Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

Autor: U. Gellermann
Datum: 13. Februar 2017

Ob es hilft, das rituelle Gesülze über die „gemeinsame Basis, die gewachsen ist über all die Jahre", und über "die gemeinsamen Werte, die uns tragen“? Jene Standardformeln zur falschen deutsch-amerikanischen Freundschaft, die Frau von der Leyen nach ihrem Besuch bei James Mattis, dem neue US-Kriegsminister, beschwor. Denn die Angst geht um im NATO-Land, seit Donald Trump, der neue US-Präsident, quietschende Töne des amerikanischen Isolationismus in die blaue Luft des atlantischen Himmels geblasen hat. Doch von der Leyen machte aus der Unsicherheit flugs eine neue Perspektive: „Deutschland ist bereit, den europäischen Pfeiler der NATO zu stärken.“

Erst jüngst, bei einem Besuch der deutschen Truppe in Litauen, konnte die Rüstungs-Ministerin nicht an sich halten: „Litauen wird nie wieder alleine stehen“, erzählte sie den beflissenen Kameras protokollierender Sender. Das letzte Mal, als die Deutschen Litauen nicht alleine stehen ließen, hat das etwa 200.000 litauischen Juden das Leben gekostet. Davon war natürlich nicht die Rede. Lieber sangen Litauens Präsidentin Grybauskaitė und ihre deutsche NATO-Freundin chorisch das Lied von der russischen Bedrohung: Von einer "aggressiven Militarisierung" der Region um Kaliningrad. Na klar, wenn die Russen ihre Truppen im eigenen Land bewegen, um den NATO-Aufmarsch auf breiter Front zu kontern, dann ist das bedrohlich. Nach dieser verdrehten Logik muss die NATO noch mehr Truppen noch näher an die russische Grenze verlegen. Und deshalb erklärte die Beschaffungs-Ministerin gleich vor Ort, fast in Sichtweite des russischen Kaliningrad, es sei "klar, dass Europa in seine Fähigkeiten mehr investieren muss“.

Naive Gemüter könnten, wenn es wirklich eine russische Bedrohung gäbe, auf die Idee kommen die Landesverteidigung zu stärken. Aber was stärkt die Ministerin, wenn sie verkündet sechs Transportflugzeuge vom Typ C130J "Super Hercules" des amerikanischen Herstellers Lockheed Martin zu kaufen? Die Maschine kann Schützenpanzer, Lastwagen, Geschütze oder Fallschirmjäger rund 3.000 Kilometer befördern. Die sollen also demnächst schnellstens vom bayerischen Fliegerhorst Penzing in die Uckermark verlegt werden, um den Russen bei seinem Vormarsch zu stoppen? Nein, nein sagt uns die Ministerin, die neuen Flugzeuge sollen mit französischen Maschinen desselben Typs bei Évreux westlich von Paris stationiert werden. Einen kleinen Hinweis für ihren künftigen Einsatzort gibt die Gebrauchsanleitung des Militär-Fliegers: Er gilt als gut geeignet für Landungen auf unbefestigten, also unterentwickelten Pisten. Tja, Herr Trump, wenn Sie uns und die Franzosen wirklich nicht mehr in Afrika vor den Russen schützen wollen, lässt die Frau Minister durchblicken, dann werden wir das wohl selbst tun müssen.

Ausgerechnet die völlig überparteiliche TAGESSCHAU lässt plötzlich die Frage stellen, was wir denn noch alles selbst tun müssen: Aus scheinbar heiterem Himmel darf sich dort André Wüstner melden, der Vorsitzende des Bundeswehr-Verbandes. Mit ihm wirft die TAGESSCHAU die Frage auf ‚Welche Interessen verfolgt Deutschland eigentlich in der Welt?‘ André Wüstner, tapferer Afghanistan-Kämpfer und Chef von immerhin 200.000 Soldaten des Verbandes, weiß auch gleich eine Antwort: Die Politik sei zu feige, um die deutschen Ziele ins Auge zu fassen. Und macht auch gleich einen Verbesserungsvorschlag: Man müsse schon überlegen ob man das Auswärtige Amt nicht mit dem Entwicklungsministerium zusammen legen sollte. Praktisch. Noch rationeller wäre, wenn man das Verteidigungsministerium gleich dazu lege. Das wäre die Aussenpolitik der kurzen Wege: Man beschliesst zum Beispiel, dass sich Mali am besten durch noch mehr Militär entwicklen lässt und schon ist die Bundeswehr unterwegs. Fiktion? – Längst Realität!

Bald tagen mal wieder die NATO-Minister in Brüssel. Und dort wird erneut der NATO-Kommandeur für den afghanischen Einsatz die Kommando-Stimme erheben. Der US General John Nicholson will „einige Tausend“ zusätzliche Soldaten an die afghanische Front werfen. Wahrscheinlich auch, um uns vor den Russen zu schützen. Denn, so Nicholson jüngst vor einem Senatsausschuss in Washington, Moskaus Ziel sei es, die Taliban zu "legitimieren und zu unterstützen“. Auf der einen Seite der Russe, der uns immer und überall einkreist, auf der anderen Seite der Trump, der unsichere Kantonist, der den US-Anteil im Kampf gegen die Russen vielleicht reduzieren will. Da bleibt den armen Deutschen nur die von der NATO geforderte Erhöhung des Rüstungs-Etats um zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Mindestens. Oder, wie es unser alter NATO-Oberbefehlshaber des Allied Joint Force Command Brunssum, General Hans-Lothar Domröse ungefragt der TAGESSCHAU sagte: „Das sind unsere Interessen, und die muss man dann wahrscheinlich auch durchsetzen, ab und zu auch gegen den Willen der Anderen“. Wahrscheinlich. Nach Trumps Amtsantritt muss eben der „europäische Pfeiler der NATO“ gestärkt werden. Mit dem neuen Bundespräsidenten erst recht: Als Frank-Walter Steinmeier noch Außenminister war, da wußte er: "Deutschland ist eigentlich zu groß, um Weltpolitik nur von der Außenlinie zu kommentieren." Frank-Bindestrich-Steinmeier will auf´s Feld, natürlich nur, um dort zu spielen. Und alles Spielzeug kommt aus dem Rüstungsbaukasten.

Buchpräsentation
DIE HABEN GEDACHT WIR WAREN DAS
Das Buch zum NSU-Verbrechen
Özge Pinar Sarp – Politologin aus Berlin
Kemal Bozay – Professor für Angewandte Sozialwissenschaften, Köln

Am 21. 02. 2017 um 20.30 Uhr
Im Berliner Buchhändlerkeller, Carmerstr.1, 10623 Berlin-Charlottenburg

Es moderiert: Uli Gellermann


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 16. Februar 2017 schrieb andreas kukuk:

an das alte Fachbuch:

vielen Dank für den ironisch gemeinten Respekt. Ist mir sogar selbst aufgefallen, gute Anal-yse-
Aber das mit dem Herrn und Inhalt-Etikette sehe mich vehement anders. Es ist eine andere Qualität ob ich jemanden als Subjekt oder als Objekt behandele und ich darf bei nur Nennung des Nachnamens eine Eigenerhöhung und Herabschauung auf Andere vermuten.
Egal, alte Speckschwarte, Sachthema des Pamphlets welches zugrund liegt ist ja stets offen ;;))). Inhalt und Etikette sollten und müssen nicht zwingend Gegens#tze sein, woll!"?
APO sehe ich nicht als aussergesetzlich an...nur für das was namentlich genannt ist, ausserparlamentarisch- Nebenher merke ich gerne an, das einige Gesetze , welche vom Parlament verabschiedet wurden, vom BVG negativ beurteilt wurden. (Thema Grundgesetz=)
das bewusste atkukuk empfand ich warm und niedlich,


Am 15. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch:

news:
- trump will, dass russland die krim "zurückgibt"
- mehrere trump-vertraute wegen russlandkontakte während des wahlkampfes unter beschuss, bereits 1 rücktritt
- russland verstößt angeblich gegen den inf-vertrag und unterstützt den terroristischen iran
- annäherung russ. flieger an amikriegsschiff im schwarzen meer
- die bösen russen torpedieren minsk II und machen plötzlich außenpolitik, ohne den westen zu fragen;)
etc....
das sind keine separaten und keine medienereignisse: das ist kontinuität, und verdeutlicht, dass es eben nicht um demokraten oder republikaner, oder obama/clinton oder trump geht!! einzelne überbauelemente der amigesellschaft liegen im clinch, ja!! weil sie unterschiedliches klientel innerhalb der basis der gesellschaft (wirtschaft) verkörpern. KEINE seite wird jedoch die basis (immer noch wirtschaft) infrage stellen, bzw. die kriege mit DEREN bedürfnissen in verbindung bringen!!
und auch der zeitliche zusammenhang mit brüssel und münchen sind offensichtlich!
die friedensbewegten müssen sich also langsam überlegen, ob sie innerhalb des überbaus der gesellschaft nichts erreichen, oder sich mal für veränderungen an der basis (immer noch wirtschaft) engagieren!! der beste friedenseinsatz ist immer noch der anti-kapital/imperialistische klassenkampf!
womit ich bei der vom thema abweichenden linken-schelte bin!!
wem diese partei "die LINKE" nicht konsequent genug ist, der konnte schon immer und auch jetzt konsequenter links wählen!!
wer nach APO schreit, soll mir erklären, wie dies im einklang mit recht/gesetz und der verehrung hier fürs grundgesetz steht!!
und zum @ kukuk:)
innerhalb von 10 zeilen frau spurgats armlänge per DU unterschreiten, aber das HERREN einfordern? respekt!
ich mag inhalt mehr als etikette!!


Am 15. Februar 2017 schrieb Andreas Schell:

Für alle, die's ganz genau wissen wollen: hier ein Stück ARD-Bildung. Es erklärt, was die NATO tut:
http://www.tagesschau.de/multimedia/kurzerklaert/nato-269.html
Aha: die Russen kommen? Echt? Der NATO-Verteidigungsaufmarsch läuft jedenfalls auf vollen Touren, obwohl kein Bündnisfall vorliegt: https://www.youtube.com/watch?v=fo8Kx8MOVm0
Der Chefredakteur von RT Deutsch erklärt, was die Russen Schlimmes tun: https://www.youtube.com/watch?v=hZW_rk2vJQk
Zwei Prozent vom Bruttoinlandsprodukt soll uns der Schwachsinn also wert sein? Das BIP (über 3 Billionen) hat nichts mit Militär zu tun. Das BIP ist nicht der Bundehaushalt. Es ist einfach der größte auffindbare Kuchen, damit sich das gewaltige Kuchenstück für die Rüstung klein und bescheiden anfühlt. Auf das BIP hat kein Politiker Zugriff. Das ganze Kriegsprogramm hat auch gar nichts mit den Politikern zu tun. Es läuft einfach. Das Ziel: Krieg gegen Russland in Europa.

Die NATO ist der Treiber. Ost-Erweiterung, Raketenbasen, Panzer, riesige Rüstungs-Etats, Stellvertreterkriege, dumme oder korrupte Politiker, dumme oder unterwanderte Opposition.

Aufhören! Zeter und Mordio!


Am 15. Februar 2017 schrieb Otto Bismark:

Noch ganz kurz zu Uschi Peter:
1. ist m.E. gar nicht sicher, ob Trump tatsächlich von den Eliten gehaßt wird, vielleicht ist seine Politik nur eine neue Spielart der "Eine Weltmacht-Politik". Denn friedlicher scheint die Welt keineswegs zu werden.
2.ist Gisy schon seit langem Mainstream und mit ihm m.E. große Teile der Linkspartei


Am 15. Februar 2017 schrieb Hella-Maria Schier:

Die fortschrittlichen Kräfte lassen sich den Kampf gegen den Wirtschaftsimperialismus des internationalen Kapitals zur Freude der Eliten von den Rechten aus der Hand nehmen und rechtfertigen das dann damit, dass dieses Thema ja rechts sei - wofür sie aber selbst gesorgt haben! Sind die noch ganz dicht? Oder alle von der CIA unterwandert...?
Politiker wie Sahra Wagenknecht und Lafontaine erkennen das Problem und versuchen Boden zurückzugewinnen. Dafür werden sie von ihren eigenen Parteigenossen als AFD-Freunde und dergl. angegriffen. Schnittmengen mit Rechten sind aber, bei ansonsten ganz anderer Ausrichtung, beim Kampf gegen die Globalisierung unvermeidbar, wie jedem klar sein müsste! Es ist einfach kindisch, unsachlich und zeugt von wenig Selbstvertrauen, daran die eigene Politik auszurichten. Die Globalisierer müssen bekämpft werden, weil sie alles zerstören, und wenn diese Aufgabe als "rechts" betrachtet wird, dann wird es sehr viele Rechte geben, denn an wen sollen sich die Menschen denn sonst wenden?
Und wenn man schon dabei ist, kann man sich mal fragen, ob es überhaupt so viel aggressiven Nationalismus (friedliche Heimatbezogenheit wäre ja kein Verbrechen) in Europa und auf der Welt gäbe, wenn der alles zersetzende globale Raubtierkapitalismus/Imperialismus nicht die Nationalstaaten und alle gewachsenen kulturellen Strukturen angriffe! Die Ursachen werden von Linken innenpolitisch gesehen, sie sind aber auch außenpolitisch. Das wird kaum diskutiert - warum nicht??
Die Sioux-Dakota wollen ihre traditionellen Werte, ihre Verbundenheit mit ihrem Land und ihre Lebensweise nicht den kapitalistischen Werten opfern. Manch andere Kultur auch nicht, aber man erlaubt ihnen nicht, auf ihre Weise fortschrittlich zu werden. Im Gegenteil, jede Eigenständigkeit, jede Alternative zu ihrem Konzept bekämpfen die Globalisierer sofort. Die Länder müssen sich entweder kaufen und ausrauben lassen (siehe z.B. Jelzin) oder sich abschotten. Das nimmt man ihnen übel und nennt es nationalistisch. Erst dadurch werden viele Länder dann wirklich nach rechts (auch religiös fundamentalistisch) getrieben und zugänglich für die schlimmsten Einflüsse. Pfui, sagen dann die Linken, und helfen den so beruhigend internationalen Globalisierern, die das alles erst verursacht haben.
Und über diesen Wahnsinn müsste man mal reden. Aber das würde einige blinde Flecken und einige Machtverstrickungen sichtbar machen und deswegen tut man es nicht.


Am 15. Februar 2017 schrieb Georg Frings:

Da wittern deutsche Eliten Morgenluft. Zwar kann Deutschland keine militärischen Abenteuer allein durchführen, aber mit den alliierten Westeuropäern gemeinsam sehen sie durchaus Möglichkeiten für eigene begrenzet Kriege. Mali ist so ein Beispiel. Allerdings ist ihr Entsetze über Trump echt. Zum einen ist der Windschatten der USA nicht zu verachten. Zum anderen kommen, folgt man der Trump-Mannschaft, Kosten auf Deutschland zu, die man nicht umgehend und ohne Widerstand auf die Bürger abwälzen kann. Aber da die Adressen der Trump-Fraktion nicht diametral zu denen der deutschen Eliten sind, wird sich das schon regeln.


Am 15. Februar 2017 schrieb Hella-Maria Schier:

Es scheint sich um gegensätzliche Strömungen der Eliten zu handeln bei den Trump- bzw. Clinton-Anhängern, wie auch bei Europas Nationalisten verschiedener Bandbreite und den Globalisierern. Genauer hingeschaut findet man aber bei beiden die gleichen Groß-Banken im Hintergrund und das schließt meines Wissens sogar Putin ein. Ohne die läuft eben nichts auf dieser Welt, das über einigen Einfluss verfügt. Da der Kapitalismus in Reinform an sich seiner Natur nach natürlich international, also globalistisch ist, da er sich ja sonst etwas anderem unterordnen müsste, was seinem Wesen zuwiderliefe, kann die national bis nationalistisch geprägte Variante nur untergeordnet in diesem Rahmen existieren. Das passt zu der Allgegenwart der großen Geldinstitute. Für diese gibt es wohl immer einen Plan B - wie z-B. Trump und auch diverse Diktatoren der Geschichte. An der Spitze der Pyramide werden die Dinge langfristig betrachtet, ganz im Gegensatz zu den unteren Ebenen, wo der schnelle Profit zählt. Leider (!) werden diese wichtigen Zusammenhänge (auch Konzepte für eine Weltdiktatur, die einzelnen Schritte dahin, alles belegbar) von den Linken fast ebensowenig betrachtet oder gar diskutiert wie vom Mainstream, sondern laufen unter dem Denkstopper "Verschwörungstheorie", obwohl es eine Menge nachweisbare Quellen dafür gibt bis hin zu offenen Äußerungen von Politikern. Ironischerweise sind es dann die oft die Rechten, denen dieser Ruf egal sein kann, die aus ihrer anti-globalistischen Haltung heraus sich damit beschäftigen und die größeren Zusammenhänge thematisieren, wie es ja auch Hitler auf seine Weise tat. Dadurch erlangen sie leider einen Informationsvorsprung.
Wenn man nun die Linken davon abschrecken will, sich mit einer Thematik zu beschäftigen, dann gibt es kein zuverlässigeres Mittel, als einen Kontext mit "rechts" anzudeuten!
Eine Schnittmenge mit den Rechten zu haben ist ein emotionaler Alptraum für sie, der offenbar ihre Gehirnzellen angreift, denn sonst könnte man nicht erklären, dass sie sich dadurch davon abhalten lassen, ihren hauptsächlichen Klassengegner, das internationale Großkapital, ins Visier zu nehmen!
Man kann davon ausgehen, dass den Eliten dieser innere Konflikt der Linken sehr wohl bewusst ist und, dass sie ihn nutzen und aktiv fördern! Die Eliten machen nämlich , anders als die meisten ihrer Gegner, von ihrem geistigen Potenzial und allen Wissenschaften uneingeschränkt Gebrauch, ungehemmt durch emotioanale (oder machtpolitische?) Tabus. Kein Wunder, so betrachtet, dass die ihre Gegner sowie die übrige Menschheit verachten und ihre Politiker uns nicht zutrauen, die Welt zu gestalten. Ich finde es oftmals frustrierend, das mit anzusehen und fühle das Bedürfnis so manche Linken mal heftig durchzuschütteln. Wir müssten unbedingt schlauer werden, um es mit den Eliten im "Krieg der Köpfe" aufzunehmen, das heißt ja nicht, dass man so wird wie sie.
Mein Eindruck ist allerdings, dass die Mehrheit der Linken es lieber nicht so genau wissen will. Diese Dinge sind kompliziert, hässlich und deprimierend, man will sich nicht damit beschmutzen. Lieber demonstriert man immer wieder seine eigene moralische Überlegenheit. So verordnen diejenigen, die wir am meisten brauchen würden sich selbst Unwissen und Dummheit, aus Verlangen nach Unschuld, aus Angst korrumpiert zu werden, wenn man mal nicht nur Karrierestreben unterstellen will. Ich verstehe es nicht wirklich und es regt mich auf, weil diese Verleugnungshaltung sowohl die Eliten als auch alle rechten Strömungen stärkt! Kann es denn wirklich sein, das sie diesen Zusammenhang nicht sehen?


Am 15. Februar 2017 schrieb andreas kukuk:

Erst diesmal ein hohes Lob an Frau Ulrike Spurgat, die in Ihrem Beitrag meine Einstellung total widerspiegelte. Hut ab vor Deiner...ich bin mal so unverschämt das DU zu wählen(ob Deiner...analytischen Begabung und auch der sprachlichen Möglichkeit , welche uns Zuteil gebracht werden.
In diesem Zusammenhang möchte ich ach bekennen, das mir die Beiträge von Frau Reyes Carillo fehlen, wenn ich den Namen recht erinnere.
Zur inneren Lage warne ich den hoch gejubelten SPD-Hype auf die leichte Schulter zu nehmen:
Sie hätten 2013 schon den Kanzler stellen können und flüchteten sich lieber in die GROKO(wer hat uns wieder mal verratten-hehehehe) entgegen dem damals schon genannten Richtungswahlkampf!
Und zweitens: wenn sie an die Macht gelassen werden ,vom eigentlichen Machthaber-dem Kapital-, dann winken der Gesellschaft unangenehme Veränderungen... war da nicht schon einmal von der Agenda 2020 was zu lesen (in Verbindung von Industrie 4.0 sogar wahrscheinlich).
Meiner Meinung nach ist jede noch so links denkende PARTEI durch die parlamentarische Ordnung schon eingehegt in das System , hat also nur geregelt zugelassene Möglichkeiten. Hat also nichts zu gewinnen. APO ist der einzigste Weg. Wir müssen die Friedensbewegung stärken .

Und noch etwas: Lob an Herrn Gellermann, das er auch die konträren Mitteilungen veröffentlicht, und auch ein Lob an die Konträren, das sie nicht müde werden, sich hier einzubringen und der Leserschaft das Salz in der Suppe anbieten. Dies ist wertvoller Diskurs, wie ich meine. Wertvoll halt.
Zu guter Letzt...an die S chreiber...mich stört es permanent , das dieser sicher aus Übersee kommende MODEQUATSCH ---Mitdiskutanten nur mit dem Nachnamen zu benennen, hier Einzug gehalten hat.
Es ist despektierliche Amischeisse...das sollten wir uns bewusst nicht antun- Früher sagte man ,:"Herr bitte, soviel Zeit muss sein!" und es ist so.
Respekt vor dem Mitmenschen und wir sollten uns der mainstreamspeach nicht anschliessen, sondern die Sprachhoheit im Anderssein,
bewusst suchen.
das eröffnet neue Möglichkeiten-fürwahr.
Der Linken geht zur Zeit Mainstream
vor...gute Arbeit -gute Löhne --guter Tag für alles Mögliche..!
ein .blablabla...die merken nichts mehr. Oskar LAFONTAINE hatte schon vor Jahren gesagt, das in der Sprachwahl Potential , aber auch Gefahr steckt.
Also bitte nicht mehr GELLERMANN hier schreiben, sondern respektvoll Herr davorsetzen oder sich mit ihm beim Bier das DU-anbietend dann Uli hier nutzen können.
Danke für das geduldige Zulesen.....


Am 14. Februar 2017 schrieb Uschi Peter:

Wer auch immer gegen Präsident Putin antritt, wird vom Westen gesponsert. Mit einem neuen Jelzin 2.0 hofft man, endlich der Ressourcen Russlands habhaft werden zu können. Das Schlimmste für den militärisch-índustriellen Komplex des Westens wäre eine Abkehr vom Globalismus und damit ein Isolationismus ala Trump. Russland besteht schon immer (außer bei Jelzin) auf seiner Eigenständigkeit und pflegt seinen Nationalstolz. Was ist daran schlecht?
An den Attacken gegen Trump sieht man, dass auch ein US-Präsident nicht der "stärkste Mann der Welt" ist, sondern nur eine Marionette dieses Komplexes ist. Trump will eine eigene Politik frei von "Engagements" in aller Welt und eine Rückbesinnung auf das Nationale erreichen. Wenn damit die Welt ein bisschen friedlicher wird, bin ich bei ihm. Wer von den Eliten so gehasst wird, kann nur etwas Gutes postulieren. Was hat die Globalisierung des Kapitalismus der Welt gebracht? Kriege über Kriege,Elend und Flüchtlingsströme überall. Hoffentlich kann Trump seine guten Vorsätze durchsetzen.
Übrigens, die Rede Gysis zur Verleihung des Ordens wider den tierische Ernst war ganz auf Mainstreamlinie.

Antwort von U. Gellermann:

Von den „guten Vorsätzen“ Trumps war und bin ich nicht überzeugt. Das mag an meiner schweren Oligarchen-Allergie liegen. Aber eben auch am Oligarchen Trump.


Am 14. Februar 2017 schrieb Gideon Rugai:

Mehr und mehr vertieft sich bei mir der Eindruck Zuschauer einer wahrhaft gigantischen Scharade zu werden - zu mindest was die Teilhaber bzw. Wortführer unserer heuer so prunkvoll hochgehaltenen westlichen Wertegemeinschaften betrifft - hinter der Fassade sieht man sie, die armseligen Schrottverwalter unserer Republik, die in in Schweiß- und Blut verschmierten Latzhosen (welche sie sich beim Kostümverleih gemietet haben) windschief herumstehen und so tun als gäbe es für sie tatsächlich was zu tun.
Schnell noch ein paar Pöstchen hin-und hergeschachert (Steinmeier for Präsi), eine Schar fotogene Hofschranzen drumherum gruppiert : D geht es (trotz fortgeschrittner Schwindsucht) gut.

Es kann nur so sein : Der Euro Karren (und verwandte Systeme) vor den man die Pferde des Neolib Turbo-Kapitalismus gespannt hat, steckt so tief im Dreck das kein Konjunktur-Traktor der Welt da noch was ausrichten könnte.
Also richtet man den Blick auf "Irgendwas anderes", lenkt ab, macht viel Wind, beschwört alte Feindbilder - Krieg ja Krieg vielleicht könnte das Geschäft wieder ankurbeln, oder zumindest die Drohkulisse eines solchen den Einsturz des Kartenhauses für ein paar weitere Tage, Monate Jährchen aufhalten - oder warum sonst halten diverse berufsparanoide Thinktank-Spinner des millitärisch-industriellen komplexes kleine begrenzte Atomschlägchen wieder für so attraktiv, wie einst die netten Neutronenbömbchen die nur killen aber alles andere schön heil lassen zum Neuaufbau ?
Der endgültige Finanz-/Wirtschafts-/Gesellschafts-Tsunami - nach 2008 beständig angedroht muss sich bereits knapp hinter die polierte Alu-Fassade gefressen haben - lange kann es nicht mehr dauern - anders ist kaum erklärbar warum die Augsburger-Puppenkiste made by Berliner Reichstag, weiterhin beharrlicher und bornierter denn je mit einer Unverdrossenheit aufgeführt wird, die nur kompletter Verzweiflung gepaart mit pathologischen Verdrängungsneurosen entspringen kann.
Vielleicht auch das der Grund warum Putin und sein Russland die Show immer noch relativ gelassen genießen : Es ist eh bald vorbei.
Darum geht es und deswegen lässt man auch die billigsten Polit-Knallchargen nochmal ran - mehr kaputt geht sowieso fast nicht mehr. Ich fühle mich zunehmend and die letzten Szenen aus dem Film "Der Untergang"erinnert.

Das gibt ein lustiges Erwachen für all diejenigen , die immer noch naive Karriere- und Erfolgsträume träumen und notgeil auf den neusten Schnickschnack von den Grabbeltischen der stets zu beruhigenden Weltmärkte sind.

Haut rein Leute, guckt nicht hin u. denkt nicht drüber nach: Regt euch schön über eure Nachbarn und die hohen Benzinpreise auf - so wie immer ;)

Dazu ein kleines Laiengedicht:

Die Dame mit dem Tantengesicht,
entzieht sich ihrer Kanzlerpflicht.
Was früher Kreuz mit Haken war,
ist heut' "Die Raute" : Wunderbar !
Gemainstreamgendert, glattgebürstet,
es nur noch Wenigen nach echter Freiheit dürstet.
Der Rest lebt ahnungslos im Tiefen Staat, ereifert sich an böser Saat.
So geht sie hin die Republik,
weil einmal mehr Gewöhnung siegt....


Am 14. Februar 2017 schrieb Eric Boule:

Hoffentlich stellt Trump eine Rechnung aus an die EU fuer die USA-Truppen welche Obama in seinen letzten Tagen an die russischen Grenzen schickte. Er wird das begruenden mit den niedrigen Defenzkosten der EUlaendern im Vergleich zu USA.Eine reine Wettbewerbsverzerrung. Die EU sollte die Kosten weitergeben an die agressiven Laendern die diese Truppen angefordert haben wie Polen,baltische Staaten+Deutschland, damit unnoetige Agressionen in der Zukunft aufhoeren.Russland ist das Land mit den meisten Atombomben auf unserem Planeten und unser dichtbesiedeltes Europa sollte nicht unnoetig gefaehrdet werden


Am 14. Februar 2017 schrieb Otto Bismark:

Sehr geehrter Herr Gellermann,
beim Lesen Ihrer Zeilen kam bei mir zum wiederholten Male die Frage auf, weshalb verfängt eigentlich diese Russenphobie, die von den Mainstreammedien verbreitet wird bei unserem und den Nachbarvölkern? Da gibt es doch einen erheblichen Teil, der diese Russen noch selbst kennengelernt hat, ich meine vor allem die ehemaligen DDR-Bürger, zu denen ich gehöre. Wir wissen es doch nun eigentlich besser. Es hat doch zu keiner Zeit auch nur den leisesten Ansatz gegeben, irgendjemanden zu überfallen. Natürlich, viele Deutsche kennen weder Krieg noch Nachkriegszeit noch Kalten Krieg aus eigener Erfahrung und sind leider nur auf das angewiesen, was Tagesschau und Co. so absondern. Und da wird natürlich insbesondere die Sezession der Krim bedient, immer und immer wieder. Aber, von Ihnen auch angesprochen und für mich nicht erklärlich, die antirussische Psychose in den baltischen Staaten, in Polen usw. Natürlich, wenn man einzelne Abläufe aus ihrem historischen Zusammenhang reißt, kann man schon so manche Greuel erkennen, auch begangen von der russischen Seite und sicher hat die Sowjetunion insbesondere nach dem 2. Weltkrieg versucht, das Baltikum mit Russen quasi zu infiltrieren.Über allem wird heute jedoch unverständlicherweise immer wieder vergessen, wer eigentlich die Schlamassel der Vergangenheit verursacht hast. Deutschland hat in derartigen Zusammenhängen einen unvorstellbaren Bonus! Die Horden der Nazis haben in den besetzten Ländern gewütet, daß es einen heute noch erschauert, aber davon ist regelmäßig keine Rede. Vielmehr unterstellen beispielsweise die Tschechen Teile ihrer Truppen deutschem Oberkommando, obwohl nach allen Äußerungen unserer Politiker es bei der deutschen Außenpolitik allein darum geht, die Rolle Deutschlands in der Welt quasi zu alter Größe zu führen. Warum spielen die Anderen dabei mit? Kann mir das mal einer sagen? Ist es wirklich nur unser Geld?

Antwort von U. Gellermann:

Die Russo-Phobie und ist alt und wurzelt ganz sicher auch in Nazi-Zeiten. Es gab ein ganz kurzes Tauwetter-Fenster, als Jelzin das russische Volksvermögen verschleuderte. Danach, als Putin begann das Vermögen im Land zu halten, war Schluss mit Lustig. Bus heute haben die Deutschen (wenn auch im Osten gemildert) ein berrechtigttes Schuldgefühl. 27 Millionen Toten lasten auf ihnen: Das will man sich nicht eingestehen.


Am 14. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Ist die von der Leyen wirklich so blöd, oder tut die nur so ?
Alle Signale, die von russischer Seite kommen, werden geflissentlich ignoriert.
Sicherlich hätte es Konsequenzen, wenn die Hände, die Russland immer wieder den Deutschen reichen, endlich einmal zur Kenntnis genommen werden würden, um der Völkerverständigung und der Friedenssicherung eine langersehnte Chance zu geben. Das Weltbild derer, die satt und trocken in ihren Wolkenkuckucksheimen sitzen, wo die Einmischung in die Krisenherde und Kriege in der Welt bei Kaffee und Kuchen, und vielleicht mal nem Schnaps, auf dem Reißbrett diskutiert werden, macht diese hochbezahlten, unfähigen, erbärmlich agierenden Flachpfeifen von Politikern zu Mittätern. Sie sind für ihre Entscheidungen verantwortlich, doch sie wissen, dass sie für die Kriegseinsätze, denen sie im Deutschen Bundestag zugestimmt haben, nie vor ein Gericht gestellt werden, und das macht die 2% für die Aufrüstung noch unerträglicher. Aufrüsten bedeutet Krieg. Welchen anderen Grund sollte es geben ? Die Rüstungsindustrie lacht sich ins Fäustchen, weil hohe Gewinne auf dem Rücken derer, die in den Kriegen in der Welt ermordet werden, zu erwarten sind. Die 2% schwirren lange in den Medien umher, doch jetzt scheint endlich der richtige Zeitpunkt zu sein, das ohne große Widerstände dem Volk zu verbraten, und die Notwendigkeit dessen,klar zu machen Die USA mit Trump werden Teil der NATO bleiben Vielleicht gibt es ein paar Akzente, die hoffen lassen, aber die Rüstungsindustrie, eben Amerika an erster Stelle, wird dem sicher gerne nachkommen, in der Produktion von Waffen, und letztendlich will Trump, dass die amerikanischen Unternehmen die Nr. 1 der Welt sind. Bestrebungen dieser Art sind immer gefährlich. Mit Russland wird ihnen das nicht gelingen können, allerdings werden sie es nicht drangeben, dafür gibt es dort zu vieles auszubeuten.-- Hunderttausende waren auf den Straßen gegen den NATO Doppelbeschluss. Alle gesellschaftlich, dem Frieden verpflichteten Gruppierungen, gingen gemeinsam, Hand in Hand, zusammen für eine friedlicherer Gesellschaft und Welt. Es hört sich alles, was diese Marketing Strategen Heute so von sich geben gar nicht so schlimm an, wenn sie von Einsätzen, von humanitärer Hilfe reden,wenn wir es denn nicht besser wüssten, und das lähmt die Gesellschaft, weil keine unbedingte Notwendigkeit gesehen werden soll.- Die Verpflichtung Deutschlands, auf immer für den Frieden in der Welt einzustehen, die schwächeren Gesellschaften zu schützen,ein friedliches Mit- und Nebeneinander zu leben, kann doch nur die Konsequenz nach Faschismus und Krieg sein. Deutschland kann nicht Frieden. Waffenlieferungen, Profitgier, Untertan denken, Ellenbogen, Konkurrenz, Neid, Unterdrückung usw. hat die Gesellschaft entsolidarisiert. Die Erhöhung der Rüstungsausgaben, ist die Endstation des politischen Wahnsinns, weil wie immer von den Schwächsten und Abgehängten in diesem Land abgepresst, und die Wut, die beim Lesen deines Artikels mich überfällt, ist grenzenlos, und das zeigt deine journalistische und menschliche Qualität, lieber Uli. - Nun muss Deutschland der Welt zeigen , dass sie letztendlich Krieg können, nur das weiß die ganze Welt, und vielen Völkern werden die Gräuel von Faschismus und Krieg, von Deutschland ausgehend, sicherlich eingebrannt bleiben, auf immer, in den Köpfen und Herzen derer, die ihre Angehörigen vermissen und betrauern.- Letztendlich muss Deutschland Raus aus der NATO, und dieses muss auf der roten Fahne einer Linken Partei stehen, dann sind sie, auch für mich wählbar. Und die Wahl von Steinmeier ist doch nichts anderes, als das 1000 sich ihren Bundespräsidenten gewählt haben, den Schreibtischtäter, in hohem Maße für die AGENDA 2010 verantwortlich; schriftlich versteht sich; denn Papier ist geduldig, und der dick gepolsterte Stuhl, auch.


Am 14. Februar 2017 schrieb Hans Rebell-Ion:

Wahre DEMOKRATIE wäre, wenn ULI eine
TV-Sendung im "Öffentlich Rechtlichen" bekäme!! Ich würde mir den größten Bildschirm dafür anschaffen!
Allerdings würde seine Sendung mit "bum-bum-bum--bumm" (9. v. Beethoven) beginnen müssen!


Am 13. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch:

"Kinder, kauft euch Kämme, es kommen lausige Zeiten!"

die zeiten sind schon lange lausig, es gibt keine kinder mehr!
keine kinder bedeutet auch weniger soldaten, um beim thema zu bleiben:)
bereits anfang der 70iger jahre sank die "reproduktionsrate" unter 2 kinder. und weniger kinder reproduzieren auch künftig weniger, zumal die geburtenzahl erst kürzlich wieder auf 1,5 "anstieg". hartz IV sei dank:) die zufällige einwanderung wird also gebraucht, und bald segnen imame unsere kanonen?
die 2% rate bei den rüstungsausgaben gibt es wohl erst seit 2002, nach 9/11, ist daher nicht nato-vertragsteil und damit unverbindlich. natürlich ist es peinlich, dass griechenland und estland diese marke schaffen, aber germany nicht:) und dann weiß man, dass die 2% rechnerei gülle ist!
und man sehe sich das wehrtechnische disaster an: um die ecke schießende gewehre, seeuntaugliche marine hubis, nichtfliegende drohnen, transportflieger die am gewicht ihrer ministerin versagen..... , innerhalb der nato mehrfachbeschaffung nach gutdünken der mitgliedsländer (was NULL militärischen vorteil aber viele arbeitsplätze bringt)
und kombiniere dies mit dem beschaffungsaufwand für "personal": kita's, lockprämien für schulversager und minderjährige, kosten für innere führung und politische aufklärung/werbung...
plus die explodierenden preise für rüstungsgüter, als sei das ein BER oder ein opernhaus...
minus den sinkenden BIPs in vielen nato-ländern...
und ... und ...
estlands heer hat wohl 3500 mann! wenn jeder eine weiße fahne (von armani) bekommt, sind die 2% auch erledigt:)
hab ich angst vor krieg?
oscar seifert, der oben mit den kämmen zitierte, hatte 7 kinder.
meine 1 tochter liest die rationalgalerie! ich habe mehr sorge, dass ich kein opa werde!!

Antwort von U. Gellermann:

Die technischen Mängel sind nicht das Kennzeichen der Bundeswehr. Sondern ihre Auslandserfahrungen und ihre Bereitschaft noch mehr Erfahrungen zu sammeln.


Am 13. Februar 2017 schrieb Lutz Jahoda:

ZUR AKTUELLEN BEFINDLICHKEIT
DES PATIENTEN DEUTSCHLAND

Der politische Reifegrad Deutschlands: Bedenklich.
Die Moral der gewählten Regierung:
Kränklich.
Wir kennen die Zeiten von Hoover und Hearst.
Auch die beiden übten "America first!"
Trump eifert den Vorbildern nach, frohen Mutes.
Nun gut, Donald sagt es; doch Germany tut es.
Der Weltherrschaftswahn: Noch lang nicht erledigt.
Die Anamnese: Rückfallgeschädigt.


Am 13. Februar 2017 schrieb Christel Buchinger:


Unsere Herrschaften in Berlin sind über den Trump-Sieg doch ganz aus dem Häuschen. Bauen ihn zum Super-trump auf, zum unberechenbaren Putin-Freund und haben dadurch flugs all die schönen Argumente, um die eh schon beschlossene Rüstungsspirale nun mit der Billigung der erschreckten Bevölkerung zu drehen -Aufrüstung, weil die Amis uns alleine lassen (könnten). So richtig aufrüstungswillig werden die Leute aber doch nicht. Macht nix, Hauptsache sie glauben ihrer Kriegspropaganda selber.


Am 13. Februar 2017 schrieb Michael Kohle:

Kinder, kauft euch Kämme, es kommen lausige Zeiten!

Noch nie war dieser Hinweis so wertvoll wie heute! Zumindest seit gestern! Diese Lehrstunden vor der Glotze, die Hochmesse der wertegemeinschaftlichen Demokratie, die Rede des Biermann-Sponsors Professor Doktor Lammert, die Dankesrede des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier, die weisen Aussagen von unzähligen Interviewten - sogar Frau Ferres durfte Staatsförderndes von sich geben, die stellvertretende schrille Claudia mit der rot(h)en Perücke auch! Die Elite der Elite durfte Männchen bzw. Fruchen machen. Last but not least das abschließende Statement der zukünftigen und bereits jetzt gefühlten Ostrom-Kaiserin im hellgiftgrünen Hosenanzug (ich bin farbenblind, lt. Gniffkes Tina soll es ein sattes Geleb gewesen sein)!

Ich kann es nicht leugnen: seither bin ich mehr als verunsichert, geradezu verängstigt, die Alpträume letzte Nacht nahmen kein Ende. Wer hat nicht alles - Frau Dr. Merkel sowieso und besonders - davon gesprochen, in welche gefährlichen, aufregenden Zeiten wir alle mit Frank Walter gerade aufbrechen dürfen, er uns aller Voraussicht nach auch beistehen wird. Und er - der Warner vor Allem und Jedem (siehe hierzu: http://www.altermannblog.de/steinmeier-warnt-2/) - setzte noch einen drauf: er will uns Mut machen, das wir auch alles durchzustehen vermögen. Ja, um Gottes Willen, was steht denn plötzlich an? Was passiert denn bald? Ist das nicht aufregend!

Nein, genauere Hinweise wollte man und vorallem frau (noch) nicht zum Besten geben. Aber dass da was kommt, was möglicherweise und unter - nicht mal besonderen - Umständen unser bisher vergnügliches Dasein gehörig inkommodieren und in Frage stellen könnte, so viel war schon heraus zu hören. Wenn man im Geschichtsunterricht früher gut aufgepasst und nicht gerade kränklich gefehlt hat, weiß man ja, dass einst im Imperium Romanum aus Gründen der Inzucht oder sonstiger Debilität Rom plötzlich größere Schwierigkeiten hatte, seine Ostgebiete (alles so ab Griechenland bis hin zu Kleinasien, zur Levante und Mesopotamien und zu den Schwarzmeer-Anrainern natürlich) artgerecht unter der Knute zu halten. Und so stattete sich einer der reichlich vorhandenen Statthalter vor Ort mittig am Bosporus mit ausreichenden Kompetenzen aus, von eigenen Gnaden, versteht sich. Um alsbald den nichtsnutzigen Gesellen in (West-)Rom zu zeigen, wo und welcher Bartel den Most holt.

Sind mir ein Bisschen arg viel Parallelen zu heute. Sollte vielleicht das 1000-Jährige sich nur mal kurz eine Verschnauf- und Erholungspause, die erforderliche Verjüngungskur verpasst haben? Was bei den alten Römern die Scipionen mit ihrem "Et ceterum censeo "? der Verwirklichung entgegenführen konnten, ist jetzt eben Putinien statt Punien. Drei Punische Kriege sollten erforderlich sein und erst im Dritten konnte das Ziel zur vollsten Zufriedenhei aller abgehakt werden können. Die ersten beiden, insbesondere der Zweite, waren für Rom schmerzhaft. Aber der Dritte! Genau die gleichen Überlegungen scheinen heute auch wieder vorzuherrschen. Ähnliche tun es wohl auch.

Vor noch nicht einmal einem Jahr gab der damalige Außenminister von sich: "Was wir jetzt nicht tun sollten, ist durch lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul die Lage weiter anheizen?. Und allzu Vielen keimte die Hoffnung, dass da vielleicht doch ein Körnchen Hoffnung angesagt sein könnte. Dabei haben sie gar nicht erfahren, dass da noch Weiterungen zu zitieren gewesen wären: "Wer glaubt, mit symbolischen Panzerparaden an der Ostgrenze des Bündnisses mehr Sicherheit zu schaffen, der irrt. Wir sind gut beraten, keine Vorwände für eine neue, alte Konfrontation frei Haus zu liefern.? Wenn ich heute die beiden Sätze lese - unter Berücksichtigung der aktuellen Geschehnisse - drängt sich mir Bedenkliches auf. Beim ersten Satz könnte ich mir gut den im Hinterkopf belassenen Zusatz ?zur Unzeit? vorstellen. Der zweite Satz könnte ähnlich mißverstanden werden.

Das Volk - und dazu gehören wir Galeristen ja auch -glaubt bekanntlich nur dass was es sehen kann oder was man ihm lange genug eingeredet hat.
Dabei unterliegt doch auch die politische Wahrnehmung dem Eisberg-Prinzip. Gesehen, erkannt werden können nur die obersten zwanzig Prozent, die restlichen achtzig sind im Dunkeln unterhalb der Wasserlinie. Gäbe es dieses Verborgene nicht, gäbe es auch das Sichtbare nicht.
Uns wird eingeredet, dass das, was ab und zu nach oben zu dringen vermag, fake-news sind, Verschwörungstheorien, Lügen. Vier Fünftel sind also postfaktisch.


Am 13. Februar 2017 schrieb Wolfgang Blaschka:

Kleine sachliche Korrektur: Die Rüstungs-Ausgaben sollen nach dem Willen der Bundesregierung nicht "um" zwei Prozent des BIP, sondern "auf zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts" erhöht werden. So hat es die NATO beschlossen. Heute sind es 1,2 Prozent. Wollte die Bundesregierung die Zwei-Prozent-Quote erfüllen, müsste der Militäretat für 2017 von jetzt 37 auf gut 62 Milliarden Euro erhöht werden. Bei einem jährliches BIP-Wachstum von etwa 1,5 % pro Jahr würden die Rüstungsausgaben bis 2025 auf weit über 70 Milliarden Euro ansteigen, was fast einer Verdoppelung zu heute nahe käme.

Antwort von U. Gellermann:

Danke für die notwendige Korrektur.


Am 13. Februar 2017 schrieb Ernst Blutig:

"Deutschland ist bereit"

Liest sich: NATO befiehl, wir folgen dir!"

Und ewig raunen die Stimmen"wenn wir es nicht machen, machen es andere. wenn wir es nicht machen, machen es andere.wenn wir es nicht machen, machen es andere. wenn wir ..."

Den Tag sehen ich herbei an dem wenigstens klar ausgesprochen wird von diesem elitären Klientel samt ihren Volksclaqueuren, was sie eigentlich mit "politischen Interessen" meinen und nicht sagen, nämlich samt und sonders und ganz egoistisch, Germany first!,
Wirtschaftsinteressen mit Militär und zur Not mit Gewalt durchsetzen (gerne auch gegen den "politschen" Feind).

Da werd ich lange warten können, schätze ich. Denn diese Klarheit des Gedankens, auf althochdeutsch Wahrheit genannt, geht den Claqueuren des völkischen Gesamtinteresses, der Wirtschaft, völlig ab, ob nun unten oder oben in der elitaristischen Rangliste, denn diesen gemeinsamen Vielfachen teilen sie alle: den Populismus, das hinter Masken und Metaphern zu verstecken, was man eigentlich will, nämlich "der Völker Bestes" ihre Ressourcen.

Eher gehen Steinmeyer und sein Wahlvolk durch ein Nadelöhr.


Am 13. Februar 2017 schrieb Marc Britz:

Dank des politischen Geschicks des GröFaZ und der Tatkraft seines Gefolges befindet sich das Grab Immanuel Kants im ehemaligen Königsberg ja heute in den Händen Russlands. Und wenn Franz Double-U, Schurkel und Van-der-Leichen unter NATO-Deckmäntelchen Kaliningrad samt vergrabenem Philosophen-Leichnam nun doch bald zurück haben wollen (Ist doch toll, die eigentlich festgeschriebene Oder-Neisse Grenze spielt Dank NATO keine Rolle mehr!), bleibt die lebendige Vernunft hoffentlich auch weiterhin auf russischer Seite. Andernfalls raucht es bald gewaltig - Trump hin oder her (So kann man heutzutage eigentlich jeden politischen Kommentar abschliessen).


Am 13. Februar 2017 schrieb Manfred Caesar:

Antwort von U. Gellermann:

"Ich wähle zähneknirschend Linkspartei."

Und welchen Nutzen soll das haben, Herr Gellermann?

Ich schlage eine Doppelspitze im Kanzleramt vor. Spart den Wahlkrampf.
Motto: " Vereint mit Volldampf in den Abgrund ."

Antwort von U. Gellermann:

Wahlen sind Meinungsäußerungen. Manchmal bewegen sie was. Zum Beispiel 2005 und 2009 in Bolivien. Zumindest sind sie ein interessanter Test zum politischen Reifegrad der Bevölkerung.


Am 13. Februar 2017 schrieb Klaus Bloemker:

Trump ist ein "unsicherer Kantonist", was seine Haltung zu Rußland anbetrifft.

Mich würd in dem Zusammenhang ja interessieren, was Uli zu der Äußerung von Steve Bannon, "I'm a Leninist", meint. Bannon ist ja immerhin der Chefstratege von Trump.

Antwort von U. Gellermann:

Steve Bannon schwätzt so vor sich hin, das ist das komplette Zitat: “Lenin wanted to destroy the state, and that’s my goal, too. I want to bring everything crashing down, and destroy all of today’s establishment.”


Am 13. Februar 2017 schrieb Andreas Buntrock:

„Deutschland ist bereit, den europäischen Pfeiler der NATO zu stärken."
-----------------------------------------

Habe eben schnell nochmal in meinen Pass geschaut - der sagt mir, genau wie mein Gefühl, dass auch ich ein Teil Deutschlands bin.

Und ICH sage zu diesen Plänen „unserer" Kriegsministerin ganz eindeutig NEIN!!!


Am 13. Februar 2017 schrieb Andreas Schell:

Mir sind das zu viele. Obama-Clinton-McCain in den USA, Merkel-Oppermann-Gabriel-Schulz-v.d.-Leyen-Özdemir hierzulande. Es herrscht ein Staaten- und Parteien übergreifender Konsens, die NATO müsse gestärkt werden. Dass die Russen böse sind, wissen auch alle. Dieser Konsens wird organisiert und auf allen Kanälen von einer erstaunlich kleinen Clique verbreitet. Einseitig gefärbte Nachrichten trommeln die Aggression der Russen täglich in die Gehirne. Die Krim wurde annektiert, nicht per Volksentscheid abgespalten. Die Ost-Ukraine überfallen, aber nicht etwa vom West-Kasperl Poroschenko und seinen vom Westen beratenen Nazi-Truppen, sondern von den bösen Russen. Ja, die sind schon grausam, die Russen, besonders wenn sie sich wehren. Wer derweil gegen den westlichen Kriegswunsch ist, wird medial vernichtet. Stoppt Donald Trump, der hält nichts vom Krieg! Als reicher alter Provinz-Popanz hat er, so wie sich's gehört, fragwürdige Ansichten zur Weltherrschaft des Großkapitals, zu dem er unglaubwürdigerweise selbst zählt. Dazu kommen noch Schwierigkeiten mit anderen Mentalitäten und Hautfarben. Das geht ja alles gar nicht, vor allem aber der erste Punkt. Wie kann man nur nichts vom Krieg halten und lieber auf kleine Deals setzen? Am Ende nützt das nur ganz wenigen? Pfui!

Keinen Schritt machen indes die Russen nach Westen. Die Russen interessieren sich nicht für die EU als Kriegsbeute, sondern als Handelspartner. Das ist sogar durch die West-Brille betrachtet völlig OK, aber genau das verweigern wir ihnen! Wahnsinn! Keinerlei Interesse hat Moskau an neuen Regierungsbezirken im Westen mit null Rohstoffen, hoher Bevölkerungsdichte und riesigen wirtschaftlichen und finanziellen Problemen. Von Moskau nach Berlin sind es nur 1800 km auf passablen Straßen. Tagesreise! Nach Irkutsk sind es über 5000 km, bis Anadyr noch mal so weit, und ob da überall gute Straßen sind, weiß man wahrscheinlich nicht mal in Moskau so genau. Russland ist riesig, dünn besiedelt - und der größte Erdölproduzent der Welt. Das ist es, was uns interessiert. Deshalb muss der Krieg her. Der Krieg ist kein Einmarsch. Es geht um Destabilisierung und die Installation einer West-Marionettenregierung, die die russischen Reserven dem finanziellen Zugriff westlicher Oligarchen zugänglich macht. Nein, die Mittel- und Unterschicht hat weltweit nichts von der Inszenierung, die braucht man nur als wohl präparierte Mehrheit. Lieber eine pro-westliche Junta in Moskau, so wie in Saudi Arabien, als eine eigenständige russische Wirtschaftpolitik.

Das Ganze läuft idealerweise nach deutschem Vorbild. Das Berliner Marionettentheater funktioniert perfekt - hätten wir so was nur in Moskau! Steinmeiers antidemokratische Ernennung wurde medial mit Fußball-Bundestrainer und Punk-Queen flankiert, um gute Laune auf niedrigem Nivau zu verbreiten. Wie viel Prozent hatte die neoliberale SPD bei der Wahl? Zwei Prozent vom Bruttoinlandsprodukt für den Krieg sind derweil verdammt viel Geld: über 60 Milliarden rechnerisch aus Deutschland, die gesamte NATO spendiert Lockheed-Martin, Diehl, Airbus, Heckler&Koch noch viel mehr. Wofür? Der Krieg, in dem wir laut Papst Franziskus (der in westlichen Medien erstaunlich selten zitiert wird) bereits leben, ist ein Bombengeschäft, Win-win für den Militärisch-industriellen Komplex. Wer das nicht erkennen mag, könnte eventuell einseitig informiert sein.

Ich will das anders. Ich will einen Stopp aller militärischen Maßnahmen, Abzug aller Truppen aus Osteuropa und die Auflösung der NATO. Das werden wir überleben. Den auf Europa beschränkten Atomkrieg überleben wir eher nicht. Nennen wir den ruhig mal Obama-Clinton-McCain-Merkel-Leyen-Özdemir-Steinmeier-Oppermanns letzten Orgasmus. Ach, das ist widerlich? Ekelhaft? Vielleicht sollte die trotzdem mal wer beim Onanieren stören, bevor es knallt? Um Verteidigung geht es nämlich der NATO nicht, und das was da zu verteidigen wäre, ist auch keine Demokratie, hinter der irgendwelche Werte stehen. Es geht um Angriff, und das Ziel heißt Bereicherung durch Raub. Für mich ist das keine Option.


Am 13. Februar 2017 schrieb Paulo H. Bruder:

... und morgen die ganze Welt! Zunächst durch die Beherrschung ganz Europas (schon vor der Vololendung), durch die Verlagerung der Grenzen nach Osten, durch die Verbrüderungen mit Nato-Türkei und Besatzungs-Israel, durch Truppenpräsenz in Afrika ... usw.


Am 13. Februar 2017 schrieb Rüdiger Hamm:

Das nennt man Kontinuität, Trump hin oder her.


Am 13. Februar 2017 schrieb Marie Wengert:

Der Ausgang der Wahlen zum Bundespräsidenten war gewiss. Spannend ist nur dieser Kommentarsatz von Gellermann: "Frank-Bindestrich-Steinmeier will auf´s Feld, natürlich nur, um dort zu spielen. Und alles Spielzeug kommt aus dem Rüstungsbaukasten."

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