Leserbriefe

Leser-Kommentare im Monat Februar 2017
 

Am 23. Februar 2017 schrieb Stephan Peter zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

Der Neue schafft sofort die Agenda ab

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Einmal ist mir dieser Schulz doch tatsächlich aufgefallen. Da hat der Typ vor der Knesset eine Rede gehalten, in welcher er den Wasserklau Israels gegenüber den Palestinänsern kritisierte ! Wow - dachte ich - hat er keine Lust mehr auf Machtpolitik - ist er besoffen oder hat er zuviel Spinat gegessen? Nachdem er dann zurückgerudert war und sich herzzerreißend entschuldigt hatte, war er dann ein paar Monate in der Versenkung verschwunden - es musste erst einmal (Günter) Grass drüber wachsen.


Am 23. Februar 2017 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

Der Neue schafft sofort die Agenda ab

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„In den Wetterberichten kommt häufig die ‚gefühlte' Temperatur vor"

Schulz steht für mehr gefühlte Gerechtigkeit und mehr gefüllte Beutel.


Am 23. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

Der Neue schafft sofort die Agenda ab

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@ e.volks
meinen respekt, dass sie sich der diskussion stellen und halbwegs positionieren. das machen nicht viele hier, weil im dunkeln gut munkeln ist.

das war es dann aber mit den blumen, und setzen sie mich als feind der sozialdemokratischen demagogischen irrlehre auf die liste ihrer hater!!
"trotz alledem" hat mit der spd überhaupt nichts zu tun, und das sehe ich als blasphemisch gegenüber allen opfern, die die arbeiterKLASSE erbracht hat. historisch betrachtet ist die spd immer trittbrettfahrer gewesen. und saß sie mal scheinbar obenauf, dann verhielt sie sich wie die radfahrer: nach oben buckeln, nach unten treten!
NIE hat die spd massenführend sozial- oder entspannungspolitik gestaltet!! vergessen sie bitte nicht das schaufenster im osten. der westdeutsche kap. MUSSTE der arbeiterschaft zugeständnisse machen, und auch ein brandt wollte nur den markt erweitern!
alle kriegerischen entscheidungen und jeder sozialpolitische kahlschlag wurde von der spd initiert oder mitgetragen!!
gewichten sie diese entscheidungen mit den heutigen schulz'schen korrekturplänen und sie merken deren nichtigkeit im vergleich!!
seit 25 jahren gibt es das schaufenster nicht mehr, und auch im osten ist der markt übersatt, mit den üblichen folgen einer kolonialisierung und dem wahlverhalten:(

in böhmermanns zeiten darf martin sich über witze bezogen auf seine person nicht beschweren. seit dem plagiatoren die brd regieren, entspricht das dem niveau von bildung und kultur, also akademisch;)

von skepsis rede ich nicht, weil kritik als verbale zusammenfassung eines denkprozesses viel begründeter ist.
deshalb besuche ich die rationalgalerie, andere verlaufen sich:)


Am 23. Februar 2017 schrieb Benno Herbst zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

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Schön, Herr Gellermann, daß Sie mir auch noch ein bischen Platz gelassen haben, damit ich noch was dazu schreiben kann. Vieles, sehr Vieles haben Sie ja schon geschrieben.
Dieser Schulz, dieser Wundertäter, wie Sie ihn nannten, ist aber kein Gerd Schröder. Schulz ist ein Ankündiger wie viele andere Politfritzen auch. Aber nicht nur von der SPD. Immer nach dem Motto, was kümmert mich mein Geschwätz vor der Wahl.
SPD-Schröder, der Vorsitzende der eigentlich sozialdemokratischen Partei, also eigentlich der Partei der Arbeiter von August Bebel und Ferdinand Lassalle warf das sozial und demokratisch mal kurzerhand über Bord und verriet seine Partei. Er erarbeitete sich damit natürlich schwer seinen Kosenamen als Kanzler der Bosse. Er handelte, woran das Land derzeit immer noch rumdocktert und die Armen immer mehr werden.
Nach mehreren anderen Vorsitzenden kommt nun dieser Schulz und will das angeblich alles umkehren.
Man merkt aber, daß er es doch nicht so ernst sieht und baut sich schon eine Hintertür ein. Fehler sind menschlich und nicht ausgeschlossen. Also wird er Anfang Oktober diesen Jahres sich und den anderen eingestehen, daß es ein Fehler von ihm war, alles von der Agenda 2010 rückgängig machen zu wollen. Der Fehler besteht darin, daß er mit den Atlantik-Grünen und den Links blinkenden fast-SPDlern eine Regierung bilden will. Nun ja, er will das Sagen haben.
MEINETWEGEN ! Soll er es machen! Hauptsache, er verhindert damit eine neue Merkel-Diktatur!

Deswegen soll er es meinetwegen machen. Noch eine Merkel-Regierung verträgt das Land nicht. Zumal diese offensichtlich an Altersstarrsinn leidende Frau auch weiterhin die einmal von Obama erhaltenen Aufträge der Destabilisierung der EU, der Hilfe für die Oligarchen in der Ukraine und der Rußland-Sanktionen um jeden Preis aufrecht zu erhalten.
Egal, welche Folgen das für die Politik und Wirtschaft in der EU hat.

Neue Köpfe braucht eigentlich das Land !

(Aber woher nehmen?)


Am 23. Februar 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

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Zu Marc Britz: M.E. gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Dunkelroten und Blaßroten. Die Zeiten, wo die Sozialdemokratie noch ihren Namen verdient hat, das war jedenfalls noch bei Bismarck sind längst vorbei. Und auch die anderen Roten sind im Establishment angekommen, ich kann da auch Wagenknecht nicht mehr ausnehmen. In deren Buch "Reichtum ohne Gier" kann ich jedenfalls nicht ansatzweise erkennen, was sie denn gegen die alles beherrschende Gier der Reichen und Mächtigen wirksam für möglich hält. Jedenfalls aber ein Kompliment für den erfrischenden Beitrag von Herrn Gellermann über den gefühlten Schulz. Leider wird der deutsche Michel auch den wieder wählen und dabei beschleicht mich allerdings die Frage, ob dann nicht das Original sogar besser wäre.


Am 23. Februar 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

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Schaut doch mal aus der "Vogel-Perspektive" auf die jeweils "Herrschenden":
Immer schon brauchten die Herrscher die Bosse der "Wirtschaft", die Bosse des Kapitals und die Bosse der Militärs und , ganz wichtig, das "Fußvolk" um zu "herrschen"! Dabei ist es egal wie die "Herrschaftsform" genannt wird, es gab noch nie eine sog. "Volksherrschaft"!
Heutzutage ist es also mehr oder weniger egal welche Partei-Farbe vom verdummten Volk "gewählt" wird, denn alle "Herrschenden" wollen nur das Eine:
Herrschen ü b e r das ausgebeutete Volk!
Von wen denn sonst kassieren sie das Geld für ihre "Herrschaft"!? Wer treibt denn seit Jahrtausenden die Völker in die von dem Volk nicht wirklich gewollten Kriege? Meint etwa "das Volk", das es vom MARTIN von der ganzen Plage "erlöst" wird? ... was schon den sog. Göttern seit ihrer gewähnten Existenz nicht gelang!!!


Am 23. Februar 2017 schrieb Helen + Ansgar Klein zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

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Lieber Ulrich Gellermann,

natürlich haben Sie Recht, was die Vergangenheit von Martin Schulz angeht, seit er zum Establishment der SPD und der EU gehört.
Ich kenne Martin Schulz seit Juso-Zeiten, Wir haben vor ca. 36 Jahren hier in Würselen zusammen die 'Würselener Initiative für den Frieden' gegründet, deren Sprecher meine Frau Helene und ich seit 2008 sind. Ich war stellvertretender Fraktionsvorsitzender in der Würselener SPD-Ratsfraktion als Martin als Juso in die Fraktion kam. Ich selbst habe die Fraktion und die SPD 1981 - hauptsächlich aus umweltpolitischen Gründen - verlassen, bin nach 44 Jahren kommunalpolitischer Arbeit, davon fast 30 Jahre als GRÜNER, inzwischen seit ein paar Jahren parteilos und gehöre nun für den Wahlkampf dem 'Team Sahra' an.
Ich kenne Martin als einen, der es versteht eloquent politische Zusammenhänge klar und deutlich darzulegen und als einen, der auch hinter den stand, was er vor seiner Brüsseler Karriere gesagt hat. Seit er in Brüssel 'etwas geworden' ist, ist er zweifellos dem Mainstream mehr und mehr verhaftet.
Warum schreibe ich das so ausführlich? Ich möchte deutlich machen, dass das, was ich eigentlich rüberbringen möchte, einen gewissen Hintergrund hat. Ich möchte rüberbringen, dass meine Frau und ich es nicht zielführend finden, Martin Schulz schlecht zu reden. In unseren Augen ist durch die Kandidatur von Martin Schulz endlich die Chance gegeben, dass Merkel & Co abgelöst wird. Und das wäre allein schon ein erstrebenswertes Ziel. Man kann sich allerdings unschwer ausmalen, welche Probleme hellrot-rot-olivgrüne Koalitionsverhandlungen machen würden, nur ... die Chance dazu sollte eröffnet werden. Mit anderen Worten: der Wahlkampf muss u.E. für eine hellrot-rot-olivgrüne Mehrheit im kommenden Bundestag unter dem Kanzlerkandidaten Schulz - einen Besseren hat die SPD nicht zu bieten - geführt werden.

Antwort von U. Gellermann:

Wenn Martin Schulz wirklich Veränderungen wollte – und ich will niemandem absprechen, er könne sich ändern – dann hätte er mit der jetzigen Bundestagsmehrheit die Chance dazu. Das wäre zugleich ein Bruch der Großen Koalition und ein furioser Auftakt des Wahlkampfes.


Am 23. Februar 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

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@ Engelbert Volks

Rein rechnerisch macht es in der Tat keinen Unterschied ob nun 300000 in der SPD oder in der Linken sind. Beide brauchen die von der Atlantikbrücke gesteuerten Olivgrünen. Programmatisch macht es schon einen Unterschied, denn die Linke hat die von Ihnen angesprochenen Punkte nicht nur schon lange im Programm, sondern in entsprechenden Situationen auch nachdrücklich vertreten. Hätte die Linke die Stimmgewalt der SPD, ließe sich R-R-G programmatisch dominieren. Zu so einer Koalition wird es Dank der Olivgrünen aber gar nicht erst kommen, und die SPD wird sich entgegen der naiven Hoffnungen Wagenknechts und Lafontaines (glauben die das wirklich?) auch nicht "resozialidemokratisieren". Es wird Alles beim Alten bleiben. Die alte Tante SPD eben.


Am 23. Februar 2017 schrieb Karl Heinz Bernhart zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

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Wenn Schulz tatsächlich herginge, und versuchen würde, die derzeit verfügbare rot-rot-grüne Mehrheit für soziale Reformen zu instrumentalisieren, dann bekäme er erstens die erforderliche Mehrheit nicht zusammen, weil die rot-rot-grünen Eliten dafür weder Arsch noch Eier in der Hose haben, und zweitens wäre er schon nächste Woche weg vom Fenster.

Antwort von U. Gellermann:

Immerhin habe ich mal nen positiven Vorschlag gemacht. Keiner soll sagen, er sei unberaten gewesen.


Am 23. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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@ Herr Bernhart.
".......Pfade der Vernunft zu beschreiten"
Deutschland sitzt, wie die Völker Europas, um nicht zu sagen, die Völker der Welt in der Zwickmühle, gezwickt von der Mickey Mouse, und der vorauseilende Gehorsam, besonders von Deutschland hat in den vergangenen Jahren/Jahrzehnten die Menschen auf dem Grabbeltisch den Interessen der Konzerne zum Fraß vorgeworfen. Zurückdrehen geht nicht. Der Karren sitzt tief im Dreck, und inwieweit, denn eine rot,rot grüne Bundesregierung die vielbeschworene Veränderung in den Macht- und Kräfteverhältnissen hinbekommt bleibt ihr Geheimnis. Jeder Mist, jede Deregulierung, sämtliche Kriegseinsätze, Agenda 2010, Tür und Tor von Steinbrück den Hedge Fonds, den Geiern des Kapitals, die sich für nix zu schade waren und sind., geöffnet. Die Trennung des Bankensystems, eine Maßnahme, nach dem Börsencrash 1929, von Steinbrück sPD, unfassbar, still und leise mit den Kapitalsten wieder zusammengelegt. Die Liste ist lang, und mein Misstrauen der sPD gegenüber, bleibt bestehen, und der Kriegspartei die Grünen, sowieso. Die LINKE fährt nen zick zack Kurs; nicht glaubwürdig. Die USA mögen noch so rumzetern, die 2%, und wenn nicht,dann....., nix dann. natürlich geben die Europa nicht auf, NIEMALS. Die Strukturen des Neoliberalismus haben sich ziemlich verfestigt, und Deutschland wird nie das "kleine gallische Dorf" sein.


Am 23. Februar 2017 schrieb Roman Gärtner zum Artikel:

Umsturzversuch in Hamburg

Irgendjemand beschuldigt die Russen

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Die aktuelke Programmbeschwerde ("Umsturzversuch in Hamburg") passt ebenfalls wie die Faust aufs Auge (und im etwas entfernteren Sinne auch die nette Grafik die gestern auf den NachDenkSeiten erwähnt wurde - http://www.nachdenkseiten.de/?p=37120).

Um es kurz zu machen...mir ging es um das Thema "Framing" (in der Programmbeschwerde ist auch von "in diesem Frame" die Rede).

Ich kannte die Meldungen die in den entsprechenden Artikel angesprochen wurden nicht, habe mir alle durchgelesen und die Gedanken dazu zusammengefasst...was mir so als erstes in den Sinn kam...war wohl nicht so zielführend :)

"Fake News der Guten" sind nunmal ein Mittel zum Zweck..
Weder die EU (Deutschland) noch NATO (USA) haben den Rückhalt der Bürger um Kriege vom Zaun zu brechen (nicht nur gg. Russland), also muss man mit Dreck (oder wie in diesem Fall mit "Fake News") werfen...irgendetwas bleibt in den Köpfen der Menschen hängen.
Und das was hängen bleibt, kann lang anhaltende und gefährliche Auswirkungen haben.

Hier ein Video des CCC zu diesem Thema - "Die Wahrheit, was wirklich passierte und was in der Zeitung stand" - https://m.youtube.com/watch?v=4ONHziWZ52U
(Man muss bis Minute 9 vorspringen...gab kleinere technische Probleme)


Am 23. Februar 2017 schrieb Andreas Buntrock zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

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Selbst wenn Schulz in den nächsten Monaten den Beweis anträte, "übers Wasser laufen zu können",
würde ich der sPD NIE WIEDER meine Stimme geben!

Wenn Schulz wirklich etwas an den durch die sPD und die Grünen zu verantwortenden sozialpolitischen Schweinereien der Agenda 2010 ändern will, kann er den nötigen Umfang dieser Änderungen ja gerne in einer netten Runde mit der Partei Die Linke und den grünen SPD-Komplizen der Agendasauerei diskutieren.
Vielleicht langen die politischen Übereinstimmungen ja für Rot-Rot-Grün.

Wenn nicht, dann eben nicht!

Für MICH JEDENFALLS GILT:

Gerhard Schröder war der letzte Sozialdemokrat oder besser gesagt Antisozialdemokrat, dem ich jemals mein politisches Vertrauen geschenkt habe, und der dieses geschenkte Vertrauen dann aufs Übelste missbraucht hat!


Am 23. Februar 2017 schrieb Engelbert Volks zum Artikel:

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@ Marc Britz
Wenn also sehr optimistisch geschätzt 300000 SPD-Mitglieder "zähneknirschend" die Linke wählten, käme die Linke auf über 40 Prozent bei den Bundestagswahlen und könnte als Regierung Politik gestalten?
Zurück zu den Grundrechenarten!
Selbst Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine setzen auf eine resozialdemokratisierte SPD für einen realistischen Politikwechsel.


Am 23. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

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@ Herr Volks
"Blinde Wut rauskotzen?"
Habe nochmals intensiv die Kommentare gelesen.
Uli Gellermann hat auf den einen, auf den sie in besonderer Weise hinweisen eine klare und völlig ausreichende Antwort gegeben. Ansonsten habe ich vergeblich nach "blinden Hasskommentaren" gesucht; und selbstverständlich nicht gefunden, weil die hier sicherlich nicht veröffentlicht werden würden.
Das die berechtigte Kritik meiner Mitschreiber einigen, der sPD nahe stehenden Lesern, Schmerz bereiten kann, ist durchaus verständlich, muss aber ausgehalten werden. Was ich hier lese, ist oftmals durchdacht, und dem was die sPd sich der Arbeiterklasse gegenüber geleistet hat, und immer noch leistet, zivilisiert zu nennen.
"Wer hat uns verraten.......?" Da beißt die Maus keinen Faden ab, weil das eine historische Wahrheit ist. Übrigens, unter dem Vizekanzler und Wirtschaftsminister Gabriel wurden munter die Rüstungsdeals, besonders mit Saudi Arabien genehmigt, und von Abrüstung war ja überhaupt keine Rede. Nun ja, mit dem Mund waren sie immer vorne dabei; die Damen und Herren der sPD, und werden für ihr Geschwätz, für die Lügen, mehr als fürstlich entlohnt, während Teile der Bevölkerung nicht wissen, woher sie es denn noch nehmen sollen, um so einigermaßen über den Monat, bzw. über die Runden zu kommen.


Am 23. Februar 2017 schrieb Karl Heinz Bernhart zum Artikel:

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@marc britz

<... wo das Problem liegt>

Das sehe ich ähnlich, nur wissen wir ja, wie die USA ihre "regime changes" betreiben. Und "Mutti" weiß das auch. Vielleicht bin ich aber auch durch die Lektüre von D.Talbots "Schachbrett des Teufels" paranoid geworden. Auf jeden Fall braucht in Deutschland (und in jeder anderen hochtechnisierten Zivilisation) nur der Strom auszufallen, und es geht ÜBERHAUPT NICHTS mehr. Da braucht es gar keinen Atomschlag und kein "dem Erdboden gleich machen". Die Menschen würden wie Tiere übereinander herfallen.


Am 23. Februar 2017 schrieb Alfred Matejka zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

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Den Martin Schulz könnte ich nicht als Kollegen bezeichnen, auch wenn er in einer Gewerkschaft wäre. Wenn er Mitglied sein sollte, könnte ich wetten, dass er keinen satzungsgemäßen Beitrag bezahlt.Genau sowenig wie Gabriel und Nahles ua. Grund für einen Antrag auf Ausschluss.
Nach der Legende vom hl.Martin hat der einen Umhang mit einem Bettler geteilt. Er soll aber auch 20.000 Sklaven gehalten haben, der Martin. Der SPD-Kandidat Martin wird mit keinem Hartz-Vier Empfänger sein Gehalt teilen, er hat nur warme Worte zu verteilen. Und es ist immer wieder erschreckend, wie die Menschen darauf reinfallen. Die Menschen kleben an den Lippen eines Redners, sie schauen nicht ,was er mit den Händen macht. So ähnlich hat ja Uli vor kurzer Zeit eine Aussage seines Großvater in der Galerie zitiert. Genauso ist es. Das Kriterium der Wahrheit ist die Praxis. Und in der Praxis ist Martin Schulz ein Diener des Neoliberalismus. Der Postillon hat das prima beschrieben.Viele können die Fresse der (M)E(r)kel nicht mehr sehen, geschweige denn ihre Worthülsen mehr hören. Die Sprüche von Schulz sind für den Arsch. Es wird sich nur was ändern wenn die Menschen auf die Straße gehen und entsprechend handeln.


Am 23. Februar 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

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@ Engelbert Volks

"Will man ernsthaft etwas ändern an der Remilitarisierung, der Aufrüstung, dem Spiel mit dem Kriegsfeuer und der neoliberalen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik, dann braucht man die alte Tante SPD - trotz alledem und alledem."

Ha.Ha.Ha. Dreimal kurz gelacht. Braucht man gar nicht, die alte Tante. Wenn jene SPD-Mitglieder denen es tatsächlich ernsthaft um Entmilitarisierung, Abrüstung, Frieden und soziale Politik geht endlich einmal merken würden wie sie dauernd und immer wieder von ihrer alten Tante diesbezüglich verarscht werden auch nur einmal "zähneknirschend" die Linke wählten, wäre die Sache geritzt. Kann diese alte-Tanten-Nostalgie nicht mehr hören - WEGEN alledem und alledem.


Am 23. Februar 2017 schrieb Helmut Ische zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

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Nachricht: .........ob - so wie der galerist gellermann vermutet - die beiden grazien Springer und Mohn den klitzkleinen höhenflug des herrn schulz zu verhindern versuchen? das wage ich mutig zu bezweifeln. eher werden die herrschenden in diesem land ( also auch springer und mohn) auf die karte schulz setzen. warum? 1. frau merkel hat fertig. 2. schulz ist merkel mit glatze. 3. es pfeifen die spatzen von den dächern, dass dieses deutschland eine agenda 2030 dringend benötigt. was liegt da näher die sog. gewerkschaftsspitze - durchsetzt mit spdvögeln - mit einzubinden und einen mattin schulze aus der kiste zu kramen. der ehemalige popbeauftragte aus goslar hätte keinen gewerkschaftsfunktionär hinter dem ofen hervorgelockt. 4. die rüstungsausgaben werden in zukunft immens steigen, die nächsten kriege vorbereitet, der russe noch stärker als feindbild aufgebaut. das alles braucht eine von der spd geführte koalition. mit sozialem klimbim (schröder) geben sich diese damen und herren schon lange nicht mehr ab. das wissen auch die herrschenden. also...ich setze auf den mann aus würselen (mir wird schon beim schreiben schlecht), alles wird bleiben wie bisher, das volk zuckt die achseln und deutschland bereitet - vom volk nicht gestört - den nächsten krieg unter seiner führung vor. amen.


Am 23. Februar 2017 schrieb Roman Gärtner zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

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Schulz wird genauso ein Flop wie Obama...und der wurde ähnlich von den Medien gehypet.

Das wird man spätestens dann merken, wenn er mal Farbe bekennen muss...zB. eine GroKo ausschließen oder, wie hier schon erwähnt wurde, die Agenda 2010 zurücknehmen müsste.
Aber diese Fehler wird er nicht machen, hatten die Sozen ja schon (inkl. Mitgliedervotum und einigen skurrilen Auftritten Gabriels bei den ganzen "Einschwörungstreffen" davor).

Mal eine Frage:
Die Medien hypen ja nicht nur den Messias, sondern auch die neuen Jünger die der heilige Martin der Sekte...äh Partei beschert.

(Laut Medien haben sich unzählige Praktikanten zu Bastelgruppen zusammengerottet um Propagandamaterial...äh Parteibücher etc. zu basteln...jetzt schon ein wahres Billiglohn-Jobwunder dieser Martin.)

Gibt es auch Zahlen wie viele Mitglieder die SPD seit der Agenda 2010 und seit der GroKo verlassen haben?

Wahrscheinlich nicht, sonst würde man erkennen das der Sturm der (sozialen) Gerechtigkeit nur ein laues Lüftchen ist.

Kennen sie die noch?
https://m.youtube.com/watch?v=kPvyi0yO_mw

In diesem Sinne: Gute Nacht ;)


Am 23. Februar 2017 schrieb Engelbert Volks zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

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Die Skepsis gegenüber dem Kandidaten Schulz, die den Artikel prägt, teile ich vollumfänglich. Man könnte noch weitere Belege anführen, z.B. Kampf gegen Steuerdumping, CETA.
Erschreckend finde ich jedoch einige Leserreaktionen, die hier im Forum ihre blinde Wur herauskotzen, alles und alle in einen Topf packen, sich an Äußerlichkeiten und Krankheiten des Kandidaten abarbeiten, wie es die Pegidisten nicht schöner könnten.
Will man ernsthaft etwas ändern an der Remilitarisierung, der Aufrüstung, dem Spiel mit dem Kriegsfeuer und der neoliberalen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik, dann braucht man die alte Tante SPD - trotz alledem und alledem. Schließlich gab es mal eine SPD, die den Sozialstaat ausgebaut und die Entspannungspolitik durchgesetzt hat!


Am 23. Februar 2017 schrieb Benny Thomas Olieni zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

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Sankt Martin

man

die Gänse schlachtet.

Wenn es keine Wahl gibt, gehen nur
Deppen wählen.
(c) Volksmund


Am 23. Februar 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Umsturzversuch in Hamburg

Irgendjemand beschuldigt die Russen

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Ist sich der Galerist bei der Apothekenrundschau so sicher? Habe da so meine Zweifel. Ausgerechnet bei der wichtigsten Wählerschaft der Unionschristen soll die Durchseuchung mit marktkonformer Demokratie nicht stattfinden? Lehne bisher immer dankend ab, wenn man mir freundliche Apothekerin die Rentner-Bravo anträgt. Werde das nächste Mal die Gelegenheit für einen Feldversuch nutzen. Soll ja auch eine Rätselseite geben, wenigstens das Sudoku kann ich mir dann zu Gemüte führen, falls es keine Auslassungen zu unverschämten Übernahmeversuchen durch den russischen Apothekenverband zu vermelden gab.


Am 23. Februar 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

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Ein deutschstämmiger US-Historienexperte gab mal in den Achtzigern des vorigen Jahrhunderts von sich: „Einer der Gründe für den Untergang der Weimarer Republik, so glauben heute eine Reihe von Historikern, war der destruktive Einfluss von Intellektuellen wie Kurt Tucholsky, die, obwohl im Prinzip Befürworter der Demokratie, für die Weimarer Republik wohl immer ätzende - und oft auch berechtigte - Kritik, aber nur wenig engagiertes Eintreten aufzubringen vermag."

Nicht, dass ich Guenter Lewy zustimmen wollte. Ich selbst bin ja ein bekennender und praktizierender Sozenbasher und hatte deswegen - wieder mal - so mein Pläsier mit dem jüngsten Gellermann´schen Halali. Spätestens bei der Lektüre der Kommentare, die ich teilweise sogar erquicklich fand, kam dann doch irgendwie die Erinnerung an oben angeführtes Zitat hoch,
das ich einst mit Empörung- nicht nur mit Gefühl oder Empfindung - aufgenommen hatte.

Etliche Jahrzehnte später bin ich kleinlauter geworden. Übertragen auf unsere heutige Lage - das Schlimmste: möglicherweise vom nächsten Krieg nicht weiter entfernt als damals Kurt T. - mag die ätzende Säure durchaus trefflich geraten und eben berechtigt sein. Allein, mir fehlt an Zielorientierung. Nicht nur den Traum, das Wünschenswerte, auch die Realität, das Machbare in den Fokus zu nehmen, daran gebricht es uns. Vom Contra gibt es sackweise, beim Pro eher wohl Fehlanzeige. Bezüglich dem Pro meine ich jedoch nicht jene wohlfeilen Wunschzettel, die früher vorweihnachtlich erstellt und vors Fenster gelegt, sich gefälligst baldmöglichst einzustellen hatten. Einfach toll: weg mit der NATO und mit was weiß ich sonst noch. Stattdessen Friede, Freude, Eierkuchen, her mit dem Wolkenkuckucksheim! Und alles bitte: we want it all, we want it now!

Neulich hat Uli G. mir zu einem zugegeben etwas frustrierten Kommentar den weisen Ratschlag erteilt, doch gefälligst das „Kämpfen" nicht sein zu lassen. Kämpfen sollte man nur, wenn Mittel und Wege zur Verfügung stehen und die Wege ein realisierbares Ziel haben. Sonst ist jeder Kampf überflüssig.

Was das alles mit dem Thema „Murksel“ zu tun hat? Gar vieles! Habe zwar auch so meine Schwierigkeiten mit ihm, habe aber auch so meine Zweifel, ob es so wirklich so sinnvoll ist, ihm kräftig die Prügel zwischen die Speichen zu schmeissen um sich dann prustend darüber auszulassen, wie es ihn auf die Schnauze haut. Wäre denn wirklich ein Gelingen seiner Vorhaben so unerträglich? Ist denn die Alternativlose wirklich alternativlos?

Aus der anderhalb Jahrhunderte alten Geschichte der Sozialdemokraten - klar - sind mir nicht allzu viele Anstrengungen bekannt geworden, die welche hehren Ziele auch immer einer Umsetzung entgegen führen zu wollen. Nicht mal von Schritten in die richtige Richtung ist mir etwas zu meinen Lebzeiten untergekommen. Dass sich diese Partei auf der warmen, gut abgefütterten Ofenbank des transatlantischen, wertegemeinschaftlichen Kapitalismus wohler fühlt, wer wolle es ihr verdenken. Da wird sich auch auf absehbare Zeit nichts daran ändern. Deswegen müssen wir es doch nicht aus purem Trotz ablehnen, wenn da plötzlich einer daherkommt und uns ein paar Krumen mehr verspricht als wir gewohnt sind.

Antwort von U. Gellermann:

Nun nehmen wir mal an, der Kollege Schulz (er wird doch hoffentlich in der Gewerkschaft sein) nimmt das, was er so ungenau in die Öffentlichkeit bläst, wirklich ernst. Dann steckt für ihn (und alle die ihn hoffnungsfroh oder angsterfüllt ebenfalls ernst nehmen) im zugegeben sarkastischen Artikel ein sachdienlicher Hinweis: Mach doch aus der Reform der Agenda-Reform eine Gesetzesvorlage, Martin! Noch gibt es diese SPD-GRÜNE-LINKE Mehrheit im Bundestag (wir wissen alle nicht wie die Zusammensetzung nach den Wahlen aussieht). Na klar, die Große Koalition wäre vorzeitig zu Ende. Aber selbst aus der Sicht eines wahlkämpfenden Sozialdemokraten könnte nicht Besseres geschehen: Noch hat Schulz diesen leichten Höhenflug (kann nicht anhalten, da sind Frau Springer und Frau Mohn gegen). Noch gälte der Koalitionsbruch zwecks sozialer Gerechtigkeit als ein Aufbruchs-Signal zu anderen, besseren Ufern. Das würde nach den dann notwendigen, vorgezogenen Neuwahlen nicht nur eine andere Koalition ermöglichen, das ließe einen Blick auf eine andere Konstellation zu. Alles brav im Rahmen der bürgerlichen Demokratie.

Aber bis dahin geht es mir wie Kurt Tucholsky: Ich kritisiere die Republik weil ich sie bessern will. Ihr zu Munde reden hilft noch weniger, das macht doch der Medien-Mainstream schon und kränkelt sie bis zur AfD.


Am 23. Februar 2017 schrieb steinefresser lobo zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

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Die vorigen Kommentare haben es schon gut auf den Punkt gebracht.
Von der SPD kam noch nie etwas Gutes!
Dass es nun dieser parasitären Vereinigung gelungen ist allen Ernstes den Suffkopf Schulz ins Feld zu führen ist der blanke Hohn gegenüber dem arbeitenden Teil der Gesellschaft.
Selbst bei einer Stellenausschreibung für eine Putzhilfe achten der Arbeitgeber darauf ob der Bewerber die allgemeine Körperpflege beherrscht. Wie es angeht dass nach Angela Ferkel nun solch ein Pennergesicht an die Macht kommen soll kann mir wohl niemand erklären.

Antwort von U. Gellermann:

Alkoholismus ist eine Krankheit. Krebs z. B. wäre auch kein Argument gegen einen Menschen.


Am 23. Februar 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Umsturzversuch in Hamburg

Irgendjemand beschuldigt die Russen

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ANSAGE

Ich zitiere ihn ungern, aber weil es leider auch auf Deutschland passt.
Donald J. Trump in einer seiner Wahlkampfreden im Spätherbst 2016:
"Lasst uns diesen einen Punkt klar benennen: Die Medienkonzerne in unserem Land haben nichts mehr mit Journalismus zu tun. Sie sind politische Interessenvertretungen - nichts anderes als jeder Lobbyist oder jede finanzielle Institution mit einer totalen politischen Agenda, und diese Agenda ist nicht zu eurem Besten!"


Am 23. Februar 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

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@ Karl Heinz Bernhart

Ich frage mich auch allen Ernstes wo das Problem liegt. Deutschland wird, wenn das wie zu erwarten mit der US-Kriegstreiberei so weiter geht, früher oder später eh mal wieder dem Erdboden gleich gemacht. Ob ein bisschen Aufmucken gleiche Opfer mit sich bringen würde? Ist wahrscheinlich eine Frage ob man würdevoll sterben will oder nicht.


Am 23. Februar 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

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KANTATE

Bundestagswahl, das Auferstehungswunder
gehörloser, stummer, blinder fast Toter,
angeblich vormals irgendwann Roter,
befeuert von Martins fauligem Zunder
leerer Versprechen im Erweckungsplunder,
vom katholischen Würselen fest im Griff:
der Pseudo-Sozi und das brennende Schiff.


Am 23. Februar 2017 schrieb joe bildstein zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

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Treten wir einen Schritt beiseit und betrachten die Gesellschaft ein wenig aus der Distanz. Die meisten Menschen gehen einer ehrlichen Arbeit nach, haben Ausbildung, Beruf, stehen gerade fuer etwas, uebernehmen Verantwortung, ihre Arbeit hat Hand u Fuss, die sind das Rueckgrad der Gesellschaft.
Wer sind die Volksbetreter der SPD die uns "regieren"?? Hat meine Mutter mich 9 Monate im Mutterleib getragen, mich durch Schule und Uni gepruegelt um von Nahles, Annen, Nietan, Michelle Muente und St. Martin regiert zu werden?
Diese Volksbetreter der SPD haben eines gemeinsam: Nichts gelern, nie gearbeitet, uebernehmen nie Verantwortung, luegen und schicken unsere Sohne und Toechter, nicht die ihrigen, an die Front.
Eine Bande von politschen Vollschmarotzern die sich unter dem Deckmantel der Gemeinnuetzigkeit an den Futtertroegen der Macht aufhalten ihrer Eitelkeit zu stillen.
Wir, wir als Volk sind eine Schande das wir es zulassen das dieses Pack uns regiert und verkauft.
Verzeihene sie mir den Ton, aber das musste raus.


Am 23. Februar 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

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Ein Messias ist er nicht, der Martin Schulz, da haben wir uns neulich schon vertan. Aber vielleicht wenigstens ein Heiliger?
Des Schulzens (sic!) Namenspatron, der Heilige Martin, war der Legende nach ja ein Soldat der römischen Gardekavallerie. Und wie jedem Kind bekannt, soll er an einem Tag im Winter einem armen, unbekleideten Mann begegnet sein, dem er aus Mitleid und mit Hilfe eines beherzten Schwertschnittes die Hälfte seines Mantels zuteilte. Darauf hin sei ihm dann im Traum ein mit dem halben Mantel bekleideter Jesus erschienen und Martin wurde zum wundertätigen Christen gewandelt. Diese Wundertaten kamen angeblich so gut bei der Bevölkerung an, dass sie Martin zum Bischof wollten obwohl sich dieser als eigentlich unwürdig empfand. Er musste das Bischofsamt annehmen nachdem einige schnatternden Gänse sein Versteck verraten hatten.
Der heilige Martin gehörte also nacheinander zwei Organisationen an, die nicht gerade für ihre Menschenfreundlichkeit bekannt sind. Die eine verteidigte und erweiterte mit Waffengewalt das fest im römischen Recht verankerte Eigentum der Machthaber - eine Aufgabe die heute die NATO übernimmt - und die andere war mit Ablasshandel für die Tilgung irdischer Moralschuld zuständig - das macht heute die Schäuble-CDU mit Eurogroup und IMF.
Entscheidend ist dabei, dass der heilige Martin GEGEN DIE LOGIK jener Institutionen handelte deren Mitglied er offiziell war. Und diese Art von wirkungsvoller aber bescheidener Subversion ist, trotz Mediengeschnatter, einem Sozialdemokraten wie Schulz nun wirklich nicht zuzumuten bzw. zu erwarten. Sozialdemokraten halten sich schließlich an die Gepflogenheiten wie man Dank Herrn Gellermanns pointierter Beschreibung des Falles Schulz wieder mal gut erkennen kann.
Schulz ist also kein Messias und auch kein Heiliger. Was denn dann?
Er ist ein Schulz und trägt damit die Variante eines Familiennamens, der auf das mittelalterliche Amt des Schultheiß zurückgeht, also auf einen Angestellten der Herrschaft, der die Schuld heischte, einen der die Mitglieder eines Gemeinwesens zur Leistung ihrer Schuldigkeit anzuhalten hatte, auch mit Gewalt Abgaben einzog oder für die Einhaltung anderer Verpflichtungen wie des Waffendienstes verantwortlich war. Nomen est omen heißt auf deutsch dass der Name ein Zeichen ist. Hier bedeutet der Vorname nichts, der Nachname hingegen alles - und der lässt nichts Gutes ahnen.
Eine Sache kann der Schultheiß-Schulz aber genauso gut wie der Heilige Martin: Rote Tücher zerschneiden. Und ich glaube dass er dafür eigentlich auch angestellt, Pardon, angetreten ist.


Am 23. Februar 2017 schrieb Manfred Ebel zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

Der Neue schafft sofort die Agenda ab

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Nun entbrennt in D eine heiße Diskussion wie kürzlich am Thema USA-Präsident.
Wozu das?
Zwei Kriterien machen die ganze Diskussion obsolet:
1. Vertritt Schulz die Interessen einer Klasse, nicht meiner, nicht unserer. Übrigens wie jede/r andere potenzielle/r Stellenbesetzer/in in gleicher Weise.
2. Er ist ein Soze.
Schlussfolgerungen: Auch dieser Kandidat ändert nichts zugunsten der Werktätigen.
Dieser Diskussionsstrang ist fruchtlos.
'Wozu das?' also: Zur Ablenkung auf Unwesentliches.
Anmerkung: Die sagenhaften Umfrageergebnisse mit täglichen diagonal entgegengesetzten Aussagen belegen nur eines: Glaubt denen gar nichts!


Am 23. Februar 2017 schrieb Georg Moritz zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

Der Neue schafft sofort die Agenda ab

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Damals haben sie den Kohl weg- und den Schröder herbeigeschrieben, dann den Schröder ab und die Merkel hin. Und nun haben die Machteliten einen, der genauso skrupellos, aber nicht so zögerlich nach ihrer Pfeife zu tanzen verspricht.

Die Springers, Mohns, Funkes etc gemeinsam mit den Quandts usw sind sich einig: es ist Zeit für einen Schröder 2.0 - deswegen wird der Mann so "gehyped", hochgejazzt und -geumfragt was das Zeug hält. Inhalte? Themen? Programme? Ist doch wurscht - Steinmeier als Bundespräsident, Schulz als Schröder reloaded, Gabriel macht den Fischer, und der Laden brummt wieder.

Denn die Damen und Herren wissen: die Asozialdemokraten werden artig alles verbrechen, was sich die Christdemokraten/-sozialen nicht so richtig zu tun trauen.

Und vielleicht haben sie ja auch erkannt, daß sie endlich den Schäuble loswerden müssen, der in seinem Altersstarrsinn mittlerweile auch gefährlich für die Kapitalisten ist.


Am 23. Februar 2017 schrieb Karl Heinz Bernhart zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

Der Neue schafft sofort die Agenda ab

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@ulrike spurgat

Ich frage mich allen Ernstes, ob gestern, heut oder morgen eine deutsche Bundesregierung wirklich riskieren konnte oder könnte, Pfade der Vernunft zu beschreiten, auf denen sich Deutschland von den USA und ihrem Wirtschaftsmodell sowie der NATO entfernt und sich z.B. Russland annähert. Wenn ich mir so ansehe, wie das US-Militär seinen "schützenden Arm" um uns gelegt hat ...


Am 23. Februar 2017 schrieb Ute Plass zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

Der Neue schafft sofort die Agenda ab

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Werde 'den gefühlten Schulz' im Freundes/Bekanntenkreis weiterreichen und bin zuversichtlich, dass er die entsprechenden Schmerzpunkte treffen wird. ;-)


Am 23. Februar 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Ein Schlecht-Achten fällt durch

Korruption in der Ukraine? Nicht in der TAGESSCHAU!

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KOSTPROBEN AUS DER WERTESAMMLUNG
DER WERTEGEMEINSCHAFT WEST
MANÖVERGEBIET UKRAINE

Wo Knappheit herrscht, blüht die Korruption.
Es war nicht klug, sich von Russland zu trennen.
Soros bezahlte die Revolution.
Auch dies will die TAGESSCHAU nicht benennen.

Was der Bürger nicht weiß, macht ihn nicht heiß.
Das gilt nach wie vor als höchstes Gebot.
Das Passende laut, was stört, möglichst leis,
egal ob mit oder ohne Geheiß,
erklärt man die Wahrheit am besten für tot.


Am 23. Februar 2017 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

Der Neue schafft sofort die Agenda ab

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Nur wenige Menschen sind ein Opfer der Knechtschaft, die meisten halten die Knechtschaft selber fest.
SENECA

Denn wie sollte einer der Masse gefallen, der sich eines rechten sittlichen Verhaltens befleißigt. Nur mit verwerflichen Mitteln ist die
Gunst der Masse zu gewinnen. Du must ihnen
ähnlich werden. Sie billigen nur, worin sie sich
wiedererkennen.
SENECA

Niemals wollte ich der Masse gefallen, denn was ich weis, schätzt die Masse nicht und was die Masse schätzt davon will ich nichts wissen.
EPIKUR


Am 23. Februar 2017 schrieb Peter Stribl zum Artikel:

Umsturzversuch in Hamburg

Irgendjemand beschuldigt die Russen

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http://www.tagesschau.de/ausland/syrien-friedensgespraeche-genf-105.html

Syrien-Gespräche in Genf Endspiel für die Opposition
Stand: 23.02.2017 01:05 Uhr
Die Voraussetzungen für Fortschritte bei den heutigen Syrien-Gesprächen in Genf sind nicht gerade günstig. Nach der Rückeroberung Aleppos sieht sich das Assad-Regime gestärkt, zu echten Verhandlungen mit der Opposition müsste es gezwungen werden. Doch wer soll das machen?
Von Volker Schwenk, ARD-Studio Kairo“

Entgegen den Bestimmungen aus dem Rundfunk-Staatsvertrag bezieht der Autor eindeutig Stellung. Es gibt in dem Geschäft Journalisten einerseits und Drecksäcke andererseits.


Am 23. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

Der Neue schafft sofort die Agenda ab

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henker, henker haltet ein,
mich dauert dieses arme schwein!!

der maddin, ne, der ist soweit weg von der spd-entscheidung agenda 2010 gewesen, wie jedes mitglied dieser partei in wanke eickel!! die können da alle nischt dafür. münte genießt blümchens noch sichere rente, und der schröder ist die 5. kolonne vom bösen putin. der peer macht jetzt offiziell das, was er am besten kann, geld scheffeln. und die bundeseule wacht in ihrer weisheit über alles:)
maddin hätte auch im brasilianischen puff mit den hartz-personalräten nicht mithalten können, da war er schon abstinent lebend;)
niemanden in der spd stört das seit fast 2 dekaden.
der maddin gehört auch dem jetzigen parlament nicht an, welches doch durch einen koalitionsvertrag gefesselt ist!! da kann man nicht plötzlich zb. die paritätische beitragszahlung bei der KV auf die agenda setzen, weil das undemokratisch und nicht rechtstaatlich wäre - außerdem wäre das eine forderung der partei dieLINKE. verträge müssen eingehalten werden, was ein wichtiger WERT unserer vorzeigegemeinschaft ist.
und manchmal erfordern WERTE eben opfer: serbische, muslimische, .... genau so weit weg, wie wanke eickel!

nun hat maddin ja nicht revolutionäre thesen donnernd und die welt erschütternd an die türen des WB-hauses genagelt: die agenda 2010 wird ja auch nicht in ihrer berechtigung bezweifelt. die peitschenhiebe des sanktionierungsinstrumentes sollen lediglich kein (böses) blut verursachen. also bekommen ältere (die gehen noch wählen;) und vielleicht künftige arbeitslose länger ALGI. ein solcher vorschlag kommt gar nicht in den haushalt, das macht die portokasse!

sehe ich ein bild von maddin, habe ich meister röhrich vor augen: bin ich willkommen oder stör ich;)
und in welchem gewerbe der sein geld verdiente, ist bekannt:)

und wieder interessieren mich, wie parteiintern sowas läuft: weiß wanke eickel was von diesen vorschlägen? weiß die "führung" der spd, was die ortsverbände wollen? den kommunisten wirft man zentralismus und fehlende innerparteiliche demokratie vor: hat die spd überhaupt einen plan, oder sind die wieder beim kegeln wie zu zeiten des sozialistengesetzes? da muss bald opel gerettet werden, und die führung macht statt wirtschaft in soziale hängematte?? das im osten mit dem schienenfahrzeugbau eine vorzeigebranche der ddr begraben wird, werden wir maddin und seiner horde doch nicht vorwerfen;)
gut ist ja, dass maddin nicht ganz alleine dasteht: der dgb hat seinen feuchten träumen ja zugestimmt.
so wie zur agenda 2010!!

@u.gellermann
müsste das zähneknirschen nicht langsam einem wissenden lächeln weichen?
;)

Antwort von U. Gellermann:

altes Fachbuch spielt hier auf meine Aussage zur Bundestagswahl an: Zähneknirschend LINKE wählen zu wollen.

Sobald die Linkspartei dem Vorschlag des Lesers Günther Kowski (s. u.) folgt und einen Antrag zur Revision der Agenda 2010 in den Bundestag einbringt (mit Bezug auf Martin Schulz´ Vorschläge und dem Verweis auf eine linke Mehrheit), werde ich sogar fröhlich Grinsen. Nichts könnte die Fake-Vorschläge des Herrn Schulz schneller entlarven als eine solche Initiative.


Am 23. Februar 2017 schrieb Günther Kowski zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

Der Neue schafft sofort die Agenda ab

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Der blendende Artikel bringt mich auf eine Idee: Wie wäre es wenn die LINKE (Linkspartei) solch einen Antrag zur Revision der Agenda 2010 ins Parlament einbringen würde? Nie im Leben würde die SPD dem zustimmen und der "gefühlte" Martin würde in sich zusammenfallen. Aber wie ich die LINKE bisher kennen gelernt habe, wird das nichts: Die glauben an den Parlamentarismus und würden nie Scherze mit ihm treiben. Nicht mal zum Zwecke der Aufklärung.


Am 23. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

Der Neue schafft sofort die Agenda ab

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Besser kann der Morgen nicht beginnen.
"Martin der Faltige."
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich diesen Artikel gelesen. Abgrundtief getroffen; den Nagel auf den Kopf.
Das Volk will es wieder glauben, was er ihnen erzählt. Schulz, der Otto Wels und Ebert als "herausragende sPD Vorsitzende der Partei erklärt hat. Nur zur Erinnerung: Beide haben die Arbeiterklasse bis ins Mark verraten.
Die gesellschaftlichen Verhältnisse würden Heute andere sein, wenn nicht nach 1945, wo die Völker die Nase gestrichen voll hatten, von Krieg, Hunger und Elend, immer wieder die staatstragende und staatshörige sPD in erheblicher Weise sämtliche Bestrebungen nach Demokratie von unten blockiert, und im Keim erstickt hätten. Die USA immer dabei, egal in welcher politischen Lage sich Deutschland, und die Völker Europas befunden haben.
Und nun soll ers richten: "Martin der Faltige." Die Betroffenen dieser verbrecherischen Gesetze werden diesen Kerl, so hoffe ich, nicht wählen.
Wer weiß. Oder der alte Sponti Spruch findet wieder eine Bedeutung. "Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber."
"Uli dem Fleißigen" sei Dank für diesen Artikel, der mit einer besonders spitzen Feder verfasst wurde.


Am 23. Februar 2017 schrieb Aleksander Korty zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

Der Neue schafft sofort die Agenda ab

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Sehr geehrter Herr Galerist, es drängt mich noch etwas nachzutragen. Zweimal wöchentlich genieße ich nun schon seit langer Zeit die vollendeten Bissigkeiten aus ihrer Tastatur, verbunden mit exzellenten Informationen, die uns die Verlautbarungsmedien der kapitalistischen Meinungsmacher vorenthalten. Aber mit dem heutigen Artikel ist Ihnen mal wieder ein Spitzenprodukt gelungen. Sie haben sich selbst übertroffen, obwohl das ja eigentlich gar nicht möglich ist. Tucholsky würde in seinem kühlen Grabe vor Freude rotieren, wenn er davon Kenntnis hätte.


Am 23. Februar 2017 schrieb Rainer N. zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

Der Neue schafft sofort die Agenda ab

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SPD läutet traditionelles linkes Halbjahr vor wichtigen Wahlen ein

http://www.der-postillon.com/2017/02/


Am 23. Februar 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

Der Neue schafft sofort die Agenda ab

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Für den Artikel bin ich sehr dankbar. Ich fürchte nur, dass die feine Ironie an der Laufkundschaft, aka deutscher Michel glatt vorbei geht. Die glauben das alles Wort für Wort.

Wir erleben einen taktischen Geniestreich. Die GroKo verbreitert sich. Die SPD nach links, die CDU nach rechts, und schon ist die Mehrheit sicher. Punkt. Rot-Rot-Grün? Das wäre das Ende der Linken. OK, dieses Ende ist, pessimistisch betrachtet schon da, weil die Linke nichts verstehen will. Wie kann es sein, dass die SPD mit einem einzeigen Mann, der lügt, der Linken die Show stiehlt? Antwort: da sind viele Arbeits- und Gewerkschaftsromantiker übrig, die SPD Wähler des letzten Jahrhunderts. Die wollen ihr Kreuz machen. Gut erkannt.

Zur Erinnerung. Das Wichtigste ist nicht, Harzer für weitere wie-viele-Monate-denn zu Arbeitslosen zu befördern. Im Gegenteil. Das geht nämlich nur über Schulden, und Schulden befördern genau die Eskalation, die gerade voll im Gange ist. Die drei wichtigsten Themen sind:
1. Reiche enteignen. Alles über 10 Millionen muss weg. Das Buchgeld (das keinen Gegenwert hat) in die Schuldentilgung. Den Banken die Lizenz zur Geldherstellung wegnehmen. Danach geht's von vorne los und es gibt richtig schön viel zu tun für alle. Ja, auch für die, die sich heute von Geld ernähren.
2. Krieg beenden. Kann mal jemand klar und deutlich sagen, dass zwei Prozent der Gesamt-Wirtschaftsleistung für die Rüstung auf Basis eines Lügengebäudes und synthetischen Feindbildern inakzeptabel ist? Schluss damit und raus aus der NATO. Die NATO kann keinen Frieden, also weg damit.
3. Echte Energiewende. Weg vom Öl, sonst kracht es demnächst ganz unvorstellbar.Unsere Chance: ganz Westeuropa hat kein Öl, ist also kein Kriegsschauplatz, auch wenn uns das dauernd eingeredet wird. Europa ist Handelsplatz und Großverbraucher fossiler Kriegsbeute. Machen wir uns doch einfach ehrlich, wie wär's?

Von alledem spricht Schulz nicht. Klar: seine Chefs haben ja auch nichts dergleichen vor. Woher ich das weiß? Schauen Sie doch mal fern! Der Mann ist der Post-Merkel-Heiland der Medien, und das heißt: der Oligarchen. Die Superreichen kommen damit auch durch, weil alle anderen pennen. Besonders tief schläft die Opposition, die allen Ernstes von der Beteiligung an der Korruption statt von einer lebenswerten Zukunft träumt!


Am 23. Februar 2017 schrieb Vera Langenfeld zum Artikel:

Umsturzversuch in Hamburg

Irgendjemand beschuldigt die Russen

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"Denn wenn der Russe an irgendwas Schuld ist, dann ist die Meldung einfach gut. Je postfaktischer um so besser." Besser kann man es nicht mehr sagen.


Am 23. Februar 2017 schrieb John Gärtner zum Artikel:

Umsturzversuch in Hamburg

Irgendjemand beschuldigt die Russen

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Lieber Herr Gellermann,
wenn Sie das nächste Buch rausbringen, sollten Sie über ein Handbuch für den Journalisten nachdenken. Eine Sammlung von Hinweisen für das Handwerk haben Sie in den letzten Jahren schon ins Netz gestellt. Man muß die Zunft nur zwingen Ihre Lehren zu lesen.


Am 23. Februar 2017 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

Der Neue schafft sofort die Agenda ab

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Mit den Wahlen im Herbst kommt jetzt wieder die Zeit der plakatierten Hoffnung auf uns zu.
Die SPD hat ihren Heilsbringer bereits, sehr wahrscheinlich eine direkte Reinkarnation von Willi Brandt, hurra, wir werden wieder mehr Demokratie wagen, ich fühle es schon ganz stark und tief in mir.
Die Schwesternparteien der SPD, CDU/CSU haben momentan nur die alte Frau Raute, aber das ist eigentlich auch egal.
Wie auch immer es ausgehen mag, das Schmierentheater ist eröffnet, es geht nicht um die Menschen, es geht um Pöstchen und um Industrie Nähe, davor wird uns ein "spannender" Wahlkampf vorgetäuscht.
Unsere Herzensmedien ARD, ZDF nebst angeschlossener Meinungsforschungs Institute werden dabei helfen, da bin ich mir sicher.
Ich bin auch davon überzeugt: Es gibt wieder ein spannendes "Kopf an Kopf" Rennen, danach vielleicht, weil das rechnerisch möglich sein könnte, lange Koalitions Verhandlungen zwischen Rot, Rot, Grün und dann nach acht Wochen zäher Verhandlungen kommt uns ein völlig abgearbeiteter Martin Schulz im Fernsehen mit der Aussage: "Wir haben alles versucht, aber mit dieser Linken ist leider keine Koalition möglich, wir wenden uns jetzt wieder der alten GROKO zu, diesmal unter meiner Führung."
Frau von der Leyhen wird dann vielleicht Vize Kanzlerin, das wäre schlimm.
Schlimmer noch wäre es, wenn die CDU doch knapp die Wahl gewönne und die alte Frau Raute "aus gesundheitlichen Gründen" ausscheiden würde. Dann hätten wir die jetzige Kriegsministerin als Kanzlerin.
Was das bedeutet, brauche ich keinem hier zu erklären, das wäre dann der Super Gau.
Dann hätten wir eine eigene Hillary, die zu allem bereit ist.
Eine weitere Karte, die die CDU ziehen könnte, wäre ein Zusammengehen mit der AFD, eine Vorgehensweise, die jetzt noch kein Mensch erwartet.
Was wäre aber, wenn die CDU eine genau so geniale Rochade machen würde wie die SPD und der AFD den Pofalla als Parteichef unterjubeln würde.
Ja , da staunen Sie: Der Pofalla, das ist ein politischer Mehdorn, eine Allzweckwaffe, wenn man ihm nur genug Geld, äh Möglichkeiten gibt.
In jedem Kaspere Theater wäre das meine Lieblings Figur. Der Pofalla verkörpert einfach alles, was Politik heute ausmacht. Eigentlich ist er in einer neuen Regierung nicht wegzudenken.
Der hat den NSA Skandal innerhalb von Sekunden beendet mit seiner mutigen, tatkräftigen Aussage damals.
Man sieht hier deutlich: Die CDU hat noch nicht fertig. In dieser Partei schlummern noch grosse Talente, die es nur zu entdecken gilt.
Und um das mal ganz klar zu sagen:
We make Germany great again! Sicherlich, ganz, ganz bestimmt.


Am 23. Februar 2017 schrieb Birgit Schulz zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

Der Neue schafft sofort die Agenda ab

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Wenn man mit diesem Namen geschlagen ist, dann muss man Kanzler werden. Das ist die einzige Entschädigung.


Am 23. Februar 2017 schrieb Aleksander Korty zum Artikel:

Der gefühlte Schulz

Der Neue schafft sofort die Agenda ab

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Der einzige Unterschied zwischen Scherkel und Mulz ist. Sie hat die Eier am Stock und er im Sack! Immer mehr glaube ich der Aussage der Anarchistin Emma Goldman: "Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten."


Am 22. Februar 2017 schrieb Ernst Grobschmied zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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wenn der medialerzeugte Außendruck durch Feinde nachlassen würde, dann verringerte sich doch der Zusammenhalt in der warmen Nato-Gefechtszentrale.
So sorgen Medien für Umsatz bei Rheinmetall & Co.
Steuergeld zu noch mehr Waffen, statt Einweisung in Rio´s Anstalt.

https://www.youtube.com/watch?v=ealCvWMJz98


Am 22. Februar 2017 schrieb H.G. S. zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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So stimmt man das lesende Publikum jedenfalls darauf ein, dass Alles, was je an möglicherweise zukünftig tatsächlich harten Fakten kritisch zu diesem BW-Einsatz zu berichten sein wird, doch sowieso immer nur Fake- News der Russen sind. Sozusagen vorauseilendes Showgebaren um auf zukünftig angebrachte Kritik schon jetzt einen Fake-News-Abwehr scharf geschaltet zu haben.


Am 21. Februar 2017 schrieb Laura Wenzel zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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Viele meiner Kollegen halten meine Kriegsfurcht für lächerlich. Aber warum sonst werden solche Fake-Nes erfunden? Doch nur zur psychologischen Kriegsführung. Dir die Dämonisierung des Gegners wird die Hemmschwelle gesenkt. Ich behaupte ja nicht, dass der Krieg gleich morgen beginnt. Aber der stete Tropfen macht irre.


Am 21. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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ab welcher anzahl von vorfällen wird aus einem fake eine news?

der estnische geheimdienst warnt bereits jetzt vor kneipenschlägereien mit den tommy's;)
https://de.sputniknews.com/politik/20170221314632846-estland-nato-soldaten-konflikte/
und auch in litauen hat die polizei mehr mit den neuen "freunden" zu tun, als man uns sagen will;)
https://de.sputniknews.com/panorama/20170220314626672-litauen-polizei-nato-soldaten-elektroschocker/
und auch im lettischen riga, jelgava oder ventspils werden die einheimischen hähne nicht zusehen, dass fremde ihre hühner treten;)

und der sommer kommt erst noch, die röcke werden kürzer..
die "vergewaltigte nachricht" stumpft nur ab, alles reale, was noch kommt, nur noch durchzuwinken!!!


Am 21. Februar 2017 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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Monty Pythons Sketch über den tödlichen Witz als ultimative Waffe des Militärs und Bedrohung der Gegners ist Realität geworden!
Demnächst sterben ganze Bataillone nur durch Vorlesen und Bewerfen des Feindes mit ausgedruckten E-Mails...

Dagegen muss natürlich was gemacht werden. Am besten mit dem alten doitschen Konzept vom Lebensraum Ost.
Deutsche Panzer stehen schonmal an der Grenze...

Nur bei einem bin ich mir sicher. Diesmal sterben die ca. 30 Millionen auf der anderen Seite.


Am 21. Februar 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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Wie sagt doch der Volksmund so treffend? "Was ich denk und tu, trau ich anderen zu!" Nur schade, daß es immer wieder Menschen gibt, die diese alte Weisheit nicht beachten.


Am 20. Februar 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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KOSTPROBEN AUS DER WERTESAMMLUNG
DER WERTEGEMEINSCHAFT WEST
MANÖVERGEBIET UKRAINE

Wo Knappheit herrscht, blüht die Korruption.
Es war nicht klug, sich von Russland zu trennen.
Soros bezahlte die Revolution.
Auch dies will die TAGESSCHAU nicht benennen.

Was der Bürger nicht weiß, macht ihn nicht heiß.
Das gilt nach wie vor als höchstes Gebot.
Das Passende laut, was stört, möglichst leis,
egal ob mit oder ohne Geheiß,
erklärt man die Wahrheit am besten für tot.


Am 20. Februar 2017 schrieb Floh Beutel zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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Die Meldung über eine Fake Email, die da unsere Soldaten in ein im Baltikum so gar nicht verdient schlechtes Licht setzt, kommt ja gerade noch rechzeitig. So kann der beinahe von Moral triefend erhobene Zeigefinger gleich wieder in der Nase verschwinden. NEIN, Deutsche Soldaten lassen doch Mädels erst an einer Stange tanzen. Vorher geht bei unseren Jungs doch gar nix! Daran ist der russische Fake ja sofort zu erkennen, denn mit einer Frau auf der Spritze der Eisbergs werden wir niemals moralisch entgleisen. Und wenn, dann erfinden wir schnell eine neue Email....
Danke für Ihre immer glänzenden Kommentare!


Am 20. Februar 2017 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

Ein Schlecht-Achten fällt durch

Korruption in der Ukraine? Nicht in der TAGESSCHAU!

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Vielen dank für diesen Artikel.
In den ÖR Medien existiert ein "Schweige-Gelöbnis" über die Situation in der Ukraine. Nichts kritisches oder negatives darf berichtet werden. Außer der "Russe" kämpft wieder mal für die Terroristen im Donbass. Es gab in Feb. 2016 im DLF einen kurzen Beitrag über die Ukraine nach 2 Jahren Regime Change. Der einzige Punkt war, daß die Ukraine nicht mehr vom Russischen Erdgas abhängt. Allerdings mit dem Hinweis das der Gaspreis um ca. 30% gestiegen ist. Eine ganz tolle Leistung, die vor allem die einfachen Bewohner zu tragen haben.


Am 20. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Die GroKo-Berlinale

Das Private im Weg des Gesellschaftlichen

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Wunderbar, einfühlsam, kritisch und sehr bewegend, dass vieles in den Momenten deiner Darstellung der Filme, so eindrucksvoll berührend war, dass ein eigener Film vor dem geistigen Auge ablief, ohne einen der genannten Filme gesehen zu haben. An etwas teilhaben zu können, ohne dabei gewesen zu sein hat doch was, und macht neugierig auf einige der Filme.
Du hast durchgehalten, und uns dabei nicht vergessen, und einen Einblick mit Hintergründen und zusätzlichen Informationen gegeben. Auffallend ist die Intensität und Wahrnehmung des Autoren, die besonders beeindruckend ist, weil dem eine konstante Beständigkeit auf hohem Niveau zugrunde liegt. Dein gesellschafts -kritischer Filmeblick ist das Salz in der Suppe.


Am 20. Februar 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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@@ Uli Gellermann et al

Danke für die klaren, eindeutigen Äußerungen hier . Viel zuzufügen ist ihnen eigentlich nicht. Was da abging am Wochenende: die allseits erwartete Hofberichterstattung vom zur König-Artus-Runde 2.0. Hatte mich - zurückgehalten im Konsum dieses unverdaulichen giftigen Gebräus, das aus allen transatlantischen Kreuzzug-Kanälen in C-Rohr-Stärke auf uns - den kläglichen Rest der Widerborste - eindrang. Die Teilnehmerliste der „hehren Ritter und aller Edelfräuleins vom heiligen Gral der Wertegemeinschaft" sowie die Tagesordnung hat mir völlig gereicht. Merlin Ischinger hatte gerufen und alle, alle kamen.

Erstaunt war ich darüber, dass Plan A - wohl auf Grund mangelnden Selbstbewußtseins, das bekanntlich zwiegenähte Sicherheit für erforderlich hält - ergänzt wurde um einen Plan B mit allerlei Durchlauferhitzern. Schon einen Tag vor Beginn konnte UnsUrsula bei der Illnerin verkünden, dass man/frau gut vorbereitet sei auf allerlei Störfeuer jedweder Art. Schließlich war des Drachens Knappe Lawrow angekündigt, dem musste gleich von Beginn an klar gemacht werden, dass seine Präsenz alles andere als wohl gelitten sein könne. Und so wurde auch rechtzeitig die Mär vom geschändeten Mädchen aufgewärmt. Auch noch ganz perfide - wie wohl nur die Gegenpropaganda-Schmiede aus Kiew dazu fähig, bereit und in der Lage ist - in dem die Täter Teutonen im grauen Rock gewesen sein sollen. Auch der Dümmste im Reich erkennt sofort: aha, wenn das keine fake-news sind. Der Russe mal wieder - pfui aber auch, einfach unverschämt!

Das war die Ostfront. Die Westfront für die Agitprop bedurfte natürlich auch noch der gesammelten Aufmerksamkeit. Wen hatte der Beelzebub von overseas nicht alles vorbeigeschickt, den Sekreträr der Verteidigung - ein waschechter, knorriger General Custer - und sogar den Stellvertreter höchstselbst um für gutes Wetter zu sorgen. Selbst bei den Gniffkes fiel jener Satz, der alles sagt:
die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Und so wurde wohlweislich gleich zu Beginn des dritten Tages der Versammlung der ehrenwerten Gesellschaft, draußen vor der Tür - wieder auf allen möglichen Kanälen - auch noch der selbst erkorene Nichtsnutz aus dem Oval Office gehörig durch den Kakao gezogen. Die Preisfrage an die gängigen think-tanks muss gelautet haben: wie schaffen wir es, den dummen Donald ein für alle mal für unzurechnungsfähig erklären zu können. Früh morgens bereits bei Bertelsmanns Enten-in-TV - die breaking news, dass der Tölpel seine gut beschickte Rede in Florida doch tatsächlich gerade beeendet hatte, waren gerade eingetroffen. Und für den restlichen Sonntag lästerte sich fürderhin alles ab auf der Nordhalbkugel der Scheibe, welche Wahnvorstellungen außer denen über Schweden denn noch zu erwarten sind. Spätestens bei der zufällig angezappten Marietta S., die in das gleiche Horn stieß, war mir klar geworden: das war gar nicht der Vize-Präsident, dessen Münchner Rede man geflissentlich mit Fragezeichen vermeldet hatte. Das war eher der zukünftige commander-in-chief, sobald man den Bisherigen in jener Jacke, die hinten zugeknöpft wird, entsorgt haben wird. Nicht das Ob, das Wann ist die noch offene Frage. Und dann mag der Freundschaftseid von Mike P. wohl wieder stimmen.

Sadam Hussein hatte unrecht, die Mutter aller Schlachten, die findet gerade jetzt statt. Leider musste das Verfahren von Dallas längst als zu offensichtlich verworfen werden, die von einem Senior-Fellow Joffe empfohlene Vorgehensweise - insbesondere wg. des Tatorts - ebenso. Die Senior-Berater in der Agentur für centrale Intelligenz, die über einen probaten Weg nachhirnen durften und auf die Schnapsidee via Zwangsjacke gestoßen sind (s.o.), sollten bedenken, dass ihre brainstormings in ähnlicher Sache für einen gewissen Fidel C. nicht von Durchschlagskraft gekennzeichnet waren. Ob sich der ganze Aufwand gelohnt hat, der wegen ihm betrieben wurde, wo er sich doch neulich der Altersschwäche hingeben musste? Und bei dem Haderlumpen Assad hat es jetzt nicht so richtig klappen wollen, jedenfalls bisher trotz ausreichenden Budgets. Und jetzt bei Donald stellen sie sich auch nicht gerade helle an. Sie scheinen aber schon zu wissen in Langley, dass er ihnen an den Zwickel gehen will. Schließlich hat er es ihnen offen verkündet bei seinem Besuch unter ihren Säulen. Was sagte er? I love you! I love you all! Dasdazu passende "Liebet Eure Feinde!" hat er tunlichst nicht erwähnt.

Ach ja, die Walldorf&Stadlers von den Muppets durften ja auch auftreten auf der MSC, McCain und Grahams. Der Letztere im O-Ton : der Russe bekommt einen Arschtritt! Da gefällt mir das, was Trump zu McCain äußerte besser: Ein Kriegsheld? Was hat er denn getan außer sich festnehmen zu lassen?


Am 20. Februar 2017 schrieb Swantje Jacobi zum Artikel:

Die GroKo-Berlinale

Das Private im Weg des Gesellschaftlichen

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Mir gefällt die leichte Hand, mit der das Politische dem Kulturellen zugeordnet wird. Ihr Radikalismus hat Charme!


Am 20. Februar 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Die GroKo-Berlinale

Das Private im Weg des Gesellschaftlichen

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RÜCKBLICK MIT EINBLICK

Ulrich Gellermann, von Leserinnen und Lesern zu Recht gelobt und bedankt für Ausdauer und Müh, auch Dieter Kosslick ertragen zu haben, wie auch die politisch Unpolitische in der Rolle der Kulturstaatsministerin Monika Grütters, reihe ich mich gern ein unter die Gratulanten und Bewunderer.
Aus ungestümer Kinogängerzeit jugendlichen Inhalationsvermögens ist mir noch bewusst, wie anstrengend ein Kinotag allein mit nur drei Filmen sein kann und die Träume danach Jean Gabin und Brigitte Bardot zusammenbrachten und Alain Delon ins Bett zur alten Margaret Rutherford als Miss Marple legten, Bob Hope als Bayernkönig auftauchen ließen und Bing Crosby als Widerstandskämpfer in den Schützengräben der Roten Brigaden vor Madrid.
Schließlich gilt es für den Galeristen, zweimal wöchentlich mindestens zwei Beiträge zu schreiben und die Leserzuschriften zur Kenntnis zu nehmen und mitunter schriftlich noch Stellung nehmen zu müssen und begründet Kontra zu geben. Da frage ich mich schon, wann wohl noch Zeit zum Schlafen bleibt? Im Buchhändlerkeller bestimmt nicht, wo die Buchvorstellungen, moderiert von Ulrich Gellermann, meist erst um 20 Uhr 30 beginnen.
Meine Hochachtung also, und Dank und Gruß auf diesem Wege!


Am 20. Februar 2017 schrieb Burkhard Bielski zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

Grausiges Lachen über die Krim

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Krimsezession rückgängig machen? Lächerlich !
Denkt irgendjemand an die Rückgabe der seit 1967 annektierten Golanhöhen?
Das verlogene Bekenntnis der von Teilen der EU zur Zweistaatenlösung...Auf welchem verbliebenen, zersiedelten Land für die Paläatinenser ???


Am 20. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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@ Lieber Lutz, dann werde ich doch noch einmal über mein mögliches Wahlverhalten nachdenken.
Brillant ,der Text, dessen Inhalt die Dringlich- und die Wichtigkeit zum Anfassen spürbar macht, mit der Wahl eine Wahl zu treffen. Sahra Wagenknecht, so ist zu hoffen, dass sich diese Positionen in der Linkspartei stärker widerspiegeln, als es bisher der Fall ist. Wir müssen wieder mehr werden, und auch die Spaltung in der Friedensbewegung ist an der Zeit, dass es überwunden wird, denn es ist fünf vor zwölf. Wir dürfen dem Kapital, den Kriegstreibern, Wendehälsen und Papageien nicht unser Land so einfach überlassen. Leisten wir immer Widerstand, und stehen wir immer und überall auf, wenn es um den Frieden, gegen Faschismus, für die Menschenrechte, geht; diese sind universell, und unteilbar.-
@ Buchpäsentation
DIE HABEN GEDACHT WIR WAREN DAS
Der Präsentation am morgigen Abend wünsche ich ein gutes Gelingen mit vielen, interessierten Zuhörern.


Am 20. Februar 2017 schrieb Heinrich Claus zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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Mit Falschmeldungen hat schon der zweite Weltkrieg begonnen, vielleicht auch der dritte?


Am 20. Februar 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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WIE DIE CHRISTLICHE REGIERUNG
DEUTSCHLANDS,
BIBELTEXTE MISSACHTET

Erinnerung an den Bibeltext Lukas 2:
"Und alsbald war da bei dem Engel die
Menge der himmlischen Heerscharen,
die lobten Gott und sprachen:
Ehre sei Gott in der Höhe
und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!"

"Wer bedroht wen?", fragte Sahra Wagenknecht gestern Abend in der Anne-Will-Gesprächsrunde und wurde von Kanzleramtsminister Peter Altmaier mit vorgefertigten Satzbauteilen zugesülzt, was sogar der Moderatorin zu viel wurde und der ehemalige Botschafter der USA, John Kornblum, einigen Ausführungen der Linken-Politikerin beipflichtete und Frau Wagenknecht Recht gab.
Allerdings gab es auch diesen köstlich entlarvenden Satz von John Kornblum, dass Europa doch endlich seinen politischen Einfluss wahrnehmen solle, anstatt Antiamerikanismus immer dann an den Tag zu legen, "wenn die Amerikaner ein bisschen was Komisches machen".
Frau Wagenknecht, die einsame Vertreterin der Vernunft in dieser Runde, mahnte offensichtlich wieder einmal vergeblich.
SPIEGEL online, das schon längst von Links nach Rechts gedriftete ehemalige Qualitätsblatt und heutige Meinungsorgan der Upper-Ten, zitiert die gestrigen Ausführungen von Frau Wagenknecht so: "Ein Beispiel dafür sei das sukzessive Vorrücken der ´US-geführten NATO´ an die Grenzen einer umzingelten ´Atom-Macht´, für dessen Ängste, Hoffnungen und sonstige Befindlichkeiten offenbar Wagenknecht exakt das Verständnis aufbringt, das ihr für die Politik der USA fehlt."
Dass Russland sich von der NATO bedroht fühlen könnte und nicht Europa von Russland, fand lediglich in den Äußerungen von Frau Wagenknecht statt.
Von einer Bereitschaft zu einer postwestichen Ordnung, wie Putin sie anstrebt und Außenminister Lawrow nicht müde wird zu erwähnen, führt westlicherseits kein Weg. Der Westen möchte die Krim und die komplette Ukraine und weiterhin die Mär verbreiten, von Russland bedroht zu sein.
Als Chruschtschow von Kuba aus die USA mit Atomraketen bedrängte, drohte Kennedy mit einer Atomschlag-Attacke gegen die UdSSR.
Gegenwärtig steht die NATO vor den Toren Petersburgs in ähnlicher Kilometernähe wie einst die russischen Raketen vor Florida. Droht etwa Putin mit einem Atomschlag gegen Washington?
Nein. Wladimir Putin ist immer noch der Verständigungsbeschwörer, der er schon 2007 auf der Sicherheitskonferenz in München war.
Diese ausgestreckte Hand wird weiterhin bösartig missachtet. Kanzleramtschef Peter Altmaier steht weiterhin an der Spitze der Einkreisungs- und Einschnürungsfreunde und Russlandhasser. altdeutscher Bundestradition - lediglich einmal entschärft durch Altkanzler Willy Brandt -, was selbstverständlich auch von Peter Altmaier unerwähnt bleibt, jedoch betont, dass er sich erinnern könne, dass Deutschland schon einmal die NATO in Frage stellte, "was heute nur noch die Linkspartei vertritt".
Also dies allein sollte schon Grund genug sein, der Linkspartei die Stimme zu geben und nicht dieser verschwiemelten Grünstrickerpartei, die seit der Jugoslawien-Intervention und ihrer abgenickten Bomben auf Belgrad mehr Maschen als nötig aufgetrennt hat, von der SPD-Enttäuschung gar nicht erst zu reden. Bleibt nicht den Wahlkabinen fern und hütet Euch, der AfD eine Stimme zu geben. Wählt Links. Das ist der einzige Weg, dieser kranken Europapolitik ein Ende zu bereiten.
Ein vereintes Europa selbstverständlich gern, aber nicht dieses Europa, das Länder wie Griechenland, Italien, Spanien und Portugal dahinsiechen lässt und die Finanz-Eliten weiterhin in Watte packt und Herrn Finanzminister Schäuble unterstützt, die Undurchsichtigkeit von Kapitalbewegungen beizubehalten.
So lange es kein öffentlich einsehbares Unternehmensregister in der Eu gibt, werden Steuerzahler und der Staat die Dummen sein und die alleinigen Nutznießer die Großunternehmen, Trusts, Konzerne, Banken und Stiftungen, die ihre Kapitaltürme auf den Bermudas und sonstwo auf Steueroasen geparkt haben.
Gebt den Linken eine Chance. Allein die Eliten am Wahltag blass werden zu sehen, sollte uns dieses Erlebnis wert sein.


Am 20. Februar 2017 schrieb Ursula Schleier zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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Vielen Dank für die immer anregende Unterstützung und Förderung von Klarsicht !


Am 20. Februar 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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Darf ich Ihren wie immer brillant formulierten Text und die darin verwendete Metapher der vergewaltigten Nachricht zum Anlass nehmen einige Gedanken zum Thema Fake-News loszuwerden?

Eine Vergewaltigung verletzt die sexuelle Selbstbestimmung massiv. Wenn man Sexualität als die Gesamtheit der Lebensäußerungen, Verhaltensweisen, Empfindungen und Interaktionen von Lebewesen in Bezug auf ihr Geschlecht versteht, oder noch weitergehend - wie in den meisten bekannten Kulturen - Sexualität als lustvollen Ausdruck der Liebe zwischen den beteiligten Personen auffasst, wird die Vergewaltigung mit Fug und Recht als eines der schlimmsten Verbrechen überhaupt betrachtet.
Wie ist die Vergewaltigung einer Nachricht also zu verstehen? Meiner Ansicht nach als das Gegenteil einer lustvollen und liebevollen Beziehung zwischen Wahrheit und Interpretation, zwischen der real existierenden Welt und wie sie gesehen wird: Alternative-Facts und Perspektivismus verhalten sich dabei zueinander wie Vergewaltigung und sexuell ausgedrückte Liebe. Alternative-Facts gehören ebenso notwendig zum mikro- und makro-imperialistischen Mackertum wie der Perspektivismus notwendigerweise zur bedingungslos-emphatischen Daseinsliebe gehört.
Wenn es nun aber gar nichts gibt auf was sich eine Interpretation beziehen könnte, wenn der Nachricht buchstäblich der Grund fehlt, dann hat man es mit einem Verhältnis von Wahrheit und Interpretation zu tun in der sich Fake-News und post-modern (m. A. n. falsch-) verstandener Perspektivismus geradezu unappetitlich nahe kommen. Und genau das können die linksliberalen Intellektuellen der westlichen Welt nicht ertragen.
Der jahrelang an den Universitäten gepredigte post-moderne Perspektivismus, in dem es keine bewusstseinsunabhängige Realität mehr geben soll, wird den Linksliberalen nun gewalttätig um die Ohren gehauen. Das ist meiner Ansicht nach der eigentliche Grund des Hasses der linksliberalen Intelligenzija auf die Trump-Administration: Er schlägt sie hart, und das auch noch mit den eigenen Waffen. Dass es sich um die eigenen Waffen handelt - auch wenn sie nun auch von den durchaus lernfähigen Neoliberalen geschwungen werden - zeigt der von Ihnen beschriebene Fall ja sehr deutlich. Die Mitglieder der East StratCom Task Force haben ihr Handwerk nämlich bestimmt irgendwo gelernt. Tippe mal auf Yale.


Am 20. Februar 2017 schrieb Elke Zwinge-Makamizile zum Artikel:

Die GroKo-Berlinale

Das Private im Weg des Gesellschaftlichen

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Als Kosslik losmarschierte mit anderen Filmschaffenden, um gegen die Mauer USA/Mexiko zu protestieren, nirgends derenseits aber die Mauer der Festung Europa gleichermaßen in die Öffentlichkeit gebracht wurde, fühlte ich mich mal wieder an den Literaturbetrib des Internationalen Literaturfestivals Berlin erinnert, deren Öffentlichkeit voll nutzend beispielsweise die breite Unterstützung Pussy Riots einforderte und z.B. amnesty international über China verzerrend zu Wort kommen ließ..Da wird man den Geld gebenden Unterstützern gerecht. Brain-washing bei Kulturschaffenden greift um sich, siehe der Aufruf zu Aleppo, den U.G. sehr zutreffend analysiert hatte. Worüber ich mich persönlich ärgere, ist, dass wir von der Friedensbewegung dieses Ereignis nicht mehr wie früher öffentlich für Auseinandersetzungen nutzen. Ein Glück , dass Uli Gellermanns spitze Feder-Betrachtung vorliegt und -wie immer-zur Verbreitung anregt! Wie schön auch, dass es sehenswerte Filme gab, von denen wir hier erfahren. Und wenn ich sie auch nicht mehr sehen kann, wirken doch die Gedanken U.G.s zu den Filmen wie ein erhellender S(ch)einwerfer.


Am 20. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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@ Jenny Breuer und Sven Bergmann:
Sehr gerne schließe ich mich ihren Kommentaren, die RATIONALGALERIE betreffend, aus vollem Herzen, an.
Die Zeitungsenten besonders bösartiger und hinterhältiger Schreiberlinge sind auch Zeitungsenten.
Sie haben sich zu Mittätern in den Krisenherden der Welt gemacht, dieses gewissenlose, gierige, sinnentleerte Pack von bezahlten kleinkapitalistischen Krämerseelen.
Gut ist es, dass du, lieber Uli einen klaren Kopf behälst, und uns immer und wieder erstklassig, unbestechlich mit Stil, Haltung und Herz informierst, und sehr oft die notwendige Klarheit in meine Gedanken bringst, dafür danke ich dir sehr.
Diese Lügenbolde wollen auf Biegen und Brechen verhindern, dass das Volk sich eine wirkliche Meinung bilden kann, denn dann könnten diese Schmierfinken allesamt einpacken, und vom Hof gejagt werden.
Nun, es gibt die alternativen Medien, frei zugänglich; noch, und wer Lesen kann, und sich informieren will, kann das tun. Diesesmal wird es nicht funktionieren: "Wir haben nichts gewusst," von dem was in unserem Land geschieht. Die "Kriegskonferenz:" Deutschland mit gutem Beispiel voran. ?Die Gelegenheit ihrer historischen Verantwortung endlich mal gerecht werdend, Schuld abzutragen, in dem Deutschland eine eindeutige, klare Haltung gegen den Krieg einnimmt bleibt wohl Wunschdenken, denn Deutschland kann nicht Frieden. Unselbständig, devot, Mitläufer, Duckmäusertum und die ständige Unterdrückung von kritischen Geistern, die als Bedrohung angesehen werden.
Die Herrschenden haben die Hosen voll, und versuchen immer zu deckeln, zu verwirren, das Volk für dumm zu halten, dass die strengen "Eltern" braucht, die ihnen sagen, was sie dürfen und was nicht. Also, mit der viel beschworenen Freiheit gibt das so aber nix. Die Völker der EU sitzen in der Falle, und Kapital und Staat tuen alles, dass das auch in Zukunft so bleibt, denn die Reglemtierungen werden kein Ende nehmen. Sie werden alles tun, dass wir uns nicht erheben, denn dann ist Schluss mit Lustig, und Ende mit den Privilegien auf Kosten der Ärmsten in den Ländern. Wie Griechenland unter der nicht zu tragenden Last zusammenbricht; und mit welcher Eiseskälte menschliches vernichtet wird, u.a. von dem fiesen, kleinen und miesem Giftzwerg Schäuble macht fassungslos. Italien und Spanien, auch dort leiden die Völker, und die Unterdrückung in unserem Land erledigt nach wie vor die AGENDA 2010.
Medien haben eine hoheitliche Aufgabe in einer Gesellschaft, und sie haben allesamt komplett versagt, weil sie käuflich, dümmlich, auf den Knien vor denen liegen, die den ganzen Dreck steuern, manipulieren und kontrollieren, nämlich vor denen, die die Medien sich einverleibt haben, und natürlich über die Gesetze geschützt werden, denn Justiz bleibt Klassenjustiz. .


Am 20. Februar 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Ein Schlecht-Achten fällt durch

Korruption in der Ukraine? Nicht in der TAGESSCHAU!

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Danke auch für diesen Beitrag. Es ist sehr wichtig, dass diese Sammlung fortgesetzt wird - aus dem Buch "Die Macht um Acht" (und seiner Fortsetzung!) könnte ein zeitgeschichtliches Nachschlagewerk werden. Auch der Strafprozess, der den Machern und Beiräten dieser kriegstreibenden Propaganda blüht, dürfte aus der inzwischen umfassenden Quellensammlung bereichert werden. Er wird hoffentlich zu entsprechenden Haftstrafen führen. Keiner wird sagen können, er hätte nichts gewusst.

Eine Anmerkung am Rande. Sie übersetzen Think-Tank mit Denk-Tanker. Das ist "fast" falsch. Ein Tank (engl.) ist ein Panzer. Ein Think-Tank ist demnach eine Kriegswaffe. Anders und schlechter übersetzt ist ein Tank der Wasserkasten einer Klospülung. Das trifft evtl. im Zusammenhang mit der Personalpolitik typischer Think-Tanks oder ihrer Aufgabenstellung zu.

Dies hier nur, weil ich die Bezeichnung Think-Tank so übersetzt schon immer für prophetisch halte.


Am 20. Februar 2017 schrieb Grit Wertmann zum Artikel:

Ein Schlecht-Achten fällt durch

Korruption in der Ukraine? Nicht in der TAGESSCHAU!

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Danke für die Sprach-Artistik: "Schlecht-Achten" ist neu und wunderbar treffend.


Am 20. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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ja, ja!
immer dann auch solche fürchterlichen anlässe - unter vergewaltigung minderjähriger geht da schon nichts mehr, die seelen dt. MSM-konsumenten zu rühren;)
vergessen, die realen werterituale in der edelweiß(stauffen)kaserne.
vergessen, die penetration mit gummiknüppeln in france.
vergessen die allgegenwärtige pädophilie im westen bei chor- und kirchenknaben, odenwald-schule, beim fußball- und sicher auch anderem sportnachwuchs...

bleibe ich bei der litauischen version:
- fristgerecht brühte man eine neue lisa-version auf. der russe hat da schon gelogen, weil er immer lügt
- stehende und besatzungsheere werden immer zu marodierenden truppen. es wird also was passieren, und dem beugt man jetzt schon vor
- die cyber-aufrüstung soll als teil der 2% begriffen werden. ein pc, ein server gilt künftig als rüstung;)
- das internet wird zum kriegsschauplatz. nicht nur demagogie wird zunehmen, auch die zensur

mit diesem lärm im angeblichen kampf um die wahrheit (im sinne von nachrichten), wird versucht, die verlogenheit des gesamten SYSTEMS zu kaschieren!
für die schelte gegen die überkommenen "lügenmedien" muss ein ersatz her - und der platz muss schnell besetzt werden und als zielgruppe die nächste generation angepeilt werden!


Am 20. Februar 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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Den Dienst verweigert habe ich ja damals der Bundeswehr, weil mir anderthalb Jahre bei einer harm- und sinnlosen, rotzbesoffenen Dauer-Faschingsveranstaltung zu blöd waren. Ja-ja, man musste Gewissensgründe aufsagen. Die gab's auch, waren aber zweitrangig. Die Bundeswehr hatte damals - die Wiedervereinigung war im Gange - einfach keinen Sinn mehr. Zwei-Plus-Vier Vertrag und so weiter. Das ist der Vertrag, an den sich keiner unserer Waffenlobbyisten mehr erinnern will. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz, die u.a. von Krauss-Maffei gesponsert wird, ist Zwei-Plus-Vier-Vertrags-Amnesie (ZPVVA) eine Teilnahmevoraussetzung. Bei der Bundeswehr mit Sicherheit auch.

Am Bundeswehr-Bild hat sich nichts geändert: sinnlos, rotzbesoffen, Kostüm-Fasching, Verblödung. Ob besoffene Männer aus soldatisch-chauvinistischem Habitus heraus bisweilen nicht mehr die charmantesten Charmeure sein könnten, wenn ihnen (gar osteuropäische?) Frauen vor die "Flinte" laufen (einem Symbol phallischer Potenz)? Das Bild ist absolut widerlich. Und es ist für mich glaubwürdig.

Belästigung bis hin zur Vergewaltigung ist Kriegsgeschäft. Soldaten werden auf Tod und Zerstörung abgerichtet. Im Einsatz verrohen sie. Danach ist die Resozialisierung schwierig. Aus Kriegsgebieten hört man, so fern die Nachrichten nicht bei ARD Aktuell oder beim ZDF auf Hochglanz poliert wurden, Grausiges. Klar: grausam sind immer nur die anderen. Opfer sind aber immer die Zivilbevölkerung, Frauen und Kinder.

Um sich solchen Vorwürfen gar nicht erst auszusetzen, könnte man(n) doch einfach gar nicht erst in den Angriffskrieg der NATO gegen Russland ziehen? Tun sie aber, unsere Berufssoldaten. Rotzbesoffen, ZPVVA. Dann von mir noch mal: ich glaube die Meldung. Jedes Wort. Und ich find's Scheiße, was die Bundeswehr da an der russischen Grenze macht. Ganz demonstrativ. Fake News ist nur das Bild vom Gentleman in Uniform.


Am 20. Februar 2017 schrieb Gert Willemsen zum Artikel:

Die GroKo-Berlinale

Das Private im Weg des Gesellschaftlichen

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In einigen Feuilletons wird Kaygi (Inflame) als Film gegen die Diktatur ausgegeben. Dass der Film voR 5 Jahren begonnen wurde erfährt man nur aus der RATIONALGALERIE. Die Medien sind verkommen bis in den Kulturbereich.


Am 20. Februar 2017 schrieb Jenny Breuer zum Artikel:

Die GroKo-Berlinale

Das Private im Weg des Gesellschaftlichen

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Sprachlich und inhaltlich eine Berlinale-Berichterstattung vom Besten! Danke!


Am 20. Februar 2017 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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Trumps Stellvertreter Mike Pence hat es in München nicht an Klarheit fehlen lassen: "Wir müssen im digitalen Bereich (militärisch) so dominant werden, wie wir es im physischen Bereich schon sind"

Wer sich ein Bilde vom jämmerlichen Zustand westlicher Politik und Presse machen möchte, braucht nur eine Stunde Zeit. So lange dauert es, sich die Reden von der Leyens, Mike Pence und Sergej Lawrows anzusehen (Phönix, Youtube ).

Am besten in dieser Reihenfolgen Es braucht nur den Mut, sich des eigenen Verstandes zu bedienen.


Am 20. Februar 2017 schrieb Ria Bender zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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Wr Kriege vorbereiten will braucht den Terror. In diesen Fall den Psycho-Terror. Und wir immer in solche Fällen wird dem "Feind" das Schlimmste zugeordnet. Weil "der Russe" in Litauen nicht existiert, ihm also einfach keine Vergewaltigung in die Hose zu schieben ist, gibt es angeblich eine Mail mit der eine andere Vergewaltigung behauptet wird. Russe + Vergewaltigung: Das ist das Muster von dem die von der Leyen spricht.


Am 20. Februar 2017 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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Die Kriegsvorbereiter Konferenz in München ist mal wieder gelaufen, ein erfolgreicher Beginn dieses Jahres, für den weiteren "Friedens-Aufmarsch" an der russischen Grenze und im Rest der Welt.
Die Nachrichtenlage in Amiland wird immer bizarrer.
Sollte Trump jetzt eines unnatürlichen Todes sterben, so könnte es zu einem Bürgerkrieg Bibelgürtel gegen politisches Establishment kommen.
Ist es überhaupt noch möglich, dass der industriell-militärische Komplex unter Mc Cain zusammen mit den vereinten Medien und sonstigen "Eliten" es schaffen wird, Trump bald ganz, schnell und unauffällig zu beseitigen?
Immerhin behindert der blonde politische Aussenseiter den zügigen weiteren Konflikt mit Russland und die anderen zeitnah gewünschten Auseinandersetzungen.
Trump Leute haben doch tatsächlich schon vorher mit den Russen gesprochen, über seinen jetzt dafür geschassten Mitarbeiter Michael Flynn.
Nein, eigentlich darf es so etwas nicht geben, dass man miteinander spricht, Skandal!!!
Besser man verbreitet weiter irgendwelche Schreckensnachrichten über die gewünschten Feindbilder, das bringt uns jeglichem Waffengang näher.
Es gibt auch Nachrichten, dass alle jetzt auf Deutschland hoffen.
Als, was denn bitte? Sollen wir vermitteln, das wäre ja noch eine wünschenswerte, gute Rolle, aber nein:
Herr Schäuble sagt, Aufrüstung ist kein finanzielles Problem für uns. Wir schaffen das mit den 2% Rüstungsetat. Da bin ich aber beruhigt!
Scheint mir am allerwichtigsten zu sein, dass der weitere Aufmarsch finanziell gesichert ist.
Mag die Welt doch an ihren Giften, Kriegen und der unermesslichen Gier ihrer "Eliten" ersticken, verhungern und ersaufen.
Hier ist nun mein Vorschlag für weitere Kriegs Aktivitäten: Mc Cain, von der Leyen, die Eigentümer der grossen Waffen Konzerne, Soros, die Saudis einfach alle Mitverdiener und Mitwisser im Planungsstab der Kriegsliebenden sollten doch mal mit gutem Beispiel voran gehen und mit der Waffe in der Hand Speerspitze sein.
Am besten schickt man alle diese handverlesenen Vertreter der Waffenindustrie von München aus direkt voraus, zur russischen Grenze, nach Syrien, ins chinesische Meer, ganz so wie es früher die Heerführer gern getan haben.
Die sind wenigstens noch mit "gutem" Beispiel vorangegangen.
Neulich wurde Frau von der Leyen gefragt, ob sie denn auch ihre Kinder zur Bundeswehr schicken würde und sie antwortete mit nachdenklicher Miene, dass sie das wohl tun müsste, wenn es denn notwendig sei. Auf die Frage allerdings, ob ihre Kinder das denn auch wirklich vorhätten kam ein befreites Lachen, nein , das hätten sie zum Glück nicht, na da sind wir aber alle erleichtert, dass uns Menschen dieses hohen gesellschaftlichen Ranges auch weiter als Politiker und militärische Führungskräfte erhalten bleiben und nur das dumme Fussvolk und unbeteiligte Zivilisten und Kinder sich zerfetzen lassen von den ach so notwendigen, überaus wichtigen modernen Massenvernichtungswaffen.
Mittlerweile ist das gute Verhältnis im gemeinsamen europäischen Haus, (man traut sich kaum noch diesen Begriff zu verwenden) so zerstört, dass es nur noch kleiner fake-news bedarf, um endlich auch hier wieder den totalen Krieg beginnen zu können. Die von unserer Regierung unterstützten Batallione in der Ukraine können es kaum noch erwarten endlich richtig loszuschlagen.
Wenn im Kreml ein weniger kontrollierter und rational handelnder Chef wäre, dann Gnade uns Gott.
Die Chancen den Frieden doch noch zu wahren, sinken jeden Tag, was den unseligen industriell-militärischen Komplex vor Freude feixen lässt, denn nur so können sie für Waffen Nachschub sorgen und sich weiter daran mästen, Massenmord zu betreiben.
Manchmal denke ich, es ist, wie in diesem Witz:
Treffen sich zwei Planeten:
Sagt er eine: "Mir geht es so schlecht, ich habe homo sapiens!"
Antwortet der andere: "Mach dir nichts draus, das vergeht schneller, als du denkst...."


Am 20. Februar 2017 schrieb Aleksander Korty zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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Das musste doch von vorn herein selbst jedem Vollidioten klar sein, dass diese Mail aus Litauen eine Falschmeldung war. Deutsche Soldaten vergewaltigen doch nicht, die sind alle brave Freunde und Ehemänner und Ihren Freundinnen und Ehefrauen treu wie Gold. Seit 1945 wissen wir doch, dass für Vergewaltigungen nur russische Soldaten zuständig sind. Unsere GRINGO-Besatzer haben damals viel moralischer gehandelt. Sie haben aus deutschen Frauen Prostituierte gemacht, in dem sie sie mit Tabak, Nylons, Schokolade, Kaffee usw. gekauft haben. Es ist doch schön, dass die Gringo-GIs harte Dollars hatten, weil in ihrem Land die Rüstungswirtschaft boomte und die faschistische Wehrmacht dort keine verbrannte Erde hinterlassen hat, wie in der Sowjetunion. Dafür kriecht ihnen die Merkelrette noch immer in den Arsch. Sie ist halt so an ihre Schokolade gewöhnt.


Am 20. Februar 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

Grausiges Lachen über die Krim

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Nationalismus und religiöser Fundamentalismus sind nicht aus sich allein heraus entstanden, noch nie! Und heute sind sie Folge der Globalisierung. Wenn es mächtige und nicht humane Kräfte gibt, die die Nationalstaaten angreifen und abschaffen wollen und die Kulturen aushöhlen (dem Kommerz unterwerfen) , dann ist es wie immer und überall im Leben: es entsteht eine Gegendynamik, die das Eigene erhalten will, und als Reaktion auf die Bedrohung wird das Nationale bzw. die Religion überbetont und radikalisiert, was sonst nicht der Fall wäre! Der globale Kapitalismus greift die Souveränität der Staaten an und schleust dazu Kräfte ein, auch NGOs, Künstler etc., die sie von innen destabilisieren. Ist das nun die große Freiheit? Ich sehe nicht, dass humane demokratische Gesellschaften und soziale Gerechtigkeit dabei herauskämen. Der Kapitalismus zerstört alle nicht-materialistischen Werte und die materielle Gerechtigkeit dazu und nimmt den Ländern und Kulturen die Möglichkeit sich auf ihre eigene Weise weiter zu entwickeln. Sie dürfen überhaupt keine "eigene Weise" haben, es ist nur das westliche Modell erlaubt.
Das ist schlecht für die gesamte Menschheit. Und jetzt bemängeln Rechte u.a. es gäbe Strategien, die eine weltweite Einheitskultur schaffen wollen. Und in dem Punkt haben sie recht, allem Anschein nach ist das doch tatsächlich so! Aber wieso darf man das nicht sagen? Solche Feststellungen gelten mittlerweise als "Volksverhetzung", allen voran bei den Linken. Und tatsächlich findet man eine Menge Zitate und andere Quellen, die belegen, dass es einen übergeordneten Plan gibt, das auch durch von oben betriebene Durchmischung der Bevölkerungen zu erreichen. Aber eben n i c h t aus humanen Gründen, sondern um den Zusammenhalt und kulturelle Wurzeln zu zerstören, weil Kulturen Kraft sind und kulturell entwurzelte Menschen leichter zu kontrollieren und zu beherrschen sind und mehr Ersatzbefriedigungen brauchen.
Haben die Linken die Indianer und andere durch den Kolonialismus ihrer Identität beraubte Kulturen vergessen? Kulturelle Identitäten sind sehr wohl wichtig. In einem gesunden politischen Klima entwickeln sie sich von alleine weiter und sind für andere offen. Eine einzige Welt"kultur" (neofeudalistische Kommerzkultur) schiene alternativlos. Man wäre ihr ausgeliefert und sie ist als hochtechnisierte Diktatur vorgesehen! Das Endziel der Globalisierung. Wir sollen es herbeiwünschen als Erlösung vom Nationalismus. Den wird man sich vermutlich soweit austoben lassen und fördern, bis alle Welt überzeugt ist, dass nur eine übergeordnete Diktatur uns vor diesem Übel und vor uns selbst retten kann ...


Am 20. Februar 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

Grausiges Lachen über die Krim

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Trump will die US Botschaft nach Jerusalem und nun 1.000 Soldaten nach Polen verlegen.

Ich denke, sein Motte ist 'America first' und nicht Israel oder Polen first. - Aber mit Kapitalismus hat beides nichts zu tun. Weder an Israel noch an Polen verdient Amerika was. Es kostet sie sogar.


Am 20. Februar 2017 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

Grausiges Lachen über die Krim

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Die Befürchtungen bzgl. Trump steigen ins Unermeßliche.
Am Nahost-Barometer, an der häßlich grinsenden Fratze
Nethanjahu, ist leicht abzulesen, was die Stunde geschlagen hat.


Am 20. Februar 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

Grausiges Lachen über die Krim

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"Nie wieder 'Kein Krieg'" las ich als Parole von Wolfgang Ischinger zur Münchner Sichersheitskonferenz. Deutschland will sich nicht mehr vom "großen Spiel" ausgeschlossen fühlen. Wie blutrünstig sind wir eigentlich geworden, frage ich mich.
In einem anderen Artikel lese ich über Steinmeiers Rede zum Amtsantritt. Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit sollen im Vordergrund gestanden haben. AFD und Trump betrachtet der Mainstream als die größte Gefahr für uns. Ja, natürlich, Fremdenfeindlichkeit will kein Linker und überhaupt kein Demokrat. Auch nicht diese Künstlergruppe "für politische Schönheit", die demonstrativ vor dem Berliner Reichstag Flüchtlinge bestattet hatte. Wir bräuchten sie, denn sie wären `'Europas einzige Chance'. Ach richtig, Schäuble hatte ja erklärt, dass es sonst in Europas zu Inzucht käme. Wie in so einem abgelegenen Bergdorf, nicht auszudenken. Diese gleiche Künstlergruppe für Politische Schönheit propagiert auch "Pazifismus ist feige" und befürwortet die Offenheit für Kriege. Ja, das ergibt Sinn, bomben wir die Flüchtlinge also herbei? Ohne Kriege - und Ausbeutung durch die Globalisierung - gibt es keine Flüchtlinge. Und wir brauchen sie doch, richtig so? Also sollten wir wohl Kriege führen. Denn die kommen nicht alle hierher, weil sie sich so sehr nach Multikulti sehnen und uns vor Inzucht retten wollen, sondern weil sie in ihrer Heimat entweder sterben oder wirtschaftlich keine Hoffnung sehen. Das Verbrechen der Rechtspopulisten und Trumps besteht für unsere Politiker von rechts bis "links" in erster Linie darin, dass sie keine Globalisierer sind. Sie sind aber die direkte Folge der Globalisierung.
Warum merken nur wenige Linke, dass sie vorsichtig sein müssen mit der betonten Abgrenzung von allem Nationalen und der Verunglimpfung jeglicher kritischen Haltung gegenüber den Flüchtlingsströmen? Sie dürften auch hier nicht nur fühlen, sie müssten denken. Man muss den Flüchtlingen helfen, die kommen, aber wer darüber hinaus den Zustrom von Flüchtlingen als etwas Positives begrüßt, unterstützt Kriege und Ausbeutung. Das gehört direkt zusammen. Der wünschenswerte Zustand ist bei aller Weltoffenheit, dass Menschen in ihren Ländern leben können! Aber es gibt mächtige Kreise, die das nicht wollen!
Sie sind wie Heuschrecken, sie wollen diese Länder zerstören und übernehmen. Das gleiche Muster ist von Syrien bis Griechenland und überhaupt weltweit zu erkennen. Es ist die innewohnende Dynamik und auch der Plan der Globalisierer, die die Nachfahren der Kolonialisierer sind, Nationalstaaten und gewachsene Kulturen letzlich abzuschaffen, da sie ein Hindernis für die absolute Freiheit der Märkte darstellen. Das gilt auch für Europa. Und jetzt, stelle man sich vor, will eine Gruppe etwas dagegen unternehmen. Wie nennt man sie dann automatisch? Früher linksradikal, heute rechts. Davon hört man dann in den Medien. Sie werden politisch ausgegrenzt, wie heute jede anti-globalistische Richtung. Nicht aus humanen Gründen, aber das wird nicht durchschaut. So laufen Globalisierungskritiker, die aus gennenten Gründen EU-kritisch sind Gefahr, sich zu radikalisieren und wirkliche Rechte anzuziehen, weil die Linken sich aus Angst "rechts" zu sein abwenden.
Dieser Punkt scheint mir sehr wichtig, denn mit diesem Trick setzen die Globalisierer ihre Pläne durch. So bekommen sie die Linken hinter sich, obwohl sie ja die eigentliche Ursache für den Nationalismus sind. Komischerweise merken die meisten Linken das nicht und diejenigen die es tun, werden absolut dämlich als AFD-nah beschimpft. Inhaltliche Argumentation wird so vermieden. Denken ist Sünde, das war es schon immer.


Am 20. Februar 2017 schrieb Sven Bergmann zum Artikel:

Vergewaltigte Nachricht

Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen!

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Sie treffen genau meine Meinung und Stimmung. Es ist gut, wenn man nicht allein ist. Mitten im Irrsinn postfaktischer Medien gibt es die RATIONALGALERIE, danke.


Am 18. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

Grausiges Lachen über die Krim

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hier flintenuschis erguss bei der MSC unkommentiert:
https://deutsch.rt.com/inland/46632-von-leyens-rede-muenchner-sicherheitskonferenz/
man muss die infos sich leider beim "feind" holen, oder man lässt sich die welt von den GNIFFKEs erklären;)

allein die eu-länder geben jetzt schon (ohne 2% regel) mehr für die rüstung aus, als russland und china zusammen!!
dazu kommt noch mal das doppelte, was allein die usa "bezahlen"!!
2/3 der weltrüstungsausgaben jetzt schon, "gönnen" sich die nato-länder. und gibt es mehr sicherheit, mehr frieden??
bei den zahlen sind nur die offiziellen "verteidigungs"haushalte erfasst, also nicht die querfinanzierungen im ganzen haushalt! dies macht aber deutlich, welcher immense reichtum der sozialpolitik vorenthalten wird. dazu noch die steuerflucht der eliten plus die subventionierung der wirtschaft konterkarieren jeglichen ansatz, in einer SOZIALEN marktwirtschaft zu leben!

friedenskampf ist daher zu erst anti-imperialistischer kampf!
wer groko wählt, wählt den krieg!


Am 18. Februar 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Die CIA ist ein Fake

Dr. Gniffke: Agenten sind keine News

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Ob Dr. Gniffke schon den Auftrag an die Elphi gegeben hat, für den Großdeutschen Rundfunk die Préludes von Liszt neu einzuüben? Insbesondere jene 50 Sekunden, hier im folgenden Link von 2:10 bis 3:00?Würden sich doch gut machen, diese Töne vor jeder Nachrichtensendung demnächst!

https://www.youtube.com/watch?v=zDEem_aEttE


Am 17. Februar 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

Grausiges Lachen über die Krim

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Ich habe soeben die ersten Berichte über die (Un)Sicherheitskonferenz in München im MDR gesehen und am meisten schockiert, mit welcher Gelassenheit die Medien im Grunde über Krieg bzw. dessen Vorbereitung referieren und keiner stört sich daran.


Am 17. Februar 2017 schrieb Joachim Gröger zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

Grausiges Lachen über die Krim

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Niemand will aus der Geschichte lernen und so bleibt als Lösung nur noch Erich Kästners Vorschlag in seinem Gedicht 'Das letzte Kapitel'


Am 17. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

Grausiges Lachen über die Krim

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die karawane zieht weiter, der.....

die balten und polen sind nun mit ausreichend "sicherheit" versorgt, selbst weißrussland zeigt schon interesse (weil es seine energieschulden beim russen nicht bezahlen kann/will), die ukraine wird mit 500mille kredit ruhig gestellt, da ist es an rumänien, die bettelei um "sicherheit" im schwarzen meer zu eröffnen! auch georgien bekommt sein "ausbildungscenter" incl. nato-stützpunkt etc.. etc..
moskau bekommt dafür überflugrechte vom iran, und exportiert auf teufel komm raus s-300/400 an alle welt!
nichts neues also, EIN krieg wird kommen! und er wird im nahen osten bleiben!
spannende faktoren dort werden sein:
- beziehungen ankara-moskau (vertrag montreux, schutzzonen nordsyrien, turkish stream)
- einbeziehung der syrischen kurden bei den verhandlungen um syriens verfassung
- chinas unterstützung für russland in dieser region?
- us-bodentruppen in syrien?
- hauptproblem die narrenfreiheit für israel!!!
- ....

angesichts dieser fragen wirkt die farce (presserauswurf, keine pressekonferenz, keine hotelkapazität;) um den tillerson-besuch in bonn sowohl absurd als auch programmatisch!!

@liebe u. spurgat
Unter Kritik versteht man die Beurteilung eines Gegenstandes oder einer Handlung ANHAND VON MAßSTÄBEN. ...Kritik (ist) damit "eine Grundfunktion der denkenden Vernunft und wird, sofern sie auf das eigene Denken angewandt wird, ein Wesensmerkmal DER AUF GÜLTIGKEIT ANSPRUCH ERHEBENDEN Urteilsbildung. (siehe wiki).


Am 17. Februar 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

Grausiges Lachen über die Krim

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-" Der Rüstungsetat der NATO wird aufgestockt, in 10 Jahren um mehr als eine Billion Euro, ..."

und damit der Dollar weiter rollt, werden die Waffen auch VER-braucht werden. d.h. ein Krieg muss her,egal wie;

Krieg, das dringlichste Objekt der westlichen Welt, denn es verspricht Höchstgewinn für ein paar Auserwählte.

Die deutsche Kriegsministerin rührt unaufhörlich die Werbetrommel und wird von den Nato- Generälen sicher noch gekürt werden als oberste Befehlshaberin.

Setzte sie dieselbe Verve ein für ABRÜSTUNG und FRIEDEN, wäre ihr mein Respekt sicher ..so aber kommt mir das Frühstück rückwärts, wenn sie wieder einmal im TV ihren Auftritt zelebriert.


.. ja doch .... an die Münchner Sicherheitskonferenz! Die Laienspielbühne für wildgewordene Kriegsgeile, die Hausmesse für allerlei Spielgerät.

ich fürchte bald kann ihnen Reinhard Mey sein Chanson verehren: "die Zeit des Gauklers ist vorbei..."


Am 17. Februar 2017 schrieb Alfred Matejka zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

Grausiges Lachen über die Krim

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Die Lasstotschießdame von der Leyen bestätigt die Aussage von Frank Zappa."Die Politik(die imperialistische)ist die PR-Abteilung der Rüstungsindustrie".
Wir müssen mehr aufrüsten.Nein nicht die Renovierung der deutschen Schulen mit schätzungsweise 33,7 Milliarden Euro sind gemeint.30 Milliarden Euro für Vernichtungswerkzeuge gegen die bösen Russen sind angesagt.27Millionen Tote im 2.Weltkrieg waren wohl nicht genug. Die Bodenschätze in Sibirien warten immer noch auf neue Besitzer. Die Dämlichkeit von der Leyen will am liebsten die Atombombe unter deutscher Verwaltung hier haben. Da stellt sich mir die Frage, wie hätten Sie es denn gerne? Wollen Sie die Atombombe verschicken nach Moskau zum Putin ohne Rücksendemöglichkeit? Oder wollen Sie die Atombombe bei uns in Deutschland als Überraschungsei erhalten? Raketen sind bekanntlich Magneten.Wollen Sie ne russische oder ne US-amerikanische Atombombe auf den Kopf bekommen. Die erste am besten auf den Reichstag in Berlin. Das wäre doch was. Dann auf die Frauenkirche in Dresden.Aufbauen braucht die niemand mehr.Dann Hamburg auf die Elbphilharmonie.München auf das Oktoberfest und Frankfurt auf die Paulskirche. Nach Brüssel wird auch eine geworfen. Ursula wird nicht mehr sagen können- „Ja so war das ja nicht gemeint“. Ihr Gehirn hat sich total aufgelöst. Und nicht nur das.Willi Wimmer kann da sicher mehr dazu sagen, er hat den atomaren Weltkrieg schon unter Kohl virtuell geführt. Wir haben heute das Problem ,dass mehr oder weniger Geistesgestörte die herrschende Politik bestimmen. Und es rührt sich so gut wie nichts dagegen. Kurt Tucholsky schrieb 1931: “Das Volk versteht das meiste falsch,aber es fühlt das meiste richtig.“ 2 Jahre später war das Gefühl in die falsche Richtung umgeschlagen.
Es wird höchste Zeit,die Reaktion muss gestoppt werden. Wacht auf Verdammte dieser Erde............


Am 16. Februar 2017 schrieb Michael Riecke zum Artikel:

Die CIA ist ein Fake

Dr. Gniffke: Agenten sind keine News

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Ich bin Hörer von WDR 5. Ein Sender der für sich in Anspruch nimmt, eine eher anspruchsvolle Hörerschaft zu bedienen. In der letzten Zeit wird immer häufiger in den Nachrichten die Bild Zeitung als Quelle genannt. Nach meiner subjektiven Wahrnehmung ein Vorgang, den es in den letzten 5-10 Jahren so nicht gegeben hat. Kann es sein das dies mit der Intendanz von H. Tom Buro oder "neuen" Hörfunk Chefin Fr. Valerie Weber von Antenne Bayern zusammen hängt?


Am 16. Februar 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Die CIA ist ein Fake

Dr. Gniffke: Agenten sind keine News

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ZUR CAUSA FAKE
EIN FAKE-VERFECHTER IN ERKLÄRUNGSNÖTEN
(im Duktus leichten Irreseins vorzutragen)

Die Apologetik
zur neuen Ästhetik
der Umdeutungskünste
im Rahmen der Dünste
zwischen Wahrheit und Lüge,
perfekter Intrige,
ist eine Schimäre
der kreuz und der quere
zu errichten -
man könnte auch sagen: kunstvoll erdichten,
was, wenn es fertig ist, unumstößlich,
sozusagen unauflöslich
Bestand haben sollte in Gefechten
zwischen Falschem oder Echtem,
was am Schluss von Fernsehrunden dann
alles oder nichts bedeuten kann.
Nichts wie schnurz.
Es geht auch kurz:
Ein Fake
ist wie ein Veganer-Steak,
das man als Steak isst,
obwohl es ein Fake ist.

Anmerkung des Autors:
Das Kriminelle an diesem jüngsten Trick der Volksverdummung ist: Die Wahrheit zur Falschmeldung umzuformatieren.


Am 16. Februar 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Die CIA ist ein Fake

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Mir klingt es noch in den Ohren aus meinen Kindertagen: "Hier ist der Großdeutsche Rundfunk" ... das Ende war dann ein kleines geteiltes Deutschland!
Aus dem "Großdeutschen" kamen nur Hetze und Lügen ... was heute kommt wage ich hier nicht aufzuschreiben!!!


Am 16. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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Franz Joseph Degenhardt würde mir sicherlich seine "Schmuddelkinder" kurz ausleihen, um etwas über Trump zu verdeutlichen.
Trump, der zwar nicht zum alten, abgenutzten Establishment gehört, ist aber und bleibt ein Teil des Kapitals, welches sich in der Finanzkrise auf übelste Art und Weise bereichert hat.
Die Hedge Fonds Manager, eigentlich all jene, die die schlimmste Finanzkrise seit 1929 für ihre schmutzigen Deals und Spekulationen genutzt haben. Das Establishment wollte und will nach kapitalistischem Prinzip alles für sich.
Etwas abgeben von dem Kuchen war nicht gedacht. Und Trump ist einer von denen, die mit ihrer Rücksichtslosigkeit nur einen anderen Weg im Kapitalismus gewählt haben. Kapitalismus bleibt Kapitalismus, auch wenn ein "Schmuddelkind" wie Trump Worte findet, die in der Gesellschaft den Menschen näher sein mögen, bleibt er letztendlich dem System verpflichtet, welches ihn und viele andere reich gemacht haben, auf dem Rücken derer, denen er versprochen hat, Arbeitsplätze zu schaffen. Nun, das hat Clinton und Obama auch getan. Amerika zuerst ist auch nix Neues. Eigentlich wie immer. Nur gesagt von einem, der eben gewissen Kreisen nicht passt. Amerika ist hochverschuldet, und die Einforderung der 2% des Rüstungsetats in der EU für die NATO ist doch nichts anderes, als die Tatsache, dass es im eigenen Land nicht mehr zu vermitteln ist, Milliarden in die Rüstung zu stecken, nämlich dafür, dass Amerika überall in der Welt seine nicht gerechtfertigten Ansprüche geltend machen kann, und wie man weiß, auch machen wird. Der Rüstungsetat der Amis ist zehnmal so hoch, wie der, der Russischen Föderation. Es mag sein, dass sich die Kräfteverhältnisse in den USA verschoben haben, doch zugunsten der Arbeiterklasse, der Millionen Abgehängten, der Menschen, die die Verlierer in der Gesellschaft sind, sicherlich nicht. Der Mindestlohn wird bei 7,25 bleiben, die Suppenküchen werden weiteren Zulauf haben, die so vielgelobte Krankenversicherung ist auch nur bestimmten Teilen der Bevölkerung zugänglich, und die weitere Verelendung im Land kann so nicht aufgehalten werden, weil das die Folgen und Auswirkungen von Kapitalismus sind. Er wird sich folgerichtig im System und fürs System verhalten, und alle Anzeichen stehen auf Konfrontation, denn nur so kann ein System, wie dieses überleben, denn es muss sich erweitern, auch auf die "Gefahr des Galgens." (englischer Gewerkschaftsfunktionär, und den Namen vergessen).
@altes Fachbuch,
die "Schelte," die oft von dir, die Linken betreffend, kritisiert wird sehe ich als völlig richtig und zutreffend an. Wenn Teile einer linken Partei, sich nicht eindeutig antimilitaristisch darstellen und ein "Raus aus der NATO, nur von einigen, verschämt, eher leise gefordert wird, ist sie nicht links, und von daher grundsätzlich zu kritisieren. Linke müssen für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensverhältnisse einstehen, und dieses ist besonders in der jetzigen Zeit, nötiger denn je.


Am 16. Februar 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

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Grausiges Lachen über die Krim

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Da erinnere ich mich doch an was:
Vor dem II. WELTKRIEG hetzte NAZI-Deutschland gegen Polen wegen des nach dem I. WELTKRIEG durch das Versailler Diktat verlorenen "Polnischen Korridors" (= Danziger Korridor), der das "Reich" mit Ostpreußen einst verband.
Nun hetzt die UKRAINE i.A. der US-NATO gegen RUSSLAND wegen der durch legale(!)VOLKSABSTIMMUNG"verlorenen" KRIM!
Diese Hetzen führten und sollen führen zum KRIEG!
Wer die NATO wählt wählt den KRIEG!!!


Am 16. Februar 2017 schrieb Hans Tigertaler zum Artikel:

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Ein gewesener Freund ist schlimmer als ein Feind. Sagt man in Rußland.

Mal sehen.


Am 16. Februar 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

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TRUMP IN UMARBEITUNG
(Einschätzung eines Außenseiters)

Das Establishment stutzt schon Donalds Schwingen,
ist emsig dabei, ihn zu disziplinieren.
Doch zu versuchen, ihn umzufrisieren,
dürfte misslingen.


Am 16. Februar 2017 schrieb Der Linksliberale zum Artikel:

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Ja, ja dieser Trump. Wenn er es mal allein wäre, der das alles macht. Ich analysiere für mich, es sind imperiale Interessen eines Teils der amerikanischen Oligarchie, ausgebrütet vor der Wahl, bemäntelt während der Wahl und umgesetzt nach der Wahl. Es wird von Trump und seinen Kumpels eine Polarisierung angestrebt, um das Kräfteverhältnis zugunsten der USA wieder herzustellen. Nach nur 4 Wochen sind die Tendenzen und Bestrebungen doch sichtbar:

- Der Rüstungsetat der NATO wird aufgestockt, in 10 Jahren um mehr als eine Billion Euro, gefordert wird 2% vom BIP jedes NATO-Mitgliedslandes
- Russland bleibt der Feind, Iran bleibt der Feind, China kommt dazu
- Ukraine wird von der NATO militärisch unterstützt, Minsk II ausgesetzt
- Israel wird in der Annexion und dem Siedlungsbau unterstützt
- Es wird eine arabische ?NATO? mit den schlimmsten Regimes aufgebaut
- Die internationalen Konflikte werden hauptsächlich militärisch gelöst, Gewalt ist ein ?normales? Mittel der Politik des Westens geworden
- UNO wird zerlegt, Israel fängt an mit Einstellung der Zahlungen, USA ziehen nach
- EU als imperiale Wirtschaftsgröße und Gegengewicht wird zerlegt, Großbritannien hat angefangen
- Protektionismus der USA gegen China, Japan und Deutschland, genau gegen die Länder mit extrem hohen Handelsüberschüssen
- Internationale Sport- und Kulturveranstaltungen werden politisiert und möglichst in die Bedeutungslosigkeit geschoben
- Reisetätigkeit wird erschwert
- Unkontrollierbare Medien werden eingeschränkt oder abgeschafft

Es werden wahrscheinlich schwere Zeiten für Demokraten und Linke. Eine Sache macht mich aber hoffnungsvoll?die Interessender Eliten werden deutlicher, die Menschen werden besser kapieren was läuft, die Araber werden vermutlich ihre Regimes wirklich wegfegen und in Deutschland werden wir diese Schönredner und Dummquatscher (?Den Deutschen ging es noch nie so gut wie heute?) hoffentlich los, weil der Hegemon sein wahres Gesicht zeigt. Das oberste Ziel muss es sein, Krieg zu verhindern und wer CDU/CSU, Grüne, AfD und leider auch SPD wählt der macht Krieg wahrscheinlicher.


Am 16. Februar 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

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Ich fühle mich immer häufiger mit der Frage konfrontiert, ab wann eine negative Äußerung über jemanden oder eine Gruppe als Beleidigung gilt und mich teuer zu stehen kommen kann. Ich weiß es nicht und das könnte böse enden, vor allem gegenüber Mediemmachern und vor allem wenn sie Kriegstreiberei betreiben.Muss ich wirklich Gebühren für etwas zahlen, dass meine körperliche Unversehrtheit bedroht??


Am 16. Februar 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Die CIA ist ein Fake

Dr. Gniffke: Agenten sind keine News

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FT enthüllt: die CIA war der Drahtzieher hinter den Söldnern in Syrien. Quelle: https://www.ft.com/content/791ad3bc-ecfc-11e6-930f-061b01e23655
Eine Übersetzung des vollständigen Artikels findet sich hier:
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/02/12/ft-enthuellt-cia-war-drahtzieher-hinter-soeldnern-in-syrien"

schon vor langer Zeit wies Alain Gresh in der "Le Monde Diplomatique" auf diesen Sachverhalt hin.


Am 16. Februar 2017 schrieb Engelbert Volks zum Artikel:

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Die Lektüre der Programmbeschwerden gibt mir immer wieder Motivation, mich mit den politischen Sendungen der ÖR auseinanderzusetzen. Und da gibt es enorm viel zu tun, insbesondere auch beim DLF, beimWDR oder auch bei Phoenix. Man könnte täglich mehrere zorngetränkte Beschwerden oder Kommentare schreiben.
Hierzu im Folgenden ein Beispiel bezüglich der gestrigen DLF-Sendung "Zur Diskussion" um 19.15 Uhr zum Thema Ukraine.
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich höre im DLF gerade die Sendung "Zur Diskussion" über die Ukraine und fühle mich intellektuell beleidigt.
Wenn eine "Diskussion" u.a. Dadurch gekennzeichnet ist, dass unterschiedliche, vielleicht sogar gegensätzlich Meinungen argumentativ ausgetragen werden, ist Ihre Sendung keine Diskussion, sondern eine PR-Veranstaltung, denn alle vier Diskutanten sind vollständig einer Meinung: Russland ist der Aggressor, die Sanktionen müssen bleiben, der Westen muss der Regierung in Kiew helfen. Dies war bei der Auswahl der Diskussionsteilnehmer auch nicht anders zu erwarten.
Daher sollten Sie im DLF-Programm dringend den Titel ändern, damit Hörer wie ich, die noch ein wenig Vertrauen in die öffentlich-rechtlichen Medien haben, nicht auf eine solche Täuschung hereinfallen müssen.
Ich kann mir hier keine Meinung aus verschiedenen Argumenten bilden, sondern soll offensichtlich von Ihnen eine Meinung gebildet bekommen!
Darüber, ob derart unsägliche Sendungen Ihrem Programmauftrag entsprechen, mögen Sie selbst nachdenken oder ggfs. "diskutieren".


Am 16. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

Grausiges Lachen über die Krim

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An diesem wochenende werden sich die meldungen wegen der veranstaltungsdichte überschlagen!
und alle kürzlichen und jetzigen ereignisse haben unmittelbar damit zu tun: sie schaffen scheinfakten und argumente, auf deren "basis" erwünschte politische, militärstrategische und wirtschaftliche entscheidungen fallen, so wie sie fallen SOLLEN!! jeder kriegsherd meldet sich pünktlich mit aktivität, um die aufmerksamkeit und damit (finanzielle) zuwendung zu bekommen!! davon leben ganze heerscharen von entscheidungsträgern bis runter zum fließbandarbeiter in der rüstungsindustrie weltweit! klappern gehört eben zum geschäft:(
und herr schell, die jahreskarte beim fc kostet ihr geld, den fleiß können sie also den rüstungsbeschäftigten um münchen herum nicht übel nehmen;)
wäre plötzlich frieden, hätte die welt ein viel ein größeres problem. wohin mit der wirtschaftspotenz?? wie viel pflugschare braucht die welt?
der ami, die nato und der "westen" verdauen das ende der unipolaren welt nicht. vor 10 jahren von putin schon angekündigt, endet die ära EINES hegemons. und dieser ist nun erstmal mit sich beschäftigt (siehe: https://de.sputniknews.com/politik/20170215314558512-wimmer-trump-vernichten/).
ich teile die sorge um die gefahr, die durch die israelpolitik droht!!

die (wieder) unkommentierte linken-schelte von e.guttmann irritiert mich! ohne bezug zum thema und zu quellen steht hier im wahljahr wieder eine pauschalierte meinung in der galerie, die eine grundsätzliche abneigung oder aber undifferenziertes allgemein-blabla erahnen lässt!!

Antwort von U. Gellermann:

Die Leserin Guttmann meint wohl nicht die Linkspartei sondern jenen Teil der allgemeinen Linken, der auch in einer Reihe von Kommentaren in der Galerie seine Hoffnungen auf Trump artikuliert hat. Und Trump war ganz sicher ein Thema des Artikels. Was also sollte ich nur kommentieren?


Am 16. Februar 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

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Aus der Geschichte kann nur gelernt werden, dass aus der Geschichte nichts gelernt wird. Das hätten wohl Manche so.gerne. Dabei gibt es doch eine Qjuelle für fake-news aller Art, die bis auf Weiteres noch nicht als durchwachsen böse entlarvt ist. Dort gibt es allerlei an Wohlfeilem auch zum Gedenktag 19. Februar, dem letzten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz 2017, Beispiel gefällig? Wie es sich doch so günstig trifft: "1845: Die Republik Texas wird mit Zustimmung ihrer Bevölkerung von den USA annektiert. Der US-Kongress billigt diesen Akt nachträglich am 1. März."
Macht man sich dann noch schlau, wie so etwas möglich wurde und erfährt, dass eine Handvoll - eher nicht moderater - Rebellen (äh, eher doch wohl american heros) eine ganze Armee von Mexikanern in den Hinterhalt gelockt und binnen Minuten alles niedergemetzelt haben, was ihnen vor die Flinte kam, müsste "man" ins Grübeln kommen. Die als illegal verschrieenen Einwanderer heutzutage sind doch nichts anderes als Rückkehrer. Wo bleibt denn da das Völkerrecht?

Auch der 17. - der erste MSC-Tag - gibt Hinweise. Nicht nur Gniffke auch viele, viele andere mähren immer davon, dass die armen Polen sehr wohl Berechtigung haben, vor den Russen Angst zu haben. Stimmt! Für den 17.2. 1775 vermeldet Wiki dann auch: "1772: Russland und Preußen einigen sich im Kern auf eine Teilung Polens und warten auf die Billigung des Plans durch Österreich, die am 4. März erfolgt. Polen verliert fast ein Drittel seines Staatsgebiets." Na dann!

Ach ja, für den 18. Feber gibt es auch etwas, etwas fast Vergnügliches: "1856: Die zuwanderer- und katholikenfeindliche Know-Nothing-Bewegung nominiert in Philadelphia ihren ersten Präsidentschaftskandidaten". Geschichte wiederholt sich also doch. Damals stand man wohl vor dem Abgrund, heute sind wir tatsächich Schritte weiter.

Viel länger kann ich mich nun vor einer Bemerkung zur MSC nicht mehr drücken. Also dann mal los: Auf Basis und unter Berücksichtigung der Argumentation des Nobelpreiskomitees bzgl. der Preisträger für den "Frieden", 2009 ein gewisser Barack Obama "?für seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern zu stärken - und 2012 eine Europäische Union „für über sechs Jahrzehnte, die zur Entwicklung von Frieden und Versöhnung, Demokratie und Menschenrechten in Europa beitrugen“ sollte der gleiche Preis - bei ähnlicher wenn nicht identischer Argumentation - dieses Jahr gehen an „.the winner is“

.... ja doch .... an die Münchner Sicherheitskonferenz! Die Laienspielbühne für wildgewordene Kriegsgeile, die Hausmesse für allerlei Spielgerät.

Vergangen die Zeiten- schätzungsweise so ca. 412 Jahre -, in denen sich ein katholischer Offizier des Königreichs England aufmachte, seine ganz eigene bonfire-night zu feiern. Guido wird seine Gründe gehabt haben. Auch wenn seine Tat missriet, seine Absicht vermag bis heute so manchen Traum befeuern! Noch sind nicht nur die Gedanken sondern auch die Träume keiner Zensur unterzogen. Um den Bayrischen Hof täte es mir aber leid.

Möge mir Uli Gellermann verzeihen, dass ich nur abweichend zu seinem Thema beitragen wollte und konnte. Habe oft den Eindruck, dass unsere allseits hochgelobten transatlantischen Experten-Giftküchen für die Entwicklung ihrer dann teuer verkauften Strategien auch nur so vorgehen wie ich jetzt hier und nach den bekömmlichsten Rezepten in der Geschichte Ausschau halten.


Am 16. Februar 2017 schrieb Claus Hollmann zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

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Das übliche Getöse eines Putinservilen Schreiberlings. Wie haben doch das Putinregime und seine Fans gehofft, dass dieser irre Rassist Trump Präsident wird, damit die sogenannte "Kriegsfurie" Clinton nicht an die Macht kommt. Jetzt muss man erkennen, dass der Trump vielleicht doch nicht so eine gute Wahl war. In Sachen Zwei-Staaten-Lösung Israel/Palästina vertritt er eine unsägliche Position, die Obama-Regierung hatte immer auf eine solche gesetzt und stand der Regierung Netanjahu kritisch gegenüber. Das ist jetzt leider vorbei. Einseitig pro nationalistischer israelischer Regierung. Und dann die Krim. Es gibt wirklich noch Wunder. Auch die Trump-Regierung hat gemerkt, dass die Annexion der Krim durch das Putinregime völkerrechtswidrig war und bleibt. Natürlich wird das Putinregime seine eroberte Beute niemals wieder hergeben und natürlich wird auch Trump wegen der Krim und der fortwährenden Aggression Russlands in der Ostukraine keinen Krieg vom Zaun brechen - Gott sei Dank - aber gut ist , dass zumindest ausgesprochen ist, was Sache ist: die Annexion ist völkerrechtswidrig, die sogenannte "Volksabstimmung" null und nichtig, ein klarer Verstoß gg. das Prinzip der territorialen Integrität (eine Sezession mit entspr. Abstimmung von Tschetschenien oder von Neukölln zugunsten der Türkei wäre auch illegal). Und solange das Putinregime Krieg führt und Besatzungsmacht auf der Krim ist bleiben die Sanktionen bestehen. Das ist das erste vernünftige, was man aus Washington letzte Zeit gehört hat. Ändert aber nichts, dass es eine unsägliche üble Regierung ist.

Antwort von U. Gellermann:

Claus Hollmann behauptet viel, Ahnung hat er keine. Sowohl einen Reihe Völkerrechtler sehen die Sezession als juristische Möglichkeit, als auch jene Länder in der EU, die eine Sezession erwägen: Schottland, Katalonien, Baskenland, Nordirland, Südtirol, Sardinien, Venetien und die beiden Teilen Belgien. Aber Russo-Phobie macht leider blöd.


Am 16. Februar 2017 schrieb Ernst Grobschmied zum Artikel:

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So richtig und traurig das Ganze ist was Uli Gellermann schildert, so muss es doch einen Hebel im ewigen Kreislauf der Kriegsspiele geben, der die Macht- und Profitgier unserer Welten-Lenker zügeln könnte.
Was ist es denn im Kern, was Machtgier und Militärspielen in menschlichen Gehirnen ausmacht, so dass immer die gleichen Typen an die Spitze der Pyramide kommen?

Nicht nur, dass das Wechselspiel von Dopamin und Serotonin im Gehirn Menschen zu Süchtigen nach Macht und Gier werden lässt.

Sieht man sich die Finanzierung der Kriegsindustrie mit Krediten aus "Geld aus dem Nichts" an, deren Rendite durch dauerhaftes Brandschatzen erst noch "erwirtschaftet" werden muss bis man zum "Return of Invest / ROI" gelangt, könnte man doch auf die Idee kommen, die Welt friedlicher machen, in dem man mittelfristig Kriegskredite - abzüglich des "Aufwandes" direkt - also ohne Leistung, sprich OHNE Produktion und Handel von Waffen -, an die Kriegstreiber vergibt. Mittelfristige Vergabe - solange bis die Kriegsgier-Gene ausgestorben sind und die Welt friedlicher wird.

Freiwillige Vergabe von Kriegskrediten durch Zentralbanken mit "Geld aus dem Nichts" unter der Bedingung der Nichtproduktion von Mordwerkzeugen, würde den Dopamin-Überschuss in den Gehirnen der Kriegspsychophaten wieder runter fahren. Also eine Art Metadon-Programm mit deckungslosen Buchgeldkrediten.

Die EZB machts doch vor. Sie verteilt monatlich 80 Milliarden frisches Geld, damit die Zinsen bei Null bleiben und der Laden noch ein paar Jahre läuft. Kurzfristig könnte das wirken.

Es ist das Geldsystem der Hütchenspieler, dass dringend und dauerhaft geändert werden muss.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/152177/umfrage/absatz-der-weltweit-groessten-ruestungsunternehmen/


Am 16. Februar 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

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Es fragen sich hier im Forum immer wieder Leute, wann denn die Linke kapiert dass mit Trump auch nichts anzufangen ist. Ich habe dahingegen noch nie verstanden wie sich Nicht-US-Bürger überhaupt irgendetwas von irgendwelchen US-Wahlen versprechen können. Mit US-Politik verhält es sich ja so wie mit der Politik unter Freibeutern: Es ist lediglich eine Frage wie die Beute untereinander aufgeteilt wird. Mal bekommen die Offiziere mehr, also jene Piraten die sich im tiefsten Inneren doch für Korsaren halten, also Seeräuber welche für die gute Sache kämpfen bzw. Beute machen. Okay, mal bekommen die höheren Dienstgrade mehr, aber die einfachen Mannschaften tun auch auf dem Schiff Amerika immer alles was man ihnen sagt. Mal wegen der neunschwänzigen Katze, mal wegen der Extraportion Rum. Diesmal hat halt ein etwas ungeschlachter Bootsmann nach einer Art Meuterei das Sagen übernommen. Er tut so als ob er mehr für die Mannschaft rausholen will, ist aber hauptsächlich am eigenen Vorteil interessiert. Die Offiziere sind natürlich sauer wenn so was mal passiert, aber sie wissen auch dass nur Sie das Schiff auf Kurs halten können, es gibt daher in so einer Situation immer einen Deal zwischen Maat und Käpt'n. Vielleicht gab es den schon vor der Meuterei, ein Trick um die besonders aggressiven unter den einfachen Seefahrern ruhig zu stellen? Das wichtigste ist nämlich, dass auch weiterhin Beute gemacht wird. Nicht-US-Bürger haben in diesem maritimen "Swashbuckler" - wie die Amerikaner das Genre liebevoll nennen, die Rolle der Gebrandschatzten, der Vergewaltigten und der Gemordeten, bestenfalls die des geschanghaiten Matrosen. Aus dieser Perspektive irgendwelche Hoffnungen auf den Wechsel im Kommando des Piratenschiffs zu setzten ist also gleich der Hoffnung zärtlicher vergewaltigt, gemordet oder gepresst zu werden. Aber auch die Hoffnung, dass jemand mal den Panzerkreuzer Potemkin wieder flott macht um mit Volldampf und frischer Mannschaft der amerikanischen Galeone ins Gebälk zu rauschen, ist mit Vorsicht zu geniessen. Denn heutzutage haben die Piraten eben Atom-U-boote. Was bleibt? Wie Greenpeace vor die Wahlfänger: etwas nachdrücklicher demonstrieren gehen.


Am 16. Februar 2017 schrieb Jörg Janßen zum Artikel:

Die CIA ist ein Fake

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"[...] Der Rundfunkrat konnte keinen Verstoß (...) erkennen.?

Auch Juristen in den Staatsanwaltschaften und Gerichten "erkennen" vielerlei Offensichtlichkeiten nicht.

Die Unfähigkeit etwas nicht zu "erkennen" scheint eine - in diesen Kreisen weit verbreitete - kognitive Dissonanz zu sein, welche allerdings arbeitsmedizinisch gesehen nicht zur Frühpensionierung ausreicht.

Wollen wir dennoch für alle hiervon Betroffenen inständig hoffen, dass sie schnellstmöglich die Zeichen der Zeit "erkennen" mögen und sich behandeln lassen - gern auch homöopathisch.


Am 16. Februar 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Die CIA ist ein Fake

Dr. Gniffke: Agenten sind keine News

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Lustig: eine lokale Band widmete kürzlich gegen Ende einer Kleinveranstaltung explizit den GEZ-finanzierten Sendeanstalten den "Jailhouse Rock" von Elvis Presley. Ein schönes Happy End, die Bagage einfach einzusperren... So gute Songs in so treffendem Zusammenhang hört man freilich selten im Mainstream, und falls doch, achtet kaum jemand auf Titel oder Text.


Am 16. Februar 2017 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

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@ Werner Hesse

sehr feinsinnig Herr Hesse, trotzdem gehört zu dieser Geschichte, der vorherige Putsch am Maidan, direkt vor der Haustür Russlands.
Stellen Sie sich einfach mal vor, die Russen hätten eine Frabenrevolution in Mexiko veranstaltet mit 5 Milliarden Hilfsgeldern. Frau Nuland lässt schön grüßen!
Herr Hesse, Herr Hesse, was sind Sie nur vergesslich...


Am 16. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Die CIA ist ein Fake

Dr. Gniffke: Agenten sind keine News

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wenn ich den hier zitierten sendeauftrag mit den inhalten der springer-stiftung vergleiche (http://www.friedespringerstiftung.de/foerder.htm), dann dürfte KEIN blatt dieser mediengruppe als quelle genutzt werden!!
allerdings sitzt auch der herr sauer im vorstand:) regierungsnähe auf niveau von körpertemeratur!!
und der chef des entsorgers alba ist auch dabei, wegen der selbstkritik!!

der ndr und mdr "verbieten" werbespots für eine soz. tageszeitung (junge welt), weil im hintergrund als musik "die kleine friedenstaube" läuft, und parolen wie nie wieder krieg, nie wieder faschismus ertönen! verboten wird nichts, ABER es ist eben nicht erlaubt, politische botschaften im werbeblock auszustrahlen. die bundeswehr wirbt dagegen völlig unpolitisch:) und beide sätze beinhalten riesige unterschiede, und machen gleichzeitig die uns einigende demokratie aus;), die bis zum hindukusch verteidigt werden muss!


Am 16. Februar 2017 schrieb Werner Hesse zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

Grausiges Lachen über die Krim

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Ihre sklavische Verbeugung vor den Russen kommt in diesem Satz zu Tage: "Die Krim war russisch und wird, trotz einer kleinen historischen Pause, russisch bleiben." Nach dem Völkerrecht gehörte die Krim zur Ukraine.

Antwort von U. Gellermann:

Nach dem Völkerrecht fand auf der Krim eine Sezession statt.


Am 16. Februar 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

Grausiges Lachen über die Krim

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Zur Idee, in München eine medienwirksame Friedensdemo zu veranstalten etwas Essig in den Wein.

Bayern hält den größten Anteil an deutschen Rüstungs-Exporten. Genaueres hier aus unverdächtiger Quelle:
http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Parlamentarische-Anfragen/2016/18-9475.pdf

Die meisten Waffenhersteller in Bayern finden sich im Speckgürtel um München. München ist wegen dieser fetten Konzentration so eine Art Welt-Rüstungs-Hauptstadt. Das hat Tradition. Schon Franz Josef Strauß, der gottgleiche Landesvater, war "nur" ein erfolgreicher Rüstungslobbyist. Friedensdemos werden in München traditionell von einem besonders großen Aufgebot an Polizisten bewacht, behindert und schikaniert. In München tummeln sich Kriegswaffenkunden - Massenmörder aus aller Welt - als ungestörte Touristen. Die wollen beim Einkaufen ihre Ruhe haben! In München findet nicht zufällig regelmäßig die Sicherheitskonferenz mit Funktionären und Lobbyisten statt. Es ist kein Zufall, dass die Sicherheit, von der die Konferenz handelt, nur mit NATO, Militär und Waffen zu erwirken ist - und keinesfalls mit Entspannung und Dialog. So was gibt es in München nämlich nicht zu kaufen.

Die Zwecklüge von der Sicherheit hat in München bis heute nur wenige gestört. München ist reich. In München wird niemand von Präzisions-Lenkwaffen oder von Millionen Schuss Export-Munition getötet. Aus München flüchtet keiner vor Krieg und Gewalt, sondern allenfalls vor explodierenden Mieten. Eingesetzt werden die Münchner Qualitätsprodukte nur in Kurdistan, Syrien, Afghanistan, Irak, Jemen, Mali, etcetc.

Auch dieses Jahr werden die Demonstrationen gegen die Sicherheits-Oligarchen wieder medial gebügelt. München und die zynischen Geldverdiener aus der Rüstungsindustrie sind reich und wollen es bleiben.


Am 16. Februar 2017 schrieb Petra Schneider zum Artikel:

Die CIA ist ein Fake

Dr. Gniffke: Agenten sind keine News

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ARD-aktuell wird jetzt ins Umdenken geraten. Aber wo denken Sie denn hin?


Am 16. Februar 2017 schrieb Eva Guttmann zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

Grausiges Lachen über die Krim

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Da bin ich aber gespannt, ob jetzt die Hoffnungen auf Trump in Teilen der Linken aufhören. Der Irre in Washington ist kein Partner für Linke!


Am 16. Februar 2017 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

Bombe für den Nahen Osten

Grausiges Lachen über die Krim

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Es ist richtig: Die Kriegsvorbereitungen gehen weiter, im nahen Osten am persischen Golf, an der russischen Grenze und im chinesischen Meer.
Interessant, wie die Gegenden heissen:
Persischer Golf, chinesisches Meer, russische Grenze, allein diese Bezeichnungen sollten unsere Qualitätsmedien dazu ermuntern, hier vielleicht neue Namen zu erfinden, damit unsere Aggressionen weiter schön verdeckt laufen können.
Die Amerikaner haben 750 Basen in fernen Ländern, die Russen 20, aber unsere amerikanischen Freunde sind die Guten und der Russe ist eben böse, so weit so gut.
Trump hin, Trump her, es hat sich nichts geändert, dieses System aus Ausbeutung und ewiger Expansion in einer endlichen Welt braucht den Krieg, wie der Pope das Weihwasser.
Hier ein launiger Einwurf, doch die Krim zurückzugeben, dort ein Verweis auf neue, alte Feindbilder, wenn es um den Iran und Israel geht.
Die weltweite und die hiesige Waffenindustrie muss momentan ein besonders breites Grinsen haben, es geht voran, nach so langen, trägen Friedenszeiten in den Ländern der "Guten".
Und, hurra, wir sind wieder dabei:
Heute Nacht hatte ich einen Albtraum, in dem Frau von der Leyen, eine Rede im Berliner Sportpalast hielt, zur allgemeinen Kriegs, äh Verteidigungs Ertüchtigung, oder so ähnlich.
Als ich aufgewacht war, schweissgebadet, wurde mir klar: Den Sportpalast haben sie ja abgerissen, den gibt es gar nicht mehr, zum Glück!
Aber es gibt diese Leute, die uns immer weiter in diese Kriegsecke treiben, es gibt diesen militärisch-industriellen Komplex, der übermächtig ist, es erübrigt sich hier Namen zu nennen, die sind alle bekannt und erfreuen uns in diesen unsäglichen Talk Shows, Abend für Abend.
Ich habe es schon einmal erwähnt: Bei der letzten Demo gegen die neuen Waffentransporte durch Deutschland hin zur russischen Grenze, waren wir 100 Leute, die meisten sehr alt und noch "kriegserfahren".
Gerade jetzt, in diesem Moment, werden wieder Waffen durch Deutschland gekarrt, diesmal Kampfhubschrauber.
Allein, es interessiert keinen!
Die jungen Leute, denen man jetzt begegnet, haben alle einen I-Phone-Schnuller, der sie gut vernetzt, aber anscheinend auch imun macht gegen Angst vor Krieg.
Leute, ich kann es immer nur wiederholen: Ohne Frieden ist alles nix!
Das worauf wir zielgenau zusteuern ist eine riesige Scheisse, es lohnt sich in jeder Hinsicht dagegen aufzustehen.
Natürlich ist es schwer: Wir haben eine Koalition aus kriegsgeilen Blockparteien, die nur darüber palavern, wieviel uns unsere "Sicherheit" wert sein muss, selbst grosse Teile der Linken würde "Friedenseinsätze" mitmachen, wenn sie nur endlich an die Futtertröge der Macht kämen.
Es gibt aber auf dieser Welt eine grosse Überzahl von Menschen, die nur zu träge sind, um gegen Krieg zu sein, die aber sofort sehr gallig reagieren würden, wenn ihr Aldi oder ihr Schrebergarten zerbombt würde.
Wäre es nicht schön, wenn es erst gar nicht dazu käme?
Wir müssen Russland nicht zum dritten Mal überfallen, es ist gar nicht notwendig!
Die wollen mit uns Handel treiben, wollen uns ihre Rohstoffe verkaufen, so wie wir gerade jetzt im Winter von ihrem Gas eine warme Hütte haben.
Warum begreift keiner von diesen Leuten die uns regieren, dass dieser Krieg, auf den sie hinsteuern, der letzte sein wird, auch für die, die ihren Lear Jet in der richtigen Richtung geparkt haben....


Am 16. Februar 2017 schrieb andreas kukuk zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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an das alte Fachbuch:

vielen Dank für den ironisch gemeinten Respekt. Ist mir sogar selbst aufgefallen, gute Anal-yse-
Aber das mit dem Herrn und Inhalt-Etikette sehe mich vehement anders. Es ist eine andere Qualität ob ich jemanden als Subjekt oder als Objekt behandele und ich darf bei nur Nennung des Nachnamens eine Eigenerhöhung und Herabschauung auf Andere vermuten.
Egal, alte Speckschwarte, Sachthema des Pamphlets welches zugrund liegt ist ja stets offen ;;))). Inhalt und Etikette sollten und müssen nicht zwingend Gegens#tze sein, woll!"?
APO sehe ich nicht als aussergesetzlich an...nur für das was namentlich genannt ist, ausserparlamentarisch- Nebenher merke ich gerne an, das einige Gesetze , welche vom Parlament verabschiedet wurden, vom BVG negativ beurteilt wurden. (Thema Grundgesetz=)
das bewusste atkukuk empfand ich warm und niedlich,


Am 15. Februar 2017 schrieb Anneliese Borrmann zum Artikel:

Der 3. Weltkrieg droht

NATO-Soldaten retten Osteuropa

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Gier wird mit dem Feuer gespielt und dabei ist es so ernst.
Ich bin überzeugt der 3. Weltkrieg kommt und es gibt keinen Gewinner, nur Verlierer.
Die USA ist der Kriegstreiber Nr. 1, hat auf seinem Kontingent genug zutun , soll Europa und Asien zu frieden lassen. USA hat den ganzen Nahen Osten aufgemischt und nur Unfrieden gestiftet..Warum erkennt keiner den Charakter der USA


Am 15. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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news:
- trump will, dass russland die krim "zurückgibt"
- mehrere trump-vertraute wegen russlandkontakte während des wahlkampfes unter beschuss, bereits 1 rücktritt
- russland verstößt angeblich gegen den inf-vertrag und unterstützt den terroristischen iran
- annäherung russ. flieger an amikriegsschiff im schwarzen meer
- die bösen russen torpedieren minsk II und machen plötzlich außenpolitik, ohne den westen zu fragen;)
etc....
das sind keine separaten und keine medienereignisse: das ist kontinuität, und verdeutlicht, dass es eben nicht um demokraten oder republikaner, oder obama/clinton oder trump geht!! einzelne überbauelemente der amigesellschaft liegen im clinch, ja!! weil sie unterschiedliches klientel innerhalb der basis der gesellschaft (wirtschaft) verkörpern. KEINE seite wird jedoch die basis (immer noch wirtschaft) infrage stellen, bzw. die kriege mit DEREN bedürfnissen in verbindung bringen!!
und auch der zeitliche zusammenhang mit brüssel und münchen sind offensichtlich!
die friedensbewegten müssen sich also langsam überlegen, ob sie innerhalb des überbaus der gesellschaft nichts erreichen, oder sich mal für veränderungen an der basis (immer noch wirtschaft) engagieren!! der beste friedenseinsatz ist immer noch der anti-kapital/imperialistische klassenkampf!
womit ich bei der vom thema abweichenden linken-schelte bin!!
wem diese partei "die LINKE" nicht konsequent genug ist, der konnte schon immer und auch jetzt konsequenter links wählen!!
wer nach APO schreit, soll mir erklären, wie dies im einklang mit recht/gesetz und der verehrung hier fürs grundgesetz steht!!
und zum @ kukuk:)
innerhalb von 10 zeilen frau spurgats armlänge per DU unterschreiten, aber das HERREN einfordern? respekt!
ich mag inhalt mehr als etikette!!


Am 15. Februar 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

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Mehr NATO, mehr Rüstung

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Für alle, die's ganz genau wissen wollen: hier ein Stück ARD-Bildung. Es erklärt, was die NATO tut:
http://www.tagesschau.de/multimedia/kurzerklaert/nato-269.html
Aha: die Russen kommen? Echt? Der NATO-Verteidigungsaufmarsch läuft jedenfalls auf vollen Touren, obwohl kein Bündnisfall vorliegt: https://www.youtube.com/watch?v=fo8Kx8MOVm0
Der Chefredakteur von RT Deutsch erklärt, was die Russen Schlimmes tun: https://www.youtube.com/watch?v=hZW_rk2vJQk
Zwei Prozent vom Bruttoinlandsprodukt soll uns der Schwachsinn also wert sein? Das BIP (über 3 Billionen) hat nichts mit Militär zu tun. Das BIP ist nicht der Bundehaushalt. Es ist einfach der größte auffindbare Kuchen, damit sich das gewaltige Kuchenstück für die Rüstung klein und bescheiden anfühlt. Auf das BIP hat kein Politiker Zugriff. Das ganze Kriegsprogramm hat auch gar nichts mit den Politikern zu tun. Es läuft einfach. Das Ziel: Krieg gegen Russland in Europa.

Die NATO ist der Treiber. Ost-Erweiterung, Raketenbasen, Panzer, riesige Rüstungs-Etats, Stellvertreterkriege, dumme oder korrupte Politiker, dumme oder unterwanderte Opposition.

Aufhören! Zeter und Mordio!


Am 15. Februar 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

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Noch ganz kurz zu Uschi Peter:
1. ist m.E. gar nicht sicher, ob Trump tatsächlich von den Eliten gehaßt wird, vielleicht ist seine Politik nur eine neue Spielart der "Eine Weltmacht-Politik". Denn friedlicher scheint die Welt keineswegs zu werden.
2.ist Gisy schon seit langem Mainstream und mit ihm m.E. große Teile der Linkspartei


Am 15. Februar 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

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Die fortschrittlichen Kräfte lassen sich den Kampf gegen den Wirtschaftsimperialismus des internationalen Kapitals zur Freude der Eliten von den Rechten aus der Hand nehmen und rechtfertigen das dann damit, dass dieses Thema ja rechts sei - wofür sie aber selbst gesorgt haben! Sind die noch ganz dicht? Oder alle von der CIA unterwandert...?
Politiker wie Sahra Wagenknecht und Lafontaine erkennen das Problem und versuchen Boden zurückzugewinnen. Dafür werden sie von ihren eigenen Parteigenossen als AFD-Freunde und dergl. angegriffen. Schnittmengen mit Rechten sind aber, bei ansonsten ganz anderer Ausrichtung, beim Kampf gegen die Globalisierung unvermeidbar, wie jedem klar sein müsste! Es ist einfach kindisch, unsachlich und zeugt von wenig Selbstvertrauen, daran die eigene Politik auszurichten. Die Globalisierer müssen bekämpft werden, weil sie alles zerstören, und wenn diese Aufgabe als "rechts" betrachtet wird, dann wird es sehr viele Rechte geben, denn an wen sollen sich die Menschen denn sonst wenden?
Und wenn man schon dabei ist, kann man sich mal fragen, ob es überhaupt so viel aggressiven Nationalismus (friedliche Heimatbezogenheit wäre ja kein Verbrechen) in Europa und auf der Welt gäbe, wenn der alles zersetzende globale Raubtierkapitalismus/Imperialismus nicht die Nationalstaaten und alle gewachsenen kulturellen Strukturen angriffe! Die Ursachen werden von Linken innenpolitisch gesehen, sie sind aber auch außenpolitisch. Das wird kaum diskutiert - warum nicht??
Die Sioux-Dakota wollen ihre traditionellen Werte, ihre Verbundenheit mit ihrem Land und ihre Lebensweise nicht den kapitalistischen Werten opfern. Manch andere Kultur auch nicht, aber man erlaubt ihnen nicht, auf ihre Weise fortschrittlich zu werden. Im Gegenteil, jede Eigenständigkeit, jede Alternative zu ihrem Konzept bekämpfen die Globalisierer sofort. Die Länder müssen sich entweder kaufen und ausrauben lassen (siehe z.B. Jelzin) oder sich abschotten. Das nimmt man ihnen übel und nennt es nationalistisch. Erst dadurch werden viele Länder dann wirklich nach rechts (auch religiös fundamentalistisch) getrieben und zugänglich für die schlimmsten Einflüsse. Pfui, sagen dann die Linken, und helfen den so beruhigend internationalen Globalisierern, die das alles erst verursacht haben.
Und über diesen Wahnsinn müsste man mal reden. Aber das würde einige blinde Flecken und einige Machtverstrickungen sichtbar machen und deswegen tut man es nicht.


Am 15. Februar 2017 schrieb Georg Frings zum Artikel:

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Da wittern deutsche Eliten Morgenluft. Zwar kann Deutschland keine militärischen Abenteuer allein durchführen, aber mit den alliierten Westeuropäern gemeinsam sehen sie durchaus Möglichkeiten für eigene begrenzet Kriege. Mali ist so ein Beispiel. Allerdings ist ihr Entsetze über Trump echt. Zum einen ist der Windschatten der USA nicht zu verachten. Zum anderen kommen, folgt man der Trump-Mannschaft, Kosten auf Deutschland zu, die man nicht umgehend und ohne Widerstand auf die Bürger abwälzen kann. Aber da die Adressen der Trump-Fraktion nicht diametral zu denen der deutschen Eliten sind, wird sich das schon regeln.


Am 15. Februar 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

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Es scheint sich um gegensätzliche Strömungen der Eliten zu handeln bei den Trump- bzw. Clinton-Anhängern, wie auch bei Europas Nationalisten verschiedener Bandbreite und den Globalisierern. Genauer hingeschaut findet man aber bei beiden die gleichen Groß-Banken im Hintergrund und das schließt meines Wissens sogar Putin ein. Ohne die läuft eben nichts auf dieser Welt, das über einigen Einfluss verfügt. Da der Kapitalismus in Reinform an sich seiner Natur nach natürlich international, also globalistisch ist, da er sich ja sonst etwas anderem unterordnen müsste, was seinem Wesen zuwiderliefe, kann die national bis nationalistisch geprägte Variante nur untergeordnet in diesem Rahmen existieren. Das passt zu der Allgegenwart der großen Geldinstitute. Für diese gibt es wohl immer einen Plan B - wie z-B. Trump und auch diverse Diktatoren der Geschichte. An der Spitze der Pyramide werden die Dinge langfristig betrachtet, ganz im Gegensatz zu den unteren Ebenen, wo der schnelle Profit zählt. Leider (!) werden diese wichtigen Zusammenhänge (auch Konzepte für eine Weltdiktatur, die einzelnen Schritte dahin, alles belegbar) von den Linken fast ebensowenig betrachtet oder gar diskutiert wie vom Mainstream, sondern laufen unter dem Denkstopper "Verschwörungstheorie", obwohl es eine Menge nachweisbare Quellen dafür gibt bis hin zu offenen Äußerungen von Politikern. Ironischerweise sind es dann die oft die Rechten, denen dieser Ruf egal sein kann, die aus ihrer anti-globalistischen Haltung heraus sich damit beschäftigen und die größeren Zusammenhänge thematisieren, wie es ja auch Hitler auf seine Weise tat. Dadurch erlangen sie leider einen Informationsvorsprung.
Wenn man nun die Linken davon abschrecken will, sich mit einer Thematik zu beschäftigen, dann gibt es kein zuverlässigeres Mittel, als einen Kontext mit "rechts" anzudeuten!
Eine Schnittmenge mit den Rechten zu haben ist ein emotionaler Alptraum für sie, der offenbar ihre Gehirnzellen angreift, denn sonst könnte man nicht erklären, dass sie sich dadurch davon abhalten lassen, ihren hauptsächlichen Klassengegner, das internationale Großkapital, ins Visier zu nehmen!
Man kann davon ausgehen, dass den Eliten dieser innere Konflikt der Linken sehr wohl bewusst ist und, dass sie ihn nutzen und aktiv fördern! Die Eliten machen nämlich , anders als die meisten ihrer Gegner, von ihrem geistigen Potenzial und allen Wissenschaften uneingeschränkt Gebrauch, ungehemmt durch emotioanale (oder machtpolitische?) Tabus. Kein Wunder, so betrachtet, dass die ihre Gegner sowie die übrige Menschheit verachten und ihre Politiker uns nicht zutrauen, die Welt zu gestalten. Ich finde es oftmals frustrierend, das mit anzusehen und fühle das Bedürfnis so manche Linken mal heftig durchzuschütteln. Wir müssten unbedingt schlauer werden, um es mit den Eliten im "Krieg der Köpfe" aufzunehmen, das heißt ja nicht, dass man so wird wie sie.
Mein Eindruck ist allerdings, dass die Mehrheit der Linken es lieber nicht so genau wissen will. Diese Dinge sind kompliziert, hässlich und deprimierend, man will sich nicht damit beschmutzen. Lieber demonstriert man immer wieder seine eigene moralische Überlegenheit. So verordnen diejenigen, die wir am meisten brauchen würden sich selbst Unwissen und Dummheit, aus Verlangen nach Unschuld, aus Angst korrumpiert zu werden, wenn man mal nicht nur Karrierestreben unterstellen will. Ich verstehe es nicht wirklich und es regt mich auf, weil diese Verleugnungshaltung sowohl die Eliten als auch alle rechten Strömungen stärkt! Kann es denn wirklich sein, das sie diesen Zusammenhang nicht sehen?


Am 15. Februar 2017 schrieb andreas kukuk zum Artikel:

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Erst diesmal ein hohes Lob an Frau Ulrike Spurgat, die in Ihrem Beitrag meine Einstellung total widerspiegelte. Hut ab vor Deiner...ich bin mal so unverschämt das DU zu wählen(ob Deiner...analytischen Begabung und auch der sprachlichen Möglichkeit , welche uns Zuteil gebracht werden.
In diesem Zusammenhang möchte ich ach bekennen, das mir die Beiträge von Frau Reyes Carillo fehlen, wenn ich den Namen recht erinnere.
Zur inneren Lage warne ich den hoch gejubelten SPD-Hype auf die leichte Schulter zu nehmen:
Sie hätten 2013 schon den Kanzler stellen können und flüchteten sich lieber in die GROKO(wer hat uns wieder mal verratten-hehehehe) entgegen dem damals schon genannten Richtungswahlkampf!
Und zweitens: wenn sie an die Macht gelassen werden ,vom eigentlichen Machthaber-dem Kapital-, dann winken der Gesellschaft unangenehme Veränderungen... war da nicht schon einmal von der Agenda 2020 was zu lesen (in Verbindung von Industrie 4.0 sogar wahrscheinlich).
Meiner Meinung nach ist jede noch so links denkende PARTEI durch die parlamentarische Ordnung schon eingehegt in das System , hat also nur geregelt zugelassene Möglichkeiten. Hat also nichts zu gewinnen. APO ist der einzigste Weg. Wir müssen die Friedensbewegung stärken .

Und noch etwas: Lob an Herrn Gellermann, das er auch die konträren Mitteilungen veröffentlicht, und auch ein Lob an die Konträren, das sie nicht müde werden, sich hier einzubringen und der Leserschaft das Salz in der Suppe anbieten. Dies ist wertvoller Diskurs, wie ich meine. Wertvoll halt.
Zu guter Letzt...an die S chreiber...mich stört es permanent , das dieser sicher aus Übersee kommende MODEQUATSCH ---Mitdiskutanten nur mit dem Nachnamen zu benennen, hier Einzug gehalten hat.
Es ist despektierliche Amischeisse...das sollten wir uns bewusst nicht antun- Früher sagte man ,:"Herr bitte, soviel Zeit muss sein!" und es ist so.
Respekt vor dem Mitmenschen und wir sollten uns der mainstreamspeach nicht anschliessen, sondern die Sprachhoheit im Anderssein,
bewusst suchen.
das eröffnet neue Möglichkeiten-fürwahr.
Der Linken geht zur Zeit Mainstream
vor...gute Arbeit -gute Löhne --guter Tag für alles Mögliche..!
ein .blablabla...die merken nichts mehr. Oskar LAFONTAINE hatte schon vor Jahren gesagt, das in der Sprachwahl Potential , aber auch Gefahr steckt.
Also bitte nicht mehr GELLERMANN hier schreiben, sondern respektvoll Herr davorsetzen oder sich mit ihm beim Bier das DU-anbietend dann Uli hier nutzen können.
Danke für das geduldige Zulesen.....


Am 14. Februar 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Verschwörung auf der Berlinale

Sich erinnern heißt sich finden

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Da ich schon lange die Propagandafilme oder vermutlichen Beiträge diese Art scheue wie auch die insäglichen Talkschauen, ist es erfreulich, hier und auch anderswo eine Rezension zu finden. Danke Uli Gellermann! Ich weiß zwar, dass manches mit Vorsicht zu genießen ist, aber ich glaube, unterscheiden zu können.


Am 14. Februar 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

Nach Trump-Start

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Wer auch immer gegen Präsident Putin antritt, wird vom Westen gesponsert. Mit einem neuen Jelzin 2.0 hofft man, endlich der Ressourcen Russlands habhaft werden zu können. Das Schlimmste für den militärisch-índustriellen Komplex des Westens wäre eine Abkehr vom Globalismus und damit ein Isolationismus ala Trump. Russland besteht schon immer (außer bei Jelzin) auf seiner Eigenständigkeit und pflegt seinen Nationalstolz. Was ist daran schlecht?
An den Attacken gegen Trump sieht man, dass auch ein US-Präsident nicht der "stärkste Mann der Welt" ist, sondern nur eine Marionette dieses Komplexes ist. Trump will eine eigene Politik frei von "Engagements" in aller Welt und eine Rückbesinnung auf das Nationale erreichen. Wenn damit die Welt ein bisschen friedlicher wird, bin ich bei ihm. Wer von den Eliten so gehasst wird, kann nur etwas Gutes postulieren. Was hat die Globalisierung des Kapitalismus der Welt gebracht? Kriege über Kriege,Elend und Flüchtlingsströme überall. Hoffentlich kann Trump seine guten Vorsätze durchsetzen.
Übrigens, die Rede Gysis zur Verleihung des Ordens wider den tierische Ernst war ganz auf Mainstreamlinie.

Antwort von U. Gellermann:

Von den „guten Vorsätzen“ Trumps war und bin ich nicht überzeugt. Das mag an meiner schweren Oligarchen-Allergie liegen. Aber eben auch am Oligarchen Trump.


Am 14. Februar 2017 schrieb Gideon Rugai zum Artikel:

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Mehr und mehr vertieft sich bei mir der Eindruck Zuschauer einer wahrhaft gigantischen Scharade zu werden - zu mindest was die Teilhaber bzw. Wortführer unserer heuer so prunkvoll hochgehaltenen westlichen Wertegemeinschaften betrifft - hinter der Fassade sieht man sie, die armseligen Schrottverwalter unserer Republik, die in in Schweiß- und Blut verschmierten Latzhosen (welche sie sich beim Kostümverleih gemietet haben) windschief herumstehen und so tun als gäbe es für sie tatsächlich was zu tun.
Schnell noch ein paar Pöstchen hin-und hergeschachert (Steinmeier for Präsi), eine Schar fotogene Hofschranzen drumherum gruppiert : D geht es (trotz fortgeschrittner Schwindsucht) gut.

Es kann nur so sein : Der Euro Karren (und verwandte Systeme) vor den man die Pferde des Neolib Turbo-Kapitalismus gespannt hat, steckt so tief im Dreck das kein Konjunktur-Traktor der Welt da noch was ausrichten könnte.
Also richtet man den Blick auf "Irgendwas anderes", lenkt ab, macht viel Wind, beschwört alte Feindbilder - Krieg ja Krieg vielleicht könnte das Geschäft wieder ankurbeln, oder zumindest die Drohkulisse eines solchen den Einsturz des Kartenhauses für ein paar weitere Tage, Monate Jährchen aufhalten - oder warum sonst halten diverse berufsparanoide Thinktank-Spinner des millitärisch-industriellen komplexes kleine begrenzte Atomschlägchen wieder für so attraktiv, wie einst die netten Neutronenbömbchen die nur killen aber alles andere schön heil lassen zum Neuaufbau ?
Der endgültige Finanz-/Wirtschafts-/Gesellschafts-Tsunami - nach 2008 beständig angedroht muss sich bereits knapp hinter die polierte Alu-Fassade gefressen haben - lange kann es nicht mehr dauern - anders ist kaum erklärbar warum die Augsburger-Puppenkiste made by Berliner Reichstag, weiterhin beharrlicher und bornierter denn je mit einer Unverdrossenheit aufgeführt wird, die nur kompletter Verzweiflung gepaart mit pathologischen Verdrängungsneurosen entspringen kann.
Vielleicht auch das der Grund warum Putin und sein Russland die Show immer noch relativ gelassen genießen : Es ist eh bald vorbei.
Darum geht es und deswegen lässt man auch die billigsten Polit-Knallchargen nochmal ran - mehr kaputt geht sowieso fast nicht mehr. Ich fühle mich zunehmend and die letzten Szenen aus dem Film "Der Untergang"erinnert.

Das gibt ein lustiges Erwachen für all diejenigen , die immer noch naive Karriere- und Erfolgsträume träumen und notgeil auf den neusten Schnickschnack von den Grabbeltischen der stets zu beruhigenden Weltmärkte sind.

Haut rein Leute, guckt nicht hin u. denkt nicht drüber nach: Regt euch schön über eure Nachbarn und die hohen Benzinpreise auf - so wie immer ;)

Dazu ein kleines Laiengedicht:

Die Dame mit dem Tantengesicht,
entzieht sich ihrer Kanzlerpflicht.
Was früher Kreuz mit Haken war,
ist heut' "Die Raute" : Wunderbar !
Gemainstreamgendert, glattgebürstet,
es nur noch Wenigen nach echter Freiheit dürstet.
Der Rest lebt ahnungslos im Tiefen Staat, ereifert sich an böser Saat.
So geht sie hin die Republik,
weil einmal mehr Gewöhnung siegt....


Am 14. Februar 2017 schrieb Eric Boule zum Artikel:

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Hoffentlich stellt Trump eine Rechnung aus an die EU fuer die USA-Truppen welche Obama in seinen letzten Tagen an die russischen Grenzen schickte. Er wird das begruenden mit den niedrigen Defenzkosten der EUlaendern im Vergleich zu USA.Eine reine Wettbewerbsverzerrung. Die EU sollte die Kosten weitergeben an die agressiven Laendern die diese Truppen angefordert haben wie Polen,baltische Staaten+Deutschland, damit unnoetige Agressionen in der Zukunft aufhoeren.Russland ist das Land mit den meisten Atombomben auf unserem Planeten und unser dichtbesiedeltes Europa sollte nicht unnoetig gefaehrdet werden


Am 14. Februar 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Putin weg, Nawalny her

TAGESSCHAU macht wieder Wahlkampf

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Ich bewundere Euren Mut und vor allem Eure Ausdauer, immer wieder bei den Ignoranten der Mainstreammedien Programmbeschwerde einzulegen! Vor allem weil in jedem Einzelfall vorab klar und eindeutig feststeht, was dabei herauskommt. Nämlich nichts! Denn die Herrschaften wissen doch, was sie Tun, hier ist nicht Fahrlässigkeit, sondern Vorsatz am Werke. Und gegen Vorsatz helfen Beschwerden leider nicht. Helfen würden vielleicht sinkende Einschaltquoten, aber selbst da bin ich mir nicht sicher!

Antwort von U. Gellermann:

Wir hoffen nicht die Sender-Leute zu bewegen. Wir nutzen die Beschwerden als Instrumente der öffentlichen politischen Diskussion.


Am 14. Februar 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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Sehr geehrter Herr Gellermann,
beim Lesen Ihrer Zeilen kam bei mir zum wiederholten Male die Frage auf, weshalb verfängt eigentlich diese Russenphobie, die von den Mainstreammedien verbreitet wird bei unserem und den Nachbarvölkern? Da gibt es doch einen erheblichen Teil, der diese Russen noch selbst kennengelernt hat, ich meine vor allem die ehemaligen DDR-Bürger, zu denen ich gehöre. Wir wissen es doch nun eigentlich besser. Es hat doch zu keiner Zeit auch nur den leisesten Ansatz gegeben, irgendjemanden zu überfallen. Natürlich, viele Deutsche kennen weder Krieg noch Nachkriegszeit noch Kalten Krieg aus eigener Erfahrung und sind leider nur auf das angewiesen, was Tagesschau und Co. so absondern. Und da wird natürlich insbesondere die Sezession der Krim bedient, immer und immer wieder. Aber, von Ihnen auch angesprochen und für mich nicht erklärlich, die antirussische Psychose in den baltischen Staaten, in Polen usw. Natürlich, wenn man einzelne Abläufe aus ihrem historischen Zusammenhang reißt, kann man schon so manche Greuel erkennen, auch begangen von der russischen Seite und sicher hat die Sowjetunion insbesondere nach dem 2. Weltkrieg versucht, das Baltikum mit Russen quasi zu infiltrieren.Über allem wird heute jedoch unverständlicherweise immer wieder vergessen, wer eigentlich die Schlamassel der Vergangenheit verursacht hast. Deutschland hat in derartigen Zusammenhängen einen unvorstellbaren Bonus! Die Horden der Nazis haben in den besetzten Ländern gewütet, daß es einen heute noch erschauert, aber davon ist regelmäßig keine Rede. Vielmehr unterstellen beispielsweise die Tschechen Teile ihrer Truppen deutschem Oberkommando, obwohl nach allen Äußerungen unserer Politiker es bei der deutschen Außenpolitik allein darum geht, die Rolle Deutschlands in der Welt quasi zu alter Größe zu führen. Warum spielen die Anderen dabei mit? Kann mir das mal einer sagen? Ist es wirklich nur unser Geld?

Antwort von U. Gellermann:

Die Russo-Phobie und ist alt und wurzelt ganz sicher auch in Nazi-Zeiten. Es gab ein ganz kurzes Tauwetter-Fenster, als Jelzin das russische Volksvermögen verschleuderte. Danach, als Putin begann das Vermögen im Land zu halten, war Schluss mit Lustig. Bus heute haben die Deutschen (wenn auch im Osten gemildert) ein berrechtigttes Schuldgefühl. 27 Millionen Toten lasten auf ihnen: Das will man sich nicht eingestehen.


Am 14. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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Ist die von der Leyen wirklich so blöd, oder tut die nur so ?
Alle Signale, die von russischer Seite kommen, werden geflissentlich ignoriert.
Sicherlich hätte es Konsequenzen, wenn die Hände, die Russland immer wieder den Deutschen reichen, endlich einmal zur Kenntnis genommen werden würden, um der Völkerverständigung und der Friedenssicherung eine langersehnte Chance zu geben. Das Weltbild derer, die satt und trocken in ihren Wolkenkuckucksheimen sitzen, wo die Einmischung in die Krisenherde und Kriege in der Welt bei Kaffee und Kuchen, und vielleicht mal nem Schnaps, auf dem Reißbrett diskutiert werden, macht diese hochbezahlten, unfähigen, erbärmlich agierenden Flachpfeifen von Politikern zu Mittätern. Sie sind für ihre Entscheidungen verantwortlich, doch sie wissen, dass sie für die Kriegseinsätze, denen sie im Deutschen Bundestag zugestimmt haben, nie vor ein Gericht gestellt werden, und das macht die 2% für die Aufrüstung noch unerträglicher. Aufrüsten bedeutet Krieg. Welchen anderen Grund sollte es geben ? Die Rüstungsindustrie lacht sich ins Fäustchen, weil hohe Gewinne auf dem Rücken derer, die in den Kriegen in der Welt ermordet werden, zu erwarten sind. Die 2% schwirren lange in den Medien umher, doch jetzt scheint endlich der richtige Zeitpunkt zu sein, das ohne große Widerstände dem Volk zu verbraten, und die Notwendigkeit dessen,klar zu machen Die USA mit Trump werden Teil der NATO bleiben Vielleicht gibt es ein paar Akzente, die hoffen lassen, aber die Rüstungsindustrie, eben Amerika an erster Stelle, wird dem sicher gerne nachkommen, in der Produktion von Waffen, und letztendlich will Trump, dass die amerikanischen Unternehmen die Nr. 1 der Welt sind. Bestrebungen dieser Art sind immer gefährlich. Mit Russland wird ihnen das nicht gelingen können, allerdings werden sie es nicht drangeben, dafür gibt es dort zu vieles auszubeuten.-- Hunderttausende waren auf den Straßen gegen den NATO Doppelbeschluss. Alle gesellschaftlich, dem Frieden verpflichteten Gruppierungen, gingen gemeinsam, Hand in Hand, zusammen für eine friedlicherer Gesellschaft und Welt. Es hört sich alles, was diese Marketing Strategen Heute so von sich geben gar nicht so schlimm an, wenn sie von Einsätzen, von humanitärer Hilfe reden,wenn wir es denn nicht besser wüssten, und das lähmt die Gesellschaft, weil keine unbedingte Notwendigkeit gesehen werden soll.- Die Verpflichtung Deutschlands, auf immer für den Frieden in der Welt einzustehen, die schwächeren Gesellschaften zu schützen,ein friedliches Mit- und Nebeneinander zu leben, kann doch nur die Konsequenz nach Faschismus und Krieg sein. Deutschland kann nicht Frieden. Waffenlieferungen, Profitgier, Untertan denken, Ellenbogen, Konkurrenz, Neid, Unterdrückung usw. hat die Gesellschaft entsolidarisiert. Die Erhöhung der Rüstungsausgaben, ist die Endstation des politischen Wahnsinns, weil wie immer von den Schwächsten und Abgehängten in diesem Land abgepresst, und die Wut, die beim Lesen deines Artikels mich überfällt, ist grenzenlos, und das zeigt deine journalistische und menschliche Qualität, lieber Uli. - Nun muss Deutschland der Welt zeigen , dass sie letztendlich Krieg können, nur das weiß die ganze Welt, und vielen Völkern werden die Gräuel von Faschismus und Krieg, von Deutschland ausgehend, sicherlich eingebrannt bleiben, auf immer, in den Köpfen und Herzen derer, die ihre Angehörigen vermissen und betrauern.- Letztendlich muss Deutschland Raus aus der NATO, und dieses muss auf der roten Fahne einer Linken Partei stehen, dann sind sie, auch für mich wählbar. Und die Wahl von Steinmeier ist doch nichts anderes, als das 1000 sich ihren Bundespräsidenten gewählt haben, den Schreibtischtäter, in hohem Maße für die AGENDA 2010 verantwortlich; schriftlich versteht sich; denn Papier ist geduldig, und der dick gepolsterte Stuhl, auch.


Am 14. Februar 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Putin weg, Nawalny her

TAGESSCHAU macht wieder Wahlkampf

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MIT DEM PULITZER-PREIS
FÜR HERRN DR. GNIFFKE
WIRD ES WOHL NICHTS

Joseph Pulitzer dürfte der Chefredaktion von TAGESSCHAU aktuell ein Begriff sein.
Hier Pulitzers wichtigster Satz:
"Eine Nachricht ist erst dann eine Nachricht, wenn der zweite Blick den ersten Blick bestätigt."
So schmerzlich dieser Denkanstoß sein möge, helfen wird er kaum. Auch dies ist ein Erfahrungswert.
Alte Großmutterempfehlung: Gegen verstrickte Maschen hilft nur eines: Auftrennen!


Am 14. Februar 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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Wahre DEMOKRATIE wäre, wenn ULI eine
TV-Sendung im "Öffentlich Rechtlichen" bekäme!! Ich würde mir den größten Bildschirm dafür anschaffen!
Allerdings würde seine Sendung mit "bum-bum-bum--bumm" (9. v. Beethoven) beginnen müssen!


Am 13. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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"Kinder, kauft euch Kämme, es kommen lausige Zeiten!"

die zeiten sind schon lange lausig, es gibt keine kinder mehr!
keine kinder bedeutet auch weniger soldaten, um beim thema zu bleiben:)
bereits anfang der 70iger jahre sank die "reproduktionsrate" unter 2 kinder. und weniger kinder reproduzieren auch künftig weniger, zumal die geburtenzahl erst kürzlich wieder auf 1,5 "anstieg". hartz IV sei dank:) die zufällige einwanderung wird also gebraucht, und bald segnen imame unsere kanonen?
die 2% rate bei den rüstungsausgaben gibt es wohl erst seit 2002, nach 9/11, ist daher nicht nato-vertragsteil und damit unverbindlich. natürlich ist es peinlich, dass griechenland und estland diese marke schaffen, aber germany nicht:) und dann weiß man, dass die 2% rechnerei gülle ist!
und man sehe sich das wehrtechnische disaster an: um die ecke schießende gewehre, seeuntaugliche marine hubis, nichtfliegende drohnen, transportflieger die am gewicht ihrer ministerin versagen..... , innerhalb der nato mehrfachbeschaffung nach gutdünken der mitgliedsländer (was NULL militärischen vorteil aber viele arbeitsplätze bringt)
und kombiniere dies mit dem beschaffungsaufwand für "personal": kita's, lockprämien für schulversager und minderjährige, kosten für innere führung und politische aufklärung/werbung...
plus die explodierenden preise für rüstungsgüter, als sei das ein BER oder ein opernhaus...
minus den sinkenden BIPs in vielen nato-ländern...
und ... und ...
estlands heer hat wohl 3500 mann! wenn jeder eine weiße fahne (von armani) bekommt, sind die 2% auch erledigt:)
hab ich angst vor krieg?
oscar seifert, der oben mit den kämmen zitierte, hatte 7 kinder.
meine 1 tochter liest die rationalgalerie! ich habe mehr sorge, dass ich kein opa werde!!

Antwort von U. Gellermann:

Die technischen Mängel sind nicht das Kennzeichen der Bundeswehr. Sondern ihre Auslandserfahrungen und ihre Bereitschaft noch mehr Erfahrungen zu sammeln.


Am 13. Februar 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Verschwörung auf der Berlinale

Sich erinnern heißt sich finden

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Weglassen, Verschweigen, Verdrehen, Lügen und in seltenen Filmen mal die Wahrheit zeigen ... das ist das passende Kino zu unserer "Kultur"! Ansonsten könnte ja das "eingelullte" Volk mal "aufmucken"!
Für mich sind ULI's Kritiken wertvoller als die Filme!!!


Am 13. Februar 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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ZUR AKTUELLEN BEFINDLICHKEIT
DES PATIENTEN DEUTSCHLAND

Der politische Reifegrad Deutschlands: Bedenklich.
Die Moral der gewählten Regierung:
Kränklich.
Wir kennen die Zeiten von Hoover und Hearst.
Auch die beiden übten "America first!"
Trump eifert den Vorbildern nach, frohen Mutes.
Nun gut, Donald sagt es; doch Germany tut es.
Der Weltherrschaftswahn: Noch lang nicht erledigt.
Die Anamnese: Rückfallgeschädigt.


Am 13. Februar 2017 schrieb Christel Buchinger zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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Unsere Herrschaften in Berlin sind über den Trump-Sieg doch ganz aus dem Häuschen. Bauen ihn zum Super-trump auf, zum unberechenbaren Putin-Freund und haben dadurch flugs all die schönen Argumente, um die eh schon beschlossene Rüstungsspirale nun mit der Billigung der erschreckten Bevölkerung zu drehen -Aufrüstung, weil die Amis uns alleine lassen (könnten). So richtig aufrüstungswillig werden die Leute aber doch nicht. Macht nix, Hauptsache sie glauben ihrer Kriegspropaganda selber.


Am 13. Februar 2017 schrieb Rainer Wegener zum Artikel:

Putin weg, Nawalny her

TAGESSCHAU macht wieder Wahlkampf

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So sind die GRÜNEN, wenn sie Anti-Putin-Talente entdecken ist ihnen deren Rassismus egal.


Am 13. Februar 2017 schrieb Petra Bertram zum Artikel:

Verschwörung auf der Berlinale

Sich erinnern heißt sich finden

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Danke für den vorzüglichen Belinale-Einblick.


Am 13. Februar 2017 schrieb Jerry Winter zum Artikel:

Verschwörung auf der Berlinale

Sich erinnern heißt sich finden

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Ist das Churchill-Papier verifiziert? Da wäre eine ganz große, folgenschwere Verschwörung gewesen.

Antwort von U. Gellermann:

Vorgang und Papier sind bestätigt.


Am 13. Februar 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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Kinder, kauft euch Kämme, es kommen lausige Zeiten!

Noch nie war dieser Hinweis so wertvoll wie heute! Zumindest seit gestern! Diese Lehrstunden vor der Glotze, die Hochmesse der wertegemeinschaftlichen Demokratie, die Rede des Biermann-Sponsors Professor Doktor Lammert, die Dankesrede des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier, die weisen Aussagen von unzähligen Interviewten - sogar Frau Ferres durfte Staatsförderndes von sich geben, die stellvertretende schrille Claudia mit der rot(h)en Perücke auch! Die Elite der Elite durfte Männchen bzw. Fruchen machen. Last but not least das abschließende Statement der zukünftigen und bereits jetzt gefühlten Ostrom-Kaiserin im hellgiftgrünen Hosenanzug (ich bin farbenblind, lt. Gniffkes Tina soll es ein sattes Geleb gewesen sein)!

Ich kann es nicht leugnen: seither bin ich mehr als verunsichert, geradezu verängstigt, die Alpträume letzte Nacht nahmen kein Ende. Wer hat nicht alles - Frau Dr. Merkel sowieso und besonders - davon gesprochen, in welche gefährlichen, aufregenden Zeiten wir alle mit Frank Walter gerade aufbrechen dürfen, er uns aller Voraussicht nach auch beistehen wird. Und er - der Warner vor Allem und Jedem (siehe hierzu: http://www.altermannblog.de/steinmeier-warnt-2/) - setzte noch einen drauf: er will uns Mut machen, das wir auch alles durchzustehen vermögen. Ja, um Gottes Willen, was steht denn plötzlich an? Was passiert denn bald? Ist das nicht aufregend!

Nein, genauere Hinweise wollte man und vorallem frau (noch) nicht zum Besten geben. Aber dass da was kommt, was möglicherweise und unter - nicht mal besonderen - Umständen unser bisher vergnügliches Dasein gehörig inkommodieren und in Frage stellen könnte, so viel war schon heraus zu hören. Wenn man im Geschichtsunterricht früher gut aufgepasst und nicht gerade kränklich gefehlt hat, weiß man ja, dass einst im Imperium Romanum aus Gründen der Inzucht oder sonstiger Debilität Rom plötzlich größere Schwierigkeiten hatte, seine Ostgebiete (alles so ab Griechenland bis hin zu Kleinasien, zur Levante und Mesopotamien und zu den Schwarzmeer-Anrainern natürlich) artgerecht unter der Knute zu halten. Und so stattete sich einer der reichlich vorhandenen Statthalter vor Ort mittig am Bosporus mit ausreichenden Kompetenzen aus, von eigenen Gnaden, versteht sich. Um alsbald den nichtsnutzigen Gesellen in (West-)Rom zu zeigen, wo und welcher Bartel den Most holt.

Sind mir ein Bisschen arg viel Parallelen zu heute. Sollte vielleicht das 1000-Jährige sich nur mal kurz eine Verschnauf- und Erholungspause, die erforderliche Verjüngungskur verpasst haben? Was bei den alten Römern die Scipionen mit ihrem "Et ceterum censeo "? der Verwirklichung entgegenführen konnten, ist jetzt eben Putinien statt Punien. Drei Punische Kriege sollten erforderlich sein und erst im Dritten konnte das Ziel zur vollsten Zufriedenhei aller abgehakt werden können. Die ersten beiden, insbesondere der Zweite, waren für Rom schmerzhaft. Aber der Dritte! Genau die gleichen Überlegungen scheinen heute auch wieder vorzuherrschen. Ähnliche tun es wohl auch.

Vor noch nicht einmal einem Jahr gab der damalige Außenminister von sich: "Was wir jetzt nicht tun sollten, ist durch lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul die Lage weiter anheizen?. Und allzu Vielen keimte die Hoffnung, dass da vielleicht doch ein Körnchen Hoffnung angesagt sein könnte. Dabei haben sie gar nicht erfahren, dass da noch Weiterungen zu zitieren gewesen wären: "Wer glaubt, mit symbolischen Panzerparaden an der Ostgrenze des Bündnisses mehr Sicherheit zu schaffen, der irrt. Wir sind gut beraten, keine Vorwände für eine neue, alte Konfrontation frei Haus zu liefern.? Wenn ich heute die beiden Sätze lese - unter Berücksichtigung der aktuellen Geschehnisse - drängt sich mir Bedenkliches auf. Beim ersten Satz könnte ich mir gut den im Hinterkopf belassenen Zusatz ?zur Unzeit? vorstellen. Der zweite Satz könnte ähnlich mißverstanden werden.

Das Volk - und dazu gehören wir Galeristen ja auch -glaubt bekanntlich nur dass was es sehen kann oder was man ihm lange genug eingeredet hat.
Dabei unterliegt doch auch die politische Wahrnehmung dem Eisberg-Prinzip. Gesehen, erkannt werden können nur die obersten zwanzig Prozent, die restlichen achtzig sind im Dunkeln unterhalb der Wasserlinie. Gäbe es dieses Verborgene nicht, gäbe es auch das Sichtbare nicht.
Uns wird eingeredet, dass das, was ab und zu nach oben zu dringen vermag, fake-news sind, Verschwörungstheorien, Lügen. Vier Fünftel sind also postfaktisch.


Am 13. Februar 2017 schrieb Wolfgang Blaschka zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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Kleine sachliche Korrektur: Die Rüstungs-Ausgaben sollen nach dem Willen der Bundesregierung nicht "um" zwei Prozent des BIP, sondern "auf zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts" erhöht werden. So hat es die NATO beschlossen. Heute sind es 1,2 Prozent. Wollte die Bundesregierung die Zwei-Prozent-Quote erfüllen, müsste der Militäretat für 2017 von jetzt 37 auf gut 62 Milliarden Euro erhöht werden. Bei einem jährliches BIP-Wachstum von etwa 1,5 % pro Jahr würden die Rüstungsausgaben bis 2025 auf weit über 70 Milliarden Euro ansteigen, was fast einer Verdoppelung zu heute nahe käme.

Antwort von U. Gellermann:

Danke für die notwendige Korrektur.


Am 13. Februar 2017 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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"Deutschland ist bereit"

Liest sich: NATO befiehl, wir folgen dir!"

Und ewig raunen die Stimmen"wenn wir es nicht machen, machen es andere. wenn wir es nicht machen, machen es andere.wenn wir es nicht machen, machen es andere. wenn wir ..."

Den Tag sehen ich herbei an dem wenigstens klar ausgesprochen wird von diesem elitären Klientel samt ihren Volksclaqueuren, was sie eigentlich mit "politischen Interessen" meinen und nicht sagen, nämlich samt und sonders und ganz egoistisch, Germany first!,
Wirtschaftsinteressen mit Militär und zur Not mit Gewalt durchsetzen (gerne auch gegen den "politschen" Feind).

Da werd ich lange warten können, schätze ich. Denn diese Klarheit des Gedankens, auf althochdeutsch Wahrheit genannt, geht den Claqueuren des völkischen Gesamtinteresses, der Wirtschaft, völlig ab, ob nun unten oder oben in der elitaristischen Rangliste, denn diesen gemeinsamen Vielfachen teilen sie alle: den Populismus, das hinter Masken und Metaphern zu verstecken, was man eigentlich will, nämlich "der Völker Bestes" ihre Ressourcen.

Eher gehen Steinmeyer und sein Wahlvolk durch ein Nadelöhr.


Am 13. Februar 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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Dank des politischen Geschicks des GröFaZ und der Tatkraft seines Gefolges befindet sich das Grab Immanuel Kants im ehemaligen Königsberg ja heute in den Händen Russlands. Und wenn Franz Double-U, Schurkel und Van-der-Leichen unter NATO-Deckmäntelchen Kaliningrad samt vergrabenem Philosophen-Leichnam nun doch bald zurück haben wollen (Ist doch toll, die eigentlich festgeschriebene Oder-Neisse Grenze spielt Dank NATO keine Rolle mehr!), bleibt die lebendige Vernunft hoffentlich auch weiterhin auf russischer Seite. Andernfalls raucht es bald gewaltig - Trump hin oder her (So kann man heutzutage eigentlich jeden politischen Kommentar abschliessen).


Am 13. Februar 2017 schrieb Manfred Caesar zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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Antwort von U. Gellermann:

"Ich wähle zähneknirschend Linkspartei."

Und welchen Nutzen soll das haben, Herr Gellermann?

Ich schlage eine Doppelspitze im Kanzleramt vor. Spart den Wahlkrampf.
Motto: " Vereint mit Volldampf in den Abgrund ."

Antwort von U. Gellermann:

Wahlen sind Meinungsäußerungen. Manchmal bewegen sie was. Zum Beispiel 2005 und 2009 in Bolivien. Zumindest sind sie ein interessanter Test zum politischen Reifegrad der Bevölkerung.


Am 13. Februar 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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Trump ist ein "unsicherer Kantonist", was seine Haltung zu Rußland anbetrifft.

Mich würd in dem Zusammenhang ja interessieren, was Uli zu der Äußerung von Steve Bannon, "I'm a Leninist", meint. Bannon ist ja immerhin der Chefstratege von Trump.

Antwort von U. Gellermann:

Steve Bannon schwätzt so vor sich hin, das ist das komplette Zitat: “Lenin wanted to destroy the state, and that’s my goal, too. I want to bring everything crashing down, and destroy all of today’s establishment.”


Am 13. Februar 2017 schrieb Andreas Buntrock zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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„Deutschland ist bereit, den europäischen Pfeiler der NATO zu stärken."
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Habe eben schnell nochmal in meinen Pass geschaut - der sagt mir, genau wie mein Gefühl, dass auch ich ein Teil Deutschlands bin.

Und ICH sage zu diesen Plänen „unserer" Kriegsministerin ganz eindeutig NEIN!!!


Am 13. Februar 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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Mir sind das zu viele. Obama-Clinton-McCain in den USA, Merkel-Oppermann-Gabriel-Schulz-v.d.-Leyen-Özdemir hierzulande. Es herrscht ein Staaten- und Parteien übergreifender Konsens, die NATO müsse gestärkt werden. Dass die Russen böse sind, wissen auch alle. Dieser Konsens wird organisiert und auf allen Kanälen von einer erstaunlich kleinen Clique verbreitet. Einseitig gefärbte Nachrichten trommeln die Aggression der Russen täglich in die Gehirne. Die Krim wurde annektiert, nicht per Volksentscheid abgespalten. Die Ost-Ukraine überfallen, aber nicht etwa vom West-Kasperl Poroschenko und seinen vom Westen beratenen Nazi-Truppen, sondern von den bösen Russen. Ja, die sind schon grausam, die Russen, besonders wenn sie sich wehren. Wer derweil gegen den westlichen Kriegswunsch ist, wird medial vernichtet. Stoppt Donald Trump, der hält nichts vom Krieg! Als reicher alter Provinz-Popanz hat er, so wie sich's gehört, fragwürdige Ansichten zur Weltherrschaft des Großkapitals, zu dem er unglaubwürdigerweise selbst zählt. Dazu kommen noch Schwierigkeiten mit anderen Mentalitäten und Hautfarben. Das geht ja alles gar nicht, vor allem aber der erste Punkt. Wie kann man nur nichts vom Krieg halten und lieber auf kleine Deals setzen? Am Ende nützt das nur ganz wenigen? Pfui!

Keinen Schritt machen indes die Russen nach Westen. Die Russen interessieren sich nicht für die EU als Kriegsbeute, sondern als Handelspartner. Das ist sogar durch die West-Brille betrachtet völlig OK, aber genau das verweigern wir ihnen! Wahnsinn! Keinerlei Interesse hat Moskau an neuen Regierungsbezirken im Westen mit null Rohstoffen, hoher Bevölkerungsdichte und riesigen wirtschaftlichen und finanziellen Problemen. Von Moskau nach Berlin sind es nur 1800 km auf passablen Straßen. Tagesreise! Nach Irkutsk sind es über 5000 km, bis Anadyr noch mal so weit, und ob da überall gute Straßen sind, weiß man wahrscheinlich nicht mal in Moskau so genau. Russland ist riesig, dünn besiedelt - und der größte Erdölproduzent der Welt. Das ist es, was uns interessiert. Deshalb muss der Krieg her. Der Krieg ist kein Einmarsch. Es geht um Destabilisierung und die Installation einer West-Marionettenregierung, die die russischen Reserven dem finanziellen Zugriff westlicher Oligarchen zugänglich macht. Nein, die Mittel- und Unterschicht hat weltweit nichts von der Inszenierung, die braucht man nur als wohl präparierte Mehrheit. Lieber eine pro-westliche Junta in Moskau, so wie in Saudi Arabien, als eine eigenständige russische Wirtschaftpolitik.

Das Ganze läuft idealerweise nach deutschem Vorbild. Das Berliner Marionettentheater funktioniert perfekt - hätten wir so was nur in Moskau! Steinmeiers antidemokratische Ernennung wurde medial mit Fußball-Bundestrainer und Punk-Queen flankiert, um gute Laune auf niedrigem Nivau zu verbreiten. Wie viel Prozent hatte die neoliberale SPD bei der Wahl? Zwei Prozent vom Bruttoinlandsprodukt für den Krieg sind derweil verdammt viel Geld: über 60 Milliarden rechnerisch aus Deutschland, die gesamte NATO spendiert Lockheed-Martin, Diehl, Airbus, Heckler&Koch noch viel mehr. Wofür? Der Krieg, in dem wir laut Papst Franziskus (der in westlichen Medien erstaunlich selten zitiert wird) bereits leben, ist ein Bombengeschäft, Win-win für den Militärisch-industriellen Komplex. Wer das nicht erkennen mag, könnte eventuell einseitig informiert sein.

Ich will das anders. Ich will einen Stopp aller militärischen Maßnahmen, Abzug aller Truppen aus Osteuropa und die Auflösung der NATO. Das werden wir überleben. Den auf Europa beschränkten Atomkrieg überleben wir eher nicht. Nennen wir den ruhig mal Obama-Clinton-McCain-Merkel-Leyen-Özdemir-Steinmeier-Oppermanns letzten Orgasmus. Ach, das ist widerlich? Ekelhaft? Vielleicht sollte die trotzdem mal wer beim Onanieren stören, bevor es knallt? Um Verteidigung geht es nämlich der NATO nicht, und das was da zu verteidigen wäre, ist auch keine Demokratie, hinter der irgendwelche Werte stehen. Es geht um Angriff, und das Ziel heißt Bereicherung durch Raub. Für mich ist das keine Option.


Am 13. Februar 2017 schrieb Paulo H. Bruder zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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... und morgen die ganze Welt! Zunächst durch die Beherrschung ganz Europas (schon vor der Vololendung), durch die Verlagerung der Grenzen nach Osten, durch die Verbrüderungen mit Nato-Türkei und Besatzungs-Israel, durch Truppenpräsenz in Afrika ... usw.


Am 13. Februar 2017 schrieb Elke Zwinge-Makamizile zum Artikel:

Putin weg, Nawalny her

TAGESSCHAU macht wieder Wahlkampf

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Ich freue mich sehr auf euer Buch mit dem schönen Titel: DIE MACHT UM ACHT
will aber auch anmerken, dass Ulis Rezensionen der ausgewählten Berlinale-Filme in entsprechenden Medien zu finden sein sollten! Im Pressespiegel der Berlinale, z.B.? Das sollte finanziell honoriert werden (wenn wir das Vergnügen nebst Einsicht schon gratis kriegen, hm)


Am 13. Februar 2017 schrieb Lea Bergmann zum Artikel:

Verschwörung auf der Berlinale

Sich erinnern heißt sich finden

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Kosten die Film-Tips extra? Danke, vorzüglich!


Am 13. Februar 2017 schrieb Rüdiger Hamm zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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Das nennt man Kontinuität, Trump hin oder her.


Am 13. Februar 2017 schrieb Marie Wengert zum Artikel:

Nach Trump-Start

Mehr NATO, mehr Rüstung

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Der Ausgang der Wahlen zum Bundespräsidenten war gewiss. Spannend ist nur dieser Kommentarsatz von Gellermann: "Frank-Bindestrich-Steinmeier will auf´s Feld, natürlich nur, um dort zu spielen. Und alles Spielzeug kommt aus dem Rüstungsbaukasten."


Am 12. Februar 2017 schrieb Manfred Ebel zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Hallo Herr Schell (stellvertretend), die Schuldfrage ist(!) geklärt. In fast allem gehen wir Seit an Seit und danke, es sackt.
Lieber gestern als heute sähe ich - trotz reichlicher Jahre - die Lösung für alle Probleme in der "R"-Tat. (Weil er es mir sagte, weiß ich vom Zähneknirscher, dass er selbst diese Lösung präferiert.) Und deshalb bin ich aber in dieser marginale-Häuflein-Partei , die "sich fest bei den Händen haltend" ... Nur allerdings muss ich wie viele andere eine epidemische krankhafte Psychose-Verweigerungshaltung zur Kenntnis nehmen - Verweigerung des Einfachen, das so schwer zu machen und doch wirklich einfach selbst zu begreifen ist. Der Zähneknirscher wählt den Weg des Zähneknirschens. Ich nicht. Deswegen bleibt mir vorerst übrig, mich selbst peinlich zu befragen, ob ich denn genug mache. Herrn Kohle verstehe ich dennoch.
Ihr Büßer-Dasein finde ich ganz und gar nicht nutzlos, sehe ich doch , dass es mehrere so halten und es vielen so geht. Solange der Mensch hofft, bewegt er sich, und so hoffe ich eben, dass die Idee wieder die Massen ergreift und zur materiellen Gewalt wird.

Antwort von U. Gellermann:

Wählen ist nur eine unter mehreren Möglichkeiten der politischen Handlungen. Und, je nach politischer Situation, nicht unbedingt die wichtigste.


Am 12. Februar 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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@ Marc Britz
1.) "Hoffen und harren macht manchen zum Narren!" (Ovid, 43 v.d.Z.-18 u.Z.).
2.) "Wer sagt, hier herrscht FREIHEIT, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht!" (Erich Fried).
3.) "Kein Mensch der Erde, wahrlich(!), ist ein freier Mensch!" (Euripides, 480-407 v.d.Z.).
PS: Vorsorglich habe ich die "Klarnamen" in Klammern geschrieben, denn denen kann nichts mehr passieren, weil sie tot sind!).


Am 12. Februar 2017 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Inn Anlehnung an die dichterische Kompetenz meiner Vorgänger hier noch ein kleines Werk, das mir haute beim Aufwachen einfiel. Es ist im Stil von Heinz Ehrhard:

Schurkel und Melz
Gehn uns auf den Pelz
In ein Paar Jahren
werden wir erfahren
Wie sie so waren

Schurkel und Melz
Zartester Schmelz
Machen in Waffen
mit den Kriegsaffen
Wir können nur gaffen

Schurkel und Melz
Gott vergelts
Sie sind die Koniferen
Wir können uns nicht wehren
Man hält sie in Ehren

Schurkel und Melz
Fett wie ein Wels
Erhöh`n sich Diäten
Für uns gibts nur Gräten
Wir ernten, was sie sähten


Am 12. Februar 2017 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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@Marc Britz 10.2.

Das, was Sie in meinen Beitrag hinein interpretieren, habe ich weder geschrieben noch gemeint.

Gemeint habe ich: Wenn ich die Welt verändern möchte, reicht es nicht, mir einen Führer auszuwählen und auf der Couch zu bleiben.

Was sie über Corbyn schreiben, stimmt!!! Seit wann kennen Sie ihn?



Am 11. Februar 2017 schrieb Benno Herbst zum Artikel:

Krieg flammt auf

TAGESSCHAU will nicht löschen

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Wenn von der Tagesschau oder von irgendeinem dieser hochbezahlten Dummschwätzer und Lügner/innen wie Lügenlischki, Atai, Gelineck und andere, auf keinen Fall deren Oberlügner Dr. (worin?) Kleber, der Schlimmste von allen, vom ZDF zu vergessen, solche unpersonalisierten Meldungen kommen wie die im Beitrag beschriebenen - wieder aufgeflammt -, als ob es ein Stück Stoff mit Leinöl wäre, was sich an der Luft selbst entzünden kann, dann weiß man doch als gelernter deutscher Medienkonsument, daß die Initiative für solche verbrecherischen provokativen Handlungen von den von der Nato, von den USA und auch von Deutschland gehätschelten Verbrechern und Ganoven vom Schlage Poroschenko, Turtschinov im Falle der Ukraine ausgingen.
Wäre es anders gewesen, hätten die Donetzker oder Lugansker Volksmilizen den Waffenstillstand gebrochen, aber dann.... Dann hätten die Mienkonsumenten Tag und Nacht die übelsten Kommentare von russischer Aggression bis zum Weltkrieg und Verschärfung der Sanktionen zu hören und zu sehen bekommen. Dann hätten nur noch die Sirenen auf dem Dach Fliegeralarm üben müssen. Ich frage mich oft ernsthaft, ob diese Leute entweder transatlantisch so verseucht im Kopf, so dusselig oder so penetrant verlogen sind. Schauen die morgens noch in den Spiegel, ohne das darin Gesehene aus Ekel anzuspucken?
Was mich eigentlich mal so richtig interessieren würde, dieser dickfelligen Frau im Kanzleramt mal so ein paar Fragen stellen dürfen. Sie behauptet doch immer, daß Rußland nun endlich seine Minsker Verpflichtungen umzusetzen habe. Hat diese Frau überhaupt wirkliche Kenntnisse über das Abkommen Minsk II, welches sie ja angeblich selbst mit ausgehandelt und unterschrieben haben soll/will. Welchen russischen Part meint sie denn, den Putin nun endlich umzusetzen habe?
Ist ihr eigentlich bekannt, daß sie persönlich zusammen mit ihrem Dackel Hollande im Schlepp den Verbrecher Poroschenko zur Erfüllung seiner Verpflichtungen mit allen Mitteln zu zwingen haben? Und daß sie kein deutsches Steuer-Geld für die persönliche Bereicherung der ukrainischen Oligarchen und die weitere Aufrüstung der ukrainischen Armee zu verschleudern hat? Wie meint sie das mit ihrem Amtseid in Übereinstimmung zu bringen.
Und dann würden mich auch mal die drei grauen oder gar schwarzen Eminenzen, die in ihrem Hintergrund sind, interessieren, die offensichtlich die wahren Regierungschefinnen sind.


Am 11. Februar 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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@ Hans Rebell-ion

Schreiben Sie doch mal mit Klarnamen, dann kann ich mich auch besser über den ihrigen lustig machen. Lesen Sie mal genau: Habe nirgendwo bestritten, dass die menschliche Kulturgeschichte toll verlaufen ist, ziehe halt nur vor die Hoffnung nicht aufzugeben. Was mich an so Schmalspur-Pessimisten wie Ihnen nervt, ist, dass sie Ihren Mist nur aufgrund der Kämpfe, die andere für sie ausgefochten haben, verbreiten können. Meinungsfreiheit für Knechte, beispielsweise, wurde mal von den Demagogen - wie Sie diese nennen - mit viel Blut bezahlt. Wenn alle so dächten wie Sie, hätte einer wie Sie wahrscheinlich immer noch einfach nur das Maul zu halten. Und wo Sie schon fragen wo ich stehe: Ich glaube (frei nach Althusser) an die ewige Wiederkehr des Klassenkampfes. Ansonsten können Sie gerne recht behalten, frage mich nur warum Sie sich überhaupt noch über irgendwas aufregen statt sich gleich aufzuhängen. Wahrscheinlich sind Sie einfach so ein Gewinnertyp?


Am 11. Februar 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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@Herr Ebel:
die Schuldfrage klären wir aber jetzt nicht, und voraus eilende Selbstbezichtigung ist nicht zweckdienlich. Es ist uns allen Klarheit darüber zu vermitteln, wie man sich in Zukunft nicht oder weniger mitschuldig macht. Dazu hätte ich viele Ideen. Wie wär's zum Beispiel mit arabischen Kriegerdenkmälern und Spenden-Kassen für arabische Kriegsflüchtlinge an allen deutschen Tankstellen? Schließlich ziehen wir uns ja bei jedem Tankvorgang einen Zentner Kriegsbeute, die hierzulande als Hehlerware in den Verkehr kommt, blasen fast die dreifache Menge an Dreck wieder raus und machen damit obendrein noch die Falschen reich. Das Ölgeschäft ist das größte Geschäft der Welt und wir Deutsche voll dabei - fangen wir doch da mal an? Klar: keinen Krieg und kein Großkapital wollen, aber trotzdem fossil Auto fahren und herum fliegen ist schwierig. Ich plädiere dafür (und habe ganz klein damit angefangen), dieses Problem zu bearbeiten, bevor ich ein (Verzeihung: nutzloser) Büßer werde oder ganz auf eine gewisse Mobilität und 'ne warme Wohnung verzichte. Für diese Monster-Aufgabe werden übrigens noch viele Hände und Köpfe gebraucht und voraussichtlich auch nicht schlecht bezahlt.

Es auch ganz sicher falsch, nicht zur Wahl zu gehen (@Herr Kohle, habe ich so verstanden). Leider ist es so, dass Nicht-Wählen, das Wählen von sub-5-Prozent-Randparteien und das Abgeben einer ungültigen Stimme den gleichen Effelt haben: man wählt damit (ja, man wählt!) die bestehenden Mehrheitsverhältnisse, also Merkel-Schulz. Das ist eine mathematische Erkenntnis, und der genannte Effekt ist eben fatal. Die Linke mit ihrer überforderten oder gekauften Parteispitze (ich meine damit *nicht* das eine Ehepaar Wagenknecht und Lafontaine) wird in den nächsten Bundestag kommen. Als einzige Oppositionspartei. Diesen Gedanken bitte einfach sacken lassen.

Das Zähneknirschen nicht nur des Galeristen sollten die Adressaten längst laut und deutlich hören. Aber. Die Grünen haben heute leider trotzdem nichts mehr mit Umweltschutz oder Friedensbewegung zu tun - das ist nur noch eine romantische Erinnerung ihrer Gewohnheitswähler. Sie sind schon seit Joschka Fischer eine völlig indiskutable, CIA-gesteuerte NATO-PR-Abteilung. Will das wer? Die Linken sind mir auch keine ausreichend radikalen Pazifisten (die wir so dringend bräuchten wie Trinkwasser), erst recht nicht dann, wenn sie nach Regierungsbeteiligung schielen, und Umweltschutz spielt traditionell auch keine ausreichend große Rolle bei ihnen. Das sollten wir vielleicht mal ändern?

Einmal an der Regierung, scheinen sich dann alle Würdenträger jeglicher Ideale zu entledigen und zu Befehlsempfängern des Großkapitals zu werden. Das zu unterbinden ist höchste Bürgerpflicht. Zähneknirschend wählen, der schwarz-rot-gelb-olivgrünen Einheitspartei eine wuchtige Opposition verpassen scheint mir vernünftig, und da bin ich auch dabei. Zusätzlich sollte jeder von uns mal den Nutzen überprüfen, den er aus unserem Schurkenstaat zieht. Wir importieren billigen Treibstoff und andere Rohstoffe, exportieren fossil betriebene Autos, Waffen und Arbeitslosigkeit. Aha: ein noch schnelleres Ende des Ölzeitalters, Krieg und Frust? Der Exportüberschuss wird in Dollar gemessen - der Lohn aller Anstrengung ist also eine inflationierende Pleitewährung. Für die Fortsetzung dieses Suizids steht die heutige Bundesregierung, zu der man Herrn Schulz zählen muss.

Wer das nicht mehr aushält, der suche nach Alternativen. Kleiner Tipp noch: die Partei, die dieses A.-Wort im Namen trägt, ist keine. Ob's überhaupt noch Parteien sein müssen? Ist leider so im Grundgesetz festgelegt, aber das kann man ja offenbar großzügig interpretieren und ändern.


Am 11. Februar 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Gellermann wird die Linke wählen - zähneknirschend. Ich kann ihn verstehen, gut sogar, nur folgen kann und will ich ihm nicht mehr so richtig. Gut, an meiner fehlenden Stimme wird es schließlich auch letztlich nicht scheitern, was auch immer. Außerdem erinnere ich mich gut daran, sehr gut, wie wenn es gerade gestern gewesen wäre, dass ich auch mal eine DieLinke gewählt habe. Vor (fast) fünfzig Jahren. es war mein erster Wahlgang. Es war (nur) eine Landtagswahl, als ich gestern bei Wiki dazu vorbeischaute, kam mir die Situation allerdings sehr vertraut, wohlbekannt vor. Die Situation damals - aufgeheizt wie selten zuvor - im März, April jenes Jahres, dass schon bald zum Schimpfwort gewandelt werden sollte, genau von jenen, die bis heute nicht enteignet sind. Nein, ich falle jetzt nicht in Nostalgie, möchte nur bescheiden darauf verweisen, dass in der Zeit vor dem Wahltag - wie so oft - so richtig die Post abgegangen war. Benno O. war längst unter der Erde und vergessen, ein anderer etwa in seinem Alter hatte sich - bestellt oder nicht - eine Knarre besorgt, um der ihm von Interessierten eingeredeten personifizierten Schande Großdeutschlands ein Ende zu setzen. Von einem wahren Terroranschlag würden heute die einschlägigen Medien berichtem, wäre denn Rudi D. als bedauernswertes Opfer eingestuft gewesen. Er war wohl aber eher von der anderen Fraktion, weswegen auch sowas wie eine SOKO NSU unbehelligt einschreiten konnte. Die bundesweiten „Je suis Rudi" Märsche konnten natürlich kaum negiert werden, so wurden sie eben
prompt als unverschämte Flegeleien unreifer Studis (ich war auch so einer) verunglimpft, so richtig posttaktisch eben. Als Osterunruhen!

Und dann, Tage danach - um genau zu sein 17, die Wahl in jenem Lande, aus dem der Kanzler der ersten GroKo, ein gewisser König Silberzunge, NSDAP Mitglied seit 1933 und enger Mitarbeiter von Ribbentropp, dem in Nürnberg deswegen später Aufgeknüpften, stammte und der deswegen zwei Jahre vorher seinen Platz im damaligen MP-Herrensitz Solitude dem Marinerichter, einem furchtbaren Juristen und Widerstandskämpfer (letzteres dank einem Herrn Oettinger viel später erst publik geworden) geräumt hatte. Warum ausgerechnet die SPD für die Osterunruhen abgewatscht wurde - immerhin acht Prozentpunkte - spielte keine große Rolle. Es war die NPD, die als strahlender Sieger aus dem Waffengang hervorgingen, von Null auf 9,8%. Als Standartenträger voran ein Von und zu. Der gängige Slogan damals: Genug der Worte, wir wollen Thadden sehen. Ach ja, der Scharfrichter durfte im Amte bleiben zusammen mit den total verängstigten Sozen. Und DieLinke?
Doch, stolze 2,27% sind es schon geworden, immerhin! Anderthalb Jahre später dann konnte ich - wohl aus schlechtem Gewissen und/oder aus Mitleid und aus zum richtigen Zeitpunkt medial hochgeputschter jugendlicher Begeisterung für unseren Willy - den Sozen zur Kanzlerschaft verhelfen (ob Gleiches mit Mega-Schulz wieder klappt?). Dabei hätte ich es bewenden lassen sollen. Stattdessen gab es auch noch das Parteibuch als Zuschlag und jene wenigen Monate, in denen Mehr-Demokratie-wagen erlaubt gewesen sein soll. Von da an ging es tatsächlich nur noch bergab. Meine Erlebnisse mit der Spezies "Sozialdemokratie" sollten bei mir für jahrzehntelanges Kopfschütteln und Magendrücken gleichzeitig führen. Auch wenn ich mangels Alternativen bis zum Ende des letzten Jahrtausends mein Kreuzchen brav bei ihnen abgeliefert habe. Zähneknirschend! Es hat sich zwischenzeitlich ausgeknirscht!

Nein, ich werde es Gellermann nicht gleich machen. Nicht dass ich gegen Sahra und ihren Oskar irgendetwas einzuwenden hätte. Grund allein ist der finale Überdruss. Wieviel kostbare Zeit und Nerven habe ich mein ganzes Leben als homo politicus in die Tonne treten müssen. Auf wieviele offensichtlich Hirnlose - akademisch oder nicht - habe ich eingeredet wie auf eine kranke Kuh - zu ihrem Besten und doch ohne jegliche Wirkung. War wohl eher immer eine Ochse, dem ich ins Horn pfetzte. Wieviele Traktate von Gellermann und ähnlich Denkenden habe ich mir allein in den lezten Jahren zugeführt um wenigstens feststellen zu dürfen, ich bin nicht allein auf der Welt. Ob das reicht? Wieviele sinnige Traktate hat einst ein Tucholsky geschrieben. Gegen Ende trat auch bei ihm der Frust offen zu Tage. Die Luthersche Lösung, die mit dem Bäumchen pflanzen am vorletzten Tag, sie mag zwar hoffnungsfroh stimmen. Aber was, wenn das der einzige Effekt wäre?

Dazu passt ein Erlebnis von gestern. Unter den wenigen virtuellen Orten, an denen es sich für mich noch zu wandeln lohnt - neben der Galerie selbstverständlich - befindet sich auch eine Postille von overseas, aus dem Land der Freien. Jeden Tag neu und reichlich bestückt mit vornehmlich Geistvollem. Gellermann schwant es sicherlich bereits: ja, es ist der Counterpunch. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht ein, zwei, wenn nicht drei, vier oder mehr Ergüsse vom Feinsten zu vermelden sind. Mit ihnen bin ich immer schon gut vorbereitet auf das was bei unseren Gniffkes demnächst so an Gegenteiligem zu erwarten ist. Die Wochenendausgaben am Freitag fallen immer besonders üppig aus. So auch gestern. Das Thema Trump zieht sich durch fast alle Beiträge. Mittenmang - ganz bescheiden - etwas Kontrapunktives, wenn auch mit Trump-Bezug: Abzeichnende Klimakatastrophe - Ausrottung der Menschheit in neun Jahren. Wissenschaftlich untermauert, nix VT! Zum Ende wird zum Besten gegeben, dass von den uns noch verbleibenden neun Jährchen acht von Donald besetzt sind. Und der will ja davon nichts wissen und am Ende auch nüscht gewusst haben. Hätten wir eigentlich nichts Besseres zu tun, als uns über Wahlen auszulassen? Ganz einfach: leben, solage es noch möglich ist! Und im besten Friedschen Sinne: Sein und nicht wegen Haben! Auch für das eine Prozent, das eine Promille gilt: die gehorteten Dukaten retten sie nicht.

Antwort von U. Gellermann:

Zum Leben gehört unbedingt auch das Kämpfen. So lange man noch kann, in des Wortes doppelter Bedeutung. Und auch das Aufregen endet erst mit dem Hirntod.


Am 11. Februar 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

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Messias gegen Raute

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@ Marc Britz
Potz Blitz Herr Marc Britz! ...
da haben Sie sich aber mächtig als historische Schlaf-Mütze geoutet!
Alle(!) historischen "Weltverbesserer"
mit ihren "Paradies-Vorschlägen" sind (leider!) von den "Anwendern" dieser "Vorschläge" nicht verwirklicht worden, im Gegenteil, alle(!) "Weltverbesserungen" wurden und werden missbraucht! Der "KAMPF für eine bessere Welt" hat ca. 14.400 KRIEGE mit 3,5 Mrd.TOTEN in 10T.J. "KULTUR" gekostet!! Das nennen Sie "verkorkstes Geschichts-Bild"!? Zu wen zählen Sie sich?: "Die mit WAHRHEIT laufen, laufen allein!" (Christian Morgenstern) oder "Die mit WAHNHEIT laufen, die haben viele Mitläufer!" (Rebell-Ion).


Am 10. Februar 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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@ Heinz Schneider

Wenn Sie den Schurkel-Effekt auf die SPD mit Corbyns Wirkung auf Labour ernsthaft auch nur in Beziehung setzen wollen, haben Sie meiner Meinung nach echt nicht den Schuss gehört (oder vielmehr nicht die NATO-Schüsse). Corbyn war und ist im Gegensatz zu Schulz seit Beginn seiner Kariere ein standhafter Verfechter echter Friedenspolitik und sozialer Gerechtigkeit. In seinem Land, in Europa und darüber hinaus. Als die gleiche neoliberale Fraktion, der Schulz angehört, Corbyn parteiintern absägen wollte, gab es quasi aus Solidarität mit Corbyn und zu seinem Schutz die Eintrittswelle von der Sie sprechen. Das hat was mit der Integrität und Intelligenz dieser Person zu tun und nichts mit Messianismus.

Und nein, nicht jede Arbeiter-Bewegung ist willkommen, schon gar nicht eine ohne Programm. Denn dann wäre auch eine nationalsozialistische deutsche Arbeiterbewegung eine tolle Sache.


Am 10. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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@ herrn triebstein
"Wir sollten es uns zur Aufgabe machen zu sagen, WOFÜR wir sind."

und dann geht es los:

- "Die Überwindung des Links-Mitte-Rechts-Schemas" zugunsten einer 99% bewegung, die sie in 4 rollenspieler unterteilen und deren bestreben einzig der zugang zu "basisgütern" nach Skidelsky sei!!??
mit einer 99% bewegung kann ich leben!! 5 einzelpersonen in DE besitzen soviel, wie 40% oder ca. 35 MILLIONEN!
überlegen sie mal, wo sie ihre mitstreiter abholen wollen!! atmung, nahrungsaufnahme und stoffwechsel, reizbarkeit und denkfähigkeit, fortbewegung und fortpflanzung sind DIE merkmale eines biologischen wesens.
der tierschutz ist da bereits erfolgreicher und jeder affe im zoo glücklicher, als mancher mitBÜRGER in dieser ihrer menschlichen gesellschaft!!
zugang zu IHREN rein ideellen basisgütern bekommt man in dieser welt nur durch arbeit. aber auch dieses grundsätzliche MENSCHENRECHT versagt uns das grundgesetz, genauso, wie ihr hinweis fehlt, dass die menschenrechtserklärung von 1948 der minimalste konsens war, und vom ostblock lediglich zur kenntnis genommen wurde!

- "Die Erweiterung des Arbeitsbegriffs". und dann stützen sie sich auf kirchliche besonderheiten oder vorschläge?? deren "arbeitgeber" sind vom betriebsverfassungsrecht befreit, und beuten ihre beschäftigten nicht nur finanziell sondern auch moralisch/ethisch aus!! arbeit ist für diese altruisten nicht versklavung zum broterwerb, sondern "arbeit ist zur schau gestellte liebe" (verfasser unbekannt)!!
ich will keine 3 einkommen, sondern ein auskommen, damit ich meine liebe leben kann! und dann bin ich wieder bei den affen im zoo - müssen die für dasein/leben etwas tun??

- "Die Konsultative" ein zufallsprinzip bettelt eine legislative oder die judikative an, "sich um Zukunftsfragen (zu) kümmern", "die von Politik und Wirtschaft bisher unzureichend, falsch oder überhaupt nicht angepackt werden."
und diese appelationsgülle bringt es dann?? ich will eine legislative, die eine friedens- und sozialpolitik zum ZIEL der wirtschaftspolitik macht!! nicht wirtschaften um des profites willen, wo schon die über 20% weggeworfenen lebensmittel ausreichen würden, alle affen im zoo zu ernähren!!

- zitate ohne ende, von steinbrück bis lincoln
und immer wieder "sollte, könnte, rechte, freiheit, individuen, demokratie...".
in gettysburg 1863 versprach lincoln 87 jahre NACH der unabhängigkeitserklärung (grundlage heutiger menschenrechtsschwafeler) und parallel zur ausrottung der ureinwohner, die befreiung der (SÜD)staatensklaven. die eigenen meinte er nicht! wer sich auf das französische motto "freiheit, gleichheit, brüderlichkeit" berufen mag, der MUSS auch bereit sein, die 5 reichsten einzelpersonen zu entsorgen!!

- "Die hessische SPD hat 2008 aus der Opposition heraus ...36% ..erzielt"
dann sollte sie in der opposition bleiben, auch mit 51%: es ist besser, schlimmeres zu verhindern, als noch schlechteres zu verursachen!!
siehe antrag "Für eine globale, soziale und ökologische Marktwirtschaft" - ein kabarett der widersprüche:)


Am 10. Februar 2017 schrieb Benny Thomas Olieni zum Artikel:

Krieg flammt auf

TAGESSCHAU will nicht löschen

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Wenn irgendwo etwas "aufflammt",
dann ist das so was Ähnliches, wie wenn
"ein Krieg ausbricht".
Er wird aber ausgebrochen, von Tätern.
Die sollen im Dunklen bleiben.
Dazu dient diese Sprache der tagesschau.
Immer wieder neu zu beobachten.
- - -
Vor Jahren in Paris während einer Stadtführung, eine französische Fremdenführerin, die recht gut Deutsch sprach:
"(dann und dann) wurde der Louvre in Brand geraten."
Wir armen Fremden mußten raten,
von wem.
- - -
Danke für die klare Sprache zu den Betrügereien der ARD-Presstituierten!


Am 10. Februar 2017 schrieb Benny Thomas Olieni zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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MEGA-Schulz?

Marx-Engels-Gesamt-Ausgabe-Schulz?
(Vorsicht, Fälschung!)

Make-Europe-Great-Again-Schulz?
(Vorsicht, Vortäuschung falscher Tratschsachen!)

MEGAlomania-Schulz?
(Vorsicht!


Am 10. Februar 2017 schrieb Manfred Ebel zum Artikel:

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Messias gegen Raute

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@ Herr Schell, zustimmend und eine Ihrer Fragen (war es eine?) beantwortend:

ZU
SPÄTE EINSICHT

Jetzt,
da wir verseuchtes Wasser trinken
da wir verstrahltes Brot essen
da wir wie vor Weihnachten die Tage abwärts zählen
da wir hoffen, morgen nicht zu erwachen
da sich immer mehr von uns verabschieden
da sie´s nicht mehr aushalten
da es nicht loht, Leichen wegzuräumen

DIE HABEN SCHULD!

Es waren noch viele da von denen, die einst schworen:
„Nie wieder Krieg von deutschem Boden aus!"
als es seit ´99 wieder soweit war.
-------

Wir glaubten den anderen,
obwohl wir es besser wussten.
Wir lasen deren Nachrichten,
statt unseren.
Wir sahen deren Lügenberichte,
wohl wissend, dass es Lügen sind.
Wir wählten die,
obwohl die uns Jahr für Jahr betrogen.
Wir resignierten,
es nütze ja doch nichts.
Wir hörten auf deren rosa, grüne, braune Freunde,
und sind nicht eingeschritten.
Wir stritten untereinander,
über WählerINNEN, Moslems, Transen, Bier und Titten.
Wir hofften darauf, dass es uns
ein bisschen besser geht als den Nachbarn.
Wir polierten stolz
unser Ego und unser Auto.
Wir überließen denen unsere unbezahlte Mehrarbeit,
und bedauerten die Armen.
Wir sahen zu,
wie sie Wasser, Boden, das Leben privatisierten.
Wir blieben zu Hause,
als sie die Bomber losschickten.
Wir hörten die Roten nicht mehr,
denn die sagten es immer so direkt.
Wir sagten, wir sind noch nicht so weit
und warteten weiter ab.
Wir haben die machen lassen
und haben sie nicht zum Teufel gejagt.
Wir wussten es
und taten nichts.

WIR SIND SCHULDIG ? ICH BIN´S


Am 10. Februar 2017 schrieb Aleksander Korty zum Artikel:

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Herr Galerist Ihr roter Kurzkommentar: "Ich wähle zähneknirschend LINKSPARTEI!" zur Leserin USCHI PETER hat mich doch sehr verwirrt. Wissen Sie eigentlich, wie teuer ein neues Gebiss in Deutschland ist? Können Sie sich das leisten? Bezahlt Sie Herr Putin so gut.? Bislang habe ich hier immer nur von Ihnen gelesen, dass er sie unzureichend entlohnt. Ich empfehle Ihnen daher: Vorsicht bei der Wahl der Linkspartei ! ! !


Am 10. Februar 2017 schrieb Heinz Schneider zum Artikel:

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Hat der Messias Corbyn die Labour-Party verändert? Oder sind es hundertausende in die Partei eingetretenen Menschen, die sie gerade verändern?

Jeder Schritt wirklicher Bewegung ist mehr wert als tausend Programme, hat einer der Gründerväter der ArbeiterBEWEGUNG geschrieben..

Die digitalen Klagemauern unserer Tage kannte Marx noch nicht. Dort gelten Programme als Teufelswerk und Bewegung als Verrat. Oft unter Berufung auf Marx.

Schade.


Am 10. Februar 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

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Die Physik ist auf unserer Seite

Es ist so unheimlich geworden
auf der Welt.
Der vielleicht einzigartige
Ort des Lebens im Universum.

Es ist, als stehen wir am Rand eines
langen Schattens.
Menschengeschaffen, hört ihr den Affen?

Oder, wir fassen uns ein Herz,
aus Sternenstaub geschaffen.


Am 10. Februar 2017 schrieb Michael Schmidt zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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"Die Deutschen" ertragen das ganz sicher, denn die Mehrheit blickt durch dieses polititische Chaos gar nicht durch. Einige machen ihr Kreuz in der Hoffnung dass sich vielleicht was ändert und der Rest geht schaut Fußball oder geht lieber shoppen ....


Am 10. Februar 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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WENN PHANTASMAGORIE
DER WAHRHEIT AUF DIE HACKEN TRITT

Deutschland geht es prächtig,
wird erneut allmächtig,
wie der Export zeigt.
Südeuropa leidet,
Klein-Britannien scheidet.
Kinderarmut steigt.

Mega-Schulz im Aufwind.
Merkel-Sulz geschichtsblind.
Alles bleibt beim Alten.
Nur den Vorwahlrummel
und das Wortgeschummel
gilt es auszuhalten.

Prozedere wie immer:
Wahlvolk ohne Schimmer.
Dumm kann nichts verderben.
Wohlstand gibts nicht gratis,
drum - magnifikatis -
dürft Ihr Euch bewerben,
für die Superreichen zu sterben.


Am 10. Februar 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

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@Rebell-Ion

"Wer "Soziale Gerechtigkeit" schaffen will, der ist zweifelsfrei ein Demagoge oder ein Ignorant der Historie der sog. Zivilisation! Seit über 10T.J. schon bildeten sich "Klassen" ... "die da oben" und "die da unten" - "Herren & Sklaven" - "Adlige & Leibeigene" - "Herrscher & Untertanen" - Reiche & Arme" - "Wähler & Politiker"."

Ihr Geschichtsbild scheint seltsam verkorkst bei Hegel hängen geblieben zu sein. Irgendwie an entscheidender Stelle nicht weitergelesen? Wenn man nicht soziale Gerechtigkeit herstellen wollte, warum sich dann engagieren? Ist doch alles in Butter, oder? Es sei denn, man findet sich (so wie Ihrem Ärger nach zu schließen vielleicht Sie) dummerweise auf der Loser-Seite dieses "seit über 10TJ."- währenden Kampfes zwischen Herren und Knechten. Knecht sein - Ein nicht zu unterschätzendes Potential, wenn ich die Hegel-Interpretation dieses Karl Ma? (Karl Mo?, irgendwas mit Ma? - hab' ich grad vergessen) richtig verstanden habe! Marchs (ich hab's!), ein Demagoge aus Ihrer Sicht? Oder sind Sie vielleicht gar einer von der Übermenschen-Truppe?


Am 10. Februar 2017 schrieb Heinrich Triebstein zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

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Das Betreff in meinem Brief vom 3.2.17 an den neuen Hoffnungsträger der SPD habe ich genannt: "Eine Anregung":
"Lieber Genosse Schulz,
am Dienstag war Treffen der BI FrackingFreiesHessen. 17000 Unterstützerinnen und Unterstützer der vielfältigen Aktionen gegen die in Nordhessen geplanten Maßnahmen. Danach Themenwechsel zu CETA, TTIP, TiSA. Und damit fing der Frust an. Der Organisator hat es auf diesen Punkt gebracht: 'Nach dem, was wir von der SPD bei CETA erlebt haben, kann ich kein Vertrauen zu dem neuen Mann schöpfen.'
Ich vertrete in der BI die Position: Solange wir GEGEN Maßnahmen anrennen, die von Seiten der Mächtigen getroffen werden, sind wir auf Frust und Enttäuschung festgelegt. Wir sollten es uns zur Aufgabe machen zu sagen, WOFÜR wir sind.
Zum Beispiel: Die Überwindung des Links-Mitte-Rechts-Schemas. Das Eine Prozent steht gegen die 99 Prozent, die von Michael Hardt und Antonio Negri in vier Rollen unterteilt werden: Die Verschuldeten, die Vernetzten, die Verwahrten, die Vertretenen. Sie alle haben Interesse an dem, was Vater Robert (Keynesianer) und Sohn Edward (Philosoph) Skidelsky die sieben Basisgüter nennen, zu denen Menschen weltweit Zugang bekommen müssen: Gesundheit, Sicherheit, Respekt, Persönlichkeit, Harmonie mit der Natur, Freundschaft, Muße. Das alles auf der Grundlage der Artikel 1 bis 20 unseres Grundgesetzes, insbesondere der Artikel 1, 2, 3, 14, 15, 20 und 20a sowie des Artikels 22 (Recht auf soziale Sicherheit) der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948.
Zum Beispiel: Die Erweiterung des Arbeitsbegriffs. Die Katholische Arbeitnehmerbewegung spricht von einer 'Triade der Arbeit': Neben die Erwerbsarbeit (56 Milliarden Stunden im Jahr) treten Familienarbeit und gesellschaftsbezogene Arbeit 96 Milliarden Stunden) und werden finanziell entgolten. Der evangelische Sozialethiker Wolfgang Belitz fügt der Triade die Eigenarbeit hinzu und kommt so zum '4-3-2-1-Pfad zu einem neuen Gesellschaftsvertrag': Vier Arten Arbeit, drei Sorten Einkommen (Erwerbs-, Kapital- und Transfereinkommen), zwei Geschlechter oder Partner/innen, die gleichberechtigten Zugang zur Erwerbsarbeit und Leben mit Kindern suchen in dieser EINEN WELT:
Zum Beispiel: Die Konsultative. Durch Losverfahren werden Bürgerinnen und Bürger im Alter von 14 bis silbergrau ermittelt, die sich um Zukunftsfragen kümmern, die von Politik und Wirtschaft bisher unzureichend, falsch oder überhaupt nicht angepackt werden. Ergebnisse werden der 1. und/oder der 2. Gewalt zugeleitet. Im Falle der Ablehnung sind diese zu sorgfältiger und ausführlicher Begründung verpflichtet.
Zum Beispiel: Den privaten Banken das Recht auf Geldschöpfung aus dem Nichts entziehen und es europaweit einem System von Sparkassen und Genossenschaftsbanken übertragen. Deren Gewinne flössen der Öffentlichen Hand zu und nicht zum Zocken an die Börse. Diese Idee stammt von Hans Eichel, geäußert im November 2011, schrittweise zurückgezogen, je näher die Wahl mit Peer Steinbrück als Kandidat rückte. Peer Steinbrück hat sich das Verdienst erworben, unser Elend auf den Punkt zu bringen, als er am 15.11.2009 in der FAS sagte: 'Wenn eine solche Funktionselite wie das Bankmanagement nicht von selber zu der Erkenntnis kommt, dass tiefgreifende Mentalitätsveränderungen notwendig sind, dann ist uns nicht zu helfen.'
Zum Beispiel: Die Finanzierung von Tötungsmitteln durch die Finanzierung von Lebensmitteln ersetzen. Dazu zitiere ich Dwight D. Eisenhower: 'Jede Kanone, die hergestellt wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel läuft, jede Rakete, die angefeuert wird, bedeutet letztlich einen Diebstahl, der an jenen begangen wird, die hungern und nicht gesättigt werden, an denen, die frieren und nichts anzuziehen haben. Diese Welt voller Waffen verschwendet nicht nur Geld. Sie vergeudet den Schweiß der Arbeiter, den Genius ihrer Wissenschaftler, die Hoffnung ihrer Kinder.'
Und da ich schon beim Zitieren bin: Franklin D. Roosevelt hat in seiner Rede am 6. Januar 1941 die Vier Freiheiten benannt, die überall in der Welt Geltung erhalten sollen: 'Freiheit der Rede, Freiheit der Religionsausübung, Freiheit von Not und Freiheit von Furcht.'
Noch ein Wort eines Vorgängers von Mr. Trump: Abraham Lincoln nach der Schlacht bei Gettysburg 1863: 'Demokratie ist Regierung des Volkes, für das Volk, durch das Volk.'
Bei den Demonstrationen gegen die -gidas standen - außer in Dresden - immer viel mehr Leute auf der Straße als Anhänger und Mitläufer. Diese demokratische Mehrheit war es auch, die der großen Koalition der kleinen Themen in der Flüchtlingsfrage aus der Patsche geholfen hat. Den Beginn von Pegida habe ich mit Genugtuung wahrgenommen: Endlich wird die rechte Seite unruhig. Inzwischen ist abzusehen, dass ein Bündnis CDSU/AfD nicht auszuschließen ist. Es wird mir zu häufig bestritten, dass es dazu kommt. Umso intensiver sollte unsere Arbeit sein. Und unsere Hoffnungen sind wohl begründet: Die hessische SPD hat 2008 aus der Opposition heraus - nachdem sie inhaltlich gearbeitet hatte an ihren Themen Arbeit, Bildung, Energie - mehr als 36 Prozent Zustimmung von den Wählerinnen und Wählern erhalten.
CETA und die anderen Verträge sind ein Personalkostenkürzungsprogramm der Konzerne: Sie brauchen ihre Lobbyisten nicht mehr zu bezahlen, wenn sie durch ihre Verträge die von den Bürgerinnen und Bürgern gewählten Organe nicht mehr zu beeinflussen brauchen. Sie sind außerdem Waffen im Handelskrieg. Nicht nur Bomber treiben Menschen von zu Hause weg, der unfaire Handel tut es ebenso.
Die SPD Nordhessen hat am 2. Juli 2016 mit großer Mehrheit den Antrag 'Für eine globale, soziale und ökologische Marktwirtschaft' beschlossen. Den lege ich bei."
(Folgen noch der Termin, zu dem sich vier Arbeitsgemeinschaften des Bezirks im März treffen und verfassungspatriotische Grüße)


Am 10. Februar 2017 schrieb Paulo H. Bruder zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

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lieber ulli g., soll das jetzt auch noch in der rationalgalerie so laufen bis zur wahl? genügt es nicht, wenn die beiden kandidaten sich gegenseitig und mit hilfe der manipulationsmedien demontieren?

Antwort von U. Gellermann:

Auch schlechtes Theater braucht Kritik.


Am 10. Februar 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

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Trotz aller Tragik des Geschehens musste ich herzlich lachen über diese Satire.
Bis vor kurzem war ich der Meinung, dass es keine Alternative zu Merkel gibt. Gabriel, das "Pack" oder Schultz die "Drossel" oder wer dann? Dann dachte ich, jeden nur nicht Merkel. Nun bin ich vollkommen verwirrt. Wer ist noch wählbar? Oder soll ich andere für mich entscheiden lassen? Aber Du, Uli, weißt offenbar auch keinen Rat.

Antwort von U. Gellermann:

Ich wähle zähneknirschend Linkspartei.


Am 10. Februar 2017 schrieb Edgar Schneider zum Artikel:

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Ich gehe zwar nicht mehr wählen, weil Wahlen nichts ändern. Würden sie etwas verändern können , wären sie längst abgeschafft. Aber wenn ich wählen würde, würde ich Schurkel-Melz wählen! Eine Erststimme für den Messias-Kandidaten der ehemaligen Arbeiterparte und eine Zweitstimme für die Partei des US-ferngesteuerten Hosenanzugs.
Schurkel-Melz. Was für herrliche Wortschöpfung. Sie beschreibt in einem Wort die "Qual der Wahl". Im besten Worte des Sinnes. Danke Thomas Olieni
PS: Ich bin ein Putin-Troll. Ich bin ein Agent des russischen Geheimdienstes, der, als Asylbewerber getarnt, von Putin persönlich nach Deutschland geschleust wurde, um Deutschland durch gefakte Kommentare wie diese zu destabilisieren und die Wahl zu beeinflussen. Ich muss leider wieder abhauen. Der investigative Staatssender ZDF hat die Geschichte von den von Putin geschickten, als Asylbewerber getarnten Agenten gestern aufgedeckt. Zur besten Sendezeit. LOL. Das ist das Land, in dem wir leben. Ein Hoch auf Schurkel-Melz!


Am 09. Februar 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

Krieg flammt auf

TAGESSCHAU will nicht löschen

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Auch hier ist die Art der "Berichterstattung" nicht neu. Besonders in den Beiträgen des Jahres 2014 anlässlich 100 Jahre Beginn des 1. Weltkriegs war stets von "Ausbruch" die Rede, wie bei einem Vulkan!


Am 09. Februar 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Ich vergaß: Der Wetterbericht war es just zum Versöhnungsmahl Merkel/ Seehofer


Am 09. Februar 2017 schrieb Ewald Dieter Tünderligeti zum Artikel:

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Von wegen Messias, alter Wein in neuen Schläuchen passt eher zum Martin. Bin nur gespannt wie viele Wähler darauf reinfallen?


Am 09. Februar 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

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Messias gegen Raute

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nicht von ungefähr kam gestern der Wetterbericht: das Hoch Erika zerteilt Deutschland in zwei Anteile; im Westen wird es etwas wärmer, im Osten droht weiter Eiseskälte...Sind Ost und West nur Himmelsrichtungen? und Erika ist doch ein schöner Name...


Am 09. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

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@ rebell-ion

auch ich kann mich mit vielen beiträgen anfreunden, auch mit dem von ihnen benannten!
ergänzen würde ich a.schell noch um:
- nibelungentreue zur ausbeuterischen produktionsweise, der heiligsprechung der privaten aneignung des vermögens, dass allerdings gesellschaftlich erwirtschaftet wird! besitz rechtfertigt inbesitznahme/sozialraub!
- nibelungentreue zur vorgeblich pluralen meinungsvielfalt auch in der parteienlandschaft, wo nach der demaskierung nichts als reaktionäre und systemlegitimierende oder -konservierende haufen überbleiben!!

NICHT konform gehe ich mit der meinung, dass "Keine Partei am Start (sei), die ansatzweise über eine kontrollierte Landung nachdenkt."

und als absoluter nonsens erscheint mir ihre provokation "Wer "Soziale Gerechtigkeit" schaffen will, der ist zweifelsfrei ein Demagoge oder ein Ignorant der Historie der sog. Zivilisation!"
das nazi-zitat komplett lautet "der marschall und der gefreite kämpfen mit uns für Frieden und Gleichberechtigung", und dies alles hat mit gerechtigkeit, insbesondere sozialer, überhaupt nichts zu tun!! wie auch nichts mit ihrer zuvor stehenden behauptung! zum schluss wollten sie gar nur dieses zitat hier platzieren!

schlimm, dass sie die galerie für diesen schwachsinn missbrauchen!!

meine verweildauer auf diesen planeten würde ich nicht als historisch einordnen, aber ich habe den versuch erlebt, soziale gerechtigkeit walten zu lassen!


Am 09. Februar 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Es fehlt Ulis/Catos übliches ceterum censeo:

'Die letzten Entscheidungen fallen im Kreis des militärisch-industriellen Komplexes' - deshalb muss Karthago (sprich 'Kapitalismus') zerstört werden.


Am 09. Februar 2017 schrieb Benno Herbst zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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"Das unerträglich erregende Kopf-an-Kopf-Rennen zweier Kanzlerkandidaten, die beide als unschädliche Schlafmittel gelten: Schulz gegen Merkel."
Ich würde es anders formulieren, denn erregend ist das Kpf-an Kopf-Rennen der beiden absolut nicht, höchstens aufregend. Und als Schlafmittel sind die beiden unwirksam aber schädlich.
So sehe ich das.
Wenn die Beiden ehrlich wären, würden sie ihre programmatischen Übereinstimmungen, die sie ja sowieso nicht haben feststellen. Und Beide kämen zu der Überzeugung (ein schönes Wort für die Beiden) daß eigentlich die von Beiden immer im Munde geführte Globalisierung auch bei beiden Parteien angebracht wäre und es zu einem Vereinigungsparteitag inclusive von Horsts bayrischen Protestverein Zeit wäre .
Eine CCCSUUSPD mit Springers - "BILD" Dir Meine Meinung - als Zentralorgan von Partei und Regierung. Das wäre doch mal gar nichts Neues, denn wenn jemand von diesen "Größen" bisher etwas zu verkünden hatte, dann doch über dieses Boulevardblatt der Friede Springer. Wo denn sonst! Denn das ist doch das Niveau von den beiden Co-Vorsitzenden der dann Megapartei.
Diese Wahlkampfspäßchen, wie sie jetzt noch abgezogen werden, fallen dann aus Sparsamkeitsgründen (?) oder besser wegen der Zeitverschwendung sowieso weg, weil die Wahlbeteiligung unter 30% fallen wird. Und die, die nicht zur Wahl gehen, sind wiederum sowieso natürlich für die Megapartei und die Co-Vorsitzenden, denn sonst wären sie zur Wahl gegangen und hätten dagegen gestimmt.
Mit dieser Vorgehensweise erstart man sich das Ermächtigungsgesetz, was ja nun mal immer noch einen faden Beigeschmack hat.
Aber man ist ja wieder auf gutem Wege, deutsche Truppen stehen ja schon mal wieder an der russischen Grenze. Und diesmal näher an Moskau als damals. Das ist doch schon ein Fortschritt - oder?


Am 09. Februar 2017 schrieb Manfred Caesar zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Ja ,Frau Burger zum Lachen gibt´s hier nix.
Meine Wahlempfehlung : Wählen Sie die Pest,das geht schneller.


Am 09. Februar 2017 schrieb Benny Thomas Olieni zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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"Die lilaste Versuchung,

seit es Surrogate gibt:

Schurkel mit dem zarten Melz"

Mit Dank an RationalGalerie-Leser Michael Kohle ("Schurkel oder Melz?")


Am 09. Februar 2017 schrieb Benny Thomas Olieni zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Die Manipulationen durch die Presstitutions-Organe mit dem Messiahs-Hype durch die manipulierten Umfragen sind wirklich peinlich durchsichtig.
Wahl-Vortäuschung für Blöde?
Schulz-Spaßbad, der am Potemkinschen Fassaden-Schein-Parlament der EUdsSR abgesahnt und mitgewirkt hat, ist vom Merkel-Stielzchen so ununterscheidbar, daß Wahl wie Parlament immer mehr zur Farce verkommen. Wer hätte gedacht, daß das immer noch möglich ist?
„Stell Dir vor, sie geben eine Wahl, und keine(r) geht hin!"


Am 09. Februar 2017 schrieb Ernst Blutig zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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"Hallo. Hier spricht OberstudienBundeskanzler Dr. Taft. Unser Motto für den Tag lautet FRISCH FROMM FRÖHLICH FREI!"


So könnte man den politischen "Geist" (dieser Begriff, "in diesem unserem Lande" gerne mal mit "Hygiene" verwechselt) auch beschreiben. Im vorderen 2/3 der Klasse von 2017 sitzen nur noch Führungsschicht und Lehrer des Mustergymnasiums Deutschland, Die Lümmel aus der letzten Reihe sind obsolet geworden. Sogar Pepe Nietnagel ist tot.


Am 09. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Dem Volk, den Spiegel vorgehalten; treffsicher, punktgenau, sarkastisch, humorvoll, angefasst, und bitter in der Erkenntnis, wie unser Heinrich Heine:
"Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht."
Zu hoffen bleibt; dass wir nicht irgendwann das erleben werden, was in der Weltbühne am 21. Februar 1933 stand:
"Mit Neid blicken Journalisten jetzt auf so gefahrlose Berufe wie sie Seiltänzer und Dachdecker ausüben."
Die Leute wollen nicht die Wahrheit; sie wollen angelogen werden, wohl wissend, dass es so ist. Sie sitzen warm und trocken, wie auf einer Insel der Glückseligen). Altersarmut, Niedriglohnsektor, Hungerlöhne, Tagelöhner, unbegleitete geflüchtete Kinder- und Jugendliche, die den Menschenhändlern anheim fallen, verursacht durch genau diese Politik, die von den beiden Kanditaten konsequent vertreten wird, finden keine Beachtung. Menschen ohne Wohnung, die bei diesen Temperaturen den Kältetod erleiden können, und so weiter. Es ist weitestgehend akzeptiert, die bescheuerte Arie der angeblichen Eigenverantwortung, besonders an den Stellen, wo es um gesamtgesellschaftliche Aufgaben geht, und der einzelne Mensch vor die Hunde gehen kann, weil er es ja so entschieden hat. Der Neoliberalismus, der die Gesellschaft hat auseinanderbrechen lassen, trägt seltsame Blüten, und die Individualisierung, der Egoismus wird von der Politik gefördert, und die SPD hat die Weichen mit der Agenda 2010 gestellt, und die CDU hat es dankend genommen und möglichst noch verschärft, denn wenn einer zur Staatenrettung sich eignet, dann ist es die Partei, die Vorsitzende wie Ebert und Wels hatte, die die Arbeiterklasse verraten haben, und die Schulz lobend bei Anne Will, in seiner "Antrittsrede" erwähnt hat; die sPD.
In diesen flachen, oberflächlichen Zeiten, in denen tiefgreifende, gesellschaftlich, politische Probleme unter der Oberfläche vor sich hinstinken, sind Artikel wie dieser, so wichtig, dass ich mich nun wieder, sicherlich einigen Lesern, auf den Keks gehend, zu einem dicken Lob hin reißen lasse. Vielen Dank, lieber Uli für deinen unermüdlichen, politischen und aufklärendem Einsatz, egal, wer es von den Beiden werden wird, gewählt wird der Neoliberalismus, und das ist eine für die Gesellschaft die wirkliche Katastrophe.


Am 09. Februar 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Wenn ich "wählen" müsste, dann würde ich den Kommentar von Andreas Schell wählen!
Ansonsten hat mich der "Messias" Schulz ("Erlöser"?... von wen oder was?) zur folgenden Überlegung mit seinem "Wahl-Motto GERECHTIGKEIT" angestossen:
Wer "Soziale Gerechtigkeit" schaffen will, der ist zweifelsfrei ein Demagoge oder ein Ignorant der Historie der sog. Zivilisation!
Seit über 10T.J. schon bildeten sich "Klassen" ... "die da oben" und "die da unten" - "Herren & Sklaven" - "Adlige & Leibeigene" - "Herrscher & Untertanen" - Reiche & Arme" - "Wähler & Politiker".
Schon 1933 fielen die deutschen "Wähler" auf "Nationale Sozialisten" rein, die mit der Wahl-"Losung" siegten: "Kämpfen mit uns für Frieden und Gleichberechtigung".
Wer also "Gerechtigkeit" verspricht, der hat sich "versprochen" oder der lügt oder der leidet unter "Visionen" und muss in die "Irren-Anstalt", also in die "Regierungs-Anstalt"!


Am 09. Februar 2017 schrieb Thomas Movtchaniouk zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Charles Bukowski hat zu einer ähnlichen Gelegenheit, nämlich zum Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1968, so drastisch wie passend geschrieben:
"Die Wahl zwischen Nixon und Humphrey läuft auf das gleiche hinaus, als wenn man uns beim Mittagessen die Wahl zwischen kalter und aufgewärmter Scheiße läßt."
("Notes of a Dirty Old Man", 1969; deutsch von Carl Weissner: "Aufzeichnungen eines Außenseiters", 1970)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44916272.html


Am 09. Februar 2017 schrieb Vera Bunge zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Wie Gellermann aus diesem wirklich alternativlosen Wahlkampf noch Gelächter zieht, das ist schon erstklassig. Danke.


Am 09. Februar 2017 schrieb Jeanne Bitter zum Artikel:

Krieg flammt auf

TAGESSCHAU will nicht löschen

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Zwar sehe ich, auch aus beruflichen Gründen, immer noch die Tagesschau, aber parallel nehme ich den wöchentlichen Gniffke-Schmock als Antidot. Auf die Kurpackung im Buch freue ich mich sehr.


Am 09. Februar 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Krieg flammt auf

TAGESSCHAU will nicht löschen

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Bestätige:

a) Die sehr gut geschriebene, pointierte Einleitung ist ein kleiner Absatz der Wohltat im Deutsch meiner sonstigen Sender, insbesondere der öffentlich-rechtlichen, die sich die enthaltene Gellermann-Watsch'n sehr redlich verdient haben.

b) Die Programmbeschwerde schlägt schon in den Disziplinen Recherche, Logik und Aufbereitung der Information den vielköpfigen, reich finanzierten Adressaten um Längen. Dazu kommt erneut die oft gewonnene Erkenntnis, dass die Redaktion von ARD aktuell unter Herrn Gniffke, insbesondere wenn's um geostrategische Interessen geht, eine fiese Propaganda-Dreckschleuder ist. Fake News für 17,50 Zwangsgebühr pro Monat? Ja: wer auf's ZDF umschaltet hat's nicht besser.


Am 09. Februar 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Als er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und setzte sich; und seine PR-Berater traten zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:

Selig sind, die noch wählen gehen; denn ihrer ist das Himmelreich.
Selig sind, die da hungert und dürstet; aber Hartz IV müssen wir beibehalten.
Selig sind, die da Leid tragen; aber das Sozialsystem muss auch zukünftig ordentlich Rendite abwerfen.
Selig sind die Sanftmütigen; denn Leistungsdruck und Unterbezahlung lassen sich doch so auch besser aushalten.
Selig sind die Barmherzigen; auf wen sonst können wir denn eigentliche Staatsaufgaben wie z.B. die Flüchtlingshilfe abwälzen?
Selig sind, die reinen Herzens sind; denn die kratzten unsere Macht nicht an.
Selig sind die Friedfertigen; aber in der NATO müssen wir schon bleiben.
Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; aber Völkerrecht und Grundgesetz sind für uns nicht bindend.
Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, WENN sie damit lügen.

Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden!


Am 09. Februar 2017 schrieb randy andy zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Gratulation lieber Uli ; genial geschrieben !!!!!!
Du hast vollkommen recht, denn diesen Wahnsinn (Merkel-Schulz) kann man wirklich nur mit viel Ironie oder auch Sarkasmus ertragen.


Am 09. Februar 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Schurkel oder Melz? Mulz oder Scherkel?
Der Shooting-star aus Würselen? Warum nicht, so weit ist Kerpen ja nicht entfernt. Da ging es ja auch. Und bei Bad Godesberg hat es ja vor fast 70 Jahren auch geklappt.

Wollte ich nur bedanken. Für was? Nun, dafür dass mir endlich detailliert vermittelt, was den Minsk - vor allem in Verbindung mit der Ziffer zwei - so bedeutet. Die Auflistung der entsprechenden Positionen findet sich zwar in der parallelen Programmbeschwerde, in der Frau Thümler und Herrn Marmor mitgeteilt wird, wie ihr Gniffke-Bengel mit dem Feuer spielt. Aber Minsk II passt auch und gerade hierher.

Da hat doch der Super-Hyper-Mega-Schulz ganz zu Beginn seiner Reise das Ende der Russen-Sanktionen angekündigt, falls der Russe endlich Minsk Zwo realisiert. Mir schwante schon Böses, als ich es das erste Mal vernehmen durfte. Nicht nur, dass umgehend nach dem Piepsen von Maddin die ganzen gesammelten transatlantischen Chöre von der Krim-Annexion anstimmten, die doch einzig und allein und noch weit vor der Russen-Invasion im Donbass kündeten als Grund für die Sanktionen. Nein, jetzt müssen wir auch noch zur Kenntnis nehmen, dass Minsk II vornehmlich Vereinbarungen beinhaltet, wo sich der Russe gar nicht gütlich tun kann. Da müsste der Statthalter Poroschenko ran. Und solche Flausen - sollte er sie überhaupt haben - werden ihm bestimmt gründlich ausgetrieben von der US-Statthalterin in Germania. Und dem Pommes-Vertreter McCain natürlich auch.


Am 09. Februar 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Die deutschen wählen im Herbst. Sie wählen, egal welche Partei sie ankreuzen, mehrheitlich das nachfolgende Programm.

- Nibelungentreue zur EU, auch wenn die im größten Teil Europas skeptisch gesehen wird und sichtbare Auflösungserscheinungen zeigt. Zu der EU, in der Lobbyismus und Korruption in erster Linie zu lukrativer Selbstbeschäftigung und Postenschacherei führt. Zu der EU, in die unsere deutsche Wirtschaft die deutsche Arbeitslosigkeit exportiert hat, indem sie Arbeit billiger als sonst wo gemacht hat. Zu der EU, die deshalb zu recht frustriert ist.

- Nibelungentreue zur NATO, auch wenn die per Ost-Erweiterung und massiver Aufrüstung an der russischen Grenze vor unseren sehenden Augen mit dem Frieden zündelt. Zu der NATO, die auf der ganzen Welt Krieg führt. Zu der NATO, die noch nie irgendwo Sicherheit und Demokratie geschaffen hat, sondern stets das Gegenteil. In anderen Zusammenhängen nennt man so etwas systembedingtes Totalversagen, aber die NATO ist trotzdem heilig.

- Nibelungentreue zur deutschen Rüstungsindustrie, auch wenn mit deutschen Waffen und deutscher Munition auf dieser Welt täglich unübersehbar Menschen zerfetzt werden. Wir exportieren, auch wenn in der direkten Folge bewaffneter Konflikte völlig zu Recht die Völkerwanderung eingesetzt hat. Krieg muss sein und braucht Material. Was sollen die denn machen, wenn der Nachschub stockt?

- Nibelungentreue zur deutschen Automobilindustrie, die täglich Tausende von Öl verbrauchenden Stahlblasen herstellt, ohne den geringsten Gedanken daran zu verschwenden, dass es weltweit nur schrumpfende Ölvorräte gibt. Ohne daran zu denken, dass in allen großen Öl-Förderländern die politische Lage alles andere als stabil ist. Ohne daran zu denken, dass es in Westeuropa überhaupt kein Öl gibt. Ohne daran zu denken, dass es angesichts der weltweiten Energiekrise nicht mehr zeitgemäß ist, regelmäßig zur Beförderung des eigenen Körpers "just for fun" zwei Tonnen Stahl und Kunststoff zu bewegen.

- Nibelungentreue zur Pharmaindustrie, die flächendeckend kassiert, statt zu heilen. Das Ziel sind die 15 Euro für das winzige Tübchen Salbe bei 99% Marge, nicht die Wirksamkeit.

- Nibelungentreue zum Medienapparat, in dem nur die Meinung eines verschwindend kleinen Personenkreises als offizielle Wahrheit gilt und alles andere Verschwörung, Populismus und Fake ist. Zu einem Medienapparat, der uns gerade die Wahl zwischen zwei in allen Punkten austauschbaren Kandidaten als Wahlkampf verkauft.

- Nibelungentreue zum Finanz- und Bankensystem, das per Geldschöpfung und Zinsmechanismus Reiche reicher und Arme ärmer macht, was zur Entwertung der Alterssicherungen und zur Enteignung eines Großteils der Bevölkerung führen wird. Zu einem Finanzsystem, das uns alle durch ungebremste Vermehrung von Geld angesichts schrumpfender Rohstoffvorräte in eine ökonomische und ökologische Katastrophe führen wird.

- Nibelungentreue zu den Reichen. Die sollen Ihr Vermögen behalten und vermehren. Die Frage, wie sie es erwirtschaftet haben, führt auf den irreführenden Begriff "Elite". Es gibt eben einfach Menschen, die sich das tausend- bis millionenfache verdient haben, und weil sie das haben auch noch mehr bekommen müssen. Oder?

- Nibelungentreue zu einem Schulwesen, das unkritische Bürger produziert, die zur Hälfte zu nicht mehr befähigt werden, als ein abhängig-beschäftigter-Verbraucher im Billiglohnsegment zu sein.Die andere Hälfte wird sich später ab und an fragen, wieso sich das geerbte Kleinstvermögen auflöst, statt sich, wie bei anderen, ohne Wertschöpfung zu vermehren. Wieso sie, trotz guter Noten, keiner der Unbekannten im Golfclub als Führungskräfte einstellt. Wieso ihr Investor oder Eigentümer so geizig ist und wieso sie eigentlich so wenig Geld verdienen. Wieso sie als Paar so viel für den Reichtum anderer arbeiten müssen, statt sich gegenseitig zu unterstützen. Wieso sie keine Zeit für ihre Kinder und trotz alledem keine Ersparnisse haben.

Die Antwort auf all die Fragen, die die Jugend nicht stellt, und für die sich die seltsam wohlhabenden Rentner nicht interessieren, wird die nächste schwarz-rot-grün- gelbe Einheitsregierung nicht geben, weil "weiter so" ihr Auftrag ist. Eine der beiden Kanzlergestalten wird's dann wohl werden. Es läuft ja alles! Nicht der Flug und nicht der Fall sind indes das Problem, sondern der Aufschlag. Keine Partei am Start, die ansatzweise über eine kontrollierte Landung nachdenkt.

Konzepte gibt's für alles, nur sicher nicht bei Schulz-Merkel.


Am 09. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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"Messias gegen Raute" wie "Cholera gegen Pest"??
ODER dann doch "Infarkt"-Wahlkampf??
Ein Infarkt ist ein Gewebsuntergang (...) infolge einer Sauerstoffunterversorgung (...) durch unzureichenden Blutzufluss (...). quelle wiki

man wird es in DE zelebrieren, dass die welt der westlichen werte noch völlig intakt ist! es wird einen sieg der allerbesten demokratie geben, in der kein platz für populisten ist - und bald kein platz mehr für die "demokratie".

auf diesem markt der idiotie soll ich da mehr das angebot oder die nachfrage(nden) kritisieren??


Am 09. Februar 2017 schrieb Aleksanderr Korty zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Auf ein Wort Herr fast Namensvetter Alexander Kocks: Die Schweiz als Vorbild für ein Modell von Demokratie anzubieten hat mich noch mehr lachen lassen, als der schon sehr amüsante Artikel des Galeristen. Und um sicher zu ein, dass ich zu recht darüber gelacht habe, unterstelle ich mal, dass auch sie einen satirischen Beitrag leisten wollten.


Am 09. Februar 2017 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Der Wahlkampf interessiert mich nicht und die
Kandidaten schon gar nicht. Egal ob die CDU/CSU oder die SPD Merkel/Schulz, den Papst, einen Affen oder einen Besenstiel als Kanzler anbieten die werden meine Stimme nicht bekommen. Meine Entscheidung steht fest:
Meine Stimme bekommt nur die Partei, die sich glaubwürdig für die Einführung der direkten Demokratie nach dem Schweizer Vorbild einsetzt und andererseits eine grundlegende Reform der NATO auf ein echtes Verteidigungsbündnis oder besser noch die Abschaffung dieses Vereins anbietet und sich zusätzlich für eine Friedensordnung in Europa unter Einbeziehung Russlands einsetzt. Ich werde die Parteien nicht an ihren Worten vor der Wahl messen, sondern an ihren Taten der letzten 8 bis 12 Jahre.


Am 09. Februar 2017 schrieb Annegret Hagen zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Schon lange habe ich mich nicht mehr so gut amüsiert.


Am 09. Februar 2017 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Wir haben mal wieder die Qual der Wahl.
Das ist ja das Schöne an unserer parlamentarischen Demokratie.
Wir können wählen, was wir wollen, es erwartet uns auf jeden Fall ein Füllhorn an Sachverstand und Menschlichkeit.
Fragen wir doch mal nach Sachthemen:
Wer von den beiden ist denn für weniger Altersarmut? Das ist so ein praktisches Thema, das mir jeden Tag begegnet, wenn ich massenhaft alte, krumme, schwache Menschen beim Flaschensammeln sehe. Da sind ja in letzter Zeit sensationelle Rentenerhöhungen von bis zu 5 ? zu verzeichnen, durch die Groko!
Schade, das wird wohl eher nix...
Was ist denn mit der Verteilung der Lasten beim Atomausstieg? Autsch, wieder nichts...
Aber das Kindergeld haben die doch so schön erhöht, die Groko, um 2 Euro, toll, na,ja....
Den Frieden gesichert;
neee, auch nicht, wir sind in einer ziemlich prekären Lage, deshalb werden wir hier mal kräftig den Etat verdoppeln, schliesslich wollen unsere Freunde von der Nato uns ja noch enger in den laufenden "Friedensprozess" einbinden, wieder nichts, Mist, das wird richtig teuer!
Fragen wir mal anders: Gibt es denn eine Möglichkeit den Messias, oder die Raute zu vermeiden?
Schwierig..., denn wir sollen ja die Welt retten für die 8 reichsten Menschen, die noch übrig sind auf der anderen Seite der Macht!
Gibt es denn vielleicht noch eine dritte Möglichkeit, dieses "weiterso alles an die Wand fahren" zu verhindern?
Ja, schon, aber nur wenn Griechenland, Italien, Frankreich und Holland die EU verlassen und wir auf den 700 Milliarden Euronen ESMXYZ- Bürgschaft sitzenbleiben, aber das wird dann auch ein heisses Tänzchen.
Mal sehen, ob die Realität unsere hervorragenden Gefühlspolitiker noch vor der Wahl einholt, das wird auf jeden Fall interessant.
Ach, so, ganz vergessen; da sind ja auch noch die 500 Millionen traumatisierte Kriegesopfer von unseren aussenpolitischen Friedensmissionen, die wollen auch alle ein gerechtes Leben, nachdem wir geholfen haben ihre Länder zu zer....
Was ist denn dann eigentlich mit den Rechten?
Ach, alles halb so schlimm, wir haben ja noch die Raute und den Messias!!!
(Und die freie Presse.)


Am 09. Februar 2017 schrieb Lea Burger zum Artikel:

Infarkt-Wahlkampf

Messias gegen Raute

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Ich habe nicht lachen können. Mir war die angebliche Satire viel zu nahe an der Realität.


Am 09. Februar 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

USA will Krim zurück

Neuer Vorstandsvorsitzender, altes Geschäftsmodell

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Während sich die Panzer der ukrainischen Armee nun seit geraumer Zeit in der Ost-Ukraine mit den von Merkel als geradezu unappetitlich eingestuften Nebeneffekten "bewegen", waren die US-Regieseure des Kiev-Putsches - Fuck-the-EU-Buddies Victoria Nuland und Geoffrey Pyatt - bis zur Amtsübernahme Trumps auch nicht untätig, bzw. anderswo bereits am weiterzündeln. Pyatt ist mittlerweile US-Botschafter in Athen, wo er mit Nuland bis zu deren "Rücktritt" an der "Wiedervereinigung" Zyperns bastelte. Der bereits in Verhandlung befindliche Plan enthält faktisch die Neugründung Zyperns unter einer Doppelregierung beider Volksgruppen in der die bisherige türkische Besatzungsmacht dann praktischerweise als nun legitimierte NATO-Truppe für die nötige "Sicherheit" sorgen könnte.
Dieser von Nuland vermittelte Plan verletzt natürlich nicht nur den in einem früheren Referendum geäußerten Willen der Bevölkerung des Westteils, sondern auch die Verfassung der Republik Zypern und das Völkerrecht. Bei Erfolg hätten türkische Kräfte quasi den Fuss in der EU, mit allen Rechten und ohne irgendwelche Pflichten, und eine völkerrechtswidrige Besatzung mit anschließender ethnisch motivierter Siedlungspolitik würden nachträglich gerechtfertigt. Zypern wäre dann eine nette kleine Zeitbombe wie Bosnien oder der Kosovo. Das Ziel der Übung ist die Türkei wieder auf NATO-Kurs zu bringen, die Vormacht der Briten auf der Insel zu übernehmen, etwas vom kürzlich dort gefundenen Gas abzukriegen und -hauptsächlich - die Front gegen Russland vom Mittelmeer her aus enger zu ziehen. Dass diese Pläne wegen Trump auf Eis gelegt werden darf ebenfalls bezweifelt werden.


Am 08. Februar 2017 schrieb altes Fachwerk zum Artikel:

USA will Krim zurück

Neuer Vorstandsvorsitzender, altes Geschäftsmodell

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wie viel trump steckt schon drin in den jetzigen und anstehenden ereignissen und entscheidungen??

mehrere foristen haben es schon angedeutet: die clinton/obama-krake unterbindet oder verzögert durch alten mehrheiten und juristische tricks die übergabe der regierungsgeschäfte an die neue gewählte legislative!! heute konnte nur durch zustimmung durch den vizepräsidenten die neue bildungsministerin vom senat bestätigt werden. ein novum!!.
es wird ostern, und das neue kabinett wird vom senat nicht durchgewunken:)
kein wunder, dass trump mit erlassen oder dekreten regieren muss, und per twitter dies der welt mitteilt! man muss trump nicht mögen, aber man sollte beobachten, wie der bürgerliche staat auf mögliche politische veränderungen reagiert und/oder sie bekämpft!! und dies selbst im eigenen lager.
in einer pseudodemokratie darf eben volkes wille nicht passieren, weil die parlamentarische/bürokratische exekutive plus judikative was dagegen hat! natürlich im auftrage bestimmter interessensgruppen des kapitals und der wirtschaft, wer glaubt schon ans primat der politik:)
man stelle sich vor, eine linke konstellation welcher gestalt auch immer entscheidet sich in unserem ländle, die kriegsgefahr per exportverbot von waffen einzuschränken!! jede wette, dass das bundesverfassungsgericht dies als verfassungsbruch untersagen würde, weil die unternehmerischen freiheiten eingeschränkt werden!! die gleichen, die den krieg erlauben, würden den frieden verbieten:)
apropos politik und ukraine
am 17.02. beginnt in münchen die sicherheitskonferenz!! wundert es jemanden, dass es jetzt im osten knallt??

Antwort von U. Gellermann:

Der Justizminister Eric Holder (Kabinett Obama, Februar 2009 bis April 2015) hat wochenlang auf seine Bestätigung durch den Senat warten müssen: Übliche Spielchen. Wenn es eine „Krake“ war, dann kam die von den Republikanern. Jede Menge Dekrete wurde auch von Obama erlassen. Romantik hilft nicht bei der Analyse. – Die Behauptung über das Bundesverfassungsgericht ist nicht nur spekulativ sondern auch von keiner Ahnung getrübt.


Am 08. Februar 2017 schrieb sigrid sigrid zum Artikel:

USA will Krim zurück

Neuer Vorstandsvorsitzender, altes Geschäftsmodell

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In dem ganzen Zusammenhang möchte ich noch auf eine konkrete Sache hinweisen, die von Trump erwähnten 'Sicherheitszonen' in Syrien. Mir liegt ein Artikel des libanesischen Generals Amin Hoteit in frz. Sprache vor mit dem Titel:
"Die Sicherheitszonen Trumps oder der neue Plan zur Aufteilung Syriens". Der Autor beruft sich hauptsächlich auf israelische Quellen. Danach wäre vorgesehen, Syrien in vier Regionen aufzuteilen:
- eine erste Zone im Nordosten, von Hasaka bis zum Euphrat, für die 'demokratischen Kräfte Syriens',
- eine zweite Zone nördlich von Aleppo bis zur türkischen Grenze unter türkischer Verwaltung,
- eine dritte Zone im Süden vom Golan über Danaa bis Soueida offiziell unter jordanische Verwaltung, implizit aber an Israel,
- eine vierte Zone im Westen von der Küste bis nach Homs unter russische Verwaltung.
So glauben entsprechende Kräfte in der neuen Administration Trump, den Sieg der syrischen Armee umgehen zu können, indem sie gleichzeitig die Interessen Russlands, der Türkei und Israels berücksichtigen. Um dieses Ziel zu erreichen, möglicherweise über die UNO, soll Russland eingebunden werden.
Das hat mit politischer Annäherung an Russland nicht viel zu tun. Man versucht, die russische Regierung einzuwickeln, um seine eigenen Ziele besser zu erreichen. W. Putin als 'good guy' zu bezeichnen, kostet nichts. Hier wurde lediglich die Taktik geändert, nicht die Ziele des US-Establishments.
Und wenn man jetzt noch das Verhalten
gegenüber den Palästinensern und dem Iran betrachtet ....
Das hat mit einer Aufgabe der Strategie 'regime change' nichts zu tun.
Eine Art 'regime change' scheint man wohl auch in der EU anzustreben, indem man die extreme Rechte hätschelt. Der neue US-Botschafter bei der EU sagte in einem BBC-Interview, dass er die EU zerschlagen wolle, 'Trump liebe keine supranationalen Strukturen'. Das mögen Sprüche sein, aber auch hinter Sprüchen stecken Gedanken..
Ich bin auch nicht für diese Art von EU, aber zurück zu Nationalstaaten mit Hilfe der extremen Rechten? Nein, danke!
Dem Glauben, mit Trump wäre mehr Frieden möglich oder ein Ausgleich mit Russland, kann ich nur Skepsis entgegen bringen.


Am 08. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

USA will Krim zurück

Neuer Vorstandsvorsitzender, altes Geschäftsmodell

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"Neuer Vorstandsvorsitzender, altes Geschäftsmodell"
ODER
bestimmt der vorsitzende das modell oder das geschäftsMODELL (nicht die geschäftsphilosophie!!) den vorsitzenden??

die richtige beantwortung dieser frage macht den linken aus!!
der galerist weist zurecht daraufhin, dass die vorturner regelmäßig wechseln, ohne dass die (ideelle) philosophie des tatsächlich existierenden (materiellen) geschäftsmodells sich ändert!! das sein determiniert das bewusstsein, und so ist es nur konsequent abzuleiten, dass das "modell" die vorsitzenden produziert, hofiert und ggfls. austauscht, wenn es gefahr für seine geschäftsgrundlage sieht - und damit insgesamt abgeschafft gehört!!
natürlich macht es mehr spaß, auf medienereignisse wie den führungswechsel in amiland zu sehen und mit zu spekulieren, wie einige foristen das tun. aber da könnte man sich auch fragen, ob eintagsfliegen tagebuch führen!!
solange man sich mit obamas, clintons, trumps, putins, einarmige, schwule und lesben, stehend- sitzend- pinkler und ausländer, punker oder bekloppte....... beschäftigt, ist man von der MODELLFRAGE abgelenkt!!

und das ist ziel des medienrummels in germany, weil das modell einen neuen vorturner vorsieht!!
dieser darf allerdings dessen philosophie nicht stören:)

das wort demokratie habe ich nicht zufällig vergessen!!


Am 08. Februar 2017 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh zum Artikel:

USA will Krim zurück

Neuer Vorstandsvorsitzender, altes Geschäftsmodell

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An Trump beunruhigt mich wohl am meisten dessen einseitige Unterstützung Israels - sprich des verschlagenen Staatsoberhauptes Nethanjahu. Diesem schlägt - pünktlich ab dem US-Präsi-Wechsel bzw. dank Trump - anscheinend die Stunde:
Den israelischen Unrechtsstaat illegal, dafür aber umso rasanter zu vergrößern, den unrechtmäßigen Siedlungsbau voranzutreiben bzw. ihn nachträglich zu legalisieren.
Krimineller Landraub - die USA haben hier m. W. jedoch noch nichts zurück gefordert. Und komisch, das Ganze ist deutlich weniger im öffentlichen Fokus als die Krim.


Am 08. Februar 2017 schrieb Jurgen Berg zum Artikel:

USA will Krim zurück

Neuer Vorstandsvorsitzender, altes Geschäftsmodell

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@ U. Gellermann

Klar, deren atomare vernichtungsphantasie ist bekannt. Aber nochmal: "Fragezeichen": sie könnte ja am Ende auch Maus sein?
Ich persönlich sehe mehr Fragezeichen als Antworten.


Am 07. Februar 2017 schrieb Jurgen Berg zum Artikel:

USA will Krim zurück

Neuer Vorstandsvorsitzender, altes Geschäftsmodell

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Trump spielt Katz und Maus, aktuell auch mit Netanjahu?

Voltairenet-Auszug:
http://www.voltairenet.org/article195199.html

"Innerhalb von zwei Wochen haben viele Dinge begonnen, oft mit größter Diskretion. Die donnernden Erklärungen des Präsidenten Trump und seines Teams haben willentlich für Verwirrung gesorgt und ermöglichten ihm, seine Mitarbeiter trotz eines teilweise feindseligen Kongresses bestätigen zu lassen.

Verstehen wir doch, es ist ein Krieg auf Leben und Tod, der zwischen zwei Systemen in Washington begonnen hat! Lassen wir also die atlantischen Medien die oft widersprüchlichen und untereinander uneinheitlichen Sprüche kommentieren und beschäftigen wir uns nur mit Fakten.

Antwort von U. Gellermann:

Aus dem verlinkte Artikel des Voltairenet zwei beispielhafte Zitate:

1. „Die donnernden Erklärungen des Präsidenten Trump und seines Teams haben willentlich für Verwirrung gesorgt und ermöglichten ihm, seine Mitarbeiter trotz eines teilweise feindseligen Kongresses bestätigen zu lassen.“

Absichtliche Verwirrung, um die eigenen Mitarbeiter durchzusetzten? Das ist tatsächlich verwirrend verwirrt.

2. „Zur Lösung des Konflikts in der Ukraine ist Donald Trump auf der Suche nach einem Weg, um den Präsidenten Petro Poroschenko hinaus zu werfen. Er hat deshalb im Weißen Haus dessen Oppositionsführerin, Julia Timoschenko, empfangen, und zwar noch bevor er einen Anruf von Präsident Poroschenko akzeptierte.“

Wer Frau Timoschenko kennt, der muss, wenn Trump die Dame favorisiert, vermuten, dass Trump die Lage in der Ukraine verschärfen will.


Am 07. Februar 2017 schrieb Uschi Peter zum Artikel:

USA will Krim zurück

Neuer Vorstandsvorsitzender, altes Geschäftsmodell

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Achtung! Die Umformung der Welt geht weiter. Mal nach Rumänien schauen, da ist eine Ukraine 2.0 im Entstehen oder? Die wirklich Herrschenden der USA wie Soros und Co. geben keine Ruhe. Wenn Trump nicht wenigstens in Ansätzen mitzieht, ist seine Amtszeit noch kürzer als die Kennedys. Bei J.F.K. haben anfangs noch alle gejubelt über das Glamourpaar. Der hat aber auch nicht so deutlich gegen das Establishment gesprochen und fleißig in Vietnam bomben lassen. Auch gegen Castro hat er seine Giftmischer geschickt. Der Trump hat nichts dergleichen getan und sogar mit Frieden gedroht. Da sollte er sich nur warm anziehen. Uns bleibt nur übrig, abwarten und keine Prognosen stellen.


Am 07. Februar 2017 schrieb Benno Herbst zum Artikel:

USA will Krim zurück

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"Die Krim, das weiß doch fast jeder, ist altes amerikanisches Gebiet."
Das ist vollkommen richtig. Da gibt´s gar nichts zu lachen. Das ist so.
Schon zu Janukowitschs Zeiten, das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, fingen die Amerikaner an, Quartier zu machen, wie man im Militärjargon sagt. Sie waren der festen Absicht, sich auf der Krim fest einzunisten. Zu diesem Zweck requirierten sie in Sewastopol, der Heldenstadt, bereits Quartiere, vornehmlich Schulen und ließen diese, natürlich mit einer entsprechenden internationalen Ausschreibung aber nach den Standards der US-Navy zur Unterbringung von Militärangehörigen herrichten. Meines Wissens waren es schon 6 Objekte. Im Frühjahr 2014 war schon ein weiteres Sanierungsabjekt im Internet ganz offen ausgeschrieben.
Wenn die Ukrainer, natürlich mit der uneigennützigen Hilfe der US-Army, die russische Flotte aus ihrem Stützpunkt vertrieben hätte, wäre die siegreiche ukrainische Flotte, oh Verzeihung, ich verschrieb mich, natürlich die US-Navy im Kriegshafen der Heldenstadt Sewastopol vor Anker gegangen. Über Sewastopol sollten Sternchen und Streifen wehen. Das wäre DER Triumpf Obamas über Putin gewesen, den er sowieso nicht leiden konnte und ihn deshalb immer wie ein Oberlehrer mit erhobenem Zurechtweisungs-Zeigefinger versuchte klein zu machen.
Und dieser ungezogene Putin, um es mal auf diese eine Person zu reduzieren, hat ihm nicht den Zeigefinger sondern den Daumen gezeigt, wo er hingehört. Wwoohh!
Tja, und in der Nähe von Feodossia sollte ja auch ein Camp für US-Spezialkräfte entstehen. Die bereits dort angelandeten GIs machten sich dann aber ganz schnell vom Acker, als sie merkten, was sich auf der Krim in diesem Frühjahr 2014 tat. Das war so ganz anders als in der "übrigen" Ukraine, wo sich im ganzen Land US- und Natomititärs und Geheimdienstler ungehindert tummelten.
Ich wollte nur mal unterstreichen, daß es sehr wohl richtig ist, wenn von "altem" amerikanischen Gebiet geschrieben wird. Diese Objekte werden doch wohl vor der Renovierung in US-Besitz gewechselt sein.
Mir ist allerdings nicht so richtig klar, welche Rolle der Janukowitsch dabei gespielt hat. Ihm wird doch immer unterstellt, daß er angeblich rußlandfreundlich gewesen sei. Vermutlich hat er versucht mit seinem Präsidentenarsch auf zwei Stühlen zu sitzen und hat sich dazwischen gesetzt.
Aber meiner Ansicht nach war nicht die "geringe" Entfernung zu Moskau das Wesentliche wegen der Krim. Von Donezk, Luganzk oder Charkow sind es keine 700 km bis Moskau. Da gibt es so gut wie keine Vorwarnzeit für die Russen mehr, falls sich die US-/Natotruppen hätten dort einquartieren und ihre Raketen dort stationieren können.
Ganz offensichtlich hatten die Amis mal was von der Zarin der Großen Katharina II. gehört, der da der Ausspruch nachgesagt wird, wer die Krim beherrscht, beherrscht das Schwarze Meer.
Wer sich die Karte mal anschaut mit den Augen von US-Militärs, weiß um die Wahrheit.


Am 07. Februar 2017 schrieb Herr Wurzelzwerg zum Artikel:

USA will Krim zurück

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Es ist ja richtig, man weiß nicht, ob man es falsch oder richtig macht, wenn man sich ins Trump-Bashing einreiht. Und dass es eine gezielte Kampagne der Bundesregierung ist, auch um Zustimmung der Bevölkerung zu erhalten, darüber gibt es hoffentlich keine Unklarheiten bei Ihnen? Die Medien sind da sehr aktiv. Sollte man ein paar Wochen scheintot gewesen sein und plötzlich aufwachen, fragt man sich, ob man in der falschen Welt aufgewacht ist.

Dass Trump keinerlei progressive Politik machen würde, müsste doch von vornherein klargewesen sein. Ein paar gute Absichten hat er geäußert während des Wahlkampfs, aber man weiß doch, wie solche Sprüche dann im Sande verlaufen - nicht nur hierzulande, sondern vor allem in den USA.
Dass er Israel in seinen Plänen unterstützen würde, daran gab es doch von vornherein keinen Zweifel. Und dass er kein Freund von Assad und des Iran ist, auch nicht. Genauso, dass er in einer Ukraine dreinschlagen will. Allzu überraschend kommt das bei mir alles nicht an. Er ist ein Präsident der äußersten Rechten der USA.

Was mich an der ganzen Sache ärgert: Dass Sie auf die Propaganda der Bundesregierung insofern hereinfallen, als Sie die "neue" US-Politik völlig auf Trump konzentrieren, die gewöhnliche US-Politik personalisieren, sich also in das Trump-Bashing der Bundesregierung einreihen und damit vom "Normalfall" der US-Politik ablenken. Es ist schwer, derzeit die US-Politik anzugreifen, ohne Trump in den Mittelpunkt zu stellen - aber genau das hätten Sie machen müssen. Trump unterscheidet sich nicht allzusehr von Obama, er gehört nur zur anderen Fraktion des US-Kapitals und setzt seine "eigenen" Akzente.

Haben wir Linke nicht andere Aufgaben, als für die eine oder andere imperialistische Seite Partei zu ergreifen? Ich will Ihnen nicht unterstellen, dass Sie das bewusst tun, aber unterm Strich bleibt es bei diesem Ergebnis. Ob Sie wollen und begreifen oder nicht.

Antwort von U. Gellermann:

Der Jammer ist, dass Sie viel Meinung haben, aber wenig Ahnung: Von den 11 Artikeln des neuen Jahres auf der Start-Seite der RATIONALGALERIE haben sich ganze drei mit dem Herrn Trump beschäftigt. Davon auch noch einer (Trump den Krieg erklären - Von Merkel bis Links: Die Querfront steht), der genau die von Ihnen beklagte mediale Anti-Trump-Front höchst kritisch beschreibt. Was mich an Ihnen ärgert ist a) dass Sie auf die von Ihnen selbst imaginierte Wirklichkeit reinfallen, und dass Sie sich, von dieser Pseudo-Wirklichkeit ausgehend b) für einen Lehrer in linkem Journalismus halten ohne einen Schimmer davon zu wissen.


Am 07. Februar 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

TAGESSCHAU-Redaktion verhaftet?

Schon der Versuch einer Unterschlagung ist strafbar

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Zum Thema Falschberichterstattung. Leider ist das alles doch längst gängige Praxis! Seit Jahren wird nur das berichtet, was in den Kram des eigenen Weltbildes paßt. Allerdings passieren dabei auch Fehler, die jedoch den Meisten nicht auffallen. Wenn aktuell also "berichtet" wird, daß es "...zuletzt nahe Donezk" zu Zusammenstößen gekommen sei, dann ergibt sich daraus zwangsläufig, daß diese "Zusammenstöße" nur das Ergebnis des Vorrückens ukrainischer Truppen sein können. Denn nach den Waffenstillstandsbestimmungen haben die ja in und um Donezk nichts zu suchen und die andere Seite wird wohl nicht gegen sich selbst ankämpfen. Hat man bei der Formulierung des Texts also ein bischen übersehen, macht aber nichts, denn der gewöhnliche ARD-Konsument braucht ja bloß zu glauben, denken hat der sich anscheinend längst abgewöhnt! Sonst würde ihm ja auffallen, daß hier etwas nicht stimmen kann! Und Beispiele für diese Art von Nachrichtenauswahl und -gestaltung finden sich doch täglich. Man überlege nur mal, Putin würde in Rußland das veranstalten, was sich Erdogan zur Zeit in der Türkei erlaubt. Das Geschrei unserer Medien würde man wahrscheinlich bis zum Mond hören! So aber allenfalls ein leises Säuseln im Blätterwald.


Am 07. Februar 2017 schrieb Herr Wurzelzwerg zum Artikel:

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Ich will nicht behaupten, dass Trump mir auf irgendeinem Gebiet, in dem er seine Hände drin hat, gefällt. Er ist ein US-Multi, er verhält sich wie ein US-Multi und hat anscheinend Ärger mit der anderen Truppe US-Multis. Wenn ich behaupten würde, das sei meine Welt, das wäre eine dicke glatte Lüge.
Aber ich habe ein Aber. Wenn man wie ich kritisch fernsieht, kommt man an den Punkt, wo man beim Namen Trump derzeit Hautjucken kriegt. Nicht nur, weil es anscheined kaum noch andere politische Themen in Bundesdeutschland gibt, nein, auch deshalb, weil man beim Thema Trump zu leicht mit den BRD- und EU- Herrschaften in einem Kuschelbett zusammenliegt, ohne dass man es begreift, wie es dazu kommen konnte.
Ist aber nicht schwer, es zu begreifen.
Wer die Dame Merkel, den Herrn Röttgen und Konsorten sowie die Medienhuren Will, Plasberg etc. ansonsten nicht ertragen kann, muss sie heute doch ganz sympathisch finden, schließlich halten sie von Trump noch weniger als man selbst. Sonst würde man die doch reden und schreiben lassen und ansonsten sich einen schönen Tag machen - oder? Ich stelle fest, dass die Medienpropaganda wirkt, und zwar auch bei Leuten, die von sich behaupten, sie seien die Gescheiten und lassen sich doch nicht von denen einwickeln!

Wir wissen hoffentlich alle, dass die Proteste gegen Trump in den USA von Soros und Co. organisiert und finanziert werden. Wir wissen alle, dass Merkel ganz andere Motive als wir hat, wenn sie Trump verdammt, weil er für bestimmte Emigranten aus moslemischen Staaten ein Einreiseverbot verhängt hat. Das Herzchen sieht den Balken im eigenen Auge nicht - was ist denn der 10-Punkte-Plan von Valetta? Er ist doch auch ein Einreiseverbot, und zwar ein noch schlimmeres als Trumps. Die Flüchtlinge, die nach Libyen zurückgeschickt werden, gehen, wenn man die Berichte gelesen hat, in die Hölle zurück. Zurückgeschickt von den Heuchlern der EU. In Valetta fiel kein Wort zu den Ursachen der Flüchtlingsbewegungen nach Europa.
Und das ist nur ein einziges Beispiel, wie wir gegen Trump aufmunitioniert werden sollen.

Nein, ich bin fest der Ansicht, wer sich links sieht, macht da nicht mit. Sonst sitzt er mit diesem ganzen Pack in einem Boot!

Ich weiß, es ist schwer, sich nicht zu Trump zu äußern. Aber wir sollten nicht vergessen, dass wir, wenn wir es tun, die Geschäfte derjenigen erledigen, mit denen wir nichts im Sinn haben. Sofern wir uns Linke nennen.

Antwort von U. Gellermann:

„Wir sollten. . . „schreiben Sie und meinen mit dem Plural wohl auch die RATIONALGALERIE, die sich auch nicht mehr „zu Trump äußern sollte.“ Trump vertritt eine Fraktion der Herrschenden in den USA. Bisher ist erkennbar, dass diese Fraktion eine Israel-Politik wünscht, die eine ganze Region in die Luft zu sprengen droht. Diese Fraktion nennt den Iran „Terrorstaat Nummer eins“ und ist dabei mit dieser Linie einen neuen Kriegsherd zu schüren. Und der aktuelle Artikel markiert die brandgefährliche Fortsetzung der US-Ukraine-Politik. Darüber sollten „wir“ schweigen? Das wäre so sinnvoll wie über das Wetter zu schweigen, nur weil Frau Merkel auch darüber redet.


Am 07. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

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ooops, gerade gelesen: https://de.sputniknews.com/politik/20170206314419507-Kiew-neues-regelungs-format-ukraine-Krise/

vor tagen schon hatte die timoschenko minsk in zweifel gezogen:
- keine amis dabei
- die festlegungen bevorteilen "separatisten", weil stillstand
- poroschenko bleibt am ruder

deshalb die rückbesinnung auf das budapester memorandum von 1994: als die ukraine damals die atomwaffen an russland abgab und kernwaffenfreiheit versprach, war das an garantien für ihre souveränität und unantastbarkeit der grenzen gekoppelt. und siehe da, garantiemächte sind ua. die von minsk ausgeschlossenen amis und briten!!

war es nicht timoschenko, die in einem telefonat mit n. shufrych die russen persönlich mit maschinengewehren massakrieren wollte, gar atombomben zur liquidierung der 8 millionen russen auf der krim und im donbass einsetzen wollte??

aufpassen, was da passiert!!


Am 07. Februar 2017 schrieb Reiner Welter zum Artikel:

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Wer Trump als möglichen Friedensengel einschätzt, der muss sich nur seine Iran-Poltik ansehen. Für die hat er gerade vom russischen Außenminister eine Ohrfeige einstecken müssen: „Der Iran trägt zum Kampf gegen den ‚Islamischen Staat‘ (IS) bei, indem er — auf Bitte der legitimen Regierung in Damaskus — bewaffnete Verbände in Syrien unterstützt.“


Am 06. Februar 2017 schrieb altes fachbuch zum Artikel:

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der friedensnobelpreisträger obama hat die usa auch diplomatisch ins abseits gestellt!!
kriege entfachen und zerstörungen anrichten, failed states hinterlassen - das geht gut! ABER das leben geht ja weiter, was passiert dort, wer regelt wie den nachlass?? einen krieg führt man normaler weise, um was zu gewinnen - und das haben die amis nicht! sie verkörpern zunehmend den größten feind in der welt, haben spätlasten wie den terror an der backe und haben außer dem selbstbefriedigungskreislauf rüstung-krieg wenig gewonnen! jegliches renommee in jeder beziehung ist weg, es bleibt nur die angst vorm ami!
keine amis in minsk dabei, keine amis in astana dabei - das provoziert ein ads- system. gottes erwähltes land ohne einfluss:), schlimmer noch, es wird ignoriert!!
ein anderer aspekt ist die abfolge der ereignisse. nach der niederlage um aleppo muss anderswo der krieg her, um wieder von syrien abzulenken!! also ukrainische leichen, um von al hasaka (dem syrischen erbil) den fokus zu nehmen! da kann eine rückenkranke timoschenko auch mal auf klofrau machen, wenn ihre botschaft für aufmerksamkeit nicht mehr reicht.

spielt da die frage nach einem vorstandsvorsitzendem noch eine rolle??
auch der powers sah man äußerlich an, dass sie einen sche*ßjob macht, nun kommt halt eine nikki, mit ein bissel frieden, wenn die anderen machen, was der vorsitzende will....
es ist und bleibt das gleiche geschäftsmodell, und das ist der imperialismus!


Am 06. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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Hat Samantha Power nur ihr flottes Kostüm gewechselt ? Andere Farbe ?
Denn Nikki macht ja den Papageien bei den Vereinten Nationen.
Sie mischen, wie angenommen, wieder fleißig und munter mit; der Kriegstreiber Nr. 1 in der Welt: Die USA. Der Schoki Präsident will verhindern, dass Putin und Trump, wenn es denn zu einem Treffen kommt, eventuell einer politischen Lösung näher kommen können, und das soll verhindert werden, und der Besuch beim Auslaufmodell Merkel, und die erneuten, politischen Unruhen, die just in dem Moment aufflammen, wo mögliche Veränderungen möglich werden, lassen tief blicken. Im Vorfeld wird soviel politisches Porzellan zerschlagen, dass es eine Menge an Zeit braucht, es wieder zu reparieren, wenn es dann noch möglich ist. Poroschenko ist an einer politischen Lösung nicht interessiert. Der Karren steckt tief im nationalistischem, faschistischen und korrupten politischen Sumpf, deswegen der Besuch bei der "Filialleiterin" einer Republik, wie Lutz schreibt,die im "Haben" wollen, wie man weiß, den Amis in nichts zurücksteht, sagt die Geschichte. Oliver Stone, der Regisseur spricht in einem Artikel bei RT über beabsichtigtes Zurückhalten von politischen Informationen, die Krim betreffend, in den USA, um politische Meinungsbildung zu verhindern. Die Bevölkerung der USA weiß so gut wie nichts, wie die politischen Zusammenhänge denn wirklich sind. Sie wissen das, was sie wissen dürfen und glauben sollen. Das die USA, mit einem Präsidenten Trump die Souveränität von Völkern akzeptiert ist mit ihrem Selbstverständnis, alles und jeden im amerikanischen Sinne missionieren zu wollen, und allen, auch denen, die nicht wollen, und das sind zunehmend immer mehr, ihre Vorstellung von "Demokratie" aufzuzwingen, muss erst auf den Prüfstand. Präsident Putin wird wohl vorsichtig und genau hinschauen, was da so die Ecken rumkommt. Er wird 1989 wohl ganz oben auf seinem Zettel stehen haben, und das ist gut so. Vielen Dank für Deinen Artikel, der die grauen Zellen wieder sehr in Bewegung bringen konnte.


Am 06. Februar 2017 schrieb Gideon Rugai zum Artikel:

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"Politik ist die PR-Abteilung der Waffen Industrie", so ähnlich hat es mal Frank Zappa formuliert und es vermehrt sich mein Eindruck, dass die herrschende Spezies, in den uns führenden Politiker Etagen diese Formulierung bitter ernst nimmt.

Zappa hat andernorts aber auch gesagt, dass er nicht an "Den Atomkrieg" glaubt (oder die Atomkriegs Hysterie bzw. das Schüren von Ängsten mit Hilfe dieses Bedrohungsszenarios - welches es wiederum wesentlich einfacher macht die Bevölkerung in bestimmte Richtungen vor allem auf emotionaler Ebene zu manipulieren oder auch zu spalten ) -und zwar aus einem einfachen Grund : Schlecht fürs Geschäft der USA Global Incorp.! Und Zappa hat schon Ross und Reiter benannt als man sich noch verträumt im Hippierausch nackig am Boden wälzte - im Grunde genommen stimme ich ihm zu oder um einen Fassbinder Filmtitel zu Hilfe zu nehmen : "Angst essen Seele auf" - da kann man noch so viel rationalisieren und politisieren um sich wahlweise auf- oder abzuregen.
Dennoch: Es bleibt die Befürchtung, dass je mehr elitäre Puppenspieler dereinst mit dem Rücken zur Wand stehen mögen, diese lieber im Affekt u. zwecks "Reset" alles in die Luft jagen, als eine Niederlage (bzw. deren totales Versagen) einzugestehen.
Von einem längst fälligen Paradigmenwechsel, ohne das diese Klientel wieder ihre klebrig-gierigen Wurstfinger dazwischensteckt, mal ganz abgesehen.


Am 06. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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@ Vielen Dank Robert Winter.
S.Wagenknecht sollte vielleicht genauer lesen, was "Team Sahra" in ihrem Namen den Lesern ihrer Rundmails klar und unmißverständlich sagen will, und besonders bei wichtigen, politischen Anliegen sollte die dahinterstehende Haltung klar erkennbar sein, um eben genau Missverstehen, wie dieses zu vermeiden.


Am 06. Februar 2017 schrieb Robert Winter zum Artikel:

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@ Ulrike Spurgat
Der Satz stammt aus einer Rundmail von Sahra Wagenknecht (Team Sahra) und erscheint unter der Überschrift „Trump-Hysterie – was für Linke jetzt wirklich wichtig wäre!“. Da ich auch von Frau Wagenknecht viel halte, hat er mich sehr erstaunt. Denn er ist völlig beziehungslos, nennt weder Ross noch Reiter und ist nur im Zusammenhang mit Trumps „nationaler“ Politik zu verstehen.


Am 06. Februar 2017 schrieb Fred Neumann zum Artikel:

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Selten so gelacht: "Alles gehört uns. Und auch, wenn es uns nicht gehört, wollen wir es wieder haben." Viel genauer kann man die USA nicht charakterisieren. Danke.


Am 06. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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@Robert Winter
Wo, und in welchem Zusammenhang hat Sahrah Wagenknecht dieses gesagt?
Von Frau Wagenknecht nur ansatzweise anzunehmen, mit Rassismus irgendetwas zu tuen zu haben zeigt die Wirkung der Verdrehung, der Lügen, des Weglassens, oder Hinzufügens, wenn es denn irgendwie passt. Wem nutzt es, muss die Frage sein ?
Ohne näheres darüber zu wissen, was sie nun, wie, wo, wann gesagt hat steht für mich außer Frage, dass Frau Wagenknecht in irgendeiner Art und Weise etwas mit Rassismus zu tuen hat.
Mir hat sie wesentlich besser gefallen, als sie wirkliche, linke Positionen hatte, und sie auch klar vertreten hat, und vielleicht nun auch dem Wahn des Mitregieren Wollens um jeden Preis verfallen ist, statt das zu tuen, wofür sie gewählt wurde: Für eine Politik einzustehen, die die Arbeits- und Lebensverhältnisse der Menschen im Land verbessert, doch mit rechts, wo und wie auch immer, hat eine Sahrah Wagenknecht nichts zu tuen


Am 06. Februar 2017 schrieb Hella-Maria Schier zum Artikel:

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"Trump kommt da sehr gelegen..." schreibt Lutz Jahoda und dieser eine Satz in dem sonst schluessige Gedicht verwirrt mich nun doch etwas. Denn unseren Mainstream-Politikern und transatlantischen Journalisten kam ja Trump offenbar nicht gelegen nach ihrem Geschrei zu urteilen. Sie hatten Clinton gewollt und darauf gebaut. Sie war die Kandidatin der Globalisierer, die meines Wissens eng mit dem militaerisch-industriellen Komplex verknüpft sind. Wer klamuesert das mal alles auseinander? Das Wesen des Kapitalismus ist jedenfalls international, globalistisch, wie auch bei Marx und Lenin zu lesen. Somit könnte der nationalistisch orientierte Kapitalismus nur untergeordnet existieren und es scheint auch schluessig, weil die Gesinnung immer dem Geld folgt und die groesste Macht mit dem meisten Geld einher geht. Etwas Mentales, wie Nationalismus kann also nie ueber die primäre Macht- und Geldgier dominieren, er ist jedoch ein altbewährtes Vehikel.Das Kapital jedoch steht ueber alldem.


Am 06. Februar 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

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Zum Thema ist Reichliches und Treffliches dar- und offengelegt, auch von meinen Vor- und Frühmitkommentatoren. Letzte Woche hatte ich mich noch dazu seltsam angerührt gefühlt, dass unser neuer Kanzlerinnenwiderborst nur dumm von Minsk dahergeschwafelt und sich der üblichen erzürnt erhobenen Stimme ob der Krimdiebstahls enthalten hat. Lange hat man ihm sein Eimerchen im Sandkasten nicht gelassen, Kapo Schulz hat sich seither auch tunlichst der Stimme zu dem Thema enthalten. Wie hatte ich es noch formuliert: „Mit mir nicht!" Diese drei mageren Wörtchen würden - in direktem Kontext zu den kriegsgeilen Transatlantikern - völlig reichen, ihn tatsächlich zu einem ernsten und ernstgemeinten Kandidaten mutieren zu lassen. Es hat wohl nicht und wird auch nicht so sollen sein.

Das bemitleidenswerte Niveau, auf dem sich auch und gerade unsere Frau Dr. phys. bewegt - immer noch und immer wieder - ist mit fortschreitender Zeitdauer nicht mehr auszuhalten. Donald hat seinen Bannon, wen nur mag Angela haben. Im Grunde verhält sie sich - sie, die Kinderlose - wie im Kindergarten. „Fuchs, du hast die Gans gestohlen, gib sie wieder her, sonst muß ich den Jäger holen, mit dem Schiessgewehheher" als weise politische Maxime zu propagieren, geht es noch dümmer? Von Völkerrechtsbruch zu faseln oder besser dumm daher zu schwätzen? Sie, als in der realsozialistischen Uckermarck Aufgewachsenen sollte wohl wissen, was es mit dem Selbstbestimmungsrecht so an sich hat. In dem Zusammenhang darf ich die Filialleiterin höflichst darauf verweisen, dass sich auf diesem Gebiet ihr BigBoss overseas auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Um das hier nicht zur unendlichen Geschichte ausarten zu lassen, verweise ich auf
zwei besonders unappetitliche Verhaltensweisen. Zum Einen jenes Gebahren, dass sich Washington einst glaubte leisten zu können in und um Nicaragua in den Achtzigern unter Ronald Reagan. Da wurde sogar der spätere Schuldspruch des Internationalen Gerichtshofs zu den wenig völkerrechtlich abgesicherten Aktivitäten der USA außer Landes mit einem kurzen hämischen Abwinken lächerlich gemacht. Die Aktivitäten in Nicaragua seien aus Sicherheitsüberlegungen der USA notwendig gewesen, basta. Noch deftiger: die Apology bill von 1993, mit der - so Wiki - sich die USA für die widerrechtliche Annexion des unabhängigen Königreichs Hawai'i entschuldigten. Dabei hat man es aber auch gleich bewenden lassen. Für solch eine Methode ist sich sogar ein Vladimir Putin bestimmt zu schade.

America first! Wann je hätte das nicht gegolten. Mit diesem wahrlich humanen Ausspruch wird doch vornehmlich das Anrecht auf den Ersten Rosinenpicker von Welt untermauert. Einer der wenigen positiven Aspekte hingegen, die ich - für mich ganz persönlich - aus der Trumpwahl abgeleitet hatte, war neben dem finalen Umlaufbahnverglühen von Hillary Clinton auch jenes von Samantha Power. Heute wissen wir mehr. Vom Regen in die Traufe! Die Teufelin mit dem Beelzebub bzw. -bübin vertrieben. Dass dieser Kanthaken Power noch zu übertreffen wäre, wer hätte das gedacht. Schaut man unter Nikki Haley in das Buch der Bücher - genannt Wiki - wird einem Angst und Bange, jedenfalls wenn man die englische Version beizieht. Da findet sich nichts, was nicht für sich schon alleine jedem den Angstschweiss in Sturzbächen das gebeugte Rückgrat hinunter rauschen lassen würde. Wenn schon der Dicke vom Duo „Dick und Doof 2.0“ Lindsay Graham schenkelklopfend und prustend seinem Partner John McCain zum Besten gibt, dass diese Nikki „a strong supporter of the state of Israel" sei, ist das Meiste schon gesagt. Ihre Anti-Abtreibung-Position spielt da schon fast keine Rolle, mehr. Und dass ausgerechnet sie, als Tochter von eingewanderten indischen Eltern, für eine Verschärfung der Einwanderungsgesetze agiert, sagt doch alles über den Grad der Bildung. Aber sie ist immerhin lernfähig. Binnen zwei Monaten sogar, wohl weil es der Karriere diente? Den der mit ihrer Unterstützung - dem Governor of South Carolina - aufgestellte Flaggenmast mit Spalterflagge - die confederate flag - wäre es wohl kaum etwas geworden mit Karriere. Ein Monat später wurde auf ihr Geheiß das Unding wieder entfernt. Es hatte für die Einsicht allerdings des Charleston-church Massacre bedurft. Neun Tote inkl. Pfarrer, eine Senatorin niedergestreckt von einem weißen Retter der Enterbten. Das gibt natürlich zu denken!

Ich konstatiere: nach den wenigen Wochen, in denen Donald im Oval Office vornehmlich seine mir doch etwas zu groß geratene neue Unterschrift übte, ist es mir absolut noch nicht möglich, zu erkennen wohin der Hase läuft. Da sind mir noch zuviele Haken, zuviel Widersprüchliches. Könnte auch daran liegen, dass wo ein Hase ist auch lt. Grimms Brüdern ein, zwei Igel sind. So manches an den Bewegungsübungen von Trump lässt die Vermutung keimen, dass da gerade ein Widerstreit abläuft zwischen dem Hasen Trump und den Igeln, die von sich geben: ick bin all hier!
Sollte der Commander in chief und damit ex definitonae eigentlich ein Herr der Nasenringe, demnächst selbst am Nasenring geführt werden? Möglich, wenn nicht sogar höchstwahrscheinlich! Ich weiß allerdings immer noch nicht, was das kleinere Übel wäre. Ein Donald, der sämtliche Klötzchen im Kindergarten umwirft, der wäre mir eigentlich lieber. Der würde nämlich auch unserer Filialleiterin gehörig am Nasenring zupfen und ihr kräftig ihr Kanzlerinnen-Leben vergällen. Bei allem was wir von ihrer Sicht der Dinge und ihrem Handeln wissen, könnte das nicht zu unserem Nachteil sein.


Am 06. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

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@ Mathias Brendel
"wir sind ein kleiner Haufen wacher Geister, möchte ich so stehen lassen können, "der zu vernachlässigen ist," auf gar keinen Fall."
Bezogen auf das Schreiben mag das zutreffen, doch die Außenwirkung, bis auf andere Kontinente darf auf gar keinen Fall unterschätzt werden, "denn steter Tropfen höhlt den Stein."
Der "Gellermann" wird nicht nur von sehr vielen Leuten gelesen, nein, er ist ein geachteter, gewissenhafter und dem politischen, linken Journalismus verpflichteter Mann.
Correctiv, diese Mediendreckschleuder, die mehr mit geheimnisvoll umnachteteten Vermutungen auf Spekulationen beruhende Aufsätze schreibt, soll nun genau dafür sorgen, dass die alternativen Medien, die mehr und mehr Zulauf bekommen an die "Gesinnungsschnüffeleileine" gelegt werden sollen, weil wohl die Auflagen von den Monopolisten Bertelsmann, Springer und wie sie alle heißen empfindliche Verluste zu verzeichnen haben, und die alternativen Medien, wie auch hier, an Zulauf und Zuspruch gewinnen. Ausgerechnet Correctiv. Der "Bock wird zum Gärtner" gemacht.
Umso wichtiger ist, und bleibt es , dass alternative Medien, wie hier viele Leser hat, und noch mehr bekommt. Man will unser Denken kontrollieren, und Einfluß nehmen auf unser Denken, Denen geht die Düse, dass wir mehr und mehr dahinter kommen, mit was für seelenlosen Schleimern wir es in Wirklichkeit zu tuen haben.
"Zeitungsenten," so hieß es früher mal, gab es schon immer, ganz früher auf den Marktplätzen. Wir sollen mundtot gemacht werden, und genau dafür steht der Saftladen Correctiv, die kein Problem damit haben Kommentare, zum Thema ihres Geschreibsels, sachlich, fundiert, gesellschaftskritisch nicht zu veröffentlichen, aber unreflektiertes Gesülze wird sehr gerne genommen.
Wir müssen wachsam sein und bleiben., und ihnen die Stirn bieten, denn selbständig ist Deutschland noch lange nicht.


Am 06. Februar 2017 schrieb Gerd Kemper zum Artikel:

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@ Bender
Aber man muss doch den "Neuen" in Washington erstmal ausloten!


Am 06. Februar 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

TAGESSCHAU-Redaktion verhaftet?

Schon der Versuch einer Unterschlagung ist strafbar

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TATORT NACHRICHTENSTUDIO

Rotierendes Blaulicht vor den Toren
der NDR-Meinungsinvasoren?
Verhaftungsgründe sind reichlich gegeben.
Die Angst ist gewaltig, sich zu verheben?

Gemach, gemach, wir werden ´s erleben.
Betrachtungswerte lassen stark hoffen:
Das Buch "Macht um acht" legt schonungslos offen!


Am 06. Februar 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

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DER MODER WITTERT MORGENLUFT
DEUTSCHLAND HILFT BEIM ATMEN

Heute gehört uns Deutschland!
Und morgen die ganze Welt!
Mit Umordnen hat Deutschland
schon einmal die Welt verprellt.

Was einst die Horden brüllten,
wird heute sanft getan.
Die kurzzeitig Zerknüllten
drehn längst erneut am Hahn.

Sie sind auf bestem Wege,
Europa zu kassiern.
Noch geht es ohne Schläge.
Die finanzielle Säge
taugt auch zum Okkupiern.

Trump kommt da sehr gelegen,
um nicht zu sagen: dumm.
Germania zeigt sich verwegen,
die Rechten polieren die Degen
und stoßen ins Vakuum.

Diesen Freiraum gewährte
schon immer die BRD
als russlandfeindlich bewährte
und ewig unbelehrte
Kriegerische in spe.

Verflucht sei Bonn für den Samen
und für die Belebung. Amen!


Am 06. Februar 2017 schrieb Robert Winter zum Artikel:

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Diese Trump-Hoffnungen treiben seltsame Blüten. Bis hin zu einem sonderbaren Satz von Sahra Wagenknecht: "Wenn eine Frau oder ein Vertreter einer ethnischen Minderheit an der Spitze eines Konzerns Milliardengewinne einstreicht und Arbeitsplätze ins Ausland verlagert, dann verdient das den gleichen Widerstand, als wenn ein älterer weißer Mann das tut ….". So richtig der Satz ist, aber wer macht das denn? Oder soll das verschwiemelte Deutsch den Trumpschen Rassismus kaschieren?


Am 06. Februar 2017 schrieb Marie Bender zum Artikel:

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Endlich mal eine klare Ansage aus der linken Ecke. Die sonderbaren Trump-Hoffnungen gehen mir ohnehin auf die Nerven.


Am 06. Februar 2017 schrieb Alexander Kocks zum Artikel:

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Dass den USA die ganze Welt gehört ist doch ein alter Hut. Schon in den 90iger Jahren, als eine Dame namens Albright den deutschen Außenminister Jupp Fischer betreute, wusste diese zu berichten, dass es ungewöhnlich egoistisch von Russland sei, dass dieses Land Sibirien ganz für sich alleine haben wolle, wo doch die riesigen Bodenschätze dieses Gebiets noch unerschlossen seien und die Erschließung dieses Raums noch eine richtige Aufgabe für den Westen sei. An dem Wunsch die Schätze Russlands zu erschließen arbeitet man in den USA, und Europa immer noch und eine der eifrigsten UnterstützerInnen dieses Ziels ist die "US-Filialleiterin" in Berlin. Allerdings scheint sich die Dame in Berlin momentan etwas zurück zu nehmen, den ich bin echt verwundert, dass nachdem ukrainische Panzer in Donetzk gesichtet wurden die Sanktionen gegen Russland nicht verschärft wurden. Vor einigen Monaten wäre dies noch ein willkommener Anlass gewesen die Sanktionen zu verschärfen. Das Frau Merkel die Ukrainer wirtschaftlich beraten will würde ich, wäre ich Ukrainer, also ernste Drohung empfinden.


Am 06. Februar 2017 schrieb Andreas Schell zum Artikel:

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Der amerikanische Präsident stiftet hauptamtlich Verwirrung, wo keine sein muss. Tägliches Medienge(t)witter und organisierte Empörung sind das eigentliche Ziel. Was wird er mit Russland machen? Was mit der Ukraine? Das weiß man nicht, nicht einmal er selbst, aber drüber reden ist toll! Im Bereich des Möglichen ist ein gleichzeitiger militärischer Konflikt mit China, Russland, den Philippinen, Nordkorea, Iran zusammen mit den bestehenden militärischen Engagements in Afghanistan, Syrien, Irak, (ich lasse mal die Afrikanischen Staaten weg, die sind "uns" ja nicht so wichtig). Ist das dann eigentlich schon ein Weltkrieg, oder darf's noch mehr sein? Allgemeines Achselzucken! Sind alle, die militärisch mithelfen, also zum Beispiel die deutsche Bundesregierung und die deutsche Berufsarmee, dann die neuen Alliierten? Sind alle anderen wirklich die Bösen?

Mir kommt die ganze Szenerie so vor wie der alte Witz mit der Verkehrsdurchsage: "Achtung, auf ihrer Autobahn befindet sich ein Geisterfahrer. Der Fahrer/ die Fahrerin in am Steuer: "das ist nicht einer, das sind Hunderte!"

Trump wird, in seinem Alter in einzelnen Fällen nicht völlig unwahrscheinlich, von der Demenz geplagt. Der Koffer mit dem nuklaren Knöpfchen in seiner Nähe wird von Herrn Bannon und ein Paar US-Provinz-Schützenkönigen bewacht, deren Horizont maximal an der amerikanischen Küste endet. Vor und hinter den Grenzen der Feinde in den rohstoffreichen Staaten der Welt lauern hirngewaschene Berufsmörder und warten auf "los". Das beruhigt nicht wirklich, aber da vollkommen unklar ist, was die wann machen werden, besteht, wie immer, eine gewisse Hoffnung für einen Teil der Weltbevölkerung.

Nicht die geringste Hoffnung besteht derweil in Deutschland, wo gerade ein harter Wahlkampf zwischen zwei deckungsgleichen politischen Programmen inszeniert wird. Schulz oder Merkel? Vollkommen egal, denn beide Sprechpuppen können Mitglieder der nächsten Bundesregierung werden. Ihre Herrchen in Finanz- und Konzernwelt sind sich in allen Punkten einig. Zusammen mit Trumps geistiger Inkontinienz ist der spannende deutsche Wahlkampf der totale Medienfüller. Genau so spannend wie die Lindenstraße.

Das Motto des Clubs, in dem täglich die Sektkorken knallen lautet: "Same shit, different asshole". Habe ich das schon mal gesagt? Ich habe den deutlichen Eindruck, dass sich kaum wer für eine Änderung interessiert. Was steht an? Genereller Gewaltverzicht? Enteignung des reichsten Zehntausendstels der Bevölkerung? Fundamentale Energiewende, weg von Öl und Kernkraft? Mit richtig viel Arbeit verbunden ist nur der dritte Punkt. Hey Linke, klingelt es? Ar-beit, in dem Fall sogar sinnvolle, nicht bloß n'Pöstchen! Die ersten beiden Punkte sind aus dem Stand heute(!) mehrheitsfähig(!). Klingelt es da auch nicht? Mehr-heiiit!!! https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrheit

Verstehe: wer will schon an einer lebenswerten Zukunft arbeiten, wo doch die Lindestraße gerade so spannend ist.


Am 06. Februar 2017 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

USA will Krim zurück

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Danke für den klugen Artikel, danke den engagierten Schreibern dieses Blogs, aber langsam müssen wir uns warm anziehen. Es naht der politische Perma Frost.
"Politik ist die PR-Abteilung der Waffen Industrie", so ähnlich hat es mal Frank Zappa formuliert und es vermehrt sich mein Eindruck, dass die herrschende Spezies, in den uns führenden Politiker Etagen diese Formulierung bitter ernst nimmt.
Schade ist, dass eine immer noch grosse Anzahl von Wahlberechtigten offensichtlich der Meinung ist, dass mit dem hiesigen Personal im Bundestag das "Allerschlimmste" vermieden würde.
Das stimmt eben so nicht.
Mein Eindruck ist und das habe ich in diesem Forum schon öfters betont, dass man zielgerichtet auf den dritten grossen Krieg marschiert. Das mag mit der Lage dieses Landes zu tun haben, mit Rohstoffknappheit, vielleicht auch mit übergrosser Bequemlichkeit, in der es sich viele Teilnehmer am politischen Prozess eingerichtet haben, aber eine ernstzunehmende Opposition dagegen kann ich noch nicht erkennen.
Wir sind ein kleiner versprengter Haufen wacher, aber zu vernachlässigender Geister.

Der von sogenannten NGOs finanzierte und von unserer "freien" Presse angeheizte Ukraine Krieg, wird jetzt wieder neu befeuert, unsere Vetreterin transatlantischer und grossdeutscher Interessen im Hosenanzug, macht sich mal wieder verdient.
Keine Rede vom über Nacht gebrochenen Abkommen, das damals Steinmeier mit Janukowitsch noch am Vorabend gemacht hatte, bevor die Sniper auf den Dächern das Werk der Farben Revolution vollendeten, jetzt sprechen wieder vermehrt die Waffen und klar ist natürlich: Es kann nur der Russe sein, der den Konflikt wieder anheizt. Genau wie damals bei MH17, es gibt immer neue Gründe für neue Massaker, gewöhnen wir uns daran.
Keine paar Wochen, nachdem wir endlich Frau Nuland losgeworden sind, wird wieder gezündelt.
Das hat System und wird flankiert von neuen Phantasien über eigene Atom Waffen für Deutschland in unseren Qualitäts Medien.
Der neue "Heiland" der die SPD gerade wieder auf die absolute Mehrheit hievt (ha,Ha), wird die gleiche Politik vertreten, so viel ist sicher und ein Trump garantiert ebenfalls gute Geschäfte für alle Produzenten aller Waffengattungen.
Alle sind nur interessiert am Tagesgeschäft, das ist der Lauf der Welt, wie sie sich uns heute darstellt.
So kann man eigentlich nur in Abwandlung des bekannten Bergarbeiter Slogans in die Menge rufen:
Krieg auf!


Am 06. Februar 2017 schrieb Aleksander von Korty zum Artikel:

USA will Krim zurück

Neuer Vorstandsvorsitzender, altes Geschäftsmodell

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Das die Russen gerne Vodka saufen ist gerade zu sprichwörtlich. Schließlich sagen wir nicht umsonst über ein stock besoffenen Mann, er sei 'voll wie tausend Russen'! Da bildete auch der ehemalige Generalsekretär er KPdSU in der UdSSR keine Ausnahme. Der Genosse Nikita liebte sein Wässerchen. Das er dabei im Zuge einer hochprozentigen Vodka-Laune die Krim der Sozialistische Ukraine schenkte, geschah also in volltrunkenen Zustand und somit war er zu diesem Zeitpunkt nicht zurechnungsfähig. Selbst vor einem deutschen Gericht werden einem Straftäter, der die Tat in Trunkenheit beging, mildernde Umstände zugebilligt. Also kann davon ausgegangen werden, dass die 'Schenkung' nicht durch einen rechtsgültigen Vertrag zustande kam und als rechtsunwirksam anzusehen ist. So gesehen hat die neue GRINGO-Botschafterin in den Vereinten Nationen, Nikki Haley, puren Unsinn geschwätzt, vermutlich ebenfalls in einer Bourbon-Laune.
Besoffene Politiker gibt es überall und selbst russische Selbstherrscher, wie Zar Alexander II. bilden da keine Ausnahme, denn der hat 1867, ebenfalls wohl volltrunken, Alaska für lächerliche 7,2 Millionen Dollar an die Gringos verhökert.
Ich empfehle daher Herrn Putin nun seinerseits seinen UNO-Botschafter anzuweisen von den Gringos die Rückgabe dieses Territoriums zu fordern, selbstverständlich gegen die Rückzahlung dieses lächerlichen Kaufpreises. Das Sümmchen wird Herr Putin bestimmt in seiner Portokasse haben! Der russische UNO-Botschafter sollte allerdings, im Gegensatz zu seiner GRINGO-Kollegin, bei seinem Auftritt in der UNO nüchtern sein !


Am 06. Februar 2017 schrieb Aleksander von Korty zum Artikel:

TAGESSCHAU-Redaktion verhaftet?

Schon der Versuch einer Unterschlagung ist strafbar

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UNTERSCHLAGUNG !
Es gibt verschiedene Varianten des 'SCHLAGENS' !
Mensch kann UNTER-schlagen.
Mensch kann NACH-schlagen-
und mensch kann ZURÜCK-schlagen.
Im Falle der Tagesschau empfehle ich den Millionen Zuschauern ZURÜCK zu schlagen
und ab sofort keine GEZ-Gebühren mehr zu bezahlen!


Am 06. Februar 2017 schrieb Vera Berholz zum Artikel:

TAGESSCHAU-Redaktion verhaftet?

Schon der Versuch einer Unterschlagung ist strafbar

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Eine wunderbare Perspektive wäre diese Verhaftungswelle, denn bei den vielen Unterschlagungen müssten auch viele Redakteure in Korrekturhaft genommen werden.


Am 05. Februar 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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@ Sperber
"Was berechtigt Sie denn zu dieser Position?"

Umgekehrt...frage ich den Sperber nach der Berechtigung diese Frage zu stellen.. anerkennt der Herr ( mit dem scharfen blick) nicht, dass es so etwas wie Meinungsfreiheit und Recht auf freie Meinungsäußerung gibt?
Wohin kommen wir, wenn wir uns nach einer solchen Äußerung auch noch jedes mal rechtfertigen müssen dafür?

Eine Ergänzung: auch ohne Kenner der Türkei zu sein, fällt mir beim Besuch Merkels dort so ganz nebenbei auf, dass man zur Entschuldigung für die Zwangsbehandlung seiner Hunderter (Gülen) Gegner die hübschen Bilder von verbogenen Stahlträgern am Parlamentsgebäude pflegt und konserviert...und sie Merkel vorführt (zur Bewunderung etwa?)


Am 04. Februar 2017 schrieb Günther Sperber zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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In einigen roten Kommentaren zur Leserpost machen Sie hier den Türkei-Kenner. Was berechtigt Sie denn zu dieser Position?

Antwort von U. Gellermann:

Lieber wäre mir, wenn Sie sich mit meinen Argumenten auseinandersetzen würden. Aber bitte: Während der türkischen Militärdiktatur der 80er Jahre war ich Teil der westdeutsch-türkischen Solidaritätsbewegung. Viel später habe ich in mehreren Jahren das nationale Festival der Türkei besucht: Das hat meine theoretischen Kenntnisse um praktische Erfahrungen ergänzt.


Am 04. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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mich treibt die frage um, wieso eine mehrheit der türken hinter dem "diktator" zu stehen scheint. bei der abwendung des putsches (auch in diesem artikel wird er nicht erwähnt oder nach verursacher (westliche demokratien??) gefragt) gaben die sogar ihr leben her!!
kann es sein, dass es in der türkischen bevölkerung und gesellschaft eine mehrheitliche rückbesinnung oder umorientierung gibt, die sich an die vorzeit des kemalismus erinnert?? und DARF das nicht sein??
von süden werden der türkei duch die nato-kriege alles mögliche ins land getrieben. und im norden kann man sich das blühen oder wüten der "bürgerlichen demokratien" in griechenland oder dem postkomm. raum ansehen. was wenn die türken beides mehrheitlich nicht wollen??
nichts, was menschliches zusammenleben betrifft, scheint in stein gemeißelt zu sein. das musste ich 1989 auch akzeptieren!
die türken wollen scheinbar ein präsidialsystem, die franzosen haben eins! und beides ist deren völker entscheidung! wo also liegen die grenzen zwischen noch-kritik und der schon-einmischung. der franzose regiert mit ausnahmerecht und gummiknüppel, der türkische regent muss sich noch durchsetzen. ALLE opfer auf BEIDEN seiten sind nicht tolerierbar!
der galerist sprach die DITIB an. für mich sind die genauso legitimiert wie das goethe-institut und die berüchtigten parteinahen stiftungen im ausland, deren wirken man in der ukraine sehen konnte! "lehr"pläne und futter für unsere verdummungsindustrie liefert die bundeszentrale für politische bildung oder die stiftung aufarbeitung auch!
natürlich verschwinden in DE keine anwälte, journalisten oder schriftsteller oder oppos. parteiführer - die alle schaden doch aber der "bürgerlichen demokratie" nicht!! eine diktatur mache ich doch nicht an der zahl der gefängnisinsassen fest!
zigtausenden ehemaligen ddr-beschäftigten werden die beschäftigungszeiten auf die rente nicht angerechnet!! das rentenrecht als strafrecht!! das ist nicht mal den nazis passiert, und trifft RÜCKWIRKEND ehemalige berufsgruppen eines landes, die "rechtstaatlich" nicht mal belangt wurden!! kümmert das die hier bejammerten berufsgruppen?? ist das ein thema für anwälte, journalisten, autoren?? deshalb müssen türkische oppositionelle nicht in den knast, richtig!!
aber wir haben im wahljahr HIER zu tun.
unter den 3 mill. türken in DE sind ca. 600.000 wahlberechtigte. und siehe da, fast 50% wählen spd oder grüne - und damit ihren größten feind, den außenminister! cdu-wähler waren nicht zu ermitteln, aber das machen die 3 mill. spätaussiedler!
wie viele von denen wählen s. dagdelen, und woran liegt es??

Antwort von U. Gellermann:

Statt einen beginnenden Dialog fortzusetzen fangen Sie lieber ein neues Thema an: Das darf man Flucht nennen – Ihre Eingangsfrage wäre auch (bei allem historischen Hinken) an die Deutschen um 1933 zu stellen gewesen. In der Türkei haben wir allerdings eine andere Kräfte-Mischung: Hier liegt sich die alte (gebildete, frankophone, laizistische) Borgeoisie mit der neuen (grobes frisches Geld, neue Strukturen) in den Haaren. Hinzu kommt ein alter ideologischer Kampf zwischen dem islamisch geprägten Teil der Bevölkerung (auf dem Land bzw. vom Land erst in den letzten Jahren in die Städte gekommen) und den laizistischen Städtern (in der auf Atatürk orientierten Staatsbürokratie überproportional vertreten). Allerdings werde ich hier kein Wochenend-Seminar zur jüngeren Geschichte der Türkei nachholen. Ihr Satz „eine diktatur mache ich doch nicht an der zahl der gefängnisinsassen fest“ spart sorgsam den begriff der politischen Inhaftierung aus, und das ist eben genau das, was eine Diktatur ausmacht. Und der Satz (auf die Rente bezogen) „das ist nicht mal den Nazis passiert“ ist eine Verhöhnung der Nazi-Opfer. Zudem entfernen Sie sich konstant vom Thema: Dieser Strang der Diskussion wird nicht fortgeführt.


Am 04. Februar 2017 schrieb Aysche Gül zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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@ Fachbuch
Wer die Repressionen des Erdogan-Regimes für ein "türkisch-kurdisches Problem hält", hat sich nicht mit den diktatorischen Veränderungen in der Türkei befasst. Selsbt aus den gewöhnlichen deutschen Medien kann man erfahren, dass ein Ziel Erdogans die Gülen-Bewegung ist. Und die hat mit "den" Kurden sehr, sehr wenig zu tun.


Am 04. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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@ Liebes altes Fachbuch,
es mag sein, dass Personen in der Geschichte irgendwann einmal keine Rolle mehr spielen, doch irgendwann ist nicht jetzt..
Von den jetzigen Macht- und Kräfteverhältnissen ausgehend bleibt uns keine andere Möglichkeit, als die, der unbedingten und bedingungslosen Solidarität mit den Frauen, Männern, Kindern und den Alten, die unter den unwürdigsten Bedingungen existieren müssen, weil sie Menschen sind, und ein menschenwürdiges Leben mit freier Meinungsäußerung für sich, mit recht beanspruchen.
Die Gesellschaften sind noch lange nicht soweit. wirkliche Systemänderungen zu wollen.
"Alles ist immer in ständiger Bewegung." Den Unmut, die Ungeduld ist mehr als verständlich, doch die kleinen Errungenschaften dürfen nicht geopfert werden, die auch in der Türkei, vor nicht allzu langer Zeit noch möglich waren, denn jede Verbesserung in den gesellschaftlichen Verhältnissen für die Menschen, ist nur durch Klassenkampf erkämpft worden. Die Türkei ist genauso antikommunistisch, wie viele Regierungen in der Welt, und die Verfolgung Andersdenkender fordert uns doch geradezu heraus die internationale Solidarität herauf zu beschwören. Was sicher nicht geht, ist etwas zu unterlassen, was drin sein muss, auch mit der bitteren Erkenntnis, dass die Türkei einen gesellschaftlichen "Rückschritt" gemacht hat, mit Unterstützung der Deutschen Bundesregierung. "Kleinvieh macht auch Mist," habe ich gelernt, und die fortschrittlichen Kräfte in der Türkei werden für das verfolgt, bekämpft und weggesperrt, weil sie für das Einstehen, wie Du und ich, und viele andere; dass die Macht- und Kräfteverhältnisse in den Gesellschaften sich zugunsten derer verändern, die den gesellschaftlichen Reichtum erarbeiten.


Am 04. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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lieber galerist,
ich spüre und lese schon deutlich heraus, dass dir dieses türkisch-kurdische (?) problem im großraum naher osten am herzen liegt. und du zurecht solidarität für die opfer dieses konfliktes einforderst. zumal im unterton immer spürbar deine symphatie und sorge freunden, kollegen der schreibenden zunft gilt, oder berufsgruppen, denen nach HIESIGEN maßstäben eine besondere rolle in der gesellschaft an sich zugesprochen werden: künstler, richter/anwälte, lehrer!
ich unterstelle KEINEN interessenkonflikt, aber in meinem kopf formulieren sich eben fragen:)
- ist diese eine vorstellung von bürgerlicher "demokratie", die selbst in der erfinderländern belacht wird und in der größten identitätskrise steckt, DAS exportrezept, mit dem wir glauben, die welt zu befrieden, die unsere gier trotz unserer "demokratischen werte" doch erst so gestaltet hat??
als ich mir bei den bösen kommunisten noch den eintritt ins bode-museum leisten konnte, haben mich die ausstellungen von mesopotaniem fasziniert! die wiege der menschlichen zivilisation ist dort - und bald nur noch verbrannte erde, dank der einmischung und intervention einer anderen "spezie".
soll ich nun die zukunft dieser so wichtigen region auf dem globus (wieso eigentlich?) aus "unserer" 250jährigen voreingenommenen sicht betrachten, oder diese region einfach ihrer tausende jahre alten kultur und gesellschaftsform überlassen??
natürlich sind die repressionen und persönliche schicksale auf "allen" seiten fürchterlich, aber sind die scheinbaren feinde nicht die, die ohne "unsere" einmischung EWIG schon miteinander ausgekommen sind, auf ihre art, in ihrem glauben und kultur??
muss ich mich also positionieren, ob die türkei ein präsidialsystem einführt?? ich sehe mir die nachbarschaft und die geschichte dort an: welches benachbarte land hat eine funktionierende demokratie, die für ihr landeswohl sorgt? laut trump ist isreal die einzige wahre demokratie im nahen osten, und dann verstehe ich, dass von "demokratien" kriege ausgehen!
sind die türken oder die kurden noch vertreter eigener interessen oder schon proxy's, ferngesteuert und unterdrückt von fremden mächten?
und so wie sich diese fragen stellen, sehe ich die türkei als schon verloren an. sowie afghanistan, irak, libyen, palästina, nigeria, mali....... failed states sind, wird es auch die türkei zerreissen.
ist den kurden länderübergreifend vom westen gar eine rolle eines neuen "isreal" zugedacht?? überlasst uns die rohstoffe und wir helfen eurer nation zur "unabhängigkeit"? wie weit ist öcerlans pkk schon weg von der damaligen befreiungsbewegung?
nicht nur der papst spricht schon vom laufenden 3. weltkrieg im nahen osten, und die verursacher sind wie immer die gleichen. und deren "lösungen" hören sich dann wie der flüchtlingsdeal mit der türkei oder gar schlimmer mit libyen an!! eine lösung und erlösung für die geplagten ländern ist da nicht vorgesehen.
das ändert sich erst, wenn die herkunftsländer dieses krieges sich ändern!!

Antwort von U. Gellermann:

Die Einleitung des Kommentars klingt, als sei mein Artikel eher eine persönliche Stellungnahme. Er ist natürlich primär eine politische Analyse, die weit über den „kurdisch-türkischen“ Konflikt hinaus geht. Primär zielt sie auf das deutsche Demokratie-Geschwätz, das nahezu verstummt, wenn die Rede auf die Türkei kommt. Und was die Nützlichkeit von bürgerlicher Demokratie anbelangt, würden die Inhaftierten, Gefolterten, Verbotenen sicher eine klare Antwort finden, hätten sie denn die Freiheit zu antworten. Und wer die Diktatur in der Türkei für ein kulturelles, ethnisches Problem hält, der verkennt, dass die Diktatur sowohl Türken wie Kurden, sowohl Laizisten wie Muslime trifft.


Am 03. Februar 2017 schrieb Pat Hall zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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So ist es Uli,als " Ein Arbeitsbesuch" zu beschreiben,denn die BRD hatte mit den Faschischisten in der Türkei schon immer einen direkten Draht.
Tiefenstaat ?
Wer weiß das so genau ?


Am 03. Februar 2017 schrieb zuviel ? nachdenker zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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Die Türkei ist auch , ganz nebenbei, einer der grössten und zuverlässigsten Käufer guter deutscher Wertarbeit in Sachen Waffen, Waffensysteme nebst anderem militärischen Zubehör.
Das ging soweit, dass der ehemalige Pfarrer Rainer Eppelmann in seiner damaligen Position als letzter DDR-Abrüstungsminister unmittelbar nach dem "Mauerfall" in trauter Zusammenarbeit mit den Siegern der "Einheit" grosse Teile der NVA-Bestände schnell noch in die Türkei verscherbelte.
Ich hatte damals das Vergnügen, in mehreren Tagesschaubeiträgen Bilder einer Grossoffensive der türkischen Armee gegen die Kurden an der Grenze zum Irak zu bestaunen. Das Staunen kam von der Bekleidung, Ausrüstung und Bewaffnung der Truppen. Das ganze Zeug kam aus NVA-Beständen. Ich weiss das, ich habe schliesslich in dieser "Friedensarmee" gedient.
Einen so zuverlässigen Käufer, der seit Jahrzehnten Stammkunde der deutschen Rüstungsindustrie ist, vergrault man doch nicht mit Tips und Hinweisen zu Menschenrechten, Demokratie, Meinungsvielfalt oder ähnlichen Störfaktoren. Wenn dieser Geschäftspartner dann auch noch in anderen Bereichen (Flüchtlingsdeal) behilflich ist, muss man ihn einfach ab und zu besuchen und nach dem rechten schauen.
Allein die Tatsache, dass Mutti zum türkischen Sultan reist und nicht umgekehrt, spricht doch Bände.


Am 03. Februar 2017 schrieb Otto Bismark zum Artikel:

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Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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"....jede Form des Terrorismus" - bedarf diese Formulierung noch eines Kommentars? Damit ist doch klar gestellt, alles, was lt. Erdogan als Terrorismus zu gelten hat, wird bekämpft!


Am 03. Februar 2017 schrieb Eric Boule zum Artikel:

Mit Trump geht der Terror weiter

Achse Washington-Berlin braucht nur NATO-Öl

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Hoffentlich stellt Trump die US-Truppen in Rechnung welche Obama in seinen letzten Tagen nach Europa an die russischen Grenzen geschickt hat.Diese Rechnung muesste ueber die agressiven EU-Laender verteilt werden welche diese Truppen anforderten zB. Baltische Staaten,Polen+Deutschland.Es gaebe gute Gruende fuer eine solche Rechnung weil diese Laender fast keine Kosten fuer Defenz haben verglichen mit USA,also grosse Wettbewerbsverzerrung.Auch werden diese Laender dann vorsichtiger mit ihrer Agression


Am 03. Februar 2017 schrieb Eric Boule zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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Tuerkei ist Deckmantel fuer EU-Terror Warum will die Bundesregierung an TuerkeiDeal festhalten?Weil sie noch immer den illegalen USAwunsch unterstuetzt die legitime AssadRegierung zu beseitigen.Dementsprechend werden noch immer Rebellen/Terroristen unterstuetzt mit Informationen,Waffen,Ausbildung.Die Finanzierung geschieht ueber das NatoBudget.Fuer dies alles braucht man die Tuerkei um die Fluechtlinge von der EU wegzuhalten.


Am 03. Februar 2017 schrieb Ewerth zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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So sehr ich auch die Kritik an Erdogan verstehe, aber machen wir uns im Westen nicht zu einfach? Ist der Westen mit mehr als 1,3 Mio. Getöteten auf Grund von Lügen seit 9/11 etwa ein Vorbild? Die vielen Foltergefängnisse des Westens weltweit, das bekannteste wohl bis heute Guantánamo? Da fühlen sich eben dann auch andere berufen, im westlichen schmutzigen Fahrwasser ihr Süppchen zu kochen. Der Westen verurteilt Erdogan, wer aber verurteilt die vielen illegalen Kriege des Westens alleine seit dem Ende des 2. WK mehr als 40 an der Zahl? Wer verurteilt die vielen illegalen Putsche injiziert durch Milliarden von Dollar „neu Deutsch“ „Regime Change“ Der letzte und verlogen noch dazu die Ukraine, da wurde ein gewählter Präsident mit Milliarden aus dem Amt geputscht, und eine Sezession wird wider besseres Wissen als Annexion hingestellt?

Wer verurteilt den täglichen illegalen Drohnen, Bomben und Wirtschaftsterror des Westens im Rest der Welt? All diese Beispiele, sollen demokratisch sein? Kann es sein, dass wir im Westen dank der täglich Indoktrination nicht mehr unterscheiden können oder wollen? Noch immer sterben täglich einhunderttausend Kinder an Hunger und deren Folgen von Hunger auf dieser Welt, während der Westen täglich tonnenweise Lebensmittel wegwirft? Der Westen erpresst viele arme Länder in Afrika und anderswo zu sog. Zynisch genannten „Freihandelsabkommen“ die alles sind, aber nur nichts mit Freihandel zu tun haben, sondern hier werden auf dieser Weise westliche Produkte hochsubventioniert in den Afrikanischen Markt gepresst, in dessen Folgen haben wie viele Menschen vor Ort ihre Existenzen verloren? Waffenexporte an die schmutzigsten Diktaturen der Welt? Flüchtlinge und Terrorismus ist der Krieg der Armen, gegen eine westliche illegale und aggressive imperiale Außenpolitik des Westens. Wie schrieb Jean Ziegler in einem seiner Bücher sehr treffend: „Der Westen ein Imperium der Schande“ Vielleicht würde die Verlogenheit aufhören, wenn all die Millionen Leichenberge, auf den Hauptstraßen der westlichen Metropolen abgelegt werden würden. Solange der Westen mutmaßliche Terroristen ermordet, aber die westlichen Verantwortlichen für die illegalen Kriege, den täglichen Drohnen, Bomben und Wirtschaftsterror davon kommen lässt, braucht sich niemand über die Folgen beschweren.


Am 03. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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liebes @rebell-iönchen
des galeristen wortwahl mit "dürfen" ist jenseits der interpretation auf ein recht von idiotie anzusiedeln. ich empfehle ein nachschlagen der wortbedeutungen bei http://www.duden.de/rechtschreibung/duerfen!
dem verfasser obiger zeilen wird dies bekannt sein, darum lässt er auch inhaltliche fehler durch: agit/prop-leute waren immer STELLVERTRETER des sekretärs!! merkel war also nie fdj-sekretär!! jeder entblödet sich selbst!
und fdj-sekretär wurde man schneller und versehentlicher als man selber wollte! jeder zeitzeuge weiß das:) eine macht-sucht aus diesen zeiten abzuleiten, DARF man natürlich (siehe oben:)


Am 03. Februar 2017 schrieb Anke Zimmermann zum Artikel:

Beschwerden zur TAGESSCHAU

Wer sich beschwert macht nichts verkehrt

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Unsere alternativfaktischen Rundfunkräte, da ist Hopfen und Malz verloren. Prost.

P.S. Ist das Buch auch über Buchhandel käuflich? Möchte die Buchhändlerin meines Vertrauens darauf aufmerksam machen.

Antwort von U. Gellermann:

Das Buch wird im Buchhandel erhältlich sein.


Am 02. Februar 2017 schrieb Pat Hall zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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@ Danke Erdal ich freue mich dass Du bei uns bist.
Was könnte ich noch mehr über den Enthusiasmus und euren Elan noch kommentieren ?


Am 02. Februar 2017 schrieb Aleksander Korty zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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Lieber LUTZ JAHODA ich danke Dir für Deine freundliche Anerkennung und hoffe sehr, dass auch Du uns noch sehr lange als kritischer Verse-Drechsler in unserer Kommentatoren-Runde erhalten bleibst.


Am 02. Februar 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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"Man" darf sehr wohl die "blaue FDJlerin" MERKEL und ihren "roten Pfarrer"-Vater KASNER für die "Erziehung" seiner Tochter "verantwortlich machen"! ... oder meint "man"?: Der Herr verzeihe ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!"


Am 02. Februar 2017 schrieb Andreas Buntrock zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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Was soll man da noch sagen -

so devot wie Merkel vor Sultan Erdogan auf dem Bauch liegt,
liegt die Tagesschau halt vor Merkel auf dem Bauch.

Und was die Öffentlichkeitsarbeit unserer Verteidigungsuschi angeht,
scheint diese Dame im politischen System der Türkei, in deren Militär und dem in diesem Militär vorherrschendem "demokratischen Ideal",
eher ein brauchbares Vorbild für eine "Erneuerung" der Werte der Inneren Führung der Bundeswehr zu sehen, als ein abschreckendes Beispiel.


Am 02. Februar 2017 schrieb Erdal Öztürk zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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Das ist natürlich nicht mein echter Name. Aber meine Meinung will ich ihnen und den Lesern trotzdem sagen: Nirgendwo findet man zur Zeit klarere Worte zur Lage in den Türkei als bei Ihnen. Vor allem der Zusatz über die Merkel-Reise im Spiegel der Tagesschau ist kaum zu übertreffen. Dafür danke ich ihnen.


Am 02. Februar 2017 schrieb Bernhard Moser zum Artikel:

Beschwerden zur TAGESSCHAU

Wer sich beschwert macht nichts verkehrt

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Woher weiß ich denn, dass die verehrten Rundfunkräte die Beschwerden überhaupt alle zu sehen bekommen?
Ich würde zu gerne mal Mäuschen spielen, wenn die nach "intensiver Diskussion" die Beschwerden im Dutzenderpack ablehnen. Heben die dann ihre Hände, nicken oder schütteln die ihre Köpfe, reden die wild durcheinander, oder ruft dann die Frau Thümler einfach "und damit Basta"?
Komisch, wenn ich mit anderen diskutiere, bekommt mal der eine recht und das andere Mal der andere. Bei den Rundfunkrat-"Diskussionen" kann man dann ja wirklich nicht von
einer ergebnisoffenen Diskussion sprechen. Ob da, falls einer der Räte mal von den so geheimen Sitzungen was ausplaudern soll, es so läuft wie bei der Mafia?

Antwort von U. Gellermann:

Was wir wissen: Alle Beschwerden liegen den Räten vor. Ob sie die auch lesen? Was wir wissen: Bevor sie den Beschwerdeführern geantwortet haben, haben sie die Beschwerden bis zu neun Monaten liegen lassen. Was wir aus Erfahrung unterstellen müssen: In der Mehrheit sind die Räte gewöhnliche Konformisten, die ein Pöstchen haben.


Am 02. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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Lieber Lutz,........der Gellermann wars, und der unbedingte Wille sich in der Galerie behaupten zu können, mit genau den Themen, die viele Mitschreiber, wie hier festzustellen ist, genauso umtreiben, wie mich. Die Ängste zu überwinden, und zu Lernen, sind das ganz große Verdienst des Galeristen, der den Freiraum des Denkens, nicht nur lässt, sondern geradezu einfordert, sich zu beteiligen und einzumischen. Bleiben sie der Galerie noch ganz lange erhalten, und lassen sie uns auch in Zukunft an ihren gewitzten Spitzfindigkeiten, und den dichterischen Qualitäten, die den Herrschenden "aufs Maul schauen" teilhaben.


Am 02. Februar 2017 schrieb marie becker zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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Dank an Trump, hinter den Kulissen kann Merkel ihr Spielchen mit Erdogan fortführen ( und nebenbei auf ähnlichen, anderen Hochzeiten in Afrika tanzen...)
bei Charlie Hebdo gefunden: "der Tatbestand der Majestätsbeleidigung soll aus dem Deutschen Strafgesetzbuch verschwinden. Endlich kann man Merkel als Schlampe bezeichnen ohne in Dachau zu enden."
Bitte um Verzeihung für die Wiedergabe des etwas unflätigen Ausdrucks, er erschien mir aber nicht unpassend.


Am 02. Februar 2017 schrieb Pat Hall zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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So ist mit dem Arsch Herr Buntrock,wie die Fliegen bleiben sie auf diesen Misthaufen sitzen in der Hoffnung die größten Mikroben abzufressen.
Vielen dank für Ihren Kommentar zur Rechtsgrundlage.
Auch ich messe die Politik an bestehende Gesetze,Verfasungsbrüche und feindliche Propaganda.
Ich teile Ihre Meinnung wenn unsere Riege lediglich als Furzkissen benutzt werden.


Am 02. Februar 2017 schrieb Wolfgang Oedingen zum Artikel:

Beschwerden zur TAGESSCHAU

Wer sich beschwert macht nichts verkehrt

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@ Karin Wertmann
Ich möchte ergänzen: im Artikel stehen auch zu viele Konsonanten; von den Vokalen ganz zu schweigen.
Wer von Konsonanten und Vokalen nicht spricht sollte von den Umlauten schweigen.


Am 02. Februar 2017 schrieb Klaus Bloemker zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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RATIONALGALERIE - Die Türkei und die EU
Autor: A. Tatürk
Datum: 10. Dezember 2006

"Es geht der Dame Merkel und dem Herrn Stoiber [bei den Beitrittsverhandlungen] ausschließlich um Innenpolitik. CDU und CSU haben nur einen innenpolitisch Grund: Die Xenophobie eines Teils ihrer Wähler ... Gerne wird über die 'Rückständigkeit' der Türkei räsoniert.

Die Türkei hat immer noch eine ganze Reihe von demokratischen Defiziten. Und wenn sie die nicht beseitigt, gibt es Gründe genug, sie nicht in die EU aufzunehmen."
_____________

Nun gibt es mittlerweile genügend 'demokratische Rückständigkeit', um sie nicht in die EU aufzunehmen - so sieht A. Tatürk das wohl heute.


Am 02. Februar 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Beschwerden zur TAGESSCHAU

Wer sich beschwert macht nichts verkehrt

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ZUR DIALEKTIK DER RUNDFUNKRÄTE

Wer hätte gedacht, dass die Macht um acht,
zu der die Rundfunkratkraft gehört,
gelegentlich auch auf Hegel schwört,
wenn es grad passt. So wär doch gelacht,
nicht frohgemut mit Hegel zu singen,
dialektisch betrachtet und gedreht:
Wer Meinungsmehrheit nicht zu verachten versteht,
wird es nie zu Großem bringen.


Am 02. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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"Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei"
ist das nur eine "hilfe merkels für erdogan", oder schon hilfe zur selbsthilfe??

merkels spielwiese wird erfreulicher weise immer kleiner und übersichtlicher:) und damit meine ich den dt. imperialismus. orientieren diese sich noch immer nach der alten selbstwahrnehmung von der unfehlbarkeit ihrer neoliberalen linie, schaffen andere bereits fakten. england handelt bereits ohne brexit als wäre der erledigt und ignoriert bisherige spielregeln, an denen sich ein merkelsystem bis zum untergang festklammert. der ami mag den widerpart dt. EU nicht mehr, drückt denen kosten ohne ende auf (strafen, sanktionen, militärausgaben bald zölle etc..) und kompensiert deren marktverluste weltweit. ganz plötzlich verschieben sich allianzen, abkommen und interessenlagen, deren veränderungen das starre und bigotte wertesystem zur verklärung eigentlicher dt. machtansprüche nicht schnell genug folgen kann!
es wird also zeit für die demaskierung und enttarnung!! ringsum explodiert der bisherige irrglaube an institutionen und der sinnhaftigkeit von "werteverteidigern", wo es keine werte gab!!
merkels reise hat mit den innertürkischen verhältnissen also überhaupt nichts zu tun, und das sehen viele mitforisten erfreulicher weise ähnlich!! ihr eigener machterhalt, also die kontinuität eines pseudodemkratischen staats- und demokratiegebildes als stellvertreter der offenen imp. machtverhältnisse nicht nur im eigenen land, sind ihre AUFGABE (nicht das ziel)!!
die türkei ist dabei genauso spielball wie syrien, und in beiden ländern ziehen auch fremde kräfte an den strippen! die geostrategische lage, die (plötzlich entdeckten oder lange verschwiegenen) rohstoffe im östlichen mittelmeer, die (überraschen) bemühungen um zyperns einheit, russlands zunehmender einfluss im südöstlichen europäischen raum, der türkische pro/anti-natokurs in syrien, mit oder ohne russland... schreien einfach nach dem tod unschuldiger. nicht also die namen unwichtiger politdarsteller, sondern die wirtschaftlichen interessen dahinter auf ALLEN seiten verursachen das blutvergießen. was es nicht erträglicher macht, aber den fokus auf den wirklichen feind lenken hilft!!

der feind ist der imperialismus, und der deutsche ist bald am meisten in der klemme. deren lösung kennen wir und nehmen schon formen der "konfliktbewältigung" wahr - und wie immer bekämpfen wir symptome und nicht die krankheit!


Am 02. Februar 2017 schrieb Hans Rebell-Ion zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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Mir ist schon seit MERKELS DDR-FDJ-Sekretärinnen-Tätigkeit für "Agitation und Propaganda" als evangelische(!) Pastoren-Tochter klar, dass diese unter MACHT-SUCHT "leidet"! Gerade wurde MERKEL für ihre Flüchtlings-"Offenheit" geehrt, das ist merkel-würdig(?), denn sie hat gar keine aktive(!) Rolle bei der Rettung der afghanischen, irakischen und syrischen US-Kriegs-Flüchtlinge gehabt! Diese bedauernswerten Menschen wurden nämlich von MERKEL nicht sicher(!) aus den Kriegsgebieten über's Mittelmeer bzw. über sichere Landwege in die EU geholt, sondern diese Flüchtlinge kamen unter unmenschlichen Bedingungen und unter 1/2 Millionen Opfern selber aktiv(!) in die EU! In der MERKEL-BRD wurden diese armen Menschen besonders anfangs mitfühlend aufgenommen, aber die MERKEL-Bundesregierung hat versäumt die Flüchtlinge sicher(!) lückenlos zu registrieren, sicher(!) menschenwürdig unterzubringen und ein sicheres(!) Eingliederung-Konzept mit sofortigem Deutsch-lernen zu finanzieren und zu organisieren! MERKEL ließ die Länder und Gemeinden diese Schwerstarbeit machen. MERKEL schämt sich nicht dafür "gelobt und geehrt" zu werden!!!
Am meisten tragisch wäre es, wenn die MERKEL von "blinden" Deutschen im Herbst 17 wiedergewählt werden würde, denn auch gerade Deutschland ist dafür bekannt, dass es die "Falschen" sich wählt!

Antwort von U. Gellermann:

Man darf weder die blaue FDJ noch den roten Pfarrer Merkel für das Wesen an der BRD-Staatsspitze verantwortlich machen.


Am 02. Februar 2017 schrieb Marc Britz zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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Das Verhältnis der deutschen Regierung zur Türkei lässt immer erkennen welch Geistes Kind sie ist. Ob man eine Bagdadbahn zum Platz an der Sonne baut, ob man den Völkermord an Armeniern und Griechen zum logistischen Vorbild für den eigenen Judenmord macht, oder eben ob man Flugplätze baut um gefälligst Nato-Speerspitze sein zu können und dabei mithilft ein paar Kurden zu lynchen - für den Traum vom eigenen Stück Imperium war auf beiden Seiten die deutsch-türkische Freundschaft schon immer gut zu haben. Umgekehrtes gilt übrigens für die Relationen zum angeblichen Erzfeind der Türkei, das benachbarte Griechenland, auf dessen kulturelle Werte man sich so gern beruft. Sie wissen schon, Demokratie und so. Aber: Erst imperialer Hinterhof mit deutschem Königtum, dann blutiger Abenteurspielplatz für diverse SS-Divisionen, und eben jetzt geplündertes Protektorat von Statthalter Schäubles Gnaden. Des schwarzen Imperators letzter Ritt dann auch zur Akropolis, nicht um die Leiden an ihrem Fuss zu lindern, sondern eben weil man die Kulisse brauchte um den Trump ein bisschen zu belehren - über was? Natürlich über die Werte die wir jetzt offensiv in Incirlik verteidigen müssen. Der Zweck heiligt eben die Mittel. Nur deswegen verkaufen wir auch gleichviel Rheinmetall an beide Länder.


Am 02. Februar 2017 schrieb Lutz Jahoda zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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Wer hat Ulrike Spurgat diesen präzisen journalistischen Duktus gelehrt?
Auch mit Aleksander Korty hat die Rationalgalerie einen verlässlichen Unterstützer. So staune ich zweimal wöchentlich über diesen inspirierenden Gellermann-Blog, der eine Stammmannschaft an treuen Leserinnen und Lesern schuf, eine Gemeinschaft rationaler Denkerinnen und Denker, denen allen ich an diesem sonnigen Februartag 2017 meinen Dank aussprechen möchte.
Das sind schon längst keine Kassiber der Rufenden aus der Echokammer, wie es die Anhänger der Resteverwerter gerne hätten. Die käuflichen Brosamenschlucker und Gebücktläufer in den Frontgräben der Weltfinanz.
In der Geisterstunde kurz nach Mitternacht bei Markus Lanz befremdete der Sohn aufrechter Kommunisten-Eltern, was selbst Markus Lanz peinlich schien. Wolf Biermann, gespenstisch reaktionär bis sträflich dumm, warb für sein jüngstes Buch, dem ich statt des Titels "Warte nicht auf bessre Zeiten" die Überschrift "80 und kein bisschen weise" gegeben hätte.
Mag sein, dass er sein Leben "mitreißend zu Papier brachte", was ihm die Medien attestieren. Doch so, wie er sich zum Abschluss der Lanz-Runde präsentierte, brachte er seinen in Ausschwitz ermordeten Vater ein zweites Mal um.
Ein Kniefall vor dem schnöden Mammon Geld, auf Knien hinter der Blutspur der Opferrutscherin Angela Richtung Bosporus, war diese Peinlichkeit des Kommunismus-Hassers Biermann, präsentiert im ZDF zur frühen Morgenstunde donnerstags, des 2. Februar 2017.
Dies herzerleichternd aufgeschrieben zu haben, war mir wichtig. Allen Mitstreitern Gesundheit und Kraft zum Widerstand gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung!


Am 02. Februar 2017 schrieb Herr Wurzelzwerg zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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Merkel ist skrupellos. Was sie tut, tut sie für den Erhalt des Kapitalismus, und da kommen eben bestimmte Skrupel überhaupt nicht in Betracht - es ist ja Politik! Und Politik hat mit Moral nichts zu tun - nach dieser Devise geschieht alles in diesem Land. Wir hätten es wissen müssen: Merkel wurde in der DDR hofiert, dass es ihr heute peinlich sein müsste - jetzt gibt sie die Kanzlerin der BRD. Sie weiß, in der Flüchtlingsfrage muss sie funktionieren, und da stört so ein bisschen Erdogan-Diktatur überhaupt nicht. Es stört sie auch nicht, wenn nahe 350.000 Obdachlose keinen Schlafplatz zur Nacht finden, sie nimmt es einfach nicht zur Kenntnis. Und es stört sie auch nicht, wenn der Süden Europas vor die Hunde geht. Diese Frau wäre ein Nichts, hätte sie die BRD nicht im Rücken. Und mit größter Kanzlerin aller Zeiten wäre es Null. Mir kommt bei dem Gedanken an diese Frau immer wieder das Kotzen hoch.


Am 02. Februar 2017 schrieb Matthias Brendel zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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Waren die Türken nicht immer schon unsere Freunde in schweren Zeiten?
Momentan scheint es so zu sein, dass unser letzter Verbündeter Frankreich uns auch bald abhanden kommt, wenn Hollande geht.
Immerhin sind wir erfahren in Mehrfrontenkriegen.
Frau Merkel mit ihrer Politik, die eine Mischung aus Grossmannssucht und NATO Arschkriecherei ist, hat es erreicht, dass uns mittlerweile alle europäischen Nachbarn distanziert gegenüber stehen, oder uns hassen.
Nach der Front gegen Russland, wird jetzt auch die Front gegen Amiland hochgezogen, ist doch Muttis Schätzchen, der Drohnenfürst, nicht mehr an der Macht.
Denkt man denn wirklich, man könnte mit Trump umspringen, wie mit Griechenland?
Ist man hierzulande in der Politik so sicher, dass uns die üblichen Terror Finanzierer hinter den Kulissen und die übrigen Oligarchen "Weltverbesserer" helfen, wenn es ans Eingemachte geht?

Ich frage mich täglich, wo das Kalkül einer solchen Politik ist, führt sie doch geradewegs in den Abgrund.
Garniert wird diese Politik, in der scheinbar grundsätzlich nur noch Schurkenstaaten hofiert werden, mit der mittlerweile offiziellen Duldung der Ramstein Tötungsmaschinerie, mit dem Bau von Waffenfabriken in Schurkenstaaten, mit immer neuen Ausfuhr Rekorden der hiesigen Waffenindustrie und dem Diskount auf die Lieferung von Atom U Booten in Dauerkrisengebiete.
Von den "friedensschaffenden Auslandseinsätzen" unserer Streitmacht müssen wir garnicht mehr reden, auch an dieser Front gilt es Rekorde zu verzeichnen.
Was kommt als nächstes?
Machen wir jetzt noch gemeinsame Sache mit Nordkorea?
Die Speerspitze gegen Russland sind wir bereits, ja so nennen die das wirklich; genau, wie sie angeblich friedenssichernde Manöver an der russischen Grenze mit dem schönen Namen Anakonda versehen.
Anakonda ist die grösste Würgeschlange, die alles, was sich ihr in den Weg stellt, verschlingt und dann langsam verdaut.
Vor dem "Muttiregime" hatten wir noch beste Beziehungen zu allen Nachbarn und zu Russland.
Aber um auf die Türken zurückzukommen: Die haben uns schon im 2.Weltkrieg nichts genützt, als die ganze Welt dieses Deutschland zu Recht niedergerungen hat.
Jetzt braucht es nur noch eine kleine Drehung im weltweit gut kontrollierten Meinungsmanagement, dann ist dieses kleine, aggressive Land wieder mal zum Abschuss freigegeben, weltweit.
Die Atomraketen, die uns zum Ziel machen, sind ja auch schon wieder aufgebaut.
Was soll das alles?
Diese Politik ist würdelos, sinnlos, kontraproduktiv und widerlich.


Am 02. Februar 2017 schrieb Gabriele Thamke zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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(Unter Anderen) Spiegel online vom 01.02.

......"Angela Merkel ist in Stuttgart für ihre Standhaftigkeit in der Flüchtlingspolitik mit dem Eugen-Bolz-Preis für Zivilcourage ausgezeichnet worden. In seiner Laudatio würdigte Kardinal Reinhard Marx die Kanzlerin als "überzeugendes Beispiel" einer Christin. "Politik betreibt die Bundeskanzlerin aus dem christlichen Glauben heraus", ...."

Wenn einem noch nicht übel war, dann spätestens jetzt!


Am 02. Februar 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Beschwerden zur TAGESSCHAU

Wer sich beschwert macht nichts verkehrt

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Da war doch was im letztenJahr, oder nicht? Da hat sich das Höchste Gericht - zugegeben, nur leicht verschnupft - über die Beschickung des Rundfunkrates echauffiert und mit aller Höflichkeit darum gebeten, doch um etwas Besserung bemüht zu sein. Was zu erwarten war, man kam der Aufforderung nur widerwillig nach. In etwa so wie bei jener gängigen Beschreibung von Reorganisation. Es tritt einer im November unter den kahlen Baum, mit Krähen gut besetzt und klatscht einmal kräfti in die Hände. Die meisten Krähen flattern - so gut wie nicht verängstigt - kurz hoch. Und schon bald ist der Baum wieder gut besetzt, ein oder zwei von den Krähen fehlen zwar, die anderen sitzen auch alle auf anderen Ästen als vorher, aber sonst?

Wie lange wollen sich die roten Roben Tragenden noch zum Narren machen, am Nasenring herumziehen lassen, auch noch unter vergnüglichen Kichern der üblichen Verdächtigen? Wie lange noch? Haben die überhaupt kein Selbstwertgefühl? Und alles nur, damit ihr Vorturner bei Staatsakten in der ersten Reihe sitzen und hinterher sich an den dargebotenen kleinen Häppchen gütlich tun darf?

Nicht ein, nicht zwei, viele Landesfrauenräte brauchen wir. Allein hier in der Galerie könnten wir doch gut und gerne ein Paar davon beschicken. Ich habe auch schon mal vorsorglich nach dem nächsten Landesnaturschutzbund Ausschau gehalten. Wir müssen uns ja nicht allein auf unsere Mitarbeit im BAD - im Beschwerden-Abwehr-Dienst - beschränken.

Mein Vorschlag mit dem Landesfrauenrat, na gut, da hätte ich wohl früher aufstehen müssen mit. Das war eher ein Stich in ein Hornissennest. Selbst die derzeit wohl arbeitslosen Investigativen Vereinigungen unserer Premiumsmedien, die von den Aktivitäten bzgl. den panama-papers noch ganz ermattet darnieder liegen. wären da bestimmt hoffnungslos überfordert, in diesem Dickicht - eher wohl Mangrovenwald - für etwas Erhellung zu sorgen.

Ausser Bayern, Hessen und Saarland - so jedenfalls Wiki - gibt es solch einen als „überparteilichen und überkonfessionellen Dachverband“ in den Bundesländern überall. Wo sitzt sich Dr. Gniffke den Hintern auf einem gut gepolsterten Stuhl breit? Beim NDR! Zum Zuge kommt allein schon mal immer nur der Landesfrauenrat aus Niedersachsen. Wann jemals wäre jener aus Hamburg, aus Bremen oder Schleswig-Holstein an den Futternapf herangekommen. Der aus Niedersachsen jedenfalls wird wohl reichlich von der Landesregierung gesponsert, völlig überparteilich natürlich. Warum nur? Interessant ist auch die Auflistung der unter dem Dach des Verbandes sich eingefundenen (Kampf-)Einzelverbände und Organisationen. Scheint schon der Dachverband ein einziges Versorgungswerk e.V. für notleidende Frauen aller Art und Herkunft zu sein, die derzeit 65 genannten Organisationseinheiten bürgen dann erstrecht für eine sicherlich gut ausreichende Versorgung mit Drittmitteln für die unterversorgte Frauenschaft in Niedersachsen. Keinesfalls will ich mich ungebührlich über diese ehrenvollen und ehrenwerten Engagements äußern, liest man diese Liste der 65 auf der website des NDS-Landesfrauenverbandes wird man aber schon etwas nachdenklich. Der ein oder andere dumme Gedanke lässt sich dann auch nur sehr schwer abwimmeln.

Die dort aufgeführte Liste des Landesfrauenverbandes Niedersachsen über Gremienbeteiligung ist auch - sagen wir mal - durchaus ausreichend ausgefallen. Die Beschickung der über zwanzig tagesgeldbewehrte Konferenztische stellt sicher eine Herausforderung dar. Auch die Mitgliedschaft am NDR-Rundfunkrat wird mit aufgeführt, ebenso wie die an der landeseigenen Medienanstalt, wie auch am Programmbeitrat Hit Radio Antenne (bloß keine Lücke lassen). Nicht genannt werden allerdings die regelmäßigen wie auch die spontanen Arbeitskreise. Wie z.B. der Arbeitskreis Medien. Von dem ist die NDR-Rundfunkratsvorsitzende Frau Thümler ja Vorsitzende. Thümler, ja genau, jene Dame die wohl auch immer die Beschwerde-Beantwortungs-Formulare für Bräutigam und Klinkhammer unterzeichnet. Sie wird wohl hoffentlich einen Unterschriftsautomaten verwenden können, denn viel Zeit dürfte sie bei all den Funktionen, die sie sonst noch so hat - man(n) stolpert mal schnell darüber bei investigativer Betätigung im Neuland - nicht haben. Obwohl, durch allzu große Aktivität ist dieser Arbeitskreis Medien auch noch nicht gerade aufgefallen, er wird sich wohl allein in der Person der Vorsitzenden manifestieren.

Nein, meine Idee war dann doch nicht so gut. Das lassen wir dann doch mal lieber. Schlimmer noch, wider Erwarten oder nicht - bei meinem kurzen Ausflug in das Leben des Landesfrauenrates in Niedersachsen durfte ich einer machtvollen Demonstration eines mir bis dato völlig unbekannten mykogenen Geflechts fast mafiöser Strukturen begegnen. Ein festes Fundament aus purem undurchlässigem, eisenbewehrtem Beton für unsere Freiheitlich-demokratische Grundordnung.
Da dringt kein Grundwasser von unten durch.


Am 02. Februar 2017 schrieb Christian Dicke zum Artikel:

Beschwerden zur TAGESSCHAU

Wer sich beschwert macht nichts verkehrt

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Wir haben keine Tagesschau mehr, kein Heute-Journal, keine Tagesthemen. Das gibt es in unserem Fernseher nicht mehr. Das Weglassen relevanter Themen, das Eingrenzen der Berichterstattung auf den ideologischen Rahmen - also weit weg von der Realität - ist inzwischen unerträglich geworden. "Wir" machen alles richtig und befrieden die Welt mit völkerrechtswidrigem Bomben, der EZB, dem IWF und einem Exportüberschuss seit Jahrzehnten. All das wird uns als gut verkauft, als westliche Werte, von denen aber nur die oben genannten restlichen Werte übrig sind.
Politiker-, Staats- und Medienversagen auf ganzer Linie. Die Liste der Peinlichkeiten ist zu lang, um sie aufzuschreiben, es ist zum Weglaufen. Orwell und Göbbels würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie erfahren würden, wie kleingeistig sie seinerzeit waren.


Am 02. Februar 2017 schrieb Josef Wassoc zum Artikel:

Beschwerden zur TAGESSCHAU

Wer sich beschwert macht nichts verkehrt

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Interessanter und informativer Bericht über die mangelnde Demokratie bei den zwangsfinanzierten "Öffentlich-rechtlichen - Sendern", Sender die tatsächlich Sprachrohre der Machthaber sind. Es ist Staatsfernsehen wie in der DDR, wie in China und wie neuerdings in der Türkei.


Am 02. Februar 2017 schrieb Paulo H. Bruder zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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Refeudalisierung: Merkel im Erdogan-Palast, Gabriel im Trump Tower; die Lehensleute treten an, um gleichfalls geadelt zu werden: Angela von Merkel und Kruppstahl, Siegmärchen von Gabriel-Nato. Hofberichterstattung der bunten Blätter.


Am 02. Februar 2017 schrieb Marie Wegmann zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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Ob die von der „Tagesschau“ (nach wie vor Leitmedium in Deutschland) die „Rationalgalerie“ lesen? Unter der Überschrift „Wenige Stunden für viele Probleme“ zum Türkei-Besuch der Kanzlerin werden Sorgen der hohe Frau referiert: Kein Wort vom türkischen General, der die Baumassnahmen der Bundeswehr publik macht, keine Wort vom türkischen Außenministerium, der den Kanzler-Türkei-Termin ausquatscht bevor „Seibertchen“ sie verkünden darf, kein Gedanke darüber, dass die islamischen Flüchtlinge auch in der EU ein Einreiseverbot haben. Kein Gedanke: Das ist die Maxime der Tagesschau-Redaktion. Ich bin sehr froh, dass ich die „Rationalgalerie“ als Antidot einnehmen kann.


Am 02. Februar 2017 schrieb Karin Wertmann zum Artikel:

Beschwerden zur TAGESSCHAU

Wer sich beschwert macht nichts verkehrt

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Im Artikel stimmen die Umlaute nicht!

Antwort von U. Gellermann:

Wir arbeiten daran.


Am 02. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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Wieder spät geworden in der Galerie...... Danke, dass du uns mit Kontinuität, mit Biss, mit Mut, wieder und wieder, unbeirrt durch den Dschungel an politischen Informationen führst, und dem billigen Journalismus den Kampf ansagst, und denen die Nase drehst, mit zu wenig Rücksicht auf dich selbst..(Ohne eine ausreichende an Menge Schlaf geht es auf Dauer nicht).
Merkel ist eine Realitätsverweigerin, die durchgeknallt, und sich selbst in hohem Maß überschätzt. Sie soll mal die mächtigste Frau in der Welt gewesen sein, wurde gesagt.Mutti ist die größte hieß es in Deutschland, und das hat der "gequälten" deutschen Seele gut getan. Wer Mördern die Hand reicht, wer skrupellos mit allem und jedem in der Kiste liegt, der ihr irgendwie von Nutzen ist, hat das, was den Menschen zum Menschen macht, entmenschlicht. Sie bleibt auf der Oberfläche im Denken, und das macht sie gefährlich, weil die wichtigen Aspekte der Wirklichkeit einfach ausgeblendet werden. Deutschland hatte und hat mit Diktatoren nie Berührungsängste gehabt; wie uns die eigene Geschichte zeigt.Die Gegner stehen links. Die deutsche Unterwürfigkeit, das "kalte Herz," der Mangel an Mitgefühl, die deutsche Beteiligung an den Kriegen in der Welt, die Doppelmoral, die innere Leere, die Verachtung des Menschen, ist Merkels Kompass; und der zeigt ihr den Weg in Sultans Palast. Erdogan ist selber Verursacher für flüchtende Menschen im eigenen Land. Die Kurden werden gejagt, gefoltert und oftmals ermordet. Andersdenkende verschwinden auf Nimmerwiedersehn. Die Meinungs- und Pressefreiheit; eines der höchsten Güter in einer Gesellschaft wurde abgeschafft. Angst und Unterdrückung sind an der Tagesordnung, und Merkel kriecht aus dem Flugzeug, um dem Mörder die blutige Hand zu reichen. Das Blut unzähliger Menschen klebt daran; an Merkels Händen tut es das aber auch.
Sie sitzt in der Falle, und das weiß sie. Die Wahlen in den USA haben die Herrschenden aus ihren Elfenbeintürmen geholt, und nun wird verteidigt, was es zu verteidigen gilt, obwohl die Politik in den USA noch nicht klar ist, wo denn die Reise hingeht. Aus gar keinen Fall wollen sie, die Herrschenden von dem etwas abgeben, was sie den Völkern der Welt gestohlen haben, und es immer weiter tun.Sie werden alle Register ziehen, weil sie davon überzeugt sind, dass es ihnen gehört, und Merkel un Co. stehen genau dafür. Sie macht bei Erdogan nichts anderes, als die bestehenden, kapitalistischen Strukturen zu festigen, und den Sultan aufzuwerten.
Merkel, Erdogan und viele andere müssen vor den Internationalen Strafgerichtshof, angeklagt und verurteilt werden.Verbrechen gegen die Menschlichkeit muss die Anklage lauten. "Es ist schon viel, wenn nur Einer aufsteht und NEIN sagt." nach Brecht.


Am 02. Februar 2017 schrieb Jens Petersen zum Artikel:

Beschwerden zur TAGESSCHAU

Wer sich beschwert macht nichts verkehrt

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Die Rundfunkräte könnten ein Instrument der demokratischen Kontrolle sein. Aber dazu müssten sie direkt gewählt werden und auch öffentlich Rechenschaft ablegen. Um das zu erreichen, muss die Empörung gegen die Manipulationen der öffentlich-rechtlichen wachsen. Dazu, und der Analyse der Methoden, dienen die Programmbeschwerden. Den Herren Gelllermann/Bräutigam/Klinkhammer dafür meinen Dank. Und auf das Tagesschau-Buch bin ich sehr gespannt.


Am 02. Februar 2017 schrieb Aleksander Korty zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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'Gute Beziehungen* zur Türkei haben in Deutschland eine sehr lange Tradition! Schon im Wilhelminischen Kaiserreich wurden die politischen Beziehungen zum damaligen Osmanischen Reich gepflegt. Schließlich wäre ansonsten der Bau der Bagdad-Bahn nicht möglich gewesen!
Auch heute sind es primär ökonomische Interessen die die Ursache für Frau Kanzler-Marionette der Grund sind über politische Unebenheiten im türkischen System hinweg zu sehen. Sie muss das ganze Große im Auge behalten. So denkt sie vermutlich und handelt entsprechend. Die Türkei ist das Einfallstor zu jenem Teil der Erde in dem die meisten Öl-Reserven lagern. Und ohne Öl geht in einer hoch entwickelten Industriegesellschaft nichts, schon gar keine Riesen-Profite. Da stört nur so ein eigenwilliges Land, wie dieses Assad-Syrien. Deshalb wird alles unterstützt, was den Weg in die Öl-Region frei machen kann. Denn eines ist nicht nur den GRINGO-Imperialisten klar, sondern auch ihren Vasallen, dass die dortigen, mittelalterlichen Monarchien Saudi Arabien und die Emirate historisch völlig überlebt sind und eines Tages gestürzt werden können. Dann wird der direkte militärische Zugriff auf diese Länder dringend benötigt. Das könnte zu einer Frage des Überlebens des Kapitalistischen Systems werden. So gesehen handelt die Kanzlerette konsequent und systemstabil. Das Problem sind nicht diese willfährigen Handlanger des Imperialismus, sondern die Menschen in ihren Ländern, die die tatsächlichen Ursachen und Beweggründe ihres politischen Handels nicht begreifen. Noam Chomsky, der weltberühmte Linguist, hat dies einmal treffend so formuliert: "Die Mehrheit der gewöhnlichen Menschen versteht nicht, was wirklich geschieht. Und sie verstehen noch nicht einmal, dass sie es nicht verstehen."


Am 02. Februar 2017 schrieb Hans Bergmann zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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Wer sich an eine Diktatur verkauft, ist selbst nicht weit davon entfernt.


Am 02. Februar 2017 schrieb Petra Bender zum Artikel:

Merkels Hilfe für Erdogan

Eine Wahlkampf-Reise in die Türkei

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Die Merkel hat keine "frisch gebügelte" Weltsicht, wie Sie behaupten. Die Merkel guckt seit Jahren auf die selben alten Lumpen.


Am 01. Februar 2017 schrieb Andreas Buntrock zum Artikel:

Mit Trump geht der Terror weiter

Achse Washington-Berlin braucht nur NATO-Öl

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Seit Kanzler Helmut Kohl hatte noch jede deutsche Bundesregierung ihren Kopf "ganz tief im Arsch der amerikanischen Regierung"!

Seit Kanzler Helmut Kohl hat sich noch jede deutsche Bundesregierung vom Geld der Saudis prostituieren lassen.

Seit Kanzlerin Merkel ist Deutschland wieder selbst erklärter "kalter Krieger" mit eindeutiger Frontstellung gegen Russland.

Seit dem EU-Abkommen mit der Türkei steckt die gesamte deutsche Bundesregierung "ganz tief im Arsch des türkischen Sultans"!

Sieht aus, als müsste sich die deutsche Bundesregierung entweder
- einen zweiten Kopf wachsen lassen um sowohl dem türkischen Sultan als auch dem amerikanischen "Dekrator" gleichzeitig als "Furzkissen" dienen zu
dürfen oder
- sich dafür entscheiden, sich ENDLICH EHRLICH zu machen und jene demokratische Aussenpolitik/Friedenspolitik zu betreiben, welche durch die FDGO festgeschrieben ist!
Rechtslage in Deutschland
Nach dem Grundgesetz (GG) der Bundesrepublik Deutschland ist die Vorbereitung eines Angriffskrieges grundsätzlich verboten und unter Strafe zu stellen.
Art. 26 Abs. 1 GG: Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.
Der in Ausführung des Art. 26 GG erlassene § 80 StGB lautete:
Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.
https://de.wikipedia.org/wiki/Angriffskrieg#Rechtslage_in_Deutschland

Da wohl mit Fug und Recht bezweifelt werden darf, dass sich die zweite Hoffnung auf "von deutschem Boden ausgehenden, dauerhaften Frieden" mit "unseren" Politikern je erfüllen wird,

hat unsere Kanzlerin rein kopftechnisch offensichtlich ein ernstes biologisches/medizinisches/zahlenmäßiges Problem -

von moralischen und ethischen Defiziten mal ganz zu schweigen.


Am 01. Februar 2017 schrieb Michael Kohle zum Artikel:

Mit Trump geht der Terror weiter

Achse Washington-Berlin braucht nur NATO-Öl

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Das erleichterte Seufzen aus dem Äther, das fröhliche Rascheln im Premiumblätterwald, das Entwarnungblasen generell in allen transatlantischen Blasen, fein justiert auf Basis des merkelschen Telefonatprotokolls. Vom aktuellen Stand aus betrachtet und von verglichen mit den heutigen breaking news aus den gleichen Kanälen war die Entwicklung der Berichtserstattung von der Kölner Silvesternacht auf der Bahnhofsplatte ein leichtes Säuseln. Die Wahrnehmungsfähigkeiten unserer de-facto-Ostromkaiserin ließen wohl sehr zu Wünschen übrig. Die Atmosphäre scheint an der Muschel am anderen Ende des Überseekabels ganz anders empfunden worden, die mindmap dort ganz anders ausgefallen zu sein. Von gleicher Augenhöhe ist - so selbst bei Gniffkes & Co. -nichts mehr zu vernehmen, als Bild bietet sich da eher der Pinscher vor dem Grammaphon an wie bei His Masters Voice.

Man könnte ja durchaus vermuten, dass das ganze mediale Gejammere über die posttelefonisch anhebende, angeblich ungerechte Behandlung der sich als gefühlte transatlantische Musterschüler fühlenden Teutonen nur dem weiteren Madigmachen des unwirschen Räuber Hotzenplotz dienen soll. Von Tag zu Tag aber in der in die Zukunft offene Donaldschen Regentschaft, taucht auch der ein oder andere Meilenstein auf, ein Fels in der Brandung. Die pole position auf der Audienzliste der Königin von Brexitanien zum Beispiel, für unsere Angela im Prinzip ein echter mayday.

Während unsere Medien sich an nicht belegten Donald-Zitaten zu schändlichem germanischem Fehlverhalten del- bzw. dilletieren, sich über verfassungswidrige Entlassungen von Justizminister*Innen auslassen, klöppelt das Joffe'sche Mordopfer in spe weiter an der Umsetzung seiner Versprechungen für die ersten 100 Tage. Und sein Chefberater, der mit dem breiten Bart, trägt bestimmt reichlich Material zusammen, was sich einst und auch aktuell im Reichsprotektorat Ost so zugetragen hat an wenig vasallentreuem Verhalten. Wäre wohl besser gewesen, in Berlin wäre spätestens am Morgen des 9. 11. (welch ein Zeichen am Himmel) die Direktive von "Der König ist tot, es lebe der König" ausgegeben worden statt der Aufforderung an alle, bis auf Widerruf den Dirty Harry zu geben. Und keiner fühlt sich bis dato bemächtigt, den dringend erforderlichen Fanfarenstoß auszulösen.

Von Nineeleven spricht man bis heute und wohl auch auf ewige Zeiten von einem Paradigmenwechsel. Es könnte aber auch durchaus sein, dass vom Elevennine jetzt etwas ähnliches bewirkt wird. Die Karten werden neu gemicht. Und unsere Kanzlerin beisst sich Monogramme in den Hintern, jemals etwas von einer vierten Amtsperiode hinaus posaunt zu haben. Die Nächte müssen schlaflos sein, entsetzt nimmt man bei Gniffke wahr, wie sie pro Tag mindestens ein halbes Jahr älter wird.
Mit all dem, was allein in den restlichen elf Monaten noch so ansteht, sollte sie sich wohl für eine Kopfwende à la Fukujima durchringen. Nur woher nehmen und nicht stehlen? Vorschläge zur Güte (wenn auch teilweise ungern): ein DEXIT-Referendum, ein NATO-Austritt, ein Einreise-Verbot für uniformierte US-Bürger, oder gar: dem Beispiel Grubes folgen und mit lautem Knall den Löffel hinschmeißen. Von einem Kapo aus dem Amt drängen lassen, das ist doch bestimmt keine aufregende Aussicht. Der Auszug aus dem Kanzleramt mit Lärm und Getöse, das wäre in Germania einmalig. Und Gniffke hätte endlich mal von was anderem zu berichten. Ist doch auch was, oder?

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