidemokratisch.
Die so frech Fordernden gehören dabei zu denjenigen, die von der destruktiven kapitalistischen Imperialpolitik profitieren, welche Flüchtlinge schafft.


Am 26. August 2019 schrieb Hein Letter:

Offensichtlich wollen sie die Linke Bewegung spalten. Ich werde nach Dresden fahren und de AfD zeugen wo es runter geht. Wir bauche eine linke Einheitsfont die geht auch ohne Sie.


Am 26. August 2019 schrieb Ben Gertser:

Damit werden Sie keine Freude machen. Den die Demo in Dresden ist doch eine einfache Lösung: Man tut was auch wenn man sein Ziel nicht erreicht.

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