Niedrig, niedriger, am niedrigsten

Das Niveau der Tagesschau sucht den Superlativ

Autor: U. Gellermann
Datum: 14. August 2017

Andere Sender suchen den deutschen Super-Star, die Tagesschau ist auf der Suche nach einem Superlativ für die niedrigsten Arbeitslosen-Zahlen. Wir bieten an: Die Zahl der Arbeitslosen ist am untersten seit langem. Oder auch: Arbeitslose sind aktuell die Geringsten überhaupt. Und: Das Land steuert nach unten, die Arbeitslosen steuern mit. Gern helfen wir Herrn Doktor Gniffke, dem Chef von ARD-aktuell, bei der weiteren Nivellierung des Tagesschau-Niveaus. Obwohl er das wohl ganz allein kann.

Sowohl sprachlich als auch moralisch bewegt sich die Tagesschau in ihrem Bemühen, die Zahl der Arbeitslosen zu verniedlichen – weit unterhalb der gesellschaftlichen Tischkante. Es gab schon Szenen in der Tagesschau-Redaktion, da kreischten die dort anwesenden Damen laut auf: In der Angst vor unbekanntem Getier, das sich unter dem Büro-Teppich bewegte. Keine Angst: Das ist nur Doktor Gniffke bei seinem unermüdlichen Bemühen, das Niveau der Reaktion ins Bodenlose zu steigern. Dieses originelle Idiom ist aus dem Fundus der NDR-Nivellierungs-Kommission entlehnt.


Programmbeschwerde
Tendenzberichterstattung über den Arbeitsmarkt 

http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-21069.html
 
Sehr geehrte NDR-Rundfunkräte, 

am 1. August meldete ARD-aktuell wiederholt, auch in der Hauptausgabe der Tagesschau um 20 Uhr: 
„Die Zahl der Arbeitslosen ist im vergangenen Monat leicht gestiegen, markiert jedoch den niedrigsten Wert in einem Juli seit der Wiedervereinigung. Wie die Bundes-Agentur mitteilte, waren 2 518 000 Menschen erwerbslos gemeldet, 45 000 mehr als im Vormonat, aber 143 000 weniger als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 5,6 Prozent. Experten zufolge steigt die Zahl der Jobsuchenden im Sommer an, weil sich viele junge Menschen nach Ende ihrer Ausbildung oder ihres Studiums vorübergehend arbeitslos melden.“ Quelle: s. Betreffzeile

Es bedarf schon einiger Abgestumpftheit, die regierungsfromm-propagandistische Schönfärberei und Manipulation in dieser Nachricht zu ertragen. Das „wie die Bundesagentur mitteilt“ in dermaßen unvollständiger Form nachzubeten, wäre an sich schon Manipulation genug; die Agentur verkündete schließlich nicht allein, wieviele Personen sie gerade als erwerbslos in ihrer entsprechenden Statistik führt. Das sind ja nicht sämtliche Menschen, die sich tatsächlich wegen Erwerbslosigkeit gemeldet haben. Zudem ist die reklameartige und statistisch nicht belegbare Behauptung „niedrigster Juli-Wert seit der Wiedervereinigung“ indiskutabel unsauber. Ein aussagefähiger exakter Vergleich der Arbeitsmarktstatistiken von damals und heute ist unmöglich, weil der Gesetzgeber die Kriterien, die Definition von Arbeitslosigkeit, im zurückliegenden Vierteljahrhundert mehrmals deutlich verändert hat. Mit Schönheitschirurgie an der Statistik versuchten die Politiker, ihr Versagen im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit zu kaschieren. 

Abgesehen aber von solchen unappetitlichen Details der propagandistischen Knechtsarbeit, die ARD-aktuell mit der zitierten Nachricht ableistet, zeigt deren Schlusssatz besondere Bösartigkeit. Er stellt die notwendige Reaktion junger Menschen auf ihre Arbeitslosigkeit als auslösende Ursache für die Zunahme der Arbeitslosigkeit dar. 

Selbst das alles andere als journalistisch vorbildliche ZDF heute-journal blieb sachlicher und meldete
„...dass im Juli meistens die Zahl der Arbeitslosen steigt, weil viele Firmen Sommerpause machen und Auszubildende nicht übernommen werden.“  Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal

Der Deutschlandfunk verzichtet ebenfalls auf regierungskonformistische Schönfärberei und unseriöse Vergleiche. Er berichtete während des ganzen Tages nicht nur über die statistisch aufbereiteten  Erwerbslosenzahlen, sondern auch über die unbedingt dazugehörigen, das Bild vervollständigenden weiteren Angaben der Bundesarbeitsagentur: 

„Die Zahl der Unterbeschäftigten ging im Monatsvergleich um  1,5 Prozent auf 3,5 Millionen zurück. Hier werden auch Personen erfasst, die offiziell nicht als arbeitslos gelten, weil sie etwa eine Fortbildung machen oder einen sogenannten Ein-Euro-Job haben.“ Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/arbeitslosenzahlen-leichter-anstieg-im-juli-registriert.1939.de.html?drn:news_id=775364

So macht man das. Kurz, vollständig, korrekt. Wie es scheint, ist jedoch im Gegensatz dazu die Redaktionsmannschaft der ARD-aktuell nicht in der Lage, zwischen Ursache (arbeitslos geworden) und Wirkung (Meldung bei der Agentur) zu unterscheiden sowie halbwegs objektiv und umfassend zu berichten. Die Redaktion weckt den über bloße „Unfähigkeit“ hinausgehenden Verdacht, sie habe den Bericht absichtlich so infam tendenziös formuliert und gehe nur zur eigenen Absicherung in Deckung hinter namentlich nicht genannten „Experten“. Wahrscheinlicher aber ist, dass wieder mal einfach nur irgend ein schludriger dpa-Text abgeschrieben wurde. Fast-Food-Information für neun Millionen Zuschauer. Von dieser ARD-aktuell ist nicht zu erwarten, dass sie den Zuschauer wirklich informiert und beispielsweise zusammenfasst: 
„... Im Juli waren mehr als 6 Millionen Menschen arbeitslos oder unterbeschäftigt..."

Die Tagesschau-Meldung verstößt evident gegen die Programmrichtlinien des Staatsvertrages.

Volker Bräutigam, Friedhelm Klinkhammer

Des Rundfunkrates Handbuch:
http://shop.papyrossa.de/Gellermann-Uli-Klinkhammer-Friedhelm-Braeutigam-Volker-Die-Macht-um-acht


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 18. August 2017 schrieb Andreas Schell:

Die Tagesschau tut es jeden Tag. Das bleibt hängen, und dem kann man sich nicht entziehen. Die Themen z.B. gestern: Barcelona. Wir sind im Urlaub in Gefahr! Implizit: wir müssen rüsten, die Bundeswehr ins Ausland, denn der IS muss weg.
Schröders neuer Job. Die SPD hat was russisches, und dass die Russen böse sind, weiß dank Tagesschau jeder.
Petry ist eine Lügnerin, muss ins Gefängnis, und danach lässt die AFD die Masken fallen. Eine recht frühe Vorverurteilung in der Sache, allerdings genau zur rechten Zeit in Bezug auf die Bundestagswahl.
Bei der Bundeswehr gibt es Nazis. Das ist nun wirklich nichts Neues.
Stets noch etwas Trump, der den falschen Club vertritt.
Das über allem liegende Ziel: Merkel muss Kanzlerin bleiben und die Deutschen blöd.
Sie werden es schaffen, selbst wenn dank der Arbeit der kompetenten Programmkritiker B&K und des schlauen Buches, das Sie zusammen mit dem Galeristen herausgeben. Die Tagesschau erreicht tausend mal so viele Deutsche, und das täglich. "Die Macht um Acht" ist ein sehr guter Titel. Ändern wird das aber nichts, so lange hierzulande die große Mehrheit satt, ängstlich, egoistisch und und ungebildet ist. Und dafür ist und bleibt gesorgt. Wie? Schauen Sie doch nach den indiskutablen Nachrichten einfach weiter fern!


Am 17. August 2017 schrieb Ute Koch:

Moin moin, es geht um das Buch Die Macht um Acht, welches ich von meiner
Freundin Ulli Spurgat geschenkt bekommen habe. Obwohl politisch nicht so bewandert, hat es nun doch mein Interesse geweckt, weil gut verständlich
und nachvollziehbar Zusammenhänge dargestellt werden. Das ist Uli Gellermann und seinem Autorenteam vortrefflich gelungen! Vielen Dank dafür!


Am 16. August 2017 schrieb altes Fachbuch:

herr kohle, also bitte!!
der galerist und seine co-autoren haben sich das flaggschiff gegriffen. hier statistiken: http://www.quotenmeter.de/n/90427/news-check-2016-an-der-tagesschau-gibt-s-kein-vorbeikommen
deren berufliche biographien machen die zu insidern und profis!!! als jäger würden sie auch nicht vom angeln berichten;)

im übrigen sind sowohl ihre behauptungen als auch ihre schlussfolgerungen wunderlich:
- wenn sie sich wünschten, die autoren des buches würden ihre analyse auch auf die anderen formate ausdehnen oder gar deren personelle oder redaktionelle zusammenarbeit darstellen, dann sagen sie das doch so - ohne verriß der entstandenen leistung: das buch zur "macht um acht!" sie könnten auch gleich ihre mitarbeit anbieten:)
- die konsumenten aller fomate sind sicher blöd, aber nicht dumm genug, ihre einseitige manipulation nicht zu bemerken. neben den medien gibt es das wirkliche leben!! ihre "arroganz" gegenüber bettflüchtigen oder hartzern allerdings zeichnet sie als opfer des konsum "der macht um acht", wobei ich das original meine!!
- erklären sie die welt bitte, und die galerie entscheidet über penetranz und clownerie
- ich bin ein seniler, bettflüchtiger hartzer, der sich täglich um's BIP bemüht und auch die tagesschau konsumiert: ich will doch wissen, wovon der gellermann quatscht;)
das kann mir keiner nehmen, nicht die krätze oder ein herzkasper!
- perfide wäre die antwort auf die frage: "wer ist die schwarze null"??

Die Gedanken sind frei: Das ist Chance und Risiko zugleich.


Am 15. August 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Ja, eine sehr gute Buchempfehlung: DIE MACHT UM ACHT für die Rundfunkräte.
Das Volk wird im wahrsten Sinne des Wortes verarscht. Sanfte Zahlen, nebulöse Wortverbindungen und verlogene und geklitterte Begriffe lähmen das Denken. Die Zahlen, die falsch sind, weil Realitätsverweigerer am Werk sind, und bewusstes Weglassen, Betrug an denen ist, die immer noch glauben, dass die Arbeitslosigkeit wirklich, sozusagen in echt, weniger wird. Das System braucht ca. 6 % Arbeitslosigkeit, um Angst, Konkurrenz und den Wettbewerb als Druckmittel gegen die lohnabhängig Beschäftigten aufrecht zu erhalten. Die genannten Zahlen sollen Merkel bei den Wahlen nützlich sein, und signalisieren, dass der Neoliberalismus, Merkels marktkonforme Demokratie der Weisheit letzter Schluss ist,
Was den Millionen ZUschauern der Tagesschau dann in der Folge zwangsläufig vorenthalten wird, weil Sand in deren Augen, dass Sehen verhindern soll sind die Fakten, die immer die betreffen, die am unteren Ende das Leben meistern müssen. Menschen, die in Werkverträgen, in Teilzeit, als Mini Jobber, oft 2 -3 Jobs am Tag, auf Abruf, denen zur Verfügung stehen, die diese Regelung nutzen, weil die Gesetze es zulassen. In den sozialen Arbeitsbereichen ist es besonders auffällig, weil nichts ist wichtiger, als eben genau dort, dem Menschen als Menschen zu begegnen, und unsere besten Fähigkeiten, wie Zuneigung, Sicherheit, Hilfe, Aufmerksamkeit, Mitgefühl und Ehrlichkeit im Zuge der Privatisierung zu kaufen sind.
Egal, wo der Markt herrscht, da herrscht auch die Vorteilsnahme auf Kosten, weil die brutale Durchsetzung die Voraussetzung für persönlichen und wirtschaftlichen Erfolg ist.
Kranke, Alte sind zu Kunden gemacht worden, und das wirtschaftliche Resourcendenken: Du musst Geld haben, um Hilfe zu erhalten muss angeeignet werden, von den abhängig Beschäftigten, weil es der ständigen Kontrolle unterliegt. Dokumentationsmappen, die in allererster Linie den Zweck haben, die Mitarbeiter zu kontrollieren, und den betroffenen kranken Menschen verdinglichen soll. Dieser permanente Widerspruch, das menschliche Verhalten, welches sich über Jahrtausende entwickelt hat, wie z. B. Mitgefühl soll die Motivation sein und bleiben, aber bitte nicht zu konkret, und nur auf dem Papier, denn Mitgefühl braucht Zeit, und die ist bei den Pflegediensten minutiös geplant, so dass die Begegnung zur Minutensache wird, und der Alte, Kranke findet sich oft und schnell mit dieser Tatsache ab, resigniert und gibt auf. Die Frauen und Männer wollen alle anders, weil sie selber Eltern haben oder hatten, und halten diesen Widerspruch oft nicht aus, zumal eine enorme Arbeitsbelastung und Verantwortung auf ihnen lastet. Die Erkrankungen, besonders im Kranken und Pflegebereich zu finden im Gesundheitsatlas der BKK. 2015 galt für alle beschäftigten BKK-Mitglieder im Schnitt 16,1 Krankschreibungen. Bei Mitarbeitern in Alten und Pflegeheimen betrug sich die AU auf 23,8 Tage.
Überdurchschnittlich waren psychische Erkrankungen der Grund für die AU. Es würde den Rahmen sprengen, obwohl es noch sehr viel zum Thema zu sagen gibt.
Umso wichtiger sind die Finger, die in die Wunden einer Gesellschaft gelegt werden müssen, wo Gniffke und Co. sich ne goldene Nase verdienen, die von denen bezahlt wird, über die hier gesprochen wird. Danke, an die Herren Gellermann, Klinkhammer und Bräutigam.


Am 15. August 2017 schrieb Michael Kohle:

Das Einzige was mich bei K&B und auch beim Buch nervt - und das sattsam - ist mein Verdacht, dass so mancher Leser dieser Trakte denken könnte, nun gut, wenn das so ist, dann ziehe ich mir eben nur noch die Macht um Sieben rein und die Uhus von Zehn oder gar die Pimpfe der Geisterstunde+!

Was da mitternächtlich so abgeht, bei der Sendung mit dem Pluszeichen und diesem adrett gestylten Bübchen in Hochwasserhosen oder dieser aufgebretzelten Göre ist Indoktrination pur.

Mit Speck fängt man Mäuse. Her Herr Chefredakteur geht wohl von der irrigen Annahme aus, dass die Jugend der Welt - gerade kurz vor dem Aufbruch in die Disko - sich noch mal schnell schlau machen will über seine allzu bedeutsamen Flusen im Bauchnabel.
Meine klammheimliche Vermutung: die beiden penetranten Clowns, die da die Welt erklären dürfen, sollen wohl auch - wie Knoblauch und Rosenkranz den Dracula - die senilen Bettflüchtigen und die Hartzer, die sowieso den ganzen Tag geschlafen haben dürften, vertreiben und fernhalten. Ersatzweise so verkrätzen, dass sie dann doch irgendwann der Herzkasper überrollt. Perfide ist das, sonst nichts. Die Idee stammt wohl von der schwarzen Null.

Antwort von U. Gellermann:

Die Gedanken sind frei: Das ist Chance und Risiko zugleich.


Am 14. August 2017 schrieb Manfred Caesar:

Für den Duden :

Niedrig -niedriger-Tagesschau.


Am 14. August 2017 schrieb Lutz Jahoda:

REPETITIO EST MATER STUPIDIORUM

Irgendwann wird er wohl sagen müssen:
Es tut mir leid, ich bereu es!
Doch Gniffke bleibt Gniffke, drum bleibt es dabei:
Die Macht um acht steht, drum nichts Neues!


Am 14. August 2017 schrieb Helmut Ische:

Eine kleine Geschichte zum Buch "Die Macht um Acht". Ich wollte es in Göttingen - Unistadt - erwerben. Gleich drei Ausgaben um zwei zu verschenken. Der Erwerb war nicht einfach. Keine ( in Worten 0 ) Buchhandlung kannte das Buch, geschweige denn es hätte eine der sechs ansässigen Buchhandlungen - alle hatte ich aufgesucht - es in der Auslage liegen. Kennen wir nicht! Was soll das sein? Muss wohl kaum Auflage haben. Können wir - wenns denn sein muss - bestellen. Dauert einen Tag. Es musste sein. Bin im Besitz von drei Büchern - lese meins gerade - und jetzt wundert mich beim Sehen dieser sog. Nachrichtensendung gar nichts mehr. Gut, hatte schon immer mehr als Bedenken bei den bundesdeutschen Nachrichten, aber jetzt habe ich es schwarz auf weiß. Danke dafür.


Am 14. August 2017 schrieb Vera Leitner:

Zwar lese ich die "Rationalgalerie" schon länger, habe aber noch nie geschrieben. Aber der heutige "Vorspann" zur Programmbeschwerde ist einfach hinreissend. Ein Satz wie "das Niveau der Reaktion ins Bodenlose zu steigern" verdient unbedingt ins Lexikon der eleganten Gemeinheiten aufgenommen zu werden!

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