Seehofer der Retter

Tagesschau macht Reklame für den Zocker Soros

Autor: U. Gellermann
Datum: 06. März 2019

Einmal, wenigstens einmal, könnte es doch bei der Tagesschau eine handwerklich ordentliche Meldung geben. Und dann beginnt die Nachricht zum Mieterelend und der Spekulation auch sehr sauber. Um dann letztlich doch in der Schlagzeile „Seehofer der Retter“ zu verenden. Das ist natürlich Meinung. Das ist natürlich auch Manipulation. Denn Seehofer tut nur so, als wäre er auf der Seite der Mieter. In Wahrheit ist er ein guter Freund der Spekulanten. Das weiß auch die Tagesschau-Redaktion. Und selbst wenn sie es nicht wüßte: Es ist nicht der Job des Journalismus, Meinungen zu verbreiten. Es wäre die Aufgabe der wichtigsten Nachrichten-Sendung des Lande, Fakten zu berichten.

Die sonderbare Journalistin Silvia Stöber hat wieder zugeschlagen: In einer langen Jubel-Arie darf sie ein langes Lob-Lied auf den Börsen-Zocker und Milliardär Georg Soros senden. Ohne jeden Anlass, ohne aktuellen Aufhänger taucht der Mann in der „Tagesschau“ auf. Kein Geburtstag, keine Hochzeit oder ein Spekulanten-Treffen legitimiert die prominente Nachricht. Und darüber, dass dieser Mann geschäftliche Interessen in der Ukraine hatte, dass er dort an einem Putsch beteiligt war, bei dem auch Nazis mitmischten: Kein Wort. Glaubt man der Stöber, dann ist der Mann ein Sponsor für Freiheit und Demokratie. Bleibt die Frage: Wer hat den nachrichtlich völlig unsinnigen Beitrag bezahlt? Eine Antwort der Redaktion zur Ursache dieses erstaunlichen Fundes ohne Fakten bleibt bisher aus.

Plötzlich tut sich eine Nachrichten-Loch auf: Zum 20. Jahrestag des Angriffskriegs der NATO gegen Jugoslawien kein Wort in der Tagesschau. Immerhin der erste Krieg des vereinten Deutschlands. Ein Krieg gegen das Völkerrecht. Ein Bombenkrieg ohne Anlass, kein Angriff auf ein NATO-Land, kein Verteidigungsfall, kein Bündnisfall, gar nichts. Das wär doch mal eine Tagesschau-Meldung wert gewesen. Auch mit Verschweigen ist Politik zu machen. Auch mit der Nicht-Meldung wird Politik gemacht. Die MACHT-UM-ACHT wettet: Selbst wenn diese Meldung in den nächsten Tagen noch kommen sollte, wird sie nicht das angebliche Ziel der NATO-Aggression – wie immer war es angeblich „Freiheit und Demokratie“ – an den wirklichen Ergebnissen messen. Von den vielen Nachfolgestaaten, die von der Demokratie ziemlich weit entfernt sind, wird sie nicht erzählen. Und auch nicht davon, dass mit dem Camp Bondsteel im Kosovo jetzt 7.000 US-Soldaten stationiert sind: Das einzig greifbare Ergebnis der neuen „Freiheit“.

Das Rennen um die „Pappnase“ für schlechte Tagesschau-Meldungen geht weiter: Die Zuschauer haben bisher Georg Mascolo, Dr. Kai Gniffke und Sylvia Stöber auf die ersten Plätze gewählt. Die MACHT-UM-ACHT-REDAKTION bedankt sich herzlich bei allen Zuschauern für ihre Mitarbeit bei der Wahl der Pappnasen. Vorschläge und Anmerkungen bitte an diese Mail-Adresse: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE

Hier geht es zum Video:
https://kenfm.de/die-macht-um-acht-21/


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 11. März 2019 schrieb Michael Kohle:

Was wohl Gniffkes Gala-Reporterin - Frau Silvia - bewogen haben mag, per Tagesschau diesen Mister Sor(genl)os dem gemeinen deutschen Esel als Karotte vor die Nase zu klemmen? Gellermann hirnte und fand doch keinen Anlass. Nix Hochzeit, nix Geburtstag, nix Bilderberg? Da steckt wohl - mutmaßlich aber unstrittig - mehr dahinter, wetten dass? Was wäre - nur z.B. - wenn die Karotte einer ganz anderen Intention zu dienen hatte, als Fliegenfänger vielleicht? Zur Zeit wird ja auch sonst überall in der Wertegemeinschaft danach „gestöbert“, wem denn noch jener probate Kaugummi - vorne mit Antis und hinten mit tismus - an den Kittel gepappt werden kann, wohlfeil zum Anlocken allerlei Ungeziefers. Sogar aus Gottes eigenem Land der Freiheit ist jüngst ähnlich Löbliches zu vermelden. Auf ein für Semitophile unerträgliches „It’s the Benjamins“ einer frisch in den Kongress Gewählten hagelt es shitstorms ohne Ende, mit reichlich Vorschub durch den gerade überparteilich abgesegneten „anti-semitism awareness act“. Im United Kingdom ist schon länger Ähnliches zu vermelden, da üb(t)en sich sogar „Parteifreunde“ darin, mit besagtem Instrument ihrem eigenen, dem ungeliebten Vorturner - einem Jeremy C. - an den Zwickel zu fahren, der ersehnten Verklappung zuzuführen.

Wußte vielleicht Frau Stöber mehr oder schwante ihr zumindest etwas? Milliardäre leben schließlich gefährlich und manch einer wird alt, steinalt und entsprechend reicher, so viele Möglichkeiten für Vermögenssubstanzabbau haben sie nicht mehr. Gerade ist so einer aus - vermeintlich aus Belgien - diesbezüglich auf eine Schnapsidee gekommen. Nun gut, der glaubte auch über zwanzig Jahre mehr Zeit zur Verfügung zu haben als unser aller Freund, Philanthrop und Investor George S. Investition in eigener Sache, sie wurde dem Diamantenhändler zum Verhängnis. Seinen Penis wollte er sich verlängern lassen, zu Paris beim Modearzt an der Champs-Elysees. Und dann setzte es den Herzkasper dabei, Exitus eben, dumm gelaufen. Breaking news ohne Zweifel, aber so gut wie alle transatlantischen Mainstream-Medien vermeldeten unisono vom Missgeschick des „billionaire-diamond-trader“. Nur bei der Times of Israel hieß es „billionaire-jewish-diamond-trader“. Für unsere Ober-Pappnase bestimmt auch kein Unbekannter. (Siehe hierzu u.a. https://www.irishtimes.com/business/financial-services/hsbc-revelations-shine-light-on-secretive-diamond-world-1.2097146). Stoff genug für „Diamond Papers“!

Ja doch, auch für einen Soros kommen die Einschläge langsam näher. Über kurz oder lang werden sich Philanthropen wie er und seine Milliardärs-Kollegen eben doch verabschieden müssen. Wir können uns deshalb komplett zurückhalten, was uns eine Frau Stöber zu prime-time-Zeiten so vorsetzt, nur um unsere Magensäure aufzudampfen und uns für sie Ungebührliches zu entlocken.


Am 08. März 2019 schrieb Michael Riecke:

Sehr geehrter Herr Gellermann,

@Soros und Ukraine. Es ist wieder erstaunlich, Herr Soros, ein Überlebender der faschistischen Judenverfolgung in Ungarn 1944/45 macht sich gemein mit den Faschisten in Kiew und finanziert mit seinen Milliarden diesen faschistischen Putsch.Wo bleibt denn der Aufschrei unser jüdischen Organisationen, wenn in der West Ukraine ein Joseph Bandera- Denkmal nach dem anderen eingeweiht wird? Deutschland und die EU
stecken doch Steuer- Millionen und Milliarden in dieses Staatsgebilde. Abgesehen davon, dass komischer weise das ende Februar keine Feierlichkeiten zum faschistischen Putsch stattfanden. Irgend wie wird das in den Medien verschwiegen. Es wäre doch mal erwähnenswert wie es mit der Korruption bestellt ist? Das war doch der Hauptgrund für den Maidan- Putsch? Oder?


Am 08. März 2019 schrieb Michael Kohle:

Aufgepasst, Rundfunkräte dem Dr. Gniffke zugeneigt, vielleicht schauen sogar mal die roten Roben aus Karlsruhe etwas genauer hin. Schließlich muß wohl nicht erwähnt werden, dass §11, Absatz 2 des Rundfunkstaatsvertrages nach wie vor Gültigkeit haben sollte. Damit Dr. Gniffke nun wenigstens einmal den Grundsätzen der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit zu gewährleisten vermag, damit dann auch der Galerist in der Macht um Acht endlich einmal ein - so wie sonst vorallem in Grundschulzeugnissen üblich - ein Lob aussprechen kann, sollte er recht- und vorzeitig umfassend Kenntnis nehmen von bereits heute zur Verfügung stehenden Informationen zu einem Ereignis in knapp einem Monat. Einem Ereignis, über das die Tagesschau bestimmt ausführlich - und bestimmt mit Pauken und Trompeten - berichten wird.

Am anstehenden Vierten des Monats April wird zu Washington/DC - so heißt es jedenfalls - der 70.ste Jahrestag der Gründung der NATO gefeiert, der hl. Jens von Utoya wird gewiß gerufen haben und alle, wirklich alle werden kommen und Hosiannah rufen. Sieht sogar fast so aus, die Vorbereitungen lassen jedenfalls keinen anderen Schluss zu, dass die große Parade zur Feierlichkeit gar nicht in Washington stattfinden wird, sondern mutmaßlich wohl zu Caracas. Irgendwann muß schließlich die Freiheit und die Demokratie auch mal im Hinterhof des Golfes von Mexiko von der Schutzmacht des Nordatlantiks verteidigt werden und nicht nur immer am Hindukusch, irgendwo in der Sahara, in middle east und sonstwo.

Ausgewogenheit in der Berichterstattung ist auch dieses Mal gefordert, Objektivität, Neutralität. So wie sonst immer auch, wenn aus dem Reich des bösen Kreml-Zaren berichtet werden muß, von dessen unsäglichen Reden und Pressekonferenzen z.B. Da achtet Gniffke - Dr. Gniffke, so viel Zeit muß sein - penibelst darauf, dass auch die mächtige Konkurrenz zu Worte kommen kann. Da wird dann z.B. ein Krawallny aufgeboten, größter russischer Oppositionsführer aller Zeiten, umringt von Unmengen an Jünger*Innen - genug Zeit zum Mitzählen bleibt dem Beschauer nicht, aber zehn, zwanzig werden es meist schon gewesen sein.

Ein solch machtvolles Aufgebot, um die NATO-Festivitäten - wie gefordert - zu konterkarrieren steht wohl Gniffke und Kollegen dieses Mal nicht zur Verfügung. Dem Manne muss deshalb geholfen werden. Damit er seine sowieso arg knappen Ressourcen an Reportern und Kameraleuten auch richtig und wie gewohnt gut ausbalanciert einsetzen kann, hier vorab einige Veranstaltungen, über die er tunlichst auch berichten sollte, zu seiner Info. Die da wären:

Samstag, 16. März … Nationaler Marsch auf Washington „Hands off Venezuela“

Samstag, 30.März …Kundgebung am Lafayette-Park zu Washington (vis-à-vis vom Weißen Haus)
Mass Mobilization to Oppose NATO, War & Racism and to demand, No US
war on Venezuela

Für die folgenden weiteren Veranstaltungen kann der jeweilige Veranstaltungsort gerne im Web eingeholt werden, notfalls kann ja auch der ARD-Faktenfinder bemüht werden:

Sonntag, 31. März … Concert for Peace an End war
Sonntag, 31. März … Anti-NATO conference
Dienstag, 2. April … No to NATO — Yes to Peace and Disarmament Counter-Summit
Mittwoch, 3. April … No to NATO — Yes to Peace FESTIVAL
Donnerstag, 4.April … No to NATO — Yes to Peace Rally (Kundgebung parallel zur Jubiläumsfeier)

Ganz in der Nähe auch weitere, verlautbarte Aktivitäten auch in Kanada (in Ottawa, Toronto, Sasketchewan z.B.), falls die vorgenannten nicht ausreichen sollten. Wir dürfen gespannt sein, ob Dr. Gniffke den Ball aufnimmt, die Chance nutzt und sich dankbar zeigt. Die Hoffnung stirbt zuletzt!


Am 07. März 2019 schrieb Lutz Jahoda:

WORT ZUM SONNTAG

Wie auch immer, was auch immer,
Schamhaft oder krass direkt.
Besser wird es kaum, nur schlimmer,
Ob in Brocken oder Glimmer:
Gellermann hat´s aufgedeckt!

Wort zum Sonntag, heut von mir.
Honorarfrei. Ich zitier:

Krieger brauchen Gegenwind,
Möglichst steif bis deftig,
Weil sie Todesbringer sind,
Mit Freibrief Mord im Waffenspind,
Protestier ich heftig.

Hier mein Ruf zum Widerstand:
Leben braucht die Jugend!
Keinesfalls die Wahnsinnswand
Aus giergespicktem Unverstand
Und atomarer Tugend.

Nehmt zur Kenntnis den Protest:
Stoppt die Russenschelte,
Schließt das Ramstein-Waffennest,
Verzichtet auf den Stärketest,
Pflegt Freundschaft und nicht Kälte!


Am 07. März 2019 schrieb Ulrike Spurgat:

Soros, Spekulant, kriminell, hinterhältig, brutal, nur an seinem Profit interessiert, über Leichen gehend, überall dabei, wo es darum geht, das Selbstbestimmungsrecht der Völker zu übergehen, korrupte Politiker mit seinem Blutgeld zu bestechen, bis zur Beeinflussung eines Mediums, dass der Steuerzahler finanziert,.....davon erfährt der Zuschauer nichts. Das bleibt das "Geheimnis" von Gniffke und Co und erklärt den Zulauf zu den alternativen Medien (Galerie), wo man sich nicht verarscht fühlen muss, sondern gut, präzise und differenziert informiert wird. Der Schleier, der über dem Land liegt, dass Geschäftsmodell der Lügenbolde, die sich hinter den Kulissen kaputt lachen, wie ihre Meinungsmaipulation, ihre Beeinflussung, ihre Falschdarstellungen, ihre Verdrehungen, ihre Ausblendung funktioniert, von dem, was in den Gesellschaften in der EU los ist, dass alles steckt als "Geheimnis" in Gniffkes Resthirn: Spanien hat ein richtiges "Franco" Problem, neben vielen anderen, meist, wie in allen EU Ländern, wie in Italien, wie in dem geschundenen Griechenland, wie in einigen Ost Ländern und wie auch in Deutschland und natürlich Frankreich: Es stellt sich die große "soziale Frage" und was wird hier im Zeitgeist auf dem Silbertablett serviert ? Politik, Medien und Kapital werden es richten. Schlaft weiter......, wiegt euch in Sicherheit. Mit solchen Flachpfeifen, Dünnbrettbohrern.........
Was ist in Frankreich los ? In Italien ? In Spanien ? In Griechenland ? In Großbritannien ? In Deutschland (Alters- und Kinderarmut, Wohnungsnot, Obdachlosigkeit gehört zum Alltag, Verschwendung von Geldern, für die Berater, der Berater von der Pickelhaube der Nation, vom Pflegenotstand, von Mitarbeitern in den Heimen, die auf dem "Zahnfleisch" gehen, von den Streiks für bessere Arbeitsbedingungen, dass alles, wenn überhaupt, gibt es in kleinen Dosen, die Gniffke klar macht, denn er weiß, (was Frauen wünschen), was die Gesellschaft von ihm erwartet: Bitte keine Lebenswirklichkeit, davon hat sie genug und keine kritischische Berichterstattung und wenn dann kommt der Seehofer, als Drehhofer um die Ecke und alles ist wieder, wie gehabt. Gute Nacht, Deutschland.

Zu Katalonien:
Ich versuche es kurz zu machen, obwohl lange Themenstränge dann zu kurz kommen.
Erinnerungen an Chile 1973 werden wach. Ein bewusst gewähltes Datum für die Demonstration am 11.9.2015 für die Bildung einer bon Spanien unabhängigen Regierung. Für die Wahl am 27.9. sollte mit den Farben: rot, violett und blau den Abgeordneten der symbolische Weg, wobei jede Farbe eine Bedeutung hat, zeigen.
Unterteilt in mehrere Abschnitte ist rot, die Farbe der Gerechtigkeit, violette für die Gleichberechtigung und blau für die Internationale Solidarität.
Vier Jahre später, am 11. 9. 2009 nutzten ca. eine Million Menschen das Recht frei für Kataloniens Unabhängigkeit zu demonstrieren. Die verhaßte "Gardia civil" wurde von der Leine gelassen und ging mit unvostellbarer Gewalt gegen die friedlichen Demonstranten mit Geschossen und Gummiknüppeln vor.
36 Jahre nach dem blutigen Putsch, der USA/CIA in Chile hat man Victor Jara, Sohn des chilenischen Volkes, gejagt, gefoltert, gedemütigt, gequält und heimlich verscharrt endlich unter riesengroßer Anteilnahme des chilenischen Volkes beerdigen können. Victor Jara, der Kämpfer und Künstler mit seinen unsterblichen Liedern, wie"Plegaria del Labrador" und "El ciggarito" u.a. kubanisch interpretiert von Silvio Rodriguez, der Argentinierin Mercedes Sosa und ihrer spanischen Kollegen Joan Manuel Serrat und Ana Belen. "Unser Land hat 36 Jahre gebraucht, um diesen Victor Jara, der zu unserem Volk gehört, Chile und seiner Familie zurückzugeben. Dies ist die beste Ehre, die wir ihm erweisen können."
Als seine berühmten Lieder gespielt wurden sind viele der Menschen in Tränen ausgebrochen.....
"Einzeln und frei wie ein Baum und brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht." (Nazim Hikmet, türkischer Dichter)


Am 07. März 2019 schrieb Otto Bismark:

Soros ist doch nur eine Name, der in beschönigender Weise der Personifizierung des ansonsten recht anonymen Großkapitals dient. Vielleicht um dieses verdeckt und hinterhältig agierenden Kapital etwas freundlicher erscheinen zu lassen. Er wird doch in solchen Zusammenhängen regelmäßig mehr oder weniger als Wohltäter, Mäzeen und was es da noch für irreführende Begriffe gibt dargestellt. Natürlich ganz im Gegensatz zur Wahrheit, denn als erstes müßte doch immer die Frage stehen, "Alles vom Munde abgespart?" Und dafür werden unsere Rundfunkbeiträge verschwendet!


Am 07. März 2019 schrieb SOS:

Vielen Dank Herr Gellermann!

Ja, soweit richtig, ich habs mir mal angeschaut. Sie sollten die Rolle des Staates besser herausarbeiten, der diesen ganzen Propagandaapparat finanziert und koordiniert. Natürlich stecken da mächtige Finanziers dahinter, z.B. Stiftungen wie Sie exakt konstatierten und das auch kommunizierten. Aber auch Steuergelder und nicht nur die Fernsehgebüren und da kommt eben der Staat ins Spiel. Im Grunde genommen sind Tagesshow und Co staatliche Einrichtung und auch die sog. sozialen Medien gehören dazu. Natürlich ist dieser Filz nicht auf den ersten Blick erkennbar aber ebendieser ist ja das wesentliche Merkmal des modernen Kapitalismus unserer Zeit: Die Verflechtung von Privatkapital mit Staatskapital, wobei die Rolle des Staates ständig wächst. Letzerer ist auch die treibende Kraft was die Wohnungsmieten betrifft und die Verschärfung sozialer Gegensätze -- In einem Land was sich demokratisch nennt in Wirklichkeit jedoch politisch hoffnungslos rückständig ist.

Antwort von U. Gellermann:

Das Video ist kein Seminar. Es betreibt Medien-Aufklärung. Und wer die Reaktionen auf Youtube kennt, der weiß, dass das ziemlich erfolgreich funktioniert.


Am 07. März 2019 schrieb Hella-Maria Schier:

Über den chamäleonhaft schillernden aalglatten und allgegenwärtigen Herrn Soros wünsche ich mir schon lange mal einen ausführlichen und umfassend aufklärenden Artikel, etwa der Nachdenkseiten.
Wo auf der Welt auch immer sich etwas dubios Undurchsichtiges abspielt, taucht irgendwo sein Name auf und man meint die Schlange Ka säuseln zu hören:"Glaube mir, vertraue mir ..."
Soros ist ein Spieler am internationalen Schachbrett der Globalisierung, und wie viele dieser Spieler ist er anscheinend narzistisch genug, um immer wieder mal der Bewunderung für seine Raffinesse zu bedürfen. Und auch der Anerkennung seines "Humanismus." Aber der ist ein Fall für den Psychologen.
Über sich selbst offenbarte Soros kürzlich irgendwo, er habe eine geschäftliche und eine humane Seite, manchmal lebe er eben die humane Seite aus, aber wenn er dann wieder geschäftlich unterwegs sei, spiele Humanismus keine Rolle. Letzteres glaube ich ihm sofort. For Everything ... there is a Season.
Offen gelassen hat er, ob denn nun auch bei seiner humanistischen Seite das Geschäftliche ausgeklammert ist...

Immerhin kooperieren sein Dr. Jekyll und Mr. Hyde mit gewisser Logik.
Für eine "bessere" Welt Farbrevolutionen und Regierungsstürze anheizen, Länder destabilisieren und daran verdienen, die produzierten Flüchtlinge liebevoll nach Europa geleiten und ein großes Geschäftsmodell daraus machen.
Soros fördert die katalanischen Seperatisten und bestärkt sie. Jedoch nicht zu ihrem Guten, denn durch ihre starre Haltung werden jetzt Spaniens Rechte stark, bei denen sie keine Chance haben. Spaniens Linke ist ebenfalls Verlierer, was bestimmt eines der Ziele war.
Soros steckt hinter vielen Privatisierungen in Südamerika und ist sicher auch irgendwie an Aufständen gegen Maduro beteiligt.

Und bei uns?
Soros fördert gemeinsam mit unserer Regierung eine gewisse Amadeu Antonio Stiftung, welche mit
Stasi- Methoden antideutsche Agitation betreibt.
Da das Festival von "Wir sind mehr" in Chemnitz von der Stiftung prämierte Gruppen auftreten ließ mit unsäglichen feindselig bis militanten Texten, könnte Soros auch an der sog. Bewegung gegen Rechts beteiligt sein um zu polarisieren. Es passt zu seiner Methode idealistische Strömungen zu pervertieren.

Antwort von U. Gellermann:

Die katalanischen Separatisten brauchen keinen Soros: Seit Jahr und Tag will die spanische Zentralregierung den spanischen Faschismus nicht aufarbeiten und verweigert sich der Erinnerung an die Opfer. Neben den Basken waren es besonders die Katalanen, die unter der Franco-Diktatur gelitten haben. Spanien wird von seiner eigenen, kaum aufgearbeiteten Geschichte eingeholt.

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