Verdrängte spanische Geschichte

Erinnerung ist erfinden und beharren, bewahren und verstehen

Autor: U. Gellermann
Datum: 31. Juli 2017
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Buchtitel: Esperanza
Buchautor: Marina Caba Rall
Verlag: Wagenbach

In das ordentliche Leben in Deutschland – wo alle glauben, die Geschichte sei bewältigt, wo der Schulunterricht als Beleg für eine historisch reine Weste gilt – in dieses schöne, ruhige Leben mischt sich ein Toter ein: Der Onkel von Esperanza. Er war einer von den Vielen, die Franco, der spanische Diktator und der gute Freund der Bundesrepublik, hat umbringen lassen. Längst war der spanische Bürgerkrieg von den Faschisten gewonnen, doch in den Bergen gab es damals noch Partisanen, die den Kampf nicht aufgegeben hatten. Einer von ihnen war Ramón, der Onkel von Esperanza, der spanischen Gastarbeiterin In Deutschland, die dem Buch von Marina Caba Rall den Namen gegeben hat.

Drei waren sie unter den Steineichen nicht weit von Esperanzas Dorf, drei damals junge Leute, die von der Rache der Franquisten erwischt wurden. Die kleine Esperanza kann sie sehen, kann ihr letztes Lied hören. Es kann „Ay Carmela“ gewesen sein, die Hymne der republikanischen Spanier: „Aber nichts vermögen Bomben, Gegen heiße Herzen, Ay, Carmela! Ay, Carmela!“ - Schüsse beenden das Lied, doch das Bild des Mordes, das Bild des Onkel Ramón, des Lieblingsonkels, bleibt wie tätowiert im Gedächtnis von Esperanza. Eine Locke Ramóns war Esperanza geblieben, sie nimmt sie mit auf ihrer Reise von Deutschland nach Spanien, in das Land in dem sie nicht mehr heimisch ist. Denn Ramóns Überreste sollen gefunden werden und ein ordentliches Grab bekommen.

Marina Caba Rall rührt an scheinbar Vergessenes. Denn bis heute wird die öffentliche Debatte Spaniens den Opfern des Franquismus nicht gerecht. Immer noch warten viele, zu viele darauf, dass ihre Großmütter und Großväter einen Ort der Erinnerung finden. Darauf, dass sie rehabilitiert werden als das was sie waren: Mutige Frauen und Männer, die ihr Land mit dem eigenen Leben gegen die spanische Diktatur verteidigt haben. Dass die Mörder, die Helfer und Helfershelfer Francos ihre Strafe finden, darauf darf niemand hoffen: Immer noch gilt in Spanien der Faschismus nicht als strafwürdig.

Doch Esperanza begegnete nicht nur der verdrängten Geschichte der spanischen Gesellschaft. Ihre eigene Geschichte birgt ein Geheimnis, das sie auch vor sich selbst, vor ihrem Mann und ihrer Tochter verschliesst: Sie hatte einen Sohn, ein Kind, das nun erwachsen, seine Mutter kennen lernen will. Es sind feine aber hochfeste Fäden aus denen die Autorin – die 1964 in Madrid geboren, als Zehnjährige nach Deutschland kam – ihre Geschichte knüpft. Es ist ein Netz geworden, das in einem Meer der Tränen erfolgreich nach Worten für den Schrecken gefischt hat und das dem Leser einen reichen literarischen Fang auf den Tisch bringt.

Aus der Geschichte von Schuld und Liebe, aus dem nur scheinbar Privaten, steigt in Marina Caba Ralls Roman jene Rührung auf, die zu anderen Zeiten zum Aufruhr hätte führen können: Immer noch gibt es in Spanien mehr als 30.000 Opfer der Franco-Rache, die nicht identifiziert sind. Und immer noch ist die Kumpanei der Bundesrepublik mit dem spanischen Faschismus tabu. – Frau Caba Rall ist eine Entdeckung: Sprachmächtig, mit dem Mut zur Nähe und zur Wirklichkeit begabt, erzählt die Autorin mit großer Liebe zu ihren Figuren von der Liebe zur historischen und zur privaten Wahrheit. Aus ihrem Buch kann der Leser klüger rauskommen als er hineingegangen ist: „Erinnerung ist erfinden und beharren, bewahren und verstehen, beschwören und verändern.“


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 03. August 2017 schrieb Uschi Peter:

Die Geschichte wird von den Siegern (um)geschrieben, Wir sehen das besonders am Umgang mit der DDR. Da wird gelogen, verdreht und Positives totgeschwiegen. Was dem Kapitalismus, den Großkonzernen, der Finanzmafia schaden könnte, wird eliminiert. Jeder Keim einer "sozialistischen" Ordnung, der eventuell zu einem besseren Leben aller Bürger führen könnte, wird ausgemerzt. Sanktionen dienen dazu , das von Anfang an zu verhindern. So kann man es durch die Geschichte vefolgen. Ein wichtiges Thema, danke U.G.!


Am 03. August 2017 schrieb Karola Schramm:

Ich kenne das Buch nicht, finde jedoch die Inhaltsbeschreibung von U.G sehr schön, einfühlsam und plastisch beschrieben.

Dass der spanischen Faschismus für bundesdeutschte Politiker tabu zu sein scheint, könnte daran liegen: "1960 stellte der CSU-Politiker Richard Jaeger vor dem Deutschen Bundestag zum Wesen der Franco-Diktatur fest: "Es ist ja auch die Diktatur in einem romanischen Volk; sie wird also weder mit preußischer Exaktheit noch mit deutscher Perfektion durchgeführt, sondern eben in der etwas leichteren Lebensart dieser Völker." Diese Ansicht ist bis heute weit verbreitet. Doch Francos Regime blieb bis zum Tod des Diktators im Jahr 1975 brutal und repressiv ? und stellte sich mit rücksichtsloser Gewalt allen Forderungen nach Freiheit und Demokratie entgegen. Die nach dem demokratischen Neuanfang viele Jahre lang verdrängte Erinnerung an die Franco-Diktatur ist inzwischen zurückgekehrt. Noch auf Jahre hinaus wird die spanische Gesellschaft mit ihrer Aufarbeitung intensiv beschäftigt sein." Aus einem Zeit-Artikel von 2013 "Zeit-Geschichte."

So werden sich die Fäden, die von Land zu Land reichen, aufklärerisch verknüpfen und nur zu einer einzigen Konsequenz führen können. Nie wieder Krieg. Überall, was noch der EU beigebracht werden muss.


Am 01. August 2017 schrieb Hella-Maria Schier:

Danke für den Tip! Dieses Buch werde ich mir auf jeden Fall besorgen und freue mich schon darauf.
Seit durch zufällig entdeckte (ich wollte eigentlich nach dem Kanarenurlaub ein paar Videos meiner Feriengegend an- schauen) YouTube Videos von Spaniens äußerst abwechslungsreichen Binnenlandschaften die Halbinsel zu meiner Lieblingsinsel wurde, habe ich mich interessiert auf alles gestürzt, was mir an Lesenswertem über dieses Land vor die Augen kam.
Und ich hätte mir sehr gewünscht, dass Podémos mehr Erfolg haben, die mir auch in manchem besser gefallen, als unsere Linken. Aber die Spanier hatten ja vor Augen, was Deutschland und EU mit Syriza in Griechenland gemacht haben ... Und während vergleichsweise viel dazu geschrieben wird, wie Polen und Ungarn Demokratie abschaffen, wurde über entsprechende Vorgänge in Spanien wie Rajoys Maulkorb-Gesetz leider wenig berichtet. Aber Rajoy ist ja auch ein Freund von Angela Merkel...

Mir fiel im Zusammenhang dazu, wie Länder zu ihrem historischen Image kommen und der Neigung der Spanier, sich eher mit ihren Regionen zu identifizieren, auch noch etwas zu Deutschland ein.
Eine Region trägt nie in diesem Maß geschichtliche Verantwortung, was auch auf Deutschland bezogen ein interessanter Blickwinkel ist, wenn man sich sagt, dass man, statt es als Deutschland diesmal besser zu machen, Deutschland auch einfach abschaffen kann - ohne notwendig etwas besser zu machen. Ich weiß, was die bessere Wahl angeht, keine endgültige Antwort. Aber jedenfalls stellen unsere Politiker wohl nicht von ungefähr ihre nationalen Interessen sehr gern als europäische Interessen dar. Wer gegen Nationalismus wettert, wozu sich die AFD gut anbietet, gerät am wenigsten in den Verdacht, selbst nationalistisch zu handeln. Wer gegen "einen neuen Holocaust" in den Krieg zieht (Kosovo), kann nicht der böse Deutsche sein. Man muss es nur richtig verkaufen. Und so stammt das grundgesetzwidrige Zensurgesetz auch vom SPD-Politiker Heiko Maas und nicht von der CSU.
Und man stelle sich gar vor, es wäre von der AFD gekommen - die gesamte Linke Deutschlands wäre endlich mal vereinigt für Meinungsfreiheit und Demokratie auf die Straße gegangen! Eine grauenhafte Vorstellung für deren Beseitiger. Aber wenn ein "linker" Politiker ein undemokratisches Gesetz als angebliches Mittel gegen rechte hate speech verkauft ..... ja, wo waren sie denn, die Linken? Wenn Zensurgesetze erstmal beschlossen sind, sind davon schließlich a l l e betroffen, was wohl auch der Sinn der Sache ist. Es kommt anscheinend immer nur darauf an, einer Sache ein zweckdienliches Etikett anzuheften.


Am 31. Juli 2017 schrieb Michael Kohle:

Verdrängte spanische Geschichte? „Der Onkel von Esperanza. Er war einer von den Vielen, die Franco, der spanische Diktator, … hat umbringen lassen.“ Ist es Zufall, dass die Romanfigur den Namen Esperanza trägt? Wo gerade doch eines 18. Juli gedacht werden müsste, für einen runden Achtzigsten allerdings ein Jahr zu spät? Jener Tag anno 1936 , als auf Teneriffa - nach Malle die Lieblingsinsel der Deutschen - in einem kleinen Pinienwald nahe der Ortschaft Las Esperanza ein gewisser General Francisco Franco Behamonde, Militärgouverneur der Insel, zur Tat schritt und seine ihm unterstellten Soldaten den Eid auf ihn höchstselbst schwören ließ. Drei Monate später war er schon der Generalissimo. Es sollte der erste Tag des spanischen Bürgerkriegs werden, der erste Tag der Franco-Diktatur der vielen Jahre bis in die Mitte der Siebziger, von der Wertegemeinschaft auch damals noch wohl gelitten. Bedauerlich, im Gegensatz zu unserem Erich hat er also die Vierzig nicht geschafft. Pech gehabt.

Ob an dieser denkwürdigen Stätte des Eides, an der doch tatsächlich ein großes Monument namens Friedens-Denkmal an dieses Ereignis erinnert, sich viele Besucher einfinden? Wenn, dann wohl eher Besucher jener Sorte, die in Italien das wieder zugängliche Mussolini-Museum heimsuchen dürfte, hackenknallend, oder gar so wie die Wanderer auf den Berghof in der Alpenfestung. Fand ich doch diesen Hinweis auf diesen Tag ausgerechnet auf einer Internetseite, die 'ferienhäuser-auf-teneriffa.de' nennt. Auch wenn sich diese unerwartete, virtuelle Geschichtsaufklärung um die ‚Auswirkungen des Wahnsinns von Franco‘ (O-Ton) explizit annimmt, sich sogar über die ewig Gestrigen, die sich zum Jahrestag immer wieder am Denkmal einfinden, mockiert, irgendwie nehme ich ihnen diesen letzten Satz nicht ab: „Auch wenn die Franco-Zeit gerne totgeschwiegen wird, sollte die lokale Geschichte aufgearbeitet werden. Denn sie begann genau hier. Auf Teneriffa in einem Pinienwald bei Las Esperanza.“ Ob es da vielleicht ein paar schicke Ferienhäuschen käuflich zu erwerben gibt, welche mit bester Aussicht?

So einen Pinienwald - einen ähnlichen zumindest - gibt es auch auf der Nachbarinsel, allerdings ohne eine Gedenkstätte bis dato. La Palma, noch so eine Lieblingsinsel der weltzugewandten Germanen! Auf diesen Lavapropfen zieht man hin, wenn man vorläufig, eventuell endgültig das Vaterland glaubt hinter sich lassen zu müssen, die Pensionszahlung kommt ja weiterhin per Überweisung. Das haben mittlerweile Etliche getan. Dort gäbe es auch reichlich Gelegenheit , jüngerer spanischer Geschichte nachzuspüren. Beispielsweise den „Trece de Funcaliente“, den Dreizehn einst von Francos Schergen Gemeuchelten, in diesem Kaff am Südende der Insel. Doch schon im Jahre 2006 hat sich dann doch einer - allerdings auf dem Sterbebett - gefunden, der aus welchem Grunde auch immer, sachdienliche Hinweise liefern wollte, wo man (er bezog sich dabei sogar mit ein) denn die Kadaver der dreizehn - heute würde es heißen - Terroristen so verbuddelt hat. Die virtuelle Zeitung der Deutschen dort „La Palma Aktuell - Täglich frische Nachrichten von einer kleinen grünen Insel im Atlantik“ hegt dann so ihre Zweifel „Es wollen einfach keine Dreizehn zusammen kommen!“. Dennoch will ich mal an deren Bericht aus dem Jahre 2006 halten. Nur sechs, maximal sieben Skelette wären an der geouteten Stelle gefunden worden. Und außerdem sei die ganze Geschichte auch schon siebzig Jahre her und wieviele „Leichen im Keller“ überhaupt noch im Kelleroder sonstwo lägen, sei unbekannt. Es wären ja keine Listen geführt worden von bzw - fast klingt es so - für die Erschossenen. Doch eine, die scheint zumindest existiert zu haben, ohne Listen geht es dort nicht ab. Ich zitiere: „…lediglich von den Häftlingen, die als Austausch für republikanische Gefangene herhalten mussten die in Frankreich hinter Schloss und Riegel saßen gibt es Aufzeichnungen. Als die Hitlertruppen dann Frankreich besetzten gerieten viele dieser Palmeros dann in die Hand der Nazis und das war dann kein Stück angenehmer als unter Franco im Knast zu sitzen.“ In einen Ferienaufenthalt wird es wohl kaum ausgeartet sein, allenfalls in ein Schützenfest.

Was mich bei der Art von Geschichtsvermittlung durch Experten der Materie (oder auch nicht) immer wieder erschüttert, das Individuum (gerne auch in der Mehrzahl), die Menschen spielen nur ganz selten eine Rolle. Sie werden eben mal so verdrängt, meist stellt ich mir die Frage, ob sie es überhaupt gegeben hat. Existiert haben sie nur dann und werden dann auch gleich ohne Unterlass aufleben gelassen, wenn sie mißbraucht werden können, um irgendeine eigene edle Massnahme oder gar eine andere Schandtat zu unterfüttern. "Den Opfer von … zu Ehren. Sie haben es verdient. Wir müssen …!“. So heißt esdann , so würde sich Gniffke dazu äußern. Nein, wahrlich nicht, das Verdrängen und Verschweigen von Geschichte ist nicht nur den Spaniern belassen. Der Streit darüber ist müßig, wer denn in dieser Liga den Meister aller Klassen gibt. Unser Freund, der aktuelle Weltenretter von overseas, womöglich die Ziegenstallbesitzer von vor über zweitaused Jahren oder doch jene, die es bis heute nicht wahrhaben wollen, dass die Altvorderen sich mehr als ungebührich verhalten haben, mindestens tausend Jahre lang. An dem Stecken haben viele Dreck, gehörigen zumal. Ist wohl menschlich! Klar, die sind ja schon tot und wir wollen doch leben, um Nutzen zu mehren und Schaden von uns wenden zu können. Die Werte!

Und während seit nun über ein dreiviertel Jahrhundert hinweg uns - heutzutage vornehmlich nur noch jene präsent mit der Gnade der späten Geburt - die Zahl „sechs Millionen“ unter die Nase gerieben wird, mit diesem Argument uns auch noch die Unantastbarkeit und Heiligkeit des Staates mit dem blauen Stern überbretzeln bei gleichzeitiger Einforderung von Rentenzahlungen und überhaupt devoter Grundhaltung bis zum jüngsten Gericht, nicht umhin könnend uns auch noch gleich böswilliges antisemitisches Verhalten vorzuwerfen, da kommen die Nachfahren derer, die den ganzen Zinnober damals angezettelt haben, und mähren uns schon wieder voll mit ihrem unsäglichen Gesabber. Dieses Mal von wegen Russland, Bedrohung der Wertegemeinschaft in Ost und West. Lassen wir mal ganz außer Ansatz die 26, die 27 oder 28 Millionen, die dieses schreckliche Land des geborenen Untermenschen im Osten an (un-)menschlichen Opfern gebracht hat, nur weil ein „Führer“ glaubte, dem gleichen Wahn erliegen zu müssen, wie heutzutage die McRambos aus dem Capitol. Nehmen wir doch nur mal den Erlass vom 20. Februar 1942 aus dem Reichssicherheitshauptamt. Ein Erlass unbedingt notwendig für die Aufrechterhaltung Wehrwirtschaft, auch da herrschte nämlich Fachkräftemangel. Ob darüber stand: Wir schaffen das? Ein Griff in diese Kiste hätte vor zwei Jahren viel Arbeit erspart, erstaunlich was da alles so Brauchbares schon damals verlautbart wurde. Ob sich da nicht manche die Finger danach geleckt hätten? Hätten?

Nein, das ist nicht jener Erlass, der die sechs Millionen zur Folge hatte. Dieser Erlass hat nur schlappe drei Millionen - ein bisschen mehr vielleicht auch - zur Folge gehabt. Listen über Dahingeschiedene und sonstige Abhandengekommene wurden tunlichst vermieden. Wäre bestimmt auch zu viel des Guten gewesen, für Nachschub war ja gesorgt. Die Ostarbeiter-Erlasse! Über drei Millionen aus der Sowjetunion - heute altsowjetisch bezeichnet, da die Ukraine (allerdings ohne Krim) da auch noch dabei war, neben Rot- und Weißrussland) und anderswo verschleppte zivile Menschen. Nein, Flüchtlinge waren es nicht seinerzeit. Vornehmlich Frauen, die Männer waren schließlich bei den restlichen Millionen auf dem o.g. Konto abzubuchen.. Auf dem Feld des völlig überflüssigen Widerstands verschieden wahrscheinlich. Oder dank eines anderen Erlasses, dem Kommissar-Erlass vorsorglich ums Leben gebracht. Die Zwangsarbeiterin, beschönigend bis heute als „Ostarbeiterin“ verunglimpft, wie mag es ihr nur ergangen sein? Auch sie hatte ihr Erkennungszeichen auf der Brust, der linken. Blau, nicht gelb, die Buchstaben OST statt dem zackigen Stern. Aber sonst? Die sonstigen Ausführungsvorschriften seien doch gar nicht so schlimm gewesen, wohlmeinend geradezu, so heißt es bis heute gelegentlich. Selbst das Bundesarchiv, dem Hüter der einschlägigen Belege, weiß da dann doch Gegenteiliges zu berichten. Wir haben hier angefangen mit einem Buch über verdrängte Geschichte. So will ich auch enden! Mit einem Buch von Natascha Wodin. Auch in Amazonien erhältlich: Sie kam aus Mariupol. Warum eigentlich auch hier wieder eine Frau, die Vergessenem nachspürt? Zufall?


Am 31. Juli 2017 schrieb Lutz Jahoda:

NICHT ALLEIN ZUR BÜCHERMESSE ALLEN DIESE AUFRUFADRESSE

Erinnerung aufzufinden, verstehen,
Die Zukunft in rosigem Licht zu sehen,
Zu Ehren der einst so tapferen Alten,
Vergangenes lesend am Leben erhalten,
Und damit am Rad der Geschichte zu drehen:
Europas Jetzt und Zukunft gestalten,
Wären weitere Schritte zum Guten.
Europas Völker dürfen nie wieder bluten!

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