MARKUS LANZ

Fass die Sahra, Markus fass!

Autor: U. Gellermann
Datum: 24. Januar 2014

So eine schöne große Frau, denkt sich der Moderator, warum habe ich die nicht abgekriegt? Und für einen Moment wird ihm bewusst was er ist: Ein billiger Schwätzer, eine intellektuelle Eintagsfliege, einer, der dieser Frau im roten Kleid nicht das Wasser reichen kann. Und weil das so ist, sagt sich der Markus Lanz, mache ich die Sahra Wagenknecht jetzt fertig. Denn bisher, wann immer er sich in seinen Diskussionsrunden mit der Bundestagsabgeordneten auf ein Gespräch eingelassen hatte, ist er mit eingezogenem Schwanz nach Hause gegangen. Zuletzt in einer Debatte um die Millionärsteuer, da nahm er zwar die Brechstange und fragte, ob denn sie selbst oder noch mehr Oskar Lafontaine verblödet wären, aber auch in dieser Runde war er mal wieder nur peinlich.

Markus Lanz weiß was er tut: Als Moderator beim ZDF bekommt er jährlich 1.248.000 €. Seit Oktober 2012 moderiert er "Wetten, das...?" und erhält dafür jährlich weitere 128.000 €. Mit der Talkshow "Markus Lanz" steckt er nochmal 250.000 € jährlich ein. Wieviel Millionen aus seiner Produktionsgesellschaft "Mhoch2" in seine Taschen fließen ist nur zu vermuten. Wer solche Summen einsackt, der hat was zu verteidigen. Also ran an die Sahra, mit dem Klassiker-Instrument des Talk-Show-Diktators, der stupiden Ja-Nein-Frage: "Raus oder rein?" - "Euro - Ja oder Nein?" Flankiert von der Totschlagfrage "Ja, was ist Europa?" Und als diese Frage tatsächlich nicht in zwei Sekunden beantwortet wird, schiebt der öffentlich-rechtliche Rammbock hinterher: "Sagen Sie’s mal!"

Es sind nur noch wenige Monate bis zu den Europawahlen. Und es sieht nicht nach einem guten Ergebnis für die Parteien aus, die seit Jahr und Tag in den Rundfunkräten sitzen. Natürlich ruft von denen keiner den Lanz an und vergibt Aufträge. Aber das gute TV-Hundchen Markus hat eine feine Nase: Die Einschaltzahlen bei dem von ihm moderierten ZDF-Flagschiff "Wetten dass?" sinken. Noch steht die Kündigung nicht ins Haus, aber wenn er jetzt die Wagenknecht fertig macht, das gibt dann Bonuspunkte. Aber selbst dafür, trotz eines starken Senders im Rücken und assistiert vom Sternautor Hans-Ulrich Jörges, reichten die paar Gramm grauer Zellen nicht, über die Lanz verfügt. Ob diese Niederlage das ZDF veranlasst, weiterhin Rundfunk-Gebühren in einen Millionär mit begrenzter Reichweite zu investieren?

Ein Jeep fährt durch Äthiopien: Markus Lanz ist, scheinbar im Auftrag der UNICEF unterwegs, um neue Brunnen anzulegen. Auf dem Geländewagen ist der Schriftzug VOLVIC zu erkennen. Das ist das Wasser, vom Danone-Konzern produziert, in dem im letzten Jahr das Herbizid Atrazin gefunden wurde. Wenn man VOLVIC trinkt, so die Marketing-Kampagne, dann finanziert man damit neue Brunnen in Äthiopien. Und Lanz ist das Gesicht der Kampagne. Die peinliche Frage von CharityWatch nach den 0,018 Euro, die pro Kasten VOLVIC nach Äthiopien fließen, beantwortet Lanz faktisch so: "Die wirklich großen Entscheidungen werden ja heute nicht nur von Spitzenpolitikern, sondern auch in Vorstandsetagen getroffen. Und - entgegen der allgemeinen Schelte - steht dort eben nicht nur und ausschließlich der Profit im Fokus." Nicht nur ausschließlich: Das ist wie beinah fast doch.

Oscar-Preisträger Tom Hanks wünschte sich nach seinem Auftritt bei Lanz, dass ihn jemand "da rausgeholt" hätte. Der britische Sänger Robbie Williams will nie wieder "drei Stunden auf diesem Sofa (bei Lanz) sitzen". Aber als einmal Edmund Stoiber den Lanz besuchte, wußte der Moderator zu schleimen: "Der Auftritt von Edmund Stoiber in unserer Talkshow war für mich ein Highlight". Als Sahra Wagenknecht, mal wieder von einem entfesselten Lanz unterbrochen worden war, redet sie über den schnellen Wechsel aus Regierungsämtern in die Wirtschaft. Darauf fiel dem testosterongesteuerten Moderater, dessen Publikum der Wagenknecht applaudierte, ein: Das ist doch Populismus. Damit das ZDF seinem Publikum endlich mal zuhört und sich von Lanz trennt, gibt es eine wunderbare Petition, die inzwischen deutlich mehr als 200.000 Unterstützer zählt:

https://www.openpetition.de/petition/online/raus-mit-markus-lanz-aus-meiner-rundfunkgebuehr

Es ist geradezu ein Akt der Sozialhygiene diese Petition zu unterschreiben.

Wer mehr Schmöcke lesen will findet sie hier:

http://www.amazon.de/Der-Schmock-Das-bekannte-Unwesen/dp/3844276165


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 14. Juni 2014 schrieb Gerd Busch:

Ganz anders verteilt in der "Süddeutschen" ein Journalistin namens Kathrina Riehl das Gewicht. Sie mag keine "Grundsatzverächter" - ohje, was soll das denn bloß? - und ist böse auf den Mob, der auf Lanz böse ist., weil er, wie Frau Riehl zugibt, "etwas übers Ziel hinausgeschossen" ist.
Vgl.: den Beitrag "Grenzenlos borniert" auf
http://www.abgrundkontrollstelle.de


Am 28. Januar 2014 schrieb Dirculez:

Bei manchen klugen und wohl durchdachten Dingen die Frau Wagenknecht sagt, ist es für den Mainstream Manipulator wohl bitternötig die Intellektuellen in ihrem Lager zurück zu stutzen und ihnen mal wieder zu zeigen wo der globale Hammer hängt, zumindest denen die mit der Wahrheit sympathisieren und schon klar denken, aber noch keine Farbe bekennen dazu. Lanz ist dort die typisch narzistische Schlüsselfigur, oder Sympathiefigur für Dekadenz und Spott der siegessicheren gleichgeschalteten Medien und militärischen Macht (Hochfinanzkonform), die breite Sympathien bei all den geistig entgleisten Befürwortern findet, die ihr einseitiges Wissen aus dem Fernsehen beziehen, das nur Naivität und schädliche leichtfüßige Gutgläubigkeit versprüht, wo aber die Wahrheit schon fast den Käfig durchgenagt hat und der weniger gut betuchte TV Proband den Zerfall nur noch mit Schulden und Beruhigungsmitteln ertragen kann, oder mit Narzismus und Großkotzigkeit gegenkompensiert denn wann immer man mit gewissen Primaten und Dekadenten über eindeutige Themen redet so sind sie naiv und blauäugig, wirken schüchtern wenn man sie nach ihrer eigenen Meinung fragt, aber sitzen fest im Sattel ihrer Programmierung wenn man ihre gleichgeschaltete Konditionierung abfragt, wo Schlüsselfiguren wie Markus Lanz die Schnittstelle bilden, den Sattgegessenen in ihrem falschen heilen Weltbild Ruhe zu vermitteln, das Signal zu geben: Dickerchen lasse dich im Sessel nieder, deinen Finanzen scheint die Sonne aus dem A.... die Welt ist gut, Big Brother ist dein Freund und das billige Hundefutter aus der Glotze ist das Maß aller Dinge, achte auf deinen Puls, weniger Lohn ist kein Problem, deine Bank hat da nen schönes Schuldenpaket für dich geschnürt, iß noch nen Keks und sei stolz auf deine geleaste Glotze denn dadurch bist du was Besseres!. Intellektuelle sind doch nur depressive Fahrradfahrer, Steinzeitmenschen und weltfremde Aliens die keinen Spaß an sich selber haben! Also rein in den Narzismus, räume dein Konto ab wenns dir dreckig geht, mach nen richtigen Deckel auf der Bank und tanz deinen Namen in die Asche der Zerstörung, mach auf Macho, reiß den Hals bis zum Anschlag auf, warum? Weil du es kannst! Die Herrschenden lieben dich!


Am 27. Januar 2014 schrieb Jakob Bauer:

Ein Leben ohne Lanz ist möglich und auch sinnvoll (Sehr frei nach Loriot).


Am 27. Januar 2014 schrieb Tex Grobi:

Es wäre ja schon zu schön (im Sinne der "Beteiligungsdemokratie"), wenn die Vielen, die letzte Woche zum ersten Mal eine Petition unterschrieben haben, nicht einfach ignoriert würden; denn sollten die Leute erst einmal die schöne Erfahrung machen, dass ihre Einmischung etwas bringen kann (sprich: dass das ZDF irgendwann - und sei es auch erst bei etlichen Millionen Unterschriften - gezwungen ist zu reagieren), dann werden sie vielleicht demnächst noch viel bereitwilliger die Mitentscheidung über ihre eigenen Belange suchen und betreiben, und die Welt wird so am Ende (auch dank dem doofen Herrn Lanz) ein besserer und gerechterer Ort.
http://misanthrope.blogger.de/stories/2367897/


Am 27. Januar 2014 schrieb Peter Lind:

Herr Lanz ruft gerade großflächig auf Werbeflächen zu Organspenden auf. Hat jemand mal für ihn ein Kilo Hirn zur Verfügung?


Am 27. Januar 2014 schrieb Emschergenosse:

Zur Antwort von U. Gellermann auf die Zuschrift von Jürgen Brauerhoch:

"Das Fernsehen braucht Islamisten (echte, falsche, am liebsten gewaltbereite Minderheiten), um a) eine Legitimation für den `Krieg gegen den Terror´ zu basteln, und b) von sozialen Problemen abzulenken."

Genau das ist die ganze Wahrheit! Aber es sind nicht nur (DIE) Islamisten wie bei den Zwillingstürmen (bei denen der CIA die Finger mit im Spiele hatte, meine ich), sondern auch Elemente von RECHTS - REMEMBER: Bologna und das Oktoberattentat - die von staatswegen diese Sauereien der linken Szene in die Schuhe zunächst schoben - ganz im Sinne von GLADIO. Die alte Angst vor dem Kommunismus muss wach gehalten werden. Die Stille des Volkes, der Plebejer, muss gewährleistet sein. Und noch `ne Wahrheit: Wenn die Plebejer das wüssten, was sie nicht wissen (wollen?), wüssten sie, was zu tun wäre.
Lanz, als bestbezahlter "Lakai" des Mainstreams, hilft hier (nur) als Steigbügelhalter, administrative Strukturen aufrecht zu halten


Am 27. Januar 2014 schrieb Wolfgang Heger:

Sehr gelungener Schmock, Herr Gellermann!
Vielleicht sollte Herr Lanz einmal versuchen seine zwei Gehirnzellen synapsentechnisch miteinander kommunizieren zu lassen.
Damit könnte eventuell, ich bleibe da trotzdem weiterhin skeptisch, die Voraussetzung geschaffen werden, dass ihm seine öffentlich-rechtlich demonstrierte Tätigkeit als Obrigkeitshansel, wegen der hinterlassen Schleimspuren, so etwas wie Ekel hervorruft.
Allerdings müsste Herr Lanz sich dazu erst einmal auf die Suche nach seiner zweiten Gerhirnzelle begeben.


Am 26. Januar 2014 schrieb Reyes Carrillo:

Vielen herzlichen Dank für diesen köstlichen Schmock, lieber Herr Gellermann! Ihre wundervollen Formulierungen helfen meiner waidwunden Seele sehr, ein bisschen besser auszuhalten, was sich da gerade so alles tut – und was leider weit den Rahmen dessen sprengt, was Ihren Protagonisten, diesen armseligen, von Ihnen hier anhand der aktuellen Kontexte herrlich gezeichneten Hanswurst anbetrifft.

Es ist in diesem Fall – wie immer - faszinierend mit anzusehen, welchen Eiertanz die neoliberal gleichgeschaltete „Qualitätspresse“ aufführt: Am Tag nach der besagten Sendung gab es weit und breit so gut wie keinen Hinweis auf das bemerkenswerte Verhalten von Herrn L. Am zweiten Tag, die Petition von Frau Maren Müller war inzwischen gestartet (zu der Zeit noch mit dem bescheidenen Ziel von 10.000 Unterschriften!), konnte man hie und da lesen, dass es diese Petition zumindest gäbe und einige Blätter und Magazine „bashten“ aus reiner Gewohnheit noch gegen L. mit. Man fand das irgendwie ganz lustig. Zum gänzlich befreit-fröhlichen L.-Bashing reichte es aber dennoch nicht – dafür stand einfach die Person und Funktion von Frau Wagenknecht im Wege. Schließlich – die Unterschriftenzahlen stiegen und stiegen – wurden die ersten Interviews mit Petitions-Initiatorin Frau Müller veröffentlicht. Ab da schwenkten einzelne Blätter schon auf Gegenkurs, der „KP“, also dem Kampagnen-„Focus“ freilich als einer der ersten. Als dann aber plötzlich die von der Petitionistin neu anvisierte 100-000er Marke brach und unaufhaltsam weiter stieg, wachten die „neoliberalen, militaristischen Undemokraten“ nahezu vollzählig auf, denn es wurde brenzlig: Es kann und darf nicht sein, dass ein zwar schmerzlich dummer Kotz-Kasper, aber immerhin verlässlicher Partner im gemeinsamen Umverteilungsprojekt von Unten nach Oben wegen einer Linken, dazu noch der „Kommunisten-Sahra“ ins Straucheln gerät! Mit allen Mitteln des Kampagnenjournalismus wurde und wird nun mit den immer üblichen Mitteln verstärkt versucht, die Petition selbst als Kampagne zu diffamieren: Es wird plötzlich von Bedeutung, dass Frau Müller selbst Mitglied der Linken war, dass sie die Petition bloß initiierte, weil sie „die ganze Nacht nach der Sendung nicht schlafen konnte vor Wut“ (Müllers eigene offenen Worte aus einem Interview) – und nicht etwa aus klaren, objektiven Gründen. Es wird plötzlich vehement bestritten, dass eine solche Petition überhaupt auch nur irgendetwas mit Demokratie zu tun habe; dem Anbieter von openPetition.de selbst wird vorgeworfen, die Unterschriftenzahlen würden unseriös ermittelt („Wieviel Unterschriften sind es wirklich?“), aber vor allem werden die inzwischen über 200.000 Unterstützer der Petition weitgehend als ein frustrierter Hetzpöbel, als „digitale Mobber“ diffamiert, der bequem per Mausklick Demokratie spielen möchte. Überall treten auch „sie“ jetzt wieder auf, die unvermeidlichen „Experten“ des neoliberalen Weltbilds, diesmal in Form von Soziologen und Konfliktforschern (!), die dem Grundhass auf alles Linke eine gewisse Seriosität einhauchen und die dem virtuellen Shitstorm im Allgemeinen und diesem im Besonderen den eigentlichen Inhalt verwässern, wegnehmen und negieren sollen – als Ausdruck einer damit des konkreten Anlasses beraubten, schwammig-allgemeinen Unzufriedenheit. Und der „Spiegel“ titelt heute schon und noch vor Ende der „Wetten, dass...“-Show frohlockend: „Lanz spottet über Online-Petition“.


Ich hoffe übrigens inständig, dass Maren Müller es sich klugerweise schenkt, eines der Talkshow-Angebote anzunehmen, die bei ihr sicher inzwischen eingegangen sind!


Am 26. Januar 2014 schrieb Marie Friedrich:

Diesen NWO-Kläffer kann man wenigstens abwählen/abschalten/ignorieren, die kriminelle Obrigkeit leider nicht.

Wann reinigen wir endlich die oberen Etagen in einem kollektiven und beherzten Akt der Sozialhygiene???!!!


Am 26. Januar 2014 schrieb Markus Salvador Winter:

Falls sie womöglich Interesse daran haben junge Kabarettisten zur ganzen Lanz Geschichte zu erwähnen, so lege ich Ihnen folgende kleine Satire ans Herz:

http://www.youtube.com/watch?v=u7kj3h3syp4


Am 26. Januar 2014 schrieb Hartmut C. Hoffer:

... stimmt das - 1,25 Mio ? p/a ? WENN das stimmt, dann kann ich nur noch schreien !Der Typ, dieser Schwachkopf, verdient 5x soviel wie der Hosenanzug und 40x soviel wie Otto & Lieschen Normalverbraucher. Mir fällt dazu nur noch Pispers ein: Wenn die Leute wüssten, was in diesem Land los ist, was meinen Sie , was hier dann los wäre !

Antwort von U. Gellermann:

Ja, es stimmt:

http://www.gehaltsreporter.de/promi_gehaelter/8056.html

http://www.gehalt.de/news/Wie-viel-verdient-Markus-Lanz


Am 25. Januar 2014 schrieb Peter Petersen:

Eine gewisse Zeit lang wusste ich gar nicht wer Lanz überhaupt ist. Fernsehen habe ich weitestgehend eingestellt. Ich glaube inzwischen, dass Konsum von schlechten Programmen tatsächlich blöde macht. Und so war der Uta Danella-Sender, der mal Roland Koch gehörte (äh?), für mich noch nie die erste Wahl. Und dann hab´ ich gehört, dass Lanz Wetten Dass? übernimmt. Das hatte ich vorher auch äußerst selten geguckt. Ein Grund da backen zu bleiben, wenn man zufällig reinzappte, war in den letzten Jahren Frau Hunziker. Das kann man dann auch ohne Ton gucken, geht gut. Ne Zeit lang hab ich im Internet auch Talkshows geguckt, wenn da interessante Gäste gesessen haben, wie Frau Wagenknecht. Dann landet man auch unweigerlich bei Lanz. Das Niveau unsere Talkshows ist ja ohnehin drastisch gesunken, ich mein´, wer kann sich ernsthaft, die ewiggleichen Sinns, Sarrazins, Roths, Broders und Henkels ansehen, ohne Gehirnplaque zu kriegen? Es ist unerträglich.
Ebenso wie ca. 95% des restlichen deutschen Fernsehprogramms. Und wenn man bei Jauch kurz vorm Einpennen ist aufgrund der ewiggleichen Phrasendrescherei, der simulierten investigativen Hartnäckigkeit, dem vermeintlichen Durchblick, den die Expertolobbykraten haben, dann fängt man bei Lanz an, geistig zu verwesen. Tapfer, wie Wagenknecht sich das immer wieder aufs Neue antut, aber sie will halt auch die tumben Massen erreichen. Den Jörges kann ich auch schon lange nicht mehr Ernst nehmen. Jemand, den ich kenne, hat ernsthaft den Stern abonniert. Da lese ich dann seine Kolumne ab und zu. Mal feiert er Merkel, dann ist sie wieder doof, wie der Wind gerade weht. Ein bißchen kritisieren muss er ja, um den Schein der Unabhängigkeit zu wahren, am Ende ist ihm sein Bertelsmann-Gehalt dann aber doch lieber als die Wahrheit, drum wird er nie grundsätzlich. Nein, den Jörges brauch´ ich auch nicht, um mir die Welt zu erklären. Den Stern kauf´ ich auch wegen ihm nicht. Zwangsgebühr für Propaganda zu verlangen, ist in der Tat eine Frechheit. Mit der Petition gibt es jetzt endlich endlich wahrnehmbaren Widerstand gegen die öffentlich-rechtliche Niveaulosigkeit. Kein Wunder, dass Jörges die Düse geht. Zu lange haben er und seinesgleichen am eigenen Ast gesägt, und jetzt fängt es an zu knirschen.
 


Am 25. Januar 2014 schrieb Peter Schäuble:

Die so genannte Gesprächsführung von Lanz ist schon länger eine Katastrophe. Mit politischen Themen ist er intellektuell schlichtweg überfordert. Viel mehr daneben war jedoch Jörges; er wandelt mit seinem Hintergrund-Know How-Gehabe auf den Spuren Scholl-Latours, nur, das dieser sich zu benehmen weiß. Jörges ist inzwischen zum cholerischen Besserwisser-Rüpel mutiert und eine Schande für den seriösen Journalismus. Fraglich, ob das therapierbar ist !


Am 25. Januar 2014 schrieb Jürgen Brauerhoch:

Verehrter Meister Gellermann, könnten Sie auf Ihre Art nicht mal die Tatsache “auf die Schippe nehmen”, daß wir uns tagtäglich in allen Medien und vorallem auch im Fernsehen zur Hälfte (mindestens) mit diesen muselmanischen Fanatikern beschäftigen, die die Menschheit ins Mittelalter zurückbomben wollen??
Und dann reden die “Unseren” total verwirrt auch noch vom ARABISCHEN FRÜHLING !! Dümmer gehts nimmer... meine ich und lese Ihre Beiträge immer mit Vergnügen.

Antwort von U. Gellermann:

Das Fernsehen braucht Islamisten (echte, falsche, am liebsten gewaltbereite Minderheiten), um a) eine Legitimation für den "Krieg gegen den Terror" zu basteln, und b) von sozialen Problemen abzulenken.


Am 25. Januar 2014 schrieb Joe Bildstein:

Ich hab noch nie einen TV besessen und werde auch nie einen in meinen 4 1/2 Waenden erlauben, kann also zum Glueck nicht mitreden.

Antwort von U. Gellermann:

Damit das Mitreden möglich ist: Hier ein Link zur TV-Debatte:

http://www.youtube.com/watch?v=RxP0SVvWz1o


Am 25. Januar 2014 schrieb Peter Engkirch:

Mein Gott, die Wagenknecht soll sich doch nicht so haben. Das öffentliche Leben ist hart, wer zimperlich ist darf eben nicht ins Fernsehen.


Am 25. Januar 2014 schrieb Moritz Occupy Nordhessen:

Krasser Scheiß, was dieser Lanz alles macht, mir fehlen die Worte.
Das wäre ein guter Grund bei weiteren HONK PAnnen des öffentlich rechtlichen
Dummsehens mal gegen die GEZ mobil zu machen.

Das mit dem Schmock find ich nich so toll,
aber die Infos sprechen für sich und semantisch ist es
demnach auch die passende Vormulierung.

Ich war so frei und habe den Artikel mal in einige Gruppen eingestellt, welche
2000 Menschen erreichen.


Am 24. Januar 2014 schrieb Gideon Rugay:

Die wesentlichen Minuten des unsäglichen Talk-Dramas konnte ich mir bei YT anschauen. Einfach nur grotesk. Ein spätpubertierender ADHS Patient flankiert von einem bellenden Wachköter, der geifernd und schnaufend in seiner Hundehütte rumrumpelt.
Sahra Wagenknecht brauchte eigentlich nix weiter zu tun, als vorbildlich Beherrschung & Haltung zu wahren.
Hinter "Wachköter" Jörges sitzend fiel mir ein Zuschauer auf , der in etwa mit der gleichen Taktrate wie ich in zunehmendes heftiges Stirnrunzeln verfiel....hm... die Petition...da war ich mir bislang noch nicht so sicher, obwohl es natürlich ein deutliches Zeichen setzt...und die Sache mit der Sozialhygiene... da ist schon was dran...


Am 24. Januar 2014 schrieb Markus Bunse:

Also, von mir hat der Lanz diese schlechten Manieren nicht!


Am 24. Januar 2014 schrieb Katja Zurnig:

Vermisst habe ich eine Verlinkung zum Beitrag auf Youtube. Weil dessen erste Hälfte wirklich sehenswert ist, sei sie hier nachgereicht:

http://www.youtube.com/watch?v=ZAYjDGP2kJQ

Man sieht: Er kann ihr das Wasser nicht reichen. Fast scheint es, als könne er es auch nicht halten. Wirklich bemerkenswert aber ist das verbissene Agieren des sekundierenden Wadenbeissers, der uns auch auf Radio Eins und mittels einer Hamburger Wochenpostille regelmäßig als Experte für Alles beglückt. Der Mann ist wirklich richtig peinlich.


Am 24. Januar 2014 schrieb Brigitte Mensah-Attoh :

Lanz - "öffentlich-rechtlicher Rammbock" - da hat sich einer am 16.01. ein weiteres Mal selber vorgeführt. . . u n d w i e !! Zusammen mit Jörges und sogar dem Rest - was man auch nicht unbedingt erwartet hätte ....( naja - einer hatte anschließend
das Bedürfnis sich zu besaufen...)

Doch SAHRA WAGENKNECHT hat wieder mal die ihr eigene absolute Souveränität bewiesen - unvergeßlich! Und genau D A S macht ihr so leicht keine(r) nach!

Die Aufgabe an uns - diese "Raus mit Markus-Lanz-aus-meiner-Rundfunkgebuehr"-Petition" vollzukriegen - ist eine einfache Übung und logische Konsequenz für einen frechen Rotzlöffel wie Lanz. Der wirkt so, als habe er sich jedesmal vor seinem Auftritt jede Menge Testesteron eingepfiffen... Allein die Körperhaltung: bescheuerter gehts nicht, wie er im Eifer seinen linken Fuß auf die äußere Kante stellt, damit jeder die Schuhsohle sehen kann (im Arabischen eine extreme Unhöflichkeit!) - um vornübergeneigt seinenen Gegenübers - (nicht nur Sahra Wagenknecht!!!) - Respektlosigkeiten entgegenzuschleudern. . . .

Perlen vor die Säue - Sahra W. hätte sich das eigentlich ersparen können!


Am 24. Januar 2014 schrieb Lutz Renner:

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir Sozialhygieniker beim reichen Lanz auf den übertragenen Sack hauen,ohne zu wissen, dass eigentlich der Esel die Richtung angibt.
Als Frau Wagenstein das vorletzte Mal bei Lanz war, hat sich dieser erstaunlich korrekt, sogar interessiert verhalten. Dafür muss er danach redaktionelle Prügel bezogen haben und hat deshalb am 18.Januar gepöbelt. Das war ganz sicher Wille der Redaktion, dessen Chef ein gewisser Peter Frey ist. Eigentlich ist dieser Mann verantwortlich für die mediale Barbarei an dem Abend. Denn natürlich wußten die Fragen- und Richtungsgeber aus der Redaktion, dass Lanz keine feine polemische Klinge zu schlagen vermag. Das ist ja auch an sich nicht notwendig beim Profil dieser Sendung und deshalb kein Makel, den wir Markus Lanz anlasten sollten. Deshalb auch wurde ihm auch der Jörges zugeordnet, der in seiner besserwisserischen, intoleranten Art eine Belastung für seine Heimatredaktion, den "Stern" zu werden verspricht . Wie wichtig Ihnen dieses gemeinsame Vorgehen war, zeigte sich als Jörges jede beobachtende journalistische Position aufgab und sich eifernd als GroKo-Überregierungssprecher präsentierte. Irendwie habe ich mich für diesen Kollegen geschämt. Doch zurück zur Redaktion. Wer nun hat den armen Lanz, der weiter reich belohnt werden oder auch nur gehorchen wollte, so ins Feuer geschickt? Der Chefredakteur Frey, oder noch höher T. Bellut? Wenn keiner aus dem internen Zirkel plaudert, werden wir es nie erfahren. Denn die direkte Einflussnahme der Leute hinter denen auf dem Bildschirm soll dem Volk nicht bekannt werden. denn dann stünde das System der Medienführung noch öfter am Pranger. Deshalb erhält Lanz die ganze Prügel, und dafür gibt es ordentlich Schmerzensgeld, wie ich durch Uli Gellermann erfahren habe. Dafür danke.

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