Trump die Zeitbombe

Die Konferenz der Willigen in Polen

Autor: U. Gellermann
Datum: 18. Februar 2019

Den einen, zumeist im alten deutsch-atlantischen Milieu angesiedelt, gilt Donald Trump als unberechenbarer Elefant im diplomatischen Porzellan-Laden. Den anderen, in einer sonderbaren Gegend rund um die AfD, erscheint er als neuer Besen, der ähnlich rigoros kehrt wie sie selbst gern Staub aufwirbeln. Und selbst an Rändern der Friedensbewegung wird er als eine Hoffnung vermutet, weil er immerhin nicht zum alten Clinton-Obama-Klüngel gehört und noch selbst keinen Krieg ausgelöst hat. Mein Großvater, ein krumm gearbeiteter Bergmann, wusste in solchen Fällen guten Rat: „Guck se nich aufen Mund, guck se aufe Finger“. Die Finger von Trump waren gerade mal wieder in Polen zu besichtigen. Dort fand in Warschau – garniert mit Vizepräsident Mike Pence und Aussenminister Mike Pompeo – auf Anregung des Godfathers in Washington eine sogenannte Nah-Ost-Konferenz statt, die besser Konferenz der Willigen hätte heißen sollen: Vertreterinnen und Vertreter aus 60 Ländern waren offenkundig willig, der Anti-Iran-Politik des Waffen-Dealers Trump zu folgen. Zugleich war das Warschauer Treffen Trumps Vorbereitung und Gegengewicht zur München Sicherheitskonferenz: Da durften die Länder der EU tatsächlich auch ein paar eigene Standpunkte vertreten.

Erfrischend klar beschrieb der Chef des israelischen Gottesstaates, Benjamin Netanjahu, das Ziel der Konferenz in einem Video, das sein Büro vorab verbreitete: Er wollte in Warschau "unser gemeinsames Anliegen eines Krieges mit dem Iran" voranbringen. Der angeblich schwer durchschaubare weil unberechenbare Donald Trump hat diese Konferenz zielstrebig vorbereitet: Eingeladen waren vorrangig Kunden der US-Waffenindustrie. Und eingeläutet wurde die Messe der Willigen schon vorher durch die Liquidation des Iran-Atomabkommens und den Ausstieg aus dem INF-Vertrag. Beides Maßnahmen, die heftigen Beifall des militärisch-industriellen Komplexes in den USA ausgelöst haben. Denn beide Kündigungen internationaler Abkommen zur Friedenssicherung sind Schritte, die zum Krieg führen können. Und nichts ist besser für den Waffenumsatz als als ein schöner blutiger Krieg. Schon die Aussicht darauf lässt Aktienkurse steigen.

Doch schon auf dem Weg zum Krieg achtet Trump auf den Profit seines Klientels: Polen und die USA haben ein weiteres Rüstungsgeschäft besiegelt. Warschau kauft US-Mehrfachraketenwerfer vom Typ "Himars". Für nur 400 Millionen US-Dollar. Diese prima Gefechtsfeld-Waffe hatte die rumänische Regierung bereits im August 2017 bei der Defense Security Cooperation Agency bestellt und bekommen. Diese Agentur der US-Regierung beschreibt sich selbst so: "Die Aufgabe von DSCA besteht darin, die nationalen Sicherheits- und Außenpolitikinteressen der USA durch den Aufbau der Fähigkeit ausländischer Sicherheitskräfte zur Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen zu fördern. DSCA führt das breitere US-amerikanische Unternehmen für Sicherheitskooperation in seinen Bemühungen, ausländische Partner auszubilden, zu beraten und auszurüsten." Was mag denn wohl die "gemeinsame Herausforderung" sein, wenn die DSCA gezielt Länder des ehemaligen Warschauer Paktes beliefert und so deren Beitrag zur weiteren militärischen Einkreisung Russlands fördert?

An der Warschauer Konferenz der Willigen nehmen natürlich auch lukrative Kunden wie Golfmonarchien genannte Diktaturen sowie auch Ägypten, Jordanien und Marokko teil. Katar besitzt schon länger die großartigen HIMARS-Trägerraketen. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben welche gekauft. Und das saudische Mörder-Regime stand ebenfalls auf der Kundenliste. Aber natürlich sind die Vertreter sunnitischer Länder in Warschau nicht nur zum Waffen-Kauf eingeladen worden. Es geht, wie Benjamin Netanjahu in dankenswerter Weise der Weltöffentlichkeit mitteilte, parallel um die Einkreisung des Irans zum Zweck eines militärischen Überfalls auf das schiitisch geprägte Land, das in scharfer Konkurrenz zum Trump-Darling Saudi-Arabien steht.

An der Warschauer Konferenz nimmt auch der Lehrling vom Lehrling teil: Der Staatssekretär im Auswärtigen Amt Niels Annen. Noch immer hoffen die Außenpolitiker der Bundesrepublik, sie könnten sich durchmogeln: Den Russen mit dürftiger Höflichkeit begegnen und zugleich Trumps erpresserische Forderung nach der Erhöhung des NATO-Beitrags irgendwie nachkommen, die unbedingt zur Einkreisung Russlands gehört. Sicher kann man von den Merkel-Maas-Annen nicht den Mut verlangen, der US-Hegemonialmacht auf die gierigen Finger zu klopfen. Aber wer die Detonation der Trump-Bombe eingrenzen will, der muss sich aus dem Würgegriff der USA lösen.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 23. Februar 2019 schrieb Klaus Bloemker:

@Heinz Schneider / altes Fachbuch.

Es geht nicht um Kriege im allgemeinen sondern um die im Nahen Osten. DIE haben ihren Ursprung in der Etablierung Israels.

Wikipedia:
"As Secretary of State, Marshall strongly opposed recognizing the state of Israel.
Marshall felt that if the state of Israel was declared that a war would break out in the Middle East (which it did in 1948 one day after Israel declared independence)."

Als Außenminister war George Marshall sehr gegen eine Anerkennung des Staates Israel. Marshall meinte, wenn ein Staat Israel ausgerufen wird, würde ein Krieg im Nahen Osten ausbrechen (was dann auch 1948 passierte, einen Tag nachdem Israel seine Unabhängigkeit erklärte.)

Es war der George Marshall des Marshall Plans, nach dem in Frankfurt ein Brunnen benannt ist.


Am 22. Februar 2019 schrieb altes Fachbuch:

widerspruch @ kollegen schneider
grundsätzlich stimme ich ihnen im "zwist" mit kollegen bloemker zu!
ABER:
nicht die LEBENSweise erzwingt den permanenten krieg. es ist die PRODUKTIONSweise, das wirtschaften für den profit!!!
wieso reicht uns nicht eine volkswirtschaft, die nach bwl/vwl-doktrin doch bedürfnisbefriedigung sein soll nicht aus, wo doch der exportüberschuss andere volkswirtschaften nur aushöhlt und migration verursacht?? nicht unsere angebliche "lebensweise" sondern der verkaufsZWANG PRIVATwirtschaftlicher unternehemen schaffen die situationen für den krieg!!
in UNSEREN "wertedominierenden" ländern knechten <20% der bevölkerung die eigene mehrheit!!
die debatte in DE kann also nicht sein, hartzIV zu globalisieren, sondern die <20% zu eliminieren!!!
frieden wird es nur geben, wenn man nicht mehr für profit arbeiten muss!


Am 22. Februar 2019 schrieb Klaus Bloemker:

@altes Fachbuch
"... aus dem Würgegriff der USA lösen."

Man muss sich erstmal aus dem moralischen Würgegriff der Israel Lobby mit ihrem Holocaust Argument befreien.

Mike Pence in München: ?Das iranische Regime befürwortet einen weiteren Holocaust und versucht ihn auch zu erreichen.?

Sie meinen ja auch - so jetzt wieder in Frankreich - das Problem des Nahen Ostens, des Anti-Semitismus und Anti-Israelismus sei dadurch zu lösen, dass es mehr Holocaust Erziehung und Holocaust Mahnmale gebe.

In Amerika gibt es in 30 Staaten solche Museen und Mahnmale. Bisher haben die nicht zur Lösung des Palästina Konfliktes geführt. - Sie sind im Gegenteil eine moralische Rückendeckung für Israels Kriegstreiberei was den Irak- und nun den Iran anbetrifft.


Am 22. Februar 2019 schrieb Matthias Brendel:

Die Einzigen, die all diese permanenten aggressiven Kriegsvorbereitungen nicht sehen wollen, sind die gewählten Vertreter der meisten Staaten der westlichen Hemisphäre.
Auch dafür bekommen sie bei uns seit letzter Woche mal wieder mehr Geld.
Geld fürs Wegsehen, Totschweigen und fürs weiter so....
Permanenter Krieg ist aber, im Gegensatz zu den meist eher schlichten Einsichten unserer "verantwortungsvollen" Führungspolitikergarde, weder notwendig, noch besonders hilfreich für diesen geplagten Planeten, höchstens für die dem Waffenhandel nahestehenden Individuen und Organisationen.
Durch Wahlen bekommt man diese Art von kriegsverwöhnten Bestimmern leider nicht mehr weg, dafür wurde und wird gesorgt.
Meine allerletzte Hoffnung ist, dass die nächste grosse Finanzkrise, die nun unmittelbar bevorsteht, diesem unheilvollen Gelddruck- und Selbstbediener System für Superreiche, das diese Dauerkriege offensichtlich benötigt, den langen Atem nimmt und wir so der nächsten, endzeitlich tödlichen Rüstungsspirale noch entkommen können.
Ein grosses Kompliment geht an alle Länder und Menschen, die Überfälle auf andere Staaten ablehnen und dabei helfen, dass regime-changes immer schwieriger werden.
Solange das (einigermassen) freie Internet noch funktioniert, haben wir noch Chancen das Schlimmste zu verhindern Insbesonders die Mehrzahl der hier lebenden Menschen sind zum Glück auch durch andauernde, tägliche, nie erlahmende Kriegspropaganda anscheinend nur schwer umzudrehen, das finde ich wirklich beachtlich und das macht ein Wenig Hoffnung.
Wir werden glücklicherweise immer mehr, vielleicht reicht die Zeit gerade noch aus...


Am 22. Februar 2019 schrieb Matthias Brendel:

Die Einzigen, die all diese permanenten aggressiven Kriegsvorbereitungen nicht sehen wollen, sind die gewählten Vertreter der meisten Staaten der westlichen Hemisphäre.
Auch dafür bekommen sie bei uns seit letzter Woche mal wieder mehr Geld.
Geld fürs Wegsehen, Totschweigen und fürs weiter so....
Permanenter Krieg ist aber, im Gegensatz zu den meist eher schlichten Einsichten unserer "verantwortungsvollen" Führungspolitikergarde, weder notwendig, noch besonders hilfreich für diesen geplagten Planeten, höchstens für die dem Waffenhandel nahestehenden Individuen und Organisationen.
Durch Wahlen bekommt man diese Art von kriegsverwöhnten Bestimmern leider nicht mehr weg, dafür wurde und wird gesorgt.
Meine allerletzte Hoffnung ist, dass die nächste grosse Finanzkrise, die nun unmittelbar bevorsteht, diesem unheilvollen Gelddruck- und Selbstbediener System für Superreiche, das diese Dauerkriege offensichtlich benötigt, den langen Atem nimmt und wir so der nächsten, endzeitlich tödlichen Rüstungsspirale noch entkommen können.
Ein grosses Kompliment geht an alle Länder und Menschen, die Überfälle auf andere Staaten ablehnen und dabei helfen, dass regime-changes immer schwieriger werden.
Solange das (einigermassen) freie Internet noch funktioniert, haben wir noch Chancen das Schlimmste zu verhindern
Insbesonders die Mehrzahl der hier lebenden Menschen sind zum Glück auch durch andauernde, tägliche, nie erlahmende Kriegspropaganda anscheinend nur schwer umzudrehen, das finde ich wirklich beachtlich und das macht ein Wenig Hoffnung.
Wir werden glücklicherweise immer mehr, vielleicht reicht die Zeit gerade noch aus...


Am 22. Februar 2019 schrieb Pia Mende:

Sie gehörten zu den ganz wenigen Publizisten auch und vor allem in der Linken, die der "Konferenz der Willigen" gebührende Aufmerksamkeit widmen. Völlig klar ist, spätestens seit dem Artikel, dass Trump die Ost-Flanke von Warschau aus stärken will und dort seine Truppen zum Kampf gegen den Iran sammelt. Eine Neuauflage des Irak-Krieges droht.


Am 22. Februar 2019 schrieb altes Fachbuch:

"Aber wer die Detonation der Trump-Bombe eingrenzen will, der muss sich aus dem Würgegriff der USA lösen."

trumps "america - first" ist die eigentliche bombe, und explodierte mit seinem wahlsieg. seither widerhallt dieser knall bei jedem abschied der ami's aus jeglicher internationalen institution/verpflichtung, ihren sanktionen und strafzöllen zur marktbereinigung, der unstetigkeit bei außenpolitischen oder militärischen entscheidungen! und nun nährt er sich mit zunehmender frequenz, wie eben ein ping eines sonars zum pfeifen übergeht: im visier die dt. EU!!
die münchener siko wurde am 20.02.2019 in einer aktuellen stunde im BT aufgearbeitet. die redebeiträge sind äusserst interessant!!
"Nach der Münchner Sicherheitskonferenz: Erhaltung und Stärkung der regelbasierten internationalen Ordnung." war das thema!! welche regeln gemeint waren, ob diese für alle gelten oder welche ordnung diese erhalten sollten, erklärte niemand!!
der eine fordert, in der EU das mehrheitsprinzip (anstelle der einstimmigkeit) einzuführen und bezweifelte jegliche souveränität der staaten.
andere schwätzen von koalitionen, allianzen, avantgarden, an denen DEU mitmachen MÜSSE, um DEU interessen zu wahren!!
von der UNO oder derer CHARTA oder von der WHO sprach niemand!!
hier der link zur veranstaltung: https://www.youtube.com/watch?v=xbn5OXC4Kx0


Am 22. Februar 2019 schrieb Heinz Schneider:

@Klaus Bloemker
Ist nicht der eigentliche Ausgangspunkt der Kern aller westlichen Militärstrategie, nämlich die Sicherung des Zugriffs auf "unsere" Rohstoffe und Ressourcen, v.a. Öl?

Dieser Anspruch von 20% der Weltbevölkerung auf 80% aller Ressourcen bedeutet den Ausschluss der Anderen.
"Unsere" Lebensweise erzwingt den permanenten Krieg. Deshalb mussten demokratische Regierungen und Bewegungen im nahen Osten wie anderswo immer beseitigt werden oder scheitern, sobald sie soziale Rechte der eigenen Bevölkerungen geltend machen wollten. Schon der Versuch ist strafbar, der "arabische Frühling" hat die westliche Unterstützung genau deshalb verloren.

Der Sturz Allendes markiert den Abschied vom demokratischen und sozialen Kapitalismus für alle Zeiten. Er ist der Auftakt zur neoliberalen Variante des Kapitalismus, deren Kern die Ausweitung eines verschwenderischen Wachstums ist, also der Übernutzung der planetaren Kapazitäten durch eine Minderheit der Weltbevölkerung. Für den Rest, für die 80%, bleibt weniger als Nichts. In den Lagern dieser Welt deutet sich an, das dieses Nichts in der Vernichtung endet.

Kurz: Globale Gleichheitspolitik in aller Konsequenz ist die einzige friedensfähige Alternative!


Am 21. Februar 2019 schrieb Klaus Bloemker:

"Trump ... keinen Krieg oder Regimechange angezettelt "

Doch, jetzt in Venezuela. Damit setzt er allerdings nur eine US Tradition fort.

Sein Sicherheitsberater John Bolten fordert auch schon lange die Bombardierung des Iran und gehörte natürlich zu den Vorreitern des regime change im Irak 2003. - Der Ausgangspunkt des ganzen Chaos in Nah Ost.

D.h.: Der eigentliche Ausgangspunkt ist die Etablierung Israels 1948. Schade, dass George Marshall Truman damals nicht davon abbringen konnte, der Etablierung Israels zuzustimmen. "Das führt zu Krieg", hat er gesagt. Und das hat es bis auf den heutigen Tag.

Unsinnigerweise meinen viele Deutsche, der Holocaust sei entscheidend für die Gründung Israels gewesen. War er nicht. Weder für Truman noch für Stalin noch für sonst ein Land war das ein Gesichtspunkt, als sie 1947 dem UN Teilungsplan für Palästina zugestimmt haben. - Stalin wollte die Briten da los werden, um selber in Palästina Fuß zu fassen.


Am 21. Februar 2019 schrieb Klaus Bloemker:

Dass die Israelis zu den cheerleadern eines Krieges gegen den Iran gehören ist kein Wunder. Sie gehörten schon zur treibenden Kraft für den Irakkrieg - und der Iran war schon damals auf der amerikanischen Hit Liste.

Das ist keine Polemik, das hat General Wesley Clark so gesagt, der den Irakkrieg schon für einen Fehler hielt. Uli Gellermann mag Wesley Clark wohl nicht, weil er den Jugoslawienkrieg befehligt hat.

Übrigens, in Israel hat Trump höhere Zustimmungswerte als in Amerika. Es ist das einzige Land der Welt, in dem Trump sehr populär ist. Das mag auch an seinem genialen Schwiegersohn Jared Kushner liegen.

Antwort von U. Gellermann:

Mögen und Nicht-Mögen ist hier nicht die Frage. Es geht um Recht und Unrecht, um Frieden und Krieg, um Leben und Überleben.


Am 21. Februar 2019 schrieb Harald Pfleger:

Ich finde es gut, dass Donald Trump sich in Hamburg beim G 20 Gipfel und in Helsenki mit Wladimir Putin getroffen hat. In beiden Fällen schien das Verhältnis zwischen beiden Männern sehr herzlich gewesen zu sein. Unsere Medien registierten das Treffen in Hamburg bewusst nicht und über das Treffen in Helsenki wurde von unseren Politikern und Medien nur hergezogen und es wurde verächtlich gemacht. Warum eigentlich? Auch finde ich es gut, dass sich Trump mit Nordkoreas Staatschef trifft. Auch das wird von seinen innenpolitischen Gegnern nur in den Schmutz gezogen. Trump hat wirklich noch keinen Krieg oder Regimechange angezettelt, wie das nahezu all seine Vorgänger taten. Das ist sicher der Grund, warum er von seinen innenpolitischen Gegnern, nahezu all unseren Politikern und natürlich unseren Medien so angegriffen wird. Das finde ich schade. Und wenn er bei seiner Wahl wirklich von Russland unterstützt worden wäre, würde das dem Weltfrieden doch nicht schaden. Warum sagt das eigentlich niemand öffentlich? Es hat keiner den Mut dazu.


Am 20. Februar 2019 schrieb Christa Meixner:

Zu Otto Bismark : " Merkel ist eine außerordentlich kluge Frau" ! Ich hoffe, diese Aussage ist Satire. Wie kann man diese dumm- dreiste und heuchlerische Person so bezeichnen! Ich habe direkt Plaque bekommen.


Am 20. Februar 2019 schrieb Karola Schramm:

Ja sage ich ganz besonders zum letzten Satz.
Dann frage ich, warum ich von diesem Treffen mit großem Zampano Trump nichts gelesen habe, denn das müsste dann doch eigentlich in allen Online-Zeitungen großes Thema gewesen sein. Ich konnte nichts finden.

Aber vielleicht ist es auch so: "Vereint marschieren - getrennt schlagen" ist eine alte Form der Kriegführung und damit das nicht so auffällt, "marschiert man jetzt getrennt um vereint zuschlagen zu können?" Das könnte dann die Einkreisung Russland bedeuten.
Was von den anderen beteiligten 60 !! Länern zu halten ist, ist so eine Sache. Sicher ist, dass sie fast alle Diktatur kannten, jetzt vielleicht immer noch an die amerikanische Demokratie glauben und nicht sehen können, dass das, was von Amerika ausgeht, das Gleiche ist, was sie erlebt haben nur anders gestrickt und mit vielen anderen Farben. Der Kriegsteufel, der Diktatur und Unterdrückung so liebt, ist immer noch dabei. Der Teufel trägt heute Prada. Da könnte man sich echt wünschen, er wäre so erkennbar wie in vielen Märchen - mit knallrotem Köper, schwarzen Hörnern am Kopf und einen langen, schwarzen Schwanz am Hinterteil. Dann könnten sie nämlich nie sagen, sie hätten nichts gewusst.


Am 20. Februar 2019 schrieb Otto Bismark:

Im Gegensatz zu Klaus-Peter Kostag sehe ich bei den Motivationen von Trump und Merkel keine Eitelkeit und auch nichts, was nicht strategisch zwingend vorausbedacht wäre. Zu Frau Merkel, ich glaube, der ist der Friedensnobelpreis ziemlich egal. Und es ist auch nicht vorstellbar, daß diese außerordentlich kluge Frau die Grenzöffnung 2015 spontan aus irgendwelchen nichtmateriellen Motiven veranlaßt hätte. Vielmehr steckt dort ein klarer Plan dahinter, der mehrere Aspekte hat. Zum Einen nützt er der Austeritätspolitik im Innern, denn es kommen billige und willige Arbeitskräfte, die auf das hiesige Niveau drücken. Und das Flüchtlingsproblem hetzt die Menschen im Lande so schön aufeinander, in der Auseinandersetzung um den Unterschied zwischen Asylsuchenden und "Wirtschafts- resp. Wohlstandsflüchtlingen" verschwinden die wirklichen Gegensätze zwischen den Klassen und werden vor allem die linken Kräfte zerrieben. Und außenpolitisch schwächt das Zuwanderungsproblem die EU zugunsten der USA wegen der zwischen den Staatengruppen bestehenden Differenzen ähnlich gelagerter Art. Und daß sich Frau Merkel vor einer Konfrontationspolitik gegenüber den Amis scheut wie der Teufel vor dem Weihwasser ist mehr als deutlich.Um nur mal einige wesentlichen Momente anzureißen. Und bei Trump ist es noch viel einfacher, da gehts um Kohle! Der verwirklicht einen Plan und der heißt Profit, Profit und nochmals Profit für die Seinigen. Und sollte es dabei versehentlich mal zum Knall kommen, dann ist da vielleicht tatsächlich noch immer der Glaube an die Wirksamkeit des großen Teichs. Und ob das mit dem militärischen Kräfteverhältnis wirklich so wie von Herrn Kostag beschrieben ist....? Und selbst wenn, den Militärs, hat man mitunter den Eindruck, ist das herzlich egal, die wollen anscheinend tatsächlich nur irgendwann mal an den richtigen Abzug! Und noch was zum Zusammenhang von Intelligenz und Einkommen. Zunächst, so widersprüchlich es klingen mag, Intelligenz schützt vor Dummheit nicht. Und weiter, Dummheit nicht vor Raffgier und Raffgier ersetzt zuweilen Intelligenz. Ganz schlimm wird es dann, wenn sich Raffgier und Intelligenz paaren, doch dann kann nicht mehr von hohem Einkommen geredet werden, dann ist es meistenteils Ausbeutung!


Am 20. Februar 2019 schrieb Heinz Schneider:

Ich hätte ja nichts dagegen, dass Nils Annen sich durchmogeln will, wenn erkennbar wäre, wohin. "Die eigenen Interessen robust verteidigen" ist sein Interview im IPG-Journal überschrieben, mit dem er Uli Gellermanns Urteil belegt. Jedenfalls will er beim Iran-Deal "unsere" Interessen verteidigen und "diese Weltordnung, von der wir sehr profitiert haben, die sich auf gemeinsame Regeln und Werte verständigt hat" (Wer hat sich verständigt???), "unsere Verteidigungsfähigkeit stärken" und die kanadischen Freunde gegen China unterstützen, wegen zwei verhafteter Staatsbürger.

Branco Milanovic ist da an gleicher Stelle ungleich klarer. Die EU erzeuge geopolitische Instabilität, destabilisiere den nahen Osten und solle, anstatt sich über die chinesische Seidenstraßen - Initiative zu beschweren, diese als Vorbild betrachten, außerdem keine Unterstützung für Kriege und Regimewechsel mehr gewähren.

Dieses Kontrastprogramm belegt vor allem, dass die regierenden Politiker in Europa sich vielleicht noch ein wenig aus dem Würgegriff der USA lösen wollen, keinesfalls aber aus dem Würgegriff der Rüstungswirtschaft.

Diese ist nämlich die Lebensversicherung für die westliche Weltordnung, weil, die Achille Mbembe feststellt, "die liberalen Demokratien unserer Zeit angewiesen sind auf die Spaltung in Gleiche und Nichtgleiche oder auch in Freunde bzw. Verbündete und Feinde der Zivilisation. Ohne Feinde haben sie Schwierigkeiten, sich allein aufrecht zu halten. Ob es solche Feinde tatsächlich gibt, fällt dabei kaum ins Gewicht. Man braucht sie nur zu erschaffen, zu identifizieren, zu demaskieren und ans Licht zu holen" "Um den Hass wiederzubeleben, werden die Komplizen von gestern plötzlich in Feinde der gesamten Menschheit verwandelt und rohe Gewalt als Recht ausgegeben" (Politik der Feindschaft, S. 100).

An dieser Stelle, der rücksichtslosen Verteidigung einer unhaltbaren, überlebten Weltordnung, gibt es keinen relevanten Unterschied zwischen Clinton und Trump. Sind es die "Nichtgleichen" aller Länder, die sich vereinigen müssen, um diese Weltordnung zu stürzen. Oder müssen sie nur noch "die Scherben der zerfallenen Weltordnung" (Titel der Münchener Sicherheitskonferenz) aufsammeln?

Es mag sein, dass Scherben Glück bringen. Vor Krieg schützen sie leider nicht.


Am 19. Februar 2019 schrieb Hella-Maria Schier:

Während Trump anfänglich und immer mal wieder nicht viel Begeisterung für eine direkte Konfrontation mit Russland zeigte, waren seine agressive Haltung gegenüber dem Iran (was allerdings einen Konflikt mit Moskau behaltet) und seine Loyalität zu Israel nie ein Geheimnis. Letzteres gilt allerdings auch für Hillary Clinton.
Und auch Bernie Sanders bietet da aussenpolitisch keine hoffnungsvolld Perspektive. Einzig vielleicht die Grüne Jill Stein, die meine Favoritin gewesen wäre. Mit unseren militärfreudigen Grünen
nicht zu verwechseln.
Aber sie hatte nat.nie eine Chance.


Am 19. Februar 2019 schrieb Albrecht Storz:

"Und selbst an Rändern der Friedensbewegung wird er [Trump] als eine Hoffnung vermutet, weil er immerhin nicht zum alten Clinton-Obama-Klüngel gehört und noch selbst keinen Krieg ausgelöst hat."

Tatsache? Das kann ich kaum glauben. Aber relativ sicher bin ich mir, dass mit der ganz gewiss völlig durchgeknallten H. Clinton wir heute schon auf eine Menge mehr Tote und einige "Failed States" mehr schauen könnten, als es jetzt mit Trump der Fall ist.

Nur weil uns die Hillary aufgehübscht gezeigt wird, der Trump aber absichtlich roh, sollten wir uns nicht täuschen lassen. Und dass Trump auch ein Rad ab hat - wer wollte das bezweifeln. Insofern: sicherlich, man weiß nicht, was bei dem kommt. Und völlig klar ist: der Typ steht gewiss nicht etwa auf der Seite der mit Mühsal Beladenen und Geknechteten. Das wird aber auch keiner im Ernst glauben, oder?
Illusionen über die Verhältnisse sollten wir uns gewiss nicht machen. Aber Trump ist genau so gewiss (zumindest sehr wahrscheinlich) nicht die maßgebende treibenden Kraft hinter der zunehmenden Überrüstung und absehbarer Zerstörung aller Lebensverhältnisse (schließlich letztendlich ja auch in den USA indem sie ihr ganzes Land fracken). Da sind ganz andere Kräfte am Werk, für die Trump auch nur ein Würstchen darstellt.


Am 19. Februar 2019 schrieb Klaus-Peter Kostag:

Mr. Trump ist ein bemühtes amerikanisches Mittelmaß. Ein Paradebeispiel dafür, dass nicht nur adverse Selektion Imperien von Innen her zerfrisst. https://www.youtube.com/watch?v=MKrMFI_Mi9g
Alle seine bisherigen und künftigen Zick-Zack-Handlungen im Amt, seine spontanen Taktiken, Vertragskündigungen und Show-Einlagen beruhen nicht auf irgendeiner politischen Strategie, sondern wie bei der Frau Merkel, auf EITELKEIT. Er möchte die Entscheidungen seiner bedeutungslosen Vorgänger Bush und Obama im Nachhinein entwerten und ihnen Schlappheit und Fehler darin nachweisen. So hatte die Frau Dr. „Erika" Merkel 2015 nicht das Wohl von ihr selbst nachhaltig erschaffener Flüchtlingstrecks, sondern ausschließlich den FRIEDENS-NOBELPREIS im Auge. Aber Alles, was nicht strategisch zwingend voraus bedacht wird, sondern Bauchprodukte, Blähungen, intellektuelle Schwächeanfälle sind, erweist sich im Laufe der Zeit als eben nicht zweckmäßig und hin und wieder sehr zügig als kontraproduktiv. https://www.nzz.ch/wirtschaft/trumps-schutzzoelle-gehen-bisher-nach-hinten-los-ld.1459761
Der bedauerliche Gipfel wurde erreicht bei der Aufkündigung des INF-Vertrages. Viele kluge Leute Willy Wimmer, Ulli Gellermann, Ken Jebsen und andere hatten zuvor konstatiert, dass dieser Mittelmaßpräsident immerhin noch keinen Krieg neu angefangen hatte. Schon richtig aber mit der INF-Aufkündigung kommt die 180° Wende und die fast halbe Welt, zumindest die westlich werte, vom Regen nun gar in die Traufe.

Warum?

Dieser Vertrag war von Anfang 1987 an bis heute erst recht (nach der Überlegenheitswende der russischen Waffensteme) Klotz am Bein „russisches Gegenschlags-Antwortsystem". Russlands derzeit schnell zu installierende nuklear beköpften ISKANDER und KALIBR bedürfen keinerlei Vorlaufzeit und technischer Entwicklung mehr. https://www.anti-spiegel.ru/2019/was-hat-es-mit-den-neuen-russischen-waffensystemen-auf-sich-eine-zusammenfassung/
Über die neu zu installierenden NAHTOD-Krücken von Mittelstreckenraketen lacht sich die russische Raketenabwehr scheckig und p.....t sich anschließend heiter in die Hose. Die russischen Abwehrsysteme sind inzwischen bekanntlich mindest dreifach gestaffelt. Jeder einzelne Ring dieser mindestens drei hat eine per PC-Simulation wiederholt bestätigte Durchlässigkeit von lediglich zwischen 0,1 bis 0,3 Prozent selbst gegen anfliegende Raketen-Rudel oder einen Rudel-Täuschkörper-Mix. Von 10.000 NAHTOD-Raketen durchbrechen rein rechnerisch nachvollziehbar also dreißig den ersten Abwehrring, von diesen Raketen dann 0,3 % den zweiten, das wäre eine Rakete der Größe 0,09. Immer noch bedrohlich. Im dritten Ring würden davon dann 0,3% weiterfliegen, eine 0,27 Tausendstel-Rakete noch. Oder optimistischer: Eine 2,7 Zehntausendstel-Rakete oder 27 Hunderttausendstel-Rakete. Diese dann JewSA erpressten, unaufhaltbar zu installierenden Zehntausend HAHTOD-Raketen in NATO-EUROPA stehen zwar noch nicht in dieser Menge und sehr schnell ab sofort bereit, sollen aber noch profitbringend von amerikanischen Rüstungskonzernen entwickelt werden.

Dadurch begründet ist vorhersehbar und unvermeidlich:

Bei einer derart geballten werten westlichen Feuerkraft kann dann kein noch so intelligenter russischer Oberstleutnant Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow mehr den Fehlalarm und die daraus erwachsende putative Notwehr stoppen, die künstliche Kriegsintelligenz beider Seiten wird wohl eher in Sekundenbruchteilen Angriffs- und Gegenangriffsschlag jeweils exponentiell auf eben 100% erweitern. Und wenn West-Europa bis zur weißrussischen Grenze dann zu knapp 100% Lebendmenschen-leer ist, dann schlägt nicht Stunden, sondern nur Minuten später die zweite russische Antwort-Raketenrotte zuzüglich der nuklearen Unterwasser-Drohnen POSEIDON auf die JewSA-Insel ein, früher, vor den POSEIDONS und den Hyperschallis, noch gefühltes Festland.

Um mit GEIER-STURZFLUG zu sprechen: "Besuchen Sie EUROPA! Solange es noch steht.“

Soweit zu den (noch) nicht angefangenen Kriegen des mittelmäßigen Herrn Trump.

Antwort von U. Gellermann:

„Eitelkeit“ als Ursache für eine Politik gegen die Menschen wäre eine geradezu sympathische Erklärung. In Wahrheit geht es um Lobbyismus und Profitmechanismen.

Auch der im Video genannte Zusammenhang zwischen hoher Intelligenz und hohem Einkommen ist schlichter Unsinn. Häufig handelt es sich um einen Zusammenhang von Zufall und Skrupellosigkeit.


Am 19. Februar 2019 schrieb Brigitte Mensah-Attoh:

Nachricht: Es kann einem nur schlecht werden angesichts der Machenschaften bei dieser Konferenz und deren Teilnehmer aus Waffenproduzentenkreisen, hinter der TRUMP mitsamt seinem Busenfreund NETANJAHU stecken,
die mit erfrischender Offenheit dartun,
wie nötig doch ein KRIEG sei gegen den IRAN
deren "gemeinsames Anliegen" . . . .

WANN hat der Alptraum TRUMP and FRIENDS ein Ende!? ..


Am 18. Februar 2019 schrieb altes Fachbuch:

was soll man sagen: bis zum 06.03. sind die narren los!
- die genötigten waffenkäufer dieser anti-iran-koalition wurden ja auch nach auschwitz verschleppt! die turbanträger würden den nächsten holocaust planen, wird getönt!! man sollte meinen, dass jeder GRÜNE sagt, das kennen wir von den JUGOS schon und beteiligt sich am friedenskampf gegen die "koalition" der zusammengetriebenen. puste kuchen, wegen dem assad und iwan geht das nicht!
- und wie lange halten koalitionen mit dem ami noch?? der gastgeber polen torpediert doch gleich mal das visegrad-treffen IIINNN(?) jerusalem (riiiiichtiich;), weil die israelis ihnen auf eigenem boden kollaboration vorwerfen, wo das doch gesetzlich in polen verboten ist!
- ist dies vorher abgesprochen, dass germany nur den annen schickt??
- so, nun haben paar leutchen sich mit feuerwerk eingedeckt und sich vom imperator freigekauft, und die welt macht einen stellungswechsel nach münchen: SIKO in münchen
- clownesk, dass hier die teilnehmen durften, die in warschau nicht mal geladen waren;)
- karnevalistisch der name: SIKO
- der herold des künftigen friedensnobel-preisträgers redet mit seinen GEFOLGSLEUTEN tacheles: mehr kriegsbeteiligung und fracking-gas oder keine autoverkäufe!!
- unsere mutti, die nur halsketten trägt, um ihre arschkriecherei zu kaschieren, mit der besten rede ihrer laufbahn??? standing ovation gar und grabesstille bei pence!! w. wimmer spricht von einer anti-trump-koalition!! das mögen der galerist und er unter kollegen klären;)
- derweil, und ohne fußball-wm, wollen die arbeitgeber die sozialbeiträge deckeln!!
- und sie wollen sich auf südamerika stürzen!! wär ich in der bütt: scheiß auf dieselskandal (mutti erhielt gelächter als resonanz, weil sie sooo stolz auf dt. autos war;), aber wer läuft freiwillig ins minenfeld, wo der ami doch gerade seinen hinterhof herrichtet;)

zu guter letzt:
im haifischbecken wird es eng. europa als clownsfisch wird die symbiose aufgekündigt!!
nun muss es sich entscheiden. bislang war die lösung KRIEG!!!


Am 18. Februar 2019 schrieb Lutz Jahoda:

MIT SÄTZEN VON GERHART HAUPTMANN AUFZUWARTEN,
MAG NICHT GERADE GESCHICKT
ANMUTEN, DESSEN AKTUALITÄT WIR ABER NICHT SCHMÄLERN SOLLTEN, NUR WEIL ER IN UNSELIGEN ZEITEN AGNETENDORF IN SCHLESIEN UND DIE OSTSEEINSEL HIDDENSEE NICHT MISSEN WOLLTE:

"Wie wäre es mit einem neuen Begriff:
Humanitätsschurkerei?"

"Nichts ist so fürchterlich als die Macht der Dummheit in den Klugen."

"Der organisierte Wahnsinn ist die größte Macht der Welt."

HIER MEINE BESCHEIDENE ZUGABE:

Leider ein Kriegstreibertreffen in München,
Verhüllt mit Humanitätsschurkerei;
Doch schlampig gewesen beim Übertünchen.
Vergessen sind weder Töten noch Lynchen
Im Land der Armen und der Geldbarbarei.


Am 18. Februar 2019 schrieb Andreas Schell:

Krieg ist für die USA mit ihrer riesigen Militärmaschine bei gleichzeitiger Abhängigkeit von internationalen Rohstoffen doch eine prima Idee. Was im zweiten Weltkrieg schon einmal geklappt hat, wird wiederholt: die ganz Reichen konnten damals ihr Vermögen in die neue Zeit retten. Es braucht einen Schuldenschnitt, denn sonst müsste ja jemand sein Vermögen zurück geben. Das Geld der einen sind nun einmal die Schulden der anderen. Nur: wie stellt man das an, wenn man knapp 22 Billionen USD produziert hat, die unsterblich sind und alle jemandem gehören?

Das Ganze Gebräu hat mit Trump nicht so viel zu tun. Auch geht es sicher nicht um Religionen. Trump ist nur Mitglied in einem Oligarchen-Club, der bisher bei der Verteilung die zweite Geige spielte, und bedient eben andere, auf den ersten Blick neue Geld-Seilschaften.

Mit der Mehrheit aller Menschen auf der Welt hat das Ganze sowieso nichts zu tun, die stören bloß und wollen so was unlukratives wie Ruhe und Frieden.

Wo ein schöner, großer Krieg zum Wohl der internationalen Oligarchie stattfinden soll, ist noch nicht endgültig entschieden. Man prüft Optionen. Die USA setzen auf Iran, neuerdings Venezuela, und falls es dort nicht weiter geht, wieder mal auf Mitteleuropa. Vor einer direkten Konfrontation mit Russland und/oder China haben sie trotz aller Rüstung viel zu viel Angst. Gods Own Country muss erneut unberührt bleiben.

Wer das alles nicht will, sollte Reiche enteignen (ihnen das Geld z.B. per Vermögenssteuer wegnehmen), Gewaltverzicht zur obersten Maxime erheben, abrüsten und raus aus der NATO (ihnen die Waffen wegnehmen).

Ich fürchte, das wird unpopulär bleiben, obwohl es so offensichtlich ist. Die Reichen sind halt auch die Inhaber unserer Meinungen bzw. des Geisteszustands, den wir dafür halten.


Am 18. Februar 2019 schrieb Peter Winderlich:

„Netanjahu bezeichnet Nahostkonferenz als historisch“, schreibt die „Welt“, wo Netanjahu draufsteht ist Krieg drin. Wer hats bemerkt? Gellermann!


Am 18. Februar 2019 schrieb Linda Bendemann:

So funktioniert konsequente Enthüllung! Danke.


Am 18. Februar 2019 schrieb Jan Stegner:

Sie gehören zu den Wengen Publizisten, die sich mit der Konferenz der Willigen in Warschau beschäftigen und sie einordnen. Vor allem bei den Linken hat kaum jemand was gemerkt.


Am 18. Februar 2019 schrieb Heinz Schneider:

Zygmunt Baumann sah die Macht in den Händen der hyperglobalisierten Wirtschaft, der unkontrolliert agierenden Waffenindustrie sowie der weltumspannenden Medien, die mit ihren Schreckensmeldungen aus aller Welt das Gefühl der ständigen Bedrohung aufrecht erhalten.

Trotzdem empfehle ich, die auf der Münchener Sicherheitskonferenz gehaltenen Reden von Mike Pence, Yang Jiechi, Sergej Lawrow und Angela Merkel in voller Länge anzuhören. Daraus wird sonnenklar, dass es den USA allein um die Aufrechterhaltung der militärischen und ökonomischen Dominanz des Westens geht. Koste es, was es wolle, und sei es Krieg.
China und Russland bieten die einzige vernünftige Alternative an, nämlich eine globale Kooperation zur Lösung der Menschheitsprobleme.

Was bedeutet der aggressive Kurs der USA für Europa? Es soll künftig für die Kosten der kolonialen Ausbeutung der Welt selbst aufkommen und sich den USA unterordnen. Schluss also mit dem Vortäuschen einer sozialen Marktwirtschaft mit "Wohlstand für alle", mit der Schimäre eines Kapitalismus mit menschlichem Antlitz.

Das Deutschland nicht wegen wüster Kriegsdrohungen, sondern eher vor Importbeschränkungen für Autos erschrocken ist, zeigt den infantilen Zustand unserer, dem Konsumismus verfallenen Gesellschaften.

Deshalb ist es offen, ob Deutschland und Europa die gebotenen Chancen jenseits der westlichen Vorherrschaft wahrzunehmen in der Lage sein werden.

Soziale Befreiung und Demokratie jedenfalls, das wird mit jedem Tag deutlicher, setzen die Überwindung von drei K´s voraus, und zwar in dieser Reihenfolge: Konsumismus, Kolonialismus, Kapitalismus.


Am 18. Februar 2019 schrieb Jürgen Heiducoff:

Die "gemeinsame Herausforderung" der USA und einiger EU ? Länder ist natürlich die Gefahr aus Russland ? so wird es seit Jahren vor allem den Polen eingeredet. Was will die polnische und rumänische Regierung mit dem Kauf schlagkräftiger moderner und vor allem hoch mobiler Raketen-Artilleriesysteme der Firma Lockheed Martin Corporation erreichen? Man kann sich fragen, warum ein so hoch modernes und vor allem mobiles Gefechtsfeld-Waffensystem ausgewählt wurde? Bedarf es der Mobilität, um schnell vor den russischen Verbänden fliehen zu können oder um amerikanische Angriffsverbände beim Durchstoß nach Osten zu unterstützen? Natürlich geht es nur um ?Abschreckung?. Ein Spiel mit großen Gefahren für die Sicherheit in Europa! Wie auch immer. In jedem Fall wäre es humanistischer gewesen, hätte die rumänische und polnische Regierung die Millionen für die eigene Bevölkerung ausgegeben. Dann bliebe es den vielen Tausenden von ihnen erspart, als Bettler und im kriminellen und halbkriminellen Milieu deutscher Großstädte zu vegetieren. Eine soziale Zeitbombe weniger.


Am 18. Februar 2019 schrieb Andreas Buntrock:

" Sicher kann man von den Merkel-Maas-Annen nicht den Mut verlangen, der US-Hegemonialmacht auf die gierigen Finger zu klopfen."
----------------------------------------------
Ein Blick in die Sendung von Anne Will vom 17.02. 2018 und unseren
Westentaschen-Aussenminister Heiko Maas zeigt einmal mehr, wie recht Uli Gellermann hat.
https://daserste.ndr.de/annewill/Die-neue-Welt-Unordnung-muss-Deutschland-mehr-Verantwortung-uebernehmen,annewill5902.html

Das Maß für "keine Eier in der Hose" muss seit Maaß offensichtlich ganz neu definiert werden obwohl schon sein Vorgänger und vor allem sein
Vor-Vorgänger Steinmeier in Sachen deutsche Aussenpolitik versucht haben, die Messlatte für eine friedensstiftende deutsche Aussenpolitik möglichst nicht allzu hoch zu hängen und diese dann trotzdem noch zu reissen.

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