Leserbriefe

Leser-Kommentare im Monat April 2019
 

Am 18. April 2019 schrieb Ute Fürst zum Artikel:

Schmutz-Zulage für Tagesschau

Hunderttausende Euros für Intendanten

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@Willy Blaser
vielleicht hilft das weiter
https://swprs.org/netzwerk-medien-schweiz/


Am 18. April 2019 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

Schmutz-Zulage für Tagesschau

Hunderttausende Euros für Intendanten

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Danke Uli,

das war wieder mal sehr gut getroffen!

Hier an dieser Stelle und zum Osterfest sollte auch ruhig noch mal die Aufklärungsarbeit von Wikileaks gewürdigt werden, damit man mal so eine Vorstellung gewinnen kann, was Assange zur Veröffentlichung gebracht hat und was die Tagesschau leider verpasst hat:

https://www.youtube.com/watch?v=ffCxukIE4OU


Am 18. April 2019 schrieb Hans-Heiko Schlottke zum Artikel:

Schmutz-Zulage für Tagesschau

Hunderttausende Euros für Intendanten

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Danke, Uli Gellermann. Erschreckend, wie öffentlich-rechtliche und private Medien Anti-Journalismus betreiben und sich gleichzeitig krampfhaft als der seriösen Information verpflichtet darzustellen versuchen. Und ein Hohn, dass etwa die ARD nun neben höheren Gebühren auch noch einen Inflationsausgleich fordert, da anders "die Qualität" nicht erhalten werden könne. Sollen sie doch die sicherlich dicken Etats von NATO, EU und Bundesregierung für Öffentlichkeitsarbeit noch beherzter anzapfen.
Bitte, U.G., weiter so! Frohe Ostern


Am 18. April 2019 schrieb Willy Blaser: zum Artikel:

Schmutz-Zulage für Tagesschau

Hunderttausende Euros für Intendanten

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Die Macbt um Macht
Ihre Nachricht: Werter Herr Gellermann,
Absolut fantastisch was Sie da machen. Bravo. Leider gibt es niemand der das gleiche mit der Schweizer Tagesschau resp. dem SRG-Nachrichtenportal macht. Ich möchte gerne ausfindig machen, wer von unseren Präsentatoren Mitglied der Atlantik-Brücke ist. Wie könnte ich diese ausfindig machen? Können Sie mir einen Rat geben?

Antwort von U. Gellermann:

Meine Kenntnisse über die SRG sind leider gering. Sollte ich mehr wissen und Ihre Frage beantworten können melde ich mich.


Am 18. April 2019 schrieb Christa Meixner zum Artikel:

Schmutz-Zulage für Tagesschau

Hunderttausende Euros für Intendanten

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Hallo Herr Gellermann !
Wieder einmal eine klasse Analyse.
Sie schleudern diesem Lügenpack Ihre ganze Verachtung entgegen.
Ich möchte mich da gerne anschließen !
Danke und frohe Ostern !
Herzliche Grüße, Christa Meixner.


Am 18. April 2019 schrieb Georg Moritz zum Artikel:

Schmutz-Zulage für Tagesschau

Hunderttausende Euros für Intendanten

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Gibt es denn keine Möglichkeit, diesen miesen Haufen zu verklagen? Immerhin gibt es doch Verträge, gegen welche diese schäbigen Gestalten verstoßen? Wenn's auch Geld kostet - ich würde mich mit einem Beitrag an den Kosten beteiligen, der die Unfunk-Gebühren mehrfach übersteigt.


Am 18. April 2019 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh zum Artikel:

Schmutz-Zulage für Tagesschau

Hunderttausende Euros für Intendanten

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Müll - im Gewand von "Nachrichten", die immer BEWUSST an der Wahrheit vorbeischrammen! Das Beschriebene - am Beispiel von Libyen - ist mir jetzt
wieder mal so richtig klar geworden. Hauptsache dem US-BIG BROTHER die Füße geküsst!

Wie sehr wir von den "Nachrichten-Erzählern" doch verscheißert werden, und die Protagonisten - ohne rot zu werden - dafür auch noch so einen Haufen Geld einsacken!, das schreit nach einem Neubeginn!

Uli Gellermann - kannst DU nicht Angela Merkel beerben??


Am 17. April 2019 schrieb Georg Moritz zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake

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In Zeiten von STAMOKAP und Planwirtschaft wäre Jeff Bezos "Held der Arbeit des Jahrhunderts" oder sowas gewesen, hat er doch ein System erschaffen (er? na, wie immer: hat erschaffen lassen), mit dem sich wunderbar die Nachfrage mit der Produktion koppeln ließe. Na gut, nicht ganz, an ein paar Stellschrauben müßte man drehen, ein paar Algorithmen verändern oder ersetzen - alles kein Thema für einen Trupp Informatiker, es sei denn sie arbeiten im Regime Amazon oder dem von Toll Collect oder der Bundesagentur für Arbeit oder oder... die Reihe ließe sich fortsetzen.

An sich keine schlechte Sache, dieses Amazon. Wäre da nicht der Profit. Nun ist Profit ja keineswegs was Schlechtes an sich, problematisch wird es nur, wenn der Profit auf Privatisierung beruht (Raub an der Allmende) und sich für den Besitzenden allein realisiert. Steuern sind ein schwaches Mittel, um ein paar Krümel vom ursprünglichen Raub wieder zurückzuholen, und selbst das funktioniert bei der "G-Mafia" nicht (Google, Microsoft, Apple, Facebook, IBM, Amazon).

Wie, was? der Bezos hat der Allgemeinheit nix geklaut? Der hat sich Amazon ausgedacht und selbst gebaut als Pionier dort, wo es noch nix gab, und deswegen steht ihm auch der Reichtum zu? Nein, tut er nicht, hat er nicht und hat er nicht. Er hat sich all der Werkzeuge bedient, die unzählige selbstlose Programmierer geschaffen haben, weitere Werkzeuge von anderen Programmierern schaffen lassen, die er in kapitalistischer Manier versklavt hat (du schreibst den Algorithmus, ich krieg die Rente daraus), auf die Ergebnisse Patente angemeldet: er hat privatisiert, was vorher Allmende war. Er hat den Einzelhandel an sich gerissen: auch das ist Feld der Allmende.

Nix kommt daraus zurück, das ist wahrlich bedauernswert. Ist ja schön, wenn man wohlhabend ist, das ist jedem zu gönnen. Nix dagegen zu sagen, daß jemand der reichste Mensch der Welt ist (einer ist das immer). Bezos hat sich neulich scheiden lassen, ein Viertel seiner Aktien gingen an seine Ex-Frau. Und er ist immer noch der reichste Mann der Welt (https://blog.fefe.de/?ts=a25848cd). Ja meinswegen. Soll er doch.

Aber: je größer der Reichtum eines Einzelnen (oder einer Gruppe) ist, je mehr dieser für die Allgemeinheit bestimmend ist, desto größer muß der Einfluß der Allgemeinheit auf die Macht dieses Reichtums sein, bis hin zur Enteignung und Überführung des privaten Imperiums in öffentliche Hand. Für Strom-Konzerne gilt das schon lange, für die G-Mafia und die Automobil-Konzerne ebenfalls. Und ja, besonders auch für Rüstungs-Unternehmen. Nichts ist so bestimmend für die Existenz wie der Tod.

Kann man dem Bezos nicht einen Preis verleihen? Denkmäler aufstellen, ihn im "Walk Of Fame" verewigen, ihm einen britischen Adelstitel geben? Lord Of Amazon oder sowas? Sein Leib wird zu Staub wie der von Jedermann, und sein Reichtum ist eitel Tand.

ceterum censeo: ICANN esse delendam.
Das Internet, die Leitungen, Router, DNS usw - das gehört subsidiär in öffentliche Hand. Wir müssen die Allmende wieder vergrößern, sonst wird das alles nix.


Am 17. April 2019 schrieb Ullrike Spurgat zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake

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"Bildet Banden!" "Allein machen sie dich ein".
"Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!" "Sich fügen, heißt lügen". (Erich Mühsam)
Jawohl, Boykott !
Um wesentlich mehr geht es und der Galerist treibt zu Recht an und jedes Mittel hat seine Berechtigung, wenn er zu Bündissen, zu gemeinsamen Aktionen aufruft, denn kein Schritt ist zu klein, kein Wort zuviel, kein Weg zu weit den Blutsaugern, Kriegstreibern und Ausbeutern an den Kragen zu gehen, alles was dazu beiträgt, was der Aufklärung dient muss auf den Tisch des Hauses und die Zeit wird kommen, wo sich die Wut in Widerstand verwandeln wird.
Carl von Ossietzky, Herausgeber der Weltbühne hat in der bürgerlichen, vielbeachteten Berliner Volks-Zeitung am 13. Mai, 1923 folgendes gesagt:
".............Die erschlafften Völker suchen nach einem Hirn, das für sie denkt, nach einem Rücken, der für sie trägt".


Am 17. April 2019 schrieb Reinhard Lerche zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake

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Diese Krake ist schlicht noch viel Brutaler, als der Uli es hier darstellt.
Unternehmen die über Amazon verkaufen und zu erfolgreich sind werden dazu gezwungen ihren "Laden" an Amazon zu verschenken. Wer diese sittenwidrige Erpressung nicht mitmacht wird blockiert und kann den Käuferstamm über Amazon nicht mehr erreichen.
Bei der Datenanalyse für "Übernahmekandidaten" sitzt Amazon dementsprechend an der Datenquelle. Somit hat diese "Firma"/Krake nicht einmal ein unternehmerisches Risiko. Da die Politik diese offensichtlichen Erpressungen nicht sanktioniert, wird Amazon auch weiter wachsen und noch skrupelloser werden.


Am 17. April 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake

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henker henker, haltet ein.
mich dauert dieses arme schwein (bezos exemplarisch:)

amazon ist doch nix anderes, als es quelle, karstädt etc. für den einzelhandel auch schon waren!! 1990ff sind ALLE einkaufs- und dienstleistungsgesellschaften in den wohngebieten der bösen kommunisten verschwunden! weil aldi und rewe schon warteten und wiese zum bauen kauften!
jammert man da?? normalität bricht sich bahn! wo sind Konsum und HO, quelle und karstädt??
für die klassiker waren die dampfmaschine, die entwicklungstheorie darwins und die entdeckung der symbiose (?) naturwissenschaftliche beispiele für die entscheidende rolle der produktivkräfte (wiss.-techn. fortschritt + hauptproduktivkraft mensch), die die gesamtgesell. verhältnisse zu determinieren!!
und nun ist das industrie 4.0!!! wollen wir wirklich auf level maschinenstürmerei fallen?? wo doch bei "deutsche wohnen" klar ist, dass NUR ENTEIGNUNG die lösung ist!! die BESITZER entscheiden, was aus den ergebnissen der produktivität wird.
wieso wird aus der produktivkraft mensch in 200 jahren kapitalismus nicht auch denkender mensch!? ich entstamme einem leseland, wieso habe ich mit dem bücher-verkaufen-land nix am hut??
ich soll bezos und uber verurteilen oder gar boykottieren, obwohl der lokale kapitalist meinen nachbarn ausbeutet???
was für ein vergnügen macht so eine lesung, eine taxi-schwarzfahrt, der überhöhte preis bei tante emma......? mein nachbar würde kein bier mehr mit mir trinken! das hat was von dekadenz bis sozialromantik, oder pseudo-szenen (kultur)erhaltung! der hiesige ausgebeutete hat nicht die zeit, nicht das geld - oder wir hofieren das wohlfühlgefühl der "mittelschicht";)??
nun warte ich ja noch, bis alibaba hier die regale füllt!!!
DANN füllen sich die reihen beim sozialen kampf. das sein bestimmt das bewusstsein!

Antwort von U. Gellermann:

Der „lokale Kapitalist“, der Krauter um die Ecke, ist ein potentieller Bündnispartner wenn es um den antimonopolistischen Kampf geht.


Am 16. April 2019 schrieb Hans Informat-Ion zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake

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"Oster-Marsch", natürlich zu Ostern!
Ostern ist einst ein heidnisches Frühlingsfest zu Ehren der Göttin Ostara,
die die aufgehende Sonne im Osten verkörperte. So gesehen sollte der "Ostermarsch" tatsächlich "Western-Marsch" heissen, denn der Frieden wird vom "Westen" bedroht ? seit 1945 schon!!! Gen "Osten" marschierten meist Eroberungs-Heere und nun wieder marschiert dort die NATO auf ? zur "Verteidigung"!!!


Am 16. April 2019 schrieb H. Ich zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake

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@ Otto Bismarck
Danke, für diesen, es auf den Punkt bringenden, Kommentar. Der bisher -aus meiner Sicht - einzige, der Boykottaufrufe für nicht zielführend hält.

Die Antwort von U.Gellermann - "Auch aus Boykottbewegungen kann gelernt werden, entstehen Organisationen". - ist für mich nicht nachvollziehbar.
Ich lasse mich gern aufklären, doch liege ich falsch mit meiner Annahme, dass ich nur über das Internet bei Amazon bestellen - also kaufen - kann? Wenn es also stimmt, das immer mehr Menschen das Internet zum bestellen und kaufen und informieren nutzen, warum nicht gleich - und das wäre konsequent - das Internet boykottieren? Handyverbot, Laptops wegschmeißen, auch die Smartphones. Kein Internet und U.Gellermann könnte seine Informationen für "Nachdenker und Vorläufer" per Post an seine Hunderttausende Leser*innen verschicken. Und dann boykottieren wir - wo wir doch gerade dabei sind - noch MCDONALD, Burgerking, Starbucks, sämtlich Tankstellen, alles aus der Ukraine, aus Israel usw. Kaufen nur noch Bioprodukte - sind zwar teurer, aber egal. Das Prekariat hats ja. Vor allen anderen Dingen hat die "Unterschicht" Zeit, viel Zeit. Kann also auch zum Buchhändler laufen. Der Trend geht ja sowieso zum Zweitbuch. Und schon knickt der Imperialismus ein und bittet um Gnade. So gut und informativ von Gellermann über "Amazon" geschrieben wird - aber ein Bokottaufruf?? Also, von Gellermann habe ich schon intelligenteres gelesen.

Antwort von U. Gellermann:

Der Boycott ist eine der möglichen Waffen in den Kämpfen von Unten gegen Oben. Das wusste die Anti-Apartheid-Bewegung in Südafrika. Das weiß die aktuelle weltweite BDS-Bewegung („Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen für Palästina“) gegen die israelische Apartheid. Nur „H. Ich“ weiß es besser. Das kann an einem Mangel an Kenntnissen liegen. Aber auch an geringer Intelligenz wg. Selbstüberschätzung.


Am 16. April 2019 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake

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„Und auf die NSA muss ein Mann wie Bezos nicht warten: Er hat ja Alexa."

Stimmt. Und zur Not hat er auch noch die CIA. Denn die mietet ihren Server-Space bei Bezos. Stelle man sich das ganze mal bildlich-analog vor: Bezos vermietet einen Büroraum. Auf der einen Seite stehen die Aktenschränke mit den Daten seiner Kunden und auf der anderen Seite die der ?Kunden? der CIA. Und da soll einer glauben, dass nicht gegenseitig Einsicht genommen wird oder dass nicht der ein oder andere Folder hin- oder hergeschoben wird. Auch hat solch eine Vermietung seine Vorteile vor allem für den Vermieter. Zum Beispiel nach dem Motto: Wenn Du nicht machst, was ich will, dann dreh ich Dir den Strom ab und lasse die Türschlösser tauschen! Ein global operierender ausbeuterischer Privatwirtschaftler kann auf diese Weise einem global operierenden terroristischen Staatsapparat die Hausordnung diktieren. What?s next? Drohnen-Mord bei Amazon-Boykott?


Am 16. April 2019 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake

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Alles richtig, was der Uli Gellermann schreibt.
Dennoch - ich kann nicht anders - will ich zugeben, dass ich gerne bei amazon einkaufe. Und das hat gute Gründe:
Ich wohne auf dem Land, 6 km vor der Stadt. Fahre ich mit dem Auto beginnt der Stress mit Parkplatzsuche, Kurven durch die Innenstadt nahen Straßen und dann endlich doch ein Parkhaus. Dann EIN Buch kaufen wollen, was nicht da ist. Es wird bestellt und kann mir nach hause geschickt werden. Ich kaufe es in einer großen Buchhandlung Thalia, da kann man sitzen und lesen. Die kleineren Buchhandlungen gibt es nicht mehr. Warum? Sie verkaufen nur Bücher. Ich habe einige gefragt, während eines stundenlangen Einkaufbummels vor ein paar Jahren. Müde und durstig betrete ich den Buchladen. Bücher überall an den Wänden, doch kein Sitzplatz. Ich stehe mir die eh schon schmerzenden Füße in den Bauch, wie man so sagt und frage, ob es irgenwo einen Stuhl gäbe. "Nein", so die unfreundliche Antwort, "die Leute sollen Bücher kaufen und nicht im Laden lesen." Nie wieder bin ich in diese Buchläden gegangen.

Dann noch ein Gedanke. Wenn viele Menschen wie ich, in die Stadt fahren für ein oder zwei Teile, verstopfen auch viele Autos die Straßen und sorgen für schleche Luft.

Wenn aus meinem Dorf viele nur ein Produkt bei amazon kaufen, bleiben alle zuhause und ein Paketauto fährt um uns allen unser Teil zu bringen. Ich finde das ist praktisch und umweltschonend.

Und so ausgesaugt und abgehetzt wie in einigen Kommentaren beschrieben, haben die Paketboten bei mir nie. Nur in der Weihnachtszeit. Ansonsten machen sie, wie ich finde, meistens einen freundlichen und gelassenen Eindruck.

Noch ein Punkt. Benötige ich ein Buch schaue ich bei amazon nach. Dort sind alle Bücher eines Autors aufgelistet. Wenn ich per Prime bestelle, ist das Buch oder ein anderes Produkt, am nächsten Tag in meinem Briefkasten und ich habe Zeit, Nerven und Benzin gespart. Außerdem gibt es auch gebrauchte Bücher, die oftmals nur für einige Cent plus Porto gekauft werden können.

Dass amazon so gut wie keine Steuern bezahlt und schlecht mit seinen Mitarbeiern umgeht, liegt nicht an mir als Käuferin/Kundin, sondern an den Politikerinnen und Politikern innerhalb DEs und der EU, die sich einfach nicht trauen, diesem Unternehmen Steuern aufzubrummen oder in DE Arbeitsrechte einzufordern. Immer noch lassen sich die PolitikerInnen reinlegen mit den Sätzen:"Aber wir schaffen doch Arbeitsplätze" oder:"wenn ihr nicht so wollt wie wir, gehen wir eben weg."

Den Boykott, den Sie lieber Uli Gellermann vorschlagen, wird es nicht geben. Dafür ist amazon zu gut. Man kann diese Krake bändigen mit Mut, politischem Willen und Steuern.


Am 16. April 2019 schrieb beate hermann zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake

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Ich habe schon ganz viele Mails verschickt , weil diese Hackfresse in Europa keine Steuern zahlt , wir Du und ich !


Am 16. April 2019 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake

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Das alles kann unter den gegebenen Bedingungen gar nicht anders sein. Karl Marx hat in seinem Kapital Bd. 3 das Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate entwickelt. Dieses beinhaltet kurz gesagt die Feststellung, daß wegen der Erhöhung des Umfangs des konstanten Kapitals infolge des Einsatzes neuer und aufwendigerer Maschinerie imVerhältnis zur nicht in gleicher Weise zunehmenden lebendigen Arbeit die Profitrate ständig sinkt. Um dies auszugleichen strebt das Kapital stets nach neuen Verwertungsmöglichkeiten, die bei zurückgehender Profitrate die Profitmasse dennoch ansteigen lassen. Daran wird auch ein Boykott nichts ändern, so sinnvoll und naheliegend er im Einzelfall auch sein mag. Deshalb führt kein Weg an der Suche nach einer besseren Gesellschaft vorbei.

Antwort von U. Gellermann:

Auch aus Boykottbewegungen kann gelernt werden, entstehen Organisationen.


Am 15. April 2019 schrieb randy andy zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake

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Ich kann mich nur dem Kommentar von Ulrike Spurgat anschließen !

Am "geilsten" (sehr ironisch gesehen) finde ich die Menschen, welche sich tatsächlich Alexa und Co ins Wohnzimmer stellen. Da kommt mir dann immer der Kommentar aus " Na; Hast auch schon eine Standleitung zur NSA !?" ^^


Am 15. April 2019 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

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RÜCKBLICK

"Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren." (Satz aus Gorbatschows Rede vor dem Politbüro der DDR am 7.Oktober 1989).
Doch erst Gennadi Gerassimow (Gorbatschows außenpolitischer Sprecher) verkürzte den Satzinhalt wie folgt vor der Presse: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. - Those who are late will be punished by life itself."

VORAUSSCHAU
Vielfraß Amazon kam leider zu eigenem Nutzen genau passend.

Exzellent durchdacht, drum kaum noch zu toppen:
Die Bequemlichkeitswalze rollt und rollt.
Die Monsterkrake ist nicht mehr zu stoppen.
Wer glaubt, dies sei möglich, will sich nur foppen.
Die Genussgemeinschaft hat es gewollt.

Gewollt ist gewollt, so gut wie gestattet.
Vernunft ist wehrlos, wenn Eigennutz siegt.
So wird, wie schon oft, die Ratio bestattet.
Dumm applaudiert, wenn Verstand unterliegt.


Am 15. April 2019 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

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Die Washington Post hat der Herr sich auch einverleibt für nen Apel und ein Ei wie man munkelt. Die gewachsenen Strukturen nach 1945 in den Städten, Dörfern, den Kommunen und Gemeinden gehen so langsam vor die Hunde. Die Viertel sind kaum noch wieder zu erkennen. Die Handwerksbetriebe, die kleinen Läden für das Allerlei des Alltags, der Schreibwaren Laden, der Kiosk (Büdchen), die Eckkneipen, meist an alten Bäumen zu finden, der Schuh Laden, der letzte Schuster hält noch die Stellung, doch auch seine Zeit ist abgelaufen wie er sagte verschwinden und nichts mehr wird daran erinnern, was nach 1945 neu aufgebaut wurde. Nicht nur, dass wir von politischen Idioten umzingelt sind (Nicht alle!, die das Heft des Handelns, also auch das der Verantwortung in die Hände solcher "Privat vor Staat" freiwillig und ohne Not gegeben haben werden nun am Nasenring durch die Manege gezogen und das Michel Volk läuft mit. Bezos, Google, Apple und wie sie alle heißen sind amerikanische Konzerne und pfeifen auf deutsches Recht, lachen sich ins Fäustchen und bezahlen einen nahezu lächerlichen Steuersatz, natürlich alles legal von Politik und Vaterland abgesegnet und zerstören genüsslich die Strukturen in den Ländern, in denen sie frisch, fromm und frei ihr Unwesen treiben können. Rechtsstaatlich abgesichert, dass versteht sich von selbst.
Eine Horrorvorstellung wo die Entfremdung, die Entsolidarisierung, die Vereisamung enden,inmitten von toten Sachen, die Erzeugung künstlicher Bedürfnisse, indem die echten, menschlichen Bedürfnisse zerstört werden sollen, dass der Mensch ein gesamtgesellschaftliches, soziales Wesen ist, dass auf Kooperation und Entwicklung angelegt ist, auch das soll Geschichte werden. Ich habe noch nie bei dem Blutsauger bestellt und den Stress, den die gequälten und gepiesakten Arbeiter von dem Drecksack haben kann man vor Ort in den abgearbeiteten, erschöpften und gequälten Gesichtern sehen, egal wo in der EU.
Die Politik hat versagt, bezahlt Millionen für Berater und schleichend, täglich ein bisschen mehr lassen wir zu, dass Konzerne, Maschinen und unfähige Politiker das Leben bestimmen und Bezos kann sich den "Geldsack" schaukeln.


Am 15. April 2019 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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Lieber Uli,
dass Zitat, dass Frau Buchinger als von Karl Marx zitiert stimmt so nicht:
Es ist von einem englischen Gewerkschafter, dessen Name mir entfallen ist und Marx hat ihn zitiert.


Am 15. April 2019 schrieb Dr. Lore Kleinert zum Artikel:

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Recht hast Du, lieber Uli! Viel Spaß auf dem Ostermarsch, das dient dann ja zumindest der Ertüchtigung...


Am 15. April 2019 schrieb Christel Buchinger zum Artikel:

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Ich habe noch nie bei Amazon gekauft und ich werde es auch nicht tun. Aber es verwundert mich schon, dass auch viele kritische, linke Menschen keine Probleme haben, bei dieser Krake zu kaufen.
Der alte Marx hat eine passendes Zitat für Amazon und die anderen Riesen gefunden: "Das Kapital hat einen horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinen Profit - Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv, waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens.« (MEW 23: 788, Fn 250)



Am 15. April 2019 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake

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Einfach alles mit .amazon auf die Ignore-Liste setzen ist doch eigentlich eine leichte Übung? Ich glaube allerdings, das Problem ist anders gelagert. Man denke über so was nach oder fange damit an:

- Internet benutzen, ohne Google was zu fragen
- Youtube aus den Gewohnheiten streichen
- Einkaufen ohne (Online-) Großhändler
- Kommunizieren ohne Facebook oder WhatsApp
- Computer ohne Microsoft oder Apple mit freier Software betreiben
- Nichts mit PayPal bezahlen
- Auf ein Smartphone komplett verzichten

Ach, das geht alles nicht? Dochdoch das geht, sogar sehr gut und noch mehr! Ein gutes Rezept ist die Konzentration auf das Wesentliche, das andere, sich ab und an zu fragen, ob "ohne" wirklich alles schlechter ist.


Am 15. April 2019 schrieb Des Illusionierter zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

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Das schwarze Loch Amazon boykottieren! Den Psychopathen Bezos. Mach ich eh schon - immer wenn möglich. Aber wie sieht es denn mit der Konzentration im Einzelhandel aus? Der größte Buchhändler bei uns hier gehört jetzt zu Thalia ? auch eine Krake.

Bücher habe ich bei A. schon seit Ewigkeiten nicht mehr bestellt. Entweder bestelle ich bei der kleinen Buchhandlung im Ortsteil oder ich lade sie mir als iBook von der Krake A? :-/

Ist halt unterwegs viel praktischer.

Aber alles Andere, das man so braucht (oder will) ? man kommt angesichts der ausgedünnten Bestände im Einzelhandel um eine Bestellung oft nicht herum, obwohl ich, wann immer es mir sinnvoll erscheint, direkt im Einzelhandel bestelle. Die direkte Bestellung nach Hause bietet sich aber doch oft an. Dabei vermeide ich nach Möglichkeit A. und bestelle direkt in Fach-Shops, die es ja auch noch gibt.

Letztlich scheint mir der Erfolg von A. auf den immer prekärer werdenden Lebens-und Arbeitsverhältnissen der Menschen und auch deren zunehmender sozialer Vereinzelung zu beruhen.

Dabei erscheint mir diese ganze KI-Debatte um A. und G. reichlich ambitioniert, wenn ich mir das läppische Prinzip anschaue. Wer z.B. eine Bohrmaschine kauft erhält danach ständig Angebote für Bohrmaschinen (oder allenfalls Kreissägen ;-) - und das soll intelligent sein?

Der Werbeerfolg hängt doch offenbar sehr von den betrachtenden Menschen ab. Ich beachte Werbeangebote keinen Wimpernschlag lang, meine Bedürfnisse entstehen aus den Situationen meines Lebens. Aufdringliche Werbung wirkt ausschließlich abstoßend auf mich.

Dabei weiß man natürlich nie ganz sicher, ob man nicht doch schon angefixt ist. Fuck Bezos!


Am 15. April 2019 schrieb Heinrich Triebstein zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake

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Jeff Bezos und Kollegen haben die vierte Säule des Geldmachens entdeckt. Nach Natur, Arbeit und Güteraustausch ist nun die Kreativität der Nutzerinnen und Nutzer an der Reihe. "In diesem Sinne definieren die Besitzer von Überwachungskapital eine vierte fiktive Ware: Sie ist aus den Erfahrungswelten von Menschen zu gewinnen, deren Körper, Gedanken und Gefühle so jungfräulich sind, wie es die reich vorhandenen Wiesen und Wälder waren, bevor sie der Dynamik des Markts unterlagen", sagt Shoshana Zuboff, emeritierte Professorin an der Harvard Business School in der deutschen Januar-Ausgabe von Le Monde diplomatique.
Die Betreiber von GAFA (Google Amazon, Facebook und Apple) machen sich all das zunutze, was Werbung in den Massenmedien über Jahrzehnte vorbereitet hat: Den glücklichen Konsumsklaven zu erzeugen, der die Frage nach seiner persönlichen Freiheit gar nicht erst stellt.
Pulse of Europe tritt mit Postkarten zur Europawahl in die Öffentlichkeit, die als Impuls für ein breites Nachdenken über unsere Lebensweise dienen können: Freiheit wächst nicht auf Bäumen. Frieden ist kein Naturgesetz. Und: Zusammenhalt kann man nicht online kaufen. Da lässt sich doch was draus machen?!
Die Zeit des Großen Bruders neigt sich ihrem Ende zu. Geschwisterlichkeit hat längst angefangen, an seine Stelle zu treten. Gerade auch mit Hilfe des Netzes.

Antwort von U. Gellermann:

Leider beklatscht „Pulse of Europe“ die Europäische Union, ein bürokratisches Gebilde zur Durchsetzung von Kapitalinteressen.


Am 15. April 2019 schrieb Lena Bergmann zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake

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Rosa Luxemburg: "Für die Sozialdemokratie besteht zwischen der Sozialreform und der sozialistischen Revolution ein unzertrennlicher Zusammenhang, indem ihr der Kampf um die Sozialreform das Mittel, die soziale Umwälzung aber der Zweck ist." Für mich wäre wäre ein Amazon-Boykott Teil einer sozialen Reform. Natürlich kann man dabei nicht stehen bleiben. Aber besser als das Warten auf ein Wunder wäre es allemal.


Am 15. April 2019 schrieb R. R zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake

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Leider ein Trugschluss: Boykott. Denn WO und über welche Wege Sie Ihre Artikel kaufen interessiert die überhaupt nicht.

In dem Moment, wo Sie glauben, daß Sie durch Ihr Kaufverhalten einen Einfluß ausüben, sind Sie dem Märchen von der sozialen Marktwirtschaft auf den Leim gegangen!

Sie glauben das nicht? Sehen Sie, vielleicht habe Sie noch nie in Ihrem Leben Elfenbein gekauft -- Trotzdem werden Elefanten ausgerottet.

Vielleicht haben Sie auch noch nie im Leben eine Rauchschwalbe oder einen anderen Singvogel gegessen -- Trotzdem werden Singvögel fabrikmäßig gefangen und ausgerottet.

Vielleicht essen sie auch keine Margarine -- Trotzdem werden Wale gefangen.

Sehen Sie, solche Beispiele lassen sich beliebig fortführen!

Antwort von U. Gellermann:

Sehr gut wäre eine erfolgreiche antikapitalistische Revolution. Und was machen wir in der Zwischenzeit? An den Zehen spielen?


Am 15. April 2019 schrieb Peer Kleinert zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake

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Das ist die bisher beste Zusammenfassung über das Unwesen amazon! Die sind ja noch schlimme als ich dachte. Danke für die scharfe Analyse.


Am 15. April 2019 schrieb Vera Gschwendner zum Artikel:

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake

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Alles fängt mal klein an. Aber abfangen muss man. Manchmal auch bei sich selbst und der Bequemlichkeit.


Am 14. April 2019 schrieb Ole Bienkopp zum Artikel:

Der lange Arm der CIA

Libyen-Krieg will nicht enden

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...und die "Qualitätsmedien" lügen schon wieder auf Syrienkrieg-Niveau!

Anfang der Woche (?) hörte ich im Radio (Dlf Kultur), daß "Russland eine Libyen-Resolution im UN-Sicherheitsrat "blockiert" hätte". Zwischen den Zeilen konnte man dann lesen, daß GB eine Resolution eingebracht hätte, die nur Chalifa Haftar und dessen Truppen zum Einhalten auffordern sollte. Russland schlug vor, die Resolution zu ändern, so daß ALLE Parteien zur Waffenruhe und zu Verhandlungen aufgefordert würden - das wiederum scheiterte am Widerstand der USA!!

Da hatte ich ein Deja vu, denn genauso lief es ja mit den Syrien-Resolutionen seinerzeit (ab 2011/12) auch. Der Westen wollte "Assad" zum Waffenstillstand verpflichten, Russland (und China) ALLE Kriegsparteien - was vom Westen aber immer abgelehnt wurde. Und in den Nachrichten hieß es dann "Russland und China blockieren im Sicherheitsrat eine wichtige Resolution für Syrien".

Daß Russland und China seit dem Syrienkrieg so "unkooperativ" sind, hat seine Ursache ja auch im Libyenkrieg. Damals ließen sie die Resolution zur "Flugverbotszone" zu, welche die USA (unter Federführung Hillary Clintons) und vor allem Frankreich dann nutzten, um Luftangriffe auf die libysche Armee zu fliegen, und damit quasi die Luftwaffe für Al Kaida stellten.

Das Ergebnis des heutigen Dauerkrieges kommt dem Westen übrigens sehr gelegen. Vor allem Frankreich, die nun vorerst nicht fürchten müssen, daß ihre afrikanische Kolonialwährung, der CFA-Franc, seine Rolle in Afrika verliert. Bekanntlich hatte Ghaddafi ja vor, zuammen mit anderen afrikanischen Staaten eine neue, afrikanische Universalwährung einzuführen. Und wer die Währung kontolliert, kontolliert die Staaten...


Am 14. April 2019 schrieb R. R. zum Artikel:

Assange in Haft

Die britische Schlampe ist willig

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Assange ist angeblich australischer Staatsbürger. Wo bleibt denn der Staat der sich schützend vor seine Bürger stellt anstatt sie auszuliefern? Die australische Verfassung verbietet eine Auslieferung! Warum hält sich der Staat Australien nicht an seine Verfassung!?

Antwort von U. Gellermann:

Eine Reihe von Staaten halten sich nicht an ihre Gesetze. Australien macht da keine Ausnahme.


Am 13. April 2019 schrieb Hans Informat-Ion zum Artikel:

Assange in Haft

Die britische Schlampe ist willig

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Die nächsten Opfer sind schon auf der "Liste": Uli und seine Kommentatoren!
Ein Gesetz des Kapitals:
Vom Wahrsagen kann man gut leben,
vom Wahrheit sagen muß man evtl. sterben!


Am 13. April 2019 schrieb Gabriel Müller-Huelss zum Artikel:

Assange in Haft

Die britische Schlampe ist willig

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Einmal mehr lässt der um sich greifende Faschismus seine Maske fallen und zeigt seine hässliche Fratze. Das zu erkennen braucht es kein plakatives Rechteck-Bärtchen!
Werte-Westen eben (Grenzenlose Gier & Machtsucht).
Den Mainstream-Journalisten (ausser Nato-Claus & Co.) zum Nachdenken das Zitat von Martin Niemöller:
Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte

Von der Laienschauspieler-Truppe in Berlin ist in dieser Sache rein garnichts zu erwarten. Sie macht uns stattdessen wieder zum Tätervolk.
Herausragend dabei: Das Aussenminister-Darstellerchen von Atlantic Councils Gnaden, das bald täglich einmal mehr unser Land vor der Welt lächerlich macht.
Und der Bellevue-Bewohner? Totalausfall - der fühlt sich lieber in Kolumbien pudelwohl, während in Venezuela die Fetzen fliegen.
Ein Zitat von Leo Tolstoi:
Man könnte die Unterordnung eines ganzen Volkes unter wenige Leute noch rechtfertigen, wenn die Regierenden die besten Menschen wären; aber das ist nicht der Fall, war niemals der Fall und kann es nie sein. Es herrschen häufig die schlechtesten, unbedeutendsten, grausamsten, sittenlosesten und besonders die verlogensten Menschen. Und dass dem so ist, ist kein Zufall

FREE JULIAN ASSANGE !!!


Am 13. April 2019 schrieb Gideon Rugai zum Artikel:

Assange in Haft

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So skandalös wie folgerichtig : Unsere lieben Strippenzieher machen jetzt den Sack zu, man hat ja auf globaler Ebene noch einiges zu erledigen und zwar möglichst in einem überschaubaren (bzw.. angesetzten) Zeitrahmen. Selbstverständlich wird man Kritiker aller Art, erst Recht deren Gallionsfiguren mit allen (nicht nur zu Gebote stehenden) Mitteln verfolgen, allein schon um unmißverständlich klarzumachen, dass man am Ende alle "Querulanten & Nestbeschmutzer" bekommen und aburteilen wird, ob es nun fünf, fünfzehn oder fünfzig Jahre dauern mag - davon können alle Kritiker, Revolutionäre, Dissidenten ein schönes Liedchen pfeifen - sofern sie wie z.B. Emilliano Zappata, über den die juinge Welt kürzlich einen lesenswerten Artikel gebracht hat, nicht mit Blei vollgepumpt werden o. unter anderen Umständen ihrer Stimme beraubt werden. Liest man die Begründungen zu Assanges Verhaftung im Mainstream nach, kann man die "Volksschädlings-" Rhetorik klar herauslesen - auch wenn man sich vordergründig neutral mit der üblichen Tarnsemantik gibt.... Es gibt immer noch viel zu viele Beschwichtiger in unserer Republik.
(Was und warum wollen die diesen ganzen Müll überhaupt noch erhalten/verteidigen ?
Achso ja, ich vergaß: Man hat ja immer noch zuviel zu verlieren und hat letztlich ja auch nicht schlecht profitiert.)
"Das System" zeigt jetzt seine großen, scharfen, widerlich belegten Zähne und die sind geduldig gefeilt worden.


Am 13. April 2019 schrieb Emmi Menzel zum Artikel:

Assange in Haft

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Danke, lieber Ulli, für die schnelle Reaktion. Auch der Brief von Sophia an amnesty ist sehr gut. Schade, daß man sich da nicht drunter setzen kann.


Am 13. April 2019 schrieb Brigitte Mensah-Attoh zum Artikel:

Assange in Haft

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Man droht beinahe zu ersticken an den täglichen
mafiösen Machenschaften, dem Dreck, den korrupten
Mitspielern.
Ein DENKMAL der Wahrheit!
FREIHEIT FÜR ASSANGE!


Am 12. April 2019 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

Assange in Haft

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Man stelle sich nur vor dass Selbe wäre in Russland passiert. Unsere Medien laufen ja schon heiß, wenn dort ein
sog. Putin- Kritiker nach einer unangemeldeten Demonstration 12 Stunden auf einer Polizeiwache zubringt. Bei uns kann sowas länger dauern.

# Uschi Peter: Es gibt Situationen, da hat man nicht viel Auswahl.


Am 12. April 2019 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Assange in Haft

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Da hat Assange wohl die falsche Botschaft als Asyl gewählt. Das nächste mal Augen auf bei der Partnerwahl!


Am 12. April 2019 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Assange in Haft

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DIE FLAGGEN AUF HALBMAST, DIE SÄBEL GESENKT:
DIE WAHRHEIT WIRD ZU GRABE GETRAGEN.
UNITED KINGDOM, DU HAST DICH VERSCHENKT
AN DIE ROWDIES AUS ÜBERSEE UND DEREN PLAGEN!


Am 12. April 2019 schrieb Des Illusionierter zum Artikel:

Assange in Haft

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Die Stimme Amerikas:

"It will be really good to get him back on United States soil," says @Sen_JoeManchin on Julian Assange's arrest.

"He is our property and we can get the facts and the truth from him." http://cnn.it/2UsOQJc

Armer Kerl, der Julian Assange.

Jetzt soll also endlich er die Beweise für Trumps Russland-Verstrickungen liefern.


Am 12. April 2019 schrieb Ulrich Wünsch zum Artikel:

Assange in Haft

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Lieber Uli Gellermann,

wie immer treffen Sie den Nagel auf den Kopf!
Die Erbärmlichkeit des britischen Regimes einschließlich des Richters ist erschreckend. Doch es kommt noch schlimmer:
Die schweigenden Berliner Gesinnungsgenossen sind aus dem gleichen Holz. Armes Deutschland!


Am 12. April 2019 schrieb Elke Zwinge-Makamizile zum Artikel:

Assange in Haft

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Gerade anlässlich dieses Artikels ist es mir wichtig festzustellen, dass der Verfasser nicht nur uns geist-und kenntnisreich beflügelt, sondern er ist über die Analysen- d.h. Kopfarbeit hinaus ein Mensch der Tat! Das heißt: er schreibt nicht nur kluge Sachen, sondern er ist grundsätzlich mit seiner politischen Haltung auch präsent auf der Straße in der Öffentlichkeit. Das ist die "allseitig entwickelte Persönlichkeit". Und das finde ich großartig!


Am 12. April 2019 schrieb Jeannine Bredekamp zum Artikel:

Assange in Haft

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Domscheit-Berg war nicht nur unsolidarisch, sie trug auch ein extrem geschmackloses, rotes Jägerhütchen. Das allein wäre Grund gewesen, sie von der Kundgebung auszuschließen.


Am 12. April 2019 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

Assange in Haft

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Kann eine Gesellschaft dement sein?

Offensichtlich!

Jeder weiß von der völkerrechtswidrigen, menschenrechtsverletzenden, gewalttätigen und zerstörerischen Einmischung des Westens - in Syrien, in Libyen, in der Ukraine und zig anderen Staaten dieser Erde.

Aber wo ist die Empörung der westlichen Welt außer in ein paar irrelevanten Internet-Ecken? Ohne jede Scheu und Scham können die, die mit unseren Steuermitteln die Welt zerstören mit den Fingern auf andere weisen und gerade so weitermachen wie immer.

Orwells 1984 ist heute!


Am 12. April 2019 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Assange in Haft

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Wir dürfen gespannt sein! Ob wohl Tracy Chapman noch bühnenfähig ist und Erik Clapton, Mark Knopfler, Simple Minds und Stevie Wonder. George Michael und Whitney Houston sind entschuldigt. Aber so ein kleines Solidaritätskonzert im Wembley Stadion wäre durchaus angebracht, angezeigt und unerlässlich. Vor 31 Jahren hat es ja auch geklappt. Sogar als machtvolle Demonstration der crème de la crème des globalen Establishments. Ich zitiere den Rollingstone - um keine fake-news abzusetzen: „600 Millionen Zuschauer vor den Fernsehgeräten und 80.000 Gäste im Londoner Wembley Stadium erlebten Auftritte von Musikern, Schauspielern, Politikern, Aktivisten … organisiert u.a. von der Anti-Apartheid-Bewegung, der UN und dem Commonwealth Of Nations …“.

FREE JULIAN NOW!!! Hörte sich doch auch nicht schlechter an als FREE MANDELA 1988.

Ist ja lange her und ein Revival heutzutage, dass kann schnell für manch einen den Marktwert kosten, wo Märkte heutzutage doch alles bedeuten, bestimmen. Geben wir ihnen trotzdem eine Chance. Sie als Heuchler zu entlarven stattdessen brauchen wir nicht. Das wissen sie ja dann schon selbst. Und das hochverehrte Publikum auch.

So ein spontanes Zusammenkommen am Wacken oder mit dem Rock am Ring zum Absingen des Nabuccho-Chores hierzulande wäre auch nicht ganz so falsch.

Herrschaftszeiten, wo ist die Menschheit nur gelandet, wie verkommen.

IHR VÖLKER DER WELT, SCHAUT AUF DIESEN MANN.

Etwas übertrieben, findet IHR? Nein, ist es nicht. Es ist sowas wie EURE letzte Gelegenheit.

Ach ja, WO BLEIBT eigentlich GRETA?


Am 12. April 2019 schrieb Paulo H. Bruder zum Artikel:

Assange in Haft

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Ein Denkmal für Assange!
Befreit ihn!


Am 12. April 2019 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

Assange in Haft

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Das "eiserne Schweigen" unserer Regierung zur Festnahme von Assange ist ein Beweis dafür dass alles Gelaber dieser Damen und Herren zu Asylrecht, Pressefreiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten niemals Ernst gemeint war. Der Hegemon aus Amerika hat beschlossen
Assange aus dem Verkehr zu ziehen und die Menschenrechtler in der Regierung kuschen. Dies zeugt davon, dass diese Damen und Herren
nur an ihrer Karriere interessiert sind und an nichts anderem.
In unseren freiheitlichen Medien habe ich bisher mehr Interesse am Schicksal von Assanges Katze als am Schicksal dieses Mannes festgestellt. Mal sehen was uns unsere Medien jetzt an neuen Geschichten zu diesem Thema auftischen. Nach meinem Rechtsverständnis wurde Assange gestern von den britischen Behörden Entführt.


Am 12. April 2019 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

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Das unfassbare Unrecht, das die Welt ständig durch den Exeptionalismus der USA und ihrer engsten Freunde erfahren muss, erinnert an die mittelalterliche Folter und Hexenverbrennung der Inquisition.
Assange ist genau wie Snowden ein grosser Held unseres dunklen Zeitalters, eigentlich müssten überall Gedenktafeln stehen, die den Mut und die Zivilcourage dieser Personen besingen.

Leider leben wir in Zeiten, in denen Folter, Unrechtskriege und Völkermord zum ganz normalen Arsenal der Politik gerade der "Guten" zählen.
Der einzige Weg, das zu ändern, wäre eine stärkere Unabhängigkeit der UNO von den Schurkenstaaten, die diese einst sinnvolle Menschheitsorganisation heute beherrschen.
Es herrscht eine Art mörderischer Plutokraten-Inkasso-Waffenhändler -Mafia, die vor absolut Nichts zurückschreckt.

Wie die Festnahme Assanges gestern im Qualitätsfernsehen, wie ein lockeres Boulevard Stück gesendet wurde, ist erschreckend und demütigend für unsere angebliche "freiheitlich demokratische Grundordnung".
Denn wer dieses Unrecht auch nur duldet, um danach zur Tagesordnung überzugehen, der sollte als Regierung geächtet werden.


Am 12. April 2019 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

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Assange wird in einem Schauprozess in der Luft zerrissen werden. Die Vergewaltigungs-Story oben drauf, zwecks persönlicher Vernichtung.

S. Wikipedia, Stichwort Volksgerichtshof, Absatz "Zuständigkeit und Verfahren"


Am 12. April 2019 schrieb Wolfgang Oedingen zum Artikel:

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Der euphorischen Stimmung, dass praktisch um 5 nach 12 eine Kundgebung vor der Botschaft Grossbritaniens geplant ist, schliesse ich mich nicht an. Der Mann sitzt seit 7 Jahre unter zweifelhaften Umständen in der Botschaft Equadors.
Als der Journalist Uli Gellermann von der SDZ vor Gericht gezerrt wurde, wäre ein Hinweis auf Julian Assange verbunden mit einer tatkräftigen Solidaritätsaktion angebracht gewesen. Julian Assange ist auch Journalist. Heute kann es nur darum gehen einen Verteidiger zu finanzieren, der ihn vor der Todesstrafe bewahren kann So wie das damals bei Angela Davis geschah, nur das heute die 1000 DDR-Jugendlichen fehlen, um Grussbotschaften in die Zelle zu schicken.
Hier mein Schreiben an Ai:
Ich wurde heute von einer Ihrer Mitarbeiterinnen auf der Schildergasse in Köln angesprochen. Da stellte ich zu meinem Erstaunen und Entsetzen fest, dass dieser Dame der Name Julian Assange kein Begriff ist. Da wunderte ich mich auch nicht, das Ihre Organization bisher keine Kampagne von der ich wüsste für dessen Freilassung (der Mann ist schliesslich vom Tode bedroht und wird unter zweifelhaften Umständen in der equadorischen Botschaft seit 7 Jahren in London festgehalten) in Gang gesetzt hat.
Wenn ich auf die Kampagnenseite schaue, kommen mir dann Zweifel über die Ernsthaftigkeit Ihres Tuns.

Antwort von U. Gellermann:

Sonderbar: Die RATIONALGALERIE mit ihrer fraglos geringen Kraft ist eines der ganz wenigen Medien-Erzeugnisse, die sich um eine Solidaritäts-Kampagne für Assange kümmert, aber sie haben Zweifel an der Ernsthaftigkeit dieser Aktion. Wir werden Sie vor der britischen Botschaft vermissen.


Am 12. April 2019 schrieb Franz Freudhammer zum Artikel:

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Assange, Snowden, Manning haben das gemacht, was eigentlich die "vierte Säule" der Demokratie, die Medien, hätten machen sollen: Couragiert das verkommene Treiben der Mächtigen zu hinterfragen. Doch sie sind zu ihnen ins Bett gestiegen. Und die rückgratlose deutsche Regierung schweigt in blinder Nibelungentreue zum Imperium. Ich schäme mich für sie.


Am 12. April 2019 schrieb Ronald Wolf zum Artikel:

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Die Engländer werden Assange natürlich an die USA ausliefern. Genauso wie es die deutsche,französische, polnische (usw) Regierungen machen würden. Die atlantischen Staatsjournalisten werden insgeheim jubeln (vielleicht sogar öffentlich) und es wird wohl keine Welle der Entrüstung durch die europäische Medienlandschaft geben. Die Linke organisiert den Protest , der eigentlich von unserem Staat ausgehen müsste.


Am 11. April 2019 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

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Danke!


Am 11. April 2019 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Assange in Haft

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Die Art und Weise, wie diese Verhaftung nach einem so langen Zeitraum ablief, nämlich zackig und zügig koordiniert, und der politische Hintergrund dazu, zeigt eigentlich den ganzen pathologischen Hass der Staatsmächte und die pathologische Unterwürfigkeit ihrer Handlanger.
Hier gehts weder ums Recht und erst recht nicht um Inhalte, hier soll ein Exempel statuiert werden, daß jedem Untertanen zeigen soll:
mach das Maul auf und die bekommst ohne Gnade eins aufs selbige.

Man wird auch mit Sicherheit NICHTS mehr darüber erfahren, was wikileaks denn so im Detail an Kriegs- und Menschenerechtsverbrechen der USA geleakt hatte. Es ist lange her und beim Bürgerlein längst vergessen. Woran jedoch sofort erinenrt wurde, z.B: bei 3SAT ist der Hinweis, daß Assange ja auch schon wegen Vergewaltigung juristisch verfolgt wurde und daß nun irgendein Russe den Staat Ecuador gefährdert habe.
Das lenkt schön ab und man erinnert sich nicht mehr z.B. an die Aktion des durchgeknallten Hubschrauberpiloten, der ohne mit der Wimper zu zucken Zivilisten bei einer medizinischen Rettungsaktion samt Journalisten mit Teleobjektiv niedergemetzelt hatte.

Nationalisten, Faschisten und Nazis werden aber auch das noch zu rechtfertigen wissen mit den üblichen Sprüchen...


Am 11. April 2019 schrieb Ullrike Spurgat zum Artikel:

Assange in Haft

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So frei ist die "freie Welt," die einen Mann seit Jahren verfolgt, der die Mickey mouse als das entlarvt hat, was sie sind: Kriegstreiber, Verbrecher, Piraten, Mörder, Lügner, Unterdrücker und Verfolger von Andersdenkenden. Das ist in Deutschland nichts Neues. (1933- 1945) Und nach 1945 ? KPD Verbot 1956 und 1972 Radikalenerlass (Berufsverbote)
Schnell und effektiv reagiert, lieber Galerist, Danke dafür. Die Fackel der Meinungs- und Pressefreit wird verlöschen, wenn ein reaktionäres, krankes, selbstbezogenes, auf Ego und WEttbewerb fixiertes System, mit denen im Schlepptau, die mit dem Kerzenstummel hinterher wackeln sich jedes Recht der Welt heraus nimmt zu tuen was es will und jeder, der sich ihnen in den Weg stellt wird zum Feind der "Freiheit" erklärt hat mit drakonischen Strafen zu rechnen. Das ist nicht die Freiheit, die ich meine.
Ein Aufschrei aller freiheitsliebenden Menschen muß über alle Kontinente gehen und es denen zeigen die die Welt, also uns beherrschen wollen was Internationale Solidarität bedeutet: Einzustehen, kompromisslos für den Frieden, die Freundschaft zwischen den Völkern und für Julian Assange jetzt, weil es besonders wichtig ist, aber auch für all die, die weggesperrt sind und unsere Solidarität brauchen, die dürfen nicht vergessen werden. Julian Assange, kämpfe weiter, du bist nicht alleine und Danke für deinen einsamen und selbstlosen Kampf und was du alles bereit warst auf dich zu nehmen und zu ertragen. Ganz viel Erfolg wünsche ich der Veranstaltung für Julian Assange und Hut ab, dass das so kurzfristig auf die Beine gestellt werden konnte.


Am 11. April 2019 schrieb Harald Risch zum Artikel:

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Am 11. April 2019 schrieb R. R.:
"Es sei denn ein Staatsbürger bewirft seinen Vaterstaat mit Dreck dann hat er es auch nicht anders verdient ausgeliefert zu werden!"

Verehrter R.R., vielleicht haben Sie nur nicht begriffen, dass Staatsbürger ihren "Vaterstaat" nur mit dem Dreck bewerfen können, den er selber anrichtet! Wer Verbrechen deckt, der macht sich mitschuldig!


Am 11. April 2019 schrieb Sophia zum Artikel:

Assange in Haft

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Liebe Leute,

dieses Schreiben habe ich an Amnesty International geschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren von amnesty,
auch wenn es sich in den letzten Tagen abzeichnete: Ich bin bestürzt und entsetzt über die Festnahme Julian Assanges. Erstaunlich schnell erfolgte die Verurteilung durch die britische Justiz. Die Anklage aus den USA lautet auf Verschwörung mit Chelsea Manning, was es wohl den britischen Behörden erleichtern soll, Assange auszuliefern. Die Gefahr, dass er in den USA später wegen Spionage angeklagt und zum Tode verurteilt wird, ist dennoch gegeben.

Wir alle haben Julian Assage sehr viel zu verdanken. Durch die mutige Veröffentlichung von Kriegsverbrechen der USA und viele weitere Enthüllungen zu Korruption, Ungerechtigkeit und Gewalt wurde die Weltöffentlichkeit auf zahlreiche Menschenrechtsverletzungen aufmerksam und konnten die 'mentalen Weichen' für Veränderungen gestellt werden. Nicht vergessen ist auch, dass er derjenige war, der auf sehr geschickte Weise Edward Snowden zur Flucht verhalf. Zahlreiche renommierte Medien haben ihre Quellen in den Veröffentlichungen von WikiLeaks.

Ich bitte Sie eindringlich: Unterstützen Sie Julian Assange! Setzen Sie sich öffentlich dafür ein, dass er als Journalist behandelt und nicht kriminalisiert wird!


Am 11. April 2019 schrieb Jana Kemper zum Artikel:

Assange in Haft

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Ich schließe mich dem Aufruf an: Kommt!


Am 11. April 2019 schrieb R. R. zum Artikel:

Assange in Haft

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Gerade hier sehen wir mal wieder was eine Staatsbürgerschaft heutzutage wert ist: Nichts! Es sei denn ein Staatsbürger bewirft seinen Vaterstaat mit Dreck dann hat er es auch nicht anders verdient ausgeliefert zu werden!


Am 11. April 2019 schrieb Jan Behringer zum Artikel:

Assange in Haft

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Ich komme! Und bringe noch Leute mit. Danke für das schnelle Handeln.


Am 11. April 2019 schrieb Rainer Scheer zum Artikel:

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Bravo Gellermann! Bravo LINKE!


Am 11. April 2019 schrieb Petra Wegener zum Artikel:

Assange in Haft

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Mein Respekt! Sooo schnell. Mein Dank auch an die LINKE!


Am 11. April 2019 schrieb Peter Lutz zum Artikel:

Assange in Haft

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"Wenn das Aufdecken von Verbrechen wie ein begangenes Verbrechen behandelt wird, werden wir von Verbrechern regiert" (Edward Snowden)


Am 11. April 2019 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Der lange Arm der CIA

Libyen-Krieg will nicht enden

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"Ausbildung für einen Einsatz gegen Ghadaffi" titelt am 10.12.1990!!! die Ost-CDU Zeitung:
Neue Zeit.
"Die USA haben eingeräumt, daß der amerikanische Geheimdienst CIA mehrere Hundert Libyer im Tschad für Guerillaeinsätze gegen Libyen ausgebildet hat.

Nach offizieller amerikanischer Darstellung hat der vor einer Woche gestürzte tschadische Staatschef Hissene Habre unter den 2000 Libyern, die zwischen 1983 und 1987 gefangen genommen wurden, 700 Überläufer gegen das Ghadaffi Regime angeworben.
Sie seien im Rahmen eines amerikanisch-tschadischen Militärabkommen in einem Lager bei Ndjamena von amerikanischen Ausbildern in Kommando und Sabotageakten trainiert worden.
Libyen nannte die angebliche Verschleppung seiner Staatsbürger einen Piratenakt und forderte eine Dringlichkeitssitzung des Weltsicherheitsrates. Laut libyscher Nachrichtenagentur häten die Amerikaner 17 Libyer erschossen, die eine Evakuierung abgelehnt hätten".


Am 11. April 2019 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

Der lange Arm der CIA

Libyen-Krieg will nicht enden

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"Geben Sie unseren sogenannten Absatzmärkten den gleichen Lebensstandard, wie wir ihn heute haben, und sie werden erleben, dass nicht nur die in der politischen Macht der Nation, sondern auch in der wirtschaftlichen Stellung des Einzelnen sich ausdrückende Vormachtstellung der weißen Rasse nicht aufrecht erhalten werden kann."
Die im Industrieclub Düsseldorf 1932 so Angesprochenen ernannten den Referenten 1 Jahr später zum Reichskanzler.
Was hat sich seitdem geändert? Aus Nation und Rasse ist "der Westen" geworden. Sonst nichts.

Die libysche Volksrepublik war nur möglich, weil es die Sowjetunion und das sozialistische Lager gab, mit dessen Implosion sind die Voraussetzungen für die ökonomische Befreiung der 3. Welt zunächst entfallen. Erst der Aufstieg Chinas änderte die Lage wieder, die "Gegenspieler-These" Des Illusionierten teile ich. Die Einwände dagegen führen ins Nichts. Es geht immer auch um Interessen, natürlich. Vor allem geht es aber um Souveränität. Die Entwicklung der chinesischen Investitionen in Afrika ist darauf zurückzuführen, dass ihre Bedingungen besser sind als die der Europäer. Die Kolonialmächte reagieren gekränkt, sind aber politisch hilflos. Sie sind auch ökonomisch hilflos, ohne Rohstoffraub und Billigstarbeit funktioniert ihr schöner neoliberaler Kapitalismus nicht. Wohlstand für alle ist für ihn vollkommen ausgeschlossen.

Es ist auch nicht so, dass das neoliberale Wirtschaftsimperium den Interessen aller Menschen zuwiderhandelt. Seine Macht beruht darauf, dass es viele Menschen dazu bringt, gegen ihre eigenen Interessen zu handeln. Freiwillig, denn sein KZ für diese ist der Konsumismus. Für die anderen, soweit sie sich nicht in Armut und Elend fügen wollen, gibt es einstweilen Lager und "sichere Außengrenzen".
Wenn das nicht mehr reicht, den Krieg.

Aimé Césaire schrieb 1950: Hitler "gestattet es, die Dinge durchs Vergrößerungsglas zu sehen und zu begreifen, dass die kapitalistische Gesellschaft in ihrem gegenwärtigen Stadium außerstande ist, ein Völkerrecht zu begründen, wie es sich als unfähig erweist, eine individuelle Moral zu begründen. Ob man will oder nicht: Am Ende der Sackgasse Europa steht Hitler. Am Ende des nach seinem Überleben trachtenden Kapitalismus steht Hitler. An Ende des Formalhumanismus und der philosophischen Abdankung steht Hitler" (Über den Kolonialismus).


Am 11. April 2019 schrieb Krysztof Daletski zum Artikel:

Der lange Arm der CIA

Libyen-Krieg will nicht enden

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@Des Illusionierter:
Zur Bewertung der "Gegenspieler des US/EU Imperiums" (EU und USA bilden in vielen internationalen Gremien wie IWF, WTO, WIPO usw. eine Beutegemeinschaft und nutzen das Machtgefälle gegenüber afrikanischen Staaten gleichermaßen aus) sollte man vielleicht diejenigen zu Wort kommen lassen, die weiter unten in der Hackordnung stehen. Da schreibt z.B. Yash Tandon (Uganda) in "Handel ist Krieg" (Quadriga 2014, S.209):

"Aus meiner Erfahrung mit zahlreichen Organisationen der globalen Governance [...] heraus gibt es deutlich Anzeichen dafür, dass China und Indien (und auch Russland) auf der Basis von 'Solidarität' mit afrikanischen Nationen handeln. Auf ihre eigene Weise sind China, Indien und Russland ebenfalls revisionistische' Staaten (wie wir den Begriff in einem früheren Kapitel definiert haben); wie Afrika wollen auch sie die globale Ordnung verändern. In diesem Sinne stehen sie auf der gleichen Seite der Trennlinie zwischen dem Westen und dem Rest der Welt."


Am 10. April 2019 schrieb Alles nur Satire zum Artikel:

Der lange Arm der CIA

Libyen-Krieg will nicht enden

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>Libyenkrieg darf / soll nicht enden<, wäre meiner unmaßgeblichen Meinung nach die passendere Überschrift gewesen.

Denn, das geostrategische Ziel der USA, mit ihren Hilfs-Banditen aus dem G7-Zirkel wollen eine größtmögliche Destabilisierung in Lateinamerika, Afrika, Asien und Ozeanien erreichen.

Nur dafür braucht die NATO das Geld, das die USA so vehement einfordern.


Am 10. April 2019 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Der lange Arm der CIA

Libyen-Krieg will nicht enden

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@
Des Illusionierter

Fürnehm formuliert: Alternativrolle! Donnerwetter, sowas hätte ich jetzt auf der Galerie der Ratio aber nicht erwartet. Alles doch nur ein globaler Konkurrenzkampf? Nichts bekannt über die Untaten der Anderen und deren Interessen? Hat eigentlich nur noch gefehlt: wo gehobelt wird fallen Späne.

Als Kontra zum konkreten Fall von Gellermanns aktuellem Beitrag, bei dem sowohl Ross & Reiter als auch reichlich Zahlenmaterial - wenn man denn will - bekannt wäre, ist mir doch tatsächlich kein vergleichbarer Fall bei der Konkurrenz bekannt, wo ähnliches verzeichnet werden könnte. Kann der ach so Desillusionierte mir vielleicht ein wenig auf die Sprünge helfen? Und wenn, dann bitte auch noch zu Vorgängen mit fast identischem Strickmuster, wie bspw. Serbien/Kosovo. Irak, Syrien, Jemen, dazu hätte ich dann auch gerne das jeweilige Patenprojekt der Konkurrenz benannt, bitte(r)schön!

Ich will es jetzt nicht ausufern lassen. Deshalb ein Vorschlag zur Güte. Möchte auf einen ziemlich propagandafreien „Erlebnisbericht“ verweisen, von einer gewissen Frau Nina Markovic Khaze, gut zu Googeln mit den Suchworten ‚Tragedy fallacy‘. Sie erzählt von ihren „Erlebnissen“ von vor zwanzig Jahren in einer Schule zu Belgrad. 78 Tage dauerte die NATO-Aktion „Merciful angel“ (zu deutsch: gnädiger Engel!), gnadenlos, die erste Präsenz des deutschen „Landsers“ übrigens damals seit einem halben Jahrhundert. Unsere seinerzeit frisch ins Amt gewählten Gnadenbringer Gerd&Joschka konnten wohl nichts anderes. Da hat wohl damals nicht Reichsstatthalter am Brandenburger Tor kräftig mitgemeddelt hat im September1998 (Germanygate). Devotes Verhalten nämlich war hinterher angesagt wenn nicht eingefordert. Die nützlichen Idioten von Rot/Grün brauchten ja auch nur kurzzeitig ertragen zu werden. Im März 2003 war den Beiden wohl der Seifensieder aufgegangen und verkündeten kleinlaut ihr „Nein“ zum anstehenden Feldzug der Koalition der Willigen. Da stand dann jedoch schon der „mandshurian candidate“ aus der Uckermarck bereit, das unangenehme Interregium würde bald ein Ende haben, ein für allemal. Allerdings nicht ohne ein wahrlich opulentes Abschiedsgeschenk, auf der Schleife ein goldenes Hartz IV eingeprägt.

Übrigens: Untaten und Interessen gegenseitig aufrechnen? Würde nur böse enden!


Am 10. April 2019 schrieb Des Illusionierter zum Artikel:

Der lange Arm der CIA

Libyen-Krieg will nicht enden

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Ich kenne die Hintergedanken bei der Stimmenthaltung zu jener unseligen UN-Resolution auch nicht. Aber ich bin überzeugt, dass wir davon weg kommen müssen, hinter solchem Verhalten moralische oder ethische Gründe zu suchen. Dass es bei politischen Entscheidungen NUR um Interessen geht wissen wir doch alle - auch wenn es manchmal schwer zu verdauen ist. Zur Zeit entsteht der Eindruck, dass das neoliberale Wirtschaftsimperium mit seinen Interessen dem Lebensinteresse der Menschen zuwider handelt. Aber können wir uns da so sicher sein, dass die anderen mächtigen Mitspieler grundlegend andere Interessen verfolgen? Ist es nicht vielleicht doch nur die Alternativrolle, welche diese Mächte als Gegenspieler des US-Imperiums übernehmen, die uns deren Wirken im Globalen Konkurrenzkampf als Quelle möglicher Verbesserungen erscheinen lässt? Ich bin da etwas im Zweifel, zumal den Untaten, die wir ständig aus USA erfahren, ein auffallender Informationsmangel (von der westlichen Propaganda abgesehen) über die Untaten der Anderen und deren Interessen gegenüber steht.


Am 10. April 2019 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

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Das ist immer wieder das große Drama, wenn die sog. "westliche Wertegemeinschaft" sich in anderer Länder Angelegenheiten einmischt - in denen sie zuvor - natürlich heimlich - mit Hilfe von Agenten Unruhe gestiftet haben die bis zum Bürgerkrieg führen.

Gut, dass Sie Uli Gellermann das Thema Libyen aufgreifenn und daran erinnern, wie weit forgeschritten dieses Land war in allen seinen sozialen und gesellschaftlichen Errungenschaften und Freiheiten, was leider bei den meisten Menschen in Deutschland so gut wie nicht bekannt war.

Was die westl. Medien angeht, haben sie haarsträubend berichtet und wieder einen richtigen Einsatz Deutschlands an der Seite ihrer Verbündeten gefordert und vor Enthaltungen und Pazifismus gewarnt.

Es war Guido Westerwelle, (er ruhe in Frieden) der sich für eine Enthaltung bei der Kriegspielerei der drei anderen im Sicherheitsrat aussprach.

Auch Syrien hatte sich ja wunderbar entwickelt und trotzdem wurde Assad, ähnlich wie Gaddafi, verteufelt und dämonisiert.
Diese "Spiele" gehörten zum Regime Change", bzw. Nationen-Building. Der Westen konnte sehen, wie toll sich Libyen als sozialistisch geführter Staat sehr gut funktionieren konnte, wenn die Verteilung stimmt. Auch der Abschied vom Petro-Dollar, den Gaddafi anstrebte und die Einführung einer eigenen Währung für ganz Afrika, hat sicher keine Freude in Frankreich und den USA ausgelöst. Außerdem sollte Gaddafis Einfluss auf ganze Afrika gestoppt werden.Er strebte die "Vereinigten Staaten von Afrika" an nach dem Vorbild der EU.

Teile und herrsche Politik, dazu Politiker mit Gier, Hass und Neid in den Augen, geraten immer in Versuchung, wenn es anderen Ländern gut geht, diese zu zerstören.

Wenn auch die Medien schweigen, so können wir reden und aufklären. Ich setze auf die Jugend, die jetzt auf die Straße geht und eine ordentliche Klimapolitik einfordert. Das muss nicht beim Klima bleiben und kann im weiteren Verlauf auch andere Themen einschließen. Etwa: Krieg oder Frieden. Für den Krieg, das wissen wir inzwischen, gibt es viele Wege. Für den Frieden nur einen und der heißt: Frieden.


Am 10. April 2019 schrieb Gideon Rugai zum Artikel:

NATO-Brief an Putin

Bataillone, bitte senden Sie Bataillone!

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Zwischenzeitlich hat ja der klebrige Claus (natürlich mit elitärem "C" geschrieben) vom Zweiten Dummen Fernsehen den Vogel abgeschossen - anstatt dafür von den Jungs in Weiß abgeholt & Richtung Bonhöfer Klinik (für mental Derrangierte) eingeliefert zu werden....just for the record :
https://de.sputniknews.com/panorama/20190407324617628-zdf-claus-kleber-heute-journal-russland-reaktion/


Am 10. April 2019 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Der lange Arm der CIA

Libyen-Krieg will nicht enden

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Libyen, inbesondere jene Geschehnisse, die für alle Zeiten mit einem „We came, we saw, he died“ einer kichernden Hillary verbunden sind, nur ein Beispiel von den immer inflationärer auftretenden Interventionen, die sich die sakrosankte Wertegemeinschaft glaubt, erlauben zu können. Das Kapitel VII der UNO-Charta hat dazu irgendwann das ursprüngliche Verbot aus Artikel 2, Ziffer 7 von Interventionen jeglicher Art ins Gegenteil verkehrt. Wäre seinerzeit im UN-Sicherheitsrat bei der Beschlussfassung - die sich posthum als Guido Westerwelles Sternstunde im Amte herausstellen sollte - Mister Bercow aus London präsent gewesen, er hätte in seiner unnachahmlichen Art verlautbaren müssen: No, No, No! Stattdessen gab es - überraschenderweise ohne ein einziges Veto - den Startschuss für dieses unsägliche Unternehmen. Gellermann rätselt, warum kein Veto von Russland und China? Hatte Wladimir im Kreml nichts Wichtigeres zu tun? Das Hemd näher als der Rock! An zwei, drei Fronten mitmischen? Nein danke, vorerst lieber nicht. Und China? Da ist sowieso immer langfristiges Denken angesagt: die Seidenstrasse wird’s schon richten.

Zwar wissen wir dank eines Wesley Clark, immerhin einem ehemaligen NATO-Oberbefehlshaber, dass Libyen schon etliche Jahre vorher auf jener to-do-list - unter dem Code ‚tabula rasa‘ -stand, auf der auch andere Kollegen von Muhammar G. gelistet waren. Irgendwann musste es dann schließlich losgehen, mit der Umsetzung von UN-Charta—Kapitel VII, wie heißt es dort: Intervention zulässig zur Verteidigung des internationalen Friedens, Aufrechterhaltung des Rechts und Schutz der Unabhängigkeit anderer Staaten. Heidewitzka! Zwei Plätzchen auf dem begehrten Stockerl waren ja noch frei. Man bedenke: Aktion Gold war noch ohne Startzeichen des Sicherheitsrates durchgegangen. Jetzt bei der Vergabe der Plätze bot es sich deshalb an, den Hansdampf aus dem Beduinenzelt für die Mutter aller Sonderbehandlungen vorzuziehen, mit einem (besonders) „robusten Mandat“ zu versehen. Sicherheitshalber! Beim Nachbarn auf der Liste - Bashar A. - war wohl kaum mit einer Enthaltung aus dem Kreml zu rechnen. Dagegen hatte der frischgebackene Friedensnobelpreisträger allen Grund, auf den Spuren seiner frühen Vorgänger zu wandeln. Nur wenige Jahre nach Aufhängen der vollmundigsten Unabhängigkeitserklärung ever fand sich die später mal ruhmreiche US-Marine genau da im Einsatz, wo einst auch die Vandalen schon mal alles platt machen konnten, im späteren Libyen nämlich. Zweihundert Jahre des Angedenkens, ein wunderbarer Anlass, doch mal wieder dort vorbei zu schauen und nach dem Rechten zu sehen.

Wem sagt dieser Name was: Bernard-Henri Lévy? Was hat der Erlauchte mit Libyens SchicksaI zu zun. Ich mache es mir leicht und platzsparend dazu. Völlig unverdächtig die Quelle und höchst aufschlußreich: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/bernard-henri-levy-versucht-sein-lebenswerk-zu-retten-15686112.html. Es war dieser Missjöh, Philosoph und Menschenfreund, der die Treibjagd auf Gaddafi glaubte einfordern zu müssen. Er war es, der damals in jedem Ameisen- und Misthaufen der Leitmedien transatlantikweit empört rührte und stocherte mit reichlich Material, von Centraler Intelligenz Zugestecktem oder auch nur Selbsterfundenem. Wie auf den Spuren von Papst Urban II, anno 1095, als der den ersten Kreuzzug anleierte. Da waren die Franzosen auch vorneweg.

Und jetzt gibts da also einen General Haftar der auftaucht wie Ziethen aus dem Busch. Allein schon sein Fuhrpark ist Beleg genug dafür, nicht nur was er im Schilde führt, sondern auch wer ihm das Patschehändchen führt. Die Frage, wer dem General die vorgeführte, schier endlose Kolonne von Toyota-Transportern mit passender Beiladung auf offener Ladefläche, spendiert haben mag, erübrigt sich eigentlich. Durften wir doch Identisches schon mal bestaunen, damals auf dem Zenit des Kalifats. Sollten wir jetzt den Lieferanten für einen neuen Großauftrag beglückwünschen oder wurde da nur etwas umgespritzt von beige/weiss auf Diarrhoe-Braun? Bereitgestelltes Bildmaterial vom Feinsten gab es noch dazu, auch von reichlich Panzern allererster Sahne. Was geht da wohl ab? Wir werden es erfahren, spätestens dann, wenn unser Gniffke an Haftar seinen Narren gefressen haben wird.


Am 09. April 2019 schrieb R. R. zum Artikel:

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PS: Es gab überhaupt ne ganze Menge sozialer Errungenschaftn im Staate Libyen wie mir meine dort lebenden Verwandten berichten.

Auch die Lösung des Problems Wasserversorgung hat ganz deutlich gezeigt, daß Libyen durchaus in der Lage ist sich selbst und sein Volk zu versorgen und dafür weder EU noch USA benötigt.

Letztere sind es aber die genau das nicht wollen!


Am 09. April 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

NATO-Brief an Putin

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"Steuerzahler ... ihr Geld für immer neue Flugzeuge, Panzer und Raketen abdrücken." - wegen der russischen Bedrohung.

Die russische Bedrohung ist natürlich nicht der Grund, warum Trump von Europa mehr Militärausgaben fordert. (Das europäische Militärbudget übertrifft das von Russland heute schon bei weitem.)

- Trump ist ein Freund Putins.

- Trump will Europa ökonomisch schwächen. Er sieht Europa als Konkurrenz zu den USA.

- Trump will der US Rüstungsindustrie Aufträge verschaffen.

Jedenfalls hat das alles nichts mit russisch militärischer Bedrohung zu tun.

Eine Bedrohung wäre, wenn Russland seine Autos und Samoware in die Nato Länder exportieren würde. - DAS wäre eine Bedrohung :-) !


Am 09. April 2019 schrieb Pat Hall zum Artikel:

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Mir blutet das Herz vor Schmerz denke ich an Libyen und was die Wertegemeinschaft daraus machte.
Danke an A.Kocks für die Auflistung aller Wohltaten des mutigen Gaddafi.
Möge das Land seine Zukunft selbst bestimmen können.


Am 08. April 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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das schachspiel der großen geht eben einfach weiter. nach der starre der systemkonfrontation müssen die pflöcke neu gesteckt und claims strategisch besetzt oder ausgeschalten werden.
blöd also, wenn man den großen in die quere kommt bzw. auf verwertbarem sitzt!
und so musste eben auch dieses hier gelobte libyen weg. ich würde auch die positivliste um die rolle libyens bei der schaffung der afrikanischen union etc. erweitern. eine emanzipierung gegenüber den alten kolonialmächten ist nicht vorgesehen.
wer jetzt also noch von "bürgerkrieg" spricht, hält den IS auch für eine nationale befreiungsarmee!

irritierend für mich sind die positionen russlands und chinas, die im jahr 2011 der un-resolution 1973 zwar nicht zustimmten, aber sie auch nicht per veto verhinderten!! niemand soll mir erzählen, dass die beiden diesen dammbruch bei der aushebelung des völkerrechts nicht haben kommen sehen!?
damit gebe ich diesen beiden allerdings nicht die schuld!!
die gier des westens hätte eine resolution auch nicht aufgehalten


Am 08. April 2019 schrieb Des Illusionierter zum Artikel:

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Wie anders wäre die Geschichte der Weltreligionen verlaufen, wenn es damals, als Dschieses Kraisst mit seinen Anhängern in Palästina herum zog, schon ein Imperium gegeben hätte mit der Option des Drohnenmordes gegen die Bösen!


Am 08. April 2019 schrieb Gideon Rugai zum Artikel:

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"(...) und der gewaltsame Tod Osama Bin Ladens ist bis heute nur durch die entsetzten Gesichter einiger Vertreter des Wertewestens auf einem Foto belegt, allen voran Barack Obama und Killery, äh, Hillary Clinton."

Aber nur wenn man glauben will, dass es tatsächlich DER (Dialyse-)Osama war und nicht irgendein Bauernopfer, das ganz zufällig Ähnlichkeiten mit dem Abkömmling der Bush-Freunde aufwies und dessen Eliminierung gleich auch Geld in die Hollywoodkassen gespült hat (u.a. unter der Regie von Kathryn Bigelow).
Soweit ich weiß sind auch die Mitglieder des Tötungskommandos unter zweifelhaften Umständen ums Leben gekommen...sowas,tsstss.
Mehr hätte auch das Tapfere Schneiderlein nicht auf einen Streich erschlagen und PR.trächtig einsacken können....
There's no business like showbusiness und das Geschäft und die vielzähligen "Synergien" darin versteht keiner besser als unsere lieben "Befreier".


Am 08. April 2019 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

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Wenn man auf der richtigen Seite steht, dann sind die Toten in den als böse gebrandmarkten "Unrechtsstaaten" eben nur Kollateralschäden, Weichziele, die unseren gerechten Interessen im Wege stehen, siehe auch Drohnenkrieg.

Die Allianz der Guten hinterlässt noch Jahrzehnte nach ihren verantwortungsvollen Eingriffen ins Völkerrecht, durch Uranmunition und Napalm vergiftete Landschaften, verkrüppelte Kinder, erhöhte Krebsraten und allgemeines politisches Chaos.
.
Aus einem einst blühenden Libyen hat diese Allianz der Guten einen Höllenort gemacht.
Wer ist der nächste?


Am 08. April 2019 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

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BESTÄTIGUNG

Den Familien in Libyen ging es wirklich sehr gut. Ich hatte eine Zeit lang Kontakt mit einem libyschen Studenten, der in der DDR studieren durfte.
Deshalb kann ich die zwölf Zeilen im Mittelteil von Gellermanns Beitrag vollinhaltlich unterschreiben.
Die Zeilen hätten es verdient, fett ausgedruckt zu werden.
Herzlichen Dank auch für die letzten sieben Zeilen zur Schande des Schweigekartells gegen die historische Wahrheit.

DIESES REIMKONSTRUKT
DEN HANDLANGERN
INS BLUTIGE DIARIUM:

Der Arm ist lang, die Schuld ist groß,
Die Straflosigkeit bitter.
Die Handlungen sind rigoros
Und münden in Gewitter.

Die Krake CIA trägt Gift
Im Dienst der Weltumarmung.
Ihr Tun ist bösartig versifft,
Satanisch die Umgarnung.

Ihr Auftrag ist rein pekuniär,
Das Codewort: "Puppentanzen",.
Mit möglichst fremdem Militär,
Zum Wohl der Großfinanzen.


Am 08. April 2019 schrieb Hans Tigertaler zum Artikel:

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Hans Tigertaler:
Rekapitulation:

In den Bürgerkrieg eines Volkes von außen zugunsten einer Seite einzugreifen, ist in jeder Hinsicht ein "Skandal" und prinzipiell Unrecht. So sagt es Immanuel Kant.

Logik und Erfahrung beweisen es.

Denn ein Bürgerkrieg ist kein Klassenkrieg einer Minderheit gegen die Mehrheit. Der fremde Eingriff in den Bürgerkrieg eines Volkes ist für Kant "eine Verletzung der Rechte eines nur mit seiner inneren Krankheit ringenden, von keinem andern abhängigen Volks" und würde "die Autonomie aller Staaten unsicher" machen.

Auch der libysche Bürgerkrieg ist ein solcher Ausdruck unvereinbar erscheinender, als existentiell empfundener Ansprüche, bei der keiner Seite zu wünschen ist, im gewaltsamen Sieg über die andere Seite schon ihre Erfüllung zu finden. Wird ein solcher Sieg aber noch von außen befördert, ist die Saat fortzeugender Gewalt gewiss: Nicht in hundert Jahren kann die unterlegene Seite vergessen, was ihr zugestoßen ist und ihrem Gegenpart nicht verzeihen, dass ihr der Chance, ein mitbestimmender Teil des Gemeinwesens zu bleiben, durch fremde Einmischung genommen wurde.

Der scheußlichen Beweise für die Triftigkeit dieser Auffassung hat der Westen in den letzten Jahren eigentlich genug bekommen.

Von dieser kantischen Weisheit ist auch im Völkerrecht einiges zu finden, etwa in Artikel 3 des Zweiten Zusatzprotokolls zu den Genfer Konventionen von 1977 oder in der Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs im Streitfall Nicaragua gegen USA von 1986:

Formuliert wird dort ein unbedingtes Verbot militärischer Einmischung in die Bürgerkriege fremder Länder.

Doch unsere Bourgeoisie trappelt bereits regelrecht mit den Hufen, um die deutsche Jugend endlich wieder in neokolonialen Kriegen morden und sterben zu lassen. Nicht nur die CDU. Ich zitiere den toten Sozialdemokraten und ehemaligen Verteidigungsminister Struck wörtlich: "Einsatzgebiet der Bundeswehr ist die ganze Welt!" (2005) (Die Wehrpflicht der bürgerlichen Revolution ruhte auf einem einzigen Satz, und der lautete: Mitbürger, ein Feind überschreitet unsere Grenzen, zu den Waffen!)

Für den Wunsch, unseren blankziehenden Gewaltpredigern ihrerseits in die Fresse zu hauen, schämt man sich selbstverständlich immer wieder allzu gern.

Antwort von U. Gellermann:

Kein Grund sich zu schämen. Allerdings muss man die Gewinnaussichten gut abwägen.


Am 08. April 2019 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

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Es geht also weiter. Das Ziel der USA/NATO ganz Nordafrika nicht nur zu destabilisieren, sondern in die Steinzeit zu bomben ist noch nicht ad acta gelegt.

"Als sich der damalige NATO-Oberbefehlshaber General Wesley Clark im Jahr 2001 bei US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld erkundigte, ob die amerikanischen Streitkräfte ernsthaft erwägen, den Irak anzugreifen, antwortete Rumsfeld: "Oh, schlimmer noch!" Er präsentierte ein als geheim klassifiziertes Memo, das er angeblich mit den Worten erläuterte: "Dies ist ein Memo, das beschreibt, wie wir in den nächsten fünf Jahren in sieben Länder einmarschieren, beginnend mit dem Irak, dann Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und schließlich, am Ende, in den Iran.""

https://www.heise.de/tp/features/Schwache-Staaten-schaffen-3366614.html?seite=all


Am 08. April 2019 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

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Öffentlichrechtlicher Rundfunk und Fernsehen und Hauptmedien waren damals Kriegspartei auf Seiten der Brandstifter - wie heute!

Was soll man von denen erwarten? Dass sie ihre eigene Schande, ihr Totalversagen, eingestehen? Schön wär's.
Aber die ÖR fordern vielmehr immer frecher ihr immer höheres Zwangsgeld zum Weiterbetrieb ihres NATO-gesteuerten Leuteverdummungsprogramms.

Wir bezahlen fürs Belogen- und Schlecht-bis gar-nicht-informiert werden auch noch selbst. Geht's eigentlich noch perverser?

Die Gebühren sollte man als "Orwell-Abgabe" an den Pranger stellen.


Am 08. April 2019 schrieb Manfred Caesar zum Artikel:

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Haftar ist jetzt auf der falschen Seite.


Am 08. April 2019 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

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Hier die komplette Liste der Untaten die der
Diktator und Dämon Gaddafi seinem Volk angetan hat:

- Freies Studium und Ausbildung
- Studenten erhielten das Durchschnittsgehalt
des Berufes den sie studierten
- Studenten die im Ausland studierten erhielten
freie Unterkunft, ein Auto und pro Jahr Euro
2500,00
- Kostenlose Elektrizität
- Kostenlose medizinische Versorgung
- Frisch verheiratet Paare erhielten vom Staat
USD 50.000,00 als Geschenk
- Automobile wurden zum Herstellungspreis
frei von Zinsen verkauft
- Private Darlehen wurden frei von Zinsen vergeben
- Der Laib Brot kostete USD 0,15
- Benzin kostete USD 0,12 pro Liter
- Teile des Profits aus den staatlichen Ölverkäufen wurden der Bevölkerung direkt auf deren Konten überwiesen
- Bauern erhielten freies Land, Saatgut und Vieh
- Vollbeschäftigung und wer zeitweise Arbeitslos war erhielt den vollen Lohn so als wäre er weiterhin Beschäftigt

Das alles hätte schon gereicht um auf die Abschußliste der westlichen Eliten zu kommen allein schon wegen des schlechten
Vergleichsbeispiels für die westlichen Bevölkerungen. Die rote Linie überschritt Gadaffi mit der Installation einer Zentralbank in Form einer Staatsbank die vollkommen unabhängig von westlichen Zentralbanken
agierte.

Im Jahre 2010 kündigte Gaddafi die Kreation des Gold-Dinars an der als Währung in ganz Nord-West-Afrika gültig sein sollte und den französischen Kolonial-Franc abgelöst hätte und somit der kolonialen Ausbeutung der afrikanischen Länder ein Ende gesetzt hätte.
Ölexporte sollten von den Importeuren in Gold Dinars bezahlt werden, nicht mehr in USD.
Das war wohl der letzte Strohhalm der dem Kamel den Rücken brach.


Am 08. April 2019 schrieb Weber-Herzog zum Artikel:

NATO-Brief an Putin

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Lieber Uli,dieses Jahr werde ich die Moderation machen beim Ostermarsch. Ich finde

Deinen "Offenen Brief an Putin" so treffend, dass ich ihn gerne vorlesen würde bei der Abschlusskundgebung. Mit satirischem Unterton versteht sich! Und selbstverständlich würde ich auf Deine "Rationalgalerie" und Deine Sendung "Die Macht um Acht" hinweisen!

Bist Du einverstanden?Herzliche Grüße von mir und Christof, Christa

Antwort von U. Gellermann:

Selbstverständlich und gern, bitte mailt mir noch Ort und Zeit.


Am 08. April 2019 schrieb R. R. zum Artikel:

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Dem Volk von Libyen wünsche ich viel Erfolg beim Kampf gegen die Profitgier des Globalen Kapitalismus und bei ihrem Krieg zur Verteidigung ihrer Heimat und ihrer sozialen Errungenschaften!


Am 08. April 2019 schrieb Ralf Thielken zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

Unmut über Ungerechtigkeit wächst

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Die Bertelsmann Studie ist lustig. Da unterscheidet man "Typen politischer Kultur". Kennt jemand "Unzufriedene Demokratieskeptiker"? Nein?
O-Ton: "...liegt für unzufriedene Demokratieskeptiker der Schluss nahe, das Problem sei die Demokratie selbst". Übel und gefährlich, diese Typen, sag ich doch! Ähnlichkeiten mit hier schreibenden Personen sind ganz und gar nicht zufällig.

@Heinz Triebstein
Ich war 1990 zum Wahlkampfauftritt der AfD, Allianz für Deutschland, auf dem Erfurter Domplatz. Was ich dort vermisste, war eine "hellwache Zivilgesellschaft". Stattdessen 90 Tausend, die ihre Souveränität zu Hause gelassen hatten und blind neuen Heilsbringern huldigten: Birne und Co, mit Herrn Vogel, dem späteren MP von Thüringen schon im Gefolge. Mich würgt es heute noch!


Am 08. April 2019 schrieb Ullrike Spurgat zum Artikel:

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Sieben Monate dauerten die Luftangriffe, im März 2011 von den USA und der NATO gestartet. Die Fliegertruppe flog 30.000 Einsätze, davon 10.000 Angriffe, warfen mehr als 40.000 Raketen und Bomben ab.

Die NATO zerstörte einen Staat, dem die Weltbank 2010 ein "hohes Maß an Wirtschaftswachstum und menschlicher Entwicklung, dass den anderen afrikanischen Ländern überlegen war," zugestehen musste. Gleichzeitig ermöglichte Libyien mit einer eigenen Staatskasse die Entwicklung unabhängiger Wirtschaftsorganisationen und einer afrikanischen Währung in Afrika. Die USA und Frankreich einigten sich auf eine Blockadepolitik.

Das die Wirtschaftskrise in den USA und die nicht enden könnende Gier nach Rohstoffen, nach Öl- und Gasreserven, sowie die unterirdischen, riesigen, fossilen Wassereserven, haben zu wollen, um sie dann zu verteilen ist eine Gesetzmäßigkeit des Imperialismus und da bleibt mir nur die Systemfrage in aller Konsequenzu zu stellen.
Von 16 Milliarden Euro, die von der Euroclear Bank in Luxemburg und Belgien für libysche Vermögenswerte gesperrt wurden, sind mehr als zehn Milliarden verschwunden. Seit 2013 sind Millionen von Euro von diesem Vermögen nach Libyen transferiert worden um das System zu befördern, dass den USA, die seit langem, arm, wie die Kirchenmäuse sind auf Biegen und Brechen zu installieren. Diese menschlichen Tragödien haben zu verantworten: Die größten Kriegsverbrecher aller Zeiten mit ihrem Handlanger NATO und ihren Verbündeteten, wie auch Deutschland, dass an kriegerischen Einsätzen beteiligt ist, bleibt der "Sündenfall" nach 1945 und alle, allesamt gehören vor den Internationen Strafgerichtshof, müssen dort angeklagt und verurteilt werden wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und mir wird schlecht, wenn man sich die Berichterstattung der ÖR manchmal ansehen muss. Zum Kotzen und ein herzliches Danke dem Galeristen, der den "Finger in die Wunde" legt und das bitte möglichst noch sehr lange. Zur CIA gibt es viel zum Schreiben......,doch hier nun nicht mehr. Der Kommentar würde die akzeptable Länge überschreiten. Apropos Länge: Michael Kohle, wo sind sie geblieben

Im Juli 2011 strömten ca. 1 700 000 Menschen in Tripolis auf den grünen Platz zur Verteidigung
ihrer Heimat und gegen die Aggression der NATO. Ihr Ruf: "Durch unsere Seele, durch unser Blut werden wir unsere Heimat verteidigen!" und "Die NATO, das ist die Barberei, Ghadafi, du bist die Zivilisation!"
USA, NATO und die Verbündeten bedeuten Krieg !


Am 08. April 2019 schrieb Wera Blanke zum Artikel:

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Danke für dies Licht auf's Dunkle!


Am 08. April 2019 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

NATO-Brief an Putin

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Schöner Artikel und so lebensecht! Wie unsere Medien richtig lobten, ist die Nato die Friedensmacht Europas. Das bisschen Krieg in Jugoslawien diente auch nur der Erhaltung des Friedens und der Rettung der Albaner vor einem neuen Auschwitz......Kriege in aller Welt sind immer nur von den Einheimischen geführt worden. Die Nato wirkte da besänftigend und -siehe oben - friedenstiftend. Aber Spaß beiseite. Wie der klebrige Klaus so warnend tönte, steht die russische Armee ja schon im Baltikum, um die Letten usw. heim ins Reich zu holen. Wie schön wäre es dann, den Russen in die Schranken einer Regionalmacht zurück zu bomben. Sonst steht er bald "im Vorgarten" (Volker Pispers). Vielleicht macht uns Putin ja den Gefallen.
PS: Lieber Werner Hajek, ein bisschen mehr Geschichtskenntnisse würden Ihnen guttun. So wie die Sowjetarmee und ihre Verbündeten Manöver in... ... abhielt, mindestens ebensoviele veranstalteten die Natotruppen außerhalb der USA. Die mündeten dann sogar in handfeste Kriege: Korea, Vietnam, Irak, Afghanistan (nicht nur die SU, die zudem zweimal vom gewählten Präsidenten zur Hilfe gerufen wurde wie in Syrien), Libyen... und unzählige bezahlte Putsche.


Am 08. April 2019 schrieb Hans-Heiko Schlottke zum Artikel:

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Satire der Sonderklasse, lieber Uli G.. Wie gern würde ich sie auf Facebook teilen.


Am 08. April 2019 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

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Zur aktuellen westlichen Sorge um den "Frieden" in Libyen zwei Gedanken.

1. Das in Libyen vorkommende Rohöl lässt sich besonders kostengünstig zu Autokraftstoff umdestillieren. Niedriger Schwefelgehalt und hoher Benzinanteil sind der Grund. Schwarzes Gold eben.

2. Muammar al-Gaddafi wurde, so weit ich weiß, gepfählt. Man vergleiche. Saddam Hussein starb am Galgen und der gewaltsame Tod Osama Bin Ladens ist bis heute nur durch die entsetzten Gesichter einiger Vertreter des Wertewestens auf einem Foto belegt, allen voran Barack Obama und Killery, äh, Hillary Clinton.

Die beiden Letztgenannten gaben auch den Einmarschbefehl in Libyen. Erfolgreich? Aus Sicht ihrer Auftraggeber: na logisch!

Vielleicht sollte man Benzin als "Araber-Blut" verkaufen, damit der Zusammenhang noch klarer wird? Und noch ein Zusammenhang: je mehr Öl oder Gas in einem Land vorkommt, desto böser ist automatisch der so genannte Machthaber. Das gilt weltweit, falls es nicht schon einen "robust" abgesicherten Liefervertrag mit uns, den Guten, gibt.


Am 08. April 2019 schrieb Vera Langer zum Artikel:

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Das ist die NATO: Eine Horde von Verbrechern, die unshuldige Völker überfällt.


Am 08. April 2019 schrieb Klaus Madersbacher zum Artikel:

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Dass es 2011 keinen "Bürgerkrieg" in Libyen gab, hat mittlerweile sogar das britische Parlament in einem offiziellen Bericht bestätigt. Über diesen und ein paar andere Kleinigkeiten kann man sich in dem "Dossier Libyen" auf www.antikrieg.com informieren, wo dieses gigantische Verbrechen der NATO ziemlich eingehend dokumentiert ist.
"Militärpakt" klingt gut für eine Bande von Verbrechern, die es mit den Nazis leicht aufnehmen kann. Die Führer des Deutschen Reiches hat man seinerzeit aufgehängt, weil sie das "Verbrechen gegen den Frieden" (dieses wurde beim Nürnberger Prozess sozusagen aus der Taufe gehoben) begangen haben, nämlich die Planung, Vorbereitung und Durchführung eines Angriffskriegs.

Geht man nach diesen Kriterien, die seither Bestandteil des Internationalen Rechts sind, dann sieht es nicht besonders gut aus für die Führer der NATO, sollte diese verbrecherische Organisation eines Tages - hoffentlich bald - ihr wohlverdientes Ende finden, was ja durchaus möglich ist. Wer "damals" zu sagen wagte, dass das Tausendjährige Reich keine tausend Jahre alt werden wird, dem wurde kurzer Prozess gemacht. Heute ist natürlich alles ganz anders. Nun mal ehrlich - haben Sie schon daran gedacht, dass schon morgen Schluss mit lustig sein kann? So wie in Libyen?


Am 07. April 2019 schrieb Pat Hall zum Artikel:

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Dieser Brief an Putin verbreitet sich wie ein Lauffeuer lieber Uli und bedarf keiner Briefmarke zusätzlich.
Auch den Bild-Zeitungsles*ern wird der Schock tief im Nacken sitzen..falls man es wagen wird diesen Bitt-Brief zu erwähnen.


Am 07. April 2019 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

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"Na, da hätten wir doch was!" sagt Putin, "was soll ich mir immer selbst den Mund fusselig reden, wenn diese amerikanischen Idioten sowieso nicht zuhören...vielleicht wird dies hier ihnen den Mund stopfen und ihnen klar machen, das Mütterchen Russland auch ganz anders kann - Bühne frei für Wladimir Schirinowski! :
" Was ich den Amerikanern gerne sagen würde: ein Flugzeug war aus Malaysia nach China unterwegs. Es ist verschwunden: Flug MH370. Es gab einen Tsunami (2004): 300 000 sind auf dem Meeresgrund. Diese Operation nannten wir "Zeit zum Waschen".
Es verschwanden Schiffe. Das Schiff war da, jetzt ist es nicht mehr da. So können auch ganze Städte verschwinden: Washington war da - jetzt ist die Stadt nicht mehr da. Das weiße Haus war da, jetzt ist es nicht mehr da. Alle wachen morgens auf und sehen: Das weiße Haus ist nicht mehr da. Lasst uns suchen gehen. Wo ist Barack Obama? Läuft durch die Gegend nur in Unterhose, sein Haus ist nicht da und sein Sicherheitsdienst ist auch nicht mehr da. Nichts ist mehr da. Es gibt Schneestürme, die ganz Amerika mit Schnee zuschütten. Es gibt Wetterwaffen, die dafür sorgen können,dass in einer Stadt niemand mehr aufwacht. Weil der Luftdruck zu hoch ist - alle sterben. Ohne Explosion, ohne Rauch, ohne Molotowcocktails. Ganz einfach. Am nächsten Tag ist es ein anderes Land, eine andere Stadt. Eher gesagt: die Stadt ist nicht mehr da. Städte, Flugzeuge, Schiffe und ganze Armeen werden verschwinden. Ohne auch nur einen Schuss, ohne Radioaktivität. Darüber sollten die Amerikaner mal nachdenken. Wir haben Napoleon die Schnauze poliert, Hitler in sein Grab gebracht. Und die Amerikaner, die noch nie richtig Krieg geführt haben, stellen für uns rein garnichts da. Aber: Wollen die Russen Krieg? Nein!"

Quelle: uncut news Wladimir Schirinowski droht USA mit "Wetter und High-Tech-Waffen"
Quelle: uncut news Wladimir Schirinowski droht USA mit "Wetter und High-Tech-Waffen"
https://www.youtube.com/watch?v=xtWKD2I8HF0
Wladimir Schirinowski während der Ukraine-Krise vor laufender Kamera.
Im Hinblick auf die Ukraine drohte Wladimir Schirinowski, Vizechef der Duma, Parteivorsitzender der Oppositionspartei LDPR den USA: Video vom April 2014. Interessant sind die Waffen die er erwähnt. Waffen die das Wetter beeinflussen können. (und Erdbeben auslösen)
Dazu noch kurz:
Die Russen waren schon vor den USA durch deutsche Wissenschaftler nach dem 2. Weltkrieg im Besitz der HAARP-Technologie nach Tesla und arbeiteten an der Weiterentwicklung, während die USA sich noch ausschließlich auf Atomwaffen konzentrierten. Sie haben inzwischen nat. längst aufgeholt. 1977 wurden diese Waffen durch die Enmod Konvention von der UN in ihrer Existenz und in ihren Fähigkeiten der Wettermanipulation bestätigt und dann offiziell verboten. 1999 beschäftigte sich das EU-Parlament mit dem Thema und schloss mit der Feststellung, dass diese Technologie gefährlich, eine Waffe und klimaverändernd sei, die Bevölkerung Europas aber praktisch nichts darüber wisse und aufgeklärt werden müsse. Dies wurde von der EU-Komission meines Wissens - finde die Quelle gerade nicht - mit der Feststellung zurückgewiesen, man mische sich nicht in militärische Angelegenheiten. Das Parlament hat es ein paar Jahre später noch einmal versucht, offensichtlich mit dem gleichen Ergebnis. Inzwischen verfügen 8 Länder über entsprechende Anlagen. auch Deutschland. - angeblich nur Forschung...
Ich hab mal eine Sammlung von Quellen und Zitaten in meiner DFG-VK-Gruppe herumgeschickt - keine Reaktion, obwohl es um Rüstung und Militär geht. Wer das Thema zu breitenwirksam angeht und nicht genügend verrufen ist, bekommt Schwierigkeiten.


Am 07. April 2019 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

NATO-Brief an Putin

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Mein fiktiver Presseclub mit 4 Journalisten aus 2 Welten. Mit Uli Gellermann (Rationalgalerie), Ulrike Hermann (TAZ), Klaus Remme (DLF), Moderation: Korbinian Frenzel (DLF).

UG: Das letzte Mal, als die Deutschen sich gegen die Russen verteidigt haben sind sie bis Stalingrad gekommen.

UH: Aber jeder hat ja schon mitbekommen, dass die Bewegungsfähigkeit der Bundeswehr eingeschränkt ist dadurch, dass die Hubschrauber und die anderen Fortbewegungsmittel zum Teil eben gar nicht tauglich sind. Deutschland wird nicht daran vorbeikommen, seinen Anteil an den Verteidigungsausgaben zu erhöhen.

KR: Was dieses Ziel angeht, da bleiben wir Zusagen schuldig. Das Problem scheint mir zu sein, dass die SPD diese Verpflichtungen, die politisch so schnell zu erklären sind, nicht wirklich erfüllen will, wenn es um robuste Mittel geht!

KF: Es nährt auch meine Zweifel, dass es helfen würde, wenn wir mehr für Militär ausgeben, dass so richtig die Bereitschaft, militärisch auch zu agieren oder es zumindest als Drohkulisse zu nutzen, in diesem Land auch gar nicht so weit verbreitet ist.

UH: Ich glaube, dasss ich da etwas spiegelt, was für die gesamte Gesellschaft gilt, nämlich, jeder tote Soldat ist ein Problem. Wir haben so wenig Kinder, so wenig Jugend, dass nichts mehr geopfert werden kann. Wozu das aber führt ist, dass der Krieg immer stärker technisiert wird und dass diese Idee, da marschieren Millionen von Soldaten irgendwo ein, völlig abwegig ist. Was stattdessen kommen wird, das kann man auch sehen an den Ausrüstungsprogrammen der Bundeswehr, dass man zum Beispiel verstärkt auf Drohnen setzt. Das Ideal ist auch in der CDU, einen Krieg ohne Menschen zu führen, weil wie gesagt jeder tote Soldat sofort dazu führt, dass die Gesellschaft keinen Krieg mehr führen will.

Nachtrag: Die Hoffnung, dieses Gespräch sei tatsächlich fiktiv, ist leider trügerisch. Nachhören kann man das im Deutschlandfunk Kultur unter dem etwas phantasielosen Titel: "Deutschland muss mehr für Verteidigung ausgeben". Fiktiv ist nur, dass Gellermann teilgenommen hat. Das ist selbstverständlich undenkbar, der ist ja aus einer anderen Welt.


Am 07. April 2019 schrieb Ricardo Rico zum Artikel:

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Es ist nicht üblich, etwas so Gutes in einer deutschen öffentlichen Veröffentlichung zu lesen!


Am 07. April 2019 schrieb Margarete Schuster zum Artikel:

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

Ihr Brief an Herrn Putin war in meinem Sinne. Beste Satire!
Ich würde Ihnen auch gerne etwas spenden, aber nicht über PayPal. Ich habe mein PayPal-Konto vor Jahren gekündigt, weil ich a) keine Lust mehr hatte ein amerikanisches Unternehmen zu unterstützen (huch, ich habe ja noch eine Amex-Karte) und b) weil ich in der Woche 10 Phishing-Mails die blöde PayPal-Kunden ausrauben wollen, bekommen habe.

Also gibt es noch eine andere Möglichkeit als über PayPal zu spenden?

Wenn nicht, auch gut!

Antwort von U. Gellermann:

Leider geht es nur über PayPal.


Am 07. April 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

NATO-Brief an Putin

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Wie wär's denn Herr Gellermann ...

wenn Sie Putin vorschlagen, nicht seine hervorragenden Panzer an die Westgrenze zu schicken sondern die hervorragenden russischen Autos über die Grenze in die NATO Länder zu exportieren.

Das würde der NATO, BMW und VW so richtig Russenangst einjagen, die sie ja umbedingt brauchen. - Falls das mit den Autos nicht klappt, könnte Putin es mit dem Export von Samowaren versuchen.

Antwort von U. Gellermann:

Ist es bei Ihnen die seit Stalingrad normale deutsche Russophobie oder durch Nachkriegsmedien neu erworben?

Antwort von U. Gellermann:

Ist es bei Ihnen die seit Stalingrad normale deutsche Russophobie oder durch Nachkriegsmedien neu erworben?


Am 06. April 2019 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

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@Hajek

Es ist die Haltung von Herrenmenschen, die statt von einer gültigen Objektivität mindestens "ihrer"Regeln (und das Völker-/Menschenrecht ist ja nichtmal ein Fall von "ihren Regeln", da gemeinsam von allen anderen Völkern mitgetragen also auch von Russen) ausgehend, jederzeit "ihre" eigenen Regeln aussetzen, verändern oder negiert wissen wollen, vor allem anderen, den vom Herrenmenschen beliebig nach Geschäftsinteressen definierten Untermenschen gegenüber.
Obwohl ich vergaß ja zu erwähnen, daß die USA ja ganz offiziell aufs Völker/Menschenrecht juristisch pfeifen. Vor allem, wenn sie es brechen.


Am 06. April 2019 schrieb Armin Gröpler zum Artikel:

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Der Satire blüht die Rose
immer nur in Symbiose,
die mit sicherem Instinkt
sie mit Politik verlinkt.
Wie im trüben Teich der Wels
Sitzt sie ihr als Laus im Pelz.

Im parlamentarischem Garten
Braucht sie gar nicht lange warten.
Jede*r zweite von der Meute
dient ihr brav als fette Beute.
Nicht nur wegen großer Nasen,
vielmehr wegen hohler Phrasen.
Der Satire bringt das Glück
Stets die hohe Politik.
Man kann nicht nur an ihr ranken,
nein, man muss ihr auch mal danken!


Am 06. April 2019 schrieb camillo s zum Artikel:

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wieder mal ein super beitrag des rationalgaleristen mit der gewohnten prise sarkasmus. übrigens auch die replik von fr. spurgat sehr passend.
kleine anregung: wollte nun auch eine spende absenden, als ich aber feststellen musste dass dies nur via paypal - eine frima aus dem "land of the free" (free wovon? vermutlich hauptsächlich von verstand...) mit der ich schon vor jahren, wegen deren impertinenten verlangen identitätsnachweise zu erbringen, sämtliche kontakte abgebrochen habe, möglich ist - hab ich den vorgang abgebrochen. wie wärs denn einfach ein spendenkonto mit iban anzuführen damit man die galerir unterstützen kann ohne die daran verdienen zu lassen
vg

Antwort von U. Gellermann:

Pay-Pal ist das einfachste und preiswerteste Spenden-Konto.


Am 06. April 2019 schrieb Der Linke zum Artikel:

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Allein der Gedanke das unzählige Russen seit Jahrhunderten (ca. 144,5 Millionen!) die Russische Föderation annektiert haben, bringt die Nato-Strategen in ihrem Streben nach Freiheit und Frieden fast um, auch die Annektierung der Ukraine durch Ukrainer (hier aber nur Donezk und Lugansk) ist nach Meinung von westlichen Strategen nicht länger hinzunehmen. Nehmen wir einfach mal die frechen Syrer: die Syrer haben vor Jahrzehnten ungestraft in Syrien einfach die Macht ergriffen und ein Regime aufgebaut. Die salafistischen, wahabitischen, oppositionellen Rebellen aus dem Ausland müssen nun in mühsamer Kleinarbeit (Kopf abhacken, Raketen in Wohngebiete schießen, Minen legen, Frauen steinigen) gemeinsam mit der NATO das syrische Land von diesen Okkupanten befreien. Ständig fallen mongolische und slawische Horden über das Hoheitsgebiet der NATO her (die Mongolen im Jahr 1243 oder die UdSSR-Russen die im 2. Weltkrieg unter dem Vorwand der Bekämpfung des Faschismus das Deutsche Reich überfallen haben). Nehmen wir den brutalen Überfall Jugoslawiens (1999) auf die europäischen-transatlantischen Länder USA, Frankreich, BRD, GB…mit Hilfe der Nato wurde der brutale Überfall noch vor seiner Planung zurück geschlagen. Meine Analyse: Solange die Russen weiterhin die Russische Föderation besetzt halten wird die NATO bleiben was sie ist…eine verlogene, aggressive Militärkumpanei zum Abschlachten von Völkern und zerbomben Staaten…


Am 06. April 2019 schrieb Werner Hajek zum Artikel:

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Lieber Kostas Kipuros,

die Liste von kriegerischen Aggressionen durch USA und NATO will ich gar nicht abstreiten. Ich setze noch einen drauf: In meiner Jugend wurde die "westliche Freiheit" gegen die Diktaturen des Ostblocks zusammen mit Diktaturen in Portugal, Spanien und Griechenland "verteidigt". Aber hier geht es mir um Folgendes: Wenn die Einen die Bösen sind (NATO), sind die anderen noch lange nicht die Guten (Russland). Ist Putin wirklich die Lichtgestalt, als die er hier dargestellt wird?

Antwort von U. Gellermann:

Putin wird in keiner Zeile als „Lichtgestalt“ beschrieben.


Am 06. April 2019 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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Putin an NATO

Liebe Kriegstreiber und Völkermörder,

zugegebenermaßen könnte auch mir des öfteren der "Kragen platzen," doch als ehemaliger KGB Mann........und mit einem Außenminister Lawrow, der, der Fels in der Brandung ist werden wir der Garant für den Frieden bleiben, da können sie machen, was sie wollen, außer sie wagen es die russischen Grenzen zu überschreiten, sie wissen trotz ihrer geistigen Verblödung was die Stunde denen geschlagen hatte, die uns vernichten wollten.
Wir sind es gewohnt für alles und jedes verantwortlich gemacht zu werden, vergessen werden wir nie was unseren Müttern, Vätern unseren Familien, unserem Land angetan wurde.

Die Geschichte ihr armseligen Gestalten, die froh sein können, wenn sie ohne Begleitung den Weg alleine nach Hause finden hat gesprochen, hat ihr Urteil gefällt und wir, die den Krieg der Kriege erleiden mußten werden wachsam sein und bleiben, in der Tradition des Friedens, dass steht im kollektiven Stammbuch Russlands, denn der kollektive Schmerz und das Wissen, was Frieden bedeutet wird uns nicht zu unbedachten Handlungen bringen können, auch wenn mir manchmal danach ist, dem einen oder anderen die Fresse zu polieren.

Ihr Angsthasen, ihr Völkermörder, ihr Kleingeister wollt uns kleinkriegen, denn nie habt habt ihr Sowjetunion/Russland aufgegeben, dass weiß ein jeder, der sich mit der Geschichte etwas auskennt. So sollen wir mit Sanktionen wirtschaftlich kaputt gemacht werden, mit dem Zwang zur Aufrüstung, denn Rüstung kostet viele Rubel, die an anderen Stellen dringend gebraucht werden. Die "Soziale Frage" stellt sich in Russland dringender denn je. Und wir haben dreimal am Boden gelegen und sind immer wieder aufgestanden. Euch geht doch die Düse und so soll es bleiben. Leider können wir ihrem Wunsch nicht nachkommen, denn unsere Soldaten wollen leben, wie ganz Russland. Meine Damen und Herren: Niemals werden wir vergessen, was es heißt zu hungern, zu frieren...... ins kollektive, historische Gedächtnis auf immer eingebrannt und "Nie wieder Krieg," dem werden wir solange verpflichtet bleiben, wie man unsere Existenzberechtigung militärisch nicht antastet, denn wir werden uns zu wehren wissen und das ist auch in den NATO Spatzenhirnen angekommen.


Am 06. April 2019 schrieb Dietmar Nischik zum Artikel:

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Hallo Herr Gellermann,

haben Sie schon über die Veröffentlichung in der BILD nachgedacht?

Wie Gysi schon sinngemäss sagte, wenn es nur ein Gefühl der Bedrohung der russischen Anreinerstaaten durch Russland ist, ist es verdammt viel Aufwand mit den Natotruppen. Wenn es eine echte Bedrohung gäbe, wäre der Aufwand komplett sinnlos.

Antwort von U. Gellermann:

Die Bildzeitung wird sich nicht trauen. Ihre Leser könnten was lernen. Das ist im Springer-Programm nicht vorgesehen.


Am 06. April 2019 schrieb Kostas Kipuros zum Artikel:

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Lieber Werner Hajek,

Ihre „objektive" Sicht ist in Wirklichkeit nur erbärmlich subjektiv/selektiv. Wie wäre es, wenn Sie in Ihrer Replik auf die russischen „Aggressionen“ (die nicht abzustreiten sind) die der westlichen "Wertegemeinschaft" gegenüber stellen würden - mir fällt da zum Beispiel Vietnam (Frankreich, USA), Kambodscha, Laos, Falklandinseln (Großbritannien), Afghanistan (ja, da waren auch die Russen, was die Amerikaner aber keinesfalls abgeschreckt hat, dort auch ordentlich Bomben abzuladen). Libyen, Irak und und und und ein. Einzig wichtig: Aber Millionen Tote. Aber das ist ja vernachlässigbar, denn diese Toten sind ja ungefragt für ihre Freiheit geopfert worden. Ach, im Grunde ist es langweilig und öde, immer die gleichen Fakten anzuführen, wenn sie doch immer wieder ignoriert werden. Sie, Herr Hajek, führen sich als objektives Korrektiv auf und sind doch nur Teil eines Schwarz-Weiß-Schemas. Es wäre einfach nur schön, dass Sie dies endlich anerkennen, dann könnte man ernsthaft debattieren.


Am 06. April 2019 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

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Herr Gellermann, ja wissens denn nicht das Neuste? Die deutsche Elite hat jetzt ihr eigenes Russiagate und muss nicht in den Unterricht in die USA, da der Lehrkörper dort ein Leerkörper war. Man hat jetzt geleaktes Beweismaterial, von russischen Hackern! Die guten Hacker natürlich.
---
Man muss schon wirklich völlig ungebildet und borniert sein, wenn man das in großen Teilen völkerrechtswidrige Wirken der USA, samt ihren lickspittles from europe, vergleicht mit den Engagements der Russen in Syrien und nun Venezuela AUF EINLADUNG derer offiziellen Regierungen - völkerrechtskonform wohlgemerkt.

Aber bitte, bleiben wir doch alle sachlich. Am besten total nebensachlich...


Am 06. April 2019 schrieb Melanie Gatzke zum Artikel:

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Hallo Herr Gellermann,

dieser Artikel ist der Hammer,. Da haben sie wirklich einen genialen Artikel gebracht.
Ich sage ja auch schon immer, es ist ja fast schon zu schön zu sehen, wie sich die Nato bemüht und Putin nichts macht, er schaut zu und rührt sich nicht, macht nichts, wahrscheinlich lacht er nur darüber. Danke für diesen herrlichen Artikel.


Am 05. April 2019 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh zum Artikel:

NATO-Brief an Putin

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Ich gratuliere Dir Uli zu diesem hervorragenden Text!

Aber mir gratuliere ich noch viel mehr - einem meisterhaften Rechercheur wie Dir begegnet zu sei, der mittels RG immer wieder aufs Neue überrascht,
und der für klareren Durchblick sorgt in diesen wirren Zeiten!

An dieser Stelle nochmals vielen Dank!


Am 05. April 2019 schrieb Werner Hajek zum Artikel:

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Was für ein Glück, dass die welt schwarz-weiß ist. Wäre sie nicht so dann
-würden sich russische Soldaten auch in Syrien, Venezuela und der Ostukraine langweilen.
- würden in den 70 Jahren NATO russisch-sowjetische Soldaten kleine "Manöver" außerhalb der Landesgrenzen veranstaltet haben, z.B. 1953 in der DDR, 1956 in Ungarn, 1968 in der Tschechoslowakei, 1919 in Afghanistan.
Aber das war ja gar nicht so.

Antwort von U. Gellermann:

Schwarz auf weiss: Die Russen haben kein einziges NATO-Land angegriffen. Aber man tut seit langer Zeit seit so, als ob man sich gegen einen russischen Überfall verteidigen müsse. Das letzte Mal als die Deutschen sich gegen die Russen verteidigt haben sind sie bis Stalingrad gekommen.


Am 05. April 2019 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

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Lieber Herr Putin,

bitte glauben Sie dem Gellermann nicht. Der Mann will nur auf sich Aufmerksam machen und ansonsten seinen Spaß haben.
Die Nato-Bataillone in den osteuropäischen Ländern sind dort auf Bitten der Regierungen von Polen und den baltischen Staaten und das sind souveräne Länder, die können und dürfen selbst Entscheiden ob sie amerikanische oder fremde Nato Truppen in ihrem Land begrüßen. Etwas ganz anderes ist es natürlich wenn Sie, Herr Putin, die Chuzpe haben russische Bataillone z.B. in Venezuela oder Kuba zu stationieren. Dann begeben Sie sich in die für Sie verbotene westliche Hemisphäre und verstoßen gegen die Monroe-Doktrin, was ernsthafte Folgen für Sie und Ihr Land haben wird. Das kann und wird die westliche Wertegemeinschaft nicht tolerieren.
Also lassen Sie Ihre Bataillone besser in Russland weit weg von Ihrer westlichen Grenze.

Am Besten stationieren Sie Ihre Truppen östlich des Ural, das wäre mal eine Vertrauen bildende Maßnahme. Wir glauben nach 70 Jahren den Wahrsagern im Westen sowieso nicht mehr, dass Sie die Absicht haben zu uns zu kommen und Europa bis zum Atlantik unterwerfen wollen. Selbst wenn Sie manchmal mit dem Gedanken spielen sollten doch Ihre Panzer in Marsch zu setzen, lassen Sie es lieber. Frau Merkel und ihre Koalition zusammen mit den GRÜNEN wird sofort ein Fahrverbot für alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor für die ganze Bundesrepublik verhängen und dann haben Sie den Salat. Außerdem ist die Infrastruktur, insbesondere die der Straßen in Deutschland so herunter gekommen, dass Ihre Panzer schon nach wenigen Kilometern, spätestens aber am Kamener Kreuz im Stau stehen werden.

Hören Sie bitte nicht auf Herrn Gellermann.

Mit besten Grüßen

Alexander Kocks


Am 05. April 2019 schrieb Ute Plass zum Artikel:

NATO-Brief an Putin

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Großartig, dieses "NATO-Schreiben" an Putin, in dem die NATO zeigt, für was sie steht: Nicht-An-Tatsachen-Orientiert :-)


Am 05. April 2019 schrieb R. R. zum Artikel:

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Putin an NATO als Antwort auf NATO an PUTIN

Liebe NATO,
lassen Sie mich zunächst mit Stalin antworten: Was wollen wir mit den Faschisten machen die unsere Frauen und Kinder bestialisch ermorden, unser Vaterland verwüsten und unsere Erde verbrennen!? Wollen wir etwa mit denen diskutieren!?

Sehen Sie liebe NATO, diese Frage war schon 1941 überflüssig. Wobei man hinzufügen sollte daß wir natürlich auch damals schon über die Flugblätter Ihrer faschistischen Vorfahren zum Thema "Konzentrationslager in der UdSSR" herzlich gelacht haben.

Fairerweise müssen wir jedoch zugeben, dass wir Ihre Idee mit dem Gulag Archipel zeitnah aufgegriffen haben und diejenigen da hineingesteckt haben die das verdient hatten.

Wenn Sie es also wagen sollten, jemals wieder ungefragt russischen Boden betreten zu müssen, wandern Ihre Faschisten unversehens in den Gulag und zwar reihenweise! Details zu diesen Lagern können wir uns sicher schenken, was Ihnen darinnen blüht wissen sie ja schon. Und falls Sie es gerade mal nicht wissen, lesen sie Archipel Gulag, das können Sie sogar im Internet bestellen.

Liebesgrüße aus Moskau!


Am 05. April 2019 schrieb Johannes M. BECKER zum Artikel:

NATO-Brief an Putin

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Genial!
Bin gespannt, wie weit Dein Einfluss reicht.
Hast du die Stoltenberg, von der Leyen u.a. im Boot? DAS wär' mal was Endlich!


Am 05. April 2019 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

NATO-Brief an Putin

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Aber liest das Putin nun auch? Denn der hat sicher auch Sinn für gute Satire!


Am 05. April 2019 schrieb Harry Popow zum Artikel:

NATO-Brief an Putin

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Vor ein Weltgericht mit Feuerspuckern

Nicht einmal diese harte Satire würden die Aufrüstungsschreihälse richtig einordnen können, dafür aber als ?Aggressionsbereitschaft? Russlands mit Unterstützung der Friedensfreunde aus aller Welt an die Wand malen. Nein, ein Weltgericht muss her wie im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess. Auf die Anklagebank mit ihnen: Alle, die nach höheren Verteidigungsausgaben schreien und wieder einmal den Schwarzen Peter den Russen in die Schuhe schieben, statt der NATO und den USA mit einem glasklaren STOPP in den Arm zu fallen. Aber gewiss doch Uli Gellermann, wenn gar nichts mehr helfen sollte...


Am 05. April 2019 schrieb Rudolf Reddig zum Artikel:

NATO-Brief an Putin

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Eine hervorragende Ansage, die die ganze heuchlerische Verlogenheit des vorgeblich wertebasierten westlichen "Verteidigungs"bündnisses offenbart.



Am 05. April 2019 schrieb Lars Wegener zum Artikel:

NATO-Brief an Putin

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Super-Text! Das kann nur Gellermann.


Am 05. April 2019 schrieb Christa Meixner zum Artikel:

NATO-Brief an Putin

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Offener Brief an Putin.
Hallo Herr Gellermann !
Brillant, einfach nur brillant !!!
Eindrucksvoller kann man die NATO nicht bloßstellen.


Am 05. April 2019 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

Mascolo die ultimative Pappnase

Tagesschau manipuliert mit Bildern

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

"der Maidan war nicht umsonst" ist eine richtige Feststellung. Er hat die USA ca. 5 Milliarden $ gekostet, der EU ca. 500 Millionen ? und der BRD ca. 300 Millionen ?. Was die die gute Frau Lagarde von der Weltbank in der Ukraine in den Sand gesetzt hat entzieht sich meiner Kenntnis. Sie hat vermutlich das Geld schon längst abgeschrieben. Auf jeden Fall ist das genug Geld, um Herrn Poroschenko noch reicher zu machen. Allerdings ist der Traum eines Nato/US-Stützpunktes auf der Krim vorläufig beendet.
Dafür hat die Bevölkerung aber einiges zurück bekommen. Einen neuen Nationalismus, die Verehrung von Kriegsverbrechern wie Stephan Bandera,
die Erstarkung faschistischer Banden. Aber das ist den ÖR/ MS-Medien keine Erwähnung wert. Wo bleiben denn die Stimmen der "Grünen" wie Frau Harms oder Frau Beck um nur einige zu erwähnen? Oder sind diese Herrschaften mit dieser Entwicklung einverstanden? Vermutlich ist das die neue Linie der "Grünen".Auf der anderen Seite genießen die Bürger der Ukraine die Reisefreiheit in die EU und können sich dort als Billig- Arbeitskräfte verdingen. Herr Poroschenko kann so die Arbeitslosigkeit exportieren und die EU bekommt billige Arbeitskräfte. So etwas nennt man ja wohl eine "win-win"- Situation.


Am 05. April 2019 schrieb Georg Moritz zum Artikel:

Mascolo die ultimative Pappnase

Tagesschau manipuliert mit Bildern

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Das ist jetzt ein bissel "Off-Topic" was ich schreibe. Vielleicht auch nicht.

Ich lese das und kriege Gewalt-Phantasien, wie so oft. Nein, keine mit Mord & Totschlag, Rotz und Blut und sowas, anders... und denke mir...

...wenn doch endlich mal 5G flächendeckend (also für Autos) ausgerollt wäre und autonomes Fahren der Standard, das wäre schön! Daß die Automobil-Industrie die Sicherheitslücken in den von ihnen produzierten Fahrzeugen in den Griff bekommt ist sehr unwahrscheinlich, wenn es selbst den Firmen nicht gelingt, deren Kernkompetenz sichere Kommuniktation ist (Cisco, Juniper, Ericsson, haha, auch Huawei) - und daß es Sicherheitslücken gibt, dafür sorgen neben inkompetenten Programmierern die Geheimdienste, schon bei den Chip-Herstellern.

Und es gibt auch unter Hackern Leute mit einem untadeligen politischen Bewußtsein (so wie meins), die auch gehörige kriminelle Energie haben (also nicht so wie ich Lusche), und dann haben die Fahrzeuge auch schon längst keine Hupen mehr, sondern Lautsprecher, die mittels Audio-Dateien blöken, und dann...

...dann bewegt sich ein Konvoi von Autos ins Regierungsviertel und zum Redaktionssitz der Tagesschau und überall hin zu den Zentren der Macht und ihrer Lautsprecher und macht die Gegend mit sich voll, und aus allen Lautsprechern aller Autos ertönt skandiert im Gleichtakt nur:

"WIR HABEN HUNGER! WIR HABEN HUNGER! WIR HABEN HUNGER!"

- nichts weiter, keine politische Botschaft. Die Insassen der Fahrzeuge wären sicherlich verstört, schockiert, ja sogar traumatisiert (wobei Trauma und Katharsis von der jeweiligen Resilienz abhängen), aber es wären nicht *sie*, die da protestieren, es wären die Autos selber. Gesteuert von einer geheimen Macht. Ach.

Ja, ich weiß, daß ist ziemlicher Schwachsinn. Ich schicke den Kommentar trotzdem ab. Wenn schon von den Massen der Menschen nichts kommt, dann vielleicht von den Massen der Autos. Ich veröffentliche diesen geheimen Plan auch nur deshalb, weil er auch nach hinten losgehen kann und die Gegenseite womöglich die Steuerung unseres gesamten Lebens schon viel umfänglicher durchdacht und umgesetzt hat - durchdacht und umgesetzt haben könnte, soviel Konjunktiv muß sein.

Wenn das aber so wäre, was dann? Es reicht dann nicht, den Fernseher aus dem Fenster zu werfen und das Smartphone im Klo zu versenken.

Kriegen wir es noch auf Reihe, uns für "etwas" - und sei es das Leben des Nächsten - zu solidarisieren abseits von (propagandistischen) Medien-Kanälen, oder braucht's dazu erst einen veritablen Sonnensturm, der die Chips verbrutzelt?

Bissel weiter weg hingucken hilft vielleicht: Venezuela macht's vor, auch mehrere Blackouts haben dem Zusammenhalt der Bevölkerung nicht geschadet, ihn eher verstärkt, Chavismo hin oder her. Das könnten wir auch, hier, in unserer Nähe. Aber vielleicht brauchts dazu erst 'ne große Auto-Demo.


Am 04. April 2019 schrieb Lara Petermann zum Artikel:

Mascolo die ultimative Pappnase

Tagesschau manipuliert mit Bildern

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Es ist ein Vergnügen Herrn Gellermann bei seiner Analyse der Tagesschau zu sehen. Und mann lernt was über Manipulation.


Am 04. April 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Mascolo die ultimative Pappnase

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Eine Pappnase?

Das ist doch eher die Nase eines Clown als die eines Nachrichtenmanipulators. - Gemeint ist wohl Pinocchios Nase, die mit jeder Lüge wächst.


Am 04. April 2019 schrieb Manfred Caesar zum Artikel:

Mascolo die ultimative Pappnase

Tagesschau manipuliert mit Bildern

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Hmm ,Pappnase ist eine sehr starke Verharmlosung.


Am 04. April 2019 schrieb Petr Berger zum Artikel:

Mascolo die ultimative Pappnase

Tagesschau manipuliert mit Bildern

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Ein elegantes Lehrstück zum Journalismus. Danke!


Am 04. April 2019 schrieb R. R. zum Artikel:

Mascolo die ultimative Pappnase

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Der Informationsgehalt der Tageschow ist sehr gering. Das war aber schon immer so. Zumal sehr oft im konjunktiv berichtet wird.So kann man die meisten Meldungen getrost in die Tonne treten, sie sind einfach nichts wert. Natürlich müssen wir hier fairerweise feststellen daß es außer den Konjunktivismus auch eine andere Art von Meldungen gibt, die aber leider auch nichts wert sind weil sie mit der Wahrheit nichts zu tun haben.

Man kann jedoch feststellen, daß Köpcke nicht so mit den Händen geredet hat wie das heutige Moderatorn machen. Auch ein Günther Siefarth hat bei seiner Apollostory nicht so mit den Armen herumgefuchtelt wie das im heutigen Wissenschaftsjournalimus leider so üblich ist.

Vielleicht sollte man diesen Kasparköpfen die Hände auf dem Rücken zusammenbinden bevor man sie auf Senden schaltet. Hilfreich wäre auch ein Pflaster auf die Fresse. Damit würde diese Sendung, beim Abendessen geschaut, der Verdauung besser helfen indem sie diese nicht laufend umkehrt.


Am 03. April 2019 schrieb Bete Hermann zum Artikel:

Mascolo die ultimative Pappnase

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Danke, aber ich kenne eine Menge Pappnasen !


Am 03. April 2019 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

Unmut über Ungerechtigkeit wächst

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DANKADRESSE
AN DAS MUNTERMACHERPODIUM
RATIONALGALERIE,
MIT ANGEHÄNGTER GARDINENPREDIGT
AN DIE UNEINIGE LINKSGEMEINDE

Ein Aufstehn mit eingeschlafenen Füßen
Und mangelnder Sammlung zum Wirken und Tun,
Sieht sich bedankt mit Genesungsgrüßen,
Gekoppelt mit galligem Versüßen
Vom Gegner. Der zeigt sich weiterhin immun.

Er ist dabei, euch weiter einzuseifen,
Das Uneinige in euch aufzugreifen
Und zum Eigenwohl munter zu nutzen.
Viel Spaß beim Erwachen und Klarsichtputzen!


Am 03. April 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

Unmut über Ungerechtigkeit wächst

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Gemeinhin gilt Wahlabstinenz als Zeichen des Misstrauens gegenüber den Parteien. Also was ist mit den Nichtwählern?

"Bei der letzten Bundestagswahl hat die AfD mit Abstand die meisten bisherigen Nichtwähler für sich gewinnen können." - SZ

Und die Bertelsmann Studie sagt:

"Nachwahlanalysen zeigen, dass gerade in Stimmbezirken mit sonst niedriger Wahlbeteiligung diese bei der Bundestagswahl 2017 wieder anstieg, da es die AfD dort vermochte, Wähler zu mobilisieren."

Das AfD Phänomen wird hier aber komplett ignoriert. Hat eigentlich jemand, der hier kommentiert, in die Bertelsmann Studie geschaut?

Antwort von U. Gellermann:

Die AfD wird ganz bestimmt erwähnt werden wenn es um das Thema Fake-Opposition geht.


Am 03. April 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

Unmut über Ungerechtigkeit wächst

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so wie die art und weise des wirtschaftens funzt, so funktionieren auch aufbau und abläufe in politik und gesellschaft!
der bundestagspräsident mahnt die "eliten", nicht rumzuprotzen. seine kanzlerin, minister und abgeordneten machen in scheinheilig (siehe spon, 3.4.19)!

in worten formuliert der stressgeplagte gündel dieses selbstverständnis:
"..Ich kann es mir nur so erklären, dass ich zutiefst davon überzeugt war, dass ich nichts Unrechtes tue und im Stress des Amtes einfach zu wenig hinterfragt habe!"
statt reue (kalle's uhren-gate hat's nie gegeben;) und aufklärung sein kampf ums "erbe":
"Dass ich wegen eines solchen Vorgangs öffentlich so dastehe, macht mich fassungslos und traurig, und ich bitte einfach um eine faire Beurteilung meiner am Ende leider nur dreijährigen Amtszeit."
vaut kann also immer noch dfb-präsi werden!
idioten aller couleur DARF man nicht vertrauen


Am 03. April 2019 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

Unmut über Ungerechtigkeit wächst

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"Bürger, die das Gefühl haben, die Politik kümmere sich nicht um ihre Probleme, verlieren das Vertrauen", diagnostizieren die Bertelsmänner. Ist es aber nicht eher so, dass Bürger, die das Gefühl haben, sie müssten sich nicht selbst um ihre Probleme kümmern, den Verstand verloren haben? Meckern sie nicht aus einer Position selbst gewählter Unmündigkeit?
Wenn Millionen Parteien und Gewerkschaften verlassen, aber dann darüber klagen, nun hätten die Karrieristen das Sagen: Sind sie ernst zu nehmen? Uns aus dem Elend zu erlösen, können wir nur selber tun, hieß es mal. Klar bleibt: Tun ist analog, es gibt dafür keine Likes, jedenfalls keine digitalen.

Szenenwechsel: Verwaisende Hausarztpraxen auf dem Land, niemand möchte mehr Abends oder gar Sonntags zur kranken Oma aufs Dorf fahren, lieber pünktlichen Feierabend, wegen der work-life-Balance.
Obwohl, wer es täte, im sozialen Ansehen ganz oben rangierte.
Wo liegt der Irrtum? Arbeit gegen Leben? Entweder, oder?
Wäre das Gespräch mit der Oma also Arbeit, aber kein Leben? Dieses beginnt dann erst vor dem Fernseher, dem Smartphone, im Sportwagen sinnfrei über die Landstraßen nach Selbstverwirklichung jagend?

Gesellschaftlicher Zuammenhalt, entsteht er in der Nachbarschaft, im Verein, in Schulen und Ferienlagern, in Parteien? Oder auf der Flucht vor all dem, auf den Kreuzfahrtschiffen und in den Flugzeugen?

Plädiere ich für die Arbeitsgesellschaft, sind eher entsetzte Gesichter die Reaktion. Bewußter Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur? Selber tun? Oder work-life Balance?
Das ist hier die Frage.


Am 02. April 2019 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

Unmut über Ungerechtigkeit wächst

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Was die Bertelsmann-Stiftung angeht kann man nicht genug davor warnen. Sie ist eine große, gefährliche Krake, die Politik und Demokratie liebend gerne frisst oder anders gesagt: Sie spielt hervorragend auf der Klaviatur der Meinungsmache und Beeinflussung in Politik und Wirtschaft. Ihre Expertisen zu verschiedenen Themen gehören dazu.

Bertelsmann haben wir nicht nur die Hartz-Gesetze zu verdanken, sondern auch Angela Merkel. Liz Mohn und Friede Springer. Frauen aus dem Nichts sind über ihre Ehemänner an die Macht gekommen.

Herr Mohn soll schon immer der Meinung gewesen sein, dass ein Staat so geführt werden müsse, wie ein Unternehmen. Dass das umgesetzt wird, war sein Ziel.

Die Kanzler taten sich schwer damit, da sie alle Demokratie gelernt haben. Merkel - ohne diesen Hintergrund - war/ist geradezu ideal für Rolle als "geschäftsführende" Kanzlerin des Großunternehmens Deutschland. Sie moderiert das, was ihr von den großen Unternehmensberatern diktiert wird.

Deutsche Politiker verhalten sich derzeit wie Unternehmer und handeln gegen ihre eigene Partei-Politik. Partei-Programme spielen nur noch bei Wahlen eine Rolle und danach verschwinden sie in der Schublade. Politik wird gemanagt, Parteilichkeit mit der Bevölkerung nicht mehr leidenschaftlich gelebt und erkämpft.

Mit so einer Einstellung können Parteien nicht mehr so agieren, wie sie es früher konnten, weil immer wieder sog. Sachzwänge - wie in Unternehmen - parteipolitische Ideale und Pflichten gegenüber der Bevölkerung, abgedrängt werden.

Ich denke, dass sich die Parteien, insbesondere die SPD und die Linkspartei ihrer Partei-Lichkeit mit der Bevölkerung wieder bewusst machen müssen, dann bekommen sie das Heft der politischen Handlungen auch wieder in die Hand und können jeden Wahlkampf gewinnen.

Wie CDU-CSU-FDP-Grüne immer wieder den Unternehmen das große Geld in die Hände spielen und sich selbst als Staatsunternehmer outen, ganz im Sinne von Bertelsmann, können die anderen Parteien konsequent auf ihre sozial-demokratische Parteilichkeit mit Friedensidealen pochen und zeigen, dass sie keine Unternehmer sind, sondern ernst zunehmende Partei-Politiker.


Am 02. April 2019 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Rettet Kaspar Hauser

Counterpunch zu Julian Assange

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Was in vielen Kommentaren immer wieder durchklingt oder sogar direkt beschreiben wird, daß es nämlich quasi unsichtbare ominöse Strippenzieher gibt ist nicht nur gefährlich nah an inhaltsleerer argumentativer Belanglosigkeit, auch wenn tonnenweise die negativen Auwirkungen des Kapitalismus richtig dargestellt sind, es ist sehr zur Freude aller neoliberaler Faschisten (und im deutschen Fall aller Nazis) auch verdammt nah dran an den Klischeevorstellungen der Antisemiten bzw Rassisten.
Verwundert wahrgenommen kann auch ein seltsamer Duktus speziell bei Deutschen, die sich selbst (via Volksgemeinschaftskonstruktion) als Befehlsempfänger definieren, als wäre man Opfer der Verhältnisse, und nicht das Verhältnis selbst. Fatal wird es, wenn vermeintlich Linke diese Positionen wiederholen, wobei ich vermute, daß es sich hier größtenteils um Maulwürfe der rechten Querfrontstrategien handelt.

Wenn man also Kritik am Gegner übt, dann mit scharfer Beschreibung desselben, nicht mit Hilfe nebliger Begriffe (gar entlehnt aus dem nationalsozialistischen Sprachfundus).


Am 02. April 2019 schrieb R. R. zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

Unmut über Ungerechtigkeit wächst

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Noch etwas zur SPD: Die JUSOs haben 1916 gegen den Krieg demonstriert. Obwohl denen ihre Parei 1914 die Kredite für diesen Krieg bewilligt hatte. Aber jetzt kommts noch dicker:

Diese Antikriegsdemonstration fand mitten im Wald statt!

Tja, was soll man von dieser Partei schon halten.

Antwort von U. Gellermann:

Das st eine sektiererische Verkürzung der Juso-Geschichte, die eben auch mit dem „Roten Kämpfer“ eine Widerstandsgruppe gegen die Nazis gebildet hatten.


Am 02. April 2019 schrieb Gideon Rugai zum Artikel:

Der tiefe Staat schlägt zu

Diskussion im Berliner Buchhändlerkeller

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@W. Ringel

Hervorragendes Zitat:
Ich kann und konnte sie nie hören, diese ganzen implantierten Volks- und Gesellschaftsmythen, wie die von der Konkurrenz die uns den Fortschritt bringt , oder, dass wir - innerhalb von Sekunden - sofort in die Steinzeit zurückfallen, wenn wir auch nur einen einzigen Bereich unseres achso hehren Errungenschafts-Spielzeuge vom Grabbeltisch der Weltmärkte zurückziehen oder gar abschaffen. Es geht bei allem immer um das innere Raubtier mit seinem Ich +Ego, dass möglichst immer das größte Stück vom Kuchen abhaben will, und selbst noch um letzte Brosamen Schädel einzuschlagen bereit ist .

Die Schlachtfelder der Jahrtausende singen ein durchkomponiertes Lied davon (aus dem z.B." Fortschritt" in der Chirurgie hervorgegangen ist).

Alles in unserer Sozialisation ist ist von dieser Achse Krieg- Kapitalismus (-Imperialismus) durchdrungen und der daraus erwachsende Fortschritt kann eigentlich nur ein manipulierter, quasi-selbstreferenzieller sein, der sich wiederum von der Verfestigung entsprechend gestreuter Volks -und Gesellschaftsmythen, von "Ansichten" und "Meinungen" wie eine Krebszelle nährt und sich zur allumfassenden "Realität" aufschwingt, der wir uns dann -allem Freien Willen zum Trotz gnadenlos ausgeliefert fühlen oder ideologisch verklärt hinterher rennen wie die Lemminge.
Dabei bedarf es eigentlich nur der simplen Entscheidung eben dieses "Freien Willens" dem Raubtier in dir keinen Spielraum mehr zu gewähren oder es gar anzubeten und zu propagieren (über vermeintliche Notwendigkeiten des Krieges, der Konkurrenz und einer "Sicherheitsarchitektur" die vorsätzlich stets nur Illusion bleiben wird um Mäuse zu fangen...
Niemand weiß oder will wissen, wie sich alles entwickelt hätte können, was wirklicher Fortschritt im Sinne einer holistischen (ganzheitliche) Entwicklung des Menschen bedeutet hätte (ausser sich stets an Grashalme zu klammern die je nach Angebot und Nachfrage passend hingehalten werden), anstatt Fortschritt an der Menge korrekt und technisch einwandfrei wieder zusammengeflickter Kriegsopfer zu messen.
Und das ist der für mich der wesentliche und eigentliche große Betrugsfall in der menschlichen Geschichte, aus der all die weiteren kleinen und großen Lügen, Mythen und Legenden im Verlauf unserer Geschichte entstanden sind - eben der Lawine gleich von der anscheinend niemand weiß wie man die noch in ihrer massiven Vorwärtsbewegung stoppen kann . - ausser man heißt Greta, ist 16 u. noch jung genug um jeden Scheiß zu glauben, der von allmählich hysterisch werdenden Raubtieren verbreitet wird, die sich in ihren inneren Labyrinthen verlaufen haben...


Am 02. April 2019 schrieb Hans Informat-Ion zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

Unmut über Ungerechtigkeit wächst

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Brecht: "Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so!" (Mackie Messer)
Brecht zeichnet das Bild einer Welt ohne gesellschaftlichen Zusammenhalt, in der nach Hobbes das Recht des Stärkeren herrscht und der Mensch dem Menschen zum Wolfe wird.
(Wahre) Moral ist in diesem System nicht möglich. Hierin besteht ein revolutionärer Aspekt des an sich anarchischen Stücks, das Brecht ? dies zeigt auch die Verschärfung in den Fortsetzungen des Stoffs ? ausdrücklich auf seine Zeit übertragen sehen wollte: Ein menschenfeindliches, entfremdendes Wirtschaftssystem, in dem der Mensch zur Ware verkommt, fordert eine Veränderung der überholten Verhältnisse hin zu einer gerechteren Güterverteilung, die wiederum einen neuen Menschen hervorbringen soll. Denn, wie Peachum selbstentschuldigend vorbringt: "Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so!"


Am 02. April 2019 schrieb Ute Plass zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

Unmut über Ungerechtigkeit wächst

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"Vertrauen in Parteien schwindet"
Ihre Nachricht: »Der erste und genau genommen einzige Zweck jeder politischen Partei ist ihr eigenes Wachstum, und dies ohne jede Grenze.« (Simone Weil)


Am 01. April 2019 schrieb Ralph Höpfner zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

Unmut über Ungerechtigkeit wächst

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

nein, nicht ‚Vertrauen in Parteien schwindet‘…es schwindet, schwindete und verschwand in den letzten drei Jahrzehnten immer mehr…und ist heute kaum noch sichtbar. Ohne die massive Propaganda der – so möchte ich sie mal bezeichnen: ‚Ver-leit-Medien‘ - ist ‚Vertrauen in Parteien‘ nur noch erzielbar, wenn man massiv Personen ‚auf- und hochjazzt‘! - Das ist zwar nicht neu, aber heute auffälliger denn
je. Verglühen doch die Stars allzu schnell in diesem unablässigen Feuerwerk der Fake-Faces: ‚Smiling-Faces, sometimes pretend to be your friend‘. (The Undisputed Truth).
Wo die gewünschten Illustrationen des ‚way of life‘ nur noch ins Absurde der Bayreuth-Auftritte zu ‚Wagner-Festspielen‘ führten, dero von Anton und Claudia, und auch die Auftritte von dreitagebärtigen Roberts und life-styligen Annalenas schon anzuöden beginnen – da muss dann das Image einer sechzehnjährigen Schwedin herhalten, um überhaupt noch Emotionen zu wecken statt politische Aktivitäten.
Neben den ‚ollen weißen Männern‘ tauchen dann ‚kleine weiße Mädchen‘ auf der Politbühne auf: Schneewittchen soll’s richten.
Quasi die Jungversion von Timoschenko, Ursula v.d.L. – MARIA Renascita, gebenedeit voll der Gnaden!

Vor mehr als vierzig Jahren gab es ‚SPD-Ortsvereinsversammlungen‘, da versuchte man auf die ‚große Politik‘ da in Bonn Einfluss zu nehmen. Und was nicht zuvor über Telefon ‚ausgekungelt‘ worden war, wurde kurz vor Sitzungsbeginn ‚abgestimmt‘. Und dann setzten sich ‚die Alten‘ zum Skatspiel und ‚Köm‘ beiseite und ab: ‚Es wörd schon wärden…‘. Da kam nichts! Es kamen die ‚68’er‘. Und es wurde offenbar, dass es da einen kulturellen Bruch gab: Diese Jungschen konnten reden, beherrschten Sprache und Auftritt…während die sogenannte Arbeiterklasse immer älter aussah: Man hatte den Eindruck, sie seien ‚funktionale Analphabeten‘. Erst nach drei, vier Bier und Schnaps trauten sie sich zu reden.
Bei aller Anteilnahme und allem Einfühlungsvermögen: Es erwies sich, wieder einmal, dass die ‚Revoluschon‘ etwas mit Sprache zu tun hat, mit Illiteration, mit Sprachbeherrschung.
Wer nicht Buchstabieren konnte, nicht Lesen, nicht Betonen…der verstand den Text höchstens nach nochmaligem Lesen. Der konnte erst mitreden, wenn das Ent-scheidende schon vorbei war.

Und so kamen Ebert, Brandt, Schmidt…. und Gabriel!
Und auf der Strecke blieb das Eigentliche. Die ‚ARBEITERKLASSE‘.
Und nur weil sie es sich heute leisten kann, per RYAN-AIR in Urlaub zu fliegen, nicht mehr im Zelt am Strand übernachten muss, sondern im Hotel…und überhaupt ein Anrecht auf Teilhabe am Wohlstand hat, auf einen ‚Gasgrill-Smoker‘ – wo Afrikaner nicht mal einen Herd haben – muss doch der soziale Ausgleich längst nicht erreicht sein.
Und so treffen die ‚Schwätzer‘ auf die ‚Träumer‘, und umgekehrt, und bilden sich ihre Zukunft ein…und verstehen von dem ganzen Gerede kein Wort nie nicht, weil der Staat zwar von Chancengleichheit schwätzt…es aber nicht realisiert. Lieber lässt er Lehrerstellen frei, Schulen verkommen…als dass er Rüstungsknete in Bildung umsetzt.
Und so setzt er fort, was alle Herrschaften immer schon wollten, ohne es offen so auszudrücken wie der niedersächsische Feudale: Sie könnten ja schlauer werden!

Bleibt also ‚Unbildung‘, die ‚verpasste Chancengleichheit‘, nicht als individuelles Versagen, sondern als absichtlich gesteuerte Unterversorgung.

Das ‚Vertrauen in Parteien‘ schwindet nicht – es war nie besonders ausgeprägt.
Sonst hätten die ‚Herrschaften‘ seit ewig nie so viel daran gesetzt – mit allen Mitteln –
das Angebot der ‚wählbaren Parteien‘ immer wieder so zu variieren, dass es dann doch irgendwie passte. FÜR SIE - wohlgemerkt!


Am 01. April 2019 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

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Das gegenwärtige Geldsystem basiert auf Schulden der Staaten, der Wirtschaft und der Bevölkerungen bei Zentralbanken und Banken.
Solange Zentralbanken und Banken (durch das Teilreservesystem) Geld aus dem Nichts erschaffen dürfen und für diese Nullleistung Zins und Zinseszins kassieren dürfen wird sich nichts an den Machtverhältnissen im gesamten
"demokratischen Westen" ändern. Abgerundet wird das System noch durch den IWF, die BIZ und die WTO. Es findet also ein stetiger und gewaltiger Transfer von erarbeitetem Wohlstand von unten nach oben in die Säcke und Koffer der meist privaten Besitzer dieser Finanzinstitute statt, der noch durch geplante Inflation verstärkt wird. Die bei dieser Clique angesammelten Beträge sind so gewaltig, dass es dieser Gruppe von Personen ein Leichtes ist Medien, Parteien, Parlamente und Regierungen zu kontrollieren, die Staaten in immer weiter Rüstungsvorhaben zu treiben, sowie Kriege zu initiieren und zu finanzieren. Wer bei diesem System Veränderungen durch Parteien, Parlamente und Regierungen zu Gunsten der Masse der Bevölkerungen und auf einen Weg zum Frieden erwartet wird wohl für immer warten müssen. Entweder wird unser monetäres Geldsystem grundlegend geändert oder der Krug geht solange zum Boden bis er bricht. Das gegenwärtige Geldsystem beruht auf Betrug und Wucher. Ich warte auf den Tag wo eine Partei in der BRD dieses Problem auf die Tagesordnung setzt. Es ist aber damit zu rechnen dass keine der gegenwärtig im Parlament vertretenen Parteien dazu den Mut aufbringen wird, da der Medienkrieg gegen diese Partei gewaltig sein wird.


Am 01. April 2019 schrieb Heinrich Triebstein zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

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Einen unserer Denkanstöße haben wir mit der Frage eröffnet: Sind Politiker korrupt? Unsere Antwort: Nein, die Lage ist ernster. Sie haben ihre vom Souverän auf Zeit verliehene Macht in den Dienst von Herrschaft gestellt. Herrschaft üben diejenigen aus, die Früchte von Arbeit von Arm nach Reich, Süd nach Nord, Öffentlich nach Privat und von Schöpferisch nach Verwertend umleiten.

Wenn da Änderung werden soll, wird sich der Souverän ertüchtigen müssen. Regierung des Volkes für das Volk durch das Volk tritt dann an die Stelle der Herrschaft des einen Prozents für das eine Prozent durch das eine Prozent.
DAS Volk der DDR hat sich in den 1980er Jahren durch eine hellwache Zivilgesellschaft darauf vorbereitet und hat dem Großen Bruder Stasi die rote Karte gezeigt. Als es EIN Volk wurde, hat es sehr schnell zu spüren bekommen, was real existierender Kapitalismus ist (s.o.). DAS Volk der Bundesrepublik ist nun an der Reihe, seinen Weg zur Demokratie zu finden.
Mehr und mehr Menschen folgen dem Grundsatz, den eine Diplomagronomin 2012 in diese Worte fasste: "Wir kümmern uns nicht mehr darum, was Politik NICHT entscheidet. Wir kümmern uns nicht mehr darum, was die Konzerne immer noch nicht begreifen wollen. Wir machen unser Ding - ökologischen Landbau. Und wenn wir nicht mehr weiterwissen, wenden wir uns übers Netz an unsere Kolleginnen und Kollegen, die weiter sind als wir und lassen uns von ihnen schlauer machen." Herrschaft vergeht. Völker leben und wachsen.


Am 01. April 2019 schrieb Alles nur Satire zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

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Lieber Uli Gellermann,

ein weiteres journalistisches Prachtstück, sehr pointiert geschrieben. Ich bin ein wenig neidisch, wie sie Sätze zimmern, mit Worten treffend umgehen können. Ihr Text trifft die politische und gesellschaftliche Gegenwarts-Zwölf mehrmals. Nicht nur, weil er meiner Meinung entspricht.

Ich selbst greife dann und wann die Mehrheit der wählenden und nichtwählenden Bürger in meinen eigenen Texten, mitunter auch harsch an, ob ihres apolitischen Verhaltens, ihres Nicht-wissen-wollens, ihres unverdrossen unveränderten und gesellschaftlich destruktiven Wahlverhaltens, ihres sozialen Desinteresses. Ob ihres gelebten Egoismus und ihres Kleingarten-Denkens.

Nun findet eine Bertelsmannstiftung finanzierte Studie heraus, das immer mehr Bürger ihr Vertrauen in Parteien und Politik verloren haben und das sei gefährlich. >>Die Geister, die wir mit aller Macht damals herbei riefen?<<

>>Der Krug geht eben so lange zum Brunnen, bis er bricht.<<

Manche gesellschaftlichen und politischen Krüge brauchten mehr als 20 Jahre, bis die Nutzer (Wähler, Konsumenten, Mieter, Lohnabhängige) merkten, das diese Krüge nie zum gesamtgesellschaftlich verantwortungsvollen Wasserschöpfen geeignet waren.

Agenda 2010, alle >>Arbeits- und Sozialreformen<< die nur der Profitsteigerung weniger Reicher dienten, deutsche Gestaltungsmacht, NATO, EU, EU-Armee, spd, CxU, Grüne, FDP, AfD, PdL sind solche Krüge. Bei allem war die spd immer mit dabei, der Bundespräsident ist weiterhin sehr eng mit der Bertelsmannstiftung, die Grünen durften nur 7 Jahre dabei sein, gegenwärtig heben die unverdrossen vertrauensvollen Befragten, die also noch nicht Enttäuschten die Grünen auf 19%, um sich dann in der Zukunft entäuscht abzuwenden.

Über von was, von wem ist der Wähler denn genau enttäuscht?

Sollte es tatsächlich dazu gekommen sein, das die Entäuschten die fortgeschrittene soziale und gesellschaftliche Verelendung beklagen, genau deshalb kein >>Weiter so<< wollen und damit Politiker und einflußnehmende Stiftungen, Lobbyverbände und anderen marktradikalen Unrat endlich verantwortlich machen?

Oder ist die treibende Kraft hinter der festgestellten Unzufriedenheit, dem Vertrauensverlust zunächst nur die Angst vor dem eigenen sozialen, gesellschaftlichen Absturz, ohne dabei nur einen Gedanken an die bereits Abgestürzten zu verschwenden? Ich fürchte, es ist Zweiteres.

Denn die Einschläge aus den >>Kanonen der Profiteure<< kommen immer näher. Die Kanonen hatte man ja immer gewählt. Obwohl die Wähler es hätten wissen müssen, die Wähler wollten es aber nie wirklich hören, sie wollten vor dem Wählen auch nie die bisherigen Entscheidungen der Gewählten reflektieren, die immer zum Nachteil der meisten Wähler gefällt wurden.

Und jetzt?

Sie werden sich auch diesmal nicht selbst politisch aktivieren. Sich selbst wählbare politische Alternativen schaffen. Sie werden auch diesmal auf die neuen >>Angebote<< aus der Politik und deren >>Denkfabriken<<, bezahlt von der Wirtschaft, warten

Steht ein Umdenken in den Parteien, denStiftungen, bei Beratern, den Konzernen und in den Milliardärsvillen bevor?

Ja klar! - Eher geht der Papst eine Liebesheirat mit Alice Weidel ein.


Am 01. April 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

Unmut über Ungerechtigkeit wächst

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In dem Artikel ist kein Wort zur AfD.
- Die Bertelsmannstudie sagt:

"In der Regel bringen diejenigen, die sich einer bestimmten Partei verbunden fühlen, auch Parteien im Allgemeinen ein größeres Vertrauen entgegen. Dies gilt jedoch ausdrücklich NICHT für die Anhänger der Partei „Alternative für Deutschland" (AfD): 66 Prozent der Anhänger der AfD empfinden eher Misstrauen gegenüber Parteien."

Und eine "außerparlamentarische Opposition"? - Ist das nicht Pegida?

Es ist schon erstaunlich, dass Uli Gellermann das AfD Phänomen - und deren Spruch von den 'Altparteien' und der 'Lügenpresse' - mit keinem Wort erwähnt.

Antwort von U. Gellermann:

Da die AfD, die Nachgeburt der CDU in wesentlichen Fragen - von der Armutsbekämpfung bis zur NATO - keine Opposition ist bleibt sie ein Fake einer Alternative und keine Zeile in diesem Zusammenhang wert.


Am 01. April 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

Unmut über Ungerechtigkeit wächst

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"..aus der dritten Reihe der SPD-Funktionäre, ein unwesentlicher Beamter des Bundeswirtschaftsministeriums..."

?????
man munkelt, dass dieser spd-aktentaschenträger hätte HEUTE beim CDU-ministerium verbeamtet werden sollen???
erinnert mich an die daum-hoeness-geschichte;)
wie ist denn der mann aufgeflogen??


Am 01. April 2019 schrieb Kurt Woilfgang Ringel zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

Unmut über Ungerechtigkeit wächst

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Am 01. April 2019 schrieb R. R.:
"Es gibt keine Volksparteien! Eine Partei vertritt immer die Interessen einer Klasse!“
Antwort von U. Gellermann:
„Es gibt mindestens 2 Parteien, die sich Volksparteien nennen und die sind im Artikel gemeint.“


Ich finde, hier haben beide Recht. R. R. urteilt nach dem Kriterium der Interessenvertretung. Dagegen hat Ulli Gellermann Recht, wenn er als Kriterium die Namensnennung der Parteien zugrunde legt. Aber ich möchte an Goethe erinnern, der sagte: Namen sind Schall und Rauch. In diesem Sinne ist das Kriterium des Inhalts einer Partei höher zu bewerten als ihr Name. So ist an den Grünen das einzig Grüne ihr Name.


Am 01. April 2019 schrieb Ronald Wolf zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

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Die derzeitige „Demokratie" ist eine Farce. Auch der Begriff Volkspartei ist eine arrogante Selbstbezeichnung von gewissen Interessengruppen. Mit Hilfe der Medienmogule und der Staatsmedien wird aber die Mär einer funktionierenden Demokratie ständig befeuert. Noch geht es gut, aber der Verweis auf die Gelbwesten macht schon Sinn. Danke für diesen genialen Artikel !


Am 01. April 2019 schrieb Ulrich Erich zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

Unmut über Ungerechtigkeit wächst

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Das Volk versteht das meiste falsch, aber es fühlt das meiste richtig. Kurt Tucholsky.
Ansonsten kann ich nur Otto Bismarck zustimmen.


Am 01. April 2019 schrieb Kurt Wolfgang Ringel zum Artikel:

Der tiefe Staat schlägt zu

Diskussion im Berliner Buchhändlerkeller

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Liebver Ulli

die Eugen Drewermann untertreibt maßlos: "Krieg und Kapitalismus gehören untrennbar zusammen."

William Morries dazu: Zunächst begreifen Sie bitte, daß unser gegenwärtiges Gesellschaftssystemauf ständigem Kriegszustand beruht. Ist jemand unter uns, der da meint, so sei es schon recht? Ich weiß, man hat euch erzählt, daß die Konkurrenz, welche bei der gegenwärtigen Produktion die Regel ist, etwas Gutes darstellt und den Fortschritt der Menschheit stimuliert. Jene, die das behaupten, sollten besser Konkurrenz gleich mit ihrem kürzeren Namen Krieg bezeinen, wenn sie wirklich ehrlich sein wollen, und ndann mögt ihr entscheiden, ob der Krieg den Fortschritt stimuliert oder nicht. Konkurrenz stimuliert meiner Ansicht nach den Fortschritt nicht mehr als ein wildgewordener Bulle, der jemanden in seinem Garten herumjagt. Krieg oder Konkurrenz - Sie haben die Wahl, wie Sie es nennen wollen! -bedeutet, den eigenen Vorteil auf Kosten anderer zu suchen. Im Verrlauf dieses Vorgangs darf man Zerstörung - und sei es des eigenen Besitzes, nicht sparen, oder man zieht den kürzeren. Das ist völlig bei jener Art von Krieg, in den Menschen ausziehen, um zu töten und getötet zu werden, der Art, bei der Schiffe ausgesandt werden, um zu versenken, zu verbrennen, um zu zerstören; die Verschweendung von Gütern ist nicht ganz so augenscheinlich, wenn es sich nur um jenen Krieg handelt, den man Handel nennt, die Verschwendung dabei ist jedoch genau diesselbe."
(Aus: "Wie wir leben und wie wir leben könnten" von Wiliam Morris, englische Sozialist - Diese Schrift befindet sich auch im Internet)


Am 01. April 2019 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

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Nicht nur die Wähler sind frustriert, weil die Regierung in Sachen sozialer Gerechtigkeit einfach nicht tut was sie wollen. Auch Wolfgang Ischinger, Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, hat gerade die Regierung wegen der niedrigen deutschen Verteidigungsausgaben mit Blick auf den Frust im Weißen Haus kritisiert: Der „Welt“ sagte Ischinger unlängst, dass wir "unterschätzen, welchen Frust unsere 1,5-Prozent-Ansage in Washington und Brüssel auslöst." Wer der wahre Souverän dieses Landes ist, wird sich auch daran zeigen, welche Frustrationen von der Regierung zuerst „konstruktiv" bedient werden. Ich habe den Verdacht, dass es sich um die Heilung der Frustrationen jener handeln wird, die über Blendgranaten, Gummigeschosse und vom Geheimdienst mobilisierte schwarze Blöcke verfügen, und nicht um die Linderung der Frustrationen irgendwelcher „zweifelsfrei" anti-semitischen Tagelöhner mit schlechten Zähnen in gelben Westen.


Am 01. April 2019 schrieb R. R. zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

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Es gibt keine Volksparteien! Eine Partei vertritt immer die Interessen einer Klasse!

Antwort von U. Gellermann:

Es gibt mindestens 2 Parteien, die sich Volksparteien nennen und die sind im Artikel gemeint.


Am 01. April 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Sicherheit durch Hören und Filtern

Der Anfang der Aufklärung ist das Ende der Macht

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@r.r.
richtig ist, dass die Regierungskoalition DAFÜR gestimmt hat, obwohl im Koalitionsvertrag steht, dass uploadfilter VERHINDERT werden sollen!!
federführendes ministerium ist spd-besetzt! also: die spd in der regierung ist gegen verträge und volkswillen pro §13, aber deren eu-abgeordnete dagegegen!!??
richtig versagt haben wohl die piraten: internetfreiheit ist deren kernkompetenz!!!
wie, die haben keine chance in der opposition??
diese schizophrenie dürfte anderen oppositionsparteien nicht passieren, und jedem den unsinn von "demokratie" vor augen führen;)


Am 01. April 2019 schrieb Pia Weber zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

Unmut über Ungerechtigkeit wächst

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Schon lange habe ich nichts mehr gelesen, dass so kühl geschrieben ist und so aufregend zugleich. Danke.


Am 01. April 2019 schrieb Wener Benndorf zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

Unmut über Ungerechtigkeit wächst

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"In allen Parlamentsparteien ist die Illusion verbreitet, man habe Teil an der Macht." Das ist meiner Auffassung nach der Schlüssel zum Verfall der Linkspartei, die Genossen glauben wirklich, dass sie was zu sagen hätten. Das verführt sie dazu zum Komplizen der Mächtigen zu werden. In aller Unschuld sich selbst gegenüber. Ein Jammer.


Am 01. April 2019 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Vertrauen in Parteien schwindet

Unmut über Ungerechtigkeit wächst

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Genau die am Ende des Beitrags beschriebenen Feststellungen konnte man machen, wenn man in der Anfangsphase der Aufstehen-Bewegung deren Site angeklickt hat. Groß war die Entäuschung, als ich beispielsweise bemerken mußte, daß man dort tatsächlich nicht aktiv werden konnte so wie das hier in der Galerie ja vorzüglich funktioniert. Der Frust darüber, daß es lediglich möglich war, fertige Beiträge zu konsumieren und für alles Andere auf Zukünftiges vertröstet wurde hat mich relativ schnell dazu bewegt, der Sache weitere Aufmerksamkeit nicht zuzuwenden. Rlevant wurde das nach meiner Erinnerung dann an den Zahlen derjenigen, die sich der Bewegung genähert hatten. Recht schnell war zunächst eine sechsstellige Größenordnung erreicht und dann brach es ab. Ich denke, sehr vielen ist es gegangen wie mir. Der Eindruck, wonach es wie immer sei hat die Oberhand gewonnen und das wars dann!

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