Trumps Weihnachts-Geschenk

Der hässliche Amerikaner auf dem Gabentisch

Autor: U. Gellermann
Datum: 26. Dezember 2017

Hat sie ihren Baseball-Schläger auf den Tisch geknallt? Oder ihre Knarre gezogen? Oder nur die 7. US-Flotte über ihr Handy geordert? Denn dieser Satz von Trumps UN-Botschafterin Nikki Haley „Der Präsident hat mich beauftragt, ihm die Länder zu nennen, die gegen uns stimmen. Wir werden uns jedes einzelne Votum in dieser Sache merken“ stammt natürlich aus dem Arsenal der räuberischen Erpressung. Dieser Satz bedrohte kurz vor Weihnachten jene mehr als 180 Staaten der UN-Vollversammlung, die dem Boss der US-Gang in seiner Jerusalem-ist-die-Haupstadt-Israels-Forderung nicht zu Willen waren. Die Haley sieht gar nicht so hässlich aus, kann aber weder über die hässlichen Handlungen der USA noch über das sonderbare Äußere von Donald Trump hinwegtäuschen: Der hässliche Amerikaner trumpft wieder auf. Jener „Ugly American“, der seit seinem politischen und literarischen Debüt rund um den Vietnamkrieg das Synonym für amerikanische Außenpolitik ist: Immer von einer militärischen Drohung begleitet, immer brutal, immer erpresserisch.

Mister Amerika-First, der Mann, der schon mehr als einen internationalen Porzellan-Laden zertrampelt hat, schob der Klarheit wegen hinterher: „Sie nehmen Hunderte Millionen Dollar und sogar Milliarden von Dollar, und dann stimmen sie gegen uns“, schimpfte Trump über die UN-Staaten. Das werde aufhören. „Lass sie nur gegen uns stimmen, wir werden viel sparen. Ist uns egal.“ Wer gehofft hatte, dass Trump nur die Finanz-Bazooka rausholen würde, sah sich kurze Zeit später getäuscht: Nur kurz nach dem Tritt in die Magengrube der UN-Mitglieder verkündete das US-Außenministerium, die Ukraine mit "erweiterten Verteidigungskapazitäten" auszustatten. Im Jargon des Militärisch-Industriellen Komplexes wird natürlich jede aggressive Drohung als „Verteidigung“ ausgegeben. Aber nur wirklich Blöde fallen auf diesen alten Trick noch rein. Die einzig wesentliche Bedrohung für das friedliche Zusammenleben der Ukrainer unterschiedlicher Sprachen heißt Petro Poroschenko. Den aktuellen Präsidenten der Nach-Maidan-Ukraine werden selbst die USA kaum mit den Panzerabwehrraketen wegräumen wollen, die in der angekündigten US-Lieferung enthalten sind. – Wahrscheinlich werden die Waffen zur Zeit mit kleinen Tannenzweigen geschmückt.

Wer nach den jüngsten US-Drohungen – die nicht nur in der UN sondern auch und gerade im Verhältnis zu Russland den Weihnachtsfrieden gefährden – auf die Web-Seiten des deutschen Außenministeriums oder des Kanzleramtes geht, kann mal wieder feststellen, dass die Ämter nicht wissen, wo die Weihnachtsglocken hängen. Der Außenminister erklärt: „Deutschland steht zu seinem Versprechen, Afghanistan auch in Zukunft zu unterstützen“. Na klar, Gabriel war zum üblichen Weihnachtsbesuch im deutschen Feldlager in Masar-e-Sharif, hat Lametta abgeworfen und den stummen Weihnachtsmann gespielt: Kein Wort darüber, wieviel Jahrzehnte die deutsche Armee noch den Knecht Ruprecht der US-Außenpolitik in Afghanistan spielen will. Immerhin kann man auf der Site des Merkel-Amtes die Nachricht über einen Anruf der Kanzlerin bei Putin lesen: Er solle doch seine Militärberater in das "Gemeinsame Zentrum für Kontrolle und Koordination (JCCC), zurückkehren lassen. Das JCCC ist jene Einrichtung, in der die Umsetzung der Minsker Vereinbarung zur Deeskalation des Bürgerkrieges in der Ukraine ständig scheitert, weil die Kiewer Regierung nicht mit den Separatisten reden will. – Weder aus den Kanzleramt noch aus dem Außenministerium ein Wort zur Verschärfung der internationalen Lage durch die USA. Als ob die ewigen Weihnachtsferien ausgebrochen wären und der „Friede auf Erden“ nicht ein haltloses Versprechen sei, solange die USA einseitig die Regeln des Krippenspiels bestimmen.

Wer sich die Zeit nehmen möchte, deutsche Medien-Reaktionen auf die hässlichen Weihnachtsbotschaften zu prüfen, der wird von SPIEGEL Online über die „Rheinische Post“ bis zur BILD-Zeitung die süßliche Nachricht über das nordamerikanische Luft- und Weltraum-Verteidigungskommando (NORAD) bemerken, das pünktlich zum Fest den Weihnachtsmann sucht. Die tapferen Soldaten des Zentrums betreiben das Projekt, "NORAD verfolgt Santa" (NORAD tracks Santa). Sie orten angeblich seit 62 Jahren Santa Claus im Weltraum und finden ihn später an den Gabentischen amerikanischer Kinder. Und genau so lange wird diese süßlich-falsche Weihnachtsmelodie in den deutschen Medien nachgespielt. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit bis der hässliche Amerikaner den Weihnachtsmann trifft. Wahrscheinlich mitten zwischen die Augen. Und wenn NORAD ihn nicht erwischt, dann wird ihn General Robert B. Neller sicher erledigen. Der US-General war gerade bei einem Truppenbesuch in Norwegen und hat den Streitkräften des Marinekorps der Vereinigten Staaten dringend zugerufen, sie sollen sich auf einen "verdammt großen Kampf" („bigass fight") vorbereiten. "Ich hoffe, dass ich falsch liege. Aber es wird Krieg geben. Vergesst nicht, warum ihr hier seid", bellte der oberste General der Marinestreitkräfte in Norwegen die 300 Soldaten bei einem Truppenbesuch an. So ist der große Arsch der USA doch immer bereit andere Völker zu bescheißen.

Die Startseite wurde von Angelika Kettelhack lektoriert.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 01. Januar 2018 schrieb unbekannt:

Hallo,
zur Aussage von Klaus Bloemker am 30.12.2017 .. kein eifriges Mitwirken:
siehe Claus Schreer 19.06.2004, Iraktribunal.de/hearing190604/schreer.htm. Ist zu lang um hier eingefügt zu werden. Das Mitwirken war doch wohl sehr eifrig!


Am 31. Dezember 2017 schrieb Klaus Bloemker:

@altes Fachbuch
"jüdische weltverschwörung", "Weltherrschaft"

Es ist doch eher so Herr Fachbuch, dass die Welt sich GEGEN die Juden/Israel verschwört hat. Wenn man sich die UN Abstimmung zu Jerusalem anschaut.

Das Abstimmungsergebnis zeigt doch, Juden haben KEINE "Weltherrschaft" - und so was behaupte ich auch nicht. (Und Haaretz auch nicht.)

Antwort von U. Gellermann:

1.
Fachbuch unterstellt Ihnen ironisch die Behauptung einer jüdischen Weltherrschaft.

2.
Wer, wie Israel, über Atomaffen verfügt und auch über die Trägerwaffen (deutsche U-Boote aus Steuergeldern mit der Möglichkeit die Popey Turbo-Rakete, Reichweite über 1.500 Kilometer) um sie einzusetzen, der will herrschen. Zumindest über den Nahen Osten.


Am 31. Dezember 2017 schrieb altes Fachbuch:

es ist nur eine beobachtung und auch rein statistisch gemeint: nicht das erste mal und nicht das erste thema, welches k.bloemker auf eine "jüdische weltverschwörung" zum erlangen einer "weltherrschaft" reduziert!

"So ist der große Arsch der USA doch immer bereit andere Völker zu bescheißen."
wie beim fremdgehen (nadel und das öhr) gehören immer zwei dazu! man muss sich also auch bescheißen lassen wollen, oder so blöd sein, es nicht zu merken!

möge auch 2018 die galerie ihren beitrag leisten, die letztgenannten zu erhellen;)
guten rutsch


Am 30. Dezember 2017 schrieb Klaus Bloemker:

Hier ist, was die 'Rassisten' von HAARETZ, Israel zu Bushs Irakkrieg gesagt haben:

"The war in Iraq was conceived by 25 neoconservative intellectuals,
most of them Jewish, who are pushing President Bush to change
the course of history."

Und nochmal:

"That ardent faith [an den Irakkrieg] was disseminated by a small group of 25 or 30 neoconservatives, almost all of them Jewish, almost all of them intellectuals (a partial list: Richard Perle, Paul Wolfowitz, Douglas Feith, William Kristol, Eliot Abrams, Charles Krauthammer)"

https://www.haaretz.com/israel-news/white-man-s-burden-1.14110

Antwort von U. Gellermann:

Leider hat der israelische Gottes-Staat einen schlechten ideologischen Einfluss auch auf Zeitungen in seinem Machtbereich. Außerhalb Israels würde diese Aufzählung jüdischer Kriegs-Unterstützer, bei gleichzeitiger Ausblendung der christlichen Irakkriegs-Verursacher, als Antisemitismus, also als Rassismus gelten.


Am 30. Dezember 2017 schrieb Klaus Bloemker:

@Helga und Hermann Pulz
"Kriegsverbrechen von W. Busch ... eifriges Mitmachen."

Wenn Sie den Irakkrieg 2003 meinen, da gab es kein deutsches "eifriges Mitmachen".

Wer war die treibende Kraft hinter dem Krieg? - Die Immobilienlobby, die amerikanische Waffenindustrie oder die Texas Öllobby? - Nein, es war die jüdische (darf man 'jüdisch' sagen?) Israel Lobby in Amerika. Aber das hat sich in Deutschland noch nicht ganz rumgesprochen.

Antwort von U. Gellermann:

Die Irak-Krieger Bush Vater und Sohn sind Christen, das gilt natürlich auch für die Kriegstreiber Dick Cheney oder Donald Rumsfeld, und selbstverständlich geht die Mehrheit der Mitarbeiter und Besitzer des Konzerns „Halliburton“ (Profiteur des Irak-Krieges) regelmäßig in eine der christlichen Kirchen der USA. Würde man die Religionszugehörigkeit als Ordnungsinstrument nutzen, dann wäre der Irak-Krieg natürlich ein durchweg christliches Verbrechen. Aber das hat sich bei Rassisten einfach noch nicht rumgesprochen.


Am 30. Dezember 2017 schrieb Der Linksliberale:

Lieber Uli Gellermann, ich wünsche Ihnen und Ihren fleißigen Heinzelmännchen und Heinzelfrauen einen guten Start in das neue Jahr. Die Rationalgalerie ist auch mein politischer Anker und zuständig für meine wöchentliche politische Meinungshygiene. Ich wünsche Ihnen und auch Ihrer Lektorin Frau Kettelhack im nächsten Jahr Schaffenskraft und weiterhin solch eine politische Analysefähigkeit, gepaart mit kräftiger Ironie. Auch Grüße und gute Wünsche an alle Kommentatoren, besonders an den Dichter der Rationalgalerie Lutz Jahoda...


Am 27. Dezember 2017 schrieb Helga und Hermann Pulz:

Das Aufjaulen unserer von den sog. "Eliten" -den wahren Sozialschmarotzern - gesteuerten Politikern gegen Trump und Amerika ist überraschend! Irgend etwas muss doch in unseren Sinne positiv an Trumps Handlungen sein!?
Bei den Kriegsverbrechen von W. Busch gab es kein Protest sondern eifriges Mitmachen und vor Antiamerika-nismus wurde gewarnt..

Antwort von U. Gellermann:

Es rettet uns kein höheres Wesen: Kein Immobilien-Oligarch, kein Freund der Waffenindustrie, kein Häuptling der anderen Eliten-Fraktion.


Am 27. Dezember 2017 schrieb Ronald Wolf:

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Ich habe mich an die tollen Artikel von Uli schon gewöhnt und staune nicht mal mehr über diesen großartigen Journalismus. Na gut, wenn ich die ARD und ZDF Strategen höre komme ich schon wieder auf den "Bild"-Boden. Deswegen vielen Dank ,dass es diesen großartigen Blog und Uli Gellerman gibt. Zu den USA muss man nicht viel sagen. Ich hasse nicht die Menschen in den USA, von denen die Mehrheit genau wie wir in Frieden leben und arbeiten wollen, aber ich verabscheue diese brutale Außenpolitik und diese faschistoide Sicht auf die Welt. Trump sagt eigentlich nur, was die anderen Präsidenten gedacht und vielleicht praktiziert haben. Die Bewunderer der Staaten haben jetzt echt ein Erklärungsproblem. Zur Aussage von General R.B.Neller in Norwegen : Was wäre von Bild, FAZ,TAZ, NZZ, SD und alle weiteren Journalien für ein Sturm der Entrüstung los gegangen, wenn das ein russischer General gesagt hätte. Ein Megashithurican hätte über Wochen in unseren Elitemedien getobt.


Am 27. Dezember 2017 schrieb Marie Kemper:

Das ist meine erste Leserzuschrift zu einem Blog. Mir war das Internet bisher zu flüchtig, zu hektisch. Doch Ihr Artikel ist nicht nur von seltener Stringenz. Er ist blendend formuliert und hat Humor. Danke dafür.


Am 27. Dezember 2017 schrieb Karola Schramm:

Das ist doch bekannt, lieber Herr Gellermann - hier Weihnachtslieder singen - sich dann umdrehen und schießen, erpressen, verfolgen, ermorden. Auch DE und die EU können das inzwischen sehr gut.

Vielleicht können das die Amerikaner schon immer am besten, seit sie sich so nennen, denn das Land, auf dem sie leben, ist mit militärischer Gewalt gestohlenes Land. Das ändern auch keine für dieses Land gemachten Gesetze. Die USA, ihre Präsidenten und die Bevölkerung müssen vielleicht diese komische Form von Größenwahn haben, um nicht aus Angst vor Rache, echt verrückt zu werden.

Gestern habe ich zum 1. Mal den Film "Vom Winde verweht" im TV gesehen. Er hat mich sehr beeindruckt und mir diese hysterische Angst vor Feinden und Aggressionen gegenüber friedliche Länder in der amerikanischen Politik bewusst gemacht. Auch die fast fanatische Begeisterung für Waffen in Privathaushalten scheint in dieser nicht ruhmvollen Vergangenheit Amerikas ihre Wurzeln zu haben. Ich denke, dass die amerikanische Bevölkerung unter Dauerstress steht, die sich permanent angegriffen fühlt, entweder im Inneren oder von Außen und noch schlimmer von beiden Seiten gleichzeitig.

So halten sie auch ihre Nachbarn in Schach, die gegen Trumps Ansinnen stimmten, Jerusalem zur Hauptstadt von Israel zu machen.
128 Länder stimmten gegen Trump, 35 Länder enthielten sich der Stimme sowie auch Kanada, deren Beziehung zu den USA auch gespannt ist. 21 Delegationen blieben der Abstimmung fern und nur 7 Länder stimmten für Trump und Israel. (Süddeutsche.de) Diese 7 Länder Guatemala, Honduras, Togo, die Marschallinseln, die Föderierten Staaten von Mikronesien, Palau und Nauru sind von den USA abhängige Staaten. So wurde z.B. 1954 der demokratisch gewählte Präsident von Guatemala, Arbenz der sich für soziale Programme einsetzte und eine Agrarreform einleitete, auf Betreiben der USA gestürzt und durch den Diktator Carlos Castillo ersetzt, der alle Reformen zurücknahm und dann ermordet wurde. Mit dem Ergebnis, dass von 1960 bis 1996 dort ein blutiger Bürgerkrieg herrschte.
Ähnlich ergeht es vielen Staaten, die sich der amerikanischen Eroberungspolitik die alles Schlechte einschließt, widersetzen.

Bei allem Ärger in der großen Politik, musste ich doch lachen als ich las, dass der "gute" Herr Erdogan aus der Türkei alle UN-Mitglieder aufrief, sich nicht von Trump einschüchtern zu lassen. Er hoffe, dass "die Welt Amerika an diesem Punkt eine sehr schöne Lektion erteilt."
So kann "der große Arsch der USA" der wahrscheinlich mehr "Angst als Vaterlandsliebe" hat, von der Staatengemeinschaft auch ausgebremst werden. Ein schönes Weihnachtsgeschenk für uns alle.

Da Sie lieber Herr Gellermann nur einmal in der Woche schreiben, wünsche ich Ihnen und allen hier Schreibenden einen guten Rutsch ins neue Jahr, beste Gesundheit und ganz viel Erfolg in der Friedens- und Aufklärungsarbeit.


Am 27. Dezember 2017 schrieb Klaus Bloemker:

Noch was zu Weihnachten und Jerusalem.

Nach einer Umfrage von Pew Research unter amerikanischen Juden haben "over 30 % of Jews in the U.S. a Christmas tree at home."

Diesen 30 % Juden mit Weihnachtsbaum ist Jerusalem als ewige Hauptstadt Israels wahrscheinlich nicht so wichtig. Schon mal ein Anfang.


Am 27. Dezember 2017 schrieb Hans Rebell-Ion:

"America first" ist völlig richtig, wenn es nach den bisherigen Untergängen der historischen "Hoch-Kulturen" geht, es gibt da nur ein entsetzliches Problem, die Existenz vom Atom-Waffen, denn in der Phase des Unterganges der Hochkulturen führten diese eine Reihe von finalen Schlachten, die zwar ihren Untergang eher beschleunigten aber die nicht, wie heute, die ganze Welt in den totalen Untergang mitgerissen hatten! Angesichts des grössten Schuldenberges und der (noch) grössten Militärmacht der USA sollten die Völker diese Signale hören!!!


Am 26. Dezember 2017 schrieb Jochen Scholz:

Lieber Uli,

nun sei mal nicht so streng mit NORAD

https://de.wikipedia.org/wiki/North_American_Aerospace_Defense_Command

dessen Auftrag lautet

" In close collaboration with homeland defense, security, and law enforcement partners, prevent air attacks against North America, safeguard the sovereign airspaces of the United States and Canada by responding to unknown, unwanted, and unauthorized air activity approaching and operating within these airspaces, and provide aerospace and maritime warning for North America."

http://www.norad.mil/About-NORAD/

Dieser Auftrag wird nach den verbindlichen Standardprinzipien in allen NATO-Ländern durchgeführt

" NATO Air Policing is a peacetime mission which aims to preserve the security of Alliance airspace. It is a collective task and involves the continuous presence – 24 hours a day, 365 days a year – of fighter interceptor aircraft, which are ready to react quickly to airspace violations and infringements."

https://www.nato.int/cps/en/natohq/topics_132685.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Nationales_Lage-_und_F%C3%BChrungszentrum_f%C3%BCr_Sicherheit_im_Luftraum#Vorgehensweise

Am 11. September 2001 hat sich NORAD um das amerikanische Vaterland verdient gemacht, indem es dafür sorgte, dass die vier gekaperten Maschinen ihr Werk unbehelligt vollenden konnten, damit endlich der War on Terror anfangen konnte, von dem wir Europäer und unsere Sicherheit ja immerhin auch profitieren.
Also ich finde, dass NORAD dann auch mal eine süßlich-falsche Weihnachtsmelodie spielen darf.


Am 26. Dezember 2017 schrieb Lutz Jahoda:

NUR KEINE SCHEU:
AUS ALT WIRD NEU!

Don´t be in fear,
let us look clear,
it´s not an error:
Denkfabrik-Kerle,
rings um Herrn Perle,
lieben den Terror!

Wo keiner ist:
Selbst für die Trägen,
ist es ein Kinderspiel,
welchen zu legen.

Brüder und Schwestern,
Versteckspiel war gestern.
Die neueste Nachricht:
Schluss mit der Nachsicht
und Schluss mit versöhnlich!
Von nun an legt Trump
die Bomben persönlich!


Am 26. Dezember 2017 schrieb Ute Plass:

@ Rob Heuvel:
"Aber Herr Gellermann! Können Sie denn nicht mal eine Weihnachtspause machen?"

"Weihnachtspause" nutzt dem 'Kind in der Krippe' kein bisschen.
Es schreit seit Jahr und Tag: 'Holt mich raus aus diesem Stall!' ;-)


Am 26. Dezember 2017 schrieb Alois Blanke:

Lieber Uli Gellermann,

egal ob die Typen des US-Regimes schön oder häßlich sind, sie sind abgrundtief verrottete und verkommene Figuren in einem tatsächlichen Failed State.
Zum Trost können wir ja im vorliegenden "Jerusalem" Fall noch davon ausgehen, dass 123 Staaten gegen die Gringos gestimmt haben. Aber insgesamt ist es schon enttäuschend, dass dieser Verbrecherstaat immer noch sich aufführen kann wie der Elefant im Porzellanladen. Da genau müsste auch angesetzt werden: es muss eine Bewegung geben, die ständig und unaufhörlich über diesen Verbrecherstaat informiert und dazu auffordert, die Beziehungen zu diesem Regime abzubrechen. Das sollten auch Massenweise einzelne Bürger tun. Davon darf niemals abgelassen werden. Und es muss ständig darauf hingewiesen werden, dass das ganze Dollarregime nichts anderes als ein Falschgeldspiel ist. Diese Währung ist so dreckig und bei dem Schuldenstand ohne jeden realen Gegenwert, dass man damit eigentlich nur in Bordellen, Spielkasinos und ähnlichen Einrichtungen etwas erwerben können sollte.


Am 26. Dezember 2017 schrieb Karl Heinz Bernhart:

Von Freunden, denen ich die Rationalgalerie als Quelle von Realitätsbeschreibungen nannte, erreichte mich die Botschaft, dies sei aber alles gar zu negativ und es fehlten positive Ausblicke auf erfreuliche Entwicklungen.

Nicht dass ich selbst nicht auch gerne solch erfreuliche Kunde vernähme; aber leider versagt die globale Wirklichkeit zunehmend als Quelle dafür. Trotzdem zieht sich eine beängstigend große Mehrheit auf ihr privates, sorgfältig isoliertes Idyll zurück und konsumiert den Zuckerguss, den die Mehrheitsmedien reichlich über ihren Nachrichtenkuchen verteilen. Und es bedarf immer größerer Mengen an Zuckerguss, damit man den verbrannten bitteren Boden nicht schmeckt.


Am 26. Dezember 2017 schrieb Otto Bismark:

Zuallererst die herzlichsten Weihnachtsgrüße an den Galeristen und seine Mannschaft! Dank für die Ausdauer und Leidenschaft, mit der sie uns mit ihrem Hintergrundwissen und ihren Recherchen die Zuversicht geben, daß noch nicht alles verloren ist. Und Dank auch an die vielen Kommentatoren, die doch zumeist ebenfalls Durchblick und Menschverstand publizieren. Und dann Schande über die Politik, die uns immer wieder zeigt, wie sie doch abhängig ist und gesteuert wird vom großen Kapital, von der Rüstungswirtschaft und dem dicken Geld, wie sie nach Pfründen giert, wie auch das kleinste Bakschisch sogar die Linken von ehemals großen heren Zielen ablenkt. Statt unter den 180 Staaten der Weltgemeinschaft, die sich ja ohnehin regelmäßig treffen endlich mal Konsens zu erzeugen und Uncle Sam den Mittelfinger zu zeigen nach dem Motto, so geht es nicht weiter wird immer wieder eingeknickt. Um immer weiter auf dem Weg in die nächste große Katastrophe voranzuschreiten. Es gab mal in der seinerzeitigen Friedensbewegung den Ruf "Schwerter zu Pflugscharen". Wenn man heute auf deutschen Bahngleisen bestimmte Strecken entlang fährt, dann sieht man diese Pflugscharen, die versehen mit amerikanischen Hoheitszeichen, verladen auf polnischen Güterwagen gen Ostland rollen. Offensichtlich galt dieser Ruf seinerzeit nur für den Warschauer Pakt, denn heute hört man ihn nicht mehr. Und der zitierte Ausruf des Marinegenerals scheint auch niemanden zu erschüttern, wo sind wir nur hingeraten!


Am 26. Dezember 2017 schrieb Klaus Madersbacher:

"Der hässliche Amerikaner trumpft wieder auf. Jener 'Ugly American', der seit seinem politischen und literarischen Debüt rund um den Vietnamkrieg das Synonym für amerikanische Außenpolitik ist: Immer von einer militärischen Drohung begleitet, immer brutal, immer erpresserisch."
... da wäre noch eine Kleinigkeit zu ergänzen:
"und immer 'Haltet den Dieb' herumschreiend."
Und die Verblödeten, die noch immer Ausschau nach dem Dieb halten:-))


Am 26. Dezember 2017 schrieb Rob Heuvel:

Aber Herr Gellermann! Können Sie denn nicht mal eine Weihnachtspause machen?


Am 26. Dezember 2017 schrieb Klaus Bloemker:

"'NORAD verfolgt Santa' (NORAD tracks Santa). Sie orten angeblich seit 62 Jahren Santa Claus im Weltraum." - Da finden sie ihn aber nicht.

Santa Claus kommt nämlich aus der Stadt North Pole, Alaska. Das ist eine kleine Stadt von 2.000 Einwohnern. - Die amerikanischen Kinder schicken ihre Wunschliste zur Weihnachten an: 'Santa Claus, North Pole, Alaska'. - Und die kommt da auch an.

Die Post wird dann an die Soldaten der US Basen in Alaska weitergeleitet, die den Kindern antworten. - Sie haben sonst ja nichts zu tun.

Antwort von U. Gellermann:

Sie haben ja sonst nichts zu tun. Außer sie morden gerade wieder im Irak, in Libyen oder per Drohne aus Deutschland.


Am 26. Dezember 2017 schrieb Rike Kantmann:

Einsam wacht . . . der vortreffliche Uli Gellermann. Stille Nach allerseits!

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