TAGESSCHAU: Carla del Ponte gilt nicht

„Offenbar“ ist der ARD bereits Beweis genug

Autor: U. Gellermann
Datum: 25. Februar 2016

In dem diesmal von der ARD-Beobachtungsstelle Bräutigam & Klinkhammer aufgespießten TAGESSCHAU-Beitrag gibt es einen echten Traumsatz: „Offenbar“ darf dort Herr Oliver Mayer-Rüth kommentieren, „offenbar“ verschärfe die Allianz zwischen Moskau und Assad das Leid der Zivilbevölkerung zunehmend. Kein Beweis, keine Einordnung, keine Quelle, was bleibt ist die pure Meinung. - Von Beginn des russischen Einsatzes in Syrien verzichtet die TAGESSCHAU auf die schlichte Wahrnehmung, dass der Westen und seine Alliierten erst seit diesem Einsatz überhaupt über einen Frieden verhandeln wollen. Deshalb muß auch Carla del Ponte, die ehemalige Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs, außerhalb des ARD-Blickfeldes bleiben: Sie hatte es gewagt die russische Intervention „gut“ zu finden. Das ist im Gniffke-Land natürlich nicht sendefähig.


PROGRAMMBESCHWERDE ZU: Krieg in Syrien: Angespannte Situation an der türkisch-syrischen Grenze
Sendung: tagesschau 10.02.2016 20:00 Uhr

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-156171.html
 
Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

in der Tagesschau am 10.2.2016, 20 Uhr, gab es erneut ein sehenswertes Propagandastück, gegen das wir Programmbeschwerde erheben.
Berichtet wurde über Bombenangriffe in der Stadt Azaz, die "das Leid der Zivilbevölkerung weiter verschärften". Woher die Erkenntnis: der böse Russe war´s stammt, verrät ARD-aktuell nicht. Die Bevölkerung der Stadt beklage zwar die Luftangriffe und Bomben, die auch Zivilisten träfen, "aber es sei nicht nachvollziehbar, wer sie abwerfe". Das entscheidet demnach ARD-aktuell: Schuldzuweisungen bestenfalls nach Hörensagen.
Nicht fehlen darf die alte Leier, dass die USA, Frankreich und die Türkei die Luftangriffe der Russen verurteilten. Verschwiegen wird hingegen, dass Carla del Ponte, die ehemalige Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs, die für den Bericht über die Grausamkeiten der Kriegsparteien im Syrischen Bürgerkrieg verantwortlich zeichnete, am 9.2.16, also drei Tage nach dem OHCR-Bericht über die Verbrechen in Syrien, im "Schweizer Rundfunk und Fernsehen (RTS)" sagte:

„Generell finde ich, dass Russlands Intervention gut war. Denn endlich attackiert jemand all diese terroristischen Gruppen wie Daesch (Islamischer Staat) und Al Nusra“.

Wie es zu erwarten war: Bei solchen nicht in sein Propagandaraster passenden Aussagen von namhaften und halbwegs glaubwürdigen Persönlichkeiten hält Herr Dr. Gniffke sich lieber die Ohren zu. Objektivierende Urteile über Russlands Eingreifen in Syrien passen nicht zu seiner transatlantisch beschränkten Sichtweise und stören ihn bei seinen regierungsfrömmelnden Andachten.
Bei den Luftangriffen soll es 12 Tote gegeben haben. Als Selbstbeweis dafür dient der ARD-Bericht, obwohl er offensichtlich in Azaz von nicht näher genannten Auftraggebern produziert, über die Grenze in die Türkei gebracht und dort an ARD-aktuell übergeben wurde.
Kleiner Grenzverkehr-Journalismus der unqualifizierten Art: Da wird etwas publizistisch verwertet und verantwortet, was mit großer Wahrscheinlichkeit gefälscht ist. Wie ARD-aktuell selbst einräumt, wird Azaz von der "Freien Syrischen Armee" beherrscht, die - was ARD-aktuell aber verschweigt -  in dem OCHR-Bericht ebenfalls schwerster Verbrechen beschuldigt wird; auch sie soll schlimmste Grausamkeiten an der Bevölkerung begangen haben. Terroristen-Pack dient der ARD-aktuell als vertrauenswürdige Zeitzeugen: Das passt in das Bild, das man inzwischen von den Verharmlosern und Manipulateuren dieser Redaktion hat.
Selbst die "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" wusste nichts über Bombenangriffe auf Azaz, sie sprach von den Orten Bayanoun, Hayan and Menneg. Wie so oft sah es aus, als habe ARD-aktuell von dem tatsächlichen Kampfverlauf keinen Schimmer. Die syrische Armee, die kurdische YPG und ihre Partner hatte am Sonntag große Fortschritte beim Kampf in der von Al Kaida und Co beherrschten Gegend nördlich von Aleppo gemacht. Die Terroristen flohen vor den Kurden der YPG und der mit ihr faktisch verbündeten Syrischen Armee.
Dass die "Tagesschau" nicht die Gegebenheiten einmal im Groben kennt, ist höchst unwahrscheinlich. Ihr sind Absicht zu einseitiger Information und grobe Fahrlässigkeit vorzuwerfen, sie betreibt antirussische Hetze und verwendet dazu sogar fremdproduzierte und nicht überprüfbare, erkennbar aber parteiische Berichte und desinformiert damit das deutsche Publikum.
Mit seinem Bericht verstößt ARD-aktuell gegen das Gebot der Objektivität und wegen der nicht begründbaren Russland-Vorwürfe gegen die gesetzliche Verpflichtung zur  Völkerverständigung.

Mit höflichem Gruß

F. Klinkhammer, V. Bräutigam


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 06. März 2016 schrieb Rainer Nützel:

Zitat:
Woher die Erkenntnis: der böse Russe war´s stammt ...

Nato-Geheimpapier
Russland ist Nato-Kräften in Syrien überlegen

Leider habe ich dazu keine seriösere Quelle gefunden:

http://www.focus.de/politik/ausland/nato-geheimpapier-russland-ist-nato-kraeften-in-syrien-ueberlegen_id_5336051.html


Am 28. Februar 2016 schrieb Stefan Heuer:

Ein Lehrstück in Propaganda und Hetze

Die Sendung "heute" (27.02., 19.00 Uhr) brachte in ihrer Berichterstatung über die Waffenruhe in Syrien binnen 4.8 Minuten folgende sprachliche Glanzleistungen gediegener NATO-Hetze:

1) Die Sprechpuppe P. Gerster bezeichnet massenmörderische Terroristen der Jabhat al-Nusra, FSA, ISIS, Ahar al-Shaam et al. pauschal "moderate Aufständische" [sic!] - dieser Irrwitz fällt qualitativ noch hinter "moderate Rebellen" zurück und ist so irreal wie "Freiheitskämppfer" (der westliche verliehene Titel für Merkels und Obamas Kopfabschneider aus den Anfangsjahren des westlichen Terrorkrieges gegen Syrien).
Dass Frau Gersters "moderate Aufständische heute über 20 Angriffe mit Raketen und Granaten auf zivile Ziele in Damascus verübt haben (RT berichtete), fand hingegen keine Erwähnung - wir wissen, warum.

2) Der Korresponent U. Gack gackert aus Kairo (nicht Syrien!), die russischen "Luftschläge" seien "unpräzise" und träfen die "moderate Opposition".

3) Die legitime Regierung des Landes wird, wie immer, im TV-Bericht wie im Internet-Auftritt mit "weiteren Informationen" (sprich: Lügen) als "Regime" diffamiert.

4) Natürlich darf in den Propagandamedien der US-Kolonie nicht der Kommentar des US-Präsidenten und Massenmörders Obama fehlen, der behaupten darf, man müsse bei aller Hoffnung "skeptisch" sein angesichts der angeblichen russischen Bombardierung der US-"assets" (Brezinski) alNusra und FSA.. Obama bereitet uns damit sprachlich auf die beschlossene nächste Eskalationsstufe des von ihm und Merkel betriebenen Terrors gegen das syrische Volk, den umfassenden Angriff der als "internationale Gemeinschaft" bezeichneten NATO-Terrorstaaten und die geplante, gewollte Teilung Syriens (Kerrys `Plan B´) gegen das syrische Volk und gegen das Völkerrecht vor.

Mit unabhängiger, seriöser und unparteiischer Berichterstattung gem. Staatsvertrag und angeblicher Selbstverpflichtung hat diese groteske, Milliarden Lichtjahre an der Wirklichkeit vorbeischwadronierende peinliche Lügenschau nichts zu tun.

Das ist einfach nur primitivste, offensichtlichste, ekelhafte Lügerei.


Am 26. Februar 2016 schrieb Uschi Peter:

Alle Handlungen und alle Medienpropaganda zielt doch nur auf Eines, Russland soll soweit gereizt werden, dass es einen Fehler begeht, so dass die USA die Welt zu retten gezwungen sind. Steht nicht schon in der Bibel, dass bei Armageddon die Guten (natürlich der USA-Westen) die Bösen (Untermenschen aus dem Osten) besiegen wird? Aber steht da nicht auch Ex Orient Lux (auch pax würde passen - das war übrigens der Wahlspruch der Ost-CDU)?




Am 26. Februar 2016 schrieb Michael Kohle:

Das ist jetzt mal lieb gesagt: "Die ARD verkommt zum Meinungsmedium!“ So schreibt da eine verzweifelte Kommentar-Schreiberin. Wir schließen messerscharf - die ARD ein verkommenes Subjekt? Wenn dem nur so wäre, das ist nämlich keine „Meinung“, was da so alltäglich rund um die Uhr unters Volk gebracht wird, das kann gar keine sein, schon gar keine eigene. 

Was da auf die erste Reihe des Publikums von ARD und ZDF losgeprügelt wird, was aus dem Lautsprecher schallt und aus der Glotze quillt (ein Bild sagt mehr als tausend Worte) kann nur Eines sein: alle erste Sahne, erlesene unparteiliche Objektivität, die nichts als maximal ausgewogene Meinungsvielfalt beinhaltet. Und wenn es dann mal etwas eng wird mit der Objektivität in der rundfunkvertraglich vorgeschriebenen neutralen Berichterstattung wird die transatlantische Zeitmaschine angeworfen. Die funktioniert ganz prima, vortrefflich. Und sie gelangt immer öfter zum Einsatz, meist unverzüglich, bei Bedarf. Das "nicht immer" habe ich mir jetzt verkniffen, weil ich mir da gar nicht mehr sicher bin.

Also: die Zeitmaschine 2.0. Wie mit einem guten Seziermesser wird der "Verlauf" von "was auch immer" so in zwei Hälften geteilt, das man den einen Teil flugs in den Orkus des Vergessens stecken kann um mit dem zweiten (mit dem Zweiten sieht man angeblich ja besser!) dann  zum großen Wehklagen über das eben erwähnte "Was auch immer" anzuheben. So kann ich jetzt über die gesammelten Märchen der Gebrüder Gniffke, Frey & Co. zu wundersamen  Zeitgeschehen berichten, bei denen es nur ein Jetzt  geben darf und alles von vorher vergessen wird oder absolut unbedeutend sein soll, ignoriert werden kann bzw. muss. Aktuelles Beispiel Syrien! Zwar gibt es die Hatz hinter dem Zwickel von Assad (Arbeitstitel Regimechange) schon mindestens fünf Jahre, Zwischenstand schlappe 250.000 Tote und ein paar Millionen Flüchtlinge, längst über die halbe Erdkugel verteilt. Gelegentlich wurde sogar darüber berichtet, meistens dann, wenn es mal wieder galt ins große Wehklagen auszubrechen, um wieder etwas Aufmerksamkeit zu erhaschen,  oder um mit einem kleinen Buben tot an  türkischen Gestaden von den ganzen anderen toten Kindern - die von Gaza oder denen unter Drohnentrümmern -abzulenken. Den Schrecken aller Schrecken, den gibt es aber erst seit Ende September letzten Jahres, seit die pösen, pösen Russen sich frecherweise erlauben dem noch pöseren (?) Assad zu Hilfe zu kommen. Bevor die Russen kamen, musste eine „erstunkene" Lüge über Giftgaseinsätze herhalten, die Zeit zu teilen. Das hatte dann sogar ein Friedensnobelpreisträger gecheckt und ihn von seinen roten Linien weggelockt, trotz der ganzen Pentagonfalken im Nacken. Zwischenzeitlich glauben die Texter von ARD&ZDF allerdings, die Mär von Assads Giftgasattacken wieder vermehrt einsetzen zu können. Könnten schließlich neue dreiste und brutale Versuche sein, die da doch tatsächlich von Ein-Mann-Beobachtungsstellen vom fernen Britannien aus geortet werden mussten. Tempus fugit, man kann es ja mal versuchen.  

Und was wurde nicht alles als Fluchtgrund der längst im Vorjahr im Merkeiland Aufgeschlagenen vollmundig beklagt: Assad, einzig Assad. Als dann die Kopfabschneider vom IS nicht mehr zu verheimlichen waren, weil überall aktiv (dank freundlicher Unterstützung aus den anrainenden friedliebenden Ländern wie Türkei oder Saudi-Arabien), ganze Landstriche von Assad´s Schergen „befreit“ hatten und dennoch weiterhin Flüchtlinge in sechsstelligen Menge ausgerechnet von dort zu verzeichnen waren, gingen die „Berufsflüchtlinge“ im eigens angesetzten ARD-Brennpunkt und die üblichen Premiumsmoderatoren auch kurz mal dazu über, den IS oder war es ISIL oder ist es DAESH als evtl. möglichen Grund für eine endgültige Emigration zu benennen. Heute - mit Aleppo weitgehend IS-frei dank Vladimir - wird wieder von riesigen Flüchtlingsströmen von dort - so zwischen 30 bis 40.000 geklagt, der Schuldige? Wir dürfen raten! Jedenfalls ist es nicht der Sultan von Ankara, der ist nämlich schlau, der lässt sie einfach nicht mehr in sein Land rein. Warum auch, das Geld für deren von ihm versprochene Kurzzeitpflege hat er ja schon. 

Beenden wir dieses böse Spiel, auch wenn es noch genug weiteres Material gäbe, das grenzenlose und unermüdliche Bemühen von ARD & ZDF um Einhaltung rundfunkvertraglicher Auflagen bei der Auftragserfüllung zu belegen. Es vergeht kaum  ein Tag, an der nicht irgendwo im Staats-TV und Rundfunk - gut koordiniert, orchestriert und dirigiert - die nächste Attacke dazu geritten wird, unsere Freiheit zu verteidigen, derzeit besonders und ergänzend im Angebot: Pegida, AfD nebst Sheriff Petra, Sylvester in Köln. Bahnhofsplatte Köln, noch so eine Geschichte vom „Nichts wird wieder, wie es mal war".  Bis in die letzte sowieso primitive Comedy.Sendung hinein - um nu(hr) ein Beispiel zu nennen - mindestens ein Brüller zu allen vorgenannten Themen muss sein, den Zuschauern könnte ja auch etwas entgangen sein.  

Während bei Printmedien jeder Ersteher beim Kauf eines der "Kampfblätter für transatlantische Freiheit" weiß oder wissen sollte, was er sich damit einhandelt - nämlich Propaganda, nichts als die reine Propaganda - ist das eben im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk deutscher Nation etwas anders gelagert. In bester Mafia-Manier aufgefordert, darf der gemeine Deutsche seinen ordentlichen Obulus abdrücken, dafür, dass er - unter anderem so wie oben dargestellt - belogen und betrogen, notfalls im Dunkeln gelassen wird.  Sollte er sich dann noch dazu erfrechen, sich darüber beschweren zu wollen, wie mit ihm schnöde umgegangen wird, unterstellt man ihm auch noch zu allem Überfluss Verfassungswidriges. Was sollte das auch sonst sein, wenn ihm der Verfassungsschutz auf den Hals gehetzt werden soll deswegen? Übrigens, bei der Gelegenheit fällt mir ein, da soll es noch ein Bundesverfassungsgericht geben, das dazu befugt wäre, dem ganzen bunten Treiben rund um den ÖR - diesem offen rechtsfreien Gebilde - mal etwas Einhalt zu gebieten oder vielleicht mal wieder (?)  auf die richtige Schiene zu verhelfen. Kann man knicken! Liest man Auslassungen dieses ehrwürdigen Gremiums zum Thema, findet man sich auf einem anderen Stern wieder. Könnte sogar eher ein schwarzes Loch in der hintersten Milchstraße sein.

Ach hätten wir doch auch so eine Mauer wie in Jerusalem. Da könnten wir wenigstens unsere Stirn dran blutig hauen ob unseres gerechten Zornes und kleine Zettelchen mit entsprechenden Injurien versehen in die Ritzen stecken. Gründe, Anlass und Gelegenheit dazu diese Mauer täglich aufzusuchen hätten wir wahrlich genug.


Am 25. Februar 2016 schrieb Gideon Rugay:

Irgendwie kann ich die Steigbügelhalter Mainstream- sogar verstehen : Dem laufen die (klugen) Kunden weg. Was bleibt ist der Bodensatz der "Uns gehts ja noch Gold" Unschuldsbürger die das Morgenmagazin toll finden, sich für aufgeklärt halten wenn sie Talkshows mit Medienkonkubinen a la Maischberger gucken, Plasberg tatsächlich für hart aber fäir und Jauch für einen spritzigen, anständigen Journalisten halten.
Plus denjenigen, die z.B. in der "Bildzeitung für Intellektuelle" (Spiegel) eloquent klingende Kommentare verabreichen in denen Mäuse keine Fäden abbeissen oder man Begriffe wie "Kotau" einbauen kann um sich zumindest als geistige Energiesparleuchte, gar als Nachwuchsredakteur zu empfehlen.
Das Problem : Genau dieser Bodensatz der ewig-hörig, ewig-gestrig dahinschrammelnden Einheitskonsumenten bildet das Rückgrat der noch reichhaltig vorhandenen Zuschauermasse, die man braucht um sich selbst (und das bereits mit Gaffa-Tape zusammengehaltene System) mit dreistesten Lügen über Wasser halten zu können.
Und wie jeder Ertrinkende greift man natürlich nach jedem Strohhalm der sich bietet und ersäuft mit letzter Kraft jeden, der es auch nur wagt sich diesem "Hälmchen" zu nähern.
Merke(l) : Hochmut kommt immer vor dem Fall. Oder um ein Zappa-Zitat zu verfremden : Die (G)leitmedien sind zwar noch nicht tot aber sie riechen schon sehr verdächtig.


Am 25. Februar 2016 schrieb Lutz Jahoda:

DAS NEUESTE
AUS DEUTSCHLANDS
RARITÄTENKABINETT

Völkerverständigung, ein Wort mit viel Ecken,
im Osten Deutschlands einst gelebt,
verschafft nicht nur den Meinungsrecken,
auch den Regierenden Angst und Schrecken,
weshalb man zur Zeit nicht danach strebt.

Das sperrige Wort, mit seinen sechs Silben,
ist alles andre als zeitgemäß.
Kommunistisch belastet, erinnert an Milben.
Also weg damit in ein Gefäß
mit unübersehbar deutlicher Schrift:
Finger weg! Vorsicht! Tödliches Gift!


Am 25. Februar 2016 schrieb Manfred Caesar:

"Terroristen-Pack dient der ARD-aktuell als vertrauenswürdige Zeitzeugen"
Sage mir mit wem Du umgehst und ich sage Dir wer Du bist.
Gleich und gleich gesellt sich gern.


Am 25. Februar 2016 schrieb Mail Man:

Ich stelle leider ebenfalls fest, wie viele Leute immer noch den "Leit- und Qualitäts-Medien" blind vertrauen. Später auf Meldungen von dort angesprochen (wenn sie offensichtlich von der Wirklichkeit wieder mal wiederlegt wurden) möchte keiner mehr darüber reden. Weil es so schön bequem ist, eine Meinung einfach zu übernehmen. Armes Dunkel-Deutschland.


Am 25. Februar 2016 schrieb Lore Schwendtner:

Es stimmt: Auch die ARD verkommt zum Meinungsmedium. Aber es klappt prima. Die Zuschauer schalten nicht ab, sie stopfen sich die Meinung der Staatsmedien rein und werden satt dabei.

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