Leserbriefe

Leser-Kommentare im Monat Oktober 2019
 

Am 21. Oktober 2019 schrieb Klaus Madersbacher zum Artikel:

EURO-Balkan

EU zerbricht und will doch größer werden

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Dem neuesten Träger des Nobelpreises für Literatur wird von allen möglichen Seiten vorgeworfen, angesichts des NATO-Überfalls Partei für Serbien genommen zu haben. Ungeachtet der unbestrittenen Qualität seines literarischen Schaffens sei das der Grund dafür, dass er den Nobelpreis erst jetzt bekommen hat. Ein stramm westlich-humanistisch orientierter Teil der Journaille vertritt überhaupt die Ansicht, dass jemand wie Peter Handke sich mit seiner Grabrede für Slobodan Milosevic eine derartige Ehrung für alle Zeiten verscherzt haben sollte.

Das zeigt, dass das derzeit bei uns vorherrschende Geschichtsbild der von der Propaganda der NATO/des Westens vermittelten Erzählung entspricht. Nachdem diese Erzählung/dieses Narrativ von den Massenmedien und zu deren unverzeihlicher Schande auch von vielen "Qualitäzmedien", "Kultursendern" etc. lang und breit ausgewalzt und verbreitet worden ist, braucht man sich darüber nicht zu wundern.

Ein unverdächtiger Zeitzeuge, nämlich der Ankläger beim Nürnberger Prozess gegen die Naziführer Walter Rockler lässt keinen Zweifel aufkommen über die Natur des Angriffs der NATO auf Jugoslawien und stellt diesen auf die gleiche Stufe wie den Angriff Nazideutschlands auf Polen. Übrigens nicht geheim, sondern in einem Leserbrief an die Chicago Tribune am 23. Mai 1999, der natürlich nur über bestimmte Websites weiterverbreitet wurde, während die Allgemeinheit von dem Geplärr eines Jamie Shea zugedröhnt wurde.

Nun, wahrscheinlich haben die meisten von denen, die jetzt großspurig über Peter Handke herziehen, keine Ahnung von dem, was sich in Jugoslawien tatsächlich abgespielt hat.

Daran wird sich wahrscheinlich nicht viel ändern, da sie auch weiterhin auf ihrem "Wissensstand" beharren bzw. kaum dazu kommen werden, diesen zu hinterfragen. Sie werden also weiterhin mit ihrem Schmutz vermeintlich gegen Peter Handke herumschmeißen und nicht mitbekommen, dass sie in Wirklichkeit sich selbst und ihre sogenannten humanistischen Werte beschmutzen, die nix anderes sind als ein billiger Propagandaschmäh.

Als "Arschlöcher" hat Peter Handke sie mehrmals bezeichnet. Wie sonst sollte man Menschen bezeichnen, die der Öffentlichkeit, die zu informieren sie berufen sind, auf Zuruf jeden beliebigen Dreck servieren?

(Walter Rocklers Leserbrief gibt´s auf www.antikrieg.com)


Am 21. Oktober 2019 schrieb Guenther Mann zum Artikel:

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@altes fachbuch: Tito wollte nicht nur Albanien nicht, er wollte auch deutschland nicht. Er wollte nicht einmal deutsche Yugoslawen. In der von Tito mit initiierten bewegung blockfreier staaten war keines der beiden deutschländer vertreten oder eingeladen worden.

Antwort von U. Gellermann:

Die beiden Deutschländer waren auch keineswegs blockfrei.


Am 21. Oktober 2019 schrieb Marc Britz zum Artikel:

EURO-Balkan

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Lernfrage@ Hannah Fleiss

"denn gerade in den Balkanländern gibt es immer noch ein kommunistisches
Potential"

Wen meinen Sie damit? Wo machen Sie das aus?

In Albanien z.B. sehe ich einerseits eher grosses Interesse an der Wiederbelebung der mittelalterlichen Stammesregeln (Kanun) inklusive Ehrenmord bzw. Familienkrieg und andererseits grosse Aufgeschlossenheit gegnueber der Missionierung durch US-amerikanische evangelikale Christen.


Am 21. Oktober 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

EURO-Balkan

EU zerbricht und will doch größer werden

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nicht mal tito wollte albanien. und stalin nicht tito's jugoslawien:) gallische dörfer auf dem balkan!
l. neesen killte sich wiederholt 69 hours durch albanische clans und rottete dörfer aus, um (natürlich) sein mädchen vor albanischen kriminellen zu retten;)
herzlichen glückwunsch zu dieser idiotischen erweiterung!! aber bevor sich albanien mit chinesischer zahnpasta pflegt, lieber noch mehr einwanderung und heimgeholte kriminalität;) übrigens sind die gar nicht so egomanisch und lassen dem dt. finanzamt schon so einiges zukommen. das problem bleibt doch, dass deren "geschäfts"bereiche vom dt. gesetzgeber liberalisiert wurden
und die "nebenwirkungen" wegen dem kampf gegen den "terror" (ohne dem rechten) für pillepalle keine ressourcen lässt;)
andererseits ist made in germany doch auch schon chinesisch, und lt. artikel bauen die jetzt auch noch die infrastruktur aus? komische welt.
kommt mir vor, der westen besetzt die claims, lässt sie aber von china sanieren,
um dann mit intakter infrastruktur (gibt schöne strände in albanien) dem chinesen zu sagen: du kommst hier net rein:) begleitet mit waffengeklirr und einem blinzeln in beiden augen: win-win!
schweizer fussballer feiern den aufstieg großalbaniens, die türkischen dürfen das (zu recht) für ihr land nicht! kosovaren leben in einem (nicht anerkannten) "staat, für rojava und die krim oder katalonien oder palästina geht das nicht. die würfeln eben schlecht!
manchmal versteht man die afd-wähler!

Antwort von U. Gellermann:

Was der Film “Be taken by Albania” mit dem Artikel zu tun hat bleibt unerfindlich.


Am 21. Oktober 2019 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

EURO-Balkan

EU zerbricht und will doch größer werden

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PATIENTENBLATT EUROPA

Die EU ist krank und siecht dahin.
Die Zeichen stehn auf Sterben.
Das Fehlkonstrukt lag von Beginn
An auf kassiern und erben.

Drum sei hiermit verkündet,
Geschrieben und begründet:
Nur Nehmen und nichts Geben,
Ist Gift für jedes Leben!


Am 21. Oktober 2019 schrieb Guenther Mann zum Artikel:

EURO-Balkan

EU zerbricht und will doch größer werden

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obwohl eine zuschrift, die nicht mit einem Uli-Gellermann -lob beginnt, kaum chancen auf veröffentlichung hat, wage ich es meinem entsetzen zu ausdruckverleihen.
entsetzen ob der an hochmut grenzenden überheblichkeit sogenannter westlicher kommentatoren und beurteiler.
erinnerung an solchige: im balkanösen zustand von heute war das territorium des heutigen deutschlands ++ bis vor knapp 150 jahren: dutzende warlords, die sich jahrhundertelang gegenseitig bekriegten und zeitweilig 50% der bevölkerung auslöschten.
wir alle sind vom balkan nur 150 Jahre weit entfernt!


Am 21. Oktober 2019 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

EURO-Balkan

EU zerbricht und will doch größer werden

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Der MMS denkt nach, ob er den U. Gellermann bittet Kurse in Sachen Journalismus anzubieten. Mal sehen wann eine Anfrage den Galeristen erreichen wird.
Journalismus vom Allerfeinsten.
Die EU ist ein Konstrukt der herrschenden Klassen: Reaktionär, militaristisch, unsozial. Die Völker sind der Spielball der Herrschenden in den Händen, wo sie wie Knetgummi bearbeitet werden.
Kapital braucht Armut die es selber produziert. Es braucht die soziale Verzweiflung, das üble Konkurrenzdenken, die Illusionen, die es mit den künstlich erzeugten Bedürfnissen schafft um echte menschliche Bedürfnisse, nach Miteinander, nach Nähe, nach Entwicklung und gesellschaftichem Fortschritt der der Gesamtgesellschaft zugute kommt möglichst im Keim zu ersticken.
Perspektiven für die genannten Länder sind gleich null. Sie werden geknebelt, haben zu spuren und sind in einem hohen Maße von der EU abhängig, wenn es um ihr Weh und Ach im Land geht, also um die Lebenswirkichkeit der Menschen. "Man kann den Fluß nicht anschieben" und man kann den unterschiedlichen Stand der Produktionsmittel in den EU Ländern nicht gleichschalten. Die EU kann keine Perspektive haben, außer mit dem Gewaltmonool, der Unterdrückung und des Blut vergießens der Völker. Ihnen ist alles zuzutrauen um ihr Machtgefüge, koste es was es wolle zu erweitern. Sie kommt aus den Tiefen der Geschichte der Reaktion schmeißt sich ein Mäntelchen über und vergisst dabei, dass nicht alle völlig verblödet sind. Ein sehr guter Artikel !
Danke für die ERwähnung Peter Handkes, dessen Buch "Der kurze Weg zum langen Abschied" unvergessen bleibt. Eine gute Wahl die Preisverleihung. Nur, wie ist es möglich, dass unsere links-liberalen-grünen Moralapostel nicht gefragt wurden, ob sie denn mit der Vergabe des Preises an Handke einverstanden sind. Die Presse- und Meinugsfreiheit, wie auch die Freiheit der Kunst sind lange in Gefahr. Preise für Künstler, die sich beispielsweise der BDS (Roger Waters) anschließen werden kurzfristig wegen "Antsemitismus" ausgesetzt. Für einen syrischen Künstler in Aachen, mit der Begründung, dass er den Kunstpreis nicht erhält, weil er sich nicht ausreichend von der BDS distanziert. Dass ist Zensur in seiner übelsten Form. Mich erinnert das an die faschistischen Zeiten in unserem Land.
Ausgerechnet von der taz, dem Grünen Käseblatt saust mal wieder die moralische Keule auf die Köpfe derer, die sich erlauben zu Hinterfragen, Nachzudenken, zu Relektieren und sich auch noch den Luxus in dieser Quark schreibenden Republik zu erlauben, selbstständig zu denken und auch noch zu bewerten.
Arme, mickrige grüne Pusteblume.
Ihr Doppelmoralisten und elenden Heuchler ! Göring die Luther Hure. Gut zu wissen, wer nach 1989 bei den gestrigen GRÜNEN gelandet ist.
Geht endlich in eure Dreckssecke, wo ihr erkennen könnt, dass noch zu Beginn der achziger Jahre Teile der GRÜNEN Sexualität mit Kindern verharmlost haben, vorausgesetzt sie findet ohne Gewalt statt. Selbstbestimmung für Alle. Eine unerträgliche Auffassung.
Für glasklare Analysen waren und sind die GRÜNEN nicht bekannt.
Unfassbar, dass es Wissenschaftler gegeben hat, wie die Sexualforscher Rüdiger Lautmann und Helmut Kentler, die die Anliegen der GRÜNEN unterstützen
Dass Kinder sich in Macht- und Abhängigkeitsverhätnissen zu den Erwachsenen grundsätzlich befinden, wobei es den Erwachsenen dadurch möglich ist die Fähigigkeit der Manipulation für ihre ureigensten Interessen einzusetzen fand keine Berücksichtigung.
Cohn-Bendit sah sich ständig von kleinen, flirtenden Mädchen umgeben, schreibt er in seinem Buch des Titel mir entfallen ist. Der grüne Narzisst beschreibt, wie es sich anfühlte, wenn Kinder an seinem Hosenlatz spielten und was sich dann in seiner Latzhose abspielte, dass war ihm wichtig.
Lungert der nicht im heutigen EU Parlament für die Grünen rum ?
Scharf angegriffen wurde Lautmanns Standpunkt von G. Amendt (Sozialwissenschaftler) der Lautmann zu recht vorwarf, die Leiden der Kinder völlig außer Betracht zu lassen.-
Sollen sich die, die das vertreten haben, vielleicht es noch heute insgeheim tun mit all denen sprechen, deren Leid lebenslänglich ist, die unter Schlafstörungen, unter Ängsten leiden, weil die Wunden nicht wirklich heilen können. Diese verletzten Menschen haben einen Vertrag mit der Zeit geschlossen....Allerdings stellen sie die berechtigte Frage: "Wie lang ist Zeit.?
Mit den Ereignissen leben lernen mehr geht nicht sagen die die es erleiden mussten.


Am 21. Oktober 2019 schrieb Hanna Fleiss zum Artikel:

EURO-Balkan

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Und ist das Ländle noch so klein, man kann Profit aus ihm herausholen. Nebenbei erspart man sich Umwege beim Transport von Kriegsgerät Richtung Russlands Grenzen - vorerst. Damit es klappt, wenn "es losgeht". Aber recht haben Sie, Ulli Gellermann, diese Beitritte nützen weder den Menschen Albaniens noch Nordmazedoniens, sondern allein der EU, die zudem noch Kanonenfutter für ihre Kriege dazubekommen würde. Man kann mit Fug und Recht von einer Milchmädchenrechnung reden, denn gerade in den Balkanländern gibt es immer noch ein kommunistisches
Potential, das natürlich durch einen Beitritt des Landes zur EU gleich mitentsorgt werden soll angesichts der Herrlichkeit des EU-Paradieses.

Peter Handke hat nicht nur geredet und geschrieben, er hat gehandelt. Das verzeihen ihm die Presstituierten der Sudelmedien nicht. Er hat gewusst, was er tat, welche Folgen ihm seine Stellungnahme zu Serbien und ganz besonders zu Milosevic einbringen würde. Die dann auch prompt eingetroffen sind. Ein aufrechter Mensch, auf den der ganze geballte Hass und Dreck des Westens geworfen wird. Ihm wurde ja schon mal ein Literaturpreis rückwirkend aberkannt wegen seiner Haltung zum Jugoslawienkrieg der NATO. Und jetzt die neuerlichen schmutzigen Anwürfe. Sogar Elfriede Jellinek, die nicht seine politische Freundin ist, hat ihn im Namen des freien Wortes unterstützt, und das will was heißen. Wer wie Handke von der Meute in den Dreck gezogen wurde, weiß diese Unterstützung zu würdigen. Die Geschichte wird ihn bestätigen.


Am 21. Oktober 2019 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

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"Die EU will mit einem neuen Anlauf bei der Erweiterung auf dem Westbalkan auch dem wachsenden Einfluss Russlands und Chinas in der Region entgegenwirken."

Die Parallel zur Einhegung Russlands durch das NAhTOd-Vorrücken nach Osten ist offensichtlich. und damit ist auch klar, dass "Europa", EU, nichts mit dieser Entwicklung zu tun hat, also im Sinne des Verfolgens von eigenen Interessen.
Es ist pure US-Interessenpolitik die in allen höheren politischen Gremien der westlichen Welt exekutiert wird.

Die EU ist ein Appendix der USA , und die USA ist ein Appendix des MIK und der Milliardärsclique, die diese Welt beherrschen.


Am 21. Oktober 2019 schrieb Marc Britz zum Artikel:

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Ein hervorragender Artikel, der in Thematik und Einsicht in Deutschland seinesgleichen vergeblich suchen wird. Zur Bilanz der Bananenrepubliken Albanien und Nord-Mazedonien wäre allerdings noch der dort grassierende aggressive Chauvinismus hinzuzufügen. Beide Länder hegen nicht unbeträchtliche Gebietsansprüche an ihre zum Teil bereits zur EU gehörenden Nachbarländer: Albanien würde sich gern den Kosovo einverleiben und beansprucht Gebiete in Nord-Mazedonien sowie die griechische Region Eipiros. Nord-Mazedonien hätte gern die griechische Region Mazedonien mitsamt der zweitgrößten Stadt Griechenlands, Thessaloniki. Letzterer Anspruch hat es besonders in sich, da er auch durch die von den US-Amerikanern kürzlich durchgesetzte Namensänderung von F.Y.R.O.M auf Nord-Mazedonien befeuert wird. Denn wo es ein „Nord“ gibt, muss es in der Fantasie Skopjes auch ein „Süd" geben, in dem es irgendwelche imaginierten "Brüder" zu befreien gilt. Es handelt sich bei diesem US-Streich also um einen prima Schalthebel auf Krieg - wann immer der nächste Balkankonflikt wieder politisch opportun ist. Dass sich die EU diesem Spiel mitverschrieben hat, war zwar zu erwarten, stellt aber in den Augen der von der EU ohnehin schon gebeutelten Griechen einen weiteren Verrat an ihrer Souveränität dar.


Am 21. Oktober 2019 schrieb Carsten Hanke zum Artikel:

EURO-Balkan

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In der Tat hat Herr Gellermann Recht mit seinen Artikel. Ergänzend sei nur erwähnt, dass diese Staaten nicht nur wegen ihrer wirtschaftlichen Schwäche für die künftige EU- und Nato Politik billige Erfüllungsgehilfen sein werden, es geht hier auch um geostrategische Vormachtstellung. Man bedenke, dass mit der Seidenstraße, die China mit weiteren Staaten wieder entwickeln will, die Vormachtstellung der EU und Nato schwindet und die Anreinerstaaten wirtschaftliche Alternativen dann besitzen könnten. Hinzu kommt noch, wenn Russland und China in diesen Ländern produziert, mögliche Embargopolitik des Westens gegenüber Russland und China gar nicht zur Wirkung kommen.
Letztendlich fatal wird die Situation der überwiegend armen Bevölkerung sein, da durch westliche Fremdherrschaft der soziale Wohlstand dort kaum eintreten wird. Diese Politik des Westens ist das neue Kolonialzeitalter des 21.Jahrhundert.


Am 21. Oktober 2019 schrieb Marie Bergamnn zum Artikel:

EURO-Balkan

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Die EU ist ein Instrument der NATO. Und die NATO it ein Instrument für den Krieg. Das bestätig dieser Artikel erneut.


Am 21. Oktober 2019 schrieb Frieder Hasenkamp zum Artikel:

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Sahra Wagenknecht: „Diese EU ist krank und stirbt”. Wo sie Recht hat, hat sie Recht. Liest sie auch auch RATIONALGALERIE?


Am 20. Oktober 2019 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Endlich echte Nachrichten

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Seit 1990 beobachte ich eine kontinuierliche Verdrehung der veröffentlichten Fakten. Jede Zumutung für`s Volk wird schöngeredet. Hier: nicht die Verlegung der Truppen an die russische Grenze ist geplant, nein, ein Test der Straßen- und Brückenbelastbarkeit. Was schert uns das Geschwätz der UNO-Charta. Wir werden doch den Sultan vom Bosporus nicht kritisieren, der ist uns doch viel zu nützlich gegen wen auch immer. Und hält er nicht auch die Krise im Nahen Osten am Köcheln? Oder war das jemand anderes? Egal, unsere Oberen werden es schon wissen. Nur Putin ist immer der Böse. Der beeinflusst jetzt schon den US-Wahlkampf. Noch etwas Aktuelles zur Schönrederei: weil wir für eine wachsende Bevölkerung nicht genügend Wohnraum haben, wird jetzt eine Kampagne gestartet, die die Alten aus Isolation und Einsamkeit erlösen soll. Man bildet einfach Wohnkommunen in den viel zu großen Wohnungen der Senioren. Ist das nicht human? Was sind wir doch für gute Menschen. Wer nicht mitmacht hat zu recht ein schlechtes Gewissen.
Danke auch für den Beitrag zu Andi Scheuer, dem ist nichts hinzuzufügen.


Am 18. Oktober 2019 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Endlich echte Nachrichten

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VIERZEILER
ZUR BESTÄNDIGKEIT
WELTLICHEN ÜBELS

Das Meinungsmonopol in Hamburg lacht,
Fakten widersprechend, anziehend hässlich.
Das Perpetuum mobile "Macht um acht"
Sündigt verlässlich..


Am 18. Oktober 2019 schrieb Elke Zwinge zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Wenn eine breitere Protest-Bewegung entsteht, eine Dynamik wie die von FFF sich entwickelt, freue ich mich, weil sie ein tatsächlich enorm wichtiges existierendes Problem anspricht und sich vehement für Veränderung erkannter Mißstände einsetzt. Und dazu noch einen globalen Horizont hat. Dass die FFF nicht im ungeschützten gesellschaftlichen Raum agieren, dass sie selbst gewissermaßen Eingebettete in unserer Gesellschaft sind, welche wahrlich nicht viel zur Aufklärung der Zerstörung von Mensch und Umwelt beiträgt, muss uns doch klar sein, dass ganz unterschiedliche Kenntnisse und gesellschaftspolitische Positionen bei einem sich aufmachenden Widerstand vorliegen. Wie kommen manche dazu, Vorwürfe zu machen, was die Bewegung (die ja keine homogene sein kann) oder Greta alles an Erkenntnissen antikapitalistischer und/oder wissenschaftlicher Grundlagen NICHT berücksichtigt? Ich empfinde es als überheblich, wenn eine ausschließlich kritische "Analyse" (die auch mit falschen Fakten oder unbewiesenen Schlussfolgerungen hantiert) notwendiges gemeinsames Handeln negiert. Vor lauter Sorge um mißbrauchte oder fern gesteuerte Jugendliche wird das "Potential" dieser Klimabewegung nicht wahrgenommen. Eine Bewegung, die spürt und weiß, wieviel in unserer Gesellschaft falsch läuft, die durchaus einen Blick über den Tellerrand wirft. Auch wenn sich unter ihnen einige sträuben mögen, sich mit Zerstörung durch Krieg und Militär, durch Cyberwaffen, Uran-Munition, agent orange und vieles mehr zu befassen, ist das doch erst einmal zu akzeptieren. Erkenntnisse kommen nicht von heute auf morgen, gerade dann sind sie erschwert, wenn sie brisant werden, so dass medial schnell gegengesteuert wird.
Die komplexe Realtät, nicht Fiktion einer Zerstörung von Mensch und Umwelt, die Verseuchung von Wasser, Erde, Luft zu erfasssen und auch zu ertragen, ist nicht einfach! Nicht für 99%, aber auch nicht für 1%, wenn die Profitmaximierung darunter leidet.

Immerhin weit verbreitet ist die Einsicht, dass etwas nicht stimmt, auch dass die Konzerne/Multikonzerne einen großen Anteil daran haben. Ist Zorn darüber nicht angebracht? Gerade bei Jugendlichen ein begrüßenswertes Privileg! Bei allen vorgebrachten Kenntnissen/Vermutungen seitens vieler Kommentatoren betreffend der hinter der Bewegung stehenden Interessen wie Soros, Otpor, die es ja tatsächlich gibt und die nie ruhen werden, möchte ich jedoch fragen: kapitulieren wir davor? Ich empfinde die Herangehensweise von Uli Gellermann, D. Pohlmann, Siera, H.Kopp, B.Queck, M. Leo, J. Becker und alle anderen, die die widerständige Potenz der FFF begrüßen, positiv damit umgehen als die mutigste und engagierteste angesichts der vielen Zweifler bei den Linken. Festzustellen ist, dass bisher auch diejenigen mit gestärkt werden, die seit Jahren in einzelnen Umweltbereichen kenntnisreich arbeiten und in der augenblicklichen Dynamik mehr zu Wort kommen.
Wie lange und in welcher Form die Bewegung sich hält und wächst, hängt auch von uns ab (bin in der Friedensbewegung). Attac hatte anfänglich auch viel Aufmerksankeit, auch Occupy. Lassen wir all die jungen und dazu gesellten alten Widerständler nicht allein und nicht auf der Strecke und nicht gekauft von neoliberalem embedded. Wer anfängt zu leben und zu kämpfen gegen den Strom, verdient sich die ersten Sporen. Es gibt ganz erfahrene KämpferInnen. Siera hat einige genannt. Nicht spalten lassen angesichts des objektiv wirklich dramatischen Zustandes der Welt. FFF, auch Greta und Entourage haben eine Dynamik los getreten innerhalb einer widersprüchigen Gesellschaft, die Widersprüche aller Art erzeugt. Gut so! Nur in Bewegungen kann es ja vorwärts gehen.


Am 18. Oktober 2019 schrieb Albrecht Ludloff zum Artikel:

Endlich echte Nachrichten

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Lieber Herr Gellermann,

wie gut, dass Sie den Finger in die Wunde legen, die diese gewissenlosen Betrüger, die sich "Redakteure" oder "Journalisten" nennen, immer weiter aufreißen. Bzw. diesen UN-Charta- und grundgesetzwidrigen gefährlichen Unsinn öffentlich analysieren, der dem lieben, von der Arbeit oder auch vom Nichtstun oder von der Reizüberflutung müden Publikum immer wieder eingetrichtert wird.

In der gestrigen heute-Sendung um 19 Uhr ging es diesbezüglich ebenfalls hoch her: Ab ca. Minute 10. wird von der Moderatorin eingeleitet, die Stadt Kobane sei - nachdem dort Amis und Kurden erfolgreich den IS bekämpft hätten - wieder "zum Brennpunkt" geworden: Syrische Regierungstruppen (immerhin!) hätten dort "Stellung bezogen" (zu sehen waren recht frohgelaunte Kämpfer in Bussen). Dann die Frage an den Korrespondenten in der Nachbarstadt Suruc, was dies für Kobane bedeute. Der blies nach meiner Wahrnehmung die Sache nicht noch weiter auf, von "Brennpunkt" keine Rede. Er meinte sogar, dieser Vorgang sei "wohl" (auf RT oder junger Welt z.B. hätte er sich Gewissheit verschaffen können) zwischen Kurden und der Regierungsarmee vereinbart worden. Das ist doch wohl ein Beitrag zur Stabilität, oder? Wieso "wieder ein Brennpunkt"?? Nebenbei: Die Kurden (sie halte ich in erster Linie für Opfer willkürlicher kolonialer Grenzziehung) haben der Staatsmacht (auch ihren russischen Helfern) teils übelst mitgespielt - trotzdem behaupte ich, dass das ganze nicht ohne die berühmte russische Diplomatie derart schnell hätte vereinbart werden können. Wenn wir die Russen nicht hätten!
Aber: keinerlei Erwähnung im zweiten deutschen Staatsmedium!

Um dann noch etwas vom brennenden Punkt auf der Landkarte zu retten, wird zum Schluss der Hinweis nicht vergessen, dass das Interview "aus Sicherheitsgründen" schon am Nachmittag aufgezeichnet worden sei. Ich habe das ZDF gefragt, worin diese bestehen - fällt vielleicht laufend der Strom aus, oder ist das Auto des Reporters nicht verkehrssicher?

Für mich halten unsere Experten das ganze Ding am Köcheln, um damit den Bündnisfall rechtfertigen zu können. Passt super zu "Erdogan braucht Erfolg", um "glaubwürdig" zu sein. Schweinebacken!

Ein Gutes hat dieses schlimme Leidenstheater vielleicht doch: Die Kurden werden wohl nicht wieder so schnell die Amis für ihre Klassenbrüder halten...

Antwort von U. Gellermann:

Zu einem zusätzlichen Thema ZDF fehlt die Kraft.


Am 18. Oktober 2019 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

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Sehr geehrter Gellermann,

vielen Dank für diese ausgezeichnete "Macht vor acht"- Ausgabe.Was mich umtreibt, ist die Frage: Was macht eigentlich unsere "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte"? Vor zwei bis drei Jahren waren unsere ÖR Medien jeden Tag voll mit den sog. "Meldungen" dieser Einmann-Show. Oder unsere "Weiss-Helme". Kommen die erst wieder wenn Assad bei dem türkischen Angriff wieder "Giftgas" einsetzt und die fehlenden Beweise hervor gezaubert werden müssen. Eventuell für den Nato- Verteidigungsfall.


Am 17. Oktober 2019 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Endlich echte Nachrichten

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Lieber Uli Gellermann,

es geht m.E. noch viel krasser. Jetzt wird die Tagesschau-Redaktion nämlich von Sorge umgetrieben. Von Sorge um den Eintritt des NATO-Bündnisfalls. Wann müßte der "streng genommen" ausgerufen werden? Wenn die syrische Armee mit "Militärangriffen" auf die "türkische Offensive" reagiert. Nun will ich mich mal gar nicht an der Begriffswelt aufhalten, kein Wort von Krieg und Aggression. Daß aber hier https://www.tagesschau.de/ausland/tuerkei-syrien-nato-105.html der luxemburgische Außenminister Asselborn kommentarlos zitiert wird, wenn er syrische Verteidigungsmaßnahmen als einen Angriff auf die Türkei verbunden mit der Pflicht zum "...Einspringen, um der Türkei zu helfen." bezeichnet, das schlägt dem Faß die Krone ins Gesicht. Da bezeichnet ein hochrangiger EU-Politiker die Verteidigungsmaßnahmen eines von einem NATO-Mitglied mit Krieg überzogenen Staates als Angriff auf dieses NATO-Mitglied und unsere Staatsmedien wiederholen das ohne auch nur andeutungsweise darauf hinzuweisen, daß es sich hier um eine Perversion des Völkerrechts handelt und die geheuchelte Sorge auf eben dieser Perversion beruht! Statt dessen wird dem deutschen Michel dadurch suggeriert, daß wenn dieser herbeibesorgte Bündnisfall ausgerufen werden sollte, daß wir dann eben marschieren müßten. Wie grauenvoll.


Am 17. Oktober 2019 schrieb Ullrike Spurgat zum Artikel:

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Es ist zum Verzweifeln was in Syrien geschieht. Der Galerist versteht sicherlich, dass es ein dringendes Bedürfnis ist laut zu schreien: Hört endlich auf völkerrechtswidrigen Kriege nicht als zu benennen, was sie sind, es ist Abschlachten von Menschen, ihren Hoffnungen und ihren Träumen. Hört auf mit eurer verfluchten Doppelmoral, mit eurem Schönreden, mit euren Manipulationen, mit eurem Vorenthalten wichtiger Informationen die es es einem erlauben könnten sich positionieren zu können.
Schickt eure lächerlichen Psychologen und Marketing "Experten" in die Wüste. Schließt die Seminare in denen der unbedarfte Nachwuchs lernen soll wie man Lügen als Wahrheit in die Wohnzimmer der Republik träufelt. Sagt endlich was ist, denn das ist euer Auftrag. Sprecht von Völkermord, von Kriegsverbrechen, von Vergewaltigen, von Hunger, Not und Elend. Erdogan ist ein Kriegsverbrecher, wie Trump auch einer ist. Für diese Leute gelten keine Reglen. Dass Faustrecht, dass Recht des Stärkeren, die Wildwest Mentalität, dass Rumschubsen der Völker, deren Selbstbestimmung und deren natürliche Bestimmung immer mit Leben, mit Fortschritt, mit Solidarität und Zusammenhalt zu tun hat soll darf nicht zur Blüte kommen. Genau darum geht es, dieses im Keim wieder und wieder ersticken zu wollen, denn da liegt die Kraft, der Mut die Geschicke in die eigenen Hände nehmen zu wollen; eine grauenvolle Vostellung für die Herrschenden in der Welt, doch es wird nicht aufzuhalten sein, denn die Widersprüche im Kapitalismus spitzen sich zu und damit werden wieder Kräfte neu mobiliert , die den Kampf aufnehmen, den Kampf der lange Zeit auf der Erscheinigungsebene als verloren galt.

Die Kurden haben, wie die Palästinenser das Recht auf Selbstbestimmung.
Die weichgekochte Bundesregierung hat dahingehend interveniert, dass die EU kein Waffenembargo gegen den türkischen Kriegsverbrecher verhängt. Trump erklärt die PKK für gefährlicher als den IS. Womit man wieder bei der Totalitarismus- und Extremismus Doktrin landet. Kurt Schumacher sPD und Hannah Arendt haben die Saat zum Aufgehen in jedweder Hinsicht befördert.
So ist es eine Wohltat der MACHT UM ACHT regelmäßig mit großem Interesse zu folgen.

Tja, ihr Redakteure, Moderatoren in der Tagesschau-Stube in euren Designer Kostümchen und Anzügen, perfekt geschminkt und egal wie, die Haare sitzen (Drei Wetter taft), die seelenlose, zynische und eiskalte Worthülsen ablsondern. Den Opfern der Kriege in Syrien, dem am am Boden liegenden und verbluteten Jemen denen ihr die menschliche Würde der Unversehrtheit, die das GG einfordert verweigert. Keine Waffen in Kriegsgebiete. Wie immer, die Verträge wurden natürlich so verfasst, dass alte Verträge, die munter weitere Lieferungen zulassen davon nicht betroffen sein werden. Sie lügen, bis die Schwarte kracht. Kein Rüstungskonzern der Welt lässt sich Profite entgehen. Also bleibt es bei neuen Verträgen, um die es eigentlich garnicht geht. Unwichtiges wird dahingehend bearbeitet, lackiert, mit Glitzer besprüht, bis das "Glitzer" als Leoparden Panzer in Syrien einfällt. Gibt es noch einen Spiegel, in den ihr schauen könnt, ohne euch vor dem, was ihr dort seht zu ekeln und zu erstarren angesichts der Straßen voller Blut, der leblosen Körper von Mitmenschen, die jedes Recht der Welt auf Leben hatten, denn das Recht auf Leben ist unteilbar und unverhandelbar. Ihr macht euch mit strafbar, weil ihr es besser wissen müsst. Klar werdet ihr in letzter Konsequenz so "argumentieren," dass wir euren "Nachrichten" ja nicht glauben brauchen, Sozusagen als freie Meinungsäußerung "verkauft."
Die mutige "kleine" GALERIE mit ihrem fleißigen Herausgeber leuchtet wie ein Stern am Medienhimmel und verdient zu recht jede Unterstützung und jede Menge Leser.
Die MACHT UM ACHT, sauber recheriert und aufklärend. David gegen Goliath.
Zu unterstützen in jeder Hinsicht.

Solidarität mit dem kurdischen Volk, mit dem palästinensischen Volk, mit dem sterbenden Jemen, mit all den Völkern, die selbstbestimmt leben wollen.
Raus der NATO und raus auf die Straßen in der Republik.
ES lebe die Internationale Solidarität !


Am 17. Oktober 2019 schrieb P. K. zum Artikel:

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Da die Türkei NATO-Mitglied ist und ihre Berichterstattung sich gegen die NATO richtet, ist ihre Skepsis über die türkische Politik durchaus verständlich. Bereits bei KenFMs Interview mit Michael Meyen (,,Die Kurden") haben einige Zuschauer kritisiert, dass die türkische Perspektive auf derartige Sachverhalte stets ausgeblendet wird. Leider ist dies kein Ausnahmefall. Ich würde mir wünschen, dass Sie künftig auch die türkische Perspektive auf das Weltgeschehen berücksichtigen. Wir sehen in Russland übrigens keinen Aggressor (anders als die deutschen Politiker), weswegen wir mit Putin auch in den letzten Jahren die Zusammenarbeit gefördert haben.
Man hat gelegentlich das Gefühl, dass Sie uns aufgrund unserer NATO-Mitgliedschaft mit den Amerikanern in eine Schublade stecken. Jedoch herrscht in kaum einem anderen NATO-Land wie der Türkei so eine Skepsis gegenüber der NATO und den USA.
Siehe etwa dieses Interview eines türkischen Generals bei RT:
https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/86190-turkischer-ex-admiral-westen-hauptgrund-fur- probleme-turkei/
Oder dieses Statement Bilgili Üretmens zur aktuellen Offensive:
https://www.youtube.com/watch?v=xeF-_alONts
Weiterhin wird in den Medien stets die Propaganda verbreitet, dass die türkischen Operationen in Nordsyrien völkerrechtswidrig seien. Zur Stabilisierung des syrischen Machtmonopols ist die Türkei allerdings berechtigt, in Syrien diese Operationen zu starten. Dies gewährleistet das sogenannte Adana-Abkommen zwischen Syrien und der Türkei aus den 1990er-Jahren:
https://nex24.news/2019/10/erdogan-adana-abkommen-von-1998-erlaubt-offensive-in-syrien/
Weiterhin gibt es die Behauptung, dass Erdogan eine kurdenfeindliche Politik betreiben oder einen Krieg gegen ,,Die Kurden" führen würde. Dies scheinen Sie übernommen zu haben.
Zur Klarstellung: Auch die Mehrheit der türkischen Kurden steht hinter der Syrien-Offensive. Nur weil die PKK besser vernetzt und organisiert sind, heißt das nicht, dass diese Gruppe die einzige kurdische Stimme darstellt. Diese Schlussfolgerung wäre ja analog zu gut vernetzten NSU-Kreisen bezüglich ,,der Deutschen". International besitzt R.T.E. viele kurdische Befürworter, etwa den Imam Seyid Ahmet Pencweni aus Erbil (Irak) oder der als ,,al-bayyinah" bekannte YouTuber Ramazan (Deutschland) oder auch meine Wenigkeit. Auch ich bin nämlich Kurmandschi/Zazaki, der seine Politik befürwortet und die Türkei als seine Heimat ansieht (und kein marxistisches PKK- Kurdistan). Sehen Sie zu den aktuellen Einsätzen in Nordsyrien etwa die Analyse Ramazans: https://www.youtube.com/watch?v=ETZg5XWFt4E

Die türkischen Einsätze sind übrigens auch nicht neu, sondern schon 2016 gestartet. Oft wird gegen die türkische Politik auf einer moralischen Ebene argumentiert, so auch in Macht um Acht 37. Es werden angeblich wehrlose und unschuldige ,,Frauen" und ,,Kinder", de facto Unschuldige getötet. Zumindest möchte ich Sie dahingehend noch loben, dass Sie wenigstens nicht so einseitig berichterstatten über uns wie die deutschen Mainstream-Medien. Auch wenn die Vergleiche mit Hitler mal wieder in ,,Macht um Acht 37" unnötig waren (muslimische Staatschefs mit Hitler gleichzusetzen hat man ja auch mit Gaddafi & Co. gemacht und wir wissen wie sie endeten; der Gülen-CIA-Putsch scheiterte glücklicherweise).

Da der Staat Israel und die USA die PKK/YPG zur Schürung von Chaos im Nahen Osten nutzen, sind die Einsätze gegen diese Gruppen erforderlich. Die Türkei führt streng genommen einen Stellvertreterkrieg gegen die USA. Darum stören Trump und Netanjahu die türkischen Offensiven so. Als die Türken in Afrin einmarschierten, haben sie dort tausende amerikanische Waffen vorgefunden. Glauben Sie mir darum wenn ich Ihnen sage, dass wir als NATO-Land nur ,,offiziell" mit der USA verbündet sind.
Ich möchte Sie herzlichst dazu einladen, die Videos von Biligili Üretmen und TrueWahrheit zur Aufarbeitung der türkischen Perspektive auf das Weltgeschehen zu konsumieren. Da wir alle ,,alternative" Medien für den Blick über den Tellerrand schätzen, empfehle ich Anadolu Agency (Englisch), DailySabah (Deutsch) und NEX24 (Deutsch) gelegentlich auszukundschaften. Vieles in und um die Türkei wird weder in den Mainstream-Medien noch bei den eher pro-russischen Medien berichterstattet.

Antwort von U. Gellermann:

Ihre Einwände ändern nichts dran, dass Erdogan seit Jahren versucht die alten osmanischen Gebiete unter seine Kontrolle zu bringe, die Kurden zu unterdrücken und zur Zeit gegen jedes Völkerrecht in einen Nachbarstaat eindringt und Menschen umbringen lässt.


Am 17. Oktober 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Scheuer verarscht Parlament

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scheuer ist überall, scheuer ist system!
gestern war es ein c.schmidt, der glyphosat und bayer rettete. lohn: DB, dem größten glyphosatverbraucher in DE und kaderfriedhof der union.
jetzt erwischt es altmeier - kohlpharma;)
apropos pharma. die kaufen sich just in amiland wegen den "nebenwirkungen" ihrer produkte frei.
frei sind die im ehem. ostblock auch alle, und plötzlich oligarchien! eine westl. demokratie würde niemals so ausarten;)
es macht also sinn, zu abstrahieren und zu verallgemeinern: die reGIERenden im bürgerlichen parlamentsbetrieb haben die reichsten gönner. man kann also an der politik ablesen, "wess brot ich ess".
bleibt die bewertung der opposition, das feigenblatt dieser demokratie-anmaßung! wer könnte die linke pimpen, damit die auch was zu sagen hat!? suppenküchen, arbeitslose?
und der jörg c., lieber galerist, hatte ein vor und ein nach in seiner biographie bezüglich des RKdtW! wie kommt einer aus der DKP in diese position, und jahre später zu den linken!?
das müssen journalisten auch erklären. waren PdLer auch schon bei der atlantikbrücke oder gar den bilderbergern?
dank auch der hiesigen "unterstützung" könnte die PdL nicht mal einen untersuchungsausschuss beantragen! wer opposition erwartet, sollte sie auch stark machen!

Antwort von U. Gellermann:

Die Biografie von Jörg Cezanne ist für den Artikel belanglos. Weniger die Tatsache, dass GRÜNE ( Katrin Göring-Eckard) und LINKE (Stefan Liebich) Miglieder der Atlantikbrücke sind: Sie sind dem System gefügig, fallen also als Oppositionelle eher aus.


Am 17. Oktober 2019 schrieb Helene+Ansgar Klein zum Artikel:

Endlich echte Nachrichten

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Lieber Uli Gellermann,

auch bei sehr berechtigtem Nachhilfeunterricht für die Tagesschau sollte man das GG richtig zitieren:"Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig." ist GG Art. 26(1).


Am 17. Oktober 2019 schrieb Eberhard Gerlach zum Artikel:

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In der gestrigen Tagesschau wurde darüber informiert, daß im kommenden Jahr die Strompreise steigen werden.
Die Ansage lautete: „Verbraucher müssen im kommenden Jahr mit steigenden Strompreisen rechnen. Die Betreiber der großen Übertragungsnetze erhöhen die Ökostrom-Umlage um mehr als 5% auf knapp 6,8 Eurocent pro Kilowattstunde. Mit der EEG-Umlage wird der Ausbau erneuerbarer Energien finanziert. Sie macht ein Viertel des Strompreises aus.“
In diesen 4 Sätzen wird mehrfach gelogen.
Aber zuerst: Was ist wahr an dieser Nachricht?
Der Strompreis wird steigen.
Alles danach ist entweder falsch oder halbwahr, bekanntlich die übelste Form der Lüge.
Die Betreiber der großen Übertragungsnetze erhöhen nicht den Strompreis. Sie kassieren über die Stromabrechnung für den Staat die EEG-Umlage auf der Grundlage eines Gesetzes. Diese ist tatsächlich keine Umlage, sondern eine Verbrauchssteuer, so wie die Umsatzsteuer, die hier auch erhoben wird. Das hier ein Gesetz vollzogen wird, also der staatliche Wille, wird verschleiert. Erst im dritten Satz wird das zugrunde liegende Gesetz erwähnt ohne es explizit zu benennen. Das Kürzel EEG steht zwar für Erneuerbare–Energieen-Gesetz, dochwer denkt schon so schnell daran. Zumal im letzten Satz noch der hohe Anteil dieser Steuer genannt wird.
Man muß den Energiekonzernen nicht hilfreich zur Seite springen, das eingetriebene Geld landet vermutlich schon irgendwie bei ihnen. Aber im Angesicht spätestens in zwei Jahren stattfindender Bundestagswahlen wird hier einfach ein Verantwortlicher gefunden, der bestimmt nicht an der Wahl teilnehmen wird.
An der Aussage „mit der EEG-Umlage werde der Ausbau erneuerbarer Energieen finanziert“ sind auch Zweifel anzumelden. Dieser Ausbau ist rückläufig bei planmäßiger Steigerung der „Umlage“.
Die Redaktion der Tagesschau hat sich offenbar in hohem Maße daran gewöhnt, den Tatsachen ein Mäntelchen zu verpassen, daß sie es bei einem so harmlosen Vorgang wie der staatlich verordneten Preistreiberei auch nicht lassen kann.


Am 17. Oktober 2019 schrieb Cornelia Praetorius zum Artikel:

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Wunderbare Alternativen, die einem den Kopf schön freischaufeln. Großen Dank!


Am 15. Oktober 2019 schrieb Reinhard Lerche zum Artikel:

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So richtig und wichtig die Beschreibung dieses Skandals auch ist: Er ist "Normalität".
Ob Politiker gegen bestehende Gesetze verstoßen oder verstoßen wollen - z.B. NRW Verkauf der Spielbanken an einen der größten Geldgeber der FDP - oder bei der "Untreue" bzw. Bestechlichkeit ertappt werden, es führt selten vor den Kadi. Und hier hilft bekanntlich immer die gute Kanzlei und das Vitamin "B".
"Eure Armut kotzt mich an!"


Am 15. Oktober 2019 schrieb antares56 zum Artikel:

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Es ist doch tatsächlich so, dass Regierungsmitglieder in ihrem Amt (von dem sie meistens keine Ahnung haben) das Geld zum Fenster rausschmeissen - wobei für sie selbst auch immer etwas abfällt! Scheuer ist dabei ein ganz extremer Fall. Eigentlich sollte dieser Mann wegen Korruption im Knast sitzen, aber die BRD behauptet ganz frech: "Korruption gibt es in Regierungskreisen nicht"! Eine freche Lüge vor allem des Merkel-Regimes!


Am 15. Oktober 2019 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

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Selten fällt mir nichts ein. Doch dieser Artikel zeigt drastisch, dass irgendwie im Land "Hopfen und Malz" grundsätzlich verloren ist.
Ob es nun der bescheuerte Scheuer ist oder andere oder die Medien - alles "schäuert bescheuert an der Demokratie."
Wir brauchen kein "Licht am Ende des Tunnels" sondern "Licht im Tunnel" und Sie lieber Uli Gellermann, haben mal mit derTaschenlampe hinein geleuchtet. Sieht nicht gut aus. Danke.


Am 15. Oktober 2019 schrieb Roman Wezenberg zum Artikel:

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Großartig geschrieben und wunderbar auf den Punkt gebracht. Der Scheuer...Nicht nur ein Räuber sondern auch so ein wahnsinniger Symphatieträger. Eben wie seine qualifizierten Konsorten aus den christlichen Parteien.. Flintenuschi, die Misere, Koch... Manchmal fühle ich mich schuldig. Sind es nicht genau die Fressen, die man früher auf dem Schulhof gequält hat. Und jetzt honorieren jene Gemobbten ihren Rachefeldzug gegen uns indem sie sich, vermutlich nicht hochgebumst aber dennoch an den Hebeln der Macht befinden. Aber zurück zum Scheuer. Wortspielerei mit dessen Namen wären zu billig, trotz des naheliegenden "Name-alle-Ehre-machens".
Hat der Scheuer nicht vor ein paar Tagen Mercedes Vernebelungstaktik vorgeworfen? Großartig. Man hält an alten Tugenden und Traditionen fest, christliche Doppelmoral. Das muss man schon attestieren.


Am 15. Oktober 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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die vereinigungskriminalität noch vor augen, das begleitende gesäusel von den "blühenden landschaften" im ohr, die kurze "ernüchterungs"zeit meiner verweildauer im kommunalparlament nach "freien demokratischen" spielregeln reichen, um jeglichen irrglauben an "bürgerlicher demokratie" den stecker zu ziehen!
wieso sollte es im politischen überbau der gesellschaft anders zugehen, als es normales geschäftsgebahren in der wirtschaft ist, die das sagen hat (seehofer)!?
die DB (dt.bank;) hat mehr rechts- als finanzberater. die andere DB (dt. bahn) wird von DB (daimler benz) seit ministergenerationen kaputt regiert. zufälle gibt es nicht. das familiensilber DB Schenker (alle trucks mercedes) soll teilprivatisiert werden, natürlich nur wenn die schuldengrenze angehoben und der eigner (also wir) kapital zuschießen;)
wer bahn fährt, fährt bald mercedes. die halten auch 45% an toll collect!! und die sparte car-sharing oder uber kommen bald dazu. e-scooter machen zusätzlich dem öpnv konkurrenz. greta's jünger werden es nie erfahren, wird nur freitags vermittelt;)
wilke ist schneller insolvent, als die kunden über verseuchte lebensmittel informiert sind. das zeug wird noch im umlauf sein, nur weil wallraff bequemer geworden ist! etc...
zum schluss ist das niveau der minister-darsteller dem IQ der wähler angepasst. die planung in dieser "volkswirtschaft" und "demokratie" vollzieht sich in den vorständen von AGs;)
suche pelzig, juli 2019, "die anstalt"


Am 14. Oktober 2019 schrieb Greta Dinkelbach zum Artikel:

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Danke für die Erinnerung an den Abend mit Daniela Dahn!

Antwort von U. Gellermann:

Aber gern.


Am 14. Oktober 2019 schrieb Ralph Höpfner zum Artikel:

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Chapeau, sehr geehrter Herr Gellermann, für Ihren Mut, die Volte gegen Scheuer mit dem Hinweis auf seine Frisur zu eröffnen. Zwar hat man uns gelehrt, dass Kritik sich nicht an Äusserlichkeiten aufhängen sollte - und das ist richtig so. Doch wir sind alt genug, die Zeiten miterlebt zu haben, wo der Rasiermesser scharfe Haarschnitt unserer 'Voorfathers' unter die NAZI-Kappe passte - woraufhin wir uns 'Woodstock-long' zulegten. Aus schierem Protest halt. Um dann selber auch zu erkennen, dass der 'Look', weder der 'In' noch der 'Out', Gewähr dafür bot, dass unter dieser 'Haube' der 'neue linke Geist' von nun ab auf Ewig wirksam werde.

Und schon vor Jahren trauerten wir mit Günther Amendt dem Niedergang dessen hinterher, was mal das Credo der 1968er war.
Wir 'erlebten' Schröder/Joschka beim 'Jugoslawienkrieg' - und erbrachen
uns am Wegesrand!

Und je mehr dieser 'Neolib-Kapitalismus' immer häufiger und heftiger 'gegen die Wand fährt', die 'fake-devices' die Schnappatmung dieses Systems offenbaren, desto mehr erinnert auch das auftretende Personal an die zunehmend kriminelle Schmiere dahinter. (vgl.. Adults in the Room, Costas Gavras; über die 'Griechenlandkrise')
Bei aller Unvergleichbarkeit: Gegenüber den heutigen Möglichkeiten der
medialen Beeinflussung mutet die 'braune Verkleidung' des Faschismus
geradezu albern an. Ne c'est pas?

Und so dümpelt auch die Politik in de
m Milieu herum, die mit IT und Digital
-world nur unzureichend bezeichnet ist: Wo, um des Überlebenswillen, ist
'the way out', der mehr als das simple Clicken auf den Like-Button wirksam ist.
'The number you dialled is currently not available'---und DU hängst in der
Warteschleife.


Am 14. Oktober 2019 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

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Ein schmieriger Automobil-Lobbyist wie Scheuer als Minister im Bund (und man könnte noch erwähnen: und wie ein Kretschmann im Ländle), die Unantastbarkeit von Dingen wie Dienstwagenprivileg, steuerliche Diesel-Besserstellung, unsinnige KFZ-Besteuerung die übermotorisierte Hubraummonster und Spaßvielfahrer schont, Ausbau der Straßen und Lkw-Infrastruktur zur Erhöhung der Transportleistungen und als Aufmarschwege der NAhTOd-Armee gen Osten, immer mehr Internet-Handel und Bringdienste bis an die Tür - ohne irgend eine politische Reaktion auf die immer weitere Steigerung des Verkehrsaufkommens auf den Fernstraßen und in den Städten, ...

und gleichzeitig ein Klimapaket auf den Schultern der Steuerzahler packend diese in der Alternativlosigkeit von Heizen-müssen wenn man nicht frieren will und Autofahren-müssen wenn man nicht Hartz4-bestraft werden will, und somit wie immer die Zeche für das weiter Aufklaffen der Arm-Reich-Schere auf die Schultern des Kleinen Mannes gepackt.

So geht Politik nur, weil das System verhindert, dass wirkliche Alternativen aufkommen können. Die Milliardärs-Phalanx mit ihren Stiftungen, Thinktanks und NGOs verhindert jegliche Abweichung nach links und setzt bei Gefahr zur Not immer auf Rechts.

Nichts, was es positiv konnotiert in die Mainstream-Medien schafft ist für uns Bürger als Gesamtheit gut - aber natürlich immer für die Milliardärs-Blase und deren Pläne und Strategien wohl. ... und das sollte mal ein paar Naivlingen endlich zu denken geben.


Am 14. Oktober 2019 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

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ZUR VERTONUNG FREIGEGEBEN

Eingefahren in die Scheuer
Wurde reichlich und auch teuer,
Großzügig nach Gutsherrnart.
Grünes Licht auf allen Pisten!
Schranken auf für Lobbyisten!
Parlament wünscht gute Fahrt.


Am 14. Oktober 2019 schrieb Ullrike Spurgat zum Artikel:

Scheuer verarscht Parlament

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Man könnte auch die berechtigte Frage nach dem Lesen des interessanten und klasse recherierten Artikels stellen, wer "denn die Kontrolleure kontrolliert?"
Ein schmerzlicher Rest bleibt übrig von dem was eine Demokratie hätte werden können, sollen und müssen nach Faschismus und Krieg.
1989/91 war der Startschuss für Kapital und ihre ewigen Handlanger in der Politik. Was das für die Gesamtgesellschaften für die Welt bedeutet davor haben kluge Köpfe und Herzen eindringlich gewarnt. Der Neoliberalismus, Keynes, Hayek und andere sogenannte Theoretiker haben Marx, Engels, Lenin aus den fortschrittlichen Universitäten verbannt. Privat vor Staat hat sich durchgesetzt und der mit seiner mit Brisk eingeschmierten Pomadenfrisur ist ein gutes Beispiel dafür, woran sich die Wirklichkeit eines Parlamentes zeigt, nämlich, dass sich dort ein Haufen von überzahlten, dümmlichen, korrupten, skrupellosen, kaltblütigen und menschenfeindlichen Verächtern finden lässt, die auf den Schultern derer stehen, die sie am meisten verachten derer auf deren Schultern sie stehen, die sie am meisten verachten: Es sind die Ärmsten der Armen, die gewürgt sind und werden und deren soziale Verzweiflung einem das Herz schwerer macht, denn Armut hat kein Gesicht.
Scheuer und Konsorten schon. Das Parlament ist eine Welt für sich, mit eigenen Regeln, eigener Sprache, verschiedenen Interessen usw. Was sie allerdings eint ist, dass sie ihren warmen, kuscheligen Sessel, die verstellbar sind um jeden Preis behalten wollen. Ihre Bezüge beten sie regelmäßig mögen bitte lange, lange sprudeln und sich möglichst auf wundersame Weise ohne wirkliche Arbeit vermehren. Wie wunderbar, dass es hochbezahlte und korrupte Berater gibt. Scheuer ist eine besonders übles Exemplar von Parlametarier der nie einen Hehl, wie auch die Weinkönigin Klöckler aus seiner Nähe zur Wirtschaft gemacht hat. Der weiß wo ihm die bayrische Wurschtsemmel am besten mundet. Dass der Steuerzahler zu latzen hat, darum geht es bei allen Verträgen die abgeschlossen werden, denn das System muss erhalten werden und das setzt voraus, dass egal wieviel Scheiß gemacht wird immer die Gesellschaft den Preis zu bezahlen hat.
Die schlaffe Opposition ist lange im System angekommen und sorgt sich mehr um "Jeder ist sich selbst der Nächste" getreu dem Motto des Neoliberalismus um ihr eigenes Wohl und Leben. Charakterschwach, armselig und glattbegügelt vom System. Was wären diese Leute, wo viele noch nie wirklich gearbeitet haben ohne all die Vergünstigungen, all die zusätzlichen Speichellecker, die sie hofieren, ihnen den Bauch oder auch mehr pinseln ?
Was sind das für Weicheier, für Dünnbrettbohrer, für Schleimer und feige Stinkstiefel.
Es sind die Macht- und Kräfteverhältnisse, die sich zugunsten von Kapital und Politk verschoben haben. Mittlerweile brauchen sie auf nichts und niemanden mehr Rücksicht nehmen
Die Schlaffheit in den Gesellschaften und der Mangel an echter Solidarität, dem Menschen ein Mensch zu sein, ihm die Hand zu reichen, wenn er fällt, dass er wieder aufstehen kann und nicht in widerlicher Weise nachzutreten, wie heute oftmals üblich ist einfach den Mitmenschen zu ignorieren.
Vereinzelung und Individualisierung sind brandgefährlich, dass kann man da erkennen wo die hocken die sich nie um den nächsten Tag sorgen müssen: In den Parlamenten und Chefetagen sitzen die Profiteuere in deren Wohnviertel ganz sicher keine geflüchteten Menschen leben, die aber lauthals moralisieren wenn es zu verständlichen, sozialen Spannungen kommt. Heuchler ! Die grünen Kriegstreiber. Ihre unsägliche Geschichte, die mit sexueller Gewalt an Kindern zu tun hat ist aus dem Fokus der Öffentlichkeit verschwunden: Leider !
Eine LINKE ist gefragt die rücksichtslos aufklärt, die angreift, die sich klar positioniert und vor allem etwas riskiert. Da liegt eine der Möglichkeiten verspieltes Vertrauen zurückzugewinnen.


Am 14. Oktober 2019 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Scheuer verarscht Parlament

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Lieber Uli Gellermann,
zu den von Ihnen beschriebenen Vorgängen fällt einem aufgeklärten Marxisten nur eines ein: Ein Lehrstück in Sachen parlamentarische Demokratie!


Am 14. Oktober 2019 schrieb Hanna Fleiss zum Artikel:

Scheuer verarscht Parlament

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Im Westen nichts Neues in diesem heiligsten aller Rechtsstaaten. Sind die Skandale eigentlich noch zählbar? Anzunehmen, dass Scheuer ordentlich geschmiert worden ist, das würde dem Ganzen die Krone aufsetzen.


Am 14. Oktober 2019 schrieb Piet van Loenen zum Artikel:

Scheuer verarscht Parlament

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Da ist in Deutschland wie in die ganze EU: Das Parlament macht einen Witz aus sich selbst. Und wird so überflüssig. Die merken gar nichts.


Am 14. Oktober 2019 schrieb Verena Zimmer zum Artikel:

Scheuer verarscht Parlament

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Das Parlament nimmt sich selbst nicht ernst. Dieses Verhalten macht Platz für die Demokratieverächter. Selbst jene, die der bürgerlichen Demokratie nicht gewogen sind finden in ihr Spielräume. Aus jedem guten Spiel kann ernst
erden.


Am 14. Oktober 2019 schrieb Harald Loch zum Artikel:

Scheuer verarscht Parlament

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Zu diesem Verhalten passt auch das Wegtauchen aus dem BER-Skandal. Scheuer bzw. sein Ministerium und sein Vorgänger als Minister persönlich sitzen bzw. saßen im BER-Aufsichtsrat, der seine Aufsichtspflicht bis zur Lächerlichkeit verletzt hat. Die CSU-Minister hat man nie in diesem Zusammenhang erwähnt, immer nur die Berliner und Brandenburger Aufsichtsräte.


Am 13. Oktober 2019 schrieb Werner Fröhlich zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Aber hallo,

es war mir leider nicht möglich noch einen verspäteten Kommentar unter dem wie immer guten Text abzusondern. Darum auf diesem Weg.

Die Aktivistis von Baumhäusern, FFF, Ende Gelände, bis XR sind fein miteinander verbunden und deutlicher fitter als es im Kommentarstrang bisher aufschien. Die sind längst beieinander mit ihren unterschiedlichen Konzepten der Wehrhaftigkeit und durchmischen sich intensiv.

So leicht wie es bisher gelang jede Bewegung umzulenken oder zu diskreditieren (@ Hartmut Barth-Engelbart), sind sie nicht 'aus ihrer Spur' zu bringen.
Das allein Systemänderung das Klima rettbar macht, ist längst in vielen bewegten Köpfen verankert. Antikapitalismus hat gute Chancen zum anerkannten Konsenz zu werden.

Ich emfehle allen Skeptikern das intensive Kennenlernen der Aktivisti bei gemeinsamen Aktionen des Ungehorsams gegen das legalisierte Unrecht. Was zusammen gehört, muss sich zusammen wehren.

An der Immunisierung der Kiddies vo FFF gegen olivgrüne Seelenverkäufer darf von jedem, jederzeit gearbeitet werden - sie haben das durch ihre Existenz bereits mehr als verdient.

Bei den Menschen vom Hambie, Ende Gelände und auch XR sehe ich keine Gefahr der reformistischen Übernahme von Parteiengeschwätz - die verfügen längst über eine gesunde Grundimunisierung.


Am 13. Oktober 2019 schrieb Ulrike Spugat zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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@ Bernd Röhner,

gestatten sie einige Anmerkungen zu ihrem Leserbrief:

Sowohl mit der Friedensbewegung bin ich seit jeher auf das engste verbunden, in den achziger Jahren mit dem klaren Bekenntnis damals zur Sowjetunion, den politischen Kämpfen meiner Genossen die vom Berufsverbot betroffen waren, aber vor allem dem: Nie wieder Faschismus und Krieg ! bin ich auf immer verpflichtet. Seit den Anfängen "Krefelder Appell" bin ich dabei.
Umso mehr bleibe ich bei meiner kritischen Haltung, denn der Rheinländer spricht: "Von nix küt nix!"

Davon ausgehend, dass die kritischen Geister nicht einfach nur kritisch um des kritisch sein Wollens sind dürfte doch völlig klar sein. Ihre Frage müsste doch lauten....Was begründet denn die Kritik ?

Es war in den achziger Jahren überhaupt kein Problem mit Leuten zu demonstrieren, die andere Bewertungen, auch in der Friedensbewegung vorgenommen haben: Z.B. stand für mich außer Frage, dass die DDR auf gar keinen Fall solange es Waffen gibt, diese, also ihre in die Tonne hauen kann, darüber wurde beispilesweise heftig gestritten. Kein Problem denn später traf man sich dann auf ein Bier. Bis heute habe ich nicht missen wollende Kontakte zu linken Sozialdemokraten, zu poitisch Andersdenkenen, zu Anarchisten, zu fortschrittlichen Christen, zu kritisch denkenden Leuten. Aus einem antifschistischen Elternhaus kommend mit einem kommunistischen Vater war es völlig normal, dass die Bude voll mit Frauen und Männern gewesen ist, die wahrlich nicht alle Kommunisten waren und eben genau das war überhaupt kein Problem.
Kritik ist etwas normales und ich halte überhaupt nichts von einem Konsens, der mich nicht überzeugt. Im übrigen halte ich es da mit Lenin: Eh man sich zusammentut, sollte das Trennende klar benannt sein." (Aus dem Gedächtnis wiedergegeben)



Am 13. Oktober 2019 schrieb Bernd Röhner zum Artikel:

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Greta ist total ferngesteuert

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Eine jüngere, eine andere Generation entwickelt den Geist und den Mut, auf die Katastrophen unserer Zeit zu reagieren - anders als der große "Burgfrieden", der seit einigen Jahrzehnten zumindest in Europa zu herrschen scheint in der Frage der Grenzen des Systems. Ich bedaure es sehr, dass sich so wenige Kommentatoren nicht der Sache selbst, sondern der Person der Greta T. widmen und altmeisterliche Mutmaßungen über eventuelle Hintermänner oder das Fehlen einer "Programmatik" anstellen. Sollte man nicht eher sagen: Wie armselig eine entwickelte bürgerliche Gesellschaft, in der nicht etwa die organsierte Linke, die erwachsenen Klugköpfe, die führenden Geister der Wissenschaft und Kunst, sondern 12 bis 18 Jährige (sorry, natürlich auch jünger oder älter) auf den Notstand des Klimas, auf das Versagen der politischen Eliten lautstark aufmerksam machen. Und dafür ernten sie ausgerechnet von Erwachsenen, von ebenso kritisch Denkenden, den Vorwurf, sie wären Ferngesteuerte, Naive, Missbrauchte. Wenn es so um die Fähigkeit der linken und anderweitig kritisch eingestellten Mittelschichtsvertreter steht, dass sie wie dereinst die spießigen Eltern gegenüber der protestierenden Jugend in den Fünfzigern und Sechzigern vor allem ihre überwältigende Autorität und enorme politische Weisheit ausstellen wollen, dann geschieht es zu Recht, dass die systemerschütternden Anstöße von anderen Orten und später Geborenen kommen werden. Nur wird es dann noch mehr weh tun zu erkennen, dass es nötiger gewesen wäre, die naturgemäß eifernde Jugend-Bewegung, die erfahreneren Friedenskräfte, die dialektisch intakt gebliebene Linke und ökologisch konsequent denkende Erwachsene einander nahe zu bringen und die Kräfte zu bündeln. Täusche ich mich, oder ähneln einige Autoren nicht eher dem vergnatzten Autofahrer, der die Straße wegen der Schülerdemo oder Extinction Rebellion Blockade nicht weiter befahren kann auf dem Weg zu der Stelle, wo er seinen wohlverdienten Lohn erarbeiten und später gehaltvolle Vermutungen über die Unreife der "Anfänger" verfassen darf?


Am 13. Oktober 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Am Berge Sinai,
da sprach der Herr:
Fahre keinen SUV !

Nun spricht der Herr
zum Juden, Muslim und zum Christ:
Ich gebe euch noch eine Frist.

Die ist bis Montag Morgen
Mehr Zeit
könnt ihr nicht borgen.

Da sagt der Christ nur 'Amen'.
Der Muslim schreit 'Erbarmen'.

Der Jude spricht auf Yiddisch
seinen letzten Kaddisch.
_________
Doch Greta macht sich keine Sorgen.
Sie wird auferstehen, am Dienstag Morgen.


Am 12. Oktober 2019 schrieb Ute Plass zum Artikel:

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"Personalisierungen sind ein bewährtes Spaltungsinstrument. Das hat auch jüngst noch einmal der Rufmord an Julian Assange gezeigt. Doch leider ist der kollektive Gedächtnisverlust auch im sich progressiv fühlenden Milieu mittlerweile so groß, dass das Wissen darüber verlorengegangen ist."
(Rainer Mausfeld )


Am 12. Oktober 2019 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

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#Altes Fachbuch
Es ist offenkundig kompliziert mit der freien Entwicklung des einzelnen als Bedingung für die freie Entwicklung aller. Marx´ Satzstellung ist eindeutig. Ohne die Fähigkeit der einzelnen zur Kooperation mit anderen einzelnen wird´s nichts mit dem neuen Sozialismus. Dessen Kern besteht darin, dass ökonomische (Kapitalismus) und staatliche (Realsozialismus) durch gesellschaftliche Machtausübung ersetzt wird. Gesellschaftliche Macht setzt zwingend die Fähigkeit voraus, Menschen zu freiwilliger Zusammenarbeit und kollektivem Handeln zu bewegen. Partei oder Programm wären Ergebnis dieses Handelns und nicht dessen Voraussetzung.

Grüner Kapitalismus setzt auf eine Veränderung der Machtbalance zwischen Staat und Kapital zwecks Erhaltung der Ökosysteme. Dazu gibt es keine sinnvolle Alternative, solange die Sozialisten zur Organisation gesellschaftlicher Macht, also kollektiven Handelns, nicht in der Lage sind. Auch hier also: eine logische Reihenfolge.

Antwort von U. Gellermann:

So schön das Zitat aus dem Kommunistischen Manifest auch ist: Dieser Strang der Diskussion ist weit vom Thema entfernt und endet deshalb hier.


Am 11. Oktober 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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"Die FFF-Bewegung ist keine Partei und hat kein Programm. .... Auch deshalb könnte eine andere Bewegung auf sie zugehen"
gedanken:
- die anderen bewegungen werden sicher aus ähnlichen interessensgruppen kommen und schon bei den ökologen mitmarschieren, also die bewegten-anzahl kaum exponential erhöhen!?
- wie viel zusammenarbeit, loyalität und solidarität sind ohne verbindlichkeiten (programmatik, konstituierung, statute, verträge oä....) zu erwarten!?
- das system wird mittelfristig die schulschwänzerei sanktionieren und damit FfF an die normalität konditionieren. warum soll ich als anders aufgestellte bewegung also ein "fremdes" thema unterstützen, welches künftig meine eigenen kräfte zersplittern würde?
der zitierte klaus dörre prophezeit mit blick auf wahlprognosen einen "grünen kapitalismus", der allerdings kein nachhaltiger werden würde!
und damit lege ich mich für mich mal fest: ich werde nicht als teletubbi oder lemming wechselnden event"bewegten" folgen! diese teure öko-charade wird die spaltung arm/reich vorantreiben. mal sehen, was die widerspruchsblinden sich dann einfallen lassen;)

Antwort von U. Gellermann:

Bisher ähneln sich die Interessengruppen kaum. Für die Friedensbewegung wäre ein Zusammengehen eine drastische Verjüngung. Eine Zersplitterung setzte sowohl Nähe als auch Dissens voraus, beides ist bisher nicht gegeben. Man werkelt getrennt nebeneinander. Ein Dialog kann neue Erkenntnisse bringen.


Am 10. Oktober 2019 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

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Die vielen klugen roten Kommentare zeigen wohl an, dass nicht verstanden werden will, was der Galerist meint.
Er spricht nämlich von Bewegungen.

Die Kommentare berufen sich gern auf Marx, ohne zu verstehen, dass die Grundbestandteile des Marxismus sind: die Kritik an der kapitalistischen Gesellschaft, die Feststellung, dass eine andere Gesellschaft möglich ist und die "wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt".

An welchen der vielen Widersprüche wird sich aber wirkliche Bewegung am Ende des Industriezeitalters entwickeln, werden sich die gesellschaftlichen Kräfte zu einem Projekt bündeln? Es spricht jedenfalls viel dafür, dass das einigende Moment die ökologische Krise ist.
Die Kritik des für die Bewegung Blinden ist jedenfalls praktisch unpolitisch.

Es hat offenbar immanente Gründe, dass der Kapitalismus von Krise zu Krise taumelt, seine schärfsten Kritiker von einst aber währenddessen in der Versenkung verschwinden.
So entsteht in Europa gesellschaftliche Polarisierung zwischen einem grünen und einem Blau-braunem Lager. Die Linke verabschiedet sich, und die Grünen träumen vom grünen Kapitalismus.
62% der FFF-Demonstranten würden die Grünen wählen, so eine Studie der TU Darmstadt. Warum das so ist, wird auch in diesem Forum klar.
Klar ist aber auch: "Es kann einen grünen Kapitalismus geben, aber keinen nachhaltigen" (Klaus Dörre).


Am 10. Oktober 2019 schrieb Ute Plass zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Mich verwundert das Misstrauen und die Erwartungshaltung gegenüber einer 16jährigen Schülerin. Es gilt acht zu geben, sie und all die jungen Menschen die sich derzeit in der FfF-Bewegung artikulieren, nicht in die Ecke zu stellen, wie das eine Jutta Ditfurth mit Extension Rebellion versucht.

Halte es für ertragreicher, wenn geschaut wird, wie es gelingen kann, dass Umwelt/Klima/Friedensbewegte sich gemeinsam für das gute Leben aller
engagieren. Wenn das nicht gelingt, wird's weder was mit sog. Klimarettung noch mit friedfertiger Welt:


Am 10. Oktober 2019 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Am 09. Oktober 2019 schrieb SIERA:
„Es kann doch einfach nicht sein, dass sich vernunftbegabte Menschen dazu hinreißen lassen, Argumente wie „ ...die sollen erst mal ihre Handys wegwerfen?

Das ist perfide Polemik, ad hominem, Infokrieger-Technik.

Es ist kein Argument (und hat auch nie jemand behauptet), dass das Gros der FFF-Bewegte nicht dadurch auffallen, besonders Umweltbewusst zu sein. Es ist eine Beobachtung, die ich uA auch an den eigenen Kindern, Nachbarskindern, etc. mache.

Ich sehe da verführte Kinder, verführt, weil sie "Äction" und "Fun" gegen Langeweile und Schulalltag tauschen dürfen, von denen vielleicht eine kleine Minderheit bereit wären, für die Ziele die dort vertreten wären, Einschränkungen in ihrem Lebensentwurf und -Standard hinzunehmen.

Wenn ich nichts selbst tun muss, keine Nachteile zu erwarten habe, sowieso nicht weit im Voraus denke (was nun einmal für Jugendliche natürlich und typisch ist) kann man leicht irgendwelche Forderungen brüllen - und danach beim Mäc eine paar Burger abmampfe und dabei Videos auf Youtube hochgeladen. Hat jemand schonmal von Bedenken gehört, dass das Internet ein unglaublicher CO2-Produzent ist? Wurde das auf Demos thematisiert?

Hier wird völlig unkritisch und ohne jede Analyse und Beobachtung eine künstlich verursachte Bewegung in den Himmel gehoben.

Mensch, Leute, werdet erwachsen! Sonst ist alles nur noch infantil.

Antwort von U. Gellermann:

Der völlig argumentfreie Satz stammt doch von Ihnen. Wie auch das Link, dass zur albernen Behauptung führt, „Der Klimawandel dient offenkundig nur als Vehikel, um den kommunistischen Umsturz durchzuführen.“


Am 10. Oktober 2019 schrieb Xaver Philipp Schlesinger zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

bei allen Respekt aber es geht mir vollkommen ab wie links der Mitte leicht nachprüfbare Erkenntnisse in Bezug auf Fridays for Future und Greta Thunberg ausblenden. Nach eigenen Angaben und laut der Mitorganisatorin Miriam Eichelbaum ist Fridays for Future selbstständig und unabhängig. Fridays for Future sei aus dem Nichts entstanden, unabhängig und an keine Organisation gebunden.

Bei genauerer Betrachtung finden sich im Hintergrund jedoch mehrere Personen mit ihrer eigenen Agenda. Diese Hintergrunde ist die Geschichte von Vorsitzenden von Unternehmen dessen Erfolg parallel zur prominenz von Greta Thunberg steigen und ihren nützlichen Kindern. Es zeigt sich dass mindestens mehrere Personen mit ihrer eigenen Agenda im Hintergrund stehen. Man sollte also vorsichtig sein bevor man sich an das Schicksal von Fridays for Future oder Greta Thunberg kettet oder in die befohlene Angst oder Panik verfällt.
https://einfache-standards.blogspot.com/2019/06/innenpolitik-wer-steckt-hinter-greta.html

Fridays for Future ist weder selbstständig noch unabhängig. Fridays for Future wurde von Mitgliedern des Club of Rome gestartet und wird auch weiterhin von ihnen organisiert. Parteien welche die Dynamik hinter Fridays for Future nicht verstehen oder willentlich ausblenden kommen ihrer Aufgabe nicht oder nicht vollständig nach. Und Parteien welche dieser Dynamik blind folgen und gegen die Interessen ihrer Wählerschaft handeln haben es nicht verdient gewählt zu werden.
https://einfache-standards.blogspot.com/2019/05/innenpolitik-was-steckt-hinter-fridays.html

Die Fahrverbote forcieren einerseits zusätzliche Überwachungsmaßnahmen zur Durchsetzung und Kontrolle der Fahrverbote. Andererseits erzwingen Fahrverbote mindestens für jene die persönlich oder beruflich auf ihre Fahrzeuge angewiesen sind Neukäufe. Eine allgemeine Verbrauchssteuer in Form einer CO2-Steuer würde die unteren und mittleren Einkommensschichten am meisten treffen. Und alternative Möglichkeiten werden wenig bis gar nicht debattiert. Die zusätzlichen Belastung und dessen Folgen werden stattdessen als gut, richtig und wichtig umgedeutet und verklärt. Dazu kommt dass wenig bis gar nicht über die Verwendung der Einnahmen aus einer CO2-Steuer debattiert wird. Mit ihrer Zustimmung sind Fahrverbote und eine CO2-Steuer jetzt schon geeignet Linke und Sozialdemokraten bei ihrer Wählerschaft noch unbeliebter zu machen.
https://einfache-standards.blogspot.com/2019/07/innenpolitik-die-emissions-hysterie.html

Antwort von U. Gellermann:

Das Link führt zu einer Site, die z. B. diesen Satz aufführt: „Dazu kommt das Phänomen dass die Linke ihr Ziel verfehlt, wenn sie die reichen mehr verachten als sich für die unteren und mittleren Einkommensschichten einzusetzen.“ Die krude These wird nicht belegt. Auch dieser Satz „Ob es in den letzten Jahren einen parteiübergreifende Linksruck gab ist heftig umstritten.“ ist aus der Luft gegriffen und nicht belegt. Es wird eine Nähe der FFF-Bewegung zum Club of Rome kritisch angeführt und nicht erwähnt, dass der Club das Wirtschaftswachstum begrenzen will und sich somit antikapitalistisch positioniert, wird verschwiegen. Vor allem: Die Zuschrift bezieht sich nicht auf den Artikel.


Am 09. Oktober 2019 schrieb Paul Herder zum Artikel:

Bitte, Donald! Bleib!

Polen wird demographisch überleben

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@RobSeghers Das mit dem "in die Zange nehmen" ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Es ist Ausdruck einer sich verändernden geopolitischen Konstellation. So wie auch der Brexit.


Am 09. Oktober 2019 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

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zu Ute Plass:
Richtig Frau Plass. Doch hören Sie sich die Reden von Greta an und dann wissen Sie mit Sicherheit, wohin die Reise geht und wohin sie nicht hingeht. Sie klagt und droht die Wirkungen an - "Ihr habt...." und geht dann in die "Wenn - dann-Rhetorik" - die Panik und Angst auslösen soll, was ja auch geschehen ist und weiter am "Kochen" gehalten wird.

Die Ursachen des Ganzen erwähnt sie an keiner Stelle, denn täte sie es, dann hätte sie klare Namen und Organisationen nennen müssen,, denen sie diese Umwelverbrechen an den "Kopf hätte werfen müssen " die die Verantwortung für dieses ganze Klima-Dilemma haben.

Nun bleiben diese anonym im Dunkeln und unsere Kinder und Jugenlichen der 1 Panik machenden Demonstration im Leben aufgesessen? Um was zu erreichen? Misstrauen gegen Eltern, Schule??

Nebenbei:: Marc Bitz beschreibt in seinem Kommentar die Reaktionen in Griechenland treffend und die verbale Gewalt die entsteht, wenn mehr als nur "Wenn - dann" - eingefordert wird.

Antwort von U. Gellermann:

In den Reden von Thunberg & Co. kann ich keine verbale Gewalt feststellen. Auch anonyme Dunkelmänner sind bisher nicht bewiesen sondern behauptet.


Am 09. Oktober 2019 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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Gedanken zum Artikel und den Leserbriefen:

Gelernt habe ich zu hinterfragen, zu reflektieren, nachzudenken und einzuordnen und kritisch zu bleiben.
Überzeugt bin ich, dass die meisten der hier Schreibenden sehr wohl über das Nachdenken, was sie denn schreiben und dass sie informiert sind versteht sich doch von selbst. Den Kommentaren zu entehmen, wo meist Argumente zu finden sind. Sie muss man nicht teilen, aber stehen lassen können, als das was sie sind: Ein Beitrag zu einem wichtigen Thema, kontrovers diskutierten Themas, mit dem vom Galeristen verfassten Artikel als Grundlage. Eine STERNSTUNDE in der GALERIE !
Mit Kritik muss man umgehen können und sie ernst nehmen.
Bismarck und auch Albert Stortz , Koba, Schmidt, Hummls und andere äußern sich, wie ich finde, differenzierter als die, die Thunberg und Co den roten Teppich ausrollen.
Meine Tochter und ihre Freunde, die kritisch und nachdenklich sind stellen viele genau dieser Fragen, die auch hier immer wieder auf den Tisch des Hauses kommen und sie haben noch keine abschließende Meinung zu dieser Frage. Fachbuch fragt zu recht, wo die Reise hingehen soll.
Ich jedenfalls danke all den hier Lesenden und Schreibenden, völlig egal, ob ich den Inhalt der Kommentare teile oder nicht, dafür, dass sie sich zu Wort melden. Dass ist die Bewegung die weiterbringt und dafür gibt es ein dickes DANKE an den Galeristen, der einen Artikel geschrieben hat, die diese in die tiefe gehende Diskussion möglich macht.

Antwort von U. Gellermann:

Unter all den Lesebriefen gibt es keinen der Thunberg und Co. den roten Teppich ausrollt.


Am 09. Oktober 2019 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Die Lage war noch nie so ernst wie heute? Stimmt! Fragt sich nur welche Lage? Die der Eisbären in der Arktis, die ob der nachweislich kalbenden Eisberge bald kaum mehr eine Eisscholle zum kurzfristigen Luft holen finden können. Oder jene Grosswetterlage in den absolut bombensicheren „Zentralen“ des Fünfecks nebst der stählernen Wetterfahne zu Brüssel, die derzeit - nur u.a. - ihrem baldigen Großevent, dem „Defender 2020“ entgegenfiebert. Nur mal schnell die Welt retten!
Und da kommt mittenmang das Mädchen mit dem bösen Blick, die Greta. Recht hat sie schon, die Gute. Überall Venedig und Palmen an den Ufern bei angenehmen Temperaturen auch im Winter mag zwar geil sein. Aber mittelfristig, so scheint ihr klar geworden zu sein, könnte die Chose weniger positiv ausgehen. Und deswegen heißt es: Jugend der Welt, kommet her zu mir, ich will euch erquicken.

So ganz neu ist diese „Entwicklung“ ja nicht. Nicht mit der Welt, in engerem Rahmen aber allemal. Die etwa gleichaltrige Jeanne aus dem lothringischen Dorf Domremy, soll - so heißt es heute noch - anno dunnemals Stimmen gehört haben, woraufhin sie sich auf einen Dorfzossen schwang und flugs nach Old-Orléans ritt um dort dem gierigen Engländer aufs Haupt zu schlagen und Frankreich zu retten. Nachtragend wie die (bis heute noch) sind, haben sie das arme Mädchen flugs gekrallt und auf einem damals üblichen Grillrost ruhig gestellt, etwas was Leidensbruder Julian wohl noch bevorsteht.

Nicht dass die ganzen eggheads weltweit - abertausende „Fachkräfte“ in Denkpanzertürmen konzentriert, gesponsort von wenigen Wohlmeinenden, jenen mit dem ganz großen Klingelbeutel - die Geschäftsidee vergessen hätten. Müssen sie doch ohne Unterlass Strategie-Papiere nebst Taktik-scripts verfassen, vornehmlich für die wichtigste Aufgabenstellung ever, wie nämlich die Werkauftragsgeber vor jeglichen Substanz- und Umsatzerwartungsverlusten zu bewahren sind. Die als brauchbar eingestuften, via Wiki und anderswo zusammengeglaubten „Ideen“ - eines relaunch für würdig empfunden - werden in den mit den zuhauf zur Verfügung stehenden Propaganda-Kanälen Testmärkten zugeführt.

Nur selten „the shit hit the fan“ oder führt sogar - oh Graus - nicht zum gewünschten Ergebnis. 1990 hat es noch geklappt mit der Projektzielsetzung, das zarte Töchterchen Naiijirah vom kuwaitischen Botschafter zu Washington durfte vor dem US-Kongress die von der PR-Agentur K&H wohl aufbereiteten Schauermärchen über Brutkästen zum Besten geben. Nach daraufhin angezetteltem „desert storm“ juckte dieses oscarverdächtige Bühnenspiel keine Sau mehr in Transatlantika. Ein paar Jährchen später dann jedoch nicht mehr so ganz. Bana Alabed aus dem damals vom Schlächter Assad belagerten, doch von guten IS-Rebellen befreiten Ost-Aleppo, heute mit zehn Jahren längst in der Versenkung verschwunden. Das doppelte Wunderkind - von tief aus den IS-Katakomben performte 1a-WLAN-Nutzung zur Verbreitung von „Erlittenem“ in Oxford-Englishwording— war dann auch prompt „kriegsverwendungsfähig“ für eine Einladung vor der UN. Die Nachrichtenkanäle der Wertegemeinschaft berichteten stolz.

Jetzt also auch die Gretel! In der UN, sogar der Irre aus dem Oval Office lauscht ihrer Rede. Sie setzt ihren bestens geübten Asperger-Blick, den bösen Blick auf. Wenigstens den, sonst zeitigt ihr Verhalten die Gillberg-Kriterien in keiner Weise. Anreise vorher werbewirksam auf America-Cup- Highperformance-Segler, tagelang damit die Lautsprecher auch was zu berichten haben. Der ganze Zirkus: harmlos? Gewiß, ihr ist wahrlich nichts vorzuwerfen. In einer Welt, in der der/die mit den meisten (virtuellen und/oder getürkten) Followern der King respektive Queen ist, sowieso nicht.

Trotzallem, egal ob und wer dahinterstecken möge, egal wer am anderen Ende der Marionettenschnüre „führt“, ihr Ansinnen ist bis dato einfach nur löblich. Dass der ganze Zirkus von FFF allmählich auch in die Gefilde der Friedensbesorgnis rüber wabern könnte, kann selbst Gniffke Nachf. nicht leugnen. So manches Freitags-Geplappere vor Mikros - auch noch in der Macht um Acht auf Sendung - lässt gelegentlich hoffen. Nicht nur der Teufel CO2 auch der Beelzebub - der kapitalistische, der neoliberale Imperativ - steht zwischenzeitlich im Fadenkreuz mißtrauischer Beobachtung der FFF-Bewegung. Besser keine Zusammenführung mit irgendeiner evtl. doch noch existierenden Friedenbewegung. Wäre wohl eher kontrapunktiv. Es würde völlig genügen, dem „Großen bösen Wolf“ das Lammpelzchen von den Schultern zu reissen.

Unser ewiges Gemähre vom bösen MIK, vom kriegsgeilen Imperium und seinen depperten Vasallen nervt doch nur noch. Vielleicht begreifen die Freitags-Schulschwänzer es eher, wenn wir ihnen statt der entgangenen Mathe-Stunden mal Rechenaufgaben geben, wieviel CO2 wohl die zwanzig US-Flugzeugträgerverbände so am Tage oder in der Stunde verbraten. Ein Flugzeugträgerverband, das ist nicht nur ein lütter Kahn, da sind auch noch mindesstens zwanzig Zerstörer und Sonstiges im Beipack. Und die umrunden regelmäßig die eine oder andere Hemissphäre unseres sowieso geschändeten Planeten. Wem dieses nicht genügen sollte, darf auch gerne mal hochrechnen, was die achthundert oder mehr „Auslandsniederlassungen“ der Menschenfreunde aus dem „home of the braves“ so zum geleugneten „Klimawandel“ beizutragen haben, die US-Marine unterwegs darf auch nicht vernachlässigt werden. Und, und, und … Und wenn das nicht reicht, wie wärs noch mit einer Englischstunde? Da gäbe es bspw. Folgendes: https://www.counterpunch.org/2019/09/27/10-ways-that-the-climate-crisis-and-militarism-are-intertwined/. All das würde für’s erste mal reichen.Reichlich Beschäftigung zum „Schlau machen“! Friedensbewegtes kann später folgen.

Antwort von U. Gellermann:

Was die Frontfrau der FFF-Bewegung mit der Brutkasten-Lüge zu tun hat wird ewig ein Rätsel bleiben, außer die Erwähnung soll als Diffamierung hängen bleiben. Der aus dem Oval Office meinte das ironisch: "Sie wirkt wie ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut. So schön zu sehen!“ Der Mann lauscht nicht, der twittert.


Am 09. Oktober 2019 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

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Herr Gellermann, Sie schrieben

"Wenn es einen Beleg dafür gäbe, dass BP, Gates oder andere "Milliardärkumpels" hinter der FFF-Bewegung stäken, wäre das interessant. "

nun habe ich nicht die Mittel, Zeit, Möglichkeiten, so etwas zu untersuchen. Ich kann mich als arbeitstätige Zivilperson nur auf eine holistische Analyse der bei mir vorliegenden Informationen berufen. Das sind keine Beweise. Aber wenn das, was man ahnt, wahrscheinlicher ist, als das was man glauben soll, ... wenn das, was beim eigenständingen addieren von "1+1" heraus kommt besser zur sichtbaren Welt passt, als das bei uns tagtäglich medial verbreitet "=5"?

Ich habe hier einen Link auf eines Seite, die politisch fragwürdig ist.

Aber hier werden Informationen über die Finanzierung der XR zusammengetragen. Ich kann leider diese Behauptungen dort nicht überprüfen. Wissen Sie dazu etwas?

https://sciencefiles.org/2019/10/07/extinction-rebellion-teil-eines-aktivistensumpfes-mit-gesellschaftlichem-umsturz-als-ziel/

Was wäre, wenn Friedensfreunde für ihre Demoteilnahem finanzielle entschädigt werden könnten ... und warum ist das nicht der Fall, bei XR anscheinend aber wohl?

Warum finanzieren (wenn es stimmt) Milliardäre wie Soros oder Schwarz eine Weltuntergangssekte (was die XR im Kern sind) aber nicht etwas Fortschrittliches wie die Friedensbewegung?

Nun, das ist eine rhetorische Frage.

Ich erwarte keine Veröffentlichung dieses Textes. Hoffe aber auf Ihre Kenntnisnahme.

Antwort von U. Gellermann:

Unter der angegebenen Quelle findet sich nichts zur Finanzierung oder düsteren Hintermännern der FFF-Bewegung: Dafür dieser Unsinn, der einer “Compassionate Revolution” unterschoben wird:

"Die derzeitige Gesellschaft ist ungerecht und nicht mehr haltbar. Sie muss vollständig verändert werden. Es muss einen sozialen Wandel, „richtige Gleichheit“ geben und Armut muss beseitigt werden. Die Versatzstücke sind durchweg aus kommunistischen Parteiprogrammen abgeschrieben. Der Klimawandel dient offenkundig nur als Vehikel, um den kommunistischen Umsturz durchzuführen.“

Es gibt ganz sicher keine KP, die z. z. Klima-Kämpfer unterstützt. Das ganze ist mit einer Grafik garniert, die nichts beweiset und alles behauptet. So oder ähnlich läuft die Kampagne gegen FFF ständig.


Am 09. Oktober 2019 schrieb SIERA zum Artikel:

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Es kann doch einfach nicht sein, dass sich vernunftbegabte Menschen dazu hinreißen lassen, „Argumente“ wie „...die sollen erst mal ihre Handys wegwerfen“ oder „ meine 13-jährige Enkelin weiß auch nicht, worum es bei FFF geht“ anzuführen. Informieren und differenzieren ist angesagt! Ununterbrochen wird `das Kind mit dem Bade ausgeschüttet`. Dass auch Eltern bei FFF auftauchen , wird ihnen zum Vorwurf gemacht, und wenn Eltern irgendwo vor irgendeiner Schule in einem SUV gesehen worden sind, dann wird das zur Statistik erhoben. Die Krönung ist die „Infantilisierung der Weltpolitik“ am Beispiel der Demos in Griechenland : 1. kann davon keine Rede sein, dass Kinder die Macht haben und 2. -um im Bild zu bleiben -würde ich dann doch lieber von einer Senilisierung gepaart mit Kriminalisierung der Weltpolitik sprechen , die seit Jahrzehnten zu Millionen Toten, Kranken und Flüchtenden führt. Die meisten von uns sind keine Klimawissenschaftler, nehme ich an; aber es gibt die Möglichkeit, sich darüber zu informieren, ob der Treibhauseffekt ein natürlicher oder anthropogener ist. Bei meiner Recherche wäre ich bei dem 1% der Wissenschaftler, die den menschengemachten Klimawandel im Gegensatz zu 99% Wissenschaftlern abstreiten, mindestens skeptisch. Wer Menschen aus dieser Liste schätzt: Vandana Shiva, Naomi Klein, Noam Chomsky, A.C. Grayling, Philip Pullman, Rowan Williams, Bill McKibben , könnte sich Gedanken darüber machen, warum auch sie die Protestbewegungen unterstützen – oder von wem sie ferngesteuert sind...


Am 09. Oktober 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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bevor ich mich auf jemandes seite schlage, will ich doch wissen, wohin die reise gehen soll.
einige freuen sich hier schon wissend, über den von g.thunberg angedrohten "systemwechsel", sollten sich nicht innerhalb dessen lösungen finden! was meinen sie oder FfF mit "systemwechsel"??
ähnlich die formulierung: ".....worüber Ihr reden könnt, ist Geld und die Märchen von einem für immer anhaltenden wirtschaftlichen Wachstum......".
was will sie?? ich meine, wenn sie den gigantischen aufwand für die globalen lieferketten (lt. s.wagenknecht sind das 25% der weltemmissionen!!), wenn sie die überproduktion insgesamt meint, wenn sie also co2-einsparung durch reduzierung des wirt. wachstums auf das gesell. notwendige will, dann muss man pkw und flugreisen nicht verteufeln und infrastruktur blockieren!!
weiter sagt sie: "Wie könnt Ihr es wagen zu glauben, dass man das lösen kann, indem man so weiter macht wie bislang - und mit ein paar technischen Lösungsansätzen?"
also, was will sie?
wie sieht ihr morgen aus?

Antwort von U. Gellermann:

Die FFF-Bewegung ist keine Partei und hat kein Programm. Das ist typisch für Bewegungen. Auch deshalb könnte eine andere Bewegung auf sie zugehen: Ohne Vorbedingungen.


Am 08. Oktober 2019 schrieb Jens Humml zum Artikel:

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Schon seltsam - dieser kometenhafte Aufstieg, welch selbiger sie in unglaublich kurzer Zeit nach Davos führte, wo sie wohlwollend Aufnahme im erlauchten Kreise der wahren Herren dieser Welt fand, und der es ihr zuletzt erlaubte, ihre Klage den Völkern der Erde in deren feiste Gesichter zu schmettern.

Wir wissen nicht was andere da sahen.
Ich sah da eine stockarrogante Göre.
Und deren Phrasen sind alles andere als neu.

Nun ist es ja ein alter Hut, das man in diesem Alter doch mit viel Enthusiasmus nach den Hebeln der Macht strebt - den wie etwas zu regeln sei, "richtig" nämlich, weis man da "schon lange".
Zudem - mit Angst läßt sich doch ganz hervorragend durchregieren - jedwede Zumutung schluckt so das gemeine Volk ohne großes Murren.
Schon seit längerem beschleicht uns der leise Verdacht, man könnte den Grünen eine ähnliche Rolle zugedacht haben, wie sie in den 30iger Jahren des 20. Jh einer NSDAP.zukam.

Ich glaube nicht, daß eine Friedensbewegung, die diesen Namen verdient, sich auf solche zweifelhaften Bündnisse einlassen sollte.
Nicht jeder Feind meines Feindes ist mein Freund
"Durch Rüstung, Militär und Kriege" werden in erster Linie Tote produziert und Staaten zerstört - dem ist entgegen zu treten.
Auf sog. grüne Umweltbewegungen kann man da nicht zählen - die finden das ja gegebenenfalls sogar noch toll - dem Klima zu liebe.

Antwort von U. Gellermann:

In der FFF-Bewegung ist niemand zu sehen, der „nach den Hebeln der Macht“ strebt. Belege für Arroganz sind nicht zu entdecken, und auch von Ihnen nicht belegt.


Am 08. Oktober 2019 schrieb Brigitte Queck zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Lieber Ulrich Gellermann !
Ich teile Ihre Einschätzung, dass GEWISSE KRÄFTE DIE FRIEDENSBEWEGUNG SPALTEN WOLLEN !
Wenn junge Menschen auf die Strasse gehen und sich dafür interessieren, was um sie herum passiert und ihre Kritik an Missständen unserer Gesellschaft anbringen, sollten wir ALS FRIEDENSBEWEGTE DAS ERST MAL GUT FINDEN !!
Und wenn Gretea Thunberg den Satz gepägt hat:?And if solutions within the system are so impossible to find, maybe we should change the system itself? (Greta Thunberg) UMSO MEHR !!
Ein paar von unseren "Müttern gegen den Krieg Berlin-Brandenburg" hatten sich den Friday youth in Berlin mit UNSEREN PLAKATEN ANGESCHLOSSEN:
" US/NATO-Kriege weltweit mit Miniatomwaffen(Uranwaffen) die schlimmsten Umweltkiller"
Wir hatten viele gute Diskussionen mit den jungen Menschen und werden auch das nächste Mal hingehen !


Am 08. Oktober 2019 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Schweigen zur Folter

Spenden für Julian Assange

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Danke für den mutigen Aufruf zur Solidarität, Siera! Richtig, hier werden nur die "Opfer" in Hongkong, China, Russland oder seinerzeit in Kiew und anderen unbotmäßigen Staaten beklagt. Die USA sind für mich die schlimmsten Menschenrechtsverletzer. Trotzdem werden sie immer noch von vielen Verblendeten bewundert.


Am 08. Oktober 2019 schrieb Eckehard Irkens zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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"Klimawandel"- Man weiß es nicht, man kann sich auch keine eigene fundierte Meinung bilden, dafür werden einem die Quellen vorenthalten bzw. nicht dargelegt.
Was sicherlich richtig ist das der Ressourcenverbrauch dramatisch zu hoch ist.
Ja es ist zu wünschen dass sich die kritischen Geister, egal ob Frieden, Umweltschutz oder Klima zu einem Bündnis finden werden.
Aber wundert sich ernsthaft jemand darüber das die Lehmwerfer nun mit Lehm werfen?
Die herrschenden Gruppen denken in Quartalsabschlüssen und Wahlperioden, da bleibt kein Platz für die Gestaltung einer gesellschaftlichen Gesamtzukunft. Da denkt man lieber vom Ende her, ohne zu erklären wo dieses denn nun sein soll oder fährt gleich auf Sicht.
Die Proteste der FFF werden vereinnahmt und in Geschäftsmodelle umgewidmet. Vom angeblich von "Putin inszenierten Protest" nun zu Mutties Liebling in 1-2-3.
Durch das quantitative easing der EZB ist die "Geldmenge" in der EU enorm vergrößert worden und dieses neue "Vermögen" sucht nach Anlagemöglichkeiten, die es nicht mehr findet. Da kommt der "Klimawandel" und das CO2 als ein wunderbares neues Geschäftsfeld gerade recht.
Das ist Kapitalismus, da kann aber das Mädel aus Schweden nichts für.
Die Bundesregierung will bis 2023 40 Mrd. ? Steuergeld in den Klimaschutz investieren, dolle Sache. Wo das Geld herkommt wissen wir, auf wessen Konten es landet werden wir nicht erfahren, ob die Maßnahmen überhaupt eine Wirkung entfalten, kann nicht kontrolliert werden.
Ein Träumchen für die Shareholder.

Da ist es natürlich einfacher auf eine 16 Jährige einzuprügeln, schlag den Boten.
So geht teile und herrsche.


Am 08. Oktober 2019 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Schweigen zur Folter

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Ich wünsche mir auch viel, viel mehr richtige Aktionen, die nicht nur diese Haftbedingungen sondern diese Haft insgesamt infrage stellen und ablehnen und Freiheit für Julian Assange einfordern und so gründlich und stark sind, dass sie ihn frei bekommen.

China und Hongkong als Beispiel zu nehmen halte ich für schwierig, weil man dann China immer noch als eine ganz und gar schlimme kommunistische Diktatur sieht, ähnlich wie es Russland jetzt geht. In diesen Ländern werden jedenfalls, so wie ich das sehe, auch schwerreiche Leute mit Gefängnis bestraft, wenn sie gegen Gesetze verstoßen. Außerdem hat China - und Russland ist auf dem Weg - inzwischen auch kapitalistische Züge - nur dürfen diese nicht so exzessiv ausgelebt werden wie hier oder im Westen.

Dass die USA weltweit die höchste Säuglingsterblichkeit hat, kann man nur in Büchern nachlesen.
Dass hier in Deutschland, sich diese Regierung um nichts Soziales mehr kümmert und die Menschen willentlich verarmen lässt und zuschaut, wie z.B. Vereine, die keine Fußballvereine sind, nicht oder nur sehr mager unterstützt, wird niemals von den Leitmedien thematisiert! Denke da gerade an den DLRG der dringend Unterstützung braucht...oder Start-Klar, ein Verein der sich um Frühgeborene kümmert...

Julian Assange ist unter die Räder dieser Scheindemokraten in Scheindemokratien geraten!
Oder. "Wer den Ruf eines Frühaufstehers hat, kann getrost den ganzen Tag im Bett bleiben."
Genauso ist es mit unserer Demokratie. Wir haben im Westen den Ruf einer Demokratie und sind in Wahrheit antimokratisch, antisozial, antisolidarisch - kurz - eine Turbokapitalistische Diktatur! Und die holt keinen Demokraten wie Assange aus dem Gefängnis!

Wer könnte helfen? Vielleicht die Kirchen mal fragen? Eine Eingabe an den Bundestag machen, damit er beweisen kann, dass er demokratisch ist und sich um Demokraten wie Assange kümmern wird?


Am 08. Oktober 2019 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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Ein ganz herzliches Danke an SIERA für diesen mutigen Aufruf und der Stellungnahme die ich nur teilen kann und werde.
Was für verkommene und verachtungswürdige Politiker, Medien und Wirtschaftsvertreter haben in diesem Land das Sagen.
Die Pressekonferenz mit dem Vater von Julian war erschütternd, würdig und grenzenlos liebend.
Der Kummer, der Schmerz, die große Angst um seinen gequälten Sohn ist körperlich zu spüren.
Julian ist aus einem besonderen Holz geschnitzt; ein Menschenfreund, ein Aufklärer, ein Mann, der selbstlos und ohne Rücksicht und Ansehen der eigenen Person der Menschheit einen solch großen Dienst erweist, dass er zum Hassobjekt vieler Politiker, von Regierungen, von Lobbyisten, also der Herrschenden um es auf den Punkt zu bringen, sie so wütend macht, dass sie ihn vernichten wollen.
Welche Nöte Julian Assange hat, wenn er allein, isoliert und krank um sein Leben fürchten muss.
Die Verletzungen des Sohnes sind die Spuren im Gesicht des Vaters,die seine Verbundenheit zeigen, den Schmerz des mit ihm teilen zu wollen. Dabei vergißt er nicht an all die anderen mutigen und aufrechten Mitkämpfer zu erinnern, die den Herrschenden den Schweiß auf die Stirne treiben.
Eine Schande, dass all die, die sich Journalisten schimpfen nichts anderes bei genauerer Betrachtung sind wie die, die bei Goebbels auf dem Schoß saßen: Stiefellutscher, Speichellecker, armselige und erbärmliche Würstchen.
Sie geben das weiter, unreflektiert, ungeprüft, dass Politik, Wirtschaft und der ganze elende Medienklüngel, der nur durch ständige Wiederholungen den Quark festigt in den Köpfen und Herzen der Menschen.
Sie sind dem Zeitgeist verfallen und der Deutsche Michel zieht sich die Zipfelmütze über die Augen lässt sich wie aus einer anderen Zeit am Nasenring wieder einmal durch die Manege ziehen, denkt nicht weiter nach, denn das tuen die, die dafür bezahlt werden und so kann es seelig lächelnd ins Land der Träume gehen.
Währenddessen tobt der blutige Krieg im Jemen, vermehrt sich die Zahl der Obdachlosen, steigt die Altersarmut, brechen die gewachsenen Strukturen in den Städten, Dörfern und Gemeinden weg.
Wie gut, dass es die MACHT UM ACHT gibt. Vielen Dank !
Sevim Dagdelen: "Das hast du gut gemacht!" Auch Dir sein Dank.


Am 08. Oktober 2019 schrieb ltes Fachbuch zum Artikel:

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komische zeiten,
wird sich die, wegen einem unterschlagendem fandbon gekündigte, kassiererin fragen. wovon schwätzen die da alle: die pro und contra wissenschaftler, medienleute, ideologen und politiker, selbstdarsteller und -vermarkter, die neuen bewegungsikonen und ihre jünger??
und wo und wieso soll ich mich da wiederfinden? wieso soll ich mich in deren "debatte" um ein spekulatives morgen kümmern, wo sich gestern niemand sorgte, wie mein heutiger materieller und sozialer status ein anderer hätte sein können!!??
aaaah, ja. das böse CO2 macht den unterschied, ein ES, eine unperson oder etwas nicht-mensch. DAFÜR lohnt sich engagement;)
und wie ehrlich ist dieses engagement eigentlich? wäre das klima im eimer, müssten doch die jetzigen wissenschaftler etwas TUN, und die künftig studierenenden müssten alle techn. oder naturwiss. kurse belegen??
schmelzen die polkappen, bringt das süßwasser die klimapumpe golfstrom zum erliegen und eine eiszeit droht. das lehrte die wissenschaft und bildung vor jahren. wenn das schon nicht mehr stimmt, warum soll ich bei der verfallszeit neuen apocalyptischen behauptungen glauben schenken?
und NUR das co2;) will der technologisierte wertewesten die schurkenstaaten von ihren rohstoffeinkünften abschneiden?? werden hier märkte in futuristisch neu und sauber in prähistorisch und dreckig geteilt? die ozeane werden wärmer und niemand spricht vom methanhydrat in 500m tiefe, verwunderlich oder absicht?
die gurus werden interpretieren, verändern wird sich die welt nicht. wenn ich die nadel gegen einen joint tausche, werde ich nicht weniger abhängig;)
also ignoriere ich all diese wohldosierte "protest"-pop-kultur und kümmere mich um die nächste mahlzeit!

Antwort von U. Gellermann:

In der FFF-Bewegung sind weder Nadel noch Joint bestimmend.


Am 08. Oktober 2019 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

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Es wird nicht mehr lange dauern, dann schlägt die Berichterstattung um von neutral bissiger Note hin zu offener Gegnerausrufung.
Im Mittagsmagazin, dem Magazin für Schwartenmagen statt Hirn, hat man sich schon kaum noch zurückhalten können beim Interview ÜBER, nicht mit (!), der "extinction rebellion" in penetrantester Kleber-Art herumzu-"aber"n über den Begriff "rebellion" und ob die "Aktivisten" auch ja bloss gewaltfrei seien und gesetzestreu, während man die Hongkonger Gewaltausbrüche schon fast frenetisch bejubelt.
So geht Herrschaftswissen, so geht "manufacturing consent"( Noam Chomsky), so geht das Deutschland der Geld und Adelseliten.

Über den Begriff "extinction" wurde nicht eine Silbe gesprochen, wie überhaupt der wohl grösste Wissenschaftlerkonsens aller Zeiten fast völlig ignoriert wird in den Medien., und wenn dann wird ÜBER die Wissenschaft gefaselt.
Das schliesst sich nahtlos an an rechte Propagandamethodik und ihrem neuesten "cherry picking" Machwerk über eine angeblich von aussen, von einer fremden Macht, "ferngesteuerte" Greta Thunberg, was sich wiederum anschliesst an Nazipropaganda vom unsichtbar hinter den Kulissen die Fäden des Schicksals (der Deutschen, denn andere haben keins) seit geraumer Zeit auch Slawen.
DAS Deutschland das geht so.


Am 08. Oktober 2019 schrieb Krysztof Daletski zum Artikel:

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Danke für den Artikel. Der wirft die praktische Frage auf, was inhaltlich das Verbindende zwischen Umwelt- und Friedensbewegung ist. Ich denke nicht, dass es da sinnvoll ist, auf die Umweltzerstörung durch Kriege und Militär zu fokussieren. Die sind zwar unbestreitbar, aber dem Ziel einer friedlicheren Zukunft kommen wir nicht dadurch näher, dass Geschosse in Zukunft aus Wolfram statt aus Uran gefertigt werden.

Das Verbindende ist m.E. darin zu sehen, dass sowohl die Ursache von Umweltzerstörung als auch von Kriegen der viel zu hohe Ressourcenverbrauch in den Industrieländern ist, oder, um dem kürzlich verstorbenen Immanel Wallerstein Tribut zu zollen: in den "Zentrumsländern" [1]. Die dabei entstehenden Abfallprodukte verursachen Umweltschäden (z.B. durch Deponierung in der Atmosphäre) und der Ressourcenzufluss wird gewaltsam abgesichert, wozu auch (aber nicht nur) das Militär gehört. Es ist kein Zufall, dass das weltgrößte und alles andere in den Schattenstellende Militärbündnis, die NATO, im wesentlichen aus Zentrumsländern besteht. Wenn Patrick Keller von der Adenauer-Stiftung die NATO als "Schutzmacht der Globalisierung" bezeichnet, dann kommt dadurch zum Ausdruck, dass dieses Militärbündnis dem gewaltsamen Aufrechterhalten dieser Wirtschaftsordnung und der Ressourcenextraktion aus der "Peripherie" dient. Und damit auch der fortwährenden Umweltzerstörung.

[1] Für eine (etwas veraltete, weil noch von 2000) Einteilung siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Weltsystem-Theorie


Am 08. Oktober 2019 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Jemand, der Benachteiligte, Arme, an den Rand Gedrängte, Ausgegrenzte Menschen im Blick hat und soziale Verantwortung spürt, kann sich nicht einer Bewegung anschließen, die erkennbar diese Zustände zementiert und verschlimmert.

Mit dem trojanischen Pferd "KLIMARETTUNG DURCH CO2-Einsparung" werden die sozialen Spaltungen verschärft. Alles bisher Erkennbare richtet sich gegen die Armen und Schwachen, Extremisten wie die XR vertiefen die gesellschaftliche Kluft. Vorstellbar sind Straßenschlachten von XR ("CO2 ist böse") gegen Gelbwesten ("Wir müssen zur Arbeit gelangen können, und wenn es nur mit dem Auto auf vertretbare Weise geht, darf uns das nicht arm machen").

Dazu kommt noch, dass der FFF-Bewegung jegliche Ernsthaftigkeit fehlt. Die, die da demonstrieren sind doch genau die, derentwegen Amazon und Co am allermeisten Lieferfahrten machen müssen!

Lasst doch die Kinder machen. Wer will sie denn davon abhalten?

Aber wenn wir uns einem dummen (nicht durchdachten, wahrscheinlich fremdgesteuerten) Protest anschließen, begeben wir uns freiwillig in Mithaftung.

Natürlich werden die Armen, Arbeitenden, Abhängigen und Abgehängten unter dem, was da rauskommt wie immer am meisten leiden. Und wer dabei mittut, kann keinerlei Glaubwürdigkeit mehr einfordern.

Alles was bei FFF rauskommen wird, ist das Gute Gewissen der Grünen Mittel- bis Oberschicht, die Förderung derer Wärmepumpen und E-Autos, und ein weiteres auseinandergehen der Schere zwischen Arm und Reich.

Die AfD wird von diesem neuerlichen Coup (nach dem der Migrations-Förderung) wieder prächtig profitieren.

Antwort von U. Gellermann:

Dass die Regierungen aus Bewegungen machen was sie für nützlich halten ist nicht neu. Die Bewegungen dafür verantwortlich zu machen ist wenig sinnvoll.


Am 08. Oktober 2019 schrieb Vera König zum Artikel:

Schweigen zur Folter

Spenden für Julian Assange

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Endlich! Auf diesen Artikel habe ich gewartet. Danke.


Am 08. Oktober 2019 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

Schweigen zur Folter

Spenden für Julian Assange

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

man kann es nur mit dem alten Spruch sagen:"Ja wo sind sie denn". Die Amnesty International und die anderen sog. Menschenrechtsorganisationen? Das sich unser Regierungs-Schrott nicht meldet ist ganz klar. Die kriechen lieber, inklusiver der Grünen, den Amerikanern in den Arsch. Der Vergleich mit China ist schon sehr zutreffend. Wenn das gleiche auch noch in Russland spielen würde, da wären weitere Sanktionen nicht mehr weit. Man vergleiche nur die Berichterstattung ( DLF ) wenn der Neo-Nazi Nawalni nach einer nicht genehmigten Demo acht Stunden auf einer Polizeiwache zubringen muss. Von seinen deutschen Kollegen ganz zu schweigen.Darum freut es mich um so mehr, dass Frau Dagdelen diese Veranstaltung für Julien Assange durchführte. Sie gehört in der Fraktion der Linken noch zu den wenigen die noch einen Arsch in der Hose habe.


Am 08. Oktober 2019 schrieb Hermann Kopp zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Lieber Uli!

Volle Zustimmung zu Deiner Einschätzung – mit einer Ausnahme. Anders als 2014f, als in der Tat relevante Teile der Friedensbewegung, leider!, auf Distanz zu den „Montagsmahnwachen“ gingen, kommt heute, entgegen Deiner Behauptung, keine „scharfe Kritik“ der FFF-Bewegung aus der Friedensbewegung. Nun gut: Der Begriff „Friedensbewegung“ ist nicht patentiert; wer immer es möchte, kann von sich straflos behaupten, dazuzugehören. Selbst als die Bundeswehr reklamierte, die „größte deutsche Friedensbewegung“ zu sein, sah sich kein Staatsanwalt oder Richter bemüßigt, dagegen einzuschreiten.

Aber: Schon bei zahlreichen Ostermärschen dieses Jahres kamen Aktivistinnen und Aktivisten der kurz zuvor entstandenen FFF-Bewegung zu Wort. Die beiden bundesweit tätigen Dachorganisationen der Friedensbewegung, die Friedenskooperative und der Bundesausschuss Friedensratschlag, bemühen sich seit Langem um eine enge Zusammenarbeit mit der Umweltbewegung und, seit der Entstehung von Fridays-for-Future, mit diesen vor allem jungen Leuten. Ich selbst arbeite seit vielen Jahren im BA Friedensratschlag mit und kann dir versichern: Über Vieles geraten wir uns in die – aus Altersgründen oft nur noch spärlich vorhandenen – Haare; für eine möglichst enge Zusammenarbeit mit FFF sind wir alle. Das schlägt sich z.B. auch im Programm des diesjährigen Ratschlags nieder, der, wie üblich, am 1. Dezemberwochenende (7./8.12.2019) an der Uni Kassel stattfinden wird. Und zu dem erneut rund 400 Teilnehmer*innen erwarten werden.

Antwort von U. Gellermann:

Das Beispiel ist zur Nachahmung empfohlen. - „Aus“ der Friedensbewegung meint nicht „die“ Bewegung. Aber die erwähnte „SENIORA.ORG“ z. B. ist „aus“ der Bewegung.


Am 08. Oktober 2019 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Lieber Uli Gellermann,

voll Sorge habe ich nicht Ihren Aufsatz, sondern die vielen Kommentare gelesen. Wobei ich bei ersterem auch in gewisser Weise den Eindruck habe, Sie selbst verfallen in die Fehler, die Sie Ihren Kritikern vorhalten. Nämlich die alte Regel des Teilens und Herrschens zu vergessen. Denn das ist das Substrat, auf dem wir klein gehalten werden. Natürlich entsteht bei FFF der Eindruck, dass nicht alles reine Lehre ist. Und? Wichtig ist eine Frage: Betreutes Demonstrieren oder nicht. Wie bei #unteilbar. Das herauszufinden ist allerdings nicht so einfach, dazu muss man miteinander reden. Auch das ist nicht einfach, wer redet beispielsweise mit einem alten Sack von 68 Jahren respektive nimmt den ernst? Deswegen habe ich meine 13jährige Enkelin gefragt, ob sie FFF-Anhänger kenne, ja, sagte sie, viele sind Feuer und Flamme, und als ich weiter gefragt habe, was die denn wollen, hat sie geantwortet, "das fragen wir uns auch ". Wenn man den jungen Menschen eine progressive Rolle zuerkennen möchte, was sehr nötig ist, dann muss man sie aufklären und Ihnen Ziele vermitteln. Ob das funktionieren kann, es ist den Versuch wert, aber wahrscheinlich unendlich schwierig. Sicher müssen wir mit der Aufklärung bei unseren eigenen Kindern und Enkeln anfangen. Sonst bleibt alles altkluges Geschwätz, denke ich.

Antwort von U. Gellermann:

Seit geraumer Zeit kontaktiere ich Leute im FFF-Alter, um einen Zugang zu dieser Denke zu finden. Es ist ein beidseitiger Dialog. Z. Z. bastle ich an einem öffentlichen Treffen der beiden Bewegungen, nicht wissend ob mir das gelingt, wenn ja wird man es in der Galerie lesen können.


Am 07. Oktober 2019 schrieb Reinhard Lerche zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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zu A. Storz:
Man kann die FFF- (. . .) nicht bewerten ohne zu wissen, dass
- Teile der "bisherigen" Ölindustrie (siehe zB "BP", früher "British Petroleum" heute "Beyond Petroleum"(!)) massiv in Alternative Energien investiert haben.
Das ist das Problem bei der Werbung: Gemessen am Umsatz waren die sog. Investitionen Peanuts. Groß Aufgeblasen wie all die schmucken Greenwashing Fassaden wir der Kunde vera. . .
Mir ist eine Jugend die die Murmel auf den Schulter nutzt wichtiger, als Splittergrüppchen die theoretisch die Revolution können aber praktisch isoliert sind.
Seit Jahren sehen wir Bewegungen kommen und gehen. Aber Kindern und Jugendlichen können die Herrschenden nicht das Mäntelchen: Rechts, Linksradikal, Gewalttätig oder oder oder anhängen.
Und sicherlich wird die Bewegung umarmt - aber solange diese personell wächst, wird der Druck auf Industrie, Reiche, Politik und Ungläubige wachsen. In zwanzig Jahren wird keiner sagen können: Das habe ich nicht gewusst!


Am 07. Oktober 2019 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

Tagesschau-Redaktion versteht sich als Werbeagentur

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Wieder ins Schwarze getroffen, lieber Uli, hart aber genau! Aber wer kümmert sich um die "Mission in der Straße von Hormus"? Lassen wir doch die guten westlichen Missionare wirken. Wir erregen uns über die wirklich weltbewegenden Themen wie die Klimakatastrophe und die Knechtung der guten Freiheitsaktivisten in Hongkong. Das "dumme Volk" wird immer auf Nebenschauplätze verwiesen um Dampf abzulassen. Das ist die äußerst geschickte Ideologie des Westens. Wer geht noch für den Frieden auf die Straße, wenn "der Russe im Vorgarten steht"(Volker Pispers)? Das wäre für die Herrschenden zu gefährlich. Oder kann sich jemand vorstellen, dass die USA und ihre Nato ihren Anspruch auf die Unterdrückung der Völker der Welt aufgeben und aus den überfallenen Ländern abziehen? Die Politiker sind ihre willigen Vollstrecker und die Journalisten ihr Sprachrohr. Das beschreibt der leider zu früh verstorbene Udo Ulfkotte sehr deutlich in seinem Buch "Gekaufte Journalisten". Noch ein Wort zu den "Nachrichtensendungen". Da möchte ich H.Koba zustimmen. (Nur dass ganz andere in der Hölle schmoren müssten.) Diese Sendungen sind Propagandaschleudern oft übelster Sorte.Wir dürften uns nicht so großspurig über die Nachrichtensendungen anderer Länder erheben. Es wird auch nur das berichtet, was Mainstream sein soll. .


Am 07. Oktober 2019 schrieb OB Brauerhoch zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

Tagesschau-Redaktion versteht sich als Werbeagentur

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Der verkniffene Knifke ist ins Schwäbische akommandiert--vielleicht wirds jetzt in Tagesschau und -themen etwas objektiver
und vor allem Nachricht und Meinung deutlich getrennt. I hope so..und Sie?
Hoffentlich hat der neue Chefredakteur kein so ausgeprägtes Rußlandfeindbild!


Am 07. Oktober 2019 schrieb Max L. zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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@ Hanna Fleiss: Ich bezweifle, dass Merkel, Obama und Soros sich für Greta und ihre Bewegung begeistern. Ich vermute viel eher, dass sie versuchen, sie zu vereinnahmen. Und deshalb ist bei Greta auch das Hauptproblem, dass sie sich vereinnahmen LÄSST.

Der große Unterschied zwischen "Fridays for Future" und anderen Protestbewegungen ist das Durchschnittsalter der Teilnehmer. Wir haben gerade heute davon gehört (natürlich klein aufgemacht, es geht ja nicht um Hongkong...), dass es bei den "Extinction Rebellion"-Protesten mindestens in London und Amsterdam (das sind bekanntlich chinesische Städte - Entschuldigung, ich kann mir den Seitenhieb einfach nicht verkneifen, der ist natürlich nicht an Sie gerichtet, sondern z.B. an die Tagesschau) Festnahmen wegen ein paar Blockaden gab (Flughäfen wurden nicht lahmgelegt - na ja, Sie wissen, was ich meine). Die Bilder von schwerverletzten Demonstranten der "Gelbwesten" in Frankreich kennen wir, ebenso Bilder aus Hamburg oder Stuttgart usw.

Aber die "FFF"-Demonstranten sind überwiegend Kinder. Kein Politiker wird wollen, dass wir Bilder von Festnahmen, Verletzten oder gar Toten zu sehen bekommen, das würde sich auch nicht mit "gewaltsamen Protesten" rechtfertigen lassen (die ja nur in Hongkong ok sind). Anders ausgedrückt: Man kann keine Gewalt gegen Kinder ausüben. Also muss eine andere Strategie her. Gefallen tun den Genannten die Proteste unter Garantie nicht: Sie wissen nicht genau, wie sie damit umgehen sollen, und sie fürchten, so handeln zu müssen, wie sie es eigentlich nicht wollen. Und deshalb jetzt die Vereinnahmung. In Sachen "Extinction Rebellion" sieht das ganz anders aus. Hier berichtet die Tagesschau ungerührt: "Bei der Bundesregierung blitzten die Aktivisten ab."


Am 07. Oktober 2019 schrieb Martin Leo zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Das ist auch meine Meinung, dass die Klimaschutzbewegung um so wirksamer wird, je mehr sie sich mit der Friedensbewegung verbindet. Das gilt m.E. aber unbedingt auch für die Flüchtlingssolidarität, der die antimilitaristische und antikapitalistische Orientierung fast vollkommen abgeht und die deswegen Gefahr läuft, einer interventionistischen Außenpolitik nur ein humanitäres Feigenblatt zu verschaffen. Eine ständige Heerschau von Eitelkeiten, die fortlaufenden Abgrenzungen und Rechthabereien sowie die sich darauf gründenden unüberschaubaren Lagerbildungen verhindern, dass Menschen und Bewegungen voneinander lernen. Anstatt auf diese Jugendbewegung selbst lernend zu zugehen und auf diese Weise auch selbst Gehör zu finden, haben wir unsere Urteile schon in den entsprechenden Schubläden. Die Politisierung junger Menschen findet vor unseren Augen statt. Wir sind bescheuert, wenn wir sie nicht da abholen, wo sie stehen. Und vielleicht muss auch von uns manch einer (von diesen oft jungen Leuten) abgeholt werden.


Am 07. Oktober 2019 schrieb Hanna Fleiss zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Ich bin der Ansicht, dass es sich bei der Greta-Bewegung um ein hocherwünschtes Placebo handelt. Vielleicht nicht von Anfang an, aber wenn sich eine Merkel, ein Obama und ein Soros für sie begeistern, werde ich sehr misstrauisch. Diese Bewegung nützt ihnen also, muss man konstatieren, wenn man sich die Frage stellt, wem sie nützt. Merkel nutzt sie z. B. für eine neue Steuer, die CO2-Steuer, die ganz bestimmt nicht fürs Klima, sondern für die Aufrüstung und den kommenden Krieg gegen Russland genutzt wird, wie auch die Soli-Steuer bekanntlich nicht für den Aufbau Ost, sondern als Strafzahlung an die NATO für die Verweigerung der BRD an der offenen militärischen Beteiligung am Irakkrieg der USA benutzt wurde. Und da ich gerade beim Thema Krieg bin, ein Hinweis darauf, dass die NATO derzeit alle Vorbereitungen trifft - bis zur Generalprobe -, den Krieg gegen Russland an den Grenzen zu testen. Und angesichts dieser Gefahr für uns alle benötigt die Friedensbewegung die Greta-Bewegung, um Menschenmassen auf die Straße zu bringen? Für die sogenannte Friedensbewegung spricht das zumindest nicht. Greta sollte sich anschließen, aber Initiator des Protestes gegen die Kriegsvorbereitungen muss unbedingt die Friedensbewegung sein. In diesem Fall werden wir auch sehr schnell begreifen, wie ernst die Regierungen das Thema Klima überhaupt nehmen.
Leider aber kann ich trotz Fernglas keine Friedensbewegung, die man so nennen kann, erblicken. Die Greta-Bewegung wäre auch in diesem Fall ein Placebo. Die Greta-Bewegung wäre dann für alle und jeden brauchbar.

Antwort von U. Gellermann:

Wenn die neue Jugendbewegung die Ziele der Friedensbewegung übernähme, wäre sie kein Placebo sondern der Staatsfeind.


Am 07. Oktober 2019 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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WE LOVE TO ENTERTAIN YOU
DIE ÖL- UND WAFFENMULTIS
IM ENTSPANNUNGSMODUS

Das zwischenmenschliche Klima zu splittern.
Mit Wortklaubereien zu Tode reiten.
Bewährte Praktik aus Weimarer Zeiten.
Klappt doch wieder! Kein Grund, um zu zittern!


Am 07. Oktober 2019 schrieb Ute Plass zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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@ Carola Schramm:

"....ihre Kindheit kann ihr nicht geraubt worden sein - sie denkt nicht an die Kinder, deren Leben in Afrika, Indien oder sonstwo per Drohnen wirklich täglich geraubt werden. Sie befindet sich samt aller anderen Jugendlichen im materiellen Bereich, ähnlich wie Politik, Medien; Industrie.

Pauschale Behauptung, behaupte ich.
Könnte es sein, dass dieser junge Mensch mit Namen Greta und viele andere junge Menschen unter den, von Ihnen aufgeführten, Verhältnissen (mit)leiden?

"Veränderungen können jedoch erst wirklich stattfinden, wenn sich das Bewusstsein verändert in Richtung: Frieden, Freude, Liebe, Achtsamkeit, Verantwortungsgefühl, Respekt, Solidarität, Rechtmäßigkeit, Wahrheit und Wahrhaftigkeit, uvm."
Genau daran erinnern (auch) viele junge Menschen, und dafür gilt es Danke zu sagen,.


Am 07. Oktober 2019 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Man kann die FFF- und verwandte Bewegungen (bis hinein in die Grünen) nicht bewerten ohne zu wissen, dass

- Teile der "bisherigen" Ölindustrie (siehe zB "BP", früher "British Petroleum" heute "Beyond Petroleum"(!)) massiv in Alternative Energien investiert haben. Natürlich wird auch dort für den ("Return of Invest", der ROI der Kapitalisten) lobbyiert

- Bill Gates, und mit ihm sicher auch andere Milliardärskumpels, auf "neue Kernenergie" ("Terrapower") setzen und dort massiv investieren. Auch dort verlangt das kapitalistische System einen ROI, selbst wenn diese Milliardäre die besten, selbstlosesten Menschen der Welt wären - was sie aber gewiss nicht sind.

- heute massive Umgestaltungen von Gesellschaften nach Ideen und Vorstellung einzelner Milliardäre durchgeführt werden, unter Zuhilfenahme von Wissenschaft, Thinktanks, PR-Agenturen, Politikern, das ganze Besteck bis hin zu Agenturen ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter und deren Kontakte

Wenn man angesichts dessen sieht, dass zB die FFF-Bewegung innerhalb von wenigen Wochen überregionale Workshops organisieren und dafür mobilisieren kann, so muss man mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn einem nicht die Parallelen etwa zu dem professionellen Vorgehen zB von "Adopt a revolution" auffällt.

So lange die ganze FFF-Bewegung einzig den Fokus auf CO2 legt, weiß ich genau worauf das hinaus läuft: weiter wie bisher - nur wieder mit (CO2-neutraler) Kernkraft. Was hat das mit Frieden zu tun?

Man mag zur Zusammenarbeit zwischen Friedensbewegung und FFF aufrufen - nur: aus dem Falschen kann nichts Richtiges entstehen. Und FFF ist komplett falsch gebürstet. (Oder hat jemand beobachtet, wie die Kiddies auf den Demos massenhaft ihre Smartphones weggeworfen hätten?)

Eine Bewegung kann aus zwei Gründen groß werden:
aus der echten Solidarität Vieler gegen alle betreffende gesellschaftliche Zustände
oder
durch Astroturfing und mit massiven Finanzmitteln sowie Unterstützung aus Medien und Politik und aus dunklen Hinterzimmern.

Antwort von U. Gellermann:

Wenn es einen Beleg dafür gäbe, dass BP, Gates oder andere „Milliardärkumpels“ hinter der FFF-Bewegung stäken, wäre das interessant. So bleibt es eine ziemlich langweilige Behauptung. Wer dann auch noch die im Artikel erwähnte effektive US-Schüler-Organisation von Never Again MSD und March for our Lives ignoriert, will offenkundig nicht diskutieren, sondern räsonieren. Wer dann auch noch das im Galerie-Artikel erwähnte Fake („500 Wissenschaftler erklären: Es gibt keinen Klimanotfall“) und dessen entlarvte Urheber nicht erwägen will, der kneift, statt zu argumentieren.


Am 07. Oktober 2019 schrieb Hans Huthmann zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Sg. Hr. Gellermann!

Die Auswirkung des Co2 auf eine Erderwärmung sind so gering, dass diese als Messtoleranz angesehen werden können. Die Klimaschwankungen sind zu fast 100% den Solaren Zyklen zuzurechnen. Laut NASA sind wir gerade auf den Weg zu einem neuen Minimum und es wird die nächsten ca. 10 -15 Jahre kälter werden.

Ich kann hier leider kein pdf einstellen. Habe einige sehr gute Artikel und wissenschaftliche Abhandlungen zu diesen Thema. Wenn Sie mich kontaktieren, kann Ihnen diese senden.


Antwort von U. Gellermann:

Der Artikel handelt nicht von CO2 sondern der Umwelt- und der Friedensbewegung.


Am 07. Oktober 2019 schrieb Der vom Helmholtzplatz zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Sprache kann sehr wirkungsmächtig sein aber auch in die Irre führen. So ist es auch mit den Worten Klimawandel, Klimaleugner und, das ist des Pudels Kern, globale Erderwärmung.
Klimawandel, und somit auch der Begriff Klimaleugner, sind Wortkreationen der Öllobby und der Ölindustrie um die Bevölkerungen vom eigentlichen Problem, der globalen Erderwärmung abzulenken. Jeder
Mensch versteht das in einem fast abgeschlossenen System (hier Erdathmosphäre, aber auch im Wöhnzimmer) eine permanente Temperaturerhöhung zu unangenehen Effekten führen kann.
Klimawandel findet aber nicht im geschlossenen Wohnzimmer statt, darum geht es den Ölmultis. Die Gutachten und wiss. Expertisen zu den Auswirkungen des permaneten Verbrennens von fossilen Brennstoffen liegen in den Giftschränken von Shell, BP, Exxon etc., und das schon seit ca. 40 Jahren.. Durch die antropogene CO2-Produktion erwärmt sich die Erde global
was dann zu klimatischen Veränderungen führt. Wir sollten den Propagandisten der Ölindustrie nicht auf
deren propagandistischen Leim gehen, globale Erderwärmung, seine Ursachen und Folgen sind das Thema. Ich verweise hierzu auf Artikel bei Kenfm.de u.a. von Dirk Pohlmann und Matthias Bröckers.
Das Friedens- und Umweltschutzbewegungen nicht zusammenarbeiten ist gewollt, und eine Zusammenarbeit wird, sollte es doch dazu kommen, massiv torpediert werden. B´90 Die Grüenen sind ein
exemplarisches Beispiel dafür wie Umweltschutz- und Friedensbewegungen ursupiert und zerstört werden.

Die FfF-Bewegung ist m.E. (leider) nur ein willkommener Plazebo um dem Problem der globalen Erderwärmung ein Ventil für die Bevölkerungen zu geben. Umweltpolitisch geschieht nichts. Kyoto Protokoll, Paris und was weiß ich welche Klimaschutzmaßnahmen seit Jahrzehnten weltweit beschlossen wurden, nicht das Papier wert auf dem sie gedruckt sind. Auch die nun vorgeschlagenen Maßnahmen
der Bundesregierung aber auch die der Gruenen sind auch nur Plazebos und medialer Aktionismus.
In dem Zusammenhang möchte ich auf eine Vorderung der franz. Gelbwesten aufmerksam machen. Diese fordern z.B. die sofortige Umstellung der Fahrzeugflotte auf Wasserstofftechnik. Pläne für ein solches Vorhaben liegen z.B. seit Jahren bei BMW in der Schublade. Warum wurden und werden diese innovativen Techniken nicht genutzt? Diese Frage wird in Washington D.C. beantwortet.


Am 07. Oktober 2019 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Uli Gellermann ahnt es: "Denn das würde das gute Betriebsklima, das die Rünstungsindustrie zwischen Politik, Medien und dem großen Geld hergestellt hat, erheblich stören."

Das gute Betriebsklima stellt Menschen dar, die sich einig sind. Ob es nun Schlechtes ist oder Gutes. Das Thema, das Produkt der Wille zu Macht und Herrschaft eint sie, es liegt auf der seelisch-geistigen, menschlichen Ebene, wenn auch seht tief, da echte Werte fehlen.

Die Proteste hingegen liegen alle auf der materiellen Ebene. Wenn dies oder das wegfällt, wird das Klima besser, Autoverbote in Städten, mehr Verkehr auf die Schienen, kein Fleisch mehr essen, nicht rauchen u.v.m.muss unterlassen werden. Eine herrliche Verhaltensdiktatur!

Man lässt diese "Kinder" gewähren; denn sie nehmen den Politikern viel drekige Arbeit ab.

Greta wird gerne als Kind gesehen. Dabei ist sie eine Jugendliche und hat viele Rechte - ihre Kindheit kann ihr nicht graubt worden sein - sie denkt nicht an die Kinder, deren Leben in Afrika, Indien oder sonstwo per Drohnen wirklich täglich geraubt werden. Sie befindet sich samt aller anderen Jugendlichen im materiellen Bereich, ähnlich wie Politik, Medien; Industrie.

Veränderungen können jedoch erst wirklich stattfinden, wenn sich das Bewusstsein verändert in Richtung: Frieden, Freude, Liebe, Achtsamkeit, Verantwortungsgefühl, Respekt, Solidarität, Rechtmäßigkeit, Wahrheit und Wahrhaftigkeit, uvm. Hätte diese Freitagsbewegung das "auf dem Schirm" würden sie automatisch sofort mit der Friedensbewegung kooperieren, sie wären automatisch auch Kriegs- und Kriegsdienstgegner und befänden sich im "seelisch-geistigen, menschlichen Bereich und auf einer wesentlich höheren Ebene als es diese betriebsblinden Politiker im Verband mit Rüstung und Medien sind. Dann wären sie auch eine echte Gefahr für diese!

Doch so wie es jetzt aussieht, sonnen sich beide Seiten in ihrem Erfolg. Die einen im abgeschotteten "Betriebsklima" wo unbedingte Einigkeit herrscht die stark macht und die anderen im Nein gegen andere Gruppen, sich schwächen und kraftlos werden, weil die vielen Egos es nicht ertragen können im Großen schönen Ganzen einzutauchen, was dann Weltfrieden mit einem guten Klima nach sich zöge.

Solange also das zwischenmenschliche Klima so miserabel ist, wie es derzeit in fast allen Gesellschaften ist, kann sich auch das Wetterklima nicht nicht zum Guten verändern.
Wir spiegeln und gegenseitig.


Am 07. Oktober 2019 schrieb H. Koba zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Sobald jemand der hier schreibenden eine gewisse Skepsis - mehr nicht, keine Ablehnung oder gar Verteufelung -dieser Kolumne entgegenbringt, gibt's vom Galeristen sofort die Belehrung. z.B. diese:
@ Jan Schmidt erwähnt:
Luisa Neubauer, das Gesicht der FfF-Bewgung in Deutschland, sicherlich einschlägig bekannt, entstammt der Familie Reemstma, sicherlich den älteren unter uns noch als Zigarettenfabrikant (R1, R6, Ernte 23...) bekannt.

Die Verbindung von Greta Thunberg zur Hochfinanz und zu altem Adel sind sicherlich hinreichend bekannt. Auch die Familie Casiraghi ist sicherlich an den "paar hundert Firmen" beteiligt, wenn der Enkel von Rainier und Gracia Patricia nicht gerade Regatten oder Autorennen fährt.

Herr Gellermann klärt wie folgt auf:
Auch Karl Marx kam aus einen konservativen Rabbiner-Haushalt. Engels aus einer Industriellenfamilie. Sehr verdächtig.

Marx und Engels in einem Atemzug mit Neubauer und Thunberg zu nennen das ist journalistische Hochleistung. Ich ziehe den Hut und verneige mich in Ehrfurcht.

Antwort von U. Gellermann:

Die wertende Einordnung vom Menschen im Ergebnis ihrer Herkunft kennt man sonst nur von Rassisten. Materialisten z. B. analysieren Menschen nach ihrem Sagen und Tun.


Am 07. Oktober 2019 schrieb Ute Plass zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Lieber Uli Gellermann,

stimme Ihrer folgenden Anmerkung sehr zu:
"Wenn wir von allen Friedensbewegten als ?Eintritt? in die Bewegung ein antikapitalistisches Bekenntnis verlangen würden, wären wir schnell noch weniger. Man kann leider sehr gut das eine tun (z. B. für gerechten Lohn kämpfen) und das andere (gegen den Imperialismus kämpfen) lassen."

Welchen 'Reinheitsgrad' an Denken und Handeln stellen sich denn diejenigen vor, die junge Klima-AktivistInnen zu zeigen hätten? Diese sind auch
hier mit dabei:
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/extinction-rebellion-plan-blockade-berlin/


Am 07. Oktober 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

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@Jan Schmidt
"Die Verbindung von Greta Thunberg zur Hochfinanz ..."

Den blödsten Kommentar, den ich zur Greta gelesen habe war: "Die Tussi aus Schweden kommt aus einem reichen Elternhaus" (Siehe, was Uli sagt.)


Am 07. Oktober 2019 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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Nur so: Karl Marx und Friedrich Engels haben sich beide ganz bewußt für ein Leben entschieden, was mit ihrer Herkunft eher weniger zu tun hatte, denn dort wäre es ihnen im Alltag besser gegangen. Für ein Leben bei denen, die erniedrigt, gedemütigt und verlassen gewesen sind. Sie waren Teil der Geknechteten und haben Opfer für Alle erbracht, ähnliches ist nicht bei Greta und Familie erkennbar.
Da würden solche Leute aber das Näschen rümpfen, wenn sie so leben müssten, wir Marx und Engels sich entschieden haben. (Familie Marx hat drei ihrer Kinder verloren). Dass ist etwas anderes und nicht zu verallgemein aus meiner Sicht.
Nix für ungut.

Antwort von U. Gellermann:

Eine gesellschaftliche Einordnung, die eine biologische Herkunft zur Grundlage der Analyse macht ist frei von Argumenten.


Am 07. Oktober 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

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"das gute Betriebsklima ... Rüstungsindustrie ... Politik, Medien und dem großen Geld."

Man kann hier noch hinzufügen: Und Eliteuniversitäten wie z.B. Harvard, die von Lockheed Martin und Raytheon gesponsert wird, um eine neue Generation von Waffeningenieuren auszubilden.


Am 07. Oktober 2019 schrieb Jan Schmidt zum Artikel:

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

Ihr Traum von der Einheitsfront zwischen den Resten der Friedensbewegung und FfF oder den anderen Gretaanhängern ist ehrenwert. Ich bezweifle aber die Ernsthaftigkeit der Systemwechselabsichten der Bildungsverweigerer:
Luisa Neubauer, das Gesicht der FfF-Bewgung in Deutschland, sicherlich einschlägig bekannt, entstammt der Familie Reemstma, sicherlich den älteren unter uns noch als Zigarettenfabrikant (R1, R6, Ernte 23...) bekannt. Die Familie veräußerte die Unternehmensanteile in den 80iger Jahren und hält heute Beteiligungen an Windkraftunternehmen und Containerschiffen. Wohl kaum der richtige Partner für eine gesellschaftliche Veränderungen. Ich werde immer mißtrauisch, wenn Töchter aus gutem Haus von Revolution reden...

Die Verbindung von Greta Thunberg zur Hochfinanz und zu altem Adel sind sicherlich hinreichend bekannt. Auch die Familie Casiraghi ist sicherlich an den "paar hundert Firmen" beteiligt, wenn der Enkel von Rainier und Gracia Patricia nicht gerade Regatten oder Autorennen fährt.

Die Umweltverträglichkeit und Effizienz von Wind- und Solarparks, für die auch schon mal das eine oder andere Wäldchen gerodet wird, ist auch diskussionswürdig, aber insgesamt ist die "Decarbonisierung" Deutschlands ein gigantisches Konjunkturprogramm in einem gesättigtem Markt. Daß es über Steuern finanziert werden soll, ist für die "hundert Firmen" natürlich noch viel besser. Gewinne privatisieren, Kosten sozialisieren war schon immer ein super Geschäftsmodell. Und wenn die "Politiker schwächeln", da kann eine frenetische Jugendbewegung auch schon einmal" die Gesellschaft diktieren".

Antwort von U. Gellermann:

Zweifel kann man durch Handeln beseitigen: Wenn z. B. die alte Friedensbewegung auf die neue Ökologiebewegung zuginge. Zu familiären Beziehungen: Karl Marx kam aus einen konservativen Rabbiner-Haushalt. Engels aus einer Industriellenfamilie. Sehr verdächtig.


Am 07. Oktober 2019 schrieb Arnulf Rating zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Lieber Uli,

danke, dass Du diese beiden Themen anpackst.
Und so gut. Wo hast Du die DFG-Infos mit den Kriegs-Klimakosten her? Hast Du einen Link?

Antwort von U. Gellermann:

Hier ist der Link: https://www.dfg-vk.de/unsere-themen/kriege-und-konflikte/fridays-for-future-hei%C3%9Ft-auch-fridays-for-peace


Am 07. Oktober 2019 schrieb Ullrike Spurgat zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Eher selten, doch mit diesem Artkel kann ich mich nicht anfreunden, da mein tiefes berechtigtes Misstrauen nicht weniger wird. Ohne massive Kapitalismuskritik und auch die notwendige Abgrenzug an die, die den ganzen Schlamassel mit zu verantworten haben und überall mitmischen, also mit KOnsequenzen und mit weniger Lippenbekenntnisse in Form einiger Sätze, die allzuviel nicht aussagen, als das was jeder schon mal gedacht hat bleibt die Bewegung einiges schuldig.
Sich mit einem der größten Kriegsverbrecher der Welt zu treffen ist entweder selten dämlich naiv oder aber hat Kalkül. Klar, meine ich Obama den die jugendliche Greta getroffen hat. Als Mutter einer Tochter würde ich sicherlich an der einen oder anderen Stelle eingreifen. Und dass sie verwurstet wird die Greta, daran gibt es für mich keinen Zweifel.

Der genannte VVN und auch die "Rote Hilfe" sind nach 1989 erheblichen Veränderungen in den bis dahin geltenden Kräfteverhältnissen ausgesetzt. Die Antifaschisten, die den Faschismus am eigenen Leib erfahren haben brechen weg und es rücken Leute nach wo mir bei einigen schlecht werden könnte.....
Ist aber nicht das Thema und macht die Bewertung aber auch nicht einfacher.
Immer noch nicht ist klar, wer denn nun die Zeche bezahlen soll. Oder doch ?
Es werden wie immer die Ärmsten der Armen sein und das ist für mich Grund genug weiterhin Vorsicht walten zu lassen. Wo sind denn die lautstarken Demonstrationen für Schulklos, auf die keiner mehr freiwillig gehen will, für die Schulgebäude, die dringend saniert werden müssen.
Fenster schließen nicht, Heizungen fallen aus, Regen prasselt in Schulzimmer, Lehrer fallen aus usw.

Erdogan rüstet auf und steht an Syriens Grenzen, Saudi Arabien wird weiterhin mit deutschen Waffen versorgt.
Und natürlich will ich wissen, welche Interessen bedient werden bei dieser Bewegung.
Kritik halte ich für mehr als berechtigt. Dass heißt ja nicht zwangsläufig zu spalten.
Schon komisch, dass gegen den Krieg, der der größte Umweltzerstörer auf dem Planeten ist nicht genauso viele oder noch mehr auf die Straße gehen. Umweltschutz ist Menschenschutz, da gibt es gar kein vertun.
Man kann nicht das eine tun und das andere unterlassen. Und wenn ich es noch hundertmal wiederhole, wird es ohne diese Erkenntnis ziemlich einseitig bleiben.
Auch Marx lesen kann nicht schaden; noch besser ist es zu verstehen, was dort geschrieben steht.

Ohne die große, soziale Frage und die Frage Krieg und Frieden als gesamtgesellschaftliche, noch besser als einer Frage, die die ganze Menschheit betrifft bleibe ich bei: "An allem ist zu zweifeln."
(Marx)

Antwort von U. Gellermann:

Wenn wir von allen Friedensbewegten als „Eintritt“ in die Bewegung ein antikapitalistisches Bekenntnis verlangen würden, wären wir schnell noch weniger. Man kann leider sehr gut das eine tun (z. B. für gerechten Lohn kämpfen) und das andere (gegen den Imperialismus kämpfen) lassen. Auch in der Gewerkschaft wären wir mit Maximalforderungen ganz schnell allein. Aber die RGO (Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition war ein historischer Fehler ,sagte damals die Internationale) .


Am 07. Oktober 2019 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Nett von Ihnen Herr Gellermann, dass Sie sich
so für Greta und FfF Engagieren
Auch ich finde es gut wenn sich Jugendliche und Kinder für die Umwelt und Natur einsetzen.
Aber solange Personen wie Merkel und Obama und Organisationen die die EU und UN diese Bewegung unterstützen bleibe ich skeptisch und auf Distanz. Das Ergebnis für Frau Merkel läßt sich sehen: Sie konnte mit Unterstützung
der Bevölkerung (man hat quasi darum gebettelt) eine Steuer auf unser Atemluft einführen und hat damit den Spielraum die Erhöhung der Natobeiträge zu finanzieren. Frau AKK hat dann ja sofort nach der Einführung der
Steuer und ihrer Rückkehr von der USA-Reise der Nato diese Erhöhung zugesagt.
Ich bin sicher, von dem Tag an, an dem sich die Bewegung FfF mit der Friedensbewegung solidarisiert, ist Schluss mit Lustig. Dann gibt's eine Pressekampagne an den Hals die nicht mehr lustig ist und das straffreie Schulschwänzen wird der Vergangenheit angehören. Die Finanzoligarchie und die Rüstungsindustrie werden sich doch von Greta nicht die Geschäfte versauen lassen.
Die Tatsache, dass die Maßnahmen der Merkel-Regierung wie immer fast ausschließlich zu Lasten des unteren Drittels der Bevölkerung gehen, hält mich auf noch größere Distanz zur Greta-Bewegung. Jetzt erwarte ich von unserer Regierung noch die Erhöhung der MWST auf Nahrungsprodukte und dann kann Greta abtreten.

Antwort von U. Gellermann:

Ein Klassiker der Vereinnahmung von Bewegung durch herrschende Kräfte: Man setzt sich drauf um sich selbst wichtig zu machen aber auch, um die Bewegung zu verwässern und zu verfälschen und zu benutzen. Zur Erinnerung: Merkel und Fukujima und die AKW´s.


Am 07. Oktober 2019 schrieb Gisela Vormann zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Lieber Uli Gellermann,

vielen Dank für den wichtigen Kommentar.
auch ich sehe es genau so.Als verbunden mit der VVN hab ich mich schon einmal sehr über sie geärgert, als dazu aufgerufen den "friedenswinter" von Rainer Braun initiiert, nicht zu unterstützen, weil auch die Montagsmahnwachen daran teilnähmen.Jetzt schon wieder das Gleiche? das hat doch System. Wir machen da nicht mit.


Am 07. Oktober 2019 schrieb Gesine Strempel zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Dank für diesen Artikel. Sehr differenziert, kenntnisreich und guter Stil. Spannende Analyse. Gesine


Am 07. Oktober 2019 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Das die Sache von FFF und Extinction Rebellion - also die Rettung eines menschenfreudlichen Klimas auf diesem Planeten - eine gute ist, sollte ausser Frage stehen. Dass sich geltungssüchtige Helikoptereltern hier mittels ihrer Kinder selbst verwirklichen steht auf einem anderen Blatt. Auch ist es durchaus beachtlich was für eine Organisationskraft diese Kinder und Jugendlichen entwickelt haben. Dass milliardenschwere NGOs wie Greenpeace und der WWF einen nicht unbeträchtlichen Anteil daran haben, ist eine andere Sache. Und wirkmächtig ist die Bewegung durchaus. Selbst der Papst, das Weltwirtschaftsforum in Davos und die Vereinten Nationen haben alle zur Audienz geladen. Dass es sich bei den Zuhörern allesamt um ausgewiesene Kinderschänder handelt, von denen kaum eine tatsächliche Änderung der Geschäftspraxis zu erwarten ist, ist wiederum nicht die Schuld Gretas oder die ihrer Fans.

Es ist unsere Entscheidung, welcher Seite wir mehr Glauben schenken wollen, der entgültigen Infantilisierung der Weltpolitik und dem damit verbundenen Greenwashing von Vatikan, Wall Street und UN oder der Guten Sache des selbstorganisierten und wirkungsvollen Klimaprotestes bestens selbstinformierter und darum so wütende Kinder. Die Antwort scheint eine einfache zu sein: natürlich letzteres. Und natürlich sollte die Friedensbewegung auf diese Bewegung zugehen, die Ziele sind ja, wie Uli hier zeigt, zumindest theoretisch die gleichen: Klimaschutz ist notwendigerweise Anti-Imperialismus.
Leider sieht die Praxis anders aus. Sowohl Extinction Rebellion als auch FFF distanzieren sich von linken Bewegungungen, nach eigener Aussage um den eigenen Kampf nicht zu dikreditieren. Das sollte man sich gut auf der Zunge zergehen lassen.

Ein persönliches Beispiel: Wegen meiner Kinder habe ich mehrere FFF-Veranstaltungen in Athen besuchen dürfen. Ich konnte nicht glauben, mit welch offener Feindseligkeit auf Gruppen reagiert wurde, die es wagten, darauf hinzuweisen, dass der von der Luftwaffenbasis in Larissa mitgeführte Drohnenkrieg gegen den Jemen massgeblich dazu dient den Petro-Dollar und die Erdölförderung aufrecht zu erhalten. Oder dass US-Firmen die chalkidische Landschaft zerstören dürfen um das dort vorhandene Gold aus der Erde zu holen. Oder das die Region Epiros, die artenreichste in Flora und Fauna Europas, demnächst US-amerikanischen und französischen Fracking-Firmen zum Opfer fallen wird. Realpolitische Fragen waren in dieser Welt der selbstgefälligen Phrasendrescherei nicht erwünscht. Sie wurden überschrien. Unter Anleitung von Eltern, WWF und Greenpeace-Aktivisten. Vermutlich damit der Instagram-stream nicht unnötig diskreditiert wird.

Natürlich brauchen wir eine breite Bewegung für Umweltschutz und Frieden. Wer seine Hoffnung allerdings auf FFF und ER setzt, kann diesbezüglich auch gleich auf den Papst, Sorros und die nächste Obama-Inkarnation hoffen.

Antwort von U. Gellermann:

Man kann Eltern für ihre Kinder verantwortlich machen, aber Kinder für ihre Eltern? - Der Vorwurf der „Obama-Inkarnation“ war bei der Schüler-Bewegung gegen privaten Besitz von Waffen in den USA (die von Obama heftig gelobt wurde) nicht zu hören oder zu lesen. Aber das steht bereits im Artikel.


Am 07. Oktober 2019 schrieb Hartmut Barth-Engelbart zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Hallo Uli,

es ist nicht das erste Mal, dass die eigentliche Gegenseite im Hintergrund mit verschiedenen Kulissen spielt und diese von ihren Think-Tanks bedienen lässt und Spaltungen sät. Ob das nun die Frankfurter Schule oder die neue Frankfurter Schule ist, ist dabei ziemlich egal. OSS lässt aus dem Grabe grüßen, die hatten damals schon fast alle auf den Honorarlisten… Aber das war im Vergleich zu den aktuellen Winkelzügen alles nur PillePalle, auch, wenn es damals angesichts der Fehler der KPD , der SED, der KPdSU und der Kommunistischen Internationalen super gewirkt hat. Und die entscheidenden eben dann aber nicht entscheidenden Kräfte wurden zwischen den Blöcken und in der BRD zwischen SPD und KPD und dann zwischen SPD und SED aufgerieben.

Sie haben gut gelernt, Bewegungen und vor allem Bewegungspotential gegeneinander auszuspielen, ihre Figuren vorne dranzusetzen oder /und die aus dem Potential erwachsenden führenden Köpfe einzukaufen.

Es kommt darauf an, in diesen Potentialen mit diesen Potentialen zu arbeiten und Kenntnisse zu vermitteln. Da würden Leute wie Jens Scheer gebraucht, die sich nicht habenkaufen lassen. Den meisten von uns fehlen die naturwissenschaftlichen Qualifikationen, und die, die sie haben, werden ausgeblendet.
Das müssten auch Rational-Galeristen durchblicken


Am 07. Oktober 2019 schrieb Johannes M. Becker, Privatdozent Dr., Friedensforscher zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Du sprichst, besser: schreibst mir aus der Seele, lieber Uli. Hier an der Lahn arbeiten wir sehr bewußt am Brückenschlag zwischen der Friedensbewegung und den FfF. Und die Transparente "regime change statt climate change" tun gut zu lesen.
Nur auf diesem Wege kommen wir weiter. Sonst kochen die Herrschenden ihr Süppchen weiter ungestört.


Am 07. Oktober 2019 schrieb Cornelia Praetorius zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Cornelia Praetorius:
Tut mir leid - dieser Artikel ist nicht toll, denn er zeugt von einem erheblichen Mangel an Information. Um nur eins zu nennen, warum hält Greta George Soros für so wichtig (ist er tatsächlich, allerdings in ganz desaströs gefährlicher Hinsicht: er ist der Regime-change Stratege schlechthin und scheint praktisch alle Massenbewegungen weltweit zu beieinflussen, zu finanzieren und zu steuern), dass sie auch mit ihm unbedingt shake-hands machen und ihre Aktion damit von ihm absegnen lassen muss? Wenn man sonst keine Zweifel an ihren Hintermännern und Sponsoren hat - der Kontakt sollte alle Alarmsignale in Gang setzen

Antwort von U. Gellermann:

Das ist eine weitere von vielen Behauptung in diesem Diskurs. Wer behauptet muß beweisen.


Am 07. Oktober 2019 schrieb DirkPohlmann zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Danke, Uli Gellermann.

Ich bin seit langem zum ersten mal optimistisch, dass sich etwas zum Guten ändern könnte, wegen der jungen Leute. Ich verzweifle nur an "meinen Leuten“.

Dass auch in Afghanistan und Pakistan die Mädchen demonstrieren, das ist das Verdienst einer erstaunlichen 16 jährigen. Alles auf dem Weg!

Wir alten Säcke müssen den jungen Leuten einfach nur helfen, mit aufpassen, dass sie nicht gekapert werden, gespalten werden, was OHNE ZWEIFEL versucht werden wird.

Ich bin nicht neidisch, dass sie schaffen, was wir halt seit Anfang der 80er Jahre nicht mehr geschafft haben, eine Bewegung auf die Straße zu bringen.

Wir müssen ihnen helfen, damit die Erkenntnis um sich greift: Gegen die globale Erwärmung hilft nur Systemwandel. Und da sind wir so nahe dran, wie seit dem Bonner Hofgarten nicht mehr.


Am 07. Oktober 2019 schrieb Peter Heyckendorf zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Was soll die Aussage sein? Sehr enttäuschend der schwache Text von so einem klugen Kopf! Grippe?

Antwort von U. Gellermann:

Eine Meinung ohne jedes Argument. Schade.


Am 07. Oktober 2019 schrieb Ronald Wolf zum Artikel:

Prima Betriebsklima

Greta ist total ferngesteuert

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Ich befürchte, dass es gelingen wird die Bewegungen separat zu halten und vielleicht sogar gegeneinander auszuspielen. Diese Strategie hat in der Geschichte der Menschheit so oft funktioniert und ist ohne großen Aufwand zu bewerkstelligen.
Danke für den tollen Artikel.


Am 06. Oktober 2019 schrieb altes Fachbuch: zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

Tagesschau-Redaktion versteht sich als Werbeagentur

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die vorgebliche pluralität im freien werte-westen aufgrund allein schon der vielzahl der medien entlarven. dem ist nämlich nicht so!!
es macht sinn, sich die aufgaben des presse- und informationsamtes, welches der kanzlerin direkt unterstellt ist, anzusehen!!
auch die urquelle aller nachrichten, die deutsche presseagentur, als bündnis aller wichtigen medien als gesellschafter/eigentümer (!!) und alleinige (!!) kunden ist interessant!

der einheitsbrei ist kein zufall. "demokratische" kontrolle
oder einflussnahme ausgeschlossen
nicht nur die politischen vorgaben, auch die stilistischen "mittel" wie verdrehung, in zweifel ziehen, lügen oder auslassungen sind dem geschuldet - und machen keinen unterschied zu dem, was man den "diktaturen" unterstellt!!
zusammen mit repressiven gesetzen (netzdurchsetzungsgesetz/judikative) oder strukturen (antonius-stiftung/executive) und der bundeszentrale für politische "bildung" komplettiert sich das bild eines manipulationssystems als teil eines auch staatlichen unterdrückungsapparates!!

Antwort von U. Gellermann:

Tatsächlich gäbe es die Möglichkeit einer demokratischen Kontrolle: Die Rundfunkräte. Aber auch die sind in jenes Parteien-System eingeordnet, das erfolgreich Demokratie vortäuscht.


Am 06. Oktober 2019 schrieb H. Koba zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

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Die Tagesschau startete am 01.10.1956. Keine Nachrichten, nur kurze Filmeinspielungen. Ab 02.03.1959 verlas dann ein Herr Köpke - als erster Nachrichtensprecher der Tagesschau - das, was verlangt wurde.
Am 21.03.1960 startete der "Schwarze Kanal" im DDR-Fernsehen. Moderiert von Karl-Eduard von Schnitzler. Das ist derjenige, den auch auf dieser Seite die Mehrheit der Diskutanten zum Teufel wünscht. Wo er ja auch nach seinem Tod ist. Im Himmel würde er sich - so nehme ich an - nicht wohlfühlen. Gott sei Dank. Kleines Wortspiel. Karl-Eduard von Schnitzler begann seine erste Sendung - wie gesagt am 21.03.1960 - mit folgenden Worten:
?Der Schwarze Kanal, den wir meinen, meine lieben Damen und Herren, führt Unflat und Abwässer; aber statt auf Landwirtschaftliche Felder zu fließen, wie es eigentlich sein müßte, ergießt er sich Tag für Tag in hunderttausende westdeutsche und Westberliner Haushalte. Es ist der Kanal, auf welchem das westdeutsche Fernsehen sein Programm ausstrahlt: Der Schwarze Kanal. Und ihm werden wir uns von heute an jeden Montag zu dieser Stunde widmen, als Kläranlage gewissermaßen.?

Seit über sechzig Jahren läuft die Tagesschau. Nichts hat sich geändert. Damals Unflat - heute Unflat.
Mehr habe ich dazu nicht zu sagen. Und bitte, bitte keine Erklärung darüber, was doch der "von Schnitzler" fürn Arschloch war. Er hatte Weitblick...?. obs dem ein oder anderen passt oder nicht.

Antwort von U. Gellermann:

Das DDR-Gegenstück zur Tagesschau war die „Aktuelle Kamera“. Der „Schwarze Kanal“ – der nicht Gegenstand des Artikels und der Debatte ist - begriff sich als Gegenstück z. B. des ZDF-Magazins mit Gerhard Löwenthal, das auch nicht Gegenstand der Debatte ist.


Am 06. Oktober 2019 schrieb Ingo Rudolph zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

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Für mich ist die Tagesschau weniger eine Art Produkt-Reklame im Sinne von Werbung, sondern strategisch gezielte Verdummung, die mich immer wieder auf´s neue wütend macht. Das ganze geschieht angeblich im öffentlichen Auftrag, aber die Öffentlichkeit ist völlig ausgeklammert, obwohl sie zur Bezahlung verdammt ist. Es lebe der Rechtsstaat. Das erinnert an den Volksempfänger der Nazizeit; für´s Programm musste man damals nichts bezahlen. Da ist unser Rechtsstaat schon weiter.


Am 05. Oktober 2019 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

Tagesschau-Redaktion versteht sich als Werbeagentur

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Warum bekomme ich immer so ein beklommenes Gefühl, wenn ich in unseren öffentlich-rechtlichen Kanälen die Nachrichten schauen muss?
Warum muss ich dann immer an Ede Schnitzler denken, über den ich schon als Westkind so ausgiebig gelacht habe?
Jeder denkende Mensch glaubt diesen, jeden Tag aufs Neue verzapften, Schwachsinnscocktail aus Lügen, Verdrehungen und Unterlassungen nicht mehr.
Die ersten 3-4 Minuten gibt es meist Frau Merkel, wie einst Mao überlebensgross, in irgendwelchen Ehrungen, meist im Ausland, die Drecksarbeit der Militarisierung macht jetzt Frau Knarrenburger, dazwischen bringt man etwas farbige Aufstände mit dem Hinweis auf fehlende Demokratie, die vom Wertewesten initiiert und gesteuert werden, so ist alles prima verteilt und wir müssen es nur noch ausbaden und bezahlen.

Wie wählt man eigentlich eine Regierung, die sich für die Interessen der Mehrheit einsetzt?
Ist so etwas grundsätzlich hier noch möglich?

Antwort von U. Gellermann:

Grundsätzliche gesellschaftliche Änderungen sind nur außerhalb der Parlamente möglich.


Am 05. Oktober 2019 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

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Die RATIONALGALERIE ist es, die durchzusteigen hilft. Sie ist wie ein Kompass - wie ein LICHT im Dunkel!


Am 04. Oktober 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

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Nun will ich der Rationalgalerie mal erzählen, was Reklame / advertising für ein Produkt oder eine Dienstleistung ist:.

DO GOOD AND TALK ABOUT IT - Das ist das Motto. (Ich habe in der Branche gearbeitet.)

Also, mach was Gutes und rede darüber. Es hat keinen Sinn, billigen Schrott zu produzieren und den schön zu reden - das merken die Konsumenten.

Ich denke, so ist es auch in der Politik.

Antwort von U. Gellermann:

Lesen hilft sehr:

„Kramp-Karrenbauer in Washington - Hormus-Einsatz nur als europäische Mission“ - Mission & Einsatz, Wording als Reklame.
„Leichtathletik-WM in Doha Katar - klein, eigen, reich an Flüssiggas“ - Statt Scharia und Sklavenarbeit, Reklame durch verschweigen.


Am 04. Oktober 2019 schrieb Britta Keller zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

Tagesschau-Redaktion versteht sich als Werbeagentur

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Ein fundamentaler Satz:" Kaputte Nachrichten machen Köpfe kaputt". Und auch das ist die Wahrheit: "Die Tagesschau-Redaktion hat sich aus einer Mischung von Faulheit, Dummheit und Gehorsam angewöhnt, die Meldungen aus Agenturen unbesehen einfach weiterzugeben." Danke.


Am 04. Oktober 2019 schrieb Anna Behrens zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

Tagesschau-Redaktion versteht sich als Werbeagentur

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Medien-Aufklärung ist selten, Gellermann liefert das Handwerkszeug.


Am 04. Oktober 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

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@ Ingo Rudolph
"Wenn die westliche Zivilisation ... nicht gemeinwohlorientiert ... wird sie untergehen."

Ich denke, das westliche Modell von Marktwirtschaft plus Demokratie und Sozialstaat (BRD ... ) ist bisher das historisch beste. - Der Sozialismus war es sicherlich nicht.

Auf einem anderen Blatt steht das kapitalistische Wachstumsstreben mit seinen ökologischen Folgen.

Aber Marx meinte ja, der Kapitalismus produziere unter seinen Möglichkeiten. (Aufgrund seiner Krisenanfälligkeit.) Wenn die Produktionsmittel erstmal vergesellschaftet sind - dann kann noch viel mehr produziert werden.

Antwort von U. Gellermann:

Nach Ende der Sowjetunion hatte der Kapitalismus nicht mal mehr einen wesentlichen Gegner. Und was hat das „beste“ System aus diesem Sieg gemacht? Vom Irak über Libyen bis Jemen: Krieg. Hunger und Elend in weiten Teilen der Welt. – Da dieser Strang der Diskussion vom Thema des Artikels wegführt ist er hier beendet.


Am 04. Oktober 2019 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

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Ich denke. lieber Uli Gellermann, dass das, was derzeit in den Medien geschieht, KEINE Reklame ist, sondern eine bewusste Irreführung der Bevölkerung durch Euphemismen, also der Schönrederei!

Es wird die Aufklärung, das Fragen und Infrage-Stellen, was guten Journalismus ausmacht und wozu die Medien per Gesetz sogar verpflichtet sind, einfach verweigert. Sie vermeiden diese wie der Teufel das Weihwasser.

Kürzlich wurde ich von einer seiner guten, mir lieben alten Bekannten von einem Kaffeeklatsch wieder ausgeladen, weil - wie sie sagte - ich zu negativ sei, ihr Angst mache und sie dann nicht mehr schlafen könne. Wir hatten uns zuvor bei einem Treffen über Politik und speziell die Tagesschau unterhalten. Sie schaut sie regelmäßig und gehört wie bei vielen anderen zum Leben dazu.

Hatte Merkel nicht, zum Beginn der Finanzkrise, alle Leitmedien-Chefs ins Kanzleramt gebeten, bitte nur noch im Sinne der Regierung zu berichten, damit die Menschen im Land nicht geängstigt werden? Und geht diese Beeinflussung der Medien durch die Regierung Merkel nicht immer noch weiter?
Wir werden willentlich und wissentlich jeden Tag von der Tagesschau betrogen und belogen, weil es die Kanzlerin will?!!

Ob es nun die US-Truppen sind, die jetzt in Polen stationiert sind - die Anti-Russlandhetze muss ja irgendwie glaubhaft gemacht - der Russe könnte unter Putin auf die Idee kommen - in Polen einzumarschieren. Das sind so perverse agitative subtile Handlungen, die ein normaler Mensch nur gefühlsmäßig wahrnehmen kann und nicht sofort über den Verstand. Der wird dann von ganz täglichen Begebenheiten in Beschlag genommen.

Oder diese Weltmeisterschaft in Katar - es geht um eine kollektive Ruhigstellung der Bevölkerung durch die Gleichschaltung der Presse!

Wer von den vielen Menschen, die traditionell die Tagesschau sehen, hat denn die Zeit, sich andernorts besser oder ausführlicher zu informieren? Da muss man lesen und suchen und wo fängt man an? Welcher Blog ist vertrauenswürdig, welcher nicht? Welcher sagt die Wahrheit und wenn, was ist die Wahrheit?
Es reicht einfach nicht, nur misstrauisch zu sein.

Als vor Jahren die ersten deutschen Beteiligungen an den US-Kriegen stattfanden und diese als Missionen ausgegeben wurden, war ich so irritiert, dass ich dachte, ich sei nicht ganz richtig im Kopf. Ich fragte und fragte und alle, die ich fragte, sagten, dass man das heute so nenne. Missionen kannte ich als christliche Mission, wollte als Jugendliche, als Albert Schweitzer Anhängerin gerne als Missionsschwester nach Afrika und merkte dann langsam, dass hier positiv besetzte Begriffe wie "Mission" geklaut wurden, um negative, wie "Kriegseinsatz", unsichtbar zu machen.

Der Bevölkerung jedenfalls ist kein Vorwurf zu machen. Sie will und muss informiert werden. Dass diese Journalisten sich mit auf die Seite der Kriegstreiber und Unterdrücker stellen und kein schlechtes Gewissen dabei haben, hängt, das will ich ihnen mal zugute halten, sicher auch damit zusammen, dass sie von ihren Chefs angehalten werden, genau so über Katar zu schreiben:Klein - eigen - reich. Damit hat man die herrschende Klasse dargestellt, nicht das Ganze. Es wird selektiert und eine selektierte Berichterstattung ist ja nicht verboten.

Ja! "Faulheit, Dummheit und Gehorsam" sowie eine ganze Menge Identifkation mit den mächtigen, anderen politischen Gruppen und unserer Regierung prägen die Arbeit der Tagesschau-Journalisten.

Der Fisch stinkt vom Kopf. Die Merkel-Regierung muss weg.


Am 03. Oktober 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

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Die Römer haben doch auch immer gesagt, wenn sie einen Aufstand niedergeschlagen haben, sie hätten das Gebiet BEFRIEDET. Euphemismen zu benutzen, ist keine Erfindung der Tagesschau.


Am 03. Oktober 2019 schrieb Ingo Rudolph zum Artikel:

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Wenn die westliche Zivilisation mit ihren `westlichen Werten´ auch weiterhin nicht das Potential findet zur gemeinwohlorientierten gesellschaftlichen Umgestaltung, wird sie untergehen. Es braucht wahrscheinlich weniger Streit über Totalitarismus und seine Spielarten. Der Faschismus ist Ausdruck des ultimativen Imperialismus, einer Kultur des Todes und der Kommunismus Ausdruck vielfältiger Versuche, dem zu entkommen, aber das leider bisher nicht erfolgreich. Die Gleichsetzung von beiden dient ausschließlich der Diffamierung der gesellschaftlichen Emanzipationsbewegung; also Kurs halten mit `unseren westlichen Werten` in die nächste, vielleicht die letzte Katastrophe und Diffamierung aller Versuche, der historischen und der aktuellen wie in China, Rußland, Kuba, Venezuela u. a..
Um Deutschland ist es wie immer besonders schlecht bestellt, da fällt mir nur noch Heines Spruch ein: "Denk ich an Deutschland ...."


Am 03. Oktober 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

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@ Otto von Bismark

"Manchmal hat man schon den Eindruck, der Sekretär für Agit/Prop im ZK der SED arbeitet noch. Anders kann man sich das einfach nicht erklären."

Das klingt gut, ist aber falsch. Es bedarf bei uns keiner zentralen Propagandastelle. - Es ist unser 'Konsens der Demokraten', der unseren Diskurs (wie man neumodisch sagt) steuert.

Antwort von U. Gellermann:

Die ARD ist das mediale Zentrum des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks. Und die Tagesschau ist der zentrale Taktgeber bundesweiter Nachrichten.


Am 03. Oktober 2019 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

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FRAU
ANNEGRET KRAMP-KARRENBAUER
ZUM TAG DER WIEDERVEREINIGUNG

"Aus Gegnern wurden Kameraden",
Sagt die Frau für Wehreinstieg.
Wem zu Nutzen, wem zu Schaden?
Gab´s nicht schon mal solchen Laden?
Also Finger weg von Krieg!

ERINNERN HILFT DER ZUKUNFT,
FRAU MINISTERIN!
DIESE EMPFEHLUNG
GILT AUCH DEN NACHRICHTENPORTALEN
ARD UND ZDF.


Am 03. Oktober 2019 schrieb Ulrike Spugat zum Artikel:

Glatt gelutscht: Sonneborn

Zweiter Weltkrieg von Russen begonnen

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Kurt Schumacher einer der übelsten antikommunistischen Hetzer (Ostbüro). der vor Arendt in seiner Promotion von 1926 genau in dieses Horn des Totalitarismus blies. (Faschismus-Kommunismus).
In den neunziger Jahren hat man den Begriff des Totalitarismus mit der Extremismus- Doktrin erweitert, bzw. eingeführt.
Uwe Backes vom Hannah Arendt-Institut mischte fleißig dabei mit.
Besagt, dass "Links" und "Rechtsextremismus" die sogenannte "freiheitlich, demokratische Grundordnung" zerstören wollen, ungeachtet der historischen Tatsachen, dass die Zerstörung der Weimarer Republik und die Machtübertragung an den Faschismus ohne die treibende Kraft von Großkapital und Uerstützung der bürgerlichen Reaktion niemals hätte funktionieren können.
Im Modell der Extremisms-Doktrin wiederholt sich die formale Methodik.
Die Stellung zum GG ist relevant, eine inhaltliche Beurteilung ist natürlich nicht beabsichtigt.
Dem "Verfassungsschutz" obliegt die Entscheidung festzustellen, wer denn "verfassungswidrig" sei und beim "Linksextremismus" hat ein besonderes Augenmerk zu liegen
Besonderes Augenmerk liegt beim "Linksextremismus."
"Der Schwur von Buchenwald, der sich dem antifschistischen Erbe auf immer verpflicht hat und erst den Kampf einstellen wird, "wenn auch der letzte vor den Richtern der Völker stehen wird." "Nie wieder Faschismus und nie wieder Krieg !"
Tag der Selbstbefreiung war der 11. April 1945.
Fachbuch hat darauf hingewiesen, wie es dem VVN an den Kragen geht.


Am 03. Oktober 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

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lieber galerist;)
bezugnehmend auf den post von o.bismark hinterfrage ich, ob agitation und propaganda ost-erfindungen sind oder ob es dafür west-pendants/analoga (auch strukturell) gibt!?
ist, das, was sie REKLAME nennen, schon PROPAGANDA und darf man dann die stattfindende dauerhafte beschallung schon INDOKTRINATION nennen?
unterstellt wird den bösen kommunisten, dass die das STAATsmonopolistisch betrieben und organisiert haben: ist das heute anders, wo JEDES medium von ebenso monopolistischen quellen gespeist werden!?

Antwort von U. Gellermann:

Natürlich ist die ARD-Reklame eine Form der Indoktrination (siehe z. B. Hinweis von Alexander Kocks zu Katar und Syrien).


Am 03. Oktober 2019 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

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Ich vermute, der ARD Herr in Kairo sitzt nicht im Kaffeehaus, sondern an der Bar seines 5 Sterne-Hotels und erklärt sich dort zusammen mit Kollegen von anderen westlichen Sendern die Welt. Würde er aber nur mal den Barkeeper befragen würde er erfahren, dass der Herrscher von Katar der größte Finanzier der Muslimbrüder ist und führend an der Zerstörung Syriens und Libyens durch Finanzierung und Ausrüstung der islamischen Terroristen beteiligt war und ist.


Am 03. Oktober 2019 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

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Manchmal hat man schon den Eindruck, der Sekretär für Agit/Prop im ZK der SED arbeitet noch. Anders kann man sich das einfach nicht erklären.


Am 03. Oktober 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Glatt gelutscht: Sonneborn

Zweiter Weltkrieg von Russen begonnen

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@ Uli Gellermann

„Mit dem Trick-Begriff "Totalitarismus" setzten sie das Nazi- mit dem Sowjet-Regime gleich."

Diese Gleichsetzung kommt von Hannah Arendt aus ihrem Buch 'The Origins of Totalitarianism' (1951).

Antwort von U. Gellermann:

Auch kluge Frauen können irren, Uli Gellermann


Am 02. Oktober 2019 schrieb Wolfgang Altpeter zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

Tagesschau-Redaktion versteht sich als Werbeagentur

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Wieder eine sehr gute Sendung von Uli Gellermann und seinem Team. Ich glaube man könnte locker 2 Stunden über den Mist der Tagesschau berichten. Beim ZDF würde das aber nicht reichen. Allein schon Klaus Kleber (ich erinnere an das Interview mit Kurz oder die Verkündung des russischen Einmarsches) würde die Zeit ausfüllen.


Am 02. Oktober 2019 schrieb Hans-Jörg Rechtsteiner zum Artikel:

Reklame statt Journalismus

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Zur 1. Nachricht (Kramp-Karrenbauer): Die Formel vom "mehr Verantwortung übernehmen" stammt bekanntlich vom früheren Bundespräsidenten Gauck und meinte unmissverständlich die deutsche Beteiligung an Kriegshandlungen. Es handelt sich um eine Framing-Formel, die der friedliebenden Bevölkerung den Krieg als normales und unverzichtbares Mittel der Politik schmackhaft machen will. Die entsprechende Begeisterung der MM ist Kriegspropaganda. Nichts anderes.


Am 02. Oktober 2019 schrieb Ingo Rudolph zum Artikel:

Glatt gelutscht: Sonneborn

Zweiter Weltkrieg von Russen begonnen

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Meine Frau und ich haben uns nach dem Versagen der Partei DIE LINKE in ihrer Rußland- und Venezuela-Politik ganz bewußt zur Protestwahl für DIE PARTEI entschieden. Das war wohl ein Fehler, denn DIE PARTEI ist offensichtlich keine solche, sondern ein Satire-Verein, der den Verfall der Demokratie nicht aufhalten kann und will.
Wie kann man aber den Befürwortern des Totalitarismus-Entschlusses des EU-Parlamentes klarmachen, dass sie aus Dummheit, Verblendung oder Haß den Faschismus wieder salonfähig machen und ihn als das kleinere Übel betrachten?! Waum schweigt die UNO als Verkörperung der Lehren aus der Menschheits-katastrophe? Wie kann man den Holocaust relativieren? Meine Frau wurde 1939 in Leningrad in einer jüdischen Familie geboren, erlebte oder besser erlitt die ersten und schlimmsten 7-8 Monate der Blockade. Das Trauma verblasst nicht und derartige Entschließungen machen zusätzlich Angst.
Sicher ist der Entschluß antirussische Propaganda aber das macht ihn nicht weniger gefährlich. Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch sagte B.Brecht nach dem Krieg. Vielleicht kann man hinzufügen: ...und er liegt wieder in den Wehen.


Am 02. Oktober 2019 schrieb Hanna Fleiss zum Artikel:

Glatt gelutscht: Sonneborn

Zweiter Weltkrieg von Russen begonnen

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Ja, ein sehr guter Beitrag zum Thema EU und Antikommunismus. Wichtig ist meiner Ansicht aber noch zu erwähnen, dass die Rote Armee erst bis zur Curzon-Linie wieder vorgerückt ist, nachdem die polnische Regierung in London Asyl fand und Polen als Staat demnach aufgehört hatte zu existieren. Darauf hatte Stalin sehr genau geachtet.
Sowieso, dieser Teil "Polens", das heißt 'Westbelorußland und auch die Westukraine, wurde der jungen Sowjetunion, die sich dagegen nicht wehren konnte, von Pilsudski-Polen 1920 geraubt. Die Rote Armee hatte also mit ihrem "Einmarsch in Polen" nur die Ergebnisse des ersten Weltkrieges wiederhergestellt. Dass die Antikommunisten, die sich in der EU versammelt haben, der manipulierten Öffentlichkeit die Mär vom "Überfall der Bolschewisten auf Polen" weismachen wollen und damit der Sowjetunion Mitschuld am zweiten Weltkrieg geben wollen, ist infam - sie wissen es nämlich richtiger. Sie fressen ihren eigenen Propagandadreck - jetzt gegen das kapitalistische Russland gerichtet, ihm noch nachträglich eine "Mitschuld" aufbürdend. Ich selbst kann aufatmen, ich bin unschuldig, ich habe diese Lumpen nicht gewählt.

Was mir an dem Beitrag nicht so recht gefallen will, ist der Bezug auf den nun wirklich unwichtigen Sonneborn und dann noch der Versuch der Erklärung seines Abstimmungsverhaltens durch eine katholische Kindheit. Ich bin der Ansicht, man kann katholisch sein und muss deshalb aber nicht antikommunistisch abstimmen. Nein, das liegt alles viel tiefer, denn wer alles hat für diese EU-Resolution gestimmt? Waren das alles Katholiken? Wie gesagt, Ulli Gellermann, den Sonneborn hätten Sie sich in diesem Beitrag sparen können.

Mir liegt die EU-Resolution im Wortlaut vor, und ich kann mein Entsetzen über soviel plumpe Geschichtsfälschung und Pflege des alten Antikommunismus überhaupt nicht mit Worten ausdrücken. Aber ich frage, wer hat eigentlich von dieser EU ein anderes Abstimmungsverhalten erwartet?

Antwort von U. Gellermann:

Wie in der Leserdiskussion zu sehen: Es gab und gibt Illusionen über Sonnerborn.


Am 02. Oktober 2019 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Glatt gelutscht: Sonneborn

Zweiter Weltkrieg von Russen begonnen

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Habe jetzt mal ein wenig nachgelesen auf den NDS, die auch einen empörten Artikel darüber schrieben und auf Infosperber, der zuerst über diesen Skandal berichtete.

751 Mitglieder hat das EU-Parlament. 535 stimmten mit Ja, 66 mit Nein, 52 Enthaltungen und etliche Abwesende.

18 polnische Mitglieder brachten diese Resolution zur Abstimmung ins Parlament.
Da tauchen doch noch andere Fragen auf: Wer sind diese 18? wo kommen sie her? wie heißen sie?
War nicht Merkel in Polen bevor v.d.L. EU-Präsidentin wurde und hat für diese geworben? Und was wissen die 535 Ja-Sager über den 2. WK? Sind es echte, politisch Interessierte oder sind sie nur auf's Geld aus?

Denke ich mal kurz an Rumänien. Dieses Land hat alles ausgeschöpft, was die EU so hergibt, um Mitarbeiter mit nach Brüssel zu nehmen. Sie alle bekommen viel Geld. Und was tun diese Leute für ihr Land? Rumänische Frauen sitzen hier in Großstädten auf den Straßen und betteln sich Geld zusammen, um damit in Rumänien zu überleben, weil es sonst so gut wie nichts gibt. Wo fließt das EU-Geld hin?

Und Polen? Selber ein Land das in der Nazi-Zeit genauso judenfeindlich eingestellt war wie die Nazis, spielt sich jetzt als Opfer auf, obwohl als aktiver Täter jederzeit überführt werden kann.
Und der Landraub an der Tschecheslowakei, auch da waren sie beteiligt und müssten, als Katholiken mea culpa, mea maxima culpa reuevoll an ihre Brust schlagen. Dann bekämen sie vielleicht einen klaren Blick für ihre Schuld. Aber nein.

Es ist so, wie nach dem Krieg und heute noch in Deutschland. Es gab keine Nazis. "Opa war kein Nazi" ist ein interssantes Buch, in dem diese Verleugnung der eigenen Schuld gut dargestellt wird. Mitscherlichs Buch, "Die Unfähigkeit zu trauen" über das, was geschah, hat nirgendwo stattgefunden!

Dass nun eine gesamt europäische Geschichtsverdrehung stattfindet und letztlich "DIE Kommunisten" sowieso alles Feinde der Demokratie sind und von allen der EU zugehörigen Staaten als "Kriminelle" und die Staaten als "kriminelle Regime" gelten sollen die man verfolgen muss, IST das Resultat dieser eingeforderten kollektiven Verleugnung.

Hinzu kommt auch noch ein ganz einfacher - psychologischer - Trick. Schaffe dir ein Feindbild und so hältst du deine Ehe, deine Familie und ja, sogar ein Land oder sogar die ganze EU zusammen. Ein gemeinsamer Feind verbindet. Er macht die "Schotten" zum Denken und Fühlen und zur Ehrlichkeit dicht. Das wissen Kinder schon im Kindergarten und dann in der Schule - da wird das Mobbing genannt.

Man behalte IMMER im Hinterkopf: Merkel ist ausgebildet in Agitation und Propaganda. Sie kennt alle Tricks, die verbinden und teilen. Sei es durch Erpressung, durch schöne, falsche Versprechen und natürlich Geld. Dass das natürlich auch die Kriegs-Industrie freut, liegt auf der Hand. Ohne Feindbild keine Aufrüstung!
So einfach ist das.
Die Frage für mich ist die: Kann man vor dem europäischen Gerichtshof oder sonst irgendwo diese Resolution samt Abstimmung anfechten, weil sie falsche Fakten bzw. Lügen einsetzt?


Am 01. Oktober 2019 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

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Auch Satire kann gelegentlich holpern:
Von schwach auf der Brust bis hin zu karthagisch.
Doch wie Martin über sich selbst zu stolpern,
Ist tragisch.


Am 01. Oktober 2019 schrieb Lena Bendemann zum Artikel:

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Erst glatt gelutscht dann geschluckt: Fertig ist der Drops Sonneborn. Als ob man sich bei solch einer wichtigen Entschließung auf die "dämliche AfD die vorher für Verwirrung gesorgt hatte" rausreden dürfte! Eine Entschuldigung wäre das mindeste.


Am 01. Oktober 2019 schrieb Guenther Mann zum Artikel:

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An Michael Rieke
"in fünf Jahren beschließt das EU- Parlament, dass US- Truppen im Januar 1945 das KZ Auschwitz befreit haben."

-von den Russen!


Am 01. Oktober 2019 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

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Sehr geehrter Herr Gellermann,
in fünf Jahren beschließt das EU- Parlament, dass US- Truppen im Januar 1945 das KZ Auschwitz befreit haben.


Am 01. Oktober 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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danke, herr p.meter, dass sie das machen;)
ohne geschichte hat man keine zukunft!!! und teletubbiland wird gerade wieder darauf konditioniert, dem ökonomischen riesen aber politischem zwerg, zu seiner "verantwortung" zu zwingen!!
sowohl brest-litowsk als auch versailles waren auf revanche ausgelegt!! die bösen kommunisten wollten per DEKRET keinen krieg mehr. das kap. deutschland MUSSTE dafür umso mehr!! JEDEM WAR DAS KLAR!!
beide waren außenpolitisch isoliert, weil der werte-westen beide aufeinander hetzen wollte!! ergo schlossen BEIDE mit den heutigen initiatoren des schwachsinns (polen, lettland, estland...) nichtangriffspakte!!
der böse russe wollte die entente wiederbeleben, westeuropa wollte nicht. nach münchen wollten die russen gar truppen nach tschechien entsenden, polen verweigerte die passage!!
der hitler-stalin-pakt sah vor, dass beim aufhören der existenz (?) der republik polen die SU an die curzon-linie vorrücken darf und das baltikum als interresensphäre dem iwan zugeschlagen wurde. der status quo von 1918 sollte wieder hergestellt werden!!
und siehe da, 14 tage NACH der kapitulation polens, nahm die SU das territorium unter kontrolle!!

sollte die aktuelle diskussion den bösen iwan als verursacher entlarven, wären doch noch einige km² land im osten zu "befreien"??
wichtiger als sonneborn oder andere schmeißfliegen ist der fakt, dass dem VVN-BdA der status gemeinnützigkeit entzogen wurde!
UND wenn das "zufällige";) versagen der werte-westen-diplomatie 1939 stimmt, wer schützt uns dann JETZT vor WKIII???


Am 01. Oktober 2019 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

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Herzlichen Dank für den tollen Artikel, wobei die Themenkreise Geschichtsfälschung und Stimmverhalten des einzelnen Abgeordneten gar nicht voneinander getrennt werden können, das eine ist ohne das andere nicht möglich. Und Martin Sonneborn hat sich nun mal exponiert, da muß er sich nicht wundern, daß er Prügel bezieht, wenn so etwas in die Hose geht. Denn dieses Thema war nun doch viel zu ernst und brisant als daß ein solcher Lapsus passieren darf. Wenn es denn einer war! Was mir aber am wichtigsten erscheint sind Gellermanns Ausführungen zum "Sehnen nach dem Mainstream". Ich erlebe das in meiner Tätigkeit als Kommunalpolitiker mit meiner kleinen (5 Mandate in einem Gemeinderat mit insgesamt 30 Stadträten) widerspenstigen Fraktion selbst hautnah. Das ständige gegen den Strich bürsten, um das man bei kritischem Herangehen an viele Gegenstände überhaupt nicht herumkommt, das hält so mancher nicht aus. Denn da ist man eben beim Kuscheln mit der Macht nicht dabei, da wird man gelegentlich auch etwas aussätzig behandelt, vereinsamt und muß ordentlich einstecken können. Zwar funktioniert wahrer Parlamentarismus eigentlich nur so, aber die wenigsten "Volksvertreter" sind sich dessen bewußt. Wie hat der Galerist so treffend formuliert, "glattgelutscht", das trifft es m.E. ziemlich gut. Und es ist eben so, daß jeder Spaß einmal aufhört und dann kommt der Ernst des Lebens resp. der Politik, dann beginnt das Kesseltreiben. Und wer sich das nicht vorher genau überlegt hat, den trifft es dann hart. Und über N.S. müssen wir gar nicht reden, für die Spaßpartei gewählt und dann sofort bei den Grünen untergekrochen! Ich glaub, ich hab den auch gewählt, aber so irrt man sich gelegentlich!

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