Mit Geld Rasse kaufen

Israel als genealogisches Unternehmen

Autor: U. Gellermann
Datum: 09. Januar 2014

An der Klausner Straße, auf dem Campus der Universität Tel Aviv, befindet sich das "Museum des jüdischen Volkes". Dort existiert eine Datenbank, die rund 300 000 Proben "jüdischer" DNA aufbewahrt. Nirgendwo sonst ist das zweifelhafte Bekenntnis des israelischen Staates zu einer jüdischen Rasse klarer zu erkennen als eben dort. Nur ein paar Jahrzehnte nach den Nürnberger Rassegesetzen der Nazis - kaum zwei Generationen nach der verbrecherischen Justifizierung einer jüdischen Rasse - erlebt ein scheinbar wissenschaftlicher Rassismus seine Wiedergeburt. Auf einen Schlag wurden damals Millionen Deutsche oder Polen oder wo sonst der deutsche Stiefel hintrat, ob sie in die Synagogen gingen oder nicht, zu "den Anderen", zur "fremden Rasse" zum Feind des "eigenen Blutes" erklärt.

Es sind keine Millionen, die zur Zeit in den Straßen von Tel Aviv demonstrieren. Und sie sind auch nicht vom Tod bedroht. Aber der Staat Israel nennt sie "Mistanenim, Eindringlinge". An ihrer Hautfarbe ist zumeist zu erkennen wo sie herkommen: Aus afrikanischen Staaten, deren Repressionen sie entkommen sind. Über 50.000 von ihnen leben inzwischen in Israel. Sie wollen als politische Flüchtlinge anerkannt werden. Ihre Chancen stehen schlecht: Der israelische Staat hat seit seiner Gründung im Jahr 1948 weniger als 160 Flüchtlinge als Asylbewerber anerkannt. Obwohl nicht wenige Flüchtlinge eine Arbeit haben - natürlich illegal in Hotels und Restaurants, als billige Küchenhilfen oder Putzkräfte - sollen sie, wohin auch immer, "rückgeführt" werden. Und damit sie möglichst freiwillig gehen, hat man für sie Lager eingerichtet. Ähnlich wie "Holot", jenes in der Negev-Wüste liegende "offene Gefängnis", aus dem viele der Demonstrierenden kamen. Man plant mehr Lager. Denn ein neues "Eindringlingsgesetz" sieht vor, Asylsuchende bis zu einem Jahr im Gefängnis und danach sogar auf unbegrenzte Zeit in "Holot" zu inhaftieren.

Es ist nicht so, dass Israel grundsätzlich kein Interesse an einer Einwanderung hätte: Zeitweilig waren es mehr als 50.000 Menschen jährlich, die aus der Sowjetunion oder deren Nachfolgestaaten nach Israel einwanderten. Aber im Unterschied zu den farbigen Asylanten konnten die eine jüdische Mutter nachweisen, waren also "rasserein". Nicht wenige von ihnen findet man inzwischen in jenen Siedlungen wieder, die im Westjordanland auf Palästinensergebiet ein privilegiertes Dasein führen: Sie dürfen alles, die ursprünglichen Einwohner wenig bis nichts. Doch schon in der Gründungsgeschichte des "jüdischen Staates" wurde das "gelobte Land" als Raum ohne Volk betrachtet. Auch die rund 25 Prozent Israelis, die weder dem jüdischen Glauben anhängen noch solche Vorfahren nachweisen können oder wollen, werden im israelischen Gottesstaat ignoriert, genauer: Diskriminiert.

Jüngst war US-Außenminister John Kerry mal wieder in Israel. Zu den afrikanischen Demonstranten, die sich in großer Zahl vor der US-Botschaft in Tel Aviv versammelt hatten, kein Wort. Die Exil-Afrikaner wussten genau, warum sie vor dieser Botschaft demonstrierten: Ohne amerikanisches Geld, ohne amerikanische Waffen und amerikanische Hegemonie könnte Israel seine rassistische Politik keine drei Tage aufrecht erhalten. Doch Kerry war nicht wegen der Afrikaner in Israel, er wollte erneut ein Abkommen zwischen den Israelis und den Palästinensern auf den Weg bringen. Während seines Besuchs fuhr der israelische Innenminister Gideon Saar demonstrativ zu einer symbolischen Grundsteinlegung in einer neuen jüdischen Siedlung im palästinensischen Jordantal. Dort wußte er zu sagen, dass "unsere Präsenz hier im Jordantal . . . nicht vorübergehend ist."

Es scheint, dass die Hoffnungen der Palästinenser auf Kerrys Vermittlungsbemühungen vergeblich sind. Aber es bliebe ihnen ein Ausweg: Im schweizerischen Ort Baar wartet eine Chance für diejenigen, die falscher Abkunft sind: Die "iGENEA AG" bietet Gentests an und ist spezialisiert auf die Frage "Sind Sie Jude? Haben Sie jüdische Wurzeln? Sind Sie Aschkenase oder Sepharde? Sind Sie ein Levi oder ein Cohen?". Die Tests kosten zwischen 199 Euro (Basic) und 1.999 Euro (Expert). Unklar ist, ob der teurere Test den Probanden vielleicht zu einem besseren Juden macht als der billige Basis-Tarif. Sicher ist, dass zum Beispiel Anja Pfeiffer aus Deutschland hochzufrieden war: "Letztendlich kam tatsächlich eine jüdische Abstammung mütterlicherseits heraus", verkündet sie auf der Website des Rasse-Unternehmens. So besteht auch für die Deutschen endlich eine Möglichkeit aus der Rolle der Täter in die Haut der Opfer zu schlüpfen. Man muss nur Geld auf den Tisch legen.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 12. Januar 2014 schrieb Dirculez:

Ohje Ohje: Antisemit! Ohje Ohje! - Immer der gleiche Schlachtruf der jegliche Diskussion in gewisse Richtungen mit Sand zuschüttet. Wir wollten doch weltweit keine Menschenfeinde mehr verstecken! Wir sollen doch alle aus der Vergangenheit lernen!

Also dürfen solche Gedankengänge doch keine neuen Ideologien und Gruppen formen, in denen sich Cryptos dann verstecken! Schließlich weiß man heute aus welchen elitären Wesenszügen die mordenden Ideologien der Vergangenheit geformt wurden und welche ewige kapitalistische Denkweise die Kriege bedenkenlos finanziert hat und wir haben gesehen wie eine faschistische Monokultur ihre Interessen gewissenlos durchgesetzt hat, während die Propagandainstrumente der Unterhaltung gegenteilige Lieder von den Dächern geträllert haben. Mit euern Schlatchrufen gebt ihr dem Beitrag doch nur noch ein gewichtigeres Recht, das ihr selber in peinlichen Schubladen denkt! Die Menschen schreien: MACHT ALLES GLEICH! Und ihr schreit Antisemit! Tourette Syndrom? Oder Taktik?

Ist denn die Botschaft so schwer zu verstehen? Kann man die großartigen und neutralen Motive des Autors nicht aus all seinen Beiträgen als verifiziert betrachten, dass er ein umfassend klares und gutmütiges Weltbild hat, womit man seine Worte als vernünftig interpretieren kann? Muß man denn alles in den gleichen primitiven Sumpf ziehen, oder ist gerade das der Trick dabei? Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit funktionieren nur auf der Basis das es keine VIP Karten zu gewinnen gibt! Damit ist jetzt Schluß! Humanität bedeutet die Dinge rational zu betrachten und jeden Menschen zu emanzipieren, stark zu werden und sich nicht manipulieren
zu lassen, um als diese autarke Einheit "Weltbürger" sich allen Wissensinseln und Techniken zu bedienen, die unser Miteinander aus der Tyrannei und Schieflastigkeit reißen!

Und dennoch trotz allem Fortschritt sehe ich uns in der gleichen Trennung von Interessen und Gruppen wieder darum wetteifern, was wir doch alle bereits erreicht haben! DURCHBLICK! Außer man gesteht es gewissen Menschen nicht zu, sich allen anderen Menschen gegenüber als gleichgesinnt zu betrachten, wo man doch selber sein Leben lang neutral war und gutmütig, muß man sich nun besudeln lassen und in eine enge Sichtweise pressen! NEIN!  Da seid ihr gerade hier falsch. Dafür hat man nicht all diese Anstrengungen für die Humanität vollbracht, um sich von wenig belesenen und manipulierten Gutmenschen denunzieren zu lassen.

Die Eliten sind keine bedrohten Minderheiten und die beschriebenen Bestrebungen sind nicht der Beginn von irgendwas, sondern wirken schon lange in ihren Wesenszügen hinter den Administrationen der Staaten an sich mit und nur wenn man klar auf die Wahrheit blickt kann man sich als fortschrittlicher Mensch davon distanzieren, das eine schieflastige Politik im Gange ist, die falsch umverteilt, das Wort verbietet und kluge gutmütige Gegner hinter eurer Doppelmoral diffamiert oder anderorts ermordet, in Vorgängen die ihr im Leichtsinn eures nicht selbst durchdachten Weltbildes als notwendig abtut, oder gar völlig ignoriert. Wenn es doch bedrohte Völker gibt und Ja die gibt es, dann müssen gerade diese Menschen ein fortschrittliches Bild über alle widrigen Umstände hinweg anstreben, wie es allen anderen aufgezwungen wird für die große Zusammenkunft, ein Bild das sie als neutral und fortschrittlich in der Welt erscheinen läßt und somit als gutes Beispiel vorran gehen! Da kann es nicht sein das man sich selber mit elitärem Denken und Rassismus sabotiert und Gegenhass generiert, da muß mal jemand kommen und beim Denken helfen!

Wie dumm müßte man sein? Der Rest der Welt soll die andere Wange hin halten, aber man selber spielt sich als großkotzig auf. Es gibt keine geschützte oder königliche Spezies unter uns, wir wollen jetzt alle fortschrittliche Menschen sein und wer primitive Schlachtrufe schreit, der hat sich schon selbst mit einem lauten Türenknall aus jeder produktiven Diskussion verabschiedet. Der Erdball strotzt nur so vor dekadenten, abgeschotteten und menschenfeindlichen Gruppen, Mafia,  Sklaverei, Prostitution und Menschenhandel und all diese falschen Prinzipien der Doppelmoral beschützen die wahren Verbrechen an der Menschheit. Und hier geht es nicht um Völker, sondern um Ideologie und Doppelmoral, Satanismus und antihumane Bestrebungen und dabei sei jedem auf die Finger geklopft denn Schieflastigkeit legalisiert feindliche Gegentaktiken und diesen Schrott brauchen wir nicht mehr! Wir könnten alle im üppigen mentalen und materiellen Luxus leben, ohne diese Verschmutzung durch elitäre Spielchen!

Doch in üppigen Häusern und mit Diplomen an der Wand, fühlt sich dieser Dschungel da draußen wie ein Spielfilm an und man kann getrost seine tollen Standardwerke der geheuchelten Humanität aus dem edlen Regal nehmen und aus der Fäulniswärme der Dekadenz heraus große Worte im Internet schwingen, die völlig jedem Sinn und Verstand entbehren, man kennt ja seine Pappenheimer!
Entweder können oder wollen es manche Gutmenschen nicht verstehen, die ihr Hirn nur aus einseitiger literarischer Kost ernähren, wir müssen dem Menschen Respekt zollen der einen echten Nutzen bringen will und hier kann man lernen die Dinge auf NULL herunter zu fahren, auf echte Neutralität! Alles andere ist Faschismus!
Wir wollen ein neues großartiges und offenherziges Bild der ganzen Menschheit gegenüber erlangen und auch dem elitären Gutmenschen auf die Beine helfen, mal über den Tellerrand zu gucken, statt sein eigenes faschistisches Gefasel über Antisemiten gegen echte Weltbürger zu stellen!

Wer ein guter Mensch ist der kann aus der Versenkung heraus kommen denn es gibt genügend Bewegungen denen man sich als echter Weltbürger anschließen kann! JA! Darum geht es hier! Humanität! Wir packen keinen in Watte und keiner hat aufgrund seiner Herkunft ein anderes Los zu haben, alle sollten den großen Errungenschaften der Kulturen frönen können und gleichmäßig den Zugang zu dem genießen, was die Menschheit kollektiv erreicht hat bis heute, egal aus welchen Ländern und Ideologien eine Erkenntnis kommt, wenn sie denn human ist, dann sollte sie in eine neue Form der Erkenntnis transformiert werden, FÜR DAS VON DEM IHR ALLE REDET! Gleichsetzung, Humanität, Fortschritt! Aber es scheinen Agenten zu existieren, die blind sind, in ihren eigenen üppigen Leben gefangen, die einen Vorteil damit verbinden und die Tatsache ablehnen, welche Abgründe gegen das Miteinander regieren! Die sich hinter der Liebe für das Leben tarnen! Je mehr sich gewisse Kreise wirklich als fortschrittlich und neutral verkaufen würde, mit all der Finanzmacht und den Medienkanälen im Rücken, umso mehr könnte man doch, statt allgemein Werbung und Satanismus über die Manipulationsinstrumente zu verteilen, Wissen, Liebe und Fortschritt verteilen! Vernünftige Bevölkerungskonzepte, ordentliche Ökonomien, statt Wettbewerb, Ausbeutung und Schuldknechtschaft, aber die Liebe dazu sich von allem sinnlos abheben zu müssen, dieser Narzismus ist stärker, statt wahrer Fortschritt von bisher vergrabenen Konzepten!
 


Am 10. Januar 2014 schrieb Werner Wahl:

Zunächst einen Gruß verbunden mit den besten Wünschen für das Jahr 2014. Bleiben Sie "mutig" in Zeiten , in denen "Staatsräson" eingefordert wird! Der historische Widersinn des rassistischen Verhaltens der Zionisten wird deutlich wenn ich das ganze umkehre und frage:"Kann mir das Museum des jüdischen Volkes" bestätigen, dass ich kein Jude bin! Ich brauche diesen Arier-Nachweis!"(Was selbstvertsändlich nicht zutreffend ist!!!!!!!) Also nochmals weitenhin im Sinne Kants und der Vernunft!


Am 10. Januar 2014 schrieb Olaf Schliebe:

Es ist so etwas von zum Erbrechen, dass man immer wieder versucht berechtigte Kritiker des Staates Israel als Antisemiten darzustellen, dass es langsam Dummen auffallen muss welche Art von Politik dieses Land und seine Helfershelfer betreiben.
Danke für diesen Artikel. Die Medien schweigen sich je gerade mal wieder tot zu diesem Problem, nachdem ein erster Ansatz fehl schlug.


Am 09. Januar 2014 schrieb Knut Gröndahl:

Alles Gute für das Neue Jahr. Mach bitte weiter so, behalte Deinen Biß - es tut so unheimlich gut, dass man mit seiner Meinung nicht ganz alleine ist - und sich nicht nur ekelt oder zornig ist.


Am 09. Januar 2014 schrieb Irene Wagner:

Schön, daß auch in deutschen Medien mal etwas Kritisches zu Israel zu lesen ist. Inhaltlich habe ich dem Artikel nichts hinzuzufügen und habe nichts an ihm auszusetzen. Aber für die ganz Bornierten muß man wohl erwähnen, daß es sogar in Israel Proteste gegen die Politik gibt, z.B. von "Breaking the silence"
Es freut mich, wie souverän Herr Gellermann mit der Kritik umgeht, selbst wenn sie inkompetent und gehässig geäußert wird.


Am 09. Januar 2014 schrieb Reyes Carrillo:

Wer Visionen von einer friedfertigen, lebenswerten Welt, von einer Welt ohne Kriege, von einer Welt der Gleichberechtigung eines jeden Menschen, also einer gerechten Welt hat und meint, damit doch nicht „zum Arzt gehen“ (H. Schmidt) zu müssen, der sollte zunächst genau wissen, wer die eifrigsten, brutalsten und skrupellosesten Gegner einer solchen Vision sind! Über das Ranking der ersten drei Plätze der globalen Visionenzerstörer mag man trefflich streiten: Israel steht jedenfalls grundsätzlich auf einem dieser drei Spitzenplätze. (Für mich persönlich ist Platz 1 mit einer Doppelbelegung USA/Israel dauerhaft vergeben.)

In der israelischen Politik finden geradezu voraufklärerische Muster wie offener Staatsterrorismus, eine pathologische Aggressivität und einen alles durchdringenden Gewaltfetisch, ein institutionalisierter Rassismus und Apartheid in einem als demokratisch verbrämten neoliberalen System zusammen. Dies ist definitiv einmalig weltweit. Zählt man hinzu, was sich Israel unter dem Schutz der USA in den letzten Jahrzehnten an Kriegshandlungen und Massenmord, an unablässigen Menschenrechtsverletzungen sowie kontinuierlicher Missachtung internationalen Rechts ohne jegliche Sanktionen befürchten zu müssen geleistet hat, dann wird klar, in welcher singulären Position dieser Staat für alles das steht, was diesen Globus zu einem brandgefährlichen, vor Unrecht wimmernden Ort macht. Und dieser Gottesstaat besitzt als einziger in der Region die Atombombe, wie Herr Gellermann ja bereits anmerkte. Unfassbar! Last but not least wird dieses letztlich winzige Land von Bibi Netanjahu, einem bis unter die Kippa ideologisch aufgeladenen Neurotiker mit pathologischen Zügen geführt. Unglaublich: So jemanden wie den Gustl Mollath hat man wegen Gemeingefährlichkeit siebeneinhalb Jahre in der Forensik eingesperrt, und ein Killer wie Bibi N. darf frei herumlaufen! So schräg im ersten Moment der Vergleich anmutet, so selbstverständlich legitim ist er auf der anderen Seite beim Vergleich der Dimensionen – und natürlich zur Beschreibung einer irren Welt!

Und meine lieben, verehrten zionistischen Freunde: Ihr müsst doch aus Fremdscham in alle Erdlöcher und Kanalisationen gestiegen sein, als Killer-Bibi am 29.9.2012 während seiner Rede in der UNO die Zeichnung einer Bombe (ganz im Stil der Panzerknacker-Comics!) auspackte, an der zwei Markierungen zu sehen waren (1. Stage, 2. Stage). Und dann malte er selbst schließlich mit dem Edding unter „Final Stage“ ganz oben (bei 90%) kurz vor der Lunte einen dicken, roten Strich, um zu verdeutlichen, dass die iranische Atombombe (die es freilich nie gab) so gut wie abschussbereit gegen Israel dastehe und deshalb natürlich sein Land den Erstschlag vornehmen müsse! Hallo, aufwachen – dieser arme Irre war und ist Präsident eines bis an die Zähne bewaffneten Landes, das – wie gesagt – als einziges in der Region die Atombombe hat!

Ach ja, die Antisemitismuskeule: Die ist einer Argentinierin mit spanisch-indigenen Wurzeln so was von egal, um nicht zu sagen scheißegal und/oder bei Gelegenheit sogar auch immer wieder mal gern als Auszeichnung Willkommen.

Vielen herzlichen Dank für diesen wichtigen, erkenntnisreichen Artikel, lieber Herr Gellermann!


Am 09. Januar 2014 schrieb Moyra Mangold:

Sehr gut auf den Punkt gebracht. Danke für die schonungslosen Worte. Und da kommen sie auch schon wieder aus ihren Löchern und erheben den moralischen Zeigefinger ohne den Sinn an dieser mehr als berechtigten Kritik zu -verstehen. Fakt ist, dass Israel seine furchterregende Politik fortsetzen wird auch gerade um das Wissen, dass Kritik nur ganz. verhalten geübt wird. Wehe wer es wagt. Für mich bleibt die amerikanische israelische Allianz das gefährlichste politische Bündnis.


Am 09. Januar 2014 schrieb Wolfgang Heger:

Respekt und meine Zustimmung für Ihre glasklare
Positionierung.
Neben „Gaza" wird mit „Holot" nun ein
weiteres Gefangenenlager installiert.
Die Krake der „Antisemitismus!" -Lautschreier hat
reflexartig ihre Tentakel ausgefahren.


Am 09. Januar 2014 schrieb Helmut Penschinski:

Ich finde den Artikel mutig, korrekt und möchte meine Anerkennung aussprechen. Er hat nicht das Geringste mit Antisemitismus zu tun. Aber mit der Antisemitismuskeule wird halt auf alles eingeschlagen, was sachlich-ktitisch zur unsäglichen israelischen Politik geäußert wird. Das ist inverser Antisemitismus: Juden sind etwas Besonderes und damit der Kritik Enthobenes und nicht wie die Menschen sonst zu beurteilen. Lassen Sie sich nicht entmutigen!.


Am 09. Januar 2014 schrieb Ulrich Boje:

"Ich habe es versucht", steht auf dem Grabstein von Abie Nathan. Das Wort "es" steht für unermüdliche Bemühungen um Frieden zwischen Israel und den arabischen Nachbarn, für Hilfsaktionen in Afrika und Asien, für direkte Einflussnahme auf israelische Regierungspolitik. Abie Nathan, 1927 in Abadan in Persien geboren und später in Indien aufgewachsen, war ein Friedensaktivist, wie es nicht viele gegeben hat. Er war ein Womanizer und Bohemien mit politischen Überzeugungen, für die er ins Gefängnis gegangen ist und für die er mit zwei Hungerstreiks sein Leben aufs Spiel gesetzt hat. In den 60er-, 70er- und 80er-Jahren gehörte Abie Nathan zu den populärsten Figuren im Nahen Osten, 2008 ist er im Alter von 81 Jahren völlig verarmt in einem Altersheim in Tel Aviv gestorben. Abie Nathan war 20 Jahre lang die Stimme des Friedens und so heißt auch der Dokumentarfilm, den Eric Friedler über Abie Nathan gedreht hat: "The Voice Of Peace" (http://www.abendblatt.de/kultur-live/article123612710/Abie-Nathan-die-Stimme-des-Friedens.html).


Am 09. Januar 2014 schrieb Prof.Dr.John P.Neelsen:

Ja - Respekt und Dank für Ihren Beitrag! 
"Israelischer Gottesstaat", "rassistische Politik" zu ergänzen um "völkerrechtswidrige Okkupation und Landraub begleitet von Terrorisierung und Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung", diese Politik wird nicht nur - wie Sie zu Recht schreiben - durch die USA gedeckt und finanziert, ebenso sind die EU und dabei nicht zuletzt die BRD und F, jene selbsternannten Vorkämpfer der Menschenrechte weltweit, seine wichtigsten Unterstützer. Deshalb sollte der Widerstand HIER beginnen.


Am 09. Januar 2014 schrieb Michael Augustin:

Bitte nehmen Sie mich umgehend aus Ihrem Verteiler.


Am 09. Januar 2014 schrieb Herbert Thelen:

"It would be my greatest sadness to see Zionists (Jews) do to Palestinian Arabs and others much of what Nazis did to Jews."
Albert Einstein


Am 09. Januar 2014 schrieb Miriam Steinfeld:

Israel ist umstellt von Feinden - dem Libanon, Syrien, Ägypten - wer in dieser Situation verlangt, dass der Staat Israel Flüchtlinge aus Afrika aufnimmt, der will die einzige Hoffnung der Juden in der Welt destabilisieren. Da stehen Sie in der unseligen Tradition der Deutschen und können sich nicht rausreden: Antisemit bleibt Antisemit.

Antwort von U. Gellermann:

Libanon: Ein kaputtes, auch von den Israelis demontiertes Land. Syrien: Zerrissen vom Bürgerkrieg, in Teilen (Golan-Höhen) seit mehr als 40 Jahren besetzt. Ägypten, beherrscht von einer mit Israel kooperierenden Militär-Junta. Da können Sie sich nicht rausreden: Israel ist die einzige Atom-Macht in dieser Gegend.


Am 09. Januar 2014 schrieb Joe Bildstein:

Du traust dich aber was - Respekt. Ich denke du wirst mit der allgegenwaertigen Keule bald plattgemacht und in Grund und Boden getreten. Das der Staat deutlichste Zuege eines Apartheidregimes hat ist ohne Zweifel, schade das man aus der Erfahrung absolut nichts gelernt hat. Wenn es mir noch erlaubt sei, ein Zitat von David Ben Gurion:

"Let us not ignore the truth among ourselves ... politically we are the aggressors and they defend themselves... The country is theirs, because they inhabit it, whereas we want to come here and settle down, and in their view we want to take away from them their country."
-- David Ben Gurion, quoted on pp 91-2 of Chomsky´s Fateful Triangle, which appears in Simha Flapan´s "Zionism and the Palestinians pp 141-2 citing a 1938 speech.
 


Am 09. Januar 2014 schrieb Dirculez:

Einfach nur genial, ich muß den Hut vor diesem Mann ziehen, wie er Gerechtigkeit gnadenlos über die political Correctness stellt denn gerade bei diesem Thema fängt die finanzierte Doppelmoral allerorts an zu schimmeln. Menschlichkeit ist ein rares Gut doch der universelle kollektive Charakter allen jetzigen Mainsream-Miteinanders verlagert scheinbar seine schmutzigen Kehrseiten nur auf andere Territorien und predigt stets das effektivste Gedankengift speziell für jede ortsspezifische Agenda, doch ohne dabei Moral oder Bewusstsein anzustreben, auch diese Werkzeuge verteilt man nur wenn man aufbauen will, für versklavte Regionen genügen Schuld, Brot und Spiele, bis jegliche physische und geistige Ressourcen aufgefressen sind, danach braucht der Mensch wieder billigen ideologischen Tatendrang, statt endlich einmal das elende kriecherische Konzept des jetzigen Kapitalismus und seine Folgen in der Verkümmerung des universellen kollektiven Geistes anzugehen, das uns rund um den Erdball von der natürlichen Bestimmung weg treibt und in den nächsten bestialischen Abgrund reißt.. Doch bleiben Täter und Opfer auf dem Schachbrett, wie Gut und Böse als Definitionen, als Straffelder im Monopolyspiel, wo der Logenbruder nicht drauf treten darf, oder er muß ne Runde aussitzen. Kluge Spieler bleiben komplett moralfrei in der Anonymität und kassieren richtig ab und wer mit schlechten Karten geboren wird, für den wird noch ein medienverträgliches Ableben erfunden, eine neue Krankheit, ein Unfall in fullHD. Wohl dem der auf dem richtigen Feld steht denn das alte Spiel ändert nur Name und Symbolik...


Am 09. Januar 2014 schrieb Gerrit Paulsen:

Ihr Artikel ist infam. Sie verurteilen Israel ohne sich mit den Fakten auseinanderzusetzen. Das Land hat etwa 8 Millionen Einwohner, wie soll es dann mit 50. 000 Flüchtlingen fertig werden? Wer das berücksichtigt, der weiß, dass Sie nichts anderes betreiben als antisemitische Propaganda.

Antwort von U. Gellermann:

Einmal nach Jordanien schauen: 6,4 Millionen Einwohner, mehrere hunderttausend Flüchtlinge.

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