Besoffene sagen die Wahrheit

Wie ein Bundespräsident über die Thüringen-Wahl quatscht

Autor: U. Gellermann
Datum: 03. November 2014

Tach allerseits! Ich bin, hicks, ich bin, hicks, der Bundespräser, äh, der Bunspräsi, also hicks, der Mann ganz weit oben. Schön, ich habe einen über den Durst, habe ich. Und als mich der hicks, der Deppen-Dings im Fernsehen gefragt hat, was das denn soll, dass die Links-SEDler jetzt unser schönes Thüringen besetzen und so nen Linken, den Rammel-Dings zum Minisser-Präsedent machen wollen (beginnt die Thüringen-Hymne zu singen): `Thüringen, holdes Land, wo meine Wiege stand / Frühling ist überall, Freude und Lust´, also da bin ich aus der gewachsenen deutschen Verantwortung, jawoll, bin ich dagegen! Aber wie! Natürlich respektu-iere ich die Wahlentscheidung von diesen Thüringern, hab ich ja dem Deppen-Dings schon gesagt. Aber wenn die doch SED wählen?! Das dürfen die doch nicht, oder?

Kommse mir nich von wegen der Bundespräser steht über alle Dinger, oder so, über alle Parteien, total neutral. Hahh, hat doch das Gericht für Verfassung, hicks, ganz klar über meine Verfassung gesagt: `Wie der Bunspräser seine Aufgaben erfüllt, das entscheidet er ja wohl immer noch selber, grunz-sätzlich!´ In Vertraun: Den Rammel-Dings kann ich nicht leiden! Heißt auch noch Bodo. Der Einschleicher. Kommt aussm Westen, schleicht sich in´n Osten ein und streicht die Roten schwarz-rot-gold an. Und der Rot-Anteil? Größer als alles andere! Und wenn so einer Einigkeit un Recht un Freiheit singt, ja glaubnse der meint Freiheit? Ne, ne, der meint Recht und so. So einer, hab ich dem Deppen-Dings gesagt, so einer iss ja nicht weit weg von der Unterdrückung der Menschen, wo damals die SED und heute die Wagenkecht plant, das iss ja wie Blockwahlen, wenn der Thüringer als solcher demnächs unter dem Rot-Rot-Grünen-Unrechtsblock ächzt. 

Wie? Das Volk hat gewählt? Was weiß das Volk schon von solche Dinge, häh? Das Volk bin ich! Und ich hab dem Deppen, äh - warum heißt der bloß so komisch, muss ja auch nich sein, werde mich beschwern bei denen von der Anstalt - dem jedenfalls hab ich gesagt, hab ich: Iss denn die Partei wo diesen Rammel-Dings zum Chef von unsern Thüringen machen will, iss die denn wech von den SED-Vorstellungen? Stelln se sich mal vor: Wenn dieser rote Block morgen am Tag wieder alles enteignet? Da hatten wir das unterdrückte DDR-Volk schon grünzlich von seinen roten Betrieben befreit, in den freien Westen übergeführt, und nun? Da hat der freie Westen als größten neuen Thüringer Betrieb die Zeitarbeitsfirma "Randstadt" aufgebaut", und das soll jetz alles umsonst gewesen sein? Dass werde ich ssu verhindern wissen! Hicks.

Jetz, nach meine Meinugsäusserung im Fernsehen, haben doch die Sozi-al-Demokraten noch 24 Stunden Zeit, sich gengn den Roten Block in Thüringen zu entscheiden, die SPD-Mitglieder, die wackligen. Soltense mal an die Thüringer Hymne denken (beginnt wieder zu singen) `Thüringen, holdes Land, wo meine Wiege stand / sterb ich, so nimm mich sanft in deinen Schoß.´, so schnell kanns gehen, sag ich Ihnen als Pastor, eine falsche Kolla-tionsentscheidung und sie stehn vor Gottes Angesicht! Un Gott lässt sich nich spotten von so hergelaufne Sozi-al-Demokraten. Hamse die Kerzen inner Kirche hicks, bei mein´n Fernseh-Interview gesehen? Un den Altar in Hintergrund? Alles was ich sag un tu ist heilig- könnse schon anner Deko-ra-tion sehen! Amen!

Besoffen von seiner eigenen, geblähten Wichtigkeit gab der aktuelle Bundespräsident jüngst im "Bericht aus Bonn (ARD)" ein Interview zum möglichen neuen Ministerpräsidenten in Thüringen. Kinder und Besoffene, meint der Volksmund, sagen die Wahrheit. Es war dann bei Gauck aber nur die Wahrheit über sich selbst, die ihm aus dem Maul geflossen ist. Und es war auch die Wahrheit über eine Rundfunkanstalt, die jene billige Propaganda sendet, die weder mit der Verfassung noch mit dem Rundfunkauftrag zu tun hat. 

 


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 04. November 2014 schrieb Thomas Nippe:

das hast Du treffend formuliert. Gauck ist ein Fall für sich, ein eitler Pfau und prätenziöser Selbstdarsteller, reaktionär bis auf die Knochen, bis ins Mark. Im heutigen Deutschland aber eine angemessene Gallionsfigur, passend wie der Arsch (pardon) auf den Eimer.


Am 04. November 2014 schrieb Uli Gellermann:

@Hanne Friedrichsen - @Irene Warnicke - @Aleksander von Korty:

ANMERKUNGEN ZU WAHLEN IM KAPITALISMUS

Anlässlich der Thüringen-Wahl und der Gauck-Äusserungen wurden Zweifel am Sinn von Wahlen, bzw. an Regierungsbeteiligungen von linken/sozialistischen Parteien im Kapitalismus geäußert. Und sieht man sich die Ergebnisse der Koalitionen der Linkspartei mit der SPD in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin an, dann sind die Zweifel durchaus begründet: Zumeist hat sich die SPD in den jeweiligen Regierungen durchgesetzt und die LINKE musste bei den auf ihre Koalitionen folgenden Wahlen Stimmenverluste verzeichnen.

Im Fall Thüringen darf, muss gefragt werden, was die Linkspartei denn alternativ hätte machen sollen: Anhänger und Wähler der LINKEN würden es sicher nicht begreifen, wenn diese Partei unter den Bedingungen einer Regierungskoalition unter ihrer Führung nicht versuchen würde den Ministerpräsidenten zu stellen. Auch wenn dieser Versuch mit der Unterschrift unter eine "Unrechtsstaat-Erklärung" sonderbar untertänig daher kommt: Ein Versuch ist in diesem Fall notwendig.

Wer sich erinnern mag, dass linke Regierungen in Bolivien oder Venezuela zum Beispiel im bürgerlichen Wahlsystem gestartet sind und von dort aus Schritte zu revolutionären Veränderungen unternommen haben, dem wird die Bedeutung des Stimmzettels sofort bewusst. Noch klarer lag der Fall im Chile der 70er Jahre: Hier wurde der Versuch einer sozialistischen Veränderung ebenfalls durch Wahlen eingeleitet. Der blutige, von den USA initiierte Putsch gegen die Regierung Allende gab dann den brutalen Echtheitsstempel unter diesen Versuch.

Alle genannten lateinamerikanischen Wahlen und die darauf folgenden linken Regierungen wurden allerdings von außerparlamentarischen Bewegungen begleitet. Die Beteiligung des Volkes an Politik und und Herrschaft war und ist in diesen Ländern ungleich größer als bei gewöhnlichen bürgerlichen Wahlen und deren Ergebnissen in Europa.

Nun liegt Thüringen nicht in Lateinamerika und der Rennsteig ist nicht mit den Anden gleichzusetzen. Aber schon die von der Thüringer LINKEN angestrebte Kostenfreiheit der Bildung "von der Kindertagesstätte bis zur Hochschule", das "Verbot der Leiharbeit" und die Überwindung "Rassistischer Diskriminierungen im Alltag" würden für ein deutsches Bundesland beträchtliche Fortschritte bedeuten, die ohne außerparlamentarische Mobilisierung, ohne ein Mehr an demokratischer Beteiligung kaum denkbar sind. Dabei kann man den LINKEN nur viel Erfolg wünschen.


Am 04. November 2014 schrieb Hartmut C. Hoffer:

GAUCK ......... Kanaille ...... .......Wut, .........Verzweiflung

https://www.youtube.com/watch?v=xM6lZiiYM0g
Das Ekel von Bellevue
..............................................
Schande ? Schande !


Am 04. November 2014 schrieb Eard Wulf:

Also ich muss mal eine Lanze für den Gauck brechen, er mag recht haben bei der LINKEN in Thüringen, Ramelow - geadelt durch den BfV, als mässiges Überwachungsziel. Gekommen aus dem "Westen", der Sozi wieder willen. Da fällt es leicht sich seiner nicht vorhandenen Vergangenheit zu entledigen. Entspricht es doch einer, kleinen Tatsache das die Demonstranten damals den Wunsch hegten "wir sind das Volk". Der Unrechtstaat wurde mit "wir sind ein Volk" geboren und wird bis zum heutigen Tag fortgelebt. 

Eine kleine Retrosperktive gefällig? 

- nahezu alle lokalen Firmen wurden, unter anderem mit der Hilfe eines gefälligen Bundespräsidenten, zu Preisen von nahezu einer Mark, abgeschafft.
- ein Absatzmarkt für westliche Firmen mit einer Kapitaldecke von knapp 17 Millionen Konsumenten wurde geschaffen
- der Soli ist und war nur eine Umschichtung von Kapital
- gedemütigt, die Bevölkerung der ehemaligen DDR, durch ständige Gängelungen auf dem "Arbeitsamt" - derer sie sich nicht entziehen konnten
...

Und, das tut mir wirklich Leid, die LINKE reiht sich ein - im getreuem Gleichschritt. 

Daher halte ich es für nicht vertretbar das diese Partei, mit dieser "Denkweise", einen Ministaaarpresiidentenn, hicks, stellt.


Am 03. November 2014 schrieb Aleksander von Korty:

Trunken vor eitler Selbstüberschätzung hat der 11. nationale Karnevalsprinz von Gnaden ihrer Majestät, der Marionettenkönigin aus dem Geschlechte derer von Uckermark, erneut seinen Landeskindern die Leviten gelesen.. Dabei gewinnt mensch den fatalen Eindruck, dass dieser ehemalige Dorf-pfAFFE eher der festen Überzeugung ist, dass er ein absoluter `Herrscher von Gottes Gnaden´ ist. So war es nur logisch und konsequent , dass er durch seine bellizistischen Äußerungen zur gewachsenen Verantwortung der deutschen Nation für deren angemessenen Weltmacht-Platz in dieser Welt das Wort redete. Schließlich soll an seinem Reich und dessen Wesen, endlich wieder die Welt genesen! Damit traf er mit Sicherheit auch die vitalen Interessen der deutschen Rüstungsindustrie, die mit den weit gestreuten Einsätzen der Bundeswehr ihre Taschen füllen können. Da das dumme Volk für derartige Macht- und Militärpolitik nicht das nötige, patriotische Verständnis aufbringt, war es propagandistisch durchaus nützlich, dass ihm der Monarch die zukünftige Linie vorgab. Nun allerdings hat er sich wie ein jovialer Landesvater und in seiner eingebildeten Unfehlbarkeit auch zum innenpolitischen Verhalten seiner Landeskinder geäußert. Dabei zog er in Zweifel, dass die LINKEN im Thüringer-Polit-Sandkasten die nötige Verantwortlichkeit besäßen schon den dortigen Kinderbanden-Chef zu stellen. Doch diesmal hat er offenbar mit seinem anmaßenden Gefasel nicht die vitalen Interessen der tatsächlich herrschenden Machthaber getroffen. Denn die sind bereits seit 100 Jahren klug genug und haben begriffen, dass man LINKE, Kapitalismus-kritische Polit-Kräfte nicht erfolgreich mit brachialer Gewalt bekämpft, sondern sie besser fürs System einschleift. Nur wer Regierungsmitverantwortung trägt ist auch mitverantwortlich (zu machen). Und so sollen diese Thüringer Rammler-Truppen mit ihrem Kinderbanden-Bodo endlich an die fetten Pfründe und Fleischtöpfe der Regierungsmacht im Thüringer Landes-Sandkasten gewöhnt werden. Darüber hinaus soll dieser mögliche erste `LINKE´-Landes-Boss auch ein weiterer Baustein auf dem Weg zur Domestizierung der Bundes-`LINKEN´ sein, die in absehbarer Zukunft ins System eingepasst werden soll.
So sind die jüngsten Hass-trunkenen Verbalinjurien des BundesClowns nicht auf die ungeteilte Gegenliebe der Mainstream-Medien getroffen, die, wie zum Beispiel `DER SPIEGEL´, längst erkannt haben, dass diese LINKE inzwischen bereits auf dem strammen Weg zu sozialdemokratischen Politik-Positionen ist.. So hat der Grüss-August der Nation nur einmal mehr belegt, dass es ihm an politischer Weitsicht und Klugheit mangelt Selbst sein kaiserlicher Vorgänger war da mit höherer Intelligenz ausgestattet, denn der hatte schon vor 100 Jahren begriffen, dass das System die Einbindung sozialdemokratischer Kräfte für den Machterhalt benötigt, als er damals so treffend formulierte: "Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch DEUTSCHE !"



Am 03. November 2014 schrieb Birgit Fehlow:

Da fällt mir nur ein, den Rezensenten `martink´ zu "Joachim Gauck - Der richtige Mann?", verifizierter Käufer des 2013 erschienen Buches auf einer namhaften Verkaufsplattform, zu zitieren:

Der Gauckler....

wie meine Betreffzeile bereits zeigt, meine ich, (ist) natürlich nicht (der richtige Mann). Dieses Resümee vorab kommt nicht nur aus diesem Buch. Aber das Buch half mir dabei, meine Zweifel zu verlieren, weil es FAKTEN liefert. Kein Gelabere.
Nun zur Beurteilung des Buches.
Da ich selbst aus der DDR komme und im Neuen Forum aktiv war, kann und will ich mir ein Urteil anmaßen. Die Verfasser des Buches, Klaus Blessing und Manfred Manteuffel hätte ich zu DDR-Zeiten als systemkonform vorbelastet eingestuft. Ihre Einlassungen in diesem Buch wären damals bei mir als Rachefeldzug gegen einen UNGELIEBTEN durchgegangen.
Ja, ich und all die Anderen, die sich in der Gethsemanekirche in Berlin und in der Umweltbibliothek einfanden, kannten diesen Pfarrer aus Rostock nicht. Ich habe also die Einlassungen dieser beiden "DDR-Männer" mit Interesse gelesen. Ich darf versichern, dass dieses Buch das Bild des Menschen Gauck eben in das eines Gaucklers verwandelt. Er, der Meineidige und Lügner (ich meine Gauck), wird hier als das dargestellt, was er letztlich ist. Selbstverliebt und im Grunde ein Schurke. Ein Strolch sogar, denn wenn Manteuffel sich richtig erinnert, hätte er sogar Demonstranten an die Stasi verraten. Damit kein falscher Eindruck entsteht: ich kenne Leute, die mit diesem Menschen Gauck näher zu tun hatten und die völlig unverdächtig sind, ihm Böses zu wollen. Die bestätigen die in diesem Buch deklarierten Tatsachen. Gauck als Lügner und Meineidigen dastehen zu lassen ist gerichtlich fixiert. Auch wenn es niemand hören will: dieser Mensch ist ein übler Strolch.

Liebe Grüße
Martin
damals in Schwedt/Oder zu sammen mit dem evangelischen Pfarrer Harney Mitbegründer des "Neuen Forum".
Ich weiß also, worüber urteile


Am 03. November 2014 schrieb Brigitte Mensah-Attoh:

Das eitle Selbstbewußtsein übersteigt offenbar bei weitem die Intelligenz dieser Pastors ahem - Bunnesprä GAUCK.
Er ist nichts als ein selbstverliebter, peinlicher Mensch, ein Dummlaberer, einer der ohne jeden Skrupel bei jeder Gelegenheit sein Fähnchen nach dem Winde hängt, einer, dem entgangen zu sein scheint, daß sich einer, der ein solches Amt inne hat,
vor allem n e u t r a l zu verhalten hat, ihm dem zu Folge überhaupt nicht zusteht, sich parteiisch zu äußern! Ihm scheint auch z.B. vollkommen aus dem Blickfeld geraten zu sein, wie viele Altnazis kurz nach dem Krieg gleich wieder in politische Ämter und Würden gelangt sind - und ihre Nachfolger von denen dauerhaft geprägt wurden!
Gauck übertrifft in meinen Augen bei weitem seinen peinlichen Vorgänger Wulff. Offenbar kommt nie etwas Besseres nach - man sollte dieses Bu-prä-Amt schon allein deshalb, und vor allem aus ökonomischen Gründen ersatzlos abschaffen !


Am 03. November 2014 schrieb Christoph Pauli:

Als er in seine Gauck- Behörde ehemalige Stasi- Offiziere integrierte, war er nicht soo sensibel, der Pastor Gauck.
Ostdeutsche nennen ihn mitunter einen "Wendehals".
Ich finde das ist noch eine höfliche Umschreibung für diesen schmierigen Typen.


Am 03. November 2014 schrieb Hans Jon:

Es ist doch bekannt, dass der GAUCKler ständig "FREIHEIT-trunken" von seinem
irrigen FREIHEIT-Begriff lallt. Er wähnt die "FREIHEIT" des KAPITALS sei die "WARE-FREIHEIT"! Von wahrer FREIHEIT ist keine Rede beim GAUCKler!


Am 03. November 2014 schrieb Ingo Engbert:

Sehr gut geschrieben Uli !

Ich hoffe das sich trotz solch einer Dummheit an dieser Regierungsbildung nicht ändern wird, da dann die Aussicht einer Spaltung dieser Partei besteht.
In dem zur Zeit bestehenden Chaos aus Klamauk und Grotesken ist eine politische Arbeit unmöglich. Gestartet war das Ganze mit dem Ziel eine Gesellschaft zum Positiven zu verändern. Dieser Laden, in dem die Meisten nur nach persönlicher Bereicherung trachten ist vollkommen überflüssig. Die Lumpen (fast alle) ziehen nur den Ärmsten auch noch die letzten Centstücke aus der Tasche. Zum Belügen und Betrügen der Maase reichen die Alt-Parteien vollkommen aus.


Am 03. November 2014 schrieb Hanne Friedrichsen:

Da schreibt Heribert Prantl in der SÜDDEUTSCHEN zu Gauck-Attacke:

"Ramelow ist ein verostdeutschter West-Gewerkschafter, ein Sozi in einer Partei, die nicht SPD heißt." Und bringt es auf den Punkt.


Am 03. November 2014 schrieb Christoph Simon:

Es ist nicht weit her mit des Gaucklers Demokratieverständnis, wenn er mit Nachwahlempfehlungen nicht mal zu erkennen scheint was es bedeutet, wenn eine Wahl bereits stattgefunden hat.

Es ist ebenso nicht weit her mit des Gauklers Wissen über sein Amt, wenn er es mit dünnpfiffiger Parteilichkeit beschmiert.

Und es ist nicht weit her mit des Staatsfunks Verpflichtung zur Objektivität, wenn er dieser Show diese Beachtung schenkt und ihren Protagonisten vor klerikaler Kulisse zur moralisch wie gesellschaftlich letzten Instanz erhebt.

Deutschland und dein höchstes Amt? da heißt es: üben, üben, üben.


Am 03. November 2014 schrieb Lutz Jahoda:

Unschuldsvermutung und Gefahrenabwehrrecht.

In DDR-Zeiten wurde mir vorgeworfen, dass die von mir interpretierten Trinklieder schuld am steigenden Alkoholkonsum im Lande seien.
Dass dies nach 25 Jahren bei speziell gefährdeten Persönlichkeiten immer noch zutreffen soll, macht mich betroffen.
Unter Berufung auf Artikel 11, Absatz 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen aus dem Jahre 1948, beantrage ich die Anwendung eines der Grundprinzipien rechtsstaatlichen Verfahrens, den Gesetzespunkt der Unschuldsvermutung für den Präsidenten und für mich.
Inwieweit das Gefahrenabwehrrecht zur Anwendung bemüht werden sollte, das die Unschuldsvermutung im Falle des Ersten Mannes im Staate außer Kraft setzen dürfte, entzieht sich meiner juristischen Kenntnis.


Am 03. November 2014 schrieb Herr Wurzelzwerg:

Es war schon verdächtig still geworden um BP Gauck. Gut, dass Deppendorf uns daran erinnert hat, dass er noch da ist, wenn auch ein bisschen zerknautscht und zerknittert. Aber soll schon mal vorkommen, solche Bundespräsidentenjahre gehen an keinem spurlos vorüber. Nächsten Sonntag erwarten uns Glanz und Gloria anlässlich großer Ereignisse. Ich bin zuversichtlich, dass uns Depp Deppendorf auch diesmal mit BP Gauck nicht verschonen wird. Beinah urwüchsiger noch als die "Anstalt".


Am 03. November 2014 schrieb Paul-Wilhelm Hermsen:

Eklig ist ein sabbernder Bundesklovorstand, der seine Notdurft, wie alle weiteren Klovorstände, die unsere Politbühne hervorgebracht hat, über Volkeswillen absondert. Der Mann sollte erst einmal seine Familienverhältnisse ordnen. Wer das schon nicht schafft, ist auch nicht dazu geeignet, die europäische Familie vor Schaden zu bewahren. Außerdem, lieber Herr Gräber, falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten. Die Zeit des Absolutismus ist eigentlich seit dem späten 17. Jahrhundet vorbei! Und gebückte Haltung ist auch vor einem Bundespräsidenten nicht angesagt. Wenn der auf dem Klo sitzt, sieht der genau so aus, wie jeder Andere auch.


Am 03. November 2014 schrieb Karl Heinz Winkler:

Sehr geehrter Herr Gräber,

Ich empfinde die nicht besoffene Larve als eklig, ob des Schleims, den sie permanent absondert.


Am 03. November 2014 schrieb Markus Schmitz:

Einfach nur fürchterlich und widerlich diese Gauckler und künstlichen Fahrer, hicks, äh fahrenden Küster, äh hicks, schaustellenden Pfarrer, ähh hicks, egal ich geh jetzt ins Bett.
Danke Uli, Satire wie sie sein muß!


Am 03. November 2014 schrieb Ingrid Böhm-Duwe:

@Gunter Gräber:

"Ihre Darstellung des Bundespräsidenten als besoffenen Schwätzer ist einfach eklig. Da sieht man doch nur, wie sehr die Äußerungen von Herrn Gauck Sie getroffen haben. Man muss nicht mit ihm einer Meinung sein, aber man sollte ihm auch nicht seine Meinung absprechen. Was Sie sich hier als Satire zusammengeschmiert haben ist einfach unanständig."

Ihren Kommentar auf eine wiederum gelungene Satire ist einfach albern. Möglicherweise sind Ihnen Grundlagen von Satiren fremd, die nämlich immer diejenigen der Wahrheit sind. Ja, „getroffen“ haben solche Äußerungen von Gauck recht viele. Allerdings anders, als Sie unterstellen wollen. Wäre man ihm verbunden, wäre „fremdschämen“ angebracht. Fremdschämen ob solcher Peinlichkeit eines selbstverliebten narzisstischen Gockels, der die seinem Amt zugestandenen Kompetenzen eines „Grüß August“ schon wieder in unzulässiger Weise überschritten hat.

Gauck muss mit Parteien und deren beabsichtigtem Verbund nicht einer Meinung sein. Darf er durchaus. Aber er sollte darüber mit seiner Zweitfrau im stillen Kämmerlein jammern. Und nicht coram publico. Er ist nämlich ganz sicherlich kein Politiker und als "Gallionsfigur" sollte er sich nicht wie ein Präsident à la Obama verstehen wollen.

Was Sie sich als „Kritik“ zusammengeschmiert haben ist nun wirklich nicht gelungen. Möglicherweise sind Sie vom Typus „Oberkeitshöriger Vasall“. Aber auch Ihnen wird Ihre Meinung nicht abgesprochen.


Am 03. November 2014 schrieb Gunter Gräber:

Ihre Darstellung des Bundespräsidenten als besoffenen Schwätzer ist einfach eklig. Da sieht man doch nur, wie sehr die Äußerungen von Herrn Gauck Sie getroffen haben. Man muss nicht mit ihm einer Meinung sein, aber man sollte ihm auch nicht seine Meinung absprechen. Was Sie sich hier als Satire zusammengeschmiert haben ist einfach unanständig.


Am 03. November 2014 schrieb Bruno Moosgruber:

Der besoffene Gack ist ein Meisterstück aufklärerische Satire. Da stimmt einfach alles: Der quengelnde, verdruckste Kleinbürgerton, das geschwollene Gehabe und die Entblößung des Kaisers bis auf die Knochen. Ich bin begeistert.


Am 03. November 2014 schrieb Irene Warnicke:

"Denn diese Linke, zumal Bodo Ramelow und seine Genossen, haben nichts mehr mit der SED zu tun. Sie sind einfach eine weitere sozialdemokratische Kraft." So kommentiert die "Berliner Zeitung" Gaucks Äußerung zur Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen.Und Recht hat sie.

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