Obamas Unterhose

Und die Pille der Gabi Meier

Autor: U. Gellermann
Datum: 28. April 2014

Der US-Präsident hat tatsächlich sein Sushi liegen lassen. In den deutschen Redaktionen zittern die Hände über den Computer-Tastaturen: Der STERN schreibt vom "Aufruhr in Nippons Medien". Die BILDZEITUNG titelt "Ein Sake bitte". Die SÜDDEUTSCHE sorgt sich: "Obama habe schon auf halbem Weg die Stäbchen liegen lassen." Der Sender N24 sieht den Beginn einer neuen Ära: "Sushi-Diplomatie in Tokio". Der Weltenlenker Barack Obama hatte, gemeinsam mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe, das legendäre Sushi-Restaurant Sukiyabashi Jiro besucht und seine Portion Fisch mit Reis nicht aufgegessen. Während Kindern gern erzählt wird es gäbe schlechtes Wetter wenn sie ihren Teller nicht leer äßen, plappern deutsche Medien vom Sushi-Vorfall wie über eine Weltsensation: Über 80.000 Treffer erzielt die Eingabe "Obama lässt Sushi liegen" bei Google und nur der anerkannt betuliche West-Berliner TAGESSPIEGEL mag seine Leser beruhigen: "Sushi bei guten Freunden".

Von den 400 Euro, die eine Portion Sushi bei guten Freunden gekostet hat, kann Gabi Meier nur träumen. Sie führt einen der "unteren 20 Prozent Haushalte", die im letzten Jahr mit "durchschnittlich 4.600 Euro" Schulden an der Existenzgrenze krebsen, von denen der "Paritätische Wohlfahrtsverband" in seinem neuesten Jahresgutachten zeitgleich zum schwerwiegenden Obama-Sushi-Ereignis berichtet: Mehr als 22.800 Google-Treffer sind für den Verband nicht drin. Gabis "Regelsatz", jene 391Euro pro Monat aus der Hartz-Vier-Kasse, die der allein erziehenden Mutter zugeteilt werden, sind einfach keine Sensation: Es gibt immerhin über sechs Millionen Empfänger staatlicher Almosen. Das ist doch nur Statistik und kein schweres Sushi-Schicksal. Nicht einmal, dass die reichsten zehn Prozent im Schnitt über ein durchschnittliches Nettovermögen von 1,15 Millionen Euro verfügen, kann das Google-Ranking des "Jahresgutachten" retten: Die widerliche Arm-Reich-Spaltung des Landes kennt doch jeder, warum sollten die Medien ihre Konsumenten damit belästigen?

Doch die Sushi-Kolporteure sind in einer Steigerungsfalle. Nachdem sie erst jüngst den Obama-Einkauf in einem New Yorker GAP-Store gehypt hatten, war die Sushi-Rakete zwar die nächste Stufe, aber was soll jetzt noch zünden? In den Medien-Think-Tanks ist man deshalb auf die Unterhose des US-Präsidenten verfallen. Wenn die irgendwo ohne ihren präsidialen Inhalt gefunden würde, echt, mit eingesticktem Monogam, dann wäre man so nah dran, wie es das Publikum vermeintlich braucht. Die BILDZEITUNG könnte daraus die Schlagzeile sudeln: "Putins Hose ist viel kleiner", die BRIGITTE würde über das "Dollarzeichen in venezianischer Weißstickerei als Applikation" fabulieren und die ZEIT eine Serie beginnen: "Historische Hosen machen Geschichte". So wäre endlich der Artikel 5 des Grundgesetzes "Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet" in jenes Absurdistan verwiesen, für das die deutschen Medien sich durch ihre Gleichförmigkeit beworben haben.

Gabi Meier lebt derweil mit anderen Problemen. Sie hat einen Freund, der ist Praktikant. Das ist jene neue Rasse von gut ausgebildeten aber unbezahlten Teilzeit-Sklaven, die der deutschen Wirtschaft ihren wunderbaren Schwung gibt. Wäre es eine Praktikantin und ginge es um das Weiße Haus, würde das sogar die Unterhosen-Story toppen. Aber Gabi will ja auch gar nicht in die Zeitung oder in die RTL-Drecks-Sendungen für Blöde. Sie will einfach ihrem Praktikanten beischlafen ohne schwanger zu werden. Denn schon mit einem Hartz-Vier-Kind ist das Leben schwer genug, ein zweites würde ihre Armut vergrößern. Deshalb braucht sie die Pille. Empfängnisverhütende Mittel fallen beim "Regelsatz" eigentlich unter die Rubrik Gesundheitspflege. Dafür sind 16,81 Euro vorgesehen. Die sind mit Aspirin, Nasenspray und Tampons schnell weg. So eine Packung Pillen kostet aber bis zu 18 Euro. Früher konnte sie einen Antrag für die Pillen beim Sozialamt stellen. Das war ihr schon peinlich genug. Einen "Verkehrs-Genehmigungs-Antrag" nannte sie den. Doch seitdem das sogenannte Gesundheitsmodernisierungsgesetz zum Anfang des Jahres in Kraft getreten ist, haben die Frauen nur noch Anspruch auf Leistungen, die jeder andere gesetzlich Versicherte auch bekommt. Dazu gehört die Pille nicht mehr.

Das sollte doch mal öffentlich gemacht werden, hat ihr Praktikant gesagt. Aber für die Sucheingabe "Hartz-4-Verhütungsmittel" bekommt man bei Google lächerliche 5.400 Treffer. Für Unterschichten-Storys haben die deutschen Eliten, so verstehen sich die Journalisten im etablierten Betrieb natürlich, einfach keine Zeit: "Das Prekariat abonniert doch zum Verrecken keine Zeitung", hat einer aus dem Medien-Think-Tank gesagt, "soll die Frau doch vom Dach springen, dann kommt sie in die Öffentlichkeit." Der Mann versteht sein Handwerk, das Verrecken ist die Nachricht. - Im Sushi-Fall erweist sich die FAZ als löbliche Ausnahme unter den Unterhosen-Medien. Hat sie doch unter einem Gari-Blättchen, jener Beigabe zum Sushi aus eingelegtem und hauchdünn geschnittenem Ingwer, tatsächlich noch eine echte Nachricht entdeckt: "Die von Japan verwalteten Senkaku-Inseln, die von den Chinesen Diaoyu genannt werden, fielen unter den Sicherheitspakt zwischen den Vereinigten Staaten und Japan, erklärte Obama am Donnerstag nach einem Treffen mit dem japanischen Regierungschef Shinzo Abe in Tokio." Aus dem Diplomatischen übersetzt heißt das: Der amerikanische Pate würde die Inseln notfalls mit Waffengewalt verteidigen, für ein wenig Schutzgeld, versteht sich. Das aber würde die abgründig seriöse FAZ so nie schreiben. Bei ihr heißt es: "Die Unterstützung Obamas bekam Abe auch für seine Politik, japanische Streitkräfte künftig bei internationalen Einsätzen teilnehmen zu lassen und das Pazifismusgebot der japanischen Verfassung weiter auszulegen." In den Kurz-Vor-Weltkriegs-Zeiten ist ein Pazifismusgebot wirklich lästig. Und was ist schon eine Verfassung. Die gilt dem US-Präsidenten so wenig, wie dem deutschen Mehrheits-Journalismus der Ethos einer wirklichen Berichterstattung.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 30. April 2014 schrieb Wolfgang Blaschka:

Leider hat sich Reyes Carrillo ihre eigene Klammer-Pointe versaut. Da steht: "Nein, anders: Wie es wirklich aussieht, wissen freilich alle, doch die Mehrheit der Einheitspartei fragt sich jeweils a(n)ual erstaunt (der musste sein!), was an den nackten Fakten des Gutachtens eigentlich auszusetzen sei?" Es sollte ja wohl "an(nu)al" heißen, oder?! Nix für ungut! "Der [dieser Hinweis] musste sein!" Ansonsten teile ich ihre Empörung (über Armut und Renner) vollinhaltlich bis zur letzten farbenstarken Silbe.


Am 28. April 2014 schrieb Jürgen Brauerhoch:

Ich amüsiere mich (fast) immer über Ihre Artikel, aber über OBAMA finde ich witzige Bemerkungen zur Zeit nicht passend..
porque??
Dieser Mann wird immer gefährlicher in seinem AntiPutin-Vergeltungswahn. Was hat er--was haben die Amis in der Ukraine zu suchen. M.E.absolut gar nix.


Am 28. April 2014 schrieb Julie Engel:

Hallo, Du größenwahnsinniger Uli !

Über manche Kommentare bei Dir könnte ich mich echt totlachen. Also ich hätte Dich
sehr gerne in irgendeiner Chefredaktion sitzen. Das Problem: Dich nimmt nur keiner ;-)


Am 28. April 2014 schrieb Gideon Rugay:

@Dona Carrillo

LOL, verschreck mir den Renner nicht. Wo bliebe denn der Spaß, wenn nicht gelegentlich ein Zuschreiber beleidigt in die "Uns gehts ja noch Gold und wir sind doch alle bloß Menschen", "Macht doch rüber, wenns euch nicht passt" oder die "Ich hab nix gegen lange Haare, nur gepflegt müssen sie sein" -Ecke rennen würde ?

Wäre doch langweillig...;)


Am 28. April 2014 schrieb Wera Blanke:

Alles gut und richtig, was da schon gesagt wurde. Nur eins verstehe ich nicht:

Weshalb Sie sich "die Unterhose ... ohne ihren präsidialen Inhalt ... mit eingesticktem Monogam" vorstellen und damit der Sommerloch-Schmuddelpresse eine Steilvorlage zum weiteren Spekulieren liefern!

Wäre ja schön, wenn wenigstens dies letzte Relikt sexualmoralischer Beschränkung den einstigen Hoffnungträger noch von seinen Vorgängern unterschiede - aber wenn solche Bekenntnisse in die Unterhose gestickt werden, dann ist wahrscheinlich auch das nichts als eine banale Lüge!

Oder sollte es vielleicht eigentlich "Monogramm" heißen?

Antwort von U. Gellermann:

Leider kann ich jetzt den freudschen Tipfehler nicht mehr korrigieren, sonst ist Ihre Zuschrift nicht mehr verständlich. Natürlich sollte es "Monogramm" heißen und nicht "Monogam".


Am 28. April 2014 schrieb Reyes Carrillo:

Sehen Sie, lieber Herr Renner, ich liege der Rationalgalerie im Allgemeinen und Herrn Gellermann im Besonderen - im Gegensatz zu Ihnen - in loser Reihenfolge zu Füßen. Das hat natürlich seine Gründe. Was die Galerie betrifft, ist einer davon, dass ich nirgends sonst solch rare bescheuerte Leserbriefe wie den Ihren lesen darf. Ihre Rezeption, dass dieses ominöse Sushi-Mahl geeignet ist (Obama meinend), „…eben auch eine menschliche Seite“ zu zeigen, „die man entdecken kann“ ist einfach fantastisch! Das ist der in seiner Abartigkeit bisher unerreicht gestörte Ausblendungspeak, einen Massenmörder zum Rohfischkoster wie du und ich herunterzuseiern, wie ihn eigentlich nur Berufspropagandisten im Portfolio haben!

Mann, Renner, behalten Sie in Gottes Namen bloß alles das für sich, was nunmehr Ihre menschliche Seite erkennbar machen könnte! Da kann man ja Angst bekommen.


Am 28. April 2014 schrieb Werner Schlichting:

Einer brisante Zusammenführung zweier Themen, die nur scheinbar nichts miteinander zu tun haben und über die schwer erträgliche Medienlandschaft zusammengeführt werden.


Am 28. April 2014 schrieb Götz Berlichingen :

Das ist doch alles gar nichts: Wer ihre neueste Schlagzeile bei Google eingibt, der bekommt 2.800.000 Ergebnisse. Aber nur weil Bradley Cooper (irgendein Schauspieler) mal ohne Unterhose bei Obama zum Dinner im Weißen Haus war. Und Sie kommen uns mit mit Ihrer Gabi!


Am 28. April 2014 schrieb Reyes Carrillo:

Auch wenn die kontextuellen Klammern zwischen den Schauplätzen Ihres Artikels (Google-Treffer: Obama-Sushi vs Jahresgutachten Paritätischer Wohlfahrtsverband, Sushipreise im Sukiyabashi Jiro vs der Armut von Gabi Meier, und dies alles unter Berücksichtigung der Bellizisten-Tischthemen mit dem „neuen“ Japan unter Führung des neoliberalen, rechtskonservativen Militarismus-afinen Ministerpräsidenten Abe) Ihrer üblichen Eleganz etwas arg bemüht entgegenzuholpern scheinen: Das ist großartig, ganz GROSSARTIG, lieber Herr Gellermann! Und das berührt mich.
Denn es ist ein wunderbares, zutiefst menschliches großes Ankotzen gegen den absurden Scheißdreck, den eine „harmlose“ Googelei in diesen Tagen innerhalb von Millisekunden auftürmt.

Das alljährliche Jahresgutachten des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes mit dem steten Nachweis der immer weiter auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich in diesem Land ist in seiner traditionellen demütigenden, ignoranten und arroganten Rezeption seitens derjenigen, für das es erstellt wurde, der Politik, ein für jedes halbwegs sozial denkende Wesen ein gefürchtetes Datum! Denn kaum beispielhafter kann dann quasi live und in Farbe miterlebt werden, welchen absoluten Dreck es – egal welche – Regierung (bzw. die Einheitspartei CDUCSUSPDGrüne/FDP) interessiert, wie es wirklich in diesem Land aussieht. Nein, anders: Wie es wirklich aussieht, wissen freilich alle, doch die Mehrheit der Einheitspartei fragt sich jeweils a(n)ual erstaunt (der musste sein!), was an den nackten Fakten des Gutachtens eigentlich auszusetzen sei? Ist doch soweit in Ordnung und alles läuft wie beabsichtigt! Gut, wenn auch noch viel zu drastisch zu Lasten der Vermögenden.
Was für eine Ohnmacht! Das ist jedes Mal nicht zum Aushalten und das angewiderte Abkotzen, sich zehn Mal Abduschen und die geballte Faust verschaffen kaum Erleichterung. Auch wenn’s freilich wohl arg „weibisch“ und schrecklich unsachlich, doof emotional und überkandidelt klingt oder ist: Die Tage am und um dieses Jahresgutachten herum heule ich vor Wut, schreie meinen Hass, ja richtig, HASS heraus und haue mit den Fäusten auf den Tisch, dass die Tassen tanzen. Denn es ist einfach irre, was sich dieses superreiche, in seinem Reichtum ersaufende Deutschland da leistet! Und halb Europa noch mitreißt, die Welt mit Waffen versorgt usw.usf.

Und dann frisst Drohnen-Barack Sushi mit seinem neuen Freund und Vasallen Shinzo Abe, der genauso wie der große Bruder aus den USA ein besonderes Faible für die knallharte wirtschaftliche Globalisierung unter ausdrücklich militärischer Mitgestaltung hat – und dieser dampfende Scheißhaufen von Presse („In den deutschen Redaktionen zittern die Hände über den Computer-Tastaturen…“) strandet, vom eigenen strengen Geruch betäubt, bei Obamas Sushi. Gnade!

Aber das passt alles zusammen, und was da anfangs etwas holprig und bemüht daher kommt, das ist nun einmal im Kern nah miteinander verwoben, näher als es erträglich ist!
Und hier wimmelt es dann auch wieder an köstlichen Bonmots, an wunderbarer Satire, an wutaufgepumter Ironie (inkl. ein paar verzeihlicher Albernheiten)! Doch das befreite Lachen bleibt auch trotz all Ihrer ironischen Verdauungshelfer im Halse stecken. Reine Absicht freilich. Ach ja, sagte ich eigentlich schon: Großartig? Wenn nicht: GROSSARTIG!


Am 28. April 2014 schrieb Heidi Schmid:

Zur Berichterstattung fällt mir jetzt gar nichts ein...sind wir schon beim Sommerloch?
Haarsträubend ist die neue Gesetzgebung in Sachen Hartz4 - will man damit die Kinderzahl per Gesetz erhöhen, oder sollen Hartz4 - Beszieher nun auch noch zölibatär leben? Danke für den interessanten Artikel - in Bezug auf Hartz4 !


Am 28. April 2014 schrieb Bert Renner:

Mit ihrem Sushi-Artikel treiben Sie Ihren Größenwahn auf die Spitze. Als ob nur Sie ordentlichen Journalismus machen könnten. Es ist sicher läppisch über die Obama-Sushis zu schreiben, aber es ist eben auch eine menschliche Seite, die man entdecken kann. Die dem Leben der Unterschicht entgegen zu setzen ist pure Ideologie. Da bin ich froh, dass Sie in keiner der Chefredaktionen sitzen.

Dran bleiben...

Schlagzeilen

Wenn Sie sich für die Artikel der Rationalgalerie interessieren und immer erfahren wollen, wenn es Neuigkeiten gibt, können Sie unseren RSS-Feed abonnieren:
RSS-Feed abonnieren

Kürzlich...

22. April 2019

Greta for Parliament

Politischer Suizid einer Bewegungs-Ikone
Artikel lesen

17. April 2019

Schmutz-Zulage für Tagesschau

Hunderttausende Euros für Intendanten
Artikel lesen

15. April 2019

Amazon-Imperialismus

Boykottiert die Bezos-Krake
Artikel lesen

11. April 2019

Assange in Haft

Die britische Schlampe ist willig
Artikel lesen

08. April 2019

Der lange Arm der CIA

Libyen-Krieg will nicht enden
Artikel lesen

PDF dieses Artikels

Diesen Artikel herunterladen

Wenn Sie möchten, können Sie sich diesen Artikel auch als PDF-Datei herunterladen:
PDF-Datei laden

Artikel kommentieren

Brillant? Schwachsinn? Mehr davon?

Sagen Sie uns Ihre Meinung! Wir überprüfen Leserbriefe, bevor wir sie online stellen – nicht um sie zu zensieren, sondern um unsere Leser vor SPAM und Werbung zu bewahren. Über Kritik freuen wir uns!
Kommentar verfassen

Spenden für Medienvielfalt

Die Autoren dieser Seite verwenden viel Zeit und Sorgfalt bei der Recherche und beim Schreiben der Artikel. Wenn Sie die Rationalgalerie in ihrem Bestreben, zur Vielfalt unserer Medienlandschaft beizutragen, unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Spende. Jeder Beitrag hilft uns weiter: