Der Lügen-Prediger Gauck

Wie Täter zu Opfern gemacht werden

Autor: U. Gellermann
Datum: 17. November 2015

Fett quillt die Stimme aus dem TV-Lautsprecher, getragen schleicht sich das Organ an. Ausgerechnet am Volkstrauertag, dem Tag der Opfer der Kriege, entdeckt der monströse Pfarrer, den eine Koalition von schwarz bis grün zum Bundespräsident gemacht hat, in Paris eine "neue Art von Krieg". Und der sei, anders als die Kriege bisher, "menschenverachtend". Welche Menschen werden wohl geachtet werden, wenn die Hubschrauber tief über die afghanischen Dörfer fliegen, wenn das Geräusch der Rotoren kleine Kinder zum Weinen bringt, die Gesichter der Frauen vor Angst verzerrt. Über welches Maß an Achtung schwätzt der Kriegs-Präsident, der kein Völkerrecht kennt?

Die "neue Art von Krieg" geht fast täglich von Ramstein aus. Ein Krieg, der nicht erklärt ist. Einer, bei dem die einen in klimatisierten Räumen sitzen, die anderen, irgendwo in Pakistan oder im Jemen, eine Hochzeit feiern oder an einer Trauerfeier teilnehmen. Plötzlich hat der US-Soldat in Ramstein auf der Feier ein Handy geortet. Eines, das auf der Todes-Liste steht. Kein Ankläger hat die Liste zusammengestellt, kein Gericht ein Urteil gesprochen, und doch hat ein Geheimdienst entschieden, dass der Mensch, dem das Handy gehört, umgebracht werden muss. Gezählt werden die erfolgreichen Morde im Auswertungszentrum für die weltweiten US-Drohneneinsätze, dem „Distributed Common Ground System 4“. Allein in Pakistan sind seit Beginn der Einsätze im Jahre 2004 durch US-Drohnen 3000 Menschen getötet worden.

In Paris seien "die Opfer hinterhältig agierender Mordbanden" zu beklagen, tönt der Gauck aus dem Lautsprecher. Die Mordbanden der Willigen, von den USA in den Irak-Krieg geführt, kamen nicht aus dem Hinterhalt. Offen, sogar vor der UNO, wurden Massenvernichtungswaffen behauptet, die es nie gab und mit ihnen ein Krieg begründet, der bis heute nicht beendet ist. Dass sich der Außenminister der USA, Colin Powell, später für die Lüge entschuldigt hat, das macht die halbe Millionen toter Iraker nicht wieder lebendig.

"Seit Jahren wissen wir," erbricht der Gauck aus dem Lautsprecher, "dass die kriegerischen Konflikte, näher an uns heranrücken." Welch ein widerlicher Schwindel. Wir sind es, die immer mehr Soldaten in immer mehr Länder senden. Wir rücken immer näher heran. Es sind unsere Waffen, die vom Jemen bis nach Syrien die Kriege befeuern, es sind unsere Politiker, die den US-Kriegsherren seit Jahren so nahe rücken, dass die nicht die Stimme erheben müssen, wenn sie Sitz! oder Platz! fordern.

"Die Gemeinschaft der Demokraten" floskelt der Gauck, "ist stärker als die Internationale des Hasses." Welche Demokraten in Frankreich, England oder den USA haben über den Luft-Terror gegen Libyen abgestimmt?" Welche Volksversammlung hatte die NATO-Stäbe legitimiert, Bomben auf Zivilsten zu werfen? Die 50.000 feige aus der Luft umgebrachten Libyer hatten Verwandte. Wie sollen die ohne Hass an die Mörder ihrer Familien denken?

"Allein in Afghanistan starben 57 Soldaten" wagt der Gauck in seiner Rede zu sagen und meint die Deutschen, für die er "Gedenken" am Volkstrauertag einfordert. Die anderen Toten – mehr als 60.000 seit die West-Truppen in das Land eingefallen sind – die Fremden, die sind nach der Gauck-Lehre eben nur Feinde. An die soll keiner denken. So ein Lügen-Präsident macht in seiner Rede dann aus Krieg und Faschismus eine "Tragödie", ein schicksalhaftes Trauerspiel. Schuld ist ihm ein "Ausbruch", wer den "ausgebrochenen" Krieg eingefangen hat will er nicht wissen. Denn dann könnte er nicht zusammenhanglos tränenreich das deutsche Leid beklagen, über die "Vertreibung ganzer Bevölkerungsgruppen aus ihrer Heimat" über "neue Grenzziehungen" und die "massenhaften Vergewaltigung von Frauen" reden.

"Wir leben in Zeiten," predigt der Gauck, "in denen auch deutsche Soldaten an internationalen Einsätzen teilnehmen, in denen sie zu Opfern dieser Art der Kriegführung werden können." Mal bricht er aus der Krieg, dann wird er zur Tragödie, schließlich leben wir irgendwie in irgendwelchen Zeiten, der Krieg ist nur ein Einsatz, und die Täter werden zu Opfern. So erzeugt die alte Lüge nur neuen Hass.

Zum Them ein glänzender Beitrag von Axel Prahl:
https://vimeo.com/55779072


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 21. November 2015 schrieb Burkhard Ohligs:

Gauck repräsentiert einen Typ Persönlickeit, welchen ich zutiefst verabscheue.


Am 19. November 2015 schrieb pummelchen:

Und; auch heute werde ich Sie enttäuschen, Gauck ist ein, bewusst eingesetzer, Gehilfe. Wer als Bundespräsident seinen Lebenstraum im Besuch des weißen Hause gefunden hat und damit im Kanon mit der Kanzlerin trällert, die als Opposition im Rektum des Herrn Bush aufgetaucht ist. Dem ist auch nicht zu helfen. Doof nur, das diese Kandidaten uns repräsentieren. Das ist weder National, noch sozial - das ist dumm und hörig. Untragbar, im Sinne deren "Eides".


Am 19. November 2015 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh:

GAUCK wirkt wie ein BRANDBESCHLEUNIGER in diesen düsteren Zeiten. In diesem Kontext ist Gauck eine Figur, die glaubt mit KRIEG alle Probleme der Welt (zugunsten eigennütziger Interessen!) in den Griff bekommen zu können, um auf Kosten von Menschenleben möglichst lange einflußreich zu bleiben.
GAUCK ist nichts weiter als eine selbstgefällige Marionette, letztlich ein Werkzteug der Waffenindustrie, eine Kreatur die nie- nie- nie- nie- niemals jemand braucht!
. . . . schon gar nicht "die Menschen", gar die Menschheit...!
Wer schafft es - diesem eitlen Pfaffen dies begreiflich zu machen,
bzw. ihm endlich das Handwerk zu legen?

Alle anderen Kommentare zum Thema drücken im übrigen genau das aus, was auch ich empfinde. . Danke Uli Gellermann!


Am 19. November 2015 schrieb Dietmar Sedlmayr:

Hervorragend Ihr Gauck-Artikel, nicht nur die Aussage, sondern auch im Stil. Muß man sich so einen Präsidenten denn gefallen lassen?


Am 18. November 2015 schrieb Oliver Slota:

Unfassbar, dass die Kritik an unserem kampfeslustigen Präsidenten ausschließlich in den sogenannten alternativen Medien stattfindet. Wer als öffentlich-rechtlicher Sender die "Feierstunde" zum Volkstrauertag live überträgt und diese Kriegsrhetorik unkommentiert lässt, hat für mich als ernst zu nehmende Informationsquelle ausgedient!


Am 18. November 2015 schrieb Andrea Peters.:

Man darf den Begriff „Pfarrer" nicht so hoch „aufhängen“. Verräter trifft es sicher besser. Er ist eben ein in die Irre geführtes Schaf, das sich aus eigener Kraft nicht mehr in den Griff bekommen hat.
Schlimm ist es nur, dass die Verbrecherbande immer wieder von Demokratie redet. Wo doch ein jeder von uns weiß, dass es sich um eine SCHEINDEMOKRATIE MIT EINEM HOHEN TOTALITÄREN ANTEIL handelt. Würde mich nur mal interessieren was man für so einen Völkermord bekommt – ewiges Leben oder lebenslänglich.


Am 18. November 2015 schrieb skadenz :

Diese maßlose Selbstüberhöhung des monströsen Pfaffen .... Gründet auf diesen Hintergrund?

Deutschland ist laut Mr. Obama und US-Washingtons NSA das überwachteste Land der Welt.
Einblicke - n den Stasi-Überwachungsstaat

hier:
http://homment.com/zu_Heavy


Am 18. November 2015 schrieb Albrecht Storz:

Auch von mir einen herzlichen Dank für die deutlichen Worte (und schöne Grüße an die lieben "Freunde" und eifrigen Mitlesern von BND, MAD, NSA, ...).

Kann ein Bundespräsident noch dümmer sein als heute? Aber das wirklich schlimme ist: selbst wenn dieser Gauckler geht wird es wie bisher nur immer noch schlimmer werden. Der nächste macht das vielleicht nicht mehr aus Naivität sondern aus Kalkül. Oder macht das der heutige auch schon so? Ich weiß nicht. Der Endeffekt ist freilich immer der selbe: Hass, Mord, Krieg, Leid, Elend. - von schönen Sonntagsreden und dicken Rüstungskonzerngewinnen begleitet.


Am 18. November 2015 schrieb Heinz Greiner:

Bravo, mehr gibt´s über diesen widerlichen, schleimenden Pfaffen nicht zu sagen-
Letztlich sind die Schuldigen für den die RotGRünen, Politanwälte, Berufslose und Lehrer. Ohne Politik ganz arme Würschtel.


Am 18. November 2015 schrieb Jürgen Heiducoff::

Ich bin kein Christ und brauchte bisher auch keine andere Religion. Es war ausreichend, humanistischen Idealen zu folgen.
Von Kind an mied ich Pfarrer. Bereits während der mir durch die Dorfgemeinschaft verspätet aufgezwungenen Taufe soll ich mich widersetzt haben. Gut erinnere ich mich, dass ich gegen den Willen der Eltern und Lehrer nicht an der Christenlehre teilnahm.
Als ich mit der Spendenbüchse an Volkstrauertagen in der Uniform eines gut bezahlten Offiziers der Bundeswehr auch finanziell benachteiligte Rentner um eine Gabe für die Opfer der Kriege bitten sollte, lehnte ich ab.
Und nun im fortgeschrittenen Alter soll ich mir von einem studierten Pfarrer die ?neue Art von Krieg? erklären lassen?
Das ist zu viel !!!

http://politik-im-spiegel.de/krieg-im-21-jahrhundert-das-deutsche-heer-vorbereitung-auf-den-sieg-im-gefecht/

http://politik-im-spiegel.de/falscher-prsident-richtige-rede-was-gauck-htte-sagen-knnen-aber-nicht-sagt/


Am 18. November 2015 schrieb Manfred Caesar:

Staatsgauckler IM Larve war ,ist und wird ein gekaufter Lügenprediger sein.Dieser Typ verkauft auch die eigene Seele an den Satan.Rückgrat kommt in seinem Vokabular nicht vor.Eine Idealbesetzung neben IM Erika für Bananistan.


Am 17. November 2015 schrieb Moyra Mangold:

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie Du, lieber Uli, bestimmte Themen in einen Mantel von Worten hüllen kannst, die diese nicht verdienen. Hut ab! Mir fallen bezüglich dieses verwesenden Styxruderers nur Verbalinjurien, Toilettengänge und Sickergruben ein.


Am 17. November 2015 schrieb Uschi Peter:

Ich möchte einen Brief von Jürgen Todenhöfer noch einmal zeigen, der in der ASR schon einmal veröffentlicht wurde. Ich hoffe, Herr Todenhöfer und Graswurzelrevoluzzer haben nichts dagegen.

Von Graswurzelrevoluzzer 24. Juni 2014 (aus ASR)
. "Im Nachgang zur `Münchener Kriegskonferenz´ Anfang des Jahres, an dem unser aller Bundespräses ebenfalls verhaltensauffällig wurde, hat Jürgen Todenhöfer den nachfolgenden offenen Brief verfasst, den ich an dieser Stelle wiedergeben möchte:


LIEBER HERR BUNDESPRÄSIDENT, Sie fordern, dass Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernimmt. Auch militärisch. Wissen Sie wirklich, wovon Sie reden? Ich bezweifle es und habe daher vier Vorschläge:


1.Ein Besuch im syrischen Aleppo oder in Homs. Damit Sie einmal persönlich erleben, was Krieg bedeutet.

2.Vier Wochen Patrouillenfahrt mit unseren Soldaten in afghanischen Kampfgebieten. Sie dürfen auch Ihre Kinder oder Enkel schicken.

3.Ein Besuch eines Krankenhauses in Pakistan, Somalia oder im Yemen - bei unschuldigen Opfern amerikanischer Drohnenangriffe.

4.Ein Besuch des deutschen Soldatenfriedhofes El Alamein in Ägypten. Dort liegen seit 70 Jahren 4.800 deutsche Soldaten begraben. Manche waren erst 17. Kein Bundespräsident hat sie je besucht.


Nach unserem Grundgesetz haben Sie "dem Frieden zu dienen". Angriffskriege sind nach Artikel 26 verfassungswidrig und strafbar. Krieg ist grundsätzlich nur zur Verteidigung zulässig. Sagen Sie jetzt nicht, unsere Sicherheit werde auch in Afrika verteidigt. So etwas ähnliches hatten wir schon mal. 100.000 Afghanen haben diesen Unsinn mit dem Leben bezahlt.


Wie kommt es, dass ausgerechnet Sie als Bundespräsident nach all den Kriegstragödien unseres Landes schon wieder deutsche Militäreinsätze fordern? Es stimmt, wir müssen mehr Verantwortung in der Welt übernehmen. Aber doch nicht für Kriege, sondern für den Frieden! Als ehrlicher Makler. Das sollte unsere Rolle sein. Und auch Ihre.


Ihr Jürgen Todenhöfer


PS: Mir ist ein Präsident lieber, der sich auf dem Oktoberfest von Freunden einladen läßt, als einer der schon wieder deutsche Soldaten ins Feuer schicken will. Von seinem sicheren Büro aus. Fast bekomme ich Sehnsucht nach Wulff. Der wollte Menschen integrieren, nicht erschlagen."


So ein Typ hat die Bevölkerung der DDR aufgewiegelt und hatte doch selber Dreck am Stecken,.


Am 17. November 2015 schrieb Andreas Gehrmann:


Volltreffer!!
Ich selbst kann dem Gauckler nicht zuhören, ohne vor Ekel die Toilette aufsuchen zu müssen. Deshalb erspare ich mir das - ich weiß ja ohnehin was der durchgeknallte Pfaffe zu sagen hat bzw.welchen "Freiheitsbegriff" dieser vertritt. Dieser Mann ist für mich so mit das Widerlichste, was dieser Planet bis dato hervorgebracht hat.


Am 17. November 2015 schrieb Wolfgang Blaschka:

Erst bricht er aus, der Krieg, und dann kehrt er nach Hause zurück. Wer Terrorkrieg befeuert, wird Kriegsterror ernten. Erst heißt es: "Pray für Paris", dann "Pay for Paris!". So schraubt sich die Spirale aus Trauer, Hass und Wut weiter fort zu Rache und Gegenvergeltung. Ist Gauck so taub und blind? Oder ein brandgefährlicher Kriegstreiber im höchsten Staatsamt.


Am 17. November 2015 schrieb Thomas Nippe:

Auch von mir ein dickes Lob, lieber Uli..Ansonsten ist in den Briefen bereits alles gesagt, besonders in dem von Wera Blanke


Am 17. November 2015 schrieb Lutz Jahoda:

IM SOG DER EHRLICHKEIT

Ja, es mangelt mir an Respekt.
Die Wende hat es mir anerzogen.
Ich genieße diesen Anstandsdefekt.
Besser als präsidial verlogen.

Du geschwungenes Zierband apokalyptischer Reden.
Ausufernd windend, mäandrisch begabt.
Irgendwie seltsam, jenseits von Eden.
Als hätte das Deutschland
schon einmal gehabt.

Wer hat dich auf diese Bahn geschossen?
Hat Kriegsgott Odin dich programmiert?
Welchem Geist bist du entsprossen?
Enttäuscht sehe ich dich deplatziert.

Christlich absolut fehlgeleitet.
Von Beelzebub kontrollierend im Blick.
Der Teufel wird wissen, wer wen da reitet.
Ich wünschte, es gäbe für dich ein Zurück.


Am 17. November 2015 schrieb Zoltán Szira:

Herr Gellermann ! Sie haben ein sehr gute Artikel geschrieben ! Ich hoffe,daß wir werden immer mehr Personen, die werden die Augen von Bürgern öffnen ! Ich habe vor einige Tagen in mein Webseite von dieses Themen geschrieben ! www.3rdworldwar.hu
www.3dikvilaghaboru.hu , leider nur auf Ungarisch ! Alles Gute!


Am 17. November 2015 schrieb Heinz Schneider:

Ja, Jean Breton. Der Glaube macht sich nicht nur die Wahrheit untertan, sondern auch den Verstand. Wer glauben will, dass die Ergebnisse von 14 Jahren "Anti-Terror-Krieg" die gesteigerte Fortsetzung desselben nahelegt, der darf nicht mehr recherchieren. Weder beim Papst noch bei Todenhöfer z.b.
Es drohen nämlich Risse im Glaubensfundament. Ohne festen Glauben ist der Beruf dann nicht mehr ausübbar. Denn materielle Argumente lassen sich auch nicht finden, wenn man die durch belgische und französische Staatsbürger verübten Attentate als Begründung zusätzlicher Luftangriffe außerhalb Europas heranziehen möchte. Es sei denn, man verkauft Waffen. Oder man erwägt Bombardements in Brüssel-Molenbeck.


Am 17. November 2015 schrieb Ewald Dieter Tünderligeti::

Dieser Mann ist eine Schande für die Menschheit! Für einen Pastor nimmt er das Wort Krieg zu oft in den Mund ,und wenn er schon von Opfer spricht warum erwähnt er nur die deutsche oder westlichen Opfer, was ist mit den zig tausend unschuldigen die in den letzten Jahren im Irak,Afghanistan ,Libyen u.s.w. durch die Nato ums leben kamen,zählen die etwa nicht ?


Am 17. November 2015 schrieb Rudolf Hupert:

Die Erfahrung zeigt: In Deutschland haben wir keinen Bundespräsidenten, sondern einen Bundeskasper. Wenn der nicht sagt, was er soll, wird er abgesägt. Gauck übertrifft darin alle bisherigen. Er will eben noch lange bleiben. Gott behüte!!


Am 17. November 2015 schrieb Ulrich Kleiner:

BRAVO Uli !! Ausnahmslose Zustimmung!
Einer der wenigen Journalisten in diesem Land, die sich trauen Klartext zu reden. Ja, Gauck muss weg. Ein Kriegstreiber darf nicht Präsident sein! Kriegstreiber sollten alle zur Hölle fahren!
Wir brauchen Frieden und Gerechtigkeit.


Am 17. November 2015 schrieb Jean Breton:

Eine widerliche Journaille benutzt zu Zeit ein Papst-Zitat zum 3. Weltkrieg, ohne den Zusammenhang zu erzählen, um die Stimmung zum Krieg anzuheizen. In Wahrheit bezieht sich der Papst auf seine eigenen Worte: "Das System braucht den Krieg, um zu überleben". Und das System, so war es beim ihm deutlich zu lesen, heißt Kapitalismus.


Am 17. November 2015 schrieb Wera Blanke:

Danke für diesen wunderbaren Kommentar zum gegenwärtigen "Wahnsinn"!
Wieso wundern wir uns (und sind entsetzt, empört, gekränkt etc.), dass die Weltgeschichte uns zwingt, endlich mit dem Bezahlen der Schulden zu beginnen, die wir seit Jahrhunderten aufgehäuft haben? Seit Generationen saugen wir den Reichtum aus dem Globus, um über unsere eigenen Verältnisse leben zu können. Sind wir wirklich schon so weit verblendet/verblödet, dass wir glauben, das ungestraft in alle Ewigkeit tun zu können?

PS: `Wir´=die weiße Herrenrasse (die leider auch anderen Gernegroßen als Modell gedient hat! )


Am 17. November 2015 schrieb Jörg Martin Schimmelpfennig::

Danke für diesen hervorragenden Artikel!
Ist doch ganz einfach! Wir brauchen Kriegsprediger, denn weit mehr als 90 % der Menschen weltweit will Studien zufolge keinen Krieg, ?.. , irgendjemand muss den doch predigen, sonst zieht keiner in denselben!
www.urbexmerlin.de


Am 17. November 2015 schrieb antares56:

Danke für diesen sehr guten Artikel. Es musste mal gesagt werden was sie dort sagen!


Am 17. November 2015 schrieb Michael Kohle:

Ich kann es einfach nicht lassen. Jetzt muss ich Gellermann zur Schnappatmung treiben und manch anderen wohl auch. Pardon, ich kann nichts dafür, will nur auf Unausweichliches hinweisen.

Der gute Mann ist heuer 75, in zwei Jahren also 77, dann wenn der Amtsauftrag - was immer das sein möge - ausläuft. Seit Monaten - obwohl sie nichts dazu gedrängt hatten - hören wir Stimmen. Vermehrt, vor allem aus der NED. Die "Neu Einheitspartei Deutschlands" - schon für seine erste Inthronisation 2012 verantwortlich - legt immer öfters begeistert Zeugnis ab von ihrer eigenen Superleistung, diesen Amtsträger zum Amt getragen haben zu dürfen. Als ob das nicht reichen würde, es schallt der Ruf wie Donnerhall von der zweiten Amtszeit an unser Ohr. Sollte man uns wirklich damit beglücken können, würde er uns bis ins zarte Alter von 82 Lenzen in seine Morgen- und Abendgebete einschliessen und uns mit seinen reifen Gedanken zu Freiheit, zu Krieg und zur allfälligen Opferbereitschaft beglücken können.

Wir werden sie brauchen, insbesondere die Bereitschaft für Opfer, Die herbeigeredeten, anstehenden selbsterfüllenden Tragödien werden uns nicht erspart bleiben und uns alles abverlangen. So allmählich verstehe ich das Handeln im letzten Sommer. Hätten wir wirklich die paar Körner, die wir noch dringend brauchen können, einfach für diese Narren in Athen verplempern sollen. Nicht auszudenken!

Und deswegen ist es auch gut, wenn wir unseren Bundespräsidenten in Altersteilzeit behalten. Wir werden ihn noch brauchen. Das Prozedere hat sich doch letztes Mal schon prächtig bewährt. Da durfte jener einstige Oberbefehlshaber in Kaisers Rock auch fast zwei Amtszeiten lang seine Nickerchen als Reichspräsident durchziehen. Nicht nur er, das ganze Volk deutscher Nation in seiner Demenz hatte längst vergessen, dass die Leiden des WK1 auch von ihm reichlich zu verantworten waren. Und so konnte er - Opa Hindenburg - von Amts wegen sicherstellen, dass WK2 zügig angegangen werden konnte.

Da passt es doch prima, jetzt steht doch WK3 vor der Tür und wir haben unseren notwendigen Präsidentengreis zurück, der das Zepter dem nächsten Kriegsherrn aufs Haupt drücken kann. Das einzige was noch fehlt: der Blitzeschleuderer. Da in der heutigen globalen Welt mit Importware aus Österreich kein großer Staat mehr zu machen sein dürfte. Der erforderliche Imperator, der, der mal das Buch "Il bello transatlantico" schreiben wird, wandelt bestimmt schon auf Erden. Nur seinen Namen kennen wir noch nicht. Und der Frühstücksdirektor aus dem Reichsprotektorat Ost? Was bleibt für ihn über? Natürlich: die devote Grußadresse zur Krönungsmesse, evtl. gilt dann sogar der olympische Grundsatz vom "Dabeisein ist alles". Üben durfte der Herr Gauck ja schon mal. Mann, war das aufregend, saß er doch total hibbelig vor Freude direkt neben Joe dem Vicepresident beim Ritterschlag vom Schokomohren in Kiew. Und jetzt wo ich das so nieder schreibe, Biden als Kriegspräsident das ergäbe Sinn. Der Autor der neuen Weltordnung (new world order) wird doch nicht verzichten wollen, bei der Umsetzung weiterhin federführend dabei zu sein. Aber das sein andere Baustelle!

Antwort von U. Gellermann:

Was da schnappt ist nicht mein Atem, die Zähne sind es.


Am 17. November 2015 schrieb Joachim Mierwald:

Ein wirklich guter Beitrag, vielen Dank dafür. Solche Arbeit setzt voraus, dass man es erträgt, dem pastoralen Hassprediger bei seinem pseudo-religiösen Geschwätz zuhören zu können. Ich kann es nicht. Wenn ich diesen sauberen Herrn auf dem Bildschirm sehe, wird mir meistens schlecht und ich schalte sofort einen anderen TV-Sender ein, weil ich fürchte kotzen zu müssen, wenn ich auch noch dessen Gesappel anhören muss. Was für ein widerliches Subjekt wurde mit wessen Stimmen zum Bundespräsidenten gemacht?


Am 17. November 2015 schrieb Klaus-Peter Kurch:

Danke für Ihre Selbstüberwindung, sich mit diesem widerwärtigen Hetzer zu beschäftigen. Und so überzeugend!
Ich habe mir (ausnahmsweise) erlaubt, den kompletten Artikel zu übernehmen:
http://opablog.net/2015/11/17/gauck-der-pathologische-hetzer-im-amt/


Am 17. November 2015 schrieb Hans Rebell-Ion:

Nur wer ein Herz für a l l e OPFER a l l e r KRIEGE hat wie ULI, der kann "PRÄSIDENT" DEUTSCHLANDS, ja am besten "PRÄSIDENT der WELT" sein!
GAUCKler-PRÄSIDENTEN sind in der Geschichte der "kriegenden" "KULTUR"-VÖLKER leider die "VER-FÜHRER" .. in´s LEID!


Am 17. November 2015 schrieb Rudolph Bauer:

MERKE: DULCE ET DECORUM EST PRO PATRIA MORI

Merke: Es werden schon Kinder für Mörderberufe geworben. Das
Töten betreiben ist cool; früh am Computer geübt

Merke: Es wird unsren Schülern das Sterben als Tugend empfohlen. Im
Felde, da ruht der Soldat, predigt der Präsident Gauck

Merke: Es wird dieser Jugend das Kriegshandwerk schmackhaft gemacht; soll
lernen, es gerne zu tun. Töten ist auch nur ein Job

Merke: Es wird für das Kriegshandwerk Werbung gemacht mit Hurra. Den
Toten zur Ehren entstehn Grabdenkmale marmornen Steins

Merke: Es wird den Soldaten das Sterben heroisch verschönt. Im
Feindesland stürb´ es sich süß, schwärmt Deutschlands Präsident Gauck

Aus: "Flugschriftgedichte", Bremen 2013, S. 76


Am 17. November 2015 schrieb Zuvielnachdenker:

Ein weiterer treffender Beitrag,danke.

Seit Jahren bombardiert die französische Luftwaffe an der Seite des grossen "Bruders" den halben arabischen Raum in Schutt und Asche. Noch Fragen??


Am 17. November 2015 schrieb Harry Ruderisch:

Danke für diesen Kommentar. Wenn ich diesen militanten "Superdemokraten" Gauck höre und sehe, wie er unkritisch mit Neo- Faschisten in der Ukraine über den Maidan wackelt und hohle Phrasen über Freiheit und Demokratie sabbelt, dann fällt mir Max Liebermann ein:
"Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte.".


Am 17. November 2015 schrieb nora schmitz-gharbi:

Vielen Dank für diesen Beitrag.



Sobald diese Mann, der Gauck, auftaucht denke ich an ein Essay von Kurt Tucholsky -Der Papagei-Papagei-
Ein kurzer Auszug, besser kann dieses Wesen (Gauck) nicht beschrieben werden.



Der Papagei-Papagei



Dieses unwahrscheinliche Tier gibt es wirklich, ich habe es selbst mit eigenen Ohren gesehen, und es ist die merkwürdigste Spielart Vogel, die man sich vorstellen kann.
Er verdient sich sein Brot als schlichter Papagei, bei wohlsituierten Leuten.


Zunächst frißt dieses Unding mit einem Löffel. Die Köchin, die ihn vergöttert, gibt ihm morgens eine Tasse an den Käfig; er sitzt auf dem Käfig und schielt hinunter. Dann kommt er. Dann gibt sie ihm einen Löffel, mit dem panscht er in dem Kaffee umher, und er frißt seine Brocken und seinen Kaffee aus dem Löffel, mit dem er sehr vorsichtig hantiert. Ab und zu schielt er über seinen Schnabel hinweg, ob ihm vielleicht jemand den Löffel wegnehmen will. Das will aber keiner, denn Papagei Lora beißt.



Sprechen . . . ? Ja, er spricht.


Was braucht so ein Vogel, damit er durchkommt? ? Er muß »Lora« rufen können, damit man weiß, wer er ist: er muß »Mamsehell« rufen, damit ihm die Köchin Kaffee bringt; er muß ein bißchen bellen können, grade so viel, wie man zu oberflächlichem Verkehr mit Hunden braucht; er muß nach Stefan brüllen und Ja-ja und Nein-nein, und dergleichen und jetzt ist der Vogel irrsinnig, aber er weiß es nicht. Er spricht wie ein Papagei, der wie ein Papagei spricht.



Und er sitzt da und brüllt und gluckst und pfeift, und manchmal sagt er auch, in der schlimmsten Schmieren-Tonart der Welt: »Achgottachgottachgottachgott . . . !« und dann fängt er an zu weinen, und wenn sein Gefieder so falsch wäre wie dieses Geheul, dann färbte er ab.



Er meint, so spricht der Papagei. Und so lebt denn dieser seltsame Zaubervogel dahin, indem er ständig seine eigene Rasse nachmacht, kopiert, parodiert, sich selber überbietet, ein außer Rand und Band geratener Überpapagei.

Wenn aber dieser versteht, was er manchmal sagt, das Ferkel, dann wäre er rot und nicht grün. Es ist ein herziger Vogel; die Unermüdlichkeit, mit der er seine Sachen aufsagt, berechtigen ihn zu den schönsten Hoffnungen, und wir werden ihm sicher eines Tages noch in der Politik begegnen.


Am 17. November 2015 schrieb Flash Flash:

Sehr geehrter Herr Gellermann,
mutig, mutig!

Nur mit dem Seitenhieb auf die deutsche Regierung, die sich angeblich den USA weitgehend "an den Hals schmeißen" würde, täuschen Sie sich.
Diese verfolgen schon ihre eigenen Interessen, die sie nunmal an der Seite der USA am besten aufgehoben sehen.

Einmal abgesehen davon.
Was ist eigentlich an den USA soviel anders als hierzulande?
Meines Wissen rechnen die amerikanischen Unternehmen bzw. Kapitalisten genauso wie die deutschen...


Am 17. November 2015 schrieb Benny Thomas Olieni:

Danke für diesen sprachlich und gedanklich exzellenten Artikel!

Die sprachlich-gedankliche Entlarvung von öligem, hintervotzigem "Spin" á la IM Larve ist ein sehr wesentlicher Beitrag zum Erhellen der finsteren und gefährlichen Machenschaften der Kriegshetzer.

"Waffensegnende Pfaffen" sind schon seit langen Zeiten ein besonders widerliches Phänomen des organisierten Religions-Ganoventums.

"Kräht der Gauckel auf dem Mist,
ändert sich die Hetze,
oder sie bleibt, wie sie ist."

Volksmund


Am 17. November 2015 schrieb Franz Fischer:

Auch ER muß weg!


Am 17. November 2015 schrieb Herbert Ludwig:

Ein ausgezeichneter Artikel, wunderbar. Vielen Dank! O, es wird höchste Zeit, diese Polit-Kaste davon zu jagen und eine echte Demokratie zu bilden, die auf der Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen beruht. Aber sie muss gedanklich vorbereitet werden. Dazu:
http://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/05/17/fassade-demokratie/


Am 17. November 2015 schrieb Ernst Grobschmied:

Vielleicht ein Gedanke zum weiterentwickeln, um Demokratie endlich zu verwirklichen. Eine Art permanente Bürgerbewegung, die gewählte "Volksvertreter" zum Erfüllungsgehilfen macht anstatt wie heute Bürger zu Vollhafter für Politikervisionen, Bankenzocker und Wirtschaftsinteressen.
Mal ehrlich, jeder Aktienspekulant sichert sein Depot gegen Kursverlust mit Rückversicherungen ab. Das mindert seine Rendite ein wenig.
Nur wenn es um TTIP / Geheimgerichte, private Pleite-Banken / ESM, Atomkraft, Waffengeschäfte, Kriegseinsätze, usw. geht, dann sollen Bürger für Geschäfte anderer für lau haften? Ja gehts denn noch?
Wir sind keine Rückversicherung ! Vor allem nicht für Kriegsprediger.

http://geldhahn-zu.de/aktuelles/die-zutaten-bestimmen-die-wahl


Am 17. November 2015 schrieb S. Hauptkorn:

Vielen Dank für den - wie immer - auf den Punkt gebrachten Artikel!

Kann die Müdigkeit sehr gut nachvollziehen bei dem immer wiederkehrenden Erguß von "oben", mit dem wir tagtäglich durch unsere lieben Medien überschüttet werden.

Umso dankbarer sind die Leser hier für deine wertvolle, intensive Arbeit (ich spreche jetzt einfach mal für die Gemeinschaft).

Bitte mach weiter so! - auch wenn es von der Saat bis zur Ernte etwas länger dauern mag.


Am 17. November 2015 schrieb Dieter Seibt:

Ich muß mich nur bedanken für die vielen erfrischenden Infos, die ich auch an Freunde und Bekannte weitergebe oder soll ich Ihnen die mail-Adressen geben? Die Person im heutigen Beitrag ist mir fast unbekannt vom Namen, mir geht es da so wie der Simone Birgersson. Es geht sicherlich um das ewig grinsende lallende A...loch?. Finde ich gut, ich senke dadurch auch meine Energiekosten. Hat er schon seine privaten Probleme gelöst oder verbirgt er die immer noch vor der Öffentlichkeit? Man liest nirgends was darüber. Für seine Ehefrau zahlen wir Unterhalt, eine ehemalige Freundin ist bei ihm Büroleiterin, eine andere Freundin nennt sich "first Lady"? Da kann man nur stolz sein.


Am 17. November 2015 schrieb Johannes M. Becker, PD Dr.:

Wieder, lieber Uli, ein starkes Stück.
Dieser Mensch müsste permanent vor ernsthaft arbeitende Ethik-Kommissionen gestellt werden mit seinen Auslassungen.


Am 17. November 2015 schrieb Gerhard Guldner:

Ganz prima.
Deutschnationaler Heuchler. 50er Jahre.

Komme gerade zurück vom Workshop der europ. SPD/SPE aus Madrid, wo alles abgesagt wurde (von den Gastgebern).
Vorwand: Paris.
Wahrheit: Zu peinliche Themen: Austerität, Ukraine, Syrien u. v. m.
Ach ja, TTIP hatte ich vergessen.


Am 17. November 2015 schrieb Markus Schmitz:

Wer so klar und weitsichtig, bei gleichzeitiger derart fundierter Analyse der Vergangenheit, die Feder ins Tintenfass taucht und zu Papier bringt, was eine große Masse der Menschen hoffentlich denkt, dem kann man nichts anderes unterstellen, als unbedingt und absolut Recht zu haben. Danke Uli Gellermann für diesen Artikel. Möge er weiteste Verbreitung finden bis hinein in die Tempel des Imperiums. Auf meiner Homepage ist er schon veröffentlicht.


Am 17. November 2015 schrieb Simone Birgersson:

Vielen Dank auch für diesen Beitrag. Man sollte sich ja eigentlich selbst auch informieren, aber bei diesem Bu-Prä klappt das in meinem Fall gleich gar nicht. Sobald er aus dem Vorhang tritt werden alle Geräte abgeschaltet bis sich die Lage wieder beruhigt hat. Insofern bin ich hierbei doppelt dankbar, da ich erfahre, was er mal wieder abgesondert hat. Auszuhalten ist das aber auch nur, wenn es - wie hier - auf das Substantielle seiner Aussage erweitert zu Gemüte geführt werden kann.
Bei der Vorstellung des Ertragenmüssens Gauckscher Ergüsse schwebt mir der gern zitierte Satz des "Nicht soviel essen könnens wie man k... möchte" vor Augen, wobei weniger das Erste dabei das Problem sein dürfte, sondern eher das Ergebnis, welches dann nur im eigenen Zimmer auf den eigenen Schuhen landet und nicht dort, wo es hin sollte. Weiter phantasiert, wäre es vielleicht nicht übel, die bekannte irakische Sitte des Schuhe werfens wieder aufzugreifen. Und bei passender Gelegenheit dann gleich diejenigen, auf denen diese Ergebnisse der Übersättigung durch gebetsmühlenartige Kriegsrethorik gelandet sind.
Nur, würde man das hier überleben? Eine derart freche Handlungsweise würde hier sicher als terroristischer Akt begriffen, sozusagen als Form der "neuen Art von Krieg".

Und um den des auf die "eigenen Opfer" verengten (nicht nur) Gauck´schen Blicks mal zu relativieren gibt es dann auch tatsächlich mal die anderen Sichtweisen zu finden, sogar in den deutschen „Qualitätsmedien" wie dem Deutschlandfunk, wo gegen die Behauptung, Paris 13.11. wäre das größte Massaker in Frankreich nach WKII gewesen, durch einen Kommentar an die Blutige Nacht vom 17.10.1961 erinnert wird, in der mindestens 200 algerischstämmige Migranten durch französische Polizei brutal erschossen, erschlagen oder ertränkt worden waren: http://www.deutschlandfunk.de/anschlaege-von-paris-die-folgen-gescheiterter-integration.720.de.html?dram:article_id=337053
(insgesamt lesens/hörenswert).

Auch noch gefunden in den social media (in diesem Fall mal kein Euphemismus), nämlich Twitter. Vom Wort Beten sollte man sich in diesem Fall nicht abschrecken lassen: https://twitter.com/misshandly/status/666036481392160768/photo/1


Am 17. November 2015 schrieb Rainer Thiel:

Uli Gellermann hat den besten und wichtigsten Text gesendet, der mir in diesen Tagen ins Haus gekommen ist. Ich werde den Text meinen Freunden weiterleiten. Gestern abend auf der Unabhängigen Montags-Demo UMOD in Berlin am Fernsehturm verständigten wir uns in ebendiesem Sinne: Das "moderne" Europa und die USA haben die Völker des Ostens und Südens unter ihre "moderne" Auffassung und ihre Herrschaft zu zwingen versucht, auch mit Waffengewalt (z.B. Vietnam). Das hat berechtigte Ressentiments in den Völkern des Ostens und Südens hervorgerufen. Auf diese Weise haben die "Modernen" in Europa und den USA die Keime des IS geschaffen.


Am 17. November 2015 schrieb Aleksander von Korty:

Das Wort Bundespräsident hat mit dem jetzigen Amtsinhaber, viele neue Bedeutungen bekommen: Pausenclown und besser bezahlter Karnevalsprinz waren schon immer Synonyme
für dies überflüssige Amt. Inzwischen sind hinzugekommen: pfAFFE, GAUcKler, Militarist, Kriegstreiber, Dummschwätzer Demagoge, Lügner, Faschistenfreund und viele mehr ! ! !

Ich frage mich schon seit langer Zeit: Wozu benötigt ein Souverän eigentlich einen Repräsentanten???

Außer die verabschiedeten Gesetze zu unterschreiben und ihnen damit zur Rechtskraft zu verhelfen, macht er doch nichts Sinnvolles ! ! ! Das aber könnte genauso gut der Vorsitzende (Richter) beim Bundesverfassungsgericht übernehmen, ohne damit überfordert zu sein. Das ist ja sowieso die Instanz die bei Zweifeln an Grundgesetz-Vereinbarkeit, das jeweils überprüfen muss.

Quintessenz: Schafft das Amt ganz ab, spart Kosten und vermeidet dummes Geschwätz im Fernsehen


Am 17. November 2015 schrieb firebib bracke:

Ja dieser Herr ist ekelig! Besser könnte ich es nicht ausdrücken als ihr Bericht.


Am 17. November 2015 schrieb Paul Paulousek:

"Mal bricht er aus der Krieg, dann wird er zur Tragödie, schließlich leben wir irgendwie in irgendwelchen Zeiten, der Krieg ist nur ein Einsatz, und die Täter werden zu Opfern. So erzeugt die alte Lüge nur neuen Hass."

Selten, überaus selten, ist das Fazit aus der Darstellerei dieses repräsentativen Re-Präsenten besser komprimiert worden als in diesen beiden Sätzen. Chapeau, Uli Gellermann, chapeau!
(Und ja: auch die nicht leicht übersehbare Resignation wird von mir re-signiert)

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