Leserbriefe

Leser-Kommentare im Monat März 2017
 

Am 24. März 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel zum Artikel:

Der NATO-Terror hat Tradition

Darf es ein bisschen Krieg mehr sein?

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@Hans Rebell-Ion
Von dieser Theorie habe ich auch schon gehört. Zuletzt beim hinlänglich bekannten Kopp-Verlag. Aber sei es, wie es sei. Das ist eigentlich egal. Das Verhältnis zwischen Staaten regelt sich nur scheinbar durch Verträge. Denn jeder weiß: Verträge kann man interpretieren, ändern, ignorieren, brechen, kündigen etc. Aber ob man das macht oder besser bleiben lässt, hängt sehr von den Machtverhältnissen ab, wie überhaupt das miteinander der Staaten. Insofern sind Verträge nicht die Grundlage des Verhältnisses, sondern nur deren veröffentlichten Symbole. Unter hohen Geschäftsleuten, Mitgliedern ehrenwerter Familien oder gar den "Freuenden der italienischen Oper" war eine "nettes Wort" oder eine freundliche Bitte schon immer viel bedeutungsvoller. Und in entsprechenden Syndikatskreisen galt: den Oberpaten bloß nicht "demütigen"!

Und auch direkte Gegner können einander oft genau abzuschätzen. Mit dem Verzicht auf die Osterweiterung der Nato zum Beispiel war es nicht dadurch vorbei, dass man "vergessen" hatte ihn auf Papier zu bannen. Da war es in dem Moment vorbei, als die UdSSR unterging und es gelang Jelzin zu installieren. Mit Papier dazu hätte es allenfalls etwas mehr propagandistischen Rummels und etlicher ideologischer Verrenkungen bedurft.

Gefährlich wird es, wenn der Status quo den Vertretern exklusiver Nationen oder Ober-, Über- oder Herrenmenschen anderer Art nicht behagt und sie dem Glauben erliegen, das Ganze zu Ihren Gunsten ändern zu können. Dann beginnen unausweichlich kalte und auch heiße Kriege. Die können nur verhindert werden, wenn die Gegenseite oder das eigene Volk diesen Herrschaften nachhaltig klar machen, dass ihr Glaube ein Irrglaube ist.

Für mich ist immer wieder frappierend, wie sehr viele Leute an die Wunderkraft von Papier glauben (Verträge, Gesetze, ja sogar Geldscheine usw.) und die hinter diesen Symbolen stehenden Mächte und Kräfte übersehen.


Am 24. März 2017 schrieb Hans Tigertaler zum Artikel:

Der NATO-Terror hat Tradition

Darf es ein bisschen Krieg mehr sein?

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Der übernächste Krieg wird nur noch mit Pfeil und Bogen entschieden, sagte Albert Einstein.

Der Nächste also noch nicht, den haben wir noch frei, sagt sich die NATO.


Am 24. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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Auf den Punkt gebracht; kurz, knapp, bitter und vollgestopft mit Inhalten, die es in sich haben. Vielen Dank, für deine unermüdliche Arbeit, die eine Qualität, mit Unbestechlichkeit und Aufrichtigkeit gepaart hat, die selten in der Republik ist..
In den Gesprächen mit denen, die den Faschismus, den Hunger, Krieg und Elend erlebt haben ist eine durchgängige Haltung erkennbar: "Nie wieder Krieg !" In den Erzählungen, die den Schmerz, den Kummer, und , ungeweinte Tränen, sich den Weg bahnen, wenn sich die Türe der Erinnerung öffnet, dann ist völlig klar, dass Deutschland vor einigen Jahren mit der Zustimmung an völkerrechtswidrigen Kriegen, sich zu beteiligen,die Büchse der Pandora geöffnet hat, und für die alten Mitmenschen, die das beschäftigt, ist diese Entscheidung, mit all den Folgen eine Katastrophe. Ängste an die "schreckliche Zeit," werden wach. Unsichere Zeiten sind wieder da. In den Schränken muss mehr sein, als in den Jahren der Friedenspolitik, wird gesagt. Einige sind empfindsamer, schreckhafter, unruhiger und nervöser, wenn sie die Nachrichten verfolgen. In den Träumen wird die Kriegszeit real, und die Mediziner wissen oft nicht so richtig, wie sie mit dem, was sich da reaktiviert, anders umzugehen, als mit Beruhigungstabletten, die oft unangenehme Nebenwirkungen haben. Die jahrelange Verdrängung holt diese Generation, wenn sie denn noch lebt, mit einer Welle des Schmerzes, und des Verlustes ein, der auch für die Mitmenschen manchmal schwer auszuhalten ist. Die Schuldfrage stellen einige verstärkt, und suchen Antworten, was das eigene Verhalten erklärt. Das sehe ich allerdings dann als eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit an, wo vielleicht Gespräche Sinn machen, doch die Frage der Verantwortung muss gestellt werden, und Absolution gibt es nicht.
Deutschland soll auf alle Zeiten, dem Frieden, und der Freundschaft mit den Völkern, auch mit Russland verpflichtet sein; ist die einhellige Meinung, trotz der bestehenden Meinungsverschiedenheiten. Wenn es das ist, was einige der noch Lebenden gelernt haben, aus der "schrecklichen Zeit," auch sogenannte Mitläufer, dann ist es mehr, als ich zu hoffen wagte, zu Beginn der Gespräche.
Mein Fazit bleibt, was die Frage der NATO angeht: Raus aus der NATO, und rein in den Frieden: Für gesellschaftlichen und menschlichen Fortschritt, für alle Völker der Welt.
Im Kapitalismus werden das fromme Wünsche bleiben, und Russland wird wieder zum Feind erklärt, und somit bestätigt sich leider mal wieder die Aussage eines geliebten, verstorbenen Familienangehörigen: "Die größte Geißel der Menschheit, ist die Dummheit."


Am 24. März 2017 schrieb Ernst Grobschmied zum Artikel:

Der NATO-Terror hat Tradition

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Welch eine Rendite, großartig - und nur durch vorgezogene Sylvesterfeiern.

Die neoliberale Rendite-Berechnung bei Mordwerkzeugen aller Art kann bei der Herstellung, deren Vertrieb inkl. Schwarzgeldkoffern von Waffenschiebern an heutige Finanzminister, deren Anwendung gegenüber dem eingebildeten Feind, - stark verkürzt werden, in dem man man das Kriegsspielzeug noch vor dem Mordeinsatz, zu vorgezogenen Sylvesterfeiern vollumfänglich zur Detonation bringt.

Die Ukraine machts doch vor, in dem sie - wie vor ein paar Tagen geschehen - sage und schreibe 138.000 Tonnen Massenvernichtungswaffen noch vor einem Einsatz vollumfänglich zündete und so den MINSK II-Beschluss schlagartig umsetzte, da keine Waffen mehr da sind. Wenn man also davon ausgeht, das 1 Tonne 10.000,-? kostet, dann sind dass immerhin 138 Milliarden neue notwendige Investitionen, von denen unsere Rüstungskonzerne und KriegsministerInnen leben - und ide die Steuerzahler gerne beitragen werden.
Vorbildlich !

Doch das ist nicht alles.

Denn dadurch erhöht sich schlagartig die Umlauf-Rendite der Waffenindustrie, schafft so neue Arbeitsplätze - quasi als Abwrackprämie -, und auch die Euro-Umlaufgeschwindigkeit passt sich dem QE-Programm der EZB an, die ja bekanntlich 80 Milliarden Euro per mon. in die Inflation - ääh Spekulation fließen lässt, ohne dass sich etwas auf der Gegenseite der Rechnung tut.
Denn die Gleichung besagt, dass ..
Geldmenge x Umlaufgeschwindigkeit = Inflation (ääh Spekulation) x Wirtschaftswachstum.
??x ???= ?? x ?
Diese Sylvesterfeiern in der Ukraine zeigen in die richtige Richtung. Sie stabilisieren den Euro, die Menschen, und geben dem Leben wieder den Vorzug vor dem Töten des eingebildeten Feindes.

Lasst uns Sylvester feiern, jeden Tag - und uns als Freude sehen.
Kriegstreibern bezahlen wir gern ihre Paranoia-Therapie.


Am 24. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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@k.daletski
ein kleines feines liedchen, das das schicksal des michels zusammenfässt, und seine zukunft prophezeit: der michel wird es nie lernen!

@a.buntrock
wieso hat die brd mit keinem nato-partnerland friedensverträge??
die souveränität gebe es seit dem 2+4 vertrag, angeblich:)
sehenswert dazu "die anstalt" https://www.youtube.com/watch?v=7XDpQeRQLhA

@h. rebell-ion
glauben sie wirklich, ihre liste unter den bedingungen der kapitalistischen produktionsweise durchsetzen zu können?? ein wenig mehr "demokratie" und die paar stellschrauben zurecht gerückt und wir haben das schlaraffenland?

@alle
trump ist 100 tage im amt. seither wurde an der börse so viel gewinn gemacht, dass die summe die jährliche wirtschaftskraft italiens ausmacht!!! (gestern im börsenTV)!!
rheinmetall macht erstmals mit seiner militärsparte mehr gewinn, als mit ziviler produktion. aktien von rüstungsbetrieben machen ein plus um die 25%!!
wer will das wie aufhalten?
und andererseits muss die schwarze null stehen, der armen-reichen-bericht darf vor den wahlen nicht veröffentlicht werden, und die schultz'schen gedanken zum ALG Q gelten schon als soz.revolution und den wohlstand bedrohend!
ostern naht, für die transparente der marschierer werden wieder sprüche gesucht. antikapitalismus steht selten drauf!

@ s.korte
thema ist "Darf es ein bisschen Krieg mehr sein?"
keine ahnung, was die ddr nun wieder damit zu tun hat! "So, wie in der früheren DDR in allen öffentlichen Bereichen stasigeführte "Chefideologen eingesetzt wurden, ....".
haben die in den 40 jahren ihrer diktatorischen regentschaft den krieg gepredigt oder gefördert?
ich habe das anders erlebt!


Am 24. März 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

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Genial, aber wenig für unser Überleben förderlich: die negative Rüstungsspirale.Auf der einen Seite: die edle Wertegemeinschaft vermeint, immer höhere Summen in den Rachen des Molochs MIK stopfen zu müssen auf Kosten des doch so überflüssigen Sozialstaats (unser Leben, unsere Gesundeit). Auf der anderen Seite: ein Großmeister der Strategie, der die Militärausgaben von Russland schon mal vorab unter jene nominale Marke setzt, die die Gorgonen Angie und Uschi in vorauseilendem devotem Gehorsam anpeilen und der vom Heiligenschein Gekrönte seine Chance nicht begreifen will. Für uns Europäer zumindest bedeutet das, dass sich Vladimir der Schreckliche voll auf die Wirkung seiner Gegenschlagswaffe verlassen will und wird. Die lagern schon in reichlicher Menge und fressen nicht allzu viel Heu.
So kann er auch noch rechtzeitig zur Wahl gutes tun. Sein Volk wird es ihm danken.

Und da wäre ja noch eine andere Baustelle. Noch vor einem Jahr tönten die üblichen Verdächtigen, Putin und sein Gas - das Ende sei nah. Jetzt, ein Jahr später sieht es schon wieder anders aus. Auch über diesen Wipfeln ist längst wieder Ruhe eingekehrt. Eine Google-Suche muss allein mit den voreiligen Siegesfanfaren von letztem Jahr auskommen. Hat uns da jemand längst wieder an der Gurgel, müssen wir uns um unser Stövchen für den nächsten Winter Sorgen machen? Könnte das gar für unseren General Stoltenberg eine gute Gelegenheit bieten, mal zu gucken ob der Gaslieferant nicht doch in die Wertegemeinschaft kostengünstig zu integrieren ist? Wer will schon frierend vor dem Tatort sitzen!


Am 24. März 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel zum Artikel:

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@Andreas Buntrock

Über Merkels Verhalten muss man nicht lange nachdenken. Wenn "der kleine Bonaparte" "die Freunde der italienischen Oper" zu sich einlädt, weiß jeder was gehauen und gestochen ist. Merke: In den USA gibt es keine Mafia, denn sie sind eine "ehrenwerte Gesellschaft" (United Syndicats of America).

Das haben Noriega, bin Laden, Saddam Hussein, Gaddafi und viele Andere schon erfahren.
Und das bisschen Verunsicherung, das des kleinen Bonapartes Reden auslöste, weil er wohl nicht alle noblen Familien gebührend gewürdigt hatte, ist ja nun schnell überwunden worden.

So einfach ist das Leben. Manche mögen's heiß. (Wenn's nicht so traurig und schaurig wär', könnt' man lachen.)


Am 24. März 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

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@Andreas Buntrock:
Habe im Netz gelesen ("Verschwörung?"),
dass seit der USA-gewollten(!) Gründung der BRD 1949 eine "geheime Bedingung; sog. KANZLERAKTE" besteht wonach die USA zum jeweiligen BRD-KANZLER/IN "zustimmen" muss!
?Wir sind keine Mandanten des deutschen Volkes, wir haben den Auftrag von den Alliierten.? (Zitat Konrad Adenauer). https://lupocattivoblog.com/2013/11/21/die-kanzler-der-brid-sie-dienten-immer-den-alliierten-niemals-dem-deutschen-volke/


Am 23. März 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Russische Sängerin enttarnt

Geheimdienst schützt Ukraine vor Rollstuhl-Terroristin

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Man sollte PUTIN fragen ob er BRD-Vizekanzler werden möchte, dann wäre die "Russische Aggressionsgefahr" gebannt, die deutsche NATO-Nachrüstung überflüssig und ich würde meines Vaters Geburtsstadt Königsberg als deutsch-russische Enklave besuchen! Übrigens, ULI könnte dann nicht mehr als PUTIN-"Agent" verdächtigt werden!


Am 23. März 2017 schrieb Andreas Buntrock zum Artikel:

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Ich möchte wirklich wissen, welches omnipotente Druckmittel amerikanische Präsidenten in Händen haben,
um deutsche Regierungen, bis hin zur jetzigen, im absoluten Vasallenstatus zu halten.
An der DUMMHEIT Merkels allein, gepaart mit der Gewissenlosigkeit einer von der Leyen allein
kann es ja wohl nicht liegen -

oder etwa doch?


Am 23. März 2017 schrieb altes fachbuch zum Artikel:

Russische Sängerin enttarnt

Geheimdienst schützt Ukraine vor Rollstuhl-Terroristin

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nun hat der contest auch noch ein motto: „Celebrate Diversity" (Vielfalt feiern:)

die nominierung der russ. behinderten kandidatin war also keine politische auswahl!
die EU kann sich nur noch blamieren, und das ist auch gut so;)
veranstalter ist die Europäische Rundfunkunion (EBU/European Broadcasting Union) , die ukraine lediglich ausrichter (gastgeber kann man ja schlecht sagen).
im zeitalter, wo virtual diversity das gender mainstreaming abgelöst hat und die inklusion die gesellschaft umkrempelt, schließt die EU die einzige (?) behinderte vom contest aus?! wenn frau nuland mit was recht hatte, dann in ihrer beurteilung zur eu:)
die kiewer schließen gar eine live-schaltung nach russland aus! keine teilnahme (nicht mal virtuell) war das ziel, das einreiseverbot ein vorwand.

@ flash flash
"Der ESC ist keineswegs eine (harmlose) "Gesangsrunde", sondern vielmehr eine nationalistische Konkurrenzveranstaltung, ...", sicher der musikalische weltkrieg und es fehlt ihre festlegung bezüglich eines verursachers!
bei großen sportveranstaltungen werden sie das sicher ebenso sehen;) nix poldi-abschied, es lief die schlacht um england!

die bewohner des abendländischen kontinents sollten diese zerstörung ihrer geschichte, kultur incl. gesang und sport, der ethnischen verbundenheiten, traditionelle beziehungen auch wegen der geschichte nicht unkritisch sehen: hier findet unterstützt durch migration eine nivellierung oder assimilierung statt. die systematische ausgrenzung der wissens- und kulturgesellschaft russlands ist teil dieses planes!!
kommerz, tittytainment und demagogie haben politische ziele, und auf diese feststellung hat die AfD kein privileg!

Antwort von U. Gellermann:

Die Migration der späteren Deutschen hat die Slaven, die einst bis zur Elbe siedelten, völlig nivelliert. Das Ruhrgebiet ist diesem Schicksal, Ende des 19. Jahrhunderts von den eingewanderten polnischen Arbeiter nivelliert zu werden, nur knapp entgangen. Und doch endet auch heute noch jeder 3. Name auf -sky. Das deutsche Elsass ist allerdings vom Franzmann völlig nivelliert worden.


Am 23. März 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

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DEUTSCHLAND braucht DEMOKRATIE:
1.) PAKT-FREIHEIT!,
2.) WAFFEN-und MILITÄR-FREIHEIT!,
3.) Immerwährende NEUTRALITÄT!,
4.) Fairen und friedlichen HANDEL!,
5.) Normale(!) VOLKS-POLITIKER!,
6.) Bedingungsloses GRUNDEINKOMMEN,
7.) Nur friedfertige RELIGIONEN zulassen,
8.) Ökologische Land-/Vieh-/ Energie-
Wirtschaft!,
9.) STEUER-GERECHTIGKEIT!


Am 23. März 2017 schrieb Uschi Petert zum Artikel:

Russische Sängerin enttarnt

Geheimdienst schützt Ukraine vor Rollstuhl-Terroristin

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@Uwe Winterfeld:
Herr Gellermann ist ein ausgemachter Putinversteher und wird selbstverstämdlich vom Kreml bezahlt, das zur Erläuterung.
Wie aus gut unterrichteten Kreisen bekannt wird, hat der Kreml vor, die seiner Meinung nach als Keimzelle Russlands geltende Stadt Kiew zu annektieren. Passt das ins Bild, Uwe Winterfeld?


Am 23. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Russische Sängerin enttarnt

Geheimdienst schützt Ukraine vor Rollstuhl-Terroristin

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@ Uwe Winterfeld
.....es reicht nie, würde der Galerist möglicherweise, auf den von ihnen verzapften Stuss, in der ihm eigenen Art antworten.
Ich bin da weniger freundlich, weil ich diese dummen Unterstellungen einfach satt bin. Herr Winterfeld: Sie langweilen mich, mit dieser Nummer; die nen Bart, bis nach Meppen hin und zurück hat. Wahrnehmungsprobleme können sich in dieser Weise äußern; zu beheben nur, durch eigenständiges Denken.


Am 23. März 2017 schrieb Krysztof Daletski zum Artikel:

Der NATO-Terror hat Tradition

Darf es ein bisschen Krieg mehr sein?

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Wäre das Thema nicht so wenig Gutes verheißend, man könnte sich wieder an der sprachlichen Brillianz des Rationalgaleristen erquicken. Die Entwicklung von 1945 bis zum heutigen Ruf nach immer mehr Waffen habe ich mir mal erlaubt, in einem Liedlein zu rekapitulieren:
https://www.youtube.com/watch?v=4_yuQeQE5rY

@Sven Korte: Ein Medium hat berichtet. Der Postillon titelte "Rüstungswahnsinn: Irrer Kriegstreiber Putin erhöht Militärausgaben um -7 Prozent!" Ob das aber der Definition ein "MSM" ist, bin ich mir nicht sicher...



Am 23. März 2017 schrieb Sven Korte zum Artikel:

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Darf es ein bisschen Krieg mehr sein?

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Mal wieder ein sehr passender Beitrag.
Kann ja sein, dass da etwas an mir vorbeigelaufen ist, aber wurden die Kürzungen bei den russsichen Militärausgaben in den MSM überhaupt erwähnt? Ich habe jedenfalls nur Online und bei augewählten Anbietern davon gelesen (ja, RT-Deutsch war darunter), jedoch nicht bei ARD und ZDF.
Die angeblichen russischen Aggressionen hingegen scheinen in den westlichen Medien kein Ende zu nehmen. Das Thema wird dermaßen übertrieben, dass man es bereits als Satire ansehen muss. Zum Glück scheinen immer mehr Menschen zu begreifen, dass es sich bei der „Bedrohung" aus Moskau um nichts anderes als ein Märchen der Transatlantiker handelt.
Die Bevölkerung wird durch Propaganda in den MSM täglich belogen und geblendet, sei es durch bewusst falsch herausgegebene oder einfach unterschlagene Informationen. So, wie in der früheren DDR in allen öffentlichen Bereichen stasigeführte „Chefideologen“ eingesetzt wurden, um die "Treue zum Sozialismus" überall und jederzeit durchzusetzen, so arbeiten seit Jahrzehnten Tausende (!) CIA-Mitarbeiter in den Redaktionsstuben und zwingen alle Journalisten zu transatlantischer Treue. Dabei wird selbst der geringe Teil investigativer Journalisten derart unter Druck gesetzt, dass sie gezwungen sind, proamerikanische Berichte zu verfassen und dabei die zunehmend hysterische Kriegspropaganda der Eliten zu unterstützen. Schließlich gilt es, das eigene Haus abzuzahlen oder das Studium der Kinder zu finanzieren.
„Leider" wächst in den Augen von Merkel & Co die Zahl der bewusstseinsmäßig erwachten Menschen in der Bevölkerung, die sich gerade eben diese plumpe Propaganda nicht mehr gefallen lassen. Ihre berechtigte Wut über die aktuelle Merkel-Politik veranlasst viele Leser, Hörer und User, ihren emotionalen Frust abzulassen. Natürlich berechtigt. Ohne die Merkel´sche Medienpolitik hätten wir wesentlich weniger Hass in den Medien und sozialen Netzwerken! Die Bevölkerung spürt täglich immer mehr, dass die Medien das Volk als Feind betrachten.
Freie, alternative Medien erfreuen sich immer wachsender Beliebtheit und führen im Gegenzug zu enormen Einbrüchen der Verkaufszahlen bzw. Aufrufe der Systemmedien. Durch die Hetze der Lügen- und Lückenpresse wurde jedoch eher noch Werbung für die alternativen Informationsquellen gemacht.
Klar, dass die alternativen Medien dann zenziert, kontrolliert und unterdrückt werden müssen. Wegen Hate-Speek und Fake-News, natürlich, wer denkt schon an andere Gründe - wie etwa der Versorgung mit von der offiziellen Linie abweichenden Informationen? Verschwörungstherie!
»Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie.«
(Napoleon I. Bonaparte)


Am 23. März 2017 schrieb altes fachbuch zum Artikel:

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altes Fachbuch:
mir drängt sich ein vergleich zu einem anderen (meiner meinung nach gleichem) fall auf: d.yücel!
zwei frei- oder schöngeister machen etwas, was in dem jeweiligen besuchten land als illegal und strafbar gilt. und beide sind ja nun erst mal bestraft, recht und moral hin oder her!

aber die wahrnehmung und reaktion darauf ist wieder der typische doppelstandard! im einen fall hängt sich die gesell. schickeria vom bundespräsi bis zum letzten pseudointellektuellen rein, beim anderen vornehme zurückhaltung und eisiges schweigen, man will ja den fokus nicht darauf und auf die ukraine an sich lenken;)
was hätte man sich einfallen lassen müssen, russland hätte keinen künstler von der "schwarzen liste" nominiert?? doping wie bei den olympioniken?
zur erinnerung: damit kein ungenehmes land mehr gewinnt, wurde schon im letzten jahr das zuschauervoting von einer fachjury überstimmt:)
und man beachte die solidarität der europäischen kollegen: kein wort von einer nicole, g.horn, r.siegel, st.raab, emanzenkriegerinnen oder behindertenverbände ..... kein protest oder gar boykottaufruf! wie beim sport freuen die sich jetzt, nicht mehr letzte zu werden und dem iwan es gegeben zu haben;) der mediale krieg gegen die fußballWM 2018 in russland läuft ja auch schon, siehe bbc-schwachsinn;)
schuld an dem dilemma um die behinderte russ. kandidatin ist natürlich der böse russe selbst: die haben das arme kind politisch instrumentalisiert, den ausschluss provoziert!

das ist mehr als mainstreamhörigkeit oder medieninkompetenz beim normalverbraucher: der russenhass ist in der breite angekommen und zu tiefst verwurzelt! das schreit nach einem ventil!

Antwort von U. Gellermann:

Bei allem Respekt vor der Sängerin. Aber sie ist weder im Gefängnis gelandet noch von einer langen Haftstraße bedroht.


Am 23. März 2017 schrieb Burkhard Bielski zum Artikel:

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@Uwe Winterfeld....

Das ständige Gerede vom "Putin-Job" hängt einem zum Halse heraus, darauf wird Uli nicht antworten, Zeitverschwendung !


Am 23. März 2017 schrieb antares56 zum Artikel:

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Wieder mal Danke für ihren Kommentar!
Es ist auch schon erschreckend, wie u.a. SPON oder SZ zu kriegsgeilen Medien, scheinbar im Auftrag des Merkel-Regimes, werden.


Am 23. März 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

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Sehr geehrte Frau Schreiber,

wer sich auf der anti-imperialistischen Seite bei irgendeinem amerikanischen Präsidentschaftskandidaten noch irgendwelche Hoffnungen macht, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Clinton wurde im Wahlkampf immer als die personifizierte Güte stilisiert - auch und besonders hier in Deutschland. Dabei ist Clinton eine verlogene, korrupte, geld- und machtgeile, völkerrechtsbrechende Kriegsverbrecherin mit mehren tausend Toten auf dem Konto. Die von Clintons Kriegen ausgelösten Flüchtlingsströme mit den sie begleitenden Dramen sind nicht eingerechnet.
Trump hatte demgegenüber "keine aussenpolitische Erfahrung" und sich bis zur Amtseinführung relativ kriegskritisch geäussert. Wohl auch weil ein nicht unbeträchtlicher Teil seiner Klientele sich von der Obama-Regierung als ungerecht behandelt fühlende Veteranen sind.
Da Trump medial als das Böse schlechthin stilisiert wurde um von der Mordlust Clintons abzulenken, war es aus strategischen Gründen auch für die Linke wichtig auf Trumps bisherige relative Friedfertigkeit im Vergleich mit seiner Gegnerin hinzuweisen.
Dabei hatte niemand irgendwelche Hoffnungen - es war doch klar dass der "Deep State" ihn schon auf Kurs bringen würde - es ging lediglich darum Clinton mit Hilfe Trumps zu demaskieren. Der Feind meines Feindes ist noch lange nicht mein Freund - auch wenn er sich im Kampf kurzfristig als nützlich erweist.


Am 23. März 2017 schrieb Flash Flash zum Artikel:

Russische Sängerin enttarnt

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So lustig Ihr Beitrag erscheinen mag, täuschen Sie sich dennoch:

Der ESC ist keineswegs eine (harmlose) "Gesangsrunde", sondern vielmehr eine nationalistische Konkurrenzveranstaltung, in der die Nationen (vertreten durch ihre SängerInnen) gegeneinander antreten.

Und warum sollte das nicht "politisiert" werden?
Schließlich geht es um nichts anderes als die eigene Nation möglichst weit vorne, am Besten als Sieger, zu plazieren.

Symphatisch ist das nicht.
(Deshalb hält sich mein Mitgefühl mit der ausgeschlossenen russischen Sängerin genauso wie mit allen anderen, die sich für sowas hergeben, in engen Grenzen.)


Am 23. März 2017 schrieb Uwe Winterfeld zum Artikel:

Russische Sängerin enttarnt

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Da macht der Herr Gellermann wieder mal den Putin-Job. Wird es wenigsten gut bezahlt?


Am 23. März 2017 schrieb Lea Schreiber zum Artikel:

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Es gab doch jede Menge Leute, die Hoffnungen in Donal Trump setzten. Diese Hoffnungen habe sich offenkundig zerschlagen und von diesen Leuten hört man nichts mehr. Schade, denn mich hätte es interessiert wie diese Hoffnungen verarbeitet wurden.


Am 23. März 2017 schrieb Ronald Wolf zum Artikel:

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Superbeitrag ! Die Elite mit ihren Hetzmedien und Staatsfernsehen wird dem deutschen Michel schon einreden, dass er dringend mehr Rüstung und noch mehr "Einsätze" braucht. Es gibt übrigens nur eine Partei die Auslandskriege ablehnt.


Am 23. März 2017 schrieb Rosa Weber zum Artikel:

Russische Sängerin enttarnt

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Die Ukraine ist doch das Lieblingsland der Kanzlerin. Jetzt wissen wir warum.


Am 23. März 2017 schrieb Paulo H. Bruder zum Artikel:

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Die einzige Lehre, die unsere beknackte Politikerkaste aus Weltkrieg Zwo zu ziehen hätte, wären zwo Prozent für die Kinder in Armut und ihre Eltern! Einer angeblichen Verantwortung durch mehr Waffen, Rüstungsexporte und Kriegseinsätze gerecht zu werden, ist fieseste Heuchelei. Verantwortung für den Frieden und einen glücklichen Planeten sieht anders aus.


Am 23. März 2017 schrieb Engelbert Volks zum Artikel:

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Es ist höchste Zeit, dass in Deutschland eine grundsätzliche Debatte über die Sicherheits- und Verteidigungspolitik geführt wird!
Statt zu diskutieren, bis wann das Zwei-Prozent-Ziel für Rüstungsausgaben erreicht werden soll, wie die EU eine militärische Komponente bekommen kann und ob Deutschland nicht auch Atomwaffen besitzen sollte (Panorama, FAZ und Zeit), muss doch zumindest die Frage erörtert werden, für welche Ziele und Zwecke denn die zusätzlichen Rüstungsausgaben verwendet werden sollen. Doch dazu ist von den vielen Rüstungsanhängern wenig bis nichts zu hören, außer diffusen Hinweisen auf den "Terror" oder die "russische Aggression". Es ist ja auch schwierig, denn ein sachlicher Blick auf die weltweiten Militäretats zeigt, dass die NATO anderen Staaten wie Russland oder China schon heute um ein Vielfaches überlegen ist.
Und deshalb muss das Getwittere eines Donald Trump als Begründung herhalten, also die Drohungen des Imperiums gegenüber seinen Vasallenstaaten.
Und die Politik wie auch die Mainstreammedien tun ihr Bestes, um eine grundlegende öffentliche Debatte über deutsche Interessen und deutsche wie europäische Sicherheitspolitik erst gar nicht aufkommen zu lassen.
Sie sprechen von der NATO immer noch als einem "Verteidigungsbündnis" und sie nennen Kriege nicht Kriege, sondern "Einsätze", "Missionen" oder auch "Interventionen".
Und sie basteln unentwegt am Feindbild Russland, denn ohne ein emotionales Feindbild, das lehren alle Kriege der Vergangenheit, lassen sich Aufrüstung und neue Kriege der Bevölkerung nicht verkaufen.


Am 23. März 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

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Ein sehr guter Beitrag! Danke!

Ja! Hurra! Zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts! Das Bruttoinlandsprodukt ist nicht der Bundeshaushalt, der beträgt nur ein Zehntel davon, also über 300.000.000.000 (dreihundert Milliarden). Das BIP liegt bei über 3.000.000.000.000 (3 Billionen). Der größte verfügbare Betrag muss her, denn zwei Prozent davon sind dann richtig satte 60.000.000.000 (sechzig Milliarden) Euro. Wir reden über ein Fünftel, also 20 Prozent des Bundeshaushalts! Schon heute ist der Verteidigungsetat das Doppelte des Bildungsetats und der zweitgrößte Etat des Bundeshaushalts. In den Schulen riesen Klassen und noch immer zu wenig Lehrer, obwohl wir kaum Kinder haben und gute Bildung eine Schlüsselinvestition ist! Aaaaaber! Wenn wir diesen riesen Haufen Geld für unsere Bewaffnung ausgeben, dann passiert so was wie gestern in London oder auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin nicht mehr. Das erzählt man uns allen Ernstes! Die NATO verteidigt uns ja schließlich gegen den globalen Terror. Wenn wir das Geld aber nicht ausgeben, dann schwappt der globale Terror über unser Land und wir werden alle auf offener Straße überfahren oder, falls ein Täter tatsächlich mal eine Knarre haben sollte, erschossen. So sehen das zumindest blindwütige Kriegsgazetten wie die Süddeutsche oder der Spiegel und ihre Redakteure, die zu Gewehrläufen und dicken Panzerkanonen offensichtlich ein erotisches Verhältnis haben, aber leider nicht zu Logik oder Grundrechenarten. Diese nicht nur geistig, sondern offenbar auch körperlich ärmsten der Armen verdienen unser Mitleid. Gut zu 'nem Abo kann ich mich irgendwie einfach trotzdem nicht mehr entschließen, und 'ne gewerbliche Anzeige in einer Militärzeitung? Na ja.

Frau Bundeskanzlerin Merkel steht heute mal wieder "in dieser schweren Stunde an der Seite der" (diesmal) Briten. An der Seite der Briten steht sie, die zur friedlichen Teilnahme am vereinten Europa unter anderem wegen Frau Merkels Politik nicht mehr bereit sind. Aber alle reden von Terror, der eint uns! Den Terror erkennt man daran, dass ein Verrückter auf frischer Tat erschossen wurde, vielleicht seinen Ausweis bei sich hatte. Irgend eine Behörde weiß nach der Tat dann sicher ganz genau, dass dieser nicht mehr vernehmbare Täter ein seit Jahren fanatisierter Schläfer war, den man nur nicht genau genug beobachtet hat. Da hilft doch nur noch mehr Geld für den Polizei- und Militärstaat! Dann sind wir sicher! Auaaa!!!

Europa geht. Die NATO verteidigt das, was übrig ist gegen irgendjemand Bösen für das Geld, das Europa vielleicht zusammen gehalten hätte. Man könnte weinen. Ich nicht. Ich habe nur eine riesen Wut auf die Arschöcher und ihre Lakaien, die uns in diesen offensichtlichen Blödsinn vorsätzlich, korrupt und wissend immer tiefer hinein manövrieren.

Zuletzt: ja, die Russen senken (!) die Militärausgaben drastisch. Spürt jemand meine Schmerzen bei der Vorstellung, wie viel klüger als "wir" die Russen sind? Weiß noch jemand, dass russische Kinder quasi schon immer Mathe so richtig viel besser als unsere können? Heute bleibt mir nur bewundernder Applaus und ein freundlich-friedlich-nachbarschaftlicher Gruß nach Moskau. Keine Sorge: wir radieren uns bald selber weg, dann habt Ihr ein Problem weniger.


Am 23. März 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

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Wie können Sie nur so herablassend und verniedlichend über die Terrorgefahr schreiben! Hat doch erst gestern wieder so ein Islamist in London vier unschuldige Menschen - Zivilisten - mit Auto und Messer getötet. Dass es sich beim Terroristen um einen vom "internationalen Terror Inspirierten" handelte, weiss die Londoner Polizei vermutlich aus dem Ausweis des erschossenen Täters. Zum Glück haben die Bobbies erst zwei Tage vorher eine Anti-Terror-Übung in London durchgeführt. Sonst wäre noch mehr passiert mit dem Messer und dem Auto.
Verschweigen wir doch einfach mal dass bei diesem Terroranschlag weniger Menschen ums Leben kamen als bei einem lumpenproletarisch-typischen Joy-Ride-Unfall in den Suburbs oder bei einer "armutsinspirierten" Messerstecherei im öffentlichen Nahverkehr Londons. Beides sind alltägliche Phänomene in denen die vom britischen Establishment so erfolgreich ausgegrenzten unterprivilegierten, vorwiegend muslimischen Jugendlichen die Opfer sind. Wie dem auch sei - Dieser Terror - also der in der Innenstadt - müsste sofort mit einem Drohnenschlag beantwortet werden, in Pakistan oder so, ganz egal woher der Täter kommt - Blackpool, Liverpool? Scheissegal.
Und vor allem ganz egal dass bei einem einzigen dieser Verteidigungsschläge ein Vielfaches von pakistanischen Unschuldigen und Zivilisten umkommt. Vielfaches von was? Ein Vielfaches von jenen europäischen Zivilisten die seit der Ausrufung des Kriegs gegen den Terrorismus durch den Terrorismus getötet worden sind.
Aber, Angriffe mit Autos und Messer, wo kommen wir denn da hin? Deswegen: Drohnen und Hellfire-Raketen zur Verteidigung! Und jetzt wo sich Theresa und Donald so gut verstehen - bei ihr gab es ja Händchenhalten - müsste sich da ja was machen lassen.

PS:
Ich glaube übrigens auch voraussagen zu können wann es keinen Moslem-Terror geben wird: Kurz vor den Wahlen in Frankreich, denn da würde er Le Pen nützen. Wer sich's leisten kann, auf nach Paris in den Kurzurlaub! Banlieue-Bewohner und Hartz-IV-Empfänger müssen leider zu Hause bleiben...


Am 23. März 2017 schrieb Elisabeth Jenders zum Artikel:

Der serielle US-Mord

Trump-Dekret ist für Gniffke zu modern

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Jaja.
Trumps Äußerungen zu seinem Umgang mit Frauen ("grab a pussy") wurden als antifeministische Haßrede gebrandmarkt und mit Empörung und Abscheu überall verbreitet.
Massenmord im Dienste der Macht nicht.


Am 23. März 2017 schrieb Spargel Tarzan zum Artikel:

Der NATO-Terror hat Tradition

Darf es ein bisschen Krieg mehr sein?

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Bei der Rüstungsindustrie ist es wie bei der übrigen Industrie, es sind Bedürfnisse und Begehrlichkeiten zu decken, die vorher geweckt wurden. Es gibt so viele Produkte, bei denen der Verbraucher vorher gar nicht wußte wie nötig er sie hat. Und dann natürlich auch das Bedürfnis von allem immer ausreichend Reserven zu haben, falls mal etwas kaputt geht. Und man glaubt es nicht, was alles so kaputt gehen kann
.
All das Kriegsspielzeug dient ja auch nur dazu unsere Freiheit zu verteidigen. Eine Freiheit die ohne Atom nicht mehr denkbar ist. Reichte die Bekämpfung der Freiheit unserer Großväter noch von der Etsch bis an den Belt und von der Maaß bis an die Memel, so sind heute Fernreisen bis an den Hindukusch, im Programmheft der Pauschalkriegsanbieter. Auch Nordafrika und sein Hinterland sind gefragte Reiseziele und überall werden Touristenhochburgen errichtet, auf deren Zinnen die Hellebarden4.0 im Licht des untergehenden Abendlandes erstrahlen.


Am 23. März 2017 schrieb Rüdiger Gerber zum Artikel:

Russische Sängerin enttarnt

Geheimdienst schützt Ukraine vor Rollstuhl-Terroristin

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Mein Respekt! Die Glosse ist ebenso genial wie schnell!


Am 22. März 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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"Sofern vorhanden, was ich oft bezweifle."

Nehme diese Worte hiermit zurück. Sie waren und sind überflüssig, ungerecht und unfair. Möge man mir verzeihen.


Am 22. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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@m.kohle
ein verweis auf eine browser-erweiterung wie den google-translater hätte es auch getan!
frau spurgat möchte sich in der diskussion auf inhalte konzentrieren, was ich nur unterstütze möchte.
"Deswegen will ich ihnen die Gelegenheit geben, ihre Basis-skills einzusetzen. Sofern vorhanden, was ich oft bezweifle."
ich bin erstaunt, dass dies nicht mit roten zeilen bedacht wurde:(


Am 22. März 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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Trump, Trump und der böse, böse Putin
so schallt es einem ständig entgegen aus fast allen Medien...verschwiegen wird indes der "Freundschaftsdienst" , der von Netanjahus Mannen im Antiterrorkampf geleistet wird : er mischt sich in` s blutige Gemetzel in Syrien unter die vereinten westlichen Militärs: schließlich ist dort noch was zu gewinnen für Israels Sicherheit ! na denn...nun sind die , die uns allen Sicherheit und Schutz geben beisammen. Unsre Dankbarkeit kennt keine Grenzen........( ??? )


Am 22. März 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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mein Kommentar zum Abtritt ?

nur ein chanson von Reinhard Mey:

"Die Zeit des Gaucklers ist vorbei"

heute kann man es lächelnd zitieren, ohne Melancholie


Am 22. März 2017 schrieb Edgar Mohr zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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Bartsch : Gauck.

Barschel, Bartsch, Barschel (?). Mal mit, mal ohne B: austauschbare Dienstwagengesichter, leider in Führungsposition der Linken - und die sind daher nicht wählbar. Müssen wir uns wohl im realexistierenden Kapitalismus an den nächsten Kanzlerkandidaten halten:
http://www.berliner-zeitung.de/politik/-sieht-besser-aus-als-merkel--serdar-somuncu-ist-kanzlerkandidat-der-partei-25228964


Am 22. März 2017 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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Mitten im Wahlkampf jemanden wie Bartsch als "linken Spitzenkandidaten" zu bezichnen ist ene bewusste Irreführung des Wählers.

Bartsch ist Kandidat, meinetwegen auch ein spitzer, aber mit Aktionen wie die Bartsch´se diskreditiert man nichtn ur sich selbst als Linker sondern zieht die gesamte linke Bewegung mit rein und macht sie sogar noch im Nachgang nach Wahlen diskreditierbar, selbst WENN man davon ausginge, daß Bartsch da, angeblich, eine strategische Position einnimmt, die irgendwelche Wählerstimmen/-positionen einfangen will oder soll, die Rechnung geht nicht auf, denn:

Sowas nennt sich UNGLAUBWÜRDIGKEIT und ist das Grundübel nicht nur der Politik, sondern der gesamten Gesellschaft. Ein Vertrauensverlust, nicht nur der Person, sondern vor allem der politischen Ziele und Inhalte.

Ich bezeichne das auch gerne als sozialdemokratisierte Glaubwürdigkeit der Charaktermaske.

Was der eenen Partei sin Clement, is der annern sin Bartsch.


Am 22. März 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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@ Ulrike Spurgat

Seit mindestens 27 Jahren in einer US-amerikanischen Provinz lebend und nicht mal die paar Worte der lingua franca beherrschen?

So gut ist mein Schulenglisch auch wieder nicht, dass ich jetzt solche Passagen gänzlich ohne Fehler übersetzen könnte. Wäre mir viel zu gefährlich, wo ich doch jener Fraktion, die solcherlei Informationen wenig freudig erregt aufnehmen dürften, keine Gelegenheit geben will, mir Fälschungen oder Falschmeldungen zu unterschieben. Die Elite der transatlantischen Wertegemeinschaft ist da sehr kiebig und schnell dabei, für sie Unangenehmes mit dummen Unterstellungen zu attackieren. Deswegen will ich ihnen die Gelegenheit geben, ihre Basis-skills einzusetzen. Sofern vorhanden, was ich oft bezweifle.

Ausgrenzen? Das beabsichtige ich nicht, absolut nicht. Gehe davon aus, dass jemand, der in Neuland bis in die Galerie vorgedrungen ist, auch Kenntnis von Grundfunktionen wie cut&paste und dem Tool ?translate? (das bedeutet übersetzen! Ist via Google einfach aufzurufen, da wird schon nach Eingabe der neun Buchstaben das Eingabefeld für das "paste" (einfügen) angeboten, was vorher irgendwo ge-"cutted" (nicht geschnitten, sondern kopiert nach Markierung). Selten sind die Übersetzungsergebnisse besonders gut, in dem Falle - ich habe es überprüft - aber durchaus brauchbar.

Den für das Verständnis wichtigsten Passus übersetze ich Ihnen aber gerne. "Das Einzige, was die US-Soldaten (bei ihrem My-Lai-Abenteuer) nicht taten, war (ihre Opfer) zu kochen und aufzufressen". So ungefähr jedenfalls, wobei ich mir nicht verkneifen konnte, mal wieder zu übertreiben. Eat mit auffressen zu übersetzen, eine Unverschämtheit.


Am 22. März 2017 schrieb Thomas Nippe zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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Stimmt, Uli. Sehe ich genauso. Die LINKE ist schon ein gutes Stück auf dem Weg zur zweiten SPD gegangen. "Links" sollte sich in erster Linie als Bewegung verstehen. Eine parlamentarische Präsenz mag dabei nicht schaden. Aber eben nur so!


Am 22. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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@ Michael Kohle
Könnten sie bitte den Sinn des Textes, den sie unverfälscht belassen wollen, vom englischen in die deutsche Sprache umsetzen ? Vielen Dank.
Im übrigen würde ich es sehr begrüßen, so ganz allgemein, die nicht auszugrenzen, (natürlich unbewusst), die der englischen Sprache nicht so mächtig sind, aber die Kommentare, deren Inhalt und Sinn verstehen wollen, aus Interesse, um den Gesamtzusammenhang begreifen und einordnen zu können.


Am 22. März 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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MAKE AMERICA GREAT AGAIN

Was auch immer er im Sinn haben mag, um sein hehres Ziel zu erreichen, so vermute ich doch stark, sein Vorhaben wird - sollte er es umsetzen können, dürfen darf er jedenfalls, dessen bin ich mir sicher - uns alles andere als schmecken, wohl kaum konvenieren. Dabei hätte er doch die einmalige Chance, seinem Amt die Würde zurückzugeben. And much more! Nicht nur seinem Amt würde eine wiedergewonnene Würde gut anstehen. So manchem arg strapazierten Banner der Freiheit, den Werten der Wertegemeinschaft, dem Menschen- und dem Völkerrecht würde schon eine bescheidene Portion an Würde ganz gut bekommen, um ihrer ursprünglichen Bedeutung wieder (?) etwas näher zu kommen. Zum Trump´schen Ansinnen würde Würde jedenfalls ganz gut passen, ob er es checken würde, na ja. Wetten dass er von den beiden Übersetzungsmöglichkeiten „grandeur" wählen würde? Die Alternative „Dignity" - OMG, no! würde er wohl von sich geben, twitternd.

Auch für den Friedensnobelpreis wäre die längst zum Konjunktiv geschrumpfte Begriffsverwendung durchaus förderlich, würde sie ihn doch aus dem Sumpf gänzlich würdeloser Okkupation durch neoliberal-imperiale Propagandazwecke an den hoffentlich noch verbliebenen Resthaaren heraushieven. was dem gerade angekommenen OSCAR auch wieder mehr Reputation verleihen würde. Auch im derzeit nicht besonders wohl gelittenen und trotzdem überaus devoten Reichsprotektorat Teutonica könnte eine Prise an Würde für diverse Lorbeerkränze in gleicher Weise zu mehr Ruhm und Ehre, gar zu Berechtigung verhelfen. Der Friedenspreis des deutschen Buchhandels beispielsweise oder die ganze Latte an frisch aus der Taufe gehobenen Lobpreisungen, die wenig Überzeugendes zu bieten vermögen.

Wo es doch heißt, Zitat: "Gefördert wird kritischer, unbestechlicher und aufklärerischer Fernsehjournalismus. Ausgezeichnet werden in diesem Sinn diejenigen, die mit ihrer Arbeit Herausragendes geleistet haben.“ Die Liste der Preisträger des Hanns-Joachim Friedrichs-Preises für außerordentliche Leistungen im Fernsehjournalismus - dann doch nur eine machtvolle Demonstration des Missbrauchs Verstorbener und frecher Lobhudeleien für allerlei Lebende. Beispiele gefällig? 2015 Eliot Higgins und sein Team, gen. Bellingcat, morituri MH17 salutant, 2016 Hajo Seppelt, der Russenhäscher. Ansonsten so gut wie alle auf der (pay)roll, die in letzter Zeit am Teleprompter die Botschaft der Atlantik-Brücke verkünden durften. Nur Dr. Gniffke fehlt noch.

Als wenn damit nicht genug wäre! Ein Peter Scholl-Latour wurde von Ulrich Wickerts Stiftung als deren Namensgeber für den nächsten Preis ausgewählt. Ich zitiere auch hier: „Ausgezeichnet werden Journalistinnen und Journalisten, die mutig und unabhängig die Krisen dieser Welt erklären und auf das Leid von Menschen in Krisen- und Konfliktgebieten aufmerksam machen." Erste Preisträgerin, gerade ein Jahr nach dem Hinscheiden vom ehemaligen Senior-Talker , eine gewisse Atai, Golineh. Noch Fragen? Es erscheint selbst mir allmählich angeraten, testamentarisch eine Zweitverwendung des Namens nach dem Ableben zu untersagen, die grundgesetzlich verbürgte Würde über den Tod hinaus für unantastbar zu erklären.

Ich komme zum Schluss, erschöpft! Auslöser für diesen Erguss war die Lektüre eines Beitrages eines Vietnam-Veteranen, ein ansonsten unbekannter Mike Hattie. Zu der Zeit als er als army medic in Vietnam diente, durfte hier im Lande noch Ho-Chi-Minh skandiert werden. Dieser Veteran hat es nun vermocht, einen würdevollen Artikel zu einem Veterans-day der besonderen Art zu verfassen. Wenn einer einen Preis verdient hätte, dann er.

Er schreibt: Wir schreiben den 16. März 2017, auf den Tag genau neunundvierzig Jahre nach My Lai.

Was geschah an jenem Tag? Hattie spricht in den Worten eines Landsmannes, der des Massakers angesichtig wurde: „The only thing the U.S. soldiers did not do was cook them and eat them."

Ergreifende Zeilen bis hin zur Letzten. Ein paar Zitate daraus sollten reichen, das Interesse für diesen Artikel zu wecken, der Wirkung wegen in der Originalsprache, ich will nichts durch Übersetzung verfälschen.

Since the end of World War II, my lifetime, as I am now 72, the United States has bombed 30 countries. The atrocities have never stopped. What happened at My Lai is extremely important to understand, because atrocities during the war were U.S. Policies!
. . .
Whenever I tried to convince people that We were the barbarians in Vietnam, the more people avoided me.
. . .
It is these two words, ?National Shame,? that continues to hide the truth of what really happened in Southeast Asia.

Ein Veto ist natürlich fällig. Zum einen bezweifle ich stark, dass es jemals allzu viele US-Bürger gegeben hat, die eine nationale Schande ob der Schandtaten ihres heldenhaften Militärs empfunden haben. Und die Karawane ist auch schon längst aus Southeast Asia weitergezogen und hat ihre skills für atrocities anderweitig zum Einsatz gebracht - nicht weniger erfolgreich. Bleibt eigentlich nur noch der letzte große Schlag - the final countdown - über.

Doch, schon! Da könnte sich ein Donald Trump nicht nur um the land of the free and the home of the braves sondern um die gesamte Menschheit verdient machen. Sein Platz in der Geschichte des Universums wäre gesichert, würde er sein Ziel MAKE AMERICA GREAT AGAIN mit Würde, Humanität und sozialer Kompetenz ansteuern, God bless the Manhood predigend und die Menschheit fürs Erste mal in Frieden lassend. Ob man ihn lassen würde, ist eine andere Frage.
So tief wie Gottes eigenes Land zwischenzeitlich gesunken ist, wäre doch tatsächlich mal wieder etwas für die Wiederherstellung von welcher Größe auch immer angesagt.


Am 22. März 2017 schrieb Pat Hall zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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Ich freue mich über Menschen die sich logische Gedanken machen wo zu das Aufrüsten dienen soll,außer einer außerirdichen Invasioen .
Ich würde mich freuen wenn die USA zur Einsicht kommen würde,daß sie Wüsten getrarnten Fahrzeuge an die Ostgrenzen von RUS gesetzt haben zum Eierkochen (was denn sonst?) und Europa nicht weiter in das Ende dieses Kontinents zieht.
Der Ursprung der Ratten kam geschichtlich aus England.
Man müsste also wissen zu Was diese Cowboys noch alles fähig sind


Am 21. März 2017 schrieb Krysztof Daletski zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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An einer Stelle erlaube ich mir den Artikel zu kritisieren:
"Ergebener als auf der Web-Site des Auswärtigen Amtes kann eigentlich keiner:"

Doch, kann einer! Wolfgang Ischinger schrieb am 12.11.2016 in der NY Times: "President-elect Trump can and should push for more equitable burden-sharing. The Europeans may not be easy partners; even Barack Obama often got frustrated with Europe´s indecisiveness and free-riding tendencies. But wherever Mr. Trump looks, he will not find better partners to work with to secure America´s strategic interests and to serve as force multipliers for its military power."


Am 21. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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@u.gellermann
ich wünschte, sie könnten zum bartsch ebenso großzüging und tolerant sein, wie zum weizsäcker-clan.
ein lippenbekenntnis zum 8. mai gereicht ihnen zur rehabilitierung des TUN's dieser sippe zur NS-zeit??
bartsch hat nichts geTAN: in zeiten von personalquerelen innerhalb der PdL hat er sich zu einem "blöden" vergleich hinreißen lassen (pussy grabbing lässt grüßen:)
nun ist er wie wir froh, den gauck los zu sein und "milde gestimmt, ...bescheingt er eine solide amtszeit... und würde fürs amt....bla bla!!" ein nachruf eben wie es sich gehört am noch offenen grab, eher ein dürftiges arbeitszeugnis, aber sicher keine laudatio.
zur ganzen biografie von frau kreutzer gehört auch, dass sie nach personalquerelen im essener raum die PdL verlassen hat?! meinen respekt für ihr engagement hat sie dennoch!
als betroffene hartzer bezeichne ich die den leistungsbezug überlebenden menschen. keine funktion macht einen mit uns gemein!!!

Antwort von U. Gellermann:

Sippe klingt mir nach Sippenhaft. Immerhin „beging“ von Weiszäcker Fahnenflucht.
Gauck hingegen hat sich bei der Eröffnung der Ausstellung „Spuren des Unrechts“ in Torgau geweigert, dem Wehrmachtsdeserteur, ehemaligen Häftling und Todeskandidat in Torgau, Ludwig Baumann, das Mikrophon zu überlassen. Das nennt Bartsch eine „solide Amtszeit“.

Das ist doch schön, dass Frau Kreuzer Ihren Respekt hat. Obwohl Sie die „PdL verlassen“ hat. Geht´s noch?


Am 21. März 2017 schrieb Roland Krast zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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Vielen Dank, Herr Gellermann, für den Artikel!
Ausgerechnet die "Linke" in Person von Herrn Bartsch sondert einen solchen Stuss über den endlich aufhörenden unglaublich lächerlichen Pfarrer als Ex-Präse ab.
Eine unangenehmere Figur, um nicht "eklig" zu schreiben, hatten wir in der Geschichte der BRD noch nie! Selbst durch nachlassende Gehirntätigkeit der Kritik preisgegebene Menschen wie der vergangenheitsbelastete Lübke war nicht eine solche Fehlbesetzung wie Gauck.
Das will etwas heissen!


Am 21. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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@Frank Horn
.....der Überbringer bringt das, was von Bartsch laut und deutlich zu vernehmen ist in dem Artikel zum Ausdruck. Wird von ihnen dafür kritisiert, weil er genau das wiedergibt, und auch wiedergeben muss, was nun mal in der Republik von einigen so verzapft wird. Das ist die Aufgabe des politischen Journalisten, der es ernst damit meint, und uns aufrichtig und gewissenhaft mindesten zweimal wöchentlich mehr als gut informiert. Wir können ihm dafür nicht oft genug danken.
Sie natürlich nicht. Vielleicht nach einigem Nachdenken? Und mit "rechts" sind sie mir viel zu schnell und zu unüberlegt mit der Frage: "Wem nutzt es.? Die Schlüsse sind falsch, die sie ziehen. Vor allem nutzt es den vielen Lesern und Schreibern, sich mit diesen Informationen genauer überlegen zu können, wen sie denn wählen wählen,denn die "Katze im Sack" sollte es nicht sein.
Mich stört es wirklich, dass unreflektiert und ohne näheres, inhaltliches Eingehen nix mehr kommt.
Bisschen mehr sollte es sein, um konkret darauf reagieren zu können.
Meckern und Nörgeln kann wirklich jeder.


Am 21. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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jetzt hat der bartsch auch noch den von weizäcker gelobt!
übertrage ich jetzt mal die logik des artikels analog, dann hofiert die PdL wehrmachtsoffiziere mit Eisenem Kreuz und sicher kriegsverbrecher/nazis??

hat bartsch in den 4 1/2 jahren nach diesem fauxpas auch noch was anderes zum thema hartz IV gesagt?

als betroffener hartzer habe ich dem bartsch schon lange vergeben, sogar auf ihn angestoßen:)
nichtbetroffene scheinen da einen anderen frust mit sich 'rumzuschleppen!

Antwort von U. Gellermann:

Die damalige Koordinatorin der Bundesarbeitsgemeinschaft Hartz IV (BAG Hartz IV) in der Linkspartei Susanne Kreuzer hat ihm offenkundig nicht verziehen, wie man weiter unten lesen kann. Und wer den von Weiszäcker, der erstmalig in der West-Geschichte das Jahr 45 offiziell als „Befreiung“ bezeichnete, mit dem Kriegs-Verantwortungs-Gauck vergleicht, muss schon politisch und historisch blind sein. Oder eben ein Bartsch-Fan. Das kommt auf das Gleiche raus.


Am 21. März 2017 schrieb Nele Bergmann zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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Gegen wen verteidigen? Diese einfach Frage stellt wirklich keiner mehr. Die Medien-Debatte beschränkt sich auf die Höhe des Nachtrags: Zwei Prozent? Und wieviel geht auch über Eigenleistung? Wenn ich nicht aus der Rationalgalerie immer wieder mit echten Fragen versorgt würde, würde ich platzen vor Wut über einen gesellschaftlichen Diskurs, der über Wesentliches schweigt und Unwesentliches wiederkäut.


Am 21. März 2017 schrieb Frank Horn zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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Mitten im Wahljahr machen sie einen der linken Spitzenkandidaten schlecht. Das hilft Schulz und der AfD. Das ist nicht links, das ist rechts.

Antwort von U. Gellermann:

Habe ich dem falschen Pastor mitten im Wahljahr "Würde" bescheinigt? Sich schlecht machen kann Bartsch ganz alleine.


Am 20. März 2017 schrieb Gregor Hofmann zum Artikel:

ARD: Trump ist auch nicht schlecht

Und die Saudis sind ganz reizende Leute

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@ Lea Winter
Ich wäre eher für Tagesschau-Watschen!


Am 20. März 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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Es ist mir nach wie vor unerfindlich, wie ein Mensch wie Gauck zum Präsidenten gemacht werden konnte. Er ist der typische Wendegewinnler. Erst springt er auf den abfahrenden Zug ins Gelobte Land auf und schwingt große Töne. Was hat er wohl gemacht, als man ihn allein seine Stasi-Akte durchschauen ließ? Und endlich hat er "pünktlich für Stasi-Denunziationen (ge)sorgt(e), wenn Wahlen anstanden". Welch ein leuchtendes Vorbild!

Ergänzung: Ich vergaß zu erwähnen, wie heldenhaft Pastor Gauckler in der kriegstreibenden DDR Schwerter zu Pflugscharen umschmiedete, umschmieden musste. In der friedenstiftenden BRD wünschte er der Bevölkerung ein Einsehen bei der Verteidigung unserer Werte am Hindukusch und in aller Welt.


Am 20. März 2017 schrieb altes fachbuch zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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alles wird gut;)
die sozi's und auch die schwarze null sind sich einig, dass man solange rumrechnet und die gleichungen umstellt, bis es passt und die 2% als wert schon als erledigt gelten!!
flinten-uschi will ja nicht nur den "aktivitätsindex" einberechnen, sondern unisono mit gabriel fremdausgaben wie friedensmissionen, humanitäre missionen... etc bis zum klopapier am hindukusch!!
außerdem kauft DE nun auch noch transportflieger für ca. 1,5 milliarden beim ami. wenn das nicht besänftigt? die summe ist für SECHS hercules-flieger, wo nur der name herausragendes bedeutet, denn die buden sind vor 60 jahren konzipiert worden:)
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-ursula-von-der-leyen-will-transportflugzeuge-in-den-usa-einkaufen-a-1132019.html
ob das europäische pendant a-400 mal fertig wird? egal, das geld wird verbrannt auch ohne krieg!
apropos verbrannt:
ein 69jähriger ist bei tübingen bei einer ZWANGSräumung verUNGLÜCKT! die sorge t-onlines gilt der außenstelle einer uni im haus, ob die aufnahmen der dialekte sw-deutschlands noch zu gebrauchen sind!!
http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_80672796/zwangsraeumung-in-tuebingen-eskaliert.html

der ami stellte den krieg in vietnam erst ein, als es mehr leichenrückführungen als fronturlauber gab.
die rüstung und das system wird erst erledigt sein, wenn an der heimatfront morgens mehr leichensäcke als geparkte autos in den straßen liegen!!
zu zynisch?? die lettischen ärzte haben schon angekündigt, dass sie nach skandinavien abhauen, sollte gesundheit zuhause nicht mehr bezahlbar bleiben.
zum elend, das die wut geriert, muss der zorn kommen (sinngemäß g.schramm).
wer auf intelligenz oder intellekt hofft, hat auch lookheed-martin-aktien in seinem depot: die bauen die flieger für flinten-uschi!!


Am 20. März 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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Sehr geehrte Frau Spurgat,

639 Milliarden Dollar Militärausgaben sind schon nötig wenn man so wie Trump eigentlich und ganz uneigennützig einen Krieg gegen China führen will. Dass der gegen Russland schon fertig geplant ist macht ihm doch nichts aus. Den nimmt er einfach auch noch mit!

Freundliche Grüße!


Am 20. März 2017 schrieb Pat Hall zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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Endlich bringt es dieser Beitrag von Uli .G auf den Punkt
USA cares 4 you hat es schon mindestens seit 30-40 Jahren gegeben.
Europa wird von den Amerikanern von Thessalonki & Bremerhafen & Antwerperpen in Belgien mit Kriegesgerät belästigt.
Hat Uns das jemals einmal angefragt,ob Ja oder Nein oder sonst Was ?
Sollte es gegen Außerirdische gewappnet werden habe ich dennoch meine Zweifel ob man Unbekannten auf diese kriegerische Weise begengen .sollte.


Am 20. März 2017 schrieb H.C. Hoffer zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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Will mich nicht mit fremden Federn schmücken, aber auf einen sehr, sehr guten Kommentar 'zum stasibegünstigten' Gauck hinweisen:
Jürgen Roth in der jW :
https://www.jungewelt.de/artikel/305232.ein-eiskalter-untertan.html

Wenn es solche Satire und Sarkasmus nicht gäbe, bliebe einem nur die pure Verzweiflung oder der Strick !
(Noch ein unfrommer Wunsch hinterher:
Möge diese Canaille vergessen werden und keiner seiner gedenken !!!)

Antwort von U. Gellermann:

Aber als Hilfs-Kasper ist Bartsch auch nicht schlecht.


Am 20. März 2017 schrieb Reiner Brandt zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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Leckerli? Ich glaube eher, dass die von der Leyen Rabatt raushandeln will. Die Auslandseinsätze der Bundeswehr gegen die Zwei-Prozent-Rate verrechnen möchte. Aber da wird sie sich in Trump irren: Der Mann mit dem "dicken Knüppel" (ist die sexuelle Konnotation Zufall oder Absicht?) steht an der Ecke und will kassieren.


Am 20. März 2017 schrieb Jenny Westphalen zum Artikel:

ARD: Trump ist auch nicht schlecht

Und die Saudis sind ganz reizende Leute

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Wie schön! Ganz normale atlantische Ruhe kann wieder einkehren. Trump ist zwar skurril, aber er spielt mit. Und seine Förmchen strahlen so schön.


Am 20. März 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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@ H.M. Schier: da haben Sie (zumindest mich) schon richtig verstanden. Ich unterstelle, dass unseren Politikern die NATO deutlich wichtiger ist als die EU. Warum? Die EU ist an der Ostgrenze angekommen, in der Ukraine gescheitert, und die NATO sichert das Erreichte militärisch ab. Das von unserem System immerdar gewünschte "Mehr" ist fast nur noch durch einen Krieg mit Russland zu bekommen. Stand heute: die EU bröselt an vielen Stellen, und ihre Mitgliedstaaten noch mehr. Die NATO steht aber prächtig da und rüstet auch weiter entschlossen auf. Wäre es genau anders herum, dann würde ich gerne zusammen mit Ihnen an die Europa-Leidenschaft unserer Politiker glauben.


Am 20. März 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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AUFRÜSTUNG bezahlen "WIR" nicht nur mit unseren STEUERN, sondern mit unserem LEBEN ... im III.WELTKRIEG!


Am 20. März 2017 schrieb Doris Gänger zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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Kann Gauck nicht Bartsch mitnehmen? Vielleicht als Ruhestand-Assistenten? Bartsch hätte sein Auskommen und einen Dienstwagen. Und Gauck hätte einen der liebedienert. Und die Linkspartei wäre um einen Führungs-Hohlkopf ärmer. Das könnte für alle Beteiligten bereichernd sein.


Am 20. März 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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Gerade will ein guter Bekannter von mir wissen "Wen soll ich wählen?" Meine Antwort: Egal wen Du wählst, keiner kann den galoppierenden Untergang des Kapitalismus aufhalten!!!
Mir geht?´s mit meiner bewussten(!) gesunden Trauer über den schrecklichen Zustand der Zivilisation noch(!) relativ gut!
In der globalen Krisenzeit wird die mehr oder weniger laute Sehn-SUCHT nach einem „starken Mann“ immer gefährlicher - das war historisch immer so wenn eine "Hoch-Kultur" auf den Untergang zusteuerte!
Jetzt frage ich euch "Kommentatoren": Wen könnt ihr mir zur Wahl 2017 empfehlen?


Am 20. März 2017 schrieb Wolfgang Oedingen zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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@Johannes M. Becker Privatdozent Dr.
ich, Wolfgang Oedingen, zurück vom
täglichen Einkauf, frage mich ernsthaft
was will der Privatdozent Dr. uns an dieser
Stelle sagen?
Au secours, s'il vous plait


Am 20. März 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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WIE BETRACHTEND MAN ES AUCH NIMMT:
DIE ABSICHT BEMERKEND, VERSTIMMT.
(nach dem Anhören des peinlichen
Interviews)

Gebricht es nun auch den Linken an Sicht?
Herr Bartsch, wo bleibt Ihr Betrachtungsgewissen?
Wulff wurde einst aus dem Amt gebissen
und war, wie wir wissen, der Schlechteste nicht.

Wulff sprach dem Übel nicht nach dem Munde,
wie es Her Gauck bedauerlich tat.
Nun macht das große Lob die Runde.
Vielleicht auch bald für Glyphosat?


Am 20. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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Da gebe ich doch gerne noch etwas Senf dazu:
Die Ausgaben für Polizei und Militär sollen massiv erhöht werden, sieht der Haushaltsplan der USA vor, natürlich werden die Gelder für die Sozialprogramme entweder gekappt, oder aber drastisch reduziert.
Die Militärausgaben für das Jahr 2018 sollten 603 Milliarden übersteigen, (überall zu lesen) McCain , Senator, Kriegstreiber, Kriegsbefürworter, einer der ganz Wahnsinnigen bei den Falken im Kongress, als auch die Militärführung, übten Kritik: Es war ihnen nicht genug. Also gibt es nun für das Pentagon 639 Milliarden Dollar.
Da kann einem schwindelig werden, zumal im Entwurf steht, dass 19 staatliche Behörden, darunter die Rechtshilfe für Mittellose, die Kulturförderungsbehörde, u.a. abgeschafft werden sollen. Besonders trifft es die Armen, in den Städten und auf dem Land. Trump fordert die Abschaffung des Programms, welches über die Wintermonate, die Heizkosten von über 3 Milliarden, übernimmt. Die Liste geht weiter. Grausam, arrogant, eben einer von denen, die ohne Rücksicht agieren und reagieren. Amerika zuerst. Wie immer, nur direkter, dreckiger, konsequenter. Und Merkel ?
Mit den Vertretern des Kapitals im Weißen Haus eingeflogen, und Trump verkündet frech, dass Deutschland der NATO, also den USA viel Geld schuldet. Auf allen Stützpunkten im Land, wo Amerikaner stationiert bleiben, wird die Infrastruktur natürlich mit genutzt. Und von der Leyen, mit ihrer geplatzten Fönfrisur trägt es doch mit, für Deutschland. Bisschen Murren und Knurren, und Trump kann dann den hohen Rüstungsetat im eigenen Land vertreten. Unsere 2 % werden für weitere Kriegseinsätze der USA genutzt werden, und Deutschland ist immer direkt oder indirekt dabei. Das ist für sich gesehen, Grund genug, zu diesem Wahnsinn laut: Nein zu sagen. Kriege werden von den Ärmsten der Armen finanziert, weil ihnen die Lebensgrundlagen weggenommen werden, und damit scheint Trump überhaupt keine Probleme zu haben. Kapitalistisch eben, und es ist völlig wurst bei wem er sich zuordnen will. Ob beim sogenannten Establishment oder bei den Hedge Fond Managern, oder den Immobilienhaien. Egal. Skrupellos wurde und wird sich bereichert, bei Merkels Vorbild; den USA.
Es gibt nichts umsonst: Große Teile des Volkes müssen für deren Gier bluten.
Trump will auch noch die Steuern senken. Jeder der bis drei zählen kann, weiß welche Folgen das haben wird.


Am 20. März 2017 schrieb Ernst Grobschmied zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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privatrechtlich:
verbotenes - In-sich-Geschäft -
würde ich als Rechtsstaat-Laie sagen.

Doch wie sieht es aus, wenn Staaten vorgeben Terror zu bekämpfen, den sie selbst kreiierten, fördern, finanzieren, ausrüsten, anstiften, morden, bomben.
Und dann noch Schutzgeld vom Steuerzahler eintreiben ohne Prokura von ihm dafür bekommen zu haben.

Ein klarer Zirkelschluss - ääh Kurzschluss bei unseren VertreterInnen.

Paranoia behandelt der Arzt und bezahlt der Steuerzahler,
Aufrüstung zahlen wir nicht.


Am 20. März 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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Andreas Schell schrieb:" Das (Aufrüstung, Geld in die Nato) lohnt sich also für Deutschland, oder? Fuck the EU, die für den Ausbau der NATO ausgedient hat und daher weg kann." ?
Das wundert mich doch etwas, bisher war ja unsere ganze Politikerkaste geradezu fanatisch für die EU, sicher auch, weil deren Gremien sich bisher dem Demokratieabbau weniger widersetzen können, als die Nationalparlamente. Merkel äußerte ja schon mal, sie werde das Europa nach ihren Vorstellungen notfalls auch gegen den Willen der Menschen durchsetzen.
Deutschland unter Merkel und Co. versteht sich nach meinem Eindruck lieber als Herrscher über ein deutsch dominiertes Europa, als über den deutschen Nationalstaat.
Ich glaube nicht, dass unsere Politiker diese Ambition aufgegeben haben. Oder habe ich da was missverstanden?


Am 20. März 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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COME FLY WITH ME,
RATIONALGALERRIE

Im Dienst des Profits und von Superreich,
im Tarnhosenanzug der Demokratie,
nahm die Wirtschaft sie mit übern Großen Teich
zum Gespäch mit Trump in Washington D. C.

Presse und Fernsehn wollten ein Shake-Hand,,
auch ein Keep-Smiling zur Kanzlerin.
Dieses Verlangen lag nicht im Trump-Trend.
Wohl dann schon eher in Angelas Sinn.

So war es halt nur ein Ausflug gewesen,
wenn auch ein teurer ins Land of the Free.
Die Welt wird davon gewiss nicht genesen.
Uns bleiben Zweifel und obendrein Spesen.
Doch immerhin mahnend und wachhaltend die
Zeitzeugenschrift Rationalgalerie.


Am 20. März 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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Aha, verstehe! Die Würde des Menschen ist also etwas anderes als die Würde des Amtes. Die des Menschen soll bekanntlich unantastbar sein. „Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt." Der Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ist da sehr präzise.
Macht man sich schlau über diese hehre, sakrosankte Menschenwürde, über die rechtsphilosophische, über die philosophische und über die verfassungsrechtliche erst recht, wird einem ganz schön schwindelig. Am eingängigsten erscheint mir wohl die Konkretisierung der Menschenwürde durch einen Psychiater - Wurmser von Namen, das passt. Er versteht die Scham als Hüterin der menschlichen Würde. Mit der Sicherung von Ehre, von Selbstachtung des Individuums jedenfalls kann diese Würde nichts zu tun haben, denn sonst müssten Agenda 2010 und HartzIV als schamlose Machwerke erkannt und verdammt werden. In Grund und Boden geschämt, nein, davon habe ich nicht mal was vom Mister OHP gehört. Und vom neuen Würdenträger im höchsten Amte schon gar nicht. Und der müsste es doch wahrlich wissen. Denn der hat dafür Sorge getragen, dass ein weiterer Grundgesetzpassus, der vom „Eigentum verpflichtet", peinlichst und penibel zum Ansatz gebracht wird, endlich einmal. Beim Antragstellen für ALGII, Donnerwetter, da ist es plötzlich unumgänglich, dass die Verpflichtung, das pekuniäre Lebenswerk mit zu berücksichtigen, auch umgesetzt wird. Wie hat ein Herr Bartsch nur davon erfahren, dass da so manche Villa mit integriertem Weinkeller offenzulegen und zu versilbern ist? Da trifft sich wohl stattdessen die gesamte Elite der Hartz Vierer regelmäßig im unterschlagenen Keller der Wahl und führt sich die schnöden, dem Staate entzogenen edlen Tropfen - im Abgang trocken, eine Note von unreifen Spätbrombeeren bietend - selbst zu.

Die Würde des Amtes wieder zurück gegeben? Erst einmal bedeutet das wohl, dass da ein, zwei Vorgänger des Freiheitspapstes bei der Ausübung des Amtes gehörig geschludert haben müssen. Ansonsten hätte eine Würde ja nicht abhanden kommen können. Sinniert man nun darüber nach, was wohl von den einst eifrig von Friede, Liz und Gniffke reichlich zusammen getragenen Unsäglichkeiten der Amtswürde besonders abträglich gewesen sein muss, kommt man allerdings weniger ins Schwitzen, als wenn man sich in die Ganglien des Herrn Bartsch versetzt, und darüber hirnt, womit wohl der Bundespastor die Würde des Amtes wieder hergestellt haben mag. Seine tollen Sprüche zu Freiheit, Verantwortung für Mord und Totschlag und was weiß ich sonst noch, können es, sollten es hoffentlich nicht gewesen sein. Dass er - wie einst ein Louis Quatorce in dessen Stile ?l?état c?est moi? - seine Mätresse zur First Lady küren konnte, auch nicht. Was mich allerdings zu einer Fragestellung führt, die mit Würde nüscht zu tun hat. Wer bekäme denn nach dem Ableben des Sonnenpräse i.R. die üppige Apanage? Frau Schadt oder doch die Frau im gesetzlichen Ehestand? Oder gar beide - Skandal? Eine populistische Frage, zugegeben! Nö, neidisch bin ich nicht.

Was mich automatisch zu einer weiteren Überlegung bringt. Nicht nur wegen der Kostenersparnis: wäre es nicht anzuraten gewesen, einfach die Argumente vom letzten Jahr zu recyceln? Wie oft wurde uns seinerzeit die "Beiwohnung" als leistungsschaffende Maßnahme verkauft. Mit allen erfüllten Hillary-Vorzügen - wer könnte die jemals vergessen - hätte es doch der ?Frau? Schadt wunderbar dazu gereicht, sich dem höchsten Amt im Staate zu opfern. Frau Schadt als erste Frau im Amte und Joachim G. als First Husband? Das wär?s doch gewesen. Nicht mal ein Umzug hätte angestanden.

Womit wir beim eigentlichen Thema angekommen wären. Beim Untertitel: die Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife. Zum Einen: jeder, der schon mal seine Stunde über Mainhattan verbrachte und die Geschlechtertürme deutscher Banken aus allen vier Himmelsrichtungen bestaunen durfte, weiß: Warteschleife bedeutet auch, irgendwann kommt der Abstieg doch.
Ob der feuchte Traum von Bartsch und die Nachtmar vom CSU-Scheuer wahr wird oder nicht (two r or not two r), hat weniger mit deren geistreichen Sprüchen zu tun, sondern ist abhängig von der performance, zu der Martin Sch. weiterhin fähig sein wird, wie erfolgreich er dem teutschen Volke seine Hütchenspielertricks vorführen darf. Hundert Prozent Parteitagsdelegierte einzusacken, das mag ja noch angehen. Das bedeutet aber noch lange nicht, die bundesweiten Ohrensessel-Gewerkschafts-Oldies überzeugen zu können, wenns ans Regieren mit der Linken, den Immernochkommunisten zusammen gehen soll. Dazu bleibt mir nur übrig, den Totenkönig aus dem Herrn-der-Ringe zu zitieren: "Der Weg ist versperrt. Er wurde angelegt von jenen, die tot sind. Und die Toten halten ihn.“ Und ob König Martin schafft, was König Aragorn II noch vermochte, ich wage es zu bezweifeln.


Am 20. März 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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Oh - nein, einen Beleg für den "CIA-Vorwurf" gibt es natürlich keinen. Da ist wohl die Tastatur mit mir durchgegangen. Aber ist denn CIA etwa schlimm? Ist doch ein offizielles Organ unserer Freunde und Beschützer. Schlimmer als die allgegenwärtigen Verschlagwortungen und Schubladisierungen, die sich Politiker und Staatsoberhäupter so tagtäglich gegenseitig um die Ohren hauen? Zum Beispiel so Quatsch wie ausgerechnet Sahra Wagenknecht hülfe ausgerechnet der AfD in die Schuhe?

Ich mildere ab: im Interesse der CIA handelt, wer in unserem Land einer Regierung anschließen will, für die die Fortsetzung der deutschen NATO-Beteiligung eine nicht verhandelbare Tatsache ist. Im Falle der Grünen und der Linkspartei erfolgt das gegen die pazifistischen Ideale, an die sich die Parteibasis, zumindest in Teilen, noch gut erinnern kann. Die Linke und die Grünen sind entweder im Joschka Fischer'schen Sinne dabei und verraten alles, wofür ihre Partei, als sie das noch tat, je gekämpft hat, oder parteiinterne Kräfte sorgen für ordentlich Reibung zwischen rechtem und linkem Parteiflügel. Weil: gewählt wird nur, wer sich einig ist (Drehbuch der GroKo-SPD: 100% für Schulz).

Dass die CIA bei der Meinungsbildung in anderen Ländern in eindeutig anti-pazifistischer Richtung mitwirkt, Zwietracht sät, NGOs betreibt und Entscheider schmiert, ist bloß ein hartnäckiges Gerücht - Verzeihung dafür.


Am 20. März 2017 schrieb E. Gumpert zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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Irre ich mich oder hat man die Aufrüstung von zwei Prozent schon Obama und Stoltenberg versprochen, sogar noch mehr als 2 Prozent angeboten ? Der StellvertreterKrieg in Jemen ist doch auch noch ein Erbe von Obama oder bin ich da falsch informiert ??

Antwort von U. Gellermann:

Sie irren nicht. Aber Trump wahrt die Kontinuität, z. B. auf Twitter: „Deutschland schuldet der Nato riesige Summen, und die Vereinigten Staaten müssen besser für ihre mächtige und kostspielige Verteidigung bezahlt werden, die sie Deutschland bieten!“ Und eigene Drohnen setzt der tapfre Mann im Jemen auch schon ein.


Am 20. März 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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Ein wie immer trefflich und kenntnisreich formulierter Artikel! Vielen Dank. Leider kann ich Ihre Interpretation von Merkels Lächeln nicht teilen. War aber auch schwer medial übercodiert der Moment und daher für uns "Outsider" nicht so leicht zu entschlüsseln.
Ohne Sie belehren zu wollen hier also meine eigene Analyse: Jenes Lächeln der Kanzlerin - als sie von Trump für die von Deutschland gelieferten 53 gefallenen Soldaten in der völkerrechtswidrigen Afghanistankampagne gelobt wurde - war keines der Ergebenheit. Es war die Reaktion einer Musterschülerin auf eine vom neuen Klassenlehrer gegen sie ausgeteilte Rüge. Denn was sind schon 53 tote Deutsche gegen die 3.453 gefallenen Helden aus den USA? "Ertappt," sagte das Merkelsche Lächeln. Und wer Musterschüler kennt weiss dass diese nicht gern beim Fehlermachen erwischt werden.
Aber dank der "breiter diskutierten" NATO - wie Von der Leyen das nennt - hat Merkel vielleicht bald einmal Gelegenheit dieses Ungleichgewicht in Sachen Leichen zumindest ein wenig zu korrigieren. Russlandfeldzüge - jetzt mal als aus der Luft gegriffenes Beispiel - produzieren erfahrungsgemäss ja Berge davon. Unter der Vorraussetzung dass es bald los geht, könnte Merkel dann wieder als Klassenbeste dastehen.

PS:
Ich dachte Merkel sei jetzt die Anführerin der Freien Welt. Hat sich irgendwie anders angefühlt dieser Besuch in Washington, oder ging das nur mir so?


Am 20. März 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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Danke für das RBB-Zitat. Bartschens Würde-Vergleich Gaucks mit dessen Vorgängen ist fast noch krasser. Kann sich noch jemand erinnern, wie und wieso Köhler und wieso Wulff aus dem Amt gegangen sind? Genau: wieso Köhler wirklich fällig war, ist unklar, nur wusste Köhler im Gegensatz zu Wulff zur rechten Zeit, wo die Reißleine ist. Vermutlich hat Köhler, genau wie sein Nachfolger Wulff, irgendwas angestellt, das den Mächtigen nicht gefallen hat. Das hat Gauck ganz sicher nicht, insbesondere auch nicht mit seinem Spruch "die Eliten sind gar nicht das Problem - die Bevölkerungen sind das Problem" https://www.youtube.com/watch?v=bfhxVkjQm3Q . Dieses Zitat ist das Gegenteil der (Amts-) Würde eines Bundespräsidenten. Wer weiß - vielleicht mag Gauck nicht mehr, weil er's einfach nicht mehr aushält? Sein Nachfolger kann das ganz sicher besser. Ich meine Lobbyinteressen lächelnd vertreten.

So oder so: Bartsch ist bei der CIA, genau wie die Grünen Özdemir und Göring-E. Im Unterschied zu ihrer Kollegin Katja Kipping wissen die drei das auch, und die Medien sorgen dafür, dass kein zu schlechtes Licht auf die so mühsam installierten Gestalten fällt. So wie bei Schulz. Allein: Regierungsbeteilgung gibt's halt nur für 100% Loyalität ("Nibelungentreue") zum Großkapital. Die ist dann bei Grün und Links basisbedingt doch nicht gegeben. Blöd aber auch.

P.S. Wieso hat die Linke eigentlich einen rechten Flügel???

Antwort von U. Gellermann:

Ist der CIA-Vorwurf zu belegen?


Am 20. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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@a.schell
"Mal schau'n, wann das aufhört..."
wenn sie das ende dann hören, gibt es nicht mehr zu schauen!

und natürlich haben sie mit der ergänzung recht! blackrock ist in JEDEM dax-unternehmen, in jedem 3. sogar hauptanteilseigner!
das erinnert an krupp'sche zeiten, als kanonen des gleichen kriegsgewinnlers auf beiden seiten der front für den aktienkurs "arbeiteten".
es hat sich nichts verändert, weil wir die merkels austauschen oder zu bessern glauben, statt die krupps oder quandt-klattens zu entsorgen!


Am 20. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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Die Linkspartei...........
Nun gebührt dir erstmal ein Dank diesen wirklich, wie ich finde, folgenschweren, unerträglichen und menschenverachtenden Satz von Bartsch hier zum Ausdruck zu bringen.
Nicht tragbar für eine linke Partei, deren Berechtigung, sich nur aus den gesellschaftlichen Verhältnissen heraus ergibt, um die Arbeits- und Lebensverhältnisse genau eben dieser Menschen, zu verbessern. Diese geknechteten Frauen und Männer bescheren denen, die mit soviel Verachtung auf sie herunter schauen, einen gesichertes und mit Privilegien voll gestopftes Leben. In der Hölle sollt ihr Schmoren, besonders der, dem zum Abschluss seiner Amtszeit der Zapfen gestrichen wurde; diesem Schwätzer, Dampfplauderer, Kriegstreiber mit seinem Ohrfeigengesicht. Gauck.
Nun, und Bartsch ist dort zuzuordnen, die dem System, besonders nach 1989 mehr als genehm waren. Eine linke Partei, ohne revolutionäre Theorie ist ratz fatz vom System vereinnahmt, und von daher nie eine wirkliche Bedrohung für den Kapitalismus. Herr Bartsch: "Wie tief muss man sinken ?" Genau denen in den Rücken zu fallen, die sie, in der Hoffnung gewählt haben, ihre Lebensverhältnisse zu verbessern ?
Diese Menschen haben sie mit dieser tonnenschweren Aussage verraten, in dem sie ihnen die Würde genommen haben. Der olle Beck, sPD, sitzt Heute warm und trocken in irgendeiner Stiftung, (Sohn einer Arbeiterfamilie) hat auf einer Kirmes vor Jahren ähnliches von sich gegeben. Wer die Arbeiter verachtet, und das hat sich nach den Hartz Gesetzen deutlich verschlimmert, ist mehr als zu kritisieren, denn, die Abgehängten, die Erniedrigten und Geknechteten sind unsere Mitmenschen, und sie gehören zu uns, und sie brauchen unsere Solidarität, denn es ist nicht einzusehen, dass sie dafür bestraft werden, weil ein unmenschliches System, wie Gauck es befürwortet, weil er ein elender Nutznießer dessen ist, und die Suppe von denen ausgelöffelt wird, denen die Lebensperspektiven geklaut werden auch noch für dumm verkauft. Arbeit ist mehr, als den Lebensunterhalt zu sichern, und keine Arbeit ist mehr, als die Abwesenheit von Arbeit, weil oft mit schweren Folgen für die Menschen, die Ausgrenzung, Missachtung und Verachtung im täglichen Leben erleben müssen. Manche Menschen können diese Situation nicht ertragen, und wirkliche Hilfe können auch Familien nicht immer geben.Therapien, es gibt wirklich sinnvolle, können nur an der einen oder anderen Stelle ein Pflaster kleben, doch die Wunden darunter eitern weiter, und können nicht heilen, weil dieses nur möglich werden kann, wenn die Frage der Macht- und Kräfteverhältnisse mit der sozialen Frage konsequent gestellt wird. Der Kapitalismus fordert diese "Menschenopfer" ein, und wer da mit macht, ist nix besser.


Am 20. März 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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Da haben Sie viel Wahres angesprochen in dieser Bestandsaufnahme. Schauen wir mal die Verbündeten in der NATO und den Preis für die Verteidigung (gegen wen oder was nochmal?) an. Da hätten wir die USA, die größte Militärmacht der Welt, mit schwer abschätzbaren politischen Umtrieben. Die zweitgrößte Militärmacht der NATO ist die Türkei, deren Regierungschef momentan auch nicht den seriösesten Eindruck macht. Die Türkei hat im Gegensatz zu den USA noch keine Todesstrafe, führt aber ebenfalls eigenmächtig und munter Angriffe außerhalb ihrer Landesgrenzen durch. Falls sich die Türken einen noch stärkeren Führer in Persona Erdogan wünschen, geht laut Norbert Röttgen, einem der dümmsten Politiker unserer Zeit (Zitat von gestern bei Anne Will), beim EU-Beitritt der Türkei rein gar nichts mehr. Todesstrafe geht sowieso nicht, das dürfen nur die USA.

Aber trotzdem: rein mit dem Geld in die NATO! Und Waffen hinterher geworfen! Es sieht schließlich so aus, als würde sich momentan bei der NATO so richtig viel Frieden für die Welt entwickeln. Das lohnt sich also für Deutschland, oder? Fuck the EU, die für den Ausbau der NATO ausgedient hat und daher weg kann.

An einer Stelle eine m.E. wichtige Ergänzung. BlackRock ist weit mehr als ein Steuersparmodell. BlackRock ist die größte Vermögensverwaltung der Welt, mit bedeutenden Anteilen an allen globalisierten Großkonzernen. BlackRock ist der Feind von 99% aller lebenden Menschen im Krieg reich gegen arm. Siemens- oder BMW-Vorsitzende treffen dort ihre Chefs, das Großkapital, bei dem Familie Quand-Klatten etwas, aber nicht viel mehr als der Dreck unterm Fußabstreifer sein darf. BlackRock sendet uns auch den freundlichen Spitzenmann Friedrich Merz, Vorsitzender der Atlantikbrücke e.V., bei der fast alle Zeitungsschreiber und Spitzenpolitiker Deutschlands Mitglied sind. Wer über solche Meinungsmonopole und Netzwerke nachdenkt, versteht vieles von dem, was da draußen so passiert, etwas besser, bis hin zu demokratischen Wahlen, bei denen genau 100% aller Delegierten einen Lobby-Liebling und klaren NATO-Bekenner zum Parteichef machen. Die können sich ja gar nicht irren, die 100%.

Mal schau'n, wann das aufhört...


Am 20. März 2017 schrieb Grit Weiss zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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Wie hat Bartsch den damals auf Ihre Veröffentlichung seines widerlichen Hartz-Vier-Zitat geantwortet?

Antwort von U. Gellermann:

Herr Bartsch ließ über DIE WELT zum Zitat verbreiten: "Das ist Unsinn". Als habe er diesen Satz nie gesagt.


Am 20. März 2017 schrieb Lea Winter zum Artikel:

ARD: Trump ist auch nicht schlecht

Und die Saudis sind ganz reizende Leute

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Sie sollten diese Rubrik nicht "Schmock" nennen sonder lieber "Tagesschau-Watching"


Am 20. März 2017 schrieb Hannes Stehr zum Artikel:

Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

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So ganz hat die Kanzlerin den Herrn Trump wohl nicht überzeugt. Er hat ihr ja noch ein Twitter nachgeworfen. Kann sein aus Gewohnheit, kann aber auch sein, er will noch ein paar Dollar mehr. Da kann die Kolonie doch nicht nein sagen.


Am 20. März 2017 schrieb Johannes M. Becker, Privatdozent Dr. zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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Ich lese, lieber Uli,
diesen Beitrag, zurück aus den tiefen Bergen, erst jetzt.

Sehr verdienstvoll, all diese unsäglichen und sehr bewußt vertretenen Dummheiten und die gesamte Kriegstreiberei dieses Pfaffen noch einmal zusammengetragen zu haben.

Merci vielmals!


Am 20. März 2017 schrieb Susanne Kreuzer zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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Ich war damals Koordinatorin der Bundesarbeitsgemeinschaft Hartz IV (BAG Hartz IV) in der Linkspartei. Dietmar Bartsch hat niemals eine Antwort auf unsere Nachfrage gegeben, wie er zu so einem entwürdigenden Satz über Menschen in Notlagen und Armut kommt, wie - um die Posten streiten wie "die Hartz-Vierer um den Alkohol". - Und jetzt der unglaubliche Satz über Gauck. Das spricht für sich.


Am 20. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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also, ich habe die quelle jetzt zweimal überlesen, und könnte dem bartsch das zitat "Er hat dem Amt Würde zurückgegeben" nicht in den mund legen!
ohne nachzukarten sagte bartsch: "Gaucks Amtszeit sei "solide" gewesen,.... Doch bei einem Thema, das Gauck biografisch sehr nahe liegen müsste, sei er hinter den Erwartungen zurückgeblieben."
bartsch auch noch als "einstigen" scharfen kritiker darzustellen, ist famos und bezeichnend für die quelle:)
das nahe liegende thema war gaucks nazierziehung in seiner sippe.

hoffentlich lesen alle die quelle!
gibt es auch eine ähnlich gute für die zweite behauptung??

Antwort von U. Gellermann:

Man muss die Quelle hören, nicht lesen (auf das Lautsprecher-Symbol im Gauck-Foto klicken wenn man den Link geöffnet hat). Moderator ca. Minute 00:38: „Gibt es etwas womit Joachim Gauck auch Sie überzeugt hat?“ - Bartsch, ca. Minute 00:44 : „Ich will auch ganz klar sagen, dass Joachim Gauck Verdienste im Amt errungen hat. Er hat dem Amt Würde zurückgegeben.“

Bei seinem Satz über die Hartz Vierer saß ich selbst in der betreffenden Versammlung. Neben weiteren mehr als 20 Leuten.- Bartsch versuchte später meinen Artikel dazu zu dementieren. Ich habe ihm damals angeboten auf Gegendarstellung zu dringen. Er hat das Angebot nicht angenommen.

http://www.rationalgalerie.de/schmock/dietmar-bartsch.html


Am 19. März 2017 schrieb Hans Betram zum Artikel:

Gauck geht, Bartsch kommt

Linkspartei in der Koalitions-Warteschleife

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Können Sie den unglaublichen Gauck-Satz von Herrn Bartsch auch beweisen?

Antwort von U. Gellermann:

Na klar:

http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/201703/17/109808.html


Am 19. März 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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Kurden sollen in der Türkei demonstrieren, aber nicht in einem fremden Land gegen oder für einen fremden Staatsmann. Dann gilt auch, entweder alle oder keiner. Was wäre, wenn hier die Russlanddeutschen für Putin demonstrierten? Die würden ähnlich wie andere unliebsame Zeitgenossen ausgebuht. Wo kommen wir hin, wenn die Kurden ihren Bürgerkrieg hier bei uns ausfechten, die Oppositionellen aller Länder das gleiche Recht für sich reklamieren?

Antwort von U. Gellermann:

Die Kurden in Deutschland sind nicht selten Deutsche. Was nun? Und: Ich habe schon gemeinsam mit Russlanddeutschen für Frieden mit Russland demonstriert. Und mit Kurden gegen die Militärdiktatur der 80er Jahre in der Türkei. Wo kommen wir da bloß hin? Zu dem was man Internationalismus nennt.


Am 19. März 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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@ altes Fachbuch

Es kann den in Deutschland lebenden Kurden nur hoch anrechnet werden, dass sie angesichts der Gräueltaten die das Erdogan-Regime an ihren zu Hause gebliebenen Landsleuten verübt hat so ruhig und friedlich bleiben. Es ist aber nachvollziehbar ihre Pflicht - und es sollte auch unsere sein - wenigstens gegen den Aggressor zu demonstrieren.

Und da sind wir auch schon beim springenden Punkt, ohne Grundgesetzreferenz: die Kurden befinden sich in der Defensive, sind Opfer, und die Schwächeren. Gewalt ist hier legitime Selbstverteidigung. Das Erdogan-Regime hingegen ist aggressiv, Täter, und die von der NATO gepäppelte militärische Übermacht. Gewalt dient hier der imperialistischen Unterwerfung bzw. Auslöschung des Schwächeren. Wer kein Macker ist weiss wo die richtige Seite ist, ganz ohne Grundgesetz.

Mir persönlich ist es dabei übrigens Wurst, was die dt. Obrigkeit dazu zu sagen hat oder wie die das medial ausschlachten. Die sind bei mir nämlich, nun ja, sagen wir mal, ohnehin unten durch?


Am 19. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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"Erdogan stört den inneren Frieden!"
nun haben in frankfurt eine unbekannte zahl kurden "freiwillig und ohne aufforderung" gegen erdogan demonstriert, und wir wissen wieder, wer der feind ist:)
die anmelder der demo rechneten mit 10.000 teilnehmern. und dann waren es wohl nach deren schätzung 20.000.
die dt. polizei, die sonst jede demonstrationsbeteiligung für die presse runterrechnet, geht sogar von 30.000 aus, die da GEGEN erdogan marschierten. das FÜR wird dabei schon wieder runtergequasselt, weil man sich die doppelmoral und eigene verlogenheit nicht aufs brot schmieren lassen will! natürlich werden "freiheit, demokratie, werte" fokussiert:) das pro-pkk und -öcalan ausgeblendet. waren halt paar verwirrte;)
aber jeder andere demonstrationszug wäre bei verletzung der auflagen (fahneninhalte, symbole, länge von fahnen oder transparente und ihre platzierung oder trageweise...), schon am start gestoppt oder aufgelöst worden. die antifa und auch die leidigen pegida-ableger werden das zur kenntnis nehmen:(

mir geht es um die verlogenheit und doppelmoral!! das GG schreibt einen gleichheitsgrundsatz vor, und der sollte nicht beliebig von situativen grundrechteinterpretationen ausgehebelt werden dürfen!
ABER "terroristische truppenteile" (lt. eu und dt. recht!!!) dürfen gegen auflagen verstoßend paradieren, und der befreundete regierungschef eines nato-landes und eu-beitrittskandidaten eben keine geschlossenen privaten veranstaltungen abhalten?? die einen offensichtlich legitimiert demonstrationsrecht aushebelnd, die anderen verboten wegen parkplatz- und brandschutzprobleme??

wenn dies nicht tendenziell, positionierend, manipulierend und einmischend ist, da mache ich mir um die definition des inneren friedens sorgen!!

recht ist, was genehm ist. egal in welchen grenzen

Antwort von U. Gellermann:

Mehrfach haben Sie schon das Grundgesetzt kritisiert, aber wenn es für Erdogan zu nutzen scheint, dann finden Sie es nützlich. - Die in Deutschland lebenden Kurden feiern um diese Zeit jedes Jahr das Newroz-Fest, Das darunter auch Mitglieder der PKK sind ist wahrscheinlich. Aber außer Ihnen und den Schnüfflern vom Verfassungsschutz weiß es keiner so genau. Dass die Demonstranten gegen die türkische Diktatur sind, halte ich für verdienstvoll.

Die NATO stuft auf türkischen Wunsch die PKK als „terroristisch“ ein. Russland und andere europäische Staaten stufen die PKK nicht als Terrororganisation ein. Die Linkspartei hat bereits 2014 einen Antrag auf Aufhebung des Betätigungsverbots für die Arbeiterpartei Kurdistans PKK und Streichung der PKK von der EU-Terrorliste gestellt.

Mir wäre die Nähe zum Verfassungsschutz und zur NATO peinlich. Ihnen offenkundig nicht.


Am 19. März 2017 schrieb Stephan Korth zum Artikel:

Programmbeschwerde

Erneut Kriegsverbrechen im Jemen verschwiegen

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Die Erregungsamplitude des deutschen Zuschauers wird mit solchen Meldungen ohnehin nicht mehr nennenswert stimuliert. Emotional zu erschöpft eben. Wenn auf dem bombardierten Markt jedoch Katzenbabys zu Schaden gekommen wären, hätte sich die Gräueltat schwerlich verschweigen lassen. Um so besser, hier von der Programmbeschwerde erfahren zu haben. Meinen Dank an die Verfasser!


Am 19. März 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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@ altes Fachbuch

Was sie so nett Erdogans "Gekläffe" nennen kostet bereits Menschenleben. Und zwar nicht wenige.

Sie sind was Zypern betrifft unterinformiert. Der Nuland-Plan für Zypern sieht vor die sich illegal auf der Insel befindende türkische "Schutzmacht" künftig unter NATO-Mandat legal dortzubehalten. Wenn jemand mit türkischer Hilfe von Zypern verdrängt werden soll sind es die Briten bzw. die EU. Die Amis wollen auch Gas, da haben sie recht. Dass dieser Plan sowohl gegen die Verfassung der Republik Zypern als auch gegen das Völkerrecht verstösst, stört natürlich die NATO nicht. Was die NATO allerdings stört sind Erdogans eigene imperiale Pläne in der Region.

Die hier diskutierte rote Linie würde Erdogan da überschreiten wo er ernsthaft und noch weitergehend als er es ohnehin bereits tut NATO-Interessen verletzt. Bis dahin kann er noch ein wenig weitermachen mit dem Kurdenmorden und Dissidentenwegsperren.


Am 19. März 2017 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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Die Aufrechterhaltung des Neoliberalismus ist mit Demokratie nicht mehr vereinbar. Exemplarisch zeigt dies Marc Ruttes Formel vom schlechten, also
Erdogans, und guten, also seinem, Populismus,. Verschiedene Abstufungen rechter Regierungsvarianten, von einem sanften, noch auf Konses zielenden Populismus über offene Diktatur bis zu Neuauflagen faschistischer Varianten stehen zu Verfügung. Deren gesellschaftlicher Kitt sind einzig Nationalismus, der aber den Profitinteressen globaler Marktakteure widerspricht, und aggressiver Rassismus. Eine Demokratie, wie wir sie kennen, ist nicht mehr im Angebot. Eine EU, die die Erhöhung der Rüstungsausgaben der Senkung der Jugendarbeitslosigkeit vorzieht, hat sich bereits gegen weitere Demokratie entschieden.

Einen realitätstauglichen Plan haben die neoliberalen Eliten nicht, für ein bißchen weiter So sind sie offenkundig zu allem bereit. Krieg ist fester Bestandteil ihres Repertoires, Demokratie nicht. Die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen auch nicht. Das ist fogerichtig, denn sie wissen, dass sie ihren Wahn nur noch kurze Zeit ausleben können, sind aber bereit, dafür die Zukunft der gesamten Menschheit auf's Spiel zu setzen.

Noch sind die Gegenkräfte mehrheits- und hegemoniefähig. Sie müssten nur zueinander finden.


Am 19. März 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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Wenn es darum ginge, den Erdogan zu exkommunizieren wegen der mutmaßlich geplanten Einführung der Todesstrafe, müssten als Erste die USA aus der Nato fliegen und dürften, obzwar kein EU-Mitglied aber der Spiritus rector derselben, uns auch nicht weiter gängeln.


Am 19. März 2017 schrieb Peter Meiser zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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Am 16. März 2017 schrieb Vera Bornstedt:

Was bitte ist denn "Dibbelabbes"?
Antwort von U. Gellermann:

Dibbelabbes ist ein Gericht aus rohen Kartoffeln, Zwiebeln und Speck. Und für das saarländische Gemüt unentbehrlich.

Lassen sie mich bitte Ergänzen. Dibbelabbes oder Debbelabbes geschrieben ist ein leckers Gericht aus rohgeriebenen"Krombieren"( Kartoffeln), "Zwiwele"(Zwiebeln) und Speck, welche in einer gusseisernen Pfanne unter stetem schaben gegart und angebraten wird.
Vielfach wird zum Debbelabbes noch eingewecktes Obst gegessen.( lecker)


Am 19. März 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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Abgesehen von manchenWorten,mit denen Erdogan in medias res trifft, sollte er nicht genau wie unsere Bundeskanzlerin auch andere Staaten oberlehrerhaft belehren. Warum muss Eskalation betrieben werden?
Wem nützt das?
Nun ein kleiner Exkurs in die Erdkunde:
Was mich wundert ist, wie die geografischen und politischen Begriffe zurechtgebogen werden. Da gehören zum NORDATLANTIK-Pakt die Türkei, Polen und die Baltenstaaten. Wo bitte grenzen die an den Atlantik? Georgien und die Ukraine sind potentielle Anwärter.
Oder die Europäische Union: Was hat die asiatische Türkei mit Europa gemeinsam. außer einem Ministreifen des ehemaligen Griechenlands / Byzanz.Jetzt will man auch Israel eingemeinden. Na gut, die meisten Israelis stammen aus Europa, aber das Land ist es nicht. Dafür hat man Russland in Gänze nach Asien verbannt, dabei ist der größte Teil Europas russisches Territorium. Alles andere ist ein Wurmfortsatz.
Noch etwas: man spricht immer von Mitteldeutschland, wenn der Osten, ehemals DDR, gemeint ist. Soll damit auf die verspielten Ostgebiete verwiesen werden, die wir uns zurückholen wollen?


Am 19. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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"Zu dieser imperialen Herzenssache kein Wort aus Berlin oder Den Haag oder aus dem NATO-Hauptquartier."
was sollen DE, die EU und NATO auch sagen?
einmal betrachten die das türkische "BEMÜHEN" tatsächlich nur als provinzielles problem. und dann haben die mit ihrem eigenen tatsächlichen UMSETZEN imperialer "herzenssachen" global voll auf zu tun.
wenn also der türke die zweitgrößte natoarmee stellt, dann sind sowohl der haushalt als auch die militärische beteiligung und resultate in syrien oder irak dürftig!! bei al-bab musste nach heftigen panzerverlusten mischa dem türken den weg freibomben, weil die bündnispartner in der nato nicht wollten. bei rakka und mossul will den türken auch keiner dabei haben. die überraschenden zypernverhandlungen sollten auch nur die türken als schutzmacht verdrängen, damit andere an das gas kommen.. etc. ...pp.
wo andere also tatsächlich ihre claims abstecken, bleibt dem erdogan nur das gekläffe (damit ignoriere ich nicht das kurdenproblem, schließe es lediglich als imperiales aus).
flinten-uschi sagt, was IMPERIAL ist: "Diplomatie, wirtschaftliche Zusammenarbeit und humanitäre Hilfen lagen bisher getrennt von der Steuerung europäischer Sicherheitsmissionen. Durch die europäische Kommandozentrale können wir diese Elemente nun gut abgestimmt miteinander in Einklang bringen."

und wenn erdogan sich um seine brüder mit dem herzen sorgt, macht er keine ausnahme. für die bürger vom ami gilt weltweit nationales recht. und wir deutschen haben jenseits der neisse auch noch viele staatsbürger:)
einige von denen ziehen wieder mit ihrer nazivergangenheit durch die baltischen hauptstädte, bewacht von dt. panzern mit balkenkreuz!

imperial geht anders, nicht türkisch

Antwort von U. Gellermann:

Es gibt auch kleineren Imperialismus: Erdogans Versuch sich einen Teil Syriens anzueignen ist sein erster Schritt. Und der formulierte Anspruch ist natürlich imperial. Oder is der angemeldete Anspruch z. B auf die Krim nur die Ankündigung für einen Nachbarschaftsbesuch.


Am 19. März 2017 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Das Nazi-Theater

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Sieht manchmal so aus, als wäre der Begriff "Nazi" in Deutschland gar keine Beleidigung in bestimmten Kreisen. Man fühlt sich im Gegenteil eventuell geschmeichelt? Oder angesprochen?


Am 19. März 2017 schrieb Gideon Rugai zum Artikel:

Das Nazi-Theater

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"Ich kann echt nicht begreifen wie man solche Heuchler und Doppelmoralisten immer und immer wieder wählen kann..."

Ein Blick auf die hier wiedergegebenen Programmbeschwerden von Bräutigam/Klinkhammer (die gleichzeitig eine bestechende Analyse des westl. Propagandapparats sind) reicht schon zur Klärung des Mysteriums - vertiefend kann ich dazu nochmals die Vorträge von Prof. Mausfeld empfehlen, vor allem wegen der nüchtern eruierten Systematik hinter dem schönen Schein - ganz ohne ideologisches Blahblah/Kampfgeschrei....


Am 17. März 2017 schrieb Marie Petersen zum Artikel:

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Erdogan stört den inneren Frieden!

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Ein Satz wie aus edlem Sarkasmus gemeißelt: "Keiner lacht – aber alle zeigen die Zähne." Auch wegen solcher Sätze lese ich die Rationalgalerie.


Am 17. März 2017 schrieb Jörg Janßen zum Artikel:

Programmbeschwerde

Erneut Kriegsverbrechen im Jemen verschwiegen

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Frau Hoffmann, es geht hierbei um die Dokumentation der Verbrechen von "Schreibtischtätern". Auch solche wurden letztendlich, durch die "Nürnberger-Tribunale" und anderer (Fall Adolf Eichmann), ihrer gerechten Strafe zugeführt, sofern sie sich nicht schon zuvor feige selbst entleibten (Hitler, Göbbels, Himmler, u.a.).

Für diejenigen, welche millionenfachen Tod mit zu verantworten haben (Propagandaministerium), müssen eben Aktenzeichen generiert werden.

Die Arbeit der Herren Bräutigam und Klinkhammer kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Aus diesem Grunde sind auch, zumindest meiner Meinung nach, ironische Anmerkungen hierzu nicht angebracht. Und ich selbst bin dabei ein äußerst ironischer Mensch..... ;-)


Am 17. März 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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Die neoliberale Vernunft hat gesiegt! Rutte kann weitermachen! Schulz und Merkel freuen sich! Und jetzt wo der Wahlkampf in den Niederlanden beendet ist, kann das Erdogan-Thema auch bei uns bis auf weiteres medial beerdigt werden. Die Türkei darf sich also in aller Ruhe weiterentwickeln bis sie genau so ein regionaler Stabilitätsfaktor ist wie Saudi-Arabien. So lange sie nicht irgendwelche NATO-Pläne durchkreuzt.


Am 17. März 2017 schrieb Roman Gärtner zum Artikel:

Das Nazi-Theater

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Wie oft Erdowahn noch Nazi sagen bzw. Nazi-Vergleiche raushauen darf bis etwas passiert?

Ist doch ganz einfach, und das weiß der Erdohahn auch ganz genau:
So oft er will und so lange es ihm in die Karten spielt.

Die rote Linie soll ja angeblich die Einführung der Todesstrafe sein.
Nehmen wir mal an er führt die Todesstrafe ein, wird das dann irgendetwas ändern? Was will man dann dagegen tun?
Erdokahn hat doch nichts zu verlieren.

Die EU (oft verwechselt mit Europa) schneint nicht wirklich ein Interesse an der Türkei in der EU zu haben...die Beitrittsbemühungen laufen doch schon ewig...ihm scheint es auch nicht mehr so wichtig zu sein, Geld bekommt er ja auch so genug von der EU...1:0 für Erdi.
Das die EU und diverse Parteien in EU-Ländern sehr große Probleme mit der Demokratie haben...so unrecht hat er damit ja nicht...2:0 für Erdi.
Die Türkei ist ein geo-strategischer Pfeiler der OTAN...3:0 für Erdi.
Dank des Menschenhandels der CHRIST-Demokratin Merkel...im Wahljahr...4:0 für Erdi.

Ich würde sagen, ganz egal was Erdoislam macht wird es nicht viel geben was ihn überhaupt noch kratzt...bis auf die Kohle die man ihm bisher freudig hingeworfen hat und niemand geschaut hat was er damit überhaupt macht (besonders beliebt waren wohl Bestellung von Kriegsgerät oder so).
Erst wenn er die ersten "Terroristen" an die Wand stellt, wird man wohl offiziell und vor der Kamera ehrlich sein und die Beitrittsverhandlungen "auf Eis legen" (aufgeschoben ist nicht aufgehoben...).

Oder glaubt wirklich jemand daran das man die Türkei aus der OTAN werfen wird...wenn er "Terroristen" an die Wand stellt?
*lacht*
(Er hat den IS unterstützt, er geht gnadenlos gegen Kurden vor, er verhandelt mit dem Erzfeind Russland UND Putin usw.)

Frau Kramp-Karrenbauer kann, wie einige andere Superhelden unserer Polit-Elite, ja großkotzig rumlabern "Wahlkampfauftritte, die den inneren Frieden in unserem Land gefährden, gehören verboten." weil:

"[...] Das türkische Wahlrecht untersagt es nämlich Politikern, Wahlkampf im Ausland zu betreiben. Genau das legt das Wahlgesetz des Landes von 2008 fest. Dort heißt es Artikel 94/A in Verbindung mit Artikel 10: "Im Ausland und in Vertretungen, die sich im Ausland befinden, darf keine Wahlpropaganda gemacht werden. [...]"
Quelle:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article162717184/Tuerkisches-Gesetz-verbietet-explizit-den-Wahlkampf-im-Ausland.html

Oder hat Frau K-K und Co. erwähnt das man diese Wahlkampfauftritte gar nicht mehr verbieten muss da sie eh schon gegen geltendes (türkisches) Gesetz verstoßen?

Ich liebe unsere mutigen Kämpfer für Demokratie und Rechtsstaat und Verteidiger von Werten...

Ich kann echt nicht begreifen wie man solche Heuchler und Doppelmoralisten immer und immer wieder wählen kann...


Am 17. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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das theater!
- der galerist erwähnte die rüstungsexporte von DE in die türkei. der "stern" berichtete am 14.03., dass rheinmetall in der türkei eine panzerfabrik hinstellen will: http://www.stern.de/wirtschaft/news/rheinmetall-baut-panzer-in-der-tuerkei---der-absolute-wahnsinn--7367184.html
natürlich weiß die regierung von nichts:). jetzt fehlt noch, dass knauf und rigips den innenausbau der gefängnisse realisiert?!

- unilever, ein holländisch-britischer riese (https://de.wikipedia.org/wiki/Unilever) unterhält mehrere werke mit 5000 beschäftigten in der türkei, so viele wie in DE! die machen einmal "du du" und dann fällt erdogan das wort nazi nicht mehr ein, wenn sie es denn täten:) ist nicht die woche in ankara ein firmenheli einer großen unbenannten kosmetikfirma mit 4 russen an bord "verunglückt"?? diese schnittpunkte zweier notwendigkeiten immer:)

- wenn die offizielle politik immer weiter rechts rückt, getrieben von den nationalisten, dann ist in der praxis die afd-republik schon wirklichkeit. ablenkung für die linken schafft man einfach, in dem man jemanden anders die nazikeule schwingen lässt;)
der held ist und bleibt der torero!


Am 17. März 2017 schrieb Michael Weiß zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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Es wäre auch nur ein weiterer Gipfel der Heuchelei, würfe die deutsche Regierung Erdogan imperiale Gelüste vor. Das vielsagende Schweigen während der Stunden der Ungewißheit über den Ausgangs des seltsamen Putsches, die unverholene deutsche Dominanz in der EU und die Mitverantwortung der BRD für die katastrophale Situation in der Ukraine machen kritische Töne gegen den Größenwahn anderer Regierungen zum "Steinewerfen im Glashaus".


Am 17. März 2017 schrieb Peter Sydow zum Artikel:

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Erdogan stört den inneren Frieden!

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Ich weiß nicht was ihr gegen die netten Osmanen habt.Sie haben Sinn für Familie und wissen wo sie Politisch hingehören. Und wenn Oberpapa Osmanen zum Kampf aufruft,dann stehen sie alle Gewehr bei Fuß.


Am 16. März 2017 schrieb Jan-Heinrich Langer zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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Ihre Behauptung, deutsche Kampfpanzer im Bestand der kurdische Dörfer in Schutt und Asche legenden türkischen Armee gefährdeten für die saarländische Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer (CDU) nicht den inneren, wohl aber irgendeinen äußeren Frieden, ist eine unbewiesene, ehrabschneidende Behauptung. Frau KK, Offizierin der französischen Ehrenlegion, plädiert vielmehr leidenschaftlich für den Einsatz der deutschen Armee im deutschen Landesinneren: "Ich wünsche mir, dass möglichst schnell in allen Bundesländern die Möglichkeit bestehen wird, den Einsatz der Bundeswehr im Innern für den Katastrophenfall zu üben. Wir müssen in allen Ländern handlungsfähig sein." Von Panzern war in diesem Zusammenhang bislang keine Rede. Auch der äußere Frieden spielte keine Rolle.

Antwort von U. Gellermann:

Die Frau weiß eben wie der innere Frieden hergestellt wird!


Am 16. März 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

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Erdogan stört den inneren Frieden!

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Wenn Erdogan das Wort Nazi gebraucht, gibt's regierungsamtlichen und blätterwaldigen Aufruhr. Wenn das Wort Antisemit gebraucht wird gegenüber den Kritikern der israelischen Besatzungsegierung, wird geschwiegen...
Unterschied?? Israel gehört zu "unsern" besten Freunden und Waffenhandelspartnern, selbst die Annektierte Westbank spielt keine Rolle...Erdogan WAR nur ein Freund, offenbar hat er das selbst geändert.
Und die Palästinenser?? nach dem vollständigen genocid wird nicht mal mehr ein Gedenkstein für sie vom Westen erübrigt werden...


Am 16. März 2017 schrieb Grit Hoffmann zum Artikel:

Programmbeschwerde

Erneut Kriegsverbrechen im Jemen verschwiegen

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Kriegsverbrechen kann die Tagesschau nur melden, wenn die Verbrecher nicht dem "freien Westen" zuzuordnen sind. Das müssten Sie doch wissen Herr Bräutigam.


Am 16. März 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Das Nazi-Theater

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VERSZEILEN
ÜBERS REINREITEN UND RAUSKOMMEN
ARD-aktuell zugeeignet

Ihr denkt, was verschwiegen wird, gibt es nicht mehr?
Na dann, passt auf, Ihr hörig Lammfrommen:
Aus dieser Nummer heil rauszukommen,
wird diesmal schwer.


Am 16. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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die mediale schlacht um europa!!
das hochstilisierte "superwahljahr" ist auch ein kalenderjahr. und da hat der galerist recht, dass man alle "zufälligen" ereignisse mal im kontext mit den wahlterminen sehen sollte!! da gibt es keine zufälle, die ereignisse passieren wie politisch gebraucht, und die medien verkaufen das jedesmal mit einem hype, damit zusammenhänge verschleiert werden.
erst die ösi-wahl, dann der trump, nun rutte, das türken-referendum, bald das saarland, france, nrw und schlussendlich germany:(
man achte bitte immer auf die verkündeten sieger: demokratie, freiheit, die europäische idee, nicht-populisten, werte, laber laber....
betrachtet jemand rückwirkend die wahlergebnisse und deren folgen in den einzelstaaten selbst??
in keinem dieser länder haben groko-parteien oder liberale globalisierungsfans gesiegt, wie verkündet. rutte büßt wohl ein drittel, die sozis in holland gar zwei drittel der sitze ein, wobei wilders zulegte!! wer hat gesiegt, und erfährt man das?? die neoliberalen wurden abgewählt, weil es neben migrationsbedingten problemen insbesondere sozialökonomische gibt. die verdoppelung des wehretats wird dieses künftig nicht leichter machen!! nun wird holland ebenso (un)regierbar wie italien oder belgien! das schreit schon künftig nach mehr terror als vorwand für mehr innere aufrüstung für die erhaltung der einzigartigen werte.... laber .... laber.. frankreich wählt bereits im ausnahmezustand! läuft der terror ähnlich planmäßig wie das wahljahr ab?? quasi vorgelagert , und zufällig, aber doch passend für die kampange der medien??
mit aller macht klammert sich die alte europäische nomenklatura an dem trugbild, dass sie die fäden ziehen, und das schauspiel nicht als marionettentheater enttarnt wird!
wie demokratie wirklich funktioniert, hat "die anstalt" vom 7.3.2017 am beispiel der automafia dargestellt. und das prinzip "auto" steckt in jedem detail der "gesellschaft". glyphosat ist okay?? monsanto und bayer haben einen guten job gemacht:) wenn die hetzjagd auf die wirtschaft in DE weitergeht, will die elite sich verabschieden (sagte am montag ein wirtschafter zur merkel).... vault-7?? getex in DE?? werte haben überhaupt keinen wert, hauptsache der böse populist gewinnt nicht!! fürher hieß das schwanzvergleich.

man beachte auch die methodik in dieser schlacht: immer wieder gibt es konzertierte aktionen. ganz europa (also die selbsternanten vertreter) mischen sich massiv in die wahlkämpfe ein. die schrecken auch nicht vor wirtschaftlichem ausbluten und erpressung nicht zurück (zypern, griechenland, türkei..) hilft die gleichberechtigte argumentation unter freunden nicht, dann kuriert eben das haushaltsrecht und die förderpolitik:)

all dies sind gründe, weshalb ich immer skeptisch auf die berichterstattung zur türkei reagiere (obacht: berichterstattung ist was anderes als kritik).
auch unser aller freund deniz yücel hat seine bedeutung im wahlkalender!
zufälle?? kenne ich nicht

Antwort von U. Gellermann:

Der Zufall ist der Schnittpunkt zweier Notwendigkeiten. (Hermann Kant, Die Aula)


Am 16. März 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Das Nazi-Theater

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SCHICKSALSMELODIE DEUTSCH

Europa im US-Verlies,
dank traurigem Geschwurbel.
Deutschland auf dem Döner-Spieß,
und Recep dreht die Kurbel.


Am 16. März 2017 schrieb Vera Bornstedt zum Artikel:

Das Nazi-Theater

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Was bitte ist denn "Dibbelabbes"?

Antwort von U. Gellermann:

Dibbelabbes ist ein Gericht aus rohen Kartoffeln, Zwiebeln und Speck. Und für das saarländische Gemüt unentbehrlich.


Am 16. März 2017 schrieb Benny Thomas Olieni zum Artikel:

Das Nazi-Theater

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Die NATOd mit ihren USCIA-Drahtziehern duldet nicht nur Diktaturen - sie fördert sie bei jeder 'passenden' Gelegenheit.
Diktaturen sind ihrer Geisteshaltung näher und für sie oft leichter lenkbare "Partner" (Opfer). Das "Demokratie-Bringen-Geschwafel" ist doch offensichtlich nur Tarnung, mit Tarnung kennen Militärs sich aus! - Geht was mit einem Partner-Diktator schief: Kaboom!
(Kaboom! geht auch verdeckt: via Farbenrevolution oder Finanzmarkt-Manipulationen etc.)
Wieviel mühsamer ist es, eine ganze Presselandschaft und ein ganzes Parlament zu kaufen und zu lenken!
Und dann noch die gelegentlich störenden Wahlen in genehme Bahnen zu manipulieren.
- Warum die Bundes"regierung" ihre Truppe nicht aus Incirlik zurückholt?
Weil sie dazu von ihren Kolonialherren keine Erlaubnis hat.
In diesen Kontext gehört auch der Spruch des "Dicken aus dem Kanzleramt", Deutschland habe a u c h eine Ehre. Wer das extra sagen muß, hat es anscheinend nötig.
Schlüsselwort: a u c h.
Übersetzung: Selbst wir als durchdringend abgehörtes, besetztes und gedemütigtes Kolonialgebilde haben doch a u c h eine Ehre.
Und mit einem "Dicken"-Gehalt läßt sich das doch auch bestimmt prima
bis zur "Dicken"-Rente aushalten?


Am 16. März 2017 schrieb Paulo H. Bruder zum Artikel:

Das Nazi-Theater

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Wenn Erdogan das Wort Nazi gebraucht, gibt's regierungsamtlichen und blätterwaldigen Aufruhr. Wenn das Wort Antisemit gebraucht wird gegenüber den Kritikern der israelischen Besatzungsegierung, wird geschwiegen. Oder zustimmend genickt. Was macht eigentlich den Unterschied aus?

Antwort von U. Gellermann:

Das Wort „Antisemit“ gehört dem Blätterwald und seinen Eignern. Siehe Debatte um das Grass-Gedicht zu Israel. Wer sollte sich also aufregen?


Am 16. März 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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Der "Westen" ist anscheinend nicht nur wegen des Flüchtlingsabkommens durch die Türkei erpressbar geworden. Seit Österreich auf die Aussetzung der EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei drängt, blockiert die Türkei angeblich die militärische Zusammenarbeit zwischen den NATO-Ländern, den Partnerstaaten aus Europa und unseren neuen Freunden in Georgien und der Ukraine.
Dabei soll die Türkei alle NATO-Partnerschaftsprogramme an denen Österreich beteiligt ist blockieren. Da die Türkei die zweitstärkste NATO-Macht ist, führt diese Blockade dazu dass die meisten der insgesamt 41 Partnerstaaten nicht mehr zusammen mit NATO-Ländern trainieren oder ausbilden können, dass die NATO-Einsätze im Kosovo, in Afghanistan und im Mittelmeer beeinträchtigt sind und dass vor allem die Ausbildung und die Manöver der "Partnerschaft für den Frieden" an der neuen europäischen Ostfront massiv behindert sind.
Wenn das stimmt muss natürlich um jeden Preis beschwichtigt werden. Es geht schliesslich gegen den Russen. Da darf eine entstehende Diktatur in der Türkei nicht zum Stolperstein werden. Wir haben uns da ja sonst auch nicht so. Auch wenn aus wahlkampftechnischen Gründen (in NL hat ja schon die "Vernunft" gesiegt) laut gegen die "Unannehmbarkeiten" des Regimes getönt wird, hat die Merkel-Gabriel-Bande bereits den in Deutschland lebenden Türken erlaubt an Erdogans Ermächtigungswahl teilzunehmen. Natürlich nur wenn die Pöbeleien aufhören. Lachhaft!

Noch etwas: die neo-osmanischen Gebietsansprüche der Türkei beziehen sich nicht nur auf Syrien, Irak und den Kaukasus, sondern explizit auch auf den Balkan und auf Teile Westeuropas. Ich habe zwar schon an anderer Stelle in diesem Portal auf diesen Umstand hingewiesen, möchte dies aber wegen der Ernsthaftigkeit dieser Bedrohung nochmals tun.


Am 16. März 2017 schrieb Fred Brenner zum Artikel:

Das Nazi-Theater

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Ein echtes Wahlkampf-Theater: Erdogan will seine Abstimmung über die Verfassungsänderung gewinnen, Herr Rutte hat seine Wahlen in Holland gewonnen und Frau Karrenbauer will im Saarland Ministerpräsidentin bleiben. Af der Strecke bleiben die vielen politischen Gefangenen in der Türkei und die terrorisierten Kurden.


Am 16. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Das Nazi-Theater

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Richtig und wichtig dein umfangreicher, an den Fakten und Tatsachen orientierter Artikel. Vielen Dank. Die deutsche Politik wird demaskiert. Und es wichtiger denn je, weil dein Artikel ein klares, politisches Zeichen; punktgenau, den Herrschenden den Spiegel vor die Pinocchio Nase hält. Zur Reflektion, und zur politischen Meinungsbildung, ein unverzichtbarer Beitrag, in diesen politisch, verwirrenden Zeiten.
@ Werner Hamacher
Im Saarland gibts doch gar keine Veranstaltungen ???? Oder hab ich das nicht mit bekommen ?
Vorauseilender Gehorsam, und ne dicke Nebelkerze, auf die sie ja nun hereingefallen sind. Heiße Luft in Tüten; viel Rauch um Nichts, um wie immer, vom wirklich Wichtigem, wie Deutschlands Waffenexporte, Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer souveräner Staaten, usw. abzulenken. Deutschland lernt von den USA, wie mans macht, und wie Einmischung geht. Waffenverkäufe machen die Wahrscheinlichkeit auf Kriege sehr viel größer, und in der Konsequenz heißt der Verkauf von Waffen: Krieg. Die Heuchelei der deutschen Politik schreit zum Himmel. Erdogan wurde hofiert, Menschenrechtsverletzungen, die Verfolgung, und die vielfache Ermordung der Kurden, und politisch Andersdenkenden. Die Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit, und auch diese Liste bleibt lang. Die Willkür eines Einzelnen hätte von Beginn an, alle Alarmglocken in Deutschland bimmeln lassen müssen. Es ging nie um Demokratie und Menschenrechte. Immer wurden sie in allen Verhandlungen, unter ferner liefen, halbherzig, oft geflissentlich übersehen, und wenn, dann mit leiser Stimme, angemahnt. Und das ist die politische Quittung, wenn die Folgen falscher Politik , einfach ausgeblendet werden. Man wird sich auf der Oberfläche am Nazivergleich abarbeiten, und in der Türkei wird weiterhin den Kurden die Existenzberechtigung abgesprochen, Teile des türkischen Volkes werden weggeschlossen bleiben, und die politischen Einschränkungen gehen weiter. Für Demokratie und Menschenrechte in der Türkei hätte ich mir klare und eindeutige Worte von Frau Kramp-Karrenbauer gewünscht. Doch: Fehlanzeige. Und inwieweit es Erdogan politisch nutzt, wird sich zeigen. Sicherlich werden sich einige unserer türkischen Mitbürger mit Erdogan, solidarisieren.
Gut, dass der Galerist den Blick für das Wesentliche behält, und uns Leser und Schreiber sozusagen: "Auf dem laufenden hält."


Am 16. März 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Das Nazi-Theater

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In der Türkei gab es Mitte Juli 2016 einen sehr fragwürdigen Militärputsch, aus dem Erdogan die Rechtfertigung für sein fragwürdiges Handeln zog. Danach begannen die Verhaftungen und Entlassungen im großen Stil. Ob das türkische Militär nun etwas gegen Erdogan hat oder sein größter Freund ist, könnte man, wäre man ein "Verschwörungstheoretiker" aus Erdogans derzeitiger Position schließen. Ob oder ob er nicht mit dem Militär paktiert, ist aber völlig egal: das Militär entscheidet, was in der Türkei passiert, mit oder ohne Präsident. Der türkische Kriegsapparat ist der zweitgrößte in der NATO und ein Garant für stete Beschäftigung der NATO-Warlords. Krieg ist das Geschäft der NATO, und das Geschäft soll blühen. Im Zweifelsfall auch bei uns in Deutschland. Wer Krieg will, braucht Unfrieden. Also: prügeln wir uns doch einfach brav mit den Feinden, die uns vorgesetzt werden. Wählen wir doch die NATO-Marionetten Merkel, Schulz, v.d. Leyen, Oppermann, Özdemir, Petry, Gauland, die uns in diese Richtung drängeln. Die Antwort auf das Verwirrspiel und die Zerteilung der Europäer in lauter kleine Grüppchen mit maßgeschneiderten Feindbildern kann für sie alle nur Aufrüstung des alles übergreifenden Militärapparats sein.

Wir produzieren Sicherheit,
um diese Welt zu bessern.
Alles, damit Ihr sicher seit,
füllen Frieden ab in Fässern.

Und wenn der erste Schuß dann kracht,
und alles liegt in Asche,
Dann wer'n die Fässer aufgemacht,
und jeder kriegt ne Flasche.

(Mike Krüger, 1975)

P.S. @W. Hamacher
Wenn der türkische Präsident osmanische Pläne hegt, haben wir das zur Kenntnis zu nehmen. Die Türken in Deutschland sind aber nicht blöd und eine Wahlkampfrede ist kein Wahlsieg. Den inneren Frieden gefährden die, die diese Situation aus eigenem Interesse heraus eskalieren. Jemandem den Mund verbieten zu wollen, ist, so weit ich über "westliche Werte" informiert bin, falsch, zu widersprechen dagegen richtig. Frau Kramp-Karrenbauers innere-Sicherheit-Gefasel ist nur die wohl abgestimmte, fette Sau, die im Interesse der Waffen- und Abhörlobby zur Bundestagswahl durch die deutschen Dörfer getrieben wird.


Am 16. März 2017 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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Selbstverständlich darf man eine Diskussion darüber führen, ob Wahlkampfauftritte von Politikern eines Landes in einem anderen Land erlaubt sein sollen oder nicht.
Kommt man zu den Ergebnis "Nein"' dann müssen entsprechende Gesetze geschaffen werden.
Die gelten dann für alle, wie das in rechtsstaatlichen Systemen üblich ist.

Nach Gutsherrenart zu entscheiden, (der ein darf, der andere nicht), hat mit Demokratie nichts mehr zu tun.

Verbote ohne Rechtsgrundlage sind illegal.
Wer sie dennoch mit Verweis auf die innere Sicherheit ausspricht, trägt die Beweislast. Er muss also beweisen, dass die verbotenen Auftritte eine massiv höhere Gefährdung der inneren Sicherheit darstellen als, sagen wir, ein Fussball-Bundesligaspiel.
Gelingt der Beweis nicht, war das Verbot illegal.
Populismus ist auch Frau Kramp-Karrenbsuer oder Herrn Altmaier nicht verboten. Er ist an dieser Stelle aber höchst verantwortungslos.


Am 16. März 2017 schrieb Werner Hamacher zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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Ihr Artikel ist empörend. Natürlich gefährden die Wahlkampfauftritte der türkische Minister den inneren Frieden, da stimme ich Frau Kramp-Karrenbauer zu. Erdogan nutzt die in Deutschland lebenden Türken, um seine osmanischen Pläne durchzusetzen!

Antwort von U. Gellermann:

Und warum zieht die deutsche Regierung dann nicht ihre Soldaren aus Incirlik zurück?


Am 16. März 2017 schrieb Margot Fendrich zum Artikel:

Das Nazi-Theater

Erdogan stört den inneren Frieden!

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Gellermann entlarvt das oberflächliche Geschwätz. Denn der Protest gegen die Erdogan-Krawallmacherei soll nur überdecken, dass die Nato-Partner nichts gegen die türkische Diktatur tun. Neben der traditionellen Nato-Kumpanei kommt hinzu, dass man Angst vor einer Annäherung der Türkei an Russland hat. Aber darüber reden die Merkels und Rutte nicht.


Am 15. März 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Das Tittytainment-Programm

Deutschland sucht den Super-Bettler

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Die Worte zur "Freiheit" sind genau richtig. Was bedeutet dem Obdachlosen die Meinungsfreiheit. der kann seinen Mund noch so weit aufreißen, es hört keiner auf ihn. Eine gut bezahlte Arbeit, ein ordentliches Dach über dem Kopf und immer gutes Essen würde ihn glücklicher machen als sagen zu dürfen, der Bundeskanzler ist doof. Das darf er sowieso nicht, nur gegen die bösen Gegner darf er wettern. Vor mehr als 30 Jahren durfte er sich an den bösen Sowjets und der grauenvollen DDR den Mund wetzen, heute über Putin und andere unbotmäßige Leute herziehen. Aber wer hört schon auf einen "Asozialen"?




Am 15. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Das Tittytainment-Programm

Deutschland sucht den Super-Bettler

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der artikel ist so gut und es wert, sich dazu auch noch mal ernsthaft zu melden;)

selbst innerhalb des pseudodemokratiekonstruktes eines bürgerlichen staates sind ja nur 3 gewalten vorgesehen und grundgesetzlich verankert.
die installierte inoffizielle "4.gewalt" ist aber die verheerendste, weil sie auf die triebe und köpfe zielt. und das mit einer jahrhundert alten ausrichtung: verdummen und gefügig machen, und die verdummten und gefügigen im glauben von herrschaft oder freiheit taumeln lassen.
schon zum jahreswechsel 1843/44 schrieb ein marx darüber: "Luther hat allerdings die Knechtschaft aus Devotion besiegt, weil er die Knechtschaft aus Überzeugung an ihre Stelle gesetzt hat. Er hat den Glauben an die Autorität gebrochen, weil er die Autorität des Glaubens restauriert hat. Er hat die Pfaffen in Laien verwandelt, weil er die Laien in Pfaffen verwandelt hat. Er hat den Menschen von der äußeren Religiosität befreit, weil er die Religiosität zum inneren Menschen gemacht hat. Er hat den Leib von der Kette emanzipiert, weil er das Herz an die Kette gelegt." (kritik hegelsche rechtsphilosophie).
die 5.kolonne des kapitals verblödet also zielgerichtet und vorsätzlich, weil ebenda auch geschrieben steht: "eine theorie wird zur materiellen gewalt, sobald sie die massen erreicht!"

und das darf einfach nicht passieren!!! darauf hoffen, dass die offiziellen staatsgewalten sich darum kümmern, ist idealistisch und damit blöd!! auch diese gewalten sind nur der verlängerte arm des kapitals.
tittytainment ist klassenkampf, der feind weiß es - wir "herrscher ob unserer eigenen freiheit" verweigern uns dem einzig rationalen schluss, das "herz von der kette" zu lassen, in dem man die ketten sprengt!!


Am 15. März 2017 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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Zu der umfassenden Aufzählung von Hella-Maria Schier würde ich noch folgende Person hinzufügen, die in meinen Augen wie keine Andere dafür steht, dass die EU antidemokratisch, antisolidarisch, antifreiheitlich ist (wenn man als Ziel der Politik den Menschen, und nicht etwa die Konzerne, sieht):

Steuervermeiderhelfer

Jean-Claude Juncker

"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." - in Die Brüsseler Republik, Der Spiegel, 27. Dezember 1999.

"Wenn es ernst wird, muss man lügen." - auf einer Abendveranstaltung zur Euro-Krise in Brüssel im April 2011 dapd, zitiert nach spiegel.de

https://de.wikiquote.org/wiki/Jean-Claude_Juncker

Kennt wahrscheinlich jeder hier, möchte ich aber "der Vollständigkeit halber" der Aufzählung von Frau Schier hinzustellen.

Die Tatsache, dass solche Figuren, die solche Aussagen gemacht haben, die öffentlich bekannt Politik für Konzerne, Reiche und Asoziale (reiche Steuervermeider) gemacht haben, als oberster Kopf und Gesicht der EU gilt, ist entlarvend und enttäuschend zugleich.
Dass uns ein Buddy von Juncker, der Schulz, nun als Sozialreformer verkauft wird, tut ein übriges.

Was ist der Grund für diese Fäkalien-Politik? Wie ist so etwas möglich?
Es sind die öffentlich-rechtlichen Anstalten und die "Leitmedien" ohne die eine solche permanente Leuteverarschung undenkbar wäre.


Am 15. März 2017 schrieb Daniel Aschenberg zum Artikel:

Cyber-Bombe nur zur Abwehr

TAGESSCHAU spielt runter und falsch

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Hallo, dieser Link zur Info:

http://www.tagesschau.de/ausland/syrien-kriegsverbrechen-101.html

Soweit ich klären konnte, entbehrt der Bericht der behaupteten Grundlage (Nachweis von zwei Kriegsverbrechen durch "UN-Untersuchungskommission"). Könnte ein Thema für die nächste Programmbeschwerde sein...


Am 15. März 2017 schrieb Michael Wrazidlo zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Schön, dass sich alle so einig sind nach klare Kante zeigen gegen den Despoten Erdogan? Auftritte einfach verbieten, fertig, Problem gelöst? Es mag ja nur schwach zum Ausdruck kommen, aber der Kommentar klingt auch nach einem Ruf nach „nationaler Selbstbestimmung“ oder noch anders gesagt, dem Wunsch seiner "nationalen Identität" Ausdruck zu verleihen.In der Politik geschieht wenig aus Zufall ? die (vor)herrschenden Gedanken sind zumeist die Gedanken der Herrschenden, die ihre Interessen als die Interessen der Gesamtheit ausgeben.
Exkurs: Wirklich erfahrbar kann das Besondere des Deutschseins, wirklich bestätigt das nationale Selbstwertgefühl nur dann werden, wenn es Gruppen gibt, die als Nichtdeutsche identifizierbar sind, von denen man sich abgrenzen kann. Konservative Kräfte beklagen immer wieder wird deren mangelnde Integrationswilligkeit und Fähigkeit. Dann wird häufig behauptet, die Türken stammen aus einem Kulturkreis, der es unmöglich macht sich hier bei uns zu integrieren. Damit hat man schon ein Feindbild fixiert.(und unterschwellig ethnisch-völkisch argumentiert. Ebenso wird mit dem Begriff ?Volk? verfahren, wenn bei mangelnder ?Integrationsfähigkeit? auf die Ethnie abgezielt wird ? unser Grundgesetz meint mit dem Begriff ?Volk? aber ein Staatsgebilde aufgrund demokratisch verfasster Beschlüsse.)
Jetzt aber zur eigentlichen Sache:
Wenn also die türkische Regierung uns (und mittlerweile auch den Niederländern) Nazi-Methoden vorwirft, dann sollte man sich einige Grundmotive der faschistischen Herrschaftsideologie vor Augen führen: Dazu gehörte ein übersteigerter Nationalismus (Deutschland über alles), aber ebenso auch ein „en büyük türk". Eine Autoritätshörigkeit, die in einem Führerprinzip mündete - die unbedingte Gehorsamspflicht gegenüber der Obrigkeit forderte. Eine Sündenbockphilosophie, die eine einfache und einleuchtende Erklärungen für alle Übel der Welt parat hielt. Diese Motive findet man zuhauf auch in der Politik Erdogans - er kann dies mit den Nazi-Vorwürfen nicht gemeint haben - Wo er allerdings recht haben könnte, wird mit freundlicher Unterstützung der Print-Medien, Funk und Fernsehen ein politisches Schmierentheater aufgeführt nach dem Motto, die Türkei passt (noch) nicht zu uns (zum freien Westen, der EU), mit dem „Bösewicht" Erdogan schon gar nicht - zu der wir uns ohne wenn und aber bekennen und in der Deutschland (als treuer Vasall der Schutzmacht USA) eine Vormachtstellung einnehmen will, bzw. schon einnimmt.
Dies ist ein sehr langfristiger angelegter Plan, der schon im noch geteilten Deutschland seinen Anfang nahm, denn auch damals wurde die Frage nach der nationalen Identität Deutschlands sehr häufig gestellt. Als nationale Identität galt ein wiedervereinigtes Deutschland, aber auch ein vereinigtes Europa. „Ein freies Schlesien in einem freien Europa", so Franz-Josef Strauß. Revisionsansprüche gingen weit über das Territorium der DDR hinaus, hielten auch bei den Grenzen von 1937 nicht inne. Helmut Kohl: „Noch ist über Breslau im Europa der freien Völker nicht endgültig entschieden". Dass diese Befreiung mit nationalen Mitteln allein nicht zu erreichen ist, führt der CDU-Europa-Abgeordnete Philipp von Bismarck so aus: "Die Europäer ... mit dafür haftbar zu machen, daß die Freiheit, die wir im Westen genießen, für uns das Gebot enthält, auch für die Freiheit derer zu wirken, die sie am Ende des zweiten Weltkrieges verloren haben. (sozusagen im Sinne eines ?Befreiungsnationalismus?).
Vergleiche hierzu auch die Rede von Ronald Reagan an die deutsche Jugend (6.5.1985, Schloss Hambach): "Europa ist geteilt, weil ein Teil Europas unfrei ist. Deutschland ist geteilt, weil ein Teil Deutschlands nicht frei ist. Und die Demokratie wird erst vollendet sein, wenn alle Deutschen und alle Europäer endlich frei sind“. Freiheit bedeutet hier die Schaffung einer kapitalistischen Ordnung in ganz Europa! NATO und USA seien der Einheit Europas verschrieben!! Die amerikanische Verpflichtung schließt auch die Beendigung der künstlichen Teilung Europas ein. Im 21. Jahrhundert werde der freie Fluss von Menschen und Gedanken von Moskau bis Lissabon reichen!!! (Helmut Kohl hat ähnlich, aber vorsichtiger formuliert).
So gesehen kann es solange keinen Frieden in Europa geben, solange die „deutsche Frage“ nicht gelöst, die Spaltung Europas im Sinne der "Freiheit" nicht überwunden sei. (Eine unterschwellige Drohung sowohl gegen Osten als auch gegen die westeuropäischen Nachbarstaaten). Hinter der Versicherung, die (geteilte) Bundesrepublik halte sich an die Ostverträge stand immer der Vorbehalt, dass die Regierung eines wiedervereinigten Deutschland keineswegs an diese Verträge gebunden wäre. Es ging schon damals um die Durchsetzung eines Führungsanspruchs. Ausgehend von einer geopolitischen Betrachtung folgerte der damalige Kanzlerberater Michael Stürmer: Europa habe noch immer die Schlüsselrolle im internationalen Mächtesystem - Deutschland aber bilde die Mitte von Europa. Es muss also die Aufgabe einer natürlichen Führungsmacht wahrnehmen. Es geht um einen Machtanspruch nach Osten und nach Westen. Dem hat sich alles unterzuordnen: Mit Lohnzurückhaltung im eigenen Land die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, das wirtschaftliche Niederkonkurrieren der anderen EU-Länder, die Steigerung der Rüstungsausgaben im Interesse der Nato, vor allem aber in eigenem Interesse - wer der wirtschaftlich und militärisch Stärkste ist, ist auch politisch der Mächtigste. Die Gedankenspielerei um eigene atomare Bewaffnung (eine Mahnung Deutschlands an die USA nicht vom Weg abzuweichen als Schutzmacht Deutschlands und Europas). Die eilige EU-Osterweiterung. Die WAZ schrieb gestern noch: Die Mehrheit der EU-Staaten tendiert dazu weitere Balkanstaaten aufzunehmen, um diese nicht dem Einfluss Russlands oder der Türkei zu überlassen (Ist das Gutmenschentum oder Arroganz?). Der Versuch die Bedeutung von Nationalstaaten zu mindern, die fortwährende Propaganda Grenzen zu überwinden oder den Charakter von Grenzen zu verändern. Deutschland sieht sich nicht nur als Führungsmacht in der EU, sondern in einem „vereinigten Europa" bis hin zum Ural. Wer mag, kann die deutsche Außenpolitik als durchaus imperialistisch betrachten. Die Türkei wäre eine sehr große Konkurrenz in der EU für Deutschland. Darauf spielt Erdogan an. Vielleicht hat er ja recht, vielleicht ist das aber alles eine Verschwörungstheorie, die ins Reich der Mythen und Sagen gehört. In der Außenpolitik wäre Deutschland gut beraten wieder auf die Pfade zurückzukehren, auf denen die Horst Ehmke zu Lebzeiten schon gewandelt ist.


Am 14. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Das Tittytainment-Programm

Deutschland sucht den Super-Bettler

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herr blutig,
langweilen sie mich mal jetzt nicht noch mit ihrer mitleid erheischenden undifferenzierten kritik an bundesdeutscher arbeitsförderungspolitik;)
"fördern und fordern" heißt der genesende spruch, nicht "erwarten und bekommen". mehr gibt der deutsche haushalt einfach nicht her, oder sie sind es eben nicht wert, weil als mensch einfach eine fehlinvestition!!
auch das wort "kunde" kennt verschiedene interpretationen;)
im übrigen gehören die von ihnen kritisierten bevölkerungsteile, zu den am meisten angears**ten: moralische idealisten in einer wegwerfgesellschaft, zumeist unterbezahlt, demotiviert, dem burnout nahe! auch die jobcenter-freunde machen nur, wofür sie bezahlt werden. denken oder soziale emphatie steht nicht in der stellenbeschreibung!! aber sie machen ihren job gut, auch henker haben eine berufsehre! (obwohl, vorsicht mit vergleichen in unserem freien land!)
bedenken sie, dass keiner von beiden die gesetze machen, obwohl die sicher ihren arbeitgeber wählen;)
betrachten sie doch ihr hartz-sein als widerstand:) der härteste feind dieser bekloppten welt ist der konsumverzicht.
und lassen sie die anderen wissen, dass DIE die idioten sind!!
bettelkino mit unterernährten kindern im tv?? wissen sie als freier bürger nicht, mit der fernbedienung umzugehen? es geht ihnen blendend, zumal nur die chance aber nicht die garantie besteht, in dieser leistungsgesellschaft was zu werden!

tittytainment?? kenn ich nicht!
aber ich wähle cindy aus marzahn for kanzler, und als nationalhymne "ich und mein holz"!
da fässt man sich an'nen kopf;)


Am 14. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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„Duldet mutig Millionen! - Duldet für die beßre Welt!2
könnte schiller damit tatsächlich unsere heutige lage beschreiben wollen??
oder lese ich daraus einen IMPERATIV, alles umwälzende, alles grundsätzlich verändernde sein zu lassen - die "beßre welt" kommt mit viel gott- und obrigkeitsvertrauen sowie moralischer und humanistischer reinheit von allein!?
auch im glockengießerlied durchzieht sich dieser gedanke: überall ein bissel rumkritteln, um es dann sich aber doch nicht mit den brötchengebern zu verscherzen, oder den aufruhr anzustacheln. auch in der damaligen epoche war ein bisschen kontra opportun:)
seit luther wird reformiert. und auch der war feind alles revolutionären! zwischen luther und schiller lagen schon 250 jahre, nun haben wir 500.jahrestag und reformieren immer noch!

dennoch sind mir schiller und beethoven alle mal genehmer, als die eu!!

für genießer: https://www.youtube.com/watch?v=X6s6YKlTpfw
10.000 japaner singen die ode!! das bekommt die eu nicht gebacken:(


Am 14. März 2017 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Das Tittytainment-Programm

Deutschland sucht den Super-Bettler

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Wenn Sie jetzt noch wüssten, was ich heute im sogenannten Aktivierungskurs hören durfte, würden Sie kotzen Herr Gellermann. Es ist inzwischen der offen zur Schau gestellte Zynismus, den Abgehängten und Ausgesonderten noch mit einer würzigen Beinote OFFEN zu sagen
"Ja wir leben im Scheisskapitalismus, aber seid froh, daß hier noch Restbestände von Sozialstaat existieren, kommt raus aus eurem selbstverschuldeten Versumpfer-Dasein und leistet eure nötigen Bewerbungen ab. Der Staat und wir [gemeint war natürlich das Coachingunternehmen] lernen euch hier immerhin auch noch wie man diese optimiert"
Der Rest war eine vogelwilde Melange aus Georg Schramms stereotype Verkäuferfigur, MeinAutoMeinHausMeinGarten und "Tschaka du schaffst es / wir schaffen das gemeinsam" Rhetorik.

Und das "Beste" dabei ist noch. Selbst diese dürre Schmarotzerpädagogik samt angehängtem Bewerbungstraining ist noch Meilen vom Niveau der ncihteffizienten Jobcenterpädagogik weg.
Und beide Peripherien gesellschaftlicher Notzucht an
finanziell Mindergestellten, sogenannte Stützen des Staates, werden alimentiert und am Leben gehalten. Der Hartzler aber geht weiter mit kaum mehr als Nichts nach Hause, darf sich dabei schämen und fleissig wie ein echter Profi(!) Bewerbungen schreiben.


Am 14. März 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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SCHILLERS Sehn-SUCHT:
Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligthum!
Deine Zauber binden wieder
Was die Mode streng geteilt;
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.
Seid umschlungen Millionen!
Seid umschlungen Millionen!
Diesen Kuß der ganzen Welt!
Brüder, überm Sternenzelt
muß ein lieber Vater wohnen.

REBELL-IONs Erkenntnis:
Freude, schöner Sehn-Suchtfunken,
Tochter aus Delirium,
Wir betreten sehnsuchttrunken,
Lockende, dein Unheiltum!
Deine Zauber binden leider
Was Natur einst frei geeint;
Alle Menschen werden Sklaven,
Wo dein böser Flügel weilt.
Seid ver-schlungen Millionen!
Seid ver-schlungen Millionen!
Diesen Stuss der ganzen Welt?
Sklaven, unterm Sehn-Suchtzelt
muß ein böser Teufel wohnen!


Am 14. März 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Das Tittytainment-Programm

Deutschland sucht den Super-Bettler

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ARD = Arsch-Report-Deutschland!
Wer die Macht hat führt das Wort!
Wer das Wort hat kann das Volk verarschen!
In der Kürze liegt die Würze!


Am 14. März 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Cyber-Bombe nur zur Abwehr

TAGESSCHAU spielt runter und falsch

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Respekt und Dank für die unermüdliche Arbeit, mit welcher dieser stromlinienförmige "Journalismus" angeprangert wird. Wichtig wäre aber auch, die Reaktionen darauf hier darzustellen. Ich gehe ja sicher nicht fehl in der Annahme, daß auch diese Programmbeschwerde nicht zu angemessenen Reaktionen führen wird, insbesondere nicht zu Änderungen in der Art und Weise dieser "Berichterstattung" in den öffentliche-rechtlichen Sendern!


Am 14. März 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Das Tittytainment-Programm

Deutschland sucht den Super-Bettler

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Nach meine Dafürhalten scheiterte die DDR an ihrer Politik der rationalen Aufklärung ihrer Bürger. Alles was wir heute erleben, wurde uns damals gesagt. Wieviele haben es geglaubt? Mit dem Ansprechen des Verstandes kann man keine Menschen gewinnen. Man muss das Gefühl ansprechen, Ängste erzeugen, Tränen der Rührung oder des Zorns. Das können die Ideologen des Kapitals perfekt. Die Menschen werden eingelullt mit rührenden Geschichten, die sie auch zu Spenden veranlassen sollen. Es wird mit Gruselgeschichten und -bildern Angst und Zorn vor dem potentiellen Feind geweckt.
Wenn ich sehe und höre, wieviele Menschen mit Begeisterung das Tittytainment glotzen und sich die grausamen Hollywood-Streifen und Gewalt-Spiele reinziehen, frage ich mich, wie blöd ist die Masse wohl wirklich? Oder können diese Leute nichts dafür? Wenn selbst intelligente Menschen auf Dauer der Westpropaganda nicht widerstehen konnten und können, sieht es schlimm für die Zukunft der Welt aus. Oder liege ich da falsch?


Am 14. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Cyber-Bombe nur zur Abwehr

TAGESSCHAU spielt runter und falsch

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Es ist wirklich an der Zeit, ihnen, den Herren Gellermann,Klinkhammer und Bräutigam für ihren unermüdlichen Einsatz, uns Leser, mehr als zu informieren, zu danken.
Der Veranstaltung am 28.3. 17 im Buchhändlerkeller wünsche ich ein interessiertes Publikum, und dass es ein erfolgreicher Abend werden wird.


Am 14. März 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Cyber-Bombe nur zur Abwehr

TAGESSCHAU spielt runter und falsch

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SONG DER ALGORITHMIKER
(zur Vertonung freigegeben)

Das ist der Song der Algorithmic-Group,
Algorithmic-Group, Algorithmic-Group.
Er verleiht den Schlapphutleuten neuen Mut.
Nur der Welt tut das nicht gut!

Holy moly! Holy moly!
Das ist der Welten Lauf!
Holy moly! Holy moly!
Wer hält den Wahnsinn auf?

Falls der NSA etwas verloren geht,
verloren geht, verlorengeht,
mag´s die CIA am liebsten zwiegenäht,
damit die Überwachung steht.
Eure Sicherheit bei Tag und in der Nacht,
in der Nacht, in der Nacht,
wird von unsren Diensten peinlich überwacht,
auch wenn es kaum Freude
macht!

Holy moly! Holy moly!
Das ist der Welten Lauf!
Holy moly! Holy moly!
Wer hält den Wahnsinn auf?


Am 14. März 2017 schrieb Sven Johansson zum Artikel:

Das Tittytainment-Programm

Deutschland sucht den Super-Bettler

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Diese klare Analyse deutscher Medien zum Arm-Reich-Thema hätte ich gern auch für den Krieg-und Frieden-Komplex. Kann ich damit rechnen?

Antwort von U. Gellermann:

Bei der nächste Konferenz zu diesem Thema.


Am 14. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Das Tittytainment-Programm

Deutschland sucht den Super-Bettler

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Ein Vortrag der es in sich hat.
Habe ihn mir großem Interesse gelesen.
Schwer verdauliche, aber sehr wichtige gesellschaftliche Kost.
Toller Vortrag: Hut ab.


Am 13. März 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Cyber-Bombe nur zur Abwehr

TAGESSCHAU spielt runter und falsch

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Da war doch was! Haben anscheinend alle schon wieder vergessen. Vor gerade mal neun Monaten kündete der nordatlantische Friedensengel von einer neuen, zusätzlichen Bedrohung, deren Bekämpfung dringend angeraten sei.

Um nicht gleich wieder als Verschwörungstheoretiker geschmäht zu werden, zitiere ich hierzu wohl besser das Zentralblatt der Atlantikbrücke, die ZEIT:

Cyberwar
:
Nato erklärt virtuellen Raum zum Kriegsgebiet

Land, Luft, See, Internet: Für das Militärbündnis ist der Cyberspace jetzt offizielles Operationsgebiet. Virtuelle Angriffe können den Bündnisfall auslösen.
:
Wenn man bedenkt, was alles in den Monaten seither so an- und ausgebrütet wurde und dann auch noch passiert ist, kommt man doch gehörig ins Grübeln.

Ein weiteres Zitat aus dem Beitrag vom 15.6.16 sei erlaubt:

Cyberabwehr müsse deswegen "Teil unserer kollektiven Verteidigung" sein. Das Bündnis müsse seine Abwehr in diesem Bereich stärken, denn Hackerangriffe könnten großen Schaden anrichten. Die Nato-Cyberabwehr sei nicht gegen eine bestimmte Quelle oder Nation gerichtet, sagte Stoltenberg. China und Russland werde zwar immer wieder vorgeworfen, mithilfe von Hackern in Datensysteme westlicher Regierungen und Unternehmen einzudringen. Dies zu beweisen, sei aber häufig schwierig.
Wichtig sei für die Nato, die Quelle für Angriffe aus dem Netz zu identifizieren, sagte Stoltenberg. Diplomaten zufolge bedeutet die Entscheidung konkret, dass die Cyberabwehr nun in alle militärischen und strategischen Planungen des Bündnisses einbezogen wird.
:
Zwischen diesen Zeilen gelesen drängt sich doch der Eindruck auf, dass da fünf Monate vor Hillary's erwarteter Inauguration die Voraussetzungen geschaffen werden sollten um ein zügiges Voranschreiten sicherzustellen.

Dumm gelaufen. Die Ausrufung des Bündnisfalles wegen der verunglückten Präsidentenwahl?. Da war die Muffe dann doch zu groß. Und dann kommt auch noch Wikileaks und legt die ganzen diesbezüglich ausgedachten Schweinereien auf den Tisch. Gniffke&Co. geben zwar ihr Bestes davon abzulenken, ob es allerdings viel helfen wird ist die große Frage. Wir werden es erfahren, was die russischen oder sonstigen Cyber-Hacker bis zum September so zu leisten vermögen. Wir wissen ja jetzt auf was wir zu achten haben.


Am 13. März 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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Wir sollten dankbar sein für "beßre Welt"!
Was hat der "Apparat zu Brüssel" uns nicht alles Gutes zukommen lassen:
den erträglichen Krümmungsgrad der gemeinen Salatgurke, den flächendeckenden Ersatz der in die Jahre gekommenen Glühbirne durch LED, den IBAN, der uns nur noch eine Ziffer merken lässt und nicht mehr zwei, die Tumor-Selfies auf den Suchtschachteln.
Nur um mal das Wichtigste zu nennen.
Das ist doch was!


Am 13. März 2017 schrieb Benny Thomas Olieni zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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Einen Trauermarsch für die Europäische Union werden wir bei jedem Schritt deren stufenweisen Absterbens benötigen.
Auch, wenn nach deren endgültiger BRDigung der gewaltige soziale, kulturelle und wirtschaftliche Schaden offenbar wird, den dieses Projekt einer dekadenten Machthaber-Gruppe mit sich bringt.
Volksmund:
Wie gehen Reiche wie die EU unter?
E rst ganz langsam.
U nd dann ganz plötzlich.


Am 13. März 2017 schrieb Roman Gärtner zum Artikel:

Das Tittytainment-Programm

Deutschland sucht den Super-Bettler

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Interessanter Artikel/Vortrag.

Hatte gerade vor 2-3 Tagen ein pdf zu dieser Konferenz gelesen und mich gefragt was Sie da wohl vortragen werden.

Wie ich "sehe", haben Sie sich auch mit einer Frage beschäftigt die mir schon länger durch den Kopf geht:
"Was bringt mir die (grenzenlose) Freiheit wenn ich a) nicht das Geld habe um wirklich frei zu sein und b) sich die Sicherheitslage weltweit immer weiter verschlechtert (auch im näheren Umfeld).".

Letztendlich ist sehr vieles was einem als Freiheit "verkauft" wird mit Geld verbunden.
Das fängt ja schon bei gesunder Ernährung an, geht über ein 2-Klassen Gesundheitssystem bis hin zur mobilen Freiheit...ohne (genug) Geld muss man permanent Abstriche machen (und sich dafür oft noch belehren/beschuldigen lassen - zB "Wir" (die Konsumenten) sind schuld an Massentierhaltung etc. weil wir ja nicht mehr Geld ausgeben WOLLEN (von KÖNNEN wird ja nur selten geredet)

Zum Thema "Börse vor acht" bzw "Du könntest auch Millionär sein":
Seit einiger Zeit laufen ständig Werbespots für Handy-Apps mit denen man "traden" kann "wie die Big Boys" und das dies früher immer ein "sehr kompliziertes Geschäft" war das man nun ganz einfach per App "mitspielen" kann...und das sogar, zum üben, vorher noch mit ein bisschen "Spielgeld" das man zur Verfügung gestellt bekommt.
Gehen dem größten Casino der Welt die Opfer aus?

Werbung kommt eh etwas zu kurz.

Obwohl ich nie einen Elefanten gejagt und getötet habe oder einen Gegenstand aus Elfenbein (wissentlich) gekauft habe, bekomme ich nahezu täglich die Spendenaufforderung ins Haus gesendet weil alle 15 min. ein Elefant getötet wurde.

Also ich könnte mir weder eine Elefantenjagd-Safari leisten noch würde ich Produkte kaufen die aus Elfenbein hergestellt wurden.
Ich bin also eigentlich die falsche Zielgruppe dieser Werbespots.
Spenden die Menschen die sich beides leisten können eigentlich auch? Und wenn es nur zur Beruhigung des Gewissens ist?

Ich soll mich auch schuldig und verantwortlich für die unterernährten afrikanischen Kinder fühlen.
Auch dafür bekomme ich fast täglich entsprechende Werbespots zu sehen.

Wer hat da nochmal die Mittel für Hilfsorganisationen (zB für die Versorgung von Flüchtlingen) gekürzt?
Also ich war das nicht...zumal finanzielle Mittel für Hilfsorganisationen aus Steuergeldern geschnürt werden (oder?) und wer verlegt seinen Wohn- und Unternehmenssitz in Steueroasen (um sich auch dieser Verantwortung zu entziehen)?

Irgendetwas läuft da schief...


Am 13. März 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Das Tittytainment-Programm

Deutschland sucht den Super-Bettler

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BEIPFLICHTUNG

Im Verdummen einfach Spitze,
im Erhellen mäßig;
dennoch bleiben die Gebühren
nach wie vor gefräßig.
Wer sich geistig bilden möchte,
muss bis spät nachts warten.
Darum kommt Politsatire
nie im "Fernsehgarten".


Am 13. März 2017 schrieb Manfred Caesar zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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Die Überschrift muß richtig heißen :

"Seid v e r schlungen Millionen!"


Am 13. März 2017 schrieb ines janke-kleiner zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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Das "Böse vor acht" wird diese Sendung seit Jahren in unserer Familie genannt, auch, damit die Kinder sich von diesen vollkommen überflüssigen Nachrichten distanzieren.....


Am 13. März 2017 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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Ich möchte meine Zustimmung geben zu dem Kommentar von Ulrike Spurgat, der mir sehr gut gefällt. Auch in den Aufruf:"Proletarier aller Länder vereinigt Euch" möchte ich voll einstimmen. Doch fürchte ich, er geht ins Leere, denn wer sieht sich heute noch gerne als Proletarier und kennt den Stolz der einstigen Arbeiterbewegung? Es ist politisch viel dafür getan worden, dass es keine Arbeiter mehr gibt. Sie sind eingebunden in Arbeitnehmer und gelten als Angestellte. Woher also soll dieser "Stolz des Arbeiters" kommen, wenn Gewerkschaften und Politiker, ganz besonders auffallend die zwei, die selber aus einer Arbeiterfamilie kommen, Gerhard Schröder und J. Fischer, der Arbeiterschaft über die Agenda 2010 und die Parola "sozial ist, was Arbeit schafft" das "Gnick gebrochen"gebrochen haben? Arbeit und Arbeiter gab es genug - man wollte sie nur nicht gut bezahlen.

An einer Autobahnbrücke von Herne nach Dortmund konnte man früher vom Zug aus lesen mit weißer Farbe ganz groß geschrieben:" Alle Räder stehen still, wenn der Arbeiter es will."

Sie müssen und werden es wollen, damit diese sinnlosen Tode aufhören, wie der des jungen Mannes, der hier geschildert wird und viele andere auch, die nicht öffentlichlich gemacht werden. Dazu zählen auch die, die in Bergwerken und Nähfabriken wegen Vernachlässigung völlig unzureichender Sicherheitsvorkehrungen immer wieder zu Tode kommen.


Am 13. März 2017 schrieb Ernst Grobschmied zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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Zu Reformen, die die EU-Vorderen Anderen abverlangen, sind sie selbst nicht im Stande.
Denn das würde nicht nur private Finanzmärkte beunruhigen, sondern sich selbst.
Wer seit der Bankenkrise 2008 das Eurosystem nicht weiterentwickelt mit digitalen nationalen flexiblen Parallelwährungen zum starren Verrechnungssystem Euro und stattdessen nichts macht um Bankenmacht auf Null zu fahren, braucht sich nicht wundern, dass alles sich auflösen muss - nur um mit einer EU neu beginnen zu können.


Am 13. März 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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KAMPFRUF
AUF ENDLOSSCHLEIFE !
MÖGE ER NÜTZEN !

(Darf auf die Melodie des vierten Satzes
von Beethovens Neunter gesungen werden. Mein Namensvetter Ludwig würde es schmunzelnd dulden)

Machtkonstrukt der Profiteure,
schlau entwickelt, kalt durchdacht,
Kopfprodukt der Geldmonteure:
Gut erfunden - schlecht gemacht!
Teilen - Herrschen, diese Mittel
haben Völker längst durchschaut.
Auch die Waffen unterm Kittel.
Nichts gibts, wovor Brüssel graut!

So muss bald ein Ende haben,
was der Popanz hingebaut:
Uns die Krümel, ihm die Gaben!
Schluss mit Lustig, Schluss mit Laben!
Zu viel hat sich aufgestaut!
Mammons Fessel, niemals wieder!
Fort mit diesem Gelddiktat!
Alle Menschen werden Brüder!
Erst mit Worten, dann durch Tat!


Am 13. März 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Das Tittytainment-Programm

Deutschland sucht den Super-Bettler

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Mit seinem „Erachten" liegt Mitkommentator Feldmann nicht mal so falsch. Mit der Milch der frommen, der einzig richtigen und vorallem einzig zulässigen Denkungsart, die via virtueller „Mutterbrust" seit Jahrzehnten verabreicht wird, wird ein einziges Ziel verfolgt: die Ruhe ist des Bürgers erste Pflicht. Nur so geht Kapitalismus! Das ist immer schon so gewesen , nicht erst seit Zbiegniew B. das Tittytainment schuf und propagierte. Früher, zu Zeiten eines anderen Imperiums, lief das unter „Brot und Spiele". Auch Titties wurden damals reichlich geboten, spätestens dann, wenn die großen Miezekatzen zum Spielen mit aufgeboten wurden.

Gewiß, die Gellermannschen Auslassungen sind lobens- wie auch bedenkenswert, vergnüglich noch dazu. Warum nur habe ich so ein dummes Gefühl hinterher, ein saudummes gar? Wenn ich alles richtig verstanden habe, braucht´s doch nur eines „Deutschland sucht den Super-Bettler" und schon wäre alles prima in Margari - ääh - Butter. Und schon reite ich den roten Hering und suche nach dem richtigen Silbereisen dafür, so was Passendes wie mit Heidi K. oder bei Dieter B., einen mit dem Werdegang vom - brauche gar nicht weiter zu denken, da ist er schon: Martin Sch.! Und spätestens da wird mir klar, da hat der Galerist wohl nicht bis zu Ende gedacht. Das hätte er bestimmt nicht gewollt.

Zu allem Überfluss - im Zusammenhang mit Armut besonders pikant: der "super beggar? wäre irgendwie kontrapunktiv. Eindeutig der Holzweg, da würde doch dem plebs der plebs am Nasenring vorgeführt. Allein schon die ganzen Zusammenrottungen vor dem Casting-Bus, das kann doch nicht gewollt sein. Nein, nein! Da hat sich Gellermann irgendwie verrannt! Da braucht es andere Ansätze!

Die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich? Seien wir doch einmal ehrlich und nachsichtig! Mit dem Tittytainment findet doch eine Konditionierung Anwendung, die wertegemeinschaftlich betrachtet die wohl Humanste der humanen Methoden ist. Ob sie noch lange so zum Einsatz kommen wird? Irgendwann - und vermutlich eher früher denn später - werden die Träger der großen Portokasse alternativlos die Kriegskasse zum Einsatz bringen um die Herde der „deplorables" drastisch zu reduzieren. Wenn wir Glück haben auf ein erträgliches Mass, wenn nicht , ja dann!


Am 13. März 2017 schrieb Heinrich Triebstein zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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Dieter Hildebrandt: "Politik ist der Spielraum, den Wirtschaft ihr lässt."
Daniela Dahn zitiert in "Wir sind der Staat. Warum Volk sein nicht genügt"
Kurt Tucholsky mit dem Wort: "Politik kann man in diesem Land definieren als die Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen mit Hilfe der Gesetzgebung."
Publik-Forum Nr. 2/2015 bringt eine Karikatur: Der Dampfer Wirtschaft befördert das Boot Politik. Von der Brücke schallt es: "Kurs halten, Frau Bundeskanzlerin!!!"
George Bernard Shaw (1856-1950) "Gesetze sind schon an der Wurzel dadurch vergiftet, dass sie von reichen Leuten gemacht werden."
CETA, TTIP, TISA und Konsorten zielen darauf ab, die Beeinflussung der Gesetzgebenden - die Personalkosten verursacht - durch unkündbare Verträge zu ersetzen.
Die Gründungsväter des usanischen Staatswesens standen 1776 vor der Frage: Demokratie oder Republik? Sie haben sich für die Republik entschieden, damit die Besitzenden die Kontrolle behielten. Wenn wir nicht weiter der "Zerstörung von Gemeinschaft, der Zerstörung der IDEE von Gemeinschaft, der millionenfachen
Zerstörung von Leben, der Zerstörung von kultureller und zivilisatorischer Substanz - vor allem in der Dritten Welt - und der Zerstörung unserer ökologischen Grundlagen" (Rainer Mausfeld in "Die Angst der Machteliten vor dem Volk") zuschauen wollen, sollten wir den letzten Sätzen aus Mausfelds Vortrag näher treten: "Die Nutznießer dieser Zerstörung haben keinen Grund, diesen Weg der Zerstörung zu ändern. Die dazu notwendige Veränderungsenergie kann nur von unten kommen - von uns. Das ist unsere Aufgabe und das ist unsere Verantwortung."
Publik-Forum 5 | 2017 veröffentlicht unter dem Titel "Müssen wir den Kapitalismus überwinden" einen Artikel von Bernd Winkelmann und Norbert Bernholdt. Die Autoren fragen am Ende: "Gibt es eine Alternative zum Kapitalismus? Auch hier ein klares Ja. Sicher, der Mensch hat auch egoistische, materialistische und aggressive Anlagen. Aber wie die alten Weisheiten, die Religionen, die neuere neurobiologische Forschung, die Glücks- und Sozialforschungen deutlich zeigen, lebt der Mensch vielmehr von den Fähigkeiten der Empathie, der Solidarität und der Kooperation und wird erst durch die Entfaltung dieser Gaben glücklich und lebensfähig. Auf dieser Grundlage könnten durchaus eine Geld- und Eigentumsordnung, eine Unternehmensverfassung und ein Einkommenssystem aufgebaut werden, in denen sich nicht die private Bereicherung einiger weniger, sondern eine solidarische, kooperative und gemeinwohlorientierte Ökonomie entfaltet.
Der Ausstieg aus der kapitalistischen Wirtschaftsweise hat in den verschiedensten Bewegungen längst begonnen. Die Transformation in eine postkapitalistische Wirtschaftsweise wird gelingen, wenn eine genügende Zahl von Menschen deren Notwendigkeit und Chance erkennt und die sich zuspitzende Krisenentwicklung keinen anderen Ausweg mehr zulässt."
Hilfreich dabei könnte das Wort eines großen Präsidenten, Abraham Lincoln, sein: "Demokratie ist Regierung des Volkes für das Volk durch das Volk."


Am 13. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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Da ist dir mal wieder ein journalistischer Streich gelungen, und die Ode an die Freude kann einem, wenn die Arbeits- und Lebensverhältnisse bei einigen Völkern in der EU ins Bewusstsein von dir gerückt werden, nur noch solidarisch schlecht werden. Danke, lieber Uli, für deinen Artikel, und da schließe ich mich sehr gerne @ Rena Weber an.
Das Interesse, besonders der USA konnte nur, nach 1945, folgerichtig alle Möglichkeiten zu nutzen, kommunistische Bestrebungen im Keim zu ersticken.
Churchills Ziel war eindeutig nach 1945:
Man will den westlichen Teil stabilisieren und die kommunistische Ansteckung verhindern.
Am 8. Mai 1946 wird die gemeinsame Position von London und Washington vom ehemaligen Berater der polnisch faschistischen Regierung im Exil, erläutert, Joseph H. Retinger, der Agent der des Geheimdienstes seiner Majestät geworden ist..Churchill hat demnach die Position, die "Vereinigten Staaten von Europa" propagiert.---
Am 5 Januar 1949 wird das ACUE Das Amerikanische Komitee für ein Vereintes Europa) am Sitz der Woodrow-Wilson-Stiftung in New York gegründet, ohne besondere Geheimhaltung.u, und die Namen auf der Liste des Verwaltungsrates lässt keine Wünsche offen. U.a.: Allen W.Dulles früher OSS, dann Präsident des CFR und künftig Direktor der CIA ). Churchill sagt in seiner Einweihungsrede am 29.3.1949: "Es kann keinen dauerhaften Frieden geben, weil zehn Hauptstädte des östlichen Europas in den Händen der koimmunistischen Sowjetregierung sind. Wir haben unsere Beziehungen zu den Nationen hinter dem Eisernen Vorhang. Sie haben ihre Delegierten zu unserer Versammlung geschickt und wir wissen um ihre Gefühle und wie sehr sie sich wünschen, sich dem neuen vereinten Europa anzuschließen. Wir müssen daher als Ziel und als Ideal nichts Geringeres als die Einheit Europas in seiner Ganzheit nehmen."
Am 4. April 1949 unterzeichneten die USA, Kanada und Frankreich den Nordatlantikpakt. (NATO). Zur Erinnerung: Die Gründung des Warschauer Paktes war dann die Antwort im Jahr 1955.
Damit lässt sich doch zumindest eine Regierungsunanhängigkeit der CIA vermuten. Die CIA ist bis zum heutigen Tage immer und überall an Putschen, (Chile beschäftigt mich immer noch), beteiligt. Die wirkliche Aufgabe der CIA ist, die heimliche Finanzierung aller föderalistischen Vereinigungen, nach 1945. An der Grundausrichtung der aggressiven Politik der USA mit dem CIA hat sich nichts geändert. Nach und nach legen sie Welt in Schutt und Asche. Und Europa ? Die Völker Europas wollen in friedlicher Koexistenz mit ihren Nachbarn, besonders mit den russischen Völkern leben, und diese Blutsauer, Ausbeuter, Piraten und Kriegsverbrecher, die den Völkern, die Luft zum Atmen nehmen, ihnen die Grundlage für menschlich und gesellschaftliche Entwicklung nehmen, gehören auf den Müllhaufen der Geschichte.
Italien liegt, ähnlich wie das griechische geknechtete und geknebelte Volk am Boden. "In der nordostitalienischen Region Friaul nahm sich vor kurzem ein Dreißigjähriger das Leben, und seine Eltern veröffentlichten seinen Abschiedsbrief. Sie erklärten: "Das Prekariat hat unseren Sohn getötet-"
Weiterhin heißt es darin: " ......Ich gehöre zu einer verlorenen Generation.......Ich bin es leid, sinnlose Bewerbungsgespräche für einen Job als Grafiker zu führen.....Man darf keinen Arbeitsplatz verlangen, man darf sich keine Liebe erhoffen, man darf keine Anerkennung erwarten, man darf nicht verlangen, Sicherheit zu fordern, und man darf auch kein stabiles Umfeld verlangen......bald werdet ihr nicht einmal mehr; Nahrung, Strom oder fließendes Wasser verlangen können." (WSWS Web Sit)
Das treibt einem die Tränen in die Augen, und verlangt nach der Forderung:
"Proletarier aller Länder vereinigt euch."


Am 13. März 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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Das haben Sie sehr gut gemacht. Allen drei Beiträgen der Rationalgalerie-Montagsausgabe ist nichts hinzuzufügen. Eine Zustandsbeschreibung unserer Gesellschaft, der medialen und politischen, oder besser konzerngeführten Organisationsstrukturen, die aus tiefstem Verständnis für die aktuellen Geschehnisse eben nicht die stereotypen Feindbilder füttert (Trump - Erdogan - hier nicht aber sonst fast überall Putin), sondern Struktur und Zusammenhänge aufzeigt. Warum ich das so besonders gut finde? Weil die tumbe Eskalation, die beispielsweise aktuell aus dem Verhalten der Holländischen Administration der türkischen Regierung gegenüber folgt, egal ob berechtigt oder nicht, offensichtlich kontraproduktiv ist. Was Sie hier vorführen ist die Sorte Journalismus, Information, Kommentar, die uns in eine bessere Welt bringen kann, wenn der komplexe Inhalt verstanden und vom politischen Bürger internalisiert wird. Dieses Niveau, das Sie hier kostenlos zur Verfügung stellen, sollten wir vom teuren öffentlichen Rundfunk mit seinen riesigen Möglichkeiten einfordern, statt uns täglich einseifen zu lassen. Wir brauchen nämlich eine tiefe Diskussion über die eigene Saat, die wir in den nächsten Jahren ausbringen wollen. Die Saat bestimmt, was wir ernten. Momentan schmeckt's schon nicht, also ändern wir doch einfach mal etwas? Weiter so, absolute Pflichtlektüre, danke.


Am 13. März 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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@Jochen Scholz

Und was kann sich der von der Eu entrechtete griechische Hafenarbeiter im Piräus zum Leben kaufen nachdem das eine Imperium das andere abgewechselt hat? Genauso viel wie vorher: nämlich nichts.


Am 13. März 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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In meiner erweiterten griechischen Familie gibt es eine ältere Dame, die als junges Mädchen, ein Kind noch, als Botengängerin für den Widerstand gegen die Nazi-Besetzung in den ipirotischen Bergen täglich ihr Leben riskierte. Sie hat miterlebt - wie so viele Rentner in meiner Familie - wie ihr ganzes Dorf und damit ihre Lebensgrundlage von deutschen Soldaten als Vergeltungsmassnahme gegen den Widerstand buchstäblich dem Erdboden gleichgemacht wurde. Diese Frau hat mich - den Deutschen in ihrem Land - vom ersten Moment unserer Bekanntschaft wie einen besonders geliebten Sohn behandelt. Dieser Wille zur völkerverbindenden Freundschaft ist Europa. Dass diese Frau nun im Alter im wahrsten Sinne "ausgerechnet" und "massgeblich" durch deutschen Druck ihrer Rente und damit einen würdevollen Lebensabend verloren hat, kann nicht mehr nur ironisch genannt werden: Diesen zynischen Betrug an der Würde der Menschen nennt man besser EU. Es gibt also einen himmelweiten Unterschied zwischen Europa und der EU. Man sollte ersteres zur Motivation nehmen um letzteres mit aller zu Macht zu bekämpfen - auch wenn einem dafür das Dorf angezündet wird.


Am 13. März 2017 schrieb Werner Feldmann zum Artikel:

Das Tittytainment-Programm

Deutschland sucht den Super-Bettler

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Der Begriff "Tittytainment" hat m. E. die Bedeutung der fütternden Mutterbrust.

Antwort von U. Gellermann:

WIKI:
Tittytainment (oft auch Tittitainment) ist eine Wortbildung aus englisch titty (Slang für Busen) und entertainment (Unterhaltung). Der Begriff steht für die Vermutung, dass auf Grund steigender Produktivität zukünftig ein großer Teil der Weltbevölkerung von der Produktion von Dienstleistungen und Gütern entbunden sein werde und dann von Transferleistungen leben werde. Um diesen Teil der Bevölkerung ruhigzustellen, werde er durch die Medien berieselt werden.


Am 13. März 2017 schrieb Jenny Westphal zum Artikel:

Das Tittytainment-Programm

Deutschland sucht den Super-Bettler

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Es ist ja viel, viel Text, den Sie in diesem Artikel anbieten. Aber es lohnt sich wirklich ihn zu lesen. Nirgendwo habe ich bisher eine so klare Medien-Analyse zum Thema Arm und Reich gelesen, die zugleich so unterhaltsam formuliert war.


Am 13. März 2017 schrieb Gert Schneider zum Artikel:

Cyber-Bombe nur zur Abwehr

TAGESSCHAU spielt runter und falsch

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Mal wieder eine klasse Leistung vom Team Bräutigam-Klinkhammer-Gellermann! Sie sind die Anstalt zur Überwachung der Anstalt. Das ist sicher mühsam, aber es ist verdienstvoll, danke.


Am 13. März 2017 schrieb Rena Weber zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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Dass man scharfe politische Kritik in eine poetische Sprache verpacken kann ist eine Wohltat. Danke.


Am 13. März 2017 schrieb Ronald Wolf zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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Eine wunderbare Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation. Nutznießer der EU und des Freihandels sind die Konzerne, die schamlos Steuerschlupflöcher und Geringlöhne ausnutzen. Danke für den Spitzenartikel !


Am 13. März 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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Der linke italienische Journalist Fulvio Grimaldi hat mal bei KenFM Positionen geäußert, die EU sei von Anfang an ein Konstrukt von Konzern- und Bankeninteressen gewesen und auch ein Projekt der CIA. Das klingt nicht sehr romantisch und er erntete auch Widerspruch, bestand aber darauf, hier besser Bescheid zu wissen.
Sicher war auch nie beabsichtigt, Russland darin aufzunehmen, hingegen ist die EU an die Nato gebunden.
Durch Demokratie zeichnet sich die EU nicht sonderlich aus und sie macht auch nicht den Eindruck, überhaupt in diese Richtung zu streben, ganz im Gegenteil. Angela Merkel sagte in einem Interview, sie würde ihre Vorstellung von Europa auch gegen den Willen der Bevölkerung durchsetzen. Gauck sagte, die Bevölkerungen, nicht die Eliten seien das Problem, und Schäuble äußerte, über Krisen nicht unglücklich zu sein, denn man könne dann viel leichter gewünschte Veränderungen durchsetzen. Welche genau, dem sollte man mal nachgehen.
Währendessen werden weiterhin all diejenigen, die, auch angesichts solcher Aussichten, diesem Europa skeptisch gegenüber stehen oder es gar verlassen wollen, als Rechtspopulisten gebrandmarkt, denn das ist ja, pfui, nationalistisch. Da es die größte Sorge der real existierenden Linken ist, evtl. Schnittpunkte mit den Rechten zu haben, eine ewige Achillesferse, halten sie sich daraufhin mit EU-Kritik zurück. Und was macht nun der EU-unzufriedene Bürger? Links ist keiner, der für ihn spricht, für die heutigen Linken ist jeder Widerstand gegen dieses Europa "völkisch".
Also resigniert der schändlich besorgte Bürger entweder oder sucht seine Interessensvertreter bei den Rechten. Wenn man schon dahin geschickt wird... Nun gehört er plötzlich zu jenen Leuten, über die Jutta Ditfurth mahnt, dass man mit ihnen nicht reden dürfe ohne eine dafür geschulte Unterstützung - wie die ihre.
Es hat schon seine Logik, wenn Linke wichtige und eigentlich auch linke Themen, wie EU-Kritik, den Rechten überlassen und dann diese Themen von sich weisen, mit dem Argument diese seien "rechts". Und Deutschlands Verhalten in der EU und vor allem gegenüber Südeuropa, sein Führungsanspruch und das Beharren auf Sparpolitik und Exportüberschüssen, sowie die offene Ambition als Kriegsmacht ist auch rechts und von nationalen Interessen geprägt (natürlich nur denjenigen der Machtelite),das ist rechter, als die Provinz-Omi, die sich vor ungewohntem Zustrom zu vieler "Fremder" auf einmal fürchtet.
Die Eliten sollen an verschiedenen Ländern Europas verschiedene Dinge erproben. An Griechenland die Armut und Enteignung, in Schweden die Reaktion auf Überwachungselektronik und Chips, bei uns die Reaktion auf viel Zustrom anderer Kulturen, in Spanien auf undemokratische Maßnahmen, wie Demonstrationsverbote, Interneteinschränkung, das sog. "Maulkorbgesetz" von Rajoy.
Es hatte mich gewundert, dass von diesen Unterdrückungsmaßnahmen in Spanien fast nirgendwo die Rede war, wo man hingegen von der Türkei da schon immer viel sprach. Spanien ist aber ein EU-Land, es hätte doch nicht nur dort, sondern auch z.B. bei uns Protest geben müssen, angesichts so massiver Einschränkungen der Meinungsfreiheit, aber noch nicht mal für die alternativen Medien schien es ein interessantes Thema zu sein, ebenso wenig wie der Ausgang der letzten Wahl dort und die Umstände, wie man ein Linksbündnis verhinderte. Denn es war ganz klar, dass Brüssel und Berlin, sowie die USA einen Sieg der Linken in Spanien auf jeden Fall hatten verhindern wollen. und dass jetzt wieder Rajoy an die Macht gekommen ist, habe ich damals irgend wo jemanden einen "parlamentarischen Putsch" nennen hören. Aber es war davon viel weniger die Rede, als von dem in Brasilien z. B. Es hätte mich schon interessiert.

Antwort von U. Gellermann:

Es gibt auch und vor allem in der Beurteilung der EU, sehr unterschiedliche Positionen in der Linkspartei. Sahra Wagenknecht z. B. sagte: „Die EU ist ein Hebel zur Zerstörung der Demokratie“. Dem kann ich mich anschließen.


Am 13. März 2017 schrieb Jochen Scholz zum Artikel:

Seid umschlungen Millionen!

Ein Trauermarsch für die Europäische Union

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Soviel Hoffnungsglück grünte immerhin beim Verkauf des Hafens von Piräus an eine chinesische Firma: vom Hafen wird eine Bahnlinie über Belgrad nach Budapest gebaut, die dann an die Hochgeschwindigkeits-Güterbahn von Südchina nach Duisburg (2014 war der chinesische Staatspräsident dort, um die Ankunft eines Güterzugs nach 16 Tagen Fahrt zu begrüßen) und Rotterdam im Rahmen von "One Belt, One Road" , vulgo Neue Seidenstraße, anschließt. Piräus wird damit eine völlig neue Bedeutung erlangen, und das Gesamtprojekt ist der Hauptsargnagel für den amerikanischen globalen Hegemonieanspruch.


Am 11. März 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Faschismus und 'Diktator Erdogan'
Ab wann war Hitler ein Diktator und ist Erdogan einer?

Das Ermächtigungsgesetz wurde 1933 im Reichstag beschlossen. Auch wenn die Kommunisten vorher ausgeschaltet waren, war es kein diktatorischer Akt.

Und wenn die türkische Verfassung durch einen Volksentscheid Erdogan mehr Macht gibt. Ist das ein diktatorischer Akt?

Und auch z.B. die US Demokraten haben in Deutschland unter US Bürgern Wahlkampf für Hillary gemacht. Ich stimme einigen Kommentatoren hier zu.

Mir ist dieser türkische Nationalismus unter den Deutschtürken sehr unsympatisch. Nun sieht man aber mal ehrlich, dass sehr viele sich eben nicht als 'unsere Mitbürger' verstehen, (wie sie politisch korrekt genannt werden), sondern als türkische Patrioten. Das war ja schon in Köln im letzten Jahr überdeutlich.

Die ganze Sache ist weniger eine legalistische Frage als eine Frage der politischen Identität 'unserer' Deutschtürken. Türkentum oder was?

Antwort von U. Gellermann:

Klar, waren ja nur die Kommunisten, die in die Folterkeller der SA mussten. Die waren halt „ausgeschaltet“, ein klassischer Nazi-Ausdruck. Als ob das kein Angstklima erzeugt, keinen Druck auf die „Wahlen“ ausgeübt hätte.
Und auch die „Ausgeschalteten“ in der Türkei, die in den Gefängnissen sitzen, die Berufsverbot haben, sind dem Herrn kein Zeichen von Diktatur. Da wird dann deutlich, warum ihm Recht und Gesetz „legalistisch“ sind: Um völkisch zu argumentieren.

DIE DISKUSSION GESCHLOSSEN.


Am 11. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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das sind schon verwirrende und hysterische zeiten!
die niederlande erteilt keine landererlaubnis für den türkischen außenminister!
die deutsche regierung will sich nicht positionieren, aber alles kritisieren! "Unsere dt. Granden regen sich auf und bestehen auf ihrem Besuchsrecht bei den Staatsbürgern in Uniform in der Türkei... und dieser Mann darf nicht einmal seine Staatsbürger ohne Uniform besuchen." (nicht von mir, aber zutreffend:)

und gleichzeitig wird der gröDIKTaZ von putin im kreml empfangen!
was soll man von alle dem halten?
in den ersten beiden ländern wird bald und viel gewählt in diesem jahr. und wenn man innenpolitisch keine substanz hat, sucht man eben außenpolitisch einen feind, der alle wankelmütigen national um sich eint!! wäre ja doof, holland und DE sind die sponsoren vom türken, aber die politischen profiteure die rechtsaußen.
der putin nun wiederum kann ja nur noch viel schlimmer sein, weil der ist sogar sanktioniert. nicht so der eu-kandidat und das nato-mitglied! dafür macht er jetzt deals ohne ende (100 mia handelsumsatz, 1 mia entwicklungsfond, akws, s-400 export, touristen ohne visa und beschränkung luftverkehr...). aber putin ist jetzt auch kein thema, wo er doch alles hackt und durchsetzt und spaltet und so...

die frau jelpke auch noch, herr von aken, und die beliebte frau dagdelen... da könnte man die PdL auch mal loben: wer PdL wählt, wählt gegen erdogan.
gleichzeitig unterstreichten alle, dass die unterstützung, die kumpanei durch die merkelregierung beendet werden müsse!! da bin ich sogar dabei! natürlich verbindet sich damit auch vehemente und berechtigte kritik an die zustände in der türkei selbst!
aber siehe da (link von c.reddöhl): selbst die türkische opposition lehnt auftrittsverbote ab!
zitat:
"Für das Rederecht Erdogans spricht sich schließlich auch der frühere Chefredakteur der oppositionellen Tageszeitung Cumhuriyet, Can Dündar, aus. »Ich bin ein entschiedener Gegner Erdogans, aber ich bin auch ein überzeugter Demokrat und kämpfe für das Recht auf freie Meinungsäußerung«, erklärte der vor einer drohenden Haftstrafe in der Türkei ins Exil nach Deutschland gegangene Journalist gegenüber der Passauer Neuen Presse. Ein Verbot würde »die Spannungen unter den Türken in Deutschland anheizen«, so Dündar. Die Behörden sollten lieber enge Grenzen für Erdogans Rede setzen, »damit er nicht wie sonst Hass predigt«."

also auftritt ja (wegen der meinungsfreiheit und spannungen), aber die rede inhaltlich begrenzen (weil Cumhuriyet vorgibt, was hass ist?)

verwirrende zeiten eben!


Am 11. März 2017 schrieb H.C. Hoffer zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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"Feige Merkel" - das ist doch mal ein Attribut, das ganz super diese Frau beschreibt:

Merkel ist feige gegen Erdowahn,
feige gegen Obama/Clinton und aktuell feige gegen die US-Putschisten Soros und Co. (Und mit denen im Rücken macht sie sogar den Dicken gegen Trump !)

Ihre Feigheit lässt Deutschland mitmachen beim Boykott und Krieg gegen Syrien, lässt Deutschland mitmachen bei den Sanktionen gegen Russland, ... hündisch ergeben den Paten des US-Mimic (militäry-industrial-media-intelligence-complex) !

Und chauvinistisch-großkotzig (mit der der Blöd) agiert die Merkel'sche gegen Griechenland und andere mit ihrer Austeritätsknute.

Und verlogen-pseudohuman (auch mit der Blöd) verhält sie sich zu den hergelockten afrikanisch-arabischen Jungmännern .... die nicht gebraucht werden, es sei denn für die Schleifung des Sozialstaates ... was allerdings ein ausgemachtes Ziel der Neoliberalen seit eh und je ist.


Am 11. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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@ Artur Aschomoneit
Was sie sich wünschen, ist in der RTIONALGALERIE Teil der Tagesordnung.
Vielleicht sollten sie des öfteren vorbeischauen; sehr zu empfehlen, um nicht immer wieder gefühlt bei Null beginnen zu müssen; den Galeristen meine ich.
Geduld ist eine Fähigkeit des Galeristen, die ich sehr schätze.
Sie befinden sich in einem Blog, der von Haus aus, zutiefst antifaschistisch, antimilitaristisch, dem Frieden, der Menschenrechte, und dem Leben verpflichtet ist.
Übrigens, Ross und Reiter werden hier immer benannt werden; und Erdogan ist ein Kurdenschlächter, einer der dem Volk, zumindest in Teilen, das Denken, die freie Meinungsäußerung, die freie Presse, die Unterdrückung der Frauen. Demonstrationen am Internationalen Frauentag wurden verboten, die Verfolgung von Minderheiten, usw.usw, verbietet. Und die Handlanger Erdogans blasen sich hier auf, wegen vermeintlicher Einschränkungen ? Verkehrte Welt.
Merkel hat sich ohne Not in die Fänge eines Despoten, eines unberechenbaren Mannes begeben, um ihren dreckigen, verkommenen Flüchtlingsdeal zu rechtfertigen; und nun fällt ihr die eigene Unfähigkeit auf die Füsse.
Übrigens: Faschismus ist der brutalste Ausdruck von Kapitalismus, und da muss man besonders in Deutschland wach sein, und bei diesen Merkel Kumpaneien mit Diktatoren ihr, wenn möglich mehr, als die rote Karte zeigen.


Am 11. März 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Die Entwicklung des Erdogan-Staates war lange schon abzusehen. Musterhaft wie die Ereignisse, denen der Entwicklung des 3.Reiches in allen Facetten glichen und die Merkel -Regierung hat das unterstützt von Anfang an... es ließ sogar den Verdacht keimen, dass Merkel ihren eigenen DDR=> BRD - Werdegang notfalls im Reich des Sultans wiederholen könnte...Macht! ist ihr einziges Ziel und dem opfert sie alles, auch das gesamte deutsche Volk ! Mittel waren ihr zunächst auch die Flüchtlingsfluten.. die (Un - ) Geister, die sie dabei auch ins Land rief , wird sie nun nicht mehr los...u sie "dreht" sie mit den Echten Flüchtlingen Erdogan an in ihrem Deal, der offenbar auch die Wahlkampfauftritte in Deutschland umfasste....Menschen? was ist das? Menschenrechte, was ist das? Unsre Werte ( davon schwafelt sie unaufhörlich) was ist das? ....armes Deutschland !
der St. Martin scheint sich als ihr Wahlhelfer zu entpuppen: er hat den kleineren Parteien die Stimmen geklaut u nach Umfragewerten ist damit ein weiter so in großer Koalition zu rechnen....


Am 11. März 2017 schrieb Artur Aschmoneit zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Ich wünsche mir eine ausgeprägtere Trennschärfe in der Argumentation gegen Auftritte türkischer Regierungsmitglieder. Nur so können wir dem Eindruck entgegentreten, der nicht nur bei „Deutschtürken" entstehen kann, es gehe um ein Sonderrecht für türkische Menschen.

Ein einfaches Kriterium könnte die alte Wahrheit sein, nach der Faschismus keine Meinung, sondern ein Verbrechen ist. Daran orientiert müssen wir uns gegen Auftritte deutscher Neonazis ebenso wehren wie gegen türkische Diktaturbefürworter oder russische Schwulenmörder (um willkürlich Beispiele zu nennen).

Dies wäre ein politisches Kriterium und nicht so etwas wie die dämliche Kinderei mit mangelndem Brandschutz als Vorwand für Verbote. In die Irre geht auch das Starren auf juristische Spitzfindigkeiten in Bezug auf ausländische Regierungsmitglieder. Wie richtig festgestellt wurde, gibt es Millionen Deutscher mit einem zweiten Paß. Soll es denn verboten sein, daß etwa französische Politiker ihre Landsleute hier politisch ansprechen? Ich würde mich an Protesten gegen Auftritte von Frau Le Pen beteiligen - aber doch nicht, weil französische Politik hier nichts zu suchen hat.

Hüten wir uns vor der Falle selektiver Kritik bzw. Solidarität! Es ist vollkommen richtig, in der heutigen Situation ein besonderes Augenmerk auf die Faschisierungsbestrebungen in der Türkei zu legen. Aber bitte schön (es wurde bereits benannt):
Präsidialregimes haben wir u.a. in den USA, Frankreich und Ägypten. In Frankreich kommt ein inzwischen anderthalbjähriger Ausnahmezustand hinzu, der Ausgangssperren, Durchsuchungen und Hausarreste ohne jeden richterlichen Beschluß ermöglicht. Diese schleichende Faschisierung wird nicht zum Anlaß genommen, Auftritte französischer Politiker hierzulande zu problematisieren.

Noch einmal: Wir müssen uns wenden gegen Auftritte von Faschisten jeglicher Nationalität in unserem Land. Und wir müssen die Rolle unserer Herrschenden benennen bei der politischen, militärischen und wirtschaftlichen Stützung der Unterdrückerregimes in aller Welt. Nur derart ausgestattet mit klaren Kriterien können wir dem Eindruck entgehen, deutsche Superdemokraten wollten Anderen vorschreiben, wie sie sich politisch zu verhalten haben.

Antwort von U. Gellermann:

Wer erzeugt welchen Eindruck? Die deutsche Regierung erzeugt den Eindruck, dass sie den Diktator Erdogan mal machen lassen will. Die deutschen Mainstream-Medien erwecken den Eindruck, als sei der Journalist Deniz Yücel der einzige Inhaftierte in der Türkei. Die RATIONALGALERIE versucht mit Rückgriffen auf die Geschichte Sorge und Abscheu vor einer Kumpanei mit der Diktatur zu wecken. Wer mag denn nur der Herr WIR sein, der aus diesen Zeilen zu uns spricht?


Am 11. März 2017 schrieb Christian Reddöhl zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Bundesregierung gibt syrische Kurden zum Abschuss frei, kriminalisiert YPG und in D-land lebende kurdische Studenten und macht gemeinsame Sache mit den Muslimbrüdern und den völkisch faschistischen Türken der AKP/MHP, Grauen Wölfen.
siehe u.a.: http://www.ulla-jelpke.de/
https://twitter.com/civaka_azad


Am 11. März 2017 schrieb Paul Paulousek zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Aber es geht noch weiter in den Texten des Rechts: Völkerrechtsprofessor Christoph Vedder, ist sich sicher: "Wahlkampfauftritte von Regierungsmitgliedern sind eine Ausübung von Hoheitsrechten auf dem Territorium eines anderen Staates (?)

Ah ja: wohl ge-merkt und be-merkt „in den Texten des Rechts" - was als eine Art Camouflage-Umschreibung dafür gelten darf, dass dieser Völkerrechtsprofessor nicht den bestehenden Gesetzestext oder die aktuelle Rechtslage, sondern allenfalls eine Deutung desselben („ist sich sicher“) zum Besten gibt.

Na ja ...

Antwort von U. Gellermann:

Bundesverfassungsgerichts-Entscheidung: Erdogan hat kein Recht, in Deutschland Wahlkampf zu machen.


Am 11. März 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Um es mal faustisch auszudrücken. Frau Merkel hat im Umgang mit der Türkei nicht nur Ihre Seele, sondern ihr ganzes Land verkauft!


Am 11. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Bundesverfassungsgericht Az: 2 BvR 483/17
"Das Bundesverfassungsgericht stellte heute klar, dass Deutschland "Staatsoberhäuptern und Mitgliedern ausländischer Regierungen" schon die Einreise nicht erlauben muss. Weder aus dem Grundgesetz noch aus dem Völkerrecht lasse sich ein genereller Einreiseanspruch ableiten. In ihrer Zuständigkeit für auswärtige Angelegenheiten müsse dem die Bundesregierung zustimmen.
Zudem betonten die Karlsruher Richter, dass sich ausländische Politiker in Deutschland nur PRIVAT auf Grundrechte wie die Meinungsfreiheit stützen können. "Soweit ausländische Staatsoberhäupter oder Mitglieder ausländischer Regierungen in amtlicher Eigenschaft und unter Inanspruchnahme ihrer Amtsautorität in Deutschland auftreten, können sie sich nicht auf Grundrechte berufen", heißt es in dem Beschluss. Denn dann gehe es nicht mehr um die Entscheidung gegenüber einem ausländischen Bürger, sondern um "eine Entscheidung im Bereich der Außenpolitik".
Nach dem Karlsruher Beschluss reicht eine indirekte Zustimmung der Bundesregierung allerdings aus (also stimmenenthaltung oder kein verbieten).
Das Bundesverfassungsgericht wies die Beschwerde gegen den Auftritt Yildirims als unzulässig ab. Der Kläger/ein Bürger habe nicht darlegen können, dass er durch den Auftritt Yildirims in seinen Grundrechten betroffen sei. Auch gebe das Grundgesetz den Bürgern "keinen Anspruch auf eine allgemeine Rechtmäßigkeitskontrolle in Bezug auf Maßnahmen der Regierung oder des Parlaments"." (zitiert von freenet)

alle macht der regierung und es lebe das parlament - und beides besser unbehelligt vom bürger:)
das GG gibt den bürgern keinen anspruch, das tun der regierung auf rechtmäßigkeit zu kontrollieren!!!
gleichzeitig gibt es den fingerzeig, kommt liebe türken privat und ihr seid rechtlich geschützt:)

nun wird ja wohl keiner die regierung aufrufen, recht zu brechen, oder einen präzedenzfall zu schaffen?


Am 10. März 2017 schrieb Karl Heinz Bernhart zum Artikel:

Nachtigallen in der Ukraine

TAGESSCHAU hört nichts trapsen

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Eine der deprimierendsten historischen Tatsachen ist die Kontinuität der "Eliten", immer und überall.


Am 10. März 2017 schrieb Klaus Ulrich Spiegel zum Artikel:

Nachtigallen in der Ukraine

TAGESSCHAU hört nichts trapsen

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Lieber Uli Gellermann! Liebe Rationalgalerie-Redaktion!

Warum veröffentlich Ihr kein Wort, keine Silbe, keinen kritischen Ton zu dem mich aufregenden Vorgang vom letzten Wochenende - der Verleihung des Medienpreise "Goldene Kamera" der Funke-Gruppe (HörZu) an die drei ausgewiesenen Nachrichtenfälschungs- und Propaganda-Produzenten
1. ARD Tagesthemen (entgegengenommen von Caren Miosga)
2. ZDF heute-journal (dto. von Marietta Slomka)
3. RTL Nachrichten (dto. von Peter Klöppel)

Auf diversen Sendern ganz oder teil-übertragen, weiterhin in YouTube zu besichtigen: Ein Vorgang voller Lobpreisungen und Beifallsorgien für "guten, vorbildlichen Jurnalismus", dass einem die Galle schwillt.
Dazu nirgendwo in den medienkritischen Portalen auch nur ein Wort des Kommentars - nicht nur nicht bei Euch, auch nicht bei NDS, Propagandaschau, heise u.a.

Wieso nicht? Kommt da noch was? Es erschiene gerade derzeit, wo sich gerade diese "Nachrichten"-, in Wahrheit Hetze- und Fälschungs-Quellen wieder notorisch überbieten, doch nötig wie nur wann!

Oder? - Für eine Reaktion, zumindest einen Hinweis, dankt voraus.

Antwort von U. Gellermann:

Es ist eine sehr kleine Mannschaft, die unser Projekt betreibt. Ständig gibt es Themen, die wir hätten publizieren sollten und es nicht leisten. Es mangelt an Kraft. Wir bitten um Nachsicht.


Am 10. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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@ Uli Gellermann
Für die interessanten und wichtigen Informationen, die deine Antwort an K. Blömker beinhalten ist ein Danke fällig,


Am 09. März 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Hans Rebell-Ion: klare Gesetzes-Änderung "Türke oder Deutscher" ...

Sie treffen den Nagel auf den Kopf.

Die Rationalgalerie umschifft gerne diese Frage und Uli Gellermann redet von
"in Deutschland lebenden Menschen mit türkischer Herkunft." Wer ist das?

Ich bin ein in Frankfurt lebender Mensch deutscher Herkunft :-).

Nur durch die 1,4 Millionen türkischen Staatsbürger in Deutschland (die in der Türkei aber wahlberechtigt sind), gibt es ja überhaupt ein Interesse hier türkischen Wahlkampf zu machen. - Ist das schwer zu verstehen?

Antwort von U. Gellermann:

Viele Türken in Deutschland wären ganz gern Pass-Deutsche geworden. Aber da bis in die 80er Jahre versucht wurde, so viel wie möglich von ihnen „nach Hause“ zu schicken, wurden sie es eben nicht. Der Doppelpass ist ein ein Kind der sonderbaren Einbürgerungspolitik der Bundesrepublik. Bis zum Jahr 2000 galt das Staatsangehörigkeitsgesetz von 1913, das „Blutrecht". Deutscher war, wer einen deutschen Elternteil hatte. Für eine Einbürgerung musste man mindestens 15 Jahre in der Bundesrepublik gelebt haben. das galt nicht für die Deutschrussen (daran ist die Absurdität gut zu merken), sie sprachen zwar auch kaum Deutsch, aber Ihre Vorfahren sind am 22. Juli 1763 von der Zarin Katharina eigeladen worden und gelten deshalb als „reinblütig“. Im Jahr 2000 wurde das Gesetz auf Initiative der rot-grünen Bundesregierung um das Geburtsortsprinzip ergänzt: Wenn ein Elternteil seit mindestens acht Jahren in Deutschland lebt und ein unbefristetes Aufenthaltsrecht genießt, erwirbt das Kind die deutsche Staatsangehörigkeit. - Rund 4,3 Millionen Menschen haben neben der deutschen auch die Staatsangehörigkeit eines anderen Staates. Deutlich mehr als die hier lebenden Türken mit Doppelpass. Das sind primär Bürger aus den EU-Staaten (z. B. 700.000 Polen). Und natürlich sind die jetzigen Probleme primär (nicht ausschließlich) in der türkischen Diktatur und der Merkelschen Erpressbarkeit begründet. Ist das so schwer zu verstehen?


Am 09. März 2017 schrieb Der Linksliberale zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Das klingt ja alles immer so putzig, da wollen die türkischen Politiker nur Wahlkampf machen bei Ihren Landsleuten - und wen oder besser was zitiert U. Gellermann: "Völkerrechtsprofessor Christoph Vedder, ist sich sicher: 'Wahlkampfauftritte von Regierungsmitgliedern sind eine Ausübung von Hoheitsrechten auf dem Territorium eines anderen Staates und verletzen dessen Territorialhoheit. Daher bedürfen sie der Genehmigung des Staates, auf dessen Territorium sie stattfinden sollen.“


Ich bin erstaunt, dass nicht über die Ursachen der überwiegend frenetischen Zustimmung der türkischen Bundesbürger für diesen Erdogan diskutiert wird. Ursache ist, dahinter steckt eine Ideologie und unsere ?Volksvertreter? wissen es. Die Faschistenorganisation „Graue Wölfe" zeigt ihr Fratze in Deutschland und will Ihrem neuen Führer zujubeln. Ich zitiere aus der Antifaschistischen Blatt: „Ende der 1960er Jahre stand der aus dem Militär ausgeschiedene Oberst Alparslan Türke“ als Babu (Führer) an der Spitze der faschistischen "Partei der Nationalistischen Bewegung" (Milliyetçi Hareket Partisi, MHP). Deren Jugendorganisation - die „Grauen Wölfe" - wurde nach dem "Vorbild" der SA in Kommandolagern militärisch für den Straßenkampf geschult. Die Bundesrepublik, in der zahlreiche türkeistämmige „Gastarbeiter“ lebten, wurde bereits frühzeitig zum Operationsgebiet der „Grauen Wölfe". 1969 hielt die MHP dort einen kleinen Parteita? ab, auf dem sich ein Europarat als offizielle Auslandsvertretung konstituierte, die sich am 9. April 1973 offiziell beim Ordnungsamt der Stadt Kempten anmeldete.“

Die Graue Wölfe gelangten in örtliche oder regionale Vorstände der CDU/CSU, - sowie in Ausländerbeiräte und Kommunalparlamente. Während die kurdische PKK verboten ist und türkische Kommunisten sich von deutschen Gerichten mit Terrorklagen konfrontiert sehen, können die Grauen Wölfe bis heute in der Bundesrepublik weitgehend ungestört agieren. Mit Rückendeckung der türkischen Konsulate können sie Hetze und Drohungen gegen vermeintliche Feinde des Türkentums wie Kurden, Aleviten, Armenier, Juden, Linke und Homosexuelle verbreiten und als verlängerter Arm der türkischen Regierung Oppositionelle im Exil einschüchtern. - Mit Erdogan erntet die deutsche Bundespolitik (übrigens F.J. Strauß war ein Freund von Alparslan Türkes) das Ergebnis Ihrer Freundschaft mit türkischen Faschisten in Deutschland. Wir erleben den Zusammenschluss von türkischen Extrem-Nationalisten aus der Türkei und seiner türkischen Faschisten in Deutschland. Für ein neues osmanisches Reich zu Lasten anderer Völker und Ethnien.
Übrigens soweit müssen wir gar nicht gehen, ich zitiere noch mal U. Gellermann (siehe oben): „Wahlkampfauftritte von Regierungsmitgliedern sind eine Ausübung von Hoheitsrechten auf dem Territorium eines anderen Staates und verletzen dessen Territorialhoheit" Die bundesdeutsche Regierung hat sich auch mit den ukrainischen Bandera-Faschisten verbündet. Maria-Luise Beck, diese Rebecca Harms, Herr Außenminister a.D. Westerwelle oder unser Bundespräsens Frank Folter Steinmeyer - was ist mit denen? Habe ich da nicht auch Bilder auf dem Kiew-Maidan gesehen, wo die sich brötchenfressend verbündet haben mit V. Nuland und der faschistischen Opposition gegen Janukowitsch? In einem fremden Land? Das müsste sich mal der Außenminister der Russischen Föderation, S. Lawrow bei einer Demonstration der Linken in Berlin erlauben? Aber ich würde S. Lawrow ein Brötchen mit Mett geben und mich bedanken, dass er dabei war um gegen Faschismus zu demonstrieren!

Antwort von U. Gellermann:

Ich halte es noch nicht erwiesen, dass es eine überwiegende Zustimmung zu Erdogan geben wir. beiden letzten Wahlen hatte Erdogan zwar eine Mehrheit, aber von den ca. 1,5 Mio Wahlberechtigten gingen nur 570.000 wählen. - Ganz wichtig für die Stimmung unter den Türken in Deutschland ist ihre 2.-klassige Behandlung von Beginn an. Bis heute wird „natürlich“ der „reinrassige“ Deutsche bei der Bewerbung um einen Arbeitsplatz vorgezogen.


Am 09. März 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Die "doppelte" Staatsangehörigkeit hat 500.000 Türken in Deutschland die Möglichkeit geboten, sich nicht entscheiden zu müssen. Das war seinerzeit ein als "gut" gedachtes Gesetz, aber es war ein folgenschwerer Irrtum! Für eine klare Gesetzes-Änderung "Türke oder Deutscher" ist die Zeit längst reif, aber die feige "Feige" Merkel "schafft das nicht"! ("Feige" ist eine Handgebärde für "Raute").

Antwort von U. Gellermann:

Die Feigheit der Merkel lauert hinter dem Flüchtlings-Deal und dem türkischen Absatzmarkt.


Am 09. März 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Was regen wir uns denn so auf?
„Jedermann hat das Recht, öffentliche Versammlungen und Aufzüge zu veranstalten".
Haben unsere Politiker doch vorgemacht in der Ukraine und ...(?) Wieviele tummelten sich auf dem Maidan, um für die EU zu werben mit Keksen und (nicht nur) frommen Sprüchen? Um ihren Worten Nachdruck zu verleihen, lieferten sie Fahnen und das nötige Kleingeld für Spesen. Als der regime change geschafft war, brachten sie auch die nötige Starhilfe. Soweit ist der Sultan noch nicht - oder?


Am 09. März 2017 schrieb Gideon Rugai zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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"Was glauben die Damen und Herren Beschwichtiger denn, was Erdogan und seine Gefolgsleute in Deutschland wollen? Sesamkringel anbieten?"

Ja, also wirklich....

Vorne weg : Es ist sicher nicht falsch (in Anlehnung an R. Rauls Beitrag) vor einer allgemeinen Hexenjagd auf "den Türken" an sich zu warnen und sicher kommt auch den hiesigen Schaltern und Waltern ein bisschen Feindbild Erdogan zwecks Ablenkung von innerdeutschem Dreck unter der Fußmatte nicht so ganz ungelegen. Aber nach allem was nachweislich unter Erdogans Knute durchgezogen wurde, kann man mit Sicherheit sagen , dass der Mann unberechenbar ist und mit Sicherheit jede Gelegenheit nutzen wird seinen aggressiven neo-osmanischen Kurs (eben auch mit Hilfe nationalistischer/faschistischer Kräfte) durchzusetzen. Es tut mir leid aber es gemahnt doch sehr an das Vorgehen der Nazis hierzulande ein "gedemütigtes" Volk bei den Testikeln zu packen und entsprechend mit "völkischem" Stolz aufzublasen. Und Erdogan und seine Einpeitscher wissen genau welches Potential hier bei ihren Landsleuten inkl. Deutschtürken /Migranten/ fundamentalistisch orientierter Klientel usw. hier vor sich hinschwelt und wunderbar aufgepeitscht werden kann.
Und es würde wunderbar zu Erdowahn passen diese Klientel zu instrumentieren und den doch schon recht wackeligen dt. Betriebsfrieden empfindlich zu stören um vielleicht noch die eine oder andere Erpressbarkeit (siehe Flüchtlingsdeal) heraus zu quetschen - gar eine Bürgerkriegs Drohkulisse zu inszenieren. Durchdrehende türkische Gemeinden innerhalb Deutschlands sind sicher das Letzte was wir im aktuellen Chaos brauchen....


Am 09. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Nachtigallen in der Ukraine

TAGESSCHAU hört nichts trapsen

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zerfall der ukraine??
odessa und mariopol nach novorossia?
das nenne ich news, und die freude wäre auf meiner seite:)

die nachtigall und ihr nest in germany:
der erste nazi-statthalter in lemberg war ein von der leyen
und der jetzige botschafter in russland ist ein von fritsch - richtig, ein nachfahre des generaloberst, der die wehrmacht nach polen führte. noch heute fährt man in pfullendorf im artillerieregiment 10 mit einem "F" am fahrzeug rum;)
die "stauffen"kaserne heißt intern noch immer "edelweiß"kaserne etc....

in der ukraine könnten saurier kasatschok tanzen, unsere prämierten medien würden nichts wahrnehmen:)


Am 09. März 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Sehr geehrter Herr Rauls,

so ziemlich alles was Sie behaupten entbehrt der Grundlage. Nirgends wird behauptet dass die deutschen Medien im Fall Erdogan objektiver berichten als in anderen. Das Gegenteil ist der Fall.
Dass in der Türkei ein repressives System entsteht ist offensichtlich, nicht postfaktisch. Da hat Herr Gellermann Ihnen ja bereits einen Wink gegeben. Nirgends wird gegen die türkische Bevölkerung geschrieben, weder gegen die in der Türkei, noch gegen die in Deutschland. Es wird im Gegenteil ständig darauf Wert gelegt zwischen Regierung und Bevölkerung zu differenzieren. Nirgends wird der Türkischen Regierung vorgeschrieben was sie zu tun und zu lassen hätte. Alle Beiträge beziehen sich auf Beispiele in denen die Autoren persönlich von der Politik der Türkei betroffen sind. Und diese Betroffenheit gefällt ihnen, den Autoren, halt nicht. Alle Beispiele die Sie anführen - vom Obama-Besuch in Berlin bis zur Merkel-Reise nach Ägypten - um die derzeitigen Vorgänge in der Türkei zu relativieren, sind besonders von der hier vertretenen Autorenschaft als genauso wenig wünschenswert kritisiert worden wie die derzeitigen Vorgänge im Zusammenhang mit der Türkei. Wer hier findet denn das Präsidialsystem in den Staaten toll? Drollig! Ich frage mich also entweder ob Sie nicht lesen können oder ob Sie einfach nur böswillig sind. Vielleicht sind Sie aber so ein Ritter der gegen Windmühlen kämpft. Eines kann ich Ihnen aber versichern, Don Quijote ist eine erbarmenswerte Figur, auch wenn es ganz amüsant ist ihm zuzuschauen.

Freundliche Grüße vom Super-Demokrat (und Gutmensch)!


Am 09. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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@R. Rauls
Eine Anmerkung:
Sie differenzieren nicht: Schreiben viel, sagen wenig aus, und bleiben beliebig in dem, was sie hier zum Besten geben.
Im übrigen sind ihre Verhaltenstipps ihren Mitschreibern gegenüber völlig überflüssig, aus meiner Sicht.
Die wissen schon, wieso und warum sie es denn genau so Schreiben, und nicht anders.
Was ihnen nun besonders gegen den Strich gehen wird ist folgendes: Die Einschätzung zur Lage, politisch in unserem Land, und auch der Türkei schätze ich genauso, wie der Galerist und einige der Mitschreiber ein.


Am 09. März 2017 schrieb Rüdiger Rauls zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Vollkommen richtig und ganz Ihrer Meinung, Herr Schel, die Deutschen sollten sich in erster Linie um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern, anstatt andere Regierungen und Völker missionieren zu wollen. Seltsamerweise müssen unsere postfaktisch orientieren Medien nur jemanden zum Diktator ausrufen und schon verfallen viele Freunde der Menschenrechte, egal ob rechts oder links, in eine unverständlich unkritische Haltung gegenüber diesen Medien. Könnte es nicht sein, dass die Berichte über Erdogan und die Türkei vielleicht ähnlich tendenziös sind und interessengetrieben wie auch die Berichterstattung über Afghanistan, Russland, Syrien, die Ukraine und andere Konfliktherde mit deutscher Beteiligung? Wieso sollten unsere Medien auf einmal im Falle der Türkei neutraler und objektiver sein als in den erwähnten Fällen?
Die kritischen Kräfte in unserem Lande, wozu ich auch das Publikum der Rationalgalerie zähle, sollten besonnen reagieren und vor allen Dingen SACHLICH und sich nicht emotional aufladen lassen. WIR entscheiden nicht über die türkische Politik, und WIR haben auch wenig Einfluss darauf. WIR sollten aber auf jeden Fall darauf achten, nicht das Geschäft derer zu betreiben, die schon immer versuchten, einen Keil zwischen Deutsche und hier lebende Türken und andere Bevölkerungsgruppen zu treiben. Es geht nicht darum, für die türkische Regierung Partei zu ergreifen, sondern vielmehr darum zu verstehen (im Sinne von nachvollziehen können), worin dieser Konflikt zwischen der Türkei und der EU besteht.
Ohne gleich in die Tiefe dieses Konfliktes eindringen zu wollen, sind doch Berichterstattung und Diskussion in Deutschland allein schon an der Oberfläche sehr fadenscheinig und fragwürdig.
Erdogan wird zum Diktator erklärt, was abgeschwächt in dem Vorwurf mündet, dass er ein Präsidialsystem einführen wolle. Ein solches Regierungssystem herrscht aber in vielen Staaten der Welt, zu denen Deutschland beste Beziehungen pflegt, so unter anderem auch in den USA. Aber eine vergleichbare Kampagne gegen das US-Präsidialsystem wurde bisher in Dtld nie geführt, obwohl es dort unter Nixon, Johnson, den Bushs und nun vllt auch unter Trump Präsidenten gab, die in ihrer Machtfülle für die Welt wesentlich gefährlicher waren als der relativ unbedeutende türkische Präsident. Denn sie alle hatten im Gegensatz zu Erdogan die Verfügungsgewalt über ein amerikanische Nuklearpotential, das die Welt in Schutt und Asche legen kann. Worin besteht dann für Deutschland die Gefahr des türkischen Präsidialsystems, außer dass man von hier aus wieder anderen Völkern den Weg in eine bessere Welt glaubt weisen zu müssen (wie auch in Afghanistan, Syrien, Libyen, dem Kongo, Mali und v.a.m.)?
Und was ist das für ein Diktator, der durch ein Referendum eine Verfassungsänderung herbeiführen lassen will? Er lässt keine Panzer auffahren ( die galten der Niederschlagung des Putsches zuvor und der Aufrechterhaltung der Ordnung), sondern er und seine Minister bereisen die Länder, in denen türkische Landsleute leben, um um deren Zustimmung zu werben. Das hört sich doch eher nach einem demokratischen Prozess an als nach Staatsstreich. Keineswegs aber soll dabei verschwiegen werden, dass Erdogan zu Hause rigoros gegen seine und die Kritiker dieses politischen Prozesses vorgeht. Aber hartes Vorgehen gegen Opposition ist keine türkische Besonderheit. Das gibt es in vielen Staaten der Welt wie beispielsweise Ägypten und Tunesien, die letzten Reiseziele der Kanzlerin, ohne dass daraus ein solcher Konflikt entstünde wie jetzt im Falle der Türkei. Und überdies, über eine solche von Erdogan betriebene Verfassungsänderung könnte beispielsweise die deutsche Bevölkerung und die so mancher anderer ?lupenreiner demokratischer Staaten? gar nicht abstimmen.
Was also kritisieren die deutschen Super-Demokraten? Dass da jemand andere Vorstellungen von Staat und Gesellschaft hat als sie selbst, die denen von Bush und Consorten aber sehr ähnlich sind? Und verstehen sich deutsche und europäische Vorstellungen vom Selbstbestimmungsrecht der Völker so, dass der Wunsch der Völker der Welt nur dann akzeptabel ist, wenn er deutsche Qualitätskontrolle bestanden hat. Soll also am deutschen Wesen wieder einmal die Welt genesen? Wer sind die Deutschen und der Westen eigentlich, dass sie anderen Völkern glauben vorschreiben zu können, wie sie ihre Gesellschaft und ihren Staat zu gestalten haben?
Nun versuchen einflussreiche Kräfte in Dtld, Erdogan und anderen türkischen Politikern, die für die Verfassungsreform werben wollen, den Auftritt vor den eigenen Landsleute zu verbieten, zumindest aber zu erschweren. Damit macht sich die deutsche Elite, die überall in der Welt für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit wirbt, aber selbst unglaubwürdig. Oder bestehen Versammlungsfreiheit, das Recht der freien Rede und politischen Betätigung für die hier lebenden Türken nicht? Wenn Obama in Berlin vor Hunderttausenden für seine politischen Projekte werben durfte, wieso darf das ein türkischer Politiker nicht? Und wenn Deutschland sich als Hort von Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit versteht, wieso darf ein amerikanischer Präsidentenkandidat in Deutschland vor seinen Landsleuten auftreten und ein türkischer nicht? Dabei ist der Anteil der hier lebenden Türken an der eigenen Bevölkerung viel größer als der amerikanische. Traut man den Türken in unserem Lande nicht zu, dass sich politisch ebenso qualifiziert entscheiden können wie die Amerikaner? Schließlich könnten sie sich ja auch gegen die Verfassungsänderung stimmen, was doch im Sinne der hiesigen Kritiker wäre. Oder will man verhindern, dass sich die hier lebende türkische Bevölkerung aus erster Quelle eine eigene Meinung über die Vorhaben der türkischen Politik bildet, unbeeinflusst von den deutschen Medien?
Es stellt sich also doch eher die Frage: ?Was steckt in Wirklichkeit hinter der inszenierten Aufregung um die von der türkischen Regierung angestrebte Verfassungsänderung??

Antwort von U. Gellermann:

Die Auftritte türkischer Minister Deutschland sind unsere eigenen Angelegenheiten. - Wer wie Rauls, Massenverhaftungen, Folterungen und terroristische Akte des Militärs - mit Panzern versteht sich - gegen Teile der Bevölkerung, verharmlost, macht sich zum Darling der Diktatur. Und wer die einflussreichen Kräfte in deutscher Regierung und Medien leugnet, die an der Beschwichtigung der Diktatur arbeiten, der belügt sich selbst und andere. Typisch für solche Leugner ist auch, dass sie sich natürlich nicht mit einem einzigen Faktum auseinandersetzen.


Am 09. März 2017 schrieb Peter Lind zum Artikel:

Nachtigallen in der Ukraine

TAGESSCHAU hört nichts trapsen

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Bataillion "Nachtigall"? Da war doch was! Richtig - einer der führenden Leute und Judenmörder in diesem Bataillion war ein gewisser Oberländer, Theodor, ein "Argrarwissenschaftler". Selbst Wikipedia muß viel Platz darauf verwenden alle seine Funktionen und Schandtaten darzustellen: ein Nazimörder von echtem Schrot und Korn. Was die Bundesregierung unter Konrad Adenauer nicht daran hinderte ihn 1953 zum Vertriebenenminister zu machen und ihn bis 1960 auf diesen Posten zu belassen. Daß er schließlich als solcher den Stuhl räumen mußte, verdankte er der Justiz der "Zoffjetzone", die ihn 1960 in einem Prozess wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilte. Vier Tage später war er nicht mehr Minister, was die alte BRD aber nicht daran hinderte sich weiterhin der Dienste dieses Judenmörders zu bedienen. Herr Gniffke, übernehmen Sie!


Am 09. März 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel zum Artikel:

Der Mogel-Schulz

Neue Große Koalition in der Mache

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@altes Fachbuch
Vollkommen richtig: Nahles & Co. muss man in Rechnung stellen, wenn man vernünftige Ideen realisieren will. Sei es die von Uli Gellermann oder andere. Man tut das, in dem man Leute wie Weselsky unterstützt und Nahles & Co. nach Kräften in die Suppe spuckt.

Wie kann man das als Außenstehender tun?
Man kann zu den Streikenden hingehen, ihnen demonstrativ Kaffee und Kuchen hinstellen, man kann spenden, man kann sich mit Unterstützungsplakaten danebenstellen, auch Applaus und "Bravo"-Rufe können helfen. Wer bei einem Streik des ÖPNV mit dem Auto unterwegs ist kann sich ein Schild reinhängen: "Lieber CO2 in der Luft, als Streikbrechern im Zug! Will jemand mit?" Wer in einer Partei oder einem Verein ist, kann in seiner Gruppe für Unterstützung werben. Ich habe nichts gegen Leute, die ihre SPD, die Linke oder die Grünen wieder ehrlich machen wollen. Vernünftige und anständige Leute gibt es in fast allen Parteien, nicht bloß Trittbrettfahrer.
Und bei wem Geldsäckel, Mobilität oder Zeit nicht ausreichen, der kann wenigstens die Zeitungen und anderen Medien mit unterstützenden Zuschriften zukippen. Und vor allem kann man seine Verwandten und Freunde bitten, mitzumachen. An Ideen sollte es nicht mangeln.

Wäre das die (gegenwärtig) richtige Art von "Was tun"? Allerdings befürchte ich, dass man am Anfang nicht mit dem durchaus vernünftigen Vorschlag von Uli Gellermann oder gar mit möglichen Erweiterungen anfangen kann, sondern erst einmal kleinere Brötchen backen muss. Aber jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Nur Mut!

Abschließend einen Vorschlag für die Rationalgalerie: Wenn irgendwo für die Rechte der Arbeitenden (das ist mehr als die Arbeiterklasse) gekämpft wird, wäre eine Sonderseite schön: Wie kann man wann und wo helfen? Treffpunkte. Vorschläge. Ideen. Und hier mal ohne große Debatte, ohne Zerreden.


Am 09. März 2017 schrieb SIERA zum Artikel:

Nachtigallen in der Ukraine

TAGESSCHAU hört nichts trapsen

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Den Zeilen von Lutz Jahoda kann ich mich nur anschließen!


Am 09. März 2017 schrieb Tex Grobi zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Ich weiß, orthographische Besserwissereien kommen nie gut an, bitte verzeih - aber gerade, weil Du (im Gegensatz zu vielen sog. "Qualitätsmedien" wie z.B. ARD) den Namen "?im?ek" richtig (mit den türkischen Sonderzeichen) geschrieben hast, möchte ich Dir doch nahelegen, auch die Namen "Da?delen" und "Erdo?an" korrekt, nämlich mit "yumu?ak ge" (?weichem G?), wiederzugeben.

Nichts für ungut - und hier noch eine kleine Zusammenfassung, welche unschönen Reaktionen ich vor nicht allzu langer Zeit für diesen Vorschlag (auch und gerade von "Linken") geerntet habe:

https://misanthrope.blogger.de/stories/2589821/#

Inhaltlich kann ich dem Artikel nur voll und ganz zustimmen und habe ihn bereits weiterempfohlen.

Antwort von U. Gellermann:

Bei der Verwendung türkischer Sonderzeichen schwanke ich ständig. Zwar hast Du Recht und es ist schlicht eine Frage des Respektes sie zu verwenden. Aber leider spielt das Internet nicht mit: Die Sonderzeichen werden von den diversen Software-Programmen die miteinander nicht oder nur schlecht kommunizieren häufig völlig skurril übersetzt, so dass zum Beispiel der Name Erdoğan (mit dem Dehnungszeichen über dem g) häufig von den Suchmaschinen nicht erfasst wird. Was die Zeichen beim Drucken oder der elektronischen Weitergabe anrichten, kann man bei dieser unkorrigierten Grobi-Zuschrift sehen. Ich fürchte, dass ich künftig der Lesbarkeit wegen ganz auf die türkischen Sonderzeichen verzichten muss.


Am 09. März 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Einspruch. Gegen die Wahlkampfreden türkischer Politiker an türkisches Wahlvolk in Deutschland ist weniger zu sagen als es scheint. Die ungehaltene, polemische und unverschämte Reaktion der Türken darauf ist unschön, verstehe ich aber ansatzweise. Klar will der Erdogan Diktator werden. Wir leben ja in Deutschland auch in einer knochenharten Industrie- Finanz- und Militärdiktatur, die Oligarchen hoch leben lässt. Keinen stört's, so lange genug zu Essen auf dem Tisch ist und irgendwas im Fernsehen kommt, oder?
In die nationalen Bestrebungen anderer Länder mischt es sich nun einmal nur sehr schwer ein. Die deutsche Bundesregierung versucht das zwar immer wieder, z.B. in Afghanistan, Mali, Syrien, lässt ein Paar Hampelmänner in Uniform vor der russischen Grenze herumspazieren und amerikanische Panzer eskortieren, sanktioniert (belagert) munter andere Staaten, aber die Bedrohten wollen einfach nicht nach unserer Pfeife tanzen. Komisch.
Ich bin auch nicht mit Erdogans Politik einverstanden, auch nicht mit der von Donald Trump. Am meisten störe ich mich aber an der deutschen Politik, weil sie die Europäische Idee vernichtet und Streit mit den Nachbarn provoziert. Unsere Medien blasen täglich die Eskalation in den Äther, statt für Verständnis und ein friedliches Miteinander zu arbeiten. Dabei sollte jedem klar sein, dass nicht die Türken oder die Russen oder die Syrer oder die Ukrainer böse sind, sondern nur ihre vollgefressenen Oligarchen nicht genug bekommen können - genau wie unsere. Die Installation eines Feindbildes über Personalisierung ist gefährlich und geht komplett am Ziel der Menschen vorbei, auf der Erde in Ruhe und Frieden leben zu können.
Eine richtige und unterstützenswerte Reaktion auf das türkische Verhalten wäre dagegen der sofortige Austritt aus der NATO. Darüber denkt keine unserer korrupten Marionetten laut nach. Die Türkische Regierung ist ganz offensichtlich kein Verbündeter, sondern genau wie die amerikanische ein Aggressionsherd, der einen Bündnisfall auslösen kann. Genau diesen Bündnisfall will und provoziert die NATO auch seit Jahren in der Ukraine, im Baltikum, in Afghanistan, Libyen, Syrien... Ziel ist das riesige Russland und seine gewaltigen Rohstoffreserven. Bei dieser Aggression will ich nicht dabei sein. Richtig ist es, mit der Türkei und ihren Menschen zu sprechen, sie sprechen zu lassen und friedlich Handel zu betreiben. Das gilt auch für alle anderen Staaten, insbesondere Russland. Richtig ist es, allen Staaten die Selbstbestimmung und die territoriale Integrität zu gewähren. Wenn die Türken einen Autokraten haben wollen, dann haben wir das zu respektieren. Und es ist sicher vollkommen falsch, ein auf die Person Erdogan (Trump, Putin) reduziertes Feindbild anzunehmen.
Ich verstehe nicht, wieso Erdogan so viel Platz in unseren Köpfen bekommt. Mir ist der alte Mann reichlich egal. Ganz und gar nicht egal sind mir dagegen umfassende Waffenlieferungen ins Ausland, wirtschaftliche und militärische Muskelspiele. Damit aufzuhören und der allgegenwärtigen Eskalation die Hardware zu entziehen ist das Gebot der Stunde. Danach können wir uns trefflich mit unseren Nachbarn darüber streiten, wie es weiter geht.
Also zum widerholten Male: kümmern wir uns doch um deutsche Belange? Milliardäre enteignen, Rüstung stoppen, Bundeswehr auflösen, Korruption (insbesondere die GroKo) beenden, Energiewende machen. Bei uns marschiert keiner ein. Nein, auch keine Flüchtlinge, wenn wir die Menschen in Ihrer Heimat leben lassen, statt sie auszubeuten, Streit zu säen und sie dann noch mit Waffen zuzuschütten.
Wenn wir uns und alle Nachbarn weiter mit Waffen eindecken, uns gegenseitig mit nationalen Egoismen auf die Nerven gehen, und Feindbilder in die Köpfe trommeln, dann drückt garantiert irgendwann in den nächsten Jahren mal irgendwer auf den Knopf. Und das ist schlimmer als jede andere Bedrohung.

Antwort von U. Gellermann:

Unter Erdogan-Verhältnissen sitzen solche wie ich im Gefängnis. Und Sie plädieren offenkundig dafür, dass für diese Verhältnisse in Deutschland Werbung gemacht wird. Ihnen mag der „alte Mann“ ja egal sein. Mir sind die Opfer seiner Diktatur nicht gleichgültig. Und auch nicht die Auswirkungen auf mein Land.


Am 09. März 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Nehmen wir einmal an Geschichte wiederhole sich nicht als Farce sondern ganz einfach nur so - ohne auch nur eine Spur von Komik und Absurdität. Dann folgt nämlich logischerweise auf das Appeasement ganz ohne Witz und Dollerei die "Heimholung" ins Reich. Was dabei heimgeholt werden soll und was Reich ist machte der große „Reis“ unlängst in einer in der Region Rize gehaltenen Rede klar. (Herr Olieni hat sie bereits zitiert und meiner Ansicht nach den korrekten Schluss gezogen.) Erdogan bezog sich in dieser Rede auf den Unterschied zwischen den Grenzen der Herzen der türkischen Nation und den völkerrechtlich festgelegten Grenzen. Er sprach dabei von den bestehenden Grenzen als einer Art mentalem Hindernis welches die Türkei von jenen Regionen der Welt trenne die historisch zu ihr gehörten. Erdogan führte in diesem Zusammenhang aus, dass Türken in ihren Gedanken Andrianopolis einfach nicht von Thessaloniki trennen könnten, sie könnten einfach keine Grenzen im Herzen feststellen. Und das gilt - so Erdogan - nicht nur in diesem Fall, sondern auch für den griechischen Teil Thrakiens, für den Balkan, Nordafrika, für Teile Westeuropas und des Kaukasus genauso natürlich wie für Syrien und den Irak. "Die Türkei ist nicht einfach die Türkei," so Erdogan, "die Türkei hat neben ihren 79 Millionen türkischen Staatsbürgern auch eine Verantwortung für die hunderte Millionen von Brüdern in Regionen die mit uns historisch und kulturell verbunden sind." Wie diese grenzenlos-herzliche Verantwortlichkeit allerdings gelebt wird, dürfen zum Beispiel die Griechen in Thrakien an der täglichen Verletzung ihres Luftraumes durch türkische Jets erfahren. Oder in Momenten wie jenem vor zwei Monaten, als ein türkischer Zerstörer mit einer besonders verantwortlich-herzlichen Geste seine Kanonen auf den Berg Athos richtete bis er von der Küstenwache abgedrängt wurde. Wie gesagt, keine Farce und echt passiert - nur nicht in den deutschen Leitmedien. Aber eine Invasion in Westthrakien - ein legitimierendes Zugehörigkeitsreferendum wird von türkischen NGOs vom Schlage DITIB übrigens bereits vorbereitet - wäre ja aus deutscher Sicht auch nicht so schlimm: erstens würde sich die lästige Konkursmasse Griechenland verkleinern, zweitens liesse sich so noch mehr Rheinmetall an die Türkei (und an Griechenland) verkaufen als ohnehin, und über den Verbleib der mit Hilfe Schäubles unlängst so "geschickt" erstandenen griechischen Infrastruktur in deutscher Firmenhand kann man sich ja beim gemeinsamen Frühstück mit Gabriel einigen.


Am 09. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Ersteinmal vielen, herzlichen Dank, dass du die deutsche Politik, besonders, die Türkei betreffend, vom Kopf auf die Füsse stellst.Danke für deinen unermüdlichen Einsatz, für Menschenrechte, für Demokratie und Fortschritt. Für mich bedeutet es sehr viel, deine antimilitaristische und antifaschistische Haltung, die immer erkennbar bleibt. Ja, Deutschland kann und kennt Diktatur; wie du sehr treffend formuliert hast. Deutschland kann eigentlich nicht mehr viel tiefer sinken..Man stelle sich vor, Präsident Putin, (der am gestrigen, Internationalen Frauentag eine sehr berührende Rede gehalten hat, würde sich auf den Weg nach Deutschland machen, um hier Wahlkampf bei den russischen Mitbürgern zu machen ? Da gäbs aber ganz harte Bandagen; und Verbote, würde es hageln, selbstredend würde Merkel sich sehr klar positionieren können in wundersamer Weise, die antirussischer nicht sein könnte, diese reaktionäre Tante. Das Grundgesetz würde weiter bearbeitet bearbeitet werden, dass nix mehr, von dem noch erkennbar ist, wofür die Frauen und Männer aufgestanden, gekämpft und auch ermordet wurden. Hinter den Kulissen wird Erdogan weiter hofiert werden, wie es sich eben standesgemäß für einen Sultan gehört. Natürlich wird es keine klaren Worte mit den dazugehörenden Konsequenzen geben. Von wem denn auch ? Von Merkel ? Merkel kennt in der Politik, außer bei Russland keine Konsequenzen. Sie bleibt eine getriebene, die weder Standpunkt, Haltung, noch Charakter hat. Sie überlässt es den Anderen, und macht Deutschland zum Mittäter, bei Verletzung von Menschenrechten, bei Waffenlieferungen in Kriegsgebiete, sie schaut zu, wenn die Kurden in der Türkei verfolgt, gequält,weggesperrt, und auf Nimmerwiedersehn verschwinden, oder aber ermordet werden.Seltsame, unpersönliche, aber vor allem völlig unbeteiligte Aussagen kommen von Merkel, und als Kanzlerin einer Republik ist sie neben einigen anderen, eine Niete, wie sie im Buche steht. Man will den Despoten doch nicht verärgern, denn er ist unberechenbar, das sind Diktatoren; wie wir auch aus unserer schmerzhaften Geschichte wissen. Nun, sie werden ein bisschen Schau machen, sich empören, wie immer, keine Entscheidung treffen, im
Ungefähren, im Banalen, und in der Beliebigkeit bleiben. So kennen wir Merkel, und den ganzen Haufen, nichtsnutziger, hochbezahlter, lügender Mittäter. denn das sind sie, bis auf einige Ausnahmen, Alle. Frau Dagdelen will ich ausdrücklich erwähnen wollen, weil sie zu denen gehört, die Klartext und Tacheles reden. Von solchen Politikern brauchen wir mehr in diesem Land, vor allem bei den LINKEN.
Erinnern will ich an Max Reimann, der Vorsitzende der KPD im Deutschen Bundestag nach 1945, der eine fast hellseherische Aussage getroffen hat, als es um die Verabschiedung des Grundgesetzes ging. Die Kommunisten werden dieses noch gegen die verteidigen, die es unterschrieben haben. Die KPD hatte nicht unterschrieben, weil damit die Spaltung Deutschlands besiegelt wurde.


Am 09. März 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Die feige Merkel

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Hitler in den USA?

Man stelle sich vor, Hitler wäre vor der Reichtstagswahl November 1932 (oder März 1933) nach Amerika gekommen, um bei den Millionen German-Americans Stimmen für die NSDAP zu holen?

Hätte keinen Sinn gemacht, weil die German-Americans keine deutsche Staatsangehörigkeit mehr hatten und Hitler gar nicht hätten wählen können. - Anders als unsere German-Turks heute.

Antwort von U. Gellermann:

Stimmt, die USA machten damals eine prima Integrationspolitik: Gestützt auf jede Menge Wasser zwischen der neuen und der alten Heimat, nicht mal das deutsche Radio langte über den Teich und die deutschen Einwanderer haben an der Gründung der USA mitgewirkt. Der Vergleich hinkt auf beiden Beinen.


Am 09. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Der Mogel-Schulz

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@ p.a.schöbel
Damit könnte "Was tun?" beginnen.

machen sie die rechnung nicht ohne die spd: nahles und kumpanen haben das tarifeinheitsgesetz erfunden!! kleine streitbare gewerkschaften aushöhlen, die fetten säcke bei verdi und dgb noch mehr hofieren, assimilieren von widerstand, pfründe für JETZIGE belegschaften sichern - scheiß auf die zukunft.
zur verantwortung ziehen geht dann nicht mehr, wenn sie sich in den leistungen der reste der sozialversicherungen sonnen!


Am 09. März 2017 schrieb Benny Thomas Olieni zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Zitat von Herrn Erdogan laut Wikipedia:

"Wir werden nicht Gefangene auf 780.000 Quadratkilometern sein. [?] Unsere Brüder auf der Krim, im Kaukasus, in Aleppo und Mossul mögen jenseits der physischen Grenzen sein, aber sie sind innerhalb der Grenzen unserer Herzen."

Und was ist mit den Brüdern in Berlin?
Die liegen vermutlich auch innerhalb der Grenzen seiner Herzen?
Berlin so las ich, sei die drittgrößte 'türkische' Stadt nach Istanbul und Ankara? ; - )


Am 09. März 2017 schrieb Hannes Behringer zum Artikel:

Nachtigallen in der Ukraine

TAGESSCHAU hört nichts trapsen

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Wer auf seinen Ohren sitzt darf mit Fug und Recht als Arsch mit Ohren bezeichnet werden.


Am 09. März 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Nachtigallen in der Ukraine

TAGESSCHAU hört nichts trapsen

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DANKADRESSE

Ausgezeichnet aufgetischt,
das Gedächtnis aufgefrischt,
der Geschichte Raum gegeben,
den Synapsen neues Leben
leicht erklärend eingehaucht.
Gellermann, Du wirst gebraucht!
Ihr wisst, was fehlt, bleibt weiter dran,
Klinkhammer und Bräutigam!


Am 09. März 2017 schrieb Svenja Langenfeld zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Liest man heute die Mainstream-Schlagzeilen über das deutsch-türkische Außenministertreffen, könnte man glaube, Gabriel hätte Tacheles geredet. Dass der türkische Gast mit diesem Satz "Deshalb erinnert uns die Situation in Europa gerade sehr stark an den Zweiten Weltkrieg" erneut die Nazikarte gezogen hat wird vornehm verschwiegen. Auch deshalb ist der Artikel der RATIONALGALERIE eine Wohltat: Er spricht Klartext!


Am 09. März 2017 schrieb Peter Schönfelder zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Ein sehr aufschlussreicher Artikel:
Auf unser Grundgesetz ist also Verlass. Leider nicht auf die Regierung, die sich und ihren Konzernen diesen Staate zum Untertanen macht. Seit Jahrzehnten torpediert die CDU das Grundgesetz. Eigentlich müsste diese Partei vom Verfassungsschutz überwacht werden und ein Verbotsantrag gestellt werden.

Der Kotau vor den USA-Eliten, der Türkei und Israel ist nur noch beschämend. Und der gleichzeitige Aufbau und Pflege des Feindbildes Russland, erfüllt mich mit Zorn.


Am 09. März 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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TURECKÝ MED

Wie obig betitelt, schrieb ich einst unter Pseudonym für Rundfunk und Schallplatte Text und Musik und besang damit den Türkischen Honig und den Ruf des tschechischen Honigmanns, der einst in meiner Geburtsstadt Brünn zum Weihnachtsmarkt gehörte und mir dazu verhalf, Anfang dreißig, unter Mitwirkung von Radio und Fernsehen und eines Kinderchors, an der Spitze der damals noch kleinen DDR-Schlagergemeinde zu bleiben.
Unglaublich, wie dieses Lied in meinem hohen Alter noch einmal an Bedeutung gewinnen konnte. Danke, liebe Frau Merkel. Die Klebekraft des Plombenziehers Türkischer Honig noch einmal unglückselig auf eine deutsche Regierung ausgeweitet zu sehen, wäre selbst meiner üppigen Phantasie nicht gekommen. Sie haben das geschafft.
Wirklich meisterhaft! Danke!


Am 09. März 2017 schrieb paulo h. bruder zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Denen ist in ganz Europa an Verhältnissen gelegen, wie sie derzeit in der Türkei herrschen. Im Fall Erdogan werden wir daran gewöhnt, die AfD gibt Flankenschutz. Ungarn und Polen sind die Schrittmacher. Trump dient als Alibi, Putin als böser Wolf, der Oma Merkel verschlingt.


Am 09. März 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Die feige Merkel

Das Völkerrecht sperrt Erdogan aus

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Merkels Feigheit/politische Korrektness:

"Ich bin auch Kanzlerin der Deutschtürken", hat sie im vergangenen Jahr gesagt. - Gut gemeinter Nonsens.

Natürlich ist sie nicht die Kanzlerin der türkischen Staatsbürger in Deutschland. (Die könnten sie ja auch gar nicht wählen.) Ihr Kanzler ist Erdogan.

Nur weil die 1,4 Millionen Deutschtürken eben türkische Staatsbürger sind, mit Wahlrecht in der Türkei, gibt es ja Sinn für türkische Politiker, nach Deutschland zu kommen. Das war vorher wohl niemanden - vor lauter politischer Korrektness, 'unsere türkischen 'Mitbürger - aufgefallen.

Antwort von U. Gellermann:

Im Deutschen gibt es das schöne Wort zuständig. Da die Kanzlerin im Rechtssystem der BRD eine zentrale Stellung hat, ist sie im weiten Sinne auch zuständig für die in Deutschland lebenden Menschen mit türkischer Herkunft.


Am 08. März 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel zum Artikel:

Der Mogel-Schulz

Neue Große Koalition in der Mache

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Etwas zum Vorschlag von Uli Gellermann hinsichtlich der Überstunden sowie zu "Was tun?"

Auch das generelle Verbot von Überstunden könnte helfen und der Rückbau der "Arbeitsverdichtung" genannten Steigerung der Arbeitsintensität. Sie würde uns nahe an die Vollbeschäftigung bringen.

Wer aber könnte das erreichen und wie? Gute Absichten und kluge Worte allein zählen nicht.
Wir müssen aber nicht bloß spekulieren. Es gibt Länder in denen es anders ist. Z. B. Dänemark. Die Wochenarbeitszeit ist im Gesetz ähnlich wie in Deutschland geregelt. Trotz weniger Feiertagen arbeitet man aber nicht mehr. Überstunden werden sogar weniger gemacht und unbezahlte gleich gar nicht. Die Arbeitsintensität ist auch deutlich geringer, trotzdem sind Produktivität und Einkommen höher. Damit will ich nicht sagen, dass Dänemark ein Schlaraffenland ist.

Woran könnte der Unterschied liegen? M. E. u. a. daran, dass in Deutschland der gewerkschaftliche Organisationsgrad inzwischen unter 20% liegt und in Dänemark bei fast 70%. Den Dänen ist dieser Zustand durch den kalten Krieg und die damit verbundene System-Konkurrenz fast in den Schoß gefallen. Fast wie in Deutschland Anfang der 70er. Er wurde ihnen aber nicht unter Zuhilfenahme des Glaubens ab Sozialpartnerschaft, Gesetzgebung und Betriebsräte abgekauft. In Dänemark müssen sich Gewerkschaften noch immer auf sich selbst verlassen und bekommen kein Geld vom Unternehmen. Auch die freiwillige Arbeitslosenversicherung ist Sache der Gewerkschaften. Daher werben viele Gewerkschaften mit der Aufforderung: "Kommen Sie vor Abschluss eines Arbeitsvertrages zu uns, auch wenn sie kein Mitglied sind. Wir helfen ihnen, dass Sie der Unternehmer nicht um ihren Lohn betrügt." Und auch vor der Bereitschaftserklärung zu Überstunden, egal ob bezahlt oder im Lohn inbegriffen, müssen sie ihre Gewerkschaft fragen. Sonst gibt?s Ärger mit den Kollegen. Und die Geschäftsführungen achten darauf, dass jeder pünktlich Feierabend macht. Denn Überstunden haben einen höheren Tarif als Normalarbeitsstunden.

Zwischen Anbeten von Gott Gesetz, Heiligem Parlament und seinem Propheten Schultz einerseits und Revoluzzertum andererseits ist eine breite Spanne. Die Unternehmer helfen bei der Veränderung der Verhältnisse mehr mit, als sie selber ahnen. In dem sie arbeitnehmerfreundliche Gesetze kippen, setzen sie Gewerkschaften unter Druck: Entweder von der Bahre auf die Beine oder in den Sarg. Wolfgang Clemens, Superminister bei Schröder, erwiderte einmal auf die Unternehmerkritik an zu arbeitnehmerfreundlichen Gesetzen: "Ohne diese Gesetze wäre ihnen der Laden schon um die Ohren geflogen." Einige Gewerkschaften, wie GdL, haben das begriffen. Und die kollektive Krankmeldung bei einer Fluggesellschaft vor kurzem war erste Sahne. Damit könnte "Was tun?" beginnen. Und auch damit, diesen Leuten unter die Arme zu greifen. Und ob eine "Sturm aufs Winterpalais" notwendig oder etwas anderes gebraucht wird, wird sich zeigen.


Am 08. März 2017 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

Der Mogel-Schulz

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@Heinz Schneider

Man kann ja an rationale, politische Meinungsbildungsprozesse, an das Gewinnen von Mehrheiten durch Argumente, an eine evolutionäre Umgestaltung der Gesellschaft glauben. Gerne. Nur denke ich, dass in einer Welt, in der die Macht der Meinungsbildung in der Hand von nur noch ganz Wenigen liegt, in einer Welt, in der sich neoliberale Weltsicht, Leistungs- und Wettbewerbsideologie mit unsäglich riesigen Finanzmitteln vereint haben und auf allen Ebene Einfluss nehmen, die Hoffnung auf gesunde und rationale, gesellschaftliche Bewusstseinsentwicklung begraben werden muss.
Mir bleibt nur der Stolz, wenigstens nicht selbstverdummt durch die Welt laufen zu müssen. Und die Hoffnung, dass durch Desillusionierung vielleicht doch eine andere Gesellschaft entstehen kann.
Verdummungskampagnen, wie etwa den Schulz-Hype, mitzutragen (oder etwas Gutes in einem lächerlichen ALG Q, also in der „Qualifizierung" von oft rein des Alters wegen aus dem Arbeitsmarkt ausgeschiedenen, zu suchen) wird ganz gewiss nichts verbessern. Höchstens vielleicht die Kuscheligkeit des eigenen Nestes aus Selbstlügen.


Am 08. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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@ Marc Britz
Das haben sie gut gemacht, und dafür vielen Dank.
Ich bin auch froh, dass es die Galerie mit dem unverwechselbarem Galeristen gibt, der mit seiner Geduld und seiner grundsätzlichen, menschlich, humanen, und sehr eindeutigen, politischen Haltung, auch mir immer wieder "auf die Sprünge" hilft, wenn die Verwirrung in der Vielfalt an Informationen, mich gedanklich durcheinander bringt, und die Galerie, alleine dadurch, dass es sie gibt, die Gedanken und Gefühle, nicht nur besser erkennen zu können, sondern sie auch einzuordnen.Das bevor, dieses geschieht: Nachdenken, reflektieren, hin und her schmeissen, verwerfen; wieder neu, usw. bestätigt immer und wieder: "Alles ist immer in ständiger Bewegung."
Auch einigen Mitschreibern ist an dieser Stelle zu danken, denn ich habe hier sehr, sehr viel Lernen dürfen, und Lücken im Wissen haben sich schließen können, und das ist eben Qualität, die allerdings nur möglich ist, weil die Galerie uns konstant 2 mal wöchentlich mit den aktuellen, politischen Themen, herausfordert, und mein Interesse ist und bleibt geweckt.


Am 08. März 2017 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

Der Mogel-Schulz

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@Albrecht Storz

Vor 25 Jahren schrieb Peter Glotz: "Es besteht eine stille Übereinkunft, die Lasten ökonomischer Anpassungsprozesse im digitalen Kapitalismus auf dem unteren Drittel der Gesellschaft abzuladen"

Seitdem hat sich die Zahl der Gewerkschaftsmitglieder in Deutschland halbiert, das untere Drittel steht an der Tafel an und fährt Pakete und Pizzen aus. Andere bestellen Pakete und Pizzen, das Gewicht Ihrer Autos hat sich verdoppelt, gegen den Stress gibt es Wellness. Ihr gefühlter Wohlstand ist gestiegen, der relative Rückgang des eigenen Lohn fällt nicht weiter auf.

Oskar Lafontaine hat seinerzeit mal "Sozialismus in einer Klasse" angemahnt. Geerntet hat er Empörung in den Gewerkschaften, weiter links hieß es Verrat an der Arbeiterklasse.

Ich stand irgendwie dazwischen, Peter Glotz hatte ich gar nicht gelesen, er galt ja als rechter Sozialdemokrat.

Als ich Glotz "Die Linke nach dem Sieg des Westens" gelesen habe, war die Agenda 2010 schon beschlossen. Die strategische Weitsicht des Buches war mir erst aufgefallen, als die "stille Übereinkunft" schon feste Mehrheiten hatte. Also zu spät.

Ich hoffe, daraus zu lernen.

Glotz hat übrigens eine Folge der Übereinkunft klar benannt: den Aufstieg des Rechtspopulismus.

Antwort von U. Gellermann:

Peter Glotz war für die Agenda 2010 („Die Einführung der Riester-Rente ist eine Schwalbe der Erkenntnis“, z. B. )


Am 08. März 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

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Lieber Herr Gellermann,

Sie beschweren sich etwas weiter unten zu Recht, keiner würde auf Ihren Vorschlag eingehen. Der ist zunächst einmal nicht neu. Prof. Bontrup (nach ihm zu recherchieren lohnt sich stets) stellte die Frage: "wer erhält eigentlich die Beute aus dem Produktivitätsgewinn?". Klare Antwort heute: das Kapital. Das Kapital nimmt nicht das Wirtschaftswachstum (das klein bis nicht vorhanden ist) mit, sondern vor allem den Produktivitätsgewinn. Und der handelt unter anderem vom Abbau teurer Arbeitskraft. Gelänge es also, den Produktivitätsgewinn der Industrie zu sozialisieren und denen zu geben, die ihn erwirkt haben (das sind alle - die Leistung beginnt beim kleinen Verbesserungsvorschlag und endet noch nicht beim Bau einer Roboter-Montagestraße), dann wären wir im Arbeitszeit-Paradies. Der Gedankengang beginnt beim Blick in den Spiegel: mache ich heute etwas Sinnvolles? Arbeite ich? Oder bin ich nur beschäftigt? Falls letzteres: wieso eigentlich so lang? Bin ich gar ein abhängig-beschäftigter-Verbraucher? Wieso lassen sich eigentlich so viele mit dieser fragwürdigen Bezeichnung vom Kapital dreifach beleidigen?

Leider handeln die kühnsten Träume der meisten Arbeitnehmer nur von weniger-arbeiten-mehr verdienen. Was ist die Arbeit? Was verdient man eigentlich? Einen Thailand-Urlaub oder eine Tracht Prügel? Oder sie handeln vom Aufstieg auf der wackeligen Karriereleiter. Um dann was-genau davon zu haben? Die allgemeine Unzufriedenheit hört selbst dann nicht auf, wenn man stellvertretender Prokurist bei einem mittelständischen Gardinenhersteller geworden ist und einen dicken Dienstwagen fährt. Unzufriedenheit überall, weil der Sinn fehlt.

Ich plädiere dafür, sinnlose Arbeitszeit radikal zu reduzieren und Arbeitsplätze dort zu schaffen, wo es nötig ist. Energiewende, Abrüstung, Erhalt der Umwelt, Bildung. Heute arbeiten (und schreien) alle nur nach Geld. Aber das mit dem Geld ist 'rum. Weil Geld schon von der Entstehung her keinen Wert (!) hat. Aus dem grundsätzlichen Dilemma kommen wir nur heraus, wenn Geld wieder einen Wert repräsentiert. Wer die 35-Stunden-Woche fordert, liegt nicht ganz verkehrt. Man fülle diesen Anspruch (und die Arbeit) mit tieferen Sinn.

Und was hat das jetzt mit Schulz zu tun? Antwort: nichts.

Antwort von U. Gellermann:

Bei allem Respekt vor Professor Bontrup: Lange bevor ich von ihm hörte, bin ich der Marxschen Merhwehrt-Theorie begegnet (geschrieben 1862/1863). Insofern ist mein Vorschlag tatsächlich nicht neu. - Ihr Urteil über DIE Arbeitnehmer halte ich für überheblich. Es gibt mehr als 31 Millionen Menschen die sich in Deutschland ehrenamtlich engagieren. Das sind 43,6 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahren. - Unsere Debatte hat natürlich viel mit Schulz zu tun: Seine wolkigen Bemerkungen haben messbare Hoffnungen ausgelöst. Hoffnungen auf ein menschenwürdigeres Leben.


Am 08. März 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

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An alle die ihre wie auch immer geartete persönliche Unzufriedenheit mit den hier verbreiteten Inhalten zum Vorwand nehmen der Rationalgalerie Wirkungslosigkeit im Konkreten vorzuwerfen und die so lauthals nach der Art Taten schreien welche schon 1917 nur durch eine militärisch-revolutionäre Avantgarde durchzusetzen waren: Haben Sie schon mal probiert deutsche Normalbürger auch nur davon zu überzeugen dass die sie regierenden Menschen Verbrecher sind? War ganz schön schwer oder? Jetzt versuchen Sie mal den gleichen Leuten die Dringlichkeit des Aufstandes nahezubringen. Das ist aufgrund der anhaltenden medialen Tiefenindoktrination von Seiten des Establishments nahezu unmöglich. Sie werden für übergeschnappt gehalten, da helfen noch so lange Listen der im Namen des Volkes begangenen Verbrechen nichts. Die Rationalgalerie ist in dieser Situation ein notwendiges Gegengift - eine rational befreite Zone - und allein deswegen wirkmächtig genug. Und sie hilft tatsächlich - zumindest mir - dem einen oder der anderen Normalo auf die richtige Fährte zu bringen. Dafür an dieser Stelle auch einmal Dank an Herrn Gellermann und an jene die sich hier regelmässig positiv einbringen. Freundliche Grüße!


Am 08. März 2017 schrieb Roman Gärtner zum Artikel:

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Zur allgemeinen Kommentar-Diskussion "Was tun?":

Es gibt doch im Prinzip nur zwei Möglichkeiten:

1. Kapitulieren und nicht mehr wählen gehen/oder einfach immer weiter die gleiche Partei wählen (Scheißegal-Variante)

2. Die üblichen Verdächtigen (CDU/CSU, SPD, FDP und GRÜNE) gnadenlos abwählen (Konsequenz-/Grundsatz-Variante)

Zu 1.
Selbst wenn die Wahlbeteiligung unter 50% sinkt wird es den Muster-Demokraten egal sein (siehe EU-Wahlen).
Diese Variante würde sie also nur entlarven, was die Clique nicht mehr wirklich stört.

Zu 2.
Da so nur noch zwei Parteien übrig bleiben, die laut Umfragen relevant sind, wird die "Wahl" zu einer Grundsatzentscheidung.
Da ich nur ungern anderen sagen möchte wen oder was sie wählen sollen, mache ich es anders:
Wer (aus Protest) die AfD wählt, bei dem ist Hopfen und Malz verloren.

Und warum es mit der SPD, mit oder ohne Schulz, nicht wirklich besser werden wird, kann man ja u.a. hier nachlesen.

Die SPD hat schon lange kapituliert, ihre Werte/Ideale verhökert und ihre Wähler "verraten".

Ich tippe ebenfalls auf eine weitere GROKO-Runde...die Gründe dafür wird man dann auch relativ schnell aus dem Hut zaubern...ist ja auch immer der gleiche Dünnpfiff den man dann serviert bekommt.

Das meinte ich mit: "Die Clique kann ohne Konsequenzen machen was sie will und muss sich nicht fürchten"...solange noch zu viele naive Menschen die entsprechenden Parteien wählen, läuft für die alles nach Plan.

@ Ralph Höpfner:
Ja das ist mir auch aufgefallen und Herr Gniffke hat das so erklärt:
"Wenn sich Politiker vor die Kamera stellen ist es immer eine Inszenierung."

Hier soll nur zusätzlich eine neue Wählergruppe angefixt werden...und nach außen soll die SPD wohl frisch und jung wirken...alles Suggestion.

Bezahlung?
Vielleicht reicht es das man sich damit bei den Spitzenverführern einschleimen kann?
Auch in den Durchlauferhitzern (Jugendorganisationen) gibt es einen Konkurrenzkampf...da kommen nur die "Besten" nach oben.


Am 07. März 2017 schrieb Rüdiger Rauls zum Artikel:

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Sehr, sehr gut Herr Schöbel. Sie sprechen mir aus dem Herzen, und Ihren Worten ist aus meiner Sicht nichts hinzu zu fügen.
Auch ich wundere mich immer über diese emsigen Vorschlagsmacher und Ideengeber, besonders bei der Linkspartei, die anscheinend immer noch nicht gemerkt haben, dass all Ihre Bemühungen vertane Zeit sind. Selbst wenn sie dasselbe vorschlügen, was SPD oder CDU in ihren Programmen niedergelegt haben, man würde es ablehnen, weil es gerade von der Linken kommt. Und ebenso wird es mit Schulzens SPD sein, auch wenn ich für mich nicht in Anspruch nehme, die Zukunft zu kennen. Aber man kennt die Vergangenheit. Und aus dieser lässt sich vermuten, dass es dieses Mal nicht anders sein wird. Man gibt sich vor der Wahl als himmelstürmende Radikalstrevoluzzer, um dann danach wieder kleinlaut den "Sachzwängen" in den Hintern zu kriechen. Als hätte man diese Sachzwänge vorher nicht gekannt oder sie wären über Nacht vom Himmel gefallen. Die Bedingungen, unter denen Politik gemacht wird und gemacht werden kann, ändern sich nicht nach der Wahl. Der Rahmen der gesellschaftlichen Ordnung ist immer noch derselbe, vor und nach der Wahl. Nur, vor der Wahl sagt dem Wahlvolk nicht, was man unter den bestehenden Umständen erreichen kann. Und wenn die Schulzens wie einst Obama auch die Bedingungen für Politik nicht kennen, dann sind sie einfach nur Traumwandler.


Am 07. März 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel zum Artikel:

Der Mogel-Schulz

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@Ulrike Spurgat

Liebe Frau Spurgat,

ich möchte mir mit ihnen jetzt nicht unsere Herkunft um die Ohren hauen (sie würden da sicher sehr stauen, was es da so alles gibt). Das ist ja auch keine Beweis dafür, das man unbedingt richtig liegt. Sonst wäre die Arbeiterklasse per se immer ein bewusster Revolutionär. Wie wir aber alle, und sicher zu unserem Bedauern, feststellen müssen, ist sie das nur potentiell und nicht aktuell.

Zu ihrem Satz: Ich kenne ihn hinlänglich, da ich mich viel Jahre ernsthaft durch Marx, Engels und Lenin gelesen haben, und nicht nur - wie die Mehrheit meiner Mitstudenten - nur mal schnelle in der Sekundärliteratur nachgelesen habe, was Marx, Engels und Lenin gesagt und gemeint haben sollen.
Und ich halte diesen Satz auch noch für vollkommen richtig (siehe: Handeln ohne zu Denken ist geistloses Handeln). Nur ist dieser Satz bloß die halbe Wahrheit. Genau so gilt umgekehrt: Ohne revolutionäre Bewegung gibt es keine revolutionäre Theorie. Ja mehr noch: die revolutionäre Theorie ist das Ergebnis der revolutionären Handelns. Beides entwickelt sich also in dialektischer Einheit. Um es mal philosophisch-gnoseologisch auszudrücken.

Nun schein es mir so, dass zu der Zeit, als Lenin seinen berühmten Satz schrieb, die Existenz eine revolutionären Arbeiterbewegung weniger das Problem gewesen zu sein, sondern vielmehr die Richtung in die diese gelenkt wurde. Heute ist das sehr viel anders. Die "Philosophen" sind schon wieder tausendfach dabei, die Welt neu zu interpretieren und kein Ass mach sich die Mühe sie zu ändern. Sie verstehen sicher, auf welchen marxschen Satz ich anspiele. Damit aber rückt wieder in andere Seite der dialektischen Einheit von Sein und Bewusstsein, die primäre Seite dieser Einheit in den Vordergrund.

@Uli Gellermann

Lieber Herr Gellermann,

ich muss gestehen, dass ich in Ihrem Vorschlag nur eine sehr gute und geschickte Argumentation gesehen habe. Mehr nicht. Vielleicht ist es ja einigen anderen auch so gegangen. Ich jedenfalls habe eine Erfahrung gemacht, die etwas metaphorisch ausgedrückt so aussieht: der Geldsack und sein Bordpersonal lässt sich von klugen Vorschlägen und Ideen nicht beeindrucken. Die Erfahrung durften vor etwas über einen Jahrhundert auch die Petersburger Arbeiter machen. Und als sie mit ihrer Bittschrift dem Zaren zu aufdringlich wurden, ernteten sie Blei. Geben Sie sich nicht der Illusion hin dass der ?zivilisierte? europäische Geldsack da sehr viel anders ist. Nur klüger und subtiler. Dass wir hier ungestört debattieren dürfen, hat mit unserer geringen Wirkung zu tun. Wir sind den Herren einfach zu bedeutungslos. Ameisen am Wegesrand. Lassen Sie das mal anderes werden. Sicher werden es nicht gleich am Anfang Kugeln werden. Erst kommen Cyberspace-Attacken und Trolle, dann eventuelle Anwälte und auch Staatsanwälte. Und dann gibt es auch die netten Herren mit Baseball-Schläger, die per Zufall ihre Adresse erfahren. Damit will ich nicht sagen, dass hinter allem staatliches Personal stecken wird. Manches macht auch das restliche Bordpersonal des Geldsacks selber. Diese Erfahrung durfte mancher linke Abgeordnete, der zu aufdringlich wurde in seinem Büro schon machen. Manchmal langt es ja auch, wie neulich in Berlin, dass man ernstmeinenden Leuten einfach kündigt. Für eine gutes Salär kriegt man da auch eventuell die Zustimmung seiner Genossen: Da wird dann mit bedenkenschwerer Miene vorgetragen, dass man schlimmeres Verhüten wolle. Jemand nannte das mal euphemistisch ?Aufrechter Gang auf allen Vieren? bzw. ?Umfallen im Liegen?

@alle

Hat eigentlich schon mal einer erlebt, dass Bundestagentscheidungen auf Grund kluger Vorschläge (und zu dem noch von links) geändert wurden? Das würde mich schon mal interessieren. Übrigens scheinen mir alle Entscheidungen des Bundestages wenig Ergebnis der stattfindenden Debatten zu sein. Meist sind die Abgeordneten inklusive ihres Beraterstabes physisch gar nicht in der Lage, die Sachen, die sie da entscheiden, zu überblicken. Sie müssten schon das Personal einer ganzen Universität hinter sich haben. Man bedenke, dass z. B. der Vertrag mit toll-collect zur LKW-Maut, über den damals der Bundestag abstimmte, 70.000 Seiten lang war. Allein das Durchlesen, vom Verstehen und Überprüfen abgesehen, hätte mindestens 750 ATM (Arbeitstage-Mann), also mehr 3 Arbeitsjahre gedauert. Man sollte also nicht glauben, dass sachgerecht Entscheiden Aufgabe der Abgeordneten sei. Ihrem Gewissen sind sie verpflichten und sonst gar nichts. Gute Vorschläge kann man sich da sonst wohin stecken. Wenn ich mir früher solche Vorschläge ausgedacht und vorgebracht habe (und auf den mit den Überstunden war ich schon vor Jahren gekommen), lächelte einer meiner Kumpel immer und sage: "Das ist gut, Dich wähle ich nächstes mal als Kanzler. Sage mir, wo ich das Kreutz machen soll.“ Und mein Familie fragte mich: „Und wer meinst Du, wird bereit sein, das zu beschließen"?

Ich halte es auch für ein Gerücht, dass sich Staatspersonal grundsätzlich an Gesetze gebunden fühlt. Daran hält man sich, solange es probat oder notwendig erscheint. Wenn es opportun ist, umgeht man sie auch gern. Davon zeugen hinlänglich viele erfolgreiche Klagen gegen Hartz-IV-Sanktionen. Sagen mir keiner, die Herrn und Damen Entscheider wüssten alle nicht, was sie täten. Und die, die wirklich dumm sind, würden man versuchen auszubilden, um sowas zu verhindern. Es handelt sich hier nicht um individuelle, sondern um systematische, systemimmanente Probleme. Ihr menschenfreundliches Weltbild zu Rolle der Gesetze in allen Ehren und allen Respekt dafür, aber es geht am Leben vorbei und ist religiöser Natur, eine Sache des Glaubens und nicht des Wissens.

Und wenn Sie mich jetzt fragen: „Ja, was sollen wir denn dann tun“? - Kann ich nur antworten: Ich bin nicht der liebe Gott und allwissend. Genau deshalb sollte die alte Frage: „Was tun"? wieder neu aufgeworfen und wieder neu und prinzipiell geklärt werden. „Philosophieren", Vorschläge an die Obrigkeit machen und Bittschriften schicken, scheint mir jedenfalls nicht die richtige Antwort zu sein.

Und nun ist der Kreis vollendet, und wir sind so klug wie zuvor.

Tut mir leid, das es so lang geworden ist. Ich hatte keine Zeit mich kurz zu fassen (Ich weiß, das ist jetzt ein bisschen großspurig - Entschuldigung!).

Antwort von U. Gellermann:

Vor allem den letzten Satz bitte dringend als selbstkritische Verpflichtung begreifen.


Am 07. März 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Der Mogel-Schulz

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Martin Schulz hat 2014 vor der Knesset auf die sehr ungleiche Wasserversorgung zwischen den Palästinensern und den Israelis hingewiesen. Dafür hat er böse Reaktionen bekommen. - Wie kann er als Deutscher den jüdischen Staat so kritisieren?

Es ist für mich aber ein Kriterium für Aufrichtigkeit und Mut, Israel zu kritisieren. - Da hat er bei mir einen Pluspunkt.

Außerdem hat er eine Buchhändlerlehre gemacht und nicht von Anfang an in einer Behörde gearbeitet. Da müsste er eigentlich ein bißchen was von Marktwirtschaft verstehen.

Antwort von U. Gellermann:

Ganz sicher versteht er was von der Selbstvermarktung.


Am 07. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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@ rebell-ion
die härteste strafe für provokateure ist, dass man sie enttarnt und sie dann mit diesem erlebnis allein lässt!!

hole dein stöckchen allein wieder:(


Am 07. März 2017 schrieb Ralph Höpfner zum Artikel:

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Ein Blick auf die Verpackung:
Was mich schon bei der Antrittsrede von Martin Schulz im Willy-Brandt-Haus in Berlin nachdenklich machte, war die Kulisse, vor der er auftrat: Nickende junge Köpfe und Gesichter.
Und jetzt auf dem Foto in der SZ v.06.03.17, S. 5 wieder all diese jungen Leute mit ihren wie selbstgemachten Postern für 'Mega-Schulz': "Martin, ich will eine Regierung von Dir!"; "Schulz is on fire"; "Der Schulz-Zug rollt (...) nächster Halt: Kanzleramt".
Mal abgesehen von der Blässe dieser Gedanken kommt mir selber dieser:
Wer bezahlte diese smarten Jungschen?
Murdochs Fox-News? RTL? Die Schlaumeier von der SPD-Campa?
Und als wär' das nicht schon lange geplant.
Politik wie Karneval.


Am 07. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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"Keiner der Diskutanten, auch nicht jene, die meine Kritik zu kritisch finden, lässt sich auf meine Vorschläge ein. Merkwürdig."

merkwürdig?? die antwort stand doch zuvor im eigenen post: "Weit entfernt von der sozialen Revolution, geradezu sozialdemokratisch":)

in vielen beiträgen der mitforisten lässt sich doch das kopfschütteln über neuerliche "reformier"bestrebungen, über das justieren von stellschrauben, über das erträglich-machen der täglichen eigenen prostitution herauslesen!
ARBEIT IST ZUR SCHAU GESTELLTE LIEBE!!
würde, anerkennung, zufriedenheit erreiche ich durch BETEILIGUNG in der gesellschaft! der broterwerb ist dabei der geringste part!
illusion oder spinnerei?? wenn man privatkapitalistische marktwirtschaft konservieren will schon.
nicht aber wenn man sich den entwicklungsstand der produktivkräfte und -mittel ansieht, den grad und die rasante entwicklung der arbeitsproduktivität betrachtet, und wenn man sich eine gesamtgesellschaftliche verwertung des gesellschaftlich erwirtschafteten reichtums zumindest vorstellen kann!!

herr matejka verwies auf das übel: das privateigentum an produktionsmittel! um dann am leuchtturm-prinzip tarifbetrieb kleben zu bleiben. ich arbeite seit 25 jahren marktwirtschaftlich als lohnabhängiger, eine gewerkschaft oder ein betriebsrat ist mir nie begegnet!
wie auch, können sie doch das eigene aussterben schlecht verhindern;)
sehe ich matejkas feststellung irgend wo als forderung, als politisches ziel?? die hatz gegen die bösen kommunisten wäre (auch in diesem forum) sofort eröffnet!!

verstopfte klos in schulen??
- 2 bis 3 schulen zusammenlegen, das verringert schon mal jegliche kosten. das schulsystem braucht dann aber bald mehr busfahrer als lehrer. auch egal, brain drain und green cards erhalten made in germany:)
- einen studierten haustechniker auf 450 euro-basis beschäftigen, genannt DER facility manager, wegen der würde:)


Am 07. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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@Heinz Schneider
....das hat Brecht in mein Öhrchen geflüstert. Kleiner Scherz am Rande.
Sie bleiben im System, und hoffen und harren auf Veränderungen, die bei genauerer Betrachtung nur Murksereien sein können, denn was zum Beispiel die so hoch gelobte Veränderung im ALG 1 sein soll, erschließt sich nicht. Was die Einen bekommen sollen, wird denen, die am Rande leben, vergessen werden, ausgegrenzt bleiben, weggenommen. Also ist es einer der Taschenspielertricks, die immer mal klappen können, deswegen werden sie besonders in Wahlkampfzeiten gerne aus dem Ärmel gezaubert..Die Armen werden diese Rechnung zu bezahlen haben. Wer denn sonst ? Schulz und Co. sicherlich nicht.
Natürlich wird die sPD an diesem sogenannten Instrument der Hartz Unterdrückungs Gesetze festhalten. Dann gibt es eben für einige in diesem Hartz System kleine Veränderungen, damit Ruhe im Karton ist, doch was ist, wenn denn keine Arbeit da ist, und munter vor sich hin qualifiziert wird. Sicherlich haben die dann was, was sie in irgendwelchen Talk Runden als Errungenschaft zum Besten geben können, doch an den wirklichen Macht- und Kräfteverhältnissen im Land wird das nix ändern können, und an der sozialen Frage, schon gar nicht. Dann ist es wieder; wie immer: Mehr Schein, als Sein. Und das Volk fällt auch wie immer, mal wieder darauf rein.
Lieber Uli, sollten deine praktischen Vorschläge aufgegriffen werden was ich sehr begrüßen würde, würden wir der Gerechtigkeit im Lande wohl etwas näher kommen. Schulz müsste sich mit Begeisterung auf diese sinnvollen Vorschläge stürzen, wenn er es denn ernst meinen würde,


Am 07. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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@herrn schneider

sehen wir uns den vorschlag doch mal an:
- nahles spricht schon nicht mehr von umschulungen, sondern von einem rechtsanspruch für jeden algI-bezieher nach 3 monaten leistungsbezug
- die verdoppelung des schonvermögens beurteilte der galerist schon richtig

in der praxis sähe das so aus:
- die kürzlich entlassenen kümmern sich eh schon, ihren kreditierten lebensplan fortzusetzen, und schlucken dafür jede kröte. "qualifizierungen" rauben nur zeit und einkommen
- auch die haben eingliederungsvereinbarungen, und ohne eigenbemühungen kein rechtsanspruch - jede wette
- bei der arbeitsagentur arbeiten keine profis!!! da sind keine pädagogen oder psychologen, da sind keine arbeitsmarktforscher etc. beschäftigt, die sich mit vermittlungshemmnissen oder stellenbeschreibungen bzw. profilanforderungen auskennen. nahles redet von miss-matching, und weiß nicht, was das im leben bedeutet!! die arbeitsvermittler stecken leute quotenmäßig in fortbildung, ohne den maßnahmeinhalt oder die künftigen arbeitsanforderungen überhaupt einschätzen zu können
- die maßnahmen selbst können einen betrieblichen qualifizierungsbedarf NICHT abdecken. die unternehmen suchen für eine bestimmte aufgabe, eine bestimmte technik oder software, bestimmte fremdsprachenkenntnisse..... dermaßen differenziert flexible leute, dass das kein träger abdecken kann
- in den qualifizierungen wird auch gegeizt. in einer cad-fortbildung habe ich die hälfte der ausbildungszeit online-tage genießen dürfen. dh. sie sitzen allein mit lehrvideos und pillepalle übungsaufgaben im unterricht! als ausbilder braucht man heute lediglich eine dürftige kammerprüfung, die mit einem pädagogischen abschluss nichts gemein hat
- es wird also auf praktika hinaus laufen, die natürlich keiner bezahlt bekommt
- ihr ingenieur ist nach 5 jahren nicht mehr vermittelbar. alles quatscht von industrie 4.0 und sie wollen eine feile gegen eine cnc-maschine antreten lassen??
- bei den agenturen gibt es den arbeitgeberservice! wieso "vermarkten" die nicht ihre kunden??


Am 07. März 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

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Wer kann mir ein "System" nennen, das seit 10 T. J. "Kultur" nicht nur mit dem grossen Maul, sondern in der Tat(!) wirklich "für das Wohl der arbeitenden Klasse" im Sinne von allgemeiner(!) Gerechtigkeit eingetreten ist!?
Selbst alle Parteien und Ideologien die das Wort "SOZIAL/SOZIALISTISCH" im Namen hatten haben die "Arbeiterklasse" verführt, verraten, missbraucht: SPD, NSDAP, SED ... sogar das schöne Wort "KOMMUNE/GEMEINSCHAFT" wurde missbraucht in der KPDSU. In der Realität "herrscht" die "Losung": Alles für's Wohl der Bonzen!


Am 07. März 2017 schrieb Heinz Greiner zum Artikel:

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Klasse, geht nicht besser.


Am 07. März 2017 schrieb Alfred Matejka zum Artikel:

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Auf deinen Vorschlag zum Arbeitszeitgesetz bin ich nicht eingegangen, weil das Thema zu komplex ist und nicht mit wenigen Sätzen zu behandeln ist. Nur folgendes dazu: “….eine Milliarde unbezahlter Überstunden wurden 2015 geleistet.....".Schon durch das Verbot unbezahlter Überstunden wären neue ordentliche Jobs möglich.“ Wo steht bitte geschrieben, dass unbezahlte Überstunden erlaubt sind??? Sie werden einfach gemacht, freiwillig???? oder auf Grund von Druck??? aus Angst Nein zu sagen????? Unbezahlte Überstunden, die gemacht werden, ist ein Ergebnis des Klassenkampfes zwischen Kapital und Arbeit. Das Kapital gewinnt. Besonders wenn der einzelne Arbeiter dem Kapitalisten gegenübersteht. Gesetzliche Obergrenze auf 35 Stunden festlegen. Prima.Mit wem bitte??? In der Metallindustrie ist sie im Tarifvertrag festgelegt.Und wie sieht die Praxis aus. Dort,wo es keine Betriebsräte gibt, wird auch dagegen verstoßen. Dort,wo der Betriebsrat seine Mitbestimmungsmöglichkeiten nicht durchsetzt, wird auch dagegen verstoßen. Der Betriebsrat hat ein Initiativrecht Betriebsvereinbarungen einzubringen, in denen die Arbeitszeiten, die Pausenzeiten und das benötigte Personal für die einzelnen Schichten und, und,und, zu verhandeln sind. Und wenn es keine Einigung zwischen BR und den hochbezahlten Angestellten des Kapitals gibt, geht man in die Einigungsstelle. Wir haben das zu genüge gemacht. Jede Mehrarbeitsstunde bedarf der Zustimmung des BR. Es kommt immer darauf an, welche Qualität ein Betriebsrat hat. Das ist genauso wie bei Journalisten. Uli,du hast eine Spitzenqualität und setzt sie in die Tat um, kein Vergleich zu Dr.Gniffke und Konsorten. Aber leider sind wir zu schwach, dass du die Funktion von ihm einnehmen kannst. Genauso ist es mit den Betriebsräten. Die Belegschaften wählen sich ihre Betriebsräte. Uns wie die sind ,ja, das müssen sich die Kollegen selbst fragen?

Antwort von U. Gellermann:

Natürlich kann die Einhaltung von Tarifverträgen nur von den Kollegen vor Ort durchgesetzt werden. Aber, bei allem Respekt vor Tarifverträgen, ein Gesetz hat eine andere Durchsetzungs-Kraft.


Am 07. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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@ Peter Andreas Schöbel
Als "Kind" der Arbeiterklasse, und eines von den Nazis verfolgten kommunistischen Vaters, habe ich folgendes gelernt:
"Ohne revolutionäre Theorie kann es auch keine revolutionäre Bewegung geben." Was tun ? W.I. Lenin
Daran hat sich bis Heute, in der Erkenntnis, nichts geändert.


Am 07. März 2017 schrieb Wolfgang Blaschka zum Artikel:

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SCHULZ-IV

Sollte das "Q" für "Qualifikation" stehen, ist das bestimmt kein "Quatsch", wenn Schulz es doch sagt: Vielleicht kann man sich umschulen lassen auf "Oberarbeitsloser" oder "Hauptarbeitsloser", vielleicht sogar weiterbilden auf "Generalarbeitsloser". Als "Erwerbslosen-Bachelor" ist man natürlich nur halb so angesehen wie ein ALG-Master, aber mit einem Top-Arbeitslos wird man vielleicht sogar Agenda-Papst. Nie aufhören an sich zu glauben! Wer kompetent arbeitslos ist, kommt allemal weiter als jemand, der einfach nur keine Arbeit hat und gedankenlos Hartz IV bezieht. Das müsste gerade den gebildeten Galeristen doch einleuchten: Arbeitslose sind letztlich Staatsangestellte; Aufstocker sind zumindest Teilstaatsbedienstete! Die müssen auf höchstem Niveau ohne Job sein, am besten als "Dr. d. Res.". Das klingt allemal besser als "Hilfssachbearbeiter auf Probe", der das Ganze verwaltet, ohne jemals in den Genuss eines Aufbau-"Schulz-IV" zu kommen, nur weil ihm seine arge Arbeit nie ausgeht: ARG, ÄRGER, ARGE!


Am 07. März 2017 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

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@Peter Meiser:
Vielen Dank für den Link

https://www.fabio-de-masi.de/de/article/1409.was-erlauben-schulz.html

De Masi bringt das, was ich und viele andere mehr als Bauchgefühl wahrnehmen auf den Punkt: Schulz stand nie für soziale und arbeitnehmerfreundliche und Mehr-Demokratie-wagende Politik. Wer soll ihm diese angetäuschte Kehrtwende denn ernsthaft abnehmen?

Es ist wirklich erschreckend wie wahrscheinlich selbst wohlmeinende Menschen auf den Schulz-Hype aufspringen - wohl weil sie etwas Hoffnung brauchen.

Und wegen diesem leider allzumenschlichen "Defekt" kann vielleicht bald wieder eine sPD einen sozialen Kahlschlag exekutieren, den eine CDU/CSU nie durchsetzen könnte?

Denn bei der sPD steht ja "sozial" drauf - egal was die treiben.

Ist der Wähler in der Mehrheit wirklich immer noch so behämmert? Ist die Verpackung immer weiter wichtiger als der Inhalt?

Schulz ist ein Polit-Funktionär wie er im Buche steht. Er weiß ganz genau, dass sein Gerede vor der Wahl mit seinem Verhalten nach der Wahl nichts, aber auch gar nichts, zu tun haben muss - und in 90% der Fälle auch nichts zu tun haben wird. Zumindest in 90% der Fälle, bei denen es um soziale Aspekte und Gerechtigkeit geht.

Wer etwas anderes glaubt wird wahrscheinlich später die Augen fest zukneifen müssen um nicht die zigste Enttäuschung durch eine streng neoliberal durchgefärbte sPD wahrnehmen zu müssen. (Aber natürlich sind dann alle notwendigen asozialen Schandtaten der Globalisierung und den Kompromissen mit den Mitregierenden geschuldet und alternativlos. Wer hat eigentlich immer noch nicht mitbekommen, dass die sPD sich schon lange von ihrer Ausrichtung auf das Arbeitnehmerwohl verabschiedet hat, vielmehr eine "Volkspartei" ist? Wer hat eigentlich immer noch nicht mitbekommen, dass die sPD in Deutschland "einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut [hat], den es in Europa gibt" [Schröder, Davos 2005]). Ist das etwa eine soziale Errungenschaft oder was denkt etwa ein Herr Heinz Schneider darüber?)


Am 07. März 2017 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

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@Ulrike Spurgat

Worauf stützen Sie Ihre Vermutung, Brecht hätte mir den Gebrauch seines Gedichts in diesem Forum untersagt?

Ich halte das ALG Q für eine sinnvolle Sache. Ihre Kritik am gegenwärtigen Massnahmenzirkus teile ich voll und ganz, verstehe aber nicht, warum das gegen ALG Q sprechen soll. Das aktuelle System entfaltet einen Zwang zur Dequalifizierung, weil es Alibi"bildungs"Maßnahmen mit dem Zwang zur Annahme von solchen Arbeitsstellen kombiniert, die dem Betroffenen alsbald jede Chance Ausbildungsberuf- und Erfahrungsadäquate Beschäftigung raubt.
Praktisch ausgedrückt: Unternehmen suchen Ingenieure. Wer aber stellt einen seit 5 Jahren arbeitslosen Ingenieur ein, der inzwischen 5 Bewerbungstrainigs durchlaufen und Pakete ausgefahren hat?

Für den Betroffenen wäre es jedenfalls kein Krümel aus der Kiste, hätte er 4 Jahre Qualifizierung statt 5 Jahre Dequalifizierung erfahren. Bedenken Sie die Auswirkungen auf seinen weiteren Lebensweg.
Anschließend erschließt sich vielleicht das Brecht-Zitat im Kontext dieses Forums.


Am 07. März 2017 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

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Und wie bestellt geht das Geprügel der Neoliberalen, ich zähle dazu auch die bürgerliche Wählermitte, auf die Vorschläge Schulzens los, während die Hinweise aus den Reihen der Linken, daß es darum gehe, was Schulz und seine sPD NICHT sagen, nicht beachtet werden, sei es wegen bornierten Nichtwissens oder eiskalten Kalküls. Es lässt sich in allen Foren und in allen Medien verfolgen.

Es gab schon einmal eine Zeit, als die deutsche Sozialdemokratie endgültig hätte liefern sollen und müssen, aber es nicht tat, während unterdessen eine gewissen junge Partei unten mit den Hufen scharrte und oben die Hand aufhielt.
Die deutsche Sozialdemokratie ist seit Schröder/Clement/Müntefering nicht nur asozial und borniert, sondcrn auch vollkommen Geschichtsvergessen.
Nach Schulz käme, wenn er es überhaupt schafft Kanzler zu werden mit diesem Notdurftprogrämmchen an Gerechtigkeit, nicht nur die sprichwörtliche Sintflut, sondern auch die politische.

Drum singt jetzt alle:

Gerechtischkeit kennt keine Grenzen,
Gerechtischkeit kennt kein Pardon.
Und wer gereschter is, der hat gut lachen
und darum gehts in diesem SONG!

Is dein Job 'n Hexenkessel,
macht das Volk dir hinnern Sessel,
is dein IQ bei minus zehn
musst du net gleich an´n Tresen gehn.
Ich sage dir, es gibt ein Mittel,
da brauchste keinen Kanzlertittel,
denn jeder braucht in dieser Zeit
e kleines bisssche Gerechtischkeit.

Gerechtischkeit kennt keine Grenzen,
Gerechtischkeit kennt kein Pardon.
Und wer gereschter is, der hat gut lachen
und darum gehts in diesem SONG!
usw...blabla


Am 07. März 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel zum Artikel:

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Lieber Uli Gellermann,

ich lese diese Seiten gern und immer mit einem Gewinn für mich. Auch wenn ich manchmal eine etwas abweichende Meinung habe. In der Grundrichtung und den grundlegenden Zielen dürfte der Unterschied zu vernachlässigen sein ? hoffe ich jedenfalls.
Auch diese Analyse zum Rosstäuscher Schultz trifft.

Nun muss ich aber dringend vor etwa warnen. Sie schreiben in einer Erwiderung: ?die inhaltliche Diskussion ist die Voraussetzung für Veränderungen.? Das halte ich für eine schlimme Krankheit deutscher Linker und Sozialisten. Erst alles ganz genau klären wollen und dann können wir ja mal handeln. Meist geht es dann aber über das ?Klären? nicht hinaus. Es sollte hier aber kein Nacheinander geben: Handeln ohne denken ist geistloses Handeln und Denken ohne Handeln ist sinnloses Denken. Auch der schärfste Verstand kann nicht alles vorab klären und begreifen. Oft muss man es bei Vermutungen belassen. Praxis ist und beleibt damit Kriterium der Wahrheit sowie Ausgangspunkt und Ziel der Erkenntnis. Es geht um bewusstes Handeln und nicht um Bewusstsein an sich noch um Praktizismus.

Und um gleich mehrfach auf den guten alten Marx zurück zugreifen: der wusste glaube ich genau, warum der das Manifest mit dem Satz ?Proletarier aller Länder, vereinigt Euch? enden ließ und nicht mit ?Proletarier aller Länder, agitiert Euch!? und warum er einen praktischen Schritt nützlicher fand, als tausend Programme. Auch bei dem Satz (der ja nicht nur auf Kommunisten, sondern auch auf Sozialisten und echte Sozialdemokraten bezogen werden darf): ?Die Kommunisten sind also praktisch der entschiedenste, immer weitertreibende Teil der Arbeiterparteien aller Länder; sie haben theoretisch vor der übrigen Masse des Proletariats die Einsicht in die Bedingungen, den Gang und die allgemeinen Resultate der proletarischen Bewegung voraus.? lässt man gern den ersten Teil weg und glaubt die ?Einsicht? allein reiche aus. Es geht aber um bewusste Macher.

Die heutige Linke will viel zu oft „inspirieren", warten dann auf Beifall und auf eine spontane Bewegung, statt etwas weniger zu reden und dafür organisatorisch zu agieren.

Als aus der Arbeiterklasse stammender Intellektueller werde ich bestimmt die Bedeutung von Theorie nicht kleinreden. Aber Theorie allein ist etwas Akademisches und nichts wirklich Politisches. Und meine Arbeiterkarriere hat mich gelehrt, dass Veränderung immer mit praktischen Arbeiten verbunden ist.

Antwort von U. Gellermann:

Schulz macht einen Vorschlag. Der wird geprüft: Will er das was er vorhat wirklich umsetzen? Taugt das was er vorschlägt? Mir scheinen diese Fragen immer noch vernünftig. Da Schulz aber nichts Verwerfliches vorgeschlagen hat, wird ihm noch Rat zuteil: Ganz praktisch rechne ich die Überstunden-Lage vor. Und - immer noch praktisch - mache ich einen Vorschlag zur Veränderung der Arbeitszeitordnung. Weit entfernt von der sozialen Revolution, geradezu sozialdemokratisch. Keiner der Diskutanten, auch nicht jene, die meine Kritik zu kritisch finden, lässt sich auf meine Vorschläge ein. Merkwürdig.


Am 07. März 2017 schrieb Feinhard Lerche zum Artikel:

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Diese Form der Innovation kommt doch von AUDI:
Q1, Q2, Q3 ... Q8, Q9 Suff
This is a Brand -
Martin Schulz ist bei Q"0"
Heiße Luft - kalter Kaffee
150Jahre Kampf um Nichts
Selbst ein kleines "s" ist bei der Seeheimerpartei gestrunzt.


Am 07. März 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

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Wieso macht das Arbeitsamt eigentlich nicht mehr selbst die Arbeitsvermittlung? Sie haben das weitgehend privat outgesourced.
__________________

Ich kenne jemanden in Frankfurt, der so eine private Arbeitsvermittlung - für das Arbeitsamt - betreibt. Er bekommt 2.000 Euro pro in eine Arbeit (mindestens für ein halbes Jahr) vermittelten Arbeitslosen. Er sagt mir, seine Vermittlungsrate sei höher als die des Arbeitsamtes und anderer privater Arbeitsvermittler. Daher bekäme er Aufträge. Er ist Millionär damit geworden - sagt er mit ganz offen.

Er hat mir auch gesagt, wie sie arbeiten. Zu ihnen kann jemand auch noch abends um acht kommen - anders als bei einer Behörde - wenn er/sie sonst keine Zeit hat. Sie finanzieren jemandem auch einen Gapelstaplerkurs, um ihn dann vermitteln zu können. Lohnt sich immer noch. Sie machen schöne Bewerbungsphotos und schreiben den Leuten einen vernünftigen Lebenslauf etc.

Kapitalismus auf dem Arbeitslosenmarkt funktioniert halt auch besser als der Staat. - Wen wundert das?

Antwort von U. Gellermann:

Herr Bloemker kennt einen: Das hebt ihn weit über jene hinaus, die keinen kennen. Was aber, wenn andere zwei kennen, oder drei? - Bloemker ist der festen Überzeugung, dass Staat Staat ist und Privat Privat. Weil er nur einen kennt, kann er sich nicht erklären, warum der Staat im Zweifelsfall immer den Banken gehört, obwohl er schon während der Finanzkrise dabei war. Auch dass die Auslandseinsätze was mit der Rüstungsindustrie zu tun haben, ist ihm nicht aufgefallen, obwohl er seit Jahren den unglaublich erfolgreichen Krieg in Afghanistan hätte beobachten können. Vielleicht sollte Bloemker mal ein oder zwei weitere kennen lernen. Aber besser nicht von seiner Sorte.


Am 06. März 2017 schrieb Peter Meiser zum Artikel:

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Zu:Der Mogel-Shulz
"...Zeit für Martin Schulz.? Wer sich Zeit für Martin Schulz nimmt, der hat sie vergeudet... Dieser Aussage entgegne ich mit Ironie. Ich habe mir die Zeit genommen und bin fündig geworden.( s. d.azu) :https://www.fabio-de-masi.de/de/article/1409.was-erlauben-schulz.html


Am 06. März 2017 schrieb Josef Wassoc zum Artikel:

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Die Target 2 Salden sind bereits auf über 800 Milliarden aufgelaufen. Diese werden niemals von den Hauptschuldnern, Italien, Spanien, Portugal und Griechenland bezahlt werden können. .Der kleine Steuerzahler wird dafür gerade stehen müssen, mal wieder. Systemkonforme Manager, die müssen ein Teil ihrer Einkommen an Parteien oder parteinahen Organisationen abdrücken, kassierten unverdient eine Million pro Monat. Die Belegschaft bekommt überwiegend nicht einmal Trinkgeld. Trinkgeld ist üblicherweise 10%, zumeist 0,2% von den Managergehältern. Wo bleibt das das Grundgesetz? Es wird wohl - zum Nutzen des Deutschen Volkes -von dem Gabriel, Schulz, Merkel Bundestag vor der Bevölkerung versteck


Am 06. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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Korrektur. Heines Wintermärchen.
"Ich kenne die Weise, ich kenne den Text, ich kenn auch die Herren Verfasser.........
@ Heinz Schneider
Ist ihnen denn in der Ereiferung für die sPD entgangen, dass seit Jahren die Gelder für Fortbildung, für Weiterbildung usw an anderen Stellen ausgegeben wurden ? Die. die einen Anspruch darauf haben, haben am wenigsten davon, weil mit den fadenscheinigsten Begründungen auf den doch recht gut gefüllten Geldsäcken sitzen geblieben wurde, als wenn es das Privatgeld der Sachbearbeiter ist, oder aber Goldklümpchen verteilt werden, und die sind natürlich nur für die, die es sich auch "Verdient" haben.Wer nicht arbeitet, soll eben nur soviel bekommen, dass er nicht verhungert, denn das würde ein schlechtes Licht auf die werfen, die den ganzen Schlamassel mit verursacht haben: Die Arbeiterverräter Partei, die sPD. Und Herr Schneider, nun benutzen sie mal nicht den Bertolt in einem Kontext, den er sich sicherlich verbieten würde. Und das Schulz das aus der Krümelkiste just in Wahlkampfzeiten wieder herausholt, zeit doch die Verlogenheit und Heuchelei derer, die an ihren Stühlen, wie Pattex kleben, und den Honigtopf weiterhin belagern wollen, der von denen gefüllt wird, wo es einigen Vielen nicht mal über den Monat reicht. Schulz hat die Möglichkeit, den Honigtopf an die zurück zu geben, denen er geklaut wurde, um ihm neben vielen Anderen ein fürstliches Leben zu bescheren während Millionen von Menschen in Hartz gezwungen wurden zu überleben.
Diese Krumen, die nun wieder im Gespräch sind, sind ein alter Hut, und wirklich nichts neues.Und die Warnungen, die Frage muss sein, von wem sie denn kommen, sind auch nicht neu. Mir ist die Debatte über die Einführung eines Mindestlohnes noch lebhaft in Erinnerung, und die Erhöhung ist der Witz des Jahres, zumal sehr viele, die hochherschaftlich die Arbeit, verteilen, sich die übelsten Möglichkeiten ausgedacht haben, ein ganz niedriges Lohnniveau aufrecht zu erhalten.Warum das gehen kann ? Die Hartz Gesetze lassen es zu, und da ist und bleibt die sPD der Hauptverursacher, und sie werden als das, was sie wieder bewiesen haben, wessen Interessen, sie denn nun wirklich vertreten, in die Geschichte, eingehen.
Die Interessen der Arbeiterklasse sind es wohl eher, nicht.


Am 06. März 2017 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

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Lieber Uli Gellermann!

Wenn es keinen heißen Kaffee gibt, ist mir eine Tasse Kalter lieber als gar kein Kaffee.

Deshalb wäre Ich im September 2017 mit einer rot-rot-grünen Mehrheit zufrieden. Sehen Sie was Besseres in Reichweite?

Eine soziale Alternative wäre das noch lange nicht, diese muss erkämpft werden.

Dafür wären die Voraussetzungen etwas besser. Mehr ändern Wahlen nämlich nicht. Ich überschätze die Auswirkung eines zum guten Teil zufälligen, stimmungsabhängigen Wahlergebnisses auf die Hegemonie im Landes gewiss nicht.
Allerdings finde ich in diesem Forum kaum Ideen dafür, wie wir die erschütterte, aber andauernde neoliberale Hegemonie den überwinden könnten und die vorherrschende Passivität in einen Aufbruch umwandeln könnten, der Bedingungen für systemüberwindende Transformationsschritte schafft.

An radikaler, aber wirkungsloser Kritik hat es in diesem Lande, soweit ich mich erinnere, zu meinen Lebzeiten nicht gemangelt. Ich finde diese auch notwendig, manchmal anregend, oft auch phantasielos und ermüdend.

Trotzdem könnten die Neoliberalen die Hegemonie erlangen und sie nach dem offenkundigen Scheitern ihrer Theorie bis heute verteidigen.

Die Linken haben ihren Anteil daran. Ich empfehle Didier Eribon.

Antwort von U. Gellermann:

Mein Artikel handelt nicht von Wahl-Alternativen. Er erzählt von inhaltlichen Alternativen. Und - ob es denn gelingt oder nicht - die inhaltliche Diskussion ist die Voraussetzung für Veränderungen.


Am 06. März 2017 schrieb Maeionetta Slomka zum Artikel:

ARD: In Mossul keine Zivilisten

Wie der Staatsfunk plötzlich blind wurde

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Vielen Dank für diese - man muß leider sagen "schon wieder" - mehr als berechtigte, messerscharf formulierte Programmbeschwerde.

Leider wird auch sie an den Vaseline -überzogenen, gerade aus dem Allerwertesten ihrer Vorkäuer entfleuchten, verantwortlichen Damen und Herren abperlen, wie sonst auch..

Es ist grotesk anzusehen, wie sie sich selbst beweihräuchern, mit "Fernseh- und Journalistenpreisen". Die Attais, die Miosgas, die Klebers, Slomkas und Gauses.
Eine Enttäuschung hoch drei war die Anwesenheit von Herrn von Lojewski als Laudator, einer von mir bisher noch geschätzten Persönlichkeit des ÖR Fernsehens. Dies ist damit auch Geschichte,

Und ich frage mich zunehmend: Bin ich jetzt der Blinde unter den Einäugigen oder andersrum, oder was?


Am 06. März 2017 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

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Das Netz ist voll von empörten Warnungen vor dem Arbeitslosengeld Q. Kein gutes Haar lassen Arbeitgeberverbände, CDU, CSU, FDP und die Rationalgaleristen an diesem Vorschlag.

Also mal Butter bei die Fische, liebe Galeristen. Was konkret ist denn so schlimm an einem Recht auf Weiterbildung, verbunden mit bis zu 4 Jahren ALG 1 ? Dass es bisher dieses Recht nicht gibt und die ARGE ihre "Kunden" noch in die sinnloseste Maßnahme zwingen kann,spricht dagegen? Wo bleibt die Logik?

Innerhalb weniger Wochen können sich 6 Millionen Menschen vorstellen, wieder SPD zu wählen, schreibt Manfred Caesar. Es klingt, als sei das eine Katastrophe. Dabei ist es eine Chance. Für alle Linken.

Die Foristen sehen es anders. Schulz wollen sie nicht, rot-rot-grün schon gar nicht, Merkel aber auch nicht.

Was denn dann, im September 2017???

Den Kapitalismus beenden? Die DKP steht seit 1968 zu Wahl!
Sofortige Abschaffung der Agenda 2010? Die LINKE stand nach deren Einführung stets zur Wahl.

Da fällt mir nur noch der gute Brecht ein. Viele der Rationalgaleristen brauchen dringend ein anderes Volk.

Antwort von U. Gellermann:

Endlich: Er meldet sich, der echte Schulz-Wähler. Er glaubt nicht nur das was Schulz verspricht. Er hält es auch für einen Ausbund an sozialer Alternative. Glückwunsch, diese SPD-Kaffeemaschine gehört Ihnen. Sie ist ganz prima, hat aber einen kleinen Fehler: Kann nur kalten Kaffee.


Am 06. März 2017 schrieb Hans Tigertaler zum Artikel:

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Da wußte schon vor über hundert Jahren einer: »Wenn mich meine Feinde loben, kann ich sicher sein, einen Fehler gemacht zu haben.« (August Bebel)
Heute gilt das auch umgekehrt.


Am 06. März 2017 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

ARD: In Mossul keine Zivilisten

Wie der Staatsfunk plötzlich blind wurde

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Zu: ARD:In Mossul keine Zivilisten

Sehr geehrter Herr Gellermann,

hier wieder Fake News aus dem Putin Fernsehen ( RT Deutch):https://deutsch.rt.com/international/47314-mossul-zehntausende-fliehen-vor-dem-is-und-den-bomben-der-irakischen-armee/

Da lobe ich mir doch unsere Wahrhaftigen ÖRR- Medien, die uns vor solchen Meldungen verschonen. Vermutlich wird der Verfassungsschutz und/oder der BND genau prüfen ob es sich um Fake News handelt.


Am 06. März 2017 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

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Schulz ist genau diese Art "Schweinepolitiker" die exakt wissen, was sie zu sagen haben um für sich Stimmung zu machen, und die exakt wissen, dass sie nachher nie beim Wort genommen werden können ("Politik heißt ja Kompromisse eingehen zu müssen, liebe Lämmer!"), und die exakt wissen, was sie dann zu tun haben, um schließlich ihr eigenes, privates Schäfchen ins Trockene zu bringen.

Wer ernsthaft glaubt, Sankt Schulz wäre die Wende nach Mami Merkel, dem ist nicht mehr zu helfen.

Wer hat denn die sozialen Sauereien der letzten Jahre, die die CDU nie durchgebracht hätte, an das Volk gebracht? Schulzes SPD!


Am 06. März 2017 schrieb Andreas Buntrock zum Artikel:

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Ach ja, der Martin von der SPD -

"Parturient montes, nascetur ridiculus mus."

"Kreißen werden die Berge, und geboren wird werden eine lächerliche Maus."
Mit diesen Worten kritisiert Horaz Dichter, die viel versprechen, aber nur wenig halten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_griechischer_Phrasen/Omega

Wer heut immer noch auf die verlogenen Schwätzer von cdU/csU und sPD hereinfällt und deren angeblich soziales Engagement als Realität begreifen will, kann ihn ja wählen, den Schwätzer von der sPD.

Alle die bei klarem Verstand sind und eine wirkliche, POSITIVE Veränderung in der Sozialpolitik anstreben,
sollten um diese drei Parteien und deren verlogene Apologeten einen weiten Bogen schlagen und ihr Kreuz möglichst bei der Partei Die Linke machen.

Das wird zwar die nächste GroKo nicht verhindern, aber wenigstens wäre es ein Zeichen dafür, dass sich nicht alle Wähler in Deutschland weiter so VERARSCHEN lassen wollen, wie es die sPD sich gerade wieder auf die Fahnen geschrieben hat.


Am 06. März 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

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Nachtrag zu @Helmut Ische

Wie nur konnte es geschehen, dass er meines zuerst verfassten und dann verworfenen Kommentars habhaft werden konnte?

Spaß beiseite: So schlecht ist er nicht, im Gegenteil. Da ist ein Chapeau! fällig!


Am 06. März 2017 schrieb Aleksander Korty zum Artikel:

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Liebe Frau Ulrike Spurgat ich danke Ihnen sehr für ihre Unterstützung!
Und Herr Engelbert Volks ich frage zurück:
Der Kotau der Sozialdemokratie im August 1914 vor der Monarchie mit der Zustimmung zu den Kriegskrediten und damit die Mitverantwortung für 7 Millionen Tote des Ersten Weltkrieges: ROT?
Der Verrat in der November-Revolution 1918: ROT?
Der Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht im Auftrag von Gustav Noske: ROT?
Der Panzerkreuzerbau 1928 durch die Regierung Hermann Müller: ROT?
Der Blutmai 1929 durch das Demonstrationsverbot zum 1. Mai auf Veranlassung des sozialdemokratischen Polizeipräsidenten Zörgiebel: ROT?
Die gemeinsamen 1. Mai-Feierlichkeiten des ADGB mit den Nazis am 1. Mai 1933: ROT? Einen Tag später wurde er verboten!
Der Verrat von Kurt Schumacher nach 1945 an den Kommunisten, obwohl sie ihm im KZ dass Leben gerettet hatten: ROT?
Die Zustimmung der Sozialdemokraten im Parlamentarischen Rat zum Grundgesetz, obwohl damit die Teilung Deutschlands vollzogen wurde: ROT?
Die Zustimmung von Weinbrandt-Willy als Vizekanzler zu den Notstandsgesetzen: ROT?
Der Ministerpräsidentenerlass (Radikalenerlass) gegen Linke unter der Kanzlerschaft des gleichen Heuchlers: ROT? (Da hat er wirklich mehr Demokratie gewagt!)
Die Mitverantwortung für die Auslandseinsätze (inzwischen weltweit) der Bundeswehr, obwohl das Grundgesetz ihre Aufgabe auf die reine Vereidigung der Landesgrenzen festlegt: ROT ?
In dem Zusammmenhang die völlig hirnrissige Aussage des Verteidigungsministers Peter Struck, das unsere Sicherheit auch am Hindusch verteidigt werden müsse: ROT ?
Die Zerschlagung und der Krieg in Jugoslawien: ROT ?
Die Mitverantwortung für die Morde auf dem Maidan und den "Bürger"Krieg in der Ukraine und die politische Unterstützung der dortigen Faschisten durch Frank-Walter Steinmeier: ROT?
Die Befürwortung des TIPP-Abkommens durch den dicken Erzengel Gabriel: ROT?
Ja und zum dem GAZPROM-Ganoven Schröder haben Sie sich ja selbst richtig geäußert!
Diese lange Fragen-Reihe ist nur eine Auswahl, kurz aus dem Kopf und bei weitem NICHT vollständig!
Zugegeben: Es gab und gibt immer noch einige wenige Linke in der sPD. Aber erstens haben die in diesem verkommenen Verein nichts zu melden und zweitens müssen sie diesen Widerspruch mit ihrem eigen politischen Gewissen ausmachen!


Am 06. März 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

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Ist Martin Schulz wirklich ein Problem für uns? Nun, Uli Gellermann hat mir und wohl uns allen aus der Seele gesprochen, die Kommentare dazu künden von weiteren offenen Türen, eingerannt. Und dann saß ich da und brütete stumpf vor mich hin. Dann fiel mir jener Spruch ein, den die Elsässer - meine Nachbarn - des Öfteren rezitieren in ähnlichen Situationen. De Hans im Schnoogeloch. Was er hed, des will er nit und was er will, des weiß er nit.

Es ist eindeutig, den Martin Schulz wollen wir nicht. Mutter Merkel haben wir seit mindestens siebzehn Jahren über, aber hallo. Sind empört, wenn wir bei Gniffkes Bilder von ihr aus den Neunzigern ertragen müssen. So etwas haben die Herrschaften von den Unionschristen sich getraut uns vorzusetzen, eine bodenlose Unverschämtheit. Nun gut, die Sozen haben dazu auch kräftig mitgeholfen, nach eigener suboptimaler Performance. Wir hatten sogar Verständnis dafür und entzogen ihnen ohne Widerruf unser geneigtes Wohlwollen.

Und jetzt also - wie Phönix aus der Asche - die Lazarenen von der Sozialdemokratie wollen es wieder wissen. Gellermann hat sowas von recht, da soll nur wieder mit dem Kasperle-Theater das gute alte Grokodil reanimiert werden. Während rundum am Horizont aus schwarzen Gewitterwolken schon helle Blitze zucken und von weitem erstes Donnergrollen zu vernehmen ist, versucht uns unser Martin mit seinen wohlfeilen Ankündigungen in verzückten wohligen Schlaf zu pendeln. Eigentlich nichts Neues. Das letzte Mal haben sie und besonders Frau Banales uns mit der Aussicht auf den Mindestlohn total kirre gemacht, den brauchten wir undbedingt, her mit der Kohle. Jetzt also Martin mit seinem ALG Q. Und höret, Er spricht: Kommet alle her zu mir, ich will auch erquicken.

Als ob wir nichts Wichtigeres zu tun hätten. Der Türke steht vor Gaggenau und kein Türkenlouis steht - wie einst in Wien - bereit, ihn in die Schranken zu verweisen und Europa zu retten, obwohl doch der von einst just aus dieser Landesecke - von gerade nebenan sogar - stammte. Viel schlimmer noch, unser aller wohlbehüteten Werte , insbesonderen die der Meinungs- und Pressefreiheit (stimmts, Herr Dr. Gniffke?), werden auch noch geschändet, dort im Land der Osmanen. Unser aller Bruder im Geiste und Friedes Kurier schmachtet im Turm tiefunten. Ein Friedensengel geradezu, der da zu leiden hat, wo er doch den Grundsatz ?Liebet eure Feinde? umzusetzen gedachte und - warum auch immer - der PKK Gutes angedeihen lassen wollte, jene Ausgeburt terroristischen Tuns seit Menschengedenken. Was die wenigsten von uns wissen, unser Freund und Landsmann Yüzel hat gelegentlich auch schon mal bei uns das Recht auf Pressefreiheit arg strapaziert. Okay, vom Saulus zum Paulus, das ist ja nichts Neues!

Noch schlimmer - es ist nicht zu fassen - die Gefährdung der europäischen Integrität, unser wichtigstes Gut, unser wichtigster Wert. Der Russe steht vor der Tür, zwar nicht in Gaggenau, auch nicht in Berlin. Aber der Höllenhund und Schweinepriester weigert sich doch beharrlich, sich in das transatlantische Haus umsiedeln zu lassen. Da rückt man ihm gehörig auf den Pelz und redet Tacheles, und zeigt sich erbost darüber, dass der Bär nicht aus der Höhle will.
Kinderträume dürfen sogar wahr werden. Fuchs, du hast die Gans gestohlen, gibt sie wieder her, sonst muß ich den Jäger holen, mit dem Schiessgewehr. Nur zu Kenntnisnahme: ein Fuchs ist kein Bär, die Krim keine Gans und mit einem Schiessgewehr wird es eh nichts. Auch wenn unsere Biathlon-Frauen da Vielversprechendes anzubieten hätten. Aber in dem Falle, na ja.

Überhaupt, da ist die uns selbst auferlegte bzw. eingeredete Pflicht, mehr Verantwortung tragen zu wollen bzw. sollen, so zu Kopfe gestiegen, dass wir zwischenzeitlich auf der halben Welt wieder unsere Freiheit verteidigen. Und es ist immer noch nicht genug. Längst dürfen wir zur Kenntnis nehmen, dass eine gedeihliche Zukunft ohne eigene Atomwaffen kaum hergestellt werden kann. Auch soll unser Kronschatz - die schwarze Null - dringlichst zu Gunsten der darbenden Kriegskasse geplündert werden.

Wahrlich, ich sage euch: Der Martin hätte reichlich Gelegenheit für Versprechungen, die für uns verlockend genug wären, ihm unser Kreuzchen zu schenken. Bevor er mit dem Nutzen mehren für unser Volk beginnt, sollte er erstmal dafür sorgen, drohenden Schaden von uns zu wenden. Dazu braucht es nicht einmal einen Kanzlereid - der hilft ja sowieso nichts, wie wir seit fast zwölf Jahren erfahren durften. Einfach nur mal tun! Und? Warum tut er es nicht? Weil solcherlei sündige Gedanken einfach dem transatlantischen Gedanken nicht konvenieren. Darauf stünde das umgehende Teeren und Federn durch unsere allgegenwärtigen Medien, Dr. Gniffke mit der Kriegsflagge zuvorderst.

Und selbst wenn er sich trauen würde, so wäre doch weit und breit kein Beistand zu erwarten. Selbst eine Sahra W. wagt es nicht, sich solch widerborstiges Verhalten zu genehmigen. Und die Partei, der sie vorzustehen glaubt, tut das erst recht nicht. Die ist gut konditioniert und will bestimmt nicht ihre Präsenz - beispielsweise beim Nockherberg Starkbieranstich - aufs Spiel setzen. Gleiches gilt ja auch für die angeblich Grünen, wo denn nur könnte sich beispielsweise eine Claudia R. besser verlustifizieren als neben Heiner B.. Rot-rot-grün - eine einzige Schimäre. Doch doch, der Begriff passt scho. Wenn ich an den blauweißen Scheuer denke erst recht. Wenn er davon spricht, dann ist das feuerspeiende Ungeheuer - wofür das Wort ja steht - nicht mehr weit. Keiner kann dieses Ungeheuer besser an die Wand malen wie er. Die Münchner haben da so ihre Erfahrungen, von wegen Revolution und Eisner und so. Da wurde nicht lange gefackelt, rumpeldipump, weg war der Lump. War ja auch ein Unding, den Bayern ihren Kinni Ludwig wegzunehmen. Würde deswegen auch nicht mit der ewigen Kanzlerin hinhauen.

Deswegen sei die Frage erlaubt: was wollen wir dann stattdessen? Die Galeristen vor der Reichstagskuppel: ratlos?


Am 06. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Der Mogel-Schulz

Neue Große Koalition in der Mache

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Die Folgen der verbrecherischen Hartz Gesetzte, von denen verabschiedet, die sich, wie Heinrich Heine in seinem Wintermärchen geschrieben: "Ich kenne die Herren, ich kenne den Text, ich kenn auch die Herren Verfasser; ich weiß sie tranken heimlich Wein, und predigten öffentlich Wasser, die Plautze voll schlagen, und sich anschließend den Magen verkleinern lassen. Nein, das war jetzt nicht nett. Nett ist aber auch nicht, dass die Altersarmut, einer der wirklich schwerwiegenden Folgen grausame Züge hat, dass mir in der Stadt, wo ich wohne, Frauen und Männer, alle älter, auffallen, wie sie in den Mülltonnen wühlen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen, oder in den Büschen nach leeren Pfandflaschen suchen, und dass eine befreundetet, alleinerziehende Frau, bis zu drei Jobs hat, und immer noch vom Jobcenter tyrannisiert wird, weil bei keiner der Stellen, eine Festanstellung in Aussicht steht. Die Wochendzeitungen, mit einem Berg an Werbung wird von einem kranken Mann mit seiner selbstgebastelten Holzkiste auf Rädern allwöchentlich in die Briefkästen gesteckt; bei Wind und Wetter, und wie schwer und mühsam dieses ist, ist dem Mann anzusehen, zumal die Bürgersteige mittlerweile so abschüssig sind, dass er immer dagegen steuern muss, um nicht auf der Straße mit seiner Holzkarre zu landen. Ich könnte fortfahren: Der mickrig bestückte Kühlschrank, die Scham, die Angst den anderen auf der Tasche zu liegen ein nicht wieder gut zu machender Schaden an unseren Alten und Kranken. In der Altenarbeit häufen sich die Überstunden, und einige meiner Kollegen gehen auf dem Zahnfleisch. Da sie selber Eltern haben, die auf Hilfe oftmals angewiesen, stehen sie unter einem ungeheuerem Druck, die "Alten nicht im Stich zu lassen." genau dieses wird natürlich bewusst oder unbewusst ausgenutzt, und so arbeiten sie oft, über ihre Grenzen. Die Folgen sind: Knochen kaputt, Schlafstörungen, permanentes schlechtes Gewissen, weil sie sich völlig zerrissen fühlen, und es auch sind. Depressionen, Herzprobleme, verursacht durch ständigen Stress, Bluthochdruck usw.
Und dieser lächerliche Schulz der an den Schrauben dreht, und mit den selben dummen Sätzen; wie: "Wer lange arbeitet, bla, bla, bla, wie vor ihm gefühlte 100 sPD Klugscheißer von sich gegeben haben., und das wirklich irre ist; dass Teile des Volkes es, wie immer glauben wollen, weil ein Stohhalm mehr ist als nix. Der Galerist nennt den Dummschwätzer, was er in Wirklichkeit ist. Eine Mogel Packung der übelsten Sorte, ein Schaumschläger, ein Lügendbold, aber vor allem Teil des unmenschlichem System: Kapitalismus.
Danke für den Artikel, der uns auf das aufmerksam macht, was uns wieder blühen kann; in diesem unserem Lande.


Am 06. März 2017 schrieb Helmut Ische zum Artikel:

Der Mogel-Schulz

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ist es sinnvoll sich mit diesem herrn martin schulz zu befassen? scheint so. na, dann versuche ich es auch.
dieser herr schulz ist kein phoenix aus der asche, sondern seine aufstellung als kandidat der spd ist ein von langer hand vorbereiteter coup der abgehalfterten spd-führungsclique. keine einzige figur der spd hätte auch nur den hauch einer chance gegen merkel - und die wollen, so sagen umfragen, mehr als 65% der deutschen nicht mehr sehen - gehabt. so an 20% hätte einer dieser arbeiterverräter eingefahren. schauen wir sie und doch an: gabriel, steinmeier, nahles, steinbrück, oppermann, kraft, maas, u.s.w.. und die, die schon zu haus sitzen und vor lachen nicht in den schlaf kommen....riester, eichel, clement, müntefering. so, und nun haben diese figuren, nach langer durchzechter nacht sich einen ausgeguckt, der sich in brüssel den hintern plattgesessen hat. das könnte gehen haben die sich gesagt, der typ iss so blöd, der macht auch diesen job. die agenda 2020/30 steht als nächstes an, die gewerkschaften müssen wir mit ins boot holen - aber mit uns figuren hier in berlin wirds schwer - also was liegt näher als martin schulz? ausgetrunken und beschlossen. gabriel verzichtet und wird steinmeier, steinmeier wird gauck, und zypries kann wirtschaft. grandios. kaum iss schulz vor ort, talkshow hier, zeitungen da, kameras überall. er sondert sprüche und vorstellungen ab, die keinem der kapitalklasse wehtun, die gewerkschaftsführer signalisieren schon große freude und die umfragewerte - so stehts überall geschrieben - schießen nach oben. nächster kanzler - natürlich schulz in der groko, mit zustimmung der hier mächtigen und herrschenden. sollte er bis zum sog. wahltag nicht noch großen mist bauen - wie z.b. abschaffung hartzIV fordern, rüstungsetat runterfahren, keine auslandseinsätze mehr, waffenexporte verhindern, 35 std. woche und einiges andere mehr verlangen, dann wird der herr aus würselen der nächste merkel. macht er aber fehler, dann, ja dann kramen halt die herrschenden in der kiste und frau springer/mohn und all die anderen werden etwas finden. jeder dieser brüder hat leichen im keller die zu gegebener zeit rausgeholt werden. und das deutsche volk? eines ist sicher: wenn etwas vor der tür steht, dann ist es der russe und keine revolutionäre stimmung. das weiß das kapital, das weiß herr schulz und der seeheimer kreis. also, warum nicht mal wieder einen von der spd? hat seit 1914 noch nie geschadet.


Am 06. März 2017 schrieb Petra Gärtner zum Artikel:

ARD: In Mossul keine Zivilisten

Wie der Staatsfunk plötzlich blind wurde

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Die haben Toiletten im NDR? Und warum spülen sie sichnicht runter?


Am 06. März 2017 schrieb Manfred Caesar zum Artikel:

ARD: In Mossul keine Zivilisten

Wie der Staatsfunk plötzlich blind wurde

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Die Herren Klinkhammer und Bräutigam unterschätzen die Mitarbeiter der Außenstelle des Wahrheitsministerium gewaltig.
Diese Mitarbeiter sind stahlhart,nichts aber auch gar nichts kann sie von ihrem Auftrag der Wahrheit zu dienen und nichts als der Wahrheit ,abbringen.Auch nicht die eigene Visage.Diese erkennen sie gar nicht mehr.


Am 06. März 2017 schrieb Manfred Caesar zum Artikel:

Der Mogel-Schulz

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Nach den Pressemeldungen hat sich die Neigung der Bevölkerung SPD zu wählen durch den Schurkeleffekt glatt von 20 auf über 30% erhöht. D.h. 10% der Bevölkerung -das sind immerhin mind. 6 Mio !- hat innerhalb von ein paar Tagen völlig neue Erkenntnisse gewonnen,obwohl sie den neuen Messias bestenfalls in der Zeitung oder im TV bestaunen konnten.
Jeder 10 te Erwachsene ,der Ihnen auf der Straße begegnet ,gehört zu dieser Gruppe.
Ich hätte gerne mal wenigstens mit einer dieser bekehrten Seelen gesprochen. Hier im Blog ist das wohl nicht möglich.Auch in anderen Foren finden sich diese Seelen nicht.Wo bleiben diese bloß ?
In meiner Jugend gab es den Begriff "Ersatzchristus" ,den könnte man jetzt wieder aufwärmen.


Am 06. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Der Mogel-Schulz

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@Engelbert Volk.
Aleksander Korty ist in seinem Beitrag doch differenziert genug, denke ich. Sie zählen nur das auf, was allgemein bekannt sein dürfte, und hier sehr oft geschrieben wurde.
@ Aleksander Korty
Klare und deutliche Worte, und sehr gut zu verstehen und einzuordnen.


Am 06. März 2017 schrieb Heinrich Triebstein zum Artikel:

Der Mogel-Schulz

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Seit sich meine Partei hat schrödern und fischern lassen, hat sie einen ihrer Flügel eingebüßt. Sie kann keine Höhenflüge mehr. Solange sie noch nicht wieder fliegen kann und sich in Muttis Schoß miträkelt, könnten all die Kritikerinnen und Kritiker anfangen, mit über Abhilfe nachzudenken.
Ich nenne aus der innerparteilichen Diskussion nur den Titel eines Antrags der nordhessischen SPD aus dem Juli 2016: "Für eine globale soziale ökologische Marktwirtschaft". Zwei Seiten Text sind zunächst nichts als Papier. Geduldig obendrein. Sie entfalten ihre Wirkung dann, wenn sie als Prüfstein in Form von Forderungen bei Kundgebungen im Wahlkampf zugespitzt werden und all diejenigen ansprechen, die unter den gegebenen Umständen nicht oder nicht mehr zu sich selbst kommen: Die Verschuldeten,
die Vernetzten, die Verwahrten und die Vertretenen. Gerade die letzteren haben über die vergangenen Jahre immer deutlicher die Krise der repräsentativen
Demokratie aufgezeigt, indem sie sich der Wahl enthielten oder schließlich in einem Akt der wütenden Ungeduld als Pegidisten auf die Straße gingen.
Das Problem der -gidas ist nur, dass sie sich in der Rolle des Rennradfahrers eingerichtet haben, der nach oben buckelt und nach unten tritt. Eben das macht das Eine Prozent stärker. Die Mehrheit, die gegen die -gidas und zuletzt auch gegen die AfD auf der Straße stand, könnte anfangen zu sagen, WOFÜR sie ist. Zum Beispiel Demokratie als "Regierung des Volkes, für das Volk, durch das Volk" (Abraham Lincoln) einfordern und den bisherigen drei Gewalten der demokratischen Verfassung eine Vierte, eine beratende Gewalt, hinzufügen. Sie hätte die Aufgabe, Zukunftsfragen zu diskutieren, Ergebnisse ihrer Arbeit der Exekutive und/oder der Legislative zuzuleiten. Diese können akzeptieren oder ablehnen. Im letzteren Fall sind sie zu ausführlichen und überzeugenden Begründungen verpflichtet. Ein Losverfahren ermittelt die Mitglieder im Alter von 14 bis silbergrau. So jedenfalls kann bei Patrizia Nanz und Claus Leggewie in "Die Konsultative. Mehr Demokratie durch Bürgerbeteiligung" nachgelesen werden.
Für mich ist das eine Mindestvoraussetzung für eine weitere große Koalition, falls R2G nicht zustande kommt.
Hermann Hesse hat 1957 bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels zu diesen Worten gefunden: "Die politische Vernunft liegt nicht dort, wo die politische Macht liegt. Es bedarf des Zustroms von Intelligenz und Intuition aus nicht offiziellen Kreisen, um Katastrophen abzuwenden."


Am 06. März 2017 schrieb Jette Limberg-Dies zum Artikel:

ARD: In Mossul keine Zivilisten

Wie der Staatsfunk plötzlich blind wurde

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Vielleicht mögen Sie damit etwas anfangen. Mein offener Brief an meine Bank u. Gemeinde wegen angek. Eintreibung von Zwangsgebühren. Hier auf unserer Website veröffentlicht:
https://www.aerzte-fuer-den-frieden.de/akademie/nein-sagen/

Etwas runterscrollen.


Am 06. März 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

ARD: In Mossul keine Zivilisten

Wie der Staatsfunk plötzlich blind wurde

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GOLDENE KAMERA
FÜR "TAGESTHEMEN"

Lob und Ehr veralten sehr,
besonders dann, wenn falsch gegeben.
Ein so erhaltener Preis drückt schwer.
Ich könnte damit nicht leben.


Am 06. März 2017 schrieb joe bildstein zum Artikel:

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20 Jahre radikalste SPD initierte Umverteilung von Unten nach Oben, eine nie gesehene Vearmung der Gesellschaft, exponentielle Zunahme von 'Tafeln" u Suppenkuechen..... und die potilitschen Vollschmarotzer erhoehen den Minestelohn um 0.35 Cent...... nachdem man den Banken Milliarden rektal eingefuehrt hat.....
Das Ganze grenzt an einen makabren Scherz.
Nochmal, wir sind eine Schande das wir das mit uns machen lassen.
Das Pack von der SPD ist einfach Pack. Nahles, Nietan, Annen, Muente, St. Martin..... das ist gesellschaftlicher Muell der sich in Berlin tummelt uns sich unserer bedient.


Am 06. März 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

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EMPFEHLUNG

Wer leicht glaubt, ist leicht zu täuschen.
Seid vernünftig! Stellt euch taub!
Folgt nicht diesen Schulz-Geräuschen,
nehmt sie hin wie trocknes Laub!


Am 06. März 2017 schrieb Engelbert Volks zum Artikel:

Der Mogel-Schulz

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@Aleksander Korty
Ja, alles ist zu kritisieren. Die Große Koalition sowieso und Rot-Rot-Grün genauso, denn die Grünen, siehe Özdemir, sind olivgrün und die Linke birgt zu viele Opportunisten, die auch mal einen Dienstwagen mit Chauffeur haben möchten, und dann natürlich die "Sozial"demokraten, die seit 1914 nicht mehr richtig rot, sondern bestenfalls "orange" oder gar kackbraun sind.
Die Rede von Otto Wels 1933 vor dem Reichstag - kackbraun?
Der Widerstand zahlreicher Sozialdemokraten gegen die Nazis, z.B. Kurt Schumacher - kackbraun?
Das Godesberger Programm der SPD - kackbraun?
Der Ausbau des Sozialstaates in den 70er Jahren - kackbraun?
Die Entspannungspolitik mit den Ostblockstaaten ("Wandel durch Annäherung") - kackbraun?
Ich verstehe scharfe Kritik am neoliberalen Kurs der SPD seit Gerhard Schröder, aber etwas mehr Geschichtsbewusstsein und Differenzierung können nicht schaden, es sei denn, man sich hat das Heil bei den diversen K-Gruppen!
Glück auf!


Am 06. März 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

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Der Schulz. Ein Messias ist er nicht. Haben wir schon rausgefunden. Ein Heiliger auch nicht. Auch das ist hinlänglich geklärt. Bleibt die Frage nach der Menschlichkeit.
Schulz die Menschlichkeit nach dem eben gelesenen abzusprechen liegt nahe. Aber hier wird es gefährlich, denn wenn jemand die Menschlichkeit abgesprochen wird, begibt man sich schnell in die unappetitliche Gesellschaft jener, die Andere - besonders politische Gegner - als Unmenschen, Untermenschen oder gar als Tiere (die in so einem Fall zusätzlich beleidigten) oder Ähnliches bezeichnen. Schulz ist daher unbedingt "Mensch" zu nennen, die Frage ist nur was genau für einer er ist.
Nach meiner Interpretation des Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs, Absatz 1, (k) ist der Mensch Schulz ein Verbrecher gegen die Menschlichkeit, da er in Kenntnis der Folgen einen systematischen Angriff gegen die Zivilbevölkerung unterstützt. Schulz ist sich des Hartz-IV-Systems und seiner Konsequenzen voll bewusst. Schulz nimmt Behandlungen, die vorsätzlich großes Leid oder schwere körperliche oder mentale Verletzungen verursachen, wissentlich in Kauf. Was anderes sind die Aussetzung von ohnehin schon minimalen Sozialleistungen als Druckmittel als vorsätzliche Verursachung von schweren körperlichen oder mentalen Verletzungen? Vor diesem Hintergrund sind die von ihm ohnehin nur zu Wahlkampfzwecken vorgeschlagenen Änderungen der Hartz-IV-Gesetze bereits jetzt Makulatur.
Als Verbrecher gegen die Menschlichkeit ist er ein Humanist wie er ein Liberaler ist, nämlich einer der seine Freiheit und Menschlichkeit feiert und feiern lässt, während er die gewaltsame Unterbindung der Freiheit und Menschlichkeit Schwächerer billigt und unterstützt.


Am 06. März 2017 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

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"O, sing uns ein Märchen. o sing es uns oft, dass ich und der Bruder es lerne", dieser Satz aus einer Ballade unseres grossen Dichterfürsten fällt mir zu Schulz ein.
Ja, jeder denkende Mensch ist sich sicher: Es wird wieder mit einer schönen GROKO enden.
Ja, wir bleiben ein Teil der Schurkenstaatenwelt, die andere wegen Bodenschätzen mit Krieg überzieht.
Ja, unsere dann wieder gewählten Blockparteipolitiker werden sich weiter ihre Diäten erhöhen.
Ja, Polizisten werden noch schwerer bewaffnet an den öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen stehen.
Vielleicht werden dann Leute, wie wir, die für ein friedliches, nachbarschaftliches Zusammenleben von Menschen und Völkern plädieren mit Swat Teams im Morgengrauen überfallen, damit hier weiter diese cloroformierte Ruhe herrscht, die seit dem Beginn der Merkel Regentschaft über das Land gefallen ist.
Vielleicht bekommen die vielen Alten, die schon länger hier leben, dann das staatlich verordnete Recht sich ärztlich verordnet einschläfern zu lassen, es wäre gut für die Rente und somit für die gerechte Verteilung an die vielen neuen Armen, die weiter aus der Mittelschicht fallen werden.
(Obwohl es dann immer noch nicht reichen wird, um den unersättlichen Moloch der Banken und des Rüstungswahns zufrieden zu stellen. Blondi wird weiter Waffen fordern.)
Vielleicht entsteht aber auch aus dem neuen Konflikt zwischen den bisher weltsteuernden Eliten und dem sich windenden Zyklopen Amiland unter Trump ein Konflikt unter den Superreichen, der für die Masse der Menschen ein am Ende positives Ergebnis zeitigt.
Hier geht es mir, wie dem Zuschauer, bei einer wüsten Schägerei, zwischen hirnlosen Gewalttätern, ich gönne Beiden, dass sie ordentlich was abkriegen.
Alles ist vielleicht möglich!
Ich frage mich nur: Was können wir tun, wir kleinen Würmchen, um aus dieser ewigen Matrix heraus selbst etwas zu verändern?
Das einzig Sinnvolle, was mir dazu einfällt, sind Demonstrationen, regelmässige Mahnwachen vor dem Kanzleramt, konsequente Meidung von Konsum durch Oligarchen hergestellter Erzeugnisse (Monsanto und Co) und die Ächtung von jeglicher Form von Gewalt wegen Gier.
Das ist wirklich das Einzige was wirksam sein kann, diese Abstimmung mit den Füssen, wir müssen alles vermeiden, was den grossen Spielern im Hintergrund ihre Pfründe noch fetter macht, nur so ist ein gemeinsames Umdenken möglich, ansonsten können nur noch die Ausserirdischen diesen Planeten retten und das erscheint mir eher unwahrscheinlich.


Am 06. März 2017 schrieb Alfred Matejka zum Artikel:

Der Mogel-Schulz

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Guten Morgen Uli,danke dafür,dass du dir für Schulz Zeit genommen und sie nicht vergeudet hast.Das muss ich leider auch tun,um ihn bei Kolleginnen und Kollegen zu entzaubern.Das Schulz mit seinen Sprüchen so einen Zuspruch bekam,liegt wohl eher daran,dass Gabriel und Merkel auf gut deutsch zum Kotzen sind.Heute steht wieder in der bundesdeutschen Propaganda-Presse,dass die Rentner zufrieden sind.Von Untertanen im Merkel-Reich ist nicht anderes zu erwarten.Aber es sind sicher die falschen Fragen gestellt worden.Würden Sie lieber 800? mehr im Monat bekommen wie in Österreich?Wer sagt da nein.In Österreich bekommt ein langjährig beschäftigter Neueintreter(2013) im Durchschnitt 1820? (Männer)in Deutschland 1050?.Bei Frauen im Durchschnitt 1220? in Österreich,590? in Deutschland.Im Nachbarland gibt es eine Mindestsicherung von 890?,bei 30 Jahren Einzahlung von 1000?.Das Rentenalter ist 65 Jahre.Früher in Rente gehen ist möglich bei mindestens 40 Jahren Einzahlung,ab 62 Jahren,mit 5,1% Abschlag pro Jahr.Fast alle Erwerbstätigen zahlen in die Rentenkasse ein.Der Beitrag beträgt 22,8% und ist seit 1988 weitgehend stabil.
12,55% zahlt der sogenannte Arbeitgeber.
10,25%zahlen die Beschäftigten.In Deutschland liegt der Beitrag bei 18,7%.Nimmt man den Riestereffekt von 4%dazu ist er annähernd gleich.
Die Riesterrente macht den Rentner nicht wohlhabender,nur den Riester und in erster Linie die Allianz -Versicherung.Privatversicherung-Privat kommt von Privare und das bedeutet übersetzt:Berauben.Die Privatversicherungen sind Beraubungs-Versicherungen.Und das ist das Grundübel im Kapitalismus,das Privateigentum an Produktionsmittel.
Millionen Rentnerinnen und Rentner werden wieder bei Merkel und Schulz ihre Stimme abgeben.Die Linken werden nicht gewählt werden,weil die ihnen ja alles wegnehmen wollen.
Ihr Linken im Bundestag,macht endlich euer Maul auf und schreit es heraus:Wer Rentner quält-wird nicht gewählt.Das ist eure Chance,Millionen Stimmen bei den Rentnern zu gewinnen.Habt ihr die Signale noch nicht gehört ,oder geht es bei euch nur um die Absicherung guter Listenplätze zur Bundestagswahl,um die eigene Rente abzusichern?


Am 06. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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schulz'sche mogelpackung und/oder neue groko??

ich bekomme auch das gefühl, dass schulz anstelle von wahlkampf schon die pflöcke für den künftigen koalitionsvertrag einschlägt!
dem schulz und damit der spd und ihren tarifpolitischen gefolge geht es nicht um korrekturen, die man reumütig "eingesteht" und fürsorglich dem wähler zukommen lässt, sondern um eine selbstinszenierung, als hätten die vom richtigen leben ahnung und hätten ein ohr für den wähler!
die gesamtgesellschaftliche relevanz entspräche etwa dem, ob die kirsche von einer torte am südhang um 12:00 oder 15:00 uhr gepflückt worden wäre:)

das ist kein mogeln mehr, das ist offensichtliche verlogenheit! da es um betroffene menschliche schicksale geht, ist es zutiefst zynisch, asozial und menschen verachtend!

schulz vorschlag scheint klientelpolitik zu sein, ein plan zur schmerzfreien frühverrentung der autobauer und kohlekumpel. es lohnt die fakten und ausgewählten propagierten einzelfälle auseinander zunehmen!
die spd schließt mit diesem vorschlag die hartzer (algII) weiterhin von der effektiveren und lukrativeren arbeitsvermittlung aus, das ist zweierlei maß und statistisch nonsens: in 2016 gab es durchschntl. 775.000 algI-empfänger, aber 3,25 MIO bedarfsgemeinschaften, in denen 6,3 MIO menschen lebten.
die bezugsdauer beim algI war ca. 120 tage bei den jüngeren, deren bezugshöhe bei ca. 600? lagen. die ab 55 jährigen hatten schon bezugszeiten von über 175 tagen bei einer höhe von mehr als 900?!!
davon träumen die hartzer!!
wenn also was in der förderung geändert werden muss, dann beim algII.
aber dieses "disziplinierungsmaterial", dieses "erpressungspotenzial" (von menschen sprechen schulz und co nicht) braucht man, für den weiteren sozialabbau, der passieren wird, wird man für die integration doch solidarisch teilen müssen:)


Am 06. März 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

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Trennen wir doch mal die Ereignisse von den beleuchteten Personen, dann wird es klarer. Schulz also eine Marionette? Das war doch schon abgehakt! Schulz wird entweder einen "erdrutschartigen Wahlsieg" oder einen "Achtungserfolg" auf Kosten der Linken und der Rechten holen. Sensationell - und von vorne bis hinten inszeniert! Die GroKo ist und bleibt derweil in der nicht näher definierten Mitte und gehört dem Großkapital. Kleines Geheimnis noch: für jedes andere denkbare Bündnis gilt exakt das Gleiche.

Wieso also noch über Personen aufregen? Erdogan ein Diktator, Trump ein Irrer? Schon klar. Die beiden sind nur dummerweise die Oberbefehlshaber der mit Abstand größten und der zweitgrößten Armee innerhalb der NATO, die alle, auch Schulz, gar so dringend brauchen. Täglich wird das NATO-Glaubensbekenntnis gemurmelt, bei der Sekte, die eine Kanone als ihren Gott erkannt hat! Für die NATO-Sicherheit werden wir ganz viel Geld ausgeben, und zwar alle: Trump-Erdogan-Merkel-Schulz. Und die zweite Reihe auch, z.B. der olivgrüne Özdemir. Wer glaubt, dass die sich um unseren Frieden sorgen? Mehr als für Hartz werden wir für "Despoten-beschützen-sicher-keine-Idioten" ausgeben. Das Geld für die Rüstung und die Kriegsbeute wandern ohne Umwege in sehr gut beschützte Großvermögen. Das gilt für Hartz nicht, da wird bloß kleines Geld diffus verteilt, z.B. an Immobilieneigentümer oder an Aldi. An Weihnachten bekommt ganz vielleicht der MediaMarkt Bissl was ab. Ein schlechtes Geschäft, das man halt nebenbei mitnimmt.

Und weiter so. Die Goldene Kamera für die Nachrichtenredaktionen von ARD, ZDF und RTL Aktuell? Wahnsinn! Caren Miosga sagt im Abendkleid was über Deniz Yücel, ein Thema, das die Deutschen eint. Hey Wahnsinn, alles auf Empörung! Da wird immerhin ein einzelner Mensch von einem Diktator ungerecht behandelt! Bis zum Happy End dieses wenig spannenden Films sind alle beschäftigt. In den nächsten Nachrichten wird wieder brav der Propaganda-Teleprompter abgelesen. Noch immer keine Krankenhäuser und keine Fassbomben in Mossul, nur viele arme Flüchtlinge, die dann vielleicht der Erdogan verwalten darf. Der IS ist schuld, nicht die CIA, nicht die Saudis und auch nicht die NATO. Eher die Russen, lasst uns Gründe finden! Der Teleprompter-Text nützt ... wem? Genau. Und wenn der Yücel wieder da ist, hat die "Welt" 'nen Auflagerekord. Dafür die goldene Kamera!

Fragen wir also nicht mehr, wer gerade auf der Bühne steht, sondern was tatsächlich passiert. Mit Schulz oder der nächsten Bundestagswahl hat das nämlich nichts zu tun. Mit Trump oder Erdogan auch nicht. Das Ziel ist Stillstand und Chaos, in dem ganz Wenige ganz prima leben und die anderen gerne verrecken können. In Afrika läuft das Zukunfts-Programm vor unseren sehenden Augen: Schnellfeuergewehre und Munition sind stets im Überfluss da, Traktoren und Bewässerungsanlagen im Zweifelsfall eher nicht.

Die Reichen freuen sich und Schulz ist, wie seine Vorgängerin und deren Vorgänger, nur ihr ergebener Butler.


Am 06. März 2017 schrieb Elke Bergmann zum Artikel:

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Wieder voll auf dem Punkt! Bei Scholz keine Rede von Arbeitsplätzen, nur von Alimenten! Nicht an das Problem rangehen, nur die Symptome kurieren. Patient tot, aber die Beerdigungskosten übernimmt der Staat!


Am 06. März 2017 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

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Das ist aber ein Schreck in der Morgenstunde. Horst Seehofers Aschermittwochsrede in der Rationalgalerie?

Das nicht, nur Teile davon.

Aber auch Bayerns Arbeitministerin Emilia Müller ( CSU,, wie ihr Hörst) schimpfte, die SPD will mit dem Arbeitslosengeld Q den Anreiz geben, bis zu vier Jahre in der Arbeitlosigkeit zu verharren!"

So was aber auch. Da lässt sich der Arbeitlose fürs Weiterbilden, für einen Schul- oder Berufsabschluss fürtlich mit ALG 1 entlohnen. Soll er doch weiter Pakete ausfahren!!

Eine Mogelpackimg, das alles.


Am 06. März 2017 schrieb Hans-Werner Maier zum Artikel:

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Sie schreiben von "Zufriedenheit nach getaner Arbeit", das ist doch völlig romantisch. Fragen sie mal die Leute von der Müllabfuhr, oder von Fließband. Da ist jeder froh, wenn er nicht mehr arbeiten muss.


Am 06. März 2017 schrieb paulo h. bruder zum Artikel:

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Leider sehr zutreffend. Kapitalismus? Das Unwort der Sozialdemokraten. Und ihrer Berater.


Am 06. März 2017 schrieb Aleksander Korty zum Artikel:

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Geschätzter Herr Galerist, bei ihrem, wie immer fundierten und gut recherchierten, sowie sehr informativen Artikel zu der Mogelpackung Schulz vielen mir am laufenden Band immer wieder neue Volksweisheiten ein und kluge Zitate anderer kluger Menschen. Sie werden mir sicherlich verzeihen, wenn ich hier davon einige los werden möchte!
Doch zunächst einmal eine Anmerkung zu ihrer Weissagung der politischen Zukunft der Bananen Republik Deutschland:Ich bin schon lange Zeit davon überzeugt. dass es höchst wahrscheinlich ist, dass nach dem Wahltag die Neuauflage einer GROKA ansteht, denn eine sogenannte "ROT"-ROT-GRÜNE-Koalition halte ich schon deshalb für unwahrscheinlich, weil dies zur Zerreißprobe für DIE LINKE werden würde, trotz der Ambitionen ihrer Opportunisten. An dieser Stelle eine Frage an den klugen Fachmann. Wenn einer diese Frage beantworten kann, dann Sie: Wer hat eigentlich diesen völlig irreführenden und schwachsinnigen Begriff von der "ROT"-ROT-GRÜNEN-KOALITION erfunden? ? ? Was bitte ist an dieser 'alten und längst politisch verkommenen Tante sPD' seit August 1914 noch rot ? Es ist doch eher ein schmutziges Orange mit Tendenzen zum Kack-Braun, wenn ich an solche Mitglieder wie Thilo Sarrazin denke, Mitglied der sPD seit 44 Jahren !
Doch zurück zum eigentlichen Thema, diesem SPRÜCHE-KLOPFER:
Der weise deutsche Volksmund sagt: "An ihren Taten sollt ihr sie messen, nicht an ihren Worten" und weiter: "Papier ist geduldig" Das gilt auch für das was dieser Mulz oder SCHmerkel so schreibt und sagt! Der Wahltag wird es zeigen. Und der ansonsten nicht von mir politisch geschätzte, aber kluge 'Eiserne Kanzler' hat mal geäußert: " Nirgendwo wird soviel gelogen, wie auf Beerdigungen, vor WAHLEN und nach Jagdgesellschaften." Auch einem Reaktionär kann mensch NICHT immer widersprechen. Denn er wusste wovon er sprach als bedeutender Politiker und passionierter Jäger. Übrigens zwei Eigenschaften, die er mit Erich Honecker gemeinsam hatte.


Am 06. März 2017 schrieb Ingo Schubert zum Artikel:

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Die schwer erträgliche deutsche Jubel-Presse redet heute vom "Q-Effekt" hals habe Schulz was Neues erfunden. Danke für die coole Korrektur.


Am 05. März 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

Bald unser Trump

TAGESSCHAU genießt und schweigt

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Auf Ken FM gibt s ein ganz interessantes Zitat von Trump: https://www.youtube.com/watch?v=NN1qVnrUoxw
Bei Stelle 1:05:30 "you think our country is so innocent?".
Es wirkt nicht gespielt, bei allem was man Trump zu Recht vorhält, er ist kein Heuchler, er sagt eigentlich ziemlich genau, was er jeweils auch denkt. Das ist ein wesentlicher Punkt, den seine Wähler an ihm schätzen, die das Geschwafel über Kriege für Demokratie und ideelle westliche Werte leid sind.
Die oben zitierte Aussage Trumps richtet sich dementsprechend nicht etwa gegen Kriege, sondern gegen Doppelmoral, gegen den verlogenen Schönsprech.
Die Wallstreet-Clique der Globalisierer, die im Übrigen auch unsere PR bestimmt, gilt zu recht als verlogen und viele Amerikaner misstrauen ihr in mehr als einer Hinsicht zutiefst. Sie mögen eine klare einfache Ansprache.
Deren (auch ideologische) Inhalte sind bei Trump nicht für alle Zeiten in Stein gemeißelt, was ihn zur Beunruhigung aller Seiten unberechenbar macht.
Egomane Trump könnte auch mit Adenauer sagen "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?" , ohne das im Geringsten verrückt zu finden.
"Man soll zu seinen Ansichten stehen, aber nicht darauf sitzen" ist schließlich auch ein Sprichwort - ich weiß nicht mehr von wem. Selbst Angela Merkel erklärte es ja schon für abwegig, zu erwarten, dass Wahlversprechen hinterher auch eingehalten würden.

Kriege werden aus nüchternen Gründen geführt, wenn man Profit- und Machtgier so nennen will. Trump sieht wenig Grund, daraus einen Hehl zu machen, da er dieses Verhalten mehr oder weniger als natürlich empfindet. Es war ja schließlich schon immer so.
Dazu kommt dann als ideelle Grundlage der Patriotismus und der "aufrechte Kampf". "Viel Feind viel Ehr" galt bei uns früher auch mal, man fand nichts Unethisches daran. Hass musste nicht im Spiel sein, Fanatismus schon gar nicht. Für einen Vergleich etwa mit dem frühen Hitler müsste man bei Trump noch ganz andere Seiten sehen.
Als Patriot will Trump, das es den USA, auf die traditionelle Art, wie er sie versteht, gut geht. Wenn Kriege dazu nötig und dienlich sind, ist er dafür, wenn sie eher schädlich sind oder gar das Land gefährden, ist er dagegen - wenn er darf.
In jedem Fall definiert er die USA im Wesentlichen als das geografische Gebiet, auf dem sie sich heute befinden, diesem Land und seinem Erfolgsideal fühlt er sich verbunden, dessen innere und äußere Stabilität und Ansehen in der Welt will er wieder herstellen.
Was immer das für andere Länder bedeutet, ist nicht sein Problem, sondern die Verantwortung von deren Politikern.
Was ihn und seine Anhänger aber abschreckt ist die obskure, übernationale Agenda der Wallstreet-Eliten und ihrer Politiker. Für umfassen die USA sozusagen den ganzen Globus, wie es das internationale Kapital will.
Die Agenda, die damit einhergeht ist in den USA weit bekannter und mehr im Gespräch als bei uns, wo darüber praktisch geschwiegen wird. Verschwörungstheorie - und aus, gilt für Mainstream und Linke. Dass unsere rechten Anti-Globalisierer ihrerseits natürlich keinen Grund sehen, dieses Thema zu meiden, hat diesen Effekt noch verstärkt. So ist, wer sich da über Hintergründe informieren will, weitgehend auf ausländische oder rechtslastige Quellen angewiesen.
Ein Ärgernis - Fakten, die zum Verständnis der Gesamtsituation erforderlich wären, sind unseren Linken irgendwie zu unbehaglich oder zu kompliziert. So bleibt vieles an der Oberfläche und wird nicht richtig analysiert.
All das was mit Plänen zu einer Weltregierung, einer Abschaffung der Kulturen, einer "Brave New World' u.a. als Vorstufe dazu einer Nordamerikanischen Union zu tun hat, wird als "rechte Spinnerei" beiseite geschoben - und so das Thema den Rechten überlassen! Ohne Begründung, denn es gibt viele Quellen!
Dass der Nationalismus auch die Gegenreaktion von rechts sein könnte, kommt so gar nicht in die Betrachtung und eine denkbare und nötige Gegenreaktion von links bleibt aus. Nur bei wenigen Linken wie Oskar Lafontaine, als er letztens mal den Gebrauch des Wortes "weltoffen" kritisierte, merkt man, dass sie sich dieses Problems zumindest ansatzweise bewusst sind. Mit den geplanten übernationalen Konstrukten sollen auch demokratische Verfassungen rechtlich endgültig ausgehebelt werden. Und das Ganze soll uns dann als human und fortschrittlich verkauft werden, a la George Soros Open Society, einschließlich der absoluten Überwachung und Kontrolle des Individuums, die damit einhergehen soll.
Diese Elite fühlt sich nicht den USA als solchen verpflichtet, sondern nur ihren eigenen Machtplänen.
Trump ist sich ebenso wie Putin solcher Zusammenhänge bewusst.
Ursprünglich war er wahrscheinlich wirklich gegen eine weitere Eskalation mit Russland und wollte dort lieber Geschäfte machen (der Iran ist ein anderes Thema), aber er ist sich wohl klar geworden, dass es ihn sein Amt (eher nicht gleich sein Leben, denn das würde zu viele Erinnerungen an Kennedy heraufbeschwören) kosten würde, sich der Rüstungslobbie zu widersetzen. Und es ist ziemlich wahrscheinlich, dass auch Hillary Clinton weiter aufgerüstet hätte, schließlich war ursprünglich sie die Lieblingskandidatin der Rüstungsindustrie.

Antwort von U. Gellermann:

Die Verwirrung ist groß: Was Trump „abschreckt“ oder nicht, ist beweisbar noch nicht raus, Beweisbar sind seine Aufrüstungspläne und sein JA zur NATO. Alles andere ist Spekulation.


Am 05. März 2017 schrieb Rüdiger Rauls zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Nirgendwo in meinem Text setze ich die US-Oligarchie (was immer das auch sein mag) mit einem Gesangverein gleich. Texte sind dazu da, etwas aus ihnen herauszulesen, nicht dazu, etwas in sie hinein zu lesen, was vielleicht den Projektionen des Betrachters entspricht, nicht aber der
Aussage des Verfassers.
Das ständige Beschwören einer diffusen Kriegsgefahr hilft nicht, ihn zu verhindern. Viel wichtiger ist die genaue Analyse der Vorgänge, um die Kriegsgefahr realistisch einschätzen zu können. Das hat nichts mit Verharmlosung zu tun. Die Frage ist doch: Was ist der Hintergrund der amerikanischen Rüstungsdrohungen und -absichten. Was kommt darin zum Ausdruck? Es ist ein unausgegorener Reflex, darin immer gleich das Wirken blutrünstiger Rüstungskonzerne im Hintergrund zu beschwören. Klar, die US-Rüstungs-Industrie will Geschäfte machen, ebenso wie die deutsche auch. Aber das heißt ja nicht gleich, dass sie Krieg wollen und schon gar nicht im eigenen Land oder gar einen Weltkrieg. Denn auch die Konzerne wissen, dass ein Krieg mit Russland oder China nicht beschränkt bleibt und dass es keine Garantie gibt, dass nur russisches und chinesisches Gebiet verwüstet und nur deren Industrien und Kapital vernichtet wird. Ein Krieg kann auch für die USA verloren gehen. Das haben Vietnam und spätere Abenteuer gezeigt, aus denen man sich mit blutiger Nase zurückziehen musste. Konzerne denken rationaler als so mancher Kriegstreiber, aber auch mancher von denen, die überall Kriegsgefahr sehen und an die Wand malen. Denn auch mit der Drohung lassen sich Geschäfte machen. Und die Konzerne haben während des Kalten Krieges bestens verdient, ohne dass es zum Weltkrieg gekommen wäre. Warum also sollten sie ohne Not mehr riskieren? Schließlich gibt es Kriegsgebiete genug, in die man liefern kann.
Trump, von der Leyen und Ihresgleichen spielen in erster Linie das alte Spiel des Kalten Krieges: Wir drohen Euch, damit Ihr Euch zu Tode rüstet. Sie sind eigentlich recht einfallslos und setzen darauf, dass weiterhin funktioniert, was sich schon früher bewährt hat. Sie verlassen sich auf ihre Wirtschafts- und Finanzmacht. Nur, die Welt hat sich seit dem Untergang des Sozialismus mehrmals gedreht. Russland und China sind nicht mehr die rückständigen Staaten, die sie noch im letzten Jahrtausend waren. Beide sind mittlerweile die größten Gläubiger der USA. Und ohne chinesische Investitionen läuft in vielen Ländern der westlichen Welt kaum noch etwas. Wenn China und Russland ihre amerikanischen Staatsanleihen verkaufen, steigen die Zinsen in den USA ins Unermessliche mit unvorhersehbaren Folgen für die Stabilität der kapitalistischen Führungsmacht.
Bisher reagieren Russland und auch China gelassen auf die Rüstungsvorhaben der USA. Auch sie verharmlosen nicht, verfallen aber nicht in kopflose Angst. Sie bereiten sich vor. Die Russen haben schon angekündigt, dass sie den Rüstungswettlauf in amerikanischer Manier und im Geist des Kalten Krieges nicht mitmachen werden. Sie setzen auf Raketenabwehr statt neuer Raketen (siehe FAZ in einer der letzten Ausgaben). Die Chinesen gehen ähnliche Wege. Sie entwickeln lt. FAZ und Luxemburger Wort vom 4.3. zwar auch neue Raketen eigener Herstellung, bauen aber auch ihren Vorsprung in der Hochtechnologie (was immer das auch sein mag) konsequent aus. Hier scheinen sie nach den Quellen schon Überlegenheit gegenüber dem Westen errungen zu haben. Zudem setzen sie auf den Ausbau ihrer Marine, um den Amis im chinesischen Meer Paroli bieten zu können. Ihnen geht es in erster Linie um die Absicherung des Aufmarschgebietes vor dem eigenen Territorium. Das ist für Russland mittlerweile schwieriger geworden, weil viele Warschauer-Pakt-Staaten Teil der Nato geworden sind.
Trotzdem scheinen die Schwächen eher auf der Seite der NATO und den sie tragenden kapitalistischen Staaten zu liegen. Die Wirtschaft läuft nicht mehr so rund, wie es vor der Krise von 2008/9 noch der Fall gewesen war. Viele dieser Staaten haben die Leistungsfähigkeit der Vorkrisenzeit noch nicht wieder erreicht. Auch die Spannungen innerhalb der Nato nehmen zu besonders mit dem Partner Türkei.
Das ist zwar alles kein Grund, die Gefahren zu verharmlosen. Es hilft aber auch nicht, in Panik zu verfallen. Was hilft, ist die sachliche Analyse, das Gewinnen von Erkenntnis und die Organisierung der Kriegsgegner.

Antwort von U. Gellermann:

Trump gehört zu einer Fraktion der kleinen, besitzenden Gruppe, die in den USA die Herrschaft ausübt (Oligarchie). Wer nicht erkennt, dass deren Rüstungs-Vorhaben politisch sind, der verharmlost diese Gruppe (Gesangsverein). das lässt sich aus Ihrer Zuschrift gut rauslesen. Wer dann den Verweis auf den Rüstungskomplex der USA (ohne jedes Argument) als „unausgegoren“ bezeichnet, an dem sind offenkundig die vielen Kriege der USA vorbeigegangen. -
Das neue Thema ist in Arbeit, die Diskussion zu diesem Artikel ist beendet.


Am 05. März 2017 schrieb Michael Weiß zum Artikel:

Bald unser Trump

TAGESSCHAU genießt und schweigt

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Danke für die notwendige Sensibilisierung. Ich war schon soweit abgestumpft, dass mir die fehlende Kommentierung der Trump' schen Rüstungsinitiative gar nicht auffiel. Und der Satz, dass dem deutschen Mainstream nur schlechte Nachrichten gute sind, beweist sich jedesmal, wenn fast euphorisch das Scheitern eines Waffenstillstandes in Syrien oder der Ostukraine verkündet wird. Man kann wirklich nicht so viel essen, wie man manchmal...


Am 05. März 2017 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

Bald unser Trump

TAGESSCHAU genießt und schweigt

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Ich weiß, wir dürfen das Putin Fernsehen
(rt deutsch) nicht sehen. Gerade weil der VS und der BND trotz intensiver beobachtung rt deutsch keine "fake news" nachgewisen werden konnte. In der letzten Folge von 451°
wurde auf eine interessante Auslassung über den UNO Hungerbericht hingewiesen. Der Jemen wurde glatt vergessen. Obwohl er an der ersten Stelle in diesem Bericht steht. Vergl. rt deutsch 451° ab min. 14.30.


Am 04. März 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Zu Rüdiger Rauls: Nun, es ist doch mittlerweile allgemein bekannt, daß weder der deutsche noch der österreichische Kaiser wild entschlossen in den Ersten Krieg gegangen sind, man beachte nur beispielsweise zögerlich abgegebene Kriegserklärung Österreichs gegenüber Serbien, erst vier Wochen nach dem Attentat von Sarajevo, die wohl letztlich auf Druck deutscher Militärkreise, Stichwort "Reichsleitung" (Fritz Fischer) zustande kam. War es nicht vielmehr so, daß die Militärs damals auf den Kriegsbeginn drängten? Hinter denen dann womöglich bzw. höchstwahrscheinlich wiederum die standen, die an dem Schlamassel verdient haben? Natürlich gibt es besonders aus diesem Blickwinkel eine direkte Vergleichbarkeit mit der heutigen Situation und das ist das eigentlich Schlimme, wir lernen nicht!

Antwort von U. Gellermann:

Wir entfernen uns weit vom Thema des Artikels. Dieser Strang der Debatte wird nicht fortgesetzt.


Am 04. März 2017 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Bald unser Trump

TAGESSCHAU genießt und schweigt

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Ich erfinde jetzt mal einen Gegenbegriff für all die Totschlagbegriffe wie "Fake-News" et al.:

"real existierende Berichterstattung".


Am 04. März 2017 schrieb Rüdiger Rauls zum Artikel:

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Es tut mir leid, aber eine politische Aussage kann ich in dem Artikel nicht so recht erkennen. Andeutungen bezüglich eventueller Aufrüstungsbestrebungen in den USA, Dtld und der Nato. Nun ja, die können nicht anders, wollen sie die Risse im westlichen Bündnis einigermaßen unter Kontrolle behalten. Die Russen scheinen das sehr gelassen zu nehmen und sich mit der bei ihnen bekannten Besonnenheit vorzubereiten, Gott sei Dank. Nicht auszumalen, wie die Welt aussähe, wären auch dort ähnlich denkende Leute am Werk und an der Macht wie im Westen. Aber natürlich ist nicht auszuschließen, dass das westliche Tschingarassabum nicht auch irgendwann in eine ähnliche Situation führen kann wie 1914. Der Krieg, den eigentlich keiner außer dem gegen die gesellschaftliche Bedeutungslosigkeit ankämpfenden Adel wollte , entstand, weil die Anti-Kriegs-Kräfte zu schwach waren und die Sozialdemokraten ihre Vaterlandsliebe entdeckten, die ihnen wichtiger war als das Leben von Millionen. Besonders in Bezug auf den Zustand der Kriegsgegner ist die heutige Lage mit der von 1914 vergleichbar. Aber da hilft nur, wie schon öfter von mir angemahnt, dass sich diejenigen organisieren, die der sich entwickelnden Kriegsgefahr entgegentreten wollen. Immer wieder mit der Kriegsgefahr hausieren gehen und diffuse Ängste schüren, hilft wenig.
Etwas anderes ist der Umgang mit der AfD. Auch hier gilt: Dämonisieren oder sich moralisch zu empören, bringt wenig. Die Rechtspopulisten nähren sich aus dem Niedergang der Parteien, die bisher die Regierungen gestellt hatten. Diese Parteien können nicht mehr überzeugen. Einerseits können sie als Regierung großen Teilen der Bevölkerung keine materiellen Verbesserungen mehr bieten. Andererseits sind sie politisch-inhaltlich nicht mehr in der Lage, die Menschen zu begeistern oder zumindest ein Weltbild zu vermitteln, das die Vorgänge in der Welt zu erklären in der Lage ist. Die rechten Kräfte können das nur scheinbar, weil sie nicht in der Situation sind, ihre Ansichten von der Welt und ihre Absichten für die Bevölkerung bewahrheiten und unter Beweis stellen zu müssen. Sie leben von der Hoffnung, die sie nähren, und vor allem von der Hoffnungslosigkeit, die die anderen Parteien bis hin zur Linkspartei verbreiten. Wie bedeutungslos diese Partei in Wirklichkeit ist, zeigt, dass sie kaum über organisatorische Verankerung in der Bevölkerung verfügt. Sie kann Wähler mobilisieren, aber kaum Mitglieder. Nur, das kann sich auch ändern. Man sollte sich nicht wie seinerzeit bei den Nazis zu sehr in Sicherheit wiegen. Es bleibt weiterhin die Aufgabe, diese Kräfte POLITISCH zu entzaubern, damit aus ihnen nicht Kräfte erwachsen, denen die AfD selbst nicht mehr radikal genug ist. Diese Entzauberung gelingt nicht über die Verurteilung und moralische Empörung. Sie gelingt nur in der politischen Auseinandersetzung und in der Gegenüberstellung eines Weltbildes, das dem der rechten Kräfte überlegen ist. Überlegen, weil es in der Lage ist, die Erscheinungen in der Welt zu erklären, dass sie verstanden werden können. Aber damit sieht es im Moment leider schlecht aus.

Antwort von U. Gellermann:

Es tut mir leid, wer in Informationen über die Ankündigung Trumps zur drastischen Erhöhung des US-Militär-Etats, den Ausbau des atomaren Potentials und sein Bekenntnis zur NATO keine politische Aussage erkennt, der wird die Oligarchie der USA sicher für einen Gesangsverein halten. Und wer den deutschen Adel, (der weite Teile des Grund und Bodens des Reiches besaß) vor der Fürstenenteignung durch eine Revolution, im Kampf gegen eine gesellschaftliche Bedeutungslosigkeit behauptet, der hat sich selbst politisch „entzaubert“. Wer dann auch noch glaubt, außer dem Adel habe „keiner“ den 1. Weltkrieg gewollt, und die damalige Rüstungsindustrie nicht sieht, der sieht mich ziemlich fassungslos.


Am 03. März 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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So langsam schälen sich die Konturen aus dem Nebel. Es wird immer klarer, was die Politik Trumps, sei es nun daß er selbst steuert oder (fern)gesteuert wird bezweckt: Das Ganzen beabsichtigt nichts weiter als Aufrüstung und damit eine neue Runde des Wettrüstens. Denn das hat unter Gorbatschow schon einmal geklappt. Der hat damals bekanntlich entnervt aufgegeben und offensichtlich geglaubt, mit der weißen Fahne, die er ja gehißt hatte, den Gegner zufriedenstellen zu können. Und unter seinem Nachfolger Jelzin hatte man die russische Wirtschaft schon fast in der Hand. Offensichtlich steht also die Rüstungslobby hinter Trump und seine anfänglichen Beschwörungen, die NATO-Staaten müßten stärker selbst für ihre Sicherheit sorgen haben bereits ihren Zweck erfüllt. Unsere, vor allem die deutsche Politik beeilt sich, die Erreichung des 2%-Zieles zu versichern und damit wird deutlich, daß hier nur der Profit der Rüstungslieferanten gesteigert werden soll, denn das damit in die Rüstung zu pumpende Geld fließt ja in deren Taschen. Einem Geschäftsmann wie Trump und den Leuten, die hiner ihm stehen geht es doch nur um eines und das ist Maximalprofit. Und allmählich haben wir nichts mehr gegen Trump, obwohl der uns ja direkt an unsere Taschen geht! Aber natürlich verdienen maßgebliche Kreise bei uns mit an der Spirale.


Am 03. März 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Feuer einstellen! Feuer einstellen, zum Donnerwetter! Die Szene, die kennen wir doch bestimmt alle. Aus unzähligen Blockbuster oder Krimis, wenn ganze Kompanien wildgewordener Schützen in Uniform drauf los ballern, nur weil sie irgendwo eine Haartolle über dem First oder hinter einem Vorhang erspäht haben. Es dauert dann immer eine geraume Weile, bis auch der letzte Hirntote von ihnen mitbekommen hat, dass es heißt, vorläufig mal das „auf den Pelz brennen" sein zu lassen. Sonst wird der Fähnleinführer möglicherweise etwas unwirsch wenn nicht sichtlich böse.

Feuer einstellen! Seit Dienstag dieser Woche müsste das unbedingt auch für die Häscher von Donald T. Trump gelten. Warum ausgerechnet von der teutonischen Flanke noch vermehrt Salven zu vernehmen sind, nun gut, manche lernen es nie. Es ist aus! Aus, Aus, das Spiel ist aus! Kehrt, schwenkt, Marsch! So ungefähr müsste jetzt doch endlich mal auch der Fähnleinführer wertegemeinschaftlicher Propaganda-Kriegsführung reagieren. Bis gestern - Donnerstag - scheinen sie noch keine neuen Direktiven erhalten zu haben, Dr. Gniffke und seine Kollegen. Da gelten immer noch Losungen wie „bis zur letzten Patrone“, "die Festung muss gehalten werden".

Und ausgerechnet jetzt kommt uns Uli Gellermann mit seiner Philippika gegen AfD und Trump. Sicherlich, seine Ausführungen haben was, sind nachvollziehbar und sicherlich berechtigt. An was ich mich dennoch stoße? Am Schwarm der von ihm ins Spiel eingebrachen roten Heringe! Von Schwarmintelligenz kann natürlich nicht die Rede sein, dafür ist sowohl das Bodenpersonal als auch die Cockpit-Besatzung der Alternative viel zu spärlich ausgestattet, von den Passagieren und Trittbrettfahrern ganz zu schweigen. Ja, es fehlt insbesondere an jener Substanz, mit der auch ein Donald T. nicht allzu sehr gesegnet zu sein scheint.

Habe den Beitrag mehrmals gelesen und bin immer wieder in Darmstadt gelandet. Die Alternative ist gar nicht der rote Hering, Donald muss ihn geben, Überraschung. Die Philippika vom Galeristen wendet sich tatsächlich mit Vehemenz gegen Frauke und die teilweise widerspenstigen Ihren. Bei Demosthenes Philippika-Premiere ging es wenigstens noch gegen den Vater von Alexander dem Großen, bei Ciceros seiner ging es gegen Markus-Antonius. Und jetzt also die AfD? Was für ein Abstieg für ein solches Forum. Mir erscheint - mit Verlaub - es angeraten, diesen seltsamen Verein einfach zu ignorieren. Wer es nötig hat, in den wichtigsten (Wahl-)Kampf des Lebens schwanger einzuziehen, eine Phase wo doch selbst die Erzeuger des Zustandes ob der spontan eintretenden Hormonschübe ihre Hände über dem Kopf zusammen schlagen, der braucht keine Feinde mehr.

Als ob die Alternative die finale Bedrohung sei, für uns Provinzbewohner im globalen Imperium. Lachhaft! Wo doch gerade das Imperium neu aufgemischt wird. So wie einst ein Nero mit gehörigem Verdruß, weil abgehalten von Bühnenauftritten in Maske und Gesängen zur Zupfgeige, sich des Roms zu seinen Füßen entsorgte, lässt man jetzt Rambo Donald durch die Hallen toben und sich seinen Zeitvertreib selbst verpassen. Ein genialer Einfall, die Mutter aller Strategien. Wer sich die Aufführung im Circus maximus unter dem Capitol diese Woche auch nur in Teilen reingezogen hat, gesehen hat, wie hinter diesem Kasperle am Teleprompter zwei Typen schenkelklopfend sich amüsierten ob der Performance, wusste spätestens dann, wie der Hase läuft, laufen wird und wohl auch wie er gelaufen ist. Wer dort das Volk sehen konnte wie es tobte, klatschte und jubelte, ein Joseph Goebbels im Sportpalast wäre neidisch geworden. Der König ist tot, es lebe der König.

Was demnächst so abgehen wird? Einfach mal extrapolieren. Dazu bietet sich folgender Satz aus einem Bericht zur tollen Aufführung an:

It was a nauseating performance, with hundreds of elected representatives from both parties cheering while the president called a hastily approved mass-murder that killed as many as 30 civilians, including an 8 year-old-girl, a highly successful raid.

Wahrlich: post human! Mir jedenfalls ist die Laune vergangen, spätestens nach dem ich heute Morgen diese "Kritik" lesen musste. Der ganze Artikel kann noch mehr bieten, das Bild in Cinemascope vorführen. Bestimmt besser als das Video zur Veranstaltung:

http://www.counterpunch.org/2017/03/03/notes-on-empire-and-spiritual-death-a-recent-episode/

Denke, das „sujet" für die nächsten weiteren Philippika dürfte doch hoffentlich gewechselt haben.

Antwort von U. Gellermann:

Die „teutonische Flanke“ hat – so ist es auch im Artikel zu lesen – das Feuer keineswegs gegen die Atom- und sonstigen Aufrüstungs-Pläne der Trump-Administration gerichtet. In den Leitmedien feuert man immer noch gern auf den Sonderling Trump, und übt sich in der Billigvariante der Kritik. Das ist der Heringsschwarm, der den Hai verdecken soll. Der im Counterpunch erwähnte Jemenüberfall wurde bereits Ende Januar in der Rationalgalerie („Mit Trump geht der Terror weiter“) notiert: Als wichtiger Schritt zu Rückkehr in das normal unnormale deutsche Verhältnis zu den USA. – Die AfD, deren Existenz den CDU-CSU-Komplex hat weiter nach rechts rücken lassen, bleibt im Zweifelsfall ein Partner für eine Koalition, zumindest gut für eine Drohung: Man könnte ja auch mit denen koalieren (natürlich nur ohne Höcke).


Am 03. März 2017 schrieb Jo Achim zum Artikel:

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Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Werter Herr Gellermann,

vielen Dank wiederum für Ihren angebracht o a. bissigen Kommentar.

Dieses Zitat (von 1949) - s. nachstehend - fand ich kürzlich und mehr
zufällig in: Schriftsteller der Gegenwart. Thomas Mann (Volk und Wissen
Volkseigener Verlag Berlin 1954, S. 112).
Die Broschüre bzw. das Zitat wurde DDR-Lehrern und -Abiturienten als
"Erläuterungen und Leseproben" für den Deutsch-Literaturunterricht zum
eigenen Nachdenken angeboten.
Erstaunlich die Aktualität der Betrachtungen des deutschen
Literatur-Nobelpreisträgers aus seinem damaligen US-Exil:

"Über die Faschisierung der Vereinigten Staaten von Amerika. Aus "Die
Entstehung des Doktor Faustus"

" Churchills Pan-Europa-Rede in Zürich, deutsch-französische Cooperation
unter amerikanischer und russischer Gönnerschaft befürwortend, fiel auch in
diese Tage.
An suspekter Deutschfreundlichkeit übertraf sie die Stuttgarter Äußerungen
des amerikanischen Staatssekretärs, und klarer als je zeichnete der Wille
zur Wiederaufrüstung Deutschlands gegen Rußland sich ab, zusammen mit der
persönlichen Hoffnung des alten Kämpen auf "one more gallant fight" * (* =
einen neuen Kriegsgang).
Anfang November folgte bei uns der Wahlsieg der Republikaner mit etwa 55 zu
45 Prozent. Europäische Kommentare gingen dahin, Truman habe der Partei
zuviel Mißachtung zugezogen, und im Gegensatz zur ganzen übrigen Welt stehe
Truman rechts.
Es würde nicht stehenbleiben, wo es schon stand.
Mächtige Interessen waren am Werk, das Werk Roosevelts gründlich zu
demolieren, die Reue darüber, daß man mit Rußland Deutschland geschlagen und
nicht lieber Rußland mit Deutschland, zur Wut anzufachen, die
Regressionsbewegung weiterzutreiben - wie weit?
Bis zum Faschismus? Bis Zum Krieg? - Auch dies alles, in seinen
Einzelsymptomen täglich verfolgt, nahm die Gedanken in Anspruch und gehörte,
wie die Ereignisse der vergangenen Jahre, zum Hintergrund des Romans eines
Romans." (Quelle: Die Entstehung des Doktor Faustus. Roman eines Romans.
Suhrkamp Verlag vorm. S Fischer. 1949)


Am 03. März 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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DARMstadt, great und afd assoziieren sich bei mir im kopf mit blähungen!! schon pfeift ein anderer wind durchs land. dass einigen rotzern das die nase trocken legt, ist im rahmen der meinungsvielfalt auch nur ein demokratisch bedingter kollateralschaden;)
man kann es ja auch so sehen, dass rüstung den rest an industrie in UNSEREM land hält, und damit arbeitsplätze und wohlstand bei UNS sichert! das wüsste ich schon gern, ob die produkte der Federal-Mogul Wiesbaden GmbH militärisch verwertbar sind?! wie viel meiner rentenbeiträge wird bereits in rüstungsbetrieben angelegt?
die zahlen sind doch imposant: die 10%steigerung nur der amis sind fast der russische gesamtaufwand. 27 nato-staaten steigern nun auch um 2%, wobei dann allein DE ca. die hälfte des russ. aufwandes ausgleichen würde!! marshallplan für fast alle!
ja, ja die zahlen. haben die was mit krieg oder frieden zu tun??
ich sehe gerade, in MEINEM warenkorb vom algII ist für frieden und beteiligung am gesell. leben gar nichts vorgesehen!
und der armutsbericht sagt, dass ich nicht allein bin, sondern es fast 16% der bevölkerung so geht! 1,55? soll monatlich für bildung reichen, da muss und kann ich das auch nicht besser wissen;) gesamtgesellschaftlich ist das so akzeptiert und gewollt. wer vor 15 jahren AUSGESTOßEN wurde, muss sich heute sagen lassen, dass er sein glück nicht schmieden will. bei der rente bund findet eine sozialwahl statt: da stehen nur gewerkschaften auf dem zettel. ist die rente deshalb so sicher?
10.000 neu-eintritte bei der spd dank schultz. ich weiß jetzt, dass einkommen nicht klug macht;)
gibt es also gar DEN einen frieden gar nicht?? dann hört man, dass ein demoschauplatz bald bürgerkriegsgebiet wird, die wehrhafte und wertebasierte demokratie eines rechtsstaates gar veranstaltungsverbote erteilt, weil parkplätze und zufahrtsstraßen zu wenig sind;)
rotten sich jetzt all die massen wegen frieden zusammen, was soll da erst werden?
"Der Krieg im Inneren gebiert den Krieg nach außen"
es gibt nicht UNSEREN frieden!! ich bin mit mir im frieden, kümmert euch um EUREN frieden!
und wer für frieden ist, ist noch lange nicht gegen den krieg!


Am 03. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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@ Marc Britz
.....ausgerechnet Nietzsche.
Da antworte ich ihnen sehr gerne mit den ""Pariser Briefen," 1844, Karl Marx:
"Setze den Menschen als Menschen und sein Verhältnis zur Welt als ein menschliches voraus, so kannst du Liebe nur gegen Liebe austauschen Vertrauen nur gegen Vertrauen etc. Wenn du die Kunst genießen willst, musst du ein künstlerisch gebildeter Mensch sein; wenn du Einfluss auf andere Menschen ausüben willst, musst du ein wirklich anregend und fördernd auf andere Menschen wirkender Mensch sein.
Jedes deiner Verhältnisse zum Menschen - und zu der Natur - muss eine bestimmte, dem GEGENSTAND deines Willens entsprechende Äußerung deines wirklich, individuellen Lebens sein. Wenn du liebst, ohne Gegenliebe hervorzurufen, d.h. wenn dein Lieben als Lieben nicht die Gegenliebe produziert, wenn du durch deine Lebensäußerung als liebender Mensch dich nicht zum geliebten Menschen machst, so ist deine Liebe ohnmächtig, ein Unglück."


Am 03. März 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

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Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Wofür rüsten die Amerikaner, die mit dem Pazifik im Westen und dem Atlantik im Osten zwei stattliche Burggräben haben? Wogegen bewaffnen und vergrößern wir Deutsche unsere Berufsarmee? Ist da gar die eigene Bevölkerung das Ziel?

Die USA und Deutschland führen in Afghanistan seit 16 Jahren Krieg. Das ist, für sich genommen, unerträglich. Und zudem nur eines von vielen Beispielen! Eigentlich weiß keiner genau, wieso. Aber bitte: lassen wir doch mal Afghanistan weg. Afghanistan ist ja nur einer der größten Drogen Exporteure und bei der CIA braucht man den Stoff... Nein, im Ernst: welchen Beleg gibt es für die Erfolgsaussichten militärischer Lösungsansätze, speziell amerikanisch geführter, seit dem Ende des zweiten Weltkriegs?

www.bundeshaushalt-info.de gibt noch eine Auskunft. In 2016 waren es 34 Milliarden (knapp 11 Prozent) für das Verteidigungsministerium. Dieses Ministerium ist in Deutschland ungefähr so wichtig wie eine Glasbruchversicherung. Das ist der zweitgrößte Etat nach dem Sozialhaushalt (Rente, Sozialleistungen). 4,5 Milliarden bekam das Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit - vom Etat her das kleinste Bundesministerium.

Mit noch mehr Geld für mehr militärisches Engagement wird alles gut, oder?

Mein Vorschlag: tauschen wir doch probehalber die Etats von Verteidigungsministerium und Umweltministerium. Wetten, das führt in eine bessere Zukunft? Der Deutsche Michel würde womöglich auf die Straße gehen, wenn seine Sicherheit so schlimm vernachlässigt würde. Wenn er wirklich so ein Dummkopf ist, wie man manchmal meinen könnte.


Am 03. März 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

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"Wenn die GroKo die begonnene Opposition nicht mehr ausreichend binden kann, kommt dieser national angestrichene Protest, der natürlich brav im Rahmen des Systems bleibt, gerade Recht." So sehe ich die AFD auch. Sie verhindert, dass der Protest sich nach links wendet, mir erscheint sie außerdem insofern nützlich für die Konservativen einschl. SPD und Grüne, als diese sie als Maßstab für "rechts" aufbauen, auch gerade durch Bashing (!), um sich selbst für den AFDresistenten Wähler , trotz massiver eigener rechter Politik auf vielen Gebieten, als demokratische Parteien positiv von ihr abzuheben und linke Wähler zu fangen. Auf Kriege bezogen ist das aber ganz sicher eine Täuschung. Es war rot-grün, die die BRD als erste in einen Angriffskrieg geschickt haben, die zögern damit genausowenig wie die AFD. Ich sehe bei den Etablierten nur noch eine einzige Bande.
Zumindest unsere Mainstream Politiker sind bisher alle willig im Griff des etablierten, global orientierten Finanzkapitals, das sah man ja bisher auch an der monströsen Propaganda gegen den Nicht-Globalisierer Trump. Wir sind ein Exportland. Aber sind die Konzerne die Mächtigsten?
Man könnte ja mal schauen, wer so bei welchen Banken ist. Man folge den Finanzströmen, wenn man die Weltpolitik verstehen will, hab ich mal gehört, ohne mich damit wirklich auszukennen. Ohne Geld läuft nix. Und wie ist es denn diesbezüglich so mit Trumps Neureichen und dem Wallstreet-Establishment?
Ich könnte mir vorstellen, dass die obersten Eliten mal wieder in jedem Fall gewinnen und sicherheitshalber auf beide Pferde gesetzt haben. Von ihrer Warte auch dumm, wenn sie das nicht täten.
Wir haben hier auf der einen Seite einen kriegerischen Mc Cain der Teil des militärisch industriellen Komplexes ist, im selben Lager mit Bush, Wolfowitz, Albright, den Clintons, ... Joschka Fischer und wer noch alles dazugehört - Angela Merkel zum Beispiel! Das sind die Globalisierer, die ihre Gewinne vor allem auf Kriegen und weltweiten Privatisierungen aufbauen, vereinfacht dargestellt. Die Imperialisten. Sie verkörpern aber nicht primär die Interessen der USA als Land, sie sind trotz anders lautendem Getöse nicht mit den USA im eigentlichen Sinn identisch, sonst hätte u.a. die transatlantische Presse nicht so fanatisch gegen Trump gewettert. Trump hat sie ja auch als die Verräter der Interessen Amerikas benannt und damit Stimmen geholt. Auch die Interessen der Merkel-Clique meinen nicht so sehr Deutschland im patriotischen oder staatlichen Sinn. Eher eine deutsch geleitete EU, bisschen größer halt, das eigene Reich!


Am 03. März 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

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Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Habe eben (wegen Kabarettist Werner Schneyder!) Lanz gesehen:
Da sagte doch tatsächlich Schneyder zu dem Trend der Sehnsucht nach einem "National-Kapitalismus" in den "westlichen" Ländern angesichts des scheiternden aggressiven Global-Kapitalismus, dass er diesen "National-Kapitalismus"-Trend in den USA und in der EU nun "NAKI" frei nach dem "National-Sozialismus", "NAZI" nennt!
Komisch!, vor einigen Tagen hatte ich genau das gleiche Wort "auf der Zunge"
als ich Trumps Rede hörte!


Am 03. März 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

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Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Sehr geehrter Herr Rauls,

ich glaube Sie irren sich.

Bloss weil die von den Liberalen erfundene repräsentative Demokratie ein Popanz ist, bedeutet dies nicht dass die Demokratie nur eine beliebige Form der Regierung unter anderen beliebigen Formen der Regierung ist. Der Mensch lebt nämlich keineswegs allein für die Befriedigung seiner materiellen Bedürfnisse, sondern für die Befriedigung seiner materiellen UND intellektuellen Bedürfnisse gleichermassen. (Materielle und intellektuelle Bedürfnisse lassen sich ohnehin nur zum Zweck der Gesellschaftsanalyse trennen. In Wirklichkeit fallen materielle und intellektuelle Bedürfnisbefriedigung in dem zusammen was man gemeinhin Kultur nennt. Dass alles Leben letztlich auf der Aufrechterhaltung des Stoffwechsels basiert, ist eine Binsenweisheit, Brecht hin oder her.) Das Wichtigste ist aber, dass Menschen zusätzlich die Anerkennung ihrer kulturellen Bedürfnisbefriedigung durch andere Menschen suchen. Denn erst durch diese Anerkennung durch andere Menschen werden sie selbst Menschen.
Da ausnahmslos alle Menschen individuell oder kollektiv dieses Bedürfnis nach kultureller Anerkennung quasi als Gattungsmerkmal teilen - alle wollen natürlicherweise von allen anderen anerkannt werden - ist die radikale Demokratie, also jene die auf absoluter Partizipation und auf Konsensentscheidung beruht - NOTWENDIG die einzige Regierungsform die dies ermöglicht. Alle anderen Regierungsformen sind mehr oder weniger gewalttätige Formen von Mikro- oder Makroimperialismus, also Formen von Ausbeutung oder Eroberung, die früher oder später dem Untergang geweiht sind weil sich kein "wirklicher" Mensch die Verweigerung der Anerkennung seiner Kultur langfristig gefallen lässt. Allerdings ist die radikale Demokratie so UNNATÜRLICH wie sie NOTWENDIG ist. Denn Menschen sind als Angehörige einer biologisch bestimmbaren Spezies ganz und gar von den ökonomischen, politischen, und ideologischen Bedingungen am jeweiligen Aufenthaltsort auf der geologischen Formation des Planeten Erde bestimmt, und aufgrund dieser rein zufallsbasierten evolutionär-historischen Tatsache mit unterschiedlicher Macht übereinander ausgestattet. Die Folge davon ist was Marx und Engels im Kommunistischen Manifest und anderswo richtigerweise eine Geschichte von Klassenkämpfen nannte. Und bis zu dem Zeitpunkt wo diese zufallsbedingte Überlegenheit der Einen über die Anderen mit politischen Mitteln nivelliert ist, sind diese Klassenkämpfe gezwungen wiederzukehren. Diese ewige natur- bzw. zufallsbedingte Wiederkunft des Klassenkampfes wird nur durch zwei Szenarien zu beenden sein, entweder durch die totale Selbstauslöschung der Menschheit im Kampf mit sich selbst oder durch die Erfindung eines adäquaten politischen Mittels um die Klassenunterschiede endgültig zu nivellieren. Ersteres ist wahrscheinlich und Zweiteres bisher noch nicht gelungen. Marx hatte leider Unrecht mit der Annahme Klassenkampf führe notwendigerweise zur klassenlosen Gesellschaft, er wusste noch nichts von der Atombombe. Dies ist aber kein Grund zu verzweifeln.
Ich persönlich glaube an was Friedrich Nietzsche zur ewigen Wiederkunft zu sagen hatte und wenden es auf den Klassenkampf und die Erlangung der klassenlosen Gesellschaft an: ?Wie, wenn dir eines Tages oder Nachts, ein Dämon in deine einsamste Einsamkeit nachschliche und dir sagte: ?Dieses Leben, wie du es jetzt lebst und gelebt hast, wirst du noch einmal und noch unzählige Male leben müssen; und es wird nichts Neues daran sein, sondern jeder Schmerz und jede Lust und jeder Gedanke und Seufzer und alles unsäglich Kleine und Grosse deines Lebens muss dir wiederkommen, und Alles in der selben Reihe und Folge ? und ebenso diese Spinne und dieses Mondlicht zwischen den Bäumen, und ebenso dieser Augenblick und ich selber. Die ewige Sanduhr des Daseins wird immer wieder umgedreht ? und du mit ihr, Stäubchen vom Staube!? ? Würdest du dich nicht niederwerfen und mit den Zähnen knirschen und den Dämon verfluchen, der so redete? Oder hast du einmal einen ungeheuren Augenblick erlebt, wo du ihm antworten würdest: ?du bist ein Gott und nie hörte ich Göttlicheres!? Wenn jener Gedanke über dich Gewalt bekäme, er würde dich, wie du bist, verwandeln und vielleicht zermalmen; die Frage bei Allem und Jedem ?willst du dies noch einmal und noch unzählige Male?? würde als das grösste Schwergewicht auf deinem Handeln liegen! Oder wie müsstest du dir selber und dem Leben gut werden, um nach Nichts mehr zu verlangen, als nach dieser letzten ewigen Bestätigung und Besiegelung??
Das Wissen um die MÖGLICHKEIT der klassenlosen Gesellschaft allein- du bist ein Gott und nie hörte ich Göttlicheres- lässt mich nach nichts mehr verlangen als der ewigen Bestätigung und Besiegelung des Klassenkampfes, der ewigen Wiederkunft des Klassenkampfes.


Am 02. März 2017 schrieb Heinrich Triebstein zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Wie wär's mit "usanisch", wenn man von keinem anderen amerikanischen Staat als den USA reden will?
Was mich seit der Wahl von Herrn Trump umtreibt, ist die Frage, wer seine Wähler sind. Nach meiner Kenntnis sind sie weiße protestantische Angelsachsen, deren Vorfahren als calvinistisch geprägte Puritaner an der Ostküste landeten und sich als 'God's own people' begreifen. Calvin - ob missverstanden oder nicht - liefert mit seiner Lehre von der Vorherbestimmung für alle Erfolgreichen die Rechtfertigung ihres Reichtums, ihrer Macht und ihrer Herrschaft. "Ich bin von Gott auserwählt, weil ich reich bin. Und wer arm ist, ist von Gott verdammt."
Diese Grundeinstellung gilt für nicht nur für die Trump-Wähler. Sie wird auch von den Machteliten geteilt. John C. Calhoun, Senator für South Carolina, erklärte 1848: "Die zwei großen Lager der Gesellschaft sind nicht die Reichen und die Armen, sondern Weiß und Schwarz. Und alle Erstgenannten, die Armen genau wie die Reichen, gehören der Oberklasse an und werden als gleich respektiert und behandelt."
Wir Europäer werden auf diese Lage kaum Einfluss nehmen können.
Aber: Wir können all das, was unsere Wertschätzung der USA begründet, in unsere europäische Politik einführen:
1. Den Grundsatz eines usanischen Pädagogen, Sam Levenson, tief n der jüdisch-christlichen Tradition verwurzelt: "Equally precious and equally different." Alle Menschen sind gleich wertvoll und gleichzeitig bis ans Unendliche gehend verschieden voneinander. Einmalig und unwiederholbar.
2. Jeder Mensch hat seine Wahrheit im Kopf - gleich wertvoll wie jede andere Wahrheit. Diese Wahrheit muss sich jedoch in der uns umgebenden Wirklichkeit bewähren. Und das tut sie, wenn sie lebensfördernd ist.
3. Demokratie ist Regierung des Volkes durch das Volk für das Volk (Abraham Lincoln).
4. Alle Menschen haben ein Recht auf Freiheit der Religionsausübung, Freiheit der Rede, Freiheit von Mangel und Freiheit von Angst (Franklin D. Roosevelt).
5. Wer ausdauernd behauptet, er sei der Größte, hat's nötig. Ist aber bei genauer Würdigung nichts als eine arme Sau.

Antwort von U. Gellermann:

Die Punkte 1 - 4 konnte ich schon sehr lange nicht mehr in der Politik der USA entdecken. Bereits in der Gründungsakte der USA spielten die Nicht-Weißen keine Rolle.


Am 02. März 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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@Klaus Bloemker
Ja, mit der Aussicht, die Beziehungen zu Russland etwas zu normalisieren, stellte sich mir Trump als das kleiner Übel dar. Das hat nichts mir gefallen an ihm zu tun. Das ist nun aber vorbei. Es ist gelungen ihn gefügig zu machen ? wenn er denn ja anderes vorhatte. In die Köpfe hineinsehen kann ja keiner. Aber das Geschrei dass nach seiner Wahl losging, zeugt schon davon, dass da einige Große Fracksausen hatten.

Was Russland angeht: Ich kenne keinen der das heutige Russland mit der UdSSR verwechselt und seine Sympathien so einfach überträgt. Gegenüber dem Volke schon. Antipathien sollten niemals einem Volke gelten. Auch im Falle der USA nicht. Allenfalls, wenn ein Volk sehr gedrückt, dumm gehalten und missbraucht wird, kann noch Mitleid und Bedauern aufkommen. Hass aber nicht.

Nun ist aber Kapitalismus zu keiner Zeit gleich Kapitalismus gewesen. Der deutsche und japanische Kapitalismus war Anfang der 40er Jahre Faschismus. Ganz anders der britische und amerikanische. Das waren Staaten, die ihren imperialen Status halten bzw. Ausbauen wollten. Noch kleiner war der Französische. Und dann waren da noch solche kapitalistischen Staaten wie Tschechoslowakei, Ungarn usw. alles sehr verschieden. Diese Unterschiede sind aber in der Politik wichtig, besonders bei außenpolitischen Fragen.

Das heutige Russland ist nun zweifelsohne ein kapitalistisches, aber kein imperialistisches Land. Wie komme ich (und andere) zu dieser Einschätzung? Es gibt dort eine starken Staatskapitalismus, der große Konzerne und Oligarchen den Zugriff auf die Politik einschränkt. Imperialismus und kriegerisches Herrschaftsstreben zu ökonomischen Zwecken (und nicht nur aus ideologischer Verbohrtheit) setzen aber die Vorherrschaft privaten Kapitals voraus. Krieg bringt immer extreme Lasten für das Land. Nur Privatiers können diese Lasten abwälzen und sich ausschließlich die Gewinne aneignen. Ein Staat kann das nicht. Er muss also direkter Diener Privaten Kapitals sein, um an Krieg gefallen zu finden oder er muss ideologisch total verblendet sein. Beides ist im Falle Russlands und der russischen Regierung nicht der Fall.

Und dann kommt da noch die alte These, dass Staatskapitalismus guter Anfang des Weges zum Sozialismus sei. Nur hat die DDR und die Sowjetunion beides verwechselt und gedacht, sie seinen schon am Ziel, wo sie noch in den Startlöchern standen und daher die Lage völlig falsch eingeschätzt.


Am 02. März 2017 schrieb Roman F zum Artikel:

Bald unser Trump

TAGESSCHAU genießt und schweigt

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Vielen Dank für die Antwort!
Ich hatte die Hoffnung das es doch eine Möglichkeit gibt diesen "Fake News"-Irrsinn ein wenig zu bremsen, allerdings ahnte/vermutete ich schon das es nicht möglich ist etwas dagegen zu unternehmen.

Und an der Stelle möchte ich noch etwas zum letzten Teil ihrer Antwort sagen.
Gerade weil es scheinbar möglich ist das selbst der ÖRR jedes Märchen ("Fake News" und Propaganda) in Millionen Haushalte transportieren kann, und diese Möglichkeit gewissenlos/rücksichtslos ausnutzt, ist es extrem wichtig das es Menschen wie sie (Herr Bräutigam, Gellermann, Klinkhammer oder Frau Maren Müller, Wolfgang Lieb und Uwe Krüger u.a.) gibt die diese Märchen aufdecken und in Form von Programmbeschwerden kritisieren (und die Märchenmacher auch damit konfrontieren)...und auch der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Mein Wunsch und Rat lautet daher: Machen sie weiter!

Wie Sie ja selbst schon gesagt haben, der Medienkonsument wird kritischer, stellt berechtigte (kritische) Fragen, sucht selbst nach (weiteren/fehlenden) Informationen usw. ...und das ist auch gut so.
Mir persönlich geht es mit meiner kritischen Haltung gegenüber den "etablierten Medien" nicht darum generell deren Nachrichten/Beiträge in die "Lügenpresse"-Schublade (ich hätte (und habe) dieses Schlagwort nie benutzt) zu stecken, sondern darum alle relevante Informationen einzufordern die man braucht um sich auch wirklich eine Meinung zu einem Thema zu bilden.
Wenn ich aber immer nur die "halbe Wahrheit" vorgesetzt bekomme, ist das nicht möglich.

Zum Schluss würde ich Sie gerne noch etwas fragen (wenn ich darf und Sie Zeit und Lust haben).

Was halten Sie von der "Fake News-Polizei" Correctiv.org?
Für mich hat sich diese "Institution" für diese (eigentlich wichtige) Aufgabe schon selbst disqualifiziert.
Und das nicht nur wegen der Leute die dort tätig sind oder durch die "Unterstützer", sondern eher weil ich mir sicher bin das man dieses "Instrument" ausnutzen/pervertieren wird.
Ich vermute das man es nutzen wird um kritische Stimmen (Blogger, frei Journalisten, unangenehme Kritiker und ausländische Medien bis hin zu ehemaligen Journalisten, Politiker/Parteien) durch eine "offiziell anerkannte" Organisation noch mehr zu diskreditieren/denunzieren, mit der Hoffnung sie mundtot zu machen bzw. sie als unglaubwürdig abzustempeln.

Was sagen Sie zum Kommentar von Hendrik Zörner (DJV) (im Bezug auf ein Interview von Matthias Platzeck beim Sender RT Deutsch)?

Antwort von U. Gellermann:

Zu „Correctiv“ habe ich eine ähnliche Meinung wie Sie.

Hendrik Zörner ist ein russophober Hans Wurst, der vorgibt Journalist zu sein, aber sein Handwerk zugunsten seiner ideologischen Haltung verrät. Kluge Einzelheiten dazu hat der Kollege Jans Berger von den „Nachdenkseiten“ geschrieben.


Am 02. März 2017 schrieb Rüdiger Rauls zum Artikel:

ÄGYPTEN 2016

Wer ist schlimmer, Mubarak, Morsi oder Sisi?

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Ja, ja die Demokratie. Das Lieblingskind des liberalen Intellektuellen. Leider kann man sie nicht essen. Und was dem westlichen Demokratieanbeter und -lobhudler nicht in den Kopf zu gehen scheint, ist die Tatsache, dass Demokratie ein Popanz ist. Jeder hält das für Demokratie, was ihm in den Kram passt.
Aber die Menschen wollen keine Demokratie. Sie wollen keinen Kapitalismus, auch keinen Sozialismus oder Kommunismus oder sonstigen "Ismus". Sie wollen ein menschenwürdiges Leben führen und eine freundliche Zukunft für ihre Kinder. Wenn das die Demokratie schafft, dann ist es gut und sie verehren und schützen die Demokratie. Wenn es eine andere Staatsform schafft, dann schützen die Menschen diese. Das ist nichts worüber sich intellektuelle Naseweise erheben sollten. Das ist die Aufgabe eine jeden Staates: Die Menschen satt zu bekommen auf der Grundlage der herrschenden Ordnung. Nur, manchmal ist die herrschende Ordnung dazu nicht mehr in der Lage. Das hatten wir 1789 in Frankreich und 1918 in Russland und im Deutschen Reich. Und dann fegt das Volk Regierungen und Ordnungen hinweg, egal ob Demokratie oder Monarchie oder sonstiges. Demokratie ist kein Selbstzweck, auch wenn sie hierzulande immer mehr zu einer Phrase geworden ist. Demokratie wie jede andere Staatsform hat die Aufgabe, den Menschen eine Lebensgrundlage zu bieten. Daran muss sie sich messen lassen. Sie ist kein Altar, vor dem sich Intellektuelle und andere Selbstgefällige niederwerfen. Kann man zwar machen, aber man darf sich dann nicht wundern, wenn diejenigen über sie hinweg trampeln, denen die Demokratie egal ist wie den Menschen im Nahen Osten von Afghanistan bis Libyen. Um es Brecht zu sagen: Erst kommt das Fressen, dann die Moral, wobei Moral hier nicht so eng zu verstehen ist. Sie ist der Überbau wie der Staat auch.


Am 02. März 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Trump, AfD und die Linke
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Man sollte ruhig auch darauf hinweisen, dass neben der AfD und anderen Nationalisten in Europa auch Linke an Donald Trump Gefallen hatten (auch auf dieser Seite), weil er eine Nähe zu Putin/Rußland zeigte.

Es gibt ja das eigentümliche Phänomen, dass Altkommunisten ihre frühere SU-Sympathie nun auf das Rußland Putins übertragen - ein Rußland, das mit Sozialismus nun gar nichts mehr zu tun hat.


Am 02. März 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

ÄGYPTEN 2016

Wer ist schlimmer, Mubarak, Morsi oder Sisi?

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danke , Uli. für diesen ausführlichen Bericht, die vielen Details zur Situation in diesem Land...hoffentlich wird es kein zweites Libyen...

Bisher war mit nur bekannt, dass die USA das Militär massiv unterstützte , sodass es die Macht an sich reißen konnte und gemäßigte islamische Kräfte verjagte, verfolgte und aus der Regierung entfernte...dass auch Deutschland kräftig mithalf konnte man nur vermuten...


Am 02. März 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Eine kritische Anmerkung:

Uli hat bisher die AfD als eine CDU/CSU Version dargestellt. Den Konservativen in Deutschland ist aber - anders als der AfD (oder auch Marine Le Pen) - Donald Trump nicht geheuer, weil er nicht konservativ ist.

Wenn der AfD irgendetwas schadet, dann ist es ihre Begrüßung des Trumpismus.

Antwort von U. Gellermann:

Auch und gerade Konservative brauchen Zeit, um sich an neue Partner zu gewöhnen. Die entscheidenden Konservativen an der Börse haben schnell auf Trump geschaltet. Und die leisen Irritationen in der Rüstungsindustrie liquidiert Trump gerade. Der Sinkflug der AfD liegt eher am absurden Schulz-Effekt (Insa-Meinungstrend).


Am 02. März 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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"God bless America and Germany. Diese frommen Segenswünsche hatten Frauke Petry und Jörg Meuthen dem neuen US-Präsidenten zur Amtsübernahme gesendet."

Trump oder McCain ?

beide "große Führer" der (untergehenden) Weltmacht, der schon vor Zeiten von Emmanuel Todd ein Nachruf gewidmet war...

«Nicht jeder in Amerika versteht die absolut lebenswichtige Rolle, die Deutschland und seine ehrenwerte Kanzlerin Merkel für die Verteidigung der Idee und des Gewissens des Westens spielt. Aber für alle von uns, die dies tun, lasst mich Danke sagen.» ( ein Ausspruch jenes Mc.Cain, der auf Obamas Seite stand, berichtet in Zeit-Fragen ch )

Intelligenter als Trump?


Am 02. März 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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@Alfred Matejka
In der Masse Deiner Aussagen stimme ich Dir zu, besonders am Ende: Es kommt darauf an, etwa zu tun.

Aber grade deshalb halte ich es für notwendig, die genaue Aufstellung des Gegners zu analysieren. Denn die Differenzen muss man schon nutzen. Mit dem ganzen Pack auf einmal fertig werden ist nur bei riesen großen Glücksumständen möglich. Ein gelungenes Beispiel hervorragender Taktik ist da m. E. Maos Vorgehen gegenüber Tschiang Kai-schek bei der Abwehr Japans. In dem er diesen zwang sich gegen Japan zu wenden und er dazu ein taktisches Bündnis einging, gelange es ihm die Initiative und schlussendlich den Sieg zu erringen. Das war eine für mich sehr lehrreiche Geschichte. Ähnliches Vorgehen hat auch Lenin an den Tag gelegt. Wer einen Erfolg erringen will, muss auch das ?divide et impera? bei seinen Gegner hinbekommen. Sicher besteht da auch die Gefahr unter die Räder zu kommen. Beherrscht man es aber nicht, hat man auf jeden Fall verloren.

Mann muss also die Fraktionen seines Gegners, also des Großkapitals, kennen und darf sie nicht mit den politischen Paladinen verwechseln. Da hilft aber kein Untersuchen ihrer Reden, den sie lügen oder sagen die Wahrheit ? je nach Bedarf. An Hand der Reden kriegst Du das nie raus. Ihre Differenzen und Auseinandersetzungen und vor allem Ihre Handlungen sagen da viel mehr. Die Art der Auseinandersetzung zeigt schon, ob es nur ein Hofkrach ist, der darum geht, wer der beste Diener ist oder ob mehr dahinter steckt.
Und bei der Trumpwahl ging es um mehr. Ich mache das an folgenden Tatsachen fest: Noch nie gab es so eine massive Medienkampagne gegen einen Bewerber und schon gar keine, die das ganze westliche Lager durchzog, noch nie wurden von einem scheidenden Präsidenten so viele Steine in den Weg geworfen und schnelle noch so viele Anordnungen getroffen, wie in diesem Fall, noch nie gab es nach der Wahl einen Riss durch das Parteilager des Gewählten, noch nie gab es einen derart massive Demonstrationen gegen den Gewählten in den USA und noch nie gab es derartig abwertenden Stellungnahmen aus Westeuropa.
Da nun niemand in letzter Zeit ein erwachen der demokratischen, sozialistischen oder Arbeiterbewegung in den USA feststellen konnte, bleibt nur die Schlussfolgerung: Da kämpften verschiedene Kapitalfraktionen. Die Trumpsche Fraktion hat der die letzten Jahrzehnten herrschenden Fraktion den Rang ablaufen wollen. Und da sich die westliche Reaktion beruhigt hat und auch die Demonstrationen in den USA nachgelassen haben, auch die Medien freundlicher geworden sind, kann man sagen: die Trumpsche Fraktion hat verloren und ist zur Demutshaltung übergegangen. Daher denke ich es stimmt schon: Trump ist als Tiger abgesprungen und als Bettvorleger gelandet.

Bleibt bloß noch zu analysieren, um welche Kapitalfraktionen es sich handelt und was die für die demokratischen und Friedensbewegungen bedeuten. Ich behaupte, der Unterschied liegt einzig im letzteren. Alle anderen Unterschiede sind Fassade.

Übrigens: auch in Deutschland hat es da ein Wandel gegeben, den noch nie einer so richtig analysiert hat. Zumal er schleichender war: er begann mit dem Kippen von Schröder, danach folgte des Kippen von Köhler und Wulf zu Gunsten Gaucks und nun verzeichnen wir Spannungen zwischen CDU und CSU, die es früher so nicht gab, die NPD wurde zurück gefahren (aber als Notreserve gehalten) und AfD und Pegida wurde in Stellung gebracht. Von welchen Vorgängen hinsichtlich des Großkapitals, seinen Einflusses und seiner Positionen zeugt das? Ich halte es für äußerst wichtig hier die Hintergründe zu begreifen, wie eben auch im Falle Trump. Sonst verläuft man sich in der Auseinandersetzung zwischen Äußerlichkeiten.

Antwort von U. Gellermann:

Zu den Kapitalfraktionen in den USA kann ich vorläufig nichts sagen. Zur AfD nehme ich an, dass es sich um eine Art Einsatzreserve handelt: Der Unmut in der Bevölkerung über die EU ist gewachsen, nicht wenige Deutsche machen sich Sorgen über einen denkbaren Krieg mit Russland, das Vertrauen in die das Massenbewusstsein steuernde Medien ist gesunken. Damit sich diese Haltung nicht nach links wendet, braucht es ein Ventil, das den Protest ablässt und nicht ins Soziale auswachsen lässt, da wo die Fragen zu handfeste Antworten werden könnten. Wenn die GroKo die begonnene Opposition nicht mehr ausreichend binden kann, kommt dieser national angestrichene Protest, der natürlich brav im Rahmen des Systems bleibt, gerade Recht.


Am 02. März 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Es ist wirklich schade dass es im Krieg keine moralische Kausalität gibt, denn dann würden sich jene die ihn befürworten und ihn treiben mit der Zeit selbst ausrotten.
Aber die 99 Prozent der im so genannten Feuersturm von 1944 zerstörten Bausubstanz in Darmstadt - um beim brillant gewählten Beispiel zu bleiben - gehörte eben leider nicht nur jenen 50 Prozent die 1933 den GröFaz wählten, genauso wenig kann man die 11.500 Toten und die 66.000 Obdachlosen Darmstädter eindeutig der braunen Brut zurechnen. Gleichzeitig waren es eben sicher nicht nur jene 50 Prozent Nazi-Wähler die x Prozent jener Waffen produzierten welche zwischen 1939 und 1945 benutzt wurden um Europa in Schutt und Asche zu legen, und es waren sicher mehr als jene 50 Prozent Darmstädter die halfen Europa zu besetzen, seine Bevölkerung zu knechten, zu foltern und konventionell bis industriell zu töten. Der Krieg trifft seine Befürworter und die indifferenten Mitläufer - und das ist nur begrüssenswert - aber er trifft auch die von Mob und Masse Eingeschüchterten und auch die Widerständigen. Hauptsächlich trifft er aber die in In- und Ausland zu Feinden gemachten Opfer der Aggressoren. Nur die Kriegstreiber, die ideologischen Ideengeber und Hauptprofiteure sitzen fast immer im sicheren Privatbunker.
Im heute von den USA und seinen Vasallen vorbereiteten Konflikt zwischen NATO und Russland, wird bei einem Ausbruch der atlantische Ozean den Bunker als Schutz für jene Kriegstreiber ersetzen, welche das nicht einmal ihnen gehörende Europa so willig der eigenen Gier zu opfern bereit sind - vorausgesetzt es bleibt bei einem einigermassen konventionellen Zusammenstoss. Leider ist in diesem noch optimistischen Szenario nicht einmal sicher ob dann wenigstens auch die Merkels, Gaucks, Özdemirs, Petrys, Höckes oder eben der Darmstädter Mohrmann ins Gras beissen werden. Es kotzt mich an, dass wir hier in gemeinsamer Kriegsgegnerschaft versammelten mit großer Wahrscheinlichkeit mit von der Partie sein werden wenn es mal wieder ans große Sterben geht.
Stellen wir Gerechtigkeit, jene dem Krieg abgehende moralische Kausalität jetzt her! Ziehen wir die absehbar Schuldigen zur Verantwortung so lange es noch geht, denn im Tod wird es keine Gerechtigkeit geben!


Am 02. März 2017 schrieb Werner Weber zum Artikel:

ÄGYPTEN 2016

Wer ist schlimmer, Mubarak, Morsi oder Sisi?

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Da ist die Kanzlerin kaum in der Luft, um ihre Kratzfüsse in Ägypten zu machen, da meldet sich die RATIONALGALERIE mit einem zwar langen aber klugen Artikel. Chapeau!


Am 02. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

ÄGYPTEN 2016

Wer ist schlimmer, Mubarak, Morsi oder Sisi?

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Dem Verfasser dieses ausführlichen, mit Informationen, Differenzierungen, Einschätzungen, und auch dem Kummer, der zu spüren ist, über die politische Lage im Land, möchte ich danken.
Ägypten ist weit weg, doch der Artikel hat mir Ägypten näher gebracht. weil er all das beinhaltet, was es braucht, nach dem intensivem Lesen und Nachdenken darüber, hinterher schlauer und informierter zu sein. Die politischen Prozesse im Land haben mit vielen Ländern in der Welt eines gemeinsam: die Bestrebungen der Völker, mit ihren berechtigten Forderungen nach Verbesserung, der Lebensverhältnisse im Land, bei allen Verschiedenheiten, zu unterdrücken. Leider bin ich über Ägypten nicht ausreichend genug, bis jetzt, wo ich diesen Artikel sehr interessiert gelesen habe, informiert gewesen, doch das genügt erstmal nur, ihnen alles erdenklich Gute zu wünschen, in ihrem schwierigen Kampf für bessere Lebensverhältnisse, mehr Solidarität, und natürlich auch für den Schutz von Minderheiten; also für die Menschenrechte in ihrem Land. Sie haben mein Interesse geweckt, mich näher mit ihrem Land befassen zu wollen. Jede, noch so kleine Veränderung braucht ihre Zeit, doch ist alles in ständiger Bewegung; immer.
Bedauerlicherweise gehört Deutschlands Rüstungsindustrie zu denen, deren Waffenverkäufe in alle Welt, sie zu Waffenhändlern und Kriegsverbrechern macht. Und ohne Einverständnis der Bundesregierung, ginge gar nix.. Eine Schande, nach 1945, zumal Waffen, immer zur Unterdrückung der Arbeiterklasse genutzt wurden und werden.


Am 02. März 2017 schrieb Ronald Wolf zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Was für ein toller Beitrag ! Da muss ich mich nicht an irgendwelchen grammatikalischen Feinheiten aufgeilen. Der Inhalt ist sensationell und messerscharf formuliert. So einen Spaß und so viel Freude hatte ich schon lange nicht mehr beim lesen eines Artikels. Ab jetzt bin ich Stammleser. Danke !!!


Am 02. März 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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"Ob Gott die Sache von Trump und der AfD nun in die Hand nimmt weiß man nicht."

man weiß nicht einmal, wer dieser Gott sein soll...
er hat aber, wenn es ihn geben sollte, überall seine helferlein,
in Germany eine ganze Regierungsmannschaft, die allerdings die Karre nicht aus dem Dreck zieht, sondern sie eher hineinschiebt zur Freude der Petry und anderer "Genossen".


Am 02. März 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Und noch ein P.S. zur AfD und der Trumpistik:

Philip Roth hat über Donald Trumps Englisch gesagt, er habe "a vocabulary of seventy-seven words that is better called Jerkish than English.? (Ein jerk ist im amerikanischen Englisch ein Idiot.)


Am 02. März 2017 schrieb Alfred Matejka zum Artikel:

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Hallo Uli, ich verstehe dich.Bin ein Arbeiter und habe Klassenbewusstsein. Mit 14 als Dreher -Lehrling angefangen, Maschinenbauermeister mit 24 und als Betriebsratsvorsitzender mit 65 aus einem großen Automobil-Zulieferbetrieb in die Rente gegangen. “Über die Jahre dazwischen zu erzählen reicht kein Wochenendseminar.Die Sprache ist eine Waffe-Haltet sie scharf“. Wenn der jeweilige Geschäftsführer (ich hatte das Vergnügen mit insges.15 an der Zahl) auf den Betriebsversammlungen messerscharf in Hochdeutsch gegen Lohnerhöhungen,für den Abbau von Sozialleistungen ,für den Einsatz von Leiharbeitern und für Arbeitszeitverlängerung und Entlassungen eintrat, hat er jedesmal von mir Kontra bekommen.In einem Deutsch incl. Plattdeutsch, das die Belegschaft verstand und der Geschäftsführer hat es auch verstanden. Wem nützt es, auf den Inhalt der Reden kommt es an.
Im Übrigen wird in Amerika auch Spanisch gesprochen, auf Kuba.
Der Papst, den ich immer wieder als „Nichtaneinhöheres Wesenglaubender“ gerne zitiere, sagt: “Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen“. Blauer Himmel und ein paar Wolken, ohne Regen,wunderbar. 54 Milliarden Dollar noch mehr in die Rüstung wird die Regenmacher stärken. Ob es zu einem Sturm oder Orkan kommt, liegt auch an uns, was wir dagegen tun, insbesondere hier bei uns. Ich bin mir noch nicht sicher ob Trump schon als Bettvorleger gelandet ist, Und ob die Pest oder die Cholera gesiegt hat ist durch die Wahl von Trump noch nicht abgeschlossen. Für uns heißt es in jedem Fall - alle gemeinsam unabhängig von einzelnen Meinungsverschiedenheiten: Wir müssen unsere ganze Kraft dafür einsetzen, dass es wieder zu einer Friedensbewegung kommt, die den Namen verdient. Auch die Arbeiterbewegung hat nur eine Chance, wenn sie sich bewegt.Und die wird z.Z. noch durch die hochbezahlten Schlafmützen in allen möglichen Funktionen ruhig gestellt. Auf Dauer wird das aber nicht funktionieren. La Raus aus der NATO, für die Durchsetzung des Friedens einsetzen.


Am 02. März 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

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ZUM VORZUG
MEDIALER BEWEGLICHKEIT
ENTSCHULDIGUNG
UND EINGESTÄNDNIS

Man wird sich ja wohl noch irren dürfen,
hochverehrter US-Präsident.
Fehler bei unsrem Erkenntnisschürfen
sind, wie Sie merken, berufsimmanent.

Irren ist menschlich, Sie werden das wissen.
Wozu wären sonst Manövrierruder da?
Wir sahen das Freunschaftsband niemals zerrissen.
Hoch lebe die Weltmacht Amerika!

Die AfD hat es besser gemacht.
Wir möchten sie deshalb nicht huldigen.
Dennoch gestehen wir ausgelacht:
Sie brauchte sich nicht zu entschuldigen.


Am 02. März 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

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Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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@ Alexander Korty

Man kann Anglistik oder Amerikanistik studieren. (Das ist nicht dasselbe.) - Die AfD studiert jetzt Amerikanistik. Und Amerikanistik zu studieren ist mehr als das American English zu lernen. - Got it?


Am 02. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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@ Aleksander Korty
Nun sind sie mal nicht päpstlicher als der Papst.
Das Sprache immer mit Bedeutung und Inhalten zu tuen hat, steht doch außer Frage. Ich habe verstehen können, was der Galerist sagen will, und viele, die eine andere Bildung genossen haben, als sie, auch. Und das zählt für mich, dass auch Arbeiter verstehen, was der Galerist inhaltlich sagen will, ist sein großes Verdienst, weil er nicht abgehoben, daherredet, und andere damit verschreckt. Es mag richtig sein, was sie kritisieren, doch mir ist das zu hoch, und zu intellektuell. Nix für ungut.
Allerdings gebe ich sehr gerne zu, dass Autodidakten, wie ich einer bin selbstverständlich anders, als im herkömmlichen Sinne gelernt haben und Lernen.


Am 02. März 2017 schrieb Aleksander Korty zum Artikel:

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Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Richtig Frau Antonie Brinkmann, ich habe eine Fehler gemacht: Plural statt singular verwendet. Aber der Galerist hat einen inhaltlichen Fehler gemacht. Eine Sprache erfunden, die es NICHT gibt. Das war meine Kritik. Ich halte auch die Selbstbezeichnung der sogenannten US-Amerikaner für eine ungeheure Anmaßung. Herr Galerist, so dass ich sie konsequent nur Gringos nenne und ihr, von den Ureinwohnern okkupiertes Land, als Gringolandia bezeichne. Denn es sind NICHT die "Vereinigten Staaten von Amerika", das wären sie nur, wenn sie alle Staaten des amerikanischen Kontinentes umfassen würden. Selbst die Sprache die wir verwenden ist nicht ideologiefrei!


Am 02. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Die Schelte, die der Galerist des öfteren hat Einstecken müssen, wenn er Trumps Präferenzen aus der Distanz heraus, emotionsloser und im Gesamtzusammenhang erklärt hat,zeigt sich immer mehr als völlig ungerechtgertigt. Alter Wein in neuen Schläuchen; der Herr Trump.
Gut, dass der Galerist den "Qualitätsjournalisten" nicht auf den Leim gegangen ist, allerdings war das vorauszusehen.
Danke, für deine klare, verlässliche Haltung, in diesen verwirrend, politischen Zeiten.
Nun, dass sich das so oder so ähnlich entwickeln konnte, liegt in der Natur des Kapitalismus, deren Vertreter Trump nun einmal ist. Seine Ambitionen, was Russland angeht, wollte ich auch gerne glauben können, doch glauben kann man in der Kirche, habe ich vor langer Zeit gelernt. Das die AfD auf diesen Zug aufspringt, eben auf Deutschland bezogen, passt ins politische Geschehen dieser Zeit. Bestrebungen nach Größe, nach Vergrößerung, nach Erweitern, nach Nr. 1 sein zu wollen, sind und bleiben sehr gefährlich, weil sich darin kein natürliches Ende beinhaltet.. Sollte in den vielen Widersprüchen, die Trump verkörpert, besonders die Außenpolitik betreffend Russland als Partner angesehen werden, würde sich einiges erledigen können. Man wird sehen. Tendenz wohl eher auf, wie gehabt. Trump setzt auf die nationale Karte, und das macht ihn zum dicken Freund der Rechten, in unterschiedlichen Farbnuancen, in den bürgerlichen Parteien, aber im besonderen bei der AfD, die nun keinen Hehl daraus machen, wo sie Deutschland wieder sehen wollen, und da kommt so ein, noch irgendwie, unklarer, politisch nicht gefestigter Mann daher, und erzählt das Blaue vom Himmel, und in den Ländern, die in besonderer Weise vom Neoloberalismus gebeutelt sind werden Hoffnungen geweckt, Wünsche als gegeben gesehen werden, und da ist Deutschland doch sehr gerne, dabei. Dieser kleine Ausrutscher, angebliche Position zu beziehen; nämlich genau an der falschen Stelle, als Trump die Unverschämtheit besaß die Wahl, die doch schon unter den Herrschenden ausgemacht war, zu gewinnen. Doch das ist Schnee von Gestern, und der Sturm, war nichts anderes, als der Sturm im Wasserglas.
Nun hängt Merkels Regierung wie immer und weiterhin, unselbständig bleibend, entscheidungsunfähig am Rockzipfel von Donald, nein von Dagobert (Duck).
Die AfD wirds freuen, zwar irgendwie im Sinkflug begriffen, doch Deutschland will wieder wer sein, und die AfD traut sich, dass zu vertreten, und macht es nicht hintenrum, still und heimlich, wie nicht kleine Teile in der CDU/CSU; und einigen im Land wirds gefällts, und der AfD passt es in den Kram, weil sie doch ähnliches vertreten, wie Herr Trump, was seine Innenpoltik angeht: Keine Erhöhung des MIndestlohnes; runter mit den Unternehmenssteuern und den Steuern für Reiche; runter mit den Gewerkschaftsrechten; Privatisierung, wo immer, möglich. Klimawandel ? Fossile Energien werden favorisiert, aber vor allem das Lieblingsthema der AfD: Keine Ausländer und keine Fremden im Land. Hat es den Beigeschmack von etwas stinkendem, aus der Tiefe, wieder nach oben kriechenden Müll, Unrat und Dreck. Faschistische Tendenzen, aus meiner Sicht, die mich mehr als beängstigen; und die entsetzliche Lähmung in unserem Land macht es nicht einfacher.Diese völlig überflüssige NATO, die Deutschland zum Handlanger der Kriege in der Welt macht, und unser Land den NATO Verbündeten für angebliche Grenzsicherungen zur Verfügung stellt, macht Deutschland zu Mittätern und die Bundesregierung zu Unterstützern möglicher, kriegerischer Handlungen.
Aufrüsten bedeutet Krieg, und dass Panzer wieder über Deutschlands Strassen in Richtung russische Grenzen fahren besorgt eine alte Frau in meinem Freundeskreis sehr; sie ist 93 Jahre alt, und genau das, was nun wieder geschieht, war für sie völlig unvorstellbar


Am 02. März 2017 schrieb Hinz Kunz zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Es ist billig, den Darmstädtern die Nazi-Wahlentscheidung vorzuwerfen. Schließlich waren das alles Einheitswahlen, da konnte man gar nicht anders!

Antwort von U. Gellermann:

Die 38er Wahl war die letzte Reichstagswahl, an der mehr als eine Partei teilnahm. Zwar gab es bereits Repressionen, aber man konnte noch anders.


Am 02. März 2017 schrieb Antonie Brinkmann zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Ihr Amerikanisch - Kortys Deutsch

"Schon vor vielen Jahren hatte ich in einer Buchhandlung den Roman eines Gringo-Autoren in die Hände bekommen " schreibt A. Korty in seiner Kritik an Ihrem Deutsch. Jedoch macht er einen Fehler, der mich immer wieder ärgert.
Es heißt: der Autor, des Autors, dem Autor, den Autor - erst im Plural taucht die Endung en auf, und zwar in allen vier Fällen. Duden, RN 398


Am 02. März 2017 schrieb Irene Weber zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Ich freue nich immer auf die Tage an denen die Rationalgalerie in den Computer zischt. Neben den klaren Inhalten ist es die scharfe, unverwechselbare Sprache, die mir gut gefällt. Und die eleganten Beleidigungen haben es mir auch angetan: Die Petry als "Männerversteherin" zu outen, weil sie ausgerechnet einem dummen Anmacher wie Trump Segenswünsche sendet, das hat was.


Am 02. März 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Trump ist als Tiger abgesprungen und als Bettvorleger gelandet. Innenpolitisch hatten die Amerikaner bei der Wahl zwischen Clinton und Trump die Wahl zwischen Pest und Cholera. Außenpolitisch gab es bei Trump den ganz kleinen Hoffnungsschimmer, dass sich das Verhältnis zu Russland etwas entspannen könnte und damit etwas mehr Sicherheit einziehen und die Kriegsgefahr vermindern könnte. Das ist nun vorbei. Man hat Trump zurück in die Spur gebracht. Man, das sind die amerikanischen Globalplayer mit Weltherrschaftsanspruch und ihre westeuropäischen Handlanger. Letztere hatten gleich nach der Wahl ihr Gezeter über den vermuteten Kurswechsel in der Aggressionsfrage angestimmt. Sie sind nun befriedigt. Geholfen dabei haben auch jene, die uns glauben machen wollen, Clinton und die westliche Welt seien linksliberal. Das sind sie mitnichten. Nationalchauvinistische Kreise sind schlimm. Aus ihnen erwuchs der deutsche Faschismus, der sich als Nationalsozialismus bezeichnete. Die sich heute linksliberal bezeichneten amerikanischen Globalplayer und ihre Verbündeten aber sind schlimmer. Sie sind dabei den deutschen Faschismus in den Schatten zu stellen. Man sehe sich an, was sie in den zwei Jahrzehnten nur an Kriegen und Länderzerstörungen angerichtet haben: Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Ukraine. Dazu kommen noch diverse Putsche, Regierungsstürze und weitere Verheerungen.
Man kann nur sagen: Leute kauft euch scharfe Kämme, die Zeiten werden lausig.


Am 02. März 2017 schrieb Aleksander Korty zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Sehr geschätzter rationaler Galerist, Ihr Artikel ist gewohnt informativ und brillant formuliert. Besonders der letzte Satz gefällt mir sehr. Aber heute habe ich, was selten nötig ist, auch eine Kritik zu äußern und zwar an der Überschrift. Mit gefällt das Wort "Amerikanisch" nicht. Das ist purer Unsinn. Ich kann zwar nachvollziehen, wie Sie zu dieser Überschrift gekommen sind, aber es ist dennoch falsch! Die Sprache, die die Gringos sprechen, trägt den schönen Namen Englisch. Nun gebe ich zu, dass sie nicht der Erste sind, bei dem ich diesen Unsinn gelesen habe. Schon vor vielen Jahren hatte ich in einer Buchhandlung den Roman eines Gringo-Autoren in die Hände bekommen und als ich das Buch aufschlug, musste ich da zu meinem Entsetzen lesen: "Übersetzt aus dem Amerikanischen" Wenn da wenigstens gestanden hätte: "Übersetzt aus dem amerikanischen Englisch" hätte ich das, wenn auch mit Bauchschmerzen, gerade noch so ertragen können. Amerikanisch als Sprache gibt es genauso wenig wie Österreichisch. Auch wenn mensch es kaum glauben kann, die 7 Millionen Österreicher sprechen DEUTSCH! Zugegeben sprechen die meisten Gringos ein sehr schlechtes Englisch, aber das ist bei uns auch nicht anders. Sie kennen den Hellweg im Stadtteil Flingern im DORF an der DÜSSEL. Wenn Sie dort mit dem Bus fahren und Leute steigen ein, dann können Sie auch Gespräche verfolgen, von denen sie nur schwerlich ertragen können, besonders als Mann des Wortes, was sie dort zu hören bekommen. Ignatz Wrobel hat mal den schönen Spruch abgelassen: "Sprache ist eine Waffe. Haltet sie scharf!" Ich weiß zwar, dass sich die bürgerlichen Journalisten darum einen Scheißdreck kümmern. Aber von Ihnen erwarte ich Besseres.

Antwort von U. Gellermann:

Der Artikel hat sogar einen weiteren Fehler: Es gibt mehrere Amerikas! Nord, Süd und Mittel. Aber dem Autor ging es um die USA. Und wäre denn „AfD kann U-es-a-isch“ verständlich gewesen? Zum besseren Verständnis: Semantik ist kein Tic.


Am 02. März 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

Gefährder Erdogan

Diktatur privat auf Reisen

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Komisch wie viele Wischi-Waschi Begriffe es doch gibt.Wahrscheinlich könnten ganze Kriege darüber ausbrechen. Was ist ein "Volk", wer gehört dazu? Deutschland, die Türkei und ... Z. B. Israel sagen jeweils etwas anderes. Welches Gesetz, welche übergeordnete Institution entscheidet jeweils wer Recht hat? Ich hätte es jetzt an der jeweiligen Staatsbürgerschaft festgemacht, die man erlangt, wenn man seit einer gewissen Zeit seinen Lebensmittelpunkt in einem Land hat oder dort geboren ist. Das scheint mir die beste Basis.Darüber hinaus brauchen aber manche ... Gruppen? ... noch andere Definitionen, die bei uns tabu sind. Indianern oder Aboriginees ist z.b.ihre ethnische Zugehörigkeit wichtig. Ich kenne keinen Linken, der das bisher angefochten hätte und es wäre ganz gut, wenn sie vor allem jüngeren Leuten diesen Unterschied in der Bewertung der Frage ethnischer Zugehörigkeit auch erklären würden, denn dieser Widerspruch, die ungeklärte Frage, ob Ethnien und vor allem kulturelle Eigenheiten nun einen Wert darstellen oder nicht, könnte manchen zu den Rechten treiben. Aber nirgendwo wird so gekniffen, wie bei der Klärung dieser Grundsatzfrage. Und man kann sie nicht weltweit am 3.Reich festmachen. Sonst wären wir im Übrigen gut aufgehoben bei den neoliberalen Globalisierern, denn die wollen ja nicht nur die Nationalstaaten, sondern auch kulturelle Bindungen liebend gerne abschaffen, da diese dazu tendieren, das Individuum und die Märkte ihrem absoluten Zugriff zu entziehen. Sie müssten dann natürlich eine eigene künstliche Pseudokultur etablieren, an ihren Bedürfnissen ausgerichtet. Da es derzeit noch keine relevanten aus der Basis gewachsenen Alternativkulturen gibt, diese vom System auch keineswegs gefördert werden, haben wir gegenwärtig nur die Wahl zwischen gewachsenen Kulturen, die ja nicht inhuman sein müssen, und einer kulturzerstörenden Kommerz Allmacht, die mit Sicherheit inhuman ist. Ich habe wenig Lust deren Kampf zu führen. Daher bin ich vorsichtig geworden, was die Ablehnung aller kulturellen Bindungen betrifft. Mir scheint auch, nicht die unterschiedlichen Kulturen sind die Gefahr, sondern die Gesellschaftsordnung, die soziale Ungleichheit, die erst zu einer Übersteigerung, zu Intoleranz und Rassismus führen. Und deren verbreitete Rückständigkeit ist heute vor allem das Ergebnis der i n t e r nationalen Globalisierung. Oder wo hat der sich als multikulturell preisende Westen in den letzten Jahrzehnten weltweit zu freien, toleranten Gesellschaften geführt? Nein, er betreibt einfach Imperialismus und Imperialismus, der gewachsene Kulturen weltweit zersetzt, führt in der Gegenwehr darauf zu Nationalismus oder religiösem Fundamentalismus. Die Völker, Religionen, Mentalitäten wollen sich das Eigene halt nicht nehmen lassen. Moderner würden viele schon gerne, aber auf ihre eigene Weise. Das will ein Imperium natürlich nicht. Seltsam, dass d i e s e Ursache für Nationalismus kaum thematisiert wird. Und das führt dann unter anderem dazu, dass man das nur an Gewinn orientierte globale Finanzimperium für vergleichsweise human hält und Linke ihm verfallen. Obwohl es die eigentliche Wurzel des Übels ist. Ein bisschen mehr grundsätzliches Nachdenken über die wichtigsten Fragen täte gut.


Am 02. März 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

Neger kennt man nicht

TAGESSCHAU und politische Korrektheit

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@ Stephan Peter
"Für mich heißt der Negerkuss auch weiterhin NEGERKUSS ! Weil ! Unter einem anderen Namen schmecken die Dinger einfach nicht."

In meiner Kindheit hieß er noch "Mohrenkuss" und er schmeckte so auch gut. :-) Wie wäre es mal wieder damit und mit dem Mohr überhaupt? Da man, soweit ich weiß, auch nicht mehr "Schwarze" sagen darf und "Afrikaner" fälschlich hieße, dass alle Menschen dieser Rasse (ist es überhaupt nur eine?) aus Afrika kämen, fiele mir nur noch der "Mohr" ein (ob das wohl von "Maure" kommt...), wenn ich in der Konversation keine komischen Sprechlücken entstehen lassen will.
Die political correctness treibt schon seltsame Blüten. Die Putzkraft würde sich freuen, wenn mit ihrer "Erhöhung" zur Reinigungsfachkraft auch ein höheres Gehalt einherginge. Und wird man Leichen bald auch nicht mehr Leichen nennen, sondern" Individuen nach Ablauf ihrer Lebensspanne"?
Wär mal ein nettes Thema für Lisa Fitz, meine Lieblings-Kabarettistin.
Übrigens gibt es die wie- auch - immer -Küsse ganz politisch korrekt inzwischen in allen Farben, die Menschen so haben können. Man könnte vielleicht noch ein etwas rötlicheres Braun einbauen. Mit Kokosraspeln und ohne , klein oder groß. Ich glaube, sie heißen jetzt "Schaumküsse". Wie die schaumgeborene Venus. Das ist doch schön ...


Am 02. März 2017 schrieb Ingrid Böhm-Duwe zum Artikel:

AfD kann Amerikanisch

Trump rüstet auf, wir rüsten mit

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Was außer Dummheit und Geschwätz kann man von der AfD, dem Alptraum für Deutschland – oder anders: Alternative für Demente, also Geschichtsvergessene, denn erwarten? Allerdings eine gefährliche Dummheit, die gar nicht groß als ansteckend erkannt werden muss. Denn „gleich und gleich“ gesellt sich gerne. Und auch wenn die Typen der „Leyen-Art“ erst einmal aus der Ferne betrachtet einen anderen Anstrich besitzen mögen als die „Petry-Heils“ und „Höckes stramm gestanden“, so zeigt sich bei näherem Hinsehen auf, dass es nicht verkehrt sein kann, alle in den sprichwörtlichen Sack zu stecken mit anschließendem Draufhauen. Denn es wird nie einen verkehrten treffen können.
Tempora mutantur nos et mutamur in illis…. Ja, schon, irgendwie. Bis auf einen kleinen, aber nicht unwesentlichen Punkt: Die Dummheit als die Mutter von Machtgier ist unvergänglich. Oder anders herum? auf jeden Fall statisch.

„Es gibt keine Sünde außer der Dummheit“. Oscar Wilde

Danke, lieber Uli, für den wieder wie immer hervorragenden Artikel.


Am 01. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Gefährder Erdogan

Diktatur privat auf Reisen

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Was aus meiner Sicht in der Debatte/Diskussion viel zu kurz kommt, ist die politische, allgemeine Lage im Land, und die spürbaren Folgen und Auswirkungen auf die Gesellschaft, was dieser Artikel sehr klar macht.
Erschreckend ruhig ist es in unserem Land seit längerer Zeit, wenn es um die Einforderung von Menschenrechten geht, um Solidarität, um Zusammenhalt, um eine Gesellschaft, in der diese Werte, noch eine Bedeutung haben, geht. "Schaden vom Deutschen Volk" abwenden, den Schwur hat Pudding Merkel, wahrscheinlich im Zuge geistiger Umnachtung, geleistet, ohne sich über die Folgen und Konsequenzen im Klaren zu sein. Wer von hinten denkt, wie Merkel hat mit Konsequenzen sowieso nichts am Hut, und muss sich demzufolge auch nicht klar und eindeutig positionieren, und verantworten, auch wenn es ganz dringend erforderlich wäre. Da kann der Erdogan, der Kurdenschlächter, ganze Menschengruppen verfolgen, die Meinungs- und Pressefreiheit de facto abschaffen. Tausende wegsperren lassen, laut über die Einführung der Todesstrafe nachdenken, sich in die deutsche Politik mit den üblichen Drohgebärden einmischen, seine Vasallen hier ihr Unwesen treiben lassen, und außer halbherzige, und ist doch nicht so schlimm Äußerungen hat die Merkel, aus Angst, dass der unsägliche Flüchtlingsdeal mit diesem unberechenbarem Despoten, platzen könnte, weniger als nichts dazu zu sagen. Merkel redet sich immer mit sogenannter Rechtsstaatlichkeit raus. Nur, wo ist die Türkei denn rechtsstaatlich? Mit Diktatoren hat Merkel wohl keine Probleme. Menschenrechte? Was ist das? Demokratie? Meinungsäußerung, und vieles mehr hat in der deutschen Politik keinen Platz. Das, was einen so richtig auf die Palme bringt ist diese verflixte Doppelmoral, die angebliche Werte-Nummer, die keiner, der denken kann, noch irgendjemandem von den Herrschenden, bereit ist, abzunehmen, und diese lähmende Gleichgültigkeit, Härte und Kälte. Deutschland wird zum unmenschlichen Eisklotz, der nicht tauen kann, mit Merkel, Schäuble, Göring, Spahn, Röttgen und wie sie alle heißen, weil der Tanz ums neoliberale goldene Kalb sie zu herzlosen menschlichen Ungeheuern gemacht hat. Allerdings waren sie, und sind sie dabei gewesen, und haben es mit gemacht,und deswegen sind sie für ihr Tun in vollem Umfang verantwortlich,
Die Ruhe in unserem Land beunruhigt mich sehr, weil immer mehr Bürgerrechte geopfert werden, und es völlig normal ist, dass in der Türkei, geschlagen, gefoltert, gemordet wird, und Merkel - macht wie immer, nix.
Dunkle Zeiten werden erinnert, wo die Presse gleichgeschaltet gewesen ist, und alle, die Heute von ihrem Recht, Gebrauch, auch anderer politischer Meinung zu sein, werden abgekanzelt, werden abqualifiziert, werden diffamiert und diskreditiert. Demnächst ist es dann soweit, dass der äußere Zensor, vom inneren abgelöste wird, und man sich im Vorfeld selber zensiert. Hoffentlich wird es soweit nie kommen.


Am 01. März 2017 schrieb Simone Birgersson zum Artikel:

Gefährder Erdogan

Diktatur privat auf Reisen

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Bevor dieser Artikel auch wieder in den Archiven versinkt möchte ich mich noch mal bersonders für die klaren Worte bedanken, durch die du, lieber Uli Gellermann, auch in diesem Fall erneut den Finger in die schmerzende Wunde gelegt hast. Das zeigen auch wieder die Zuschriften und die lebhafte Diskussion darum.
Wen kann es verwundern, dass nach jahrzehntelanger Ablehnung, Diskriminierung bis zum offenen Haß und Morden, die türkische Migranten hier erfahren durften (übrigens auch schon weit vor 1989 im Westen Deutschlands), sie sich für das vermeintlich Sichere und Heimelige, das ihnen ein charismatischer und diktatorischer „Volksheld" zu bieten verspricht, entscheiden. Das und nicht die angebliche Rückständigkeit ihrer „anatolischen Ziegenhirten-Herkunft" ist die Ursache für die große Zustimmung, die Erdogan angeblich in diesem Land unter türkisch-stämmigen Menschen erfährt. Dafür dass Menschen sich von ihrer so gesehenen „Rückständigkeit" gern befreien, wenn sie denn nur die entsprechende Zugewandtheit ihrer Umgebung spüren können, gibt es unzählige Beispiele. Die mentalen Widersprüche zwischen Stadt- und Landbevölkerung sind im übrigen auch kein türkisches sondern ein weltweites Phänomen und haben eher mit den sozialen Gegebenheiten einer Gesellschaft und ihrer vertikalen Durchlässigkeit zu tun. Auch in Deutschland bis heute noch und vermehrt wieder zu spüren. Von daher würde ich mal um etwas mehr „Bescheidenheit" in manchen Äußerungen bitten. Während es auch gerade mal 21 Jahre her ist, dass in Deutschland mittels einer Fraktionsübergreifenden großen Koalition gegen eine männerbündische Abwehrhaltung die Vergewaltigung in der Ehe strafrechtlich verfolgt werden kann, gab es schon damals einen viel höheren Anteil weiblicher Professoren und Dozenten an türkischen Hochschulen als hierzulande. Soviel zu den widersprüchlichen Entwicklungen unterschiedlicher nationaler Gesellschaften.

In diesem Zusammenhang will mir auch nicht die Bemerkung Erdogans aus dem Kopf, die er vor gut einem Jahr hat fallen lassen und die durch die Sylvesterereignisse in Köln hier fast ganz unter den Tisch gefallen ist, wo er nach den positiven Beispielen eines Präsidialsystems befragt, auch das deutsche unter Adolf Hitler erwähnt hatte (für die deutschen Medien übrigens auch kein Anlaß, sich mal vertieft damit zu beschäftigen). Später halbwegs zurückgenommen mit der Bahauptung, er sei falsch verstanden worden, sollte man doch eigentlich davon ausgehen, dass der Mann weiß was er sagt. Die Überlegung, hier sei mal ein Testballon aufgestiegen, wird verstärkt durch die Aussagen eines HDP-Abgeordneten anläßlich der Abstimmung im türkischen Parlament zu diesem Punkt, der die Art der Umsetzung dieses Ziels mit dem Ermächtigungsgesetz 1933 bis in Details verglichen hat, gehört im Dradio bei der Gelegenheit.
Ich weiß nur eines. Sollte Erdogan sich tatsächlich jetzt noch nach D-Land wagen - und von ihm ist ja eigentlich alles zu erwarten -, werde ich mich, wenn nur irgend möglich, in die Demonstrationen gegen ihn einreihen, denn sie sind dann auch im selben Maße ein Protest gegen unsere eigene Regierung und ihre „Toleranz" einem diktatorischen Regime gegenüber und fördern den Zusammenhalt mit den Menschen hier im Land türkischer und kurdischer Herkunft, mit denen wir die gleichen Werte teilen, um auch bei diesem mißbrauchten Begriff an seine optimistische Konnotation mal wieder zu erinnern.


Am 01. März 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Gefährder Erdogan

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@altes Fachbuch zu Jenny Westpahl:
Den Unterschied zwischen Recht und Moral sollte man schon kennen! Und nicht eine Meinungsäußerung kann ggf. moralisch verwerflich sein, sondern allenfalls die in einer Äußerung geäußerte Meinung!

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