John McCain

Neuer Krieg - Neues Glück

Autor: U. Gellermann
Datum: 16. März 2015

Er ist einer dieser "Freunde" von Angela Merkel, der John McCain, schließlich ist er US-Senator und solche werden von der Kanzlerin gern hofiert und geherzt. Vor allem aber kann McCain nichts dafür: Zwar ist er auch und gerade im Ukraine-Konflikt der amerikanische Prototyp für kranke Kriegsgeilheit, aber der arme Mann wurde schon auf einer US-Militärbasis in Panama geboren, in einem dieser US-Protektorate. Sein Vater war Admiral der US-Navy und sein Großvater auch. Als der kleine John das Alphabet lernte, fing es mit Armee an und hörte erst bei Zerstörung auf. Schon sein Großvater war Teilnehmer des Mexikanisch-Amerikanischen Kriegs (von 1846 bis 1848), eine Gelegenheit, bei der die USA sich die heutigen US-Staaten Kalifornien und Texas einverleibten. Wer solchermassen das Verwechseln von Mein und Dein geerbt hat, der muss den deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier beschuldigen, er würde Wladimir Putin nicht in die Schranken weisen "der gerade in diesem Moment Ukrainer abschlachtet."

Das ist gemein, denn Steinmeier lernt noch vom großen US-Bruder. War er doch im Februar 2014 brav auf dem Kiewer Maidan und hat dort unter anderem mit Oleg Tjagnibok (staatlich geprüfter Antisemit, ukrainischer Nazi) verhandelt, um der Ukraine Freiheit und Frieden zu bringen. Das Ergebnis ist zu besichtigen. Auch Senator McCain war schon auf dem Maidan gewesen: Am 14. Dezember 2013 unterstützte er dort in seiner Rede die Forderungen der Oppositionsparteien. Schließlich wollte er doch die Rendite für jene fünf Milliarden Dollar einfahren, die von der amerikanischen Regierung in den ukrainischen Regime-Change investiert worden waren. Es gibt dafür eine politische Redewendung: "Einmischung in die inneren Angelegenheiten" anderer Länder. Zwar ist die nach Art. 2 Ziff. 7 der UN-Charta verboten, aber die UN-Charta hängt bei den McCains zu Hause, sorgsam perforiert, auf dem Klo.

Nur logisch, dass der junge McCain seiner Familientradition entsprechend in den 60er Jahren als Marineflieger in den Vietnamkrieg zog. In diesem Krieg, der gewiss auch für Freiheit und Demokratie geführt wurde, starben rund 1,2 Millionen vietnamesische Zivilisten, von den US-Soldaten gern auch Schlitzaugen genannt. Von den USA wurde mit dem Gift "Agent Orange" jener Chemiekrieg geführt, den man später dem syrischen Präsidenten anhängen wollte. Der junge McCain kehrte aus diesem Krieg zurück, um für dieses wirkliche Abschlachten mit so ziemlich allen Orden der US-Armee behängt zu werden: Dem Silver Star, dem Bronze Star, dem Purple Heart und was es sonst an Buntmetall für Mord aus großer Höhe noch gab. McCain war zeitweilig Gefangener der Vietnamesen. Sie haben ihn freigelassen. Auch Befreiungsbewegungen machen Fehler.

Denn nachdem der "Kriegsheld" McCain wieder in den USA war, hat er sich für so ziemlich jeden amerikanischen Krieg eingesetzt, der vorbeikam: Natürlich war er sowohl ein Fan des Afghanistan-Krieges wie des Irak-Krieges. Beides Kriege der USA, die letztlich verloren gegangen sind, wie auch der Vietnamkrieg. Das macht nix, sagt die Rüstungsindustrie und sieht sich nach dem nächsten Schlachtfeld um, an dem verdient werden kann. Warum nicht einen Krieg mit Russland beginnen, meinen die McCains, wir haben schon ganz andere Kriege verloren. Und weil das Geldverdienen durch Blutvergießen so lustig ist, hat Senator McCain während seines Präsidentschaftswahlkampfs eine heitere neue Version des alten Beach-Boys-Songs "Barbara Ann" gesungen: "Bomb, bomb, bomb - bomb Iran". Zwar haben die im Iran keine Schlitzaugen, aber auch dort wartet unwertes Leben schon auf die amerikanische Befreiung durch den Tod.

Diese Lizenz zum Töten haben sich die USA dadurch erworben, dass sie die führende Demokratie der westlichen Wertegemeinschaft sind. Wie diese Demokratie funktioniert, konnte man vom Leiter der US-amerikanischen Bundeswahlbehörde FEC, Michael E. Toner, in Vorbereitung der Präsidentschaftswahl 2008 erfahren: Ein Kandidat könne nur ernstgenommen werden, wenn er ein Jahr vor der Wahl wenigstens 100 Millionen Dollar an Wahlkampfmitteln zur Verfügung habe. McCain erzielte knapp 400 Millionen und verlor doch gegen Obama. McCain hatte in diesem Wahlkampf auch die russische Botschaft in den USA um Spenden gebeten. Die hatte abgelehnt. Dafür soll Putin jetzt aber büssen. Zumal in Russland tatsächlich fünf Kandidaten im dortigen Präsidentschaftswahlkampf angetreten sind, darunter sogar ein Kommunist. Das geht zu weit. Schon dass der Russe in der Ostukraine seine eigene Sprache sprechen will, ist Grund genug dem Putin Imperialismus vorzuwerfen.

Aber McCains Sorge um Steinmeier und die deutsche Regierung ist unbegründet: Brav nimmt die Bundesmarine zur Zeit an einem NATO-Flottenmanöver im Schwarzen Meer teil. Und auch an der Neuordnung der ukrainischen Verhältnisse sind Deutsche führend beteiligt: Der Beinahe-SPD-Kanzler Peer Steinbrück will gemeinsam mit dem ukrainischen Oligarchen Dmytro Firtasch in einer neu gegründeten "Agentur zur Modernisierung der Ukraine" für "Reformen" wirken. Mit Reformen kennt sich Steinbrück seit der Agenda 2010 aus. In deren Ergebnis wurde dann auch eine Agentur gegründet, die "Agentur für Arbeit". Die wird die Ukraine dringend brauchen, wenn der IWF mit ihr fertig ist.

Ob bei der "Polar Bear Expedition" im September 1918 auch einer aus der McCain Militärsippe dabei war ist unbekannt. Bekannt ist, dass schon damals die etwa 5.000 Soldaten der Vereinigten Staaten, die als Teil der alliierten Intervention in den Russischen Bürgerkrieg in Archangelsk landeten, unverrichteter Dinge wieder nach Hause ziehen mussten. Das macht nichts, sagen die "Freunde" bis heute: Neuer Krieg - Neues Glück.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 23. März 2015 schrieb Manfred Ebel:

Gideon Rugai schrieb vom "geblendeten Normalverbraucher". Genau vor dieser tendenziellen Gefährdung sich zu schützen, helfen analytische Abstraktion, Gesetzes- und Kategoriendiszilpin, also theoretisches Denken. Diese Arbeit ist in einem Gartenzaungespräch mit Nachbar Meier nicht zu machen, der Begriffe "Sozialismus" und "Kapitalismus" irgendwie benutzt aber nicht erklären kann.

Aber ich bin zu dieser Denkarbeit gezwungen, um erkennen zu können, dass Nachbar Meier etwas gänzlich anderes meint, wenn er von Sozialismus spricht, als ich annehme, was er meint.
... und worüber sinn(!)voll ist, mit Nachbar Meier zu reden.


Am 19. März 2015 schrieb Che Guevara:

@Hans-Werner Steiger: Ich frage mich allen ernstes, wie schwer der Hammer sein könnte, mit welchem Du Dich jeden Morgen (mehrmals) kämmst (falls noch Haare vorhanden sein sollten).


Am 18. März 2015 schrieb André Burguete:

Ich glaube, es ist nicht ganz korrekt italienischen Faschismus und deutschen Nationalsozialismus in einem Topf zusammenzurühren um anschliessend ein Allzweck-Wurfeschoss daraus zu kneten, zumal es in beiden Bewegungen auch noch recht divergierende Richtungen gab. Wenn - wie Benito Mussolini behauptet - Faschismus die Verschmelzung von Wirtschafts- und Staatsmacht ist, dann können sowohl den Vereinigten Staaten von Amerika als auch der vormaligen Sowjetunion eindeutig faschistische Tendenzen attestiert werden. Nationalistisch sind beide mit Sicherheit, nationalsozialistisch hingegen nicht, obgleich der Umgang mit Oppositionellen in der vormaligen SU dem der Nazis in nichts nachstand. Herr Ebel wäre bei Gesprächen mit amerikanischen Patrioten vor Ort vermutlich erstaunt, wie viele von ihnen den von ihm behaupteten "Faschismus" Amerikas eindeutig als "Sozialismus" brandmarken und für den Hauptgrund des wirtschaftlichen Niederganges dieses Landes halten.
Bekanntlich standen auch die USA in den 1930iger Jahren kurz vor einer faschistischen Machtübernahme, die allerdings durch einen mutigen Offizier (Smedley Butler) und intakte demokratische Strukturen noch rechtzeitig verhindert werden konnte. Beherzte Männer wie ihn gab es auch im dritten Reich und Stalins Sowjetunion. Die demokratischen Strukturen jedoch nicht mehr.

Antwort von U. Gellermann:

Im allgemeinen deutschen politischen Sprachgebrauch gilt der „Faschismus“ als der deutsche Nazi-Faschismus. Der war ein vom deutschen Großkapital gewünschte und finanzierte Form der Machtausübung. Gegen die in den 20er/30er Jahren mögliche soziale Revolution. Er war singulär: Keine der anderen Faschismen zettelte bis heute einen Weltkrieg an, kein anderer betrieb zugleich eine Industrie zu physischen Vernichtung einer Glaubensgemeinschaft.

Um den langen, mörderischen Schatten der Nazis auch auf andere zu werfen, hat ein Zweig der Historiker den „Totalitarismus“ als Über-Begriff erfunden. Auch deshalb ist mir die Allerwelts-Anwendung des Wortes Faschismus zuwider: So verwischt man Spuren des singulären Verbrechens.

Behauptungen von Mussolini waren schon zu seinen Lebzeiten nichts wert.


Am 18. März 2015 schrieb Eard Wulf:

Das Kapital hat nicht nur die Gesellschaft übernommen und es ist dabei sich selbst zu überschätzen, wo das enden kann, sollte, hier, doch jedem klar sein. Ist man, hier, so blind, das man das nicht sieht? Muss eine Faschismus-Debatte mit Bilderchen und Deckchen garniert werden, um seine Position darzustellen?

Keine Frage, ich lese die Artikel und die Kommentare, hier, gerne, sie bestätigen mich. Leider gibt es nicht "Das Mehr". Konträren Meinungen wird gerne mit Vorurteilen begegnet, statt sich mit ihnen[den Meinungen] zu beschäftigen. Die Tatsache, dass viele Schriften, auf die man sich beruft, aus einer längst vergangenen Zeit stammen - wird vollständig ausgeblendet.

"Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen" Horkheimer
"Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten." - via Aleksander von Korty - Adorno
"Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Nein, er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus." - Silone
"Wer im Hamsterrad seine Runden dreht, und im Sinne diese Rades seine Antworten sucht, entwickelt niemals eine Alternative zum bestehenden Rad." behind the rainbow


Am 18. März 2015 schrieb Gideon Rugai:

Ich glaube der leichte Disput, der hier um die Erscheinungsform des modernen Faschismus losgetreten wird ist gar keiner, sondern eher eine Mischung aus inhaltlichem Mißverständnis und dem hier :

http://languagelog.ldc.upenn.edu/myl/llog/duty_calls.png

Was vielen (auch mir ) in den Sinn kam und kommt ist, dass der deutsche (Nazi-) Faschismus in Gestalt von Hitler & Co plakativ, agitatorisch, millitaristisch steif, gespickt mit ordentlich Brandreden , ausgestrecktem Arm und martialisch gerolltem "R" daherkam (Hitler hat privat ganz anders gespochen - es gehörte also zur Image -Pflege).

Damit hat man eine quasi archetypische Schablone für das Erscheinungsbild des häßlichen (dt.) Faschisten geschaffen, dass so auch schön ins kollektive Bewusstsein der Weltbevölkerung geätzt wurde (und dem Anti-Kommunismus ebenso dienlich war) Ein Feindbild, ("da hat der Tag Struktur" V.Pispers) welches bei Bedarf immer schön hervorgekramt werden kann, wenn es mal wieder darum geht irgendwelche "Achsen des Bösen" oder auch einzelne Vertreter in die faschistische Ecke zu stellen, während das was man als "Modernen/Globalistischen Faschismus" bezeichnen könnte, sich wesentlich subtiler und geduldiger anschleicht als die Nazi-Marktschreier jener Tage.

Und da gebe ich Uli recht: Es gäbe zwar immer noch viele Holzköpfe die holzschnittartig auftretenden Faschisten/Diktatoren nachrennen würden aber bei weitem nicht mehr genug.

Im Gegenteil, mein Gedankengang geht eher in die Richtung , dass dieser "Nazi-Holzschnitt-mit martialischem Bummbumm und Traraa" (siehe auch Putin-Bashing) bewusst genutzt wird, um den Normalverbraucher zu blenden und so eine gut geölte und weitaus subtilere wie effizientere Unterdrückungmechanismen GENERATIONSÜBERGREIFEND zu implementieren.

Und plötzlich finden wir uns alle in einem kunterbunten globalen Hightech-Neofaschismus/Kooperatismus mit ordentlich Spielzeug von den Grabbeltischen der Weltmärkte wieder und die Generation der dann gefügig Gemachten findet das auch noch "cool". (Kann man ja heut schon erleben im Gespräch mit völlig Bewusstlosen)
Glaubt irgendjemand tatsächlich, dass z.B. die (sicher sorgsam

protokollierten>>siehe auch"Project Paperclip") Erfahrungen der NS -Zeit oder jener der hochorganisierte Entität "Stasi"würden ungenutzt in Archiven verrotten um mal ab un an "zur Abschreckung" ausgestellt zu werden ? Wenn dann wohl eher zur Ablenkung ("Seht her, so ergeht es Faschisten und Diktatoren! Und so reden und handeln sie ! Genau so- auch heute noch !")

Interessant auch , dass genau diese Art Nazi-Schreihals als ukrainischer EU-Verbündeter so gar nix Anrüchiges mehr zu haben scheint ?


Am 18. März 2015 schrieb Rainer Bruchhagen:

Zehn Jahre: Das ist eine stolze Zahl. Ich hab mal ein wenig recherchiert und komme auf mehr als 1.500 Artikel in dieser Zeit. Das sind im Jahr 150 Texte, die durchweg einen Tucholsky-Anspruch erfüllen und - gemessen an der Kraft Ihrer Ein-Mann-Redaktion - immer erstaunlich aktuell sind. Vor so viel Kreativität und Fleiß verneige ich mich. Aber nur kurz: Damit ich den nächsten Artikel nicht verpasse!


Am 18. März 2015 schrieb Manfred Ebel:

Hallo Uli @ all, ich meine schon, dass gerade Dimitroffs Definition angewandt belegt, dass die USA allen Wesensmerkmalen des Faschismus entspricht. Dein Nachsatz, dass der Faschismus "...die dann notwendig wäre, wenn ..." heißt ja nicht, dass er nicht ohne revolutionäre Situation existieren könne. Im Umkehrschluss müsste man sonst folgern, dass Faschismus durch eine revolutionäre Bewegung nicht verursacht, aber initiiert würde.

Neu an der heutigen Situation ist doch aber, dass die Entwicklung des Imperialismus gar nicht abhängt von der Entwicklung eines gebildeten Proletariats und fast gar nicht mehr von der Existenz von Proletariat überhaupt, sondern ausschließlich von eigenen inneren Entwicklungsgesetzen. Welche Teile der Bevölkerung schaffen denn wirklich noch Werte? Menschenmassen werden doch immer mehr nur als Konsumenten gebraucht.

Vertreter des Imperialismus wollen große Teile der Bevölkerung sogar explizit vernichten.
Also nochmal geprüft: Entspricht das politisch-ökonomische System der USA in allen Punkten der Wesensbestimmung des Faschismus? Eindeutig ja.

Antwort von U. Gellermann:

Das ist nicht mein Nachsatz sondern der von Dimitrow. Er hat ihn aus einfacher Beobachtung gewonnen und meinte natürlich auch und wesentlich die Repression nach innen als wesentliches Merkmal des Faschismus. Dazu gilt mein Satz: „Die (USA) können prima mit einer bürgerlichen Demokratie leben in der es immer noch freie Medien gibt, das Internet nicht zensiert wird und die politische Opposition nicht im Gefängnis sitzt oder umgebracht wird.“ Das z. B. unterscheiden die USA vom üblichen Faschismus. Auch wenn ihre Militärpolitik große Ähnlichkeiten aufweist. Die durchaus noch vorhandenen fortschrittlichen Positionen in der amerikanischen Intelligenz, in den Resten der Bürgerrechtsbewegung und in den Medien wären in einem faschistischen System nicht denkbar. Wer das anders sieht, gibt die Bündnispartner preis, die wir Linke in den USA haben, haben können. Das nenne ich eindeutig mechanisch.


Am 17. März 2015 schrieb Hanna Picard:

@ Eard Wulf

Da Sie so schön persönlich wurden: Ihre bisschen Häkel-Garn reicht offenkundig nicht für jene Schriftsteller, Philosophen und Theoretiker, die ich kenne.


Am 17. März 2015 schrieb Eard Wulf:

@Hanna Picard,

zu Ihren Häckeldeckchen, das nächste mal schreibe ich einen Kommentar nur mit Zitaten derer Schriftsteller, Philosophen und Theoretiker die Sie kennen und an die Sie glauben.

@Uli Gellermann,
"die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals"(...) revolutionäre Bewegung die Macht des Kapitals eingeschränkt werden könnte.

Bedarf es einer revolutionären Bewegung in den USA die das Kapital einschränkt? In Zeiten der Globalisierung ist die Einschränkung nicht national zu suchen, sondern international.

Zu der offenen terroristische Diktatur, die die USA in teilen der Welt ausübt und aufrecht erhält, können Sie gerne einmal jene Opfer befragen die ungefragt und ohne jede Legitimierung von Drohnen ermordet werden. Die, durch die USA bestätigte, Unterstützung von Terroristen überall auf der Welt ist Terrorismus in Reinform.

Die Frage nach dem imperalistischen Elementen des Finanzkaptials, dass können Sie seit 2008 wieder Weltweit beobachten und, der Versuch, der Abnabelung einzelner Staaten vom Dollar als Leitwährung. Beispiele sind unter anderem IRAK und Libyen, deren Staatsführer sich erdreisteten den Dollar ablösen zu wollen und sich nicht mehr korrumpieren lassen wollten. Oder, aktuell, BRICS, inkl. Venezuela.

ps: Das ist natürlich arg komprimiert aber es ist schliesslich nur ein Kommentar. ;-)
pps: aber noch etwas zu McCain, denn darum geht es ja eigentlich in Ihrem Artikel, lassen wir ihn einfach selber zu Wort kommen:
https://www.youtube.com/watch?v=vVB-ZBZgqKY#t=77

Antwort von U. Gellermann:

Natürlich werden ich demnächst die von Ihnen zitierten Opfer befragen.- Gäbe es eine revolutionäre Bewegung in den USA wäre sie, der Bedeutung der USA entsprechend, zugleich eine globale.


Am 17. März 2015 schrieb Hanna Picard:

Zehn Jahre Rationalgalerie: Das ist eine gestandene Leistung! Für diese vielen gut recherchierten und formulierten Artikel will ich mich gern bedanken.
Was ich in all den Jahren nicht vermisst habe sind politische Häkel-Deckchen, wie sie in letzter Zeit manchmal in Form von Revolutions- und Faschismustheorien ausgebreitet werden.


Am 17. März 2015 schrieb Eard Wulf:

Zu: Antwort von U. Gellermann:

"Die Zuschrift rückt die USA in die Nähe des Faschismus und macht McCain zum Faschisten. Das halte ich für wortradikal und ungenau. Zwar sind die USA ein imperialistisches Land und McCain ist ein aggressiver Vertreter des Imperialismus. Aber es gibt in den USA keineswegs eine faschistische Massenbewegung noch eine Ausschaltung der bürgerlichen Demokratie geschweige denn einen staatlich verordneten Rassismus."
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Sind Sie sich in Bezug darauf sicher?
Faschistische Massenbewegung: Ein Bild was nur zu gerne gezeichnet wird, tatsächlich sind Faschisten in der Minderheit, zu Zeiten Nazi-Deutschlands waren auf den Strassen keine Faschisten, es waren vielmehr Nationalisten, getrieben durch Propaganda, Ressentiments gegenüber Minderheiten und einem Führer und seiner Idee des deutschen Übermenschen. Der Faschist ist und war der Kapitalgeber.

Ausschaltung der bürgerlichen Demokratie: Wie nennen Sie einen Staat in dem der gewählt wird der die meisten Wahlspenden einfährt, in dem die Senatoren des Kongresses nicht oder nur selten ausgetauscht werden? Nach 9/11 wurden Gesetze beschlossen die eindeutig gegen die eigenen Bürger gerichtet sind. Die bürgerliche Demokratie kann man, im übrigen, auch über Verdruss ausschalten, wenn nur noch wenige Wählen, kann das Ergebniss von vorneherein feststehen.

staatlich verordneter Rassismus: nicht verordnet aber von staatlichen Organen ausgeführt, siehe Ferguson oder auch die Umsetzung des "stop-and-frisk" in New York(das wurde mitlerweile eingestellt bzw. eingeschränkt), von den unzähligen (zumeist Schwarzen)Gefangenen die sich die USA in ihren Gefängnissen hält, einmal abgesehen.

Wer sagt denn, dass sich der Faschismus so zeigt, wie es unsere Geschichtsbücher hergeben? Zugegeben, die USA scheinen eine Demokratie zu sein aber die Frage "ist dem so?" sollte man sich trotzdem einmal stellen, schon aus Selbsterhaltungstrieb, denn die EU gleicht sich dem System der USA immer weiter an bzw. scheint von ihr abzuhängen.

Antwort von U. Gellermann:

Natürlich muss die Frage nach dem Gewand des Faschismus immer konkret gestellt werden.

Zur Frage nach der Bewegung: Tatsächlich hatte die uniformierte SA vor der Machtergreifung über 400.000 Mitglieder, dazu kamen bis zum April 1933 2,5 Millionen Mitglieder der NSDAP. Selbst wenn unter den letzteren mancher Opportunist waren, darf man sie und dazu nicht wenige Nazi-Wähler als Massenbewegung bezeichnen. Und natürlich waren sie Faschisten.

In der Faschismus-Einschätzung schließe ich mich der Dimitrow-These an, die den Faschismus als „die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“ begriff, die dann notwendig wäre, wenn durch eine drohende revolutionäre Bewegung die Macht des Kapitals eingeschränkt werden könnte. Von einer revolutionären Bewegung sind die USA weit entfernt. Sie können prima mit einer bürgerlichen Demokratie leben in der es immer noch freie Medien gibt, das Internet nicht zensiert wird und die politische Opposition nicht im Gefängnis sitzt oder umgebracht wird.

Mir scheint, dass die USA sowohl politischen Spielraum nach oben (demokratischer Kapitalismus a la Roosevelt) als auch nach unten haben (Faschismus neueren Modells). Alles andere ist m. E. mechanisch und engt den Raum der Analyse ebenso ein wie den der politischen Praxis.


Am 17. März 2015 schrieb Jürgen Hennekamp:

Den Glückwünschen zu 10-jährigen schließe ich mich gern an.

Aber ich bin noch nicht so lange Leser, deshalb meine Frage: Was war denn der erste Beitrag?

Antwort von U. Gellermann:

Der erste galt dem damaligen Bundespräsidenten Köhler:

http://www.rationalgalerie.de/home/herr-koehler-weiss-was.html


Am 17. März 2015 schrieb Hans Heppe:

10 Jahre Rationalgallerie?

Schade, dass ich davon 8 1/2 Jahre versäumt habe, weil ich diese Seite nicht kannte.

Meinen herzlichen Glückwunsch, Herr Gellermann, zum 10-jährigen.

Weiter so!


Am 17. März 2015 schrieb Emmi und Helmut Menzel:

Dein Schmock des Monats zu McCain und einige der ergänzenden Kommentare zu lesen, war wieder eine echte Lehrstunde und sehr hilfreich. Sehr präzise auch Deine Erwiderung zum Kommentar von Aleksander von Korty.
10 Jahre Rationalgalerie - eine Meisterleistung. Deine Gabe, zur rechten Zeit das Richtige zu sagen, möge Dir und uns gern weitere 10 Jahre erhalten bleiben.


Am 16. März 2015 schrieb Aleksander von Korty:

Dieser genetisch-kontaminierte und frühkindlich geschädigte Soziopath John McCain gehört mit absoluter Sicherheit zu jener Spezies von Leuten, die Theodor Adorno im Auge hatte, als er sein bekanntestes Zitat formulierte: "Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten."
 
Und es war ein ehemaliger Vorsitzender der jungen Kommunistischen Partei Deutschlands, August Thalheimer, der die erste marxistische, sachlich fundierte Faschismus-Analyse lieferte. Er untersuchte den zu seiner Zeit in fast ganz Europa aufkommenden und erfolgreichen Faschismus anhand des italienischen und deutschen Faschismus. Er kam zu der Erkenntnis, dass der Faschismus die proletarischen Organisationen vernichtet und die bürgerliche Demokratie zerstört, wobei er den Kapitalismus aufrüstet um ihn zur Weltmacht zu machen. Dieses Ziel sei nur durch einen Weltkrieg zu erreichen. Und der Kapitalismus fördert, finanziert und bewaffnet den Faschismus, um seine eigene Macht zu sichern und sie stetig zu vergrößern. Daher gelte es, die bürgerliche Demokratie gegen ihre Zerstörung zu verteidigen.
 
Dabei rekrutierten die faschistischen Bewegungen ihren Massenanhang aus den deklassierten oder von der Deklassierung bedrohten Angehörigen aller Klassen in relativer Autonomie von der Bourgeoisie und konnten so die politische Exekutive erobern. Der Faschismus vetritt zwar objektiv immer noch die Interessen der Bourgeoisie, insofern er ihre politische und ökonomische Herrschaft mit terroristischen Mitteln verteidigt. Dennoch sei er politisch unabhängig von ihr geworden, so daß sich auch Versuche der faschistischen Exekutive, zwischen den Klassen zu vermitteln und sogar Übergriffe auch gegen einzelne Unternehmer erkären liessen.
 
Die bei Thalheimer entscheidende Erkenntnis für die heutige Zeit ist die, dass mitunter die faschistischen Marionetten zwar weiterhin die objektiven Interessen der herrschenden Klasse vertreten, dabei aber mitunter ihrer direkten Kontrolle und Einflussnahme entgleiten können. Berühmtestes Beispiel der Geschichte ist mit Sicherheit der Psychopath Adolf Hitler. Doch wie leicht kann aus einem frühkindlich gestörten Soziopathen ein Psychopath werden, bei entscheidendem Machtzuwachs.
 
Und diese psychopathischen Faschisten erkennt mensch nicht an ihren braunen oder schwarzen Hemden, sondern auch in ihren Nadelstreifenanzügen nur an der braunen Scheisse, die sie statt grauer Gehirnzellen im Kopf haben.
 
Es gilt daher heute mehr denn je, dass die bürgerliche Demokratie in der kapitalistischen Geselllschaftsordnung nur eine formale Scheindemokratie ist, die die sogenannten bürgerlichen Freiheitsrechte den Massen nur vorspiegelt und die tatsächlich nur so lange Bestand haben, wie diese Rechte und Freiheiten nicht von größeren Gruppen der Gesellschaft wirklich  benutzt und in Anspruch genommen werden. Deshalb kann die dauerhafte Sicherung der demokratischen Spielregeln nur erfolgreich sein, wenn ihre Wahrnehmung die gesellschaftlichen Strukturen in Frage stellt und sie letztendlich überwindet.
 
Und es stimmt auch  die Brecht´sche Erkenntnis: "Wer den Privatbesitz an Produktionsmitteln nicht preisgeben will, wird den Faschismus nicht loswerden, sondern ihn brauchen!"
 
Frühkindlich-gestörte Soziopathen, wie dieser kriegsverliebte John McCain sind daher nach wie vor nicht nur hoch geschätzte, sondern für den Kapitalismus unabdingbar notwendige Helfershelfer ihres Machterhaltes.

Antwort von U. Gellermann:

Die Zuschrift rückt die USA in die Nähe des Faschismus und macht McCain zum Faschisten. Das halte ich für wortradikal und ungenau. Zwar sind die USA ein imperialistisches Land und McCain ist ein aggressiver Vertreter des Imperialismus. Aber es gibt in den USA keineswegs eine faschistische Massenbewegung noch eine Ausschaltung der bürgerlichen Demokratie geschweige denn einen staatlich verordneten Rassismus.


Am 16. März 2015 schrieb Pat Hall:

Zum 10-jährigen Bestehen der Rationalgalerie möchte ich ebenfalls meinen Glückwunsch dem U.G. übergeben.
Seine Artikel sind bestens recherchiert und sind große Klasse die oftmals auch noch mit Witz & Charme angereichert sind.
Weiter so,denn das Lesen hier bringt Spaß und ist auch noch lehrreich.


Am 16. März 2015 schrieb Rüdiger Becker:

Ein echter Gellermann. Liebevoll auf den Punkt gebracht. Und das nun schon zehn Jahre? War mir nicht bewusst. Herzlichen Glückwunsch und - bitte weiter so!


Am 16. März 2015 schrieb Moyra Mangold:

Auch von mir, lieber Uli Gellermann, die herzlichsten Glückwünsche zum 10. Zum Topfsorbet Mc Cain fällt mir nichts mehr ein, was Du nicht schon erwähnt hast. Dieser durchgeknallte Soziopath entblößt sich selbst und ist im Geiste verwandt mit den anderen geklonten Naziverschnitten. Ob Gauckler oder Poro, Ferkel oder Obombo, sie stammen alle aus der gleichen braunen Soße, welche die Welt mit in ihren Sumpf zieht. Es ekelt einen nur noch an und ich wünsche mir für dieses Jahr: viele schöne Beerdigungen mit Nationalhymnen und gottergebenen, schwülstigen Ansprachen.


Am 16. März 2015 schrieb Lutz Jahoda:

Lieber Ulrich Fiege,
im Zuge Ihrer Antwort auf die Zuschrift des Lesers Werner Steiger, danke ich Ihnen für die Fleißaufgabe bei der Aufzählung aller US-Missetaten nach dem Zweiten Weltkrieg.

Dank auch der Wochenzeitung "der Freitag", die am 19. Oktober 2001 so mutig war, diese Chronik der Militärinterventionen der USA zu veröffentlichen.
Kapitalismus ist keine Naturgewalt, auch wenn sich die "führende Demokratie der westlichen Wertegemeinschaft" diese Willkür mit aller Härte und Wucht herausnimmt und göttliche Maßregelung demonstriert.


Am 16. März 2015 schrieb Gideon Rugai:

Ahhh, DER McCain, der besser Fritten verkaufen sollte wie seine Namensvetter in der Lebensmittelbranche....."Insane McCain" (wie man ihn auch nennt), der kürzlich in einer Anhörung als schon betagter Jüngling schützend vor den veritablen Greis Henry Kissinger sprang, um diesen vor den Angriffen von "Commies" und Bürger-Terroristen zu schützen, die "Cunning Henry" gerne als Kriegsverbrecher verurteilt sähen - jawoll !
"Niedriger Abschaum" sei das, wie John so schön und völlig unverschämt formulierte - Abschaum der es wagt seine Stimme vor der US-Flagge zu erheben, unerhört sowas....
Und interessant wenn soziopathischer Abschaum (mit umstrittener Heldengeschichte) zu schäumen beginnt, weil ganz normale US Bürger einfach nur von ihren Rechten Gebrauch machen, und dafür öffentlich diffamiert werden.....da blickt man unverstellt in einen tiefen, tiefen Abgrund...und auf die Angst vor dem großen Endgame doch noch auf die Schanuze zu fallen bzw. zu Fall gebracht zu werden...oder, Johnny-Boy McKnuddel, mein kleiner rotgesichtiger Kampf-Mops ?

http://www.theguardian.com/us-news/video/2015/jan/30/john-mccain-anti-war-protesters-low-life-scum-henry-kissinger-video


Am 16. März 2015 schrieb Ursula Schumm-Garling:

ich lese mit großem Interesse und häufig mit Begeisterung Deine Kolumnen.
Hier ein Hinweis auf die Diskussionen in den Think Tanks der USA.

https://www.youtube.com/watch?v=xi7M_P2ldsQ


Am 16. März 2015 schrieb Manfred Ebel:


Lieber Uli,
auch von mir herzliche Glückwünsche und meinen Dank, dass Du dem Zwang folgst, lauthals Deine Stimme gegen mediale Lügner und Kriegstreiber erhebst um zu retten, was zu retten ist und selbst den schwachsinnigen Leugnern das Angebot machst, sich einzureihen.
Meinen Gruß auch den Kommentatoren.


Am 16. März 2015 schrieb Lutz Jahoda:


So hilflos geschlagen, wie sich am gestrigen Sonntag, dem 15. März 2015, Günther Jauch mit seinem Anti-Griechenland-Versuch gegen Finanzminister Yanis Varoufakis zeigte -, so katastrophal eindeutig gegen die Wahrheit anrudernd genötigt sähe sich die ARD bei Klarstellungen wie diesen der RATIONALGALERIE in Sachen John McCain.

Keine Bange: es wird Jauch, dem Liebling aller Schwiegermütter Deutschlands, nicht widerfahren. Dafür wird die ARD schon sorgen. Es wäre Jauchs Ende als seriöser Journalist.
Kein guter Wochenbeginn, urteilen die Richtungsbewahrer der Druckmedien und schieben die Schuld auf den "überforderten Jauch" und nicht etwa auf die verlogen angeschobene Europa-Politik, die Finanzminister Varoufakis in gelassen ruhiger und freundlicher Rede enthüllte.
Das Handelsblatt schreibt, was der ehemalige NDR-Chefreporter Christopher Lütgert gesagt hat: "Dass der RTL-Quizonkel Günther Jauch wochentags die ARD-Quote zerschießt und am Sonntag als ARD-Dampfplauderer unsere Glaubwürdigkeit beschädigen darf, ist unerträglich."
Ja, es ist bitter, die eigene "Glaubwürdigkeit" untergehen zu gehen. Unglaubwürdigkeit war schon immer von Bleischuhen gebündelter Unwahrheiten beschwert. Der einst so seriös aufgetretene Ernst Elitz, Gründungsintendant von Deutschlandradio, zeigte sich, als BILD-Kolumnist verlässlich in die Tiefen schlechten Geschmacks abgerutscht, indem er sagte: "Mir scheint, der Minister hat Weichspüler geschluckt und Kreide gefressen."
CSU-Finanzminister Markus Söder zeigte sich wie immer verlässlich peinlich mit seinem Obligatmärchen vom zahlenden Steuerzahler, belohnt von Applaus, aber schnell wieder heraufgeholt ans Licht der Tatsachen von Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann von der Tageszeitung taz, die dem Publikum erklärte, dass der Großteil der Gelder nicht Griechenland geholfen hat, sondern Banken in Deutschland und Frankreich, die sich in ihren Spekulationen um Griechenland verzockt hatten.
Bescheiden wir uns also damit, dass Aufklärung weiterhin auf Internet-Ebene stattfinden wird und eine Klarstellung wie diese in der RATIONALGALERIE niemals in einer Direktschaltung, in die sich nicht Aussagen unterbindend hineingrätschen lässt, ganz nach Art der Damen Maischberger, Will und Illner und dem gestern aus der Bahn geworfenen Günther Jauch. So bleiben den ratlos im Fahrwasser des Pentagon dahindümpelnden Wortverdrehern letztlich immer nur noch die Vokabel "Antiamerikanismus", "Antisemitismus", "Populismus" und "Linksmonolge" übrig.
Für die RATIONALGALERIE kann eine Woche glücklicher wohl kaum beginnen.


Am 16. März 2015 schrieb Paul-Wilhelm Hermsen:

Zu Hans-Werner Steiger:

Haben Sie über Putin bereits etwas Vergleichbares zusammengetragen? So eine schöne lange Liste, wie sie hier über die Kriegsverbrechen der US-Psychopathrn vorgetragen wurde?
Dann nur Mut und heraus damit. Vielleicht verfügen Sie ja über Kenntnisse, die wir hier alle nicht haben. Ich bezweifle das allerdings. Denn wer über die eher in den Straßenverkehr gehörenden Begriffe rechts und links noch nicht hinaus gekommen ist, scheint mit seinen Kenntnissen noch nicht wesentlich vorangekommen zu sein. Wissen Sie, worauf ich warte? Darauf, dass Herr Putin seine strategischen Atombomber und Uboote in Bewegung setzt, um sie mal an den Grenzen der Vereinigten Staaten patrollieren zu lassen. Mal so ein bischen Wackeln am Kontinentalsockel der Vereinigten Staaten.. Das wäre doch mal was. Dann hätten Sie wenigstens einen triftigen Grund, über Putin so richtig ablästern zu können. Aber so? Also ich sehe da nichts, was man diesem Mann zur Zeit an Fehlern zur Last legen könnte. Beim schlechtesten Willen nicht!


Am 16. März 2015 schrieb Hans Jon:

Danke ULI für Deinen TATSACHEN-BERICHT!
Bei solchen auf einen Artikel "verdichteten"
Lebenslauf eines US-Haudegens musste ich vor Schreck gleich mal "groß", denn Dein Artikel hat eine "durch-schlagende" Wirkung! Posthum nannte man HITLER laut "wahnsinnig", so wird es auch dem US-"FREIHEITS-KRIEGER" ergehen!


Am 16. März 2015 schrieb Dorit Zander:

@ Michael Weber, @ Agnes Füllenbach

Als Frau der "ersten Stunde" bin ich jetzt auch schon 10 Jahre dabei. Und ich schreibe auch zum ersten Mal an die Rationalgalerie. Meinen herzlichen Dank für die viele Arbeit in all den Jahren, die gute Laune, die Sie verbreiten und den klaren Standpunkt den Sie einnehmen. Nach weiteren 10 Jahren schreibe ich dann wieder!


Am 16. März 2015 schrieb Ulrich Fiege:

Am 16. März 2015 schrieb Hans-Werner Steiger:
"Was Sie da zusammenschreiben ist der übliche zwanghafte Antiamerikanismus der Linken. Kümmern Sie sich doch um Putin, da heben Sie genug zu schreiben."

Aus Anlass des Krieges gegen Afghanistan veröffentlichte die Wochenzeitung “Freitag” am 19. Oktober 2001 eine Chronik der Militärinterventionen der USA nach dem Zweiten Weltkrieg. Vieles hatte man tatsächlich schon vergessen. Die Liste spricht für sich.

Korea-Krieg: 27. Juni 1950 bis 27. Juli 1953
Suez-Krise: Ägypten, 26. Juli 1956 bis 15. November 1956
Operation “Blue Bat”: Libanon, 15. Juli 1958 bis 20. Oktober 1958
Taiwan-Straße: 23. August 1958 bis 1. Juni 1963
Kongo: 14. Juli 1960 bis 1. September 1962
Operation “Tailwind”: Laos, 1970
Operation “Ivory Coast/Kingoin”: Nordvietnam, 21. November 1970
Operation “Endweep”: Nordvietnam, 27. Januar 1972 bis 27. Juli 1973
Operation “Linebacker I”: Nordvietnam, 10. Mai 1972 bis 23. Oktober 1972
Operation “Linebacker II”: Nordvietnam, 18. Dezember 1972 bis 29. Dezember 1972
Operation “Pocket Money”: Nordvietnam, 9. Mai 1972 bis 23. Oktober 1972
Operation “Freedom Train”: Nordvietnam, 6. April 1972 bis 10. Mai 1972
Operation “Arc Light”: Südostasien, 18. Juni 1965 bis April 1970
Operation “Rolling Thunder”: Südvietnam, 24. Februar 1965 bis Oktober 1968
Operation “Ranch Hand”: Südvietnam, Januar 1962 bis Januar 1971
Kuba-Krise: weltweit, 24. Oktober 1962 bis 1. Juni 1963
Operation “Powerpack”: Dominikanische Republik, 28. April 1965 bis 21. September 1966
Sechs-Tage-Krieg: Mittlerer Osten, 13. Mai 1967 bis 10. Juni 1967
Operation “Nickel Grass”: Mittlerer Osten, 6. Oktober 1973 bis 17. November 1973
Operation “Eagle Pull”: Kambodscha, 11. April 1975 bis 13. April 1975
Operation “Freequent Wind”: Evakuierung in Südvietnam, 26. April 1975
bis 30. April 1975
Operation “Mayaguez”: Kambodscha, 15. Mai 1975
Operationen “Eagle Claw/Desert One”: Iran, 25. April 1980
El Salvador, Nikaragua: 1. Januar 1981 bis 1. Februar 1992
Operation “Golf von Sidra”: Libyen, 18. August 1981
US-Multinational Force: Libanon, 25. August 1982 bis 11. Dezember 1987
Operation “Urgent Fury”: Grenada, 23. Oktober 1982 bis 21. November 1983
Operation “Attain Document”: Libyen, 26. Januar 1986 bis 29. März 1986
Operation “El Dorado Canyon”: Libyen, 12. April 1986 bis 17. April 1986
Operation “Blast Furnace”: Bolivien, Juli 1986 bis November 1986
Operation “Ernest Will”: Persischer Golf, 24. Juli 1987 bis 2. August 1990
Operation “Praying Mantis”: Persischer Golf, 17. April 1988 bis 19. April 1988
Operation “Just Cause”: Panama, 20. Dezember 1989 bis 31. Januar 1990
Operation “Nimrod Dancer”: Panama, Mai 1989 bis 20. Dezember 1989
Operation “Promote Liberty”: Panama, 31. Januar 1990
Operation “Ghost Zone”: Bolivien, März 1990 bis 1993
Operation “Sharp Edge”: Liberia, Mai 1990 bis 8. Januar 1991
Operation “Desert Farewell”: Südwest-Asien, 1. Januar 1992 bis 1992
Operation “Desert Calm”: “Südwest-Asien, 1. März 1991 bis 1. Januar 1992
Operation “Desert Shield”: 2. August 1990 bis 17. Januar 1991
Operation “Desert Storm”: Irak, 17. Januar 1991 bis 28. Februar 1991
Operation “Eastern Exit”: Somalia, 2. Januar 1991 bis 11. Januar 1991
Operation “Productiv Effort/Sea Angel”: Bangladesh, Mai 1991 bis Juni 1991
Operation “Fiery Vigil”: Philippinen, 1. bis 30. Juni 1991
Operation “Victor Squared”: Haiti, 1. bis 30. September 1991
Operation “Quick Lift”: Zaire, 24. September 1991 bis 7. Oktober 1991
Operation “Silver Anvil”: Sierra Leone, 2. Mai 1992 bis 5. Mai 1992
Operation “Distant Runner”: Ruanda, 9. April 1994 bis 15. April 1994
Operationen “Quiet Resolve”/”Support Hope”: Ruanda, 22. Juli 1994 bis 30. September 1994
Operation “Uphold/Restore Democracy”: Haiti, 19. September 1994 bis 31. März 1995
Operation “United Shield”: Somalia, 22. Januar 1995 bis 25. März 1995
Operation “Assured Response”: Liberia, April 1996 bis August 1996
Operation “Quick Response”: Zentralafrikanische Republik, Mai 1996 bis August 1996
Operation “Guardian Assistance”: Zaire/Ruanda/Uganda, 15. November 1996 bis 27. Dezember 1996
Operation “Pacific Haven/Quick Transit”: Irak – Guam, 15. September 1996 bis 16. Dezember 1996
Operation “Guardian Retrieval”: Kongo, März 1997 bis Juni 1997
Operation “Noble Obelisk”: Sierra Leone, Mai 1997 bis Juni 1997
Operation “Bevel Edge”: Kambodscha, Juli 1997
Operation “Noble Response”: Kenia, 21. Januar 1998 bis 25. März 1998
Operation “Shepherd Venture”: Guinea-Bissau, 10. Juni 1998 bis 17. Juni 1998
Operation “Infinite Reach”: Sudan/Afghanistan, 20. bis 30. August 1998
Operation “Golden Pheasant”: Honduras, ab März 1988
Operation “Safe Border”: Peru/Ekuador, ab 1995
Operation “Laser Strike”: Südafrika, ab 1. April 1996
Operation “Steady State”: Südamerika, 1994 bis April 1996
Operation “Support Justice”: Südamerika, 1991 bis 1994
Operation “Wipeout”: Hawaii, ab 1990
Operation “Coronet Oak”: Zentral- und Südamerika, Oktober 1977 bis 17. Februar 1999
Operation “Coronet Nighthawk”: Zentral- und Südamerika, ab 1991
Operation “Desert Falcon”: Saudi Arabien, ab 31. März 1991
Operation “Northern Watch”: Kurdistan, ab 31. Dezember 1996
Operation “Provide Comfort”: Kurdistan, 5. April 1991 bis Dezember 1994
Operation “Provide Comfort II”: Kurdistan, 24. Juli 1991 bis 31. Dezember 1996
Operation “Vigilant Sentine I”: Kuwait, ab August 1995
Operation “Vigilant Warrior”: Kuwait, Oktober 1994 bis November 1994
Operation “Desert Focus”: Saudi Arabien, ab Juli 1996
Operation “Phoenix Scorpion I”: Irak, ab November 1997
Operation “Phoenix Scorpion II”: Irak, ab Februar 1998
Operation “Phoenix Scorpion III”: Irak, ab November 1998
Operation “Phoenix Scorpion IV”: Irak, ab Dezember 1998
Operation “Desert Strike”: Irak, 3. September 1996; Cruise Missile-Angriffe: Irak, 26. Juni 1993, 17. Januar 1993, Bombardements: Irak, 13. Januar 1993
Operation “Desert Fox”: Irak, 16. Dezember 1998 bis 20. Dezember 1998
Operation “Provide Promise”: Bosnien, 3. Juli 1992 bis 31. März 1996
Operation “Decisive Enhancement”: Adria, 1. Dezember 1995 bis 19. Juni 1996
Operation “Sharp Guard”: Adria, 15. Juni 1993 bis Dezember 1995
Operation “Maritime Guard”: Adria, 22. November 1992 bis 15. Juni 1993
Operation “Maritime Monitor”: Adria, 16. Juli 1992 bis 22. November 1992
Operation “Sky Monitor”: Bosnien-Herzegowina, ab 16. Oktober 1992
Operation “Deliberate Forke”: Bosnien-Herzegowina, ab 20. Juni 1998
Operation “Decisive Edeavor/Decisive Edge”: Bosnien-Herzegowina, Januar 1996 bis Dezember 1996
Operation “Deny Flight”: Bosnien, 12. April 1993 bis 20. Dezember 1995
Operation “Able Sentry”: Serbien-Mazedonien, ab 5. Juli 1994
Operation “Nomad Edeavor”: Taszar, Ungarn, ab März 1996
Operation “Nomad Vigil”: Albanien, 1. Juli 1995 bis 5. November 1996
Operation “Quick Lift”: Kroatien, Juli 1995
Operation “Deliberate Force”: Republika Srpska, 29. August 1995 bis 21. September 1995
Operation “Joint Forge”: ab 20. Juni 1998
Operation “Joint Guard”: Bosnien-Herzegowina, 20. Juni 1998
Operation “Joint Edeavor”: Bosnien-Herzegowina, Dezember 1995 bis Dezember 1996
Operation “Determined Effort”: Bosnien, Juli 1995 bis Dezember 1995
Operation “Determined Falcon”: Kosovo/Albanien, 15. Juni 1998 bis 16. Juni 1998
Operation “Eagle Eye”: Kosovo, 16. Oktober 1998 bis 24. März 1999
Operation “Sustain Hope/Allied Harbour”: Kosovo, ab 5. April 1999
Operation “Shining Hope”: Kosovo, ab 5. April 1999
Operation “Cobalt Flash”: Kosovo, ab 23. März 1999
Operation “Determined Force”: Kosovo, 8. Oktober 1998 bis 23. März 1999
Recherchebasis FAS, Washington
Aus: Freitag, Nr. 43, 19. Oktober 2001
 http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/USA/kriege.html
2001, November, Afghanistan wird wegen der Terrorattacke islamischer Fundamentalisten vom 11.September angegriffen, das Taliban Regime ersetzt und eine Marionetten-Regierung eingesetzt. Bis zum heutigen Tage wurde Osama Bin Laden als Urheber der Anschläge vom 9/11 in den USA nicht Angeklagt!
2003, März,  Irak wird mit der Achse der Willigen angegriffen und Staatspräsident Saddam Hussein gehängt, Amerikanische Truppen verließen angeblich im Jahr 2011 das Land. Das Auswärtige Amt in Deutschland hat für den Irak seine Reisewarnung am 14.03.2015 erneuert.
2004, März  Haiti, nach dem Stürz von Präsident Aristide entsenden die USA eine multinationale Übergangstruppe nach Haiti.
2011, Frühjahr in Libyen, USA setzen Luftschläge, Marineeinsätze und Marschflugkörper ein um Gaddafi zu stürzen. Bereits zuvor, am 15. April 1986 gab es eine Vergeltungsaktion für den Terroranschlag auf die Diskothek “La Belle” in Berlin bei der 3 Menschen starben, darauf erfolgte die Bombardierung der Hafenstädte Tripolis und Bengasi durch US-Bomber. Um zwei Uhr Nachts Ortszeit erreichen beide Bomberstaffeln ihr Zielgebiet, in den nächsten zwölf Minuten gehen 60 Tonnen Munition nieder. http://www.dw.de/stichwort-15-april-1986-bomben-auf-libyen/a-6477895 Die UN-Vollversammlung verurteilte die US-Angriffe im November 1986 als “Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen und das internationale Recht”. Anders als bei der gegenwärtigen Militäraktion handelte es sich 1986 um einen Alleingang der USA, nur die britische Regierung unterstützte die Aktion logistisch. Frankreich verweigerte den USA die Überflugrechte. Die US-Bomber mussten also von England aus einen gewaltigen Umweg via Gibraltar nach Nordafrika nehmen.
Als Reaktion darauf kam es Vermutlich zu dem Anschlag auf den Pan-Am-Flug 103 am 31 Dezember 1988 in Lockerbie mit 270 Toten, obwohl sich Libyen nie zu diesem Anschlag bekannte, zahlte Gaddafi aber für die Beilegung der Konflikte mit den USA, 2,7 Milliarden Dollar wie folgt:
40 % des Geldes zu überweisen, wenn die 1999 verhängten UN-Sanktionen gegen Libyen aufgehoben wurden;
weitere 40 %, wenn die US-Handelssanktionen aufgehoben wurden; und
die letzten 20 %, wenn das US-Außenministerium Libyen von der Liste der terrorunterstützenden Staaten strich.

Der 2011 zurückgetretene Justizminister erklärte ganz Praktisch:  „Ich kann beweisen, dass Gaddafi den Befehl für Lockerbie gegeben hat“, sagte Mustafa Abdel Dschalil der schwedischen Zeitung „Expressen“ im Februar 2011. Es könnte jedoch auch ein Vergeltungsschlag durch den Iran gewesen sein. Vergeltung für den Abschuss eines iranischen Airbus durch die USA. Die Maschine wurde vom US-Kriegsschiff USS-Vincennes abgeschossen, wobei alle 290 Menschen an Bord getötet wurden. Aber auch Syrien kam als Täter in Frage, keine Frage doch Stornierungen von Tickets des Pan-Am-Flugs 103 durch den damaliger Außenminister von Südafrika R. Botha oder John McKarthy als US-Botschafter im Libanon, Chris Revell, Vize-Direktor des FBI stornierten ebenso wie Steven Greene, Verwaltungsbeamter im Büro der DEA, was dazu führte, die Geheimdienste hätten detaillierte Warnungen über das bevorstehende Attentat gehabt. http://de.wikipedia.org/wiki/Lockerbie-Anschlag
2014, Uganda, Spezialeinheiten der USA treffen in Uganda ein um bei der Suche nach einem Kriegsverbrecher (Joseph Kony) zu unterstützen.
2014, Oktober, US-Luftangriffe gegen den Islamischen Staat in Syrien und den Irak, Operation Inherent Resolve.


Am 16. März 2015 schrieb Benny Thomas Olieni:

Danke für den Hinweis auf die "Freundschaft" zwischen McCain und Frau Merkel.
- Freunde von Frau Merkel:
McCain
Timoschenko
Liz Mohn
Frieda Springer
...sage mir wer Deine Freunde sind...


Am 16. März 2015 schrieb Klaus Buschendorf:

An Herrn Hans-Werner Steiger,
bitte schauen Sie das Video an:
https://www.youtube.com/watch?v=oaL5wCY99l8 15-03-14


Am 16. März 2015 schrieb Ulrich Fiege:

"Die Entscheidung, in Europa Atomwaffen einzusetzen, ist allein eine US-amerikanische Entscheidung. - Europa wird damit zur Geisel der US-Machtpolitik und geplanter Kriegsschauplatz."
Eugene Rostow: 

"Japan hat schliesslich nicht nur überlebt, sondern ist nach dem Atomangriff erst richtig aufgeblüht."



http://www.us-politik.ch/teil11.htm



Blühen wir anschließend auch wieder auf und Rostow war Staatssekretär für politische Angelegenheiten unter Präsident Lyndon B. Johnson, also auch so ein "Haudegen" wie der hochdekorierte Bombenwerfer McCain, unsere Medien dagegen, ganz frei von der Erkenntnis das sich an Russlands Aussengrenzen NATO-Manöver abspielen, sind empört das Russland sich auf einen Atomkrieg vorbereitet oder vorbereiten würde, Nulands "fuck the EU" wird jetzt mit Inhalten gefüllt, Beiträge und Artikel aus der Rationalgalerie Herr Gellermann, könnten den Wahnsinn beenden helfen, danke und freundlichst,


Am 16. März 2015 schrieb Agnes Füllenbach :

@ Michael Weber
Seit zehn Jahren gibt es die Rationalgalerie schon? Ich kenne sie erst seit etwa fünf Jahren, kann mich aber Herrn Weber gern anschließen!


Am 16. März 2015 schrieb curti curti:

McCain steht sinnbildlich für den irren Stoff, aus dem die frenetisch aufgepäppelte, US-amerikanische Traumwelt besteht. Eine Idealbesetzung auch für Hollywood-Western, in denen der Held nach vollbrachter Tat durch die aufgehübschte Mainstreet reitet und sich vor Fassaden gelt, hinter denen dürre Balken die Substanzlosigkeit stützen. Einen Meister der pervertierten Verdrängung und des grenzenloses Egoismus vermag das "naturgemäß" nicht zu irritieren.

Indes - all die McCains und Konsorten, die zunehmend Freilauf und Machtzuwachs haben in diesem Gottesland mit zwei Parteiflügeln, können nur deshalb so destruktiv tätig sein, weil ihnen weltweit eine devote bis depperte Gemeinschaft zu Füßen liegt, egal was auch immer geschieht. Entsprechend umfangreich sind die "voll normalen" Missetaten, ohne Wenn und Aber. Und solange das der Fall ist, kann man einem McCain zumindest im Hinterstübchen noch dankbar dafür sein, daß er diese Schwächen offen legt und damit gleichzeitig unterstreicht, das viele einen wie ihn sogar verdient haben!


Am 16. März 2015 schrieb Hans-Werner Steiger:

Was Sie da zusammenschreiben ist der übliche zwanghafte Antiamerikanismus der Linken. Kümmern Sie sich doch um Putin, da haben Sie genug zu schreiben.


Am 16. März 2015 schrieb Joe Bildstein:

Kann das nur wiederholt einbringen: "Why We Fight", eine BBC doku in der McCain bestens zum Zuge kommt.

http://www.imdb.com/title/tt0436971/


Am 16. März 2015 schrieb Wolf Gauer:

Ich schließe mich den Glückwünschen an!

McCain - da war doch noch was...
Ja, seine bessere, jedenfalls passende Hälfte: Sarah Palin, die er zur Vizepräsidentin machen wollte. Ein hehres Paar, nicht mal Woody Allen würde sowas hinkriegen.


Am 16. März 2015 schrieb Michael Weber:

Herzlichen Glückwunsch: Nicht nur zur historischen Charakterisierung des aggressiven US-Imperialismus am Beispiel McCain. Sondenr auch zum 10. Geburtstag der RATIONALGALERIE. In den 10 Jahren wurde ich bestens von Ihnen informiert und unterhalten. Dafür will ich mich bedanken.

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