Trump geht, Erdogan kommt

Mit Russen-Waffen Frieden schaffen?

Autor: U. Gellermann
Datum: 31. Dezember 2018

Die atlantischen Medien-Redaktionen in Deutschland schnappen nach Luft, dem wenig begabten deutschen Außenminister fallen nur Floskeln ein, die NATO stammelt nicht mal: Donald Trump will die US-Truppen aus Syrien abziehen und die restliche westliche Welt, seit Jahr und Tag militärisch von diversen US-Regierungen in die Scheiße geritten, sucht eine Exit-Strategie.

Seit Längerem versuchen sich allerlei westlich orientierte Staaten – von den USA über die Franzosen bis hin zu den Deutschen und den Israelis – an einem Regime-Change in Syrien. Zu selbstbewußt war ihnen die Assad-Regierung, zu beharrlich hielt sie am Vertrag über den russischen Militärstützpunkt in Syrien fest. Da war die Gelegenheit eines innersyrischen Konfliktes viel zu günstig, als dass man sich nicht zugunsten der Opposition einmischen wollte, selbst wenn die sich auf finstere Islamisten stützte. Also sandte man Geld, Waffen, „Spezialkräfte“ und Söldner aller Art in das geschundene Land und maskierte diese mörderische Intervention auch noch als „Hilfe für die syrischen Demokraten“.

Seit die Israelis – die zu gern ihre widerrechtliche Besetzung der syrischen Golan-Höhen zum international geduldeten Gewohnheitsrecht betonieren wollen und deshalb wiederholt mal diese oder jene Ecke des syrischen Staates bombardierten – im September durch einen miesen Trick eine russische Ilyushin-20 vom syrischen Himmel holten, begann der Anfang vom Ende des blutigen Spiels. Die israelische Zeitung „Israel Heute“ hatte davon eine Ahnung und schrieb im September diesen Jahres: „Es wird erwartet, dass die Krise (der Abschuss) Auswirkungen auf Israels Fähigkeit haben wird, Luftangriffe gegen iranische Ziele in Syrien durchzuführen. Bis jetzt haben die Russen die IAF-Angriffe gegen diese Ziele ignoriert und sie nur verurteilt.“

Unmittelbar nach diesem Coup des Netanyahu-Regimes stationierten die Russen in Syrien das Flugabwehr-Raketensystem des Komplexes S-300W. Das neue System kann ein 2.500 Quadratkilometer großes Gebiet vor Luftangriffen schützen. Seit dieser Zeit haben die Russen die Lufthoheit über Syrien. Und Bodentruppen ohne Luftunterstützung haben ziemlich schlechte Karten. Selbst in den aggressivsten US-Militär-Kreisen begriff man langsam, dass der Krieg in Syrien nicht mehr zu gewinnen war. Und was Trump zur Zeit als generöse Geste verkauft, ist nichts anders als ein eingezogener Schwanz.

Der türkische Diktator Erdogan, der zu gern noch ein paar Kurden in Syrien umbringen möchte, kann das nicht einsehen. Er droht mit einer Offensive auf syrischem Gebiet. Seine Gewinnaussichten sind, spätestens nach der neuen russisch-syrischen Lufthoheit, sehr gering. Aber es sind ja nicht seine Söhne, die in Syrien für seine osmanischen Träume verheizt werden sollen. Ähnlich ignorant ist der angeblich demokratische Präsident der Franzosen. Denn gleich in den Tagen nach Trumps Schwanz-Einzugs-Bekanntmachung haben die französischen Truppen demonstrativ Präsenz gezeigt: Sie patrouillierten am Ufer des Sadschur. Der Nebenfluss des Euphrat markiert die Grenzlinie zwischen dem von türkischen Truppen und ihren lokalen Verbündeten kontrollierten Gebiet und dem Territorium, das von den kurdisch geprägten „Syrian Democratic Forces“ beherrscht wird. Welch eine große postkoloniale Geste. Ebenso leer wie bekotzt. Die Schreibtisch-Kriegsverbrecher vom SPIEGEL nennen das „Frankreichs Truppen zeigen Flagge“. Denn auch Macron hat offenkundig keine Verwandten oder gute Bekannte, die in den 200 französischen Spezialkräften auf syrischem Boden Dienst tun und dem Tod oder der schnellen Flucht entgegen sehen.

Von der sonst so großsprecherischen NATO kein Ton. Obwohl mit den türkischen und französischen Truppen jederzeit NATO-Verbündeten in Syrien aufeinander treffen könnten. Auch den deutschen NATO-Verbündeten fällt nichts ein. Der Nachwuchs-Außenminister Maas kritisiert zwar den Abzug der US-Truppen aus Syrien, hält deren Flucht sogar für falsch. Aber ob Maas’ heiße Luft den deutschen Blätterwald bewegt oder ob er damit Ballons für Kinder aufbläst, ist ziemlich gleichgültig. Auch nicht besonders relevant, aber interessanter wäre eine Stellungnahme der deutschen Verteidigungsministerin. Denn das Mandat für den Einsatz deutscher Soldaten gegen die IS-Terrormiliz in Syrien war erst im Oktober um ein Jahr verlängert worden. Die Bereitstellung von "Tornado"-Kampf-Flugzeugen zur Aufklärung sowie die Luftbetankung von Maschinen der internationalen Anti-IS-Koalition sollen erst zum 31. Oktober 2019 beendet werden. Welchem NATO-Verbündeten sollen die Tornados künftig helfen? Dem türkischen oder dem französischen? Dass sie sich selbst am besten durch einen Kurs zurück zur Heimat helfen würden, werden ihnen wohl die Russen beibringen müssen.

Schon im November begann, von den deutschen Medien kaum notiert, das US-Schwanz-Einzugsprogamm auf Raten. Da fand in Doha, der Hauptstadt des Golf-Emirats Katar, das dritte direkte Treffen von Vertretern der US-Regierung mit den Taliban seit Anfang des Sommers statt. Zwar hatte US-Präsident Donald Trump vor etwas mehr als einem Jahr seine neue, aggressivere Afghanistan-Strategie mit mehr Truppen und viel mehr Luftschlägen vorgelegt. Aber die Schläge gingen, wie die vielen anderen zuvor, ins militärstrategisch Leere. Natürlich gab es jede Menge kollaterale Siege: Afghanische Kinder, Frauen und Ziegenhirten können davon erzählen, wenn sie die Luftangriffe der US-Army überlebt haben. Nun also will der Immobilien-Dealer an der Spitze der USA 7.000 Soldaten abziehen. Es ist noch nicht raus, ob die Rüstungsindustrie der USA, die auch Trumps Wahlkampf mitfinanziert hatte, das wirklich zulässt. Auf dem üblichen AA-Niveau kommentierte der Staatsminister im Auswärtigen Amt Nils Annen die Trump-Äußerung: "Ziehen die USA Truppen aus Afghanistan ab, hätte das Folgen". Wer hätte das gedacht.

Wie in Syrien entscheiden auch in Afghanistan die Waffen ob und wie es Frieden in den Ländern geben wird. Ob einem die Taliban sympathisch sind oder nicht: Ihr beharrlicher, bewaffneter Kampf gegen die westlichen Okkupanten, immer auf die heimische Bevölkerung gestützt, kann einen islamisch geprägten Frieden in Afghanistan diktieren. Und wer in all den vielen Jahren des widerrechtlichen, von den USA geführten Krieges gegen die Afghanen bei Verstand war, der hat das gewusst. Die deutschen Medien und die deutschen Regierungen besaßen diesen Verstand nie.

Der Vorteil eines russisch-syrischen Sieges gegen die internationalen Interventen in Syrien ist, dass die Russen keiner politischen Religion verpflichtet sind und sich, im Gegensatz zu den USA, an internationale Vereinbarungen halten. Auch diese Niederlage des radikalen Pazifismus kann ein neues Denken einleiten. Ganz sicher darüber, dass sich in der unipolaren Welt ein zweiter Macht-Pol zeigt. Denn in vielen Teilen der Erde ist mit Russland, nach dem faktischen Verschwinden der Sowjetunion, wieder zu rechnen. Das kann auch Platz für eine eigenständige deutsche Außen- und Militärpolitik schaffen. Bis das allerdings von den Maas & Co bemerkt werden wird, kann es dauern.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 10. Januar 2019 schrieb Harald Risch:

Lieber Herr Gellermann,

auch von mir einen herzlichen Dank für Ihre unermüdliche Aufklärungsarbeit, beste Wünsche für das Jahr 2019 und neben Standhaftigkeit immer ein glückliches Händchen bei der Realisierung Ihrer Projekte!

"Auch der russische Kapitalismus ist nicht systemimanent friedlich. Aber aus seiner Konkurrenzlage zum US-Kapitalismus ist er zuweilen Partner jener Kräfte, die auf Frieden orientieren."

Grundsätzlich stimme ich da mit Ihnen überein, jedoch gestatten Sie mir eine kleine Ergänzung: Bei Studium der Entwicklungen seit 1990 ist auffällig, dass der russische Kapitalismus keine expansiv-aggressiven Ziele (im militaristischen Sinn) verfolgt, sondern offenbar vor allem gegenüber dem "Werte-"Westen rote Linien markiert, also eher devensiv agiert.

P.S.: Leider kann ich Ihren Newsletter nicht abonnieren (Browserproblem?). Wären Sie bitte so freundlich, meine E-Mail-Adresse in Ihre Verteilerliste aufzunehmen? Vielen Dank!

Antwort von U. Gellermann:

Mail-Adresse ist im Verteiler.


Am 04. Januar 2019 schrieb Klaus Bloemker:

@ Ulrike Spurgat

Der Thomas Friedman (ein 'n') ist ein New York Times Kolumnist. Er war nie in der Politik.

Er war aber ein starker Befürworter des Irakkrieges 2003, wie die NYT überhaupt. - Von ihm habe ich damals gelesen, der Krieg diene auch der Sicherheit Israels und würde hauptsächlich von den jüdischen Neo-Cons promotet. (Er selbst ist auch Jude und war viel in Israel.)

So was hat in Deutschland niemand geschrieben. (Es könnte ja als eine antisemitische Verschwörungstheorie verstanden werden, das zu sagen. So ängstlich wie die meisten Journalisten bei uns sind, was Israel anbetrifft.)



Am 04. Januar 2019 schrieb Ulrike Spurgat:

Nun fällt immer mal wieder der Name "Friedmann." (Herrn Schneider).
Wenn ich richtig nachgelesen habe ist Thomas Friedmann ein früherer Assistent der damaligen Staatssekretärin Madeleine
Albright. Was die später dann von sich gegeben hat, war an Verachtung nicht zu überbieten. Diese dekadenten und widerlichen Gestalten sind nie vor den Internationalen Strafgerichtshof gestellt worden und laufen als Kriegsverbrecher, wenn sie denn noch leben munter in der Welt umher.


Am 04. Januar 2019 schrieb altes Fachbuch:

"Mit Russen-Waffen Frieden schaffen?"
es ist des galeristen fragezeichen, das mich sinnieren lässt!
sind die absichten des kap. russlands tatsächlich so ehern der friedensstiftung verpflichtet?
und wie passt das mit dem jaurés zitat "Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen" zusammen?
ist das angestrebte militärische patt oder die abwesenheit von krieg schon frieden??
aus i.kant's ewigen frieden:
"Es soll kein Friedensschluss für einen solchen gelten, der mit dem geheimen Vorbehalt des Stoffs zu einem künftigen Kriege gemacht worden"!!

Friedman und Jaurés werden sich regenschirme kaufen, dann stört die wolke nicht weiter!
wahre friedenskämpfer wollen keinen frieden, der lediglich als pause zwischen den kriegen dient, die dann auch zur vorbereitung des nächsten waffenganges genutzt wird!!

"Je stärker der Sozialismus, desto sicherer der Frieden" ist also mitnichten propaganda!! europas längste friedensphase ist also kein ergebnis (west)europäischer paktbildung, sondern der existenz des sozialismus zu verdanken gewesen.

@liebe uli spurgat
ich habe verwandtschaft im "unsterblichen regiment". ich weiß, wo ich hingehöre;)

Antwort von U. Gellermann:

Auch der russische Kapitalismus ist nicht systemimanent friedlich. Aber aus seiner Konkurrenzlage zum US-Kapitalismus ist er zuweilen Partner jener Kräfte, die auf Frieden orientieren.


Am 03. Januar 2019 schrieb Michael Kohle:

Werte Frau Spurgat, äußerte einfach meine - zugestanden unmaßgebliche - Meinung, dass persönliche Schicksale von Individuen, die eigenen, wie auch denen der Vorfahren - verwandt oder versschwägert - nicht als Argumentationsbasis für Weiterungen in geopolitischen Gemengelagen dienen sollten. Sonst landet man zügig bei Zeter und mordio, bei der Rechtfertigung von neuem Mord und Totschlag. Da gibt es schon genug von der Sorte, die auf dieser Masche reiten. Hinzukommt, das dürften Sie noch besser wissen als ich, der „gemeine" Russe ist nicht gerade bekannt dafür, besonders nachtragend zu sein. Wir Deutsche dagegen hätten allen Grund, auch wegen Leningrad kollektive Phantomschmerzen zu pflegen.


Am 03. Januar 2019 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Michael Kohle, warum denn sollte man "Klein-Wladimirs Kindheitserlebnisse" außen vor lassen?
Könnte jetzt Feuerbach zitieren......
Ist natürlich gemessen an ihrem Kommentar völlig unwichtig, dass versteht sich von selbst.
Seine Geschichte, der Kampf seiner Eltern und der Kampf der sowjetisch/russischen Völker gegen den Faschismus sind ein wesentlicher Bestandteil seiner Friedenspolitik und somit nicht zu vernachlässigen.


Am 03. Januar 2019 schrieb Michael Kohle:

Herrschaftszeiten, altes Fachbuch! Mit der headline „Putin spielt Schach!“ wollte ich doch beginnen. Und des Fachbuch-Experten Auslassungen zur Realpolitik hätten - zumindest teilweise - auch in meinem Kommentar Platz finden können. Denn rein schachstrategisch betrachtet ergeben seine Betrachtungen durchaus Sinn zum Unsinn, der da unten gerade abgeht. Fast ein Blitzschachturnier jedenfalls, bei dem jeder Teilnehmer seine Züge flink und klug setzen muss, sonst ist er raus aus dem Spiel. Nicht nur bei Schach ist das „Endspiel“ von besonderer Bedeutung. Da glaubt so mancher noch an eine ergebnisoffene Entwicklung.
Spätestens jetzt mit dem arg kurzfristig angesetzten, völlig überraschenden Molotow- Ribbentropp-Revival zwischen (dem ungewohnt böse guckenden) Lawrow und seinem Türkenkollegen erscheint es mir mehr als angebracht, wenigstens einmal die Kindheitserlebnisse von Klein-Wladimir außen vor zu lassen. Da stellen sich nämlich ganz andere Fragen. Wo bleibt Behle ... ääh ...Bibi z.B.? Sicherlich, rechtzeitig zum Weihnachtsfeste hatte er schon sein Hinterbein gehoben und seine Marke gesetzt. Schön parallel zum Ausrufen von Neuwahlen ein Paar Raketen gen Assad’s Territorium abgefeuert, auch das hat seinen Sinn. Nur wer hat das kleine Intermezzo von unserer Mutti liebstem Freund zum Feste schon zur Kenntnis genommen beim Geschenkeauspacken? Dumm nur, der Sauhund aus Damaskus hat zwischenzeitlich auch seinen Iron-dome, Premiumsware aus der Russland-Manufaktur, dabei soll die doch längst pleite sein. Und dieser Knochen, an dem alle gerade herumnagen und -zerren, der Landstrich vor dem Euphrat, den hat doch jeder realistische „Zionist“ längst eingeplant und eingepreist. Wie ich darauf komme? Nun, vor zwei, drei Jahren gab es mal nächtens eine Doku zum Thema „Blauweiß“ auf der ARD. Der Regisseur - bei dem Thema selbstverständlich - natürlich ein Bürger des jüdischen Nationalstaates. Da durfte eine Generalstabskarte von Eretz Israel auftauchen, da war der Euphrat gerade mal vorläufige Außengrenze.
Und Bashar A. soll, so jedenfalls die ganzen Pauken und Posaunen aus dem Transatlantischen Propaganda-Orchester kurz vor der Bescherung, seine ihm noch verbliebenen A-Teams von der Revolutionsgarde dorthin geschickt haben, wo die US-boys auf Befehl ihres prädementen commander-in-chief gerade abgezogen sein sollen. Alles nur der Wunsch als Vater des Gedankens? Sind sie doch noch gar nicht weg! Die Redaktionsstubenbesetzer vom TPO erscheinen derzeit ganz wirr im Kopfe ob der aktuellen Gemengelage. Sind das zwar schon immer, aber dieses Mal kann es nicht mehr geleugnet werden. Glaubt man diesen hellen Köpfen der letzten Tage, ist der ganze „Bürgerkrieg in Syrien“ sowieso noch nie ein Bürgerkrieg gewesen, wie von ihnen selbst stets behauptet, neiiiiiiiiin! Die Russen, nichts als die Russen sind’s, die den ganzen mittleren Osten an den finalen Abgrund bugsiert haben sollen. Auch die unentwegten Versuche des „großen Weltenvaters und Friedensbringers nebst Fünfeck“ haben es nicht zu verhindern vermocht. Unstrittig, wie allseits in den Medien - zuvorderst wie immer in der NYT - verlautbart wurde und wird.
Das zum Jahresbeginn aufgebotene Tohuwabohu müßte - würde man es ernst nehmen - zu aller größten Befürchtungen Anlass geben. Nicht nur mit der Tragödie „Trump geht, Erdogan kommt“ wlrd allseits das Publikum auf Trapp gehalten. Auch Klein-Kim soll wieder seine „Anfälle“ haben, heißt es und Nachbar XI droht damit, seine Ferieninsel zurückerobern. Wird Taiwan die nächste Krim? Erdogan schickt derweil einen österreichischen Yücel heim, ob das ein gutes Zeichen sein kann, ein Menetekel? Auf der Westbank eskaliert die Lage, dank IDF! Nichts Neues? Doch, halt! Sie räumt eine illegale Siedlung? Im Palästinensergebiet? Was ist das denn? Und - womit wir wieder beim Thema wären - Trump deutet dann doch noch Umschwung beim Syrienabzug an. Da war die Meldung von heute Morgen, die Europäer gingen ihm am Oberschenkel vorbei, wohl zu kontrapunktiv. Was das alles noch toppt? Der Taliban - so wird gerade vermeldet - erlaubt Öffnung staatlicher Schule. Das muß wohl die Schule sein, bei der unsere Buben seit siebzehn Jahren den Mörtel angerührt und die Wände getüncht haben. Soviel Einsatz und Mühe muß belohnt werden. Da ist doch eine Bronzetafel zur Patenschaft mit dem BER angebracht!
Das eingangs erwähnte Blitzschachturnier von Wlad und den Seinen dauert noch an. Was noch nicht raus ist: bleibt den ehemaligen US-Amigos - den Kurden - die ihnen zugedachte Rolle des Bauern für die vom Spieler Recep E. angedachten „Bauernopfer“ erhalten? Irgendwann sollten unsere alten Leo’s doch auch mal auf den Pelz rückend zum Einsatz kommen dürfen. Dieses Mal als Legion „Leo“ statt Condor. Dann wäre die NATO schon präsent, wenn es demnächst gegen den wahren Erzfeind, die Mullahs im Osten ginge. Es war schon immer gut, etwas über die Nasenspitze hinaus zu denken, gelle? Aussichten sind das!

Da will ich zum Schluss allen hier auf der Galerie ein frohes, glückliches neues Jahr wünschen. Ob wir gesund bleiben dürfen liegt nicht in unserer Hand. Das hängt von den Umsatzerwartungen einiger Weniger ab, ob sie sich einstellen oder nicht. Ob sich der Investorenschutz auch bewerkstelligen lässt oder es nicht im Sand vergrabene Dollarmilliarden werden müssen Ob das sich abzeichnende Patt beim Schachspiel sich verhindern lässt oder nicht und besser doch nach einer ordentlichen tabula rasa verlangt. Wieder bei Null, bei Adam und Eva und mit einem Stein wie bei Kain oder mit Pfeil und Bogen angefangen werden sollte. Das fände dann allerdings ohne uns statt! Schade!


Am 03. Januar 2019 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Fachbuch, da widerspreche ich dir ganz entschieden !!!
Bitte um Differenzierung.
Russland ist ein kapitalistisches Land, daran gibt es keinen Zweifel, jedoch mit einer Geschichte, die es nicht nur in sich hat, sondern, wie ich bereits an anderer Stelle geschrieben habe, mit einem Präsidenten, dessen Eltern, nicht nur gegen den Faschismus gekämpft haben, einem Präsidenten, der ganz entschieden dem Völkerrecht verpflichtet ist und deine Bewertung Russlands, den Stand der Produktionsmittel betreffens, was die Geschwindigkeit des Kapitalismus dort angeht lässt andere Schlussfolgerungen zu. Ohne Russlands würden wir näher am letzten aller Kriege sein und ich unterstütze ausdrücklich Putins und Lawrows Außenpolitik.
Die Wunden Russlands, ihr Erbe, dessen Schmerz, niemals enden wird, denn weitere Generationen werden mit dem leben müssen, mit dem Verlust ihrer Menschen und dem Wissen um "Krieg und Frieden." Dreimal am Boden gelegen und wieder aufgestanden, diese mutigen und kämpfenden Völker Russland werden einen Teufel tun und sich dem Westen mit der aggressiven NATO beugen und darüber sind sie sich mit ihrem Präsidenten und ihrem Außenminister Lawrow, ein anerkannter Doplomat, einig. "Nie wieder Krieg!"
Du kennst die Geschichte Russlands, umso mehr stelle ich in Frage, was du geschrieben hast.
Gutes Neues und bleib sauber.


Am 03. Januar 2019 schrieb altes Fachbuch:

"Trump geht, Erdogan kommt"
es sollte doch niemand vergessen haben, dass dies ein nato-krieg ist! der ami wird nicht weichen, aber den türken machen lassen, was eh im drehbuch steht. manbidsch ist nord-westlich des euphrats und damit weit weg von den ressourcen jenseits des flusses und somit keine gefahr für den ami-profit. schon immer wollte die nato (wie in al-tanf) eine "sicherheitszone" schaffen, um eigene truppen mit "zivilisten" (vorzugsweise jetzt aus idlib??) zu schützen! quasi eine "humanitäre pufferzone" bevor der hausherr sein hausrecht durchsetzt - also syrien seine souveränität! dieser landesteil syriens war lange schon auserkoren, auch die flüchtlinge aus der türkei nach syrien zurückzuführen, um sie dann unter nato-aufsicht aber von syrien und seine gönner versorgen zu lassen!!! der sultan bekommt weitere "spenden" aus der eu-festung und delegiert aber die kosten an syrien, und mischa! seit obama heisst es: der widerstand russlands muss "kosten"intensiv gebrochen werden!! die wiederholung des kalten krieges, tot rüsten ist die methode!
"assad hat den krieg gewonnen, aber nicht den frieden"
nun spielt putin schach und zieht den grund des türkischen einmarsches (500 kurden verlassen manbidsch) aus dem verkehr.
dennoch sehe ich den euphrat als vereinbarte teilungslinie: mischa gönnt sich, was im mittelmeer an rohstoffen wartet und seinen stützpunkt am ausgang der dardanellen, und der ami tröstet sich mit der guten militärischen position gegen den iran und er vernichtung der rohstoffvorkommen des östlichen syriens !!

"Mit Russen-Waffen Frieden schaffen?"
bei aller sympatie für russland: in diesem land laufen die gleichen ökonomischen zwänge (mehre den gewinn!!!) wie hierzulande!
"hände weg von sowjetrussland" ist da nicht mehr.
außer weizen und rohstoffe kenne ich wenige nicht-militaristische exporte (siehe sputnik). der rubel ein spielball der amis, sanktionen gegen die eliten als aufruf zum verrat ...... usw...
putin spielt schach: ob das vergleichbar mit der friedenspolitik der SU ist, bezweifele ich!! und auch putins russland akzeptiert die ruinen des völkerrechts nur noch propagandistisch, solange es eben nützt.
beim klimawandel gilt das schon nicht mehr!

Antwort von U. Gellermann:

Der Artikel verwechselt natürlich nicht die Sowjetunion mit Russland. Aber er weist auf eine neue Situation hin: Nach Jahren der relativen Schwäche ist mit Russland in der internationalen Politik wieder zu rechnen. Das verbessert auch die Handlungsmöglichkeiten und Optionen für Länder wie Deutschland. Und im Fall Syrien kann das die internationalen militärische Interventionen beenden und so zum Frieden beitragen.


Am 02. Januar 2019 schrieb Pat Hall:

Wie passend doch die Beschreibung " Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen" ist wie H.Schreiber es kommentierte.
Es spielt auch keine Rolle mehr welcher Hund mit welchem Schwanz den Nahen Osten in eine Ödlandschaft verwandelte.
Es werden noch sehr viel mehr Menschen an Leukämie sterben weil Besatzer Uranmunition verwendeten.


Am 02. Januar 2019 schrieb Heinz Schneider:

@Klaus Bloemker
Ich denke, sie verwechseln den Schwanz mit dem Hund. Ob der Schwanz nun die derzeitige israelische Regierung ist und der Hund die US-amerikanische oder ob jene der Schwanz und die globalen Großkonzerne der Hund, können sie sich aussuchen.

Ich respektiere Ihre Angst vor Marx und zitiere Thomas Friedman: "Damit die Globalisierung funktioniert, darf sich Amerika nicht scheuen, wie die allmächtige Supermacht zu agieren, die sie ja tatsächlich ist. Die versteckte Hand des Marktes wird ohne eine versteckte Faust niemals funktionieren. McDonalds kann ohne McDonell Douglas, der den Jagdbomber F15 gebaut hat, nicht prosperieren, und die versteckte Faust, die die Welt für die Technologie aus dem Silicon Valley auch in Zukunft sicher und zugänglich macht, heißt US-Armee, Luftwaffe, Marine und Marineinfanterie" (New York Times, 28.3.1999).

"Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen" hatte der 1914 ermordete Historiker Jean Jaurés festgestellt, bevor die Menschheit die praktische Relevanz seiner These gleich in 2 Weltkriegen erleben musste. Die daraus resultierenden Lerneffekte waren leider nur temporärer Natur, jedenfalls im sich selbst für aufgeklärt haltenden Teil der Erde.

Im sich besonders aufgeklärt wähnenden Deutschland hat die aktuelle Bundesregierung mit sich selbst einen Vorrang für höhere Rüstungsausgaben vereinbart. Diese Bundesregierung hat Thomas Friedman verstanden.

Im ehemaligen nicht aufgeklärten Teil Deutschlands sah ich häufig das Transparent: "Je stärker der Sozialismus, desto sicherer der Frieden". Das konnte man für Propaganda halten, sagte aber nichts Anders als Jaurés und Friedman.


Am 02. Januar 2019 schrieb Klaus Bloemker:

@ Ulrike Spurgat

2007 General Clark in einem Fernsehinterview: "dass die USA nach den Anschlägen in New York 2001 geplant haben, im Nahen Osten sieben Kriege innerhalb von fünf Jahren durchzuführen. ... Das Pentagon würde mit dem IRAK beginnen, dann kämen SYRIEN, LIBANON, LIBYEN, SOMALIA, der SUDAN und der IRAN an die Reihe."

Dieses sensationelle Interview war bei 'Democracy Now!', einer New Yorker TV Sendung, die Amy Goodman macht. (Übrigens eine Jüdin. Nicht alle amerikanischen Juden sind zionistische Kriegstreiber :-)

Hier ist der entscheidende Ausschnitt (1:38 Minuten)
- https://youtu.be/SXS3vW47mOE

P.S. @ Ulrike Spurgat

Wer das gesagt hat, das Pentagon habe wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank mit seiner Liste von den 7 Ländern, die sie innerhalb von 5 Jahren ausschalten wollen - das ist der böse Wesley Clark, der den Jugoslawienkrieg geführt hat.

Ich wollt, der wäre US Präsident geworden.

Antwort von U. Gellermann:

Nicht alle Christen heißen Bush.


Am 02. Januar 2019 schrieb Marie Bendmann:

Lieber Herr Gellermann,
Ihr Artikel ist ein echtes Geschenk. Solide recherchiert, scharf analysierend, sprachlich süffig. Ich bin auf Ihrer Seite und würde gern regelmäßig über neue Artikel informiert. Danke im Voraus.

Antwort von U. Gellermann:

Danke für das üppige Lob. Ihr Mail-Adresse ist jetzt in der Newsletter-Liste.


Am 02. Januar 2019 schrieb Klaus Bloemker:

Regime-Change in Syrien? Daraus wird nun wohl nichts.

Man muss sich kar machen, was die US Konzeption bei dem Irakkrieg 2003 war:

Die 'Neuordnung des Nahen Ostens'. Sie beruhte auf einer Dominotheorie. - Wenn erst mal die amerikanische Flagge über Baghdad weht, kippt auch Syrien und dann der Libanon.

Amerika hat dann dauerhafte Militärbasen im Irak und in Afghanistan (das selbstredend auch die US Demokratie angenommen hat.) Als nächstes kommt dann der Iran an die Reihe. US Stützpunke sind dann ja im Osten und im Westen vom Iran.

All das auch im Interesse Israels, da dann die Hamas Zentrale in Damaskus geschlossen wird und auch die Hesbollah im Libanon nichts mehr zu sagen hat.

Der Irak war das Sprungbrett zum Iran. Die Israel Lobby in Amerika gehörte verständlicherweise zu den treibenden Kräften für diese Konzeption. - Weniger die kapitalistischen Ölkonzerne oder die Waffenindustrie wie Marxisten denken :-).

Antwort von U. Gellermann:

Wahrscheinlich war die Waffenindustrie sogar gegen den Krieg: Ihre Waffen hätten ja kaputt gehen können.


Am 02. Januar 2019 schrieb Marc Britz:

Er lässt schon mal weiter aufmarschieren, der imperial-osmanische Islam-Faschist. Wenn nicht so viele Menschen den Blutzoll für Erdogans Dummfrechheit bezahlen müssten, könnte man sich fast darüber freuen, dass ihm die Russen demnächst wohl zeigen werden müssen, wo der Bartel den Most holt.

Lieber Uli, ich danke Dir für diesen ausgezeichneten Artikel zum Jahresabschluss. Für das kommende Jahr wünsche ich Dir weiterhin viel Erfolg, Kraft, Gesundheit und trotz Allem viele angenehme und interessante Momente.

Auch möchte ich einmal den Schreibern auf der Galerie meinen Dank für die fruchtbare Mitteilung ihrer Gedanken danken. Mein Dank gilt ausdrücklich auch jenen Autoren mit deren Meinung ich nicht immer klar komme: Frau Spurgat, Herr Kohle und altes Fachbuch, ich freue mich immer sehr über Ihre engangierten Beiträge und ich danke auch Ihnen für das nur durch Sie erworbene Wissen. Ihnen allen ein frohes neues Jahr und solidarische Grüsse aus Athen.


Am 01. Januar 2019 schrieb Johannes Seemann:

Sehr geehrter Herr Gellermann,

vielen Dank für den Artikel, der ein paar Einblicke in Hintergründe gibt, die sonst nicht so einfach zu finden und zu durchschauen sind. Lediglich möchte ich auf zwei kleine aber wichtige Details hinweisen und versuche verständlich meine Sichtweise dazu zu beschreiben. Die Golan-Höhen wurden aus militärtaktischen Gründen besetzt, weil von dort aus ständig Angriffe mit Raketen gestartet wurden. Dass Afghanistan einen islamisch geprägten Frieden erleben kann ist von welcher Perspektive auch immer betrachtet nicht möglich. Islam bedeutet Unterwerfung - also viel Leid und im eigenen Land - und endet ja nicht an der Grenze. Das ist eine romantisch-naive falsche Vorstellung einer faschistischen Ideologie!

Antwort von U. Gellermann:

Den Islam als „faschistische Ideologie“ zu bezeichnen ist eine Pauschalisieren, die Vergleiche verlangt. Natürlich ist der Islam – wie alle Religionen – unwissenschaftlich und sozial ziemlich blind. Aber die Religion vom Markt und seiner Freiheit ist das auch. Und im Fall von Afghanistan hat genau diese Religion – zur Sicherung von Rostoffen und strategischen Vorteilen – zur Unterwerfung der Afghanen unter fremde Herren und verdammt viel Leid geführt. Naiv ist es zu glauben, dass der Islam nicht in der Lage wäre friedliche innere Bedingungen zu schaffen. Wenn man ihn lässt. Indonesien z. B. exerziert das seit ein paar Jahren.

Noch naiver ist der ideologische Glaube, der aggressive israelische Gottesstaat sei auf den Golan-Höhen, um sich zu verteidigen. Die Golan-Höhen sind ein international anerkannter Teil Syriens. Sie werden seit 1967 von Israel besetzt. Die dort lebenden Araber wurden vertrieben. Der UN-Sicherheitsrat fordert seit langem die Besatzung zu beenden. Die dort noch lebenden Drusen lehnen die israelische Staatsbürgerschaft ab und verstehen sich als Bürger Syriens. Bevor man vollmundig und naiv den Begriff „Faschismus" benutzt sollte man sich formieren.


Am 01. Januar 2019 schrieb Des Illusionierter:

Das leere Gerede der Damen und Herren im feinen Zwirn, die schauspielerisch geschult eine verbale Blendgranate nach der anderen unter das Volk werfen, um es immer noch mehr zu verblöden, ist kaum einen Gedanken wert. Es genügt, wenn man sich darauf beschränkt, sie an ihren Taten zu erkennen! Die wahren und oft schändlichen Gründe dieses Tuns sind bestens hinter dem Qualm der offiziellen Geschwätzigkeit verborgen und dabei doch höchst einfach erkennbar, da sie direkt aus dem Abgrund menschlicher Laster stammen, der wohl allen Menschen bekannt ist.
Dazu wurde hier jedoch schon so viel Wohlbegründetes aufgedeckt, vermutet und geschrieben, dass ich mir eine erneute Aufzählung an dieser Stelle spare.


Am 01. Januar 2019 schrieb H. Nees:

Guten Morgen Herr Gellermann,
Ich lese regelmässig alles, was Sie schreiben und liebe Ihren Stil und natürlich den Inhalt. Sie sprechen mir aus dem Herzen.
Bitte teilen Sie mir mit, wohin ich meinen Beitrag für die Unterstützung bei dem Prozess gegen Sie senden kann.

Antwort von U. Gellermann:

Für den Prozess haben Leser und Freunde der RATIONALGALERIE großzügig und ausreichend gespendet. Aber für die laufenden Kosten wird in den nächsten Wochenein Spenden-Button auf der Website eingebaut. Dann sind Sie mit Ihrem Beitrag herzlich willkommen.


Am 01. Januar 2019 schrieb Karola Schramm:

Große Maskerade der ganz Großen. Trump, Merkel, Maas, v.d.Leyen, Macron, Erdogan u.a. sind Menschen auf demokratisch und klug maskiert, denen der Charakter fehlt. Sie sind Getriebene der 2. Macht in der Welt, durch die sie in ihre hohen Ämter gekommen sind.

Sie sind doch nicht Kraft ihres Wissens, Könnens oder ihrer außergeöhnlichen menschlichen Qualitäten Präsident, Kanzlerin oder Minister geworden. Einzig und allein ihre Anpassungsfähigkeit an die neoliberalen Forderungen der Weltwirtschaft, ihr die ganze Welt zu Füßen zu legen, war Befähigung genug.

Der Artikel ist gut. Er zeigt vom 1. bis zum letzten Satz politische Hampelmänner und Hampelfrauen, die Politik nicht können, keinen Durchblick haben und nicht weiter denken und sehen, als die eigene Nasenspitze reicht.

Sie sind blind und taub für das Leid und Elend, die Umweltverschmutzung- und Vergiftung, die durch Kriege immer entstehen. Sie sehen keine Schuld bei sich und ihren Auftraggebern, sondern nur bei den Gegnern, die es wagen, Widerstand gegen Unterdrückung und Ausbeutung zu leisten. So entsteht der Hass auf Putin/ Russland und den syrischen Assad und andere, die sich was trauen.

Ob Trump tatsäch den Schwanz wirklich eingezogen hat und Syrien jetzt militärisch in Ruhe lässt, glaube ich nicht. Es sind noch die internationalen Sanktionen da, die das Land aushungern und ausbluten lassen sollen, ebenfalls unterstützt von Deutschlands Merkel-Politik.

Menschen ohne Charakter sind brutal und ängstlich zugleich. Insofern kann ich mir gut vorstellen, dass die "Russen-Waffen Frieden schaffen" können und Trump und Konsorten sich erst einmal zurückziehen, das Ziel jedoch im Auge behaltend: Aufteilung von Afrika zwischen EU und USA als erweiteter Wirtschaftsraum; China drangsalieren und eine Freundschaft zwischen Deutschland und Russland verhindern. So die Reden und so auch die Taten.

Ein Land ohne eine starke Opposotion ist ein verlorenes Land. Deutschland hat wieder einmal auf der ganzen menschlichen und politische Linie versagt.


Am 31. Dezember 2018 schrieb Uschi Peter:

Es war anznehmen., dass die westlichen´"Friedensbringer" und Verteidiger westlicher Werte alles tun werden, um Trump von der Schwachsinnsidee eines Truppenabzugs abzubringen. Da zeigt der Imperialismus seine hässliche Fratze. Hoffen wir, dass die Menschheit sich nicht in einen Krieg treiben lässt.
Ein gesundes und friedliches Jahr 2019 wünsche ich Uli Gellermann und allen hier Schreibenden!


Am 31. Dezember 2018 schrieb Karsten Isenberg:

Lieber Herr Gellermann,
vielen Dank für diesen Beitrag, dem ich zu 100 % zustimme.
Alles Gute für 2019, viel Kraft und Gesundheit


Am 31. Dezember 2018 schrieb R. R.:

Hallo,

wenn jemand das Recht hat in Syrien Krieg zu führen, dann das syrische Volk um sich und sein Heimatland zu verteidigen!

Das ist was WIR unter Völkerrecht verstehen und das Souveränitätsprinzip mit eingeschlossen heißt, daß WIR dem Syrischen Volk allein die Entscheidung überlassen welche Bündnispartner die sich auszusuchen haben.

Wünschen WIR dem syrischen Volk viel Erfolg in der Verteidigung ihres Heimatlandes unter Assads Führung!

Und ein friedliches Jahr 2019!


Am 31. Dezember 2018 schrieb Edgar Schneider:

Der Halerist hat recht!! Da ist mir im Eifer ein kleiner Fehler unterlaufen. Das neue Substantiv für "das Gesabber" lautet "das GeSeiberte". Auch muss man auf die Groß- und Kleinbuchstaben achten.

Die korrekte Konjugation des Verbs seibern, abgeleitet vom Substantiv „Das Geseiberte", erfolgt zum Zwecke der eindeutigen Zuordnung ausschließlich im Perfekt oder Plusquamperfekt oder im Futur II, NIE im Präsens oder Imperfekt. Im neuen Duden für 2019 werden „das GeSeiberte“ und "Seibern" entsprechend aufgenommen und erklärt..
Ich habe geSeibert, du hast geSeibert, er hat geSeibert. Es wird(auf jeder BPK) geSeibert werden.

In diesem Sinne.

Antwort von U. Gellermann:

Als wahrer Erfinder des Wortes in praxi darf das Seibertchen gelten.


Am 31. Dezember 2018 schrieb Pat Hall:

Vielen dank für diese recherchen lieber Uli, ja nun bricht bei denSchrecken- Imperialisten die Panik aus.
Den Syrern wurde ein efektives Überwachungssystem geliefert welches jegliches Feindcommunication unterbindet.
Damuskus konnt nicht sämtliche Angriffe abwehren weil das System wegen der anlandenden Passagiermaschinen heruntergefahren werden mußte.
So sind meine recherchen im Netz.
Nun ist hier eine Beschwerde wegen der Kraftausdrücke zu lesen und da habe ich eine Anmerkung :
Zum Einen möchte ich nicht raten woran Katrin Sommer mit ihren Gedanken ist. Zum Anderen ist mir der deutsche Sprachschatz in so fern geläufig ,daß ein Hund (feiger,räudiger) seinen Schwanz (EINE VERLÄNGERTE WIRBELSÄULE ) wegläuft um das Weite zu suchen,oder ?
Ferner habe ich Trump noch Nie mit offener Hose herumlaufen sehen,oder habe ich etwas versäumt ?


Am 31. Dezember 2018 schrieb Michael Riecke:

Sehr geehrter Herr Gellermann,

hier hilft nur:" The Germans to the front".
Das war nicht nur bei dem "Boxeraufstand" 1900 so, sondern auch 1914 und 1939.
Wir müssen einfach mehr Verantwortung in dieser Welt übernehmen.
Ihnen Herr Gellermann und Ihrem Team
ein vor Allem gesundes 2019.


Am 31. Dezember 2018 schrieb Ute Plass:

Der Vorteil eines russisch-syrischen Sieges gegen die internationalen Interventen in Syrien ist, dass die Russen keiner politischen Religion verpflichtet sind und sich, im Gegensatz zu den USA, an internationale Vereinbarungen halten. Auch diese Niederlage des radikalen Pazifismus kann ein neues Denken einleiten."


Ob das so stimmt, dass "die Russen keiner politischen Religion verpflichtet
sind"? Darüber und auch, wie "ein neues Denken" aussehen kann, dass Krieg nicht als Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln ansieht, das alles sind wichtige Themenkomplexe, von denen ich mir erhoffe, dass diese auch in der Rationalgalerie vertieft debattiert werden.

Freue mich daher auf weitere scharfsinnige Analysen des Galeristen und bedanke mich bei Uli Gellermann für seine gehaltvolle u. aufklärende Arbeit.

Allen einen guten Start ins Neue Jahr.


Am 31. Dezember 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

"Präsident Putin spricht nüchtern, angesprochen auf die wiederholten Ansagen, dass sich die USA militärisch aus Syrien zurückzuziehen, dass er Informationen dieser Art oft hörte und so richtig ist dann nichts passiert. Klar begrüßt er, wenn die USA aus Syrien verschwinden, denn die syrische Regierung hat die USA nicht eingeladen, dort ihre interessengeleiteten Kriege um Öl, um Erdgas zu führen. Aus meiner Sicht hecken die USA im finsteren Kämmerchen die nächsten Schweinereien aus, denn sie werden nicht aus Syrien verschwinden. Es mag sich wieder einmal um eines seiner (Trumps) Wahlversprechen handeln, denn die USA sind arm wie die Kirchenmäuse und sowas von verschuldet, dass es im Land nicht mehr zu rechtfertigen geht.überall die Völker unter ihre Cowboy Stiefel zu zwingen.
2012 wurde in Syrien in nur einer Tiefe von 250 Meter 37 Millionen Tonnen Erdöl gefunden. Dr. Shuajbi erklärte dem libanesischen Fernseh Kanal "Al Majjaddin": "Die geologischen Erkundungen, die von der norwegischen Firma ANCIS vor der Küste Syriens in ihren Territorialgewässern gefunden wurden, haben bestätigt, dass sich dort 14 Erdölvorkommen befinden." Syrien kann nach seiner Einschätzung mit den aufgedeckten Gasvorkommen an die Vierte Stelle der Welt gelangen. Klar, haben die USA das auf ihrem Schirm.
Gut, dass der Galerist klar und präzise erkennt, formuliert, auf den Punkt und aufs Papier bringt.
"Strittmatter erzählt, dass Brecht ihm in einem persönlichem Gespräch eine gute Faustregel gegeben habe: "Realismus ist nicht, wie die wirklichen Dinge sind, sondern wie die Dinge wirklich sind."

2007 behauptete General Clark in einem Fernsehinterview, "dass die USA nach den Anschlägen in New York 2001 geplant haben, im Nahen Osten sieben Kriege innerhalb von fünf Jahren durchzuführen. Das Pentagon würde mit dem IRAK beginnen, dann kämen SYRIEN, LIBANON,LIBYEN, SOMALIA, der SUDAN und der IRAN an die Reihe."
Die US Raketen Angriffe im April 2017 und 2018 auf Syrien mit Tomahawk Cruises Missiles, von der Firma Raytheon hergestellt und den Angriff im April 2017 einen syrischen Luftwaffenstützpunkt angriffen und dabei 59 Tomahawk Cruise Missiles abfeuerten , da stieg Raytheon um 3 % an der Börse, bevor es die Hälfte der Gewinne abgab, schloss aber oberhalb des 50- Tages- Durchschnitt bei 152,68. Also war die Aktie wieder im Kaufbereich gelandet.
Auch andere Pentagon-Kunden wie Lockheed Martin, Northrop Grumman und Boing schlossen höher. Obwohl die meisten Tomahawk ihre Ziele verfehlten, stieg die Aktie nach dem 11.April 2018 wieder nach oben. $219 bis auf $228 am 17.April 2018.
Einige der Waffensysteme der russischen Firma Rosoboronexport, die an Syrien liefert und durch einige ihrer Systeme verhindern konnten, dass Tomahawk ihre Ziele erreichten, haben ihnen nichts genutzt. Man möchte denken, dass es sie eine bessere Position gebracht, als die der "Blindgänger."
Ein schwarzer Tag für die russischen Firmen am Aktienmarkt. Finanzanalysten behaupteten, dass wegen der US Sanktionen, Rosoboronexport mit Rusal die größten Verluste einstecken musste.
Mit anderen Worten, existiert noch ein anderer Mechanismus, der es ermöglicht, die Kurse von Wertpapieren und die Wechselkurse zu manipulieren. 2015 berichtet Business Insider, dass im Investment-Portfolio von Donald Trump Rhaytheon-Aktien liegen.
Wenn jemand über administrativen Einfluss und die Unterstützung von Broker-Firmen verfügt, dann könnte er über einen militärische Kampagne, diese zur persönlichen Bereicherung nutzen. Und den ganzen Dreck und Müll als "Verteidigung nationaler Interessen" oder als "Schutz der Demokratie" ausgeben. Soviel zu den Interessen der Rüstungsindustrie und ich bin nur noch angewidert von diesen Kriegsverbrechern.
Wie hälst du diese Themen aus, lieber Uli ??? Danke für ein Jahr voller, wichtiger und unverzichtbarer Artikel, ein Jahr, dass es in sich hat und die Frage: Krieg und Frieden, mit der sozialen Frage, werden wir ins Jahr 2019 mitnehmen müssen, weil sie dringlicher denn je sein werden, darum wird es in der nahen Zukunft in besonderer Weise gehen. Gesundheit, Mut, Kraft und Zuversicht schicke ich auf den Weg in deine Schreibstube. Zünde immer wieder die Kerzen in dunkler werdenden Zeiten an und zeig dem MMS weiterhin, was ne journalistische Harke ist.
Allen Lesern, ein friedliches Jahr 2019 und danken möchte ich, Helmut Ische, Paulo Bruder und Christa Meixner für das Lesen des Kommentares zum vorherigen GALERIE Artikel,
der sich intensiv mit Antisemitismus und der Verdrängung der deutschen Geschichte in vorbildlicher Weise befasst hat.
Merkel Zitat und wenn Dummheit weh täte, wer würde dann laut schreien ?
Neujahrsansprache:
"Wir steigern unsere Mittel für humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe , aber auch unsere Verteidigungsausgaben." Pfui Teufel !


Am 31. Dezember 2018 schrieb Georg Egger:

https://youtu.be/4xIw1PZYHrg

Tagesschau vom 16.12.

Ab ungefähr 07:58 bitte genau hinhören. Ich habe Jan Hofer gefragt, was "illegale Menschen" sind. Er antwortet nicht, dieser A....

Wie finden Sie das?

Antwort von U. Gellermann:

Jan Hofer soll das heiße Wasser erfunden haben. Ganz allein.


Am 31. Dezember 2018 schrieb Christel Buchinger:

Lieber Ulli, auch dieser Artikel zeigt erneut, wie wichtig die Stimme in der Wüste ist. Danke für alle Beiträge in diesem Jahr! Manchmal ist es richtig schade, nicht gläubig zu sein. Wäre ich das, ich wünschte den Segen des Herren (oder der Dame?) möge auf Dich und auch auf Herrn Putin und Herrn Lawrow kommen. In der internationalen Politik sind sie und werden sie immer mehr unverzichtbar. NIcht auszudenken, wenn ihnen was passierte! So bin ich aber nicht gläubig und du (und auch die beiden anderen) müsst mit meinen menschlichen besten Wünschen nach Gesundheit und Glück im Neuen Jahr vorlieb nehmen.

Antwort von U. Gellermann:

Wenn ich die Wahl habe nehme ich lieber den Segen der Dame.


Am 31. Dezember 2018 schrieb Ernst Blutig:

Tacheles schreiben. Gelingt nicht mehr vielen hierzulande.

"Ziehen die USA Truppen aus Afghanistan ab, hätte das Folgen"

Aussagen wie diese haben formal und inhaltlich nur noch Ähnlichkeit mit den eingeblendeten Promi-Experten vom Fach, die bei Sendungen wie "Die XY besten Blablabla von Scheissegalwo" beweisen, daß sie zum Thema eigentlich gar nichts zu sagen wissen und es auch nicht können ausser "Ja ja der HinzkunzWurst, Dat war schon einer, nich?" oder der Klassiker:
"Wer kennt ihn nicht?"

So ähnlich muss man sich das inzwischen wohl auch bei AussenPolitExperten für Krieg- und Gewinnmaximierungen vorstellen:
"Hach jaa...Afghanistan. Man kann sicherlich sagen wer es kannte, der liebte es ? Und wer es liebte, der kannte es. Es zu kennen heisst, es zu lieben... blablabla..."

Kommt wohl auch demnächst im großgermanischen TV: "Die besten deutschen Krie...Verantwortungsübernahmen aller Zeiten"


Am 31. Dezember 2018 schrieb Edgar Schneider:

@Des illusionierter:
"Gesabber" ist antiquiert und das falsche Wort. Es heißt schon seit langem "Geseiber".

Antwort von U. Gellermann:

Meinten Sie „GeSeibert?"


Am 31. Dezember 2018 schrieb ike Spurgat:

@ Katrin Sommer, mal nicht so zimperlich.


Am 31. Dezember 2018 schrieb Alexander Kocks:

Eine postkoloniale Geste Frankreichs kann es
nicht geben, denn sowohl Frankreich als auch
Großbritannien haben die Kolonialherrschaft über Syrien/Palästina tatsächlich nie beendet, sondern lediglich die physische Besetzung. Die Kolonialherrschaft wurde mit Finanz- und Handelsrestriktionen über das westliche monetäre Geldsystem, den IWF und die Internationalen Handelsverträge fortgesetzt. Das ist auch viel billiger und wirksamer als ständig Truppen in Syrien zu stationieren. Die Befreiung vom Kolonialismus kann in Syrien jetzt gelingen, wenn alle fremden Truppen das Land verlassen und der Westen einsieht, dass man dort nur mit Behandlung der Syrer auf Augenhöhe weiterkommt. Ansonsten bin ich der Meinung, dass dieser Krieg von langer Hand bereits durch die Bush Administration aus geostrategischen Gründen geplant war.

Syrien hatte schon lange eine militante, radikal-fundamentalistische Opposition, nämlich die Muslim Brothers und eine friedliche Opposition, die sich auch an Wahlen beteiligte. Die Muslim Brothers hatten bereits in den 80iger Jahren die Stadt Hama in einer militärischen Nacht-und Nebelaktion eingenommen, die vom alten Assad militärisch beendet wurde. Die Kriegsinitiatoren in Syrien, nämlich die USA, Frankreich, Großbritannien, die Türkei, Saudi Arabien, Qatar und Jordanien haben die Muslim Brothers für ihre Zwecke instrumentalisiert und weitere Islamisten nach Syrien eingeschleust. Frankreich tat selbiges über den nördl. Libanon ( Hafen Tripolis) die USA und Großbritannien über die Türkei und Jordanien. Was unsere Bundesregierung zu diesem Konflikt angeht so kann man nur in tiefe Trauer versinken.


Am 31. Dezember 2018 schrieb Klaus-Peter Kostag:

Der alles andere Über- treffendste Satz ist der, ist der von Mat Seeling missdeutete.
Mit der Aufstellung der S-300 Systeme kann keine ausländische Wertlosgemeinschaft Williger mehr Demokratie per Bombenteppichen zu verbreiten vorgeben. Nicht mal der JewSA Leit-Bomber. Das begründete Feststellen der Tatsache, dass der kommende Friede den Schwanzeinkneifern per S-300 aufgezwungen wurde wertet der gute Mat als "Verlust pazifistischer Grundsätze zugunsten Ihrer Russenpropaganda". Ein ganz peinlicher intellektueller Schwächeanfall, Herr Seeling.


Am 31. Dezember 2018 schrieb altes Fachbuch:

@mat seeling
wenn sie dem galeristen im allgemeinen sowieso "russenpropaganda" unterstellen, dann spielt doch das thema überhaupt keine rolle für sie?
warum erklären sie uns nicht ihre sicht und definition von pazifismus im zusammenhang mit den "werte"-interventionen seit 9/11/2001??


Am 31. Dezember 2018 schrieb Katrin Sommer:

Das ist inhaltlich alles richtig gut. Aber müssen denn diese Kraftausdrücke sein? Die machen den Artikel nicht besser!


Am 31. Dezember 2018 schrieb Helene+Ansgar Klein:

Wir schließen uns den Worten und Wünschen des 'Des Illusionierten' voll und ganz an!


Am 31. Dezember 2018 schrieb Matthias Brendel:

Es ist noch ein langer Weg bis deutsche Aussenpolitik endlich auf der Seite der Kriegsverhinderer stehen wird.
Das hat ja auch keinerlei Tradition.
Traditionell steht dieses Land auf der Liste der Kriegsverbrecher gerne mit ganz oben.
Vor ein paar Tagen hörte ich auf einer Autobahnfahrt auf DLF stündlich die Meldung, dass die deutschen Waffenschmieden die Regierung verklagen wollen, wegen der entgangenen Aufträge an die Saudis nach dem (vorübergehenden) Exportstopp als Reaktion auf die Zerstückelungsaktion an Herrn Kashoggi.
Nicht, dass ich diesen Sender bevorzuge, aber manchmal muss man diesen Staatsfunk hören, um zu wissen, was wieder gerade Schreckliches, mit Hilfe unserer Steuergelder, gegen den Frieden und die Selbstbestimmung anderer Staaten geplant und unternommen wird.
Solange Frau Merkel oberste Entscheidungsinstanz über Waffenexport in Krisenregionen bleibt, ist eher damit zu rechnen, dass wir noch Waffenexportweltmeister werden, anstatt vierter auf dieser Liste zu bleiben.
Ausserdem gibt es ja immer jede Menge Sonder- und Ausnahmeregelungen für diese, ach so menschenfreundlichen Aushängeschilder deutscher Exportkraft.

Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf?

Gibt es keine anderen Industrieprodukte, bei denen man erfolgreich sein kann.

Ich will nicht mehr zu den Schurkenstaaten gehören!

Allen hier Beteiligten ein friedliches, frohes neues Jahr!


Am 31. Dezember 2018 schrieb Alles nur Satire:

Zitat: Denn in vielen Teilen der Erde ist mit Russland, nach dem faktischen Verschwinden der Sowjetunion, wieder zu rechnen.

So ist es. Z. B. recht bald in Venezuela.

Ob das US-Imperium tatsächlich seine Krallen teilweise einfährt, werden Interessierte in 2019 erfahren.

Wie die, aus Tradition geopolitisch irrlichternde, nur marktradikal agierende EU reagieren könnte, wenn der US-Schutz weiter bröckelt, wage ich mir nicht auszumalen.


Am 31. Dezember 2018 schrieb Hanne Meyer:

Mit der Einschätzung der russischen Rolle in Syrien beweisen Sie sich erneut als scharfsinniger, gesellschaftlicher Analytiker. Dafür und für die vielen inhaltlich und sprachlichen Bonbons des letztem Jahres meinen herzlichen Dank. Weiter so im Jahr 2019!


Am 31. Dezember 2018 schrieb Doro Häberer:

Im neuen Jahr eine für mich völlig neue Sicht auf die Vorgänge in Syrien und Afghanistan. Dafür und Ihre unermüdlicher Arbeit für die Aufklärung im doppelten Sonn des Wortes will ich mich bedanken.


Am 31. Dezember 2018 schrieb Georg Friedrichsen:

So verkaufen Sie die Taliban als Widerstandskämpfer gegen den Imperialismus: "„Ob einem die Taliban sympathisch sind oder nicht: Ihr beharrlicher, bewaffneter Kampf gegen die westlichen Okkupanten, immer auf die heimische Bevölkerung gestützt, kann einen islamisch geprägten Frieden in Afghanistan diktieren." Dass muß doch selbst Ihnen peinlich sei!

Antwort von U. Gellermann:

Peinlich sind jene, die seit Jahr und Tag leugnen, dass die ausländischen Interventen in Afghanistan imperialistisch handeln.


Am 31. Dezember 2018 schrieb Mat Seeling:

Mit diesem Satz „Und was Trump zur Zeit als generöse Geste verkauft, ist nichts anders als ein eingezogener Schwanz.“ werfen Sie pazifistischen Grundsätze, die Sie mal hatten zugunsten Ihrer Russenpropaganda über Bord.


Am 31. Dezember 2018 schrieb Des Illusionierter:

Bravo! Mögen uns solche würzige Stücke Gellermannscher Prosa auch im kommenden Jahr beschert werden! Glück und Gesundheit für den Autor und Schmach und Schande über die vielen sogenannten Edelfedern, die zur Weltlage nichts als US-unkritisches Gesabber zu Papier bringen.

Dran bleiben...

Schlagzeilen

Wenn Sie sich für die Artikel der Rationalgalerie interessieren und immer erfahren wollen, wenn es Neuigkeiten gibt, können Sie unseren RSS-Feed abonnieren:
RSS-Feed abonnieren

Kürzlich...

12. Juni 2019

Tagesschau säuselt

Von Substanz keine Spur
Artikel lesen

12. Juni 2019

Trumps Video-Show

Echte Geisterbahn mit falschen Iranern
Artikel lesen

10. Juni 2019

Die Alliierte Merkel

D-Day ohne Rüstungsindustrie unhistorisch
Artikel lesen

10. Juni 2019

Israel-Iran-USA

Ein gefährliches Dreieck
Artikel lesen

03. Juni 2019

Kippa auf, Hose runter

Vorkriegszeiten brauchen Propaganda
Artikel lesen

PDF dieses Artikels

Diesen Artikel herunterladen

Wenn Sie möchten, können Sie sich diesen Artikel auch als PDF-Datei herunterladen:
PDF-Datei laden

Artikel kommentieren

Brillant? Schwachsinn? Mehr davon?

Sagen Sie uns Ihre Meinung! Wir überprüfen Leserbriefe, bevor wir sie online stellen – nicht um sie zu zensieren, sondern um unsere Leser vor SPAM und Werbung zu bewahren. Über Kritik freuen wir uns!
Kommentar verfassen

Spenden für Medienvielfalt

Die Autoren dieser Seite verwenden viel Zeit und Sorgfalt bei der Recherche und beim Schreiben der Artikel. Wenn Sie die Rationalgalerie in ihrem Bestreben, zur Vielfalt unserer Medienlandschaft beizutragen, unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Spende. Jeder Beitrag hilft uns weiter: