Der bayerischen Justiz ein Lob

Zum Prozess der „Süddeutschen“ gegen Gellermann

Autor: U. Gellermann
Datum: 25. Juni 2018

Zu gern wird in allerlei Medien auf Polizei und Justiz rumgehackt: Die täten zu wenig, das Verbrechen nähme deshalb überhand und überhaupt. Aber es gibt Ausnahmen, und die müssen endlich mal erwähnt werden. Hatte doch der gefährlich Medienkritiker Uli Gellermann im Januar 2017 auf seiner Website RATIONALGALERIE die in München ansäßige „Süddeutsche Zeitung“ mit dem Wort „Arschloch“ tödlich beleidigt. Das ist ein zwar ein Wort, das an Münchner und anderen Verkehrskreuzungen gern und häufig ausgerufen wird. Aber nie und nimmer darf man diesen subversiven, fäkalen Begriff der „Süddeutschen“ zumuten, diesem Blatt bayerischer Wohlanständigkeit.

Da der Wort-Verbrecher Gellermann außerhalb der Reichweite der Münchner Polizei in Berlin lebt, mussten die Münchner bei ihren Berliner Kollegen um Amtshilfe ersuchen. Und wer weiß, wie sehr die Münchner Polizei mit Banden- und Gewaltkriminalität überlastet ist, der weiß auch, dass Gellermann alleine wegen des Deliktes der Behinderung der Polizei eigentlich hinter Gitter gehört. Denn die Freunde und Helfer in der bayerischen Hauptstadt mussten einen Vorgang anlegen, nach Berlin schreiben und vielleicht sogar telefonieren. In dieser Zeit blieben andere Fälle liegen. Und so machte sich Gellermann faktisch auch noch der Beihilfe bei einer Reihe weiterer Verbrechen schuldig, denn die konnten in der Zeit, in der man mit Gellermann beschäftigt war, nicht verfolgt werden. Das muss man schon als eine üble Strafvereitlung begreifen, wenn nicht gar als Mithilfe bei diversen Kapitalverbrechen.

Die Berliner Polizei musste nun den erforderlichen Anhörungsbogen an den Delinquenten weiterleiten. Als von Gellermann keine ordentliche Antwort kam, und dieser die Verweigerung auch noch mit einer Krankheit begründete, musste die Münchner Justiz einschreiten: Sie lud den Beleidigungs-Verbrecher mit einem Strafbefehl zum 15. Juni 2018 vor die Schranken des Gerichts. Doch der Anwalt des Beklagten machte sich zum Komplizen: Er behauptete glatt, dass der Gellermann immer noch krank sei und nicht nach München reisen könne. Aha, sagte da das untadlige Münchner Amtsgericht. Man kennt doch Verbrecher und ihre Ausreden. Und die extrem fleißige Richterin Sylvia Silberzweig führte flugs eine aufwendige Internetrecherche durch, um des Gellermann habhaft zu werden und ihn womöglich auf frischer Tat zu ertappen.

Kübel von Lob muss man über diese Richterin ausschütten. Wir alle wissen, wie übermässig die deutsche Justiz belastet ist. Nur mit äußerster Anstrengung kann sie die vielen Fälle, die täglich auf sie einprasseln bewältigen. Aber die Richterin Silberzweig konnte das in ihrem Kampf nicht aufhalten. In Tag-und Nacharbeit für Recht, Gesetz und eine saubere Sprache saß sie an ihrem Computer und wurde endlich fündig: Sie fand ein Video im Netz, in dem sich Gellermann, der Verbrecher der notorische, schon wieder kritisch zu einem Medium äußerte! Ausgerechnet zur halbamtlichen „Tagesschau“. Mit diesem Beweismittel in der Hand wandte sich die Richterin an den Anwalt des Gesetzesbrechers: Sie habe den Gellermann mit eigenen Augen gesehen. Der Beleidiger sähe doch ganz gesund aus, der Drückeberger. Wer in einem Video aufträte, so offenkundig ihre Schlussfolgerung, der könne doch wohl auch vor Gericht auftreten.

Erneut muss der Münchner Justiz ein dickes Lob ausgesprochen werde. Ihr Personal ist nicht nur juristisch qualifiziert, auch medizinisch ist es auf dem neueste Stand der Diagnostik: Ein Blick auf ein Video und schon wusste die Richterin Bescheid: Der ist doch gesund, der Mann. Doch der Anwalt des Beleidigungsverbrechers verschaffte dem Gellermann das Attest einer Ärztin, vermutlich auch eine Komplizin, die es wagte dem medizinischen Sachverstand der Richterin Silberzweig zu widersprechen. Dass die Neuro-Psychologin nicht vorgeführt wurde, um ihr Entschuldigungsschreiben vor Gericht zu begründen, ist wahrscheinlich nur den hohen Reise-Kosten zu verdanken. – Es wird Zeit, dass die Richterin Silberzweig endlich mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet wird. Für Verdienste im Kampf der Rechts-Pflege gegen linke Beleidigungs-Attentäter.

Wenn nun einer des Wegs käme und unterstellen würde, die Richterin sei auf Hinweis, oder gar Anweisungen so fleißig gewesen, so müßte eine solche Behauptung entschieden zurückgewiesen werden. Denn zum einen würde ein Print-Medium wie die Süddeutsche nie und nimmer im Internet nach einem Beleidiger fahnden oder gar fahnden lassen. Zum anderen würde eine solche Behauptung flugs ein weitere Beleidigungsklage nach sich ziehen. Und wenn die Verwendung des inkriminierten „A“-Begriffes zur Zeit beim Münchner Amtsgericht fast einen Tausender kostet, würde die Beleidigung einer Richterin in Tateinheit mit der üblen Verdächtigung der „Süddeutschen“ fraglos viel mehr kosten.

(Auch wenn es sich bei diesem Text um eine Satire handelt, sind doch alle erwähnten Vorgänge Tatsachen: Von der Zusammenarbeit der Bayerischen und der Berliner Polizei, über die Krankheit bis hin zur Video-Recherche. Und die Richterin am Münchner Amtsgericht heißt wirklich Sylvia Silberzweig.)


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 27. Juni 2018 schrieb Ole Bienkopp:

Mal kurz nachgefragt: War das eben jene Verhandlung gegen U. Gellermann (Name ist der Redaktion bekannt) , die letztlich in aller Eile um mehr als 3 Stunden vorverlegt wurde, so daß der Angeklagte, dessen Erscheinen der Richterin Silberzweig offenbar so unverzichtbar schien, am Ende gar nicht die Chance bekam, persönlich daran teilzunehmen?

Antwort von U. Gellermann:

Ja, genau die Richterin ist es.


Am 27. Juni 2018 schrieb Josef Vvejk:

In dem Prozess sind Ihre Karten eigentlich mehr als ausreichend.

1. Herr Hubert Wetzel betreibt nicht nur "politische Meinungsmache",
sondern es besteht den Tatbestand der Verleumdung des Präsidenten von
Vereinigten Staaten von Amerika. An Ihrer Stelle, würde ich mich an
dem Weissen Haus, in Washington wenden, den Fall erörtern und, falls
nötig, um Unterstürzung bitten. Unter Umständen werden die Kräfteverhältnisse
ein bisschen anderes sein, nicht nur aussehen.

2. Sie sollten die Süddeutsche auf Schadenersatz gegen klagen. Sie
sind in Recht und ist mal die Zeit, dass die Mainstream-Medien zu
Rechenschaft gezogen werden. Dass die Süddeutsche Zeitung solche
Mitarbeiter, wie Herrn Wetzel, sich leistet, ist ihr gutes Recht.
In einem respektierten Haus, wäre Herr Wetzel eigentlich fällig.


Am 26. Juni 2018 schrieb Karola Schramm:

Nun gehöre ich auch zu denen, die sich mit Satire schwer tun. Dennoch verstehe ich, dass hier - im Fall Gellermann - wahrscheinlich ein Exempel statuiert wird. Einschüchtern. Das ganze böse Programm. Mal sehen, wie wir ihn weich kochen. Der Video-Beweis. Gellermann ist gesund. Solange er nicht auf der Intensiv-Station liegt und aus dem letzten Loch pfeift, kann er doch...

Das ist obrigkeitsstaatliches Denken, erinnert an ungute Zeiten. Muss so was eine Richterin machen oder hätte sie es auch lassen können?
Ein Attest hätte ich jedenfalls mit meinem Fernbleiben von der 1. Verhandlung gleich von meinem Anwalt vorlegen lassen.

Ach - fällt mir da ein. Vielleicht wollte die Richterin einfach mal den Mann sehen, der es gewagt hat, einen süddeutschen Zeitungsjournalisten als "postfaktisches Arschloch" zu bezeichnen? Mich hätte das jedenfalls interessiert. Und wenn ich Sie dann gesehen hätte, wäre ich allerdings nicht auf die Idee gekommen, Sie für gesund zu erklären, denn es gibt ja auch Krankheiten, die man nicht sieht auf einem Video in Brusthöhe. Sie hätten ja ein gebrochenes Bein haben können und mit dem zu verreisen wäre eine Krankmeldung wert gewesen.

Sie sehen, lieber Uli Gellermann, ich sehe das nicht so drastisch satirisch, sondern nur ganz normal.
Sie haben einen tollen Anwalt, eine gute Ärztin - war für mich bisher immer das Wichtigste im Leben und ich wußte auch warum. Wer den Mund gegen Obrigkeiten aufmacht, braucht diese Menschen. Siehe auch die
Strophe, die Sie aus "Hugo" eine deutsche Tragödie" gefunden haben.


Am 26. Juni 2018 schrieb V Heinrich:

Ach ja, immer wieder diese komischen, schrecklichen Deutschen Juristen.
An der Frau Silberzweig ist die fehlende Entnazifizierung der BRD Justiz so wunderschön sichtbar. Kein einziger Nazi-jurist wurde für seine Untaten bestraft, ganz im gegenteil diese waren die Aus- und Vorbilder solcher Deutschen Juristen, wie der Frau Silberzweig, siehe Filbinger.


Am 26. Juni 2018 schrieb Menasche Kishon:

Ich glaube nicht, dass es die Richterin Sylvia Silberzweig wirklich gibt. Sylvia Silberzweig klingt mir zu sehr nach Lois Lane, Cassandra Cain, Peter Parker (Spider-Man), Lex Luthor, Lucky Luke, Bugs Bunny, Micky Mouse oder Daisy Duck. ?Sylvia Silberzweig? ist bestimmt auch eine Comic-Figur. In Comics gibt es nicht nur Helden, sondern immer auch Schurken.


Am 25. Juni 2018 schrieb Sarah Steinkopff:

Die größte Strafe für Gellermann wäre jetzt diese: Er würde von der "Süddeutschen"
in der Redaktion Politik als Glossen-Schreiber angestellt. –– Karrikaturen zeichnen kann leider nicht.


Am 25. Juni 2018 schrieb Vietato Fumar:

Sehr geehrter Herr Gellermann,

ich verfolge mit Schmunzeln und Befremden zugleich Ihren aktuellen Prozess mit der Süddeutschen mit.
Wollte Ihnen hierbei meinen Dank für die Wortschöpfung "postfaktisches Arschloch" ausdrücken - das ist mE. ein Begriff, der dem derzeit in unseren Leitemdien fast unisono betriebenen Putin/Russland-Bashing angemessen Rechnung trägt.

Alleine dass dieses Wort nun die Runde geht, war die Sache wert! Auch die Bearbeitung des entsprechenden zeitgeschehens auf Ihrem Blog: Beachtlich!
- Machen Sie weiter so und lassen Sie sich ja nicht einschüchtern!

Habe mir in diesem Zusammenhang erlaubt, Sie in einem Artikel würdigend zu erwähnen:
https://www.nachrichtenspiegel.de/2018/06/25/kopfmaehroboter-oder-das-grosse-desinfizieren-ein-bordelltuersteher-rechnet-ab/

Antwort von U. Gellermann:

Danke für die freundliche Erwähnung.


Am 25. Juni 2018 schrieb Ernst Blutig:

Das Verhalten dieses vorschnellen laienhaften Diagnostizierens, in diesem Fall durch eine Richterin, nennt man auch Übergriffigkeit und wird im Hartz-System auf täglicher Basis angewendet.
Küchenpsychologen und Kantinenärzte.
Prinzipiell könnte man auch von Anmaßung sprechen. Aber wir leben ja in Deutschland, dem Land der Erbsendiäten, da ist sowas locker möglich.


Am 25. Juni 2018 schrieb Christel Buchinger:

Lieber Ulli,
nun bist DU der Verbrecher! So schnell geht das!


Am 25. Juni 2018 schrieb Alexander Kocks:

Herr Gellermann ich glaube es wird noch böse
mit Ihnen enden. Sie haben anscheinend eine Eigenschaft die man in Deutschland gar nicht gerne sieht. Sie sind Eigensinnig. Zwar hat der
Dichter Herrmann Hesse den Eigensinn als eine der höchsten Tugenden gelobt, weil nämlich der Eigensinn den Sinn für das Eigene eines jeden Menschen meint, in Deutschland aber Eigensinn als Widerspenstigkeit interpretiert wird und die wird seit ewigen Zeiten bekämpft. In diesem Lande ist Angepasstheit erwünscht und diese wird mit allen Mitteln gefördert. Kurz ausgedrückt: Ihnen fehlt es an Respekt vor der Obrigkeit und dazu zählt irgendwie auch die SÜDDEUTSCHE. Sie sind sozusagen die Majestätsbeleidigung auf zwei Beinen, der Plebs aus dem Internet.
Zu diesem Thema hat ein Herr namens Martin Morlock vor langer Zeit ein herrliches Gedicht verfasst unter dem Titel:
Hugo - eine deutsche Tragödie Ich würde das Gedicht hier gerne zitieren, aber
es ist so lang, dass das den Rahmen sprengen würde. Wer sich dafür interessiert sollte mal im Internet recherchieren - nehme an dass es dort zu finden ist. Wenn gewünscht bin ich gerne bereit Ihnen das Gedicht per Post zu übersenden, oder mir die Mühe zu machen es hier abzuschreiben.

Antwort von U. Gellermann:

Einen kleinen Auszug habe ich gefunden:

„Hierzulande wird gekrochen,

Emsig ernst, so will’s der Brauch.

Wer sich steif hält, wird gebrochen,

Kaltgestellt und ausgestochen.

Die, die ihre Wirbelknochen

Biegen können, wie die Rochen,

Kommen heil durch die Epochen

Hierzulande wird gekrochen.

Auf den Leim und auf dem Bauch.“

(Aus „Hugo“, eine deutsche Tragödie)


Am 25. Juni 2018 schrieb Luigi No No:

Lieber Ulli Gellermann,

ist es überhaupt sicher, dass jene Frau Silberzweig
auch beim Berufungsprozess den Vorsitz innehaben wird?
Und beiläufig gefragt, wie alt ist jene Frau Silberstein
überhaupt? Sollte sie etwa jenen zwar geburtsstarken,
jedoch leider ebenso gedankenschwachen Jahrgängen angehören,
die sich seit den 80ern anschickten die deutschen Universitäten
zu überschwemmen (gut, das ist möglicherweise eine
unzulässige Verallgemeinerung, ich kenne lediglich EINE
deutsche Universität von innen)? Wie auch immer:
Das mich angesichts dessen damals beschleichende Unwohlsein
liess mich spontan in meinen Bart murmeln: "Gnade uns Gott,
wenn die in entsprechende Positionen gelangen." Und da,
wie's scheint, sitzen sie denn nun...

Antwort von U. Gellermann:

Das Berufungsverfahren wird vor einem anderen Gericht stattfinden. - Das Alter von Frau Silberzweig kann ich nur nach einem Foto beurteilen. Das verbietet sich bei einer Dame.


Am 25. Juni 2018 schrieb Edgar Mohr:

Was in der Bundesliga NIE, bei der russischen WM sehr wohl klappt: Der Videobeweis. Jetzt endlich auch bei der bayerischen Justiz im Einsatz. Der tüchtigen Richterin S.S. ("Auch so'n Kürzel", würde Arno Schmidt grummeln) trotz alledem ins Stammbuch (aka Stammhirn): "An diesem woran dem Geiste
genügt, ist die Größe seines Verlustes zu ermessen." (Hegel, Phänomenologie des Geistes)


Am 25. Juni 2018 schrieb Rena Bitterhoff:

Da bin ich gespannt, wie die Richterin auf diesen Artikel reagieren wird. Dass sie Satire nicht versteht, verstehen will das hat sie ja schon in der 1. Instanz gezeigt. Ich bin sicher sie würde Gellermann gern noch mal vor ihrem Richterthron sehen.


Am 25. Juni 2018 schrieb Andreas Buntrock:

Auch ich bin "des Lobes voll!"

Ist wirklich ganz bitter, wenn man merkt, wie sich erneut "die Schlinge um die Demokraten schließt".

Mit meinen 61 Jahren möchte ich mich heute bei meinem Vater(Jahrgang 1915 - Deutsche Luftwaffe von 1933 bis 1945) dafür entschuldigen ihm vorgeworfen zu haben: "DAMALS doch davon gewußt zu haben und trotzdem nicht dagegen aufbegehrt zu haben"!

Sehe ich die heutigen wieder erstarkten Kräfte in Legislative, Exekutive und Judikative sowie das TOTALE Versagen eines Großteils der Medien, welche ERNEUT UNVERHOHLEN gegen ein friedliches, zwangsläufig zeitweise streitbares und demokratisches Miteinander(!) in Europa und der Welt im wahrsten Sinne des Wortes MOBIL MACHEN... http://www.faz.net/aktuell/politik/bundeswehr-cdu-wirft-scholz-koalitionsvertragsbruch-vor-15643068.html
https://www.n-tv.de/politik/Von-der-Leyen-will-hoeheren-Wehretat-article20483195.html
kann ich seine "Nichtreaktion", seinen Opportunismus, sein Mitläufertum -seine Feigheit(?!) - ob der politischen und medialen Welle der reaktionären, kriegslüsternen und fremdenfeindlichen Akteure der damaligen Zeit inzwischen fast verstehen.

Ob ich MIR einen ähnlich gearteten Opportunismus wie den meines Vaters bei den derzeitig auflaufenden europapolitisch erzeugten und bajuwarisch geförderten humanitären Sauereien, der bundesdeutschen politisch gestützten Kriegstreiberei, des gesellschaftlich wieder als normal verstandenen Fremdenhasses jemals werde verzeihen können...?

Ich hoffe, ich werde in Wort und Tat den Mut finden, mich aktiv dagegen zu stemmen!


Am 25. Juni 2018 schrieb Josef Svejk:

Werter Herr Gellerman,

zu dem Sachverhalt: die Empörung wegen irgendeinem A-Loch finde ich
übertrieben und reine Zeitverschwendung. Es sollte bekannt sein,
dass eben durch solchen Löcher keine Goldtaler ausgeschieden werden.

Das Sie verklagt wurden, ist ein solides Zeichen, dass die Hauptorgane
der Propaganda beunruhigt sind. Mal schauen ...

Irgendwie der Verlauf erinnert mich an den Humor von Jaroslav Ha?ek.
Zur Erheiterung möchte ich Ihnen einen anderen Fall der Richterin
Goldkranz nicht vorenthalten:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/prozess-jaehriger-soll-frau-am-u-bahnsteig-mit-wodka-flasche-angegriffen-haben-1.3604659

Ich bin mir nicht sicher, aber juristisch betrachtet, die Tatsache,
dass die Tapferkeit und die besonderen Fähigkeiten der Richterin
Goldkranz ("der Lügendetektor bin ich") in der gleichen Gosse
hoch gepriesen wurden, könnte gem. § 42 Abs. 1 ZPO ein Grund zur
Ablehnung der Richterin Goldkranz, weil ein Besorgnis der Befangenheit
des Richters im Zivilprozess nicht vollständig zu verneinen ist.

Wenn schon Zirkus, dann aber das volle Programm ... bitte!

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