Merkel in München für Freihandel

Die Mutti aller Massenvernichtungswaffen

Autor: Wolfgang Blaschka
Datum: 04. Februar 2013

Unser Korrespondent in München bei der dortigen "Sicherheitskonferenz" macht sich Gedanken über den dort geäußerten, dringenden Wunsch der Kanzlerin, die "Freihandelszone" auszudehnen.

Zugegeben: Deutschland liegt bisher nur auf Platz 3 in der Liste der Waffenexportnationen weltweit, deutlich übertroffen von den USA und Russland, deren tödliche Bilanz wiederum in den Schatten gestellt wird von dem Kriegswaffen-Verkaufssaldo des unangefochtenen Weltmeisters, des jüngst gekürten Trägers des letztjährigen "Friedensnobelpreises", der Europäischen Union. Der Deal mit dem todbringenden Stahl ist nicht nur ein todsicheres Geschäft, sondern auch ein zweischneidiges, wie sich in Algerien zeigt: Was gestern aus Frankreich an Gadhafi geliefert wurde, wird heute zur Ermordung französischer, britischer und japanischer Techniker in einem algerischen Erdgasfeld benutzt. In der Hand von Leuten, die den Umsturz in Libyen mit organisiert haben, und, von der NATO aus Bengasi hilfreichst nach Tripolis gebombt, weiß Gott keine frommen Pfarrerstöchter sind. Man nennt sie Terroristen, die im Bunde mit Al-qaida stehen sollen, und angeblich nichts Gutes im Schilde führen. Das Gute im Schilde sollen dagegen die französischen Soldaten führen, nämlich mit französischen Waffen. Gegen die französi­schen und anderen Waffen europäischer und US-amerikanischer Provenienz, mit denen einst Gadhafi ausgestattet worden war. Warum eigentlich? Um ebendiese Islamisten niederzu­halten (und nebenbei auch noch die Flüchtlingsströme von Europa fern und die späteren Bengasi-Befreier in Schach zu halten). Nun wendet sich dieses Killerinstrumentarium gegen die Staatsangehörigen seiner Lieferanten. Genausogut könnte man den Taliban gleich direkt Maschinenpistolen  nach Afghanistan liefern (damit sie auf Amerikaner, Deutsche oder andere NATO-Soldaten ballern können).

Hat man ja auch, als es noch gegen die Sowjetunion ging. Die USA hatten sie großzügig ausgestattet und sogar trainiert. Natürlich sollten sie damals auf sowjetische Rotarmisten schießen und afghanische Regierungssoldaten töten. Dadurch kamen sie ja selbst an die Regierung, weil sie das im Verein mit den ebenfalls schwer ausgerüsteten Mudjahedin so ausgiebig taten. Seltsamerweise kommen aber manche Empfänger solch zweifelhafter "Hilfslieferungen" oft schon nach kurzer Zeit auf die "Terro­r"-Liste, während andere als korrupte Drogenbarone und Waffenschieber in Marionetten-Regierungen eingebunden werden. Die Meisten bleiben allerdings auf der Strecke und erleben den Erfolg ihrer fremdgesteuerten Mission nicht persönlich. Doch die Waffen sind nun einmal da, auch wenn ihre Träger tot sind. Sie wechseln den Besitzer, werden weiterverbreitet oder geheim gebunkert. Wozu sind sie denn da? Nun, da weiß der deut­sche Kriegsminister eine moralisch profunde Antwort: "Ethisch ist eine Waffe stets als neutral zu betrachten“. Es komme darauf an, was man damit macht. Was man damit macht, weiß jedes Kind, das einen Joystick halten kann: Ratttatata, Drrrrrrzfk, Boooum! Eigentlich gar nicht schwer: Gehirn rausblasen, Gesicht zerfetzen, Blut aus dem Bauch spritzen lassen. Alles so Sachen, die der Jugendschutz nicht so gerne sieht.

Also mal unter Pfarrerstöchtern: Der grundgesetzwidrige Vorschlag von Angela Merkel, mehr davon zu exportieren, selbstverständlich nur "an vertrauenswürdige Partner", um Bundeswehreinsätze im Ausland zu verüberflüssigen, hat schon das Zeug zur Seligsprechung. Man stelle sich vor, die deutsche Wehrmacht hätte in Weißrussland einfach nur die dort rekrutierten SS-Freiwilligen mit Tigern, Panthern und ein paar Dutzend Ausbildungsoffizieren die Drecksarbeit machen lassen; man wäre auch gleich viel näher an Moskau gewesen! Das Mutti-Rezept zum deutschen Blutsparen sollte allerdings auch zu Ende gedacht werden: Spätestens, wenn deutsche Reisegruppen irgendwo auf dem Globus vom "besten Gewehr der Welt", dem G-36, oder von einem erbeuteten Panzer mit tödlicher Präzison reihenweise niedergemäht werden, könnte den auf Erhalt ihrer "sicheren" Arbeitsplätze bedachten Arbeitern und Ingenieuren bei Krauss-Maffei dann doch die Muffe gehen, weil einer ihrer Kollegen partout nicht mehr aus dem Urlaub zurückkehren konnte. Dann wäre das Gezeter groß, und der Bild-Zeitungs-Aufschrei überträfe das scheinheilige Geheule über die reihenweisen Amokläufe in den USA noch um einiges. Da hieß es: "Sie schlachten unsere Kinder!" In einem solchen Fall würde es heißen: "Deutschland vom Terror getroffen". Weil eine Portion nationalistisches Pathos gehört unbedingt zum journalistischen Kriegshandwerk. Einzelne getroffene Deutsche bewirken allemal mehr Betroffenheit als massenhaft getötete Nichtdeutsche. Wichtig wäre nur, die Erwähnung der Herkunft der Waffen zu vermeiden oder zumindest kleinzuschreiben. Es hätte ja auch eine Kalashnikow gewesen sein können (deren Beliebtheit auf den Schlachtfeldern allerdings seit Jahren zurückgeht).

Zum Glück für BND und Kriegsjournaille leben ja überall auf der Welt Deutsche, die um Hilfe rufen können. In Mali beispielsweise ein Schauspieler, der wacker einen Nagel für ein ganz neues, diesmal militärisches Engagement einschlägt: Traditionell sei Maili ein lebenslustiges und fröhliches Land gewesen, aber jetzt gehe es den Bach runter, wenn die Bundeswehr nicht sofort mit der Statisterie-Armee Malis das Schießen übe und intensiv den Krieg probe. Für das ausbaufähig angelegte Stück bricht Christoph Wackernagel schon mal die rein kulturelle Lanze und appelliert ans folkloristische Lebensgefühl. Da lässt sich ahnen, wie die bevorstehende blutige Saison in Afrika vermarktet werden könnte: Töten für die Lebenslust! Europäer retten die gute Laune Afrikas. Klingt eingängiger und für das europäische Publikum nachvollziehbarer als der angesichts jahrhundertelanger kolonialistischer Sklaverei doch etwas hohle Appell "die Freiheit" zu verteidigen, gerade auf dem "Schwarzen Kontinent". Jeder Krieg braucht seine Reklame und einen Hilferuf.  

Zugegeben: Das G-36 ist keine große Kriegswaffe. Jeder Infanterist kann so etwas mit sich führen, so wie auch jeder Terrorist, jeder Drogenboss, jeder Mafioso, jeder Amokläufer und jeder sonstige gemeine Mörder. Weil: Auch diese Schusswaffe von Heckler & Koch ist ja stets als neutral zu betrachten und spätestens im gut sortierten Weltwaffenhandel für jedermann und jedefrau zu haben, wird nur das Geld dafür hingeblättert. Da kann Obama noch so hilflos ins Feld ziehen gegen Sturmgewehre, da springt notfalls Mutti ein. Sie ist zwar eine treue Bündnispartnerin, aber das Geschäft geht vor. Ist ja für einen guten Zweck: Deutsche Arbeitsplätze. Das ist wie bei Biedermann und den Brandstiftern: Wir haben doch nicht gezündelt! Wir haben nur die Streichhölzer gegeben. Und damit kann man eine Tankstelle oder ein Haus anzünden, oder eben eine Zigarette oder die Christbaumkerzen (was manchmal blöderweise auf dasselbe hinaus läuft).

Der Unterschied zu den Streichhölzern ist nur: Mit einem G-36 kann niemand einen Ofen anzünden, bügeln, abwaschen oder Zähneputzen. Nicht einmal Nasebohren. Damit lässt sich eigentlich (bei sachgemäßer Anwendung) nur eines zuverlässig und zielsicher bewerkstelligen: Töten. Morden. Licht ausblasen. Das ganze Bäh-Programm. Und weil es sich bei dem weltweiten und, so Bush wollte, 100-jährigen "Krieg gegen den Terror" um nichts anderes handelt als um die Sicherung der Rohstoffquellen und Handelswege für den "Westen" unter der Fahne der "Rache für Nine-Eleven", ist jeder tödliche Schuss im Zusammenhang mit diesem groß angelegten, staatlich organisierten "Gegenterror" keinesfalls "nur" Tötung (im strafrechtlichen Sinne), sondern blanker Mord. Mit den denkbar niedersten Beweggründen: Rache, Ressourcengier und Freibeuterei. Immer mit Vorsatz. Meist auch noch verbunden mit Heimtücke. Denn die Killerdrohnen kommen ohne Sirenenalarm bar jeder Vorwarnung lautlos angehuscht bei Nacht. Ebenso wie die "Kill-or-Capture"-Kommandos mit den Infanteriewummen. Da sie in der Regel nicht nur die gemeinte "Zielperson" treffen, sondern einen Haufen unbeteiligter Zivilisten, verursachen sie nicht nur einen einzelnen, sondern gleich Massenmord. So etwas nennt man Massenvernichtungswaffen. Die will Mutti jetzt vermehrt und wider alles Kriegswaffenkontrollgesetz exportieren. Weil sie doch als Pfarrerstochter weiß, dass das "richtige" Leben erst nach dem Tod anfängt, aber viel zu kurz ist, um es nicht auch für "gute" Geschäfte zu nutzen. Das Geschäft mit dem Tod ist besonders lukrativ, also gut für die (Lebens-)Bilanz. Wer wollte da schnöde abwinken: Pfui, Teufel! Zum Henker mit den Profiten! Nein, das evangelische Arbeitsethos lautet: "Macht euch die Erde untertan!" Das passt doch wie die Panzerfaust aufs Auge. Christlich geht die Welt zugrunde.

"Gott mit uns" stand auch schon auf den Koppelschlössern der Wehrmachtsuniformen. Doch da half kein Beten. Ihr "Endsieg" geriet desaströs. Von wegen "sichere Arbeitsplätze"! Nicht einmal die Fabrikhallen der Waffenschmieden blieben übrig. Was heute an die Peripherie exportiert wird, kehrt morgen zu uns zurück. Denn manchmal bekommt auch der hartgesottenste Krieg verheerendes Heimweh.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 11. Februar 2013 schrieb Brigitte Mensah-Attoh:

Zutiefst beeindruckt hat mich die fundierte, umfangreiche Antwort von Wolfgang Blaschka an Friedemann Wehr! Hoffentlich fällt dieses geschichtliche "Gesamtkunstwerk" auf möglichst fruchtbaren Boden - bei ihm - und allen anderen geneigten Lesern.


Am 08. Februar 2013 schrieb Wolfgang Blaschka:

Lieber Friedemann Wehr,

nun will ich nicht wortbrüchig werden und Dir antworten, soweit es meine Zeit erlaubt: Das "wahabitische Prekariat", das Dir so zuwider ist, besteht in erster Linie aus Tuareg, einem Nomadenstamm, der seit den willkürlichen Grenzziehungen der Kolonialzeit seiner traditionellen Lebensgrundlage, der Wüste in ihrer Unbegrenztheit, beraubt ist, und insbesonders im Königreich Marokko strengster Unterdrückung ausgesetzt war und ist. In der Westsahara wurde sogar eine regelrechte "Mauer" errichtet gegen die Sahrauis; ihre althergebrachte Lebensweise wird ähnlich beargwöhnt und verpönt wie in Europa die der Sinti und Roma. Unter Gaddafi hatten viele von ihnen einen Job als Hilfstruppen in Libyen, was ihnen den rassistischen Hass der Cyrenaiker (der östlichen Stämme um Bengasi) einbrachte, und sie nach dem Sturz Gaddafis zum Freiwild werden ließ für blutige Pogrome, wie sie gegen alle Schwarzafrikaner, die als "Gastarbeiter" in Libyen ein Auskommen gefunden hatten, angezettelt wurden von den Rebellen, die ihrerseits von der NATO Luftunterstützung bekamen. Der Bürgerkrieg, das Morden und Foltern ist im Nach-Gaddafi-Land noch immer nicht zu Ende. Gleichzeitig fielen im Bürgerkrieg viele Waffen in die Hände von Aufständischen, aber auch in den Besitz ehemaliger Gaddafi-Unterstützer, und verbreiteten sich so über den westlichen Maghreb. Was Wunder, dass sich diese "Ausgestoßenen" nun mit Al-Quaida-nahen Bürgerkriegs-Veteranen verbündet haben, um sich im eher dünn besiedelten Nord-Mali "kontrollierte Gebiete" zu schaffen, selbstverständlich wie gelernt mit Koran und Kalaschnikow, aber auch hochmodernem Kriegsgerät aus dem Fundus ihrer früheren Kasernen, geliefert vor allem von Frankreich und den USA, aber auch aus Deutschland.

Ob sie uns sympathisch sind, sollten wir gar nicht erst diskutieren müssen. Als Atheist widern mich alle religiös vernagelten "Sittenwächter" an, als Internationalist habe ich wenig Sympathie für nationalistische Bestrebungen. Darauf kommt es aber auch gar nicht an. Den westlichen Staaten ist es jedenfalls völlig gleichgültig; für sie zählt nicht, ob einer "Terrorist" ist oder "Freischärler" oder "Rebell", Hauptsache er ist ihnen zu Diensten oder zumindest zu Willen, und passt in ihr jeweiliges strategisches Konzept. So unterstützt die CIA in Syrien beispielsweise genau jene Kräfte mit Millionen Dollars, die die Franzosen jetzt aus Nordmali vertrieben haben. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich fürchtet um den für ihre Atomkraftwerke lebenswichtigen Nachschub an Uran. Das ist alles. Den US-Amerikanern geht es um das für sie unverzichtbare Öl und Gas des Mittleren Ostens. So schlicht geht Weltpolitik. Die Deutschen sind schon damit zufrieden, wenn sie im Konzert der Weltmächte mitreden können im Windschatten der USA, und spekulieren auf einen ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat. Sie "kümmern" sich um Piratenjagd vor der Küste Somalias, fahren Patrouille vor dem Libanon und bilden ansonsten vorwiegend (auch Kinder-)Soldaten aus, in Uganda und neuerdings in Mali. Nach dem olympischen Motto: Dabei sein ist alles.

Entsprechend klein sind ihre eher symbolischen Truppenkontingente (knapp 5000 BundeswehrlerInnen gegen 100.000 GIs in Afghanistan). Dabei schaffen es die "Abschnittsbevollmächtigten" der nördlichen (deutschen) Besatzungszone sogar noch, als "zivilisierter", "vernünftiger" oder gar "friedlicher" dazustehen im Vergleich zu den US-Rambos, die die Drecksarbeit in den südlichen Taliban-Hochburgen erledigen. Im Norden Afghanistan blieb es dagegen lange Zeit verhältnismäßig ruhig. Wie sie das schaffen? Mit Bestechung: 30.000 Euro zahlt die Bundesregierung monatlich an jeden der Warlords, Drogenbarone und Waffenschieber für's Stillhalten und Taliban-in-Schach-Halten. Das beklagt jedenfalls der korrupte Marionettenpräsident in einem Anfall von Verstimmung (2008 in einem SPIEGEL-Interview), weil er sauer wurde über das doppelte Spiel der Besatzungsmächte. Denn mit dem Bundes-Bakschisch werden viele der frisch ausgebildeten Polizisten der Zentralregierung gleich wieder abgeworben von den Lokalfürsten, um deren Mohnfelder zu bewachen, also zu partikularen Aufgaben, die teils gegen die Zentralregierung gerichtet sind. So bedient die Bundeswehr fast alle Seiten und rühmt sich im Übrigen des Brunnenbohrens. Bei den Amis scheint es einen Zacken härter zuzugehen. Dort kamen mehr SoldatInnen durch Selbstmord ums Leben als durch Feindeinwirkung. Auch letztere nimmt in jüngster Zeit wieder zu, vor allem neuerdings das "friendly fire" von als "verbündete" Soldaten oder Polizisten getarnten Widerständlern. Dass 2012 keine deutschen SoldatInnen ums Leben kamen, wie der Bendler-Block stolz verkündet, legt nahe, dass "unsere" Jungs und Mädels entweder schneller geschossen haben oder hurtiger davon gelaufen sind, wo es zu Scharmützeln kam. Friedlicher ist es jedenfalls nicht geworden in Afghanistan nach 12 Jahren Antiterrors. Und es wird 2014 nicht enden. Wenn die Kriegs(be)treiber von Abzug sprechen, meinen sie den am Gewehr.

All das – da gebe ich Dir recht – ist zum Kotzen, sollte uns aber nicht zu westlicher Überheblichkeit verleiten. Denn letztlich resultiert jede dieser schmutzigen Kriegshandlungen aus der Besatzung durch NATO-Truppen. Ohne ihre Anwesenheit gäbe es weder Sprengfallen noch Massaker wie in Kundus. Es gäbe das archaische Regime der Koranschüler wie vor 2001, das den USA so gut in den Kram passte. Also verabschieden wir uns von der Illusion, die Besatzungsmacht der NATO-Truppen diene der Frauenbefreiung, der Demokratisierung oder sonst einem hehren Wert. Sie dient ausschließlich zur Wahrung wirtschaftlicher Interessen und geostrategischer Vorteile, und nicht zuletzt der blutigen Durchsetzung der kapitalistischen Globalisierung, der Aufrechterhaltung einer ungerechten Weltwirtschaftsordnung und der Sicherung der Rohstoffquellen für die westlichen Metropolen. Wozu manche Regierungen an der "Peripherie", die sich der Arroganz der Macht nicht bedingungslos unterwerfen und ausliefern, beiseite geräumt werden "müssen". Das war so in Jugoslawien, in Afghanistan, im Irak, in Libyen, in Syrien und neuerdings wieder in Nordafrika. Demnächst vielleicht auch im Iran. Denn was gäbe es Schlimmeres als dass das Schmiermittel "unserer" Wirtschaftsordnung nach China oder Indien abflösse! Oder nicht mehr in US-Dollar abgerechnet werden müsste. Die USA wären binnen weniger Wochen pleite. Daher also lieber an die 300 US-Militärstützpunkte rund um den Globus! Ein Investment in ein Vabanque-Spiel, das sich (bisher jedenfalls) rentiert: Alles oder nichts!

Es geht nicht darum, zu einer der Kriegsparteien zu "halten", sie "sympathisch" oder "unterstützenswert" zu finden oder aber zu verachten, zu verdammen oder zu dämonisieren, sondern es kann uns hier in Europa nur um eines zu tun sein: Dafür zu sorgen, dass der koloniale eurozentrische Blick auf die Welt nicht weiter den Vorwand und die Rechtfertigung liefert für immer weitere und neue Einmischungen, die die bestehenden Konflikte eskaliert und zugunsten des "freien Welthandels" entscheidet durch Einmischung, Waffenlieferungen, Ausbildung im Mordhandwerk, mit Sanktionen, Kriegsdrohungen und direkter Intervention zum Regimewechsel. Den Werten der französischen Aufklärung ist damit nicht gedient, sondern sie werden mit Stiefeln getreten: Folter als "Rechtsstaatlichkeit" wie in Guantanamo oder Abu Ghraib, extralegale Erschießungen, willkürliche Razzien und nächtliche Verhaftungen und mörderische Hubschrauberjagden auf Journalisten desavouieren so ziemlich alles, wofür Europa als Garant gesehen werden will. Demokratie wird so jedenfalls zum hässlichen Zerrbild ihrer Missionare. Wenn der Westen dafür gehasst wird, dann zurecht.

Du sagst: "Gegen arme Würstchen mit Kalaschnikow fällt mir nicht viel ein." Was wäre besser, sie mit G-36-Gewehren ausgestattet für den "Westen" in Sold zu nehmen? Oder sie mit israelischen Uzzis niederzuschießen? Wieso sehen soviele hierzulande die "armen Würstchen" als "Wilde", Böse", und die "fremden" Potentaten als "Wiedergeburten Hitlers" oder als terroristischen "Abschaum", den es auszuschalten gelte? Ich wüsste nicht, was an den Robocops des Nordatlantischen Bündnisses besser wäre außer ihrer Bewaffnung und Ausstattung? Ist es ihr (vorwiegend) christlicher Glaube? Ihre (schon weniger vorwiegende) weiße Hautfarbe? Oder sind es die "Werte", für die sie ballern? Etwa die der Bundeswehrler, die zynisch mit Totenköpfen prahlen und sich Rommels Hakenkreuz-Palme an die Fahrzeuge malen? Mordgesellen sind sie allemal. Und wenn nicht, wären sie selbst bald Hundefutter. Für Demokratie stehen sie nicht. Sie befehlen und gehorchen in einer autoritär strukturierten Armee. Für Rechtstaatlichkeit stehen sie auch nicht. Unter ihren Augen wird die Sharia blutig vollstreckt (Artikel 130 der afghanischen Verfassung garantiert das ausdrücklich). Für Freiheit stehen sie ebenfalls nicht als Besatzungstruppen. Und schon gar nicht für Gerechtigkeit. Kennst Du noch Werte außer denen der Aktienkurse, die steigen, wenn sie fallen? Ich wüßte keine anderen.

Ausgerechnet die zu Hilfe zu rufen ist für einen ehemaligen "Antiimp" wie Christof Wackernagel, auch wenn er "nur" zwei Monate bei der RAF war, schon ein grandioses Gesellenstück an Hirngewaschenheit. Nicht dass ich ihm nicht zubilligen wollte, dass er nun keine "Sympathie" mehr für "Terroristen" hegen mag, aber ein Minimum an Instinkt sollte doch zumindest auch bei einem "Geläuterten" noch übrig sein, zumindest dafür, dass man nicht nach der Bundeswehr kräht, wenn es mit der Lebenslust mal bergab geht. Du hast es ja richtig erkannt: Er macht sich zum "nützlichen Idioten". So wie dieser Typ im Irak, der dem dort stationierten BND verklickerte, dass Saddam Hussein "Massenvernichtungswaffen" gebunkert habe, die trotz intensivster Fahndung nie gefunden werden konnten, weil es sie nicht gab. Die deutschen Schlapphüte, die dann später beim Bombardement Bagdads die Koordinaten an die US-Piloten durchgaben, reichten auch diese sensationelle Meldung weiter, wiewohl mit dem Vermerk (zur Selbstabsicherung), dass sie die trübe Quelle als nicht vertrauenswürdig einschätzten. Das störte den kriegsgeilen Double-Ju nicht im Geringsten, und er ließ seinen Außenminister Powell vor der UN selbstgemalte Powerpoint-Präsentationen projezieren und die Weltpresse zum Narren halten. Kein Wort aus Berlin oder Pullach, dass das alles möglicherweise gefaket sein könnte, nach ihrer eigenen Einschätzung. Blair hat dann erst später noch einen draufgesattelt mit einer ebenso haltlosen Diplomarbeit eines phantasiebegabten britischen Studenten. Nein, Wackernagel hat nicht einmal mit irgendeinem Geheimdossier gewedelt, sondern nur einfach Stimmung gemacht dafür, dass zumindest mal wieder deutsche Soldatenstiefel durch die Wüste stapfen dürfen, wenn auch am Fuße der malischen Armee. Ein nützlicher Idiot im Westentaschenformat. Sein bisher wohl seichtestes Schauspiel!

Ich gebe zu: Mir wäre sicher auch nicht wohl in Mali. Doch bevor ich nach kolonialistischer Intervention gerufen hätte, würde ich lieber den Wohnort gewechselt haben – bei aller Liebe zur neuen Wahlheimat. Denn professionell geführter Krieg und gewaltsame Wiederherstellung des Status-quo-ante tun ihr gewiss nicht besser. Die radioaktive Verseuchung bleibt, auch wenn die jetzt von der französischen Armee direkt bewacht wird. Aus Timbuktu hörten wir die alarmierende Meldung von der Zerstörung der Lehm-Moschee und der darin enthaltenen wertvollen Handschriften. Kurz darauf berichtete ein Bibliothekar, dass die kolportierten Fotos mit den leeren Regalen keinesfalls die Räume zeigten, in denen diese aufbewahrt waren, bevor sie in Sicherheit gebracht worden seien. Verbrannt hätten sie die Tuareg anscheinend nicht, sie wären jetzt nur anderswo (und an verschiedenen Orten) gelagert. Klingt auch nach einer Räuberpistole, um Stimmung gegen "Kulturbarbaren" zu erzeugen. Die Assoziation an die (tatsächlich gesprengten) Buddha-Reliefs in Afghanistan sollte anscheinend wiederbelebt werden. Hat ja damals sehr schockierend gewirkt. Die beinahe restlose Plünderung der Museen Bagdads unter den Augen der US-Soldaten vergisst man darüber locker. Der amerikanische Kunstmarkt hat inzwischen so manches wieder ausgespuckt. Vom Rauben und Brandschatzen verstehen die "Nördlinge" halt doch mehr, sie vermarkten ihre Beute auch noch gewinnbringend.

Mit einer Bekannten hatte ich kürzlich eine Korrespondenz zum Thema Islam, und warum sich die Muslime untereinander so wenig grün sind, wenngleich gegen den Westen in einhelliger Ablehnung vereint – mit Ausnahme mancher ihrer Herrschaftseliten, die aus strategischen Gründen mit dem Westen kungeln. Ich will Dir den Briefwechsel mit der (nicht mehr religiösen, aber studierten) Theologin nicht vorenthalten, weil Du Dich so vehement gegen die "hirnlos" glaubenseifrigen "Allahu Akbarh"-Begeisterten ausgesprochen hast. Du darfst nicht vergessen, dass das zu allen Zeiten und in allen Weltregionen so war, dass in schlechten Zeiten die Menschen bei ihrer (jeweiligen) Religion Zuflucht genommen und eine (Er-)Lösung gesucht haben, zumindest solange die Ideen der Aufklärung nicht den gesellschaftlichen Diskurs dominierten. Darüber können wir die Stirn runzeln, aber wir sollten es einfach als geschichtliche Erfahrung zur Kenntnis nehmen. Ich stellte zu Beginn des Briefwechsels (die erste Mail finde ich gerade nicht auf die Schnelle) bezüglich eines Vergleichs der beiden monotheistischen Religionen die These auf, dass der Islam (ca. 600 Jahre nach unserer Zeitrechnung begründet von dem Propheten Mohammed) nun ungefähr das durchlebt, wozu das Christentum später auch kam, aber einige Jahrhunderte Vorlauf hatte (davon müsste man die ersten 400 Jahre abziehen, wo die Christen eine unterdrückte Minderheit waren im Römischen Reich). Das ging einige Male hin und her, und ich antwortete schließlich ausführlich, so wie ich das auch Dir gegenüber gerade versuche:

„Übrigens, die Schweden haben mit ihrer Liga eher gebrandschatzt und gemeuchelt, das Foltern war die Sache der Katholiken (Union). Wenn man zurückrechnet, fechten die Muslime also zwischen Sunniten und Schiiten so ungefähr ihren Dreißigjährigen Krieg aus, und "wir" sind die Schweden. Aber das mit den 600 Jahren Christentum-Vorlauf stimmt allemal. Mohammed ist 632 nach unserer Zeitrechnung gestorben. Danach begannen die Streitereien um die Nachfolge-Kalifate – und die Spaltung, die bei den Christen sich so klar und offen erst 1525 manifestierte, und dann umso beherzter ausgefochten werden wollte.“

Dann kamen Einwände u.a. bezüglich der Zeitrechnung. Die überspringe ich jetzt mal. Und weiter ging's:

„Jetzt, beim nochmaligen Durchrechnen Deines Einwandes, merke ich, was Du meintest: Dass bei uns vor 406 Jahren 1618 war, und im Islam demnach die Zeit also um das Jahr 1000 datiert haben dürfte. Du hast recht. Die Koran-Anhänger haben sich schneller dahin entwickelt, wo sie heute stehen, beim Barte des Propheten! Um 1000 war von Glaubensspaltung bei uns noch nicht die Rede, im Gegenteil: 100 Jahre später rüstete man christlicherseits zum ersten von sieben Kreuzzügen (ausgerechnet in Regensburg, meiner alten Heimatstadt, sammelten sie sich, aus Frankreich kommend, um sich donauabwärts einzuschiffen) gegen die Muselmanen, die also zu diesem Zeitpunkt seit ungefähr 400 Jahren die Frechheit besaßen, in Jerusalem eine ihrer heiligen Stätten zu erblicken. Man stelle sich vor, die Frühchristen wären bereits nach zweihundert Jahren mit solcher Wucht dezimiert worden, anstatt zweihundert Jahre später zur Staatsreligion befördert zu werden! Denn wäre uns das Papsttum erspart geblieben. Freilich: Geschichte wiederholt sich nicht, es sei denn als Farce, wie Karl Marx meinte. Aber die Koinzidenzen in der Geschichte der beiden nicht an Stammesgrenzen gebundenen monotheistischen Religionen sind doch augenfällig. Ich würde es allerdings nicht zu hoch hängen, zumal das, was sich damals kontinental austobte, heute im Weltmaßstab abspielt.

Dennoch: Die Schweden haben sich nicht für Frauenrechte interessiert (siehe: Mutter Courage), sondern für die alten Lieblingsbeschäftigungen, die schon ihre Nachbar-Vorgänger, die Wikinger als Hobbys hatten: Morden und Brandschatzen. Hägar-Cartoons, die freilich von einem "Nordmann", also Norweger handeln, wissen davon liebevoll zu berichten. Zwar wird die Seefahrerkunst und das weitgesponnene Handelsnetz der Wikinger gelobt, um ihre Dämonisierung (analog zu den Mongolen) zu relativieren, aber grundsätzlich haben sie nicht viel Federlesens gemacht mit den Leuten, die nicht mit ihnen handeln oder ihre Seefahrerkünste bewundern wollten. Für die Schweden war der Kontinent so etwas wie eine Überseekolonie, wo man sich austoben konnte ohne Gefährdung des eigenen Territoriums. Denn mit den Marinekünsten sah es bei den deutschen Kleinstkleckerlesstaaten eher mau aus, außer bei der Hanse, und die war ohnehin auf ihrer Seite.

Übrigens gab es Hexenverfolgungen, Ächtung von "Dirnen" und "ehrlosen Weibern" auch schon vor 1560, aber besonders die Jagd auf Anders- und Nichtgläubige. Sie tobte sich nicht nur in Judenpogromen aus, sondern ebenso gegen abtrünnige Katholiken. So fand beispielsweise der Regensburger Dombaumeister Roritzer in der freien Reichsstadt bereits 1525 sein Ende durch Enthauptung, als Anführer des protestantischen Aufstandes. Die Patrizier machten mit dem Bischof gemeinsame Sache gegen Reformgedanken der Handwerker-Zünfte, während andernorts die Bauern Schlösser und Burgen stürmten. Kurz danach wurde das Judenghetto abgeräumt und die Juden aus der Stadt getrieben, um den Bauplatz für die erste protestantische "Neupfarr"-Kirche zu gewinnen. Sie mussten letztlich die Zeche bezahlen für die innerchristlichen Auseinandersetzungen, zur Besänftigung der Bevölkerung. Üble Zeiten, da soziale Forderungen noch im religiösen Gewand daher kommen mussten, um überhaupt gehört zu werden! Die aufständischen Bauern forderten nicht nur freie Wahl ihres Predigers, sondern nicht weniger als einen Gottesstaat (als Synonym für Gerechtigkeit auf Erden), waren also nicht weit entfernt von dem, wie heute im schiitisch geprägten Iran beispielsweise Politik gemacht wird (wo Frauen selbstverständlich studieren dürfen, wenn auch mit Kopftuch), während im sunnitischen Saudiarabien eher "katholische Tuntenhausener" Männersouveränität zelebriert wird: Frauen dürfen nicht Auto fahren und werden, wenn sie "aufsässig" sind oder ausgestoßen werden sollen oder sich nicht genügend unterordnen, mit 100 Peitschenhieben gezüchtigt oder gleich zu Tode gesteinigt. Dabei hat das westverbündete Könighaus Saud ein ernsthaftes Problem: Im Osten, wo die Ölfelder liegen, leben mehrheitlich Schiiten, ebenso wie in Bahrein, weswegen dorthin ihre Panzer geschickt wurden. Im "Westen" interessieren diese Unterschiede weder generell noch im Detail, wie sonst hätten sich die USA den Blödsinn erlauben können, den politisch sunnitisch dominierten, wenn auch mehrheitlich schiitisch bewohnten, aber säkular verfassten Irak, den sie vorher gegen Iran in Stellung gebracht, zum Krieg gerüstet und aufgestachelt hatten, plötzlich "auszuschalten", um damit ihren "Hauptwidersacher" seit 1979, die "Islamische Republik" Iran zur führenden Regionalmacht aufsteigen zu lassen. Das ist, als hätten sich die Schweden auf einmal mit den Papsttruppen auf Seiten des Kaisers gestellt. Wer sagt denn, dass die Schiiten im Osten Saudi-Arabiens nicht eines Tages Lostrennung einfordern oder mehr Beteiligung am Ölgeschäft, ähnlich den Cyrenaikern in Libyen? Und dann? Muss dann Riad bomardiert werden zum Schutz der Sezessionisten? Mit logischer Strategie hat das weniger zu tun als mit purer (post)kolonialer Arroganz und mit blindem Rassismus gegen "die Araber" (wobei die Perser da anscheinend auch subsumiert werden): Alles in einen Sack packen und draufhaum, es trifft dann schon die Richtigen. Stupid white men! Aber ich wüßte auch nur diese eine Lösung: Raushalten! Truppen abziehen! Und keinesfalls Waffen liefern! Auch wenn "Gods own country" gern den obersten Schiedsrichter und Croupier in diesem Todesroulette spielen würde.“ Soweit zu meiner Theorie "Zeitversetzte Religionsentwicklung".

Ich gehe davon aus, dass die ursprüngliche Adressatin mir nicht böse ist, wenn ich Dir diesen Auszug aus unseren damaligen Überlegungen zukommen lasse, und hoffe, dass sie auch Dir zumindest ansatzweise einsichtig machen, warum ich mich gegen jede Art von Überlegenheit der "westlichen Zivilisation" wende, auch wenn uns manche Bräuche und Gepflogenheiten in anderen Weltregionen schauerlich archaisch anmuten mögen. Da bleibt nur zu konstatieren: Andere Länder – andere Sitten! Ob "unsere" desaströse über 500-jährige Kolonialismus-Geschichte dazu angetan ist, im Vergleich zur Renaissance des Islam positiv zu bestehen dereinst in den Geschichtsbüchern, wage ich entschieden zu bezweifeln. Mit den Kreuzzügen können "wir" Bleichgesichter allemal gegen den "Dschihad" anstinken. Und gerade wir hier in Deutschland, die wir vor 70 Jahren noch die blanke Barbarei an der Macht hatten, sollten da besonders zurückhaltend sein, was die Verurteilung oder Geringschätzung anderer anbetrifft. Das heißt nicht, seine Überzeugungen zu verstecken, sich zu ducken oder den Schwanz einzuziehen, wenn es um die Verteidigung "unserer Werte" geht, aber eben auch zu erkennen, dass "unsere" derzeit Herrschenden darunter allenfalls ihren Kontostand meinen, wenn sie von "Werten" labern. Denen sollten wir keinesfalls das Wort reden. Und sie niemals zur Intervention ermuntern. Darauf warten sie doch nur, um die Konflikte nach ihrem Gusto und Interesse zu "lösen", indem sie stets neue schaffen. Nun weißt Du, warum ich den Christof Wackernagel so nebenbei "abgewatscht" habe. Entschuldige, dass es ein paar Tage länger gedauert hat als versprochen. Aber Du siehst allein schon am Textumfang, dass ich keine Mühen gescheut habe, Dir zu antworten.


Am 04. Februar 2013 schrieb Friedemann Wehr:

Wie Du den Christof Wackernagel abgewatscht hast, finde ich nicht in Ordnung. Er mag zwar im leninschen Sinne den "nützlichen Idioten "für unsere Qualitätspresse sein, aber ich hätte nicht anders gehandelt. Da kommt dieses wahhabitische Prekariat, das außer "allahu akbarh" nichts in der Birne hat und macht alles nieder (genau wie in Syrien), da bleiben nicht viele Alternativen, oder hättest Du als Araber mit einem Kreuzritter über die Schönheit einer Moschee diskutiert? Die Errungenschaften der französischen Revolution würde ich mir durch dieses Pack nicht kaputtschießen lassen. Da habe ich Null Toleranz - auch wenn diese Arschlöcher im Prinzip arme Würstchen sind. Gegen arme Würstchen mit Kalaschnikow fällt mir nicht viel ein.

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