Stefan Kornelius 

Kriegsgeiler Journalismus

Autor: U. Gellermann
Datum: 20. Juni 2013

Er steht nur für die Vielen im deutschen Journalismus, denen Kriege offenkundig nichts anders sind als Futter für ihre Machtfantasien. Doch mit seinem jüngsten Kommentar in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG hat Stefan Kornelius ein Muster an akuter Kriegsgeilheit abgegeben, das nur schwer zu übertreffen ist. Unter dem Titel "Putins altes Spiel" beschwert er sich lautstark darüber, dass Russland eine Rolle im Nahen Osten spielt, und er sorgt sich darum, dass ein "Gleichgewicht der Kräfte" in Syrien wieder hergestellt werden solle. Das geht nach Kornelius natürlich nur mit kräftiger Einmischung der USA in den Krieg. So weit so imperial.

Was machen solche Journalisten, wenn sie hinter ihren Schreibtischen Kriege anheizen? Schwitzen sie vor Geilheit? Sehen sie sich als kleine Feldherren? Brauchen sie Blut für die Auflage? Wahrscheinlich ist es eine böse Mischung aus allem wenn so einer sich schreibend wünscht: "Fällt Damaskus, dann fällt als nächstes Teheran". Was legitimiert den kleinen Ressortleiter der SÜDDEUTSCHEN sich den Fall Teherans, der natürlich Tausende von Menschenleben kosten würde, herbei zu schreiben? Das Regime im Iran sei "atomhungrig" erfährt man. Werden die dort Atom essen? Schlechte Sprachbilder sollen begründen, was der Autor verlangt: "Die USA können . . .  nicht tatenlos zusehen, wenn sie ihren Anspruch als Ordnungsmacht aufrecht erhalten wollen." Was legitimiert die USA als Ordnungsmacht? In verblendeter Kniefälligkeit wagt Kornelius solch eine Frage erst gar nicht zu stellen.

Und in Kniefälligkeit ist der SZ-Journalist geübt. Gehört er doch zu den Lieblingsbegleitern der Kanzlerin bei ihren Auslandsreisen. Bei Ausflügen nach Israel, Washington und Afghanistan hat Kornelius Material für ein devotes Buch sammeln können: "Angela Merkel. Die Kanzlerin und ihre Welt". Da erfährt man dann Bedeutendes, zum Beispiel, dass die Merkel ganz still wird, wenn sie sich ärgert. Dass sie polnische Wurzeln hat. Oder von ihrer Hundephobie, die, da ist sich Kornelius sicher, von ihrem Gesprächspartner Putin brutal ausgenutzt wurde, als er seinen schwarzen Labrador nicht hinderte an der Kanzlerin zu schnüffeln. Und natürlich ist sich der vorgeblich gewiefte Kenner der Politszene sicher, dass der ehemalige KGB-Mann Putin von der Merkel´schen Phobie weiß und sie ausspielt.

Der alte, dumme antirussische Reflex vieler Deutscher wird aus schlechtem Gewissen resultieren: 27 Millionen Tote hatte die Sowjetunion im Gefolge des deutschen Krieges zu beklagen. Etwa sieben Millionen waren Zivilisten. Aus diesem Reflex heraus kommt Kornelius zur Behauptung, es gäbe eine russische "Drohung mit Luftabwehrraketen". Das Wort Abwehr muss man dem deutschen Journalisten übersetzen, denn wenn die Russen den Syrern Abwehr-Raketen zur Sicherung ihres Luftraumes liefern, dann drohen sie. Während die Patriot-Raketen, längst von den Deutschen an die Türkei geliefert, natürlich echte Friedensgesten sind. Da beharrt Kornelius lieber darauf: "Russland trägt massiv Schuld an der Eskalation" (in Syrien). Als Kofi Annan seine Friedensmission in Syrien für gescheitert erklärte, fiel auch dieser Satz von ihm: "Es wird wenig über andere Länder gesprochen, die Waffen und Geld schicken und damit großen Einfluss nehmen." Annan wird zu der Zeit gewusst haben, dass die USA 25 Millionen Dollar in die bewaffnete syrische Opposition investieren wollten. Kornelius weiß es heute gesichert. Aber weil die USA ja eine "Ordnungsmacht" sind, ist diese Eskalation des Krieges natürlich in Ordnung. 

Was mag so ein Mann wie Kornelius lesen? Das von ihm mitbegründete MEDIEN MAGAZIN, das seinen alljährlichen Preis an solche Mainstreamfiguren wie Alice Schwarzer oder Frank Schirrmacher verleiht? Vielleicht liest er auch noch seinen eigenen Artikel zum Massaker in Kundus nach: Dort hat er frech und ungeprüft den ISAF-Bericht abgeschrieben, nach dem der Luftangriff auf einen deutschen Tanklastzug einer Gruppe von Taliban gegolten habe. Dass die Toten mehrheitlich Zivilisten waren, ist nicht zu lesen. Und wenn doch, dann waren sie eben "ausschließlich Sympathisanten oder Familienmitglieder" der Taliban. Was Kornelius ganz sicher nicht liest, sind die "Informationen zur Deutschen Außenpolitik", eine unabhängige, fundierte Website, die jüngst meldete, dass Waffen für die syrischen Rebellen durch das Einsatzgebiet der Bundesmarine vor der Küste des Libanon geliefert wurden: Kriegshilfe durch Wegsehen. Ernste Quellen zu recherchieren, scheint dem deutschen Journalisten verboten. Zumindest dann, wenn sie seine vorgefasste Meinung erschüttern könnten. Wohl deshalb bleibt der deutsche Journalismus weit hinter dem Anspruch zurück die "Vierte Gewalt" zu sein, also ein Korrektiv zur Informations- und Agitationspolitik der Regierung zu bilden. Gefangen in der Ideologie, der Westen sei immer gut, eingesperrt in einen dürftigen Horizont und gefesselt an den eigenen Opportunismus verdienen sie ein gutes Geld, dürfen sich im Glanz der Mächtigen sonnen und halten deren Speichel für Nektar.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 28. Juni 2013 schrieb Elias Davidsson:

Grobe Täuschung

Auszüge aus dem Beitrag von Stefan Kornelius, "Russland spielt Weltmacht", Süddeutsche Zeitung, 17. Juni 2013

1. “Der wichtigste Grund für die Zahnlosigkeit des internationalen Rechts und der Politik heißt Russland. Russland verhindert selbst ein windelweiches Votum des Sicherheitsrats, weil es einen Eingriff in seine Einflusssphäre nicht zulassen will. Das nennt man Obstruktion, und im Fall Russlands wirkt sie als Hebel für Großmachtpolitik.”

Die USA hat dutzende Male den Veto im Sicherheitsrat gelegt um ein gerechtes Frieden in Palästina zu hindern und Israel die Verletzung des Völkerrechts zu ermöglichen. Das Völkerrecht wird ganz besonders durch die USA, NATO und Israel mit Füße getreten, insbesondere durch Angriffskriege und kriegsähnliche Angriffe auf Mitgliedstaaten der UNO (Jugoslawien, Panama, Irak, Tunis, Libanon, Afghanistan, Libyen, Jemen, Pakistan, Syrien) Der Autor, der diese ständige Angriffe der westlichen Mächte auf das Völkerrecht nicht erwähnt, begeht grobe Täuschung der LeserInnen.

2. “Präsident Wladimir Putin hat sein Land zum bedeutenden Faktor im derzeit blutigsten Krieg der Welt gemacht, bei dem in einer Weise Grenzen verschoben werden, deren Ausmaß noch nicht abzusehen ist.”

Der Autor unterstellt Präsident Putin den Wunsch die Grenzen von Syrien zu verschieben. Das ist eine verlogene Unterstellung und damit eine grobe Täuschung der LeserInnen. Russland steht eindeutig für die Beibehaltung der territoriale Souveränität Syriens, d.h. für den Einhalt der UN-Charta.

3. “Und in Syrien sind alle Versuche gescheitert, den Konflikt von außen mit politischem Druck oder den Mitteln des Völkerrechts zu beeinflussen.”

Das ist eine schiere Lüge, denn genau den Einhalt des Völkerrechts wird von Seite Syriens und Russland gefordert. Wirtschaftsanktionen als politischer Druck sind, wenn sie die soziale und wirtschaftliche Interessen der Bevölkerung in Syrien beeinträchtigen, grobe Menschenrechtsverletzungen und daher völkerrechtswidrig.

4. “Die Vertreibung der Religionsgruppen in Syrien folgt einem klaren Muster. Der Zerfall des Landes ist nicht aufzuhalten. Geschützt von Russland und der Hisbollah, wird Assad am Ende einen Staats-Torso regieren, von dem Unfrieden und Gewalt ausgeht: gegen Libanon und gegen Israel.”

Der Autor unterstellt der syrischen Behörden den Vorsatz Religionsgruppen in Syrien zu vertreiben. Er stellt damit die Fakten auf dem Kopf. Denn die Vertreibung wird von islamistischen Fanatikern betrieben, besonders gegenüber Christen und Alawiten, um ein reines islamistisches Staat zu errichten. Damit begeht der Autor grobe Täuschung der Öffentlichkeit.


Am 20. Juni 2013 schrieb Jochen Scholz:

Dieser junge Mann von der Uni Leipzig

http://www.wdr5.de/sendungen/neugier-genuegt/s/d/07.06.2013-10.05/b/redezeit-uwe-krueger.html

http://www.kmw.uni-leipzig.de/bereiche/journalistik/weitere-mitarbeiter/dr-uwe-krueger.html

hat sich in seiner Dissertation auch des heutigen Schmocks angeneommen. Krüger ist darüber hinaus ein ausgesprochen sympathischer Zeitgenosse, ich hatte eine längere Unterhaltung mit ihm.

Zu Kornelius Werdegang: er war bereits unter Joffe in der außenpolitischen Redaktion, die zu den Kriegstreibern im Vorfeld des Jugoslawienkrieges gehörte und ist so etwas wie ein Ziehsohn von ersterem. Di Lorenzo kommt ja ursprünglich ebenfalls von der Süddeutschen, zu Joffes Zeiten war er für die Seite Drei zuständig, nun sind sie vereint bei der ZEIT.

Der vierte Mann in der Redaktion war 1998/99 Christoph Schwennicke, mit dem ich damals mein Wissen (ich war noch im BMVg im Stab des Generalinspekteurs) über die tatsächliche Lage im Kosovo zu teilen versuchte. Ich hatte offiziellen Zugang zu den wöchentlichen "Unterrichtungen des Parlaments über die Lage in den Einsatzgebieten der Bundeswehr" (VS-NfD) und durch meine lange Zugehörigkeit zur Luiftwaffe natürlich persönliche Kontakte in den Bereich FüS II, heute SE I (Militärisches Nachrichtenwesen). Nichts von dem, worauf sich Bundesregierung und die sie tragende Koalition beriefen, entsprach den Analysen aus diesem Bereich, zu denen natürlich auch die Berichte der Milirtärattachés in den Botschaften auf dem Balkan beitrugen. Welchem Druck der junge, frisch verheiratete Vater in der Redaktion ausgesetzt war, hat er mir mehrfach geschildert. Wie ich damals auch von Michael Renz erfuhr, wurde über die Fernsehräte massive Zensur in den täglichen Redaktionssitzungen ausgeübt.

(Erstaunlicherweise machte Heribert Prantl außerhalb seiner Zusatändigkeit Anfang April 1999 ein langes Interview mit Willy Wimmer.)

Wir müssen einfach konstatieren, dass die Amerikaner mit Beginn der Lizenzvergabe einen außerordentlich guten Job gemacht haben. Und schließlich wird ihr journalistisches Escort-Personal gut bezahlt, das dämpft Gewissensbisse, falls überhaupt vorhanden. Dummerweise ist es justiziabel, solchen Figuren die Rückhand durchs Gesicht zu ziehen.


Am 20. Juni 2013 schrieb Reyes Carrillo:

Mit meinem erneuten apotheotischen Kniefall vor Ihren Formulierungen müssen Sie leider solange leben, verehrter Herr Gellermann, solange Sie meiner sublimiert-politischen Libido mit Blüten wie "(Typen wie Kornelius) …dürfen sich im Glanz der Mächtigen sonnen und halten deren Speichel für Nektar" Nahrung liefern! Ein wunderbarer Schmock, zumal Stefan Kornelius schon seit Jahren zu meinen wirklich intimen Lieblingsfeinden hierzulande zählt. Ein ganz und gar gefährlicher Kotzbrocken, dieser unentwegte, wahrscheinlich dauererigierte Kriegshetzer ("Schwitzen sie vor Geilheit", solche Journalisten, wie Sie zurecht fragen) mit Klassenprimusvisage. Kotzbrockt Kriegshetzerkollege Josef Joffe mit weltmännisch-ausladender Ich-bin-der-Größte-Pose, wirkt und ist Kornelius wie der physisch gedrungene und charismagestauchte schauerlich urdeutsche Buchhalter in der Rosette der Mächtigen, dessen Artikel stets wie von der Regierung bestellte Gefälligkeitsgutachten daherkommen. Die wirklich interessante Frage ist tatsächlich die psychologische: Was geht in einem äh, ach ja Menschen vor (ok, der war billig), der über Krieg, also über aber- und noch mal abertausendfaches, unvorstellbares Leid, Verzweiflung und Tränen, der über Zerstörung, Flucht und Vertreibung mit so gruselnd lockerer Feder kritzelt wie Ihr Protagonist? In welchen defizitären, von wirklich Angst machender grandioser Ausblendung gezeichneten Wahrnehmungsbegrenzungen lebt ein solcher Ungeist? An Stefan Kornelius wird jedenfalls einmal mehr deutlich, welch gefährlich reduzierte Weltbilder wahrscheinlich uralte narzisstische Kränkungen in einer unreifen Persönlichkeit hinterlassen. Und es wird deutlich, dass in der Folge das Vakuum solcher unreifen Persönlichkeiten auffüllende Ideologien - gleich welcher Genese – stets zu einer leider verbreiteten Störung mutieren: zu einem letztlich selektiven Menschlichkeitsbegriff, hier aufgespalten in ein ideologisch aufgeblasenes, geostrategisch fabulierendes, wiewohl selbstverständlich unmenschliches Schreibtisch-Ego und der die in dieser Gesellschaft üblichen menschlichen Standards sicher genüge tuende Sonstmann.

Wer nun meint, es verletze jede political correctness, in der Analyse des politischen Gegners physische wie psychische Defizite heranziehen zu müssen anstatt bündig zur Sache zu argumentieren, der mag das gern so sehen. So what. Bei einem Kriegshetzer wie Stefan Kornelius hört bei mir aber jeder Spaß auf und jede sachliche Auseinandersetzung (über was denn bitte?) wäre nur willkommener Wind in den Segeln einer solchen triefenden Ideologieschreibmaschine. Da will ich dann schon mal wissen, welche Psychodynamik diesen Mann in eine solche Haltung zwingt.

Vielen Dank also nochmals für diesen in jeder einzelnen Zeile bitter-köstlichen Schmock!


Am 20. Juni 2013 schrieb Helmut Schnug / Kritisches-Netzwerk.de:

Da haste Dir aber wieder ein interessantes Thema zum Schmock des Monats erklärt. Dabei ist dieser Stefan Kornelius nicht irgendein von Hartz-IV plus Aufstockung gebeutelter Zeilengeldschreiber. Wie der SZ zu entnehmen ist, leitet Kornelius seit 2000 das außenpolitische Ressort der Süddeutschen Zeitung. Zuvor arbeitete er als stellvertretender Leiter des Berliner Büros und berichtete während der Clinton-Präsidentschaft als Korrespondent aus Washington. Von 1991 bis 1996 war Kornelius als Korrespondent im Bonner Bundesbüro der SZ für die Berichterstattung über Verteidigung und sicherheitspolitische Themen sowie über die CDU zuständig.

Alles klar, daher ist „seine Position“ auch eindeutig zu verorten und der in dieser ihm angediehenen Ressortleiterposition besonders gebotene Kodex journalistischer Neutralität fällt wohl nicht ganz zufällig unter den Tisch. Und nicht nur bei ihm. Möchte nicht wissen, wie es unter den Arbeitstischen vieler Journalisten aussieht.

GERMAN-FOREIGN-POLICY.com (Informationen zur Deutschen Außenpolitik) hast Du bereits als „ernsthafte Quelle“ genannt:

http://www.german-foreign-policy.com/

Hier noch weitere Empfehlungen:

Die AG Friedensforschung (AGF) ist eine interdisziplinär angelegte Arbeitsgruppe. Ihre Mitglieder gehören verschiedenen Fachbereichen der Universität Kassel an und vertreten unterschiedliche Fachrichtungen. Die Mitglieder der AGF leiten ihr wissenschaftliches Selbstverständnis von der Entstehung der Teildisziplin "Internationale Beziehungen" innerhalb der angelsächsischen und amerikanischen Politischen Wissenschaft ab, die nach den entsetzlichen Erfahrungen des Ersten Weltkriegs einen Beitrag zur Ächtung und Abschaffung jeglichen Krieges leisten wollte. Sie treten ein für Gewaltfreiheit, Einhaltung der Prinzipien des Völkerrechts, insbesondere der Charta der Vereinten Nationen, der Menschenrechtskonventionen und der Regeln des humanitären Kriegsvölkerrechts, für eine Politik ziviler Konfliktprävention und -bearbeitung sowie für die Ächtung aller Arten von Massenvernichtungswaffen und für weltweite Abrüstung.

http://www.ag-friedensforschung.de/

Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V.. Die arbeitet seit 1996 in einem breiten Spektrum friedenspolitischer Themen mit einem starken Fokus auf Deutschland und seine Rolle in der Welt. Als gemeinnütziger Verein ist deren Ziel, mit Analysen und Informationen einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. Die IMI versteht sich dabei als ein Mittler zwischen der Friedensbewegung und der wissenschaftlichen Bearbeitung von Konflikten und Konfliktkonstellationen durch die Wissenschaft. Die Informationsstelle gibt die Internet-Zeitschrift IMI-List heraus, die wichtige Ereignisse zeitnah kommentiert und auf aktuelle Texte und Informationen verweist.

http://www.imi-online.de/

Aktion Aufschrei. Stoppt den Waffenhandel - eine Kampagne gegen Rüstungsexporte. Ziele der neuen Kampagne gegen Rüstungsexporte sind: Aus der Zivilgesellschaft heraus Druck gegen die deutsche Praxis des Rüstungsexportes aufbauen und Alternativen zur Rüstungsproduktion aufzeigen; eine grundsätzliche Veröffentlichungspflicht aller geplanten und tatsächlich durchgeführten Exporte von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern durchsetzen, um öffentliche Diskussionen und parlamentarische Entscheidungen überhaupt zu ermöglichen; die Aufnahme eines grundsätzlichen Verbotes von Rüstungsexporten durch eine Klarstellung des Grundgesetzartikels 26(2).

http://www.aufschrei-waffenhandel.de/

Deutsche Friedensgesellschaft / Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK). Als größte pazifistische Organisation in der Bundesrepublik mit einer fast 121-jährigen Geschichte ist die DFG-VK Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Strömungen in der deutschen Friedensbewegung. Mit eigenen Landesverbänden und mit Gruppen sowie aktiven Mitgliedern in vielen Orten in allen Bundesländern, ist die DFG-VK die einzige Friedensorganisation mit bundesweiter Verankerung. Dabei engagieren sich die Mitglieder je nach ihrem Interesse in allen Bereichen friedenspolitischer Fragestellungen und bringen sich in thematische oder regionale Bündnisse aktiv ein.

Heute versteht sich die DFG-VK als eine radikale pazifistische Organisation mit dem Ziel, die Institution des Krieges zu beseitigen und eine Welt sozialer Gerechtigkeit zu schaffen, in der Mensch und Natur in Einklang leben. Den Begriff der KDV versteht die DFG-VK in einem umfassenden Sinn; sie ruft nicht nur zur Verweigerung des Wehrdienstes auf, sondern zur Verweigerung jeglicher Beteiligung an Kriegsvorbereitungen (Zivilschutz, Militarisierung des Gesundheitswesens, Rüstungssteuerverweigerung). Den Zivildienst für KDVer betrachtet die Organisation aufgrund seiner Einbettung in das System staatlicher Kriegsvorbereitung und -führung skeptisch und unterstützt daher die Verweigerung aller staatlichen Zwangsdienste durch die totale Kriegsdienstverweigerung; sie fordert die Abschaffung der Wehrpflicht, wendet sich gegen die weltweiten Kriegseinsätze der Bundeswehr sowie die Militäreinsätze im Inneren der Bundesrepublik im Rahmen vorgeblichen Terrorismusbekämpfung.

https://www.dfg-vk.de/willkommen/

Es mangelt also nicht an guten Quellen im Netz. Man muss sich halt nur etwas bemühen, um den Bürgerinnen und Bürgern unseres Land konstruktiv-kritische Informationen anzubieten so sie diese überhaupt wollen. Also verwenden wir beide – lieber Kollege – auch weiter einen Teil unserer Lebenszeit, um mit mainstreamfreien Inhalten unserer beider Webseiten diesem Manko etwas entgegenzuwirken.








Am 20. Juni 2013 schrieb Johannes M. Becker, PD Dr.:

..first we take Manhattan, then we take Berlin...

Er will einfach (weiterhin) mit den großen Hunden pinkeln geh´n, der süddeutsche Herr.
Wenn´s helfen tät´: soll seinen Sohn hinschicken! (hülfet aber nicht...)

Bleib´ dran!

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