Der Mörder-Trump

Deutsche Medien faseln von Tötung

Autor: U. Gellermann
Datum: 03. Januar 2020

Seit 2003 besetzen die USA den Irak. Nach einem mörderischen Krieg – 600.000 Tote, ein zerstörtes Land bis heute – in dem die USA wie selbstverständlich das Völkerrecht brachen, das Land in ein Schlachthaus verwandelten und eine ganze Region zu einem gefährlichen Kriegsherd bombten – sitzen die Kriegsverbrecher bis heute in einem Land, das vor dem Einmarsch nicht islamistisch geprägt war. Aus diesem Land heraus morden die USA weiter. Erst jüngst mit einem gezielten Raketenangriff auf den iranischen General Qassim Soleimani in der Nähe des Flughafens von Bagdad. In zivilisierten Ländern nennt man das einen Mord. In den deutschen Medien wird der Mord „Tötung“ genannt. Tötung ist eine Vokabel, die eigentlich für Tiere reserviert ist. Macht nix, sagen sie von der Tagesschau bis zur Bildzeitung. War ja nur eine Iraner. Die gelten in Deutschland ohnehin als Terroristen. Die werden nicht umgebracht, nur getötet.

Dass die USA seit 2003 ein terroristisches Regime im Irak führen? Ein Regime, das wesentlich die zivile Bevölkerung des Landes trifft. Das kommt den devoten deutschen Medien natürlich nicht über die Lippen. Man lebt ja gemütlich in den deutschen Redaktionen. Dass deutsches Militär in den Krieg der USA verwickelt ist? Dass ein neues Irak-Mandat des Bundestages aus dem letztem Jahr, mit dem Wort „Anti-IS-Koalition“ getarnt, diverse deutsche Tornado-Aufklärer und Tankflugzeuge in den Krieg der USA geschickt hat? Das ist doch dem deutschen Redakteur egal. Als wäre alles so wie damals beim Beginn des Irak-Krieges, als bei nicht wenigen deutschen Medien die Freude von demokratisch-getarnt bis brutal-offen zu besichtigen war. Eine Entschuldigung der deutschen Kriegs-Sympathisanten gegen Saddam Hussein steht natürlich bis heute aus.

Seit Monaten ist der schleichende Krieg der USA gegen den Iran zu beobachten: Erst brechen die USA das Atom-Abkommen mit der iranischen Regierung, dann werden Truppen und ein Flugzeugträgerverband in die Region verlegt, schließlich erwischen die militärischen Abwehrkräfte des Iran eine US-Spionage-Drone, nun wird auf Befehl des Donald Trump ein hochrangiger Militär des Iran ermordet. Und damit die blöden Deutschen auch wissen, dass alles mit rechten Dingen zugeht, titelt die Bildzeitung über General Qassim Soleimani, er sei der „gefährlichste Mann der Welt“. Das deutsche Außenministerium schweigt zwar über die widerliche Legitimierung eines Mordes, „verurteilt“ aber tatsächlich die Demonstranten vor der US-Botschaft in Bagdad. So als ob die USA nicht ein Besatzer-Regime im Irak wären, so als ob die eigene Botschaft betroffen sei.

Ganz sicher wird man in den nächsten Tagen auch wieder auf deutsche Verteidiger des Oligarchen mit den gelben Haaren treffen. Verteidiger, die bis in die Friedensbewegung hinein ihr Wesen treiben. Und wieder werden sie Trump freisprechen und ihn als Gefangenen des „tiefen Staates“ entschuldigen, ohne Namen und Adresse dieses Staates nennen zu können. Als ob Trump diesen Mord an Qassim Soleimani nicht persönlich befohlen hätte, als ob das Pentagon in Washington nicht die Verantwortung übernommen und erklärt hätte: Die Bombardierung sei auf Anweisung von Präsident Donald Trump erfolgt, um weitere Angriffe auf US-Kräfte zu verhindern - als "Akt der Verteidigung“.

Trump befindet sich im Fall Iran in schönster Obama-Clinton-Tradition, wenn er erklären lässt, das Ziel des Angriffs auf den iranischen General sei es, den Iran von künftigen Angriffen abzuschrecken. "Die Vereinigten Staaten werden weiterhin alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um unser Volk und unsere Interessen überall auf der Welt zu schützen." Klar, seit langem schützen die USA ihr Volk und ihre Interessen im Irak durch Mord und Totschlag: Flucht, Hunger, Korruption und Bürgerkrieg herrschen im Irak seit 2003, seit die USA dort ihre Sorte von Freiheit hergestellt haben. Auf dieses Ziel steuert die US-Außenpolitik gegen den Iran. Und im Schlepptau dümpelt die deutsche Kanzlerin, die erst jüngst bei ihrem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani die Forderung nach dem Ende der US-Sanktionen gegen den Iran abgelehnt hat. Sanktionen, die wie einen Waffe wirken, die Armut und Arbeitslosigkeit erzeugen und auf den Regime-Change im Iran zielen. Bis jetzt noch mit Methoden des Vorkrieges.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 12. Januar 2020 schrieb Brigitte Mensah-Attoh::

Überdeutlich zeigt sich anhand auch dieses Desaster, daß Trump
und die Amis seit langem wieder dabei sind, GRÜNDE FÜR KRIEG
zu suchen/zu erfinden - genau gleich geartet (auf der Basis von Lügen
+ Dreck schmeißen). So wie es auch zu allem vorherigen paßt.

Das ist also nur wieder ein durchsichtiges, sehr sehr abgefeimtes und
wohl durchdachtes "Vorspiel" des Militärstrategen Brczinsky.
Das was vor unseren Augen geschieht, (Bush & Co lassen grüßen) -
diesmal ist der IRAN im Visir - gehört schlicht zur "Achse des Bösen".
Ganz evident, nun auch noch den Iran mit Krieg überziehen zu wollen.
Für mich und viele überhaupt keine Überraschung!


Am 07. Januar 2020 schrieb Ernst Blutig:

Was lernt man als erstes
in der Atlantik-Brücke?
Es ist ganz einfach:
Die Atlantik-Bücke!


Am 07. Januar 2020 schrieb Jürgen Brauerhoch:

Deutschland ist also mitschuldig am MORD.

Aus Zürcher Zeitung vom 7.1.’20:

"Und schliesslich Deutschland: Die Steuerung der im Irak verwendeten Drohne mit dem Namen «Sensenmann» lief, wie alle anderen amerikanischen Drohnenangriffe im Nahen Osten, über die US-Militärbasis im rheinland-pfälzischen Ramstein. Nicht nur haben die USA der Bundesregierung in der Vergangenheit zugesichert, die Basis nicht für rechtswidrige Aktivitäten zu missbrauchen. Das Oberverwaltungsgericht Münster entschied im März 2019 zudem, dass die deutschen Behörden darauf hinzuwirken hätten, dass die USA in Ramstein das Völkerrecht einhielten. Im vorliegenden Fall hat sich die Bundesregierung bisher nicht zu ihrer Sorgfaltspflicht geäussert."


Am 06. Januar 2020 schrieb Marc Britz:

Nach ihrer Rede in Harvard liess sich Merkel im letzten Jahr wegen Trump noch als alternaive Führerin der Freien Welt feiern. Wie wenig dies mit der Realität zu tun hat, oder viel mehr, wie sehr die deutsche Regierung sich nach wie vor von Trump und den USA führen lässt, ist auch daran abzulesen, dass Deutschland von nun an jene NATO-Gebühren bezahlt, die Trump grossmäulig zu Hause einspart. Merkel ist also minimal Trumps Wahlhelfer und maximal nach wie vor williges Ausführungsorgan der neuen Form des America First.

Auch der mit Hilfe von Drohnen ausgeführte Mord am irakischen General passt in dieses Bild. Auf der eine Seite spricht man vom Festhalten Europas am Nuklear-Deal, während man andererseits die Luftwaffenbasis Ramstein nach wie vor für den US-Drohnenkrieg bereit hält. Letzteres widerspricht ohnehin bereits dem deutschen Grundgesetz. Der Drohnenmord im Irak ? ohne Ramstein unmöglich ? ist noch dazu völkerrechtswidrig. Aus meiner Sicht ist die Bundesregierung für beide Rechtsbrüche mit verantwortlich zu machen. Wo ist die Partei, die nach Aufhebung der Immunität ruft? Wo ist die Partei, die nach strafrechtlicher Verfolgung ruft?


Am 06. Januar 2020 schrieb Der vom Helmholtzplatz:

Ich kann in diesem Zusammenhang nur auf das Gespräch von Ken Jebsen mit Herrmann Ploppa verweisen. Das erneute Morden des Donald Trump ist keine Überaschung, es war nur eine Frage der Zeit. Ich möchte an das Verhalten der Obama-Administration erinnern als diese im Zusammenhang mit einem Moskaubesuch eines südamerikanischen Präsidenten diesen in Wien zur Landung gezwungen hat da an Board des Fliegers E. Snowden vermutet wurde. Hoheitsrechte werden von den US-Faschisten schon lange nicht mehr respektiert, nicht erst seit Trump der POTUS-Darsteller ist. Neu ist, das nun kein Diplomat der Welt der in Opposition zur USA steht seines Lebens mehr sicher sein kann.

Die Antwort der Iraner wird auf sich warten lassen, der ermordete Soldat wird nahtlos ersetzt. Evtl. ein Octobersurprise für Trump und die USA. Im Oktober fällt das UN-Waffenembargo gegen den Iran, es wurden umfangreiche Rüstungsabkommen zw. RUS und Iran sowie China und Iran abgeschlossen. Die Lockhead-Aktie steigt, der Ölpreis steigt und sollte der Iran die Seetrassen im Golf sperren wären ca. 30% des Weltölhandles quasi von einem Embargo betroffen. Dann steigt der Ölpreis weiter, Donald T. Duck bekommt noch mehr Wahlkampfspenden für seinen Geldspeicher, und Asien, insbesondere Japan und China wären die Dummen die dann auf dem Trockenen sitzen. Und hier verkaufen politisch dann die Olivgruenen einen Spritpreis von 5 Euro nebst CO2-Steuer. Das sei dann, neben dem gefrakten US-Freiheitsgas, gut für die Umwelt etc ..
Es ist m.E. sehr bedenklich wenn die FfF-Bewegung ihre Aktivitäten zum Jahrebegin nahezu einstellen. Es soll nach anderen Formen des Protestes gesucht werden heist es.
Es wäre angesagt eine Bewegung Freitag für Frieden FfF zu iniziieren. Angesichts des erneuten Truppenaufmarschs von Briten und USA im Mittleren Osten und den bevorstehenden Truppenaufmärschen, auch deutscher Soldaten an der russischen Grenze mehr denn je.


Am 06. Januar 2020 schrieb Albrecht Storz:

Ich finde es sehr bezeichnend, dass man in den USA auch immer noch nach der gleichen, vor-alttestamentarischen Logik handelt:
" Wird einer von den Unseren getötet, töten wir als Vergeltung 100 von den Anderen!", wie es der Staat und die Streitkräfte Israels leider schon immer ganz offen praktizieren.

Leider ist wenig bekannt, dass das alttestamentarische "Auge um Auge, Zahn um Zahn!" ein Fortschritt gegenüber den früheren Zuständen bedeutete - und das US und IL moralisch immer noch auf dem präzivilisatorischen Niveau verharren.

Die zivilisierte Welt sollte endlich den Mut finden, sich von solchen barbarischen Akteuren offen und demonstrativ abzuwenden. Der Preis für Selbstachtung, Ehrgefühl und Humanität ist nie zu hoch.

Am 03. Januar 2020 schrieb Volker Birk:
"Hier kann man jeden Satz unterschreiben. Aber eine Frage stellt sich:

Was machte Qassim Soleimani im Irak?"


Was Volker Birk hier vielleicht andeuten will - keine Ahnung.

Aber die Antwort auf seine Frage ist denkbar einfach. Sieh zB hier:

https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=798530

Er war zu Gesprächen im Irak wie es Regierungsvertreter halt so tun. Werden solche trivialen Sachen schon verdächtigt?


Am 06. Januar 2020 schrieb Alexander Kocks:

Der irakische PM Abdul Mahdi hat gestern in seiner Rede vor dem Parlament erklärt, dass der iranische General Soleiman eine offizielle Verabredung mit ihm für den nächsten Tag hatte. Der Mann war also Staatsgast des
irakischen Premierministers. Dieses offizielle diplomatische Treffen war anberaumt weil Soleimani einen Brief der iranischen Führung als Antwort auf eine Saudi-Arabische Initiative zu Gesprächen über eine Lösung der Spannungen überbringen sollte.


Soleimani ist ohne Geheimhaltung auf einem kommerziellen Flug von Beirut über Damascus nach Baghdad gereist. Die US Führung war also genauestens über den Termin in Baghdad informiert und hat den iranischen General als dieser von einem hohen irakischen General am Flughafen abgeholt wurde ermordet. Als sogenannter Kollateralschaden wurde der irakische General gleich mit ermordet. Damit können sich die Amerikaner ihre Begründung Soleimani hätte geplant Amerikaner zu töten in die Toilette werfen. Dies war ein politischer Mord und ab jetzt sollte jedem Diplomaten auf der Welt klar sein, dass sich die US-Amerikaner an keinerlei internationale Normen welcher Art auch immer mehr halten oder gebunden fühlen.


Am 06. Januar 2020 schrieb Roman Wezenberg:

Ob Trump nun ein Kriegstreiber ist oder nicht, scheint viel diskutiert. Ich gehe mit Herrn Gellermann konform, daß er sicher nicht der Friedensengel ist, den sich einige hier schönreden. Deep State hin oder her. Das Trump dem Deep State teilweise um die Ohren fliegen würde, prophezeite ich schon während des Wahlkampfes. America first war doch immer das Credo amerikanischer Präsidenten und zum guten Ton unter amerikanischen Präsidenten gehören nunmal völkerrechtswidrige Interventionen. Westliche Werte eben. Nichtsdestotrotz habe ich bei seiner Wahl zum Präsidenten mit einem Glas Bier angestoßen, hatte es aber eh zur Hand. Cholera oder Pest hieß es und Killary wäre, so schlimm es ist, das größere Übel gewesen. Ob ein Präsident der weder Zeitung noch Nachrichten liest, der Belgien für eine wunderbare Stadt hält ein Idiot ist, bedarf glaube ich keiner Diskussion. Er war jedoch in der Lage, bei einem Intelligenztest Orangen der Gattung Obst zuzuordnen. Da dürfte die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung schon ins Trudeln geraten..


Am 06. Januar 2020 schrieb Peter Meiser:

Unsere Medien beherrschen sehr gut die zehn Grundsätze. Den Beweis liefern sie fast täglich.

Zehn Grundsätze der Kriegspropaganda aus dem Jahr 1928, von Lord Arthur Ponsonby.

1. Wir wollen den Krieg nicht.

2. Das gegnerische Lager trägt die alleinige Verantwortung.

3. Der Führer des Gegners hat dämonische Züge.

4. Wir kämpfen nur für eine gute Sache.

5. Der Gegner kämpft mit unerlaubten Waffen.

6. Der Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten, bei uns handelt es sich um Versehen.

7. Unsere Verluste sind gering,, die des Gegners enorm.

8. Angesehene Persönlichkeiten, Wissenschaftler, Künstler und Intellektuelle unterstützen unsere Sache.

9. Unsere Mission ist heilig.

10. Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht ,steht auf der Seite des Gegners.


Am 06. Januar 2020 schrieb Hans Informat-Ion:

Man wagt sich schon nicht mehr Tramp als Mörder zu bezeichnen, der sendet Drohnen!


Am 05. Januar 2020 schrieb Little Louis:

Tiefer Staat hin- Tiefer Staat her. Klar ist das (auch) "spekulativ".
Weshalb aber soll ein Hinweis auf mögliche Hintergrungsteuerungen eine "Entschuldigung" für Trump sein?
Ich halte es nicht für sehr wahrscheinlich, dass Trump so eine Art alleinagierender halbverrückter Sonnenkönig ist, der halt mal nur deshalb gerade so zufällig an die Machtgekommen ist , weil ER ALLEIN politisch schlau eine durch Werkbankexport nach China vernachlässigte Wählerklientel im "rust belt" der USA entdeckt hat.


Am 05. Januar 2020 schrieb Georg Moritz:

Dieser Mord hat eine ganz neue Qualität.

Laut "Iran: The Rebirth of a Nation" (2016) von Hamid Dabashi¹ (S.20) war Qasem Soleimani im Irak (und auch in Syrien) als Militärattaché akkreditiert und hatte somit diplomatische Immunität.

Falls das stimmen sollte, dann weiß man das auch im Auswärtigen Amt, und dann wäre weltweit nicht nur kein Normalbürger, sondern auch kein Diplomat mehr seines Lebens sicher, wenn das Imperium anders verfügt. Alle Regeln sind gebrochen worden.

Wenn jetzt nicht die Diplomatendrähte auf der ganzen Welt heißlaufen, dann sehe ich schwarz.

¹) Hamid Dabashi
Department of Middle East, South Asian, and African Studies,
Institute for Comparative Literature and Society
Columbia University
New York, USA


Am 05. Januar 2020 schrieb Hella-Maria Schier:

Ich schätze Sie sonst sehr, Herr Gellermann, aber im Fall Trumps reagieren Sie für mich etwas zu sehr wie der Durchschnittsbürger, nämlich zu persönlich und antipathiegesteuert. Die Konzentration auf Einzelpersonen, die einem noch dazu noch von unseren globalistisch orientierten Medien als Feindbild geradezu zum Fressen hingeworfen werden (Klischee: "weiß, männlich, hässlich, rassistisch"), lenkt von der Erkenntnis der tieferen Ursachen und Hintergründe ab und macht einen schnell zum Werkzeug emotional gesteuerter PR.
Ich unterhalte mich mit vielen Normalbürgern und die meisten von ihnen halten Obama (Klischee: "farbig, gutaussehend, friedlich") noch immer für einen tollen Friedenspräsidenten jedoch Trump für einen dummen, tölpelhaften, hässlichen Agressor, und sie schauen ungläubig, wenn ich ihnen sage, dass sie einer PR-Strategie erliegen, dass der tolle Obama die ganze Zeit Krieg geführt hat, was man so bislang von Trump wirklich nicht behaupten kann, was immer man ihm sonst vorwirft.
Hier dominiert eine klischeebestimmte gefühlsmäßige Programmierung über die nüchterne Betrachtung der Fakten.
Die Think Tanks schaffen und benutzen Klischees, hüllen rechte Ziele in eine linke Verpackung (Jugosslawienkrieg) oder spielen mit Feindbildklischees und werfen Köder für die Linken aus, welche zwar immer jene PR-Tricks durchschauen, die für die Konservativen bestimmt sind, aber gegenüber den für sie bestimmten völlig blind sind ... das ist schon ein seltsames Phänomen! Als ob man nichts hinterfragen dürfte, was irgendwie links klingt.
Laut unserem gegenwärtigen, durch die Interessen der Globalfinanz gesteuerten Wertekanon, darf man einen weißen, männlichen sich primitiv und unkultiviert gebenden Politiker ungehemmt anklagen und beschimpfen - einen farbigen, charmanten und gebildeten mit kultivierter Wortwahl aber nicht.
Das Etikett zählt mehr als alles andere! Ich sage nun damit n i c h t dass Trump etwa ein Friedensengel wäre, aber seine Interessen sind anders gelagert als die der Clintons, Obama und der Bushs, die zu jenem elitär-ideologischen Weltherrschaftsclub des New American Century gehören, dem Trump nicht angehört.
Obama erklärte einst öffentlich, die USA seien die einzige Nation, die für die Welt wirklich bedeutsam sei, was ja durchaus eine sehr imperialistische Aussage ist. Und laut Hillary werden die USA das 21. Jahrhundert weltweit dominieren und man soll sich nur keine anderslautenden Illusionen machen.
Trump sagt "America First", ist aber kein Mitglied der Globalfraktion und wahrscheinlich kein Ideologe, der von den nordamerikanisch beherrschten Vereinigten Staaten der Welt träumt, welche in neofeudaler Manier mithilfe von Zukunftstechnologie von einer Clique Superreicher regiert werden.
Dies ist ja übrigens leider d a s Thema von dem unsere Linken partout nichts wissen wollen, weshalb ich sie auch inzwischen nicht mehr ernstnehmen kann, sie machen einfach vor zu vielen Themen die Augen zu.
Die Beschäftigung mit längerfristigen Plänen der globalen Eliten und den tieferen Machtstrukturen wie dem Deep State, überlassen sie ebenso wie der Mainstream, den Rechtspopulisten, was dem Thema, der Welt und dem Informationsstand der Linken nicht gut tut.
Man möchte, wie Rainer Mausfeld sagt, d e n wirklichen Feind nicht sehen, Man möchte stattdessen einen Feind zum Anfassen, einen überblickbaren, den man durchschaut, der auch aussieht wie ein Feind und demgegenüber man sich nicht so klein und dumm fühlt, wie man leider tatsächlich ist, da man immer zu vieles lieber nicht wissen wollte.
Rechtspopulisten, Wutbürger und eben Trump bieten sich als (be-)greifbare Feinde an - und werden angeboten.
Außer wenn Trump gerade etwas macht, das im Sinne des Deep State ist, in dem er etwa Syrien bombardiert oder den Iran bedroht bzw. angreift.
Letzteres wollte Trump übrigens schon immer, er mag Russland nicht bekriegen wollen, aber er hatte als großer Israel-Freund den Iran von Beginn an ebenso im Visier wie die fanatische Hillary Clinton. Daraus hat er meines Wissens nie ein Geheimnis gemacht.

Antwort von U. Gellermann:

Da ich zu Oligarchen kein persönliches Verhältnis habe, kann ich sie auch nicht so nehmen. Die Obama-Clinton-Gruppe habe ich, nachlesbar, als gefährliche Kriegstreiber gekennzeichnet. Bisher hat noch keiner der Trump-wird-vom-Deep-Staate-gehindert-Gutes-zu-tun-Vertreter auch nur den Hauch eines Beweises geliefert. Es wird langsam langweilig und albern. - Ganz persönlich nehme ich allerdings immer Kriege: Trump ist auf dem besten Weg einen mit dem Iran vom Zaun zu brechen.


Am 05. Januar 2020 schrieb Ernst Blutig:

Die deutsche Oligarchie, eine Mischpoke wie sie fieser nicht in Falladas Roman "Bauern Bonzen Bomben" beschrieben wird, samt ihrer Parlamentsradfahrer und den aus den diversen Medien stecken bis zur Halskrause im Arsch des Faschisten Trump und seiner NATO. Wenn der befiehlt "BUS BAUEN" kann man hören wie se alle die Hacken zusammenknallen; 1 2 3 - SITZEN MACHEN!
Achwas, der braucht die NATO nichtmal, dem sind die NATO-Statuten doch egal, oder Menschenrechte oder Völkerrechte oder überhaupt Rechtsnormen oder Moralvorstellungen. Die haben ja auch nix unterschrieben, die USA, was das angeht. Wie lange wollen das deren Bewohner eigentlich noch mittragen? Wo die doch so religiös sind?

Mal sehen ob auch diesmal wieder Ex-Teile der Linken, wie damals beim ersten die deutschen Sektkorken nicht hören wollen, oder wars schon der zweite oder dritte oder x-te Irakkrieg....ach is ja auch Wurst oder nich?
Mitsaufen geht allemal. Bischen Geld verdienen dabei.

Wir gut, du tot. Das einzige noch geltende "Gesetz" aller Faschisten weltweit. Langsam befällt mich so ein Impetus doch auch einfach nen SUV zu fahren und auf die Umwelt zu scheissen. Weil wozu noch Umweltschutz?


Am 04. Januar 2020 schrieb Ullrike Spurgat:

Keinesfalls ist Trump ein willenloses Werkzeug einiger seiner in die Ohren Flüsterer.
Ganz im Gegenteil, mit seinem "Amerika zuerst" vertritt er knallhart die Interessen seiner Klasse und die des Großkapitals. Durch sein "großes Amerika" werden sie alle befeuert, die Konzerne, die Geheimdienste, die Rüstungsindustrie daran mit zu arbeiten und z.B. Waffen in alle Welt zu verhökern.
Von dem Wirtschaftskrieg mit China garnicht zu reden. Er ist der Präsident der eskaliert um dann harmlos um die Ecke zu kommen mit einem vergifteten "Friedensangebot", dass vor allem seine Vormachtsvorstellung und seine Bedingungen durchsetzen soll.
Alle US-Präsidenten haben in den letzten dreißig die Bombardierung des Iraks fortgesetzt. Über eine Million toter Iraker, mit ihrer Ermordung durch die USA sind ihre Träume und ihre Hoffnungen ans Leben beerdigt worden. Die Geschichte wird ihr gnadenloses Urteil fällen, da kann der Massenmörder USA sicher sein.
Den Mord an Irans Spitzen General hat Trump persönlich befohlen. Pompeo ist von Trump an diese Stelle gesetzt worden, weil er genau solch ein Totenhändler wie Bolton ist. Auch er befürwortet das, was die reaktionären Kreise in den USA wollen, die nach einem Krieg gegen den Iran lechzen.
Wie über souveräne Staaten gesprochen wird, mit welcher Verachtung und Schikane grenzt an maßlose Selbstüberschätzung von dem Mops. Mehr und mehr wird sich eine Kriegsrethorik durchsetzen, langsam und schleichend, bis sie die Herzen und die Köpfe der Menschen erreicht.
Danke für die MACHT UM ACHT, lieber Uli. Jede alternative Tagesschau wird nach dem Senden noch wichtiger und drängt auf die nächste Folge.


Am 04. Januar 2020 schrieb Karola Schramm:

Deutlicher geht's nicht, wenn man Trampel, die amerikanische Politik, die deutschen Medien und deutsche Politik unter Leitung von Merkel beschreiben will.

"Alle in einen Sack und man trfft immer den/die richtigen" sagt ein Sprichwort.

Die Sachlage ist so chaotisch, so verdreht von den Füßen auf den Kopf gestellt worden in den Jahren der Merkel-Kanzlerschaft,(gut, auch vorher schon, doch es gibt eine Steigerung) dass es mich fassungslos macht zu sehen, was alles so im Dunkeln schlummerte und jetzt mit viel Gejohle ans Licht kommt: Kriegsgeschrei, Hass, Gewalt und das Bedürfnis, alle anderen, die da nicht mit brüllen und mit schreiben wollen und können, erbarmungslos zu vernichten.

Gesetze werden verachtet, in dem so gehandelt wird, als gäbe es keine. Im Grunde ist das Anarchie von Oben gegen die eigene Bevölkerung und gegen andere Länder, was die Politiker derzeit so treiben.

Das Gefährliche dabei für uns, die Bevölkerungen insgesamt ist, dass es so langsam, so Schritt vor Schritt und im Zick-Zack passiert und ich schätze, dass der Höhepunkt dieser Kriegshetze mit gesetzlosem Verhalten noch nicht erreicht ist, so dass am Ende nur noch der "heiße" Krieg die einzige Möglichkeit ist, diesem "Vorkriegselend" ein Ende zu setzen.
Von Amerika ist eine Friedenspolitik nicht zu erwarten. Die kann, wie ich meine, nur vom deutschen (oder EU) Boden ausgehen auch als Wiedergutmachung für die Vergangenheit. Dazu gehört: Merkels CDU mit ihren kriegsgeilen Damen muss weg! Und zurück zu den Gesetzen!


Am 04. Januar 2020 schrieb Harald Pfleger:

Es muss doch einen Grund haben, warum Trump von der westlichen Politik, den westlichen Medien und seinen innenpolitischen Gegnern so gehasst wird. Das liegt doch sicher daran, dass er von Anfang an die amerikanischen Truppen aus den Konfliktgebieten der Welt zurückziehen wollte und den Ausgleich mit Russland suchte. Wer vor Trumps Erscheinen die Weltpolitik beobachtete, wusste, dass niemand ein Interesse daran hatte - weder die bisherigen Präsidenten der USA noch Europa - den Einsatz der Soldaten nur auf das eigene Land zu beschränken. Dass Trump nun sein ursprüngliches Konzept nicht mehr aufrecht erhalten kann, liegt daran, dass die westlichen Medien, Politiker und andere "Klugscheißer" aus der internationalten Unterhaltungsbranche ständig auf den derzeitigen US-präsidenten einprügeln und somit natürlich ein Festhalten an seinem ursprünglichen Konzept unmöglich machen. Eine Nichteinmischung in die Angelegenheiten anderer Staaten passt eben nicht in die Vorstellung der globalen Elite. Trump hat aber mit seiner Idee die Wahl gewonnen und so versuchen seine "Berater" nun ihn von dieser Idee immer wieder abzubringen und treiben ihn auch in solche Konflikte wie z.B. mit dem Iran.

Antwort von U. Gellermann:

Die reaktionären (westlichen) Medien der USA hassen den Trump keineswegs. U. a. weil er von Beginn an die Saudis und die israelischen Rassisten unterstützte. Das Märchen vom „armen Trump“ der nur getrieben wird ist eben ein Märchen.


Am 04. Januar 2020 schrieb Cornelia Praetorius:

Wenn hier unterstellt wird, dass es Leute 'bis in die Friedensbewegung hinein' gibt , die Trump vorbehaltlos verteidigen würden, muss ich sagen, ich kenne solche Leute nicht. Wohl aber solche, die sich an der nicht-westlichen, friedensfähigen Diplomatie eines Vl. Putin und Sergej Lawrow orientieren, deren Leitgedanke es ist, die Interessen des Gegners, (sie sprechen übrigens von ihren Partnern), zu kennen, zu verstehen und damit umzugehen anstatt sich zu echauffieren über deren abweichende Sicht auf Problemlagen. Bei all unserem deutschen 'Räsonnieren' (sage ich jetzt auch mal polemisch) kann ich nicht erkennen, dass wir damit auch nur einen Milimeter weiter gekommen sind oder damit unsere Handlungsfähigkeit bewiesen hätten. Die sehe ich eher bei Code Pink, den Südamerikanischen Aufständen in Kolumbien, Chile, Ecuador, auch Frankreich, Italien und den Niederlanden. Wir, die wir nicht einmal imstande sind, mit den Gelbwesten Solidarität zu üben oder gar - unerhört so etwas zu erwarten! - mit unseren HartzIV-Empfängern, Obdachlosen, Zwangsgeräumten, ihrer Renten und Arbeitsplätze beraubten Ostdeutschen.

Wir haben doch zu deutsch "keinen Arsch in der Hose" und zittern und zagen zwischen unserem Erkennen des eigenen Souveränitätsmangels und dem Hineingepeitschtwerden in den 3. WK gegen Russland. Was tun wir schon seit Jahren, außer alles verstehen, debattieren, erkennen ohne zum Handeln zu kommen und endlich von den ewigen Hahnen- und Platzhirschkämpfen untereinander wegzukommen und sich auf den gemeinsamen Gegner in realistischer Form einzustellen. Selbst wenn Trump ein rassistisches Arschloch ist, zeugt es doch von sträflichem Leichtsinn - den die Russen und Chinesen eben nicht haben - nicht jede Gelegenheit wahrzunehmen, seine lichten Zeiten zu diplomatischen Schritten zu nutzen, Gegengewichte zur katastrophalen US-Politik zu entwickeln. Ob erfolgreich oder nicht: nutzen muss man sie unbedingt.

Antwort von U. Gellermann:

1. In nicht wenigen Gegenden der Friedensbewegung lebt der Glaube an den eigentlich guten Trump.
2. Die deutsche Friedensbewegung, so schwach sie auch ist, findet in Russland einen außenpolitischen Partner.
3. Ihr Weiterkommen ist weder vom einen noch vom anderen abhängig, nur von ihrer Fähigkeit zur Mobilisierung.


Am 04. Januar 2020 schrieb Karl Arsch vom Dienst:

@Uli Gellermann

ob Trump oder Dieter Bohlen dort den Präsidenten spielen, ist doch Wurscht.

Sie wissen doch, dass die Entscheidungen von den Militärs und den Geheimdiensten getroffen werden.

Glauben Sie, die würden so einem Kasper wie dem Trump die Führung überlassen?

Wieso schreiben Sie denn dann:" Trump hat dies, Trump hat das..."?
Der Typ ist doch total unwichtig.

Und mal davon abgesehen, halten Sie es nicht für möglich, dass Merkel, Trump und alle möglichen Leute in diesen Positionen genau so handeln müssen, weil sie bedroht werden von den Mächtigen Leuten im Hintergrund?

Wenn Merkel plötzlich was "vernünftiges" machen würde, das gegen den Kurs der Mächtigen geht, würde Sie die längste Zeit Kanzlerin gewesen sein.

Antwort von U. Gellermann:

1. Der US-Präsident ist das sprachliche Symbol für die jeweils herrschende Gruppe in den USA
2. Der US-Präsident hat eine vergleichbar hohe Eigenständigkeit
3. Trump, Merkel u. a. muss an nicht bedrohen: Die denken so wie ihre Hinterleute


Am 04. Januar 2020 schrieb joe bildstein:

Whites have all the Rights!!!


Am 04. Januar 2020 schrieb Bernd Kulawik:

Nicht erst seit 2003 führen die USA Krieg gegen den Irak. Wie "willkommen" kann wohl ein "Befreier" sein, der bereits vor dem Krieg mal eben 500.000 Kinder durch Sanktionen ermordete und dies "die Sache wert" befand? Dessen aktive Rolle bei der Unterstützung des Diktators insbesondere bei den von ihm geführten Kriegen dort sicherlich auch unvergessen ist? Der Krieg der USA gegen dieses wie viele andere Völker, eigentlich: gegen die Völker der Welt inkl. der Mehrheit der eigenen Bevölkerung läuft schon viel länger und wird immer intensiver. Die Profiteure des MIK lachen sich ins Fäustchen ? und deutsche Politiker kriechen den Kriegsverbrechern in kriegsverbrecherischer Art fleißigst dort hinein, wo die Sonne nicht hin scheint und machen sich so zum Mittäter.

PS: Wenn es "echte" Terroristen gäbe und nicht nur von den Kriegstreibern manipulierte und ferngesteuerte, wären diese schon längst einmal selbst zur Zielscheibe geworden wie der iranische General. Sind sie aber nicht, ergo ? q.e.d.


Am 03. Januar 2020 schrieb antares56:

Natürlich war es ein hinterhältiger Mord! Jeder anständige Mensch auf dieser Welt darf Trump jetzt töten!


Am 03. Januar 2020 schrieb Alfred Matejka:

Trump hat dem Iran nicht den Krieg erklärt,er hat ihn begonnen.
Als Ergänzung zu dem treffenden Kommentar von Uli empfehle ich den Beitrag im Postillion zu lesen,insbesondere für den peinlichen Lebrecht.


Am 03. Januar 2020 schrieb Ullrike Spurgat:

Besser kann man nicht titeln. Glückwunsch zum heutigen Artikel !
Man kann es drehen und wenden wie man will, immer landet Mord, Völkermord, Unterdrückung und der Krieg gegen die Völker in der Welt bei der Mickey mouse. Zum dritten Mal soll die Welt neu aufgeteilt werden.
Kein anderes Land der Welt ist so verhaßt, wie der Kriegstreiber USA.
Was befähigt und berechtigt den Mörderstaat USA sich nach Lust und Laune über die Belange der Völker, deren Rechte, also das Völkerrecht sich wieder und wieder ohne wirkliche Konsequenzen hinweg setzen zu können ? Sie werden die Welt in den letzten aller Kriege treiben und Deutschland mit seinem schmierigen MSM ist an vorderster Front, (im wahrsten Sinne des Wortes) im Ohr die Hymne der Amis mit der Hand auf der Brust in völkerrechtswidrige Kriege dabei.
Die Massenmedien spekulieren auf die menschliche Unwissenheit. Sie sind mit schuldig.

Bereits 1900 erklärte der Senator A.Beveridge in einer Sitzung des USA-Kongresses: "Der Allerhöchste beschenkte uns mit dem Geist des Fortschritts , damit wir die Kräfte der Reaktion in der ganzen Welt überwinden konnten. ..........Würden wir nicht über eine solche Kraft verfügen, dann verfiele die ganze Welt in Barberei und Dunkelheit. Aus unserer gesamten menschlichen Rasse hat er das amerikanische Volk als die Nation auserwählt, die letztlich dazu berufen ist, zur geistigen Erneuerung der Welt zu führen. Das ist die göttliche Mission Amerikas."
Truman spricht 1904 die Vorbestimmung Amerikas noch deutlicher aus: "Jedes beliebige Land, jedes Volk, dass sich gut benimmt, kann auf unsere Freudschaft zählen. Nun - und wenn ein Land sich
nicht gut benimmt, keine Ordnung hält und nicht vernünftig handelt usw., so können die USA es durch internationale Polizeigewalt zur Erfüllung ihrer "Pflichten" zwingen.
Der Blutsäufer USA hinterlässt verbrannte Erden, ob in Peru, Nicaragua, Panama, Argentinien, Kolumbien, Uruguay und Mexico. Die amerikanische Sodateska, was für "Friedensfreunde."
Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Mit welchem Recht ?
200.000 Tote !

1999 bombadierte die NATO unter Anführung der USA 78 Tage lang Serbien. 3.000.friedliche Bürger des Landes wurden getötet und die Infrastruktur vernichtet.--
Länder die ihren eigenen Weg gehen wollen sitzen auf dem Schleudersitz, weil sie die "Weltordnung" der Yankees nicht anerkennen.
20% der Weltproduktion erzeugen die USA, verbrauchen aber 40%. Ständig liegen sie anderen auf der Tasche. Sie fordern zweimal mehr, als sie erzeugen können. Das fehlende wird geraubt. Sie fallen in andere Länder, sie fallen in die Häuser ein und nehmen mit, was ihnen wertvoll erscheint. Sie stehlen den Menschen das Ergebnis ihrer Hände Arbeit. Die USA haben alle festgeschriebenen und nicht festgeschriebenen Gesetze der menschlichen Existenz übertreten. Mit einer Klage an einem Gericht (Den Haag), dass mehr als fraglich ist und die USA mit Samthandschuhen anfasst und die Völker im Regen stehen lässt kann das nichts werden. Die Völker haben kein Gericht.
Die aggressive Politik der USA gegen die Völker des Nahen Osten, an deren Reichtum und Bodenschätze sie wollen wird sie antreiben und all die, die mit laufen, auch Deutschland sind wieder Kriegsverbrecher und Völkermörder. Was für eine Schande !
74 Jahre nach der Zerschlagung des Faschismus und dem Sieg der Roten Armee über die Barberei war es still für einen Moment in der Weltgeschichte.
Solidarität mit dem Iran, mit dem Irak, mit allen Völkern der Welt.
Friede den Hütten, Krieg den Palästen ! (Georg Büchner).


Am 03. Januar 2020 schrieb Jean-Theo:

Lieber Uli,

danke für diese klaren Worte!
Ich bin gespannt was Rainer Rupp darauf sagt …

Antwort von U. Gellermann:

Der Kollege Rupp kann sich gern in der Galerie äußern.


Am 03. Januar 2020 schrieb Paulo H. Bruder:

Eine eindeutige Stellungnahme! Allerbeste Sahne, danke. Warum aber der überflüssige Schlenker gegen "deutsche Verteidiger des Oligarchen mit den gelben Haaren ... , die bis in die Friedensbewegung hinein ihr Wesen treiben"?

Antwort von U. Gellermann:

Weil es die Trump-Freunde und -Erklärer immer noch gibt.


Am 03. Januar 2020 schrieb Franz Freudhammer:

Der militärisch-industrielle Komplex will einen Krieg, braucht einen Krieg, hat schon alles versucht die Iraner zu einer Antwort zu provozieren, das geht seit über einem Jahrzehnt so. Da es mit offensichtlichen False Flags gegen Tanker und Ölanlagen nicht geklappt hat, nun der ultimative Mordanschlag gegen einen der führenden Köpfe des Iran, einsam von Trump entschieden, wie es gerade in den Medien zu hören war. Wenn es mit einem großen Krieg noch klappen soll, ist anscheinend das Zeitfenster nicht mehr groß, den der Oberkriegshetzer gegen den Iran, Netanjahu, ist nicht mehr lange im Amt, länger lässt sich die juristische Korruptionsverfolgung nicht mehr rauszögern? Man kann nur hoffen, dass der Iran eine intelligente Antwort findet und nicht Blut mit Blut rächt. Erbärmlich wieder mal die Servilität der deutschen Stellungsnahme auf der Pressekonferenz, man kommt in diesem Land aus dem Schämen nicht mehr heraus.


Am 03. Januar 2020 schrieb Des Illiusionierter:

Ein Verbrechen ist ein Verbrechen ist ein Verbrechen.

Immer wieder staune ich, wie verschieden die Messlatten in den Gehirnen vieler Menschen sind, wenn es um die Bewertung von Verbrechen aus unterschiedlichen Interessen geht.


Am 03. Januar 2020 schrieb Hans-Heiko Schlottke:

Dank Uli Gellermann.
Wieder einmal bemühen sich Regierung und (Leit/d-) Medien nach Kräften, uns mit verbrecherischen "prowestlichen" Welterklärungs- und -beglückungsmärchen zu verblöden. In trauter Kumpanei mit Mordbuben in höchsten Ämtern. Die eifrigen Hiwis in den Redaktionsstuben schaffen dabei die tollsten Verrenkungen, wie ich bei ZEITonline erfahren konnte. Mein Link in einer Zuschrift, betreffend die windelweiche Stellungnahme der Bundesregierung zur Soleimani-Ermordung - Originalton Ulrike Demmer - wurde von der Redaktion mit dem Hinweis gelöscht, ich möge auf "unseriöse Quellen" verzichten. Weil die Stellungnahme von RT Deutsch verbreitet wurde. Wie schön die Scheren in den Köpfen doch funktionieren. Und wie deutlich können wir hier schon im Kleinen erkennen, was im Großen - Assange, Snowden - exerziert wird: schütze den Verbrecher, verfolge vielmehr den, der Untaten enthüllt.


Am 03. Januar 2020 schrieb Volker Birk:

Hier kann man jeden Satz unterschreiben. Aber eine Frage stellt sich:

Was machte Qassim Soleimani im Irak?

Antwort von U. Gellermann:

Die Frage kann nur die irakische Regierung beantworten.


Am 03. Januar 2020 schrieb Edgar Göll:

Die Verletzungen von Menschen- und Völkerrecht, von diplomatischen Grundsätzen, UN-Charta, internationalen Abkommen sowie US-Gesetzen wollen nicht enden. Unzählige Opfer und Zerstörungen in zahlreichen Regionen der Welt haben die US-Regierungen auf dem (bei ihnen nicht vorhandenen) Gewissen. Wenn US-Psychologen Trump als krank und gemeingefährlich erklären, wenn wir uns die bisherige Bilanz seines Präsidenten-"Jobs" anschauen, müsste er verurteilt werden, ins Gefängnis und eine intensive Therapie genießen. Aber er ist ja nicht allein: seine aussenpolitischen "Berater" sind extremistische nationalistische Hardliner, verurteilte Manipulateure und Lügner, politische Psychopathen. Diese Meute kann sich ihre Aktivitäten allerdings nur leisten, weil es insbesondere von den "Freunden und Partnern" keinerlei Kritik und keine Gegenwehr gibt. Beispiel: seit Jahren sind deutsche Unternehmen von der US-Blockade gegen Kuba betroffen, zahlen riesige "Strafgelder" an die USA weil sie es wagten, mit Kuba zu handeln. Selbst Vereine und NGOs bei uns werden betroffen. Wo bleibt der Aufschrei, wo bleibt der per Amtseid unserer Regierungsmitglieder geleistete Schutz unserer Interessen? Jüngst Sanktonen wegen North Stream 2? Jetzt eines von zahlreichen Attentaten durch US-Militär! Trump und eine Meute sind Terroristen, sie gehören umgehend angeklagt und des Amtes enthoben. Wegen des Mordes in Bagdad an dem iranischen General muss umgehend der UN-Sicherheitsrat einberufen werden, die Bundesregierung und EU müsssen Trump blockieren. Ansonsten läuft dieser Barbar - Wahlkampf und Impeachment stehen an - noch weiter Amok.


Am 03. Januar 2020 schrieb Gideon Rugai:

Wie schon Tacitus wusste : "Sie schaffen eine Wüste und nennen es Frieden."

Und auch zweitausend Jahre später nennen wir das Ganze immer noch "Zivilisation". Nur peinlich......


Am 03. Januar 2020 schrieb Alexander Kocks:

Als hätte Trump den Artikel "Gemeinsame Sicherheit am persischen Golf" auf der Seite der Rationalgalerie gelesen. Um die darin umrissene
Entwicklung zu verhindern wurde kurz und schmerzlos ein Kriegsverbrechen der besonderen Art inszeniert. Vergleichbar wäre das damit wenn z.B. ein hoher amerikanischer General nach Polen zu Besuch käme und von einer russischen Rakete ermordet würde.


Ich bin davon überzeugt, die USA haben damit eine rote Linie überschritten die dazu führen wird, dass die USA ihre Truppen aus dem Iraq bald abziehen müssen. Sind die Truppen aus dem Irak verschwunden, haben sie keine Versorgungslinie für ihre Truppen in Syrien, denn die läuft über den Iraq. Moqtada Al Sadre, der schiitische Religionsführer hat bereits seine 60,000 Mann starke Miliz, die in den letzten Jahren jegliche Aktivitäten eingestellt hatte heute aktiviert und diese aufgefordert sofort Einsatzbereit zu sein. Ich halte die Iraner für so clever dass sie nicht blind auf diese Provokation zurückschlagen, sondern den USA zu einem Zeitpunkt und Ort an dem es niemand erwartet eine wirklich schmerzhafte Lektion zu erteilen. Ich möchte jetzt nicht in der Haut eines amerikanischen Generals, GI oder US Bürgers stecken der in Nahen/Mittleren Osten unterwegs ist.


Am 03. Januar 2020 schrieb Reyes Carrillo:

Natürlich stimmt das alles, was du in diesem Artikel zusammenträgst, lieber Uli. Doch die ganze Tonlage wird dem, was da jetzt („jüngst“?!) mit der Ermordung von General Soleimani entzündet wurde, nicht gerecht. Nichts anderes als eine offene Kriegserklärung an den Iran war das, die deutlichste, die bisher in der Trump-Ära "ausgesprochen" wurde. Der Artikel hingegen dekliniert in vergleichsweise unaufgeregter Art die Geschichte der jüngeren USA-Irak-Iran-Katastrophe durch und hat sogar noch Zeit, sich einen ganzen Absatz lang (in wievielter Wiederholung?) mit jenen deutschen Unbelehrbaren zu befassen, die Trump auch jetzt noch verteidigen würden wollen.

Tut mir ja leid, aber ich habe wirklich Angst an diesem Tag! Der „Mörder-Trump“ und die paar Blödel von der Friedensbewegung, was interessiert mich das? Heute? Die USA erklären dem Iran (Irak) den Krieg! ¡Esto!


Am 03. Januar 2020 schrieb Peter Lutz:

Herr Gellermann, Sie bringen es wieder einmal auf den Punkt. Danke!

Die amerikanischen Eliten sind in den letzten Jahrzehnten zum offenen Faschismus mutiert. Sie marschieren in andere Länder ein und glauben, sie seien die Herren der Welt. Die Nazis dachten genauso. Wir wissen sehr gut, wie es endete. Leider haben viele Menschen nichts aus der Geschichte gelernt. Das amerikanische Modell von Demokratie und Menschenrechten ist zu einem blutrünstigen, kriegerischen Terror- und Überwachungsstaat verkommen, der heute die größte Bedrohung für den Weltfrieden darstellt. Die Verblendung dieser faschistischen Elite ist für die ganze Welt extrem gefährlich. Millionen Tote und Verstümmelte sind das Ergebnis ihrer Handlungen. Ganze Länder sind völlig zerstört. Auf ihren imperialen Raubzügen nach Öl und Gas hinterlassen sie eine Spur des Todes und der Verwüstung im ganzen Nahen Osten, im Glauben und ihrer Verblendung, dass sie die Guten sind. In Wirklichkeit sind sie gewöhnliche, primitive Kriminelle, wie es die Nazis waren. Wie lange werden das amerikanische Volk und die Europäer zusehen, bevor sie aufwachen?


Am 03. Januar 2020 schrieb Harry Lebrecht:

Gellermanns Hass auf Trump will nicht enden. Nur peinlich.

Antwort von U. Gellermann:

Sie verwechseln Gefühle mit der Analyse eines Oligarchen.


Am 03. Januar 2020 schrieb Verena Bitter:

Klar im Gedanken, klar im Stil, ein echter Gellermann!

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