Es gab Zeiten, da wurden gefangene Piraten ganz schnell an der Rahnock aufgehängt. Bis heute gilt die Seeräuberei als „rechtswidrige Gewalttat auf hoher See“ und kann von den Nationen, die unter Piraterie leiden, umstandslos geahndet werden.
Öltanker in der Karibik beschlagnahmt
Die USA haben zum wiederholten Mal einen Öltanker in der Karibik beschlagnahmt. Das Militär veröffentlichte Videoaufnahmen von dem Einsatz. US-Medien berichten, das Schiff habe Verbindungen zu Venezuela. Weder der Tanker noch das Öl, das die USA gekapert haben, gehören den Vereinigten Staaten. Es handelt sich also um einen Akt der Piraterie.
Es gibt keinen sicheren Hafen für Kriminelle?
Stolz teilt das zuständige Südkommando des US-Militärs (SOUTHCOM) auf der Plattform X mit, der Einsatz sei "ohne Zwischenfälle" abgelaufen. Und dann auch noch dies: "Es gibt keinen sicheren Hafen für Kriminelle", erklärte das Kommando. Das Militär veröffentlichte in den sozialen Medien Videoaufnahmen, die die Landung eines US-Hubschraubers auf dem Schiff und Durchsuchungen durch US-Soldaten zeigen.
Über die Planke gehen lassen
Leider gibt es in den USA nach wie vor sichere Häfen für Kriminelle, wie an dem jüngsten Kaper-Akt zu sehen ist. Der US-Präsident ist der Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte, einschließlich der Marine. Donald Trump ist nun keine unterhaltsame Comic-Figur wie Captain Hook. Er ist ein eiskalt kalkulierender Geschäftsmann, der genau weiß, dass die Piraterie die Kassen der USA füllt. Und er ist schlau: Unter den aktuellen internationalen Bedingungen wird man ihn nicht zur Rechenschaft ziehen. Man wird den ehrenwerten Herrn Trump nicht über die Planke gehen lassen, was eine beliebte Form der Hinrichtung von Piraten war.
Blockade aller sanktionierten Öltanker
Die westlichen Medien machen aus der US-Piraterie ein Heldenstück; man schwafelt von „mutmaßlichen“ Verstößen gegen amerikanische Sanktionsbestimmungen. US-Präsident Donald Trump hatte eine vollständige Blockade aller sanktionierten Öltanker angeordnet, die Venezuela anlaufen oder verlassen. Als sei Trump der liebe Gott und seine Sanktionsbestimmungen wären die 10 Gebote.