Aufstehen! Und Widersetzen?

Sahra Wagenknecht startet eine Sammlungsbewegung

Autor: U. Gellermann
Datum: 06. August 2018

Wahnsinn! Im SPIEGEL komplette fünf Seiten. In der TAGESSCHAU die dritte Meldung, bei "ntv", ZEIT ONLINE, in der FAZ, der DEUTSCHEN WELLE und sogar im verschlafenen TAGESSPIEGEL: Kaum ein Mainstream-Medium wollte die Nachricht zum Wochenende verpassen: "Sahra Wagenknecht startet ihre Sammlungsbewegung im Netz". Geradezu opulent der SPIEGEL, der nicht nur Mit-Sammler wie Antje Vollmer (GRÜNE), Marco Bülow (SPD) und den Schriftsteller Ingo Schulze aufzählt, sondern ein komplettes Interview mit Frau Wagenknecht bringt und eine Art Manifest als Gastkommentar publiziert. Trotz eingestreuter routinierter SPIEGEL-Häme hat die Gier nach Neuem die übliche Denkblockade gegenüber Alternativen überwunden. Möglich ist aber auch, dass die Jahre der Merkelei, die Unwägbarkeiten mit Trump und der sichtbare Verfall der sozialen Netze das verkrustete Denken der Eliten berührt hat. #aufstehen lautet der Titel der neuen Sammlungsbewegung und ist unter der Webadresse www.aufstehen.de zu finden. Und Aufstehen täte not.

Nichts braucht das Land mehr als Aufstehen: Aufstehen gegen Wohnungsnot. Aufstehen gegen Aufrüstung. Aufstehen gegen Armut. Aufstehen für Gerechtigkeit. Ändern müsste sich das Land, das in seltsam hektischem Siechtum seinem inneren Zerfall entgegensteuert. Recht und Gesetz sind längst auf der Motorhaube von Diesel-Autos geopfert. Die Eliten verharren in Denkmustern von gestern: Profit ist immer gut, wenn ich ihn einstreichen kann. Die da unten sind verunsichert. Hin und her gejagt von Medien, die Diener ihrer Regierung und der Anzeigenkunden sind. Verängstigt auch vom Fremden. Gern hätten viele es so wie früher. Verzagt auch, weil die alte soziale Hoffnung, die man in SPD und Gewerkschaft gesehen hatte, schrumpft und schrumpft und schrumpft. Die wachsende Zahl von Angstwählern wählt AfD: Die hat den Flüchtling als billigen Schuldigen entdeckt. Es ist an der Zeit, Volksbildung zum Programm guter Politik zu machen. Das wäre die Aufgabe der organisierten Linken: Sie ist in den Arbeiterbildungsvereinen der 1830er Jahre entstanden, rund um die Geburt einer deutschen Nation. Doch die von unten kommen nicht von selbst zu den Bildungsangeboten der verschiedenen linken Organisationen. Und die wiederum gehen nur selten noch nach unten. So bleibt nur das Lernen in der Aktion, in der Bewegung.

Wer auf die Website der Sammlungsbewegung geht, findet Video-Statements einzelner Menschen, die ihre Themen zum öffentlichen Anliegen machen: Von der galoppierenden Armut über den Reichtum zum Abkotzen bis zum Wohnraum, der wieder bezahlbar sein muss. Und alle eint die Überschrift: DEN BÜRGERINNEN UND BÜRGERN MUSS ZUGEHÖRT WERDEN! Was der User nicht findet, ist die Bewegung und auch nicht die Bewegten. Denn dem Aufstehen muss das Widersetzen folgen. Damit die Herrschenden sich nicht einfach wieder bequem setzen können, müssen sich die da unten nachdrücklich selbst auf die Tagesordnung setzen. Und fraglos sind im Land manche in Bewegung geraten: Die von der Mieterbewegung, von der Friedensbewegung oder der Umweltbewegung. Es wäre die große Kunst, sie alle zu sammeln. Das im SPIEGEL veröffentliche "Manifest" der beginnenden Sammlungsbewegung verlangt, "einen Raum für eine wirklich offene Debatte zu schaffen darüber, wie das Gegenkonzept zum herrschenden Politikmodell der vergangenen 30 Jahre aussehen könnte." Sicher hat diese oder jener bereits ein Gegenkonzept. Doch fraglos mangelt es an einem organisierten Raum, in dem die unterschiedlichen Konzepte nicht nur gemeinsam diskutiert werden könnten, sondern aus der Debatte in die gemeinsame Aktion mündeten. Wenn die gerade erst begonnene Sammlungsbewegung das leisten würde, hätte sie eine wichtige Hürde überwunden. Jene Schwelle, hinter der jede Strömung, jede Fraktion der unterschiedlichen Linken für sich werkelt und alles besser weiß als die anderen. Die erste Zielmarke der Bewegungs-Sammler ist ihr offizieller Start am 4. September.

Das "Manifest" der Sammlung beginnt mit dem Satz "Ein Gespenst geht um in Deutschland, die neue linke Sammlungsbewegung." Mit Verlaub, liebe Sammler: Das ist ein gewichtiges Zitat aus dem historischen Kommunistischen Manifest. Was allerdings bisher zu sehen und zu lesen ist, das ist noch kein Gespenst, das die Herrschenden erschreckt. Das ist eher ein lautes Pfeifen im Wald. Aber der offizielle Start der Sammlungsbewegung ist erst der 4. September. Bis dahin bliebe Zeit zum Sammeln der Kräfte.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 17. August 2018 schrieb Klaus-Peter Kostag :

Im Nachgang zu Deinem Artikel über die Linke fand ich einen meiner Meinung nach trefflichen Beitrag der den Deinen fein ergänzt. https://ruedigerraulsblog.wordpress.com/2018/06/25/die-linke-und-die-fluechtlinge/
Wie gefällt Dir diese Analyse?

Antwort von U. Gellermann:

Der verlinkte Artikel ist zu Beginn interessant, will aber dann, aufgezäumt an der Grenzfrage, „alles“ aufrollen. Typisches Beispiel ist dieser Satz: „Sie (Wagenknecht) führt in die Irre, weil sie nämlich ablenkt vom Kern, der Herrschaft der kapitalistischen Ordnung, hin zur Frage, ob diese Ordnung national begrenzt sein sollte oder doch eher grenzenlos global.“ Das finde ich nicht in Wagenknecht-Texten. Zudem an dieser Stelle ein Buch (Wochenendseminar) zur Rolle der Nation unter den aktuellen kapitalistischen Bedingungen nötig wäre. Anfügen will ich: Dafür ist auch hier kein Platz. Zumal diese Diskussion sich meilenweit meinem ersten, kleinen Artikel zur Sammlungsbewegung entfernen würde.


Am 14. August 2018 schrieb Albrecht Storz:

Spannend wird, wie diese Bewegung den offenen und verdeckten Spaltungsversuchen widerstehen will - sei es von vielleicht sogar Wohlmeinenden, die ihre wichtigsten Ideale nicht ausreichend vertreten sehen, sei es aber vor allem von Maulwürfen, Verfassungsschutz-Leuten, Soros-Jüngern, Karriere-Süchtlingen und anderen berufsmäßigen Unterwanderern und den gesteuerten Medien und ÖR ausgehend.

Ich habe "live" mitbekommen, wie die Friedensbewegung bei einer Art Neustart ("neue Friedensbewegung", Montagsmahnwachen, Friedenswinter) von innen und außen angegriffen und weg gebissen und damit marginalisiert worden ist.

Wird es hier anders sein?
Wie wollen die treibenden Kräfte bei "Aufstehen" gegen die Übermacht der Gewohnheit und der kapitalstarken und vielfachen Gegenkräfte Stand halten? Gibt es dafür Strategien? Hoffentlich!


Am 12. August 2018 schrieb Marco Beyer:

Heute kann man sie wieder lesen, Frau Wagenknecht und Herrn Lafontaine. Sie möchte keinen Mittelstand aus armen Ländern in Deutschland und er möchte AfD-Wähler einsammeln. Man solle mehr in das eigene Bildungssystem investieren und dem armen Ausland nicht die Fachkräfte abwerben.
Was heißt das jetzt genau? Nicht alle, aber ein Großteil der AfD-Wähler unterliegt rechten Ressentiments. Wollen wir diese Vorurteile in einer linken Sammelbewegung? Ausländische Unterschicht und ausländischer Mittelstand dürfen nicht nach Deutschland, d. h. wir bauen erneut eine Mauer?
Klar müssen wir noch in unser Bildungssystem investieren aber trotz alledem haben wir derzeit kein schlechtes Bildungssystem. Und mit einem ordentlichen Mindestlohn und starken flächendeckenden Tarifverträgen werden ausländische Fachkräfte nicht vorrangig als Lohndrücker missbraucht, sondern bereichern unsere Gesellschaft.
Nach fast 30 Jahren würde ich meine Fachkraft auch liebend gerne wieder in meiner Heimat wirken lassen. Aber selbst mitten in Deutschland gibt es immer noch Regionen, welche sich von dem wirtschaftlichen Aderlass nach 1989 nicht erholt haben. Was denkt Frau Wagenknecht, wie lange wird dann eine solche Erholung in Ländern der "Dritten Welt" benötigen?
Frau Wagenknecht und Herr Lafontaine sollten einmal zusammen eine Großbaustelle in Deutschland besuchen. Vom Rohbauer, über die Ausbaugewerke (Trockenbau, Maler, Bodenleger, etc.) bis hin zu den technischen Ausbaugewerken (Heizung, Sanitär, Lüftung, Elektro, etc.) sind über 50% der auf der Baustelle arbeitenden Menschen nicht aus Deutschland. Wird sich diese Situation dadurch ändern, dass wir ein noch besseres Bildungssystem erhalten?

Bravo Frau Wagenknecht und Herr Lafontaine, Sie haben es geschafft. Mit Ihnen in der Partei wird "Die Linke" etliche Stimmen, darunter auch meine, verlieren. Im Gegenzug wird das Kalkül der beiden o. g., Protestwähler der AfD zu gewinnen, von ähnlichem Erfolg gekrönt sein, wie der Versuch der CSU in Bayern.

Antwort von U. Gellermann:

Nichts von dem was Sie - ohne Zitat - Wagenknecht und Lafontaine unterstellen ist so gesagt worden.


Am 09. August 2018 schrieb Heinz Schneider:

Merkwürdige Vorgänge begleiten den Start der Sammlungsbewegung. Plötzlich ist für ehemalige Protagonisten der Friedens- oder Antiatombewegung der Begriff "Bewegung" Faschismusvedächtig.
Neben derartigem offensichtlichem Unfug atmen manche Reaktionen aus der SPD, insbesondere von Stegner, Staeck und Leinen, den Geist rapiden Realitätsverlustes.
Wie soll man es denn nennen, wenn nach der Abspaltung der Grünen wegen des Verschlafens der ökologischen Frage und des Lafontaine- Flügels wegen Aufkündigung der Solidarität trotzig reklamiert wird , die kümmerliche schwindende Rest SPD sei die wahre linke Sammlungsbewegung!!

Sie ist es, leider, nicht mehr. Und, weit schlimmer, will es auch offenbar nicht mehr sein, sondern hält, zu großen Teilen noch immer im neoliberalen Wahn verfangen, eisern und dogmatisch an begangenen Fehlern fest. Sie hat für die Abgestoßenen noch keine Tür geöffnet. Nur kurz, im letzten Jahr, einen Spalt breit. Über das, was sie dabei gesehen hat, ist diese traurige Partei so erschrocken, dass sie die Tür wieder fest verrammelt hat.

Nur deshalb gibt es "Aufstehen", und deshalb ist die Bewegung eine zur Rettung und Revitalisierung der Sozialdemokratie. Für die SPD käme die Hilfe aber dann zu spät, wenn sie die Türen nicht öffnet.


Am 09. August 2018 schrieb altes Fachbuch:

"aufstehen"
"...fraglos sind im Land manche in Bewegung geraten..", aber doch nicht, um das system umzukrempeln!!!
die tage meckert ein wohlfahrtsverband gegen die armut, die es laut regierung gar nicht gibt.
schickt dieser verband seine leute nun zur sammlungsbewegung oder bewegt er sich nach jahrhunderten des lamentierens doch mal selbst!!??
ein dahinscheidender "journalist" ruft sein gewerbe zur selbstreinigung auf: die fakten und recherche würden den unterschied machen!!?? der will nicht eingesammelt werden, weil 4. säule der demokratie (nicht 4.gewalt im staat:) hat senderische aufgaben!
cockpit kümmert sich um die ryanair-leute. die werden einen deal machen und nicht weiter "aufstehen".

schon bei den neandertalern schickte man niemanden nach beeren, wenn es winter war!!
eine idee wird nicht gewalt, wenn man sie massen aufoktroyiert!! nur eine elendige realität treibt bewegung an: der mensch fängt an zu denken, wenn es ihn selber betrifft!
angenommen, dt. autos und waffen gingen im export schlecht, glaubt jemand, dass deren teilnahme an der bewegung zuverlässigen bestand hätte??
was hindert einen afd-ler sich zu registrieren? die marschieren schon!! "wir sind das volk" als vereinende lösung, oder doch mit spaltungspilz???

ich habe 3 videos dürftig ertragen. im zeitalter von nsa registrierungsdaten zu sammeln, ist aberwitzig.

da will die sahra also "sammlungs"vertreter über listenplätze der PdL im bundestag lancieren, um was zu bewirken??

alles sehr diffus


Am 08. August 2018 schrieb Karola Schramm:

Eine herzliche Entschuldigung bei den Linken, die natürlich erst einmal nichts anzettelten, was von Schröder - Fischer zu verantworten ist.
Ich bin einfach nur "sauer" und tief enttäuscht über die Linkspartei, die nach den Grünen meine Wahlpartei geworden ist und jetzt gerne im Verband von Rot-Rot-Grün auftritt. Bisher haben sie alle, nach meiner Beobachtung, alles nur noch verschlimmbessert.


Am 08. August 2018 schrieb Jürgen Heiducoff:

@Ullrike Spurgat,

m.E. können wir bei unseren Aktivitäten im Rahmen der Sammlungsbewegung sehr viel von der Arbeiterbewegung lernen, vor allem aus deren Fehlern. Da sich die Sammlungsbewegung gegen die derzeitige Politik richtet ist sie natürlich vor allem auch hoch politisch.
Und die Sammlungsbewegung ist wie die Arbeiterbewegung auch aus den bestehenden Verhältnissen entstanden. Weil es so nicht weiter geht! Sie hätte längst entstehen sollen. Das bestehende demokratische Modell hat versagt. Die Sammlungsbewegung muss zumindest den Versuch starten, die bestehenden politischen Strukturen und Mechanismen auf der Basis des Grundgesetzes umzugestalten. Die Menschen brauchen Hoffnungen und Zuversicht.
Die Mehrheit der arbeitenden Menschen in unserem Lande wurden und werden um die Früchte ihrer Arbeit betrogen. Das alles ist hoch politisch.
Die Sammlungsbewegung soll natürlich die anderen Bewegungen nutzen (nicht ausnutzen oder behindern!), die gesammelten Erfahrungen beachten und die gemeinsamen Aktivitäten koordinieren.
Die gemeinsamen Interessen der arbeitenden Menschen in unserem Lande müssen diskutiert klar formuliert werden. Dafür haben wir im Unterschied zur Arbeiterbewegung das Internet. Mit den gemeinsamen politischen Forderungen werden wir auf die Straßen und Plätze gehen müssen und unsere Rechte einfordern - immer und immer wieder. Bis die Politik einlenkt.


Am 08. August 2018 schrieb Ullrike Spurgat:

@ Herr Heiducoff,

was hat bitte die Arbeiterbewegung mit der "Sammlungsbewegung" zu tun ?
Die Arbeiterbewegung war hoch politisch und die Arbeiterbewegung ist aus den bestehenden Verhältnissen entstanden und nicht anders rum.
Worauf bezieht sich die "Sammlungbewegung?"
Ich habe bislang nichts finden können, außer das sie dem Zeitgeist folgt und die anderen Bewegungen, die es noch so gibt für die eigenen Zwecke nutzt, was völlig okay ist.
Diese Bewegungen haben aus meiner Sicht eher wenig mit der revolutionären Arbeiterbewegung zu tun. Wenn dem so wäre, dass dort nur ein Fitzelchen an Bezug bestünde gäb es nicht so viele Antikommunisten.
Ich spare mir nochmal Marx zu zitieren.


Am 08. August 2018 schrieb Jürgen Heiducoff:

Der durch den Historiker Prof. Wolffsohn an den Haaren herbei gezogene Vergleich der aktuellen Sammlungsbewegung mit der NS-Bewegung stellt sich als wissenschaftlich unhaltbar dar.
Die NS- Bewegung war nicht wirklich national, sondern hatte Verbündete u.a. in Italien und Japan. Und sie war schon gar nicht sozial. Wie kann man eine Bewegung sozial nennen, die die Verfolgung Andersdenkender und die Vernichtung anderer Rassen als Ziel deklarierte und die die Menschen Europas in einen Vernichtungskrieg trieb?
Zudem ist m.E. bisher die internationale ARBEITERBEWEGUNG in der Diskussion zu kurz gekommen. Unter ihrem Banner kämpften jahrzehntelang Arbeiter verschiedener Nationen aufopferungsvoll für ihre Rechte. In Deutschland war die Idee der EINHEITSFRONT gegen den aufkommenden Faschismus leider auf Grund der Uneinigkeit der Führungen der Arbeiterparteien gescheitert. Dennoch kämpften und litten die verratenen deutschen und jüdischen Arbeiter weiter bis zur Demütigung und Vernichtung auf den Schlachtfeldern der NS-Bewegung.
Auch wenn in Europa trotz der Kämpfe der Arbeiterbewegung keine Einheitsfront zustande kam, in China gab es gleich zwei davon (siehe Wikipedia „Erste und Zweite Einheitsfront").
Die historischen Folgen der dortigen Einheitsfrontbewegung sind heute im gesellschaftlichen Fortschritt Chinas zu sehen. Ich weiß, dass dies auf die harte Kritik nicht nur rechter Kräfte, sondern leider auch sogenannter linker Theoretiker stößt. Ich bin gern bereit, meine Gedanken zu verteidigen.
Kommt die anvisierte Sammlungsbewegung nicht zustande, sehe ich diesmal nicht braun, sondern schwarz für Europa.


Am 08. August 2018 schrieb Karola Schramm:

Ich finde, lieber Herr Gellermann, dass übersehen wird, dass überhaupt nichts mehr zu sammeln gibt.

Es wird in Zukunft gar keine starren Verbände mehr geben sondern eher sog. Wechsel-Wähler, die sich an Hauptthemen orientieren und nicht mehr an links oder rechts. Dieses links - rechts Muster ist inzwischen derart verwaschen, dass es nicht mehr taugt, um "Linke" als Ganzes einzusammeln.

Aber das ist auch typisch für die drei angeblich linken Parteien - Rot - Rot - Grün.
Mit dieser Kombination kann man nur noch Menschen verjagen.
Diese drei Linken haben alles angezettelt und eingefädelt, mit dem wir heute zu kämpfen zu haben.
Schröder-Fischer sind die Täter, die Urheber dieser unsozialen, raubtierkapitalistischen Politik - dann folgte Merkel mit ihrer autoritären DDR-Vergangenheit und ihrer raffinierten doppeldeutigen scheinbar offenen und fairen Austeritätspolitik, sekundiert vom schwarzen Schäuble, welche alle südlichen Länder bis zum Ersticken drangsalierten bis heute noch. Kein Aufschreien und Aufstehen dieser drei Linken Parteien.

Schöne und akademisch gute Reden im Bundestag helfen gegen so was nicht.

Dann der merkelsche Höhepunkt. Eigenmächtige Öffnung aller Grenzen für Menschen aus Syrien u.a. Ländern. Das sprach und spricht sich in ganz Afrika herum. Deutschland braucht junge Männer als Arbeitskräfte und viele, viele kamen und kommen. (Merkte jemals jemand diesen Affront gegen unsere jungen Männer und die älteren, die ab 50 + keine Arbeit mehr bekommen? )

Doch diese Einladung fassten dann die Linken wohl als Aufforderung für unbedingte Solidarität auf mit diesen armen, armen Menschen....(Merkel kennt sie gut, die Linken) und alle, die dagegen waren bekamen einen Stempel: Nazis! Eine Killerphrase, die jede sinnvolle und ehrliche Diskussion erstickt. Bis heute.

Diese drei Linken haben auf der ganzen politischen Linie versagt. Ideologie besoffen können sie nicht sehen, was sich zwischen den "Zeilen" der schröderschen und merkelschen Politik rasant entwickelte: Der Raubtierkapitalismus und extreme Nationalismus.

Neoliberal - dieses heimtückische Tarnwort, verstehen die wenigsten, die sich jeden Tag am Bau oder sonst wo für wenig Geld für die sog. Arbeitgeber mit Tarnanzug, die Gesundheit ruinieren. Doch sie sehen deutlicher als diese Linken, wie diese unkontrollierte Masseneinwanderungspolitik aus Afrika unsere Gesellschaft auf immer und ewig verändern wird.

Von daher ist diese "Sammlung von links gesonnenen Menschen" für den Arsch, genauso wie Deutschland - in allen politisch-gesellschaftlichen Bereichen inzwischen - am Arsch ist. Das wurde mir klar, als ich mit meinem Briefträger kurz in meinem kühlen Hausflur bei sengender Hitze sprach. Keine Klimaanlage im Auto, Personaldecke dünn, wie überall. Leben am Limit - kurz vor dem Absturz. Hartz 4 lässt dann grüßen.

Deutschland hat fertig. Die Raubtiere in Politik und Wirtschaft freut es. Die Linken haben mit Pauken und Trompeten auf ganzer Linie versagt was diese Phrase deutlich zeigt:
DEN BÜRGERGERINNEN (sieh an, Gender gerecht) UND BÜRGERN MUSS ZUGEHÖRT WERDEN! ist tatsächlich leises Pfeifen im Walde. Schämt euch und schlaft weiter.

Antwort von U. Gellermann:

Fraglos gibt es sinnvolle Bewegungen: Von der Mieterbewegung über die Friedensbewegung bis zur Umweltbewegung. Die verstehen sich durchweg als irgendwie links.Wenn die sich sammelten und ihre Kräfte auf die Änderung des Landes konzentrieren würden, wären wir einen wesentlichen Schritt weiter auf dem Weg in eine gerechte Gesellschaftsordnung.

Und fraglos gibt es Nazis: Solche, die jene, die vor den Folgen des globalen Kapitalismus, seinen Kriegen und seiner ausbeuterischen Wirtschaftsordnung fliehen, als Manövriermasse für ihre dreckigen Wahlkampfspielchen nutzen. Sehr gut zu erkennen an ihrer Wortwahl: „Asyltourismus“ (Seehofer CSU z. B.) oder die solchen Worte auskotzen „haben wir das Recht, stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen“, (Gauland AfD z. B.).


Am 08. August 2018 schrieb Ullrike Spurgat :

@ Frau Ullmann,

sie sollten lernen andere Wege und Möglichkeiten zu akzeptieren.
Wo bleibt denn die angebliche Toleranz ?
Hier gibt es doch genügend eingesammelte Mitstreiter.
Meine Haltung habe ich völlig klar gemacht und unterstellen sie mir bitte nicht, dass ich nicht ausreichend darüber nachgedacht hätte und meine Entscheidung ist mit dem Hintergrundwissen und der Geschichte eben eine andere, als beispielsweise bei ihnen.
Und wer von "orthodoxen Marxisten" spricht hat den Schuss der Geschichte wirklich nicht gehört.
Vielmehr brauch ich nicht zu wissen, dass reicht.


Am 08. August 2018 schrieb Alles nur Satire:

Ich kann ja mitlerweile all die Zweifler irgendwie verstehen.

Nur, zweifeln und ablehnen, ohne zu wissen, Was, Wann, Wie, halte ich persönlich für wenig hilfreich.

Die Frage nach dem Wer könnte jeder beantworten, durch mitmachen, sich politisch bewegen.

Demokratie lebt nur dann, wenn mitgemacht wird, wenn sich viele einbringen. Es mag für viele Ordnungsliebende dann ein viel zu lautes, kakaphones Crescendo sein.

Die bevorzugen die Autokratie, das was wir jetzt haben. Und das ist nicht gut.

#aufstehen ist nicht als Partei gedacht, sondern richtet sich an alle sozial orientierten Menschen, die den marktradikalen Wirtschaftsfaschismus loswerden wollen.
Deshalb Bewegung, deshalb Sammlung.

Die BILD schoss natürlich den Vogel ab und ließ einen >>Historiker<<, vermutlich für eine Handvoll Euro, vorsorglich schon mal die Sammlungsbewegung #aufstehen in die Nazi-Ecke rücken.

Doch, ich denke, die Eliten haben schon ein wenig feuchte Höschen und je eher der Dreck geworfen wird, desto eher bleibt was haften.

Der Systempresse war es immer egal, welchen Dreck sie wirft, Hauptsache es bleibt genug kleben.


Am 08. August 2018 schrieb Charlotte Ullmann:

Eine breite Bewegung von links tut not, jetzt und immerdar, sogar von oben angeheizt (wie hier durch Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine).

Dabei Anleihe zu nehmen beim kommunistischen Manifest erscheint mir etwas hochtrabend, aber immerhin feiern wir gerade Marxens Geburtsjahr.

Und wie die AfD ihre Schäfchen einsammelt? Dem Rattenfänger von Hameln gleich, der mit betörendem Flötenklang die Kinder ins Verderben lockt! Das ist erschreckend!

Wer hier nicht aufsteht und sich widersetzt, dem ist nicht mehr zu helfen, so aussichtslos das sich Widersetzen auch erscheinen mag.

"Wir sind das Volk" tönte es durch nie "blühenden Landschaften", als solche von Helmut Kohl versprochen. Was kam, waren soziale Wüsten.

Kein Wunder, dass die AFD so zugelegt hat, besonders im Osten der Republik.

Und wie die ehemalige DDR abgewickelt wurde, in ihrer Sterbestunde, so radikal, wie anschließend die Agenda 2010 über die Köpfe der Menschen verhängt wurde!

Denn auf die Revolution von unten ("wir sind das Volk") erfolgte die von oben.

Maßgeschneidert, vom Kapital, von Rot-Grün unter Schröder exekutiert.

Das schreit wiederum nach Revolution von unten!

Ja, liebe Sahra, reicht da eine Sammlungsbewegung, von oben initiiert, aus?

Die Linke Partei hat's versucht, damals, zu Beginn des neuen Jahrtausends, der Agenda 2010 die Stirn zu bieten. Verheddert hat sie sich in kleinteiligen Abwehrkämpfen (zusammen mit den DGB-Gewerkschaften) oder gar in Mitmachorgien (siehe Rot-Rot-Grün im Berliner Senat oder ROT-ROT in Brandenburg), obwohl ihr zunehmende Verankerung in den linken sozialen Bewegungen gelang.

"Hartz IV muss weg!" Ja, bitte schön, was soll stattdessen kommen?

Ein "solidarisches Grundeinkommen"? Etiquettenschwindel hoch Hundert ! Neuerdings von Michael Müller (SPD), Oberbürgermeister von Berlin, aus dem Hut gezaubert. Nichts anderes als eine Wiederauflage der alten ABM-Maßnahmen oder der öffentlich geförderten Jobs (ÖBS) in Berlin.

Welche Antwort gibt die Linke als Bewegung und Partei auf die Frage, was kommt nach Hatz IV?

Bedingungsloses Grundeinkommen?

"Erst muss der Kapitalismus weg!", sagen die orthodoxen Marxisten.

Aber wie, bitte schön? Nochmal 200 Jahre warten? Karl Marx würde sich im Grab umdrehen!

Aus dem Schoße des Alten soll Neues entstehen (Marx)! Richtig, der Keim des Neuen bricht aus den versteinerten Verhältnissen der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen langsam aber sicher hervor, bringt sie zum Tanzen (Karl Marx), m. E. mit einem dafür geeigneten Grundeinkommen, dem emanzipatorischen, linken, ökonomisch minutiös durchgerechnet von der BAG--Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE.

Mit ihm könnte die sehnlichste Hoffnung der Linken, den Kapitalismus zu überwinden, in Erfüllung gehen.

Weil mehr Verhandlungsmacht des Lohnabhängigen gegenüber dem Arbeitgeber mit einem für ein würdevolles Leben ausreichenden Grundeinkommen.

Das Kräfteverhältnis zwischen Arbeit und Kapital würde sich zu Gunsten der Arbeit verschieben.

All das, wofür sich die Linke seit Marx einsetzt.

Eine gigantische Umverteilung von oben nach unten käme in Gang, immerhin auch Magenschmaus der Gewerkschaften.

Fazit: Wenn die neue Sammlungsbewegung den Kapitalismus nicht überwinden will, oder nicht wenigstens offen ist für neue soziale Antworten, wird das nichts!

Ein guter Anfang ist gesetzt, wieder mal, weil die Linkspartei mitsamt der linken Bewegung nicht mehr ausreicht.

Und da gebe ich Dir, lieber Uli Gellermann, recht, die Sammlungsbewegung ist immerhin eine Chance!


Am 08. August 2018 schrieb Der Linksliberale:

Während hier das Für und Wider einer „Bewegung“ erwägt wird und feinste Wortkreationen gewertet werden, formiert sich der militaristische, nationale und neoliberale Widerstand. Gegen jede soziale Bewegung. Einer der übelsten Vertreter dieser „Historiker“ Wolffsohn. Er schwadronierte in der Bildzeitung über diese Bewegung und kam zielsicher zu dem Schluss, diese Sammlungsbewegung ist eine „Bewegung“, sie ist national und zudem noch sozial. Daran erkenne man die Nähe zur NSDAP, denn diese hatte sich auch als Bewegung bezeichnet und sie sei national-sozial gewesen. Ich habe Herrn Wolffsohn geantwortet, besser gesagt eine Mail gesendet…
„Guten Abend Herr Prof. Wolffsohn,

Ihr Kommentar oder „Meinung“ zur Bewegung „Aufstehen“ in der Bild-Zeitung ist bewusst geschichtsvergessen und Sie verniedlichen die Verbrechen des deutschen Faschismus. Kurzum Ihr Kommentar ist ekelhaft. Immer wieder fallen Sie über friedensorientierte und sozial eingestellte Menschen mit Ihren scheinbar „wissenschaftlichen“ Kommentaren her. Allein, dass Sie die Begrifflichkeit „Bewegung“ als Nachweis für eine Faschismusnähe bringen ist derart boshaft, dass Sie besser den Begriff „Historiker“ aus Ihrer Biographie streichen sollten. Ich habe eine Frage an Sie: War der Aufstand der geschundenen, gequälten und verhungernden Menschen im Warschauer Getto organisatorisch einer Bewegung oder einer Partei geschuldet? Ich schätze mal es war eine Bewegung der Gleichgesinnten, denn von einer Partei hat man nichts gehört im Widerstand der jüdischen Menschen im Getto. Es waren zudem überwiegend polnische Bürger, jüdischen Glaubens, die aufgestanden sind gegen den Terror der Faschisten, waren die nun deshalb „national“ weil polnisch?…diese Gequälten sind zuallererst aus sozialen Gründen in den Widerstand gegangen…oder ist Hunger kein sozialer Grund? Nach Ihrer dreckigen Logik für die linke Bewegung „Aufstehen“ hätten diese Menschen im Warschauer Getto allein schon deshalb eine historische Nähe zur NSDAP, weil sie eine „Bewegung“ waren, zudem „national“ organisiert und sie haben auch für „soziale“ Rechte gekämpft.
Herr Wolffsohn, ich habe Sie mehrfach sprechen und argumentieren hören, auch gelesen habe ich einiges von Ihnen. Ich habe nie verstanden, warum so ein durchaus intelligenter Mann wie Sie, stets auf die Schwachen und Armen und deren Organisationen verbal einschlägt. Mittlerweile gehört es in Deutschland zum „guten Ton“, die Armen, die Vertriebenen und Flüchtenden zu diskriminieren. Sie wohnen mit Sicherheit villenartig, Ihr Einkommen wird deutlich jenseits der Grenze vom Mindestlohn sein, Sie haben bestimmt keine Bomben erlebt und zehren meiner Meinung nach auf widerliche „wissenschaftliche“ Art und Weise aus dem Elend, welches deutsche Faschisten und Militaristen den Menschen angetan haben. Ein russisches Sprichwort sagt: „Du kannst mit einem Reichen nicht über Arme reden“, sie sind ein bestes Beispiel dafür. Kein einziges Wort in Ihrem „Kommentar“ über Millionen von Juden aller Nationalitäten welche durch die „Ideologie“ der NSDAP abgeschlachtet wurden, Millionen von Zivilisten und Widerstandskämpfer ( auch die von Ihnen so gehassten Kommunisten und linken Sozialdemokraten) die gehenkt, vergast, zerbombt und ausgehungert wurden. Sie erklären eine Bewegung des Widerstandes gegen soziale Ungerechtigkeit und Rüstungswahn unserer Zeit allein schon deshalb zum Wurmfortsatz des Faschismus bzw. der NSDAP, weil diese Bewegung national ist (was sonst in der BRD?), auch sozial und zudem sei sie noch eine „Bewegung“.
Herr Wolffsohn, falls es Ihnen als „Historiker“ noch nicht aufgefallen ist: Faschismus ist international (schauen sie nur zur Ukraine wer das Assow- Bataillon unterstützt), Faschismus ist asozial (schauen Sie zur Ukraine, wie es den Menschen geht nach 4 Jahren „Maidan“) und Faschismus ist bestimmt keine basisdemokratische Bewegung, sondern geht als Staatsform immer einher mit einer Diktatur (schauen Sie zur Ukraine…!) Sonst funktioniert der Faschismus nicht. Faschismus (den Sie so puppenlustig als „national-sozial“ bezeichnen) ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Ich bin Unterstützer der Sammlungsbewegung „Aufstehen“, ich bin weder Militarist, noch Faschist, ich bemühe mich Humanist zu sein und ich werde darauf achten, dass solche scheinintellektuellen Zyniker wie Sie, nicht das Sagen in dieser Bewegung haben. Sie verherrlichen Gewalt, Sie verniedlichen den Faschismus und Sie verraten nebenher eine Religion des Friedens. Der Kampf gegen solche Kriegsapologeten und menschenverachtenden „Historiker“ wie Sie, wird bestimmt eine der Hauptaufgaben dieser Bewegung sein…daher wahrscheinlich Ihr Hass und Sie fühlen es.

Mit Grüßen der Verachtung Ihrer Person“

Ob dieser Bundeswehr-Dozent und „Militär-Historiker“ antwortet? Ich glaube eher nicht, aber sein geifernder Hass zeigt mir, diese Sammlungsbewegung ist auf dem richtigen Weg. Die kriegsgeilen Militärs kriechen unter ihren Steinen hervor und hetzen gegen diese Sammlungsbewegung. Bis jetzt sind es 36.000 Menschen die mitmachen…Ich bin dabei, gegen Krieg, gegen Aufrüstung mit Ausrüstung, für einen friedlichen, bündnisfreien, sozialen Staat in dem sich ehrliche Arbeit lohnt und der erwirtschaftete Reichtum gerecht verteilt wird.


Am 07. August 2018 schrieb Manfred Caesar:

Wenn etwas in den "Qualitätsmedien" angepriesen wird ist allerhöchste Wachsamkeit angesagt.

Antwort von U. Gellermann:

Gepriesen kann man die Berichterstattung nicht nennen: Alle haben schnell Kontra nachgeschoben.


Am 07. August 2018 schrieb Hans Informat-Iont:

An dem Wort "Bewegung" scheiden sich die Geister!:
Individuelle "Bewegung" soll ja ganz gesund sein!
Massen-"Bewegung" brachte historisch Blut, Tote und das "Alte" wieder im "neuen Pelz"!
So war die junge "Christen-"Bewegung" im Alten Rom eine "Bewegung" mit humanen Zielen! Auch die Marxismus-"Bewegung" begann mit berechtigten Forderungen!
Aber die Gründer dieser "Bewegungen" würden heute in ihren Gräbern rotieren, falls sie sich noch "bewegen" könnten!
"Hoffen und harren macht manchen zum Narren!" Diese waffenstarrende Welt von "denen da oben" zu ändern, gar zu "verbessern" ist angesichts der Geschichte der "Zivilisation" eine unerfüllbare Sehn-Sucht nach der "Verlorenen Paradies"!
Das schafft "Sahra, die kommunistische Königin" ... wetten daß ... nicht!
Um diese "Zivilisation" zu "verbessern" müßten 8 Mrd. Erdenbürger erst mal gleichzeitig(!) "aufwachen" und danach einvernehmlich s


Am 07. August 2018 schrieb Jürgen Heiducoff:

Der Gedanke der Schaffung einer Sammlungsbewegung ist eine gute Idee.
Karl Marx erkannte: „Die Idee wird zur materiellen Gewalt, wenn sie die Massen ergreift".
Was wäre uns Deutschen erspart geblieben, wenn die Einheitsfront gegen den drohenden Faschismus in Deutschland funktioniert hätte?
Jetzt geht es also darum, die aktuelle Idee einer Sammlungsbewegung an die Menschen zu bringen und sie zu mobilisieren.
Dazu bedarf es eines breit angelegten Informations-, Diskussions- und Bildungsprozesses nicht nur online. Dieser wird sich nicht allein in den sozialen Netzwerken realisieren lassen.
Das wird nicht automatisch gehen. Dazu bedarf es nach meiner Meinung einer straffen Führung.
Da sich in einer gesellschaftlichen Bewegung auch Mitglieder linker Parteien und Organisationen befinden, ist es eine Minimalerwartung, dass diese linken Parteien zur Sammlungsbewegung einheitliche Auffassungen vertreten.
Hier ist ein Verzicht der jeweiligen Meinungshoheit und die Bereitschaft zu Kompromissen gefordert. Und das wird schwer werden.
Dieses „Aufstehen" darf kein spontan einmaliger Akt bleiben, sondern muss permanenten und lang anhaltenden Widerstand gegen die verkrusteten Hierarchien erzeugen. Und das wird noch schwerer werden. Nicht zu vergessen: die internationale Vernetzung der Aktionen.


Am 06. August 2018 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh:

Lutz Jaaaahoda -

. . . . so scheint es jedenfalls für mich
hat es wieder und wieder und immer wieder
- und auch diesmal wieder
voll auf den Punkt gebracht!

Seine Botschaft:
NICHT SPALTEN -
sondern sammeln -
sich unter einem Schirm VER-SAMMELN.
Sonst nämlich tun wir der Gegenseite den Gefallen,
Keile zwischen uns zu treiben!
Danke 1000 Mal .... LUTZ JAHODA!


Am 06. August 2018 schrieb Marco Beyer:

Da ist er nun, der Beginn der Sammlungsbewegung. Eine Homepage mit der Bezeichnung "#aufstehen - DIE SAMMLUNGSBEWEGUNG". Videos in Vimeo-Format und wie schon angemerkt, Nutzungsmöglichen mit Facebook, Instagram, Twitter und Youtube, kurzum, Silicon Valley lässt grüßen. Fehlt nur noch ein Hinweis, sich das Equipment bei Amazon zu bestellen.

Sieht so ein Widersetzen aus? Bin ich mit meinen Ü40 bereits zu alt für diese Welt, wenn mein erstes Widersetzen in der Nichtnutzung der oben genannten Social Media besteht. Es gibt andere Formen sich miteinander zu vernetzen. Diese sind etwas aufwendiger aber machen einzelne Personen nicht zu Milliardären.

Sich mit seinen Daten in einer Bewegung anzumelden hat doch nicht wirklich etwas mit Bewegen zu tun. Sicherlich, es bewegen sich die Augenlider und Finger. Aber das war es dann auch meist.

Mit den Möglichkeiten "Der Linken" gäbe es bessere Ansätze für eine Bewegung. Wie wäre es mit einem Friedensfestival in der Größe von Wacken (ca. 75.000 Besucher) oder Southside (ca. 60.000 Besucher). Wir brauchen die Menschen auf den Straße, den Plätzen und nicht im Internet. Wir alle haben das verlernt oder gar nicht erst erlernt. Daraus entstehen Bewegungen, welche ein Aufstehen und Widersetzen ermöglichen.

Stellen wir uns ein Konzert der Toten Hosen vor, mit ihrem "Hier kommt Alex". Ein Lied von 1988 und doch so zeitlos. Ob die damals schon von ALEXander Gauland und seiner Horrorschau wussten?

"In einer Welt, in der man nur noch lebt,
damit man täglich roboten geht.
Ist die größte Aufregung, die es noch gibt,
das allabendliche FACEBOOK-Bild."

Wenn obendrein ein Herr Oskar Lafontaine für diese Sammlungsbewegung in der AfD-Postille "Welt am Sonntag" wirbt, dann sträuben sich mir persönlich ohnehin alle Nackenhaare. Eine Zeitung, die es in ihrer heutigen Onlineausgabe auf die Kinder islamistischer Familien abgesehen hat, da der Verfassungsschutz vor diesen warnen soll. Wer einer solchen Zeitung ein Interview gewährt, der gehört ,bei aller Meinungsfreiheit in unserem Land, nicht an die Spitze einer linksorientierten Bewegung

Antwort von U. Gellermann:

Lafontaine sagte in der WELT AM SONNTAG z. B. : „Wir verstehen uns nicht als Partei, sondern als eine Bewegung, die eine inhaltliche Erneuerung der Politik in unserem Land anstrebt. Wir sind bewusst überparteilich und laden alle zum Mitmachen ein, die sich mehr soziale Gerechtigkeit und eine friedliche Außenpolitik wünschen und die für die Erhaltung unserer Umwelt eintreten.“ Das halte ich nicht für falsch.


Am 06. August 2018 schrieb Klaus-Jürgen Bruder:

Lieber Uli,

Dein Publikum ist gespalten: die Befürworter der Sammler sind in der Mehrzahl!

Der Spruch ist das Beste: „Aufstehen und wieder Setzen!“
(auch wenn Du ihn nicht so geschrieben hast – er klingt so, wenn man ihn spricht –
Und Sprechen kommt nicht nur nach Derrida vor dem Schreiben, gerade wenn es um „Bewegung“ geht)

Die beste Kritik ist die, auf die Du geantwortet hast:
„Mir scheint, dass eine fundamentale Kritik erst möglich ist, wenn das Fundament sichtbar wird. Offenkundig nicht vor dem 4. September“
Meine Frage: wie kommst Du da drauf????????????????????????????????
Eine fundamentale Kritik, die erst das Ergebnis des falschen Ansatzes abwarten muss, kann gar keine fundamentale mehr werden!

Antwort von U. Gellermann:

Gemeint war ein programmatisches Fundament: Das Was und das Wie soll ja erst noch diskutiert werden.


Am 06. August 2018 schrieb Otto Bismark:

Ich denke, man soll einen solchen Anfang nicht mit allzuviel Erwartungen ersticken. Jedenfalls ist Lutz Jahoda nichts hinzuzufügen!


Am 06. August 2018 schrieb Ronald Wolf:

Der Versuch von Sahra und ihren Mitstreitern ist aller Ehren wert. Auch dringend notwendig in der heutigen Zeit.
Was ich aber befürchte ist, dass sich die Linken in Begriffsstreitigkeiten und Strategieideen verlieren werden und das die Eliten ein paar Leute aus dieser Bewegung korrumpieren werden(siehe Joschka Fischer).
Dann wird irgendwann auch ein mediales Dauerfeuer einsetzen und das wird es dann gewesen sein. Hoffentlich irre ich mich.
Danke für den guten Artikel.


Am 06. August 2018 schrieb Lutz Jahoda:

DER RATIO DIE VORFAHRT GEWÄHREN

Sammeln heißt sammeln und nicht zerstören.
Nichts anderes ist mit Sammeln gemeint.
Sich gegen diesen Begriff zu verschwören,
hieße die Wünsche der Geldmacht erhören.
Geht auf dies Streben nicht ein: Bleibt vereint!

Einheit macht stark. Vergesst die Querelen.
Redet Charismen nicht tot und erwacht.
"Aufstehn" bedeutet auf alle zu zählen,
nicht diese Sammlungschance zu verfehlen:
Schenkt einer Linksfront gesammelte Kraft.

Freundinnen, Freunde der Menschenrechte,
zeigt euch geschlossen gegen das Schlechte,
gegen das kranke Alternative!
Nutzt die linke Vernunftlokomotive!


Am 06. August 2018 schrieb Vera Teltow:

Endlich ein Anfang zur linken Sammlung. Stimmt, viel Inhalt ist noch nicht, aber die Video-Statements gehen in die Richtige Richtung. Die von untern müssen zu Wort kommen!! Da erwarte ich noch kein fertiges Programm. Aber eine Mail-Adresse wäre doch ganz nett.


Am 06. August 2018 schrieb Andreas Schell:

Also so wird aufgestanden und sich widersetzt. Aha-aha.

Laut Datenschutzerklärung von https://www.aufstehen.de/ mit Google Analytics. Auf der Titelseite rechts oben: Follow on Facebook, Twitter, Instagram, YouTube, damit auch wirklich alle erfasst sind und die neue politische Strömung ab der ersten Minute sauber kartographiert werden kann.

In großen Lettern: "Den Bürgerinnen und Bürgern muss zugehört werden!" Nirgends das Statement, dass nach dem Zuhören gefälligst der nächste Schritt zu kommen hat.

Nirgends eine klare Ansage zu Gewaltverzicht, Umverteilung von oben nach unten und echter Energiewende, den drei wichtigsten linken Themen.

Stattdessen: Standard-Phrasen und sympathische Gesichter. Die Titelseite passt, stand heute, 6.8.2018, zu jeder Partei in Deutschland, insbesondere zur etablierten Einheitspartei AFDCDUCSUFDPSPDGrüneLinke!

Ich bin komplett unbeeindruckt und sage voraus: so wird das nichts. Die AfD derweil auf dem Weg in Richtung 20%.

Eine letzte, grandiose Bauchlandung jeglichen linken Ansatzes in geplanter Umsetzung elitärer Absichten?


Am 06. August 2018 schrieb Ute Plass:

Oh ja, *Aufstehen* . Unbedingt, damit das aufhört mit dem 'Lecken an den Goldeiern der Mächtigen'.


Am 06. August 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

"Ein Gespenst geht um in Europa, die neue linke Sammlungsbewegung."
Wofür muss Karl Marx denn noch alles herhalten ? Er und einige andere würden sich im Grabe umdrehen.
Um im Vorfeld gleich einiges klarzustellen, nämlich, wie mit S.W. in der eigenen Partei umgegangen wird, wie sie auf dem Parteitag in übelster Weise mit Hass, insbesondere von Senatorin Breitenbach überschüttet wurde war an Niedertracht , Häme, Neid, Missgunst, um von dem eigen Mist, den man in politischer Verantwortung produziert, mehr oder weniger erfolgreich abzulenken kaum noch zu überbieten, es sei denn man nehme noch die Versuche Frau Wagenknecht in die Nähe der völkischen AfD rücken zu wollen.
Das ist nur noch unterste Stufe, unterhalb der Gürtellinie und wie ich finde eine persönliche Beleidigung.
Frau Kipping mit ihrem: "Links von der cDu" haut dann dem Fass den Boden raus.
Zur Sache:
Gelernt habe ich vor langer Zeit, dass Bewegungen aus der Arbeiterklasse (sie gibt es noch, nur sie ist nicht revolutionär) aus den Bedingungen heraus entstehen und niemals von oben verordnete werden können, geschweige denn Bewegungen anderer Länder auf unsere Verhältnisse übertragen werden können.
Von Varoufakis DIEM 25 abgekupfert und die abgelutschten, mittlerweile inflationären Begriffe, wie Freiheit, Gerechtigkeit nutzen denen, die ihr Leben täglich aufs neue unter schwierigsten Bedingungen meistern müssen werden einen Dreck. Begriffe werden als als bedeutungslos erkannt, wenn sie nicht konkret die Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Menschen verbessern.
Worauf bezieht sich die "Sammlungsbewegung?"
Ohne Historie, ohne "Schultern auf denen" man sicher stehen kann wird jede Bewegung verpuffen, keinen Wert haben, weil nur das was Sinn hat, auch Wert hat. (Marx)
Wo soll denn die Reise hingehen ?
Genug oft werden die Probleme im Land benannt, nur irgendwann wird das nicht mehr genügen und man will Antworten auf die bestehenden Verhältnisse im Land. "Die soziale Frage," die im Kapitalismus eher eine lästige bleiben wird und die daraus entstandenen Frage der Umverteilung im System bleiben auf Dauer zu wenig.
Länderübergreifend gibt es politische Forderungen, die was mit Internationalismus zu tun haben.
Wo finde ich die Beantwortung folgender Fragen:
Aus der NATO raus. NATO ?
Kapitalismus wird niemals veränderbar sein; weil er seine eigenen Gesetzmäßigkeiten hat, denen er folgen muss. Kapitalismus ?
Umverteilung ?
Ich kann an keiner der Bewegungen einen wirklich revolutionären Charakter entdecken und sie werden nie für die Herrschenden im Land gefährlich werden können, denn den Mut zu haben sich schonungslos mit Analyse, Sachverstand und Mitgefühl einer Antwort nähernd kann dann nur die sein, dass der Kapitalsmus weg muss um eine menschenwürdige Gesellschaft aufbauen zu können, denn beides geht nicht, weil es immer der Klassenkampf bleiben wird, bis es irgendwann einmal zum "letzten Gefecht" kommt.
Spätestens als ich das Buch von S.W. "Reichtum ohne Gier," (keine Werbung)! etwas grundsätzlicher gelesen habe ist die politische Entwicklung von S.W ziemlich klar.
Gelobt wurde Ehrhardt, der dicke, mit der Zigarre im "Wirtschaftswunderland" Deutschland, dass nach 1945 mit dem Marshallplan beglückt wurde, um den Ami Konzernen möglichst viel gutes zu tun und das und einiges mehr hat mich noch mehr stutzig werden lassen.
Die "revolutionäre Theorie"auszutauschen gegen den Muff und Mief einer zutiefst reaktionären und bis heute, wo Faschismus, strukturell bedingt nicht einmal in Ansätzen so verarbeitet wurde, dass ich meinem kommunistischen Vater und all seinen Freunden und Mitkämpern, wenn sie noch lebten in die Augen schauen könnte, um ihnen sagen zu können, dass wir aus der grausamen, blutigen und entsetzlichen Geschichte soviel gelernt haben, wie es uns der Schwur von Buchenwald am 11.4.1945 (Tag der Selbstbefreiung der Häftlinge von Buchenwald) ins Stammbuch geschrieben hat: "........wir werden unseren Kampf erst einstellen, wenn auch der Letzte vor den Richtern der Völker stehen wird."
In dieser Tradition, in dieser Geschichte werde ich immer dabei sein und fortschrittliche Bewegungen unterstützen. Bei dieser "Sammlungsbewegung" werde ich nicht dabei sein können, denn die Wahrheit ist immer konkret.

Antwort von U. Gellermann:

Mir scheint, dass eine fundamentale Kritik erst möglich ist, wenn das Fundament sichtbar wird. Offenkundig nicht vor dem 4. September


Am 06. August 2018 schrieb Christel Buchinger:

Wenn die SammlungsBEWEGUNG in Bewegung käme, wäre das Sammeln leichter. Das Misstrauen gegen die Linke ist mittlerweile so verbreitet, dass es eines realen Beweises bedürfte, dass man wirklich was bewegen will. Dieser Beweis kann nur erbracht werden, wenn man sich schnellstens bewegt und nicht wartet, bis etwa eine gewisse Größe erreicht ist. Promis, die werben, reichen schon lange nicht mehr.


Am 06. August 2018 schrieb Andreas Buntrock:

"Was allerdings bisher zu sehen und zu lesen ist, das ist noch kein Gespenst, das die Herrschenden erschreckt. Das ist eher ein lautes Pfeifen im Wald. Aber der offizielle Start der Sammlungsbewegung ist erst der 4. September. Bis dahin bliebe Zeit zum Sammeln der Kräfte."
----------------------------------------------
Werter Uli,

wie war das noch gleich....?

"Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt!"

Ich freu mich drauf, denn "allem Anfang wohnt ein Zauber inne!"


Am 06. August 2018 schrieb Johannes M. Becker, Privatdozent Dr., Friedensforscher:

Johannes M. Becker, P
Ein sehr fairer Kommentar von Dir, lieber Uli.
Ganz im Gegensatz zu so einigem, was mensch da aus der LINKEn liest (von nun verängstigten HARTZ-Konstrukteueren in der SPD und kriegstreibenden GRÜNEN zu schweigen) - unsäglich!
Geben wir dem #aufstehen eine Chance, stehen wir mit auf!


Am 06. August 2018 schrieb Heinrich Triebstein:

Die Gewählten aus allen Parteien missachten ihren Amtseid, in dem sie schwören, Schaden vom Volk zu wenden und seinen Nutzen zu mehren. Sie haben ihre vom Volk auf Zeit verliehene Macht in den Dienst von Herrschaft gestellt. Herrschaft ist das, was über Leichen geht. Herrschaft sorgt dafür, dass Werte, die durch Arbeit geschaffen werden, von Arm nach Reich, von Süd nach Nord und von Öffentlich nach Privat verschoben werden.
Das Volk, von dem alle Staatsgewalt ausgeht, steht vor der Aufgabe, sich seine Macht wiederzuholen: Demokratie als Regierung des Volkes, für das Volk, durch das Volk tritt an die Stelle der Herrschaft des Einen Prozents für das Eine Prozent durch das Eine Prozent.
Auf dem Boden des Grundgesetzes und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 treffen sich Bürgerinnen und Bürger ALLER Farben und fordern das GUTE LEBEN FÜR ALLE, dessen Grundbestandteile von zwei britischen Autoren - Robert und Edward Skidelsky - benannt werden: Gesundheit, Sicherheit, Respekt, Persönlichkeit, Harmonie mit der Natur, Freundschaft, Muße.


Am 06. August 2018 schrieb Harry Popow:

Die Freude und Erwartung kann noch gesteigert werden, wenn das Ziel der Sammlung weit über das hinausgeht, was der "Sozialstaat" mit der Schonung des Großkapitals "geleistet" hat.


Am 06. August 2018 schrieb Maria Händler:

Bewegung tut not. Eine Einigung der LINKEN wäre die die Voraussetzung.


Am 06. August 2018 schrieb Hannes Willman:

Die Website der Bewegung ist jedenfalls so unprofessionell wie möglich: Kein erkennbarer Absender, kein Hinweis auf die nächsten Schritte, nicht mal eine Zusammenfassung der Ziel. War´s das?


Am 06. August 2018 schrieb Bernd Hoffmann:

Es ist an der Zeit Bewegung in das gelähmte Land zu bringen. Wenn das mit der Sammlung nicht klappt, dann war es das für lange Zeit.


Am 06. August 2018 schrieb Sven Bethge:

Ich halte den Versuch von Wageknecht und anderen für eine Hoffnung auf Veränderung, die dringend notwendig ist.

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