Leyen die Frontfrau

Wahlkampf-Reise in den Irak

Autor: U. Gellermann
Datum: 26. September 2016

Sie bringt sich in Stellung, die Kriegsministerin. Nach dem Wir-Schaffen-Das-Fehlschlag der Kanzlerin hofft Ursula von der Leyen auf ihre Kanzler-Chance. Sie möchte brennend gern die neue Frontfrau der CDU-CSU-Traditions-Formation werden. Da setzt die Dame natürlich auf ihre Haustruppe, die Bundeswehr. Und fährt an die Front. In den Irak. Hallo? Bitte? Ist die deutsche Wehr jetzt, neben Afghanistan, dem Kosovo, Mali und weiteren zehn Ländern auch im Irak an der Front?

Na klar, seit Ende des Jahres 2014 ist die Bundeswehr schon im Irak unterwegs. Aber, glaubte man dem chronisch schlecht informierenden Mainstream, dann ging es um die Autonome Region Kurdistan, die lag zwar irgendwie auch im Irak, aber dort herrschten die guten Kurden, beschützt von unserer Peschmerga-Miliz, die von unserer Bundeswehr ausgebildet und mit unseren Waffen ausgerüstet wurde. Da hieß die Hauptstadt Erbil und unser Präsident Masud Barzani. Während der eigentliche Irak weit weg zu sein schien. Jetzt, erzählt die Kriegsministerien, ginge es darum den IS in Mossul zu schlagen. Von Mossul aus sind es nur noch 350 Kilometer bis zur irakischen Hauptstadt Bagdad. Mossul wird nach wie vor von der irakischen Zentralregierung als Teil des Iraks beansprucht und nicht, wie man das in Kurdistan sieht, als kurdisches Gebiet. Rundum liegen ertragreiche Ölfelder, in der Stadt finden sich bedeutende Öl-Raffinerien. Dahin orientiert die Frau mit dem Blond-Helm, um unsere Peschmerga zu unterstützen: „Wir haben das gemeinsame Ziel, dass wir die Peschmerga so gut wie möglich ausbilden, damit sie die große Aufgabe leisten, den IS endgültig auch in Mossul zu schlagen."

Der Irak, zu dem nach wie vor auch seine zweitgrößte Stadt Mossul gehört, ist ein kaputtes Land. Attentate, Morde, private Milizen und religiös angestrichene Banden prägen den Alltag. Dieses Erbe der US-Invasion, die angeblich mit einem Sieg im März 2003 beendet wurde, will offenkundig auch die schneidige Kriegsministerin antreten: "Es ist eine Frage der Effizienz, der Zeitersparnis", begründete von der Leyen ihre Entscheidung, unsere Peschmerga, unsere 150 Mann Bundeswehr und unsere Waffen im Wert von etwa 70 Millionen Euro tiefer in den Irak zu verlegen. Marketing-Sprech statt der Wahrheit: Es ist eine Frage von Blut, Tränen und Eiter. Es geht um eine weitere Verwicklung in den US-amerikanischen Nachfolgekrieg.

Das deutsche Außenministerium schreibt unverblümt: „Irak ist weiterhin  eines der gewalttätigsten und gefährlichsten Länder der Welt“. Davon erzählt Marion von Haaren, die ARD-Begleitmamsell der Ministerin, nichts. Statt dessen im Text: „Von der Leyen: dunkelblaue Hose, hellblaues Hemd, perfekte Frisur.“ Schicke Fotos der Ministerin neben zünftigen Uniformen. Es ist kalt in der Militärmaschine, erfahren wir. Ein touristisches Foto der van Haaren mit der Chefredakteurin der Redaktion der Bundeswehr-Zeitung: Man sitzt auf Empire-Sesseln in Weiß und Gold. Nur einmal im ARD-Blog-Eintrag, blitzt so etwas wie Wirklichkeit auf: „Die nächste und wohl letzte große Offensive wird nach Angaben von Flüchtlingsorganisationen weitere 1,5 Millionen Menschen vertreiben.“ Fragt die van Haaren danach? Nein, in die Kameras darf die Kriegsministerin von der „langfristigen Stabilisierung des Iraks“ schwätzen. Niemand fragt sie, wie lange „langfristig“ dauern soll. Niemand fragt sie, ob „wir“ im Irak auch so lange bleiben werden wie in Afghanistan. Und ob „wir“ denn neben den USA irgendwas zu sagen haben. Und auch nicht, um welches Land es wirklich geht.

Im Irak wird immer noch die Todesstrafe vollstreckt. Amnesty International dokumentierte zahlreiche Fälle von Folter und Misshandlungen in Gefängnissen. Darunter zählen unter anderem: das Aufhängen an Armen oder Beinen über längere Zeiträume, das Schlagen mit Kabeln und Schläuchen, Elektroschocks, das Brechen von Armen und Beinen, Beinahe-Erstickung durch Plastiktüten oder Vergewaltigung. Die Behörden der Autonomen Region Kurdistan gingen gegen Personen vor, welche die Korruption der Regierung kritisierten. Auch dort wurden Fälle von Folter und Misshandlungen dokumentiert. – So was macht doch nicht unsere Peschmerga? Dass passiert doch nicht in unserem Irak?

Warum fliegt die ARD bei diesem Fronteinsatz mit? Um solche Sätze kolportieren zu lassen: „Nun ist von der Leyen wieder unterwegs. Die Lage hat sich verändert, stellt sie mit Genugtuung fest. - Die Ministerin erwähnt die deutsche Beteiligung, sieht sich bestätigt.- Das hört sich nach Erfolg an.“ Nein, das hört sich nach einer Vorwahlkampf-Reise an. Auf Kosten der Bundeswehr und der deutschen Gebührenzahler. Denn ob die Merkel den Bundestagswahlkampf übersteht, ist ungewiss. Ziemlich gewiss wird sich die Frage nach einer Koalition mit der AfD stellen. Und diese Passage im AfD-Programm kann die von der Leyen jederzeit unterschreiben: „Im Ergebnis benötigt Deutschland Streitkräfte, deren Führung, Stärke und Ausrüstung an den Herausforderungen künftiger Konflikte orientiert sind und höchsten internationalen Standards entsprechen, die gründlich und an den modernen Einsatzerfordernissen orientiert ausgebildet werden.“ Still gestanden! Rechts schwenkt - marsch!


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 30. September 2016 schrieb Klaus Bloemker:


@ altes fachbuch
Sie haben recht, latente ethnische Konflikte kamen auch im Westen nach Ende der Ost-West Konfrontation zum Vorschein. Nur führten sie nicht zur Auflösung von Staaten.

Wir waren doch früher blind für ethnisch-kulturelle Unterschiede. Viele haben 'SU' und 'Rußland' fast synonym benutzt, obwohl Russen nur gut die Hälfte der SU waren.

Dasselbe gilt füt unsere Gastarbeiter. Das waren Arbeiter. Man sah sie nur ökonomisch. Ob es ein muslimischer Türke oder katholischer Italiener war, den Unterschied sah man nicht. Oder man hielt ihn für irrelevant.

Insbesondere die marxistische Linke war kulturell blind. - Kulturelle, religiöse Unterschiede sind nur 'Überbau'. Sie verschwinden langfristig. - Das Gegenteil ist der Fall. Sie sind stärker geworden seit Ende der idologischen
Ost-West Konfrontation.

Wer hätte denn 1980 die Frage gestellt, ob der Islam zu Deutschland gehört? - Den Islam hat kaum jemand gesehen.

Antwort von U. Gellermann:

Ihre Kenntnis der marxistischen Linken liegen bei Null: Diese Linke stand in Solidarität mit den bedrohten Kurden unter den Arbeitsemigranten, da wußten viele nicht mal, dass es sie gab. Diese Linke hatten einen gute Kontakt zu den italienischen Kommunisten unter den „Gastarbeitern", da dachten viele Westdeutsche, wie Sie heute immer noch, dass seien alles Katholiken, und so fort.


Am 30. September 2016 schrieb altes Fachbuch:

@ k.bloemker
völlige zustimmung an den galeristen!!

1. wäre ihre these (ethnische konflikte während der ost-west-konfrontation) richtig, dann wundert mich ihre meinung, dass es diese NUR im osten bei den kommunisten gegeben haben soll?? indirekt unterstellen sie damit einem sozialistischen land, dass es andere ethnien unterdrückt, während dies in GB oder spanien etc. im "freien westen" eben nicht so war/ist!!

2. die historische wahrheit ist, dass der völkerverbund in den ländern wie insbes. die SU und auch jugoslawien erst den frieden in diesen regionen sicherte, alle regionen gleichberechtigt versuchte wirtschaftlich zu entwickeln, und dabei die kulturellen und sprachlichen eigenheiten zu bewahren!

3. ethnische konflikte in vielvölkerstaaten werden zumeist von außerhalb geschürt, um vor wahren und immer wirtschaftlichen interessen abzulenken!! und auch diesen part sollte man in diskussionen nicht unterschlagen!

4. sind kriege aus keinem grund gutzuheißen!!

5. mit "eklen zynismus" sind sie in einer rationalgalerie gut bedient!


Am 29. September 2016 schrieb Klaus Bloemker:

@Günther Mann
"Der Krieg gegen Yugoslawien war ein imperialistischer NATO Angriffskrieg."
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Man vergisst, dass während der Ost-West Konfrontation im Kalten Krieg ethnisch-nationale Konflikte unterdrückt waren.

In der Sowjetunion (die ja heute 15 verschiedene Staaten ist) und auch in Jugoslawien.

Unterschiede in Sprache, Religion, Kultur galten früher als irrelevant. Es gab im wesentlichen nur den 'freien Westen' auf der einen Seite, den 'Kommunismus' auf der anderen.

Mit der Auflösung der Sowjetunion und dem Ende der Konfrontation brachen die latenten ethnischen Konflikte hervor. So auch in Jugoslawien.

Die Amerikaner haben bei ihrem Konzept der 'demokratischen Neuordnung des Iraks und Nahen Ostens' die Bedeutung des arabischen Nationalismus und des Sunni - Shia Konfliktes auch nicht einkalkuliert.
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Ich hoffe, Uli bezeichnet meinen Kommnetar nicht wieder als "eklen Zynismus." :-).

Antwort von U. Gellermann:

Wer Kriege für vertretbar hält ist entweder Profiteur oder Zyniker oder beides. - Dass die ethnischen Unterschiede „unterdrückt“ waren ist eine NATO-Lesart: Jugoslawien wer ein Produkt des Widerstandes gegen den deutschen Faschismus: Tito war Kroate, die Ethnien heirateten untereinander und Jugoslawien war eben ein ziemlich gut funktionierender Vielvölkerstaat. Das galt natürlich ebenso für die Sowjetunion: Die „Indianer“ der Union lebten noch, bekamen nicht selten einen eigene Schriftsprache und eigene Kommunikationsmitel.


Am 29. September 2016 schrieb Günther Mann:

Der Krieg egen Yugoslawien war ein imperialistrischer NATO Angriffskrieg. Rache für die unter Josip Broz Tito (mit)gegründete Bewegung blockfreier Staaten.
Ein bischen googln hilft da weiter: diese Allianz von 120 Staaten, darunter China, Ian, Iraq, Ägypten war größer als NATO und Warschauer gibt es irgendwie heute noch, aber Herr Gniffke weiß nichts davon.
Jugoslawien war ein moderner, unabhängiger Staat, der schon den Stalinisten gezeigt hatte wo die Tür ist. So etwas kann man in Europa natürlich nicht gebrauchen. Als erstes provozierte unser allseits beliebter Hans-Dietrich die Abspaltung von Kroatien und Slowenien. Übertragen auf "Deutschland " wäre das vergleichbar mit der Entnahme von Sachsen und Thüringen aus D. Natürlich musste Rest-YU bombardiert werden, Rache für Vertreibung der YU-Deutschen und als Gegenleistung die Milliarden Steuern und Rentenbeiträgfe die von YU.Bürgern ab 1960 in D eingezahlt wurden.


Am 29. September 2016 schrieb gMann:

"Denn ob die Merkel den Bundestagswahlkampf übersteht, ist ungewiss."
ist auch wurscht. Es stehen Ersatzblondinen zur Verfügung. Frühere Weinköniginnen und/oder furchterregend fruchtbare Früchtchen von früheren Landesfürsten.
Die werden die Bundes-Stosstrupps (von Wehr kann man ja nicht mehr sprechen, nachdem der Russe sich heimtückischerweise beharrlich weigert uns anzugreifen!) schon an das Niveau der Politiker anpassen und dementsprechend ausrüsten. Je unfähiger die Politiker werden, umso mehr von unserem SteuerGeld stecken sie in Ihre Prätorianergarden, die dürfen neuerdings auch im Inland auf Deutsche schiessen, was ja auch der finale Zweck dieser Bande ist. Herr Gniffke & o. werden uns schon erklären, wer die Terroristen gewesen sein werden.


Am 29. September 2016 schrieb Manfred Ebel:

Oh ja, das Alte Fachbuch redet mir aus dem Herzen: Zwar bieten sich vdL, M, M, Killery, Trump, Obama, ... beispielsweise als reale Personen an, nach menschlichen Kriterien analysiert zu werden. Unklar ist, warum. Natürlich bringen die Personen immer auch eine persönliche Note ein. Die aber ist vollkommen unerheblich, zudem fiktives Marketing und so bescheuert wie Radiowerbung. Vollkommen unerheblich ist z.B. wieviele Kinder vdL hat, ob es alle ihre leiblichen sind und in welchem Klub die rumlümmeln.
Ganz nebenbei wird damit immer das Klassenwesen und die Funktion dieser Personen vernebelt und letztlich verdrängt (!). Mit Verlaub, das ist 'BILD der Frau'-Niveau mit Adelshistörchen. Zwei Kilo rauf oder runter.
Ergebnis dessen ist die Polarisierung der Massen auf diese oder jene Person. Noch nie haben sich im Kapitalismus Hoffnungen der Massen in eine der Oberregenten erfüllt.
Also nichts gegen Uli oder die Kommentatoren - es muss sein, die Darsteller zu entlarven. Aber darüber sollte man keinesfalls vergessen, dass vollkommen schnuppe ist, wer von den 'Kandidaten' der/die folgenden Darsteller werden. Ja, man muss deren Abartigkeiten als herrschende Klassenvertreter brandmarken um die herrschende Klasse zu brandmarken.


Am 29. September 2016 schrieb Klaus Bloemker:

@Simone Birgersson

Vom Ergebnis her, war der NATO Einsatz in Jugoslawien jedenfalls vertretbar. Er hatte auch keine 'verdeckten Ziele'.

Der Irakkrieg demgegenüber hatte eine 'hidden agenda'. Es war die Dominotheorie zur Neuordnung des Nahen Ostens (mit Ölinteressen hatte das wenig zu tun):

Wenn erst mal die amerikanische Flagge über einem 'demokratischen Baghdad' weht, kippt Syrien und dann Lebanon. Damit ist Assad weg und verliert Hamas seine Basis in Damaskus und die Hisbollah ist weg. - Israel hat dann für seine Sicherheit (was sie unter ihrer Sicherheit verstehen) nichts mehr zu befürchten.

"The road to Jeruslem leads through Baghdad." - Dieser Spruch machte die Runde in Amerika vor der Invasion.

Noch Fragen zu dieser amerikanisch-israelischen Verschwörung? :-)

Antwort von U. Gellermann:

Dass Sie den NATO-Krieg in Jugoslawien vom Ergebnis - unzählige Tote, ein zerschlagener Vielvölkerstaat und kaum lebensfähig Zwergländer - für „vertretbar“ halten, kann nur an einem eklen Zynismus legen.


Am 28. September 2016 schrieb Simone Birgersson:

Und wenn alles so läuft wie von den Transatlantikern gewünscht, haben wir in gut 2 Jahren die zwei kriegsgeilsten Amizonen am Ruder, welche sich die Welt nur vorstellen kann. Killery hat ja schon bewiesen wozu sie in der Lage ist, Libyen läßt sich sicher noch toppen. Flugverbotszone in Syrien ist das mindeste. Nur zu dumm, dass diese Frage möglicherweise überholt ist, wenn sie die Hebel in der Hand hat. Aber wer weiß, was noch so passiert. Flinten-Uschi hat noch ein wenig Zeit, um ihre Befähigung noch besser unter Beweis zu stellen. Diese Chance nutzt sie derzeit und zeigt allen, dass sie als Kriegsministerin ihre eigentliche Bestimmung gefunden hat. Gut gelernt beim Papa, der wollte allerdings nur das Foltern salonfähig machen. Das sei ihm nachgesehen. Zu seiner Zeit war man noch nicht auf den idealen Neusprech gekommen von den deutschen Interessen, die am Hindukusch - und überall (selbst in der Südsee, wie kürzlich bei einem Manöver gezeigt) - verteidigt werden müssen.
Eine gruselige Zukunftsvision, auch noch unter der - im passend militärischen Wortsinn - Camouflage der Frauen-Emanzipation. Da wird unser aller liebste „Frauenrechtlerin" Alice im Wonderbra sicher jubeln. Was noch zu beweisen war: Frauen sind doch nicht die besseren Menschen.
Unbedingt passend zum Thema und lesenswert ist der Artikel von John Pilger heute in der jw, er behandelt die Rolle der Medien, insbesondere der sog. Qualitätsmedien (USA + GB) im anschwellenden Kriegsgeheul der "Freien Welt": Salven aus den Verlagshäusern, der Anteil der Medien an den Kriegen des Westens.
Übersetzt und abrufbar unter:
https://www.jungewelt.de/2016/09-28/053.php

@Klaus Bloemke
Falls ich es nicht falsch verstanden habe, aber auch die Bombardierung Yugoslawiens begann mit einer Kriegslüge/Täuschung. Mit derjenigen von den ethnischen Massakern an den Albanern, von Massengräbern und Massenfolterungen. Dass diese Massengräber nach dem Krieg nie gefunden wurden, spielte dann keine Rolle mehr. Sie waren der Anlaß für J.Fischers unsäglichen Vergleich. In diesem Zusammenhang konnte ich bis heute nicht heraus finden, wer diese Perversion der Propaganda für Kriegsgräuel sich ausgedacht hat: Fischer selbst, oder war es doch Killery, die ja damit ihren Gespons überzeugt haben soll, die Bomben zu schicken. Im Fall von Libyen hat dieses „Argument" ein zweites mal gezogen.

Man kann nur hoffen, dass diesem anschwellenden Bocksgesang aller Kriegstreiber ab 8. Oktober eine starke Gegenbewegung erwächst. Treffen wir uns Berlin!


Am 28. September 2016 schrieb Elke Buschmann-Förster:

Ich Dummchen hab doch mein halbes Leben lang geglaubt, wenn Frauen an der Macht wären, dann würde das das Ende von Krieg und Gewalt bedeuten.
Merkel, v.d.Leyen, May...haben mich eines Besseren belehrt. Mir graut schon vor H.Clinton.


Am 28. September 2016 schrieb Ulrike Spurgat:

@Michael Weiß
Der Nachwuchs von von der Leyen lungert standesgemäß an Eliteuniversitäten rum. Kanonenfutter sind die Kinder der Eltern, die den ganzen Dreck ausbaden können, den von der Leyen und Co dem Volk einbrocken. Sie beugt sich dem Diktat von USA und NATO. Erbärmlich, wie Deutschland nach wie vor am Rockzipfel derer hängt, und unfähig bleibt, eigenständige, politische verantwortbare Entscheidungen dem Volk gegenüber zu treffen, und zu verantworten. Kein Volk der Welt will in kriegerische Handlungen verwickelt werden, weil wir, die Völker den Blutzoll zu zahlen haben; und das wissen die Völker.
Nie wieder Krieg. Jeder Mensch weiß, das es Konsequenzen gibt, nur die hochbezahlten, Geisteskranken nicht, weil sie von ihren eigenen, getroffenen Entscheidungen unbehelligt bleiben.


Am 28. September 2016 schrieb altes Fachbuch:

"die frontfrau" also

es gab auch schon männliche oberbefehlshaber, die über ihr rad stürzten oder über fiktive steine in einer wüste stolperten;)
gehen wir doch mal davon aus, dass der vorturner doch eigentlich wurst ist, und besser damit beschäftigt ist, sich zb. um die frisur zu kümmern!! und ich erweitere dies mal um weitere ministerien oder wie erklärt man die unsteten arbeitsbiographien der leyen's oder misere's oder friedrich's...

ob daher das einhacken auf diese dame zielführend ist? also ladylike ist es nicht, gender-mainstreaming geht auch anders, und die diskussion geht weit vom ansatz der virtual diversity vorbei.
und geht es um personen??
der galerist verwies auf die stillen heimlichen deals mit (grenzübergreifend) kurden, die als streitmacht gegen die zentralregierungen im irak und syrien (und bald auch im iran?) in stellung gebracht werden, um den nationalstaaten wie immer die rohstoffe zu stehlen!! wenn diese beiden länder den krieg gegen den isis gewinnen sollten, steht der nächste und bessere feind bereit. natürlich mit den verbündeten aus der koalition, die nur die freiheit und werte um den globus tragen!!
wer verdient an dem öl, sackt die gewinne ein, wo ist der öffentliche pranger??
uschi als kanzlerin?? ist doch egal.
wenn es nicht 3-wetter-taft macht, reicht für die position auch jeder beliebig andere vorturner:)
ich höre noch das geschrei: kompetenz statt parteibuch!
im zweifel findet sich sogar noch ein LINKER:(


Am 28. September 2016 schrieb Michael Weiß:

Wenn ich Frau v.d.L. sprechen höre, noch kälter, leerer und technokratischer als die Kanzlerin, bin ich anscheinend nicht der einzige, dem die Haare zu Berge stehen, angesichts der deutschen Formulierungskunst, so etwas widerwärtiges und blutrünstiges wie einen Krieg kühl und kaufmännisch abzuhandeln. Eindrucksvoll auch die müde Heiterkeit, mit der sie im TV die Frage nach einem eventuellen Wehrdienst eines ihrer Nachkommen verneinte.


Am 28. September 2016 schrieb altes Fachbuch:

einen habe ich noch:

n-tv stellt zwischen durch in einem spot sein kommentatorenteam vor:(
unterlegt mit musik von birdy's album "beautiful lies"!!
ist kein witz, das leben ist satire pur oder die macher denken tatsächlich, die haben es geschafft!
die rationalgalerie beweist das gegenteil;)


Am 28. September 2016 schrieb Klaus Bloemke:

@Uschi Peter
Da ist nur der kleine Unterschied, dass der Jugoslavienkrieg nicht auf einer Täuschung beruhte. Es war klar, worum es ging. Aber davon mal abgesehen.

Joschka Fischer hat damals das Argument benutzt: "Ich habe gelernt: Nie wieder Auschwitz." Zum Glück hat er das Argument nicht wiederholt, um eine deutsche Beteiligung am Irakkrieg zu rechtfertigen

Ich mag generell nicht, Auschwitz als moralische Rückendeckung für einen Krieg zu benutzen.


Am 27. September 2016 schrieb Uschi Peter:

Ergänzung zu Klaus Bloemker:
Nicht vergessen, unsere so friedensbewegten SPD / Grünen - Genossen Schröder, Scharping und Fischer führten den ersten Krieg von deutschem Boden aus nach 1945 gegen Jugoslawien. Das hat den Damm gebrochen.


Am 27. September 2016 schrieb Ralf Priebe:

Ein kluger Seitenhiebe auf die AfD in einem analytischen Artikel zur weitern Ausdehnung der deutschen Verantwortung-Zone. Danke.

PS Warum lese ich nur immer Frontsau?


Am 27. September 2016 schrieb Uschi Peter:

"Das deutsche Außenministerium schreibt unverblümt: ?Irak ist weiterhin eines der gewalttätigsten und gefährlichsten Länder der Welt?...."
Gab es nicht einmal eine Zeit, da der Irak ein prosperierendes Land war, in dem die Menschen friedlich zusammen lebten? Aber nein, das war unter der Knute des Despoten und Schlächters Saddam Hussein. Heute ist alles besser!



Am 27. September 2016 schrieb Michael Kohle:

Braucht Frau von der Leyen keine Promotion für die ihr unterstellte Sandkasten-Truppe?

So lautete der Schlusssatz unter meinem Kommentar von vor gut einem Jahr zum Beitrag ?Fatale Kunde aus Kundus? auf der Galerie. Hatte seinerzeit die Gelegenheit am Schopf ergriffen,
und die tragische Geschichte von einem anderen Oberst - also nicht Klein - unter die Lupe genommen, wenige Tage nach dessen Ableben. Und so jährt sich gerade dieser Vorfall. Möchte den letzten Absatz meines damaligen Kommentars nicht wiederholen - er kann ja im Galeriearchiv nachgelesen werden - muss aber feststellen, dass meine Ausführungen nach wie vor Gültigkeit besitzen. http://www.rationalgalerie.de/kritik/fatale-kunde-aus-kundus.html

"So wie auch jene Verschlußsache, die derzeit von geübten Händen fern gehalten wird vom öffentlichen Interesse." So begann ich in meinem Kommentar den Absatz zum Ableben des Oberst Spoettel, Stephan. Auch ein Jahr später ist es wohl eine Verschlußsache geblieben. Ist wenig bis nichts
hinzugekommen auf der Fahndungsliste bei Dr. Gugel. Der aktuelle Stand der Dinge kann am besten der Tageszeitung des Heimat- und/oder Wohnorts des Verblichenen entnommen werden, dürfte doch dort am ehesten die Gerüchteküche gebrodelt haben, die schnellstmöglich ruhiggestellt werden musste.
.
So vermeldete dann auch die Wetterauer Zeitung - die am 21. Oktober 2015 - bei Google´s Oberst-Spoettel-Abfrage auf der pole position - »Wir können von einer natürlichen Todesursache sprechen« - am Dienstag kam aus Militärkreisen die Antwort auf eine noch offene Frage, die sich nach dem Tod von Stephan Spöttel, Oberst im Generalstab, gestellt hatte.

Bereits am 27. September 2015 - vier Tage nach dem tragischen Ableben - hatte die gleiche Zeitung berichtet: "In der Nacht auf Mittwoch um 0.30 Uhr wurde der 56-Jährige zuletzt gesehen, wie sein Bruder Joachim im Gespräch mit der WZ berichtete. Stephan Spöttel ging auf sein Hotelzimmer. Am nächsten Morgen erschien er nicht, Kameraden fanden ihn dort leblos." Ergänzt um jenen Satz, der wortgleich auch in ein paar wenigen Regionalblättchen aufzufinden war: ""Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt von einer natürlichen Todesursache aus". Ein großer Unterschied zur vorgenannten Meldung, die nach erfolgter Obduktion erfolgt sein dürfte, ist also nicht feststellbar.

Und was vermeldeten unsere höchst investigativen Premiumsmedien zu alldem ein ganzes Jahr lang? Lt. bereits benannter Suchmaschine haben sich alle höchst vornehm - genau - zurückgehalten. Kein Sterbenswörtchen, jedenfalls nichts, was über die o.g. Sprachregelung mit dem Einzeiler mit der "natürlichen Todesursache" hinausgegangen sein kann. Google verzichtet deshalb wohl mit großer Nachsicht auch nur ein Qualitätsmedium diesbezüglich zu nennen.

Und sonst - außerhalb der Qualität für den Mainstream und unsere Elite? Doch, doch - zwei, drei Schmuddelkinder konnten sich durchschmuggeln. Selbstverständlich mit widerlichen Verschwörungstheorien, PKK, Opfer eines Antiterroreinsatzes, etc. pp.. Die Namen der dark-sites im dark-net sind dann auch entsprechend. Dass es dann aber ausgerechnet - ein mir bis dato unbekanntes - quer-denken.tv sein muß, wo sich tatsächlich mal einer traut sogar von Spekulationen zu sprechen, gibt mir dann auch wieder zu denken. Sind doch dessen Informationen und insbesondere die Fotos - über das schlussendliche Herzkasper-Opfer hinaus - von allergrößter Güte. Erstaunlich.

Jetzt ein Jahr danach besucht die Bundesverteidigungsministerin also den Tatort, als echte Frau Dr. med. wird sie doch wohl den natürlichen Tod endgültig bestätigen können. Würden sie - so wie in meinem Kommentar von vor einem Jahr beschrieben - eine Tatortfolge aus dem ganzen Geschehen scripten, könnte ich heute den Titel zu dieser Folge nachliefern: Rumpelstilzchen!
Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiss!




Am 27. September 2016 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh:

Von der Leyen ist eine "Christin", die ihrer Karriere zuliebe
ohne jegliche Skrupel über Leichen geht.
Dieser SIEBENFACHEN "MUTTER" möchte man so an den Hals wünschen, daß ihr SIEBENFACH PAROLI geboten wird - und zwar von der eigenen Brut!!!
Soll ja ab und zu vorkommen, daß Kinder plötzlich einen völlig entgegengesetzten Weg einschlagen . . . . wenn auch vielleicht
erst in der zweiten, dritten Generation.

PS: ("Mutter" deshalb in Anführungsstrichen - weil normalerweise Mütter für "Leben geben" stehen und mitnichten für Massen-Killing - wie dies bei dieser perfekt reproduzierten Pfaffentochter - dem äußerst machtgeilen Chamäleon - der Fall zu sein scheint).


Am 27. September 2016 schrieb Klaus Bloemker:

Man sollte vielleicht noch mal in Erinnerung rufen, wer in Deutschland den Irak Krieg 2003 unterstützt hat. Ein Krieg, der auf Täuschung beruhte.

FAZ Online - 27.03.2003
MERKEL VERTEIDIGT IRAK KRIEG

"Noch klarer als bisher hat CDU-Chefin Angela Merkel ihre Unterstützung für die Vereinigten Staaten und Großbritannien herausgestellt. Der Angriff auf den Irak sei eine unumgängliche Schadensbegrenzung.".
_____
Und wer noch?

FAZ Online - 2.1.2003
ZENTRALRAT DER JUDEN KRITISIERT ROT-GRÜN

"Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, hat die Bundesregierung wegen ihrer Ablehnung es Irak-Krieges kritisiert. .... Die Konzentrationslager sind nicht von Demonstranten befreit worden, sondern von der Roten Armee?, sagte Spiegel bei der Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus am Sonntag in Darmstadt."
__________

Es ist wahrscheinlich politisch nicht ganz korrekt zu erwähnen, dass auch der Zentralrat der Juden in Deutschland die Invasion des Iraks unterstützt hat. - Der ist auch eine Israel Lobby. Und die Israelis waren die Cheerleader der Invasion.


Am 27. September 2016 schrieb H.C. Hoffer:

...es muss die mögliche Macht sein, auf die Frau von der L. so irre geil ist.
Wahrscheinlich ist die - real ja nur vermeintliche - Macht einer Kanzlerette so berauschend, dass Röschen unbedingt davon naschen will.
Geld kann es ja nicht sein - denn der völlig unbekannte Direktor der Kreissparkasse Essen-Nord 'verdient' 1,05 Mio p.a., d.h. viermal soviel wie die BK-Darstellerin.


Am 26. September 2016 schrieb Gideon Rugai:

Irgendwie scheint sich auch bei Flinten-Uschi eine meiner Beobachtungen zu bewahrheiten, nämlich "Je kleiner, desto gemeiner" . Interessanterweise sind auch viele schauspielernde Hollywood-Größen von eher kleinem Wuchs.
Wenn Ursel unbedingt will kann sie gerne Kanzlerin werden - solange man ihr keine Kiste unters Mikro stellt - dann müssen wir sie nicht auch noch sehen.
Aber naja, ich kann mit meinen 1.93m und athletischer Statur nur milde auf solch blondes Kleingift herablächeln.

Dank an Uli für ein angemessenes Zurechtstutzen unserer Ursel von der alten Leyer und sie umgebende Hofschranzen...


Am 26. September 2016 schrieb Ulrike Spurgat:

.......die Frisur sitzt unter der Pickelhaube,besser denn je.
Grundgesetz? was ist das denn, wird sie sagen.Nie davon gehört.
Geschrieben von Frauen und Männern, die vom Faschismus vom Krieg von Militarisierung ein für allemal die Schnauze voll hatten. Es ist nach wie vor die Grundlage unserer Gesellschaftsordnung. Punkt.
Es schert nur keinen mehr; und am wenigsten die Frau, mit den acht Kindern, die sicherlich frohen Mutes ihren Dienst am Vaterland verrichten; an einer der Eliteuniversitäten. Dieses hohle Laber Rhabarber, mit unendlich, vielen Worten nichts, aber auch gar nichts tragfähiges zu sagen fällt kaum noch auf, weil diese Art der verkommenen Kommunikation sowas wie ein Geschäftsmodell ist. 71 Jahre nach Krieg, Völkermord, Faschismus, Verfolgung und Ermordung politischer Häftlinge ist Krieg, Einmischung in die Angelegenheiten anderer Volker, Waffenlieferungen in Krisengebiete, Manipulation, am Rockzipfel der "schlechten Eltern USA" hängen geblieben, weil bis Heute keinen Mumm eine Gesellschaft mitzubauen, die dem Nie wieder Krieg. Nie wieder Faschismus gerecht wird. Versprechen müssen eingehalten werden, im Gedenken der Millionen von Opfern zweier Weltkriege, deren menschliche Verluste, Generationen überdauern . Die "Pickelhaube" der Nation, mit grader Haltung und forschem Schritt quatscht grinsend, natürlich verklausuliert über Leben und Tod.
Ministerin von Merkels Gnaden.
Was für eine unsägliche Allianz.
Vom Hof sollten sie gejagt werden.
Selber kämpfen, mit allen Konsequenzen. Tucholsky verkneif ich mir an dieser Stelle.


Am 26. September 2016 schrieb Lutz Jahoda:

WORT ZUM MONTAG

Deutschlands Frontfrau von der Leyen
gibt sich Mühe, schließt die Reihen,
träumt vom Endsieg permanent.
Vorgefasstes? Vorgebuchtes?
Sie bemüht sich, sie versucht es,
hätte gern ein Happy End.

In wessen Fußspur willst du treten,
Ursula, du blond Umwebte?
Usch, du kriegerisch Belebte,
eifrig kanzleramtsbestrebte,
ewig dienstlich Eilige?
In deinem nervaufreibend steten
Wörterteig und Sätze kneten
bist du keine Heilige.
Also schenk dir jedes Beten!


Am 26. September 2016 schrieb Vera Gerber:

Wer gegen die Leyen und die weitere Kriegsteilnahme der Bundeswehr ist, der kommt am 8. Oktober auf den Alexanderplatz in Berlin!


Am 26. September 2016 schrieb Alles nur Satire:

Robert McNamara, ein verteidigungspolitischer Nobody wurde 1961 US-Def-Sec.

Er flog nach Saigon und befand nach knapp 48 Stunden im Land, das die USA diesen Krieg, mit etwas mehr Engagement, >>Ruckzuck<< gewinnen werden.
1968 trat er zurück und liess sich bis 1981 als Präsident der Weltbank bezahlen.
Erst viel später wurde er zum Kriegsgegner, sprach Dinge an, wie: "I think the human race needs to think more about killing. - Die Menschheit muss mehr über das Töten nachdenken.?

"Is that what we want in this 21st century? - Ist es das, was wir wollen im 21. Jahrhundert??


v.d. Leyen hat genauso wenig Sachverstand, weder als >>Verteidigungsmin<<, noch als Arbeits/Sozial-Min, oder als Familien und Gedöns-Ministerin.

Aber sie ist eiskalt, berechnened und machtgeil.
Bei ihr wird ein Sinneswandel, weder jetzt noch später kaum eintreten
Das mögen zu viele Deutsche.

Denn völlige Inkompetenz und Sturheit, kompensiert durch leicht verdauliches Geschwurbel bei seinen Leistungsträgern ist man hier gewohnt, das sind für viele Deutsche immer noch die geistigen und moralischen Maßstäbe.

Glück auf!


Am 26. September 2016 schrieb Günther Mann:

DIE FRONTFRAU
Ihre Nachricht: Lady Helmchen hat die Chance GRÖFAZ zu werden: (die Abkürzung bedeutet nicht was Sie jetzt denken, sondern schlicht Größte Feldherrin aller Zeiten)
Zum erstenmal in der Geschichte könnte eine vom deutschen Steuerzahler bewaffnete Gang tatsächlich am Ende des Mordens auf Seiten der "Sieger" stehen. Falls es je ein Ende gäbe und falls es Sieger gäbe, was fraglich ist, denn das würde bedeuten, dass der eine oder der andere Waffenproduzent seine Produktionsbänder stillegen müsste, für ne Weile. Das bedeutet Gewinneinbrüche und das geht in dem von uns allen gewollten Kapitalismus nun mal gar nicht. Also lasst Goldhelmchen nur machen, es funktioniert doch super: deutsche Helden gegen schwerbewaffnete Frauen und Kinder in Kleinasien und Afrika (und wo noch?) weren es schon richten.
1946 hatte sein Gutes: mit Hilfe ausländischer Verwalter wurde das Gebiet des deutsche Reiches für sehr kurze Zeit zu einem Ort der Reflektion, der Reue, des Bedauerns (für einige wenige). Dies wird sich nicht wiederholen.


Am 26. September 2016 schrieb Andreas Schell:

Ja, Frau v.d. Leyen macht tatsächlich Wahlkampf nahen Osten. Das meint sie auch ernst, weil unter der Frisur kein menschliches (sic!) Gehirn sondern nur ein von der NATO programmiertes Oberschlundganglion (s. Wikipedia) für arrogantes Geschwafel zu vermuten ist. Wahlkampf bei der deutschen Bundeswehr, die dort im nahen Osten nichts verloren hat, ähnlich wie die Amerikaner, bringt nur nicht viele Stimmen für die Union. Die Bundeswehr sorgt, zusammen mit den so genannten Verbündeten nur dafür, dass endlich die Demokratie dort in der ferne Einzug hält, die wir als westlichen Wert so schätzen. Die wiederum steht im Wesentlichen dafür, dass die Interessen der Veranstalter, also des Clubs der Superreichen, gewahrt bleiben.

Konsens besteht an einer Stelle: das mit der Einführung von Demokratie, Frieden und Wohlstand kann mit Waffengewalt irgendwie nicht klappen, das sehen alle ein, auch die Kanzlerin. Deshalb integrieren wir die Kriegsflüchtlinge dauerhaft. Nicht einmal erwähnt wird die Möglichkeit, sie nach Befriedung und Segnung Ihrer Heimatländer mit unseren westlichen Werten (Profit) zurück zu schicken, damit sie ihre Heimat wieder aufbauen und dort in Frieden leben können. Failed States sind eben keine schöne Heimat. Was, um nur unseren Marktanteil zu erwähnen, mit den Produkten von EADS, Rheinmetall, Thyssen, Krauss Maffei, Heckler und Koch, Diehl und den zugehörigen Munitionsherstellern abgerissen wurde, lässt sich ohne Kredite unserer Großbanken, bei denen als Gegenbuchung der Kreditforderungen unsere Alterssicherung in der Bilanz steht, leider nicht wieder aufbauen - eine Sackgasse. Sicher ist momentan nur die Destabilisierung, und natürlich, dass es auf der arabischen Halbinsel das letzte billige Öl und Gas gibt - die Einnahmequelle für die größten Konzerne der Welt und unsere vermeintliche Lebensader. Alles nur jetzt, nicht morgen. Immerhin: ein Paar Waffen, wie z.B. Fassbomben sind schon geächtet. Wahrscheinlich, weil man die aus einem Ölfass, Dünger und Diesel baut, alles lokal vorhanden, ergo ist bei uns nix dran verdient.

Dass es sich bei den genannten Milliardenkonzernen um Horden von Perversen handelt, lässt sich z.B. an den markigen Slogans auf der Internetseite der Diehl-Gruppe lesen: http://www.diehl.com/en/diehl-defence.html. Zitat: "Leben in sicherem Umfeld". Implizit: durch den Einsatz der tollen Produkte. Schon klar. Klar ist auch, dass Frau v.d. Leyen amtsbedingt die perversen Interessenvertreter dieser perversen Konzerne persönlich kennt. Von Gehaltsliste schreibe ich jetzt nichts, denn dafür gibt es keine so offensichtlichen Hinweise. Ich habe ja auch keine Hinweise dafür, dass der dicke Lügner von der SPD was dafür kriegt, dass er CETA am Volk vorbei durchdrückt, oder dafür, dass er die Rüstungsexporte regelmäßig brav genehmigt. Wählerstimmen bringt ihm das keine.

Wieso eigentlich überhaupt Wahlkampf? Was sind schon Mehrheiten, wenn man in der Vorzeige-Demokratie nur die Wahl zwischen Donald und Hillary hat, also zwischen einem Verwirrten aus dem Club und einer, die einfach nur so richtig geil auf das schicke Köfferchen mit dem Kernwaffen-Knopf ist. Die Wahl zwischen Merkel-oder-Leyen und Dick-und-Doof-in-Personalunion ist nicht viel besser, weil alle aus USA genehmigt und ferngesteuert werden. Das sind keine Wahlen, sondern Beschäftigungstherapie. Im Schmock steht, mit welcher Frechheit inzwischen hierzulande die Propaganda für den Systemerhalt gemacht wird. Wahlen sind Systemerhalt. Ein System Change geht anders. In Syrien scheitert gerade ein solcher besonders blutig an der Unnachgiebigkeit der verschiedenen ausländischen Interessengruppen. Der Plan geht schief - hat das schon wer bemerkt?!

Ein Geistesblitz, u.a. hier in den Forenkommentaren aufgeschnappt: die Nürnberger Prozesse! Da standen die größten Streber, die damals dem oder den Irren hinterhergelaufen sind und den eigentlichen, unendlichen Schaden des dritten Reichs angerichtet haben vor Gericht. Könnten wir solche Prozesse nicht diesmal einfach vor'm großen Krieg machen? Eine Liste mit Angeklagten wäre schnell geschrieben. Leyen, Merkel, Gabriel, und ihre Propagandaminister Gniffke, Kleber, ... oh Mann. Klappt aber nicht - der Deutsche beschäftigt sich lieber mit der Burka und wo hin noch mit SUV oder Flieger in Urlaub, wo man doch fast nirgends mehr sicher ist...?

Prost Diehl, ihr habt's vielleicht zusammen mit Euren Lakaien geschafft. Eure Kinder aber ganz sicher nicht!


Am 26. September 2016 schrieb Manfred Ebel:

Jegliche humanistische Ansätze zur Persönlichkeitsbeurteilung oder Motivsuche bei den sog. Eliten ist wohl fehl am Platze. Frau von den Leichen ist praktisch nur ein Synonym für diese Gattung personifizierter Selbstgerechtigkeit. Man sollte grundsätzlich voraussetzen, dass die einzig für ihresgleichen ein grundlegendes Lebensrecht annimmt und die Massen willen-, entscheidungs- und also grundsätzlich rechtloses Beiwerk sind. In deren Augen unterscheiden wir uns in nichts von Sklaven.
Man kann als Mensch nicht auf die Verworfenheit kommen, mit der sie uns betrachten. Wir müssen irgendwie verwaltet werden. Krieg wird eigentlich gegen ihresgleichen um Märkte und Ressourcen geführt. Blut, Tränen und Eiter von Menschen sind dabei kalkulierter und notwendiger Umstand.
"Die Wahlen können kommen, es wird sich nicht ändern.":
Entweder muss diese Bourgeois-Klasse diktatorisch in Schach gehalten werden oder - bis das Wirklichkeit wird - müssen die einzigen gewählt werden, die tatsächlich, konsequent und andauernd gegen Krieg aktiv werden. Denn der ist das Lebenselexier der Bourgeoisie und vernichtet alle.


Am 26. September 2016 schrieb Aleksander von Korty:

Ob die Flinten-Tussy möglicherweise die Merkel-Marionette beerbt und die nächste Kanzler-Darstellerin auf der Jecken-Bühne in der Reichshauptstadt wird, erscheint mir nicht wirklich von Bedeutung. Den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben macht keinen politisch vernünftigen Sinn. Dass sie selbst es selbstverständlich möchte ist unübersehbar, das gehört so klar zur Eitelkeit bürgerlicher Politiker-Karrieren, wie das Salz in die Suppe! Ändern würde der Austausch von Gringo-Arschkriechern jedenfalls nichts, höchstens für den nächsten Arsch selbst, der demnächst auf dem Gringo Thron sitzen wird. Mensch sollte Killery und Donald mal fragen, wen sie lieber in ihrem Hinterteil hätten, die erfahrene Schleimscheißerin oder die Flinten-Uschi, die das an-, ach nee, einschleichen in der Grundausbildung bei ihrer Truppe rasch vorher noch erlernen kann. Vielleicht macht sie ja diesen Grundkurs gerade im Irak.

Und Sorgen um Ersatz bei der Besetzung ihres Postens im Kriegsverbrecher-Ministerium muss sich auch kein deutscher Michel machen. Da findet sich bestimmt ein qualifizierter Nachfolger aus dem Reihen der Lobbyisten der deutschen Rüstungsindustrie. Seit fast 100 Jahren haben sich für derartig verantwortungsvolle Aufgaben auch schon einschlägige Spezial-Demokraten qualifiziert und bestens bei der Reaktion angedient. Mensch denke nur an den ersten Reichswehrminister der Weimarer Republik, Gustav Noske.
Also alles in Butter. Die Wahlen können kommen, es wird sich nicht ändern.
"The same procedure as every vote"


Am 26. September 2016 schrieb Harry Merker:

Kriegs-TV ist doch eine schöne Angelegenheit. Zwar ist der Flug (Transall) ein wenig unbequem, aber man fliegt mit einer Ministerin auf Abenteuerurlaub. Dafür bekomm man sogar Geld, statt zu zahlen. Fly ARD-Line, The Combat-Airlines.


Am 26. September 2016 schrieb Petra Hermann:

Man kann in Deutschland wieder mit Krieg Wahlkampf machen. Denn instinktiv wissen viele Leute, dass die Flüchtlinge nur mit Militär aufzuhalten sind. Das erzeugt neue Flüchtlinge. Dann muss man noch mehr Militär aufbieten. Das ist der Todeskreislauf, in den uns Menschen wie Frau von der Leyen fühent. Ob sie das weiß? Oder ob sie selbst an den Unsinn der "deutschen Verantwortung" glaubt? Ich weiß es nicht.

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