Leserbriefe

Leser-Kommentare im Monat Oktober 2017
 

Am 18. Oktober 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

Die „Tagesschau“ - Immer so rechts wie es geht

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Treffender kann eine Antwort, auf den Kommentar von "altes Fachbuch" nicht sein.
Wieder einmal mehr weiß ich, was der Begeisterung, und dem großen Interesse an der GALERIE, mit ihrem standfesten Herausgeber zugrunde liegt: Alles aufzählen würde den Rahmen sprengen. Die Fähigkeit der Differenzierung, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden, und feinfühlend die politischen Bewegungen richtig einschätzen zu können, macht die GALERIE zu etwas ganz besonderem.
Mich stimmt fröhlich, neben vielen anderen Mitschreibern hier gelandet zu sein, und insbesondere Danke ich für viele interessante Kommentare, die neben den Hauptartikeln, viel Futter bieten, Positionen zu hinterfragen, nachzudenken, zu reflektieren, und nie aufzugeben.


Am 18. Oktober 2017 schrieb Burkhard Bielski zum Artikel:

Rationalgalerie macht Pause

Vorläufig keine Bearbeitung der Leserpost

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Am 19.April las ich die "Schreckensmeldung", das die Galerie Pause macht und rechnete überhaupt nicht damit, das "unser" Uli solch ein "STEHAUFMÄNNCHEN" ist.
Heute nach 5-monatiger Abwesenheit in himmlischer Ruhe und Naturnähe in der Hedmark(N) durchstöberte ich heute voller Freude die Galerie, fand die wunderbaren Altersweisheiten von Lutz Jahoda und las diesen brillianten "Erfahrungsbericht" von Uli. "HURRAAAH"... er ist "trotzalledem" der Alte geblieben.
Besonders erfreute mich die Menschlichkeit und Herzenswärme der überwältigend vielen Kommentare und guten Wünsche ! Es ist schön zu sehen, das es in dieser Community schon so viele Menschen gibt, denen nicht die Zipfelmütze des deutschen Michel über Ohren und Augen gerutscht ist. Es könnte einem Mut machen...


Am 18. Oktober 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

Die „Tagesschau“ - Immer so rechts wie es geht

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Die „Tagesschau" - Immer so rechts wie es geht.

nun fordert ja ein cdu-minister in sachsen-anhalt, dass die TAGESSCHAU und die ARD abgeschafft gehört;) stünde das im wahlprogramm, würde merkel am wahlsonntag nicht wie chucky aussehen:) aus medienkritischer sicht stimme ich ja dem galeristen zu: einseitige polemik bis hetze gegen alles, was sich gegen das system stellt. der kurdenkonflikt mit syrien und irak ist eine fortsetzung dieser double standards - allerdings fließt da öl, und die peschmerga sind die guten, weil die nicht nur fremdes öl verscherbeln, sondern auch unsere waffen kaufen und die grenzen von syrien und irak nach osten blockieren!!!!!
ABER: wäre das katalonien lebensfähig in feindlicher umwelt?? auch der ostblock und reale sozialismus ist nicht ausschließlich an systembedingten mängeln kaputt gegangen!
fast alle nachfolgeländer in osteuropa werden alimentiert. nach den "verwelkten" landschaften sind sie nicht mehr lebensfähig. meckpomm bejubelt 650 neue ärzte aus diesem raum. dass die dort fehlen oder osteuropa in 20 jahren ein alters- und armutsheim wird schert hier niemanden.
katalonien müsste sich hinter kundus und süd-sudan in die bewerberliste einreihen. der beitritt der türkei wäre wahrscheinlicher!
also wozu dieses katalonien?? und für wen?
"die arbeiter haben kein vaterland!!"
"Die nationalen Absonderungen und Gegensätze der Völker verschwinden mehr und mehr schon mit der Entwicklung der Bourgeoisie, mit der Handelsfreiheit, dem Weltmarkt, der Gleichförmigkeit der industriellen Produktion und der ihr entsprechenden Lebensverhältnisse.
Die Herrschaft des Proletariats wird sie noch mehr verschwinden machen. Vereinigte Aktion, wenigstens der zivilisierten Länder, ist eine der ersten Bedingungen seiner Befreiung. In dem Maße, wie die Exploitation des einen Individuums durch das andere aufgehoben wird, wird die Exploitation einer Nation durch die andere aufgehoben. Mit dem Gegensatz der Klassen im Innern der Nation fällt die feindliche Stellung der Nationen gegeneinander."

macht es also sinn, die nationalen bestrebungen der manipulierten katalanen (ohne madrid geht es euch besser) zu befeuern, oder wenn wir schon den anspruch zur aufklärung haben, besser auf die systemimmanenten fragen hinzuweisen??
einen kleinen teich hat der hai schnell leer gefischt.
ist die europäisierung und damit auch die internationalisierung des klassenkampfes nicht die losung der zeit??
ich habe nichts vom staat BRD. der aufstand der nationalstaaten und ihrer wähler macht zwar spaß, weil es dem moloch EU in die suppe spuckt. ABER die andere perspektive ist doch die bekannte, die im letzten jahrhundert zwei mal verheerendes hinterlassen hat!?
also, was tun??
und noch ein gedanke: wer jetzt katalonien bestärkt, der sollte bitte auch polen, ungarn und den ösi kurz etc. und weitere nicht kritisieren. die machen nichts anderes, als deren unabhängigkeit auszuleben und das sogar national legitimiert.

Antwort von U. Gellermann:

Das Zitat zum Verschwinden der Gegensätze der Nationen aus dem Kommunistischen Manifest ist eine Hoffnung, die sich auf die Gegensätze bezieht, nicht auch die Völker (Nationen). Die Gründer der DDR z. B. quittierten die Erkenntnis des weiter existierenden Nationalgefühls mit der Bezeichnung „Nationale“ Volksarmee für die Streitkräfte und der „Nationale“ Front für die Organisation des Parlamentes.

Wir beobachten zur Zeit einen Reaktivierung des Nationalismus: Le Pen, AfD, ÖVP/FPÖ durch die Kräfte der Rechten. Und doch ist das Gefühl einer Zugehörigkeit zu einer Nation ist nicht automatisch reaktionär: Die gemeinsame Sprache, die Kultur, die Geschichte existieren, ob man will oder nicht. Für die Linke stellt sich auch deshalb die Frage, wie und wo man die „Nation“ als Erbe annimmt und positiv einsetzt. Eine verständliche Reduktion des deutschen historischen Erbes auf Krieg und Völkermord ist politisch unzureichend. – Der aktuelle Streit in der Linkspartei wird oberflächlich um die Frage der Zuwanderung geführt. Ihm zugrunde liegt m. E. die nicht verarbeitete Frage nach der Bedeutung Nation. In Zeiten der Verunsicherung ist es verständlich, wenn die Verunsicherten auf Bekanntes zurückgreifen. Sie nur auf ein unbekanntes Morgen zu vertrösten (Aufhebung der Antagonismen durch den Sieg der Arbeiterklasse, Ende der Flüchtlingsströme durch das Ende deutscher Waffenlieferungen und Interventionen)b wird nicht reichen.

Vielleicht kann es ein Einstieg in eine andere Betrachtung des nationalen Erbes sein, wenn man die Diktion ändert: Wer in anderen Ländern Kriege führt, besudelt des Erbe des deutschen Widerstandes gegen Hitler. Wer Kriegs-Waffen liefert, scheisst auf auf die Gräber der Soldaten des Zweiten Weltkriegs. Hier allerdings sollten Namen genannt werden: Die der Chefs von Rheinmetall z. B. und die der jeweiligen Kriegsminister. Auch die Namen einiger Chefredakteure müssten an dieser Stelle unbedingt eingefügt werden.


Am 18. Oktober 2017 schrieb Pat Hall zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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@ Sehr geschätzte Frau Spurgat,
als Seemann durfte ich in den 60gern Jahren den dumpfen und gefährlichen Amerikanismus in Südamerika kennenlernen.
Egal ob Chile oder Guatemala war es besser das Maul zu halten,oder eine Kugel von irgendwoher zu bekommen.
Mit diesen Gerüchten lebten die Seeleute ständig.
Danke für Ihren sinnreichen Kommentar,


Am 17. Oktober 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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@Ulrike Spurgat: Auch ich war durch Erziehung und Anschauung antikapitalistisch eingestellt. Aber der Kapitalismus scheint wie ein Chamäleon zu sein. Seit über 300 Jahren versteckt er sich in anderen Systemen, wechselt die Farbe und kommt durch Anpassung oder Gewalt immer wieder zur Macht. Erst verbarg er sich im Feudalismus, dann tarnte er sich als Soziale Marktwirtschaft und heute kriecht er sogar im Sozialismus chinesischer Prägung wieder an die Oberfläche zur Macht.
Bleiben Sie weiter so eine eifrige Kommentatorin!


Am 17. Oktober 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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Meine älteren Gedanken über "Nation und ?uropa": ?UROPA wird nie eine "UNION" (Gemeinschaft) werden können, dazu sind die "geschichtlich" durch KRIEGE(!) geschaffenen "NATIONEN" viel zu verschieden in SPRACHEN, SITTEN und BRÄUCHEN, MORAL, "RELIGIONEN", ARBEITSWEISEN und MENTALITÄTEN!
Am Horizont zeigen sich schon heute die "Rauchzeichen" der der ?URO-ZONE" bevorstehenden lodernden Feuer des Unterganges einer "sehn-süchtigen (Friedens-?) Idee"!
Ich meine, dass auch die USA längst dabei ist seine "Blütezeit" erreicht zu haben, sodass auch das "Atlantische Bündnis von USA und ?U gegen Russland" ein Auslaufmodell ist! Wer die Geschichte der "Hoch-Kulturen" kennt, der kann den mehr oder weniger längst laufenden Verfall auf dem "Höhepunkt" schon jetzt erkennen ... wenigstens aber erahnen!
Der "BREXIT" bedeutet, "die Ratten verlassen das sinkende Schiff" und die zunehmenden "NATIONALISMEN" in der nicht nur in KATALONIEN, beweisen diesen Trend "Zurück zur eigenen(!) NATION".


Am 17. Oktober 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

Die „Tagesschau“ - Immer so rechts wie es geht

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"Aufrührerisches Verhalten" wird ihnen vom spanischen Sondergericht vorgeworfen, den beiden Vertretern der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung, Jordi Sanchez, der Präsident der Katalonischen Nationalversammlung (ANC), und Jordi Cuixart von der Kulturbewegung Omnium Cultural. Das Gericht, was sich normalerweise mit "Terrorismus" beschäftigt hat die Inhaftierung angeordnet. Sie sind nach Madrid gereist, um sich um der Anhörung durch das Gericht zu stellen, doch die Richterin lehnte eine Kaution ab, obwohl keine Verdunkelungsgefahr bestand.
Vorgeworfen wird ihnen:
Organisation von Großdemonstrationen der vergangenen Jahre.
Außerdem wird ihnen die Vorbereitung der Volksabstimmung am 1.Oktober zur Last gelegt.
Am 20.9. sollen sie Demonstranten angestachelt haben, die friedlich gegen Razzien der Polizei demonstriert haben.
Der Chef der katalanisichen Regionalpolizei wurde nicht in Haft genommen, darf aber das Land nicht verlassen, und muß sich 14 tägig bei den Behörden melden.
Der 11. September, eine ganz bewusste Wahl, in Erinnerung an Chile, wo Allende als erster sozialistischer Präsident in einer freien Wahl gewählt wurde, und von der CIA, Pinochet, einer der blutigsten Diktatoren eingesetzt , und Präsident Allende ermorden ließ. "Die Demokratie trägt den Samen ihrer eigenen Zerstörung in sich.
Man sagt, Demokratie muß hin und wieder in Blut gebadet werden, damit sie eine wirkliche Demokratie sein kann."(Pinochet)
Am 11. September hatten ca. 1 Millionen Menschen in Barcelona das Recht, frei zu entscheiden, und die Unabhängigkeit Kataloniens gefordert.-
2009, 36 Jahre nach seiner bestialischen Ermordung durch das Pinochet Regime wurde Victor Jara, der während des Putsches der CIA im September 1973, verschleppt, gefoltert, gedemütigt, gequält und heimlich verscharrt wurde, endlich unter riesengroßer Anteilnahme des Volkes feierlich beerdigt.
Victor Jara, der Kämpfer, der Künstler, der wunderbare Sänger, mit seinen unsterblichen Liedern. Beim Trauerzug am 5. Dezember wurde der blumenbestückte Sarg von Tausenden Menschen begleitet, und als seine bekanntesten Lieder gespielt wurden sind viele Menschen in Tränen ausgebrochen.
Seine bekanntesten Lieder wie "Te recuerdo Amanda", "Plegaria del Labrador" oder "El ciggarito" wurden unsterblich, u.a. durch die kubanische Interpretation, Silvio Rodriguez, der Argentinierin Mercedes Sosa und ihrer spanischen Kollegen Joan Manuel Serrat und Ana Belen.
"Unser Land hat 36 Jahre gebraucht, , um diesen Victor Jara, der zu uns gehört, Chile und seiner Familie zurückzugeben. Dies ist die beste Ehre, die wir ihm erweisen können."--
Im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen für die berechtigten Forderungen Kataloniens kann und will ich nicht, dass die Gewalt der "Gardia civil", verhaßt in Katalonien, mit unvostellbarer Gewalt auf die friedlichen Demonstranten los gelassen wurde in den Hintergrund gerät, weil dieses den Verursachern hilft, und die geschlagenen, verprügelten, getretenen Menschen in Vergessenheit geraten läßt. Mit Gummiknüppel, Geschossen, und vielem mehr wird akzeptiert, dass auf friedlich, demonstrierende Menschen mit brutaler Gewalt vorgegangen wurde, und die spanische Regierung nur so reagieren kann, weil die neoliberalen Regierungen in der Welt sich ähnlich in einer solchen Situation verhalten würden. Und natürlich soll das ein Zeichen sein, wie in Griechenland geschehen: Keine Bestrebungen der Völker nach Veränderungen werden geduldet. Sie sollen verängstigt und klein gehalten werden, und wenn sie nicht spuren, dann wird gedroht, der Geldhahn zugedreht, Firmen ziehen ab, Konkurrenz wird gefördert, und kleine Pflänzchen werden zerstört.
Leben!
"Einzeln und frei wie ein Baum
und brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht."
(Nazim Hikmet, türkischer Dichter)


Am 17. Oktober 2017 schrieb Nico Jansen zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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In der Tradition der Kampf gegen das Fachismus im vorigen Jahrhundert hat U. Gellermann mit seinem Artikel Ës lebe Katalonien!' ein mächtiges
Hallo geschrieben fúr den Internationalismus der demokratischen Kräfte auf der ganze Welt in unseren Tagen.


Am 17. Oktober 2017 schrieb Ernst Grobschmied zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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Ganz egal wie man zur Abspaltung stehen mag, der EXPERTE kommt zu dem Schluss, dass "wenn die Bevölkerung Kataloniens vom spanischen Staat in grob menschenrechtswidriger Weise behandelt worden wäre" würde es eine Abspaltung Kataloniens vertretbar machen.
Immerhin

Na, hat nicht RP Rajoy seinen spanischen Bürgern EU-Recht verweigert, in dem er spanisches Recht den höheren EU-Recht vorzog, um notleidende Immobilienkredite durch Zwangsenteignung der Kreditnehmer zu bedienen und damit Banken zu retten, die Kreditgeld bei 1% Mindestreserve vergaben ?

Wir erinnern uns alle an den Katalanen Mohammed Aziz, dessen Immobilienkredit 2009 notleidend wurde und der bis zum EuGH ging um dort 2011 Recht zu bekommen.
Seither ist bekannt, dass Spanien illegal Zwangsenteignet und die Leute illegal auf die Straße setzt.
Gemäß EuGH-Urteil vom 14.03.2013 sind "vorformulierte Grundschuld-Bestellungs-Urkunden", die mit jedem Kreditvertrag vereinbart werden und denen sich der Kreditnehmer bei Zahlungsrückständen unterwerfen muss ? UNWIRKSAM.
ES GILT deshalb KEIN SPANISCHES RECHT ? SONDERN EU-RECHT.
Jedem säumigen Darlehensnehmer steht das Recht zu, sich vor einem ordentlichen Gericht VOR ZWANGSENTEIGNUNG wehren zu können. Es ist ihm sogar PKH zu gewähren.

Auf Deutschland übertragen bedeutet es das Gleiche.
Das OLG Karlsruhe urteilte folglich im ähnlich gestrickten Falle in etwa so:
"wenn dem Kläger gem. EuGH-Urteil Recht zu geben wäre, WÜRDE DAMIT DAS GESAMTE GELD- und WÄHRUNGSSYSTEM ZUSAMMEN BRECHEN"?
Aha !!!
Denn das würde bedeuten, dass alle sogenannten Sicherheiten der kreditgebenden Banken sich in LUFT auf lösen würden. So wie das Kreditgeld entstanden ist ? mit nur 1% Mindestreserve - durch "Geld aus dem Nichts" so verschwindet es ach wieder. Würde es rechtmäßig zugehen.
Die kreditgebenden privaten Geschäftsbanken haben nämlich gar keine Sicherheiten. Ihr Ranking dürfte bei CCC- liegen. Zumindest solange, bis die notwendige Mindestreserve nicht auf mind. 30% erhöht wird.
Doch da scheint die Rendite in Gefahr.
Und für die scheint Rajoy einzutreten - und nicht für seine spanischen Bürger.
EuGH-Urteil vom 14.03.2013
http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=135024&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1

Spiegel
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/spanien-zwangsraeumungen-verstossen-gegen-das-eu-recht-a-888861.html


Am 17. Oktober 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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Ja so ist es, lieber Uli, quod licet Iovi, non licet bovi. Frei übersetzt: was dem Gott/Jupiter erlaubt ist, darf der Ochse noch lange nicht. In dem Fall, was die USA mit Serbien und dem Kosovo machten, dürfen nach Freiheit strebende Völker wie Nordiren, Schotten oder eben Katalonen nicht.
"Die Unabhängigkeit des Kosovo von der jugoslawischen Regierung musste mit der NATO herbei gebombt werden" Mit dem Willen der Bevölkerung, d.h. Volksabstimmung? Und bist du nicht willig...
@Reiner Feldmann "Nationalbewußtsein ist nicht per se "böse". Wie bei jeder existenten gesellschaftlichen Kraft bleibt die Frage "wofür?"
Und wie @Albrecht Storz bemerkt: Nationalismus ist fast ein Schimpfwort und wird genauso abgewertet wie Nazi.
So ist es. Trotzdem sollte jeder stolz auf die guten Leistungen seines Volkes sein dürfen.
@Karola Schramm "viele einst totalitäre Nationalstaaten mit ungeheuerlichen Verbrechen an der Menschheit und Menschlichkeit " und die sogenannten Demokratien? Die Vorbild-Demokratie USA hat wohl mehr Verbrechen an der Menschlichkeit und am Völkerrecht verübt als die Diktaturen Russland oder China, die einen ausgeprägten Nationalstolz haben.
Meiner Meinung nach sollte jedes Volk selbst per Abstimmung entscheiden dürfen, wohin es gehören will wie es die Tschechen und Slowaken getan haben oder die ehemaligen Bundesstaaten der Sowjetunion nach 1990. Etwas Ähnliches gab es nach 1945 beim von Frankreich besetzten Saarland, das sich durch Volksvotum 1957 für Deutschland entschied.


Am 17. Oktober 2017 schrieb Pat Hall zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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Ja es ist Schade um dieses Deutschland und was aus ihm geworden ist.
Es hatte Dichter, Denker und Erfinder und Etikette & Erziehung wurden gelehrt.
Der Otto v. Bismark führte ein funktionierendes weltweit das Beste Rentensystem ein.
Wo stehen wir Heute und wo steht der Pfahl an dem sich der Deutsche noch erinnert ?
Darf ein Deutscher sich noch als Deutscher bezeichnen ohne als Nationalist bezeichnet zu werden ?


Am 16. Oktober 2017 schrieb Reiner Feldmann zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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Ihr Link zum Lluis Llach-Konzert ist ein beeindruckendes Dokument. Mit ihm wird deutlich, wie bewegend die eigene Sprache, die Nationalität sein kann. Sie ist auch für soziale Bewegungen zu nutzen. Das wird angesichts der Le Pens und Gauweilers gern vergessen. Man darf sich durch die deutsche Vergangenheit nicht den Blick verstellen lassen. Nationalbewußtsein ist nicht per se "böse". Wie bei jeder existenten gesellschaftlichen Kraft bleibt die Frage "wofür?"


Am 16. Oktober 2017 schrieb Albrecht Storz zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

Die „Tagesschau“ - Immer so rechts wie es geht

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Zu Gert Wegner:
"Das ist der Versuch über die katalonische Besonderheit den Nationalismus als Antifaschismus auszugeben. Mit dieser Verwechselungskomödie tarnt Gellermann nur seine Querfront-Neigungen."

Interessant wie die reaktionären Kräfte bemüht sind, die Unabhängigkeitsbestrebungen der Katalonier als Nationalismus zu denunzieren. Man findet diese Argumentationsfigur allenthalben, so zu sagen an allen Medienfronten.

Mich würde mal interessieren: ist die "Heiligsprechung" eines aktual existierenden Staatsgebildes, wie etwa der spanische Staat (vielleicht gar Nation?), nicht sogar die Apotheose des Nationalismus in Reinkultur? Ein Staat, eine Nation, in seinen "heiligen" Grenzen ist quasi unverletzlich, ewig gültig, legal (per Deklaration), unantastbar?

Das ist doch die zugrunde liegende Botschaft, wenn jemand den Katalanen Nationalismus wegen deren Unabhängigkeitsbestrebungen vorwirft.

Oder ist es nur bei den Katalanen Nationalismus, während es bei den Bayern, den Schotten, den Basken den Tamilen, ... etwas anderes wäre?

Denkt ein Herr Wegener ganz anders und lässt er es uns nur nicht wissen - oder plappert er einfach Tagesschau-Narrative daher?

Ich wäre wirklich erfreut mal ein Argument zu finden mit dem man sich konstruktiv auseinandersetzen könnte statt diesen ewigen, begründungslosen, verlogenen Anwürfe.
("Nationalismus" reiht sich inzwischen neben "Populismus", "Antisemitismus", "Rassismus", "Verschwörungstheorie", etc. in die gerne begründungsfrei gehaltenen Verleumdungsmethoden ein.)


Am 16. Oktober 2017 schrieb Ulrike Sorgat zum Artikel:

Das neue Zeit-Alter bricht an

Ein echter Rekord des NDR-Rundfunkrates

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Die Unterstützung für die wertvolle Arbeit ist euch gewiss, und wie ich sehe, unverzichtbar. Die ÖR verlieren mehr und mehr aus den Augen, was denn ihre hoheitliche Aufgabe ist: Die Pflicht zu informieren und die politische Meinungsbildung zu befördern, und dem Volk die Informationen auf den Tisch des Hauses zu legen, die dieses ermöglichen. Ziemlich einfach, und doch kompliziert, wenn dieser Auftrag in den Weiten der Schubladen verschwunden sind. Zu Hofberichterstattern haben sie sich machen lassen, ohne Notwendigkeit, denn das Grundgesetz ist auf ihrer Seite, doch Unterordnung und unterm Teppich Rad fahren ist passend, leichter und bequemer. Merkel wirds freuen, noch.
Alles wichtig, was ich hier lese.- Die Ukraine beschäftigt mich besonders. und da sind eure Programmbeschwerden, und der Schlingel Kai, der von Uli sein "Fett" weg bekommt, (nicht der aus der Kiste) von einer nicht zu unterschätzenden Bedeutung. Das werden wir an einem anderen Zeitpunkt noch deutlicher erkennen können. Die Balken biegen sich, so wird gelogen, und so hatte die ARD kein Problem kein Problem, genüßlich zu zeigen, wie Lenin Denkmäler stürzen. Cem Özdemir: "Lasst uns dieses einzigartige Friedensprojekt mit mehr Demokratie aus der Krise führen."
Die Heinrich Böll Stiftung: "Der Kiewer Maidan ist keine extremistische, sondern eine freiheitliche Massenbewegung zivilen Ungehorsams." Mit Hitlergruß, mit der Wolfsrune am Ärmel, mit Nazi Symbolen, mit Hetzjagden auf Andersdenkende lässt sich diese grottenschlechte Analyse, die den Namen nicht verdient, nur mit Ausfall wichtiger Gehirnwindungen, erklären.
Katrin Göring, 20.2.2014 im Deutschen Bundestag:........das sind Leute, die für die Freiheit kämpfen, und alles riskieren." (Die hat se nich alle).
Was sagen die, die im Vaterländischen Krieg als Ukrainer an der Seite der Roten Armee gekämpft haben, gegen den Faschismus ?
Im "Parlament" wurden Abgeordnete gefangen genommen, vertrieben, oder sind verschwunden. Ausweise, die auch Stimmkarten sind wurden ihnen abgenommen, und für die Abstimmung "benutzt."
Laut ruft die deutsche Geschichte, und meldet sich zu Wort. (März 1933 im Reichstag).
Deutsche Politiker auf dem Maidan. Da werden die "Freiheitskämpfer" genannt, die den Hitlergruß offen zeigen. Eine Schande, und ein Schlag für die mitten ins Gesicht, die gegen Faschismus und Krieg unter Einsatz ihres Lebens selbstlos gekämpft haben, auch in der Ukraine.
Im Presseclub der ARD am 23.2.2014 wird das Volk für so dumm verkauft, dass einem schwindelig werden kann.
Der dauergrinsende Schönenborn, die Objektivität auf allerhöchstem, politischen Niveau mit der geballten "Intelligenz" der Medien an einem Tisch:
SPIEGEL, ZEIT, WELT, Tagesspiegel, wo der Faschismus ins Lächerliche gezogen wird. Die russischen Bürger würden nur auf Putins Seite stehen, weil die Staatsmedien sie unzureichend informieren. (Da wurde der Bock mal wieder zum Gärtner gemacht). Christian Neef vom Spiegel pflichtet ihr spöttisch bei: "Sie reden sogar von Faschisten."
Armes Deutschland, mit solchen Schreiberlingen.
Verschwiegen wurde, dass in den Großstädten der Ukraine Zehntausende Mutige aus dem Widerstand auf die Straße gegangen. Ihre Losung in Sewastopol, Lugansk, Odessa, Kertsch, Saporoshje und Charkow: "Nie wieder Faschismus " Dieser Rückblick war mir wichtig, weil die Nebelschwaden sich mehr und mehr lichten, und die verhängnisvollen Fehleinschätzungen, auf die hier immer wieder aufmerksam wurde gewinnt mehr und mehr an bitterer Realität.
Gut, dass es euch gibt.
Vielen Dank.


Am 16. Oktober 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Das neue Zeit-Alter bricht an

Ein echter Rekord des NDR-Rundfunkrates

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Zu "Das neue Zeit-Alter bricht an"

Lieber Herr Gellermann,

es wird mal wieder Zeit, Ihre großartigen Vorreden zu Bräutigams und Klinkhammers Eingaben an den Rundfunkrat zu loben. Sehr erheiternde Bilder malen Sie da, ganz nah an der sonst nur abstrakt vermuteten Wirklichkeit. Ich hätte noch das Bild eines wegen Bewegungsmangels stark übergewichtigen Rundfunkrates im Kopf, der versucht, wenigstens die unerträglichsten Passagen einer Beschwerde, von der er genau weiß, dass sie den Nagel auf den Kopf trifft, mit seinen Nasenpopeln unleserlich zu machen.

Ich sage Ihnen die Zukunft voraus. Diese Beschwerdemöglichkeit wird mittelfristig vom Gesetzgeber abgeschafft. Unsere Staatsmedien und die gesetzgebenden Organe sind ausreichend korrupt, das zu tun. Inhaltlich haben sie nämlich den völlig berechtigten Beschwerden nichts entgegen zu setzen, und Schmerz und schlechtes Gewissen der Akteure dürften kaum auszuhalten sein, wenn die Kritiker der "Macht um Acht" die Keule schwingen.

Aussitzen ist aus deren Sicht keine schlechte Idee, denn das Gedächtnis der Öffentlichkeit ist kurz und das Interesse an den Lügen und Unterschlagungen der Vergangenheit geht im Dauerfeuer des Mainstreams gegen null.


Am 16. Oktober 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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@ Karola Schramm
Ich träumte auch mal von den Vereinigten Staaten von Europa. Das habe ich mir aber nicht so vorgestellt, dass die einzelnen Länder ihre kulturelle Identität, das was halt ihren so gewachsenen typischen Charakter ausmacht, aufgeben um sowas wie ein europäisches Amerika zu werden, sondern, dass sie sich verbinden und gegenseitig befruchten, wozu ja auch etwas da sein muss, dass sich befruchten kann. In einer guten Partnerbeziehung z-B.behält, pflegt und entwickelt jeder seine Persönlichkeit und dennoch bilden beide auch eine Einheit - ohne Selbstaufgabe. Daher ist mir diese gegenwärtige Verdammung von kultureller Identität total unverständlich. Wie soll man die Identität anderer Kulturen anerkennen, wenn man die eigene verleugnen muss? Nüchtern betrachtet ist durch die Pervertierung durch das 3.Reich bei uns eine Menge davon verschwunden, dennoch haben wir in den 70ern Volkslieder aus linken Liederbuch "Zupfgeigenhansel" gesungen, sowohl politische wie aus den "Bauernkriegen" oder die "Moorsoldaten" als auch "Bunt sind schon die Wälder" und dergl. Die "Naturfreunde" taten das auch. Das Volkskultur "völkisch", also rechts sein soll, kam uns nicht in den Sinn. Ich halte den Internationalismus, wie er derzeit gefordert wird, daher auch nicht für links. Seine Quelle sind vielmehr die Interessen der kapitalistischen Globalisierer, merkt man schon an der mächtigen PR. Diese wollen in der jetzigen Phase die Nationalstaaten loswerden, die mit ihren Verfassungen und bindenden Kulturen Handelshemmnisse sind. Manche, wie
Rajoys Spanien werden wohl derzeit noch gebraucht, um linke Entwicklungen zu verhindern, aber da man Menschen immer mehr mit neuen technischen Mitteln kontrollieren kann, könnten staatliche Machtapparate zur Herrschaftsausübung für die Mächtigen mehr und mehr überflüssig werden.
In Katalonien bekennt sich eine Region zu ihrer kulturellen Identität und ist dabei trotzdem weltoffen. Theoretisch könnten Deutsche, die noch etwas von ihrem kulturellen Erbe wissen, ebenso sein. Goethe war weltoffen. Aber was geschähe hier mit einer Gruppe, welche sich zu einer solchen Zielrichtung bekennt? Würde man sie nicht
sofort an den rechten Rand schieben, wo sie sich dann negativ entwickeln?
Gruppen wie die Identitären könnten gut das Produkt gerade dieser Tabuisierung sein. Würde man den Katalanen das Engagement für ihre Kultur ausreden und tabuisieren und sie als böse beschimpfen, würden sie vielleicht auch radikal. In meinen Augen sind weniger die unterschiedlichen Kulturen als der raffgierige Kapitalismus das eigentliche Problem. Aber da man den kaum noch bekämpfen will, sind nun die Kulturen der Feind ...


Am 16. Oktober 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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DAS HAUPTÄRGERNIS
IM BLICKFELD BEHALTEN

US-Präsident Trump sammelt Konflikte,
wie andre vielleicht es mit Bierdeckeln tun.
Spitzmündig nennt er der Welt die Delikte
in seinem Privatspiel als Volkstribun.

Der Menschen Vernunft, soweit sie vorhanden,
hat diese Verdummung zwar längst erkannt,
doch ließ sie bislang Erreichtes versanden.
Den Weltfinanzherrschern kommt nichts abhanden.
Doch sollte dies drohn, ist der Ausweg bekannt.

Die Musik, die traurige, spielt dann sehr leise.
Sie spielt ganz wo anders, ich kennedy Weise:
Trifft keine Kugel, trifft sicher ein Huf.
Wild ist der Westen, schwer der Beruf!


Am 16. Oktober 2017 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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Da kann ich nur noch ein solidarisches "KOLPEZ KOLPE" (baskisch) hinzufügen!


Am 16. Oktober 2017 schrieb Krysztof Daletski zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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@Gert Wegener: "Mit dieser Verwechselungskomödie tarnt Gellermann nur seine Querfront-Neigungen."

Verblüffend: die tarnt er so gut, dass sie nicht zu finden sind. Dann muss es ja ein ganz Durchtriebener sein, womit in unnachahmlicher dialektischer Logik das zu Behauptende bewiesen wäre ;-)

Im übrigen sei darauf hingewiesen, dass gerade die spanische Zentralregierung sich auf einen (allerdings: kastilischen statt katalonischen) Nationalismus beruft. Dazu hat H.I. Radatz kürzlich auf peira.org einen Kommentar verfasst.


Am 16. Oktober 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Das neue Zeit-Alter bricht an

Ein echter Rekord des NDR-Rundfunkrates

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UNSCHULDSWALZER
Ein in schlichtem Volkston
zu singendes Chorlied.
Der Redaktion von TAGESSCHAU aktuell
zugeeignet.
Zu finden auf Seite 119 im Buch
LUSTIG IST ANDERS, 447 Seiten Politpoesie und Prosa, mit 91 Zeichnungen von Reiner Schwalme.
ISBN: 978-3-7448-3766-8
Verlag und Druck: BoD, Norderstedt

WEGLASSEN, WEGLASSEN,
WELCH EIN VERGNÜGEN!
WEGLASSEN, WEGLASSEN,
WELCH EIN GENUSS!
EINFACH VERGESSEN
IST LEICHTER ALS LÜGEN.
TOTSCHWEIGEN SCHWÄCHT DEN VERDRUSS!
SCHWEIGEN! SCHWEIGEN!
WAS NICHT ERSCHEINT, SCHAFFT GENUSS!
SCHWEIGEN, SCHWEIGEN!
KEIN KOMMENTAR, PUNKT UND SCHLUSS!


Am 15. Oktober 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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sind staaten und nationen nicht erst entstanden und wichtig geworden, als sich die verhältnisse im feudalabsolutismus als bremsen für die produktivität und den profit der neuen herrschenden klasse, dem bürgertum, erwiesen?? zu der zeit wuchs der jeweilige markt rasant von lokal zu regional und mehr: das schrie nach aufhebung der kleinstaaterei!! der wille und der blutzoll der unterdrückten waren die katalysatoren. verbessert haben sie sich vom status nicht!! und dies verhindert bis heute die "burgfriedenspolitik" vieler sozdem. und soz. parteien: wohlstand statt klassenkampf. im zweifel für den krieg stimmen, das sichert beschäftigung etc...

wie willkommen sind da wohl in zeiten des imperialismus und globalen marktes nationale befreiungs- oder unabhängigkeitsbestrebungen (wenn denn in katalonien das eine ist??)? irgendwo habe ich was vom europa der regionen gelesen: ABER da eben in unseren gesellschaften KLASSEN existieren, wird alles bestreben sein, die interessen der herrschenden in den ländern und europäisch durchzuboxen. die klassische begründung für die reaktionäre bis diktatorische innenpolitik und die notwendigkeit von kriegen zwischen nationalstaaten. und bezeichnend ist, dass am meisten die nach europa schreien, die die grösste angst vorm teilen haben, und daher gleichzeitig die grössten bremsklötze sind:)
auch diese gaukelei erklären uns die medien nicht.

und nun katalonien:
ich hoffe nur, dass die einfachen katalanen in ihrem berechtigten und historisch verdienten autonomietraum nicht von eigenen bourgeoisen kreisen missbraucht werden, die einfach mehr vom spanischen kuchen für sich haben wollen!! der übliche verteilungskrieg, der auch hierzulande die solidarität beim länderfinanzausgleich vermissen lässt.

ich weiss nicht, was ich gut oder schlecht finden soll. daher interessant, wie wieder rumgeeiert wird, dass hier mal wieder alles anders ist als im kosovo, dass das gemetzel der sicherheitskräfte mal so schnell aus dem fokus verschwindet, wie die EU und die wirtschaft sofort den geldhahn für ein unabhängiges katalonien zudreht etc...
wie vor dem 1.WK besteht eine blockkonstellation mit verpflechtungen und verpflichtungen: anglomerika, die EU und eurasien!
ob das friedlich ausgeht?


Am 15. Oktober 2017 schrieb antares56 zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

Die „Tagesschau“ - Immer so rechts wie es geht

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Ich hab' da mal 'ne dumme Frage: Ist die Forderung nach Volksabstimmungen, wie gerade bei N24 in einer Wahlsendung zu Österreich behauptet, ein Mittel rechtspopulistischer Parteien, oder ist die Volksabstimmung das letzte Mittel der Bürger in die Politik einzugreifen?

Antwort von U. Gellermann:

Solange die wesentlich Medien die Meinungen machen, ist es ziemlich gleichgültig ob die Wahlen oder ob Volksabstimmungen manipuliert werden.


Am 15. Oktober 2017 schrieb Hanne Wermann zum Artikel:

Das neue Zeit-Alter bricht an

Ein echter Rekord des NDR-Rundfunkrates

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Köstlich! Ich sehe die bastelnde Redaktion plastisch vor mir. Und wenn so ein Papierschiffchen auf "Kai" getauft ist, dann macht Schiffe versenken gleich mehr Spaß.


Am 15. Oktober 2017 schrieb Pat Hall zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

Die „Tagesschau“ - Immer so rechts wie es geht

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Richtig,ein Danke an die ehrenamtliche Aufklärung über die politischen Belange welche die Galerie leistet.
Über die Unabhängigkeit einzelner Staaten wie Katalonien und auch anderer Staaten mag ichmir noch kein Urteil bilden zu können.
Pauschal sollte in diesem EU-Konstrukt Jeder das Recht auf Anhörung seiner Belange haben, dazu gehören auch Wortgefechte & Streitigkeiten denn diese Freiheit soll doch in Europa angeblich vorhanden sein ohne deswegen Niedergeknüppelt zu werden ?


Am 15. Oktober 2017 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

Die „Tagesschau“ - Immer so rechts wie es geht

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Ja, lieber Herr Gellermann, sie sangen dieses Lied und noch ein anderer, weltweit bekannter Zeitgenosse, Pablo Casals, beendete alle seine Exilkonzerte seit 1939 mit einem Weihnachtslied, was dann auch eine heimliche catalanische Hymne wurde "El cant dels ocell" = "Gesang der Vögel" um sein Heimweh deutlich zu machen. Selbst im "weißen Haus" bei den Kennedys sprach er 1971 über sein Land Katalonien und wünscht sich Frieden, Frieden, Frieden für Katalonien.

Dass im Verbund mit der EU - viele einst totalitäre Nationalstaaten mit ungeheuerlichen Verbrechen an der Menschheit und Menschlichkeit - nun meinen, sie könnten sich verstecken, diese Verbrechen ungeschehen machen, wenn alle Länder eine EU seien und alle Nationalstaaten ausgemerzt (sage ich jetzt mit Absicht so) sind, so irren sie gewaltig. Diese Freiheitsbewegungen und die Bedürfnisse, gewertschätzt und anerkannt zu werden in Spache und Kultur, und eine Entschuldigung zu hören für das, was ihnen angetan wurde, verweigern sich diese EU-Politiker beharrlich. Sie reden doppelzüngig und untereinander abgemacht mit "doppelten Standards."
So versuchen sie, genauso wie die alten Diktatoren, nur andersfarbig lackiert und anderer Wortwahl, weiter andere Länder und Gruppen auszunutzen für eigene, nur der Wirtschaft und deren Elite dienenden Interessen. Auf Dauer muss so was schief gehen und zu Aufständen führen. Denn die Kinder und Enkel führen die Kämpfe ihrer Ahnen, egal wo sie sind, weiter. Sie vergessen sie nicht.
Die EU muss aufhören, die Nationalstaaten zu bekämpfen. Sie alle sind gewachsene Kulturen mit ihren Prägungen und Bindungen, haben Traditon und identitätsbildende Wirkungen auf die jeweilige Bevölkerung. Sie zu zerstören bedeutet, die Menschen zu entwurzeln, was ein Verbrechen ist.
Aber es sieht leider bis jetzt so aus, dass sich bestimmte Menschentypen, die sich besonders in der Politik befinden, an Verbrechen gewöhnen und nichts dabei finden, wenn sie heute so singen, wie die alten Diktatoren und Kolonialherren im Dienste der Kronen gesungen haben.
Wenn sich alle Nationalstaaten einig sind, werden diese "Pfähle", denen die "Würde des Menschen und das Recht auf Heimat und Autonomie" nichts bedeuten, fallen.

Pablo Casals und seine kleine Rede vor Kennedy kann auf youtube gehört werden: wwwo.youtube.com/watsch?v_T8DjwLt_c4 Pau Casals: Song of the Birds.


Am 15. Oktober 2017 schrieb Thomas Hohnerlein zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

Die „Tagesschau“ - Immer so rechts wie es geht

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Ich gebe zu, die Situation in Spanien/Katalonien bietet eine schwierige Gemengelage. Ich maße mir nicht an, in meinem kurzen Beitrag Klarheit schaffen zu können und bin für weiterreichende Informationen hinsichtlich des Konflikts sehr dankbar. Der Beitrag von Uli scheint mir aber doch etwas holzschnittartig vereinfacht, verständlicherweise etwas zu emotional, was bekanntermaße den Blick trübt.
Es ist gerade die Linke, die sich reflexartig in den großen spanischen Krieg zurückversetzt sieht, angesichts der aktuellen Auseinandersetzung um eine Abspaltung Kataloniens von Spanien, zumal die brutalen Polizeiübergriffe am Sonntag des Referendums eine Fortsetzung des historischen Konfliktes nahelegen (und de facto auch sind). Das republikanische Katalonien bietet dem (post-)faschistischen Spanien die Stirn - einem Spanien, das von Wiedergängern des Caudillo regiert wird, das in der monarchistischen bis klerikalfaschistischen Tradition fest verankert scheint, dessen Regenten bis unter die Haare korrupt sind. Mir fehlen die Kenntnisse darüber, ob sich das katalanische Establishment von den anderen EU-üblichen Schweinereien (wie Kriegstreiberei) der westlichen Wertegemeinschaft distanziert hat und dem historischen Internationalismus der Interbrigaden die Treue gehalten hat. Geschenkt, wir wollen hier nicht weiter nachbohren. Trotzdem sei hier die Frage erlaubt, wer da Sezession will und warum er sie will?
Es ist nichts gegen Ulis Aufzählung der (vorsätzlichen) Versäumnisse der Herrschenden zu sagen, seien es die nach Franco benannten Straßen und Plätze, die versagten offiziellen Erinnerungsorte, die Behinderung der Nachfahren bei der Suche nach Opfern, die 30.000 geraubten Kinder und ihr ungeklärtes Schicksal. Das aber betrifft nicht nur Katalanen, sondern auch Andalusier, Galizier, Kastilier, Basken, die Estremadura usw.
Was sind die Motive der Sezessionisten? Warum sind sie zumindest in nicht vernachlässigbaren Teilen so eng vernetzt mit rechtesten Sezessionisten in anderen Teilen Europas, Mitglied in internationalen Vereinigungen, die teilweise von Nazis begründet wurden (Vereinigung der Völker ohne Staat) oder von westlichen Geheimdiensten (Europäische Förderalisten oder FUEN durch OSS, dann CIA, vgl. www.german-foreign-policy.com/de/fulltext 59685, dann 59688, 59689, 59690, 59693) . Was hat die katalonische, republikanische Geschichte und die verweigerte Autonomie mit rechten flämischen Gruppen und ihren geldschweren Pfeffersäcken zu schaffen, was mit dem Faschisten Salvini in der Lombardei oder der Lega Veneta, was mit der Südtiroler Volkspartei und ihren bombenwerfenden Freunden von der Südtiroler Freiheit, mit Jobick in Ungarn und tutti quanti?
Welcher Teil der Katalanen würde bei einer Sezession gewinnen? Die armen Hungerleider und von Abstieg bedrohten, die im Augenblick vielleicht sogar in der Abspaltung die Rettung nahen sehen? Sie werden im Gegenteil die ersten sein, die in einem isolierten Katalonien unter die Räder kommen - isoliert nicht nur vom neoliberalen europäischen "Projekt" und seiner Währung (was verkraftbar sein mag), sondern auch von und insbesondere von den Klassenbrüdern- und Schwestern in Spanien (ist verpönt, ich weiß) und von der spanischen Linken, sei sie auch noch so schwach. Es gibt bei allen diesen Separatismen immer wieder zwei Aspekte, die die Sezession in ein alles andere als linkes Licht stellen: es sind die wohlhabenden Regionen, die sich vorzugsweise abspalten wollen und es wird identitär und ethnisch begründet. Auch der Nationalstaat war und ist kein linkes Projekt, sowenig wie dieses supranationale Europa und auch die angestrebten ethnischen Regionen werden es nicht sein. Die Grenzen verlaufen nicht zwischen Nationen und/oder Regionen, sie verlaufen zwischen Klassen. Und auch linke Katalanen, die im ethnischen Taumel augenblicklich Heimat zu finden glauben, tun nichts anderes als dem demokratischen, aufgeklärten und vielleicht nicht so wohlhabenden Teil Spaniens die Solidarität zu versagen, einem Spanien welches auch unter Franco gelitten hat, welches auch unaufgeklärte Schicksale zu beklagen hat, dessen Kinder auch geraubt wurden. Den hingerichteten Companys dazu ins Feld zu führen, das kann und sollte man tun um die Gemeinsamkeit der Antifranquisten zu untermauern, nicht um einen Dissens zwischen Katalanen und Spaniern zu konstruieren. Wäre dem so, dann wären logischerweise alle Spanier Faschisten.
Kürzlich hat jemand in Spanien einen Gedanken geäußert, der mir sympathischer als ethnisch begründete Sezession ist: man solle die verfahrene Situation in Gesamtspanien für ein iberisches Projekt nutzen, in dem alle Völker der Halbinsel sich wiederfinden und das den Faschismus, die Monarchie und den PP ein für alle mal überwindet. Dies sind die Pfähle, die sowohl im katalanischen als auch im spanischen Körper stecken.

Antwort von U. Gellermann:

Fraglos ist die Autonomie-Bewegung in Katalonien kein reines linkes Projekt (auch die aktuelle katalanische Regierung, die Generalitat de Catalunya, ist nicht klassisch links). Das behauptet der Artikel auch nicht. Er beschreibt Reflexe auf die rechts orientierte spanische Zentralregierung, die tief in der jüngeren spanischen Geschichte wurzeln. Und er macht, in Zeiten einer zunehmend undemokratischeren Eurokratie, darauf aufmerksam, dass die Klassen irgendwo wohnen. Vorzugsweise in Nationalstaaten. Nun wird der Nationalstaat auf Dauer in Gebilden aufgehoben sein, die sich internationalistisch begreifen. Aber das wird ein wenig dauern. Zwischenzeitlich darf die deutsche Linke, der mich zughörig fühle, die Nation nicht allein dem dummen Nationalismus überlassen. Und auch nicht jenem scheinbar modernen Neoliberalismus, flankiert von den Antideutschen, der die Europäische Union als ‚Schmelztiegel‘ der Nationen erzählt. Als sei dessen Schmelze, gerade wieder von Macron verbreitet, mehr als die Geschichte der Profitmaximierung und der Militarisierung ihrer Mitgliedsländer.


Am 15. Oktober 2017 schrieb Benny Thomas Olieni zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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Dank für diesen sehr erhellenden Beitrag zu den Hintergründen der Entwicklung in
Spanien an Uli Gellermann!
Von solchen differenzierten Darstellungen können die Millionen Konsumenten des 'rechtsschaffenden' ARD & Co-Staates im Staate
leider nicht mal träumen.
Danke auch an Frau Schier für die ergänzenden geschichtlichen
Informationen.
Hier leistet eine ehrenamtlich betriebene Galerie im Zusammenspiel mit Besuchern Wertvolleres, als es die Öffentlich-Verächtlichen für 8 Milliarden Euro im Jahr auf die Beine stellen.


Am 15. Oktober 2017 schrieb marc berger zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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Man stelle sich vor, die Katalanen wollten nicht mehr von Moskau, Peking oder Belgrad regiert werden ... die EU, NATO, FIFA, ARD, ZDF und diverse andere Organisationen stünden ihnen sofort offen und zur Seite.


Am 15. Oktober 2017 schrieb Dieter Porth zum Artikel:

Das neue Zeit-Alter bricht an

Ein echter Rekord des NDR-Rundfunkrates

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

ich finde Ihre Kommentare wie auch die von Volker Bräutigam, Friedhelm Klinkhammer immer anregend, weil sie auf interessante Aspekte hinweisen und insbesondere den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kritisch hinterfragen.
Wie stehen Sie eigentlich zu google? Wenn die ARD uns dahingehend manipuliert, was wir denken sollen, so manipuliert uns google dahingehend, welche Informationen wir für unser Nachdenken verwenden können. Vielleicht schreiben Sie einmal eine Kommentar zum google-brainwash.
Anregung: Vielleicht wäre auch die Frage interessant, wie man das Monopol google brechen könnte, um Vielfalt zu schaffen. Weitere Frage Fragen könnten sein.
Wie manipuliert google über seinen Suchindex die politische Debatte?
Warum findet man linke Quellen immer (wirklich?) erst auf der zweiten, dritten Seite auf der zweiten Seite?
Welche redaktionellen Leitlinien nutzt google bei der Parametrisierung seiner Suchroboter und bei der Konstruktion seine Suchindexes?
Ich persönlich denke, dass mit meinen Rundfunkbeiträgen eine öffentlich-rechtliche Suchmaschinensoftware zu schaffen wäre. (Streichung der Lizenzgebühren an die Bundesliga würde reichen) Die Software sollten Verlage und Initiaitven verwenden können, um Suchindexe mit vielfältiger politischer und kommerzieller Ausrichtung schaffen zu können.
Mit besten Grüßen
Dieter

P.S. Warum verordnet die EU oder der Bundestag nicht einfach, dass Nachrichtenagenturen, Zeitschriften und Blogger folgende abmahnfähige HTML-Head-Tags auf ihren Webseiten setzen müssen und dass Suchmaschinen diese abmahnfähig auswerten müssen:



Das Internet würde so zum Schutz der Privatsphäre ein Stückweit vergessen lernen und die Verlage und Journalisten behalten einen Monat lang die Verwertungshoheit über ihre eigenen Artikel, weil die Leser wieder die Webseiten ansurfen müssen, wenn sie aktuell informiert sein wollen.

Antwort von U. Gellermann:

Eine Stellungnahme zu Google – natürlich manipuliert die Suchmaschine kräftig – verlangte einen eigenen Artikel. Dazu mangelt es zur Zeit an Kräften.


Am 15. Oktober 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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@ Gert Wegener
Kehren sie bitte vor ihrer eigenen Querfront Türe.
Die GALERIE, ihren Herausgeber, die Schreiber und Leser in eine Ecke stellen zu wollen, was heute üblich ist von Leuten wie ihnen, wenn Argumente fehlen, lassen mich ganz müde lächeln,
"Es lebe Katalonien"


Am 15. Oktober 2017 schrieb joe bildstein zum Artikel:

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So ganz spontan faellt mir die Condor Legion ein, die haben damals schon fuer Recht(s) und Ordnung gesorgt.

Man sollte bei VdL einfach mal nachfragen ob im Dienste der Maechtigen, also NATO und GoldmanSucks die Legion wieder zu aktivieren sei. Es finden sich bestimmt genug Frei - "Willige". Auch koennte man einen Gesangswettbewerb machen.... vielleicht den EURO Rettungssong....

"Wir jagten sie wie eine Herde und der Teufel, der lachte dazu (ha-ha-ha). Die Roten in spanischer Luft und zur Erde, wir ließen sie nirgends in Ruh"

.https://en.wikipedia.org/wiki/Condor_Legion

Fazit: Demokratie und Freiheit immer nur da wo es den Maechtigen in den Kram passt.


Am 15. Oktober 2017 schrieb JÜRGEN BRAUERHOCH zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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Die meisten Deutschen in Katalonien (wir wohnen zeitweise dort) verstehen das alles nicht, weil sie sich überhaupt nicht für die Geschichte der Katalanen interessieren und total verblüfft sind, daß die ungern "castellano" reden! Darüber habe ich bereits vor Jahren im Berliner Blättchen " Warum die Katalanen keine Spanier sein wollen" geschrieben.


Am 15. Oktober 2017 schrieb Gert Wegener zum Artikel:

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Das ist der Versuch über die katalonische Besonderheit den Nationalismus als Antifaschismus auszugeben. Mit dieser Verwechselungskomödie tarnt Gellermann nur seine Querfront-Neigungen.

Antwort von U. Gellermann:

Ein Beleg für meine "Neigungen" wäre nicht schlecht.


Am 15. Oktober 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

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Man möchte rufen: "Hoch die internationaler Solidarität." Erinnerungen werden wach, an Chile 1973. Demonstriert wurde am 11.9.2015, für die Bildung einer von Spanien unabhängigen, katalanischen Regierung. Den künftigen Abgeordneten sollte der symbolische Weg für die Wahl am 27.9. gezeigt werden, mit den Farben: rot, violett und blau, wo jedeFarbe eine Bedeutung hat.
In mehrere Abschnitte unterteilt, war die rote Farbe für die soziale Gerechtigkeit, Violette für die Gleichberechtigung, und blau für die Internationale Solidarität. Wo ist sie denn geblieben, die Internationale Solidarität ?
Man kann dem GALERISTEN nur von Herzen danken, für diesen bewegenden, nachdenklichen und darauf aufmerksam machenden Artikel, der den Linken, allen Linken ins Stammbuch schreibt, den Gegner zu bekämpfen; und der ist der verachtungswürdige Kapitalismus mit seinen Politikern, mit seinen Medien, korrupten, gekauften und unterwürfigen kleinkapitalistischen Krämerseelen, die ein großes Stück vom Kuchen haben wollen, der aber bereits verteilt ist , und die Bestrebungen nach gesellschaftlichem Fortschritt, nach Gleichberechtigung, und Unabhängigkeit von einer Politik, die auf Unterdrückung, Gewalt und Repression beruht, zu fördern.
Der König hat sich bis auf die Knochen blamiert, die EU, unbeweglich, fixiert, auf den sogenannten Rechtsstaat, und rückwärts gewandt. Es wird nicht funktionieren, die Bestrebungen nach gesellschaftlicher Entwicklung, nach Souverenität, untrennbar mit Chancengleichheit verbunden, sozialer Gerechtigkeit, Solidarität, um nur einige
Forderungen zu benennen, auf Dauer zu unterdrücken. Die Bilder von brutaler Gewalt, gegen Alte, Junge und Kinder sind ein Skandal, und hat die ewigen Werteschwätzer in der EU, und auch die Völker nicht auf die Straße getrieben. Es wurde statt, ohne wenn und aber den Fortschritt der Katalanen nach Unabhängigkeit zu unterstützen, besonders in linken Kreisen, von der Einheit der Arbeiterklasse geschwafelt, und dem Zusammenhalt, damit wurde aber die rechte neoliberale Regierung in ihren völlig unverhältnismässigen brutalen Handlungen unterstützt, und die erschütternden Bilder sprechen für immer Bände. Der EU geht die Düse; die einzige Verfassung der Welt, die in Stein gemeißelt ist, und Veränderungen jeglicher Art unterdrückt, außer die der Herrschenden, und so wird wieder gegen das eigene Volk vorgegangen, und wieder können sie es ohne Konsequenzen tun. Das kalte Herz ist zu Stein geworden.
2008 darf nicht außer acht gelassen werden. Katalonien ist ein europäisches Land, mit einer tausendjährigen Geschichte und einer industriellen Vergangenheit gewesen. Der Mangel an Demokratie des spanischen Staates hat die Katalanen in ihren Autonomie Bestrebungen immer behindert. Frau Dagdelen, die ich schätze, wegen ihrer klaren und eindeutigen Haltung der Politik des Sultans gegenüber hat mich ratlos und unverständlich sein lassen, Katalonien politisch nicht freizugeben, und diesen reaktionären, korrupten Haufen damit objektiv zu unterstützen.Die nationale Frage sollte endlich geklärt werden.
Katalaniens Wirtschaft stützt sich heute auf Massentourismus und auf den Dienstleistungssektor, also gibt es keine wesentliche Wertschöpfung. Immobilien- und Finanzspekulationen mischen munter mit. Der Anteil der Industrie am BIP gehört zu den niedrigsten in der EU. Katalanien ist gebeutelt von hoher Arbeitslosigkeit, von schlecht bezahlter Arbeit, von Familien wird gesprochen, wo alle Mitglieder arbeitslos sind, und Armut ist zum Begleiter geworden. Es wurde, besonders im Dienstleistungssektor privatisiert, und die Folgen dessen, sind auch in unserem Land offensichtlich. Politisch sind sicherlich ernstzunehmende Fehler gemacht worden, von der Regierungspartei in Katalonien, und eine genaue Analyse würde sicherlich hilfreich sein.
Die EU, die ihren Rüssel gefragt und ungefragt ständig in die inneren Angelegenheiten anderer Länder reinsteckt, hält sich vornehm zurück, und sie erfährt natürlich auch die Unterstützung Washingtons, dass Rajoy, dieser korrupte Stinkstiefel das kapitalistische System sichert, und dieser Angriff auf das Volk mitgetragen wird. Franco lässt grüßen. Wo sind die Linken, wo ist der Aufschrei auf den Straßen ? Dort wird es entschieden werden, zu einem anderen Zeitpunkt, und die Völker der Welt werden siegen, und der proletarische Internationalismus gewinnt an Bedeutung, und der Ruf nach Internationaler Solidarität wird lauter: Wir sollten uns dem anschließen. Solidarität ist der Kitt, das Band, was uns mit allen unterdrückten Völkern der Welt verbindet, und uns verpflichtet zu entscheiden, auf welcher Seite der Geschichte wir stehen werden. Beim GALERISTEN gibt es keinen Zweifel.


Am 15. Oktober 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

Es lebe Katalonien!

Die „Tagesschau“ - Immer so rechts wie es geht

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Es ist ein ausgesprochenes Pech für Katalonien, dass dieser alte Franquist Rajoy wieder an die Macht gekommen ist. Wie konnte das überhaupt zugehen, wo doch die Linke Spaniens im Aufwind war, ob das mal untersucht worden ist? Soweit ich weiß, hat er die Mehrheit der Spanier nicht hinter sich. Die vorherige sozialistische Regierung hatte Katalonien mehr Rechte zugestanden. Hätte man den Katalanen ebensoviel Autonomie zugestanden wie dem Baskenland und Navarra, hätte sich wahrscheinlich keine Mehrheit für die Abspaltung gefunden. Dass so ein Unterschied gemacht wird, wo Katalonien ebenso eine eigene Kultur hat wie die Basken (Navarra ist auch z.T. baskisch), ist auch ungerecht und nicht einzusehen. Rajoy geht es einmal um die Steuern, aber auch um seine irreale Vorstellung von Spanien als einheitliche Nation. Die Katalanen sehen sich als eigene Nation und wollen so behandelt werden, für Rajoys Seite darf es nur die Nation Spanien geben. Die ist aber nie einheitlich gewesen. Die heutige "Einheit" entstand eigentlich im 15Jh durch die Heirat Isabels (der "Katholischen") von Kastilien mit Fernando von Aragón, zu welchem auch Katalonien gehörte sowie diverse Territorien außerhalb der iberischen Halbinsel. Nachdem sich die beiden mächtigsten hispanischen Länder vereinigt hatten, nahmen sie sich die anderen hinzu. Isabel war sich der Diversität und Eigenwilligkeit all dieser Länder bewusst und sie wollte sie unter der katholischen Religion zu einem geeinten Land machen, der Katholizismus diente dabei als Bindeglied und Kontrollmechanismus und wurde rigide durchgezogen, wohl daher auch die Härte der spanischen Inquisition. Muslime und Juden, die vorher viele kulturelle Impulse gegeben hatten, mussten endgültig raus (Reconquista). So entstand die spanische Nation (allerdings hatten die Römer die iberische Halbinsel schon "Hispanien" genannt, siehe Asterix!) . Aus der Zeit der Einigung und christlichen Rückeroberung ging dann eine imperiale Rolle in Europa und die brutale Eroberung der Neuen Welt hervor, das erste bekannte "Reich in dem die Sonne nicht untergeht". Es bestand bis die Briten diese Rolle übernahmen. Prägend ist wahrscheinlich, dass das spanische Weltreich, das "goldene Zeitalter" aus dieser Vereinigung und Vereinheitlichung der Länder zu "einem einzigen katholischen Spanien" hervorgegangen war. Rajoy und vor ihm die alten Franquisten identifizierten sich in ihrem Nationalstolz immer noch mit dieser alten vergangenen Größe des Landes und die hatte auf Einheitlichkeit beruht. Dominiert wurde es immer von Kastilien, dem zentralen und größten Teil Spaniens, dem Isabel entstammte. Das hat den anderen Regionen oft missfallen und es herrscht eigentlich in ganz Spanien viel Skepsis gegen die Zentralregierung, nicht nur die Katalanen, Basken und Galicier identifizieren sich vor allem mit ihrer Region. Aber wären die Konservativen von entgegenkommenderem Geist erfüllt statt von reinem Dominanz -gebaren , hätten alle trotzdem in einem Land harmonieren können. Statt aber das Land nun endlich mal so vielfältig zu akzeptieren, wie es nun mal ist, hält Rajoy um jeden Preis an seiner fixen veralteten Idee eines einheitlichen Spaniens fest. Wahrscheinlich sieht er, sobald er Katalonien nachgeben würde, seine politischen Gegner überall Land gewinnen. Was natürlich gut wäre und endlich auch eine Aufarbeitung der Franco-Diktatur ermöglichen würde.
Schändlicherweise ist Deutschlands Regierung genau wie früher bez.Spaniens auf der falschen Seite und auch die "Nichteinmischung" der anderen "Demokratien" ist nichts Neues. Ich verstehe nicht, dass Brüssel keine Vermittlung zwecks einer Einigung durchsetzt, nur weil Rajoy das ablehnt. Normalerweise haben Deutschland und EU doch keinerlei Problem, ihre Macht als Druckmittel einzusetzen. Was haben sie wohl im Hinterkopf?


Am 14. Oktober 2017 schrieb antares56 zum Artikel:

Lügen die Medien

Im Kampf gegen den Manipulations-Journalismus Das NEUE DEUTSCHLAND macht sich zum Affen

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Allein der Name "Neues Deutschland" ist ein bewusster Betrug! Denn die Richtung des Blättchens ist eher rückwärts! Und das man sich dort "sozialistische Tageszeitung" nennt ist eine Beleidigung für jeden echten Sozialisten!
Ich hatte vor ein paar Jahren ernsthaft über ein Abo des Blättchens nachgedacht vor allem nachdem Tom Strohschneider als Chefredakteur vom Freitag dorthin gewechselt war. Aber es wurde noch schlimmer, rechte Kommentare aus dem AFD-Dunstkreis fanden dort immer mehr Raum! Auf meine Beschwerden darüber keine Antwort, bis am Ende ich wegen meiner Kritik aus der sogenannten "Community" ausgeschlossen wurde und die rechten Schreiberlinge weiter ihren Trash dort bringen durften.
Seitdem schaue ich dort höchstens noch einmal im Monat rein und sehe meine Meinung jedesmal bestätigt! Niemand, ausser vielleicht die AFD, braucht dieses Blättchen - die Linke ganz gewiss nicht!


Am 13. Oktober 2017 schrieb Michael Heller:

Es entbehrt schon nicht einer gewissen Absurdität, wenn die "Kollegen" aus dem Mainstream einem Jebsen rechtsradikale oder rassistische Tendenzen andichten wollen, wenn man sich als Beispiel die Haltung beider Parteien zur "griechischen Krise" ansieht.

Jebsen bezieht eindeutig Stellung für die Menschen in Griechenland und hat zwischenzeitlich erhebliche Summen eingesammelt, um der humanitären Katastrophe, die sich in Griechenland abzeichnet, zu begegnen. Er analysiert in seinen Beiträgen klar den Zusammenhang zwischen Bankenkrise, Strafzinsen, der resultiereden Zahlungsunfähigkeit Griechenlands und der verheerenden Konsequenzen aus der EU/IWF/Schäuble-Totsparpolitik und ihrer zerstörerischen Wirkung auf die griechische Gesellschaft.

Der deutsche Medien-Mainstream ergeht sich in zynischen Kommentaren und Plattitüden auf Regierungslinie, weigert sich konsequent auch nur im Ansatz so etwas wie eine inhaltliche Aufklärung zu betreiben und lässt keinen Zweifel daran, dass Griechenland als deutsches Protektorat eigentlich besser dran wäre. "Verkauft doch eure Inseln, ihr Pleitegriechen" refelektiert nicht nur die BILD, sondern die allgemeine Haltung der Medien zur "Griechenland-Krise".

Dass sich eine Medienlandschaft, die menschenverachtenden Sch**** am Fließband produziert, eigentlich nur durch Verunglimpfung von der Konkurrenz aus dem Netz abgrenzen kann, ist vermutlich folgerichtig.


Am 13. Oktober 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Lügen die Medien

Im Kampf gegen den Manipulations-Journalismus Das NEUE DEUTSCHLAND macht sich zum Affen

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@ Gert Vosswinkel
Solidarität ist nicht als Einheitsklüngel gedacht. Es geht nicht um Konsenssoße, sondern um ernstzunehmende Information, die zumindest den Anspruch auf politische, inhaltliche Seriosität haben sollte, bei einer sich "links" nennenden Zeitung eine Voraussetzung, aus meiner Sicht. Das allerdings hat was mit Qualität, sauberer Recherche, und natürlich mit dem Wissen, dass man weiß worüber man schreibt zu tun. Und letztendlich muß der Leser, auch bei Rezensionen, soviel Informationen bekommen, dass die Möglichkeit sich mit dem Thema auseinandersetzen zu können, um möglicherweise einen Standort/Standpunkt zu finden, bekommen. Rücksicht an der falschen Stelle, davon halte ich nix, auch wenn Rosa Luxemburg das folgende Zitat in einem anderen Zusammenhang geschrieben hat, "klaue" ich es, deutlich zu machen, was gemeint ist: "Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat."
Die RATIONALGALERIE macht genau das, was ein ernstzunehmende, und bei vielen Lesern und Schreibern anerkannte Seite ist, mit den nicht wegzudenkenden Publikationen, Programmbeschwerden, dem ist Schmock und vielem mehr seit Jahren überzeugend in der Analyse, mit politischem Instinkt für das Wesentliche, mit dem besonderen Witz, aber vor allem mit Haltung und Standpunkt, denn ohne dieses ist die Beliebigkeit, die Rumeierei, und die mangelnde Substanz die Folge, und jeder kann schreiben was er will, und das verhindert das Recht auf gute und fundierte Informationen.
"DIE MACHT UM ACHT" lege ich ihnen sehr ans Herz; spannend, interessant, tiefgründig und klar, und nie langweilig.


Am 12. Oktober 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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@Ulrike Spurgat: Sehr informativ recherchiert, danke für die Ergänzung.
Ich habe mal die BPs nachgelesen. Kein Wort über eventuelle Naziverstrickungen, z.B. bei Lübke nur "Bauleiter". Die "Hetzanklagen" der DDR war ja erlogen.
@Hans Rebell-Ion: Schon bemerkt, die Emporkömlinge suchen sich Wahl- und Wirkungskreise gern im Osten. Dann hat der Osten den Schwarzen Peter wie bei Björn Höcke, der nach Thüringen eingewandert ist.
@Klaus Bloemker: ...weil man von außen nur die schöne Fassade sieht. Indien ist ja auch die "größte Demokratie" der Welt mit dem so humanen Kastenwesen.
Brecht: ..die im Dunkeln sieht man nicht...


Am 12. Oktober 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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herr gellermann,
nun hör'n se doch ma uff, mit die sozialromantik;) pausenbrot und pfandpflaschen sind tolle geschenke der werte- und wohlstandsgesellschaft. und hätten se watt ordentlichet gelernt, wär'n se ooch beim kaviar verkosten dabei;)
watt beidet nich verboten is, also lernen und futtern. nur eine kausalität bedingt datt nich:)
es gibt keine armut in deutschland, sonst hätte die doch im wahlkampf eine rolle gespielt.
und auch steinmeier erwähnt nur virtuelles: worthülsen, werte und schwachsinniges einheitsgebrabbel, die eine einheit EINFORDERN, wie sie es eben im normalen leben nicht gibt!
"Nicht alle, die sich abwenden, sind deshalb gleich Feinde der Demokratie. Aber sie alle fehlen der Demokratie." sprach er: ergo sind die feinde plus die fehlenden keine freunde der (besser DIESER) demokratie. besser kann man sich als demokratiefeind und schwarz-weiß-maler nicht outen! über die "demokratie" an sich, und wie sie sich gebärdet und beim tribun (pack) ankommt, will und kann er nicht nachdenken!! als verfechter der parlamentarischen demokratie kennt er nur das unidirektionale - ich volksvertreter, du stimmvieh.
steinmeier redet von "Mauern aus Entfremdung, Enttäuschung oder Wut, die bei manchen so fest geworden sind, dass Argumente nicht mehr hindurchdringen." woher die entfremdung, enttäuschung und wut herkommen, oder ob seine gebetsmühlenartige argumentation (weiterso) die ursachen sind. kann er nicht erkennen, "weil wir kaum noch dieselben Nachrichten hören, Zeitungen lesen, Sendungen sehen."

letztendlich ist dies eine fortsetzung von: "nicht die eliten, sind das problem, sondern die menschen".
zu blöd, zu faul, zu friedfertig, scheue vorm wettbewerb und dessen konsequenzen - und "sozialromantiker".

steinmeiers heimat ist definitv nicht meine!!

Antwort von U. Gellermann:

Die Steinmeiers halten unsere Heimat für die ihre und vorläufig besetzt.


Am 12. Oktober 2017 schrieb Rudi der Ratlose zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Lieber Rebell-Ion,

schämen Sie sich nicht. Für Steinmeier können Sie so wenig, wie für Gewitter und andere Schlechtwettergebiete.

Und die SPDler in Kirchmöser? Die können sich den Steinmeier genauso schlecht selbst entfernen, wie sie das bei Blasen- und Nierensteinen schaffen. Im Selbstversuch wäre das ein sehr gefährliches Unterfangen. Da brauchte es schon eines geschickten Chirurgen. Und da wir ja Humanisten sind, wollen wir das Steinl ja auch keinesfalls zertrümmern, sondern bloß anders verorten, weil: ein zertrümerter Stein macht ziemliche Schmerzen beim Abgang. Bloß wo kriegt man solchen Chirurg für den politischen Bereich her?


Am 12. Oktober 2017 schrieb Karl-Heinz Peil zum Artikel:

Lügen die Medien

Im Kampf gegen den Manipulations-Journalismus Das NEUE DEUTSCHLAND macht sich zum Affen

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Es ist leider nicht nur das nd, das den Querfront-Mainstream bedient, sondern auch die junge Welt, zuletzt wieder in einem Beitrag von Volkmar Wölk. Prinzipiell wäre das ja nicht verwerflich, wenn beide linken Printmedien auch mal gegenteilige Positionierungen zu Wort kommen ließen. Schließlich muss man kritikwürdige (Einzel-)Autorenbeiträge nicht gleich zum Anlass nehmen, ein Abo zu kündigen. Ich selbst habe aber bereits vor längerer Zeit mein jW-Printabo gekündigt, weil ich über die nicht vorhandene Bereitschaft frustriert war, bei diesem Thema mal eine konträre Position zu Wort kommen zu lassen.
All den "links" publizierten Querfront-Apologeten ist eines gemeinsam: Es wird ausführlich herumschwadroniert, wie sich Querfront-Strategien ideologisch einschleichen können. Konkrete Bezüge gibt es nicht.
Wer sich seiner antifaschistischen Identität bewusst ist, braucht aber keine akademischen Belehrungen mit Begrifflichkeiten aus dem nicht wohl gesonnenen Mainstream.


Am 12. Oktober 2017 schrieb Dokta Hörmann zum Artikel:

Interview mit einem Rundfunkrat

Dr. Günter Hörmann: Die SPD ist nicht einfältig!

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Nachtrag:
Als ehemaliger Verbraucherschützer kenne ich mich aus mit Konsumenten. Die besonders nörgeligen unter den Radio- und TV-Konsumenten verbrauchen schließlich nur meine Zeit und Energie, davor muß ich mich schützen. Denn die benötige ich als Leiter der HAM. Ja, Sie haben richtig gelesen. Mit Speck fängt man Mäuse, wie wir wissen. Und das gilt nicht nur für meine monatliche Apanage, sondern in dieser Funktion helfe ich auch, die Akzeptanz des Rundfunkbeitrags in der Bevölkerung zu erhalten. Wir vergeben jetzt laufend neue Lizensen an private Radio- und TV-Sender. Und die dudeln Sie mit derart viel audiovisuellem Schrott zu, dass Sie am Ende alle reumütig zur Tagesschau zurückkehren.
Nichts für ungut, Dr. Hörmann


Am 12. Oktober 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Steinmeier redet von "Heimat" und hat ganz fern von seiner "Heimat" in Kirchmöser, einem Stadtteil von Brandenburg/Havel, direkt neben meiner Heimatstadt Plaue/Havel seine SPD-Ortsgruppe sich ausgesucht als "Genosse Nr. 19". In Kirchmöser ging ich 1956 zur 10-Klassenschule, danach zum Abi in Brandenburg. Ich schäme mich, dass Steinmeier gerade in meiner Heimat seine Parteigruppe hat und die dortigen Genossen diesen BP, der 27 Jahre nach der "Einheit" nicht seine Stimme für eine wirkliche(!) "Gerechtigkeit zwischen Ost und West" erhebt, z. B. für gleichen Lohn, für gleiche Rente und gegen andere bestehende Ungleichheiten, das diese "Ost-Genossen" also ihre Nr.19 nicht dort rausschmeissen!


Am 11. Oktober 2017 schrieb Gert Vosswinkel zum Artikel:

Lügen die Medien

Im Kampf gegen den Manipulations-Journalismus Das NEUE DEUTSCHLAND macht sich zum Affen

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Eine linke Site wie die Rationalgalerie sollte sich gefälligst mit dem Medien-Mainstream auseinandersetzen. Den Angriff auf das ND finde ich unsolidarisch.

Antwort von U. Gellermann:

In und mit der RATIONALGALERIE ist "Die Macht um Acht" das Buch zur Tagesschau entstanden. Da liegt unser Schwerpunkt. Wenn aber eine vermeintlich linke Zeitung sich verhält wie der Mainstream, dann vermerken wir das.


Am 11. Oktober 2017 schrieb Hans-Jürgen Nussbickel zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Sehr geehrter Herr Gellermann,

über "alles Schall und Rauch" habe ich von dieser Publikation Kenntnis genommen und bin sehr beeindruckt.
Gerne würde ich von Ihnen regelmäßig "aufgerichtet "werden.
Bitte nehmen Sie mich in Ihren Verteiler auf.
Besten Dank.

Antwort von U. Gellermann:

Und schon sind Sie "drin".


Am 11. Oktober 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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So wie jeder Mensch ein kleines Umfeld als „Kuschelnest" braucht, benötigt er auch ein großes Umfeld, sein Land. Das gibt ihm seine Identität. Die Sprache, die ihm ähnlichen Menschen, die Bräuche, die Kultur braucht er, um sich im Leben zurecht zu finden. Das ist seine Heimat.
Hier ein Lied aus der verstorbenen DDR, mit dem die Kinder damals „indoktriniert" wurden:
Unsre Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer,
unsre Heimat sind auch all die Bäume im Wald.
Unsre Heimat ist das Gras auf der Wiese,
das Korn auf dem Feld und die Vögel in der Luft
und die Tiere der Erde
und die Fische im Fluß sind die Heimat.
Und wir lieben die Heimat, die schöne
und wir schützen sie,
weil sie dem Volke gehört,
weil sie unserem Volke gehört.


Am 11. Oktober 2017 schrieb Lisa Meinhard zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Meist lese ich politische Texte ungern. Doch dieser hat literarische Qualität. Sätze wie dieser "Wer ein Ministerium für die Heimat braucht, der hat keine" sind von bestechen der sprachlicher Klarheit. Danke.


Am 11. Oktober 2017 schrieb joe bildstein zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Was Herr Murat Kurnaz wohl denkt wenn er Frank Walter da oben am Zenit sieht?
Wuerde viel geben mit Herrn Kurnaz bei einem Glass Tee und einer Wasserpfeife darueber zu philosophieren.

Zum Film - 5 Jahre Leben - , gibt es eine interessante Kritik der sonst stramm rechtskonservativen WELT

"Bei Welt.de meinte Hanns-Georg Rodek: "Wir wollen doch mal sehen, ob sich das Gremium, das im Sommer den deutschen Film für das Oscar-Rennen bestimmt, trauen wird, den amerikanischen Juroren diese Provokation vorzusetzen. Und damit mehr Mut hätte als die Berlinale, die Frank-Walter Steinmeier solch eine Zumutung ersparen wollte"


Am 11. Oktober 2017 schrieb Benny Thomas Olieni zum Artikel:

Interview mit einem Rundfunkrat

Dr. Günter Hörmann: Die SPD ist nicht einfältig!

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Nur mal 'ne Frage an
"Herrn Dr. Hörmann":

Wie umfassend informieren die Öffentlich-
Rechtlichen eigentlich über das Sand-ins-Getriebe-Streuen von Millionen von Bürgerinnen und Bürgern, die mit diversen Taktiken zivilen Ungehorsams gegen den Zwangsbeitrag protestieren?

Herr Dr. Hörmann: Äääähm.

Ich danke Ihnen für dieses Gespräch!


Am 11. Oktober 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Großartig!


Am 10. Oktober 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Interview mit einem Rundfunkrat

Dr. Günter Hörmann: Die SPD ist nicht einfältig!

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@ Uli Gellermann
"Wir hoffen, dass auch am Beispiel solcher Räte, die löchrige Fassade der Demokratie deutlich wird."
Das unterstütze ich, zumal ich das fiktive Interview für eine klasse Idee halte, weil das, was gewollt wurde, funktioniert hat.
Interesse zu wecken, und Leser und Schreiber neugierig zu machen.
Wichtig ist, dass die Themen ankommen.


Am 10. Oktober 2017 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Interview mit einem Rundfunkrat

Dr. Günter Hörmann: Die SPD ist nicht einfältig!

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Nun war ich doch irritiert. Echt oder unecht ? 1. April ist vorbei. Fiktiv - so heißt es im letzten Satz und Dank für das Interview, das nie stattgefunden hat.

Manchmal frage ich mich, ob genau dieser Kampf "gegen diese Windmühle Rundfunkrat" jemals gewonnen werden kann. Es sind zu viele Flügel, die sich gleichmäßig im fest eingestellten Takt bewegen. Anders als die Flügel an den alten Windmühlen, die jeweils von ihrem ehrenwerten Müller als codierte Form der Nachrichtenübermittlung bei Bedarf anders eingestellt werden konnten. Jede Flügelstellung hatte eine eigene, wichtige Bedeutung, sodass die Menschen schnell informiert werden konnten, so z.B. bei Feuer- und Blitzgefahr, Feierabend, Tod und Trauer, Geburt und Hochzeit oder wie der Arbeitsstand gerade war. Alles ehrliche Leute, die wussten, dass das Wohl und Wehe der Bevölkerung von ihnen abhing.

Diese Rundfunkräte, die die Mühlenflügel heute einstellen, haben nichts von den alten, ehrbaren Handwerksleuten. Die Flügel stehen still, zeigen immer das gleiche Bild - alles kaputt, defekt, vom Alter verrostet und verrottet. Wie die Menschen, die dort sitzen, in der Windmühle Rundfunkrat.

Ich denke, lieber Uli Gellermann, hier ist jede Anrede, jeder offene Brief, nicht angebracht. Werten Sie diese Menschen nicht auf, in dem Sie diese zum Thema machen. Die freuen sich, wenn Sie sich aufregen. SIE geben IHRE kostbare Energie an diese Menschen ab. SIE sind deren Futter. Und das sollten Sie nicht sein.

Antwort von U. Gellermann:

Wir hoffen, dass auch am Beispiel solcher Räte, die löchrige Fassade der Demokratie deutlich wird.


Am 10. Oktober 2017 schrieb Der vom Helmholtzplatz zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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„Spielte er hinter den Mauern des Schlosses Bellevue Skat“? Der Steinmeier, kann der überhaupt Skat spielen? Dazu bräuchte es drei Skatspieler. Und wer spielt schon mit diesem Angestellten unserer Oberklasse?. Diese sicherlich nicht; so ein Proletenspiel! Mau Mau dürfte das Spiel der Wahl sein. Dazu braucht es nur zwei die Karten spielen. Und da fand sich sein, des Steinmeiers, alter Kumpel der eiskalte Technokrat Hans-Georg Massen (http://www.zeit.de/2012/33/Maassen).
Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz seit 2012, für den E. Snowden ein Verbrecher/Verräter ist und der auch ein Problem mit Pressefreiheit hat, die von netzpolitik.org kennen den Hans-Georg seit 2015 auch ganz gut. Gut fand der Herr Massen auch die Programme der im Text des Galeristen erwähnten Heimatschutzministerien wie z.B. Xkeystore
(http://www.sueddeutsche.de/politik/spionage-in-deutschland-verfassungsschutz-beliefert-nsa-1.1770672). Und beim Thema NSU, da denkt sich der Maassen und der Misere mit Merkel: läuft doch. All die Dinge des Hr. Maassen et al wurden und werden von dem Bundespräsidenten Steinmeier mitgetragen.

Heimat, Heimat, Heimat, worüber soll der Grüßonkel der Oberklasse den sonst faseln. Hat er doch nach seiner Inthronisierung feststellen müssen kein Bismarck oder Hindenburg zu sein. Das mit dem Hindenburg, das macht die Merkel ganz alleine:

Nicht von der Hand zuweisen ist jedenfalls, dass die Union der AfD in Teilen das Feld überlassen hat. Der Journalist Robin Alexander stellte dazu die bedrückende These auf, dass dies strategisch von der CDU-Führung so gewollt war, um eine rot-rot-grüne Regierung zu verhindern. „Es war eine strategische Entscheidung, dass die CDU eher die linken Parteien angreift“, sagte der Welt-Journalist unter Berufung auf eine Präsentation bei einem CDU-Strategietreffen. (https://www.waz.de/kultur/fernsehen/und-wer-hat-den-streit-um-die-obergenze-nun-gewonnen-id212178625.html). Anders ausgedrückt: wir basteln uns unsere AfD schon selber und als wenn die Oberklasse ein Problem mit Diktatur oder Faschisten hat (s. o.). Ein Angestellter dieser Klasse hat zu gehorchen, sonst wird Ge-Wulft oder Ge-Köhlert, da verstehen Liz Mohn, Friede Springer der Herr Winterkorn u.a. keinen Spass.

„Das freie und gleiche Wahlrecht verbindet uns - und das spüren wir jedes Mal, wenn wir mit unseren Nachbarn in der Schlange vor der Wahlkabine stehen“, so so, der Hr. Steinmeier musste Schlange stehen, am Wahltag. Einen Service haben die da, unter aller Sau. Und erstmal die Schlangen vor den Jobcentern und Sozialämtern, vor den Häusern in denen die Wohnungen an den meistbietenden Mieter versteigert werden oder im Supermarkt, wo die KassiereInnen nach 8-10 Std. schuften unter ständiger Überwachung für einen Hungerlohn, zum Feierabend fix und fertig ins Bett fallen um am nächsten Tag wieder in dieses unwürdige Rad der Ausbeutung zurück zu kehren.

„Wer ein Ministerium für die Heimat braucht, der hat keine.“ In der Tat, Heimat:

„[…]
Der Staat schere sich fort, wenn wir unsere Heimat lieben. Warum grade sie - warum nicht eins von den andern Ländern?“ Es gibt so schöne.[...]
Im Patriotismus lassen wir uns von jedem übertreffen ? wir fühlen international. In der Heimatliebe von niemand - nicht einmal von jenen, auf deren Namen das Land grundbuchlich eingetragen ist. Unser ist es. Und so widerwärtig mir jene sind, die - umgekehrte Nationalisten - nun überhaupt nichts mehr Gutes an diesem Lande lassen, kein gutes Haar, keinen Wald, keinen Himmel, keine Welle - so scharf verwahren wir uns dagegen, nun etwa ins Vaterländische umzufallen. Wir pfeifen auf die Fahnen - aber wir lieben dieses Land. Und so wie die nationalen Verbände über die Wege trommeln - mit dem gleichen Recht, mit genau demselben Recht nehmen wir, wir, die wir hier geboren sind, wir, die wir besser deutsch schreiben und sprechen als die Mehrzahl der nationalen Esel - mit genau demselben Recht nehmen wir Fluß und Wald in Beschlag, Strand und Haus, Lichtung und Wiese: es ist unser Land. Deutschland ist ein gespaltenes Land. Ein Teil von ihm sind wir. Und in allen Gegensätzen steht - unerschütterlich, ohne Fahne, ohne Leierkasten, ohne Sentimentalität und ohne gezücktes Schwert ? die stille Liebe zu unserer Heimat.“ [Kurt Tucholsky: Heimat]
http://www.textlog.de/tucholsky-heimat.html


Am 10. Oktober 2017 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Steinmeier, Maschmeier, Pofalla, von Klaeden, Wulff, Gauck und Fischer
sind kostenfrei, Helden und finanziell
sicher...
Eine Heimat mit solchen Vorbildern, braucht keinen Konflikt zu scheuen.


Am 10. Oktober 2017 schrieb Günther Mann zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Zitat von Klaus Bloemker: "Wie kommt es nur, dass Deutschland seit Jahren an erster oder zweiter Stelle der Länder weltweit ist, die positiv gesehen werden. Deshalb wollen ja auch so viele Leute zu uns kommen."

Zu uns kommen wollen Menschen aus dem Auswärts. Die können nicht wissen wie es bei uns wirklich ist. Vor allem wissen sie nichts von dem Elend, das jeden Migranten hier erwartet. Von der Rechtlosigleit, der Behördenwillkür, der sozialen Aus- und Abgrenzung.


Am 10. Oktober 2017 schrieb Hans Tigertaler zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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"Himmel" leitet die deutsche Sprache von dem alten Wort "Heime", "Heimat" ab. (Wilhelm Raabe)

"Steinmeier? Steinmeier? Kennen Sie nicht?" Wie auch - ich komme nicht an seine Dissertation über Obdachlose heran - Unter Verschluß! Doch "Wo Heimat ist, da gibt es viel zu erzählen" - kommt auch hier drauf an, selbst wenn man hier mehr erfährt als aus der unbekannten Doktorarbeit.

Heimat ist ein Inbegriff für den Ort, an dem das Gemüt ganz groß und die Sorgen ganz klein waren. Das ist alles. Und so besingen die Heimat eben alle, von der Antike bis in neueste Zeit, aus allen Richtungen, geographisch und ideologisch, literarisch und wissenschaftlich, humanistisch und verbrecherisch, dumm und genial. Es mag sogar gelten: Wer im Gefängnis geboren wurde, liebt das Gefängnis. Locus amoenus.

Den Ideologieverdacht gegen den Heimatbegriff erheben nur die mit den dicken Brieftaschen und den dünnen Brettern, also die Finanzbourgeoisie und ihr Fußvolk, die Scheinlinken. Jakob Augstein zum Beispiel, denn ein Millionär kennt natürlich Heimatlosigkeit prinzipiell nicht: Wohin er sich auch wendet, die gewohnten Kofferträger, Society-Experten und Schuhputzer sind schon da. "Alle diese vortrefflichen Menschen, zu denen Sie nun ein angenehmes Verhältnis haben, das ist es, was ich eine Heimat nenne" (Goethe). Deren neue Internationalität statt alter räumlicher Nähe verlangt jedoch den Geldmenschen.

Vom Juste-Milieu-Bürger, der schrieb:

"Das Haus, die Heimat, die Beschränkung -
die sind das Glück und sind die Welt."
(Theodor Fontane)

über den Linksbürger, der schrieb:

"Ich bin ein Deutscher aus Dresden in Sachsen.
Mich läßt die Heimat nicht fort.
Ich bin wie ein Baum, der - in Deutschland gewachsen -
wenn's sein muß, in Deutschland verdorrt."
(Erich Kästner)

über sogar den Unbehausten, der schrieb:

"Prag läßt nicht los. Dieses Mütterchen hat Krallen."
(Franz Kafka)

ist noch ein Abstieg zu Jakob Augstein, der indigniert über die neuerdings schleimende Agenda-Täterin Göring schrieb:

"Heimat! Sie hat Heimat gesagt!" (Er muß den Schlußdialog aus Charade gesehen haben)

Ein Begriff, der für Augstein im Mund der kleinen Leute, anders als in seinem, nur als braune Suppe schwappen kann. Er weiss nicht: "Ohne Geld bleibt bei ihm nur das unvernünftige Tier"? (Brecht).

Die erinnerte Heimat ist am Ende nichts anderes als: Abwesenheit existentieller Bedrohung, unter Bedrohung! Insofern hat Gellermann recht: Wozu die Beleidigungen mit dem andauenden Nazi-Lärm?


Am 10. Oktober 2017 schrieb Mark Westermann zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Ausserdem verwendete er in seiner Rede das Wort Verfassung. Er kennt also noch nicht einmal den Unterschied zwischen Verfassung und Grundgesetz. Das erstere wird vom Volke beschlossen und das zweit von der Herrschaftsklasse. Er spielt uns also Demokratie vor, die es nicht gibt. Er ist und bleibt für mich eine verlogender Typ, und davon haben wir viel zu viele


Am 10. Oktober 2017 schrieb Rudi der Ratlose zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Warum Steinmeier mehrfacher Millionär ist? Das ist aber mal gar keine Frage! Aus leerem Stroh, dass man drischt, Gold machen ist so neu nun nicht. Das konnte schon Rumpelstilzchen.

Herr Steinmeier kann aber noch mehr Tricks. Wenn er zum Beispiel seinen Namen auf ein hervorragendes Blatt Büttenpapier setzt, kann es sich nach wenigen Stunden in wertloses Toilettenpapier verwandeln. Den Trick hat er im Februar 2014 in Kiew vorgeführt und der Maidan war voller Begeisterung.

Zum Berufsbild des Politikers gehört ja sonst nicht sonderlich viel, aber Taschenspielertricks sollte man schon beherrschen.


Am 10. Oktober 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Im Internet gibt wesentlich mehr konträre Meinungsäußerungen als in den etablierten Medien. Es als " "Echokammer" zu bezeichnen, passt daher gerade nicht!


Am 10. Oktober 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Interview mit einem Rundfunkrat

Dr. Günter Hörmann: Die SPD ist nicht einfältig!

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Ein herzliches Danke für unermüdlichen Einsatz, für den Frieden, für die Menschenrechte, für die Suche nach Wahrheit, für die Völkerfreundschaft mit Russland im besonderen, und gegen jegliche Art von Hass.

Guten Tag, Herr Hörmann !

Sicherlich ist es nicht Ihre Aufgabe den Hass auf Russland zu befördern.
Nun haben Sie sich hinreißen lassen, und sind dem GALERISTEN auf den Leim gegeangen, und zeigen uns, womit Sie die Zeit verbringen. Russland ist böse, um es vereinfacht zu sagen.
Russland muß wohl immer noch bekämpft werden. Es ist unerträglich, so etwas im Jahr 2017 lesen zu müssen. Sie machen keinen hehl daraus. Es geht Ihnen nicht um Obejktivität, soweit als möglich. Für Sie steht fest, wer an den Pranger gestellt werden muß. Nicht die USA, die gegen das Völkerrecht immer und wieder verstößt, die überall ihren Rüssel reinsteckt, un die Bodenschätze der Welt, übrigens auch die Russland sich einverleiben will.
Es ist eine Zumutung, nach Faschismus und Krieg, nach Millionen von Toten, von Konzentrationslagern, in denen gefoltert, gehenkt, gemordet wurde, ausgerechnet von den ÖR, die der Allgemeinheit verpflichtet sind, weil wir Sie auch bezahlen eine Haltung zu erkennen, die mich fassungslos macht.
Sie reden von Demokratie ? Sie meinen die, die die Chefin in ihrem grünen Jäckchen (grün/Hoffnung)meint: Die marktkonforme Demokratie. Eigentlich gibt es keine marktkonforme Demokratie, eigentlich.
Erinnern möchte ich in diesem Zusammenhang an 27 Millionen ermordete Sowjetbürger, davon 22 Millionen Zivilisten, einer der Kriege, wo es niemals Worte geben wird, die das wirkliche Grauen beschreiben könnten, von Deutschland angezettelt, und Deutschland auf immer in der historischen Verantwortung steht. Werden Sie endlich dem Auftrag gerecht, wofür Sie an dieser Stelle sitzen. Beruhigend, dass es die Galerie mit den mutigen, aufrichtigen, der Wahrheit verpflichteten Männern gibt. Man wird Ihnen genüßlich weiterhin auf die Finger klopfen, und manchal wird es weh tun.
Und die Leser, Schreiber und Unterstützer der RATIONALGALERIE werden mehr, und wie notwendig das ist, sieht man an Ihren Zeilen, die vor Hass auf Russland Ihnen den Blick und den Verstand vernebeln.
In diesem Sinne, Rotfront


Am 09. Oktober 2017 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Lieber Uli Gellermann, sie "treten" Gefühle beim Lesen Ihres Artikels über Steinmeier bei mir los, die ich gelernt habe, brav zu verdrängen. Oder nehme ich Teil an Ihrer Wut, Ihrem Zorn, der berechtigt ist und sich beim Lesen einfach überträgt ?

Wer, wie Steinmeier "predigt" mit Pathos in der Stimme, ist eher ein Verführer, ein böser Zauberer, der auf Gefühle setzt statt auf gesunden Menschenverstand und Herz. Denn was ist mit der Heimat derer, die so jämmerlich und herzlos jeden Tag zerbombt wird ? In Syrien, in Afghanistan, in Ägypten, in Afrika, in Griechenland, in Spanien in Osteuropa ? Von uns und mit unserer militärischen Hilfe und finanziellen Zwangsjacke ? Diese Heimaten zählen nicht. Wie soll man da die deutsche Heimat wertschätzen, wenn man die Heimat anderer verachtet und zerstört ?
Man sieht - nichts als leere, hohle Phrasen können diese Politiker dreschen und Sie zeigen das, legen den Finger auf die Schwachstellen und reißen ihnen den Schleier der Scheinheiligkeit vom Gesicht. Und ich fühle mich hilflos und der Refrain eines alten Liedes fällt mir ein: Im Wartesaal zum großen Glück da warten viele., viele Leute. Die warten auf das Glück von morgen und leben mit den Wünschen von übermorgen. Tja, die armen Leute.

Diesen Leuten hat man kontinuierlich den Boden unter den Füßen weggerissen, wie andernorts den Heimatboden zerstört, sodass sie gar kein Glück erzeugen können, auch ein noch so guter Schmied nicht. Das ist der Betrug und das gleichzeitige Verbrechen, welches die Politiker im Namen der Wirtschaft heute begehen. Und der Herr Präsident kleistert es mit salbungsvollen Worten auch noch zu und macht sich, wie die Kanzlerin, zum Erfüllungsgehilfen der Teilung und nicht der Einheit.


Am 09. Oktober 2017 schrieb Rüdiger Becker zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Chapeau!


Am 09. Oktober 2017 schrieb NDR-Rundfunkrat Dr. Hörmann zum Artikel:

Interview mit einem Rundfunkrat

Dr. Günter Hörmann: Die SPD ist nicht einfältig!

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Sehr geehrte Damen und Herren der RATIONALGALERIE,

bitte haben Sie noch etwas Geduld. Wir feilen noch an einem Spin, der es uns ermöglicht die zügige und vollständige Entsorgung russischer C-Waffen als den hinterhältigen Terrorakt darzustellen, der er ist. Putin hat unverkennbar mal wieder eine rote Linie überschritten und damit deutlich gezeigt, wie gewalttätig und undemokratisch es in Russland wieder zugeht.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Hörmann


Am 09. Oktober 2017 schrieb Harry Popow zum Artikel:

Lügen die Medien

Im Kampf gegen den Manipulations-Journalismus Das NEUE DEUTSCHLAND macht sich zum Affen

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Wie gut und notwendig, das Buch "Lügen die Medien" ins linke Licht zu stellen. Ich habe es gelesen und sage: Das politisch schwergewichtige Buch zur Erhellung des Bewusstseins sowohl der angepassten als auch der kritischen Leserschaft wird vor allem jene erreichen müssen, die nicht gewillt sind, die Macht den wenigen ein Prozent der Finanzelite über das Denken und Fühlen der Masse der Bevölkerung zu überlassen. Auch diese Lektüre schlägt ? wie andere Bücher zuvor ? Gassen in Mauern des zunehmenden politischen Stumpfsinns. Es bietet durch die Vielfalt der An- und Aussichten ein breites Feld von Überdenkenswertem. Es hält dazu an, sich selbst in diesem System der systemerhaltenden Schmuddelware von Hohlheiten und Lügen die Messlatte an das eigene Denken und Tun zu legen. Es möge die satte Genügsamkeit, die Lethargie und die dumpfe Selbstzufriedenheit ins eigene Licht der Selbsterkenntnis zerren. Sicher ist dies: Es bedarf - vor allem nach der Bundestagswahl 2017 - einer neuen Gegenwehr gegen den geistigen Krieg um die Köpfe. Es geht um Klarsicht und Scharfsichtigkeit, gegen den Plunder der oberflächlichen Geschwätzigkeit und verdummenden politischen Rhetorik, es geht ums Ganze. Wie treffsicher der Schauspieler Eberhard Esche in seinem Buch "Der Hase im Rausch" auf Seite 332 sagte: "Wem die Lernfähigkeit abhanden kommt, dem bleibt die Zunft verschlossen."


Am 09. Oktober 2017 schrieb Ariane Baumbart zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Steinmeier ist mehrfacher Millionaer.
Warum wohl?

Toll geschrieben. Hat mich wirklich beruehrt. Danke vielmals.


Am 09. Oktober 2017 schrieb Gideon Rugai zum Artikel:

Lügen die Medien

Im Kampf gegen den Manipulations-Journalismus Das NEUE DEUTSCHLAND macht sich zum Affen

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RG : "Und gegen diese ‚umstrittenen' Sites wendet sich ausgerechnet der Autor einer linken Zeitung."

ZEITUNG wohlgemerkt (es war ja wohl keine Online -Rezension ?) und wenn es um die Freßtröge geht muss sich ND (im allgemeinen Abwärtstrend der Printmedien) wahrscheinlich ordentlich durchdrängeln um zumindest noch ein paar bereits eingespeichelte Bissen zum Schlabbern abzubekommen - ob da der Hund begraben liegt - von antideutschen Ressentiments mal ganz abgesehen - um sich mit dem Hauptstrom-Medienkartell gemein zu machen?


Am 09. Oktober 2017 schrieb Christel Buchinger zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Hoffentlich erhältst du dir noch lange deine Rage auf diese Hanswürste und filettierst sie uns mit Genuss!
"Die Einheit der Rolex-Sammler und der Pfandflaschen-Sammler" - das entlarvt das ganze Einheitsgefasel ganz wunderbar! Ost und West? Pah! Oben und unten! Diese Einheit ist leider vorhanden ab


Am 09. Oktober 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Steinmeier, der eiskalte, berechnende Taktiker und Schreibtischtäter, der zweite Mann hinter Schröder gewesen. Der fiese Möp, der beliebt in der Bevölkerung, weil gut erzogen und angepasst wirkend, als könne er kein "Wässerchen trüben," daherkommt. Nun hat er endlich seine Rede halten dürfen. "In Deutschland gut und gerne leben." Einer der doofen Wahlslogans der cDU, hat ihm bei seiner "Deckel drauf Rede" wohl Pate gestanden. Und Schäuble folgt Lammers. Na, wenn das nicht schon lange klar gewesen ist.
Auch dieses Amt wird er so verwalten,dass ER keinen Schaden nimmt.
Murnat Kurnaz war unschuldig in Haft. Steinmeier wusste, dass US Geheimdienste intensivst in Deutschland spionierten. 2002 hat er die Zusammenarbeit genehmigt. Der "Spiegel" lobte ihn als "einen überzeugten Demokraten, berechenbar und seriös." Auch sein angebliches Nichtwissen, über die NSA wird ihm nicht auf die Füsse fallen, weil er immer und überall durchkommt.
Der 3. Bundespräsident der Republik Gustav Heinemann, der als Innenminister (1949-50) aus Protest gegen die Wiederbewaffnung zurückgetreten ist, allerdings das KPD Verbot von 1956 als richtig angesehen hat, war als Bundespräsident die Versöhnung mit den Nachbarn, nach Faschismus und Krieg wichtig.
Steinmeier als 12. Bundespräsident kann als "Belohnung" für seine unerträglichen "Schweinereien," Reden schwingen, die wie er selber: ohne Inhalt, Phrasen, Oberflächlichkeiten, ohne wirklichen Bezug zur Geschichte emotionslos, und brav die Politik der Herrschenden vertritt, halten.
Jamaika ? Da raucht Bob Marley sich erstmal einen.......
Hat es für den Bundespräsidenten Steinmeier, über ein mitleidiges kurzes Benennen der Wirklichkeit hinaus, in seinem Wolkenkuckuckskeim eine Bedeutung, dass im Freistaat Bayern 5000 Obdachlose, davon zahlreiche Tagelöhner aus Bulgarien, die ihre Familien unterstützen, und sich keine Bleibe leisten können, existieren müssen ?
Dass in Franken, in einer Pflegeeinrichtung 6 Menschen zu Tode gekommen sind, weil sie völlig unzureichend versorgt wurden ?
"Alle haben weggeschaut. Heimaufsicht, der MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen), und die PdL (Pflegedienstleitung"). Dass in den Krankenhäusern bei denen, die Hilfe bei der Nahrungsaufnahme brauchen, oftmals die Zeit nicht reicht, zu helfen, dass es nun erkannt worden ist, dass Mangel- und Unterernährung die Folge ist ? Oftmals werden die Betroffenen, in den Krankenhäusern, aber besonders in den Einrichtungen sich selbst und den Angehörigen überlassen, wenn es darum geht, dem Sterbenden beizustehn; ihn zu begleiten, ihm die Hand zu halten, und die Angehörigen im Verlust zu unterstützen. So genau will Steinmeier das nicht wissen.
Dass jedes achte Kind in Deutschland Sprachprobleme hat ?
Dass vorsichtig ausgedrückt bis 2040 in Deutschand bis 3,3 Millionen Fachkräfte in der Pflege fehlen könnten ( Prof. Dr. Stefan Sell).
Dass die Privatisierung des Menschen in seinem Mensch sein, also die Vermarktung seiner selbst eine zwangsläufige Entfremdung beinhaltet, weil aus der Beziehungsarbeit eine Geschäftsbeziehung wird im Alltags- und Arbeitsleben ?
Dass die Armut einen neuen Höchststand im Jahr 2017 erreicht hat ?
Berlin im Vergleich zum Vorjahr von 20 auf 22,4%. In Bremen ist fast jeder Vierte arm. (24,8%).
Problemlos könnte ich weiter machen.
Wieder einer der Artikel, wofür ich sehr danke.


Am 09. Oktober 2017 schrieb Christel Buchinger zum Artikel:

Lügen die Medien

Im Kampf gegen den Manipulations-Journalismus Das NEUE DEUTSCHLAND macht sich zum Affen

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Damit muss man rechnen: die Auseinandersetzung wird sich weiter verschärfen und der Druck auf linke und linksliberale Journalisten nimmt zu. Ideologische Konstrukte wie der "Antisemitismus der Linken" und die "Querfront" sind eigens zur Bekämpfung Linker und linken Journalismus' entworfen worden. Und leisten ihre Dienste, wie man an Holland-Letz sieht.
Die "Querfront" ist eine echte Keule! Ein Linker, der öffentlich dafür eintritt, mit AfD-Wählern zu reden, was die Voraussetzung wäre, sie abzuwerben und zu gewinnen, wird auf der Stelle damit geköpft. Eine Diskussion ist nicht möglich. Das ist dumm, aber wirkungsvoll. Wirkungsvoll gegenüber denjenigen Linken, die sich einschüchtern lassen und die Schere im Kopf bereitwillig installieren. Die Leut auf der Straß und im Kiez oder auf dem Dorf interessiert das hingegen kaum.
Damit die Linke handlungs- und diskursfähig bleibt oder wieder wird, muss man diesen Quatsch hart und plakativ zurückweisen. Phantome, wie diese ideologischen Konstrukte, zerstört man, wenn man sie beim Namen nennt. Besser noch: sie weglacht! kann man bei Harry Potter nachlesen. ;-)


Am 09. Oktober 2017 schrieb Helmut Nater zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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@ Klaus Bloemker:ich will nicht viel Worte sagen zu Ihrem Einwand.
Ein BP mehr in der Reihe der letzen Jahrzehnte der einem im Halse stecken bleibt.Der Autor hat sich mMg. sehr zurückhaltend geäußert.Denken wir an Murat Kurnaz der schmählich von Steinmeier verraten wurde in Guantanamo als ihn die Amis loswerden wollten.Er hat Jahre seines Lebens verloren nur weil sich der nun BP wegduckte.Ein schlechter Charakter,wahrlich.


Am 09. Oktober 2017 schrieb antares56 zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Bei Steinmeier fällt mir als erstes immer sein verbrecherisches Versagen im Fall des Murat Kurnaz ein! Einen unschuldigen Deutschen in einem US-Foltergefängnis zu belassen und ihm jede Hilfe zu verweigern ist für mich eines seiner grössten Verbrechen! Und entschuldigt dafür hat er sich bis heute nicht!


Am 09. Oktober 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Interview mit einem Rundfunkrat

Dr. Günter Hörmann: Die SPD ist nicht einfältig!

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WIE ZWEIERLEI GIFTART UNBEIRRT
INTERESSENGETRENNT BEWERTET WIRD.

Auf dem Rollband eingefahren,
standortsicher installiert,
sind seit vielen Rundfunkjahren
Rundfunkräte orientiert.

Während Abgaswertvernichter
längst enttarnt der Richter harren,
dürfen Schluckaufwertedichter,
Meldungsordner, Ausputzsichter,
weiter ihre Schmarren karren.

Und so bleibt das Große Fressen:
Übles wird weiter getrennt bemessen.




Am 09. Oktober 2017 schrieb Lea Bergmann zum Artikel:

Lügen die Medien

Im Kampf gegen den Manipulations-Journalismus Das NEUE DEUTSCHLAND macht sich zum Affen

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Jetzt tut es mir doch leid, dass ich vor Jahren mein ND-Abo gekündigt habe. Mut diesem Querfront-Artikel gäbe es eine prima Anlass das das Blatt abzubestellen.


Am 09. Oktober 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Na, das ist ja wieder ein Text, der kein gutes Haar an unserer Heimat (und seinem Präsidenten) lässt. Und die Echokammer der Rationalgalerie ruft es zurück.

Wie kommt es nur, dass Deutschland seit Jahren an erster oder zweiter Stelle der Länder weltweit ist, die positiv gesehen werden. Deshalb wollen ja auch so viele Leute zu uns kommen. Können wir nicht wenigstens darauf stolz sein?

Antwort von U. Gellermann:

Abers als Sie behaupten lasse ich je Menge Haare an meiner Heimat: Die Haare von Heine, von Tucholsky, oder von denen, die im Widerstand gegen die Nazis waren dürfte in meine Gegenwart keiner krümmen. Und in den Brandenburger oder Mecklenburger Seen habe habe ich ebensowenig ein Haar finden können wie in der Kartoffelsuppe meiner Großmutter. Aber solche wie Steinmeier, die nicht wissen wollen, dass die Heimat auch eine soziale Dimension hat, die ihr Vaterland in der NATO sehen, die sollten heimatlos genannt werden müssen.


Am 09. Oktober 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Interview mit einem Rundfunkrat

Dr. Günter Hörmann: Die SPD ist nicht einfältig!

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Die SPD ist nicht einfältig. Stimmt, sie ist hinterhältig. Wer hat uns verraten? "Sozialdemokraten" im Rundfunkrat. Und die anderen "Demokraten" auch.

Das Russland Chemiewaffen vernichtet und die USA nicht, passt nicht ins Narrativ und das ist wie das katholische Dogma. Da kommt der Transatlantiker nicht rum und scheißt auf den Rundfunkstaatsvertrag.
Bitteschön, das Revolvermagazin Spiegel reicht ein paar Seiten zum abwischen rein.


Am 09. Oktober 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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DANKADRESSE

Entgegen aller Butterwege,
bewegt sich Präsidialstratege
Steinmeier mit rankenschlanken
bankennahen Staatsgedanken.

Fein gedichtet, sanft erzählt,
treudeutschdoof konzernvermählt:
Danke, lieber Gallensteinmeier,
für die faulen Einheits-Mär-Eier!


Am 09. Oktober 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Lügen die Medien

Im Kampf gegen den Manipulations-Journalismus Das NEUE DEUTSCHLAND macht sich zum Affen

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"Ich würde es mir dringend wünschen, daß es unter denen, die die Medien machen, eine Art Verschwörung gäbe, menschlich ermutigend zu sein."
Richard v. Weizäcker

Danke an alle Medienmacher, die sich dem verschworen haben. Du nicht ND, suhl dich in deiner antideutschen Gemütlichkeit aber erwarte nicht, das ich dich kaufe. Am Wochenende hätte ich mir fast den Spiegel gekauft, aus gegebenen Gründen doch gelassen. "Die unheimliche Macht", ihr seid ja echte Trendsetter. Glückwunsch!


Am 09. Oktober 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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"Nach einem chinesischen Sprichwort verwandeln sich Berge in Gold, wenn Brüder zusammenarbeiten. Es muß nicht Gold sein, und es geht auch nicht ohne Schwestern. Aber kein Weg führt an der Erkenntnis vorbei: Sich zu vereinen, heißt teilen lernen."
Richard v. Weizäcker


Am 09. Oktober 2017 schrieb Vera Kemper zum Artikel:

Lügen die Medien

Im Kampf gegen den Manipulations-Journalismus Das NEUE DEUTSCHLAND macht sich zum Affen

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Woher wissen Sie denn, dass die Rezension von einem "Antideutschen" geschrieben worden ist?

Antwort von U. Gellermann:

Am primitiven Strickmuster der Verleumdung ist der Antideutsche immer gut zu erkennen.


Am 09. Oktober 2017 schrieb Heinrich Triebstein zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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"Politik ist der Spielraum, den Wirtschaft ihr lässt", wissen wir von Dieter Hildebrandt. "Journalismus ist der Spielraum, den Wirtschaft ihm lässt", füge ich hinzu. Unserer Tageszeitung habe ich heute einen Leserbrief zu 'Martin Schulz will SPD-Chef bleiben' angeboten:
'2006: Ein Kenner der Realwirtschaft: Die Attac-Forderung nach Besteuerung von Finanztransaktionen sei viel zu harmlos. Abgeschafft gehöre der Finanzsektor. 2008: Die Verächter des Staates verzocken sich an den Börsen und lassen sich vom verachteten Staat rauskaufen. 2009: Der SPD-Kandidat von 2013 spricht der Finanzelite die Rolle des Schicksals zu. 2011: Ein ehemaliger Mittäter plädiert dafür, den privaten Banken das Recht auf Geldschöpfung aus dem Nichts zu entziehen und es europaweit einem System von Genossenschaftsbanken und Sparkassen zu übertragen. Inzwischen ist das Hauptfinanzgeschäft auf den BlackRock-Kapitalismus (http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=36414) übergegangen, der völlig unreguliert den Transfer der durch Arbeit geschaffenen Werte von Arm nach Reich, von Süd nach Nord und von Öffentlicher Hand in private Hand weiterbetreibt.
2017: Wählerinnen und Wähler eröffnen den Wirklichkeitsverweigerern in der SPD eine Chance: Der Adler SPD schleppt sich seit der Agenda 2010 mit einem Flügel dahin. Aufwind kann nur aus der Zivilgesellschaft kommen. Wo das meiste Geld gemacht wird, müssen auch die Kosten für das Gemeinwesen und das Gemeinwohl aufgebracht werden. Warum nicht dem Gedanken von Richard David Precht folgen, jede Finanztransaktion mit einer Steuer von zwei Prozent belegen? Damit Arbeit, insbesondere die Arbeit mit und an Menschen, endlich bezahlt werden kann! Dem Kenner der Realwirtschaft kann das nur gefallen."


Am 09. Oktober 2017 schrieb Karl Heinz Bernhart zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Steinmeier ist ein würdiger Nachfolger Gaucks. Das Amt des BP hat nur noch Bedeutung als Endlager für "verdiente" Polit-Eliten, die sich reibungslos in die Manipulationsmaschine der Meinungsindustrie einfügen. Wulff bietet ein Beispiel, wie es Abweichlern von diesem Verhalten ergehen kann, wenn sie auch noch ein bisschen blöd sind.
Diesem "höchsten Amte" kann nichts mehr schaden. Es ist nichts weiter mehr als ein kostspieliger Witz - aber einer ohne auch nur einen Funken Esprit!


Am 09. Oktober 2017 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Dieser bräsige und blutleere Apparatschik im Präsidentenamt sollte, bevor er den Deutschen mal wieder ihre "Erbschuld" aufs Gewissen legt, sich seiner eigenen Verantwortung und Taten bewusst werden. Es sind Phrasendrescher wie Steinmeier die nichts verstanden haben und keine Lehren aus der Vergangenheit ziehen, denn sonst würden sie nicht beim Sturz des legitimen und gewählten Präsident der Ukraine behilflich sein und damit unser Verhältnis zu Russland zerstören und den Frieden in Europa gefährden. Steinmeiers Rolle von Ende Februar 2014 beim gewaltsamen Sturz des ukrainischen Präsidenten ist unvergessen. Auch würden Menschen die Lehren aus der Vergangenheit gezogen haben sich nicht an der Entsendung deutscher Truppen an die russische Grenze beteiligen, zumal wenn sie das Amt des Außenministers bekleiden.
Ich bin all den Schauspielern und Sängern dankbar die an der Wahl unseres Präsidenten teilnehmen durften, insbesondere aber der Schauspielerin, die auf die Frage warum die Deutsche Bevölkerung den Präsidenten nicht wählen dürfe, antwortete:
Dazu sei die deutsche Bevölkerung noch nicht reif genug.


Am 09. Oktober 2017 schrieb Rudi der Ratlose zum Artikel:

Lügen die Medien

Im Kampf gegen den Manipulations-Journalismus Das NEUE DEUTSCHLAND macht sich zum Affen

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Was ich mich seit langem frage:

Wo ist eigentlich die Grenze zwischen Manipulation und einstellungsbedingter Selektivität der Wahrnehmung und Darstellung? Und woran erkennt man, ob der Gegenüber die Sache bloß anders sieht und darum anders wertet oder fälscht? Und was ist der Unterschied in der Wirkung auf den mich?
Manipuliert uns insofern nicht auch der Alltag, in dem er uns zur Integration in eine uns eigentlich feindliche Gesellschaft zwingt?

Schlussendlich: ist nicht derjenige, der Informationen als passiver Rezipient gegenübertritt immer der Angeschmierte und kann nicht jemand, der auch anderen Informationen kritisch und aktiv gegenübertritt, der eine aktive Lebensposition bezieht, selbst auch den verdrehtesten Informationen noch das Wahre herausfinden?

Wappnet es die unteren Klassen nicht besser gegen Manipulation, wenn man sie organisiert und zu einer aktiven Position führt, von der man aus sich nicht alles bieten lässt, als wenn man agitiert und aufklärt?

War es nicht so, dass klassische Aufklärung weit mehr die Folge des Aufstrebens des Bürgertums war als dessen Ursache? (Obwohl es da sicher auch eine Rückwirkung gab)

Handeln und agitieren - Sein und Bewusstsein - wer hat das Primat? Eine sehr alte Frage mal wieder neu gestellt!

Antwort von U. Gellermann:

Wer die richtig erkannten eigenen Interessen verfolgt, hat ein wesentliches Instrument zur Erkenntnis der Wirklichkeit in der Hand. Da das Sein das Bewusstsein bestimmt ist die Priorität deutlich: Wer das Sein verändert, der verändert auch das Bewusstsein.


Am 09. Oktober 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Der Herr Steinmeier ist nicht nur einer der Architekten der Agenda 2010, deren verheerende Auswirkungen heute schon fast unumkehrbar erscheinen. Er ist auch einer der Architekten des Kiewer Maidan, gefolgt vom Sturz der Regierung Janukowitsch. Nicht dass ich, in beiden Fällen, ein Fan der vorherigen Verhältnisse wäre. Da bestand zweifellos Handlungsbedarf, ABER die von Steinmeier ergriffenen oder mit getragenen Maßnahmen gingen am Thema vorbei. Im Falle der Agenda 2010 war eine beispiellose Verbilligung der deutschen "Human Ressources" die neoliberale Antwort auf das aus der Ära Kohl übernommene "Armenhaus Europas". Undenkbar war und ist die Sozialisierung der gewaltigen Unternehmensgewinne, die in erster Linie Produktivitätsgewinne waren und sind. Diese Gewinne gingen und gehen in die Kapitalmärkte und nähren das Vermögen ganz weniger in Form eines fetten leistungslosen Grundeinkommens. Man vergleiche und verstehe die aktuelle DAX-Grafik vs. Nullzins auf Omas Sparkonto. Arbeit und Bescheidenheit nutzt nix. Geld haben ist dagegen prima!

Im Falle des Kiewer Maidans leistete Steinmeier einen nicht unwesentlichen Beitrag zum "Regime Change". Unter dem Druck Steinmeiers und seiner Kollegen zerlegte sich die Ukraine. Ein Krieg wurde herbeiführt, ganz im Sinne von EU und NATO, der verlängerten Werkbänke des Hegemons USA, mit weit reichenden Konsequenzen für die Europäische Stabilität. Und nein, nicht die Russen haben ihn begonnen, diesen Krieg, sondern die alternativlose EU, die alternativlose NATO und mit vorne dran die alternativlose deutsche Außenminister-Marionette Steinmeier.

In diesem Sinne ist unser Herr Bundespräsident an seinen Taten als das zu erkennen, was er *war und ist*. Erstens ist Steinmeier (wie Schröder vorher und Schulz nachher) einer der korrupten Lakaien, die das Großkapital in Deutschland von der Sozialdemokratie erlöst und ihm damit Milliarden in die Kasse geschaufelt haben. Die Alternative wäre es gewesen, zum Wohle aller, im Sinne seiner Partei und seiner offensichtlich geheuchelten, evangelisch-christlichen Gesinnung das gerade Gegenteil zu tun! Zweitens ist die von Steinmeier in verantwortlicher Position mit getragene, militante Kampagne in Osteuropa, speziell der Ukraine und das dadurch stark beschädigte Verhältnis mit dem sehr geduldigen Nachbarn Russland ein riesiger Schaden für den Frieden in Europa. Das alles zusammen hat, inclusive seiner Ernennung zum Bundespräsidenten, nichts mit dem S in SPD zu tun hat, nichts mit dem F und dem D in FDP, nichts mit dem C und dem D in CDU, sondern höchstens etwas mit dem Olivgrün in Olivgrün zu tun, der Partei, die seit fast zwanzig Jahren im Inneren die Friedensbewegung und nach außen andere Länder bombardiert.

Also ich brauch' ihn nicht, den Steinmeier. Er ist ganz oben im Staat, seine Partei abgewählt. Genau dafür steht er!


Am 09. Oktober 2017 schrieb Elke Kamphausen zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Dieser Satz von Steinmeier „Mauern rund um die Echokammern im Internet“ korrespondiert mit der unsäglichen Rezension im ND, über die Sie an anderer Stelle schreiben. Das hätten sie gern, die Steinmeiers, dass dass wir die neuen Möglichkeiten der Gegeninformation im Netz nicht nutzen. Der Begriff "Echokammern" kommt mit Sicherheit aus einer der Wording-Fabriken der Großfälscher des Mainstreams. Halbgare wie Albrecht von Lucke stürzen sich gern auf solche 'modernen' Wortschöpfungen. Leider wurden sie auch in denen eigentlich vernünftigen "Nachdenkseiten" benutzt. Sie hatten in Zusammenhang mit "Springers Erben" darauf hingewiesen, fass es natürlich auch Echokammern für Medien wie die Tagesschau oder den Spiegel gibt. In und ausserhalb des Netzes. Aber so ein schönes Wort - es klingt ja fast so schrecklich wie Verschwörungs-Theorie oder Fake-News - verwenden solche Politiker wie Steinmeier gern: Es dient der ideologischen Herrschaftssicherung.


Am 09. Oktober 2017 schrieb Kurt Winkelmann zum Artikel:

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen

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Eine schöne scharfe Filetierung der Steinmeier-Rede. Diese herzhafte Kost brauche ich zum Montags-Frühstück. Danke.


Am 09. Oktober 2017 schrieb Ela Weber zum Artikel:

Lügen die Medien

Im Kampf gegen den Manipulations-Journalismus Das NEUE DEUTSCHLAND macht sich zum Affen

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Ich habe Professor Bruder auf einem der Kongresse der "Neuen Gesellschaft für Psychologie" kennen gelernt. Dr. Bruder ist ein sehr freundlicher und fortschrittlicher Mensch, der sich um die Entwicklung der Gesellschaft und auch die einzelner Menschen verdient gemacht hat. Ihn in die Nähe der AfD zu rücken ist unverschämt. Das NEUE DEUTSCHLAND sollte sich gefälligst entschuldigen.


Am 09. Oktober 2017 schrieb Hanne Meister zum Artikel:

Interview mit einem Rundfunkrat

Dr. Günter Hörmann: Die SPD ist nicht einfältig!

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Das ist ja ein unglaubliches Interview. Gibt es diesen Rundfunkrat tatsächlich?

Antwort von U. Gellermann:

Es gibt ihn. Zwar ist das Interview fiktiv, aber zugleich prototypisch.


Am 09. Oktober 2017 schrieb Hilla Hausmann zum Artikel:

Lügen die Medien

Im Kampf gegen den Manipulations-Journalismus Das NEUE DEUTSCHLAND macht sich zum Affen

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Warum verraten Sie denn nicht den Namen des von Ihnen erwähnten ND-Autors?

Antwort von U. Gellermann:

Weil ich ihn schnell vergessen will.


Am 09. Oktober 2017 schrieb Werner Schönfeld zum Artikel:

Lügen die Medien

Im Kampf gegen den Manipulations-Journalismus Das NEUE DEUTSCHLAND macht sich zum Affen

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Sie werden doch kaum bestreiten, dass Netz jede Menge „Schauermärchen, Halbwahrheiten und Propaganda“ zu finden sind. Von daher kann ich Ihre künstliche Aufregung wirklich nicht verstehen.

Antwort von U. Gellermann:

Im „Netz“ haben auch die „Tagesschau“, der „Spiegel“ oder die „Süddeutsche“ ihre Oneline-Auftritte. Sie werden kaum bestreiten, dass die jede Menge „Schauermärchen, Halbwahrheiten und Propaganda“ verbreiten. Aber die meint der ND-Autor nicht. Er meint jene alternativen Quellen, die im rezensierten Buch erwähnt sind und aus denen immer mehr Leute ihre Informationen beziehen. Und gegen diese „umstrittenen“ Sites wendet sich ausgerechnet der Autor einer linken Zeitung.


Am 06. Oktober 2017 schrieb Susanne Hofmann zum Artikel:

Tagesschau: Gift macht auch satt

„Weitere drei Milliarden Menschen zu ernähren“

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In Südtirol leistet das Dorf Mals übrigens Widerstand gegen Monsanto/Bayer und sein krebserregendes Glyphosat: Die Bewohner haben per Volksabstimmung beschlossen: Kein Gift auf unsere Felder. Gegen den Willen der Landesregierung, die die Abstimmung prompt für null und nichtig erklärt hat.
(http://wundervonmals.com)
Subsidiarität, Demokratie und Menschenschutz sind halt Mist, weil sie den Geschäftsinteressen von Konzernen entgegenstehen. Das sieht eine ordentliche Behörde wie das BfR zum Glück ein.


Am 05. Oktober 2017 schrieb altes fachbuch zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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wer europa "retten" will, soll mir zeigen, wie dieser spagat zu machen ist:
seibert zu europa:
https://youtu.be/sJopWXhkwu0
und orban's sicht:
blob:https://www.youtube.com/a06d4879-8abe-4102-91ec-9d1dc8cc7028

ein kreis wird nie ein quadrat:)
und macron weiss es, dass macht diese spezie beliebig, aber eben auch gefährlich!!


Am 04. Oktober 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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@ Danke, Simone Birgersson. Ein wichtiger Hinweis. Etwas genauer sollte ich sein, bei diesem sensiblen Thema.


Am 04. Oktober 2017 schrieb Karola Schramm zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Ich denke eher, dass große Teile unserer Medien gerne auf dem Mond leben und nicht wahrhaben wollen oder können, dass die westl. PolitikerInnen auch der smarte Marcron, knallharte Krieger und Kriegerinnen sind, die schon seit Jahren dabei sind, für die schöne EU Europas Staatsbildungskriege zu organisieren. Zerschlagen - aufbauen - dirigieren - heißt die Parole und es sieht nicht so aus, dass Macron von seiner Lehrerin-Mutti-Ehefrau gelernt hat, was man unter Werten oder Frieden zu verstehen hat. Dass Napoleon einst an Russland scheiterte, kann für die Nachfahren ein besonderer Ansporn sein, es dieses Mal besser zu machen. Auch die Hilfe Russlands für Frankreich während des 2. WK kann als peinlich erlebt werden, wird verdrängt und nach Strategien gesucht, es jetzt aber doch besser zu machen. So hat sich Frankreich entschlossen, alle Drohnen künftig zu bewaffnen und setzt natürlich auch auf die Drohnen, die die EU jetzt bauen will. Triebfedern sind Merkel und v.d.Leyen und einige Lobbygruppen, die im Hinter-oder Untergrund fleißig daran mitarbeiten.
So ist auf www.imi-online.de in dem Artikel von 2010, "Staatsbildungskriege der EU- zerschlagen - aufbauen - dirigieren, definiert, wie das Ziel zu erreichen ist. Dort heißt es u.a.:
"Es handele sich deshalb um eine "Expansion ohne Erweiterung", mit dem Ziel, eine umfassende Freihandelszone und damit einen großeuropäischen Wirtschaftsraum zu schaffen. Auch die nächste Expansionshase werde derzeit schon ausgeplant, etwa von Mark Leonard, dem Direktor des "European Council on Foreign Relations", der beabsichtige, den EU-Großraum, von ihm als „Eurosphere" bezeichnet, auf 80 Staaten, u.a. auf ganz Afrika und den Mittleren Osten auszudehnen. So nähmen mittlerweile die Konturen des "Imperium Europa" Gestalt an. "Im Kern befinden sich die EU-Großmächte, darum gruppieren sich die alten Mitgliedsländer (EU-15) und darum herum die politisch und wirtschaftlich peripher angebunden Staaten der EU-Osterweiterung. Den äußeren Ring bilden die ENP-Staaten und schließlich die Mitglieder der Eurosphere, jener Großraum, in dem sich die Europäische Union immer offensiver als imperiale Ordnungsmacht gebärdet und auch bereit ist, militärische Gewalt zur Durchsetzung ihrer wirtschaftlichen und strategischen Interessen anzuwenden§, so Wagners Fazit.

Dass wir uns in dieser militärischen Phase schon längst befinden, beweisen täglich die Berichterstattungen aus den Krisen- und Kriegsgebieten und die Zerstörunge, die die EU im Verband mit der NATO dort anrichtet. Aber auch die Gegenwehr der betroffenen Menschen ist zu spüren, die sich ebenfalls dem Terror verschreiben und hier ihr Unwesen treiben. Frankreich lebt immer noch im Ausnahmezustand und es scheint, dass das Macron und seine politische Kaste keinesfalls stört. Sie bewegen sich ja nicht auf der Straße wie "Otto und Ottilie Normalbürger." Einzig positiv, wenn es ernst gemeint war von Macron, hält er Putin nicht für einen, der Russland über die Welt ausbreiten will. Auch ist er mit Putin einer Meinung, dass Syrien auch mit Assad nicht zerstört werden darf, weil kein anderer Herrscher in Sicht sei.

Ich halte derzeit keinen Politiker für vertrauenswürdig und ehrlich, da fast alle eine Ideologie verfolgen, die an Technokratie und Wirtschaft orientiert ist, statt an den Bedürfnissen der Menschen, in Ruhe und Frieden ein gutes Leben in ihrer Heimat und auf dieser Erde zu führen.


Am 04. Oktober 2017 schrieb Simone Birgersson zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Nur eine kleine, aber nicht unwesentliche Korrektur möchte ich los werden
@ Ulrike Spurgat
"Der Dokumentarfilm "Desierto Verde" (Grüne Wiese)" heißt richtig übersetzt "Grüne Wüste". Passt auch besser zum Thema. Ansonsten habe ich nichts zu 'meckern' an dem Kommentar, eher im Gegenteil.


Am 03. Oktober 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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seit 1990 die nieten in nadelstreifenanzügen meine heimat überrannten, bin ich mit solchem gesocks durch:)
lohnenswert ist die lektüre der rede (siehe link vom galeristen) alle mal.
macron erwähnt übrigens auch die usa oder die türkei und china nicht!! muss voll sein, hinterm mond;)
wahrscheinlich gilt es, den jetzigen laden "europa" überhaupt zusammen zu halten. und dies wohl mit repressiven mitteln: zunehmende zentralisierung, souveränitätsaufgabe wegen angeblichen bedrohungen von außen, gemeinsame sicherheits- und verteidigungspolitik und -strukturen, nivellierung von nationalen steuer- und sozialsystemen, bestrafung durch versagen von fondsmitteln.....
ooops, ich soll auch gefragt werden?
"Die Neuausrichtung Europas kann nicht ohne die Bevölkerungen stattfinden, sondern muss sie von Anfang an in diesen Fahrplan (durch konvente) einbinden."
ach so, konvente gibt es nur, wenn die länder es wünschen:(
"Die Schaffung eines Zugehörigkeitsgefühls ist das stärkste Bindeglied für Europa. "
und als einziger weg erscheint, per mehr fremdsprachen und auslandspraktika oder -studium die künftigen bildungseliten abzusaugen!! wer einmal in DE ist, geht doch nicht mehr zurück. auch das weiß ich seit 1990.

der glamour auch dieses galans wird verfliegen. vielleicht taucht auch bald ein leak auf. gutti in germany?? das wäre logisch und konsequent nach dem rückzug der obamas.

ach so: ausschuss geht ans werk zurück!! nadelstreifen sieht man in den blühenden landschaften seltener;)


Am 03. Oktober 2017 schrieb Arnold Winkelried zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Offenkundig sind Sie der alten deutschen Abneigung gegen die „Welschen“ verfallen. Ihre beissende Kritik an Macron klingt doch stark nach der alten Erbfeind-Leier: Der Franzmann ist zu elegant, leichtfertig und kommt gut bei den Frauen an. Das macht ihn unseriös.

Antwort von U. Gellermann:

Ein Blick in mein Bücher-Regal beweist, dass ich mit den Franzosen befreundet bin: Von Balzac, über Zola bis Sartre: Alle da. Nur dem französischen Henri IV nähere ich mich über den deutschen Heinrich Mann.

Aus gegebenem Datum wurde in der Rubrik GELESEN ein Gedicht zu deutschen Einheit veröffentlicht: Oktoberfest der Einheit.


Am 03. Oktober 2017 schrieb Karl Heinz Bernhart zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Wenn ich das über diesen Macron hier lese, dann fällt mir doch gleich unser hiesiger Ex-Messias ein, der sich, von missgünstigen Kleingeistern einer kleinen Formalie wegen zu Fall gebracht, in der reinen Luft des transatlantischen Paradieses inzwischen zu neuer Größe erhebt und wieder "im Gespräch" ist. Ein in jeder Hinsicht würdiger Macron-Partner für Deutschland!
Das wär's doch - von Mutti zu Gutti.

Wird eh langsam Zeit, dass in diesem vermieften Land die Multimillionäre nicht nur im Hintergrund die Fäden ziehen, sondern auch in der Exekutive das höchste Amt einnehmen.


Am 03. Oktober 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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@ Lieber Lutz, "unser Lutz"
Die GALERIE ist ein Glückspilz, mit ihrem hauseigenen Dichter.
Danke


Am 03. Oktober 2017 schrieb Pat Hall zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Die fetten Jahre sind längst Geschichte und kommen nicht wieder.
Politiker agieren auf den Bühnen wie Staubsaugervertreter auf Wochenmärkten um ihre Ware oder Ideen dem Stimmvieh anzubieten.
Macron&Merkel wäre nichts als ein Weiter so ins Niedriglohn-Nirvana für ganz Europa.
Wir leben in einem Zeitalter des Zorns und der Orientierugslosigkeit wo selbst ein Vegatarier sich mit Glyphosat-Gemüse vergiften darf, na und ?
Ist doch alles in der EU-Norm gestattet.
Die einzige Orientierung die mir bleibt sind Ulis Weitsicht und Kommentare und das hilft mir sehr.
Und auch einen ganz besonderen Dank an Lutz Jahoda,der in seinem Kommentar die Geschichte Frankreichs mit Wahrheit,Satire und Tatsachen mir viel Schmunzeln und Freude bereitet hat.
Gern würde ich mir den Text Ausdrucken und ihn unters Publikum verbreiten, oder?


Am 03. Oktober 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Tagesschau: Gift macht auch satt

„Weitere drei Milliarden Menschen zu ernähren“

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FRAGE UND ANTWORT

Was zählt wohl mehr in rechtlichem Sinn:
Gesundheit oder Konzerngewinn?
Die Erfahrung benennt es ungeniert:
Konzerne gewinnen - Gesundheit verliert.


Am 03. Oktober 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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MACRON UND MERKEL: EUROPAGRÜNDER ?
IM LICHT DER WAHRHEIT:
GERECHTIGKEITSSÜNDER !

Macron, die sprechende Schaufensterpuppe,
im Dienst europäischer Raffgiermode,
werbend für eine Gesamtländertruppe,
verschlüsselt bezeichnet als Blutwurstsuppe,
ist stolz unterwegs nach Korsenmethode.

Stress, wie Madame Joséphine ihn einst hatte,
wird es für Frankreichs First Lady nicht geben.
Doch für Frau Merkel bei jeder Debatte.
Macron nennt sie, die Allemande-Nimmersatte,
in Angst, sich womöglich zu überheben.

Dass einst schon der Kaiser aller Franzosen,
vor Moskau an schmerzhaften Frostbeulen litt,
seine Soldaten in froststarren Hosen,
meilenweit weg von Lavendel und Rosen,
schneeblind verreckten, nimmt kaum noch wen mit.

Warum auch? Wer Lust hat, Russland zu schaden,
kann täglich dies träumend schmerzfrei vollziehn:
Den Kreml als Selbstbedienungsladen,
Putin verseucht durch vergiftete Maden.
Das hätten zu gerne Paris und Berlin.

Vergesst bitte nicht, was Russland erschuf,
vom Westen behindert, auch mehrfach bedroht.
Medial unerträglich der stete Ruf
nach Sanktionen und stählernem Huf,
just aus jener Ecke, einst menschlich verroht.
Vergesst bitte niemals: Es gab dieses Land,
Germanien genannt.
Es hasste sich tot.


Am 02. Oktober 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Tagesschau: Gift macht auch satt

„Weitere drei Milliarden Menschen zu ernähren“

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Liebe Galerie Männer,
über diese Programmbeschwerde freue ich mich besonders, weil ich weiß, dass sie sehr viele Menschen erreichen wird; nicht nur in Deutschland.
Dafür ist ein kräftiges, giftfreies Danke fällig.-
In Brasilien ist gegen einen katholischen Geistlichen ermittelt worden, der bereits 2012 auf Verunreinigen im Schulessen aufmerksam gemacht hat. Die Schulköchin hat von Bohnen berichtet, die nach Pestiziden gerochen haben.
Er hat 2012 ein Video veröffentlicht, doch erst jetzt, wo die kleine Welle droht ein Tsunami zu werden, muß das Video entfernt werden, ansonsten droht ihm eine Gefängnisstrafe. Er führt zu seiner Verteidigung an, sein Recht auf freie Meinungsäußerung, und auf körperliche Unversehrtheit. Brasilien hat sich zum größten Importeur von Pestiziden weltweit im Zeitraum von 1990 und 2010 entwickelt. -
In Argentinien wurde im Rio Parana, dem sechstgrößten Fluss der Erde, stellenweise bedenklich hohe Konzentrationen des Herbizids Glyphosat und seines Abbauprodukts nachgewiesen. Auf mehr als 22 Millionen Hektar werden in Argentinien, Genpflanzen angebaut. Seit Jahren wird von Wirtschaftsverbänden, Unternehmen und Regierungspolitikern, Glyphosat für die durch Gentechnologie erreichte Produktivkraftsteigerung in der Agragindustrie geworben. Dass Glyphosat krebserregend ist, wie die Internationale Agentur für Krebsforschung ( IARC) vertritt, gilt unter den Profiteuren, bis heute als ein Mythos. Gustavo Grobocopatel, Präsident eines der größten Agrarunternehmen des Landes vergleicht das Herbizid in zahlreichen Interviews etwa mit dem Medikament Aspirin: "Nur wenn man deutlich zuviel benutze,sei die Substanz schädlich."
Soziale- und Umweltbewegungen, wie etwa die Betroffenheitsorganisation Madres del Ituzaingo setzen ihre konkreten Erfahrungen dagegen, inmitten mit Glyphosat behandelter Felder. Seit dem massiven Anstieg der Produktion von Genpflanzen haben sie Kinder durch Krebs und andere Krankheiten verloren. Der Dokumentarfilm "Desierto Verde" (Grüne Wiese) gibt einen Einblick, was Glyphosat anrichtet.
Seit Jahren wird und wurde gekämpft, dass die "Warner" im Land Gehör finden wollen, und wie oft wurden sie ingnoriert und abgebügelt. Tausende von Unterschriften haben den Schmidt und die EU nicht sonderlich beeindruckt. Trotz massiver Proteste ist Glyphosat (Handelsnahme Roundup) mit fadenscheinigen Argumenten verlängert worden. Der Protest darf nicht aufhören, und deshalb ist diese Programmbeschwerde, neben den vielen anderen von immenser Wichtigkeit, und umso wichtiger ist, den Damen und Herren bei den ÖR Dampf unterm gut gepolsterten Sessel zu machen.


Am 02. Oktober 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Dein Beitrag wäre zum Schmunzeln, wenn er nicht so einen ernsten Hintergrund hätte, danke.
Mit Geografie haben es wohl die meisten "Europäer" nicht so. Sie werden bald die Landkarte auf eine politisch genehme Form bringen: Istanbul ist eine europäische Hauptstadt ( halb zumindest, aber die Türkei ist asiatisch!) und Russland ist asiatisch. Ja, Sibirien, aber die Bevölkerung lebt im riesigen europäischen Teil, der größer ist als das Zipfelchen Westeuropa.


Am 02. Oktober 2017 schrieb Gideon Rugai zum Artikel:

Tagesschau: Gift macht auch satt

„Weitere drei Milliarden Menschen zu ernähren“

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Die Information , dass hier über 6.000 T von dem Zeug versprüht werden halte ich für wichtiger und brisanter als den Kommentar zur französichen Zuckermakrone deDünnbrett-Rothschild (obwohl beide, das Makrönchen und das Glyphosat bzw. Monsanto sicherlich irgendwo ihre Schnittstellen haben).
Gesunder Geist in gesundem Körper ist nicht nur eine altgriechische Redensart und geistige Beweglichkeit, Kritikfähigkeit, selbstständiges Denken nicht allein eine Frage ausgefeilter Rhetorik.

Wir regen uns manchmal zu viel über die eine und dann viel zu wenig über die anderen Sachen auf...wie auch hier - und werden nebenbei schleichend vergiftet - zumindest solange irgendein Institut sich endlich bemüßigt den Nachweis (der Gesundheitsgefährdung) unter Zaudern und Zagen zu erbringen, den der gesunde Menschenverstand auch ohne Wissenschaftsdiplom längst abgeheftet hat.
Wie werden zukünftige "History" Sendungen wohl betitelt ?

"Merkels, Junckers und Macrons Helfer " vielleicht ?


Am 02. Oktober 2017 schrieb Gideon Rugai zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Dazu nur soviel : Wenn in der einen Ecke der Welt plötzlich die Schlaglichter angehen, Schlagzeilen der Euphorie sich im Hauptstrom auftürmen, Dünnbrettbohrer zu Weltenrettern ausgerufen werden, dann kann man sicher sein, dass in der anderen Ecke, tief im Schatten verborgen irgendeine verdammte Schweinerei vor sich geht ....oder gerade detailliert vorbereitet wird.

Mahlzeit !


Am 02. Oktober 2017 schrieb antares56 zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Es ist immer wieder eine Freude für mich, wenn ich ihre Kommentare lesen kann! Danke für ihren Einsatz trotz gesundheitlicher Probleme.


Am 02. Oktober 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Schon Mitte des 19. Jahrhunderts sprachen nicht nur Marx und Engels, sondern auch Heinrich Heine dem neu geschaffenen Finanzsystem eine zutiefst revolutionäre Wirkung zu: Das ?Staatspapieren-System', so Heine, gewähre Menschen wie den damaligen Herrschern der Finanzwelt, den Rothschilds, "die Freiheit, jeden beliebigen Aufenthalt zu wählen, überall können sie von den Zinsen ihrer Staatspapiere, ihres portativen Vermögens, geschäftslos leben, und sie ziehen sich zusammen und bilden die eigentliche Macht der Hauptstädte." Eine solche "Residenz der verschiedenartigsten Kräfte, eine solche Zentralisation der Intelligenzen und sozialen Autoritäten" werde künftige Herrschaftsstrukturen begründen.
Diese global operierende, kaum kontrollierbare Macht- und Entscheidungsstruktur - diese hypertrophierte Wall Street - kann man als Geldmachtkomplex bezeichnen, wobei die Analogie zum Militär-Industrie-Komplex nicht zufällig ist.
Ein "Tiefschläfer", wer da meint, dieser "Komplex" habe nichts mit den BILDERBERGERN und ähnlichen Geheimnis-"Krämern" zu tun!
MERKEL, MACRON, LINDNER gehören dazu!


Am 02. Oktober 2017 schrieb Haejm Geiss zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Habe gerade die schweizer Studie "Die Propaganda Matrix" gelesen, Untertitel: "Wie der CFR den geostrategischen
Informationsfluss kontrolliert", da fügt sich Gellermanns Text über die Blendgranate Macron wie das letzte Puzzleteilchen.
https://swprs.files.wordpress.com/2017/09/die-propaganda-matrix-spr-tpm.pdf


Am 02. Oktober 2017 schrieb Rudi der Ratlose zum Artikel:

Putin siegt in Berlin

Merkel schon wieder Kanzler

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Zum Problem AfD & Co

Ach wie schön einfach ist doch das Leben. Es gibt gute und schlechte Menschen. So einfach ist das.
Wie schwierig hatten es da Victor Hugo (Die Elenden, Der Glöckner von Notre Dame) und Bert Brecht (Die Dreigroschenoper) mit der Betrachtung der Menschen. Diese Leute ahnten irgendwie: Wenn Menschen keine Chance zum ehrlichen Leben und Existenzangst haben, wurden die auch See- und Straßenräuber oder gingen zur Unterwelt oder zur Fremdenlegion, um für Geld andere Leute totzuschießen. Heute werden sie in Europa Bankräuber, Hütchenspieler, Handtaschenräuber, Rauschgiftdealer oder gehen eben, wenn die Existenzsorgen noch theoretisch sind, zur AfD oder zu Pegida.
Ich vermute mal, dass da einige tief im Innern schon wissen, dass das hundsgemein ist, was sie da fordern. Die verdrängen das aber sehr gut und sagen sich "Die oder ich". So ist halt der Selbsterhaltungstrieb des Menschen. Da haben schon Mütter ihre Kinder ersäuft. Und sind die Sorgen hinsichtlich der Flüchtlingsfolgen damit unberechtigt, die Existenzangst grundlos? Jeder weiß doch genau, dass es Blödsinn ist zu sagen, Deutschland sei ein reiches Land. Deutschland ist kein reiches Land, sondern bloß ein Land mit vielen Reichen. Und die haben nicht die geringste Absicht für die Flüchtlinge nur einen einzigen Cent auszugeben. Wem also wird vermutlich alles an der Backe kleben bleiben? Nun verstanden, warum die Leute zu den Nazis gehen?
Oder kann mir jemand hier eine Partei nennen, die erklärt hat, für die Kosten der Flüchtlinge die Verursacher zur Kasse zu bitten? Kennt jemand eine Partei, die heute schon laut und sichtbar Organisatorisches treibt, um das gegeneinander Ausspielen von Flüchtlingen und Ansässigen gegeneinander nicht zuzulassen? Wer fordert denn, Rüstungskonzerne eine saftige Migrationssteuer aufzuerlegen? Wer fordert denn die Parteikassen von CDU/CSU und SPD für fir Flüchtlinge zu plündern? Wer fordert die USA zur Kasse zu bitten ? und wie soll das geschehen?

Weiß jemand Rat?


Am 02. Oktober 2017 schrieb joe bildstein zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Bilder sagen mehr als 1000 Worte... auch wenn deine wieder mal richtig gut sind.

http://www.leidenartsinsocietyblog.nl/images/uploads/Celine_Image_1.jpg


Am 02. Oktober 2017 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Emanuel Macron de Rothschild beginnt jetzt flott mit der Umsetzung der Agenda seiner Sponsoren die ihn schon ins Amt gebracht haben. Was der Tausendsassa in seiner Rede nicht erwähnt hat, ist wohl der französische Plan, dass der europäische Finanz- und Verteidigungsminister von Frankreich gestellt wird, was nach französischem Selbstverständnis alternativlos ist. Die Dame im Berliner Kanzleramt hat sich ja auch schon wohlwollend zu seiner Rede geäußert, aber glücklicherweise ist sie momentan nur geschäftsführend im Amt und kann noch nicht so richtig loslegen. Macron und Merkel sollten sich beeilen die Sanktionen gegen Russland ersatzlos zu streichen sonst ist der Zug abgefahren und die Russen werden nichts tun um ihnen dabei zu helfen die Sanktionen gesichtswahrend los zu werden.
Auch sollten sich Merkel und Macron mal die Entwicklung der Russischen Wirtschaft, insbesondere der Landwirtschaft genauer ansehen. Dank der Sanktionen ist Russland zum
größten Getreideproduzent und Exporteur aufgestiegen und baut momentan rapide eine Produktionspalette auf, die das Land immun gegen die Willkür westlicher Sanktionen macht und erschließt gleichzeitig Märkte mit den Ländern die sich unabhängig vom Westen machen wollen. Die Sanktionen von Merkel und Co sind ein Gottesgeschenk für Russland, denn als Mitglied der WTO hätte Russland seine Wirtschaft nicht durch Einfuhrbeschränkungen oder Zolltarife schützen können. Ich denke in Moskau wird bald ein Ehrenmal für Merkel eingeweiht als Dank für diese Hilfe bei der wirtschaftlichen Entwicklung Russlands. Für diese wirtschaftspolitische Glanzleistung ist ihr jetzt schon der Dank der deutschen Wirtschaft und der Arbeitnehmer sicher.


Am 02. Oktober 2017 schrieb Lea Berner zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Ich lache immer noch! Danke für den klugen und erheiternden Gruß zum Wochenanfang.


Am 02. Oktober 2017 schrieb Werner Weber zum Artikel:

Tagesschau: Gift macht auch satt

„Weitere drei Milliarden Menschen zu ernähren“

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Wie lange wollen Sie denn diese Beschwerden ohne echte Resonanz im Sender noch schreiben? Das ist doch vergeben Liebesmühe.

Antwort von U. Gellermann:

Immer mehr TV-Zuschauer wollen den Fake-Produzenten in Hamburg nicht vergeben. Schauen Sie auf die Website der Tagesschau und lesen Sie dort die Zuschauer-Kommentare.


Am 02. Oktober 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Besser gehts nicht.
Gelungen stilsicher, mit eleganter, spitzer Feder den "Dampfplauderer" entlarvt, auf den die ach so schlauen "Hofbericherstatter" mit Pauken und Trompeten hereingefallen sind. Für die saubere Recherche, die Hintergrundinformationen, die Analyse eines Textes, in dem die Völker der EU weder eine Bedeutung finden, noch deren Interessen zu Wort kommen, vielen Dank
Da kommt einer, aus dem politischen Nichts, Investmentbanker bei Rothschild und Co. Mit 31 Jahren in diese Position gekommen. Was für ein Überflieger, der aalglatte, schnöselige Schnösel. Das ist doch wohl nur möglich, wenn die entsprechende Skrupellosigkeit und Menschenverachtung erkennbar wurde, für die, die ihn dann 2014 zu den Bilderberger eingeladen haben, und ihn dann liebevoll, gepampert im eigenen Interesse an die Spitze Franreichs katapultiert haben. 2012 war er an einem Milliardendeal beteiligt, einer der größten Übernahmen des Jahres,den Kauf der Säuglingsnahrungssparte des US Konzerns Pfizer durch den Nahrungsmittelkonzern Nestle für 11,9 Milliarden US Dollar. Mal lesen, was ihm sein Lehrer ins Stammbuch geschrieben hat: "Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig , wer die Gesetze macht." Meyer Amschel Rothschild (1774-1812)
Wie geht das,dass Macron mit diesem Lebenslauf ausgerechnet die Interessen des Volkes vertritt, und für eine Politik steht, die Frankreich nicht zum "Armenhaus" Europas macht ?
Kein Wort über die konkreten Verhältnisse in Frankreich. Den Ausnahmezustand gibt es noch, Streiks, Abbau von Arbeitnehmerrechen, Jugendarbeitslosigkeit; die verlorene Generation: Frankreich 23,4 %, Griechenland 44,4%, Spanien 38,6%, Italien 35,5%, um nur einige zu nennen. Nun, bei Merkel hat er die Schulbank gedrückt. Vor dem ganz großen Kahlschlag, Gespräche mit den Gewerkschaften und Konzernen, um den Widerspruch zwischen Arbeit und Kapital in wohlklingende Ergebnisse zu lullen,und es einfach gesitteter, ohne den Klassenkampf erkennbar werden zu lassen.Geschickt eingefädelt von den Damen und Herren im Hintergrund, diesen jungen Bengel, der sicherlich nicht weiß, wie Arbeit geschrieben wird gemeinsam mit den Medien als "Wundertäter" fliegend, über Wasser gehend, und brandgefährlich, wenn er die Souveränität der Völker nicht erwähnt, wenn er beliebig, schwammig bleibt, so kann jeder das in die hohle Nuß packen, was seinen vermeintlichen Interessen entspricht, hoch geschrieben. Er ist einer von denen, die durch die Spekulationen, Leerverkäufe, Gier, und nochmal Skrupellosigkeit, Verursacher der immer noch nicht bewältigten Finanzkrise beteiligt gewesen ist, und ihn zum Präsidenten Frankreichs gemacht hat. Wieder einmal wurde der Bock zum Gärtner gemacht. 1940 unterstützten die Franzosen Philippe Petain um sich vor den Nazis zu schützen, der dann aber da genaue Gegenteil tat. -
Millionen europäischer Arbeiter arbeiten für niedrigste Löhne, ohne Absicherung, werden ausgebeutet, leben am Rande der Gesellschaft, können gefeuert werden, sind das, was Karl Marx das "Heer der Arbeitslosen" nannte, und Millionen Menschen ins Elend gestoßen hat. Herr Macron, davon hätten sie sprechen sollen.
Die AGENDA 2010 von Deutschland umgesetzt, von sPD Schröder und dem Grünen, der schwärzer wie die Nacht ist: Fischer findet gerne Nachahmer in der EU. Ein Beispiel: Rumänien, wo bis 2009 neunzig Prozent aller Arbeitnehmer einen Tarifvertrag hatten , wurde ein Arbeitsgesetz, mit "Unterstützung" und Mitarbeit des Council of Foreign Investors und der US Handelskammer durchgesetzt. Heute arbeiten 40% aller Beschäftigten für den gestzlichen MIndestlohn.
Die Arroganz der Macht. Sie werden an Russland nicht vorbeikommen, einem Land, was maßgeblichen Anteil an der Zerschlagung des Faschismus hatte, einer Bevölkerung, die bis zum heutigen Tag, ihre Toten beklagt, die ausgehungert werden sollten, die gelitten haben, und erniedrigt wurden; an diesem Land, dass größte in Europa kommen sie nicht vorbei; Herr Macron. Auf einem Marktplatz in Frankreich hätten sie sich ihre schwätzerische Rede ohne Substanz in die frisch gewaschenen Haare schmieren können.
Macron will mit Merkel regieren. Sie versuchen die Welt zu "erklären," vergessen dabei aber, dass die Welt, die Völker sind, die unter den jeweiligen Verhältnnissen gewachsen und geworden sind, und letztendlich alle eine Geschichte haben, die im kollektiven Gedächtnis fest verankert ist. Sie mag einer unterschiedlichen Bewertung unterliegen, doch der menschlichen Natur folgend, werden die Völker nach Faschismus und Krieg den gesellschaftlichen Fortschritt wählen, auch wenn es sich jetzt völlig anders darstellt, und Faschismus und Krieg vergessen zu sein scheinen. Historischer Optimismus wird das genannt.
"Schwarzer, Weißer, Brauner, Gelber !
Endet ihre Schlächterein!
Reden erst die Völker selber, werden sie schnell einig sein.
Vorwärts, und nicht vergessen, worin unsere Stärke besteht!
Beim Hungern und beim Essen.
Vorwärts, nie vergessen.
Die Solidarität.
Der Unterschied ist es, den die GALERIE, mit ihrem Herausgeber an die Spitze des politischen Journalismus setzt, mit ihrem Verfechter, der kompromisslos, auf seine Art, den Herrschenden die Hammelbeine langzieht, und ihre Schweinereien, und wessen Interessen sie vertreten, aufdeckt, dafür ist ihm immer wieder herzlich zu danken


Am 02. Oktober 2017 schrieb Bert Werner zum Artikel:

Tagesschau: Gift macht auch satt

„Weitere drei Milliarden Menschen zu ernähren“

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Der arme Doktor Gniffke! Es gibt doch noch ganz viel andere in im NDR. Können Sie Ihre Zielperson nicht mal wechseln?

Antwort von U. Gellermann:

Gniffke ist nur ein auswechselbares Symbol. Aber er eignet sich gut.


Am 02. Oktober 2017 schrieb Gert Schneidereit zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Vor kurzem in Athen wollte Macron schon „Europa“ neugründen. Der Mann hat viel zu tun.


Am 02. Oktober 2017 schrieb Hilla Hausmann zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Woher haben Sie denn die Behauptung her Macron habe Russland in seiner Sorbonne-Rede nicht erwähnt? In den allgemein zugänglichen Nachdrucken kann man das ja kaum feststellen.

Antwort von U. Gellermann:

Die französische Botschaft in Berlin hat seine Rede als PDF auf ihrer Website.
https://de.ambafrance.org/Staatsprasident-Macron-Initiative-fur-Europa


Am 02. Oktober 2017 schrieb Jan Peters zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Es geht weiter mit der Macron-Beweihräucherung: Schreibt doch der Siegel „Macrons Europa-Vision - Ein Windstoß im lauwarmen Herbst „ und die Süddeutsche nennt ihn „Sonnenkönig“. Der Medien-Hype nimmt kein Ende. Da bin ich dankbar, dass Sie den Mann entzaubern.


Am 02. Oktober 2017 schrieb Klaus Madersbacher zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Hat er den Ausnahmezustand schon aufgehoben? Habe noch nix dergleichen gehört ...


Am 02. Oktober 2017 schrieb andy andy zum Artikel:

Macron der Wundertäter

Russland liegt auf dem Mond

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Macron sehr treffend beschrieben lieber Uli Gellerman !
Hat mich beim franz.Wahlkampf schon fasziniert, dass da keiner tatsächlich fragt "woher kommen diese polit.Superstars ?; wofür stehen sie ? usw"
Selbes Spiel läuft gerade mit Kurz bei uns in Österreich; da wird der Dampfplaudernde Lackbubi nach oben gehypt wie wenn es kein Morgen gäbe aber keiner fragt "Wer steht denn da dahinter ? Wofür steht der eigentlich ? usw"
Dieser "Kurz`e" Brüssel-Loyalist steht nämlich genau für das, was in Österreich locker mehr als 70% der Bürger ablehnen "die Umsetzung des Zentralstaats EU" inkl. Ausplünderung der einzelnen Nationen durch die globale neoliberale Raubtiertruppe.

Das wird eine harte Legislatur für uns Bürger werden, denn in den nächsten 5 Jahren wird es sich in Europa entscheiden: "Gewinnen die globalen Parasiten und stürzen uns restlos ins Chaos oder schaffen wir es, unseren Kontinent wieder zurück zu holen !?"


Am 01. Oktober 2017 schrieb Bernhard Meyer zum Artikel:

Putin siegt in Berlin

Merkel schon wieder Kanzler

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Sehr geehrter Herr Gellerman,

in Ihrer Antwort auf den Kommentar von Frau Schier schrieben Sie:
"die gegen Wutbürger kämpft, es sei denn Sie wollten die Pegida unter diesem Begriff einordnen"

Warum sollte man die "Pegida" nicht unter dem Begriff einordnen?
Nicht, dass ich das Wort "Wutbürger" schätze, aber wenn es schon mal dasteht, passt es doch auch auf Pegida oder sehe ich das falsch? Und gegen Pegida zogen Linke doch heftig zu Felde. Organisierten Gegendemos, als ob die der Hauptfeind seien und nicht die NATO, Agenda-2010-Verteidiger, Sozialabbauer, Rentenprivatisierer usw.usf. Ich finde die Frage berechtigt (und das hat mich damals auch davon abgehalten bei den Gegendemos mitzumachen), warum diese Leute ausgerechnet diejenigen wählen sollten, die sie am lautesten beschimpften?

Im Prinzip sehe ich denselben Vorgang auch in Bezug auf die AfD. Z.B: In KONTEXT (die alternative Stuttgarter Zeitung, auch in der SonnTAZ als Beilage) wird von eifrigen Redakteuren laufend "gegen Rechts" getrommelt, gegen die AfD, gegen den Kopp-Verlag, auch schon mal gegen die "Querfront" usw. - und dahinter verschwinden ganz die eigentlichen rechtsradikalen Bosheiten, die der politische Mainstream seit ca. 30 Jahren anrichtet: Angriffskriege, Sozialabbau, Grundgesetz-Kastration in Salamitaktik usw. Das ist zum Verzweifeln.

Oder auch jetzt nach der Wahl schreit jeder: Großes Unglück - AfD!!! Ja und die rechtsradikalen Sauereien unserer bisgerigen Regierungen? Ist das etwa harmlos? Was könnte uns durch die AfD Schlimmeres drohen, wenn sie denn in die Regierung käme?

Für mich ist es eindeutig: die AfD ist ein Popanz, der von den eigentlichen Schweinereien ablenkt. Vielleicht ist es ihr Hauptzweck.

Antwort von U. Gellermann:

Sehr geehrter Herr Meyer,

der Begriff „Wutbürger" kam im Zusammengang mit den Protesten gegen Stuttgart 21 auf und war dann im Sprachgebrauch für Aktivären gegen vergleichbare Projekte reserviert. Da jede Menge Linke auch gegen Stuttgart 21 aktiv waren, ging ich bei Frau Schier von einer Verwechslung aus.

Wer wie die PEGIDA-Leute Ausländer als „Viehzeug“, „Dreckspack“ und „Gelumpe“ bezeichnet, hat sicher auch Wut. Aber nur weil die NPD, deren Sprachgebrauch hier zu erkennen ist, auch voller Wut ist, würde ich sie nicht unter "Wutbürger“ einordnen.

Da die AfD gern mit Nazi-Wendungen um sich wirft, so z. B. wenn sie Menschen „entsorgen“ will, sucht sie offenkundig die Nähe zu PEGIDA, bzw. nützt die Bewegung als Arm auf der Straße.

Die von Ihnen genannten Medien haben offenkundig noch nicht entdeckt oder entdecken wollen, dass die AfD brav zur NATO steht und der FDP in sozialen Fragen näher ist als der Caritas. Aber das kommt noch, dann wird die Trommelei schon aufhören.


Am 01. Oktober 2017 schrieb Klara Berger zum Artikel:

Die Echo-Kammern des Schreckens

Ein linkes Podium zur Medienherrschaft Rating /Lucke/Gellermann zu Springers Erben

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@ Anke Zimmermann
Ich habe einfach das Kürzel "OmG" von Frau Müller übersetzt: Oh mein Gott".



Am 01. Oktober 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Die Echo-Kammern des Schreckens

Ein linkes Podium zur Medienherrschaft Rating /Lucke/Gellermann zu Springers Erben

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Frau Klara Berger, da haben Sie was verpasst, ist nicht schwer herauszufinden was Maren Müller aufgebaut hat. Wo haben Sie "Oh mein Gott gelesen"? Ihr Kommentar bleibt mir rätselhaft.

Also ich fand von Luckes Auftritt seltsam, inhaltlich und körperlich. Was waren das für wilde Kritzeleien? Nebenbei einen neuen Mobilphonvertrag abgeschlossen oder einen Artikel redigiert?

Was mich berührte, war der abgewichste Zynismus von Arnulf Rating. Frei nach dem Motto: jetzt seien wir nicht naiv, wir wissen doch alle wie der Hase läuft. Na toll, die Made im Speck findet den Speck ranzig.

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