Leserbriefe

Leser-Kommentare im Monat Februar 2019
 

Am 15. Februar 2019 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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@ Altes Fachbuch,
der Speed & Distance Table der Waterman Steamship Corporation gibt die Entfernung der
Referenz-Häfen Bremen - Baltimore/Maryland mit 3998 Nautical Miles an. Das macht also für Hin-und Rückreise 7996nm. Wenn man davon ausgeht, dass ein solcher Tanker 18 Knots pro Stunde zurücklegt, also 432 Etmal pro 24 Std
beträgt die gesamte Rundreise 18,5 Tage auf See plus 4 Tage Hafenzeit, für jede Rundreise ca 22,5 Tage bei schönstem Wetter und max 4 Knoten Gegenwind für das Schiff. Wenn Sie jetzt noch einen älteren Tanker nehmen der HFO (heavy fuel oil) verbrennt, praktisch unrafiniertes Öl, können Sie ausrechnen wie viel Dreck aus dem Schornstein quillt. Ich schätze mal, dass ein solcher Tanker ca 35/40 tons HFO pro Stunde auf See verbraucht und ca 5 tons HFO oder Gasoil pro Hafentag. Damit kommt man auf 787,5 tons HFO auf See und 20 tons für die Hafenzeit. Sollte der Tanker keinen Shaft Generator haben, dürfen Sie nochmals ca 5 tons Gasoil oder Diesel-Oil für die Generatoren hinzu rechnen. Und daran kann man den ökologischen Wert dieser Tanker
bewerten.

Antwort von U. Gellermann:

Ich bitte um Verständnis dafür, dass die Diskussion um die Tanker an diesem Punkt beendet wird.


Am 15. Februar 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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herr metzroth, ich bitte sie!!!
die zitierte studie vergleicht tatsächlich kubik gegen kubik in einer einheit.
ja, verflüssigt ist 1m³ erdgas nur ca. 4 liter lng. allerdings bemisst die studie beides in m³, wegen äpfel und birnen;)
glauben sie wirklich, wegen einem lng-tanker pro tag würde die welt solch affen um eine pipe machen??
um bei ihren zahlen zu bleiben:
- die russ. pipe ist 1200km lang und bietet permanent gas, ohne umwandlungsprozesse
- lng aus usa oder australien oder katar ist wie viel weiter und müsste in der förderung plus transformation plus transport wie viel billiger sein, als die pipe??
- 2 tage be- plus 2 tage entladen plus die atlantiküberquerung hin und zurück macht sicher (mehr als) ein bis zwei wochen?? wenn also pro tag auch nur 1 tanker ankommen soll, brauchen sie wie viele?? 365 stück nur um north-streamII zu kompensieren;)
- die globale tankerflotte ist jetzt schon ausgebucht!! wir reden über kommenden bedarf, der die transportpreise sicher steigen lässt;) moderne und große tanker bedienen und/oder gehören china!! wer also fracking gas verkaufen will, muss tanker bauen! deindustrialisiert wie der westen sich gebietet, bestellen die tanker in asien um den dollar zu retten???


Am 15. Februar 2019 schrieb Ines Wegner zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Bekannte haben mich auf Ihre Site aufmerksam gemacht. Ihre Texte gefallen mir sehr gut. Bitte nehmen Sie mich in Ihren Newsletter auf.

Antwort von U. Gellermann:

Danke für das Lob, Ihre Mail-Adresse ist nun im Verteiler.


Am 14. Februar 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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zu guter letzt wird der freiheitlich demokratische rechtsstaat uns vor den grünen und konzernen retten!!
das rückwirkungsverbot hat "verfassungs"rang, dessen preisgabe mich allerdings auch nur darin bestätigen würde, dass die "herrschaft des unrechts" so alt wie das GG selbst ist;)
dies zu detaillieren, untersagt die EU: verlinken oder zitieren kann teuer werden!!
freiheit sieht anders aus!
hhmmmm, demokratisch fehlt;)
jo, man kann nichts gegen die entwicklung auf demokratischem oder rechtsweg ändern!!!


Am 14. Februar 2019 schrieb Volker Metzroth zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Bei grundsätzlicher Zustimmung zum Artikel und den meisten Kommentaren habe ich gewisse Zweifel an den Rechenbeispielen von "altes Schulbuch".

Ich lasse mich als Nicht-Physiker gerne belehren, falls ich falsch läge, aber der Kommentator vergleicht hier ggf. Äpfel mit Birnen, bzw, Kubikmeterangaben für für den selben Stoff einmal gasförmig, zum anderen mal flüssig.

Das verflüssigte Gas hat noch ungefähr 1/600 des Volumens, weshalb m.E. die Gasmenge von 150,685 Mio m³ ungefähr der verflüssigten Menge von 251.000 m³ entspricht.

Rein theoretisch bräuchte es daher eines der Riesentanken mit bis zu 260.000 m³ Fassungsvermögen, um die gleiche Menge wie die Pipeline zu transportieren.

Das soll natürlich nicht die Argumentation gegen das Fracking-Gas relativieren, ich denke aber, richtige Aussagen müssen auch mit korrekt geschilderten Fakten untermauert werden. Und da habe ich hier eben punktuell meine Zweifel.


Am 14. Februar 2019 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

unsere Sicherheit wird nicht nur am Hindukusch verteidigt sondern auch an den LNG Terminals Deutschlands. Endlich sind wir nicht mehr angewiesen auf das russische Erdgas. Mit den USA haben wir einen verlässlichen Partner der sich an die Verträge hält. Wir, die älteren, erinnern sich noch an die Zeiten der 60er, 70er und 80er Jahre, wo uns der Russe, damals zum Teil noch der Iwan, den Gashahn abgedreht hat. Jetzt haben wir einen Lieferanten der sich an Verträge hält. Nicht dieser sprunghafte Putin, der Verträge bricht und uns unter Druck setzt. Herrn Minister Altmeyer sei Dank.Es bleibt nur zu hoffen, dass die selben Firmen und Planer, die den BER und Stg. 21 geplant haben, auch die LNG- Terminals bauen. Dann brauchen wir uns keine Sorgen machen.


Am 14. Februar 2019 schrieb antares56 zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

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Die neueste Frechheit der ARD: Jetzt wird so getan als ob Russland den INF-Vertrag aufgekündigt hat! Wie pervers ist das denn?


Am 13. Februar 2019 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Bingo, Gellermann, Volltreffer! Dienstagabend, im Heute-Journal - auf dem Zweiten sieht man bekanntlich besser - die Meldung von der bedingungslosen Kapitulation. Der offizielle Unterwerfungsakt fand im passenden Rahmen statt, der ausgewählte Krönungssaal gab schon was her für die angesetzte Veranstaltung namens „Investorenkonferenz“ für die Vorführung des angeblich doch souveränen deutschen Volkes am Nasenring in die Manege des Imperiums. Sogar der Statthalter von overseas wollte es sich nicht nehmen lassen, dem Festival der Bücklinge und der Kratzfüsse beizuwohnen. War zwar nur der Vize-Energieminister, der kurz im Bild in der Menge gieriger Möchtegern-Investoren auftauchte, aber für eine Bananenrepublik reicht das allemal.

Deutschland steigt ab sofort beim Frackinggas ein, dem Stoff aus all den ganz naheliegenden Förderregionen, vornehmlich aus Gottes eigenem Land . So hieß es also. Zwei, wenn nicht drei Standorte für die erforderlichen Terminals, bei Gellermann war es nur eines. Der Dicke vom Dienst, der engste Vertraute der Kanzlerin, der Kurier der Reichsprotektorin Ost also, dem Bundeswirtschaftsminister seines Zeichens hat sich dazu durchgerungen, die doch bisher für seine Chefin so sakrosankten Marktkräfte mal so mir nichts dir nichts außer Kraft zu setzen. Nix mehr mit dem Wirken von Angebot und Nachfrage, nix mehr mit Nutzen mehren, erst recht nicht mit Schaden von uns - dem Souverän - wenden. Nicht mal mehr das Wohl der deutschen Großindustrie, ansonsten doch für die Kanzlerin der als unversehrt gebotene heilige Gral. Und Klimawandel, Umweltschutz - war da vielleicht mal was? Nöö, ganz bestimmt nicht.

Die virtuelle Premiumströte ntv verkündet gestern - wie ein scheues Reh: „Flüssiggas-Import erleichtert - Altmaier umgarnt US-Energieindustrie“, versteckt es heute aber schon wieder in den vernebelten Katakomben der Archiv-cloud. Dennoch, dieses Zitat muß - eine echte Altmaier- Sprechblase - muss sein: „Mit LNG können wir Gas von noch mehr Anbietern beziehen und so unsere Versorgungssicherheit weiter erhöhen - am Ende muss es aber natürlich zu wettbewerbsfähigen Preisen geschehen“. Selbst LIZ’ens Lohnschreiberlinge reagieren skeptisch, ebenfalls dick und fett vermelden sie „US-Gas bisher nicht konkurrenzfähig“. Den entsprechenden Artikel https://www.n-tv.de/wirtschaft/Altmaier-umgarnt-US-Energieindustrie-article20854025.html verlinke ich jedoch aus einem ganz anderen Grund.

Da wird nämlich mal so ein „Monstrum“ aufgeboten, wie sie uns unser geschätztes altes Fachbuch in diesem Zusammenhang als quantitätsmäßig erforderlich mal - dankenswerterweise - nach- bzw. hochgerechnet hat. Klar, diese Basisinfo stammt von „nord stream 2“ höchstselbst, und ist - wer hört es nicht, das übliche Gezetere, über die fake-news von allgegenwärtigen Russentrollen verzapft, wenn sie nicht gerade Wahlen meddeln - schiere Propaganda, aber sicher doch. Aber egal, ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und da von dpa stammend ja nichts als die absolute Wahrheit. Mit den uns vom Fachbuch gelieferten Zahlen lässt sich dann gut an die Rechenaufgaben gehen. Solch einen Moloch - gut und gerne mit der Titanic vergleichbar - über den Nordatlantik zu hetzen just in time, einmal gen Ost beladen, einmal gen West leer, das will was heißen, an den CO2 Ausstoß darf da nicht gedacht werden. Und dann das Ganze mal 100, mal 1.000, mal 10.000 zu nehmen - je nach Bedarf altmaierischer „Versorgungssicherheit“ - da käme was zusammen. Donnerlüttchen! Da werden ja die Kreuzfahrtschiffe blass vor Neid.

Wo doch der Eispanzer der Arktis sowieso rapide abnimmt, dann teilweise kleinteilig irgendwo in der Nordsee herumschwappt und vor allem unterhalb der Wasserlinie sich dem warmen Golfstrom - den wir doch überhaupt nicht brauchen - entgegen stemmt. Da wird doch bestimmt das Bisschen neu hinzukommender Dickschiff-Verkehr kaum was ausrichten können, gar nie nicht. Nicht zu vergessen, dass es ja nicht allein bei den schwimmenden Zeppelinen bleiben wird. Will den Isländern und Grönländern nicht zu nahe treten, aber irgendwoher werden die Piraten schon auftauchen, um den permanenten Begleitschutz per US-Flugzeugträgern und sonstigen NATO- Schaluppen abzufordern und einzuklagen. Zu irgendwas müssen die 2 bis 4 Prozent vom BIP ja herhalten. Besser als wenn damit dem Bären das Fell über die Ohren gezogen werden muß. Oder es die Sozen dieses Volksvermögen mit einer abstrusen Rentenreform verschleudern würden. (Vorsichtshalber hier ein: Ironie Ende!)

Antwort von U. Gellermann:

Diese Zuschrift wurde brutal gekürzt. Weil sie deutlich länger war als der Artikel. Auch das ist einmalig. Denn selbst Kürzen kostet Zeit. Ein kosbarer Stoff.


Am 13. Februar 2019 schrieb Pat Hall zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Vielen Dank für die Recherchen zum Thema Northstream 2 und den Hintergründen dazu.
Ich werde diese Muppetshow um diese Pipeline amüsiert verfolgen können.


Am 13. Februar 2019 schrieb Michael Schneider zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Lieber Uli,

Danke für diesen hervorragend recherchierten und glasklaren Artikel über die neue transatlantische Front gegen Gaszprom/ Nordstream 2 /Russland und die schwarz-grünen Trittbrettfahrer des US-Imperialismus. Indem die Grünen hier wieder mal ihren vorauseilenden Gehorsam unter Beweis stellen, könnten sie sich in der Tat das Entre-Billet für die nächste schwarz-grüne Bundesregierung verschafft haben.


Am 12. Februar 2019 schrieb Max L. zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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"Altmaier will mehr Flüssiggas aus USA" - und die Tagesschau vermeidet um jeden Preis die Erwähnung des Wörtchens "Fracking".

https://meta.tagesschau.de/id/140860/deutschland-soll-mehr-fluessiggas-aus-usa-importieren#comment-3746685

A propos "Vermeidung" - andere nennen es Untertdrückung, Verschweigen oder "Lückenpresse" (was ich wiederum für zu harmlos halte):

In einem Artikel über das "Napalm-Girl" - gemeint ist die damals 9-jährige Vietnamesin auf einem berühmten Foto von 1972, die jetzt in Dresden unter viel Scheinheiligkeit geehrt wurde - schafft die Tagesschau die komplette "Vermeidung" des Kürzels "USA" oder irgendeines Begriffs, der darauf hindeuten könnte. "Noch immer kämpfe sie mit den Folgen der ihr im Krieg zugefügten Verletzungen" beklagt sich die Gniffke-Red. "Sie sei zum Symbol des Leidens unschuldiger Kriegsopfer geworden" weiß sie zu zitieren. Schuldige scheint es aber nicht zu geben. Zu blöd aber auch, dass es keine Russen oder Chinesen waren.....

https://www.tagesschau.de/inland/napalm-girl-friedenspreis-103.html

(Immer vorbehaltlich späterer Änderungen der Texte, wie ich sie bei der Tagesschau schon häufig erlebt habe, ohne Hinweis auf die ursprüngliche Version)


Am 12. Februar 2019 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Postkarte von Netanjahu

Berlinale: Es kann nur besser werden

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Es ist schon ein Stück aus dem Tollhaus, was in diesem Land los ist.
Moralin verklebte, angesäuerte "Zeitungszwerge" (übernommen) werden los gelassen und mischen sich munter unters Filmvolk, mit der Frage aller Fragen, die man doch im Schlaf beantworten müssen muss. Egal, wer, wo und wie hat stramm zu stehen, wenn es um Israel geht. Israel ist heilig gesprochen worden, nur ich habs leider nicht mitbekommen und so schütte ich Asche auf mein Haupt.
Roger Waters, Mitgründer der legendären Pink floyd, immer politisch auf der Höhe der Zeit und sich nie den Mund verbieten lassen, auch nicht als mehrere ARD Sender 2018 unter dem Logo seine Konzerte nicht präsentieren wollen. WDR,NDR, SWR, und BR und auch der rbb haben beschlossen die Auftritte Waters nicht in ihr Programm zu nehmen, wegen des Verdachts auf antisemitistische Aktionen. Ausgerechnet Waters, da kann einem nur noch schlecht werden, wie ein kritischer Geist, mundtot gemacht werden soll, mit Sätzen, wie die von P. Schlesinger, der rbb Intendantin: "Hier klar Position zu beziehen, ist für den rbb ein wichtiges Signal auch an die jüdischen Gemeinden in Berlin und Brandenburg." Waters gilt als Unterstützer, wie auch u.a. Kate Tempest, eine lyrische, politische Raperin, der internationalen BDS Bewegung, die zum Boykott und für Sanktionen gegen Israel, wegen ihrer palästinenser feindlichen Politik wieder und wieder aufruft. Und dann wagt Waters sich auch noch laut und deutlich von der Bühne aus den wichtigen Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung zu kritisieren und dann war der Bock fett. Auf Dauer wird man die Gegenöffentlichkeit nicht ignorieren können, denn die Freiheit der Kunst, auch die der politischen darf nicht zensiert werden und jeder Versuch muß einen auf den Plan rufen. Wo sind wir gelandet ?

"Der diskrete Charme der Bourgeoisie" eine böse Gesellschaftsparabel, wo die herrschende Klasse mit drastischen Mitteln entlarvt wird, (Bunuel, Chabrol)hat es nun wirklich faustdick, wie auch "Das große Fressen, oder........
Die Premiere des Films durfte wegen konkreten, politischen Anspielungen erst nach den französischen Parlamentswahlen von 1973 stattfinden. Es haben echte Auseinadersetzungen stattgefunden und die Filme wurden gegen alle Widerstände der Moralapostel und der Politik, gezeigt.
Wir waren bereits viel weiter und werden in Zeiten zurück gezwungen, die lange auf dem Müllhaufen der Geschichte liegen sollen. Wer Heute israelische Politik kritisiert lebt gefährlich, wie auf einem Schleudersitz.---
Das Thema Missbrauch, nicht nur in der katholischen Kirche, sondern auch in den Heimen, der Caritas und der Diakonie liegen mir besonders am Herzen und immer ist es ein gutes Zeichen, wenn sich diesen dunklen, todtraurigen und menschenunwürdigen Themen angenommen wird, wie auch mit diesem Film, dem ich viele Zuschauer wünsche, damit das Interesse ein Stück in der Öffentlichkeit bleibt, denn nichts ist für diese verklemmten Wichshörnchen besser, als wenn sie still und heimlich im Alltag vergessen werden und untergehen.
Niemals wird das für die Betroffenen aufhören, sie werden mit dem Leid, dem Schmerz für den Rest ihres Lebens leben müssen. Wenns gut geht, lernen sie damit zu leben, die Narben werden spürbar als fester Bestandtei im Leben bleiben und nichts gibt es, was das ändern kann.
"Ich denke immer noch, dass ich nichts wert bin, träume und wache schweißgebadet als Erwachsener auf und kann nicht aufhören zu weinen......."
"Beziehungen machen mir Angst."
"Schwere Depressionen, wo nur Psychopharmake die Situation erträglicher machen können, halten mich am Leben."
Und so könnt es weiter gehen.
Das sind Stimmen von missbrauchten Kindern und Jugendlichen.


Am 12. Februar 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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nur north-streamII allein hat eine jahreskapazität von 55 MIA m³!!
das sind 150,685 MIO m³ am tag!!
die größten lng-tanker fassen 260.000 m³. man braucht also ca. 580 tanker amt tag, nur diese eine menge auszugleichen! ende 2015 gab es global ca. 430 tanker mit kapazitäten zwischen 125-180.000 m³. die tanker brauchen je 2 tage be- und entladezeit und ca. 2% der ladung für die eigene versorgung und kühlung - jede 50. fuhre ist also umsonst! tanker transportieren NUR gas, fahren also immer eine tour leer!
die hauptlieferländer wären usa, katar und australien.
um die infrastruktur der lng-variante herzustellen, kostet es das 2,x-4,x fache der pipeline treibhausgasemmission!

DIE TANKER VERSION STINKT!! die pipeline ist konkurrenzlos, umweltfreundlicher, zukunftssicher! alle gegenargumente sind nicht ökologischer oder wirtschaftlicher, sondern politischer natur!
manchmal denke ich, dass nur die vasallentreue geprüft wird!

alle zahlen sind aus dieser studie:
https://www.nord-stream2.com/media/documents/pdf/de/2017/04/thinkstep-treibhausgas-profile-fur-erdgas-transporte-2017-03-24.pdf


Am 12. Februar 2019 schrieb Manfred Caesar zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Liebe Uli ,

vielen Dank für die interessanten Details.da wird manches klarer.
Eine Frage ist mir bisher immer noch unklar : Warum hat Fr.Merkel den Bau nicht verboten?
Ich habe allerdings den Verdacht ,daß die pipeline fertig gebaut wird und der Betrieb dann verboten. Frei nach Joschka : "Es spielt keine Rolle wofür das Geld ausgegeben wird ,Hauptsache die Deutschen haben es nicht."


Am 12. Februar 2019 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Erschreckende Nachrichten, lieber Uli Gellermann. Und nun?

Wie kann der Widerstand organisiert werden - oder kommt der erst dann, bzw. kann erst kommen, wenn Fakten gesetzt werden, z.B. in Brunsbüttel ein LNG-Terminal gebaut wird mit Sicherheitsbedenken aus der Bevölkerung in Richtung Umwelt,- Tier- und natürlich auch Menschenschutz?

Jedenfalls wird deutlich, dass das große Geschrei um Klimaschutz, der ja auch bedeutet, die Mutter Erde zu schützen, eine riesengroße Betrugs-Propaganda ist. Es wird über unsere Köpfe verhandelt und wir erleben "die Diktatur der Demokraten." Wer sich für Fracking" einsetzt, ist niemals ein Umweltschützer und ein echter Grüner und auch Norbert Röttgen ist niemals ein echter Christ, wie es die Christdemokraten in der Partei nie waren und jetzt auch nicht sind. Da zählt die Gier nach Macht und Geld durch Speichel lecken und Füße küssen. Das können sie.
Für Schutz von allem Lebendigen auf der Erde braucht es Menschen, die Nein sagen können, die einen festen, reifen Charakter haben und sich nicht scheuen, sich auch mit den Reichen und Mächtigen anzulegen.
Ich will kein Fracking Gas und ich bin sicher, dass dieses Ansinnen der Bundesregierung auf sehr starken Widerstand der Bevölkerung stößt. Die Zeiten Adenauer bis Merkel sind vorbei!

Und dass es das Internet gibt und ich Uli Gellermann und viele andere lesen kann, die mich richtig aufklären ist einfach schön und kann unsere Rettung sein.


Am 12. Februar 2019 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Postkarte von Netanjahu

Berlinale: Es kann nur besser werden

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Mir geht es darum meiner Empörung über Israels Einmischung in die deutsche Kulturszene Ausdruck zu verleihen.
Und insofern ist die mutige Erwiderung von Dieter Kosslick, die beste und unabhängigste, die ich je zu Israel öffentlich gehört habe.

Dass "die katholische kriminelle Vereinigung" in Form der Priesterschaft, die sich an kleinen Jungen vergriffen hat, noch immer nicht bestraft wurde, liegt auch an den Gesetzen, die Staat und Kirche ausgekungelt haben. Es sollte damals eine unabhängige Kommission unter dem Kriminologen Christian Pfeiffer, ehemaliger Direktor des kriminologischen Forschungsintituts Niedersachens, das Ganze aufarbeiten, ist aber dann an seiner Vorgehensweise, die der kath. Kirche nicht passte, abgebrochen worden. Vielleicht auch, weil Pfeiffer von der SPD war?

Ansonsten gute Erklärungen zu den Filmen. Danke.


Am 12. Februar 2019 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

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Einerseits ist die Panikmache um angebliche Spionageaktivitäten durch Russland oder China durch die Massenmedien verständlich, da im Sinne der Bundesregierung.

Andererseits kann man sich fragen,
ob die, die dabei mitmachen noch gesund im Kopf sind, ob sie nie die deutsche Nachkriegsgeschichte gelesen haben und eigenes Denken gelernt haben.

Ich wurde neugierig. Wenn so penetrant permanent eine Kampagne gegen Russland und China gefahren wird, was soll dabei verdeckt werden?

Googl ist hilfreich.: Es tauchen eine Menge Hinweise auf als ich eingebe: Adenauer und Spionage.

auf free21, 12. August 2015: Enge Beziehungen. Adenauers Draht zur CIA.
Das ist ein Artikel, der dem "Fass den Boden ausschlägt." Unbedingt lesen. Hier erfährt man, wie Adenauer die junge Demokratie nach dem Krieg regelrecht verkauft hat. Man erfährt, wie er an der Börse spekuliert hat und wie er mit "dicken" amerikanischen Bankern verwandt und verschwägert war und diese die Politik in Deutschland bestimmten und dass das auch bis heute über Verträge so bleibt.


Am 12. Februar 2019 schrieb Christine Full zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Hallo Herr Gellermann,

super Artikel, obwohl ich die ganzen Einzelheiten eigentlich garnicht wissen wollte. Es ist manchmal besser den Kopf im Sand zu verbergen, so wie es das Gros unserer Mitbürger tut. Die leben ruhiger, mir hingegen ist jetzt schlecht.
Eine Frage habe ich aber: was ist "legale Korruption"? Steht das im Duden als Erklärung für Lobbyismus?

Antwort von U. Gellermann:

Legale Korruption ist natürlich auch Lobbyismus und alles andere, von der Parteispende angefangen bis zur Bauchpinselei: „Mein Gott sind sie intelligent Herr Abgeordneter!“ Billig aber effektiv.


Am 12. Februar 2019 schrieb Ole Bienkopp zum Artikel:

Eene-Meene-Quitt: Antisemit

Wie man sozialen Widerstand diskriminiert

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In den USA ist gerade eine weitere Antisemitin enttarnt worden:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-ilhan-omar-entschuldigt-sich-nach-antisemitismus-vorwurf-a-1252783.html

"Die Kongressabgeordnete hatte am Sonntag über Twitter suggeriert, dass die pro-israelische Lobbygruppe AIPAC mit Wahlkampfspenden für eine pro-israelische Haltung der Republikaner sorge. Diese Argumentation bedient laut "Politico" antisemitische Stereotype, wonach Geld von jüdischen US-Amerikanern eine pro-israelische Haltung in den USA und anderswo unterstütze."

Die Wahrheit zu sagen, bedient also "antisemitische Stereotype". Warum muß ich gerade an die Enlassung des Karikaturisten Dieter Hanitzsch durch die Sueddeutsche Zeitung denken für seine Karikatur über den "Und nächstes Jahr in Jerusalem"-Jubel Netanjahus über den Sieg der israelischen Kandidatin im ESC?


Am 12. Februar 2019 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

erst einmal vielen Dank für diesen hervorragenden Artikel. Man kann wohl schon als Erfolg verbuchen, dass Röttgen (Muttis Klügster) im DLF als Vorsitzender der Atlantikbrücke vorgestellt wurde, als seinen Senf zu Nordstream 2 gegeben hatte.


Es ist schon sehr interessant, wer sich von den "Grünen" aus dem Schützengraben wagt. Gerade die ehemalige "Avantgarde der Arbeiterklasse" aus dem KB, die noch nie einer produktiven Arbeit nachgegangen sind und uns schon damals (1968/69) sehr suspekt waren, reißen nun als "Grüne" die Klappe auf und fordern das amerikanische Flüssig-Gas zu importieren. Sind diese Figuren noch oder schon wieder besoffen? Mein Vorschlag: Das amerikanische Flüssig- Gas wird an Terminals in der Ukraine geleichtert und in einer Pipeline quer durch die Ukraine, die baltischen Staaten und Polen in den Westen geleitet. Dieses Model hätte den Vorteil, jeder dieser Staaten könnte Durchleitungsgebühren kassieren. Der Vorteil für uns wäre, die Gas-Terminals und die Pipeline werden nie fertiggestellt, weil die Gelder dafür in den korrupten Taschen der ukrainischen Führung verschwinden und wir sind weiter auf russisches Erdgas aus Nordstream 2 angewiesen. Man nennt so etwas auch " Win- Win"-Situation.


Am 12. Februar 2019 schrieb Udo Heiland zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Ich kann mich nicht für jeden von Uli Gellermann verfassten Artikel bedanken. Dieser hier sei Anlass zum Dank auch für alle früher verfassten Artikel. Die hier gezeigten Zusammenhänge einem breiten Publikum verständlich zu machen wäre vielleicht auch eine dankenswerte Aufgabe für die in letzter Zeit etwas schmalbrüstig gewordene "Anstalt".

Habe vorhin gehört (gehört zwar nicht direkt hierher -, dass die künstliche Intelligenz zur Chefsache von unserer Kanzlerin gemacht wurde. Die kann sie wirklich gebrauchen. Ich fürchte nur, diese Chefsache geht ebenso schief wie alle früheren, ob es die Klima- oder die Bildungs-Chefsache ist.


Am 11. Februar 2019 schrieb R. R. zum Artikel:

Postkarte von Netanjahu

Berlinale: Es kann nur besser werden

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Die Berlinale dient auch nur dazu den Kapitalismus zu verherrlichen. Üble Zustände des real existierenden Kapitalismus darzustellen ist noch lange kein Protest.

Blut, Hoden, Kotze und Sperma freilich sind Dinge die gehören ganz einfach zum kapitalistischen Realismus. Wobei der Schwerpunkt zweifelsfrei auf Kotzen liegt, der Rest ist Dekoration und kann entfallen.

Ja, wo sind sie denn geblieben die Filme die Menschen bei der Arbeit zeigen!? Achja, mit dem realen Sozialismus ist ja auch der sozialistische Realismus verschwunden.

Antwort von U. Gellermann:

Jedes Jahr liefert die Berlinale eine ganze Reihe interessanter Filme. Auch in diesem Artikel werden zwei davon erwähnt. Wer das nicht lesen kann oder will sollte das Kommentieren aufgeben.


Am 11. Februar 2019 schrieb Des Illusionierter zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Ich verfolge die unsägliche Diskussion um die neue Erdgaspipeline aus Russland über die Ostsee nach Westeuropa mit ungläubigem Erstaunen. Es gibt tatsächlich in unserer Idiotokratie eine Fraktion von TransatlantikerInnen, die Deutschland allen Ernstes von US-Frackinggas abhängig machen wollen, wenn dabei nur ?den Russen? geschadet wird. Der Schaden für die Europäische Wirtschaft ist denen völlig gleichgültig, ganz zu schweigen von dem Umweltschaden durch den erforderlichen Dauerverkehr der neuen, garantiert umweltschädlichen Gastankerflotte über den Nordatlantik, die Amerika jetzt schon baut. Dem ?Nato-Oliv-Grünen? Bütigkofer, der als Eurokrat sein transatlantisches Unwesen treibt, scheint die Umwelt inzwischen ohnehin scheißegal zu sein.
Scheißegal scheint es den Damen und Herren TransatlantikerInnen auch zu sein, dass sich die Anzeichen für eine Abkehr Russlands von "Werte-Europa" mehren. Diesen VollpfostInnen scheint es zudem egal zu sein, dass "Werte-Europa" auf diesem Wege vollends zu einer Kolonie der USA degenerieren wird - ganz ohne Kolonialkrieg innerhalb Europas. Das hat es meines Wissens in der Kolonialgeschichte so noch nie gegeben.


Am 11. Februar 2019 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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"Die US-Fracking-Industrie, die zur Zeit ein paar echte Absatz-Probleme
hat, will natürlich auch Geld verdienen. Und, kaum getarnt durch den
französischen Staat, ist da auch noch der französische Atomkonzern
Areva, der das Unternehmen Gazprom zu Recht als echten Konkurrenten
auf dem europäischen Energiemarkt begreift" sehr richtig!

Die Ukraine wird bedauert, weil sie bald nicht mehr die Pipelines anzapfen kann, um das russische Gas zu stehlen.. Das Geschrei um die "Abhängigkeit von Russland" soll die tatsächliche sklavische Abhängigkeit Europas / Deutschlands von den USA übertönen. Gleichzeitig wird verschwiegen, wie die Umwelt durch die Gastransporte der USA über die Meere geschädigt wird. Auch die Kosten für die LNG-Terminals sind wahrscheinlich höher als die Anlagen für die Pipelines. Vor allem das Gas wird teurer. Ich denke, hier sind echte Kapitalisten, Unternehmer, Leute die rechnen können, am Werk. Da sieht man, wer die Macht hat und am längeren Hebel sitzt. Kann sich Deutschland überhaupt aus der Umklammerung der USA lösen? Ich fürchte - nicht.


Am 11. Februar 2019 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Postkarte von Netanjahu

Berlinale: Es kann nur besser werden

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Lieber Uli Gellermann,
besten Dank für diesen kurzen Einblick in die Kinowelt der Berlinale 2019.
Besonders dafür, uns Dieter Kosslicks Satz zu Herrn Netanjahu nicht vorenthalten zu haben:
Diesen keinesfalls langweilig drögen:
"ER MACHT JA AUCH SACHEN, DIE WIR NICHT MÖGEN."


Am 11. Februar 2019 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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STANDPUNKT und AUFRUF

Wo bleibt in der Mainstreampresse die
Wahrheit?
Hier, unbestechlich, tritt sie ans Licht.
Gellermann hält nichts von Aufklärungsrarheit.
Er zeigt uns in überschaubarer Klarheit,
Woran es in dieser Geldwelt gebricht.

Diese erfrischende Schrift zu verbreiten,
Die meines Erachtens Besondre von heut,
Bitte ich über Längen und Breiten,
Auf dem Weg in bessere Zeiten:
Nie wieder Futter sein, für diese Leut!

ANMERKUNG::
Obschon es laut Duden -
was weißt du d´n -
nur "das Rare" gibt,
bitte ich, mir die Rarheit der Wahrheit
als Kunstfreiheit zu gestatten.


Am 11. Februar 2019 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Wie immer klar und deutlich: Es geht um Profit! Und um mal den alten Marx hervorzuholen: Die Profitrate fällt tendenziell und deswegen ist es unerläßlich, immer neue Profitquellen zu erschließen. Komisch ist nur, in Deutschland wollen die sogenannten Umwelt- bzw. Klimaschützer absolut nicht merken, daß außerhalb unserer Grenzen völlig anders gedacht und gehandelt wird. Kein Atomausstieg, kein Kohleausstieg, keine Umweltzonen und was da noch so gepredigt wird. Und wenn man jetzt noch Nordstream 2 tot macht, dann sieht es so aus, als wüßten wir so gar nicht mehr, was wir eigentlich wollen. Gibt es hier eigentlich noch jemand, der weiter denkt als bis zur nächsten Wahl?


Am 11. Februar 2019 schrieb Harald Pflegert zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Lieber Uli Gellermann,

schönen Dank für den Artikel. Ich habe Herrn Bütikofer neulich mit seiner Kritik an Nordstream II im Fernsehen wahrgenommen und war mal wieder über die Grünen erschrocken. Bei Herrn Röttgens Auftritten überrascht mich schon gar nichts mehr. Warum sagt eigentlich unsere "Verteidigungsministerin" nicht der Bevölkerung, dass unsere Soldaten wegen dem Rohstoff Uran in Mali sind? Ich höre immer nur, sie müssten dort die Demokratie verteidigen. Wie gut dass es da noch die Rationalgalerie für echte Informationen gibt!


Am 11. Februar 2019 schrieb Gideon Rugai zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

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Wird denn die Pappnase auch persönlich übergeben ? Und die Übergabe dokumentiert ?
DAS würde ich nämlich zu gern sehen - insbesondere die Reaktion der Pappnase auf die Pappnase.......

Antwort von U. Gellermann:

Für eine persönliche Übergabe (Mit Team und Equipment) wir es wohl nicht reichen.


Am 11. Februar 2019 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

Trittbrett-Imperialismus

Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Danke Uli,
kurz und bündig, die Interessen offenzulegen ist eine Kunst, die unsere Premium Medien leider vergessen haben.


Am 11. Februar 2019 schrieb Dieter Wolf zum Artikel:

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Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Großartig, endlich mal ein faktenreicher Kommentar zu diesem Skandal, danke.


Am 11. Februar 2019 schrieb Arnulf Rating zum Artikel:

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Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Lieber Uli,

einfach gut!

Danke!


Am 11. Februar 2019 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

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Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Ja es ist eine Tatsache, dass griechische Reeder wie verrückt in Flüssiggastanker investieren. Bei Reedereien ist dieser Herdentrieb historisch und wird wie immer in Überkapazitäten und folgerichtig in Pleiten enden. Die Banken die diese Schiffe finanziert haben werden dann wieder vom Steuerzahler
gerettet. Egal ob es griechische oder deutsche
Banken sind die diese Schiffe finanziert haben,
der nordeuropäische Steuerzahler wird retten müssen. Das System kann man gerade wieder bei der Landesbank von Niedersachsen bewundern. Griechische Reeder haben noch den Trick auf Lager nach einem speziellen griechischen Gesetz die Schiffe in exotischen Ländern zu registrieren, d.h. man gründet gem.

Einem griechischen Gesetz eine Offshore Firma zB.in Piräus und muss lediglich einen geringen Betrag pro Jahr an Einnahmen in diese Firma einbringen, die Schiffe werden dann in Steueroasen wie zB Liberia registriert und man macht die dicken Gewinne im exotischen Ausland und so setzt sich das im Artikel beschriebene Personal der hiesigen Parteien auch für die Steuerplanung griechischer Reeder ein.
Was beim Flüssiggastransport unter den Teppich gekehrt wird ist das enorme Risiko dieser Transportart. Es ist wohl der Traum eines jeden Terroristen einen solchen Tanker unter seine Kontrolle zu bekommen und ein Unfall mit Flüssiggas z.B. in Nordenham oder
Wilhelmhafen wird wohl noch in Bremen für ernste Probleme sorgen. Deshalb ist der Bau und Betrieb dieser Schiffe extrem teuer wegen der Sicherheitsauflagen. Zudem steht Die US-Fracking Industrie auf tönernen Füssen und bei der bekannten Vertragstreue der US-Amerikaner sollte sich kein Germane wundern wenn er sich in ein Paar Jahren im Winter den Arsch abfriert.


Am 11. Februar 2019 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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..was bleibt, wenn man die letzten Zeilen dieses runden und in sich schlüssigen Artikels gelesen hat ? Die Anerkennung vor einem Journalisten, der mehr als sein Handwerk versteht, der mit klaren, schnörkellosen Worten, deren Inhalt und Sachkenntnis, sowie deren tiefergehende Bedeutung, zu mehr Einladen, als zum Konsumieren, wie der Artikel zeigt.

Gellermann ist ein Ausnahmetalent und wird immer wieder noch besser.
Ein Stachel im faulenden MSM Fleisch.

Er drängt in seinem Artikel, auf seine ihm ganz eigene Art, sich zu informieren, sich zu suchen und zu finden in Zeiten, wo der unangenehme Individualismus immer mehr Einzug in die Herzen und Köpfe des Volkes hält. Er macht ganz deutlich, warnt, legt den Finger in die Wunden und lässt keine Entschuldigungen zu, dass wir mal wieder nichts gewusst haben wollen, von dem, was sich seit Jahr und Tag an Schleiern über unser Land legt, denn auch dieser, wie ich finde, Ausnahmartikel sagt: Lies , denke nach, ordne ein und ziehe Schlussfolgerungen, die bestenfalls in Erkenntnis und Handlung münden sollten.

Ein alter "Sponti Spruch:" "Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt," und "Allein machen sie dich ein."

"Bildet Banden !" Vorhin gelesen.
Und ausgerechnet die dämliche Roth war von "Ton Steine Scherben" (die Anarchisten der linken Musikscene) in einem anderen Leben die Managerin....was für eine Schande und was gibt es für Wendehälse, die GRÜNEN sollten auch Anwärter für den Pappnasen Preis sein, diese miesen Kriegstreiber.

Ossietzky, Tucholksky und Mühsam danken mit ihren unvergessenen, bis heute aktuellen Werken, ihren Artikeln, ihrer Prosa und Poesie, ihrer Liebe zum Leben, zu den Menschen und ihr kompromissloser Kampf für eine bessere Gesellschaft, dafür steht auch der Galerist mit aufrechtem Gang ein, mit spitzer Feder und dem feinen Humor, der einen trüben Tag etwas fröhlicher machen kann. Danke !


Am 11. Februar 2019 schrieb Peter Sartorius zum Artikel:

Postkarte von Netanjahu

Berlinale: Es kann nur besser werden

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"Die katholische kriminelle Vereinigung" ist der Satz des Jahres!


Am 11. Februar 2019 schrieb Katja Schlesinger zum Artikel:

Postkarte von Netanjahu

Berlinale: Es kann nur besser werden

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Danke für die fulminante Einschätzung der Berlinale! Vor allem die Kanonade auf Fatih Akin ist unbedingt nötig (ich habe den Film ach schon gesehen).


Am 11. Februar 2019 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

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So funktioniert guter Journalismus: Wer? Wen? Interessen offenlegen, damit sich der Leser seines eigenen Verstandes bedienen kann. Aufklärung!

Im "Science" ist im letzten eine Studie erschienen, die die klimarelevanten Emissionen des US-Frackinggases untersucht. Danach ist die Nutzung des US-Flüssiggases etwa so klimaschädlich wie die Nutzung von Kohle. Damit dürfte, die wegen der erforderlichen Kühlung auf -90 Grad extrem aufwendigen Transporte eingerechnet, heimische Braunkohle klimatechnisch dem US-Gas deutlich überlegen sein!

Trotz dem subventioniert die EU den Import des Frackinggases seit 2014 mit steigenden Milliardenbeträgen, weil es sonst gegenüber dem russischen Erdgas zu teuer und auf dem Markt chancenlos wäre. Letzteres braucht keine Subventionen, erspart aber nach Einschätzung der Bundes -Regierung gegenüber der Kohle aber 40-50% an klimaschädlichen Emissionen.

Spätestens 2050 muss die Verbrennung von Öl, Kohle und Gas beendet sein. Wer dann wohl die Abschreibung der subventionierten Infrastruktur für das Frackinggas bezahlt?


Am 11. Februar 2019 schrieb Alles nur Satire zum Artikel:

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Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Sauber recherchiert.

Einige Protagonisten benannt, Zusammenhänge sichtbar gemacht und somit die dünne Firniss der Demokratie-Scheinheiligen aus der Politik und ihrer Auftraggeber aus den Konzernen (staatlich oder privat spielt dabei keine Rolle mehr) locker enttarnt.


Am 11. Februar 2019 schrieb R. R. zum Artikel:

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Ist doch klar: Deutsches Kapital schafft Arbeitsplätze in Russland. Die guten Deutschen Kapitalisten und damit wir's denen danken kriegen wir billiges Gas aus Russland, produziert von billigen Arbeitskräften. Eine sogenannte Win-Win-Situation, fälschlicherweise oft als Demokratie bezeichnet.

Und die bösen Polen wollen da auch noch Geld angeblich für den Tansit!? Eine faustdicke Lüge, denn die Polen wurden ja gar nicht erst gefragt.
Genausowenig wie die Indianer befragt wurden wegen der Pipelines duch ihr Heimatland. Und was die Ukraine betrifft: Da wird der Weg für Pipelines täglich freigeschossen und freigesprengt.

Darüber hat sich ja schon Hitler künstlich aufgeregt, also daß deutsches Kapital ins Ausland geschafft wird.
Jaja, die Guten Deutschen, füttern die ganze Welt durch. Und alle wollen nach Deutschland. So wird's zumindest behauptet. Muss ja nicht stimmen.

Und wenn man's logisch betrachtet kann das gar nicht stimmen.

Antwort von U. Gellermann:

Dieser Artikel behauptet an keiner Stelle, dass „Kapital ins Ausland geschafft“ wird.


Am 11. Februar 2019 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

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Das Theater um Nord Stream 2 offenbart doch nur das ganze Drama. Gebaut wird das Ding. Für Milliarden. Klar - wer würde sich die entgehen lassen.

Als der Bau der Pipeline entschieden wurde, war keiner mit dem erhobenen Zeigefinger zur Stelle.

Auch gibt es Analogien. Wir wissen schon sehr lange, welche Abgase Dieselfahrzeuge absondern. Daran hat sich seit meinem Chemiestudium im letzten Jahrhundert nichts geändert. Wir wissen, dass beim Betrieb von Atomkraftwerken eine sehr spezielle Sorte Müll entsteht, die über viele Jahrtausende sicher verstaut werden muss. Wir wissen, dass die Vorräte an Uran endlich sind. Wir wissen, dass Erdgas, genau wie Diesel, zu CO2 verbrennt. Wir wissen, dass die genannten Brenn- und Betriebsstoffe Erdgas, Öl, Uran bei uns nicht vorkommen oder sich der Abbau energetisch nicht lohnt. Energetisch heißt nicht finanziell! Geld kann man herstellen, Energie nur umwandeln.

Wir wissen, dass Rohstoffe, speziell die wichtigen Energierohstoffe, der Gegenstand aller kriegerischen Konflikte auf der Erde sind. Wir wissen, dass diese Rohstoffe binnen weniger Jahre, bestenfalls Generationen zur Neige gehen werden. Wir wissen, dass Rohstoff-Imperialismus in der Geopolitik eine wesentliche Rolle spielt und eine noch wesentlichere Rolle spielen wird, wenn die Rohstoffe verknappen. Wir wissen all das seit Beginn der Industrialisierung und haben immer wieder Kriege deswegen geführt. Spätestens seit der ersten Ölkrise Anfang der 1970er Jahre wissen es wirklich alle.

Wir bauen also weiter Autos und Pipelines. Die Franzosen bauen Atomkraftwerke. Der Bundesverkehrsminister ist ein schmieriger Autohändler und in der Parteispitze der Grünen kommen Personen vor, die aus Jux und Dollerei schon mehrfach den Planeten mit dem Flieger umrundet haben. Alle rüsten auf für die großen Kriege, die ausschließlich von Rohstoffen handeln werden. In den Ländern, in denen die Rohstoffe vorkommen, gibt es aus seltsamen Gründen sehr viele Waffen. Die stammen aus den Ländern mit den Waffenfabriken. Die Bevölkerung dort schlachtet sich aus sonderbaren Gründen ab. Die Schlaueren setzen sich in Richtung vermeintlich reicher Länder in Bewegung, nicht wissend, dass sie nirgends auf der Welt willkommen sind.

Machen wir's kurz: wenn Ihr wissen wollt, was wir anstelle von Pipelines, Autos und Waffen herstellen müssen, was wir mit der Energie, die uns noch zur Verfügung steht anstelle Auto Fahren und Flieger Fliegen tun müssen, und was wir unseren Kindern anstelle Zupfen und Wischen auf dem Flachbildschirm an Fertigkeiten beizubringen haben, damit wir weiter in unserem Land ohne Rohstoffe leben können: ruft mich an oder kommt selber drauf!


Am 11. Februar 2019 schrieb Hans-Heiko Schlottke zum Artikel:

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Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Danke für diesen unverstellten Blick auf Hintergründe und Interessenlagen, die man in den sog. Qualitätsmedien auch bei angestrengtester Suche nicht findet.


Am 11. Februar 2019 schrieb Peter Heyckendorf zum Artikel:

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Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom

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Eine Klasse Beschreibung der Ist-Situation, sehr handgreiflich ein kompliziertes Thema/Problem dargestellt. Ich, als Hamburger-1968iger kenne diese ganzen Typen aus dem KB, früher "Arbeiterbund" und oder "SALZ" sozialistisches Arbeiter und Lehrlingszentrum in HH und SLZ, sozialistische Lehrlingszentrum in Hamburg. Ich war in der Kommune HH-Hochalle. Ich habe diese Typen schon damals durchschaut und es gab fürchterliche Auseinandersetzungen, bis zu körperlichen Angriffen von Denen. Das ein Kretschmann-KB jetzt Ministerpräsident von Baden-Württemberg ist und eine Ulla Schmidt vom KB uns Hartz-IV beschert hat (wo die SPD sich aktuell sagt, von trennen zu wollen) ist eine Wahrheit und zeigt den Charakter dieser Typen, sie sind einfach nur Wegwerfartikel. Stellen wir diese Typen politisch kalt und entblößen sie. Mindestens das haben sie verdient!


Am 11. Februar 2019 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

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Einerseits ist die Panikmache um angebliche Spionageaktivitäten durch Russland oder China durch die Massenmedien verständlich, da im Sinne der Bundesregierung.

Andererseits kann man sich fragen,
ob die, die dabei mitmachen noch gesund im Kopf sind, ob sie nie die deutsche Nachkriegsgeschichte gelesen haben und eigenes Denken gelernt haben.

Ich wurde neugierig. Wenn so penetrant permanent eine Kampagne gegen Russland und China gefahren wird, was soll dabei verdeckt werden?

Googl ist hilfreich.: Es tauchen eine Menge Hinweise auf als ich eingebe: Adenauer und Spionage.

auf free21, 12. August 2015: Enge Beziehungen. Adenauers Draht zur CIA.
Das ist ein Artikel, der dem "Fass den Boden ausschlägt." Unbedingt lesen. Hier erfährt man, wie Adenauer die junge Demokratie nach dem Krieg regelrecht verkauft hat. Man erfährt, wie er an der Börse spekuliert hat und wie er mit "dicken" amerikanischen Bankern verwandt und verschwägert war und diese die Politik in Deutschland bestimmten und dass das auch bis heute über Verträge so bleibt.

Die Berliner Zeitung schreibt am 9.4.2017: Geheime Akten - Konrad Adenauer spähte andere Parteien aus.

Am 1.12.2017 (Quelle habe ich vergessen aufzuschreiben, ist aber auffindbar. BND installierte Spitzel bei Willy Brandt.

Der beste, längste und ausführlichste Artikel ist der erste. Wenn man den gelesen hat, weiß man, dass den Amerikanern irgendwas " auf Grundeis geht." Sie haben Angst vor der Wahrheit hier wie da. Adenauer, die CDU in Verband mit den amerikanischen Bankern und Geheimdiensten haben nach dem Krieg die Macht über die Medien übernommen und auch z.B. die Bild-Zeitung, dieses Gossenblatt gegründet.

Es ist nicht der Russe und auch nicht der Chinese, die uns und die Demokratie bedrohen. Es ist unsere eigene Regierung mit amerikanischer Unterstützung, die wollen, dass wir Untertanen werden, statt Bürger mit Mitspracherecht.

Was die Bundeswehr angeht. Auch von dieser werden junge Frauen und Männer für die Großmachtfantasien der USA und in deren Windschatten Deutschland, regelrecht verheizt..Sie agiert auch im Mittelmeer, im Kosovo, Türkei-NATO-Unterstützung SNMG2, UNSMIL Tunesien/Libyen, UNAMID Sudan, UNMISS Südsudan, EUNAVFOR Somalia, Atalanta, Djibouti, Horn von Afrika, MINURSO Marocco, MINUSMA Mali, EUTM Mali, Asien und naher Osten. UNIFIL Libanon/Zypern
Couner Daesh/Capcarity Bulding Irag - Syrien/Irak/Jordanien, Resolute Support Afganistan.
Sie sehen, unsere Jungs und Mädels kommen vor die Tür.


Am 09. Februar 2019 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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Ein chinesisches Sprichwort reicht aus, um die Weltlage zu erfassen: "Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen".

Dieser Wind muss schon kräftig wehen, wenn Francis Fukuyama jetzt der Linken vorwirft, am Zerfall des Liberalismus mitschuldig zu sein, weil sie Identitätspolitik betrieben habe statt, wie es sich gehört hätte, Klassenkampf. Da hat er recht, sowohl was den Zerfall als auch, was die Linke betrifft.
Hätte nämlich die Linke ihren Job gemacht, hätte der von ihr stets prognostizierte Untergang des Neoliberalismus längst zu einem progressiven Systemwechsel geführt. Mindestens hätte wir jetzt in Herzen des kollabierenden Systems Friedensdemos, Arbeitskämpfe und gut organisierte politische Streiks.

Hat sie aber nicht, und unsere Rosa hätte wieder gesagt: "Ein Blick um uns in diesem Augenblick zeigt, was ein Rückfall der bürgerlichen Gesellschaft in die Barbarei bedeutet."
Übrigens meinte sie tatsächlich "Gesellschaft", und nicht "korrupte, gehirngewaschene NATO-Marionetten". Sie war klug, Maggie Thatcher auch, anders als die verschwörungstheoretische "Linke".

Zurück zum Anfang: Schutz der Außengrenzen, Mauern und Rüstungswahn markieren das Ende der westlichen Dominanz und den Zerfall der darauf basierenden Weltordnung, Windmühlen die Überlegenheit der gelenkten chinesischen Ökonomie und ihre Potentiale zur Beherrschung der ökologischen Krisen. Die Krim steht für das Ende der alten, die Seidenstraße für den Aufstieg der neuen Weltordnung. Diese wird, weil die Chinesen niemals kolonialen oder imperialen Wahnvorstellungen verfallen waren, eine multipolare sein. Das können wir auch in Afrika besichtigen, in der Wiege der Menschheit emanzipiert man sich gerade, weil man wählen kann. Europa ist noch unentschlossen.

Aus allen diesen Gründen richten sich die Kündigung des INF - Vertrages und der atomare Aufrüstungsschub weniger gegen Russland, sondern vor allem gegen China. Im Gegensatz zu den USA hat sich China zwar verpflichtet, niemals als erste Atomwaffen einzusetzen, aber unverschämter weise offenbar eine Zweitschlagskapazität aufgebaut, die die USA jetzt überwinden wollen.
Das Gleichgewicht des Schreckens ist zurück. Damit es ein Gleichgewicht bleibt, müssen wir wieder auf die Straße.

Deja vú im Hofgarten zu Bonn, wie wär´s?


Am 09. Februar 2019 schrieb ltes Fachbuch zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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es gibt keine zufälle!
mögen die beiden groko-larven dumm genug gewesen sein, sich durch wortmeldung zu entblöden!
die gefahr geht von der institutionalisierung des russland-bashing bis zur kriegsvorbereitung aus!!
hier ein seziertes beispiel, wie staat, bildung und medien das in personalunion des Direktors des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel praktiziert:
https://deutsch.rt.com/meinung/83895-wenn-schon-denn-schon-professor/

wie viele dieser krause`s gibt es noch?
wie sehen möglichkeiten und chancen der "selbstreinigung" von behörden, bildungseinrichtungen, medienunternehmen und/oder berufsverbänden ... aus??
man jagt plagiatore, aber kriegshetzer werden gefördert?
wenn das nicht greift, ist NICHT die AFD das problem - aber der krieg (be)greifbar!!

Antwort von U. Gellermann:

Die AfD gehört insofern zum Thema, als sich diese Partei für die NATO und die deutsche Rüstungsindustrie einsetzt.


Am 09. Februar 2019 schrieb Max L. zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

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@Xaver Philipp Schlesinger:

Der von Ihnen verlinkte Artikel liefert exakt null Beweise für chinesische Spionage bei der AU. Er bezieht sich auf einen Artikel von LeMonde, in dem das beleglos behauptet wird. Deshalb heißt es auch mehrfach :"if...". Der Bezug zu den aktuellen Vorgängen um Huawei fehlt komplett.

Einer der Hauptgründe für die Vorwürfe an Huawei ist folgender: Das schon immer Schwäche Argument, die Chinesen würden nur "Billigschrott" produzieren, verdrängt immer seltener. In meinem Umfeld höre ich noch mitunter nicht nur dieses Vorurteil über China, und Vorurteile halten sich immer besonders lange.

Gerade Besitzer von Huawei-Geräten, aber auch anderer chinesischer Marken, schätzen jedoch längst die Qualität dieser Produkte. Damit lässt sich die unliebsame Konkurrenz also nicht mehr bekämpfen. Also versucht man es jetzt mit der Angstmache. Die funktioniert ja immer. Nur fragen sich natürlich viele, warum das nur für Huawei gelten solle und nicht insbesondere für US-amerikanische Produkte. Es ist daher fraglich, ob diese Strategie aufgehen wird. Weshalb wir mit noch verzweifelten Aktionen rechnen müssen..... Wir haben es hier mit einer hybriden Kriegsführung zu tun wie der Westen sie gerne Russland und China vorwirft, selber aber am besten beherrscht und seit jeher einsetzt.


Am 09. Februar 2019 schrieb Thomas Pelte zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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Ergänzung: Die in Rumänien und Polen
stationierten Anti-Raketen-Raketen-Systeme (ursprünglich seegestütztes
Aegis-System) sind laut US-Waffen-produzenten "sehr flexibel"; d. h. sie
können leicht und schnell von Defensiv-(Raketenabwehr) in Offensiv-waffen (atomar bestückte Marschflug-körper) verwandelt werden.
Daraus resultierende schwere Probleme für die russischen Luftabwehr:

1. Die Aufklärung kann nicht sofort differenzieren ob "defensive"
Patriot-Anti-Raketen oder offensive atomar bestückter Marschflugkörper
aus denWaffencontainern starten.

2. Extrem kurze Vorwarnzeiten; dadurch werden mit hoher Wahrscheinlichkeit alle atomaren Zweitschlagskapazitäten ("tote Hand"/KI-gesteuert) aktiviert. Genau deshalb wirft Russland schon seit Jahren den USA eine Verletzung des INF- Vertrags vor. Es ist also alles noch viel schlimmer: Militärisch-industrieller Rüstungs- komplex/Deep State/US-Kriegspolitik halten Nuklearkriege für führ- und gewinnbar und bringen uns damit der atomaren Hölle ein beträchtliches Stück näher.


Am 08. Februar 2019 schrieb Xaver Philipp Schlesinger zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

ich halte es für unzweifelhaft dass die Behandlung von Huawei min. andere Gründe hat.
Die Sorge vor Spionage halte ich aber für berechtigt.

Das Hauptquartier der afrikanischen Union wurde bereits von der chinesischen Regierung abgehört.
https://thediplomat.com/2018/01/if-china-bugged-the-au-headquarters-what-african-countries-should-be-worried/
https://www.enca.com/africa/au-spying-report-absurd-china
https://www.reuters.com/article/us-china-africanunion/african-union-says-has-no-secret-dossiers-after-china-spying-report-idUSKBN1FS19W

Und nach den Enthüllungen von Edward Snowden erwarte ich von der Presse und Regierungen etwas mehr Vorsicht. nEs reicht einen Fehler einmal zu machen.

Antwort von U. Gellermann:

Zum einen sage ich ausdrücklich, dass ich Spionage im Fall Huawei nicht ausschließen kann. Wesentlich ist aber, dass die TAGESSCHAU Null Beweise für die Behauptung hat. Und würde man vom jeweiligen Regierungshandeln auf bestimmte Produkte oder Dienstleistungen schließen, dann müsste man sehr vorsichtig mit Apple, Facebook und Amazon sein: Alles Firmen, die zumindest im geographischen Umfeld der NSA und des CIA existieren.


Am 07. Februar 2019 schrieb Hans Informat-Ion zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

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>Papp-Nasen< sind nur Karnevaler und Clowns, aber die hier Gemeinten sind Kalte Kriegs-Nasen, die zum Heißen Krieg hetzen!


Am 07. Februar 2019 schrieb Rita Schwendtner zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

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@ Uschi Peter, @Manfred Caesar, @Michael Kohle

Pappnase finde ich einen sehr verächtlicher Ausdruck für die verächtlichen Lohnschreiber. Und sich über seine Gegner lustig machen ist für ich ein Zeichen von Souveränität.


Am 07. Februar 2019 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

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Das Wort "Pappnasen" ist viel zu lustig. Diese Medienschaffenden sind gefährlich, ja unverantwortlich. Sie verbreiten das, was sie anderen vorwerfen: Falschnachrichten. Damit führen sie die Menschen in die Irre und hetzen mit ihren Hasstiraden gegen Russland, Venezuela u.a. wie zuvor schon viele andere nicht angepasste Staaten auf, erzeugen Angst und Hass auf die nächsten potentiellen Opfer ihrer "Demokratisierungspolitik".
Der Kapitalist braucht den Krieg und Menschen, die immer in ängstlicher Spannung gehalten werden. Nach meiner Meinung haben wohl sehr viele Edelfedern diese "Auszeichnung" verdient. Einfach tippen, es trifft immer die richtigen.


Am 07. Februar 2019 schrieb Manfred Caesar zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

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Also Schwerstverbrechern ein Pappnase anzukleben halte ich nicht für richtig.Sie werden dadurch verharmlost.Tatsächlich sind sie außerordentlich gefährlich.


Am 07. Februar 2019 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

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Lieber Uli, melde mich später nicht zur zur Kack-, sondern zur Pappnase. Mascolo hoch, die Tassen.
Hat mir wirklich gut gefallen, Deine Tagesschau und bewahre Dir Deinen eleganten, erotischen Witz, dass macht noch einen Unterschied zu den furztrockenen Allerweltsschwätzern.


Am 07. Februar 2019 schrieb Hans-Heiko Schlottke zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

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Lieber Herr Gellermann,
mit Vergnügen verfolge ich Ihre Rationalgalerie. Ich kann auch der Pappnasen-Idee viel abgewinnen, kann man doch so dem einen oder anderen der professionellen Volksverdummer den Stinkefinger zeigen. Ich wünschte allerdings, man könnte mehr tun: etwa erzwingen, das die fürstlich ausgestatteten Öffentlich-Rechtlichen wirklich ihren Programmauftrag erfüllen; erzwingen, dass die Regierenden nicht gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit sich herausnehmen dürfen, Kriege zu führen, auf dem Völkerrecht herumzutrampeln, andere Staaten zu bevormunden, Spannungen anzuheizen - kurz: die Demokratie, der sie sich verbal verpflichtet haben, zu ruinieren; vorsätzlich, wie ich überzeugt bin, denn so viel Dummheit bzw. Naivität mag ich nicht unterstellen.


Am 07. Februar 2019 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

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Ganz ehrlich? Ich finde das mit der „Pappnase“ für die „Pappnasen“ überhaupt nicht lustig. Es ist nämlich auch überhaupt nicht lustig, was die für diesen angeblichen „Ehrentitel“ Vorgeschlagenen und letztlich auch Erkorenen beigetragen haben. Was diese Herrschaften ohne Unterlass so treiben, ist alles andere als lustig. Schlimmer noch als bei der Mafia, wo deren „Kunden“ wenigstens nach Entrichtung des „Schutzgeldes“ ihre Ruhe haben, werden bei der „Tagesschau“ deren „Kunden“ - übrigens: das sind wir und alle „Lämmer“ draußen im Lande noch dazu - konsequent „ruhig gehalten“. Per kruder Desinformation und schierer Propaganda, aller erster Stoff aus den geheimen und uns doch wohlbekannten Edel-Destillerien. Um dafür zu sorgen „dass die Lämmer schweigen“, diese stattdessen, das ganze Heu oder eher wohl den Mist, den ihre angeblich höchst demokratisch gewählten Reichsstatthalter verzapfen, ohne Murren und Knurren fressen. Letzteres würde doch nur stören, bei der Ausübung der Neuen Weltordnung.

Was von den tollen Meldungen ist denn überhaupt noch wahr und nicht NWO-kontaminiert? Das Wetter? Wer ein wenig nachdenkt über seine Erfahrungen damit, dem kommen gelegentlich seine Zweifel. Die Lottozahlen? Selbst dabei sollten wir uns nicht so sicher sein, seit die Zahlen längst im Hinterstübchen ausgeku(n)gelt werden. Oder gar die Sportergebnisse? Hehe, da werden die privaten Wettgesellschaften aber ihr Wörtchen mitreden wollen und natürlich dürfen.
Zugegeben, derzeit geht es besonders dicke ab. Da gibt es nichts mehr, bei dem das Auge trocken bleibt oder - für unsereins - die Magensäure nur still dahin schwappt. Der Eindruck lässt sich beim geneigten Zuschauer auch nicht verhehlen, dass es wegen der ganzen hinterhältigen Gemeinheiten der üblichen Bösen weltbweit, die vermeldet werden müssen, kaum noch eine Gelegenheit gibt um uns von was „Schönem“ zu berichten, von Kate bspw. oder besser noch deren Nachwuchs. Kein Seelmann-Eggebert mehr, der noch ein paar der schönen Momente anbringen könnte, nada! Früher, da war alles noch besser. Da wurde regelmäßig der ewige Kronanwärter Charles beim Herzen von Koalas down under vorgeführt. Aber heutzutage? Schlau angefangen haben die Blitzeschleuderer es ja auch. Dankenswerterweise haben sie sich vor zwei Jahren nicht für die langweilige Variante entschieden und die GoldmanSucks-Abgesandte auf den von ihrem Göttergatten entehrtenThron gehievt. So konnte jetzt wenigstens eine Zeit lang der „commander in chief“ - definitiv der prädestinierte Frühstücksdirektor - gehörig alternativ durch den Kakau gezogen werden. Wo sowas möglich ist, kann doch die Führernation von Transatlantika wahrlich nicht so schlimm sein, gelle?

Würde empfehlen, die Pappnasen-Krone tunlichst fallen zu lassen. Wird ja sowieso über kurz oder lang nur fade, wo doch immer die gleichen Nasen aus dem gleichen Grunde etwas „aufgepappt“ bekommen müssen. Wie sowas ausgehen bzw. schief laufen kann, konnte vor Jahren bei der Propagandaschau beobachtet werden, mit der Wahl von einem Claus K. oder einer Golineh A. Und, gibt es die noch? Die PS, meine ich. Sowas wollen wir der Galerie bzw. dem Galeristen doch bestimmt nicht zumuten. Man bedanke, soviel Jagdfutter für die, die - u.a. - die PS erlegt haben, gibt es nicht mehr, die haben ja jetzt viel Zeit für neue Projekte.

Noch ein Argument gegen die „Pappnase für Pappnasen“, ein wahrscheinlich viel gewichtigeres. Das Casting für die Pappnasen ist viel zu eng auf die „Tagesschau“ ausgerichtet. ist denn die Tagesschau die einzige Bühne, auf der solche Kandidaten anzutreffen sind? Mitnichten! Und selbst bei der Beschränkung des Einzugsfeldes auf Gniffke’s Propagandatrommel , dem Publikum würde doch die real existierende breite Palette an Pappnasen vorenthalten. Sind doch alles nur Pappnasen dort, oder? Vielleicht sollten wir statt eines Pinocchio einen oder eine wählen dürfen, die sich doch tatsächlich einmal offen mit der Wahrheit und nichts als der Wahrheit vor die aktuelle Kamera wagte. Eine Person, die sich eindeutig der herrschenden Meinung verweigerte, kurz bevor sie auf Nimmerwiedersehen verschwand. Klar, ab und an würde die Wahl ausfallen müssen in Ermangelung geeigneter Bewerber, so viele Mehmets gibt es schließlich nicht.

Und schlußendlich, MUSS DAS SEIN? Einen solchen Typen wie den Mascolo über den grünen Klee zu loben und zu ehren? Etwas Besseres als so in ins Spot(t)-Licht gerückt zu werden, kann ihm doch gar nicht passieren. Da wird Dr. Gniffke doch nicht drumrum kommen, ihn für die restlichen Jahre bis zur Demenz und noch danach als Top-Experte für Terror und Sonstiges aufzubieten. Und dann haben wir den Salat.


Am 07. Februar 2019 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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Noch eine kurze Bemerkung zu SPD-Mützenich und CDU-Kiesewetter. Deren Grundannahme dürfte wohl sein, der Gegner ist blöd, sonst hätten sie sich ihren "Vorschlag" sparen können. Denn die Absicht, die dahinter steckt ist es, das künftige Schlachtfeld in die Grenzen Rußlands zu verlegen. Weil es dem dümmsten deutschen Politiker ja so langsam dämmern muß: Bei der jetzigen Konstellation ist Mitteleuropa das künftige Kriegsgebiet, also muß etwas dagegen getan werden. Auf die Idee zu deeskalieren kommt man natürlich nicht, im Gegenteil. Nun ist bloß Putin nicht so dämlich, das nicht auch zu wissen und in seiner Politik zu berücksichtigen, an den Maßnahmen, die er trifft merkt man es deutlich. Er will seinem Volk einen Krieg innerhalb der Grenzen Rußlands nicht noch einmal zumuten, soweit sich das natürlich überhaupt steuern läßt. In dem Moment kommen nun unsere Oberschlauen und machen einen Vorschlag, der so durchsichtig ist, daß man sich schon schämen muß. Wenn es nicht so traurig wäre, es wäre zum Lachen. So aber wird eines deutlich: Wir werden von Politikern regierte, die den Kontakt zum wahren Leben längst verloren haben. Jeder verantwortungsbewußte deutsche Politiker müßte doch jetzt seine Stimme erheben und laut halt schreien! Halt zu neuem Wettrüsten, zu weiterer Aufrüstung überhaupt und zu jeglichem Säbelrasseln. Statt dessen erhöhen wir die Rüstungsausgaben weiter und faseln von Abschreckung im Osten! Grausam!


Am 07. Februar 2019 schrieb Beate Hermann zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

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Wissen Sie was , ich habe schon mehrere Emals an die Tagesschau geschrieben und gefragt , warum die nichts bringen von dem Unglück in Brasilien , immerhin hat das ein deutscher Konzern abgenommen , aber da kam nie was !


Am 07. Februar 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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jenseits jeglicher persönlicher meinung kann man rational auch einfach mal konstatieren, dass der INF nicht mehr zeitgemäß ist!
wenn ringsum mit maschinengewehren aufgerüstet wird, können sich nicht zwei länder an pfeil und bogen klammern, weil das auf baumrinde festgehalten ist!
zusätzlich sind die "abrüstungs"- oder kontrollverträge schon immer so löchrig gewesen, verstöße beidseitig bekannt und toleriert, sodass dem eh geplanten auslaufen nun die bashing-kompenente (der russe hat schuld) hinzu kommt!
germany kann sich eigentlich nur retten, wenn es die zielscheiben von seinem territorium verbannt.
meine meinung: dies wird nie passieren!!

@frau schier
die welt ist nicht schwarz oder weiß, sondern bunt.
trump's reden vor der nation oder der anti-isis-koalitionen scheinen auch ihnen recht zu geben.
ABER eine friedenstaube ist trump sicher nicht


Am 07. Februar 2019 schrieb Pat Hall zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

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Es werden immer mehr Pappnasen und habe schon wieder eine entdeckt.
Heute im DLF will Norbert Röttgen den Hörern erklären dass die Russen in Syrien das Volk bombardiert und Völkerrechtswidrig im Lande Krieg führt.
Er musste auch noch von Verheugen belehrt werden dass ein INF-Vertrag nur mit Gorbatschow´s Zustimmung zustande gekommen ist.
Wer die Diskussion mit dieser Pappnase nachhören möchte,hier im Link :
https://www.deutschlandfunk.de/zur-diskussion.1756.de.html


Am 07. Februar 2019 schrieb Gerhard Guldner zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

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Überragend qualifiziert: Von Marschall vom Tagesspiegel.
Ich habe mir erlaubt, ihm vorweg den Josef-Joffe-Atlantik-Award zuzuerkennen.
Bin sehr gespannt, ob er sich durch Bolsonaro-Huldigung und persönliche Anerkennung des venezolanischen Hoffnungsträgers für noch dollere Ehrungen qualifizieren kann.
Bin insoweit sehr zuversichtlich.


Am 07. Februar 2019 schrieb R. R. zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

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Von wegen Pappnasen: Die wissen doch ganz genau was sie da tun! Und werden auch noch gut bezahlt dafür!

Manch einer von uns kann sich gar nicht vorstellen, was Andere für eine Handvoll Euro für einen Mist verbreiten!


Am 07. Februar 2019 schrieb Christa Meixner zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

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Hallo Herr Gellermann Einfach super ! Ich bin dafür, dass " Die Macht um acht "einmal im Monat, oder gerne auch öfter, nach der Tagesschau ausgestrahlt wird. Wie sie die ganzen Sauereien rüberbringen, einfach köstlich. An Ihnen ist, bei aller Ernsthaftigkeit, ein echter Kabarettist verlorengegangen. Übrigens:
Die erste Pappnase für Mascolo passt genau!


Am 07. Februar 2019 schrieb Ronald Wolf zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

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Die Propagandamaschinerie der Staatsmedien ist nicht sehr einfallsreich.
Aber scheinbar genügen erwähnte Beiträge um den Tagesschaukonsumenten zu ?informieren?. Im Grunde müsste man nur die Logik bemühen, aber das ist wohl zu viel verlangt. Die alten griechischen Philosophen fragten oft, wem nützt es ?
Leichte Antwort : geldgierigen Konzernen und skrupellosen Politikern. Neuerdings wird über begrenzten Atomkrieg nachgedacht - ja wo sind wir hier hingeraten und wo sind die ?unabhängigen? von uns bezahlten Journalisten ? Die nähren die Mär von der schlecht ausgerüsteten Bundeswehr... das war es dann aber auch schon. Ohne Internet wäre die Medienlandschaft ganz schön öde.


Am 07. Februar 2019 schrieb Johannes M. Becker, Privatdozent Dr., Friedensforscher zum Artikel:

Aufruf der ersten Generalversammlung der Gelben Westen

APPEL DE LA PREMIÈRE ASSEMBLÉE DES ASSEMBLÉES DES GILETS JAUNES

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Johannes M. Becker, Privatdozent Dr., Friedensforscher:
Danke, lieber Uli.
Mensch ist ja so glücklich, einmal etwas Unverfälschtes zu lesen von den Gelben Westen. ...
Von der Südterrasse meines Refugiums in Südgallien leuchtet es unübersehbar: "Liberté, Ègalité, Fraternité".
Jetzt wird es ernst.
Zuerst in Paris, dann in Südgallien, dann - so hoff´ ich - auch in Marburg!


Am 06. Februar 2019 schrieb Katja Werner zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

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Lieber Herr Gellermann, Sie sind einfach nur gut! Danke.


Am 06. Februar 2019 schrieb Max L. zum Artikel:

Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

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Da kam der "Faktenfinder" von Silvia Stöber wohl einen Tag zu spät:

"Donald Trump
Eine Marionette Putins?"

http://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/us-aussenpolitik-russland-101.html

Lesen und staunen. Frau Stöber schreibt zwar einmal kurz: "Insofern ist das Bild von Trump als willenloser Marionette Putins nicht haltbar." Sie bezieht das aber ausschließlich auf die Tatsache, dass Trump bezüglich Nord Stream 2 amerikanische Interessen (na ja...) über die russischen stelle und auch die Deutschen darüber nicht begeistert seien. Ansonsten merkt man deutlich, dass sie den Schwachsinn tatsächlich selber glaubt. Irre Verschwörungstheorien im "Faktenfinder", proudly presentes by your Tagesschau, sponsored by the "Beitrags"-Zahler - genau richtig zur närrischen Zeit!


Am 05. Februar 2019 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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Ziel und Strategie der US- Imperialmacht sind Chaos und Destabilisierung, nicht direkte Übernahme der angegriffenen Länder, was sie nicht leisten könnten. Diese Taktik haben sie von den Briten gelernt, deren Imperium nie wirklich besiegt wurde sondern sozusagen mit dem der USA verschmolz. Zusammen bilden sie das westliche Imperium, welches so betrachtet nicht ganz mit den USA als solchen identisch ist. Nicht immer entsprechen seine Interessen genau denen der USA als Nation, sondern eher denen des weiter im Aufbau befindlichen Weltimperiums. Aus dieser Diskrepanz u.a. bezog Trump seinen Zuspruch bei der Bevölkerung mit "America First", was statt der imperialen die rein nationalen Interessen hervorheben sollte. Hier wurde das meist anders verstanden.

Hat Trump vielleicht auch wirklich anfänglich so gemeint, wie schon andere Präsidenten vor ihm, das können wir kaum wissen, weil sich nat. schwer gegen den Willen der Neocon-Imperialisten von New American Century regieren lässt.

Mich nervt oft, wie Leite um mich herum auf so rein persönlicher Gefühlsebene über Trump urteilen, weil ganz klar zu erkennen ist, dass diese Reaktion von den transatlantischen Medien provoziert wird.
Warum sollten die transatlantischen Global-Imperialisten aber Trump bashen, wenn ihre Ziele identisch wären?
Es sei denn, es wäre ein bewusster Trick der Thinktanks eine scheinbar rein national orientierte Fake-alternative zu bieten, die sich, wenn genug Anhänger gefunden sind dem imperialen Projekt anschließt.
Dies könnte dann ebenso auch für die AfD gelten, mit der die Medien ja ähnlich umgehen wie mit Trump. Also doch alles Imperialisten statt nationalistische Rückzügler...
Oder es gibt zumindest in den USA tatsächlich zwei verschiedene Machtgruppen, von denen die eine den Rückzug aus Syrien und Afghanistan tatsächlich gewollt hat.

Antwort von U. Gellermann:

Halten wir nüchtern fest: Trump war und ist als Vertreter der US-Rüstungs-Industrie unterwegs, wenn er von anderen NATO-Mitgliedern die Erhöhung ihres NATO-Beitrages einfordert.

Und wenn die AfD programmatisch behauptet „Die Mitgliedschaft in der Nato entspricht den außen- und sicherheitspolitischen Interessen Deutschlands.“ und forfährt "Die AfD sieht im Bestreben, Verpflichtungen gegenüber den Nato-Bündnispartnern berechenbar zu erfüllen, eine wichtige Aufgabe deutscher Außen- und Sicherheitspolitik“, dann ist sie nichts anders als der verlängerte Arm des jeweiligen US-Präsidenten.

Und, um wenigstens in der Anmerkung den Zusammenhag zum Artikel herzustellen: Trump kündigt den INF-Vertrag und läutet eine neue Runde des Wettens ein.

Alles andere ist Gefühl, Gerücht, Geschwätz oder Wunschdenken.


Am 05. Februar 2019 schrieb Hans Informat-Ion zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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Gegen a l l e Waffen-Konstrukteure, -Hersteller, -Besitzer und -Anwender helfen keine Irren-Ärzte/sog.Psychiater (Psyche= Leben, Iater = Heiler), denn diese Irren kennen gar kein gesundes Leben, die kennen nur "Kriegen"-Wollen ? und das ist letztlich tödlich!


Am 05. Februar 2019 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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Sie“ behaupten zwar immer wieder, „sie“ seien die Guten, die einzig Guten, die einzige Hoffnung, für die Rettung der Freiheit, der Menschheit, der Welt. Zieht „man“ sich jedoch nur die Ergebnisse ihrer missionarischen Bemühungen der letzten siebzig Jahre rein, wird „man“ sehr nachdenklich. Besser wohl, „man“ bliebe entsetzt zurück, müsste „man“ zumindest, wenn noch halbwegs etwas Grips vorhanden sein sollte oder wäre. „Man“, das sind wir alle, die im gesamten Transatlantika - West- wie Ost - darauf harren, dass - mit welchen Mitteln auch immer - diejenigen, die noch nicht zum einzig zulässigen Reich „gestoßen“ werden konnten, sich endlich im Imperium einzufinden haben, ersatzweise zu nichts - schon gar nicht zu was anderem - mehr zu gebrauchen sind.

Selbst ein Darwin würde wohl heutzutage verzweifeln, würde er sich der letzten „Entwicklungen“ des homo neoliberaliensis transatlanticus annehmen. Müßte er doch konstatieren, daß seine Phylogenese - die Artentwicklung vom Einzeller über den Urfisch bis hin zum Affen und damit zum Menschen - zwischenzeitlich auch retrograde Formen anzunehmen fähig und in der Lage ist. Zumindest in der Theorie, Abertausende von klugen Köpfen in den think-tanks der „Freien Welt“ werden sich doch diese tollen Ansätze nicht durch die Lappen gehen lassen. Da gäbe es - nein - da gibt es viele kluge Ansätze, von denen wir bei der weiteren Aufzucht des Menschen zum Nutzvieh lernen könnten. Ist die wundervolle „Symbiose“ von Blattlaus und Ameise nicht eine besonders mustergültige Vorlage?

Verblüffend, was darüber zu lesen ist, ausgerechnet in einer virtuellen „Medienwerkstatt“. Für neoliberale Denkansätze geradezu genial: Blattläuse sammeln süßen Mehltau, Ameisen melken sie. Und dann - jemals eine bessere Argumentation pro NATO gelesen? - „im Gegenzug werden sie von den Ameisen vor Fressfeinden verteidigt“ und somit geschützt.
So hat jeder seinen Nutzen, heißt es dann an der Fundstelle noch, toll. Sind wir also alle Blattläuse? Nicht ganz, eine echte Blattlaus sammelt pro Tag soviel melkfähigen Honig wie ihr Körpergewicht hergibt. Soweit sind wir noch nicht, aber man arbeitet daran. Und irgendwann wird es auch soweit sein und nicht nur mit dem Leistungsniveau. Irgendwann wird es auch keine freischaffenden Blattläuse auf eigene Rechnung, keine Nichtzumelkenden mehr geben im Erdenrund. Das ist schließlich das Ziel der ganzen Anstrengungen im Ameisenhaus. Dort weiß man aber auch, die Honigbunker sind schließlich heute schon voll, außerdem gibt es längst die Laus ersetzende Honigsammelmaschine, die ohne jegliches Zutun von Blattläusen für reichlich Output und damit Input sorgen. Satter fressen als alle Ameisen schon sind, geht das überhaupt?

Die strikt zu befolgenden „Hundert-Jahres-Pläne“ im Ameisenstaat braucht es dennoch weiterhin. Denn die ganzen „Melk-Experten“ auf den Etagen unterhalb des Penthauses, in dem die dispositiv Tätigen ihrer harten Arbeit nachgehen, müssen zur Sicherheit erst einmal weiter existieren, dem Einsatz zugeführt werden, es könnte ja ... und solange nicht alle Blattläuse von Welt dem einzigen, dem exzeptionellen Ameisenreich zuarbeiten und „abliefern“ sowieso.

Wie nur konnte es soweit kommen? Und das Schlimmste soll uns - den Blattläusen - ja noch bevorstehen, mutmaßen jedenfalls die den Ameisen zuarbeitenden oberen Chargen. Blattläuse ohne Zweifel auch sie, die ganzen dem obersten Blattlausverband - der Ameisenbrücke - zuneigenden Erwählten aus den vielfältigen Laus-Vertretungen oder den von den Blattläusen finanzierten Organisationen. Kann es denn wirklich sein, dass ausschließlich wg. des Arguments „Schutz für Honig“ die ganzen Elite-Läuse zum Büttel der Ameisen wurden? Wo doch längst auch der „Schutz“ zurück delegiert ist, an eigens erstellte Laus-Sondereinheiten, Ameisen nur noch beratend für diese tätig sind? Zum Schutz auch noch vor allerlei Krabbelgetier wie Blattläusen, das allein von der Ameise für die Ameise als gar erschröckliche Bedrohung erkoren und als Klabautermann aufgeboten wurde und wird? Und als ob der ganze gelieferte Honig nicht schon genug wäre, sollen die Blattläuse jetzt auch noch die erforderlichen Kampfmittel gegen die eigenen Artgenossen von den Ameisen beziehen oder zumindest entsprechende Beträge in adäquater Höhe abdrücken. Auch noch zu Sondereinsätzen ausrückt, um die Honigbeschaffung auch anderweitig zu sichern? Hält man das alles überhaupt noch im Kopfe aus?

Nein, natürlich nicht. Aber das hätte ja auch unserer Laus-Elite aufgehen müssen und hat es doch offensichtlich nicht. Das muß ja wohl einen Grund haben. Hat es vermutlich auch. Die Ameisen sind schließlich schlau, oder haben zumindest welche im Zugriff, die schlau zu sein meinen. Genau, die think-tanks! Kurz nachdem diese nämlich die Chose mit der Ameisen-Blattlaus-Symbiose aus der Theorie in die Praxis umgesetzt hatten ist ihnen auch das alte chinesische Sprichwort untergekommen, dem „Bevor du zum Fischen gehst, knüpfe ein Netz“. Das Rad, das Netzwerk war erfunden. Jetzt ging es nur noch darum, wie ein solches nachhaltig und ganzheitlich geschaffen werden kann. Nur mit gutem Zuspruch wäre ein solches nicht aufrechtzuerhalten. Mit genügend Bakschisch, vielleicht, würde aber viel zu teuer werden in the long run. Nein, das hatte gefälligst anders zu laufen. Da musste mal wieder der Bio-Experte ran. Und er lieferte ein zweites Mal, eine weitere Stufe in der Evolution zurück. Da gäbe es die Amöbe, gab die projektführende Ameise von sich. Zuerst hätte das Team die real existierende Gattung „chaos“ präferiert, sich dann aber doch auf die species „naegleria fowleri“ fokussiert, ob ihrer umwerfenden Funktionalität - weniger Geneigte nennen es Heimtücke - nämlich für den angestrebten Zweck: gezielt das Hirn anderer Lebewesen anzufressen um eine Verhaltensänderung in die richtige Richtung auszulösen. Auch wenn das sinnstiftende Wirken dieser Amöbe längst auch in allerlei Medien bestätigt sei, so dürfte dennoch ob der Obskurität wegen gewährleistet sein, dass der gezielte effektive Einsatz bei ausgewählten Blattläusen - Testfeld Ameisenbrücke als Vorschlag - bis auf Weiteres gut als Verschwörungstheorie verkauft werden könne. Der Projektleiter beendete damit seinen Powerpoint-Vortrag. Das Ameisen-Auditorium klatschte, einer trumpelte sogar mit den Füssen.


Am 05. Februar 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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@ Uli
Was aber fehlgeschlagen ist, ist der 'regime change' in Afghanistan, Irak, Syrien und auch Libyen.

Die Konzeption der 'demokratischen (sprich westlichen) Neuordnung des Nahen Ostens'.


Am 05. Februar 2019 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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Danke auch an Andreas Schell.
Ihrem Text muss ich absolut nichts hinzufügen.


Am 05. Februar 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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"irre schutzlogik", "minimum an verstand", "maximum an wirrnis"

herr gellermann:
diese fatalistische feststellung gilt ja nicht nur den verursachern dieser entwicklungen, sondern auch den konsumenten dieser medien und nutznießern wie abhängigen dieser neo"liberalen" zeit. vielleicht ist mein haus ja abbezahlt, bis es blitzt?


Am 05. Februar 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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Guter Artikel. Uli versteht was von Krieg und Frieden. Aber das hier ist falsch:

"faktisch haben sich die USA mit den Kriegen im Irak und in Libyen zum Herrscher des arabischen Raums gemacht."

Nein, sie sind damit gescheitert. Im Irak hat der Iran heute mehr zu sagen als die USA. - Aus Amerikas Invasion des Irak ist das Gegenteil herausgekommen als was sie vorhatten.

Antwort von U. Gellermann:

Der Irak war vor der US-Invasion ein ziemlich gut funktionierendes Land, dass im Nahen Osten eine eigene kräftige Stimme besaß. Nach 500.000 Toten im Ergebnis der US-Invasion ist der Irak zerstört und immer noch vom Bürgerkrieg zerrissen. Jetzt wissen die Länder in diesem Raum was ihnen blüht wenn sie nicht das tun, was die USA wollen. So geht Herrschen.


Am 04. Februar 2019 schrieb Detlef Edelmann zum Artikel:

Hitlers Wiedergänger

Auf dem SÜDDEUTSCHEN Strich

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Silke Bigalke ist ein bedauernswertes oft auch stolzes Wesen unserer freien Presse die nicht nur die Redakteure zu blinden und charakterlosen Menschen macht.

Antwort von U. Gellermann:

Wurde Frau Bigalke zu diesem Artikel gezwungen?


Am 04. Februar 2019 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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Lieber Joe Bildstein,
Du hast im Prinzip recht, aber zuierst wird wohl Venezuela der Segnungen der westlichen Kultur teilhaftig werden. Ob die USA und Co, sich an Russland herantrauen werden? Auch Nordkorea ist im Fokus, aber die haben die Atombombe und der Ami ist von Natur aus feige. Er traut sich nur, Zivilisten aus großer Höhe zu bombardieren, möglichst nachts. Und nur wehr- und schutzlose Dörfer dem Erdboden gleich zu machen. Seine Soldaten fragen sich jedesmal beklommen, was die Überfallenen wohl gegen die guten Befreier haben. Die wollen doch nur ihr Bestes : Öl,Öl,Öl!


Am 04. Februar 2019 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Aufruf der ersten Generalversammlung der Gelben Westen

APPEL DE LA PREMIÈRE ASSEMBLÉE DES ASSEMBLÉES DES GILETS JAUNES

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So eine Solidarität wäre in Deutschland / BRD nicht möglich, denn DIE Deutschen gibt es nicht . Es gibt nur Bayern, Schwaben, Sachsen, Berliner usw., die sich untereinander nicht grün sind. Viel Erfolg den Gelbwesten!



Am 04. Februar 2019 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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Wenn man schon sagt, dass der "Teufel im Detail steckt" so ist das alt. Er steckt in der Verwirrung. Im Verwirrung machen, vom Kopf auf die Füße stellen, oder an die Seite, oder ganz durcheinander.

"Russland hat den Vertrag verletzt." Damit erfindet man einen Sündenbock und Sündenböcke sind dafür da, dass man getrost auf sie herumschlagen darf, verbal bis jetzt. Diese Sündenbockerfindung erhöht denjenigen, der sie ausspricht, automatisch zum guten Menschen, guten Staatsmann oder Staatfrau.

Es ist so wie in der Grundschule, oder wie bei Nachbarn. "Wenn es dem Nachbarn nicht gefällt, kann auch der Beste nicht in Frieden leben."

Bei allem Tohuwabohu: Der Westen ist so neidisch auf das schöne, große mit Erdöl gesegnetem Land, soviel Wald und Wäldern, dass er es sich gerne "unter den Nagel reißen würde." Doch wie? Genauso wie Gellermann es schildert und Trampel und Merkel und Maas es machen. Das Gute dabei. Sobald man das Spiel durchschaut hat, und Putin hat es durchschaut, nimmt zwar die Angst, die Bedrohung ab, doch das unwürdige, ehrlose Geplänkel der Aggressoren bleibt. Es ist ihr Spiel, ihre Krankheit des Irreseins. Die deutsche Bevölkerung macht da nicht mit. Sie hat kein Interesse an Kriegen und die Bundeswehr leidet an Soldatenmangel. Darüber können wir uns freuen.


Am 04. Februar 2019 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Eene-Meene-Quitt: Antisemit

Wie man sozialen Widerstand diskriminiert

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Lieber Uli Gellermann,

manchmal ist lautes Lachen besser als lautes Schimpfen. Herzlich gelacht habe ich auf Ihre Antwort zu Marco Beyers Kommentar: "Sie schreiben im Oberschwestern-Plural" wunderbar. Diese Formulierung werde ich mir merken und darüber kann ich jetzt noch lachen. Dankeschön.


Am 04. Februar 2019 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Macht da eine Klasse selbst Politik?

Keine Idee, die die Massen ergreift kommt als Papierschwalbe von oben

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NEUE KLASSENPOLITIK?

Herrn Riexingers Orientierung geht fehl:
Wissenschaftlich, auch empirisch blamabel.
Wir brauchen kein klebriges Anpassungsgel!
Hilfreich das Buch? Eher inoperabel.

Empfehlung:
Die Bücher von Prof. Dr. jur. habil. Ingo Wagner, Universität Leipzig


Am 04. Februar 2019 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Macht da eine Klasse selbst Politik?

Keine Idee, die die Massen ergreift kommt als Papierschwalbe von oben

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Guten Tag, Dieter Dehm, mit Interesse habe ich die Rezension gelesen, doch ich "schenke" mir, mich näher mit dem Buch befassen zu wollen.
Immer sind es die Produktionsverhältnisse, die den Entwicklungsstand einer Gesellschaft bestimmen. Der Begriff der Arbeit, wie auch der Begriff der Pflege muß in den gesamtgesellschaftlichen Kontext gestellt werden. Wenn ein "Linker" sich nicht klar positioniert, braucht es kein weiteres Buch. Wagenknechts Schinken: Reichtum ohne Gier, mit dem dicken, fetten zigarrenrauchenden Ehrhardt, dem Fettsack der "sozialen Marktwirtschaft," gegen die "revolutionäre Theorie" auszutauschen hatte Wagenknecht kein Problem, nehme ich an.
Sie werden mir nachsehen, dass das "Kommunistische Manifest," Manifest der kommunistischen Partei im Original heißt.
Klara Zetkin hat eine gesonderte Arbeiterinnenfrage nicht akzeptiert, es gibt nach Zetkins Ansicht weder eine Frauen, noch eine Arbeiterinnenfrage, es gibt die Arbeiter Frage.
Lenin und Feminismus ? Den Begriff hat es zu Lenins Zeiten überhaupt nicht gegeben und wie passt das denn bitte zusammen ?
Revolutionäre sind immer glühende Patrioten und Internationalisten, aus meiner Sicht.
Im achzehnten Brumaire des Louis Bonaparte steht aber auch:
"Die Menschen machen ihre eigene Geschichte, aber sie machen sie nicht aus freien Stücken, nicht unter selbsthewählten , sondern unter umittelbar vorgefundenen , gelieferten und vorgefundenen , gegebenen und überlieferten Umständen.
Die Tradition aller toten Geschlechter lastet wie ein Alb auf dem Gehirne der Lebenden........"
(Karl Marx)
Einige Gedanken und Anmerkungen; nicht mehr, aber auch nicht weniger zur PdL werde ich mich nicht weiter äußern.


Am 04. Februar 2019 schrieb Mario Costo zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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ABM, SALT 1 und 2, INF -Verträge seinerzeit geschlossen zwischen zwei Systemen ohne wesentliche Konkurrenten. Aber die Welt bewegt sich weiter.
Heute haben wir letztendlich zwei Staaten als Vertragspartner, welche durch die jeweiligen Oligarchen regiert werden. Hinzu kommen Wettbewerber, welche ebenfalls in der Lage sind, hochwertige Waffensysteme zu produzieren. Ich meine das Scheitern oder besser gesagt, das Auslaufen der Verträge kommt Russland als auch den USA gelegen.
Steigt dadurch die Gefahr eines atomaren Krieges? Ich persönlich denke eher nicht. Auf der einen Seite ist Gazprom, welches mir gerne sein Erdgas verkaufen möchte und auf der anderen Seite ist Apple, welches mir sein I-Phone verkaufen möchte. Und von wem könnte Google die Daten sammeln, wenn alle im atomaren Krieg ihr Leben verlieren?
Der Kampf letztendlich gleicher Systeme geht um die Rohstoff- aber auch um die Absatzmärkte. Während der eine neue Waffensysteme entwickelt, versucht der andere diese mit Software unter seine Kontrolle zu bekommen. Derweil erfrieren die sozial Schwächsten im russischen Winter ebenso wie im Nordamerikanischen, ohne dass es einen Oligarchen auch nur die Bohne stört.
Und die Politiker? Wer die Parteien am besten sponsort, erhält deren Zustimmung. Wie sonst erklärt sich, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag nicht unterzeichnet hat? Und wer z.B. bei Liebherr nur an Baumaschinen und Kühlschränke denkt, kennt Liebherr-Aerospace nicht. Die bauen das Fahrwerk des Eurofighter, den wir u.a. an die Saudis verkaufen. Liebherr Maschinen sehen wir aber auch in den Minen von Russland und den USA und Familie Liebherr wohnt in der Schweiz. Die wäre bei einem Atomkrieg in Europa ebenfalls betroffen.

Der Kampf um Abrüstung ist nach wie vor wichtig aber der Kapitalismus zerstört die Erde und die darauf lebenden Menschen durch grenzenlose Ausbeutung und nicht durch einen Atomkrieg. Dessen Rendite wäre langfristig viel zu niedrig.

Antwort von U. Gellermann:

Die Rüstungs-Industrie wird auf die Profite von Apple keine Rücksicht nehmen (wenn der Laden nicht längs IT-Koordinaten für die Todes-Maschinen liefert. „Vernunft“ hat die Profiteure noch nie von Kriegen aller Art abgehalten.


Am 04. Februar 2019 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Macht da eine Klasse selbst Politik?

Keine Idee, die die Massen ergreift kommt als Papierschwalbe von oben

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„Für ihn (Riexinger) bleibt dies ein Webfehler in Arbeiterköpfen, die soziale Frage mit Höcke nicht mehr zwischen unten und oben, sondern zwischen innen und außen zu sehn.“

Im Jahre 1965 schrieb der französchische Marxist Louis Althusser einen einflussreichen Artikel zum Thema Marxismus und Humanismus. In diesem Artikel untersuchte er den Begriff der Ideologie und kam zu dem folgenschweren Schluss, dass der Historische Materialismus in seiner utopistischen Verblendung (Engels) bis dahin nicht in der Lage war, anzuerkennen, dass auch eine kommunistische Gesellschaft nicht ohne Ideologie auskommen kann. Denn laut Althusser leben alle Klassen ihr Verhältniss zu den sie real bestimmenden Verhältnissen durch die ihnen wiederum angemessene Ideologie.

Die Ideologie, wiederum ist Ausdruck einer historischen Formation, die man zwar als Kultur bezeichnen kann, die man aber noch besser mit dem Begriff der Sprache umreisst. Und hier kommt ins Spiel was Riexinger und Co. immer noch nicht kapiert haben: Der Mensch lebt eben nicht vom Brot allein. Menschen brauchen auch die nur ihnen gehörenden Bezugsweisen zu den sie bestimmenden Verältnissen. Sie brauchen ihre eigene Sprache und sie werden eben unter Umständen aggressiv, wenn sie das berechtigte oder auch unberechtigte Gefühl haben, dass genau diese ihnen genommen wird ? besonders wenn es sich aus ihrer Sicht um den letzten noch verbliebenen Besitz handelt.

Jede politische Agenda, die nur das oben und unten kennt, und die jene Unterscheidung zwischen innen und außen als ideologischen Webfehler abtut, ist heute zum Scheitern verurteilt. Es ist hingegen oberstes Gebot, die Vermittlung zwischen oben und unten UND der von innen und aussen auf eine Weise herzustellen, die nicht den NATO-Globalisten von der Wall-Street dient, sondern ALLEN von genau diesen Agenten ausgebeuteten Menschen. Ein erster Schritt wäre die Anerkennung des Problems. Wer den medientechnisch mitunter äusserst professionell (siehe Identitäre Bewegung) und vordergründig faktisch (wo bleiben die Gegenfakten?) untermauerten Parolen vom ‚Volkstod,‘ der ‚Islamisierung‘ und des ‚grossen Austausches' nur ein undifferenziert-unterinformiert und daher meist aggressives 'Refugees Welcome' entgegenzusetzen hat, ist für weite Teile der Bevölkerung politisch irrelevant.


Am 04. Februar 2019 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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ABZÄHLREIM 2019

Wirre, Wirre, Wirre?
Nichts läuft in die Irre!
Alles läuft nach Musterplan:
Die Wallstreet dreht den Dollarhahn
Im Sinne der Konzerne
Bis hin zum Krieg der Sterne.
USA - ASU -
Raus bist du!


Am 04. Februar 2019 schrieb Diether Dehm zum Artikel:

Macht da eine Klasse selbst Politik?

Keine Idee, die die Massen ergreift kommt als Papierschwalbe von oben

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Lektüre Riexinger lohnt sich überwiegend, wenn die Erwartungen überwiegend empirisch sind. Philosophisch strategisch müssen eigene Gedanken hinzukommen.

Ich gedenke sogar noch über den Tod hinaus in der Linkspartei zu wirken


Am 04. Februar 2019 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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ABM-Vertrag (ABM = Anti Ballistic -Missiles): wurde am 26 Mai 1972 in Moskau zusammen mit dem SALT-1-Abkommen von der UDSSR und den USA unterzeichnet.
"Jede Seite verpflichtet sich, keine Raketenabwehrsysteme oder deren Bestandteile auf See, in der Luft, im Kosmos oder bewegliche Ziele zu Lande zu schaffen, zu erproben und zu unerhalten," heißt es un Artikel V, und Artikel IX bestimmt, daß keine Seite Raketenabwehrsysteme "außerhalb ihres nationalen Territoriums" stationieren darf.

In der Gemeinsamen sowjetisch-amerikanischen Gipfelerklärung vom Dezember 1987 wurde Einverständnis erzielt, daß die Sowjetunion und die USA eine beide Seiten verpflichtende Erklärung ausarbeiten, den ABM Vertrag in der von 1972 unterzeichneten Form bei Forschungen, Entwicklungen und nötigenfalls Erprobungen, die laut Vertrag gestattet sind, einzuhalten und aus dem Vertrag im laufe einer vereinbarten Zeit nicht auszutreten.
Alles kann nicht aufgeschrieben werden, dass würde den Rahmen sprengen.
Sicherlich geht so ganz wichtiges verloren, aber der Inhalt bleibt klar ersichtlich.

Präsident Putin erinnert daran, daß der Vertrag 1987 unterschrieben wurde und die Liquidierung der mittleren und kürzeren Reichweite - von 500 bis zu 5.000 km vorsah.
"Es wurden bodengestützte Raketen liquidiert. Andere hatten die Sowjetunion nicht. Bei den USA waren es auch seegestützte und luftgestützte Raketen. Die hatten wir nicht. Deshalb war das vom Gesichtspunkt der UDSSR aus, eine einseitige Abrüstung
Warum ist die Führung der Sowjetunion auf diese einseitige Abrüstung eingegangen, weiß der Himmel." Dabei betonte er, daß im Falle des Ausstiegs der USA aus dem INF Vertrag Rußland die Systeme der luft- und seegestützten Raketen modernisieren kann , sie auf landgestützte umstellen kann.
"Wir werden sehen, was geschehen wird. Man versucht alles, um uns zu erschrecken, also müssen wir auch in ensprechender Weise antworten" - hat Putin gesagt.
Er hat ergänzt: "Wie sie verstehen, wenn es bei uns luft- und seegestützte Raketen gibt, so ist es keine Schwierigkeit, solche Systeme konstruktiv umzustellen, und sie entsprechend auf die Erde zu stellen, wenn es sein muß."
Putin hat bemerkt, Raketenwaffen mittlerer Reichweite "Kinshal" ("Dolch"), die in Rußland gebaut werden den INF Vertrag nicht verletzen. "Das ist einzigartig. Der Dolch fliegt 2.000 km, ist eine Überschallwaffe mit mehr als 10 Mach, die es in der Welt sonst nirgends gibt. Ja, wir haben sie, aber das ist kein Vetragsbruch zur Liquidierung der Raketen mittleren ud kürzerer Reichweite. Wo ist der Verstoß ? Es ist das System,dass an Bord eines Flugzeuges angebracht ist, und nicht auf dem Territorium." Zu den USA schreibe ich jetzt nichts, denn da gibt es genügend Verstöße gegen den INF Vertrag.
Eine persönliche Anmerkung: Rußland muss und soll alles tun, um Land und Leute zu schützen und ich danke meinem Freund Flori, der sich die Mühe der Übersetzung vom Russischen ins Deutsche gemacht hat.
Folgendes lese ich am Morgen in einem Buch, von W. Schlamm, Zürich 1959, "Die Grenzen des Wunders," Seite 185:
"Denn die ungeheuerliche Essenz des Konfliktes zwischen dem Kommunismus und dem Westen - so ungeheuerlich, daß niemand diese Tatsache zu erwähnen wagt - ist es, daß der Kommunismus am Frieden gedeiht, Frieden will, im Frieden triumphiert........Aber der Westen, wenn er am Leben will, muß glaubhaft entschlossen sein, Krieg zu führen. Denn auf Krieg bloß vorbereitet sein ist nicht genug."
Auf der Welle reiten sie immer noch, die kriegsgeilen Verbrecher und Mörder, insbesondere die USA will ich klar benennen und Deutschland wackelt mit und hinterher. Welches Stück vom Kuchen, die Amis den deutschen Politik Versagern versprochen haben, bleibt unklar, doch am Ende gibt es nix, dass weiß man doch: Heiße Luft in Tüten und ein weiteres hineinziehen in die Kriege dieser Welt. Pfui Teufel und schmoren, auf immer in der Hölle, bei Adenauer, bis zum Sankt Nimmerleinstag.


Am 04. Februar 2019 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Macht da eine Klasse selbst Politik?

Keine Idee, die die Massen ergreift kommt als Papierschwalbe von oben

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Fragen an Dr. Diether Dehm:
1. Lohnt es sich wirklich, das Buch von Riexinger zu lesen?
2. Wie lange werden Sie es noch bei den Linken aushalten?
3. Kennen Sie Prof. Ingo Wagner, Leipzig?




Am 04. Februar 2019 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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Besonders an Jana Keller: Ohne den vom Galeristen so trefflich praktizierten Zynismus kann man sich journalistisch bzw. medial mit der derzeitigen Politik des Westens wohl nicht mehr wirksam auseinandersetzen! Denn man kann sich oft, herausragendes Beispiel Fall Skripal, des Eindrucks nicht erwehren, daß die Akteure nicht mehr bei Sinnen sind.


Am 04. Februar 2019 schrieb joe bildstein zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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Tut einfach weh!

Russland u der Iran sind dran, daran besteht kein Zweifel, ist nur eine Frage der Zeit. Wir koennen die Bundeswehrmacht schicken oder GoldmanSucks, Letzteres ist einfacher und im TV gibt es weniger Blut.

Der weisse Mann will das diese Meschen endlich "befreit" werden., so wie in Libyen, Yemen, Irak, Afghanistan.....dafuer ist jedes, absolute jedes Mittel recht. Neue Maerkte muessen einfach her.

Es tut meinem Resthirn weh wenn ich den kleinen Heikooooooo reden hoere oder den Rolf aus Muetzenich.

70 Millionen Tote aus zwei Kriegen, 70.000.000 und wir haben nichts gelernt,.

Tut einfach weh!


Am 04. Februar 2019 schrieb R. R. zum Artikel:

Iran überfällt Europa

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Die Lüge von der Bedrohung aus dem Osten ist über 100 Jahre alt. Daran können wir sehen wie politisch rückständig Deutschland ist!


Am 04. Februar 2019 schrieb Ron van Bargen zum Artikel:

Iran überfällt Europa

USA schützen Russland mit Raketen

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Zynismus ist Selbstschutz!


Am 04. Februar 2019 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Iran überfällt Europa

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So lange der deutsche Bundestag randvoll ist mit korrupten und gehirngewaschenen NATO-Marionetten aller (!) Parteien, hat eine öffentliche Diskussion über Rüstung, die schon heute riesigen, rasch noch weiter steigenden Rüstungsausgaben, oder gar den fragwürdige Nutzen dieses US-getriebenen Profitbeschaffungsprogramms keinen Sinn. Die Presse hat den Diskurs zudem komplett versaut: die Russen sind nun einmal böse und bedrohen uns. Punkt. ARD, ZDF, Spiegel, Stern, SZ, FAZ, BILD, wirklich alle Mainstream-Propagandatröten, die Atlantikbrücke und ihre Organisatoren, das macht zusammen knapp 1000 Personen der Upper Class, sind sich da doch einig. Einig darüber, was ihre Leibeigenen und die Dumpfbevölkerung zu denken haben, wenn denen überhaupt Zeit für's Denken bleibt.

Ja dann: auf in den Atomkrieg in Europa! Das ist doch auch das Einzige, was man gegen den bösen Feind tun kann. in den nächsten Jahren geht's dann mal wegen einer Kleinigkeit vom Typ "Skripal" oder "Straße von Kertsch" oder wegen eines bloßen menschlichen oder gar EDV-gestützten Versehens bei einer der vielen, stets frustrierten und besoffenen Verteidigungsarmeen los. Hätten Sie nur Holzprügel, würde es nicht einmal bemerkt. Aber so löscht es halt dann mal eine Mehrheit der Europäischen Bevölkerung aus.

All das passiert komplett ohne erkennbaren Grund, denn weder in Russland, noch im Iran, noch in Nord-Korea denkt irgend jemand auch nur eine Sekunde darüber nach, das rohstoffarme Westeuropa und seine verwöhnten Völker zu überfallen. Es gibt keinen Grund.


Am 04. Februar 2019 schrieb Jana Keller zum Artikel:

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Der Artikel ist zwar elegant aber zugleich sehr zynisch geschrieben. Spott kann gut sein, Zynismus ist menschenverachtend!

Antwort von U. Gellermann:

Menschenverachtend ist eine Politik, die mit alten Feindbildern neue Lüge produziert.


Am 03. Februar 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Eene-Meene-Quitt: Antisemit

Wie man sozialen Widerstand diskriminiert

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@Christa Meixner, Ulrike Spurgat:
- "unverschämt, unverschämt"

Es reicht doch, was Uli selber zu Marco Beyer geschrieben hat. Er hat nicht einfach nur empört, beleidigt reagiert.

Ich finde auch nicht, dass Beyers Kommentar die Grenzen von Fairness und gutem Geschmack überschritten hat. Da haben Ulis Artikel aber oft einen ganz anderen Ton.

Antwort von U. Gellermann:

Natürlich leben Dialoge auch von Meinungen. Aber ein Argument, ein Faktum würde dem Gespräch helfen. Auch dem Streit. So ist die Langeweile auf dem Weg zur Leere programmiert.


Am 03. Februar 2019 schrieb Christa Meixner zum Artikel:

Eene-Meene-Quitt: Antisemit

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Frau Spurgat hat vollkommen Recht. M.Beyer ist einfach nur unverschämt. Will dem Galeristen vorschreiben, worüber dieser schreiben darf. Klar gibt es in Deutschland genug Sauereien, über die man sich unentwegt aufregen kann. Wenn aber in anderen Ländern, und wenn das z.B. in Uranda-Burundi ist, Menschenrechtsverletzungen passieren, darf U. Gellermann dann nicht darüber berichten, weil es uns ja nichts angeht ? Machen Sie doch einfach selbst eine Seite auf und berichten Sie über alles, was Sie interessiert.


Am 03. Februar 2019 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Eene-Meene-Quitt: Antisemit

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M. Beyer und ich finde, sie sind unverschämt mit ihren dreisten Bemerkungen.
Von ihnen lese ich hier eher selten.


Am 03. Februar 2019 schrieb Marco Beyer zum Artikel:

Eene-Meene-Quitt: Antisemit

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Hallo Herr Gellermann,

mit Ihren letzten Beiträgen verlassen Sie den politischen Boden in Deutschland und wenden sich in Richtung Frankreich. Wo aber sind Ihre Berichte über die hiesige Bewegung? Ja stimmt, eine solche ist mittlerweile fast völlig zum Erliegen gekommen. Unter aufstehen.de sieht man statt dessen, wie die beiden Hauptprotagonisten sich schnell eine gelbe Weste übergezogen haben. Scheint, als folge ein weiterer Ideenklau, nachdem der Begriff "aufstehen" in ähnlicher Form lange vorher in Österreich Verwendung fand.

Nun gut, wir konnten immerhin den Aufruf in deutsch lesen und Sie konnten ein wenig Werbung für die Nachdenkseiten machen. Für Albrecht Müller ist es wohl ebenso schmerzhaft zu sehen, wie seine hochgelobte Sahra mit ihrer initiierten Bewegung gescheitert ist, wie es bei Ihnen der Fall sein könnte. Und während die Nachdenkseiten immer mehr auf Masse statt Klasse ausweichen, richten Sie Ihren Blick gen Frankreich oder lassen sich feiern, weil Sie andere ohne Schaden als Arschloch bezeichnet haben. Letztendlich bringt dieses Imponiergehabe aber niemanden weiter. Im Gegenteil, das linke Spektrum wird nur noch weiter gespalten.

Bleiben wir sachlich und kritisch im eigenen Land unterwegs, da haben wir genügend Baustellen, welche dringender Beleuchtung bedürfen.

Antwort von U. Gellermann:

Die RATIONALGALERIE ist ein journalistisches Projekt. Keine Organisation. Sie berichtet, analysiert und verbindet. Sie ist keine Bewegung. Am Beispiel der Sammlungsbewegung AUFSTEHEN ist das deutlich:

Als das Lafontaine-Wagenknecht-Projekt begann wurde darüber in der Galerie informiert:
https://www.rationalgalerie.de/kritik/aufstehen-und-widersetzen.html
Später bot die GALERIE dem Projekt eine Dialogveranstaltung zur Vernetzung mit unterschiedlicher Bewegungen an:
https://www.rationalgalerie.de/home/aufstehen-bewegen.html
Als sich das Projekt selbst den Stecker rauszog wurde in der Galerie ein Grabgesang intoniert:
https://www.rationalgalerie.de/home/aufstehen-aber-ohne-gewalt.html

Linke Bewegungen in Deutschland tun sich häufig mit sich selbst schwer. Ein typisches Beispiel: Die Galerie bot der Berliner Mieterbewegung ein Interview an. Nach Wochen des Wartens auf eine Antwort kam die telefonische Absage: Man wolle mit dem Gellermann kein Interview machen, der arbeite ja mit KENFM zusammen. Gellermann versucht mit Ken Jebsen zur Zeit im Format DIE-MACHT-UM-ACHT eine Medien-Kritik zu initiieren, die deutlich über den engen üblichen intellektuellen Rahmen hinaus geht. Allein die Zugriffs-Zahlen für dieses Format liegen weit über den Flugblatt-Druckauflagen der Mieter-Initiative. Falls sich die Telefonierer der Mieterbewegung dazu schriftlich äußern wollten: Bitte, wir veröffentlichen so ziemlich alles.

Marco Beyer schreibt im Oberschwestern-Plural: „Wie gehts und uns denn heute? Bleiben wir sachlich“. Da tut einer so, als dürfe er für mehr als drei Leute reden. Wenn er wenigstens die „Baustellen“ nennen würde, die „dringend der Beleuchtung bedürfen.“


Am 02. Februar 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Eene-Meene-Quitt: Antisemit

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gelbweste oder pappnase des tages?

"Wenn eine »Gelbweste« jemand ist, der für eine bessere Bezahlung der Arbeit eintritt und für eine bessere Funktionsweise des Parlaments, dann bin ich auch eine »Gelbweste«.
(Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag abend in einem Interview mit der Zeitung Le Figaro und anderen Medien)

wenn der antisemit nicht mehr zieht, dann will man nicht wie macron sein;)
man wird den aufmüpfigen schon das marschieren noch verleiden.


Am 02. Februar 2019 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

Eene-Meene-Quitt: Antisemit

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Die Medien haben die beißende Kritik in diesem Forum vollauf verdient. Kritischer Journalismus ist leider die Ausnahme.

Was die dafür angeführten Gründe betrifft, gibt es relevante Unterschiede: Dummheit, Ignoranz, Bestechlichkeit, staatliche Steuerung, Lüge.
Hier geht es um den Grad der Verantwortlichkeit der Journalisten.

Mir ging es mit dem Beispiel Falk Richter eher um Ignoranz; die für mich der Kern des Problems ist. An den anderen Gründen können wir nämlich nicht viel ändern.

Dazu zitiere ich mal wieder Achille Mbembe: "Niemals war Wissen für uns so leicht verfügbar, ja man glaubt sogar, man könnte alles wissen. Aber das hat keineswegs verhindert, dass vielerorts die Unwissenheit geradezu gezüchtet und gepflegt wird. Wir haben also diese paradoxe Situation, dass die Erkenntnismöglichkeiten und auch die Wissensquellen so umfangreich sind wie nie zuvor, dass aber andererseits das blanke Unwissen fast überall die Oberhand zu gewinnen droht."

Da liegt der Hund begraben, andernfalls hätten wir durch die neuen Techniken doch längst eine flächendeckende Emanzipationsbewegung. Die entsprechenden Hoffnungen sind aber inzwischen verflogen. Statt dessen signalisiert der Verbreitungsgrad von Katzenvideos das glatte Gegenteil: einen flächendeckenden Unwillen zur Emanzipation, den ausgeprägten Wunsch nach Unmündigkeit, die entschiedene Ablehnung von Verantwortung. Den Individuen wird die "Wahrheit" nicht vorenthalten, sie wollen sie nicht hören oder sehen.

Ich fürchte, dass daran auch ein Aufstieg des "kritischen Journalismus" z .b. in der Tagesschau nichts ändern würde, es würden lediglich die Einschaltquoten sinken.

In diesem Verhalten äußert sich eine allgemeine Angst vor dem "historischen Umbruch" bzw. der ""neuen Weltordnung"; hier will ich Michael Kohles und Heinrich Triebsteins erhellenden Beiträgen nur in einem Punkt widersprechen: Das Phänomen betrifft keineswegs nur Mittleren und Oberen.

Der Weg zurück zu Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Demokratie führt nur über die Befreiung der Arbeit. Diese beginnt mit dem genauen Hinschauen. Peter Hacks beschrieb das mal etwa so:
"Der Dichter hat sich früh erhoben,
er will in einer kleinen Schrift
das Glück des Sozialismus loben
das viele, doch nicht ihn betrifft
dann sieht er im Morgengrauen
auf dem Acker die Kartoffelfrauen
sie rutschen fröstelnd auf dem Bauch
und frierend fragt er sich: Ihr auch?"

Hinschauen ist Voraussetzung, um die Befreiung anzugehen, denn:: "Wenn Arbeit kapitalistische Fremdarbeit ist, dann ist das Ziel des Sozialismus Arbeitslosigkeit. Sozialdemokratie, deren höchstes Ziel Vollbeschäftigung ist, das heißt lebenslange Garantie kapitalistischer Fremdarbeit, ist Sozialismus, der seiner selbst spottet und weiß nicht wie. " (Günter Nenning,1982).

Das Ende der Arbeitsgesellschaft war ebenso voreilig ausgerufen die das Ende der Geschichte. Hinsehen, auf die Arbeit auf dem gesamten Globus, nur damit kann der Denkprozess in Gang gesetzt werden. Wir können aber die fremdbestimmte Arbeit nur überwinden, wenn wir uns von dem Glauben lösen, die Arbeit überwinden zu können.


Am 02. Februar 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

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@ Ole Bienkopp

Es gibt im übrigen auch einen neuen Philo-Semitismus. Den der AfD, die ungeheuer bemüht ist, für Israel einzutreten und daher konequent anti- BDS, wie Volker Beck von den Grünen.

Es gibt ja nicht nur den 'neuen' und den 'alten' Antisemitismus. Es gibt den 'rechten' und den 'linken', den muslimischen und den christlichen. Den 'israelbezogenen' und den 'Israel-Lobby' bezogenen. Da weiss man dann nicht genau, ob das nun linker oder rechter Antisemitismus ist.

Dann gibt es alle halbe Jahr die Ergebnisse einer Antisemitismus Studie. Die stellt dann z.B. fest, in England habe der Antismitismus zugenommen wegen Jeremy Corbin etc.

Der größte Witz ist wirklich dieser Satz (ich habe nachgeschaut, der steht da tatsächlich):

"Antisemitisch kann es zudem beispielsweise sein, wenn eine Fokussierung auf den Staat Israel als jüdisches Kollektiv vorliegt."

Ist damit gemeint, dass der Staat Israel mit der Gesamtheit der Juden gleichgesetzt wird? - Wer macht denn so einen Unsinn? Netanyahu, der immer von Israel als dem "Staat des jüdischen Volkes" redet.

Antwort von U. Gellermann:

Kritik an Israel wird gern als Antisemitismus behauptet. Ähnlich blöd wie die Kritik an den USA als Anti-Amerikanismus behauptet wird.


Am 02. Februar 2019 schrieb Ole Bienkopp zum Artikel:

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@Klaus Bloemker

Na ja, der "neue Antisemitismus" ist ja bekanntlich auch mit eine Erfindung von Henryk M. Broder. Einst ausgebreitet auf einer großen Anhörung des Bundestages zu diesem Thema. So gesehen kein Wunder, daß gerade "Achgut" sich damit ach so gut auskennt.

Aber es gibt auch andere "Antisemitismus-Experten", wie Gniffkes Tagesschau, dessen "Faktenfinder-Chef" Patrick Gensing hier den Erklärbären in Sachen "Antisemitismus" gibt:

https://faktenfinder.tagesschau.de/hintergrund/antisemitismus-129.html

Besonders apart an der hier vorgestellten "3-D-Definition" ist dieser Punkt:

"Antisemitisch kann es zudem beispielsweise sein, wenn eine Fokussierung auf den Staat Israel als jüdisches Kollektiv vorliegt."

Super! Man muß einen Staat nur als "jüdisches Kollektiv" definieren - und schon ist jede Kritik daran schon mal grundsätzlich des Antisemitismus verdächtig. Aber es kommt noch besser!

"Wenn aber auf Israel als jüdisches Kollektiv doppelte Standards angelegt werden, beispielsweise was Maßnahmen zur Selbstverteidigung betrifft, oder der demokratische jüdische Staat als rassistisches Regime dämonisiert wird, dann wird die Grenze zum Antisemitismus überschritten."

...und da Israel praktisch alles, was es so tut, egal, ob es Gaza einäschert, Syrien bombardiert, Libanon angreift, Iran dämonisiert, palästinensisches Gebiet annektiert und die rechtmäßigen Bewohner in "Schutzzonen" einpfercht (ergo moderne Ghettos), oder Mossad-Agenten auf Mord-Reisen schickt, als "legitime Selbstverteidigung" definiert, ist jegliche Kritik daran "Antisemitismus".

EIn Staat macht sich unangreifbar....


Am 01. Februar 2019 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Eene-Meene-Quitt: Antisemit

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zitate zum selbstbild der dt. journaille:
- "Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut in unserem Land, ein hohes Gut in unserer Demokratie. Das Grundgesetz schützt sie, die Bundesregierung achtet sie und unabhängige Medien üben sie Tag für Tag aus" seibert
- "Unabhängiger, faktenbasierter und kritischer Journalismus ist ein Lebenselixier für die Demokratie." akk
- "Selbstverständlich sind wir weder staatlich gesteuert noch 'verfolgen' wir russische Medien. Wir berichten unabhängig und gründlich, aber kritisch über den Einfluss russischer Medien und des russischen Staates in Deutschland" fl. harms, chef t-online

ob antonia rados jemen-reportage und der verliehende fernsehpreis diesem selbstbild entspricht?
wer 24 stunden der wahrheit verpflichtet ist, und bei so viel gutem völlig ausgelastet ist, der muss über die "gelben westen" nichts berichten.
es sei denn, die schlagen ein fenster ein;)


Am 01. Februar 2019 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Eene-Meene-Quitt: Antisemit

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"Wenn man jemanden diskreditieren will ... als antisemitisch bezeichnen."

Broders 'Achse des Guten' meldet auch:

"Der Antisemitismus ist in Frankreich zurück. - ein Anstieg von 69 Prozent antisemitische Handlungen in einem Jahr! "

Es ist natürlich 'neuer Antisemitismus'. Ich weiß nicht, ob jemandem schon aufgefallen ist, dass alle paar Jahre von einem 'neuen Antisemitismus' die Rede ist. - So neu ist der gar nicht mehr.


Am 01. Februar 2019 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Eene-Meene-Quitt: Antisemit

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Die reden vom Weltuntergang, wir reden vom Ende des Monats."
Wer redet vom Weltuntergang? Die alte „Mittelschicht“ vermutlich, die ist sogar älter und eigentlich im Ruhestand, hat also nichts mehr zu wollen. Und die neue „Mittelschicht“? Die bestimmt nicht, die redet über die Wahl des richtigen Hochzeitplaners fürs Töchterchen beim anstehenden Fest auf den Malediven, über die nächsten drei Managerstationen des Sohnemannes in USA, Indien und China und ob die Chalets in Avoriaz und an der Cote nicht doch bald um ein schniekes Häuschen auf den Antillen ergänzt werden sollten. Das sind - seien wir doch einmal ehrlich - wahrlich gewichtigere Probleme, als darüber zu sinnieren, wie die soeben um ein Viertel erhöhte Monatsmiete für das opulente Wohnklo via noch opulenterem Mindestlohn beigebracht werden kann.

Wer genau aufpasst, seine Ohren und Augen noch nicht ganz zu verschließen fähig ist, der muß dieser Tage leider feststellen, der Weltuntergang droht. Wie er aussehen wird, das ist eine andere Frage. Für wen, noch eine weitere. Muss ja nicht für alle sein. Sollte es jemandem an Vorstellungsvermögen ermangeln, einfach bei Gary Shteyngart schlau machen, bei Super sad ... glaube, das habe ich hier schon des öfteren erwähnt. Will ja nicht nerven. Aber da stehts, wie es funktionieren könnte, funktionieren wird. Das Ende der Überflüssigen.

Gewiß doch, das Auftreten der „gilets jaunes“ stimmt schon zuversichtlich. Bloß, die ganz große Koalition, die aus „neuer Mittelschicht“, neuem Geld- und uraltem Landadel, der sonstigen sich als Elite Wähnenden und jene, die sich schon immer ungern offen die Hände schmutzig machen wollen, die holen derzeit zum finalen Schlag aus bzw. lassen dazu ausholen. Alles längst gut ausgeheckt und gescriptet, getimed und committed. Nichts von dem, das derzeit überall so abgeht, ohne Hintergedanken, ohne Absicht oder ohne Sinn und Zweck.
Wer erinnert sich denn noch an den „basket of deplorables“, den eine Hillary Clinton in ihrem vergeigten Wahlkampf beizog, dem „Korb der Bedauernswerten“, den sich - so der Vorwurf - ihr Widersacher zu Nutzen machte, um gewählt zu werden. Selbst wenn die hiesigen „deplorables“, in Frankreich und im ganzen Transatlantika Ost nicht ganz so narren lassen wie in der West- Provinz, ihr Schicksal wird sich dennoch nicht unterscheiden. Mag ja sein, dass nur mir die Koinzidenz der Zufälle etwas seltsam vorkommt. Behaupte aber mal locker, dass schon allein die ganzen Schwurbeleien aus der Ecke Gniffke&Co. nur dann so richtig Sinn (bzw. Unsinn) ergeben, wenn sie in den richtigen Zusammenhang gestellt und als das erkennt werden, was sie tatsächlich sind, Propaganda, nichts sonst.

Die Kanzlerin hat es neulich offen herausposaunt: die „Neue Weltordnung“ liegt ihr am Herzen. Da sie - wenn nichts dazwischen kommen sollte - nur noch wenige Monate im Amt verweilen wird, muß das allmählich zügig voran gehen mit dem Prozess zur Einheits-Welt, zur Mitte-Erde. Was derzeit wirklich so abgeht? Die unipolare Welt gegen die Multipolare Welt, und die Diagnose für die Leugner gibt es auch schon: die bipolare Störung, da kann erforderlichenfalls jeder mit bedacht werden, Und dieser noble Kampf ist hart genug, gegen den noch verbliebenen kärglichen Rest der Achse des Bösen sowieso. Da brauchts keinen Zwergenaufstand in den Gassen, keine Barrikaden, weder auf der Champs Elysées noch auf Unter den Linden. Ein Wiederaufleben des Sozialismus oder auch nur einer weiteren Verbreitung von linkem „Spinnertum“ schon gar nicht. Die stören doch nur und verzögern den Endsieg. Auf sie ganz zu verzichten geht allerdings auch nicht, Watschenmann und -frau ist schon immer herzlich willkommen, fürs Publikum bitternötig.

Am Donnerstag letzter Woche in der New York Times ein wegweisender Kommentar: „Venezuela ist eine sozialistische Katastrophe!“ lautete die Überschrift. Klar, der Schuft Maduro hat sein Fett abbekommen, aber mehr noch jene Nasen, die derzeit als Klabautermann aktueller Gefahren anstehen. Corbyn voran. Dagegen hilft Maggie Th., wie Knoblauch bei Dracula. Warum Sozialismus nie funktioniert? Sie weiß die Antwort: Weil irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht. Jede Gelegenheit wird also genutzt, um alles was nicht dem Gedanken der NWO zum Vorteil verhilft, den Garaus zu machen.

Erinnert sich noch jemand an BRICS, nöö, natürlich nicht, da mausetot! Dass der Halbkontinent Südamerika mal glorreichen sozialistischen Zeiten entgegenzugehen schien, genausowenig. Derzeit fallen die letzten Dominosteine. Aktuell eben Venezuela. Wenn man dann des Herrn Außenministers Maas gewahr wird, wie er vollmundigst abspeichelt um den Herren Trump, Pompeo und Bolton die Hinterpforte geschmeidig werden zu lassen ... ein Soze halt. Lang und breit selbstredend bei der Macht um Acht und anderswo. Könnte aber auch sein, dass später am Abend noch Unbedarfte unterwegs sind, die dürfen nicht unbehelligt bleiben. So wie letzte Nacht bei Nuhr: Ein nur knapp umhülltes, mit Bulimie im Endstadium behaftetes Wesen (auch noch aus dem Führergeburtsland), durfte dem teutschen Volk geschlagene zehn Minuten das Schreckgespenst der Querfront erklären - buhuhu - und madig machen. Links, rechts, lechts, rinks! Brauchen wir nicht, nur noch Mitte. Mitte von was eigentlich? Es ist wieder so weit wie einst bei Willem. Ich kenne keine Parteien mehr, schnarrte er. Kenne nur noch braves, Ruhe gebendes Nutzvieh, dem alsbaldigen Schlachten zuzuführen. Wollt ihr den totalen ... da muß natürich geklatscht und gejohlt werden, bis zum Abwinken.


Am 01. Februar 2019 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

Eene-Meene-Quitt: Antisemit

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Heinz Schneider,
"Diese fröhliche Ignoranz hat ja nichts elitäres, ist fast sympathisch naiv, mich irritiert das."

Was Sie als fröhliche Ignoranz bezeichne ist vielleicht eher die Freude des Bestochenen über seine monatlichen 30 Silberlinge, die Vorfreude darüber, was er alles damit anstellen kann.


Am 01. Februar 2019 schrieb Hans Informat-Ion zum Artikel:

Hitlers Wiedergänger

Auf dem SÜDDEUTSCHEN Strich

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RUSSEN-HASS?
Leider haben die "Anti-Russen?" in USA und ihre BRD-Marionetten noch viel Geld
um ihre Völker gegen Russland, aber auch generell gegen jede "Grossmacht",
verbal und militärisch zu verführen und Russland ?schlecht zu machen?!
Ja!, haben mehr Geld als "ohnmächtige" aber wahrhafte und ehrliche
Journalisten und Galerie-Kommentatoren! Daher der Spruch "Geld reGIERt die Welt?!
Übrigens, die USA "pflegt" mindest seit 1945 schon den bis heute andauernden Russen-Hass!
Nach 1945 kamen mit der Marshallplan-"Hilfe" auch der Russen-Hass nach "Westdeutschland"!
Die "yankeephilen" heutigen BRD-Politiker haben also mit der ?Marshallplan-Milch? schon die Russophobie reingenuckelt, "denn sie wissen bis heute nicht was sie tun"!
Mir sind die Russen im Allgemeinen sympathischer als viele verblendete "russophobe" Amis und Deutsche!


Am 01. Februar 2019 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

DIE ERSTICKTE HOFFNUNG

Zu Nadine Labakis (Fast-)Meisterwerk „Capharnaüm“

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Erst soeben, beim schon etwas mechanischen Durchblättern der Galerie fiel mir der Beitrag "Erstickte Hoffnung" über den libanesischen Film Capharmaüm auf und ich begann zu lesen, zunächst ohne sonderliches Interesse. Das aber nahm zu, mit jedem Satz, der sich mir erschloß. Am Ende war mir, allerdings nicht zum ersten Mal, klar, was wir "moderne" Europäer doch für jämmerliche, selbstgerechte kleine Wichte sind. Wichte, die sich von ihrer Eitelkeit, ihren Machteliten und ihrer Ignoranz in eine Scheinwelt treiben lassen, in der sie nicht mehr merken, was um sie herum in der realen Welt der Anderen vor sich geht. Trotz aller moderner Medien, trotz aller Informationsquellen und was da noch so ist. Wichte, die sich um Feinstaub bemühen, um die Wiederverkaufswerte ihrer Diesel sorgen und von durchgeknallten sogenannten Journalisten einreden lassen, Toilettenpapier gehöre abgeschafft. Wichte, die sich andererseits nicht vor der Gefahr eines Atomkriegs fürchten und die treu und brav regelmäßig zur Wahlurne traben und diejenigen immer wieder wählen, die sie eigentlich gar nicht leiden können und von denen sie genau wissen, daß diese eine Politik machen, die nur deren Interessen und den Interessen der Lobbyisten dienen, von denen diese gesteuert werden. Wieder und wieder. Aber das Ganze geschieht nicht ungestraft. Mir fällt an dieser Stelle immer wieder Peter Scholl-Latour ein, der uns einmal im einer Fernsehtalksendung prophezeite, daß sich eines Tages all die Geschundenen, Gequälten, Ausgebeuteten auf den Weg zu uns machen werden und uns ihr Elend 1:1 in unseren Wohlstand hineinverpflanzen. Der Vorgang hat inzwischen bereits begonnen, aber ich befürchte Eines. Die Auswirkungen davon werden wieder nur die Wichte treffen, nicht die, die von dem ganzen, in der Welt angerichteten Elend wirklich profitieren. Und es werden vielmals nur diejenigen zu uns schaffen, die dort, wo sie herkommen nicht zu den Ärmsten und Bedürftigsten gehören, sondern zu denen, die es u.U.auf Kosten anderer geschafft haben, an die dafür nötigen Mittel zu kommen. Warum nur merken die Wichte das nicht endlich?


Am 01. Februar 2019 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

Eene-Meene-Quitt: Antisemit

Wie man sozialen Widerstand diskriminiert

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Warum gibt es keine stärkere Solidarisierung mit den gelben Westen? Karola Schramm schreibt von "milieubedingter Dummheit".
Was damit gemeint ist, hat der Regisseur Falk Richter heute in der Kulturzeit demonstriert. Der Brexit werde "dazu führen, dass eine junge Generation der Briten weniger Chancen haben wird als der Rest der Europäer".

Was ist los in den Filterblasen, in denen intelligente Menschen inbrünstig ihre "milieubedingte Dummheit" konservieren. Diese fröhliche Ignoranz hat ja nichts elitäres, ist fast sympathisch naiv, mich irritiert das.

Heinrich Triebstein verweist auf die "Angst derjenigen, die etwas besitzen, vor denen, die nichts besitzen". Ängstlich wirkt Falk Richter aber nicht.

Es ist ja was dran an Andreas Reckwitz Position, "der empörte Blick auf die Superreichen verschleiert die viel entscheidende Differenz zwischen der neuen Mittelklasse, der alten Mittelklasse sowie der unteren Klasse".

Den Lebensstil der neuen Mittelklasse prägt das kosmopolitische Lebensgefühl kultureller Selbstermächtigung, meint Reckwitz.
("Wir Einzigartigen", ZEIT, 4.10.2017).

Warum zeichnet die hier Schreibenden, vielleicht der "Alten Mittelklasse" zuzurechnenden, eine hohe Sensibilität für die sozialen Spaltungen, ein wissensgesättigtes Mitgefühl, ein permanenter Blick über den Tellerrand eigener Befindlichkeiten aus, warum sind sie selbstverständlich solidarisch; die neuen Mittelklassen aber nicht? Gebildet sind doch beide Milieus?

Hängt es damit zusammen, dass die "neuen Mittelklassen" den Neoliberalismus mit der Muttermilch aufgenommen haben, dass sie keine "schlechten Zeiten" mehr kennen, dass sie die brutale Entwertung und Entwürdigung der Arbeit gar nicht bemerken?
Falk Richter jedenfalls diskriminiert sozialen Widerstand nicht, er bemerkt ihn schlicht nicht.
Die Perfektion der Filterblasen ist beängstigend, sie funktioniert besser als jede Mauer.
Die Schlussfolgerung? Höchste Zeit für den Aufstand der Gelbwesten, Pizzaboten, Kleinbauern, Müllsammler, Textilarbeiterinnen, Kurierfahrer.... und der letzten lebenden Sozialisten?


Am 01. Februar 2019 schrieb antares56 zum Artikel:

Eene-Meene-Quitt: Antisemit

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Ich hoffe, dass uns die Franzosen zeigen, wie man eine blinde kapitalistsische und verlogene Regierung los wird!
Auch wir in der BRD sind doch von einer korrupten Regierung, an deren erster Stelle immer der eigene Profit der handelnden Personen steht, niedergemacht und dürfen von Almosen des Merkel-Regimes leben! Wenn gespart werden soll wo wird dann gespart - bei den Ärmsten! Nie kommt jemand auf die Idee, mal Politikergehälter und Managerraubzüge um mindestens 20% zu kürzen und den Spitzensteuersatz auf 75% zu erhöhen!

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