Leserbriefe

Leser-Kommentare im Monat Juni 2018
 

Am 22. Juni 2018 schrieb Gabriel Müller-Huelss zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Nachdem das Amtsgericht München Herrn Gellermann quasi zum Geburtstag den Ausschluss der Öffentlichkeit "schenkte" und ihn in der Sache durch das Urteil dazu einlud und ermunterte, der SZ durch Revision eine Intensivierung des - wie ich mal implizieren möchte - von dieser ersehnten Streisand-Effektes zu ermöglichen, bleibe ich selbstverständlich dabei und erhöhe gleich mal meine finanzielle Beteiligung.

Aktuell ist hier https://www.heise.de/tp/features/Strafanzeige-wegen-Martin-Schulz-Parodie-4090125.html zu lesen, dass es in ähnlicher Sache nun auch den Verein "Aktion Arbeitsunrecht" und Werner Rügemer erwischt hat. In diesem Falle schreien der berühmteste Würrrselener oder die SPD nach o.g. Effekt.

Wir leben schon in einer sehr merkwürdigen Zeit, in der die geistige, soziale und politische Verwahrlosung doch gar zu weit und erschreckend fortgeschritten ist.


Am 22. Juni 2018 schrieb Andreas J. Bittner zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Hallo, Herr Gellermann,

ich wollte Ihnen mal meinen herzlichen Dank für die — mittlerweile — Serie „KenFM: Die Macht um acht“ aussprechen, herrlich! ich freue mich schon auf die nächsten Folgen und werde sie artig auf Facebook posten :-)

Antwort von U. Gellermann:

Danke für die Verbreitung des Videos: https://kenfm.de/


Am 22. Juni 2018 schrieb Rolf Ehlers zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Lieber Uli Gellermann,

ist es möglich, dass ich den volle Text des Münchener Urteils erhalte, das Sie wegen strafbaren Beleidigung verurteilt hat?
Ich bin selbst gelernter Jurist, bin (Jahrgang 1941) heute aber froh, der Enge dieser Profession entkommen zu sein. Noch ist die Justiz nicht so verkommen wie die Mainstreampresse. Aber die Justiz begnügt sich oft mit Plattheiten und urteilt ohne solide geistige Basis. Zu gern würde ich das Urteil auf mögliche Fehler abklopfen, vielleicht kann ich ein wenig helfen.

Ich ahne schon, dass das Gericht allein auf den Tatbestand der Formularbeleidigung abgestellt hat, die angeblich durch absolut Keine besonderen Tatumstände zu rechtfertigen sein soll.

So oder so drücke ich Ihnen die Daumen. In Wahrheit haben Sie längst durch die allgemeine Aufmerksamkeit gewonnen und alle Menschen mit, die die Wahrhaftigkeit lieben. Einem gewissenlosen Dummschwätzer den Spiegel vorzuhalten statt ihn und seine Auftraggeber mit seinen Gemeinheiten durchkommen zu lassen, ist doch eine Großtat! Durch den Prozess werden mehr Menschen darauf aufmerksam, dass die reichen Medienmächtigen uns das wenige an Demokratie gestohlen haben, das wir nach dem Kriege mal hatten.

Antwort von U. Gellermann:

Das Urteil liegt leider noch nicht vor. Teile davon werden ganz sicher in der RATIONALGALERIE veröffentlicht werden. Wie ich mit dem kompletten Text umgehe muss ich mit meinem Rechtsanwalt besprechen.

Herzlichen Dank für das Hilfsangebot.


Am 22. Juni 2018 schrieb Dian C. zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Ich frage mich, wie beleidigend sich jemand gegen mich verhalten müsste, damit ich mich dagegen nicht nur mit meinen eigenen Kräften wehren wollte, sondern mir Helfer suchte, letztlich sogar diesen Staat mit seinen Institutionen zur Mithilfe aufforderte!?

Weil ich (auch dazu) unwissend bin, las ich im StGB § 185 zu "Beleidigung", und weil meine Neugierde geweckt war, auch gleich noch folgend zu "übler Nachrede" und "Verleumdung". Noch erhellender ist der darauf folgende Paragraph. Er erklärt, warum Herr Gellermann froh sein dürfte, dass sein "Gegner" nicht zu den "Personen des politischen Lebens" - zumindest im engeren gesetzlichen Sinne - zählen wollte.

Ich habe nach meiner Lektüre nicht das Gefühl, meiner Antwort damit näher gekommen zu sein. Gut, "A...loch" hat mir sicherlich der eine oder andere auch schon mal ins Gesicht gesagt; "postfaktisch" tatsächlich noch nicht. So kann ich auch schwer nachfühlen. (Eigentlich bin ich des Zusatzes halber eher belustigt. Was gibt sich der Urheber des bösen A-Wortes doch für Mühe, es mir - aber auch so richtig - zu zeigen, wie er zu mir steht.)

Zugegeben, schriftlich und (internetweit) öffentlich ..., da fehlt mir jegliches Erleben. Aber sei's drum; auch diejenigen die es mir ins Gesicht sagten, hatten nicht immer und auf ganzer Linie Unrecht. Und ich müsste jetzt weiter ausholen, denn dem ging einiges voran.

So auch Hubert Wetzel. Er las einen Gellermann-Text, der einen seiner dezidiert angriff; womöglich las er ihn auch als Angriff auf seine Kollegen, seine Redaktion, seine Gilde. Man stelle sich die Schmach vor, wenn ihn Kollegen erst auf den "Gellermann-Verriss" aufmerksam machen mussten! Jetzt beginnt mein Verständnis einzusetzen. Wie tut das weh, wie ist solche Verletzung zu heilen?

Gut, dass Hubert Wetzel Kollegen, eine "integre" Redaktion, ja eine ganze Zeitung hinter sich schätzen kann, denn ihm fehlen ganz offensichtlich die Worte, zumindest jene, die ihn zum Sieger eines sich anbahnenden, wortgewandten, journalistischen Streits machten. Nicht genug die Verletzung, jetzt auch noch die lähmende Angst, nicht die richtigen Worte zu finden. Nur Worte, oder auch Argumente?

Wie tief diese Angst sitzen muss, kann man daran erkennen, wie lange es bis zur Anklage (sicherlich auch eine interessante journalistische Abhandlung!) brauchte. Wie lange hat die SZ, viele ihrer Kollegen mit sich ringen müssen, um dieses (ungeeignete?) Mittel im Kampf der Wortgewaltigen für sich als das beste herauszufinden, David gegen Goliath, alle Angst von sich abwerfend, aufbegehrend, kraftvoll, - und - erfolgreich.

Nun, ich verstehe mehr, warum sich hier Stimmen regen, die schon jetzt, noch vor der zweiten Instanz, den wirklichen Gewinner, den Goliath Gellermann für bestätigt, gestärkt, kurz für den eigentlichen Gewinner halten.

Und weil ich mit meinem schwachen Verstand und starken Gefühl zweifle, David und Goliath richtig benannt zu haben, will zu bedenken geben, dass eine zweite Instanz - bei mir - an beidem nichts ändern können wird.

Als nahezu Unbeteiligter will ich eine Lanze für die Obdachlosen brechen: Gibt es begründet Hoffnung für die Annahme, diese sollten sich mit ihrer ihnen angekündigten Zuwendung nur noch etwas gedulden, David und Goliath müssen noch eine Runde (wofür eigentlich?) und dann gibt's sogar noch etwas mehr - außer zu lesen?!

(P.S. Die Klageschrift darf jetzt nach Verhandlung veröffentlicht werden, oder?

Antwort von U. Gellermann:

Es gibt keine „Klageschrift“, es gibt einen lakonischen „Strafbefehl“. Der beschuldigt mich einer Beleidigung nach §§ 185, 194 StGB.


Am 22. Juni 2018 schrieb marie becker zum Artikel:

MH17: Der Russe war es!

War es der Russe?

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"Denn die haben schon lange große Mühe, Gründe für die Sanktionen gegen Russland zu finden."

vielleicht haben sie sie gefunden :

Mir schien der als Doku angebotene Bericht auf Phoenix TV gestern Abend (21.06.2018) gespickt mit versteckten Gründen und Sanktionswünschen gegen Russland zu sein.
nein, direkt wurde NUR der russische Geheimdienst attackiert, aber zwischendurch immer wieder dessen Verbindung mit Putin "verdeutlicht".....

und Putin wird genau das untergejubelt, was man (die USA) selber über Jahrzehnte macht in Form von Destabilisierung von Staaten um sie in das eigene geostrategische Konzept einbauen und sie ausbeuten zu können.

Sogar der versteckte Hinweis auf das Minenspiel des "Delinquenten" musste dafür herhalten.

na ja, so muss man natürlich argumentieren gegenüber einem "Gegner" , der eben mehr Hirn hat als seine Angreifer !


Am 22. Juni 2018 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

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@Michael Kohle
Zu "krummer" Spendenbetrag.
Lieber Herr Kohle,
der "krumme" Spendenbetrag ergibt einfach aus der Umrechnung von Rubel in Euro. Haben Sie jemals bei einem Umtausch von Eigenwährung in Fremdwährung und umgekehrt eine glatte Summe bekommen? Ich noch nicht.

Antwort von U. Gellermann:

Das Hauptproblem war die Umrechnung des nordkoranischen Won.


Am 22. Juni 2018 schrieb H-G Cikon zum Artikel:

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Ich drücke die Daumen und hoffe, dass am Ende dieser Verfahren das grossartige (finanzielle) Solidaritätsresultat grösstenteils den Obdachlosen zugute kommen - wenn schlussendlich die Kosten des Verfahrens dem Kläger auferlegt werden.


Am 21. Juni 2018 schrieb Wera Blanke zum Artikel:

Papst Franziskus – ein Mann seines Wortes

Muss der Papst aus der Kirche austreten?

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Der Wenders-Film ist gut und sehenswert, zeigt aber nur eine Seite der Medaille.
Wer verstehen will, dass dieser sympathische alte Herr nicht nur redet, sondern auch knallhart strategisch handelt, dem sei zur Lektüre empfohlen: Andreas Englisch, Der Kämpfer im Vatikan.


Am 21. Juni 2018 schrieb Rudolph Bauer zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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sehr lobenswert, sehr lobenswert!
diese anstalt der rüstungs-dussel wird sich davon nicht beeindrucken lassen; wer einmal auf dem öffentlich-rechtlichen thron sitzt, wird diese kloschüssel nicht aufgeben wollen.
was bleibt zu tun? nicht aufgeben!!! nicht klein beigeben!!!
Bezieht sich auf dieses Video: https://kenfm.de/die-macht-um-acht-3/


Am 21. Juni 2018 schrieb marie becker zum Artikel:

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"Schließlich hat sie nach Lage der Dinge doch nur die Katzen von Böhnhardt und Mundlos in deren Abwesenheit gehütet. Oder?"

Sie hat aber nie die Katze aus dem Sack gelassen und blieb meistens MUNDLOS.


Am 21. Juni 2018 schrieb Winfried Wolk zum Artikel:

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Lieber Uli,

danke für die Zusendung dieses Links, womit ich natürlich auch die Gelegenheit erhalte, Dich life agieren zu sehen. Dein sarkastischer, fast hätte ich geschrieben „Humor“, der eben meilenweit vom gängigen Humorbegriff entfernt ist, entlarvt die Hohlheit und die Lügnerei unserer leitenden Informationsstützpunkte/Mainstreamjournalistenkämpfer mit Charme und unverbissen. Deshalb ist es, obwohl alles tieftraurig und irgendwie hoffnungslos ist, auch wieder amüsant, weil Du all den Schwachsinn auf eine doch amüsante, höchst sympathische Weise übermitteln kannst. Übrigens – war da mal was wie Schlaganfall? ich hörte so etwas, merke aber rein gar nix, jedenfalls nicht bei deinen Vorträgen! Toll!


Antwort von U. Gellermann:

Gemeint ist dieses Video:

Gellermann zur ARD
Der Arbeitsgemeinschaft öffentliche-rechtlicher Rüstungsindustrie-Anstalten Deutschlands und ihrer „Tagesschau“

In der Serie bei KenFM „Die Macht um Acht“
siehe Link: https://kenfm.de/die-macht-um-acht-3/


Am 21. Juni 2018 schrieb Uwe Brandt zum Artikel:

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Hallo Herr Gellermann,
ich möchte gerne Ihre Seite mit einem kleinen Beitrag unterstützen.

Wo finde ich Kontodaten?

Bin leider erst jetzt auf Ihre Seite gestoßen, werde aber mit Interesse Ihr Archiv durchforsten.

Antwort von U. Gellermann:

Herzlichen Dank für die Solidarität. Das sind die Konto-Daten.

Rechtsanwalt Jan-César Woicke
Postbank Leipzig,
IBAN: DE05860100900603875903
STICHWORT: SÜDDEUTSCHE

Und damit Sie künftig nichts verpassen kommt Ihre Adresse in meinen Verteiler.


Am 21. Juni 2018 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Tja, wer hat denn da gespendet ?
Es kann nur Einen geben:
Präsident Putin.

Antwort von U. Gellermann:

Ulrike Spurgat hat Gellermann ertappt! Und Putin auch.


Am 21. Juni 2018 schrieb Götz Six zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Hallo Herr Gellermann,

ich habe sehr interessiert Ihren Beitrag „SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren“ gelesen. Leider bin ich erst jetzt auf die Sache aufmerksam geworden und gehöre nicht zu den Spendern. Den Auslöser mit dem „postfaktischen Arschloch“ hatte ich damals allerdings gelesen.

So richtig ich Ihre Kritik an der SZ finde, so falsch finde ich allerdings Ihre jetzige Taktik. Ich würde nicht in die nächste Instanz gehen, den Überschuss behalten und das Geld sehr wohl auch für die Bezahlung der Strafe verwenden. Bei der ganzen Sache geht es ja darum, Sie finanziell unter Druck zu setzen und zwar unabhängig davon, wie der Fall vor Gericht ausgeht. Sie sollen beim nächsten Mal Angst haben, so etwas wieder zu tun, weil dann wieder Kosten auf Sie zukommen könnten. Wenn Sie jetzt aber mit einem Gewinn aus der Sache raus gehen, obwohl Sie vor Gericht verloren haben, setzten sie exakt den gegenteiligen Anreiz. Effektiver können Sie diese Leute nicht besiegen. Außerdem würden Sie natürlich ein Zeichen setzen, nämlich dass es einem großen Medienkonzern nicht gelingt, einen Blogger finanziell unter Druck zu setzen.

Falls Sie sich unsicher sind, könnten Sie Ihrer Leserschaft dieses Vorgehen via Internet Poll zur Abstimmung vorlegen und auch fragen, ob für einen Wiederholungsfall die selbe Spendenbereitschaft vorhanden wäre. Wenn das Feedback positiv ausfällt, verfahren Sie wie oben beschrieben. Sie könnten für den Wiederholungsfall ein moderates Zahlungsziel vorlegen und der Leserschaft mitteilen, wenn es erreicht ist und vor allem hält Sie nichts davon ab, einen Teil des Gewinns heimlich trotzdem für gute Zwecke zu spenden.

In jedem Fall würde ich der SZ dann via Blogbeitrag die Gewinnsumme genüsslich unter die Nase reiben und das Blatt in nächster Zeit intensiv bestalken, bis Sie wieder so einen Schundartikel finden, den Sie dann wieder so kommentieren. Dabei lassen Sie bewusst wieder Spielraum für Klagen zu und beenden den Beitrag mit dem Satz, dass Ihre Frau sich bisher gegen den von Ihnen favorisierten Urlaub auf Bali sträubt, weil sie es zu teuer findet, Sie aber darauf hoffen, dass eine weitere Klage der SZ sie diesbezüglich umstimmen würde (oder etwas in der Art).

Antwort von U. Gellermann:

Weder darf ich das Vertrauen der Spender enttäuschen, die ihr Geld für eine juristisch-politische Auseinandersetzung gegeben haben, noch wollte ich jemals nach Bali. Zudem betrachte ich die begonnene Kampagne als ein Lehrstück über Justiz und Macht. Dabei kann man viel erfahren. Letztlich könnte sogar Geld für Obdachlose übrig bleiben. Das wollen Sie doch sicher auch denen zukommen lassen.


Am 21. Juni 2018 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Eine lernfrage:
Welche Rechtsschutzversicherung muss ich abschliessen, um künftig gegen Missverständnisse bei meiner Meinungsfreiheit abgesichert zu sein??

Eine polemische frage:
Macht es wirklich einen unterschied, ob ich jemanden ziegenficker oder arschloch tituliere?
Fürs Gericht schon!


Am 21. Juni 2018 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

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@Hella-Maria Schier

"Wen die Eliten unbedeutend finden, lassen sie am Torpfosten, äh, an sich abprallen."

Vielleicht darf ich in Ihrem Sinne Uli auch etwas Mut machen, mit einem Zitat von Mahatma Gandhi:

"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du."

Aber passt das auf Ulis Kampf mit der SZ?

P.S.
Wie Michael Kohle habe ich mich auch gefragt, wo denn bei den 11.703,27 Euro Spenden die 27 Cent herkommen.


Am 21. Juni 2018 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

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Eine Reaktion wie die der Süddeutschen zeigt auch einen gelungenen Treffer an ( um vom Fuß Ball zur Politik zur Medienpolitik wechseln). Wen die Eliten unbedeutend finden, lassen sie am Torpfosten, äh, an sich abprallen. Lieber kein Aufsehen. Erst ab einer gewissen Breitenwirkung wird der Gürtel der Meinungsfreiheit richtig spürbar. So hat das ganze Theater bei allen ärgerlichen Aspekten auch etwas Ermutigendes. Vielleicht lernt dadurch so mancher erst die Rationalgalerie kennen. Ich wünsche in diesem Sinn viel Erfolg und viel Durchhaltevermögen dem Uli Gellermann!


Am 21. Juni 2018 schrieb Ole Bienkopp zum Artikel:

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Da scheinen wohl einige Beteiligte die Öffentlichkeit zu fürchten, wie der Vampir das Sonnenlicht...

Eine Frage: Wenn die Verhandlung um über 3 Stunden vorverschoben wurde... WER war denn dann überhaupt anwesend? Der Beklagte ja wohl ganz offenkundig nicht. Kläger? Klagevertreter? Rechtsanwalt des Beklagten? Oder war das Gericht ganz allein?

Wer muß in diesem "Rechtsstaat" überhaupt anwesend sei, damit ein Prozess gültig ist?
Daß Prozesse auch völlig ohne Kenntnis des Beklagten, daß er überhaupt verklagt wurde, stattfinden können (so dem Blogger des "Blauen Boten" in den ersten Instanzen der Stern-Affäre "Bana Al Abed" passiert) ist ja auch schon so ein "Ding"...


Am 20. Juni 2018 schrieb Gabi Heidrich zum Artikel:

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Wie armselig, Konzerne wollen kleine Blogger ruinieren. Vielleicht sollte sich die 4. Gewalt ihrem eigentlichem Anspruch widmen, seriöse Berichterstattung


Am 20. Juni 2018 schrieb Wolfgang Bittner zum Artikel:

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Lieber Uli,

lass Dich bitte durch die Klage der SZ nicht von Deiner erfrischenden Polemik abbringen! Wie die Satire, ist auch die Polemik ein probates und legitimes Genre, vor allem in der politischen Auseinandersetzung; das scheint dem Gericht nicht bewusst zu sein. Ich freue mich immer, Deine geschliffenen und fundierten Beiträge zu lesen und versichere Dir meine Solidarität.

Antwort von U. Gellermann:

Tatsächlich plädiere ich für Satire, also für Kunstfreiheit. Mit diesem Satz aus meinem Artikel:

"Und so füllt Wetzel jede Zeile seines Artikels mit einer Methode, die man auf ihn anwenden muss, etwa so: Wetzel ist eine echte Schmierblatt-Sau, auch wenn das nicht bewiesen ist, kann es gut sein, dass er auf seinen Artikel onaniert hat. Zwar weiß man es nicht genau, aber wenn man diese Behauptung ernst nimmt, dann erhält man ein erschreckendes Bild.“

Hier wird deutlich, dass ich die Was-Wäre-Wenn-Methode des SZ-Autors auf ihn selbst anwende und so zu einer ironischen, fiktiven Erzählung komme. Dass ich parallel auch polemisch bin werde ich sicher nicht bestreiten.


Am 20. Juni 2018 schrieb V. Heinrich zum Artikel:

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Lieber Ulli, ich bezeichne solche "Personen" wie den Herrn Hubert Wetzel schon seit Jahren als Analjournalisten und deren Arbeitgeber als Analmedien.
Da frage ich mich schon manchmal, wie lange so was in unserer Kapitaldiktatur noch möglich ist.
Noch wird ja in solchen Fällen "nur" versucht, die finanzielle Lebensgrundlage der mißliebigen Personen etwas zu ruinieren.
Aber wie alle Totalitären Systeme, wird auch diese Kapitaldiktatur, kurz vor dem an die Wand laufen, immer offensichtlicher Rechtsradikal, siehe der Rechtsfreie angebliche Rechtsstaat den es hier irgendwo geben soll.
Die Frage ist, wann wird es wieder lebensbedrohlich?


Am 20. Juni 2018 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

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Störe ich mal wieder, vor allem die gute Stimmung hier? So wie neulich Ende Mai auch? Ist es schon wieder soweit? Wer nicht einstimmt in die Hossianah-Chöre über die Gellermann’schen Etüden, soll sich gefälligst trollen - so hieß es das letzte Mal. Daran geändert haben dürfte sich zwischenzeitlich nichts.

Rational steht für vernunftgeleitetes, zweckgerichtetes Denken und Handeln, behauptet jedenfalls Wiki. Dass dem Galeristen aus gutem Grund das Hemd näher ist als der Rock, auch keine Frage. Ist ja seine website. Und dass die drei Euro und siebenundzwanz’ge Zerquetschte im Spendentopf aus einem Fremdwährungszugang herrühren? Hoffentlich, denn sonst …

Na, alle auf Betriebstemperatur zwischenzeitlich? Die üblichen Verdächtigen alle oben auf ihrem Baum der eine Palme ist? Dann kann ich - mit Verlaub - endlich zur Sache kommen. Vor anderthalb Jahren also hat der Galerist, echauffiert von einem hanebüchenden Beitrag eines Elite-Schreiberlings, es nicht anders vermocht - um sein Herz nicht zur Mördergrube werden zu lassen nämlich - als aus seiner journalistischen Botanisier-Trommel den einzig passenden Ausdruck zu fischen für den Schreibtischtäter: das postfaktische Arschloch.

Jetzt, schlappe sechzehn Monate später, dürfen wir endlich erfahren, was der einst per Inzucht gezeugte IRV - der investigative Rechercheverbund, ein Verbund aus SZ, WDR und …genau…NDR - denn so treibt, wenn er nicht gerade anderweitig beschäftigt ist mit panama¶dise papers oder ähnlichem Schwachsinn. Ist es wahrlich eine Überraschung - in der Not frisst der Teufel Fliegen - wenn sich das Kampfblatt für Akademiker und verarmten Landadel nun doch aufgerafft fühlen zu müssen glaubt von Gellermannschen Unverschämtheiten? Wo doch gerade die gleiche Wagenburg heftig unter Beschuss stand wg. peinlicher Verklappung eines Kollegen von Herrn Wetzel, einem langjährigen, verdienten Mitarbeiter. Ein Entlastungsangriff (im Western hieß es dann: öffnet die Tore!) tut da immer gut. Zumal es da noch das Nordlicht im besagten Verbund gibt, einer, der sich seit längerem vom Journalisten im Unruhestand Uli G. behelligt fühlt(e), auch wenn Letzterer vornehmlich gegen die Macht um Acht zur Attacke bläst. Im wohl vierteljährlichen Monitoring des „Investigativverbundes“ - sowas wie eine Redaktionskonferenz - dürfte es wohl regelmäßig gefallen sein: Et ceterum censeo, carthaginem esse delendam. Und endlich wurde er erhört, der Kai, der Gniffke.

Und so kam es eben, wie es kommen mußte. Da gab und gibt es ja noch die Kavallerie, die wie einst Ziethen aus dem Busch immer wieder gerne behilflich ist. Insbesondere wenn es darum geht, das Recht der Herrschenden und/oder des Kapitals wieder herzustellen, zu sichern und zu wahren. Meiner unmaßgeblichen Meinung nach - habe sie gestern schon mal geäußert - hätte Blogger G. sich geehrt fühlen sollen, ob der Aufmerksamkeit, die ihm gezollt wird um dann dem probaten Ratschlag zu folgen: Unrat vorbeischwimmen lassen. Aber nein, er nimmt - mutig und tapfer, zugegeben - den Fehdehandschuh auf. Na ja, er muss es wissen.

Was jetzt mein Einstieg oben sollte? Das will ich gerne erklären, auch wenn es mir nicht gut bekommen dürfte! Auch dieses Mal - eher schlimmer als je zuvor - erscheint es mir, als würde das hochverehrte Publikum die Funktion und Aufgabe der Rationalgalerie anders begreifen. Für Mancheinen geradezu ein Ort zur eigenen Verlustifizierung, so scheint es mir. Oder auch zur das eigene Ego schmeichelnden Selbstverwirklichung! Ob das der Galerist wirklich als ziel- und zweckführend akzeptieren kann und will?

Die Kategorisierung des Herrn Wetzel, der Grund dafür, alles längst vergessen. Um was ging es noch einmal? Letzte Nacht fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Da lief vor meinen Augen und Ohren ein Machwerk ab, das mich nach wenigen Minuten erschüttert im Ohrensessel nach hinten sinken ließ. Sowieso erschöpft von der stundenlangen Flucht vor dem rollenden und auch dem ruhenden Ball war ich auf arte gelandet. Und da lief der Film der Filme für die ultimativ verblödete transatlantische Elite: „Operation Europa - Mogherini und ihr Masterplan“. Das kann man nicht erzählen, das muß man gesehen haben, zu ertragen war es allerdings nicht. Wenn ein Herr Wetzel schon das sein sollte, dessen der Galerist ihn einst bezichtigt hat, wie - um Gottes Willen (übersetzt für OMG - ein Sonderservice für Linksliberale) - müßte dann die Riefenstahl der Moderne - eine gewisse Annelisa Piras - einordnet werden? Auch hier weiß Wiki Einiges zu vermelden. Für ein vorhergehendes „Werk“ soll ihr ein Preis verliehen worden sein 2016, vom damaligen Bellevue-Besetzer Gauck und auch noch vom damals noch heiß begehrten Martin Schulz. Das sagt doch wohl alles! Das erschröckliche Ende des Siechtums der Wertegemeinschaft, ein Meisterwerk. Wem das noch nicht reicht um bei Laune zu bleiben, dem könnte ich noch den aktuellen Erguss von John Pilger zum Thema Julian Assange empfehlen. „Wie die transatlantische Wertegemeinschaft mit ihrem höchsten Gut - der Würde des Menschen - umzugehen fähig, bereit und in der Lage ist“ würde ich die Übersetzung überschreiben. Würde, ich tue es ja nicht, das Übersetzen, genausowenig wie den link setzen zum Artikel. Wer sich auf der Galerie einzufinden weiß, sollte sich auch in Neuland bewegen können. Was Julian Assange mit Gellermann zu tun hat? Hat sich das jetzt wirklich jemand gefragt? Dann aber unbedingt den Pilger zu Rate ziehen!

Antwort von U. Gellermann:

Nie und nimmer habe ich die Whistle geblasen. Allerdings zuweilen auf etwas gepfiffen. Zum Beispiel auf die „Süddeutsche“, stellvertretend für den Medien-Mainstream.


Am 20. Juni 2018 schrieb Wolfgang Oedingen zum Artikel:

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Aber doch bitte nicht mit allen.
Herzlichen Gruss aus Köln.

Antwort von U. Gellermann:

Natürlich nicht. Von Willi Ostermann bis zu den Bläck Fööss: Ein einziger Sanges-Siegegeszug des Rheinischen.


Am 20. Juni 2018 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

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@ Paulo H. Bruder, Sie sagen:

"Lieber Gellermann,
hätten S' halt "Oasch" g'schrieben; darunter versteht man an der Isar keine Beleidigung nicht."

Der Gellermann is halt a bisserl zu preußisch.

Antwort von U. Gellermann:

Der schönste Patriotismus ist doch der Lokal-Patriotismus. Aber als ehemaliger Düsseldorfer bin ich nur mit Kölnern befeindet.


Am 20. Juni 2018 schrieb Peter Böhme zum Artikel:

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Ich halte Gellermann die Daumen. Zwar wird er auch in der 3. Instanz nicht gewinnen, die Eliten ertragen eben kein offenes Wort. Aber mit seiner Initiative führt er die Justiz und die die Doof-Medien auf das schönste vor. Danke, da spende ich doch gern!


Am 19. Juni 2018 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

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@ Michel Kohle, Sie sagen:

"Die Urteilsbegründung der ersten Instanz hätte mich dann doch interessiert." - Mich auch.

Uli sagt: "So bald die Urteilsbegründung der 1. Verhandlung vorliegt wird sie veröffentlicht werden."

War denn nicht jemand im Saal, der sie gehört hat?

Antwort von U. Gellermann:

Zwar gab es Zeugen, aber noch liegt die Begründung nicht schriftlich vor. Und erst wenn sie in Schriftform vorliegt werde ich sie veröffentlichen.


Am 19. Juni 2018 schrieb Paulo H. Bruder zum Artikel:

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Lieber Gellermann,
hätten S' halt "Oasch" g'schrieben; darunter versteht man an der Isar keine Beleidigung nicht. Man sagt ja bekanntlich auch "leck' mich". Nämlich wo? Am Oasch. Oder aber, warum nicht Franz-Josef-Lateinisch höhere Bildung bezeigen und "anus" schreiben? Im vorliegenden Fall: "anus iustitiae". Bis zum nächsten Mal:
Servus, Hawed'ehre!

Antwort von U. Gellermann:

Die lateinische Variante gefällt mir am besten.


Am 19. Juni 2018 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

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Mit Verlaub, Herr Gellermann, diese einmalige Chance, die hätte ich mir nicht nehmen lassen. Diesen Stern der etwas anderen Art (z.B. in Form eines schwarzen Antimaterie-Gestirns), den hätte ich mir stolz auf die linke Brust geheftet. Sowas hätte ich mir was kosten lassen. Zwar hätten wir dann immer noch nicht gewußt, wie hoch genau der Kurs für ein „asshole“ à la Premiumsschmierfink angesiedelt ist (dem Linksliberalen gewidmet: das a-Wort steht für … aber das wußten sie bestimmt dann doch, oder). Und wie hoch der Anteil für „postfaktisch“ am bescheidenen Sümmchen von neunhundert Stutz sein mag, werden wir jetzt wohl nie mehr erfahren.

Was genau erhoffen Sie sich denn von der 2. Instanz? Etwas, was sie nicht schon erreicht haben? Ruhm und Ehre jener erlauchten Schar, von denen die stolz sein dürfen, von den robentragenden Blitzeschleuderern bayrischer Justiz einmal ins Fadenkreuz genommen worden zu sein? Glauben Sie wirklich, dass die Zweite besser sieht? Haben Sie gar Hoffnung , es dem Ackermann mit zum V hochgereckten Fingern nachmachen zu können? Zu solcher Justiz-Klientel gehört ein Gellermann doch wohl nicht. Haben jetzt nicht diverse Kreise den Galeristen eher genau da, wo „man“ ihn von Anfang an haben wollte? Vor dem Kadi?

Hat da nicht ein anderer Uli, der mit dem H. dahinter, den weiseren Schluss gezogen? So ein Schrecken hat das Ende auch für den nicht gehabt, die Kurzzeitpflege zu Landsberg hat ihn weder geschreckt noch geschadet. Und jetzt, ein Schrecken ohne Ende? Ganz zu schweigen von den ganz anderen potentiellen Gefahren, die da lauern dürften. Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand - so heißt es. Wußten Sie nicht, dass diese Regel unstrittig nicht für bayrische Gerichtssäle zu gelten hat, selbst wenn dort neuerdings södersche Kreuze „an Gottes statt hängen“ dürfen? Sind da vielleicht doch andere Kräfte am Wirken, wer weiß? Die Amigos vom investigativen Rechercheverbund möglicherweise? Kaum zu glauben!

Hat denn nicht wenigstens der Rechtsbeistand auf allerlei Seltsames im juristischen Prozedere hingewiesen, wenigstens vor der Entscheidung zum „Weiter so“? Anrüchig schon mal das arg verspätete Herbeizerren einer vermeintlich strafbewehrten Verwendung einer Verbalinjurie als Klagegrund. Wo doch nachweislich selbst die Klägerin die Nutzbarmachung des casus belli - in Worten: das Arschloch - zu eigenen Zwecken bzw. in eigener Sache nicht leugnen kann. Als ob das alles nicht schon gereicht hätte. Dann die Terminansetzung: Freitag, 13 Uhr 30 in der Hauptstadt der Bewegung, in München im bayrischen Amtsgericht! Man ahnt die Absicht! Dann der anhebende zeitliche Wanderzirkus, der Sicherstellung der doch ansonsten erforderlichen Öffentlichkeit wenig zuträglich! Doch, doch! Hoch anzurechnen dem Hohen Gericht, so konnte doch wenigstens die Würde des Gerichts dadurch gewahrt werden, weil ihre immerwährende Schamröte nicht publik wurde.

Die Urteilsbegründung der ersten Instanz hätte mich dann doch interessiert. Schließlich war der transatlantische Hof&Kriegsberichtserstatter vor anderthalb Jahren - so oder ähnlich muss sie gelautet haben - vom Beklagten Gellermann schmählichst in seiner beruflichen Ehre gedemütigt worden. Damit wurde auch ein Hort der publizistischen Elite in seiner unermüdlichen Ausübung endsiegfördernder Volksaufklärung arg getrübt wenn nicht in Frage gestellt. Und was war das Anderes als Wehrkraftzersetzung? Der ewig währenden Bedrohung aus dem Osten muß doch mit aller Kraft entgegen gewirkt werden, da darf es keinen Pardon geben und Widerspruch schon gar nicht. Volksschädigendes Verhalten, nichts sonst.

Etwas arg weit hergeholt jetzt? Mitnichten! War alles schon mal da! Vor jubiläumsverdächtigen fünfundsiebzig Jahren. Auch da konnte, nein, mußte Flagge gezeigt werden. Hatten da doch ein paar nichtsnutzige Pimpfe männlichen und weiblichen Geschlechts das Treppenhaus der alterwürdigen Universtität zu München beschmutzt und damit mißbraucht, in dem sie so von oben herab (genau: von der Galerie) auf Papier ausgelassenes Beleidigendes zu Führer, Volk und Vaterland herunterflattern ließen. Der Pedell will es gesehen haben und so sah sich deshalb aufgefordert, es der seinerzeit herrschenden Obrigkeit umgehend zu vermelden. Die seinerzeit zuständigen Münchner Kommissare von der gar nicht so geheimen Staatspolizei blieben nicht untätig und so konnte schon nach einem Tag, oder waren es zwei, der Freisler Roland aus Berlin zur Urteilsverkündung einbestellt und schon mal prophylaktisch Stadelheim aufgefordert werden, sich bereit zu halten. Der den Rumpelstilz gebende Freisler soll dann auch alsbald eine seiner besseren Auftritte geliefert haben tagdrauf und für die umgehende Durchführung der Endlösung zur Verhinderung weiterer Wehrkraftzersetzung durch die Abgeurteilten gesorgt haben. Stadelheim, übernehmen sie - so hieß es wieder einmal.

Ist es wirklich ein Zufall, dass just jenes für die Verrichtungen zu München-Stadelheim notwendige Werkzeug erst jüngst wieder aufgefunden wurde? Sowas darf doch nicht verloren gehen. Wie berichtete dann auch die Süddeutsche Zeitung Anfang des Jahres 2014 vom Fund, Fundstück und Fundort? Jahrzehntelang erst verschollen dann im freistaatlichen Museum ganz in der Nähe entdeckt. Sogar ein highlight soll die betreffende Guillotine gewesen sein in diesen Jahren des palliativen Vergessens. Bei einer musealen Ausstellung zu Ehren Karl Valentins sei sie - wie die stets investigative SZ zu berichten wußte - aber dann doch schon mal zum Einsatz gekommen, jene Guillotine zur Ehre der Weißen Rose. Pikantes wurde dazu berichtet: in Ermangelung freiwiliger Probanden wurden Stoffpuppen aufgeboten. Erzählte u.a. auch die SZ. Wer wurde denn da beleidigt, der Valentin oder doch Sophie und Hans oder etwa alle drei? Jedenfalls de facto und nicht de jure! Wer da wohl der Beklagte bei einem Klageerhebungsverfahren gewesen wäre?

Immer wieder eine machtvolle Demonstration des starken Freistaates und seines Justizapparates jedenfalls. Folgt man übrigens den Verlautbarungen der SZ zur Behandlung des vorgenannten Findlings, so scheint eine Wiederverwendung derzeit nicht geplant zu sein. Entwarnung also für alle mutwilligen Wehrkraftzersetzer, Landesverräter und Verbalinjurier. Und noch was Positives, was sich so aus investigativer Recherche ergab: noch wird eine Sopie Scholl - ob ihres Tuns oder wegen was auch immer sonst - von der heutigen deutschen Elitenpresse als Widerstandskämpferin geführt. Das lässt einen doch irgendwie hoffen, Flugblattverteillung - wenn auch auf unübliche Art - adäquater Widerstand? Das hat was! Auch wenn es mal kein Neuland mehr geben sollte, diesen flyer nimmt uns niemand. Und eine Sauerei so wie früher mit den schwarzen Pfoten muß es ja nicht mehr sein.

Antwort von U. Gellermann:

Die 2. Instanz dien der Wahrheitsfindung. Mal sehen, was wir finden. Und so bald die Urteilsbegründung der 1. Verhandlung vorliegt wird sie veröffentlicht werden.


Am 19. Juni 2018 schrieb marie becker zum Artikel:

Danke Donald, danke!

Mit Donald Trump raus aus der NATO

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mir scheint die Chance verpasst aus der NATO zu entfliehen; Deutschland wird nie begreifen, wird nie auf mahnende Stimmen achten , sondern seine wahren Hüter nur als Verräter betrachten....
es drängt weiter auf Krieg, auf Unfrieden, den es verschleiernd als humanitäre Hilfe anbietet.


Am 19. Juni 2018 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Auch ich preise die Solidarität mit Uli Gellermann und fühle mich dazu gehörig. Habe ich doch auch hier ein Forum gefunden, welches meiner politischen und menschlichen Einstellung entspricht.

Ist es nun schlimm, wenn ich darauf hinweise, dass es öfter passiert, nicht nur in Bayern, dass Gerichtsverhandlungen kurzfristig verschoben werden und ich erst einmal keine böse Absicht dahinter sehe, wie es hier ausgelegt wird?

Damit dieser ganze Ärger über die SZ, den Prozess etc. wieder auf einen sachlichen Boden kommt, fiel mir ein Kanon von Wolfgang Amadeus Mozart ein: "Leck mich im Arsch." Er beschreibt in diesem auch seinen Ärger über seine damaligen Fürsten und kommt zu dem Schluss: "Knurren, Brummen ist vergebens, ist das wahre Kreuz des Lebens. Drum lasst uns froh und fröhlich sein, Brummen, knurren ist vergebens - leck mich im Arsch."

Das, finde ich, ist ein guter Tipp. Denn die Hirnforschung, die Psychoanalyse und Medizin kennt das Sich fest beißen an negativen Erlebnissen, die sich im Menschen festsetzen (können) die Freude am Leben nehmen kann und somit auch konstruktives Handeln verloren geht und unmöglich macht. Ärger macht krank.

Das bedeutet ja nicht, nichts mehr zu tun. Sondern mit frischem Wind und ganz locker in die nächste Runde zu gehen. Der kleine David hat den Riesen Goliath mit einem einzigen, treffsicheren Wurf aus seiner Steinschleuder zum Verlierer gemacht.

In der 2. Instanz kann das auch der kleine politische Blog von Uli Gellermann fertig bringen, denn alle ethischen, moralischen und sachlichen Gründe sind auf seiner Seite.
Dazu eine leichte l.m.A. Stimmung wie in diesem Kanon von Mozart besungen, aus der die Sicherheit des Sieges hervorgeht, kann nichts mehr schief gehen.

Auf youtube einfach "Leck mich im Arsch von Mozart" eingeben und Sie können den Kanon hören. Der Link funktioniert leider nicht - er ist gesperrt, was mich auch wieder nachdenklich macht.
"Wer den Neoliberalismus will, will in den Feudalismus zurück", habe ich vor Jahren im niederländischen Handelsblatt gelesen. Damit das nicht passiert, gibt es Uli Gellermann und diesen Prozess.


Am 19. Juni 2018 schrieb Günther Kampmann zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Über 10.000 Euro: Das ist ein toller Betrag für den juristischen Kampf. Genau so wichtig scheint mir sie politische Solidarität, die in den vielen Leserbriefen zum Ausdruck kommt. Ein echter Lichtblick!

Antwort von U. Gellermann:

Dem kann ich mich nur anschließen. Danke.


Am 19. Juni 2018 schrieb Vera Leistner zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Der gespendet Betrag ist ein großartiges Beispiel für Solidarität. Ich habe mir eine Spende nicht leisten können und in deshalb sehr froh, daaa sich so viele andere Spender gefunden haben.


Am 19. Juni 2018 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Papst Franziskus – ein Mann seines Wortes

Muss der Papst aus der Kirche austreten?

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"Aber was ist wenn dieser Papst eines Tages nicht nur an der Ungläubigkeit der Welt sondern auch an der Halsstarrigkeit seines Mitarbeiterstabes verzweifeln sollte? Müsste dann nicht gerade er, der so ehrlich ist, aus der katholischen Kirche austreten wollen?

Nein, er würde nicht wollen.

Franziskus ist zwar der Papst und allwissend, d.h. er ist laut r.k. Lehre direkter Nachkomme von Petrus, der von Jesus diesen Auftrag bekommen haben soll und quasi "Gott ähnlichen UNFEHLBARKEITSSTTUS" hat, doch ist er auch ein Mensch der sich irren kann, wie viele Päpste vor ihm, was jedoch den Gläubigen verboten ist, dieses auch nur in Erwägung zu ziehen.

Franziskus ist ein Mensch mit Haken und Ösen, Vor-und Nachteilen. Ein Katholik bleibt immer ein Katholik, auch wenn er konvertiert. Selbst Martin Luther war in seinem Herzen immer katholisch geblieben. Er wollte weder eine neue Relegion noch den Katholizismus abschaffen und auch nicht die römisch katholische Kirche spalten. Er wollte nur, dass die Päpste ablassen sollen von ihrer Selbstherrlichkeit, dem Prassen und Schmausen und anderem unguten Tun. Er wollte sie so, wie vielleicht jetzt Franziskus sie will. Für alle Menschen offen und verständlich und natürlich - Gott steht über dem Papst, dem es zu gehorchen gilt, wobei ich nicht weiß, wie Franziskus zu dieser evangelischen Meinung steht.

Dass jetzt ein Film von einem der besten Filmemacher gedreht worden ist, ist eine schöne Reklame für Rom, die römisch-katholische Kirche. Ihr geht es weiterhin, wie immer schon, um Ruhm und Ehre und den 1. Platz an der Sonne der Religionen.

Franziskus ist als Papst der weltlich-kirchliche Vertreter des Vatikans, der kleinste Staat der Welt mit einem geistlichen Oberhaupt. Ein Kirchenstaat, der "Heilige Stuhl" der auf internationaler Ebene tätig ist. Er entsendet weltweit katholische Diplomaten, die natürlich auch katholische Interessen vertreten, die nicht immer mit sozialem Gewissen und der reinen Lehre Jesu zu tun haben.

Der Papst ist also weltweit nicht nur Papst für die katholischen Schäfchen, die sich auch weltweit immer mehr von Rom absetzen, sondern auch Akteur in harten, politischen Angelegenheiten, insbesondere auch in Südamerika. Rom mischt weltweit im Hintergrund immer mit.


Am 19. Juni 2018 schrieb Hans-Jürgen Hahn zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Als langjähriger sog. Gedenkstättenpädagoge seit 1981 mit konkreten Friedens-
projekten zwischen israelischen und deutschen Jugendlichen, als Herausgeber des bekannten Auschwitzalbums auf deutsch (1995 Vlg. Das Arsenal) vertrete ich seit 2016 öffentlich eine zu Unrecht von einer HAWK geschasste Dozentin, einer Palästinenserin, wg. angebl. Antisemitismus. Dies ist nur ein ganz kleiner Ausschnitt für die schizoide Wahrnehmung wie mediale Vermittlung dessen, was unsere Staatsdoktin gg. dem Staat Israel angeht.
Deshalb nehme ich Ihre Notizen mit Interesse zur Kenntnis. Das Einziehen der Köpfe bei der lokalen Presse bin ich nun gewohnt. Doch nun gehört auch die SZ seit geraumer Zeit dazu. Bleiben Sie dran!

Antwort von U. Gellermann:

Und schon sind Sie in der Liste. Wir bleiben dran.


Am 18. Juni 2018 schrieb Ingrid Böhm-Duwe zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Nach Lesen des heutigen Artikels und desjenigen, der als "Stein des Anstoßes" gilt, kam mich bei der Nennung von Namen und Zusammenhängen, von Verfilzungen rund um das Produkt Süddeutsche Zeitung ein Gedanke an: Wer die Musik bezahlt, der bestimmt, was gespielt wird.
Oder noch anders, so kam mir ein Zitat aus "Der Pate" in den Sinn hinsichtlich dessen gemachter Vorschläge, die nicht abgelehnt werden können...

Und hier lässt sich trefflich über bestimmte Berufsgruppen der "Entscheidungsträger" sinnieren. Wobei man möglicherweise das "B" bei Beruf durch ein "V" ersetzen könnte. Die bayrische Justiz ist spätestens seit der Mollath-Affäre mehr als suspekt geworden.


Am 18. Juni 2018 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Danke Donald, danke!

Mit Donald Trump raus aus der NATO

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Die Merkel-Regierung hat klar und deutlich gesagt, dass sie am Feindbild Russland festhalten wird - G 8 oder G 7 hin oder her und will nicht einsehen, dass mit Trump ein Geschäftsmann an der Macht ist. Kein Schaupieler, der seine Rolle als Präsident schön spielen will.
Merkel und ihr Anhang sind unflexibel, halten stur und stoisch an der Anti-Russland-Politik fest, womit sie auch die Alt-Nazis unterstützt.

Doch da gibt es noch die vielen anderen Deutschen und Europäer, die von Merkel die Nase genau so voll haben wie ich.

Natürlich hat sich die deutsche Politik unter Adenauer an Amerika dran gehängt wie ein sinkendes Schiff, was es nach dem verlorenen Krieg ja auch war.

Doch in den letzten 70 Jahren ist viel passiert. Die Länder sind - auch wegen der sog. Gloabalisierung zusammengerückt, treiben Handel und Wandel, was dafür sorgt, dass sich alle Länder entwickeln könnten, wenn man ihnen sachkundig helfen würde. Ohne Druck, Drohnen und Marschflugkörper wie bisher, die andere, aufstrebende Länder, neidisch auf deren Bodenschätze, rücksichtslos in Schutt, Asche und ins Mittelalter bomben.

Ob DE nun aus der Nato wegen des "militärischen NATO-Völkergefängnisses" ausbrechen soll, ist schwer zu sagen. Ein Anfang wäre schon gemacht, die NATO wieder dahin zu bringen, wo sie vorher war - als reines Verteidigungsbündnis - wenn die ihr angehörenden Länder meinen, sich immer noch verteidigen zu müssen.
DAS wäre die Lernaufgabe für Merkel, die Regierung und das Parlament. Doch Merkel fühlt sich so sicher mit ihrer angelernten Agitation und Propaganda, dass sie gar nicht Frieden, Demokratie, Fairplay und Gerechtigkeit denken kann und die, die es denken können, fürchten sich immer noch, entschieden gegen sie vorzugehen.

Warum soll nicht auch mal in DE eine nicht mehr tragbare Kanzlerin gestürzt werden können? Dann könnte die EU und die Welt sehen, dass die deutsche Bevölkerung keine Duckmäuser und eingeschüchterte Untertanen mehr sind, sondern müdig geworden und reif ist und ihre Demokratie auch verteidigen kann. Das ist das, was ich von Parlament, Parteien und Medien erwarte. Widerstand gegen diese falsche, hinterhältige Politik, die Hass gegen andere Länder sät, Waffengänge unterstützt und deren junge Männer einlädt, wie z.B. Syrien, nach DE zu kommen um zu arbeiten, was im Klartext heißt, dass deutsche junge Männer nicht arbeiten wollen. Dieses aussenden von verschleierten, doppelten Botschaften, die jede Gesellschaft auseinander brechen lässt, muss endlich aufhören. Deutschland braucht keine "merkelsche marktkonforme Demokratie" sondern eine echte Demokratie und die ist mit Merkel nicht zu machen.

Trump braucht ein politisches Gegenüber, das Ja und Nein kennt und keine Frau, die sich an die Spitze geschlängelt hat, diffus spricht, sich nicht scheut, Lügen zu verbreiten (z.B. Annexion der Krim) und genau so agiert.

Ja, wir können Trump dankbar sein für seine deutlichen Worte in Sachen G 7 und auch, dass er sich nicht scheut, so zu sein, wie er ist, nicht leicht einzuschätzen. Und gerade deshalb ist es wichtig, dass die deutsche Politik eine eigene klare Haltung hat: Nein zu so einer NATO und NEIN zu völkerrechtswidrigen Kriegen, die Unterdrückung und Ausbeutung bedeuten. Ob nun in der EU oder weltweit.





Am 18. Juni 2018 schrieb marie becker zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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ich finde es schlimm, dass sich unsre Justiz mit solchen Querelen befasst , statt wirklich brisante Fälle durchzuarbeiten. Wen wundert es,
wenn ein BAMF unter seinen Aktenbergen seufzt und zur "Selbsthilfe" greift.

kein Trost, aber auf die Weise wird deutlich, welche Kompetenz unsre Justiz besitzt; eine klare Unterscheidung zwischen wesentlich und unwesentlich sollte unbedingt von jedem Gericht zu fordern sein.

Ihnen Uli , weiter viel Erfolg und vor allem wenigstens DEN Rest an Gesundheit, der Ihnen die Kraft verleiht, weiter gehen zu können auf Ihrem Weg.


Am 18. Juni 2018 schrieb Des Illusionierter zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Lieber Uli Gellermann,

was bedeutet denn dieses Termintheater des Münchener Amtsgerichts? Es ist m. E. ein Zeichen der Schwäche! Die allmächtige Justiz hat die Hosen voll bis zum Gürtel, dass ein Prozessbeobachter die richtigen Fragen stellen könnte! Pfui Teifi! Was für Jammerlappen bei dieser faktischen Übermacht!
Aber so nicht!
Sicher geht es vielen hier so wie mir: jetzt habe ich erst den richtigen Zorn beisammen!
Bitte keine Scheu, wenn das Geld für die Prozesskosten knapp wird: Für diese Sache greife ich gerne nochmal in´s Portemonnaie!

Antwort von U. Gellermann:

Danke für den Griff: Die 2. Instanz naht.


Am 18. Juni 2018 schrieb unbekannt zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Da darf man aber sehr gespannt sein, wie angesichts der "RECHTS-" lage der deutschen Justiz und im Vergleich zum Gellermann-Prozeß das Urteil gegen Beate Tschäpe ausfällt. Wird sie freigesprochen?
Schließlich hat sie nach Lage der Dinge doch nur die Katzen von Böhnhardt und Mundlos in deren Abwesenheit gehütet. Oder?


Am 18. Juni 2018 schrieb Marc Britz zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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"Dieser Antwort folgte bei der rechten Partei unten ein Gelächter, das so herzlich war, daß K. mitlachen mußte. Die Leute stützten sich mit den Händen auf ihre Knie und schüttelten sich wie unter schweren Hustenanfällen. Es lachten sogar einzelne auf der Galerie. Der ganz böse gewordene Untersuchungsrichter, der wahrscheinlich gegen die Leute unten machtlos war, suchte sich an der Galerie zu entschädigen, sprang auf, drohte der Galerie, und seine sonst wenig auffallenden Augenbrauen drängten sich buschig, schwarz und groß über seinen Augen. Die linke Saalhälfte war aber noch immer still, die Leute standen dort in Reihen, hatten ihre Gesichter dem Podium zugewendet und hörten den Worten, die oben gewechselt wurden, ebenso ruhig zu wie dem Lärm der anderen Partei, sie duldeten sogar, daß einzelne aus ihren Reihen mit der anderen Partei hie und da gemeinsam vorgingen. Die Leute der linken Partei, die übrigens weniger zahlreich waren, mochten im Grunde ebenso unbedeutend sein wie die der rechten Partei, aber die Ruhe ihres Verhaltens ließ sie bedeutungsvoller erscheinen. Als K. jetzt zu reden begann, war er überzeugt, in ihrem Sinne zu sprechen. »Ihre Frage, Herr Untersuchungsrichter, ob ich Zimmermaler bin - vielmehr, Sie haben gar nicht gefragt, sondern es mir auf den Kopf zugesagt -, ist bezeichnend für die ganze Art des Verfahrens, das gegen mich geführt wird. Sie können einwenden, daß es ja überhaupt kein Verfahren ist, Sie haben sehr recht, denn es ist ja nur ein Verfahren, wenn ich es als solches anerkenne. Aber ich erkenne es also für den Augenblick jetzt an, aus Mitleid gewissermaßen. Man kann sich nicht anders als mitleidig dazu stellen, wenn man es überhaupt beachten will. Ich sage nicht, daß es ein liederliches Verfahren ist, aber ich möchte Ihnen diese Bezeichnung zur Selbsterkenntnis angeboten haben.«

Dieser kurze Auszug aus Kafkas ‚Prozess' scheint mir die Sache doch ganz gut zu versinnbildlichen. Auch eine Galerie kommt darin vor. Dir, lieber Uli, wünsche ich viel Erfolg mit der nächsten Instanz. Auch werde ich Dich, falls nötig, zu einem späteren Zeitpunkt nochmals finanziell unterstützen.

Antwort von U. Gellermann:

Herzlichen Dank!


Am 18. Juni 2018 schrieb Haejm Geiss zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Was hat Uli Gellermann in letzter Zeit an kritischer Kommentierung verbrochen? Er hat wohl so eine Art Gotteslästerung begangen, einmal an der Tageschau, dann an der Süddeutschen. Das Unverzeihlichste aber, er hat wiederholt Israel kritisiert und kritische Leserzuschriften abgedruckt. Das darf einfach nicht sein. Nun soll wegen eines Nebenschauplatzes ein Exempel statuiert werden, damit jeder kritische Schreiberling in Deutschland begreift, wo die Grenzen der Meinungsfreiheit liegen.

Zum Nachlesen die Belege für meine "Verschwörungstheorie":
22.1.18 ?Unter falscher Flagge?
1.5.18 AfD-Gauland will für Israel sterben
21.5.18 ?Nächstes Jahr in Jerusalem? (Kritik auch über Hanitzsch-Rausschmiss)
11.6.18 Die unheilige Allianz Saudi-Arabien und Israel


Am 18. Juni 2018 schrieb Marie Hansen zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Was heißt denn: "Hartelijk gefeliciteerd!" in der Zuschrift von Piet Grotekamp?

Antwort von U. Gellermann:

"Herzlichen Glückwunsch" auf Niederländisch.


Am 18. Juni 2018 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

Danke Donald, danke!

Mit Donald Trump raus aus der NATO

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Ich betrachte Trump bereits als den Gorbatschov des Westens.

Antwort von U. Gellermann:

Schwieriger Vergleich. Immerhin orientierte Gorbatschow auf Abrüstung, Trump macht das Gegenteil.


Am 18. Juni 2018 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Konnte man von der deutschen Justiz ein anderes Urteil und ein faires Verhalten bei der "'Öffentlichkeit des Verfahrens" erwarten, zumal wenn das Verfahren in München gegen ein Münchener Konzernblatt stattfindet? Mein Vertrauen in unsere Justiz ist da äußerst gering, aber das Verhalten des Münchener Gerichts bei der Öffentlichkeit des Verfahrens haut mich doch vom Hocker.
Zu weiteren Spenden bis zur Verfassungsbeschwerde bin ich gerne bereit

Antwort von U. Gellermann:

Danke für die „Bereitschaft“. Erst gehen wir mal in Berufung. Und werden auch darüber die Leser informieren.


Am 18. Juni 2018 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Danke Donald, danke!

Mit Donald Trump raus aus der NATO

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Seht ihr die Bäume? Sie geben sich Mühe!
Sie träumen inzwischen vom Chlorophyll,
inmitten von lähmender Dieseltrübe,
in Schornsteinqualmschwaden und Wohlstandsmüll.

Das Eis schmilzt inzwischen in der Antarktis.
Der Wasserspiegel der Weltmeere steigt.
Hauptsache ist, dass die NATO erstarkt is
und André Rieu noch im Trockenen geigt!


Am 18. Juni 2018 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Papst Franziskus – ein Mann seines Wortes

Muss der Papst aus der Kirche austreten?

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Wir alle müssen ärmer werden!
Welch ein Satz im Mehrheitssinn!
Leider längst erfüllt auf Erden!
Nur Reich fehlt auf dem Weg dorthin.


Am 18. Juni 2018 schrieb Fred Vargas zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Meinen Glückwunsch! Solidarität ist kein leeres Wort! Aber: Der Kampf geht weiter.


Am 18. Juni 2018 schrieb Spargel Tarzan zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Wer die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen G+J und dem Blogger Blauer Bote kennt, wird im hier vorliegenden Fall erstaunliche Parallelen erkennen, der Unterschied liegt nur in der räumlichen Distanz, Hamburg zu München.
Das Verhalten und Agieren des jeweiligen Gerichts sind erstaunlich deckungsgleich, wobei der Blaue Bote wohl erst aus einem Gerichtsschreiben erfuhr, daß er nunmehr verurteilt sei. Da hatte das Gericht ganz im Sinne der Gerichtskostensenkung auf jegliche Information der Öffentlichkeit und des Beklagten verzichtet. Warum sollte man auch, schließlich sind hier höhere (Kartell)Interessen von Seiten der Judikative zu wahren.
Vor dem Gericht sind alle gleich, nur einige sind gleicher als gleich und wer Recht bekommt bestimmt immer noch der Besitz und das Einkommen.
Das sind die Prinzipien eines Rechts-Staates, nicht die eines Rechtstaates...


Am 18. Juni 2018 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Am Freitag stand ich zehn Minuten vor dem Beginn der öffentlichen Hauptverhandlung um 13:30 vorm Gerichtssaal. Herrn Dr. Kutza, dem für seinen Blogbeitrag besonderer Dank gebührt, hatte die Idee, trotz aller sichtbaren Ankündigungen und meiner eigenen telefonischen Anfrage am Vormittag nochmal beim Pförtner zu fragen, wie es denn mit der Pünktlichkeit steht. Wir erfuhren dann staunend von einem sehr lässigen jungen Mann, nachdem sich dieser seinerseits telefonisch über die Aktualität der ihm vorliegenden, überholten Sitzungsliste informiert hatte, dass die Verhandlung bereits von 10:15 bis 11:17 stattgefunden hatte - de facto unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Mehr war nicht zu holen.

Die Öffentlichkeit, zu der ich mich am Freitag zählte, sieht sich am Eingang des abschreckenden, riesigen Betonbaus in der Nymphenburger Straße, der entfernt an ein bayerisches Gymnasium mit vorgeschalteter Flughafen-Sicherheitskanal erinnert, beim Eintritt einer durchaus stattlichen, bewaffneten Schutzmannschaft gegenüber: Metalldetektor, Abtasten, Umdrehen noch mal Abtasten, was-sie haben *keinen* Laptop dabei? Die Öffentlichkeit stört hier offensichtlich die öffentliche Ordnung. Und Sicherheit geht vor.

Die Süddeutsche Zeitung ist arrogant, NATO-treu und transatlantisch, hasst jegliche Kritik am Staat Israel, schmeisst als Beleg altgediente Karikaturisten wie den Hanitzsch raus, weil er den Netanyahu mit großen Ohren und 'ner Bombe in der Hand gemalt hat und will zugleich in unerträglicher, geschichtsvergessener Doppelmoral seit Jahren den Krieg mit Russland, dessen Präsident Putin von der Süddeutschen in fanatischer Bigotterie gefürchtet wird wie Luzifer. In der bayerischen Landeshauptstadt, in der Arschloch ein Teil des öffentlichen Tonfalls ist - man muss nur mit dem Fahrrad fahren - hat sie Hohn und Spott für ihre konstant miese Leistung und ihre unwürdige Hetzpropaganda verdient, die seit vielen Jahren die Leser scharenweise in die Flucht treibt. Von diesem Hohn und Spott handelt der Artikel des Galeristen, der uns dieses großartige Theater beschert.

Ich schlage vor, die zweite Instanz mit möglichst vielen Zuschauern zu genießen. Sehen wir dabei zu, wie der Staat die Befindlichkeiten unserer Milliardäre und ihrer treu-doofen medialen Hofschranzen schützt.

Antwort von U. Gellermann:

Ganz herzlichen Dank für die solidarische Hilfe und den Vorschlag: Sobald der nächste Gerichts-Termin bekannt ist wird er frühzeitig bekannt gegeben. Und diesmal werde ich selbst in München sein.


Am 18. Juni 2018 schrieb Piet Grotekamp zum Artikel:

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Hartelijk gefeliciteerd! Aus Holland die beste Wünschen. Weiter so!


Am 18. Juni 2018 schrieb Lena Bucher zum Artikel:

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Das ist doch perfekt: Ein Konzern bestellt eine Verurteilung und ein Gericht liefert sie. Bravo!


Am 18. Juni 2018 schrieb Der vom Helmholtzplatz zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

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Ironische Frage an Hr. Gellermann: Schon mit Hr. Molath in kontakt getreten? Der kennt auch die eine oder andere bayrische Justizposse. Was für eine Frechheit den Prozess um mehr als zwei Std. vorzuverlegen. Wäre Ihr Rechtsbeistand nicht so zeitig anwesend gewesen wären Sie u.U. in Abwesenheit verurteilt worden, von der fehlenden Öffentlichkeit ganz zu schweigen.

Erneut:
"Zum Schicksal des Rechts unter einer langdauernden Terrorherrschaft ist nichts weiter zu sagen:
Die Gesetzgebung ist zur Maschinerie degradiert, die Rechtssprechung feil geworden, da kein Richter im Amte bleiben kann, wenn er sich dem diktatorischen Willen, sobald er einmal an ihn herantritt, nicht beugt, die Justizverwaltung eine Bütteleinrichtung, wenn nicht viel schlimmeres.
Recht als eine normierte Ordnung zur Sicherung der Freiheiten aller ist der Todfeind der Willkür, es wird von ihr, kaum kommt sie zum Zuge, entmachtet, in Teilen ausser Kraft gesetzt, in anderen vergewaltigt, verstümmelt und, selbst wenn es heilbleibt, mißbraucht."
Eugen Kogon, "Der SS-Staat Das System der deutschen Konzentrationslager" Kindler Verlag (1974) Auflage 401.000-465.000, Seite 14


Am 18. Juni 2018 schrieb Hartwig Latocha zum Artikel:

SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren

Freunde gewonnen: Bisher 11.703,27 € Spenden Die nächste Instanz kann vorbereitet werden

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Sehr geehrter Herr Gellermann,
im Zusammenhang mit dem süddeutschen Blättchen habe ich gerade den Spendenknopf kurz gedrückt. Die von Ihnen geplante Erweiterung der Rationalgalerie ist schön, richtig und wichtig! Bitte nehmen Sie mich in Ihrem Newsletter-Verteiler auf.

Antwort von U. Gellermann:

Herzlichen Dank für die Spende. Der Spenden-Button wird leider erst im Herbst auf der Site erscheinen.
Sie sind ab sofort im Verteiler.


Am 17. Juni 2018 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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@k.bloemker

nach über einem jahr demonstrantenverfolgung nach dem g20 in hamburg entschied ein gericht, dass die (gewaltsame) auflösung wegen eingeschleuster verdeckter ermittler unrechtmässig war!!!
wieso sich also entschuldigen, wenn das recht seine zeit braucht?? wie viel spendeten Sie gerade?? DAS wäre eine hilfe!
hat "kollege" wetzel die 1,5 jahre genutzt, seine "wahrheiten" mit fakten zu untermauern??


Am 17. Juni 2018 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Ich verstehe wirklich eins nicht:

Warum entschuldigt man sich nicht einfach für das Wort 'Arschloch' und ersetzt die Überschrift durch 'Ein konditional postfaktischer Redakteur' - fertig.

Was kostet es denn, jemanden einmal 'Arschloch' tituliert zu haben? Das kann doch nicht zu teuer sein. Ich glaube, jetzt wird die Sache mit Anwaltskosten teurer.

Antwort von U. Gellermann:

Immer noch warte ich auf eine Entschuldigung der Süddeutschen bei ihren Lesern.


Am 16. Juni 2018 schrieb Ursula März zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Hallo Herr Gellermann,

herzlichen Dank für Ihren Blog re SZ. Ich habe Ihnen auch 50€ überwiesen (mehr kann ich als Rentnerin nicht) und wünsche Ihnen für das Verfahren alles erdenklich Gute. Bitte nehmen Sie meine E-Mail-Adresse in Ihren Newsletter-Verteiler auf.

Der Link auf rationalgelerie.de wurde heute von der Mailinglist asyl-by verschickt (https://www.fluechtlingsrat-bayern.de/willkommen-auf-der-mailingliste.html).

Antwort von U. Gellermann:

Für Ihre Solidarität bedanke ich mich sehr herzlich. Natürlich sind Sie jetzt im Verteiler.


Am 16. Juni 2018 schrieb Luigi No No zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Lieber Herr Gellermann,

ich bin entsetzt und erschüttert...

Es ist deutschen Blogs bereits zu entnehmen, unter welch dubiosen Umständen Ihr
gestriger Prozess sich abspielte, und wie der Ausgang war.

Man möchte mit Tucholsky sagen: "Diese Justiz... da muss man reingetreten sein".
Oder auch (Als Kosequenz): "Diesem Staat keinen Mann und keinen Pfennig".

Was mir sonst noch dazu einfällt, möchte ich hier nicht weiter ausführen,
da angesichts derlei Befindlichkeiten ich fürchten müsste, zu einer Reise
nach München gebeten zu werden, die denn doch allzu kostspielig wäre...

Ich hoffe, Sie lassen sich das nicht bieten, und legen Rechtsmittel ein.
Vielleicht geraten Sie ja in der nächsten Instanz an einen Richter, der in
der Lage ist, - sagen wir mal- sich von Traditionen freizumachen und etwas
weniger klassenbewusst zu urteilen.

Antwort von U. Gellermann:

Rechtsmittel werden eingelegt werden. Treffe Sie gern in München.


Am 15. Juni 2018 schrieb Wolfgang Weinläder zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Sehr geehrter Gellermann!

Als regelmäßiger Leser Ihrer Rationalgalerie finde ich Ihre Arbeit äußerst wichtig und gut. Da ich letztens mein Konkret - Abo gekündigt habe, habe ich etwas Geld flüssig, wovon ich Ihnen etwas zukommen lassen möchte. Ich finde jedoch nur Ihr Spendenkonto im Zusammenhang mit dem Prozess gegen die Süddeutsche. Ich möchte aber nicht etwas zu den Prozesskosten beitragen, denn ein etwaiger Überschuss würde an eine andere Stelle weitergeleitet werden. Ich möchte jedoch Sie selbst, und nur Sie mit einer kleinen Zahlung unterstützen. Es wäre mir sehr recht, wenn Sie mir per e-mail Ihre Kontodaten zusenden würden, so dass eine Überweisung tätigen kann.

Antwort von U. Gellermann:

Lieber Herr Weinländer,

für das freundliche Lob und die Solidarität meinen herzlichen Dank.

Die Ankündigung einer finanziellen Unterstützung der RATIONALGALERIE kommt gerade zur rechten Zeit. Zwar habe ich ein auskömmliches Einkommen. Aber ich plane für den Herbst eine gründliche Überarbeitung der GALERIE. Dazu gehört auch, dass ich einen Button für Spenden einbauen lassen will. Viel wichtiger aber ist eine inhaltliche Überlegung: Die GALERIE sollte eine eigene Rubrik zur Politik der EU bekommen. Der Korrespondent für dieses Thema kann nur in Athen sitzen: Dort wo die EU bisher die größten Sozialverbrechen angerichtet hat. Der Kollege müsste ein (kleines) Honorar bekommen. Er wäre der erste. Ich kann das nicht zahlen. Aber wenn Sie sich an diesem Projekt beteiligen würden (der Spendenbutton täte ein Weiteres) wäre ich dankbar. Falls Sie das möchten, kann ich ihnen meine Konto-Daten separat senden.

Beste Grüße, Uli Gellermann


Am 15. Juni 2018 schrieb Der vom Helmholtzplatz zum Artikel:

Gündogan vom Platz

Erdogan vor ein Menschen-Recht-Gericht

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Der Ball rollt. Ob Erdolf-Gündogan Özil spielt ist noch nicht raus, der türkische/kurdische Kollege in Köln-Deutz stimmt so ab wie er will, die Russen gewinnen im Schach und 5:0 gegen die Kicker aus dem wahabitischen Kopfabschneiderstaat und stellen mit 5:0 auch auf'm Platz ein Ergebnis wie im Syrienkrieg her.
Diese Wahabiten und Moslembrüder wie Erdolf sollen mit der BRD, also mit unseren Regenten sabbelt der Seibert, gut befreundet und bei unseren Regenten und denen von verdi/bsirske90/dieguten auch guter Kunde sein; es wurde gerade vermeldet das Heckler&Koch seinen Umsatz durch die Lizenzverkäufe von ganz kleinen und noch viel kleineren Kleinstwaffen aus der Lizenzproduktion in Wahabitistan erneut steigern konnte. Das Geschäft brummt dort, also auch hier, oder wie der Fabrikarbeiter zu sagen pflegt die Luft brennt, auch im Jemen, ganz doll sogar! Denn im Jemen scheint nicht nur die Sonne, da strahlt auch das abgereicherte Uran der US-Amerikanischen DU-Bomben.
Hoffentlich haben die Banderas, die Asovs, der Biden und die Schokoporos in Kiew das 5:0 aus Moskau gegen Saudi Arabien auch gehört und gesehen. Kiew ist für einen Russen nicht weit weg. Vice versa leider schon.
Das hat alles nichts mit Demokratie zu tun, das hat mit Fußball und Kriegen zu tun. Und für den Sieg da müssen die Bälle rollen oder die Räder, die Kettenräder vom Sherman-Tank z. B. oder die Ketten vom Leopard 2.
Also die rollenden Leoparden, das sind nicht die Leos aus der BRD die da rollen. Die BRD-Leos haben keine Kleider und rollen nicht, die sind ja alle kaputt sagt die Flintenuschi. Und die Uschi muss es ja wissen. Hat Fr. Albrecht doch 2013 das Unter-nehmen-Sberatungs-klau-Institut McKindings (das könnten, dem Namen nach, Schotten sein) für ca. 250 Mio EURO beauftragt einmal zu schauen warum denn die vielen Leos nicht so richtig rollen. Der Sherman rollt Tag täglich über die kaputte deutsche Autobahn gen Osten. Der schafft das. Und Mr. Sherman fährt auch gerne mit seinem Ford Mustang mit Vollgas über the-german-autobahn. Vollgas kann er ja zu Hause nicht, Sherman-Mensch-Tank ist Offizier und Gentleman.

Ja, 2006, da war der Leo noch gut dabei, nicht als Waffe sondern als Maskotchen ohne Hose während des damaligen WM-Sommermärchens. Damals wurde die Märchensteuer erhöht. Und wie im Märchen, so ist es heute fast wieder. Im Deutschen Bundestag ist zum Beispiel Alarm im Märchenwald. Pah, Parteispende, das haben wir hinter uns gelassen (bis auf Fr. Ministerin Weinkönigin), im Bundestag wird gerade die Geldschatulle geöffnet. Zweite und dritte Lesung, pah, alles in einem Aufwasch und mit Persilscheinabwasch. Mit Verlaub sie Bürgerarschloch. Der gute alte Joschka, was hat er doch gelacht selbiges. Für sich selbst nie, niemals. Es handelt sich ja um Steuergeld. Für die Parteien ist das viele Geld. Einmal noch alternativlos sein, das ist es.

Parteien wirken an der politischen Willensbildung mit und brauchen dafür Geld. Und wenn sich alle über, und unter auch, an der WM erfreuen dann sollen, können und müssen, dann darf sich der deutsche, der bescheidene Bundestagsabgeordnete jeder Fraktion auch einmal erfreuen. Freude mit ARD und ZDF zu teilen, in der ersten Reihe und mit zwei Augen am Buffet auf dem Oberdeck der Titanic. Ach ist das schön hier, herrlich! Sich freuen für seine Partei, herrlich.
Tor, äh Prost!

P.S. Die Sportsender residieren ja gar nicht an der Moskwa. Die sind am Tegernsee in ihrer Wolfsschanze oder im Adlerhorst, bei Lahm, Beckenbauer und Strauss? Ein Schalk-Golodkowski wer Böses dabei denkt. Wo ist die Knete Gregor?





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Am 14. Juni 2018 schrieb Kostas Kipuros zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Lieber Uli, habe vor ein paar Tagen 50 Euro überwiesen, drücke dir die Daumen!
PS: Verweigere übrigens bereits seit Jahren die Lektüre der SZ, denn wo ein Kornelius wütet, ist kein Platz für Sachlichkeit...


Am 14. Juni 2018 schrieb Des Illusionierter zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Soeben habe ich Ihnen den Gegenwert des Beitrags für 1/2 Jahr Macht um Acht überwiesen, und hoffe sehr, dass die Überweisung aus dem fernen Apulien geklappt hat.
Ich hoffe weiterhin, dass Ihnen dieser Scheiß mit der SZ nicht zu sehr an der Gesundheit nagt, damit ich noch möglichst oft durch das Fenster, das Sie mit Ihren Analysen und Glossen offen halten, einen Blick auf die Welt werfen kann


Am 14. Juni 2018 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Noch ein P.S. für Marc und Uli und die Arschloch Theorie:

Was der SZ Redakteur geschrieben hat, hat er ja nicht FÜR oder AN Uli Gellermann geschrieben, weil er meint, er könne sich das ihm gegenüber erlauben.

Uli hat aber in einer Art auf den Redakteur persönlich reagiert, als könne ER sich IHM gegenüber das erlauben.

Wenn also jemand hier das Arschloch ist, dann ist es Uli.

Antwort von U. Gellermann:

Soll ich jetzt klagen? Och nö. Ich empfehle allerdings Herrn Bloemker dringend die Leserzuschrift von Klaus-Jaus Jürgen Bruder (einem erfahrenen Psychologen) zu beachten. Denn offenkundig ist Bloemker der dort erwähnten SZ- Leser-Therapie erlegen.


Am 14. Juni 2018 schrieb Klaus-Jürgen Bruder zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Satire vor den Kadi ziehen? Man sollte meinen, die Zeiten seien längst vorbei. 
Aber nein! Ganz offensichtlich nicht, wenn auf einen satirischen Beitrag mit einer Anklage wegen „Beleidigung“ reagiert wird. 
Aber es ist tatsächlich so geschehen mit Ulrich Gellermanns Kommentar zu dem SZ-Artikel von Hubert Wetzel „Hätte Putin Trump in der Hand - wegen eines heiklen Videos?“ (SZ vom 12. Januar 2017.
Dies ist ein Symptom der Rückkehr autoritärer Zumutungen in den gesellschaftlichen Diskurs.

„Satire darf alles!“ hatte Kurt Tucholsky behauptet – vor inzwischen knapp 100 Jahren!

Tucholsky wurde besonders eifrig zitiert, als es darum gegangen war, Charlie Hebdo gegen die Mörder seiner Karikaturisten und Satiriker zu verteidigen – als ob es einer solchen Verteidigung bedurft hätte, denn Mord ist in keinem Fall zu rechtfertigen.
Wenn also heute doch wieder Tucholsky gilt, und Satire alles dürfe, könnte die SZ einwenden, dass deshalb noch lange nicht „alles“ Satire sei, was der SZ nicht gefällt.

Fraglos klingen Begriffe wie „postfaktisches Arschloch“ oder „Schmierblatt-Sau“ beleidigend“ erkennt der Autor des satirischen Beitrags an. 
Aber deshalb sei dies keine Beleidigung. Vielmehr handle es sich um Satire denn: „gemeint ist nicht der Redakteur, gemeint ist eine Methode, die den Leser und dessen Intelligenz beleidigt.“
Man muss also annehmen, diese Unterscheidung sei für die Zeitung, für die der Journalist geschrieben hat, zu hoch.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: die Chefredakteure der Süddeutschen wissen sehr wohl, dass der vor den Kadi gezerrte Text die Methode auseinander nimmt, mit der eine Meinung dem Leser so dargereicht wird, dass er sie ohne weitere Nachfrage annehmen kann, denn es ist ja die Methode ihrer Wahl.
Genau das ist das Delikt, die Methode auseinander genommen zu haben, derer sich die Kriegstreiber und Brunnenvergifter bedienen. Sie wollen uns Leser zum Arschloch machen, die sich mit Schmierereien über Sex-Orgien und Erpressung die Sinne benebeln lassen und dann vollkommen verblödet Beifall klatschen derweil sie uns ins Verderben führen.

Weil es die Methode der Schreiber der der Süddeutschen ist, die Ulrich Gellermann entlarvt, können sie nicht auf Unterlassung der Entlarvung klagen. Deshalb auf Beleidigung eines Arschlochs, der nichts weiter getan als die in der Süddeutschen geforderte und bezahlte Arbeit zu verrichten. Deshalb so tun, als kenne man den Unterschied zwischen Methode und Person, die sich dieser Methode bedient, sich von ihr bedienen lässt nicht, die Beleidigung (einer Person) von Satire als Analyse unterscheidet.

Es ist unglaublich aber untrügliches Zeichen für die Treffsicherheit seiner Analyse(n), dass die Süddeutsche Uli Gellermann dafür wegen „Beleidigung“ vor Gericht ziehen will.

Man kann nur noch konstatieren: so hat man sich wohl den Untergang der Produktionsweise „wie wir sie kennen“ vorzustellen, als Produktion von Fake und Verleumdung, rücksichtslose Verfolgung von Aufklärung und Widerstand, als Hölle der Verblendung voller Lüge, Hinterhalt, Rachsucht und Häme.

Antwort von U. Gellermann:

Dieser Satz "Sie wollen uns Leser zum Arschloch machen“ ist an Klarheit und gesellschaftlicher Analyse schwer zu übertreffen. Danke.


Am 14. Juni 2018 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Rein sachlich betrachtet, hat der SZ-Autor mangels Fakten, Beweisen und journalistisch relevanten Inhalten versucht, das zu tun, was man gemeinhin unter "mit Scheisse werfen" versteht, auf das irgendwann genug stinkende Substanz hängebleibt am Opfer.
Und "Scheisse" kommt nun mal, bei Mensch und Tier als Ausscheidungsprodukt aus "Arschlöchern"., das manches mal das Werkzeug von Klugscheissern ist.

Herr Gellermann hat also faktisch gesehen der Sache einen richtigen Ausdruck verliehen.

Kinder schmeissen tagtäglich mit Scheisse, Affen essen sogar die eigene Scheisse. Immerhin es ist die eigene, nicht die der SZ.
Herr Prof. Röhrich bescheinigt in seinem Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten Verwender von jugendlicher Fäkalsprache sogar emanzipatorisches Bewusstsein. Hat Herr Gellermann der SZ und seinem Autor damit nicht sogar noch ein Kompliment gemacht?

Im deutschen Sprichwörter-Lexicon von Karl Friedrich Wilhelm Wanders lässt sich sogar noch älterer Gebrauch mit dem Begriff "Arschloch" nachlesen.


Am 14. Juni 2018 schrieb Olaf Schliebe zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Hab gespendet - jetzt fühle ich mich besser.
DANKE Uli Gellermann


Am 14. Juni 2018 schrieb K. Hellmann zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Sehr geehrter Herr Gellermann und Mitarbeiter/innen,

ich habe soeben von der Klage der Süddeutschen gegen Sie gehört und gespendet. Dabei sehe ich zum 1. Mal Ihre Webseite und mir fiel auf, dass Sie sicherlich auch finanziell von der VG Wort profitieren könnten.
Laut Webanalyse nutzen Sie aktuell noch nicht das von der VG Wort angebotene Programm "Tom" (https://tom.vgwort.de/portal/index).

Was mir ebenfalls aufgefallen sind:
Sie nutzen Google Fonts. Im Moment werden Webseiten aufgrund der Nutzung abgemahnt. Sie können die Fonts jedoch auch lokal auf Ihrem Webserver installieren, so dass die Verbindung zu Google nicht mehr aufgebaut wird.

Ich hoffe, dass ich helfen konnte.

Grüße aus Hamburg

Antwort von U. Gellermann:

Fraglos haben Sie mir 2-fach geholfen. Danke.


Am 14. Juni 2018 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Gündogan vom Platz

Erdogan vor ein Menschen-Recht-Gericht

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@jens humml

der mann, den sie suchen, spielt beim vfb und in der russ. auswahl: nennen sie ihn andreas beck;)

@u.gellermann
hier beteiligung und abstimmungsergebnisse der auslandstürken beim referendum:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-referendum-so-stimmten-die-auslandstuerken-ab-a-1143662.html

darunter werden auch ford-mitarbeiter sein.

Antwort von U. Gellermann:

Es soll sogar Ford-Kollegen geben, die Diesel montieren.


Am 14. Juni 2018 schrieb M. Schmidt zum Artikel:

Gündogan vom Platz

Erdogan vor ein Menschen-Recht-Gericht

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"Keiner hat die beiden gezwungen!"
...stimmt...
aber viel zu kurz gegriffen.
Es macht scheinbar größten Spaß auf 2 Fußballern rumzutreten um seinen persönlichen Frust loszuwerden!?

Man stelle sich nur vor, die versemmeln die WM ...oder treten das Siegtor....!?

Das ist doch "Streit in der Badstaße"...ohne jede Bedeutung ....totale Nebensache!

Im weltpolischen Monopoly herrschen ganz andere Akteure und auf die sollte man sich konzentrieren.

Antwort von U. Gellermann:

Wie die Mainstream-Medien auch vermeiden Sie peinlich den Begriff „Diktator“.


Am 13. Juni 2018 schrieb Marc Britz zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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@ Klaus Bloemker

Ob Uli Gellermann den Begriff Arschloch deskriptiv oder anderweitig anwendet weiss nur er selbst. Prof. Aaron James hingegen hat mit Bezug auf den Griechen Plato einen explizit normativen Anspruch auf seine Definition. Jeder der als Arschloch gelten will, muss seine Definition erfüllen. Meiner Ansicht nach entspricht das Verhalten Hubert Wetzels dieser Definition. Den Beweis des Gegenteils müssen Sie erst noch argumentativ erbringen. Die Links zu Wikipedia und Youtube enthalten jedenfalls lediglich die Definition selbst. Daraus ist nicht im geringsten ersichtlich warum Hubert Wetzels Verhalten nicht unter diese fallen sollte. Darüber hinaus empfehle ich Ihnen dringend die gewissenhafte Lektüre des ganzen Textes. Habe aus Ihren Auslassungen auf diesen Seiten den Eindruck gewonnen, dass Sie dabei viel über sich selbst lernen könnten. Eine weitere Diskussion zwischen uns beiden halte ich allerdings für überflüssig.


Am 13. Juni 2018 schrieb Sebastian Gondolatsch zum Artikel:

Gündogan vom Platz

Erdogan vor ein Menschen-Recht-Gericht

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Ich verstehe nicht, warum jetzt auf diesen beiden so rumgehackt wird. Sicher: ich hätte mich einem Erdogan nicht zur Verfügung gestellt. Allerdings auch nicht einer Angela Merkel (die war doch sogar bei der Mannschaft in der Kabine! Ich habe niemanden gesehen, der da seinem Unmut Ausdruck verliehen hätte..), einem Folterfreund Steinmeier, Drohnenmördern oder sonstigen Kriegstreibern und-verbrechern. Das wird alles nur hochsterilisiert (frei nach Bruno Labadia, glaube ich): Fußballer sind allgemein nicht die hellsten Kerzen am Baum.

Antwort von U. Gellermann:

Keiner hat die beiden gezwungen.


Am 13. Juni 2018 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Noch was zur THEORIE DES ARSCHLOCHS, die Marc Blitz erwähnt.

Hier der Wikipedia Eintrag zu Aaron James 'Assholes: A Theory'.
https://en.wikipedia.org/wiki/Assholes:_A_Theory

Und hier Aaaron James zu seiner 'Asshole Theory' bei YouTube.
https://youtu.be/d2y-pt0makw

Nun könnte man meinen, ein amerikanischer Professor für Philosophie an der Universität Irvine in Kalifornien, zumal ein Jude, also ein jüdischer amerikanischer Philosophieprofessor - der muss recht haben!

Der Haken für Uli ist nur, was Aaron James sagt, ist nicht auf das 'Arschloch' der SZ anwendbar. Dieser Redakteur fällt nicht unter Aaron James 'Asshole' Definition.

Antwort von U. Gellermann:

Was Britz übersetzte trifft exakt auf die SÜDDEUTSCHE zu: In zwischenmenschlichen oder geschäftlichen Beziehungen erlaubt sich das Arschloch: (1) sich besondere Vorteile zu verschaffen und tut dies systematisch; (2) tut dies aus einem fest verankerten Gefühl der Berechtigung heraus; und (3) wird durch seinen Rechtsanspruch gegen die Beschwerden anderer Menschen immunisiert."


Am 13. Juni 2018 schrieb Gabi Heidrich zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Lese oft, aber nicht regelmäßig hier. Aufmerksam auf die Klage wurde ich durch die Nachdenkseiten. Da ich ihren Stil, ihre Botschaften sehr schätze, bin ich ebenfalls mit einer Spende dabei. Ich hoffe Sie lassen sich nicht unterkriegen.


Am 13. Juni 2018 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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@ Marc Britz
"Was Sie machen ist, Sie geben eine *deskriptive* Definition von 'asshole', (angelehnt an einen amerikanischen Moralphilosophen :-).

Uli meint also 'Arschloch' nur deskriptiv?"


Am 13. Juni 2018 schrieb randy andy zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Sorry aber für mich die echte Satire ist die Beleidigungsklage ^^

(Verzeih lieber Uli Gellermann; soll nichts gegen dich sein, denn vor Gericht zu ziehen in Zeiten wie diesen, ist nicht wirklich prickelnd)

Du hast vollkommen Recht mit deinem letzten Satz, denn so geht es bereits ganzen vielen von uns.
Und was die Sache (vor allem der Zeitpunkt) gänzlich zur Absurdität macht ist, dass aufgrund der FISA-Memos, der geleakten und offengelegten Mails etc, Mister Steele und seine ganzen Märchen, als gekaufter Fake entlarvt sind.
.....und just genau jetzt kommt dieser Münchhausen mit einer Beleidigungsklage.
Lieber Mister Wetzel
Seien sie besser froh, dass wir friedliche ausgeglichene Menschen sind, denn sonst müssten wir sie verklagen wegen "Beleidigung UNSERER Intelligenz".

Ich kann mich noch gut erinnern an den Moment als die Story kam, denn da sahen meine Frau und ich uns gleichzeitig mit dem selben Gedanken fragend an: "WIE durchgeknallt kann unsere Welt bitte denn noch werden ?"
p.s.: und das bezog sich nicht auf Trump

p.p.s Spende folgt


Am 13. Juni 2018 schrieb Menasche Kishon zum Artikel:

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Volker Pispers hat sich auch über die vielen Arschlöcher in diesem Land geärgert. Über Wolfgang Schäuble zum Beispiel hat Pispers gesagt: "Wenn ich solche Typen wie Schäuble sehe, dann frage ich mich: Wie steigert man eigentlich Arschloch?" Bei YouTube gibt es das Video "Volker Pispers - Merkel das pragmatische Arschloch".
Irgendeiner hat Pispers verklagt, weil er als Arschloch bezeichnet wurde. Volker Pispers hat auf der Bühne bedauert, dass er den nicht mehr als Arschloch bezeichnen darf. - Im Zusammenhang mit Ursula von der Leyen und der Altersarmut hat einmal gesagt: "Wenn sie das weiß, dann ist sie etwas, das darf ich auf der Bühne gar nicht offen aussprechen, das müssen Sie sich zusammenbasteln, es kommen die Worte Loch, dumm und Arsch vor."

Die Bezeichnung Arschloch passt eigentlich nicht zu gewissen Journalisten, das Wort Arschkriecher passt wesentlich besser. Diese „Journalisten" saugen sich diesen ganzen antirussischen Dreck aus den Fingern, um sich damit bei ihren Chefs einzuschleimen.


Am 13. Juni 2018 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Aus meiner Sicht geht es um einiges mehr, als um die Frage, ob es zur Anklage kommt, oder auch nicht.
Es ist ein Anschlag auf die Presse- und Meinungsfreiheit im Land, und das ist hier nicht zu Ende.
Die Solidarität mit der Galerie darf nicht aufhören, weil der Atem ein langer sein muss.
Der alternativen, linken Presse wird mit dieser Tatsache gezeigt, dass sie zu spuren haben, sonst ergeht es ihnen, wie dem Gellermann.
David gegen Goliath, und die "kleine" ein Mann Redaktion, mit einem menschlich und geistig ganz Großen soll weg, weil sie die Klasse derer stört, der sie oft genüßlich in die kalte Suppe spuckt.
Wirtschaftlich und gesundheitlich soll U. Gellermann ruiniert werden, und das werden wir zu verhindern wissen.


Am 13. Juni 2018 schrieb Fred Steinmann zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Ich bin sehr gespannt, wie die Verhandlung am Mittwoch ausgeht. Man kann auf einen ordentlichen Richter treffen, dann hat man Glück. Aber das ist nicht garantiert. Die "Süddeutsche" ist in München eine Macht. Und der Verlag ist höchst einflußreich. Auch wenn man gern von unabhängiger Justiz redet, Gellermann kann durchaus unter die Räder des Gerichtes kommen. Völlig unabhängig.


Am 13. Juni 2018 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

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Spende ist unterwegs.


Am 13. Juni 2018 schrieb Reyes Carrillo zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

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Ich denke, Die Brücke e.V. kann sich schon mal auf eine schöne Spende freuen. Wie ja schon vielfach geäußert, dürfte die SZ nicht durchkommen. Die breite Solidarisierung mit dir ist hingegen ein Genuss! Deshalb muss man der SZ dankbar sein. Nur eins verstehe ich nicht: Warum hebt die SZ auf das vergleichsweise langweilige und lässliche "Arschloch" ab und nicht auf diese Köstlichkeit "Wetzel ist eine echte Schmierblatt-Sau, auch wenn das nicht bewiesen ist, kann es gut sein, dass er auf seinen Artikel onaniert hat"?

Antwort von U. Gellermann:

Ander als die Juristen unter meinen Lesern mag mein Rechtsanwalt mir keinen Freispruch garantieren. Er kann nicht mal eine 2. Instanz ausschließen.


Am 13. Juni 2018 schrieb Hagen Kühn zum Artikel:

Gündogan vom Platz

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Lieber Herr Gellermann,
Es ist immer schlecht, Tyrannen aufzuwerten. Darüber muss man nicht streiten. Aber die geschürte Aufregung gegen die beiden Fußballprofis Gündogan und Özil ist reine Propaganda: einerseits ist es ist verwerflich, wenn Fußballer sich mit Erdogan ablichten lassen andererseits ist es selbstverständlich, dass die deutsche Regierung demselben Erdogan Panzer liefert, mit denen er völkerrechtswidrig in ein Nachbarland eindringt und Menschen mordet und es wird ebenso fraglos hingenommen, dass die Kanzlerin eine Woche vor den türkischen Wahlen denselben Erdogan mit einem offiziellen Besuch geadelt hat (und sich mit ihm ablichten ließ). Man weiß nicht, was man mehr fürchten und verachten soll: den Zynismus der Propagandajournalisten oder die Blödheit des pfeifenden Mobs.
Viele Grüße und Dank für Ihre Arbeit

Antwort von U. Gellermann:

Mir würde nie einfallen Fußball-Fans als Mob zu bezeichnen: Auch unter denen gibt es Gegner der Diktatur. Zudem: In der Nähe des Austragungsortes des Pfeif-Spieles liegen die Ford-Werke. Dort arbeiten jede Menge linke Türken/Kurden. Wenn die pfeifen ist das alles andere als blöd. Es ist Teil ihres politischen Kampfes.


Am 13. Juni 2018 schrieb Reyes Carrillo zum Artikel:

Gündogan vom Platz

Erdogan vor ein Menschen-Recht-Gericht

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Altes Fachbuch schreibt:
„…ist es nicht eher so, dass dieser stetig unsensible mob, aufgehetzt von unseren werteMM, ein kommando "fass" bekommen haben, und nun diesem hündisch folgen? den pfeifen politische sensiblität oder demokratische rechtschaffenheit zu bescheinigen, erscheint mir abwegig!!“

Dieser Beobachtung schließe ich mich - natürlich! - an. Die Projektion, dass sich da auf den Rängen eine politische Haltung aus der empörten Seele pfeift, ist abenteuerlich. Solch Adelung tiefer gelegter Mob-Schwarm-Emotionalisierung halte ich für kontraproduktiv. Den im Kern grundsätzlich aus sich selbst heraus offenen oder nur halbwegs übertünchten Nationalismus des gemeinen Fußball-Mobs zum Testimonial politischer Feinfühligkeit zu küren, lässt mich frösteln. Und ja, auch da hat oben zitierter Kommentator Recht: Das hat schon arg was von Gesinnungs-Polizeilichem, was du da aufgeschrieben hast.

Deine Erdogan-Empörung ist natürlich völlig berechtigt. In den von dir aufgemachten Kontexten dieses Artikels erleidet diese aber einen unnötigen, geradezu peinlichen Schwächeanfall.

Antwort von U. Gellermann:

Joachim Löw: "Ich frage mich allmählich, was soll Ilkay nun tun? Er hat sich der Presse gestellt, er hat gesagt, es war kein politisches Statement. Was soll er denn noch machen?“ So oder so ähnlich hat der DFB reagiert. So oder so ähnlich war auch der Tenor des MedienMainstream. Steinmeier, meldet der SPIEGEL "Heimat gibt es auch im Plural“. Der Treff mit einem Diktator wird kaum thematisiert. Natürlich werden im Stadion auch deutsche Nationalisten gepfiffen haben. Aber was ist mit den Türken/Kurden, die in Leverkusen die Gelegenheit zum Protest gegen die Diktator-Liebchen genutzt haben? Alle „hündisch“? In der Nähe des Austragungsortes liegen die Ford-Werke. Dort arbeiten jede Menge linke Türken/Kurden. Meine Information sagt: Die wollten mal Gesinnungspolizei machen. Prima


Am 13. Juni 2018 schrieb Irene Wagner zum Artikel:

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Habe mit großem Interesse die vielen Kommentare gelesen und freue mich über die Solidarität. Ich schließe mich den guten Wünschen an und überweise 100 €.


Am 13. Juni 2018 schrieb Johannes Niehsen zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Die Süddeutsche kann meiner Meinung nach rechtlich nicht für einen dritten Strafantrag wegen Beleidigung stellen. Das muss der schon selber tun. Wo kämen wir hin wenn jeder Strafantrag stellen könnte wenn er glaubte jemand sei beleidigt worden. Der Prozess wird also im Sande verlaufen... trotzdem 50 Euro aufs Konto


Am 13. Juni 2018 schrieb Wolfgang Oedingen zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Beschämend die Haltung der SZ, beschämender jedoch die Haltung von Verdi. Es ist kaum zu glauben, dass sich sowas als Interessenver-
tretung der abhängig Beschäftigten ausgibt.


Am 13. Juni 2018 schrieb Michael Schmidt zum Artikel:

Gündogan vom Platz

Erdogan vor ein Menschen-Recht-Gericht

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Hallo Herr Gellermann,
das ist der schwächste Artikel den ich je von Ihnen gelesen habe. Kurzsichtig, überheblich, voller Vorurteile und sogar Sozialneid scheint da durch. "Fußball-Fans gelten nicht als politisch sehr sensibel." kommentiere ich lieber gar nicht....Anmaßung und Überheblichkeit in höchster Vollendung.
Die Begegnung der beiden Fußballer mit Erdogan war deren private Sache, völligst nebensächlich und uninteressant, wurde und wird medial aber aufgeblasen und so hoch gehängt zum Zwecke der Stimmungsmache gegen die WM, insbesondere gegen die Russen und ihren Präsidenten und Ausländerbashing gibt es gratis dazu. Und Sie springen genau auf diesen Zug auf!?
Das ist zumindest mein Eindruck und ich bin ziemlich entäuscht!

Den Kommentar können, müssen Sie aber nicht veröffentlichen, denn diesen habe ich speziell an Sie persönlich verfaßt.

Antwort von U. Gellermann:

Natürlich werden Diskussion um Artikel der RATIONALGALERIE immer öffentlich geführt.
„Privat“ ist an diesem Fall gar nichts: Die beiden jungen Millionäre haben hoch bezahlte PR-Berater, sie kümmern sich schon um die passende Öffentlichkeit. Ihre Zuschrift scheint weniger öffentlich zu sein: Genau wir die Mainstream-Medien tun Sie so, als wäre es Treffen der beiden mit ihrem Onkel gewesen. Der Onkel Erdogan ist aber nicht nur Präsident sondern auch verantwortlich für Massenverhaftungen, für Folter und brutale Unterdrückung.


Am 12. Juni 2018 schrieb André Gaida zum Artikel:

MH17: Der Russe war es!

War es der Russe?

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Dieses JIT-Team ist eine einzige peinliche Schande. Wer von einer explodierte Rakete die Aussenhaut völlig intakt und mit dem Orginallack als das Teil präsentiert das die MH-17 fast traf, der disqualifiziert sich selbst als "Experte“. Die Löcher im Cockpit stammen von einer Bordkanone, das sieht man deutlich und die Piloten müssten auch Projektile im Körper haben. Ermittlungs Untersuchung ist aber wohl Glückssache wenn es um Propaganda oder schlimmer wenn es um die Verschleierung eines Massenmordes geht. Der ukrainische Kampfjet hat wohl das falsche Flugzeugt erwischt, zur selben Zeit war die Präsidenten Maschine von russland auf einer ähnlichen Route Richtung Russland aus Südamerika kommend. Sollte das stimmen, dann haben wir hier einen US geführte von ukrainischen Mördern ausgeführten Massenmord an Zivilisten der nach Sanktionen und Krieg schreien würde. Aber das waren ja nicht die Russen sondern die "guten Amis".
Zu dieser, unseren Presse habe ich nichts mehr zu sagen ausser ihr habt fertig!!!
Es wird Zeit dem US-Imperium und der Israellobby die Gefolgschaft zu versagen, alles andere ist Selbstmord!!!


Am 12. Juni 2018 schrieb antares56 zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Ich habe jetzt gut einen Tag nachgedacht: sie haben Recht, die SZ ist eine Beleidigung der Intelligenz der Leser eben diese SZ Blättchens!
Was dort an Lügen, Betrugsversuchen und Falschbehauptungen unter die Leute gebracht werden soll ist schon einmalig - und eine echte Diskussion zu den Artikeln wird von der SZ natürlich verweigert! Bei SPON/Spiegel ist es ähnlich. Und das die Bürger ihren Mist nicht mehr glauben und wirklich freie Medien lesen macht den "Redakteuren" Angst.


Am 12. Juni 2018 schrieb Hartmut Barth-Engelbart zum Artikel:

Gündogan vom Platz

Erdogan vor ein Menschen-Recht-Gericht

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Hat sich das deutsche Basketball-Wunder Dirk Novitzky jemals mit Schröder oder Merkel oder sonstigen Angriffskriegern fotografieren lassen? Oder mit dem Freidesnobelpreis-Drohnenmörder Obama und dessen Außenministerin Killary Clinton ? An den Händen dieser werten Damen und Herren klebt mehr blut als an denen Erdogans und zumindest die US-Amerikanischen Keller sind genauso wenig wirklich demokratisch legitimiert wie Emir Erdogan.

Welxche Fußballstars haben denn damals mit unseren Oberhäupters vor den Kamera posiert, als Richard von Weizsäcker Saddam Hussein via Bosch-Stiftung gegen die Kurden und die Iraner aufrüstete. als noch unter Kohl die türkische Armee mit ausrangierten NVA-Panzerfahrzeugen gegen die Kurden ausstaffiert wurde?
Und nun zum Sepp Herberger: der war Trainer des VFL Neckarau, eines proletarischen Fußballvereins in der Mannheimer Vorstadt. In der Vereins-Stammkneipe tagte 1962/63/64/65/66 die DFU und damit der örtliche Grundstock für die danach gegründete DKP - hier habe ich nach gescheiterten erste Störversuchen von rechts meine ersten linken Nachhilfestunden erhalten, mit dem Ergebniss, dass ich wegen meiner Unterstützung des Metaller-Streiks für die Lohnfortzahlung bei Krankheit und gegen die dann folgende Aussperrung - von der Schule flog und meine Wiederaufnahme und mein Abitur genau denen mitzuverdanken habe, die als kommunistische Metaller öffentlich Druck gemacht haben für die Rücknahme meines Schulverweises und mich wegen meines Einsatzes: Flugblätter und Lieder für den Streik, als Ehrenmitglied in die IG-Metall aufgenommen haben. Der Kneipenwirt war ex-VFLer, beinamputiert-kriegsversehrt, ein Linker und trotzdem ein Herberger-Fan. "Der Sepp hat sich halt bestechen lassen. Aber er hat geglaubt, damit auch viele unserer Spieler retten zu können, wenn er seinen Einfluss nutzt! Ihm isses halt immer um die Menschen und den Fußball gegangen!" das haben mir viele Neckarauer so gesagt. Übrigens hat unser Gründauer KPD-Widerstandskämpfer im Strafbataillon 999 in Griechenland und dann in Jugoslawien von 1942 bis 1944 Wehrmachts-Fußball-Spiele organisiert - bis er Ende 1944 desertiert ist.
Kann n gut sein dass ihn das alles bis zur Unkenntlichkeit verbogen hat. nd dass die Gröfaz-Nachfolger da kräftig mit Finanzspritzen weiter gebogen haben. Aber zu diesem Thema wäre doch eine etwas differenzierte Betrachtung nötig. Beim Coco-Cola Deutschland Monopolist und verhindertem Kreta-Fallschirmjäger Max Schmeling liegen die Dinge schon erheblich klarer. Aber auch der ist eher ein kleiner Bei-Raub- Fisch. Da sollte man sich doch lieber an die Kollektivschuldprediger und Kriegsgewinnler, Kommissarsbefehlsvollstrecker, Judensäuberer und Herrenreiter im Regiment GRAF bis 35 Kilometer vor Moskau halten, die sich sicher in die Etappe zurückzogen, während der Schütze Arsch in Stalingrad dann das MG rein- und Kopf und Arsch hinhalten musste. Oder nehmen wir meinen Onkel, den Quartiermeister des Nordatlantikwalles in Norwegen, Oberstleutnant Gaethgens, der Ex-Verbindungsoffizier zwischen Mussolini und dem "Führer-Hauptquartier", der u.a. für die Vernichtung von 20.000 sowjetischen Kriegsgefangenen verantwortlich war und die davon zunächst 5.000 Überlebenden der Todt-Baustellen der unterirdischen U-Boothäfen und Flugzeughangars in den Felsenmassiven beim Rückzug der Wehrmacht liquidieren ließ.


Am 12. Juni 2018 schrieb Rena Schmieder zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Ich habe, dem Link folgend, den alten SZ-Artikel erneut gelesen. Köstlich! Aber ob "Arschloch" es wirklich trifft? Wäre er nicht besser als "Stimme seiner Herren" charakterisiert? Oder auch "Die Maus, die sich was traut"? Auch nicht schlecht: "Da kniet er und kann nichts anderes."

Antwort von U. Gellermann:

Danke. Wunderbare Alternativen. Mutmaßlich billiger.


Am 12. Juni 2018 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Der Uli ist ein ziemlich großer Narzisst. - Er liebt Elogen auf sich. (Siehe diese Seite) IHN zu beleidigen geht gar nicht. Aber er beleidigt gerne andere.

Antwort von U. Gellermann:

Das ist doch mal ein Kontrast. Bitte dem Herrn Bloemker nicht widersprechen: Das kostet mich nur Arbeit.


Am 12. Juni 2018 schrieb Andreas Faber zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Hallo Herr Gellermann,
ich habe Sie gekauft. Dafür will ich jetzt aber endlich regelmäßig von Ihnen bedient werden (newsletter). Schon mal angefragt, hat aber nicht geklappt.
Die Kohle ist bei Ihrem Rechtsbeistand (50,--?).
Auf eine gewaschene Niederlage des Qualitätsmediums SZ!!!
Und nicht viel Glück, sondern viel Verstand. Aber den haben Sie ja.


Am 12. Juni 2018 schrieb Eckhard Dietz zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Bei meinem Kommentar vom 11.6. dazu ging der letzte Absatz verloren. Er lautet:"Es ist eine Methode, die Standards untergräbt, Verantwortung verschleiert und den Markt erweitert. Kein Wunder, wenn da Wut hoch kocht."
Es ist nicht wichtig, aber der übrig gebliebene Halbsatz hört sich komisch an.
Ich bin mit dabei, wenn es um die Prozesskosten geht. Man kann dann meine Wut über solche Artikel und Reaktionen in Euro messen.


Am 12. Juni 2018 schrieb Jens Humml zum Artikel:

Gündogan vom Platz

Erdogan vor ein Menschen-Recht-Gericht

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Es ist eigentlich richtig schade, daß die Russen keinen besonders guten Fußball zu spielen scheinen.

Es wäre doch zu schön, wenn ein derartiger Spitzenmann aus dem finsteren Reiche des Ostens sein Ansehen in der Bundesliga erspielen könnte. Wie wir wissen, genügte in der Vergangenheit eine hohe Qualifikation in einem Bereich des Leistungssportes völlig, um eine solche Spitzenkraft dem Deutschen Volke zugerhörig zu erklären. (Gut, im konkreten Falle wäre vielleicht noch die eine oder andere, die Verachtung des Herkunftslandes ausdrückende, Bekundung eine zusätzliche „Einstellungsvoraussetzung".)
Gesetzt den Fall, einer solchen Größe gelänge dann auch die Aufnahme in die Nationalmannschaft - wir würden wirklich zu gern wissen, was geschähe, wenn selbiger sich, entgegen „aller" Annahmen, in gleicher Weise mit demjenigen, "dessen Namen nicht genannt werden darf", zeigen würde.
(Obwohl - eigentlich wissen wir das schon.)


Am 12. Juni 2018 schrieb Hans Tigertaler zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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"Fühlst du dich von jemand beleidigt, so stellst du dich geistig unter ihn" sagt ein chinesisches Sprichwort. Denn nennt mich jemand Arschloch, weiß ich doch sofort, daß ich ihm eine Erleichterung verschafft habe. Nicht die Beleidigung - nebbich -, sondern bloß die Verleumdung muss verfolgt werden. Die Höhe meiner Spende wird also in direktem Verhältnis zur Dummheit des Richters stehen. Jedem das Seine.


Am 12. Juni 2018 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Statt eines Leserbriefes an die Süddeutsche Zeitung:

Sehr geehrte Verantwortliche,

Ihre Zeitung lese ich schon seit langer Zeit nicht mehr. Die Süddeutsche Zeitung trägt spätestens seit sie die völkerrechtswidrigen NATO-Angriffe auf Belgrad medial mitgetragen hat, nicht mehr zu meiner politischen oder kulturellen Wissensbildung bei. Nun muss ich aber aus besser informierenden Kreisen erfahren, dass Sie den Betreiber der Internetpublikation Rationalgalerie - Herrn Ulrich Gellermann - wegen angeblicher Beleidigung eines Ihrer Redakteure in einem Artikel Gellermanns vom 12. Januar 2017 vor Gericht zerren werden. Ich schreibe Ihnen daher nur aus diesem Grund und mit der gleichzeitigen Empfehlung diese Anzeige zurückzuziehen.
Lassen Sie mich Ihnen kurz erläutern warum ich glaube, dass Sie diesen Prozess verlieren werden. Vielleicht hat Ihrem Redakteur Hubert Wetzel dieser Satz zu schaffen gemacht: "Das macht das normale SÜDDEUTSCHE-Arschloch zu einem gefährlichen Hexenjäger, der aus dem Postfaktischen unbedingt in den Prä-Krieg mit Russland rein will." Was das Postfaktische betrifft, kann man dem Autor in jedem einzelnen Satz des Artikels, auf den sich die Kritik Gellermanns bezog, den Nachweis führen, dass er nur mit stark suggestiven Vermutungen operiert, die wiederum auf einer für Aussenstehenden nicht überprüfbaren Quellenlage basieren: "Hier verkommt der Konjunktiv zum Sprachwerkzeug der Meinungsmache." (Zitat Gellermann). Jedes anständige, unabhänginge Gericht wird mindestens in diesem Punkt nicht Ihrer Anklage nachkommen können.

Doch auch was den Begriff „Arschloch" als Titulierung Ihres Mitarbeiters betrifft, würde ich mir an Ihrer Stelle nicht allzu viele Hoffnungen machen. In der Tat wird der Begriff hauptsächlich umgangssprachlich als Schimpfwort für Personen gebraucht. Insofern könnte sich ihr Redakteur tatsächlich persönlich angegriffen fühlen. Doch ist der Begriff mittlerweile auch in der von Ihnen sicherlich als Autorität verstandenen anglo-amerikanischen Moralphilosophie wissenschaftlich definiert worden. Professor Aaron James von der Universitity of California, Irvine, ein in Harvard promovierter Moralphilosoph, hat den Begriff im New-York-Times-Bestseller "Assholes: A Theory" folgendermassen wissenschaftlich gefasst: "In interpersonal or cooperative relations, the asshole: (1) allows himself to enjoy special advantages and does so systematically; (2) does this out of an entrenched sense of entitlement; and (3) is immunized by his sense of entitlement against the complaints of other people." Ich übersetzte Ihnen das gerne mal kurz: "In zwischenmenschlichen oder geschäftlichen Beziehungen erlaubt sich das Arschloch: (1) sich besondere Vorteile zu verschaffen und tut dies systematisch; (2) tut dies aus einem fest verankerten Gefühl der Berechtigung heraus; und (3) wird durch seinen Rechtsanspruch gegen die Beschwerden anderer Menschen immunisiert." Es ist leider augenscheinlich, dass diese Definition auf Ihren Redakteur zutrifft. Erstens, weil er sich als Angehöriger eines von einflussreichen Geldgebern und von der Politik unterstützten Leitmediums systematisch Vorteile gegenüber finanziell weniger gut bestückten alternativen Medien verschaffen kann, zweitens, weil er durch die damit verbundene Zugehörigkeit zur vermeintlich moralischen Mehrheit aus einem fest verankerten Gefühl der Berechtigung heraus handeln kann, und drittens, weil er durch diesen Rechtsanspruch gegen die Beschwerden anderer Menschen immunisiert ist: Immer mehr Menschen, so auch ich, fühlen sich von Ihrer Art Meinungsmache „verarscht" während Menschen wie Wetzel dies nicht nur nicht wahrnehmen können, sondern auch noch gegen uns vor Gericht ziehen. Das macht Wetzel tatsächlich im Sinne der wissenschaftlichen Definition zum Arschloch. Ob das Gericht in München dieser Einschätzung folgen wird, kann ich nicht wissen. Jedenfalls wünsche ich Herrn Gellermann, dass deutsche Gerichte die US-amerikanische Wissenschaft ebenso ernst nehmen, wie die deutsche Mainstream-Presse die Eingebungen der Atlantikbrücke.

Für alle Fälle sende ich einen kleinen Solidarbeitrag zur Verteidigung der Meinungsfreiheit an Herrn Gellermann. Möge er an die Menschen unter der Brücke gehen.

Antwort von U. Gellermann:

Endlich werde ich auch wissenschaftlich rehabilitiert; danke an Aaron James und Marc Britz.


Am 12. Juni 2018 schrieb Reyes Carrillo zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Lieber Uli,

„wir“ sind jetzt zusammen fünfe, die ein paar Soli in die Kampfkasse nach Leipzig schicken werden.

Schön, dass sich auch die NDS solidarisieren.

Der verfolgte Artikel, den ich damals leider nicht gelesen hatte, ist wunderbar.

Alles erdenklich Gute dir!

¡Venceremos!


Am 12. Juni 2018 schrieb beate hermann zum Artikel:

Die unheilige Allianz Saudi-Arabien und Israel

Zum US-Ausstieg aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran

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was denken sich die Juden, sollen die Iraner wegen denen mit dem aufhören , was sie schützt? mein wissen über die Angelegenheit ist gleich null , aber was die Juden , vorallem der Netanjahu, denen aufbürden, finde ich gemein! ich weiß, das da andere mitmischen, aber mein gefühl für die Angelegenheit ist so, wie ich es geschrieben habe!

Antwort von U. Gellermann:

Es sind sicher nicht "die" Juden. Es sind nicht mal die "die" Israelis. (Der kluge Autor des Artikels ist selbst Israeli). Es ist, sie sie selbst schreiben, die Netanyahu-Gruppe in Israel, die im Nahen Osten zündelt.


Am 12. Juni 2018 schrieb Matti Illoinen zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Meine Unterstützung haben Sie.

Aber das, was man über Jahrzehnte den Verantwortlichen in der ehemaligen DDR vorgeworfen hat und bis heute vorwirft, wurde doch auch schon immer im sog. Westen praktiziert. Nur darüber wurde und wird halt nicht geschrieben.

Aber erst seit dem Internet, zeigt sich doch, dass wahre Ausmaß der Verlogenheit im Westen, dass die sog. "westlichen Demokratien" nicht besser waren und sind, als andere Länder, die man im Sinne des Westens als autoritär bezeichnen würde?

Der Unterschied allerdings, dass mehr oder weniger alles was an Völkerrechtswidrigen Sauereien vom Westen zu verantworten war und ist, sich kaum in den sog. westlichen Mainstream wieder findet.


Am 12. Juni 2018 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Hallo Herr Gellermann,

um Entzugserscheinungen wenigstens etwas entgegenzuwirken hier ein paar Auslassungen zum aktuellen Thema!

Sachdienliche Hinweise gefällig? Eine aus gegebenem Anlass kurzfristig aufgesetzte nvestigative ad-hoc-Studie zum Theme asshole-papers ergab Erstaunliches. Dass nämlich das führende Mitglied im investigativen Rechercheverbund in dem Thema sehr wohl und vor allem umfassend bewandert ist.

Hierzu einige besonders aussagekräftige Belege dafür, dass das klageführende Organ i.S. Beleidigung von der Verwendung des Wortes A*r*s*c*h*l*o*c*h durch den Beklagten so auch wieder nicht überrascht gewesen sein kann. Da haben Prantl, Kornelius & Coll. sogar echt Glück gehabt, dass es die Möglichkeit einer Sammelklage noch nicht gab.

http://www.sueddeutsche.de/kultur/michael-haneke-im-interview-jeder-von-uns-ist-nett-und-auch-ein-arschloch-1.3692102?reduced=true

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/heft/2013/13
Zitat daraus: „Schiri, du Arschloch“

http://www.sueddeutsche.de/politik/karriere-narzisst-und-leumund-1.3804865
Zitat daraus „Wer denkt, dass der eigene Chef ein Arschloch ist, muss nicht recht haben. Aber die Wahrscheinlichkeit spricht dafür.“

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/sport/kurze-ecke-die-noetige-eloquenz-1.3824876
Zitat daraus: Abseits ist, "wenn dat lange Arschloch zu spät abspielt"? Zitate wie dieses von Hennes Weisweiler …

http://www.sueddeutsche.de/geld/sz-serie-reden-wir-ueber-geld-glueck-ist-ein-unnatuerlicher-zustand-1.382355
Zitat daraus: Der Kabarettist … über Prügel im Internat und warum er als etabliertes Arschloch beschimpft wird.

http://www.sueddeutsche.de/leben/hauptstadt-zwischen-hype-und-hybris-gruende-berlin-zu-hassen-1.2231660-2
Überschrift: Hauptstadt zwischen Hype und Hybris "Alle Arschlöcher nach Bezirken“

http://www.sueddeutsche.de/medien/online-medien-wir-gegen-sie-1.3334911
Zitat daraus: Ein Teilnehmer trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift: Lieber Gutmensch als Arschloch.

http://www.sueddeutsche.de/kultur/interview-mit-walter-moers-ich-kann-mir-kaum-etwas-schlimmeres-vorstellen-als-prominent-zu-sein-1.3726809
Untertitel: „…Schöpfer des "kleinen Arschlochs", Käpt'n Blaubär und der phantastischen Welt Zamoniens. Ein Gespräch über Provokation, Camouflage…“

http://www.sueddeutsche.de/bayern/mieter-und-vermieter-wegen-beleidigungen-vor-gericht-1.3978567
Untertitel: Der "promovierte Arsch" darf kündigen, die "Drecksau" nicht - Gerichte in Bayern urteilen höchst unterschiedlich, welche Beleidigung sich ein Vermieter vom Mieter gefallen lassen muss.

http://www.sueddeutsche.de/kultur/theater-faust-und-wir-1.3413556
Zu der siebenstündigen „Faust“-Inszenierung…ist ein kleines Beibuch erschienen …liegt durchblätterfreundlich in der Hand, zeigt auf dem Cover eine Kodak-"Funsaver"-Einwegkamera (für das Festhalten des schönen Augenblicks) und trägt den hinter(teil)gründigen Titel: "Wie man ein Arschloch wird“.

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/sagen-sie-jetzt-nichts/sagen-sie-jetzt-nichts-frank-castorf-81488
Zitat daraus: „Vielleicht sollte man sich *N.N.* tatsдchlich als ein Arschloch vorstellen; allerdings als ein ziemlich liebenswьrdiges.“

http://www.sueddeutsche.de/panorama/damon-ueber-weinstein-ich-wusste-dass-er-ein-arschloch-war-1.3721714
http://www.sueddeutsche.de/leben/familientrio-in-sachen-arschloch-papa-1.3835561
Untertitel: In Sachen „Arschloch-Papa" - Eine Großmutter ist besorgt ob der Aggressivität und Fäkalsprache ihres Enkels. Beschwert sie sich zu Recht? Unsere Erziehungsexperten antworten…Wir sind beunruhigt. Machen wir aus einer Mücke einen Elefanten?

Noch Fragen, Hohes Gericht?


Am 12. Juni 2018 schrieb Christine Full zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Hallo Herr Gellermann,
das ist ja unglaublich. Da bin ich ja im nachhinein noch froh, dass ich die SZ - weder online noch als Papier - seit 2014 meide wie die anderen bekannten deutschen Presse-Qualitätserzeugnisse. Der Grund für meine plötzliche Abstinenz bei meiner vorher geliebten SZ begann in der Ukrainekrise, als sie erst meine kritischen Kommentare nicht mehr veröffentlichten und anschließend meinen User sperrten. Wer nicht will der hat. Und wenn ich heute Propaganda benötige, gibt es ja noch den Staatsfunkt, der ist ja bereits bezahlt.
Die eine Hälfte (25 ?) meiner monatlichen Spendebudgets an in- und ausländische alternative Blogs und Webseiten überweise ich morgen an Ihren RA.
Viel Glück und gute Besserung - Nehmen Sie Sich bitte die Aufregung nicht so zu Herzen - auch wenn es schwer fällt.


Am 12. Juni 2018 schrieb Jens Humml zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Obwohl auch uns von Fall zu Fall, meist im Zuge einer "emotionalen Ausnahmesituation", der Fehler unterläuft, einige Individuen, welche uns regieren bzw. uns die Wahrheit zu verkünden meinen, mit Bezeichnungen zu versehen, die in Form eines Namens der einen oder anderen auf diesem Planten auch noch lebenden Spezies vorbehalten sind, revidieren wir derartiges Denken unverzüglich - weniger aus ästhetischen oder didaktischen Gründen - sondern weil solches letztlich mit einer Beleidigung der Angehörigen einer in dieser Weise verunglimpften Spezies verbunden ist, gegen die sie sich nicht wehren können - schon gar nicht durch Inanspruchnahme eines Gerichtes.

Im Übrigen wünschen wir Ihnen, das in Rede stehende Verfahren betreffend, gutes Gelingen, oder sollten wir besser sagen: Viel Glück!?
Hoffen wir, daß das nicht so eine Art "Der Fall Blauer Bote II" wird - siehe dazu hier:

http://www.kanzleikompa.de/2018/04/15/das-oberlandesgericht-hamburg-im-syrienkrieg-stern-und-marc-drewello-blauer-bote-11/


Am 12. Juni 2018 schrieb Alfred Matejka zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Lieber Uli, du hast in deinem Leben bestimmt schon andere Sachen durchgemacht.Insofern, bleib locker. Wir leben nicht im faschistischen Hitler-Deutschland. Wir leben nicht in einer Erdogan-Diktatur. Das es nicht wieder soweit kommt, ist auch dein Lebenswerk. Deine Kommentare in der Rationalgalerie sind unersetzlich. Und so wird es auch weiter sein. Du wirst in so einer Situation auch immer wieder erleben-wer sind meine Freunde und wer nicht. Die Duckmäuser schiebt beiseite,diese Welt muss unser sein. Die Position von Verdi ist ja zum Kotzen. Da muss der Vorstand jetzt und Gleich das Echo von uns hören.Meine Unterstützung hast du. Wir sind bei dir.


Am 12. Juni 2018 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Meine Solidarität hast du ebenfalls, lieber Uli.
Man will dich bei deiner Achillesferse treffen, das ist deine Gesundheit und Sorgen um Prozesse beeinträchtigen diese und hemmen beim Schreiben.
Dieses fröhlich-reaktionäre System will immer nur Angst erzeugen, darum geht es in der Hauptsache.
Deine Reichweite ist offensichtlich zu gross geworden für die Qualitätspresse.
Es muss jedem, der hier schreibt bewusst sein, dass wir alle schon längst auf einschlägigen Listen stehen.
Mögen die Auflagen dieser affirmativen Presse weiter sinken, hoffentlich in die absolute Bedeutungslosigkeit, solange bis sie wieder als vierte Kraft im Sinne demokratischer Willensbildung ihre eigentliche Bedeutung zurückgewinnen.

Die tiefen Taschen, die sich hinter den Medienkonzernen verbergen, werden schon unruhig.

Die Anzahl der Chloroformierten sinkt ebenfalls immer weiter, das darf nur niemand merken.

Wir Wachsamen sind dazu angehalten noch wachsamer zu sein, wir wachsen durch unser Hinterfragen, durch unseren steten Zweifel an der fast vollkommenen, aber doch im Kern grotesken Inszenierung und unsere Anzahl steigt.


Am 12. Juni 2018 schrieb Axel Rosenfeld zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Sehr geehrter Herr Gellermann,
ich grüble immer noch über ihren Kommentar: "Ver.di hat abgelehnt..."
Die Gewerkschaften sind auch bloß noch Erfüllungsgehilfen.
Unterstützung ist raus.
Weiter so! und danke dafür!

Antwort von U. Gellermann:

ch bin immer noch in der Gewerkschaft obwohl sie so ist wie sie ist. Sie ist das Letzte Reservat in dem Normalos für ihre sozialen Interessen kämpfen.


Am 12. Juni 2018 schrieb Ken Jebsen zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Was ist der wesentliche Unterschied zwischen dem Playboy und der Süddeutschen Zeitung? Der Playboy ist seiner Linie treu geblieben. Nackte Tatsachen werden vollkommen transparent vor allem unretuschiert präsentiert. Wer erst eine gute Figur macht, nachdem die Redaktion im Photoshop Sonderschichten fahren musste, wird es nie und nimmer in das Hochglanz-Magazin schaffen. Der Playboy biegt sich den gezeigten Content nicht zurecht. Er zeigt die Schönheiten wie Gott sie schuf und nicht wie die Chefredaktion sie gern gesehen hätte.

Deutlich legerer geht die Süddeutsche Zeitung mit dem von ihr veröffentlichten Inhalte um. Das Blatt hat sich ähnlich verändert wie das ehemalige Nachrichtenmagazin der SPIEGEL, DIE ZEIT oder der Stern.

Sie alle haben gemeinsam, dass sie sich aufführen wie die letzte DDR-Regierung kurz vor Mauerfall. Fakten, seien sie noch so präsent und nicht mehr umzudeuten, werden nur dann 1 zu 1 abgedruckt, wenn die Inhalte dem eigenen Weltbild entsprechen und dieses Weltbild wird von der Atlantikbrücke und seinen zahllosen Think-Tanks und Stiftungen vorgegeben.
Wer den vorgekauten Pressebrei unhinterfragt ins Blatt packt macht als Alpha-Journalist oder dessen Daily-Depp Karriere. Soll heißen: er darf halbteure SUV´s fahren, bekommt exklusiven Zugang zum Wortmüll aus Washington und darf, wenn die NATO in München zur Un-Sicherheitskonferenz lädt, als erster die Reste am kalten Büffet in sich hineinschaufeln, nachdem die echten VIP´s schon auf dem Weg zum Heli sind. Dick im Geschäft und Hüftgold XXL treten in Zeiten, in denen alle irgendwie in den Medien arbeiten, gern im Kollektiv auf.

Es gab mal Zeiten da ging man morgens zum Kiosk, um sich z.B die Süddeutsche als intellektuellen Espresso für den Beginn des Tages zu kaufen. Manchen gingen sogar soweit das Blatt, das inzwischen für simulierten Journalismus steht, zu abonnieren, um nur keine Ausgabe zu verpassen. Man begann mit dem Streiflicht und hatte schon morgens um Acht ein fettes Grinsen im Gesicht. Dann einmal die Woche das Süddeutsche-Magazin, eine Beilage, die jede Woche so intelligent gemacht war wie ein Album von Led Zeppelin.

Die Süddeutsche brachte als Blatt aus München auch immer wieder Storys über Typen aus Berlin, die erst im Anschluss von der Berliner Zeitung oder dem Tagesspiegel entdeckt wurden. Kurz, in München wurde einfach solide gearbeitet und die Macher damals wären nie auf die Idee gekommen ihre Leser im Wirtschafts- oder Politikteil zu bevormunden oder für dumm zu verkaufen. Hätte man es versucht wäre das sicher viel länger gut gegangen als heute, wo die Gegenrecherche zu einer „wasserdichten“ Story dank Internet nur Sekunden dauert.

Um so tragischer ist, dass sich die Süddeutsche Zeitung die Haltung von Madame Merkel zu eigen gemacht hat und das World Wide Web für Neuland hält, das nur wenige der eigenen Leser überhaupt kennen, geschweige denn autonom finden.

Das dem nicht so ist müsste den Machern aus München spätestens dann aufgegangen sein, als sie die Abwärts-Kurve der eigenen Verkaufszahlen zu Gesicht bekamen. Die Süddeutsche Zeitung erlitt, wie der Rest der Mitbewerber, die letzen Jahre Verluste, die an die Wall-Street 1929 erinnerten.

Wie ist der geschlossene Niedergang der Branche zu erklären? Nun, ähnlich wie das DDR-Politbüro Monate vor Mauerfall, will man nicht wahrhaben, was nicht wahr sein darf. Die Menschen haben längt rübergemacht und sind ins Internet ausgereist. Der Leser heute hat wie der DDR-Bürger damals schlicht keinen Bock mehr, sich das Versagen des eigenen Systems, immer als optische Täuschung sprich als nicht existent erklären zu lassen. In der DDR wurde die längste Betonpraline der Welt, die Mauer, immer mit dem Klassenfeind gerechtfertigt. Für die Süddeutsche und ihre Hauptredaktion, die NATO-Pressestelle, ist wie unter Adolf H. der Russe an allem Schuld. Russland besteht für die Münchner Marionetten dann aber vor allem aus dem Vielvölkerstaat Putin. Putin ist doof ab Werk und darum kann und muss man ihm alles anhängen, was einem so einfällt, will man bei der Süddeutschen in der Redaktionskonferenz wieder ein Leckerli von ganz oben bekommen.

Fakten spielen bei dieser Art Presse zu machen keine Rolle. Im Gegenteil. Recherche wird bei Fragen zu Putin als Sabotage verstanden. Putin hat Trump ins Amt gemogelt, Syrien destabilisiert, Europa gespalten, die AfD gegründet, Novischok geschickt, die MH17 tiefer gelegt und steckt wohl auch hinter dem Diesel-Skandal.

Wer heute die Süddeutsche Zeitung kauft oder sich vertippt und auf ihren Online-Seiten landet wird chronisch beleidigt. In München scheint man davon auszugehen die eigenen Kunden seien wie man selber. Dement auf Befehl oder mit politischen Scheuklappen unterwegs. Sie würden treudoof fressen, was man ihnen in Weisswurst-City an Presse-Ersatzstoffen zusammengerührt hätte.

Nö!

Ich persönlich kenne keinen Menschen mehr, der die Süddeutsche wirklich ließt. Ich kenne Personen, die die Süddeutsche seit Jahrzehnten abonniert haben und es bisher einfach nicht geschafft haben dem Spuk ein Ende zu machen, weil sie vor Netflix kleben. Bei den meisten dieser alten Fans stapeln sich die Ausgaben ungelesener Süddeutscher Zeitungungen auf der Kommode im Flur. Wer eine Katze hat nutz den täglichen Kot und Urin des Tieres, um den ideologischen Gestank, der von diesem Presseerzeugnis inzwischen ausgeht, zu überdecken.
Menschen ohne Whiskas greifen dann zu Whiskey oder aber zum Laptop und versuchen der plumpen CIA-Propaganda im blau-weissem Layout etwas entgegenzusetzen. Sie wenden aus purer Verzweiflung die plumpen Unterstellungs-Techniken des Münchner Medienunternehmens auf die Macher selber an. Wer hart austeilt muss auch hart einstecken können, sollte man meinen. Doch die NATO-Jünger verstehen absolut keinen Spass, wenn man ihnen mit denselben Methoden, und sei es als Glosse, den Spiegel vorhält.

So muss sich jetzt der Berliner Journalist Uli Gellermann mit einer Klage der Süddeutschen Zeitung herumschlagen, nachdem er es gewagt hatte den Autor einer „Putin und Russland ist an allem Schuld Story“ mit denselben stilistischen Mitteln zu kommen, die er im als Tatsachenbericht getarnten Machwerk vorfand.

Gellermann beleidigte den Erfinder des Beitrages mit dem journalistischen Florett einfach zurück. Das saß. Und so klagt das Blatt jetzt tatsächlich wegen Beleidigung des Autors gegen Gellermann. Die Taktik ist klar: Der Münchner Pressekonzern ist finanziell gesehen ein Flugzeugträger, der gegen Gellermann antritt wohlwissend, dass dieser eher mit Pfeil und Bogen antreten wird. Wäre da nicht die öffentliche Meinung, sprich all jene Journalisten, die sich ausserhalb der Mainstream-Diktatur befinden und den Fall Gellermann maximal publizieren.

Wie wird das Gefecht wohl ausgehen?

Fakt ist, dass man schon jetzt in München vollkommen das Gesicht verloren hat. Die Süddeutsche ist kleinkariert und steht noch nicht einmal zu den eigenen Mitarbeitern. Stichwort Dieter Hanitzsch. Der Mann, der Jahrzehnte für das Blatt die Karikaturen erfand, wurde nach Protest von Aussen fristlos gefeuert. Man unterstellte ihm Antisemitismus, da er es gewagt hatte den israelischen Friedensengel Benjamin Netanjahu zu zeichnen wie dieser nun mal aussieht. Aber zurück zu Luke Gellermann gegen den Todestern SD.

Die Herren dort sind schlicht zu schlicht, um die Gesetze modernen Marketings zu verstehen. Abperlen lassen wäre besser gewesen als die Pferde scheu zu machen. Jetzt schauen erst Recht alle hin, die die Hofberichterstatter-Presse nur noch verachten und das sind immer mehr. "Gellermann gegen die Süddeutsche Zeitung" lässt das Blatt endgültig als Humorbefreite Zone dastehen.
Wer bis dato noch nicht gekündigt hatte, sollte das jetzt nachholen, denn die Damen und Herren aus Bayerns Hauptstadt sind längst ein intellektueller Pflegefall.
Sie gehen unter wie die Titanic und schlagen beim Absaufen noch auf all jene ein, die versuchen ihnen klar zu machen, dass das Eis, das im abgestandenen Champagner vor sich hindümpelt, direkt vom dem Eisberg stammt, der unterhalb der Wasserlinie den symbolischen Redaktionsschluss formulierte. Kreiiiiiiiiischhhhhh.

SOS Süddeutsche, ihr wahrt mal ein Luxusliner mit reichlich Niveau. Jetzt sauft ihr im trüben Wasser der eigenen Arroganz ab und entwickelt eine Sog, der der ganzen Branche den Rest geben wird.

Fazit:
Die Presse befindet sich seit dem 11. September in einer Dauerkrise. Sie hält dem Geldadel in den Schein-Demokratien nicht den Spiegel vor, sondern deren Steigbügel. Seit mit dem Zusammenbruch der UDSSR der Erzfeind abhanden gekommen ist, geht es der NATO und den angeschlossenen Nationalstaaten, Westen genannt, wie einem Kapitän, der ohne Kompass navigieren muss und Sterne nur kennt, wenn er bei Orkan gegen den Hauptmast gedonnert ist. Es herrscht Chaos und das wird nicht besser, schon gar nicht seit es mit Donald T. die erste männliche Blondine ins Weiße Haus geschafft hat.

Und jetzt?
Wirklich freier unabhängiger Journalismus kommt ohne Anzeigen der Industrie aus, ist damit ökonomisch nicht erpressbar und lässt sich auch nicht von den Lobbyisten des Militärtisch-Industriellen Komplexes am Nasenring durch die Manege ziehen.
Freie Presse ist heute ohne Netz kaum noch möglich, denn das, was man Pressefreiheit nennt, ist ohne innere Pressefreiheit gar nicht möglich und diese wurde längst flächendeckend durch das ersetzt, was man Blattlinie nennt.

Wer wie jetzt Uli Gellermann von der Süddeutschen Zeitung wegen Beleidigung verklagt wird, hat daher einen Volltreffer gelandet. Er hat die Zeitung mit etwas konfrontiert, was dieser Gazette auf Befehl abhanden gekommen ist. Aufrichtigkeit.

Dazu muss man aufrecht gehen und nicht den Leuchtstreifen der eigene Angepasstheit folgen, denn diese führt auf lange Sicht immer an die Front.
Das ist der eigentliche Vorwurf auch von Uli Gellermann an die Süddeutsche Zeitung. Das sich liberal gebende Medium hat längst begonnen wieder aktiv FÜR den Krieg zu schreiben. So eröffnet München mit dem Prozess gegen Gellermann jetzt symbolisch das Feuer auf all jene, die beim Krieg-ist-geil-Journalismus nicht mitmarschieren wollen. Z.B weil ihnen das Leben heilig ist.


Am 12. Juni 2018 schrieb Bernd Kulawik zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Ich weiß, das ist jetzt etwas "OT" (= off topic), also abseits des Themas, aber ich möchte einmal eine Lanze für das Arschloch an und für sich brechen!
Nahezu jedes mehrzellige, halbwegs ausdifferenzierte Lebewesen hat eine Körperöffnung, über die es seine Stoffwechselprodukte ausscheiden kann, vulgo: ein Arschloch. (Ok bei Polypen wie z.B. Korallentierchen ist die Eingangsöffnung zugleich auch die Ausgangsöffnung, aber solche unappetitlichen Details vernachlässigen wir mal: Wichtig ist, dass es selbst bei so primitiv strukturierten Organismen ein "Arschloch" gibt ? geben MUSS: Denn ohne diese Öffnung würde jedes dieser Lebewesen binnen weniger Stunden oder Tage elendiglich verrecken. Beim Menschen bspw. ist der Darmverschluss tödlich, wenn nicht rechtzeitig erkannt und behandelt.
Das heißt: Das Arschloch an und für sich ist also LEBENSNOTWENDIG! Es hat es auf keinen Fall verdient, mit solchen Gestalten wie Hubert Wetzel gleichgesetzt zu werden!! Im Namen aller Arschlöcher dieses Planeten, die brav ihren biologisch absolut unverzichtbaren Dienst tun, möchte ich mich daher AUF DAS SCHÄRFSTE gegen diese Gleichsetzung verwahren. Wir sollten endlich andere, angemessenere und für das/die Verglichene/n nicht beleidigenden Schimpfwörter für solche Gestalten finden. Da fällt mir ein: Das Überflüssige, Unnütze, Unangenehme, Übelriechende, für dessen Ausscheidung das Arschloch gemeinhin benötigt wird, wäre ein viel besserer Vergleich, weil das damit Verglichene damit viel treffender als überflüssig, übelriechend etc. pp. charakterisiert wäre. Der vorliegende Fall beweist dies glänzend. Q.E.D.
(Hach, ich liebe es manchmal, ein "Klugscheißer" zu sein? ups!) ;-)


Am 12. Juni 2018 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Gündogan vom Platz

Erdogan vor ein Menschen-Recht-Gericht

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Ich merke wieder einmal, bei Gellermann in der Rationalgalerie lernt man nie aus. So z.B. habe ich nicht gewusst, dass der Sepp, der Herberger, schon bei den Nazis aktiv war. Nur - war er es gerne? Ich weiß, ich weiß, Opa und Uropa - sie alle waren keine Nazis, sagen sie, wenn sie noch leben oder als sie noch lebten. Nichs zu machen. Heil haben wohl andere gerufen.

Man könnte vermuten, dass, wenn die Widmung für den Herrn Erdogan, in türkisch geschrieben worden wäre, beide es nicht lesen konnten. Aber in Deutsch?
Da kann man sich wirklich fragen, was sich die beiden dabei gedacht haben oder ob sie überhaupt nicht gedacht haben. Dann bleibt die Frage, was ihnen den Verstand so ausgeschaltet hat. Haben sie keinen oder steckt der nur in den Füßen?
Hin oder her. Es bleibt nur eines: "Gündogan vom Platz, Özil erst gar nicht drauf und Erdogan vor den Europäischen Gerichtshof," doch da vermute ich, wird nichts draus werden, weil dann nämlich auch mit Sicherheit von Bestechung oder Erpressung die Rede sein wird, da Erdogan sich verteidigen muss. Und dann? Wird mit gleicher Sicherheit der Name Merkel fallen. Und wer will das denn? Also dann ist es besser "toter Mann" oder "tote Männer" spielen. Oder noch besser: Wie die drei Affen: Nichs hören, nichts sehen, nichts sagen. Auch ein schönes Gesellschaftsspiel. Wir alle können dann raten und mit den Medien spekulieren - vielleicht sogar Wetten abschließen, wie die Abmachungen zwischen Erdogan, Merkel und der EU waren und was das Alles gekostet hat. "Ohne Moos ist eben auch in der Politik nix los."


Am 12. Juni 2018 schrieb Wolfgang Gehrcke und Christiane Reymann zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Lieber Uli,

jetzt haben wir Deinen Artikel zur Kritik am Ekel-Journalismus des Herrn Wetzel in der SZ mit zeitlichem Abstand zum zweiten Mal gelesen und er hat uns noch mehr Freude gemacht als beim ersten Mal. Du hast den vielleicht ideologisch verblendeten oder schlicht transatlantisch-interessengesteuerten Umgang des Autors mit Quellen bzw. deren nicht-Existenz oder zumindest nicht-Belegbarkeit so gründlich, souverän, aufklärerisch und zugleich unterhaltsam auseinandergenommen ? toll. Und die Anwendung der Wetzel-Methode auf die Schmierblatt-Sau selbst - ein erhellendes Lesevergnügen. Das Gute ist: Jener Blog war keine Eintagsfliege. Vergnügen und Erkenntnis liefert die Rationalgalerie zweimal die Woche - bewundernswert, danke!

Wir kommen von einem Parteitag, auf dem die Mehrheit der Delegierten sich in ihren Entscheidungen zu zwei Anträgen zur Rolle Russlands - der eine in Syrien, der andere für eine europäische und globale Friedenspolitik - eher dem postfaktischen Mainstream angeschlossen hat als einer nüchternen Analyse dessen, was ist. Das ist bitter. Aber es unterstreicht zugleich, wie dringend notwendig, ja, existenziell es ist, eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen für die Befähigung zum Kampf gegen einen möglichen Dritten Weltkrieg, für Frieden, gegen Rechts, gegen Neoliberalismus. Es gibt richtig gute Blogs. Es gibt Videos und geschriebene Recherche im Internet. Aber auch die muss sich zusammentun, wenn sie nicht nur Moment, sondern organischer Teil einer Gegenöffentlichkeit sein will. Wir haben jetzt nicht die zündende Idee, wie sich diese Gegenöffentlichkeit konstituieren könnte, aber wir wissen: Wir müssen darüber reden, um Wege dorthin aufzutun.

Natürlich beteiligen wir uns finanziell an Deiner gerichtlichen Auseinandersetzung. So etwas ist uns nicht unbekannt, wir hatten das auch schon, zu anderen Zeiten und anderen Themen. In diesem Sinn: Willkommen im Club, Solidarität, Respekt, Dankbarkeit.


Am 12. Juni 2018 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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"...gemeint ist nicht der Redakteur, gemeint ist eine Methode, die den Leser und dessen Intelligenz beleidigt."

herr gellermann, wenn sie dies richtiger weise so aufs wesentliche reduzieren, dann haben sie bald sammelklagen am hals. der wetzel's gibt es viele!!
es macht übrigens keinen sinn, einen offensichtlichen idioten der idiotie zu bezichtigen: das bezichtigen ist strafbar!! aber ein idiot darf man immer sein:)

meine spende ist unterwegs


Am 12. Juni 2018 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Gündogan vom Platz

Erdogan vor ein Menschen-Recht-Gericht

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der lieblingsfeind - erdogan

"Fußball-Fans gelten nicht als politisch sehr sensibel.... Aber manchmal haben selbst die treuesten Fans die Faxen dicke.."

ist es nicht eher so, dass dieser stetig unsensible mob, aufgehetzt von unseren werteMM, ein kommando "fass" bekommen haben, und nun diesem hündisch folgen? den pfeifen politische sensiblität oder demokratische rechtschaffenheit zu bescheinigen, erscheint mir abwegig!! viele von denen würden lieber eine DEUTSCHE NATIONALmannschaft sehen, als eine gecastete "die mannschaft"! rassistische ausfälle in stadien sind allgegenwärtig.

und was ist passiert?
- in london (nicht GER)
- treffen mehrere (nicht nur özil und gündogan) türk. sportler
- am rande eines pr-termins bei einer türk. stiftung (also nicht vorder gründlich, aber dennoch...
- das türkische staatsoberhaupt, also des landes, in dem teile ihrer familien noch leben
- und übergeben club-trikots (keine vom dfb!!)

sie erklären das so:
https://www.sport1.de/internationaler-fussball/2018/05/ilkay-guendogan-erklaerung-zum-treffen-mit-recep-tayyip-erdogan-im-wortlaut

punkt!!!
es hat schon was von meinungs- und gesinnungsterror, wenn die zwei sich erklären MÜSSEN!
die lassen sich auch mit merkel und steinmeier, oder rasierern und selterwasser ablichten!! vielleicht haben die einfach auch nur geld für das bild genommen!?

regen sich die fankurven der beiden in london oder mancity über die sache auf, oder sind die weniger sensibel, sprich undemokratischer bis politisch dümmer??
wenn es als politisch korrekt gilt, 2 dt. nationalspieler so anzugehen, was machen wir dann mit den wm-teilnehmern iran oder saudi-arabien??

erdogan habe ich nicht erwähnt, weil ich ihn nicht kritisieren MUSS!!
ein "fass" kann ich nämlich auch nicht akzeptieren

Antwort von U. Gellermann:

Erdogan ist sicher kein Liebling. Ganz sicher ist der Feind derer, die gegen Diktaturen sind.
Der arme Özil: Mehrfacher Millionär, Besitzer einer Luxusvilla in London und einer Garage voller Luxus-Schlitten.
Eine Gesinnung besitzt er allerdings erkennbar nicht.


Am 12. Juni 2018 schrieb Edda Thiele zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Es ist einfach unglaublich. Natürlich unterstütze ich Dich. Danke für Deine unermütliche Arbeit. Ich drücke Dir fest die Daumen.


Am 12. Juni 2018 schrieb Thorsten Eckau zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

ich habe derzeit noch nicht gespendet. Dies ist jedoch nicht kategorisch auszuschließen, sondern vielmehr eine Abwägungsnotwendigkeit in meinem Leben. Bitte lassen Sie mich wissen, wenn das Spendenaufkommen nicht reicht (Sie also in dieser Angelegenheit einen Engpass haben). Ich bin dann bereit in zweiter Welle mit einzuspringen!

Mit besten Wünschen,


Am 12. Juni 2018 schrieb Ernst Grobschmied zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Zahlen und weg, statt Stress und Frust. Manchmal muss das sein.

Vielleicht hilft Dir nächstes mal ein Dechiffrier-Code.
oder aber einfach
hcolhcsrA tztej tßieh lezteW


Am 12. Juni 2018 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Gündogan vom Platz

Erdogan vor ein Menschen-Recht-Gericht

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Tja, einige schreien noch immer: Raus aus der Nationalmanschaft, mit zwei n ?.
Eigentlich müssten sie, wenn man es konsequent zum Ende denkt, geteert und gefedert werden, wie im Mittelalter. Was wird da für ein Film von gemacht. Sie haben einen Fehler gemacht. Ja, den hätten sie besser nicht gemacht. Haben sie aber. Ja und ? Solch ein Fehler wird sich nicht wiederholen, denn dann weiß man, was einem in diesem Land blüht. Wieviel erhobene Zeigefinger, und wieviel politisch korrekt verträgt die Republik ? Da wird mir angst und bange, wenn es schwerwiegendere Fehler gibt. Und wer entscheidet, was darf oder nicht sein darf ? ich hatte vergessen: Der MM ist es, und diese Aufgabe nimmt er verdammt ernst, wie wir soeben konkret erleben dürfen. S. Startseite
Wer schreit denn raus aus der Nationalmannschaft ? Sicherlich regen die sich am meisten auf, denen wohl eine deutsche Nationalmannschaft vor dem geistigen Auge schwebt. Deutsche Spieler.
Erdogan der Despot, der die Kurden abschlachten lässt, der in Afrin wütet, der Demokratie und Menschenrechte verachtet, der von der Bundesrepublik mit Waffen und Ersatzteilen für den Leopard beliefert wird, der manipuliert, der Journalisten wegsperrt, der Mesale Tolu immer noch in der Türkei festhält, und mit dem die Bundesregierung hinter den Kulissen zusammen arbeitet macht doch, was er will, und die Politik und der MM halten sich an zwei jungen Männern auf, die nicht nachgedacht haben.
Diese elenden Heuchler, die mit dem Despoten in den Hinterzimmern Tee schlürfen, dass sind die, die vom "Platz" müssen, wie der Galerist schreibt.


Am 12. Juni 2018 schrieb Olaf Teßmann zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Ein Tip für den Nittenauer Ex- Richter und
-staatsanwalt (gemeint ist Herbert Prantl von der SZ: Nicht nur Ihr seid, auch wir sind viele!


Am 12. Juni 2018 schrieb Der Linksliberale zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Lieber Uli Gellermann,
am 13.01.2017 habe ich in meinem „extrem guten und richtungsweisenden“ Kommentar zu Ihrem Wetzel-Beitrag geschrieben, dass der Begriff „Arschloch“ durch das Synonym „Analöffnung“ ersetzt werden sollte, denn „W. die Analöffnung“ klingt meines Erachtens auch besser, noch schöner ist der Konjunktiv „W. könnte eine Analöffnung sein“. Das läßt Spielraum, auch für andere Körperteile. Aber das Niveau eines Wetzels erreichen Sie erst, wenn Sie schreiben würden, dass Sie aus sehr sicherer, gut informierter und anonymer Quelle, erfahren haben, dass W. eine Analöffnung sei.
In meinem damaligen Kommentar hatte ich mich gönnerhaft verpflichtet für eventuelle Prozess- Gerichts- und Anwaltskosten Ihnen (und nicht der SZ) monetären Beistand zu leisten…das wird sofort erledigt. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen Gesundheit und Kraft für Ihre Arbeit und auch fürs Private. Halten Sie durch!


Am 11. Juni 2018 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Öffentlich schreiben und seine Meinung sagen, ist ein gefährliches Pflaster geworden. Das scheint jetzt nicht so, sondern ist so.

Wie kommt die SZ nach eineinhalb Jahren jetzt erst auf die Idee, Sie Herrn Gellermann, wegen Beleidigung anzuzeigen und dann noch wegen ihrer Meinung:"Donald Trump schlagen und Putin meinen?"

Gut, die Bezeichnung A...loch könnte ich noch verstehen - wobei ich in einigen Beiträgen hochinteressante philosophische Abhandlungen über dieses Wort gelesen haben. Dennoch ist es noch nicht im Wertekanonon öffentlichen Schreibens aufgenommen, obwohl es treffend beschreibt, wie diese als A...löcher bezeichneten Menschen sind.

Es gibt doch auch einen Zeichentrickfilm: "Das kleine Arschloch." Steht der schon auf dem Index?

Ich frage mich manchmal, was manche Journalisten für "innere" Bilder im Kopf haben, wenn sie so, wie Wetzel schreiben. Kopfkino. So was dann an die Leserinnen und Leser als Tatsachen zu verkaufen, dazu noch im Namen der politischen Berichterstattung, ist Propaganda der übelsten Sorte. Selbst wenn Trump sich tatsächlich Prostituierte geholt hätte, wäre das kein Verbrechen gewesen. Ihm es aus Jux und Dollerei zu unterstellen ist unseriös und hat mit politischem Journalismus nichts zu tun sondern mit Männerfantasien, der Fantasie des Herrn Wetzel. Die gehören dann jedenfalls nicht in die SZ sondern in einschlägige Schmuddel-Porno-Blätter oder James Bond Filme. Sie, Herr Gellermann haben mit ähnlicher Münze zurückgezahlt und bekommen jetzt die Quittung. Was ein SZ-Journalist darf, darf ein Blogger-Journalist noch lange nicht. So die Botschaft.

Politisches Schreiben und Bloggen ist aufregend genug. Da kann man eine Anzeige wegen Beleidigung oder sonst was sicher nicht gebrauchen.

Ich finde, es steckt etwas ganz Anderes dahinter. Man wird Ihre Artikel neugierig beobachtet und nach einem Stoppschild gesucht haben. Das Internet soll ja gesäubert werden von Hass und Hetze, Unwahrheiten und Lügen. Die Deutungshoheit fordern die klassischen Medien für sich selber ein. So kommt es, wie es kommen muss. Politische Blogger im Internet: Einschüchtern, fertig machen. Das ganze Programm, einen aufrechten und deutlich schreibenden und die Lage durchschauenden ehrbaren Journalisten fertig und mundtot machen. So geht das. Und das, was dieser SZ Journalist mit Putin gemacht hat, den Sie so wacker in Schutz genommen haben, wird jetzt gegen Sie gerichtet.

Haben Sie Mut und bleiben Sie optimistisch, lieber Herr Gellermann, dass die Gerechtigkeit und damit die Meinungsfreiheit auch im Internet sich immer noch durchsetzt. Sie haben viele emotionale und finanzielle Unterstützer.
Toi Toi Toi für Freitag den 15.6.2018.


Am 11. Juni 2018 schrieb H. F. zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Starke Worte, Herr Gellermann. Sie haben ja absolut recht, aber immer hübsch kultiviert, es dürfte doch klar sein, dass die Süddeutsche vor allem vom Mittelstand gelesen wird, und der ist empfindlich, wenn man einen Schwätzer einen Schwätzer nennt. Oder noch Schlimmeres. Nennen Sie eine schreibende Schlampe eine schreibende Schlampe, schon haben Sie die Beleidigungsklage am Hals. In diesem Land wird nicht mit Argumenten gearbeitet, sondern mit der Justiz. Dass die Rationalgalerie bestimmten Leuten ein Dorn im Auge ist, dürfte klar sein. Und man will nicht nur Sie treffen, sondern den ganzen linken Hintergrund. Mir ist ja manchmal auch nach saftigen Kraftwörtern, aber das wird sofort ausgenutzt. Gibt es argumentativ keine Aussicht auf Gewinn, dann geht es zum Advokaten und vor das Klassengericht.


Am 11. Juni 2018 schrieb Gerd Dr. Zimmer zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Lieber Uli Gellermann,
ich teile die Meinung von Lutz Jahoda "Die Wahrheit bedarf keiner Fäkalismen". Wir brauchen das nicht. Ich mag auch die "Kunst" von Jan Böhmermann nicht. Persönliche Würde sollte immer gewahrt bleiben, Streit und gute Analyse in der Sache ist wichtig und lieber würde ich Ihnen für diese Tätigkeit spenden als für die aus meiner Sicht unnötige gerichtliche Auseinandersetzung. Alles Gute.

Antwort von U. Gellermann:

Tatsächlich habe ich kein Gericht angerufen, um den perfiden redaktionellen Stil der SZ anzuklagen. Solche Gerichte gibt es wohl nicht.


Am 11. Juni 2018 schrieb Paulo H. Bruder zum Artikel:

Gündogan vom Platz

Erdogan vor ein Menschen-Recht-Gericht

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Erstaunlich, dass unsere Qualitätsjournaille noch nicht auf die Idee gekommen ist, zu behaupten, dass das Foto eine Fälschung ist, veranlasst vom Oberschlawiner Putin, um "den Deutschen" die WM und der Mannschaft den WM-Titel zu versauen.


Am 11. Juni 2018 schrieb Paulo H. Bruder zum Artikel:

Die unheilige Allianz Saudi-Arabien und Israel

Zum US-Ausstieg aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran

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Das irritiert: Bei Rationalgalerie ist zun lesen, dass Tsafrir Cohen "2011 in medicos Frankfurter Zentrale wechselte und ihr Nahostreferent wurde". Auf der Seite der RLS heißt es hingegen: "Tsafrir Cohen leitet das Israel-Büro der Rosa Luxemburg Stiftung." Was stimmt? Und falls Letzteres zutrifft, wie lange wird ihn die LINKE-Stiftung noch dulden?

Antwort von U. Gellermann:

Tsafrir Cohen war früher in der medicos Frankfurter Zentrale und und ihr Nahostreferent wurde. Heute leitet das Israel-Büro der Rosa Luxemburg Stiftung.


Am 11. Juni 2018 schrieb Paulo H. Bruder zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Ist nicht vielmehr das Geschreibsel des SZ-Redakteurs Hubert Wetzel eine Beleidigung - eine Beleidigung der Leserinnen und Leser? - Bitte über den Fortgang dieser Justizposse berichten!


Am 11. Juni 2018 schrieb Hans Heppe zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

herzlichen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz für Wahrheit, Gerechtigkeit und Aufklärung. Ihrer Arbeit verdanke ich entscheidende politische Einsichten, für die ich mich - mit einer Spende - gerne erkenntlich zeige.


Am 11. Juni 2018 schrieb Gabriel Müller-Huelss zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Hallo, lieber Herr Gellermann,

da schreit wohl die SZ nach ihrem eigenen Streisand-Effekt!!! Schön, soll sie haben - mein Obolus ist unterwegs.
Nebenbei bitte ich um Aufnahme in Ihren Newsletter-Verteiler.
Viel Erfolg!

Antwort von U. Gellermann:

Natürlich sind Sie jetzt im Verteiler.


Am 11. Juni 2018 schrieb Carin Becker zum Artikel:

Die unheilige Allianz Saudi-Arabien und Israel

Zum US-Ausstieg aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran

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Das ist ja ein super Artikel, hätte ich zu dem Thema von der Luxemburg-Stiftung gar nicht erwartet.


Am 11. Juni 2018 schrieb Gert Tautenhahn zum Artikel:

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Alles Gute, eine kleine Spende von mir ist unterwegs.


Am 11. Juni 2018 schrieb Marc Berger zum Artikel:

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Lieber Uli,
vermutlich bist du einer jener zahllosen Russen, die von Putin gesteuert werden. Das weißt Du nur deshalb noch nicht, weil investigative Recherchegruppen der deutschen Qualitätsmedien die Beweise dafür wegen des Quellenschutzes nicht offenlegen können, sondern in der Ukraine bei vertrauenswürdigen Geheimdienstlern sicher verwahrt haben. Bekanntlich sind Russen das Böse an sich: sie dopen, schießen Flugzeuge ab, besetzen, hacken, besiegen unsere Eishockeyhelden, vergiften, liefern Gas, erschießen, legen Vetos ein, bedrohen mit reduzierten Rüstungsausgaben und schieben uns sogar ihre Marionetten als amerikanische Präsidenten unter. Hört und liest man ja jeden Tag. Das muß also nicht bewiesen werden.

Erstaunlich finde ich allerdings den Vorwurf der Beleidigung. Außer der Intelligenz von Lesern deutscher Leitmedien wurde ja niemand beleidigt. Aber vermutlich haben diese Qualitätsjournalisten recherchiert, dass Straftaten wie Volksverrat, Hochverrat und Majestätsbeleidigung - die eindeutig besser gepasst hätten - nicht mehr so richtig justiziabel sind. Sie hätten Dich also auch wegen Kinderpornografie, Steuerhinterziehung oder Rotlichtampelüberfahren anzeigen können - Hauptsache es ergibt Schwierigkeiten für Dich. Was sie Dir aber auf alle Fälle sagen wollen: GEH DOCH RÜBER!

Und da kann ich nur sagen: Bleib hier und mach weiter!
Mit den diesbezüglich besten Wünschen!


Am 11. Juni 2018 schrieb Eckhard Dietz zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Wenn die Rechten von "Lügenpresse" reden, trifft das offensichtlich auf Zustimmung. Was unterscheidet Kritik von Links an eben dieser Presse? Denn Kritik scheint nötig.
Linke Pressekritik besteht m.E. - und setzt sich damit von der Pauschalverurteilung von Rechts ab - in der Konkretheit, in der Wertschätzung, die Medien als 4. Macht in einer Demokratie zukommt, in der Hoffnung, dass journalistische Grundprinzipien vor der Macht der Auflage und dem Profit Bestand haben, in der Verzweiflung, wenn selbst Blätter, die sich das Attribut 'seriös' verleihen, hier einknicken.
Und das ist definitiv im vorliegenden Fall geschehen und die Verzweiflung äußert sich sehr konkret als Wut. Der Höhepunkt der konkreten Kritik besteht darin, die Methoden der Unterstellung, der Scheinsachlichkeit, der Bedienung von Reflexen explizit auf den Verfasser selbst anzuwenden; den Verfasser, der das Journalisten-Handwerk diskreditiert und das Machwerk, das mit Journalismus nichts zu tun hat. Leider gibt es keinen Schutz dieser Bezeichnungen.
Was im Fall des betr. Artikels hinzu kommt, ist nicht nur die Bedienung von Reflexen – das ist das tägliche Geschäft der sog. Boulevardpresse. Die Wut speist sich eher daraus, dass selbst ein Blatt wie die SZ offensichtlich dies Geschäft betreiben will. Es geht am Ende um Marktanteile. Wie kann kaschiert werden, dass der dumpfe Reflex "Trump = Trampel, Putin = Russe drohend machen Geschäft, wir = Aufklärer" bedient wird?
Die Sache wird als hoch-politisch und als 'Hintergrund' aufgemacht.
An dieser Stelle geht es um die Verantwortung der Chefredaktion. Wenn es bei Gellermanns Verriss heißt: "Die einst durchaus respektable SÜDDEUTSCHE ZEITUNG führt diesen Gossen-Journalismus geradezu an und lässt auf Seite 3 ihrer heutigen Ausgabe einen Hubert Wetzel ganzseitig los, dem der Sensations-Geifer auf die Tasten tropft: ", dann ist damit ihre Verantwortung angesprochen. Das ist aber der einzige Satz, der in seiner Pauschalität und in dem unterstellten Vorsatz zu kritisieren wäre. Andererseits wird genau die AfD-Methode angewendet: "Erst Provokation, Grenzen überschreiten – dann Wirkung prüfen, ggf. 1 Schritt zurück. Hauptsache man kommt ins Gespräch!".
Es ist eine Methode, die Standards untergräbt


Am 11. Juni 2018 schrieb Gideon Rugai zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Mal sehen ob unsere ach so rechtschaffend-brave Justiz sich traut ein Exempel zu statuieren (kommt ja hin und wieder auch mal vor) und dann bitte auch an die richtige Addresse (SZ) - aber wenn, dann dürfte sich die SZ mit diesem Vorgang selbst ins Knie geschossen haben und legt mit dieser Klage sowohl ihre eigene Bräsigkeit offen, als auch die Arroganz und Borniertheit ihrer sogenannten Fachkräfte deren geruchsintensive Blähungen des Eigendünkels, gepaart mit narzißtischen Persönlichkeitsstörungen und diesem unsäglichen "es darf nicht sein (u. niedergeschrieben werden) was nicht sein kann (also alternativlos Merkeltreu schön "Weiter so!"" ) schon lange die Luft verpesten.

Meinen Solidaritätszuschlag haste aufs Konto bekommen, lieber Uli.

Bin mal gespannt.....


Am 11. Juni 2018 schrieb Ralph Höpfner zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Lieber Herr Gellermann,

aus einer Zeitung kommen keine Kugeln, auch nicht aus einem Internetblog.
Es ist die spitze Feder, die zusticht und schmerzen soll.
Neben Liedern, Spottversen und Zeichnungen/Bildern schon immer eine Waffe
der 'Entrechteten und Beleidigten'.
Gleichfalls aber ein Instrumentarium, in dem auch die heutige Journaille außerst
geübt ist - ja, sogar ausgebildet.
Wenn man eine Person, eine(n) Herrscher*in, los werden wollte, schreckte man
auch vor Geschmacklosigkeiten und übelsten Beleidigungen nicht zurück - schon
in der Antike nicht: man 'legte' ihnen Frauen/Männern/Pferde ins Bett und erging
sich in niederträchtigen Phanatasien: Caesar/Cleopatra, König Faruk I von Ägypten,
Zeltlager von Gaddafi.
Und wie früher im Puppentheater/Volkstheater 'produzierte' später Hollywood mit bei
diesen Widerwärtigkeiten, 'Shock and Awe', der 'Angsterzeugung und Starre' -
bei 'Jurassic Park' in den Köpfen der Konsumenten.
Bis man allerdings diese 'Kaliber' anwendet, benutzen die 'herrschenden Eliten'
die weniger knalligen 'soft methods' der Propaganda: Verwirrung durch 'Info-Überfüllung',
Ablenkung vom Eigentlichen, Bestreiten des Faktischen, Behauptung des Gegenteils.
Ständig, ständig, ständig, ständig........"argumentum ad nauseam" (= "Behauptung und
Wiederholung bis zum Erbrechen")
Als Methode bekannt und entlarvt schon seit dem Altertum, wie es Rainer Mausfeld in
seinem so sehenswerten wie lehrreichen Vortrag "Wie Machteliten Meinung und Demokratie
steuern." belegt. Wie es Albrecht Müller in seinem Buch "Meinungsmache" dokumentiert. Wie es
Naomie Klein in ihrem Buch 'Schocktherapie' erschreckend beschreibt.
Wenn 'denen da oben' etwas nicht passt, werden sie so erfindungsreich wie hundsgemein:
Auf keinen Fall wollen sie ihre Geschäfte gestört haben, ihren Lug und Trug nicht aufgedeckt!
Wehe...dann werden sie gemeingefährlich! Dann schrecken sie auch nicht vor Überlegungen zum
Einsatz von kleinen smarten Atombomben zurück!!

Entlarven Zeitgenossen diese ihre Hinterhältigkeit, diese tückische und lebensgefährliche...
dann aber greifen sie zu den heftigeren Kalibern: Sie besinnen sich ihres Geldes, ihrer Beziehungen,
ihrer Macht und 'koofen' sich potente Anwälte und zetteln Prozesse an.

Dass der 'Anlass' etwas 'zurück' liegt, ist absichtlich: Der Mitleser erinnert sich nicht mehr genau.
Und man tut so, als wedele man mit dem Schwanz: Als wolle man nur spielen.

"Hony soit qui mal y pense": Die herrschende Klasse droht: DEN INTERNET-BLOGGERN !!

Sie wollen auf ihre Umgangsformen zwingen, auf ihr Mass, und sei es der Humpen im Festzelt oder
ihr Aussenminister oder ihre Etikette. -----Hätten sie gerne.

Wie bemerkte einst Wolfgang Harich: Warum sachlich, wenn es auch emotional geht!?


Am 11. Juni 2018 schrieb Rüdiger Becker zum Artikel:

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Meine Spende ist eben raus.
Was die geneigte Leserschaft noch tun könnte: Freunde und Bekannte informieren!


Am 11. Juni 2018 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

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ALLEN SATIRIKERN ANS HERZ GELEGT

Die Wahrheit bedarf keiner Fäkalismen,
nicht nur zwischen Kapstadt und den Lofoten.
In Zeiten von Spitzfindigkeiten und Ismen,
sei künftig juristische Vorsicht geboten.


Am 11. Juni 2018 schrieb Haejm Geiss zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Habe die SZ über Jahrzehnte gelesen (die letzten Jahre oft zähneknirschend wegen zunehmenden Propagandastuss), ich werde sie zukünftig meiden, wie ich seit Jugendtagen die Blödzeitung gemieden habe. Ein paar Mal wurden auch Leserbriefe von mir in der SZ abgedruckt, auch das wird zukünftig nicht mehr vorkommen. Schade um die Sueddeutsche, aber sie ist nun für mich gestorben.


Am 11. Juni 2018 schrieb Julie und Egon W. Kreutzer zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Lieber Uli,

das mit der Süddeutschen ist ja echt der Knaller. Tut uns leid, dass
Du da jetzt so viel Ärger mit hast.

Hoffentlich kommt wenigstens ein ordentlicher Spendenbeitrag zusammen.

Wir haben gerade eben EUR 100,- auf das Rechtsanwalt-Konto überwiesen.
EUR 50,- kommen von mir und die anderen EUR 50,- von Wolfgang.

Antwort von U. Gellermann:

Herzlichen Dank!


Am 11. Juni 2018 schrieb Markus Keim zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Herzlichen Dank für die klaren Worte. Gerne unterstütze ich finanziell, 100€ sind unterwegs.


Am 11. Juni 2018 schrieb Pat Hall zum Artikel:

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Hallo Uli, Dein Blog ist mir Wichtig weil hier meine Intelligenz nicht beleidigt wird und zum Nachdenken anregt.
Deswegen ist eine Spende bereits unterwegs um Dir den Rücken zu stärken.



Am 11. Juni 2018 schrieb Georg Moritz zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Mei, sind das Pappnasen... haben die bei der Süddeutschen noch nie was vom "Streisand-Effekt" gehört?

Natürlich hoffe ich, daß deren Klage nach hinten losgeht, und alleine die Klage und dem inkriminierten Artikel (in dem wohl nur "mit Verlaub" fehlte, Joschka Fischer hat es vorgemacht) weitere Verbreitung beschert.

Damit haben die "mit-Verlaub-Arschlöcher" doch mal was gutes bewirkt!

Solidarität (auch pekuniär) ist selbstverständlich.


Am 11. Juni 2018 schrieb Winfried Wolk zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Lieber Uli,

es ist eben eine alte Wahrheit, dass Hunde, wenn sie getroffen sind, losbellen. Manche von ihnen beißen auch, jedenfalls versuchen sie es. Zumeist sind es die, die mit Fug und Recht getroffen wurden. Du hast getroffen! Und in der Lügenwelt, in der wir leben, sind Menschen wie Du, die sich einen klaren Blick auf die Dinge bewahrt haben und den Mut, ihre Erkenntnisse Anderen auf anspruchsvolle Weise zugänglich zu machen, ungeheuer wichtig. Deshalb unterstütze ich Dich nicht nur mit meinen gelegentlichen gedanklich-textlichen Einwürfen, nun auch, so gut ich kann, mit einem finanziellen Obolus. Ich wünsche Dir viel Kraft und natürlich unbedingten Erfolg.
Und da unsere Geburtstage so dicht beieinander liegen, wünsche ich Dir zu dem Deinen natürlich das Allerbeste, vor allem Gesundheit!!


Am 11. Juni 2018 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Die Spende geht heute raus. Viel Erfolg
beim Prozess. Ich betrachte die Klage der
Süddeutschen als einen Versuch unerwünschte Meinungen mittels finanziellem Druck zu unterdrücken.
Mein persönlicher Boycott gegen alle Konzernmedien wird verstärkt fortgesetzt.


Am 11. Juni 2018 schrieb Burkhard Ohligs zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Ich benutze das Wort "Arschloch" gelegentlich, um meine persönliche Gesinnung/Meinung (ohne Anspruch auf Objektivität) über eine Person in möglichst kurzer Fassung zum Ausdruck zu bringen. Das Wort Arschloch dürfte wohl zu den meistgebrauchten Wörtern im tagtäglichen Umgang sein und wird schon beim geringsten Anlass benutzt.
Ich bin als Zielscheibe da nicht ausgenommen...:) Würde ich mich deshalb jedesmal beleidigt fühlen, hätte ich ein paar unangenehme Tage mehr im Jahr. Aber wie das bei den Arschlöchern so ist: Getroffene Hunde bellen....
Ich unterstütze Sie gerne finanziell!


Am 11. Juni 2018 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Lieber Uli Gellermann,
ein Gutes hat die ganze Angelegenheit. Nachdem die Presse die Hosen heruntergelassen hat bekommt jetzt die Justiz Gelegenheit zu zeigen, was in diesem Lande läuft. Alles Gute und Erfolg wünsche ich!
Und allerhöchsten Respekt!


Am 11. Juni 2018 schrieb Christel Buchinger und Thomas Hohnerlein zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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So ist sie, die Qualitätspresse, kein Wort darüber, wer höchstwahrscheinlich wirklich Einfluss auf die Wahl Trumps genommen hat, Cambridge Analytica mir seinem damaligen Vizepräsidenten Mister John Bolton, Hetzer, Kriegstreiber, Menschenverachter und nunmehr Berater von Trump selbst. So kommt zusammen was zusammen gehört. Und Russland sowie Putin müssen auf Gedeih und Verderb in der Bratröhre bleiben, auch wenn nun die Skripalaffäre nach der Bewertung des wissenschaftlichen Dienstes der Bundestages endgültig zusammengebrochen scheint. Auch hier -ob Bundesregierung mit ihrem sozialdemokratischen Messdiener oder Qualitätspresse - kein Zurückweichen! Soll mal jemand das Gegenteil beweisen. Und wenn es doch jemand tut, dann laut aufschreien und beleidigt aufheulen. Ein Jammerblatt, das man es kaum erträgt und sich nur noch kotzend abwenden möchte.
Der Überweisungsträger für die Spende, lieber Uli, ist ausgefüllt und geht Mittwoch zur Bank. Für Dich nur das Beste, Thomas und Christel


Am 11. Juni 2018 schrieb Des Illusionierter zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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In einem Blog darf heutzutage fast alles geschrieben werden, von den verdrehtesten VT´en über abgehobene radikalstmögliche Theorien von den feuchten rechten und linken Rändern bis hin zu handfesten, gut recherchierten und gut belegten Artikeln über den beklagenswerten Zustand der menschlichen Lebenswelt und dessen Ursachen. Wie gesagt - fast. Denn sobald ein Blog eine kritische Reichweite erreicht (keine Ahnung, wo die liegt) wird von den Hütern des heiligen Grals (insbesondere desjenigen, der Transatlantische Beziehungen genannt wird) sehr genau hingeschaut. Als eine Art Hofnarr darf der Blogger ungehindert Purzelbäume machen und Fratzen schneiden, aber wehe, er zeigt auf den nackten Kaiser und wehe, zu viele Leute kriegen es mit! Dann findet sich in seinem Text schon mal gerne ein einklagbares Wörtchen, vielleicht Satire, vielleicht unbedacht, jedenfalls ein Happen für den Fressnapf einer gut bezahlten Rechtsabteilung, um mal ein Exempel zu statuieren, wo sich ansonsten die Herren Edelfedern um das Gebell der Straßenköter nicht zu scheren brauchen.
Wie auch immer: Schon seit der SPIEGEL- Affäre vor undenklichen Zeiten, als es diesen SPIEGEL noch gab, weiß man, wie weit unsere Eliten zu gehen bereit sind, um die Interessen einflussreicher Geldgeber und Partner zu schützen. Damals haben sie sich dran überhoben.
Inzwischen gibt es aber auch mehr kritische Öffentlichkeit. Ich hoffe sehr, dass sich die juristischen Wadenbeißer der Südwestdeutschen Medien-Holding an dem Fall Uli Gellermann, falls es denn dazu kommt, die Kiefergelenke brechen!


Am 11. Juni 2018 schrieb Franz Witsch zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Den Ärger, den Du Dir eingehandelt hast, lieber Uli,
tut mir sehr Leid. Habe 5 Euro überwiesen. Hoffentlich tun es mir viele nach. Herzlich und viel Erfolg.


Am 11. Juni 2018 schrieb Spargel Tarzan zum Artikel:

Gündogan vom Platz

Erdogan vor ein Menschen-Recht-Gericht

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Der Nationalspieler Emre Can, ebenfalls türkischer Abstammung, hat das gleiche Treffen abgelehnt, weil er sich nicht instrumentalisieren lassen wollte. Er hatte es verstanden.
Gündogan dagegen hat gar nichts verstanden, er hat ja auch nur einen Paß und nicht 2 wie der Herr Özil.
Und der DFB hat überhaupt nichts begriffen und sein unrühmliches Verhalten vor Jahrzehnten in Argentinien, zu Zeiten der Militärdiktatur, als eine Deutsche Staatsbürgerin dort verschleppt und ermordet wurde, brav Fußball gespielt. Der DFB wußte davon und Herr Genscher auch aber der Ball ist eben rund...
In D pflegte man schon immer besondere Verhältnisse zu Diktatoren und in den zeiten des kalten Krieges gab es eben auch Flüchtlinge in 2 Klassen geteilt. Flüchtlinge aus dem Osten wurden mit offenen Armen aufgenommen, Flüchtlinge aus dem Westen, z.B. Chile, sah man lieber von hinten. Als Flüchtling muß man hier nur den richtigen Paß haben oder besser noch, gar keinen.


Am 11. Juni 2018 schrieb Nele Flüchter zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Ich wusste gar nicht, dass die Süddeutsche und die Bild-Zeitung neuerdings auf einem journalistischen Niveau sind. Seit wann dürfen in seriösen Medien Vermutungen und Spekulationen in diesem Maße geäußert werden?
Wer so schreibt, muss sich nicht wundern, dass er dafür journalistisch auf´s Korn genommen wird. Die Reaktion der Süddeutschen Zeitung zeigt, dass sie sie angreifbar ist. Wer sich in seiner Rolle sicher fühlt, hat Gerichtsverfahren, zur Festigung der journalistischen Glaubwürdigkeit nicht nötig.


Am 11. Juni 2018 schrieb Michael Tellmann zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Hallo Uli,
Herzlichen Glückwunsch ! Diese Klage ist ja wohl die ( nach der deiner Leser.innen) zweitgrößte Anerkennung seiner Arbeit , die sich ein kritischer Journalist wünschen kann. Und das Gericht macht dir damit durch den Termin auch noch ein Geburtstagsgeschenk. Ich bin mal gespannt ob jetzt die Restpresse und die Medien einen Sturm der Entrüstung über den Zensurversuch starten, wie sie es ja bei fast jedem rechtlich verfolgtem Blogger im Ausland tun.
Meine Spende ( als Geburtstagsgeschenk) ist raus.
Ich bin auf die Prozessberichterstattung gespannt.

Antwort von U. Gellermann:

Danke für die Spende und die guten Wünsche.


Am 11. Juni 2018 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Wann und wo ist denn der Gerichtstermin genau? Ich bin am 15.06. in München.

Antwort von U. Gellermann:

Ganz herzlichen Dank für die Spende. - Der Prozess findet in München, Amtsgericht Nymphenburger Straße 16, am 15. 06. 2018 um 13.30 Ihr im Sitzungssaal A 124, 1. Stock statt.
Aus krankheitlichen Grüden werde ich leider nicht anwesend sein.


Am 11. Juni 2018 schrieb Johannes M. Becker, Privatdozent Dr. zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Meine Solidarität hast Du!
Sehr fein und klar hast Du das Handlungsmuster (nicht nur) der SZ analysiert.


Am 11. Juni 2018 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Interessant! Habe gerade den fraglichen Artikel und meine beiden Kommentare darunter gelesen. Ich stehe zu jedem Wort.

Meine Spende ist raus, aus der gleichen, tiefen Überzeugung, aus der ich mein SZ-Abo schon vor etlichen Jahren im Zorn gekündigt habe.

Alles hat sein Gutes. Vielleicht lernt der Schreiberling etwas dabei und wird irgendwann zum Journalisten, so wie Sie einer sind.


Am 11. Juni 2018 schrieb Der vom Helmholtzplatz zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Der altemann Wehr genau der, ist umgezogen. Auch aus diesem Grund: "Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich" Nach rechts außen ist er gezogen, schade, und tschüß. Der Galerist nicht. Ein Sueddeutsches Drecksblatt als kleines schmutziges Wanzenanhängsel eines ca. 1,5 Mrd EURO schweren Medienkonzerns versucht sich die Konkurenz vom Leibe zu halten. Konkurenz deshalb, weil der Galerist den Stuss, der auch über die Sueddeutsche verbreitet werden soll als solchen entlarvt. Selbstverständich auch als Satire! 150000 Klicks von verschiedenen Usern generierte die rationalgalerie.de im Monat April eröffnete uns der Galerist kürzlich. Olé! Das sind 150,- EURO bei 0,1 EUROCENT pro BlinkiBlinkibanner. Aber Herr Gellermann, da könnten wir von der Medien Union GmbH Ihnen ein Angebot machen, das Sie wohl kaum ablehnen werden. Und Ihre Schmierereien bei KENFM.DE, Sputnik, RT und anderen, das lassen wir denn mal sein. Ne!. So ähnlich muss es Kurt Tucholsky oder auch Carl von Ossietzky in den Ohren geklungen haben als die Hugenbergparasiten die Weltbühne zu zerstören gedachten. Es ist ihnen nicht gelungen: http://www.ossietzky.net/.
Auch die Rationalgalerie wird weiter machen.
Es darf der freie Informationsfluss, die freie Meinungsäußerung und der offene Diskurs via Internet nicht aufgegeben werden. Das NertzDG, die neue Datenschutzverordnung oder die Veränderungen und anstehenden Änderungen der div. Länderpolizeigesetze (http://www.imi-online.de/2018/06/08/verschaerfung-der-polizeigesetze/) sind klare Anzeichen für die Einführung von diktatorischen Prinzipien. Auch der Vorstoß der Innenministerkonferenz zum Eindringen in Wohnungen (https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Staatstrojaner-Polizei-soll-in-Wohnungen-einbrechen-duerfen/Schaffen-wir-doch-einfach-das-Grundgesetz-ab/posting-32503773/show/) ist schier unerträglich. Ob die bei B'90/Die Gruenen u.a. Jürgen Fuchs noch kennen? "Du sollst zerbrechen!" (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40831646.html) Die Rationalgalerie stört die Herrschenden und der Hebel, mit dem Internetseiten wie diese hier und andere kritische Blogs eingeschüchtert und gebrochen werden sollen ist das Geld, erst einmal nur das Geld.
(Spende läuft)


Am 11. Juni 2018 schrieb Jochen Scholz zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Die Süddeutsche Zeitung galt mir lange Jahre als respektables Medium, sogar während eines vierjährigen dienstlichen Auslandsaufenthaltes behielt ich das Abonnment bei. Allerdings war das noch im Kalten Krieg und zu der Zeit, als dieser sich allmählich in Richtung Entspannung bewegte. Sichtbarer Ausruck war das Übereinkommen von Reykjavik 1986 über die Abschaffung der Mittelstreckenwaffen. Die Entwicklung in Europa lief zugunsten der USA und des Westens insgesamt, insofern gab es für die außenpolitische Redaktion der Zeitung wenig Grund, diesen Prozess mit ihren Mitteln zu konterkarieren, zumal die Süddeutsche ja früher bereits der Ostpolitik der sozialliberalen Koalition wohlwollend gegenüberstand. Für den in der Wolle gewaschenen Transatlantiker Josef Joffe,

(Ab minute 37:30)

https://www.youtube.com/watch?v=7Ht16pyZ3Uo

der 1985 Ressortleiter Außenpolitik wurde, gab es da noch wenig zu tun. Lediglich mit der Personalpolitik sorgte er in seinem Bereich für künftige Kontinuität. Das sollte sich auszahlen, als sich der Schwerpunkt der Balkanpolitik von EU und NATO/USA nach dem Abkommen von Dayton gegen das verbliebene Bollwerk Serbien richtete, das einer Expansion beider im Wege stand und dem IWF ein Dorn im Auge war. Die Joffe-Truppe lief zu großer Form auf und lieferte sich mit dem Balkan-Korrespondenten der FAZ, Matthias Rüb, Überbietungswettbewerbe im Serbien-Bashing. Selbstverständlich befürwortete die Zeitung den folgenden völkerrechtswidrigen Luftkrieg gegen Serbien/Restugoslawien 1999 und ignorierte alle Hinweise auf die Widersprüche zwischen den objektiven Lageberichten des Bundesministeriums der Verteidigung und den Lügengeschichten, die von der Politik verbreitet wurden, um diesen Krieg zu rechtfertigen. Der Auftrag von Medien, seriös und objektiv zu berichten, spielte für Joffe keine Rolle, denn es galt ja, den Freunden von jenseits des Atlantiks beizuspringen. Folglich lehnte er es ab, den Kriegsgegner Willy Wimmer zu Wort kommen zu lassen. Das Interview erschien gleichwohl mitten im Krieg, im April 1999, weil möglicherweise dem Ressortleiter Innenpolitik, Heribert Prantl, der Kragen geplatzt war, der es persönlich führte.
Seit 2000 ist der Joffezögling Stefan Kornelius - seit 1988 bei der Zeitung und Mitglied der Atlantikbrücke - für die Außenpolitik verantwortlich, und damit auch für die Anstellung von Hubert Wetzel 2009, um dessen "Hätte-hätte-Fahrradkette-Artikel" es bei der anstehenden Verhandlung in München geht. Zur Ehrenrettung von Joffe muss jedoch gesagt werden, dass ein derart primitiver Hetzartikel zu seiner Zeit nicht denkbar gewesen wäre. Das wäre eleganter über die Bühne gegangen. Aber immerhin: die atlantische Linie stimmt, und darauf kommt es schließlich an. Und darauf, die Zeit zu überbrücken, bis die aus beiden Parteien bestehende "War Party" in den USA wieder das Kommando übernimmt.
Ach so, das Abonnement habe ich schon vor vielen Jahren gekündigt.


Am 11. Juni 2018 schrieb Spargel Tarzan zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Das Thema erinnert mich an den von G+J, Stern und Herr Drewello gegen den Blauen Boten angestrengten Prozeß und den "fundierten" Aussagen des Stern zum Pressemädchen Bana Alabed.
Sie, die Spezialmedien, versuchen es immer wieder anderen ans Zeug zu flicken, wo bei ihnen selbst im Recherchekostüm riesengroße Löcher klaffen, weil sie mal wieder mit der heißen Nadel gestrickt haben.


Am 11. Juni 2018 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

Schüsse in den Rücken

Zur Babtschenko-Empörungshysterie

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Man fragt sich natürlich, was dieser ganze Quatsch eigentlich soll? Dafür gibt es einige Gründe: Die jetzige Regierung in der Ukraine hat in über vier Jahren nichts, aber auch nichts auf die Reihe bekommen. Der breiten Masse der Bevölkerung, den einfachen Arbeitnehmern, Rentnern und Arbeitslosen geht es wesentlich schlechter als vor vier Jahren. Die Korruption hat deutlich zugenommen. Herr Poroschenko konnte in dieser Zeit sein Vermögen vervielfachen. Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, die Renten deutlich gesunken. Da ist so eine Räubergeschichte eine gute Ablenkung. Und es bleibt wieder was negatives an Russland hängen. Dafür war der Aufwand vergleichsweise gering. Auf jeden Fall geringer als der "Giftgas Angriff" auf Herrn Skripal und Tochter.


Am 11. Juni 2018 schrieb Gerd Lingen zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Sie reden in Ihrem Artikel von einem „ehemaligen britischen Geheimdienstmitarbeiter“. Folge ich aber dem Link des Artikels zur SÜDDEUTSCHEN kann ich den nicht finden. Bitte belegen!

Antwort von U. Gellermann:

Zur Zeit hat die "Süddeutsche" nur eine extrem gekürzte Fassung im Netz. In der Druck-Fassung las sich das so: "Obwohl die US-Dienste den Inhalt nicht verifiziert haben, halten sie offenbar den Autor der Dokumente - den ehemaligen britischen Geheimdienst-Kollegen - für glaubwürdig, erfahren und vertrauensvoll genug, um dessen Erkenntnisse halbwegs ernst zu nehmen." Und weiter: "Nach allem, was bisher über den Autor der belastenden Dokumente bekannt geworden ist, war er im Auftrag von Trump-Gegnern unterwegs."


Am 11. Juni 2018 schrieb Lonie Szymanski zum Artikel:

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Sie haben es mal wieder den Mainstream-Medien gezeigt! Danke. Das verlangt selbstverständlich Solidarität. Natürlich spende ich umgehend!


Am 11. Juni 2018 schrieb Manfred Ebel zum Artikel:

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"Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der Papst und der Zar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten." Uli, Du wunderst Dich doch nicht über diese heutigen Guizot? Pluralismus und Meinungsfreiheit haben enge Grenzen da, wo "die moderne Staatsgewalt, ...[der] ... Ausschuß, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet" seiner Berufung nachkommen muss. Denn schließlich hat die herrschende Bourgeoisie "... den Arzt, den Juristen, den Pfaffen, den Poeten, den Mann der Wissenschaft in ihre bezahlten Lohnarbeiter verwandelt." Und einer dieser willigsten und gewissenlosesten Schranzen (bei M. Lumpenproleten, bei Dir p.A. genannt) praktiziert "In unserer Epoche ist das Überflüssige leichter herzustellen als das Notwendige."
Du bist 'radikal und fasst die Sache an der Wurzel', forderst unermüdlich ein, solche Überflüssigkeiten kritisch zu würdigen und ihre schändlichen Methoden und Absichten bloßzustellen. Allerdings, "das Recht kann nie höher sein als die ökonomische Gestaltung und dadurch bedingte Kulturentwicklung der Gesellschaft." Und so erlebst Du am eigenen Leibe: " ... das Bedürfnis nach Notaren [setzt] ein gegebenes Zivilrecht voraus, das nur der Ausdruck einer bestimmten Entwicklung des Eigentums, d.h. der Produktion, ist".
Ich wünsche Dir viel solidarische Unterstützung beim Streit, Recht zu bekommen, wo Du Recht hast und weiterhin Deinen aufklärerischen Beitrag leistest bei "... die unterste Schichte der jetzigen Gesellschaft, kann sich nicht erheben, nicht auflichten, ohne daß der ganze Überbau der Schichten, die die offizielle Gesellschaft bilden, in die Luft gesprengt wird."

Marx ist nicht abstrakt. Marx ist sehr konkret.


Am 11. Juni 2018 schrieb Hartmut Bartos zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Jetzt bekomme ich doch Angst,
wenn journalistische Notwehr und der Bestandsschutz der bedrohten Art der kritischen, der Wahrheit verpflichteten Journalisten als Beleidigung angesehen wird. Zumal es als Kunstform geschrieben wurde und damit als Satire zu verstehen ist, wenn beim Leser der IQ über Körpertemperatur liegt. Ich befürchte sogar, dass Herr Wetzel ohne Wissen über den Hauptantriebsgrund amerikanischer Politik und ihrer Verbündeter, sich freiwillig vor den Karren von Konflikt-/Kriegstreibern spannen lässt. Weil nichts, was man über Trump herausbekommen oder erfinden kann, vor den nächsten Kriegen und den damit einher gehenden Profiten schützen kann. Man macht sich damit nur strafbar, genau das zu unterstützen.
Und im Bezug auf das Arschloch-Thema : man konnte es zumindest im Bundestag ungestraft sagen.
Mit Verlaub Herr Wer-auch-immer, Sie sind ein Arschloch.
Journalisten die Kritik verklagen, wo kommen wir denn da hin.


Am 11. Juni 2018 schrieb Fred Haber zum Artikel:

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Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Ich habe selbst nicht viel Geld. Aber für die Meinungsfreiheit gehe ich sammeln. Und dann geht der Betrag an Ihren Anwalt!


Am 11. Juni 2018 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an

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Das W.....hörnchen hat es wirklich getan.
Solidarität mit der Galerie und ihrem Herausgeber ist das Zauberwort ,in Zeiten wo der MM den Zeitgeist bestimmt und diesen kontrolliert.
Maulkörbe, Einschränkung Meinungsfreiheit, Reglementierung, Russenhass, nach deren Pfeife tanzen, kritisches Denken bekämpfen, um das Pflänzchen des selbständigen Denkens zu vernichten ist mittlerweile wieder an der Tagesordnung. Nein, dass werden viele im Land nicht zulassen. Verdamp lang her. (BAP), da fällt einem doch glatt der Julius Streicher ein.
Die Propaganda der Faschisten. Einige haben dort gelernt.
Erinnerungen an den Radikalenerlass von 1972, an die Berufsverbote werden wach, an die Zeit nach 1945 wo Andersdenkende und Kommunisten in Adenauers Knast wieder verschwunden sind, und wenn heute ein Journalist in der ARD, bei Monitor es nur wagt, eine etwas andere Berichterstattung über Russland zu bringen, wird er an die Wand genagelt, zur Ordnung von solchen Schmierfinken, wie der von der verrotteten Bild Zeitung gerufen, und die ARD diese Weicheier sofort relativieren, weil sie einfach keinene Mumm, und auch keinen Arsch in der Hose haben,
Es ist an der Zeit aufzustehen, jetzt für Ulrich Gellermann, für "unsere, liebegewonnene Galerie" und für das verbriefte Recht auf Presse- und Meinungsfreiheit einzustehen, weil wir, die Leser und Schreiber so unsere Solidarität zeigen, und das wir uns von denen keinen Maulkorb verpassen lassen, sondern die Galerie in jeder erdenklichen Weise unterstützen werden, und uns schützend vor den Herausgeber stellen, der in der Republik eine herausragende, journalistisch, poitische Arbeit, am Puls der Zeit macht.
Wie wahr: "Der Wind hat sich gedreht im Land." (Franz Josef Degenhardt).
Danke für all die topp recherierten Artikel, fürs Aufstehen, für dein eintreten für Demokratie, für die Presse- und Meinungsfreiheit, für die Menschenrechte, ohne Schonung der eigenen Person, gegen Faschismus, gegen Krieg, und nicht zuletzt für die, die den ganzen Dreck auslöffeln, den die Politik im Namen des Kapitals verzapft, und den die Schreiberlinge in die Republik plustern. Es sind die Obdachlosen, die Wohnungslosen, es sind die, die täglich um ihr kleines Leben kämpfen, die vergißt die Galerie nicht. Danke, Uli Gellermann, für deinen aufrechten Gang.


Am 08. Juni 2018 schrieb Josef Schmidt zum Artikel:

Ein Staat gibt seine Tarnung auf

Der äußere Feind wird immer wichtiger

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Zap.
Da erklärt uns jemand im Fernsehen die Geschichte - komplett neu. Jetzt sind die Russen die Bösen, haben Mitschuld an Stalingrad. Ich staune.
Zap.
An anderer Stelle erklären uns amerikanische "Wissenschaftler" das fantastische Universum in simplen Worten - Crash, Bang, Boom. Ich staune.
Zap.
Da kommt eine Serie und zeigt, wie die Menschheit von Vampiren bedroht wird - erste Kinder in Grundschulen halten das schon für Realität. Ich staune.
Zap.
Da ist die Tagesschau. Sie sagt, was wir denken sollen. Die Avatare der Regierung verpacken Nachrichten für Blöde, sorgfältig in ausgewählte Wort-Geschenke-Hülsen. Es ist so jenseits vom gesunden Menschenverstand, was da behauptet wird. Ich staune.
Zap.
Da kommt der ARD-Rechercheur zu Worte- er hat Schaum vorm Mund. Man hat die Olympia-Riege aus Russland gesperrt. Doping? Na ja, das Land ist nach USA, Australien, Deutschland und Frankreich auch beim Doping nicht´wirklich vorne. Aber: Es ist Staats-Doping. Das ist was ganz anderes. Ich staune.
Zap. - Aus.
Was geht ab, hier, in Deutschland, Europa? Wo bleiben Wahrheit, Fairness? Kenn jemand das Wort "Beweise" - und ist das was anderes als "Behauptung"?
Wie in der Ukraine herrscht auch hier ein überraschendes Versager-Team, von niemandem gewollt, keine Majorität hinter sich habend - aber an der Macht. Manipulativ, mittelmässig - Mutti.
Flaschen aller Länder, vereinigt euch - möchte man rufen. May, Merkel, Poroschenko, Berlusconi (ja, der ist noch im Rennen), ach und die baltischen Marionetten und Polen nicht zu vergessen: Sie und unsere amerikanischen Freunde sowie Freund Netanjahu zeigen uns Realität 2.0:
Eine Welt am Draht. Doch wer hält eigentlich die Fäden in der Hand?
Seit ich die Seite der rationalgalerie gefunden habe weiss ich zumindest, dass ich nicht alleine grübele.

Antwort von U. Gellermann:

Die Zuschrift bezieht sich auf das Video:
https://kenfm.de/


Am 08. Juni 2018 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

Ein Staat gibt seine Tarnung auf

Der äußere Feind wird immer wichtiger

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Der berühmte Putin- Kritiker Bu......... wie?
wurde ermordet und der ganze westen stand auf, inklusive unseres allseits geschätzten Bundespräsidenten. Am nächsten Tag wurde die Wiederauferstehung gefeiert. In einer Pressekonferenz des ukrainischen Geheimdienst. Na ja, da geben die Geheimdienste wenigstens noch Pressekonferenzen. Wenn das keine Transparenz ist. Genau wie der Giftanschlag auf die beiden Skripals in England, mit einem der gefährlichsten Giften. Auch sie sind wieder auf den Beinen. Was heckt der Schurke im Kreml wieder aus? Will er bei der Fußball WM unsere National Elf vergiften? Vorausgesetzt sie führt vor Russland.

Antwort von U. Gellermann:

Die Zuschrift bezieht sich auf das Video:
https://kenfm.de/


Am 07. Juni 2018 schrieb Pat Hall zum Artikel:

Schüsse in den Rücken

Zur Babtschenko-Empörungshysterie

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In anlehnung des Kommentars altes Fachbuch.
Die breite Masse hört nur noch auf "Google" ohne Hintergründe zu Hinternfragen.
Ansonsten,Danke für Ihre Kommentare,


Am 07. Juni 2018 schrieb marie becker zum Artikel:

Ein Gerücht geht um

Das Gerücht von einer Sammlung der Bewegung

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"Scheinparlamentarismus" .

tja, ich denke dabei auch an den Fraktionszwang: Merkel offenbarte , (bewusst oder unbewusst ) dass sie davon jahrelang Gebrauch gemacht hat als sie den Abgeordneten ERSTMALIG "großzügig" die Entscheidungs- und Gewissens - Freiheit im Fall der Neuregelung der Homo-Ehe eröffnete und auch die Stirn hatte , das öffentlich vor dem Plenum zu erklären.

"Diesmal" erinnere ich noch ; Die Abgeordneten standen also immer unter Fraktionszwang bei ihren Entscheidungen, auch bei Entscheidungen über Krieg oder Frieden

.Fraktionszwang ist verfassungsrechtlich ausdrücklich untersagt. Jeder Abgeordnete ist NUR seinem Gewissen verpflichtet.
und scheint das nicht mal zu wissen....


Am 07. Juni 2018 schrieb Hans Tigertaler zum Artikel:

Ein Staat gibt seine Tarnung auf

Der äußere Feind wird immer wichtiger

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"Die jüngere Generation ist der Pfeil, die ältere der Bogen." (John Steinbeck)

Wer hat uns verraten

Die abscheulichsten Täter seit dem Zweiten Weltkrieg in der deutschen Politik heißen Gerhard Schröder und Joschka Fischer. Dass das Führungspersonal einer alten Arbeiterpartei als ausdrückliches Parteiziel festlegte, das Leben ihrer Mitglieder und Wähler nicht zu verbessern, sondern sie möglichst zahlreich niederzutrampeln in einen extra zu gründenden kerkergleichen "Niedriglohnsektor", dürfte in die internationale Parteiengeschichte eingehen als nach den Nazis bizarrste aller Perversionen. Auch dem grünen Lumpenproletarier und Kriegshetzer haben seine revolutionär drapierten Anfänge in der Schlägerpose als Camouflage und zugleich Empfehlung für eine steile Karriere auf seiten der selbst ununterbrochen Kriege führenden Finanzaristokratie gute Dienste geleistet.

Ihr demagogisches Vehikel aber war und ist, auch bei ihren Nachfolgern heute, die ungemein wirksame Generationenlüge.

Die allgegenwärtigen Behauptungen über die Wirkungen der Veränderungen im Verhältnis der erwerbstätigen zu den nicht erwerbstätigen Bürgern, darin der sogenannten Überalterung, lassen sich jedoch leicht entkräften; volkswirtschaftlich sind sie einzig relevant als abhängige Variablen der Arbeitsproduktivität und schon seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, erst recht heute und mit ziemlicher Sicherheit auch in Zukunft, unproblematisch. Die Steigerung der Arbeitsproduktivität in den Industrieländern war stets und evident erheblich größer als die Erhöhung z.B. des Altenquotienten. Seit über hundert Jahren sorgen also die jeweils aktiven Generationen selbst, vor allem durch die technische Steigerung der Produktivität, für deutlich mehr Potential, als es zu ihrem Ruhestand bedarf; die generelle Wohlstandsmehrung ist der Beweis. Der entgegenstehenden Konkurrenz über den Ausbeutungsgrad menschlicher Arbeit (Lohndruck) wäre allerdings durch internationale Vereinbarungen und Sanktionen abzuhelfen nötig. Elend und Not zu verbreiten, vermochte allein die Dazwischenkunft von Kriegen. Dass die Deutschen ein demografisches Problem wegen Überalterung hätten, kann deshalb nur als Zusammenspiel allgemeiner Dummheit und besonderer Impertinenz verstanden werden, welcher letzteren die Dämpfung der Lebensansprüche der Bevölkerung das konstitutionelle und fortwährende Bedürfnis ist.

Seit 1980 ist das deutsche BIP pro Kopf verdreifacht, gleiche Verteilung auf alle Sektoren unterstellt, wäre also dreimal so viel zuzumessen. Dennoch gelten die komfortablen Einkommens- und Sozialverhältnisse selbst der damaligen Zeit, die ausnahmslos jedem Menschen ein geregeltes Leben ermöglichten, heute in der Welt der herrschenden Banden als unbezahlbar. Der als "Umbau" von der Regierung Schröder & Fischer verübte Abbau des bei weit geringerer Produktivität über ein halbes Jahrhundert lang ohne weiteres bezahlbaren Sozialstaates stellt den wohl größten Raub der deutschen Geschichte dar: Gegen diese hekatombenhafte Umverteilung zugunsten Weniger waren selbst die Nazis, die Europa ausplünderten, bloß Waisenknaben. Die wirklich einschneidenden Folgen, etwa der dauerhaften Massenarbeitslosigkeit auf die Volkswirtschaft, werden in ihrer Bedeutung verschwiegen; ein Grad dafür, welche sonderbare Art "Wissenschaftler" inzwischen in den Institutionen der Wissenschaft Platz genommen hat.

Doch unablässig wühlen die akademischen Mietmäuler - fast täglich geistern Meldungen über die Renten in den Massenmedien, und stets beschwören sie den antagonistischen Generationenkonflikt: Die aktive Generation hinterläßt den kommenden Generationen "nur" Schulden, wie es es seit Jahren heißt. Und die Wissenschaft? Sie schweigt allenfalls, und das ist noch der Ehrlichen in ihren Reihen bestes Teil.

Nun denn:

Alle Schulden, welche die aktive Generation macht, macht sie innerhalb der aktiven Generation. Die Höhe der Schulden, die sie eingeht, entspricht centgenau der Höhe der Forderungen, die sie dadurch hervorruft. Die jeweils aktive Generation steht ganz offensichtlich in ihrem Verpflichtungs-, ihrem Schuldensaldo mit sich selbst im Verhältnis eines Nullsummenspiels.

Und wenn eine Generation stirbt, vererbt sie nur insoweit Schulden, als sie den Beweis ihrer Existenz vererbt, die centgenau gleichen Forderungen. Also stehen hinsichtlich ihres Schuldensaldos die Generationen nicht nur mit sich selbst, sondern auch untereinander im Verhältnis eines Nullsummenspiels (Eine Generation schuldet wirtschaftlich sich selbst und anderen Generationen prinzipiell rein gar nichts). Professoren der Volkswirtschaftlehre haben dies zu wissen; schon in ihrem eigenen Studium begegnete ihnen der Lehrsatz: Der volkswirtschaftliche Geldsaldo ist Null.

Darüber hinaus:

Hinsichtlich der materiellen Güter wird jeder Generation in den Industrieländern mehr Vermögen vererbt, als die vorherige übernommen hat (nur Kriege haben bisher Ausnahmen begründet). Der Generation, die angeblich "nur" Schulden erbt, wird in Wahrheit das größte Vermögen in der bisherigen Menschheitsgeschichte hinterlassen.

Wenn also Generationen grundlos, systematisch und in haßschürender Weise aufeinander gehetzt werden, für wen ist das gut? Ganz offensichtlich sollen die Probleme von Haben und Nichthaben, von arm und reich, auf Alt und Jung verdreht werden. Die ultima ratio dieser Botschaft lautet: Liebe Leute, nehmt nicht unsere Villen ins Visier, sondern schlagt Vater und Mutter tot.

Wie ist es möglich, dass diese Sorte Politiker und Wissenschaftler, statt im mildesten Fall sofort in der Versenkung zu verschwinden, sich nicht nur in der Öffentlichkeit halten kann, sondern sogar jede Kritik an ihren Lügen in den Massenmedien vollständig ausgeschaltet hat?

Auf all ihren Gebieten erkennbar: die Volkswirtschaftslehre ist in kürzester Zeit durch Säuberungen, korrupte Neuberufungen, lobbyistische Bestechung und feiges Schweigen zu einer geschmierten Afterwissenschaft herabgesunken. Hinter den unverschämten Lügen der vernetzten Akteure aus Spitzenpolitik, Parteien und Wirtschaft steckt die Erwartung auf Geschäfte von ungeheuerlicher Bombastik. Es ist dies das Vorhaben, die Bevölkerung auseinander zu treiben, ihren formellen Zusammenhalt, der sich vor allem in den Solidarversicherungen äußert (1 bis 4 Prozent Verwaltungskosten), gewinnbringend zu sprengen. Schon nach den beglückenden Erfahrungen in anderen Ländern konnten sie hoffen, mit der Umlenkung auf ihre Konten vom Notgroschen der kleinen Leute wie in England bis zu 40 Prozent zu stehlen, ohne dass man ihnen die Hälse umdreht.

Der ökonomische Quark der politischen Creme und ihrer "wissenschaftlichen" Wasserträger will einem schier unerträglich erscheinen. Da eine strafrechtliche Aufarbeitung dessen, was mit so putschartiger, nach meiner Auffassung krimineller Energie bis in die Hallen der Wissenschaft vorgedrungen ist und ex cathedra volksverhetzende Wirkung entfaltet, in unserem Staat kaum möglich erscheint, ist die Wissenschaft der Volkwirtschaftslehre wohl nicht mehr zu retten.

Die Betriebswirtschaftslehre, also die Systematisierung des ökonomischen Alltagswissens anhand von Hilfswissenschaften, hat mit ihrem reziproken Approach, wie zum Beispiel der einzelwirtschaftlich richtigen Entgegensetzung der volkwirtschaftlichen Identität von Sparen und Schulden, die gesamtwirtschaftliche Sichtweise der VWL korrumpiert. Diese Volkswirtschaftlehre gilt es zu zerschlagen, denn ihr bornierter BWL-Blick hat die unbestechliche Gesamtschau in das Glotzen von Al Capone und Lucky Luciano verwandelt.

Zukünftigen Hochschulreformern wäre zu empfehlen, die volkswirtschaftlichen Lehrstühle aufzulösen und nach wissenschaftlchen Kriterien neu aufzubauen.


Am 07. Juni 2018 schrieb Pat Hall zum Artikel:

Ein Staat gibt seine Tarnung auf

Der äußere Feind wird immer wichtiger

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Spontan :
Dieser Staat wird niemals seine Tarnung aufgeben denn dieser ist von den USA unterwandert.
Ob DEUTSCHE WELLE in englischer Sprache sollte man auch mal hinterfragen wer dieses Intrumentment beherrschert.
Alles bleibt wie es ist zeugt auf Phoenix die Befragung der Bundeskanzlerin.
Diese ganze Sippe gehört abgschafft damit sich in diesem Land etwas ändert .


Am 07. Juni 2018 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

Ein Staat gibt seine Tarnung auf

Der äußere Feind wird immer wichtiger

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

leider muss ich sagen, dass Sie wieder alle relevanten Themen auf den Punkt gebracht haben. Klar der Russe ist der Feind und die Bedrohung. Dafür nehmen wir gerne eine verrottete Infrastruktur, Suppenküchen (ich hoffe die ARGE zieht diesen "geldwerten Vorteil" den Nutzern vom üppigen ALG 2
ab) gerne in Kauf. Dafür investieren wir ja gerne 2 oder besser mehr % vom BIP in die Rüstung. Irgend wie kenne ich das alles noch aus den 60er, 70er und 80er Jahren. Allerdings ohne Suppenküchen und mit weitgehend intakter Infrastruktur. Was war damals nur anders? Natürlich, die BRD musste damals ja ein Bollwerk gegen den Sowjet- Kommunismus sein. Da hat sich das Kapital noch mit 10% Rendite zufrieden gegeben. Heute müssen es ja mindestens 20-30% sein. Da ist natürlich kein Verteilungsspielraum mehr für höhere Löhne, soziale Wohltaten und für Steuern. Dafür brauchen wir einen neuen kalten Krieg mit Suppenküchen. Jeder muss ein Opfer bringen. Vielleicht ruft unsere Kriegsministerin im Winter zu einer Kleider- Sammlung für unsere Soldaten vor Moskau auf. Frau Springer, Frau Mohn und Frau Kladden geben bestimmt ihre Pelze publikumswirksam in der Tagesschau ab. Alles schon mal da gewesen. Geschichte wiederholt sich. nur etwas anders.


Am 07. Juni 2018 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Schüsse in den Rücken

Zur Babtschenko-Empörungshysterie

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@ Frau Schramm

Schreiben sie was sie wollen, aber eines werde ich nicht zulassen, dass Opfer und Täter wiederholt auf eine Stufe gestellt werden.
Faschismus und die DDR in einem Atemzug, dass verschlägt mir den Atem !
Tausende sind in den faschistischen Kerkern, ermordet, gefoltert, bespuckt und erniedrigt worden, weil sie gegen den Faschismus einen politischen Kampf gekämpft haben, unter Einsatz ihres Lebens und einer bedingungslosen Solidarität ihren Mitkämpern und Mitmenschen gegenüber: Mein Vater war einer von ihnen, und niemals werde ich zulassen, dass er sich Grabe umdreht, weil seine Tochter nicht aufgestanden ist, als es um Standpunkt und um die Verneigung vor den Opfern ging. Es geht um die Klarstellung der historischen Ereignisse. Kommunisten, viele Sozialdemokraten, Antifaschisten, Anarchisten, Freidenker und Andere wurden weggesperrt, gejagt wie Hunde, und zum Abschuss freigegeben. Nach 1945 einte sie der Dank, und die unverbrüchliche Zuneigung zur Sowjetunion,die den größten Bluttzoll für die Menschheit erbracht hat, weil sie der Baberei des Faschismus und den Krieg beendet hat.
Der Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft mit all den Widersprüchen, den Problemen, den Rückfällen, und nach der Zerstörung ist eine Erkenntnis geblieben: Die Wahrheit kann man nicht töten, und Karl Marx schon gar nicht. Das ist und bleibt die Angst, und diese Angst ist eine berechtigte für die Herrschenden der Welt. Nie wieder Faschismus und Nie wieder Krieg.


Am 07. Juni 2018 schrieb Jens Humml zum Artikel:

Schüsse in den Rücken

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Es verkündete uns Karola Schramm:

"Das sind Methoden, mit denen die Nazis hervorragend operiert haben. Das sind Methoden, die aus der DDR und anderen diktatorischen Staaten bekannt sind."

Wie haben wir sie satt - diese Vergangeheitzweierdiktaurenaufarbeiter, diese Vonzweideutschendiktaturenschwätzer.

Manchmal möchten wir ihnen eine Art 24-stunden-Sonderurlaub verschaffen - so etwa 1944 - in - nun nicht gerade Birkenau - wir sind ja kein Unmensch - aber z.B. in Mittelbau-Dora - oh ja -selbstverständlich nicht in schwarzer sonder in gestreifter Uniform.
Vielleicht ahnen sie danach, wenn sie denn die 24 Stunden überleben, in welch vergleichsweise komfortabler Lage sie sind - nach 40 Jahren "kommunistischer Diktatur" - um die sie eine Unzahl nach 12 Jahren deutschem Faschismus geradezu beneiden würden - wenn sie es noch könnten.

"Diktatur" und "Demokratie" - mehr ist zu dem ( i.Ü. schwierigen) Thema in deren Hirnen offenbar nicht vorhanden - wahrscheinlich aus Platzgründen.
Da hat die Hirnwäsche doch ganz hervorragend funktioniert.

Nun ihr hehren Kämpfer gegen den "Kommunismus" (um den es euch ja nie wirklich gegangen ist. wie jeder Depp inzwischen begriffen haben müßte), da habt ihr nun "gewonnen" - jetzt muß man euch nicht mehr bei Laune halten.


Am 07. Juni 2018 schrieb marie becker zum Artikel:

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@Ole Bienkopp

leider ist der Thread geschlossen: nur kurz: meine Bemerkung war komprimiert und daher zT missverständlich; wie verrottet unser parlamentarisches System ist, ist mir bewusst. gestatten sie mir von einem besseren zu träumen an dessen Spitze S.W. steht.


Am 07. Juni 2018 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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mich erinnernd an meinungsfreiheit und gesülze, stelle ich nur STATISTISCH fest, dass frau schramm zum dritten mal in folge ohne not (themenbezug), die ddr mit ins boot holt, und diese "diktatur" mit dem ns-regime unkommentiert gleichstellen und erwähnen darf!!??

@frau schramm
googlen sie mal nach "statistik - parlamentarische initiatven oder anfragen" und sie bekommen antwort, wer die opposition im bundestag anführt!!
"Die Zeit dazwischen, echte, annehmbare Demokratie - dahin geschmolzen wie Schnee in der Sonne."
wenn das thema mal passt, und ich mit dem kopfschütteln fertig bin, würde ich das gern kommentieren:)


Am 06. Juni 2018 schrieb Marc Britz zum Artikel:

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Es gab durchaus einmal eine Zeit, in der ein Staat der abstrakte Apparat war, für welchen er fälschlicherweise immer noch oft gehalten wird.
Da gab es Lehrer und Professoren, Bahn- und Post- Beamten, Offiziere und Soldaten, Verwaltungs- und Misterialbedienste usw. usf., alle mit dem Ideal einer Nation inspiriert, welche sie alle nicht nur individuell als wichtige Teilhaber einer grossen gottgefälligen Sache erscheinen liess, sondern sie auch mit Auskommen und Pension entlohnte.
Zu diesen Zeiten konnte man tatsächlich konstatieren, dass das Private ohnehin nur eine Täuschung sei, denn es war ja schliesslich der Staat, der das Privateigentum garantierte. Und so war es für progressive Kräfte nur eine Frage auf welche Weise man sich des Staatsapparates zu bemächtigen hatte um die Verteilungsfrage neu regeln zu können.
Heute ist der Staatsapparat selbst von profitorientierten Privatiers durchsetzt. Pflichtbewusstsein und Opferbereitschaft für die Nation? Pustekuchen! Wer heute die Verteilungsfrage neu regeln will, kann getrost das Gesamtsystem an jeder beliebigen Stelle angreifen. Es ist mit dem parlamentarischen Liberalismus wie mit dem sprichwörtlichen Sack: wenn man drauf schlägt, trifft es immer die Richtigen.


Am 06. Juni 2018 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

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"Mit dem Tod von Arkadi Babtschenko verliert die Welt einen aufrechten Journalisten, der sich auch durch die Drohungen, die er erhielt, nicht davon abhalten ließ, kritisch und unabhängig zu berichten" sagte Heiko Maas.

Man sieht, wie aufrecht dieser Journalist ist und gleichfalls alle aufrechten Schreihälse im Land sind. Mit Lügen Aufrichtigkeit zu beweisen ist schon ein starkes Stück, was zeigt, wie krankhaft besessen diese Personen sind und die halbe Welt an der Nase herum führen, nur um Russland zu schaden.

Das sind Methoden, mit denen die Nazis hervorragend operiert haben. Das sind Methoden, die aus der DDR und anderen diktatorischen Staaten bekannt sind.
Abscheuliche Aufrechte, die den Sinn von Wahrheit und Lüge nicht mehr unterscheiden wollen und Unruhe und Unglauben in die Gesellschaft bringen sollen. Sie alle haben keine Glaubwürdigkeit mehr verdient. Aber das gehört zur Zersetzung eines Staates dazu. Auch die Diktatoren fühlten sich wohl in diesem Schlammassel, denn so konnten sie ungehindert ihren eigenen Interessen nachgehen, z.B. Kriege planen und ausführen und überlegen, wie anders Denkende mundtot oder richtig tot gemacht wurden. In einer Gesellschaft gibt es immer Menschen, die gerne denunzieren und lügen, weil sie so ihre eigene kleine Macht spüren und nicht die große Angst, die dahinter lauert.

Der Fisch stinkt zuerst am Kopf, dann der Rest. Und der Kopf der deutschen Politik hat gelernt, wie Agitation und Propaganda geht. Schlau und geschickt.

Ich frage mich, ob DE aus der Nazi-Zeit nichts gelernt hat? Nein, DE hat nichts gelernt und auch nicht lernen müssen. Es knüpft seit der EU, Schröder/Fischer, Wiedervereinigung und größter Wirtschaftsmacht innerhalb der EU - auch hinterhältig erworben - einfach wieder da an, wo es am 8.Mai 1945 aufgehört hat. Die Zeit dazwischen, echte, annehmebare Demokratie - dahin geschmolzen wie Schnee in der Sonne.
So ist es auch irgendwie stimmig, wenn der neue amerikanische Diplomat Grenell verkündet, er wolle die Konservativen stärken, da die Linke ja versagt habe..

Deutschland hat einfach keine offizielle, im Bundestag angesiedelte, starke Opposition mehr, die Ja und Nein auseinanderhalten kann. Dass daran gearbeitet wird, auch das Internet von der Opposition frei zu bekommen ist bekannt. Gesagt wird, man wolle es von rechten Hetzern und Hasspredigern rein halten, was lächerlich ist. Denn seit wann gehen Rechte gegen Rechte vor? Es sind die echten Oppositionellen, linke und nicht linke, die zum Schweigen gebracht werden sollen.


Am 06. Juni 2018 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

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Man fragt sich ernsthaft, ob es sein kann, dass all die Politiker quer durch sPD, cDU, Grüne, und all die Medienleute (Kleber, Gniffke, Will, Plasberg, Restle, ...) wirklich nicht wahrnehmen können, dass wir seit Jahren eine permanent laufende Kampagne zur Volksverhetzung Deutscher gegen Russland und dessen Repräsentanten haben?
Das kann man doch nicht glauben. Zwar mögen mehr oder minder intelligente Leute darunter sein. Aber das Auftauchen und wieder mediale verschwinden russischer Geisterarmeen, BUKs, militärischer Nervengifte, russischer Gesetze (die im Westen oft genauso oder sogar noch übergriffiger existieren), "Staatsdoping", verfolgte "Regimekritiker" und Journalisten sowie echter und vermeintlicher Leichen kann doch kein normaler, gesunder Menschen mehr ernst nehmen.

Erfüllen diese Leute also alle einen Auftrag? Wollen oder müssen die also diese Haltung, die eindeutige grundgesetzwidrig da volksverhetzend ist, vertreten.

Ich fürchte, ja.


Am 05. Juni 2018 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

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Zu den Zuständen in Altenheimen füge ich hinzu, dass viele alte Menschen Medikamente erhalten, die sie ruhig stellen, damit sie das Pflegepersonal weniger in Anspruch nehmen und, dass sie häufig in in Windeln koten müssen, statt auf die Toilette geführt zu werden, weil die einzige Pflegekraft, die die Insassen gerade für die Nacht fertig macht, nicht überall gleichzeitig sein kann. Und es ist keines der schlechtesten Altenheime, in dem ich diese Zustände beobachtete. Ich weiss von einigen, dass sie darüber nachdenken, sich das Leben zu nehmen, bevor sie gezwungen sein würden, unter solchen Umständen ihren Lebensabend zu verbringen. Die Zustände in Krankenhäusern sind ebenfalls schlimm, man braucht nur an die multiresistenten Keime zu denken, die für jeden eine weit wahrscheinlichere Todesursache darstellen, als Opfer eines Terroranschlages zu werden. Wo ist der Staat hier um Lösungen bemüht? Nichts davon zu sehen.
Der Staat will sich nicht für Belange der Bevölkerung engagieren, weder notwendige Gesetze verabschieden und durchsetzen, noch Gelder investieren. Schliesslich heisst die Maxime "weniger Staat". Dafür mehr Privatindustrie und die kann man nicht abwählen, wenn sie die Bedürfnisse nicht erfüllt. Auch zur Integration der Flüchtlinge werden nicht die erforderlichen Mittel investiert. Willkommen hin oder her. Es war nie ehrlich gemeint, sondern hatte verschiedene andere Hintergründe. Aber mit einem seltsamen Engagement des Staates bin ich nun auf meinem eigenen Arbeitsplatz in einer Physiotherapiepraxis konfrontiert: der neuen Datenschutzverordnung. Ab sofort dürfen Rezepte nicht mehr vorne an der Rezeption unterschrieben werden, da sie ja dann für andere Patienten sichtbar seien, was die Privatsphäre verletze. Dies hat zur Folge, dass nicht mehr die Rezeptionskraft, sondern wir Therapeuten uns darum kümmern müssen, dies mit in der Behandlungskabine und knapper Behandlungszeit noch mit zu erledigen, was nicht zu unserer Konzentration auf die Arbeit beiträgt und so auch nicht zur Erholung der Patienten. Aber Hauptsache, Frau Schmitz weiss nicht, dass Herr Müller einen Bandscheibenvorfall hat ... den meisten Patienten ist das ziemlich egal, eher neigen sie dazu, selbst laut und ungehemmt darüber zu reden.
Noch absurder ist uns nun untersagt, in den Kabinen mit den Patienten Privatgespräche zu führen, da die Kabinen nicht klangisoliert sind. Ja sollen wir den Patienten nun den Mund verbieten, wenn sie sich mal ausspechen wollen, was ja ganz natürlich ist? Oft genug auch über Stress bei der Arbeit... Und können sie nicht selbst entscheiden, wieviel sie von sich preisgeben wollen? Warum engagiert sich der Staat gerade hier? Wir werden von der NSA überwacht, google weiss wo wir sind, was wir tun, was wir mögen, was wir denken. Heute morgen im Radio wurden mir die Vorteile der Erkennung der Schrittmuster jedes Menschen erläutert, welch faszinierende Technik als " Schutz vor Terror"... facebook hätte gern, dass ich Gesichtserkennung zulasse. Ein böser Mitmensch könnte mein Gesicht ja missbrauchen. Facebook will mich schützen. Vor Frau Schmitz vermutlich. Wieder vor Herr Müller und Frau Schmitz natürlich. Ich bin gerührt. Mein Mitmensch, der Feind. Man traue ihm bloss nicht. Und wer schützt mich vor Facebook, Google, NSA und all unseren anderen Bewachern und Beschützern? Das Datenschutzgesetz?
Der Staat sucht sich sein Engagement nach denkwürdigen Kriterien aus.


Am 05. Juni 2018 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Schüsse in den Rücken

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Darf ich eigentlich in diesem Land noch laut sagen, dass ich denke, der Kerle, dieses Gesicht kann nur seine Mutter lieben noch alle Tassen im Schrank hat ?
Ein Zeichen geistiger Gesundheit ist das nicht.
ER mutet seiner Frau und seinen Kindern, den Moment des schlimmsten Verlustes zu, den wir als Menschen kennen: Die Nachricht über den Verlust eines Menschen.
Hat der Kerl eine Sekunde daran verschwendet, was das für seine Frau und seine Kinder bedeutet? Um sich dann auf wundersame Weise quicklebendig der Presse zu stellen ?
Wieviel bescheuert kann man aushalten ?
Der Russenhasser Reitschuster hatte die Pisse in den Augen stehen, als ihn die Nachricht vom Tod dieses Schmutzfinken ereilte, wer denn den Abflug in die ewigen Jagdgründe angetreten hat. Die Aussagen, als das Einkaufscenter in Russland brannte, wo viele Kinder Opfer waren werde ich hier nicht zitieren, weil das so unerträglich ist, und über diesen miesen Charakter und Russenhasser soviel aussagt, dass ich platzen könnte aus Wut und Verachtung.
Der Journalistenverband, der sich auch nicht unbedingt sich "standesgemäß" äußerte, ist der Meinung, dass man doch spätestens jetzt über die WM in Russland verstärkt nachdenken müsse.
Das ist ja mal was ganz Neues.
Hat jemand sich das Bild angesehen, wie der Kerl in der "Blutlache" liegt. Leute, die etwas Ahnung haben wäre doch sicherlich aufgefallen, dass da irgendetwas so nicht stimmen kann.
Es gab kein Interesse die Wahrheit herauszufinden. Alle strahlten wie Honigkuchen Pferde, dass sie ihren Hass auf Russland ohne Rücksicht auf Verluste propagieren können.
Genüßlich erwähne ich, dass Rebecca Harms, (Sonntag bei Will), die olle und der olle Beck, aber allen voran Sabine ADLER (am Sonntag im Presseclub) zu sehen und zu hören an Widerlichkeiten kaum zu übertreffen sind.
Fakten? Null, Recherche ? doppelt Null, Reflektion ? Was ist das denn ? Sie ist eine Russenhasserin, die die Sprache des kalten Krieges nie verlassen hat.
Soche Leute arbeiten bei den ÖR, dürfen Unwahrheiten, Spekulationen, Verdrehungen ohne Substanz verbreiten, vor allem wenn es ums Russland geht. Göbbels lässt grüßen.
Danke für den Artikel.


Am 05. Juni 2018 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

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Im Folgenden ein paar Bemerkungen zu den angesprochenen Problemen des enttarnten Staates im Pflegebereich und die Suche nach einer profitablen, nachhaltigen, europäischen Lösung:
Wann gibt es endlich Soylent Green?
Für die Jüngeren sei erwähnt: Das war eine Hollywood Produktion von 1973, bei der die Alten, ab einer bestimmten Altersgrenze, auf verschiedenen, sehr individuellen Wegen mit guten Designer Drogen angenehm, zwangsweise sterbebegleitet wurden und danach wurde aus den Leichen eben dieses Soylent Green hergestellt, eine Art Keks, den die Massen gerne zu sich nahmen.
Unter der Vorgabe der Nachhaltigkeit der Verwertungskette wird ein solches Verfahren für interessierte Industriekreise sicher bald ins Visier genommen.
Da könnte doch auch hübsch dran verdient werden und man hätte nicht immer die hässlichen Bilder von Sterbenden, die in ihrem eigenen Kot übernachten, weil die Pflege so toll organisiert ist.
Das Sterben als ein politisch gefördertes Lifestyle Event zu verkaufen, könnte neue Märkte schaffen, das Erleben des eigenen Dahinscheidens würde zum gesellschaftlichen Gradmesser der eigenen Wertigkeit erhoben und man könnte verschiedene Preisstufen von Hartzer bis zum leitenden Angestellten anbieten, was für ein grosser Markt....
Garnicht dran zu denken, was dieses Verfahren für die Welternährung bedeuten könnte!
Mir fallen auch sofort Namen ein, wer das organisieren könnte, da wäre ein Herr aus Hannover ganz vorn, der hat das Talent für eigentlich alles, inklusive Fernsehshow.
Vielleicht kommt es ja bald von Bayer/Monsanto auf den Markt, als Name wäre Eurokeks nicht schlecht, das wäre zumindest europäisch.
Man müsste das natürlich schon diskret machen, schon klar, aber es wäre der von Frau Merkel herbeigesehnte neue Standard der Altenpflege im Rahmen einer von Konzernen gesteuerten, fröhlichen, neuen Welt!
(Die politische Realität hat schliesslich bisher immer die SF Literatur an Schrecken und Zynismus weit übertroffen.)
Auf Gehts!


Am 05. Juni 2018 schrieb Heinz Fink zum Artikel:

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@ Ulrike Spurgat
Vielen Dank für ihre extrem gehaltvolle Anmerkung.


Am 05. Juni 2018 schrieb Grieder Hansen zum Artikel:

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"Anders als die Getöse-Debatten der politischen Rechten vermuten lassen, findet die Auflösung des deutschen Staates weniger an seinen Grenzen statt." Das musste verdammt noch mal mal gesagt werden! In all den Grenz-Debatten werden primär die Grenzen der Dummheit überschritten. Denn wie Gellermann nachweist findet die staatlich Auflösung weniger an den Grenzen statt sondern im Sozialgefüge. Aber unter der Tarnung der Sorgen um die Grenzen kann dieser Gauland seine Relativierung der Nazi-Zeit bequem unterbringen. Dem Mann hat offensichtlich der Reichsadler ins Gehirn geschissen. Aber keiner bringt ihn in eine dieser Anstalten, wo man den Patienten gut zu redet. Der Mann kann immer noch fei rumlaufen. So geht Rechts-Staat.


Am 05. Juni 2018 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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@ Uschi Peter
Vielen Dank ihren gehaltvollen Beitrag.


Am 05. Juni 2018 schrieb Andreas Bittner zum Artikel:

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Ein echter Gellermann, wie immer auf den Punkt. Eine Freude, so etwas zu lesen inmitten des ör Mediensumpfes.


Am 05. Juni 2018 schrieb Ole Bienkopp zum Artikel:

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Passend zum Thema eine wunderbare Analyse der "Anstalt" zum Thema "Briefgeheimnis", Artikel 10 GG und Überwachung:

https://youtu.be/G6SC8jVfaPw

Für mich als "gelerntem DDR-Bürger" ein schlimmes Deja-vu, denn daß die Wahrheit nur noch häppchenweise und auch nur im Kabarett verkündet wird... das hatte ich schon mal!

Apropos "Anstalt". Es ist ja auch bezeichnend für den Zustand dieser Medienwelt., daß eine Satieresendung sich genötigt fühlt, für die Inhalte ihrer Sendung eine Website unter der Überschrift "Faktencheck" zu betreiben, in der sich die Macher öffentlich dafür rechtfertigen müssen, daß die in einer Satiresendung (!!!) genannten Sachverhalte tatsächlich korrekt sind .- und nicht etwa künstlerisch extrem überhöht oder gar völlig an den Haaren herbeigezogen. Dabei wären Unkorrektheiten hier sogar von der künstlerischen Freiheit gedeckt!

https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/fakten-im-check-der-anstalt-118.html

Ganz im Gegensatz zu den Nachrichtensendungen, die sich das nicht leisten dürfen - es aber regelmäßig tun.... Und deren "Faktenfinder" auch noch als verlängerte Propaganda fungiert...


Am 05. Juni 2018 schrieb Jens Humml zum Artikel:

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Da ist uns jüngst andernorts "der Kragen geplatzt". Wir denken, es paßt schon:

Der vormalige "Führer" der "Freien Welt" (ja, auch an der Sprache wirst du sie erkennen) meinte einst, daß die "unverzichtbare Nation" (sic!) manchmal anderen - wohl weniger unverzichtbaren Nationen - "den Arm umdrehen" müsse, wenn sie nicht täten, was die Unverzichtbaren wollten, daß sie es täten.
Er war ein großer Freiheitskämpfer und ausgewiesener Demokrat.

Manchmal - bei einem Glas billigem Wein - wenn unser Zorn die Ketten der Vernunft sprengt und sich mit seinem bösartigen Bruder, dem Haß, verbündet, sehnen wir sie geradezu herbei - die strafende Hand Gottes, auf das sie endlich danieder fahre. Und wir malen uns aus, wie diese Strafe aussehen könnte - wir denken dabei an "Yellowstone" oder ähnliche Einrichtungen, die Gott in seiner unergründlichen Weisheit vorzuhalten für erforderliche erachtete ... und dann sind wir wieder nüchtern.
Ja, auch Gott zeigt in seinem Strafen doch recht wenig Differenzierungs-bereitschaft.

Uns ist nicht aufgefallen, daß am 8. Mai dieses Jahres ein Ereignis Erwähnung gefunden hat, welch selbigem man vor Zeiten noch einige geschichtliche Bedeutung beigemessen hatte. Andererseits durften wir am 9. Mai zur Kenntnis nehmen, daß an diesem Tage in Moskau eine Militärparade stattgefunden habe, anläßlich des - wir zitieren wörtlich - "sogenannten Tag des Siegs".

Weit sind sie gekommen.

Nun haben wir ein gewisses Verständnis für diejenigen, denen der Gedanke nach wie vor unerträglich ist, daß die großdeutsche Party eines einst ebenso großen Freiheitskämpfers vor Moskau zu ende war. (Vor! Moskau - da ist der "Froschfresser" ja weiter gekommen.)
Dieser Freiheitskämpfer hatte dummerweise nur die deutsche Freiheit im Sinn, was ihn zu völlig unerwarteten Feldzügen bewog - obwohl man ihm - zuletzt mittels eines "komischen Krieges" - doch zu verstehen gab, was man von ihm erwartete.

Nun, im folgenden wurde hier korrigierend eingegriffen - quasi Gleichklang hergestellt, wie sich nicht zuletzt aus einem mehr oder weniger bekannten Büchlein ergibt - Verfasser war ein hoch intelligentes aber recht widerwärtiges Subjekt, welches die Welt als Schachbrett (und uns demnach als Bauern) ansah. (Der Mann galt selbstverständlich auch als Demokrat.)

Daß die "Stoßrichtung", wie diesem zu entnehmen, mit derjenigen identisch ist, welche besagter Freiheitskämpfer einst verkündete - besonders in seinem als programmatisch bekannten Werke, für das sein Freiheitskampf titelgebend war - scheint eine wenig beachtete Auffälligkeit zu sein.

Und so dürfen wir den nunmehr dritten großen Rußlandfeldzug der jüngeren Geschichte erleben - jetzt unter dem Sternenbanner auf blauem Grund bzw. mit Streifen - und wir wünschten, daß die Party diesmal doch etwas früher enden möge - die Aussichten sind da noch recht wage.

Unser Wortschatz ist schlicht zu beschränkt, um einer angemessenen Beschreibung dessen Ausdruck zu verleihen, was wir in den letzten 5 Jahren zur Kenntnis nehmen mußten - die gängige Begrifflichkeit der Fäkalsprache träfe es nicht einmal ansatzweise.

Womit sind wir da bloß wiedervereinigt worden.


Am 05. Juni 2018 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

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„Die sozialdemokratische Hoffnung auf einen "fürsorglichen Staat. Natürlich ist der Wohlfahrtsstaat eine Schimäre."
"Wer seine Tarnung als fürsorglicher Staat aufgibt, der muss mit dem Aufmucken der Nicht-Versorgten rechnen"
Wir hatten schon einen Wohlfahrtsstaat. Leider hat der sich überhoben, zumal er im Würgegriff seiner kapitalistischen Gegner war. Und durch den dadurch bedingten Mangel wollten seine unzufriedenen Bürger endlich auch überallhin reisen und immer auch Bananen haben. Die fast 5 Millionen Arbeitslosen nach der Wende kamen ins Grübeln.
Die BRD ein Sozialstaat? Dieser „Wohlfahrtsstaat" musste nur ein Gegengewicht zur sozialistischen DDR bieten, was er aufgrund seiner finanziellen Überlegenheit auch leicht konnte. Wieso aber hatte dann die BRD eine viel höhere Verschuldung als die DDR?
Warum zahlt die BRD eigentlich Arbeitslosengeld? Weil sie anderenfalls als Menschenrechtsverletzer dastehen würde. Denn Recht auf Arbeit ist ein Menschenrecht!
Jeder der schon einmal arbeitslos war, kennt das Gefühl der Demütigung, auf Almosen angewiesen zu sein, obwohl er arbeitsfähig wäre.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, auch Deklaration der Menschenrechte oder UN-Menschenrechtscharta oder kurz AEMR[1], ist das ausdrückliche Bekenntnis der Vereinten Nationen zu den allgemeinen Grundsätzen der Menschenrechte. Es wurde am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Palais de Chaillot in Paris genehmigt und verkündet.
"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren."
Als Vorlage für die Artikel dienten die Unabhängigkeitserklärung der USA von Großbritannien von 1776 und die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte in Frankreich vom 26. August 1789.
Eine Auswahl aus diesen Artikeln:

Artikel 23:
1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
2. Jeder ohne Unterschied hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
4. Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.


Am 04. Juni 2018 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh zum Artikel:

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BRAAAAAAVO - unerreichbar wie immer: LUTZ JAHODA!!!!


Am 04. Juni 2018 schrieb Jenny Westpahl zum Artikel:

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Ein typischer Gellermann ist die Verbindung von sozialer und psychischer Lage. Hier wirkt offenkundig der analytische Verstand des ehemaligen Creative Direktors. Diese Texte sind intellektuell und sprachlich eine Wohltat.


Am 04. Juni 2018 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Ein Staat gibt seine Tarnung auf

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BEGRÜNDUNG

Das Weltfinanzkapital steht geschlossen.
Eine Kräh hackt der andren kein Auge aus.
Henry Ford hätte zu gern auf Rothschild geschossen.
Doch wie das so ist unter Banken und Bossen:
Sie tragen Konflikte stets unblutig aus.

Fürs Ausbluten zuständig sind stets die Dummen.
Erschreckend, wie viel sich noch kaufen lassen,
den Falschen zuapplaudiern und verstummen,
wenn Polizisten mit Schlagstock und Wummen
die Rechten verschonen, die Linken erfassen.

Die Pseudokratie, die schlau genutzte,
schläfert mit optischem Überfluss ein.
Genießen kann nur der Geldscheinverputzte.
Im Schatten verbleibt das armutbeschmutzte
Talmi-Europa mit Kesselstein.


Am 04. Juni 2018 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

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"Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuss, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet." Nach diesem Kernsatz aus dem kommunistischen Manifest scheint sich der deutsche Staat weitgehend zu richten."

Aber sicher doch. Kommunistisches Denken hat für solche Menschen immer seinen Reiz. Einige wenige werden reich und bleiben reich und die Masse wird gleichgeschaltet durch die Massenmedien. Geld gibt es für diese nur so viel, dass es nicht zum Verhungern kommt. Gute Arbeitsplätze fallen weg wegen mangelnder Investitionen der internationalen Industrie - zocken wird besser bezahlt und verhindert die elenden Auseinandersetzungen mit den Belegschaften und deren gewerkschaftlichen Vetretern - im Sinne des Wortes zu verstehen - da sie sich nur lauwarm für die Belange der Arbeiter einsetzen.

Dass diese asoziale Politik sich in alle Lebens-und Arbeitsbereiche hinein frisst ist nicht mal Kollateralschaden, sondern Prinzip. Das Nötigste ist gerade gut genug fürs Volk, die Völker der Welt.

Merkel ist keine Politikerin, sondern eine Managerin, genauso wie es sich die Bertelsmänner vorstellen. Ein Staat muss so geführt werden wie ein Unternehmen. Das vollzieht Merkel. Regierung und Parlament ziehen mit. Keine Opposition die ernst genommen werden kann. Wenn dann die AfD mal richtig stänkert, geraten alle "aus dem Häuschen" und schreien von extremen Rechten, die Deutschland und die Demokratie zerstören, mit denen nicht geredet werden darf. Ein gemeinsamer Feind schweißt auch hier alle zusammen. Der ganze Bundestag mit Bundesregierung: "Ein Arsch und eine Backe" bei der Zerstörung des inneren Gleichgewichts und demokratischen Verhaltens, des Friedensgebotes, einer friedlichen Politik und des Briefgeheimnisses. Alle Bereiche: Bildung, Schule, Gesundheit, Straßenbau, Mieten und Wohnen, Sportstätten, Universitäten. Alles wird platt gemacht. Eine Krise jagt die andere, von der Merkel Politik initiiert. Letzte Krise: BAMF. Markt-Diktatur pur- getarnt unter dem Mantel der Demokratie.

Standard ist der Mindeststandard, damit die Bourgeoisie, das wohlhabende Bürgertum, unbekümmert und ohne Angst vor Konkurrenz sich weiter ausleben kann. Geschützt wird das Alles durchs Militär, das ja nun auch im Inneren, bei Aufständen, eingesetzt kann.
Feudalistische Gleichmacherei mit den Errungenschaften des 21. Jahrhunderts: Auto, Telefon, Handy, Internet, Film und TV, Einbauküche und Wasserclosett. Anders als damals, doch immer noch die Ideolgie, dass die Masse Tiere sind.

Dann wird von diesen Feudalisten im Bundestag mit Hilfe aller gleichgeschalteten Medien kräftig gegen Linke gehetzt wegen ihrer sozialistischen Gleichmacherei, die ja so gefährlich ist, dass sie damit nicht durchkommen dürfen. Na klar, dann ginge es ihnen selber zwar nicht mehr an den Kragen, aber ihrer ausbeuterischen, egoistischen Macht würden Grenzen gesetzt und die Masse bekäme mehr Geld und Zukunftschancen für ihre Kinder und würde auch nicht mehr als Tiere gedacht.

Dass sich alle Linken im Bundestag und außerhalb derartig von den Herrschenden haben "ins Bockshorn jagen" und einschüchtern lassen, ist eine erschütternde Tatsache.

Doch glücklicherweise gibt es Ausnahmen, wie U.Gellermann mit seinem "Rundumschlag" hier im Internet, (wie viele andere auch) treffend beweist. Vielen Dank dafür, dass Sie uns immer wieder zum Nach-und Weiterdenken anregen.


Am 04. Juni 2018 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Ein Staat gibt seine Tarnung auf

Der äußere Feind wird immer wichtiger

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Herr Gellermann,
gut gebrüllt^^.

Es gibt bei den Deutschen nur eine Angst, die die Aussenpolitik anleitet und das ist die vor dem slawischen Untermensch, dem Bolschewik, dem Kommunisten.

@ frau becker
"auch sie hat ein Verfallsdatum"

ja hat sie, aber der unterschied ist, daß sie das nötige kleingeld hat, damit sie eben NICHT in einem der finalen Mehrwertverwurstungsmaschinen namens Pflegeheimen ihr Dahinvegetieren erleben muss. Das ist nur denen Vorbehalten, die nichts haben.
Frau Merkel wird sich eine/n private/n Pfleger /in auf dem Landsitz leisten können.


Am 04. Juni 2018 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Ein Staat gibt seine Tarnung auf

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Medienkritik, die Prioritätensetzung in der Galerie schafft den Spagat zwischen Politik, Kapital, Wirtschaft und gesamtgesellschaftlichen Interessen, die schonungslos der POlitik und all denen, die die Medien für ihre verkommenen Interessen nutzen können, mit einer besonderen Fähigkeit, die Buchse (Hose) runterzieht.
Was mich wirklich freut ist, dass die so oft vergessenen Themen, und damit sind all die Menschen gemeint, die in den Pflegeheimen, in der ambulanten Alten- und Krankenpflege zu Hause betreut werden einen Moment der dringenden Aufmerksamkeit hier bekommen, und dafür danke ich mehr, als in Worte zu fassen geht. Es sind dramatische Situationen, in denen sich unsere Alten und Kranken befinden. Meine Kollegen, die wirklich ernstzunehmen sind berichten von Mißständen, die mich vom Hocker hauen, und das nach längjährig konkret an der Basis arbeitend.
Sie berichten von verdünntem Schampoo und Duschgel, um zu sparen. Zeit, die Bewohner bei der Nahrungsaufnahme zu unterstützen haben sie nicht. Bewohner nehmen ab, weil sie nicht ausreichend Nahrung zu sich nehmen, nicht ausreichend trinken, aus Angst, dass niemand mit ihnen zur Toilette geht, weil sie das nicht mehr alleine können, und die Einsamkeit, das Alleinsein, sich abgeschoben fühlen, und die Angehörigen sind meist voll berüfstätig, oder aber leben in einer anderen Stadt, die mangelnde Ansprache, dass Zurückziehen auf sich selbst kann zutiefst isolierendes Verhalten zur Folge haben: Angst, Rückzug, Schwermut und die Trauer über die Zeiten,die nie mehr zurückkommen werden. Ein Bewohner erzählt mir bei einem meiner Besuche: "Wir warten auf den Tod." Wie erschütternd, und todtraurig sind solche Aussagen.
Der Krankheitsstand der Pflegekräfte ist um ein Drittel höher, als in den Krankenhäusern, wo fast 30% mehr an Gehalt möglich ist.
Sie kämpfen in vorbildlicher Weise meine Kollegen, nicht nur um die Würde des Menschen, sondern auch um bessere Arbeitsbedingungen, und um qualifizierte Mitarbeiter.
Eine Frühschicht in einem mir bekannten Pflegeheim eines privaten Betreibers zeigt sich folgendes: 56 sogenannte Bewohner, davon 25 schwerstpflegebedürftig, mit anderen Worten; bettlägerig, und in jeder Beziehung auf Hilfe angewiesen: Körperpflege, Essen, Bewegung, Betten beziehen, Medikamenteneinnahme. Eine Fachkraft, ein Praktikant und ein Altenpflegeschüler. Das wars, und das alles in einer dafür vorgegebenen Zeit, die aber die Dokumentationsmappe beiinhalten, weil dort jeder Furz notiert werden muss, um den Betreiber abzusichern, und die Kollegen zu kontrollieren. Und wenn Kollegen krank werden, müssen die die da sind die Arbeit mit übernehmen. Ein Doppelzimmer, ca. 24 qm. durch einen Vorhang getrennt kostet pro Bewohner, je nach Pflegegrad bis 1900 Euro, und damit ist nicht alles abgedeckt. Es gibt keine zur Verfügung stehenden Ärzte in den Heimen, begründet mit der freien Arztwahl. Die 13000 neuen Stellen, mit denen der Spahn hausieren geht, ist wenn die Kollegen Glück haben vielleicht eine Stelle mehr pro Einrichtung, was ich allerdings bezweifel.
Eine Gesellschaft, die die Alten und Kranken alleine sterben lässt, weil die Zeit nicht ist, die Hand zu halten, im sterbenden Menschen, den Menschen zu erkennen, und einfach für ihn da sein, und dem Leben ein würdevolles Ende zu geben, und dem Tod so ein wenig seines Schreckens zu nehmen versagt, wieder und wieder.
Vielen Dank für diesen Artikel, der wie ich finde ein ganz besonderer ist.


Am 04. Juni 2018 schrieb Elmar Widder zum Artikel:

Ein Staat gibt seine Tarnung auf

Der äußere Feind wird immer wichtiger

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

Ich heiße Elmar Widder und arbeite in der Redaktion des Demokratieblogs, einem kleinen Online-Blog aus Bayern in Deutschland (https://www.der-demokratieblog.de). In unserer Rubrik ?Gastkolumne?, die erst vor kurzem ins Leben gerufen wurde, veröffentlichen wir Artikel, die nicht von unseren eigenen Redakteuren verfasst wurden.

Da wir Ihren Artikel "Ein Staat gibt seine Tarnung auf", der heute in der Rationalgalerie und auf KenFM erschienen ist, toll finden, wollten wir fragen, ob wir ihn in unserer Gastkolumne weiterverbreiten dürfen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns diese Veröffentlichung erlauben würden und falls Sie im Gegenzug an einem unserer Artikel interessiert sein sollten, dann würden wir uns selbstverständlich erkenntlich zeigen .

Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich bereits im Voraus und versichere Ihnen meine vorzügliche Hochachtung.

Antwort von U. Gellermann:

Bitte bedienen Sie sich.


Am 04. Juni 2018 schrieb Guenther Mann zum Artikel:

Ein Staat gibt seine Tarnung auf

Der äußere Feind wird immer wichtiger

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"4 grosse religionen haben wir: Geld, Staat, Nation und die Goetter"

mir gefällt die Reihenfolge, jedoch alle 4 gibt es nicht.
unser geld ist amerikanisches bedrucktes papier ohne jeden wert wenns ernst wird
unseren staat gibt es nicht, es gibt uns als angehörige (eigentum) dieses staates, es ist nicht unser staat sondern umgekehrt
nation (deutsche ) gibt es nicht, es ist eine marketing-idee des 19 Jh. die bewohner deutschlands sind mitnichten nativ miteinander verwandt.
und gott, na ja ,der ruht sich aus


Am 04. Juni 2018 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

Ein Staat gibt seine Tarnung auf

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Nachdem ich den Artikel von Uli Gellermann
zum unbeschränkten Abgreifen der Mails und Posts durch unsere Sicherheitsdienste heute gelesen habe beschleicht mich schon ein mulmiges Gefühl beim Kommentieren auf dieser Seite. Ich bin nämlich Merkel - und Regierungskritisch..
Aber Spaß muss sein.
An diesem Fall konnte man wunderbar die pavlovsche Reaktion der Staats- und Konzern-Medien bewundern, denn sobald nur das Wort Russland fällt tropft denen sofort der Geifer aus den Lefzen. Schöner konnten unsere MSM sich nicht blamieren. Das alles geschah auch noch zu Zeiten als unser Präses Steinmeier bei seien
Freunden in Kiev weilte und unser Riesenstaatsmann Heiko Maas quasi im Anflug auf Kiev war. Insbesondere von Herrn Maas bin ich schwer enttäuscht, hatte ich doch mit der sofortigen Ausweisung russischer Diplomaten
gerechnet, aber anscheinend war die Zeit zum
Reagieren zu kurz. Dafür blieb für Herrn Maas
aber noch die Zeit für einen Helikopterflug zur Grenze nach Lugansk und Donetzk um schon mal das Aufmarschgebiet der Bundeswehr zu inspizieren. Ich glaube Willi Brandt hat den schönen Satz geprägt: Jetzt wächst zusammen was zusammen gehört.


Am 04. Juni 2018 schrieb marie becker zum Artikel:

Ein Staat gibt seine Tarnung auf

Der äußere Feind wird immer wichtiger

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"Aus dem Merkelschen ins Deutsche übersetzt: Scheiß auf die Verantwortung gegenüber den Alten und Kranken. ? Das ist der wahre Standard."

und sie sitzt breitbeinig in der Runde hübscher junger Sportler als könnte es ihr nix anhaben, dass auch ihre Jugend längst vergangen und dass ihr gehabe nichts nützt, auch sie hat ein Verfallsdatum ...

wenn sie nun zu ihrer fehlerhaften Flüchtlingspolitik in Bezug auf das Bamf zur Kasse gebeten wird, muss sie damit rechnen, dass es eng um sie wird. Der Nebel wird gelüftet....

auch der "äußere Feind" wird ihr nicht helfen


Am 04. Juni 2018 schrieb willi uebelherr zum Artikel:

Ein Staat gibt seine Tarnung auf

Der äußere Feind wird immer wichtiger

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Dein anfang ist gut.
"Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuss, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet."

Aber der schluss:
".. Kapitalverwertungs- und Schutzmaschine namens Deutschland .."
Was soll das denn sein. Staat gibt es nicht. Staatsgewalt ist eine fiktive deklaration fuer Gewalt Instanzen. Jede person kann erklaeren, sie arbeitet beim "Staat", oder fuer ihn oder sonst was. Das ist ja wie im Christentum, die rennen in ein haus mit einem penis davor und beten zu einem gott, den es nicht gibt.

Im kopf ja, klar, da koennen wir alles generieren. Aber real? Wo wohnt der Staat, wie sieht er aus? Ich habe noch keinen gesehen. So ist es auch mit den goettern.

Die staatskonstruktion, eine kopfgeburt, kommt aus dem roemischen reich und wurde dort theoretisch begruendet. Cicero. Aehnliches gab es schon vorher. Archaischer.

Es geht also nach wie vor um sklaverei. Und solange die sklaventreiber und deren treiber machen koennen, was sie wollen, machen sie es. Religionen sind da sehr gut dafuer. Der Schein truegt. Auch der Geldschein oder die zahlen im computer.

4 grosse religionen haben wir: Geld, Staat, Nation und die Goetter. Und irgendwie funktioniert es auch bei dir. Seltsamer weise.

Was ist Deutschland? Eine region in West-Europa, die Deutschland genannt wird. mehr nicht.

Antwort von U. Gellermann:

Dass es den deutschen Staat nicht gibt wird Länder wie Afghanistan oder Mali erstaunen. Wo mag denn die Bundeswehr herkommen?


Am 04. Juni 2018 schrieb Eckart Kreitlow zum Artikel:

Ein Staat gibt seine Tarnung auf

Der äußere Feind wird immer wichtiger

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Lieber Uli Gellermann,

bist Du weiterhin damit einverstanden, dass wir Deine Emails mit den Links und den Verweisen zu Deinen interessanten und "den Nagel auf den Kopf treffenden" Beiträgen auf Rationalgalerie.de in der bisherigen Form auf Ostsee-Rundschau.de veröffentlichen dürfen?

Wenn ja, würde es uns einerseits sehr freuen und andererseits würden wir es auch gerne tun!

Antwort von U. Gellermann:

Aber gern: Über weitere Verbreitung meiner Artikel freue ich mich.


Am 04. Juni 2018 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Ein Staat gibt seine Tarnung auf

Der äußere Feind wird immer wichtiger

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Nachdenklich über Karin Fischers Kommentar gesessen. Das stimmt: es will keiner mehr wissen.

Marx' Theorien z.B. über die "systemimmanente Kapitalakkumulation" waren über weite Strecken gespenstisch präzise. Ähnlich auch das Szenario, das der Club Of Rome schon in den 70er Jahren über den Zustand der heutigen Welt zu prognostizieren im Stande war.

Wir aber wollen auch diesen Sommer mit dem Kerosinbomber in Urlaub fliegen, schön viel Auto fahren, Strom aus der Steckdose, Überversorgung mit möglichst billigen Nahrungsmitteln, die nur durch industriellen Raubbau mit dieselbetriebenen Schwermaschinen in diesen Mengen von den Feldern zu holen sind. Dass von dieser Sorte Dummheit die Veranstalter unermesslich reich werden, ihr Umfeld fast unbemerkt verarmt, die Bevölkerung der beraubten Länder und zuletzt auch der kleine, gefühlt reiche Teil der Menschheit verrecken wird, ist unerträglich. Die Analyse ist da. An Lösungen für die wahren Probleme arbeiten viel zu wenige. Auch deshalb "will das keiner wissen": weiter so ist eben viel einfacher.

Vielleicht finden unsere Kinder ja die verstaubte Literatur, die uns schon heute zur Verfügung steht und wollen wissen, wieso das alles keiner von uns wissen, erst recht nicht ändern wollte.

Antwort von U. Gellermann:

Nur nichts anstauben lassen: Da Manifest ist ein gesellschaftliches Werkzeug. Zu seiner Pflege gehört die Nutzung.


Am 04. Juni 2018 schrieb Matthias Kasten zum Artikel:

Schüsse in den Rücken

Zur Babtschenko-Empörungshysterie

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Der Artikel von Herrn Wolk ist eine sehr fundierte Ergänzung des Videos auf der Startseite. Gute Kombination!


Am 04. Juni 2018 schrieb Ede Cyslak zum Artikel:

Ein Staat gibt seine Tarnung auf

Der äußere Feind wird immer wichtiger

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Der Tarnanstrich funktioniert doch: Die Mehrheit der Hartzer wählt immer noch genau die Parteien, die ihnen ihnen das System eingebrockt haben. Ihr Video beweist außerdem, dass der "äußere Feind" alle Zweifel überlagert: Die "Auferstehung" ist doch medial gelungen.


Am 04. Juni 2018 schrieb Karin Fischer zum Artikel:

Ein Staat gibt seine Tarnung auf

Der äußere Feind wird immer wichtiger

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Ihr Rückgriff auf Marx und Engels ist schön antik. Aber völlig sinnlos: Das will keiner mehr wissen.


Am 03. Juni 2018 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Ein Gerücht geht um

Das Gerücht von einer Sammlung der Bewegung

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eine verständnisfrage:
"Er (der galerist) will die Überführung der Medien ins Gemein-Eigentum."
können sie dieses ansinnen konkretisieren? welche eigentumsform und wer wird/ist auf welchem weg wie zu diesem gelangt? setzt dieser eigentümerwechsel enteignung voraus oder geht es nur um wechsel von personal?

zwei glaubensfrage:
ich bin ihrem link zu babtschenko und dem hinweis eines mitkommentators zur "die anstalt" gefolgt und habe mir parallel dazu auch die stellungnahme der BPK vom 1.6.2018 angesehen http://www.jungundnaiv.de/2018/06/01/bundesregierung-fuer-desinteressierte-bpk-vom-1-juni-2018/
glauben sie, dass dieses geflecht aus politikfilz und medien"huren" auch bei dem wissen um die macht der MM jemals ihrem gemeineigentum zustimmen würden??
glauben sie, dass bei einem partiellen erfolg bei auch nur einem sender, dieser in dieser feindlichen umgebung lange überleben würde?

zwei nachfrage:
hat es einen grund, dass sie in ihrem babtschenko-beitrag den fall wyschinski vergleichend nicht erwähnt haben?? verzichten sie VIELLEICHT wegen eigener vorbehalte gegen russ. medien auf die bloßstellung der doppelmoral und damit der entzauberung der kritisierten eigenen dt. WERTE-MM?? diese frage korrespondiert mit der zweiten glaubensfrage: sehen sie sich den umgang mit russ. sendern im westen an, und erklären sie den fehlenden aufschrei bei westlichen medienschaffenden!

Antwort von U. Gellermann:

Die Form des Gemeineigentums entscheidet sich nicht am Schreib-Tisch sondern im Kampf um eine Räte-Demokratie (hier sind nicht die Rundfunkräte gemeint). Die jetzigen „Eigentümer“ werden ihr Eigentum nicht freiwillig abgeben. Sie müssen durch Mehrheiten der Bevölkerung von diesem Eigentumswechsel überzeugt werden. - Der Babtschenko-Beitrag konzentriert auf den Fall Babtschenko. Die gesamte Russophobie deutscher Medien darzustellen hätte deutlich mehr Zeit gebraucht. Das gilt auch für die Analyse des Umgangs westlicher Medien mit russischen Medien, an Zeit und Kraft aber mangelt es mir ständig.


Am 03. Juni 2018 schrieb marie becker zum Artikel:

MH17: Der Russe war es!

War es der Russe?

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"mehr Eigenverantwortung der Europäer?
deshalb also lange Staus auf deutschen Autobahnen, die nach Osten führen wegen der US-Militärkolonnen ? die EU sorgt dafür, dass Polens Schutzbedürfnis gegen Russland befriedigt wird und stellt die Transportwege zur Verfügung...
Kriegstreiberei auch auf diesem Sektor und Heuchelei ohne Ende...
man bindet die EU fester in die Nato ein und verschweigt, dass die Nato von den USA beherrscht ist. Eine "Ehre für Deutschland" bei der geplanten Umstrukturierung und Installation einer zentralen Eingreiftruppe in vorderster Front dabei zu sein .


Am 03. Juni 2018 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Nächstes Jahr in Jerusalem?

Next Eurovision Song Contest in Algier!

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Roger Waters, Mitgründer von Pink Floyd, legändar seine klaren, politischen Botschaften, die eine Haltung zeigen, die dem MM die "Stinkstiefel" ausziehen.
Dass gibt es tatsächlich noch, und die ARD empört sich schon 2017 über Waters, und erklärte über seine Konzerte in Zukunft nichts mehr präsentieren zu wollen, und sie die KOnzerte am 1. und 2. JUni 2018 nicht in ihrem Programm haben werden. (WDR, NDR, BR, SWR, und die Landeswellen Antenne Brandenburg sind natürlich auch dabei: "Ein Zeichen wollen sie setzen." Wogegen eigentlich ? Ich hätte sehr gerne darüber mehr erfahren, liebe ARD. Für wen berichten sie denn, und wer entscheidet ob Waters "politisch korrekt" ist. Unser aller Gniffke wird es sein, der uns wie ein Märchenonkel erzählt, worüber wir informiert werden können, und worüber nicht.
Waters ist Unterstützer der Internationalen BDS Bewegung (Boykott, Desinvestiotionen und Sanktionen), die sich für die Rechte des palästinensischen Volkes einsetzen, und mit anderen Künstlern diesen Aufruf, u.a. Kate Tempest, die israelische Politik konkret zu boykottieren, dort nicht aufzutreten befürworten. Für die Fans bedauerlich, doch ist es ein wichtiges, politisches Signal.
Die Konzerte am 1. und 2. Juni werden totgeschwiegen von den "unabhängigen Medien."
Wie soll es anders sein. Von den, lächerlichen, substanzlosen und minderbegabten Schreiberlingen.
Waters kritisiert Felix Klein, den Antisemitusbeauftragten, und nennt die Dinge beim Namen, und das ist die Unterdrückung des palästinensischen Volkes. Ein Volk kann nicht frei sein, wenn es ein anderes unterdrückt. Engels, nicht wortgenau.
Selbstverständlich machen unsere Medien keinen Hehl daraus, auf welcher Seite sie denn stehen. Ein "Eklat," ein "Gegner Israels," wie kann es anders sein wird in die Herzen und Köpfe der Bevölkerung geblasen. "Waters, ein Antisemit ?
Einfach nur noch lächerlich. Als "alter" Pink Floyd Fan, deren Liedtexte mir vertraut sind verwahre ich mich dagegen aufs Schärfste, und damit will ich ein Zeichen setzen. Chapeau, Roger Waters.


Am 02. Juni 2018 schrieb Ole Bienkopp zum Artikel:

Ein Gerücht geht um

Das Gerücht von einer Sammlung der Bewegung

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@maire becker

In Ihrem Kommentar sind leider zwei Fehler versteckt, die ich gern
aufdröseln würde. Ich beginne mit dem zweiten:

Sarah Wagenknecht könnte jederzeit als unabhängige Kandidatin für den Bundestag antreten. Das Problem wäre aber, daß sie einen Wahlkreis finden müßte, in dem sie gewinnt. Nur so könnte sie ein Direktmandat erlangen. Zuletzt kandidierte sie im Wahlkreis Düsseldorf II und erhielt 2017 13% der Erststimmen. 2013 waren es nur knapp 3%. In beiden Fällen wäre sie nicht im Bundestag gelandet. Sie kam über die Landesliste der LINKEn hinein.
Aber selbst wenn es ihr wie Hans Christian Ströbele gelänge, direkt gewählt zu werden, wäre sie ohne Fraktion völlig rechtlos. Nicht mal ein Beistelltischlein bekäme sie - und praktisch null Redezeit. Sie würde in diesem parlamentarischen System in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Und zum ersten Punkt: Nirgendwo steht geschrieben, daß ein Kanzler (eine /in) der stärksten Partei/Fraktion angehören muß. Das gehört zu den selbstrechtfertigenden Ritualen eines scheindemokratischen Parlamentes. Der Kanzler muß meines Wissens noch nicht einmal Abgeordneter sein, um dennoch zur Wahl antreten zu können!

Ebenso ist es keineswegs so, daß eine Regierungsmehrheit" im Parlament organisiert werden muß. Auch das ist reinste Scheindemokratie, denn durch diese für 4 Jahre geltende Zementierung der Mehrheitsverhältnisse bekommt die Regierung in der Zeit per "Fraktionszwang" jedes Gesetz durch und die Opposoition kann nix machen außer theatralisch-rituell zu protestieren - in der Hoffnung, in der nächsten Legislaturperiode selber zur "Regierungsmehrheit" zu gehören. Solche Zustände nennt man gemeinhin "Diktatur". Zumal praktisch alle mit der Gesetzgebung befaßten Personen (Minister, Kanzler, Staatssekretäre, Ministerialbeamte, Lobbyisten) jenseits aller demokratischen Legitimation handeln. Der Kanzler - immerhin - wird vom Bundestag gewählt. Aber nicht vom Volk! Den Posten eines "Kanzlerkandidaten" GIBT es im bundesdeutschen Wahlrecht nicht! (und "Spitzenkandidaten" ebenfalls nicht - zumindest nicht auf Bundesebene) Dennoch tun alle so - ganz besonders die Medien, die auch "Kanzlerduelle" inszenieren. Dabei steht der Kanzler definitiv nicht zur Wahl!

Schon die Minister bestimmt der Kanzler freihändig. Staatsekretäre sind meist Parteisoldaten oder auch Wirtschaftsvertreter. Beamte sind angestellte Staatdiener unter Weisung des Ministers. Und Lobbyisten stehen komplett außerhalb des demokratischen Apparates.

Und so sieht die Politik dann auch aus. Dabei hätte das Parlament das Recht und die demokratische Pflicht, SELBSTÄNDIG zu handeln. Nur die Abgeordneten sind annähernd demokratisch legitimiert in diesem System! Und das Tolle daran: die Minister müßten dann die vom Parlament beschlossenen Gesetze umsetzen! Sie sind schließlich die "Diener" des Parlamentes. Daher kommt das Wort nämlich. Es bräuchte keine festen Mehrheiten - man könnte sie je nach Anliegen wechselnd organisieren. Und zur Regierung könnten Minister aller gewählten Parteien gehören. Das wäre mal eine lebendige Demokratie!

Aber wir haben uns ja so schön an diesen in Ritualen gefangenen Scheinparlamentarismus gewöhnt... ;-)
Nur ab und zu wundern wir uns, warum das Parlament mit 70-90% Mehrheit Gesetze beschließt (Kriegseinsätze zB.), die von einer ebensogroßen Bevölkerungsmehrheit strikt abgelehnt werden....


Am 02. Juni 2018 schrieb Des Illusionierter zum Artikel:

Ein Gerücht geht um

Das Gerücht von einer Sammlung der Bewegung

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@Ole Bienkopp:

Ich glaube nicht, dass irgendein Mensch bei klarem Verstand sich die alten StaMoKap-Zeiten als unsere Zukunft zurück wünscht! Ganz zu schweigen von dem umfassenden Denunziations-und Terrorsystem des Stalinismus. (Wenngleich wir inzwischen Fortschritte in dieser Richtung machen)

Beschränkungen für Kapitaltransaktionen und die Beseitigung der grotesken Selbstvermehrung von Kapital ohne jeden wirtschaftlichen Nutzen durch eine rabiate Substanzbesteuerung riesiger Vermögen, das wären Maßnahmen zur Dämpfung der katastrophalen Armutsentwicklung in allen sogenannten wirtschaftlich starken Ländern.
Man muss das "scheue Reh" endlich abschießen!

Antwort von U. Gellermann:

Die Artikel-Themen „Sammlungsbewegung“ und „Massenmedien“ sind immer weiter entfernt. Deshalb findet diese Richtung der Diskussion hier ihr Ende.


Am 02. Juni 2018 schrieb marie becker zum Artikel:

Ein Gerücht geht um

Das Gerücht von einer Sammlung der Bewegung

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Das "Gerücht" geht um, dass die Anzahl der deutschen Bürger, die Sarah Wagenknecht gern als Bundeskanzlerin sähen, stetig ansteigt.

Die Krux?
die linke BT- Fraktion müsste ebenfalls zunehmen, denn nur aus der größten Fraktion kann die Kanzlerin kommen...meine Frage: kann nicht auch dabei ein "Wunder" möglich werden?

Ich schlug bereits vor ein paar Jahren vor Sarah solle als unabhängige Kandidatin , also ohne den Parteien- Apparat ins Rennen gehen

Das würde ihre Chancen sehr schnell und umfassend erhöhen....

(nun ja, mir fehlte eben die Lobby, die mir Gehör verschafft hätte, eher fand sich die Lobby, die mich am liebsten gekreuzigt hätte. )


Am 02. Juni 2018 schrieb Ole Bienkopp zum Artikel:

Ein Gerücht geht um

Das Gerücht von einer Sammlung der Bewegung

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@Otto Bismark:

In den sozialistischen Staaten hat das Volk geherrscht? Meinen Sie nicht, das wäre diesem Volk mal aufgefallen? Oder wenigstens mir als "gelerntem DDR-Bürger"?

Es mag kein "Kapital" in der Ausprägung des reinen Kapitalismus gegeben haben, aber 'Hans Informat-Ion' sprach ausdrücklich von Besitzverhältnissen - etwa des Produktionskapitals, in den Händen Weniger. Und das galt im "Sozialismus" ganz genauso! Es gab kein echtes Volkseigentum, sondern ein von einer Elite verwaltetes Staatseigentum.

Im Grunde war das Wirtschaftssystem in den Sozialistischen Ländern eine Art Staatsmonopolkapitalismus. Und man hat ja auch versucht, genauso zu wirtschaften. So zB. mit einem Geldsystem, das Investitionen in Form von Krediten realisierte. Scheinkredite, die nach der Wende zum Hammer für die ostdeutsche Industrie wurden, da sie in echte Schulden der Betriebe umgewandelt wurden.

Und das Volk? Das durfe alle 4 Jahre Zettel falten. Also "die Kandidaten der Nationalen Front" wählen - eine Einheits-"Wahl"-Liste von Parteien und Massenorganisationen, deren Sitzzahl in der Volkskammer schon vor der Wahl feststand, und wo die Abgeordneten genausoviel zu sagen hatten, wie der Bundestag heute - nichts. Die Entscheidungen fielen im Politbüro/ZK der SED.

Das Volk, das doch angeblich im Mittelpunkt stand ("Alles für das Volk, alles mit dem Volk, alles durch das Volk") stand komplett abseits - und bildete Parallelgesellschaften im Freizeitbereich. Darum war die zentrale Parole des Herbstes 1989 doch auch nicht "wir wollen die DM" oder "wir wollen keine Macht mehr haben", sondern "Wir sind das Volk"!

WIR! Nicht Ihr Eliten, die ihr euch anmaßt, in unserem Namen Entscheidungen zu fällen.


Am 01. Juni 2018 schrieb Des Illusionierter zum Artikel:

Ein Gerücht geht um

Das Gerücht von einer Sammlung der Bewegung

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Ein schönes Beispiel für U.Gellermanns Antwort weiter unten, dass die Antworten durch die Fragen oder deren Formulierung bestimmt werden - wenn auch in diesem Rahmen etwas oT aber doch auch ein nettes Rätsel. Es ging darum, ob man für oder gegen die Fortführung von S 21 war, und die Fragen waren formuliert wie folgt:

Mit JA stimmen Sie für die Verpflichtung der Landesregierung, Kündigungsrechte zur Auflösung der vertraglichen Vereinbarungen mit Finanzierungspflichten des Landes bezüglich des Bahnprojekts Stuttgart 21 auszuüben.

Mit NEIN stimmen Sie gegen die Verpflichtung der Landesregierung, Kündigungsrechte zur Auflösung der vertraglichen Vereinbarungen mit Finanzierungspflichten des Landes bezüglich des Bahnprojekts Stuttgart 21 auszuüben.

Nun möge man überlegen, was anzukreuzen war, um gegen S 21 zu stimmen!

Antwort von U. Gellermann:

Hinzu kommt die Vorfeld-Beeinflussung. Zum Beispiel: Obwohl jeder Angst vor dem Tod hat, existiert diese Angst aber nicht unter den „wichtigsten Problemen“. Die herrschende Medienlandschaft hat lange vor der Umfrage die Agenda bestimmt.


Am 01. Juni 2018 schrieb Des Illusionierter zum Artikel:

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Das Gerücht von einer Sammlung der Bewegung

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@K.H.Schneider

Nun ja, damals bezog sich der Begriff "Unverstand der Massen" auf eine proletarische, voraufgeklärte Gruppe der Bevölkerung. Aber ist es heute wirklich so viel anders? Zwar wird flächendeckend eine Grundbildung angeboten, aber es fehlen oft die bildungsaffinen Elternhäuser als Stützen.

Der Unverstand der Eliten ist wiederum ein anderer Ausdruck für verantwortungslose Fachidiotie. Der Horizont endet beim eigenen Einkommen.

Der demokratische Parlamentarismus ist die gesellschaftliche Umsetzung der Entmündigung von 90%+ der Bevölkerung, und die Funktionseliten des Kapitals tun genau das was von den Eigentümern des Kapitals erwartet wird. Geleistete Amtseide stören dabei nicht - oder gab?s da schon mal Verfahren?

Eine Reform der gesetzlichen Möglichkeiten, die eine hemmungslose Kapitalverwertung ermöglichen, ist von solchen Eliten nicht zu erwarten.

Diese Eliten ins Amt gebracht zu haben darf man allerdings als Tat einer unverständigen Bevölkerung ansehen, die sich von den eingehämmerten Vorurteilen aus den Verblödungsmedien nicht befreien kann. Womit wir wieder bei Gellermanns Anliegen einer Medienreform wären. ;-)

Antwort von U. Gellermann:

Gellermann will eher keine „Reform“. Er will die Überführung der Medien ins Gemein-Eigentum. Und auf dem Weg dahin: Einen langanhaltenden Kampf um Aufklärung und Medienkritik.


Am 01. Juni 2018 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Ein Gerücht geht um

Das Gerücht von einer Sammlung der Bewegung

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@Heinz Schneider
"wie sich die Menschen ihre schlechte Lage erklären" - Die meisten sehen ihre und Deutschlands Lage (wirtschaftlich) nicht schlecht.

Hier noch mal die gesamte Rangfolge. Frühjahr 20017. - Die Befragten konnten zwei Probleme nennen, die sie für die wichtigsten hielten.

Einwanderung - 37%
Terrorismus - 27%
Bildungssystem - 22%
Kriminalität - 20%
Renten - 18%
Gesundheit und soziale Sicherung - 13%
Wohnung/Wohnungsbeschaffung - 13%
Umwelt, Klima-, Energiefragen - 11%
Inflation/Lebenshaltungskosten - 9%
Arbeitslosigkeit - 8%
Steuern - 5%
Staatsverschuldung - 4%
Wirtschaftliche Lage - 3%
______________________
Martin Schulz' SPD Wahlkampfmotto "Es ist Zeit für soziale Gerechtigkeit" lag neben dieser Rangfolge von Problemen.

Die Zuwanderung wird von den ärmeren bei uns insoweit als ein soziales Gerechtigkeits-Problem gesehen, als viele meinen: Wieso bekommen die so viel Geld, was bleibt da für uns? -

Antwort von U. Gellermann:

Wer die Fragen macht, der „macht“ auch die Ergebnisse.


Am 01. Juni 2018 schrieb Heidi Schmid zum Artikel:

Ein Gerücht geht um

Das Gerücht von einer Sammlung der Bewegung

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Das hast Du gut gemacht , Uli . Die wenigsten wollen das so hören . Da kursiert der Ruf , man müsse den Fakenews ein Ende bereiten , aber bei öffentlich - rechtlicher Berichterstattung spricht man nicht von Lügenpresse .

Antwort von U. Gellermann:

Die Zuschrift bezieht sich auf dieses Video:
https://youtu.be/5JhnEamf0VI


Am 01. Juni 2018 schrieb marie becker zum Artikel:

Ein Gerücht geht um

Das Gerücht von einer Sammlung der Bewegung

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"Ein linker Kampf um die Macht muss beim Kampf gegen die herrschenden Massenmedien beginnen."

Er muss auch bei der Bildung geführt werden, er muss unsern Kids das Rüstzeug in die Hand geben selber zu denken und scharf zu beobachten.

und nicht bei "Vorgeschriebenem" und
"Vorgedachtem" zu bleiben

eben sich nicht manipulieren zu lassen.

Damit ergibt sich auch eine Zukunftsorientierung oder Perspektive der Gesellschaft.

Antwort von U. Gellermann:

Weite Teile der Bildung, auch für die Jüngsten, kommen über die bewegten Bilder.


Am 01. Juni 2018 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Ein Gerücht geht um

Das Gerücht von einer Sammlung der Bewegung

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Lieber Uli,
hab Dank für diesen erstklassig präsentierten Beitrag in Wort, Bild und Ton.
Gut durchkomponiert und mit einer trefflichen Schlusspointe versehen.

Antwort von U. Gellermann:

Die Zuschrift bezieht sich auf dieses Video:
https://youtu.be/5JhnEamf0VI


Am 01. Juni 2018 schrieb Winfried Wolk zum Artikel:

Ein Gerücht geht um

Das Gerücht von einer Sammlung der Bewegung

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Du hast es wunderbar auf den Punkt gebracht und wenn die ganze Sache nicht zum Verzweifeln wäre ob der so ganz offen gezeigten arroganten Ignoranz, wie wir in der Babtschenko-Inszenierung verarscht wurden, könnte man sich nur tot lachen. Ich bin gespannt auf die nächsten, ähnlichen Geschichten, die uns ganz sicher in nächster Zeit noch zugemutet werden. Noch soll ja tatsächlich die Fußballweltmeisterschaft in Russland stattfinden. Da muss doch was zu machen sein, oder? Und Nordstream 2 ist auch noch nicht gänzlich abgesagt. Wie mächtig glauben sich die Mächtigen und für wie blöd halten uns die den Mächtigen hörigen Medien! Wollen sie uns tatsächlich reif machen für einen erneuten Waffengang gen Russland? Der Jahrestag der einstigen katastrophalen Groß-Mörderaktion jährt sich ja bald zum 77. Mal. Plant man da schon was Neues?
Mir gruselt es!

Antwort von U. Gellermann:

Die Zuschrift bezieht sich auf dieses Video:
https://youtu.be/5JhnEamf0VI


Am 01. Juni 2018 schrieb Heinz heinz Schneider zum Artikel:

Ein Gerücht geht um

Das Gerücht von einer Sammlung der Bewegung

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@ Klaus Bloemker

Ja, ob die Rechte oder die Linke stärker wird, hängt davon ab, wie sich die Menschen ihre schlechte Lage erklären. Wie aber 84% der Befragten der von Ihnen zitierten Umfrage als ihr Problem sehen, hat im Wesentlichen eine einzige Ursache: die Ungleichheit. Darum muss sich die Linke kümmern, selbstverständlich.

Der Fragebogen dieser Umfrage, wäre sie 1935 durchgeführt worden, hätte in etwa folgende Alternativen angeboten: der Jude?, die Kommunisten?, der Russe? die Arbeitslosigkeit?

Aber im Ernst: Klare Mehrheiten der Menschen in Deutschland halten den Kapitalismus für nicht imstande die Zukunftsprobleme zu lösen. Nur dann nicht, wenn diese Antwort nicht angeboten wird.

@Des Illusionierter

Nicht einig mit Ihnen wäre ich, was den Unverstand der Massen betrifft ? meine Erfahrung ist einfach eine Andere. Die Klage über diesen „Unverstand" führen seit jeher die Neoliberalen, schon von Hayek war klar, dass sich das Wahlrecht für diese Massen auf die Auswahl des Personal beschränken sollte.
Es sind aber die Eliten, die die unterirdischen Gewalten, die sie heraufbeschworen haben, nicht mehr beherrschen. Deren Unverstand besteht darin, eine Regulierung des Kapitalismus zu verweigern und damit seine Selbstzerstörungskräfte ungehindert walten zu lassen.

Sonst teile ich Ihre Skepsis; die Linke hat derzeit keine mehrheitsfähigen Lösungen anzubieten. Der New Deal ist auch kein linkes Programm. Völlig verblüffend ist aber, in welch rasanter Geschwindigkeit Roosevelt Programm die Stimmung in der Gesellschaft völlig umkrempeln konnte. Offenheit entsteht nicht aus depressiven, sondern aus optimistischen Stimmungen.

Selbstredend muss ein solches Programm von einer Regierung ins Werk gesetzt werden. Das muss nicht einmal eine linke sein.
Nur gibt es, wie seinerzeit auch, in Europa keinen Roosevelt. Es braucht also Vision und Druck von Unten. Beides kann auch von einer linken Sammlungsbewegung kommen.


Am 01. Juni 2018 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Ein Gerücht geht um

Das Gerücht von einer Sammlung der Bewegung

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Noch eine Anmerkung zu Hans Informat-Ion: Das Volk hat schon mal geherrscht. Während der Zeit der leider kläglich gescheiterten Sozialismus-Versuche! Da gab es nämlich keine Herrschaft des Kapitals in den jeweiligen Ländern. Nun will ich mich hier keinesfalls auf eine Systemdebatte einlassen, dafür ist Zeit und Platz nicht ausreichend. Und denken kann man darüber auch wie man will, aber es war so! Auch und sogar unter Stalin, denn der hatte ebenfalls kein Kapital zu Privateigentum. Das Volk war aber eigenartigerweise eines Tages der Macht überdrüssig und hat sie weggeworfen, geschehen anno 1989. Die Frage wäre, wenn man sie denn ernsthaft diskutieren wollte, woran ich Zweifel habe, warum ist es dazu gekommen? Die Gebrechen des Kapitalismus werden sie aber wieder aufwerfen, womöglich in einer sehr fernen Zeit, jedenfalls aber ganz bestimmt, sofern nicht vorher der jüngste Tag anbricht!


Am 01. Juni 2018 schrieb Alexander Boncourt zum Artikel:

Elende Tage mit Doktor Gniffke

Wie fast 10 Millionen andere Deutsche: Jeden Tag um Acht "Tagesschau"

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Guten Tag Herr Gellermann,
wieder ist es passiert. Artikel gelesen, sacken lassen. Denkminute - dann aus dem Bauch " Ich liebe ihn."
Vielen Dank für diesen vortrefflichen, wirklichen Journalismus.
Aufs Beste haben Sie auf den Punkt gebracht, was gründlich kaschiert, immer wieder funktioniert. Man staunt, wie leicht sich so viele, ja doch oft nachdenkliche Menschen einlullen und einseifen lassen. Oft genug ins Ohr gesäuselt wieder und wieder und dann, Steuersäckl auf, Stützpunkte bauen, U-Boote anschaffen oder verschenken und völligen Wahnsinn zur Staatsraison erklärt, hinnehmen und wegschauen. Auch gleich vor der eigenen Tür und innerhalb der eigenen Vier Wände. Nie, nie, nie wird von der Macht die Abwärtsspirale aufgezeigt, na ja, aber gezeigt schon, bei den Tafeln oder den Zeitarbeitern oder oder oder.
Man kann ja kaum noch mit Proaktivem Lachmuskeltraining dagegen an arbeiten.
Mir fällt auf, dass meine 15 jährigen Kinder sensibler sind als viele Erwachsene aus meinem Bekanntenkreis, für die das unhinterfragte Wegschlucken dieser Dauerverarsche im Alltag normal ist. Wieso? Sind doch objektive Wahrheiten, ist doch Top Journalismus. Finde ich nicht lustig. Die Rationalgalerie, die ist manchmal lustig, am richtigen Platz im richtigen Maß.
Noch einmal, vielen Dank .
Alexander Boncourt.

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