Gute Atombombe

Verseuchtes NATO-Denken

Autor: U. Gellermann
Datum: 01. April 2015

Das ist das Schöne an der Atombombe, denkt sich der Militärexperte: Sie vernichtet nicht nur das militärische Ziel, sie tötet den Feind auch in einem Umkreis von mehreren Kilometern. Das Schöne ist, denken sich die US-Militärs in ihren Führerbunkern, dass wir, wenn die Bomben gezündet werden, weit weg sind. Das hofft anscheinend auch Michael Rühle, ein deutscher NATO-Mitarbeiter, der erneut öffentlich über das Gute an der Atombombe nachdenkt, diesmal auf einer ganzen Seite der FRANKFURTER ALLGEMEINEN. Rühle leitet das Referat Energiesicherheit im Brüsseler NATO-Hauptquartier. Dreht er dort die Heizungen rechtzeitig runter? Kümmert er sich um die Doppelverglasung? Nein, Rühle soll jene Energie sichern, die der NATO nicht gehört, die aber kriegsentscheidend sein kann: Kampfflugzeuge und Panzer brauchen Sprit, der Öl-Nachschub kommt nicht aus europäischen Quellen. Da gehört, schreibt Rühle, die "Diversifizierung der eigenen Energieversorgung" schon zur Kriegsvorbereitung. Und deshalb: "Die nukleare Dimension der Abschreckung muss neu bewertet werden."

Solche wie Rühle beraten Militärstäbe und die Politik, solche wie er dürfen in der FAZ, dem Zentralorgan deutscher Wirtschaftsmacht, die Richtung angeben, solche formulieren vorsichtig, manchmal nicht vorsichtig genug: "Einfach toll", zitiert der oberste Energie-Nachschub-Verwalter der NATO zustimmend Zuschauer der NATO-Parade längs deren Ostgrenze: "Wenn sie bloß 70 Jahre früher gekommen wären." Dann wären sie auf jene russischen Truppen getroffen, die gerade dabei waren diesen Teil Europas von den Hitler-Deutschen zu befreien. Ist es das, was Rühle seiner Kundschaft, den westeuropäischen Eliten mitteilen will? Es sei 75 Jahre nach der deutschen Niederlage an der Zeit die Machtverhältnisse in Europa im Konflikt mit den Russen neu zu ordnen? Aber bitte atomar: "In einer Zeit der Militarisierung der internationalen Beziehungen kann die Vision einer Welt ohne Atomwaffen nicht Leitprinzip westlicher Sicherheitspolitik sein", schreibt er kalten Blutes aber von allem Menschenverstand verlassen.

Welch ein verlogener Kriegs-Propagandist der Atom-Liebhaber Rühle doch ist: Kaum mehr als 200 Kilometer vom NATO- Brüssel entfernt lagern längst US-Atombomben im rheinland-pfälzischen Büchel. Jederzeit bereit von den dort stationierten TORNADOS in einem Radius von 1.400 Kilometern ihre tödliche, schmutzige Fracht abzuwerfen. Und genau so lagern sie im englischen Lakenheath, dem niederländischen Volkel, in Italien und der Türkei. Die Entfernungen reichen allemal für Ziele in Russland. Würden die Bomben an der Grenze zur Ukraine abgeworfen, denn darauf zielt der Schreibtisch-Stratetge Rühle, würde die Feuerwalze auch Städte in der Ukraine erreichen, der atomare Fallout würde riesige Gebiete verseuchen, je nach Wind würde nicht nur die ukrainische und baltische, sondern auch die polnische Bevölkerung betroffen sein. Tatsächlich sind solche Szenarien abschreckend. Deshalb wünscht sich Rühle zwar die atomare Drohung, aber bitte nicht so laut: "Erstens muss eine neue Diskussion über Abschreckung vermeiden, dass die Reichweite dieser sicherheitspolitischen Konzeption falsch interpretiert wird." Wahrscheinlich hat der Student der Politischen Wissenschaften Michael Rühle in den 80er Jahren hinter den Mauern der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn gezittert, als die Nachrüstungsdebatte damals tobte und Hunderttausende im Bonner Hofgarten gegen den NATO-Doppelbeschluss demonstrierten und den "falsch interpretierten".

Nicht im atomaren Schrecken sehen die NATO-Zyniker die Gefahr, sondern in der Bevölkerung: "Damit (mit der öffentlichen Debatte) besteht das Risiko, das der Westen seine Strategie nicht an der tatsächlichen Bedrohung orientiert, sondern an dem, was öffentlich akzeptabel erscheint." Eine Bedrohung, schreibt der hoch bezahlte, von der Bundesregierung in die NATO delegierte Mann, ist die demokratische Öffentlichkeit. "Reassurance", Beschwichtigung sei bei diesem Thema nötig, erzählt der Mann der Körber-Stiftung im vermeintlichen sicheren Raum der FAZ: Hier hat der Pöbel keinen Zutritt, hofft er, hier fordert Rühle kniefällig, die USA mögen die Sicherheit ihrer Verbündeten als ihr eigenes "nationales Sicherheitsinteresse" betrachten. So ordnet Rühle Deutschland als braves US-Protektorat ein. Aber nicht ohne eigene Akzente: "Deutsche Politik darf sich nicht in Abrüstungsbekenntnissen erschöpfen. Überfällig ist in Berlin eine Debatte über die Mitgestaltung der nuklearen Realität" schreibt er in einem Bändchen der Körber-Stiftung. Der Stifter Kurt Adolf Körber war Mitglied der NSDAP, 3.000 Zwangsarbeiter zeugten von dieser profitablen Verbindung. Wie Millionen Krebskranke den Profit der Kröber-Betriebe aus der Zigaretten-Industrie belegen. - Es sei höchste Zeit, heißt es im Vorspann der FAZ zu ihrem Atomartikel, um die Lektionen der Vergangenheit zu lernen. Die wirkliche deutsche Vergangenheit wird ignoriert. Die erteilte Lektion ist atomar verseucht. Immerhin ist der Artikel abschreckend.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 05. April 2015 schrieb André Burguete::

Dieser Mann beschämt uns Alle:

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP07115_050415.pdf


Am 03. April 2015 schrieb Pat Hall:

Da auch mir durch die Erkenntnisflut, das Kommentieren nicht mehr gelingen will, möchte ich dem Uli und auch den Kommentatoren " Frohe Ostern" wünschen.
Und damit uns das Lachen nicht gänzlich vergehen mag,habe ich hier ein Video zum schmunzeln eingegeben.
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=LFP1dFWv1lE
Viel Spass und gute Laune an die Galeristen.


Am 02. April 2015 schrieb Manfred Ebel::

Mir geht es ähnlich wie curti curti. Früher dachte und sagte ich: Denk Dir irgendeine Schweinerei - Du wirst sie in USA (und immermehr hierzulande) finden. Angesichts des Artikels und der immer offenbarer werdenden Hintergründe zum Flugzeugabsturz oder auch TTIP, Fracking oder was sonst noch meine ich, ein menschliches Hirn kann nicht die Schweinereien erfinden, die tatsächlich passieren.
Und dann habe ich auch den Eindruck, dass uns die Zeit davonrennt. Manchmal streiten wir hier über Sozialismus und Kapitalismus, betreiben Medienschelte - dabei geht es längst, wahrhaftig und ganz unmittelbar um Sein oder Nicht-Sein.


Am 02. April 2015 schrieb Klaus-Jürgen Bruder:

Grauenhaft! So geht es immer weiter? So treiben sie es weiter, die „automatischen Puppen“.
Jede neue Sauerei, dachten wir jedes Mal, sei nicht zu überbieten.
Aber unsere Phantasie „dankt vor dieser Wirklichkeit ab“ (Marcuse 1964: One-Dimensional Man. Studies in the Ideology of Advanced Industrial Society, dt: S. 258):

„Auschwitz lebt immer noch fort, nicht in der Erinnerung, wohl aber in den vielfältigen Leistungen des Menschen – […] dem Giftgas, das den Menschen in Wirklichkeit gar nicht schadet, dem Geheimnis, in das wir alle eingeweiht sind“: dazu dienen solche Zeitungsartikel, dass das nicht aufhört, dass wir alle „eingeweiht“ bleiben.


Am 02. April 2015 schrieb curti curti:

Bin mittlerweile durch die Erkenntnisflut an einem Punkt, der die Aufnahme blockiert und damit die Reaktion u.a. in Form von Kommentierung nahezu verunmöglicht.

Sachlich betrachtet ist es reiner Schwachsinn der da breitflächig abgeht, völlig hirnrissig. Von allen Seiten strömen Entwicklungen ein, die strukturell pervertierter nicht sein können und gleichwohl wird es als Nonplusultra einer alternativlosen "Wertegemeinschaft" gepredigt von der Polit- und MSM-Clique, rund um die Uhr, tagtäglich weiter potenzierend. Ein globales Irrenhaus!

Das Ego treibt das Nimmersatt an Gier, Neid und Hass. Und innerhalb des geneigten Publikums applaudieren fast alle, tanzen mit oder wirken wie sediert. So plätschert es dahin bis zum letztlich wohl unvermeidlichen Urknall durch Menschenhand. Und einer wie Rühle macht dann inmitten seiner verwesenden Gleichgesinnten vielleicht noch das Licht aus mit der für solche Typen angemessenen Anmerkung "Man gönnt sich ja sonst nichts". Game over!


Am 02. April 2015 schrieb Ulrike Ladberg:

Dieser NATO-Vorstoß zum alten/neuen NATO.Konzept findet bisher außerhalb der RATIONALGALERIE keinen Medien-Widerhall. Dabei ist er doch einen Sensation: Die zuletzt noch von Westerwelle eingeforderte atomare Abrüstung wird auf den Müll geworfen (denn keiner soll glauben Rühles Aufsatz sei nicht mit den oberen Rängen in NATO und Verteidigungsministerium abgesprochen!) und die Atomwaffen auf deutschem Boden geradezu gepriesen. Das müsste doch eigentlich Medienwellen machen.

Antwort von U. Gellermann:

Noch ist das deutsche Publikum für die "gute Atombombe" noch nicht reif. Da schweigen die Massenmedien lieber.


Am 02. April 2015 schrieb Lutz Jahoda:

Vor siebzig Jahren fiel Karfreitag bereits auf den 30. März, und ich stand südöstlich von Wien vor ausgehobenen Gräben, unregelmäßig in der Anordnung ihres Verlaufs. Mit mir Soldaten der Ersten Ausbildungsschwadron, allesamt frisch vereidigt und die meisten davon noch keine achtzehn. Über uns ein unfreundlicher Himmel, unter uns die feuchte Erde. Ich stand da, schaute über die aufgeworfenen Hügel, starrte in die Gruben, und alles in mir wehrte sich, die Tatsache als gegeben hinzunehmen. Nein, es war kein böser Traum. Das Feld sah aus wie ein frisch angelegter Friedhof in Erwartung seiner Toten. - So steht es geschrieben, mit grüner Tinte, inzwischen leicht vergilbt, auf gelbstichigem karierten Papier.

Die Dritte Ukrainische Front hätten wir aufhalten sollen. Es war uns nicht gelungen. Aber gelungen war den russischen Ärzten, mich, den an Ruhr Erkrankten, in einem Quarantänelazarett der slowakischen Hauptstadt Bratislava auszukurieren und den inzwischen Achtzehnjährigen Ende August 1945 geheilt zu entlassen.
Da waren die beiden Atombomben über Japan bereits detoniert und es folgte, was wir bereits zur Genüge wissen und überwunden glaubten und ein Lebensalter später erneut aufgewärmt bekommen von einem studierten Milchbubi im Kampfblatt der Waffenindustrie und Banken.

Eigentlich war ich auf der Suche nach einer Rezension des ZDF-Politkabaretts "Die Anstalt" von Dienstag, dem 31. März 2015 in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und in der "Süddeutschen". Der Umgang mit der deutschen Peinlichkeit hätte mich sehr interessiert. Doch in beiden Blättern: Schweigen im Walde. Sogar die "Huffington Post", in Zusammenarbeit mit "Focus", schrieb bewundernd: "Sternstunde im ZDF: ´Die Anstalt´ zeigt uns, wie verlogen die Diskussion um Griechenland ist."

Dafür zeigt sich die FAZ um so eifriger mit dem Artikel "Prinzip Abschreckung" von Michael Rühe. Immerhin zeigt sich der Bursche im Internet, so es jener ist, der den Artikel verfasste, über Google per Bild, vermeidet allerdings ängstlich nähere Angaben zu seiner Person, außer der Interessierte gibt sich per E-Mail zu erkennen. - Michael - der Studierte - hat offensichtlich Furcht. - Sollte er auch haben mit seiner Empfehlung, die wie folgt lautet:
"Deutsche Politik darf sich nicht in Abrüstungsbekenntnissen erschöpfen. Überfällig ist in Berlin eine Debatte über die Mitgestaltung der nuklearen Realität."
Der smart lächelnde Michael zeigt sich im Abiturientenlook, und mir fällt der Begriff "Schreibtischtäter" ein, die alle irgendwie heil davongekommen waren unter dem Motto "Mein Name ist Hase ..."

In diesem Sinne: Fröhliche Ostern!


Am 01. April 2015 schrieb Hella-Maria Schier:

Effizienzsteigerung. Die Welt der Arbeitsteilung ist ein Krebsgeschwür. Multis spielen "Monopoly", Investment-Banker zocken und spielen "Casino" in ihren Hochhausetagen. Militärs spielen "Schiffe versenken" und "Strategie" im Pentagon....gibt es eigentlich schon ein Politiker-Spiel mit Wahl-Lügen, PR, Lobbies und Korruption? - Alle leben in ihrer jeweiligen Welt spezifischer Gesetzmäßigkeiten und interner Ethik, gut ist, was dieser eigenen Welt nützt, o.k. wenn es dazu der Allgemeinheit nützt, dem Leben, den Menschen - muss aber nicht sein.
Also Profit, militärischer Strategievorteil... Weitgehend lassen Personen ihr Menschsein und eigene Wertmaßstäbe zuhause, wenn sie zur Arbeit gehen und finden das noch nicht mal seltsam. Die Arbeit ist der höchste moralische Wert unserer Gesellschaft, nicht etwa die Nächstenliebe, der Naturschutz oder dergleichen "Weichspül-Themen".
Es ist "der Job", den sie machen, denken viele tatsächlich, was hat das mit ihnen als Person zu tun?.(ähnlich hatten sich auch SS-Verbrecher geäußert) Und zu dieser Haltung werden sie von klein an erzogen. Wenn der Job und die eigene Person zweierlei sind, wie kann man dann für seine Handlungen im Job als Mensch verantwortlich sein? Aber auch die Vorgesetzten tragen keine Verantwortung, weil auch sie meist nur mit dem Teilbereich einer Sache zu tun haben und weder alles überblicken noch das wollen. .Und schließlich gibt es dann noch die Sachzwänge, den globalen Wettbewerb....die "Alternativlosigkeit" , jetzt nun auch wieder der Atombombe...."ja, wenn es denn sein muss, wie kann dann jemand schuld sein?" "Erwachsene" mit "Einsicht in die Notwendigkeit" sehen das ein und belächeln die Träumer von einer friedlicheren Welt. Der marxistische Begriff Entfremdung kommt mir in den Sinn, Verlust der Wahrnehmung von Ganzheit, von Funktionseinheit.. So wachsen Finanzwelt und Militär zunehmend in sinnlose, exzentrische Wucherungen, abgekoppelt vom Wohl und Bewusstsein des Organismus. Bis es lebensgefährlich wird.


Am 01. April 2015 schrieb André Burguete::

Wurde Herr Rühle in den vergangenen Jahren wegen Suizidneigung psychiatrisch betreut?
Gibt es Hinweise auf zerrissene Krankschreibungen? Was sagen "Bild" und "Spiegel"?

Antwort von U. Gellermann:

Das Problem: Der ist nach Regierungsmaßstäben völlig gesund.


Am 01. April 2015 schrieb Gideon Rugai:

Der Gipfel des Zynismus wurde in den Achzigern erreicht als man die "saubere" Neutronenbombe bewarb. Tötet alles Organische, lässt aber die Infrastruktur intakt. Toll, totaler Krieg ohne Aufräumarbeiten (und ohne Trümmerfrauen - logisch).
So etwas zu empfehlen erinnert mich an den Tipp eines TV-Wissenschaftlers, der während der Energiekrise allen Ernstes empfahl, doch beim bergab fahren auszukuppeln und den Motor abzustellen - um Sprit zu sparen - ein paar Jahrzehnte später ist dann ein Tanklastzug ungebremst in ein Dorf gerast und explodiert - man kann nur hoffen der Fahrer hat die Empfehlung nicht ernst genommen...was ich auch im Kontext obigen Artikels jenen empfehle ich die noch alle Tassen im Schrank haben.
Neben einem gründlichen Drogenscreening für Politiker empfehle ich ebenfalls eine Untersuchung auf Medikamentenmißbrauch und psychosoziale Betreuung (notfalls auch in geschlossenen Abteilungen)....der Realitätsverlust unserer korrupten Oberklasse, gepaart mit bodenlosem Zynismus ist ja kaum noch zu ertragen.

Was den Atomkrieg betrifft, so habe ich erst gestern angesichts des heftigen Sturmtiefs darüber nachgedacht, ob der tatsächlich nur als Bedrohungs- und Manipulationsvehikel dienen soll: Denn wenn es stimmt , dass man heutzutage schon der Lage ist (und das auch nutzt) über Technologien wie HAARP Wetter-/Umweltmanipulation zu betreiben, wozu dann noch ineffiziente, schmutzige Waffen aus dem Zeitalter der Saurier einsetzen ?

Noch ein paar Jahre mit dem Wetter (Klima) weiter herumspielen ("weil wir es können" - und man den Klimakollabs "legitimiert" wieder hervorkramen kann) und schon regelt Mutter Erde die Bevölkerungsreduktion durch Chaos, Panik und Hysterie ganz von allein : Mit Naturkatastrophen von einem Ausmaß "die nie ein Mensch zuvor gesehen hat" ....danach planiert man alles schön bügelfrei glatt und kann den idiotisch-herarchischen Reigen, erdacht von inkompetenten, soziopathisch-narzißtischen Neandertalern im "Greysuit" aufs Neue starten...für die nächsten 2000 Jahre und weiterhin ohne wissen zu wollen was man da eigentlich tut...


Am 01. April 2015 schrieb Klaus Madersbacher:

Die terroristische Supermacht und ihr verkommener Filialbetrieb NATO haben natürlich mitgekriegt, dass sie immer wieder auf Grenzen stoßen und das wirkliche Rezept für den großen Sieg vielleicht noch nicht gefunden haben.
Daraus lernen diese Herrschaften aber nur, dass sie weitersuchen und immer neue terroristische Strategien und Methoden entwickeln müssen - more of the same sozusagen. Dass ihre Eroberungspolitik grundlegend zum Scheitern verurteilt ist, werden diese "Strategen" erst verstehen, wenn ein weltweites Stalingrad und/oder Vietnam ihnen das beibringt.

Wie ihre verbrecherischen Vorgänger und Vorbilder scheuen auch die NATO und ihre Oberherren das Licht der Öffentlichkeit. Die Menschen - mit Ausnahme einiger weniger - wollen keinen Krieg und werden daher angelogen, angelogen, angelogen. Jedes Mittel ist dafür recht, und die Bereitschaft, sich an der Kriegswerbung zu beteiligen, wird großzügig erkauft und bezahlt. "Jeder ist käuflich" heißt es - na jeder vielleicht nicht, aber (zu) viele ...


Am 01. April 2015 schrieb Hanne Koslowski:

Dem vorsichtigen Duktus nach zu urteilen könnte die Rückkehr zum Gleichgewichts des Schreckens, dem atomaren Patt mit Rühles Artikel gemeint sein. Aber das Patt gibt es längst. Was hier unter dem Tarnwort Abschreckung firmiert ist nichts anderes, als das atomare Erstschlagskonzept, zumindest als Drohung, wieder ins Spiel zu bringen. Und und unter all dem sandend Geschwätz (ich habe den Artikel komplett gelesen) lauter der alte Wunsch nach deutscher Verfügung über die A-Waffen. Noch mehr "Verantwortung".





Am 01. April 2015 schrieb Hans Jon:

Gestern war NIKLAS FRANK als "Aussenseiter" bei MAISCHBERGER und vertrat zurecht(!) seine zutiefst pessimistische Meinung über die durch 2 WELTKRIEGE noch immer unbelehrbare MASSE der DEUTSCHEN in Sachen "KRIEGEN"-Wollen! Welch ein un-HEIL!


Am 01. April 2015 schrieb Hans Jon:


"Deutschland, Deutschland ... dein MILITARISMUS über alles!" ... aber bitte mit ATOM-Sahne- DROHNEN! RÜHLE & v.d. LEYEN haben "ABSCHRECKUNGS"-VISIONEN, sie sollten dringend zum PSYCHIATER!!!
Dazu fällt mir meine Mahnung vom März 1982 an HONECKER & SCHMIDT ein: Bewaffneter "Friedenskampf," wie?,
nun auch mit ATOM-Energie?
Bringt keine Wende der Not,
nur den sicheren Völker-Tod!
Drum!, ohne den Mord-Einsatz von Waffen,
durch allseitige Ent-Rüstung den Frieden schaffen!
Gemahnt seit 2-Tausend Jahren:
"Schwerter zu Pflugscharen?!
(JON)


Am 01. April 2015 schrieb Benny Thomas Olieni:

Danke für diesen Beitrag zur Psychopathologie des Menschen in NATOd, Fazismus und marktkonformer Dämonkratie.
Mir fällt dazu nur ein recht alter Ausspruch ein:
"Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!"

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