Ursula von der Leyen

Rudern bis zum Absaufen

Autor: U. Gellermann
Datum: 09. Oktober 2014

Sagen wir mal, ein Mensch sitzt, noch in Küstennähe, in einem Boot und merkt, der Kahn läuft voll. Dann rudert der vernünftige Mensch schnell zurück. Da ist die aktuelle Kriegsministerin, Ursula von der Leyen, völlig anders: Sie setzt Kurs auf den Horizont, rückt den blonden Stahlhelm zurecht, tackert sich das Lächeln fest und ruft: "Eine Frau ist nicht besser, sie ist anders." Das trifft auf die von der Leyen in hohem Maße zu, sie ist sehr, sehr anders. Die Bundeswehr, der sie seit fast einem Jahr vorsteht, kann keine sechs Leute in den Nord-Irak fliegen, sie verfügt nur noch über ein einziges intaktes U-Boot, das neue Transportflugzeug steigt einfach nicht auf, dafür fallen jede Menge Transportpanzer auseinander. Das Leck im Leyen-Boot wird immer größer, der Nachen droht zu sinken, aber die etwas andere Ursula will noch mehr Kriegsgerät und noch mehr Kriegsoptionen.

Längst ist die Bundeswehr in fast 20 Ländern im Einsatz: Mehr als 5.000 Soldaten verteidigen zur Zeit vorgeblich überall die deutsche Freiheit. Zumeist in Gegenden, die von Deutschlands nichts wissen und nichts wollen. Aber die verkniffene Multi-Mutter und strahlende Erbin ihres Polit-Vaters will noch einen Auslands-Stern auf ihren imaginären Schulterstücken sehen: Der Waffenstillstand zwischen dem Kiewer Regime und den Separatisten soll demnächst auch von 200 deutschen Soldaten und der bereits in Afghanistan und Pakistan bewährten deutschen Drohne LUNA überwacht werden. Zwar stürzt jede siebte Drohne des Unternehmens EMT Penzberg ab, aber es geht ja auch nicht um Effektivität. Es geht um die weitere Einmischung Deutschlands in einen Konflikt, den der Aussenminister angeheizt hat und den die Kriegsministerin zu gerne fortführen möchte. Und es geht um Geld: Denn nur wenn die Drohnen aufsteigen, können sie auch abstürzen und müssen neu beschafft werden.

Viel Geld steckt auch in jenem Drohnen-Projekt, dass der Vorgänger der von der Leyen schon gestoppt hatte: Die Drohne "Euro Hawk". So um die 600 Millionen, auf eine mehr oder weniger kommt es bei Rüstungsprojekten nicht an, waren bereits in ein Waffensystem geflossen, von dem die Beschaffer längst wussten, dass es keine deutsche Überflug-Genehmigung bekommen würde. Die extrem schlaue Ministerin will jetzt das Waffensystem reaktivieren und weitere 600 Millionen in die Drohne investieren, weil sie meint, nur dann habe sich die "Investition" ausgezahlt. Da ist es wieder, das von-der-Leyen-Boot: Das Wasser steht schon bis zum Hals, aber es wird weiter in die falsche Richtung gerudert, damit es sich auszahlt. Nun wäre ja denkbar, dass in der aktuellen deutschen Regierungskolatition irgendwo Vernunft walten würde. Aber die mitregierende SPD, in Gestalt ihres verteidigungspolitischen Sprecher Rainer Arnold, hat längst ihren Verstand und jeden politischen Rettungsring weggeworfen: "Die weltpolitische Lage ist so, dass signalauffassende Aufklärung (meint die Euro Hawk) benötigt wird", erklärte Arnold. Von Deutschland aus wäre dann die Auswertung des allgemeinen Funkverkehrs bis in die Ukraine und nach Russland möglich. Man rudert wieder gen Osten. Dieser Kurs wird besonders gern von Geschichtsblinden festgelegt.

Das schöne an Geheimpapieren ist, dass sie selten geheim bleiben. So auch jenes aus dem von-der-Leyen-Haus, in dem über Kampfdrohnen philosophiert wird: "Ausdrücklich heißt es in dem 3-seitigen `Sachstandsbericht´, dass Kampf-Drohnen auch in Gebieten eingesetzt werden könnten, in denen die Bundeswehr nicht operiert" schreibt uns die BILD-ZEITUNG in den Wehrpass. Und zitiert weiter: "Zudem spreche die Fürsorgepflicht des Dienstherrn eher für die Einführung bewaffneter Drohnen: Statt Soldaten zu gefährden, könnten Drohnen bei heiklen Schutz- oder Befreiungsaktionen eingesetzt werden." Solche Enthüllungen dienen der Vorbereitung der Öffentlichkeit auf das Schlimmere, das noch kommen kann. Und dienen auch der nach vorne verteidigenden Wehrpropaganda: Unsere armen Soldaten müssen geschützt werden. Aber Uschi wird´s schon richten. Auch wenn die schwimmende Abschussrampe droht unterzugehen.

Schon früh hat die Ministerin klar gemacht worum es geht: Nicht um Verteidigung, nicht um die Bundeswehr, es geht nur um sie: Zum Antrittbesuch bei der Deutschen Marine und deren `Missionen´ in Libyen und am Horn von Afrika nahm die von der Leyen die ihr gewogenen Boulevard-Blättern GALA, BUNTE, SUPER-ILLU, BILD DER FRAU und TINA mit. Es ging um schicke Bilder vor blauen Jungs und grauen Stahlschiffen. Nicht einmal die regierungsfromme Nachrichten-Agentur "dpa" mochte über die Auslands-Einsatz-Reise der Ministerin berichten: Weil "keine ausreichende Grundlage für eine unabhängige Berichterstattung gegeben" sei. Die karrieregeile Ursula will Kanzlerin werden. Da ist ihr auch Soldatenblut recht. Solange es ihr nicht auf die Bluse spritzt.

Wenn doch nur das Boot schnell absaufen würde. So ein Kranz auf dem Wasser kostet jedenfalls weit weniger als die weitere Aufrüstung und der nächste Auslandseinsatz.

Trotz Gauck und so und alledem: Ich habe schon wieder mit Russen geredet:

http://german.ruvr.ru/2014_10_06/Ulrich-Gellermann-uber-Ukraine-Krise-und-Pressefreiheit-5810/


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 11. Oktober 2014 schrieb Brigitte Mensah-Attoh:

Eine höchst vergnüglich zu lesende Beschreibung eines Chamäleons - der Artikel hervorragend und ganz nach meinem Geschmack!

Daß das Boot nur beizeiten a b s a u f e n möge...! Sicherlich würde dies eine Woge von Schadenfreude auslösen, (ähnlich wie beim Fall von-von und zu Guttenberg). Und ein bißchen Spaß wäre dem Volk ja auch zu gönnen in diesen düsteren Zeiten. Ein paar deftige Kratzer auf Ursulas makelloser Karriere wären i h r auf alle Fälle zu gönnen - wenn dadurch nur rechtzeitig das Schlimmste verhindert werden kann:

Der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm: Ursula von der Leyen, Tochter des ewigen Blenders und Strahlemanns Ernst-Albrecht, ist wirklich zu einigem bereit und fähig, um ihr Fernziel, Angela M. eines Tages zu beerben - zu erreichen. Dafür ist ihr kein Opfer zu groß, dafür nimmt sie auch das Vergießen von Soldatenblut gerne in Kauf, - Hauptsache es spritzt ihr nicht auf die weiße Bluse...


Am 10. Oktober 2014 schrieb Gerhard Gust:

Es kann sich nur ein Mensch über die Vielzahl politischer Peinlichkeiten in der aktuellen bundespolitischen Landschaft im Allgemeinen und bei der militanten Bundesamazone im Speziellen wundern, wem es an entsprechenden historischen Kenntnissen der Bananenrepublik Deutschland mangelt. Bei dieser Erbnehmerin des Tausendjährigen Reiches gehört die politische Peinlichkeit von der ersten Sekunde ihrer Gründung im Mai 1949 an zur festen Tradition und Normalität. Das beginnt mit dem ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss der nur 16 Jahre zuvor als Reichtagsabgeordneter der DDP dem Ermächtigungsgesetz Hitlers zustimmte.
Geht weiter mit dem ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer, der schon in den Zwanziger Jahren als Kölner Oberbürgermeister ein glühender Separatist war und das Rheinland abspalten wollte und von dem der Satz stammt: "Lieber das halbe Deutschland ganz, als das ganze Deutschland halb." und der sich nicht scheute den fürchterlichen Juristen Hans Globke von 1953 bis 1963 zu seinem Chef des Bundeskanzleramtes zu machen, der immerhin maßgeblich an der Erarbeitung der rassistischen Nürnberger Judengesetze der Nazis beteiligt war. Es ging weiter mit dem zweiten Bundespräsidenten, dem senilen Heinrich Lübke, der für die Nazis als Architekt KZ-Baracken errichten ließ und der bei einem Besuch in einem schwarzafrikanischen Land seine Begrüßungsrede mit den freundlichen Worten begann: "Sehr geehrte Damen und Herren. liebe Neger..." Fast zeitgleich wurde ein einstmals eingeschriebenes NSDAP-Mitglied der dritte Bundeskanzler dieser Bananenrepublik und erhielt dafür etwas später von Frau Klarsfeld eine Ohrfeige. Zugegeben eine äußerst milde Strafe für solch eine Peinlichkeit. Danach folgte noch ein schräger Vogel Strauß im Amt des Bundesverteidigungsministers, der verantwortlich war für den Untergang einer gesamten deutschen Luftflotte mit mehr als 250 Starfightern und der darüber hinaus einen Spiegel-Chefredakteur im Ausland rechtswidrig verhaften ließ. Dann gab es noch den CSU-Innenminister Friedrich Zimmermann der ein rechtskräftig verurteilter Meineidiger war und den FDP-Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff, den ein Gericht wegen Steuerhinterziehung verurteilte. Diese Kette von bundespolitischen Peinlichkeiten ist derartig lang, dass sie den vernünftigen, lesbaren Umfang eines Leserbriefes bei weitem übersteigt. Angemerkt sei nur noch, dass sie zur bundespolitischen Landschaft gehören, wie das Salz in die Suppe spätkapitalistischer Staaten. Dagegen sind die Peinlichkeiten der jüngeren bundesdeutschen Vergangenheit mit Plagiaten, geklauten oder abgeschriebenen Doktorarbeiten eher noch geringfügiger Natur. Und so kann mensch zuversichtlich davon ausgehen, dass den Karrierezielen der Bundesamazone keine Grenzen gesetzt sind. Wenn es also zukünftige Wahlergebnisse erlauben, wird sie alle Chancen haben die jetzige Amtsinhaberin, die Bundesmutti, ihrer Merkelwürden Angela, zu beerben Und als vielfache Mutter bringt sie damit für diese Aufgabe auch weit mehr Erfahrungen mit, als die jetzige Bundesmutti, die dann auch altersgemäß zu unserer Bundesomi werden wird. Was will das Wahlvolk mehr?


Am 10. Oktober 2014 schrieb Christoph Pauli:

Laut MdB Andrej Hunko beruft sich vdL auf eine Bitte der OSZE an Deutschland, Drohnen inkl. 200 Soldaten zur Überwachung des Waffenstillstands zur Verfügung zu stellen.
Nun meldet die OSZE nie einen solchen Wunsch an vdL geäußert zu haben.
Nachzulesen in der heutigen Ausgabe der Nachdenkseiten.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass vdL zur nächsten Kanzlermutti aufgebaut wird.
Das zum Thema - schlimmer kanns ja nicht mehr werden.
Was Merkel nicht ganz schafft, kann dann Drohnenuschi fertig machen.


Am 10. Oktober 2014 schrieb Manfred Ebel:

Lieber Uli Gellermann, wieder ist es ein von Ihnen genutzter Aphorismus, der mich zum Nachdenken einlädt. Der "Nachen" ist so bedrohlich real, dass einem Menschen das Schlottern kommen muss. Dem eigentlichen Fährmann einzig sind Ufer und Horizont bekannt. Aber vdL reißt das Ruder an sich und steuert voll auf den Horizont zu und will uns alle mitreißen. Und sie maßt sich an, den Massen zu vorzuschreiben, diese Richtung sei besser für die Massen.
Gar zu dumm ist, dass so viele Menschen trotz offensichtlichem Leck und Richtung auf das Boot aufspringen oder zufrieden mit Bier und Plubic Viewing auf dem Boot sind.
Dumm auch, dass vdL ein Bsp. par excellence ist. Ob es nun ihre Vorgänger oder andere Darsteller der Riege sind, sie sind beliebig austauschbar. Warum ist das immer wieder so?

Wollen wir wetten? Wenn noch welche entkommen, behaupten sie hinterher wieder, sie seien es nicht gewesen.


Am 09. Oktober 2014 schrieb Ingrid Böhm-Duwe:

Das vorzüglich in den Werbebereich passende „Taft“ Modell „ichkannallesabernixrichtig“, oder anders, die Laien-Darstellerin erhielt 2007 einen Medienpreis in der Kategorie Politik, ihrem Engagement für die Kinderparkmöglichkeiten in Kitas geschuldet. Und weil das so toll war, bedankten sich offenbar die Frauen im Osten des Landes, denn die kannten es von früher nicht anders. „Dadurch hat sie den Frauen in den neuen Ländern eine Stimme gegeben und sich um das Zusammenwachsen von Ost und West in Deutschland verdient gemacht“, so die Begründung der Jury.“ Nun ja, das Kind muss ja einen Namen haben. Einen Obama ehrte man schließlich auch für etwas, was er gar nicht war und ist. Das Beste jedoch bei der Laien-Beweihräucherung ist in meinen Augen der Name des Medienpreises: Goldene HENNE!

„Das ist Weibergunst! Erst brütet sie mit Mutterwärme unsere liebsten Hoffnungen an, dann, gleich einer unbeständigen Henne, verlässt sie das Nest und übergibt ihre schon keimende Nachkommenschaft dem Tod und der Verwesung.“ So meinte Altvater Goethe. Und wenn man den Werdegang der Albrecht Tochter von der Leyen anschaut, ersieht man nicht gerade Beständigkeit. Das fängt mit abgebrochenem Studium der Volkswirtschaft und Facharztausbildung ohne Abschluss an. Offenbar sah von der Leyen hierin nicht so recht eine Plattform zum Glänzen.

Durch ihre Politkarrieren zieht sich wie ein roter Faden „Murks“. Bei ihrem Feldzug für Internetsperren wurden ihr wiederholt Lügen nachgewiesen, die Verwendung falscher Zahlen und Behauptungen. Und seitens der Medien wurde ihr mal wieder Profilierungssucht im Wahlkampf 2009 vorgeworfen. Das tolle „Betreuungsgeld“ traf auch den Nerv des Kontraproduktiven.

Madame sucht sich immer Themen heraus, wozu man ja nicht „nein“ sagen kann, wenn sie dagegen wettert. Nachdem sie dann anschließend das Arbeitsministerium beim Kabinettwürfeln gewonnen hatte, wandte sie sich den HartzIV-lern zu und sprach sich für Sanktionsmöglichkeiten aus. Dann nahm sie sich die gezahlten Leistungen vor, um die Gerechtigkeit zu überprüfen. Peinlich war dann, als zwei Positionen vertauscht wurden, woraus dann ersichtlich wurde, dass alles „passend“ gemacht werden sollte! Die „Bildungskarte“ war dann auch eine als „bahnbrechend“ publizierte Idee. Dass allerdings diese hauptsächlich für schulisches Essen oder Klassenfahrten genutzt wurde, wenn überhaupt, tat zwar der Bildung Abbruch, beziehungsweise fand nicht statt. Ungefähr 10 Euro im Monat für beispielsweise Musikstunden würden auch über das Erlernen lustiger Kinderlieder kaum hinausgehen können. Statt fanden jedoch die üblichen Foto- und Pressetermine der vdL mit stolz geschwellter Hühnerbrust.

Mit von der Leyen auf dem jetzigen Posten ist allerdings in meinen Augen der Zenit zumutbarer Peinlichkeit erreicht. Zu Beginn ihrer neuen Karriere als „Mutter der Kompanie“ erinnerte sie sich offensichtlich ihrer vorigen Positionen. Wo sie dann begann, es den Bundeswehrlern und Wehrlerinnen heimelig machen zu wollen. Alle sollten glücklich auf Einsätze warten und sich möglichst in hauseigenen Kitas ihres Nachwuchses erfreuen. Mit parallel dazu den Kriegsrufer und Soldatenanwerber Gauck an der Gesinnungsseite war es ja nur eine Frage der Zeit, bis es so weit war, dass endlich mal „Action“ angesagt war. Ich sah von Anfang an die Krippenuschi – jetzt Flintenuschi, oder Stahlhelm Röschen - im Geiste mit den Hufen scharren. Denn so richtig Ruhm und Ehr können „ihre“ Soldaten ja nur für sie im direkten Auslandseinsatz erwerben.

Erst einmal machte vdL ihre Antrittsbesuche in der Welt. Nach Libyen zur Deutschen Marine und u.a. zum Horn von Atlanta. Mit adretten Blüschen und Strampelanzügen im Gepäck nahm sie einen Tross von Journalisten der Abteilung Gazetten oder Boulevard Blätter wie Bunte, Bild der Frau, Super Illu und Tina mit. Sicherlich eingedenk der von ihr so geschätzten Frauenquote. Die Deutsche Presseagentur jedoch überging sie, die ihr darauf die Gunst entzog und vermeldete, dass sie nicht in „gewohntem Umfang“ von der Reise der Ministerin berichten würden, „da keine ausreichende Grundlage für eine unabhängige Berichterstattung gegeben sei.

Typisch für sie, dass sie sich in Konfrontation zur zögerlichen Rautenkönigin der Windfahnen begab und sich sofort für Waffenlieferungen für die gegen die IS kämpfenden Truppen aussprach. Allerdings hatten die anfangs lediglich etwas mehr als „Wasserpistolencharakter“, nämlich Verbandszeug, Helme, Schutzwesten, Minensuchgeräte o.a. Zwischenzeitlich ist sie da etwas forscher geworden und sich an das wirklich große Kriegsgerät herangewagt. Hat sie doch schließlich ohne Information der anderen entschieden und verlautet, dass es in Zukunft mehr Bundeswehreinsätze geben würde.

Peinlich, was zwischenzeitlich Desaströses in Bezug auf die Qualität von Bundeswehrbeständen, Logistik, Geschluder, Kosten und Verschwendung etc. herausgekommen ist. Aber flugs – wie gehabt – machte von der Leyen „ein Fass auf“ In dieses voll Jauche, sprich Vorwürfen und Beschuldigungen warf sie nun alle Vorgänger, Mitarbeiter etc. Und sie habe bei Amtsantritt ja so viele Aufräumarbeiten leisten müssen.

Ein besonderes „Leckerli“ für ihre Gegner, die sich gerne auf ihre Misserfolge stürzen, um diese eitle, narzisstische und karrieregeile Person zu entlarven, ist ihr Versprechen, dass sie die Helfer, die sich in der Ebola-Region anstecken, sofort nach Hause holen würde. Nur gibt es dafür überhaupt keine Transportmöglichkeiten. Hierzu ist die Bundeswehr nicht in der Lage! Im Zuge ihrer Werbekampagne für Freiwillige hatte sie am 22. September lauthals getönt: „Im Notfall können Sie sich darauf verlassen, dass Sie nach Deutschland zurückgeholt und Sie in Deutschland medizinisch behandelt werden“. Na, wenn das nicht geht, dann sollte Sie vielleicht selber per Linienflug dahin fliegen und ihre ärztliche Kunst dem Kranken angedeihen lassen. Und wenn Sie selber krank wird – da kann Sie sich ja auf Ihr Wort verlassen…

Von der Leyen wird mit dem Lügenbaron Gutenberg verglichen. Denn bei diesem stellte man auch das Ablenken auf andere Aktivitäten fest, wenn es brenzlig wurde. Das fiel auf. Das fällt auf bei der Kriegsministerin.

In 2008 war sie einmal bei Thomas Gottschalk in der Wetten dass-Sendung des ZDF. Da kannte man sie noch nicht so richtig und fand sie charmant. Und wie sie dann so lustig in einen Mülleimer hupfte… Heute wünschte ich, sie wäre darin verblieben!


Am 09. Oktober 2014 schrieb Gideon Rugay:

Na aber hallo !

Wird ja auch Zeit , dass die Flinten-Uschi (die von der alten Leyer) mal ordentlich geschmockt wird !
Ein kümmerlicher Rest von bundesbürgerlichem Selbstverständnis in mir gerät regelmäßig in die Fremdschämschleife, wenn ich der wandelnden Haarfestiger-Ikone mit dem eingefrorenen Dauerlächeln auch nur angesichtig werde. Brrr!
Als seinerzeit die Westerwelle zum Außenaugust abkommandiert wurde um sich folgerichtig radebrechend selbst zu demontieren, dachte ich noch "Mensch, das kann man eigentlich nicht toppen".
Aber man kann ! Und wie ! Der Liste der Peinlichkeiten im deutschen Bundewachsfiguren-Kabinett beliebiger Austauschbarkeit sind wahrlich keine Grenzen gesetzt - wobei hier allerdings sowieso nur noch innerhalb des polit-dementen Genpools rochiert wird.
Ich sage ja dauernd: Klone! ALLES KLONE !
Während die Originale wahrscheinlich in einem geheimen Gulag festgesetzt wurden und dort vor sich hin vegetieren...anders kann ich mir das alles eigentlich nicht mehr erklären.
Und als Soldat müsste ich bei jedem öffentlichkeitswirksamen Besuch vom Leyerkasten dringend mal austreten gehen : Um nicht vor laufender Kamera bei Heul-/Lachkrämpfen erwischt zu werden - wenn sich unsere etwas zu kurz geratene Westentaschen-Kriegsministerin zwischen all den kühn-hochgeachsenen BW-Recken (und Reckinnen) kaum sichtbar ein "Guten Tag, Soldaten" herausdrückt...


Am 09. Oktober 2014 schrieb Ingrid Böhm-Duwe:

@ Kurt Seidler

"Ihr Auftritt im Video der "Stimme Russlands" zeigt deutlich was Sie sind: Eitel, selbstverliebt und Russophil. Peinlich."



Na so was, aber auch! Ach, wissen Sie, ich denke, Sie wären sicherlich recht „eitel“, so man an Sie herantreten würde, um Ihre Meinung zu hören. Das wird wohl eher nicht geschehen, da Sie nicht den Eindruck erwecken, Wesentliches von sich geben zu können. Übrigens gehört „klappern zum Handwerk“, besonders, wenn man im journalistischen und Meinungsbildungsbereich „unterwegs“ ist. Wie nennt sich Ihr „Handwerk“? Vielleicht „Neidhammel“?


Am 09. Oktober 2014 schrieb Marietta Slomka:

Wiedermal köstlich, Herr Gellermann.
Könnten Sie sowas vielleicht über Claudia Roth verfassen?

@ Petra Meister:
Hoffentlich liest Uschi das nicht, sonst legt sie noch schnell die Rettungsweste an!


Am 09. Oktober 2014 schrieb Wera Blanke:

@ Kurt Seidler
Anscheinend hat die kontinuierliche Schwarzlicht-Bestrahlung unserer politisch korrekten Medien bei Ihnen vollauf zufriedenstellend gewirkt. Peinlich.


Am 09. Oktober 2014 schrieb Julie Engel:

Weiß hier jemand zufällig wo es gerade einen Kursus für Aufrichtigkeit, Sachverstand, Menschlichkeit und Aufklärung gibt?

Falls ja, so würde ich diesen Kursus gerne dem Herrn Seidler empfehlen. Schaden könnte es nicht...

Kurt Seidler:

Ihr Auftritt im Video der "Stimme Russlands" zeigt deutlich was Sie sind: Eitel, selbstverliebt und Russophil. Peinlich.


Am 09. Oktober 2014 schrieb Kurt Seidler:

Ihr Auftritt im Video der "Stimme Russlands" zeigt deutlich was Sie sind: Eitel, selbstverliebt und Russophil. Peinlich.


Am 09. Oktober 2014 schrieb Cecile Ahrendt:

Frau von der Leyen ist ein pädagogisches Geschenk. Mit ihr wird klar, dass Frauen genau so besch. sein können wir Männer. So steht die Ministerin in direkter Nachfolge von Frau Thatcher.


Am 09. Oktober 2014 schrieb Petra Meister:

Das ist sprachmächtig, scharfsinnig und vor allem: Treffend. Ich wünsche die Dame würde es lesen.

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