Schüsse in den Rücken

Zur Babtschenko-Empörungshysterie

Autor: Winfried Wolk
Datum: 04. Juni 2018

Die Erschütterung über eine unglaubliche Bluttat hat die Welt vor wenigen Tagen in eine regelrechte Empörungshysterie versetzt. Ein Mensch war nämlich durch Schüsse in den Rücken umgebracht worden. Nein, es war nicht der Mord an dem unbewaffneten Afroamerikaner Ste-phon Clarkson, den US-amerikanische Polizisten in Sacramento mit acht Schüssen in den Rücken zu Tode brachten, weil sie dessen Smartphone, das er in der Hand hielt, für eine auf sie gerichtete Waffen hielten. (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/sacramento-stephon-clark- wurde-von-polizei-in-den-ruecken-geschossen-a-1200732.html). Es war auch keiner der anderen 264 in diesem Jahr bereits in den USA von Polizisten Erschossenen, der die helle Empörung westlicher Politiker und der ihnen angeschlossenen Medien entfachte. Zwar beklagen schwarze Aktivisten in den USA seit langem, dass weiße Polizisten bei afroamerikanischen Verdächtigen besonders schnell das Feuer eröffnen, (https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge- schehen/2018-03/polizeigewalt-stephon-clark-usa-proteste), doch unsere Politiker und die führenden westlichen Medien interessiert das, wenn überhaupt, gerade einmal am Rande. Dagegen beherrschte drei Tage lang der inszenierte Tod des „bekanntesten Kriegsreporters Russ- lands und entschiedenen Kremlgegners Arkadij Babtschenko“ die Schlagzeilen. Selbst der Bundespräsident und der deutsche und der englische Außenminister sahen sich in diesem Falle in der Pflicht, aufs Allerschärfste zu protestieren. Wenn nämlich ein ausgewiesener Putin- feind und Kremlgegner erschossen wird, auch wenn er letztlich gar nicht erschossen wurde, ist das ein derart empörendes Ereignis, welches allerhöchste öffentliche Aufmerksamkeit verlangt.

So meldete Spiegel online bereits am 29. Mai um 21:36 Uhr die schreckliche Tat: Ukraine / Russischer Journalist in Kiew erschossen / Er zählte zu den bekanntesten Kriegsreportern Russlands / Der entschiedene Kremlgegner Arkadij Babtschenko ist in seiner Kiewer Woh- nung erschossen worden. Hintergründe sind noch unklar.
Um 23:09 Uhr twitterte Julian Röpcke, Verantwortlicher Redakteur, Ressort Politik bei BILD: Putins Regime mordet und mordet und mordet. Warum? Weil es weiß, dass es wie immer straffrei ausgeht und am Ende doch alles bekommt, was es will. Der FIFAWorldCup und NordStream 2 sind nur zwei Beispiele von unzähligen. Ruhe in Frieden, Arkadi Babtschenko Am 30. Mai, 10:44 Uhr, informierte Zeit online ausführlicher: Arkadi Babtschenko erschos- sen... Der ukrainische Ministerpräsident Wladimir Groisman macht Moskau verantwortlich für den Mord an dem kremlkritischen russischen Journalisten Arkadi Babtschenko in Kiew. „Ich bin überzeugt, dass die russische totalitäre Maschinerie ihm seine Ehrlichkeit und Prin- zipientreue nicht verziehen hat“.
12:53 Uhr wusste Spiegel online dann auch, dass nur Russland als Täter in Frage kommen kann: Mord an russischem Regierungskritiker Babtschenko / Schüsse in den Rücken... In der Ukraine gehen viele Beobachter von einem Auftragsmord aus und sehen Russland involviert. 13:55 Uhr twitterte der Journalisten-Verband DJV: Prominenter regierungskritischer Journa- list Arkadi Babtschenko in Kiew erschossen - spätestens jetzt sollen die EU-Staaten ernsthaft über einen Boykott der WM 2018 nachdenken.
Auch Focus online berichtet 13:55 Uhr ausführlich über den Journalistenmord in der Ukraine / Journalist und Putin-Kritiker Arkadi Babtschenko in Kiew erschossen. Seine Frau habe Schüsse gehört und ihren Mann blutend auf dem Boden liegend gefunden – mit Schussverlet- zungen im Rücken... In der ukrainischen Hauptstadt ist es der dritte aufsehenerregende Mord an einem Journalisten in vier Jahren. 2016 tötete eine Autobombe den russischen Journalis- ten Pawel Scheremet, ebenfalls einen Kritiker der Moskauer Führung. 2015 wurde der ukrai- nische Journalist Oleg Busina ermordet. Die Fälle sind ungeklärt.
14:39 Uhr wusste derstandard.at: Mord an Journalist Babtschenko löst neuen Streit zwi- schen Kiew und Moskau aus / Nach dem Tod des bekannten Kriegsreporters überhäufen Russland und die Ukraine einander mit Vorwürfen / Der Täter wartete im Hauseingang. Als Arkadi Babtschenko am Dienstag vom Einkauf zurückkehrte, schoss ihm ein Unbekannter in den Rücken. Seine Frau fand den 41-Jährigen blutüberströmt im Korridor, auf dem Weg ins Krankenhaus starb der Journalist an den Verletzungen.
Auch bei welt.de konnte man noch um 15:31 Uhr unter der Überschrift: In Kiew erschossen / Mord an einem kompromisslosen Kreml-Kritiker genaue Details der Tat lesen: Der Killer streckte ihn mit drei Kugeln in den Rücken nieder. Arkadi Babtschenko sackte im Treppenhaus vor der Tür seiner Kiewer Wohnung zusammen, Sekunden später fand ihn seine Frau. Der Journalist starb im Notarztwagen auf dem Weg ins Krankenhaus.
15:51 Uhr, tagesschau.de: Spekulationen nach Mord an Babtschenko / Nach dem Mord an dem russischen Journalisten Babtschenko fordert Bundespräsident Steinmeier Aufklärung. Der Kreml, den Babtschenko immer wieder kritisierte, bestreitet jede Verwicklung... Bundesaußenminister Heiko Maas sagte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, dass man die Tat nicht sprachlos hinnehmen wolle und werde. „Mit dem Tod von Arkadi Babtschenko verliert die Welt einen aufrechten Journalisten, der sich auch durch die Drohungen, die er erhielt, nicht davon abhalten ließ, kritisch und unabhängig zu berichten.“

Doch dann, plötzlich und unerwartet, ereignete sich ein außerordentlich überraschendes Wunder. So musste Spiegel online 16:32 Uhr vermelden: Vorgetäuschter Mord / Russischer Journalist Babtschenko ist am Leben / Er trat in einer Pressekonferenz in Kiew auf. Der ukrainische Geheimdienst behauptet, er habe einen russischen Mordplan vereitelt.

Um 21:01 Uhr war dann im gleichen Medium weiter zu lesen: Geheimdienstoperation mit russischem Journalisten / Wie Babtschenko seinen Tod in Kiew inszenierte... Babtschenko hatte sich unter anderem auf dem Bauch liegend, umgeben von roter Farbe – angeblich Blut
– fotografieren lassen. Und am nächsten Tag informierte Zeit.de: Russischer Journalist / Babtschenko verteidigt seinen vorgetäuschten Tod. Der russische Journalist Arkadi Babtschenko steht in der Kritik dafür, dass er einen Mordanschlag auf sich fingiert hat. Er selbst findet die Aktion gerechtfertigt... Wer ihm vorhalte, die Medien irregeführt zu haben, der solle „seine Prinzipientreue und hohe Moral beweisen und stolz erhobenen Hauptes sterben“. Auf Twitter entschuldigte er sich ironisch dafür, noch am Leben zu sein: „Bei der nächsten Attacke gehe ich bestimmt drauf.“
Am 31. Mai, um 15:22 Uhr war dann bei Spiegel online zu lesen: Komplott um Journalist Babtschenko / Der perfekte Mord, der keiner war... Präsident Petro Poroschenko dankte dem Journalisten bei dem Treffen am Mittwochabend..., dass er „gemeinsam mit den ukrainischen Sicherheitsdiensten“ ein Szenario verhindert habe, „das auf die Destabilisierung der Lage in der Ukraine abgezielt“ habe.
Und um 15:40 Uhr kommt dann Spiegel online zu folgender Erkenntnis: Presseschau zu Babtschenko „So schnell wurde eine Tragödie selten zur Farce“ / Die Babtschenko-Affäre schadet der Ukraine - zu diesem Schluss kommen viele Zeitungen am Tag nach der wundersamen „Auferstehung“ des russischen Journalisten.

Bei heise online war am gleichen Tag dann unter der Überschrift: Ukraine / Der Mord an einem russischen Journalisten, der keiner war, durchaus Erhellendes zu lesen: In einer grotes- ken, bis hinauf zum Präsidenten gefeierten Inszenierung wurde angeblich ein von russischen Geheimdiensten geplanter Terroranschlag verhindert... Gestern stand Babchenko dann wieder auf von den Toten und erklärte, die Mordinszenierung sei Teil einer Spezialoperation des Geheimdienstes SBU, um seinen wirklichen Mörder zu finden. Angeblich habe es nämlich ein Mordkomplott gegen ihn gegeben. Man muss nicht lange raten, wer dahinter steckt: die russischen Geheimdienste... Poroschenko griff, wie er es gerne macht, zu einer martialischen Sprache, die das Ganze noch mehr zur Posse macht: „Ich war heute stolz, dass ich der Präsident einer solchen Nation bin. Nicht nur die Redaktionen sorgten sich um Euch, nicht nur Medien und das Fernsehen. Ich sah, wie Menschen heute weinten und glücklich waren, als sie die Nachrichten während der Pressekonferenz hörten.“ Die Prüfung hätten nicht nur einzelne, sondern die „gesamte Nation“ bestanden.

Die nicht abgegebenen Schüsse auf den kremlkritischen Journalisten haben diesen natürlich weder getötet noch verletzt, allenfalls moralisch. Wer allerdings durch diese zahlreichen medialen Fehlschüsse nicht hellhörig geworden ist, weiterhin glaubt, dass unsere Mainstream- Medien uns über die Vorgänge in dieser Welt wahrhaftig unterrichten und die sich eilfertig ereifernden westlichen Politiker und andere sich für wichtig haltende Personen vertrauens- und glaubwürdig wären, hat den Schuss tatsächlich nicht gehört.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 11. Juni 2018 schrieb Michael Riecke:

Man fragt sich natürlich, was dieser ganze Quatsch eigentlich soll? Dafür gibt es einige Gründe: Die jetzige Regierung in der Ukraine hat in über vier Jahren nichts, aber auch nichts auf die Reihe bekommen. Der breiten Masse der Bevölkerung, den einfachen Arbeitnehmern, Rentnern und Arbeitslosen geht es wesentlich schlechter als vor vier Jahren. Die Korruption hat deutlich zugenommen. Herr Poroschenko konnte in dieser Zeit sein Vermögen vervielfachen. Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, die Renten deutlich gesunken. Da ist so eine Räubergeschichte eine gute Ablenkung. Und es bleibt wieder was negatives an Russland hängen. Dafür war der Aufwand vergleichsweise gering. Auf jeden Fall geringer als der "Giftgas Angriff" auf Herrn Skripal und Tochter.


Am 07. Juni 2018 schrieb Pat Hall:

In anlehnung des Kommentars altes Fachbuch.
Die breite Masse hört nur noch auf "Google" ohne Hintergründe zu Hinternfragen.
Ansonsten,Danke für Ihre Kommentare,


Am 07. Juni 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Frau Schramm

Schreiben sie was sie wollen, aber eines werde ich nicht zulassen, dass Opfer und Täter wiederholt auf eine Stufe gestellt werden.
Faschismus und die DDR in einem Atemzug, dass verschlägt mir den Atem !
Tausende sind in den faschistischen Kerkern, ermordet, gefoltert, bespuckt und erniedrigt worden, weil sie gegen den Faschismus einen politischen Kampf gekämpft haben, unter Einsatz ihres Lebens und einer bedingungslosen Solidarität ihren Mitkämpern und Mitmenschen gegenüber: Mein Vater war einer von ihnen, und niemals werde ich zulassen, dass er sich Grabe umdreht, weil seine Tochter nicht aufgestanden ist, als es um Standpunkt und um die Verneigung vor den Opfern ging. Es geht um die Klarstellung der historischen Ereignisse. Kommunisten, viele Sozialdemokraten, Antifaschisten, Anarchisten, Freidenker und Andere wurden weggesperrt, gejagt wie Hunde, und zum Abschuss freigegeben. Nach 1945 einte sie der Dank, und die unverbrüchliche Zuneigung zur Sowjetunion,die den größten Bluttzoll für die Menschheit erbracht hat, weil sie der Baberei des Faschismus und den Krieg beendet hat.
Der Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft mit all den Widersprüchen, den Problemen, den Rückfällen, und nach der Zerstörung ist eine Erkenntnis geblieben: Die Wahrheit kann man nicht töten, und Karl Marx schon gar nicht. Das ist und bleibt die Angst, und diese Angst ist eine berechtigte für die Herrschenden der Welt. Nie wieder Faschismus und Nie wieder Krieg.


Am 07. Juni 2018 schrieb Jens Humml:

Es verkündete uns Karola Schramm:

"Das sind Methoden, mit denen die Nazis hervorragend operiert haben. Das sind Methoden, die aus der DDR und anderen diktatorischen Staaten bekannt sind."

Wie haben wir sie satt - diese Vergangeheitzweierdiktaurenaufarbeiter, diese Vonzweideutschendiktaturenschwätzer.

Manchmal möchten wir ihnen eine Art 24-stunden-Sonderurlaub verschaffen - so etwa 1944 - in - nun nicht gerade Birkenau - wir sind ja kein Unmensch - aber z.B. in Mittelbau-Dora - oh ja -selbstverständlich nicht in schwarzer sonder in gestreifter Uniform.
Vielleicht ahnen sie danach, wenn sie denn die 24 Stunden überleben, in welch vergleichsweise komfortabler Lage sie sind - nach 40 Jahren "kommunistischer Diktatur" - um die sie eine Unzahl nach 12 Jahren deutschem Faschismus geradezu beneiden würden - wenn sie es noch könnten.

"Diktatur" und "Demokratie" - mehr ist zu dem ( i.Ü. schwierigen) Thema in deren Hirnen offenbar nicht vorhanden - wahrscheinlich aus Platzgründen.
Da hat die Hirnwäsche doch ganz hervorragend funktioniert.

Nun ihr hehren Kämpfer gegen den "Kommunismus" (um den es euch ja nie wirklich gegangen ist. wie jeder Depp inzwischen begriffen haben müßte), da habt ihr nun "gewonnen" - jetzt muß man euch nicht mehr bei Laune halten.


Am 07. Juni 2018 schrieb altes Fachbuch:

mich erinnernd an meinungsfreiheit und gesülze, stelle ich nur STATISTISCH fest, dass frau schramm zum dritten mal in folge ohne not (themenbezug), die ddr mit ins boot holt, und diese "diktatur" mit dem ns-regime unkommentiert gleichstellen und erwähnen darf!!??

@frau schramm
googlen sie mal nach "statistik - parlamentarische initiatven oder anfragen" und sie bekommen antwort, wer die opposition im bundestag anführt!!
"Die Zeit dazwischen, echte, annehmbare Demokratie - dahin geschmolzen wie Schnee in der Sonne."
wenn das thema mal passt, und ich mit dem kopfschütteln fertig bin, würde ich das gern kommentieren:)


Am 06. Juni 2018 schrieb Karola Schramm:

"Mit dem Tod von Arkadi Babtschenko verliert die Welt einen aufrechten Journalisten, der sich auch durch die Drohungen, die er erhielt, nicht davon abhalten ließ, kritisch und unabhängig zu berichten" sagte Heiko Maas.

Man sieht, wie aufrecht dieser Journalist ist und gleichfalls alle aufrechten Schreihälse im Land sind. Mit Lügen Aufrichtigkeit zu beweisen ist schon ein starkes Stück, was zeigt, wie krankhaft besessen diese Personen sind und die halbe Welt an der Nase herum führen, nur um Russland zu schaden.

Das sind Methoden, mit denen die Nazis hervorragend operiert haben. Das sind Methoden, die aus der DDR und anderen diktatorischen Staaten bekannt sind.
Abscheuliche Aufrechte, die den Sinn von Wahrheit und Lüge nicht mehr unterscheiden wollen und Unruhe und Unglauben in die Gesellschaft bringen sollen. Sie alle haben keine Glaubwürdigkeit mehr verdient. Aber das gehört zur Zersetzung eines Staates dazu. Auch die Diktatoren fühlten sich wohl in diesem Schlammassel, denn so konnten sie ungehindert ihren eigenen Interessen nachgehen, z.B. Kriege planen und ausführen und überlegen, wie anders Denkende mundtot oder richtig tot gemacht wurden. In einer Gesellschaft gibt es immer Menschen, die gerne denunzieren und lügen, weil sie so ihre eigene kleine Macht spüren und nicht die große Angst, die dahinter lauert.

Der Fisch stinkt zuerst am Kopf, dann der Rest. Und der Kopf der deutschen Politik hat gelernt, wie Agitation und Propaganda geht. Schlau und geschickt.

Ich frage mich, ob DE aus der Nazi-Zeit nichts gelernt hat? Nein, DE hat nichts gelernt und auch nicht lernen müssen. Es knüpft seit der EU, Schröder/Fischer, Wiedervereinigung und größter Wirtschaftsmacht innerhalb der EU - auch hinterhältig erworben - einfach wieder da an, wo es am 8.Mai 1945 aufgehört hat. Die Zeit dazwischen, echte, annehmebare Demokratie - dahin geschmolzen wie Schnee in der Sonne.
So ist es auch irgendwie stimmig, wenn der neue amerikanische Diplomat Grenell verkündet, er wolle die Konservativen stärken, da die Linke ja versagt habe..

Deutschland hat einfach keine offizielle, im Bundestag angesiedelte, starke Opposition mehr, die Ja und Nein auseinanderhalten kann. Dass daran gearbeitet wird, auch das Internet von der Opposition frei zu bekommen ist bekannt. Gesagt wird, man wolle es von rechten Hetzern und Hasspredigern rein halten, was lächerlich ist. Denn seit wann gehen Rechte gegen Rechte vor? Es sind die echten Oppositionellen, linke und nicht linke, die zum Schweigen gebracht werden sollen.


Am 06. Juni 2018 schrieb Albrecht Storz:

Man fragt sich ernsthaft, ob es sein kann, dass all die Politiker quer durch sPD, cDU, Grüne, und all die Medienleute (Kleber, Gniffke, Will, Plasberg, Restle, ...) wirklich nicht wahrnehmen können, dass wir seit Jahren eine permanent laufende Kampagne zur Volksverhetzung Deutscher gegen Russland und dessen Repräsentanten haben?
Das kann man doch nicht glauben. Zwar mögen mehr oder minder intelligente Leute darunter sein. Aber das Auftauchen und wieder mediale verschwinden russischer Geisterarmeen, BUKs, militärischer Nervengifte, russischer Gesetze (die im Westen oft genauso oder sogar noch übergriffiger existieren), "Staatsdoping", verfolgte "Regimekritiker" und Journalisten sowie echter und vermeintlicher Leichen kann doch kein normaler, gesunder Menschen mehr ernst nehmen.

Erfüllen diese Leute also alle einen Auftrag? Wollen oder müssen die also diese Haltung, die eindeutige grundgesetzwidrig da volksverhetzend ist, vertreten.

Ich fürchte, ja.


Am 05. Juni 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

Darf ich eigentlich in diesem Land noch laut sagen, dass ich denke, der Kerle, dieses Gesicht kann nur seine Mutter lieben noch alle Tassen im Schrank hat ?
Ein Zeichen geistiger Gesundheit ist das nicht.
ER mutet seiner Frau und seinen Kindern, den Moment des schlimmsten Verlustes zu, den wir als Menschen kennen: Die Nachricht über den Verlust eines Menschen.
Hat der Kerl eine Sekunde daran verschwendet, was das für seine Frau und seine Kinder bedeutet? Um sich dann auf wundersame Weise quicklebendig der Presse zu stellen ?
Wieviel bescheuert kann man aushalten ?
Der Russenhasser Reitschuster hatte die Pisse in den Augen stehen, als ihn die Nachricht vom Tod dieses Schmutzfinken ereilte, wer denn den Abflug in die ewigen Jagdgründe angetreten hat. Die Aussagen, als das Einkaufscenter in Russland brannte, wo viele Kinder Opfer waren werde ich hier nicht zitieren, weil das so unerträglich ist, und über diesen miesen Charakter und Russenhasser soviel aussagt, dass ich platzen könnte aus Wut und Verachtung.
Der Journalistenverband, der sich auch nicht unbedingt sich "standesgemäß" äußerte, ist der Meinung, dass man doch spätestens jetzt über die WM in Russland verstärkt nachdenken müsse.
Das ist ja mal was ganz Neues.
Hat jemand sich das Bild angesehen, wie der Kerl in der "Blutlache" liegt. Leute, die etwas Ahnung haben wäre doch sicherlich aufgefallen, dass da irgendetwas so nicht stimmen kann.
Es gab kein Interesse die Wahrheit herauszufinden. Alle strahlten wie Honigkuchen Pferde, dass sie ihren Hass auf Russland ohne Rücksicht auf Verluste propagieren können.
Genüßlich erwähne ich, dass Rebecca Harms, (Sonntag bei Will), die olle und der olle Beck, aber allen voran Sabine ADLER (am Sonntag im Presseclub) zu sehen und zu hören an Widerlichkeiten kaum zu übertreffen sind.
Fakten? Null, Recherche ? doppelt Null, Reflektion ? Was ist das denn ? Sie ist eine Russenhasserin, die die Sprache des kalten Krieges nie verlassen hat.
Soche Leute arbeiten bei den ÖR, dürfen Unwahrheiten, Spekulationen, Verdrehungen ohne Substanz verbreiten, vor allem wenn es ums Russland geht. Göbbels lässt grüßen.
Danke für den Artikel.


Am 04. Juni 2018 schrieb Matthias Kasten:

Der Artikel von Herrn Wolk ist eine sehr fundierte Ergänzung des Videos auf der Startseite. Gute Kombination!

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