Flüchtlings-Mission in Mali

Wir schaffen das! Ab!

Autor: U. Gellermann
Datum: 19. Oktober 2015

Wenn Sie in Ihrer Nähe das Wort "Mission" hören, sollten Sie unbedingt in Deckung gehen. Denn im Tarnanzug-Sprech der militarisierten deutschen Medien bedeutet Mission Krieg. Noch ist die Afghanistan-Mission nicht beendet, schon soll die Bundeswehr zu einer weiteren Missionierung aufbrechen. Das Ziel ist das afrikanische Mali und eigentlich ist die Bundeswehr bereits seit dem Februar 2013 mit einem Bundestags-Mandat in Mali unterwegs. Aber weil eine militärische Lösung des Bürgerkrieges seit zwei Jahren nicht gelingt, soll die deutsche Armee ihr Kontingent jetzt verstärkt in die Kämpfe werfen: "Deutschland hat ein besonderes sicherheitspolitisches Interesse an der weiteren Stabilisierung Malis", teilte uns das Verteidigungsministerium in seiner Gnade jüngst mit und vergass zu erwähnen, dass "Stabilisierung" eines dieser Worte ist, das die nächste Granate ankündigt.

Würden Sie Frau von der Leyen ein gebrauchtes Gewehr abkaufen? So blöde darf eigentlich keiner sein. Aber die kampftrunkene deutsche Medienlandschaft hat der Dame Leyen hat schon im Januar 2014 folgenden Satz ohne Mucken abgekauft: "In Zentralafrika entfaltet sich ein blutiger Krieg zwischen Christen und Muslimen. Wir können nicht zulassen, dass der Konflikt die ganze Region in Flammen setzt." Ein Satz, mit dem die Frau schon damals eine Verstärkung des Bundeswehreinsatzes in Mali begründete. Nicht mitteilen wollte von der Leyen, dass es Gold gibt in Mali. Nach Südafrika und Ghana hat Mali die drittgrösste afrikanische Gold-Industrie. Auch Uran kann man im Land finden. Und natürlich ist die missionierende USA in Mali unterwegs: 1998 bildeten rund 70 Soldaten der US-amerikanischen 3rd Special Forces Group im Rahmen des Trainingsprogramms African Crisis Response Initiative (ACRI) ein malisches Bataillon für "Friedensmissionen" aus. Und wie jeder weiß: Wo US-Forces sind, da ist der nächste Krieg nicht weit entfernt.

Doch mitten in der tödlichen Stille deutscher Medien meldete sich jüngst sogar Theo Sommer, früherer Herausgeber der ZEIT, staatlich geprüfter Atlantiker und als "Bilderberger" keiner linken Regung verdächtig: "Jeder dritte Flüchtling, der letzthin aus dem Mittelmeer gefischt worden ist, stammt aus Mali. Sie flohen ein korruptes Regime, das wir nicht mit unseren Hilfsgeldern stützen sollten. - - Präsident Ibrahim Boubacar Keïta aber hat sich, kaum gewählt, für 37,5 Millionen Euro – ein Drittel des jährlichen deutschen Entwicklungszuschusses – ein prunkvolles Präsidialflugzeug angeschafft, obwohl er bereits eines hat." Mit Boubacar Keïta steht ein Mann der heimischen Oligarchie an der Spitze Malis, dessen Streitkräfte schon seit 2007 von der Bundeswehr unterstützt werden: Es wurde ausgemustertes Gerät, darunter 32 LKW, 14 kleine Boote und vier Wolf Geländewagen von der Bundeswehr nach Mali geschafft. Im Jahr 2009 wurde Mali ein offizielles Partnerland der Ausstattungshilfe für ausländische Streitkräfte. Außerdem wurde ein Ausbildungszentrum für Bundeswehr-Pioniere gebaut.

"Das Land ist eine Drehscheibe für die Flüchtlingsrouten", sagte Frau von der Leyen den Deutschen ins Gesicht. Es sei daher "wichtig, dass Mali dauerhaft befriedet wird und Schlepper nicht weiter ihre üblen Geschäfte machen". In die Reihe der Befriedungs-Argumente hat sich jetzt ein neues eingeschlichen. Ging es bisher vorgeblich um Freiheit, Menschenrechte oder Terrorbekämpfung, will die Verteidigungsministerin jetzt auch noch die Flüchtlinge bekämpfen. Gleich vor Ort will sie befrieden was das Zeug hält. Zunehmend ist auch das Grundgesetz auf der Flucht, das weder den Grund noch den Ort der neuesten Mission erlaubt.

Bisher wurden nur 9900 Flüchtlinge aus Mali bei ihrer Flucht über das Mittelmeer gezählt. Tote nicht eingerechnet. Der Staat Mali ist ein Zerfallsprodukt des Kolonialgebietes "Französisch-Sudan". Der weiße Mann herrschte dort von 1890 bis bis 1960. Von daher ist es nur logisch, dass die Kinder des Kolonialismus zur Quelle ihres Elends fliehen, dorthin wo die ihnen geraubten Rohstoffe in Kapital verwandelt wurden, wo die Gründer ihrer künstlichen Staaten zu Hause sind. Schon die einfache Beobachtung der letzten Jahre besagt, dass militärische "Missionen" nur die Zahl der Flüchtenden erhöht. Zu solchen Beobachtungen ist die Regierung Merkel offenkundig nicht in der Lage. Statt dessen speist die oberste Fluchthelferin ihre Wähler und auch die Flüchtlinge mit dem Satz "Wir schaffen das!" ab. Wer zugleich Waffen in alle möglichen Krisengebiete exportiert und auch deutsche Soldaten, dessen Zynismus wird nur mühsam mit dem dünnen Firnis der Humanität übertüncht. Das einzige was Merkel & Co. wirklich schaffen, ist das Grundgesetz. Und zwar ab.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 26. Oktober 2015 schrieb Markus Schmitz:

@Heiducoff
......nichts in der Politik geschieht zufällig! Somit ist auch die derzeitige, durch die Angriffskriege der USA/NATO ausgelöste
Völkerwanderung gen Westen und insbesondere nach Deutschland, kein Zufallsprodukt eben dieser Angriffskriege. Sondern diese Völkerwanderung wurde
bewußt und kalkuliert, als Mittel zur Destabilisierung der EU, ausgelöst.
Eine Bevölkerung in Unruhe und Angst wird um eine starke Hand betteln. Diese starke Hand wird in Form unserer Regierungen und deren Exekutive, im Zweifel durch
die Hilfe "befreundeter Streitkräfte", diese Bevölkerung in Angst dazu bringen, bereitwillig weitere ihrer Freiheitsrechte zugunsten eines überbordenden "Sicherheitsstaates" aufzugeben.
Ziel ist die Kontrolle der Wenigen über die breite Masse der Vielen. Schließlich sollen TTIP und CETA um jeden Preis gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt werden. Eine Bevölkerung in Angst ist für die Eliten wunderbar zu kontrollieren und in jede Richtung zu manipulieren.
Darum geht es in Wahrheit!
Alles hängt zusammen! Die Kunst besteht darin, die winzigen Spinnenfäden zu finden, die das "Große Ganze Bild" sichtbar werden lassen.


Am 20. Oktober 2015 schrieb Manfred Ebel:

Herr Heiducoff, wir stimmen auch darin überein, dass die Welt erkennbar ist.
Sie schreiben: "Wir waren nicht in der Lage, ein Parlament zu wählen, dass die Bundesregierung zu einer nachhaltig friedlichen Politik führt." Zwar unterstützen wahre Humanisten alle Reformen zum Wohle der Ausgebeuteten, aber sie wissen auch, dass im Kapitalismus/Imperialismus nachhaltige friedliche Politik sowie dazu befähigte Regierungen auf Dauer unmöglich sind. Da hilft nichts außer denen deren Auftraggeber zu entziehen. Ihr wehmütiger Satz wandelt sich in eine Forderung.

Auch der prägnante Satz: "Es ist gerecht, nun denen abzugeben, auf deren Kosten deutsche Unternehmen hohe Gewinne einstreichen konnten." bedarf des Überdenkens. Meinen Sie wirklich "abgeben?" und "einstreichen konnten"?
Sollen "wir" den Maliern vom Gold, das "wir" stehlen, etwas "abgeben"? Haben Sie das eingestrichen? Ich möchte hier nicht sarkastisch werden.
Wir hier können gar nicht anders, als bei Lidl & Co. einkaufen.
Aber wir können Lidl Co. beseitigen.
Soweit ich weiß, wissen auch Sie das. `Es genügt nicht zu wissen, man muss auch anwenden.´
Widergutmachung ist nicht des Rätsels Lösung. Und wir können auch nicht widergutmachen. Wir können zur Änderung der Grundlagen beitragen.
Die Erkenntnis, sich zum Werkzeug gemacht zu haben, ist schon ein bedeutender Schritt.
 


Am 20. Oktober 2015 schrieb Georg Bernhard:

Merkel irre
Ihre Nachricht: ich beglückwünsche Sie zu dieser Äußerung.......DE befindet sich in einer existenziellen Notlage. Verursacht durch eine Psychopathin. Der Bundestag muss die Vertrauensfrage stellen und für klare Verhältnisse sorgen.
Danke


Am 20. Oktober 2015 schrieb Burkhard Ohligs:

Es gibt Orte, wo ich mit Gewißheit Geisteskranke finden kann. Es sind die Machtzentralen auf unserem Planeten. Verfolge ich ihren Weg zurück in die Vergangenheit, finde ich, ohne suchen zu müssen, schöne Worte, Hoffnung gebende Versprechen Hand in Hand mit Chaos und Zerstörung.


Am 20. Oktober 2015 schrieb Jürgen Heiducoff:

WIEDERGUTMACHUNG gegenüber den Flüchtlingen – unser aller Pflicht
von Jürgen Heiducoff

Ich wende mich angewidert ab von dem, was da in Dresden und anderenorts durch PEGIDA oder Rechtsextremisten gegen Flüchtlinge geäußert wird. Sie tun so, als gebe es eine externe Kraft oder einen Plan, Europa und insbesondere Deutschland mit zumeist moslemischen Flüchtlingen zu überschwemmen. Selten hört man, dass der zu einer Völkerwanderung ausartende Flüchtlingsstrom ein ungewolltes Produkt der Expansion unserer eigenen westlichen Gesellschaft ist. Die Kriege der USA, denen wir folgten oder die wir unterstützten, haben weitgehend zur Zerstörung der Lebensgrundlagen in weiten Gebieten des Mittleren und Nahen Ostens sowie des afrikanischen Kontinentes geführt. Hinzu kommt die Sanktionspolitik westlicher Staaten. In Krisenregionen sind durch die Bundesregierung immer wieder einseitig Konfliktparteien unterstützt worden, auch mit Waffen und militärischer Ausbildungshilfe. Der gewinnbringende Export moderner, auch schwerer Waffen führte weiter zur Destabilisierung ganzer Regionen. Die Bundesregierung war und ist daran massiv beteiligt.
Unsere Gesellschaft, die meisten von uns, haben versagt. Wir waren nicht willig und nicht fähig, die Instrumente der Demokratie zu nutzen, die Kraft aufzubringen, eine andere Politik zu erzwingen. Wir waren nicht in der Lage, ein Parlament zu wählen, dass die Bundesregierung zu einer nachhaltig friedlichen Politik führt.
Die Politik der Bundesregierungen der letzten Jahre hat dazu beigetragen, dass in weiten Gebieten dieser Welt die Lebensgrundlagen der Menschen zerstört worden sind. Auch ich habe an einem der Feldzüge der Demokratie - als Soldat in Afghanistan, teilgenommen. Den Scherbenhaufen dieser Mission sehen wir in diesen Tagen. Immer mehr Menschen aus dem geschundenen Land am Hindukusch fliehen. Viele von ihnen haben für uns Deutsche als Dolmetscher, Wachleute oder Tagelöhner gearbeitet.
Nun sind wir zur WIEDERGUTMACHUNG gegenüber den Flüchtlingen aus UNSEREN KRIEGSGEBIETEN verpflichtet.
Diese Überzeugung ergibt sich aus meiner atheistisch - humanistischen Erziehung.
Die meisten der Flüchtlinge, die aus den Regionen unserer Kriege kommen, sind Opfer der Politik der westlichen Regierungen. Zur Wiedergutmachung an der entstandenen humanitären Katastrophe wären normalerweise die politischen Entscheidungsträger verpflichtet. Da aber die überwiegende Mehrheit der wahlberechtigten Bürger die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD gewählt haben, sind auch sie zur Wiedergutmachung verpflichtet.
Wir müssen nun unseren Wohlstand teilen. Denn unseren Wohlstand haben wir nicht nur unserem Fleiß und unserer Unterwürfigkeit in der Hierarchie der Ausbeutung zu verdanken. Er ist auch auf dem Rücken anderer Völker in den Niedriglohnparadiesen und in den rohstoffreichen Ländern gewachsen.
Es ist gerecht, nun denen abzugeben, auf deren Kosten deutsche Unternehmen hohe Gewinne einstreichen konnten. Aber auch die Kunden vieler Discountketten von Lidl bis KiK sparen auf Kosten anderer Menschen in den Billiglohnländern. Teilen sollten vor allem die Kriegsgewinnler, denen es in der Regel gut geht.
Doch teilen und wiedergutmachen müssen wir alle! Wir waren nicht fähig und nicht willig, die Instrumente der Demokratie zu nutzen und durch Wahlen, Demonstrationen und massive Proteste die Regierung zu einer anderen Politik zu zwingen.


Am 20. Oktober 2015 schrieb Robert Haussen:

@ Carla Breuer
Hinzu kommen Hintergrundinformationen, die sonst nirgends zu finden sind. Und ausgerechnet den verblasenen Theo Sommer als Kronzeugen zu nehmen, darauf muss man erst mal kommen. Chapeau!


Am 19. Oktober 2015 schrieb Andreas Buntrock:

"Das einzige was Merkel & Co. wirklich schaffen, ist das Grundgesetz. Und zwar ab."
-------------------------------------------------

Schon längst geschehen, diese Abschaffung!

Und von der Leyen und deren sogenannte "Verteidigungs"-Politik sind nur EIN traurige Beleg dafür!
Lediglich das Phlegma des deutschen Michel in dieser Frage und die offene Verlogenheit der führenden sPD-Chargen sind als NOCH trauriger anzusehen.
Und natürlich die gewissenlosen Transatlantiker in den Redaktionen "unserer" sogenannten Leitmedien.
Aber was soll`s - zu spät ist halt zu spät.


Am 19. Oktober 2015 schrieb Pat Hall:

Wer dem Teufel die Streichhölzer entwendet,damit dieser keine neuen Hoellen entzuenden kann,der sollte den Nobelpreis bekommen


Am 19. Oktober 2015 schrieb Fash Flash::

Last not least:
Letztlich haben die Bürgerlichen im Laufe ihrer längeren Geschichte erkannt, daß die gewöhnliche kapitalistische Ausbeutung von Mensch und Natur (die heutzutage zwar so krass wie noch niemals zuvor ist, aber von vielen kaum noch wahrgenommen wird) weitaus effizienter und auch "nachhaltiger" als z.B. Raub, Plündern oder ähnliches ist.

Das unterscheidet diese von ihren kolonialen Vorgängern.
Anstatt z.B. ein Land zu erobern ist es viel besser, das zu kaufen.
Um anschließend andere (natürlich gegen Bezahlung) für sich arbeiten zu lassen.
Das bringt in kapitalistisch guten Zeiten viel mehr Profit als die "rohe Gewalt", die schließlich nicht nur kostet, sondern auch das "Image" schädigt.

Während frühere Kolonialisatoren bzw. Eroberer meist mit heftigen Widerständen konfrontiert waren, sind heutige sog. Investoren bekanntlich gerne gesehen und werden freundlich hofiert.
Das ist der wesentliche Unterschied zwischen früher und heute.

Antwort von U. Gellermann:

Welche fundamentale Erkenntnisse: Der modere Kapitalist raubt nicht mehr! Wie nennt man denn die diversen Rostoff-Raubzüge (Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, etc.)? Es werden sicher die „Gern-Gesehen-Kriege“ sein.


Am 19. Oktober 2015 schrieb Michael Kohle:

Werter Herr Gellermann,


wäre es - aber nur wenn es keine großen Umstände macht - irgendwie evtl. vielleicht möglich, dafür zu sorgen, dass es auch in Zukunft bei "kleinen Hinweisen" von Inkognito (flash Flash) bleibt. Es wäre nämlich nicht auszuhalten, irgendwann auch noch von "großen Hinweisen" überrascht zu werden, Hinweise z.B. darauf, warum die Menschheit ohne Kapitalismus nur dahinsiechen müsste. Wo wären - nur bspw. - denn die ganzen rohstoffreichen Länder Afrikas abgeblieben, wenn sie nicht per Glasperlen und Feuerwasser von ausländischen Konzernen im wahrsten Sinne "gefördert" worden wären? Und was das fortentwickelte Grundgesetz betrifft, das haben wir schon zur Kenntnis genommen, dass das seit Beginn zügig einer dringlichen Bearbeitung erfahren durfte.Heute gilt längst, es gilt davon nur, was nicht anderweitig abschließend geregelt wurde, in Besatzungsstatuten, ersatzweise in NATO- und EU-Verträgen.

Zum eigentlichen Thema habe ich eigentlich nichts hinzuzufügen. Da haben Sie alles auch in meinem Sinne dargelegt. Doch, eine Überlegung habe ich noch. Was wird wohl aus der Drehscheibe für die Flüchtlingsrouten, wenn da auch mal ein Doppeldecker von Putin´s Gnaden vorbeischaut. Gilt dann auch der Grundsatz: nichts läuft mehr, aber alles hin und her,? 
 

Antwort von U. Gellermann:

Der kleine Hinweiser hat noch vier weitere Hinweise. Einen davon werde ich noch veröffentlichen, er ist zu schön.


Am 19. Oktober 2015 schrieb Jög v. Paleske::

Zunächst einmal: Schon 1992 ließ der damalige Verteidigungsminister Volker Rühe die Bundeswehr in Somalia einmarschieren - seitdem ist Somalia zerstört und die Fischgründe werden völkerrechtswidrig und illegal von riesigen ausländischen Trawlers - geschützt von der Bundesmarine! - leergefischt (daher die "Piraterie", weil die somalischen Fischer keine fische und keinen Lebensunterhalt mehr fanden).

Jetzt der Afrika-Einsatz in Mali. Aber: Die Zerstörung Malis hat gerade auch die Merkel-Regierung zu verantworten, weil sie sich stets auf die Seite der Zerstörer der Länder - von Afghanistan bis Libyen stellte - und dies unterstützte.

Die Ursachen der heutigen Lage in Mali:
Mali besteht aus zwei Wirtschafts- und Kulturkreisen. Der fruchtbare Teil Malis im Süden, am Niger, ist von Bauern besiedelt. Das nordöstliche Wüsten- und Steppengebiet ist von den herdennomadischen Tuaregs besiedelt. Die Tuaregs wurden von den Regierungen in der Hauptstadt immer benachteiligt, so daß es schon immer (seit 1916) Sezessionsbestrebungen der malischen Tuaregs gab.
Als der libysche Staat und die libysche Regierung (von Nato- und russischen Medien immer als "Diktator Gaddafi" bezeichnet) von ausländischen, islamistischen Söldnerarmeen und Bombern und Drohnen der Natostaaten angegriffen und zerbombt wurde, kämpften die Tuaregs aus Mali an der Seite der libyschen Regierung ("Gaddafi"). Als Libyen zerstört war kehrten sie in ihr nördliches Mali zurück. Jetzt aber verfügten sie über ausreichend Waffen und Kampferfahrung, um sich gegen die Regierung in der Hauptstadt (Bamako) die Loslösung zu betreiben. Sei waren dabei auch erfolgreich. Im März 2012 erfolgte ein (sicherlich US-gelenkter) Putsch gegen die damalige, gewählte Regierung in Mali. Einen Monat später erklärten die Tuaregs den Waffenstillstand und reifen ihren Staat "Azawad" aus: "Am 6. April 2012 verkündete die MNLA, ihre Ziele erreicht zu haben, beendete die Offensive gegen die Regierungstruppen und erklärte die Unabhängigkeit von Azawad.[2]" - siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Konflikt_in_Nordmali_(seit_2012) .

Der Staat Azawad bestand bis 2013 - siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Azawad . Aber natürlich sollten die ehemaligen Unterstützer Libyens ("Gaddafi"), die sich den Haß der Nato-Staaten zugezogen hatten, nun bestraft und vernichtet werden. Nach allzu bekanntem Muster schickte nun die Nato (d. h. auch die BRD!) - aber auch Katar (+Türkei+Saudi-Arabien usw.) von ihnen ausgebildete und bestbewaffnete Islamisten nach Nordmali. Diese vernichteten nun Staat und Strukturen der malischen Tuaregs - und ein riesiger Strom von Tuaregs flüchtet seit damals in den Süden Malis.

Wer mehr dazu lesen möchte - hier einige links
http://www.sueddeutsche.de/politik/konflikt-in-mali-tuareg-nehmen-malische-islamisten-fest-1.1591564
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/mali-tuareg-nun-doch-gegen-islamisches-azawad-11771389.html
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/mali-tuareg-kaempfen-gegen-islamisten-11778128.html
http://www.taz.de/!5097874/
http://www.france24.com/en/20130121-qatar-mali-france-ansar-dine-mnla-al-qaeda-sunni-islam-doha/
http://www.heise.de/tp/artikel/38/38532/1.html ("Der ehemalige UNO-Sonderberichterstatter Jean Ziegler mahnt angesichts der Mali-Krise ein Umdenken in der Politik des Westens an ... An seiner Analyse lässt Ziegler kein Zweifel. Der Westen sei der Hauptverantwortliche für die schwierige Situation Malis")
http://thebrokeronline.eu/Articles/Sahel-Watch-a-living-analysis-of-the-conflict-in-Mali

Daß nun ausgerechnet diese v. d. Leyen (Töchterchen des rechtsradikalen Ernst Albrecht, Ex-Ministerpräsident von Niedersachsen) dort "Frieden" stiften will, ist genau absurd, wie die Tatsache, daß diese Merkel nun ausgerechnet den türkischen Machthaber um Hilfe anbettelt - obwohl es gerade dieses türkische Regime war, daß maßgeblich die Zerstörung von Syrien, Libyen usw. ermöglichte, und das stets die Islamisten (Al Kaida, Al Nusra, ISIS) ausgebildet und bewaffnet hat - und die uns betreffenden Flüchtlingsströme überhaupt erst verursacht(!) hat.


Am 19. Oktober 2015 schrieb Lutz Jahoda:

DIE RAYMOND-CHANDLER-MEDAILLE
FÜR INVESTIGATOR GELLERMANN

Sollte es so einen Orden geben - womöglich gar in Gold - würde Uli sich geehrt fühlen, aber den Orden schon allein des Goldes wegen ablehnen.
Gestern erst wieder bei Jauch, war von Sonntagstalker Günthi Klage zu vernehmen über unberechtigte Anschuldigungen, dass die deutsche Presselandschaft einseitig gesteuert sei. Regelrecht amüsiert zeigte er sich darüber, was offensichtlich zur Selbsttherapie gehört, zu verdrängen, was ihn zur Aufgabe dieses brenzligen Postens bewog, sich weiterhin wöchentlichen Kritiken ausgesetzt zu sehen, Regierungsmeinungen zu vertreten, anstatt Geschehnisse neutral zu analysieren. So steuerte er auch gestern mit geschickt ausgesuchten Gästen an der Wahrheit vorbei, das Imperium unbenannt zu lassen, dessen jahrelangen Interventionsmanöver das gegenwärtige Flüchtlingsdrama erst in Gang brachten. So muss es bei der Einschätzung bleiben; denn gäbe es eine saubere Medienlandschaft unter den konzerngelenkten Zeitungen, stünde der Gellermann-Beitrag in der FAZ, in der SÜDDEUTSCHEN oder im SPIEGEL.
Die genötigt einseitige Sicht macht die Regierenden zu gespaltenen Persönlichkeiten, die eigentlich alle auf die Psychiatercouch gehören. So dürfte Frau von der Leyen total verdrängt haben, dass in Syrien unter Assad die christliche Bevölkerung den Schutz des Staates genoss. Nun führt sie an, deutsche Soldaten nach Mali schicken zu müssen, um dort die Christen zu verteidigen. Frage: Warum dort und nicht in Syrien?
Gellermann gibt die Antwort: Im Fadenkreuz: Uran und Gold - was zählt da Blut, was zählt da Sold?


Am 19. Oktober 2015 schrieb Alexander Kocks:

Sie, Herr Gellermann, sollten eigentlich wissen, dass die Spezialität deutscher Soldaten das Bohren von Brunnen ist und das ist eine grundsätzlich humanitäre Tätigkeit, die schon in Afghanistan die Bevölkerung begeistert hat. Wenn ich mich recht erinnere hat die französische Armee ihre Befriedungsmission in Mali in etwa zu dem Zeitpunkt begonnen, als in der BRD der Wunsch aufkam die im Ausland gelagerten Goldreserven zu repatriieren. Zufälligerweise hat die BRD ca 40 tonnen dieses Materials in Paris bei der franz. Nationalbank eingelagert und wenn ich mich nicht täusche beträgt die
jährliche Goldproduktion Malis ebenfalls 40 tonnen. Ich könnte mir vorstellen, dass die
Bundeswehr den Franzosen beim Abtransport dieses seltenen Metalls behilflich sein könnte.


Am 19. Oktober 2015 schrieb Hans Rebell-Ion:

Ja! --- nun rächt sich die frühere "christliche
Mission" in Afrika, die eine Kolonisation zwecks Versklavung der "Neger", der "Wilden", der "Hottentotten", der "Un-Zivilisierten" war! Das "christliche Abendland" ist eine besonders g i e r i g e "Rasse", die viel Unheil, Tränen, Blut und Tod durch ihr ständiges "Kriegen"-Wollen anderen Völkern brachte und bringt! "Christlich-abendländisch-transatlantische Kultur" ... ist eine KRIEGS-MISSION!!!


Am 19. Oktober 2015 schrieb Manfred Ebel:

Aus mehreren längeren und sehr intensiven Aufenthalten kann ich berichten: Malier sind samt uns sonders sehr friedvolle Menschen. Das Individuum geht in der Gemeinschaft auf. Keïta z.B. ist eine der verbreitetsten Familienverbände in Westafrika. Daneben und gleichberechtigt gibt es Coulibaly und einige weitere. Traditionen einschließlich nativer Religionen bestimmen durchgehend das Denken und Verhalten, auch etwa vordergründig christliches (3%) oder muslimisches(>90%), die gut nachbarschaftlich zusammenlebten.
Tradition ist bspw. auch, dass jeder, der im Beispiel Keïta heißt und also aus dem Familienverband stammt, jeden anderen Keïta unbedingt unterstützt. Geld und materielle Güter sind nicht "meins" wie der westliche Wert, sondern dienen einer Gruppe von je etwa 20 Familienmitgliedern.
Staats- und Verwaltungs- und juristische Grenzen nach westlichen Vorstellungen sind ein aufoktroyertes widernatürliches Etwas.
Fähigkeiten, Mentalität, Tradition und Denken der Malier unterscheiden sich so grundlegend von unseren Vorstellungen, dass wir unsere Urteile seinerzeit ständig(!) über den Haufen werfen konnten.
Fazit meiner Erfahrungen und Erkenntnisse von vor 10 Jahren sind, dass Mali und Afrika keine Chance haben (sollen), jemals den Lebensstandart der sog. westlichen Welt zu erreichen. Für den Imperialismus sind sie gut für die Rohstoffressource und sonst nichts.

Von Deutschland kennen Malier Fussball und Autos. Ihre Vorstellungen von Europa sind die aus dem Werbefernsehen und Soaps und dass Europäer immer Geld in der Tasche haben. Anfang der 2000er Jahre lernte ich auch einige ehemalige Soldaten und Offiziere kennen, die zu deren Ausbildung bei der deutschen Bundeswehr in D waren.

Aus eigener Anschauung kann ich die Leser versichern, dass v.d.L.´s Satz richtig lauten muss: "In Zentralafrika entfaltet[en wir] ... ein[en] blutige[n] Krieg zwischen Christen und Muslimen [und werden es immer wieder tun]."

Ich kann ergänzen, dass ein Projekt zur eigenverantwortlichen, kurzfristigen und vollständigen agrarischen Lebensmitteleigenversorgung von malischen ministeriellen Verantwortlichen begeistert aufgenommen wurde. 5 Mio. Investitionen konnten sie allerdings nicht aufbringen. In Deutschlands Hilfsorganisationen und bei der UNCCD fand sich letztlich niemand, der es aufgreifen oder unterstützen wollte.


Am 19. Oktober 2015 schrieb Eard Wulf:

Das schlimme daran ist das Sie Links anders interpretierten als ich, meine "Vorfahren" waren echte Kommunisten - begutbar, und begehbar, auf einem der letzten Friedhöfe - mit Plasteschildern. Für jemanden, der links des Rechts aufgewachsen ist, der nicht weiss, welche Sorgen, Ängste, Nöte und "die Berliner"(Jargon) mit sich tragen, haben Sie tatsächlich eine hochtragende Meinungsvielfalt. Ich möchte Ihren Beitrag nicht, damit, schmälern. Er ist wichtig und Richtig! Nehmen Sie sich dennoch die Zeit, sich umzuhören.

Antwort von U. Gellermann:

Mit solchen Vorfahren kann ich natürlich nicht konkurrieren. Wo tragen Sie denn Ihr Gütesiegel?


Am 19. Oktober 2015 schrieb Flash Flash:

Sehr geehrter Herr Gellermann,
ein kleiner Hinweis zu Ihrem neuen Artikel:

Bekanntlich wurden die Rohstoffe (z.B. in Mali) in der Regel nicht "geraubt", sondern (meist von ausländischen Konzernen) gekauft.
Und zwar zu sog. Weltmarktpreisen, die täglich an den einschlägigen Börsen neu bestimmt werden und steigen bzw. sinken können.

Aber für Menschen, die vom Kapitalismus sowieso kaum etwas wirklich verstanden bzw. begriffen haben, ist das nicht schlimm genug.
Weshalb diese stets übertreiben müssen.

Desweiteren schaffen Merkel und Co. das Grundgesetz nicht ab, sondern entwickeln das in ihrem Sinne weiter.
(Was die Mächtigen schon stets gemacht haben, schließlich ist das deren Gesetz.)
Zumal die sog. Notstandsgesetze, welche diese Gesetze im Ernstfall jederzeit außer Kraft setzen können, bereits längst (mit überwältigender Mehrheit im Parlament) und völlig legal beschlossen wurden.

Aber naja, was ist schon die Wirklichkeit gegen die Phantasien eines älteren Mannes.

Antwort von U. Gellermann:

Sie haben eine Meinung, wie schön.

"Unter der Bezeichnung Kongogräuel wurde die systematische Ausplünderung des Kongo-Freistaats etwa zwischen 1888 und 1908 bekannt, als Konzessionsgesellschaften, vor allem die Société générale de Belgique, die Kautschukgewinnung mittels Sklaverei und Zwangsarbeit betrieben. Dabei kam es massenhaft zu Geiselnahmen, Tötungen, Verstümmelungen und Vergewaltigungen. Es wird geschätzt, dass acht bis zehn Millionen Kongolesen den Tod fanden, etwa die Hälfte der damaligen Bevölkerung.". So "kauften ausländische Konzern" ein, das ist, ein wenig verfeinert, bis heute so.

Und Frau Merkel "entwickelt das Grundgesetz weiter". Na klar, wie die Nazis mit der Notverodnung die Weimarer Verfassung weiter entwickelten. Nur ohne Notverordung.

Und wenn Sie jetzt auch noch Ahnung hätten, dann wäre das noch schöner.


Am 19. Oktober 2015 schrieb Carla Breuer:

Im Deutschen Mainstream kaum eine Zeile zu Mali. In der Rationalgalerie: Auf der Startseite. Und mit Fakten, Fakten, Fakten. Danke!


Am 19. Oktober 2015 schrieb Benny Thomas Olieni:

"In Zentralafrika entfaltet sich ein blutiger Krieg zwischen Christen und Muslimen. Wir können nicht zulassen, dass der Konflikt die ganze Region in Flammen setzt. Ein Satz, mit dem die Frau schon damals eine Verstärkung des Bundeswehreinsatzes in Mali begründete."
- Wir haben nochmal Glück gehabt, lieber Uli Gellermann.
Stellen Sie sich vor, dieser Konflikt zwischen "Christen und Muslimen" hätte sich in China entfaltet! Dann stünde die Bundeswehr jetzt in China.
Das wäre noch viel gefährlicher!
- Oder stellen Sie sich vor, dieser Konflikt zwischen "Christen und Muslimen" würde sich in unserem hiesigen besetzten Gemeinwesen entfalten!
Dann bekämen die Übungen im Häuserkampf durch die Bundeswehr einen echten Zusatz-Nutzen!
- Frau Drei-Weltkrieg-Taft, halten Sie ihre Augen offen, zum Wohle des deutschen Volkes, wie immer! 
Wir dürfen auch vor Bundeswehr - Einsätzen in China oder in der BRDDR nicht zurückschrecken, wenn es gilt, "Muslime" vor "Christen" zu schützen, oder umgekehrt, oder beides, oder auch das nicht.



Am 19. Oktober 2015 schrieb Markus Schmitz:

Uli Gellermann wiedermal extraklasse!!! Besonders gut gefällt mir:<"Zunehmend ist auch das Grundgesetz auf der Flucht, das weder den Grund noch den Ort der neuesten Mission erlaubt."> Aber der gesamte Artikel an sich ist eine Glanzleistung. Lieber Uli, so gut, so treffend, so sarkastisch, so ironisch haben Sie schon lange nicht mehr formuliert. Gratulation und Danke!!!


Am 19. Oktober 2015 schrieb G. Pietrzak:

Ach, Herr Gellermann – es ist zum K!


Am 19. Oktober 2015 schrieb Eard Wulf:

Es ist ein grundlegendes Problem, Menschen dort anzusiedeln, bei dennen die Tante die Schwester ist. Wenn das ein konjunktur-programm sein soll, dann hat unsere "Mutti" extrem daneben gehauen. Das sage ich, als Linker - von links. Es ist doch klar, das es in einer homogenen Gesellschaften ein Ungleichgewicht geben wird.. Ich habe die "Kloppe" erlebt, die einem ausesnstehenden blüht. Aber, hey, unsere Gesellschaft - schaft auch dasssss.

--
ich konnte nicht anders

Antwort von U. Gellermann:

Das „Linke“ daran ist mir entgangen.


Am 19. Oktober 2015 schrieb Hannes Stütz:

Die Flüchtenden aus den Kriegs- und Hungergebieten machen Geschichte, selbst mit ihren Toten. Es ist ein fürchterlicher Satz, den ich hier schreibe.

Der Kessel der Unterdrückung explodiert - der der Kolonial- Imperial- und IWF-Systeme.

Aber "sie" weigern sich zu begreifen, daß jede Fahnenstange auch mal ein Ende hat.
Die Kriege nach 1989 - (25 Jahre Einheit !!!) sind gigantisch. Eine Bahn der Verwüstung.


Am 19. Oktober 2015 schrieb Eard Wulf:

Ich lese das(...) erst im nachhinein, die Überschrift reichte mir. Ein Klacks, gemessen an den gewohnten Zahlen der Öl-Verbraucher. Vor kurzem hatte ich darauf hingewiesen, dass es der Wirtschaft, in Hinblick auf VW, schlecht gehen wird. Und! Traurig! Wirtschaftskrieg?

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