Leserbriefe

Leser-Kommentare im Monat Dezember 2017
 

Am 11. Dezember 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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@ Otto Bismarck
nicht differenziert genug, aus meiner Sicht.
Eine Aufarbeitung des Faschismus gehört auf die Tagesordnung, wenn sie schon bei der Historie sind, und nur eine klare Analyse dessen, und welche Schlüsse denn wirklich nach Faschismus und Völkermord gezogen worden sind lassen ein Fragezeichen zu.
Wessen Interessen werden hier geschützt ? Wem nützt es, dieser blutige, menschenverachtende Konflikt ?
In einer Welt, in der das Recht des Stärkeren sich durchsetzt, in der die USA an nichts gebunden ist, also nach Wildwest Manier machen kann was sie wollen, und ihnen auch noch immer wieder Recht und Unterstützung gezollt wird, weil alle am Rockzipfel der USA hängen, um nen Krümel, oder ein größeres Stück vom Kuchen abbekommen zu wollen ist erbärmlich.
Die USA wird das so weiter machen, weil man sie lässt; und Deutschland hat weder die Politiker noch den Mumm sich von dieser USA endlich zu befreien.
Für mich bleibt der Faschismus in Deutschland in seiner Brutalität, mit dem gezielten Völkermord, mit der Verfolgung und dem Versuch der Vernichtung von Andersdenkenden, mit dem Wahn nach Erweiterung von "Lebensraum," mit den medizinischen Experimenten an Menschen, mit den Konzentrationslagern, und ihrem mörderischen Krieg, vor allem gegen die Sowjetunion einzigartig und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.


Am 11. Dezember 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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Es ist einfach kaum noch auszuhalten. Diese Gleichsetzung von Judentum, ob als Religion oder Rasse mit dem Staat Israel. Das ist sowas von ahistorisch! Wenn diejenigen, die auf Seiten Israels nur wegen dessen Judentums stehen doch sehen würden, daß sie damit jegliches Unrecht, das dieser Staat begeht legitimieren. Wo wird denn das hinführen? Welche Ansprüche werden denn dann noch folgen, wenn die Palästinenser ausgerottet sind und dahin führt das Ganze doch letztendlich. Ich hörte mal vor einiger Zeit einen israelischen Politiker in einer Fernsehdiskussion, die ich allerdings nicht mehr genau bezeichnen kann sagen, daß ein Jude das Recht hätte, überall in der Welt zu siedeln! Was soll denn so etwas? Will man denn nicht endlich mal begreifen, daß altes Unrecht nicht durch Neues ungeschehen gemacht oder gesühnt werden kann? Das unendliche Leid, daß unsere Vorfahren nicht nur den Juden, sondern auch den Russen, den Briten, den Franzosen, den Kommunisten, den Homosexuellen und wem nicht noch alles angetan haben ist nun mal Geschichte und läßt sich aus dieser nicht löschen. Genausowenig wie die Handlungen und Erklärungen aus der arabischen Welt, die von Hannes Nisselbeck zitiert wurden. Nur wie wir uns heute dazu stellen, das ist entscheidend. Und dazu gehört doch wohl zuallererst und konsequent, jegliches Unrecht wem gegenüber auch immer und durch wen auch immer zu bekämpfen. Und da ist der Begriff des Antisemitismus sicher ein schlechter Wegweiser.


Am 11. Dezember 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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@ Herr Niesselbeck
wenn es darum geht, wie im Kindergarten. "Wer hält zu wem"," dann bin ich auf der Seite des Völkerrechts, dem Weltfriedensrat , der Seite des Galeristen, und derer, die sich für ein freies Palästina einsetzen.Vor allem aber ist es die Solidarität, die die geknechteten und erniedrigten Menschen in Gaza brauchen, dringender denn je, und Israel hat kein Recht einem anderen Volk die Existenzberechtigung abzusprechen, dass müsste doch mit der eigenen Geschichte eine Selbstverständlichkeit sein.

Das Recht auf einen eigenen Staat ist Menschenrecht.


Am 11. Dezember 2017 schrieb Hannes Niesslbeck zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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Herr Gellermann, ich respektiere Ihre Ansichten zum Staat Israel, wie weit man zurückgeht, um die derzeitige Situation zu erklären ist allerdings fraglich. Man könnte z. B. darauf verweisen, dass die Juden schon vor sehr langer Zeit Palästina bewohnten, bevor im Jahre 70 A.D. der Tempel der Juden durch die Römer zerstört und die Bewohner in alle Welt vertrieben wurden.

Nach dem Ersten Weltkrieg genehmigte Großbritannien, das zu dieser Zeit Palästina verwaltete, die Wiedereinwanderung der Juden. Die Situation spitzte sich nach dem Holocaust im Zweiten Weltkrieg zu. Hunderttausende Juden aus aller Welt emigrierten nach Palästina.

Die UN beschloss daraufhin die Teilung Palästinas in zwei Staaten. Einen Staat für die eingewanderten Juden und einen für die arabischen Einwohner. Die Araber empfanden das als ungerecht. Das verstehe ich zwar, aber die Methode der Nachbarstaaten, schon in derselben Nacht, Israel anzugreifen, verstehe ich schon weniger.

Weil Israel über eine hohe Motivation verfügte, seinen Staat zu verteidigen, gewann es diesen Krieg. Israel vergrößerte so sein Territorium. Klar, der Sieger nimmt sich, was er erobert hat, so ist das in jedem Krieg. Hunderttausende Palästinenser flüchteten in arabische Nachbarländer, den Gazastreifen und das Westjordanland.

Wie auch immer die Gründung von Israel abgelaufen ist, Fakt ist, der Staat besteht seit 70 Jahren und man kann ihn nicht einfach verschwinden lassen. Dass die Situation mit jedem Versuch der Palästinenser und der angrenzenden arabischen Staaten, die Sache mit kriegerischen Mitteln zu lösen, mit einer Verschlechterung der Lage für die Palästinenser endete, ist eine zwangsläufige Folge, wenn man Kriege verliert, ist das eben so.

Dass jeglicher Versuch, die Situation friedlich durch Verhandlungen zu lösen, scheiterte, ist tragisch, aber angesichts der Forderungen der Palästinenser nicht verwunderlich.

Wer mit dem Ziel, die Israelis ins Meer zu treiben, in solche Verhanlungen geht und sich keinen Millimeter bewegt, der muss sich nicht wundern, wenn diese scheitern.

Mit dem Wissen, was mit Juden geschieht, wenn sie sich noch einmal so friedfertig geben, wie zu Zeiten des 3. Reichs, kann ich die Politik Israels nur zu gut verstehen.

Antwort von U. Gellermann:

Ein 2.000 Jahre altes Märchenbuch ist kein Grundbuch, auch wenn die Israelis das behaupten. Die Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern scheitern, lt. den Israelis, immer daran, dass die Gegenseite den Staat Israel nicht anerkennen will. Ein Staat der seine Grenzen bis heute nicht festlegt, weil er das zusammengeraubte Land nicht aufgeben möchte, ist nicht anzuerkennen. Klassisch für die deutsche, vermerkelte Staatsräson ist die Weigerung internationales Recht zu akzeptieren. Dieser Räson gegen das Völkerrecht folgen Sie, als ob man mit dem neuen Unrecht (gegen die Palästinenser) das alte (gegen die europäischen Juden) weder gutmachen könnte. Was immer Sie verstehen: Mit Recht hat es nichts zu tun.


Am 11. Dezember 2017 schrieb Hans Tigertaler zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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Rekapitulation:

"Die Juden, wenn sie gut, sind sie besser als die Christen - wenn sie schlecht, sind sie schlimmer" (Heinrich Heine). Die Juden in Deutschland waren besser, aber schlimmer dran. Die Juden in Israel sind schlechter, aber besser dran. Und so ist selbst mein Wunsch zwieschlächtig: Unsere Juden sollten endlich nach Hause kommen.

"Unter allen heidnischen Religionen, denn eine solche ist die israelitische gleichfalls, hat diese große Vorzüge, wovon ich nur einiger erwähnen will. Vor dem ethnischen Richterstuhle, vor dem Richterstuhl des Gottes der Völker, wird nicht gefragt, ob es die beste, die vortrefflichste Nation sei, sondern nur, ob sie daure, ob sie sich erhalten habe. Das israelitische Volk hat niemals viel getaugt, wie es ihm seine Anführer, Richter, Vorsteher, Propheten tausendmal vorgeworfen haben; es besitzt wenig Tugenden und die meisten Fehler anderer Völker; aber an Selbstständigkeit, Festigkeit, Tapferkeit und, wenn alles das nicht mehr gilt, an Zäheit sucht es seinesgleichen. Es ist das beharrlichste Volk der Erde, es ist, es war, es wird sein,
um den Namen Jehova durch alle Zeiten zu verherrlichen. Wir haben es daher als Musterbild aufgestellt, als Hauptbild, dem die andern nur zum Rahmen dienen.« (Johann Wolfgang Goethe)

Der Philosemit ist ein Antisemit, der Juden gern hat.

Die Menschheit ist groß genug, daß sich genügend Gute finden werden, um wieder über die Juden herzufallen. Was braucht's da mich. Ich wasche meine Hände in Unschuld.

Antwort von U. Gellermann:

So sehr ich die Anmerkung zum Antisemiten teile: Mir weist weder der Heine noch der Goethe einen Zusammenhang zum Artikel auf.


Am 11. Dezember 2017 schrieb Hannes Niesslbeck zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

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Zu diesem Thema ist es für einen Deutschen sicher nicht einfach Stellung zu beziehen. Ich persönlich bin dabei vollkommen auf Seiten Israels und begründe das wie folgt:

1967 tönten die Führer der arabischen Staaten rund um den Staat Israel:

Syriens Präsident Nureddin Mustafa al-Atassi am 22. Mai 1966:

"Wir wollen einen totalen Krieg ohne Einschränkungen, einen Krieg, der die zionistische Basis zerstören wird."

Am 20. Mai 1967 verkündete Hafiz al-Assad, damals syrischer Verteidigungsminister und späterer Staatschef:

"Unsere Streitkräfte sind nun voll bereit [?] dem Akt der Befreiung den Anstoß zu geben und die zionistische Anwesenheit im arabischen Heimatland in die Luft zu jagen. Ich als Militär glaube, dass die Zeit gekommen ist, den Vernichtungskrieg zu führen."

Am 27. Mai 1967, kurz vor Kriegsausbruch verkündete Gamal Abdel Nasser, der Präsident Ägyptens:

"Unser grundlegendes Ziel ist die Vernichtung Israels. Das arabische Volk will kämpfen."

Unmittelbare Auslöser des Krieges waren die ägyptische Sperrung der Straße von Tiran für die israelische Schifffahrt, der vom Ägyptischen Präsidenten Nasser erzwungene Abzug der UNEF-Truppen vom Sinai und ein ägyptischer Aufmarsch von 1000 Panzern und fast 100.000 Soldaten an den Grenzen Israels.

Im darauf folgenden 6-Tage-Krieg hat Israel die Golanhöhen, den Sinai, Gaza, das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Sinai und Gaza wurden zurückgegeben. Das restliche Territorium hat Israel behalten, meines Erachtens völlig zu Recht.

Wer Kriege anzettelt und verliert, bezahlt eben unter anderem auch mit dem Verlust von Territorien, davon können die Deutschen ihr eigenes Lied singen. Niemand käme auf die Idee, dass die Gebiete jenseits der Oder-Neisse Linie jemals wieder zu Deutschland gehören könnten.

Die arabischen Staaten wollten und wollen bis heute die Israelis komplett vernichten, ins Meer treiben, auslöschen.

Die Israelis wären mit dem Klammerbeutel gepudert, angesichts dieser noch immer ausgestoßenen Drohungen, auf strategisch wichtige Gebiete wie die Golanhöhen oder das Westjordanland zu Gunsten der Araber zu verzichten.

Antwort von U. Gellermann:

Als die Israelis am 14. Mai 1948 ihren Staat proklamierten haben sie weder ihre arabischen Nachbarn noch die auf dem späteren israelischen Territorium lebenden Palästinenser gefragt oder einbezogen. Damit auch klar wurde, wer die neuen Herren waren, verübte die israelische Terror-Gruppe „Irgun“ schon am 9. April 1948, einen Anschlag auf das palästinensische Dorf Deir Yasin, 100 arabische Zivilisten wurden ermordet. Überwiegend Frauen und Kinder. Mit diesem Massaker begann die gewaltsame Vertreibung der Palästinenser aus ihrer Heimat. Und sie hält bis heute an.

Wie man auf „der Seite“ der israelischen Terroristen sein kann ist mir völlig unverständlich. Natürlich ist der von Deutschen verübte Massen-Mord an den europäischen Juden eine wesentliche Ursache für die israelischen Staatsgründung. Aber warum sollen Palästinenser für diese Schuld büßen? Gäbe es so etwas historische Gerechtigkeit, dann hätte den Israelis 1948 zum Ausglich ein deutsches Bundesland zur Staatsgründung zugestanden.


Am 11. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Rechts-Staat rettet Bürger

Linker Senator muss Babylon freigeben Zensur-Anwalt Klaus Lederer verliert mal wieder

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Bevor die Zeit das wieder löscht!

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-12/syrien-fluechtlinge-rueckkehr?cid=16792284#cid-16792284

Also jetzt mal Butter bei die Fische! Wie heißt euer Syrien Korrespondent noch mal? Ich empfehle Leukefeld.
Im Netz: Vom symphatischen Augenarzt zum Massenmörder. Es sind viele unterschiedliche Informationen unterwegs. Woher stammen eure Informationen? Quellen? Quallen - Think Tank Brücken, Natosprech, brech.

Liebe Mitbürger, in wiederholten und wiederholten Umfragen und trotz Neusprech, steht eine deutliche Mehrheit von uns für Frieden. Lasst Euch nicht bange machen!


Am 10. Dezember 2017 schrieb Jürgen Apitzsch zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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Üblicherweise bestimmen Staaten selbst, welche ihrer Städte zur Hauptstadt gekürt wird. Wie kommt also ein amerikanischer Präsident dazu, eine israelische Hauptstadt auszurufen?

Und was wäre die Folge, würde Trump entscheiden, die Hauptstadt der BRD sei Bonn? Zögen dann unsere Regierung wieder nach Bonn zurück? Naja, wundern würde es mich nicht.


Am 09. Dezember 2017 schrieb Rita Ebbing zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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Diesen Unsinn verzapft die Linkspartei-Funktionärin Halina Wawzyniak in der ZEIT:

"Und dann ist da noch die Israelfrage. Der Antisemitismus gehört in der Querfront zur DNA. Da wird der Staat Israel schon mal mit dem Apartheidsregime in Südafrika verglichen. Es gab und gibt Linke, weit über die Linkspartei hinaus, für die sind solche Positionen anschlussfähig. Leider."

Die Gleichsetzung von Israel-Kritik mit Antisemitismus ist platteste Querfront von CDU-SPD-FDP. Wer diesen rechtspopulistischen Quatsch in seiner Partei duldet ist reif für die übergroße GROKO.


Am 09. Dezember 2017 schrieb Hans Kerbel zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

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So funktioniert Querfront-Logik: Mit links Israel als Apartheid-Staat beschimpfen und mit rechts Hern Lederer angreifen.

Antwort von U. Gellermann:

Wie nennt man denn einen Staat in dem Staatsbürger ungleiche Rechte haben, die nach Herkunft/Religion definiert sind? Und Leder wird zur Zeit von einem Berliner Gericht angegriffen.


Am 09. Dezember 2017 schrieb Spargel Tarzan zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

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Die amerikanische Entscheidung Jerusalem zur Israelischen Hauptstadt anzuerkennen und muß es ernnen heißen? stammt aus 1995, als Bill Clinton Präsident war.
Clinton und alle ihm nachfolgenden Kriegsherren habe das Thema jedoch wie eine heiße Kartoffel angefaßt.
Nun kam der Kushner zum Trump und der Donald hat auch gleich sein Wahlversprechen eingehalten. Vorher hatte er schon die obligatorische Aufschiebung des Verfahrens unterschrieben und nachher auch wieder. Seine Befürworter sind es aber zufrieden, denn er hat wieder eines seiner Versprechen gehalten, er, der stramme Nachfahre aus der Pfalz und in seinen Adern fließt teutsches Blut.

Weil aber dieser ganze Irrsinn seit 22 Jahren unter dem Deckel gehalten wurde, kocht nun die palästinensische Volksseele über, mit Recht.
Doch wann wird die Frage gestellt: wem nützt es?
Bislang bleibt sie unbeantwortet auch wenn dem Frager klar sein wird, dann auch wieder die üblichen Namen und Akteure zu vernehmen. Es sind ja immer die gleichen Verbrecher, die ihren Vorteil wittern und bekommen.
Und sollte es diesmal anders enden, dann nur weil sich andere internationale Verbrecher zu einem neuen Kartell gefunden haben, um das alte Kartell abzulösen.
Den Arbeitern in der Rüstungsindustrie wird die Arbeit so schnell nicht ausgehen...


Am 09. Dezember 2017 schrieb Andreas Scholz zum Artikel:

Rechts-Staat rettet Bürger

Linker Senator muss Babylon freigeben Zensur-Anwalt Klaus Lederer verliert mal wieder

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der richter ist wohl nicht in der atlantikbrücke.

es gibt noch viel zu tun, für die neoliberalen eliten.


Am 09. Dezember 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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RTDeutsch
Newsticker
"Privatschule im Libanon setzt Israel auf Karte und gerät ins Kreuzfeuer der Kritik
8.12.2017 ? 11:13 Uhr
https://de.rt.com/1bq3
Privatschule im Libanon setzt Israel auf Karte und gerät ins Kreuzfeuer der Kritik
Quelle: www.globallookpress.com
Privatschule im Libanon setzt Israel auf Karte und gerät ins Kreuzfeuer der Kritik
Eine private französische Schule in der libanesischen Hauptstadt hat für eine Lawine der Kritik gesorgt, weil sie in einem Lehrbuch Israel statt Palästina als südlichen Nachbar des Libanons bezeichnete. Libanesischem Recht zufolge darf die Existenz Israels nicht anerkannt werden.

Der Konflikt begann mit einem Beitrag in sozialen Netzwerken, den der Vater einer Schülerin geteilt hatte. Die Meldung enthielt ein Foto der Karte, auf der der Staat Israel verzeichnet war. Darauf folgte die öffentliche Empörung. Die Schule musste sich entschuldigen und auch versichern, dass sie den absoluten Respekt vor der Souveränität und der Geschichte des Libanons hat."


Am 09. Dezember 2017 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

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Ein heißes Eisen haben Sie hier angefaßt, lieber Uli Gellermann.
Doch nachdem ich mir einige Landkarten angesehen habe, scheint es doch so, dass die Würfel lange schon gefallen sind.

Die Karten zeigen:
1946 jüdisch kleine weiße Pünktchen auf schwarzem, palästinensischem Landbesitz.

1947 UN-Teilungsplan
Israel 56 % - Palästina 43,5 % Landbesitz

1948 Krieg
überwiegend weiß, also Israel, mit einem schwarzen handtleller großen Flecken rechts, also östlich mit einem kleine Hals daran nach Süden hin für die Palästinenser.

1967 Krieg
Oslo 1995 alles weiß, das Schwarze ist grau - Israel 78 % - Palästina 22 % Landbesitz.
1967
2015 überwiegend weiß- Israel - mit kleinem Bereich östlich mit schwarzen Pünktchen, Palästinenser. Das ganze Areal ist rot eingekreist.

Man sieht, dass sich die Situation vollkommen umgekehrt hat. Palästina ist komplett von Israel umzingelt und es sieht nicht so aus, dass aus dieser Situation eine 2-Staatenlösung sich überhaupt entwickeln kann.
Quelle:www.arendt-art.de/deutsch/palästina/text/Karte.htm

Dass Jerusalem und Umgebung einschließlich Bethlehem als corpus separatum gelten und für beide Teile zugänglich sein soll, spielt für Trump keine Rolle. Gut - vielleicht ist das so, wenn es bei dem Sonderstatus bleibt.
Trotzdem hat Palästina keine Chance, auch wenn Trump nicht so gehandelt hätte.
Die israelischen Regierungen haben sich nicht an die Abmachungen von 1948 gehalten, dass, wenn sie auf palästinensischem Gebiet siedeln, die Rechte der Palästinenser achten und respektieren, wie es die 2-Staatenlösung vorsah.
Nichts davon ist mehr zu sehen. Im Gegenteil. Die israelische Jugend wird in Kriegen verbraten und in den USA sowieso. Alles für Nationenbuilding. Und die EU ist nicht weit weg. Sie will mitspielen im Krieg des Giganten für Pax americana. Syrien in Schutt und Asche, Libyen k.o., Ägypten ist derzeit nicht regierbar - so hat die USA vollen Zugang zum Mittelmeer.

Das Völkerrecht - lieber Uli Gellermann, wird seit Schröder/Fischer mit Füßen getreten. Sie haben die schreckliche Büchse der Pandora geöffnet und nun nimmt das Schicksal seinen Lauf. Das Perverse daran ist, dass das die meisten Politiker schön finden. Sehe gerade vor meinem innere Auge Göring-Eckard....

Trotzdem wünsche ich Ihnen und den hier Schreibenden einen schönen 2. Advent.


Am 09. Dezember 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

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Nun dürfen wir aber nicht alles durcheinander betrachten, sondern sollten uns bemühen, Wesentliches von Unwesentlichem zu trennen. Wohlgemerkt, Trump ist kein Wohltäter und macht konsequenterweise ziemlich genau das, was er vor der Wahl versprochen hat. Und im Falle Israel natürlich wieder genau das, was die zionistische Lobby von ihm erwartet. Und die Frage ist doch eigentlich nur, wieso ist ihm das möglich? Ganz einfach, weil ihm das von Europa, geführt von der deutschen Hegemonialmacht erlaubt wird. Was wäre denn, wenn wir Europäer konsequent so wie eben Trump auch unsere eigenen Interessen durchsetzen würden? Sowohl Russland betreffend als auch in der Palästina-Frage. Denn seien wir mal ehrlich, was ist denn zu letzterer in den vergangenen 50 Jahren wirklich geschehen? Nicht das Geringste, nur hohle Sprüche. 2-Staaten-Lösung - warum wird die nicht beispielsweise von Deutschland mit seinem gesamten diplomatischen Gewicht vorangetrieben? Weil wir natürlich genau wissen, dass uns der alte braune Geist noch immer in den Knochen steckt und wir es deshalb nicht wagen können, den Israelis Vorhaltungen wegen deren völkerrechtswidrigen Politik zu machen! Wir kaufen uns deswegen mit Unterwürfigkeit frei und verraten das nächste Volk, dem Unrecht geschieht. Ja, so ist er, der Deutsche!


Am 09. Dezember 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Grabung bei der Tagesschau

Wie Doktor Gniffke wieder gar nix versteht

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OB STATUS QUO,
OB STATUS QUO ANTE:
TAGESSCHAU FORSCH
WEITER AUF KANTE

Die Macht um acht schießt Tag und Nacht
Meinungs-Eigentore.
Sie steht, auch wenn es knirscht und kracht,
trotz Peinlichkeiten, hausgemacht,
stolz auf der Empore.

Die Truppe hält bewundernswert
Kurs, wie vorgegeben.
Mit scharf geschliffnem Schreibtischschwert,
wenn auch häufig sinnentleert,
lässt es sich gut leben.

Dass wir damit nicht leben wollen,
weiß das Team inzwischen.
Der Protest wird weiter rollen,
mit und ohne Donnergrollen.
Es gibt viel aufzuwischen.


Am 08. Dezember 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Rechts-Staat rettet Bürger

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EMPFEHLUNG

Denken sollte Vorzug haben,
sprach der Lehrer zu dem Knaben,
dessen Eifer Funken schlug,
was sich schlecht mit dem vertrug,
das Vernunft zur Antwort gäbe:
Hier bleibt gar nichts in der Schwebe,
weil Ratio auf dem Satz beruht,
dass Eifer selten Gutes tut!


Am 08. Dezember 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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Und nach der Hochzeit wird wieder Cowboy und Indianer gespielt.

Bereits 1982 wiess der frazoesische Philosoph Gilles Deleuze in einem Interview mit dem palestinensischen Autor Elias Sanba auf die Aehnlichkeit des Schicksals der amerikanischen Ureinwohner mit dem der arabisch-muslimischen Palestinenser hin:

"Es gibt zwei verschiedene Bewegungen im Kapitalismus. Einmal ist es eine Sache ein Volk auf ihrem eigenen Territorium zu nehmen und es dort arbeiten zu lassen, es dort auszubeuten um Mehrwehrt zu akkumulieren: Das ist was man normalerweise eine Kolonie nennt. Dann, im Gegensatz dazu, ist es eine Sache ein Territorium von seiner Bevoelkerung zu bereinigen, im besten Fall um es woanders als Arbeitskraft einzusetzen. Die Geschichte des Zionismus und Israels, wie die Amerikas, geschah auf die zweite Weise: Wie kann man leeren Raum produzieren, wie kann man ein Volk rauswerfen."

Allerdings gibt es nach Deleuze Grenzen dieses Vergleichs, Grenzen auf die kein Geringerer als Yassir Arafat selbst einmal hingewiesen hatte: Es gibt eine arabische Welt ausserhalb Palestinas, waehrend die Indianer keine Basis oder Kraefte ausserhalb des Territoriums besassen aus dem sie vertieben wurden.

Dies ist sicherlich auch den Strategen des Militaerisch-industriellen-medienkomplexes nicht entgangen: Die US-amerikanische Botschaftsverlegung nach Jerusalem und die Anerkennung der Stadt als Hauptstadt eines rein juedischen Israels ist der Zuender an der vom Westen selbst gebastelten Zeitbombe der arabischen Welt. Ein weiterer Stellvertreterkrieg neben Syrien droht. Diesmal vielleicht mit dem Iran via Hamas auf libanesischem Territorium. Was auch immer der Grund fuer diese Eskalation der Palestinafrage sein mag, in jedem Fall eint die zionistischen und evangelikalen Cowboys das Klingen der Muenze im Beutel der eigenen Waffenindustrie als besondere Werkschaetzung Gottes zu verstehen.


Am 08. Dezember 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

Rechts-Staat rettet Bürger

Linker Senator muss Babylon freigeben Zensur-Anwalt Klaus Lederer verliert mal wieder

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Vor allem in den Asten deutscher Universitäten soll dieses heilig inquisitorische Pseudolinks, die Globalkapitalistentarnung in meinem Augen, sehr dominant sein, was kein gutes Zeichen für die Zukunft ist. Die wirkliche Bedeutung von Meinungsfreiheit scheint bei uns noch immer nicht verstanden zu werden, wenn eine zwang- und dünkelhafte political correctness anziehender wirkt. Das ist das Klima, das Diktaturen jeglicher Art schaffen und brauchen.
Ironischerweise ist gerade diese eifernde Überkorrektheit, verbunden mit dem Bedürfnis nach Gesinnungs-Ordnung, der eher antideutsch geprägten "Neulinken" sehr deutsch.
Ein ganz besonders gründlicher Student erklärte kürzlich, Wurzeln des 3. Reiches in Goethes Faust zu finden. Dergleichen ist Wasser auf die Mühlen derjenigen, die einen Kampf gegen die deutsche - und die europäische überhaupt -
Kultur zu erkennen meinen.
Es gibt zu wenig Intellektuelle, die noch frei zu denken wagen, so werden zentrale Fragen, darüber in welcher Art von Gesellschaft wir leben wollen, was den Wert von Kulturen betrifft, woher die Konflikte kommen etc., kaum analysiert und nicht frei diskutiert.
Das ist offensichtlich nicht gewollt. Wir haben uns da den alternativlosen "Sachzwängen" und Bedürfnissen der globalen Märkte zu beugen.
Mal sehen, welches diese heutzutage sind, denn das Sein bestimmt ja bekanntlich das Bewusstsein:
Der Mensch sei flexibel
und möglichst uneingeschränkt beweglich, verfügbar und kündbar. Die Märkte
bewegen sich heute schneller als früher. Somit sind alle festen Bindungen der Menschen ein Hindernis, sei es an einen Ort, ein Land, eine Kultur, die Familie, den festen Partner, Freunde, Kollegen, alles was Solidarisierung, Tiefe bewirkt und des Menschen innere alleinige Bindung an das System einschränkt.
Was hat der verordnete tägliche Partnerwechsel in Aldous Huxleys "Brave New World" gemein mit dem 68er Slogan "Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment"? Entstand die Kulturrevolution der 68er wirklich von unten und mit Ziel der Emanzipation? Sicher ist es richtig, verkrustete Strukturen zu überwinden, wenn es denn wirklich um Befreiung der Menschen geht und nicht um ihre zukünftige Kontrollierbarkeit und ihre optimale Verwertbarkeit für die "Märkte" !
Eine so nie erwähnte
"Querfront" besteht in der - auch bewussten?- Verschmelzung von linken (Kultur-)konzepten mit den Bedürfnissen des globalisierten Kapitals.
Sie haben den Materialismus gemeinsam und das hindert die Linken daran zu erkennen, dass viele Menschen sich mit dieser schnellen Auflösung aller vertrauten Strukturen nicht wohlfühlen und an Vertrautem und Eigenen festhalten wollen. Weltweit. W e r entscheidet, dass sie dazu kein Recht hätten?
Fortschrittliche Linke - oder die globalen Märkte?? Wieso sollen sich die Menschen bedingungslos für einen "Fortschritt" öffnen, der eben nur immer weiter
f o r t führt, aber nirgendwohin? Da kann
man doch verstehen, wenn gerade deswegen Menschen oft am Althergebrachten festhalten wollen. Es liegen keine echten humanen Werte zugrunde, wenn die berühmten westlichen sich immer als Lüge entlarven und die Linken jeden, dem es mit dem bejubelten,
aber sehr unrefkektierten, Fortschritt ein bisschen zu schnell geht, rechtsradikale Tendenzen unterstellen.
Der Mensch will eben nicht nur zu essen haben, sondern will auch in einen kulturellen Bezugsrahmen eingebunden sein und diesen selbst gestalten.
Der Markt stülpt ihm seine "alternativlosen" Forderungen über und nennt sie "offene Märkte". Die Linken nennen sie "(uneingeschränkt) "offene Grenzen" und die Gefühle der einheimischen Bürger dazu, interessieren sie genausowenig. Ebensowenig der menschliche Verlust der Herkunftsländer.
Genau wie die Globalisierer mögen sie nur den Menschen auf der Flucht, den Ungebundenen, Heimatlosen Verfügbaren ohne so etwas "schändlich Reaktionäres" wie Heimat. Und deshalb werden alle Heimaten dieser Welt von den Marktimperialisten hemmungslos vereimnamt oder zerstört werden, nennt man Imperialismus, und die Pseudolinken sorgen dafür, dass man sich nicht dagegen wehren kann, denn dann ist man "rechts".


Am 08. Dezember 2017 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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Konsequenterweise müsste Frau Merkel
nach Ihrem Verständnis (siehe Krim) jetzt Sanktionen gegen Israel und die USA verhängen, da diese gegen internationales Recht Land annektieren.
Vor einigen Jahren hatte ich ein Gespräch mit einem syrischen Regierungsbeamten über die neue Kolonialpolitik der Angloamerikaner und Europäer im Nahen Osten. Der Mann sagte mir,
wir hatten jahrhundertelange Okkupationen durch die Mongolen, die Kreuzritter, die Osmanen und dann wieder durch England und
Frankreich. Alle sind hier wieder gegangen, wir
haben Sie rausgeschmissen. Wir Araber haben ein anderes Zeitgefühl und hier muss nichts sofort erledigt werden, wir haben alle Zeit der Welt. Alle Okkupanten sind wieder verschwunden und die Amerikaner und Europäer werden wir wiederum hier rausschmeißen, egal ob das 100, 500 oder 1000 Jahre dauert. Eins ist sicher ihre werdet hier wieder verschwinden.
Dieser Aussage ist nichts hinzuzufügen.


Am 08. Dezember 2017 schrieb Pjotr 56 zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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Russland hat West-Jerusalem als Hauptstadt erwähnt, zusammen mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines palästinensischen Staates.
vgl.
http://www.russland.news/russland-erklaert-west-jerusalem-zur-hauptstadt-von-israel/


Am 08. Dezember 2017 schrieb Tronald Dumb zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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@ Burkhard Bielski

Ich rate einfach mal: Ist womöglich dieses Bild gemeint?

http://www.latimes.com/politics/washington/la-na-essential-washington-updates-banksy-weighs-in-on-trump-s-wall-a-new-1501895188-htmlstory.html

Oder vielmehr diese(s)?

http://www.jpost.com/Israel-News/LOOK-West-Bank-graffiti-depicts-Netanyahu-and-Trump-locking-lips-508730


Am 08. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Rechts-Staat rettet Bürger

Linker Senator muss Babylon freigeben Zensur-Anwalt Klaus Lederer verliert mal wieder

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Ein Dank an das Amtsgericht Mitte.

Ein guter Zeitpunkt mit der Selbstermächtigung fortzufahren. Den Wunsch nach Frieden, den so viele in uns tragen in eine mächtige Forderung verwandeln.

"Es gibt eine kreisförmige Wechselbeziehung zwischen Machen und Erkennen. Wenn man nicht macht was man als notwendig, wenn auch mit persönlichen Unannehmlichkeiten behaftet, erkannt hat, dann kann man irgendwann auch nicht mehr erkennen, was zu machen ist. Wer Anpassungszwängen taktisch nachgibt, wohl wissend, dass er ihnen mit vertretbarem Risiko widerstehen könnte und auch sollte, wird nach und nach die Unzumutbarkeit von Anpassungsforderungen gar nicht mehr wahrnehmen, d.h., die eigene Gefügigkeit auch nicht mehr als Fluchtreaktion durchschauen. Alles erscheint normal: die Verhältnisse, denen er sich ergibt, und der Verzicht auf Gegenwehr, den er eben gar nicht mehr erlebt."

Horst Eberhard Richter im Vorwort zu "Psychoanalyse und Politik"


Am 08. Dezember 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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DIESER RÜCKBLICK
SOLLTE ERLAUBT SEIN

Herrn Carsten Kühntopps Einlassung aus Kairo erinnert mich an den 14. März 1939, als der Staatspräsident der Dritten Tschechoslowakischen Republik, Dr. Emil Hácha, in Begleitung seines Außenministers,, Dr. Franti?ek Chvalkovský, nach Berlin gereist waren, um auszubügeln oder eventuell noch zu retten, was nicht mehr zu retten war, weil Frankreich und England mit dem Münchner Abkommen Fakten geschaffen hattern, die Böhmen und Mähren kaum noch Raum zur Gegenwehr ließen.
Da Hitler bereits mehr wusste als die Herren aus Prag (die Slowakei hatte sich im Lauf des Tages für unabhängig erklärt), ließ er die tschechischen Besucher erst im Hotel und anschließend noch in der Reichskanzlei bis weit nach Mitternacht warten, wo in Ruhe an der Erklärung gefeilt wurde, in der schon Háchas unglückseliger Satz eingebaut war, den er zum deutschen Außenminister Ribbentrop gleich nach Ankunft im Hotel gesagt hatte, dass er bereit sei, um dem Ziel aller Bemühungen um Ruhe, Ordenung und Frieden zu dienen, das Schicksal des tschechischen Volkes und Landes vertrauensvoll in die Hände des Führers des Deutschen Reiches zu legen.
Was daraus wurde, weiß die Welt:
Der Rest von Böhmen und Mähren - die letzte Chance für Freiheit und Demokratie - Rettungsfloß zahlloser Flüchtlinge - war zum Entern freigegeben worden.
Opfer dieser Entscheidung damals waren vorwiegend jüdische Familien.

Ich schrieb in drei Büchern darüber:
"Lutz im Glück und was sonst noch schieflief" und "Up & Down - Nervenstark durch ein verhunztes Jahrhundert" sowie in der Romantrilogie "Der Irrtum".
Alle Bücher bei Edition Lithaus, Berlin.


Am 08. Dezember 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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Trump der Heiratsschwindler, der Hochstapler mit seinem egomanischen Verhalten, seiner Unfähigkeit, seinem ekelerregendem Narzissmus treibt die Welt in den Abgrund eines weiteren Krieges.
Die USA muss zündeln, nachdem Syrien, so hoffe ich mit der Unterstützung Russlands den langersehnten Frieden erkämpft hat, und das syrische Volk endlich wieder aufbauen kann, um in Frieden leben zu können, und die Wunden heilen zu lassen. Trump befriedet mit seinen politischen Entscheidungen Teile seiner Wähler; nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Die Welt interessiert ihn nicht, außer sie hat einen Nutzen für die USA.
Er hatte es im Wahlkampf versprochen, völlig unüberlegte politische Entscheidungen zu treffen, weil er der "Größte" ist.
Seine Steuer"reform," für die Reichen, zu denen er schließlich auch gehört, lässt ihn Tarantella tanzen, in seiner Profit Gier. Schließlich profitieren seine Unternehmen von dieser "Reform."
Er braucht die rechten Evangelikalen, die seinen Wahlkampf massiv unterstützt haben. Es passte diesen Schritt jetzt zu tun: Die Umfragewerte auf dem Null Punkt, die Basis wackelt, und es geht ihm um seine Wiederwahl.
Dass er Öl ins Feuer gießt bei dieser sensiblen Angelegenheit wird billigend in Kauf genommen.
Die Folgen dieser Entscheidung haben nicht lange auf sich warten lassen. Unruhen im Nahen Osten sind die Folge.
Das gequälte, erniedrigte und geknechtete palästinänsische Volk, ihrer Rechte beraubt wird sich wehren. Ob es die Kraft hat, nach all den Jahren der Unterdrückung, wieder weiter zu machen, ist ihnen ist doch unendlich vieles genommen worden, und nun noch dieses Stück Hoffnung, erlaubt keine Vermutungen. Sie haben das Recht auf eigenen Staat, und es ist wirklich bitter heute erkennen zu müssen, dass all die Demonstrationen, die politischen Kämpfe, die Unterstützung der Freiheits Bewegungen von diesem Zombie Trump vernichtet zu werden, gelingen soll ? Nein, denn nichts wird verloren gehen von dem, was den Menschen zum Menschen macht, nie aufzuhören, die berechtigten Interessen der Völker in der Welt zu unterstützen, und den Weg, und sei er noch so beschwerlich und lang im Sinne des proletarischem Internationalismus mit ihnen, aufrecht und der Zukunft zugewandt zu gehen.
Nun hat Israel die offizielle Möglichkeit den Siedlungsbau weiter betreiben zu können.
"Der Weltfriedensrat verurteilt entschieden die Entscheidung Präsident Trumps
Jerusalem als Hauptstadt anzuerkennen......"
"Die USA-Entscheidung ist eine klare Entscheidung gegen die Resolutionen des UN Sicherheitsrates über den Status der Stadt als Teil der besetzten palästinänsischen Gebiete.
Der WPC bekräftigt seine prinzipielle Position für eine gerechte und gangbare Lösung des Konflikts mit der sofortigen Beendigung der Besatzung Palästinas durch Israel und die Etablierung und Anerkennung eines unabhängigen Staates Palästinas in den Grenzen von vor dem 4.Juni 1967 mit Ost Jerusalem als seiner Hauptstadt.
Wir fordern das Recht auf Rückkehr der Flüchtlinge, entsprechend der UN Resolution 194 und die Freilassung aller palästinensischen politischen Gefängnissen."
Wir fordern die Anerkennung Palästinas als einem vollen Mitgliedstaat der Vereinten Nationen."
Dem schließe ich mich voll und ganz an.
Wieder gut gemacht, lieber GALERIST, und die Wunde Palästina schmerzt.


Am 08. Dezember 2017 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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Sehr guter Artikel, wie immer eigentlich.
@Andreas Schell: Ich könnte das, was Sie schreiben nicht besser ausdrücken.
Fassungslos muss ich feststellen:
Dies ist nicht mehr die Welt, in der ich mich noch zurechtfinde.
Es riecht nach totalem Krieg, erst im nahen Osten, dann bei uns.
Passend dazu ist die Tatsache, dass die aufgelaufenenen Staatsschulden der "Guten" niemals mehr zurück gezahlt werden können (sollen?), nur durch einen umfassenden Waffengang ist diese von allumfassender Gier und Brutalität verseuchte Welt noch zu refinanzieren.
Jetzt fehlt nur noch, dass man uns flächendeckend Tranquillizer ins Wasser gibt, damit die letzten Selbstdenker geräuschlos verschwinden.


Am 08. Dezember 2017 schrieb antares56 zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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Wieder mal Danke für diesen mutigen Kommentar! Könnte in unserer "Medien-Welt" schnell als Anti-semitisch abgetan werden - aber hier ist ja plötzlich jeder, der Israel kritisiert, ein Antisemit!
Ich sage dazu: 242! Aber erstaunlicherweise muss sich Israel nicht an UN-Resolutionen halten - das wird nur von Ländern wie Russland, Nordkorea, Syrien, Iran etc verlangt.
Verbrecher wie Netanhyahu gehören vor ein Kriegs- und Menschenrechtstribunal das nicht von den USA, GB, Frankreich oder der BRD kontrolliert wird!


Am 08. Dezember 2017 schrieb Burkhard Bielski zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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@Hans Rebell-Ion:
Wenn ich Ihre e-mail-adresse hätte, könnte ich Ihnen ein wunderbares Foto zum Thema von der "Apartheid-Mauer" senden...
Ich habe heute meinen ordinären Tag..."Ich kann nicht so viel fressen wie ich kotzen möchte" !!! burkhardb859@gmail.com


Am 08. Dezember 2017 schrieb Gideon Rugai zum Artikel:

Rechts-Staat rettet Bürger

Linker Senator muss Babylon freigeben Zensur-Anwalt Klaus Lederer verliert mal wieder

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Hier habe ich zur Ansicht mal einen Blog der vor blindem Eifer, Projektion und Hetze nur so trieft. Von jemandem der sich in völliger Fehlwahrnehmung anscheinend als "Lupenreiner Demokrat" versteht und sich stolz selbst auf die Schulter klopft die Verhinderung d. Preisverleihung mit initiiert zu haben.
So sieht wahrer Fanatismus im 21. Jh. aus - ganz i.S.v. , dass der moderne Faschist sich immer als Antifaschist ausgeben wird (auch wenn hochgradig kognitive Dissonanz die müchterene Selbstbetrachtung stets verhindert).

https://tapferimnirgendwo.com/2017/11/13/bei-den-spinnern-von-babylon/


Am 08. Dezember 2017 schrieb Heinz Assenmacher zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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Ich würde diese Entscheidung von Trump nicht so negativ sehen. Immerhin bringt sie Bewegung in die verfahrene Situation, die USA mit ihrer Kongress und Senat total dominierenden Israel-Lobby fallen nun endgültig als "neutraler Vermittler" aus, sie waren es ja noch nie!

Die 2-Staaten-Lösung ist doch eigentlich schon seit Jahrzehnten tot. Wo war denn der ernsthafte Widerstand der europäischen Regierungen und Medien gegen den nie unterbrochenen Ausbau der jüdischen Siedlungen im Westjordanland oder die Errichtung eines Freiluftgefängnisses im Gaza-Streifen?

Die Tatsache des Todes der von der internationalen Gemeinschaft nie ernsthaft forcierten 2-Staatenlösung führt in einem größer werdenden Teil der israelischen und palästinensischen Friedensbewegung zur Diskussion über eine 1-Staatenlösung.
Dieser gemeinsame Staat für Juden, Moslems, Christen und alle andere Menschen auf dem Gebiet des historischen Palästina kann sich meinetwegen auch Israel nennen. Klar ist natürlich, dass alle Bürger/innen dieses Staates die gleichen Rechte und Pflichten hätten und es keine unterschiedliche Gesetze für jüdische und nichtjüdische Menschen gäbe.
Ein bekannter Vertreter aus der israelischen Friedensbewegung ist z.B. Jeff Halper, der Koordinator des Israeli Committee Against House Demolitions (ICAHD).
https://ceasefiremagazine.co.uk/jeff-halper-the-two-state-solution-longer-viable-stop-talking-it/

Natürlich höre sich schon all die Einwände gegen diese 1-Staatenlösung, "darauf lassen sich die Israelis nie ein" usw.
Es gibt für alle friedensbewegten Menschen auf der ganzen Welt nur eine Antwort auf diese Einwände: Jetzt erst recht Unterstützung für Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen (BDS) gegen israelischen Kolonialismus!

In Deutschland gibt es schon in mehreren Städten recht aktive BDS-Gruppen, die sich über Zulauf freuen!

Antwort von U. Gellermann:

In einer Situation, in der die Palästinenser mit dem Rücken an der Wand stehen, ist der Akt von Trump eine weitere Verschlechterung ihrer Lage.


Am 08. Dezember 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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Mein "Beschluss": Ich erkenne Trump und seine Hauptstadt auf Indianerland nicht an!
Seine "Botschaft" in Berlin soll er schliessen, ebenso seine "geheimen Botschaften" an deutsche Regierungen unterlassen!


Am 08. Dezember 2017 schrieb Charlotte Ullmann zum Artikel:

Rechts-Staat rettet Bürger

Linker Senator muss Babylon freigeben Zensur-Anwalt Klaus Lederer verliert mal wieder

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"Rechts-Staat rettet Bürger"

Es ist doch erschreckend, wie einige Linke, und noch dazu in "staatstragender" Funktion, sich bereits zum Büttel diktatorischer und undifferenzierter
Schwarz-Weißmalerei in der politischen Auseinandersetzung gemacht haben, nur um ihren angewärmten Sessel unterm Arsch nicht weggezogen zu bekommen. Schwarz-Weißmalerei deshalb, weil, rein von der Denkfigur hergesehen, Kritik an der Politik eines Staates nicht notwendigerweise Antisemitismus bedeuten muss, nur weil der Staat ein jüdischer ist. Dann dürfte man überhaupt nicht mehr kritisieren, weil jeder auch etwas Besonderes ist (Schwarzer, Weißer,
Alter, Junger, Behinderter usw.)
Aber bei dem "linken" Senator
Lederer verwundert mich das nicht. Er war schon immer
ein Angepasster und Karrierist, auch schon in der damaligen PDS, und faselte von "Sachzwängen" und "Verantwortung dem Wähler gegenüber", nur um seine neoliberale Politik verteidigen zu können. Solche "Linke" schaden nicht nur dem Linken Projekt, sondern jedem politischen
Anspruch, der demokratische Meinungsfreiheit noch hochhält, und trägt zur Politikverdrossenheit beim Bürger bei. Ein Glück, dass unser "Rechts-Staat" wenigstens bei der "Meinungsfreiheit", zumindest was das Formale anbetrifft, noch funktioniert!


Am 08. Dezember 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Rechts-Staat rettet Bürger

Linker Senator muss Babylon freigeben Zensur-Anwalt Klaus Lederer verliert mal wieder

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Es war absehbar, dass es so ausgehen wird.
Es gab keine wirkliche Begründung für ein Verbot, und Lederer hat sich selbst ins Bein geschossen.
Das Gericht konnte nur so entscheiden.
Allerdings ist Justiz Klassenjustiz. Es ist als ein Erfolg zu werten, und der Preisverleihung wünsche ich viel Erfolg, mit einer regen Beteiligung wovon auszugehen ist. Die Meinungsfreiheit hat eine Hürde genommen, und viele demokratische Kräfte haben sich dafür eingesetzt, auch die GALERIE. Vielen Dank.
Angesichts der elementaren gesellschaftlichen Probleme, und der Sorgen und Nöte sehr vieler Menschen im Land bedarf es, auch bei dieser Gelegenheit auf gesellschaftliche Veränderungen zu drängen, und "Demokratie und Meinungsfreiheit" ohne konkrete kapitalistische Analyse aus meiner Sicht unmöglich bleibt.
Oskar Lafontaine und Rosas viel mißbrauchtes Zitat: "Die Freiheit ......und so weiter passt überhaupt nicht zusammen, und ärgert mich sehr.
Eine Partei, wie die sPD, die ihr Fähnchen schneller in den Wind stellte, als die FDP, in der Lafontaine viele Jahre Mitglied und tätig in staatstragenden Funktionen war macht ihn nicht besonders glaubwürdig. Daran ändert sein Austritt nichts, und die Gründung der Partei Die Linke, an der er maßgeblich beiteiligt und wahrscheinlich immer noch, im Hintergrund die Fäden zieht noch weniger.
Der Radikalenerlass von 1972, von den Auswirkungen dieser schändlichen Entscheidung sind, und es mir völlig wurst, dass Brandt es als Fehler irgendwann, als das Kind in den Brunnen gefallen ist, eingeräumt hat. Es war die Fortführung des Verbotes der KPD von 1956, und egal ob sie Briefträger, Feuerwehrmänner, gut ausgebildete Lehrer waren; ihre Existenzen sollten vernichtet werden, und bei einigen ist es gelungen, auch in meinem Freundeskreis. Es ist nicht wieder gut zu machen, und Rosa als Mitbegründerin der Kommunistischen Partei Deutschlands zu benutzen, obwohl Kommunisten bis zum heutigen Tage in diesem System verfolgt werden, treibt mir die Zornesröte ins Gesicht. Politische Fehlentscheidungen werden immer getroffen, wenn es um die Kommunisten geht, und dabei ist es jedermans Recht Kommunist zu sein, und das kann keinem verboten werden, auch wenn es immer wieder versucht wird. Es gibt sie wieder, die Berufsverbote, und die Verhältnisse müssen sich ändern. Es gibt keinen Kapitalismus, der sich ändern lässt. Kapitalismus hat seine eigenen Gesetze, denen er folgt, und folgen muß, und das zu erkennen, und daraus Schlüsse zu ziehen darum geht es aus meiner Sicht, und da liegt der Hase im Pfeffer.
Vielen Dank für den Artikel, er hat mich wirklich nachdenklich werden lassen.
Ich vermisse die Beiträge von Michael Kohle, Manfred Ebel, Aleksander von Korty und Pat Hall.


Am 08. Dezember 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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Was ist aus uns geworden? Die Köpfe sind verdreht, die Friedensbewegung in Querfront, Aluhüte, Verschwörungstheoretiker und Spinner zerteilt. Dem "auf-die-Straße-gehen" wurde das Chaoten-Label aufgeklebt und im Zuge des G20 viele Exempel statuiert. Der Grüne Cem Özdemir wird in den öffentlich-rechtlichen Medien gefeiert für den Satz "wenn wir uns nicht um Osteuropa kümmern, dann tun das andere", also die Russen? Ganz in der Um-Osteuropa-Kümmer-Tradition eines Joschka Fischer steht er damit - Grüne Linie seitAlle Parteien unterstützen die NATO und deren Rüstungs-Wahn. Die Linke zerlegt sich, um nicht letzte Hoffnung zu werden, derweil selbst: Transatlantik-Lederer vor Friedensaktivist Jebsen, weil letzterer angeblich ein Antisemit und Querfrontler ist? Kann das wirklich so sein? Egal! Wir sind komplett auf Linie und es kann los gehen. Jetzt, da unsere größten Verbündeten den nahen und den fernen Osten, wie lange geplant zeitgleich anzünden, ist die Übung der kleinen deutschen Luftwaffe gemeinsam mit der Israelischen über der Negev-Wüste schon erfolgreich absolviert. Auf geht's in den dritten Weltkrieg, denn wir sind die Guten, wir werden angegriffen und wir werden siegen. Der Atompilz über den wichtigen Luftwaffenstützpunkten hier im schönen Grenzgebiet zwischen Oberbayern und Schwaben wird mein Hausdach abschatten, und so was kann man nicht überleben. Jeder Deutsche hat ein solches strategisches Ziel in seiner Nähe. Abwehrfeuer wird das sein, denn eine russische Aggression kann ich bis heute nicht erkennen. Wohl aber erkenne ich extreme Aggression unseres guten Westens gegenüber dem bösen Rest der Welt. Vernunft? Dialog? Fehlanzeige. Weg mit der russischen Fahne, nicht nur von der Olympiade, scheint das Ziel zu sein.


Am 08. Dezember 2017 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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"Aus Chaos folgt bekanntlich eine neue Ordnung"

Das scheint die von den Antideutschen ausgegebene Parole zu sein wie man einerseits Abstand zu Trump wahren kann (Trump ist ja in deren Augen zumindest bisher ein Usurpator der "wahren, herrlichen, zweifelsfrei immer rechthandelnden USA"), andererseits seinen Schritt entsprechend ihres "Israel-ist-nicht-kritisierbar"-Dogmas doch begrüßen darf.

Interessant auch auf Telepolis in der Kopfzeile zum Artikel "Trumps Freundschaftsdienst an Netanjahu und an religiöse Eiferer in den USA" von Thomas Pany

"Jerusalem-Entscheidung: Der US-Präsident zeigt Mut, das Offensichtliche zu bestätigen, ...".

Wie Pany hier auf "Mut" kommt und was denn "das Offensichtliche" sein solle geht aus dem Artikel für mich überhaupt nicht hervor. Aber Transatlantiker und Antideutsche werden zumindest diese Kopfzeile schon richtig verstehen. Der Artikel selber ist dann durchaus differenzierter.


Am 08. Dezember 2017 schrieb Wolfgang Frommann zum Artikel:

Verlobung von Trump und Netanhyahu

Beerdigung der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

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Russland hatte bereits im Frühjahr Jerusalem als Hauptstadt anerkannt. Nur zur Info.

Antwort von U. Gellermann:

Ja, leider am 6. April 2017


Am 08. Dezember 2017 schrieb Rudi der Ratlose zum Artikel:

Rechts-Staat rettet Bürger

Linker Senator muss Babylon freigeben Zensur-Anwalt Klaus Lederer verliert mal wieder

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Aus gegebenem Anlass fiel mir folgendes Gedicht von Erich Weinert ganz zufällig in die Hände:

Ein Zensor mit moralischem Gemüt,
Nicht wissend, was noch keusch, was schon gemein ist.
Ist unbrauchbar, weil er nur Reines sieht,
Wie ja dem Reinen eben alles rein ist.
Daraus erhellt, was von der Gabe
Des Zensors man zu halten habe:
Er muss im Grund ein größres Schwein
Als alle Zensurierten sein.

Im Übrigen beweist die Entscheidung des Gerichts:
"Und wenn ihr noch so sehr katzbuckelt und euch ganz tief verneigt,
ihr bekommt höchstens einen Tritt in den hingereckten Allerwertesten!"

Insofern wäre die Überschrift wohl besser:
SELBST DIESEM RECHTS-STAAT IST DIE ÜBERMÄSSIGE LIEBEDIENEREI BEINAHE-LINKER PEINLICH

Und dann sollten wir nicht vergessen, dass ja 7 Vorstandsmitglieder gegen den widerlichen Beschluss gestimmt haben. Also ist noch nicht alles verloren. Denen aufrechten 7 sollte man Mut machen und helfen.


Am 08. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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@Thomas Nippe

"Der Selbstzerfleischungs- und damit verbundene Zerfallsprozeß scheint unaufhaltsam fortzuschreiten."

Ja, wenn wir uns nicht endlich ermächtigen und dem entgegen treten, um den Prozess aufzuhalten. In Spanien, Katalonien und Frankreich demonstrieren Hundertausende. Da ist europaweit noch Potential.

"Dem davon ausgehenden Sog ist ein Entziehen nicht möglich."

Doch, aber es wird anstrengend.

Antwort von U. Gellermann:

DER RECHTS-STAAT RETTET BÜRGER VOR LINKEM SENATOR
ES IST NUR NOCH PEINLICH

"Das Amtsgericht Berlin-Mitte hat am Donnerstag, 7.12.2017, in der Sache NRhZ ./. Babylon zugunsten des Antrags auf einstweilige Verfügung geurteilt. Die auf Druck des Berliner Senats erfolgte Absage der Preisverleihungsveranstaltung am 14.12.2017 im Berliner Kino Babylon war rechtswidrig und muss zurück genommen werden. Das heißt: die Neue Rheinische Zeitung wird den Kölner Karlspreis für engagierte Literatur und Publizistik am 14. Dezember ab 18 Uhr im Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz im Rahmen einer dreistündigen Festveranstaltung an Ken Jebsen verleihen."


Am 07. Dezember 2017 schrieb Thomas Nippe zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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Nach längerer Zeit mal wieder die Rationalgalerie aufgerufen. Uli, "der Papst und die Querfront" , sehr gut. Zur Linken fällt mir michts mehr ein. Sie ist längst Teil des bürgerlichen Parteienklüngels geworden. Dem davon ausgehenden Sog ist ein Entziehen nicht möglich. Europaweit gesprochen, existiert die Linke nur noch in rudimentären Überbleibseln. Der Selbstzerfleischungs- und damit verbundene Zerfallsprozeß scheint unaufhaltsam fortzuschreiten.


Am 07. Dezember 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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Ich weiss wirklich nicht, wie lange die Linkspartei noch als solche wahrgenommen werden soll. Eine Partei, die es zulässt, dass deren Mandatsträger eine solche Politik macht und dann noch inbrünstig nach aussen vertritt wird der ihr zukommenden Rolle nicht gerecht. Rudi der Ratlose hat wohl recht mit seinem Bezug auf Ramelow, sobald die Brüder merken, wie wohlig und angenehm es sich in so einem Bürokratensessel überwintern lässt, vergessen die alles. Da will man sofort von Klassenunterschieden und dem ganzen proletarischen Kram wie Rosa Luxemburg und Genossen nichts mehr wissen. Wenn die Linkspartei es nicht schafft, sich von solchen Figuren zu trennen, dann bleibt sie unwählbar!


Am 07. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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@Uli Gellermann

"Wer annimmt, dass es Gegner der Linkspartei sind, die ihren Anti-Jebsen-Beschluss kritisieren, der irrt. Nach meiner Kenntnis sind es genau jene, die mit der Linkspartei Hoffnungen auf eine konsequente Anti-Kriegspartei verbunden haben, die jetzt eher traurig und wütend zugleich sind."

Das muß ich leider bestätigen.

"Die damals weitgehend spontan entstandenen ?Montagsmahnwachen?, bei denen es in der Tat auch bewusst agierende rechtsextreme Kräfte gab, aber keineswegs mehrheitlich, wurden so in der LINKEN delegitimiert, obwohl nach einer universitären Studie knapp 43% der Teilnehmer/innen an den Berliner Montagsmahnwachen ein halbes Jahr zuvor bei der Bundestagswahl DIE LINKE gewählt hatten."

Habe ich so heute auf den nachdenkseiten gelesen. Was ist los bei der Pd Linken, das sie eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Wählern, ja man muß schon sagen, regelrecht verprellt? Gute Linke, böse Linke?

Ich bin immer noch mit dem Querfront-Vorwurf beschäftigt. Das hat psychologische Gründe, denn ich habe die Wirkung solcher Kampagnen, selbst erlebt. Tom Wellbrock hat das heute bei den neulandrebellen,
http://www.neulandrebellen.de/2017/12/querfront-laengsfront-breitfront-koennen-wir-damit-bitte-mal-aufhoeren/
recht offenherzig eingestanden.

Ich warte immer noch auf eine Antwort, von der Lederer Connection, warum ich jetzt Querfront bin?


Am 07. Dezember 2017 schrieb Rudi der Ratlose zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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In der Jungen Welt las ich gerade in einem Leserbrief:
"Wo war Lederer, als am 26. November dieses Jahres in der angesagten Location 'Italienische Höfe' (Zitadelle Berlin) der Gerhard-Löwenthal-Preis des rechten Blatts Junge Freiheit verliehen wurde? Übrigens im Beisein von Beatrix von Storch und Martin Hohmann?"
Die Informationen stimmen, man kann sich die ganze Preisverleihung bei YouTubes ansehen.
Die Zitadelle Berlin gehört zum Kulturamt des Bezirkes Spandau.

Die Frage von Uli Gellermann, was hätte Klaus Lederer bei einer Preisverleihung an ausgewiesene Rechte gemacht, ist also keine rethorische Frage mehr.

Ups, da haben Herr Lederer und die 18 Leutchen des Parteivorstand der PdL und Protagonisten nun ein arges Erklärungsproblem.


Am 06. Dezember 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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jetzt hat es mir die galerie aber gegeben;)

und rosinante sprach irgend wann zu mir, die windmühlen würden nicht weichen!
also werde ich mich einreihen, in die gemeinschaft der weltverbesserer per fürbitte und appelation, der bettelei um die gnade, mit mehr phrasen und floskeln (demokratie, freiheit, bürgerl. rechte.....) ausgestattet, am eigentlich schönen gesellschaftlichen leben teilzunehmen.
ich probiere meine neue individuelle freiheit gleichmal, in dem ich links in den kreisverkehr einbiege! unterordnen ist nicht, das gut/der imaginäre wert "freiheit" steht ehern und idealistisch über allem!?
jeder maßt sich an, die (eigentlich unbedrohten) rechte von sonstwem einzufordern, und verweigert sie gleichzeitig dem opponenten (lederer)!
wer bestimmt die wortbedeutungen (frei, rechtens, wahr, links...)??
UNFREI sind alle, die lohnabhängig sind!! und sie bleiben dies, unabhängig, ob sie den mund aufmachen dürfen (wenn sie es dürfen - g20?)!!
ich möchte frei sein von steuern und abgaben wie die paradise-anleger!! mach ich jetzt eine demo für mein recht oder gegen die profiteure? besser keine, ich mag keine wasserwerfer und anders-freie!

im beschluss 2014/215 vom mai 2014 hat die PdL sich zu den "montagsdemos" positioniert und festgehalten, was sie davon hält, und warum sie wie darauf reagiert:
https://archiv2017.die-linke.de/partei/organe/parteivorstand/parteivorstaende-archiv/parteivorstand-2014-2016/beschluesse/fuer-frieden-und-deeskalation-in-der-ukraine/

zitat: "Anstatt der Verklärung und Verwischung der existierenden Widersprüche in unserer Gesellschaft den Boden zu bereiten, setzen wir auf einen klaren Trennungsstrich gegenüber den unter "Kapitalismuskritik" firmierenden rechten und neurechten Ideologien."

mich würde interessieren, wie herr hunko damals abgestimmt hat!?

am 03.12.2017 hat der vorstand diesen beschluss lediglich bekräftigt, und damit lederer den rücken stärken wollen, in dem sie sein recht auf freie meinungsäußerung verteidigen!!
aber die PdL darf das eben nicht, was alle anders-freie sich anmaßen. DIE MÜSSEN NUR der meute zum munde reden.

aber ist egal. ich zahle dort keinen beitrag, habe die nicht gewählt, und als abgehängter globalisierungsopfer und aufgebender fatalist sehe ich die welt eh anders: abstrakter, materialistisch (nicht ideell) determiniert, im konkrethistorischem kontext, ganzheitlicher, mit gesamtgesellschaftlichen ansatz - weltanschaulich eben. auf "werte"debatten oder kriege um die deutungshoheit von wörtern habe ich wenig bock.

proletarier aller länder zerstreitet euch - der nächste krieg macht alles vergessen!

"Proletarische Revolutionen - schrecken stets von neuem zurück vor der unbestimmten Ungeheuerlichkeit ihrer eigenen Zwecke, bis die Situation geschaffen ist, die jede Umkehr unmöglich macht, und die Verhältnisse selbst rufen
Hic Rhodus, hic salta!
Hier ist die Rose, hier tanze!?
Marx: Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte, Kapitel I

Antwort von U. Gellermann:

Die arme Linkspartei, so kurz vor der Revolution, und da kommt ihr dann der böse Ken Jebsen in die Quere.

Oskar Lafontaine kommentiert das so:

Wen hat Ken Jebsen umgebracht?

Facebook-Post von Oskar Lafontaine.

„Wenn Henry Kissinger, George W. Bush, Barack Obama oder Hillary Clinton, die für Millionen Tote verantwortlich sind, im Kino Babylon in Berlin einen Preis verliehen bekämen, würde dann der Kultursenator Klaus Lederer intervenieren, um diese Preisverleihung zu verhindern? Weil dem Journalisten Ken Jebsen dort der „Kölner Karlspreis“ verliehen werden sollte, hat er das jedenfalls für nötig befunden.

Am Wochenende hat der Parteivorstand der Linken einen Beschluss gefasst, in dem er sich ausdrücklich mit Klaus Lederers Intervention solidarisiert und sich gleichzeitig nicht nur von Nationalisten, Antisemiten und Rechtspopulisten distanziert – was sich von selbst verstehen sollte – sondern auch von sogenannten „Verschwörungstheoretikern“, mit denen Linke „ganz grundsätzlich nicht zusammenarbeiten“ dürften. Begriffe wie „Verschwörungstheoretiker“ oder auch „Querfront“ stammen aus dem Arsenal der Geheimdienste.

Das ist eine bedenkliche Entwicklung. Während Meinungen, die man nicht teilt, in zunehmendem Maße – als gäbe es eine Gedankenpolizei – von einzelnen Mitgliedern des Parteivorstandes diffamiert, ausgegrenzt und geächtet werden, gibt es auf der anderen Seite „keine Unvereinbarkeitsbeschlüsse mit Befürwortern von Militäreinsätzen oder neuer Aufrüstung, keine Abgrenzung, keine Ächtung mehr“, wie der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko, Mitglied des Vorstandes der Partei DIE LINKE, zu Recht kritisiert. Koalitionsverhandlungen mit anderen Parteien oder r2g-Gespräche wären dann auch eher schwierig.

Unabhängig davon, ob man jede Meinung von Ken Jebsen teilt, für die Linke gilt der Satz Rosa Luxemburgs: „Freiheit ist immer die Freiheit des anders Denkenden.“ Die Ausgrenzung missliebiger Meinungen hat in der LINKEN eine ungute Tradition.

Die Freiheit gehört spätestens seit der französischen Revolution zum Wertekanon der politischen Linken. Nachdem Willy Brandt 1972 dem Radikalenerlass, der zu Berufsverboten führte, zugestimmt hatte, bezeichnete er diesen später als einen großen politischen Fehler. Ebenso wenig wie Berufsverbote können Auftrittsverbote Instrumente linker Politik sein.“

Hier der Link zum Facebook-Post von Oskar Lafontaine: https://www.facebook.com/oskarlafontaine/photos/a.198567656871376.47953.188971457830996/1629779007083560/?type=3&theater


Am 06. Dezember 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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Es reicht!
Fachbuch hat jedes Recht der Welt hier Meinung und Position zu vertreten, oft genug fundiert.
Ob ich dem folge, ob ich das teile, und wie ich das bewerte spielt in diesem Zusammenhang erst einmal keine Rolle.
Übrigens geht es nicht um Meinung; die ich permanent ändern kann, sondern um eine Haltung, die auch tragfähig sein muss.
Bei einigem was Fachbuch schreibt kann ich nicht zustimmen, weil ich andere Bewertungen vornehme.
Es ändert nichts daran, dass er genauso sich hier äußern kann, wie die, die mich in ihren Einschätzungen des öfteren schwindelig werden lassen, und eher Kopf schütteln verursachen.
Nichts desto trotz werde ich unermüdlich weiterschreiben; der Meinungsfreiheit, dem Frieden aller Völker, sowie den Menschenrechten tief verbunden, denn die Gedanken sind frei.
Und jedem sollte zugestanden werden seine Positionen jederzeit verändern zu können, wenn die entsprechenden Erkenntnisse da sind, und auch den Prozess zu sehen, der vorhergegangen ist, ist Teil dessen, was man "Ringen um eigene Standpunkte und Positionen" nennt.
Eine Herkules Aufgabe für den GALERISTEN, die, wie ich finde, er mit bravour immer wieder meistert. Vielen Dank.

Antwort von U. Gellermann:

Das Fachbuch macht von seinem Recht Gebrauch. Niemand hindert ihn.


Am 06. Dezember 2017 schrieb Rudi der Ratlose zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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Lieber Uli Gellermann
da haben Sie schon sehr recht. Alle die gegen diesen Beschluss demonstrieren, sind keine Gegner der PdL, sondern Leute, die sich eine PdL wünschen, die diesen Namen auch Ehre macht. Leider wird immer deutlicher, dass die Schere zwischen den hochanständigen und ehrlichen Gruppen und Leuten in dieser Partei und den verschiedenen Parteiobrigkeiten immer größer wird. Und die Gesamtlinie der Partei richtet sich nun einmal nach letzteren. Das kann nun nur zwei mögliche Folgen haben: entweder wird diese Obrigkeit gekippt oder die Partei kippt weiter nach rechts und die Gemeinsamkeiten mit anderen Sozialisten nehmen weiter ab. Mehr ist nicht drin. Oder sehen Sie das anders? Ob die PdL halbwegs eine Linke ist, wird sie nun beweisen müssen: hic rohdus, hic salta!

Antwort von U. Gellermann:

Ich sehe – wenn der rechte Flügel der LINKEN an seinem Unvereinbarkeitsbeschluss festhält – die drohende Spaltung der Linkspartei. Das wäre das vorläufige Ende einer antimilitaristischen Option im Bundestag.


Am 06. Dezember 2017 schrieb Rudi der Ratlose zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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@Sehr geehrtes altes Fachbuch

Zu Ken Jebsen. Es geht ja nicht darum, ob man diese oder jene Positionen teilt. Wer aus dem pubertären Idolalter raus ist, wird niemand finden, dessen Positionen er total toll findet und total teilt. Es geht um Grundpositionen. Und da ist Ken Jebsen zweifelsfrei Demokrat und Antikriegsaktivist.

Querfrontstratege und Verschwörungstheoretiker sind bösartige Verunglimpfungen mit Hilfe von Totschlagsargumenten aus dem Mainstream-Repertoire. Wer sich als Links bezeichnet, sollte sich schämen, solche Begriffe der spätbürgerlichen Demagogen-Propaganda auf andere Personen anzuwenden! Und auch die Bezeichnung Antisemit ist zur inflationär verwendeten Ideologiekeule verkommen und bei Jebsen völlig fehl am Platze.

Klaus Lederer und der Bundesvorstand der PdL haben sich damit gegen einen hochanständigen, wenn gleich nicht fehlerfreien Menschen positioniert, nicht nur gegen einzelne Gedanken von ihm. Das ist der Kern der Sache. Sie haben damit unmissverständlich kundgetan: ihnen passt nicht nur diese oder jene Idee nicht, ihnen passt dessen ganze Richtung nicht.

Und da wundern Sie sich noch über die Vorbehalte gegenüber der PdL?
Nach diesem Beschluss des Bundesvorstandes muss die PdL beten, dass Merkel eine Regierung hinbekommt. Denn bei Neuwahlen hat die PdL nun viel weniger zu erwarten. Die Zahl derer steigt, die es bereuen, dieser Partei ihre Stimme gegeben zu haben. Und die schlimme Erkenntnis setzt sich durch, dass es sich bei dem Antikriegsbekenntnis um ein Lippenbekenntnis handeln könnte. Ihre mit Verlaub verlogene Behauptung, "Niemand interveniert gegen die Preisverleihung an Ken Jebsen", tut da ein Übriges.
Betrachten Sie es als eine Art Querfront, dass der PdL von den Leuten der Friedensbewegung noch die Hand gereicht wird.

Antwort von U. Gellermann:

Wer annimmt, dass es Gegner der Linkspartei sind, die ihren Anti-Jebsen-Beschluss kritisieren, der irrt. Nach meiner Kenntnis sind es genau jene, die mit der Linkspartei  Hoffnungen auf eine konsequente Anti-Kriegspartei verbunden haben, die jetzt eher traurig und wütend zugleich sind. Zu denen gehört auch 
Andrej Hunko. Mitglied des Deutschen Bundestags und der Parlamentarischen Versammlung des Europarates für die Partei Die Linke, aus dessen persönlicher Erklärung ich zitiere:

"Am Sonntag, dem 3. Dezember 2017, beschloss der Parteivorstand (PV) der LINKEN nach heftiger und kontroverser Diskussion den Text mit dem Titel ‚Klare Kante gegen Querfront‘. Ich habe den Text abgelehnt, werde das weiter tun, fühle mich nicht daran gebunden und habe meine Dissidenz auf der PV-Sitzung auch zum Ausdruck gebracht.

Die methodische Unschärfe und Dehnbarkeit insbesondere der Begriffe ‚Querfront‘ und ‚Verschwörungstheoretiker‘ führt zu Verunsicherung und Einschüchterung. Dies wurde insbesondere auf dem Höhepunkt der Ukrainekrise deutlich. Die damals weitgehend spontan entstandenen ‚Montagsmahnwachen‘, bei denen es in der Tat auch bewusst agierende rechtsextreme Kräfte gab, aber keineswegs mehrheitlich, wurden so in der LINKEN delegitimiert, obwohl nach einer universitären Studie knapp 43% der Teilnehmer/innen an den Berliner Montagsmahnwachen ein halbes Jahr zuvor bei der Bundestagswahl DIE LINKE gewählt hatten.

Ja, DIE LINKE bleibt für mich die einzige Antikriegspartei in Deutschland mit gesellschaftlichem Einfluss. Ansonsten gilt für mich, um nicht zum hundertsten Mal Rosa Luxemburg zu zitieren, die Haltung, die Voltaire zugeschrieben wird: Ich bin zwar nicht Ihrer Meinung, würde aber mein Leben dafür einsetzen, dass sie sie äußern können.“

http://andrej-hunko.de/start/aktuell/3848-persoenliche-erklaerung-zum-parteivorstandbeschluss-der-linken-klare-kante-gegen-querfront


Am 06. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

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@altes Fachbuch

"- niemand will jebsen seine meinungsfreiheit nehmen, wie das plakat der preisstifter suggeriert
- niemand interveniert gegen die preisverleihung jebsens. der preisstifter kann doch machen, was er will, aber eben im babylon nicht!!
- niemand stellt jebsen mit rechtspopulisten oder antisemiten gleich. die PdL distanziert sich eben nur von diesen, von jenen und auch von jebsen!"

Die Causa Ken Jebsen ist lang, von prominenten Personen und Medien wurde unsachliche Kritik ala Verschwörungstheoretiker, verbreitet. Das können Sie alles googeln, ich mache doch hier nicht ihre Hausaufgaben.

Also ich bin kein Mitglied der Linken, ergo muß ich mich auch keinen Mehrheitsentscheidungen unterwerfen.

Denkfaul, intellektuell armselig, bösartig" meine Worte, aber doch nicht meine Argumente. Ein Argument war die Feststellung das ich für die Linke jetzt Querfront bin und was das soll? Ja, ich finde es armselig, wenn man nicht selbst nachdenkt.
Und ich finde es bösartig, wenn Jemand wie der Herr Lederer meine Bürgerrechte, die Meinungsfreiheit einschränken möchte. Es ist meine demokratische Grundlage, an diesem Punkt ganz wach und widerständig zu sein. Das kann Sahra Wagenknecht mehr nutzen, als einmal in der Woche einen Newsletter zu lesen.


Am 05. Dezember 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

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herr gellermann, herr gellermann;)

"Klaus Lederer,...., redet auf seiner Site von sich selbst als Herr.."
die gesamte kurzvita auf der hp lederers ist in der 3.person verfasst, weil das sicher der webmaster gemacht hat. lesen sie weiter oder den reiter " mehr über ..." und dann verzichtet der verurteilte gar auf seinen doktortitel!!
sie unterstellen ihm wegen dieser pillepalle den versuch, dass er sich als herren sieht und gern über andere herrschen möchte!?
also bitte!! kommt noch schizophrenie dazu??

kritik sollte nicht nur an den massenmedien erlaubt sein, sondern auch den "alternativen"!!

schon in der kausa a.holm wurde hier in der diskussion lediglich auf lederer und die PdL eingedroschen, weil DEREN entscheidungen hier einigen lesern nicht gefielen, oder ein latentes misstrauen bis hass gegen diese partei vorherrscht!!

@a.zimmermann
- niemand will jebsen seine meinungsfreiheit nehmen, wie das plakat der preisstifter suggeriert
- niemand interveniert gegen die preisverleihung jebsens. der preisstifter kann doch machen, was er will, aber eben im babylon nicht!!
- niemand stellt jebsen mit rechtspopulisten oder antisemiten gleich. die PdL distanziert sich eben nur von diesen, von jenen und auch von jebsen!
- die entscheidung (lederer zu unterstützen) traf der bundesvorstand. was das team sahra damit zu tun hat??
- "denkfaul, intellektuell armselig, bösartig" waren nicht meine worte, sondern ihre sachargumente!
- ist das ihre "demokratische grundlage", dass sie sich verdrücken, wenn eine mehrheitsentscheidung ihnen nicht passt?

Antwort von U. Gellermann:

Auf Lederers Site steht das Zitat in der Rubrik „über mich“. Da ist die 3. Person kaum zu vernuten.

Die majestätisch Haltung des Herrn Senators ist von Thomas Rudek, einem Sprecher der Berliner Bürgerbewegung für die Re-Kommunalisierung der Wasserbetriebe, genau belegt: „Ich möchte in diesem Zusammenhang ausdrücklich daran erinnern, wie KL alles daran setzte, die Plakate wie Unterschriftsbögen zum Wasser-Volksentscheid nicht nur aus den Partei-Büros in den Bezirken entfernen zu lassen.“ Eine Tatsache, die mir von den Genossen der PdL mehrfach bestätigt wurde.

Und dieser Satz „niemand interveniert gegen die preisverleihung jebsens. der preisstifter kann doch machen, was er will, aber eben im babylon nicht!!“ ergänzt diesen von Herrn Lederer auf das Schönste: „Wer erhebliche öffentliche Mittel erhält, trägt eine besondere Verantwortung dafür, was in seinen Räumen stattfindet und wer dort eine Plattform erhält.“ Das Nennt man einfach Zensur.


Am 05. Dezember 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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@ altes Fachbuch
durchaus verständlich, was du sagen willst, und auch nachvollziebar.
Vielleicht muss man sich trotz des möglich objektivem letztendlich entscheiden, wofür man einsteht.
Der Kommentar ist völlig okay, und die Sichtweise auch.
Differenzieren ist immer gut.


Am 05. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

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@altes Fachbuch

Natürlich nehme ich zur Kenntnis das Ken Jebsen in der Linken kontrovers diskutiert wird. Entscheidend ist wer sich am Ende durchsetzt. Wenn der Linke Bundesvorstand sich hinter Lederer stellt und die Intervention gegen die Verleihung eines Journalistenpreis unterstützt, ist das für mich ein Fakt.
Auf den habe ich reagiert.

"ob dies als beleg gegen diese plattform und jebsen reicht, weiß ich nicht! in ihrer argumentation spielte sachlichkeit auch keine rolle!"
Nicht wirklich wissen, aber auf Angriff gehen, das ist genau das, was ich mit Denkfaulheit meine. Danke, das Sie dafür ein Beispiel geliefert haben.

Dann kommt nämlich so was raus:
"ihre formulierten vorwürfe sind nicht korrekt in der sache, weder neutral noch objektiv, und in der konsequenz völlig überzogen und ein unbeteiligtes forum zum postulieren missbraucht!!"

Sie können das nicht wissen, doch wenn es darauf ankommt, werde ich auch für ein gutes altes Fachbuch streiten, das auf den Index soll. Überprüfen Sie mal ihre Feindbilder.


Am 05. Dezember 2017 schrieb Ronald Wolf zum Artikel:

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Vor einiger Zeit war Ken Jebsen in unserer Stadt und hat eine der klügsten Reden gehalten, die hier je einer von sich gegeben hat. Anwesend waren auch einige "Wutbürger", da konnte aber Jebsen nun wirklich nichts dafür. Im Gegenteil, Respekt vor so viel Courage !
Die linke Jugend der Stadt distanzierte sich in unserer Regionalzeitung von Ken.
Meine Anfrage, wie sie darauf kommen, dass Jebsen ein Antisemit und Verschwörungstheoretiker ist beantworteten sie mit einem Verweis auf die Berliner Zentrale. Gehört und gelesen hatten sie scheinbar nichts, nur die zentrale Position einfach übernommen.
Wir Linken werden es noch ganz schön schwer haben mit der Linkspartei. Grüße aus dem Vogtland


Am 05. Dezember 2017 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

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Bin ich Querfront, wenn ich für die Gewissensentscheidung von Abgeordneten bin, anstatt für Fraktionszwang?
Bin ich als Kriegs- und NATO Gegner automatisch Querfront?
Bin ich Querfront, wenn ich allen Menschen das gleiche Recht auf ein friedliches, aelbstbestimmtes Leben einräume, also auch Palästinensern, Syrern, Irakern, Libyern Afganen, Bürgern von Mali und Jemeniten, auch wenn sie über Rohstoffe oder Transportwege verfügen, die unsere Industrie benötigt?
Bin ich Querfront, wenn ich endlich fundierte, sachliche Aufklärung über die eingestürzten Türme erwarte, mit dieser Geschichte fing schliesslich das ganze Elend dieses neuen Jahrtausends an?
Bin ich Querfront, wenn ich gegen Staatsterrorismus bin?
Aber sicher bin ich Querfront, wenn ich gegen das gesetzlose Töten durch Drohnen mittels Einrichtungen wie Ramstein bin. Oder gegen Folter, wo auch immer.
Oder wenn ich gegen den menschenverachtenden Einsatz von Glyphosat, oder gegen die Einkreisung Russlands, die schamlose Aufrüstungsplanung auf 2% des BIP, die Enteignung von sämtlichen hart erkämpften Grundpfeilern des menschlichen Daseins, wie saubere Luft, ausreichendes, sauberes Wasser, eigenes Denken, eine nicht vergewaltigte Sprache und ausreichend Privatsphäre bin.

Ich mochte auch Frau Ditfurt noch nie besonders, die diesen Begriff damals gegen die Montagsmahnwachen benutzte. Hat ja ganz gut geklappt und klappt jetzt auch wieder, chapeau!

Trotzdem werde ich weiter KenFM verfolgen, das sind einfach sehr gut gemachte, journalistisch überzeugende Beiträge, im Gegensatz zum Feinbildfunk eines Herrn Kleber, der dafür von uns allen zwangsfinanziert wird.

Schade um die Linke, leider habe auch ich sie gewählt, na, ja nachher ist man jedesmal schlauer, ist halt so.

Irgendwann in der Zukunft wird eine breite Mehrheit von Leuten behaupten, sie hätten von alledem nichts gewusst und wenn doch, dann wären sie natürlich überzeugte Gegner dieses Plutokraten Regimes gewesen.

Vielen Dank Herr Gellermann für Ihren Mut und Ihre Zähigkeit.


Am 05. Dezember 2017 schrieb Rudi der Ratlose zum Artikel:

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Zum Problem Querfront:

Das ist ia schon eine sehr alte Erscheinung. Es soll ja sogar Linke gegeben haben, die den Wehrmachtnazi Stauffenberg beim Versuch, Hitler zu stürzen, unterstützt haben. Igitt!

Und als sich in China Mao mit Tschang kai Tschek zusammentat, um Japan In schlagen, war das nicht auch Querfront?

Aber natürlich hat es überhaupt nichts mit Querfront zu tun, wenn man sich der SPD andient. Die haben noch bloß was mit dem Jugoslawienkrieg, dem Afghanistankrieg und vielen anderen Auslandseinsätzen zu tun.

Was aber lehrt uns das? Nun, einigen wohl überhaupt nichts.


Am 05. Dezember 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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@a. zimmermann
sehen sie sich das plakat mit dem aufruf zur demo pro jebsen an:
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1072112.linke-gegen-ken-jebsen-linke-beschliesst-klare-kante-gegen-querfront-und-jebsen.html

initiatoren sind eine "neue rheinische zeitung-online" UND kenfm!!
schon die anlehnung an die marx'sche zeitung ist frech. und just die inszenierer dieser "pro-aktion" müssen sich dieses gefallen lassen: https://de.wikipedia.org/wiki/NRhZ-Online#Kontroverse_um_Querfront-Verschwörungstheorien

ob dies als beleg gegen diese plattform und jebsen reicht, weiß ich nicht! in ihrer argumentation spielte sachlichkeit auch keine rolle!

das ND und der bundesvorstand haben nicht nur nicht einstimmig abgestimmt, sondern dieses und auch sogar pro und contra publiziert:

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1070272.klaus-lederer-und-ken-jebsen-die-angst-vor-den-worten.html
und
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1070513.klaus-lederer-und-ken-jebsen-keine-selbst-zensur.html

jebsen will nicht jemandes anführer sein, dann seien sie auch nicht sein schaf!!
ihre formulierten vorwürfe sind nicht korrekt in der sache, weder neutral noch objektiv, und in der konsequenz völlig überzogen und ein unbeteiligtes forum zum postulieren missbraucht!!
wie ein christ ein sozialist sein sollte (grimme), sollte auch ein journalist sich pro-irgendwas positionieren müssen!!
quotenhascherei in eh existierender latenter anti-stimmung im land ist mir da zuwider!!
lasst mich vorneweg blöken!! seien sie kein schaf;)

Antwort von U. Gellermann:

Dass jemand seine Site „Heue Rheinische Zeitung“ nennt (In Anlehnung an die frühe Zeitung von Marx) ist „frech“? Frech wie Majestäts-Beleidigung?

Die erwähnte Site wurde von Peter Kleinert gegründet. Der war lange Jahre ein kluger Filmemacher und Mitglied der DKP. Für ihn - der in Köln, dem Gründungsort der alten NRHZ lebte - war die Namensgebung ein Augenzwinkern und eine gute Erinnerung.

Wer sich Ken Jebsens Site ansieht (ich mache das ziemlich regelmäßig), wird primär alternative und oppositionelle Inhalte erkennen. Mir ist kein antisemitischer Artikel untergekommen. Allerdings viele Artikel, die sich kritisch mit dem Apartheid-Staat Israel auseinandersetzen.

Klaus Lederer, der jetzt gerade an der Meinungsfreiheit rumschraubt, redet auf seiner Site von sich selbst als Herr: "Von 2003 bis Januar 2017 war Herr Dr. Lederer Mitglied der Linksfraktion“. Wer sich selbst als Herren sieht, der will gern Herr über andere sein. Das versucht Herr Dr. Lederer gerade. Wenn die Linkspartei bei Verstand ist, wird ihm das nicht gelingen.


Am 04. Dezember 2017 schrieb Pjotr 56 zum Artikel:

Der Berliner Zensur-Senator

Klaus Lederer bastelt eine Rechtfertigung

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Neues zu Lederer
Veranstaltung in den Italienischen Höfen der Zitadelle Berlin:
Verleihung des Gerhard-Löwenthal-Preis am 26.11.2017an das rechtsextreme Blatt "Junge Freiheit". Zu den Gästen zählten Beatrix v. Storch und Martin Hohmann: "Wenn die Deutschen ein Tätervolk seien, dann könne man nach derselben Logik auch "die Juden als Tätervolk" bezeichnen."
Auf facebook oder twitter diesmal kein Kommentar von Lederer, aber zum Babylon ein Nachtrag von diesem fürchterlichen Senator: "Wer erhebliche öffentliche Mittel erhält, trägt eine besondere Verantwortung dafür, was in seinen Räumen stattfindet und wer dort eine Plattform erhält."
Jetzt ist nur noch zu klären, ob die Zitadelle Geld vom Senat erhält.
In gewöhnlich gut informierten Kreisen wird hinter vorgehaltener Hand gemunkelt, dass ja.


Am 04. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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Hallo Team Sahra,

wie ich im neuen deutschland lesen musste hat der LINKE-Bundesvorstand seine Distanzierung von Rechtspopulisten, Antisemiten und »Querfront«-Strategien sowie von dem Journalisten Ken Jebsen erneuert. In einem am Sonntag gefällten Beschluss zeigte sich der Vorstand solidarisch mit der Entscheidung des LINKE-Kultursenator von Berlin, Klaus Lederer, gegen eine Preisverleihung an Jebsen im Kino Babylon zu intervenieren.

Ich habe sehr genau beobachtet wie die Partei sich zur Person Lederer und damit auch zu mir persönlich verhält. Die Würfel sind gefallen. Da ich regelmässig und mit großem Interesse Beiträge von Kenfm verfolge, bin ich jetzt für Euch Querfront, was immer das sein soll? Ich spare mir Worte zur Verteidigung von Herrn Jebsen und überlasse Euch Eurer Denkfaulheit Euch selbst ein objektives Bild über seine Arbeit zu verschaffen. Die Gleichsetzung von Ken Jebsen mit Rechtspopulisten und Antisemiten ist nicht nur intellektuell armselig, es ist bösartig. Wem mag es nutzen?

Bitte streicht mich aus Eurer Mailingliste, ich sehe keine gemeinsame, demokratische Grundlage mehr.
Anke Zimmermann


Am 04. Dezember 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Umstritten geht immer

Tagesschau: Wie man Gefahren kleinredet

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Das International Monsanto Tribunal, eine internationale Bürgerinitiative, deren Ziel es ist, Monsanto für Menschenrechtsverletzungen und Ökozid zu belangen ist zu folgendem Schluss gekommen. Monsantos Handlungen haben einen negativen Einfluss auf fundamentale Menschenrechte.
Außerdem seien Verordnungen notwendig, um die elementaren Menschenrechte, nämlich die Unversehrtheit der Menschen vor Konzernen, wie Monsanto, sowie den Schutz der Umwelt, und einer wesentlich stärkereien Kontrolle bei Konzernen, die in den Kreislauf des Lebens der Menschen rücksichtslos den Kapitalinteressen folgend eingreifen.
Das Tribunal besteht unter anderen aus fünf Richtern, die den Vereinten Nationen empfehlen, Massnahmen zu ergreifen, damit die Rechte der Menschen und der Umwelt nicht durch Freihandelsverträge außer Kraft gesetzt werden können. Diese wichtigen und fundierten Rechtsgutachten werden die Opfer von Monsanto weltweit und wirksam im Kampf gegen Monsanto unterstützen.
Mittlerweile hat Bayer Monsanto übernommen. Außerdem wird darauf gedrängt, dass die Lücken geschlossen, die zwar auf die Selbstverpflichtung der KOnzerne setzen, aber letztendlich keinen Pfifferling wert sind, da die Umwelt mit Gesetzen bislang nicht ausreichend geschützt ist, und Monsanto dieses ausnutzt.
Der Ruf von Monsanto ist ruiniert, und das nun Bayer einen Konzern übernimmt, der in einem denkbar schlechtem Ruf, welt weit ist, und es nicht absehbar ist, wieviele Klagen auf den Konzern zukommen werden, wenn die, die vergiftet worden sind und werden gegen die gierigen Hammel vorgehen lässt die Antwort offen. Vielleicht haben sie sich in ihrer Gier verkalkuliert, und den Aktionären was vom "Jahrmarkt im Himmel" erzählt.
Roundup und Krebs: "Monsanto wusste vielmehr, als sie uns erzählten."
Eine gerichtliche Einreichung in den USA im Auftrag von Tausenden von Menschen, die überzeugt sind, dass das Herbizid Roundup bei ihnen Krebs verursacht, führte zur Veröffentlichung von interessanten und schockierenden Dokumenten. Die Toxikologin Marion Copley, die 2014 an Krebs gestorben ist zitierte in der Korrespondenz, Belege von Tierversuchen, die mit einer klaren Erkenntnis geendet ist. "Es ist grundsätzlich sicher, dass Glyphosat Krebs erzeugt."
Ein starker Song von dem berühmten Manu Chao ist dem Kampf für Saatfreiheit und gegen die industrielle Landwirtschaft gewidmet, "extra geschrieben für den Kampf gegen Monsanto und Bayer.
Über die Vernichtung und das Aussterben der lebensnotwendigen Insekten, unserer Bienen, die jährlich in meinem Garten sich in großer Menge mit Hummeln, Wildbienen tummeln. Sie belagern den Klatschmohn, die Kornblumen, die Margeriten, die Akelei, den Ginster und vieles mehr an Wildblumen und Öbstbäumen, zu meiner ganz großen Freude.
In diesem Jahr war vieles anders, von allen wesentlich weniger, irgendwie war es ruhiger und einsamer, und sie fehlten in meinem Garten. Die Veränderungen in der Umwelt sind die Folgen von diesen Geldgeiern, die weg müssen, unabhängig von den normalen Prozessen in der Umwelt, die berücksichtigt werden müssen. Zuviel Regen in diesem Jahr.
Und Schmidt dieser üble Geselle, auf dem Schoß von Bayer und all den anderen Blutsaugern soll weg.
Allerdings muß auch die Frage beantwortet werden, was denn nach Glyphosat kommt. Kriegen die Kanister einen anderen Namen, nehmen sie etwas aus dem Mix an Gift raus, geben etwas dazu, ein anderes Gift, was noch nicht so erkannt ist, dass es eine Bedeutung in der Öffentlichkeit finden kann ?
Die haben doch sicherlich durch die Forschung lange etwas gefunden, was weder der Umwelt noch den Menschen schadet, da kann man sich ziemlich sicher sein, und das muß auf den Markt. Koste es, was es wolle, aber kein Menschenleben, und keine Biene, und der Schutz der Umwelt braucht unsere Unterstützung.


Am 04. Dezember 2017 schrieb Gert Winkels zum Artikel:

Umstritten geht immer

Tagesschau: Wie man Gefahren kleinredet

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Den Herren Bräutigam, Klinkhammer und Gellermann entgeht nichts! Wie der ein Volltreffer.

Antwort von U. Gellermann:

Das International Monsanto Tribunal, eine internationale Bürgerinitiative, deren Ziel es ist, Monsanto für Menschenrechtsverletzungen und Ökozid zu belangen ist zu folgendem Schluss gekommen. Monsantos Handlungen haben einen negativen Einfluss auf fundamentale Menschenrechte.
Außerdem seien Verordnungen notwendig, um die elementaren Menschenrechte, nämlich die Unversehrtheit der Menschen vor Konzernen, wie Monsanto, sowie den Schutz der Umwelt, und einer wesentlich stärkereien Kontrolle bei Konzernen, die in den Kreislauf des Lebens der Menschen rücksichtslos den Kapitalinteressen folgend eingreifen.
Das Tribunal besteht unter anderen aus fünf Richtern, die den Vereinten Nationen empfehlen, Massnahmen zu ergreifen, damit die Rechte der Menschen und der Umwelt nicht durch Freihandelsverträge außer Kraft gesetzt werden können. Diese wichtigen und fundierten Rechtsgutachten werden die Opfer von Monsanto weltweit und wirksam im Kampf gegen Monsanto unterstützen.
Mittlerweile hat Bayer Monsanto übernommen. Außerdem wird darauf gedrängt, dass die Lücken geschlossen, die zwar auf die Selbstverpflichtung der KOnzerne setzen, aber letztendlich keinen Pfifferling wert sind, da die Umwelt mit Gesetzen bislang nicht ausreichend geschützt ist, und Monsanto dieses ausnutzt.
Der Ruf von Monsanto ist ruiniert, und das nun Bayer einen Konzern übernimmt, der in einem denkbar schlechtem Ruf, welt weit ist, und es nicht absehbar ist, wieviele Klagen auf den Konzern zukommen werden, wenn die, die vergiftet worden sind und werden gegen die gierigen Hammel vorgehen lässt die Antwort offen. Vielleicht haben sie sich in ihrer Gier verkalkuliert, und den Aktionären was vom "Jahrmarkt im Himmel" erzählt.


Am 04. Dezember 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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Kleine Anmerkung, altes Fachbuch:
Bundestagswahlen 1949, von 402 Sitzen, fielen mit 5,7%, 15 Sitze auf die KPD.
Der heutige Bundestag füttert 706 oder 9 ?
Abgeordnete durchs Schlaraffenland des Staates.


Am 04. Dezember 2017 schrieb Peter Meiser zum Artikel:

Der Berliner Zensur-Senator

Klaus Lederer bastelt eine Rechtfertigung

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So etwas nenne ich systemische A....-kriecher, die das torpedieren was andere in viel Kleinarbeit mühsam aufbauen Die Wassertischgeschichte war das beste Beispiel für Lederers destruktive Wirken.

Leider gibt es zu viele Lederer in der Partei DIE LINKE.

Nun warte ich auf ein Ausschlussverfahren. Es wurde mir in einem anderen Fall (Aufdeckung von Wahlmanipulationen) schon einmal versprochen - das Versprechen aber nicht eingelöst.


Am 04. Dezember 2017 schrieb SIERA zum Artikel:

Der Berliner Zensur-Senator

Klaus Lederer bastelt eine Rechtfertigung

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Ganz klar : die Rationalgalerie ist wichtig, legt den Finger in die Wunde, informiert sachlich und zudem erheiternd -was angesichts erschreckendster Nachrichten jedesmal wieder ein Meisterstück ist. An dieser Stelle herzlichen Dank!
Auch der Beitrag von Thomas Rudeck hat mich erfreut, waren mir doch einige Fakten nicht bekannt. Eine Einschränkung muß ich dennoch machen : Thomas Rudeck schreibt , dass er nicht beurteilen könne, ob Ken Jebsen nun ein Antisemit sei oder nicht; wörtlich , ob etwas „Wahres dran ist, kann ich nicht beurteilen“. Aber auch mit so einer Bemerkung wird Ken Jebsens Ruf beschädigt, was vermutlich nicht im Sinne von Thomas Rudeck war. Ein Beispiel zur Klärung: wenn ich öffentlich feststelle, dass ich Herrn XY schätze, dann aber hinzufüge, dass ich nicht weiß , OB er Kinder schändet oder nicht, diffamiere ich Herrn XY allein schon mit dieser offenen Frage. -Entweder vermeide ich solche öffentlichen Fragen oder ich bemühe mich um Erkenntnisse, die Fakten bringen und nicht erneut die alte, im Falle Ken Jebsen, -von bekannten Kreisen initiierte -Frage erneut in den Raum stelle. Dass Ken Jebsen KEIN Antisemit ist und nie war, ist nicht schwer im Netz herauszufinden. Allein die Webseite von KenFM mit all seinen Kommentaren und Interviews zeigt die geistige Haltung und politische Einstellung Ken Jebsens. Oder glaubt allen Ernstes ein einziger Leser, dass Evelyn Hecht-Galinski, Moshe Zuckermann,Elias Davidsson,Sally Perel und viele andere bereit gewesen wären , sich von KenFM interviewen zu lassen? Wie boshaft , wie infam müssen Menschen sein , die nicht davon ablassen wollen , Ken Jebsen in dieser Weise diskreditieren zu wollen?!
Wie der Rationalgalerieleser längst weiß, wird die Antisemitismuskeule da geschwungen, wo (System-)Kritik geübt wird,die den Mainstream-Medien und ihren Hintermännern nicht passen.-
Genauso wird der Begriff „Verschwörungstheoretiker“ angewandt. Er wurde 1967 von der CIA benutzt, um Zweifler an der offiziellen Version des Kennedy-Mordes zu diffamieren. Nach 9/11 wurde der Begriff wieder gehypt, denn immer mehr Menschen wollten die offizielle Version nicht glauben.Mit einem einzigen Begriff Kritiker mundtot zu machen , hatte sich bewährt und bewährt sich noch immer.
Es gibt Verschwörungstheorien -ein Blick in Geschichtsbücher macht das klar-und somit auch Verschwörungstheoretiker,d.h., jemand, der eine Hypothese aufstellt und diese dann untersucht. Die Frage ist dann lediglich, ob die Verschwörungstheorie/die Hypothese Fakt ist oder nicht.


Am 03. Dezember 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

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@k.schramm

..., dass ich dieses ganze künstliche Theater um die "Querfront" einfach nicht verstehe.

"künstliches theater" fasse ich als bewertung auf und interpretiere, dass sie die feinde ihres feindes als ihre freunde sehen?? obacht: wer mit hunden sich zu bett legt, muss sich nicht wundern, mit flöhen aufzustehen. ich zb. habe nur FREUNDE, rechte sind keine freunde (https://www.youtube.com/watch?v=FvtLyyMefz4)!!
der wiki-eintrag zur "querfront" ist lesenswert. zu meinem sprachgebrauch gehört der begriff nicht! interessant, dass "lügenpresse" als nazi-sprech gebrandmarkt wird, und die gleichen medien die "querfront" im vokabular haben.

"...rechte Freunde habe, die das Soziale und Anti-Kriegerische genauso hochhalten wie ich?"
welche "rechten" sollen das sein?? nationalsozialisten?? auch das sind nur zwei schwindelettikette, denn nazi's sind weder national noch sozial(istisch)!!
ein blick in die geschichte genügt, um darüber nachzudenken, ob sie ihre "toleranz" den richtigen zukommen lassen! es gibt keine meinungsfreiheit für faschisten!

wenn sie "zur Meinung von FDP, AfD, der Tierschutzpartei und dem Dalai Lama, ....tendieren", finde ich es kühn, sich hier als "linke" zu bezeichnen;)
auch ihre bewertungen der vorgänge im BT schließt das aus. da saßen noch nie demokraten und das ist auch kein gremium einer demokratie. das theater um die afd ist nur ein weiterer akt in einem drama, welches der wähler konsumieren soll!

Adolf Grimme:"Ein Sozialist kann Christ sein, ein Christ muss Sozialist sein

zur frau mensah-schramm:
ihr engagement ist lobenswert. ob sie sich vereinnehmen lässt, weiß ich nicht. hauptsache die aufkleber kommen weg.
wenn dies jemand missbraucht, gilt dem die kritik. verurteilungswürdig und bedenklich ist die reaktion der staatsorgane und die strafverfolgung ihrer arbeit.
aber wen wunderts


Am 03. Dezember 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Der Berliner Zensur-Senator

Klaus Lederer bastelt eine Rechtfertigung

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@ Iwan Besdomny
......ähnliches habe ich auch gedacht.
Gut, dass Rosa, dass nicht mehr erleben muss, denn man sollte schon wissen in welchem Zusammenhang die viel bemühte "Freiheit der Andersdenkenden" zu sehen ist, und wie es historisch einzuordnen ist.
Bei Linken würde ich das eigentlich voraussetzen wollen, aber das ist, habe ich gelernt, zuviel verlangt.


Am 03. Dezember 2017 schrieb Tilo Schönberg zum Artikel:

Der Berliner Zensur-Senator

Klaus Lederer bastelt eine Rechtfertigung

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Moin!

Ich habe auf meiner Website einen offenen Brief des NRW-Freidenkerverbandes ab den Herrn Kultursenator veröffentlicht und der Senator für Kultur und Europa hat prompt reagiert: mit der Blockierung meines Twitter-Account's! Tja, dann halt keine Kultur mehr aus Berlin...

https://www.0815-info.com/News-Offener-Brief-an-den-Berliner-Kultursenator-Lederer-item-12049.html


Am 02. Dezember 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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Ich verspüre bei Schubladenbeschriftungen wie Querfront, Verschwörungstheorie, Links, Rechts, Fake, AntiFa, Antideutsch, und so weiter-blablabla einen riesigen Bedarf nach Inhalt. Frage und Vorschlag: hatten nicht die alten Griechen in der Schule das Fach "Diskussion"? Wollen wir das wieder einführen? Wir haben ja auch Inklusion, Kompetenzorientierung und Medienpädagogik - alles zusammen ein Gebräu, das uns bei der Zukunftsfindung wahrscheinlich weniger nützt als die Fähigkeit, sich wertschätzend über eine Sache zu streiten und letztlich einen Konsens zu erringen. Beim Thema Frieden könnte das doch klappen, oder?

Antwort von U. Gellermann:

Tatsächlich muss von Fall, von Person zu Person und der jeweiligen Organisation entschieden werden. Das ist nur deshalb schwieriger geworden, weil interessierte Dienste und Medien schnellsten Leute als „rechts“ klassifizieren, um die Friedensbewegung z. B. klein zu halten.


Am 02. Dezember 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

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FRAGEN AN DIE NATION
UND FOLGERUNG

Sind Bürger, die in Querfurt wohnen
Künftig auch nicht mehr zu schonen?
Und wie ist es mit Helen
Querfeldein spaziern zu gehn?
Darf man überhaupt noch wagen,
Quergestreiftes aufzutragen?
Quermann, Heinz hat somit Schwein,
nicht mehr auf der Welt zu sein.


Am 02. Dezember 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Umstritten geht immer

Tagesschau: Wie man Gefahren kleinredet

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Es ist beruhigend, dass die Herren Gellermann, Klinkhammer und Bräutigam in einer bemerkenswerten Konsequenz die ARD, die Tagesschau, die millionenfach täglich in die Wohnzimmer der Republik flimmert, nicht müde werdend, nicht nur hinterfragt, analysiert, reflektiert, und den Mist, der teilweise verzapft wird unerschütterlich beim Namen zu nennen, um der Aufklärung verpflichtet zu bleiben. Immer wieder ist zu hören, dass geschluckt wird, was die Tagesschau täglich in die Köpfe und Herzen des Volkes hämmert. Irgendwas wird hängenbleiben, davon ist auszugehen.
Unverzichtbar, der Gniffke, den Uli mit Hingabe aufs Korn nimmt, und dessen Unfähigkeit aufzeigt, und die darauf folgenden Pogrammbeschwerden, die es in sich haben. Danke vielmals.
"Nach diesen 15 Minuten weiß man, was die Regierung denkt; was die Republik denken soll und was zu denken unter den Tisch fallen kann."
DIE MACHT UM ACHT, sehr zu empfehlen. An den Fakten orientiert, der Wahrheit und der Gesellschaft verpflichtet, aber das wirklich heraushebende ist, die erkennbare Sorge um die Meinungsfreiheit und Pressefreiheit in der Gesellschaft, die bearbeitet, geknetet wird, dass von dem,was die Mütter und Väter ins Grundgesetz geschrieben haben, nur noch das übrig bleibt, was den Staat schützt, und der Hofberichterstattung, natürlich nach Gutsherren Art nutzt.


Am 02. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Der Berliner Zensur-Senator

Klaus Lederer bastelt eine Rechtfertigung

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Hashtag "Ich wurde zensiert!"/ Die Zensoren sind wach!

Unter dem Artikel
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-12/jared-kushner-michael-flynn-russland-affaere-donald-trump?cid=16614038#cid-16614038

Habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:
Verstehe ich das richtig? Es ist irgendwie kriminell, Kontakte nach Russland zu unterhalten? Leute, Russland ist nicht Mordor und Putin nicht der, dessen Namen man nicht ausspricht. Wandel durch Handel? Vergessen. Friedenspolitik? Querfront! Bääh!

Ich wurde zensiert nach drei Minuten, morgens, eher nachts um 3.44 Uhr.

Ich seh da immer so ein rotes Warnlicht in der Zeitredaktion und ein lärmender Sirenenklang, wenn der Ketzerei-Algorythmus getriggert wird.

Aber die rechte Hetze, die bleibt stehen.


Am 02. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Umstritten geht immer

Tagesschau: Wie man Gefahren kleinredet

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Jaa, die toxische Tagesschau. Der Nachschub an die Front, muß gesichert sein.


Am 02. Dezember 2017 schrieb René Weber zum Artikel:

Der Berliner Zensur-Senator

Klaus Lederer bastelt eine Rechtfertigung

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Der kleine König ist nackt. Und er sieht nach hässlicher aus als in Klamotten.


Am 02. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Der Berliner Zensur-Senator

Klaus Lederer bastelt eine Rechtfertigung

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Whow, das nenn ich mal Tacheles, wird bitter Zeit. Ich hatte das Rechtfertigungs-Ding auch in meiner Mailbox und war erst mal sprachlos, ob der Chuzpe.

Danke Thomas Rudek.


Am 02. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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Hallo Karola Schramm

"Was ist denn dabei, wenn ich als Linke auch rechte Freunde habe, die das Soziale und Anti-Kriegerische genauso hochhalten wie ich ?"

Nichts. Wie man sieht hat Frau Mensah-Schramm keine Berührungsänste mit Menschen, die der Mahnwachen-Bewegung nahestehen. Das würde bedeuten, wenn man die Haltung von Frau Mensah-Schramm, die in der Öffentlichkeit Nazisymbolik entfernt, kennt: kann man haargenau unterstellen, diese Frau verkehrt nicht mit Nazis, never! Und schon bröckelt die Propaganda. Bisher stand die "Poli-Putze" (schrecklich, ist nicht von mir) auf der Seite der "Guten". Tatsache, die wehren das Erstarken einer Friedensbewegung, schon in den Anfängen ab. Doch davon lassen wir uns nicht aufhalten!


Am 02. Dezember 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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Liebe Leute, wir haben nur ein Problem. Diese ganze Querfront-Masche mag so dumm sein wie nur irgendwas, aber sie verfängt. Ich erlebe es ständig und das bei Leuten, die man mag und um die es einem leid tut. Da wird die ganze links-rechts Problematik derart in den Vordergrund gerückt, daß darüber selbstverständlich gewollt die eigentlichen Probleme verschwinden. Deutlicher als an dem ganzen Nazi-Geschrei wird das nirgendwo. Kaum ist jemand oder etwas mit dem Nazi-Verdikt belegt, wird nicht mehr hinterfragt. Es ist wie mit Lepra, Pest oder Cholera. Der oder das so durch den Nazi-Vorwurf Gebrandmarkte wird gemieden, von dem wird kein Stück Brot mehr genommen, ohne Nachfrage. In solchen Fällen hilft kein argumentieren, kein Verweis auf sonstwas, das Etikett klebt bombenfest. Und komischerweise nützt es auch nichts, dem Establishment dieser Republik seine Abstammung und geistige Verwandschaft mit dem echten Nazitum nachzuweisen, nachzuweisen, daß diese Republik von Altnazis aufgebaut wurde, daß deren Geist heute noch lebendig ist, Belege dafür zuhauf vorhanden sind und die heutigen Neonazis bloß die Nachkommenschaft der echten, das braune Geschmeiß seinerzeit erst ermöglichten Mitläufer oder Aktivisten des Dritten Reiches sind. Und weiter, der Versuch der Aufklärung über diese Zusammenhänge landet dann sofort im Ordner Verschwörungstheorie, nicht bemerkend, daß die Verschwörungstheoretiker, um das Wort mal aufzugreifen, das schändliche Tun der Verschwörungspraktiker bloß ans Licht zerren. Denn nichts weiter als Verschwörung ist es doch, was die Handlanger des Großkapitals täglich praktizieren, um unsere Welt noch zugänglicher den Anforderungen an maximale Kapitalverwertungsbedingungen zu machen. Und es nutzt herzlich wenig, daß wir hier wie noch so manche das perfide Vorgehen erkennen, wenn die Masse unseres Volkes ruhiggestellt durch Brot und Spiele auf diese Masche hereinfällt. Als Lehre aus der Geschichte müßte dem Querfront-Geschwurbel eine echte Rot-Front entgegengestellt werden! Dahin zu kommen ist eben unsere Schwierigkeit.


Am 02. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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Danke. Mir zieht es regelmäßig den Magen zusammen wenn ich den tagesspiegel lese, da trieft Hass und Verachtung. Dieses miese Propagandastück über Frau Schramm hat mich menschlich sehr erschrocken. Eine gestandene Frau mit Haltung und in unserem Staat, mit einer freien Meinung ausgestattet, wird so von der Hauptstadtpresse angegangen. Mir tut das weh und Frau Schramm, Sie haben meine Unterstützung, wenden Sie sich an den Galeristen wenn Sie Kontakt aufnehmen möchten.

Wahrlich, mit dem tagesspiegel ist uns, in Berlin - eine neue Stasi gewachsen.


Am 02. Dezember 2017 schrieb Willi Schulze-Barantin zum Artikel:

Der Berliner Zensur-Senator

Klaus Lederer bastelt eine Rechtfertigung

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Werter Genosse Klaus Lederer,

mein Name ist Willi Schulze-Barantin; in Frankfurt am Main bin ich Mitglied der Partei Die Linke.

Die InitiatorInnen des 'Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik' der Neuen Rheinischen Zeitung, Anneliese Finkentscher und Klaus Neumann; die Aktivisten der "Bandbreite", Marcel Wojnorowicz und TorbenPape, sind meine hochgeschätzten GenossInnen, u. A. im Bereich des Deutschen Freidenker Verbandes (DFV) und der Arbeiterfotografie e. V.
Ich weiss ganz einfach, dass die von Dir benannten Merkmale und Eigenschaften (offenen abgründigen Israelhass, die Verbreitung typisch antisemitischer Denkmuster, krude Verschwörungstheorien) allen vier benannten Personen vollkommen wesensfremd sind.
Außerdem kenne ich sie als sehr prinzipienfeste Antiimperialisten (Antiimperialist ist man als Linker doch zu allererst).

Um mit Deinen Worten zusprechen: Ich bin entsetzt, dass ein Mitglied der Partei - Die Linke - (dazu noch in gewichtigen politischen Positionierungen) derartige Segmente von Zensur und Verstöße gegen Artikel 5 des Grundgesetzes (Meinungsfreiheit) praktiziert.
Dies sind Vorgehensmuster, und das hat eine lange und leidvolle Tradition im imperialistischen Deutschland, des Klassengegners.

Du benutzt den Begriff "Wahnsinn". Mir scheint, dass Du, bezüglich verschiedener Persönlichkeiten im Bereich der konsequent antiimperialistischen Linken, "Wahnvorstellungen" hast.

Ich fordere Dich somit auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Verleihung des "Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur der Neuen Rheinischen Zeitung am 14. Dez. 2017, im Berliner kommunalen Kino Babylon an KenJebsen stattfinden kann.
Falls Du dazu nicht bereit bist, fordere ich Deinen Rücktritt von Deinen aktuellen Partei und Regierungsämtern.


Am 02. Dezember 2017 schrieb Reinhard Lerche zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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Köstlich, wenn man einem Spin-Doctor auf den Schlips tritt und hierbei den "G"-Punkt trifft = Treffer - versenkt.
Uli, Hut ab!


Am 02. Dezember 2017 schrieb Wolfgang Brauer zum Artikel:

Der Berliner Zensur-Senator

Klaus Lederer bastelt eine Rechtfertigung

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Lieber Uli Gellermann,
Ihr Text über den Zensur-Senator ist herrlich. Genauso habe ich ihn jahrelang erlebt. Wenn er irgendwo "Querfront" wittert - und er wittert die überall, wo
ihm nicht zu Munde geredet wird - fällt gerne mal mit hochrotem Gesicht der Spruch "Da kriege ich sooo'nen Hals!" Die Wasser-Niederlage führte übrigens dazu, dass die
Berliner LINKE inzwischen fast jeden Unsinn unterstützt, der da plebiszitär daherkommt. Ausnahme war jetzt Tegel, aber der ging ja direkt gegen diesen Senat.


Am 02. Dezember 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Der Berliner Zensur-Senator

Klaus Lederer bastelt eine Rechtfertigung

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Um Senator der Zensur werden zu können spielt es keine Rolle ob links oder nicht. Systemkonform hat er zu sein, sich und seinesgleichen zu schützen, wie ein System im System, und das ist ihm gelungen.
Das was es wirklich schwer erträglich macht ist, dass er zu einer Partei gehört, wo es Linke gibt, die diesen Namen verdienen: Seiner ist nicht dabei. Ken Jebsen wird benutzt, weil es in die Zeit passt, und der Blickwinkel wird enger. Wir sollen die Klappe halten. Die Zeit der Maulkörbe bahnt sich den Weg.
Die Berufsverbote, der Radikalenerlaß von 1972 ist nur teilweise aufgehoben, das KPD Verbot von 1956 unter Adenauer mit seinem faschistischen Staatssekretär, der den Kommentar für die Rassegesetze verfasst hat, besteht weiterhin. Er (Lederer) soll zurücktreten wegen Verstoß gegen das Grundgesetz, dass die Meinungsfreiheit garantiert, und den Glyphosat Schmidt kann er gleich mitnehmen, wegen Lobbyismus. Ach, der ist in Deutschland nicht strafbar, soviel ich weiß.
Dass die Zivilgesellschaft sich bemerkbar macht, und das Recht der Meinungsfreiheit einfordert ist ein gutes Zeichen, doch möchte ich in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass von anderer Stelle in Berlin ,die Demonstration, von der DkP für den 14. Januar 2018 rechtmäßig angemeldet, im Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht mit fadenscheinenden Argumenten in erheblicher Art und Weise eingeschränkt wird, mit dem Hinweis bestehender Sicherheitsbedenken extra erschwert wird. Auch das ist eine Zensur, zumal es bei dieser Demo um Menschenrechte, Abrüstung, Frieden, besonders mit Russland, und dem Gedenken an die kommunistischen Arbeiterführern, die ermordet wurden geht. Man will, wie immer linkes Gedankengut im Keim ersticken und ein bisschen Weihnachten anstimmen: "Über den großen Teich komm ich her, ich muß euch sagen, mein Jute Sack ist leer. Die traurigen Kapitalisten brauchen euch zum Trost, denn eigentlich ist ohne Moos nix los, doch zuviel Moos treibt ihnen den Schweiß auf die Stirn, denn die Möglichkeiten von Investitionen sind fern. Zensur muß sein, dass seht doch ein, das macht das Leben für euch fein.
Danke, dass es nicht untergeht, das Wesentliche, die Meinungsfreiheit, und das es dem Lederer hoffentlich ans Leder geht.


Am 01. Dezember 2017 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Umstritten geht immer

Tagesschau: Wie man Gefahren kleinredet

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Wie gut Uli Gellermann beobachtet und die Sprache analysiert. Sagenhaft.
"Sprache macht ehrlich", habe ich mal gelesen und achte seither besonders darauf.
Aber was ist, wenn Sprache so daher kommt wie in den Nachrichten ?
Wäre mir das Alles aufgefallen, was ich jetzt hier lese ? Hätte ich an Glyphosat gedacht ? und an den Landwirtschaftsminister der CSU, der eigenmächtig gehandelt hat ? Wenn ja - hätte ich vielleicht gedacht - wie kann man sich bei einer derartigen Bagatelle so aufregen ?

Vielleicht, lieber Herr Gellermann haben wir es hier ja mit einer noch unbekannten ansteckenden Krankheit zu tun ?

Vielleicht hat Herr Gniffke auch gewettet, niemals das Richtige, sondern das Falsche oder Halbe zu sagen ?

Oder als Kind so schön gelogen, dass es ihm zur Gewohnheit geworden ist ?

Eine Wortfindungsstörung könnte auch vorliegen, die verschiedene Ursachen haben kann..

Zusätzlich sollten wir dafür sorgen, dass die "Tagesschau" mal auf die Couch kommt, zur Abklärung von tiefersitzenden Ängsten vor Autoritäten vielleicht oder einem verdeckten Mutterkomplex, ausgelöst durch die Bundeskanzlerin ?
.
Auf jeden Fall ! Diesem Mann muss doch geholfen werden - so krank wie er ist...


Am 01. Dezember 2017 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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Jetzt weiß ich ja nicht, ob richtig liege und traue mich mal zu schreiben, dass ich dieses ganze künstliche Theater um die "Querfront" einfach nicht verstehe.

Was ist denn dabei, wenn ich als Linke auch rechte Freunde habe, die das Soziale und Anti-Kriegerische genauso hochhalten wie ich ? Dass wir also einige Berührungspunkte haben bei denen wir uns einig sind und einige, bei denen das eben nicht klappt. Kommt dann nicht gerade Toleranz ins Spiel die Meinung des anderen zu achten und zu respektieren ? Ich bin z.B. mit Merkels Flüchtiglingspolitik überhaupt nicht einverstanden und tendiere zur Meinung von FDP, AfD, der Tierschutzpartei und dem Dalai Lama, ganz im Gegensatz zu der Meinung der der meisten Linken und SPD, die auch die Kirchen vertreten. Ich merke, wie mich diese überzeugten Linken und Kirchgänger anfangen zu meiden - oder ich sie, das weiß ich noch nicht so genau.

Wenn also Frau Schramm ihren Beitrag zur Friedensarbeit darin sieht, die Schmierereien von Rechten einfach wegzuputzen und Freunde aus der rechten Szene hat die diese Rechts-Graffiti-Kunst auch nicht mögen. Was ist dabei ? Teile und herrsche zieht da nicht. Vielleicht ärgert das diese Zeitung, deren Gründer Sie trefflich skizziert haben, lieber Herr Gellermann.

Schon schlimm, wenn Journalisten mithelfen wollen, dass sich ganz normale Zivilisten mit Zivilcourage auch noch in die Haare kriegen, wie im BT, wo man die AfD wie Aussätzige behandelt. Das sind doch keine Demokraten und tolerante Menschen, sondern eiskalte, berechnende Machtpolitiker, die ihren Wert aus der Diskriminierung anderer ziehen.

Das Beispiel mit Papst Franziskus ist super gut. Aber auch über ihn habe ich in einem sehr angesehenen Blatt - eher links-liberal mit Hang nach rechts, im Forum Kommentare gelesen, die ihn am liebsten woanders sähen - jedenfalls nicht im Himmel.

Irgendwo habe ich mal einen Spruch gelesen, der ungefähr so hieß: " Ein Christ ist immer auch ein Sozialist. Ein Sozialist muss aber nicht immer ein Christ sein.


Am 01. Dezember 2017 schrieb Pjotr 56 zum Artikel:

Der Berliner Zensur-Senator

Klaus Lederer bastelt eine Rechtfertigung

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Veolia steht Lederer wahrscheinlich näher als die Berliner/innen.
Ich frage mich nur, warum Bürger/innen solche Spacken immer und immer wieder wählen.


Am 01. Dezember 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

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Die politischen Zeiten lassen kaum eine andere Wahl, als die Themenfestlegung, die der GALERIST mit politischem Instinkt getroffen hat. Dafür ist ihm zu danken.
Es wird eng im Land, wenn man bemerkt, wie es langsam aber stetig erkennbar in Richtung autoritär, und gegen die verbrieften Grundrechte des Volkes vom Staat offen und mittlerweile ohne Hemmungen verstoßen wird. Sicherlich geht das schon sehr lange so, nur wird immer deutlicher, und den Herrschenden geht die Düse. Das Volk ist nicht so unwissend, wie man es sich wünscht. Die Möglichkeit sich umfassend zu informieren, und mitzubekommen, was alles so richtig falsch läuft im Land lässt sie nervös werden, und was muss dann auf den Plan ?
Da sie ja irgendwie nichts gelernt haben muß der Hammer gegen Andersdenkende gezückt werden, und das, was unvereinbar ist, und das versteht sich wirklich von selbst, aus der Geschichte heraus, zwanghaft zusammen bringen zu wollen, um die Linken im Land zu diskreditieren, zu diskrimieren, Opfer und Täter auf eine Stufe stellen zu wollen ist an Frechheit kaum zu übertreffen. Aber eigentlich will man die Linken als charakterschwach, als wankelmütig, als Leute, die sogar mit denen zusammengehen, die doch so lautstark sich empören über eine AfD im Deutschen Bundesrag, wenn es für sie von Nutzen ist. Das blöde ist nur, dass sie von sich auf Andere schließen. .....und verteile auf die Andern meinen Mist." (K.Wecker). Die Unzufriedenheit im Land wird größer, die Spaltung zwischen arm und reich. Obszön kann das nur genannt werden. Jedes 5.Kind lebt in Armut. Mit den Arbeitslosenzahlen wird gelogen, dass die Schwarte kracht, Es gibt keine offiziellen Obdachlosenzahlen, und das in einem Land, wo jeder Furz am liebsten gezählt werden würde, um in alle Bereiche des menschlichen Lebens einzudringen, um sie zu kontrollieren.
Die Konzentration auf die Verdrehung und schändlicher Lüge von denen da oben lässt mich auf die Kokosnußpalme bringen, und dass die Medien fleißig denen in den Allerwertesten kriechen macht sehr deutlich, dass denen zuviel Bewegung in der Gesellschaft ist. Streiks, Glyphosat, Jamaika geplatzt und Schulz vertällt noch und stellt sich an, wie jemand der letztendlich nicht anders kann, als staatstragend. Es ist der rote Faden der SpD. Die sPD: Bleibende Verräter der Arbeiterklasse.- Die, die das immer wieder in die Welt setzen, Lügen verbreiten, dem Faschismus gehuldigt haben; die Propaganda, die Presse als Herrschaftsinstrument macht es wieder, um den Staat und ihre Verleger, die fleißig ihren Interessen folgend zu schützen.
Dreckiger geht es nicht. Es ist natürlich nichts Neues, nur warum zum jetztigen Zeitpunkt ? Wo es gesellschaftliche Probleme gibt, die nach Lösungen schreien. Keiner von denen, die den dicken Max machen, und die Linken mit Dreck bewerfen sind irgendwann einmal durch besondere Ereignisse aufgefallen, die über ihren eigenen Nabel und ihrer Kreiselei, die für die gesamte Gesellschaft einen wirklichen Nutzen gehabt hätten. Die Stiftungen der Damen und Herren sind in allererster Linie dafür gedacht, ihre Knete unterzubringen, und Almosen sollte es nicht geben, sondern eher eine staatliche Aufgabe es sein, die die Schwachen vor den Starken schützt, durch Gesetze, die das hergeben, denn der Starke braucht keinen starken Staat, den brauchen die Schwachen, die Verletzlichen, die Abhängigen, und dafür sollte wirklich linke Politik stehen, dann sind die Ängste und Befürchtungen der Herrschenden wirklich real, und dann ist warm anziehen angebracht, was Tausende in diesem Winter wieder nicht können. Eine Schande, dass das Menschenrecht auf warme Kleidung, auf ein Dach über dem Kopf, auf medizinische Hilfe, und auf das was der Mensch braucht, weil er ein Mensch ist ihm verweigert wird. Das zu ändern muss Aufgabe einer LINKEN im Land sein und bleiben.


Am 01. Dezember 2017 schrieb Paulo H. Bruder zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

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Seit Bachmann gegen Dutschke wissen wir: Medien -nicht nur der Tagesspiegel - hetzen und produzieren Pogramstimmung, und irgend so ein Knallkopf druckt dann irgendwann ab. Der Vorwurf der Querfront wird so zum Frontalgewehr, gewehrfrontal. (Leider ist das Wortspiel nicht geeignet, die Querfrontanschuldigungen als gewehrfrontal zu entlarven.)


Am 01. Dezember 2017 schrieb Helene+Ansgar Klein zum Artikel:

Der Berliner Zensur-Senator

Klaus Lederer bastelt eine Rechtfertigung

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Dass der "Senator für (systemkonforme) Information & Kommunikation" Lederer nach seinen rufmordartigen Ausfällen gegen Ken Jebsen und Freunde nicht einen Hauch von demokratischer Gesinnung besitzt, zeigt, dass er seinen Rufmord auch noch zu rechtfertigen sucht. In einem Staat, der, wie in unserem Grundgesetz festgelegt, den Grundrechten, so der Meinungsfreiheit, verpflichtet ist, ist ein Lederer als Amtsträger völlig fehl am Platz!




Am 01. Dezember 2017 schrieb Christel Buchinger zum Artikel:

Der Berliner Zensur-Senator

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Meine Oma sagte in solchen Fällen: "er wird schon wissen warum er das macht. 's wird sein Schaden nicht sein!"


Am 01. Dezember 2017 schrieb Rudi der Ratlose zum Artikel:

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Matroshkas nennt man meines Wissens jene Puppen, die innen ganz hohl sind und in diesem Hohlraum noch weitere Puppen verstecken. Ist das nichtbezeichnend?


Am 01. Dezember 2017 schrieb Helene+Ansgar Klein zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

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Ihre Vorhersage, Uli Gellermann, dass Papst Franziskus bald als 'Querfrontler' diffamiert wird, wird, weil wir so "geniale
Schnüffler in den deutschen Medien" haben, sicherlich eintreffen!


Am 01. Dezember 2017 schrieb Rudi der Ratlose zum Artikel:

Der Berliner Zensur-Senator

Klaus Lederer bastelt eine Rechtfertigung

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Ich gehöre ja nicht zu den Leuten, die immer durch lautes Applaudieren auffallen, sondern zu denen, die eher zu Kritik neigen. Hier tue ich's aber mal anders, und stimme zu und zwar vorbehaltlos.

Kann es sein, dass Klaus Lederer gerade versucht, den Bodo (Ramelow) zu machen und Oberbürgermeister von Berlin zu werden?
Und genau die Tatsache, dass es noch eine ganze Reihe solcher Leute in tonangebenden Positionen bei den Linken gibt, hat mich zum Nichtwähler gemacht. Selbst manche blauäugigen oder spießigen Positionen kann ich besser verzeihen. Denn da kann man aus der Erfahrung lernen, wenn man es ehrlich meint. Aber Obrigkeits-Anus-Analysten sind das Allerletzte.


Am 01. Dezember 2017 schrieb Rita Steffen zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

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Man nennt ihn auch den Tages-Spitzel. Und er trägt diesen Namen zu Recht.


Am 01. Dezember 2017 schrieb Thomas Immanuel Steinberg zum Artikel:

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Deutschen Oper in Berlin Schahanhänger und Berliner Polizisten. Ein Polizist erschoß den Studenten Benno Ohnesorg. Was zeigte der Berliner Tagesspiegel am 4. Juni 1967 von diesem Gemetzel auf seiner sonntäglichen Foto-Seite? Einen Polizisten, der einer alten Frau neben der Demonstration über die Straße hilft.
Tagesspiegel- Meisner sitzt in einer Redaktion, die seit über 50 Jahren Fake News verbreitet. Da sitzt er nun und kann nicht anders.


Am 01. Dezember 2017 schrieb Uwe Bergmann zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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Ich habe den schändlichen Artikel im Tagesspiegel selbst gelesen:

http://www.tagesspiegel.de/politik/polit-putze-mensah-schramm-die-antifa-aktivistin-und-die-querfront/20651126.html

Es ist gut, dass Sie an die widerliche Haltung dieser Zeitung (und der der Mehrheit der deutschen Medien) währen des Irak-Kriegs erinnern. Gestern haben sie noch frech Kriegspropaganda betrieben, heute fälschen sie mit der "Querfont" sie Wahrheit. Widerlich!


Am 01. Dezember 2017 schrieb Harry Heinrich zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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Das Papstbeispiel ist köstlich. An dem wird die ganze Verlogenheit der Querfront-Kampagne deutlich.


Am 01. Dezember 2017 schrieb Grit Homann zum Artikel:

Umstritten geht immer

Tagesschau: Wie man Gefahren kleinredet

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Ja, ja, ist ja schon gut Herr Gellermann. Ich packe ja schon Päckchen.


Am 01. Dezember 2017 schrieb Fred Dettmann zum Artikel:

Der Berliner Zensur-Senator

Klaus Lederer bastelt eine Rechtfertigung

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Meinen herzlichen Dank an Thomas Rudek. Endlich traut sich jemand die Wahrheit über Klaus Ledere zu sagen.


Am 01. Dezember 2017 schrieb Inge Herrmann zum Artikel:

Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

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Diese links-Rechts-Verdrehung des "Tagesspiegels" ist ungeheuerlich. Noch ungeheuerlich er ist es, dass immer wieder linke Leute auf diesen Quatsch reinfallen: Kapiert doch endlich mal, dass die Querfront eine Erfindung ist, um die Bewegungen zu spalten,


Am 01. Dezember 2017 schrieb Krysztof Daletski zum Artikel:

SPD kurz vor der GroKo

Noch einmal schnell links blinken

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Weil der Galerist zur Freude anderer Kommentatoren in einer Anmerkung Heine's Wintermärchen zitiert, erlaube ich mir, auf eine bemerkenswerte Parodie/Aktualisierung dieses Textes hinzuweisen. Die Band Permaneder hat dazu den Text modifiziert und ein Lied verfasst, das sie auch im Finale des österreichischen "Protestsongcontest 2017" dargeboten haben:
https://www.youtube.com/watch?v=GKey1oi0ktc

Eine Beispielstrophe:
"Sie sang vorzüglich einstudiert:
'Die Südländer brauchen Belehrung -
Die Faulheit muss man dort auskuriern
Mit der eisernen Faust der Entbehrung."


Am 01. Dezember 2017 schrieb Iwan Besdomny zum Artikel:

LINKE gegen Zensur

Senator Lederer gegen Rosa Luxemburg

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Wenn das Zitat von Luxemburg weiterhin so frei und bei jeder Gelegenheit untergebuttert wird werden sich die Menschen bald fragen, warum die bürgerlich-tolerante Rosa einst die KPD mitgründete anstatt z.B. bei Friedrich Naumanns DDP anzuheuern.
Naja, sie muss es ja nicht mehr erleben.

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