Leserbriefe

Leser-Kommentare im Monat August 2017
 

Am 17. August 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Sehr geehrte Frau Peters,
immer wieder stellen Sie hier im Forum Donald Trump als einen Politiker dar, der, wenn er nur koennte, anders wollte. Dem ist nicht so. Lassen Sie mich das mit einem Beispiel illustrieren. Dieser Mann unterhaelt im Bundesstaat New Jersey einen privaten Golfplatz. New Jersey ist einer der aermsten Staaten der USA. Ein Staat, der nur aus heruntergekommenen Stripmalls, billigen Bars, Motels und Trailerparks besteht. Die Hauptstadt Trenton sieht aus wie eine verlassene Goldgraeberstadt nach dem Goldrausch. In wohlhabenderen Teilen New Jerseys, wie in der reichen Universitaetsstadt Princeton, werden im grossen Stil Lebensmittel gesammelt um die ueberwiegend Afro-amerikanische Bevoelkerung Trentons ueberhaupt am Leben zu halten. Ein Mann, der in solcher Umgebung eine privaten Golfplatz erhaelt, ist mehr als indifferent gegenueber den Noeten seiner Mitbewohner. Er ist Mittaeter, Mitverantwortlicher an deren Misaere. Trump will nicht anders, der will mehr, er will genau so viel wie die Suppereichen der Clinton-Bande, die ihre Golfplaetze im Staat New York auf Martha's Vinyard oder den Hamptons unterhalten. Da sehen die dann auch nicht so unethisch aus weil jeder einen hat. Dafuer ist ihm jedes Mittel recht, auch mal ein paar wahlkampf-inspirierte, garantiert nicht ernstgemeinte, scheinbar wohlmeinende Sprueche ueber Russland und den Krieg. Lassen Sie sich nicht hinter das Licht fuehren!


Am 17. August 2017 schrieb Krysztof Daletski zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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@Tigertaler & Ische:
Was sollen die wilden Spekulationen, um Fischer zu diskreditiern? Das hat er doch durch die vom Galeristen erwähnten realen Handlungen selber getan.

Wobei das mit dem "Diskreditieren" natürlich eine Frage der Perspektive ist: aus Sicht der ehem. US-Außenministerin Albright war es vermutlich ein immenses Verdienst von Fischer, dass er die Grünen transatlantisch eingenordet und von einem Angriffskrieg überzeugt hat. So immens, dass sie ihm später ein trockenes Plätzchen unter dem Dach ihrer Firma bereitet hat*), von dem aus er den "elder Statesman" mimen kann.

*) Das Handelsblatt titelte dazu am 27.09.2008: "Joschka Fischer arbeitet künftig füt Madeleine Albright"


Am 16. August 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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@Helmut Ische: Du hast recht, dieses Theater kann man wirklich nur mit Ironie ertragen, (ala Hagen Rether).
@Michael Kohle: "Und jetzt also haben wir einen Hotzplotz im Oval Office als angeblichen commander-in-chief, der nach dem Wegdrücken der letzten Twitter-Meldung kaum noch weiß, was er denn gerade so an Unsinn abgedrückt haben könnte. Einen, umringt von jenen Gesellen, die schon einen Kennedy fast in den Wahnsinn getrieben haben,"
Trump ist m.M. nach ein Getriebener, der um sein Leben fürchten muss, wenn er nicht pariert: Beispiel Kennedy. Er hat sich sicher seine Amtszeit einfacher vorgestellt. als mit Daumenschrauben uind einem Knebel im Mund.
Nun müsste auch dem letzten US-Anbeter aufgegangen sein, was das für ein Unrechtsstaat ist und wie er die Welt in den Abgrund treibt. Der Kapitalismus muss wachsen, sonst fällt er in sich zusammen. Das ist wie mit einem Krebsgeschwür, das sich ausbreitet und die gesunden Zellen
zerstört. Erst eine Chemotherapie kann dem Einhalt gebieten. Wie lange will die Welt dieses Geschwür noch ertragen?

Antwort von U. Gellermann:

Es gibt kein Indiz geschweige denn einen Beweis für Herrn Trumps Todesfurcht. Zum Fürchten ist der Trump der mit dem Atomkrieg spielt.


Am 16. August 2017 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Genialer Artikel, schön zu lesen, ich verneige mich dankbar...


Am 16. August 2017 schrieb Reyes Carrillo zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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@Manfred Schulzke

Super. Vielen Dank!


Am 16. August 2017 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Man muss gar nicht soweit zurücklesen, um aktuell zu bleiben:

Bauern Bonzen Bomben, Hans Fallada

Ein Lehrstück über solide germanische Pressköterei.
"Ein politisches Lehrbuch der Fauna Germanica" meinte auch Tucholsky dazu.

Ich hoffe irgendwann ja mal auf einen Gellermann-Roman über unsre Zeiten ;D.

So ne Art Journalismus-"Siegfried" (Märzverlag) ;D.


Am 16. August 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Niedrig, niedriger, am niedrigsten

Das Niveau der Tagesschau sucht den Superlativ

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herr kohle, also bitte!!
der galerist und seine co-autoren haben sich das flaggschiff gegriffen. hier statistiken: http://www.quotenmeter.de/n/90427/news-check-2016-an-der-tagesschau-gibt-s-kein-vorbeikommen
deren berufliche biographien machen die zu insidern und profis!!! als jäger würden sie auch nicht vom angeln berichten;)

im übrigen sind sowohl ihre behauptungen als auch ihre schlussfolgerungen wunderlich:
- wenn sie sich wünschten, die autoren des buches würden ihre analyse auch auf die anderen formate ausdehnen oder gar deren personelle oder redaktionelle zusammenarbeit darstellen, dann sagen sie das doch so - ohne verriß der entstandenen leistung: das buch zur "macht um acht!" sie könnten auch gleich ihre mitarbeit anbieten:)
- die konsumenten aller fomate sind sicher blöd, aber nicht dumm genug, ihre einseitige manipulation nicht zu bemerken. neben den medien gibt es das wirkliche leben!! ihre "arroganz" gegenüber bettflüchtigen oder hartzern allerdings zeichnet sie als opfer des konsum "der macht um acht", wobei ich das original meine!!
- erklären sie die welt bitte, und die galerie entscheidet über penetranz und clownerie
- ich bin ein seniler, bettflüchtiger hartzer, der sich täglich um's BIP bemüht und auch die tagesschau konsumiert: ich will doch wissen, wovon der gellermann quatscht;)
das kann mir keiner nehmen, nicht die krätze oder ein herzkasper!
- perfide wäre die antwort auf die frage: "wer ist die schwarze null"??

Die Gedanken sind frei: Das ist Chance und Risiko zugleich.


Am 16. August 2017 schrieb Manfred Schulzke zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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@Reyes Carrillo
Der Korea-Experte war Prof. Rudiger Frank. Hier der Link zu dem relativ
guten Beckmann-Talk
https://www.youtube.com/watch?v=Kd0FSij1m-s


Am 15. August 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Man lacht und sieht ihren Bankrott mit Wonne,
Sie sind die größten Heuchler unt'r der Sonne.

www.fricke-th.de

Vorsicht mit Superlativen: wer heute die Kanzlerpressekonferenz auf Phoenix hörte, weiß, was ich meine....


Am 15. August 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Niedrig, niedriger, am niedrigsten

Das Niveau der Tagesschau sucht den Superlativ

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Ja, eine sehr gute Buchempfehlung: DIE MACHT UM ACHT für die Rundfunkräte.
Das Volk wird im wahrsten Sinne des Wortes verarscht. Sanfte Zahlen, nebulöse Wortverbindungen und verlogene und geklitterte Begriffe lähmen das Denken. Die Zahlen, die falsch sind, weil Realitätsverweigerer am Werk sind, und bewusstes Weglassen, Betrug an denen ist, die immer noch glauben, dass die Arbeitslosigkeit wirklich, sozusagen in echt, weniger wird. Das System braucht ca. 6 % Arbeitslosigkeit, um Angst, Konkurrenz und den Wettbewerb als Druckmittel gegen die lohnabhängig Beschäftigten aufrecht zu erhalten. Die genannten Zahlen sollen Merkel bei den Wahlen nützlich sein, und signalisieren, dass der Neoliberalismus, Merkels marktkonforme Demokratie der Weisheit letzter Schluss ist,
Was den Millionen ZUschauern der Tagesschau dann in der Folge zwangsläufig vorenthalten wird, weil Sand in deren Augen, dass Sehen verhindern soll sind die Fakten, die immer die betreffen, die am unteren Ende das Leben meistern müssen. Menschen, die in Werkverträgen, in Teilzeit, als Mini Jobber, oft 2 -3 Jobs am Tag, auf Abruf, denen zur Verfügung stehen, die diese Regelung nutzen, weil die Gesetze es zulassen. In den sozialen Arbeitsbereichen ist es besonders auffällig, weil nichts ist wichtiger, als eben genau dort, dem Menschen als Menschen zu begegnen, und unsere besten Fähigkeiten, wie Zuneigung, Sicherheit, Hilfe, Aufmerksamkeit, Mitgefühl und Ehrlichkeit im Zuge der Privatisierung zu kaufen sind.
Egal, wo der Markt herrscht, da herrscht auch die Vorteilsnahme auf Kosten, weil die brutale Durchsetzung die Voraussetzung für persönlichen und wirtschaftlichen Erfolg ist.
Kranke, Alte sind zu Kunden gemacht worden, und das wirtschaftliche Resourcendenken: Du musst Geld haben, um Hilfe zu erhalten muss angeeignet werden, von den abhängig Beschäftigten, weil es der ständigen Kontrolle unterliegt. Dokumentationsmappen, die in allererster Linie den Zweck haben, die Mitarbeiter zu kontrollieren, und den betroffenen kranken Menschen verdinglichen soll. Dieser permanente Widerspruch, das menschliche Verhalten, welches sich über Jahrtausende entwickelt hat, wie z. B. Mitgefühl soll die Motivation sein und bleiben, aber bitte nicht zu konkret, und nur auf dem Papier, denn Mitgefühl braucht Zeit, und die ist bei den Pflegediensten minutiös geplant, so dass die Begegnung zur Minutensache wird, und der Alte, Kranke findet sich oft und schnell mit dieser Tatsache ab, resigniert und gibt auf. Die Frauen und Männer wollen alle anders, weil sie selber Eltern haben oder hatten, und halten diesen Widerspruch oft nicht aus, zumal eine enorme Arbeitsbelastung und Verantwortung auf ihnen lastet. Die Erkrankungen, besonders im Kranken und Pflegebereich zu finden im Gesundheitsatlas der BKK. 2015 galt für alle beschäftigten BKK-Mitglieder im Schnitt 16,1 Krankschreibungen. Bei Mitarbeitern in Alten und Pflegeheimen betrug sich die AU auf 23,8 Tage.
Überdurchschnittlich waren psychische Erkrankungen der Grund für die AU. Es würde den Rahmen sprengen, obwohl es noch sehr viel zum Thema zu sagen gibt.
Umso wichtiger sind die Finger, die in die Wunden einer Gesellschaft gelegt werden müssen, wo Gniffke und Co. sich ne goldene Nase verdienen, die von denen bezahlt wird, über die hier gesprochen wird. Danke, an die Herren Gellermann, Klinkhammer und Bräutigam.


Am 15. August 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Da ist mir wichtig, auch den Lesern und Schreibern der RATIONALGALERIE einfach mal DANKE zu sagen.
Ob ich es inhaltlich teilen kann oder auch nicht spielt erst einmal keine Rolle, sondern vielmehr die Tatsache, dass es dem GALERISTEN immer wieder gelingt ,den unterschiedliche Betrachtungsweisen der Wirklichkeit, Platz und Ausdrucksmöglichkeit zu geben. Zu diesem Artikel gibt es durchdachte und interessante Kommentare. Besonderer DANK geht an die Leser und Schreiber, die die GALERIE lange und regelmäßig begleiten, mit den oftmals wichtigen Beiträgen.


Am 15. August 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Niedrig, niedriger, am niedrigsten

Das Niveau der Tagesschau sucht den Superlativ

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Das Einzige was mich bei K&B und auch beim Buch nervt - und das sattsam - ist mein Verdacht, dass so mancher Leser dieser Trakte denken könnte, nun gut, wenn das so ist, dann ziehe ich mir eben nur noch die Macht um Sieben rein und die Uhus von Zehn oder gar die Pimpfe der Geisterstunde+!

Was da mitternächtlich so abgeht, bei der Sendung mit dem Pluszeichen und diesem adrett gestylten Bübchen in Hochwasserhosen oder dieser aufgebretzelten Göre ist Indoktrination pur.

Mit Speck fängt man Mäuse. Her Herr Chefredakteur geht wohl von der irrigen Annahme aus, dass die Jugend der Welt - gerade kurz vor dem Aufbruch in die Disko - sich noch mal schnell schlau machen will über seine allzu bedeutsamen Flusen im Bauchnabel.
Meine klammheimliche Vermutung: die beiden penetranten Clowns, die da die Welt erklären dürfen, sollen wohl auch - wie Knoblauch und Rosenkranz den Dracula - die senilen Bettflüchtigen und die Hartzer, die sowieso den ganzen Tag geschlafen haben dürften, vertreiben und fernhalten. Ersatzweise so verkrätzen, dass sie dann doch irgendwann der Herzkasper überrollt. Perfide ist das, sonst nichts. Die Idee stammt wohl von der schwarzen Null.

Antwort von U. Gellermann:

Die Gedanken sind frei: Das ist Chance und Risiko zugleich.


Am 15. August 2017 schrieb Reyes Carrillo zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Herzlichen Dank, lieber Uli, für diese Wohltat! Für mich der beste von den paar wenigen guten Artikeln, die es jetzt hie und da auch noch zum Thema zu lesen gab.

Herausgegriffen: Stefan Kornelius zählt schon seit Jahren zu meinen wirklich intimen Lieblingsfeinden hierzulande. Ein ganz und gar gefährlicher Kotzbrocken, dieser unentwegte, wahrscheinlich dauererigierte Kriegshetzer mit unschuldiger Klassenprimusvisage. Kotzbrockt Kriegshetzerkollege Josef Joffe mit weltmännisch-ausladender Ich-bin-der-Größte-Pose, wirkt und ist Kornelius der physisch gedrungene und charismagestauchte schauerlich urdeutsche Buchhalter in der Rosette der Mächtigen. Was geht in einem äh, ach ja Menschen vor (ok, der war billig), der zwangsneurotisch und mit triefenden Lefzen ausnahmslos jeden US-/NATO-Krieg unterstützt, sie herbeihetzt, sie erbettelt und erwinselt? Und der damit routiniert aber- und noch mal abertausendfaches, unvorstellbares Leid, Verzweiflung und Tränen, Zerstörung, Flucht und Vertreibung völlig ungerührt in die Mitleid befreite Zone der Abstraktion entsorgt. Und nun schon wieder öffentlich um Bomben bettelt? In welchen defizitären, von wirklich Angst machender grandioser Ausblendung gezeichneten Wahrnehmungsbegrenzungen lebt ein solcher verbrecherischer Ungeist? An Stefan Kornelius wird jedenfalls einmal mehr deutlich, dass die das Vakuum solcher Persönlichkeiten auffüllenden Ideologien, gleich welcher Genese, stets zu dem verbreiteten Phänomen mutieren, diesem selektiven Menschlichkeitsbegriff, hier aufgespaltet in ein ideologisch aufgeblasenes, geostrategisch fabulierendes, unmenschliches Schreibtisch-Ego und den sicherlich freundlich-höflichen Sonstmann. Ich gehe gern soweit zu behaupten, in Stefan Kornelius den Keim des Faschistoiden zu wittern. Wilhelm-Reich-technisch gesehen.

Erinnerlich ist mir noch, wie dieser schreckliche Bellizist einst bei ‚Beckmann’ über Nordkorea herzog und dabei derartige Märchen vortrug, dass es dem eingeladenen Korea-Experten (universitär; Name leider vergessen) nicht mehr ruhig auf seinem Stuhl hielt. Wenige Minuten reichten diesem, Kornelius zu einem zu Boden blickenden, unseriös-böse wirkenden Hetz-Wicht und Lügenknecht zurechtzustutzen... Seltene Stern-Minuten.


Am 15. August 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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weltnetz.tv - Tagesschau
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Der beste Satz von Uli ist da folgender:

"Ideologie heißt nichts anderes als Weltanschauung. Und natürlich haben auch die Tagesschauredakteure eine Weltanschauung. Sie haben nur eine andere als Leute, sie sich die Welt wirklich ganz genau anschauen."

- Und die Rationalgalerie, was sieht sie (in ihrer Weltanschauung), wenn sie sich z.B. Rußland GANZ GENAU ANSCHAUT?

Antwort von U. Gellermann:

Anders als der Medienmainstream halte ich meinen Bauchnabel nicht für den Nabel der Welt. Deshalb kann ich mühelos erkennen, dass Russland Teil unserer gemeinsamen Welt ist.


Am 15. August 2017 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Toller Artikel, der die Geschichte einmal kurz aufrollt und zeigt, wie man sie mit der Gegenwart verknüpfen kann. Dann erst wird Geschichte und Politik so richtig interessant.
Jedenfalls ist Norkorea ein Land, das sich nicht mehr unterwerfen will und ich denke auch niemals mehr unterwerfen lassen wird. Darum diese Hochrüstung, darum diese Sturheit und der Stolz. Hat Korea insgesamt doch in der Vergangenheit gelitten wie man nur als unterworfenes Land,das zwangsjapanisiert wurde, leiden kann.
Südkorea steht immer noch unter US-Kontrolle. Die Nordkoreaner sind frei. Russland hält es nicht mehr besetzt.

Dass diese Eigenständigkeit die amerkikanische Kriegselite ärgert bis auf die Knochen und alle Drohungen gegen Nordkorea ins Leere liefen, tut noch mehr weh und muss als Niederlage erlebt werden.
Von daher bewundere ich den kleinen Dicken, der sich nicht einschüchtern lässt.
Was die Medien angeht, lieber Herr Gellermann, haben sie was Anderes erwartet ?
Trump tobt und trampelt wie ein 4-jähriger in der Trotzphase und die Medienmacher hier trampeln mit wie demente Greise, die nicht einsehen können, dass der Krieg vorbei ist.
Siehe auf youtube: Loriot - Weihnachten bei Hoppensteds - wir bauen ein Atomkraftwerk, für Kinder und wenn es pfffff macht, war es richtig....
"Wer solche Medien hat, der ist schon nuklear verseucht" oder aber eben... wie der Opa Hoppenstedt.
Bitte jetzt nicht meinen, ich nähme Ihren Artikel nicht ernst.


Am 14. August 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Das Krieg wieder im Tagesgeschehen an Normalität gewinnt, wie es im Uli Artikel steht, und mit welcher dumm dreisten Art, es in den Medien so verbraten wird, als wenn sie darauf hin steuern (wollen), lässt zu, dass einem der Hut hoch geht, der Kragen platzt....... Ängste werden wach, und Erinnerungen an die, die zu Lebzeiten alles menschenmögliche getan haben, dass ein "Nie wieder Krieg" an Bedeutung nicht verlieren darf.
Es kann sein, dass es nicht soweit kommt, doch die Verselbständigung politischer Prozesse ist nicht von der Hand zu weisen. Da sind keine rationalen und vernünftigen Politiker in den Regierungen, sondern knallharte Interessen, und die, die sie umsetzen wollen, um jeden Preis.
Trump hat innenpolitisch nicht viel zu bieten, und es ist das alte Spiel, dann Konflike einfach zu verlagern, wo es denn eben passt.
Es wird sich, egal wie groß die KOnflikte in der Welt sind an der Frage Krieg und Frieden entscheiden.
2003, also vor 14 Jahren war der Kriegspräsident Bush auf Konfrontationskurs gegen Nordkorea. Am 29.12. 2003 war in der New York Times zu lesen, dass die Vereinigten Staaten einen "umfassenden Plan" entwickelt haben, um den finanziellen und politischen Druck auf Nordkorea zu intensivieren. "Regierungsvertreter erklärten, dass die Drohung einer zunehmenden Isolation sie zwingen, die nuklearen Ambitionen zu verhindern, und sie gegebenenfalls, wenn es nicht klappt, die Regierung zu stürzen. Rumsfeld dieser Verbrecher hat deutlich gemacht, dass die Pentagon Pläne alle Eventualitäten bereit hält, und am 23. 12. 2003 legt er nach, weil Washington sich auf den Irak konzentriert, sollte Nordkorea sich über folgendes im Klaren sein: "Wir sind in der Lage,zwei größere regionale Konflikte auszufechten. Wir sind in der Lage, den einen zu entschieden zu gewinnen, und im Falle des anderen eine schnelle Niederlage herbeizuführen. Daran sollte kein Zweifel bestehen" sagte Rumsfeld.
Und es gibt doch Heute keine verlässlichen Zahlen über Nordkorea. Spekulatius, Vermutungen, und natürlich die unsägliche Verbreitung von Meldungen, gewisser "Experten" in den Medien, dass natürlich nur Russland in Frage kommt, wenn es um die Entwicklung der Rüstung in Nordkorea geht.
Und man weiß doch, wenn man die Augen aufhält, dass Nordkorea ein kleines, armes, von den Kriegstreibern bewusst wirtschaftlich und politisch isoliertes Land ist. Die USA ist die größte imperialistische Macht in der Welt. Völlig unverhältnismässig, was da passiert. Wenn Trump so weitermacht, wird er, wenn er irgendwie glaubwürdig sein will, seiner Kriegsrhetorik, Taten folgen lassen müssen.
Die Regierungen in der Welt lassen seit Jahrzehnten zu, dass die USA sich wie die verhalten können, die den anderen klar machen, wo der Hase zu laufen hat. Sie verstoßen immer gegen das Völker Recht, gegen die Menschenrechte, eigentlich so gegen alles, was sie von denen, die sie besetzen, bevormunden und unterdrücken, verlangen. Verkehrte Welt. Was macht die UNO? Wer bremst die schlimmsten Kriegstreiber in der Welt, auch vor Venezuela werden sie nicht Halt machen, wie der Irre in den USA hat durchblicken lassen? Danke für den Artikel, und Kriege werden immer wahrscheinlicher, umso wichtiger bleibt die GALERIE mit der dringlichen Aussage nach Frieden, Fortschritt und der Selbstbestimmung der Völker, auch für Venezuela hat das zu gelten.


Am 14. August 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Auch wenn Florian Illies ein von transatlantischen Premiumsmedien durchseuchter Autor ist, FAZ und ZEIT lassen grüßen, mit seinem Buch "1913 - der Sommer des Jahrhunderts" hat er ein beeindruckendes, ein bedrückendes Werk zur Verfügung gestellt. Die allgemeine Stimmung vor dem großen Krieg - keiner konnte ja wissen, dass es der erste Weltkrieg werden sollte - konnte er hervorragend ins nächste Jahrhundert rüberretten. Vom Hedonisten bis zum Propheten und alles was es dazwischen so zu vermelden gab, Illies bringt sie alle. Für den zweiten Weltkrieg, für den Russen auch heute noch der Große Krieg, gibt es so ein Nachschlagewerk noch nicht. Da muß man schon bei Tucholsky und Ossietzky stöbern.

Falls es jemals einen Sommer des Jahrhunderts, möglicherweise den von 2017, geben sollte, ist es für den fälligen Autor einfach, das Nachschlagewerk bereitzustellen. Er bräuchte nur die Rationalgalerie zu kopieren. Für den Teil, bei dem es dann den Kopf zu schütteln gilt, könnte auch noch die Macht um Acht ihren Teil dazu beitragen.

Hoffen wir, dass es nicht so weit kommt. Glaube nicht, dass da noch ein Autor zur Verfügung stände.


Am 14. August 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Hitler und seine "deutschen Volksgenossen" nannten zwar die Russen "Unter-Menschen§, dabei zog der gute Russe Gorbi seine militärischen „Menschen" 1994 aus der BRD friedvoll ab, aber die USA sind in Wahrheit die wahren "Un-Menschen", denn sie führen seit 1945 viele grausame Kriege für ihre Interessen!

Mit der von der USA geführten NATO rasseln sie seit ihrer Gründung schon jahrzehntelang gegen das friedliche Russland, auch besonders heute noch von ihren Stützpunkten der BRD und verhetzen die OST-EU-Länder POLEN, UKRAINE, BALTIKUM ... und leider nun auch GUAM! "AH" heißt bei TRUMP: ATOM HEIL!


Am 14. August 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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@ nix für ungut, Marie Becker, es bleibt bei meiner Bewertung, und vielleicht können sie ihre Frage selbst beantworten.


Am 14. August 2017 schrieb Rena Cybulski zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Der TV-Auftritt ist ne Wucht. Sollten sie das Schreiben nicht gänzlich zugunsten der TV-Predigt aufgeben?

Antwort von U. Gellermann:

Muss ich mich jetzt beleidigt oder geschmeichelt fühlen?


Am 14. August 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Vom Wert kalter Füsse

Hätten sie - die kalten Flossen - sich nicht immer wieder gerade noch rechtzeitig eingestellt, die Menschheit gäbe es schon lange nicht mehr. Blöd nur, dass unsere Edelfedern - wie doch auch ein Herr Kornelius es zu sein vorgibt - es einfach nicht begreifen wollen. Ist aber schon begreiflich, wo ihnen doch sicherlich eine auflagen- bzw, quotenfreundliche Aktion von „embedded journalism“ im Ernstfall in der ersten Reihe - ganz vorne - blüht. Wo sie es sich doch so verdient haben. Ohne sie wäre das doch alles nicht möglich. 

Es war der andere Harry, nicht Dirty Clint, dem sie - gerade mal so ins Amt gespült - die Story vom Pferd und vom sich einstellenden Ruhm und der baldigen Ehre unterjubeln konnten. Woher sollte er auch ahnen können, dass selbst die Generäle um ihn im war-room herum null Ahnung davon hatten von dem Teufelswerkzeug, dass sie ihm zur Nutzung feilboten. Die damals in wenigen Meilen hinter einem Sandhügel dahingestreckten, staunenden GI’s in der Wüste beim Probe-Sprengen wussten es ihnen zu danken, später dann. Im August 45 da nahm er es ihnen noch ab, der Harry. Sechs Jahre - anno 1951 - später schon nicht mehr. Da wollte ein wohlmeinender Oberbefehlshaber - ein gewisser McArthur - das Ruder in Korea doch noch herumreissen, die anstehende, selbst angerichtete Bredouille abwenden und schlappe 34 Atombömbchen auf Mao und Kim nebenan applizieren. So gut kam dieses Ansinnen bei Harry aber nicht an, hat er doch wahrscheinlich - wie es im einzig herrschenden Gottesstaat heißt - „did the math“.  Das Siebzehnfache von dem von vor sechs Jahren, das war dann wohl doch etwas arg viel für Harry,wohl zuviel ds Guten. Außerdem hätte er sich womöglich ungern als Drachentöter in im Geschichtsbuch wiedergefunden. Die sofortige Pensionsauszahlung für Tschenneräll MacArthur war wohl die Folge von Harrys allzu unterkühlten Füssen. Eindeutig die bessere Lösung, als warme Wollsocken überzustreifen und zum Ruf anzuheben „Go ahead, Douglas“. Ob das Trauma von General Custer auch eine Rolle spielte, ist nicht überliefert aber wahrscheinlich.

Hinterher ist man bekanntlich immer klüger und kann das Geschehen mit dem richtigen Propaganda-Spin in die einzig zulässige Richtung drehen. Was tatsächlich da so zu verzeichnen gewesen wäre, nicht zu vergessen die zahllosen Kriegsverbrechen auf beiden Seiten oder die im Kindbett misshandelte und gemeuchelte UN, hatte die immer gut eingestellten Medien - damals weitgehend nur in Print - nicht zu interessieren. Auch und gerade im gerade westlichen Teil Germaniens, im seit damals als de-facto „nichtinkorporiertes US-amerikanisches Außengebiet“ erkennbaren Protektorat. Waren doch seinerzeit so gut wie alle Zeitungen und Magazine nur auf ausdrücklichen Wunsch der transatlantischen Militärverwaltungen ins Leben gerufen worden. Ein Sachverhalt, an den wohl bis heute noch immer wieder gerne erinnert wird, mit hoch erhobenem, hin und her wedelndem Zeigefinger. NATO, Bundeswehr und was weiß ich sonst noch alles konnte so eifrigst herbeigeschrieben werden. Nicht zu vergessen 1957. Die einzige Wahl im neuen US-Protektorat, die jemals mit einer absoluten  Mehrheit der Unionierten ausging. Kreml-Hacker waren da wohl noch nicht ganz so erfolgreich gewesen. Ihre Konkurrenz war da um Längen durchschlagskräftiger. 

Dumm nur, im Jahre 1957 sollte auch jenes Buch - völlig unerwartet und höchstwahrscheinlich unerwünscht - erscheinen, dass der friedenspendenden, menschenfreundlichen Eigenschaft jedweden Atomkrieges erst einmal den Garaus machen sollte. Mit „On the Beach“ begriff auch noch der letzte Dödel, was es mit der Existenz dieses neuen Peacemakers so auf sich haben könnte, was man sich mit  dieser „wundervollen“ Leistung amerikanischer Wissenschaft so eingehandelt hat. Und als dann auch noch Hollywood Gregory Peck, Ava Gardner, Fred Astaire und Anthony Perkins aufbot um einen Tränenmelker aller erster Güte auf dieser Basis zu liefern, nein, da hatte die Atombombe dann bis auf Weiteres keine allzu guten Karten mehr. Dem hieß es natürlich ein für allemal entgegen zu wirken. Allein schon aus dem guten Grund Investorenschutz, es ging ja - wie immer - um Arbeitsplätze, insbesondere die in der Rüstungsindustrie. Davor warnte doch damals sogar ein abtretender Präsident und einstiger Weltkriegs-Hero. Erst Jahrzehnte später soll diese Rede nicht mehr „classified“ gewesen sein. Nur so am Rande, der Vollständigkeit halber, der Film aus dem Jahre 1959 gab vor,  Ereignisse von 1964 vorzugeben. War da was von zu lesen im Buch? Kann mich nicht daran erinnern.

Die Hauptfigur im Film ein U-Boot-Kapitän der US-Marine, ein Mann einfach zum Lieben. So wie ein anderer Marineoffizier, auch noch aus dem echten Krieg, dem worldwartwo, verwundet und wundersam gerettet:
John F. Kennedy. Ob Hollywood gewollt oder ungewollt auf die Wahl 1960 von Kennedy als US-Präsident Einfluss nehmen konnte? Heute, fast 60 Jahre danach, kommt da schon ein gewisses Gschmäckle auf. Zumal da auch noch andere Hollywood-Streifen existieren, die den Faden aufnehmen und weiterspinnen. Die Kuba-Krise! Was die Baumringe bei der Altersbestimmung von Bäumen, die C14-Methode bei der für sonstige organische Substanzen, das ist heutzutage die zu lokalisierende Grundeinstellung zum US-Militär im Allgemeinen und der Renitenzgrad auftretender Generalität im Besonderen, in den Machwerken der Hollywood-Studios selbstredend. Auch zum Thema Kennedy und Kuba-Krise gibt es einen passenden Streifen, aus dem Jahre 2000. Wer erinnert sich nicht gerne an dieses Jahr, die Wahl - oder doch nur ein Putsch? - von Dabbeljuh. Ein Jahr vor dem Paradigmenwechsel bis hin zum Ende aller Tage! 

Wer kennt sie nicht, die Fleischwölfe für angepasstes bzw. anzupassendes Geschichtsverständnis in Transatlantika. History-Channel, Spiegel Geschichte, zdf-Info - um nur die Marktführer zu nennen. Auf letzterem kam auch vor einiger Zeit vorgenannter Film zur Kuba-Krise. Thirteen-days, dreizehn Tage im Oktober 1962. Drehort-arm wie selten, vornehmlich im situation-room des Weißen Hauses und im Oval Office. Der Kampf dreier Freunde gegen den Auswurf gesammelten kriegsgeilen Top-Militärs. Jack und Robert und Kevin Costner als Präsidentenberater. Schaute (Konjunktiv) man sich diesen Film heute an, würde einem sofort klar, wie es einem Trump heutzutage so zu ergehen vermag, mit all diesen Knalltüten um sich herum, und bestimmt auch nicht viel anders als dem Friedensnobelpreisträger vorher. Obwohl seit der Wahlnacht im Verschiss bei den Herrschaften aus dem Fünfeck konnte sich Kennedy bekanntlich behaupten, sich beim Volk sogar nachhaltig als Präsident einbringen. Zum ersten Male die Beine ausgestreckt unter dem Schreibtisch im Oval Office, schon ausgesetzt mit satten Konfrontationen mit „Russia“ wie auch schon damals die Sowjetunion genannt wurde. Mauerbau, Schweinebucht! Und der neue Präsident hat nichts Besseres zu tun als den Schwanz einzuziehen, den er doch sonst überall reinsteckt, wo er es gerade nicht soll. So ungefähr auch der Tenor mancher Medien, wohl nach Telefonaten mit dem Pentagon und Langley.

Und dann war sie da, die einmalige Gelegenheit für den Erstschlag, ein Jahr später. Da gab es ein paar verwaschene Bildchen von Lichtungen auf Fidels Insel. Fidel, der Kim von damals, mit Raketen vom Russen ausgestattet auch er, schlappe hundert Kilometer vor Key West? Das geht aber gar nicht. Da heißt es sofort, den Riegel vorzuschieben und fürsorglich die Bedrohung ein für allemal platt zu machen. Nein, natürlich nicht in Kuba, in Moskau, Leningrad und überall da, wo sonst noch böse Russen rumturnen.  So in etwa tobten die Generäle wie Rumpelstilz im Konferenzraum auf Kennedy ein, im Film aber bestimmt auch in der O-Situation. Und wenn nicht Kevin Costner gewesen wäre … ! Wundert das überhaupt noch jemand, dass dieser Schlappschwanz von US-Präsident gerade noch 13 Monate auf dem Stuhl sitzen bleiben durfte? Schließlich stand das nächste Projekt an, jenes, dass der Kollege McArthur auf der anderen Seite des Golfes nicht zu Ende hatte bringen dürfen. Und ist es Zufall, dass auch da wieder ein Texaner billigend in Kauf genommen wurde, um das allzu zögerlich von Kennedy in Angriff genommene Kommando mal so richtig aufzubohren? Übrigens: ist es nicht seltsam, dass just nur wenige Tage vor dem Beginn der dreizehn Tage - ganz weit weg - Reichsprotektor „OST“ Konrad A. auf Wunsch von Kriegsminister Franz-Josef was von Landesverrat plärrte und ein Sturmgeschütz temporär aus dem Verkehr zog? 

Nun, mit Erstschlägen und Atomkriegen hatte es sich dann erst einmal für eine Weile. Sieht man von jenem Mikrofon-Test mal ab, den Ronald R. vom Leder zog, als er „zum Spass“ von breaking news kündete: I’ve just ordered to bomb Moscow. Und dann kam ja die Zeit des „Großen Sieges“ - auch als Zusammenbruch des Ostblocks bekannt - und die Zeit des „Washingtonian candidate“ im Kreml, der auch mal gerne als trunkener Tanzbär vor Clinton aufspielen durfte. Spätestens mit dem Outing von Nachfolger Putin, dass er keinesfalls vorhabe, für solche eine Performance weiterhin zur Verfügung zu stehen, und der darauf prompt erfolgten Reaktion bzw.Schurigelung, das alte Mütterchen Russland als Regionalmacht zu verunglimpfen, war sie wieder da, die Überlegung, ob der Erstschlag nicht doch Sinn ergäbe. Gewiss, die statt A-Waffen nutzbar gemachte Brückentechnologie - Uran-Munition - konnte umfangreichen Tests ausgesetzt werden, standen schließlich auch Projekte an, die eines A-Waffen-Einsatzes wahrscheinlich nicht benötigten. Irak I, Serbien, Afghanistan, Irak II, Libyen, Syrien, nicht zu vergessen - inkognito - Jemen. Und die Medien, was berichteten die darüber? Selbstverständlich nichts Ungebührliches, geschah doch alles für Frieden, Freiheit und Demokratie, god bless America. A-Waffen kamen nur noch in die Headline, wenn der Klabautermann gefragt war, wenn es hieß, der Irre in Teheran oder der Andere in Pjöngjang sei dabei, sich so etwas Böses zu basteln. Dass der Bibi schon längst mit sowas sogar jonglieren durfte, das juckte und juckt die Herrschaften in den Redaktionsstuben von Welt bis heute nicht die Bohne.

Doch, da war noch was! Da soll es auch noch einen US-General gegeben haben, einen mit dem ehrfurchtheischendem Titel - Wiki weiß es genau: Oberbefehlshaber des United States European Command (USEUCOM) und in Personalunion zeitgleich als 17. Supreme Allied Commander Europe (SACEUR) der NATO. Herrschaftszeiten, dass ist doch mal eine Karriere für einen der sich „Der die Liebe Ausbrütende“ schimpft, Mister Philip Breedlove. Und was hat der mit Atomkrieg zu tun? Nun, er war der Erste - leider nicht mehr Letzte - der anläßlich seines Amtes bezüglich der Lage an der Ostfront 2.0  - glaubte den McArthur spielen zu müssen und dann doch mal den Einsatz von Nuklearem zu erwägen. Dem Commander-in-Chief muss gehörig der kalte Schweiß den Rücken hinunter gelaufen sein beim Anblick dieses heißen Kriegers. Seit Mai 1916  - nach drei  Jahren des Bitten und Bettelns, dem Russen den Garaus machen zu dürfen - durfte er sich, so wie sein Vorgänger McArthur auch, einer wahrscheinlich üppigen Pension erfreuen. Und unsere Medien, was haben die zu all dem Haarsträubenden zu berichten gehabt. Nichts, rein gar Nichts! Kein Einziger, der sich mal Gedanken darüber machte, zu was es einen europäischen Kommandostand der USA geben muss. Stattdessen schieben sie bis heute weiterhin die immer noch offizielle Tonlage von der Bedrohung der Ukraine, des Baltikums, dem angeblichen Shanghaien der Krim etc. Von dem was sogar Wiki zu Mister Breedlove berichtet auch kein Sterbenswörtchen. Und, was berichtet Wiki auf des Misters Beitrag unter der Überschrift „Kritik“? Ausnahmsweise mal das ganze Zitat, auch wenn es aufträgt: „Breedlove wurde vonseiten verschiedener NATO-Partner vorgeworfen, die militärische Rolle Russlands im Ukraine-Konflikt übertrieben dargestellt zu haben. Im Kanzleramt wurde in diesem Zusammenhang sogar von „gefährlicher Propaganda“ gesprochen und es kam zu einer Intervention von Außenminister Frank-Walter Steinmeier bei Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg.“ Achtung, Kopie erfolgt am 14.8.2017 13:00, so etwas kann sich schnell ändern.

Und jetzt also haben wir einen Hotzplotz im Oval Office als angeblichen commander-in-chief, der nach dem Wegdrücken der letzten Twitter-Meldung kaum noch weiß, was er denn gerade so an Unsinn abgedrückt haben könnte. Einen, umringt von jenen Gesellen, die schon einen Kennedy fast in den Wahnsinn getrieben haben, ob es bei Obama beim Versuch blieb ist die Frage. Einen, der wenn er am Leben bleiben will, tut was man ihm einflüstert mit warnendem Hinterton. Möge er daran denken, der Donald: beim Einsatz von Atom-Waffen wäre er nicht der Erste, diese Ehre hatte schon Harry in Anspruch genommen. Da ist auch kein „America First“ mehr zu holen und selbst wenn es dem so hätte sein können, es hätte so schnell keiner mehr mitbekommen. Eben einfach deswegen, weil keiner mehr da gewesen wäre, die honorable Leistung des Präsidenten noch zu würdigen. Falls er es nicht glaubt, vielleicht mal das Remake von On the Beach aus dem Jahre 2000 angucken. Das hilft. Und bezüglich unserer Medien, den investigativen Premiumsmedien zumindest, den am Nasenring von NYT und CNN eng geführten, was ist bei denen diesbezüglich zu vermelden? Nicht zu glauben, aber mit denen habe ich fast Mitleid. Wissen sie doch nicht, ob sie weinen oder lachen sollen. Mit der kriegsgeilen Hampelfrau Hillary hätten sie natürlich dieses Problem nicht gehabt. Da wäre es zügiger abgegangen. Da hätte man schon weit vor Weihnachten im ersten Amtsjahr davon berichten können, wie die Lage der in Atomschutzanzügen patrouillerenden Stoßtrupps vor Moskau wenn nicht in Peking denn so ist. Und - für einen Brennpunkt bei Gniffke besonders geeignet - ihren Relaunch von ihrem berühmten Orgasmusfake à la Sally,  mit „We came, we saw, he died“ und dem irren Lachen hinterher, dieses Mal aus Damaskus, auf den hätte man bestimmt nicht verzichtet. Einfach zu schön, wäre es gewesen! 

Atomkrieg ist machbar, Herr Nachbar! Es sei denn, Kevin Costner käme wieder zu Hilfe. Oder wird es gar George Clooney sein, der uns rettet? Kaum, der wollte doch der in Außenpolitik erfahrensten Frau von Welt unter die Arme greifen. Und bei der konnte das keinesfalls was Gutes bedeuten. Und hinsichtlich Bruce Willis hätte ich auch so meine Bedenken. Empfehlenswerter erschiene mir da eine Wiederauflage von Quo Vadis. Da entleibt sich der Widerborst Nero ja auch - zur Entlastung aller - selbst. Ein Nachfolger für Peter Ustinov lässt sich sicherlich finden, Brad vielleicht, der kennt sich aus mit antiken Rollen. Wenn das nicht schon damals fake-news gewesen wären. Gewöhnlich gut informierte Kreise von damals berichteten nämlich, es sei die Prätorianer Garde gewesen, die Hand angelegt habe ans Messer. Gut ein bisschen das Drehbuch umschreiben ist immer förderlich, ist ja auch vom Remake von OntheBeach in 2000 gut gelungen. Prätorianer gibt es heute ja auch nicht mehr. Dafür wäre jetzt die Centrale Intelligenz Agentur zuständig in enger Zusammenarbeit mit den Navy Seals, so wie noch neulich bei Osama, Zero-Dark-thirty. Fire&fury - in Schutt und Asche legen, das geht auch gut ohne WMD - Mass destruction weapons. Und was es einst bei Nero und seinem flambierten Rom zu berichten gab, da könnte jetzt ja auch der Kim gut dienen mit seinem Pjöngjang. Unsere Medien wären hipp, die Auflage, die Quote, kaum auszudenken! Jetzt habe ich kalte Füsse.

Antwort von U. Gellermann:

Der Leser hat allen erlaubten Raum überschritten. Das geht mal, wg. guten Formulierens und ständigen Dialogs. Aber weil die Galerie lexikalische Formate nicht verträgt bitte ich künftig um Zurückhaltung.


Am 14. August 2017 schrieb Manfred Caesar zum Artikel:

Niedrig, niedriger, am niedrigsten

Das Niveau der Tagesschau sucht den Superlativ

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Für den Duden :

Niedrig -niedriger-Tagesschau.


Am 14. August 2017 schrieb Manfred Caesar zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Nordkorea steht seit über 15 Jahren auf der Liste der Schurkenstaaten.Die meisten auf der Liste sind inzwischen von unserem selbsternannten Weltpolizisten auf den "rechten" Weg geführt worden .Nordkorea und der Iran stehen noch aus. Insofern spielt es keine Rolle was Kim sagt oder nicht sagt,wobei wir in Zeiten 32 n. Orwell überhaupt nicht mehr wissen was er tatsächlich gesagt hat.Die Wahrheit kommt aus dem Wahrheitsministerium.
Wie der Hampelmann im weißen Haus heißt ,spielt keine Rolle ,an den Schnüren ziehen Andere.
Nach Aussage von Trump ist der Einsatzplan gegen NK fertig.Das dürfte ausnahmsweise wahr sein.Vermutlich liegt er schon 15 Jahre in der Schublade.
Trump ist jedenfalls friedensnobelpreisverdächtig.


Am 14. August 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Niedrig, niedriger, am niedrigsten

Das Niveau der Tagesschau sucht den Superlativ

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REPETITIO EST MATER STUPIDIORUM

Irgendwann wird er wohl sagen müssen:
Es tut mir leid, ich bereu es!
Doch Gniffke bleibt Gniffke, drum bleibt es dabei:
Die Macht um acht steht, drum nichts Neues!


Am 14. August 2017 schrieb Helmut Ische zum Artikel:

Niedrig, niedriger, am niedrigsten

Das Niveau der Tagesschau sucht den Superlativ

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Eine kleine Geschichte zum Buch "Die Macht um Acht". Ich wollte es in Göttingen - Unistadt - erwerben. Gleich drei Ausgaben um zwei zu verschenken. Der Erwerb war nicht einfach. Keine ( in Worten 0 ) Buchhandlung kannte das Buch, geschweige denn es hätte eine der sechs ansässigen Buchhandlungen - alle hatte ich aufgesucht - es in der Auslage liegen. Kennen wir nicht! Was soll das sein? Muss wohl kaum Auflage haben. Können wir - wenns denn sein muss - bestellen. Dauert einen Tag. Es musste sein. Bin im Besitz von drei Büchern - lese meins gerade - und jetzt wundert mich beim Sehen dieser sog. Nachrichtensendung gar nichts mehr. Gut, hatte schon immer mehr als Bedenken bei den bundesdeutschen Nachrichten, aber jetzt habe ich es schwarz auf weiß. Danke dafür.


Am 14. August 2017 schrieb Helmut Ische zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Unterschätzen Sie dieses kleine, hinterhältige "Nordkoreanische Völkchen" - oder wie unsere freiheitlich - demokratische Journaille schreibt, diesen widerlichen Diktator Kim nicht.
Diese KDVR - dieser Scheißstaat - lässt zwei Atombomben auf Japan werfen. Waren doch diese nordkoreanischen Kriegstreiber, oder? Und, wer bitte schön, wollte Vietnam in die Steinzeit zurück bomben? Das waren auch diese kleinen KIMS. Der Sohn beerbt den Vater! In welcher Demokratie geht das denn? In den USA undenkbar! Diese Diktator - diese nordkoreanischen Blutsäufer - unterstützen jede faschistische Regierung auf der Erdkugel. Und da das alles noch nicht reicht, lässt dieser imperialistische Staat Nordkorea aus Profitgründen den nahen und mittleren Osten in Schutt und Asche legen. Dieses nordkoreanische Pack! Unsere Journalisten in den Redaktionsstuben von ARD/ZDF, Welt, FAZ, TAZ, BILD usw.. können ja nicht irren. Wir und die USA sind die Guten, Herr Gellermann. Gleichzeitig ist das Vorgehen der USA auch als Warnung an die Chinesen und Russen zu verstehen. Und die haben verstanden. Im UN-Sicherheitsrat haben beide Staaten mit den Amis für Sanktionen gegen Nordkorea gestimmt. Warum? Keine Ahnung. Aber egal. Diese Dreckschinesen und Drecksrussen. Denen werden WIR es aber mal so richtig zeigen. Aber mal so richtig....und wenn alles in Scherben fällt.. dann wars für eine gute Sache und wir sind diesmal auf der richtigen Seite. Fragen Sie mal den Herrn Kornelius, oder Herrn Gniffke. Mit welchem Recht frage ich Sie Herr Gellermann, mit welchem Recht, will Nordkorea seinen eigenen Weg gehen? Wo kommen wir denn hin wenn alle Staaten der Erde auf Souveränität Wert legen würden. Die USA führen die Welt - also auch UNS - in eine bessere Zukunft. Jetzt bitte den rechten Arm nach vorn und ganz laut "HEIL UNSEREM FÜHRER DONALD" gerufen.


Am 14. August 2017 schrieb Thomas Fricke zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Von diesem interessanten Beitrag und anderen Artikeln inspiriert, hier ein kleines Gedicht aus meiner Feder:

Die GRÜNEN einst und jetzt

Sie waren einst mal Friedensaktivisten,
Sind jetzt Kriegstreiber und Militaristen,
Befeuern jeden Nato-Kriegseinsatz,
Mit ihren falschen Propheten und in der taz.

Sie waren für soziale Gerechtigkeit,
Sind jetzt zu deren Abbau stets bereit;
Als wendige Lobbyisten dienen sie
Der Konzern- und Finanz-Oligarchie.

Und nun, das ist der allergrößte Spaß,
Sie wollen US-Import-Fracking-Gas!
Man lacht und sieht ihren Bankrott mit Wonne,
Sie sind die größten Heuchler unt'r der Sonne.

www.fricke-th.de


Am 14. August 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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YES, WE CAN !

Ethisch lädiert und auch sonst nicht rund laufend,
Zeigt sich der Vierzig-plus-fünf-Präsident,
Vorerst das Volk, dann sich selbst dumm verkaufend,
Wie zu erwarten, atomstark präsent.

Von Nordkoreas Kommunistenmasche -
So hatte Trump es schon angekündigt -,
Bliebe nichts übrig, nur tickende Asche.
Allerdings auch ein US-Chef, entmündigt.

Drum führt die Welt nicht hinter die Fichte.
Nicht nur der Blondschopf ist nicht ganz dichte.
Auch Washington bleibt im traurigen Lichte.
Das beweist allein schon Amerikas Traum:
Maschinenpistolen im Kofferraum!


Am 14. August 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Manometer lieber Uli, auch als "Sänger vor dem Herrn geeignet." Was für ein Klang !!!
Mit Sinn, Herz und Verstand die politischen Interessen, die Sachverhalte, und die Aufgabe des Massenmediums, denn das ist die Tagesschau auf den Punkt gebracht, und das Beste ist, dass alles mit klarer, dem Zuhörer sehr verständlicher Sprache, die sofort im Gehör landet, und neugierig auf mehr macht. Die Möglichkeit zu nutzen, den hochbezahlten, korrupten, hinterhältigen "Spitzbuben," wie Lenin sie nannte so richtig und mit Schmackes in die vegetarische Suppe zu spucken, ist wie ein Joker. Mit Aufklärung, Stil und Haltung, Witz und einer geerdeten Leichtigkeit dagegen zu halten ist eine Kunst für sich, und hält die Spannung und das Interesse aufrecht an diesem sehr wichtigem Buch.
Im übrigen, lieber Uli, gehet vieles, wie du sagst mit dem "Samenkorn" los.
Das Buch wird gelesen; und immer wieder gibt es Rückmeldungen, die mir sagen, dass sie vom Inhalt des Buches, der einfachen, nachvollziehbaren Sprache, komplizierte, politische Sachverhalte und Schlussfolgerungen, die zum Nachdenken und Hinterfragen anregen begeistert sind. Was mir aber eine ganz besondere Freude ist, dass Kollegen, die in der Alten- und Krankenpflege tätig sind, oft erschöpft, nur mit Tabletten, zum Teil ihre Schichten, die den "normalen Arbeitstag" von den Stunden und der Belastung her kaum, und das ist nicht übertrieben, da ich so etwas selber kenne, seit Jahren keine ernsthafte Gelegenheit hatten ein Buch zu Lesen. Wenn sie wollten, ist es ihnen aus der Hand gefallen, weil sie die Müdigkeit übermant hat, denn die Altenarbeit, wie die Arbeit mit Menschen immer eine sehr verantwortliche Arbeit ist, so höre ich vor kurzem, dass Kollegen, die es geschenkt oder gekauft haben, dass sie es gelesen haben; oft in einem Rutsch.
Eine mir liebe Kollegin sagte mir beim Kaffe trinken: "Ulli, dieses Buch ist auch für uns geschrieben, für die erschöpften, die im Hamsterrad sich drehenden, die keiner mehr bemerken will, weil alt werden in einer Gesellschaft, wo nur der etwas zählt, der dem Ego huldigt, und der solidarische Mensch zum "Looser" erklärt ist, ist das Buch ein Sonnenstrahl,der die müden Knochen erwärmt, und Zuversicht und Hoffnung gibt, dass sich Verhältnisse verändern lassen.
Lass die Puppen tanzen in Deiner Schreibstuben, und ich düse gleich zur Arbeit, und Dein Artikel auf Deiner Startseite wird später bearbeitet. Zwei Irre, na dann Prost Mahlzeit. das dicke Kind KIm und der Irre mit seinem Größenwahn, der Knetgummi in den Händen derer ist, die ihn manipulieren. Wir leben am Vorabend einer Zeitenwende, und manchmal denke ich, dass sich vieles, zuvieles politisch verselbständigt hat, und ob es wieder eingefangen werden kann ist von Politikern und den Völkern in der Welt abhängig, wenn es nicht in einem Krieg, wo Europa das Pulverfass ist, enden wird.
Hoffnung liegt in der Natur des Menschen, und das macht dein Buch: DIE MACH UM ACHT.


Am 14. August 2017 schrieb Vera Leitner zum Artikel:

Niedrig, niedriger, am niedrigsten

Das Niveau der Tagesschau sucht den Superlativ

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Zwar lese ich die "Rationalgalerie" schon länger, habe aber noch nie geschrieben. Aber der heutige "Vorspann" zur Programmbeschwerde ist einfach hinreissend. Ein Satz wie "das Niveau der Reaktion ins Bodenlose zu steigern" verdient unbedingt ins Lexikon der eleganten Gemeinheiten aufgenommen zu werden!


Am 14. August 2017 schrieb Werner Wertmann zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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ZU GELLERMANNS TV-BEITRAG

Super Argumentation. Aber muss der Kameramann ständig wackeln und zoomen?

Antwort von U. Gellermann:

Wie häufig im demokratischen Sektor der Medien: Weng Zeit, wenig Geld.


Am 14. August 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Wenn nicht die Aktienkurse den Zweck der US-Aggression gegen Nordkorea erklären - alle Börsenkurse brachen nach Trumps Aussagen ein, nur nicht die der Waffenindustrie - könnte man sich schon fragen was die eigentliche Motivation hinter "Feuer, Wut und Macht" ist. Der immer noch nicht gewonnene Stellvertreterkrieg gegen China und Russland oder die Bodenschätze des koreanischen Nordens? Ist also zusammengefasst wie immer nur die unstillbare Gier des Imperiums der Grund für das was die deutschen Schreibtischtäter so gerne verharmlosend "Säbelrasseln" nennen?
Sicherlich. Aber hier wird an der "Eskalationsschraube" gedreht (Zitat Gellermann). Und manchmal beschleicht mich wirklich das ungute Gefühl, dass hier in erster Linie ein Präzedenz- und Testfall für "lokal beschränkte" Atomwaffen geschaffen werden soll. Droht hier nicht ein Ersteinsatz jenes "innovativen" Arsenals an nuklearen Sprengköpfen von dessen Nutzen die Falken in Washington in Bezug auf Russland so überzeugt sind? Werden die Nordkoreaner sozusagen als Versuchskaninchen für die den Endsieg des Imperiums garantierenden neuen Wunderwaffen herhalten müssen? Das Regime in Nordkorea ist jedenfalls ausreichend medial dämonisiert und grossartige Gegenreaktionen in der westlichen Bevölkerung sind nicht zu erwarten. Dannach wird halt ein wenig herummoralisiert und der verstrahlte Salat in Vietnam beklagt. Und auch das nur dann wenn die wahnsinnige Rechnung eines lokal beschränkten Atomkriegs wirklich aufgeht. Atomkriege haben aber in unserer Zeit die dumme Eigenschaft global das Licht aus zu machen - für immer. Es macht mich manchmal fassunglos vor Wut dieser "blonden Bestie" auf diese Weise ausgeliefert zu sein!


Am 14. August 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Atomkrieg ist machbar!
sicher, aber auch wenig wahrscheinlich!
kollateralschäden gibt es dann nicht mehr, und nicht nur die halbinsel wäre für jeden verlorenes terrain. da macht krieg keinen sinn!!
kim zeigt seinen untertanen und trump den seinen (incl. verbündete), wer den längsten hat. wenn die damit fertig sind, hat trump viele abwehrraketen verkauft und der chinese und russe weiß, was auf sie zukommt! für nordkorea bleibt weniger zu futtern, was ja auch beim regime-change hilft.
ein üblicher stellvertreterkrieg zulasten aller koreaner, die von wiedervereinigung träumten, zum schaden der russ. und chin. wirtschaft (neue sanktionsgründe gefunden) und natürlich zum vorteil des amer. mik's, der einen brandherd mehr und damit absatzmarkt geschaffen hat.
die gleiche verschärfung wird in transnistrien, im donbass und venezuela passieren. spannend wird es auch, wenn die syrische armee den euphrat überschreitet, und auf dem weg zur iranischen grenze die amerikanisierten kurden zu ihrer loyalität befragt;)
krieg als planwirtschaftliches, auch risiko-kalkuliertes modell, welches hoffentlich auch ein solches bleibt. die medien verdingen sich wie immer als herolde dieser selbstverständlichkeit und pushen dies, bis uns die gewaltanwendung als natürlich erscheint und auch der gewalt nach innen gegenüber abstumpfen lässt!
ein kompletter sieg der werte-demokratien eben;)
wie weit weg ist eigentlich trump's "america first" von "kauft nicht beim juden"?


Am 14. August 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Den gleich geschalteten, kriegsgeilen Schmierfinken in den Redaktionen von SZ, Spiegel und anderen, so genannten Leitmedien ist nichts anderes mehr als eine verkrüppelte Sozialisierung zu bescheinigen. Zu lange waren sie Schwarzenegger, Stallone und ihren fortschreitend dementen Eigentümern ausgesetzt. Seit vielen Jahren ist es ihnen sogar möglich, bewaffnete Konflikte höchst selbst am Flachbildschirm zu gewinnen, wenn sich mal eine private Minute ergibt. Bei mangelndem Erfolg oder Störung durch Vorgesetzte können sie den Level des virtuellen Ballerspiels abspeichern oder neu starten, bis der gefühlte Erfolg dann eben eintritt. Der Brainwash, der sich dabei über Jahrzehnte in die Gehirne gebrannt hat: die Guten gewinnen immer! Fast jedes Problem lässt sich mit überlegenen Waffen, ggf. auch mit schnellen Fahrzeugen und natürlich mit dem eigenen, brilliant-listigen Verstand lösen!

All diesen, im kapitalistischen Dauerfrieden wohl genährten Gestalten sei gesagt, dass *kein* Krieg ihr Leben positiv verändern wird. Die spannende Unterhaltung, nach der sie sich so verzehren, damit sich ihre fiesen Kriegsgazetten mitsamt Auto- Banken- und Smartphone-Werbung besser verkaufen, lässt sich weder neu starten noch abschalten. Nur Eskalation ist möglich. Die Mär von der Wahrheit oder dem überlegenem Verständnis der Redaktionen für die Geschehnisse lässt sich anhand etlicher aktueller Beispiele vollständig widerlegen. Wo ist der Mut, die wirklich entscheidenden Themen zu diskutieren? Zum Beispiel: raus aus der NATO! Weg mit der Rüstungsindustrie! Her mit einem friedlichen, internationalen Dialog, z.B. mit Russland! Her mit einer nachhaltigen Energiewende!

Nach offizieller Darstellung will Kim also ein, zwei Raketen über Japan (hat Japan kein Radar?) schießen und irgend einen Sprengkopf auf oder vor der über 3000km entfernten Inselfestung Guam (haben die keine Raketenabwehr?) zur Detonation bringen? Der Angriff würde, falls er überhaupt bemerkt wird, den Bündnisfall auslösen. Weit und breit keine nordkoreanischen Schiffe, eine Invasion auf Guam komplett ausgeschlossen. Was muss in diesem Fall sein? Richtig! Vergeltung! Eskalation! Das schreien sie alle. Unter dem vordergründigen Deckmäntelchen einer de-eskalierenden Vernunft wird so heftig onaniert, dass sichtbarer Rauch aufsteigt. Hoch mit den Rüstungs-Aktienkursen, zivile Opfer egal! Die ganze Idee ist so widerlich blöd, dass sie aus USA stammen *muss*. Hollywood? Schwarzenegger? Der Bodybuilder mit dem großen Gebiss ist längst Pensionär, aber seine Nachfolger werden das Problem sicher zu Gunsten des Westens lösen. Und die Redaktionen werden dafür sorgen, dass die von vorne bis hinten frei erfundene Story spannend wird und gut aussieht, mit geilen Effekten! Kost' ja fast nix! Was sind schon ein, zwei Atombomben, endlich mal wieder oberirdisch gezündet, gegen die Sauce, die seit Jahren bei Fukushima (liegt etwa in der Mitte zwischen Nordkorea und Guam) ins Meer rinnt?

Mir scheint, Trump löst in Korea gerade in perfekter Teamarbeit die eigenen und die innenpolitischen Probleme all seiner Partner. Sonst nichts.


Am 14. August 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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SZ: "Urinstinkt nach Abschreckung"

Ist zwar sprachlich nicht ganz richtig, aber sachlich nicht ganz falsch.

Nordkorea hat nicht vergessen, was im Koreakrieg (1950-53) US 'fire, fury and power' bedeutete. Ihre Städte sind von US Bomben platt gemacht worden. (Viel schlimmer als in Deutschland im 2. Weltkrieg.) Die Staudämme wurden bombardiert. Es war so viel bombardiert worden, dass die US Luftwaffe kaum noch Ziele hatte.

Wir haben das vergessen, Nordkorea nicht. Ich denke, sie wollen ihre Atomwaffen als Abschreckung haben, dass ihnen das nicht noch ein zweites mal passiert. Die USA haben über 28.000 Militärpersonal in Südkorea stationiert.
___
Es sieht natürlich komisch aus, für so ein System wie Nordkorea ein Wort einzulegen. Aber man kann auch mal die Sicht der anderen Seite zeigen, wenn niemand sonst das tut.

Die Amerikaner haben nie angeboten, im Gegenzug für die Einstellung des Atomprogramms in Nordkorea ihre Manöver in Südkorea einzustellen oder ihre Truppen zu reduzieren.


Am 14. August 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Danke @Fachbuch für den Brückenbau, der die Einordnung möglich macht.
Das "Bild" ist verständlich, und wie ich finde, sehr treffend


Am 14. August 2017 schrieb Susanne Hofmann zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Danke fürs unermüdliche Zurechtrücken der Geschehnisse und das Herausstellen der tatsächlichen Gefahrenquelle!


Am 14. August 2017 schrieb Arnulf Rating zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Sehr auf den Punkt!

Danke!


Am 14. August 2017 schrieb Petra Brandt zum Artikel:

Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

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Ihre scharfe Medienkritik enthüllt die die gefährliche Angewohnheit der deutschen Presse. Wenn Krieg droht nur an Quoten und Auflage zu denken.


Am 13. August 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Die Rundfunk-Räte schweigen

Da kann die Tagesschau schweigen wie sie will

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Lieber Yorck Hagenbuch, Sie finden sämtliche Rundfunkräte mit Foto und Kontaktdaten im Internet. Schreiben Sie ihnen, erwarten Sie aber keine Antwort. Es tut mir leid das Sie Hassgefühle empfinden, das kann einem den Tag verderben und das sind die Herrschaften wirklich nicht wert.

Lieber Peter Panther, eine schöne Idee, mit diversen fragenden Anschreiben, habe ich schon versucht solche Ansätze an zu "stupsen". Ich warte auf Antworten, von Rundfunkräten, SPD, Grüne, EKD, ich warte und warte.
Wie also wecken wir Rundfunkräte aus dem demokratischen Dornröschenschlaf, damit sie endlich ihren Job machen?


Am 13. August 2017 schrieb Helmut Ische zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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@ Herr Boemker,
Sie schreiben - den Artikel von Tigertaler zugrunde legend - von einer Verschwörungstherorie in Bezug auf Joschka Fischer.
Zum Einen schreibt Tigertaler " es ist zu vermuten, dass...u.s.w. "
Zum Anderen möchte ich folgendes hinzufügen: Wer bei dem Werdegang dieses Herrn Fischer nicht auf die Idee kommt, diesen sog. Politiker als vom Kapital gekauft zu betrachten - und zwar von Beginn seiner zweifelhaften Karriere an - , tja, der glaubt sicherlich auch Wahlen würden im Parlamentarismus ala BRD etwas verändern.
Fischer ist das Paradebeispiel eines korrupten, geld-und machtgeilen Typens.
Noch weit vor Özdemir, Göring-E., Roth und all den anderen in dieser bürgerlichen Kriegspartei. Aber die arbeiten daran bald auf der gleichen Stufe wie dieser Steine schmeißende ehemalige Außenminister zu stehen. Fischer wäre nie, nie, nie Minister geworden, aber er wurde gebraucht und hat geliefert. Das vergisst das Kapital nie. Heute "verdient??" dieser Typ sein Geld als Berater der Autolobby (BMW) und schreibt hin und wieder in der FAZ, wenn es darum geht gegen die Russen zu hetzen.


Am 12. August 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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@Ulrike Spurgat
erst jetzt sehe ich Ihre Antwort, kann aber leider nur sagen, dass meine frage bleibt. Uli Gellermann hat die Sachlage in Bezug auf die Grünen deutlich und klar dargestellt und damit fragte ich mich, ob Ihre Beschreibung des "grünen Charakters" neues ergäbe...
Daher meine Frage/Bemerkung zum Allgemeinzustand in deutscher Politriege.

nix für ungut
marie


Am 12. August 2017 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Seuchen und Krieg

Mangelhafte hygienische Verhältnisse fördern die Verbreitung von Seuchen

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Es gibt Artikel, die lassen mich nach dem Lesen fassungslos zurück, dann brauche ich Bedenkzeit. Dieser Artikel ist so einer.
Dass alle Kriege sehr schmutzige, ja richtig dreckige Kriege sind von in Köpfen versauten Menschen initiiert kann sich jeder denken, der seinen Verstand noch nicht bei TV-Sendern und Leitmedien zur Aufbewahrung abgegeben hat.
Für mich also nicht wesentlich Neues und doch hat mich dieser Artikel wieder auf meine Spur gebracht, auch daran zu denken, wenn ich mal wieder von Familie, Freunden, Bekannen, Kollegen als höchst - wie formuliere ich das ? ach gut - ganz einfach für verrückt erklärt werde, mit der man über Politik überhaupt nicht reden soll. Sie wollen es nicht wissen und mich zum Schweigen bringen. Wissen ist Macht, heißt es. Kann aber auch Ohnmachtsgefühle auslösen, die überhaupt nicht schön sind.

Ja, jeder Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Sanktionen sind Kriege der heimtückischen Art.
Wir vernichten nicht nur uns selbst, sondern auch die Umwelt, die Tierwelt, die, wie die Menschenwelt auf eine intakte Umwelt angewiesen sind.

Bei aller Negativität sehe ich auch Hoffnung und Aktivität bei anderen Menschen, die tapfer gegen diese Missbräuche und Misshandlungen in Form von Kriegen schreiben und sprechen. Denen muss ich mich zuwenden und dann kann ich auch sehen, dass die FriedenstifterInnen stärker sind als Goliath, der Riese. Nur nicht vom eigenen, friedfertigen Weg abbringen lassen. Das lasse ich mir jetzt von diesem Artikel sagen, was sich sehr gut anfühlt. Danke.


Am 12. August 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Hans Tigertaler schreibt:

"Joschka Fischer ... »Revolutionärer Kampf« ... als Beobachtungs- und Provokateurs-Organ ['Agent Provokateur der Geheimdienste'], schon damals das Versprechen auf eine große Karriere in den Diensten der Bourgeoisie gegeben wurde."

Was ist das denn für eine Verschwörungstheorie? - Die Bourgeoisie hat Fischer und den 'Revolutionären Kampf' als Agent Provocateur eingesetzt und ihnen schon damals eine große Karriere versprochen?

Es kommt hin und wieder vor, dass das liberale Bürgertum Revolutionäre unterstützt und finanziert - um tolerant auszusehen. Aber diese Tigertaler-Geschichte? Wer glaubt die?


Am 11. August 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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@ liebe ulrike spurgat;)
was kollege tigertaler wortreich erklärt:
in einem tropfen spucke eines hai's definieren sich quer-, längs-, vertikal und diagonal gestreifte clownsfische über die frage, ob sie je süsswasser schmecken werden - und dann schluckte der hai!!

die ozeane werden dreckiger und seichter, die haie schlucken öfter und das beuteschema und jagdverhalten wird beliebiger, weil fressen notwendig und die alternative sterben ist!!
man muss auf den tag hoffen, dass die haie sich gegenseitig fressen. weder können die clownsfische sich auf den "zucker"gehalt einigen, noch die haie domestizieren:)
interessanter ist daher der verschwörerische ansatz, ob die fischer's & co eine 5. kolonne waren?? bei bohley und genossen bin ich mir sicher;)

150 jahre "das kapital", unesco-weltdokumentenerbe!! und rationale diskutieren über den wimpernschlag zeit"geschichte" von zwar kaschierten, aber ewigen überbauerscheinungen:)

der hai lacht sich kaputt, und schluckt:)


Am 11. August 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Seuchen und Krieg

Mangelhafte hygienische Verhältnisse fördern die Verbreitung von Seuchen

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Ich würde den Optimismus des Verfassers gern teilen, aber leider... . Die Realität der Gegenwart sieht anders aus. Mir fehlt vor allem die Überzeugung, daß erhebliche Teile der Menschheit endlich begreifen, was in der Welt gespielt wird. Das wird m.E. nicht passieren, weil die Menschen direkt daran gehindert werden. Ja, das sehe ich so, vor allem wenn ich die Rolle der Medien wie Fernsehen, Rundfunk und Zeitungen einerseits, die ja immer noch den entscheidenden Part spielen, betrachte und andererseits das Bildungssystem speziell unseres Landes heranziehe. Zu letzterem habe ich nur den Vergleich zu dem der DDR, mit welchem ich groß geworden bin, aber dort liegen, um es kurz zu machen Welten dazwischen, bei aller tatsächlich damals vorhandenen Indoktrination. Denn heutzutage wird es im Unterschied zu damals peinlich vermieden, das Denken im Zusammenhang bereits in der Schule zu entwickeln. Was brauche ich z.B. ein Fach Medienkunde, in dem ich vielleicht lerne, mit dem Handwerkszeug Hard- und Software umzugehen, wenn mir niemand vermittelt, wie der Müll entsteht, der mir dort täglich präsentiert wird. Auf diesem Unvermögen, Hintergründe und Zusammenhänge zu erkennen passiert dann die tägliche Beeinflussung durch die Mainstreammedien. Nehmen wir nur als derzeitiges Beispiel den sogenanten Eierskandal. Jede Meldung befaßt sich im Moment damit, als ob mit Verlaub gesagt ein paar Eier mit Spuren von Insektiziten die Welt untergehen lassen. Dafür haben wir doch Veterinär- bzw. Gesundheitsämter, die uns davor zu schützen haben. Der Punkt ist natürlich, daß die Zeit, die für derartige Meldungen verbraucht wird, nicht mit wichtigen Dingen gefüllt werden muß. Gerade jetzt so kurz vor einer wichtigen Wahl, in der es doch um die Weichenstellung für die Zukunft unseres Landes und der darin lebenden Menschen gehen müßte. Verdächtig still geworden ist es z.B. auch um die Vorgänge in Syrien, der Jemen hat in unseren Nachrichten noch nie eine Rolle gespielt und die Betrügereien der Automobilindustrie um die Abgaswerte der deutschen Autos dürften es wohl auch wert sein, stärker beleuchtet zu werden. Ich erinnerne mich noch an meine Erlebnisse in der alten Zeit und auch noch nach dem "Beitritt", wenn in den Gesprächen mit den Altbundesbürgern die Rede auf die Politik kam und dann in unschöner Regelmäßigkeit Bemerkungen fielen wie "Politik ist ein schmutziges Geschäft, damit befassen wir uns lieber nicht". Das hat sich nach meinem Eindruck bis heute nicht wesentlich geändert. Seit ich in meiner Ostthüringer Heimatstadt ein bischen Kommunalpolitik mache, ich sitze seit 14 Jahren im Stadtrat, werde ich immer mal mit der Frage konfrontiert, warum ich mir das denn antue! Daß wir alle es eigentlich in der Hand hätten, die Richtung der Politik zu bestimmen, indem wir uns die Leute genauestens anschauen, denen wir unsere Stimme für die nächste Wahlperiode überlassen bzw. in manchen Situationen diese Politik sogar selber machen können, soweit scheint kaum jemand zu denken. Ich habe es vor knapp acht Jahren bei der Bürgermeisterwahl in unserer Stadt erlebt, dort wurde die völlig unbekannte CDU-Kandidatin, die danach grandios gescheitert ist und bei der nächsten Wahl wieder abgewählt wurde, von Vielen mit der Begründung gewählt, "....die lächelt doch so schön."! Und da soll ich erwarten, daß sich in nächster Zeit, denn viel davon ist nicht mehr vorhanden, eine Bewegung "gegen den derzeit herrschenden Wahnsinn" aufmacht? Tut mir leid, aber kann ich mir absolut nicht vorstellen. Ich glaube, bevor nicht wieder der schlimmste denkbare Fall eintritt, schauen wir nur nach Korea, wird es keine Änderung geben, hoffentlich ist es dann aber nicht zu spät! Nichtsdestotrotz, bleibt schön kämpferisch!


Am 11. August 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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@ H. Tigertaler
Was sie schreiben ist mir zu hoch, und ob ich es wirklich verstehe, und Einordnen kann lässt sich im Moment nicht erkennen. Ich habe gelernt, dass schwierige, komplizierte Zusammenhänge so dem Leser nahe zu bringen sind, dass es für mehr Menschen. als einem kleinen Teil verständlich ist.
Und wie sie die RAf analysieren und einordnen; da arbeite ich noch dran, allerdings ist absehbar, dass ich es nicht teilen werde.


Am 11. August 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Auch wenn dem werten Mitkommentator Tigertaler gegen Ende so ein bisschen die Luft auszugehen scheint, er legt ein paar gute Ansätze auf den Tisch der Diskussion. Nur leider, auch er fällt auf den Hütchenspielertrick des „Systems“ rein und nimmt einzelne Symptome unter die Lupe, das komplexe System des Neo-Irgendetwas bleibt wie immer außen vor. Grüne Nasen haben darin auch ihre Funktion finden dürfen, unterliegen aber zwangsläufig auch den herrschenden Bedingungen des Systems. Klar, komplexe Systeme haben nun mal die Eigenschaft einfach nur so gut wie undurchschaubar zu sein. Und so wie aus dem Komplex Weltherrschaft die bonfortionöse Diskussion „rechts/links“ als Köter dem Pöbel vorgeworfen wird, damit er einen Knochen zum Abnagen hat, um tunlichst größeren Schaden zu verhindern, könnten dann wohl auch die komplexen Systeme, die in der wissenschaftlichen Physik weltweit längst Gegenstand umfassender Forschung sind, auf ein ähnliches Begriffspaar eingedampft werden.

Geschieht aber nicht, warum auch. Was ist fest, was ist flüssig? Der Stoff in der Sanduhr, ist er denn nun fest oder doch flüssig, weil er von oben nach unten zu fließen vermag oder weil ihm gar nichts anderes übrig bleibt? Diese Frage ist doch längst gelöst, die Antwort könnte man bestimmt sogar bei Frau Dr. phys. einholen. Übrigens: was der Sand in der Physik ist die Brotkrume in der Gesellschafts- und Wirtschaftstheorie, da lebt „Unten“ auch von der Schwerkraft. Und wo es kein „Oben“ gibt, kann auch nichts nach unten durchrutschen. So heißt es! Jedenfalls bei denen, die behaupten, dafür Sorge zu tragen, dass genügend vorgehalten werden kann, um es durchreichen zu können. Die Klärung, ob bestimmte „Meinungen“, „Umtriebe“ oder auch nur „Ideen“ rechts oder links anzusiedeln sind ist so überflüssig wie ein Kropf, pure Beschäftigungstherapie. Die alles entscheidende Frage ist doch nur die: ist das herrschende, überaus komplexe „System“ veränderbar oder nicht. Ist - nur z.B. - die Pferdeäpfel-Theorie, wie man das Märchen von der wundersamen Wanderung der Brotkrume auch nennt, sakrosankt oder nicht Und wenn ja, warum? Und wenn nicht, was dann? In der Physik ist es die Materie, auf die die komplexen Strukturen des Universums untersucht werden, wenn möglich Nützliches erklärt, erkannt wird. Selbst da geschieht nichts zum Selbstzweck, oh nein! Letztendlich steht auch da der mögliche Profit-Erzielungs- und -maximierungsgedanke irgendwo vornehm im Hintergrund, voller Hoffnung auf den nächsten scoop. Ich kenne meine Oppenheimer und deren Sponsoren. Beim komplexen System der globalen Gesellschaft ist das auch nicht anders, allerdings dürfte da bei allen Anstrengungen zur Erkenntnisgewinnung im Vordergrund stehen, wie die Aufrechterhaltung des "status quo" - insbesondere hinsichtlich der Besitz- und der Gewinnverteilung - sichergestellt, wenn nicht optimiert werden kann. Verbessern immer. verschlechtern nimmer!

Und wo stehen wir heute! Würde sagen: Es ist vollbracht! Das bestehende, das herrschende System ist zur einzig zulässigen Monokultur namens „Wertegemeinschaft“ geronnen und ist mit Zähnen und Klauen zu verteidigen. Denn es ist nur lebensfähig, wenn ihm stetig äußere und auch innere Feinde zum Fraß vorgeworfen werden. Ob wir die Wertegemeinschaft jetzt als systemische Krankheit erkennen oder nicht, ist völlig ohne Bedeutung. Das System frisst sich seinen Weg schon selbst bis zum Ende, bis es sich nämlich zwangsläufig nur noch selbst fressen kann. Einfach mal den Onkologen fragen, wie das üblicherweise so vonstatten geht. Und da hilfts es absolut nichts - jedenfalls - an irgendwelchen Symptomen oder Metastasen rumzudoktern. Das kranke System sitzt überall. Sicherlich, es macht schon Spass, auf eine angeblich linke Bazille wie die eines Joseph F. - zugegeben, mit voller Berechtigung - verbal einzuschlagen . Und was bei Tigertaler da so gemutmaßt wird, heissa, da könnte ich gut und gerne noch was draufsetzen. Aber zu welchem Behufe? Zu was dient es denn, außer zu unserem Zeitvertreib und Ablenkung, unser Geschimpfe und Gezetere? Kann da nur F.K. Wächter zitieren: Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein! Gewiß, vergnüglich den Gellermann zu lesen, wie er dem grünen Gesocks reichlich Zunder gibt. Um sich hinterher wieder genauso vergnüglich im Sessel zurückzulehnen und selbstzufrieden zu denken, denen habe ich es jetzt wieder gegeben, mit oder ohne Kommentar in der Galerie.

Sagte doch, es ist vollbracht! Da gibt es kein Entrinnen mehr, das System ist in sich abgeschlossen, eingekapselt. Ob die Pseudochristen, die Pseudo-Sozen, die Grünen, die Gelben, die Blauen, egal - alles nur Nasen zu unserer Verlustifizierung, damit wir in unseren hellen Stunden nicht mal zu ernsthaften Gedanken durchdringen. Und selbst dann, wozu? Ehrlich gesagt, ich bin es leid. Können wir denn jemals gegen den ganzen schnöden Mammon anstinken? Der kann sich doch Alles und Jeden und Jede kaufen, da reicht meist schon die Portokasse. Und so wie bei Waldbränden kleine Gegenfeuer gegen die anrennende - potentiell oder echte - Feuerwalze gelegt werden, so hat „unser“ Wertesystem längst erkannt, wie mit gekauften „Revolutionen“ Gefahren oder Fehlentwicklungen Einhalt geboten werden kann. Der Pöbel ist dumm, und Dummheit wurde schon immer ausgenutzt. Da kann erforderlichenfalls auch nachgeholfen werden bei der Dummheit. Was sagte vor zweitausend Jahren der, der auch das vom Vollbrachten von sich gab? Mein Gott, warum hast du mich verlassen! Schaut man sich den Wahnsinn an, der derzeit an tausend Orten rund um die Welt so abgeht, kann man diesen Spruch auch auf „uns“ ausdehnen.

Antwort von U. Gellermann:

"Der Pöbel ist dumm“, fraglos ein Satz aus dem Arsenal derer von Herrsch. Manchmal durften sie ihn gar vom Gestell der Guillotine aus in die Menge rufen. Das hat dann erheblich zur Erheiterung beigetragen.


Am 11. August 2017 schrieb Helmut Ische zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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......@ Hans Tigertaler
danke für diese messerscharfe, tiefgründige Analyse.
Die Grünen waren von Anfang an eine vom Kapital protegierte Bande und daran hat sich bis heute nichts geändert. Warum auch? Ob Bastian, Kelly, Ebermann, Trampert, die unsägliche Ditfurth, alle samt Pseudolinke. Und die heutige Truppe? Widerliche, korrupte "Gutmenschen", die für jeden Krieg zu haben sind. Damit ist eigentlich alles gesagt.

SPD und Grüne sind das üblere Kleine.
Nochmals Danke an Hans Tigertal. ( Schade, aber ich kann mich leider nicht so geschliffen ausdrücken wie Sie.)


Am 11. August 2017 schrieb Robert Meyer zum Artikel:

Seuchen und Krieg

Mangelhafte hygienische Verhältnisse fördern die Verbreitung von Seuchen

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ja aber was soll diese Aufregung um "unwertes Leben der Untermenschen" ( Vokabel der jüngeren Vergangenheit), wenn es wichtige Probleme wie das Tragen von Kopftüchern in Europa geht, deren Anblick den Herrenmenschen nicht genehm ist. Also das sollte man schon differenzieren können. Oder welches sind die Werte der sog. Leitkultur? Vielleicht kommt aber Hochmut vor dem....


Am 10. August 2017 schrieb Hans Tigertaler zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Die Darstellungen der ergrauten, vorgeblich früher zur Studentenbewegung gehörigen, die TV-Features beherrschenden immer gleichen sülzenden Saftsäcke haben leider eine bisher unterschätzte geschichtsfälschende Wirkung.

In Nuce und zur Korrektur:

Das im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) organisierte Zentrum der historischen Studentenbewegung der sechziger Jahre bestand neben kleineren Verzweigungen letztlich aus zwei wesentlichen Fraktionen:

1. Dem antiautoritären Flügel der neomarxistischen Kritischen Theorie um die Frankfurter Schule

2. Dem orthodoxen Flügel der marxistischen Richtung

Die anderen SDS-Ortgruppen der Universitätsstädte, auch jene der Berliner, bildeten mehr oder weniger daraus gewürfelte Mischformen oder auch nur deren modisch-bürgerliche Boudoirs.

Die Führung der mordenden RAF dagegen bestand hauptsächlich aus nicht-studentischen, vor allem durchgängig SDS-fremden, vulgär-voluntaristischen, aber groß-rauskommen-wollenden Enragés der Bourgeoisie, hatten mit den Theorien und Protagonisten der Studentenbewegung programmatisch nichts zu tun und wurden im SDS dem unternehmenden Abenteurertum der Lumpen-Bourgeoisie zugerechnet.

Die Grünen wiederum haben mit der Studentenbewegung niemals etwas zu tun gehabt, sondern waren eine eigenständige, auf Karriere gebürstete Zerfallserscheinung aus dem Protoplasma der im wesentlichen mit dem SDS unverbundenen, aber scheinkritisch angekränkelten bürgerlichen Öffentlichkeit.

Insbesondere hatte der damals in den aktiven Jahren der studentischen außerparlamentarischen Opposition völlig unbekannte spätere Grüne Joschka Fischer mit der Studentenbewegung bis zuletzt rein gar nichts zu tun, sondern war ein erst nach der Selbstauflösung des SDS in Frankfurt auftrumpfender Vorstadtschläger, der, Wissen durch substanzlose Militanz ersetzend und des endlosen leutselig-leeren Gequatsches fähig, eine psychotische Gruppe »Revolutionärer Kampf« ausrief und ihr durch telefonische Belästigung linker Studenten Mitglieder zuzuführen versuchte - ein schon damals von manchen als Agent Provokateur der Geheimdienste verdächtigter, höchst zweifelhafter Gschaftlhuber. Aus dem kometenhaften Aufstieg dieser Gruppe auf Seiten des Bürgertums trotz linken Gefuchtels lässt sich vermuten, dass dem »Revolutionären Kampf«, als Beobachtungs- und Provokateurs-Organ, schon damals das Versprechen auf eine große Karriere in den Diensten der Bourgeoisie gegeben wurde.

Das damalige Lob mancher Scheinlinker wie Kretschmann selbst für Pol Pot verwundert nicht: Die rasenden Spießer, solange sie rasen, haben noch nie rechts und links unterscheiden können, und gerade ihre aufgeblasene, künstliche Militanz war, wie es sich gehört, in den Ohren der Bourgeoisie - kille, kille - nur das Krähen ihrer Kinder, sicherheitshalber auch auf der möglichen Gegenseite frech die Führung beanspruchend.

Die den Kommunisten in die Schuhe geschobenen Roten Khmer waren, anders als ihr Name suggeriert, die späten und bisher einzigen Erfüller des Blut- und Boden-Programms (»BluBo«) der Nazis: Schleifung der Städte, Vertreibung aufs Land, Ermordung der Intelligenz und Neubeginn in der Idiotie des Landlebens - die Dialektik der Bourgeoisie hatte schon immer ihre eigenen Extreme, doch nie etwas Kommunistisches.

Und schließlich, könnte Kretschmann sich entschuldigen, haben selbst die Nazis die Heimchen am Herd am Ende doch emanzipieren müssen. Und sei es in der Rüstungsproduktion oder als Florence Nightingales.


Am 10. August 2017 schrieb Grit Bender zum Artikel:

Die Rundfunk-Räte schweigen

Da kann die Tagesschau schweigen wie sie will

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SIEGEL-online hat die MACHT UM ACHT zum "Sachbuch der Woche" ernannt! Was sagt man dazu?

Antwort von U. Gellermann:

Da sagen wir Autoren: DANKE! Weiter so! Kaufen, Lesen, Verschenken!


Am 09. August 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Joschka Fischer wurde 1976 bei einer Demonstration für die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof vorläufig festgenommen. Er stand unter Verdacht einen Molotowcocktail auf ein Polizeifahrzeug geworfen zu haben. Gegen Fischer wurde deshalb wegen Landfriedensbruchs, versuchten Mordes und der Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Er beteuerte allerdings, niemals Molotowcocktails geworfen zu haben und wurde aus der Haft entlassen, weil sich der Verdacht gegen ihn nicht erhärten ließ.
Heute "engagiert" sich Fischer für die Terroristen von der NATO und sollte eigentlich vor einem internationalen Gerichtshof wegen Friedensbruch, Völkermord und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung angeklagt und völkerrechtsgerecht verurteilt werden. Allerdings wurde Fischer hier gar nicht erst festgenommen, weil man einen Verdacht gegen ihn gar nicht erst aufkommen lassen wollte.
Fischer ist für mich ein typisches Beispiel jener 68er-Macker für welche die Emanzipation der Frauen nur ein willkommener Vorwand für mehr Sex mit mehr Frauen und politisches Engagement nur ein Vorwand für mehr Gewalt mit mehr Mackern war. In diesem Sinn ist die Erscheinung Fischer symptomatisch für eine Bewegung, die jetzt - nicht unzufällig durch eine frustrierte Frau - endlich den logischen Schluss zieht: Die Grünen suchen end-lich (sic!) auch den sichtbaren Verbund mit jenen nur noch vermeindlich politischen Gegnern, deren althergebrachte Gewaltbereitschaft trotz aller mittlerweile ohnehin zum gesellschaftlichen Konsens gewordenden ehemaligen Differenzen von Parteibonzen wie Fischer zumindest strukturell schon immer geteilt wurde.


Am 09. August 2017 schrieb Ronald Wolf zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Meine Frau war ein begeisterter Fan der Grünen. Natürlich hatte sie Recht mit ihrer Sorge um die Umwelt und den Verweis auf die pazifistischen Grundideen der Turnschuhpartei. Das System hat aber die Ideen dieser am Anfang symphatischen Partei gefressen. Die ehrlichen Streiter und Kämpfer wurden heraus intrigiert. Geblieben ist eine Kriegs- und Konzernpartei ohne ehrliches Profil. Der Vorschlag mit der Einheitspartei ist spitze.
Danke für den tollen Beitrag.
Grüße aus dem Vogtland


Am 09. August 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Viele Kommentatoren beklagen, dass die Grünen nicht mehr pazifistisch sind. Aber sind sie denn wenigstens ökologisch?

Nein, dass sind sie auch nicht besonders. Sie sind es zwar von ihrer Einstellung und kaufen öfter in Bioläden, aber ihr 'ökologischer Fußabdruck' ist größer als der von Leuten, mit geringerem ökologischen Bewußtsein.

Das liegt daran, dass sie wohlhabender sind, öfter Eigenheime mit hohen Energiekosten besitzen, häufiger Flugreisen machen etc. Leute der 'Unterschicht' und Rentner, haben zwar ein geringeres ökologisches Bewußtsen, da sie aber nicht so viel Geld haben, leben sie de facto ökologischer als viele Grünen Wähler.

Was ist die Moral von der Geschichte? Wer reicher wird, wird 1. politisch konservativer, 2. lebt er weniger ökologisch.


Am 09. August 2017 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh zum Artikel:

Danke Donald!

Als Irrer gestartet, als Aufklärer gelandet

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Als plausibelstes und einleutendest Argument in Sachen Clinton vs. Donald Trump kommt mir doch das Uli-Gellermann-Argument vor - gerichtet an Peter Andreas Schöbel (05. August 2017) - sich demnach zwischen Pest und Cholera entscheiden zu müssen.


Am 09. August 2017 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Am Beispiel der GRÜNEN läßt sich wirklich leicht ablesen, wie rasant das mit dem Abstieg oft gehen kann.
Mir als ehemaligem GRÜNEN-Mitglied haben seinerzeit Leute wie Petra Kelly ob ihrer Seriosität arg imponiert, desgl. auch Rezzo Schlauch - Stuttgarter "Anwalt der kleinen Leute" - er war damals die Bescheidenheit in persona, kam zu Gerichtterminen via Fahrrad angeradelt - im Besonderen Jutta Dithfurt ... bin ihr regelrecht nachgereist, um ihre flammenden Reden LIVE zu hören.
Als dann die Ära Joschka Fischer begann, er schließlich aktiv und mit Engagement im Jugoslawienkrieg mitmischte, mit der kriegslüsternen Madame Albright klüngelte - und mit seiner Person das Wesen der GRÜNEN vollends verwässert war, ey! Da bekam er vollkommen zu Recht - und auch in meinem Namen - etwas prägnant Farbiges auf die FRESSE (aufs Ohr!)
Kretschmann ist heute der GIPFEL und von allen/m wohl das Peinlichste der GRÜNEN-Chamäleo-Partei.

Mein Austritt war logische Folge zumal zu Beginn des Juguslawienkrieges - und er war mehr als überfällig.

Weichgespülte Platzhalter (bis auf ganz ganz wenige Personen) sind nur noch übrig.. Sowohl hier als auch in anderen Fraktionen.
Es fehlt ALLEN an wirklicher Überzeugungskraft, an Glaubwürdigkeit. Wahrhaftige Politiker muß man mit der Lupe suchen.


Am 08. August 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Seuchen und Krieg

Mangelhafte hygienische Verhältnisse fördern die Verbreitung von Seuchen

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Klaus Madersbacher sei für dieses J’accuse gedankt, Uli Gellermann dafür, dass diese Gedanken überhaupt unters Volk kommen - wenn auch nur unter ein stark gesiebtes, reduziertes, wohlmeinendes. Gehe mit viel einig, was Madersbacher da so vermutet. Nur mit einem nicht.

„Es würde mich wundern, wenn der Organismus Menschheit sich nicht in absehbarer Zeit der Elemente entledigen wird, die aus eigennützigen Interessen in zynischer Weise das Schicksal der gesamten Menschheit gefährden und mit Füßen treten.“ So schreibt er gen Ende!

Ich weiß, die Hoffnung soll angeblich zuletzt sterben. Ob der Menschheit noch irgendetwas zu helfen vermag? Ich bezweifle es nicht nur, ich bin mir längst absolut dessen sicher, dass diese Menschheit keine Zukunft mehr hat. Und dafür gibt es zweihunderttausend gute bzw. schlimme Gründe. Egal, wo man ansetzt, selbst bei im Grunde positiven Aspekten, Gegebenheiten, Entwicklungen - spätestens mittelfristig ergeben sich meistens schlimme Konsequenzen. Wenn es nur eine, eine einzige „negative Tendenz“ wäre, dann könnte vielleicht mal ein schlauer Kopf etwas dagegen „bewirken“. Es sind aber viele, unüberschaubar viele solcher Mosaiksteinchen, die zusammen gepuzzelt ein Bild ergeben, demgegenüber die Apokalypse als Paradies erscheint.

Nur mal die derzeitigen Schauplätze für hochwohllöbliche Einsätze des Weltenretters zusammen zählen. Anstatt dass er wenigstens mal einen davon zu einem positiven Ergebnis führen oder wenigstens beenden würde, nein, weit gefehlt, eher macht er die nächsten drei, vier auf. Und verscherzt sich auch noch gleich das Wohlwollen derer, die ihm bei der Beilegung hätten helfen können, wenn sie denn überhaupt noch wollten und könnten. Denn die sind ja selbst diejenigen, die für die nächsten Operationen als Watschenmann, als dringlichst zu eliminierender Schurke auserkoren sind. Und wenn das nicht alles schon völlig ausreichen würde, verharren auch noch jene, die sich als Freunde dieses Krebsgeschwüres im finalen Stadium ausgeben und mißverstehen, weil sie sich als solche zu wähnen müssen glauben, bockig und ohne jegliche Einsicht auf der Überholspur in das „Wachstum“ des Grauens.

Wenn ich recht gelesen habe, vermutet auch Madersbacher, dass hinter dem nur noch pathologisch einzustufenden geistigen Zustand, dass hinter der Seuche, die die machtgeilen und gierigen Gesellschaftsteile befallen haben muss, nicht nur interessierte „Kreise“ stecken, sondern auch deren Auftraggeber und Schöpfer. Spätestens jetzt wäre eigentlich der Aufschrei „Verschwörungstheorie“ fällig. Selbst um dieses Totschlagargument wird es allerdings immer ruhiger. „Man“ ist schon weit darüber hinaus, solche Abwehrwaffen zu benötigen, längst kann „man“ sich alles erlauben, noch mehr leisten, Geld dafür ist immer genug da. Selbst millionenfacher Mord ist nicht mehr „anrüchig“, man hat ja seine berechtigten Gründe und sei es auch nur die „Tatsache“, dass man sich „außerordentlich“, exzeptionell wähnt. Dass die „Freien“ aus „god’s own land“ sich gefälligst ungestört den mehr als kriminellen, völker- und menschenrechtswidrigen Umtrieben nachzugehen vermögen, darf hat man den gottgegebenen Anspruch. Wehe, da hat einer was gegen, dann setzt es aber was. Sanktionen wegen aufmüpfigen Verhaltens zumindest, wenn die unbedarften Lemminge Glück haben sollten. Und noch mal wehe, wenn nämlich nicht, dann setzt es Hiebe, aber kräftig. Wie in Orwells 1984 penibelst beschrieben - welcher Leser würde jemals den Gesichtskäfig für William, den Protagonisten vergessen, den Käfig mit der bissigen Ratte hinter dem noch geschlossenen Schiebegitter - gibt es für jeden und alles das geeignete „Mittel“ , die gewünschte, die erforderliche Konditionierung auszulösen.

Es muß eine Seuche sein. Möglichkeiten gibt es gar viele, man muss nur aufmerksam bestimmte Veröffentlichungen auf Wissenschaftsseiten wie bei Premiumsprintmedien verfolgen. Dort scheint der Zensor, Inquisitor und Profiler, wie auf der Politseite aktiv, nicht so herumzutoben. Da rutscht dann gelegentlich auch was durch. So wie bspw. bei Lesch - oh Pardon, bei Professor Dr. Lesch, dem Experten des Zentrums der Finsternis natürlich. Selbstverständlich, selbstredend werden neueste Erkenntnisse der Wissenschaft schon immer nur zum Besten der Menschheit eingesetzt, denke man nur an das was Physiker - ich meine nur die im Kerngeschäft - so der Menschheit angedeihen haben lassen, allein die letzten hundert Jahre. Und so hat erst neulich der o.g. ZDF-Experte für Miscellanous der wissensbegierigen Lerchenberg-Gemeinde CRISPR vorgestellt, der achso tollen neuen Gen-Schere, justament in den USA mit einem Preis ausgelobt. Was kann denn daran schlecht sein, wo doch ZEIT-Online verkündet: Der Mensch steuert seine eigene Evolution. Nein, aber gewiss nicht, eine Zweckentfremdung für etwas Anderes als zum Wegschnippeln von penetranten DNA-Schnippseln ist nicht mal im Ansatz denkbar und auch nicht angedacht. Ein anderes Einfallstor für die imperiale Hirnseuche gefällig? Stand bereits schon vor ein paar Jahren an genannten Stellen: die Amöbe. Wird Wikipedia zu Rate gezogen, bezüglich naegleria fowleri bspw., könnten einem da auch so einige Schnapsideen kommen. Von der Nase ins Gehirn, vornehmlich in den USA anzutreffen, wo es auch schon Todesfälle gegeben haben soll. Wenn bei diesem kleinen Wurzelfüßer jetzt die Crispr-Schere zum Einsatz kommen würde bzw. gekommen wäre - z.B. um besser auf Ziegen starren zu können, dann hätten wir doch - mutmaßlich eine Verschwörungstheorie. Nicht alles muss ja eine Theorie sein. Denke man doch mal nur an unseren Jens, den Stoltenberg. Was für ein Mensch war das doch mal, voller Empathie, voller Humanität, Ratio, sozialer Kompetenz, zumindest damals nach Utoja. Und heute? In einem erbarmenswürdigen geistigen Zustand, eben wie nach Seuchenbefall. Gibt sich protzig als General, dabei ist er doch nur Sekretär bei der NATO. Oder denke man an all die Koryphäen im deutschen Leitlinien-TV, die bevor sie auch nur mal vor die Kamera treten dürfen, erst einmal overseas ihre Lehrzeit in Langley zu absolvieren haben. Atlantik-Brücken-Begeher, umgeimpft gegen Seuchen aller Art.

Bevor jetzt der ein oder andere kommt und begeistert fordert, ja, da müssen wir weiterforschen, da müssen wir dran bleiben. Bitte, bitte - bleiben lassen. Das würde ansonsten ausarten in etwas, das mich an Emil erinnert. Sie kennen ihn nicht, Emil im Nacken des Elefantenbullen? Den, dem die Ameisenkollegen von unten zurufen: Würg ihn, Emil! Man muss sich nur das Budget vorstellen, das die Investoren und Auftraggeber der Seuchen - muss ja nicht nur eine sein - zur Verfügung stellen. Das sind nicht nur Billionen Dollars - nicht deutsche Billionen, schon gar nicht us-amerikanische, für dieses Projekt ist der Zahlenbegriff wahrscheinlich noch gar nicht ge- bzw. erfunden. Und für Investorenschutz ist der Weltenretter ja auch bekannt, auch wenn vorläufig TTIP nicht im Zentrum der Aktivitäten steht. Und nicht nur die bereitstehenden Drittmittel sind konkurrenzlos, auch die Zahl der vorgehaltenen „Forscher“. Wieviele think-tanks, Denkfabriken also, dürfte es wohl geben, allein im Hinterzimmer in Gottes eigenem Land, deshalb auch automatisch mit Gottes Segen unterwegs? Wieviele? Eintausend, zweitausend? Alles mit durchschnittlicher Besetzungszahl - sagen wir mal zwanzig, fünfzig - multipliziert und mit dem Qualitätsfaktor aller erster Sahne aus Harvard, Yale und Stanford bewertet? Na, traut sich da noch jemand, dagegen anzutreten?


Am 08. August 2017 schrieb Ulrike Spugat zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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@ Marie, mir war bei diesem Artikel,des von mir hoch geschätztem Galeristen und seiner GALERIE wichtig, die Prioritäten so zu setzen, wie ich es getan habe, und daran
habe ich wohl keinen Zweifel gelassen,wie ich ihrer Frage entnehmen kann.
Sicherlich ist ihre Frage berechtigt, doch ich wollte den Grünen die Buxe (Hosen) runterziehen, und auf gar keinen Fall sollte irgendetwas relativiert werden, und in einigen meiner Leserbriefe, und nicht nur in denen, finden sich immer und wieder , die mit Namen genannten Kriegsverbrecher und deren Gehilfen. Sicher bin ich, dass wir weiterhin die besten Artikel bekommen werden, und das wir Leser den reichgedeckten Tisch mit den Artikeln unseres GALERISTEN gedeckt bekommen, um das Schreiben zu können, was einem nicht nur auf der Seele brennt, sondern einen herausfordert, Positionen z.B. zu Überdenken. Vielleicht habe ich die Frage beantworten können.


Am 08. August 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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"GRÜNEN, als das zu erkennen, was sie sind: Kleinbürgerlich, kriegerisch, Russlandfeindlich und saugend am Honigtopf der Republik. Unerträglich die grünen kriegstreibenden Tarnkappenträger. Selbstbezogen, kleinkariert und blind, wenn es um die Kriegsverbrechen der USA geht. Die Becks, die Harms, die Görings, und wie sie alle heißen."

Warum beziehen Sie, Ulrike, das nicht auch auf die Schwarzen??
die den USA von jeher devot in den Allerwertesten krochen? und deren Kriege brav unterstützen, auch aktuell noch?


Am 08. August 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Seuchen und Krieg

Mangelhafte hygienische Verhältnisse fördern die Verbreitung von Seuchen

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grausige Parallelität:

da gibt es im Silikonvalley die Untersuchungen und Experimente für ein Leben OHNE TOD, dazu aber braucht man das nötige "Material" aus dem Heer der Armen, deren Blut dafür notwendig ist.

Jene aber kämpfen überall ums Überleben des nächsten Tages (und willigen ein )
Aber es sind derer zu viele; also sind Kriege das weitere Mittel um die Erde von zu viel Bewohnern zu entlasten.

das ganze Geschrei um Abgase, um Luftverschmutzung etc...etc...
um vergiftete Nahrungsmittel etc... halten das Publikum in Atem und IM NÖTIGEN ABSTAND von echter Information und vom EIGENEN DENKEN !
Prost zum nächsten Bierchen auf dem Jahrmarkt des Ausverkaufs menschlicher Vernunft , menschlichen Geistes.


Am 08. August 2017 schrieb Yorck Hagenbuch zum Artikel:

Die Rundfunk-Räte schweigen

Da kann die Tagesschau schweigen wie sie will

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Dies ist die dritte Version meines Posts. Die ersten beiden vielen unter meine eigene Zensur: Aber vielleicht waren die ehrlicher.

Was sind das eigentlich für Menschen, diese Rundfunkräte ? Wer wählt die, wer bezahlt die, welche Funktion haben die eigentlich außer "Vogel-Strauß-Politik" vorzuleben ? Kann man die nicht mal mit Namen und Foto an den Pranger stellen ? Gibt es vielleicht irgendwelche Links dazu ? Mehr Schuld kann ein Mensch - diesbezüglich - doch gar nicht auf sich laden. Die können ihren Kindern oder Enkeln später nicht sagen: Wir haben das doch damals alles nicht gewusst. Wir wollten doch, dass es euch mal besser geht. Und was wäre denn gewesen, wenn wir etwas gesagt hätten ? Wir wären unsere schöne gut dotierte Stelle los. Wollt ihr denn wirklich, dass wir noch mal zum Arbeitsamt müssen ?

Sorry, aber ich bin einfach nur sauer, wenn ich so etwas lese. Ich muss damit weiterleben und artig meine Steuern zahlen. Ich darf danach auch kein Auto fahren, weil ich in jedem zweiten SUV einen Rundfunkrat sitzen sehe. Ist Hass manchmal nicht auch angemessen ? Haben sich einige Leute Hass nicht auch wirklich redlich verdient, Herr Maas ? Oder sollte man mit Rundfunkräten besser Mitleid haben ?


Am 08. August 2017 schrieb Gerhard Runge zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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@ Lena Becher
Dass der Autor wortmächtig ist lässt, lässt sich auch am aktuellen Streik in der Charité beobachten. Wenn man weiß, dass sein Artikel (über die Rationalisierung in der Klinik) "Erblinden schadet der Gesundheit" im Krankenhaus kursierte, darf man durchaus einen Zusammenhang vermuten.


Am 08. August 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Seuchen und Krieg

Mangelhafte hygienische Verhältnisse fördern die Verbreitung von Seuchen

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Erschütternd.
Danke Uli für die Veröffentlichung, und Danke an Klaus Masdersbacher.
Mit Herzblut geschrieben, und so angekommen.
Kaum auszuhalten, das Leid, das Elend, die Not, vor allem die Ignoranz, die Akzeptanz, und die Grausamkeit das zuzulassen.
Sie reden von Werten, von Demokratie, von Menschenrechten, von Solidarität, diese lebenden Toten.
Leere Worte, denn das, was sie auf ihren Fahnen stehen haben sind Hülsen, ohne Inhalte.
Werte können nur gelebt werden.
Krieg und Frieden wird die wichtigste Frage bleiben.
Die Macht- und Kräfteverhältnisse müssen sich verschieben, zugunsten von Frieden, Fortschritt, Freundschaft, Solidarität und Umverteilung der obszönen, auch mit Kriegen verdienten Vermögen.
Die Geknechteten und Erniedrigten werden ihre Lage nur selber ändern können, indem sie sich derer bewußt werden, und da kann der Proletarische Internationalismus wieder eine Bedeutung bekommen, und die Erkenntnis muss sich durchsetzen, dass alle, die Leiden und Hilfe brauchen, weil die Verhältnisse sie nicht schützen, den Schutz und die Solidarität der Völker in der Welt bekommen müssen.


Am 08. August 2017 schrieb Peter Panther zum Artikel:

Die Rundfunk-Räte schweigen

Da kann die Tagesschau schweigen wie sie will

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@ Anke Zimmermann
Stimmt, von den Rundfunkräten kommt nix. Aber sie könnte ein Instrument der Veränderung sein. Noch sind sie nur ein demokratisches Feigenblatt. Aber wenn man das vorhandene Unbehagen am Zustand der Öffentlich-Rechtlichen mobilisiert, dann wären sie der "demokratische" Ansprechpartner des Bürgerprotestes.


Am 08. August 2017 schrieb Lena Becher zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Mich begeistert immer wieder die Sprache des Autors. Er kann komplizierte politische und historische Zusammenhänge so vermitteln, dass es eine Lust ist sie zu lesen. Danke!


Am 08. August 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Die Rundfunk-Räte schweigen

Da kann die Tagesschau schweigen wie sie will

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Das Schweigen der Lämmer, das beschäftigt mich auch, sind doch zum Teil gestandene Menschen?

Sind es Interessen? Gelegentlich recherchiere ich zu einem dieser Repräsentanten unserer vielfältigen Gesellschaft: Laaangweilig und Tatsache, als Küchenpsychologin und Hobbysoziologin, also mit gesundem Menschenverstand - das sind Schisser, Feiglinge. Das ist menschlich!
Darum wurden sie erwählt - Rundfunkräte ohne Haltung.
Mit denen bin ich fertig, da kommt nix.


Am 08. August 2017 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Mir kommt der Artikel ein wenig traurig und hoffnungslos vor bei der Aufzählung von dem, was die Grünen einst waren und was sie jetzt sind.

Diese alten Grünen wie Fischer, Künast, Trittin, Claudia Roth, Özdemir, waren nie echte Friedensbewegte, sondern setzten eher auf gesellschaftliche Veränderung in Richtung Ökologie und Soziologie, wie z.B. Erziehung /Bildung oder Psychiatriereformen und anderes. Vieles hat sich durchgesetzt, Vieles ist untergegangen im Streit mit den anderen Parteien und erst recht in der Regierung, die Anpassung an den sog. Zeitgeist erzwang, wie einige Führungspersonen meinten. Das zeigt jedoch nur, dass es leichter ist, auf der Straße Krawall zu machen und gegen die oben zu wettern, als gegen die, zu denen man dann selber gehörte. Charakterstark war das nicht, was sich die Grünen geleistet haben. Auch bei der SPD ließ die charakerliche Eigenschaft des Widerstandes gegen Gleich- oder höher Gestellte zu wünschen übrig. Sie hatten Angst vor der Wirtschaft und der CDU als Wirtschaftspartei.

Auch die DDR Grünen, aus der Friedensbewegung - war der Protest wirklich echt ? waren sie wirklich von der christlichen Botschaft "Schwerter zu Pflugscharen machen" überzeugt ? oder war es nur eine Stimmung, der sie aufgesessen sind um im Strudel des Wohlstand und politischer Macht alles zu vergessen ? Nein, ist meine Antwort. Wäre es anders gewesen, hätten wir heute dieses Desaster nicht, weil die Botschaft:"Schwerter zu Pflugscharen" immer Gültigkeit hat.

Auch die ev. Kirche, die ja mal kräftig mitgemischt hat in der Friedensbewegung und bei den Grünen und der SPD, haben sich eher ins Private zurückgezogen und huldigten, wie am letzten Kirchentag, noch dem großen Drohnenmörder Obama und der Kriegskanzlerin.

Sie alle sind sich irgendwie auch treu geblieben. Radikal in ihrer Meinung. Erst gegen Krieg und Ausbeutung, jetzt ebenso radikal für diese neoliberale Kriegs- Ausbeutungs- und Unterwerfungspolitik.

Kirchenleute wissen, was der Volksmund sagt:"Not lehrt beten." Endlich werden die Kirchen dann wieder voll. Warum also für Veränderungen sorgen und sich mit dem Staat herum streiten ? Es könnten dann ja auch Privilegien genommen werden. Also lieber passiv bleiben.

Ich schätze, dass die Politiker in allen Parteien und die Pastoren in den Kirchen zuviel Angst haben, sich aktiv für Frieden, Freiheit und Gerichtigkeit in der ganzen Welt einzusetzen. Sie fürchten zu viel.
Und das ist das, was die 68-iger und 90-iger nicht getan hatten. Sie fürchteten sich nicht und hatten Erfolg.

Hoffen wir also, dass zur kommenden BT-Wahl die Wählerinnen und Wähler sich nicht fürchten, die Partei zu wählen, die in ihrem Programm die Beendigung von Kriegen und die Abschaffung der zermürbenden Agenda-Politik der Schröder/Fischer und Merkel Ära ein kräftiges Ende bescheren.
Alles ist möglich, lieber Herr Gellermann. Es gibt ja noch mehr Parteien zu wählen als die genannten.


Am 07. August 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Kretschmann und der KBW.

Ist es nicht ein erfreuliches Zeichen für die Bundesrepublik, dass Winfried Kretschmann von einem Mitglied des 'Kommunistischen Bundes Deutschland' (sie waren Maoisten) Ministerpräsident von Baden Württemberg geworden ist?

In den 1970ern hat er noch das KBW Parteiorgan 'Kommunistische Volkszeitung' gelesen. - Ich kenne diese Leute nur ZU gut. Ich sollte noch dazu sagen, dass ich ein Jahr in Hong Kong war (damals noch britisch und so ziemlich die kapitalistische Gesellschaft der Welt).

Ich weiß, was die Leute da von Maos Sozialismus gehalten haben.

Insgesamt bin ich froh über den "schleichenden Tod der Jahre 68", wie Uli das nennt. Ob nun KBW, KPD/ML (Marxisten, Leninisten) etc.

Antwort von U. Gellermann:

Wie schön, dass Sie uns über Ihre Reise informieren.


Am 07. August 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Mit Verlaub, mir erscheint das Thema „Grünes Ende ohne Schrecken“ in Zeiten dieses Nerven zerfetzenden Wahlkampfes - nicht mal sieben Wochen vor dem Tag der Tage - irgendwie dann doch, wenn auch nicht daneben, sekundär. Sei mir eine etwas erweiterte Sicht der Lage erlaubt.

Wahltagabend 2017, wenn der nicht sowieso zur Nacht der reitenden Leichen wird? Bei dem einen müden Klepper mit der aufsitzenden, dahinsiechenden wenn nicht völlig dahingerafften Gestalt im selbstgestrickten grünen Wams wird es kaum bleiben. Auch der abgeschlaffte Zossen mit dem Heiligen im blässlichen roten Mantel, längst nur noch ein Schatten dessen was er sowieso nie war, wird auch gut ins Bild passen. Und der sich bestimmt als Wahlgewinner wähnende, noch im Leichentuch des Lazarus sich Gerierende wird so begeistert auch nicht in die Arena einreiten. Was nützen ihm da die zehn, zwölf, gar 15 Punkte aus dem Nichts, wenn ihn niemand braucht. Nix Vizekanzler auch er, nicht mal Oppositionsführer, wenn er Pech und Martin - wider Erwarten - Restperformance aufzubieten hat. Dann gäbe es noch die lahmende Stute, deren ursprüngliche Reiterin noch vor dem Start vom eigenen Tross aus dem Sattel gezerrt worden war und zügig durch noch durchsichtigere Leichtmatrosen ersetzt wurde. Was wohl zuviel für den armen Gaul gewesen sein dürfte. Außerdem: wer wählt schon jemanden, den er nicht sehen kann, ein Ross ohne Reiter? Zu guter letzt noch jenes Maultier, das immer glaubt ein Pferd zu sein und trotzdem immer nur außerhalb der Konkurrenz mitlaufen darf, als vermeintlich kläglicher Rest.

Alternativlos ist diese Erwartungshaltung allerdings nicht. Schließlich hat die mit Alternativlosigkeit Gesegnete jetzt mehrmals einen gehörigen Schrecken eingejagt bekommen. Auch wenn ihr in keinster Weise Gefahren à la Donald oder gar wie der Theresa May-Day drohen dürften - ein Schulz ist kein Corbyn, die größere, die größte Gefahr droht ihr doch wohl aus der absoluten Mehrheit. Schwarz-schwarz die Flagge, so wie die von ISIS und wahrscheinlich auch nicht weniger gefährlich: Hoooorst ante portas. Und genau bei diesem Gedanken schrillten bei mir sämtliche Alarmsirenen. Nie im Leben, eine Merkel geht nicht sehenden Auges ins Unheil. Und da fällt mir dann so einiges dazu ein. Das selbst auf Fotos vom neuerdings doch wieder trauten Pärchen Angela&Horst zu hörende zufriedene Brummen vom Ober-Christsozialen seit dem letzten Strategietreffen, zu aller Erst. Seit Franz-Josefs oder auch Edmunds Zeiten wurde da schon immer was ausbaldowert, a Hund worns scho immer. Als ich dann - rein zufällig - auf eine Meldung der HuffPost prallte, gingen mir die Augen über. Doch, zuzutrauen wäre es ihnen! Was? Alles!

Welche Frage liegt denn näher für die ewige Kanzlerin, als - genau - diese Frage: wer wird denn dann Vizekanzler unter mir und fällt mir zwangsläufig auf die Nerven? Zweite Frage: Und was wenn ich mitten im Strom dem Gaul einen neuen Reiter verpassen will? Da braucht es schon eine Lösung, die nicht mit See beginnt und mit hofer endet und auch noch einen guten Mann, der nicht so endet und mit Herr beginnt. Na, wer fällt einem denn da noch so ein, sonst? Und was las ich dann am 2.7. diesen Wahljahres? Machen wir es spannend! Es sollte einer sein, der es sich (vorläufig) abgewöhnt hat, am Zaun zu rütteln und von sich zu geben „Ich will da rein!“. Besser noch, der sich - nur weil mal so dumm dahergefragt worden war - vehement davon distanziert haben soll, überhaupt noch jemals irgendwo rein zu wollen. Und dann das: Ich bin ein kurzzeitig auftretender Ackergaul! Was sogar - so das es alle auch mitbekommen - zur Überschrift werden sollte - in der Uff, wo sonst.

Und was gibt es direkt darunter dann aufzuschnappen? Dass der CSU-Chef i h n allzu gerne wieder in der Politik sehen würde. Blöd nur, auch HuffPost weiß von abschlägigem Bescheid: er will einfach nicht! Hat da nicht auch mal ein Franz Josef mal von sich gegeben, es sei ja nicht so, dass er keine Nacht schlafen könne, um ja den Ruf aus Bonn (das waren noch Zeiten) nicht zu verpassen? Ach ja, der Ackergaul, der tritt dann doch am 4. September beim politischen Gillamoos - was auch immer das sein möge - im gewohnten Bierzelt-Ambiente kurzzeitig auf. Was blos wird er uns da zu eröffnen haben? Ich weiß es nicht, mir schwant da nur was. War doch neulich schon das Bierzelt der bestgeeignete Ort für Regierungserklärungen aller Art, durch ihro Eminenz der Kaiserin höchstselbst. Aber da gab es noch etwas zu berichten bei HuffPost, was wunderbar in die Kampagne passt. Rechtzeitig für die Veröffentlichung in der Huff und wohl auch zur Beruhigung der verschnupften Kanzlerin aus gegebem Anlass gab dann der „Business Insider“ auch noch vom totalen Verriss der Vereinigten Staaten in Amerika kund. Wer das war? Karl-Theodor von Guttenberg! Passt scho!


Am 07. August 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Twester als umgedrehte Grüne, macht sie im schwarzen Gewand kaum sympathischer, eher fragt man sich wie mag die Belohnung aussehen?
vielleicht darf sie ja auch mal ins Verteidigungsministerium reinschaun, wenn die dortige Hausherrin "erschöpft" ob ihres Marschierens zusammenbricht


Am 07. August 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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"Es waren ehemaligen Oppositionelle, die in der DDR gegen Wehrerziehung mobil gemacht hatten"
Die Aktion "Schwerter zu Pflugschaaren" rüttelte an den Grundfesten der DDR. Kaum waren die Grünen in der so friedliebenden BRD angelangt,strömten sie der Bundeswehr zu, und es regte sich kein friedensbewegter Grüner über den Kriegseintritt in Jugoslawien auf, schon gar nicht "Arschloch" Fischer. Da sieht man , was das Geschwafel von Emporkömmlingen wert ist. Sind sie an der Macht, sind sie Verfechter der herrschende Politik. Traue nie einem Politiker!
@Gebhard Reitz und @ Ulrike Spurgat Stimme Ihnen vollum


Am 07. August 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Die Rundfunk-Räte schweigen

Da kann die Tagesschau schweigen wie sie will

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Noch ein wichtiges Buch, neben dem hochgelobten Buch: DIE MACHT UM ACHT , ISBN 978-3-89438-633-7.-- Unser hochgeschätzter, liebenswerter, gewitzter, politischer Hausdichter Lutz Jahoda hat uns passend zu seinem 90 zigsten, der im Juni gewesen ist das deutsch-amerikanische Lesebuch mit dem Titel: LUSTIG IST ANDERS, ISBN: 978-3-7448-3766-8 , bebilderte Politpoesie, selbstverständlich mit geistiger Frische, präsentiert.
Vielen Dank, lieber Lutz für all die wunderbaren Gedichte mit den nachdenklichen Momenten, die ich immer wieder sehr gerne lese.
Ohne den Lutz würde in der Galerie etwas fehlen.


Am 07. August 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Die Rundfunk-Räte schweigen

Da kann die Tagesschau schweigen wie sie will

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AUSZUG AUS DEM DEUTSCH-AMERIKANISCHEN LESEBUCH
"LUSTIG IST ANDERS", 447 SEITEN POLITPOESIE UND PROSA (JAHODA), AUFGEWERTET MIT 91 ZEICHNUNGEN VON REINER SCHWALME (EULENSPIEGEL), ABRUFBAR IM BUCHHANDEL
(ISBN: 978-3-7448-3766-8) VERLAG UND DRUCKHAUS BOOKS ON DEMAND (BoD) NORDERSTEDT

Der Zungenschlag von ARD-aktuell
Wird zunehmend zum traurigen Quell
Von stetem Vergessen und Unterdrücken
Beim Nachrichtenzimmern und Graderücken
Peinlicher Fakten im Kriegsgeschehen,
Täglich zu hören, täglich zu sehen,
Schädlich für Galle, Leber und Kopf:
Deutschland hängt am Vernebelungstropf,
Mit rundfunkstaatlichem Erlauben.
Nicht zu stoppen offenbar.
Nicht zu glauben?
Leider wahr!

UND ZU PRÄSIDENT DONALD TRUMP:

Das Establishment
stutzt schon Donalds Schwingen,
Ist emsig dabei, ihn zu disziplinieren.
Doch zu versuchen, ihn umzufrisieren,
Dürfte misslingen.

Antwort von U. Gellermann:

DRINGENDE LESE-EMPEHLUNG!


Am 07. August 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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LITANEI IN GIFTGRÜN
MIT STICH INS GELBE
oder
SEE YOU LATER, ALLIGATOR;
DIE BITTERE RECHNUNG
KOMMT GARANTIERT SPÄTER.

Ein dreifaches Pfui der Bequemlichkeit.
Sie hat was vom Muff des Biedermeier.
Sie driftet in schaler Bürgerlichkeit
Zum Mühlrad beschaulicher Alltagsleier.

Klippklapp, klippklapp
Im Auf und Ab
Grün bemooster Gemütlichkeit.
Schwipp-schwapp, schwipp-schwapp,
Und nie zu knapp,
In geschichtlich sträflicher Unbedarftheit.

Das Fischen mit Fischer war kurz nur zu loben.
Eigentlich gar nicht, genau betrachtet.
Seine Bomben pflügten von unten nach oben,
Weshalb ihn Serbien heut noch verachtet.

Klippklapp, klippklapp
Im Auf und Ab
Grünbemooster Gemütlichkeit
Schwipp-schwapp, schwipp-schwapp,
Und nie zu knapp,
In geschichtlich sträflicher Unbedarftheit.

Mit Göring-Eckardt, gedanklich treckhart,
Mit Blick gen Ost, wie ihr Reden beweist.
Mit Kretschmann gegrätscht nach Gabriel-Art,
Führt höchstens dazu, dass die Hosennaht reißt.

Klippklapp, klippklapp
Im Auf und Ab
Grünbemooster Gemütlichkeit.
Schwipp-schwapp., schwipp-schwapp,
Und nie zu knapp,
In geschichtlich sträflicher Unbedarftheit.

Mein Rat: Macht euch frei von Zukunftssorgen!
Sie kommen gewiss. Wenn nicht schon morgen,
So doch bestimmt in belastender Qual,
Über kurz oder lang nach der Bundestagswahl!


Am 07. August 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Gestern Abend im Sommerinterview vom Feldherrnhügel im Schwobeländle alias Kretschmannia gab sich schon mal der Vizekanzler in spe, s'Tschemmle. Noch vor dem sofortigen Weiterzappen, weg vom Ödetmir, der Gedanke: da ertrage ich eher noch den Christian von der Lazarus-Partei.

Besser noch: Wahlergebnis 37% für die CDU, 9% für die CSU - eine de-facto absolute Mehrheit. Dann hätten wir es nur mit einer Unperson zu tun, mit der nämlich, die uns sowieso nicht erspart bleibt bis zum jüngsten Tage.


Am 07. August 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

Die Rundfunk-Räte schweigen

Da kann die Tagesschau schweigen wie sie will

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Ja, die unverblümt-politisch unkorrekte Direktspreche des Präsidenten Trampel hat schon ihre Vorteile."It's just business, guys." Wozu sich die Zunge mit Wohlklang-Schnörkeln verknoten? Wer sich jetzt noch Illusionen über die wahren Werte der Gemeinschaft macht, ist wirklich selbst schuld und kann sich nicht aus der Verantwortung herausreden.War da nicht auch so was mit Opiumgeschäften der CIA in Afghanistan? Ob das dem Trump wohl auch noch herausrutscht? Hebt er sich wohl noch auf, sollte er nicht selbst beteiligt sein. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert, ob seine täglichen Rufmörder wohl daran gedacht haben?


Am 07. August 2017 schrieb Ulli Stang zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Die Wiederholung ist die Mutter der Agitation.
Ich möchte nicht (nur ein wenig) agitieren, aber wiederholen, was ich schon beim Antritt der Grünen in Hessen und Marburg 1978 gesagt habe:
"Grün ist die Hoffnung" aber "Hoffen und Harren macht manchen zum Narren".
Wenn der Volksmund das immer wiederholt, agitiert er schließlich. Und das könnte dann dazu führen zu erkennen: "ROT ist mehr als eine Farbe!"
Danke lieber Uli für deinen wahren Kommentar.




Am 07. August 2017 schrieb Sonja Schmid zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Schöner Beitrag zu den Grünen. Man möchte ja manchmal lieber heftiger formulieren!!


Am 07. August 2017 schrieb Gebhard Reitz zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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"Grünes Ende"
und am meisten graut es mir wenn ich den Namen Joschka Fischer höre. Einen derart üblen Wendehals habe ich in meinem ganzen Leben nicht erlebt. Und der läuft immer noch frei rum und schwadroniert als gehirngewaschener Transatlantiker über die unabdingbare Treue zum Mörderstaat USA. Dafür gibts dann auch noch Honorar von den beifallklatschenden Eliten.
Nicht mal die eigene Partei hatte das Rückgrat diesen Kriegsverbrecher jemals öffentlich zur Verantwortung zu ziehen und ihn aus der Partei zu werfen, ausser der eine, der im den Farbbeutel aufs Ohr gedonnert hat, hat aber auch nichts mehr geholfen, die Rübe war eh schon leer. Es ist zum Kot.......miterleben zu müssen was für Figuren in diesem Staat das große Wort führen. Schröder hatte wenigstens noch den Mut, einzugestehen, dass es ein illegaler Krieg war.


Am 07. August 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Danke für Deinen Artikel, der so hoffe ich dazu beiträgt, die GRÜNEN, als das zu erkennen, was sie sind: Kleinbürgerlich, kriegerisch, Russlandfeindlich und saugend am Honigtopf der Republik. Unerträglich die grünen kriegstreibenden Tarnkappenträger. Selbstbezogen, kleinkariert und blind, wenn es um die Kriegsverbrechen der USA geht. Die Becks, die Harms, die Görings, und wie sie alle heißen. Von Göbbels, was Propaganda angeht, so richtig was gelernt, wenn es darum geht, Russland zum Feind zu erklären. Die haben es gerade nötig, sich als Saubermänner, von mir aus auch Frauen darzustellen. Mit Jugoslawien, alles verraten, wofür sie angetreten waren: Als Partei mit pazifistischer Ausrichtung.
Die "Freiheitskämpfer" der DDR haben dort ein warmes Plätzchen finden können.
"Wir wollten einen besseren Sozialismus." (Bohley)
Da ist doch interessant zu erfahren, wer denn die selbsternannten "Bürgerrechtler" sind:
Im biografischen Lexikon sind einige namentlich aufgeführt, u.a. Bohley, Gauck, die im Durchschnitt 43 Jahre alt waren, und mit dem Kapitalismus keine Erfahrungen hatten. "Die Eltern waren meist dem Kleinbürgertum zuzuordnen. 26 Prozent waren Pfarrer, 23 Selbstständige, 16 Prozent Angestellte der technischen und humanen Intelligenz, 11 Prozent waren bürgerliche Sattatsdiener bei den Nazis, Beamte und Wehrmachtsoffiziere, und nur sieben Prozent der Eltern waren Arbeiter. Keiner war Mitglied der SED. 70 "Bürgerrechtler" sind dort aufgeführt."
Wer wirklich etwas verändern will, wird es an Ort und Stelle tun, und sich dort auseiandersetzen.
Und jetzt werde ich ganz bewusst etwas gemein:
Frau Poppe, in den kapitalistischen Himmel gehoben spielt sich doch tatsächlich als "Expertin" über das Bildungswesen der DDR auf, obwohl zu einer Minderheit gehörend von Frauen, die keinen Berufsabschluß haben, aber Heute mit Thierse eine Konzeption für die Bundesregierung erarbeiten, mit dem Ziel der anwachsender DDR-Nostalgie Einhalt zu gebieten. Da wird der Bock zum grünen Gärtner gemacht.
Die GRÜNEN sind lange angekommen, wo sie angeblich nie hinwollten, und das zeigen sie mit denen sie koalieren, wo sie sich buckeln, aus Eigennutz, aus Selbstherrlichkeit, aber was sie mit denen gemeinsam haben, außer die eigenen Pfründe ihrer Klientel und natürlich ihrer Kuscheldecke, aus Bio Schafwolle, versteht sich von selbt. Wer die Schafe versorgt, wer sich kümmert, wer sie schert, und was diese Menschen verdienen, und ob sie davon leben können, dami beschäftigen sich doch die GRÜNEN eher am Rande.
Deine Artikel bieten Zündstoff, Selbständiges Denken und Hinterfragen ist gewollt, allerdings ist der rote Faden, den du im besten Sinne in deinen Artikeln bietest sehr wichtig, denn so manchesmal funktioniert eben die bewusste Verwirrung, die die Medien so abliefern.


Am 07. August 2017 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Vielleicht hilft ja in der Zukunft eine vom jeweiligen, die Politikerkarriere anstrebenden Menschen, getragene Moralfessel, die demjenigen, der gegen seine innere Stimme handelt einen kleinen Schmerzimpuls zufügt.
Ich bin übrigens überzeugt davon, dass 99% aller Menschen genau wissen, wann sie ihrem Karma Schaden zufügen, die würden dann, mit dieser Moralfessel, eben mal kurz zucken.
(Man kann das auch an kleinen Kindern festmachen, sie verändern sich in der Regel erst zum Negativen, wenn sie in unser System eingeschult werden, werden also erst mal als moralisch gute Wesen geboren.)
Zurück zum Thema:
Ein kleiner eingebauter Schmerzimpuls bei asozialem, gesellschaftsfeindlichem Handeln oder Reden würde zunächst einmal dazu führen, dass Politik für die grosse Anzahl der systemverändernden Intensivtäter, die heute die bequemen Stühle in den Parlamenten bevölkern,
(wenn sie nicht gerade woanders von der Industrie zum Essen eingeladen worden sind und deshalb dem Parlament fernbleiben), nicht mehr so anziehend wirken würde.
Darüber hinaus würde es Freude bereiten, wenn diese Menschen beim Lügen in Talk Shows leicht schmerzverzerrt zucken würden.
Es wäre ein ständiges Zucken, anstatt einem ständigen Dazwischen und Durcheinanderreden, so hätten diese unsäglichen Talk Shows endlich auch einen unterhaltenden Aspekt.
Desweiteren müsste eine Grenze von mindestens 10 Jahren zeitlichem Abstand eingeführt werden, wenn es um das eigentliche Ziel der Politikerkarriere, nämlich der nach der Politikerkarriere angestrebten Beratertätigkeit in den üblichen Konzernen geht.
Damit wäre schon viel gewonnen.
Darüber hinaus müsste eine mögliche Erpressbarkeit des zukünftigen Politikers von Anfang an durchleuchtet werden, genau so, wie die Zugehörigkeit zu Sekten, Logen , NGOs und sonstigen Geheimbünden.
Leider erfolgt die Auswahl zukünftiger politischer Systemveränderer in der Regel genau umgekehrt.
In unsäglich langen und langweiligen Jahren des Hinterbänklerdaseins innerhalb der Parteiorganisationen werden die Aspiranten für höhere Aufgaben solange in Taktik und Stromlinienförmigkeit geschult, bis nur noch der zynische Rest übrig bleibt, aus dem dann unsere Spitzenpolitiker entstehen.
Wer hingegen zu den seltenen Exemplaren der Politikergattung gehört, die ihrem Gewissen folgt, wird schon bald verteufelt und ausgegrenzt, deshalb sterben die Guten einfach aus.
Der einzige Politiker, der sich beispielsweise vehement für das Asyl des Edward Snowden eingesetzt hat, Herr Ströbele, für mich einer der letzten Guten unter den Grünen, verlässt jetzt den Bundestag aus Altersgründen, er war für mich neben Frau Wagenknecht und einigen wenigen Anderen immer die grosse Ausnahme im Dschungel der zwischenrufenden Selbstbereicherer.

Natürlich ist das Alles nur ein schöner Traum, aber vielleicht wird es ja mal irgendwann ganz anders enden, wenn die Welt überraschenderweise beim Sturm in den Abgrund innehält, nur dann wird es möglicherweise richtig ungemütlich für die Damen und Herren in den heutigen Blockparteien.


Am 07. August 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Einfach vortrefflich!

"Wie wollen Sie nur dieses Zitat beweisen!"

"Durch mich! Ich stand auf der anderen Seite der Kamera!"

Treffer! Versenkt!

Das hat Format wie wenn es von F.K. Wächter gezeichnet worden wäre!

Zum Thema zurück? Da ist alles gesagt!
Wähle grün bis du schwarz wirst!


Am 07. August 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Ich glaube nicht, daß die Bundesrepublik noch einen weiblichen Bundespräsidenten (die Betonung liegt auf Bundespräsident!) braucht. Die braucht einen ganzen Menschen. Und da sehe ich im Moment nur Dieter Hallervorden.


Am 07. August 2017 schrieb joe bildstein zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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wenn ich den noch zufuegen darf:

An dem Tag als das Rotationsprinzip geschasst wurde (von Joschka u seinen Freunden) begann der Tod von der Idee Gruen


Am 07. August 2017 schrieb Vera Ophofen zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Den Satz um Sozialismus hat die Bohley nie gesagt. Wie wollen sie denn dieses Zitat beweisen?

Antwort von U. Gellermann:

Durch mich: Ich stand auf der anderen Seite der Kamera.


Am 07. August 2017 schrieb Lene Maierhofer zum Artikel:

Die Rundfunk-Räte schweigen

Da kann die Tagesschau schweigen wie sie will

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Von den Rundfunkräte habe ich bisher nichts gewusst. Aber das wollen die auch so. Eine Alibiveranstaltung.


Am 07. August 2017 schrieb Inge Kampmann zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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Der Artikel liest sich wie eine Theaterkritik. Und tatsächlich wird in Niedersachsen zur Zeit ein grausames Stück gespielt. Aber es hat bundesweite Geltung.


Am 07. August 2017 schrieb joe bildstein zum Artikel:

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90

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"Wir wollten eine Welt ohne Atomkraftwerke, ohne Unterdrückung, ohne Hunger.
Eine Welt ohne Angst. Wir hatten einen Traum! Und wir hatten Erfolg.
Zehntausende kamen zu uns, wählten uns. Aber dann kamen die Karrieristen, die Opportunisten, die Spontis - Josef "Joschka" Fischer, Daniel Cohn-Bendit...
Barbara Köster, seine Ex-Freundin, sagte schon damals: Sie machen bei den
Grünen, was sie immer gemacht haben: Fuß reinkriegen, übernehmen,
kaputtmachen!"

sehr lesenswert, und ich bin bestimmt kein Fan von der Jutta.

http://brd-schwindel.org/download/BUECHER/Jutta%20Ditfurth%20-%20Zahltag%20-%20Junker%20Joschka!.pdf


Am 06. August 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Danke Donald!

Als Irrer gestartet, als Aufklärer gelandet

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Es wird nicht verwunderlich sein, dass ich den Galeristen in seiner Argumentation, unterstütze.
Manchmal macht es Sinn in die inneren Zusammenhänge der Politik zu schauen, weil vieles , was sich im Äußeren dann wiederspiegelt, immer etwas mit dem zu tun hat, was im Land selber so los ist.
Die oberen 0,1 % aller amerikanischen Familien besitzen soviel Reichtum wie 90 % aller unteren Familien.
In einem Bericht von UNICEF ist zu lesen, dass die USA bei der Kinderarmut, der sogenannten "reichen Nationen," von 41, auf dem Platz 36 zu finden ist.
Im 2007 bekam jedes achte Kind Lebensmittelmarken, Heute ist es jedes fünfte.
Das statistische Bundesamt der USA spricht von annähernd 47 Millionen Amerikanern, die aktuell in Armut leben.
Jährlich gehen 46 Millionen zu den Suppenküchen.
Die Zahl der obdachlosen Kinder hat sich in den vergangenen Jahren um 60% erhöht.( Zahlen von 2015)
2014 haben nach Angaben 1,6 Millionen amerikanischer Kinder in Obdachlosenheimen oder einer anderen Notunterkunft geschlafen.
45 % Prozent aller afro amerikanischen Kinder lebt in "Konzentrierter Armut,"
(wahrscheinlich ein neoliberaler Begriff für die Armut, die gemeint ist: Keine Bildung, nicht genug auf dem Teller, also Persepektivlosigkeit mit Hoffnungslosigkeit gepaart, eine explosive Mischung.
Bewusst war mein Augenmerk auf die Situation der Kinder und Jugendlichen gerichtet, die die leidtragenden einer Politik sind, und deren Eltern und Angehörigen, natürlich auch.
Die Forderung von Trump nach den 2 % Erhöhung des Rüstungsetats ist eine Folge, die hohen, sehr hohen Rüstungsausgaben im Land, so auf Dauer nicht durchsetzen zu können, zumal Steuern senken auf seiner Liste steht., und die, von denen hier gesprochen wird, werden die Suppe auslöffeln müssen, und die Lebenssituation wird sich weiterhin verschlechtern.
Man wollte ihm glauben, dass er etwas im Land für die arbeitende Bevölkerung bewegen kann, so groß war die Hoffnungslosigkeit, anzunehmen, dass ein Vertreter der 1 % die Menschen in Brot und Arbeit bringt. Besonders die Kohle Arbeiter wollten ihm glauben.
Es mag sein, dass er für ein besseres Verhältnis zu Russland ist mit Worten und Gesten, doch die Taten sind eher mickrig zu nennen. Der Kongress wird ihn abservieren wollen, weil er nicht überschaubar ist. Aber warum ? Immer noch beleidigt, wie ein kleines Kind, was seinen Willen nicht bekommen hat? Trump ist zu kontrollieren, und er tut das, was man ihm sagt, auch wenn er ab und an mal rummuckelt.Die politische Erfahrung fehlt ihm, deswegen gut zu manipulieren, und das Politik nicht wie ein Unternehmen, nach Trumpscher Art gemacht werden kann, das wird er noch Lernen, mit freundlicher Unterstützung der korrupten, eigennützigen, dreckigen politischen Verbrechern, wo sicherlich so einige auf den Listen der Konzerne stehen. Sie verraten das Volk, die diesen unermesslichen Reichtum der sich in den Händen einiger Weniger befindet erwirtschaftet und erarbeitet hat, und sie sollen schmoren, in der Hölle, bis zum Sankt Nimmerleinstag.


Am 05. August 2017 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

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Trumps Geschwafel von "america first" durch den deutschen Bourgeois kritisiert zu sehen ist schon ein Treppenwitz.
Als wäre es der deutschen Bürgerlichkeit, jemals um etwas anderes gegangen als um ihr eigenes "Deutschland zuerst" und ihr persönliches Zuerst - mit dem einsamen "Höhepunkt" von 1933-45, der dann Abermillionen von Menschen (der Großteil davon Slawen und Juden) das Leben gekostet hatte.

Und auch nach dem verlorenen Krieg ging es weiter mit "Deutschland zuerst", ganz vorne an der Front "Westdeutschland" und seine Ex-Nazis.

Die sprachlichen und inhaltlichen Verrenkungen der deutschen Bourgeoisie sind durch die Wahl Trumps tatsächlich noch grotesker geworden als ich es noch vor der US-Wahl 2016 vermutete.

Der Antiamerikanismusvorwuf z.B. gerne jederzeit gegen Linke eingesetzt als Stinkbombe, ist völlig aus den Diskursen verschwunden.


Am 05. August 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

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@ Andreas Schöbel:
"Hitler wegen seiner Friedensreden auch mal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen war."

Was man nicht alles auf der Rationalgalerie lernt. Davon hatte ich noch nie gehört. Ich habe es bei 'sverigesradio' gegoogelt und es stimmt.

""Im Herbst 1938 schlug ein Mitglied des schwedischen Reichstages
Adolf Hitler für den Friedensnobelpreis vor. ... Der Reichstagsabgeordnete
zog dann im Januar 1939 seinen Vorschlag wieder zurück."

Der Vorschlag kam nach dem 'friedenstiftenden' Münchner Abkommen. Es war also nicht nur wegen "Friedensreden". - Aber wer wusste 1938 was 1939 sein wird und dann 1942 ... - Wissen wir heute mehr, was sein wird?

Antwort von U. Gellermann:

Fraglos ließ Hitler allerlei Friedensgerede ab. Aber natürlich gab es damals schon Leute, die bereits zur Reichstagswahl 1932 was wußten: „Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler. Wer Hitler wählt, wählt den Krieg.“ Das plakatierte die KPD ahnungsvoll.


Am 05. August 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

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Ich muss Herr Schöbel schon weitgehend recht geben. Trump hat verkündet America First. Zudem bin ich mir ziemlich sicher, dass der militärisch-industrielle Apparat in puncto Rüstungsausgaben bestimmte Dinge von ihm nachdrücklich (weißt du noch, der Kennedy?) erwartet. Da Trump aber America First versprochen hat, will er die USA von den entsprechenden Kosten weitgehend entlasten und sie den Nato-Staaten aufbürden. Trump hat meines Wissens auch verkündet, aus einer Position der Stärke heraus verhandeln zu wollen. Make America great again. Der militärische Druck soll bestimmt wirtschaftlichen Interessen einen gewissen Nachdruck verleihen, sowie andere Staaten zwingen, ihrerseits Geld für Rüstung auszugeben. Trotzdem habe ich nicht den Eindruck, dass Trump Krieg mit Russland will. Bei Clinton bin ich mir da weit weniger sicher. Killary ist eine Fanatikerin des New American Century, bei dem es um Weltherrschaft geht. Dieser Gruppe geht es nicht so sehr um die realen USA und deren Wohl, sie haben da so eine erweiterte Vorstellung und wollen die Welt von innen und außen amerikanisieren. Das ist vielen Amerikanern suspekt, undurchsichtig und erscheint ihnen zu Recht an ihren Interessen vorbei geplant. Trump propagiert "America First" als soz. populistische Abgrenzung von diesen Globalisierern, nicht so sehr an die Adresse der anderen Länder gerichtet.

Es gibt zwei Arten von "rechts", das sorgt immer wieder für Verwirrung, vor allem, da die eine, die Globalisierer, es erstaunlich gut schafft, sich als links zu verkaufen, obwohl Marx sich da sicher im Grabe umdreht. Schließlich fand er den Unterschied zwischen internationalem Kapital und sozialistischer Internationale nicht ganz unwesentlich. Die raffinierten Globalisierer rumpeln natürlich nicht in primitiver Fascho-Sprache herum. Sie tönen international, multikulturell und transgender, faseln von Westlicher Wertegemeinschaft, Toleranz und ab und zu gern von einer Welt ohne Grenzen. Würde ich wohl auch so machen, wenn ich die lästigen Linken propagandistisch ausmanövieren wollte und Grenzen sowieso nervig fände. Marx und Lenin haben auch vorraussgesagt, dass der Kapitalismus im Spätstadium alle Grenzen sprengen würde. Nun ist das fatalerweise (in dieser Situation) auch das Ideal der Linken, weshalb sie sich geradezu anbieten, um sie nicht nur als Gegner auszuschalten, sondern auch für die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren.
Es sei denn, sie schauten in Richtung dieser Eliten kapitalismuskritisch genauer hin und dächten differenziert nach. Damit sie das möglichst wenig tun, zieht man ihr altes Feindbild Nationalismus frisch aufbereitet so in den Vordergrund, dass der andere und eigentlich ursächliche Gegner globaler Kapitalismus (imperialistischer Kapitalismus schafft Nationalismus direkt und als Gegenreaktion) daneben harmlos erscheint und sagen kann "Aber schaut her, ich bin ja i n t e r national, hier sind die Guten, ihr wollt doch keine Nazis sein."
Diese Drohung erschreckt zumal die deutschen Linken ´derartig, dass sie nicht mehr richtig denken können und vergessen, dass die Eliten, geistig weit aktiver, Schach spielen, wie gelegentlich einige von ihnen sogar offen verkünden .( Brzezinsky:"The Grand Chessboard".) und die psychologischen Schwächen und blinden Flecken ihrer Gegner seit Jahrzehnten in ihren thinktanks genau studiert haben. Warum sollten sie sich für ihre Ziele weniger ins Zeug legen, als jede Firma für ihre Produktwerbung? Sie können die neueste Wissenschaft kaufen.
"Es ist Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt und wir gewinnen." Warren Buffet.
Sie gewinnen, weil ihre Gegner schlafen, träumen, nicht wissen wollen und verdrängen. Weil sie sich durch jede Finte ablenken und austricksen lassen.
Von "Klassen" ist bei den Linken nicht mehr die Rede, umso mehr von Rassen. (man musste ja nur ein paar Buchstaben verändern...) da hat man einmal die Muslime und, gefördert dadurch, die "Wutbürger" auf der Straße und sich überfremdet fühlenden Dorfomas auf dem Land. Bis in all denen der latente Rassismus ausgemerzt ist, sind die Linken auf unabsehbare Zeit beschäftigt, den Blick nach rechts unten gerichtet und nicht nach oben. Endlich mal ein Gegner, mit dem man (vermeintlich) fertig werden kann ...nebenbei beseitigen sie dabei die den Eliten unangenehme Meinungsfreiheit - tatsächlich kommen diese Bemühungen bisher eher von "links" ("Nazikeule" und Heiko Maas) und sähen Misstrauen gegen direkte Demokratie ("völkisch").
Dann schaffen sie vielleicht die nationalen (pfui) Grenzen und Verfassungen ab - und wenn sie fertig sind, hat das Kapital endlich unbegrenzten Spielraum. Denn sie haben im Eifer vergessen, das es eine nennenswerte sozialistische Internationale gar nicht gibt.

Der Nationalstaat als altes Kontrollinstrument wird in Zukunft sehr wahrscheinlich durch fortgeschrittene Technik ersetzt werden.
"Nach der Plünderung der öffentlichen Sphäre wechseln die plutokratischen Eliten zunehmend in den Endspielmodus: abkassieren, alles versilbern,die Brücken hinter sich abfackeln und nichts zurücklassen als verbrannte Erde."
Wolfgang Streek
Viele Menschen spüren das zumindest, und da die mit grenzenlosen Open Society Idealen geblendeten Linken ihnen leider nicht helfen, sie eher noch beschimpfen, wenden sie sich an rechte Nationalisten wie Trump, die gegen solche Blendungen natürlich immun sind. Aber letztlich sind auch sie ein Teil des Systems, weil Kapitalismus im Wesen immer international ist.

Antwort von U. Gellermann:

Viele Vermutungen ergeben auch dann kein Argument, wenn man sie addiert. Alles was von Trumps Tun bekannt ist ergibt ein anderes Bild als jene paar Wortfetzen, die er im Wahlkampf hat fliegen lassen und die von hoffnungsfrohen Beobachtern gern zitiert werden. Trump ist führend an der Rüstungsspirale der NATO beteiligt, Trump hat sich, angesichts des mörderischen Krieges gegen den Jemen, mit Saudi-Arabien auf Waffengeschäfte im Umfang von rund 100 Milliarden Dollar geeinigt, Trump hat einer Verschärfung von Sanktionen gegen Russland zugestimmt.


Am 05. August 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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@p.a.schöbel
1.
behaupten sie, dass eine "sehr linke partei" gekauft wurde? dann fordere ich stellvertretend für den galeristen einfach mal ross und reiter zu benennen! das musste ich mir auch oft genug anhören:)
2.
würde mir missfallen, sie nähmen meinen post, um genau diese "botschaft" zu lancieren!!
3.
eine plausibilitätsprüfung!
wenn spd und nsdap schon in den 30igern den faschismus hofiert haben, um den "linksradikalismus" zu verhindern, dann kann jetzt um das wissen dessen konsequenzen bereichert die kpd-meinung schlecht radikal oder falsch gewesen sein!!
4.
der galerist behauptet wiederholt, dass trump und xyz der us-oligarchie EIN gesocks sind. wenn sie das differenzieren wollen, bitte:) und wenn sie beim haar spalten sind, dann ordnen sie bitte auch noch merkel und putin ein!
5.
bin ich ein freund des völker- und staatsrechts!! so was gibt es noch!!
ich muss es nicht gut heissen, wenn die gottgegebene nation meint, nationales "recht" auf exterritoriales gebiet auszudehnen. ich mag die präambel der uno, theoretisch. die jetzige wirklichkeit lässt mich etwas zweifeln, aber widerspruchs verschärfend auch bejubeln:)
ABER: ich bin einer der vom kommunismus befreiten, und kann mir nun genüsslich diese zerfallende welt anschauen! das ist gar grundgesetzlich geschützt;) und glauben sie mir, auch das zerfallen haben kommunisten schon 1989 kommen sehen;)
6.
befreit von all diesem ballast, kann ich als rationalist und freund des dialektisch historischem materialismus den grundwiderspruch in zwei richtungen sich (gedanklich) entwickeln lassen: warten bis sich was ändert (weiter so), oder den konflikt verschärfen.
als globalisierungsopfer und bildungsferner aussteiger kann ich mir nur die pleite der dt. industrie, fussballer, armee, schlagerfuzzi's und brennende autos egal wo wünschen:)


Am 05. August 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel zum Artikel:

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Lieber Uli Gellermann,

eigentlich hatte ich meinen ersten Satz deshalb im Konjunktiv formuliert, weil mir an Sachlichkeit, statt an Anfeindungen gelegen war. Darum hatte ich Ihnen meine Antwort auch nicht als Leserkommentar sondern an Ihre E-Mail-Adresse geschickt. Aber offensichtlich mögen Sie lieber die harte Tour. Sei es nun.

Sie schreiben, dass Sie bei Dr. Crome nichts Neues entdecken. Ich erlaube mir zu zitieren:
"Das Problem besteht darin, dass Trump innenpolitisch selbstverständlich ein Reaktionär ist“ . Aber er hatte schon im Wahlkampf erklärt, sein Ziel sei es, die sinnlosen, teuren und nichts Positives erreichenden Regime Change-Kriege, die die USA jahrzehntelang geführt haben, zu beenden. Diejenigen, die gegen ihn demonstrieren, tun das immer aus den innenpolitischen Gründen. Aber sie sind das Feigenblatt, hinter dem die Fraktion der Herrschenden der USA, die die alte Politik fortsetzen will, sich versteckt."

Und nun ganz deutlich: Dr. Corme bezeichnet alle jene, die "Trump schlimmer als Clinton" sagen oder auch gleich setzen als Feigenblatt der reaktionärsten Kreise, die ihren Kurs fortsetzen wollen. Der Unterschied zwischen Trump und Clinton ist die Haltung zu Russland und zu Kriegen überhaupt (obwohl auch dort Trump kein Weisenknabe ist). Das ist aber fundamental für die Frage Krieg - Frieden. Und wenn Sie das wirklich für marginal halten, na dann gute Nacht! Dann hab' ich wohl in der Webseite verirrt. Eigentlich hatte ich bisher nicht diesen Eindruck. Ich würde mich freuen, wenn dieser Eindruck erhalten bliebe.

Antwort von U. Gellermann:

Lieber Herr Schöbel,

tatsächlich hatte ich Ihre Mail als reguläre Zuschrift begriffen. Und meine Antwort empfinde ich auch nicht als "harte Tour“ sondern schlicht als argumentativ. Zum Zitat von Dr. Crome – dessen Grundhaltung ich durchweg schätze – fällt mir auf, dass er, wie andere, die Trump für einen Fortschritt im Vergleich zu Clinton halten, nur dessen Worte zitiert. Was mir zu Trump eingefallen ist sind dessen praktische Politik-Schritte: Beim erpresserischen Anfeuern der NATO-Aufrüstung und seinem gewünschten Rüstungsdeal von mehr als 100 Milliarden Dollar mit Saudi-Arabien. Beide Schritte halte ich fundamental für die Förderung von Krieg in Jemen, bzw. für die Vorbereitung von potentiellen Kriegen durch die NATO. Und auch sei klares JA zu den Sanktionen gegen Russland ist mehr als ein Wort. Zumindest hat Putin das ganz praktisch begriffen.

Trotzdem fiel und fällt mir nicht ein Trump für schlimmer zu halten als Clinton. Ich kann mich nur so schlecht zwischen Pest und Cholera unterscheiden.


Am 04. August 2017 schrieb Andreas Schöbel zum Artikel:

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Lieber Uli Gellermann,

ich will nicht mit gleicher Münze kontern: „Bis jetzt ist mit rätselhaft wie halbwegs intelligente Menschen, den Unterschied nicht sehen können …“

Lieber sind mir da die Fakten gepaart mit geschichtlicher Erfahrung.
Natürlich ist Trump ein Reaktionär, natürlich ist er ein Oligarch – und trotzdem nicht gleich. Er ist eben kein Finanzoligarch! Zu dieser Klicke gehören die Clintons!
Der Unterschied ist: Die Clintons sind Shareholder und haben von wirtschaftlichen Zusammenhängen null Ahnung. Sie verdienen am Krieg und der atomaren Aufrüstung schon durch ihre Aktien in der Atomindustrie. Auch an Kriegen verdienen sie. Bei einem großen Krieg winken mehr als nur die bekannten 1000%.
Trump dagegen weiß auch von den inneren Abläufen der Wirtschaft und da er kein Bauunternehmen hat, sondern Immobilen vermietet, verliert er an kaputten Häusern.

Wie man überausdeutlich sehen kann, muss er zu russlandfeindlichen Schritten gezwungen werden. Und das macht den Unterschied. Und die ihn zwingen, das ist der Clinton-Clan. Aber genau diese Feindlichkeit kann die Welt vernichten. Wir stehen wirklich an einer Schwelle, so dicht wie noch nie.

Bitte tun Sie mir den kleinen Gefallen und hören Sie sich das Interview mit Dr. Corme an. Der bringt es auf den Punkt. Und wenn Sie noch Zeit haben, hören sie sich auch den Wimmer an.
https://de.sputniknews.com/videos/20170727316777868-trump-aus-der-deutschen-sicht/
https://soundcloud.com/sna-radio/willy-wimmer-zu-sanktionen-das-ist-eindeutig-auf-krieg-ausgerichtet

Die halbe Stunde sollte doch möglich sein!

Übrigens Rassismus: Es war Bill Clinton, der anfing, die Mauer zu Mexico zu bauen, es war Obama, bei dem die Gefängnisindustrie auf Kosten der Afroamerikaner erblühte und weiterhin Polizeimorde an Afroamerikanern straflos blieben.
Trump hat rassistische Reden gehalten, da waren die Leute von Clinton und Obama feiner. Sie haben schön geredet aber tief rassistisch gehandelt. Was ist gefährlicher? Blöde Reden oder gebügelte Reden gepaart mit infamen Handeln.
Ich jedenfalls bevorzuge, den Leuten nicht nur aufs Maul zu schauen, sondern vor allem auf die Finger.
Man sollte nie vergessen, dass Hitler wegen seiner Friedensreden auch mal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen war.
Die gemeinsten Hunde haben sich nie so produziert, dass man sie am Reden erkennen konnte. So doof sind die nicht.

Tut mir leid, Sie da zu beknien. Aber mir ist es wichtig.

Antwort von U. Gellermann:

Aber der halbwegs intelligente Gellermann hat nie geschrieben es gäbe gar keine Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Fraktionen der US-Oligarchie. Was er schrieb und schreibt, dass die Unterschiede marginal sind. Die Interviews von Crome und Wimmer sind mit bekannt. Leider hab ich nichts Neues entdecken können. Bleiben wir einen Moment beim vielfach beschworenen Militärisch-Industriellen Komplex: Nach der von Trump mehrfach nachdrücklich angemahnten Erhöhung der Rüstungsetats der NATO-Staaten ist dieser Komplex vor lauter Hurra-Schreierei heiser geworden aber nicht verstummt. Das sind die Fakten.


Am 04. August 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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Beim Lesen einiger Kommentare, die sich irgendwie ähnlich sind, deswegen keine konkrete Ansprache, aber folgende Bemerkungen:
Gehe ich vom Ist Stand, also von den jetzigen Macht- und Kräfteverhältnissen aus, gibt es zum einen noch Nationalstaaten, und folgerichtig wird der jeweilige Staat seine Interessen sein Überleben sichern.
Das dem Kapital, der Nationalstaat eher hinderlich ist liegt in dessen Natur, weil es eine Begrenzung seiner Möglichkeiten beinhalten kann, doch es gibt die Nationalstaaten, und das ist der Ist Stand: Konkurrenz, Wettbewerb, Marktanteile, Arbeitskräfte, natürlich billige, und der Klau an Bodenschätzen, und Unterstützung reaktionärer Regierungen, aber vor allem der rücksichtslose und gnadenlose Kampf gegen all die, die menschlichen und gesellschaftlichen Fortschritt befördern,
Und das amerikanische Konzerne alles schlucken und haben wollen, was in ihren Rachen passt, auch das liegt in der Natur von Kapital. Folgerichtig geht es der Automobilindustrie Deutschlands an den Kragen, um die Marktanteile zu erweitern, und dann hat man wieder, denn Kapital agiert grenzenlos.
Zum linken Radikalismus der KPD will ich mich mal besser nicht äußern,


Am 04. August 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel zum Artikel:

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Ergänzung:
@Altes Fachbuch:
Sie wiederholden den Fehler des linken Radikalismus der KPD vor Hilters Intronisation: SPD = Sozialfaschismus, also egal, ob SPD oder NSDAP, alles gleich. Beide waren da schon Vertreter des Großkapitals und trotzdem nicht gleich. Genauso wenig sind Clinton (MIK) und Trump gleich und ist das nur ein Problem der Amerikaner. Das hat sich längst zum globalen Problem gemausert. Und der MIK zieht seine Fäden schon ganz offensichtlich bis nach Deutschland und in linke Gruppen hinein. Es gibt da zum Beispiel eine sehr linke Partei, die kürzlich ganz unverhofft durch eine anonyme Spende zu einem Millionenvermögen kam. Und die natürlich rein zufällig in genau dieses Horn bläst und natürlich gegen Russland und China wettert. Komisch, nicht? Ein Schelm, wer arges dabei denkt. Aber das sind ja alles nur Verschwörungstheorien, denn die meisten derer Mitglieder sind ja auch wirklich arglos wie die Kinder.


Am 04. August 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

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noch ein Fundstück zum Thema vom 01.08.

Wolfgang Schäuble :
"Abschottung würde uns in Inzucht degenerieren lassen"
Der Finanzminister ist gegen eine Abschottung. Muslime seien eine Bereicherung für Deutschland. Besonders türkische Frauen besäßen ein "enormes innovatives Potenzial".

oh ja, wie viele Kinderchen setzen sie in die Welt, die vom deutschen Staat unterhalten werden dürfen, während Kinder - Armut in Deutschland offensichtlich kein Problem ist.

Antwort von U. Gellermann:

Den Schäuble muss man schon komplett zitieren: „Eines ist doch klar für die Zukunft: Wir werden mehr im Irak investieren müssen, in Syrien und in Libyen, und dann werden wir in der Subsahara mehr für deren Entwicklung bezahlen müssen. Dann machen wir vielleicht endlich ein paar Marktöffnungen“. An selber Stelle formuliert. Und dann übersetzen. Macht man das nicht, bleibt man im Sarrazynismus stecken. Das Gegenteil von Inzucht ist für Schäuble nicht „lasset die Flüchtlinge zu mir kommen“ sondern Marktimperialismus.


Am 04. August 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel zum Artikel:

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https://soundcloud.com/sna-radio/willy-wimmer-zu-sanktionen-das-ist-eindeutig-auf-krieg-ausgerichtet

Man höre sich bitte dieses Interview an (10 min.). Man muss Wimmers Richtung nicht mögen, aber mir scheint, er hat sehr recht. Inzwischen geht es da wirklich um sein oder nicht sein für die Menschheit. Und große Teile der deutschen Politik spielen dem amerikanischen MIK in die Hände, ja sogar eine Menge linke Gruppen kollaborieren wissentlich oder unwissentlich. Und zwar nicht erst seit der G20-Proteste, die in erster Linie dem amerikanischen Imperialismus und ihren deutschen Vasallen in die Hände spielte. Merkel bekam genau die Bilder, die sie bestellt hatte. Nein, das ging schon 2015 los mit der unseligen Querfrontdebatte, mit der die Friedensbewegung im Interesse des Obama-Klüngels gespalten wurde.

Der amerikanische MIK, das ist die parteiübergreifende Klicke Clinton-Obama-McCain-Soros, betreiben schon seit langem einen auf Krieg getrimmten äußerst faschistoiden Staat. Ja, faschistoid: Herrenmenschentum ("exklusive Nation"), äußerste Gewalt nach innen und außen, Rassismus (unter Obama ist die Gefängnisindustrie auf Kosten der afroamerikanischen Bevölkerung geradezu explodiert), eine Justizsystem das der reinste Hohn ist, umfassendstes Weltherrschaftsstreben, auch die amerikanischen Gerichtsbarkeit wird auf alle Staaten ausgedehnt. Und vor allem: riesige: Leichenberge in aller Welt. Zum deutschen Faschismus, gemeinhin Nationalsozialismus genannt, fehlt eigentlich nur noch das militärische Tsching-Tarrasas-Bum.

Es war ein schlechter Treppenwitz der Geschichte, dass der erste farbige Präsident der USA ein brauner war! Ein roter oder grüner wäre mir lieber gewesen, oder, wenn's gar nicht anders gegangen wäre, auch ein schwarzer oder blau-weißer.

Zurück zu Trump: ich denke, ich lag mit der früheren Einschätzung, dass er günstiger als Clinton wäre, so schief nicht. Überschätzt habe ich nur seine Möglichkeiten und unterschätzt die Macht des MIK (man kann von mir aus auch tiefer Staat dazu sagen). Man vergesse auch nicht: Trump betrieb eine Familienunternehmen, einen Mischkonzern. Er stand als Immobilienhai und Medienmogul der Realwirtschaft wesentlich näher als die Clintons, die als reine Aktionäre mit erheblichen Anteilen in der Atomindustrie rein dem Finanzkapital zuzurechnen sind. Gerade aber letztere Gruppe ist die, die in der Geschichte schon immer für Krieg und Faschismus verantwortlich war.

Man muss sagen: bei aller notwenigen Kritik an Trump: wer dem Mainstream in dieser Frage zustimmt, kollaboriert mit den aggressivsten Kreisen. Ich verweise dazu nochmals auf das Interview mit Dr. Erhard Crome.
Waren die Positionen der verschieden Gruppen und Medien in der Vergangenheit oft verwirrend, so klärt und polarisiert sich jetzt das Bild.

Antwort von U. Gellermann:

Trump ist Teil der US-Oligarchie. Sein Schatten ist mehrere Milliarden hoch, darüber kann er nicht springen. Bis bis heute ist rätselhaft, wie intelligente Menschen ihn weniger schlecht als die Clinton-Obama-Clique empfunden haben. Sein Wahlkampf hatte ein rassistisches Grundmotiv: Weiße Absteiger gegen ihre mexikanischen Arbeitsplatz-Konkurrenten zu mobilisieren. Und von Beginn an war er eine guter Freund des saudischen Islamo-Faschismus. Dass er mal was halbwegs Gescheites zu Russland gesagt hat: Was gilt das bei einem aus der Glücksspielbranche?


Am 03. August 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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kapital kennt keine grenzen und nationen!!
es ist nonsens von den usa und europa oder der brd und deren überbau-instrumente zu sprechen. die dann vielleicht auch noch im zwist miteinander seien:) diese argumentationslinie ist idealistisch und realitätsfern!!
der markt sortiert sich neu - so einfach ist das!!
und das schenkelklopfen über den narzisten trump, hilft das weiter? soll ich merkel wählen, weil die ausser ihrer raute keine marotten hat?
dieses pack wird sich einigen, und seine opfer finden! kriegsopfer, firmen, eigene werte, sozialgesellschaften, das wetter und die zukunft, alles keine dax-werte, ich weiß;)
es scheint auch der einzige weg zur veränderung zu sein: wenn widersprüche sich nicht lösen lassen, und/oder dies nicht gewollt ist, dann muss man sie halt befeuern.
erst wenn es einen menschen unmittelbar betrifft, fängt er an zu denken.
wenn dann die fähigkeiten noch existieren, woran die zweifel sich mehren!!
lasst den trump dem ami sein problem sein: uns wird demokratie im eigenen land durch die automobilindustrie vorgeführt (supported by ig metall:)

ob es 5 vor 12 ist?? eher 5:45 uhr!


Am 03. August 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

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kein Beweis , aber ein Hinweis...zu meinem beitrag vom 01.08.

"Einen nicht unbekannten, aber selten thematisierten Aspekt der Flüchtlingsthematik brachte EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos am Donnerstag wieder auf die Tagesordnung:

"Europa vergreist", erinnerte Avramopoulos vor dem EU-Ausschuss der Regionen (AdR) an die demografische Tendenz des Kontinents. "In den nächsten zwei Jahrzehnten werden mehr als 70 Millionen Migranten nötig sein."

Salzburger Nachrichten vom 03.08.17


Am 03. August 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Verdrängte spanische Geschichte

Erinnerung ist erfinden und beharren, bewahren und verstehen

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Die Geschichte wird von den Siegern (um)geschrieben, Wir sehen das besonders am Umgang mit der DDR. Da wird gelogen, verdreht und Positives totgeschwiegen. Was dem Kapitalismus, den Großkonzernen, der Finanzmafia schaden könnte, wird eliminiert. Jeder Keim einer "sozialistischen" Ordnung, der eventuell zu einem besseren Leben aller Bürger führen könnte, wird ausgemerzt. Sanktionen dienen dazu , das von Anfang an zu verhindern. So kann man es durch die Geschichte vefolgen. Ein wichtiges Thema, danke U.G.!


Am 03. August 2017 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Verdrängte spanische Geschichte

Erinnerung ist erfinden und beharren, bewahren und verstehen

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Ich kenne das Buch nicht, finde jedoch die Inhaltsbeschreibung von U.G sehr schön, einfühlsam und plastisch beschrieben.

Dass der spanischen Faschismus für bundesdeutschte Politiker tabu zu sein scheint, könnte daran liegen: "1960 stellte der CSU-Politiker Richard Jaeger vor dem Deutschen Bundestag zum Wesen der Franco-Diktatur fest: "Es ist ja auch die Diktatur in einem romanischen Volk; sie wird also weder mit preußischer Exaktheit noch mit deutscher Perfektion durchgeführt, sondern eben in der etwas leichteren Lebensart dieser Völker." Diese Ansicht ist bis heute weit verbreitet. Doch Francos Regime blieb bis zum Tod des Diktators im Jahr 1975 brutal und repressiv ? und stellte sich mit rücksichtsloser Gewalt allen Forderungen nach Freiheit und Demokratie entgegen. Die nach dem demokratischen Neuanfang viele Jahre lang verdrängte Erinnerung an die Franco-Diktatur ist inzwischen zurückgekehrt. Noch auf Jahre hinaus wird die spanische Gesellschaft mit ihrer Aufarbeitung intensiv beschäftigt sein." Aus einem Zeit-Artikel von 2013 "Zeit-Geschichte."

So werden sich die Fäden, die von Land zu Land reichen, aufklärerisch verknüpfen und nur zu einer einzigen Konsequenz führen können. Nie wieder Krieg. Überall, was noch der EU beigebracht werden muss.


Am 03. August 2017 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh zum Artikel:

Dr. Gniffke antwortet auf Programmbeschwerde

So oder so ähnlich könnte ein Gniffke-Brief auf eine Beschwerde aussehen

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GEIL!!!!! - WUNDERBAR INFORMATIV BESSER GEHTS NIMMER!

. . . . . zusammengefaßt das ganze Drama um Gniffke und seinen
Intendanten-Lebens-Traum und dessen Verwirklichung in Form des genial auf den Punkt gebrachen GNIFFKE-BRIEFES
. . . . . scheißegal - auf Kosten von WAHRHEIT oder LÜGE - sei's drum....... sozusagen dem letzten Hinterwäldler sind damit die Augen geöffnet.

Anders: Um welche Hintergründe es hier in Wahrheit geht, das öffnet mit dem vorliegenden Jammerbrief dem Interessierten endgültig die Augen!
GROSSEN DANK AN ULI G.!

Zur Hölle mit dem Seelenverkäufer KAI GNIFFKE!


Am 02. August 2017 schrieb randy andy zum Artikel:

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Man kann es auch kurz zusammenfassen: "Wir leben in einem ökologischem Totalitarismus " und das mit politisch stark faschistischen Tendenzen.

p.s.: ich hab es versucht "nett zu umschrieben", denn zu unserem tatsächlichen Ist-Zustand fallen mir noch ganz andere Worte ein :-(


Am 02. August 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

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Sehr schön dargestellt, Herr Gellermann, vielen herzlichen Dank! Trumps Fresse und die Fratze des US - Imperialismus sind ein und dieselbe. Das haben nicht mal Reagan und George W. so gut hingekriegt. Amerikanische Interessen zuerst - wie immer schon - allerdings dank Trump formuliert ohne die liberal-rhetorischen Feigenblätter Freiheit, Menschenrecht und Globalisierung.
Zynismus hin, Kriegstreiberei her, so schön die Vorstellung auch sein mag, von einem Sinneswandel bei deutschen Transatlantikern kann nicht im Entferntesten geträumt werden. Soviel wahlkampfbedingten Opportunismus ist leider nicht mal den routinemässig populistischen Antäuschern von der Merkel-Gabriel-Bande zuzutrauen. So richtig gepeilt, dass der blonde Bartel nun auch bei ihnen selbst den Most holen will, haben diese Bündnistreuen scheinbar längst noch nicht. Oder sie leisten wirklich gute Verdrängungsarbeit. Nein, diese treu-deutschen Pflichtbewussten handeln trotz des ihnen zunächst mal nur aus PR-Gründen unangenehmen Wechsels in der US-Führung nun vielmehr nach dem Motto: "Die Garde stirbt, aber sie ergibt sich nicht!" Dumm, dass unserer selbsternannten Führung anscheinend erst jenes nukleare Licht aufgehen muss, nach dem ein Umdenken unmöglich wird. Dumm, dass in diesem Licht auch wir Deserteure und Saboteure mit ins Gras beissen werden müssen. Dumm, dass Putins Geduld und die der Chinesen - wie sich langsam abzeichnet - leider auch nicht unendlich ist. Dumm Dumm Dumm. Die Trommel der kriegsgeilen Trottel. Es ist wirklich höchste Zeit dass WIR DENEN mal die Musik machen!


Am 01. August 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

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Das mit der zunehmenden Irrelevanz Amerikas in der Welt ist mehr so ein Eindruck, den viele Journalisten haben.

Es scheint keine temporäre Amerikafeindlichkeit zu sein. Auch Europa und Merkel denken wohl zunehmend, wir müssen nun unser Ding ohne Amerika machen.

So eine 'Koalition der Willigen', wie es sie 2003 für den Irakkrieg gab, wird Amerika nun nicht mehr hinbekommen. Zu dieser Koalition gehörten ja auch viele europäische Staaten. Merkel war damals auch Unterstützerin der US Invasion. (Das leugnet sie heute allerdings.)

Antwort von U. Gellermann:

Allerdings gibt es eine andauernde Koalition der Willigen in den deutschen Medien, die den saudischen, von den USA unterstützten Krieg im Jemen billigen und/oder verschweigen.


Am 01. August 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

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"Wer sich an die USA kettet, verliert nicht nur seine militärische Autonomie. Sondern auch die Freiheit ökonomisch so zu handeln wie es dem eigenen Interesse entspricht."

das wurde ebenfalls klar als in den USA der VW- Skandal "entdeckt" wurde, der aktuell Ausmaße annimmt, die die deutsche Wirtschaft völlig ins Stottern bringt , ferner als in den USA beschlossen wurde, dass Deutschland wegen seines demographischen Niedergangs frisches Blut aus arabischen und afrikanischen Ländern "brauche" und daher die grenzen für Flüchtlingsströme öffnen müsse, ein Auftrag , dem Madame Merkel voll entsprach. meine diesbezüglichen Gedanken wurden damals abgetan als Verschwörungstheorie. aktuell sickert durch, dass es wohl um eine "Verschwörung" US -merikanischer Wirtschaftseliten geht, denen deutsche Wirtschaft zu stark erscheint, die weil die eigene schwächelt.

Antwort von U. Gellermann:

Für einen „Verschwörung“ rund um die Flüchtlinge fehlt jeder Beweis. Das einzig für mich sichtbare "frische Blut“ ist jenes, das die USA in diversen Ländern in ihren geopolitisch motivierten Kriegen vergossen haben. Das allerdings war/ist eine andauernde Verschwörung gegen die Menschlichkeit,


Am 01. August 2017 schrieb Henny Graumann zum Artikel:

Dr. Gniffke antwortet auf Programmbeschwerde

So oder so ähnlich könnte ein Gniffke-Brief auf eine Beschwerde aussehen

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Für einen Moment dachte ich der Brief sei echt. Diese verschwiemelte Sorge um das eigene Ich, diese Untertänigkeit, gepaart mit frechem Rotz, das ist er! Ich lache immer noch.


Am 01. August 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

Verdrängte spanische Geschichte

Erinnerung ist erfinden und beharren, bewahren und verstehen

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Danke für den Tip! Dieses Buch werde ich mir auf jeden Fall besorgen und freue mich schon darauf.
Seit durch zufällig entdeckte (ich wollte eigentlich nach dem Kanarenurlaub ein paar Videos meiner Feriengegend an- schauen) YouTube Videos von Spaniens äußerst abwechslungsreichen Binnenlandschaften die Halbinsel zu meiner Lieblingsinsel wurde, habe ich mich interessiert auf alles gestürzt, was mir an Lesenswertem über dieses Land vor die Augen kam.
Und ich hätte mir sehr gewünscht, dass Podémos mehr Erfolg haben, die mir auch in manchem besser gefallen, als unsere Linken. Aber die Spanier hatten ja vor Augen, was Deutschland und EU mit Syriza in Griechenland gemacht haben ... Und während vergleichsweise viel dazu geschrieben wird, wie Polen und Ungarn Demokratie abschaffen, wurde über entsprechende Vorgänge in Spanien wie Rajoys Maulkorb-Gesetz leider wenig berichtet. Aber Rajoy ist ja auch ein Freund von Angela Merkel...

Mir fiel im Zusammenhang dazu, wie Länder zu ihrem historischen Image kommen und der Neigung der Spanier, sich eher mit ihren Regionen zu identifizieren, auch noch etwas zu Deutschland ein.
Eine Region trägt nie in diesem Maß geschichtliche Verantwortung, was auch auf Deutschland bezogen ein interessanter Blickwinkel ist, wenn man sich sagt, dass man, statt es als Deutschland diesmal besser zu machen, Deutschland auch einfach abschaffen kann - ohne notwendig etwas besser zu machen. Ich weiß, was die bessere Wahl angeht, keine endgültige Antwort. Aber jedenfalls stellen unsere Politiker wohl nicht von ungefähr ihre nationalen Interessen sehr gern als europäische Interessen dar. Wer gegen Nationalismus wettert, wozu sich die AFD gut anbietet, gerät am wenigsten in den Verdacht, selbst nationalistisch zu handeln. Wer gegen "einen neuen Holocaust" in den Krieg zieht (Kosovo), kann nicht der böse Deutsche sein. Man muss es nur richtig verkaufen. Und so stammt das grundgesetzwidrige Zensurgesetz auch vom SPD-Politiker Heiko Maas und nicht von der CSU.
Und man stelle sich gar vor, es wäre von der AFD gekommen - die gesamte Linke Deutschlands wäre endlich mal vereinigt für Meinungsfreiheit und Demokratie auf die Straße gegangen! Eine grauenhafte Vorstellung für deren Beseitiger. Aber wenn ein "linker" Politiker ein undemokratisches Gesetz als angebliches Mittel gegen rechte hate speech verkauft ..... ja, wo waren sie denn, die Linken? Wenn Zensurgesetze erstmal beschlossen sind, sind davon schließlich a l l e betroffen, was wohl auch der Sinn der Sache ist. Es kommt anscheinend immer nur darauf an, einer Sache ein zweckdienliches Etikett anzuheften.


Am 01. August 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Danke Donald!

Als Irrer gestartet, als Aufklärer gelandet

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- "die Schimäre einer deutsch-amerikanischen Freundschaft"
- "die obskure westliche Wertegemeinschaft"
- "oder gar irgendeine Freiheit."

War das alles eine Schimäre und obskur? (Uli war doch früher selbst großer Freund Amerikas. Und die 68er waren es bei allem anti-Vietnam Protest im Grunde auch. Sie haben die amerikanische Protestkultur, 'sit-in', teach-in' etc. kopiert.)

Aber davon mal abgesehen, Amerika wird zunehmend irrelevanter in der Welt. Da fällt es nicht so schwer, sich zu trennen.

Übrigens hat die Welt mehr Vertrauen zu Merkel-Deutschland als zum Trump Amerika. Sogar in Amerika selbst, finden die Leute Merkel vertrauenswürdiger als ihren eigenen Präsidenten.

Antwort von U. Gellermann:

Die Kurve zum Thema ist sehr umwegig. Und die Behauptung, Amerika würde immer relevanter in der Welt bedarf dringend der Argumente: Weil es dabei ist einen Krieg mit China auszulösen? Weil es mehr Schulden hat als der Hund Flöhe? Weil sich selbst seine engen Bündnispartner angesichts des aktuellen Präsidenten schämen?


Am 01. August 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Danke Donald!

Als Irrer gestartet, als Aufklärer gelandet

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Vor nicht allzulanger Zeit war es fast nicht möglich, auch hier eine klare Position einzunehmen, die Donald Trump als das erkannt hat, was er ist: Ein verzogenes, kleines, rücksichtsloses, narzißtisches Gör, dass nicht kapiert, dass er genau das tut, was man von ihm will, nämlich die Interessen der amerikanischen Konzerne, nicht nur zu schützen, sondern sie auszubauen. Der Galerist hat es differenziert, aber vor allem analytisch in seiner eigenen Art und Weise getan.
Wir sind politisch betrachtet von Idioten umzingelt, und es gibt keinen Kapitalismus, dessen Gesetzmässigkeiten außer Kraft gesetzt werden können. Die lachen sich tot, in den USA, über soviel Dummheit, was sich die deutsche Autoindustrie geleistet hat, und sicher wird man versuchen den Deutschen Unternehmen ans Bein zu pinkeln, und ihnen zu schaden. Amerika zuerst, und gegen den Rest der Welt.Wo sind denn unsere GRÜNEN Heilsbringer ? Die müssten lange auf Deutschlands Straßen sein, denn gegen Fracking haben sie sich doch positioniert.
Ein Wirtschaftskrieg ist es, und die gierigen Finger greifen seit langem, besonders nach Russland, welches reich, sehr reich an Bodenschätzen ist.
Trump sagt offen, was die Anderen nur denken, und es ist ein Kampf in der Klasse der Kapitalisten, und Trump ist ihnen irgendwie peinlich, mit so einem will man nix zu tun haben, weil er das spiegelt, was man auf gar keinen Fall sein will: Das rüpelhafte Schmuddelkind.
Ob er Trump heißt, Clinton, Obama, völlig wurst; sie sind die Vertreter, derer, die sich die Welt aufteilen wollen, und besonders wollen sie Russland in die Knie zwingen. Präsident Putin ist ein umsichtiger, nachdenklicher, auf Kooperation, und dem Völkerrecht verpflichtender Präsident. Zu hoffen ist, dass er sich von diesen wildgewordenen Handfegern in den USA nicht in eine Falle treiben lässt, denn das ist, was sie wollen. Sie brauchen einen Grund: ich erinnere an Vietnam, an Chile, an Guatemala, an Nicaragua, um nur einige Länder zu nennen, in denen die USA das Völkerrecht verletzt hat; und keiner tut was. Alle denken an den großen, amerikanischen Kuchen, nur ist dieser Kuchen ein Billionen Schuldenpaket, deswegen auch die 2% für die dreckige Aufrüstung. Wo ist Merkel abgeblieben; wie immer, wenns um was geht ist sie verschwunden. Seltsam, vor einigen Monaten hat man uns noch erzählt, dass das Freihandelsabkommen so wichtig ist, dass unser aller Seelenheil davon abhängt, und wir in der Globalisierung, abgehängt und traurig am Ende der Nahrungskette zu finden sind. Und nun wird laut darüber nachgedacht, dass Deutschland eventuell eigene Interessen haben könnte, und das Verhältnis vielleicht eine reelle Überprüfung braucht.
Die deutsche Politik hat stillschweigend Völkermord, die Bestrebungen der Völker auf Selbstbestimmung, die kriegerischen Handlungen, nicht nur unterstützt, sondern mit gemacht und ohne je irgendetwas in Frage gestellt zu haben, sich an Kriegen beteiligt, und an der Unterdrückung fortschrittlicher, politischer Bewegungen in der Welt.
Es mag sein, dass der Fortschritt nur mühsam, langsam, mit Rückschlägen zu bewerten ist, doch nach 1945 hatten die Völker die Nase voll von Faschismus und Krieg, und die historische Chance war da demokratische/sozialistische Gesellschaften aufzubauen.
Und ob die Völker den Kapitalismus brauchen, oder ob es nicht vielmehr so ist, dass der Kapitalismus die Völker braucht will ich mal so stehen lassen.
"Das Bedürfnis nach einem stets ausgedehnteren Absatz für ihre Produkte jagt die Bourgeoisie über die ganze Erdkugel. Überall muss sie sich einnisten,....... überall Verbindungen herstellen." K.Marx, Kommunistisches Manifest, MEW 4, 465

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