Sankt Putin

Vade retro, Satana!

Autor: U. Gellermann
Datum: 27. April 2018

Zwei Nachrichten kreuzen sich zur Zeit im unendlichen Cyber-Space. Die eine Meldung sollte eigentlich nur die Hausmeister in bayerischen Behörden interessieren: Die dortige Landesregierung hat auf Initiative des Ministerpräsidenten beschlossen, dass in allen Behörden ein Kruzifix aufgehängt werden muss. Das sollte eigentlich ein provinzieller Langeweiler sein. Na und, könnte man sagen. Doch die unendlich kluge Suchmaschine GOOGLE meldet in Sekundenschnelle 431.000 Treffer, wenn man die Frage nach dem Kruzifix-Dekret eingibt. Und sucht man weiter, findet man unter den Treffern die bedeutende Meinungsmaschine TAGESSCHAU, das Blatt der Börsen- und Industrie-Intelligenz FAZ, und den einstmals interessanten STERN. Von SPIEGEL-online über "n-tv" bis zu "t-online" ist nahezu die komplette deutsche Medien-Landschaft mit diesem Folklore-Witz unterwegs.

Die zweite Nachricht erzählt eine absolute Sensation. Der Mann, der in der deutschen Medienlandschaft nur als der gemeine Feind, als Gottseibeiuns, als der Böse schlechthin auftaucht, Wladimir Wladimirowitsch Putin, der Proto-Russe, soll einen Friedenspreis der katholishen Kirche erhalten: Die „Goldene Palme“ des Vereins 'Assisi Pax International'. Dieser Knaller bekommt bei GOOGLE mal gerade 40.000 Treffer. Dunkle Kräfte müssen beim faktischen Verstecken dieser Information unterwegs sein. Ist es mal wieder der Unbekannte Russische Hacker, der dieses irre Faktum unterdrückt? Ist es gar Putin selbst, der von seinem Rechner aus den Anfang seines Heiligenscheins an das Ende der Informationskette drängt?

Vom vatikanischen Preis zur Heiligsprechung des künftigen Sankt Wladimir ist der Weg nicht weit. Schon dämmert am Moskauer Horizont eine Wallfahrt zum heiligen Putin. Heiligenscheine umschwebten dann den Kreml, als gäbe es eine Frisbee-Weltmeisterschaft zu gewinnen. Kerzen würden in den Hinterhöfen des Arbat, der Moskauer Altstadt, in Serie gegossen. Choräle würden aus den vielen russischen Kirchen in den Himmel steigen: "Святой Владимир - Svyatoy Vladimir, bitte für uns!" Viel gravierender wären nach der Heiligsprechung Putins die Änderungen im Westen: Der russische Präsident müsste auf internationalen Konferenzen mit "Eure Heiligkeit" angeredet werden. Man würde ihn bitten müssen, westliche Waffen zu segnen, um deren Treffgenauigkeit zu erhöhen. An den Straßenrändern seiner Besuchsfahrten würden Mütter ihm ihre Kinder zum Küssen entgegenhalten, und die britischen Royals müssten ihren neuen Sohn Wolodja, Wlad, Wowa oder gar Wowik nennen.

Doch Rettung naht. Markus Söder, unser Mann fürs Blöde, hat als erstes die Nachrichtensensation unterdrückt. Wahrscheinlich haben bayerische Hacker - i glaub 's hackt - die Computer der deutschen Redaktionen längst im Griff: Keine Zeile, kein Bild über den vatikanischen Friedens-Preis durfte nach außen dringen. Der Russe war der Feind, ist der Feind und soll der Feind bleiben! Frieden ist ohnehin nur was für Warmduscher. Kernige Burschen wie der Söder Markus geben keinen Frieden, um keinen Preis nicht! Und weil die Verhinderung von Nachrichten nicht reicht, ist dem schlauen Söder das Kruzifix-Dekret eingefallen. Bald schon wird in allen deutschen Behörden, nicht nur den bayerischen, ein handliches Kreuz hängen. Und wenn dann ein Russe vorbei kommt - der Putin gar -,kann jedermann das handliche Symbol von der jeweiligen Wand reissen, es dem Feind entgegen strecken und ebenso laut wie deutlich "Vade retro, Satana! - Weg mit dir, Satan" rufen, und schon sollte er weg sein, der Putin, der Iwan, der Beelzebub, der schreckliche.

Prompt haben die völlig freien deutschen Medien brutal einheitlich die Kruzifix-Nachricht erst apportiert, dann überall rapportiert, um die andere Nachricht so tot zu schweigen, dass sie eine Beerdigung erster Klasse erfahren hat. Denn eigentlich, nach den üblichen Bräuchen in den Redaktionen, wäre die Papst-Putin-Info drei Talkshows und vierzig Leitartikel wert. Die BILD-Zeitung hätte ihre dicken Überschriften schreien lassen müssen: ALTER PAPST ENDGÜLTIG DURCHGEKNALLT! Bei Anne Will wären die Experten zur These gekommen, dass Frieden eine russische Tarn-Vokabel ist. Und in der TAGESSCHAU hätten Wissenschaftler längst bewiesen, dass der Vatikan mit russischem Gas beheizt wird. Doch noch ist nicht aller Redaktions-Schlüsse Abend. Es gibt noch Hoffnung. Auf den Tag, an dem die deutschen Medien wegen ihrer betonierten Einheitsnachrichten nicht mehr konsumiert, sondern nur noch für den Straßenbau eingesetzt werden.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 02. Mai 2018 schrieb Paulo H. Bruder:

betr. der verbindung von kruzifix und islam sei an das bajuwarische wort "kruzitürken" erinnert.


Am 01. Mai 2018 schrieb Karola Schramm:

An Otto Bismark.
Danke für Ihre Meinung, die Sie zu meiner schreiben.

Sie schreiben es ja schon selber. Sie halten die Kreuze nur aus, weil sie in diesen Bereichen, wo sie hängen sollen, nicht verkehren müssen. Das übrige Gelaber interessiert sie nicht. Da haben Sie für sich und ihre Familie eine gute Lösung gefunden. Bavo.

Das andere, von dem Sie schreiben, betrübt oder ärgert mich genauso wie Sie. Ich halte die Politik, die das sog. christliche Abendbland, nicht nur Deutschland, betreibt, für schlecht, schädlich, gemein, hinterhältig, menschenverachtend und am christlichen Glauben vorbei, der sich auf das Friedensgebot und die Nächstenliebe bezieht, bzw. man kann ja auch nur die 10 Gebote nehmen. In diesen ist klar und deutlich geregelt, was zu tun und was zu lassen ist.

Doch dann kommen die Theologen, die Jesus - obwohl die Bibel gefälscht ist, auch von Luther bei der Übersetzung - von einer sog. Zwei-Reiche-Lehre reden, in der man Gott geben muss, was Gottes ist und dem Fürsten, was des Fürsten/Obrigkeit ist. Also Krieg, Sklaverei etc. So steckt das Ganze im Dilemma fest.

Das Kreuz mit Corpus, als als Kruzifix, gefällt mir auch nicht. Es zeigt Gewalt und kann so gedeutet werden: "So ist es Jesus ergangen, als er sich nicht konform mit den jüdischen Sitten und der römischen Besatzung verhielt." Die Kirchen interpretieren und lehren es so:"Gott hat die Menschheit so geliebt, dass er Jesus für unsere Sünden am Kreuz geopfert hat." Was vollkommen anders ist.

So haben wir "das Kreuz mit dem Keuz."
Abschaffen aus dem öffentlichen Raum sollten wir es nicht., weil es tatsächlich auch zur unserer Kultur gehört. So schlecht oder schön sie in der Vergangenheit auch war, kann sie und das Kreuz uns im Hier und im Jetzt eine Menge lehren, nämlich tolerant zu sein, wie Sie es versuchen und jesuanische Friedensbereitschaft konsequent im Umfeld leben und von der Politik einfordern.


Am 01. Mai 2018 schrieb marie becker:

nur kurz zu den Söder-Kreuzen:

Rom in Kardinal-Marx-Form stellt fest, dass in Bayern offenbar ein christliches Symbol zu politischen Zwecken missbraucht wird.
immerhin -ich hätte diese Offenheit nicht erwartet und find sie erwähnenswert und erlaube mir auch die Vermutung, dass der deutsche Papst sie nicht zugelassen hätte

es bleibt zu hoffen, dass auch in der Politik UND im öffentlichen Raum die Erkenntnis wächst, dass es dringend geboten ist, Religiöse Argumentation aus politischen , vor allem gesellschaftspolitischen Debatten heraus zu halten .
damit würde auch nicht immer wieder vorschnell die Gleichung erbracht Moslem oder Zugehöriger zum Islam = Islamist= Terrorist, also Gefahr ...

andrerseits finge mancher auch an, darüber nachzudenken, welchen Schaden sein Geschwätz von christlichen Werten anrichtet, wenn er das Gegenteil dieser Werte in die Praxis umsetzt.
ich frage nur: versteht sich die Kriegsministerin Deutschlands als CHRISTIN?
Sie können eine lange Liste ähnlicher Fragen anfügen...


Am 30. April 2018 schrieb Michael Kohle:

Danke für den Hinweis, Frau Full!

Mitte Juni 15 war Vlad also bei Franz? Was die da wohl besprochen haben? Gerade mal ein schlappes Vierteljahr später rafft sich der "Russe" auf und eilt dem Bashar zu Hilfe. Ausgang bekannt. Da ist doch die Goldene Palme für den Frieden mehr als verdient.

Danke für den Hinweis noch einmal, so ergibt doch alles Sinn, unstrittig. Darf ich jetzt Christine sagen?

Antwort von U. Gellermann:

Für erfolgreiche Eheanbahnungen erhebt die Galerie Gebühren.


Am 30. April 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Ein Kirchenkritiker
So ein Durcheinander.
Die steile These, zu erkennen in der Beliebigkeit, wofür der bürgerliche Ideologiebegriff alles herhalten muss hat was, nur keine Differenzierung.


Am 29. April 2018 schrieb Uschi Peter:

Warum sollen in einem erzkatholischen Land, wo in jedem Klassenraum ein Kreuz hängt, nicht auch in den Behörden Kreuze sein? Den Vorteil hat ja Uli G. schon angesprochen.
Der "heilige" Putin ist kein Aprilscherz?? Wenn nicht, werden die Kriegsbewegten Schmutzkübel über unseren Franzl ausgießen.
Merkwürdigerweise wurde vor Jahren ein Ehepaar niedergebrüllt, dass gegen Kruzifixe in den Klassen anging. Diese Leute kamen nicht durch. Und heute geht plötzlich die Antikreuz-Truppe auf die Barrikaden? Welcher Sinneswandel.


Am 29. April 2018 schrieb Ein Kirchenkritiker:

Ein Kirchenkritiker:
Dass in Behörden Kruzifixe aufgehängt werden sollen sei ein provinzieller Langweiler, etwas für Hausmeister? Entschuldigung, Herr Gellermann, ich lese Ihre Kolumnen immer mit höchstem Vergnügen, aber das scheint mir doch etwas ungenau. Denn das ist ein Politikum allerersten Ranges! Das Kreuz ist zuallererst ein antikes Folter- und Hinrichtungsinstrument. An solchen Kreuzen wurden im Persischen Reich, später auch im Römischen, Hunderttausende Menschen, vorzugsweise aus den niedrigen Schichten, qualvoll totgemartert. 6.000 Überlebende des Sklavenaufstandes des Spartacus wurden entlang der Via Appia von Rom nach Capua gekreuzigt. Erst als der römische Kaiser Konstantin im Jahr 315 die Kreuzigung als Todesstrafe abschaffte, konnte das Kreuz zum Heils- und Kriegssymbol(!) mutieren. Und das stilisierte Tatzenkreuz ist es ja heute bei der Bundeswehr immer noch. Sind wir denn ein Folterstaat, der sich über Folterinstrumente definiert und der sich deshalb symbolisierte Folterinstrumente in die Behörden hängt? Nein, das sind wir nicht! Und genau deshalb gehören Kreuze in ein Museum für antike Folter und Hinrichtungsinstrumente, in eine Kirche oder auf einen Friedhof. In eine Behörde gehören sie definitiv nicht.
Es gibt in der gesamten Weltgeschichte vermutlich keinen Verein, keine Organisation, keine Sekte, die mehr Menschen gewaltsam zu Tode brachte, wie die christliche Kirche. Direkt oder indirekt, wo die Kirche die Macht gehabt hätte, die Gewalt zu verhindern, wo sie stattdessen den christlichen Staat als Transmissionsriemen für die Ausübung ihrer Gewaltfantasien nutzte. Die Kirche liebt die Gewalt, und die Kirche liebt den Krieg. Denn Gewalt und Krieg füllen die Kirchen, Gewalt und Krieg füllen die Kirchhöfe, Gewalt und Krieg füllen die Kassen. Und deshalb predigte die Kirche den Krieg zu allen Zeiten, den gerechten, selbstverständlich, von beiden Seiten, immer den gerechten Krieg. Und gegen die Heiden war der Krieg sowieso immer gerecht, diente er doch immer der Mission, dem Seelenheil. Hatte doch Jesus selbst den Mord an den Heiden befohlen, warum sollte er dann verwerflich sein?: "Und wer überwindet und hält meine Werke bis zum Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden, und er soll sie weiden mit eisernem Stabe, und wie die Gefäße eines Töpfers soll er sie zerschmeißen, wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater; und ich will ihm geben den Morgenstern." (Offb. 2,26).
Und weil heute das böse „K"-Wort nicht mehr opportun ist, predigt die Kirche nun nicht mehr den "gerechten Krieg", sondern seit einigen Jahren den "gerechten Frieden", meint aber wie seit Jahrhunderten doch immer noch das Gleiche: dem Gegner mit Gewalt die eigenen Werte, das eigene Gesellschaftssystem oktroyieren oder den Feind vernichten. Seit Karl dem Großen gilt der eherne christliche Grundsatz: Taufe oder Tod! Den Gegner verstehen zu wollen, das wäre auch heute wieder ein überfälliger Ansatz, liegt aber offenbar jenseits des christlichen Horizonts. Wer wie Jesus predigt: "Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich, wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.? (Lk. 11,23), dem fällt es schwer, sich in andere hineinzuversetzen. Denn alle monotheistischen Religionen schaffen ein Innen und ein Außen. Zu den monotheistischen Religionen zähle ich persönlich auch die stalinistische; es spielt für das menschenverachtende Ergebnis keine Rolle, ob „Gott" transzendent im Himmel oder realpräsent im Kreml sitzt. Wichtig ist der Dualismus, das Innen, die Dazugehörigen, die dasselbe glauben, die sich gegenseitig stärken, die aufgestellt sind gegen die, die außerhalb sind, die abgewertet werden, an denen die "Vernichtungsweihe vollzogen wird." (Ex. 22,19). Da gibt es nur Gut und Böse. Und alles was böse ist, wird ausgemerzt, damit nichts anderes als die christliche Kirche überlebe, resp. die Avantgarde der Arbeiterklasse. Und da schließt sich für mich der Kreis: die Blutsäuferorganisation Katholische Kirche verleiht dem gleichfalls christlichen Blutsäufer Putin einen „Friedenspreis".

Antwort von U. Gellermann:

Dass Putin Blut säuft ist mir neu.


Am 29. April 2018 schrieb Christine Full:

Ist zwar unwichtig, aber ich denke, dass in diesem Fall doch der Papst selbst die "Goldene Palme" verleihen könnte. Immerhin war W. W. Putin schon am 10.06.15 zu einer Privataudienz beim Papst: http://kremlin.ru/events/president/news/49681


Am 29. April 2018 schrieb antares56:

Es gab ja auch schon mal die Nachricht, man würde A.Merkel den Friedensnobelpreis überreichen. War glücklicherweise Fake! Oder sie war es einfach nicht wert! Was wahrscheinlicher ist!
Aber Putin hätte bei seiner zurückhaltenden Politik schon einen Preis verdient! Trotz der andauernden Kriegshetze des "Westen", woran sich gerade Merkel und jetzt Maas beteiligen, ist Putin immer zurückhaltend und sachlich geblieben! Auch im Gegensatz zu einem Trump, den wohl kurzzeitige Stimmungen bzw Einflüsterungen bestimmen!


Am 29. April 2018 schrieb Otto Bismark:

Mal zu Karola Schramm. Wieso soll Deutschland ein christliches Land sein? Weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht gibt es dafür Anhaltspunkte. Ich als Atheist möchte für mich, meine Kinder und meine Enkel, bitte um Entschuldigung, mit diesem ganzen religiösen Gelaber in Ruhe gelassen werden! Selbstverständlich kann jeder denken und glauben was er will, das ist sein gutes Recht. Die Kreuze in Schulen und Behörden halte ich jedoch nur aus, weil ich und meine Nachkommen dort nicht verkehren müssen. Und wie christlich im wahren Sinne des Wortes soll denn eigentlich ein Land sein, welches aus Profitgründen ungebremst Waffen exportiert? Wie soll das denn mit einem wie auch immer gearteten christlichen Friedensgebot vereinbar sein? Und der laue Gottesbezug im Grundgesetz schafft ebenfalls keinen christlichen "Grundanstrich"! Nein, hört endlich auf, Andern irgendetwas aufzudrängen. Und anscheinend haben alle auch schon wieder Rosa Luxemburg vergessen, deren Ausspruch über die Freiheit des Andersdenkenden uns am Ende der DDR als doch so wichtig von der Westseite immer wieder präsentiert wurde. So richtig dieser Satz ist, so wenig gilt er heutzutage im Umgang mit solchen Andersdenkenden, leider!


Am 29. April 2018 schrieb Friedemann Wehr:

Lieber Uli,
da ich den Mist schon mehrfach gelesen habe, bin ich mir jetzt nicht so sicher, ob die Meldung "Papst verleiht Friedenspreis an Putin", als Fake News identifiziert wurde. Der Clip https://www.youtube.com/watch?v=qReyQwhrGeA ist zwar lustig und stimmt sachlich, aber auch wenn mein Stammtisch eine "Goldene Palme" (!) an Putin vergibt, wird ihn - wie im oben genannten Fall - bestimmt nicht der Papst diesen überreichen. Sollte dies trotzdem der Fall sein, spende ich einen Tausender an eine Organisation Deiner Wahl!

Antwort von U. Gellermann:

Lieber Friedemann,

die preisverleihende Organisation ist eine stramm katholische Truppe, die diese Putin-Meldung auch über ihre eigene Publikation verbreitet. In der zentralistisch geführten katholischen Kirche ist das nicht ohne den Vatikan denkbar. Die handwerklich ziemlich ordentliche Zeitung „La Stampa“ leistet sich sogar diese Schlagzeile: "Putin bereitet seine Rückkehr nach Italien vor: Für ihn die Goldene Palme für den Frieden“. Du kannst schon mal mit dem Sparen anfangen.


Am 28. April 2018 schrieb Hans Informat-Ion:

Der "Heilige Wladimir" hat den treffenden Vornamen!
vlad = herrschen (Altslawisch);
meri = bedeutend, berühmt (Altslawisch);
mir = der Friede (Altslawisch)
mir = Welt (Russisch)


Am 28. April 2018 schrieb Ole Bienkopp:

Na, zum Glück - oder heißt es hier "Gott sei dank"?) hat die katholische Kirche vor die Heiligsprechung zwei Hürden gebaut, die übersprungen werden müssen, ehe man selig und später mal heilig gesprochen werden kann:

Man muß - und zwar exakt in dieser Reihenfolge! - gestorben sein, UND dann ein Wunder vollbringen!

In Berlin kann man sich also entspannt zurücklehnen... :-)


Am 28. April 2018 schrieb Reinhard Lerche:

Und, sprach hierauf Dr. Gniffke:
Ich toppe diese Meldung! Für etwa 2 Tage werde ich Nord-Korea heilig sprechen!


Am 27. April 2018 schrieb Michael Kohle:

Sankt Putin? Da ist doch hoffentlich eine Rüge des Presserates fällig, sollte die Galerie seiner Supervision unterliegen. Einem - gerade auch noch frischgewähltenn Präsidenten der Russischen Föderation - nicht nur die Pest an den Hals zu wünschen, sondern ihn indirekt rundweg für tot zu erklären, soviel Gemeinheit hätte ich vom Galeristen wahrlich nicht erwartet, es ihm auch nie im Leben zugetraut. Soviel Allgemeinwissen sollte vorhanden sein. Heiligsprechung gibt es doch nur bei den „römischen Katholen“. Ausnahmsweise weiß Wiki da mal Genaueres: dieser Vorgang ist nur möglich bei bereits verschiedenen menschlichen Wesen. Nur ein toter Heiliger ist ein guter Heiliger. Passt scho, hieß es wohl in den zuständigen Kreisen.

Das genaue Verfahren, das eine Heiligsprechung erst ermöglicht, besteht darin, dass der lebende Papst nach entsprechender Prüfung erklärt, dass für die Kirche die Gewissheit besteht, dass ein bestimmter Verstorbener sich in der seligmachenden Gottesschau befinde und deswegen als Heiliger bezeichnet werden darf und als solcher verehrt werden soll. In der Not frisst der Teufel Fliegen, wäre es wohl aus diversen Hinterzimmern zu vernehmen. Und das reicht immer noch nicht. Weitere Voraussetzungen dafür sind entweder das Erleiden eines Martyriums oder der Nachweis eines heroischen Tugendgrads des Betreffenden. Bei Kandidaten, die keine Märtyrer waren, wird zudem der Nachweis eines Wunders gefordert.

Also, selbst wenn es Langley gelungen sein sollte, den derzeitigen Besetzer des heiligen Stuhls mit den fake news des Ablebens von Vlad von Petrograd zu überzeugen unter dem Hinweis, dass Vlads Geburtsort jener Ort ist, der einst nach dem Schutzheiligen Simon Petrus - also dem Urpapst - benannt wurde, eine seligmachende Gottesschau, ein nachgewiesenes Martyrium wäre dann doch arg dick aufgetragen gewesen, ausgerechnet für den, der für all die Gutmenschen in der global obwaltenden Sachwertegemeinschaft doch nur als Zerberus und Widerborst durchgeht. Den Nachweis des Wunders an Martyriums statt, zu sowas ist Vlad allemal fähig, nachweislich.

Nicht nur eine, auch nicht zwei, gleich drei solcher Meisterleistungen kann er vorweisen. Die Größte davon wenig gewürdigt, dafür um so beachtlicher. Hat er doch das von seinem Vorgänger - jenem dem Trunke ergebenen - dem transatlantischen Gierschlund überlassene Reich gerade noch aus den Klauen entreißen können. Ein Wunder, gewiß, allzu oft ist das bisher nämlich nicht vorgekommen. Auch die Heimholung urrussischer Wallfahrtsstätten, wenige Jahrzehnte früher von einem von Vlads Altvorderen im Suff verspielt, ein Vorgang der ohne Blutvergießen und Gewaltanwendung unter Wahrung jeglicher Selbstbestimmungsrechte der Diaspora über die Bühne ging, das muss erst einmal einer schaffen. Und kaum war die von wenig Wohlgesonnenen behauptete, ihm untersteltte, minderwertige Regionalmacht in den Kreis der himmlischen imperialen Blitzeschleuderer zurückgekehrt konnte auch noch ein längst für tot Erklärter von Vlad tatkräftig wieder ins Leben zurückgerufen werden, Lazarus Bashar wird es ihm bis ans Ende aller Tage danken.

Konstatiere: Sankt Putin, das war etwas verfrüht. Sollte Wladimir allerdings irgendwann einmal das Zeitliche segnen, kann ihm - bei diesen erfüllten Voraussetzungen - niemand die sofortige Heiligsprechung verwehren. Wie bei Karel Woytila auch, ohne Aufenthalt im Zwischenlager der Seliggesprochenen. Was für einen Polen möglich war wird doch auch für einen Russen nicht abschlägig beschieden werden können. Und solange Vlad Putin auf der Erde wandelt, kann ihn der Papst schon mal fürsorglich in sein tägliches Gebet mit aufnehmen. Ob mit oder ohne goldene Palme. Wir werden es ihm zu danken wissen.


Am 27. April 2018 schrieb Frei Ruth:

Herzlichen Dank! Ich habe auf zwei italienischen Seiten nachgeschaut -akanews und Il Giornale - und die Story ganz ausführlich gelesen. Allerdings sei die Nachricht noch nicht offiziell, schreiben die beiden Nachrichtenseiten. Offensichtlich ist diese Meldung auch in weiteren italienischen Zeitungen ein Thema. Auch wird der Patriarch Kyrill mit ins Spiel gebracht. Wie sich dann die ganze Preisübergabe gestalten wird, ist natürlich noch offen. Aber vielleicht bleiben Sie dran, Herr Gellermann - diese News ist ein Lichtblick in all den Fake News der Hauptstrom-Medien und deren Kriegsgebrüll.


Am 27. April 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Marie Becker
.........und Männern.


Am 27. April 2018 schrieb Der vom Helmholtzplatz:


Nun wird es ja immer katholischer hier in der Galerie. Erst am Montag der kath. Strichjunge, nun der kreuzigende Söder und dann auch noch der Papst und Putin. Da kann ich nur hoffen der Vatikan bleibt/ist so mutig und verleiht dem Präsidenten der russ. Föderation den angesprochenen Preis.

Die Kreuzigungen des Söder u.a. ist so katholisch dann doch nicht.
Arbeitsfähige Bürger unter 50 Jahren sollen nach Willen der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Berliner Union (MIT) keine Hartz-IV-Leistungen mehr erhalten. "Es ist bei der derzeitigen Situation am Arbeitsmarkt nicht einzusehen, dass Menschen, die 25 oder auch 45 Jahre alt sind, zu Hause sitzen und Hartz IV beanspruchen können", sagte MIT-Vorsitzender Christian Gräff der "Berliner Morgenpost". Und gleichzeitig werden die Ausgaben für Rüstungsgüter wieder einmal erhöht. Das freut natürlich auch die 25-45 jährigen Hartz IV-Bezieher bei so vielen Kreuzen.
Hurrah die Butter ist alle:
http://ghdi.ghi-dc.org/sub_image.cfm?image_id=1929&language=german


Am 27. April 2018 schrieb Karola Schramm:

Nun verstehe ich Ironie nicht so gut. Wie ein Sprichwort für Schreiber sagt:"Schreibe nie in Ironie. Es könnte falsch verstanden werden."

Dass Marcus Söder die Kreuze wieder in Schulen und öffentlichen Gebäuden hat anhängen lassen, finde ich auch als Protestantin sehr gut. Deutschland ist ein christliches Land, hat christliche Werte und Symbole: warum also soll man sie nicht, wie gehabt, in Klassenzimmern und Behörden sehen ?

Bei den Nazis wurden alle Kreuze abgehängt und verboten. Das sollte zu denken geben für den Neuanfang, sich endlich dem zu verpflichten, der da dran hängt am Kreuz. Nämlich Jesus, ein Mann des Friedens und der unerschütterlichen Nächstenliebe. Nicht Krieg. Nicht Feindschaft zu anderen, sondern friedvoll und dem Mann am Kreuz, der Sinn für die Armen und Abgehängten hatte, nachfolgen. So verstehe ich die Botschaft des Kreuzes.

Dass Söders Verhalten jetzt auch als "Wahlkampf mit dem Kreuz" oder als Missbrauch des Kreuzes umgedeutet wird - halte ich für erbärmlich und kleingeistig.

So passt auch - quasi fast zeitgleich - dass der Vatikan den Friedenspreis der kath. Kirche, die "Goldene Palme" des Vereins "Assisi Pax International" Herrn Putin, dem Präsidenten Russlands, verleihen will.
Papast Franziskus ist ein kluger Mann, der sieht, wer den Weltfrieden mutwillig zerstört und wer alles daran setzt, dass das nicht geschieht. Dafür werden beide verhöhnt, verlacht und zum Feind erklärt - Putin und der Papst Franziskus.

Die Zeit ist reif für Frieden und Partnerschaft, was diese Kriegstreiber und Diktaturanhänger, die immer noch oder schon wieder in hohen politischen und medialen Ämtern sitzen, nicht haben wollen. Sie leben wie Vampire vom Blut und Kummer der Opfer. Dem muss ein Ende gesetzt werden.

Sie unterschätzen die Kraft des Glaubens und des Geistes, der durch IHN, den da, der jetzt von Söder wieder aus den Kellern geholt worden ist und am Kreuz hängt, repräsentiert wird. Putin ist ein gläubiger Christ und weigert sich standhaft, sich auf die teuflischen Spiele der anderen einzulassen auch wenn sie toben wie Rumpelstielz. Wir brauchen mehr davon und es gibt schon mehr davon überall in der Welt.

Ich freue mich jedenfalls, dass der höchste Würdenträger der r.k. Kirche die Friedensarbeit Putins mit diesem Preis würdigt und unterstützt

Antwort von U. Gellermann:

Im Grundgesetz gibt es zwar in der Präambel einen schwachen Gottesbezug ("Verantwortung vor Gott und den Menschen“) aber es ist kein Gott genannt. Vom Christentum ist nirgends die Rede. Und natürlich will der Heimat-Minster einen anti-islamischen Wahlkampf machen.


Am 27. April 2018 schrieb Marie Becker:

"Der Papst muss sofort zurücktreten und sein Amt an Frau Merkel oder Heiko Maas übergeben. Dann wird auch BILD wieder
Titeln können: WIR SIND PAPST."

an den kleinen im Konfirmandenlook, sicher das wäre fein!

aber nicht an Frau Merkel, Die kann von dort aus nicht mehr den schwunghaften und so einträglichen Waffenhandel betreiben
die Entsendung der BW bliebe allein in der Kriegsverantwortung .v.d.Leyens...Welt hüte dich vor dem Handeln hassender , kriegsgeiler und machtgieriger Frauen...


Am 27. April 2018 schrieb Gabriele Thamke:

Ich bin ja nun nicht gerade ein Fan der Katholischen Kirche...., aber hätte ich einen Hut auf, den würde ich vor Franziskus jetzt ziehen.


Am 27. April 2018 schrieb Des Illusionierter:

Ein Friedenspreis für Putin, das passt doch. Der Papst hat mehr Durchblick als unsere ganze einge-west-ete „Elite".

Wer von den ganzen Alpha-Tieren hat mehr Verdienst an der Tatsache, dass noch - einigermaßen - Frieden ist, als St.Vlad?

Eigentlich müsste er den Friedensnobelpreis kriegen, was man ihm aber nach Drohnen-Barack und Rüstungs- EU nicht zumuten kann.

Logischerweise müsste jetzt NATO-Deutschland seine diplomatische Vertretung im Vatikan schließen. Wäre bitter für die Schavanin.


Am 27. April 2018 schrieb Ernst Blutig:

Das ist schon ein Kreuz mit dieser russischen Weltverschwörung.
Überall haben die ihre Finger und ihr Geld drin.

Oder leugnen, daß sie Pamphlete wie diese "Protokolle des Westens" verbreiten, um uns zu vergiften. Wie damals der Franzos´ "die Brunnen" im Reich. Oder der Belgier mit seinen vergifteten "Zigarren". Und überhaupt dieser "Zarendreck Barbarendreck"...

Es geht doch nichts über gute deutsche Kriegspsychosen...

23.Januar 1915 Kölnische Zeitung:

""...Ich hatte mir die Russen immer als eine Nation mit menschlichem Empfindenvorgestellt und nur den Kosaken als unbarmherzig würgenden Dämon, der mit allem was menschlich heisst nichts gemein hat...Die reiche deutsche Sprache ist zu arm für den Ausdruck der Entrüstung, die mich beseelte..."
(H.v.Gerlach, Die Zeit der großen Lüge. Donat-Verlag).

Der Bericht , der eine Greueltat an einem Jungen schilderte stellte sich dann nach Recherche als Schwindel heraus, bei der man sich selbst als noblen kultivierten Deutschen und den anderen als den inhumanen Barbaren darstellte.

Alles schonmal dagewesen, und auch dem Kreuz von Söder fehlen nur noch die Haken.


Am 27. April 2018 schrieb Lutz Jahoda:

RERUM COGNOSCERE CAUSAS
Die Ursachen der Dinge erkennen

Ein Satz Vergils aus der Spätantike
Erhellt, woran es den Medien fehlt.
Ich höre des Teufels-Grandma-Gequieke:
Jetzt hat sich der Papst mit Putin vermählt!


Am 27. April 2018 schrieb Werner Hajek:

Moin,
also: "antikriegTV" berichtet, dass eine polnische Zeitung und eine italienische Zeitung berichtet haben. Die Zuverlässigkeit dieser Quelle lässt sich unschwer klären. Denn im Titel heißt es "Papst Franciscus ehrt Präsident Putin", aber im Text wird aus der Tatsachenbehauptung eine Vermutung: "Putin soll von Papst Franziskus ausgezeichnet werdern". Außerdem werden die Zeitungen nur damit zitiert, dass Putin bereit wäre den Friedenspreis gennanter Organisation anzunehmen. Der Papst wird hinzugedichtet. Oder weiß jemand mehr? Immer her damit. Der italienische Link ist von der Assisi-Organisation selbst und polnisch kann ich leider nicht.Vielleicht kann jemand helfen.

Antwort von U. Gellermann:

Google hat eine Übersetzungsfunktion, die gibt aus dem Artikel der Preisorganisation (super Quelle) u. a. folgenden Satz preis:

"Den beiden genannten Zeitungen zufolge flog am vergangenen Dienstag eine Delegation von Assisi Pax Onlus unter der Leitung von Präsident Pietro Matarese nach Russland, um sich mit dem orthodoxen Erzbischof Hilarion Alfeev, dem Präsidenten der Abteilung für Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats, zu treffen. Laut einem diplomatischen Bericht von "La Stampa" und der polnischen Zeitung "Gazeta Wyborcza" hätte Wladimir Putin seine Bereitschaft ausgedrückt, nach Assisi zu kommen, um die Anerkennung zu erhalten."

Und auch noch diesen:

"Assisi Pax International, ein von Pater Polidoro gegründeter Verein, möchte Putin die Goldene Palme für den Frieden verleihen, eine Anerkennung, die Staatsoberhäuptern und Persönlichkeiten verliehen wird, die "ihrer Arbeit für den Frieden besonders würdig sind"


Am 27. April 2018 schrieb Matthias Brendel:

Danke Uli, unser Leben ist vollendete Realsatire.
Ich mag diesen mutigen Pabst immer mehr.
Wann werden "die Guten" ihn umbringen?
Man schämt sich für die Presstituierten und die Lakaien der Konfliktindustrie.
Die Wahrheit ist nur noch biegsame Handelsware, wie alles andere auch.
Der Mensch ist Mittel, Punkt.


Am 27. April 2018 schrieb Werner Hajek:

Fakt laut Internet-Recherche sind der Preis und die Preisvergabe an Putin. Das Treffen Putin/Papst wirkt auf mich als bloße Spekulation. Wissen Sie mehr? Aus welchen Quellen? Dann her damit. War alles nur Fake und die Medienschelte unberechtigt, dann gibt es hier bestimmt eine Korrektur, net wahr!

Antwort von U. Gellermann:

Die Meldung tauchte zuerst bei der polnischen Zeitung „Wyborcza“ und der in Italien erscheinenden „La Stampa“ auf.
Aber auch hier:
www.assisioggi.it/assisi/palma-doro-per-la-pace-a-vladimir-putin-a-ottobre-ad-assisi-40883/
Oder hier:
https://theworldnews.net/pl-news/wyborcza-i-la-stampa-ujawniaja-putin-ma-zostac-w-asyzu-uhonorowany-nagroda-za-wysilki-na-rzecz-pokoju


Am 27. April 2018 schrieb Alexander Kocks:

Ich hab das auch irgendwo versteckt in den
alternativen Medien gelesen und war sehr skeptisch über die Echtheit der Nachricht und weil ich erwartete dass der Vatikan schon aus
Sicherheitsgründen eine solche Entscheidung
nicht treffen würde. Es ist ja zu befürchten dass
der Vatikan sofort von FUKUS (F-UK-US) bombardiert wird. Hoffentlich ist der Vatikan so weitsichtig und lässt sich von Putin sofort mit
S 300 und Pantsir Luftabwehrraketen ausrüsten, sonst ist der Papst geliefert.
Trotzdem kann es nur eine einzige Konsequenz geben:
Der Papst muss sofort zurücktreten und sein Amt an Frau Merkel oder Heiko Maas übergeben. Dann wird auch BILD wieder
Titeln können: WIR SIND PAPST.
Frau Merkel arbeitet ja schon seit Jahren daran diesen Job irgendwann zu übernehmen und Heiko ist einfach für jeden Job qualifiziert. Er war Messdiener und ist maaslos gläubig, das weis jedes gläubige SPD-Mitglied.
Ersatzweise könnte das Amt des Papstes auch gestrichen werden und vom jeweiligen Nato-Generalsekretär übernommen werden. Dann sind auch die ellenlangen Wahlprozeduren in Rom, die mit dem weißen Rauch, obsolet weil der Papst dann vom jeweils amtierenden US-Präsidenten ernannt wird.


Am 27. April 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Herr Ische,

muss ihnen leider mitteilen, dass ich die JW eher selten lese, dieses nicht gelesen habe, und somit mich auf die GALERIE mit diesem Artikel beziehe, und selbstverständlich bei dem bleibe, was ich geschrieben habe.


Am 27. April 2018 schrieb Helmut Ische:

@ Frau Spurgat,

nur ganz kurz und auf die Schnelle:

all das konnte - wer wollte - schon in der "jungen Welt" lesen. Fast genauso schön satirisch aufgearbeitet wie hier in der Galerie. Und mit dem Zusatz, das das ganze katholische Polen in heller Aufregung ist und wünscht, der jetzige Papst möge sich doch in Kürze zum Rapport beim Chef melden.

Antwort von U. Gellermann:

Die JW hat keine Verknüpfung mit der Kruzifix-Story.


Am 27. April 2018 schrieb dario vo:

Ach Ulli,
hättest Du noch die Tagesthemen abgewartet, wüsstest Du schon, dass russische Hacker längst durch Cyberkrieger aus Nordkorea unterwandert wurden.
Sehen wir es doch positiv: Mit Markus Söder wurde in Bayern endlich das Minderheitenproblem der Franken gelößt. Wir können also Bayern ohne weitere Schuldgefühle in die Unabhängigkeit entlassen. Nur sollten wir Frauen, Ketzern, Heiden, Atheisten und Sozialisten Bayern nicht als sicheres Herkunftsland verkaufen.
Dagegen ist Bayern für die Abschiebung von Katholiken viel geeigneter als der Vatikanstaat. Schon aus Platzgründen.


Am 27. April 2018 schrieb Gert Flegelskamp:

Herr Gellermann,

Sie müssen zugeben, dass unsere Presse Wichtigeres berichten muss, wie z. B. dieses:
"Für eine "neue Gleitkultur": An der Uni Bielefeld steigt ein Masturbations-Workshop für Frauen"
https://www.derwesten.de/panorama/fuer-eine-neue-gleitkultur-an-der-uni-bielefeld-steigt-ein-masturbations-workshop-fuer-frauen-id214134447.html




Am 27. April 2018 schrieb beate hermann:

bitte informieren sie sich richtig, das ist noch nicht sicher !

Antwort von U. Gellermann:

Beide Meldungen sind gesichert. Googeln hilft.


Am 27. April 2018 schrieb Jerry Winter:

Endlich mal ein Heiliger zum Anfassen!


Am 27. April 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

Politischer Journalismus vom feinsten, in guter alter Tradition von C.v.Ossietzky und Kurt Tucholsky. In diesem Fall anknüpfend an den Artikel, der den "Vogel abgeschossen hat" in seiner Qualität, und den Damen und Herren der Medien die Maske heruntergerissen hat passt ein frohes "Gott hab sie seelig," auf den Lippen für (C.v.Ossietzky und Kurt Tucholsky).
Im ersten Moment war ich unsicher, ob das nun Sarkasmus ist, oder den Tatasachen entspricht.
Klasse, dass wir es nun lesen können, und du dafür sorgst, dass es nicht im Nirwana verschwunden geht.
Die Widersprüche des Systems werden immer offensichtlicher, umso wichtiger bleibt die Galerie, die immer wieder hilfreich ist den ganzen Salat, den die Medien verzapfen vom Kopf auf die Füße zu stellen, und so wird deutlich, dass die Gesellschaft zum Einen sich kaum retten kann vor den "Angeboten des Kapitalismus," und zum Anderen werden wesentliche Informationen, Fakten vorenthalten, die zwingend notwendig zur politischen Meinungsbildung sind.
Die Maschine läuft wie geschmiert, und wer nur nachplappert, nicht nachdenkt ist schneller in der Achterbahn der geistigen Verblödung, wie er sich wünschen kann.
Sie dackeln der Bundesregierung nach, blasen munter ins Horn und verweigern dem Volk den Anspruch, dass sie wirkliche Informationen bekommen, und das stellt man in Gesprächen fest. Die Manipulation funktioniert und dass sich wiederholende Feindbild Pusslands, festgemacht an Präsident Rutins Person schleicht sich wie der "schwarze Mann," vor dem wir als Kinder Angst hatten, durch die Welt der abgehobenen von den Interessen des Volkes weit weg korrupten, oftmals lächerlichen, ohne Witz Medien. Einige ruhen sich noch auf vom Glanz vergangener Zeiten aus, zehren von ihrer Mediengeschichte, spielen damit, pochen auf "Glaubwürdigkeit," und wenn man nicht aufpasst kann es ganz schnell sein, dass der Stern, der ja nur noch ein bleiches Sternchen ist so tut als ob, und man drauf reinfällt. Vorsicht ist geboten.
DANKE, und wieder einmal mehr weiß ich, dass die Entscheidung für die Galerie die richtige gewesen ist.
Obwohl der Ernst der Lage völlig klar ist habe ich mich sehr köstlich amüsiert, denn Lachen ist gesund. So bleibt dem Preisträger sehr herzlich zu gratulieren, und den Medien möchte ich sagen: "Die Sonne bringt es an den Tag, und egal was ihr schreibt, es wird immer eine Antwort geben, denn das liegt in der Natur der Sache, und schwupps kommt der Uli Gellermann die Ecke rum, und spuckt mal eben in die schlecht gekochte Suppe, und lässt euch ziemlich alt aussehen." Die Macht- und Kräfteverhältnisse, die soziale Frage, die Frage Krieg und Frieden suchen nach Antwort, weil sie die gesamte Menschheit betreffen. "Wahrlich wir leben in dunklen Zeiten........" (Brecht)
Die Friedensbemühungen Russlands fallen mehr oder weniger unter den Tisch, und das ist eine Schande, und dass viele Linke, dieses verheimlichen, denn dann müssten sie zu anderen Schlüssen kommen ist gelinde gesagt: Zum Kotzen, und zeigt einmal mehr den Tanz ums goldene Kalb.


Am 27. April 2018 schrieb Günther Weber:

Ich hab das mal nachrecherchiert (Tschuldigung Herr Gellermann). Beide Nachrichten sind wahr. Aber die über den Papst und Putin ist wirklich kaum zu finden. Das ist zum Gruseln!


Am 27. April 2018 schrieb Rita Schnell:

Obwohl die Verhältnisse in den deutschen Medien genauso sind und in Wahrheit nicht lustig, lache ich doch immer noch. Danke!


Am 27. April 2018 schrieb Andreas Schell:

Dieser Beitrag ist, selbst wenn Sankt Putin seinen katholischen Friedenspreis aus weiser Überlegung heraus zurückweisen sollte, so wahr und so unterhaltsam, dass Ihnen einfach nur heiterer Applaus gebührt. Bravo, Herr Gellermann.


Am 27. April 2018 schrieb Ronald Wolf:

Köstlich ! Uli ist einfach unschlagbar.
Danke !

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