Raphael Gross

Der Hammer des Antisemitismus

Autor: U. Gellermann
Datum: 28. Juli 2014

Er kommt aus der Schweiz, der Historiker Raphael Gross, aus dem Land der großen Berge und der kleinen Herzen. Bedächtig ist seine Sprache, der leichte Schweizer Akzent weckt Vertrauen, das dunkle Brillengestell akzentuiert Seriosität. Wer anders als er, der Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt, sollte die allfällige Frage nach dem aktuellen Stand des deutschen Antisemitismus beantworten, eine Frage die pünktlich und regelmäßig zu den Kämpfen zwischen Israel und den Palästinensern gestellt wird. Denn immer wieder gibt es Deutsche, die sich mit den Palästinensern solidarisch erklären und Israels Politik kritisieren, da verlangt die deutsche Staatsräson echte Experten, die so überzeugend wie möglich Kritik an Israel als antisemitisch einordnen.

"Aus Friedensdemonstranten werden", so Raphael Gross in einem Interview mit der FAZ, "im deutschen Kontext hassende Antisemiten". Und der Herr Professor belegt das wissenschaftlich damit, dass es auf einer der Demonstrationen die Parole "Kindermörder Israel" gegeben habe. Nun hat die UN-Menschenrechtskommissarin Israel im Gaza-Konflikt scharf kritisiert und von Kriegsverbrechen gesprochen. Und das UN-Kinderhilfswerks Unicef zählt nach zwei Wochen anhaltender Bombardierung von Zielen im Gazastreifen mehr als 120 tote Kinder. Aber da würde der vornehme Schweizer Professor äußerstenfalls die Formulierung `Kinder-Kollateral-Schäden´ zulassen können.

Ein Kapitelchen seiner bedächtigen Antisemitismusforschung widmet der Historiker dem "linken Antisemitismus" und entdeckt dessen Wurzeln zum Beispiel in der verblichenen DDR. Denn die habe "die Verantwortung für den Holocaust" durch "antifaschistische Klischees" ersetzt. Dass die prägenden Politiker der DDR häufig nicht aus dem Klischee sondern aus den realen Konzentrationslagern und den Nazi-Gefängnissen kamen, dass drei ihrer Politbüro-Mitglieder ihre Verwandten an die Judenvernichtungsmaschine der Nazis verloren hatten, das ficht den Wissenschaftler nicht an. Und um die Ausblendung politischer Wirklichkeit zu komplettieren, tropft ihm ein bedeutender Gedanke von der Lippe: Antiamerikanismus und Antisemitismus, da ist er sicher, passen gut zusammen. - Fester kann man ein Brett nicht vor den eigenen Kopf nageln.

Während Raphael Gross so vor sich hin redet, will ihm nicht einfallen, dass neben der deutschen Regierung auch und gerade die USA eine ukrainische Regierung unterstützt, in der Naziaktivisten eine erhebliche Rolle spielen. Deren Chef wurde jüngst noch sorgenvoll von der JÜDISCHEN ALLGEMEINEN als übler Antisemit so zitiert: "Die Ukraine wird von einer russisch-jüdischen Mafia beherrscht." Das kann den Einbahnstraßen-Wissenschaftler nicht erschüttern. Vielleicht deshalb mag er auf die soufflierende Frage der FAZ, was denn der Unterschied zwischen einem "waschechten Antisemiten" und einem "Opponenten der israelischen Regierung" sei, nur mit zionistischem Beton antworten: "Die Fragerei kann dem Wunsch nach einer Legitimation für eigene Ressentiments dienen." Das ist ein spannendes neues Tabu: Wer die Frage nach dem Antisemitismus stellt, ist also selbst ein Antisemit.

Schon einmal, in der Debatte um ein Gedicht von Günter Grass zum denkbaren Israel-Iran-Krieg und dem israelischen Atomwaffenprogramm, sprang der jüdische Dogmatiker Raphael Gross aus dem Anzug des Wissenschaftlers: Das Gedicht sei ein "Hassgesang", um dann nachzuschieben: "Diese direkt aus dem Nationalsozialismus in Deutschland zwischen 1933 -1945 erwachsene `Moral der Volksgemeinschaft´ - ist es, deren Echo wir leider immer und gar nicht so selten hören, wenn wir der Generation von Grass nur genau zuhören." Der Ratzinger-Papst, der DDR-Schriftsteller Günter de Bruyn, der ehemalige deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher, der Kabarettist Dieter Hildebrandt, der SPD-Politiker Erhard Eppler und der Soziologe Niklas Luhmann, alle aus der Grass-Generation und alle mit dem Volksgemeinschafts-Echo kontaminiert? Das meint er ernst, der Herr Professor und hält sich für seriös.

Der schwere Hammer des Antisemitismus wird methodisch geschwungen und mit Vorliebe auf jene Köpfe gehauen, die Israel kritisieren. Wenn dabei auch israelische Köpfe sind, die getroffen werden - wie die Kritiker israelischer Palästinenser-Politik David Grossman, Amos Schocken, Moshe Zimmermann, Shlomo Sand oder Moshe Zuckermann - um so besser. Und so verlassen wir denn die fernen Gipfel des Schweizer Intellekts und begeben uns in die schlammigen Niederungen des von Henryk M. Broder eigenhändig gemanschten jüdischen Antisemitismus: Antisemit ist immer der, der die aktuelle israelische Politik nicht mag.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 29. Juli 2014 schrieb Seyfried Licht:

Sehr geehrter Herr Carillo,

ich mache mir wirklich keine Sorgen darum, dass Uli Gellermann antisemitisch denken könnte oder echten Antisemitismus nicht von nur vermeintlichem unterscheiden könnte und ich wollte ihn gewiss nicht intellektuell anfeinden. Ich bin sehr froh, dass er sich zur Aufgabe gemacht hat, an dieser Stelle seine Standpunkte zu veröffentlichen und stimme ihm im Grunde fast immer zu. Dass meine Nachricht mich als arrogant dastehen lassen könnte, habe ich nicht gewollt. (Ihre Antwort ist aber nicht weniger arrogant, wenn man bedenkt, wie wenig wir uns kennen.) Ich habe beim Lesen des Artikels wirklich gestutzt an zitierter Stelle, weil ich die Argumentation nicht ganz plausibel finde und noch immer denke, "Kindermörder Israel" sollte man nicht sagen. Das ist verallgemeinernd und eben tatsächlich der passende Reflexauslöser für diejenigen, die die Antisemitismuskeule schwingen wollen. Für Israelis gilt meines Wissens nach Wehrpflicht und Soldaten sind im Einsatz leider gezwungen, auch Tötungsbefehle zu befolgen. Schuld am Tot der Zivilbevölkerung trägt auch die Hamas, die sich dahinter versteckt. Herr Carillo, mir wäre auch lieber, es wäre alles ganz einfach! und es gäbe am besten niemanden mehr, der Waffen als akzeptable Lösung von Konflikten betrachtet, frei nach dem Motto: stell dir vor, gewisse Leute wollen Krieg, doch keiner geht hin. Wär doch mal ein gutes Beispiel für Einfachheit, oder?


Am 28. Juli 2014 schrieb Reyes Carrillo:

Lieber Herr Seyfried,

in dieser Ihrer „komplexen“ Welt mit ihren „Anstrengungen“, diese Komplexität zu entwirren möchte ich leben! Es ist einfach zum Weinen, was Sie da – in sicher allerbester Absicht – zum Besten geben. Gut, der Mehrwert ist, dass Sie sich in ihrem Denksystem auf der richtigen, der guten, der komplexen Seite fühlen dürfen, als jemand, der die Dinge tiefer durchdringt als Herr Gellermann oder meine schwarz-weiße Welt.

Die Wahrheit aber ist, dass Sie ein geradezu klassisches Opfer der immergleichen Medien- und Staatsmanipulationen sind. Denn Sie können prinzipiell immer (!) davon ausgehen, dass jeder Aufruf in der westlichen Politik, die Dinge „komplexer“ zu betrachten zur Aufgabe hat, den Blick der Masse zu trüben, ihn abzulenken vom Wesentlichen, zu verschleiern und die Dinge umzudeuten. Die Psychologie dahinter, wenn man diese Gehirnwäsche mitmacht, ist dann eben, sich stolz in den Kreis derer eingereiht fühlen zu dürfen, die wirklich durchblicken. So wie Sie.

Aber ach, die Dinge um Recht und Unrecht, um Herrschen und Dienen, um Reichtum und Armut usw. sind leider nie komplex, lieber Herr Seyfried, im Gegenteil, sie sind von geradezu erbärmlicher, jeden Intellekt demütigender Schlichtheit, die jedes Kind mühelos durchdringen kann. Doch ich gestehe, es braucht manchmal einiger intellektueller Umwege, um diese, wie gesagt, beleidigend einfachen Muster klar zu erkennen.

Und so bleibe ich selbstverständlich dabei, dass Menschen wie Bibi Netanjahu mittelbare Mörder und die jeweils exekutierenden Soldaten ganz klar und ohne Wenn und Aber Kindermörder sind! Ebenso bleibe ich dabei, dass in Israel zionistischer Staatsterror herrscht. Und so weiter und so weiter. Das alles heißt natürlich nicht, dem wirklichen Antisemitismus unbedingt entgegenzutreten. Doch das müssen Sie bei Antifaschisten wie Uli Gellermann wirklich nicht anmahnen, das ist lächerlich, dumm und arrogant.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie eines Tages aufwachen und die Sie beherrschenden, Ihnen eingeflüsterten Komplexitätsmärchen abschütteln können und dann wohl erschrocken, aber mit weit offenen Augen die verblüffend schlichten Realitäten wahrnehmen lernen können. In diesem Sinne: Zurück zur Einfachheit!


Am 28. Juli 2014 schrieb Brigitte Mensah Attoh:

ULI - Dir gebührt großer Dank für diesen Artikel, danke für die guten Argumente!

Lauter als sonst tönen derzeit die Stimmen von überall her: Antisemitismus! Besonders in diesen Tagen. Der Begriff soll alle Kritiker mundtot machen,
sie zurechtweisen, daß man gefälligst das Maul zu halten habe, schließlich trügen wir Deutschen bis zum Tag des Jüngsten Gerichts eine große Schuld (Holocaust)!

Dabei tut Israel generell ALLES, um sein eigenes Süppchen am Kochen zu halten (Buchtipp: "Die Holocaust-Industrie"). Unsere peinlichen Politiker küssen Ihnen
bis zum heutigen Tage die Füße und versichern sie ihrer Loyalität - bis zum Jüngsten Tag.

"Antisemitismus" und "Gaskammern" hört und liest man permanent, sobald man sich gegen diese brutalen Menschenrechtsverletzungen äußert. Daneben wird das geschundene Volk von "Israel-Verstehern" in einem Maße verunglimpft und verspottet, daß es nicht zu beschreiben ist: Motto: "Hamas-Anhänger, also selber schuld.."

Das alles dient ausschließlich der ABLENKUNG von dem, was Israel sich gerade wieder mal an übelsten Menschenrechtsverletzungen am palästinensischen
(und s e m i t i s c h e n ) Brudervolk leistet.

Ist es Zufall oder nicht, daß sich die Knesset + israel. Militärs gerade den Zeitpunkt Ramadan für den Kriegsbeginn ausgesucht zu haben? Das halte ich für eine ausgeklügelte Israel-Strategie (denn war das damals nicht ebenso/ o. ä. beim 6-Tage-Krieg ?)

Flugs hat sich paßgenau sich ein "plausibler" Grund gefunden, die Leute auf Krieg einzustimmen: der Tod der 3 Siedler-Jugendlichen.
Hierzu ein aufschlußreicher Link:

https://www.youtube....hLw&app=desktop

(= ZDF-Auslandsjournal beweist: Israel manipulierte die Berichterstattung über den Tod der 3 jugendlichen Siedler)


Am 28. Juli 2014 schrieb Seyfried Licht:

Es ist wie so oft und wie ich schon in einem anderen Kommentar zur Ukraine Krise hier gesagt habe: Überall und immer wieder neigen Menschen zu hölzern abgrenzenden Verallgemeinerungen, die meist Gift für das friedlich soziale Miteinander sind. Dass aber die Realität aus unendlich vielen Facetten und Mischformen besteht, wird dabei ignoriert, weil der Umgang mit komplexen Strukturen wohl zu anstrengend ist. Schubladendenken ist ok, wenn ich zb Blüten nach ihrer Farbe ordne. Man kann aber nicht einfach menschliches Denken, Fühlen und Handeln in 2 bis 5 Farben umdenken und entsprechend kategorisieren und noch dazu mit Gut oder Böse bewerten.
Die Antisemitismus-Keule geht mir jedenfalls genauso auf die Nerven, aber man sollte wohl auch als deren Kritiker bei der Differenzierung bleiben: Ulli, Du schreibst, laut Raphael Gross werden "... aus Friedensdemonstranten im deutschen Kontext hassende Antisemiten". `Und der Herr Professor belegt das wissenschaftlich damit, dass es auf einer der Demonstrationen die Parole "Kindermörder Israel" gegeben habe.´ Ich denke dazu: Die israelische Politik ist weder friedlich noch konstruktiv, aber bestimmt regieren dort keine Kindermörder, denn zum Schuldspruch Mord gehört noch immer die nachgewiesene Absicht des Täters und die maße ich mir nicht an, zu unterstellen. Insofern ist der Spruch "Kindermörder Israel" ein der Wut und Trauer entsprungener Hetzspruch, der u.U versucht, Hass gg ganz Israel bzw Juden zu schüren. Das Wort Antisemit(ismus) sollte man m.M. nach auch nicht so derart überbewerten bzw persönlich nehmen. Festzustellen bleibt, dass auch die Russen viel Recht dazu hätten, unsre derzeitige von dt Hauptmedien veranstaltete Hetzkampagne allen Deutschen sehr übel zu nehmen, denn es gab auch an die 20 Mio russische Tote im WK2, die einst von dt. Größenwahn-Politik und Propagandagläubigkeit der Massen verursacht wurden.
 


Am 28. Juli 2014 schrieb Lutz Jahoda:

Wer den Wind im Rücken hat, kommt schnell vorwärts, dürfte sich Herr Raphael Gross, der Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt, gesagt haben und startete eine wohlfeile Attacke gegen Die Linke, indem er das Märchen vom linken Antisemitismus in der DDR nachbetete und anzumerken vergaß, dass immer nur die Selbstbefleckung des Staates Israel in der Kritik stand und niemals das Judentum selbst.
Und so gestatte ich mir, im Indianersommer meiner Jahre, Herrn Professor Raphael Gross das Prädikat "Wünschelrutengänger des Jahres" zu verleihen und ihm das alte Sprichwort ans Herz zu legen: "Gehst du weit um, gehst du weit irre!"


Am 28. Juli 2014 schrieb Reyes Carrillo:

Wunderbarer Schmock, lieber Uli! Ich kannte den Herrn übrigens gar nicht. Aber das mag daran liegen, dass mir diese ständige und verlogene Antisemitismus-Debatte in Deutschland an meinem argentinisch-indigenen Arsch vorbei geht. Ich bin deshalb aus tiefster Leidenschaft so antisemitisch wie immer man mich gerne haben will. Meine jüdische Freundin Sahra übrigens auch. Sie liebt regelrecht den Antisemitismus-Vorwurf an sie; er macht sie irgendwie stolz. Wir haben da unter uns auch immer so eine Art Kompetition, wer von uns beiden unter dem gestrengen Blick der zionistischen Rassisten und Mörder und deren journalistischen und wissenschaftlichen Helfershelfer angeblich antisemitischer gegen die widerwärtige Politik Israels anbrüllt. Meistens gewinnt sie. Das kann ich natürlich verstehen, denn sie ist eine stolze Jüdin und liebt ihr Volk. Ach ja, und ein Land, dieses Land, das sich nie aufrichtig und ehrlich mit dem Faschismus, mit seiner Vergangenheit auseinandergesetzt hat und aktuell gemeinsame Sache mit Faschisten (in der Ukraine) macht, ein Land, das Israel stets mehr als einen geostrategischen „Sicherheitsfaktor“ (?!?) im Nahen Osten verteidigt denn aus wirklich tief empfundener Scham und Verpflichtung gegenüber den Opfern des Holocausts, das hat jede moralische Integrität eingebüßt. Und taucht so gottberufene Antisemitismus-Igitt-Sager wie Merkel und Gauck ins fahle Bühnenlicht einer schlechten, dilettantischen Inszenierung. Und ihre wahrnehmungs- und bewusstseinsgetrübte Souffleure wie Raphael Gross reiben sich die Hände.


Am 28. Juli 2014 schrieb HANS JON:

Verdammt noch mal! - es ist hohe Zeitalle RELIGIONEN und alle POLITIK als das zu erkennen was sie im Kern sind: 
Es sind Sehn-SÜCHTE alias WAHN-SINN!
"sehnsuht" (ahd.) = unstillbare SUCHT, LEIDEN, KRANKHEIT. EXTREM-Sehn-SÜCHTE (ver-)führen in den WAHN-SINN! RELIGIONEN sind "sehn-süchtig" nach z u r ü c k zum "VERLORENEN PARADIES" IDEOLOGIEN sind "sehn-süchtig" nach v o r w ä r t s zum "Verlorenen Paradies"! ISRAEL ist "zerrissen" zwischen beiden EXTREMEN ? d.h. "gespalten" bzw. schizophren! ISRAEL braucht einen PSYCHO-THERAPEUTEN um aus seiner WAHN-FALLE nach Jahrtausenden von IRRWEGEN herauszufinden! JAHWE allein schafft das nicht! Verdammt armes Volk!!!
"In den letzten Tagen werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spiesse zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben und sie werden hinfort nicht mehr lernen KRIEG zu führen!" (JUDEN-PROPHET MICHA)



Am 28. Juli 2014 schrieb Wera Blanke:

Man kann es gar nicht oft genug sagen: Antisemitismus und Kritik an der Politik der derzeitigen israelischen Regierung sind zwei sehr verschiedene Phänomene - und sie sollten strikt auseinandergehalten werden, sonst wird es ganz schlimm.
Wer "Antisemitismus" als Totschlag-Argument benutzt, um die Kritiker an einer falschen Politik zum Schweigen zu bringen, macht sich zum Wiedergeburtshelfer für einen echten, uralten, dumpfen Antisemitismus , der (nicht nur in Deutschland) zeitweise ins kollektive Unterbewußtsein verdrängt werden konnte.


Am 28. Juli 2014 schrieb Hella Feldbauer:

Aber Sie wollen doch nicht leugnen, dass es bei den jüngsten Pro-Palästina-Demonstrationen antisemitische Töne gab. Wer da nicht warnt macht sich mitschuldig!


Am 28. Juli 2014 schrieb Joe Bildstein:

Ich weiss nicht warum du dir das jedesmal wieder antust. Wir leben in Zeiten in denen die wichtigsten Medien dieser Welt von Menschen juedischen Glaubens vollstaendig kontrolliert werden. In unserem Land ist das WELT, BILD, ZEIT, ZDF, SPON.......Wir leben in einer Zeit in der die Maechtigen entschieden haben das die Antisemitenkeule akzeptabel ist, punkt aus. Damit wird leider viel Menschenleid akzeptiert, Doppelmoral wird so rechtfertig, so wird das Voelkerrecht mit Fuessen getreten. Es wird noch einige Jahre so weiter gehen, aber zur Zeit gibt es keine rationales Verhalten oder irgendeine Argumentation dagegen. Wer "Autobahn" sagt kann theoretisch schon in die Antismetitenecke gedraengt werden. Geschweige denn wer auf derselbigen faehrt der ist schon NAZI. Die CSU motivierte "Autobahnmaut" koennte man auch als Antisemitensteuer deklarieren. Wer in Dubai Urlaub macht und nicht in Tel Aviv, der ist so quasi schon ein Nazi. Lars Trier hat es wunderbar in Cannes gesagt..... "Let´s face it, I´m a NAZI"... und alle waren endlich froh.
Es ist ein Wunder das die Sued-Afrikanischen Apartheid ueberwunden wurde, es hat viele Opfer gekostet und lange gedauert, aber es hat funktioniert. Ich habe persoenlich jede Hoffnung fuer Palaestina in 21. und 22. Jahrhundert aufgegeben. Es wird eine andere Zukunft fuer dieses Volk geben. Manches Unrecht ist so offensichtlich das es weh tut sich damit auseinanderzuzetzen.
Lass es und geh Angeln oder fahr mit dem Fahrrad, auf der Landstrasse.
 


Am 28. Juli 2014 schrieb Heinrich Triebstein:

"Gut sein heißt mit sich selber im Einklang sein", heißt es bei Oscar Wilde. Die Israelis sind nicht mit sich im Einklang, weil sie seit ihrer Besiedlung Palästinas die Weisheit ihrer Tradition nicht leben: Tu anderen nicht an, was Dir selbst nicht angetan werden soll. Die Palästinenser können nicht im Einklang mit sich selber leben, weil sie vertrieben, schikaniert, diskriminiert, durch israelischen Staatsterror getötet werden. Die Raketenbeschüsse sind vor diesem Hintergrund zu verstehen als Hilfeschreie, eine offene Wunde endlich zu verbinden.
Wer helfen könnte? Die große Schutzmacht USA? Deren Israel-Lobby sei zu stark? Kann ich mir nicht vorstellen. Ich male mir aus, dass die Vereinigten Waffenhersteller aus allen Teilen der Welt sich das Geschäft nicht verderben lassen wollen. Der Tod ist ein Meister nicht mehr nur aus Deutschland."


Am 28. Juli 2014 schrieb Pat Hall:

Guter Artikel,denn nun weis ich wohin meine Gesinnung steht wenn Israel gegen Völkerrecht Verstößt und Massenmord begeht.
Tja,somit bin ich ein Antisemit,na und ?

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