Im Dienste Moskaus: Die Bush-Family

Die TAGESSCHAU auf der Spur des Verbrechens

Autor: U. Gellermann
Datum: 10. Oktober 2016

Die TAGESSCHAU, jene berühmte Maschine zur Verbreitung bedeutender Nachrichten aus Washington, hat wieder ein Meisterstück abgeliefert: Unter dem Titel „Hackt Russland die US-Wahl?“, noch zaghaft mit einem Fragezeichen versehen, gibt die TAGESSCHAU eine Meldung des „Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten“ ziemlich ungeprüft weiter. Das auch „Heimatschutzministerium“ genannte Amt, die drittgrößte Behörde der USA (200.000 Mitarbeiter), hat zwar den repressiven Charakter der DDR-Staatssicherheit aber nicht deren bürokratische Akkuratesse: Es gilt auch als Ministerium für die Verbreitung von aufblasbaren Fürzen zur Irritation der Öffentlichkeit.

Der jüngste, brav von der TAGESSCHAU referierte Furz, stellt sich bei genauer Betrachtung als eine Aktion der Enthüllungsplattform Wikileaks heraus. Die hatte schon im August gehackte E-Mails von Mitgliedern und Mitarbeitern des Parteivorstandes der Demokraten veröffentlicht. Aus denen wurde klar, dass der Wahlkampf von Clinton gegen ihren parteiinternen Rivalen Bernie Sanders bevorzugt, also manipuliert worden war. Aus dieser uralten Nachricht macht das US-Ministerium zur Verbreitung gasförmiger Gerüchte jetzt eine nagelneue Botschaft: Der Russe war´s! Und die TAGESSCHAU referiert diesen altbackenen Unsinn: „Schon damals verdächtigen Experten und Regierungskreise russische Hacker mit Verbindungen zu Regierungsorganisationen.“

Seit Monaten wird Donald Trump von den Deutschen Medien als Favorit Russlands entlarvt: Nur scheinbar naiv fragt die TAGESSCHAU: “Was verbindet Trump und Putin?“, um wenig später mit dieser Frage: „Zahlte prorussische Partei an Trumps Manager?“ das wahre Ausmaß des russischen Einfluss auf den US-Wahlkamp zu enthüllen. Da kann der SPIEGEL nicht abseits stehen und gibt Furz: „Donald Trump und die geheime Russland-Connection“, während die BILD-Zeitung einen alten Film recycelt: „Trump - Liebesgrüße nach Moskau“ um der TAGESSCHAU-Kampagne so die nötige James-Bond-Würze hinzuzufügen. Richtig: Es geht um eine Agentenstory, die schon lange läuft. Denn die Russen sind schlau: Mit einem Kandidaten wie Donald Trump, einem Abziehbild des häßlichen Amerikaners, sind die USA erledigt. Kein ernsthafter Mensch will mit Trump reden. Wenn der also Präsident wird, wird auch keiner mehr mit den USA reden wollen. Und genau das wollen die Russen!

Doch wie die TAGESSCHAU – eine alte aber sehr geheime Enthüllungsplattform – demnächst ans Licht bringen wird, haben die Russen schon viel länger ihre Hände im amerikanischen Präsidenten-Spiel: Im Jahr 2000 drohte mit Al Gore ein moderater, für US-Verhältnisse vernünftiger Kandidat, die Wahlen gegen den völlig bescheuerten und gefährlichen George W. Bush zu gewinnen. Das ließ den Russen keine Ruhe. Mit wie üblich unlauteren Mitteln – einer Mischung aus Wodka und Russengas – bestachen sie den amtierenden Gouverneur des Staates Florida Jeb Bush, die Wahlen in seinem Bundesstaat zugunsten seines Bruders zu fälschen und dem späteren Bush-Präsidenten zum Sieg zu verhelfen. Prompt begann der den Afghanistankrieg. Das russische Szenario setzte sich durch und seit dieser Zeit sind die USA, letztlich gegen ihren Willen in Afghanistan.

Auch im US-Präsidentschafts-Wahlkampf 2004 schien es so, als ob mit John Kerry, ein halbwegs gescheiter Kandidat, des Rennen um das Weiße Haus gegen Bush hätte gewinnen können. Mit Kerry, der damals noch über Verstand zu verfügen schien, hätten die USA vielleicht den Krieg im Irak, den Bush inzwischen vom Zaun gebrochen hatte, beenden können. Das konnten die Russen natürlich nicht zulassen. Sie wollten und wollen ja unbedingt, dass die USA als widerliche, blutige Militärmacht vor der Weltöffentlichkeit erscheinen soll. Also setzte man erneut den bewährten Jeb Bush ein: In dessen Bundesstaat wurden die Wahlmaschinen so raffiniert manipuliert, dass es jede Menge „Extra-Stimmen“ für George W. Bush gab und er die Wahl erneut gewinnen konnte, obwohl er allgemein als grenzdebil galt. Die TAGESSCHAU wird demnächst nicht nur diese Wahlfälschung, sondern auch die Tatsache beweisen, dass diese amerikanischen Wahlmaschinen später auf der Krim zum Einsatz kamen. Jeb Bush soll für diese Leihgabe mehrere tausend Hektoliter Krim-Sekt erhalten haben.

Die Wahl 2008 war dann ein ganz besonders raffiniertes Betrugsmanöver: In Moskau hatte man entschieden, dass man diesmal einen Kandidaten brauchte, der besonders fortschrittlich erschien: Ein Farbiger, der versprach die Lage der schwarzen Bevölkerung in den USA zu bessern. Ein Rechtswissenschaftler, der versprach, das illegale Folter-Lager der USA in Guantanamo aufzulösen. Ein Kandidat, der vorgab die ewigen Kriege der USA im arabischen Raum zu beenden. Dieser besonders perfide Plan ging auf: Mit Barack Obama gelang den Russen der größte Präsidenten-Wahlschwindel der letzten Jahrhunderte. Wem diesmal die halbe russische Ölindustrie zur Durchsetzung der Fälschung versprochen wurde, wird die TAGESSCHAU in naher Zukunft gnadenlos aufdecken.

Nun also Trump! „So ein US-Präsident wäre für Moskau ein Geschenk“, textete die ARD-Schwesterorganisation, die „Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft“ jüngst. Doch Experten warnen: Es könnte sich auch wieder um einen Moskauer Trick handeln, der die Weltöffentlichkeit in Sicherheit wiegen soll. Denn neben Trump lauert die völlig korrupte und kriegsgeile Kandidatin Hillary Clinton auf ihre Chance. Warum erwähnt man in Moskau fast nie, dass die Clinton, schon an ihren Wahlspenden abzulesen, eine klare Vertreterin der US-Oligarchie ist? Warum erinnert die russische Propagandamaschine nicht daran, dass die Clinton eine Befürworterin des Irak-Krieges war? Und auch selten daran, dass die Killary genannte Präsidentschaftskandidatin den Libyen-Krieg beinahe im Alleingang vom Zaun gebrochen hat?

Man hofft, dass die TAGESSCHAU den russischen Verbrechen immer auf der Spur sein wird. Oder ob ihr Chef, ein gewisser Doktor Gniffke, sich nicht doch nach den US-Wahlen als „Kapitan“ (капитан), als Hauptmann der Russischen Streitkräfte bekennen wird? Spätestens dann, wenn die Clinton die Wahlen gewonnen haben sollte, werden die Eingeweihten vom „Doppelten Obama“ sprechen, von jenem alten Agenten-Trick, bei dem links angetäuscht wird, um rechts vorbei zu ziehen. Doch eines ist sicher: Die TAGESSCHAU bleibt unerschütterlich auf jener Spur, die von der jeweiligen deutschen Regierung gebahnt worden ist.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 13. Oktober 2016 schrieb Michael Weiß:

@ Klaus Bloemker: Dass China und Russland mit Sozialismus genauso wenig zu tun haben wie z.B. Frankreich ist allgemein bekannt. Meine Sympathie für Putin beruht darauf, dass er seit seinem Amtsantritt für Diplomatie und Zusammenarbeit mit dem Westen eintritt. Der Westen dankt es ihm mit Konfrontation, Sanktionen und Aufrüstung. Ebenso hege ich Symphatie für US- und andere Amerikaner, die sich mit der Amok-Außenpolitik des Imperiums kritisch auseinandersetzen.


Am 13. Oktober 2016 schrieb altes Fachbuch:

lieber uli gellermann,
nicht alles, was ich schreibe, dient ausschließlich meiner "schadenfreude" nun bei den "siegern der geschichte" (obama) zu sein;)
- tatsächlich würde mich das frühere verhältnis der westdeutschen konsumenten incl. der galeriebesucher zu den nachrichtenmedien interessieren! ich bin da wirklich unbeleckt! haben die damals der TAGESSCHAU geglaubt und vertraut, zb. über die berichterstattung über den osten (im erweiterten sinne) oder die eigenen "verteidigungsanstrengungen"?
- und ja, will ich wissen, ob es nach 1990 eine extreme verschärfung gegeben hat, weil es eine zäsur wäre!
- auch die frage nach einer juristischen front gegen diese hetze oder den missbrauch beim sendeauftrag im staatsvertrag war ernst gemeint! darüber lese ich nirgend wo was?
- und natürlich diskutiere ich tendenziell, der sumpf reisst doch alles mit sich!!

ich bin nicht hier, um jemanden vorzuführen!

Antwort von U. Gellermann:

Die Westdeutschen hatten um `68 rum mit der Anti-Springerkampagne eine einzige kritische Medienkampagne von unten. Danach schlich sich, hie und da begrenzt berechtigt, ein Vertrauen vor allem in den öffentlich-rechtlichen Sektor ein.

Erst mit Beginn des Ukraine-Kriegs zerbrach dieses Vertrauen partiell. Der Bruch hält an. Der schwarze Kanal war personalisierter, die TAGESSCHAU kommt objektiv daher, ist also raffinierter. Wer in diesem Land was ändern will muss die Kräfteverhältnisse in der Medienlandschaft ändern


Am 12. Oktober 2016 schrieb altes Fachbuch:

sooo viel schelte an die VIERTE GEWALT im freiheitlich-demokratischen rechtssystem;)
wenn die fragen gestattet sind:
- war das nicht schon immer so?? oder kann mir jemand aus der entwicklungshistorie sagen, die medien hätten sich ab tag X geändert??
- täuscht mein eindruck, dass nach dem wegfall der ideologischen auseinandersetzung mit dem osten die "beschallung" in der frequenz und aggressivität deutlich zugenommen hat?
- wenn ja, ist das dann ein beweis für eine staatliche auftragsberichterstattung und worauf bereitet man die "schafe" vor?
- wozu brauchen wir noch statistikämter, wenn alle daten von der funke-gruppe oder der berthelsmann-stiftung kommen?
- ist es legitim, die tagesschau mit dem "schwarzen kanal" zu vergleichen;)??
- was brütet hajo seppelt nun wieder für einen müll aus, statt sich um die wada-leaks zu kümmern?
- gibt es innerhalb der 4.gewalt auch bestrebungen der selbst"reinigung", oder der rechtsauseinandersetzungen mit offensichtlichen lügen bzw. vertrags. oder satzungsverstößen?
- die Deut.Bank bedrohte unser eigentum und den frieden. der schlussfolgernde rat hieß enteignung!! ist dies bei (schlecht) meinungsbildenden massenmedien, die uns für einen krieg abrichten, nicht ebenso unabdingbar??

Antwort von U. Gellermann:

Da ich alle Fragen für rhetorisch halte, werden Sie die Antworten bereits kennen.


Am 12. Oktober 2016 schrieb Klaus Bloemker:

Es ist interessant zu sehen, dass Gellermann und viele Kommentatoren auf dieser Seite, die sich als Sozialisten verstehen und deren Sympathie früher der SU galt, diese ihre Sympathie nun auf Putin und sein Rußland übertragen.

Dasselbe kenne ich von früheren Mao-Sozialisten. Ihre alte Sympathie für China behalten sie bei. Obwohl da, ebensowenig wie in Rußland, heute noch von Sozialismus die Rede sein kann.

Meine alte Sympathie für Amerika würde ich nicht auf ein Donald Trump-Amerika übertragen. Ob er nun German-American ist oder nicht :-).

Antwort von U. Gellermann:

Was sie für Sympathie halten, ist der Versuch der gewöhnlichen Lüge, die seltene Wahrheit entgegenzuhalten. Und der Versuch, sich aus dem Kriegsszenario der USA zu entfernen. Und das solle sogar für Sie interessant sein, des Überlebens wegen.


Am 12. Oktober 2016 schrieb Pat Hall:

@ Ulrike S.,
ich gönne Ihre Hoffnung der Unerschütterlichkeit von ganzem Herzen.
Doch meine Götter der Hoffnung sind statt dessen sehr erschüttert weil ihr grünes Band des Friedens ständig gebrochen wird.
Da nehme ich als Beispiel den Presseclub vom 25.09.16 um 12 Uhr als da waren die Moderatorin Ellen Ernie, die auch Plus-Minus moderiert, die Publizistin Kristin Gelberg, Sylke Tempel, Kurt Pelda als ich weis es nicht mehr.
Jürgen Todenhöfer war als SyrienExperte eingeladen.
Dieser Mann hat nun wirklich Hautnah Syrien erlebt und wurde ständig von den Anwesenden unterbrochen, auch bewusst von dieser Moderatorin.
Ich will damit Andeuten dass bewusst Indoktrination seitens der Öffenlichen Medien betrieben wird.
Nach dem Motto,Gut&Böse, Putin ist ohnehin an allem Schuld, anstatt dass man sich fragt,welche Lösungen es gibt !
Lösungen gibt es...man muß es nur Richtig und Ehrlich meinen und das Volk nicht durch aufgesetzte Meinungen Verblöden,oder ?
Die Verblödung fängt schon beim Einschalten des Radio´s an wenn man über die Mupppetshow der Wahlen in den USA berieselt werden soll, geht´s noch schlimmer?
Spenden wir doch lieber für Haitianer die ihr Haus&Hof verloren haben oder warten wir ab wenn wir zur Kasse gebeten werden um die DEUTSCHE BANK zu Retten ?
Doch zuerst sollen die tapferen Syrer, die den mutmaslichen Attentäter in Fesseln legten und ihn so der Polizei übergeben haben das Bundesverdienstkreuz verabreicht bekommen.
Da leuchtet die Seele doch wieder etwas heller auf, oder ?


Am 12. Oktober 2016 schrieb Ulrike Spurgat:


Meine Hoffnung ist unerschütterlich, dass Präsident Putin die Nerven nicht nur behält, sondern sich weiter für Frieden und Freundschaft mit den Völkern der Welt einsetzt, obwohl 27 Millionen Tote des von Deutschland angezetteltem 2. Weltkrieges den Völkern, der Sowjetunion unermeßliches Leid gebracht, und die Verantwortung, dass Nie wieder Krieg in die Herzen des russischen Volkes eingebrannt hat. Dass spiegelt die Haltung von Präsident Putin wieder.
In der Konsequenz wird es auf die Frage der Macht- und Kräfteverhältnisse, so wie der sozialen Frage hinauslaufen, und dafür müssen gesamtgesellschaftliche Antworten her; und die können aus meiner Sicht nur von einer Linken mit revolutionärer Theorie kommen.--
Sie greifen auf die deutsche Geschichte zurück in die Propagandakiste der Nazis, und vermitteln auf sehr subtile Art und Weise. "Der Russe kommt, er steht wieder vor unserer Tür," Brandgefährlich, dass so ein Dreck überhaupt wieder möglich sein kann, und noch dazu gut hofiert und platziert in der "ach so seriösen Tagesschau.".
Je doller es gegen Russland geht; umso mehr muss vertuscht, verdreht, gelogen, verschleiert werden, von denen, die für Völkermorde, Ausbeutung, Geflüchtete,
Kriege, Not und Elend verantwortlich sind. Alle Hebel werden in Bewegung gesetzt, dass der Tiefschlaf, und das beschäftigen mit Nebensächlichkeiten, die zu Hauptsächlichkeiten werden bleiben, denn dann bleibt alles beim alten.


Am 12. Oktober 2016 schrieb Pat Hall:

Vielen Dank an die Gedanken an altes Fachbuch.
Und all an die anderen Galeristen die für Aufklärung & Information beitragen.
Uli G., wir brauchen Deinen Blog weil man ansonsten den ganzen Mist nicht mehr aushalten kann.


Am 11. Oktober 2016 schrieb altes Fachbuch:

man kommt aus dem kopfschütteln nicht mehr raus, und ich meine damit definitiv nicht den artikel und die diskussion - es ist die wirklichkeit da draußen, die so irrational ist und doch so in ihren ursachen und folgen absehbar ist, wie ein beängstigendes drehbuch!!

- das flaggschiff der volksverdummung, die TAGESSCHAU als neuer "völkischer beobachter" unterwegs?? schon die erste anschuldigung ist bedenklich, zahlen doch die meisten freien klugen bürger GEZ. die zweite dürfte jedoch auf grund dieses staatsvertrages, den bräutigam und klinkhammer immer zitieren, doch gar nicht passieren, oder sind wir auch kein rechtsstaat mehr!!?? nach der akte rosenburg sind zweifel angebracht!
- da langweilen seit ewig zwei politikerdynastien aus amiland ihr wahlvolk, dass die zu sex and crime greifen müssen, um überhaupt noch wahrgenommen zu werden!! deren kriege spielen keine rolle: hatte bill oder killary mehr frauen im bett, und WEM hat trump zwischen die beine gegriffen?? das bewegt, shit aufs wetter, ich will das kostüm der moderatorin sehen! die stars dieser duelle sind plötzlich eine fliege auf killarys braue oder ein fettwanst im roten zopfpullover!!
ABER einer der der beiden kandidaten wird in wenigen monaten einen koffer bekommen, mit vielen endgültigen spielzeugen:(
- gestik, mimik oder habitus und andere nebensächlichkeiten bei einem grinin sind wichtiger und bedürfen auch hier einer auswertung, als die sinnfrage nach bundesdeutscher programmgestaltung!! ein schild hinstellen: "1941 wird sich nicht wiederholen!!", das wäre es gewesen! putin lässt sich nun nicht von hollande heran zitieren, und das hätte grinin auch tun sollen. sprechen kann man bei PACE, wenn man die russen wieder mitspielen lassen würde!
- bei diesem eigenen sumpf (bnd-thema) und den stoffwechselerscheinungen ob der TAGESSCHAU (ich freue mich schon auf donnerstag;), braucht es da den seitenhieb auf die "repressive" stasi und die "geradezu realkommunistisch-koreanische Propaganda-Weise"?? leichenfledderei zum trost!!
- @r. carrillo
eine widerspenstige tastatur, die sich weigert , eine rationale schlussfolgerung zu veröffentlichen, würde ich durch ein "willenloses" unfreies modell von lenovo (made in china) austauschen. das bockige, unbelehrbare aber in seinen entscheidungen freie teil, kann seine restexistenz im dunkeln einer schublade verbringen. eine wiedereingliederung in wertstoffprozesse wäre eine belobigung es widerspenstigen verhaltens , die völlige ignoranz aber die höchststrafe! freiheit, die keiner braucht:)

so geht es mir mit der TAGESSCHAU:)


Am 11. Oktober 2016 schrieb Klaus Bloemker:

Ich finde, als Deutsche sollten wir zu den German-Americans halten. Und Donald Trump ist einer, da sein Großvater Frederick und dessen Frau Elisabeth aus Kallstadt in der Pfalz kamen.

Donald hat zwar bis vor ein paar Jahren die Mär verbreitet - die sein Vater erfunden hat - Frederick sei als Kind aus Schweden nach Amerika gekommen.

Aber darüber wollen wir jetzt aber mal hinwegsehen. Es war ja eine Notlüge für die die Nazis verantwortlich waren. Wer wollte schon ab 1933 im jüdischen New York deutscher Abstammung sein - und dann auch noch Immobiliengeschäfte machen?

Also: Let's make the German-Americans great again!

Antwort von U. Gellermann:

So einen Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Aber wer offenkundig eine Judo-Phobie hat (hat nichts mit dem Sport zu tun, der ist halt begrenzten Verstandes. Schon Trumps pfälzischer Großvater war ein Steuerbetrüger, sein Enkel Donald setzte diese Karriere nahtlos fort (alles in der Rationalgalerie zu lesen, siehe Link). Aber vielleicht mögen sie ja Betrüger.

http://www.rationalgalerie.de/home/trump-der-amerikanische-traum.html


Am 11. Oktober 2016 schrieb Günther Magro:

Sehr geehrter Her Gellermann!
Es ist kein Lob von mir sondern eine Tatsache, Sie sind für mich ein Journalist der die Karten offen auf den Tisch legt, wenn es um Berichterstattung vom Weltgeschehen ( Politik, Kriege Völkerrecht und und ....) geht. Es gibt für mich nur wenige Journalisten die das Volk aufklären was Wahrheit oder Trug ist, einer war Peter Scholl-Latour dem alle Achtung gebührt und Sie Herr Gellermann gehören dazu. Aber nun zu meinem Anliegen, können Sie nicht einen Artikel schreiben, wer gefährlicher für die Welt ist. Der Schaumschläger Donald Trump, oder die irre kriegslüsterne Hillary Clinton. Meine Meinung von Trump ist, bellende Hunde beißen nicht sagt man und somit könnte er besser vom Kongreß und Abgeordnetenkammer kontrolliert oder gelenkt werden, denn ich glaube nicht daß viele von denen gleich einen Krieg wollen. Die Hillary Clinton ist für mich weitaus gefährlicher, sie war als Außenministerin aktiv am Völkerrechtsbruch Lybien und Syrien beteiligt, den Putin als Hitler vergleicht, nach dem Lybienkrieg von der Nato sagte sie, wir kamen siegten und er ( Ghadafi ) starb und lachte lauthals in die Kamera, oder als sie in Israel war sagte sie zu den israelischen Politiker wenn sie Präsidentin ist dann greift sie den Iran an. Ich vergleiche sie mit dem Ex US Präsidenten Richard Nixon, der hatte auch ausgefallene Wörter und hat Kambodscha ohne Kriegserklärung angegriffen. Die Medien in Deutschland unterstützen die Killary dermaßen und ziehen über den Trump her, als wäre es die Hillary Merkel und es unsere Wahlen wären. Es ist traurig, daß die USA keinen geeigneten Politiker haben für dieses Amt, aber gerne die Welt beherrschen wollen.

Antwort von U. Gellermann:

Herzlichen Dank für das freundliche Lob. Die aktuelle Wahl in den USA ist die Wahl zwischen Pest und Cholera. Zum einen, weil die Unterschiede zwischen den beiden Kandidaten m. E. nich so gravierenden sind. Zum anderen, weil US-Präsidenten letztlich doch das machen, was der militärisch-industrielle Komplex in den USA wünscht. Und das ist meist Krieg.


Am 11. Oktober 2016 schrieb Karl Heinz Bernhart:

@Heinz Schneider

"Um die Zukunft geht es doch."

Ja, in der Tat. Und hilflos sehe ich mit an, wie in jeder Generation von Neuem - sobald das Geld winkt - alle Jugendträume von einer besseren Gesellschaft diesem Baal geopfert werden, und wie zur gleichen Zeit aller Idealismus in Zynismus umschlägt. Auch für politische Parteien als Ganzes trifft dasselbe zu: Man betrachte nur die Metamorphose der Linken von einer linken Partei hin zu einer "regierungsfähigen" Partei.
Das große Geld kauft alles und Jeden. Es ist nur eine Kosten-Nutzen-Abwägung für den Geldgeber, ob die Korruption dann stattfindet oder nicht.
Es tut mir leid, dass mir zu diesem Thema nichts Positiveres einfällt.


Am 11. Oktober 2016 schrieb Heinz Schneider:

Zur Erheiterung oder zum Nachdenken, je nach momentanem Gemütszustand, ein Rückblick aus dem Jahr 2080:

"Heute stehen der immer noch stärksten Macht der Welt, den USA, drei weitere Weltmächte gegenüber: China, das schon in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts zu einer sehr starken Macht aufgerückt war, Russland, dass sich gegen Ende des zweiten Jahrzehnts unseres Jahrhunderts mit Weißrussland und der Ukraine wiedervereinigt und und seinen alten Großmacht-Status zurückerobert hat, sowie der so genannte Europäische Bundesstaat. In der 2. Reihe sehen die neu formierte Türkei, die großen Einfluss bei allen Turkvölkern gewonnen hat, Indien sowie Brasilien. Diese neue Konstellation ermögliche eine Ablösung des so genannten Washington Consensus.
(Peter Glotz, Rückblick auf das 21. Jahrhundert, 2003)


Am 11. Oktober 2016 schrieb Lena Koslowski:

Mit leichter Hand den ARD-Unsinn entlarvt und zugleich ein Stück Geschichte erzählt, das die "demokratischen" USA als Wahlfälschungsland entblößt. Einfach nur gut.


Am 11. Oktober 2016 schrieb Heinz Schneider:

Nachdem die Achse des Bösen in Schutt und Asche liegt, muss nun das Reich des Bösen wiederauferstehen. Wenigstens im Senioren TV ARD. Wiederholt sich eine Tragödie als Farce?

In England gewinnt Corbyn seine zweite Wahl gegen das gesamte Establishment, von rechter Boulevardpresse bis zum Guardian. Die Jugend zeigt sich vom Sturm in den Wassergläsern der "alten Medien" ebenso unbeeindruckt wie in den USA. Dort hat Bernie Sanders bei den bis 30-jährigen Wählerinnen und Wählern mehr Stimmen erhalten als Clinton und Trump zusammen. Die Mehrheit von ihnen hält mehr vom Sozialismus als vom Kapitalismus.

Um die Zukunft geht es doch.


Am 10. Oktober 2016 schrieb Reyes Carrillo:

Lieber Lutz Jahoda,

vielen Dank für Ihre so ausgesprochen nuancierten Beobachtungen, mit der Sie in wenigen Worten diese unerträgliche Anne-Will-Runde beschreiben! Hervorragend.
Ihr ganzer Kommentar ist eine einzige Wohltat.


Lieber Michael Kohle,

nun habe ich freilich nicht diesen nahen Draht zu Wladimir Wladimirowitsch wie Sie ihn offenbar haben und weiß demgemäß nicht, wie der russische Präsident seine Gesandten brieft. Ich bin nur ein armer TV-Rezipient, der sieht, was offensichtlich ist. Freilich, sich gegenseitig die eigene Wahrnehmung trübenden Subjektivitätspartikel zuzuwerfen bringt nichts. Deshalb: Wer Grinins Hilflosigkeit als „ruhiges Gebaren“ interpretiert und Kujats berechtigten Zorn als letztlich sinnlose „Explosion“ deutet, der sagt mehr über sich selbst und seine innerbetriebliche Thermik als über die gesehene Sendung. Kujat war natürlich der einzige kleine Lichtblick dieser Propaganda-Veranstaltung. Sie schließen: „Und was hat's geholfen? Die Weiterschalte zu den Tagesthemen, weiter nichts.“ Das mag bei Ihnen so gewesen sein, aber es erfordert schon einigen Mut, diese Ihre persönlichen Wahrnehmungs-Krümmungen auch bei jedem anderen Zuschauer dieser Sendung diagnostizieren zu wollen.

Lieber Donald Trump, äh…

Donald Trump hat übrigens im zweiten TV-Duell innerhalb der geostrategischen, vor allem der auf Syrien bezogenen Fragen einige Positionen geäußert, die aufhorchen lassen. Zunächst bemerkte er zu Clintons Kampagnen-Rohrkrepierer von den „russischen Hackern“, dass da nichts bewiesen und es überhaupt komisch sei, dass an allem, was schief geht in der Obama-Administration die Russen dran schuld sein sollen. Zu Syrien meinte er, dass es ohne die Zusammenarbeit mit Russland und Assad keine Lösung gibt. Der IS müsse von allen gemeinsam bekämpft werden. Und merkte an, dass der IS aus dem von den USA hinterlassenen Vakuum im Irak hervorging. Er betonte, dass die so genannten Rebellen von der jetzigen Administration finanziert wurden und werden. Schließlich lastete er Clinton persönlich den Zustand des heutigen Libyien und Syriens an…
Clinton indes vertiefte ihre Schuldzuweisungen an Russland und meinte, ohne Russland gäbe es gar keinen Syrien-Konflikt. Freilich fordert sie jetzt eine Flugverbotszone, also die direkte Konfrontation mit Russland. Wer, aus globaler Sicht, sollte diese Wahlen gewinnen? Ich weiß es, aber meine Tastatur weigert sich gerade trotzdem, den Namen dieser an sich schrecklichen Person nochmal zu schreiben.


Am 10. Oktober 2016 schrieb marie becker:

Und das Fazit dieses Wahlspektakels? Trump versinkt im Sumpf und Killery feiert und wird gefeiert, vor allem von ihren beiden lieben Schwestern in Germany, Merkel und v.d.Leyen und dann? Wehe, wenn sie losgelassen, die Walküren...die die toten Helden auf den Schlachtfeldern einsammeln und nach Walhalla bringen; die Helden, die sie selbst in die Schlachten führten...


Am 10. Oktober 2016 schrieb Michael Kohle:

Nachtrag zur Trump-Dummy-These

Auszug aus einem Beitrag des Herausgebers von Counterpunch:

More conspiratorially, the emails also disclose fresh information on the Clintons´ role in the rise of Trump. Two months before Trump declared his candidacy, the Clinton team circulated a memo on the "strategic goal of elevating" Trump, as a kind of poison pill in the gut of the GOP. Trump was their preferred candidate and they worked frantically to help launch his campaign and fuel his ascent, knowing he would detonate prematurely like one of those SpaceX rockets.

St.Clair - so heißt der Gute - hätte mal besser über seine Nasenspitze hinausdenken sollen, aber auf der richtigen Fährte war er.


Am 10. Oktober 2016 schrieb Michael Weiß:

Diese diabolischen Russen also stecken hinter dem bis dato größten US-Wahl Beschiss anno 2008. Selbst unsere Qualitätsmedien ließen sich hinters Lichte führern, und feierten den jungen sympathischen 'lieben Baarrrrrakk', wie ihn unsere Kanzlerin nennt, als den JFK des 21 Jahrhunderts. Dessen Schicksal der dann wohl lieber doch nicht teilen wollte und bestimmungsgemäß weiter am American Exceptionalism feilte. So gesehen macht der neuerliche russische Schachzug Sinn. Einen so ungehobelten und gegen alle politische Korrektheiten verstoßenden Kandidaten wie Trump ins Rennen zu schicken, einfach genial. Natürlich sahen sie voraus, dass der komplette westliche Mainstream in all seiner Arroganz und Abgehobenheit versuchen würde, Trump mit allen Mitteln fertigzumachen, und dass man ihm gerade damit den Weg zum Wahlsieg ebnet. Es stimmt wohl doch, russische Politik ist wie Schach, westliche eher so wie... keine Ahnung, Kegeln vielleicht. Aber vielleicht wird die US Wahl einfach wieder nach der Methode Bush Jr. entschieden. Nachdem Milliarden von US Dollar für dieses absurde Theater versenkt worden sind, schmeißt man die Urnen ins Meer und lässt die Siegerin einfach von einem befreundeten TV-Sender verkünden. So einfach geht das in der Demokratie. Bessere Erläuterungen zum Thema bietet der geniale, leider 1994 verstorbene US-Komiker Bill Hicks, von dem ich bis vor kurzem noch nie etwas gehört hatte.


Am 10. Oktober 2016 schrieb Gideon Rugai:

"Warum wird dort hinter der Braut eine Mistwagen mitgeführt? Um die Fliegen von der Braut abzulenken. Besser ist die Funktion von Donald nicht zu erklären."


2000 war das ein grün angestrichener Faschingszug mit Klimadramatiker AL "Carbonhead" Gore, der Fliegendreck an Dabbelju spielte nach dem 11.9. keine Rolle mehr, aber das wusste man anscheinend schon vorher und es gab doch auch noch Wahlautomaten.

2004 gab es patriotisch lackierte Wahlautomaten (vollautomatisch und bioelektrisch) und ein bisschen Ketchup-Kerry um das Wahlmenü nicht allzu blass ausehen zu lassen.

2008 war der bislang klügste Streich : Ein Vertreter ehemaliger Slaven (zumindest der Hautfarbe nach), ein Befreier (with rolling R) der Unterprivilegierten (gleicher Hautfarbe) ein neuer M.L. King gar, metrosexuel und geschmeidig = Frauen und Farbige der USA: Vereinigt Euch ! Yes you can - ein Wahlgewinn mit der wohl schwachsinnigsten Parole aller Zeiten - auf geradezu realkommunistisch-koreanische Propaganda-Weise auf die Propaganda-Wiese geritten gekommen sah und siegte er.

Als Gegengewicht nur Insane McCain das krebsgesichtige Magenschwür vom Capitol Hill und Palin, Sarah die Teebeutel werfende Alaska-Aristokratin mit Hang zum ausladenden Dekol-Tee und unvergessene Ikone des Neuen Rechtspopo(ul)-ismus Made in Murica.

Da wurde Donald, der eher Dagobert heißen sollte doch großartig über 16 Jahre vorbereitet um den Mistwagen zu dekorieren ? Wer hegt eigentlich noch Zweifel daran, dass er genau dafür öffentlichkeitswirksam herumpöbeln darf ?

Aber ich glaube die Amis kriegen bei jeder noch so schäbig-durchsichtigen Darbietung feuchte Augen : Hauptsache genug Konfetti fällt herab, ausreichend schmalzig aufbereiteter (sublime) Emotional Content ergießt sich übers Wahlvolk and yes we can again : the show will go on and on and on and on and on......

Bis die Feldärzte endlich ins Lazarett kommen dürfen


Am 10. Oktober 2016 schrieb Lutz Jahoda:

Ja, es ist unerträglich, liebe Reyes Carrillo.
Unglaublich, was da weltpolitisch über die Bühne von Verdummung und Grausamkeit inszenatorisch befeuert weltweit am Leben erhalten und gleichzeitig ins Jenseits befördert wird. Wie seit eh und je bemüht verdeckt und letztlich doch enttarnt, sitzen die Manuskriptschreiber in Washington und die Realisateure im Pentagon. Und die Weichspüler im UN-Sicherheitsrat in New York sind so etwas wie Zwischenmusikmacher im Orchestergraben des verlogenen Welttheaters. Als gäbe es nichts Wichtigeres zum Erhalt dieses bereits geschundenen Planeten als diese gegenwärtige Teufelei Weniger auf Kosten Vieler im Verbund des Erdballs.
Da ist es eigentlich nur noch am Rande schmerzlich, die Talkshow-Teufelinnen erleben zu müssen, wie am gestrigen Sonntagabend erst wieder die mimisch mephistofelisch und verbal regielich hinterhältig befragende Anne Will und den Polit-Tölpel Norbert Röttgen (CDU), der die Kriegsverbrechen beim Namen genannt haben wollte und keiner in der Runde sie ihm aufzählen mochte, obschon bereits in den Geschichtsbüchern längst verankert und in den Drehbüchern vieler mutiger Filmautoren festgehalten. NATO-General Harald Kujat, wie immer tapfer im Schlachtgetümmel an der Seite des zu Unrecht gescholtenen Wladimir Putin. John Kornblum, einst USA-Botschafter in Deutschland, mit dem üblichen Salbader, und der an die Wand gescholtene Botschafter Russlands in Deutschland, Wladimir Grinin, dem ich mehrfach beisprang, wenn ihm die richtigen Worte fehlten - nur, er konnte sie nicht hören. Sachlich ruhig mit in der Runde: die Nothilfe-Koordinatorin der SOS-Kinderdörfer.
Im Treiben der in Syrien mitmischenden undurchsichtigen islamistischen Bösewichte jene zu benennen, denen es gut ins Konzept passte, den Konvoi im Dunkel der Nacht perfide zu beschießen, um es dann den Russen als Angriff aus der Luft anzukreiden, vermochte weder Grinin noch Kujat auszusprechen und beließen es dabei, eine Untersuchung des Geschehens zu fordern.
Worüber es am Sonntag und bereits am Samstagabend auch noch reichlich Grund zur Verärgerung gab, war das Totschweigen der Friedens- und Antikriegsdemonstration in Berlin in den Nachrichtenportalen von ARD und ZDF. Die Ausrede: "Im Berliner RBB-Sender zeigten wir doch Ausschnitte!", wird gewiss schon oft benutzt worden sein.
Dafür durfte sich bundesweit das GRÜNEN-Übel Katrin Göring-Eckardt auf einer Doppelseite der "BILD am Sonntag" mit der Titelzeile ausbreiten: "Als Erstes müssen die Freundschaftsbesuche bei Herrn Putin aufhören." Allein mit diesem Satz disqualifizierte sie bereits alles andere, wozu Ja gesagt werden könnte, wie beispielsweise zu den geforderten zehn Milliarden Euro für Schulen.
Was auch noch als Frau Göring-Eckardts Ausspruch dick gedruckt zu lesen war: "Ich kann gar nicht so viel beten, wie ich müsste."
Angesichts der SMS, die sie an ihre siebenjährige Enkeltochter schickte, dass Oma bei 12 Grad und bei Sturm in der Ostsee baden war, wäre das Gebet allein schon deshalb angebracht.


Am 10. Oktober 2016 schrieb Michael Kohle:

Werte Reyes Carillo,

Ihre Sicht des harmlosen Tropfes Grinin mag zwar auf den ersten Blick zutreffen. Aber eben nur den auf den ersten! Es gibt da ein Sprichwort bzw. Ratschlag, der in jedem besseren Verkaufstraining den Zöglingen nicht nur einmal übergestülpt wird: Unrat vorbeischwimmen lassen.
Und der Botschafter hat sich da vorbildlich daran gehalten. Ihm sollte doch auch was übergebraten werden, purer Unrat nämlich. Und den hat er - devot oder nicht - vorbeischwimmen lassen.

Es gibt da eine alternative Geschichte. Die Rede des russischen UN-Botschafters in einer ad-hoc Pressekonferenz zum Vorkommnis mit dem US-Bombardement, der nebst Kollateralschäden der SAA während der angeblichen Waffenruhe, das völlig und ausschließlich Unbeabsichtigte.
Da wurde zwar Tacheles geredet, aber was hat es geholfen. Offen ins Messer gerannt ist er damit seiner US-Kollegin - diese schrille Xanthippe Samantha P..
Und? Was hat wurde bspw. in Gniffke's gesammelten Schweinereien vorgeführt: Frau Powers und ihr Vorwurf des Barbarischen. Herr Tschurkin, wer ist das denn?

Nehme mal an, dass Wladimir Wladimirowitsch es den Falken einfach nicht gönnt, sagen zu können, Russland verweigert sich, den Vorwürfen zu stellen. Ein Tschurkin bspw. würde doch gleich nach dem ersten Äääähm als Starter von der Wadenbeißerin in der Mitte unter- bzw. abgebrochen. Finde auch weiterhin, Grinin macht das schon richtig. Ein Kornblum, ein Röttgen müssen doch ob seines ruhigen Gebahrens geradezu kochen vor Wut.
Ein Kujat ist vor Zorn ja fast explodiert ob der Röttgen'schen Hetze. Und was hat's geholfen? Die Weiterschalte zu den Tagesthemen, weiter nichts.


Am 10. Oktober 2016 schrieb Reyes Carrillo:

Lieber Michael Kohle,

ziemlich OT, trotzdem. Ich zitiere: „Dass da ein gesitteter, wohlerzogender russischer Botschafter sich diplomatisch zurückhält und nur innerlich den Kopf schüttelt, ist das so verwunderlich? Stelle mir Wladimir P. im Briefing-Telefonat geradezu vor, wie er immer wieder auf seinen Abgesandten einredet: Ruhe bewahren! Lass sie geifern! Wer geifert, wer zedert, macht Fehler, macht sich - in the long run - unglaubwürdig.“

Das können Sie nicht ernst meinen: Grinin mag ein wunderbar angenehmer Zeitgenosse sein, aber er ist eine Katastrophe als Vermittler und Verteidiger der russischen Positionen! Nur deshalb darf er ja in einer solchen Runde sitzen. Dieser Abgesandte Russlands wird doch nicht als „wohlerzogenen und gesittet“ wahrgenommen, sondern als völlig hilflos, mit dem ein Wanst wie Kornblum machen kann, was er will. Grinin schaut bei jedem noch so ungeheuerlichen Vorwurf gegen Russland derart niedergeschlagen drein, als hätte er in die Stirn ein „Ja, wir sind Schuld“ tätowiert. Was Sie da zu erkennen glauben, ist mir völlig schleierhaft. Ein „eloquenterer, positiv aggressiverer“ Botschafter müsse in Ihren Augen dann zwingend ungesittet und unerzogen sein, geifern und zedern? Wie bitte?


Am 10. Oktober 2016 schrieb Michael Kohle:

Seit Wochen, wenn nicht Monaten keimt bei mir ein ungeheuerlicher Verdacht. Erst nur ein kleines Pflänzlein, stand die ?Idee?, die These plötzlich so im Raume. Dann von Tag zu Tag, mit jeder weiteren breaking-news der ersten Reihe zum Genuss dargeboten, gewann der Gedanke an Umfang, an Tragkraft, an Schlüssigkeit. Längst bin ich schon so weit vorangeschritten in meinen investigativen Überlegungen, dass ich gar nicht mehr auf weitere Pro-Argumente reagiere sondern nur noch auf Aspekte, die eventuell dagegen sprechen könnten.
Da sieht es aber mau aus.

Gestern am Sonntag nun, von früh am Morgen bis spät in die Nacht, auf der pole-position jeder Nachrichtensendung aller Kanäle ausschließlich Donalds Zoten von vor elf Jahren unter vier Augen zu George Dubbeljuhs Cousin, rein zufällig auch zur alsbaldigen Verwendung NSA-mäßig aufgezeichnet. Frühmorgens erst nur Rosinenpickereien, die vermeldet wurden, später dann das ergänzende erzürnte Echauffement aller Erinnyen weltweit darob, für die, die nichts begreifen wollten. Schon am Samstag helle Aufregung, am Sonntag dann die Steigerung zum Hochamt. Der Versuch, ein für alle Mal den Zerberus in den Orkus zu stoßen, war offensichtlich.

Bei den Gellermanns und auch anderswo wird unbeabsichtigt der Eindruck vermittelt, als wäre Dr. Gniffke der Einzige, der heldenhaft mit hocherhobener Winchesterbüchse auf der Deichsel des mittigen Planwagens in der Clinton-Wagenburg stehend den anbrandenden roten Horden, jetzt auch noch mit offensichtlichem Beistand der wilden Krieger von der Moskwa, Einhalt zu gebieten versteht. Das ist ein Trugschluss, ein Gewaltiger! All die mit rollenden Augäpfeln von der Kandidatin in der Debatte ohne Punkt und Komma präsentierten Behauptungen der Kandidatin, die Verdammnis des größten Frauenschänders aller Zeiten, die bösartige Bedrohung der glorreichen, einzigartigen USA durch den bösen Cyber-Iwan, die totalen Insuffizienzen des dahergelaufenen Milliardärs als Präsident und Betätiger des roten Knopfes, nebst dem ganzen sonstigen sattsam bekannten Geschehen in Syrien und anderswo - alles ein einziges déja-vu bzw déja-entendu, hunderte Male im zur absoluten Neutralität und Objektivität vertraglich verpflichteten ÖffentlichenRundfunk. Die gleichen hanebüchenden Erfindungen und Unterstellungen mit meist identischen Formulierungen, Begriffen, Sätzen. Eine einzige, gut abgestimmte, konzertierte Aktion, immer wieder und immer öfter.

Im Rundfunk und im TV, in den Nachrichtensendungen mit Vorleserinnen und Vorlesern, fällt das schon gar nicht mehr auf, dass rund um die Uhr nur Kapitel aus dem Katechismus dargeboten werden. Bei Stuhlrunden wie der vom letzten sonntäglichen Post-Tatort sucht man sich allerdings den Wolf, wo bitte steht denn der Teleprompter. Oder sind das doch nur die Sprechpuppen, wie sie sonst beim Kölner Karneval erscheinen dürfen? Dort sieht man wenigstens, auf wessen Schoss die Reptilien-Puppe sitzt, wer die Sprüche tatsächlich von sich gibt! Bei einer Gift und Galle spuckenden, verleumderischen Kakerlake wie Röttgen oder der Kröte Kornblum - tut mir leid, mir fällt kein besserer Vergleich ein - stellt man sich wirklich die Frage, wie kann bei der Erziehung in der Kindheit so was passieren, dass sich solch ein erbärmliches Ergebnis einstellen kann. Dass da ein gesitteter, wohlerzogender russischer Botschafter sich diplomatisch zurückhält und nur innerlich den Kopf schüttelt, ist das so verwunderlich? Stelle mir Wladimir P. im Briefing-Telefonat geradezu vor, wie er immer wieder auf seinen Abgesandten einredet: Ruhe bewahren! Lass sie geifern! Wer geifert, wer zedert, macht Fehler, macht sich - in the long run - unglaubwürdig.

Dann wäre da noch meine These! Kurz und bündig: Donald T. ist ein Dummy, so wie Bernie auch einer war. Der Kandidatin's Strippenzieher, Rädelsführer und Investoren haben früh und vorallem längst begriffen, wie es nicht gehen kann, Lehren gezogen aus den Vorwahlen 2008. Gegen einen Kandidaten mit auch nur geringfügig besserem Ansehen beim Wählervolk oder einer desinteressierten Medienlandschaft hat die Kandidatin null Chance. Da bedarft es gezielter Griffe unter die Achsel. Bei den Vorwahlen konnte es dann auch ruhig auf „demokratischer" Seite ein Risikokandidat à la Bernie sein, mit ansteigender Beliebheit bei Jugend und Nichtwählern. Da hatte man die Zügel im Griff und konnte offen tricksen auf Deibel komm raus, Hütchenspieler sind rot angelaufen vor Neid. Der Vorwahlverlauf war allerdings nicht nur bei den Demokraten bestens gescriptet, auch bei den Republikanern war - dank geeigneter Wohlmeinender mit ausreichender Portokasse - das Prozedere gut überlegt. Ein Kandidat musste es sein, der nur beim tumben Volk ankommt, der alles mitbringt, mit dem man ihn falls erforderlich am Nasenring durch die Manage ziehen kann. Wie beim Kasperletheater das böse Krokodil, dem man mit der großen Klatsche einen über das Haupt ziehen kann. Die Republikaner zur Zurückhaltung zu bringen, muss gar nicht mal teuer gewesen sein. Die Obersten dort liegen sich selbst gewaltig in den Haaren. Die anfängliche Kandidatenliste zeugt davon, da war keiner derjenigen vertreten, die im Capitol sonst immer das große Wort zu führen wissen. Und der Einfluss des Bush-Clans? Hehe, wer hat den als Erster den Schwanz eingezogen?

Ich wiederhole mich vielleicht, aber mir erscheint, da wird etwas vorgeführt, was einst in einem Ostfriesenwitz verbraten wurde. Warum wird dort hinter der Braut eine Mistwagen mitgeführt? Um die Fliegen von der Braut abzulenken. Besser ist die Funktion von Donald nicht zu erklären. Da gäbe es noch viele weitere Indizien für die Stichhaltigkeit meiner Überlegungen. Wer letzte Nacht genau hingeguckt hat, hätte sicherlich auch die ein oder andere Seltsamkeit wahrgenommen.

Ach wäre das schön, wenn das ganze Kartenhaus krachend in sich zusammen fallen würde. Nicht dass jetzt jemand hier meint, mich als Trumpfan verunglimpfen zu können. Auch heute Nacht wieder blieb nur eine Erkenntnis über: Dummy muss vom deutschen Wort dumm abgeleitet sein. Sonst würde es ja wohl kaum „Dummy" heißen und Donald wäre kein Kandidat geworden.
Ein Watschenmann, ein Haut-den-Lukas! Trump als Präsident? Trotz allem, wäre schon toll! Auf jeden Fall spannender! Und schlimmer für uns als mit, bei und unter HRC kann es gar nicht werden.


Am 10. Oktober 2016 schrieb Alles nur Satire:

Natürlich waren das die Russen. Das und noch viel mehr.

Alles was die USA herausfinden und noch herausfinden werden und was sie niemals herausfinden können.

Weil die Russen, vor allem Putin, Med-dingens-da und Lawrow eben viel schlauer, durchtriebener und so verteufelt viel machtgeiler sind.

Die armen Amerikaner schon immer am Nasenring durch die Weltmanege gezogen haben.

Kann ich jetzt bei der ARD unterkommen?

Bitte, ich brauch 'nen Job. Ich mach wirklich alles, auch Unsinn schreiben.

Weil auch mein Rubel rollen muss...


Am 10. Oktober 2016 schrieb Hans Rebell-Ion:

Du bist verrückt mein ARD-Kind,
du gehörst in die USA,
da wo die Verrückten sind!
Hurra!, hurra!, hurra!


Am 10. Oktober 2016 schrieb Andreas Schell:

Es zeichnet sich ab, dass keine der beiden Supermächte im Falle weiterer Eskalation ein Problem damit haben wird, Kernwaffen einzusetzen, so lange die Detonation nicht im Luxuswohnviertel der eigenen Hauptstadt erfolgt, sondern hier bei uns, an der Grenze zwischen West- und Osteuropa. Das gewünschte Schlachtfeld stecken wir also schon mal mit großen Militärübungen ab und verblödete Strategen träumen ungestraft von der regionalen Begrenzung des großen Kriegs. Statt zu mäßigen und zu vermitteln, läuft der deutsche Mainstream im Auftrag ein Paar weniger Multimillionäre buchstäblich Amok - immer für die USA und deren eiskalten Interessen.

Wie es weiter geht, wenn sich der Westen mit Russland oder dessen Verbündeten anlegt, sieht man deutlich in Syrien. Der Krieg gegen den Terror, der von den Kriegsverbrechern Bush und Blair andernorts begonnen wurde und bereits ein Mehrtausendfaches der Opferzahl jeglichen islamistischen Terrors verursacht hat, muss sein, selbst wenn er schon ohne russische Mithilfe einen riesigen Flüchtlingsstrom ausgelöst hat und offensichtlich weder zu kontrollieren noch zu gewinnen ist.

Krieg ist generell nicht zu gewinnen, das ist 'rum. Zu viele Menschen, zu viele Waffen, zu viel Information, keine Überraschung ist mehr möglich. Krieg ist auch nicht mit den Atombomben und ferngesteuertem Tötungsspielzeug zu gewinnen, auf deren Einsatz Killery, Waffenuschi, die Industriebonzen und die westlichen Medien ganz offensichtlich so geil sind. Der Kanzlerin zittert inzwischen die Hand, die totgeglaubte Mimik wehrt sich und die Stimme stockt, wenn sie die Scheiße vom Zettel ablesen muss, die sie zu verkünden hat, aber sie tut es weiterhin brav. Kein Wort der Entspannung ist zu hören oder zu lesen! Gelogen wird, dass sich die Balken biegen, bloß nicht für Frieden und Dialog! Kein Wort aus den Medien über zehntausende, demnächst hoffentlich Hunderttausende, die wieder für Frieden auf die Straße gehen! Stattdessen tippt man sich in den Redaktionen die Finger wund für eine Fortführung der Regierung Merkel, weil die Frau genau so präzise und tödlich aus den USA fernzusteuern ist, wie eine Kampfdrohne. Auch bei den Linken sieht man im Parteivorstand ein, dass ein kritisches Wörtchen gegen Putin die Karriere fördert, und die Grünen haben mit Angriffskriegen eh schon lange kein Problem mehr. Regierungsbeteiligung heißt bei uns nun einmal pro USA, pro NATO, pro EU und contra Russland.

Dass Nibelungentreue schon unserer eigenen Sage nach ein Scheißkonzept ist, ist komplett vergessen. Im Brainwash der Atlantikbrücke haben alle Qualitätsjournalisten gelernt, dass es alternativlos ist, die USA gut und die Russen böse zu finden. Für ihren unsicheren Arbeitsplatz ist es das Beste, da mitzuschwimmen. Bei sterbenden Verlagen und in Anstalten des öffentlichen Rechts, deren Gebühren keiner mehr bezahlen will, unter dem Ruf, zu einer Kaste korrupter Lügner zu gehören, ist es halt toll, Mainstream-Journalist zu sein.

Wie blöd ist man eigentlich in den Redaktionen? Ist das alles deswegen so, weil die USA viel lauter aus dem letzten Loch pfeifen als die Russen? Prinzip Rattenfänger von Hameln: das Geräusch scheint eine hypnotische Wirkung zu haben. Oder war's doch der dümmste Rohstoff aller Zeiten, das Buchgeld, das die Lemminge zur Klippe zwingt? Schmeißen wir sie doch raus! Auf geht's: Abonnements kündigen, tausendfache Rücklastschrift der Mediensteuer. Sollen mit ihren bloßen Händen zwischen Polen und Weißrussland gegen Putin kämpfen. Warum wissen die ja sicher ganz genau, die von uns bezahlten Kriegstreiber, auch wenn sie's uns nicht erklären können.


Am 10. Oktober 2016 schrieb Irene Lange:

Ich werde Sie verklagen! Wegen schwerer Schädigung meines Zwerchfells. Immer noch leide ich unter Lachanfällen. Aber ihre Satire ist doch sehr nah an der Wirklichkeit. Wer weiß, ob Ihre Dichtung nicht selbst als Wahrheit einer Enthüllung auftaucht.


Am 10. Oktober 2016 schrieb Reyes Carrillo:

Es gibt bleierne Tage, an denen sich Edvard Munchs ‚Schrei’ in ein fröhliches Gleichnis sonnenbestrahlter Hoffnung und Zuversicht verwandelt. Dieser Sonntag zählt dazu. Trotz der 10.000.

Das transatlantisch konzertierte Totschweigen, dieses Bewusstsein, in einem Land brandgefährlicher Kriegshetzer in Regierung und Journaille zu leben, ist unerträglich und in geradezu klinischer Dimension niederschmetternd. Was für eine dumpfe, pochende Ohnmacht. Was für ein scheiß Land! Dieses widerliche ‚Journalisten’-Pack, diese Schreibtisch-Taschenbillard-Kriegsspieler, diese eiskalten, dehumanisierten Koprophilen unter der Klobrille der USA sind von einer derart abstoßenden Art, wie es sich jeder Beschreibung entzieht. Das darf nicht ungesühnt bleiben! Niemals! Dieses Dreckspack muss eines Tages vor Gericht und für die mediale Vorbereitung zum Massenmord bei konsequenter Missachtung des Völkerrechts verurteilt werden! Die Tausende, die Hunderttausende, die Millionen von Toten auf den zahlreichen Schlachtfeldern der ‚westlichen Wertegemeinschaft’ stöhnen nach solcher Sühne…

Der Untergang, das Finale: Röttgen und Kornblum bei Anne Will. Putin meint es nicht gut mit dem manipulierten deutschen TV-Publikum: Warum in aller Welt tauscht er den harmlosen, völlig wehrlosen, vom Wesen her jeden Disput scheuenden, vergleichsweise schlecht deutsch sprechenden Botschafter Grinin nicht gegen einen eloquenten, der Sprache mächtigen, positiv aggressiven Vertreter aus?!? Ach so, weil ein solcher dann gar nicht mehr eingeladen würde. Verstehe. Es ist zum Vergehen…

Diese bleiernen Tage sind Furcht einflößend. Wie oft, wie fahrlässig oft fällt einem doch ein ‚Das halte ich nicht mehr aus!’ oder ‚Das ist absolut unerträglich!’ aus dem Gesicht. Luxusgeheule in der Komfortzone! Denn dann kommt er unangekündigt doch einmal um die Ecke: Der Tag, an dem das formelhafte Nicht-mehr-Aushalten bedrohlich nahe an seiner Wortwirklichkeit schabt.

Doch dann kommst du! Noch in der Nacht las ich deinen segensreichen Hattrick von der Startseite bis zur Gniffke-Abteilung, oh Retter in Not. Unbeschreiblich! Was für ein die Lebensgeister wieder weckendes Wort-Bad. Dieses Geheimnis, dieses Erlebnis, das wohl jeder kennt, wenn man Dinge liest, die einem wie aus sich selbst formuliert vorkommen oder der Sprachlosigkeit überhaupt die Worte wieder gibt, das ist geradezu von therapeutischer Qualität. Vielen, herzlichen Dank!


Am 10. Oktober 2016 schrieb Hella-Maria Schier:

Ich habe sogar von dem bizarren Gerücht munkeln hören, Trump wolle gar nicht Präsident werden, er sei da nur "hereingeraten" (aha, wie denn genau?) und überlege seither krampfhaft wie aus der Nummer ohne Gesichtsverlust wieder herauszukommen sei. Alos stelle ich mir das mal vor:
Egal, wie unmöglich er sich gibt, die Leute wollen ihn immer noch wählen. Falls das also eine Idee der CIA war um Killaries Wahl zu sichern, geht der Trick nicht richtig auf. Ob ein Bruderkuss mit Putin helfen könnte? Nein, zu viele Menschen wären heilfroh, dem 3.WEltkrieg zu entkommen und würden ihn sofort wählen.
Also muss man weiter suchen, wie man sich unbeliebt macht.
Was ist für die etablierteren Amerikaner noch abschreckender als Hillaries Krankenversicherung, Homosexuellentoleranz (Themen, auf die sie wegen weiter Wählerkreise nicht verzichten kann) und Soldatenverschleiß? Gar nicht einfach.
Vielleicht hört man bald von Trumps Kontakten zu Aliens? Aber nein, an die glauben ja die meisten Amerikaner.
Ihm 9/11 in die Schuhe zu schieben würde unerwünschte weitere Untersuchungen forcieren.
Der Mann wird ernsthaft krank werden müssen, je mehr er Gefahr läuft, gewählt zu werden..aber derzeit ist er gesünder als Hillary, die Präsidentin für kommende Kriege.


Am 10. Oktober 2016 schrieb Benny Thomas Olieni:

Daß "Dr. Gniffke" ein Tarnname sein dürfte, ist naheliegend.
Sein früherer Name für die Zeit seines Aufenthaltes in Deutschland war "Dr. Piefke".
In Wirklichkeit heißt er aber Boris Gerassimov von der KGB-Einheit "Kaliningrad".
Abgeordnet in die BRD, um die Glaubwürdigkeit der ARD zu zerstören, was ihm schon zu 67,5 % gelungen ist.

Geschichten, die das Leben schreibt. ; - )


Am 10. Oktober 2016 schrieb Wolf Gauer/Sao Paulo:

Das Vorwärmen der "russischen Wahlbeeinflussung", meine ich mal, ist aus taktischen Gründen notwendig. Nicht nur für den laufenden Wahlkampf, sondern für das Danach. Es könnte nämlich sein, dass eine Begründung für den möglichen Wahlsieg Trumps und damit für dessen Infragestellung bzw. Annullierung her muss. Sofern ein solcher Sieg nicht schon nach bewährter Art des Hauses abgebogen werden konnte, also durch eigenes Gefummel am Zähler.
Es wär' doch wirklich jammerschade um das gute Bare, was da zugunsten der rettenden Kriegskandidatin über den Tisch geschoben worden ist, oder? Zumal der Wunschkrieg jetzt noch fern der Heimat durchgezogen werden kann. In God we trust.

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