Die Heimat hoch, die Grenzen dicht geschlossen

Der Horst marschiert, mit rechtem Schritt und Tritt

Autor: U. Gellermann
Datum: 02. Juli 2018

Es schmerzt wenn man in diesen Tagen Angela Merkel gegen Horst Seehofer verteidigen muss. Jene Frau, die auf´s engste mit der deutschen Wirtschaft verbunden ist, einer Wirtschaft, die in gnadenloser Ausbeutung in fernen Ländern Hungerlöhne drückt, und so tut, als hätte sie mit der Massen-Migration der Armen aus den „Drecksloch-Ländern“ nichts zu tun. Jene Frau, die als US- und NATO-Komplizin kaltblütig die deutsche Armee in anderen Ländern morden lässt. Jene Merkel, die ohne Plan und Perspektive die Lohndrücker-Kolonnen aus aller Herren Länder nach Deutschland geholt hat. Zwar könnte man die Migration auch als Ausgleich für deutsche Ausbeutung und deutsche Kriegsbeteiligung in Asien oder Afrika begreifen, aber solch edle Motive wollen wir der Merkel doch nicht unterschieben. Sie hatte nur mal wieder aus Umfragen erfahren es käme gut an, wenn sie die Madonna der Flüchtlinge geben würde. Spätestens als sie im wesentlichen Schlangen organisiert hatte – vor Asylämtern, vor Arbeitsämtern, vor Wohnungsämtern, vor Essens-Reste-Verwertungs-Initiativen und noch mehr Obdachlosigkeit – wurden die Flüchtlinge reif für ihre neue Rolle: Als Hassobjekte für sozial benachteiligte Deutsche und als Manövrier-Masse jener Jahrmarkt-Politiker, die aus dem Elend Anderer Wählerstimmen machen wollen.

Von der AfD und ihrem Gauland, dem Mann mit dem Vogelschiss im Kopf, war nichts anderes zu erwarten gewesen. Aber auch im Mutter-Schoß der AfD, der CDU-CSU, rührten sich die Fremden-Hasser und Wähler-Betrüger: Ihr Slogan "Der Fremde ist an allem Schuld und Merkel irgendwie auch" soll Wahlen gewinnen und Posten sichern. Das ist der klassische Job bürgerlicher Parteien und so weit üblich und bekannt. Aber Horst Seehofer, getrieben von Markus Söder, treibt Angela Merkel in einer Art vor sich her, die den seriösen Anstrich der bürgerlichen Partei abplatzen lässt. Seehofers Wort vom "Asyltourismus" offenbart den ganzen miesen Zynismus des Politikers, der mit Vorliebe auf anderen rumtrampelt, um sie klein zu machen damit er größer wirkt. Als sei die tödliche Flucht über das Meer eine Traumschiff-Reise. Als seien ertrinkende Kinder Teil eines Animateur-Programms im Club Méditerranée. Mit dem Wort "Systemversagen" knüpft der gelernte Beamte und "Erfahrungsjurist" bewußt an die Formel der Nazis von den "Systemparteien" an, die mit solchen Begriffen ihren Kampf gegen die Weimarer Republik geführt haben, um den letzten deutschen Krieg anzufangen und ein organisiertes Schlachten für den Profit einer dünnen Schicht von Eigentümern zu beginnen.

Auf dem AfD-Parteitag ruft der Vogelfreund-Gauland aus: “Wir sind die Heimatpartei." Das ist der selbe Gauland, der auch diesen gefährlichen Schwachsinn verbreitet: "Israel wird schon am Brandenburger Tor verteidigt“. Dessen Partei in ihrem Programm auf die NATO schwört und dort folgenden Satz abläßt: „Die USA sind der wichtigste Bündnispartner Deutschlands.“ Heimat? Wer die Sicherheit unseres Landes den imperialen Interessen der USA opfert, der weiß nicht was Heimat ist. Unwidersprochen ist in der AfD bisher auch dieser Gauland-Satz: „Wir haben das Recht, stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen“. Heimat? Wer solchen Irren unsere Heimat anvertraut, der muss mit einem kaputten Deutschland in der Folge von Kriegen rechnen. Statt einer klaren Ablehnung früherer und künftiger Kriege findet sich im AfD-Programm mehrfach der düster-schwammige Begriff „Bedrohungslage“. Wer denn die Heimat wann und wo bedroht, mögen uns die völkischen Schwafler nicht anvertrauen. Denn gegen die Rüstungsindustrie will sich der nationalistische Heimatschutz lieber nicht wenden.

Was wie die übliche Fremdenfeindlichkeit aussieht, hat hinter dem Seehoferschen Wortvorhang natürlich mit der Kluft zwischen Arm und Reich zu tun: Wer Armani und Rolex kauft, kennt keine Sorge um preiswerten Wohnraum. Und billige Putzfrauen kommen solchen Leuten ebenso recht wie die Hungerlöhner in den deutschen Produktionen in Asien und Afrika. Da ist die Deutschtümelei von CSU und AfD pünktlich zur Stelle, um das Projekt Ausbeutung Schwarz-Rot-Gold anzustreichen. Neu ist die offene Brutalität, mit der man hofft, Wähler an sich binden zu können. Aber der Wettstreit der Mobilisierung niedriger Instinkte mit der AfD geht bisher für die CSU nicht gut aus: In einer aktuellen offenen Umfrage des Forsa-Institutes wird die Frage "Was sind die größten Probleme in Bayern?" von immerhin 39 Prozent der Befragten mit "die CSU" beantwortet. Sie könnten es wissen, die Flüchtlings- und Merkel-Treiber, dass die Verschärfung der völkischen Töne nur der AfD nützt. Bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey konnte die AfD auf 13,5 Prozent zulegen während die CSU auf 41,1 Prozent rutschte. Das Billig-Programm "Je nationalistischer desto Söder" hat offenkundig noch nicht gegriffen. Aber der Plan ist erkennbar: Die CDU-CSU will ihren alten Stahlhelm-Flügel (Dregger & Co.), der die AdD gegründet hat, wieder eingliedern. Auch wenn sie das noch weit von sich weisen: Der Tag der Koalition von CDU-CSU mit der AfD ist nicht mehr so fern. Mit Angela Merkel ist eine offen rechts-radikale Herrschafts-Variante nicht zu machen. Und vorläufig sind die Vorstands-Etagen deutscher Konzern mit der relativ geräuschlosen Machtausübung der Kanzlerin durchaus zufrieden: Man lebt wesentlich vom Export, da macht sich eine Koalition von CDU-CSU und AfD nicht so gut.

Auch weil das nationale Tam-Tam mit der Fußballweltmeisterschaft nicht so recht geklappt hat, ist der äußere Feind nötiger denn je. Die militärisch völlig lächerliche Mobilisierung von Heer und Polizei zum Zwecke des Grenzschutzes beim Nachbarn Österreich wartet allerdings in Bayern noch auf Nachahmer. Wenn die Umfragen den Söder nicht bremsen. Dass die neue österreichische Grenzschutzeinheit "Puma" mit dem Untertitel "Springt nicht soweit, stinkt aber wie die Raubkatze" versehen ist, sollte der CSU-One-Man-Show zu denken geben. Immerhin könnten die Truppen bis zu diesem Tag der geschlossenen Grenze schon mal das neue Seehofer-Mobilisierungslied geprobt haben: "Die Heimat hoch, die Grenzen dicht geschlossen - Der Horst marschiert, mit rechtem Schritt und Tritt". Nun will er vielleicht zurücktreten, wird erzählt. Gegen wen? Ob die Geschichte enden wird wie bei Horst Wessel? Wie bei der Die Nazi-Ikone, auf deren Lied dieser Text basiert: Der wurde erschossen. Aber nein, noch ist die Bundesrepublik nicht jene kurzlebige bürgerliche Demokratie, die man nach Weimar benannt hat. Aber sie ist näher dran, als die offiziellen Chronisten es wahrhaben wollen.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 30. Juli 2018 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh::

In einer Zeit, wo einem alles, aber auch alles den Boden
unter den Füßen wegzieht, ... erscheint einem eine so genial auf den Punkt gebrachte
Überschrift schon als Wohltat!
Danke! Bitte mach weiter so Uli Gellermann!


Am 09. Juli 2018 schrieb altes fachbuch:

im juli könnten änderungen zum dublin-abkommen vom eu-rat beschlossen werden, die die asylantenverteilung komplett ändern würden. nicht mehr das erstaufnahmeland ist entscheidend, sondern auch länder, in denen bereits verwandte (ankerpersonen) leben würden!!!
siehe http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-eu-fluechtlingsplaene-alarmieren-bundesregierung-a-1187500.html

DAS ist merkels angekündigte europäische lösung!!

stimmt das, passiert das, dann ist die merkel-seehofer-debatte um so perfider, da beide um die nächste eskalationsstufe wissen!!
und beide sagen nichts, von dem was angedacht ist!!

ihrem artikel stimme ich voll zu. aber diesen fakt hätte ich schon gern erfahren:)
die afd treibt die union vor sich her. der vorschlag bzgl. abschaffung der gesetzlichen rente MUSS also ein omen sein, auf das, womit unser kapital auf den weltwirtschaftskrieg reagieren wird.


Am 09. Juli 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

Die Gelder für die Entwicklungshilfe werden gekürzt beklagt Minister Müller und dem UNHCR über den die Politiker gerne sprechen und die wichtige Arbeit lobend erwähnen werden auch die Gelder gekürzt. Was für ekelerregende Gestalten die mich nur noch anwidern.


Am 09. Juli 2018 schrieb Klaus Bloemker:

@Heinz Schneider

Na, das gibt es schon, dass auch für Geld die Grenzen in einem Land geschlossen werden. Dann flüchtet es und bittet in einem anderen Land um Asyl weil es politisch verfolgt wird.

Aber bei Geld ist es ja so (anders als bei Menschen): Geld ist völlig kultur- und ideologieneutral auch wenn auf dem 1 US Dollar steht: 'In God we trust'.


Am 07. Juli 2018 schrieb Heinz Schneider:

Weil wir nicht in der Lage sind, die Grenzen für das Geld zu schließen, bauen wir Mauern und Lager gegen Menschen,

Welch ein grandioses Armutszeugnis!!


Am 07. Juli 2018 schrieb Klaus Bloemker:

Doch noch was zu Marc Britz:

"Die Kampfschrift des Christentums ist keinewegs bloss das Neue Testament, sondern auch das Alte."

Theologisch ignoranter geht es kaum. - Das NT ist ein Bruch mit dem AT was Kampf anbetrifft.- Aber er hat recht, ohne dass er das weiß.

Jesus Predigten - als Jude - waren auch eine Kampfansage gegen die römische Besatzung damals. Das ist den meisten nicht bewusst.


Am 06. Juli 2018 schrieb Marc Britz:

Herr Tigertaler

Die Kampfschrift des Christentums ist keinewegs bloss das Neue Testament, sondern auch das Alte. Laut Evangelien hat Jesus Christus dies auch mehrfach selbst betont. Und das Alte Testament ist so blutrünstig, dass selbst Nietzsche beeindruckt war. Hier finden sich dann auch die ganzen Rechtfertigungen für Kreuzzügler, Inquisitoren und andere Fortschrittsfeinde.

Was Adorno betrifft: Man kann sich bestens vorstellen was passieren würde wenn jemand ähnliches über die jüdische Kultur sagen würde. Auch Neo-Marxismus schützt vor Rassismus nicht.

Und was ihre Vorstellung des Islam betrifft: die ist durchaus deckungsgleich mit dem der Dynastie der Al-Saud. Also der Verbrecherbande, die zusammen mit der NATO jene Flüchtlinge produziert, die Sie hier dann rein aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit pauschal für den religiösen Fanatismus ihrer heimischen Unterdrücker diskriminieren. Da kann ich nur sagen: Liebe Flüchtlinge, vom Regen in die Traufe!

Antwort von U. Gellermann:

Zur Zeit werden die neuen Artikel für Montag vorbereitet. Bis dahin wird dieser Strang der Diskussion nicht weiter verfolgt.


Am 06. Juli 2018 schrieb Heinz Schneider:

Es gehört zu den Mysterien unser künstlich erregten Vorkriegszeit, dass Menschen, die schreiben können und deshalb eigentlich auch des Lesens kundig sein müssten, nicht zwischen dem Islam und islamistischen Terrorristem unterscheiden können.

Letztere ermorden doch in der Regel Mitmenschen isamlischen Glaubens, mit Waffen und Autos aus dem freien Westen übrigens, und nur ausnahmweise einmal Weiße.

Der aktuelle islamistische Terror hat seine Wurzeln in pakistanischen Koranschulen, wo in den USA gedrucktes Lernmaterial half, die ideologischen Grundlagen zu legen. Es sollte schließlich eine afghanische Regierung erledigt werden, die Sich erdreistet hatte, Frauen in die Universitäten zu schicken.

Jetzt die vor dem islamistischen Terror Schutz suchenden Menschen islamischen Glaubens zur Gefahr zur erklären, ist böswillig .

Unkenntnis ist keine Entschuldigung.

Antwort von U. Gellermann:

Zur Zeit werden die neuen Artikel für Montag vorbereitet. Bis dahin wird dieser Strang der Diskussion nicht weiter verfolgt.


Am 06. Juli 2018 schrieb Marc Bitz:

Herr Bloemker,

Die Grundlage des Rassismus besteht nach Albert Memmi in der nachdrücklichen (Über-)Betonung oder Konstruktion tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zwischen Rassist und Opfer. Der Unterschied ist der Angelpunkt rassistischer Denk und Handlungsweise. Dabei handelt es sich um einen allgemeinen Mechanismus. Der rassistische Unterschied beschränkt sich weder auf die Biologie noch auf die Ökonomie, die Psychologie oder die Metaphysik; er ist eine vielseitig verwendbare Beschuldigung, die von allem Gebrauch macht, was sich anbietet, selbst von dem, was gar nicht greifbar ist, weil sie es je nach Bedarf erfindet. Rassisten verabscheuen Araber jetzt nicht mehr wegen ihrer sonnenverbrannten Haut oder ihrer levantinischen Gesichtszüge, sondern weil sie ?einer lächerlichen Religion anhängen, ihre Frauen schlecht behandeln, grausam oder einfach rückständig sind? (Zitat Memmi). Die Benutzung des Unterschiedes ist zwar für die rassistische Argumentation unentbehrlich, aber es ist nicht der Unterschied, der stets den Rassismus nach sich zieht, es ist vielmehr der Rassismus, der sich den Unterschied zunutze macht. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Unterschied real ist oder reine Fiktion. Wenn es keinen Unterschied gibt, dann wird er vom Rassisten erfunden; gibt es ihn hingegen, dann wird er von ihm zu seinem Vorteil interpretiert.

In diesem Sinn sind Herrn Tigertalers Ausführungen rassistisch.

Antwort von U. Gellermann:

Zur Zeit werden die neuen Artikel für Montag vorbereitet. Bis dahin wird dieser Strang der Diskussion nicht weiter verfolgt.


Am 06. Juli 2018 schrieb Klaus Bloemker:

@ Uli und Marc Britz

Ihre Einwände gegen Tigertaler sind so etwa nach dem Muster - wenn man mit jemandem über das lslamische Kopftuch und die Rolle der Frau redet:

'Meine Großmutter hat früher auch im Sauerland ein Kopftuch getragen.'

Und: Religions-und Kulturkritik 'Rassismus' zu nennen ist Unsinn. Es sei denn man meint, das Kopftuch und die Rolle der Frau lägen in der türkischen, arabischen etc. DNA / Genpool. - Meint das jemand allen Ernstes?

Antwort von U. Gellermann:

Der Text ist offenkundig auf der Flucht geschrieben worden: Sie nehmen sich keine Zeit auch nur ein Argument anzuführen, Sie liefern nur Meinung und Behauptungen. Offenkundig konsumieren Sie zu viel und zu häufig Mainstream-Medien. Das ist intellektuell höchst ungesund.


Am 06. Juli 2018 schrieb Hans Tigertaler:

Das Islam-Thema, da haben Sie recht, Herr Gellermann, ist Ihrem Hauptartikel ohne Zweifel von mir aufgepfropft - doch bezog ich mich dabei auf Ihre Islam-Freundlichkeiten in einem weiter unten befindlichen Kommentar zu einem Leserbrief. Ihre Gleichsetzung von Christentum und Islam hinsichtlich blutiger Intoleranz bedarf allerdings doch noch einer Bemerkung von mir (damit enden wir die Abschweifung, wenn Sie wollen):

Für die säkularen Gewalttaten der als christlich bezeichneten Länder findet man nämlich in ihrer Glaubensschrift, dem Neuen Testament, entgegen der des Islam, dem Koran, umgekehrt nicht den Hauch einer Rechtfertigung: Selbst jemand, der einen koranischen Kiosk in ihrer Kirche eröffnete, müsste danach allenfalls fürchten, hinauskomplimentiert zu werden. Insofern war die Reformation des Christentums philologisch gesehen das Einrennen offener Türen - und soll gleichwohl laut manchen Historikern einem Drittel der deutschen Bevölkerung das Leben gekostet haben -, während jene des Islam eher der Quadratur des Kreises gliche, nämlich in den höchsten Prinzipien zugleich die Raserei der niedrigsten zu erkennen.

Eine Umma, eine scheinbar informelle Gemeinschaft, in der jedes einzelne Mitglied einem Todeskommando gegen jedes andere Mitglied angehört, sofern es des Abfalls vom Glauben beschuldigt wird, darf als prinzipiell immun nicht nur gegen Assimilation gelten; selbst das Maß an Integration in die fremden Gesellschaften muss aus Selbstschutz einigermaßen im Dunkeln bleiben.

Der neomarxistische Philosoph Theodot W. Adorno äußerte gegenüber dieser religiösen Kultur einmal: "Nicht nur die Türen verschließen, sondern noch die Ritzen verstopfen".

Übrigens handelt es sich hier stets um Einsichten über den Islam in den Stadien seiner periodischen Virulenz (alle hundert Jahre, sagt Friedrich Engels). Hinsichtlich des Charakters der Menschen aus dieser Kultur ist damit natürlich nicht das Geringste gesagt. Einzelne Menschen von vornherein mit ihrer Kultur zu identifizieren, ist also prinzipiell Unrecht.

Antwort von U. Gellermann:

Sie heben die fatale Neigung Positionen zu sehen, die es nicht gibt: Nie käme ich auf die Idee dem Islam (oder eine andere Religion) mit „Freundlichkeiten“ zu begegnen. Auch Ihre einseitige Gesprächsführung ist kompliziert: Immer noch warte ich auf den Hauch einer Beweisführung dafür, dass Sie, bzw. Ihre Tante unter den Flüchtlingen „eigentlich so gut wie ausschließlich ganz junge, der Pubertät allenfalls einige Jahren entwachsende Männer. Deren Familien hätten also offensichtlich nichts zu befürchten.“ festgestellt haben. Offenkundig hatten die angesprochenen TV-Sender keinen Meerblick. Ein so geringes Interesse Lust an den Fakten erschwert den Dialog und die Wahrheitsfindung beträchtlich.


Am 06. Juli 2018 schrieb Marc Britz:

Herr Tigerthaler,

Was Sie hier dem ach-so-rückständigen ?Islam? anlasten, können die oh-so-aufgeklärten USA aber besser!

1. Männerbündische Verfasstheit: Schon mal was von West Point, dem Marine-Corps oder Skull&Bones gehört?

2. Frauen und Unfreie als käufliches Eigentum: Die Prostitution abertausender mexikanischer Tagelöhner in den USA zur (Sex-)Arbeit ist Ihnen ein Begriff?

3. Hierarchische Ordnung mit striktem Gehorsam: Versuchen Sie mal einem amerikanischen Verkehrspolizisten zu widersprechen!

4. Strenger Verhaltenskodex für alle Lebenslagen: Fragen Sie mal jene US-amerikanischer Teenager wie das so kommt, wenn man dank FaceBookmobbing in den Suizid getrieben wird.

5. Definition der Außenwelt als feindliche Umwelt: Die Zahl der amerikanischen Militärbasen ausserhalb der USA lässt deutlich erkennen, wer hier wen als Feind betrachtet, meinen Sie nicht?

6. Austritt aus der Gemeinschaft nur als Leiche: Als Homosexueller im Bible-Belt gibt es nur diesen Austritt.

7. Außenwelt tributpflichtig oder tot (Geld oder Leben): Was der IWF und die FED gemeinsam mit der NATO so anrichten ist Ihnen bekannt?

Mit Ihrer piefigen, kleinbürgerlichen Islamschelte beteiligen Sie sich an der vom Imperium betriebenen Augenwischerei bezüglich des eigentlichen Bedrohungspotentials unserer „Kultur". Für mich sind Sie damit nicht nur einfach ein Rassist, sondern vor allem auch ein intellektueler Wasserträger der Imperialisten. Dank linksgewendeter Kryptofaschisten wie Ihnen, soll sich der angesichts eintreffender Flüchtlinge „Nigger" brüllende Mob nun auch noch als Teil des Klassenkampfes geadelt fühlen? Verbreiten Sie doch Ihren Müll wo anders!


Am 06. Juli 2018 schrieb Hans Tigertaler:

Rekapitulation:

Der hoffende Gellermann: Um Verteidigung des intransigenten Islam kommt offenbar unsere heutige "Linke" nicht mehr herum: inzwischen ihr zentrales Markenzeichen.

Radikale, unnachsichtige Religionskritik, die Grundlage der Aufklärung, wird von ihr als Rassismus verleumdet - und dies ausgerechnet hinsichtlich der einzigen mordende Missionierung nicht bloß in ihrer Praxis, sondern bereits in ihren Heiligen Büchern vorschreibenden Religion des Erdballs, für die also im Djihad und expressis verbis Massenmord, Raub, Verstümmelung, Vergewaltigung, Versklavung und Tributabpressung gegenüber den Ungläubigen als ein Höhepunkt der Glaubensausübung gelten.

Mit diesen Schwätzern war der Literaturnobelpreisträger Imre Kertész schon länger fertig: "Europa wird bald aufgrund seines Liberalismus, der sich als kindisch und selbstzerstörerisch gezeigt hat, untergehen. Europa hat Hitler produziert, und nach Hitler steht der Kontinent ohne Argumente da: Die Tore sind weit geöffnet für den Islam [...]. Es endet immer auf gleiche Weise: Die Zivilisation erreicht ein Stadium der Überreife, wo sie sich nicht nur nicht mehr verteidigen kann, sondern auf eine scheinbar unbegreifliche Art auch die eigenen Feinde züchtet.«

Nun ja, wieso können Dichter nur dann Gefahren erkennen, wenn man sie sich als irrationale organizistische Zivilisationsmodelle, als die Faust des Schicksals vorstellt? Dabei würde völlig genügen, die Haltung eines Kriminalfahnders einzunehmen, der sich der Zerschlagung des organisierten Verbrechens widmet.

Eine soziologische Organisationsbetrachtung der durch den Koran bis ins einzelne bestimmten muslimischen Gemeinschaften ergibt ein einheitliches Bild der konstituierenden, seit über tausend Jahren bis auf den heutigen Tag als unabdingbar stets eingehaltenen Prinzipien:

1. Männerbündische Verfasstheit
2. Frauen und Unfreie als käufliches Eigentum
3. Hierarchische Ordnung mit striktem Gehorsam
4. Strenger Verhaltenskodex für alle Lebenslagen
5. Definition der Außenwelt als feindliche Umwelt
6. Austritt aus der Gemeinschaft nur als Leiche
7. Außenwelt tributpflichtig oder tot (Geld oder Leben)

Tritt man also heraus aus dem Spiegelkabinett religiöser Ansprüche, wird sofort klar: ein gewöhnlicher ausländischer Verein wäre mit diesen koranischen Satzungsbestandteilen, dem wörtlichen Wort Gottes, in Deutschland niemals zulassungsfähig, weil umstandslos und evident als kriminelle Organisation erkennbar. Es gehört zum Selbsterhaltungswissen aller Gesellschaften, dass sie durch Anerkennung und Legalisierung solch bandenmäßig zusammengehaltener, also allgemeine Zivilisationsprinzipien gemeingefährlich unterlaufender Organisationen nicht erst in Gefahr gerieten, sondern bereits von vornherein verloren hätten. Weniger Großmäuligkeit, vielmehr der schützende Religionsbutton am mafiotischen closed shop gibt vielen moslemischen Mitbürgern die von uns belächelte Sicherheit, dass Europa dem Islam gehören wird.

Außer auf seine säkularen Verhaltens-, Benimm- und Suppressionsbefehle nach innen vermochte niemand den Glaubensinhalt des Islam bis heute auf einen vernünftigen Begriff zu bringen, es sei denn auf den der Gewalt und Eroberung, wie Karl Marx. Eben Islam.

Sein zentraler und innigster Glaubensinhalt, der Djihad, darin der vorgeschriebene gewalttätige Übergriff auf die Nichtgläubigen, ist von den aufnehmenden Gesellschaften ohn Unterlass im Zaum zu halten: Insofern wäre die Gleichberechtigung aller Religionen im säkularen Staat bei Präsenz des Islam prinzipiell und paradox nur dann gewährleistet, wenn einzig er allein permanente Unterdrückung erlitte. Schon dem zum Islam unverbrüchlich zugehörigen Rechtssystem der Scharia dauerhaft jede Geltung zu verweigern, dürfte die umgebenden Gesellschaften früher oder später mit einiger Wahrscheinlichkeit in existentielle Gefahr bringen.

Alles Rassismus!
Gott, wie der Chablis schmeckt!

Antwort von U. Gellermann:

Ein wenig habe ich überlegt, ob ich die Leserzuschrift von Hans Tigertaler einfach lösche. Denn fraglos steht im Artikel auf den sie sich bezieht nichts und gar nichts vom Islam, über den Herr "T." einen langen, scheinbar gelehrten Exkurs vorträgt. Also fiele seine Zuschrift eigentlich einfach unter „Thema verfehlt“. Auch ist Tigertaler der Mann, der jüngst seine Tante öffentlich darüber zu Rate zog wie denn Flüchtlinge auszusehen hätten. Und immer noch dazu schweigt, dass beide ein schweres, wahrscheinlich ideologisches Augenleiden haben. Also baren Unsinn erzählen. Aber weil seine aktuelle Zuschrift ein so wunderbares Beispiel für grobe Manipulation abgibt, wird sie doch veröffentlicht.

Denn alles was „T.“ zum Islam sagt könnte, kann man natürlich auch zum Katholizismus und zur Ideologie der Evangelikalen sagen:

Bis heute kann mann z. B. in Spanien nicht aus der katholischen Kirche austreten, bleibt also buchstäblich bis zum Tode Mitglied. - Auch wenn der aktuelle Papst ein vergleichbar netter Kerl ist, so ist doch die katholische Kirche zentralistischer und hierarchischer, als es die alte KPdSU je war. - Der katholische Katechismus ist ein extrem strenger Verhaltenskodex, der z. B. den fabelhaften Unsinn der der Wandlung von Wein und Hostien in Fleisch und Blut nichts als symbolischen Kannibalismus abtut sondern als unbedingten Glaubensgrundsatz festlegt. - Die heutige staatliche Kirchen-Steuer-Erhebung ist fraglos die Fortsetzung des mittelalterlichen Zehnten mit den Mitteln der Finanzbürokratie. - Der amerikanische Djihad, angeführt von der tief gläubigen christlichen Bush-Family, wurde als religiöser „Kampf gegen das BÖSE“ etikettiert. - Auch die göttliche Drohnen-Gerechtigkeit des Mitglied der „United Church of Christ“, Barack Obama, trug djihadistische Züge - Teile der christlichen Kirche sind derart männerbündisch verfasst, dass sie nicht nur Frauen als völlig minderwertig begreifen, sondern zur Erbauung ihrer Würdenträger denen sogar kleine Jungs zuführen. – Was alles sagt das über die Christen aus, die gemeinsam mit mir in der Friedensbewegung agieren? Nichts. Außer, dass sie regelmäßig zu Weihnachten einem romantischen Bedürfnis frönen

Zum Schluss erwähnt der Herr „T“. eine Droge namens „Chablis“, die offenkundig so halluzinogen wirkt, dass der Abhängige seine Rauschvorstellungen ständig mit der Wirklichkeit verwechselt. Fachleute nennen es das „Sarrazin-Syndrom“, was allerdings bereits im Namen auf die Sarazenen und den dort bekannten Islamismus weist.

Rekapitulation: Intransigent, sagt mir Wikipedia, bedeutet unversöhnlich. Und wirklich ist das Bewusstsein von „T“ mit der gesellschaftlichen Realität nur schwer zu versöhnen.


Am 05. Juli 2018 schrieb Klaus Bloemker:

@Uli:
"Der Tag der Koalition von CDU-CSU mit der AfD [und FDP] ist nicht mehr so fern."

Na hoffentlich ;-)

Der ganze anti-AfD Faschismus Quatsch lenkt doch ab vom Problem. Man kann lange 'Nazi, Nazi' schreien. Dadurch geht die Zuwanderungsproblematik mit ihren kulturellen Folgen - ist der Islam mit Europa vereinbar? - nicht weg.

Das ist doch im Prinzip dasselbe, wie früher auf die Grünen reagiert wurde oder auch auf die PDS/Linke:

'Das sind alles Spinner, Ex-Kommunisten und Maoisten. Technikfeindliche Latzhosenträger etc.'

'Ein ökologisches oder soziales Problem gibt es doch gar nicht. Das haben die Grünen und die Linke erfunden.' - So war die Rede

So ähnlich ist heute die Reaktion auf die AfD.

Antwort von U. Gellermann:

Manchem könnte ein Blick in die Geschichte helfen. Ich komme aus dem Rheinland. Dank der römische Besetzung Germaniens war diese Gegend der erste bekanntere Schmelz-Tiegel des späteren Deutschland. Die Legion brachte Juden, Balearen, Britannier und auch frühe Syrer in das besetzte das Land am Rhein. In meiner Familie hatten wir einen, der sah aus wie Arafat, eindeutig ein Abkömmling der Syrer, war aber mein treu-katholischer Onkel Jupp. Nur mit den Nazis hatte er Probleme: Es dauerte sehr lange bis sie ihm die Arier-Bescheinigung gaben, sie hielten ihn für einen Juden. Gleich neben dem Rheinland lag und liegt das Ruhrgebiet. Da sind zu Beginn der deutschen Industrialisierung jene Menge katholischer Pollacken hingezogen. Die mochte lange Zeit niemand der Hiesigen. Nach dem Krieg kamen ganz viel Evangelische aus dem Osten in das katholische Rheinland. In unserem Vorort ging die Rede, die würden ihre Kartoffeln im Klo waschen. Und weil sie angeblich keine Wasserspülung kannten seien die Kartoffeln häufig weg. Als in den 50er Jahren italienische Gastarbeiter die deutsche Industrie mit frischem Arbeiterfleisch versorgten waren viele der Meinung, die nähmen uns alle Blondinen weg, die Katzelmacher. Nun kommen Sie, Pegida und der AfD-Seehofer uns mit dem Islam. Klar, der ist fremd. So fremd wie damals als die Legionäre, die Pollacken und die Katzlmacher. Und weil es weniger Arbeit und auch nur noch wenig Arbeiterbewegung gibt ist die Integration schwierig. Meine Freunde unter den Betriebsräten bei Henkel und Ford nannten die ersten türkischen Kollegen zwar auf gut Rheinisch „Grütz-Mütz“, aber die gemeinsame Arbeit und der gemeinsame Kampf für bessere Arbeit führte die Kollegen unterschiedlichen Glaubens und unterschiedlicher Nationalitäten zusammen. Dass es kaum noch eine echte Arbeiter-Bewegung gibt kann man sicher nicht „dem Islam“ zuschreiben. Außer sie wollten die Agenda-SPD als islamischen Trick begreifen. Auch der Mangel an Arbeit im Ergebnis gnadenloser Rationalisierung ist nicht islamisch. Unsere tollen deutschen Unternehmer sind meist katholisch oder evangelisch oder so was. Primär glauben die an den Profit. Und sie kommen mir mit „dem Islam“. Da ich nicht glauben mag, dass sie so ein blöder Rassist sind wie Gauland, kann es nur mangelnde Bildung oder provinzielle Einfalt sein, die ihnen den Islam als fixe Idee zur Sortierung von Menschen eingibt. Lesen kann helfen.


Am 05. Juli 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

@ m. Becker
....die Antwort des Galeristen ist genau richtig. nur eine Bitte möchte ich äußern: Benutzen sie bitte nichts von dem, was ich in einem völlig anderen Kontext geschrieben habe, und das sollten sie dann bitte in meinem Kommentar so stehen lassen, und nicht aus dem Zusammenhang reißen.
Vielen Dank.


Am 05. Juli 2018 schrieb Klaus Bloemker:

@Ulrike Spurgat, Sie schreiben:
"den Weg ins "heilige Land" Deutschland."

Das trifft die Sache nicht ganz. Für Zuwanderer /Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Nahen Osten ist Deutschland ein 'unheiliges Land'. Ein Land der Ungläubigen (das ist noch schlimmer als wenn es christlich gläubig wäre).

Aber es ist das 'gelobte Land', in dem Milch und Honig fließen. - Stimmt ja auch weitgehend.


Am 05. Juli 2018 schrieb Lutz Jahoda:

Lieber Uli Gellermann,
großartig! Locker vom Hocker, köstlich pointiert. Bin beeindruckt.

Antwort von U. Gellermann:

Danke für das Lob aus professioneller Sicht. - Gemeint ist das Video: https://kenfm.de/


Am 05. Juli 2018 schrieb Matthias Brendel:

Die Flüchtlingsinvasion war und ist gewollt.
Es ist erklärte neoliberale Politik in ausgewählten Staaten Schocks zu erzeugen, die dann das Durchregieren der weltumspannenden Konzerne erleichtern, weil die Gesellschaft vorher geschickt gespalten und auseinandergetrieben worden ist.
Immer wenn irgendwo Chaos herrscht hat jeglicher Rechtsbruch Konjunktur.
Das ist das, was wir gerade auch hier erleben.
Die geplante Zukunft ist das Europa der Konzerne mit einer Gerichtsbarkeit durch Konzerne und weitgehend gleichgerichteter Konzernmedien, die die gewollte Stimmung zu erzeugen in der Lage sind und Dauerkrieg in ausgewählten Regionen.
Nachdem halb Afrika in Schutt und Asche gelegt wurde und zusätzlich durch Korruption und erpresserische EU Handelsverträge teilweise unbewohnbar gemacht worden ist, kommen hier Millionen Menschen an, die das alles nicht mehr aushalten wollen und können.
Man nimmt sie gern, weil man den Mindestlohn damit bekämpfen kann.
Dass das Ganze dann noch zu einer menschelnden Merkel Show gemacht wurde ist zwar besonders eklig aber gewollt.
Es wäre eigentlich die vornehmste Aufgabe der Linken, immer wieder auf die Fluchtursachen hinzuweisen, was Frau Merkel, bei ihren mittlerweile fast allabendlichen Fernsehmonologen nur allzugern verschweigt.
Das Problem ist diese neoliberale Grundausrichtung deutscher Politik, die alle Verbrechen der Nato mitmacht, sich aber dann immer auf die europäische Ebene herausredet, wenn es um Problemlösungen geht.
Der Streit, der in letzter Zeit auch dieses Forum beherrscht ist diesen Leuten hochwillkommen, so wird es nie eine grosse Bewegung geben, die das weltumspannende Kriegs-Unrecht wenigstens mal offen benennt und dabei Gehör finden kann.
Meine letzte Hoffnung besteht darin, dass der ganze Schwachsinn den Trump unternimmt, den Rest der Welt eher zusammenschweisst.
Wichtig ist, dass Kriege , finanzielle Erpressung, Massenmord und Folter endlich aufhören zu einem von uns installierten und gewollten System zu gehören, sondern weltweit geächtet werden, erst dann wird auch das Flüchtlingselend enden.
Andernfalls droht Weimar, wie es auch der Galerist so treffend vermerkt, aber diesmal noch weitaus schlimmer und verheerender ....


Am 05. Juli 2018 schrieb Johannes M. Becker, Privatdozent Dr.:

..diese antirussischen Einsprengsel bei der Berichterstattung von der WM sind auch einer Analyse wert.

Soooo unglücklich sind sie, dass die WM offenbar für das absolute Gros der ZuschauerInnen und Anwesenden zu eiem Fest wird!

Antwort von U. Gellermann:

Die Zuschrift bezieht sich auf dieses Video.
https://kenfm.de/


Am 05. Juli 2018 schrieb Jenny Westphal:

Seit einiger Zeit kursieren im Netz Video-Clips mit Ihnen unter dem Titel „Die Macht um Acht“ (https://kenfm.de/). Dazu habe ich ein paar Fragen: Wie ist die Idee entstanden? Wie sind Sie darauf gekommen im Clip zu singen? Was verdienen Sie damit? Für die Beantwortung bedanke ich mich im Voraus.

Antwort von U. Gellermann:

1.
Die Clips fußen auf dem Buch „Die Macht um Acht“, das ich gemeinsam mit Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam geschrieben habe (http://shop.papyrossa.de/Gellermann-Uli-Klinkhammer-Friedhelm-Braeutigam-Volker-Die-Macht-um-acht).

2.
Die Idee zu dieser Serie hatte Ken Jebsen (KENFM).

3.
Wir suchten nach einer Erkennungsmelodie für die Serie. Da lag es nahe die Tagesschau-Start-Musik zu nehmen. Die Originalmusik ist rechtlich geschützt. Da musste ich schon selbst singen. Die weiteren Musik-Themen ergaben sich aus den Tagesschau-Inhalten.

4.
Für mein Engagement bekomme ich kein Geld.


Am 05. Juli 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

Ein Leckerbissen, "die Macht um acht." Kann man sich dran gewöhnen. Vielen Dank.
Lustvoll vorgeführt die Hofberichterstatter.
Mehr banal geht nicht sollte man denken.
Dem Galeristen entgeht nichts, und so ist weiteres diesbezüglich möglich.
Bin gespannt auf den nächsten Leckerbissen.

Antwort von U. Gellermann:

Die Zuschrift bezieht sich auf dieses Video.
https://kenfm.de/


Am 05. Juli 2018 schrieb Hannes Weber:

Das Video "Die Macht um Acht" ist super. Mehr davon!

Antwort von U. Gellermann:

Die Zuschrift bezieht sich auf dieses Video.
https://kenfm.de/


Am 05. Juli 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

@M. Becker,
dem widerspreche ich ganz entschieden,
Flüchtlinge und Abgehängte braucht der Kapitalismus um Wettbewerb, Neid, Missgunst, Konkurrenz zu befördern.
Das sichert seine Existenz, vermischt die gesamtgesellschaftlichen Probleme, und Merkels rampuniertes Image,(wie gesagt) machte sie zum "Liebling der Nation." öffnete der AfD Tür und Tor, und die Probleme, wie Altersarmut, Kinderarmut, Niedriglohnsektor, Obdachlosigkeit, Pflegenotstand verschoben sich zu Gunsten von Merkels klebriger Sesselpolitik.
Die geflüchteten Menschen fordern Leben ein und das ist ihr Recht.
Unser Land ist keine Insel der Glückseeligen. Der Überfluss an Waren, die einen täglich fast erschlagen sind nur durch die Ausbeutung anderer Völker und Länder möglich. Die Lebens- und Grundlagen werden ihnen genommen, die Heimat, die Existenz, die Perspektiven.Wer verlässt denn sein Land, um in eine unbekannte Zukunft in Schlauchbooten, die jeden Moment untergehen können in ständiger Angst im Nirgendwo anzukommen ein ?
Mitgefühl und Anteilnahme machen das Unerträgliche etwas erträglicher..
Dem Menschen als Menschen zu begegnen kann muss die Konsequenz nach zwei Weltkriegen, Flucht und Vertreibung sein.
Der UNHCR veröffentlicht zum Weltflüchtlingstag am 20.6.2018 folgende Zahlen: 68,5 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Vor zehn Jahren waren es 37,5 Millionen. 52% der Flüchtlinge weltweit sind Kinder (unter 18 Jahren).
Die höchste Zahl die der UNHCR seit 1951 jemals gezählt hat.
Eine Katastrophe der Menschheit.
In Deutschland nahm die Zahl der Asylsuchenden seit 2016 deutlich ab.
85% der geflüchteten Menschen sind in Ländern, die weit weg von Deutschland sind. In Libyen, wo Merkel sich eingekauft hat und zulässt das Menschen in Lagern eingeschlossen vergewaltigt, geschlagen existieren müssen, um sich ja nicht auf den Weg ins "heilige Land" Deutschland machen zu wollen.
Wer ist dein Feind ?
"Den Hungernden, der dir das letzte Brot wegnimmt, siehst du als Feind an.
Aber dem Dieb, der nie gehungert hat springst du nicht an die Gurgel.
(Bert Brecht)


Am 05. Juli 2018 schrieb Klaus Bloemker:

Noch ein P.S. zu: 'Good fences make good neighbors'.

Nun kann man auch sagen: Gute Nachbarn brauchen keine Zäune. - Aber Merkel hat viele unserer europäischen Nachbarn durch ihre Migrationspolitik zu bösen Nachbarn gemacht. Angefangen bei den Briten mit ihrem Brexit.

Fazit ihrer Asyl-Politik: Sie hat ihre eigene Fraktion, CDU-CSU, zerrissen, sie hat Deutschland zerrissen (Aufstieg der AfD) und sie hat Europa zerrissen.

Und noch ein P.S. zu Merkels Verantwortung. Sie hat 2003 aus Solidarität zu den USA den Irakkrieg unterstützt. - Der ist verantwortlich für einen Großteil der Migration nach Europa.


Am 05. Juli 2018 schrieb Heinz Schneider:

Es ist entsetzlich, mit welcher Geschwindigkeit sich rechtes Gedankengut in die Gehirne von Menschen frisst, die doch erkennbar mal links gedacht haben.
Schlicht und einfach ist es so"Mauern, die Wanderungsbewegungen von Menschen aufhalten sollen, dienen in Wirklichkeit der Aufrechterhaltung überlebter Verhältnisse" (K.C.von Weizsäcker - kein Linker).

Links wäre, ALLE Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein geknechtetes, verächtliches, verlassenes Wesen ist. Was freilich auch unbequeme Folgen für die hat, die es sich in der imperialen Lebensweise gemütlich gemacht haben und nicht sich selbst, sondern die Opfer für unsolidarisch halten.

Rechts lügt zwischen jeder Zeile der größte Führer aller Zeiten durch, der 1932 im Düsseldorfer Industrieclub mit den Worten "der Wohlstand der weißen Rasse kann nur gehalten werden, wenn der Wohlstand der anderen Rassen sinkt" das hergestellt hat, was der Faschismus immer war: das Bündnis zwischen der Oberschicht und der Unterschicht, zwischen Kanonenfabrikant und Kanonenfutter.

Anders ausgedrückt: das national begeisterte Kanonenfutter hatte sich zu früh gefreut, das Kapital handelte weiter international, auch mit Kanonen.

Welche Überraschung.


Am 04. Juli 2018 schrieb Frank König:

Frau Merkel handelt niemals nach dieser Losung. Womöglich wurde es ihr persönlich mal so verkauft, aber selbst dann waren die Väter des Gedanken keinesfalls am Wohle der Flüchtlinge Interessierte.

Ja, es wurde so verkauft, Mama Merkel und die "Willkommenskultur", insbesonders auch an migrationswillige Menschen aus der Region Syriens, aber bspw. die These, dass man der Wirtschaft günstige Arbeitskräfte verschafft und zudem noch gut gebildete Arbeitswillige, aus Staaten mit einem hohen Bildungsgrad wie Syrien, erhält, die man ebenso ausbeuten kann, ist ja doch eher als Ursache zu sehen.
Stichwort Fachkräftemangel, von dem Informierte auch behaupten, dass es keinen Mangel an Menschen sondern einen Mangel am Willen ordentlicher Bezahlung gibt.

Den Hauptgrund warum, keine sachliche Debatte über Migration stattfindet, ist dass der Rahmen für eine solche von einer Medienlandschaft gesetzt wird, die voll und ganz Teil des Systems ist, das aktiv an den Ursachen beteiligt ist. Das Mitwirken der NATO Staaten und der EU-"Wirtschafts"-Politik an den Zuständen in den von Flucht betroffenen Ländern, wird entsprechend nicht thematisiert oder analysiert, die Ergebniss stünden den jahrelang mühsam gegen alle Vernunft und Realität gepflegten Narrativen diametral entgegen: Man müsste sich bspw. von dem Mythos der "moderaten"-Rebellen verabschieden und die Rolle Deutschlands im Krieg gegen das souveräne Syrien bspw. mittels Sanktionen verurteilen, statt sie zu befördern. .Also werden lieber Scheindebatten, CSU vs CDU geführt weil jene von mir angesprochene nüchterne Debatte nicht möglich und nicht gewollt ist. Das kapitalistische System, wie es Deutschland national, EU weit und global vertritt, die wirtschaftlichen Interessen die die Kriegpolitik bestimmen, das Machtstreben und der Wahnsinn, sowie Profitgier stehen über allem und werden nicht in Frage gestellt werden. Letztendlich werden die "Lösungen" wieder nur denjenigen nützen, die bereits bisher maximal von Kriegen, Regimechanges, finanzieller Versklavung und wirtschaftlicher Ausbeutung profitiert haben.

Man muss meiner Meinung nach nirgendwo Frau Merkel verteidigen vielmehr fehlt es an einer linken Kritik an ihrer "Flüchtlingspolitik", die in Absicht, Umsetzung und Resultat keinen linken Ansprüchen genügen kann.l


Am 04. Juli 2018 schrieb Klaus Bloemker:

Uli: "Die Heimat hoch, die Grenzen dicht geschlossen"

Kennen Sie den englischen Spruch. "Good fences make good neighbors"? Gute Grenzen schaffen gute Nachbarn. - Der Spruch geht zurück auf Robert Frost.

Keine / offene Grenzen bringen Streit.

Antwort von U. Gellermann:

Ein interessantes Zitat aus „Mending Wall“, einem Gedicht des amerikanischen Dichters Robert Frost. Es erzählt von zwei Bauern, von denen einer mit Mauern sein Vieh vom Vieh des anderen trennen will. Das würde weder die deutsche AgrarIndustrie noch die Export- oder die Waffenindustrie dulden. In solchen Fällen wird immer Freihandel geschrien und offene Grenzen gefordert.


Am 04. Juli 2018 schrieb Hans Tigertaler:

"Proletarier aller Länder vereinigt Euch" bei VW, bei Audi, bei Daimler, bei BMW, überhaupt in allen deutschen Werken. "Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse." (Karl Marx)

Antwort von U. Gellermann:

Sie sehen mich verwirrt: Glauben Sie, die Forderung an die Proletarier aus 1848 sei damals eine Idee der herrschenden Klasse gewesen, oder behaupten Sie, die Vereinigung der Proletarier sei heute eine Idee der Herrschenden?


Am 04. Juli 2018 schrieb Hella-Maria Schier:

Auf Telepolis erschien die Tage ein ganz interessanter Artikel zum Thema Migration und Flucht, auf den auch die Nachdenkseiten hingewiesen haben.

https://www.heise.de/tp/features/Die-blinden-Flecken-im-linken-Migrationsdiskurs-4095335.html?seite=all

Es ist einer der leider wenigen Versuche eines sachlichen Umgangs mit dem Thema, dessen nüchterne Komponenten in Deutschland selten erläutert werden. Da geht es vor allem um ein Reservoir an (billigen) Arbeitskräften für Deutschland, qualifiziert und wenig/un- qualifiziert, das den fehlenden deutschen Nachwuchs ausgleichen soll, solange die Automatisierung noch nicht in ausreichendem Maß zur Verfügung steht. Die sog. Replacement Migration ist meines Wissens sogar ein Projekt der UN. In anderen westlichen Ländern, so der Artikel, werde das Thema so auch ganz offen und nüchtern diskutiert, warum in Deutschland nicht, warum man bei uns das Thema Migration nur unter emotionalen und moralischen Aspekten behandelt, ist eine ungeklärte Frage. Wer den Begriff bei uns erwähnt, wird von den linksliberalen Medien als rechtslastig diffamiert. Wenn man aber Fakten als "rechts" abwehrt, profitieren schließlich die Rechten davon, da sie mit der Offenlegung dann ihre Glaubwürdigkeit untermauern können und die Linken als Vertuscher dastehen. Und wie soll sich der Bürger ein eigenständiges Urteil bilden, wenn er, statt Sachinformationen zu erhalten, ständig nur moralisch und ideologisch bearbeitet wird? Das erweckt eher den Eindruck, dass seine Mitsprache gar nicht gefragt ist, wovon man bei einem Teil der Linken wohl leider ausgehen muss. Es gibt ganz offensichtlich übergreifende Pläne des globalistisch orientierten Establishments, mit denen ein Großteil der Linken konform geht, die möglichst ohne Mitsprache der Bevölkerung durchgezogen werden sollen, obwohl sie stark in ihr Leben und Umfeld eingreifen. Von dem Elite-Projekt der EU bis zur multikulturellen Gesellschaft. Wobei nicht die multikulturelle Gesellschaft an sich falsch ist, sondern der Kontext in dem sie verfolgt wird und so auf konstruktive Weise nicht gelingen kann.

Man hat die politische PR schon lange darauf abgestimmt, dass jede Opposition hier als "rechts" erscheint und in der entsprechenden Ecke landet.

Aber in einer rechten Ecke in die man viel hinschiebt, wird sich viel ansammeln, wie schon jedem Grundschüler logisch erscheinen müsste. Darauf wiesen schon vor Jahren die Europeans United for Democracy (Patricia Mc Kenna) hin und warnten vor einem Rechtsruck Europas, auch allgemein vor einer Radikalisierung. Der zweite Effekt dieser sehr wirksamen Strategie ist nämlich, dass die linken Kritiker dann aus Angst dem rechten Lager zugeordnet zu werden, den Mund halten oder sogar eine ideologische Kehrtwendung vollziehen.
Dies kann man heute fast täglich beobachten, wenn man die Äußerungen von Grünen und Kipping-Linken hört, deren größte Sorge es ist, nur keine Berührungspunkte mit den Rechten zu haben und die genau dies den wirklichen Linken wie vor allem Sahra Wagenknecht ständig zum Vorwurf machen. Dieser angebliche Kampf gegen Rechts müsste gründlich hinterfragt und schonungslos demaskiert werden, da er in Wirklichkeit ein Vernichtungskampf gegen Links ist und von den Thinktanks des Establishments in meinen Augen eindeutig gezielt dafür entwickelt wurde. Außer der Migrationsfrage wüsste ich keinen Bereich ursprünglich linker politischer Inhalte, der in den letzten Jahren nicht ideologisch nach rechts geschoben worden ist - umetikettiert, eine Methode des Marketing! Von Friedenspolitik über EU-Kritik und direkte Demokratie bis aktuell sogar zum Sozialstaat ("nationalistisch"). .
Dieser Trick ermöglicht es jenen "Linken", die eigentlich nicht mehr links sein wollen, sich von ihren eigenen Inhalten zu distanzieren, da diese ja "anschlussfähig nach rechts" seien.
So praktizieren sie die angestrebte Transformation der Linken in Parteien der kapitalistischen Globalisierung. Lediglich die Migrationsfrage bleibt ihnen, als angeblich linker Antinationalismus. Durchaus im Interesse jener Eliten, die den Nationalstaat (den Staat ganz allgemein) abschaffen wollen. Das passt alles zusammen.
Ich wundere mich oft, wenn selbst tatsächliche Linke immer noch automatisch und wie selbstverständlich den Kapitalismus mit Nationalismus in Verbindung bringen. In meinen Augen hält diese Sichtweise den Fakten nicht mehr stand. Der Kapitalismus agiert in allen politischen Spektren und scheint sich der Rechten vor allem da zu bedienen, wo eine Linksentwicklung verhindert werden soll. Mit dem Nationalismus der Rechten kann aber Kräften letzendlich nicht gedient sein, die den Nationalstaat a b s c h a f f e n wollen, in dieser Etappe zunächst zugunsten einer von ihnen vollkommen beherrschten EU. Also besteht ja hier offensichtlich ein Interessensgegensatz zwischen Rechten und dem Kapital, der aber von Linken nie thematisiert wird.
ich nehme an, selbst Trump ist den globalen Kräften unterworfen, da das Kapital von Natur aus international ist, sonst würde es sich ja seiner Optionen berauben.

Das wirklich große Geld ist auf jeden Fall international und es hat weltweit am meisten Einfluss.
Gegen dessen Pläne wird eine AFD nationalistische Projekte kaum umsetzen können.
Wo also will das große Kapital letztendlich hin? Das scheint mir die Frage zu sein, der man nachgehen sollte. Interessanterweise wird sie gegenwärtig fast nur von Rechten verfolgt, während sie von Linken tabuisiert oder nach rechts geschoben wird (Neue Weltordnung) . Das ist aber weder gut für die Linken noch für die Welt.

Antwort von U. Gellermann:

Bei allem Respekt vor den Kollegen der Nachdenkseiten und von Telepolis weise ich daraufhin, dass in meinem Artikel der Aspekt der Lohndrückerei durch Arbeitskräfte-Import nachdrücklich erwähnt wird. Und wenn die Verachtung des Begriffs „Asyltourismus“ auch einen moralischen Aspekt hat, ist er bei mir doch eingebunden in jene Moral, die in der Losung „Proletarier aller Länder vereinigt Euch“ steckt: Das haben sie gern die Herrn, wenn sie die Einheimischen gegen die Fremden ausspielen können. Und natürlich kennt der Kapitalist kein Vaterland außerhalb seiner Bilanzen. Zugleich ist ihm aber die Nation als Phrase zur Mobilisierung seiner Interessen nützlich. Aus welchem ideologischen Arsenal soll sonst dieser Spruch stammen: „Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird heute auch am Hindukusch verteidigt.“ Und anzunehmen, dass Seehofer, AfD und die aktuell galoppierende Fremdenfeindlichkeit ohne den Segen des Kapitals stattfinden wäre naiv.


Am 04. Juli 2018 schrieb Hans Tigertaler:

Oh, daß ich große Laster säh,
Verbrechen blutig, kolossal,
nur diese satte Tugend nicht
und zahlungsfähige Moral!
(Heinrich Heine)

Präzisierende Rekapitulation:

"In den Trusts schlägt die freie Konkurrenz um ins Monopol, kapituliert die planlose Produktion der kapitalistischen Gesellschaft vor der planmäßigen Produktion der hereinbrechenden sozialistischen Gesellschaft, allerdings zunächst noch zu Nutz und Frommen der Kapitalisten." (Friedrich Engels). Für die Herstellung dieser Konzernmacht, schließlich gipfelnd in der Herrschaft der Finanzaristokratie, der "Wiedergeburt des Lumpenproletariats auf den Höhen der bürgerlichen Gesellschaft" (Karl Marx), genügt unsere sogenannte "Linke".

Diese Scheinlinken zu besichtigen, bereitet mir zunehmend Pein, denn ihnen genügt es, ähnlich den zukleisternden Pfaffen, sich zu den gequälten Subjekten gnädig niederzubeugen (Wirst du wohl teilen!) und genußsüchtig alle ihre objektiven Funktionen im Klassensystem, selbst jene als mögliche Streikbrecher, permanent auszublenden; schließlich geht nur der herrschenden Klasse das schreckliche Bewußtsein von gleichzeitig beidem runter wie eitel Lutschbonbon.

Doch halt, da war noch einer, welcher der Wahrheit ins Auge sehen konnte, und er schrieb an Engels über die amerikanischen Bourgeois: "... indem sie, um den Lohn herabzudrücken, chinesisches Gesindel importierten und schließlich einen neuen Ableger `Finanzaristokratie` instituierten" (Karl Marx).

Dabei hat gerade er es bekanntlich hinsichtlich der Ausgebeuteten nie persönlich herabsetzend gemeint - vor streikbrechender unsolidarischer Konkurrenz durch Arbeitsmigranten verlor er allerdings nie den Klassenstandpunkt; anders als unsere heutigen evangelikalen "Linken", deren moralische Gebote offenbar auf den Höhepunkt orgiastischer Ansiedlung von einer Million Engel auf einer Nadelspitze zusteuern.

Diese bourgeoise Scheinlinke, welche die Klassensolidarität des Proletariats, die ja für Marx wie Engels auch dort gebrochen wird, wo neue Mitglieder dieser Klasse, z.B. aus anderen Regionen, unsolidarisch Kollegen am Arbeitsmarkt unterbieten und ihnen die Arbeit rauben - diese bourgeoise Scheinlinke also erfüllt mit ihrer theologischen Fälschung proletarischer Solidarität in das profitträchtige und zugleich gehirnlähmende Rauschgift des "Seid umschlungen, Millionen" ihre bürgerliche Klassenaufgabe zur Schwächung des Arbeiterschaft. Oder haben diese Kryptolinken den Proleten etwa einen realistischen Plan vorzuschlagen, auf den niemand auf Erden und in der Menschheitgeschichte bisher kommen konnte? Nein, denn sie sind nur genußsüchtige Betrüger.

Alsdann, lieber Uli Gellermann (Gelobt werden Sie genug)!

Antwort von U. Gellermann:

Ich will diese Zuschrift, obwohl sie sich nur entfernt mit dem Artikel (Seehofer, Asyltourismus, AfD) auseinandersetzt, aus dem mechanischen Zitate-Marxismus mal ins Deutsche übersetzen: Der Autor meint offenkundig, ich würde den Widerspruch zwischen den Klassen zukleistern weil ich mich dem „Gesindel“ zuneigen. Dass dieses afghanische, syrische oder afrikanische „Gesindel“ im Ergebnis globaler Ausbeutung und imperialistischer Kriege nur die Quellen ihres Elends besucht, das blendet der Scheinmarxist aus. Dass sich die deutschen Klassenbrüder bei „kik“, „H&M“ oder „Aldi“ über den durch Lohnraub erpressten Niedrigstpreise ins Boot ihrer Herrn holen lassen mag er erst gar nicht denken. So begibt er sich an die Seite Seehofers, hängt ein rotes Fähnchen in den Wind und rudert tapfer mit.


Am 04. Juli 2018 schrieb Heinz Schneider:

Nehmen wir mal an, Frau Schramm, Herr Tigertaler, Ihre Nachbarn zünden Ihr Haus an. Dennoch sind diese nach unserer Rechtsordnung nicht vepflichtet, Ihnen Obdach zu gewähren.
Natürlich würden sie sich schämen und tausend Gründe finden: sie sind uns doch fremd, Frau Schramm, sie könnten doch die Tochter des Hauses vergewaltigen, Herr Tigertaler, usw.

Kurz: Ihre Nachbarn würden sich zu bedauernswerten Opfern erklären die die Aussengrenzen ihrer Häuser schützen müssen.

Erst wenn das erledigt ist, können Sie beruhigt weiter Brand stiften.

So ist sie, unsere globale Ordnung. Sie schützt die Brandstifter. Und letztere sind einfach nicht in der Lage zu begreifen, dass die von Ihnen gelegten Brände letzten Endes ihr eigenes Haus vernichten werden.


Am 03. Juli 2018 schrieb Helmut Ische:

Eine ausgezeichnete Analyse. Alles auf den sprichwörtlichen Punkt gebracht. Dem Schreiber gebührt Dank und Respekt.
Meine Anmerkungen sind folgende - ob von der hier lesenden Mehrheit, oder dem Galeristen, geteilt, kann ich nicht beurteilen.....trotzdem:

Der sog. Streit zwischen Merkel-Seehofer, zeigt doch die tiefen Differenzen innerhalb der hier herrschenden Klassen. Wie gehe ich mit den Herausforderungen der kapitalistischen Wirtschaft um.
Die eine Seite - Merkel - kann NOCH auf die Mehrheit der herrschenden Klasse zählen. Warum? Ihre Position sichert diesen Kapitaleignern den größten - der europäische Markt - Profit.

Seehofer und seine Rechtsaußen sind die Vertreter der herrschenden Klasse die absolute autoritäre - fast faschistisch anmutende- Lösungen und nationale Alleingänge befürworten.


Wer sich letztendlich durchsetzt ist doch irgendwie zweitrangig. Beide Lager sind sich einig in der Verfolgung, der Internierung, der Einweisung der Kriegsflüchtlinge in Lager in Afrika oder sonst wo. Hauptsache Deutschland wird verschont. Zumindest von den Ärmsten der Armen. Menschen, die dieser Staat auf Grund ihrer Qualifikation bis aufs Blut ausbeuten kann - erinnere nur an den Rechtsaußen Spahn, der Pflegekräfte aus dem Ausland für seine Klientel - sprich Kapitaleigner - sucht, natürlich abgesehen. Billige Arbeitskräfte werden gebraucht um die Lohndrückerei weiter zu forcieren. Darauf wird das Kapital nie verzichten.

Ob dann - nach dem Endsieg - der Seehofer oder die Merkel, oder beide ihre Koffer packen müssen, wenn juckt das im Hause Springer und Co.

Hauptsache - und das ist meine Wahrnehmung - diese Republik rückt weiter nach Rechts.


Am 03. Juli 2018 schrieb Hans Informat-Ion:

Übrigens, frühere deutsche Herrscher und heutige Politiker hatten und haben alle mehr oder (selten!) weniger "Dauerschiss im Kopp"!
"Heimat", wo man sich "heimisch" fühlen kann, habe ich in 80 L.-J. nicht erlebt!
Der herrschende "Merkelschismus" ist in der SUCHT-Struktur jeder "Macht" begründet und Merkels Lebenslauf bestätigt diese ihre SUCHT-Struktur!
Jede Sucht geht solange zum SUCHT-Brunnen bis er sich als LEID-Brunnen offenbart! Das Ganze nennt man "LEID"-Kultur!


Am 03. Juli 2018 schrieb Uwe Brandt:

Sehr geehrter Herr Gellermann,

danke für Ihre erfrischenden, mit extremen Wortwitz gespickten Beiträge. Weiter so!
Ich hatte schon einmal nachgefragt:
Ich würde gerne Ihre Arbeit mit einem kleinen finanziellen Beitrag honorieren, wo finde ich konkrete Angaben?

Antwort von U. Gellermann:

Herzlichen Dank für Ihr Lob. Im September/Oktober wird mein Web-Master die RATIONALGALERIE um- und einen Spenden-Button einbauen. Ich selbst werde kein Geld brauchen. Aber ich möchte einen EU-Korrespondenten mit Sitz in Athen (wo Europa einst geboren wurde) für die Galerie gewinnen. Der wird nicht ohne Honorar arbeiten können. So würden Spenden für die Galerie auch ein kleiner Solidaritäts-Beitrag für das geschundene Griechenland sein.


Am 03. Juli 2018 schrieb Bernd Kulawik:

Der Blogger FeFe (Felix von Leitner) hatte ja bereits bei Seehofers Amtsantritt gewitzelt, warum er bei "Horst" und "Heimat(ministerium)" nur an "Wessel" denken müsse ?
Was mich wundert, ist, dass keiner fragt, WARUM die CSU Regierung und EU aufs Spiel setzt, um der AfD die rechten Wähler wieder abzujagen? FDP/SPD/Grüne in Bayern würden sich doch darum balgen, für eine Regierungskoalition mit der CSU alle Schamgrenzen fallen lassen zu dürfen um endlich an die "Fleischtöpfe" zu kommen! Und wenn es deshalb ein paar Pöstchen weniger für die CSU zu vergeben gibt ? so what? Im Amigo-Land Bayern hat es noch nie an Pöstchen für abgehalfterte Unchristlich-Asoziale gemangelt. Wovor hat die CSU Angst? M.E. kann es darauf nur eine Antwort geben: Sie befürchtet, dass ein Nicht-CSU-Minister oder Staatssekretär mit Einblick in die Unterlagen zur Geschichte seines Ministeriums in Bayern aufdecken könnte, WAS alles in der 70 Jahre währenden Herrschaft der Amigo- und Spezln-Einheitspartei an Korruption etc. gelaufen ist: Vermutlich so viel, dass die CSU nicht darauf vertrauen mag, einen solchen potentiellen "Whistleblower" unter Verweis auf die Koalitionsdisziplin am Reden hindern zu können. Und es würde ja wohl auch eigentlich niemanden wirklich wundern, wenn dabei genauso viel "Dreck" ans Tageslicht käme wie bei den "Mani pulite" in Italien, die auch das gesamte korrupte Altparteien-Selbstbedienungssystem zum Zusammenbruch und einige in den Knast oder ins Exil (Craxi) gebracht haben.
Ich bin felsenfest überzeugt, dass DAS der wahre Antrieb für die Amok laufenden CSU ist: Sie hat nicht nur Angst vor Pöstchen- und Machtverlust, sondern buchstäblich vor dem Knast.
Oder hat jemand eine andere, womöglich "bessere" Erklärung für dieses Verhalten, das eigentlich auf politischen Selbstmord aus Angst vor dem Tod hinaus läuft??


Am 03. Juli 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

Ausdrücklich unterstütze ich die Positionen des Galeristen, die Leser und Schreiber herausfordert mit Herrn Kant: "Bediene dich deines eigenen Verstandes."


Am 02. Juli 2018 schrieb Hans Tigertaler:

Ich habe eine alte Tante:

Nun ja, meine alte Tante, die mich über Galizien in der Ukraine so instruktiv beschied, hat als 18jährer Teenager 1945 Flucht mitgemacht. Insofern war sie zu Beginn der Wanderungen des Jahres 2015 geradezu elektrisiert vor Mitgefühl für die Flüchtlinge.

Dann bekam sie Kabelfernsehen. Zum ersten mal und dann immer wieder neu einschaltend sah sie in anderen TV-Programmen die Totale der langen Menschenzüge, die im öffentlich-rechtlichen TV meistens nur in gezoomten Familienausschnitten gezeigt wurden; es dauerte Wochen, bis sie ihr merkwürdiges Schweigen brach:

Sie wüsste immerhin noch zu genau, was Flucht vor Gefahr hieße, nämlich: Alles und alle sind auf den Beinen, Jung und Alt, Mann und Frau, Greis und Säugling, Kind und Kegel, Gesunde und Krüppel, Kreti und Pleti, mit Sack und Pack und natürlich als das sorgfältigst Bewahrte alle habhaften Familienpapiere mit sich führend. Damals wären die Menschen hohlwangig, abgerissen, frierend und froh gewesen, wenn von den Behörden in Deutschland faulige Erbsensuppen ausgegeben wurden.

Was meine Tante nun aber ungläubig immer wieder und monatelang zu sehen bekommen hätte, wären eigentlich so gut wie ausschließlich ganz junge, der Pubertät allenfals einige Jahren entwachsende Männer. Deren Familien hätten also offensichtlich nichts zu befürchten.

Heute ist sie der Überzeugung, daß unsere Politiker mit den Gefühlen der hiesigen Bevölkerung eine der "dreckigsten" Nummern der Nachkriegszeit "abgezogen" hätten.

Über den ukrainischen Maidan hatte ich mit ihr vor einigen Jahren folgendes Gespräch:

Sie: Viertausend Tote und unzählige Schwerverletzte, was tun mir die Menschen leid. Ich dachte, da wird gewählt.
Ich: Eigentlich ja.
Sie: Um Gottes willen, dann hätten Sie den Janukowytsch doch in aller Ruhe wegfegen können - und keiner hätte sterben müssen! Das verstehe ich nicht.
Ich: Ich verstehe.
Sie: Du verstehst das?
Ich: Nein, ich verstehe, daß Du das nicht verstehst.
Sie: Aber es ist doch richtig, Janukowytsch hätte nach verlorener Wahl abtreten müssen?
Ich: Ja.
Sie: Wie lange war es denn noch hin, bis zur nächsten Wahl?
Ich: Noch 18 Monate. (Ich hatte nachgesehen)
Sie: Tausende Tote für ein paar Monate Abkürzung!
Ich: Offensichtlich.
Sie: Sag mal, wie sind denn die Wahlen in der Vergangenheit ausgefallen?
Ich: Nun, soweit ich weiß, gewann mal die eine Seite, mal die andere. Es stand da Spitz auf Knopf.

Meine Tante schwieg einige Augenblicke.

Sie: Jetzt versteh ich. Die den unnötigen Umsturz machten, wollten auf keinen Fall sich auf Wahlen verlassen, bei der Unsicherheit! Der Umsturz war also nötig.

Selbst wenn sich meine alte Tante hinsichtlich der Flüchtlinge geirrt haben sollte - hat sie doch unsere Demokratie durchaus verstanden: Demokratie beweist sich erst im Regime-Changing.

Er ist die Nagelprobe.

Antwort von U. Gellermann:

Offenkundig sind weder Ihrer Tante noch Ihnen die ertrunkenen Familien – Alte, Frauen und Kinder aller Jahrgänge – auf der Flucht über das Mittelmeer aufgefallen. Das liegt sicher am schlechten TV-Empfang. Auch sind Ihnen und Ihrer Tante zum Beispiel jene 71 toten Männern, Frauen und Kindern entgangen, die bei Ihrer Flucht aus dem Irak in einem LKW erstickt sind. Aber vielleicht ist Blindheit und ein Mangel an Empathie in Ihrer Familie erblich, oder Sie sind mit Seehofer verwandt. Im ersten Fall bitte ich um Entschuldigung, im zweiten Fall haben Sie all mein Mitgefühl. Lange habe ich überlegt was Janukowitsch mit dem Thema Flucht zu tun hat. Dann fiel mir ein, dass der auch geflohen ist. Nach Russland. Weder war er hohlwangig, noch abgerissen. Wahrscheinlich hat er seine Flucht nur inszeniert um Mitleid zu erregen. Aha.


Am 02. Juli 2018 schrieb Eckhard Dietz:

Hier wurden ein paar der relevantesten Zusammenhänge der nationalen und internationalen Politik und Wirtschaft prägnant auf den Punkt gebracht.
Der letzte Absatz ist Spekulation, aber auch schön.


Am 02. Juli 2018 schrieb Kurt Wolfgang Ringel:

Es ist halt schlimm für den Herrn Seehofer, dass das Hofbräuhaus in Bayern steht, und dazu noch in der Hauptstadt München. In diesem Gebäude haben gewisse Leute im letzten Jahrhundert schlimme Dinge zusammengebraut. Die Folgen von diesem bayrischen Hofgebräu sind bis heute noch nicht restlos beseitigt. Hoffentlich tritt Herr Seehofer nicht in die Fußtapsen dieser Leute.


Am 02. Juli 2018 schrieb Ursula Schumm-Garling:

Das Wort "Asyltourismus" hat große Chancen zum Unwort des Jahres zu werden.


Am 02. Juli 2018 schrieb Marc Britz:

@ Gila Brenner

"Die Frau macht eine fatale Politik, aber Energie hat sie."

Ich stimme Ihnen wirklich voll und ganz zu. Jetzt müssen wir nur noch einen Weg finden, wie die Merkel-Energie effizient umgewandelt und ausgebeutet werden könnte. Denn dann könnten wir nicht nur die Energie-Wende schaffen, sondern auch zum Beispiel jene vierzig Prozent aller Griechen mit Energie versorgen, die aufgrund der "fatalen" Politik des neokolonialen Merkel-Kettenhundes Schäuble derzeit nicht einmal mehr in der Lage sind Miete und Rechnungen zu bezahlen und zur Strafe dafür auch noch den Strom abgestellt bekamen. Die Merkel ans Netz! Endlich mal eine redliche Aufgabe für "Jugend Forscht!"


Am 02. Juli 2018 schrieb Helene+Ansgar Klein:

Deutlicher kann man CSU-AfD-Misere nicht beschreiben!


Am 02. Juli 2018 schrieb Marc Britz:

Lieber Uli,

eine hervorragende Skizze unserer Situation! Allerdings glaube ich nicht, dass wir Weimarer Verhältnisse vor uns haben. Denn damals gab es noch so etwas wie eine organisierte Linke, die dann nach Machtergreifung erst noch im KZ ermordet werden musste. Diese Mühe muss sich heute kein Nazi mehr machen. Ganz schlimm: Da ist eine globalistische Regierung dabei, sich mit Hilfe des neo-konservativen Koalitionspartners selbst zu erledigen, und das ganze linke Spektrum hat nichts, NICHTS, aufzuweisen um einer wie auch immer kleinen Chance auf Neuwahlen angemessen zu begegnen. Das Merkel und Co. der AfD die Bahn frei machen - geschenkt - aber dass WIR keine nennenswerte Alternative im Parlament und/oder ausserhalb aufbringen können, ist das eigentlich zutiefst Beschämende. Es ist höchste Zeit in die Puschen zu kommen!


Am 02. Juli 2018 schrieb Karola Schramm:

Wieder ein heißes Gellermann-Thema. Ich versuche mich ihm (nicht in Gänze)zu nähern und hoffe, gehört zu werden.

Als ich in 2015 die Heerscharen von einwandernden jungen Männern aus Nord-Afrika in TV und dann auf youtube sah, als ich sie an den Banhöfen sah, die die eingesetzten, von Merkel gecharteten Züge und Busse hierher brachten und den Jubel großer Teile der Bevölkerung sah, schwante mir Schlimmes. "Was geht denn hier ab?" war meine große Frage und Widerstand regte sich sofort.

Ich protestierte gegen diese Massenzuwanderung zeitnah in einem politischen Medienforum. Seehofer und Wagenknecht ebenfalls. Dann erst erschien die AfD mit ihrem Protest. Seehofer und Wagenknecht wurden von ihren Parteien zurückgepfiffen, mein Protest wurde erst gedruckt und später andere gelöscht.
Die AfD blieb dabei und bekam ihre Stern-Stunde.

Dann recherchierte ich im Internet. Ich fand deutschfeindliche Aussagen von Grünen Politikern, die eindeutig Deutschland durch Zuwanderung aus Afrika verändern wollen.

Ich fand Merkels Internet-Aufrufe an syrische junge Männer, nach DE zum Arbeiten zu kommen. Deutschland brauche junge, arbeitswillige Arbeitskräfte und das bei einer enormen Arbeitslosenquote hier...

Ich las über die Begeisterung der Wirtschaft, endlich angepasste junge Männer zu bekommen, die arbeitswillig wären.

Ich fand auf youtube Aussagen von Sarkozy, die eine Vermischung der Bevölkerung durch Menschen aus Afrika für zwingend notwendig halten, notfalls auch mit Gewalt gegen die Bevölkerung. Das kann man finden, wenn man auf youtube eingibt:Sarkozy und die Zwangseinwanderung.

Dann fand ich ein interessantes Papier von den Vereinten Nationen - Abteilung für Bevölkerungsfragen - mit dem aussagekräftigen Titel: Bestandserhaltungsmigration. Eine Lösung für abnehmende und alternde Bevölkerungen? Liest man sich die Zusammenfassung durch, kann einem schwindelig werden. Diese Untersuchung - vielleicht auch schon die Durchführung läuft seit 1995 und soll 2050 abgeschlossen sein. Wenn man bedenkt, was Statistiker sagen, dass man keine validen Aussagen über einen derartig langen Zeitraum machen kann, dann hat diese Studie überhaupt keinen praktischen Nährwert, dient aber dazu, eine Massenzuwanderung zu rechtfertigen, was jedoch von keinem Politiker erwähnt wird. Warum nicht?

Das Alles hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun. Dieser Ansatz ist plump, aber griffig, um Gegnern den Mund zu stopfen.

Dass eine Massenzuwanderung aus Ländern mit anderen Kulturen, so z.B. die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, die es in strengen muslimischen Staaten und Elternhäusern nicht gibt, in eine demokratische Gesellschaft, muss es zu Schwierigkeiten kommen. Es findet ein Rückschritt im hiesigen Denken statt. Die angepasste Frau, der dominante Mann sind das Leitsymbol und verändert das Leben hier.

Es ist auch so, dass dieses Denken bei deutschen, konservativen Männern großen Anklang findet. In der Wirtschaft und bei Arbeitgebern sowieso, die es satt haben, sich mit selbstbewussten Angestellten und Arbeitern herumzuschlagen, die gleich mit Streik drohen, wenn sie benachteiligt werden. Darum investieren sie auch weniger und zocken lieber an den Börsen. Da ist das Geld schneller und problemloser zu verdienen.
Sie haben weitere Vorteile durch die neuen, Zugewanderten armen und angepassten. Sie müssen nicht mehr ausweichen in die Billiglohnländer. Sie haben sie hier.
Ähnlich argumentierten die Kirchen. Sie müssen keine Missionare mehr in diese armen, afrikanischen Länder schicken, sie können jetzt vor Ort zeigen, was christlich ist. Merkel hat es vorgemacht.

Dass diese Zuwanderung jetzt auch von Rechten benutzt wird, und die "Heimat" so missbraucht wird, hätte man sich denken können bei der Öffnung der Grenzen.

Ich sehe nicht, dass Söder und Seehofer so Heimat verkitscht sind, wie es die AfD-NPD-Rechten vormachen.
Seehofer und Söder pochen auf Akzeptanz und Anerkennung unseres demokratischen Lebensstils.

Nicht einsehen kann ich, warum die Kreuze wegen muslimischer Massen-Zuwanderer in DE/Bayern abgehängt wurden. Söder hat sie wieder aufgehängt, was ich begrüße. Nicht einsehen kann ich, warum in Kindergärten kein Schweinefleisch mehr gegessen werden soll und andere Einschränkungen, die von den Zuwanderern rigoros eingefordert werden. Dieser Zwang zur Veränderung des demokratischen Verhaltens hin zur Unterwerfung unter eine andere Religion lehne ich ab.

Nicht einsehen kann ich auch, dass das "Rote Kreuz" sich nicht mehr so nennen will, weil Muslime das Kreuz ablehnen. Es nennt sich in Teilen "Roter Hund", wenn es z.B. um Rettungshunde-Staffeln geht. Der demokratische Pluralismus kommt so unter die Räder.

Nicht ICH und mein Land muss sich anpassen an Zuwanderer, sondern Zuwanderer müssen sich anpassen an das Leben in Deutschland und das ist immer noch demokratisch, vielfältig, offen und frei.

Zukunftsgedanken:
Massenzuwanderung ist gefährlich. Sie wirkt wie Medizin: Die Dosis macht das Gift. Und Merkel ist die Kanzlerin, die sich ungebremst dieses Giftes bediente. Das Chaos ist komplett und gewünscht. Denn nur so kann auch eine neue Weltordnung langsam aber sicher implementiert werden. Nationalstaaten zerfallen. Alles ist eins.(Kommt aus der Esoterik und bedeutet in dieser was ganz Anderes) Es gibt keine weißen, gelben, roten, brauen Menschen in ihren jeweiligen Ländern mehr, sondern eine Farbe unter einer Weltherrschaft in der die Wirtschaft vorgibt, wie das Leben zu leben ist: Wenige, anonyme Herren und weltweite Sklaverei - eine Monokultur der Menschen. Maschinen Menschen. Ohne Sinn und Verstand. Dienstbar einem neuen Gott, der Wirtschaft heißt.

Antwort von U. Gellermann:

Diese Zuschrift braucht dringend ein paar Anmerkungen:

Weder gibt es die von Ihnen erwähnten grünen Aussagen noch einen ausdrücklichen Aufruf von Frau Merkel an syrische Männer.
Auch die Sarkozy-Aussage gab es nicht.
Junge Männer sind belastbarer als alte, um die daheim gebliebene Familien zu ernähren schickt man die. Wen sonst?
So lange es In Deutschland keinen gleichen Lohn für die gleichwertige Arbeit von Frauen gibt kann in D. nicht von Gleichberechtigung die Rede sein.
Woher Sie sie die ständig streikbereiten Arbeiter in einem Land nehmen in dem der Real-Lohn weit hinter dem Produktionsfortschritt liegt ist unbekannt.
Wer den Ausdruck „Asyl-Tourismus“ verwendet (Seehofer) oder dem Beifall spendet (Söder) ist nicht verkitscht sondern sondern ekelhaft zynisch.
Ihnen muss ich dringend empfehlen sich vor dem Schreiben schlau zu machen.


Am 02. Juli 2018 schrieb Lutz Jahoda:


WANN, WENN NICHT JETZT?

Klare Worte, wahre Sätze!
Schickt den Beitrag in die Welt!
Keine Chance der braunen Krätze!
Rot-Rot-Grün auf Spitzenplätze!
Friedenswelt, neu aufgestellt!


Am 02. Juli 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

Merkel will ihre "Semmel" retten, diesesmal in einem zart bleu bei den ÖR.
Sie und ihr damaliger kleiner, mieser Giftzwerg Schäuble haben als Griechenland nicht mal mehr piep sagen konnte allen gezeigt, was Macht bedeuten kann, wenn man sie aus der unteren Schublade rausholt, und Kauder sich zu dem Satz hinreißen lässt: "Man spricht wieder Deutsch in Europa." Auweia dachte ich, auch das noch. Den Ländern dürfte spätestens nach solchen Aussagen wieder einmal mehr mulmig werden.
Sie haben ein Volk sehenden Auges in den Abgrund stürzen lassen, haben zugesehen, wie eine ganze Generation, die junge Generation in Hoffnungslosigkeit versinkt, weil ihnen die Lebens- und Arbeitsperspektiven aus Gier, um den nationalen Egoismen, die deutschen und französischen Banken zu retten allemal wichtiger gewesen ist als wirklich human zu reagieren, und Merkel nutzte die Gunst der Stunde mit den Flüchtlingen ihr rampuniertes Image auf zu polieren, und hat einen Stein ins rollen gebracht, der immer noch rollt, nur keiner weiß, wohin er rollt.
Merkel klebt wie Kohl an ihrem Sessel, und mit den Beinen zuerst wird sie wohl aus dem Kanzleramt getragen werden.
Die AfD als heimlicher Teil der CDU ist doch gestärkt worden, über genau diese Politik, die aus meiner Sicht nur vordergründig etwas mit wirklicher Humanität zu tuen hat.
Die sozialen Probleme haben sich verstärkt, und da müssen politische Entscheidungen her, die die gesellschaftlichen Bedingungen für alle hier im lebenden Land verbessern. Die Politk fördert Wettbewerb, Konkurrenz, Neid und Missgunst auf dem Rücken der Schwächsten im Land.
Flüchtlinge und die Abgehängten sollen die Probleme lösen. Merkel ist wie Trump, nur etwas hinterhältiger und seichter, und in den bestehennden Verhältnissen eine Versagerin, die Politik mit blindem Aktivismus macht, von hinten denkt, und nie die Konsequenzen ihres politischen Handelns nur ansatzweise in Frage stellt. (s. Atomkraft).
Nach Gutsherrenart eben, und nun liegen die Scherben einer völlig verfehlten Politik vor ihren Füßen. Seehofer macht den Strauß: Rechts von der CSU........
Die Flüchtlinge, die "Reservearmee" des Kapitals, dem es nur Recht sein kann, wenn die, die nichts haben, um das, was sie brauchen im täglichen Leben, die bekämpfen, die es ihnen angeblich weg nehmen wollen. Also ist es die Soziale Frage, die zu stellen ist.
Man sieht wer sich um Merkel sammelt, und dass Seehofer aus der Reihe tanzt ist sicherlich der Wahl in diesem Jahr geschuldet. Wir sind lange nicht bei "Weimar."
Das heutige Kapital, dass international agiert hat eine ungeheuere Stärke und Macht, spätestens nach 1989 und 90/91 können sie ohne Regeln, den Gesetzen der Gier, der Anhäufung von Reichtum, wo Marx schreibt, dass die "traurigen Kapitalisten" nicht mehr wissen, wo sie denn noch investieren sollen folgen. Und ohne die Entscheidung des Kapitals, denn sie werden den Faschismus befördern, und letztendlich ethablieren. Allerdings müssen die Bedingungen und Verhältnisse so sein, die das dann zulassen.
Die AfD hat das "soziale" entdeckt, und die gesamtgesellschaftlichen, sozialen Probleme öffnen Scheun und Tor, und für einige Leute im Land ist die AfD der "Strohhalm" der ergriffen wird in einer Zeit, wo die "die Linken" tunlichst vermeiden endlich die Systemfrage in aller Konsequemz zu stellen. Die unerträgliche Verwässerung von grün und links ist eines der größten gesellschaftlichen Problemen, die es im Land zu lösen gilt. Die Annäherung an die Grünen, und sich über Oligarchen in Russland und den USA zu äußern, und keine Antworten hat, außer den Ist Stand zu erkennen genügt nun einmal nicht, liebe S. Wagenknecht.
Erkennbar, wie der MM Merkel stützt und munter manipuliert. Ein Artikel, wie dieser gehört auf die Tische in der Republik, um zu lesen, dass es andere Medien gibt, die den Horizont erweitern, der wie immer sauber recheriert ist, und der die "Vertrauensfrage" nicht zu stellen braucht, und der einem einmal mehr die Möglichkeit des selbständigen Denkens bietet, und der den fertigen Nachrichten, des MM den Kampf angesagt hat.
Vielen Dank, Uli Gellermann.


Am 02. Juli 2018 schrieb Alexander Kocks:

Ich glaube Frau Merkels Entscheidung unbegrenzt Migranten ins Land zu lassen hat nichts mit Warmherzigkeit oder Hilfsbereitschaft zu tun. Dieser riesige Zustrom an Fremden ist im Grunde genommen nichts anderes als ein riesiges Konjunkturprogramm für die BRD welches rechtzeitig vor der Wahl in
2017 in Gang gesetzt wurde. Diese Tat diente dem Machterhalt und hat die Möglichkeit eröffnet unter dem Mantel der Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft die Geldschleusen zu öffnen und die Verschuldung des Landes unbegrenzt zu erhöhen. Auch lebt die Industrie zwar vom Export, aber dieser wird größtenteils durch die Target II Schulden der Euroländer erzielt. Das alles wird finanziert aus den Ersparnissen der Bevölkerung , Erhöhung der Steuern und Abgaben, Nullzinsen der EZB, also auf Kosten der zukünftigen Generationen
und besonders zu Lasten des unteren Drittels der Bevölkerung. Ich persönlich habe nichts gegen Ausländer (mein bester Freund ist ein Türke aus Izmir und dazu noch einige Syrer die nach wie vor in Syrien leben). Aber ich habe etwas gegen den unbegrenzten Zustrom von Fremden aus aller Herren Ländern weil dies unser Land nicht stemmen kann, von den kulturellen Problemen erst gar nicht zu reden.
Wenn Frau Merkel und ihre Riesenkoalition aus
CDU/CSU, SPD, FDP, Grünen sich nicht mehr an der Destabilisierung von Ländern wie Afghanistan, Irak, Iran, Syrien, Yemen, Ukraine und Afrika beteiligten und dazu die Rüstungsexporte auch in Länder wie Saudi Arabien, Katar und Jordanien beenden ist schon viel erreicht. Die Kriege die dort in den letzten 25 Jahren geführt wurden sind die Ursache der Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Nahen/Mittleren Osten und aus Afrika.


Am 02. Juli 2018 schrieb Andreas Beck:

weil es mit den Liedern so schön ist, gleich mal aus zweien,...
"...Wir im fernen Vaterland geboren, nehmen nichts als Hass im Herzen mit,
doch wir haben die Heimat nicht verloren, unsre Heimat liegt heute vor Madrid...," Heimat ist also da, wo ich mit Genossinnen und Genossen in der Auseinadersetzung mit dem Gegner stehe PUNKT
Zwotens:
"...Und weil der Mensch ein Mensch ist, darum hat er Stiefel im Gesicht nichzt gern, er will unter sich keine Sklaven sehn und über sich keine Herrn.....", letzteres schließt auch Herrinnen ein. Und unter diesen gaz besonders jene überflüssigen Funktionsträger, die nationalistischem Scheißdreck hinterherlaufen, Hayek und Erhard gut finden und von "leistungsgerechten" Löhnen täumen - über deren Gerechtigkeit sie selbst dann befinden wollen.


Am 02. Juli 2018 schrieb Gila Brenner:

Sonst schaue ich selten ich in die Glotze. Heute Nacht war es schon spannend. Und die Merkel, die ich auch nicht leiden kann, hat im Sommerinterview eine tolle Figur gemacht. Die Frau macht eine fatale Politik, aber Energie hat sie.


Am 02. Juli 2018 schrieb Andreas Schell:

Es geht doch nur um den Bayerischen Wahlkampf, nicht um die Sache. Das ist schlimm genug.

Die CSU fürchtet die AfD genau so, wie sie einst die Republikaner gefürchtet hat. Zugleich fühlt sie sich inhaltlich unwiderstehlich angezogen. Endlich unverhohlene Besitzstandswahrung! Blöd ist nur: eine Koalition mit der AfD ist in der momentanen Stimmung nicht durchsetzbar, der Schaden wäre einfach zu groß. Also muss die CSU, nachdem der hochgradig verwirrte Überzeugungstäter Seehofer so weit vorgeprescht ist, in das braune Gewand schlüpfen. Der Herr Söder hat einen viel zu beschränkten Horizont, das Unheil zu erahnen, das da über ihn und den bayerischen Filz hereinbricht. Der große Sieger der Landtagswahl steht schon fest: das wird die AfD sein, die in Bayern mehr einzelne Personen gewählt haben und wählen werden, als in ganz Thürungen und Sachsen zusammen. Danach wird's auch hier schwierig mit dem Regieren, und genau das ist der neoliberale Plan.

Von SPD, Grünen und Linken wird traditionell nicht groß die Rede sein - in Bayern gibt es noch Freie Wähler und vielleicht erinnert sich wer an die ÖDP ... na ja, eher unwahrscheinlich, weil die sind viel zu vernünftig - die einzige Partei, die die NATO kritisch sieht.

Wer hat noch mal den Satz gesagt: "Politiker sollten sich darauf besinnen, nicht nur ausschließlich Schaden anzurichten"? Das war m.W. der Staatsrechtler Prof. Karl A. Schachtschneider, der auf Wikipedia als "Neurechter Aktivist" schubladisiert wird.

Tja, Verwirrung eben. Fast Überall. Der neoliberale Milliardärs-Club hat es bald geschafft. Freie Bahn, während die Unterschicht sich ganz und gar auf deren laute, aber nicht relevante Ablenkung "Ausländer Raus - nein Ausländer rein - ach was, Hauptsache über Ausländer reden" konzentriert.


Am 02. Juli 2018 schrieb Hein Mück:

Eine böse Warnung, super formuliert. Danke!


Am 02. Juli 2018 schrieb Andreas Stiller:

Eine irre Parallele, die Sie literarisch verarbeitet haben. Sogar die letzten Züge des CSU-CDU-Dramas haben Sie noch verarbeitet. Das nenne ich eine fleißige Nachtarbeit.


Am 02. Juli 2018 schrieb Rob Lenzen:

Mir scheint die Beschreibung übertrieben. Vom Faschismus ist Deutschland weit entfernt. Die Flüchtlinge sind keine Juden.

Dran bleiben...

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