Leserbriefe

Leser-Kommentare im Monat Juni 2017
 

Am 23. Juni 2017 schrieb Petra Werner zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

@ Gellermann
Wer in diesen Tagen die vermehrte "Verteidigungs"-Anstrengungen der EU beobachtet. der weiß wie sehr Lenin Recht hatte: Es geht um Hochrüstung zur Sicherung der alten kolonialen Beute im arabisch-afrikanischen Raum und um neue Territorien im im postsowjetischen Bereich.


Am 23. Juni 2017 schrieb Altes Fachbuch zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

verständnisfrage ohne bösen hintergedanken:
wieso "wäre er (kohl) als Rache an den deutschen Verursachern dieser Opfer (des wkII) durchaus geeignet"???
hat er den verursachern jemals was getan, oder ist der gegenbeweis (kontinuität als erfüllungsgehilfe des systems) schon erbracht?

europa, europa - über alles, schallt es von aller orten her. zumal die sich wieder wo zusammenrotten, um sich die wunden zu lecken. der pimpf macron als inkarnation der frz. revolution soll die zerstrittenen einigen, und natürlich ist der hauptmotor ausschließlich die gemeinsame "sicherheit". brexit als des wählers entscheidung? man lächelt schon:)
parallel dazu und klammheimlich verdeckt von dem trauerakt und dem Fußballspiel und versteckt im üblichen gesülze und unter ausschluss einer öffentlichen debatte, wird im bundestag die "Quellen-Telekommunikationsüberwachung" durchgewunken!!! https://www.jungewelt.de/artikel/312857.der-hacker-vom-bund.html
die geheimdienstliche nutzung der mautdaten kommt noch dazu, zufällig werden auch noch die autobahnen privatisisert.....
und... und...
sanktionen ja, aber nicht bei north streamII, wo germany ja als dealer das gas weiter verwerten wird....
middelhoff eingestellt, cum-ex heiligenschein für die politik.......
das wäre unter kohl nicht anders gelaufen.

von wegen bis hamburg warten, von wegen einen "diktatorischen, überwachenden Käfig" in der ddr!!

und auch merkel steht nur für das aktuelle gesicht der kontinuität des erfüllungsgehilfen des systems!!

eine rache sehe ich nicht, nur eine fortsetzung.
wer sich das Brimborium um das einbuddeln eines leichnams ansieht, wird sich fragen, in welcher welt er lebt. und orban als redner hätte es auf den punkt gebracht: https://www.youtube.com/watch?v=fSFD-QAJM1k

Antwort von U. Gellermann:

Die „Rache Gottes“ ist eine ironische Denkfigur.

"Vereinigte Staaten von Europa sind unter kapitalistischen Verhältnissen gleichbedeutend mit Übereinkommen über die Teilung der Kolonien."
Lenin, Sozial-Demokrat" Nr. 44, 23. August 1915


Am 21. Juni 2017 schrieb Pat Hall zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

UPPS ? altes Fachbuch, zur Mittsommernacht schrieben Sie einen solchen bösen Kommentar ?
Längst ist die Geschichte seit WK 2 bekannt und Adenauer seine Griffel im atlantischen Bündis hatte.
Die Machthaber über Deutschland sind immer noch bis Heute die Amerikaner.
Kohl oder diese Regierung hat den Passus die Souveränität Deutschlands nicht in" betracht" gezogen.
Ich unterstelle der amerikanschfreundlichen CDU ,dass diese Partei uns die Bürger den AMI´s als Verkaufsobjekt ausliefert.
Längst werden wir im Visier der NSA gelandet sein , aber Tatsachen sind eben Tatsachen, oder ?


Am 21. Juni 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

offenbar hat sogar die Merkelriege erkannt, dass eine feierliche staatliche Ehrung unangebracht wäre

( ich erinnere, dass Getrud Höhler bereits darauf hinwies, dass Merkel, als sie den Stab übernahm, den Männern im Umfeld den Vatermord abnahm; die gebührenden Tränchen zum Ableben ihres Gönners wollte sie sich wohl nicht abringen )

und vielleicht auf harten Widerstand der Strasse führte... und so ergibt man sich seufzend in sein Schicksal und belässt es bei dem EU- Staatsakt .


Am 21. Juni 2017 schrieb H.C. Hoffer zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

... schließe mich dem Lob der Foristen für diesen sehr, sehr notwendigen Artikel über H. Kohl an.
Möchte zugleich den ebenso aufklärerischen Beitrag von Werner Rügemer hinweisen: https://arbeitsunrecht.de/nichts-zu-danken-helmut-kohl-war-nicht-nur-zufaellig-korrupt/

Und zu Kohl noch 'was:
"Als ich am Todestag von Kohl im Radio hörte, wie Kohl Geschichte geschrieben hat, fasste ich ganz spontan den Entschluss, auch Geschichte zu schreiben. Vor drei Zeugen nahm ich einen Zettel und einen Stift und schrieb "Geschichte". Da ich dieses Wort auf Anhieb richtig schrieb, gehe ich davon aus, dass man meinen Namen zukünftig in einem Atemzug mit dem Helmut Kohls aussprechen wird. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das dann ein Kompliment ist...


Am 21. Juni 2017 schrieb Monika Heuer zum Artikel:

Verfestigtes Wording

TAGESSCHAU: Immer feste ungleich

Artikel lesen

"Um 20 Uhr gab es zum Armutsbericht eine 17-Sekunden Meldung, während der Börsenbericht immerhin 62 Sekunden Sendevolumen hatte". So steht es in der Programmbeschwerde von Bräutigam und Klinkhammer. Und macht erneut klar: Die Tagesschau spiegelt die Besitzverhältnisse im Land wieder. Mehr nicht.


Am 21. Juni 2017 schrieb Günter Cyborra zum Artikel:

Verfestigtes Wording

TAGESSCHAU: Immer feste ungleich

Artikel lesen

Das ist der Spruch im Luther-Jahr: Eine verfestigte Burg ist unser Gott! Danke, ich lache immer noch.


Am 21. Juni 2017 schrieb Svenja Bertram zum Artikel:

Die Tagesschau: Framing zur Primetime

Redaktion kommt dem Programmauftrag nicht nach

Artikel lesen

Das ist der Kernsatz von Schiffers Rezension: "Die Autoren spiegeln damit eine breite Stimmung in der Bevölkerung, die während des als einseitig empfundenen Umgangs mit dem Maidan und der Ukraine-Krise lauter wurde" Weil das so ist, ist das Buch so wertvoll. Schiffer hat erkannt, dass wir am Fuss einer Zeitenwende stehen: Das Vertrauen der Zuschaue in die Öffentlich-Rechtlichen schwindet. In diese Vertrauenskrise stösst das Buch mit fundierte Argumentation. Kaufen, lesen, verschenken: Die Aktion "Wollen unsere Sender zurück" hat begonnen.


Am 21. Juni 2017 schrieb Eva Wedemeyer zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

In diesen Tagen wird die Legende gestrickt. Mut einem "europäischen" Trauerakt soll Helmut Kohl in den Rang Karls des Großen erhoben werden. Ich bin dankbar, dass Uli Gellermann diese Geschichtsfälschung gnadenlos korrigiert. Denn die Legende ist eine Lüge. Doch von Gellermann erfährt man die Wahrheit.


Am 21. Juni 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen


und die mär von der "gnade der späten geburt"
:)
die kohl'sche generation wurde reingewaschen, nix verantwortung für die vorfahren, nix entschädigung für die nachfahren der anderen, nix änderungen an den zielen seit 18XX!!!
wenn man denn zögling eines dr. fritz ries gewesen ist, kann man auch nicht anders;)
natürlich ein nazi, der per arisierung reich geworden ist, und der über schleyer, biedenkopf und kohl etc.. weiter seine fäden spann. der link lohnt: https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Ries
und generationen/zeit/länder übergreifend erklärt sich auch der buna-deal: biedenkopfs vater hat in ns-zeiten dort gearbeitet, und er war mit ries's tochter verheiratet:)
glaubt jemand, andere ries's haben den osten schon aufgegeben?? die einheit ist nicht vollendet, deshalb keine verfassung!!

kohl wie merkel sind bescheidene mitglieder des e.V. atlantikbrücke.
das ist quasi die DSF mit anderen freunden:)

wie viele solcher biographien gibt es in dieser "demokratie", und sind wir schon auf dem trip zur re-feudalisierung??

die nva war nicht bei prag dabei?? in 10 jahren ist keiner mehr da, der das bestreitet. selbst in diesem forum streitet man, ob nicht ein schmidt den osten aus einem "diktatorischen, überwachenden Käfig" befreit hat: wartet doch nach nsa, whistleblowing erst mal g20 in hamburg ab - und dann redet über käfige!!


Am 20. Juni 2017 schrieb silen tium zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Danke für diese Zusammenfassung.
Mit dem "Ehrenwort" verhielt es sich jedoch meiner Erinnerung nach ein wenig anders.
Kohl hatte nicht dem deutschen Volk sein "Ehrenwort" gegeben, dass er nichts wisse, sondern er nannte die Namen der Spender einfach bis zu seinem Tod nicht, denn er habe den SPENDERN sein Ehrenwort gegeben, ihre Namen nicht zu verraten, so hieß es. Eines Verstoßes gegen die Rechtsordnung oder gar gegen die Verfassung fühle er sich dabei nicht schuldig.
Sogar auf wikipedia steht hierzu etwas durchaus interessantes: "Im August 2015 erklärte Wolfgang Schäuble in einer ARD-Fernsehdokumentation von Stephan Lamby, in Wahrheit habe es gar keine Spender gegeben, denen Kohl sein Ehrenwort hätte geben können. Vielmehr stammten die 2,1 Millionen DM aus Schwarzgeld-Konten der CDU, die bereits zu Zeiten der Flick-Affäre angelegt worden seien. Schäuble relativierte diese Aussage jedoch wieder (?Vielleicht gibt?s auch Spender?)."


Am 20. Juni 2017 schrieb silen tium zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Ähnlich kritisch und durchaus differenziert betrachtet auch Albrecht Müller von den NachDenkSeiten das Vermächtnis des Herrn Kohl:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=38807

Antwort von U. Gellermann:

Müller zitiert Wimmer: !Willy Wimmer (CDU) meint, mit Helmut Kohl als Bundeskanzler hätte es keinen Jugoslawien Krieg gegeben“. Richtig ist: Die letzte Regierung Kohl war, gegen die Regierungen Frankreichs und Großbritanniens, für eine Zerschlagung Jugoslawiens, plädierte für einer vorschnellen Sloweniens und Kroatiens und legte so den Brand Jugoslawiens.


Am 20. Juni 2017 schrieb Marco Beyer zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Vielen Dank für Ihre Ausführungen zum Thema Helmut Kohl, ich bin seinerzeit leider den Lügen der Regierung unter Helmut Kohl auf den Leim gegangen. Erst Jahre später hat mir das Buch vom Herrn Bernt Engelmann "SCHWARZBUCH HELMUT KOHL oder wie man einen Staat runiert" zu verstehen gegeben, wie eiskalt dieser Mann über Leichen ging. Ihm jetzt noch europäische Ehre zu erweisen, wäre ein weiterer Schlag ins Gesicht der Millionen Menschen, die dieser Mann schlichtweg belogen hat. Das Buch enthält sehr viele interessante Informationen und ich kann es nur weiterempfehlen.


Am 20. Juni 2017 schrieb Hannes Niesslbeck zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

@dario vo
Es gibt zahllose Artikel aus der Zeit des Prager Frühlings, die belegen, dass außer einer kleinen Nachrichteneinheit keine NVA-Truppen an der Niederschlagung beteiligt waren.

Google hilft, geben Sie einfach ein:

Einmarsch in CSSR ohne NVA

und Sie werden fündig. Gerüchte, die besagen dass die NVA gerne dabei gewesen wäre aber durch die Führung der UdSSR daran gehindert wurde, gab es damals reichlich, so weit ich mich erinnern kann, Beweise dafür sind mir aber nicht bekannt.


Am 20. Juni 2017 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Bei den Verfehlungen von Herrn Kohl fehlt mir noch die, dass er nicht die Chance der Deutschen Einheit (die ihm m. E. in den Schoß gefallen ist) genutzt hat, um Deutschland souverän zu machen:
Abschluss eines echten Friedensvertrags und raus mit den US-amerikanischen Besatzungs-Soldaten.
Als Gegenleistung hätte die Bundeswehr zu einer reinen territorialen Verteidigungsarmee abgespeckt werden können.
Diese vertane Chance halte ich für das schlimmste Vermächtnis Kohls.


Am 20. Juni 2017 schrieb Sabine Kruse zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Kleine Anmerkung zur Übersetzung: "De mortuis nihil nisi bene" bedeutet: Über die Toten soll man nur in guter (also fairer/angemessener) Weise sprechen. Es wäre doch absurd, über Kriegsverbrecher nach deren Tod "nur Gutes" zu reden!


Am 20. Juni 2017 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Sehr geehrter Herr Gellermann,

ich halte Amazon für einen der größten Schweine- Läden in diesem Land. Ich selber habe dort noch nie etwas gekauft und werde dort auch niemals etwas kaufen.
Dieser Laden beutet seine Arbeitnehmer bis auf das Blut aus. Als Dank zahlt er in der BRD so gut wie keine Steuern.
Ich finde es einfach zum kotzen, diesen Verbrecherladen als Maßstab für den Erfolg oder Misserfolg eines Buches auf zu führen. Leider ist mir bewusst, dass man an diesen Erscheinungen des Spätkapitalismus nicht mehr vorbei kommt. Ich habe für mich entschieden nur noch meine Bücher über den ortsansässigen Buchhandel zu kaufen. Die behandeln ihre Mitarbeiter im allgemeinen anständig und zahlen hier ihre steuern.

Antwort von U. Gellermann:

Das sehe ich ähnlich, aber für einen eigenen Buchvertrieb langt die Kraft nicht.


Am 19. Juni 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

@Bernhard Moser
Wer hat dann sofort nachdem die DDR tot war, zu dieser Leichenfledderei aufgerufen? Ungebrochen geht die "Delegitimierun der DDR" (Forderung des BND-Mannes Kinkel), dieses "Unrechtsstaates" weiter. Man sucht und bohrt, und auch wenn man nichts findet, wird etwas erfunden.


Am 19. Juni 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

.....wie angenehm, nach all der unerträglichen Lobhudelei im Land des Nachfolgers von Adenauers Schoßhündchen, ein Artikel, der den Galeristen wieder in Hochform zeigt. Nichts desto trotz lieber Uli, neben dem Dank, eine besondere Bitte an dich: ab und an halblang zu machen......., und zu akzeptieren, dass jede Veränderung, nach einer Erkrankung nun einmal ihre Zeit braucht. Doch wie lang ist Zeit ?
Am 21. 11.1983 hält Kohl eine Rede zum NATO Doppelbeschluss, mit folgender Kernaussage:
Zusammengefasst: Die Sowjetunion ist und bleibt der Feind. 27 Millionen ermordete Sowjetbürger lassen Kohl nicht innehalten. Er tut das, was die cDU bis Heute tut: Die sPD macht die Steilvorlage, und die cDU setzt es um.
Es erinnert an den ollen Adenauer, nach 1945.- Hier hat Helmut Schmidt ganze kriegerische Arbeit geleistet. 34 Jahre (1979) nach den schlimmsten Verbrechen des Faschismus, mit unvorstellbaren, menschlichen Verlusten, besonders in der Sowjetunion wurde in Deutschland wiederaufgerüstet.
Eine Schande, mit der bitteren Erkenntnis, dass alle Kämpfe in der Republik, in einer wachsenden Demokratie, mit all den Widerspruchen keine Bedeutung finden konnten.Die Nase wurde gedreht, und von Volkes Mitbestimmung und Alle Macht geht vom Volk aus,ist der NATO Doppelbeschluss geblieben, und Deutschland war wieder in der Spirale der Aufrüstung, unter dem Deckmantel von Begriffen, wie Freiheit, Sicherheit und der Russe, der die Nase voll von Krieg, Zerstörung, Not und Elend hatte, musste, wie immer, herhalten.
Kohl ist einer dieser Verbrecher, der den USA,wie Adenauer, kritiklos, unterwürfig und verantwortungslos und gerne die Zügel des Geschehens überlassen hat. Die wirklich wichtige Entscheidung, die Konsequenzen mit Verantwortung hat, ist nicht getroffen worden, von all den Hasenfüßen, und Kohl ist einer ihnen: NIE WIEDER KRIEG und NIE WIEDER FASCHISMUS waren Lippenbekenntnisse, und hohle Phrasen.
Ein Schmerz, der nie aufhörte, bei denen, die gegen den Faschismus, unter Einsatz ihrer Lebens gekämpft haben, und überlebt hatten, und diese Politiker ohne Haltung und Würde, mit Lug und Betrug die Rüstungsspirale wieder gesellschaftsfähig machten.
Zu Gorbatschow, der in Russland völlig anders bewertet wird, als im Westen ist sehr viel zu sagen: Er hat sich dem Kapitalismus angedient, und während das Volk mit seinen unsinnigen Gesetzen, ganze Weinanbaugebiete zerstören mussten, mit unvorhersehbaren Folgen für die Volkswirtschaft, nämlich hohe Arbeitslosigkeit für Arbeiter, Bauern und Landarbeitern, die von Heute auf Morgen kein Einkommen mehr hatten, um nur einige, von unendlich vielen gesellschaftlichen Problemen zu nennen, sich selbst ein Domizil am Schwarzen Meer bauen ließ, was mehr als irritierend und seltsam anmutet. -
Von den wirklichen Problemen, die in der Gesellschaft die Folge waren, und Millionen von Menschen in Not und Elend getrieben wurden, wo der Westen sich den schlanken Fuß gemacht hat, gibt es vielleicht eine andere Gelegenheit näher darauf eingehen zu können.
Kohl war einer von den vielen, nichtssagenden, austauschbaren Politikern, die nichts gelernt haben, nach Krieg und Faschismus, von Deutschland angezettelt, und die Wiedervereinigung ? Friedlich, ohne Waffengewalt sind die Russen abgezogen, und haben akzeptiert. Die kriegerische USA hätte dieses niemals mit ihrem Bestreben die Völker der Welt, unter ihre dreckigen Stiefel zu bringen akzeptiert. Davon muss die Geschichte erzählen, weil das auch Hoffnung hat.
Allerdings ist das nicht der Verdienst von Kohl und Konsorten. Wer Krieg, Verlust, nicht in Worte zu fassen erlebt hat, wird nie leichtfertig mit der Frage Krieg und Frieden umgehen können, weil diese Fragen die gesamte Menschheit betreffen, und die Erkenntnis und Einsicht hat die Truppen friedlich abziehen lassen, und das darf nie vergessen werden.


Am 19. Juni 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

nun ja, die Angela hat dabei aber nicht nur die passive Rolle gespielt, sie hatte sich fleißig für die Übernahme in den Kaderschmieden der DDR und Moskaus trainiert
und mir will einfach nicht in den Kopf, warum Deutschland sich diesen schwarzen Engel an die Spitze stellte...


Am 19. Juni 2017 schrieb Helmut Ische zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

endlich ein nachruf auf helmut kohl der es verdient gelesen und weiterverbreitet zu werden.
als unwissender habe ich einige zusätzliche anmerkungen:
1. haben die herrschenden dieses landes ( und auch überall anderswo - mit wenigen ausnahmen ) bei der regierungsbildung seit 1945/48 jemals ins "klo" gegriffen? will sagen: von adenauer bis merkel, keine/r ist dem kapital auch nur ansatzweise in die quere gekommen. wie auch? nicht brandt, nicht schmidt, nicht schröder. genau wie der jetzt von uns gegangene (von mir nicht) waren und sind sie alle erfüllungsgehilfen der hier herrschenden. sonst wären sie nie in amt und würden gekommen. also auch nicht der durch und durch korrupte kohl.
2.kann es sein, dass es mit kohl wohl keinen militärischen angriff auf jugoslawien gegeben hätte. mag sein, ich liege falsch, doch ich vermute, das zu diesem szenario - sprich krieg - solche widerlinge wie schröder, fischer, scharping gebraucht wurden und birne es abgelehnt hätte.. also wurden diese sog. friedensengel installiert um jugoslawien zu zerschlagen. was AH nicht schaffte.....kapital und SPD/Grüne vollenden. egal, ob steinewerfend in der jugend, oder marxistische positionen vertretend als sog. 68 (schröder). die jungs haben sich ja angepasst. also, das kapital war schon immer sehr spendabel. was machen diese typen heute? dienen wie damals dem kapital.
3. zum schluss: kohl wurde zu seiner zeit gebraucht. ergo hat die kapitalfraktion der CDU/FDP - kohl/genscher/lambsdorff - drei der hörigsten typen des kapitals den befehl umgesetzt. zeit zum wandel.
4. und kurz und knapp in die heutige zeit: merkel - ausgerechnet die, die uns der dicke vor die nase gesetzt hat ( nebenbei: jedes volk hat die regierung, die es verdient), scheint im september wieder die mehrheit bei der wahl einzusammeln. schulz, dieser sog. politiker, hat nur chancen, sollte das kapital glauben eine agenda 2030 lässt sich nur mit spezialdemokraten durchsetzen........ansonsten kohl mit merkelraute.
will sagen.....egal wer regiert....es ist das kapital. helmut kohl ruhe wie du willst, aber ruhe!!!


Am 19. Juni 2017 schrieb Wolfgang Bittner zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Hervorragend, lieber Uli Gellermann, vor allem die Details, die von den Journalisten und Politiker (bis zu Schulz) unterschlagen werden. Das war fällig!
Hinzu kommt noch, dass die Versprechungen der blühenden Landschaften etc. und die Einbeziehung der DDR-Bevölkerung in die Bundestagswahl den Sozialdemokraten mit Oskar Lafontaine, die nach allen Prognosen die Wahl gewonnen hätten, die Niederlage eingebracht hat.


Am 19. Juni 2017 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen


Danke lieber Uli Gellermann für diesen außergewöhnlichen Nachruf auf einen Mann, der Kanzler durch ein Misstrauensvotum und Kungelei mit Genscher wurde.
Diese Lobhudelei auf einen Mann, der so Kanzler wurde, ist einfach nur abschreckend und macht tief betroffen, wenn man liest, wie nachweisliche Fehler lächelnd akzeptiert wurden: "So ist er eben. Machtmenschen sind so."

Ähnliches Verhalten wird auch Merkel immer wieder von den christlichen Parteien und den kernlosen Sozialen verziehen.
Dann muss man sich fragen, ob es in der Politik wirklich um Demokratie geht oder nur um die Unterstützung für den größten Narzissten und Machtmenschen aus der eigenen Partei um diesen an die Macht zu bringen.

Dass Kohl nicht der Kanzler, soll heißen Macher, der Einheit war, wird gerne unterschlagen. Vorbereiter und Akteur war Willi Brand (SPD) mit seiner Politik der Annäherung und Vertrauensbildung mit Russland und DDR-Führung und dem Willen der DDR-Bevölkerung aus dem diktatorischen, überwachenden Käfig herauszukommen. Zudem mussten auch die Siegermächte zustimmen. Die Regierung Kohl hatte schon den USA in Sachen NATO-Doppelbeschluss Zustimmung signalisiert und diesen zur Staatsräson erklärt.
Er war der CDU-CSU-FDP Kanzler der BRD und wurde dann automatisch Kanzler von Groß-Deutschland. Das war kein Verdienst sondern lag an dem Status, den er inne hatte.

Seine Reden von "blühenden Landschaften" war ein Bluff, denn nach der Ausbeinung der DDR durch westdeutsche und internationale Banken und Industien wurde den Menschen dort sehr schnell klar, dass nicht Kohl die "Hosen an hat", sondern die neoliberal agierenden Unternehmen deren williger Vollstrecker er war.
Innenpoitisch also ein Macher und krapftprotzender Machtmensch und außenpolitisch einer, der sich den Stärkeren wie den USA, fast vollkommen unterwarf. Ähnlich agiert Merkel - wobei bei ihr das "nach oben buckeln und nach unten treten" z.B. gegen kleinere Länder, dazu kommt.

Machtmenschen kombiniert mit krankhaftem Narzissmus müssen von der Politik fern gehalten werden. Sie schaden mehr als sie nützen.
Warum gerade solche Menschen immer wieder von der deutschen Bevölkerung in der Mehrheit gewählt werden, kann für mich nur mit dem Wunsch nach Diktatur und Macht und eigener Unterwerfung erklärt werden.

Kohl, der "schwarze Riese" ist tot - doch der Narzismus und der Größenwahn leben im Erbe der jetzigen Bundeskanzlerin weiter, was sich erst ändern wird, wenn die Menschen in DE endlich begreifen, dass sie aufrecht gehen können und Politiker, die sich selbst für das Gesetz halten, Diktatoren sind und man nicht wählen darf, wenn man Frieden und ein gutes Leben für alle Menschen will.


Am 19. Juni 2017 schrieb dario vo zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

@uschi peter: Na ja, 1968 war ich erst 13. Aber ein paar Jahre später hab ich schon andere Jugendliche aus Prag oder Ostberlin getroffen, mit denen sich leicht ein gemeinsames Verständnis über imperialistische Kriege wie in Vietnam und stalinistischen Antiimperialismus á la Budapest und Prag herstellen ließ. Dass die NVA beim Einmarsch in Prag nicht dabei war, ist mir tatsächlich neu. Deine Quellen kannst Du mir aber gern unter dariovo@web.de mitteilen.
Wir Wessis hatten mit Blick auf die Revolutionen in China und Kuba ohnehin einen anderen Blick auf den Klassenkampf.
Gemeinsam bleibt uns aber der Blick auf die Ära Kohl als Ära imperialistischer Restauration und wohl auch die Trauer um eine unabhängige DDR. Die Aufgabe den Klassenkampf weiter zu entwickeln, bleibt uns bei allen Differenzen aber nicht erspart.

Antwort von U. Gellermann:

Lieber dario, wenn ich als Quelle akzeptiert werde: Es gab keine NVA-Truppen beim Einmarsch der Pakt-Staaten in Prag 1968. Mir damals mündlich zugetragen: Das SED-Politbüro fürchtete unliebsame Erinnerungen an eine andere Sorte deutscher Soldaten in Prag vor 1945.


Am 19. Juni 2017 schrieb Dix Blind zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Ist großen Staatsmännern der einfache Bürger nun egal, geht es um Selbstbereicherung oder welcher Sache wird gedient? Könnte es sein, dass da viel mehr drohte und vieles abgewandt wurde? Muß ein kleines Übel in Kauf genommen werden, um so viel Gutes tun zu können? Ist es tatsächlich Gutes? Wer entscheidet das und wann? Ich freue mich auf Antworten.

Antwort von U. Gellermann:

Helmuth Kohl war schon ein ziemlich großes Übel. Noch größere sind immer vorstellbar, waren aber in seiner Zeit in Deutschland nicht in Sicht.


Am 19. Juni 2017 schrieb tom cicic zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Machen Sie sich keine Sorgen um die Kohlsche Verantwortung beim Zerfall Jugoslawiens. Selbst wenn dieser von Aussen befeuert worden wäre, hätten Kanzler und Aussenminister des Vasallenstaates lediglich Instruktionen des Lehensherrn befolgt...

Jugoslawien ist als Folterkammer und Gefängnis für die einzelnen zu unterschiedlichen Völker schliesslich von selbst zerfallen.
Eine Sprache, eine Kultur, eine Währung, ein Wirtschaftsraum, vom ZK diktierte Gesetze.
Kommt Ihnen das bekannt vor? Ach ja, "unsere" EU wird ja nach diesen Prinzipien geführt.
Deshalb wird ja auch die EU - ob mit oder ohne Einfluss von Aussen - genauso enden wie Jugoslawien: im Bürgerkrieg!

Antwort von U. Gellermann:

Ihr Blick auf das Tito-Jugoslawien ist von wenig Kenntnis getrübt. Dafür haben sie auch nicht die relative Eigenständigkeit des deutschen Imperialismus begriffen.


Am 19. Juni 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Sehr geehrter Herr Gellermann,
ich bin außerordentlich froh, Sie wieder bei guter Gesundheit zu finden.
Ihr Beitrag zum Ableben Helmut Kohls zeigt in nicht mehr zu übertreffender Deutlichkeit das wahre Gesicht des "Überkanzlers" und dem ist wohl überhaupt nichts mehr hinzuzufügen.
Mit den besten Wünschen!


Am 19. Juni 2017 schrieb Publikumsrat zum Artikel:

Die Tagesschau: Framing zur Primetime

Redaktion kommt dem Programmauftrag nicht nach

Artikel lesen

Hier die Erlanger Erklärung der Initiative Publikumsrat zum Artikel über die Tagesschau.

http://www.publikumsrat.de/ueber-uns/erlanger-erklaerung/


Am 19. Juni 2017 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Volle Übereinstimmung, danke für den Nachruf, der Mann war wie eine dicke schwarze Wolke über dem Land und er hat uns jahrzehntelang genervt.
Allein für das Kabarett war er eine Offenbarung.
Das wirklich Fatale an der Geschichte ist und auch das hat der Galerist
herausgearbeitet, dass er uns "sein Mädchen" hinterlassen hat, das er perfekt ausgebildet hat im Aussitzen und hinterzimmergeschäftemachen.
Die Einheit ist ihm weitgehend in den Schoss gefallen, sein System mit dem grossen Geldbeutel Politik zu machen ist von Frau Merkel übernommen worden, man muss nur sehen, was vor der afrikanischen Küste los ist, nachdem Frau Merkel dort Milliarden verteilt hat, damit die Libyer nun selbst die Bootsflüchtlinge "jagen" dürfen.
Ob ihm die Russlandhetzerei seiner Nachfolgerin gefallen hat, ist einerseits zu bezweifeln, andererseits war der Mann ja schon die letzten 9 Jahre sehr krank, da setzt man andere Präferenzen.
Klar wäre es wichtig gewesen, auch mal ein "Töricht" in den Raum zu werfen, über das heute angesagte Russland Bashing, aber ich glaube er hatte zuletzt andere Sorgen.
Jetzt haben wir Frau Merkel und die hat seine Art Politik zu machen verfeinert und perfektioniert.
Das sind nun unsere aktuellen grossen Sorgen, denn wir wollen hier in Frieden und Freiheit weiter leben, ohne dass die Gesetze heimlich, während sportlicher Grossveranstaltungen von Lobbyisten geschrieben werden und die Atomraketendichte weiter wächst vor unserer Haustür.
Wie hat Frau Merkel noch neulich zu einer besorgten Wählerin in einer ihrer seltenen Fragestunden gesagt:
"Wenn Sie Angst haben, dann gehen Sie doch in die Kirche beten, das hilft."
Unser Ziel kann nur heissen: Merkel in Frieden und Freiheit zu überstehen, ohne dass Beten die letzte Option ist.


Am 19. Juni 2017 schrieb Bri Mensah-Attoh: zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Welch ein postmortales Geheuchel, welch falsche Lobhudeleien derzeit in den Medien - und das wider besseres Wissen besonders von Zeitgenossen -
viel Krokodilstränen um Helmut Kohl, das abgefeimte Schlitzohr, der peinliche Saumagenfreund aus Oggersheim, der Dicke - den wir Birne nannten...

Dabei erinnere ich mich noch sehr gut an jene Zeit, die von Kohl-Trampeleien in sämtliche Fettnäpfe, vom Aussitzen geprägt war und von Korruption (Flickaffäre), von Geldgeschenken .... (Staeck war damals ja auch ein herausragender Kohl-Kritiker - DER traute sich vielleicht was!
Womöglich aber lobhudelt sogar auch der jetzt im Chor mit all den anderen)?

Und daß Helmut Kohl unbegreiflicherweise mit weißer Weste aus der dubiosen "Schwarze-Kassen-Affäre" (deklariert als "jüdische Vermächtnisse") heraus kam, das ist mir völlig unverständlich geblieben!

Aber besonders auch daran, daß es während der Ära Kohl zu vielen geheimen Waffengeschäften /-lieferungen an die Türkei kam (unkenntlich gemachte NVA-PANZER, mit denen anschließend hunderte kurdischer Dörfer plattgemacht wurden - empörenderweise ziemlich bald nach dem Mauerfall - dem "Verdienst des Wiedervereinigungskanzlers").

So schließe ich mich denjenigen an, denen der Name Helmut Kohl nichts als schlechte Erinnerungen bedeutet!


Am 18. Juni 2017 schrieb Rüdiger Becker zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Der war für mich die Inklarnation des Üblen.
Er möge in Frieden ruhen? Kann ich nicht unterschreiben.


Am 18. Juni 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Die Tagesschau: Framing zur Primetime

Redaktion kommt dem Programmauftrag nicht nach

Artikel lesen

....die Analyse trifft aus meiner Sicht nur bedingt zu, da der Inhalt des Buches, und das ist der Praxistest, den das Buch zu bestehen hat, vortrefflich gelungen ist.
Nun ja, weder eine Diplomarbeit, noch eine Doktorarbeit soll hier bewertet werden.
Die Möglichkeit Nebenschauplätzen eine besondere Bedeutung beizumessen lenkt von dem ab, um was es wirklich geht: Den Menschen im Land mit Kawumm, Weitsicht, Inhalt, politischem Standpunkt, aber vor allem mit Aufklärung und Aufdeckung von unglaublichen politischen Lügen, Verdrehungen, Manipulationen, die ungeheure Konsequenzen zur Folge haben können, aufzudecken, weil dadurch der Gesellschaft großer Schaden bei der Meinungsbildung, bewusst zugefügt werden kann. Von Freunden, Bekannten höre ich, dass sich das Buch DIE MACHT UM ACHT wie ein spannender Politkrimi lesen lässt, und es kaum zu fassen ist, dass es sich um Verdrehung, von politischen Inhalten handelt, und um den Schutz der herrschenden Klasse, in diesem Land handelt, und zu gewährleisten. Im übrigen ist die Analyse mehr als zutreffend. Der Inhalt ist das Pfund, um das es hier geht, und das wiegt schwer, und zurückbleiben bleiben wird in den Herzen und Köpfen vieles von dem, was gelesen wurde; und darum geht es: Veränderungen brauchen Auseinandersetzungen, Informationen, Austausch, Reflektion, und den Willen zur Erkenntnis. @ Georg Meyerhoff:
Wo sind ihre Vorschläge, die die Diskussion befördern ?
DIE MACHT UM ACHT ist ein Buch, welches offen bleibt; und als Diskussionsgrundlage, mit fundiertem Wissen, politischen Inhalten, und überprüfbaren Informationen erklärt, aufdeckt, analysiert, sich positioniert, was ich mehr als wichtig und richtig in einer Medienwelt, die gleichgeschaltet, oberflächlich, oft kindisch, lächerlich und dümmlich erscheint, finde. Das nenn ich unabhängigen, politischen Journalismus allererster Sahne, und ob nun die excellenten Programmbeschwerden richtig ? geordnet sind, oder nicht ist zweitrangig: Der Inhalt ist es, um den es geht, der den Lesern die Augen öffnet, der zum Nachdenken anregt, zur Überprüfung eigener Positionen, und vielleicht sogar einen Standpunkt finden lässt, der in der Solidarität, und im Mitgefühl, mit den Schwachen, die die Suppe immer auszulöffeln haben, endet. Das Buch ist nicht geeignet, aalglatt und pflegeleicht konsumiert zu werden, und fertige Rezepte auf dem Medientablett serviert zu bekommen. Besonders erwähnenswert ist, dass das Buch von unterschiedlichen Menschen gelesen wird, weil es verstanden wird, und das ist ein journalistischer Streich, der hier gelungen ist, und der einigen in der Republik sicherlich Bauchschmerzen bereiten wird.


Am 18. Juni 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

protest gegen die meinung von g.mann!!

man kann und darf kohl nicht gemocht haben!!
ABER man darf AH nicht als vergleich heranziehen, und ihn dann auch noch besser abschneiden lassen!!


Am 18. Juni 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Kanzler der Einheit, verdienstvoller Lorbeer(???)

die Einheit fiel ihm in den Schoß wie eine reife Frucht...nur dass sie da nicht mal Platz fand, eine Birne hat eben keinen Schoß, sie rutschte schief in den Abgrund und bis heute ist sie verloren...
man sehe nur wie "böse" die Sachsen sind , fast so böse wie Putin....




Am 18. Juni 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Gott ist nicht zuständig. Es ist Aufgabe des Teufels sich aller Art Seelenverkäufer anzunehmen. Der weiss dann auch das jeweils richtige Schmerzmass für die Verantwortlichen "auf deren Konto Millionen toter Russen, Juden, Völker aller Art gehen" und für deren anderweitig schandtätliche christ- und sozialdemokratischen Nachfolger festzusetzen. Da ich aber kein Satanist bin, ist es für mich immer wieder traurig zu sehen, wenn einer wie Kohl mit Hilfe des Todes einer eigentlich notwendigen wie auch immer gearteten weltlichen Gerichtsbarkeit entkommt.

Noch kurz was zum Thema Pietät. Als Thatcher starb, sangen einige Briten vor Freude das Lied "Ding Dong, the Witch is Dead" aus dem Film "The Wizard of Oz". Gleichzeitig verhalfen sie über soziale Netzwerke dem Lied zu hohen Platzierungen in den UK-Charts. Die gleichen Leute helfen heute Jeremy Corbyn den Neoliberalen ordentlich einzuheizen. Wir Deutschen trauen uns nicht mal zu singen. Das muss anders werden. Dass Herr Gellermann hier den Anfang macht den toten Reiter des hoffentlich auch sterbenden Rosses beim Namen zu nennen ist sein Verdienst.


Am 18. Juni 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

@dario vo (ohne hier unkritisch gegenüber Prag 1968 zu werden)
Ist die Bundeswehr in Prag einmarschiert? Denn die NVA war es nachweislich nicht!.
Zu @Wurzelzwerg Unterschätzen Sie die Kraft eines "einzelnen Mannes" nicht, Uli. Es gibt genügend Persönlichkeiten in der Geschichte, die ganze Reiche zerstörten, bzw. errichteten. Das begann nicht erst mit Alexander, dem Großen und endet auch nicht mit Hitler, dem GröFaz.
Natürlich hatten all diese Männer ihre Leute, die aber durch das Charisma dieses einzigen Mannes betört wurden. Diese Unikate tauchen meist wie Phönix aus der Asche auf. Man muss demVolk nur genügend Honig ums Maul schmieren, dann läuft die Herde blökend hinterher.


Am 18. Juni 2017 schrieb Bernhard Moser zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Lieber Herr Gellermann,

das Fernsehen ist Kohl selbstverständlich treu bis nach dem Tod.

Nach der Wiedervereinigung zitierte Kohl die Macher des sogenannten öffentlich-rechtlichen Fernsehens
zu sich ins Kanzleramt und übermittelte diesen, dass nichts Negatives über Ostdeutschland, die nun
ja zu "blühenden Landschaften" werden sollte, berichtet werden darf.

Zusatz:
Seine Ziehtochter Merkel machte 2015, nachdem sie Dublin-Abkommen und Einzelfallprüfung für
Syrienflüchtlinge aus Kraft setzten ließ, um Assad durch den Weggang vor allem jüngerer Männer
zu schwächen, das Gleiche: Die Macher des sogenannten öffentlich-rechtlichen Fernsehens
wurden diesmal von ihr ins Kanzleramt zitiert, mit der Anweisung, nichts Negatives über Flüchtlinge zu senden.
Wobei ich mir fast sicher bin, dass sie kritische Ukraine-und Syrien Berichterstattung der sogenannten ÖR schon vorher
unterbunden hat.


Am 18. Juni 2017 schrieb Wera Blanke zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Der Dank fürs Zurechtrücken der medialen Verkohlung ist ja so reichlich ausgedrückt worden, dass ich mich dem Galerie-Mainstream nur anschließen kann.
Das mit dem "Ehrenwort" erinnere ich allerdings anders:
Nicht "dem deutschen Volk und wer es sonst noch wissen wollte" hat HK sein "Ehrenwort" gegeben, sondern den Spendern, dass er ihre Anonymität wahren würde - was dann ja auch geschah, mit all den bekannten Folgen, bis zur heutigen AM.
Auch das hätte Stoff für Satire geboten, vielleicht noch schärfere?


Am 18. Juni 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

darf ich dem mitforisten lutz jahoda zum 90. gratulieren, oder ist das zu weit vom thema weg!!??
herzlichste glückwünsche, viel gesundheit und einfallsreichtum, an dem wir hoffentlich bald wieder teilhaben dürfen:)

damit bin ich mit dem kohl eigentlich auch schon durch!

Antwort von U. Gellermann:

Selbstverständlich ist Lutz Jahoda weit, weit von Kohl entfernt. Aber den Glückwünschen schließe ich mich unbedingt an.


Am 18. Juni 2017 schrieb Pat Hall zum Artikel:

Die Tagesschau: Framing zur Primetime

Redaktion kommt dem Programmauftrag nicht nach

Artikel lesen

@G.Mayerhoff,
ein Beispiel :
ein Deutscher Autofahrer fährt mit seinem Auto mit einem NAVI in einer ihm unbekannten Gegend herum und will nur von A-nach B.
Zwischen A & B liegt aber eine blaue Linie was den unbewussten Autofahrer nicht weiter interessiert.
Plötzlich landet das Auto in einem Fluss obwohl ihm das NAVI die Richtung angegeben hat und die Not ist Groß.
Was glauben Sie in welchem Glauben dieser Füherscheininhaber gewesen ist ?
Bleiben Sie Selbstbewusst.


Am 18. Juni 2017 schrieb Kim Sahnemond zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Danke für den kritischen Kommentar nebst den Verweisen auf die organisierte Einebnung der DDR-Wirtschaft nach 1989 sowie die so blutige "Transformation" in Jugoslawien und die Zerstörung dieses Staates. Müsste es nicht aber "... vorschnellen Anerkennung Kroatiens und Sloweniens ..." heißen (im Text ist von Aberkennung die Rede)? Alles Gute!


Am 18. Juni 2017 schrieb Pat Hall zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Nachruf :
Alexander Kocks & Michael Kohle & andere Kommentatoren wie auch U.Spurgart sind mir mit ihrem fundamentalem Wissen ja ausreichend und mit Wohlsinn bekannt.
Es wird hier auf diesem Blog über Ereignisse diskutiert welche den Tatsachen & Hintergründen der Veröffentlichkeit geschuldet ist.
Wie kommen Schmähungen anderer zustande die anderer Meinung sind ?


Am 18. Juni 2017 schrieb Benny Thomas Olieni zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Danke für den Nachruf auf diesen unseren
Pfälzer Saumagen!

Kleine Ergänzung, nicht nur des Reimes willen:

Kelmut Hohl
Leuna Minol.

Da war doch was?


Am 18. Juni 2017 schrieb Georg Mayerhoff zum Artikel:

Die Tagesschau: Framing zur Primetime

Redaktion kommt dem Programmauftrag nicht nach

Artikel lesen

Ziemlich klar kann man aus den Rezensionen lesen, dass „Die Macht um Acht“ zwar eine ganz ordentliche Analyse liefert, aber wohl keine Vorschläge zur Veränderung der misslichen Lage der TV-Zuschauer bringt. Auch von der Rezensentin Schiffer, die immerhin diene „Publikumsratinitiative“ vertritt, hätte ich mehr konkrete Vorschläge erwartet. Denn eins ist klar, wenn man sich mit Programmbeschwerden erschöpft, kommt außer unverbindlichen Antworten nicht viel raus. Wo sind die Ansätze zur Veränderung der Zuschauer-Ohnmacht? Das scheint mir das wesentliche Thema zu sei.


Am 18. Juni 2017 schrieb Harald Weinberg zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Der Nachruf deckt sich mit meinen Erinnerungen an die "Ära Kohl". Eine kleine Korrektur: "Zu gern wird unterschlagen, dass es die letzte Regierung Kohl war, die gegen die Regierungen Frankreichs und Großbritanniens für eine Zerschlagung Jugoslawiens plädierte und mit einer vorschnellen Aberkennung Kroatiens und Sloweniens den nationalistischen Brandsatz in das kokelnde jugoslawische Haus warf." Hier muss es wohl heißen: "vorschnellen Anerkennung", oder? Daran hatte Herr Genscher im übrigen einen unrühmlichen Anteil.


Am 18. Juni 2017 schrieb Rainer Weber zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

So ganz scheint das Marketing-Konzept von Gellermann nicht aufgegangen zu sein. Den Lesern ist wohl klar geworden, dass die "Rezensionen" den Verkauf des Tagesschau-Buches ankurbeln sollte. An den wenigen Reaktionen merkt man: Durchschaut!


Am 18. Juni 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Uli Gellermann hat mit seinem Nachruf für den letzten Riesen deutscher Nation so ziemlich alles aus den vergessenen Katakomben hervorgeholt, was den deutschen Michael doch noch nie auch nur im Ansatz hätte interessieren dürfen. Auch seine Auslassungen seinerzeit zum Hinscheiden des anderen Helmut hatten solcherlei Qualitäten. Sicherlich, dem Grundsatz vom „de mortuis nil nisi bene?“ hat er in beiden Fällen nicht gehuldigt. Brauchte er auch nicht, das haben Heerscharen von Schleimscheißern jeglicher Couleur bestens hingebracht, erstaunlicherweise bei und zu beiden Helden, obwohl sie doch wie einst Achill und Hector wenig Gemeinsames aufzuweisen hatten.

Nirgendwo wird soviel gelogen wie vor dem offenen Sarg, hat mich mein Vater einst gelehrt. Und nirgendwo feiert Geschichtsklitterung größere Feste, so muss ich ihn heute toppen. Der Galerist muss wohl ähnliches Magendrücken verspürt haben, zu deren Transskript er sich wohl gedrängt sah. Gleich nach der erstmaligen Zurkenntnisnahme des größtmöglichen, erlittenen Verlustes urbi et orbi - in Oggersheim und im Erdenrund in dem Falle, musste auch ich mir meine ersten Gedanken von der Seele schreiben. Sie fielen mir gleich wieder ein, als ich auf Alexanders Kocks Äußerung hier stieß „Positiv rechne ich Herrn Kohl an, dass er ein freundschaftliches Verhältnis zu Russland gesucht hat“ Möge er in Frieden ruhen? Sapperlot. Meine Auslassungen zu gleichem Kontext, anderweitig irgendwo in der darknet-bubble eingestellt, fielen nicht nur nicht ganz so positiv aus, indirekt stellten sie auch das R.I.P. in Frage. Ausnahmsweise darf ich mich mal hier selbst zitieren,
auch wenn ich mal wieder mein gehütetes Inkognito oute:

„Wenn der Kanzler der Einheit über seinen Tod hinaus etwas für dieses unser aller Land und für Europa insgesamt hätte vollbringen wollen, dann wäre doch jetzt die beste Gelegenheit dafür. Zeit genug zur Vorbereitung hatte er ja. Ein Gruss aus dem off, an Gorbi bzw. an Russland, und die Entschuldigung dafür, dass sein Versprechen nur Versprochenes aber nichts Gehaltenes war. Wenigstens ein Wort gegen die galoppierende Elefantiasis der NATO im Osten hätte doch drin sein müssen, schließlich verdankte er „dem Russen“ alles. .. jener Spaziergang am Ufer der Wolga in der Strickjacke. Und trotzdem, mußte das Ableben gerade jetzt sein? Die deutschen Truppen, Panzer und Aufklärungsflugzeuge und was weiß ich sonst noch sturmbereit vor der ?russischen Außenfront?, war das wirklich damals am Wolgaufer so angedacht? Sollte womöglich der EX-Kanzler gestern bei der Ankunft – wo auch immer – einen Schulterklapps von einem anderen EX-Kanzler dafür bekommen haben??

Wenn ihm wirklich so viel am Verhältnis zu Russland gelegen wäre, gar ein wenig an Dankbarkeit in dunklen, stillen Momenten aufgekeimt wäre, warum hat er denn dann nicht wenigstens einmal noch sein ewig blubberndes „Töricht“ von sich gegeben darüber, wie mit seinem Vermächtnis ausgerechnet hinsichtlich Russland so umgegangen wurde. Es hätte ihn nichts gekostet, dieses vernichtende Urteil noch einmal hinauszuprusten, immer und immer wieder zum Einsatz gebracht von ihm, wenn es darum ging Ideen, Gedanken die nicht von ihm kamen, zu verdammen.

Für jemand, der einstmals die „Geistig-moralische Wende“ einforderte und sie auch versprach, so wie später einmal blühende Landschaften, erscheint mir - nicht nur im Nachhinein - die behauptete geistige und menschliche Größe des jetzt verblichenen Titanen doch etwas arg überstrapaziert. Da brauche ich gar nicht weit auszuholen. Da reicht es völlig, mal zu googeln bezüglich ein paar seiner persönlichen Auffälligkeiten, bekannt vornehmlich aus der Yellow-Press. Da fände sich - man muss nur wollen - unter den Klassifikationen nach ICD-10 so einiges, was ihm nicht gerade zum Vorteil gereicht hätte. Sage mir, wie du mit deinen Nächsten umgehst und ich sage dir was für ein Mensch du bist.

Hatte eigentlich darauf gesetzt, dass ihm als Einheitskanzler eine ewige Flamme unterm Brandenburger Torbogen gewidmet wird, ein erstes europäisches Staatsbegräbnis ist aber auch nicht übel. Wollen wir es dabei bewenden lassen.

P.S.

Übrigens!
Alexander Kocks liefert als zweite gute Tat für positives rating auch noch: Kohl „selbst es vermieden hat die BRD in einen Krieg zu verwickeln, obwohl der Druck zum 1. Irak Krieg wohl gewaltig gewesen sein muss.“ Aber ja doch! Hat uns ja auch nur schlappe 16 Milliarden gekostet. Gute deutsche Mark, wie der Kanzler wähnte. Dann doch Dollares, wie sein damaliger Freund, Gönner, US-Präsident und ehemaliger CIA-Direktor ihn flugs zu überzeugen vermochte, so jedenfalls nach den immer gut informierten bösen Zungen Und der Dollarkurs war zu der Zeit alles andere als notleidend. Da ging es womöglich mindestens ums zwei- bis dreifache. Prost Mahlzeit, da ging sie hin, die gerade frisch erbeutete Kriegskasse aus Deutschneufundland. Pure Verschwörungstheorie? Sorry, es muß sein: ein Beitrag aus Zeiten, in denen Sturmgeschütze noch richtig interessante, echte Meldungen verbreiteten: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13489552.html.


Am 18. Juni 2017 schrieb Spargel Tarzan zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen


Eine Würdigung des Dicken, die seinem Werken und Wirken gerecht wird. Dem Plum von Verdun mit einem nicht minderen Plisch.
Dem Fleisch gewordenen Saumagen der nun, seit dem ihn die Würmer haben, als großer Europäer Auferstehung feiern soll und dessen Himmelfahrt mit Straßen und Plätzen gepflastert werden soll. Womöglich bekommen wir noch einen neuen Nationalfeiertag, als Ersatz für den 17. Juni, den eh keiner mehr kennen will, um mit Winkelementen am Straßenrand seiner zu huldigen.
Und weil wir doch nun so lange keinen Kaiser oder Führer mehr haben, wird uns nun der Kohl als Messias so lange ins Gehirn geprügelt, bis es auch der letzte Vollpfosten geschluckt hat. Heil Helmut, denn Du wirst dereinst erlöst von der heiligen und barmherzigen Angela von der Alster.


Am 18. Juni 2017 schrieb Bea Hartung zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Sie geben mir die Gewissheit zurück: Nicht meine Erinnerung ist schwer beschädigt, sondern das Erinnerungsvermögen der bundesdeutschen Öffentlichkeit ist brainwashed.


Am 18. Juni 2017 schrieb Susanne Kreuzer zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Danke für den Beitrag, ich hatte schon befürchtet, die einzige mit einem Gedächtnis zu sein. Und das ist das wahre Trauerspiel in diesem Trauerfall. Mein Beileid.


Am 18. Juni 2017 schrieb SIERA zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Ja- unbedingt, Herr Henning!Jetzt wird „Pietät“ angemahnt, damit nicht irgendwer auf die Idee kommen könnte, was für ein Mensch da gestorben ist ! Ob Kohl „in Frieden ruht „ oder nicht, steht gar nicht zur Debatte! Aber wie vielen Menschen er den Frieden geraubt hat -z.B. „Blühende Landschaften“ , etc.- sollte schon erwähnt werden…Wie „pietätvoll“ = respektvoll ist der Verstorbene mit den Menschen , die von seiner Politik abhängig waren, umgegangen? Nachzulesen im Artikel!- Nach allen Lobhudeleien eine Wohltat , eine kritische Stimme zu hören! Dank an den Galeristen!


Am 18. Juni 2017 schrieb dario vo zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen


Zur Vollständigkeit will ich noch korrigieren, dass es unter Schröder/Fischer zwar den ersten Angriffskrieg der deutschen Nachkriegsgeschichte gab (ohne hier unkritisch gegenüber Prag 1968 zu werden), aber Kohl/FDP-irgendwer durchaus nach dieser "Wir-sind wieder-wer"-Einheit Auslandseinsätze der deutschen Armee forciert hat. Zunächst zur Gewöhnung streng mit UN-Mandat. Da fällt mit etwa ein Sanitätsbatallion in Kambodscha ein. Ein Einsatz, der in Kambodscha vor allem die Kinderprostitution förderte. Der erste Somaliaeinsatz war m.W. auch unter einer Kohlregierung.
Zur Unterwerfung der DDR trug Kohl wohl auch bei. Er soll gemeinsam mit Brüssel dafür gesorgt haben, dass eine Unabhängige DDR nach 1989 keine Kredite mehr bekam. Ein Vorläufer der Griechenland-Strategie gewissermaßen.
Bleibt die Frage nach dem Grund des medialen Weihrauchs über Kohl. Selbst Schmidt - Kanzler des deutschen Herbst und Sargträger westdeutscher Bürgerrechte - erhielt weniger postmortales Geschmuse.
Es geht sicher nicht darum, den PEGIDAS auf ihren sächsischen Bäumen ein paar neue Bananen zu reichen. Da Schröder der Kanzler des neoliberalen Durchbruchs war, und die zunehmende Spaltung der Gesellschaft immer weniger Freunde findet, braucht es wohl eine Fiktion zur Beschwörung von deutschen und europäischen Einheitswünschen unter Kapitalregie.


Am 18. Juni 2017 schrieb Detlev Matthias Daniel zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

De mortuis nihil nisi bene.
Laßt uns also schweigen - als einzig angemessene Form des Nachrufs auf Helmut Kohl.

Antwort von U. Gellermann:

Während die Massenmedien den wirklichen Verlauf der Geschichte zu einem Kohl-Festival umschminken, soll einer der dabei gewesen ist schweigen? Nö.


Am 18. Juni 2017 schrieb Pat Hall zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

...und sammelte die Krümel ein...ach was mußte ich doch Schmunzeln ha ha ha,
dieser Mann hat den Osten,wie Du beschrieben hast,ausplündern lassen und das Volksvermögen an die Banken verscherbelt.
Anstatt die Ossi´s durch ein kleines Loch in Mauer in den Westen hinein schauen zu lassen,wurde alles Niedergemacht was nur Ansatzweise noch DDR roch.
H.Kohl mag ein großer Mann gewesen sein, aber auch ein gerissenes Schlitzohr der nix zu Allgemeinwohl des Volkes beigetragen hat, oder war da etwas was ich übersehen habe ?
Mögen andere ihren Trauerflor tragen,aber ich werde Birne nicht vermissen.
Danke Uli.G. für Deinen Beitrag zum Ableben dieses Ehrenwort-Politikers


Am 18. Juni 2017 schrieb Pat Hall zum Artikel:

Die Tagesschau: Framing zur Primetime

Redaktion kommt dem Programmauftrag nicht nach

Artikel lesen

Zitat :
Denn wer nicht über ein entsprechendes Fachwissen verfügt, kann kaum noch an den Beschwerdeverfahren teilnehmen oder dies nur verzögert ;
Der ständige Leser der Rationalgaleri wird sicher ein potenzial an Fachwissen besitzen um das Buch mit intellekt lesen zu können.
Ich habe den Beitrag von Dr. Sabine Schiffer mit interesse gelesen.
Bleibt es doch den Lesern allein überlassen ob es als Widerstand gegen die Senderautokratie verstanden werden soll oder kann.
Die Wichtigkeit des Buches liegt daran die Unwahrheiten & Manipulationen der Gnifke´s & Consorten offen zu legen und dafür ein Danke an alle Mitwirkenden an diesem Instrument zur Förderung der Meinungsfreiheit


Am 18. Juni 2017 schrieb Herr Wurzelzwerg zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Im großen und ganzen bin ich ja gleicher Ansicht wie Sie, Herr Gellermann. Nur eines würde ich gern korrigieren wollen: Gorbatschow war kein freundlicher Mann, er hat sein Vaterland und auch mein Vaterland an den Feind verraten. Und das Volksvermögen der DDR ging nicht deshalb flöten, weil die Leute reisen wollten, sondern nach einem genau festgelegten Plan sollte die sozialistische Wirtschaft der DDR zerschlagen werden. Was dann ja auch geschah. Breuel erhielt wohl noch das Bundesverdienstkreuz für eifriges Zerstören der Wirtschaft eines ganzen deutschen Staates.

Antwort von U. Gellermann:

Ein einziger Mann soll Millionen Bürger der DDR und der Sowjetunion ohne deren Gegenwehr „verraten“ haben? Das scheint mir eine arge Überbewertung der Rolle der Persönlichkeit in der Geschichte.


Am 18. Juni 2017 schrieb Alfred Matejka zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Vielen Dank Uli für diesen Nachruf. Als ich die Stellungnahmen von Lafontaine über Putin bis Wimmer las,hatte ich schon gedacht: habe ich da was verkehrt mitbekommen in der Zeit während seiner Kanzlerschaft? Aber schon damals haben sich die Klugscheißer mehr über ihn lustig gemacht, weil er nicht gut englisch sprechen konnte, anstatt gegen seine Politik gegen die Arbeiter zu kämpfen, die überhaupt kein englisch können."Leider" wirst du damit recht haben, dass Angela Merkel(ich dachte immer ,sie wäre die Rache von Erich Honecker) weiter auf dem Berliner Spielplan steht. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Was ist der Unterschied von der Sonne und Angela Merkel? Die Sonne geht im Osten auf-die Merkel geht im Osten unter.


Am 18. Juni 2017 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Nach 2 Tagen Dauerheuchelei, Hosianah und Trauerbekleidung im Staatsfernsehen und in den MSM ist es eine Wohltat einen nüchternen
Nachruf auf den Verstorbenen zu lesen. Mir fehlt im Nachruf lediglich ein zarter Hinweis auf die vielen Bargeldumschläge die der Beauftragte des Flick Konzerns dem Verstorbenen in die Taschen gesteckt hat.
Positiv rechne ich Herrn Kohl an, dass er ein freundschaftliches Verhältnis zu Russland gesucht und er selbst es vermieden hat die BRD in einen Krieg zu verwickeln, obwohl der Druck zum 1. Irak Krieg wohl gewaltig gewesen sein muss.
Möge er in Frieden ruhen.


Am 18. Juni 2017 schrieb Günther Mann zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Anschluss Österreichs unter Beifall der Österreicher
Anschluss der DDR unter Beifall des DDR-Bewohner
Machtausdehnung über den größte Teil Europas durch Krieg
Machtausdehnung über den größte Teil Europas durch Politik
Anfriff und Zerschlagung Yugo
Anfriff und Zerschlagung Yugo
Erfolgloser Angriffskrieg gegen UdSSR
Zerstörung der UdSSR durch Politik
Der Vergleich hinkt: AH wurde nie mit Eierrn beworfen und ging auch nicht fäusteschwingend auf deutsche Untertanen los.
AH hatte auch keinen Nachfolger, HK hat AM.


Am 18. Juni 2017 schrieb Folker Hoffmann zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Übrig bleibt nur ein pfälzer Saumagen als immerwährende Erinnerung an den größten Ehrenwortler der deutschen Nachkriegsgeschichtler.


Am 18. Juni 2017 schrieb Gerhard Guldner zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Brillant und bitter notwendig.


Am 18. Juni 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Vielen Dank für diesen sehr guten Nachruf.

Als Helmut Kohl starb, zogen unsere beiden großen, regierungstreuen = öffentlich rechtlichen Fernsehsender so viele Stunden Sendezeit über das große Vermächtnis eines großen Staatsmannes aus dem Hut, dass man misstrauisch werden musste: hatten die schon zu Kohls Lebzeiten für den Fall der Fälle Wochenlang abgeschmeckt, wie großartig der Altkanzler war? Hatte man, als Kohl seine letzten Wochen erlebte, schon Drehbücher abzuarbeiten: "der Altkanzler ist tot, lasst uns ihm ein Denkmal setzen"? Klar war auch die Spendenaffäre Thema, über die Kohl sich endgültig als der korrupte Lump diskreditierte, der auch er war, aber da war noch etwas: eine erneute, ganz besonders unterwürfige Huldigung an Frau Merkel, die damals die CDU aus dem Sumpf zog.

Die gute, in Lateinbüchern zu lesende Sitte, über Tote nichts Negatives zu sagen, bliebe doch unberührt, wenn man Kohl als das darstellen würde, was er war. Er war einfach nur da. Weder hat er irgend einen Beitrag zur deutschen Einheit geleistet, noch war die Politik, die er vertrat, von besonderer Weitsicht geprägt. Schmidt nahm ihn zu Recht nicht ernst.

Mir fällt als Beispiel spontan die Verlängerung der Wehrpflicht auf 18 Monate irgendwo 1989 ein, dicht gefolgt von einer Verkürzung nach "Neubewertung der Bedrohungslage in Folge der deutschen Wiedervereinigung." Das brachte damals einem kompletten Jahrgang die Lebensplanung durcheinander, insbesondere denen, die Zivildienst leisteten. U.a. daran mag man erkennen, dass die Regierung unter Kanzler Kohl nicht die geringste Ahnung hatte, ob, wann und wie der Mauerfall ablaufen wird. Der ist denen einfach nur passiert, und Kohl stand halt groß und breit mitten im Getümmel. Den Titel "Kanzler der Einheit" will ich ihm ja gar nicht absprechen - auf der Zeitachse war er das unzweifelhaft. Ansonsten ist die Erinnerung nicht die an einen entscheidungsfreudigen Macher, sondern an einen, der das Aussitzen buchstäblich für sich gepachtet hatte. Krieg musste er keinen für seine Auftraggeber führen - die Annexion der DDR und der anschließende Raubzug von Versicherungen, Banken, Autokonzernen, Immobilienhaien und Treuhand-Geiern spülte genug Geld in die Kassen. Die Russen konnte man damals bei den Guten lassen, denn Gorbatschow spurte auf West-Linie.

Kohls wahres Vermächtnis ist eine ganz bestimmte Art, Politik zu machen. Nach außen ändert sich am Besten gar nichts und der deutsche Michel wiegt sich in Sicherheit. Wichtige Entscheidungen fallen im Verborgenen, blitzschnell und von den Medien kaum beachtet. Es darf sich bloß nichts herumsprechen. Siehe gerade eben durch den Bundestag gepeitschte Grundgesetzänderung. Das hat Frau Merkel von ihrem einstigen Gönner gut gelernt.


Am 18. Juni 2017 schrieb Lea Winter zum Artikel:

Verfestigtes Wording

TAGESSCHAU: Immer feste ungleich

Artikel lesen

BESTSELLER!
Erneut hat sich "die Macht um Acht" auf einen Bestsellerplatz in der Gruppe Medien bei Amazon vorgekämpft. Und im Gesamt-Ranking liegt das Buch ist bei Amazon auf Platz 223! Wer die Menge Bücher kennt, die bei Amazon gedealt werden, weiß das das eine Top-Leistung ist. Glückwunsch!


Am 18. Juni 2017 schrieb Jenny Westfalen zum Artikel:

Die Tagesschau: Framing zur Primetime

Redaktion kommt dem Programmauftrag nicht nach

Artikel lesen

Hier spricht die Expertin, sie weiß alles und auch noch besser. Den politischen Gehalt des Buches hat sie kaum verstanden. Aber dass die Autoren die "KEF, die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarf" – nicht erwähnen, das bemerkt sie. Dass "Die Macht um Acht" ein Schlüssel zum Widerstand gegen die Senderautokratie ist kann ihr deshalb nicht auffallen.


Am 18. Juni 2017 schrieb Rainer Grimm zum Artikel:

Die Tagesschau: Framing zur Primetime

Redaktion kommt dem Programmauftrag nicht nach

Artikel lesen

Endlich einen Buchkritik, die sich nicht in Lob erschöpft. Auch mir war die mangelnde Quellenlage aufgefallen. Immerhin veröffentlicht Gellemann so was.


Am 18. Juni 2017 schrieb Gerd Henning zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Von Pietät halten Sie wohl gar nichts?!

Antwort von U. Gellermann:

Das hängt vom Fall ab.


Am 18. Juni 2017 schrieb AleKsander von Korty zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Welch exzellent gelungener Nachruf auf einen Saumagen


Am 18. Juni 2017 schrieb Alles nur Satire zum Artikel:

HELMUT KOHL

Die Rache Gottes

Artikel lesen

Danke!

Diese Bestandsaufnahme war so nötig, wie richtig.


Am 16. Juni 2017 schrieb Heinz Greiner zum Artikel:

ARD vergoldet Nachrichten

Ein Wochenend-Seminar der Tagesschau

Artikel lesen

DIE MACHT UM ACHT
bei TELEPOLIS:

https://www.heise.de/tp/features/Es-handelt-sich-um-Missbrauch-der-Deutungshoheit-3741117.html

prima Interview , das erklärt , warum ich seit längerer Zeit weder Tageschau noch Tagesthemen , die entsprechenden ZDF Sendungen ,auch nicht mehr ansehe .
Talk Shows ohnehin nicht mehr .
Ich weiß nicht aus welchen Regionen Sie kommen . Vermutlich nicht aus Süddeutschland .
Sonst hätten Sie die täglichen Sprachlumpereien auch noch anführen können , die entschwundenen Konjunktive .
Nicht einmal den SWR im Hörfunk tu ich mir noch an . Die belehrenden Nachrichtensendungen , das Erklären im Sinne der Herrschenden für Lieschen Müller , selbst in den Unterhaltungssendungen . Hinzu die eitlen " Experten ", Professoren meist , die sich für besonders klug dünken , im Sinne der Sache eher als Huren durch


Am 15. Juni 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

Trump im Russen-Sturm

DPA komponiert, TAGESSCHAU orchestriert

Artikel lesen

Ich ärgere mich jedesmal wenn ich wieder die GEZ Gebühr bezahlen soll. Die Privaten sind zwar nicht besser, aber ich muss sie wenigstens nicht auch noch bezahlen. Das Trump-Bashing hat schon bizarre Ausmaße, die Microsoft News, die mir mein Laptop immer beschert, erreichen darin besonders dramatische Rekorde. Sie wissen anscheinend gar nicht mehr, wie sie noch eins drauf setzen sollen. Bill Gates ist unverkennbar kein Freund von Donald Trump ... ich habs kapiert. Aber es wird langweilig.
Eigentlich müsste doch jeder misstrauisch werden, wenn er täglich so penetrant und plump meinungsmäßig bearbeitet wird: da hat doch jemand offenbar ein Problem ...?? Es scheint aber überwiegend zu funktionieren. Überall wo ich hinkomme, lästern die Leute in wütendem bis überlegen schmunzelndem Einvernehmen über Trump, den schändlichen Verbrecher, den Macho, bzw. den verblödeten Idioten und fühlen sich dabei untereinander einig, human, kultiviert und überlegen. Dieses offensichtlich verbreitete Bedürfnis wird durch die Kampagne befriedigt. Es ist in meinen Augen aber eine Falle.
Wenn einem ein Mensch oder eine Gruppe von den Etablierten so augenfällig zum Fraß vorgeworfen wird, sollte das eigentlich ein paar dicke Fragezeichen auslösen. Sitzt da nicht jemand im Glashaus? Meine Kritik an Trump möchte ich nicht im Verein mit Neocons , dem militärisch industriellen Apparat, kurz den globalen Eliten wissen, die sich seiner aus Gründen entledigen wollen, die nicht meine sind. - Merkel wird jetzt, mit ungewollter Hilfe Trumps, von den Medien als amerikakritisch aufgebaut, was ihr, wie ich vermute, für die Wahl wohl helfen soll, den Vorwurf von einseitiger Russenfeindlichkeit zu entkräften. Die Wähler wünschen sich ja zunehmend mehr Unabhängigkeit von den USA. Aber natürlich ist das Show, sie ist nach wie vor eine Marionette des Washingtoner Establishments, welches Trump loswerden will. Die Kampagne gegen Trump macht deutlich, worauf es in Zukunft ankommen wird: auf den "guten Ton", auf ein scheinlinkes, scheinhumanes Vokabular, das die Unmenschlichkeit dahinter versteckt, a la George Soros. Bunte Revolutionen, edle NGOs, die totale Machtübernahme des globalisierten Kapitalismus als linke Revolution verkauft. Und alle Linken lassen sich becircen und einlullen, wie von der Schlange Kaa im Dschungelbuch ("Glaube mir...Augen zu...vertraue mir...schlafe sanft und fein...will dein Schutzengel sein" https://www.youtube.com/watch?v=p-OUM6eh7gA) - und fallen darauf herein ... nein, nicht alle?

Antwort von U. Gellermann:

Im Washingtoner Establishment freut sich gerade die US-Kriegswaffen-Industrie über Trumps Einsatz für den NATO-Etat.


Am 15. Juni 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Trump im Russen-Sturm

DPA komponiert, TAGESSCHAU orchestriert

Artikel lesen

"Wolke über Trumps Präsidentschaft"

Diese Wolke ist aber keine Erfindung von DPA. Es ist die "cloud" der FBI Russlandermittlungen, von der Trump selber gesprochen hat. Sie hänge über ihm und FBI Direktor James Comey solle die doch bitte entfernen, "lift the cloud" - und damit Loyalität zum Präsidenten beweisen.

So hat es James Comey vor dem Untersuchungsauschuss gesagt. - Keine DPA Erfindung.

Antwort von U. Gellermann:

Wer redet von Erfindung? DPA findet was, bläst es auf und die nahezu komplette Medienlandschaft macht aus Verdächtigungen Beweise. Peilich. Davon handelt der Artikel.


Am 15. Juni 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Mörder beim Namen nennen?

Nicht in der täglichen 15-Minuten-Schau

Artikel lesen


Ein Psychoanalytiker......
Donnerwetter !
Zu Ende gedacht, kann nur die Systemfrage in aller Konsequenz gestellt werden, mit der Frage der Macht- und Kräfteverhältnisse, und der sozialen Frage.
Der Inhalt des Buches DIE MACHT UM ACHT zwingt zur Reflektion, zum Nachdenken, zum Überprüfen, zum Fragen stellen, zum Antworten finden, und nicht zuletzt, wachsam zu sein, und uns nicht mit dem Leid, dem Schmerz, dem Kummer, und der Verzweiflung unserer Mitmenschen abzufinden, es zu verdrängen, nach neoliberaler Manier nicht betroffen und erschüttert zu sein, weil es betrifft uns ja nicht auf der Erscheinungsebene. Die Erzeugung künstlicher Bedürfnisse zieht ihre Bahnen; immer wieder aufs Neue, und die innerer Leere, die Einsamkeit, die menschliche Entwertung, die mangelnde echte Kommunikation, und die wirkliche Begegnung der Menschen, die echten Bedürfnisse werden bekämpft um an diese Stelle die innere Leere zu setzen. Die Gesellschaft, die das zulässt, und eine Politik akzeptiert, die die kleine egomanische Welt des Einzelnen zum Seelenheil erklärt, und den Nächsten, den Obdachlosen, den alten Menschen, den Abgehängten, den, der Hilfe braucht als Klotz am Bein in der "Schönen neuen Welt," von Plastik, Barbie und Ken sieht, zeigt die Ideologie des Neoliberalismus, und zwingt zur Solidarität mit den Geknechteten und den Verdammten, und dann stellt sich natürlich auch die Frage des proletarischen Internationalismus, und nach den bestehenden gesellschaftlichen Verhältnissen. Die Schmarotzer, Gangster, Verbrecher, Piraten und mir fällt sicher noch was ein, die nichts unversucht lassen, sich auf Kosten der Ärmsten der Armen zu bereichern treiben einem die Zornesröte ins Gesicht, denn der Mensch ist ein soziales Wesen, und gesellschaftlicher und menschlicher Fortschritt ist die Bedingung für ein menschenwürdiges Leben. Diese Forderung, ist in dem Buch zu finden; es ist viel mehr als eine treffsichere nüchterne Medienanalyse., mit Backpfeifen, dass es in der Redaktion nur so knallt.
Es ist ein Buch mit Haltung, mit Klarheit, mit politischem Standpunkt, und dem Mut mit der typisch, feinfühlenden Gellermannfeder geschrieben, und den unverwechselbaren Programmbeschwerden, der Herren Klinkhammer und Bräutigam; stoisch, eindeutig, genau und sehr wichtig. Da standen sicherlich des öfteren dicke, fette Schweißperlen auf Gniffkes glatter Stirn.
Wertvoll, das Buch, weil es auch den Zugang zum Herzen findet, denn es geht um die Menschen, um die, die von den Herrschenden bewusst ausgegrenzt, unsichtbar, vergessen, erniedrigt, und gedemütigt werden. Es legt den Finger in die Wunden, es nennt die Verbrechen beim Namen, und es fordert den Leser auf, denen auf die Zehen zu treten, die ihnen die wichtigen Informationen vorenthalten, die zur Meinungsbildung nötig sind. Der Staat bestimmt mit, was die ÖR in die Wohnzimmer pusten, und die Tagesschau lügt wie gedruckt, allerdings mit seriösem Anstrich und gut gekleideten Lügnern.


Am 14. Juni 2017 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Mörder beim Namen nennen?

Nicht in der täglichen 15-Minuten-Schau

Artikel lesen

!Neue deutsche Mentalität"

Die gefährlichste Variante des von Marcuse - und anderen - schon erkannten Faschismus ist meines Erachtens der neue"deutsche Schöngeist":

Der ist tief verankert in allen Schichten, ob es nun der wissenschaftlich praktizierende aus der oberen Mittelschicht ist oder der emotionale aus den unteren Schichten, der sich bei jeder bietenden Gelegenheit gegenseitig seiner durch vererbten Germanismus erreichten ZugeHÖRIGKEIT zu Goethe und Co. versichert und nach Aussen (zum nichtgermanischen) abzugrenzen bemüht ist.

Man findet ihn bei der "Willkommenskultur", beim Feiern der "Exportweltmeisterschaft", beim Hetzen von ÖR, Leitmedien oder BILD und Co. über "faule Griechen", beim feierlichen Einschwören in eine "abendländische christliche (seit neuestem, um genau zu sein seit 1945, ja auch "jüdische") Kultur", beim Marschieren für einen "europäischen Puls" der Mitte (aka ökonomisch profitierender Resthaufen), beim gemeinsamen Pegiden und Verscwörungen-Aufdecken, beim Herbeilichtern von Eliten und Leistungsträgern, beim selbstgerechten Verteidigen von Militarismus und Gewalt...usw.

Allen gemeinsam ist eine Sache: ihr abhorrender Mangel an echter Kreativität, der umsomehr durch aggressives Konsumieren von Waren und (IMMER von anderen produzierter!) Kultur in den Stand einer allgemeingütligen Wahrhaftigkeit gepresst werden soll.
Der alles druchwirkende neugermanische Faschismus einer nur auf sich selbst gerichteten, angeblich alles andere überragenden, Warenästehik.


Am 14. Juni 2017 schrieb Der Linksliberale zum Artikel:

Trump im Russen-Sturm

DPA komponiert, TAGESSCHAU orchestriert

Artikel lesen

Diese dpa...wer ist das eigentlich, wem gehört die dpa...wer gibt den Ton oder die Nachricht an. dpa klingt sofort seriös, sie geben eben nur Nachrichten weiter. Ja wenn dem mal so wäre. Die dpa hatte 2015 insgesamt 182 Gesellschafter (sprich Eigentümer), es handelt sich dabei ausnahmslos um Medienunternehmen vom privaten Schweinkram-Verlag bis zur ARD, alle Großen sind dabei. Allerdings gehört zu den Gesellschaftern der dpa kein wirklich linker Verlag oder gar linker Journalist?wie unser Uli Gellermann. Ganz bestimmt Zufall. Nun ist das so, die Gesellschafter setzen einen Aufsichtsrat für die GmbH ein, das sind 18 Ehrenwerte, von Dr. Frey (ZDF) bis Dr. Fischer (Nordbayrischer Kurier) und wieder ist kein Uli Gellermann dabei, na gut vielleicht später. Diese 18 Aufsichtsratsmänner (keine Frauen dabei!), alle gleichen ideologischen Schlages, setzen nun eine, von Ihnen zu kontrollierende, Geschäftsführung ein...Diese besteht aus 3 Herren, der Chef-Geschäftsführer ist wieder nicht Uli Gellermann, sondern zurzeit ein altgedienter ÖR-Medienbulle aus Österreich. Diese Geschäftsführung setzt nun wiederum einen Chefredakteur und 4 Stellvertreter ein. Diese Redakteure sind fast ausschließlich und zufällig im Springerverlag und seinen Ablegern, aber auch in transatlantischen Nachrichten Agenturen, sozialisiert und groß geworden (Welt, Welt am Sonntag, Berliner Morgenpost, Göttinger Tageblatt, Weser Kurier, Bild, AP, dpa-AFX ), also wieder kein Uli Gellermann dabei. Jede ankommende Nachricht wird innerhalb der Redaktion geprüft und anhand des politischen Bildes der Redakteure weitergeleitet oder auch gekürzt bis zur Sinnentstellung, aber auch unterdrückt. Nachrichten von befreundeten Agenturen (AP, AFP, Reuters) werden teilweise mit Hinweis auf die Agenturen ungeprüft weiter geleitet, aber nur wenn sie in das ideologische, neoliberale Bild passen. Nur so ist es zu erklären, dass in den letzten Jahren kaum eine positive Nachricht über Russland von dpa verbreitet wurde, ebenso wenig wie eine schlechte Nachricht über die Putschisten der Ukraine. Oder nehmen wir das Gellermannsche Beispiel "Trump". Die ideologisch gleichgesinnten, überwiegend neoliberalen, Eigentümer von dpa sagen dem Aufsichtsrat von dpa "Trump ist ein Idiot", nun sagt der Aufsichtsrat der Geschäftsführung "schon gehört, Trump ist ein Idiot", die Geschäftsführung sagt den Redakteuren "Trump soll ein Idiot sein, sagt sogar der Aufsichtsrat". Ab sofort wird in jeder Gazette, jeder Talkshow, jeder Nachrichtenagentur verbreitet nun sinngemäß "Trump ist ein Idiot", hat ja dpa gemeldet. Wegen der Trump Berichterstattung frage ich bei Klaus Kleber an, wieso redet ihr über Trump nur Schlechtes, außer wenn er Bomben wirft? Das machen wir nicht, wir sind seriös, sagt der Klebrige, wir verbreiten nur Nachrichten von dpa.
Der Fisch stinkt vom Kopf?


Am 13. Juni 2017 schrieb Andreas Buntrock zum Artikel:

Trump im Russen-Sturm

DPA komponiert, TAGESSCHAU orchestriert

Artikel lesen

@Helmut Ische

Nichts gegen Kritik Ihrerseits an meinen Kommentaren und Meinungen -

allerdings wäre es nett von Ihnen, wenn Sie VOR dem Schreiben einer Erwiderung, zumindest ihr Textverständniszentrum im Hirn aktivierten.

Wenn Sie wirklich meinen, seinerzeit durch einen Karl Eduard von Schnitzler gut informiert worden zu sein - keine allzugroße Sorge,
mit zunehmendem Alter steigen vielleicht auch Ihre Ansprüche ein wenig.

Und Ja, ich bin wahrlich ein Linker, allerdings mache ich mein Links sein nicht davon abhängig, von anderen Menschen mit Applaus oder mit Wohlwollen belohnt zu werden.

Vor allem nicht von Fans eines Karl Eduard von Schnitzler und dessen "Schwarzen Kanal", der ja laut Ihrer Aussage "aufklärerisch und seiner zeit voraus." war.

Beispiel gefällig?
https://www.youtube.com/watch?v=5gAFoRwRYLY

Antwort von U. Gellermann:

Diese Zuschrift wird veröffentlicht obwohl sie nicht zum Thema des Artikels gehört. Ich veröffentliche sie aber, weil ich schon jene Zuschrift veröffentlicht habe auf die sich der Leser Andreas Buntrock bezieht, die auch schon ziemlich weit vom Thema entfernt war. Um Sachgerecht über den „Schwarzen Kanal“ zu disputieren, müsste über die Medienpolitik der DDR geschrieben werden. Die aber ist nicht Thema des Artikels.
Deshalb ist dieser Strang der Diskussion hier beendet.


Am 13. Juni 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Trump im Russen-Sturm

DPA komponiert, TAGESSCHAU orchestriert

Artikel lesen

Interessanter Artikel und so schön sarkastisch!
Die Gefahr, dass Trump sich womöglich mit den Russen arrangiert und seine Truppen aus den"befriedeten" Gebieten abzieht ist zu groß. Er muss weg! Jetzt wird ein Verfahren wegen Vermengung von Amt und seinen wirtschaftlichen Interessen angestrengt. Ich glaube dass der Bundesstaat Maryland involviert ist. Der Teletext war nur kurz zu sehen und schnell wieder weg. Aber man hat berichtet.


Am 13. Juni 2017 schrieb Helmut Ische zum Artikel:

Trump im Russen-Sturm

DPA komponiert, TAGESSCHAU orchestriert

Artikel lesen

..großartiger journalismus, aber leider nichts neues. der kapitalismus ist so wie er ist und seine bewußtseinsindustrie ist ein teil von ihm. wer als konsument in einem kapitalistisch/imperialistisch ausgerichteten staatsgebilde etwas anderes - wie z.b. aufklärende information - erwartet, ist ein träumer.
dieser herr "andreas buntrock" - der sich kurz als "in die jahre gekommener linker" verortet - erwähnt kurz, dafür aber ziemlich harsch und einem wirklichen "linken" ungebührend, den karl eduard aus der DDR.
als "wessi" den schwarzen kanal häufig sehend möchte ich dem herrn buntrock folgendes mit auf den weg geben:
eine schärfere analyse des herrschenden systems der BRD suchte und sucht man heute vergeblich. seitdem der kapitalismus im jahr 1990/91 so richtig von der kette gelassen wurde (gorbatschow und konsorten sei dank), zeigt sich doch, dass gerade solche kommunisten wie karl eduard einer war, der linken fehlen. aufklärerisch und seiner zeit voraus. nichts von dem, was er schon immer in seinen sendungen auf den punkt gebracht hat, müsste er heut zurücknehmen, ganz im gegenteil. also, lachen wir weiter über den "schwarzen kanal", halten wir diese ehemalige sendung weiter für eine propagandascheiße und erfreuen uns an ARD/ZDF und den privaten. ich frage mich ernsthaft, wie das mit "linken" ala buntrock in dieser republik zu einem systemwechsel kommen soll. ich vermute, er will gar keinen und macht es sich mit auskömmlicher versorgung in der hängematte gemütlich und haut ab und zu noch mal einen sog. linken spruch raus. wenn es dann gegen schnitzler geht hat er ja die mehrheit der bundesdeutschen auf seiner seite. kann er stolz sein.

Antwort von U. Gellermann:

Der Kapitalismus ist wie er ist.“ – Der Satz erscheint als fundamentale Wahrheit. Aber der Kapitalismus versteht es in all seinen Formen als immer neu zu erscheinen. Sein Marketing, sichtbar vor allem in seinen Medien, ist bestens kalkuliert. Auch deshalb hat er temporär gewonnen. Und deshalb ist es die verdammte Aufgabe des linken Medienanalytikers dieses Marketing zu entlarven, seine Funktionsweise immer wieder neu zu schildern und das möglichst auch „neu“, sprich unterhaltsam. Ein Satz wie "Der Kapitalismus ist wie er ist“ so neu, wie das Stroh von gestern. Gut gedroschen aber leer.


Am 13. Juni 2017 schrieb Jana Peters zum Artikel:

Trump im Russen-Sturm

DPA komponiert, TAGESSCHAU orchestriert

Artikel lesen

Das ist feinster Journalismus zur Anprangerung des miesen Journalismus. Zugleich ist es wie aus dem Lehrbuch "Wie mache ich aus einer Nachricht eine dicke Lüge". Meinen Dank für die Enttarnung der Manipulation.


Am 13. Juni 2017 schrieb Marion Mertens zum Artikel:

Mörder beim Namen nennen?

Nicht in der täglichen 15-Minuten-Schau

Artikel lesen

Ja, es ist ist eine "kannibalistische Gesellschaft“, von der Professor Bruder schreibt. Und die Voraussetzung für den Kannibalismus ist, dass er beschwiegen wird. Ohne das Schweigen der Medien könnte sich Angst ausbreiten. Das wäre die Voraussetzung zur Gegenwehr. Nur wer weiß was ihm droht rafft sich zum Tun auf. Im Buch zur Tagesschau gibt es eine Stelle an der von "No-News" die Rede ist. Anders als bei den "Fake-News", mit denen aktiv gelogen wird und mit denen Empörung ausgelöst werden könnte, unterschlagen die No-News einfach Tatsachen. Das schein mit ein viel wichtigeres Instrument der Manipulation zu sein. Das Buch macht dies zum Beispiel an einem Prominenten-Aufruf zu Beginn der Ukrainekrise deutlich. Diesen bedeutenden Appell zum Frieden mit Russland fand in den Medien einfach nicht statt. Hier wird das Verschweigen zu bessern Lüge.


Am 13. Juni 2017 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

ARD vergoldet Nachrichten

Ein Wochenend-Seminar der Tagesschau

Artikel lesen

Die Ukraine Berichterstattung ist in unseren ÖR Medien noch nicht einmal kritisch geschweige negativ. Hier ist eine Mauer des Schweigens aufgebaut worden wie bei der Maffia. Wie leben zum Beispiel normale Arbeitnehmer, Rentner und die 10% Arbeitslosen in der "freien" West- Ukraine?. Einzig im DLV gab es im Feb. 2017 einen kurzen Beitrag
über " 3 Jahre nach dem Maidan". Dort wurde als einziger Erfolg die Unabhangigkeit vom russischen Ergas
erwähnt. Allerdings mit einem erhöhten Preis von ca. 30%. Die extreme Inflation
usw. wurden nicht erwähnt. Soweit zu der "objektiven" Ukraine Berichterstattung im ÖR Rundfunk.


Am 13. Juni 2017 schrieb Andreas Buntrock zum Artikel:

Trump im Russen-Sturm

DPA komponiert, TAGESSCHAU orchestriert

Artikel lesen

Immer dann, wenn ich mir die Bundespressekonferenz anschaue und dort das "Bemühen" eines Regierungssprechers Seibert nebst Kollegen aus den Ministerien zur Verkündung der absolut letzten Wahrheiten unserer teutschen "Leitkultur" und über deren unaufhörlichen Kampf(!) für Frieden , Demokratie und Freiheit in der ganzen Welt so ansehe und anhöre, werde ich als leicht in die Jahre gekommener Linker an die "Segnungen" der seinerzeit von Karl-Eduard von Schnitzler moderierten DDR-Propagandasendung "Der schwarze Kanal" und deren westdeutschen Pendants, dem ZDF-Magazin mit Gerhard Löwenthal erinnert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_schwarze_Kanal
https://de.wikipedia.org/wiki/ZDF-Magazin

Nur WUSSTE damals jedermann, dass er von beiden "Moderatoren" und Formaten, nach Unfug und Unrecht nach Strich und Faden verarscht wurde.

Auf gewisse Weise, waren, gerade OB dieses Wissens, dass man "verarscht wurde",
beide Sendungen ehrlicher als alles, was uns derzeit von den Mainstreammedien UND der Politik an "Informationen" zugemutet wird.


Am 12. Juni 2017 schrieb Günter Kemper zum Artikel:

Mörder beim Namen nennen?

Nicht in der täglichen 15-Minuten-Schau

Artikel lesen

Während Professor Bruder in seinem Beitrag zur Medien-Debatte feststellt, dass die deutschen Medien Statt über die „wichtigsten“ Ereignisse des Tages „verlässlich, neutral und seriös“ zu informieren, das Publikum mit Geschichten „unterhalten“, die frei ausgedacht sind, um abzulenken – von den Nöten des elenden Alltags, den ihnen die Mächtigen beschert haben“ meldet sich Bundespräsident Steinmeier mit der Betoniermaschine. Auf der Jubiläumsveranstaltung „50 Jahre Verband Deutscher Lokalzeitungen e.V.“ rief er dazu auf, „Echoräume aufzubrechen, in denen sich Menschen nur in der eigenen Meinung bestärken“. Er bezeichnete Menschen, die Zweifel an der etablierten veröffentlichten Meinung haben, als "Medienverächter" und attestierte diesen Abweichlern Dummheit und die Neigung zu Verschwörungstheorien.

Man merkt was in der Herrschafts-Kanzel. Nicht genug, um ernsthaft auf die wachsende Medienverweigerung einzugehen, aber genug, für einen miesen Versuch die begonnene kritische Debatte abzuwürgen.


Am 12. Juni 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Trump im Russen-Sturm

DPA komponiert, TAGESSCHAU orchestriert

Artikel lesen

"Ehj, Donald, ein Tip: Sag doch mal, dass die Ukraine dringend in die NATO gehört. Schon bist Du nicht mehr der Idiot. Sondern der Held. So spielt die Medienmusik, Stupid."


Ich denke nicht, dass wir uns bezüglich weiterer Eskalationen gegenüber Russland auch nur die geringsten Sorgen über Trump machen müssen. Erst letzte Woche mussten russische Jets wieder schwere amerikanische Bomber aus ihrem eigenen Luftraum abdrängen. Kommt dauernd vor, nur diesmal gab es ausnahmsweise mal ein Video. Der Oberkommandeur der amerikanischen Streitkräfte ist der Präsident. Trump ist also nicht nur informiert sondern auch einverstanden.
Man sollte nicht vergessen, dass Taten nicht unbedingt mit Worten kongruent seien müssen. Die NATO macht weiter wie bisher, also mit dem Ziel noch die letzten souveränen Absatzmärkte und Rohstoffvorkommen zu unterwerfen, auch wenn Trump das nicht so rausposaunt wie meinetwegen Clinton das getan hätte. Er hat halt eine andere Klientele. Was die Wall-Street so aufregt ist lediglich, dass die anvisierte Beute anders verteilt werden soll als bisher angenommen. Am geplanten Beutezug selbst und der Art seiner Ausführung wird sich trotz veränderter Rhetorik und teilweise anderen Verteilungsabsichten aber nichts ändern.
Auf welcher Seite im drüben gerade stattfinden Verteilungskampf unter Superreichen die deutschen Medien meinen stehen zu müssen, haben Sie glänzend ausgeführt! Dass es für Deutschland und Europa besser wäre, keine der Kontrahenten von der anderen Seite des Atlantiks zu unterstützen und statt dessen endlich die genuin eigenen Interessen zu verfolgen, kann von den Leitmedien nicht verlangt werden. Denn sie vertreten nur die ureigensten Interessen ihres Arbeitgebers, die des wahrlich internationalen Grosskapitals.
Deswegen muss von den gleichen informationstechnischen Schreibtischtätern zum Beispiel auch der Wahlerfolg eines Jeremy Corbyn totgeschwiegen werden. Denn dieser "Verrückte" könnte den vom neoliberalen Transatlantismus Abgehängten am Ende noch was von deren ganz eigenen Interessen erzählen und damit noch die Schulz-Wähler scheu machen. Wir können sie hier aber trotzdem verraten, diese unsere wirklichen Interessen: Es handelt sich um friedliche Politik, soziale Gerechtigkeit, und nachhaltige Wirtschaft. Weltweit! Bitte weitersagen!


Am 12. Juni 2017 schrieb Thomas Nippe zum Artikel:

Trump im Russen-Sturm

DPA komponiert, TAGESSCHAU orchestriert

Artikel lesen

Mir fällt dazu ein Satz von Walter Benjamin ein: " das es so weitergeht wie bisher, das ist die Katastrophe." Es bleibt zu hoffen, daß sich Benjamin geirrt hat.
Deine Artikel lieber Uli, sind so etwas wie die Glut, die dafür unabdingbar notwendig ist.


Am 12. Juni 2017 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Trump im Russen-Sturm

DPA komponiert, TAGESSCHAU orchestriert

Artikel lesen

Deutsche Medien stehen seit Merkel die Chefredaktionen aller Medien - damals noch mit Steinbrück - ins Kanzleramt gebeten hatte und diese bat, doch jetzt nur noch im Sinne der Bundesregierung zu schreiben, damit die deutsche Bevölkerung nicht verunsichert wird. Für viele verschiedene Meinungen sollte es keinen öffentlichen Raum mehr geben.

Damals ging es um die Lüge der Verschwendungssucht der Griechen die über ihre Verhältnisse lebten. Seit damals hat Griechenland dieses Label an der Fahne, ein Land zu sein, das nicht wirtschaften kann. Als Warnung für andere Länder zeigte man unter der Herrschaft der Kanzlerin und des grauen Schattenmannes Schäuble, wo der Hammer hängt. Er hängt in Deutschland. Deutschland die wirtschaftliche Großmacht unter den klein gemachten.

Deutsche Politik, raffiniert und hinterhältig wie eh und je, hat einfach den größten Niedriglohnsektor in der EU eingeführt und schon spüren alle anderen diesen Betrug. Wettbewerbsvorteile und Niederkonkurrieren hat sich DE erschlichen, zusätzlich die Austeritätspolitik - da kann kein Land auf die Beine kommen. Es wird schwach und krank.

Dieser Zustand ist fast so wie eine Mutter mit einem Münchhausen-Stellvertreter Syndrom. Sie macht ihr Kind krank und rennt dann aufgeregt zum Arzt und kann sich dann als kompetente, besorgte Mutter darstellen.
Dass so ein Verhalten nicht normal ist, weiß sofort jeder, der diese Taktik durchschaut oder besser gesagt, so einer Strategie auf den Grund geht, sie untersucht.

Die Medien, deren Aufgabe es wäre, wie gute Ärzte und Pflegepersonal es machen, sondieren, genau hinschauen, evtl. mit Videokameras ein Kinderkrankenzimmer zu bestücken, um das Verhalten der Mutter richtig zu analysieren und aufzuklären - sehen jedoch tragischerweise zu, wie diese Bundesregierung und diese neoliberale Politik andere Länder bewusst und absichtlich krank macht. Sie klatschen Beifall.

Zur Heilung dieser "Krankheit" wurde der sog. Rettungsschirm erfunden. Die krank gemachten Länder können sich jetzt Geld - gut verzinst - von Deutschland leihen, weil Banken es ihnen nicht mehr geben. Dafür müssen sie ihre gesamten Länder-Hoheitsrechte an die EU abgeben.
Es wird nicht die "böse Mutter" als Verursacherin bestraft, Merkel, Schäuble und EU-Kommission, sondern die mit Absicht in den Ruin getriebenen Länder.

Ähnliches geschieht mit Trump, der jedoch ein widerspenstiges Kind ist. Er will die Medizin, Rat-Schläge, die andere im geben, nicht folgen.

Jeder kluge Kopf weiß, dass jede Regierung und jeder maßgebliche Politiker inoffizielle Kontakte zu Botschaftern anderer Länder hat und haben muss, um friedliche, kooperative Kommunikation zu haben oder einleiten zu können.

Trump kündigte in seinem Wahlkampf an, gute Beziehungen zu Russland anzustreben und Arbeitsplätze wieder ins Land zu holen, damit es der Bevölkerung besser gehe. Er wollte die Gesundung der Gesellschaft und gesunde, friedliche Beziehungen zu anderen Ländern, was diesen Neocons und Neoliberalen überhaupt nicht gefällt. Sie brauchen kranke Menschen, die in Abhängigkeit sind, kranke, traumatisierte Menschen in Ländern, die zuvor mit Kriegen überzogen wurden und mit extra ausgesuchten Diktatoren an der Spitze, die die Menschen in Krankheit und Elend halten.
Trump, der dieses System durchschaut und es wieder vom Kopf auf die Füße stellen will, wird nun nicht nur in Deutschland aber hier am schlimmsten, von Merkel und medial für krank, unzuverlässig, launisch, sexistisch erklärt, der abgesetzt gehört.

Dass deutsche Medien, fast die gesamte deutsche Politik-Kaste und die EU-Kommision an der Sabotage gegen Trump mitmachen - sie von keiner Seite dafür bestraft werden und keine Seite dieses zutiefst kranke, unehrenhafte Vorgehen verweigert zu benennen - ist eine Schande für Deutschland, für die EU-Kommission und die Medien.

Das bedeutet: Merkel, CDU/CSU, SPD und Grüne sowie die EU - sie wollen den Krieg.
Sie wollen traumatisierte, verarmte, verängstigte Bevölkerungen.

Sie sprechen frech von Heilung und Wohlergehen des Kindes, wenn es noch mehr Giftstoffe zusich nimmt und noch mehr Bomben auf andere Länder fallen, die es töten oder verletzen könnten und werden dafür nicht bestraft. Sie bekommen Orden und die EU, der größte Kriegstreiber, den Friedensnobelpreis.


Am 12. Juni 2017 schrieb Ronald Wolf zum Artikel:

Trump im Russen-Sturm

DPA komponiert, TAGESSCHAU orchestriert

Artikel lesen

Dieser Beitrag ist ja echt wieder mal der Hammer. Die Dialektikt von Uli ist beeindruckend. Leider liest man sowas nicht in den Standardmedien, wäre doch mal schön ,diesen Artikel in der FAZ, FR, NZ etc. zu lesen. Man darf doch auch mal träumen. Trump ist natürlich genauso ein "Haderlump" wie Obama. Von der Aussendarstellung mal abgesehen. Was will man den von der führenden Polit-und Wirtschaftselite anderes erwarten ?
Über die Lage der Welt und über die Rolle der dominierenden Medien müssen wir aber gerade deswegen immer wieder nachdenken. Danke Uli, dass Du das so knallhart kannst und auch machst. Freue mich über jede neue Gedankenwut von Dir. Respekt !
Grüße aus dem Vogtland


Am 12. Juni 2017 schrieb Jana Heuser zum Artikel:

Trump im Russen-Sturm

DPA komponiert, TAGESSCHAU orchestriert

Artikel lesen

Eine saftige Bosheit in erlesene Pseudo-Philosophie gekleidet. Bravo!


Am 12. Juni 2017 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

Trump im Russen-Sturm

DPA komponiert, TAGESSCHAU orchestriert

Artikel lesen

Als mich Mitte der 80iger Jahre ein guter Freund aus New York besuchte und wir uns vergleichend über die deutschen und amerikanischen Medien unterhielten, sagte mir dieser:
Ihr könnt froh sein, dass ihr diese Art öffentlich rechtlicher Medien habt, bei uns in den Staaten ist es nur noch ein irrwitziger Schleim der aus dem Fernseher kriecht.
Diesen Schleim besang damals auch Frank Zappa.
Mittlerweile sind die bei uns ehemals so gelobten öffentlich rechtlichen Medien zu einem Herrschaftsinstrument verkommen, gegen das alle privaten Schmierblätter und Sender ein Kindergeburtstag sind.
Unter Frau Merkel ist die Tagesschau zu einer Veranstaltung geworden, die man nur noch abschalten kann, wenn es um politische Nachrichten geht.
Es wird nur noch über Themen berichtet, nach denen wir uns zu richten haben, basta.

Dabei kennt unser Land im Groben zwei Menschentypen, die diese Medien unterschriedlich bewerten.
Die Einen sind da die wachsende Gruppe der Kostgänger des Systems, die zwar wissen, oder zumindest ahnen, dass das, was ihnen tagtäglich als Nachrichten präsentiert wird, mit der Wahrheit wenig zu tun hat.
Diese Gruppe lebt aber nicht schlecht dabei und davon.
Die andere riesige Gruppe, die nicht direkt an der Mutterbrust des Systems hängt, lässt das Alles über sich ergehen und ist oft der Meinung, dass sich das Alles schon richten wird, wir sind ja schliesslich per Definition die Guten.
Ich kenne das aus endlosen Diskussionen mit Freunden und Bekannten.
Anders ist es auch nicht zu erklären, dass immer wieder diese, uns alleinerziehende Frau gewählt wird, die die beste Freundin der Oligarchen, des Grosskapitals und der Waffenexporteure ist und dabei so unschuldig ausschaut, als könnte sie uns noch weitere Jahrzehnte in den politischen Dauerschlaf singen.
Alternativen gibt es nicht, denn alle möglichen Alternativen wurden und werden von der Gemeinschaftsfront unserer Hofberichterstatter Tag für Tag mit gutem Erfolg weggebissen.
Der Unterschied zum System Putin ist übrigens, dass dort ebenfalls keine Mediendemokratie herrscht, die Oligarchen aber dem politischen System untergeordnet sind, nicht umgekehrt.
Trotzdem wird dieses deutsche Medien System, wie es sich zur Zeit offenbart, irgendwann von einem grossen schwarzen Schwan verschlungen werden, da alle auf ungedecktem Papiergeld fussenden staatlichen Gebilde irgendwann mehr oder weniger spektakulär enden.
Es dauert nur manchmal etwas länger, als erwartet.

Die Kostgänger in den öffentlich rechtlichen Medien werden sich dann wieder sinnvolleren Beschäftigungen zuwenden müssen, genau, wie die herrschende Polit Prominenz, denn mit diesen Leuten wird sich unsere gute alte Welt nicht retten lassen, im Gegenteil sie sind fast durchweg Teil des Systems, das vernünftiges Handeln verhindert, aber seine Kostgänger sehr gut alimentiert.
Wir müssen dabei darauf hoffen, dass ein möglicherweise auch schon von langer Hand geplanter Systemkollaps nicht von den üblichen Systemveränderern wie Frau Merkel oder Herrn Schäuble dazu benutzt wird, letzte Korrekturen zu vollziehen, die aus diesem Europa vollends einen Orwell Staat machen.
Deshalb ist es gerade jetzt besonders wichtig, in diesem Forum für weitere Selbstdenker zu werben, wir sind einfach viel zu Wenige, die sich berechtigterweise Gedanken um eine unsichere Zukunft machen.
Wir leben wahrlich in spannenden Zeiten!

Antwort von U. Gellermann:

Dieser kluge Satz verdient rot engemerkt zu werden: "Der Unterschied zum System Putin ist übrigens, dass dort ebenfalls keine Mediendemokratie herrscht, die Oligarchen aber dem politischen System untergeordnet sind, nicht umgekehrt."


Am 12. Juni 2017 schrieb Gert Venekamp zum Artikel:

ARD vergoldet Nachrichten

Ein Wochenend-Seminar der Tagesschau

Artikel lesen

Ihr müsst mal was für Euer Buch tun: Im Amazon-Ranking seid Ihr runter auf Platz drei! Das könnt ihr doch der Tagesschau nicht antun.

Antwort von U. Gellermann:

Wir hoffen auf folgenden Schlagzeile: "Doktor Gniffke: Harakiri nach Lektüre von Die Macht um Acht"


Am 12. Juni 2017 schrieb Rainer Hahn zum Artikel:

ARD vergoldet Nachrichten

Ein Wochenend-Seminar der Tagesschau

Artikel lesen

Die Kooperation Gellermann-Klinkhammer-Bräutigam ist beharrlich und ebenso klug wie witzig. So geht Medienkritik, danke!


Am 12. Juni 2017 schrieb Hanne Bender zum Artikel:

Mörder beim Namen nennen?

Nicht in der täglichen 15-Minuten-Schau

Artikel lesen

Das ist ein wunderbarer Satz Der „Fortschritt“ ist das – gnadenlose – Versprechen dieser Gesellschaftsordnung: gnadenlos für die Mehrheit der Bevölkerung". Er zeigt, wie breit der gedankliche Zugang zur von Gellermann begonnen Medien-Debatte ist. Dass ein Psychologe zu diesem Thema einen klugen Beitrag liefert hat mich überrascht. Und zugleich belehrt.


Am 12. Juni 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

bin ich froh, dass ich nicht weber heiße:
- "alle tassen im schrank..."
- "müßiggänger schiebt beiseite..."
- "schleich dich, bazille...."

und herr weber wird auch nicht so heißen, oder nie wiederkommen.
unwidersprochen bleibt bäckers getexte, zum fake-medium sputnik. damit setze ich stilles einverständnis voraus. egal!

ich kenne den sturm auf die bastille und auf das winterpalais wie auf den reichstag - und den sturm im wasserglas! spätestens nach "friedvoller und gewaltfreier übernahme" der rundfunkräte oder der funkhäuser würden sich die eigner der medien ans grundgesetz erinnern; ihr habt uns gar nichts zu sagen!!
albern?
ist der kampf gegen die meinungsmanipulation schon ein ideologischer? und ist es nicht reichlich idealistisch bis irrational, das WESENtliche BEWUSST auszuschließen?
nachdenker, vorläufer und aufklärer sollten auch hinterfragen, wieso seit ohnesorg nichts anders geworden ist: wenn die falschen fragen gestellt werden, liegt's vielleicht an der lektüre aus der ecke lach- und sachgeschichten?? gesell.wissenschaftliches scheint verpönt zu sein:)
diese welt und zeit bekommt, was sie verdient!

Antwort von U. Gellermann:

Wer prägt die Denke der Normalos? - Ohnesorgs Tod war ein Zufall. Allerdings insofern eine Schnittpunkt-Notwendigkeit, als er Auslöser für eine zu kurze aber kräftige Bewegung war. Es ist immer richtig Fragen an die Niederlage von Versuchen zu stellen. Und sicher bedürfen die Fragen - warum wurde nichts Endgültiges aus den Tagen der Kommune, aus der DDR, oder der Sowjetunion - gründlicher, wissenschaftlicher Antworten. Das sollte niemanden daran hindern neue Fragen aufzuwerfen, nach neuen Zugängen zu Veränderungen zu suchen. Dass es auf den Weg zu Veränderungen jede Menge Niederlagen gab ist eine Binsenweisheit.


Am 12. Juni 2017 schrieb SIERA zum Artikel:

Mörder beim Namen nennen?

Nicht in der täglichen 15-Minuten-Schau

Artikel lesen

Wenn mensch nicht schon aus Erfahrung wüßte, dass es Leute wie A.Bäcker wirklich gibt ( ich verbiete mir eine krasse Beurteilung ), könnte mensch meinen, der Galerist selbst habe spaßeshalber diese Steilvorlage geliefert !
A.Bäcker wirft dem Galeristen vor, mit seiner „Site“ den Verkauf des Buches „Die Macht Um Acht“ zu fördern. Dieser Vorwurf ist lächerlich, denn natürlich muß dieses Buch beworben werden – auf der eigenen Webseite und vielen weiteren - und möglichst in vielen anderen Medien!
„Aber was hat das mit den Massen zu tun?“, fragt A.Bäcker. Eine intelligente Frage… Die „Massen“ sehen jeden Abend „ihre“ Tagesschau und fühlen sich gut informiert. Wenn A.Bäcker das Buch wenigstens teilweise gelesen hätte, wüßte er/sie , was es mit „den Massen“ zu tun hat; nämlich mit ihrer Manipulation, ihrer Nicht-Information, ihrer Verdummung . Dafür ist natürlich nicht allein die Tagesschau verantwortlich, aber sie liefert einen umfangreichen Beitrag – wie der Leser dem Buch entnehmen kann.
„Die Macht Um Acht“ analysiert, welche Nachrichten für uns wie sortiert werden und welche Kriterien dabei eine Rolle spielen. Sieht mensch sich das Inhaltsverzeichnis an – was A.Bäcker mindestens hätte machen sollen-könnte er ins Grübeln kommen. Z.B. „V.2.Nazis wegmoderiert“ -könnte doch neugierig machen-oder „V.4. Das Schweigen über eine Anti-Nazi-Resolution der UNO“ - etwa gewußt ? -oder „V.26. Die Rente ist sicher -fragt sich nur: Wessen Rente?“ - wäre doch gut zu wissen.
Ich hätte auch das gesamte Inhaltsverzeichnis zitieren können – wer das Buch in der Hand hält, weiß das. Ich bringe drei Beispiele für A.Bäcker.
„Unsere heilige Tagesschau“ wird kritisiert und infrage gestellt – das wird viele verärgern; anstatt nachzuhaken, was an der Kritik berechtigt ist.
Das Schweigen zu ungeheuerlichen Kriegen -„Warum schweigen die Lämmer?“ ( s. Prof. R.Mausfeld, YouTube ) - nimmt immer größere Ausmaße an -aus schlechten Gründen.
Die Kardinalfrage : Wer kann wie erfolgreich gegensteuern? Wie kann das Meinungsmonopol gebrochen werden? -Da wir, die „Massen“, das Internet zur Verfügung haben – jedenfalls noch (!) - können wir es alternativ nutzen. Was ja auch schon stattfindet – sehr erfreulich z.B. KenFM, Nachdenkseiten , Rationalgalerie, RubiKon ,Hintergrund, Free21 - aber es muß viel mehr initiiert werden! Heißt , eine Medienkampagne muss gestartet werden! Diese Medien sollten sich verbinden und nicht konkurrieren.Und: wir brauchen dringend eine außerparlamentarische Opposition!Anfänge dazu hat es gegeben vor ca. 2-3 Jahren… - Wie wir wissen sollten, wird JEDE Bewegung unterwandert, werden potentielle Leitfiguren diffamiert, wozu sich in unseren Breiten die Begriffe „Rassist,Antisemit,Querfrontler,Verschwörungstheoretiker“ „eingebürgert“ haben. Wir, die „Massen“, inklusive Friedensbewegung, sollten nicht auf derartige Spaltungsversuche hereinfallen und aufhören, Feindbilder in den eigenen Reihen zu kreieren !
Ist der Begriff „Solidarität“ inzwischen obsolet ? „Solidarität“ sollte keine Worthülse sein , sondern das Motto für eine Bewegung FÜR den weltweiten Frieden und für ein Gesellschaftssystem, das die Würde und das Lebensrecht jedes einzelnen Menschen einschließt.


Am 12. Juni 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Trump im Russen-Sturm

DPA komponiert, TAGESSCHAU orchestriert

Artikel lesen

Ja, er ist ein Idiot, der Trump. Aber viel schlimmer: er gehört nicht zum Club. Eine tiefenindoktrinierte Pfeife oder gar ein vollkommener Idiot zu sein ist überhaupt nicht das Problem, im Gegenteil! Maas! Schäuble! DeMaizere! Nahles! Dob-Rind! Merke(l): nur wer beim Club ist, ist auch einer von den Guten. Eintrittsbedingung ist eben gerade nicht die eigene Meinung - Trump hat ja eine, wenn auch unfundierte - nein, Eingangsvoraussetzung ist kompromisslose Loyalität zu Großkapital und Neoliberalismus.

Aber Trump! Trump löst ja glatt seine Wahlversprechen ein! Und er macht nur ein Paar Zugeständnisse an die Adressen, die wirklich den Ton auf der Welt angeben wollen, z.B. die riesige US-Kriegsindustrie. Für die bombardiert ab und an wuchtig aber grund- und wirkungslos einen vorher evakuierten Wüstenflugplatz in Syrien (der am nächsten Tag wieder benutzbar war, auch wenn die eingesetzten Marschflugkörper bei bestimmungsgemäßer Benutzung höchstens ein sandiges Loch hinterlassen hätten), oder gar ein einsames, afghanisches Gebirge mit der für so was dann doch zu kleinen Mutter aller Bomben! Dafür gibt es verhaltenen Beifall, z.B. vom hoch korrupten, ausschließlich in Form der Lüge kommunizierenden, deutschen Außenminister: so geht ja schließlich Terrorbekämpfung! Aber egal - was Trump tut, geht alles einfach gar nicht. Z.B. der Ausstieg aus dem Klimaschutz-Lügen- und Verblödungsabkommen. Das war kein Ausstieg, sondern - richtig - Obama ist bei der Nummer nie eingestiegen, denn die USA *müssen* ja der größte Energieverbraucher der Welt bleiben! Wieso? Keine Ahnung, aber isso und Trump ist doof!

Der gewählte amerikanische Präsi ist halt ein prima Watschenkopf, und wenn er endlich seines versehentlich demokratisch legitimierten Amtes enthoben ist und wieder eine neoliberale Macron-May-Merkel-Clinton-Obama-Poroschenko-Sprechpuppe von Clubs Gnaden an der Spitze des einen Volkes steht, das als einziges auf dieser Erde den Frieden und die Sicherheit und die Demokratie für alle 7,5 Milliarden mit seiner für das glatte Gegenteil vielfach bewährten Militärmaschine organisieren darf, dann ist doch auch endlich wieder alles gut. Und bei uns? Ob Springer, Gniffke oder Kleber: ich bestätige ganze Arbeit hier auf Gods Own Deppenhaufen!

Antwort von U. Gellermann:

Das höchst wirkungsvolle „Zugeständnis“ Trumps an die Kriegsindustrie ist die Eintreibung des NATO-Beitrags.


Am 12. Juni 2017 schrieb Petra Wagner zum Artikel:

Trump im Russen-Sturm

DPA komponiert, TAGESSCHAU orchestriert

Artikel lesen

Das ist eine blendende Analyse und elegante Argumentation zur Medien-Herrschaft in Deutschland. Nirgendwo ist bisher so klar herausgearbeitet, dass das wesentliche Medienmonopol bei den öffentlich-rechtlichen Sendern liegt. Das könnte die Stoßrichtung der öffentlichen Medien-Auseinandersetzung verändern. Wenn die Anlayse begriffen würde.


Am 11. Juni 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Goodbye USA

Trump ist die Chance

Artikel lesen

noch eine kleine Beobachtung:
wer ist hier Infantil?
Trump findet seine Pendants auch in deutschen landen: Motto deinen Feind nehme ich zum Freund. Ich umschmeichle den Mexikaner...
Unglaublich eine solche Geste an der (Trump)"Mauer" von jemand, der vorher einen Mauerbau durchaus würdigte durch seine Ergebenheit in das DDR-Regime!


Am 11. Juni 2017 schrieb Pat Hall zum Artikel:

DIE DEBATTE

ZUR MACHT UM ACHT

Artikel lesen

Das Buch "MACHT UM ACHT " wird vielen Menschen um die verlogene Nachrichtenmanipulation die Augen öffnen.
Ein verdorbenes Essen mag man nicht essen,aber schlechte Nachrichten sind schwer verdaulich bzw. Ungenießbar.
Das Buch ist eine prima Gelegenheit uns Bürger mit diesem Kompass ins bessere Fahrwasser zu leiten.
Vielen Dank an all die Mitwirkenden an dieser Idee.


Am 11. Juni 2017 schrieb Pat Hall zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

Der Politik interessierte Bürger mit ein wenig Gripps müßte doch längstens gemerkt haben wie uns die Politdarsteller doch immer weiter belügen und die steigende Armut der Bevölkerung ignorieren ohne Scham.
Mir ist es immer noch unverständlich warum die BILD-Zeitung trotz der Proteste und der ermordung Benno Ohnesorg & Mordanschlags Rudi Dutschke,eine so hohe beliebt in der Bevölkerung findet ?
Mutmaßungen darüber erspare ich mir.
Dabei habe ich ein interssantes Video gefunden,mit Mathias Richling der den Zustand in dieser Republik besser als ich in 45 Minuten beschreiben kann.
Im link viel gute Unterhaltung und Uli Gellerman & A. Kettelhack alles Gute,

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/comedy/video-mathias-richling-deutschland-to-go--102.html


Am 09. Juni 2017 schrieb Lea Lewin zum Artikel:

Kurze Freude im Hause Gniffke

Ein Gespräch unter Chefredakteuren

Artikel lesen

5 TAGE TOP-SELLER!
Da ist schon eine Leistung: Die Macht um Acht ist jetzt am 5. Tag seit dem Start Bestseller bei Amazon. Das muss man ertmal bringen. Weiter so!


Am 08. Juni 2017 schrieb Rita Schneider zum Artikel:

Kurze Freude im Hause Gniffke

Ein Gespräch unter Chefredakteuren

Artikel lesen

BESTSELLER?
Bei "amazon" ist das Buch auf den dritten Platz gerutscht, aber bei Thalia steigt es:
https://www.thalia.de/shop/home/suchartikel/ID48981160.html?sq=die%20macht%20um%20acht
Glückwunsch.


Am 08. Juni 2017 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

@ an Hannes Weber:

Da haben Sie wohl was gründlich falsch verstanden ! An keinem Punkt läßt sich festmachen was Sie da behaupten. Vielleicht lesen Sie auch einfach einmal gründlicher, was Sie da so oberflächlich bewerten.

Denn das genaue Gegenteil ist der Fall, und das ist überhaupt das Gute an:
die RATIONALGALERIE ist, war - und wird auch künftig weiterhin sein,
nämlich strikt GEGEN GEWALT ! Sonst würde sie auch nicht immer mehr meistenteils seriöse Anhänger gewonnen haben, die sich ihrerseits
ebenfalls GEGEN Krieg und gegen Gewalt aussprechen.


Am 07. Juni 2017 schrieb Hanne Cilinsky zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

Ein Artikel der ohne jede Nostalgie die Erinnerung an die Anti-Springer-Kampagne nutz, Bezüge zum Heute herstellt. Und die neue Orientierung ausgibt: Die Funkhäuser sind es um die es heute geht.


Am 07. Juni 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Goodbye USA

Trump ist die Chance

Artikel lesen

ein Nachtrag zur Frage "Sinn einer Macht für Merkel" unter "Trump ist die Chance" :
Die neue Seidenstraße dürfte mit Merkels Wendung gen China zu tun haben, denn dort wächst eine Supermacht heran, die bald die Weltwirtschaft zu beherrschen versteht....
( ein hochinteressanter Artikel in der LMD berichtet) das heranwachsen geht sicher nicht geradlinig, aber bleibt bei Misserfolgen nicht stehen.
auch damals bei den Querelen mit dem EU-Mitglied Griechenland tauchte bereits das horrible Management der EU gegen das Ursprungsland Europas auf; es wurde gezwungen, Merkels Plänen entsprechend, sein Tafelsilber zu verkaufen

tja, und dazu gehörte Piräus, heute in der Hand von Cosco , dem chinesischen Schiffahrts - und Logistik - Riesen.

könnte doch sein, dass sie aktuell ihren Fehler einsah, der ja auch damals schon zu einem Grexit hätte führen können und damit zum Zusammenbruch ihrer Hoffnungen auf Führerschaft in der EU. Sie konnte den Bruch gerade noch mal umschiffen...und Schuldige finden.

nun versucht sie im asiatischen Bereich Fuß zu fassen, auch um der Pleite willen, die Erdogan ihr bescherte mit dem Flüchtlingsvertrag und allen üblen Konsequenzen daraus.


Am 07. Juni 2017 schrieb Conny Schneider zum Artikel:

Kurze Freude im Hause Gniffke

Ein Gespräch unter Chefredakteuren

Artikel lesen

Ihr seid immer noch in der Amazon-Bestseller-Liste. Was macht Ihr nur mit Eurem neuen neuen Reichtum?

Antwort von U. Gellermann:

Die Autoren haben von Beginn an auf ihr Honorar zugunsten der Werbung für das Buch verzichtet. Jeder Buchkauf dient also der weiteren Verbreitung. Kauft, kauft, kauft!


Am 07. Juni 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

@ altes Fachbuch, was sich mir nicht erschließt ist folgendes:
Soll denn nun keine Diskussion oder Debatte geführt werden ? Wer will sie bestimmen wollen ? Der Anti Dühring hat hier erstmal nur bedingt etwas zu suchen, da er sicherlich als Grundlage dienen kann, doch er müsste von allen gelesen sein, um sich auf dieser Grundlage verständigen zu können. Punkt. "Und Engels hat dann gesagt, nachdem er den Dühring widerlegt hat, nun ja, lassen wir das.
Es muss die Möglichkeit der Auseinandersetzungen auf verschiedenen Ebenen geben, und das Hinterfragen von Positionen ist nun einmal Teil dessen, und einige der Positionen gefallen mir auch nicht, doch darum geht es nicht. Zu Lesen, zu Schreiben, zu Lernen ist das ganz große Verdienst des Galeristen, dass es hier möglich Sich mit den Mitmenschen, wenn möglich auseinanderzusetzen, mit den besseren Argumenten, aber vor allem mit der grundsätzlichen Bereitschaft andere Gedanken und Meinungen zuzulassen, und im anderen den Menschen, und nicht immer nur den Gegner zu sehen, außer es ist der Gegner, habe ich gelernt. Sicherlich war und ist es oftmals schwierig differenziert zu bleiben, aber das ist die Kunst es zu können, oder es zu Lernen."Setze den Menschen....K.Marx, Pariser Briefe.
Ob nun Bäcker oder Weber ist doch egal; weil es um die Inhalte, der jeweiligen Positionen geht, und die ziehen sich durch die Gedanken und Generationen der antikommunistischen Bundesrepublik, und sowohl das Buch: DIE MACHT UM ACHT: als auch die vielen Kommentare, verschieden, anders, aber Krieg und Frieden, die Frage nach den Macht- und Kräfteverhältnissen, mit der sozialen Frage wird in konsequenter Art und Weise, mit dem jeweiligen Stand der Erkenntnis, und der Entwicklung gestellt, mehr geht nicht, weil das nächste in der Bewegung geschieht, und wie sich das nennt, muss ich dem Fachbuch ganz sicherlich nicht erklären.Und das es die Weber, Bäcker oder Schuster gibt, und viele mehr, deren Denken, so erstmal weiter gehen wird, macht diese Seite umso wichtiger, denn Lernen/bewusster und sensibler zu werden, für die gesellschaftlichen Verhältnisse im Land, und was es im besonderen für die Schwachen bedeutet, und die Aufklärung und die Ernsthaftigkeit, mit der sich hier oft zu Wort gemeldet wird, lässt mich hoffen etwas beizutragen, auch wenn man manchmal verzweifeln könnte. Danke, an die vielen Kommentatoren, aber wie immer gilt mein besonderer Dank dem Galeristen.



Am 06. Juni 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

ich bin leicht irritiert, wieso sich alle um h.weber kümmern, aber niemand um a.bäcker??
hat herr weber ein reizwort benutzt, das mir ungeläufig ist? "aufruf zur gewalt" oder "gesellschaftliche veränderungen"?? fresschen fürs hündchen, oder will ich das auch?? gewalt und veränderungen hören sich gut an, wenn denn mal jemand diese wortwahl definieren würde!! engels hat zur "gewalt" im 'anti-dühring' und später in 'zur rolle der gewalt in der geschichte' viel gesagt.
das verbrennen von bild-zeitungen ist vergleichbar mit der maschinenstürmerei vor 1,5 jahrhunderten, und umweltschädlich sowie nicht sytemverändernd!!
ich lese da bedauern in den zeilen des autoren: aber es gibt keine apo, keine telefonketten, keine hashtags oder chatrooms anti-bild! vielleicht ist das medium tot??
dafür ist m.döpfner am wochenende bei den bilderbergern dabeigewesen (medienmonopol an ÖRR übergegangen??)!
und dann mache ich das letzte thema noch mal auf: es gibt auch keinen spalt in der medienwelt!
die 68er revolte gegen die "bild" wollte was erreichen?? enteignung EINES elementes aus dem überbau eines zutiefst reaktionären landes??
macht das sinn? ich meine, man sollte sich um eine vernünftige bildung und erziehung (auch staatsbürgerlich) bemühen, die jeden in die lage versetzt, DENKEN zu können. ABER: das GG hypet wissenschaft und kunst, aber fesselt die lehre. und weil dem so ist, ist die exekutive entsprechend ausgestattet und personalisiert. rundfunkräte? früher hätten wir kaderfriedhof dazu gesagt. heute macht es allerdings keinem soldbezieher nichts mehr, davon zu leben:)
hat ein journalist mehr rechte, als ein lehrer, obwohl beide bürger sind?
und nur um es richtig zu stellen: gesell. veränderungen müssen in der basis der gesellschaft stattfinden, aber darum kümmert sich auch niemand, nicht mal rational!
apropos: auch der ver.di-chef war den bilderbergern;)
apropos: der zusammenhang des j.morrison-zitats würde mich interessieren.
apropos: ohnesorg ist umsonst gestorben: "Geändert hat sich nicht die Monotonie einer Medienlandschaft, die vor allem in der Begleitung von Kriegen fast nur eine Meinung kennt: Die regierungsamtliche."

Antwort von U. Gellermann:

Spannender als Weber und Bäcker zusammen erscheint mir Red Werner (DIE DEBATTE), aber so liest jeder seinen Denkanstoß. Es ist albern heute einen Versuch aus dem ideologischen Kampf (gegen die Meinungsmanipulation) in den Kampf um die ökonomische Macht (Enteignung) zu wandeln, gegen „vernünftige“ Bildung zu halten. Die letzter Forderung könnte auch Martin Schulz unterschreiben. Falls die Mehrheit der Bevölkerung sich emanzipieren wollte, müsste sie Funkhäuser stürmen, nicht die Volkshochschulen. Was der hämische Satz über Benno Ohnesorg soll bleibt mir verschlossen.


Am 06. Juni 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

Man sollte vielleicht erwähnen, dass im Juni 1967 - neben Benno Ohnesorg - auch folgendes passiert ist:

Die USS Liberty, ein US Spionageschiff im Mittelmeer, wurde am 8.6. von den Israelis bombardiert - was aber so aussehen sollte, dass es die Ägypter waren, damit Amerika Kairo (nuklear) bombardiert, um Nassers radikalen arabischen Nationalismus klein zu halten?

Haben die deutschen Medienmacher DAS bisher berichtet?

Norman Finkelstein hat dazu vor ein paar Tagen gesagt - und das ist gut:

"The only thing Israel didn?t anticipate was that radical Arab nationalism would be reborn as radical Islamic fundamentalism."

Der radikale arabische Nationalismus ist der heutige radikale islamische Fundamentalismus.

Antwort von U. Gellermann:

Ein US-Kriegsschiff von den Israelis bombardiert? Das kann der Öffentlich-Rechtliche nur als Verschwörungstheorie bringen, auch wenn es real geschehen ist.
Der arabische Nationalismus (Nasser und andere) war antiimperialistisch. Der Islamismus ist primär religiös.


Am 06. Juni 2017 schrieb Peter Lind zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

Die sog. öffentlich-rechtlichen... machen sich schon garnicht mehr die Mühe ihre Abhängigkeit von den privaten Medien zu verbergen. Der geneigte Zuschauer möge nur mal darauf achten, wie oft in den Nachrichtensendungen Hinweise wie dieser kommen: "In einer Umfrage, die unser Sender gemeinsam mit...", und dann kommt der Name eines Medienkonzerns. Ganz groß darin ist der einstige Berliner Sender SFB, ich betone das nur, weil er sich noch immer wie einst geriert, sich heute RBB nennt. Man kann darauf warten, wenn die Berliner Abendschau ausgestrahlt wird die unsägliche Moderatorendarstellerin Böhme, oder die dilletantische Dieter-Nuhr-Imitation Hingst eine Meldung wie folgt einleiten: "In einer Umfrage, die der RBB gemeinsam mit der Berliner Morgenpost in Auftrag gegeben hat...". Berliner Morgenpost: ein Produkt des Hauses Axel Springer! Und dann wird die eigentliche Meldung mit einem solchen Satz wie diesen eingeleitet: "Wie unsere Umfrage ergab, möchten fast mehr als die Hälfte aller Bundesbürger...".
Was ist "fast mehr als die Hälfte"?


Am 06. Juni 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

DIE DEBATTE

ZUR MACHT UM ACHT

Artikel lesen

Neidisch, A. Bäcker ?
Soeben habe ich das interessante, und sehe aufschlussreiche Buch zur Seite gelegt, und bin um einiges besser, als vorher informiert. Besonders wütend und fassungslos macht die sogenannte Berichterstattung der letzten Jahrzehnte. Vieles ist inhaltlich so excellent aufgearbeitet, und recherchiert, dass es allen interessanten Lesern hiermit ans Herz zu legen ist.
Deutlicher als in diesem wichtigen Buch, kann es nicht gesagt werden, und dass die vielen, mehr als wichtigen Hintergrundinformationen, gewissenhaft recherchiert sind, macht den Inhalt des Buches mehr als glaubwürdig, und zeigt uns, wie seriöser Journalismus geht. Vielen Dank an Uli Gellermann, dem ich weiterhin eine gute Genesung wünsche, und Danke an Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam,besonders für die Aufkärung, dass es den vermeintlichen, ethischen Kompass bei der Tagesschau, und den anderen bürgerlichen Medien, niemals gegeben hat; und das ist eine mehr als bittere, aber sehr notwendige Erkenntnis. Ein alltagtaugliches Buch, mit klarer Sprache, und ohne belehrend und besserwisserisch wirken zu wollen, durchaus geeignet viele interessierte Leser im Land anzusprechen.


Am 06. Juni 2017 schrieb Christel Buchinger zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

Ich freue mich immer über solche Kommentare wie die von Hannes Weber. Gewalt gegen den eigenen Fernseher! Schlimmer geht's fast nicht mehr. Und dann auch noch die gesellschaftlichen Verhältnisse ändern wollen! Welch ein Vorwurf!


Am 06. Juni 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

Mit Verlaub, Alfred M.
Sich mit der Position von M.Weber auseinanderzusetzen wie es hier geschieht,stimmt mich außerordentlich fröhlich, weil die wachen Geister in der RATIONALGALERIE, nicht nur Nachdenken, sondern ihre Haltung und Position darlegen, und das ist eine Errungenschaft, die niemals aufgegeben werden darf, nur weil es Andere tun, oder es für ihre Zwecke zu benutzen wissen. Und sicherlich schmälert es den Artikel von Uli kein bisschen.
Vor die "Früchte der Arbeit", haben die Götter den Schweiß gesetzt; nämlich den er Erkenntnisgewinnung, in der ständigen Bewegung,


Am 06. Juni 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

„Das ist ein Aufruf zur Gewalt. Damit zeigen Sie Ihr wahres Gesicht. Sie wollen die gesellschaftlichen Verhältnisse ändern.“

Sein Fett abbekommen dafür hat der werte Herr Weber ja schon reichlich. Da sind ihm gleich mehrere hier voll auf den Leim gegangen. Hat er doch genau das erreicht, was er wollte oder was er sollte. Echauffement und vor allem Empörung beim ein oder anderen Leser auslösen. Wo andere per Zuweisung in die Ecke der Verschwörungstheorieverbreiter mundtot und ruhig gestellt, beim Publikum unmöglich gemacht werden sollen (Ganser, Lüders etc.), ist es beim Galeristen aktuell wohl besonders dringlich, ob seines gegenwärtigen Status als Top-Bookseller mit unbequemem Inhalt, so was spricht sich rum. Da müssen Pflöcke dagegen eingeschlagen werden, schon mal vorsorglich baldmöglichst recycelbare Unterstellungen gestrickt, wohl eher grob zusammen gezimmert werden. Damit es bald andernorts - wenn möglich flächendeckend - heißen kann -„Soll schon des Öfteren zur Gewalt aufgerufen haben, heißt es.?

Damals in der Zeit, aus der Uli Gellermann berichtet - von wegen „Enteignet Springer“ und so - war die Anwendung von ?Gewalt? zügig per Turbo BILD - und wenn ich mich recht erinnere auch per ÖR-TV (die Löwenthals, die Apels etc. pp) - allein dem „Staat“ und seinen Zuträgern zugebilligt. Das „Gewaltmonopol“ war fest einbetoniert, besser als jede Leiche bei der Mafia, für alle Zeiten.
Schlimmer noch: der seinerzeitige Gessler-Hut, dem es tunlichst zu huldigen galt per Kratzfuss und Bückling, hieß „Auch keine Gewalt gegen Sachen!“ Das gaben genau die Richtigen von sich.
Wer weiß denn noch, dass damals die gesamte Verwaltung, Justiz, der Polizeiapparat bis ins Mark durchseucht. Durchseucht? Von was schon! Der Ex-Generalstabsoffizier und IA einer Heeresgruppe bspw. - ein gewisser Erich Duensing - war zum Zeitpunkt der „Hasenjagd“ West-Berliner Polizeipräsident. Um „sachlich“ zu bleiben, darf ich Wiki zitieren (Status 6.6.17/11:00):

„Bei der Demonstration am 2. Juni 1967 in West-Berlin ging die Berliner Polizei gemäß der von Duensing erdachten Leberwursttaktik gegen Demonstranten vor. Dabei erschoss der Kriminalobermeister Karl-Heinz Kurras den Studenten Benno Ohnesorg. Die Öffentlichkeit wertete nicht nur Duensings Taktik, sondern auch die ebenso von ihm zu verantwortende Militarisierung der West-Berliner Polizei, verbunden mit ihrer Erziehung zum Antikommunismus, als mitverursachend für den tödlichen Vorfall.“

Wenn heutzutage von den damaligen Vorkommnissen berichtet wird - wegen des Jubiläums nicht zu vermeiden - darf man auch immer jene mit Gestalten im schwarzen Anzug bewundern, die Dachlatten schwingend auf heruntergekommene andere Gestalten einprügelten. So wie letzten Freitag bei Kleber auch, eine Aufklärung darüber, dass das die miteingeflogene Schutzstaffel des Staatsgastes - dem Schah von Persien - war, die bestimmt ihr Werkzeug nicht im Flugzeug mitgebracht hatten sondern freundlicherweise vor Ort ausgestattet worden waren. Nur soviel zu „Gewalt“ im Allgemeinen und im Besonderen. Die auch damals praktizierte Propaganda - gerne auch heute noch zur Geschichtsklitterung im Einsatz - ist auch heute noch präsent. Wenn es unbedingt sein muß, mit einer Träne für Petronius ertränkt.

Sie haben recht, Herr Weber! Ja, nicht nur Gellermann, die meisten hier Herumlungernden, würden gerne, wenn sie denn könnten und dürften, ihre per Grundgesetz zugesprochenen Rechte in Anspruch nehmen. Man beachte den Konjunktiv! Auch hierzu ein Zitat aus gleicher Quelle, allerdings zum Artikel 20 GG:

„Weitgehend anerkannt ist ein privates Widerstandsrecht für den Fall, dass die staatliche Rechtsordnung versagt oder der Staat selbst zur Bedrohung für die Rechte der Bürger wird.“

Weitgehend? Das würde ich gerne in meinem Leben - wenigstens einmal - noch erfahren, wann denn sich unser „Staat“ denn selbst als Bedrohung für den Bürger anzusehen bereit wäre, wann denn die staatliche Rechtsordnung anerkannt in den Zustand des Versagens geraten könnte, Widerstand akzeptiert würde. Längst ist doch das Grundgesetz dergestalt mutiert, dass es nur noch Gültigkeit besitzt und Anwendung findet, wenn a) der Sachverhalt, der Tatbestand nicht in anderen Gesetzen geregelt ist, b) nicht von Einheiten wie EU, NATO oder generell vom Imperium ausgehebelt wird oder c) und vor allem es Nutzen und Mehren der Elite zu gewähren, zu sichern weiß. Das sind ihre gesellschaftlichen Verhältnisse, Herr Weber, so und nicht anders. Aber das wollten sie bestimmt nicht hören, sie sind ja auch längst nicht mehr hier präsent. Mit dem Absetzen ihres Hundeköttels - mit dem Ziel wie oben von mir beschrieben - haben sie ihre Pflicht und Schuldigkeit, ihren Auftrag ja erledigt.

Auch ein Goebbels, Joseph hat irgendwann erkennen müssen, dass mit Propaganda und Staatsterror zwar allerhand erreicht, geschafft und Heil bzw. Unheil angerichtet werden kann. Irgendwann aber - meist früher als erwartet - läuft die überdrehte Schraube jedoch hohl. Mehr als ... geht nicht! Und darauf hinzuweisen, das tut Gellermann, das tun wir hier, dafür kämpfen wir, unermüdlich. Noch (?) müssen wir keine Flugblätter in Treppenhäusern herunterwerfen um sie unters Volk zu bringen. Noch ist es kein Hoch- und Landesverrat, strafbewehrt mit dem Fallbeil. Ergo: Schleich dich, Bazille! So jetzt geht es mir besser!


Am 06. Juni 2017 schrieb Alfred Matejka zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

Der Leserbrief von Hannes Weber hat bewirkt,das viele weitere Kommentare sich mit seinen Unterstellungen auseinandersetzen.Das ist die Taktik nicht nur von HW.Es wird Zeit vergeudet.Der Kommentar von Uli ist treffend.
Es bleibt dabei:....die Müßiggänger schiebt beiseite,diese Welt muss unser sein.


Am 06. Juni 2017 schrieb A. Bäcker zum Artikel:

DIE DEBATTE

ZUR MACHT UM ACHT

Artikel lesen

Hier haben sich drei nette ehrliche Leute zusammengefunden, um ein nettes ehrliches Buch zu schreiben. So weit so nett. Und Gellermann benutzt seine Site dazu den Umsatz des Buchs zu fördern. Aber was hat das mit den "Massen" zu tun? Nichts.


Am 06. Juni 2017 schrieb Red Werner zum Artikel:

DIE DEBATTE

ZUR MACHT UM ACHT

Artikel lesen

Die "Medien-Verfassung unseres Landes" verlangt eine gründliche Änderung. So lange der Glaube einer Mehrheit von Zuschauern/Lesern existiert, die üblichen Medien würden weitgehend die Wahrheit berichten, so lange sind diese Leute Manövriermasse für jede noch so miese Politik. Dieser Glaube ist nur durch zwei Zugänge zu verändern: Zum einen durch ein linkes, aufklärerisches Massenmedium, zum anderen durch eine radikal Kritik an den herrschenden Medien. Beim aktuellen Zustand der Linken, ob im oder außerhalb des Parlaments, angesichts ihrer Fragmentierung und Massenferne, ist mit einem linken Massenmedium in absehbarer Zeit kaum zu rechnen. Von daher wird der erste Schritt zu Besserung der Lage nur die radikale Kritik sein. Denn erst aus der Kritik, aus der Ablehnung der herrschenden Medien kann einen eigene, eine Alternative Haltung entstehen. Auch wenn das Wort „Lügenpresse“ – von den Nazis benutzt und im Umfeld der nationalistischen Pegida-Aufmärsche gebräuchlich – nicht mehr zu verwenden ist, fasst es doch knapp und aktionistisch den Charakter der Medien zusammen. Von links müsste dringend ein ähnlicher Kernbegriff entwickelt werden. Das vorliegende Buch zielt auf die Tagesschau, das ist die richtige Richtung. Denn die Tagesschau ist schon herausragend und für die übrigen Medien „Taktgeber“ wie die Autoren sagen. Aber das Buch hat, bei allem Respekt vor der Leistung der Autoren, eine Reihe von Schwächen. Es will zu viel „beweisen“. Der alte linke Zug zum „Beweis“ macht das Buch nicht einfach. „Einfach“ aber ist die Voraussetzung um jene Nassen zu erreichen, die von den Massenmedien verführt, manipuliert und verdummt werden. Zur Einfachheit gehört auch eine schlichtere Sprache. Das Buch ist zum Beispiel häufig ironisch. Ironie ist nicht massentauglich. Den Zusammenhang zwischen Nachrichten und Krieg setzt das Buch voraus, belegt ihn aber nicht. Die „Macht um Acht“ ist ein guter Anfang, das zweite, das echte Massenbuch, die „Medien-Bibel“, eine Sammlung von Stichworten zur TV-Manipulation steht noch aus.


Am 06. Juni 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

Hallo Joe Bildstein,
eine ganz kleine Anmerkung:
Als "alter" doors Fan: Jim Morission/the doors. Unvergessen, und danke, dass sie an ihn erinnert haben.


Am 06. Juni 2017 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

Buchtip zum Thema

Dieter Prokop (Herausgeber Soziologe Uni Frankfurt) Massenkommunikationsforschung 1 Produktion +2 Konsumtion

Das Problem ist so alt wie die BRD. Das Zahlenmaterial von damals (50er/60er Jahre)- die Publikation ist aus den frühen 70er Jahren - verriet schon, falls man lesen UND denken konnte, wo die Entwicklung hingeht.


Am 06. Juni 2017 schrieb Reinhard Lerche zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

Zu H. Weber
Auch wenn du/sie das ausblenden, es geht IMMER um eine "Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse". Ich lese hier gar keinen "Aufruf zur Gewalt" sondern den Versuch zur Aufklärung. Wie die Geschichtsfälschung funktioniert sieht man an der Vereinnahmung der "Aufklärung des Mordes an Benno Ohnesorg" schon an den immer wiederkehrenden Verweis an die Stasi im "Öffentlich Rechtlichen". Nach 50 Jahren ist man - wie schon immer - an keiner Aufklärung interessiert. Das widerliche Lügenblatt darf - wie eh und je - seine nun als "Fake News" bezeichneten Hass- und Gifttiraden aussondern und gilt zudem noch als zitierfähig. Schützend stellen sich Politiker, Verfassungsschützer und Polizisten vor das Drecksgelumpe und helfen unverändert die Auflage zu steigern. Jeglicher klare Gedanke und jegliche Empathie wird verlacht und/oder zu Geld gemacht.
Und daher Herr H. Weber geht es IMMER um eine "Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse".
Vielleicht wäre Aufklärung - nicht nur die von Uli Gellermann - hilfreich!


Am 06. Juni 2017 schrieb joe bildstein zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

"Whoever controls the media, controls the mind."

Jim Morrison - The WHO

Daran hat sich nichts geandert....man kann sich nur angewiedert abwenden und der Opfer trauern.


Am 06. Juni 2017 schrieb Peter Meiser zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

@ Hannes Weber
Wegen ihrer schnellen Verdächtigung
mache darauf aufmerksam, dass dieses kein Aufruf zur Gewalt ist.

Der Grundstoff der Printmedien ist wie in den 68er Jahren immer noch Papier. Er wird aus Holz gewonnen und deshalb können Zeitungen auch mal brennen. Wenn Sie das nicht glauben möchten probieren Sie
es doch einfach einmal. Vielleicht finden Sie dann auch noch gefallen daran.daran.


Am 06. Juni 2017 schrieb Wolf Gauer zum Artikel:

Kurze Freude im Hause Gniffke

Ein Gespräch unter Chefredakteuren

Artikel lesen

Na, das freut mich aber !
Glückwünsche ringsum!


Am 05. Juni 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen


Medienmacht bedeutet ja nicht nur die Interpretation der Wirklichkeit zu kontrollieren, also wie über etwas berichtet wird, sondern auch in der Lage zu sein angesichts der allgemeinen Reizüberflutung eine überhaupt interessante Wirklichkeit zu produzieren, also erst das zu schaffen was irgendwie noch berichtenswert ist. Beim Tittytainment heisst das dann "scripted reality." Das Kamerateam flüstert dem Lumpenproletariat ein, wie es sich beim Abfilmen des in jeder Hinsicht vollgemüllten Lebens noch am besten zum Affen macht, nur dass die Redaktion sich dann noch gemeinere Abfälligkeiten für das zur Ausstrahlung vorgesehene Endprodukt einfallen lassen kann.
Bei Staatsmedien ist das auch so, nur sind die Themen anders gelagert. Öffentlich-Rechtliche haben dabei als Teil des Ideologischen Staatsapparates direkten Zugriff auf das was vom Repressiven Staatsapparat geschaffen wurde. Zum Beispiel der Terrorismus: Er wird von den Geheimdiensten geschaffen um dann von den öffentliche Medien ideologisch entsprechend aufbereitet werden zu können. Ob das mit Intention oder gar konzertiert geschieht oder nicht, ist für den vom Machthaber gewünschten Effekt übrigens unerheblich. Direkt am Tag nach dem Manchester-Attentat wurde - um konkret zu werden - geschickterweise gleich von der ganzen NATO beschlossen der Anti-IS-Koalition beizutreten. Nach all dem zuvor medial breitgetreten anschlagsbedingtem Leid musste dieser Schritt dann auch dem letzten Zweifler als nur allzu plausibel erscheinen. Ähnliches gilt für die Messerattacke in Borough Market. Obwohl der Wahlkampf offiziell unterbrochen ist, braucht sich Theresa May nur in die Downing Street zu stellen und einiges "entschlossenes" gegen den Islamismus von sich geben, und Corbyn ist mit seinem "IS-Verständnis" der Verlierer, da braucht es auch keine Fernsehdebatten mehr. Uns ist zum Heulen, und die Wallstreet denkt ka-ching!
Es ist klar dass sich seit den Ohnesorg- und Dutschke- Morden ausser dem Ausmass der Frechheit, mit der die Machthabenden die Staatsapparate zum eigenen Vorteil zu nutzen wissen, nicht viel geändert hat. Wer daran etwas ändern will, muss die ideologischen UND die repressiven Staatsapparate unter Kontrolle bekommen. Und das muss schon mit friedlichen Mitteln passieren - zumindest wenn wir uns nicht mit der Mischpoke gemein machen wollen, die im Moment das Sagen hat.


Am 05. Juni 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

DIE DEBATTE

ZUR MACHT UM ACHT

Artikel lesen

Off topic und doch so passend!

Kaum ein meisterliches Werk, dass im deutschen Fernsehen - im öffentlich rechtlichen zumal - sich nicht der Ehrennadel zur 10. oder gar 100. Wiederholung erfreuen darf. Bei einem Werk eines Literaturnobelpreisträgeres, mit einem hervorragenden Schauspieler in der Besetzung der Hauptrolle, mutet es schon mehr als seltsam an, dass dieser Streifen sich - jedenfalls meines Wissens nach - dieses Ehrenpreises wohl nie wird erfreuen dürfen. „Dr. Murkes gesammeltes Schweigen“ hätte es auch wahrlich nicht verdient, sind doch die ganzen Ingredienzien für Unsereins heute einfach nur „bäh“, nicht mehr zeitgemäß wenn nicht widerlich. Der Autor ist längst tot und vergessen, die Stiftung gleichen Namens längst anderweitiger Verwendung zugeführt. Der Protagonist, einst als der wahre Satiriker verunglimpft, nicht mehr verwend- bzw. vermittelbar. Satire, was ist das überhaupt, Comedy ist angesagt, das Niveau umso erquicklicher, je tiefer unterhalb der Gürtellinie angesetzt.

Und schließlich - und das passt überhaupt nicht mehr in unsere Zeit - wurde das Produkt von einer Sendeanstalt verwurstet, dass seinerzeit als über Gebühr (!) linksversypht - Gott sei´s geklagt - gelten musste, was heutzutage - Gott sei´s gedankt - ja nicht mehr zutrifft. Und überhaupt das Thema, unfasslich. Gott, gerade hier noch gelobt, soll, muss eliminiert werden. Nicht ersatzlos, nein, sondern - wie es die Romanfigur und Autor manchen fiktiven TV-Stücks Dr. Bur-Malottke fordert - durch „das höhere Wesen, das wir alle verehren“ bei jeder namentlichen Erwähnung, sogar dann wenn es nur um ein „Oh Gott“ geht. Solch ein Machwerk, das sich in jeder Beziehung nicht mehr als tauglich erweist, auch nicht im Ansatz kompatibel zu den staatsvertraglichen Auflagen zur Gestaltung von Programm und Umsetzung eines Bildungsauftrags. Wohlweislich - so steht zu vermuten an - wurde es dann auch aus putativer Rücksichtnahme auf rundfunkrätliche Bedenken aus dem Fundus entsorgt wenn nicht geschreddert.

Und jetzt liegt es vor mir, das Buch zum Thema „Strikte Einhaltung staatsvertraglicher Auflagen - unter besonderer Berücksichtigung der Einhaltung von Amts- und Aufsichtspflichten“. Hat zwar einen mehr als irreführenden Titel, nämlich „Die Macht um Acht - der Faktor Tagesschau“.
Trotz aller Widrigkeiten und drohender Ablenkung: Ausgelesen, in einem Satz. Gut, das Meiste war mir bekannt und konnte mich somit nicht mehr überraschen oder - eher wohl - „entsetzen“. Spätestens nach dem ersten Drittel fasste ich den Vorsatz, den Autoren für die sicherlich notwendigen Folgeauflagen einen neuen, einen besseren Titel vorzuschlagen. „Dr. Gniffkes gesammelter Murks“ böte sich geradezu an, auch wenn die Vermarktbarkeit möglicherweise geringfügig darunter leiden könnte. Wer will schon was von Dr Gniffke wissen, wer weiß schon, was Murks ist. Allenfalls der ein oder andere Ossi, der sich noch gerne an den Spruch erinnert: Marx ist die Theorie und Murks die Praxis. Für Dr. G. geradezu ehrabschneidend, gewiss, mit Karl Marx in Verbindung gebracht zu werden, berufsschädigend noch dazu.

Wenn schon die ganzen rundfunkvertraglichen Auflagen nach Neutralität, Ausgewogenheit, Objektivität,Gleichbehandlung und was sonst noch so alles keine Beachtung zu finden brauchen, so sollte doch wenigstens das Gniffke´sche Leistungsspektrum jenem Akt unterzogen werden, dem heute sogar Würstchenbuden unterzogen werden: der Zertifizierung nach ISO 9001. Kann den Murks Qualität sein? Ein gute Frage. Im genannten Buch von Gellermann, Bräutigam und Klinkhammer wird doch - wie in einem Audit für Qualitätsmanagement - beeindruckend und lückenlos nachgewiesen, dass die Organisationseinheit ARD-Aktuell signifikante Defizite hat im funktionalen Management. Bei Effizienz und Effektivität, bei der Qualität von Produkt und Dienstleistung allemal. Die Existenz suboptimaler Kommunikationsstrukturen, unprofessioneller Lösungsstrategien, fehlende Orientierung hin auf die Erhaltung oder Steigerung der Zufriedenheit von Kunden und - last but not least - die fehlende Einbeziehung von Normen für Produkte, alles belegt mit unzähligen Beispielen. So wie auch der Output, die Dienstleistungen und Dokumentationen, die doch bestmöglich in den staatsvertraglichen Regelungen vorgegeben sind - eine beeindruckende, investigative Leistung der Buchautoren.
Von „vollster Zufriedenheit“ kann bei der Beurteilung von Dr. Gniffkes Wirken also keinesfalls gesprochen werden.

Hier ist wohl der Intendant - derzeit ein gewisser Herr Marmor - gefordert, seiner Amtsaufsichtspflicht unterliegt es schließlich, offensichtlichen nachgewiesenen Mängeln nachzugehen und sie wenn irgendmöglich abzustellen. Wie sich der Leiter einer bedeutsamen Leistungseinheit für den deutschen Volkskörper in solch einer Komfortzone überhaupt so häuslich machen konnte, dürfte jedem verantwortungsbewußten Experten ein Rätsel sein. Dass er sich bezüglich seinen Aussenkontakten - dem pflichtigen Gebührenzahler - auch noch eines ausschließlich ihm geneigten Rundfunkrates bedienen konnte und kann, der ihn von Nicklichkeiten jeglicher Art abzuschotten bereit, fähig und in der Lage ist, müsste letztinstanzlicher Verantwortung irgendwann dann doch einmal gehörig sauer aufstoßen, will diese sich nicht völlig zum Büttel machen und weiterhin am Nasenring vorführen lassen. Hannemann, geh du voran!


Am 05. Juni 2017 schrieb Peter Stribl zum Artikel:

DIE DEBATTE

ZUR MACHT UM ACHT

Artikel lesen

@ Gerda Wenger

Ihre indirekte Einordnung "ausgerechnet die „taz" läßt unberücksichtigt, welche Entwicklung die Grünen seit ihrem erstmaligen Erscheinen genommen haben. War mit Rainer Trampert z.B. noch ein Hauch sozialen Engagements vorhanden, ist dieses von Gestalten wie Bütigkofer, Özdemir und Göring-Eckardt längst in die Tonne getreten worden. Weshalb sollte es sich bei dem medialen Unternehmen der Grünen - Genossenschaft hin oder her - anders verhalten als dem Slogan "Wie der Herr, so's Gscherr"? Es kommt erschwerend dazu, daß Marieluise Beck allen Ernstes angeregt hat, der Verfassungsschutz solle sich doch um die "Publikumskonferenz" kümmern.
(http://www.deutschlandfunk.de/marieluise-beck-russland-geht-es-darum-den-glauben-an-die.694.de.html?dram:article_id=346133)

Daß diese Aufforderung (die ohnehin den Charakter des Eulen-nach-Athen-Tragens hat) aus dem Konflikt um die Ukraine resultiert, ist zusätzlich entlarvend. Ohne Rücksicht auf das Völkerrecht wird das Referendum auf der Krim zur Annexion umgebogen. Folgt man der Logik der apokalyptischen Herrenreiterin, sind 27 Millionen tote Sowjetmenschen aus dem Zweiten Weltkrieg noch viel zu wenig. Zbigniew Brzezi´ski läßt grüßen.

Dem gleichen Schema hat sich die ARD schon längst angeschlossen. Die "Westbindung" hat höheren Rang als das Grundgesetz, von der überfälligen Verfassung für Deutschland erst gar nicht zu reden. Auf dieser schiefen Ebene bricht die Clique um Gniffke tagtäglich rechtliche Grundlagen aus dem Rundfunk-Staatsvertrag. Um diese Fakten zu verschleiern, ist der Spitze von ARD-aktuell nichts zu blöd oder zu peinlich. Jüngstes Beispiel die Veranstaltungen zu "hate speech". Alleine schon die Titulierung spricht für eine programmatische Ausrichtung: Alles, was an scharfer Kritik laut wird, soll ausgemerzt werden, diskreditiert, die Urheber am besten in den Knast oder in die Klapse gesperrt werden. Nicht den Hauch einer Reflektion dagegen, woher denn diese scharfen Töne kommen. Aus der Unerträglichkeit, Propaganda als Berichterstattung zu verkaufen nämlich. Im Gegenteil wird das Kalkül sichtbar, mit Gestalten wie Soros oder Lloyd Blankfein die göttliche Mission der Banken bzw. des Kapitals durchzuziehen ohne Rücksicht auf Verluste.


Am 05. Juni 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

DIE DEBATTE

ZUR MACHT UM ACHT

Artikel lesen

Habe das lange erwartete Buch nun endlich erhalten, gelesen, gut gefunden, weiter empfohlen. Es wird höchste Zeit dafür, die Tagesschau-Redaktion um ihren Anspruch auf die alleinige Wahrheit zu bringen. Nicht nur in der Kriegsberichterstattung ist die Tagesschau ein Stück weit zur einseitigen Propagandamaschine verkommen, auch bei anderen, industrierelevanten Themen, wie z.B. der Impfpflicht enttarnt sich Gniffkes Redaktion als kompromisslos loyaler Industrievertreter. Es muss ja nicht gleich alles schlecht sein, was uns die von sich selbst so benannte Elite (eine durch zu viel leistungslos verfügbares Geld vs. zu wenig notwendigen Denksport finanziell nach oben, kognitiv aber offenbar nach unten abgesetzte, sehr kleine Kaste) zu denken vor- und aufgibt. Von uns allen finanzierte Nachrichten, die nahezu ausschließlich von den Profitinteressen dieser Kaste handeln, sind a) zu hinterfragen, b) mit ihren logischen Alternativen zu vergleichen, c) mit zumindest ebenso vielen Quellenangaben zu versehen, wie das die Autoren dieses Büchleins löblicherweise tun und d) von Zeit zu Zeit zünftig durch den Kakao zu ziehen. Vielen Dank jedenfalls für das Buch der (Viertel-) Stunde im Wahljahr. Möge es vielen wachen Menschen im Lande aus der Seele sprechen.


Am 05. Juni 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Goodbye USA

Trump ist die Chance

Artikel lesen

Und welchen Sinn sollte eine Macht für Merkel machen?

Das ist eine Frage, die man sich bei allen macht- und kriegsgeilen Leuten und bei allen, die nach Geld und riesigen Vermögen gieren stellen kann.
i.ü. da auf der Höhe ihrer Macht in der NATO/EU doch ein recht eisiger Wind weht, wendet sie sich ja schon an China und Indien


Am 05. Juni 2017 schrieb Heinz Peters zum Artikel:

Kurze Freude im Hause Gniffke

Ein Gespräch unter Chefredakteuren

Artikel lesen

@ Uli Gellermann

Keine Sorge um das Bestseller-Ranking, das Tagesschaubuch ist schon wieder auf Platz 1!


Am 05. Juni 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

H. W, Sie haben offenbar entweder den Artikel nicht gelesen oder müssen den Pfingstgeist um Erleuchtung bitten.
nur in sofern gebe ich Ihnen Recht, dass Sie ihren Angriff an anderer Stelle lancieren sollten. dort nämlich wo die Kriegsgeilheit ihre Feuerchen zündelt und zu lichterlohem Brand zu führen droht:

es gibt durchaus einige Bürger, die begriffen haben, dass die für die jetzige chaotische Situation Verantwortlichen ihre Machtpositionen weiter und weiter ausbauen werden und nie weichen werden -höchstens eben durch genau die Mittel, die sie verdeckt oder offen selbst anwenden. ( wenn sogar ein Bundespastor aufrief, sich mit militärischer Gewalt in andern Ländern einzumischen, scheint das aktuell kein Problem mehr zu sein und man folgt weiter dieser verabscheuenswürdigen Direktive)
Viel Glück !


Am 05. Juni 2017 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

Ich darf mich hier mal als FAN des russischen
"Fake-News-Senders" SPUTNIK erklären. Wenn ich abends die Nachrichten im deutschen Staatsfernsehen gesehen habe und am nächsten morgen die deutsche Mainstreampresse studiert habe, ist es für mich
immer wieder ein Vergnügen anschließend mich von SPUTNIK über die Sichtweise der Russen zum Weltgeschehen informieren zu lassen. Mir scheint, dass SPUTNIK im Gegensatz
zu unseren Medien ausgesprochen nüchtern und an der Sache orientiert über das Geschehen in der Welt und vor allen Dingen in Russland berichtet und ich hoffe, dass dieses Medium noch lange frei und ungehindert dafür sorgen darf, dass mein Horizont nicht auf den der deutschen Medien reduziert wird


Am 05. Juni 2017 schrieb Helene + Ansgar Klein zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

Herzlichen Dank, Uli Gellermann, für diese ausgezeichnete Nachhilfe in Gechichte der 60er und Gegenwartskunde!


Am 05. Juni 2017 schrieb Joe Lessenich zum Artikel:

DIE DEBATTE

ZUR MACHT UM ACHT

Artikel lesen

Ob nun einer, der bei Men's Health, Best Life und Modern Living gearbeitet hat als Kronzeuge für eine bessere Medien-Politik taugt? Immerhin schreibt er flott und witzig.

Antwort von U. Gellermann:

Immerhin weiß Breuer worüber er schreibt.


Am 05. Juni 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

@ Hannes Weber,
da gibt es den Spruch mit alle Tassen im Schrank.............
Ja, Herr Weber, wohl wahr, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse einer dringenden Änderung bedürfen:
Der größte Niedriglohnsektor in der EU.
Menschen leben in Armut und Ausgrenzung . Altersarmut, Tagelöhner, Pflegenotstand, unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche, Beteiligung an Kriegseinsätzen, Deutschland als Waffenhändler, Hartz 4, usw. usw. Die Liste der Sauereien ist lang, und die, die dieses Land mit aufgebaut haben, die Rechte von Arbeitern, von Teilhabe, für Chancengleichheit, für Bildung würden sich im Grab umdrehen, wenn sie kläglichen Reste dessen sehen könnten, wo Frauen und Männer im Faschismus, verfolgt, gedemütigt, weggesperrt, und viele ermordet worden sind. Aus einer zutiefst antifaschistischen Familie kommend möchte ich ihnen folgendes sagen: Einen differenzierten Artikel, der inhaltlich, nicht nur sauber recheriert vom Galeristen, sondern der immer aufsteht, wenn es um die Würde des Menschen geht, wenn Menschenrechte verletzt werden, wenn es gegen Krieg und Faschismus geht, oder wie jetzt hier, Benno Ohnesorg und Rudi Dutschke, die mit Dreck der Herrschenden beworfen worden sind, und immer noch werden, uns in Erinnerung zu bringen, um erkennen zu können, dass die Mittel der Medien subtiler geworden sind, weil sie sich gegen das Volk, und deren Interessen, verbündet haben, und sie fallen, wie viele darauf rein, doch Unwissenheit kann keine Entschuldigung sein, dem Galeristen zu unterstellen, dass er in seinem Artikel zur Gewalt aufruft, ausgerechnet einem Humanisten und Menschenfreund.


Am 05. Juni 2017 schrieb Doro Winter zum Artikel:

Kurze Freude im Hause Gniffke

Ein Gespräch unter Chefredakteuren

Artikel lesen

Wie entsteht den diese Bestseller-Liste bei "amazon"? So ordentlich gefälscht wie beim "Spiegel"?

Antwort von U. Gellermann:

Die Liste ist "basierend auf Bestellungen". Zur Zeit ist das Buch von Platz 1 auf Platz 2 gerutscht.


Am 05. Juni 2017 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

"Entstehn doch alle Kriege um des Geldes Besitz."

Platon (um 427-347 v Chr.)


Am 05. Juni 2017 schrieb Fred Berger zum Artikel:

Kurze Freude im Hause Gniffke

Ein Gespräch unter Chefredakteuren

Artikel lesen

Warum mussten Sie Ihr Buch den unbedingt "amazon" auf den Markt bringen? Gibt es denn keine besseren Verkaufs-Stellen?

Antwort von U. Gellermann:

An "amazon" kommt man leider nicht vorbei.


Am 05. Juni 2017 schrieb Inge Meister zum Artikel:

Kurze Freude im Hause Gniffke

Ein Gespräch unter Chefredakteuren

Artikel lesen

Den Herren Gellermann, Bräutigam und Klinkhammer meinen Glückwunsch zum "Bestseller".


Am 05. Juni 2017 schrieb Gernot Bäcker zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

Wie schön, dass Sie Ihre Russen-Russenliebe mit einem Auftritt beim Fake-News-Sender Sputnik bestätigen.


Am 05. Juni 2017 schrieb Gerda Wenger zum Artikel:

DIE DEBATTE

ZUR MACHT UM ACHT

Artikel lesen

Fünfzig Jahre „danach“ lässt ausgerechnet die „taz“ ein Pamphlet zur Gegenöffentlichkeit los, dass sich so weit von der Idee der Gegenöffentlichkeit entfernt wie möglich: Wikileaks wird als Vorbereiter Trumps diffamiert, die Autoren behauptet voll Stolz, die Schweiz habe keine Bankgeheimnis mehr (als sei damit auch der US-Bundessaat Delaware abgeschafft) und predigen „Gegenöffentlichkeit“ – die braucht es nicht mehr nicht mehr in dem klassisch verstandenen Sinne wie vor 50 Jahren.“ Statt dessen sei für Linke „Coolness“ angesagt und und bescheinigen mit diesem Satz „Demokratie lebt von unterschiedlichen Meinungen, zuweilen auch von Widersprüchen.“ den Verhältnissen Demokratie: Ein Abgesang der jämmerlich quietscht.


Am 05. Juni 2017 schrieb Hannes Weber zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

Das ist ein Aufruf zur Gewalt. Damit zeigen Sie Ihr wahres Gesicht. Ihnen geht es doch nicht um ein besseres TV-Programm, Sie wollen die gesellschaftlichen Verhältnisse ändern, da ist die Tagesschau nur ein Umweg.


Am 05. Juni 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

DIE DEBATTE

ZUR MACHT UM ACHT

Artikel lesen

Eine deiner blendenden Ideen, uns diese Möglichkeit zur Debatte, die der Republik sicherlich sehr gut tun wird, und zwingend notwendig ist, anzustoßen.
Nun ist es ENDLICH auch hier gelandet, DIE MACHT UM ACHT, und die Freude es endlich in der Hand halten zu können, ist groß, und die Neugierde auch.
Vielen Dank, auch den Herren Klinkhamer und Bräutigam, deren Haltung, wie auch die, von dir, lieber Uli, Anerkennung, Solidarität, Unterstützung, und Leser ohne Ende braucht. Ein leuchtender Stern am Medienhimmel, der für etwas einsteht, und all denen Kraft, Mut, Kampfesgeist, Hoffnung und Zuversicht schenkt, weil egal, wie schwierig und dunkel die Zeiten sind; die Erkenntnis etwas beruhigendes hat, dass alles immer in ständiger Bewegung ist.


Am 05. Juni 2017 schrieb Jürgen Heiducoff zum Artikel:

TV-Geräte brennen schlecht

Keine Rundfunkräte-Republik in Deutschland

Artikel lesen

Die Gebühren für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkgesellschaften in Deutschland werden als Rundfunkbeitrag erhoben.
Wir leben in einer Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage bestimmen die Wirtschaft, das Leben.
Die Annahme von Angeboten mittels einer Nachfrage ist die Voraussetzung für einen Kauf.
Die Leistung/das Produkt, die Öffentlichkeit mit Informationen und Nachrichten zu bedienen, mag als Angebot gelten. Der Verbraucher, der Kunde hat das Recht, frei zu wählen, ob er und zu welchem Preis er eines der Angebote annimmt und kauft.
Diese Grundregeln einer Marktwirtschaft werden im Falle der Gebühren für öffentlich-rechtliche Rundfunkgesellschaften ausgehebelt.
Der Rundfunkbeitrag ist zu zahlen, ganz gleich ob man die Leistung, desinformiert zu werden in Anspruch nehmen möchte oder nicht. Es spielt auch keine Rolle, ob der Käufer mit der Qualität des Produktes einverstanden ist.
Dieser Rundfunkbeitrag ergibt sich unverständlicherweise nicht aus der Anzahl der betriebenen Empfangsgeräte, aus der Wohnfläche oder aus der Anzahl der in einer Wohnung lebenden Personen. Statt dessen wird der Beitrag an die Existenz einer Wohnung, eines Haushaltes geknüpft. Für jeden Haushalt ist der gleiche Betrag zu entrichten. Das ist in höchstem Maße sozial ungerecht, denn wer sich aus Einkommensgründen nur einen kleinen Haushalt leisten kann, bezahlt die gleichen Rundfunkgebühren wie der, der eine große Villa bewohnt.
Wer beruflich flexibel ist und am auswärtigen Arbeitsort eine Nebenwohnung hat, wird neben einer Zweitwohnungssteuer auch noch von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkgesellschaften doppelt abkassiert.
Sarkastisch könnte man meinen:
Wer schon das Glück hat, eine Wohnung zu bewohnen, obwohl das Grundgesetz seines Landes noch nicht einmal das Recht auf Wohnen beinhaltet, der soll dafür auch löhnen.
Wer so diszipliniert ist und der Meldepflicht nachkommt, der soll auch der Pflicht nachkommen, Rundfunkbeitrag zu entrichten.


Am 04. Juni 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Goodbye USA

Trump ist die Chance

Artikel lesen

Hallo Mark Tempe,
die USA werden den Einfluss auf die EU niemals aufgeben, weil Russland unser unmittelbarer Nachbar ist, und die USA ein vorrangiges Interesse hat, unabhängig, wer denn Präsident ist, Russland zu schwächen, und die EU zu spalten.
Die politische Schwäche Trumps macht ihn noch unberechenbarer, denn sein Wille an der Macht zu bleiben, obwohl er mit dem Rücken an der Wand steht, lässt ihn möglicherweise schwerwiegende politische Entscheidungen treffen. Den Austritt aus dem Klimaschutzabkommen meine ich nicht, denn wird er seines Amtes enthoben, oder nach der ersten Amtszeit nicht mehr gewählt werden, kann das Rad der Geschichte, eigentlich unmöglich, zurückgedreht werden, und die USA ist wieder dabei. Im übrigen wird es viele Jahre dauern, bis der Ausstieg ein Ausstieg ist, und Merkel ist beleidigt, und akzeptiert die Wahl Trumps nicht, weil ihr Weltbild ins Wanken geraten ist, und das kann sie nicht verknusern. Trump ist aber auch undankbar. Die Bestrebungen Deutschlands sind schon länger wieder in Richtung die erste Geige spielen zu wollen, und den anderen Mitgliedsstaaten der EU zu sagen, wo es lang geht. Griechenland ist und war in besonderer schmerzlicher Weise betroffen, von der Eiseskälte der Deutschen Bundesregierung, und da hat Merkel und Co. von den USA gelernt, was es heißt ohne Rücksicht auf Verluste, Entscheidungen gegen die Interessen der Völker durchzusetzen.
Der hässliche, kleine Giftzwerg Schäuble hat genau das in seiner Bösartigkeit unterstützt, und Griechenland sehenden Auges in den Abgrund hat stürzen lassen.
Diese EU hat versagt, mit und ohne die USA, und die Völker brauchen etwas anderes als klein kapitalistische Krämerseelen, die nicht über den Tellerrand glotzen können, und keinen Mut haben, die Interessen der Völker in den Mittelpunkt ihrer Politik zu stellen.Sie faseln von Menschenrechten und Werten; diese spielen wohl in der EU keine Rolle, wenn es um die hohe Jugendarbeitslosigkeit geht, wo eine ganze Generation ihrer Lebensperspektiven, ihrer Fähigkeiten, und der gesellschaftlichen Teilhabe beraubt werden. Das alles, und von den unbegleiteten Kindern- und Jugendlichen, alleine in Deutschland sind es Tausende könnte hier noch lange geschrieben werden, doch will ich den Uli nicht überstrapazieren in seiner Geduld, und beim Thema bleiben wollen. Was allerdings nicht wünschenswert ist, wenn Deutschlands "Schicksal" mit einem Führungsanspruch, offen formuliert, in der EU, einhergeht, um es den USA nur eben in Europa, gleichzumachen, wenn das doch gelingen kann, dann ist Merkel nicht mehr böse, auf den Donald.


Am 04. Juni 2017 schrieb Mark Tempe zum Artikel:

Goodbye USA

Trump ist die Chance

Artikel lesen

Ein wahrhaft geeintes Europa würde eine politische, wirtschaftliche und (ja auch) militärische Macht darstellen, mit der sich anzulegen ein unkalkulierbares Risiko wäre.
Ein geeintes Europa mit Russland wäre eine Macht, mit der sich dann wohl Niemand mehr anlegen würde.
So wie die EU ist, ist sie ein Popanz und nach außen höchstens komisch, wenn man denn einen etwas abstrusen Humor hat.
Demzufolge stellt Trumps Forderung nach mehr europäischer Eigenständigkeit in militärischen Fragen eigentlich nur das in Frage, was Europa seit Jahrzehnten tut, sich auf die faule Haut legen und ansonsten Alles dem großen Bruder jenseits des großen Teiches überlassen.
Dies entsprach auch bisher durchaus den Interressen des amerikanischen Establishments. Nun haben sich die Winde gedreht.
Es gibt keinen mehr, dem man in den Arsch kriechen könnte. Und das Geschrei wird übermächtig und allgegenwärtig.
Ja liebe Freunde und Freundinnen, so ticken wir Europäer.
Es ist nur noch eine Schande.
(Witz:
Warum ist die M. so sauer auf T.?
Antwort: Weil sie T. nicht wie seinem Vorgänger hintenrein kriechen kann. Da ist nämlich besetzt, weil schon jener seltsame Scheich, König, oder was weiß ich, was er von Gottes Gnaden ist, aus S.A. drinsteckt.)

Antwort von U. Gellermann:

Und welchen Sinn sollte eine Macht für Merkel machen?


Am 04. Juni 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Goodbye USA

Trump ist die Chance

Artikel lesen

"Wenn man dann in Israel landet, ist der Weg vom Thema dorthin doch arg weit gewesen. "

mag ja sein, Uli, er ist aber weiterhin "risikoreich" und wird von denen, die ihn endlich gehen müssten gemieden ; Land annektieren ist nur ein "Verbrechen" des bösen Russen...und schleichende Annexion der Westbank gibt's ja nur in der Phantasie von Antisemiten...
Vorsicht übrigens Netanjahu hat größeres im Blick...


Am 02. Juni 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Goodbye USA

Trump ist die Chance

Artikel lesen

Egal, an welchem losen Faden wir auch ziehen - und es gibt nicht nur einen, nicht zwei, es gibt viele, die darauf harren endlich mal geflissentlich zur Kenntnis genommen zu werden - das Ende ist nahe, dass nämlich von welchem Strickgut auch immer bald nichts mehr übrig sein wird. Gellermann schreibt „Good bye USA“ - wenn es nur so einfach wäre. Sollte die Verschwörungstheorie tatsächlich zutreffen, dass ein Co-Pilot - nur um sich angeblich von seinen unerträglichen Depressionen zu entledigen, zu „befreien“ - gleich einen vollen Jet an die nächstbessere Wand klatscht, sollten wir das tunlichst als Gleichnis erkennen. Ein Gleichnis, das erschreckend unsere aktuelle Situation in der „globalen Gemeinschaft für (Sach-)Werte und anderes Gemischtes“ zu beschreiben vermag.

Sollte sie - die Theorie und die doch einzig zulässige Sichtweise - gar nicht stimmen, sondern nur eine üble Trickkiste sein, um uns paliativ und/oder mutwillig wegen irgendetwas - und sei es auch noch so peripher - hinter die Fichte zu führen, sollte uns das genauso zu denken geben. Ereignisse wie Nineeleven zu Gessler-Hüten hoch-„sterilisiert“, jegliche Infragestellung der offiziellen Version mit sofortigem Liebesentzug bestraft (bzgl. Liebe siehe Orwell 1984), was wäre denn, wenn es anders gewesen wäre, wie auch immer? Gelle, das wollten wir lieber dann doch nicht wissen. Anderes, was nicht nur für sakro-sankt sondern zu absoluten Tabus erklärt wurde oder noch wird, von selbsterkorenen Instanzen, die allen Grund hätten, gefälligst ihre Schnauze zu halten - jene gerne verwendeten Bannstrahlen, die mit Anti? beginnen zum Beispiel, das nehmen wir einfach so hin, lassen es zu. Nur weil uns allerlei Gniffkes auf der Payroll der Interessierten in eigener Sache Tag für Tag, Stunde für Stunde die Story vom Pferd eintrichtern können und wir - nur weil heute Nachmittag der Kindergeburtstag ansteht oder morgen Abend der Gang zum Rock am Ring, der fünftausendste Tatort oder die 50.te Wiederholung von Pretty Woman. - für anderes keine Zeit haben.
Doch, das sind gute Gründe.

Von was ich überhaupt rede? Habe mal wieder hier Kommentare gelesen. Und dann hinterher die Zeilen zum Wochenende auf Counterpunch. Die meisten Beiträge sind dort die ganze Woche über gut. Am Freitag braucht es mehr, Saturday and Sunday heißt es zu überbrücken. Heuer über fünfzig bestimmt lesenswerte, überaus informative Artikel. Von den ersten zehn habe ich bis jetzt drei davon gelesen. Nach dem Dritten konnte ich nicht mehr anders, obwohl ich zum o.g. Gellermann-Erguss schon meinen Senf abgegeben hatte, sah ich mich geradezu dazu gezwungen, hier Laut davon zu geben. Beim ersten Beitrag - Michael Hudson: Are students a class - dachte ich gleich, na bravo, noch ein Grund, ein Anlass Gellermanns Ratschlag zu folgen „Good bye USA“. Reicht doch völlig und vollauf, die Zukunft dieses Landes in die Tonne zu treten. Nix mehr Great Again. Hinter der arg blassen headline verbirgt sich bzw. folgt eine Zeitbombe, bei der die brennende Lunte schon in Sichtweite ist.

Na gut, dachte ich mir, erstens bist du kein Student mehr und zweitens keiner aus dem land of the free. Wage auch zu bezweifeln ob die Gefahren, auf die Hudson hinzuweisen müssen glaubt, bei den Trägern der gebündelten Intelligenz überhaupt ankommt. Trifft sie ja schließlich nicht, Kind und Kegel der 1%-Elite. Und Intelligenz beim Rest - schlappe 99% - kann es ja nicht geben, sonst hätten sie schon längst Basta von sich gegeben. Genug, es lockt schon Andrew Levine mit seinem Beitrag „Does It Matter How Trump Goes Or Even That He Does“? Spielt es eine Rolle, wie er geht? Oder besser: Geh mit Gott, aber geh!

Passt zum Galerie-Artikel wie die Faust aufs Auge. Trump der Totengräber? Nur ein Satz dazu, als Gruss aus der Küche: All jene von uns, die glaubten, Trump ist nur ein Widerling mit kranken Instinkten und dem Temperament eines unbedarften Teenagers, muss nun feststellen - dass die ganze story von und mit ihm - der Stoff für ein historisches Drama wird (nicht: werden könnte).

Ja und der dritte Artikel? Hat erst einmal nicht allzu viel mit dem Abschiedsagen zu den USA zu tun. Eher mit dem, was wir erst neulich wieder aber eigentlich schon seit Jahren immer wieder vernehmen mussten. Siedlungsbau! Was kann denn an Siedlingsbau so schlecht, so schlimm, so böse sein. Selbst wenn es Siedlungsbau im West-Jordanland ist, jenem Streifen Land - viel Steine, wenig Brot - der de facto und zumindest gut eingebläut in unserem Hirn dem Judenstaat zusteht? Es ist ein langer Reisebericht, länger noch als viele meiner eigenen Kommentare hier zusammen, von einer Reise ins besagte Siedlerland. Eine in Pakistan gebürtige Frau Dr. für Anglistik an der Tufts Universität, Wissenschaftlerin an einer Unversität in New Jersey, Kunstprofessorin in New York und Abu Dhabi, ich liste das nicht umsonst auf. Fawzia Afzal-Khans Augenzeugenbericht, genau:
Eyewitness in the (un)Holy Land! Erinnert man sich des Geturtels, das unsere Frau Dr. für Physik mit ihrem - wie er behauptet und sie immer wieder gerne bestätigt - besten Freund Binjamin Netanjahu - seines Zeichens Ministerpräsident von Israel in Pressekonferenzen und anderswo so performen, drängt sich einem bei der Lektüre dieses Artikels dann doch der Gedanke auf, der Herr Seibert sollte doch seiner hochintelligenten Chefin diesen aufregenden Bericht mal zur Kenntnis geben. Am Besten anlässlich bzw. vor dem nächsten Besuch des Erlauchten.

Antwort von U. Gellermann:

Good bye USA: Das ist alles andere als einfach. Aber überlebenswichtig. – Wenn man dann in Israel landet, ist der Weg vom Thema dorthin doch arg weit gewesen.


Am 01. Juni 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Goodbye USA

Trump ist die Chance

Artikel lesen


"wenn historische Vergleiche gern hinken . . ."

- als langjähriger abonennt sage ich ihnen, dass es nach oktober 88 den sputnik nicht mehr gab. wie bananen eben - waren die deshalb verboten??
- der sputnik war ein digest eines VERLAGES, nicht der SU oder unserer freunde!! und nichts verkaufte sich damals besser, als nihilistische "glasnost" ohne ansatz für "perestroika", zumal der sputnik devisenbeschaffer für den verlag war:)
- ist die beseitigung eines staates noch eine "veränderung"?? dann wünsche ich mir die gleiche konsequenz bei jetzigen "reformierungen":)
- hasselhoff, die scorpions und pink floyd haben den rang des "auslösers" gebucht!!

ihr vergleich hinkt nicht nur: er soll eine "spalt"-theorie (ausnutzen von irritationen und verwerfungen in den medienmaschinen??) unterstützen, die ich nicht begreife!?

Antwort von U. Gellermann:

Die DDR war ein ordentlicher Staat. Da gab es keine Zufälle: Neues Deutschland brachte um Thema am 19. November unter der Überschrift „Mitteilung der Pressestelle des Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen“ folgende Meldung: „Berlin (ADN). Wie die Pressestelle des Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen mitteilt, ist die Zeitschrift ‚Sputnik‘ von der Postzeitungsliste gestrichen worden. Sie bringt keinen Beitrag, der der Festigung der deutsch-sowjetischen Freundschaft dient, stattdessen verzerrende Beiträge zur Geschichte.“ Zu der Zeit war ich mehrfach in der DDR. Die schweren Irritationen bei Durchschnittsbürgern aber auch bei journalistischen Kollegen waren deutlich erkennbar.


Am 01. Juni 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Goodbye USA

Trump ist die Chance

Artikel lesen

NUR Kleinkindbenehmen oder was?
Wenn du nicht mehr mit mir spielen willst, dann spiel ich eben mit anderen, z.B. mit den Chinesen oder Indern
Bei denen kann ich noch Riesengeschäfte machen ...


Am 01. Juni 2017 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Goodbye USA

Trump ist die Chance

Artikel lesen

Return of the Son of Charaktermaske

Es ist schon sehr lustig, wenn man jetzt liest, daß Macron einen erfreulichen neuen Kurs mit Russland und zu Putin fährt, wo vorher noch alles ausgepackt wurde an Fisimatenten gg. die USA der Trump-Regierung, was früher schlicht diplomatische Beziehungen, Geheimdiplomatie oder rotes Telefon (aus gutem Grund) genannt wurde, und seit der Niederlage des US-Establishments (das eine...nicht das andere. das hat ja gewonnen haha) wahlweise als "von Russland" oder "von Putin" oder "Russland UND Putin" oder "russischen Hackern" im "Dienst von Putin" (oder Russland oder... usw. blabla) beeinflusst unisono von der alldeutschen Pressköterei agitpropagiert wurde.

Das gleiche gilt für den lange Zeit von mitterechts geschleuderten "Antiamerikanismus"-Vorwurf. "Antiamerikanismus" der jetzt "neuer Kurs" heisst und mir persönlich nun endgültig nach deutscher Großmannssucht stinkt und nicht nach Kritik an us-amerikanischen Imperialismus, Menschen- und Völkerrechtsbrüchen oder Ausbeutung.
Aus dem Maul aus der rechten Ecke hat diese eh schon immer sehr völkisch gestunken, selbst wenns nur mit Flötentönen kam oder rot angemalt.
Einer der zentralen Werkzeuge des Kapitalismus ist immer noch die Mimikry. Der Mummenschanz. Oder auf gut Marx: die Charaktermaske.


Am 01. Juni 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Goodbye USA

Trump ist die Chance

Artikel lesen


Der neu entdeckte "Anti-Amerikanismus" Merkels ist ungefähr so ernst zu nehmen wie Schulzens "Sozialdemokratie". Er ist nicht mehr als eine vom Wahlkampf abgenötigte Geste, die auch jene CDU-Wähler an die Partei binden soll, denen langsam schwant, dass am transatlantischen Neoliberalismus etwas faul sein könnte.
Merkel weiss dabei aber genau, dass hinter den Kulissen der Trump-Scharade die Maschinerie genauso, wenn nicht gar besser, weiterläuft. Die offen zur Schau gestellte Abneigung gegen Trump eignet sich nur bestens dazu einerseits zurecht bestehende und wachsende Ressentiments gegenüber den USA zu bedienen und um andererseits doch Dienst nach Vorschrift für die Kriegstreiber von der Wall-Street zu machen.
Es ist meiner Ansicht nach Aufgabe der Linken, diesen doppelbödigen Merkel-Anti-Amerikanismus, der auch von "National-Konservativen" und manchen "liberalen" Trotteln geteilt wird, vom "echten" Antiamerikanismus, der sich gegen die Wallstreet und ihren bewaffneten Arm - die NATO - und ihren politischen Arm - die Staatsmaschine USA samt Vasallen- richtet, sauber zu trennen. Wir müssen schon klar machen dass unsere Abneigung nicht daher rührt, dass gerade der falsche Milliardär die Macht hat, sondern dass überhaupt die Milliardäre die Macht haben. Ich habe dabei auch kein Problem mit dem Begriff "Antiamerikanismus." Anti-Amerikanismus ist lediglich Anti-Imperialismus der Ross und Reiter beim Namen nennt.

Antwort von U. Gellermann:

So sehr ich der Warnung vor dem Doppelcharakter des Merkelschen Anti-Amerikanismus zustimme, so sehr warne ich zugleich davor, das Neue nicht zu erkennen: In den Medienmaschinen zum Beispiel hat die permanente USA-Ist-Unfehlbar-Propaganda bei nicht Wenigen dazu geführt, dass sie selbst an ihre Fakes geglaubt haben. Die daraus entstandenen Irritationen und Verwerfungen im Ergebnis eines brutalen Kurswechsels müssen ausgenutzt werden.

Als die DDR-Führung im September 1988 den „Sputnik“, die Zeitung der sowjetischen FREUNDE verbot, war das einer der Auslöser der Veränderungen in der DDR. Auch wenn historische Vergleiche gern hinken . . .

Archiv

Frühere Leserbriefe

Um Leserbriefe aus anderen Monaten und Jahren zu sehen, wählen Sie bitte den entsprechenden Monat aus dem folgenden Dropdown aus: