DIE DEBATTE

ZUR MACHT UM ACHT

Autor: U. Gellermann
Datum: 05. Juni 2017

Einige Freunde der Rationalgalerie haben das Buch „Die Macht um Acht“ gelesen und werden ihre Rezensionen Zug um Zug an dieser Stelle veröffentlichen. Sie alle beteiligen sich seit Jahren an der intellektuellen Diskussion in unserem Land. Ihre Beiträge können und sollten die Leserinnen und Leser anregen ihre Meinung zur Medien-Verfassung unseres Landes zu äußern.
Viele Köpfe denken

WOLFGANG BREUER
Wolfgang Breuer lebt und schreibt als freier Journalist in Hamburg. Zuvor war er Mitglied der Chefredaktion von Magazinen, u.a. bei Men's Health, Best Life und Modern Living. Als Redakteur bei Tageszeitungen wie der NRZ und dem Kölner Express berichtete er u.a. aus dem Vietnam-Krieg. Er ist seit 50 Jahren Mitglied der Deutschen Journalisten Union.

Die Rechnung ohne den Gast gemacht

Zugegeben: Ich sehe oft die Tagesschau. Eingeräumt: Ich ärgere mich oft über die Tagesschau. Weil ich meinen Rundfunkbeitrag dafür zahle, aber nicht das bekomme, was ich bestellt habe, nämlich einen objektiven Überblick über die Weltlage. In einem Restaurant würde ich das verpfuschte Gericht zurückgehen lassen, die Nachrichten kann man nicht zurückschicken. Oder doch: Die Journalisten Uli Gellermann, Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam haben jetzt Ungenießbares zurück in die Tagesschau-Küche geschickt – mit detaillierter Kritik an Köchen und Zutaten.

Ihr Buch „Die Macht um Acht“ erinnert nicht nur an die Ursprünge der meist gesehenen Nachrichten-Sendung, die im Geheimdienst-Sumpf lagen, es sichtet auch den Nachrichten-Markt, auf dem Monopolisten wie dpa, Reuters, AP und AFP die Meinungshoheit haben. Vor allem aber weist es in dokumentierten Programmbeschwerden nach, wie Nachrichten verfälscht oder unterschlagen werden. Wie Neonazis in der Ukraine zu „regierungstreuen Kämpfern“ geheiligt wurden, wie der Prominenten-Appell „Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!“ verschwiegen, Putin ohne Fakten als Hacker-Zar verdächtig wurde.

Das Buch ist eine wunderbare Sehhilfe für Tagesschauer, es schärft den Blick auf Bilder und Formulierungen. Für alle, bei denen bisher unartikuliertes Unbehagen grummelt, weist es mit großer Sach- und Fachkenntnis Wege zur Reklamation. Es stiftet zum kritischen Unfrieden mit dem Mainstream-Brei der Herrschenden an und ist zugleich ein wichtiges Buch für die Friedensbewegung – weil die Produktion von Feindbildern in den Medien auch immer ein Schritt zur Kriegsvorbereitung ist. Ich werde weiter die Tagesschau sehen, aber alles Ungenießbare, Ungare, Verfälschte und Verdorbene zurück gehen lassen. Man sollte die Beitragsrechnung nicht ohne den zahlenden und mündigen Gast machen!


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 11. Juni 2017 schrieb Pat Hall:

Das Buch "MACHT UM ACHT " wird vielen Menschen um die verlogene Nachrichtenmanipulation die Augen öffnen.
Ein verdorbenes Essen mag man nicht essen,aber schlechte Nachrichten sind schwer verdaulich bzw. Ungenießbar.
Das Buch ist eine prima Gelegenheit uns Bürger mit diesem Kompass ins bessere Fahrwasser zu leiten.
Vielen Dank an all die Mitwirkenden an dieser Idee.


Am 06. Juni 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Neidisch, A. Bäcker ?
Soeben habe ich das interessante, und sehe aufschlussreiche Buch zur Seite gelegt, und bin um einiges besser, als vorher informiert. Besonders wütend und fassungslos macht die sogenannte Berichterstattung der letzten Jahrzehnte. Vieles ist inhaltlich so excellent aufgearbeitet, und recherchiert, dass es allen interessanten Lesern hiermit ans Herz zu legen ist.
Deutlicher als in diesem wichtigen Buch, kann es nicht gesagt werden, und dass die vielen, mehr als wichtigen Hintergrundinformationen, gewissenhaft recherchiert sind, macht den Inhalt des Buches mehr als glaubwürdig, und zeigt uns, wie seriöser Journalismus geht. Vielen Dank an Uli Gellermann, dem ich weiterhin eine gute Genesung wünsche, und Danke an Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam,besonders für die Aufkärung, dass es den vermeintlichen, ethischen Kompass bei der Tagesschau, und den anderen bürgerlichen Medien, niemals gegeben hat; und das ist eine mehr als bittere, aber sehr notwendige Erkenntnis. Ein alltagtaugliches Buch, mit klarer Sprache, und ohne belehrend und besserwisserisch wirken zu wollen, durchaus geeignet viele interessierte Leser im Land anzusprechen.


Am 06. Juni 2017 schrieb A. Bäcker:

Hier haben sich drei nette ehrliche Leute zusammengefunden, um ein nettes ehrliches Buch zu schreiben. So weit so nett. Und Gellermann benutzt seine Site dazu den Umsatz des Buchs zu fördern. Aber was hat das mit den "Massen" zu tun? Nichts.


Am 06. Juni 2017 schrieb Red Werner :

Die "Medien-Verfassung unseres Landes" verlangt eine gründliche Änderung. So lange der Glaube einer Mehrheit von Zuschauern/Lesern existiert, die üblichen Medien würden weitgehend die Wahrheit berichten, so lange sind diese Leute Manövriermasse für jede noch so miese Politik. Dieser Glaube ist nur durch zwei Zugänge zu verändern: Zum einen durch ein linkes, aufklärerisches Massenmedium, zum anderen durch eine radikal Kritik an den herrschenden Medien. Beim aktuellen Zustand der Linken, ob im oder außerhalb des Parlaments, angesichts ihrer Fragmentierung und Massenferne, ist mit einem linken Massenmedium in absehbarer Zeit kaum zu rechnen. Von daher wird der erste Schritt zu Besserung der Lage nur die radikale Kritik sein. Denn erst aus der Kritik, aus der Ablehnung der herrschenden Medien kann einen eigene, eine Alternative Haltung entstehen. Auch wenn das Wort „Lügenpresse“ – von den Nazis benutzt und im Umfeld der nationalistischen Pegida-Aufmärsche gebräuchlich – nicht mehr zu verwenden ist, fasst es doch knapp und aktionistisch den Charakter der Medien zusammen. Von links müsste dringend ein ähnlicher Kernbegriff entwickelt werden. Das vorliegende Buch zielt auf die Tagesschau, das ist die richtige Richtung. Denn die Tagesschau ist schon herausragend und für die übrigen Medien „Taktgeber“ wie die Autoren sagen. Aber das Buch hat, bei allem Respekt vor der Leistung der Autoren, eine Reihe von Schwächen. Es will zu viel „beweisen“. Der alte linke Zug zum „Beweis“ macht das Buch nicht einfach. „Einfach“ aber ist die Voraussetzung um jene Nassen zu erreichen, die von den Massenmedien verführt, manipuliert und verdummt werden. Zur Einfachheit gehört auch eine schlichtere Sprache. Das Buch ist zum Beispiel häufig ironisch. Ironie ist nicht massentauglich. Den Zusammenhang zwischen Nachrichten und Krieg setzt das Buch voraus, belegt ihn aber nicht. Die „Macht um Acht“ ist ein guter Anfang, das zweite, das echte Massenbuch, die „Medien-Bibel“, eine Sammlung von Stichworten zur TV-Manipulation steht noch aus.


Am 05. Juni 2017 schrieb Michael Kohle:

Off topic und doch so passend!

Kaum ein meisterliches Werk, dass im deutschen Fernsehen - im öffentlich rechtlichen zumal - sich nicht der Ehrennadel zur 10. oder gar 100. Wiederholung erfreuen darf. Bei einem Werk eines Literaturnobelpreisträgeres, mit einem hervorragenden Schauspieler in der Besetzung der Hauptrolle, mutet es schon mehr als seltsam an, dass dieser Streifen sich - jedenfalls meines Wissens nach - dieses Ehrenpreises wohl nie wird erfreuen dürfen. „Dr. Murkes gesammeltes Schweigen“ hätte es auch wahrlich nicht verdient, sind doch die ganzen Ingredienzien für Unsereins heute einfach nur „bäh“, nicht mehr zeitgemäß wenn nicht widerlich. Der Autor ist längst tot und vergessen, die Stiftung gleichen Namens längst anderweitiger Verwendung zugeführt. Der Protagonist, einst als der wahre Satiriker verunglimpft, nicht mehr verwend- bzw. vermittelbar. Satire, was ist das überhaupt, Comedy ist angesagt, das Niveau umso erquicklicher, je tiefer unterhalb der Gürtellinie angesetzt.

Und schließlich - und das passt überhaupt nicht mehr in unsere Zeit - wurde das Produkt von einer Sendeanstalt verwurstet, dass seinerzeit als über Gebühr (!) linksversypht - Gott sei´s geklagt - gelten musste, was heutzutage - Gott sei´s gedankt - ja nicht mehr zutrifft. Und überhaupt das Thema, unfasslich. Gott, gerade hier noch gelobt, soll, muss eliminiert werden. Nicht ersatzlos, nein, sondern - wie es die Romanfigur und Autor manchen fiktiven TV-Stücks Dr. Bur-Malottke fordert - durch „das höhere Wesen, das wir alle verehren“ bei jeder namentlichen Erwähnung, sogar dann wenn es nur um ein „Oh Gott“ geht. Solch ein Machwerk, das sich in jeder Beziehung nicht mehr als tauglich erweist, auch nicht im Ansatz kompatibel zu den staatsvertraglichen Auflagen zur Gestaltung von Programm und Umsetzung eines Bildungsauftrags. Wohlweislich - so steht zu vermuten an - wurde es dann auch aus putativer Rücksichtnahme auf rundfunkrätliche Bedenken aus dem Fundus entsorgt wenn nicht geschreddert.

Und jetzt liegt es vor mir, das Buch zum Thema „Strikte Einhaltung staatsvertraglicher Auflagen - unter besonderer Berücksichtigung der Einhaltung von Amts- und Aufsichtspflichten“. Hat zwar einen mehr als irreführenden Titel, nämlich „Die Macht um Acht - der Faktor Tagesschau“.
Trotz aller Widrigkeiten und drohender Ablenkung: Ausgelesen, in einem Satz. Gut, das Meiste war mir bekannt und konnte mich somit nicht mehr überraschen oder - eher wohl - „entsetzen“. Spätestens nach dem ersten Drittel fasste ich den Vorsatz, den Autoren für die sicherlich notwendigen Folgeauflagen einen neuen, einen besseren Titel vorzuschlagen. „Dr. Gniffkes gesammelter Murks“ böte sich geradezu an, auch wenn die Vermarktbarkeit möglicherweise geringfügig darunter leiden könnte. Wer will schon was von Dr Gniffke wissen, wer weiß schon, was Murks ist. Allenfalls der ein oder andere Ossi, der sich noch gerne an den Spruch erinnert: Marx ist die Theorie und Murks die Praxis. Für Dr. G. geradezu ehrabschneidend, gewiss, mit Karl Marx in Verbindung gebracht zu werden, berufsschädigend noch dazu.

Wenn schon die ganzen rundfunkvertraglichen Auflagen nach Neutralität, Ausgewogenheit, Objektivität,Gleichbehandlung und was sonst noch so alles keine Beachtung zu finden brauchen, so sollte doch wenigstens das Gniffke´sche Leistungsspektrum jenem Akt unterzogen werden, dem heute sogar Würstchenbuden unterzogen werden: der Zertifizierung nach ISO 9001. Kann den Murks Qualität sein? Ein gute Frage. Im genannten Buch von Gellermann, Bräutigam und Klinkhammer wird doch - wie in einem Audit für Qualitätsmanagement - beeindruckend und lückenlos nachgewiesen, dass die Organisationseinheit ARD-Aktuell signifikante Defizite hat im funktionalen Management. Bei Effizienz und Effektivität, bei der Qualität von Produkt und Dienstleistung allemal. Die Existenz suboptimaler Kommunikationsstrukturen, unprofessioneller Lösungsstrategien, fehlende Orientierung hin auf die Erhaltung oder Steigerung der Zufriedenheit von Kunden und - last but not least - die fehlende Einbeziehung von Normen für Produkte, alles belegt mit unzähligen Beispielen. So wie auch der Output, die Dienstleistungen und Dokumentationen, die doch bestmöglich in den staatsvertraglichen Regelungen vorgegeben sind - eine beeindruckende, investigative Leistung der Buchautoren.
Von „vollster Zufriedenheit“ kann bei der Beurteilung von Dr. Gniffkes Wirken also keinesfalls gesprochen werden.

Hier ist wohl der Intendant - derzeit ein gewisser Herr Marmor - gefordert, seiner Amtsaufsichtspflicht unterliegt es schließlich, offensichtlichen nachgewiesenen Mängeln nachzugehen und sie wenn irgendmöglich abzustellen. Wie sich der Leiter einer bedeutsamen Leistungseinheit für den deutschen Volkskörper in solch einer Komfortzone überhaupt so häuslich machen konnte, dürfte jedem verantwortungsbewußten Experten ein Rätsel sein. Dass er sich bezüglich seinen Aussenkontakten - dem pflichtigen Gebührenzahler - auch noch eines ausschließlich ihm geneigten Rundfunkrates bedienen konnte und kann, der ihn von Nicklichkeiten jeglicher Art abzuschotten bereit, fähig und in der Lage ist, müsste letztinstanzlicher Verantwortung irgendwann dann doch einmal gehörig sauer aufstoßen, will diese sich nicht völlig zum Büttel machen und weiterhin am Nasenring vorführen lassen. Hannemann, geh du voran!


Am 05. Juni 2017 schrieb Peter Stribl:

@ Gerda Wenger

Ihre indirekte Einordnung "ausgerechnet die „taz" läßt unberücksichtigt, welche Entwicklung die Grünen seit ihrem erstmaligen Erscheinen genommen haben. War mit Rainer Trampert z.B. noch ein Hauch sozialen Engagements vorhanden, ist dieses von Gestalten wie Bütigkofer, Özdemir und Göring-Eckardt längst in die Tonne getreten worden. Weshalb sollte es sich bei dem medialen Unternehmen der Grünen - Genossenschaft hin oder her - anders verhalten als dem Slogan "Wie der Herr, so's Gscherr"? Es kommt erschwerend dazu, daß Marieluise Beck allen Ernstes angeregt hat, der Verfassungsschutz solle sich doch um die "Publikumskonferenz" kümmern.
(http://www.deutschlandfunk.de/marieluise-beck-russland-geht-es-darum-den-glauben-an-die.694.de.html?dram:article_id=346133)

Daß diese Aufforderung (die ohnehin den Charakter des Eulen-nach-Athen-Tragens hat) aus dem Konflikt um die Ukraine resultiert, ist zusätzlich entlarvend. Ohne Rücksicht auf das Völkerrecht wird das Referendum auf der Krim zur Annexion umgebogen. Folgt man der Logik der apokalyptischen Herrenreiterin, sind 27 Millionen tote Sowjetmenschen aus dem Zweiten Weltkrieg noch viel zu wenig. Zbigniew Brzezi´ski läßt grüßen.

Dem gleichen Schema hat sich die ARD schon längst angeschlossen. Die "Westbindung" hat höheren Rang als das Grundgesetz, von der überfälligen Verfassung für Deutschland erst gar nicht zu reden. Auf dieser schiefen Ebene bricht die Clique um Gniffke tagtäglich rechtliche Grundlagen aus dem Rundfunk-Staatsvertrag. Um diese Fakten zu verschleiern, ist der Spitze von ARD-aktuell nichts zu blöd oder zu peinlich. Jüngstes Beispiel die Veranstaltungen zu "hate speech". Alleine schon die Titulierung spricht für eine programmatische Ausrichtung: Alles, was an scharfer Kritik laut wird, soll ausgemerzt werden, diskreditiert, die Urheber am besten in den Knast oder in die Klapse gesperrt werden. Nicht den Hauch einer Reflektion dagegen, woher denn diese scharfen Töne kommen. Aus der Unerträglichkeit, Propaganda als Berichterstattung zu verkaufen nämlich. Im Gegenteil wird das Kalkül sichtbar, mit Gestalten wie Soros oder Lloyd Blankfein die göttliche Mission der Banken bzw. des Kapitals durchzuziehen ohne Rücksicht auf Verluste.


Am 05. Juni 2017 schrieb Andreas Schell:

Habe das lange erwartete Buch nun endlich erhalten, gelesen, gut gefunden, weiter empfohlen. Es wird höchste Zeit dafür, die Tagesschau-Redaktion um ihren Anspruch auf die alleinige Wahrheit zu bringen. Nicht nur in der Kriegsberichterstattung ist die Tagesschau ein Stück weit zur einseitigen Propagandamaschine verkommen, auch bei anderen, industrierelevanten Themen, wie z.B. der Impfpflicht enttarnt sich Gniffkes Redaktion als kompromisslos loyaler Industrievertreter. Es muss ja nicht gleich alles schlecht sein, was uns die von sich selbst so benannte Elite (eine durch zu viel leistungslos verfügbares Geld vs. zu wenig notwendigen Denksport finanziell nach oben, kognitiv aber offenbar nach unten abgesetzte, sehr kleine Kaste) zu denken vor- und aufgibt. Von uns allen finanzierte Nachrichten, die nahezu ausschließlich von den Profitinteressen dieser Kaste handeln, sind a) zu hinterfragen, b) mit ihren logischen Alternativen zu vergleichen, c) mit zumindest ebenso vielen Quellenangaben zu versehen, wie das die Autoren dieses Büchleins löblicherweise tun und d) von Zeit zu Zeit zünftig durch den Kakao zu ziehen. Vielen Dank jedenfalls für das Buch der (Viertel-) Stunde im Wahljahr. Möge es vielen wachen Menschen im Lande aus der Seele sprechen.


Am 05. Juni 2017 schrieb Joe Lessenich:

Ob nun einer, der bei Men's Health, Best Life und Modern Living gearbeitet hat als Kronzeuge für eine bessere Medien-Politik taugt? Immerhin schreibt er flott und witzig.

Antwort von U. Gellermann:

Immerhin weiß Breuer worüber er schreibt.


Am 05. Juni 2017 schrieb Gerda Wenger:

Fünfzig Jahre „danach“ lässt ausgerechnet die „taz“ ein Pamphlet zur Gegenöffentlichkeit los, dass sich so weit von der Idee der Gegenöffentlichkeit entfernt wie möglich: Wikileaks wird als Vorbereiter Trumps diffamiert, die Autoren behauptet voll Stolz, die Schweiz habe keine Bankgeheimnis mehr (als sei damit auch der US-Bundessaat Delaware abgeschafft) und predigen „Gegenöffentlichkeit“ – die braucht es nicht mehr nicht mehr in dem klassisch verstandenen Sinne wie vor 50 Jahren.“ Statt dessen sei für Linke „Coolness“ angesagt und und bescheinigen mit diesem Satz „Demokratie lebt von unterschiedlichen Meinungen, zuweilen auch von Widersprüchen.“ den Verhältnissen Demokratie: Ein Abgesang der jämmerlich quietscht.


Am 05. Juni 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Eine deiner blendenden Ideen, uns diese Möglichkeit zur Debatte, die der Republik sicherlich sehr gut tun wird, und zwingend notwendig ist, anzustoßen.
Nun ist es ENDLICH auch hier gelandet, DIE MACHT UM ACHT, und die Freude es endlich in der Hand halten zu können, ist groß, und die Neugierde auch.
Vielen Dank, auch den Herren Klinkhamer und Bräutigam, deren Haltung, wie auch die, von dir, lieber Uli, Anerkennung, Solidarität, Unterstützung, und Leser ohne Ende braucht. Ein leuchtender Stern am Medienhimmel, der für etwas einsteht, und all denen Kraft, Mut, Kampfesgeist, Hoffnung und Zuversicht schenkt, weil egal, wie schwierig und dunkel die Zeiten sind; die Erkenntnis etwas beruhigendes hat, dass alles immer in ständiger Bewegung ist.

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