Leserbriefe

Leser-Kommentare im Monat Oktober 2018
 

Am 18. Oktober 2018 schrieb Reinhard Sichert zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

Das Fest der Freundlichkeit in Berlin

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Vielen Dank, lieber Uli Gellermann, für diese fantastische Analyse der "unteilbar"-Demo!
Ich hätte mir diese klaren Worte von "aufstehen" gewünscht.
Doch irgendwie haben einige prominente Mitstreiter durch ihre Teilnahme Sahra Wagenknechts Beurteilung des "unteilbar"-Aufrufs im Vorfeld der Demo leider konterkariert.


Am 18. Oktober 2018 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

Das Fest der Freundlichkeit in Berlin

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@ Friedhelm Klinkhammer.
Eine Freude von ihnen zu lesen und eine kurze Information, die sagen soll, dass ich ihnen sehr danke für ihre Programmbeschwerden, mit dem Gniffke, den der Galerist genüsslich bearbeitet hat und mit ihrem Kollegen Volker Bräutigam mich motiviert hat selber an die ÖR zu schreiben.
Ihr fehlt, denn ihr wart die besten "Programmbeschwerden Schreiber," die ich bislang lesen konnte.
Grüße, auch an V. Bräutigam und weiterhin alles Gute.


Am 18. Oktober 2018 schrieb Friedhelm Klinkhammer zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

Das Fest der Freundlichkeit in Berlin

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Lieber Uli,

nach meiner Rückkehr aus Stalingrad und dem Zugriff auf Deine Seite war ich begeistert: ein glänzender Beitrag, der Dir mit "Unteilbar gutes Gefühl" gelungen ist.


Am 18. Oktober 2018 schrieb Anon Ymouz zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

Das Fest der Freundlichkeit in Berlin

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Nach dem Lesen einiger Artikel und insbesondere den zugehörigen frage ich mich was hier eigentlich die Zielrichtung sein soll? Und die einzige, verstörende Antwort die sich anbietet ist Spaltung. Linke gegn Linke aufzuhetzen, weil wer anders denkt der Feind ist. Gibt es vielleicht verschieden Sichtweisen, denkt Kipping nur anders und fehlt dafür Toleranz?
Was soll denn so toll daran sein über Migrationsbeschränkung zu diskutieren? Wäre es nicht klüger, weil effektiver über geostrategische Kriege, deren Verursacher und den daraus resultierenden Folgen aufzuklären?
Klamm heimlich wird schon das nächste Thema salonfähig gemacht: Überbevölkerung - die neue Mutter aller Problem, wir sind zuviel. Bravo, wird bestimmt super.
Wäre es nicht viel klüger, also den hier versammelten angemessen , darauf hinzuweisen, dass Überbevölkerung die direkte Folge von Armut, Ausbeutung und Krieg ist, damit eine so unheilvolle Ablenk-Diskussion erst gar nicht aufkommt? Die gleiche Ablenk-Disksussion wie das ganze Migrationsgerede.
Was wirklich auf die Tagesordnung gehört ist: Überwindung des Neoliberalismus ohne Crash-Szenarien (wovon manche direkt fasziniert zu sein scheinen) und Überwindung der transatlantischen Nibelungentreue ohne den Friedensgefährdung. Beides geht nur über Öffentlichkeit, maximale Öffentlichkeit. Da könnte Energie und Hirnschmalz wesentlich sinnvoller investiert werden als sich neunmalklug darüber zu mokieren, dass die schweigenden Lämmer jetzt falsch blöken.

Antwort von U. Gellermann:



Nachricht / Kommentar von Anon Ymouz:
Nach dem Lesen einiger Artikel und insbesondere den zugehörigen frage ich mich was hier eigentlich die Zielrichtung sein soll? Und die einzige, verstörende Antwort die sich anbietet ist Spaltung. Linke gegn Linke aufzuhetzen, weil wer anders denkt der Feind ist. Gibt es vielleicht verschieden Sichtweisen, denkt Kipping nur anders und fehlt dafür Toleranz?
Was soll denn so toll daran sein über Migrationsbeschränkung zu diskutieren? Wäre es nicht klüger, weil effektiver über geostrategische Kriege, deren Verursacher und den daraus resultierenden Folgen aufzuklären?
Klamm heimlich wird schon das nächste Thema salonfähig gemacht: Überbevölkerung - die neue Mutter aller Problem, wir sind zuviel. Bravo, wird bestimmt super.
Wäre es nicht viel klüger, also den hier versammelten angemessen , darauf hinzuweisen, dass Überbevölkerung die direkte Folge von Armut, Ausbeutung und Krieg ist, damit eine so unheilvolle Ablenk-Diskussion erst gar nicht aufkommt? Die gleiche Ablenk-Disksussion wie das ganze Migrationsgerede.
Was wirklich auf die Tagesordnung gehört ist: Überwindung des Neoliberalismus ohne Crash-Szenarien (wovon manche direkt fasziniert zu sein scheinen) und Überwindung der transatlantischen Nibelungentreue ohne den Friedensgefährdung. Beides geht nur über Öffentlichkeit, maximale Öffentlichkeit. Da könnte Energie und Hirnschmalz wesentlich sinnvoller investiert werden als sich neunmalklug darüber zu mokieren, dass die schweigenden Lämmer jetzt falsch blöken.


Am 17. Oktober 2018 schrieb R. R. zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

Das Fest der Freundlichkeit in Berlin

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Hallo Herr Gellermann,

sehr gut auf den Punkt gebracht haben Sie das, danke Ihnen!

Den Gutmensch gibt es übrigens auch als Beruf: Oberstudienrat, Lehrer für Deutsche Geschichte.

Ein paar von denen kenne ich persönlich, denen ihre Berufung ist es bis heute Geschichte zu fälschen, insbesondere hinsichtlich Flucht und Migration.

Wo sich auch nur Geschichte wiederholt, was die Merkeln ja ständig abstreitet.

Freundschaft!

PS: Ja, ein paar Gutmenschen irren sich. Aber Manche werden für ihre Lügen auch noch bezahlt!


Am 17. Oktober 2018 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

Das Fest der Freundlichkeit in Berlin

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Ja, dieser wunderbare Herbst der Solidarität ergab am Ende ein klares Bild vom Geisteszustand des fröhlichen linksliberalen Bürgertums. Das konnte schon bekommen, wer die Bundespressekonferenz der Organisatoren ansah, in der nur der ehrliche Ulrich Schneider die soziale Realität in das allgemeine Tralala einsickern ließ.

Zur Erhellung trägt auch Eva Menasses Beitrag im DLF bei. Ertrinken lassen geht gar nicht, schickt die Flüchtlinge doch lieber zurück, so ihre humanitäre Botschaft.
Ich glaube es ihr, es stört halt ein bisschen beim Latte macchiato, das Ertrinken.

Frau Menasse hält es für gefährlich, dass die Mitte schwindet, dann wachse die Aggressivität. Ja, wo isse denn hin, die friedliche Mitte? Das fällt ihr dann doch ein: In den Brennpunkten. Aber ihre gute Laune bleibt ungetrübt, denn: "Trotzdem muss man, wenn man zum Beispiel an so einem Brennpunkt lebt, auch überlegen, wie ginge es mir, wenn ich in einem anderen Land leben würde. Wenn man sich dessen versichern könnte, was gut ist, dann hätte man schon wieder eine Art von, wie soll ich sagen, von einem Stück von der neuen Mitte."

Bravo-Rufe aus Marzahn verzeichnet das Protokoll an dieser Stelle nicht.

In einem Punkt ist sich Frau Menasse aber ganz sicher: von Sahra Wagenknecht ist sie tief enttäuscht! Wie auch Christian Jakob in der taz, für den "Sahra Wagenknecht und ihre sogenannte Sammlungsbewegung" nichts als "Linksnationalismus in jämmerlicher Gesellschaft" ist.

Auch kein Beifall aus Neukölln, diesem "Sack der Erbärmlichen" (nach Hillary Clinton).

Nils Heisterhagen ("Die liberale Illusion") hat schon recht: die linksliberalen Weisheitsträger möchten alle hässlichen Probleme gern ignorieren. Wer sich daran nicht hält, wird aus dem inneren Zirkel der Weisheitsträger exkommuniziert (S. 20,21).

So what, Sahra! So what, Oskar!

Aber zurück zu Ulrich Schneider. Den vielen ehrlich sozial Engagierten, die in Berlin für ihre Anliegen geworben haben, sie waren das wahre Gesicht dieser Veranstaltung. Anja Nehls vom DLF hat das überfordert, sie sah darin "mehr Masse als klare Aussage". Bei der Vielzahl der Anliegen drohten die Inhalte zu verschwimmen.

Zuviel Realität eben. Die Konsequenz ihres Sender war: Menasse statt Masse.


Am 17. Oktober 2018 schrieb R. R. zum Artikel:

Beerdigung des Journalismus

Comedy statt Nachricht: Ha, ha, said the Clown

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Neulich im Ersten:

Ein ungeordneter Brexit würde wohlgeformte Wirtschaftstrukturen durcheinanderbringen.

Nun, ich habe darüber nicht weiter nachgedacht sondern einfach nur gebrüllt vor Lachen. Was für ein Dünnschiß!


Am 16. Oktober 2018 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

Das Fest der Freundlichkeit in Berlin

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Ein Findling auf den NDS zum Thema gefällig? Tief versteckt in den dortigen Katakomben aufgespürt! Der passt wie die Faust aufs Auge so einiger Kommentatoren auch hier. Hoffe der Leserbriefschreiber Axel F. hat nichts dagegen seine wahrlich erstaunlichen Erkenntnisse auch auf der Rationalgalerie publik zu machen. Also, auf gehts! Vorher hinsetzen und Sicherheitsgurte anschlnallen.

*********

Leserbrief 10

Woran erkenne ich, dass meine linke Bewegung gehijackt wurde?

Dazu ein kleines Astroturfing-Bingo:

Facebook sperrt mich nicht wegen hatespeech, reduziert nicht mal meine Reichweite, Twitter wendet auch keinen silent-ban an —> check!
in den sozialen Netzwerken geht mein Hashtag sogar viral —> check!
in den großen überregionalen Medien wird für meine politische Bewegung geworben –> check!
auf der Bundespressekonferenz wird zu meiner Demonstration aufgerufen —> check!
prominente Musiker und Fernsehclowns, sowie der deutsche Außenminister höchstpersönlich, sprechen ihre Unterstützung für meine Sache aus —> check!
den musikalischen TopAct stellt der linksintellektuelle Systemkritiker Herbert Grönemeyer —> check!
auf meiner Demo ist die Polizei mal weder vermummt, noch wirklich präsent; der gewaltbereite schwarze Block ist wegen Omas Geburtstag zu Hause geblieben —> check!
meine Demo ist Aufmacher und Topthema im Heute-Journal, Claus Kleber voll des Lobes —> check!
die maximale Demo-Teilnehmerzahl laut Veranstalter wird von Mainstreammedien überwiegend übernommen und nicht kleingeschrieben —> check!
meine Bewegung verschafft mir das Gefühl moralischer Überlegenheit und verschont mich vor unangenehmer Ursachenforschung und tiefergehender Analyse —> check!
meine Bewegung schafft es mal wieder, eine andere linke Bewegung zu schwächen und die Spaltung im eigenen Lager zu vertiefen —> check!
meine Bewegung sorgt dafür, dass der Diskurs inhaltlich verflacht, sich politisch nichts ändert – und die gesellschaftliche Polarisierung eher verschärft wird —> check!
meine Bewegung schweißt mich paradoxer- und klebrigerweise mit Regierungsparteien, Krisenverursachern und -profiteuren zusammen —> Bingo!

*******

Noch Fragen, Einwände aus dem Auditorium ?


Am 16. Oktober 2018 schrieb Malte Wenger zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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Natürlich können die Teilnehmer der Aktion #Aufstehen nichts dafür, dass sich Figuren wie Nahles oder Maas für die Aktion ausgesprochen haben. Aber die im Aufruf formulierten Postionen sind wie Gellermann schreibt wirklich "süffig". Und außer ihm hat auch kaum jemand bemerkt, dass damit die Spaltung der Linkspartei in ein neues Stadium getreten ist.


Am 16. Oktober 2018 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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@Artur Aschmoneit,

"Unter ihnen finden sich nahezu alle Vereinigungen, die sich in der BRD mit Hilfen für Flüchtlinge und den Ursachen für Migration beschäftigen."

das finde ich äußerst interessant.

Könnten Sie freundlicherweise besonders die benennen, die sich mit "Ursachen der Migration beschäftigen" und wie diese Beschäftigung aussieht? Und, zumindest für mich, viel wichtiger: was tun diese "Vereinigungen" dagegen (ich hoffe ja mal, dass die nicht etwa etwas DAFÜR tun, oder sind das etwa Migration fördernde Vereinigungen?)?

Das ist eine ernst gemeinte Frage, und da Sie sicher zumindest auch gegen mich mit der Verschwörungstheorie-Keule ausholen: ist es Fakt oder doch nur eine Fiktion, dass George Soros Milliarden in eine Gesellschaft zur Beeinflussung von Zivilgesellschaften gesteckt hat?

Ich lasse mich gerne über einen Irrtum belehren. Aber wenn dem doch so wäre frage ich mich, ob es von linker Seite aus kein Problem ist, wenn Milliardäre bestimmte Gesellschaftskonzepte mit ihrer Finanzkraft durchbringen wollen. Und erzählen Sie mir bitte nicht, dass Milliarden Euro kein undemokratisches Ungleichgewicht in einem eigentlich demokratischen Diskurs bewirken würden.
=> Open_Society_Foundations

Disclaimer: Mir ist völlig egal ob ein undemokratisch einflussnehmender Milliardär Jude, Chaldäer, Trotzkist oder Papparazi oder sonstwas ist. Ihre Anmerkung ist eine bodenlose Frechheit und man kennt dieses rabulistische Mittel inzwischen sehr gut.


Am 16. Oktober 2018 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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Diese Demonstration war so unverbindlich wie eine Preisempehlung.
Es waren viele! sagte man sich.
Viel hilft viel? frage ich.

Gesäß und Gesinnung, beide aus derselben Innung.
Der Versuch der TAZ sich aus dieser Demo eine Anti-Wagenknecht-Veranstaltung zurechtzuschwafeln (und auf der Demo selbst Vertreter der #aufstehen Sammlungsbewegung entsprechend lächerlich zu machen), erinnert nicht zufällig an Reichelt und Co. von Springer. Er ist aus dem gleichen Gesäß entsprungen.


Am 16. Oktober 2018 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

Das Fest der Freundlichkeit in Berlin

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Sylvia Gossanie,

"dass sie mit dieser Einstellung in der eindeutigen Minderzahl sind. "

Ist das so? (in der letzten Wahl, Bayern, anscheinend nicht)

"Wenn eine unübersehbare Gruppe Deutscher fordert, Menschen wegen ihrer Ethnie oder Religion pauschal unter Generalverdacht zu stellen"

Wo sehen Sie diese unübersehbare Gruppe (außer in der deutlich tendenziösen Berichterstattung der Medien)?

Ich sehe genau zwei legitime Positionen (das Asylrecht immer unbenommen!), die hier im Widerstreit stehen:

- Aufnahme aller, die zu uns kommen wollen (Pro Migration)

und

- Stopp oder auf jeden Fall sinnvoll begrenzende, rechtsstaatliche Regelung der Migration in unser Land

Ist es in einer Demokratie eigentlich nicht angebracht, sich mit anderen, auf der demokratischen Grundordnung stehenden Positionen zumindest inhaltlich auseinander zu setzen anstatt die generell zu verteufeln (am liebsten nach vorhergehender Umdeutung)?

Und was ist davon zu halten, dass die Pro-Migrations-Position auffallend wohlwollend von Regierung, Parteiprominenz, Massenmedien, gewissen Reichen-Stiftungen und Thinktanks und den Öffentlich-rechtlichen vertreten wird, die andere Position aber grundsätzlich in ein "rechtes" Licht gerückt wird?

Ich nenne das undemokratische Einflussnahme, ja, Leute-Verblendung.


Am 16. Oktober 2018 schrieb Sylvia Gossani zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

Das Fest der Freundlichkeit in Berlin

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Lieber Herr Gellermann,

Sie beschreiben eine Demo, die genau das war, was sie sein sollte: ein nettes Zusammensein auf der Straße. In dieser Demo ging es alleine darum, denjenigen Mitbürgern, die in ihrer Informationsblase denken, sie wären repräsentativ „das Volk“ und müssten im Namen aller Deutschen ihr Heimatland vor dem drohenden Untergang durch Ausländer retten, zu zeigen, dass sie mit dieser Einstellung in der eindeutigen Minderzahl sind. Wenn eine unübersehbare Gruppe Deutscher fordert, Menschen wegen ihrer Ethnie oder Religion pauschal unter Generalverdacht zu stellen, dann ist es nötig, eine lautere Gegenstimme zu erheben. Das ist bessser als nichts.
Wir sollten uns allerdings fragen, warum denn die Menschen nicht zu Zehntausenden demonstrieren, wenn man gegen deutsche Beteiligung in völkerrechtswidrigen Kriegen, die Gesetzesbrüche der Waffenindustrie und NATO-Stützpunkte auf deutschen Boden aufruft? Sie hören es, aber es erreicht sie nicht. Warum?
Dass die Regierungsparteien kein Interesse an diesen Themen haben, braucht uns nicht zu empören. Wer hätte das auch erwartet.

Es steht aber jedem Aktivisten frei, auf Demos wie #unteilbar zu gehen, seine eigenen Schilder und Flyer mitzubringen und Mitdemonstranten auf die Aspekte des Welt- und Parteigeschehens aufmerksam zu machen, die bisher noch zu wenig beachtet worden sind.

Die Zeiten in denen wir auf den von oben gesteuerten Wechsel gewartet haben, sind doch längst überholt. Wer eine Information kommuniziert haben will, muss es schon selber tun.
--
Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit. (Bertolt Brecht)


Am 16. Oktober 2018 schrieb Georg Moritz zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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Eines hat die Demo sicher gebracht: die Bilder sind im Kasten. Die "Sicherheitsbehörden" haben es sich wohl nicht entgehen lassen, das Geschehen von strategischen Punkten aus mit hochauflösenden Kameras zu filmen.

Wo hat man sonst die Gelegenheit, eine viertelmillion potentieller Widerstandskämpfer biometrisch zu erfassen? Wegen Sicherheit, wissenschon.

Na gut, Aktion Südkreuz* war jetzt nicht so ganz erfolgreich, die Systeme seien unausgereift. Na dann werden sie eben gereift, bis sie was taugen. Rohmaterial von unschätzbarem Wert hat man jedenfalls zum Training der Systeme, und bis daraus ein Analogon der "Rosa Liste**" generiert wird, ist nur eine Frage der (Reife-)Zeit. Die vergeht in Computerdingen ziemlich schnell.

Wie, was, ich sei paranoid? Ähm, nein - Edward Snowden hat mich gelehrt, daß ich all die Jahre gar nicht paranoid genug war.

Bürgerrechtler im Parlament sollten nun die Regierung mindestens fragen:
1. - wurden während der Demo Filmaufnahmen seitens der Sicherheitsbehörden gemacht?
2. - wenn ja, zu welchem Zweck, mit welchen Systemen? Auf welcher Rechtsgrundlage?
3. - wie wird sichergestellt, daß die verfertigten Aufnahmen nach Erledigung oder Hinfälligkeit ihres Zweckes gelöscht werden und keine Kopien weiter existieren?

Frage 3 beantworte ich gleich selbst: geht nicht - auch mit nur einem 10 Jahre alten Computer und USB-2.0-Festplatten etwa vom Mediamarkt lassen sich 4 Terabyte in ein paar Tagen kopieren; das Medium paßt in jede Hemdtasche. Ob es illegale Kopien gibt, die an geheime Vertragspartner ausgeleitet werden, hängt nur von der in den Diensten vorhandenen kriminellen Energie ab. Aber die gibt es ja, zum Glück, dort bekanntlich nicht (Amri, NSU, etc).

*) https://www.ccc.de/de/updates/2018/debakel-am-suedkreuz
**) https://de.wikipedia.org/wiki/Rosa_Liste


Am 16. Oktober 2018 schrieb randy andy zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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Danke lieber Uli Gellermann
Ich hatte schon durch einen deiner letzten Artikel Angst, du würdest dich ebenfalls in diesen inszenierten Links-Rechts-Wahnsinn hineinziehen lassen.
Aber zum Glück wie z.b. dieser Artikel wieder zeigt, ist dein Blick auf das Ganze noch erhalten geblieben .
Vielleicht wurde die Aussage "in der Politik passiert nichts durch Zufall" etwas zu oft zitiert, denn anscheinend haben das viele aus den Augen verloren.
Wenn ich diese orchestrierte Massen- ...mmmh... Psychose ? Hysterie ? ( oder was auch immer ) von diesen #Unteilbar-Teilnehmern sehe, wird mir gelinde gesagt schlecht.
Ja prügelt nur auf mich ein aber der Grund ist einfach, denn ich wurde in einem christlich sozialen Elternhaus erzogen. Mein Vater war von Geburt bis zum Tod Sozialist(aktiv), hat aber bereits Ende der 90iger massiv an der Veränderung des sozialistischen Grundgedankens bzw der Richtung welche die Sozialdemokraten einschlugen, Kritik geübt.
Ich will damit sagen, dass für mich "Welt-Offenheit, soziales Engagement, ein Miteinander, Anderen helfen usw" zu meiner Erziehung und zu meinem Leben gehören.
Und genau deshalb wird mir schlecht bei Inszenierungen wie #unteilbar, denn
ich messe Menschen in erster Linie an ihren Handlungen und erst in zweiter Linie an ihren Aussagen.
Wie du nämlich sehr treffend erwähnst, haben diese selbsternannten Gutmenschen aka Nahles, Trittin, Merkel und Co keinerlei Problem andere Länder, Völker, Menschen zu 100.000 killen zu lassen, keinerlei Problem echte Nazis (Thema Ukraine) zu fördern und zu sponsern, kein Problem Massenmörder zu hofieren usw usw.
Und genau DAS ist der Grund weshalb ich solchen Typen niemals hinterher laufe, geschweige dem sie bejuble.

Ich meine wie weit kann Verlogenheit noch gehen, wenn man sich einerseits als "Gutmensch" darstellt und andererseits einem Wahnsinn ala Madeleine Albright zujubelt, für die 500.000 tote Kinder ein Mittel zum Zweck darstellen ??? Einen den Nobelpreis tragenden Drohnenmörder Obama bejubelt ? Einer Killary Clinton ? usw
Oder etwas kleiner, wie mein "Liebling" Heiko Maas, der auf der einen Seite etwas über Weltoffenheit und Rechtsstaatlichkeit palavert aber auf der anderen Seite ein Zensur-u.Überwachungsgesetz bringt, wo selbst G o eebels große Augen gemacht hätte. Ein Maas für den Grundgesetze reine Auslegungssache sind und das als Jurist !?

Die Liste könnte man Seitenweise fortführen nur eins stört mich mittlerweile immens an dem ganzen Flüchtlingsthema und zwar diese Vereinnahmung der ganzen Flüchtlinge selbst, durch dieses Gutmenschentum.
Was sollte das GEFLOHENEN helfen ? Was ist am Wort Flüchtling nicht zu verstehen ? Glauben die tatsächlich es ist sooo toll seine Heimat verlassen zu müssen ?
und genau dieses Thema wird vermieden wie der Teufel das Weihwasser meidet "die Flucht URSACHEN".
Liebe Gutmenschen; Nur als kleines Beispiel..... hat sich von euch schon ein einziger z.b. gefragt "was macht die Bundeswehr in Mali?" Wäre eigentlich ganz leicht zu recherchieren: Sie beschützt zusammen mit franz.Spezialeinheiten das Uran-Abbaugebiet der AREVA, dem Atomriesen aus Frankreich und wenn von dort die Menschen flüchten, dann ist das eine reine Überlebensfrage, denn was Areva dort aufführt, findet sich in genug Dokumentationen. In der einen oder anderen Art kann man dieses Beispiel auf dutzende, ja hunderte Orte weltweit anwenden, wo die Menschen aus reinem Überlebensinstinkt flüchten.
Ja ja der so hoch gepriesene Globalismus; so schön, so wunderbar :-) ..aber nur so lange man seine irren, durchgeknallten, größtenteils tödlichen Auswirkungen ausblendet bzw am besten völlig negiert.

Wie Eingangs erwähnt, die Handlungen sind es die zeigen, welch Geistes Kind der oder die Einzelne ist und nicht das ganze Getöse dieser selbsternannten Politiker, die ganzen verbalen Luftnummer, welche sie in den Kaderschmieden lernen. (und nur das lernen sie dort; sonst nichts; situationselastische verbale Vorwärt-Rückwärtssaltos...das kann ich als "Ehemaliger" bestätigen)

p.s.: lasst mich noch Einen anfügen, denn da wird diese Absurdität noch deutlicher und zwar den finanziellen Aspekt. Seht euch nur einmal ganz kurz an "Wer" an diesem dutzende Milliarden schweren Kuchen am meisten partizipiert !? Tipp von mir: die Flüchtlinge sind es nicht

Und diesen Typen soll ich jubelnd hinterher laufen ? Nein niemals !

Antwort von U. Gellermann:

In der Kürze läge sicher eine argumentative Würze.


Am 16. Oktober 2018 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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faktencheck bitte:
- organisatoren der demo waren ein aktionsbündnis brandenburg gegen .... und die PdL war nur ein gast/teilnehmer/"trittbrettfahrer"... wie tausende andere auch??
- diese demo wäre auch ohne die beteiligung der PdL passiert?
- die PdL ist nur ein teil dieses netzwerkes?
- #unteilbar ist KEINE erfindung der PdL, insb. eines "kipping-flügels"?
- stammt der "Unteilbar-Slogan "Solidarität statt Ausgrenzung!" von der PdL?? bitte vorstands- oder fraktionsbeschluss posten
- kann man als initiator von #unteilbar sich seine follower aussuchen und ausgrenzen;)?? ist maas dann nicht der mehr trittbrettfahrer als nahles, trittin und kühnast, die wenigstens unterschrieben haben?
- wenn ich gefordert hätte, merkels regierung "weg zu machen", wäre ich dann afd'ler?? und das auf kyrillisch, bin ich dann putinversteher? DIE MACHT ÜBER DIE DEUTUNG VON WORTEN STEHT ÜBER DEN VERSTAND ZU IHREM GEBRAUCH! freut sich maas über die sonne, muss ich für regen sein??
- obwohl menge, breite und vielfalt vereint unter einer losung marschierten, um die 240.000 zusammen zu trommeln, war doch die einzelpositionierung der einzelnen nicht verboten?? in anderen quellen wurde das übrigens auch so dargestellt!
- findet hier in der diskussion nicht 1. eine angebliche vereinnahmung der bewegung #unteilbar durch die PdL statt, und 2. vermischt man in der galerie nicht zu oft bewegungsmotto mit parteistandpunkt, der 3. sehr wohl von der bewegung sich unterscheidet, wenn man dann auch mal gewillt ist, parteiprogrammatik gegen den aufruf querzulesen!!????
- auch die dkp und mlpd sind dabei gewesen: würden die in der galerie argumentieren, unterstellt man ihnen wieder, die bajonette zu wetzen. ich hab's erlebt:)
- die PdL und #unteilbar sehen #aufstehen wegen dem einsammeln von spd/grünen/afd-stimmen eher RECHTS im spektrum!? UND
- gerade die bayernwahl hat gezeigt, dass härte und abschottung in der migrationspolitik NICHT den nerv einer mehr finden!!?? übrigens, wer den zusammenhang zwischen der demo und der wahl herstellt, sollte auch erwähnen, dass die PdL ihr ergebnis fast verdoppelt hat!?

richtig ist, dass viele einen regenbogen des bejammerns gebildet haben!!
richtig und traurig ist, dass unter dem banner der ursachenbekämpfung keine 10.000 leute zusammen kämen. UND DAS IST DIE URSACHE DES GRÜNEN WAHLERFOLGES! in 20 jahren werden auch die grünen verbrannt sein. es sei denn, #aufstehen ist besser als #unteilbar??

Antwort von U. Gellermann:

Die vielen Fragen verlangen eher ein Seminar als als eine kurze Antwort auf eine Zuschrift.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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Hallo Herr Gellermann,

Aufstand der Rattenfänger am Prenzleberg oder doch nur ein Love Parade Revival? Ganz so falsch liegt Gellermann mit seinen kritischen Zeilen nicht. Aber jetzt mal ehrlich, wer von den Organisatoren (von den Auftraggebern ganz zu schweigen) hätte denn wissen können, dass an einem dreizehnten Oktober ein „Wetter wie für Sommermärchen“ herrschen wird und dem total untervö …ääh… unterfeierten Berliner doch noch die Gelegenheit für eine Party im Freien geboten werden wird.

Fest der Freundlichkeit, so hat es Gellermann genannt. Ich würde behaupten wollen, dass da eher die Tatsache eine Rolle gespielt hat, dass ihm - dem weltoffenen Berliner - vor Jahren die allseits beliebte Love Parade abhanden gekommen war. Dank der Unter-Performance von Jogis Buben in eben diesem Sommer zu Moskau ist dieses Jahr das übliche Fan-Meilen-Fest der Millionen (mit oder ohne Helene F.) auch noch ins Wasser gefallen. Was dann just am Freitagabend abging, nun, spätestens da dürfte Manchem klar geworden sein, dass es für solcherlei Festivitäten so schnell keine Veranlassung mehr geben dürfte und um Gelegenheit „No to racism“zu skandieren schon gar keine. Und so traf es sich günstig am Samstag, zu handeln bei diesem Wetter zum Helden zeugen!

Sage und schreibe eine Viertelmillion soll es tatsächlich dann doch auf die Straße getrieben haben - einst als Demo für satte vierzigtausend Teilnehmer euphorisch angemeldet von ein paar bösen üblichen Verdächtigen. Das wird nüscht werden, dürfte es in vertraulichen Mitteilungen des zwischenzeitlich herrenlosen VS wohl geheißen haben. Wer hätte das denn ahnen können? Einer - wirklich nur einer ? - rief und alle kamen. Fast alle! Die Blaualternativen blieben wohlweislich zuhause. Die schwarzen Alternativlosen auch, ihnen war der Demo-Anmelder nicht grün genug, hieß es. Ein Linksradikaler, ein Linksterrorist? Aber sonst? Sogar die Sozen und auch die Grünen, wie bei der Fassenacht zu Kölle, jeder mit eigenem Wagen auch noch. Selbst der Club der Eisbären nahm teil und zeigte sich solidarisch. Mit den Braunbären?

"Solidarität statt Ausgrenzung!“ lautete der Slogan zum Aufruf aus der angeblich linken Organisatorenecke. Das Linke-Wahlplakat von einst mit „Reichtum für alle“ hätte kaum für mehr Zulauf gesorgt. Nur der Dachverband der Bierbrauer hätte noch zu geringfügig mehr beitragen können. „Freibier für alle“, das wärs gewesen. Auf jeden Fall jedoch: allerseits grenzenlose Empathie für einen armen gejagten Hasen. Und jede Pfeife, des Pfeifens mächtig oder nicht, fühlte sich dazu berufen, den Rattenfänger zu mimen um in eigener Sache den Influenzer zu geben. Und so wird es auch ab sofort morgens um sechs heißen auf den LED-Weckern der Nation: „#unteilbar"! #Aufstehen ist out! Wollte jemand mehr erreichen?

„Wir haben uns unsere Freiheit über Jahre sorgsam gemeinsam erarbeitet. Sie ist nicht selbstverständlich oder in Stein gemeißelt. Wir stehen auf dem Prüfstand und es gilt viel zu verteidigen.“ Groelemeyers Fensterreide stimmt nachdenklich. Ob der Barde weiß, wohin der Hase tatsächlich läuft? Es gilt viel zu verteidigen, sagt er? Warum nur muß ich bei solch einem Gewäsch an Susanne Klattens Sparstrumpf denken? Sei er ihr doch gegönnt! Wo ich mehr Schwierigkeiten habe mit, ist so was wie hiermit: https://www.youtube.com/watch?v=nlVC5Lfbp_k. Ach, wenn es nur die paar Wiesel wären in Litauen, na dann. Aber da gibt es derzeit ja auch noch Diverses in Norwegen - 16 Leopard II z.B. - und manch anderes das zur Vorwärtsverteidigung trefflich zu dienen vermag. Und dann fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Es geht gar nicht um die Rettung des Sparstrumpfs der reichsten Frau im Lande, der von dunnemals, zum Platzen gefüllt von den Ahnen, ein Quandtum Trost! Weit gefehlt, es geht längst um das Füllen und Verteidigen des zweiten, wenn nicht gar des dritten Sparstrumpfs.

Da trifft es sich günstig, wenn sich jetzt doch einmal jemand gegen Rassismus wg. angeblicher Hasenjagden und sogar gegen Nazis verwahrt. Doch, doch, das beruhigt ungemein! Weiter so!


Am 15. Oktober 2018 schrieb Paulo H. Bruder zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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exzellent! alles zutreffend. kein persilschein für diejenigen guten gewissens. unheilbar #unteilbar ...


Am 15. Oktober 2018 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

wo waren die Arbeitgeberverbände auf dieser Veranstaltung? Haben Sie nicht mindestens eine Grußbotschaft an die Veranstalter geschickt? Grenzenlos heißt ja auch grenzenloser Kapitalverkehr ohne die lästigen Steuern.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Klaus-Jürgen Bruder zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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Lieber Uli,

ich kann mich Deiner glänzenden Analyse nur anschließen,
ebenso machen die meist sehr guten Kommentare jeden weiteren überflüssig.
Deshalb nur 2 Zitate:

„Schlau sein, dabei sein!“ war Peter Gentes (des begnadeten Verlegers der einflussreichen Merve Broschüren) Anmerkung zu den Symptomen des Zerfalls des politischen Bewusstseins am Ende der 68er Jahre

und: „Dafür ist das neue Dagegen“ (Parole der Broschüre der Gruppe „Offene Gesellschaft“)

Allerdings ist die Forderung nach „offenen“ Grenzen durchaus eine linke.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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Es ist leicht zu inferieren, welche Art Menschen nicht in einer friedlichen, offenen, demokratischen und - auch international -Lieber solidarischen Gesellschaft leben wollen. Sich gegen diesen relativ kleinen Anteil der Bevölkerung stellen zu müssen, sollte tatsächlich (zumindest ein linker) Allgemeinplatz sein. Von daher ist es prinzipiell nur zu begrüssen, dass so viele Deutsche für eine friedliche, offene, demokratische und solidarische Gesellschaft auf die Strasse gehen.

Das Problem ist aber, dass die Intiatoren der hier besprochenen Veranstaltung und viele ihrer Beifall spendenden Trittbrettfahrer von Seiten des politischen Establishments so tun, als ob es sich bei einer friedlichen, offenen, demokratischne und solidarischen Gesellschaft um eine Gesellschaft der Gegenwart handele, und nicht um ein Projekt der Zukunft. Und es ist ein noch viel grösseres Problem, dass gerade die Initiatoren und vor allem die von Uli so trefflich skizzierten Nutzniesser aus dem Mainstream am meisten mit ihrer Politik dazu beitragen, dass die von ihnen vordergründig so gefeierte Gesellschaftsform auf lange Sicht Utopie bleiben muss.

Es wäre aber meiner Ansicht nach Aufgabe einer selbsterklärten politischen Avant-Garde wie AUFSTEHEN gewesen, gerade da tätig zu werden, wo die Saat der Aufklärung über diesen Sachverhalt wahrscheinlich grössere Erträge bringen würde, als eine Fischerei um Stimmen am rechten Rand. Insofern stimme ich dem Kommentar von Ute Plass betreffend einer potentiellen Rolle von AUFSTEHEN auf UNTEILBAR vorbehltlos zu. Was man noch nicht steuern kann, muss man kapern!

Ich bin mittlerweile (oder wieder) zu der Überzeugung gekommen, dass mit Menschen, die, wenn auch nur des vermeindlichen Protestes wegen, bereit sind den NATO-NAZIS von der AFD auch nur die Stimme zu geben, KEINERLEI Staat zu machen ist (oder nur einer, in dem ich nicht leben will). Denn da ist der moralische Kompass unwiederbringlich verloren gegangen.

Es ist meiner Ansicht nach ein grosses Versäumnis von AUFSTEHEN, bzw. von Wagenknecht selbst, nicht hinreichend klar gemacht zu haben, dass die Einführung von adäquaten Einwanderungsgesetzen in Deutschland, im Gegensatz zur Wall-Street-freundlichen „Utopie" der offenen Grenzen, nicht bedeutet unserer Verantwortung gegenüber den von uns mit Krieg und Wirtschaftsmacht aus ihrer eigenen Heimat vertrieben Menschen nicht nach kommen zu müssen, sondern dass dies zunächst einmal nur bedeutet, dass die Last diese Menschen zu beschützen adequat vom Staat übernommen werden muss anstatt diese, wie bisher, überforderten und strukturschwachen Kommunen und Privatpersonen bzw. Initiativen zu überlassen. Eins muss klar sein: Solange wir diese Menschen, durch die Politik, die wir zulassen, mit Krieg und Leid überziehen, ist es unsere verdammte Pflicht ihnen WENIGSTENS bei uns Asyl zu gewähren. Dies ist kein Problem der Finanzierung, genau so wenig wie die Abschaffung von Hartz IV eines ist. Es ist ein Problem der Umverteilung. So lange auch nur der geringste Eindruck bestehen bleibt, dass die Massnahmen von AUFSTEHEN bezüglich der Flüchtlingsfrage nur dazu dienen, die hier in Deutschland auftretenden Syptome des Problems zu bekäpfen, wird AUFSTEHEN ein Problem haben, eine linke Mehrheit zu mobilisieren. Sollte dieser Eindruck, wie ich glaube, lediglich ein Problem der Medienmacht sein, und nicht eines tatsächlicher Politik, besteht um so dringlicher Handlungsbedarf von AUFSTEHEN! Dass eine linke Mehrheit (im Sinne von AUFSTEHEN) möglich ist, haben 140.000 Menschen bewiesen, die bloss weil sie nicht unbedingt die ultimativen, kleinbürgerlichen aber brandgefährlichen Motive der Initiatoren kennen, nicht so einfach auf deren Seite subsummiert werden sollten.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Eckehard Irkens zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

Das Fest der Freundlichkeit in Berlin

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Bis diesen Sonntag habe ich mich immer gefragt wie der Enkel- Trick eigentlich funktionieren kann. Bis dato nahm ich an das diese Masche nur bei älteren und sehr alten Menschen greift.
Ich habe mich geirrt!

Allerdings freue ich mich darüber das die "Humanisten" der Muslim- Brüder, sowie Vertreter der Grauen Wölfe die Gelegenheit genutzt haben ihr Menschenbild öffentlich durch Teilnahme an der Pro- Groko- Demo zu widerrufen.
Oder sollte ich da etwas falsch verstanden haben?


Am 15. Oktober 2018 schrieb Christine Full zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

Das Fest der Freundlichkeit in Berlin

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Hallo Herr Gellermann,

Ein "Unteilbar gutes Gefühl" bei maass und merkel kann ich mir im Vorfeld der Unterzeichnung des UN-Migrationspaktes am 11.12.18 gut vorstellen.
Diese Bundesregierung ist bestimmt sehr stolz darauf, soviele "Demonstranten" für ihre Ziele auf die Straße gebracht zu haben.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Der vom Helmholtzplatz zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

Das Fest der Freundlichkeit in Berlin

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Es ist schon erschreckend wie die Vorsitzende der SPD ihrem "Job" nachgeht und einerseits von Sozialstaat, Solidarität oder respektvollem Umgang miteinander faselt, um dann als Fraktionsvorsitzende einer der beiden Regierungsparteien nicht plastisch sondern praktisch eine Politik zu betreiben (und als Arbeitsministerin betieben hat, man bedenke die Gesetze zur Abschaffung gewerkschaftlichen Handelns) die das genaue Gegenteil der o.g. Faselei für die Bevölkerung bedeutet oder anders ausgedrückt: der Sozialstaat ist abgeschafft und zu einem Überwachungsstaats degeneriert (Hartz 4, Armutsrenten u.a.), die Solidarität sieht jeder Arbeitnehmer an seinem immer kleiner werdenden Nettogehalt (Nominallohnzuwachs geht seit mehr als 20 Jahren gg. null) und an den Steuersätzen (gehen auch gg. null) für z.B. Amazon oder Google, Bertelsmann Springer und CO., und der respektvolle Umgang miteinander wird mittels faschistoider Polizeigesetze der Bevölkerung schon beigebracht werden (Kritik heißt heute Hatespeach und wird strafrechtlich verfolgt siehe U. Gellermann).

Die Landtagswahl in Bayern zeigt m.E. wer, wie das Beispiel der Grünen darlegt, brav fast jedem militärischen und somit verbrecherischen Einsatz der NATO-Truppe Bundeswehr zustimmt, nicht die drängensten Probleme der Bevölkerung (z.B. Niedriglöhne, Wohnungsnot) anspricht und für Fr. Merkel betet wird von den Mainstreammedien wie ARD, ZDF, Bertelsmann, Springer oder Holzbrink, gemocht und mit positiver Berichterstattung bedacht; Hauptsache keine Kritik an den derzeit Herrschenden.

So funktioniert marktkonforme Demokratie und insbesondere die Grünen haben das verstanden, verinnerlicht und umgesetzt.
Auch die Wahl in Hessen wird das zeigen. Kein Wort z.B. darüber das die Grünen vor der Wahl 2013 in Hessen die Wählerstimmen der Bürgerinnis gg. die 3. Startbahn in Frankfurt/M. eingesammelt haben um dann diese Startbahn zu bauen. Wer erinnert sich noch an das Hamburger Kraftwerk Mohrburg, den sog. Atomkompromiss? Vergessen. Steigt die Themperatur des Rheins, wie in diesem Sommer in Baden Würtemberg, über 28 Grad Celsius werden nicht etwa die Kraftwerke die das Wasser des Rheins zum kühlen verwenden herunter gefahren sondern die Grünen Minister in diesem Bundesland erteilen Sondergenehmigungen für diese Kraftwerke; die Tonnen toter Fische und andere zerstörte Flora und Fauna ... ?
Das hessische Verwaltungsgericht hat für Frankfurt/M Fahrverbote wegen der hohen Luftveschmutzung angeordnet. Die hessische Umweltministerin Fr. Hinz (Grüne) hält dieses Urteil für unangemessen und setzt es nicht um. Wirklicher Umweltschutz wird duch B'90 Grüne politisch verunmöglicht und ist zu einem Wahlkampfslogan verkommen. So geht marktkonformer demokratischer Umweltschutz.

Sich klar gegen Ausbeutung, Umverteilung und Umweltzerstörung richten war ein Motto der Demonstration vom vergangen Samstag. Offene Gesellschaft (Open Society, der Name der Soros-Stiftung) ebenso, Nachtigall ick hör dir trapsen. Ob die vielen Demonstranten vom vergangenen Samstag mitbekommen haben das sie nach der Pfeife der rechten und neoliberalen Rattenfänger tanzten?
Es bleibt weiterhin die Aufgabe von #aufstehen aufzuklären und, um es mit zwei Buchtiteln von Leo N. Tolstoi zu sagen, Krieg und Frieden sowie Herr und Knecht im gesellschaftlichen Diskurs zu halten.
#unteilbar bleibt unheilbar, DBDDHKP.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Arno Pluschke zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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Hallo Herr Gellermann,

Ihre Analyse ist wie immer scharfsinnig und äußerst informationsreich. Aber:Hätte man gar nicht zur Demo hingehen sollen ?

Antwort von U. Gellermann:

Da waren viele gute Leute. Aber auch gute Leute können sich irren.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Wolfgang Ringel zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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Die Wahlen zeigen es: B(a)y, b(a)y Bayern. Und Deutschland wird dir folgen - in die politische Unterwelt.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Sven Pawlak zum Artikel:

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Mit Maas und Nahles für Solidarität ohne Grenzen! Echt Unheilbar.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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DER WAFFENSTARRENDEN UNFREUNDLICHKEIT
EIN UNTEILBAR GUTES GEFÜHL GEGEBEN

Unteilbar? Gewiss! Nur leider verwaschen.
Die Ratio zeigt dies lupenrein klar:
Unteilbar bleiben die randvollen Taschen
Der Kriegsgewinnhorter blutige Maschen.
Am Grundübel regt sich kein einziges Haar.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Lena Weigel zum Artikel:

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@Artur Aschmoneit

". . . daß auf den Kommentaren seiner Seite mehrfach die Soros-Keule geschwungen wird, ein unverkennbar antisemitischer Verschwörungstopos." - Wer sowas schreibt und damit Kritik an Soros als "antisemitisch" einordnet, der ist entweder unheilbar naiv oder einfach intrigant. Er sollte die Galerie unbedingt dem Antisemitismus-Beauftragten melden.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

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Zur von Regierungsmitgliedern, Regierungsparteien und Kunstschaffenden gesponsorten Demonstration fällt mir ein Zitat
von Johann Wolfgang von Goethe ein:

"Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. "


Am 15. Oktober 2018 schrieb Torsten Sommerfeld zum Artikel:

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Ich habe zufällig am Sonnabend in der Halbzeitpause des Fußballspieles die heute-Nachrichten gesehen. Ein mehrere Minuten langer Aufmacher-Beitrag im ZDF über eine Kundgebung? Mit dem klebrigen Claus als Anmoderator? Da wusste ich, ohne, dass ich auch nur auf Bild und Text achten brauchte, dass diese Demo den Mächtigen zum Wohlgefallen ist. Wo war das ZDF bei der noch größeren Anti-TTIP-Demo? 10 Sekunden im Nachrichtenblock...

Und "wunderbarer Herbst der Solidarität"... Ich dachte, das kann die Frau da doch nicht ernst meinen. Lasst uns unsere Rentierpullover anziehen und kuscheln; die Abende sind dann doch schon ziemlich kühl...


Am 15. Oktober 2018 schrieb Harry Popow zum Artikel:

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Die Metamorphose
Es ist vollbracht: Die Masse ist für Frieden und gegen Rassismus/Nazismus. Hauptsache, man war dabei. Hat „gekämpft". Man geht zur Tagesordnung über: Wachstum auf Teufel komm raus. Profitmacherei. Rüstung. Kriegsvorbereitung. Dagegen sein? Wogegen? Gegen „unsere" Rechtsordnung? Man will kein „Spielverderber" sein. Das Kapital hat mit dieser inszenierten „Unteilbar-Einigkeits-Floskel" über 250.000 Leute am Gängelband. Die werden sich hüten, jetzt nur noch - oh bittere Erkenntnis - AUFZUSTEHEN?. Das hat sich erübrigt. Alles geht weiter seinen kapitalistischen Gang...Oder?


Am 15. Oktober 2018 schrieb Ute Plass zum Artikel:

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"Reich ist die Blut-Ernte der Waffenindustrie, deren Kriegsflüchtlinge uns weiter besuchen und den plastischen Vorwand für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit liefern. Davon im Aufruf der Unteilbaren kein Wort."

Umso notwendiger wäre es gewesen dass Menschen aus der *aufstehen*-Initiative
an der Demo hätten teilnehmen sollen um deutlich zu machen, wie Rüstungsindustrie und Waffenlobby die Welt (auf)teilen und die Solidarität nicht einer Politik gilt, die aufrüstet, statt abrüstet.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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Ihr zutiefst wahres Wort zur falschen Zeit, Herr Gellermann.

*Unteilbar* ist nur die Sehnsucht der Massen, glücklich und besoffen zu sein. Das leistet in Bayern das Oktoberfest, das deswegen inzwischen überall auf der Welt kopiert wird. Grün wird in diesen Zeiten wegen der schönen Farbe gewählt. Würde man diese Partei die NATO-Olivgrünen nennen, käme das der Sache näher. Zum Tragen kommt aber das diffuse Gefühl der Naturverbundenheit, das (ausgerechnet!) bayerische Großstädter empfinden, die jedes Wochenende in riesigen SUV-Kolonnen über Land und Berge herfallen, weil es in ihren Städten dreckig, laut und eng ist und nach Abgasen stinkt. Aber einfach auf dem Land zu wohnen: *undenkbar*!

In Bayern ist nichts passiert. Die Freien Wähler sind nämlich nichts anderes als die eigentliche CSU - absolute Mehrheit gerettet. Die AfD sammelt noch die 10% Stammtischnazis auf, die es schon immer gab und gibt, und die irgendwie bäh sind. Nur als Backup für die Herrschenden und das nur im Notfall.

Die Sozialdemokratie hat der Seeheimer Kreis, die fiesen Lügenbarone, NATO-Trolle und die Abrissbirne A.N. an der Spitze von innen heraus erledigt. *Unwählbar*.

Die Linke zerfällt in zwei Teile und ward fortan bundesweit nicht mehr erwähnt. Alles läuft nach Plan.

War da noch was? Ach ja. Die Unteilbar-Party. So was wie das Oktoberfest: Opium für's Volk.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Karl Döll zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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Gellermann, wie der frische Tag.
Sie sind der Spielverderber. Sie dürfen doch nicht den Deckel aufmachen. Die Büchse muß ewig verschlossen bleiben, zum Schutz der real existierenden Menschheit.
Und was ist jetzt? Alle stehen sie da und sind nackt. Was hast du nur wieder angestellt.
Aber dass Bayern keine Lust auf Nazis hat, macht Laune. Fast wäre es egal, wer da die Stimmen kriegt.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Dieter Kusske zum Artikel:

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Zum Thema auch ein interessanter Beitrag von Dagmar Henn zu #Unteilbar: "Ein Aufbruch ins Ungefähre"; sehr lesenswerte und tiefgründige Analyse.

https://daskalteherz.blog/2018/10/12/aufbruch-ins-ungefaehre/


Am 15. Oktober 2018 schrieb Ursula Brümannnt zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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Danke, danke,danke Herr Gellermann, für diesen Kommentar. Er war nötig! Die Demonstranten zogen diesmal an mir und meinem randständigem Plakat „Schön, daß ihr da seid - Frei und grenzenlos ist nur die Ausbeutung - wer sind die Gewinner der offenen Grenzen?" vorbei, während ich, wenn ich für Abrüstung demonstriere, ziemlich vereinsamt mitlaufen muß...


Am 15. Oktober 2018 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

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'Was werden die Teilnehmer der Aktion mit nach Hause nehmen? Ganz sicher ein gutes Gewissen. Wut auf die Herrschenden kaum. Jene Wut, die Voraussetzung für den Widerstand ist.'

Nein, natürlich keine Wut, die ist unfein, nur was für ''Wutbürger'' und die sind rechts. Wut ist rechts, alles klar? ''Sorgen'' übrigens auch. ''Widerstand'' natürlich sowieso und das ''Volk'' schon lange.
Wie könnte man sich auch der allgemeinen Freude an der Offenen Gesellschaft missmutig verschließen?
Der Open Society des George Soros?
Dieser edle Befreier der ganzen Welt und Freund Angela Merkels hilft aber nicht nur, natürlich aus rein idealistischen Gründen, Flüchtlingen und Migranten nach Europa, sondern fördert auch maßgeblich die Amadeu Antonio Stiftung und Psiram. Wer sich mit diesen mal näher befasst, wird sicher entzückt sein über den wunderbaren Geist allumfassender Offenheit und Toleranz, der dort vermittelt wird ?
Einen guten Eindruck vermitteln Dirk Pohlmann und Robert Fleischer hier:
''Die Abgründe von Psiram''
https://www.youtube.com/watch?v=AkyZYcuMnfs
Auch die Bundesregierung fördert und finanziert diese äußerst demokratiefeindlichen Einrichtungen meines Wissens. Tja, da soll es hingehen mit dem 'Kampf gegen Rechts'. Viel Vergnügen.
Rainer Mausfeld im neueren Interview mit Ken Jebsen ist der einzige Linke von dem ich bisher meinen eigenen Eindruck offen bestätigt fand, dass dieser sog. Kampf gegen Rechts vom Mainstream gewünscht und eigentlich de facto ein Kampf gegen Links ist und demnach einzige sinnvolle Zielrichtung sich gegen die neoliberale -sog. - Mitte richten müsste. Dies genau will der Mainstream, zu dem auch die Kipping-Linke ganz maßgeblich zählt, verhindern, indem er den rechten Gegner mit verschiedenen Methoden und gerade auch mit Hilfe der Linken aufbaut und allen Gutwilligen als Gegner anbietet.
Er profitiert von linkem ebenso wie von rechtem Protest, solange die Linken nicht ins Machtzentrum zielen und fördert wahrscheinlich beide.
Der Verfassungsschutz ist sowohl mit der rechten Szene verquickt als auch mit linksfaschistischen Institutionen wie Psiram, die rechts angeblich bekämpfen - siehe das o.g. Video.
Es ist eine Einkreisung von allen Seiten.
Es ist gut. engagiert und leidenschaftlich gegen Kriegspolitik und für den Sozialstaat zu kämpfen - man merkt es auch an der ablehnenden Reaktion der Mächtigen, dass dies einem tatsächlichen Kampf gegen Rechts weit näher kommt, als der Etikettenschwindel , der sich so nennt.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Hermann Falk zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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Danke für den Beitrag. Genau so habe ich die Veranstaltung gefunden. Ich ging zur Kundgebung und verzichtete auf Teilnahme an der Demonstration
wegen der Unverbindlichkeit der Reden und der Losungen, wie es schlimmer kaum möglich ist. Friede, Freundschaft, Eierkuchen-ein bisschen Menschenverdummung.
Sogar Frau Merkel kann dankbar sein für so einen “Protest”, nimmt viel kritische Luft. Denn jeder konnte sich alles vorstellen, wofür er denn demonstriere.
Deshalb gab es wohl auch so viele Unterzeichner zum Appel. Aber “Aufstehen “ hätte vielleicht doch mitmachen sollen und mit seinen Losungen
Akzente setzen können/müssen. Viele der Teilnehmer wollten sicherlich mehr als die gebotenen Allgemeinheiten. Was für ein Jammer, wie so viele Menschen getäuscht
und im Grunde missbraucht werden konnten.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Heidi Schmid zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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Danke für Dein offenes Wort - wer wollte sich dazu schon beklagen.
Mich macht die Entwicklung samt dem Heute mehr und mehr mutlos
und lähmt mich geradezu. Wie blind sind Mitmenschen, Wähler,
Stammtisch-Diskutierer ? Ich höre braunes Denken allerorten und
nur einige Redner hängen ihr Mäntelchen in den Wind, nachdem ich
MEINE (andere) Ansicht ausspreche.
Ich habe kein Rezept zur Lösung vorliegender Probleme, aber auf
keinen Fall verbessert sich irgendetwas durch Rassenhass, Nazitum,
Nachbarschaftshetze und Jagd auf Flüchtlinge und Andersgläubige.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Gideon Rugai zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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Was ich besonders an Uli Gellermann schätze, ist nicht nur sein journalistisch scharfer Verstand und die herrliche Aufbereitung seiner Analysen, sondern vor allem sein menschlich-intuitives Gespür für die Wirklichkeit - für das was (wirklich) wirkt und damit Wirklichkeit bewirkt .

Saturierte Grünlinge, vegane Neo-Hippies, daneben die passende soziale und demokratische Politprominenz die gerade noch so eben links vom "rechten Pfad" alter Schuleherumstolpert und sich schon während der ersten 18 Jahre komplett im 21. Jahrhundert verlaufen hat.
Und drumrum ? Naja, was sonst noch in dem Millieu so vor sich hinwächst:
Einträchtig eingehakt zur Lichterkette der Toleranz aufgereiht and powered by Multimedia, Bertelsmän & Company......PEACE V !!


Heiko Maas sehe ich vor meinem geistigen Auge eigentlich nur noch mit einer eigentümlich glänzenden Patina überzogen. Glattpoliert und geschmeidig - keine noch so kleine Öffnung in und durch die Heiko nicht widerstandslos (hindurch-)flutschen könnte...

"Faszinierend !"... würde Spock sagen...


Am 15. Oktober 2018 schrieb Artur Aschmoneit zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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So wie es unsauber argumentiert ist, das Lob von Gauland für Wagenknecht ihr anzulasten, ist es unzulässig, die warmen Worte von Maas für #unteilbar deren Organisatoren vorzuwerfen. Redlich wäre allein die Prüfung, ob die genannten Aussagen inhaltlich geeignet sind, statt emanzipatorischer Impulse rechte zu befördern.

Natürlich sind die hämischen Aussagen von taz, Liebich und Co. (?#aufstehen bleibt lieber sitzen?) zum Kotzen und zielen nicht darauf, linke Positionen in der Linkspartei zu stärken. Nur macht das nicht im Umkehrschluß Wagenknecht zur Linken in der Linkspartei.

Sollte ich richtig gelesen haben, dann lautet die Argumentation in Sachen #aufstehen gegen #unteilbar: Die rechten Linken (namentlich Kipping) nutzen die Unklarheiten von #unteilbar, um ihre Position der Regierungsbeteiligung zu stärken. Das tun sie, um die linken Linken (namentlich Wagenknecht) zu schwächen. Letztere sind verantwortungsbewußt, weil sie statt von offenen Grenzen zu träumen benennen, daß Deutschland nicht unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen kann und damit WählerInnen erreicht, die sich ansonsten bei der AfD verorten könnten.

Das wirft zwei Fragen auf:
Erstens: Ist die Bewertung zutreffend, daß es sich bei den Veranstaltern um „unheilbare Schlauberger" (ein Begriff, den der Galerist dreimal verwendet) handelt? Unter ihnen finden sich nahezu alle Vereinigungen, die sich in der BRD mit Hilfen für Flüchtlinge und den Ursachen für Migration beschäftigen. Ihnen allen die Expertise abzusprechen (weil sie sich vor Kippings Regierungskarren spannen lassen?) ist selbstherrlich. Sie als #scheinheilig zu denunzieren, paßt leider in den ?journalistischen? Mainstream.

Zweitens: Gibt es Essentials für linke Politik, die nicht für Prozentzahlen bei Wahlen geopfert werden dürfen? Das Frauenwahlrecht war bei proletarischen Männern nicht immer populär, mit Rechten von Homosexuellen hatte der durchschnittliche linke Wähler nicht immer was am Hut, Ausstieg aus der Klima- und Rüstungskatastrophe ist Automobil- und Rheinmetall-Malochern nicht einfach klarzumachen. Kein vernünftiger Linker wird deshalb auf entsprechende Forderungen verzichten, sondern versuchen, sie in seiner Klientel zu vermitteln.

Handelt es sich bei der Frage nach offenen Grenzen um ein solches Essential? Verläuft die Grenze hier wirklich zwischen denen, die zwar nicht rassistisch sind, aber doch zu viele Flüchtlinge fürchten und denen, die vertreten: Wir verantworten die Ursachen für Flucht und müssen uns den Folgen stellen? Oder doch nicht eher zwischen den wirtschaftlich Mächtigen, die jegliches Thema mit der Drohung sozialer Nachteile versehen (wenn die Flüchtlinge kommen, wenn der Kohleausstieg droht, wenn Fahrverbote dräuen...) und denen, die mit den Dilemmata der angerichteten Politik leben müssen?

Selbst wenn man zu dem Schluß kommen sollte, offene Grenzen seien unrealistisch und die Forderung danach verenge das WählerInnen-Spektrum, bliebe die „realpolitische" Arithmetik: Gewänne die Linke mit der Forderung nach Flüchtlingsobergrenzen (nichts anderes vertritt Wagenknecht im Kern) mehr als sie verlöre bei denen, die sich zu Hunderttausenden um #unteilbar versammelt haben?

Ein letztes Wort zum Furor die Schwammigkeit von Aufrufen betreffend: Linke haben in der Vergangenheit tausende Stunden damit vertan, sich um korrekte Formulierungen zu fetzen - in aller Regel völlig an den LeserInnen vorbei. Das verkannte, daß Menschen sich Gedanken machen über die Anliegen, die sie auf der Straße vertreten wollen. Sie nehmen einen Anlaß wahr, gemeinsam genau dies zu tun. Wollten wir jeden Aufruf auf der korrekten Benennung der Haupt- und Nebenwidersprüche in der Entwicklung von Kapitalismus/Imperialismus/Globalisierung etc. bestehen, so müßten wir auf jede Demo zum 1. Mai, zur Wohnungsnot, eigentlich zu jedem Thema verzichten. Der zitierte Krefelder Appell ist ein gutes Beispiel dafür, daß eine politisch klare Bewegung aufgebaut werden kann mit einem so gar nicht revolutionären Text. Dann nämlich, wenn Linke IN den Bewegungen für ihre weitergehenden Ideen werben anstatt naserümpfend auf Mankos hinzuweisen.

Was mich gruselt: Der Galerist wendet viel Zeit und Emotion auf für die Kritik an #unteilbar-Versteher. Ihm entgeht leider, daß auf den Kommentaren seiner Seite mehrfach die Soros-Keule geschwungen wird, ein unverkennbar antisemitischer Verschwörungstopos.

Antwort von U. Gellermann:

Die zitierten warmen Worte von Herrn Maas für #Unteilbar sind kein Vorwurf, sie belegen nur, wie gut ihm die Inhalte des Aufrufs schmeckten.

Richtig erkennbar wird die Tendenz der Zuschrift in ihrem letzten Absatz: Hier kommt die Judenriecherei der Frau Ditfurth zum Zug, nach der die negative Erwähnung eines Namens schon dann Antisemitismus ist, wenn der erwähnte Mensch Jude ist/sein könnte. Auch die bewährte, unsaubere Antisemitismus-Keule muss leider einem sauberen Argument weichen.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

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Nein, kein Kommentar, sondern eine besorgte Frage. Die Resonanz auf die Demo von "unteilbar" am Wochenende läßt mich erschauern. Nur ein paar Überschriften, in die Welt gekloppt als Reaktion auf "aufstehen" bringt einen wahrlichen Massenauflauf. Wie m.E. zuletzt bei der Anti-Bush-Demo seinerzeit in Berlin, als das Ganze noch einen Sinn erkennen lies. Und jetzt Sprüche wie "...gegen Hass..., ...gegen Rassismus..., ...für offene Gesellschaft... usw. Was ist los in Deutschland, kann es denn sein, daß sich 240.000 Menschen finden, die so ideologiefrei für Überschriften demonstrieren, ohne zu fragen, ob überhaupt etwas hinter diesen Worthülsen steckt. Ich habe zufällig gestern mit einem Nachbarn gesprochen, der arbeitet für ein Unternehmen mit Sitz in der Schweiz als Kraftfahrer und schätzt sich glücklich, einen luxemburger Arbeitsvertrag zu haben. Der als einer der wenigen Deutschen in dem Unternehmen erzählte mir, wie der praktizierte Rassismus dort in Wahrheit aussieht. Vier Kategorien von Arbeitnehmern gäbe es, zuerst die westdeutschen, dann die aus dem Osten Deutschlands, dann die anderen EU-Mitarbeiter und dann die aus dem weiteren Osten, Ukraine, Kasachstan und so weiter, alles dokumentiert mittels deren vertraglicher Arbeitsbedingungen. Vier Stufen in der Sklavenhierarchie. Gelebter Rassismus, anders kann man das nicht bezeichnen. Ob die "unteilbar-Demonstranten" auch daran gedacht haben? Wie z.B. die Sklaven der Landstraße in ihren 30-Tonnern unter gnadenloser Ausnutzung des Wohlstandsgefälles ausgebeutet werden? Unter Bedingungen, die denen nicht unähnlich sind, die Karl Marx im ersten Band seines Kapitals beschrieben hat? Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, bin nur entsetzt, daß Leute wie z.B Grönemeyer sich für so etwas instrumentalisieren lassen.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

Das Fest der Freundlichkeit in Berlin

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Unteilbar scheint mir vor allem das Gehalt bei den ökonomischen Krisengewinnlern der Pseudolinken.


Am 15. Oktober 2018 schrieb Jan Dark zum Artikel:

Unteilbar gutes Gefühl

Das Fest der Freundlichkeit in Berlin

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#unteilbar - ein Nachruf

Was ist passiert? Das Land kennt nach den besorgten und - allseits beklagten - Wutbürgern und einem vereinzelt gebliebenen Hutbürger seit gestern auch den besorgten Gutbürger.

Die Partei Die Linke hat dem Drang, Sahra Wagenknecht und #aufstehen in die rechte Schmuddelecke zu stellen, auch den letzten Rest an linkem Profil und Systemkritik geopfert und sich in das allumfassende (gut-) bürgerliche Bündnis eingereiht, an dem spätetstens seit Chemnitz quer durch alle Alt-Parteien fleißig gestrickt wird. Wie die laue Kritik der AFD an dem Entwurf eines Fachkräfte-Zuwanderungsgesetzes zeigt, vereinigt diese liberale Einheitsfront tatsächlich alle Parteien, Presseorgane und Rundfunkanstalten ist aufs Engste mit den Kapitalinteressen abgestimmt.

Wenn es Frau Wagenknecht gelungen sein sollte, mit #aufstehen eine originär linke Aufbruchsstimmung zu entfachen, wurde dieser gestern der Wind aus den Segeln genommen. Bleibt zu hoffen, dass sie die Mühen der Sammlung nicht verloren gibt und die Hoffnung all der #Aufsteher nicht enttäuscht und einsieht, dass das Land eine demokratische - sozialistische - Alternative braucht, die Die Linke - solidarisch modern - nicht mehr bietet.

Deutschland, in dem die Hauptstadtbürger unter dem Beifall der Regierenden zu Hunderttausenden auf die Straße gehen, um die rechte Opposition niederzubrüllen, während die Kanzlerin zugleich als Ikone der Jugend und der Linken aufgebaut wird, ist nur noch einen Schritt vom Totalitarismus entfernt.

Wacht auf! oder Wehret den Anfängen?


Am 15. Oktober 2018 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Im Ohr klingt noch "links von der cDU," Parteitag der PdL in Leipzig nach.
Dieses tat Frau Kipping ohne Not im Brustton der Überzeugung kund und der Beifall war ihr sicher. -
Da es sich bei dem Aufruf um einen Bündnisaufruf handelt ist es umso wichtiger den Wert und den Inhalt der Worte genauestens zu prüfen.
Es wird nicht möglich sein sämtliche Aussagen zu analysieren, deshalb beschränke ich mich auf die, die mir besonders wichtig im Kontext erscheinen.
Oberflächlich betrachtet wird wohl jeder dem zustimmen können, wenn windelweiche Sätze, wie der folgende aufgestellt werden:
"Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt: Rassismus und Menschenverachtung werden gesellschaftsfähig."
Das ist aber mal ganz neues. Es gibt ein vor dem Aufruf, wo ganz schnell die Verachtung des Menschen, sowie struktureller Rassismus auf den Tisch des Hauses gelegt werden können:
Zusammenlegung von AlG II und der Sozialhilfe, ein Desaster für die Betroffenen, die verdonnerst wurden, egal welche berufliche Qualifikation zugrunde liegt jede Arbeit, aber wirklich jede annehmen zu müssen mit dem Hammer der unwürdigen und unerträglich kreisenden Sanktionen über sich. Schwere Erkrankungen waren die Folge, bei den Menschen, die im Hamsterrrad strampeln, bis sie nicht mehr können, nur ein Beispiel. Die knapp einer Million Obdachlose, wo bis zu 100 000 tatsächlich auf der Straße, in Hauseingängen, auf Parkbänken, unter der Brücke oder in Parks versuchen ihr Leben zu sichern. Die Kranken- und Altenpflege, die mich mehr als bekümmert, wenn ich die katastrophalen Zustände mit eigenen Augen sehe, dann fällt mir Spahn ein und danach nichts mehr.
An anderer Stelle lese ich "Für eine offene Gesellschaft-Solidarität statt Ausgrenzung. War da nicht der Vietnam Krieg und die Mc Carthy Ära, die mit "offen und frei" sicherlich etwas anderes aus dem Hut zaubern wollten. Was soll der Quark ? Für wen offen ? Zumal Solidarität kein Almosen ist, um es vereinfacht zu sagen.
Analysiere ich die heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse bin ich ratz fatz ohne Schnörkel und Schnick schnack beim Verursacher von Krisen, die ja eigentlich nie aufgehört haben. Der Kapitalismus steckt immer in der Krise und die lange nicht gelöste Finankrise glotzt die Ecke rum.
Was sind das für Moralapostel, die schreiben: "Es ist ein Angriff, der uns allen gilt."
Nun reicht es. Dann sitzen wir also in einem Boot mit den Kapitalisten, den korrupten Politikern, den Nichtsnutzen und fassen und an den Händen und singen: "Piep, Piep, Piep, wir haben uns alle lieb!"
Was ist mit der NATO ? Mit dem Einkreisen Russlands ? Mit der exorbitanten Jugendarbeitslosigkeit in der EU ? Den griechischen Rentnern wurde kürzlich die 23. Rentenkürzung verordnet.
Die Faschisten in der Ukraine, die hofiert werden, weil sie nützliche Idioten für den Westen sind, gegen Russland, dass versteht sich von selbst und dann sind es plötzlich Demokraten.
Die Waffenlieferungen in Krisengebiete, wo ist der Aufschrei und bitte kein laues Lüftchen befördern. Der Jemen ist völlig vergessen bei den ÖR und wir vergessen mit.
Es geht so weiter: Sinnentleerte Aussagen, die jeder beliebig bedienen kann, wie es den gebraucht wird, doch man kann das Kind beim Namen nennen: Die mieseste Form des Kapitalismus, der Imperialismus,der mit Hilfe der korrupten Politik die Völker der Welt knebelt und unter ihre dreckigen Stiefel zwingt. Wo bleibt die fundierte Kritik an der Bundesregierung ?
Ich lass mal Popper, Smith, Keynes usw. weg und bleibe bei Marx.
Am Ende des "Manifest der kommunistischen Partei" schließt Marx mit , was ich statt "Alle Menschen werden Brüder," mich immer wieder berührt, der EU ans kalte Herz legen will:
"Proletarier aller Länder vereinigt euch."


Am 15. Oktober 2018 schrieb antares56 zum Artikel:

Beerdigung des Journalismus

Comedy statt Nachricht: Ha, ha, said the Clown

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Ich sag' es seit Jahren - die ARD-Tagesschau ist ein Hort der Manipulation, der Propaganda und der Lügen in ihrem Sinne! Gniffke ist NICHT an der Aufklärung der Bevölkerung interessiert, auch nicht an der Wahrheit!
Spätestens seit Merkels Machtergreiffung 2005 ist die ARD zum Propagandaorgan des Merkel-Regimes geworden. Und Merkel kann sich auf "ihre" ÖR verlassen!


Am 15. Oktober 2018 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Dieser Aufruf von "unteilbar" lässt mich nicht mehr los aufgrund eines ganz seltsamen Gefühls das damit bei mir aufkommt.

Nun habe ich es endlich identifiziert:

In dem Text wird Flucht als etwas, wenn zwar vielleicht nicht unbedingt positives, aber doch zumindest als etwas neutrales, schlicht geschehendes, dargestellt, das für uns als nutzbringend anzusehen sei: denn dadurch würde ja unsere Gesellschaft bunter, offener, etc. werden.

Also pro Flucht, damit es uns hier besser geht?

Für mich ist das im Kern neoliberales, inhumanes Denken für das sich da gerade Zehntausende in Berlin herbeigelockt versammeln.


Am 15. Oktober 2018 schrieb wolfgang schönfelder zum Artikel:

Beerdigung des Journalismus

Comedy statt Nachricht: Ha, ha, said the Clown

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Lieber Herr Gellermann,
ich verfolge Ihre Beiträge mit großem Interesse, danke für die analytische Arbeit, die Sie sich und für uns damit machen.
Zu der Kommentierung zum Wohngipfel erlaube ich mir folgende Anmerkung. Wenn wir besser sein wollen wie die Achtmacher sollte wir in unseren Argumenten nicht genauso pauschal sein. Ich bin Mitlglied und Vertreter in einer Wohnungsbaugesossenschaft und arbeite auch in einem solchen Verband. Wir sind nicht die Geldmacher und Wohnungsmarkausnutzer und das unsere ganze Geschichte lang. Natürlich machen wir nicht 90% des Wohnungsmarktes aus, aber auch die Spekulanten sind nicht 70 oder 80%. In Brandenburg machen unsere Mitglieder zb. 50% des Mietwohnungsmarktes aus und wir haben sehr moderate Mieten und kümmern uns um dieMenschen, die Schwierigkeiten haben. Das Problem liegt ja nicht bei uns sondern im größten Niedriglohnsektor Europas.


Am 13. Oktober 2018 schrieb Evelyn Hecht-Galinski zum Artikel:

Juden für die AfD

Da wächst was zusammen

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Mit herzlichen Grüßen zum Wochenende.

"Ansprechpartner für jüdische Fragen", Interview mit Wolfgang Fuhl von Thomas Steiner (Politik, 6. Oktober)
Mit Erstaunen habe ich das BZ-Interview mit Wolfgang Fuhl, dem ehemaligen Vorstand der jüdischen Gemeinde in Lörrach und langjährigem Mitglied des Oberrats der israelitischen Religionsgemeinschaft Baden und heutigem Sprecher der AfD im Kreis Lörrach und Gründungsmitglied und Initiator des Vereins "Juden in der AfD", gelesen. Schließlich passt dieser Verein doch genau, liest man die Interviewaussagen von Fuhl, zur offiziellen Politik der Israel-Lobby und allen den Organisationen, die sich jetzt so kritisch dagegen äußern.

Ich erinnere mich noch (un-)gut daran, dass gerade der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, einer der Ersten war, der immer vor "muslimischem" Antisemitismus warnte und "Obergrenzen" für Flüchtlinge forderte, nicht anders als die AfD. Ebenso taten dies seine Vorgängerin Charlotte Knobloch und der neue Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein. Sie alle schürten damit Vorurteile und Hass gegen Muslime.

Auffallend ist, wie gerade europäische Rechtspopulisten – von Geert Wilders und Marine Le Pen über Heinz-Christian Strache bis Viktor Orbán – ihre "uneingeschränkte Solidarität" mit dem "jüdischen Staat" bekundeten und die AfD sich damit brüstet, im Kampf gegen "islamische Terrorbedrohung" und "muslimischen Antisemitismus" an der Seite der Juden zu stehen. Hier wächst zusammen, was längst zusammengehört. Kämpft man doch auf allen Seiten für die "christlich-jüdische Tradition" und gegen den gemeinsamen muslimischen Feind. Da werden meiner Meinung nach gefährliche Allianzen geschmiedet, die wir mit allen Mitteln verhindern und bekämpfen sollten.

Evelyn Hecht-Galinski, Malsburg-Marzell


Am 13. Oktober 2018 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

# Unteilbar hat wohl den Ehrgeiz von solchen Erscheinungen wie Herrn George Soros gesponsert zu werden. Herr Soros gilt ja auch als "linksliberal" genau wie die nette Frau Clinton. Es wird leider immer schwieriger die richtige Partei zu wählen.


Am 13. Oktober 2018 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Weil die Spaltung der Linken immer mit ihrer Schwächung verbunden war, währe ihre Spaltung in einen kosmopolitischen und einen kommunitaristischen Teil ein Fehler.

Führen wir die Debatte weiter. Beginnen wir bei Marx: "Wir müssen uns selbst emancipieren, ehe wir andere emancipieren können".

Emanzipation geht also der Befreiung voraus, die auch die "Zerstörung der Grenzen und Muster erzwungener Migration" (Hardt/Negri,Empire, 371) bedeutet. Bis dahin ist Migration immer auch ein Kampf um Befreiung.

Befreiung ist die Befreiung der Arbeit, die nur die Internationale erkämpfen kann.

Ich hoffe, dass sich die Demonstranten heute über die Begrenztheit des #unteilbar Aufrufs hinwegsetzen, der im zentralen Teil für eine "offene und solidarische Gesellschaft" eintritt, die Ökonomie aber ausklammert.


Am 13. Oktober 2018 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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"Vor allem aber möchten Sie uns nicht sagen wie offen die Grenzen denn sein sollen: Für eine weitere Million? Für drei, vier Millionen, alle? Davor drücken Sie sich genau wie die Unteilbaren. Schäbig. "

@herr gellermann
verständnisfragen!

- halten sie gerade ein plädoyer richtung "obergrenze"?
- taxiert #aufstehen, wie viele einlass finden dürfen und wäre es nicht auch SCHÄBIG, den rest in der sahara oder im mittelmeer verenden zu lassen?
- formuliert #aufstehen, welche realen chancen sie haben, die fluchtursachen so erfolgreich bekämpfen zu können, dass #unteilbar hinfällig wäre??
- hat #unteilbar jemals formuliert, dass jeder wanderer des weges automatisch konsument der dt. sozialgesetzgebung werden soll?
- wieso ist j.darks post unkommentiert?? weder #aufstehen noch #unteilbar haben sitze im eu-parlament? und am samstag in berlin marschiert nicht die linke, sondern #unteilbar + friends (auf geheiss ihrer ikone ohne das offizielle #aufstehen)
- wieso konstruiert r.bauer unkommentiert einen zusammenhang von DIE LINKE und einer "offenen-gesellschaft.de"?? die kennen sich nicht!!
- wenn das "fachkräfte"zuwanderungsgesetz (der plan b:) kommt, protestiert dann #aufstehen gegen die arbeitsmigration??
- wieso lassen sie die beiden bewegungen nicht einfach erstmal machen?? da es jenseits von personen grosse schnittmengen gibt, kann sich die sache doch eh schnell erledigen!? sind doch bewegungen - ihre logik;)

Antwort von U. Gellermann:

Heiko Maaß, der Außenminister für schönste Offenheit, hat der #Unheilbar-Aktion kurz vor Beginn noch seinen Segen erteilt: „Es ist ein großartiges Signal, dass so viele auf die Straße gehen und klare Haltung zeigen: Wir sind unteilbar“. Das ist der Mann, der sich gerade noch bei der saudischen Diktatur für seinen Vorgänger Gabriel entschuldigt hat. Denn der hatte dem Königshaus tatsächlich „Abenteurertum“ im Nahen Osten vorgeworfen. Dabei sorgen die saudischen Kriegsverbrecher nur für neue Flüchtlinge in um Jemen. Da braucht man natürlich offene Grenzen.


Am 13. Oktober 2018 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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FLUCHTURSACHEN!

Konnte man sich nicht darauf einigen, auch das als Thema aufzunehmen? Ist in den verantwortlichen Kreisen nicht bekannt, dass politisches Regierungshandeln in Deutschland einen Anteil an solchen Fluchtursachen haben?

Selbstbestimmte Lebensentwürfe müssten selbstverständlich sein, steht da. Wie selbstbestimmt sind jene, die vor deutschen Waffen fliehen? Oder vor den wirtschaftlichen Zerstörungen, die unser Wirtschaften in deren Heimatländern anrichten?

Wie seltsam einseitig ist dieses Pamphlet. Wie auffällig geht es nur um HIER, nur um Deutschland und Europa, um unsere Gesellschaft (in Wahrheit: um den kleinen Bürger) die etwas toleranter gegen das, was man ihnen von oben einbrockt, sein sollten.

Eine zynische Frage in die Runde: hat eigentlich schon mal jemand etwas von der Reichensteuer gehört, die die besonderen gesellschaftlichen Lasten unserer Zeit mittragen hilft? Ich nicht.

Der kleine Bürger soll alles schulter und alles aushalten. Auch das moralische Aufputschen der Besser-Linken, die die Zustimmung zu einer bunteren, etc. Gesellschaft als oberste Demokratenpflicht proklamieren?

Klar, da wird jeder hinter seiner Fahne herlaufen, und nicht jeder teilt alle Ziele der Veranstalter.

Aber die, die vielleicht für vernünftige und demokratische Ziele bei dieser Veranstaltung mitlaufen, sollten doch daran denken, dass in dem zentralen Aufruf Flucht nur als einen abzuhelfenden Zustand durch die deutsche bzw. europäische Bürgerschaft benannt wird, und nicht (wenigstens auch) durch Regierungen, Konzerne, Rüstungsfirmen, staatlich gesponserte Einflussorganisationen, Regierungsparteien, EU-Gremien abgeholfen werden müsste.

Komisch übrigens auch, dass zwar Kritikpunkte wie Sicherheitsgesetze, Wohnungsnot, Sozialabbau, Umverteilung (von unten nach oben) genannt werden. Aber nicht "dagegen gehalten" wird. Aber gegen eine Menge anti-Ismen, Diskriminierung, Feindlichkeit, etc. schon. Nur gegen Dinge, die den kleinen Bürger in seiner täglichen kleinen Welt betreffen.

Es hat auch einige andere Betrachtungen zu diesem Aufruf gegeben. Man könnte Dissertationen darüber schreiben, was an diesem Aufruf seltsam, unausgegoren, einseitig, matschig, gefühlsduselig, apolitisch ist.

Hier nochmal zum selber draufschauen:

https://www.unteilbar.org


Am 12. Oktober 2018 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

Juden für die AfD

Da wächst was zusammen

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Der in Sachen Antisemitismus forschende Max Czollek schreibt in seinem Buch "Desintegriert euch!":
"Andererseits möchten die Juden und Jüdinnen derzeit gerne glauben, dass sie nicht noch einmal Opfer einer Verfolgung durch die deutsche Politik werden. Ich denke, dass das eine Täuschung ist. Beim nächsten mal brennen vielleicht zuerst die Moscheen. Aber dann brennen auch wieder die Synagogen. Ich mache mir da keine Illusionen".

Ein Narr, wer annimmt, ein neuer Faschismus würde besser als der alte. Leider obsiegt das Narrentum wohl wieder.

Wer hat schon auf John Heartfield gehört: Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber. Wer auf Ernst Thälmann: Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler. Wer Hitler wählt, wählt den Krieg.

Wie soll man denen helfen, die aus der Geschichte nicht lernen wollen?

Das wirklich tragische ist heutzutage, dass führende Politiker offenherzig bekennen, das sie die Geschichte nicht interessiert. Ursula von der Leyen zum Beispiel.


Wer die zur Verteidigungsministerin macht und den Vorrang für die Steigerung der Rüstungsausgaben im Regierungsvertrag verankert, der wählt...


Das führt jetzt weg vom Thema.


Am 12. Oktober 2018 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Beerdigung des Journalismus

Comedy statt Nachricht: Ha, ha, said the Clown

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KLAVIATUR VORHANDEN
KLAVIERSTIMMER FEHLEN

Die "Tagesschau": zeitlich zumindest verlässlich;
Wenn auch verstimmt wie ein Kneipenklavier.
Die Tastenbediener: Notenvergesslich.
Die Zuhörerqualen: unermesslich.
Tagtäglich um acht grüßt das Murmeltier.


Am 12. Oktober 2018 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Juden für die AfD

Da wächst was zusammen

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UNFREIWILLIGE
SELBSTDEMASKIERUNG
HILFREICH IM DSCHUNGEL
DER FEHLORIENTIERUNG

Eingeklemmt zwischen Entweder-Oder,
Erschreckend eng aneinandergepresst:
Das Unrastpärchen Lengsfeld und Broder.
Peinlich, das Ganze! Erspart mir den Rest!


Am 12. Oktober 2018 schrieb Jan Dark zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Lieber Marco Beyer,

wo waren die Initiatoren und Unterstützer von #unteilbar, als es um die Verlängerung der Sanktionen gegen Syrien ging. Wo der Protest gegen die Teilnahme Deutschlands an der sogenannten Small Group der Anti-Assad Kriegspartei. Warum stimmt die am Samstag in Berlin marschierende Linke im EU Parlament geschlossen für Sanktionen gegen Venezuela. Aus Antikommunismus, bloßer Dummheit oder um Fluchtursachen zu verschärfen? Bei dem gesellschaftlichen Konflikt zwischen oben und unten, rechts und links etc. ist es durchaus wichtig, an wessen Seite man aufsteht und marschiert.

Das wissen die Initiatoren des Aufrufs von der Solidarischen Moderne, das wissen die Kippings und Künasts und das wissen die zahlreichen zivilgesellschaftlichen NGO's von Robert Bosch und Bertelsmann etc. Wird Zeit, dass dieses Wissen auch bei den Kleinbürgern und Lifestyle-Kids ankommt.


Am 12. Oktober 2018 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Vielen Dank dass hier noch andere gegen diese Leuteverdummung mittels Phrasen wie "offen statt geschlossen" anschreiben. Ich hatte schon Angst, ich wäre der einzige der die Hohlheit dieser Phrasendrescherei erkennt.
Der Begriff "offen" bzw. "offene Gesellschaft" ist kein konkreter politischer Begriff. Vielmehr ist das der reine Populismus da jeder ohne Nachzudenken "offen" erstmal besser findet als "geschlossen". Und was eine "Offene Gesellschaft" ganz konkret in einer durchführbaren politischen Ausgestaltung ist weiß natürlich jeder ganz genau, oder?

Eines muss mal ganz klar gesagt werden: "Offene Grenzen" sind der Todesstoß jeden organisierten Gemeinwesens. Wie man so etwas für das eigene Gemeinwesen ernsthaft fordern kann ist mir unbegreiflich. So etwas wie Todessehnsucht? "Nie wieder Deutschland"?

Die Rattenfänger sind heute nicht mit lieblichen Flötentönen sondern mit gefühligen Worten unterwegs. Und morgen werden die "Besser-Menschen" eine tolle Feier für Soros und Co. abziehen, wetten?


Am 12. Oktober 2018 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

Juden für die AfD

Da wächst was zusammen

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"Juden in der AfD", das halte ich für sehr verständlich. Trotz aller Abneigung: die AfD ist eine "demokratische Partei". Wäre sie es nicht, wäre sie doch wohl verboten, oder? Und unbestreitbare Tatsache ist, dass die Partei von einem nennenswerten Teil des Demos gewählt wird.

Was das Wort "demokratisch" in diesem Zusammenhang wirklich meint überlasse ich denen, die in Deutschland tatsächlich so etwas wie eine Volksherrschaft erkennen wollen.

Nur am Rande: die Verteufelung der AfD als "rechtsextrem" und " voll Nazi" dient doch nur zu einem: die Naiven und Besorgten in Angst und Schrecken zu versetzen und auf antipolitische "Bessermenschen-Demos" mit Beliebigkeitsphrasen (a là "offene Gesellschaft", "gegen rechts", Blabla) wie die morgen in Berlin zu treiben.

Antwort von U. Gellermann:

Die Gauland-Aussage zur Nazi-Zeit (inkl. Millionen Toten aller Art) als „Fliegenschiss“ hat Beifall in der AfD gefunden. Ist widerlicher Nazi-Sprech. Wer dem nicht widerspricht ist nun mal ein Drecks-Nazi.


Am 12. Oktober 2018 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Beerdigung des Journalismus

Comedy statt Nachricht: Ha, ha, said the Clown

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Es ist wirklich bald nicht mehr auszuhalten. Das Gleichnis vom Dampfkochtopf passt dazu trefflich. Lange genug auf höchster Stufe auf der Herdplatte und es gibt doch tatsächlich zwei Möglichkeiten. Entweder "dat Ding" geht hoch oder sein Gummi wird undicht und es macht ne Weile pfffffffffffft. In beiden Fällen passt dann wieder der alte Spruch: Wer zuletzt lacht am Besten. Und danach? Da gibt es dann - wenn wir Glück haben - das da: https://www.youtube.com/watch?v=3Fn36l_z3WY

Glücklicherweise habe ich keinen Dampfkochtopf und Gellermann hoffentlich auch nicht. Aber das hilft - leider - heutzutage nur wenig. Dann wird eben einer - mit freundlicher Unterstützung - gestellt, nebst Transportbehältnis, dem Rucksack. Und dann? Blöde Frage! Dann gibt es wieder eine Hasenjagd. So wie vor fünf Jahren, als eine ganze US-Metropole für Tage zur Sperrzone erklärt wurde - nix rein, nichts raus, eine weltweite Fahndung ausgeschrieben war und eine tagelange flächendeckende Hasenjagd nach einem gerade mal 18-jährigen wie Espenlaub zitternden Buben angestrengt wurde. Wie wohl der die 80 Kugeln überleben konnte, als man seiner habhaft geworden war. Wahrscheinlich dumm gelaufen! Dem Bruder konnte Besseres verabreicht werden, putative Notwehr eben.

Ich übertreibe? Wer übertreibt? Das Gellermann'sche Video nicht gesehen? Den Fall 1 für ein kräftiges Haha vom Clown: Die Story von den Dreien auf dem Butterschiff bei der Macht um Acht? Da wird doch nicht? Genau, der Videobeweis, wie der beim Fussball? Nein, natürlich nicht, da gab es keine Blutgrätsche auf dem Schiff. Aber vielleicht hat Bellingcats Higgins bei den Aufnahmen der Überwachungskameras drei seltsame Gestalten mit russischen Finsterblick auf dem Oberdeck ausgemacht - einfach GRUselig. Wird ja langsam Zeit mit dem Artikel 5 und dem NATO-Beistandspakt und den Cyberkriegern. Jetzt, wo doch gerade - nearby in Norway, auf dem home-turf von NATO-Jens - Trident juncture so abgeht, dieses tolle Abenteuer-Manöver, wo auch uns'Uschi mit ihren tollen, ganz großen Mietzekatzen (u.a. natürlich nur) mitsandeln darf. Trident juncture? Treffpunkt Dreizack! Wie passend. Übrigens: Norwegen hat eine lange Grenze mit dem allzeit bedrohlichen Russland. Da könnte man ja, da sollte man doch ...vielleicht...wer weiß ob die Chance noch mal kommt ...


Am 12. Oktober 2018 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Juden für die AfD

Da wächst was zusammen

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Dass auch Juden ihren moralischen Kompass ablegen können, wenn sie Mitglieder der AfD werden, überrascht nur jene, welche sich nicht ausreichend gegen die Sakralisierung „des Juden an sich" durch die Holocaust-Industrie immunisieren konnten. Unter Holocaust-Industrie verstehe ich eine von geopolitischen Interessengruppen gestreute Ideologie, die uns weiss machen will, dass die Lehren aus den Greueln des zweiten Weltkriegs ausschliesslich aus den Schandtaten gegen die jüdische Kultur zu ziehen sind und dabei exklusiv aus den jüdischen Opfern Heilige per se macht. Struktureller Antisemitismus wird dann denen vorgeworfen, die sich gegen diese Ideologie stellen. Dass in Wirklichkeit die strukturelle Gewalt zu verurteilen ist, und dass diese wiederum nichts mit der Identität ihrer Opfer zu tun hat, muss von jenen ideologisch verschleiert werden, die keine Probleme haben, diese Gewalt wiederum selbst, unter dem so moralisch verbrämten Denkmantel den eigenen Gegnern anzutun. Zionistische Betreiber der Holocaust-Industire und völkische NATO-Fanatiker von der Afd: Der Hass auf Muslime ist ihre strukturelle Gemeinsamkeit. Und in der gemeinsamen Struktur zirkuliert die egomanische Gier nach Mehr vom vermeintlich Eigenen.


Am 12. Oktober 2018 schrieb Marco Beyer zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Ich bin zwar etwas spät mit meinem Beitrag aber die Demonstration unter dem Motto Unteilbar beginnt ja erst am Samstag. So langsam frage ich mich, welche Ziele Herr Gellermann mit der Rationalgalerie oder ein Albrecht Müller mit den Nachdenkseiten verfolgen?
Was soll denn dieses permanente Anschreiben gegen Menschen, welche sich für offene Grenzen einsetzen?
Ich sah gestern auf dem Sender ZDF Info die Sendung "Dirty Dollars: Menschenhandel" https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/dirty-dollars-menschenhandel-102.html In dem Beitrag wird sehr gut erläutert, wer von den sich immer mehr schließenden Grenzen profitiert. Ich sehen das Thema offene Grenzen nicht nur für Deutschland, sondern weltweit. Und im Vergleich zu anderen an Krisenherde grenzenden Ländern könnten wir noch viel mehr Menschen aufnehmen. Nur sehr wenige Menschen verlassen doch freiwillig ihre Heimat. Die meisten werden auf die eine oder andere Art gezwungen. Dabei sind Kriege nicht immer der einzige Grund zur Flucht. Zum Teil ist es unsere eigene Lebensart mit einem viel zu hohen Ressourcenverbrauch. Aber reduzieren wir unseren Energieverbrauch, wenn wir im Fernsehen das Leid anderer Menschen in Asien, Afrika oder Südamerika sehen? Ein gesellschaftliches Umdenken passiert in meinen Augen erst dann, wenn wir wirklich an die Grenzen unserer Solidarität kommen. Und damit meine ich nicht die von Flüchtlingen genutzte Turnhalle, die in dem Moment unseren Kinder nicht mehr zum Sport zu Verfügung steht. Denn da, wo die Flüchtlinge herkommen, gab es mitunter nicht einmal eine Schule.
Ich erwarte nicht, dass sich alle linksorientierten Menschen meiner Meinung anschließen und respektiere auch alle jene Menschen, die sich Gedanken machen und dann zum Entschluss kommen, dass offene Grenzen nicht der richtige Weg sind. Aber lasst uns dies doch auf der Straße während der Demo besprechen, statt sich gegenseitig zu boykottieren.
Endgültig gebrochen habe ich mit einer Frau Wagenknecht, welche eine Sammlung auf die Beine stellt, sich aber nicht als deren Anführerin sehen will. Dann aber nimmt sie sich heraus, für die über 100.000 Unterzeichner zu sprechen und denen die offizielle Teilnahme in Abrede zu stellen. Das Ganze macht sie erneut in der AfD-Postille "Welt-Online" publik. https://www.welt.de/politik/deutschland/article181882762/Migrationspolitik-Wenn-Gauland-Wagenknecht-als-Stimme-der-Vernunft-lobt.html

Damit provoziert sie doch förmlich das vergiftete Lob eines Herr Gauland. Für mich ist nicht eine Frau Kipping das "Problem". Für mich wird das Verhalten einer Frau Wagenknecht immer problematischer.

Herr Gellermann, weisen Sie weiterhin so wortgewandt auf Ungereimtheiten innerhalb der Linken hin aber versuchen Sie bitte, sich innerhalb der Rationalgalerie nicht von einer Seite vereinnahmen zu lassen.

Antwort von U. Gellermann:

Leider haben Sie nicht die Güte sich mit dem betreffenden Artikel argumentativ auseinanderzusetzen.

Vor allem aber möchten Sie uns nicht sagen wie offen die Grenzen den ein sollen: Für eine weitere Million? Für drei, vier Millionen, alle? Davor drücken Sie sich genau wie die Unteilbaren. Schäbig.

Die Überschrift von #Unteilbar lautet: „Für eine offene und freie Gesellschaft –
Solidarität statt Ausgrenzung!“. Das liest sich süffig. Die Verbindung von „offen“ und „Grenzung“ ist nicht unabsichtlich. Denn das ist das zwischen den unterschiedlichen Fraktionen von Wagenknecht und Kipping strittige Thema. Zumal die #Unteilbaren kein Wort zu den Fluchtursachen formulieren. Die aber genau sind das zentrale Thema. Wer darauf verzichtet, die zu erwähnen, der spielt das Spiel der Herrschenden.

Jenseits der EU-Grenzen warten noch ein paar Millionen Menschen, um sich aus ihrem Elend durch Flucht zu erlösen. Um ihren geraubten Rohstoffen hinterher zu reisen oder die Länder der Waffenlieferanten zu besuchen, die Quelle ihres Kriegselends sind. Um dort die Abfälle der Extraprofite in Form von Asyl zu finden.

Wie viele dürfen noch über die offenen Grenzen kommen? Zwei Millionen, drei, alle? Wer bei Verstand ist, weiß: Um den Bestand der Gastländer, aus denen das Elend der Fluchtländer kommt zu sichern, um Hilfe dauerhaft leisten zu können, muss man Regelungen für die Flucht finden. Wer das nicht sagt, der macht wohlfeile, haltlose Versprechen, um sich selbst als großzügig und weltoffen darzustellen und zugleich die „Begrenzer“ als nationalistisch Begrenzte aussehen zu lassen. Die Devise solcher Leute lautet: „Lasst uns über Moral reden, nur ja nicht über Geld.“

Solche unheilbaren Schlauberger denken: Unsere Moral kostet ja nix. Falsch. Erstens wird so der Druck aus dem Kampf gegen die Fluchtursachen rausgenommen. Zweitens kann auch ein relativ reicher Staat an die Grenzen seiner Mittel kommen. Und schließlich spielt man so den Rattenfängern der AfD in die Hände. Die man doch angeblich bekämpfen will.
Die neue Bewegung sollte sich schnellsten in #Scheinheilig umtaufen. Das musste mal gesagt werden. So leid mir das auch wegen der vielen anständigen Menschen tut, die unterzeichnet haben und von denen ich manchen kenne und schätze: Erkennt den miesen Kipping-Trick. Flieht aus der Moral-Falle. Erkennt die wirklichen sozialen Verhältnisse.


Am 12. Oktober 2018 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Juden für die AfD

Da wächst was zusammen

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Im Grunde sind diese Vorkommnisse die Nachwehen der merkelschen Grenzöffnungspolitik mit Massenzuwanderung aus muslimischen Ländern und dem Versagen der Behörden und Parteien sich auf adäquates Handeln zu einigen.

Das mag einige verängstigte Menschen jüdischen Glaubens zur AfD treiben - (ein Drittel kommt aus der ehemaligen Sowjetunion. Haben sie dort Demokratie gelernt?)
Doch es regt sich jetzt auch Widerstand gegen diese JAfD. Eine jüdische Gruppe,"Jüdische Studentenunion Deutschland" die sich jetzt in Frankfurt/Main formiert hat setzt mit dem Slogan: AfNEE dagegen. Auch der Zentralrat der Juden und andere jüdischen Verbände warnen eindringlich vor der AfD und raten zur Distanz.

Eine Handvoll jüdischer Mitglieder wäscht die AfD nicht vom Antisemitismus rein. Es gibt ja auch eine Gruppe "Christen in der AfD" die als Vorbild galt für die Bildung dieser Gruppe.

Sie alle zeichnen sich dadurch aus, dass sie konservativ bis erzkonservativ sind. So helfen diese extremen Christen der AfD z.B. bei Aktionen gegen Schwangerschaftsabbruch und die jüdischen Parteimitglieder gegen Muslime vorzugehen.

Menschen sind nicht berechenbar, wenn sie sehen, dass der Staat sie nicht mehr schützen kann, weil er zuvor - nach dem Diktat der Wirtschaft einen "schlanken Staat" zu bilden - tausende Polizisten entließ oder nicht mehr einstellte. Allein im Freistaat Sachsen - als Beispiel - betrug die Zahl der Bediensteten am 31.12.1990 171.000 und am 1.7.1991 bereinigt 147.713!!
So ging es stetig bergab mit dem Schutz durch die Polizei und in anderen gesellschaftlichen Bereichen wie Schulen, Krankenhäusern und Kindergärten etc.

Es ist von daher kein Wunder, wenn die Menschen Demokratie und Solidarität aus den Augen verlieren und Rechtsextremen auf den Leim gehen, die ihr Recht und ihre Ordnung der Gesellschaft aufzwingen wollen. Der Staat, der sie schützen und Sicherheit und Ordnung geben soll, hat sich so verschlankt, dass er seinen Aufgaben gar nicht mehr nachkommen konnte, als die Schranken in 2015 fielen.

Diese menschliche, moralische Zerrüttung der Gesellschaft ist seit Jahren für alle sichtbar und seit Jahren schauen Regierungen und der Bundestag weg. Um Pillepalle, womit das persönliche Ansehen gemeint ist, wird ein riesengroßes Theater gemacht - und die vom Zuzug betroffenen Menschen und vorher schon Abgehängten - Inländer wie Ausländer - gehen sich jetzt gegenseitig an den Kragen.

Auch wenn Broder und Co und AfD noch so hetzen - die sammeln ein, was die anderen nicht haben wollen - lebt die Demokratie. Es kann demonstriert werden. Die Bundeswehr wird nicht missbraucht, um in eine demonstrierende Menge zu schießen, wie in der Türkei. Das unterscheidet Deutschland von der Türkei.

Es liegt an uns und den Parteien, sich zusammen zu nehmen und andere Meinungen, auch wenn sie uns nicht passen, zu akzeptieren und dafür zu sorgen, dass sie nicht die Mehrheit bekommen.

Antwort von U. Gellermann:

Die Gründe für die „Massenzuwanderung“ liegen wesentlich in den Kriegen in den Fluchtländern und den ungleichen, völlig ungerechten Wirtschaftsbeziehungen. An denen allerdings war und ist Frau Merkel beteiligt. Bei den Kriegen und der Ausplünderung haben die Behörden keineswegs versagt: Sie haben genau das gemacht, was der Profit befiehlt.


Am 12. Oktober 2018 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh zum Artikel:

Juden für die AfD

Da wächst was zusammen

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Danke für diesen ausgezeichneten Artikel
- lb. Uli Gellermann!

Bei der Meldung letztens "Juden für die AfD" blieb einem
schon die Spucke weg - aber sowas von..!

Irgendwie paßt aber ja doch alles zusammen:
Die AfD mit ihrer Schnellschux-Expertin Beatrix von Storch
kocht ihr Ekel- Süppchen:
Mit "Juden wählen AfD" schlägt man bequem gleich
zwei Fliegen mit einer Klappe:

Zwischen Juden und Moslems ließen sich leicht weiter Keile treiben,
Haß säen, und den Braunen wäre vor allem so weiterer Zulauf sicher....
Sehr schlau - WOW! ein genialer Schachzug der AfD! Damit könnte
man doch den AfD-Gegnern das störende "Spielzeug Nazikeule"
wegnehmen!

Überall Brandstifter! ein Feuerchen hier, ein Feuerchen dort...
Nethanjahu nutzt mit Hilfe des orangenen Big Brother im Rücken
dreist die Gunst der Stunde - schafft während der Trump-Ära
unumkehrbare Fakten, so viele wie nur möglich: die vielen USA-Reisen,
die frechen Reden vor den Vereinten Nationen - und parallel dazu -
der illegaler Siedlungsbau im Palästinensergebiet...
und für die Öffentlichkeit sowohl hierfür als auch für
die Ermordung zahlreicher aufständischer Palästinenser infam zusammengelogene Rechtfertigungen.
So türmt sich ein Unrecht aufs andere.
Von der Bundesregierung und anderen "Freunden"
aber kein Sterbenswörtchen des Protests!

Das alles paßt für mich irgendwie perfekt zueinander...


Am 11. Oktober 2018 schrieb Jan Dark zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Schöner Kommentar. Brilliante Analyse. Wie gewohnt. Nur eine Aussage finde ich deutlich zu schwach: Es ist kein schludriger und verschleiernder Umgang mit Sprache, wenn demokratisch als nationalistisch, Kritik als Populismus, Populismus als rechts und Kritik an Institutionen und Ideologien als feindlich diffamiert und delegitimiert wird, sei es als demokratie-, europa- oder ausländer- feindlich. Es ist ein Angriff auf die Sprache und Begriffe, der noch vor dem Kampf um die Köpfe ausgetragen wird. Diesem Angriff muss sich die Linke stellen, will sie den Kampf um die Köpfe nicht auf Dauer verlieren. Denn wenn Kritik keine Debatte mehr eröffnet, sondern illegitim ist und eine linke Mehrheit national-sozial, gehen die Worte aus, um die Köpfe (und Herzen) zu erreichen und sich gegen Hetze zu wehren.

Will sich die Linke also dem Klassenkampf von oben stellen, was sie zu lange versäumt hat, wird sie dem Sprachdiktat widerstehen und lernen müssen, Konflikte auszuhalten. Oder mit Wolfgang Neuss: Wir können hier deutsch sprechen, wir haben Verbandszeug im Haus. Die Sachsen mit dem Slogan sind da vielleicht schon weiter, als die linke Sammlungsbewegung #aufstehen.

Bitter auch, dass die Solidarische Moderne der linken Sammlungsbewegung zeigt, wie man Bewegungen einsammelt und sich als Sammlungsbewegung aufstellt. Bitter, weil viele der Unterzeichner die antisolidarische Richtung der Initiatoren nicht durschauen werden aber dennoch für die Mobilisierung für ein linkes Sammlungsprojekt ausfallen. Was für eine kranke Zeit, in der Merkel als Ikone der liberalen Linken aufgebaut wird.


Am 11. Oktober 2018 schrieb Rudolph Bauer zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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die anti-#aufstehen-demo der pseudo-liberalen, sozis, linkis, zivilgesellen und regierungsschlüpfer umfasst laut ankündigung eine reihe von "thematischen blöcken"; siehe: https://www.unteilbar.org/demonstration/

darunter DIE LINKE und der pseudoliberale Block "Die offene Gesellschaft"; siehe:https://www.die-offene-gesellschaft.de/about#partner
zu dieser frontgroup unserer schönen neuen 'offenen' gesellschaft gehören u. a. die Bertelsmann Stiftung, die Vodafone Stiftung, die Robert-Bosch-Stiftung, Scholz & Friends...

da kommt (bunt und vielfältig) zusammen, was zusammengehört (?). wird bereits angekündigt als die größte aller demos. prost mahlzeit!

auch IPPNW ist darunter und manch anderer ehrenwerte club: RAV, Aktion Sühnezeichen, die ILMR ...

gegen #aufstehen lassen sie sich alle einfangen und vor einen ochsenkarren spannen. hoffentlich merken sie es noch rechtzeitig.


Am 11. Oktober 2018 schrieb Sven Reichelt zum Artikel:

Juden für die AfD

Da wächst was zusammen

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Trefflich zusammengefasst. Einziger Fehler: Herr Netanyahu verlegt keine Grenzen. Steht er doch dem einzigen Staat der Welt ohne völkerrechtlich definierte Grenzen vor. Das ist für seine Wähler auch ganz praktisch, eröffnet es ihnen doch einen unverstellten Blick und ebensolche Perspektiven. Etwa bis an Euphrat, Tigris und den Nil.


Am 11. Oktober 2018 schrieb Eva Hammesfahr zum Artikel:

Juden für die AfD

Da wächst was zusammen

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Dass den jüdischen Organisationen das nicht peinlich ist! Das zeigt doch, wie die Israel-Hörigkeit ideologisch verblendet. Danke für die ausgezeichnet Recherche.


Am 11. Oktober 2018 schrieb Wolfgang Oedingen zum Artikel:

Juden für die AfD

Da wächst was zusammen

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So richtig habe ich die Kurve nicht gekriegt, was die Petition mit den Juden in der Afd zu tun hat. Eine Auseinandersetzung mit der Petition erkenne ich nicht. Ich lese Diffamierung der betreffenden Personen über deren
Verhalten man durchaus kontrovers denken kann und muss, aber dadurch wird das Anliegen der Petition doch nicht falsch. Auch, wenn die AfD damit Ihr trübes Süppchen kocht.

Antwort von U. Gellermann:

Keiner der zitierten Personen wurde diffamiert. Außer die Verbreitung Wahrheit wäre bereits eine Verleumdung.


Am 11. Oktober 2018 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Juden für die AfD

Da wächst was zusammen

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Mykogenes Geflecht wuchert, sowas wächst nicht zusammen. Hat nicht bspw. die Rumpelstilze Alice (nur von wegen mit dem Fusse stampfen und so) ihre ersten Sporen beim global größten Bankster verdient? Hätte sie das dereinst schon als vorausblickender Maulwurf oder gar Wühlmaus vollbracht, mal ehrlich, wäre da ihr Erscheinen auf der obersten alternativen Barrikade nicht anders aufgenommen worden in unseren allgegenwärtigen Medien? Wieso allgegenwärtig?
Nur mal zu Alexander dem Großen 2.0 googeln. Nein, wie Ziethen aus dem Busch ist der anno 2013 wahrlich nicht aufgetaucht, um einer unfähigen Frauke heimzuleuchten. Allein der Umfang seines Wiki-Eintrages lässt einen erblassen. Und wer sich darüber hinaus noch in dessen Versionsgeschichte ein wenig schlau macht, bleibt alsbald ermattet zurück. Donnerwetter, was für einen erlauchten Deutschen wir da haben.

Ausgesprochen seltsam allerdings, dass sich seine Durchlaucht zum Thema Antisemitismus sichtlich zurückhält. Klar, dafür hat er andere Wadenbeißer und ganz ohne ging es natürlich nicht ab. Besonders erfolgreich scheinen die Antisem-Fahnder nicht gewesen sein. Schlimmstes benanntes Vergehen dann auch: er soll sich typischer Stereotype vom reichen Juden bedient haben, als er ausgerechnet mal einen Michel Friedmann für aufkeimenden Antisemitismus wegen dessen „aufreizend guter Kleidung“ verantwortlich machte. Dann wäre da noch die Schmutzelei Walser vs. Gauland, aber verwirrender als die, wer jetzt denn mit was gegen wen und weshalb … Aber sonst? Selbst zum Thema Israel: äußerste Zurückhaltung war, ist und bleibt angesagt. Wo doch sonst in der ganzen dargebotenen Gauland-Legende auffällt: es gibt gar wenig, wozu Gauland, A. keine Meinung anzubieten hätte.

Und jetzt also „Juden in der AfD“, die breaking-news by Gniffke et al! Für mich alles andere als überraschend. Da kann ja jetzt nichts mehr schief gehen. Ergibt Sinn, erst recht wenn die Folgemeldung mit berücksichtigt wird. Die zu einer seltenen Zusammenkunft in einer Synagoge zu Berlin, in der neben dem Zentralratspräsidenten auch Deutschlands Außenminister, der regierende Bürgermeister und eine Bundestagsvizepräsidentin sich bedenkentragend über den „in beängstigender Geschwindigkeit im Lande ausbreitenden“ Antisemitismus auslassen mußten (man muß das gesehen haben oder wenigstens gelesen: https://juedische-allgemeine.de/article/view/id/32958). Gefährlich ist’s den Leu zu wecken, sagte schon Schiller. Deswegen lasse ich mal jegliches Zitieren.

War es in direktem Zusammenhang, davor oder dahinter? Egal! Da gab es nämlich auch den Bericht zum Ausflug des Kabinetts nebst Kanzlerin zu König Bibi und den Seinen. Unter dem Titel „Deutsch-israelische-Regierungskonsultationen“ wurde zum wiederholten bestimmt aber nicht letzten Male, die Mär von der Bekenntnis zur deutschen Verantwortung für Israel wie einst Weyhrauch und Myrhe überbracht. BNRI - wer weiß was INRI bedeutet wird es verstehen - muß hochbeglückt die Gastgeschenke empfangen haben. Das Wichtigste? Ein typischer Merkel: Bei Iran-Politik im Ziel einig mit Israel - im Weg nicht! Da passt gut das andere Merkel-Geblubber dazu, da hat der Gastgeber nur still gekichert: Merkel glaubt an Zweistaatenlösung!

Womit wir wieder beim Thema wären. Ein weiteres Zitat gefällig (siehe da:https://www.n-tv.de/politik/Merkel-glaubt-an-Zweistaatenloesung-article20654230.html): "Wir haben heute, das ist auch ein Wunder, blühendes jüdisches Leben in Deutschland", sagte sie in Jerusalem. Dieses Leben sei "jetzt Teil der Identität Deutschlands“. Sagte sie, die Kanzlerin Deutschlands. Ob die gute Frau überhaupt weiß, was sie da gerade so für ein Fass aufgemacht hat? Wahrscheinlich hat man ihr mal wieder nichts gesagt. Nie was gehört von: „Grundlegendes Gesetz: Israel ist der Nationalstaat des jüdischen Volkes“? Na? Zu ihrer Aufklärung sei folgender Aufsatz empfohlen, einer der letzten von Uri Avnery überhaupt. Und der sollte doch als Freiheitskämpfer der ersten Stunde, als gebürtiger Deutsche und bekennender Israeli und auch noch Jude über jeden Zweifel erhaben sein, oder? http://www.uri-avnery.de/news/479/17/Wer-zum-Teufel-sind-wir!

Juden in der AfD! Wie wird es alsbald heißen? Ein Schritt in die richtige Richtung? Wir haben verstanden? Nächste Woche, egal wie die Bayern-Wahl ausgegangen sein wird, werden wir erfahren, wie es weiter geht. Jetzt, wo ein wichtiger Klotz aus dem Wege geräumt ist und die Blaue Alternative offen ein gehöriges Quantum Kreide gefressen hat. Mit diesem Bäpper auf dem Revers darf sie sogar ab sofort mit spitzem Finger - Jutta sei Dank - auf andere Sammlungsbewegungen zeigen. Schon wird den ersten zarten Frühlingsgefühlen kundgetan in den Stuhlrunden der Nation, die vom Bund der Alternativlosen mit Alternativen. Wenn’s gar nicht anders geht, hieß es letzte Nacht auch wieder bei Sandra. Mit süßem Senf ist diese Kröte so unverdaulich auch wieder nicht. Hätte auch was für sich, bliebe uns doch ein Kanzler Spahn erspart. Dann lieber doch Kanzler Gauland. Sage nicht ich, würde der Plebs von sich geben.

Übrigens …

… bei den ganzen tollen Meldungen zu Israel ist doch total untergegangen, dass uns’Angelas best Friend - der Bibi - womöglich gut getimed auch noch im eigenen, gut ausgelagerten Ankerzentrum mal wieder problemlösend aktiv wurde. Die systemische Amnesie konnte es doch tatsächlich verhindern, dass von der zur gleichen Zeit angeblasenen Hasenjagd zu Gaza hierzulande nichts bekannt wurde. Ein gutes Dutzend Karnickel soll es gekostet haben. Eines nicht mal ganz ausgewachsen, zwölf Jahre mal gerade so. http://imemc.org/article/israeli-soldiers-kill-seven-palestinians-including-two-children-injure-506-in-gaza/

Wie hieß es noch im Bericht zum Meeting in der oben erwähnten Synagoge? „Freiheit bedeute, Kippa und Davidstern offen tragen zu können, ohne angepöbelt, angestarrt oder geschlagen zu werden. Sie bedeute auch, offen als Jude leben zu können, ohne als Kindermörder … diffamiert zu werden“. Kein weiterer Kommentar erforderlich.


Am 11. Oktober 2018 schrieb Reine Wahrheit zum Artikel:

Juden für die AfD

Da wächst was zusammen

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Es sollte allgemein bekannt sein, das
Juden, jede nicht jüdische Organisation
unterwandern. Damit sind Juden in der AFD
nichts anderes als ein völlig normaler Vorgang. In jüdischen Organistionen wird man dagegen vergeblich nach nicht juden suchen. Und das ist kein Antisemitismus, sondern Realität, das sollte man nicht verwechseln.

Antwort von U. Gellermann:

1. DIE Juden gibt es nicht. 2. Die AfD tarnt sich mit willigen Juden. Zusammen: Reine Unwahrheit.


Am 11. Oktober 2018 schrieb Der Linke zum Artikel:

Juden für die AfD

Da wächst was zusammen

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Was soll man über diesen Herrn Broder noch sagen, er redet und schreibt seine alleinige Wahrheit wie ein Autist für sich selbst, Grundtenor: Der Staat Israel hat immer Recht und wer auch nur ansatzweise den Staat Israel und seine Militäraggressionen kritisiert, kritisiert die jüdische Religion und ist ein Anti-Semit. Fertig ist die Welt für Herrn Broder. Diese Dame Lengsfeld ist schon bemerkenswerter, wahrlich nicht im politischen Verstand, aber in Ihrer Wackel-Vita. Von der SED-Genossin, mutierte sie zur christlichen „Bürgerrechtlerin“ in der DDR, sie durfte ihre Straf-Verfolgung in London (!) verbüßen und dort studieren, um nach der „180° Wende“ bei den Grünen einzutreten und auch wieder auszutreten, danach wackelte sie in die CDU und nach Ihrem Austritt aus der CDU scheint sie endlich angekommen, sie paddelt jetzt im braunen Sumpf der Pegida. Diese Dame ist für mich die Inkarnation eines politischen Schwächlings und dümmlichen Hetzers.
Diese AfD ist raffiniert, sie reduziert den deutschen Faschismus auf den wahnsinnigen und schrecklichen Judenmord und meint mit der Gründung dieser Sammlung „Juden in der AfD“ sei die „Nazikeule“ nun weg gelegt. Der „wahre Feind“ ist nun der Moslem oder alternativ der Islam, der will unser schönes Germanien islamisieren, natürlich auch Israel und Europa sowieso. Da kommen die Broders und Lengsfelds aus Ihren Löchern gekrochen und blasen in das gleiche antimuslimische Horn. Diese wahnwitzige Hatz auf Muslime ist möglich, weil die „politische Elite“ in der bürgerlichen BRD das Grundrecht auf Religionsfreiheit nicht mehr offensiv verteidigt. Die AfD und Konsorten haben es geschafft den Islam als bedrohende Eroberungsreligion darzustellen und gesellschaftlich auszugrenzen. Das ist auch die Basis des sogenannten „ Kampfes gegen den Terror“. Seit 2001 hat die christliche „West-Wertegemeinschaft“ über 2 Millionen Menschen in arabischen Ländern abgeschlachtet und es waren fast alle Zivilisten, Frauen und Kinder mit islamischen Glauben die in ihrer Heimat ermordet wurden, in Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen und Somalia. Stets galten alle Militärschläge des Westens den Muslimen und hat doch mal irgendjemand in den Mainstream-Medien gejammert, weil ein Schulbus in Jemen oder eine Hochzeitfeier in Afghanistan mit Raketen angegriffen wurde, dann waren es eben Kollateralschäden. Zerfetzte Kinderkörper als Kollateralschaden des christlichen Wertewestens. Die seit Jahren teilweise subtil vorgetragen Hetze gegen Muslime hier in Deutschland ist ein Bestandteil der westlichen Kriege in den arabischen Ländern. Nichts anderes steckt dahinter und die Broders und die Lengsfelds sind wissentliche Apologeten der Ideologie des westlichen Schlachtens oder nützliche Idioten der westlichen Militärmaschine.


Am 11. Oktober 2018 schrieb Ute Plass zum Artikel:

Juden für die AfD

Da wächst was zusammen

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Ein Trauerspiel, welches Sie, lieber Uli Gellermann, meisterlich in Worte zu fassen wissen.
Da der Bundesbeauftragte Felix Klein und weitere Berufene ständig davon sprechen "jüdisches Leben schützen zu wollen", dürften diese philosemitisch Gesinnten jetzt ein Problem haben.

Mit der Thematik "AntisemitInnen-Jägerei" befasst sich der israelische Historiker
Zuckermann in seinem neuen Buch: "Der allgegenwärtige Antisemt". Lesenswert!


Am 11. Oktober 2018 schrieb Stefan Streicher zum Artikel:

Beerdigung des Journalismus

Comedy statt Nachricht: Ha, ha, said the Clown

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Macht um 8 Dieselskandal

Ihre Nachricht: Sehr geehrter Herr Gellermann,

erst einmal danke für ihren Einsatz und die Initiative für die Wahrheit und gute Berichterstattung!
Eines fiel mir zum wiederholten male auf - sie beschuldigen unsere Automobil Konzerne des Betrugs und sagen das "es ist nicht so einfach" sei nicht wahr.
Ich arbeite selbst bei einer Überwachungsorganisation und bin der Meinung, dass dies wirklich nicht so einfach ist. Als Ingenieur wird einem bei gebracht was "Stand der Technik" bedeutet. Jeder kann nachlesen wie der Prüfzyklus aussieht, den ein Fahrzeug durchläuft um die Typgenehmigung zu erlangen. Die Hersteller programmiren Steuergeräte um genau unter den geforderten Bedingungen die geforterten Werte einzuhalten. Nach meiner Ansicht ist ein Prüfzyklus fern der Realität und somit schlichtweg nicht stand der Technik. Ähnlich dem Vergleich wehalb Sportwagen so laut sein dürfen. - Jeder weiß unter welchen Bedingungen Geräuschemissionen gemessen werden. Wenn das Fahrzeug nicht in diesem Zyklus unterwegs ist - Brüllt der Bär und zwar legal. Ich würde noch viel weiter gehen. Weshalb werden nur deutsche Hersteller belangt während viel andere auch "betrügen" desweiteren stelle ich den Partikelfilter ansich in Frage. Im Gegensatz zum Katalysator macht dieser im wesentlichen aus großen Ruß Partikeln viele kleine welche dann Lungen und Organismus gängig sind. Desweiteren schaltet dieser Vorgang den ur eigenen Schutzmechanismus des Körpers ab. Es stinkt - ich drehe mich weck. Ein weiterer Punkt auch Benzin Direkteinspritzer erzeugen sehr hohe NOx Emissionen. Bei diesem Skandal geht es nicht um Umweltschutz sondern um das Geld des kleinen Mannes auf Kosten der Umwelt...

Antwort von U. Gellermann:

Was bleibt: Die Autokonzerne haben die gesetzlichen Grenzwerte manipulativ unterlaufen: Betrug.


Am 11. Oktober 2018 schrieb Pat Hall zum Artikel:

Juden für die AfD

Da wächst was zusammen

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In diesem Land geht es auf der politischen Bühne wie auf der Plattform eines Hauptbahnhofes zu.
Trickbetrüger,Trittbrettfahrer und Taschendiebe als auch Schaumschläger machen mir es schwer überhaupt noch an solcher Art von Politik noch einen Gedanken zu verschwenden.
Am 14.10.18 ab 11 Uhr werde ich der Einladung zur Dialog-Veranstaltung in Hamburg von "Aufstehen" befolgen und freue mich auf Sinnvolle Kontakte.


Am 11. Oktober 2018 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Juden für die AfD

Da wächst was zusammen

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Bei Frau Frau Lengsfeld muß die von ihr aufgestellte Forderung besonders befremdlich erscheinen. Dieser Dame sollte ja noch das Regime an den DDR-Grenzen erinnerlich sein, welches sich besonders dadurch auszeichnete, daß grimmig und griesgrämig dreinschauende Grenzer die Reisenden schikanierten, ich darf das Alles als bekannt voraussetzen. Schon deswegen würde ich mich mit solchen Forderungen sehr vorsehen, flugs stehen nämlich solche Typen wieder dort. Was an deutschen Grenzen stattzufinden hat, obliegt ja aufgrund der einschlägigen EU-Abkommen nicht so ohne Weiteres dem Bundestag und deswegen erhebt sich ja vor allem die Frage, wessen Geschäft diese ehemalige "Bürgerrechtlerin" denn heutzutage erledigt. Und weiter, ob wir denn nicht endlich mal aus den alten Klischees herauskommen wollen, wo Glaube, Abstammung, Herkunft, politische Ansichten und was noch alles als Maßstäbe für die Beurteilung von Menschen herhalten müssen anstatt nach deren Handlungen und Haltungen zu fragen.


Am 11. Oktober 2018 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Immer wenn ich mal wieder der ätherischen Gesänge der heiligen Katja von Kipping und ihren Jüngern zuteil werde, fühle ich mich den erdgebundenen Realitäten dieser physischen Welt seltsam enthoben und möchte den, allerdings weit klügeren, Reinhard May zitieren: ''Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein''. Aber da oben versteht man vielleicht die Engel, nicht aber die Menschen und daher auch nicht ihre Politik.
In menschlichen Niederungen hingegen fährt man weit besser damit, abgesehen von den Geldströmen, die Erkenntnisse der Psychologie sowie allgemeiner Lebensweisheit zu befragen und da kann leider so manches, das man gegenwärtig für links hält, nicht bestehen. Die sagen mir nämlich:
Menschen haben Grenzen, Offenheit u n d Grenzen. Das physische Leben bewegt sich zwischen Gegensätzen. Ohne Grenzen
könnten wir uns überhaupt nicht wirklich näherkommen, denn Näherkommen bedeutet einander kennenlernen und man lernt sich kennen und kommt sich näher, in dem man sich die gegenseitigen Bedürfnisse u n d Grenzen offen und ehrlich mitteilt. Und zwar natürlich beide Seiten und immer auch bereit, gegebenenfalls ein Nein zu akzeptieren. Dieses Nein muss nicht endgültig sein, man kann verhandeln, versuchen zu überzeugen, soweit Aussicht besteht für das kämpfen was man will, das ist alles o.k. Aber erstmal muss das Nein des Gegenübers zu den eigenen Wünschen akzeptiert werden. Natürlich hat mein Gegenüber ein 'Recht auf ein gutes Leben', ich aber nicht die Pflicht, sein Recht darauf vor mein eigenes zu stellen, wie es besonders krass und auch entlarvend die Forderung zum Verzicht auf den Sozialstaat tut. Das kann ich freiwillig tun, wenn ich z.B. meine, damit früheres Unrecht wieder gut machen zu können, oder wenn ich eine fürsorgliche Haltung einnehme, was gegenüber Flüchtlingen solange sie hilfsbedürftig sind, begründet wäre, nicht aber gegenüber jedem Migranten, wie es etwa der Migrationspakt der UN vorsieht und zwar aus wirtschaftlichen Gründen im Interesse der Konzerne.
Auch darauf könnte man sich dennoch einigen, aber nur wenn alle Beteiligten, bzw. die Mehrheit, einverstanden sind. Alles andere wäre Vergewaltigung und die kann nicht zu guten Ergebnissen führen, auch nicht für die, in deren Interesse man sie angeblich begeht.
Mit moralisch-emotionaler Erpressung, Zwang und rigiden Rassismus-Beschuldigungen für jedes Stirnrunzeln und Zweifeln erzeugt man keinesfalls Harmonie, erreicht man niemals Zuneigung, Vertrauen und Beziehung, weder zwischen Individuen noch zwischen Einheimischen und Zuwanderern. Ebenso wenig wie wirklicher Sozialismus von oben durch Parteidiktatur erreicht werden kann, kann durch undemokratischen Zwang ein wirklicher fruchtbarer Multikulturalismus entstehen, zu dem ja schon mal Vorraussetzung wäre, auch die eigene Kultur zu würdigen, statt sie gar zu leugnen. Nur in offener, demokratischer Auseinandersetzung mit den kulturellen Unterschieden kann Verständnis und Annäherung passieren und ein Reifeprozess stattfinden.
Dieser ist also offenbar gar nicht gewünscht. Political correctness ist nämlich genau das Gegenteil davon, ein sehr wirksames und sehr zynisches Instrument der Unterdrückung, und das ist wahrscheinlich auch ihr wirklicher Zweck.
Die global orientierte Wirtschaft will beim Thema Massenmigration, wie beim Thema EU, ihr Eigeninteresse um jeden Preis durchsetzen, auch um den der Demokratie, sie ist nicht bereit, ein Nein zu akzeptieren. Angela Merkel hat sogar in einem Interview bezogen auf die EU ganz wörtlich gesagt, dass ein Nein der Bevölkerung sie nie von diesem Ziel abbringen würde. Das ist eine klare Abwendung von Demokratie und klar verfassungswidrig. Das Fatale dabei ist, dass Widerstand hier noch mehr als anderswo automatisch als ''rechts'' erscheint und, solange die Linken ihn nicht erlauben, den rechten Auftrieb und auch eine gewisse Legitimation erteilt.
Der Wille des Volkes zählt für die Mächtigen nicht, also wäre es für sie am besten, wenn es überhaupt kein Volk gäbe. Und wie erreicht man das? Man nennt es ''völkisch''. Für die entsprechende PR kann man niemanden so gut benutzen wie die Linken, die sich seit einigen Jahren in Volks- und Bürgerbeschimpfung gegenseitig überbieten. Zwar haben die Mächtigen das Volk vor allem in plebiszitärer Bedeutung im Visier während ''völkisch'' die ethnische Bedeutung meint, aber die Wortgleichheit ist sehr nützlich um die Linken mit ins Boot des Kapitals zu holen.
Wenn das Volk sich nun verständlicherweise dagegen wehrt, was ihm eigentlich sehr wohl einen Sinn für Demokratie bescheinigt, findet es sich, zumindest propagandamäßig, automatisch sofort in der rechten Ecke wieder, was die Wahrscheinlichkeit, dass es dann irgendwann auch tatsächlich dort landet, wenn es sonst nirgendwo Gehör findet und stattdessen beschimpft wird, beträchtlich erhöht.
Das Wort ''Widerstand'' hat, außer bei Umweltthemen, bereits eine rechte Schlagseite bekommen, wie auch das Wort ''Establishment''. Das ist sehr schlecht für die Demokratie, die damit diskreditiert wird.
Ausgerechnet Linke fördern derzeit das Misstrauen gegen 'das Volk' , gegen Unten, und behindern die gesunde Skepsis gegen Oben, die immer zu einer wirklichen Demokratie gehört. Sie dienen damit klar den Herrschenden und ihren Interessen. Opposition k a n n dann nominell, da links nicht mehr erlaubt, nur noch von rechts kommen und stellt den neuen Hauptgegner - für den Kampf gegen Rechts, einen Gegner, den man sich in diesem Ausmaß, s.o., s e l b s t geschaffen hat und es immer weiter tut. Der wirkliche Klassenfeind hat gewonnen und kann aufatmen.
Der ganze gegenwärtige angebliche Kampf gegen Rechts ist eigentlich ursprünglich ein Trick des Kapitals, eine gewollte Frontverlagerung, die den Gegner, ''das rechte Volk'', immer wieder selbst erzeugt. Ein Trick, ebenso wie die angebliche Verhinderung eines ''neuen Holocaust'' in Ex-Jugosslawien ein Trick war.
Aber der Trick ist, dank der Naivität, Dummheit und Denkfaulheit sehr vieler Linker, so einfach wie genial, da das Kapital damit auch noch nebenher die Linken als Gegner generell schachmatt setzt.
Hat nicht ein gewisser Brzezinski das Buch ''The Grand Chessbord'' geschrieben?
Nur würde jeder halbwegs mittelmäßige Schachspieler diesen und manche anderen Schachzüge inzwischen kennen und nicht mehr darauf hereinfallen, während die Linken es überaus bereitwillig immer wieder tun.
Sie sind ein sehr unwürdiger Gegner des Klassenfeindes - vielleicht weil sie gar kein Gegner sein wollen?


Am 11. Oktober 2018 schrieb Svenja Tussman zum Artikel:

Juden für die AfD

Da wächst was zusammen

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Das ist ja unglaublich! Juden für die AfD. Können Sue diese Info belegen?

Antwort von U. Gellermann:

Alles über Google zu finden.


Am 10. Oktober 2018 schrieb Eva Kleinert zum Artikel:

NATO-Partner im Porzellan-Laden

Internationaler Gerichtshof USA sollen Iran-Sanktionen aufheben

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Ein großartiger Artikel, der die strategischen Zusammenhänge deutlich macht. Mehr davon!


Am 09. Oktober 2018 schrieb R. R. zum Artikel:

NATO-Partner im Porzellan-Laden

Internationaler Gerichtshof USA sollen Iran-Sanktionen aufheben

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Am 10.7.2018 schrieb ich in meinen Blog:

Allesamt provokative Handlungen

Einseitige Kündigung des Atom-Abkommen mit dem Iran, Transfer großer Mengen (300 Millionen Euro) an Geld nach Iran und die Besetzung der Straße von Hormuz, all das sind typische Handlungen die auf ein typisches Ziel hinauslaufen: Krieg.

Geschichte wiederholt sich!

Also ist die Straße von Hormuz schon besetzt seit Juli.

Was die Verfassung betrifft: Die Befriedigung von Bedürfnissen ist das Ziel einer sozialistischen Produktion. Das war auch so in der Verfassung der DDR verankert. Natürlich ist auch das eine klare Absage an den Kapitalismus, denn solch Ziel kann man nur mit Volkseigenen Betrieben erreichen.

Und nicht mit privaten Ölkonzernen, denn die haben ein anderes Ziel: Profit.

Antwort von U. Gellermann:

"Als Reaktion auf das Ölembargo der EU wollen rund hundert iranische Parlamentarier eine teilweise Blockade der Straße von Hormus. Die USA verstärken indes ihre Militärpräsenz im Persischen Golf.“ Das ist einen Meldung vom 03.07.2012.


Am 08. Oktober 2018 schrieb Ella Birkenbeck zum Artikel:

NATO-Partner im Porzellan-Laden

Internationaler Gerichtshof USA sollen Iran-Sanktionen aufheben

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Solch eine klar Analyse ist selten zu lesen. Von den Fakten zur Straße von Hormus bis zum Zitat aus der der Verfassung des Iran: Erstklassig recherchiert und super formuliert. Danke.


Am 08. Oktober 2018 schrieb Andreas Buntrock zum Artikel:

NATO-Partner im Porzellan-Laden

Internationaler Gerichtshof USA sollen Iran-Sanktionen aufheben

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"Denn der Iran ist kein Vasall der USA wie einst zu Zeiten des Schah."
--------------------------------------------
Und der Iran ist kein Vasall der USA wie es die Bundesrepublik Deutschland seit ihrem Bestehen ist.


Am 08. Oktober 2018 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

NATO-Partner im Porzellan-Laden

Internationaler Gerichtshof USA sollen Iran-Sanktionen aufheben

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Vorneweg: Toller Artikel. Alles drin, was zeigt, worum es wirklich geht. Welt-Macht-Diktatur.

Er zeigt aber auch erschreckend deutlich, dass Amerika - gerade auch unter dem Großmaul Trump - ein Demagoge an die Macht gekommen ist, der alle Gesetze und Normen national und interenational verachtet und versucht sie auszuschalten. Dass seine Kumpanen aus der Partei, die ähnlich antidemokratsch gestrickt sind, das für gut befinden und grölend bejubeln: Ein politisches Drama, das in die Diktatur führt.

Genau dazu passt aber auch die antidemokrtische Kanzlerin unseres Landes. Auch ihr gefallen Gesetze nicht, die sie an demokratische Verhaltensweisen binden.

Demokratie? Gesetze einhalten, sich über Absprachen verständigen, Parlamentsbeschlüsse im Bundestag? Dauert alles viel zu lange, immer erst fragen, ob nun die Bundeswehr weiter in Afghanistan bleibt oder nicht? Es ist doch klar, dass sie dort bleiben. Die Merkel-Regierung will vom großen Kuchen der Bodenschätze auch was abhaben, wobei dann bewiesen werden muss, dass DE auch verölkerrechtswidrig handeln muss. Die NATO, schon länger gekapert von amerikanischen Demagogen mit Sinn für die Weltherrschaft, gibt ihnen die Möglichkeit, sich am völkerrechtswidrigen Tun zu beteiligen. Die Abstimmungen, die bisher trotzdem noch durchgeführt werden, zeigen ja, wie wenig sich der deutsche Bundestag an internationale Gesetze hält. Er könnte ja auch Nein sagen und den Friedensstiftern in den USA und und der EU helfen, die NATO wieder zu einem Friedensbündnis zu machen. Doch die Mehrheit beweist: Gesetze gelten auch für sie nicht. Das ist zutiefst antidemokratisch. Dass bei dieser Übermacht die Linke mit ihrem Nein ins Abseits gerät, liegt auf der Hand.

Auch im Inneren werden Gesetze ignoriert. Dass so die Demokratie poe a poe zersetzt wird... merkt so schnell keiner. Erst wenn es zu spät ist und der ganze Laden zusammenbricht, stehen alle da und behaupten, nichts gewusst zu haben. Wobei irrigerweise auch noch vor den Super-Rechten gewarnt wird, die darauf bestehen, dass Gesetze eingehalten werden, was etwa die Diskussion um die Zuwanderung zeigt.

Geschichte wiederholt sich - nur anders.
Ich halte es für eine Schande von den Bundestagsparteien, dass sie sich der Merkel-Führung unterworfen haben; dass sie eigenes Denken eingestellt haben und nicht durchschauen, wie sie von Merkels Phrasendrescherei "Wir müssen alles tun..." etc. gelähmt werden und sie auch ihr demokratisches Bewusstsein verlieren.

Wenn Demagogen nicht mehr von ihren Parteien oder dem Parlament gebremst werden und Opportunisten auf der Regierungsbank und im Parlament das Sagen haben, steht immer auch die Demokratie auf dem Spiel. Man sieht es in Amerika und man sieht es deutlich auch in der deutschen Politik.


Am 08. Oktober 2018 schrieb Arno Pluschke zum Artikel:

NATO-Partner im Porzellan-Laden

Internationaler Gerichtshof USA sollen Iran-Sanktionen aufheben

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Zu schade, dass der Termin im Buchhändlerkeller so spät ist - 19:00 Uhr wäre prima

Antwort von U. Gellermann:

Leider gibt es Gewohnheiten.


Am 08. Oktober 2018 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

NATO-Partner im Porzellan-Laden

Internationaler Gerichtshof USA sollen Iran-Sanktionen aufheben

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LET US MAKE
STUPIDITY GREAT AGAIN

Nachdem die aufklärende Wissenschaft
der Abwesenheit göttlicher Präsenz
schon Berge an Beweisen geliefert hat,
sehen sich die USA außerstande,
dies anzuerkennen und in der Pflicht,
die Vakanz des Unaussprechlich Abwesenden
zu übernehmen und unter der Donald-
Maxime DILETTANTIO DELECTAT
ein FINALE FURIOSO vorzubereiten,
dem beizuwohnen uns gegenwärtig
die WESTLICHE POLITWELT GELEBTER UNVERNUNFT ausreichend Gelegenheit gibt.

MONEYMAKERS VORSORGE
EMPFEHLUNG

Die Koffer schon gepackt? Neuseeland wartet.
Auch reichlich Land erworben und ein Haus?
Wohl besser früher als zu spät gestartet.
Wer Milliarden sammelt, kennt sich aus.


Am 08. Oktober 2018 schrieb Elke Zwinge-Makamizile zum Artikel:

NATO-Partner im Porzellan-Laden

Internationaler Gerichtshof USA sollen Iran-Sanktionen aufheben

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Dank der Analysen von U. G. (Und auch vieler ander und meiner politischen langjährigen Friedensarbeit) ist für mich offensichtlich, dass dort, wo sich Alternativen/Gegengewichte zum westlichen (NATO)-Lager bilden, sei es in Parteien, linken Bewegungen und vor allen Dingen Regierungen wie die ALBA-Länder in Lateinamerika, Russland, China und Iran, Shanghai Cooperation, BRICS-Staaten, auch in afrikanischen Ländern (ich erinnere an Thomas Sankara. Lumumba usw.) diese ins Fadenkreuz des Westens geraten mit dem letztendlichen Ziel sie zu vernichten oder zu assimilieren. So sind Bewegungen wie z.Z. #aufstehen ganz notwendig, um Alternativen zu den bürgerlichen Parteien zu schaffen, deren Kriegskurs zurückzuweisen und die neoliberalen Verwerfungen zu bekämpfen.
Was den Unteilbar-Aufruf anbelangt, sind beispielsweise Fluchtursachen kein Thema. Zurückweisung von Aggressionskriegen, kein regime change von außen werden als Thema ausgespart. Darin aber wären Alternativen zu finden und werden sicher (und wurden immer) ins Fadenkreuz der westlichen Nato- Aufrüstungspolitik geraten. Soros (jetzt in Berlin ansässig) wird seinen Teil zum Embedded sicher intensiv u.a. mit Hilfe von NGOs dazu beitragen. Ich bin froh, dass die -manchmal sehr scharfen- Analysen auf der Rationalgalerie zu finden sind, möchte aber all diejenigen, die auf dem Weg zu Alternativen sind, nicht vor den Kopf stoßen. So ist ja bei auch bei politisch links Aktiven z.B. nicht der wahre (Nato-embedded) Charakter der Weißhelme bewusst geworden. Das heißt, informieren, aufklären unentwegt- o wieviel Mühe! Alle, die ins Fadenkreuz geraten, haben einen finanziellen, medialen, militärisch agierenden starken, globalen Gegner. Fazit: sich solidarisch sammeln für Alternativen und Alternativen solidarisch unterstützen.


Am 08. Oktober 2018 schrieb Marc Britz zum Artikel:

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Internationaler Gerichtshof USA sollen Iran-Sanktionen aufheben

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Dass uns eine Passage aus dem Verfassungswerk eines so genannten Gottesstaates so überrascht, weil dort die Befriedigung der Bedürfnisse des Menschen Massstab und - es ist zu ahnen - als Grenze des Wirtschaftsleben angelegt wird, verdeutlicht um so mehr, wie uns die kapitalistische Produktionsweise bereits zur inneren Natur gemacht worden ist. Diese Pseudo-Natur wieder als das geschichtlich-soziale Konstrukt sichtbar zu machen, welches es von Anfang an war, und mit der Offenlegung seiner Strukturen auch seine historische Veränderbarkeit aufzuzeigen, ist die Aufgabe der Kritik. Dieser Artikel ist ein Meisterstück solcher Kritik. Vielen Dank!


Am 08. Oktober 2018 schrieb Hermann Kopp zum Artikel:

NATO-Partner im Porzellan-Laden

Internationaler Gerichtshof USA sollen Iran-Sanktionen aufheben

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Lieber Uli,
Du hast völlig recht, was die Missachtung der USA für Internationale Gerichte angeht, deren Urteile ihnen nicht in ihren imperialen Kram passen. Eine kleine Klarstellung halte ich allerdings für nötig: Das Urteil gegen die USA in Sachen Iran-Sanktionen wurde vom Internationalen Gerichtshof (IGH) gefällt; die Drohung der Trump-Administration mit Repressalien gegen Richter und Ankläger, die es wagen, US-Bürger wegen ihrer im US-Auftrag begangenen Völkerrechtsverbrechen zu verfolgen, galt dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH), dessen Statut die USA nicht ratifiziert haben. Beide Gerichte haben ihren Sitz in Den Haag.

Antwort von U. Gellermann:

Danke für die Korrektur.


Am 08. Oktober 2018 schrieb Kurt Jendrich zum Artikel:

NATO-Partner im Porzellan-Laden

Internationaler Gerichtshof USA sollen Iran-Sanktionen aufheben

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Die Werbung für die Dialog-Veranstaltung läuft doch ins Leere: Mit #Unteilbar ist die Bewegung längst weiter!

Antwort von U. Gellermann:

#Unheilbar bewegt sich leider auf der Stelle der Parteitaktik.


Am 08. Oktober 2018 schrieb Hossein Monzavi zum Artikel:

NATO-Partner im Porzellan-Laden

Internationaler Gerichtshof USA sollen Iran-Sanktionen aufheben

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Ich komme zwar aus dem Iran, aber die von Ihnen zitierte Passage aus der Verfassung hat mich echt überrascht. Super, danke.


Am 08. Oktober 2018 schrieb Vera Bergmann zum Artikel:

NATO-Partner im Porzellan-Laden

Internationaler Gerichtshof USA sollen Iran-Sanktionen aufheben

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"Wer mit den USA in einem NATO-Boot sitzt, der steuert gern internationale Beerdigungen an". Das kann auch die eigene Beerdigung sein, wenn man sich nicht von den USA trennt.


Am 07. Oktober 2018 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Paul Mason schrieb vor einem Jahr im Guardian "Es ist ganz einfach, sich eine Zukunft vorzustellen, in dem der Staat die normalen Menschen und den Planeten verteidigt, nicht aber die finanzielle Elite"

Was den hier besprochenen Aufrufen fehlt, ist der Hinweis auf Konsequenzen!

Die einfachsten wären: Man kann den politischen Liberalismus nicht verteidigen, wenn man den ökonomischen Liberalismus nicht aufgibt.

Man kann den Globaliserungsverlierern ihre Verluste nur ersetzen, wenn man den Globalisierungsgewinnern ihre Gewinne nimmt.

Der Wille, mit den Folgen des westlich kapitalistischen Treibens in der Welt auf solidarische Weise umzugehen (Aufruf 2) erfordert zwingend die Aufgabe der politischen, ökonomischen und militärischen Vorherrschaft des Westens!

Und auch, Georg Moritz liegt vollkommen richtig, die Aufgabe der imperialen Lebensweise.

Also die Wiedereroberung der Fähigkeit zur Selbstbegrenzung.


Am 07. Oktober 2018 schrieb michael riecke zum Artikel:

Luftraum statt Wohnraum

Russenfangen über der Ostsee

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Sorry etwas verspätet Herr Gellermann.

Im Dritten Reich nannte man diese Politik :
"Kanonen statt Butter".Man muss leider sagen, die Nazis waren ehrlicher.


Am 07. Oktober 2018 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Noch eine kleine Anmerkung zum Leserbrief von Georg Moritz und seinem Zitat aus Hagen Reders Text. Wir sind längst schlimmere Barbaren als unsere Vorgänger. Denn wir wissen mehr als diese. Haben nicht nur die Erfahrungen, die unsere Vorfahren erst mit Blut bezahlt haben, sondern wir haben, so wir wollen, das konzentrierte Wissen der Menschheit auf einen Klick. Wir haben keine Ausreden mehr, wir sind schuldig!


Am 06. Oktober 2018 schrieb Georg Moritz zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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"Das Sterben von Menschen auf der Flucht nach Europa darf nicht Teil unserer Normalität werden" --

Der Satz hat's in sich, mehrfach. Ja nee is klar, Murat, Sterben ist schon scheiße an sich, daheim im Bett mag das ja noch edel sein, im Kreis der Familie, kann man nix machen, jeder stirbt mal. Aber auf der Flucht? geht ja gar nicht. Da müssen unbedingt sichere Fluchtkorridore her! betreutes Flüchten, auf daß mir nichts mangele im Angesicht meiner Feinde, und sei einer dieser die Meerhaftigkeit des Mittelmeeres, welches für diese seine Eigenschaft gar nix kann.

Und dann das "darf nicht Teil unserer Normalität werden". Ja Herrschaftsnein, das wußt' ich gar nicht, das passiert erst seit gestern und droht gerade jetzt zur Normalität zu werden?

Hagen Rether - den ich nicht unter den Unterzeichnern entdecken konnte, guter Mann - hat es schön auf den Punkt gebracht:

"(...) unsere Lebensweise ist deren Fluchtursache, von Klamotten bis Landwirschaft, vom Ehering bis zur Stereoanlage und zum Waffenhandel (...) Das ganze läuft ja auch schon mindestens seit 1444 so, seit die ersten Sklavenschiffe in Lissabon angekommen sind. Haben wir ernsthaft geglaubt, das geht jetzt nochmal 600 Jahre so? Haben wir gedacht, das merkt keiner? (...) Uns fliegen jetzt gerade 600 Jahre Kolonialismus um die Ohren, und wir müssen das irgendwie mit Anstand über die Bühne kriegen, ohne zu verrohen, ohne Barbaren zu werden wie unsere Vorfahren." ( https://www.youtube.com/watch?v=kDV29Kkc-LA )

Da ist 'ne Wohlfühldemo doch ein guter Ansatz, nicht wahr. Aber selten dämlich. Ich geh doch nicht auf die Straße und skandiere "ich bin ehrlich! gegen die Betrüger!" oder "ich habe nie meine Frau geschlagen" und "mein Hund ist immer gut gefüttert", "gegen die Frauendemolierer! gegen die Hundeverhungerer!"

Denn dadurch wird Grundsätzliches plötzlich verhandelbar durch Position und Gegenposition. Man handle aus der eigenen Integrität heraus und stelle sie nicht hin als Option in Konkurrenz zur Korruption.

Der Aufruf zur #unteilbar-Demo will vielleicht "ein Zeichen setzen" (haha) gegen #aufstehen, ein Spaltungsversuch der LINKEn ist er aber nicht - der Keil ist schon längst durch den Klotz getrieben worden.

Zum Abschluß "Vier ernste Gesänge" von Brahms - https://www.youtube.com/watch?v=9IFYlbn65dI - besonders den dritten (ab 9:07), denn: glaube keiner, die Flüchtenden hätten nicht den Tod vor Augen, aber der in der Heimat umgehende ist schrecklicher.
Und es geht nicht um das Sterben sonder ums nicht leben können, und darum, wer solches Elend verursacht. Keiner flieht nur so zum Spaß, und auch das ist eine Binse.


Am 06. Oktober 2018 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

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#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Lederhosen im Weltraum, wo das Söder auf dem Logo "Bavaria one" so grenzdebil grinst wie ein mittelalterlicher Mönch auf einem Weißbierflaschenetikett, auf den Mond schießen, was will er da finden? Bezahlbaren Wohnraum? Käse? Er ernennt einen Raumfahrtkoordinator. Das kann man sich doch nicht ausdenken.


#Unteilbar! der neue heiße Scheiß der Linken, Compact bedruckt schon mal Fahnen und lädt zur betreuten Demonstration. Jaa - Kipping hat die Haare schön, gilt auch für... ? wie hieß noch mal die Ex von der AfD?
Kipping! Wo holen die solche Leute her? Ledererrer?! Spaaahn, Maaas (im twitter-modus:

"Die Amerikaner haben die deutsche Einheit ermöglicht, das werden wir niemals vergessen. Wenn der Atlantik politisch breiter wird, müssen wir mehr und umso stabilere Brücken bauen." AM @HeikoMaas eröffnet in Washington das Deutschlandjahr USA #WunderbarTogether pic.twitter.com/tgBHosWC4P

Auswärtiges Amt (@AuswaertigesAmt) 5. Oktober 2018

Wo kommen diese hansis und heidis her? Äinschie nach der Wende, gleich oben ein wichtiger Fettfleck auf der trüben Wurstsuppe der CDU. Kohls Mädchen und wem war Kohl der Jung? Yep der Atlantik wird politisch breiter, ich muss mir noch einen drehen. Ist besser, denn so viel kann ich nicht trinken wie ich .....

P.S. Ich mache mir Sorgen um die Bewegung #aufstehen, sie setzen zu sehr auf die sozialen Medien, facebook. Ich habe früh, wie viele andere darauf hingewiesen, das ich für keine politische Bewegung einen Pakt mit facebook eingehen werden und was die Alternativen sind. Die Bewegung hat keine Ahnung von networking und sie scheinen beratungsresistent, andere und ich schreiben sich die Finger wund. Am 3. Okt. wäre viel mehr möglich gewesen, wenn sich die Bewegung eine eigene Plattform aufgebaut hätte. Ein kleiner Beitrag aus dem Vermögen der Initiatoren hätte ausgereicht. Schade.


Am 05. Oktober 2018 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

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#Albrecht Storz
Soros bezeichnet in seinem im Jahr 2000 erschienen Buch "Die offene Gesellschaft" den Marktfundamentalismus und die unregulierten Finanzmärkte als Hauptgefahren für die offene Gesellschaft und fordert staatliche Regulierungen.

Das teile ich, egal wer das fordert. Oskar Lafontaine hat sich ein Jahr vorher mit seiner Forderung nach Regulierung der Finanzmärkte einer europaweiten Medienkampagne (heute hieße das shitstorm) ausgesetzt. Hatte aber Recht, alle Kritiker nicht!

Wem es im Sinne von Popper um konkrete Verbesserungen geht, der dürfte das auch so sehen. Eine Wende vom Marktfundamentalismus zu Keynes wäre schon viel. Oder wie soll Hegemonie errungen werden?

Ich würde allerdings auch eher "offene und solidarische Gesellschaft" schreiben, wie im Text des Aufrufes (1) auch geschehen.

#Uli Gellermann
Ihre Kritik an den Aufrufen teile ich, ihre Schlussfolgerungen zu den Motiven kann ich eher nicht nachvollziehen.

Meine Bewertung unterscheidet sich von Ihrer, weil ich den Zweck der Aufrufe (Mobilisierung für eine Demo) und die Adressaten (auch die für politische Argumente kaum, aber für Moralische schon empfänglichen Menschen) in Rechnung stelle.

Sie legen den Finger in die richtigen Wunden (folgenloser Moralismus, Geld, Kriege, Rohstoffraub, begrenzte Aufnahmekapazitäten). Wir dürften zum konkreteren und umfassenderen Gründungsaufruf "#aufstehen" einer Meinung sein.

Der richtet sich aber an politisch Denkende, er will Engagement erreichen.

Richtig ist auch: wer Offenheit proklamiert, ohne sich für politische, gesellschaftliche und persönliche Konsequenzen einzusetzen, ist scheinheilig!


Am 05. Oktober 2018 schrieb Alfred Matejka zum Artikel:

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„Krieg des dritten Jahrtausends" vom Spiegel am 19.8.1991
„Schon US-Präsident Richard Nixon hatte 1972 bei einem Besuch in Peking den Unterschied zwischen praktischer und proklamierter Freizügigkeit von seinen Gastgebern vorgeführt bekommen. Auf seine forsche Aufforderung nun endlich mehr Reisefreiheit zu gewähren, antwortete Mao Tse-Dung“Gewiss doch, wie viele Millionen Chinesen darf ich ihnen nach New Yorck schicken?“ Noch Fragen?
Karl Marx:"Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert,es kommt aber darauf an,sie zu verändern"


Am 04. Oktober 2018 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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@herr gellermann,
verständnisfragen:
1. würden sie bitte aus dem aufruf zu #aufstehen die passage zu den fluchtursachen und deren bekämpfung bzw. abgrenzung zu den GRÜNEN kopieren, die sie bei #unteilbar vermissen??

2. nehme ich nur die beiden aufrufe im wortlaut, fehlt bei beiden die positionierung zur zuwanderung?? ja? nein? begrenzt oder absolut offen?? ich verstehe auch nicht, wieso SIE die innerparteiliche diskussion beweislos auf eine angebliche konkurrenz dieser bewegungsinitiativen übertragen?? die süddeutsche zeitung dürfte das nicht!!

3. wäre es zulässig, dass in den findungsphasen beide bewegungen inhaltlich oder programmatisch sich bedeckt halten, eben weil sie sich aus den bewegungen heraus konstituieren w/sollen? so wie #unteilbar ein thema ausspart, kann es passieren, dass es bei #aufstehen die debatte nicht überlebt??

4. wer spricht noch von spaltung? die involvierten jedenfalls nicht. wird hier medial eine selbsterfüllende prophezeiung initiiert? ist ihre auseinandersetzung noch programmatisch, oder schon auf personen fixiert?

5. muss ich mich überhaupt pro oder contra entscheiden, wenn das hauptziel die initiierung einer APO ist?

im übrigen gehe ich mit frau kreutzer: "Das letzte und einzige, was wir nicht brauchen sind das unteilbare Aufstehen üben. Unheilbar dämlich. Alle beide."

Antwort von U. Gellermann:

Bei Aufstehen gibt es diese Passage nicht, aber es aber wird auch nicht von „offenen Grenzen“ geschwafelt. Das beantwortet auch Ihre Fragen 2 und 3.

Von einer (möglichen Spaltung) spreche ich: Wenn zwei Flügel einer Partei in einer fundamentalen Frage versuchen zwei unterschiedliche Bewegungen zu initiieren (und so Truppen außerhalb der Partei sammeln) ist die Spaltung nicht fern.


Am 04. Oktober 2018 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

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@albrecht storz

Offen ist das Gegenteil von geschlossen.

Offen ist: offen für Veränderung

TINA ist das Gegenteil von offen.

Eine offene Gesellschaft wäre für mich: globaler Kommunismus.


Am 04. Oktober 2018 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

LINKE Spaltung

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Herr Schneider,

"Das Befürworten einer "offenen und freien Gesellschaft" (1) kann nicht als Grund herhalten. Wer ist schon für das Gegenteil, außer den ganz Rechten?"

Was ist denn eine "offene Gesellschaft"? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass der Milliardär Herr Soros entsprechende Gedanken auf der Basis von Popper entwickelt hat, und viel Geld in diese Idee investiert.
"Offene Gesellschaft" ist mE ein freies Experimentieren an Gesellschaften nach wissenschaftlichen Methoden: und wenn die Ratte nichts mehr taugt wird sie entsorgt.

Was ist denn für sie konkret und verbindlich eine "offene Gesellschaft"?


Am 03. Oktober 2018 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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@ den galeristen:
nun haben sie ja am 16.10. eine illustre runde beisammen.
vielleicht können sie folgende fragen mitnehmen:

k. jotter spricht in diesem radiointerview aus, was ihre meinung zu frau lompscher etwas relativiert: nicht die regierung (also die gewählten) regieren, sondern die verwaltung!?? https://www.youtube.com/watch?v=sio_0AgMPz0 ab 10.minute
k.jotter steht für #aufstehen oder die #unteilbaren?

pedram shahyar steht für attac!! diese wiederum sind bei #unteilbar gelistet!

harri grünberg hat bei gründung von #aufstehen von dem langfristigen ziel gesprochen, das potenzial dieser bewegung in wählerstimmen FÜR die PdL umzumünzen!!! wenn grünberg konsequent IHRER argumentation folgen würde, müsste er jetzt nicht die PdL verlassen??
https://www.rationalgalerie.de/kritik/harri-gruenberg-fuer-eine-linke-sammlungsbewegung.html

werden sich shahyar und grünberg bei den von ihnen konstruierten widersprüchen überhaupt vertragen?? oder kommen die gar nicht mehr, wenn die von der hiesigen debatte wüssten?

gilt ihre antwort auf die 2.frage auch für die FRAKTIONSvorsitzende, denn DIE war kern meiner frage!?

was genau sammeln sie, wenn sie hundert(e) bewegungen gut heißen??

zu gern möchte ich die antworten ihrer gäste erfahren!

Antwort von U. Gellermann:

Sie sind argumentativ auf der Flucht: Hält man ihren Einwänden etwas entgegen springen Sie schnell zum nächsten Thema. Das ist für einen Dialog unproduktiv.

Die Überschrift von #Unteilbar lautet: „Für eine offene und freie Gesellschaft –
Solidarität statt Ausgrenzung!“ Liest sich süffig. Die Verbindung von „offen“ und „Grenzung“ ist nicht unabsichtlich. Denn das ist das zwischen den unterschiedlichen Fraktionen von Wagenknecht und Kipping strittige Thema. Zumal die #Unteilbaren kein Wort zu den Fluchtursachen formulieren. Die aber genau sind das zentrale Thema. Wer darauf verzichtet, die zu erwähnen, der spielt das Spiel der Herrschenden.
Jenseits der EU-Grenzen warten noch ein paar Millionen Menschen, um sich aus ihrem Elend durch Flucht zu erlösen. Um ihren geraubten Rohstoffen hinterher zu reisen oder die Länder der Waffenlieferanten zu besuchen, die Quelle ihres Kriegselends sind. Um dort die Abfälle der Extraprofite in Form von Asyl zu finden.
Wie viele dürfen noch über die offenen Grenzen kommen? Zwei Millionen, drei, alle? Wer bei Verstand ist, weiß: Um den Bestand der Gastländer, aus denen das Elend der Fluchtländer kommt zu sichern, um Hilfe dauerhaft leisten zu können, muss man Regelungen für die Flucht finden. Wer das nicht sagt, der macht wohlfeile, haltlose Versprechen, um sich selbst als großzügig und weltoffen darzustellen und zugleich die „Begrenzer“ als nationalistisch Begrenzte aussehen zu lassen. Die Devise solcher Leute lautet: „Lasst uns über Moral reden, nur ja nicht über Geld.“
Solche unheilbaren Schlauberger denken: Unsere Moral kostet ja nix. Falsch. Erstens wird so der Druck aus dem Kampf gegen die Fluchtursachen rausgenommen. Zweitens kann auch ein relativ reicher Staat an die Grenzen seiner Mittel kommen. Und schließlich spielt man so den Rattenfängern der AfD in die Hände. Die man doch angeblich bekämpfen will.
Die neue Bewegung sollte sich schnellsten in #Scheinheilig umtaufen. Das musste mal gesagt werden. So leid mir das auch wegen der vielen anständigen Menschen tut, die unterzeichnet haben und von denen ich manchen kenne und schätze: Erkennt den miesen Kipping-Trick. Flieht aus der Moral-Falle. Erkennt die wirklichen sozialen Verhältnisse.


Am 03. Oktober 2018 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Die Frage des alten Fachbuchs ist berechtigt: Liegen die Verfasser und Unterzeichner der Aufrufe #unteilbar (1) und "Solidarität statt Heimat" (2) falsch?
Und wenn ja, warum?

Das Befürworten einer "offenen und freien Gesellschaft" (1) kann nicht als Grund herhalten. Wer ist schon für das Gegenteil, außer den ganz Rechten?

Richtig ist, dass mit diesen Versatzstücken für den "american way of life" geworben wird, also für die Lebensweise, die gern als "unsere" bezeichnet und als Vorbild für die Welt beworben wird, aber einen entscheidenden Makel hat: Sie ist, bei Strafe des Untergangs der Menschheit, nicht global verallgemeinerbar.
Mit Recht stellt sich doch Aufruf 2 den „Versuchen entgegen, die Schotten unserer Wohlstandsfestung dicht zu machen". Statt dessen sollen wir uns "den Folgen des westlich-kapitalistischen Treibens" stellen.

Halten wir fest: Wohlstandschauvinismus kann niemals links sein, er ist immer rechts.

Dann folgt das nächste Dilemma: Offen und frei ist der "american way of life" nicht. Diese Auffassung basiert auf der als Freiheit wahrgenommenen Verallgemeinerung des Massenkonsums. Der ist aber ohne Krieg und ungleiche Handelsbeziehungen unmöglich. Heute setzt seine Fortsetzung, wegen des Internets, auch die Schließung der Grenzen für die Armen voraus.

Ohne unsere Befreiung vom Konsumismus ist das Dilemma deshalb nicht lösbar, die Überwindung des Kapitalismus nicht möglich.

Pier Paolo Pasolini hat den Konsumismus als neuen Faschismus erkannt, anders als dieser habe es "der Zentralismus der Konsumgesellschaft geschafft, dass der Konsens zu den herrschenden Modellen bedingungslos und total ist". Die ZEIT fasste Pasolinis Haltung dazu am 5.1.79 so zusammen: Der alte Faschismus hat Menschen liquidiert, der neue Faschismus aber "liquidiert unaufhörlich und offenbar unaufhaltsam die Menschlichkeit".

Wie halten wir ihn noch auf, den neuen Faschismus? Mit geschlossenen oder mit offenen Grenzen?

Eine These: Mit geschlossenen Grenzen nur, wenn wir fähig sind, den Konsumismus schnellstens zu überwinden. Sind wir nicht dazu fähig, sollten wir die Grenzen öffnen.

Antwort von U. Gellermann:

Die Überschrift von #Unteilbar lautet: „Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!“ Liest sich süffig. Die Verbindung von „offen“ und „Grenzung“ ist nicht unabsichtlich. Denn das ist das zwischen den unterschiedlichen Fraktionen von Wagenknecht und Kipping strittige Thema. Zumal die #Unteilbaren kein Wort zu den Fluchtursachen formulieren. Die aber genau sind das zentrale Thema. Wer darauf verzichtet, die zu erwähnen, der spielt das Spiel der Herrschenden.
Jenseits der EU-Grenzen warten noch ein paar Millionen Menschen, um sich aus ihrem Elend durch Flucht zu erlösen. Um ihren geraubten Rohstoffen hinterher zu reisen oder die Länder der Waffenlieferanten zu besuchen, die Quelle ihres Kriegselends sind. Um dort die Abfälle der Extraprofite in Form von Asyl zu finden.
Wie viele dürfen noch über die offenen Grenzen kommen? Zwei Millionen, drei, alle? Wer bei Verstand ist, weiß: Um den Bestand der Gastländer, aus denen das Elend der Fluchtländer kommt zu sichern, um Hilfe dauerhaft leisten zu können, muss man Regelungen für die Flucht finden. Wer das nicht sagt, der macht wohlfeile, haltlose Versprechen, um sich selbst als großzügig und weltoffen darzustellen und zugleich die „Begrenzer“ als nationalistisch Begrenzte aussehen zu lassen. Die Devise solcher Leute lautet: „Lasst uns über Moral reden, nur ja nicht über Geld.“
Solche unheilbaren Schlauberger denken: Unsere Moral kostet ja nix. Falsch. Erstens wird so der Druck aus dem Kampf gegen die Fluchtursachen rausgenommen. Zweitens kann auch ein relativ reicher Staat an die Grenzen seiner Mittel kommen. Und schließlich spielt man so den Rattenfängern der AfD in die Hände. Die man doch angeblich bekämpfen will.
Die neue Bewegung sollte sich schnellsten in #Scheinheilig umtaufen. Das musste mal gesagt werden. So leid mir das auch wegen der vielen anständigen Menschen tut, die unterzeichnet haben und von denen ich manchen kenne und schätze: Erkennt den miesen Kipping-Trick. Flieht aus der Moral-Falle. Erkennt die wirklichen sozialen Verhältnisse.


Am 03. Oktober 2018 schrieb Viola Rühmann zum Artikel:

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#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Sehr geehrter Herr Gellermann, ich lese schon seit langem Ihre Beiträge und finde sie größtenteils wirklich hervorragend. Heute habe ich mich endlich entschlossen, auch einen Kommentar zu schreiben - die les ich am liebsten, denn nirgends prallen unterschiedliche Meinungen so aufeinander.
Ich habe beide Aufrufe gelesen und aus meiner Sicht sind beide nicht geeignet, wirkliche Kräfte zu sammeln. Für beide sage ich, sie sind im System angekommen. Nicht mehr und nicht weniger. Auch der Aufruf von Frau Wagenknecht und Co. ist so schön allgemein gehalten, dass man auch diesen defacto mit gutem Gewissen unterschreiben kann. Das trifft den Kipping - Aufruf noch mehr. Da bin ich in der Bewertung ganz bei Ihnen. Ross und Reiter benennen beide nicht - will ich mich aber links platzieren oder als links angesehen werden, gibt es keinen Schonwaschgang, da muß die Klassenfrage gestellt werden. Was passiert, stelle ich diese Frage nicht, sieht man an der Partei Die Linke überall dort, wo sie mitregiert. Die beteiligten Personen haben im Postengeschachern gewonnen und dienen dem System, welches sie eigentlich bekämpfen wollen, mit einer Unterwürfigkeit, dass es einem schlecht werden kann. Insofern sehe ich beide scheitern, denn wer den Kapitalismus nur ein bisschen bunter machen will, hat die Lage komplett verkannt.
Noch eine Bitte, sofern möglich, nehmen Sie mich doch in Ihren Verteiler auf, damit ich nichts mehr verpasse - Danke.

Antwort von U. Gellermann:

Ab sofort sind Sie im Verteiler.


Am 03. Oktober 2018 schrieb Hans-Joachim Lösche zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Hallo Ulli,
da ich seit einiger Zeit an dem Gesprächskreis NachDenkSeiten teilnehme und am Dienstag den 2.10.18 dein Statement über unteilbar sehr gut fand bitte ich dich mich in den Verteiler aufzunehmen.
Selbstverständlich werde ich auch meinen Beitrag dazu leisten.

Antwort von U. Gellermann:

Danke auch für das freundliche Lob. Natürlich bist Du jetzt Im Verteiler.


Am 03. Oktober 2018 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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die ÄRZTE, v.pispers, böhmermann und tausende prof's und doc's, kultur- und medienschaffende, selbst ein geschasster a.holm liegen falsch!?

UND WER IST DIE OBJEKTIVE BEURTEILUNGSINSTANZ??
ein politischer analyst mit/ohne alte interessenkonflikte mit der PdL (??), und frau buchinger!? pluralistisch abgerichtet halte ich alles für möglich, mein verstand quält sich allerdings mit diesem input;)

deshalb sollten naive fragen erlaubt sein!!

wie tief ist eigentlich eine fraktionsvorsitzende mit ihrer partei verbunden, wenn sie #aufstehen los tritt, aber von der vorbereitung von #unteilbar nix mitbekommen haben will?? ich unbedarfter hirnloser meine, dass #unteilbar nicht in einer nacht und konspirativ zusammen gezimmert wurde, und #aufstehen's versprechen, die spaltung NICHT anzustreben, geradezu hauptantrieb dieser bewegung ist!!

wenn keine sammlungsbewegung eine zuwenig war, wieso sind dann zwei sammlungsbewegungen eine zuviel??

in 2017 hat der "zähneknirscher" noch die PdL zur wahl empfohlen!? was ist passiert? oooops, der lederer, die lompscher, äh..... und noch wer missliebiges will partout nicht vor der kritik der galerie weichen! grrrrrh. ich kann mich erinnern, dass die verlinkung zu wahlprogramminhalten NICHT gewollt war. ergo keine inhaltliche sondern eine persönliche auseinandersetzung??

bin ich froh, dass mir frau buchinger und der galerist die welt erklären!!

Antwort von U. Gellermann:

Ein Versuch Fragen zu beantworten:

1.
Die wichtigste Instanz ist Ihr Kopf.

2.
Falls die Parteivorsitzende der PdL von #Unheilbar nichts mitbekommen haben sollte, gibt es 3 Möglichkeiten:
a) Sie ist autistisch
b) Die Unheilbaren sind sehr geschickt
c) a + b

3.
Weitere 100 parallele und kontroverse Sammlungsbewegungen sind sicher besser als eine.

3.
Der Galerist empfiehlt den Wohnungsmarkt-Profiteuren dringend Frau Lompscher zu wählen. Freunden der Linkspartei-Spaltung ist Herr Lederer zu empfehlen.


Am 02. Oktober 2018 schrieb Jochen Löbbert zum Artikel:

Luftraum statt Wohnraum

Russenfangen über der Ostsee

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Hallo Herr Gellermann,
bitte nehmen Sie mich in den Verteiler.

Antwort von U. Gellermann:

Schon erledigt, beste Grüße, Uli Gellermann


Am 02. Oktober 2018 schrieb Der Linksliberale zum Artikel:

Luftraum statt Wohnraum

Russenfangen über der Ostsee

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Unsere Ursula, liebevoll auch Panzer-Uschi genannt, die läßt sich von McKinsey beraten...für 8 Millionen - ...die hat jetzt eine richtige antirussische Stahlhelmfrisur, geschafft mit NATO-Haarspray gegen trockenes und sprödes Russenhaar. Das Panzer-Uschi kann jetzt sogar in Sibirien ohne Helm kämpfen. Die Beratung unserer Panzeruschi (und natürlich der BW) für den nächsten Krieg gab es für nur 8 Millionen - Steuergeld. Das war vermutlich deshalb so preiswert weil "familienintern", so eine Art Military Family-Bonus, denn ihr Sohn, der David von der Leyen, arbeitet für McKinsey. Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass es keinen Beweis für Korruption zum Schaden des Steuerzahlers gibt. Mutter und Sohn haben nach geheimen, unbestätigten Geheimdienstinformationen möglicherweise nur einmal in der Küche kurz darüber gesprochen


Am 02. Oktober 2018 schrieb Eva Klein zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

wenn ich Ihren flotten und sarkastischen Ton in Ihrem Artikel LINKE Spaltung lese, muß ich anheben, dass Ihnen eine Spaltung der LINKEN regelrecht Spaß macht. Das finde ich ziemlich dämlich und unpolitisch.

Antwort von U. Gellermann:

Wenn das so wäre hätten Sie Recht. Denn im Ergebnis einer möglichen Spaltung der LINKEN wäre die politische Landschaft ärmer. Zumal die Positionen in der Partei, die mit Geld und Personal zusammen hängen, alle längst von den eher rechten LINKEN besetzt sind. Aber nicht ich spalte, ich analysiere nur.


Am 02. Oktober 2018 schrieb Hanne Schwerdtfeger: zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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@Gellermann

In Ihrer Antwort auf meine Frage nach dem Autor von #Unteilbar schreiben Sie: "Leider ja: Es war Dr. Thomas Seibert, der ist Vorstandssprecher des "Institut Solidarische Moderne". Dort ist er gemeinsam mit Katja Kipping im Vorstand."

Woher haben Sie denn diese Info?

Antwort von U. Gellermann:

Auch in diesem Fall gilt der journalistische Quellenschutz. Aber Dr. Seibert kann ja gerne widersprechen.


Am 02. Oktober 2018 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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#Uli Gellermann

Ich bin sicher, dass viele der Unterzeichner des Krefelder Appells auch parteitaktische Motive hatten.

Der DKP und den Grünen hat es sehr genutzt. Andererseits hat gerade die DKP maßgeblich zum Erfolg (im Sinne der Mobilisierung) beigetragen.

Zum Glück.

Antwort von U. Gellermann:

Der Unterschied: Der Krefelder Appel wurde nicht aus taktischen Motiven gegründet. #Unteilbar hat – hinter dem Anti-Rechts-Getöse – nur den Spaltungszweck. Das finde ich ziemlich eklig.


Am 02. Oktober 2018 schrieb Hanne Schwerdtfeger zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Bitte nehmen Sie mich unbedingt in Ihren Verteiler auf! Erneut erfährt man eine wichtige Info (LINKEN-Spaltung) nur von Ihnen und nirgendwo sonst. - Wissen Sie denn auch wer #Unteilbar formulierthat?

Antwort von U. Gellermann:

Leider ja: Es war Dr. Thomas Seibert, der ist Vorstandssprecher des "Institut Solidarische Moderne". Dort ist er gemeinsam mit Katja Kipping im Vorstand.

Natürlich habe ich Sie umgehend und gern in den Verteiler aufgenommen.


Am 02. Oktober 2018 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Nachdem sich die meine Erinerung an den Krefelder Appell zu Wort gemeldet hat, habe ich den "Unteilbar" Aufruf nochmals gelesen, mit meinen damaligen Augen gewissermaßen.

Jetzt finde ich ihn vollkommen in Ordnung.

Meinen Beitrag vom 29.9. hätte ich jetzt nicht mehr geschrieben. Dieser Beitrag meint eigentlich Andere.

Diese Einsicht ist auch Christel Buchingers Verdienst.

Und: Nördlich und Südlich der Ruhrautobahn wird man Menschen mit unterschiedlichen Argumenten gegen den Neoliberalismus aktivieren müssen. Das sehe ich dann anders als Christel Buchinger.

Das Einfache: Im eigenen Interesse sollten klare Mehrheiten gegen den Neoliberalismus sein.
Das Schwierige: Viele von ihnen wissen mit dem Begriff nichts anzufangen.
Die Wahrheit: Ist also immer konkret.

Haben wir heute nur noch die Wahl zwischen einem rechten und einem linken Populismus, um zu mobilisieren?

Ich denke: Ja.

Antwort von U. Gellermann:

Der gravierende Unterschied zu Krefeld: Den konkurrierenden 2. Aufruf gibt es aus parteitaktischen Gründen und sein „Kampf“ gegen Rechts ist nur Maskerade. Gut erkennbar am Verschweigen der Fluchtgründe.


Am 02. Oktober 2018 schrieb Pia Hamacher zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Es begann mit dem Vorwurf der rechten Linken gegen Wagenknecht: Sie sei "nationalistisch" weil sie offen über eine Regelung des Flüchtlingselend nachdachte. Dann wurde ihr, vom rechen Flügel der Linkspartei und der "liberalen" Öffentlichkeit, gemeinsam AfD-Nähe vorgeworfen, schließlich fuhr Ulla Jelpke in der Jungen Welt einen Frontalangriff gegen #Aufstehe als noch gar kein Text bekannt war. So schließt sch der Kreis.


Am 02. Oktober 2018 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

Luftraum statt Wohnraum

Russenfangen über der Ostsee

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Mich erinnert diese Debatte an den Krefelder Appell. Ich habe mich damals nicht damit befasst, wer den mit welchen Hintergedanken unterschrieben haben könnte oder was nicht drinsteht. Zum Glück. Ich fand das Ziel richtig und bin aktiv geworden.

Der Erfolg des Aufrufs war die aus ihm entstandene Bewegung, nicht der Aufruf selbst. Es gab einen konkurrierenden Appell, dessen Unterzeichner dann auch im Hofgarten standen, ebenso viele der Kritiker.

Heute kommt es heute darauf an, wer am Ende auf der Straße, in den Parlamenten und Gewerkschaften, in den sozialen Bewegungen gegen den Neoliberalismus aktiv wird.

Was ihn dann dahin gebracht hat, wird zwar auch wieder viele Foren beschäftigen, wäre aber irrelevant.


Am 02. Oktober 2018 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Ich seh das gar nicht als Spaltungsprozess. Die neoliberalen Karrierekräfte in der Partei "Die Linke" geben sich zu erkennen. Jede Partei macht solche Filterungssprozesse durch. Fragt mal die sPD. :D

Die "young leaders" sitzen einfach überall drin. Fragt mal die Ditfurth. :D


Am 02. Oktober 2018 schrieb Thomas Fricke zum Artikel:

Luftraum statt Wohnraum

Russenfangen über der Ostsee

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Nato-Gazetten berichteln

"Zwei Blackjacks im internationalen Luftraum.
Was sich der Russe über der Ostsee gewagt,
Das ist ja unerhört, man glaubt das ja kaum.
Seit heute Morgen aber wird zurückgejagt!"


Am 02. Oktober 2018 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Luftraum statt Wohnraum

Russenfangen über der Ostsee

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Ursula von der Leyen, derzeit Bundesministerin der Verteidigung und leibliche (Raben-)Mutter von Egmont, Johanna, Gracia, Maria Donata, Victoria, David und Sophie, war also wieder rührig. Fühlt sich dazu berufen, das ganze Transatlantika Ost gegen Unbill aus dem Osten zu verteidigen. Lauert dem von dort kommenden „Schurken“ jetzt schon über neutralen internationalen Gewässern auf. Einen guten Grund dafür, stinkig zu sein, hat sie allemal. War es doch dieser Sauhund, der ihr gerade den von ihr herbeigesehnten Ausflug nach Noch-Assad-Land vermasselt hat.

Mag ja sein, dass die Rückstufung von „Russia“ - das größte Land der Erde - von der Weltmacht zur Regionalmacht dem „amerikanischen Gemüt“ gut getan hat. Blöd nur, dass das nach dem finalen Sieg der neuen Herrenrasse gegen die ewigen Untermenschen umgehend aufgesetzte Projekt zum Bären-Drill (Ziel: Tanzbär) nicht ganz so positiv ausfiel. Kapitalismus - gut und schön, so hat sich wohl der Nachfolger vom ersten Tanzbären verlauten lassen, als der erste so Ausgebildete sich endlich die Gurgel abgesoffen und die Karre zügig in den Graben gesetzt hatte. Das hat Mütterchen Russland so nicht verdient, Russland ist Anderes gewohnt. Moskau mußte abgefackelt werden, um Bonaparte zur Kopfwende zu veranlassen. Dann bedurfte es eines großen vaterländischen Krieges auf eigener Scholle um dem zweiten Wegelagerer und germanischen Heilsbringer Herr zu werden. Und jetzt klein beigeben, Bücklinge vor dem großen Bruder und Kratzfüsse zu dessen Weltordnung? Nee, nee! Kommt überhaupt nicht in Frage, so wohl der Widerborst im Kreml!

Der Frust bei denen, die diesen Korb zur Kenntnis nehmen mußten, fiel nicht allzu groß aus. Im Gegenteil! Noch so ein Sieg wie zwischen 1989 und 1990 und für die führende Rüstungsindustrie der Welt würde es schwarz aussehen, so hieß es in einschlägigen Kreisen. Viel Feind, viel Ehr und - unstrittig - viel Profit! Spätestens der gezielte Stachel des Vorwurfs von der impotenten Regionalmacht führte also dazu, dass umsatzschädigenden Faxen ein Ende bereitet wurde. Zwischenzeitlich redet natürlich niemand mehr von Regionalmacht, wie sollte sonst eine Frau v.d.L. auch für Ruhm und Ehre ihrer Helden sorgen können?

Wie das alles wieder so hat kommen können, schlimmer als in den heißesten Kalte-Krieg-Zeiten? Nun, diejenigen, die den transatlantischen Medien und/oder der Macht um Acht trauen, die haben ihren gefestigten, unverrückbaren Glauben, ihren Gott Mammon sowie die Teufel von der Achse des Bösen. Jeder missionarische Versuch wäre Zeit- und Kraftverschwendung. Die Wenigen, die vielleicht etwas Hirn zum Hinterfragen besitzen und gewillt sind, Zeit dafür aufzubringen, denen kann ich einen Verweis liefern, warum das alles so hat kommen müssen. An alle Nicht-US-Allergiker hier der link: https://www.counterpunch.org/2018/09/28/on-ron-ridenours-pentagon-on-alert-the-russian-peace-threat/.

Die Lektüre eine wahre Freude. Weniger den Putin-Verstehern als jenen, denen der Papa oder der Opa einst die Story vom Pferd erzählte. Dass eigentlich just am 9. Mai 1945 die Operation Barbarossa 2.0 hat starten sollen. Zwei Generationen später haben sich die Kreuzzügler doch noch zusammengerauft. Und offensichtlich dürfen wir - die Bösen vom Achsen-Ende - gleich von Beginn an dabei sei. Und die Erben guter germanischer Gene wie bspw. eine Frau v.d.L. dürfen ihre Expertise voll mit einbringen. Der Endsieg? Plötzlich wieder zum Greifen nahe.


Am 01. Oktober 2018 schrieb Artur Aschmoneit zum Artikel:

LINKE Spaltung

#Unheilbar - ein Aufruf zur Kipping-Sammlung

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Da gibt es nun zwei größere linkssozialdemokratische Sammlungsbewegungen unter den Hashtags #aufstehen und #unteilbar. Berechtigt und lohnend ist es, sie anhand inhaltlicher Aussagen und der Initiatorinnen unter die Lupe zu nehmen.
Was in der rationalgalerie aber passiert, ist aufgeregtes Einsortieren in bereitstehende Körbchen mit der Aufschrift die Guten (linken? mit Wagenknecht) und die Bösen (rechten? mit Kipping).
Dabei werden zutreffend bedeutsame Leerstellen im Aufruf zu #unteilbar benannt: Akteure bleiben namenlos, ein merkwürdiges „Wir" wird beschworen, es gibt keine Distanzierung von der Verantwortung grüner und SPD-Politik. Doch auch im Aufruf von #aufstehen wird beklagt, daß „der Sozialstaat keine ausreichende Sicherheit mehr gibt“, wird das "gute Erbe der Friedens- und Entspannungspolitik Willy Brandts" beschworen.
Und ist vom Personal her #aufstehen (u.a. Antje Vollmer, Ludger Volmer, Oskar Lafontaine) wirklich glaubwürdiger für Linke als #unteilbar (u.a. Ulla Jelpke, Lutz Pfundner)? Ja, in beiden Bündnissen gibt es Personen, bei denen es schwerfällt, ehrliches Engagement für eine Bekämpfung der Ursachen der sozialen und politischen Misere zu erkennen, die aus konsequent linker Sicht nicht einfach nur „Globalisierung“ und „Neoliberalismus" lauten, sondern unterm Strich schlicht "Kapitalismus".
Das gilt es sauber zu analysieren, dabei aber nicht das Kind mit dem Bade auszuschütten. Es ist gut, wenn #aufstehen Menschen mobilisieren will, die sich bislang, angewidert von Parteien und deren Machtspielchen, politisch zurückgezogen haben. Genauso richtig ist es, wenn #unteilbar am 13.10. hoffentlich zehntausende Menschen auf die Straße bringen wird, um der rechten Stimmungsmache etwas entgegenzusetzen - so wie die Demonstrantinnen im Hambacher Forst, bei den Seebrücke-Aktionen und nicht zuletzt die streikenden Pflegedienstkolleginnen.

Antwort von U. Gellermann:

Ein „Aufruf“ von AUFSTEHEN liegt noch nicht vor. Kommt er, dann wird in der RATIONALGALERIE dazu sicher ein Artikel erscheinen. Der #Unteilbar-Aufruf spielt mit den berechtigten Ängsten vor einer weiteren Rechtsentwicklung. Er spielt. Er ist widerlich konjunkturell, mehr nicht. Alles wesentliche dazu ist bereits in der klugen Zuschrift von Christel Buchinger (s. u.) formuliert.


Am 01. Oktober 2018 schrieb Christel Buchinger zum Artikel:

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Dieser Aufruf reizt mit seiner Gutmenschelei wirklich zum Erbrechen! Aber die Kipping-Riexinger-Fraktion hat dieses breite Bündnis nicht zustande gebracht. Das ist eine Nummer zu groß für sie. Und schon gar nicht hätte sie es als Antwort auf "Aufstehen" hinbekommen. Nein, es ist eher so, dass das Schicksal ihnen in die Hände gespielt hat. Hinzu kommt: viele UnterzeichnerInnen haben des Wesen dieses Aufrufs sicher nicht durchschaut; sie wollen ein Zeichen gegen rechts setzen. In Wirklichkeit ist diese Veranstaltung aber dazu da, die Mehrheit wieder hinter das westliche Kapitalismusmodell zu versammeln. "Lasst uns den Kapitalismus verschönern!", das ist das Versprechen. Dazu braucht man Ruhe im Karton und keine Aufsteher. Für wen die Verschönerung? Für uns, den Mittelstand, die Bildungsbürgerlein, Beamten, Aufsteiger! Um die Hungerleider aus der Dritten Welt geht es nicht, sonst müsste man das System in Frage stellen und die Profiteure beim Namen nennen. Daher ist dieser Demo-Aufruf auch für was gut: er macht deutlich, wo dieser Teil der Linken hingehört: zum vom Neoliberalismus profitierenden Mittelstand, sonst würde man nicht gemeinsam mit Künast und Trittin unter einem Aufruf stehen.


Am 01. Oktober 2018 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

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Zu Herrn Schneider:
"Proletarier aller Länder vereinigt euch" hat Marx sehr diktatorisch durchgesetzt. Erst sollte es heißen, noch mit dem französischen Arbeiterverein "Bund der Gerechten" - "Alle Menschen sind Bründer" was von Marx und Engels strikt abgelehnt wurde. Quelle:www.marx200.org

Den letzten Satz nach dem Gedicht von Lutz Jagoda kann ich voll bestätigen. Den sollten sich die Linken an den Spiegel hängen. Aber leider ist es meistens so, dass die, die es nötig hätten, sich nicht angesprochen fühlen.

Antwort von U. Gellermann:

Marx begriff die Proletarier zur Recht als Mehrheit, war also sehr demokratisch.


Am 01. Oktober 2018 schrieb R. R. zum Artikel:

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Noch was zu #unteilbar,

der Aufruf geht völlig am Thema vorbei. Rassismus, Antisemitismus und Religionsfreiheit werden thematisiert.

Das eigentliche Problem jedoch ist der Kapitalismus. Und der ist auch die Ursache für die o.g. Themen. Und auch alle Weiteren.


Am 01. Oktober 2018 schrieb Marc Britz zum Artikel:

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Lieber Uli, bitte erlaube mir die Galerie zu nutzen, um angesichts der brutalen Spaltungsversuche durch Kipping und Co. einige Vorschläge an AUFSTEHEN loszuwerden. Per e-mail kommt man bei denen nämlich nicht durch...

Mit UNTEILBAR kommen alle Ur-Probleme von Aufstehen ans Tageslicht: Es war 1.) von vornherein zu erwarten dass die Neo-Liberalen Kräfte der Linkspartei das von Wagenknecht und Lafontaine unterbreitete Angebot aus den von Uli trefflich ausgeführten Gründen nicht annehmen würden. UNTEILBAR ist die unverholene Kampfansage. 2.) AUFSTEHEN hat keinen parlamentarischen ?Wirt? an den sie sich ausschliesslich und mit dem ausdrücklichen Ziel der Übernahme anhängen kann. AUFSTEHEN hat 3.) immer noch kein klares Programm und 4.) auch keine Führungskraft, die diese Rolle auch tatsächlich öffentlich und mit Nachdruck übernehmen will. Dazu kommt 5.) eine desaströse Medienpolitik.

Zu Punkten 1.) und 2.): Weil die Neo-Liberalen Kräfte in Wagenknechts und Lafontaines eigener Partei kein Interesse an der Mitarbeit zeigen und im Gegenteil sogar zur offenen Konfrontation übergehen, und weil die selben Kräfte in der SPD und bei den Grünen eine Einflussnahme höchstwahrscheinlich mit ähnlichen Mitteln zu vereiteln suchen werden, ist es dringend nötig schnellstmöglich eine EIGENE parlamentarische PARTEI zu gründen. Eile ist geboten, weil die derzeitige Regierung vor dem Kollaps steht und dann eine neue AUFSTEHEN-PARTEI zur Wahl stehen müsste. Wenn nicht, wissen wir an wen die nächste Runde geht.
Zu Punkten 3.) und 4.) AUFSTEHEN muss aufgrund der gebotenen Eile dringend aufhören da Basis-Demokratie zu spielen, wo keine nötig ist (Was nicht heissen soll, dass sie generell unnötig ist). Wagenknecht muss ihren Führungsanspruch klarmachen und endlich das Program vorstellen, welches ohnehin bereits in der Schublade liegt. Wagenknecht ist mehr als geeignet für diese Rolle. Sie ist eine der wenigen Politikerinnen, welche in der Bevölkerung aufgrund ihrer inhaltlichen Kompetenz über die Lager hinweg respektiert wird und als integer betrachtet wird.
Zu Punkt 5.) Dass die Website von UNTEILBAR rein funktional jene von AUFSTEHEN schlägt ist alleine ein Skandal. AUFSTEHEN braucht eine einfache, gut funktionierende, leicht zugängliche Medienmaschine mit grösstmöglicher Unabhängigkeit von den exklusiven, gewinnorientierten Datenkraken der US- Techgiganten. Website plus Abstimmungsapp. Fertig. Und einen limitierten Zugang. Allerdings keinen der auf der Technik beruht, sondern einen ideologisch bestimmten: Daher noch kurz etwas zum Programm: Mitgliedschaft in der Partei sollte eine eidesstattliche Erklärung zum Einverständnis über die Kernpunkte vorraussetzen. Das hat sich bei der Corbynschen Übernahme von Labour als äusserst wirksam herausgestellt. Zudem hat eine solche Erklärung eine Filterfunktion: Einflussnahme von Rechts wird zumindest ideell direkt unterbunden. Meiner Ansicht nach sollte diese Erklärung gleich die Gretchenfrage enthalten: Sag mir wie Du?s mit der NATO hältst.
Trotz aller gegenteiligen Anzeichen wünsche ich AUFSTEHEN weiterhin jenen Erfolg, den die gegenwärtige politische Situation in diesem Land eigentlich unbedingt erforderlich macht.

Antwort von U. Gellermann:

Zu befürchten ist, dass die AUFSTEHEN-Leute beratungsresistent sind. Bisher habe sie nicht nicht mal eine öffentliche Stellungnahme zu #Unteilbar abdrücken können. Mein alter Vorschlag ist: Eine Sammlungsbewegung sollte Bewegungen sammeln. Aber mit der außerparlamentarischen Opposition kennen sich leider weder Wagenknecht noch Lafontaine aus.


Am 01. Oktober 2018 schrieb Susanne Kreuzer zum Artikel:

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# Heinz Schneider
Die SPD hat bisher auf Bundesebene jedes politisches Dealangebot mit der LINKEN nicht angenommen. Historisch gesehen sogar im Gegenteil. Aber lieber spät als nie, warten wir es ab.
Außerdem muss ich mich ein wenig korrigieren: Weder unter den Erstunterzeichnern UNTEILBAR noch unter den Gründungsmitgliedern ist DIE LINKE federführend dabei gewesen, die linken Politikern sind erst später (Weitere Unterzeichner) hinzu gekommen. Und natürlich sind auch so Trittbrettfahrer wie Klaus Lederer u.a. dabei. Traurig, wie wenig linke Politik in Berlin gemacht wird.

Antwort von U. Gellermann:

Rund 20 z. T. prominente Funktionsträger der Linkspartei haben bei #Unteilbar unterschrieben. Wer Parteien kennt, der weiß, dass so etwas nicht ohne Absprache geschieht. Der Tenor des Aufrufes entspricht der seit Monaten laufenden Attacke des Kipping-Flügels gegen Frau Wagenknecht: Deren Position sei eine unsolidarische (nationalistische) Ausgrenzung der Flüchtlinge. Zufall?


Am 01. Oktober 2018 schrieb Martin Messer zum Artikel:

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@ Karin Cybulla:
Nicht nur die linken Sites sind in tiefes Schweugen zum Thema #Unteilbar verfallen. Weder Frau Wagenknecht noch Herr Lafontaine sagen ein Wort zur Konkurrenz-Initiative. Das ist geradezu unpolitisch.


Am 01. Oktober 2018 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

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@Karola Schramm
Ohne dieses verkitschte platte"Proletarier aller Länder vereinigt euch" hätte ich mich nie politisch engagiert.
Und ich meine, dass die ganze Welt vom Neoliberalismus befreit werden muss.
Ohne die unbedingte Verteidigung der nationalen Sozialstaaten gelingt das nicht.

Einig könnte ich mit Ihnen über Wolfgang Streecks Satz werden: "zu den Lehren gehört, ...das Kosmopolitismus auf Kosten der kleinen Leute selbst mit neoliberalen Drohungen nicht durchsetzbar ist, und dass man den Nationalstaat nur mit seinen Bürgern öffnen kann und nicht gegen sie."

Lassen wir doch Lutz Jahodas phantastischem letzten Satz mal in Ruhe auf uns wirken.


Am 01. Oktober 2018 schrieb Ingrid Böhm-Duwe zum Artikel:

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Da verteidigen Kipping und Co. ihre eigenen Schäfchen - sprich: Daseinsberechtigung als Etikettenschwindler - gegen die böse Sahra.

Die Zeit WIRD über kurz oder lang reif sein, dass eine neue Partei aus der Sammlungsbewegung mit und unter Wagenknecht entsteht. Denn unter Kipping und Riexinger ist die LINKE zu einem Päckchen verkommen, wo nicht drin ist, was draufsteht. Eben ein Tarnetikett!


Am 01. Oktober 2018 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

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#Susanne Kreuzer
Ich stimme Ihnen als Kommunalpolitiker im Wesentlichen zu. Nur halte ich "Aufstehen" für die wohl letzte Chance, eine Linke Hegemonie wieder zu erringen. SPD und LINKE sind ja bislang gescheitert. Ohne linke Hegemonie aber keine linke Politik.
Ohne starke Vertretunegn in den Kommunen aber kann weder linke Hegemonie erhalten noch linke Politik umfassend gestaltet werden.
Dazu sollten SPD und LINKE sich zusammenschließen. Diese Partei wäre dann in den Kommunen Ost und West verankert wie keine Andere. Wir könnten gestalten -nach dem Ende des Neoliberalismus.

Die Auseinandersetzungen in beiden Parteien sind keine Kopfgeburten der Führungen, sondern Ausdruck vorhandener Strömungen. Das muss sich neu sortieren, es braucht auch eine klar antikapitalistische Partei.


Am 01. Oktober 2018 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

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Offensichtlich ist der Flügel der Linken um Kipping und Riexinger schon seit längerem au dem Weg, den SPD und Grüne vor ihm gegangen sind. Bereits kurz nach dem Krieg begann das amerikanische und vor allem durch die CIA betriebene Projekt, die linken Kräfte Deutschlands durch Unterwanderung und gezielte Verlockungen als antikapitalistische Gefahr zu neutralisieren und sie möglichst ideologisch so umzuformen, dass sie letztendlich die transatlantischen Freiheitsvorstellungen transportieren. Nun feiert dieses Projekt gerade seinen erfolgreichen Abschluss.
Ich fand es interessant, zu beobachten wie nacheinander beinahe allen bislang als links verstandenen Inhalten in der einen oder anderen Variante das 'rechts' Etikett verpasst wurde, angefangen bei 'antisemitischer' Kritik am Finanzkapitalismus und 'nationalistischer' EU-Skepsis - inzwischen sind wir beim 'rassistischen' Sozialstaat angelangt. Wer diese Haltungen vertritt, kann die Linken also nicht mehr wählen, besagt das für den Wähler. - Wen dann, muss er sich fragen, die Rechten? Wo das doch nun alles 'rechts' sein soll ?
Ausgenommen von dieser Rechtsverschiebung verbleiben den Linken somit nur noch die Klimapolitik und das Migrationsthema. Hier dürfen sie sich weiterhin austoben, da aber das Klima eigentlich vor allem Domäne der Grünen ist, stürzen sie sich auf die Zuwanderung. Hier scheint es ihre Aufgabe zu sein, die Nazikeule ziemlich undifferenziert gegen alle Andersdenkenden zu schwingen, vor allem den Widerstand gegen die vom Kapital gewünschte künftige Migrationspolitik unten zu halten, indem sie ihn pauschal als 'rassistisch' diffamieren, und dann diese Rassismuskeule auch auf andere dem Establishment unerwünschte Opposition ideologisch auszudehnen.
Natürlich sind sich nicht alle Parteimitglieder dieser versteckten Agenda bewusst und wollen es vermutlich auch lieber nicht wahrhaben, aber die leitenden Personen müssen es wissen, das ist anders kaum vorstellbar. Sie betreiben die Abschaffung der Demokratie von links, 'extra für Linke', die mit Parolen von AfD und Konservativen für mehr Überwachung und Kontrolle nicht zu gewinnen sind.
Ihr reichlich verteiltes Stigma ist nicht 'Radikal-Muslim' und 'Migrantenschmarotzer', sondern 'Nazi', was den Vorteil hat, das man praktisch alle Abweichler vom 'alternativlosen einzig richtigen Weg' damit aus der Gesellschaft stoßen kann, da ein Hinterfragen einen bereits der Zugehörigkeit verdächtig macht. Gute alte Inquisition...
Dies hat zur logischen Folge, dass die Bedrohung und Abschaffung der Meinungsfreiheit derzeit von 'links' - hier vom Mainstream nicht zu trennen - ausgeht und nicht von rechts. Linke, die gegen die Berufsverbote der 7oer und alle Zensur in Scharen auf die Straße geeilt wären, schauen dieser wirklich sehr alarmierenden fortschreitenden Beseitigung demokratischer Grundrechte mit auffälligem Desinteresse zu. Eine Gefahr wird in der Bedrohung der Meinungsfreiheit von den meisten Linken nicht gesehen - es geht ja vermeintlich 'nur gegen Rechte' und die protestieren dann natürlich.
Einen Heiko Maas ließ man gelassen gewähren, Auftrittsverbote gegen 'Ketzer' wie Daniele Ganser unterstützt man sogar. Wie ist solche Dummheit und Blindheit möglich?
Linke haben, vielleicht als DDR-Erbe, ganz unübersehbar ein demokratisches Defizit mit dem sie sich dringlichst auseinandersetzen sollten.

Antwort von U. Gellermann:

Die DDR wurde von Menschen gegründet, die aus den Konzentrationslägern der Nazis oder aus dem Exil kamen. Hier lag ihr demokratisches Erbe. - Spätestens nach der Vereinigung der WASG mit der PDS zur Partei Die Linke ist sie nicht mehr auf eine Ost-Partei zu reduzieren.

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